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Archiveinträge10602

Nicole

Zu Hause – 10.04.2026

Mein damaliger Mann ging immer sehr spät ins Bett. Ich schlief meistens schon. Er wollte sexuelle Befriedigung. Zur Anregung benutzte er meinen Körper. Ich wachte regelmäßig davon auf, daß er mich anfasste.

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Yolanda

Wohnung eines Kommilitonen – 10.04.2026

Wir treffen uns mit sieben oder acht Leuten bei einem Kommilitonen; wir sind im ersten Semester. Drei von uns sind Frauen. Wir trinken und einige kiffen. Die beiden anderen Frauen gehen früher als ich, es ist lustig und chaotisch. Ich bleibe noch. Irgendwann gehe ich auf die Toilette; die Wohnung ist winzig und das Bad grenzt direkt an den Wohnraum. Ich komme zurück und alle Männer schauen mich an. Der Gastgeber ruft: „Yolanda, war das geil, dir beim Pissen zuzuhören“. Wir haben alle einen Ständer. Ich schäme mich und will nach Hause. An der Tür werde ich vom Gastgeber noch gegen die Wand gepresst und spüre seine Erektion. Er leckt mir durchs Gesicht. Anschließend brauche ich Wochen, um wieder in die Uni gehen zu können. Ich fühle mich so gedemütigt .

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Yolanda

zu Hause – 10.04.2026

Es ist meine zweite Beziehung, mein Freund und ich sind 20 Jahre alt und seit einem knappen Jahr zusammen. Anfangs war es schön; ich war seine erste Beziehung und Sexualpartnerin. Anfangs war er langsam, tastend und vorsichtig – und ich hatte schon zwei Jahre vorher in einer Beziehung gelebt und war „die Erfahrene“. Je mehr er sich auf dem Feld des Sex fortentwickelnde, desto mehr kippte es von einer anfangs gleichberechtigten sexuellen Beziehung zu immer mehr Dominanz und Forderungen seinerseits, irgendwann war er der Meinung „einmal am Tag Sex“ wäre das Minimum, weniger sei indiskutabel. Ich wollte nicht so oft, und schon gar nicht, wenn ich mich nicht gut fühlte, am Anfang meiner Periode etc. Er bedrängte mich immer häufiger; ich fühlte mich wie verfolgt von seiner Lust, Gier und Erektion, die sich immer wieder an meinen Körper oder in mein Gesicht drückte. Einmal wachte ich nachts davon auf, dass er bereits in mir war (ich war betrunken). Ich fühlte mich benutzt, beschmutzt, hatte Schmerzen. Nach drei Jahren beendete ich die Beziehung. Endlich. Ich traf ihn Jahre später zufällig auf einer Messe und er erzählte mir ganz stolz und in überlegenem Ton, dass er seit vier Jahren mit seiner aktuellen Freundin zusammen sei und sie immer noch jeden Tag Sex hätten. Ich hatte Mitleid mit dieser Fremden, ohne zu wissen, ob sie nicht selbst Freude daran hat. Ich hatte kein Mitleid mit mir – das kann ich erst jetzt, nach viel Therapie und über ein Vierteljahrhundert später, empfinden.

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Anonymous

Dorf im Sauerland – 10.04.2026

Ich habe in der Oberstufe länger mit einem ehemaligen älteren Mitschüler geschrieben und eine Art Crush gehabt. Ich war 17, er 20. Einmal waren wir mit anderen bei ihm in der Gartenhütte und haben uns betrunken (was man damals auf dem Dorf so gemacht hat…). Als wir bei ihm alleine im Haus waren, ich um auf die Toilette zu gehen, er um Pause zu machen, haben wir uns einvernehmlich geküsst. Er hat mir direkt mitgeteilt, dass er gerne die Nacht mit mir verbringen möchte, was ich klar abgelehnt habe. Wir haben aber weiter rumgeknutscht, er hat dabei immer wieder die Hand unter mein Shirt geschoben, die ich sanft weggeschoben habe. Er hat das mehrmals wiederholt, dann auch mein Shirt hochgeschoben und meine Nippel geleckt. Erst als er auch in meinen Schritt gefasst hat habe ich die Hände bestimmter weggeschoben und vorgeschlagen, wieder zu den anderen zu gehen. Ich habe das damals als Kompliment gesehen bzw wollte es nicht als Problem sehen. Dass er danach zurück in der Hütte auch die Hand auf das Knie von meiner Freundin gelegt hat und in Anwesenheit von mir mit ihr geflirtet hat, hat mich damals mehr gestört. Es war das Brainwashing, dass männliche Aufmerksamkeit das wichtigste ist, sexuell begehrt zu werden den Wert bestimmt und Übergriffigkeit ein Kompliment ist. Es war mein erster Kuss.

Yolanda

Messe, Karnevalsveranstaltung und Hotel – 10.04.2026

Mein Onkel war übergriffig. Meiner Mutter (seiner Schwippschwägerin) gegenüber und meiner Schwester und mir gegenüber seit wir die Schwelle vom Kind zur Pubertierenden überschritten hatten. Als ich mein Studium abbrach, organisierte meine Mutter (!), dass ich mit meinem Onkel zu einer Messe fahren sollte, um eine Woche zu jobben, um „wenigstens was zu verdienen“. Wir hatten aneinander angrenzende Hotelzimmer. Während der Messetage war er flirtiv und berührte mich ständig, auf einer Karnevalssitzung der Messe trank er extrem und bedrängte mich. Im Hotel versuchte er, mit auf mein Zimmer zu gelangen. Ich schaffte es, die Tür vor ihm zu verschließen und hatte Todesangst. Ich rief meinen Exfreund an und fragte ihn, ob er kommen würde (300km weit weg!), um den Rest der Messezeit bei mir im Hotelzimmer zu schlafen. Das tat er, und ich erzählte meinem Onkel „stell dir vor, XY ist zufällig in der Stadt“… Ich habe den Onkel nicht zur Rechenschaft gezogen, nichts unternommen, niemandem davon erzählt außer dem Exfreund, von dem ich mich getrennt hatte, weil er mich betrogen hatte. Er wollte in den Hotelnächten Sex, was überhaupt nicht in Ordnung war, aber alles war mir lieber als die Onkel-Gefahr und so machte ich mit. Als viele Jahre später meine Tochter 13 war, fing mein Onkel an, auch bei ihr plötzlich Sprüche zu machen und sie an der Schulter zu berühren. Ich ging sofort dazwischen und wir haben seitdem keine Familienfeier mehr besucht, wo er auch war. Seit sechs Jahren ist er tot.

Yolanda

Großraumkneipe – 10.04.2026

Wir feiern mit Freunden, ziehen durch die Stadt, landen in einer sehr vollen Kneipe, in der zwischen den Tischen getanzt wird. Es ist laut und eng, Körper berühren sich permanent. Ich bin ziemlich betrunken, die meisten um mich herum auch. Plötzlich greift mir jemand von hinten in den Schritt und drückt zu. Ich drehe mich reflexartig um, die Hand löst sich und und ich kann sie nicht zuordnen, hinter mir ist alles voller Menschen/Männer. Ich bin beschämt und bitte meine Freundin, jetzt heimzugehen. Ich fühle mich verfolgt, drehe mich immer wieder um – sehe aber niemanden; vermutlich war das die Angst… Lange ist mir das Nachtleben suspekt und ich bewege mich dort nicht mehr frei.

Eva

Im Auto – 10.04.2026

Wir waren Trainingspartner in einem Teakwon-do Kurs. Es schneite, die Busse fuhren nicht. Er bot nach einer Trainingseinheit an mich nach Hause zu fahren. Im Auto bemerkte ich, dass er nicht in Richtung meines Zuhauses fuhr. Darauf angesprochen sagte er grinsend, dass wir zu ihm fahren würden und ich bei ihm übernachten könne, ansonsten würde er mich nicht aus seinem Auto lassen. Erst als ich drohte, dass ich ihm ins Lenkrad greifen würde und es mir egal sei, wenn wir beide draufgehen, schmiss er mich mitten auf der Straße aus dem Wagen. Über Bekannte habe ich erfahren, dass er mich hinter meinem Rücken Psycho nannte. Ich bin danach nie wieder zum Training gegangen.

Anonymous

Stuttgart – 10.04.2026

(2/2) Ich habe wohl mitgemacht, war aber eher passiv und sehr benommen und erinnere mich vor allem an das Gefühl von Abneigung und dass etwas ganz doll falsch ist. Es kam auch zum Analsex ohne Gleitgel. Er ist am frühen morgen gegangen und hat noch nach meiner Nummer gefragt. Da ich das bei unserem Zusammentreffen nicht gemacht hatte, hat er vor dem gehen noch gefragt, ob ich denn auch blasen würde… als wäre das eine Funktion. Mein Laken war blutig. Ich war den ganzen Tag über extrem benommen, hatte Schmerzen, es hat sich anders als jeder Kater angefühlt, den ich je zuvor hatte. Ich habe mich verantwortlich gefühlt, weil ich so euphorisch war und nicht weiß wie ich mich zwischen den Erinnerungsfetzen verhalten habe, ich nicht weiß ob es nur Alkohol war oder mehr. Er ist Polizist. Nach der Nacht hatte ich regelmäßig Albträume die davon gehandelt haben, dass meine (nicht übergriffigen) Expartner mich vergewaltigen, weil ich glaube ich diese Anteile und das Anspruchsdenken an meinen Körper inzwischen auch in den nettesten Männern sehe.

Anonymous

Stuttgart – 10.04.2026

(1/2) Ich versuche eine Erfahrung aufzuschreiben, die ich bis heute schwer einordnen kann. Ich war mit 2 männlichen Freunden in einer Bar. Schon beim eintreten war mir klar, dass ich die Menschen und die Stimmung unangenehm finde, und habe überlegt wieder nach Hause zu gehen, bin dann aber doch aus Gruppenzwang geblieben. Es gab ein Bierpong Turnier, und leider waren wir sehr gut, sodass wir bis zum Ende im Turnier geblieben sind und ich viel getrunken habe. Es hat auch „geholfen“, mich in der Umgebung besser zu fühlen. Die Becher standen immer wieder unbeaufsichtigt rum. Ich habe nach dem Turnier mit 2 anderen Männern geredet, die ich eigentlich unattraktiv und uninteressant fand, aber ich war sehr euphorisch und in einer super geselligen Stimmung, und habe auch noch weiter getrunken. Meine Freunde wollten weiterziehen, ich war aber grade im Gespräch und wollte auch lieber bald nach Hause als in noch eine Bar. Sie sind ohne mich gegangen. Kurz danach setzen große Erinnerungslücken ein (obwohl ich viel getrunken habe, war das untypisch). Ich wollte nach Hause gehen, und einer der beiden Männer ist mitgekommen. Ich war sehr desorientiert. Ich hatte schon am selben Abend nur einzelne Erinnerungsfetzen vom Aufbruch, Rückweg, weiß dass ich kaum meine Haustür aufschließen konnte, dass wir uns im Treppenhaus geküsst haben, dass wir bei mir Sex hatten.

Yolanda

Hotel – 10.04.2026

Beginn meiner Ausbildung. 30 Auszubildende fahren gemeinsam mit Personalern und Trainern auf ein Team-Event in ein Hotel. Viele von uns gehen in den Wellnessbereich, auch in die Sauna. Einer der Azubis fällt durch übergriffige Sprüche auf. Später wird viel getrunken, gefeiert, getanzt. Er fängt an, mich zu bedrängen, ich werde ihn den ganzen Abend nicht los. Später folgt er mir auf mein Zimmer, stellt den Fuß in die Tür. Er war vorher mehrere Jahre bei der Budeswehr, hat ein sehr einschüchterndes Auftreten, viel Kraft und verströmt viel Aggression. Im Zimmer nimmt er sich, was er will, ich wehre mich nur schwach, habe große Angst. Relativ schnell gebe ich auf und „mache mit“, das erscheint mir am ungefährlichsten. Es ist ekelhaft und ich schäme mich. Am nächsten Tag tut er so, als sei nichts gewesen und erzählt beim Frühstück ausschweifend über die gute Beziehung mit seiner langjährigen Freundin. Zwei Jahre Ausbildung an seiner Seite. Wir haben das nie thematisiert. Er tut „kumpelig“. Ich habe nach dem Abschluss das Unternehmen sofort verlassen.

Yolanda

Schule, Sportunterricht – 10.04.2026

Unser Sportlehrer (9.+10. Klasse) lässt keine Gelegenheit aus, uns Mädchen „Hilfestellung“ zu geben (Anfassen beim Bocksprung, am Reck, am Barren) und schlüpfrige Kommentare zu machen. Er ist dafür an der Schule bekannt. Passieren tut nichts. Wir finden es schrecklich, haben aber keine echte Anlaufstelle.

Yolanda

Kinderkrankenhaus – 10.04.2026

Ich bin 9 Jahre alt und wegen einer generalisierten Angststörung in einer Kinderklinik für psychisch Erkrankte. Es sind die 80er – auf der Station werden alle „gemischt“. Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahre, alle Geschlechter, leider auch alle Krankheitsbilder. Magersüchtige zarte Mädchen neben psychotischen männlichen Jugendlichen, schwer traumatisierte Missbrauchsopfer und gewalttätige junge Männer. Es ist eine geschlossene Station. Kein Entkommen. Mittags machen die Betreuer:innen/Krankenpfleger:innen eine Stunde lang „Übergabe“. Das Stationszimmer ist geschlossen. Wir sind uns selbst überlassen. In den vier Monaten, die ich dort bin, werde ich währende dieser Mittagsstunde Dutzende Male von einem 15jährigen sehr gewalttätigen Mitpatienten sexuell belästigt. Immer und immer wieder. Er zeigt mir seinen Penis, ich muss ihn anfassen, ihn befriedigen, er fasst mich an. Er droht mir – deswegen sage ich niemandem was. Ich bin in völliger Panik, voller Ekel, Angst. Er hat viel Kraft, ich bin viel jünger, schwächer. Ich habe keine Chance.

Yolanda

Stadtwald – 10.04.2026

Meine Freundin und ich fahren mit den Rädern durch unseren Stadtwald; Ende der 80er. Wir sitzen auf einer Bank und lachen und erzählen. Wir sind 14. Ein Mann tritt von hinten aus dem Wald und zeigt uns unvermittlelt seinen Penis und fängt an, sich einen runterzuholen. Wir sind angeekelt und wollen aufstehen, da geht er auf mich zu, hält meinen Arm fest und sagt „Ich habe AIDS – und jetzt stecke ich dich an“. Ich mache mich los, wir springen auf unsere Räder und rasen in völliger Panik davon. Wir erzählen es niemandem – und reden auch miteinander nie wieder darüber.

Yolanda

Fitnesstudio & zu Hause – 10.04.2026

Mit 20 meldete ich mich in einem Fitnessstudio an. Der Inhaber stellte mir „meinen“ Trainer vor, der mich in die Geräte einweisen sollte. Das tat er – und berührte mich dabei sehr oft, um mich zu „korrigieren“. Immer, wenn ich zum Training kam, kam er zu mir und „korrigierte“ hier und da und fing an, zu monoligisieren, was er alles könne, wisse, darstelle. Und: wie geil er mich fände. Ich konnte damit nicht umgehen, fühlte mich bedrängt, unternahm aber nichts. Irgendwann fing er an, mich zu Hause anzurufen (Festnetz – es waren die 90er). Ich wohnte in meiner ersten Einzimmerwohnung – allein – und ich wusste nicht, wie damit umzugehen sein könnte. Er rief immer wieder an, sprach mir auf den AB, er wolle mich privat treffen, kennenlernen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht möchte – er rief weiter an. Ins Studio ging ich schon nicht mehr. Irgendwann kamen die Anrufe auch nachts und meine Angst, dass er irgendwann vor der Tür stehen könnte (denn nicht nur meine Telefonnummer, sondern auch meine Adresse war ja in meiner Studiokartei vermerkt). Ich habe mich niemandem anvertraut, aus Angst vor ihm (und vielleicht vor Rache) auch nicht seinem Chef Bescheid gesagt. Ich bin nicht mehr zum Training gegangen und habe eine neue Telefonnummer beantragt. Ich war Studentin und der Nummernwechsel war teuer für mich – aber ich wusste mir nicht zu helfen. Niemand hat mich nach den Gründen gefragt, als ich im Freundes- und Familienkreis die neue Nummer bekannt gab. Nichtmal meine Eltern.

B

Münster, Kneipe in der Altstadt – 10.04.2026

Nachtrag zu meiner vorangegangenen Eingabe Ich habe 2 Tage später Anzeige erstattet. Der Polizist fragte als erstes, warum ich jetzt erst kommen würde. Der Täter konnte ermittelt werden. Ich bekam später Post, dass er die Tat zugegeben habe und deshalb eine geringe dreistellige Geldstrafe zahlen musste. Damit wurde das Verfahren eingestellt.

B

Bei einem Datepartner zu Hause – 10.04.2026

Ich hatte ein Date mit einem Mann, den ich über eine Online-Plattform kennengelernt hatte. Wir wollten auf eine private Party gehen. Dort waren wir dann lediglich nur kurz, die Männer tauschten wissende Blicke als wir uns verabschiedeten. Die Party war nicht in meiner Heimatstadt und ich hatte etwas getrunken, sodass ich nicht mehr selber fahren wollte. Ich übernachteten also bei dem Date, weil ich dort auch sonst niemanden kannte und er sehr nett war. In der Nacht wurde ich mehrfach wach davon, dass er mich berührte, seine Finger in mich einführte oder direkt seinen Penis. Es kam mehrfach zum nicht einvernehmlichen Geschlechtsverkehr. Er sagte er sei halt Sex besessen.

B

Münster, Kneipe in der Altstadt – 10.04.2026

Ich war mit Freunden in einer Kneipe, in der wir damals regelmäßig zu Gast waren. An dem Abend setzte ich mich irgendwann an den Tresen auf einen Barhocker, meine Freunde standen mir gegenüber. Irgendwann drängte sich ein unbekannter Mann von hinten an mich und rieb sein erigiertes Geschlechtsteil an mir. Als wir das dem Personal mitteilten, glaubte mir man zunächst nicht, dann wurde es runter geredet, ich übertreibe und es sei gar nicht so gemeint gewesen. Besagter Mann habe nur etwas bestellen wollen an der Theke.

Anonymous

Bei Freundin zuhause – 10.04.2026

Sommer 2016, Poolparty. Du warst zu diesem Zeitpunkt ein sehr guter Freund. Wir haben nach der Party mit anderen im gleichen Zimmer übernachtet. Nachts wache ich auf, weil ich ein Stöhnen an meinem Ohr höre und eine reibende Hand an meinem Po spüre. Mich überkommt Ekel und ich verlasse den Raum. Ich übergebe mich. Ohnmacht. Ich schreibe einen Brief an dich, erkläre mich. Keine Entschuldigung, keine Einsicht. Und ich frage mich: Wieso bin ich nicht früher aufgewacht? Was habe ich getan, dass mir sowas passiert? Wie viel bin ich wert, dass du mir so etwas antust? Vor Schuld und Scham tue ich so als sei es nicht passiert, ziehe die falschen Schlüsse und trage die Konsequenzen. Freier Fall und gebeutelter Selbstwert. Ich habe in dieser Nacht einen Teil meiner Unschuld verloren, ohne meinen Konsens geben zu können. Wenn ich mit jemand intim werden möchte, muss ich einen riesen Vertrauensvorschuss liefern. Bis heute lebe ich in Angst, dass mein Vertrauen erneut missbraucht werden könnte. Drahtseilakte. Die jüngsten Ereignisse in den Medien haben mich bewegt. Ich habe wieder Albträume von dieser Nacht. Ich weine oft willkürlich. Und du verweilst unter uns als wäre nichts passiert und sagst „Es freut mich, dass es dir gut geht“, dabei ziert meine Seele bis heute ein großes Pflaster. Ich möchte den Mut haben, die Wunde offen zu zeigen, damit sie heilen kann und die Scham endlich geht. Doch ein Teil wird bleiben: Wut. Aber sie macht mich nicht mehr schwach, sondern stark.

Petra

Braunschweig, Bürgerpark Ententeich (20.01.2026 um 14.16 Uhr) – 09.04.2026

Winterwunderland – Sonnenschein – Alles glitzert Größere Sitzgruppe – Ein gepflegter Mittdreißiger ist schon dort. Ich setze mich fünf Meter weg und genieße die Aussicht. 15 Minuten später hole ich mein Handy raus, um zu schauen, wann der nächste Bus fährt. Er kommt, fragt nach der Uhrzeit und schon ist mein Handy weg und ich liege im Schlamm. Drei Mitmenschen schauen zu wie er davon radelt ohne mir zu helfen. Nachdem der erste Schock nachgelassen hat, kam die Erinnerung wieder. Er filmte mich vorab, es ist kein Katzenkuschelvideo geworden. So wie mich mittlerweile fremde Leute anstarren und den Blick nicht von mir lassen können.

R.

Bei mir zuhause – 09.04.2026

Ich war 16, als mein damaliger Freund mich eines Abends besuchte. Meine Eltern waren nicht da. Er wollte Sex, ich nicht – mir war Sex in meinem Elternhaus einfach zu unangenehm. Trotz meines mehrfachen ‚Neins‘ ließ er nicht locker. Er wurde wütend und versuchte, mir Schuldgefühle einzureden: Ich dürfe ihn nicht erst ‚heiß machen‘ und dann abweisen; er habe wegen mir körperliche Schmerzen. Er sei geil, habe wegen mir jetzt einen Ständer und dicke Eier – das täte weh und ich müsse ihn von seinen Schmerzen erlösen. Zum Glück blieb ich standhaft, weil mein Schamgefühl vor Sex im Elternhaus an diesem Abend stärker war als sein Druck. Trotzdem hinterließ das Erlebnis tiefe Spuren. Jahrelang glaubte ich danach, für das körperliche Wohlbefinden eines Mannes verantwortlich zu sein und Sex zustimmen zu müssen, um ihm Schmerzen zu ersparen.

Anonymous

Schule – 09.04.2026

2. Klasse, 9 Jahre. Ich bekam auf dem Schulhof vor der ganzen Schule einen Preis überreicht und hatte einen Rock an. Danach hielten mich 2 Jungs fest, damit ich mich nicht los reißen konnte, als der dritte Junge mir unter den Rock schaute. Ich habe jahrelang nur noch Hosen getragen ohne zu wissen warum und denke noch heute: mach bloß nichts zu gut und fall nicht auf. Aufmerksamkeit ist gefährlich.

Elisa

Vor meiner Haustüre – 09.04.2026

Ich parkte mein Auto in einer Parkbucht, in Sichtweite meiner Haustüre. Bereits beim Einparken sah ich einen offensichtlich alkoholisierten, stark torkelnder Mann auf dem Bürgersteig. Mein Bauchgefühl melde sich und ich beschloss im Auto zu warten, bis der Mann weitergeht. Er starrte mich an, näherte sich dem Auto, bis er direkt am Fenster stand. Ich schloss reflexartig ab. Er öffnete seine Hose und mastubierte direkt vor der Scheibe, auf meiner Kopfhöhe. Er machte so lange weiter, bis mein Nachbar, den ich in meiner Verzweiflung angerufen hatte, raus kam und ihn vertrieb.

Luise

An der Bushaltestelle – 09.04.2026

Mit 16 war ich zum ersten Mal in einer Diskothek in der Altstadt mit einer Freundin feiern. Wir mussten zeitig wieder zu Hause sein und standen gerade an der Bushaltestelle, am stark belebten Markt. Es war Sommer und ich trug ein weißes Top, darunter einen knallgrünen Push-up BH, der etwas durchschimmerte. An der Bushaltestelle saß ein schätzungsweise um die 50-60 Jahre alter Mann, der mir nicht nur auf die Brüste schaute, sondern diese auch lautstark kommentierte, schnalzte und vor sich hin säuselte. Eine Minderjährige wird auf offener Straße gecatcalled, sexualisiert und belästigt und keiner der anderen anwesenden Erwachsenen sagte etwas dazu.

Marie

In den Vorgärten der Nachbarschaft – 09.04.2026

Ich war ca. 10-11 Jahre alt und traf, wie damals üblich, nachmittags nach den Hausaufgaben „auf der Strasse“ andere Kinder aus der Nachbarschaft zum Spielen. An diesem Tag waren nur 2 Jungs draussen, Marcel und Stefan, die ein paar Jahre älter als ich waren (ca. 12-13) und zur selben Schule gingen. Zunächst spielten wir mit Kreide, dann begannen die Jungen zu tuscheln. Ich wollte unbedingt eingeweiht werden, bettelte förmlich darum. Verschwörerisch berichteten sie von einem Geheimnis, das sie mir zeigen könnten und lockten mich in einen der Vorgärten ins Dickicht. Dann ging alles ganz schnell, Marcel öffnete seine Hose und hielt mir seinen erigierten, adrigen Penis hin während er sagte „och bitte Marie“. Ich habe eine wahnsinnige Angst bekommen und bin so schnell ich konnte nach Hause gerannt. Unter Tränen berichtete ich meiner Mutter was geschehen war. Ich fühlte mich schmutzig und ekelte mich unheimlich. Meine Mutter hat weder die Jungen, noch ihre Eltern je zur Rede gestellt. Ab diesem Tag bin ich nicht mehr zum Spielen nach draussen gegangen.

R.

Bei ihm zuhause – 09.04.2026

Ich war 13, er 21 Jahre alt. Wir kannten uns aus der Tanzschule. Eines Abends habe ich mich nicht nach Hause zu meinen Eltern getraut und fragte ihn, ob ich bei ihm übernachten könne. Er wohnte noch bei seiner Mutter. Er bejahte und wir gingen in sein Zimmer. Dort angekommen, kam er gleich zur Sache. Ich war total überfordert, sollte ihm einen Handjob geben, während er mich mit seiner Hand penetrierte. Ich wusste überhaupt nicht, wie das ging. Als er amüsiert fragte, ob ich sowas schon mal gemacht habe, druckste ich rum und log, weil es mir alles so peinlich war. Dann sprang er auf mich, drang ohne Warnung in mich ein und entjungferte mich. Am nächsten Morgen ging ich nach Hause und hörte nie wieder was von ihm.

Luna

Zu Hause – 09.04.2026

Ich war 17, in Beziehung mit meinem ersten Freund, meinem ersten Sexualpartner. Sexuelle Initiative ging immer von ihm aus, überreden war normal, ob ich müde war, mich nicht fühlte oder keine Lust hatte- wir sehen uns ja selten dann muss es sich ja auch „lohnen“. Am Wochenende hab ich neben der Schule auch noch gejobbt, musste früh hoch und bin neben ihm aufgewacht ohne die Schlafshorts, die ich sonst trug. Erst nach der Trennung war mir klar was da passiert ist, er hat mich im Schlaf nackt fotografiert und diese Bilder auch herum gezeigt. Darauf wurde ich von gemeinsamen Bekannten aufmerksam gemacht. Leider habe ich mich nie getraut dies anzuzeigen.

Anonymous

Party – 09.04.2026

Ich war 15 und knutschte mit einem Typen, der 3 Jahre älter war. Plötzlich und ganz schnell war seine Hand unter meinem Oberteil an meiner Brust. Ich wollte das gar nicht und wurde davon sehr überrascht. Hinterher ekelte ich mich vor mir selbst und wurde ich als ‚Schlampe‘ beschimpft.

Anonymous

Diverse Perverse 2000er Hits – 09.04.2026

Auf Klassenfahrt mit 16J im Bus am Fenster: Es fährt ein Mann im PKW vorbei, der uns wild gestikulierend auf seinen erigierten Penis aufmerksam machen wollte. Schließlich ist er onanierend weiter gefahren. Ich bin in einem kurzen Rock eine Treppe hochgelaufen, als ich plötzlich bemerkte, wie jemand hinter mir meinen Rock hochhob um sich einen besseren Blick zu verschaffen. In 3,5 J Beziehung wurde ich ständig von meinem Freund zum Sex überredet. Er bekäme sonst ‚blaue Eier‘ und war beleidigt, weil die Initiative nie von mir ausging. Dass ich nie mehr wollte und Ekel vor ihm verspürte brachten wir damals beide nicht in Zusammenhang mit seiner Nötigung. Vielfach an den Arsch und die Brüste begrabscht während meiner Jugend und die Zeit danach. Von einem Freund meiner Eltern immer ‚Dicke‘ genannt worden (fand er lustig, weil es nicht wahr war). Catcalling und Pfiffe beim Vorbeifahren von einer Baustelle mit meinem Fahrrad. Ich war traurig, wenn man nur meiner Freundin hinterher rief. In der Vergangenheit von unzähligen Bekannten und Freunden Kommentare zu meinem Körper, zum Körper anderer Frauen und welch ein geiler Arsch jemand hat. Und viele mehr, die mir alle wieder einfallen, wenn ich das Archiv hier durchlese. Ich bin schockiert, wie viel alleine schon mir selbst widerfahren ist und es für mich absolut normal war. Ich hoffe sehr, dass meine Töchter eine bessere Welt vorfinden werden. Vielen Dank für eure Offenheit und eure Arbeit!

Anonymous

location not specified – 09.04.2026

Als ich noch Studentin war, etwa 2009, traf ich beim Feiern einen Mann, der Austauschstudent aus den USA war und den ich ganz nett fand. Wir tanzten, unterhielten uns draußen noch lange und er wollte, dass ich mit zu ihm gehe. Ich betonte mehrmals, dass ich keinen Sex mit ihm möchte. Er wolle ja aber auch nur weiter quatschen, also gingen wir zu ihm. Sobald wir sein WG-Zimmer betraten und während ich auf der Toilette war, hat es sich komplett nackt ausgezogen und wartete auf seinem Bett erregt und in voller Präsentation auf mich. Als ich das Zimmer wieder betrat, war ich sehr schockiert. Ich betonte wieder, dass ich kein Sex möchte. Er sagte, das wäre kein Problem, ich könnte mich ja auch nur zu ihm legen. In seiner reinen Männer-WG fühlte ich mich wie in einer Falle – ich kannte ihn ja eigentlich kaum und wusste nicht wie er reagieren würde, wenn ich noch vehementer nein sage. Ich wusste auch nicht, wie ich nach Hause komme und welchen zwielichtigen Personen ich da mitten in der Nacht begegnen würde. Ich hatte große Angst. Ich sagte dann lieber ‚freiwillig‘ ja. Hinterher schämte ICH mich sehr weil ich mich so naiv fand und mich darauf eingelassen habe.

Anonymous

Park in Frankfurt – 09.04.2026

Ich war 13, es war Sommer ich war mit meinem Hund spazieren. Ich hatte ein Sommerliches Trägertop und eine lockere Hose an. Auf einmal kam ein Mann auf einem Fahrrad angefahren, hat ein Bild von mir auf seinem Handy gemacht, und ist blitzartig wieder verschwunden. Ich wusste an der Hektik seiner Bewegungen und wie er geguckt hat, dass er nicht einfach so ein Bild gemacht hat, sondern aus einer schmutzigen Intention heraus, und habe mich so dreckig gefühlt.

Anonymous

Königstein – 09.04.2026

Er und ich haben uns verabredet, ich habe vorher im Chat gesagt, beim ersten Treffen will ich keinen Sex haben (im Nachhinein habe ich oft Angst gehabt, mein Ton sei zu flirty/nett gewesen um das Nein zu verstehen, aber ich habe klar nein gesagt). Vor Ort habe ich wiederholt, dass wir keinen Sex haben werden. Er hat dann stark sich beschwert „Warum bist du dann Hier??“ „als ob wir das jetzt nicht machen“ ich war sehr verunsichert, und hatte eigentlich einen crush auf ihn deswegen habe ich irgendwann nachgegeben. Ich hatte schreckliche Schmerzen. Im Nachhinein als er eine zweite Runde wollte habe ich von den Schmerzen erzählt. Dann hat er mich gedrängt „wenigstens“ noch einen Blowjob zu geben. Im Nachhinein hat er erzählt er hätte sehr regelmäßig mit sehr vielen Verschiedenen Frauen ungeschützt Sex (unser Oralverkehr war auch ungeschützt…) ich habe jetzt 8 Jahre später nie mehr Sex ganz ohne Schmerzen gehabt und mich erst jetzt testen lassen auf eine STI weil ich solche Angst vor der Antwort hatte. Er hat ein Jahr später gesagt schade dass wir es nicht wiederholt haben, es war ja so schön….

Laura

Deutschland – 09.04.2026

Als ich mit meinem jetzigen Ehemann zusammen gekommen bin, war ich anfangs total irritiert und fühlte mich zurückgewiesen. Der Grund war, dass er mich nicht, wie alle vor ihm (4 verschiedene Männer), im Schlaf penetrierte und versuchte, dass ich nicht wach werde. Irgendwann wurde mir bewusst, wie abgefuckt das eigentlich war.

R.

Bei einer Freundin zuhause – 09.04.2026

Ich war 12 Jahre und besucht eine gute Freundin. Ihre Eltern waren nicht zuhause, dafür ihr großer Bruder und ein Kumpel – (beide 17). Sie tranken Alkohol und überredeten mich, mitzumachen. Obwohl es mir nicht schmeckte, habe ich aus Scham vor einem Nein & dem Gruppenzwang mit getrunken. Irgendwann gingen wir alle ins Bett. Ich sollte bei dem Kumpel im Zimmer schlafen. Er holte noch Sekt aus dem Keller, um mich weiter abzufüllen. Dann versuchte er mit mir Sex zu haben.. ich habe immer wieder beschämt gelacht und wollte es nicht. Aber mein peinliches Zögern und meine Starre ignoriert er. Mehrmals hat er in der Nacht versucht, in mich einzudringen und nur wegen meiner großen Schmerzen immer wieder abgebrochen. Erst am frühen Morgen, als meine Freundin an der Tür klopfte und ich mehrfach sagte, dass ich gehen möchte, hat er die Zimmertür aufgemacht und mich raus gelassen. Ein paar Tage später kam die Mutter zu mir und schimpfte, dass ihr Tochter nie soweit gehen würde. Sie fragte mich empört, wie ich mich jetzt schon auf Sex einlassen könnte? Ich fühlte mich so dreckig und gab mir selbst die Schuld für den Vorfall. Ich dachte, ich hätte souveräner Nein sagen müssen.

Anonymous

Im Nachbarhaus, Deutschland – 07.04.2026

Der große Bruder (18) eines Freundes hat, wenn ich (damals 11) drüben zu Besuch war, mich immer berührt. Erst nur am Arm, an den Schultern, dann auf den Schoß gezogen, dann an die Brust gefasst. Als ich aufstehen wollte, sagte er das sei nicht so schlimm, weil ich ja noch gar nicht richtig in der Pubertät sei. Dann war ich lange nicht mehr dort. Ein Jahr später hat er mich dann, als ich mich wieder getraut habe den Freund zu besuchen, abgepasst, als der auf Toilette war, mich unter den Armen gepackt, um „Flieger“ zu spielen und dann eine Hand in meine Unterhose gesteckt und mich penetriert. Es tat unfassbar weh und ging so schnell, dass ich in dem Moment gar nicht begreifen komnte, was da passiert. Als der Freund wieder reinkam, hat er mich abgesetzt. Ich hab mich unfassbar dreckig gefühlt und bin dann schnell nach Hause und nie wieder rübergegangen. Hatte das lange verdrängt. Die Erinnerungen kamen schlagartig wieder, als ich selber 18 wurde.

Konstanze

Taxi/Wohnhaus – 07.04.2026

Ich war in Wien aus, als ich nach Hause wollte, bat mir ein Typ mit dem ich mich vorher ganz unverfänlich unterhalten hatte an ein Taxi mit mir zu teilen, da er in die gleiche Richtung müsse. Als wir bei meiner Adresse ankamen, sagte er dass er mit zu mir will, ich sagte nein und sah den Taxifahrer hilfesuchend an. Dieser meinte nur, dass die Fahrt bezahlt sei und wir jetzt bitte beide sein Fahrzeug verlassen sollten. Ich stieg dann schnell aus, lief zu meinem Wohnhaus. Hier klingelte ich, da ich meine schlüssel nicht dabei hatte. Als der Summer ging folgt mir der Typ und versuchte mich zu vergewaltigen. Ich wurde von anderen Bewohnern des Hauses aufgrund des Lärms gerettet. Ich habe allerdings erst recht spät angefangen zu schreien, da ich niemanden stören wollte.

Konstanze

Bar – 07.04.2026

Ich war mit meinem damaligen Freund aus in einer Bar in dem Kaff aus dem er stammt, als der alte Wirt vom Gasthaus gegenüber mir von hinten an die Brust fasste. Als ich ihm unmissverständlich erklärt habe, wie Scheisse ich das finde meinte er nur:“ich dachte du bist eine lustige.“ Keine Entschuldigung

Konstanze

Bus – 07.04.2026

Ich fuhr an einem der ersten warmen Tage im Bus, als mich ein circa 50 jähriger Mann mit einem schmierigen Grinsen begonnen hat am Bauch zu streicheln. Weil ich mich schämte, habe ich ihn auf Englisch gebeten das zu lassen, was er nicht tat. Andere Fahrgäste haben gesehen was passiert ist und nichts gesagt.

Konstanze

Schule – 07.04.2026

Als ich in den 90ern Teenagerin war, war es an unserer Schule gang und gäbe,dass man als Mädchen von den Jungs „ausgegriffen“, also einfach zwischen die Beine gefasst wurde – ohne Konsens, teilweise auch einfach nur so im Vorbeigehen. Wurde von allen, auch den Erwachsenen einfach so hingenommen und von den Mädchen teilweise auch als Kompliment bzw. Aufnahme in einen inneren Kreis der sexuell interessanten Mädchen verstanden.

Anonymous

Mannheim, kneipe – 07.04.2026

Wurde auf einer toilette (ohne licht) von einem Mann begrapscht

Sophia

zu Hause, Österreich – 07.04.2026

Ich war ein Kleinkind als die Übergriffe begannen. Einer der Ersten an den ich mich erinnern kann, war beim Anziehen als mich eine gewisse Person an meinem Hinterteil berührt und dann am Arm festgehalten hat, weil ich mich wehrte. Ich weinte, wurde beschimpft und gekuschelt als „Trost“, den ich nicht haben wollte. Ich wurde gegen meinen Willen auf den Mund und andere Körperstellen geküsst. Als ich mich auch körperlich weiter wehrte durch Kratzen,etc., wurde mir die Schuld an den Gefühlen der Person und dem Beziehungsentzug gegeben, weil ich angeblich ein Drama machte und mich anstellte. Es war aber der Täter der mir Gewalt angetan hat, wegen dessen Verhalten ich, berechtigterweise, ein Drama gemacht habe. Dies führte unter Anderem zu einer schweren Depression mit suizidalen Gedanken, bereits im Kleinkindalter. Das ist kein Einzelfall, sondern eine Geschichte in einem ganzen Kollektiv. Wir müssen endlich unser Schweigen brechen und aufstehen gegen Gewalt!

Anonymous

Zu Hause – 06.04.2026

17 Jahre zusammen, 4 Jahre verheiratet: Am Abend wollte ich keinen Sex, da ich durch die bevorstehende Periode Schmerzen hatte. In der Nacht bin ich zu Bewusstsein gekommen. Weil er mich penetriert hat. Ich habe mit mir selbst gesprochen: wach nicht auf, wach bloß nicht auf Am nächsten Morgen Er: hast du das mitbekommen heute Nacht? Das war als ob ich dich vergewaltigt hätte. Als ob ich eine Leiche gefickt hätte.

Nora

Heimat – 06.04.2026

Mein Onkel und meine Schwester. Der Typ auf der “Schwulen- & Lesbenparty” der unter meinen Rock gegriffen hat und sagte, sei ja nicht so schlimm, er stehe gar nicht auf Frauen. Der alte Mann in der Sauna, der mich (11) anstarrte, während er sich selbst befriedigte. Der Typ, der mir etwas ins Getränk getan und mich anschließend mit seinem Kumpel vergewaltigt hat. Der alte Mann, der mich für meine pro choice Haltung bestrafen wollte, indem er eine erotische Kontaktanzeige in meinem Namen geschaltet hat. Der Arbeitskollege eines Freundes, der sich nachts in mein Bett geschlichen und mich angefasst hat, während beide in meiner Wohnung übernachten durften, um sich Hotelkosten zu sparen (Arbeitseinsatz).

Nora

Zu Hause – 06.04.2026

Nachdem unser Onkel bei unserer Mutter abgeblitzt ist, hat er meine Schwester und mich missbraucht. Meine Schwester ist fünf Jahre älter als ich und missbrauchte mich später ebenfalls, als sie in die Pubertät kam. An die Taten meines Onkels kann ich mich kaum erinnern, nur in einzelnen Bildern und Gerüchen. Obwohl wir beide gemeinsam bei ihm waren, sprach meine Schwester immer davon, dass sie Übergriffe erfahren hat, nicht wir beide. Über ihren Missbrauch an mir haben wir nie gesprochen.

Tonia

Aschaffenburg – 06.04.2026

D….. fasste mir in den Schritt, aus dem nichts. Offen im Freundeskreis. Niemand sagte etwas. Ich ging direkt nach Hause, fühlte die Scham, fühlte den Ekel, fühlte mich so dreckig. Ich ging duschen, sehr lange und fühlte mich danach nur minimal besser.

Veronika

Zu Hause – 05.04.2026

Ich war noch ein Kind, ich weiß nicht wie alt. Es muss zwischen 6 und 9 Jahren gewesen sein. Ich war im Schlafzimmer meines Vaters zusammen mit meinen Geschwistern. Wir beteten und sangen christliche Lieder Ich lag auf dem Ehebett meiner Eltern zusammen mit meinem Vater und die drei Geschwister waren um das Bett herum verteilt sitzend auf dem Boden. Er schob seine Hand in meine Schlafanzughose und legte sie auf meinen Po. (Unterhosen durften wir unter dem Schlafanzug gar nicht tragen). Ich sagte ihm, er solle das lassen. Ich möge das nicht. Er antwortete ich solle das lassen. Seine Hand wäre so kalt und mein Po so warm. Damit war die Diskussion erledigt.

Anonymous

Zuhause – 05.04.2026

Und wo wir bei Betteln und Bitten nach Sex sind: Ein anderer Partner von mir hat das auch als Waffe eingesetzt. Immer wenn ich „nein“ sagte, wurde er wütend und aggressiv. Manchmal dachte ich, ich komme in seinen Wutanfällen nicht lebend raus. Ich würde ihn nicht lieben und er sei ja impulsiv, hat er dann immer gesagt, während er die halbe Wohnungseinrichtung zerlegt hat. 6 Jahre dauerte dieser Terror an. Verlassen hat er mich, weil ich mich ihm erfolgreich entzogen habe, als ein nahestehendes Familienmitglied von mir im Sterben lag. Er beschwerte sich lautstark bei seiner Schwester, er habe „dicke Eier“ und ertrage es nicht mehr. Ich kann nicht beschreiben was ich fühle, wenn ich darüber nachdenke, was das alles mit mir gemacht hat und rückblickend immer noch macht. Ekel und Scham. Ganz viel Ekel und Scham. Gottseidank endete diese Beziehung muss ich ja heute sagen, aber auch hier war ich lange unwissend darüber, dass das sexuelle Gewalt war.

Anonymous

Zuhause – 05.04.2026

Dass ich vergewaltigt wurde, habe ich damals gespürt aber nie aussprechen können, bis es meine Therapeutin für mich tat. Es war mein damaliger Partner, Zuhause in den eigenen vier Wänden. Ich habe mehrmals gesagt, dass ich nicht will, er hat mir Schuldgefühle eingeredet, dass wir uns ja jetzt erstmal länger nicht sehen würden. Er war in einem Job tätig, der immer wieder längere Auslandsreisen erforderte. Nach stundenlangem Betteln habe ich nachgegeben. Sex mit ihm war ohnehin nie erfüllend, er wollte ständig absurdere Praktiken und ich habe einfach mitgemacht. Angst? Scham? Liebe? Ich weiß es nicht. An diesem einen Tag jedenfalls war es dann auch wieder so weit, und noch währenddessen sagte ich erneut mehrfach „nein“ und „ich will echt nicht“. War ihm dann schlussendlich egal. Danach saß ich zitternd und schockiert auf dem Bettrand ob der Tatsache, was mir da gerade widerfahren war, während er sich anzog und lachend zu mir meinte „jetzt tu mal nicht so, als hätte ich dich vergewaltigt oder sowas“. Ich wollte damals sagen „doch, genau das hast du getan“ aber das kam mir falsch vor. Er war doch mein eigener Partner. Ich reagiere sicherlich über. Stattdessen habe ich gesagt „verschwinde jetzt sofort, ich will dich erstmal nicht mehr sehen“. Er ging wortlos. Als meine Therapeutin es aussprach: „Was dir da passiert ist, war eine Vergewaltigung“ war viel Unglaube und Wut dabei. Geblieben ist die Wut, beinahe schon Hass auf ihn.

Lilly

Zuhause, Geschäftsreise – 05.04.2026

Auf einer Geschäftsreise traf ich einen alten Freund. In meiner Ferienwohnung zog er mich auf seinen Schoß. Ich sagte klar Nein und wollte ihn zur Tür begleiten – doch er drückte mich gegen die Wand. Ich konnte mich befreien. Der Mann war Oberarzt. Auf dem Heimweg erlitt ich meine erste Panikattacke. Zu Hause lebte ich in einer Ehe mit dem Kindesvater, einem Arzt mit eigener Praxis, geprägt von psychischer Gewalt, Erniedrigung und Erpressung. Ich erlitt einen Nervenzusammenbruch. In der Klinik sagte mir eine Oberärztin, eine Frau, es sei meine eigene Schuld gewesen – ich hätte ihn wohl attraktiv gefunden und sei in ihn verliebt gewesen. Später trennte ich mich von meinem Ehemann. Trotzdem musste unsere 2 Kindern und ich die gemeinsame 4 Raum Wohnung verlassen, während er bis heute dort lebt. Ein Jahr lang lebten meine Kinder und ich mit meinen Eltern in meinem alten Kinderzimmer in einer 3 zimmerwohnung – ohne sie hätte ich keinen Zufluchtsort gehabt, selbst Frauenhäuser waren voll. Nach langer Suche fand ich eine Wohnung weiter weg. Bis heute klage ich für Unterhalt – die Kosten, um mich aus dieser gewaltvollen Ehe zu befreien. Und ich frage mich: Wo werden Frauen und Kinder hier geschützt? Das ist meine Geschichte.

All You Can Survive Buffet

Rhein-Main-Gebiet – 05.04.2026

„Die Revolution missbraucht ihre Kinder“: Missbrauch ab 9 Jahren durch pädophile Freie-Liebe-Anhänger, gestützt von der eigenen Mutter. Missbrauch mit 12 Jahren durch den Gitarrenlehrer. Vergewaltigung mit 16 Jahren durch einen Freund meines Bruders. Häusliche Gewalt und Vergewaltigung in der Ehe.

Anonymous

Schule – 05.04.2026

Er saß neben mir und hatte seine Hand auf meinem Oberschenkel und die andere Hand in seiner Hose, die Hand hat er immer hin un her bewegt. Ich habe mich sehr unwohl gefühllt aber habe nichts gesagt. Vielleicht hätte ich was sagen sollen, vielleicht hätte ich ihm eine „Szene“ machen sollen… Aber wahscheinlich hätte ich dann noch ärger bekommen, weil ICH diejenige bin die den Unterricht stört

Anonymous

Mein Zimmer und Waldparkplatz – 04.04.2026

Vor kurzer Zeit habe ich Dank eines Podcasts, in dem es um von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen geht, realisiert, dass ich vor sechs Jahren zweimal vergewaltigt wurde. Allerdings ist nichtmal das, das eigentlich Absurde daran. Nein. Ich wusste, dass mir damals schlimme Dinge widerfahren sind. Ich habe deshalb auch schon eine Traumatherapie hinter mir. Aber nie konnte ich die Vorfälle als Vergewaltigung benennen. Mir war nie klar, dass verschiedene Handlungen zu dieser Definition zählen. Ich bin stets vom Stereotyp ausgegangen. Was das nun verändert? Vieles. Als ich realisiert habe, als was man die Taten bezeichnet, sind mir eiskalte Schauer durch den ganzen Körper gefahren und ich musste sofort anfangen zu weinen. Eigentlich hatte ich mit meiner Geschichte abgeschlossen, doch jetzt ändert diese Definition einfach alles für mich. Ich muss nochmal neu anfangen, die Geschehnisse zu verarbeiten. Warum, verstehe ich selber auch nicht genau, aber es ist so. Durch diese Erkenntnis habe ich realisiert, dass es wichtig ist, auch für diese Übergriffe eine konkrete Bezeichnung zu finden, um wirklich damit arbeiten und es verarbeiten zu können. Ich wünsche jeder Person ganz viel Kraft auf diesem Weg. Und lasst euch gesagt sein: Es gibt nicht DEN einen richtigen Weg, um zu heilen. Und die Heilung und Verarbeitung läuft in den meisten Fällen nicht gradlinig. Es wird viele Höhen und Tiefen geben. Gebt nicht auf und sucht euch professionelle Hilfe ❤️🫶🏼

Anonymous

Studentenparty – 04.04.2026

Ich war 14 oder 15 Jahre alt, als ich mit einer Freundin nach einem Stadtfest mit Männern die wir dort kennengelernt haben auf eine Studentenparty gangen. Es war ein Haus mit vielen jungen Menschen aber wir waren bestimmt die jüngsten. Ich lernte einen Burschen kennen, er sagte mir, dass er 19 wäre und studiert. (Er sah wirklich sehr jung aus). Als alle irgendwo im Haus schliefen, begann er mich zu küssen. Am Anfang fand ich es noch gut aber er wollte immer weiter gehen. Er wollte mir in die Hose fassen und ich hab mehrmals gesagt, dass ich das nicht will. Er fragte mich ob es daran liegt, dass ich mich vergessen hätte zu rasieren. Er hörte nicht auf mich zu bedrängen, er überredete mich, dass ich mich ausziehen sollte. Weil ich so Angst hatte, stand ich irgendwann oben ohne vor ihm und er sagte mir, dass er noch nie so schöne knackige Brüste gesehen hatte. Ich wollte mich wieder anziehen aber er sagte, ich soll so stehen bleiben. Ich weiß nicht mehr wie lange ich dort stand aber mir wurde irgendwann sehr kalt. Irgendwann sagte er mir, dass ich mich wieder anziehen soll. Wir schliefen dann nebeneinander ein und ich fühlte mich als könnte lch mich nicht bewegen. Am nächsten Tag erzählten wir andere, dass er Bestatter sei und 39 Jahre alt ist. Ich habe es schon mehrfach Freundinnen erzählt, die mir anfangs nicht glaubten. Obwohl es schon über 20 Jahre her ist, kann ich mich erinnern als ob es gestern gewesen wäre.

Katja

Wohnung – 04.04.2026

Ich bin heute 64 Jahre alt und trage immer noch mein Trauma einer Vergewaltigung mit 13 Jahren mit mir. Und ich fühle mich immer noch schuldig.

Anonymous

Zu Hause – 04.04.2026

Ich war 16, saß mit einer Runde Jungs bei meinem „Schwarm“ (er war 21) in seinem Zimmer. Wir alle konsumierten Cannabis, als alle anderen Jungs nach Hause gingen, war ich so bekifft, dass ich mich nicht mehr richtig bewegen konnte. Dann passierte es, er fragte nicht ob es okay für mich ist, er sah mich dabei nicht mal an, ich verstand nicht mal richtig was da gerade passierte. Ich fühlte mich so leer am nächsten Tag und hab bis heute mit niemandem darüber richtig geredet. Es war mein erstes mal und ich wurde dabei schwanger. Ich war jung und dumm und ziehte mit ihm zusammen, weil ich wollte, dass mein Kind einen Papa hat. 12 Jahre war ich mit ihm in einer Beziehung und ein weiteres Kind folgte. Es passierte immer wieder, dass wenn er im Bett nicht bekommen hat was er wollte, bekam er am nächsten Morgen die heftigsten Wutanfälle (stundenlanges Schreien, Demütigungen, werfen von Gegenständen, teilweise körperliche Gewalt …. Natürlich bekam er dann meistens was er wollte, weil ich so meine Kinder schützen konnte, er sah mich dabei nie an. Als ich es endlich geschafft habe mich von ihm zu trennen, habe ich meinen jetzigen, warmherzigen, tollen Partner gefunden. Bis heute schaff ich es nicht immer ihm zu sagen wenn ich etwas nicht will, weil ich unterbewusst die Angst habe, dass danach was schlimmes passieren kann. Aber ich arbeite daran.

Julia

Saunalandschaft – 04.04.2026

Ich war 32 und mit einer Freundin in der Sauna, dort angekommen wurden wir sofort von einem Mann, der augenscheinlich alleine da war, beobachtet. Egal in welche Sauna wir gingen, er kam uns hinterher und starrte uns an. Irgendwann waren wir dann alleine in einer Sauna und dachten er wäre endlich weg, doch er tauchte wieder auf, setzte sich gegenüber von uns hin und fing an zu masturbieren. Meine Freundin und ich sind sofort raus und haben an der Info Beschwerde eingereicht. Der Mann hat sich schnell aus dem Staub gemacht. Ob er Konsequenzen erfahren hätte, wage ich zu bezweifeln. Seit dem gehe ich nur noch an Frauen Tagen in die Sauna!

Corinna

Deutschland – 04.04.2026

Es war Winter, ich 29 Jahre alt: Meine Oma hatte einen Schlaganfall und musste an den Rollstuhl gegurtet werden, kann nicht sprechen oder sich bewegen. Ich lief mit ihr im Park spazieren. Es war Mittags gegen 15h und hatte einen langen Mantel, Schal etc. an. Auf einer Anhöhe tat ich mir schwer, den Rollstuhl hoch zu schieben. Es kam ein fremder, alter Mann mit Hund und fragte, ob er mir helfen kann. Ich lehnte höflich ab. Er kam dennoch hinter mich, fasste mich am Po an und schob mich hoch. Ich konnte kaum glauben, was ich da erlebe. Er ging erst von mir weg , als ich lauthals sagte, dass ich es alleine schaffe. Passanten waren unterwegs – niemand bemerkte meine hilflose Situation.

Corinna

Deutschland – 04.04.2026

Mit 25 war ich mit guten langjährigen Freunden auf einem Geburtsag. Wir übernachteten dort auf einem Sofa: ich alleine auf einem Zweisitzer, ein „guter Freund“ und seine Freundin auf dem angrenzendem Sofa. Dann bemerkte ich im Schlaf einen Finger in mir und wachte auf. Als ich sah, dass er mich anfasste, sprang ich auf und schloss mich ins Bad ein. Ich konfontierte ihn damit, er verhamrloste es. „Ich hätte es gewollt“. Seine Freundin bekam nichts mit. Doch diesmal schwieg ich nicht! Und war das erste mal stolz auf mich: Ich öffente mich Freunden und erzählte davon. Rückhalt war hier wenig zu finden. Ich erzählte seiner Freundin davon, sie verteidigte ihn. Seine zwei besten Kumpels ebenso und es wurde totgeschwiegen. Heute sprechen mich Fremde darauf an, nur wegen „sensationsgeilheit“ und glauben mir nicht – schließlich war ich ja früher für meinen „Ruf“ bekannt. Meine Perspektive der damaligen Zeit meines „Rufes“ interessiert sie nicht  – schließlich bin ich schon immer extrovertiert, kontatkfreudig, „reizvoll“ gekleidet und an allem selber Schuld. Ich würde mich immer anbieten. Von einem weiteren Freund lies ich mich in einen „Sex“Club überreden. Ich dachte, ich bin cool und kann das und das das normal ist und von einem erwartet wird. Dort wurde ich extrem begafft und von extrem älteren Männern angefasst. Anschließend sagte mein Freund mir, dass ich schmutzig sei (andere haben mich angefasst und ich sei dafür verantworltich) – er könne nun nicht mehr mit mir zusammen sein.

Corinna

Urlaub – 04.04.2026

Im Urlaub war ich mit einer Freundin unterwegs, wir waren 24. Es entblösste sich ein kleiner alter Mann vor uns, zeigte seinen nackten Penis und rief, ob wir Sex haben wollen.  Ich war in Mallorca im Urlaub mit 25 und buchte eine Ferienwohnung über AirBnB. Der Host war sehr freundlich, es war seine 2. Wohnung die er stetig vermietet- so stand es online. Ich war dort immer allein und fühlte mich wohl. Da ich die ganze Wohnung gebucht hatte, sperrte ich das Schlafzimmer nicht ab. In der letzten Nacht wachte ich von einer Berührung auf: Plötzlich saß der „freundliche“ Vermieter nackt an meinem Bettrand und streichelte mein Bein. Ich war so perplex und fragte ihn, was das soll. Er meinte nur, er habe seinen Schlüssel verloren. Ich zeigte auf meinen und sagte ihm, er solle diesen nehmen und raus gehen. Erst nachdem ich mehrmals ihn aufgefordert habe zu gehen, lies er von mir ab. Ich war in Panik danach. Es waren „nur“ noch 4 std, bis ich zum Flughafen musste. Ich packte dennoch sofort meine Sachen und floh aus der Wohnung. Er wollte mir dann noch behilflich sein – und akzeptierte mein Nein nicht. Als ich rausging, sah ich, dass die Besenkammer offen stand und dort eine Matratze etc. lag – ich glaube, dass er dort heimlich jede Nacht geschlafen hat. Ekelhaft, ich hoffe es ist mir nicht mehr passiert. Ich schrieb ihm eine schlechte Rezension und erzählte dies öffentlich und meldete es der Plattform. Er stellte mich als notgeil da, dass ich lügen würde, das ich was von ihm wolle

Corinna

Deutschland – 04.04.2026

Ein anderes mal war ich ebenfalls in einer Clique draußen unterwegs. Sie wollten rumfahren, ich fuhr mit. Dann war ich mit einem Mann allein in der Wohnung. Er sperrte mich ein und wollte mich zum Sex überreden. Ich entkam, indem ich mich stark gewehrt hatte. Er drohte mir Gewalt an. Ich stand an der Straße, wusste nicht wo ich war – über 1 Std. weg von meinem zu Hause. Eine Frau nahm mich dann per Anhalter mit. Mit 20 lag ich oftmals am nahgelegenem See und genießte das Wetter. Drei Vorfälle gab es am See: beim 1. Mal stand nackt ein Mann hinter mir und befriedigte sich selbst. Beim zweiten Mal, an einem anderen Tag legte sich ein Mann nackt nur ein Meter entfernt von mir sich hin. Er war locker 50 Jahre alt. Ich erstarrte und hatte Todesangst, das wenn ich mich bewege, er näher kommt und mir was antut. Erst als eine weitere fremde Person auftauchte, zog er sich an. Beim dritten mal, ähnliches und ich schrieb meiner Freundin, dass sie bitte kommen soll. Als sie kam, ging der Mann davon. Mit 25 hatte ich eine Affäre. Der Mann wurde beim Sex so aggressiv, beginn mich stark zu schlagen und zu würgen. Ich sagte, das ich das nicht möchte – er ignorierte mich. Ich fühle mich dermassen missbraucht.

Corinna

Deutschland – 04.04.2026

Meinen ersten Freund hatte ich mit 16. Er nötigte mich, mein 1. Mal zu haben, als ich betrunken war. Ich habe mich danach schrecklich gefühlt und hatte Schmerzen. Ich hatte ein strenges Elternhaus, oft Hausarrest, wollte aber dazu gehören und Freunde haben. So lief ich oft weg und feierte oftmals mit meiner Freundin und geriet in gefährliche Situationen. Wir sind z.B. per Anhalter gefahren: 3 Männer haben uns nicht aus dem Auto gelassen, uns in Gegenden gefahren, die wir nicht kennen, uns nicht raus gelassen. Ich schlief dann dort in einem Bett, damit wir am nächsten Tag mit dem Taxi heim können. Im Schlaf bemerkte ich dann, dass ein Penis in mir steckte – ich bin davon aufgewacht. Von einem Mann, den ich nicht kannte und mind. 10 Jahre älter als ich war. Ich war zu dem Zeitpunkt 17. Ich erstarrte und lies es über mich gehen, in der Hoffnung es passiert mir nicht mehr.Mein zweiter Freund nahm mich mit zu seinem besten Freund. Er wollte dort Sex haben – ich fühlte mich dazu gezwungen, da ich sonst nicht heimkäme. Dabei kam sein bester Freund dazu, war wohl eine abgesprochene Sache (nur ohne mich). Ich hatte keine Möglichkeit nein zu sagen oder zu entkommen. Ich ließ es über mich ergehen. Ich wusste es nicht besser.

Corinna

Deutschland – 04.04.2026

Es fängt an im Teenager-Alter. Ich war 14 und mit meiner Freundin unterwegs – wir wollten dazu gehören. Oftmals wurden wir überredet und genötigt sexuelle Handlungen vorzunehmen: Zuerst mit Alkohol und Cannabis „abgefüllt und willig“ gemacht werden, dann stetiges überreden zu sexuellen Handlungen bis hin zur Androhung von Gewalt. Sagte ich nein, so wurde mein „Ruf“ geschändet und im ganzen Dorf sprach man über mich, wie über eine Hure. Es waren viele Männer, immer die gleiche Masche. Ich fühle mich schuldig, da ich kaum verstand, dass das nicht richtig ist und „normal“ ist. Immer wieder suchten die Täter gezielt Situationen, um diese auszunutzen.

Mellow

Tirols kleinste Stadt – 04.04.2026

Wir sind feiern gegangen. Da ich weiter weg wohnte, bot mir ein Bekannter einen Schlafplatz bei ihm an. Ich nahm das Angebot an mit den Worten: „Gerne, wenn du mir versprichst, dass du mich nicht anfässt!“. Er bejahte meine Bedingungen. Ich war 15, er ein paar Jahre älter. Nach dem feiern, bei ihm zuhause schliefen wir schnell ein. Ich war erleichtert. Doch am morgen fing er an mich überall anzufassen. Ich sagte:“ NEIN! Ich will das nicht!“. Er hielt mich fest und fummelte weiter. Zwischen meine Beine, schob seine Finger in mich und hielt mich weiterhin fest. Ich wehrte mich, er hielt fester. Er machte noch abfällige Kommentare über meinen Körper und nahm meine Hand und führte diese, trotz gegenwehr zu seinem Penis. In einem Moment war ich stark genug mich loszureißen und lief weinend davon. Mir wurde nicht geglaubt. :“Er ist doch so ein netter…“. Ich verstummte einige Jahre. Bis ich die Kraft hatte zu einer Beratungsstelle zu gehen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Die Anklage würde ziemlich sicher fallen gelassen wegen fehlenden Beweisen. Bis heute spüre ich die Auswirkungen. Weinanfälle und ein tiefes Gefühl von Scham und Trauer holen mich manchmal ein. Es folgten noch einige weitere Übergriffe von anderen Männern.

Jenny

Zuhause – 04.04.2026

Ich muss so 19 / 20 gewesen sein, ich habe oft bei meinem damaligen Freund übernachtet. Er wollte immer gerne Analverkehr haben, ich fand das aber unangenehm und wollte es nicht. Eines nachts bin ich aufgewacht, und habe im Halbschlaf mitbekommen, dass er in mir ist…. Ich konnte nix sagen,nix machen. Ich habe es nie angesprochen und auch er hat nie mit mir darüber gesprochen. Hab es nie jemandem erzählt,weil ich es so schrecklich fand.Heute weiß ich,was er damals mit mir gemacht hat. Er hat sich einfach das genommen,was er wollte.

Lela

Reisebus – 04.04.2026

Ich bin mit meinem Kumpel mit dem Reisebus in den Urlaub gefahren. Wir beide saßen zunächst zu zweit in der 4er Reihe ganz hinten. Irgendwann in Frankreich stieg ein Typ dazu und setzte sich neben mich. Ich dachte ein bisschen small Talk wäre nett, wenn man schon so lange zusammen fahren muss. Naja richtig gesprächig war er nicht , war aber ok. Irgendwann wurde es dunkel und ich drehte ihm den Rücken zu und lehnte mich an meinen Kumpel um zu schlafen. Irgendwann fühlte ich eine Hand an meinem unteren Rücken, aber ich dachte OK das kommt bestimmt durch die Fahrt, weil es so wackelte. Irgendwann hat er mich massiert, erst dachte ich ich träume und sowas macht man doch nicht. Erst als er seine Hand in meine Hose steckte, dreht ich mich um und sagte: was soll das ? Man kann ja mal fragen. Ich hatte gedacht ich will keinen Stress im Bus anfangen und bin einfach ruhig geblieben. Der Typ hatte sich dann Richtung Fenster gedreht und nicht mehr in meine Richtung geguckt. Meinen Kumpel habe ich erst davon erzählt als wir am Ziel ankamen.

Sandra

geheimer Treffpunkt – 04.04.2026

Ich war 11/12 Jahre alt. Ein Junge aus meiner Klasse mit dem ich eine Weile Händchen gehalten habe, bat mich zu einem Treffen. Es gab so einen abgelegenen Steinbruch. Ich traf also bei dem Treffpunkt ein. Wir saßen auf der Wiese und redeten. Plötzlich packte er einen Bademantelgürtel aus und fesselte mit auf dem Rücken meine Hände. Mir fehlen ein paar Erinnerungen, was er alles machte, da ich damit beschäftigt war, meine Hände zu befreien. Er erzählte irgendwas, wenn ich nicht , dann keiner. Ich befreite mich und rannte so schnell ich konnte von dort weg durch den Wald nach Hause. Erst heute weiß ich, wie schlimm es hätte enden können. Als ich bei FB meine Hochzeitsfoto einstellte, schrieb er mich an, wie ich heiraten konnte ohne ihn zu fragen. Ich wusste nicht mal, dass er mir folgt auf FB. Er war aber selber zu dem Zeitpunkt verheiratet und hatte 2 Kinder.

Sandra

Bei meiner Tante – 04.04.2026

Ich fuhr, wie viele Jahre zuvor, in den Ferien zu meiner Tante, die Schwester meiner Mutter. Ich war mittlerweile 13. Ich liebte diesen Bauernhof mit all den Tieren. Es gab viel zu tun. Mein Onkel wollte mir den Bienenwagen mit den gefüllten Waben zeigen. Als ich den Wagen verlassen wollte, blockierte er plötzlich die Tür und ich hatte seine Hand in meiner Hose und er fragte, ob ich schon einen Freund hätte. Ich schubste ihn zur Seite und lief weg. Ich hab die ganzen Tage zugesehen nie wieder alleine mit ihm zu sein. Das war das letzte Mal, dass ich die Ferien bei meiner Tante verbracht. Jede Familienfeier wurde zur Qual. Ich sagte nichts zu meiner Familie. Nur mein Mann weiß Bescheid. Mittlerweile ist er gestorben.

Fiona

Bei meiner Tante und meinem Onkel – 04.04.2026

Ich war 12. Meine Eltern erlaubten, dass meine Tante und mein Onkel mich abends auf eine Karnevals-Feier mitnahmen. Ich erinnere mich daran, wie ältere erwachsene Männer mich den ganzen Abend angeflirtet haben. Ich habe mich so gut es ging auf Toilette versteckt, weil es mir sehr unangenehm war. Als meine Tante und mein Onkel irgendwann mitten in der Nacht bereit waren zu gehen, meinten sie dass wir einem Freund von ihnen Obdach gewähren würden. In dem 90cm Bett, in dem ich auch schlief. Er befummelte mich. Ich habe ihn gebeten aufzuhören, er hörte nicht auf. Ich ging zu meiner Tante ins Schlafzimmer und bat sie etwas zu unternehmen. Sie und mein Onkel lachten nur. In meiner Erinnerung ging das die halbe Nacht so, bis er endlich eingeschlafen war. Bis dahin hat er mich immer weiter befummelt, ich habe öfters um Hilfe gebeten bei meiner Tante, sie hat es immer nur abgetan und darüber gelacht. Ich war hilflos und überfordert und habe bis jetzt eben nie darüber gesprochen.

Julia

zu Hause – 04.04.2026

Meine Oma hatte einen neuen Freund. Ich fand ihn am Anfang eigentlich nett – er mimte den Spaßvogel. Aber das änderte sich schlagartig, also als er mich anfing zur Begrüßung besonders stark auf die Wangen zu küssen. Und dann auch auf den Mund und plötzlich, schob er seine Zunge vor um sie mir in den Mund zu stecken. Ich war circa 13. Und nur geschockt, dass dieser alte Sack nicht im ernst gerade versucht hatte mir nen Zungenkuss zu geben. Dieses unfassbare Ekel-Gefühl kann ich bis heute spüren, wenn ich nur an ihn denke. Auch wenn er mittlerweile schon gestorben ist. Nur eine „kleine“ unbemerkte Situation?! Nein! Definitiv eine zuviel, in der ein erwachsener Mann die Schutzbedürftigkeit einer Teenagerin im eigenen Familienkreis einfach ausgenutzt hat. Traurigerweise wollte ich deshalb auch nie wieder zu meiner Oma, um ihn nicht mehr sehen zu müssen – zum Schutz. Diese kleine Situation hat dazu geführt, dass ich den Kontakt komplett abgebrochen habe um mich vor schlimmerem zu schützen. Später habe ich erfahren, dass auch meine Oma unter ihm gelitten hat.

Anonymous

Wohnung eines Kumpels – 04.04.2026

Studentenparty, ich war mit Freunden dort und war schon etwas angetrunken. Ein Kumpel hat mich von der Tanzfläche gezogen, ich dachte er will nur reden, weil es ihm in letzter Zeit nicht gut ging, deshalb bin ich mitgegangen. Wir sind Richtung seiner Wohnung gegangen, ich hab zu spät gemerkt, was er eigentlich wollte. Erst als er mich gegen die Wand gedrückt und in meine Hose gegriffen hat. Ich hab ihm gesagt, dass ich das nicht will. Er hat mir versprochen wir müssen das nicht tun. Dann hat er mich vergewaltigt. Bis heute fühle ich mich schuldig, weil ich nicht weggerannt bin. Die Freundesgruppe habe ich dadurch auch verloren.

Anonymous

Wohnung einer Freundin – 03.04.2026

Es war eine Party oder eher die Zeit danach. Ich war bei einer damaligen Freundin, ihr Freund war da und ihr Bruder und weitere Freunde. Sie hatte mir angeboten im Anschluss der Party bei ihr auf dem Sofa zu übernachten. Am Abend ginge alle – bis auf sie, ihr Freund, ihr Bruder und mir. Ich sollte alleine im Wohnzimmer schlafen und als ich mich hingelegt hatte und gerade einschlief fasste mir jemand in den Schritt. Ich drehte mich um, die Person rannte im Dunkeln weg. Mehrmals spielte sich das so ab. In meine Hose wurde gefasst. Ich habe es angesprochen..niemand glaubte mir. Mir wurde mit einer Anzeige bei der Polizei gedroht, wegen Rufmordes, da ich sagte, es sei vermutlich einer der Männer gewesen. Diese Freundin war danach nicht mehr meine Freundin, alle waren wütend auf mich. Ich habe mich nie getraut das weiter zu verfolgen und mich geschämt. Bis heute denke ich oft daran und es ist lange her.

Katja

Jahrgangsstufenfahrt – 03.04.2026

12. Klasse, Jahrgangsstufenfahrt nach Lloret de Mar. Abends Disco mit allen. Ich: plötzlich viel zu betrunken für 2 Wodka Lemon (heute frage ich mich: vielleicht KO-Tropfen?). Der gut aussehende Klassenkamerad (auch 18), der bei mir mehrfach abgeblitzt war obwohl alle anderen auf ihn standen, dirigierte mich „fürsorglich“ ins Hotel zurück. Ich erinnere mich in meinem Zimmer nur an mein ständiges „lass das, ich will nicht“, an seinen Körper auf mir und an sein „Scheiße, Ich komme schon“. Dann verschwand er. Ich war so betäubt, dass ich keine Schmerzen hatte. Also tat ich es ab als „Einfach Pech gehabt, war ich selbst schuld.“ Am nächsten Abend schleppte er eine „willige“ Klassenkameradin ab und grinste mich überlegen an. Erst Jahre später sah ich klar: er hatte mich vergewaltigt weil er nicht bei mir landen konnte.

R.

Schützenfest – 03.04.2026

Als Teenager kannte ich mein Alkohollimit noch nicht und habe mir auch nicht zu viel bei gedacht, da ich von enorm vielen Freunden und Bekannten umgeben war. Später fragten mich zwei Kumpels ob ich kurz mitkommen mag, sie wollten was mit mir besprechen. Ziemlich trunken ging ich mit und fand mich schnell auf dem Boden wieder. Ein Handpaar in meinem Schritt und das Andere gefühlt überall. Zuerst lachte ich noch bis ich realisierte was gerade passiert und auf mehrmaliges Nein (lasst mich, ich will das nicht u.ä.) wurde nicht reagiert. Viele Personen gingen daran vorbei, doch keiner blieb stehen. Irgendwann kam der Bruder von meinem besten Freund vorbei und nahm mich mit zu Ihnen Nachhause. Das ist knapp 10 Jahre her und ich redete kaum darüber, weil als ich es versuchte verdutzte Blicke kamen und aussagen wie: Wir haben doch alle nur gefeiert und wir haben halt gedacht du wolltest das.

Anonymous

Würzburg – 03.04.2026

Auf dem Heimweg von einer Party kamen einer Freundin und mir drei Kerle entgegen. Der eine hatte seinen Schwanz in der Hand und pisste im Gehen. Als sie uns sahen kam der mit dem Penis in der Hand auf uns zu. Meine Freundin brüllte ihn an, er solle sich verziehen. Wir sind schlussendlich weggerannt als die anderen auch noch auf uns zukamen.

Anonymous

Jugendfahrt Italien | Bocholt – 03.04.2026

Auf einer Jugendfahrt freundete ich mich mit einigen anderen Mädchen an. Einer der Leiter war immer bei uns. Wir waren so 15 Jahre alt. Wir Mädels schliefen im Bett zusammen, lachten viel und kuschelten. Irgendwie wurde er Teil davon. Er war 10 Jahre älter. Über Jahre waren viele der anderen und ich mit diesem Mann befreundet. Wann immer wir uns trafen, wollte er kuscheln. Wenn ich nicht wollte, wurde er aggressiv und wütend. Mehrfach kitzelte und piekte er mich solange bis ich mich zu Boden warf und flehte, dass er aufhörte. Er hat mein Nein nie respektiert, sondern wurde immer übergriffiger. Über 15 Jahre seit ich ihn kennen lernte schaue ich anders auf die Situtation. Ein Mann Mitte zwanzig der der überwiegend mit minderjährigen Mädchen befreundet ist? Mir kommt das seltsam vor. Doch damals hat es niemanden gestört. Keine Eltern und auch keine anderen aus der Leitung.

Anonymous

Zu Hause in meinem Bett – 03.04.2026

Als ich mit meinem Ex-Freund nach einer durchgefeierten Nacht nach Hause kam, hatten wir noch Sex. Danach schliefen wir ein. Am nächsten Tag erzählte er mir, dass er nachts nochmal Lust bekam und mit mir schlief, während ich schlief. Damals fand ich es schon nicht gut, habe es ihm aber nicht gesagt. Meinem neuen Freund habe ich davon erzählt. Ich habe gesagt dass „er mit mir schlief während ich schlief“. Heute weiß ich, dass er mich vergewaltigt hat während ich schlief.

Anonymous

Hannover, zu Hause – 03.04.2026

Ein Treffen in einem Bistro/einer Bar mit einem Schulkameraden, den ich ein paar Wochen immer mal auf dem Flur traf und wir uns sympathisch fanden. Zwei Drinks später bekam ich Filmrisse, wurde ins Taxi geschafft, nach Hause gefahren und er bestand darauf mit reinzukommen. Ich habe nein gesagt – im Taxi, an der Haustür, an der Wohnungstür, im Schlafzimmer. Ich war wie benebelt, aber dass ich nicht wollte, war klar. Er hat sich trotzdem genommen, was er wollte, nutzte Gegenstände und ist sogar bis morgens geblieben. Das ist nun 10 Jahre her. Dank meiner Therapie habe ich wenigstens keine Schlafstörungen und Panikattacken mehr. Dass ein Mann zwischen mir und der Tür schläft, geht bis heute nicht.

Anonymous

Zu Hause – 03.04.2026

Ich war ca 6 als mein Vater mich an seinen Kollegen verschenken wollte.Beide Männer lachten laut. Ich versuchte wegzulaufen als mich der Kollege am Arm festhielt und zu sich zog. Ich schrie,hatte Angst, dann ließ er mich los. Ich rannte weg und beide Männer lachten laut. Meine Mutter im Nachbarzimmer lächelte beschämt. Ich lief raus auf die Straße. Später mit 16, Ausbildung im Nachbarort. Hotelfachfrau. Der Weg dorthin 2 km durch Wald. Im Winter dunkeln,kalt und nass. Der Weg machte Angst. Ein 19 jähriger Koch bot an mich zu Dienstende nach Hause zu fahren. „Aber wir machen Halt am Parkplatz“ waren seine Worte. Ich hatte dier Wahl ja zu sagen, oder durch den Wald zu laufen. Pest oder Cholera. Ist es besser den Wolf zu kennen oder einen Fremden Wolf zu treffen… Heute fast 60 und Single. Aus Gründen.

Steffi

In seiner Wohnung – 03.04.2026

Einmal versuchte eine sehr gute Freundin, mich mit einem ihrer Freunde zu verkuppeln. Er war ehrenamtlich im Tierheim engagiert und sie fand ihn perfekt für mich. Dass er etliche Jahre älter war als ich, störte mich nicht. Wir hatten bereits einige Dates, verstanden uns auch extrem gut. Irgendwann hatte ich eine Fortbildung, die zufällig in seiner Nähe stattfand und er bot mir an, bei ihm übernachten zu können, um nicht mehrere Stunden nach Hause fahren zu müssen. Ich nahm das Angebot dankend an, erklärte aber von Vornherein, dass da nichts passieren würde, weil ich nach der Fortbildung verdammt müde war und auch am nächsten Tag wieder früh raus musste und ein weiterer anstrengender Tag bevorstünde. Er kochte eine Kleinigkeit für mich, wir tranken ein Gläschen und gingen dann ins Bett. Als ich gerade am Einschlafen war, merkte ich, wie er seine Hand zwischen meine Beine schob. Ich war schlagartig wach, presste meine Schenkel zusammen und hielt die Luft an. Er gab sich noch einige Mühe, ließ dann aber zum Glück irgendwann von mir ab. Er konnte am nächsten Tag gar nicht verstehen, warum ich schnellstmöglich seine Wohnung verließ. Er war übrigens Polizist.

Steffi

Bei Freunden – 03.04.2026

Ein Exfreund machte nach einer kleinen Privatfeier bei einem befreundeten Paar, bei der recht gut Alkohol floß, heimlich Fotos von mir, als er dachte, ich schliefe bereits. Ich war auch gerade am Einschlafen, spürte jedoch, wie er mir das Höschen herunterzog und meine Beine spreizte. Ich weiß noch, dass ich Herzrasen bekam und mich fragte, ob ich gerade träumte oder ob das wirklich passierte. Dann erhellte das Blitzlicht seines Handys die Dunkelheit. Am nächsten Morgen entdeckte ich das Foto auf seinem Handy und löschte es. Ich konfrontierte ihn mit den Geschehnissen, doch er konnte sich angeblich an nichts dergleichen erinnern, war sich aber sicher, sowas würde er nie tun.

no name

Kindergarten – 03.04.2026

Vor 25 Jahren, im Alter von 6 Jahren wurde ich sexuell missbraucht. Die Erinnerung zeigte sich erst 20 Jahre später. Es passierte auf einem Kindergartenausflug mit einer Übernachtung. Lange glaubte ich, ich hätte mich einfach nur umgezogen. Wie ich da stand nur mit meiner Unterhose bekleidet. Doch mein Gehirn schütze mich davor, ich war zu jung um zu verstehen was passiert war. Bis heute weiß ich nicht wer der Täter ist. Ein Erzieher? Ein Vater? Die Erinnerung so unklar aber so deutlich im Körper abgespeichert. Jahrelang hab ich immer geweint wenn ich etwas über sexuellen Missbrauch an Kindern im Fernseher gesehen habe. Heute weiß ich warum. Und noch heute habe ich Schwierigkeiten über dieses Erlebnis zu sprechen. Aber ich will nicht länger schweigen. Denn Täter wollen, dass wir schweigen. Wir sind viele. Wir sind laut. Und hiermit breche ich mein Schweigen darüber.

Steffi

Spaziergang – 03.04.2026

Als ich zufällig Jaaahre nach unserer Trennung einen Exfreund wiedergetroffen hatte, verabredeten wir uns auf einen Spaziergang, um einfach mal wieder zu quatschen. Ich dachte mir nichts dabei, sowohl er als auch ich waren in einer Beziehung. Der Spaziergang war echt schön, doch als wir uns gegen Ende in einer alten Burgruine an ein Gelände mit Ausblick stellten, um uns dort weiter zu unterhalten, kam er mir plötzlich immer näher. Ich rückte weg, er kam nach. Anfangs standen wir mittig des Geländers, irgendwann ganz links. Ich drängte, zurück zu den Autos zu gehen. Dieser Exfreund war derjenige, der mich damals entjungert hatte. Dies sprach er plötzlich an und meinte, ich sei ja krass verklemmt gewesen damals und er würde mich gern jetzt nochmal ausprobieren.

Steffi

Disco – 03.04.2026

Einmal war ich auf einer Party, zusammen mit meinem damaligen Partner und einem gemeinsamen Kumpel. Als mein Freund kurz Getränke holte, wurde besagter Kumpel plötzlich extrem aufdringlich und griff mir unter meinen Minirock an den Arsch. Als ich daraufhin versuchte, mich auf eine Bank zu setzen, schob er vorher fix seine Hand unter meinen Po, sodass ich mich auf seine Hand setzte.

Steffi

Klassenfahrt – 03.04.2026

Ein Schulfreund aus einer höheren Klassenstufe, in den ich zu der Zeit ziemlich verknallt war und mit dem ich manchmal rumknutschte, versuchte immer wieder, seine Hände unter mein Shirt bzw in meine Hose zu schieben. Er ließ sich von meinem wiederholten Nein nur kurzzeitig davon abhalten, bevor er erneute Versuche startete.

Steffi

Klassenfahrt – 03.04.2026

Auf einer Klassenfahrt am Gymnasium (höhere Klassenstufe) war ich abends noch mit ein paar Klassenkameraden feiern. Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber ein Junge schlich sich mit in unseren Mädels-Raum und lag plötzlich neben mir im Bett. Er fing an, mich zu befummeln und ließ sich nicht davon abhalten, obwohl ich seine Hand mehr als deutlich wegstieß.

Lila

Oktoberfest – 03.04.2026

Ich war 17 als mich eine Freundin fragte mit ihr und zwei Freunden aufs Oktoberfest zu kommen. Wir wurden von ihren zwei Freunden abgeholt. Hier stellte sich raus das es sich dabei um zwei deutlich ältere Männer handelte. Sie holten uns im Sportwagen ab. In München angekommen stellte sich heraus das es nur ein Hotelzimmer mit einem Doppel Bett für uns alle gab. Ich hatte im Vorhinein nicht viele Fragen gestellt weil meine Freundin mir gesagt hatte das alles organisiert wäre. Auf dem Oktoberfest war ich sehr schnell betrunken. Irgendwann küsste mich einer der Männer. Dann habe ich nur noch Erinnerungsfetzen. Vom Hotel, wie er mich anfasst, mich Ohrfeigt das ich wach bleiben soll. Ich habe danach den Kontakt mit der Freundin vermieden und diese Erinnerung heruntergespielt und für mich behalten.

Steffi

In meiner Heimatstadt – 03.04.2026

Ich war im frühen Teenager-Alter, als ein eigentlich stadtbekannter Mann mich mehrfach belästigte. Ich saß mit einer Freundin am Strand auf einer Bank und er schlich sich heran. Er umrundete uns zunächst in großen Kreisen, verringerte dann aber zügig den Abstand zu uns, bis er sich irgendwann neben uns stellte. Wir gingen weg und er folgte uns. Er machte anzügliche Bemerkungen und ließ sich nur schwer abwimmeln. Ein anderes Mal erwischte ich ihn, wie er sich an meiner Unterwäsche zu schaffen machte, die meine Mutter kurz zuvor zum Trocknen nach draußen gehängt hatte. Eine andere Freundin, die ein paar Jahre jünger war als ich, erwischte ihn mal, wie er mit der Hand in der Hose auf einem Spielplatz lungerte und Kindern beim Spielen zusah. Dieser Mann war bekannt für solche Handlungen, aber irgendwie unternahm niemand etwas. Die Menschen, denen ich mich anvertraut hatte, meinten, er sei bestimmt geistig eingeschränkt, da könne man nichts machen.

Steffi

Zuhause beim Partner – 03.04.2026

Ich kann mich irren, aber ich glaube, ich hatte keine einzige Beziehung, in der ich nicht hin und wieder zum Sex überredet wurde, in der mein „Nein, ich mag gerade nicht“ einfach akzeptiert wurde. Vielleicht gab es eine Ausnahme, aber diese Form der Grenzüberschreitung ist für mich irgendwie schon normal.

Sarah

Hochzeit einer Freundin – 03.04.2026

Eine Freundin von mir hatte ihre Hochzeit bei sich auf dem Hof gefeiert. Ihr bester Freund aus einem anderen Bundesland war auch da und es stand fest, dass er bei besagter Freundin übernachtet. Die Feier war lustig und ich entschied mich irgendwann auch bei meiner Freundin zu übernachten, da ich den Heimweg für ein Taxi zu lang fand. Stellte sich dann raus, dass nur ein Bett für den Freund und mich über war. Mir war es im ersten Moment egal, ich war müde und wollte schlafen. Er fing dann ganz schnell an mich anzumachen und ich sagte „nein“. War dann auch ok, er hat es gelassen und sich weggedreht und ich schlief ein. Am nächsten Morgen bin ich davon aufgewacht, dass er seine Hand in meinem Slip hatte. Ich bin wütend aufgestanden und gegangen. Meine Freundin hat nicht viel dazu gesagt. Für ihn war ich dann vor allen die prüde und verklemmte…

Kathi

Bayern – 03.04.2026

Dies ist nicht mein erster Eintrag und wird auch nicht der letzte sein… Ich war Mitte 20 und arbeitete in einer Einrichtung für Menschen mit erhöhtem Assistenzbedarf. Durch eine Reinigungskraft (ein Familienmitglied) kam ich zu einem Automechaniker, der mir mein Auto, günstiger, reparieren konnte und wollte. Wor fuhren also zum nächsten Geschäft in dem man Autoteile besorgen kann. Ich hatte keine Ahnung und war froh, um die Unterstützung dieses netten ca. 25 Jahre älteren Mannes. Es war mir unangenehm, dass er mir ständig „aus Versehen“ zu nah kam und mir sagte, wie schön ich sei. Ich bat ihn aufzuhören. Auf dem Weg zurück, hielt er an. Er drehte sich zu mir packte, berührte und küsste mich. Eindeutig gegen meinen Willen. Mehrmals! Ich bat ihn, es zu lassen. Er hörte nicht zu. Erst als ich drohte, dass ich es seiner Frau sagen würde ließ er ab. Er meinte, dass ich in den Klamotten unwiderstehlich sei. Ich trug Jeans und irgendein (normales) Oberteil. Er war danach sehr abweisend und ich hatte Angst, dass er mein Auto nun doch nicht reparieren würde und ich neben den Einzelteilen nun noch mehr Kosten hätte. Er hielt Wort, war aber abfällig und unfreundlich ab dem Zeitpunkt. Ich fühlte mich schuldig, war er (und seine Familie) vorher ja so nett und zuvorkommend. Als ich mein Auto abholen konnte, war ich einfach froh, aus dieser Situation zu kommen. Sehr lange habe ich das niemandem erzählt. Hätte mir jemand geglaubt? Ich tat es ja selbst lange nicht.

Anonymous

Meine Wohnung – 03.04.2026

Mein damaliger Freund wir waren fast 24/7 zusammen,heute ist mir klar das es kontrolle war.Ich war zuhause,er hatte einen Schlüssel, hab ihn den ganzen Abend nicht erreicht,gegen 2 Uhr nachts kam er,besoffen,angespannt.Ich hatte meine periode,bin ins Bad, er kam hinterher und sagte komm ich mach das(meinen OB wechseln)ich war verwirrt sagte er soll raus gehen.seine Antwort aggressiv,,wenn ich dir meinen …. reinstecken,kann ich dir auch n ob reinstecken!“ Ich verließ das Bad, er drängte mich ins Schlafzimmer aufs Bett,warf sich auf mich,ich sagte ich will das nicht,versuchte aufzustehen. Er stellt sich vor mich macht seine Hose auf,zieht seinen Gürtel ab und fängt an mich damit zu schlagen,wirft sich wieder auf mich.Ich wusste er wird mich vergewaltigen,Adrenalin schoss ein,ich hab so laut geschrien wie ich konnte,er hat sich erschrocken,das war der punkt wo ich ihn mit Wucht von mir runter stoßen konnte,sofort bin ich los gerannt, im Flur hat er mich erwischt,zu Boden geworfen,auf mich eingetreten und geschlagen,ich bin Richtung Wohnzimmer gekrochen.Er war auch aus der puste weil er sich an mir ausgelassen hat.Ich schaffe es ins Wohnzimmer, drück die Tür zu,er versucht sie aufzudrücken. Ich habs geschafft die Tür ist zu ich schließe ab.Kurz danach kam die Polizei hat ihn festgenommen,ich ins Krankenhaus.Gerichtsverfahren:3 Wochen Gefängnis & Antiagressions Training.Anklage wegen versuchter Vergewaltigung fallengelassen weil es keine Zeugen gab.W.w.ein Schlag ins Gesicht.

Katharina

Zuhause – 03.04.2026

Mein Ex-Freund hat ein Alkohol- und Drogenproblem. Eines Abends sind wir nach einer Feier nach Hause gekommen. Ich war leicht angetrunken und er wieder jenseits von gut und böse. Wir hatten dann Sex und er wollte mich lecken und fisten und ich fand das als Vorspiel noch okay, aber er hat einfach nicht aufgehört. Er war so sehr in einem Wahn drin, so obsessiv, dass es ihm egal war, dass ich ihn darum gebeten habe, aufzuhören. Aus einer Bitte wurde Flehen, aus Flehen dann Weinen. Ich hatte damals das Gefühl, dass ihn das noch mehr angemacht hat. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat er dann endlich aufgehört und ist direkt eingeschlafen. Ich konnte lange nicht einschlafen. Danach waren wir noch ein paar Monate zusammen. Erst nach unserer Trennung ist mir jetzt bewusst geworden, dass das sowas von gar nicht okay war.

O.

Kita in den 90ern in der Ukraine – 03.04.2026

Ich war etwa 5-6 Jahre alt, in einer Kita im Zentrum einer Großstadt. Nach dem Mittagessen stand der Mittagsschlaf auf der Tagesordnung. Doch wir Kinder haben oft nur so getan als würden wir schlafen, damit die Erzieherin schnell rausgeht und wir quatschen können. Ich erinnere mich nicht daran, zu welcher Jahreszeit es gewesen ist, aber an dem Tag war der Sohn der Kitaleiterin – wahrscheinlich 15-17 Jahre alt – in der Kita. Ich nehme an, im Rahmen eines Praktikums. Er kam in unseren Schlafraum herein und alle waren still und taten so, als würden sie schlafen. Wahrscheinlich bekam er die Aufgabe, nach uns zu sehen, ob wir schlafen. Er lief leise durch den Raum. Als er neben meinem Bett war, steckte er seine Hand unter meine Decke und berührte meine Genitalien. Ich war wie gelähmt und habe weiter so getan, als würde ich schlafen. Nachdem ich es zuhause meiner Mama erzählte, hat sie die Kita damit konfrontiert, aber es gab keine richtige Aufarbeitung, sondern nur eine Ausrede, dass der Sohn nur schauen wollte, ob ich eingenässt habe. Soweit ich mich erinnere, habe ich danach nicht ein einziges Mal einen Fuß in diese Kita setzen müssen, was eine Mehrbelastung für meine Mama bedeutete, weil sie mich als Alleinerziehende von zwei Kindern von da an mit zur Arbeit mitgenommen hat. Viele Jahrzehnte lang fand ich seine Erklärung logisch. Aber es war sexualisierte Gewalt. Und wahrscheinlich erst die Vorstufe der Gewalt, die er anderen Kindern angetan haben kann. Burn patriarchy!

Anonym

Freizeitpark – 03.04.2026

Ich war 15, mit Freunden (u.a. ein Kumpel, dem ich vertraute) im Freizeitpark. Während wir aßen, legte er plötzlich seine Hand zwischen meine Beine. Ich erstarrte, konnte nicht reagieren, meine Freunde bemerkten nichts. Später schrieb ich ihm unter Tränen, dass ich das nicht wollte. Er entschuldigte sich, „wusste es nicht“. Ich glaubte ihm. Zu der Zeit ging’s mir schlecht, meine „Freunde“ machten mich runter. Ich fühlte mich einsam, er hörte mir zu, nutzte meine Verletzlichkeit, mein „Vertrauen“ aus, um mir wiederholt körperlich zu nah zu kommen. Ich begann, mich selbst zu verletzen (für kurze Zeit). Ein halbes Jahr später lernte ich jemanden kennen, erzählte ihm davon. Er war wütend, wollte mich „beschützen“. Beim ersten offiziellen Date versuchte aber auch er, mich anzufassen, trotz meines „Nein“. Erst nach mehrmaligem Abwehren hörte er auf. Er prahlte dann bei seinen Freunden in unserer Stufe, damit. Ich schwieg jahrelang über beide Situationen, schämte mich. Gemeinsame Freunde verteidigten ihn: Er sei „ein Gentleman“, „er hat aufgehört, als ich Nein sagte“. Er hatte mit den meisten aus der Freundesgruppe geschlafen. Jetzt weiß ich: Es war ein Übergriff. Letzte Woche habe ich ihn blockiert. Jetzt kann er nicht mehr „aus Versehen“ anrufen oder „aufmerksam“ zum Geburtstag gratulieren. 7 Jahre später hab ich es endlich geschafft! Es fühlt sich gut an. 🙂

Anonymous

Zu Hause – 03.04.2026

Mein Bruder hat mich mit ca 11/12 Jahren sexuell missbraucht. Er war damals 16. Es ging los dass er meine vagina sehen wollte, anfassen, mit dem Finger eindringen, auch der Versuch zu penetrieren, was nicht funktioniert hat weil sein penis nicht erigiert war. Ich merke wie ich für mich das ganze relativieren möchte, immer wieder Ausflüchte suche und es „nur Doktor spiele“ nennen möchte, oder biologisches Interesse; aber es war ganz klar Grenzverletzung, es war unangenehm und ich wollte das nicht; ich hab’s damals geschafft unserer Mama zu erzählen. Danach hat es aufgehört. Aber es war da, es war real und es war nicht ok; Es wurde damals nicht weiter darüber geredet, auch wenn ich wusste dass meine Mutter geschockt war und mir keine Schuld gab, trotzdem wurde die Schuld von ihm auch nie klar benannt. Ich schaffe es ganz langsam einzelnen Freundinnen davon zu erzählen, aber meinem Partner nicht. Ich habe Sorge dass er es relativieren möchte.

Anonymous

location not specified – 03.04.2026

Ein Freund/Bekannter machte mich mehrmals betrunken, wenn wir mit Freunden unterwegs waren. Das erste Mal, als ich 15 oder 16 war. Ich kam zu mir, saß auf seinem Schoß, er hielt mich fest, hatte seine Hand in meiner Hose, sagte “stell dich nicht so an” und “sei leise”. Ich war wie gelähmt. Ich hab mich nachher geschämt, mir selbst die Schuld gegeben und erst Jahre später erkannt, dass sein Verhalten nicht in Ordnung war. Bis heute frage ich mich, mit wie vielen Mädchen in unserem Umfeld er das noch gemacht hat. Er war bekannt dafür, dass er Mädchen zum Trinken überredet oder sogar gezwungen hat.

Anonymous

Hannover | Teamunterkunft während der Cebit – 03.04.2026

Das Jahr 2000 Mit zwanzig war ich als Mitarbeiterin eines Softwareunternehmens auf der Cebit. Grundsätzlich war man als junge Frau sofort als Hostess und damit „Freiwild“ eingestuft. Länger in der Männerdomäne war ich Anzüglichkeiten gewöhnt und schlagfertig genug zu kontern. Wir waren mit dem Team unserer Firma abends auf einer Standparty, ich blieb nüchtern da ich eins der Autos zur Unterkunft zurück fahren sollte. Zurück an der Unterkunft sind meine Kollegen dann schon nach reingegangen, ich wollte vor der Tür noch eine rauchen. Ein Kollege (angetrunken, Manager, 42, verh., 2 Kinder) hat vor der Tür auf mich gewartet, er begann mir Komplimente zu machen und anzüglich zu werden. Er tat kund „dass er beschlossen hätte, ich würde die Nacht in seinem Zimmer verbringen“ Ich habe ihn recht unbedarft ausgelacht und zurechtgewiesen dass ich keinerlei Interesse hätte. Er wurde immer penetranter und ich wollte daraufhin reingehen. Er drückte mich an die Wand neben der Tür, versuchte mich zu küssen und fasste mir an die Brüste. Auf einmal Stimmen aus der Gegensprechanlage. Er hatte mich dagegen gedrückt, Kollegen hatten mitgehört. Er ließ mich sofort los und im Flur kamen mir zwei wütende Kollegen zur Hilfe. Am nächsten Tag stellte er sich auf der Messe irgendwann nah hinter mich und flüsterte mir zu ich sei ein „Feigling“ und er würde mich „schon noch knacken“. Wütend hab ich mich gestellt und ihm gedroht Chefs & Frau zu informieren. Er war dafür bekannt.

mari

Zuhause – 03.04.2026

Ich weiß noch nicht wer. Ich weiß nicht wie oft. Ich weiß ich habs meiner Mama gesagt und sie hat nichts getan. Ich weiß, es war ein Mann, ich weiß, ich war ein Kind. Ich weiß nicht, obs meiner Schwester auch passiert ist. Aber ich weiß, ich wurde als Kind mehrfach missbraucht.

Lisa

Autofahrt – 03.04.2026

Im Studium habe ich über MfG jemand auf einer 6 std Fahrt mitgenommen. hatte im Vorfeld schon ein ungutes Gefühl, aber wegen des Geldes mich dann doch fürs mitnehmen entschieden. im Auto erzählte er direkt er habe gerade seine Approbation gemacht und 3 Nächte vorher nicht geschlafen (schien auch irgendwas genommen zu haben). Während der Fahrt wurde er immer unangenehmer, verstellte das Radio immer wieder, diskutierte und kritisierte mich. Als ich seine Gummibärchen nicht essen wollte, wurde er wütend und beschimpfte mich ich würde sie nur wegen meiner Figur nicht essen wollen. Wäre wohl auf Diät. Irgendwann habe ich ihn angeschrien er solle nichts anfassen und nicht mit mir reden. am Ende wollte er nicht mehr am Bahnhof rausgelassen werden, sondern bei mir Aussteigen und von dort aus weiter fahren. hab ihn dann ganz woanders abgesetzt und nachher nur noch gezittert. danach nur noch mit Messer im Seitenfacj gefahren..

Lisa

Überall – 03.04.2026

Auf einer Reise zum Toten Meer wollte mir der Guide zeigen, wie man sich im Wasser am besten treiben lassen könnte. Und fing mich an überall an zu fassen und zu „massieren“. Ich ging raus und zwei andere Frauen sprachen mich an, dass er es bei ihnen ebenfalls gemacht hätte. Nachtbusfahrt in Griechenland. Fuhr mit einer Freundin nachts Bus, saßen in einem zweier. Sie schlief als ich merkte dass ein Mann hinter uns seine Hand durch die Sitze steckte und uns anfasste. Konnte kein Auge zu machen und hatte Angst was zu sagen, weil fast alle im Bus Männer waren. Mit 15 Jahren war ich häufig im Reitstall. Einmal machten wir mit ein paar anderen Kindern Quatsch und alberten herum. Der Freund einer Frau (damals vllt 30-40 Jahre) fing an mich zu kitzeln. Als ich wegrannte, lief er hinterher, drückte mich auf den Boden, setzte sich auf mich und kitzelte mich weiter. Ich hab zwischen dem „Lachen“ Nein geschrien und nach einer Kamera geschaut in der Hoffnung, dass es jemand sehen würde. Aber wozu „war ja nur Spaß“. Seither hasse ich kitzeln und achte bei meinen eigenen Kinder sehr darauf, dass sie es wirklich lustig finden.

Anonymous

Disko – 03.04.2026

Es war Silvester und wir haben zu Hause schon etwas gefeiert. Es war mein damaliges Date und ein befreundetes Paar, ich nenne sie mal L und H, mit dem ich ziemlich gut befreundet war. Sowohl mit ihnen als Paar, also auch mit beiden individuell. In den Morgenstunden sind wir dann noch in einen Club gegangen und haben dort weitergefeiert. Irgendwann umarmt mich auf dem Dancefloor H von hinten. Weder seine Freundin L noch mein Date waren zu dem Zeitpunkt in direkter Nähe, weil sie gerade an der Bar waren. Ich war mit H so gut befreundet, dass eine Umarmung vollkommen normal und auch schön war. Das endete jedoch plötzlich als er meine Brunst griff und mit seiner ganzen Hand umschloss. Ich hab mich sofort aus seinem Griff befreit, mich umgedreht und ihm gesagt, dass das gar nicht geht und man bevor man sowas macht, nach Konsens fragt. Ein paar Tage später haben wir nochmal darüber geredet, er hat sich entschuldigt und gesagt, er weiß nicht, wie das passieren konnte. Lol. Ich habe ihn gebeten, sein Verhalten und seinen Konsum zu reflektieren. Beides ist nicht passiert. Wenige Wochen später habe ich die Freundschaft beendet.

Lisa

Urlaub Karneval – 03.04.2026

Ich besuchte eine Freundin auf Teneriffa, wo ich einen Studienfreund zufällig traf. mit ihm und seinen Freunden ging ich einen Abend in einer Nachbarstadt Karneval feiern. Am Ende war ich mit einem der Jungs allein. Als ich seinen Kuss nicht erwiderte, ließ er mich alleine in der Menge zurück. Wissend, dass ich den Weg zurück nicht wusste (es gab noch keine Smartphones)

Franzi

Gartenlaube – 03.04.2026

Ich war 14 als ich zusammen mit einer Freundin eine Einladung zu einer Gartenparty annahm. Ich kannte nur den Fahrer (der dennoch deutlich älter war als wir) und als wir ankamen waren nur 5 andere Männer/Jungs dort. Es gab eine Menge Alkohol und mit 14 kennt man seine Grenzen nicht allzu gut. Plötzlich fand ich mich in einer Situation wieder, die ich erst viel später richtig verstand. Ein Typ hatte ein Auge auf mich geworfen und versuchte mit mir zu kuscheln. Er brachte uns beide in die Gartenlaube. Auf einmal waren wir allein. Er hob mich hoch und trug mich zu einem Bett. Er legte mich hin und küsste mich, legte sich zu mir ins bett und versuchte mein Oberteil hochzuziehen. Ich war betäubt vom Alkohol und konnte mich nicht mehr richtig bewegen. Ich konnte ihm lediglich mehrmals mitteilen, dass ich nicht „so eine bin“. Er machte weiter. Zum Glück setzte mein Würgereiz ein, ich hing halb aus dem Bett. Das schien ihn dann abzuturnen und er verließ das Zimmer. Ich schaffte es ins Badezimmer und musste mich übergeben. Danach saß ich neben der Toilette auf dem Boden und versuchte mich zu beruhigen. Plötzlich ging die Tür auf und ein anderer Typ kam rein. Anstatt zu helfen, bückte er sich zu mir runter und küsste mich einfach. Danach verließ er das Badezimmer. Als ich es auch aus der Laube schaffte, fuhren wir schnell heim. Für mich war damals das schlimmste der Kater am nächsten Tag – erst Jahre später habe ich realisiert wie schlimm es war und noch hätte werden können.

Lisa

Strand – 03.04.2026

Mit 18 war ich mit Freundinnen im Urlaub. Abends saßen wir zu zweit am Strandaufgang. Plötzlich stand ein Typ vor uns holt sich einen runter. Wir waren sicher, dass es ein Nachbar in unserem Haus war. Als wir die Vermieterin darauf ansprachen, sagte sie nur „ja da kann ich nichts machen“

Lisa

SMS – 03.04.2026

Ich habe mit 19 mit einer Freundin in einem kleinen Café/Restaurant gekellnert. Nach einem anstrengenden Abend saßen wir noch kurz gemeinsam zu dritt und haben erzählt. Nachts bekamen wir eine SMS von ihm „…so kluge, attraktive, reizende Töchter oder Geliebte wünscht ich mir.“ darauf angesprochen meinte er, wir hätten es falsch verstanden und es wäre nur ein Kompliment gewesen

Franzi

im Zug – 03.04.2026

Ich war allein mit dem Zug unterwegs. Es war nicht allzu voll, dennoch entschied sich ein älterer Mann neben mir Platz zu nehmen. Ich stellte meine Tasche beiseite, rückte ans Fenster und er setzte sich. Es war Sommer und ich trug ein Kleid mit etwas Ausschnitt. Er schien sich von Anfang an für mich zu interessieren und starrte anfangs beiläufig, dann immer offener in meinen Ausschnitt. Er schien immer näher zu kommen und setzte sich breitbeinig hin sodass sich unsere Oberschenkel leicht berührten. Plötzlich legte er seine Hand auf sein Knie. Ich versuchte mich auf mein Handy zu konzentrieren und abzulenken. Irgendwann berührte er mit seinem kleinen Finger mein Knie. Ich zog sofort mein Bein weg und redete mir ein, dass es nur ein blöder Zufall war. Er wiederholte das ganze und ich erstarrte innerlich. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mir das hier grad wirklich in aller Öffentlichkeit passiert. Als er seinen Finger weiter ausstreckte sprang ich panisch auf und wechselte den Platz in ein anderes Abteil. Ich war geschockt und später wütend, dass ich nicht selbst für mich einstand. Ich hätte ihn zur Rede stellen sollen und nicht einfach damit davonkommen lassen sollen.

Ja

Auf Arbeit – 03.04.2026

Bei meiner Nacht Bereitschaft in einem Kinderheim wurde ich wach weil mein Vorgesetzter sich zu mir ins Bett gelegt hat. Die Tür war verschlossen. Er hat sie aufgeschlossen weil er eben auch einen Schlüssel für das Zimmer hatte. Da eine Mitarbeiterfeier an diesem Tag im Nebengebäude war kam durch Zufall eine Arbeitskollegin dazu und nun ja, ich glaube nicht dass ich sagen muss wem geglaubt wurde bzgl dessen wer sich da zu wem gelegt hat. Wenigsten hat ihr auftauchen schlimmeres verhindert….

KM

meine Wohnung – 02.04.2026

2023 – meine damalige Affäre und ich in meiner Wohnung. Er will etwas, was ich nicht will. Ich sage ihm das ich das nicht will. Seine Antwort:“Doch!“. Ende der Diskussion, ich habe keine Chance gesehen wie ich mich hätte wehren können. Danach habe ich 2.5 Jahre verdrängt (war eh schon ein schwieriges Jahr, vermutlich haben meine Nerven Pause gebraucht). Auf einmal eine Nachricht – ein Trigger – wie ein Schalter in meinen Kopf. Alles in mir war auf einmal in Alarmbereitschaft. Seitdem Panikattacken, Angstreaktionen & extrem niedrige Belastungsgrenze. 2009 meine erste Erfahrung mit dem anderen Geschlecht. Ihm ging es nicht schnell genug – er hat versucht mich zum Oralsex zu zwingen (Geschlechtsteil ins Gesicht gedrückt und Nase zugehalten). An einer Stelle:“wenn wir beim nächsten Mal kein Sex haben brauchen wir uns nicht wieder sehen.“ Das sind nicht die einzigen Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen, aber sie beschäftigen mich am meisten.

Anonymous

Rhede – 02.04.2026

In der Realschule werde ich hauptsächlich von Jungen gemobbt. Ich nenne es mal beim Namen: Emotionale, psychische und physische Gewalt. Einer ist besonders schlimm, nennt mich immerzu Schlampe und Fotze und macht sich über meinen Vater lustig. Letzteres fand ich am Schlimmsten, da mein Vater meinem Empfinden nach unschuldig war. Heut weiß ich: Ich war es auch, nur war ich den Schmerz so gewohn. Nach 10 Jahren hat sich der schlimmste Täter besoffen heulend bei mir entschuldigt. Ich hoffe es verfolgt ihn für immer.

Anonymous

Bocholt | In der Schule – 02.04.2026

Als ich zwei Mädchen helfe, die von zwei Jungen drangsaliert werden, schlägt mich der eine so doll, dass sich laut Untersuchung des Arztes meine Gebärmutter verschiebt. Die beiden erleben keine Konsequenzen. Ich bin tagelang krankgeschrieben.

Marie

Zuhause – 02.04.2026

Mein Ex konnte/wollte es nicht akzeptieren, wenn ich keine Lust auf Sex hatte. Er hat so lange rumdiskutiert deswegen, dass ich angefangen habe, hinzuhalten. Das wollte er auch nicht, er wollte ja, dass ich Spaß dabei habe. Ich hatte aber immer weniger Lust und habe einfach getan, was getan werden musste, um mich nicht ständig erklären und rechtfertigen zu müssen. Ich habe ihm angeboten, die Beziehung zu öffnen und alles, damit er mich nicht ständig belästigt. Aber das wollte er alles nicht. Er wollte nur mich. Dann, wenn er es wollte. Und dann sollte ich auch wollen. Es war trotz dieses Problems eine sehr lange Beziehung… Welche tiefen Spuren das hinterlassen hat, habe ich erst ein paar Jahre später begriffen, nachdem ich zunächst positive und dann wieder ähnliche Erfahrungen mit Männern gemacht habe. Inzwischen bin ich in einer Beziehung, in der Sex so frei entstehen kann, dass es jedes einzelne Mal wunderschön ist. Keine Pflichterfüllung, keine Scham, keine Grenzüberschreitungen. Keine Objektivierung. Das ist unglaublich heilsam.

Frau Arwen

Heilbronn – 02.04.2026

Als Kind (ca. 9 oder 10 Jahre) hat mich meine Mutter immer zu ihrem Fußpfleger mitgenommen, wir sind mit dem Fahrrad in den Nachbarort geradelt. Ich wurde wegen Warzen auch mal therapiert. Er hat mir einen riesen großen weißen Plüschteddy geschenkt, er war fast so groß wie ich. Zu einem Termin hatte meine Mutter keine Zeit und ich bin alleine hin. Es war eine so unangenehme Stimmung. Immer. Und an diesem Tag ist es passiert. Ich weiß nur noch, dass er mit seinem Gesicht immer näher kam und meins in seine Hände genommen hat. Dann hat er mich geküsst. Alles was danach passierte, weiß ich heute nicht mehr. Meine Mutter hat mir nicht geglaubt, meine Schwester hat mir nicht geglaubt. Als junge Frau wollte ich meine Tante besuchen. Nur mein Cousin (ca 5 Jahre älter als ich) war da. Er hat mir von einem Leberfleck erzählt, den er rausgeschnitten bekommen sollte. Er wollte meine Narben am Rücken sehen, weil ich auch schon solch kleine Eingriffe hatte. Ich habe mein Oberteil etwas hoch geschoben und er hat mich dann leicht nach vorne gedrückt, dann bds meine Hüfte genommen, sich an mich gedrückt und sich gerieben. Ich bin geflüchtet. Und habe es nie jemanden erzählt.

Anonym

Zuhause bei ihm – 02.04.2026

Ich war 14 & hatte mein erstes Mal. Als ich bei ihm ankam, ging ich ins Bad. Währenddessen muss er heimlich sein Handy aufgestellt und das Video gestartet haben. Wovon ich nichts wusste. Er hat uns beim Sex aufgenommen. Ich erfuhr es am nächsten Tag in der Schule von einer seiner Klassenkameradinnen, da er das Video zuerst in seiner Klasse und anschließend mehreren Stufen gezeigt hat. Es waren mehrere 100 Schüler, die es gesehen haben. Daraufhin wurde ich ein Jahr lang gemobbt. Mit Beleidigungen und wurde auch teilweise körperlich angegangen. Ich weiß nicht wie ich das mental ausgehalten habe..

TS

Mein Zimmer – 02.04.2026

Ich lag nach einer unruhigen Nacht morgens alleine in meinem Bett. Mein damaliger Partner kam in mein Zimmer und begann mich anzufassen. Ich hatte aber keine Lust, weil ich in der Nacht eine meiner Freundinnen emotional begleitet hatte und das mich beschäftigte. Mein Partner wurde wegen dieser Ablehnung so wütend, dass er sich über mich beugte und mich würgte, bis ich bewusstlos wurde. Als er von mir abließ und ich wieder zu mir kam, versuchte ich ihn aus meinem Zimmer zu drängen. Als er endlich bis zur Türe gegangen war, drehte er sich um und spuckte mir drei Mal ins Gesicht. Schnell verschlossen ich die Türe. Ich war so bestürzt, dass ich gar nicht wusste was ich tun soll. Ich schlich mich aus der Wohnung und fuhr zu Freunden, weil ich so viel Angst hatte.

Anonymous

Marburg – 02.04.2026

Ich lief abends heim. Als ich durch ein kurzes Grünstück musste. Ich sah eine Bewegung im Augenwinkel und dann bin ich gerannt. Zu viel Angst und zu viel Gewalt schon erlebt. Einige hundert Meter verfolgte mich jemand bis uns Menschen entgegen kamen. Ich bin noch etwa 1km weiter gerannt bis ich in der Innenstadt und fast zu Hause war. Der Park wurde auch Vergewaltigerpark genannt. Es war ein offenes Geheimnis.

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Marburg – 02.04.2026

Auf einer Hausparty quatschte ich lange mit einem Mann. Ich erklärte ihm das es mir nicht gut ginge und ich eine Pause von Männern bräuchte. Er war voll verständnisvoll und nüchtern. Wir tauschten Social Media, weil wir uns gut verstanden. Er bot an mich heimzufahren, wo ich ein komisches Gefühl hatte. Der nächste Bus fuhr aber erst 45 Minuten später. Ich fuhr mit ihm. Plötzlich fuhr er rechts ran, zerrte mich zu sich und küsste mich. Er fasste mich an. Ich dissozierte. Irgendwann fuhr er weiter. Er ließ mich raus in der Stadt als ich ihn bat. Ich lief den Rest und stellte sicher, dass er mir nicht folgte. Er schrieb mir viel auf Social Media, was ich ignorierte. Ich sah ihn nie wieder. 8 Jahre später schrieb er mir auf Social Media, dass er mich vermisste. Ich kannte ihn nur diesen einen Abend.

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Marburg – 02.04.2026

Mein Frauenarzt sagte mir bei der Untersuchung als ich nackt vor ihm stand, dass ich einen sehr anziehenden Körper habe und wurde dabei zweideutig. Als ich verlegen wurde, wiegelte er ab und meinte es sei ein Kompliment.

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Rhede – 02.04.2026

Chatroulette wurde mir mit 15 von Freunden als lustig empfohlen. Eigentlich gedacht als ein Roulette von Menschen aus aller Welt für lustige Begegnungen und Austausch. Geworden ist daraus tausende nackte Männer, die ihren nackten Penis in die Kamera hielten. Ein Junge aus Freiburg war angezogen und süß. Wir quatschen lang und dann später über Skype. Er überredete mich zum Cyber Sex, obwohl ich wiederholt nein sagte. Ob er das aufnahm weiß ich nicht.

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Rhede – 02.04.2026

Ich war 14-15 und schrieb auf der Chatplattform Knuddels mit einem „16-jährigen“, der mich fragte was ich anhabe, wie ich aussehe und ob ich ihm Fotos von mir schicken könnte. Er war nicht 16.

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Rhede – 02.04.2026

Ich war 14 und mit einem 13-Jährigen zusammen. Es war voll süß. Bis er mich zum Sex zwang. Ich weinte und verkrampfte mich, doch er machte weiter. Das ging über vier Monate. Er zwang mich zu Blow Jobs in der Öffentlichkeit, zu Hand Jobs während seine Freunde zockten und wurde verbal/körperlich aggressiv wenn ich nicht spurte. Ich konnte nicht einordnen was mit mir passierte. Wir trennten uns, doch kamen wieder zusammen für weitere vier Monate. Es endete als ich hohes Fieber hatte und er vorbeikam. Er wollte wieder Sex. Ich hab geweint und geschrien, doch er ließ nicht von mir ab. Irgendwann habe ich mich losgerissen und bin in die Küche gerannt. Ich habe ihn mit einem Sparmesser bedroht und geschrien wie am Spieß. Er ging und nannte mich hysterisch. Da war ich gerade 15 Jahre alt.

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Kiel – 02.04.2026

Ich war auf einem Date mit einem Mann den ich lose kannte. Wir schauten einen Film und knutschten etwas. Er wollte dann mehr, wozu ich nein sagte. Daraufhin legte er sich vollbekleidet auf mich und rieb sich an mir, bis er einen Orgasmus hatte. Ich kam nicht raus, da er viel stärker war. Wochen später war er mit einer Mitbewohnerin von mir zusammen. Sie fragte mich nach dem, was zwischen ihm und mir gewesen war. Doch ich konnte das nicht mal in Worte fassen. Damals fühlte sich das harmlos an im Vergleich zu anderen Vergewaltigungen, die ich überlebt habe…

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Bocholt – 02.04.2026

Ich saß neben einer Freundin im Whirlpool als der Vater, der mit Frau und Kindern da war, seine Hand in meinen Schoß drückte. Er hat sie nicht mehr weggenommen. Ich bin auch da aufgestanden und gegangen, zu fassungslos, um etwas zu tun.

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Kiel – 02.04.2026

Ich war mit einem Mann in einer Beziehung. Wir hatten darüber gesprochen, dass wir es langsam angehen lassen. Er wusste von meiner Vergangenheit mit Gewalt in Beziehungen. Ich bin dann von seiner Penetration aufgewacht. Er sagte, ich könne nicht so mit ihm knutschen und dann nicht durchziehen. Tage später wieder beim Sex fing er ohne Vorwarnung und Einverständnis an mich zu würgen. Daraufhin musste ich weinen und bin von ihm weg. Er sagte, dass er darauf halt stehe und das schon gern öfter machen würde. Ich sagte nein und verwies auf unsere offene Beziehung. Er könne diesen Kink woanders befriedigen. Doch es passierte erneut. Ich bin dissoziert und habe überlebt. Danach sagte er: „Das klappt doch schon besser.“

Anonymous

Kiel – 02.04.2026

In einer Bar knutschte ich spontan mit einem Mann im Vorraum der Toilette. Ohne Vorwarnung fing er an mich zu würgen, was mich erstarren ließ. Er wollte mich in eine Toilette drängen und mit mir schlafen, doch zum Glück kam ein Gast und ich konnte fliehen. Ich hatte Todesangst.

Anonymous

Marburg – 02.04.2026

Ein ehemaliger Mitbewohner und ich gingen von einer Party nach Hause. Wir saßen bei ihm zusammen als er anfing an mich auszuziehen. Ich hab immer wieder laut nein gesagt. Aber ich war im Freeze und schon disoziert, da dies nicht der erste Übergriff war. Als ich nackt war zog er mich zu sich und gab mir einen Schlag auf den Po. Ich fing an zu weinen. Er ging dann irgendwann nicht ohne mich zu beleidigen. Später erfuhr ich er hatte mit zwei meiner engsten männlichen Freunde gesprochen. Keiner der beiden schien deutlich mit ihm geworden zu sein. Jahre später wollte er das mit mir klären und sich entschuldigen…

Anonymous

N achtbus von Kambodscha nach Laos – 02.04.2026

Ich bin früher als junge Frau alleine jahrelang immer wieder lange Auslandsreisen gemacht. Ich war immer „stolz“ darauf und hab immer gesagt mir ist nie was passiert. Ich wusste damals einfach noch nicht dass ich sehr wohl sexuelle Übergriffe erlebt haben. Zwar hatte ich immer unschöne und ungute Gefühle danach. Doch konnte ich es einfach noch nicht greifen, dass es sich um „Übergriffe“ handelte. Eines der Übergriffe verlief so: Ich bin mit dem Nachtbus von Kambodscha nach Laos gereist. Die „Betten“ waren extrem eng und schmal, jeweils 2 nebeneinander. Und am Gangbett gab es einen Vorhang zum zuziehen. Als ich eincheckte sprach mich direkt ein Mann an, der mit einem einheimischen Platz tauschen konnte, damit er neben mir war. Es fühlte sich iwie „sicherer“ an für mich, weil wir uns verständigen konnten. Später war mir klar, dass es ein Fehler war und für ihn alles so geplant verlief. Als es „Schlafenszeit“ war, spürte ich wie er seinen Körper von hinten an meinen drückte.. ich dachte erst oh es war ein Versehen. Aber es wurde immer intensiver und ich dachte „hier hilft mir niemand“ und ich entschied mich schlafend zu stellen und versuchte mich so sehr zu verdrehen ans Fenster und die Bettunterseite, dass mein Genitalbereich geschützt wurde. Er lies nicht locker und presste sich immer mehr an mich. Ich hab in dieser Nacht keine Sekunde geschlafen. Es war die schlimmste Nachtfahrt meines Lebens. Als wir ankamen und ausstiegen tat der Mann natürlich so als wäre nichts gewesen.

Luisa

Hamburg – 02.04.2026

Vor ein paar Jahren war ich (damals Mitte 20) mit meinem Ex an einem Badesee, er ist schwimmen gegangen, ich saß mit Buch auf der Decke am Rand und habe gelesen. Als ich ein komisches Geräusch hörte und hochgeschaut habe, stand ein Mann in meinem Alter nur ein paar Meter von mir entfernt in einem Gebüsch, hat mich angestarrt und sich einen runtergeholt. Ich war wie in Schockstarre. Als mein Ex etwa im selben Moment aus dem Wasser kam, ist der Typ losgerannt. Ich war seitdem nie wieder an diesem See.

Luisa

Miltenberg – 02.04.2026

Ich war mit 16 aufgrund von selbstverletzendem Verhalten (wegen sexuellen Missbrauchs) und einer leichten Essstörung bei einem Kinder- und Jugendtherapeuten. Er wusste, dass ich mit 14 vergewaltigt wurde und mich deshalb selbst verletzte. Da er nicht nur Therapeut, sondern auch Hobby-Fotograf war, bot er mir an, mich zu fotografieren – „damit ich wieder einen positiven Blick auf meinen Körper bekomme“. Ich fühlte mich davon irgendwie geschmeichelt und habe eingewilligt. Letztendlich hat er mich dazu überredet, Aktfotos in seiner Praxis zu machen, „mein Freund freut sich bestimmt darüber“. Ich musste danach noch Monate zu den Therapiestunden, die ja von der Kasse genehmigt waren, weil ich mich nicht getraut habe, meinen Eltern davon zu erzählen. Die Scham war so groß, dass ich erst über 10 Jahre später zum ersten Mal jemandem (meiner heutigen Therapeutin) davon erzählen wollte und konnte.

Luisa

Wohnung einer Freundin – 02.04.2026

Ich war 14 und übernachtete auf dem Sofa im Wohnzimmer bei meiner damals besten Freundin. Ihr großer Bruder (18) war auch da und saß abends noch länger bei mir, als sie schon im Bett war – er war jahrelang auch für mich wie ein Bruder. Irgendwann begann er, mich zu berühren. Anfangs fand ich das noch aufregend, aber irgendwann wurde es mir zu viel und ich habe gesagt, ich will das nicht. Er hat es ignoriert, weitergemacht und mich letztendlich penetriert. Das war mein erstes Mal. Ein paar Tage später kam sein bester Freund zu mir und machte mir sehr deutlich, dass er mir mein Leben zur Hölle machen und dafür sorgen wird, dass mir niemand glaubt, sollte ich irgendjemandem davon erzählen. Ein paar Wochen später habe ich ein Gespräch mit dem Täter gesucht und als Antwort bekommen, ich bin offenbar nicht in der Lage, seinen Daumen von seinem Penis zu unterscheiden und es wäre ja gar nichts passiert. Es hat Jahre gedauert, bis ich das Erlebte als Vergewaltigung gewertet habe.

Fanni

Haus einer Freundin | Deutschland – 02.04.2026

Ich war 5 oder 6 und zu Besuch bei meiner besten Freundin als sich ihr Vater an mir verging. Er zog mich aus, steckte seine Finger in mich und vergnügte sich.

Anonymous

Wohnort – 02.04.2026

Ich war 15 Jahre alt, als ich mit ihm zusammen kam, er war einige Monate älter. Es war meine erste Beziehung, ich hatte keine wirklichen Erfahrungen mit irgendwas. Am Anfang war alles schön und respektvoll, bis er angefangen hat mich zu betrügen und ich das natürlich nicht toll fand. Als ich gesagt habe, dass ich Schluss machen möchte, hat er geweint, sich entschuldigt und ich hab ihm geglaubt. Es war nicht das letzte Mal und leider bin ich in eine On/Off Spirale aus Gewalt, Entschuldigen und emotionaler Abhängigkeit geraten, bis er versucht hat mich umzubringen(da war ich fast 17). Er hat versucht mich zu erwürgen und hatte einen so irren Ausdruck in den Augen, dass ich einfach in einer Schockstarre gefangen war. Zum Glück kam ein damaliger Freund von mir vorbei und hat ihn aufgehalten. Er war der Schulschwarm und jeder hat danach verwundert und geschockt reagiert, aber vorher wollte es auch keiner sehen, wenn ich mit blauen Flecken rumgelaufen bin….

Kiki

Würzburg – 02.04.2026

Mit 18 bin ich unter dem Vorwand „Rückenmassage“ mit zu einem 2 Jahre älteren Schüler nachhause gefahren. Erst wollte er mich dazu nötigen ihn auch „vorne zu massieren“ und drohte, mich sonst nicht nachhause zu lassen / nicht nachhause zu fahren (ich habe mich mit der Lüge gerettet ich hätte meinen Eltern gesagt bei wem und wo genau ich sei). Bevor er mich heimgebracht hat, hat er mich aber unter Druck gesetzt, mich nackt fotografieren zu lassen. Ich habe mich immerhin „nur“ bis auf den Stringtanga ausgezogen, aber ich hatte panische Angst und wollte es nicht, er hat mich immer mehr dazu gedrängt und viele Fotos gemacht. Dann hat er mich heimgefahren. Tage später habe ich ihn im Chat gebeten die Fotos zu löschen, bis heute (18 Jahre später) weiß ich nicht, ob er die noch hat und was er damit alles gemacht hat.

Maxi

Stuttgart, Nachtclub – 02.04.2026

Das hier ging nochmal glimpflich aus. Das Gefühl danach, die Vorsicht und Angst verfolgt mich immer. Das Misstrauen ist kein Männerhass, sondern überlebenswichtig. Mit etwa 23 Jahren war ich gerne bis spät in die Nacht tanzen. Im xxxxx ging die Party meist erst gegen vier Uhr morgens los. Elektro-Club, echt ekstatische Erinnerungen, bis auf diese Nacht. Ich kann nicht mehr einordnen, wie genau es passiert ist. Ich wollte in oder aus der Toilette und plötzlich kommt mir ein Mann entgegen. Er hält meine Handgelenke fest und versucht mich rückwärts in eine Toilette zu drücken. Ich war wie gelähmt. Ich konnte es nicht fassen und dachte, das passiert nicht wirklich gerade… ich hatte Glück und Personen kamen mir zu Hilfe und haben mich aus dem Griff befreit und ich bin nur noch weg aus der Situation. Und das ist natürlich nicht die einzige Story…

Conny

Freibad – 02.04.2026

Ich war als kleines ca. 10J. Kind mit meiner Freundin im Freibad. Plötzlich fiel uns ein ekelhafter, perverser Mann auf, der sein steifes Glied offenbarte und sich die ganze Zeit mit dem Taschentuch abtupfe. Er schien sich aufgrund der vielen halbnackten Menschen kaum zu beruhigen. Wir fanden das als Kinder super ekelhaft, verstörend und wir wussten nicht, was wir tun sollten. Also ignorierten wir ihn letztendlich. heute weiß ich, wir hätten zu einem Erwachsenen gehen müssen und ihn melden müssen. Wer weiß, welche Grenzen, so ein Mensch noch überschreitet….ich habe damals keinem davon erzählt. Aber wie schlimm ist das, das kleine Mädchen Angst haben müssen, so eine Perversion zu Sprache zu bringen. In meiner Kindheit wurde mir das nicht beigebracht.

Conny

Bewerbungsgespräch – 02.04.2026

Ich war 15 /16 Jahre alt und bewarb mich um einen Ferienjob. Der wesentlich ältere Chef um die 50 Jahre war so dreist mir in mein Dekolleté zu fassen und hinein zu schauen. Ich war total perplex. Bei unserem nächsten Gespräch vermummte ich mich und trug einen dicken Schal. Er besaß auch noch die Dreistigkeit dies zum Thema zu machen. Ich schämte mich zu tiefst und ich wollte einfach nur aus dieser Situation so schnell wie möglich heraus. Es war einfach nur schlimm.

Anonymous

location not specified – 02.04.2026

Mit 17 oder 18 Jahren bin ich am See spazieren gegangen. Ein Typ kam von hinten mit dem Faharrad an mich rangefahren und wollte mich in ein Gespräch verwickeln. Als ich abgelehnt habe, ist er weitergefahren. Dachte ich zumindest. – Er hat sich wenige Meter hinter der nächsten Wegbiegung im Gebüsch versteckt und sich mir dann mit erigiertem Penis entgegengestellt. – Ich hatte große Angst, wollte sie ihm aber nicht zeigen. Bin stattdessen auf ihn zu und habe ihn georfeigt. Dann bin ich schnell weitergegangen. Aber bis nach Hause war es noch weit durch die Natur, ständig habe ich zurückgeschaut, ob er mich verfolgt… Ich hatte Glück, er tat es nicht. Eine Anzeige gegen unbekannt wurde wegen der geringen Erfolgschancen gar nicht erst angenommen von der Polizei. Noch heute, bald 40 Jahre später muss ich daran denken, wenn ich allein unterwegs bin. Ein Blick zurück werfe ich immer zwischendurch um mein Umfeld immer im Blick zu haben. Nun habe ich eine Tochter, ich hoffe, dass ihr solche Erlebnisse nie geschehen werden!

Anonymous

Norddeutschland – 01.04.2026

Ich war das erste Mal 10 Jahre alt, als eine Gruppe von Jungs, darunter meine beiden damaligen besten Freunde, auf dem Schulhof anfingen mich zu jagen um an meine „Brust“ und „Muttermilch“ zu kommen, wie sie sagten. Ich habe in meinem Leben immer wieder erleben müssen, wie mich nahestehende Männer ungefragt und plötzlich an meiner Brust, zwischen die Beine fassten/grabschten. Zb. der Mitbewohner meines Freundes auf der Tanzfläche eines Clubs, er kam plötzlich von der Seite und fasste mich an… Der langjährige Partner meiner besten Freundin zeigte mir „aus Spaß“ beim feiern seinen Penis, Drei Freunde in einer Bar, sprechen plötzlich darüber, dass ich mich doch Mal nackt zeigen solle, drückten mir ein leeres Glas an die Brus, weil anfassen ginge ja nicht. Die Männer lachten. Ich fllüchtete auf die Toilette, hätte schreien und weinen können. Die Enttäuschung und das gebrochene Vertrauen Schmerzen bis heute. Ernstgenommen hat es nur mein Partner, ansonsten „ach war doch nur Spaß“ „ich kann mich nicht erinnern“…ich erinnere mich stänodg daran, was diese Männer sich herausgenommen haben. Es waren alles weiße, mir nahestehende Männer! Sexuelle Gewalt findet ständig und überall statt!

Claudia

NRW – 01.04.2026

Erst mit 41 Jahren ist mir klar geworden warum ich als Kind so eine unfassbare Angst vor unserem Großvater hatte. Er saß immer in einem Schuppen, war betrunken und ich habe immer einen großen Bogen um diesen Schuppen gemacht. Ich dachte bis ins erwachsen Alter das ich als Kind ganz furchtbare Alpträume hatte wenn ich bei meinen Großeltern übernachten musste. In der Klinik wurde mir klar das es keine Träume waren. Als ich es meiner Schwester erzählt habe hat sie gebeichtet das es ihr genau so ging. Es tat gut zu wissen daß wir beide die Wahrheit kennen aber es ist auch schwer zu ertragen das wir uns gegenseitig nicht schützen konnten und es ist schwer das nun nach und nach alles hoch kommt. Ich hoffe es wird irgendwann besser und weniger intensiv. Auf Anraten meiner Therapeutin habe ich ihn angezeigt, er ist aber längst Tod. Die Polizistin war keine große Hilfe und eher genervt. Ich würde mir wünschen das es mehr Verständnis und auch mehr Hilfe gibt. Aktuell muss ich dem LVR beweisen dass dies alles passiert ist, kann ja jeder kommen und eine Rente mit 41 beantragen……

Anonymous

location not specified – 01.04.2026

Im Alter von 19 Jahren wurde ich von meinem ersten Freund, in den ich sehr verliebt war, vergewaltigt. Ich habe keine Anzeige erstattet und konnte es aufgrund von Kindheitsprägungen (Tabuisierung, fehlende Aufklärung, übergriffiges Verhalten durch Jugendliche in meinem Umfeld) niemandem erzählen. Nach ein paar Jahren habe ich versucht, in einer Beratungsstelle Hilfe zu bekommen. Ich wurde dort abgewiesen, vielleicht weil ich kaum in der Lage war, das Geschehene auszusprechen. Erst Jahrzehnte später wurde mir im Zuge einer Depressionsbehandlung meine PTBS- Symptomatik erklärt und ich bekam endlich Hilfe. Die Folgen für meine Kinder und mich sind enorm. Für den Täter gibt es keine Folgen.

Anonymous

Hessen – 01.04.2026

Ich erzähle hier die Geschichte meiner ersten richtigen Beziehung, die mich sehr geprägt hat. Ich war insgesamt sechs Jahre mit ihm zusammen. Davon waren fünf Jahre eine Tortur. Das erste Jahr war alles vermeintlich schön. Alles war neu für mich und wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander. Ich vernachlässigte meine Freunde und war wie in einer Blase mit ihm. Doch dann nach und nach wurde der Umgang anders. Er verschwand manchmal einfach zeitweise ohne mir Bescheid zu geben begann aber gleichzeitig sehr eifersüchtig zu werden. Ich studierte und arbeitete nebenbei in einem Studentenjob. Auf diesem besuchte er mich regelmässig unangekündigt um zu kontrollieren, dass ich nicht zu sexy angezogen wäre. Ich war zwar wütend, trennte mich aber nicht. Es wurde schlimmer, ich durfte keine anderen Männer zur Begrüßung umarmen usw. Er lauerte mir auf und schaute, was ich tat. Dann begann er sexuelle Praktiken einzufordern, die ich nicht wollte. Ich ließ mich manipulieren und litt sehr. Wenn ich ihn verlassen wollte, drohte er mit Suizid. Wie ich später erfuhr, betrog er mich sogar. Eines Tages konnte ich nicht mehr und verließ ihn trotz Drohungen. Er versuchte mich zurück zu bekommen und stalkte mich. Aber ich blieb stark. Er hatte nach so langer Zeit endlich meine äußerste Grenze erreicht. Irgendwann hörte er zum Glück auf und ich war endlich frei. Das war eine schlimme Zeit, die ihre Narben hinterlassen hat. Ich habe mir oft selbst die Schuld gegeben, dass ich es mit mir machen ließ.

Anonymous

Nach einer Party, zuhause – 01.04.2026

Ich war frisch 18 und auf einer privaten Party, mit einem meiner damals besten Freunde, den ich schon seit der 1. Klasse kannte. Die Party war lustig und wild, aber irgendwie habe ich dort meinen Hausschlüssel verloren.. Ich wohnte noch bei meinen Eltern, wollte diese nicht mitten in der Nacht raus klingeln. Also fragte ich meinen Kumpel ob ich bei ihm schlafen könnte, da er sein Zimmer im Keller seines Hauses hatte und wir deshalb nicht bei seinen Eltern durch die Wohnung mussten. Er bejahte.. wir gingen zu ihm. Ich wusste vorher, dass das Zimmer winzig ist und ich bei ihm mit im Bett schlafen müsste, was mich aber weiter nicht störte. Ich kannte ihn ja schließlich seit ewigkeiten. Irgendwann wachte ich dann auf, weil er mich im Schlaf befummelte.. Ich war schockiert und sagte laut und deutlich er soll aufhören. Seine Antwort war sowas in der Art wie: “ ich solle doch mal bisschen Dankbarkeit für den Schlafplatz zeigen.“ Ich rutschte soweit wie möglich von ihm weg.. er ließ mich dann soweit in ruhe und schlief seelenruhig ein. Ich dagegen wartete den Rest der Nacht hellwach darauf, dass es endlich spät genug war um nach hause zu gehen. Ich dachte noch lange Zeit danach, der Fehler läge bei mir und ich wäre undankbar, er tat als wäre nie etwas gewesen…

Jule

Gemeinsame Wohnung – 01.04.2026

Ich frisch operiert. Eine Zyste sollte aus dem Unterleib entfernt werden. Zack wurde ein Eierstock mit entfernt( heute weiß ich, der hätte nicht raus gemusst). Na ja egal. Ich eine Woche zuhause und meine damalige Frau war der Meinung sie möchte jetzt Sex. Sie nahm sich was sie wollte. Ich blutend auf dem Bett, weil die Nähte aufgegangen sind. Sie ging aus dem Zimmer und sagte sooo schlimm ist es nicht. Ich solle mich nicht so haben.

Laura

Aschaffenburg Wohnung – 01.04.2026

Ich war 10 als mein langjähriger Schulfreund mich mit Handschellen an eine Truhe kettetebund dort 15 Minuten alleine liess, er ist nun im militär. Ich war 9 als Jungs michbzur 4t zusammen schlugen auf der strasse, sie waren jahrelang meine Freunde davor gewesen. Ich war 8 als mich ein Junge so stark schubst auf dem schulhof dass ein Stück vom neuen schneide Zahn Abbruch. Ich war 15 als ein30 jähriger von den Pfadfinder mich 10 Stunden in deinem Auto sexuell missbrauchte mit seinen Fingern in meiner vulva auf einem Festival und ich war leider in schockszarre und am fawnen ich in schockstarre war

Laura

Aschaffenburg, Familienwohnung – 01.04.2026

Ich war 8 Jahre alt als meine künstlereltern beschlossen mich nackt zu verschenken. Meine Mutter mache einen gipsabdruck von meinem gesamten nackten kinderkörper. Sie vergass meinen hinterkörper einzucremen mit Nivea. Es war kalt ich fror jnter dem kalten Wasser. Sie bekam den Gips nicht ab und beschloss mich liegen zu lassen um unten in der Stadt Schokolade zu holen. Die steckte Sie mir dann in den Mund. Ich bekam eh schon schlecht Luft durch das Liegen, meine spucke vermischte sich zähflüssig mit der schokolade. Sie setze die nackte Figur zusammen und verschenkte sie an meinen Vater. Ich stand als Figur jahrelang im Fenster zur schau gestellt und von der Einkaufsstraße gut sichtbar. Ich schämte mich so sehr und hatte keine Worte dafür und auch das Gefühl dass meine Emotionen ihnen unwichtig sind dabei. Einfach weil ich der Besitz und das Schmuckstück meiner narzistischen Eltern bin. Als revange für dieses Geschenk zwang mein Vater mich direkt nach der Schule mich nackt auszuziehen und ein phptpshootinh im mot weissen Laken ausgelegten Wohnzimmer zu machen. Er war kalt in herzlos zu mir. Das photogeschäft wollte die 3 Filme nicht entwickeln angeblich. Weil es kinderpornografie ist. Sie gaben sie ihm aber trotzdem und er malte engelsflügel auf die Bilder von mir als nackter pittenengel sozusagen und schenkte meiner mutter gerahmt die bilder. Sie standen jahrelang im Flur und jeder Besucher sah sie. Ich schämte mich und hatte keine Worte. Erst jetzt mit 37

Laura

Gelnhausen höchst – 01.04.2026

Mein Exfreund hat mich 5 Jahre täglich gefragt ob ich heute mit ihm Sex habe. Es war psychisch so schlimm für mich. Heute habe ich erfahren dass das zu Nötigung gezählt wird. Er hat mir auch verboten Besuche zu empfangen viele Jahre,verboten männliche langjährige Freunde zu treffen, mein Handy zu behalten, im eigenen Bett zu schlafen. Er wünschte sich auch analsex obwohl er wusste dass ich so früher vergewaltigt wurde. Er Kniff im Alltag ständig an meine Brustwarzen. Erst nach der Trennung wird mir das klar dass das gewaltvistvund war, im Gewand eines „sonst fürsorglichen“ Täter

Jule

Haus vom Ex-Freund – 01.04.2026

Ich 13 Jahre alt, er 19 alt. Wir waren zusammen. Ich wollte noch keinen Sex. Er fand es irgendwann doof. Also Tür zu und los ging’s. Er nahm sich alle Öffnungen. Nach 4 Stunden hat er mich aus dem Haus geworfen. Er der Sohn vom Bürgermeister also mir wir niemand glauben. Ich habe die Beziehung beendet. In seinem Abschiedsbrief stand hat er geschrieben, dass er nicht versteht warum ich Schluss mache. Wir haben doch so gut zusammen gepasst.

Aliena

Zu Hause – 01.04.2026

Ich würde zwar gern meine erste Erfahrung teilen – jedoch finde ich meine letzte am aussage kräftigsten für die wiederholte Präsenz des patricharts! Mein ex und Vater meiner Tochter hat in unserer Beziehung regelmäßig GV begonnen während ich schlief. Das war mir lange unangenehm und befremdlich es anzusprechen – doch als ich es tat wurde mir von vielen Seite (auch Freund/innen) gesagt das sei doch in einer Beziehung normal und ich solle mich glücklich schätzen das er Lust auf mich hat. Er selber sah es ebenso und hörte nicht auf damit. Noch nach der Trennung (wir wohnten leider noch einen Zeit zusammen ) wurden geschlossene Türen einfach ignoriert und Räume betreten in denen ich mich gerade umzog oder ins Bad gegangen während ich duschte. Auf meine Grenze hin zu sagen er solle das unterlassen benahm ich nur schnauben ein grinsen und ein – nichts was ich nicht schon kenne würde , stell dich nicht so an ! Das selbe Verhalten wird bei unserer Tochter gezeigt – wenn sie duscht betritt er ohne Nachfrage ohne klopfen das Bad – auf ihre Bitte das zu lassen fand er das lächerlich – er sei ja immerhin der Vater und was sie sich so anstelle !

L.

NRW – 01.04.2026

Ich war damals 16 und er 18. Er war meine erste Liebe und zu dem Zeitpunkt wusste keiner davon weil er meinte das andere dann unserer Liebe zerstören würden. Ich glaubte das tatsächlich. Irgendwann ging es um das Thema Sex aber ich wollte das nicht und war noch nicht bereit dazu. Am Anfang hatte er noch Verständnis dafür aber je mehr Zeit verging um desto weniger wurde das Verständnis und er meldete sich weniger ,sahen uns kaum und ich hatte Angst ihn zu verlieren ,ließ mich darauf ein. War auch nervös ,ich habe es mir eigentlich schon schön vorgestellt , weil man immer davon gelesen hat das es das sein kann, er hatte ja schon vor mir welchen gehabt. Das war einer der schlimmsten Erfahrung, die ich je in meinem Leben machen musste. Es gab kein Vorspiel, kein lieben Worte, sondern ich kam zu ihm. Er sagt sie mir dann, ich solle mich ausziehen und unter die Decke gehen. Er hat mich kurz geküsst ist , ihn ohne Kondom in mich reingesteckt , es tat so höllisch weh und hab gesagt er soll aufhören, machte weiter bis er dann fertig war ,ich habe so gezittert und sein ganzes Bett war voller Blut.Er hatte mich deswegen auch angeschrien,hat gesagt, dass ich mich verpissen soll, danach dachte ich er bleibt weiterhin bei mir. Ich hab danach 2 Mal was von ihm gehört und danach nie wieder. Erst Jahre später durch Therapie habe ich verstanden, was er genau da mit mir gemacht hat. Außer meiner Therapeutin weiß das niemand , hab heute ,12 Jahre später immernoch Probleme mit Intimität.

Sarah

Dresden – 01.04.2026

2025. Hand-OP. Teilnarkose. Am Op Tag lag ich angeschnallt auf dem Op Tisch. Alles steril abgedeckt. Ich hatte eine Brille mit Dokufilm auf und Kopfhörern dazu. Die Narkoseärztin und meine zuständige Schwester neben mir in meinem einzigen Sichtfeld. Alle die später kamen, kamen kurz in meine Sicht und stellten sich vor. „Hallo ich bin Schwester XX und rödel jetzt an Ihren Füßen. Nicht erschrecken.“ Der einzige der nicht vorbeikom war der Oberarzt. Er setzte sich auf den Op Tisch zu mir. Ich fand die Wärme seines Gesäß unangenehm so nah an meiner Taille zu spüren. Sagte aber nichts, vielleicht war er alt und ich brauche schließlich meine Hand zum Arbeiten…Irgendwann wurden Op Geräte auf meiner Brust und meinem Genitalbereich abgelegt. Dann wurde wieder hingegriffen und getauscht. Ich fragte ob es dafür eine andere Möglichkeit gibt. „Stellen Sie sich mal nicht so an. Irgendwo müssen wir das doch ablegen.“ „Ja dafür gibt es einen Instrumententisch“ ich bin auch aus dem medizinischen Bereich weiß also was existent sein sollte und wenn nicht sollte es eine Absprache geben. „Das reicht doch. Jetzt haben Sie sich nicht so.“ seine Stimme bekam einen wütenden Unterton. „Ich habe mich nicht so, ich bin mehrfach missbraucht worden. Sie werden ja wohl eine Matte oder wenigstens ein Blech haben was Sie auf mich legen können.“ die Schwester und die Anästhesistin haben mit Sicherheit über meinen Sieg gelächelt, zumindest konnte ich die Lachfalten um die Augen sehen.

Sasha

Zuhause – 01.04.2026

Ich war 23 Jahre alt und frisch in einer Beziehung mit jmd der zwei Jahre jünger war. Wir hatten Sex miteinander und plötzlich wurde es sehr heftig. Ich hatte Schmerzen, verstummte aber als ich merkte, auf mich wird nicht geachtet. Weinend lag ich da und war erstarrt. Konnte nicht glauben was da passiert und wie Mann das nicht merken kann? Danach erst wurde es bestürzt zur Kenntnis genommen. Abgetan. Sich entschuldigt und erwartet, dass das ausreichend sei. Wir waren dann nicht mehr lang zusammen. Ab da hatte ich feste Regeln für mich festgelegt. Erzählt habe ich diese Vergewaltigung bisher nur meinem jetzigen Lebenspartner. Damals war die Scham zu groß und die korrekte Einordnung, kam erst Jahre später.

Sarah

Dresden – 01.04.2026

Mein Alter: 21. Auf der Suche nach einer Hausärztin hatte ich eine sehr nette Frau gefunden. Bei meinem xten Termin fragte ich sie nach einer Überweisung für Psychotherapie, weil ich noch Schlafstörungen und immer mal wieder auftretende Panikattacken hatte. Sie fragte was die Ursache dafür sei und ich erzählte ihr die Storys die ich euch hier geschildert habe. Sie schaute mich eindringlich an als sie mir die Überweisung gab und sagte „Frau Mustermann sind Sie sich nicht sicher, sich nicht einfach nur die falsche Sorte Mann ausgesucht zu haben?“ wütend stand ich auf und erwiederte „haben Sie mir gerade nicht zugehört?!“ und bin Türenknallend aus der Praxis gestürmt. Ich wollte diese Inkompetenz bei der Ärtekammer melden, die Frau am Telefon schmetterte mich ab und keifte mich an „was denken Sie denn was ich dagegen tun soll!“-„Was erlauben Sie sich.“-„Hier steht außerdem Aussage gegen Aussage.“

Sasha

Bremen – 01.04.2026

Ich fuhr mit dem Zug nach Hause. Kam von der Arbeit. Der Zug war voll, ich stand in einem der Zwischenwagons. Ein deutlich älterer Mann ohne Zähne im Mund stand nicht weit entfernt und guckte immer rüber. Er kam dann kurz bevor ich aussteigen musste und fragte, ob ich einen Freund hätte. Ich sähe ja „nett“ aus, er habe mehrere Kinder und die Frau „würde nicht wollen“ ob ich ein Date wolle. Ich entgegnete daraufhin ruhig und kühl, aber innerlich das Herz bis in den Kopf schlagend, „Die Polizei ist direkt am Bhf, wenn wir es dahin verlegen, können wir gerne klären, wie legal das Anmachen von Minderjährigen sei“ . Er wirkte plötzlich bleich und winkte ab und ward nicht mehr gesehen. Ich war froh, an der Haltestelle meine Mutter angetroffen zu haben.

Sarah Story 2

Dresden – 01.04.2026

Ich war 17 Jahre alt. Er war 34 und Hobby DJ. Ich wollte das auch gern mal ausprobieren und er meinte er könnte mir ein „bisschen was beibringen“. Er hatte eine Freundin und war doppelt so alt und ich nicht interessiert als dachte ich mir nichts dabei. Also besuchte ich ihn. Er zeigt mir den Probenraum seiner Band. Ich habe immer noch Erinnerungslücken von dem Nachmittag. Ich weiß nicht wie es begann, wie es endete, wie lange es dauerte. Ich kann mich nur noch erinnern, dass meine Hände auf den Rücken gefesselt waren. Meine Augen verbunden. Ich hatte Musik auf den Ohren, Radioaktive von Imagine Dragons auf Dauerschleife. Ich lag auf dem Rücken, auf einem Sofa, den Kopf in der Überstreckung und er rammte mir seinen Penis in den Hals. Ich musste fast kotzen und meine Tränen liefen. Auch hier versagte mein Körper wieder und erstarrte. Die PTBS nahm mir viel meiner Jugend. So viel, dass ich mit Suizidversuch in der Geschlossenen Jugendpsychiatrie eingewiesen wurde.Allein die Essstörung gab mir Kontrolle über mein Leben.

Anonymous

location not specified – 01.04.2026

Ich hatte mit 15 einen Nachhilfelehrer, mit dem ich viel unterwegs war. Wir haben an der Tankstelle Bier gekauft und stundenlang gequatscht, es war ein sehr vertrauensvolles Verhältnis. Er war 25 Jahre älter und hatte nur sehr wenig gleichaltrige Bekannte. Mein damaliger Freund und auch meine Eltern fanden das seltsam. Ich habe mir nie etwas dabei gedacht. 20 Jahre lang hatte ich immer wieder Kontakt zu ihm. Er hatte nie eine Beziehung oder Familie. Vor ein paar Jahren ist er schwer erkrankt, bekam einen Vormund und musste in ein Pflegeheim. Ich half beim Ausräumen der Wohnung und fand einige Fotos von mir in seinem Schreibtisch. Passbilder, die ich ihm wohl mal gegeben hatte. Von anderen Schüler:innen fand ich nichts. Ich besuchte ihn noch ein paar Mal im Heim und er sprach immer von „wir“. Im Zusammenhang mit den Fotos fand ich das heute mit 40 sehr befremdlich, ich war damals 15 und er ein erwachsener Mann. Er rief mich dann noch sehr oft an. Ich brach vor zwei Jahren den Kontakt ab und ging irgendwann auch nicht mehr als Telefon. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, ihn „hängen gelassen“ zu haben. Im Nachhinein finde ich diese Freundschaft allerdings sehr seltsam. Ich weiß auch nicht, ob er überhaupt noch lebt.

Sarah

location not specified – 01.04.2026

Ich 15 Jahre alt. Spanienurlaub mit meinen Eltern. Die Jugendgruppe mit der ich abgehangen habe schien ganz „cool“ zu sein. Die Volljährigen hatten Alkohol. Neugierig wie ich war trank ich mit. Das erste Mal das ich betrunken war. Ich trockelte zurück zum Hotelzimmer. Ein 17 Jähriger aus der Gruppe begleitete mich. Er fragte mich zu meiner Sexualität aus, weil ich mich in der Gruppe als bi geoutet hatte. Wir knutschten etwas rum, er wollte mehr und ließ sein Hand in meine Hose. Er versuchte mich zu befriedigen. Ich schob sie weg und sagte „ich möchte das nicht“. Er hörte nicht auf, ich versuchte ihn wegzuschieben, aber er war stärker und meine Kraft durch den Alkohol verschwunden. Schreien ging nicht, weil er mich noch küsste. Meine Angst übermannte mich, mein Körper erstarrte. Die Leute die uns in der Nische sahen riefen „sucht euch ein Zimmer“. Er hörte nach einiger Zeit auf, weil er mein Tampon entdeckte. Ich war noch nie so froh über meine Periode. Meine Intimbereich war am nächsten Tag mit blauen Flecken übersäht und ich traute mich nicht bis ich 19 Jahre alt war mich selbst anzufassen.

Ninja

Praxis, Krankengymnastik – 01.04.2026

Meine erste schlechte Erfahrung von vielen hatte ich in jungen Jahren. Ich war noch in der Grundschule. Ich musste zur Krankengymnastik. Ich war sehr schüchtern und wollte da überhaupt nicht hin. Meine Mutter bestand darauf und hat mich in die Praxis gebracht. Es war sehr seltsam, das mein erster Termin zum Praxisschluss war. Ich hatte ein ganz ungutes Gefühl. Die Dame vom Empfang war schon im Feierabend. Somit war nur der Inhaber der Praxis für Krankengymnastik noch im Haus. Er sagte meiner Mutter, das sie gehen kann und wann sie mich wieder abholen kann. Trotz dem Versuch, das sie mich nicht alleine lässt, ging sie weg. Er schloss die Praxistür ab und nahm mich mit in einen Raum. Ich sollte mich komplett ausziehen. Er war sehr penetrant aber ich wollte nicht. Ich lies die Unterwäsche an, was ihn verärgerte. Danach ging die Gymnastik los. Ich musste liegen und Übungen machen und er fasste mich an intimen Stellen an. Ich hatte zuvor im Krankenhaus bei uns Krankengymnastik gehabt und dort lief es nie so ab. Seine Blicke, seine Berührungen waren sehr belästigend. Es war horror. Ich fühlte mich so hilflos und wusste nicht, was ich tun kann um da weg zu kommen. Ich hatte auch Angst das er schlimmeres macht. Ich war froh als es vorbei war. Leider hat mir meine Mutter nicht geglaubt und ich musste es weiter ertragen. Seine Praxis wurde später aufgrund von Anzeigen anderer Eltern geschlossen. Mich prägt das heute noch.

Anonymous

location not specified – 01.04.2026

Ich bin 15 und mit Freunden in einem Bistro. Plötzlich steht der jüngere Bruder einer Klassenkameradin neben mir, sturzbetrunken. Ich merke, dass er neben mir steht und schaue rüber. Seine Hose ist offen und sein Penis liegt auf dem Barhocker neben mir. Ich schreie ihn an, der Barceeper kommt und wirft ihn raus. Seine Schwester schämte sich, er nicht.

Anonymous

location not specified – 01.04.2026

Ich bin mit meiner kleinen Tochter (4 Jahre alt) Eisessen. Ein alter Mann (bestimmt über 70) kommt an Unseren Tisch, streicht meinem Kind über die Haare und sagt: „die ganz blonden kleinen Mädchen sind mir die Liebsten“. Dann ging er weiter. Die Situation hat mich so schockiert, dass ich erst danach realisiert habe, wie widerlich diese Aussage war.

Julia

Diskothek – 01.04.2026

Ich war Anfang 20 und mit Freunden in einer Diskothek. Es war Karnevalszeit, deshalb waren einige Menschen dort verkleidet. Ich selbst hatte kein Kostüm an, sondern trug ein kurzes Kleid und tanzte vertieft auf der Tanzfläche. Am Rand der Tanzfläche kam plötzlich von hinten eine Polonaise mit mehreren Leuten vorbei. Einer der Männer griff mir dabei von hinten zwischen die Beine unter mein Kleid. Ich drehte mich sofort um, beschwerte mich und rief ihm hinterher. Vermutlich war seine Freundin dabei, sie sah mich böse an und rief mir etwas zu, das ich wegen der lauten Musik nicht verstehen konnte. Ich zeigte ihr nur nonverbal, was er getan hatte. Sie lief daraufhin hinter ihm her. Was danach passiert ist, weiß ich nicht. Ich erzählte meinen Begleitern, also Freunden aus meinem Umfeld, was passiert war und wer es gewesen war. Der Mann trug eine Schweinsmaske. Meine Freunde reagierten jedoch nicht weiter darauf und zuckten nur mit den Schultern. Später am Abend ging ich zur Toilette. Auf dem Weg dorthin kam mir ein anderer Mann entgegen, der mir plötzlich an die Brust griff. Es war nicht derselbe Mann wie zuvor, sondern eine andere Person. Ich ging danach weiter zur Toilette und anschließend zurück zu meinen Freunden. Ich verabschiedete mich, bezahlte und fuhr mit dem Taxi nach Hause. Ich fühlte mich sehr schäbig und ekelig. Von dem zweiten Vorfall auf dem Weg zur Toilette erzählte ich meinen Freunden nichts mehr, weil ich dachte, dass sie mir ohnehin nicht glauben würden.

Maria

Jena – 01.04.2026

Ich wohnte in der 5. Etage und kam abends gerade nach Hause. Ich hatte Kopfhörer auf, hörte Musik und ging die Treppe hoch. Ich war gerade in Höhe der 1. Etage als ich im Erdgeschoss einen Mann sah, der mir was zurief. Ich hörte nicht was er sagte, aber sein Gesichtsausdruck sagte alles. Trotzdem ging ich im gleichen Tempo zügig weiter die Treppen hoch. Er folgte mir. Als ich vor meine Tür stand und den Schlüssel ins Schloss steckte, bemerkte ich, dass er gerade in der 5. Etage ankam. Ich öffnete die Tür, und verschloss sie ebenso schnell. Die Musik in meinen Kopfhörern ließ ich laufen, machte kein Licht an und dass regungslos eine Stunde in einer Ecke. Am nächsten Tag kümmerte sich meine Vermieterin darum (er war wohl kein Mieter des Hauses), und ich holte mir Pfefferspray im Waffenladen. Irgendwie bin ich froh, dass ich in dem Moment die Kopfhörer aufbehielt und nicht hörte was er sagte. Die Gefahr war ohnehin in seinem Gesicht ablesbar.

Sandra

NRW – 01.04.2026

Ich war drei Jahre alt, als eines Arbeitskollegen meines Vaters mit seinem ca. 13-jährigen Sohn zu Besuch war. Er sollte mit mir Spielen gehen. Lange Jahre hatte ich im Erwachsenenalter Bilder von mir als kleines Kind im Kopf, wie ich nackt durch unseren Keller laufe und völlig aufgeregt und verschämt war. Meine Mutter erzählte, dass sie mit mir mit drei Jahren beim Arzt war, weil ich aus der Scheide geblutet habe. Nach vielen Therapiesitzungen wurde mir klar, dass dieser Junge mich missbraucht hat. Mit 14 wurde ich von einem 21jährigen „Kumpel“ aus der Clique im Wald vor dem Jugendheim vergewaltigt. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Jungfrauen aus der Clique zu „knacken“. Da ich etwas getrunken hatte und mich nicht wirklich gewehrt habe, habe ich mir eingeredet, selbst Schuld gewesen zu sein. Ich habe nie jemanden davon erzählt, aus Ekel und Scham. Nie! Mit 17 saß ich nach einem Konzert im Auto eines Freundes, mein Freund auf dem Beifahrersitz, ich hinten mit zwei jungen Männern, die wir spontan mitgenommen haben. Der eine streichelte mir während der ganzen Fahrt den Nacken. Ich war 25, als ich durch die Stadt lief und ein Mann hinter mir her pfiff, nur um mir beim vorbeigehen zu sagen: „So einen geilen Arsch und dann keine Titten, willst du mich verarschen, du Fotze“. Ich war 28-30, als mich mein Exmann mehrfach sexuell demütigte. Ich bin jetzt 52. Ich habe nie darüber gesprochen

Kristin

Idstein – 31.03.2026

2023 musste ich mich einem ambulanten chirurgischen Eingriff am Schulterblatt unterziehen. Bei der Vorbesprechung waren zwei männliche Chirurgen anwesend. Ein älterer, offensichtlich der „Chef“ und ein junger. Der ältere Chirurg bat mich, mich obenrum komplett freizumachen, was in diesem Fall gar nicht nötig gewesen wäre, aber ich traute mich nicht, etwas zu sagen. Während ich mich auszog, grinste mich der Chirurg die ganze Zeit süffisant an und dann laut: „You can leave your hat on“. Er lachte seinem jüngeren Kollegen immer wieder aufmunternd zu. Dieser lachte nicht, sagte aber auch nichts. Das Ganze war so ekelhaft, dass ich mir nach diesem Termin eine andere Klinik für die OP suchte.

Kristin

Schleswig – 31.03.2026

Als ich elf Jahre alt war, besuchte ich meine Uroma in Schleswig. Eines Tages bat sie mich, einen Brief für sie einzuwerfen. 200 m vom Haus entfernt… Nur über die Ampel… Ich lief los, warf den Brief in den Briefkasten und musste auf dem Rückweg an der roten Ampel warten. Plötzlich spürte ich, wie mir jemand von hinten an den Po fasste und in meine Haare griff. Eine Männerstimme säuselte:“ Du hast aber schönes Haar“… In diesem Moment wurde die Ampel grün und ich rannte so schnell wie ich konnte. Ich habe nie gesehen, wie der Mann aussah, ich drehte mich nicht um, sondern rannte, als ginge es um mein Leben.

Maria

Jena – 31.03.2026

Ich war Ende 20. Eine damalige Freundin von mir feierte ihren Bachelorabschluss zusammen mit anderen in einem Restaurant. Mit dabei war ihr Vater, den ich schon kannte und mit dem ich mich gut verstand. Er wusste auch, dass ich queer war. Im Laufe des Abends beschloss ich nach Hause zu fahren. Ich befand mich gerade am Eingang und wollte noch mal hinein, um mich zu verabschieden. Der Vater der Freundin stand am Eingang. Er hatte getrunken, belästigte mich und machte eine Szene, warum ich jetzt los wolle. Dass ich doch genau wüsste, was zwischen ihm und mir wäre. Er versperrte mir den Eingang. Ich war völlig überrumpelt. Gott sei Dank gingen männliche Studenten dazwischen und zogen ihn beiseite. Als ich der Freundin des Vaters erzählte, was los war, schob sie es auf den Alkohol und seine Situation (Scheidung). Wochen später entschuldigte er sich am Telefon als ich gerade zu Besuch bei der Freundin war. Aber es war alles maximal unangenehm. Sie nahm ihn in Schutz, ich fühlte mich nicht gesehen. Irgendwann habe ich den Kontakt abgebrochen.

Maria

Postplatz, Dresden – 31.03.2026

Es war 2005/2006: Ich war 18 und von einer Freundin zu einer Theaterveranstaltung eingeladen. Sie war viel älter als ich und ich hatte immer auf ihr Kind aufgepasst. Die Freundin hatte zahlreiche Leute zu der Veranstaltung eingeladen, die wirklich unterschiedlich alt waren. Von 20 bis 70 war alles dabei. Auch dabei war ein älterer Mann (Ende 60/Anfang 70), den ich schon kannte und der wie ein netter Opa wirkte. Nach 2,3 Stunden beschloss er die Veranstaltung zu verlassen und ich ging mit, weil ich die Veranstaltung nicht so toll fand. Er begleitete mich zur Haltestelle. Viele Menschen befanden sich an der Haltestelle herum. Plötzlich fing er an mich zu belästigen und mich am Hals zu küssen. Ich war wie erstarrt. Niemand griff ein. Danach stieg ich in die Bahn und fühlte mich furchtbar. Tage später versuchte er mich vormittags auf dem Handy zu erreichen. (ich ging noch auf das Gymnasium) Ich reagierte nicht. Er kontaktierte dann die Freundin, warum ich nicht ans Telefon ginge. Die Freundin kontaktierte daraufhin mich und ich erzählte ihr was passiert war. Sie erzählte mir, dass schon einigen Frauen im Freundeskreis einen ähnlichen Vorfall mit ihm hatten. Er sei eben so. Ich konnte nicht fassen, was sie da sagte. Ich sah ihn nur einmal aus weiter Entfernung wieder. Es hat eine Weile gedauert, aber mittlerweile habe ich keinen Kontakt mehr zu der besagten Freundin. Bis heute denke ich darüber nach, warum das Verhalten des Mannes von einer Frau in Schutz genommen wurde.

Anonym

Deutschland – 31.03.2026

Ich war 11 Jahre,als ein Mitschüler aus meiner Klasse zu mir sagte ich sei Flachbusig, ich wusste gar nicht was das heißt und die Jungs haben mich ausgelacht. Als ich 13 Jahre alt war und mir gegenüber in der Straßenbahn tagsüber ein Bein extra breitbeinig gegenüber saß und mich anstarrte. (In den öffentlichen kamen oft Männer zu nah oder äußerten sich sexistisch…vor allem,wenn sie auf dem Weg zum Fußballspiel waren, da das Stadion leider auf meinem Heimweg von der Schule lag, Im Schwimmbad der Bademeister fragte,als ich Bälle mit 14 Jahren ausleihen wollte, ich hätte doch schon zwei. Als ich 16 Jahre alt war und Schluss mit meinem Ex gemacht habe und er mich aufs Bett legen und mich küssen wollte, mich überhaupt nicht ernst genommen hat. Als man mir in der Disko beim anstehen an der Garderobe auf meinen Po gehauen hat, als ich mit 19 Jahren verreist bin und bei Bekannten in einer WG unter kam, da habe ich bei einem im Bett geschlafen,ich habe gesagt ich habe einen Freund und will nur schlafen- mitten in der Nacht wache ich auf,da eine Hand in meinem Schritt ist und mich befriedigen möchte…am nächsten Tag habe ich es den anderen gesagt,die haben ihn zum Glück zur Rede gestellt. Er meinte,ich hätte es ja gewollt Später im Berufsleben ein Chef (Bürgermeister, Familienvater)sexistische Sprüche mir gegenüber äußert,ich aber nur nett zurück Grinse,da ich in dem Moment überfordert war…Er musste bei Gesprächen mit Frauen auch die Türe auflassen…Alle wussten,dass er so war!

C..

Ferienfreizeit (Träger: kath.Kirche) – 31.03.2026

Ich war 12. Mein letztes Mal in dieser Ferienfreizeit, da ich nächstes Jahr zu alt gewesen wäre. Er war 15. Kein Betreuer aber sowas wie ein Hilfsbetreuer. Er war kein Teilnehmer. Ich fand ihn irgendwie toll, er hat nette Dinge zu mir gesagt. Irgendwann hat er gefragt ob ich mal mitkommen mag, bisschen quatschen. Ich fands toll. Dann hat er mich auf sich gezogen, bisschen „kuscheln“. Und seine Hände durch mein Oberteil geschoben. Meine Arme berührt. Dann meine Brüste. Ich sagte, ich möchte das nicht. Er sagte, das ist doch schön und ich will das doch auch. Ich war überfordert. Erstarrt. Als er dann seine Hand in meine Hose geschoben hat bin ich laut geworden. Er sagte, seine letzte Freundin war auch 12 und fand das toll. Ich hatte meine Periode und habe mich geschämt. Ich bin aufgestanden und gegangen. Viel zu spät. Ich habe einer Freundin davon erzählt und sie hat das gleiche erlebt. Sie hat es gemeldet und ich geschwiegen. Aus Scham. Meine Eltern wurden angesprochen und ich sagte, dass es nicht stimmt. Das war dann für alle erledigt. Ich bin jetzt 38 und habe vor kurzem meinen Eltern davon erzählt. Die Reaktion? Genauso lasch wie damals.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ein alter Klassenkamerad schrieb mich nach paar Jahren ohne Kontakt an, er und seine Freundin wohnen in der Nähe, ob ich mal vorbeikommen möchte. Mein damaliger Freund wohnte in der selben Stadt. Ich dachte mir nichts dabei und besuchte ihn. Seine Freundin war auf Geschäftsreise. Ziemlich zügig erzählte er mir von ihrem Wasserbett und er wollte es unbedingt zeigen. Plötzlich lag ich in diesem Bett und er auf mir drauf. Er versuchte mich zu küssen und fummelte an mir rum. Ich sagte ich will das nicht, habe einen Freund und das sei das Bett seiner Freundin, aber er reagiere nicht. Er schob mein Kleid hoch und rieb seinen Penis zwischen meinen Beinen bis er kam. Ich war wie gelähmt und konnte ihn dann wegstoßen. Er wurde dann panisch und fragte ob ich die Pille nehme, was ich nicht tat. Er war dann völlig außer sich und bestand darauf, zum Arzt zu gehen und die Pille danach zu holen. Mir ging es so schlecht danach und ich habe lange nicht kapiert, was da passiert war. Schließlich kannte ich ihn gut und hatte früher auch schon mal mit ihm geknutscht. Meinem Freund gegenüber erwähnte ich nichts, ich fühlte mich als hätte ich ihn betrogen. 10 Jahre später, ich wohnte längst in einer anderen Stadt, schrieb er mich plötzlich an er sei auf Geschäftsreise in einem Hotel und ob wir uns treffen wollen. Ich schrieb ihm ich habe ein Kleinkind und er könne uns besuchen. Funkstille. Erst da wurde mir klar, dass mein vermeintlicher Freund, sich nur aus einem Grund mit mir treffen wollte.

J.

im Chat & real life – 31.03.2026

Ich war 14/15 und chattete über die damals neue Chat-Plattform „Knuddels“ mit einem Typ, der behauptete er sei 19 Jahre alt. Ich fande es spannend, dass es in die sexuelle Richtung ging und schnell sogar noch spannender bzw. edgy wurde – schließlich lies ich mich auf ein Treffen mit Sex gegen Geld ein. Er sagte mir genau was ich anziehen soll (Strumpfhose, Highheels/Stiefel…) Als ich in seiner fetten Karre saß kam schnell raus: Er fuhr mit mir an einen anderen Ort, als vereinbart war, er nannte mir einen falschen Namen, sein Alter war sicherlich weit über 30. Außerdem schenkte er mir teures Parfüm, dass ich auftragen sollte und er trank mit mir Vodka, bevor wir Sex hatten. Es gab noch keine Smartphones, also konnte ich meine Freundin nur schwammig informieren. Danach gab er mir kein Geld, sondern versprach es mir beim nächsten Treffen zu geben, das ich wahrgenommen habe und in seinem Elternhaus stattfand – ich habe die beiden sogar gegrüßt, wie sie da im Wohnzimmer saßen. Weird! Es kam zu einem weiteren Treffen, bei dem er mich zu einem Stadion-Fußballspiel mit seinen Jungs mitnahm – alle in seinem Alter, keiner wunderte sich, sagte etwas, pure Ignoranz. Jetzt, 20 Jahre später kann ich nicht fassen, auf was ich mich da eingelassen habe und vor allem wie ekelhaft dieser Mann ist, mich junges Mädchen, das ihre Grenzen wahrlich und offensichtlich noch nicht kannte, auszunutzen, dieses Macht-Geld-Spielchen zu spielen und dazu noch, wie ignorant seine Eltern und Freunde sind.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ich war bei meinem Ex Zuhause. Es war gerade eine Familienfeier. Alle waren im Garten, als er mich nochmal kurz sprechen wollte. Wir gingen ins Zimmer und er sagte mir, dass er Lust auf Sex hätte. Ich hab ihm daraufhin gesagt, dass ich das nicht möchte, weil der Besuch da war. Er warf mich gegen einen Schrank und drückte mich dagegen und fing an mich zu berühren. Ich habe es geschafft, mich loszureißen und bin weg. … und nie wieder gekommen. Das ganze ist über 10 Jahre her und dennoch lässt es mich nicht los.

Jessica

Dorfdisco – 31.03.2026

Stand am Tresen mit einer Freundin und wir haben uns unterhalten. Dann ist ein Typ ins Gespräch eingestiegen. Erzählt uns, seine Frau liegt im Krankenhaus und er ist gerade Vater geworden. Wir haben uns dann über ein Thema unterhalten, an das ich mich nicht erinnern kann. Jedenfalls war er anderer Meinung und hat mich dann festgehalten und mir einfach so gegen meinen Willen einen Zungenkuss gegeben.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ich war 26 Jahre als mein damaliger Vorgesetzer mich fragte ob meine Mumu auch pupsen würde beim Sex und oder nach dem Sex. Ich war 39 Jahre alt als der Vater meines Vermieters regelmäßig unangekündigt bei uns zu Hause auftauchte meine Outfit kommentierte und mir teilweise so körperlich nahe kam, dass ich sein Glied an mir spürte. Ich bin 40 Jahre alt und der Vater einer Bekannten kam mir körperlich zu Nahe und der Bekannten war es sehr wichtig mir klar zu machen, dass er nicht so ist und es garnicht so gemeint hat weil er ja einfach nur Zuviel getrunken hat. Mein Leben voll von Tätern, Pickmegirl und Gaslighting.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ich war 23 Jahre alt, als der Nachbar meiner Oma mir Geld in meinen Ausschnitt steckte als Dankeschön weil ich seine Blumen gegossen habe und ich ihm die Geldscheine vor die Füße geworfen habe im Beisein seiner Ehefrau, meines damaligen aktuellen Freund und meiner Stiefoma. Alle redeten auf mich ein ich soll nicht so undankbar sein und es wäre nicht so gemeint gewesen.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ich war 22 Jahre alt als ich von einem Anwalt wegen einem bevorstehenden Rechtsstreit beraten wurde und dieser während des Gesprächs so dicht an mich heran kam und seine Hand auf meinen Oberschenkel legte.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ich war 21 Jahre als mein als mein Onkel sich am Strand einfach breitbeinig auf mich draufsetzte und versuchte mich ganz doll an sich zudrücken. Ich wehrte mich, ich hatte nur einen Bekini an und Freunde und Tante saßen nebendran und schauten nur zu.

Marie

Arbeit – 31.03.2026

Ich war in der Ausbildung. Ich war zuständig, für Patient:innen Frühstück vorzubereiten. Mein Mentor kam dazu, ich stand mit dem Rücken zu ihm und er hat sich von hinten an mich gedrängt und mir in den Nacken gebissen. Ich habe mich umgedreht und ihn weg gestoßen, war aber total überfordert mit der Situation und habe es niemandem erzählt.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ich war 15 Jahre alt als der beste Freund meines verstorbenen Stiefvater mir Trost angeboten hatte wegen meines ersten Liebeskummer und diese Gelegenheit nutze um mit mir Sex haben zu wollen. Ich war 18 Jahre alt als mein erster fester Freund mich mit Handschellen an Bett fesselte um ein dominantes Rollenspiel durchzuführen und nicht aufhörte ob ich weinte und sagte, dass er mir weh tut.

Marie

Hamburg – 31.03.2026

Ich war 12 und habe einen 18 jährigen im Internet kennen gelernt. Wir haben uns getroffen und begannen eine „Beziehung“. Ich war aufgrund von familiären Problemen hilflos, verzweifelt und habe mich nach jemandem gesehnt der mich sieht und sich um mich kümmert. Er hat das ausgenutzt. Er gab mir Bier und Zigaretten, wir machten Ausflüge, wir küssten uns intensiv, er hat mich angefasst. Ich habe es niemandem erzählt und diese Beziehung vor allen verheimlicht. Nach über einem Jahr, mit 13, habe ich es beendet. Mir war lange nicht klar, dass er sich strafrechtlich schuldig gemacht hat und ich habe mich geschämt, obwohl ich das nie zuordnen konnte.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Ich war 12 Jahre alt als Jugendliche männliche Freunde aus Spaß mich an einen Baum fesselten und mir die Augen verbunden um meine Brüste anzufassen und mich mit einem Stock zwischen den Beinen zu berühren, teilweise mit so viel Nachdruck, dass ich Schmerzen hatte. Die Mutter des einen Jugendlichen bekam mein Schreien und Weinen mit und redete auf mich ein, dass ich das nicht rum erzählen soll, das die Jungs garnicht wissen was sie da getan haben und es nur Spaß sein sollte. Ich war 14 Jahre alt als ich bei meiner Mutter zum Übernachtungsbesuch war, sie sich neben mich legte und mir ihren Zeigefinger und Mittelfingel in meine Scheide schob und versuchte mich zum Orgasmus zubringen mit der Frage ob das schonmal ein Junge bei mir geschafft oder überhaupt schon mal gemacht hat.

Anonymous

location not specified – 31.03.2026

Wie tief verwurzelt das Patriarchat auch in Frauen steckt wurde mir erst jetzt im Alter von 40 Jahren klar. Meine Geschichte: Ich war sechs Jahre alt als mein Stiefvater mich das erste Mal sexuell missbrauchte während meine Mutter schlafend neben mir lag. Ich war 9 Jahre alt, als er ins Badezimmer kam während ich gebadet habe und kontrollierte ob ich bereits Schambehaarung habe. Ich war 10 Jahre alt als der neue Freund meiner Mutter versuchte mich zu vergewaltigen. Meine Mutter zwang mich zu einem Treffen danach mit ihm,damit ich seine Entschuldigung annehme, denn er hätte es nicht so gemeint. Ich war 11 Jahre alt als mein Stiefvater mich das zweite Mal sexuell missbrauchte als wir im Gästezimmer seiner Mutter übernachteten.Ich war 12 Jahre alt, als meine Oma mit mir das erste Mal zur Gynäkologin ging weil ich so starke Menstruation mit Schmerzen hatte. Die Gynäkologin machte einen vaginalen Ultraschall ohne mich aufzuklären was, wie und warum nun diese Untersuchung durchgeführt wird.

Hannah

Zu Hause beim Arbeitskollegen – 31.03.2026

Ich war 17 Jahre alt, er so 6/7 Jahre älter als ich. Er war mein Arbeitskollege von meinem damaligen Nebenjob…er fing an mir nach der Arbeit zu schreiben, ich habe mich darüber gefreut, weil er der erste Mann war, der sich vermeintlich für mich interessierte. Irgendwann fing er auch an zu flirten und zu schreiben, was er gerne mit mir machen würde, mich in den Arm nehmen etc…ich freute mich, ich freute mich zu ihm zu gehen. Ich hatte mit ihm mein erstes Mal – einvernehmlich. Ich war 17 und hatte das Gefühl ich müsse diese Erfahrung jetzt machen – es tat so so so doll weh und brannte mehrere Stunden danach noch. Nach dem Sex ging er direkt eine Rauchen, Küssen wollte er mich nicht…ich dachte, dass sei halt so. Wir trafen uns öfter. Ich wollte kuscheln, er immer mehr. Meine Erinnerung ist wage…ich schlief immer wieder mit mit ihm für ihn. Eines Nachts – ich schlief nackt bei ihm wachte ich davon auf, dass er seinen Penis in mein Arschloch steckte. Ich fragte ihn, was er da mache…ich wusste nicht, dass es sowas wie Analsex gibt. Er meinte zu mir, dass sei Analsex und da bräuchte man auch kein Kondom, weil ich davon nicht schwanger werden würde.. ich konnte es damals gar nicht einordnen und habe bis heute Angst, dass ich mich falsch erinnere. Weil wenn das wirklich passiert ist, dann ist das wahnsinnig schlimm.

Sasa

Im Nebenjob – 30.03.2026

Ich war 19 und arbeite neben dee Schule in einer Apfelweinkneipe. Mein Chef, im Alter meines Vaters, Familienvater mit 2 Kleinkindern, bekommt mit, dass ich Streit mit meinem Freund habe. Er bietet mir Hilfe an, hört zu um mich dann am Ende des Gesprächs, dass wir zum Schichtende führen, gegen meinen Willen zu küssen und zu bedrängen… ich verlasse fluchtartig den Ort, habe mun auch keinen Nebenjob mehr und keiner glaubt dass er „sowas“ machen würde….

C.

Hausparty – 30.03.2026

Es war das erste Wochenende nach den Schulferien und jemand hat eine Hausparty im Garten geschmissen. Es kamen auch die Schüler, die vor kurzem erst ihren Abschluss gemacht hatten und jetzt in der Uni in der nächsten Stadt studierten. Mit einem verstand ich mich gut. Wir tanzten, quatschen, lachten und knutschen ein bisschen. So weit alles so gut. Auf einmal änderte sich die Stimmung. Er führte mich mit in ein Gebüsch und sagte „Ich will dich ficken“. Keine Frage, keine Zeit um zu antworten, ob ich das auch will bevor er damit anfing. Ich lag da wie versteinerte, konnte meinen eigenen Körper nicht spüren. Und dann wartete ich beweglos bis es vorbei war. Danach sammelte ich meine Freunde ein und wir verließen die Party. Ich habe mir noch eine Notiz gemacht, dass das wirklich passiert ist weil ich es selber nicht glaube oder verstehen konnte. Es hat lange gebraucht bis ich verstanden habe, dass das übergriffig und schlimm war, schließlich habe ich mich ja nicht gewehrt… aus Angst, aus Überforderung, aus Verwirrung, aus Überrumpelung

Anonymous

Würzburg – 30.03.2026

Ich war mit meiner damaligen Freundin Samstagnachts auf dem Nachhauseweg aus einer Bar. Wir liefen durch die Innenstadt und hielten Händchen. Es waren noch ziemlich viele Menschen draußen unterwegs. Auf einmal hörten wir eine Mann laut rufen und fluchen, konnten aber nicht genau zuordnen, was er sagte und fühlten uns auch zuerst nicht angesprochen, wir liefen weiter. Wir bemerkten, dass er uns hinterherlief und wir gingen schneller. Als er näher bei uns war, hörten wir, dass er uns meinte. Er beschimpfte uns übelst, unter anderem als „degenerierte Huren‘. Er spuckte auch mehrfach, traf uns zum Glück nicht, wir rannten weg und er kam nicht mehr hinterher, weil wir zu schnell waren. Wir hatten solche Angst. Trotz der vollen Innenstadt, kam uns niemand zur Hilfe.

Just

Urlaub – 30.03.2026

Meine Freundin war damals mit im Urlaub. Wir waren 15/16 Jahre alt. Lagen am Strand, quatschen und lachten als wir ein Geländewagen hinter der Promenade auf der anderen Straßenseite bemerkten, der in zweiter Reihe hielt. Er fuhr immer wieder weg und tauchte aber auch immer wieder auf. Irgendwann hielt er länger und wir bemerkten, dass der Mann der dort drinnen saß und vorher schon immer wieder zu uns guckte (es war keine Saison und wir deshalb am Strand die einzigen), dieses Mal masturbierte er bei offenem Fenster. Wir waren angeekelt und sauer über soviel schamlose Übergriffigkeit. In meinem gebrochenen spanisch rief ich über die ganze Promenade (wo ein paar vereinzelte Menschen spazieren gingen und in den dahinter liegenden Geschäften arbeiteten) was er denn da mache und was für ein Problem er habe… Er startete direkt sein Auto und fuhr weg. Meine Freundin und ich lachten zwar über den ‚ekligen und notgeilen alten Macker‘ aber der Strandbesuch war dann auch für uns beendet, denn wohl fühlten wir uns nicht mehr.

Just

Urlaub – 30.03.2026

Ich war ca 12/13. Meine Schwester drei Jahre jünger. Wir waren zu zweit im Ort unterwegs, wo unsere Eltern ein Ferienhaus hatten. Wir kannten die Gegend. Sie auf Inlinern und ich auf dem Fahrrad. Nach einer Weile (wir hatten uns unterhalten) bemerkten wir, dass uns ein Auto verfolgte. Wir waren nicht gerade schnell unterwegs. Die Gegend war gerade recht verlassen, es war Siesta Zeit und somit kaum jmd unterwegs. Wir waren auf dem Fußgängerweg, links eine hohe Mauer, dahinter Brachland. Rechts die Fahrbahn und der große geschlossene Gelandewagen mit verdunkelten Scheiben hinten. Vorne saß ein Mann mit Sonnenbrille. Er fuhr immer wieder an uns vorbei, wartete am Straßenrand oder Nebengassen , holte uns wieder ein, wendete… Wir besprachen verschiede Flucht Szenarien und gingen so ruhig es ging weiter. Ich war abgestiegen und schob das Fahrrad zwischen Fahrbahn und mir. Wir wollten zum nächsten Supermarkt,weil wir wussten, dass da Security ist und es näher war als das Ferienhaus unserer Eltern. Als wir zu der belebteren Einkaufsstraße kamen drehte er endlich ab. Zurück nahmen wir einen anderen Umweg. Bei den Eltern zu spät zurück. Erklärung dafür wurde als Ausrede abgetan…

Just

Teneriffa Urlaub – 30.03.2026

Ich war 15/16 und mit meiner drei Jahre jüngeren Schwester und unseren Eltern im Urlaub. Am Strand haben meine Schwester und ich einen Spaziergang durch die Dünen gemacht und aus Steinen Bilder in den Sand gelegt. Ein Mann, ca 30-40 Jahre alt kam nackt und mit deutlicher Erektion zu uns. Er versuchte ein Gespräch mit uns, was wir machenten, wo wir her kämen… Ich blockte, stellte mich zwischen ihn und meine Schwester, sagte ihr,wir müssen jetzt gehen, auch wenn wir mit unserem Bild noch nicht fertig waren. Wir gingen, ich sagte ihr sie solle sich nicht umdrehen. Er rief uns noch hinterher, wir sollen doch da bleiben. Er könne uns ja helfen. Er hatte die ganze Zeit immer wie beiläufig weiter an sich rum gespielt. Ein paar Minuten später erzählten wir es unseren Eltern, die ein paar Dünen weiter im Trubel der Touristen lagen… Außer ein ‚gut, dass ihr gegangen seid‘ und ein ’seid ihr sicher‘ kam aber nichts weiter

Justine

Kiel, zu Hause – 30.03.2026

Ich treffe den Täter min. 1x/Woche, seit ca 4 Jahren.Gefordert vom System.Anzeige gegen ihn,fallen gelassen ‚keine Beweise,zu lange her,es gäbe einen Konflikt zwischen uns & meine Glaubwürdigkeit sei somit fraglich’Dass ich sogar(auch schriftlich nachweislich)immer wieder Grenzen & Ablehnung zu Körperlichkeit & sexueller Intimität im Vorfeld der Tat mehrfach aufweisen musste,wird ausgelegt als mögliche Ambivalenz meines Verhalten ihm gegenüber,denn sonst hätte er es ja nicht getan. Es war morgens meine 3 jährige Tochter schlief nebenan.Ich war alleinerziehend.Ich wurde wach davon, dass er in mich eindrang.Ich habe mich sofort umgedreht ihm gesagt, dass ich das nach wie vor nicht wolle. ‚Ja es tut mir leid. Es ist nur so schwer für mich wenn ich so neben dir liege‘ Ich habe einen heftigen Infekt(Corona),bin schwanger(von ihm).Vllt Gründe warum ich zu spät aufgewacht bin(Vorwürfe mit denen ich bis heute mit mir kämpfe).Ein paar Tage später,selbe Situation. Er kommt nicht ’so weit‘ wie beim Mal davor. Ich wache vom Eindringversuch seiner Finger auf. ‚Du musst das Verstehen ich habe weiter Bedürfnisse‘. Ich:’Ja ich verstehe. Du musst ab sofort auf dem Sofa schlafen‘. Viel zu nett von mir denke ich heute, damals aber:er wird doch der Vater. Schwangerschaft ungewollt. Er hat das Verhüten trotz Ansage missachtet ‚Ich dachte du wolltest es doch‘. Ich liebe meinen Sohn, ein Glück. Mit dem Täter muss ich regelmäßig in Kontakt. Beratung wegen des gemeinsamen Kindes. Kein Einzelfall…

J

Zu Hause – 30.03.2026

Ich war Jahrelang mit meinem Exmann zusammen. In dieser Beziehung verging er sich immer wieder nachts an mir. Ich selbst konnte mich in dem Moment nicht wehren weil ich erstarrt war und es über mich ergehen ließ. Wenn ich ihn am nächsten Morgen ansprach dass ich so etwas nicht will, sagte er entweder ich habe mir das eingebildet oder es sei meine Pflicht als Ehefrau. Wenn er tagsüber wollte aber ich nicht machte er mir so lange ein schlechtes Gewissen bis ich einwilligte.

I.

Der gefährlichste Ort der Welt – die eigenen 4 Wände – 30.03.2026

Mein Ex machte beim Verkehr oft Dinge die für mich sehr schmerzhaft waren und ich nicht wollte. Doch noch viel schlimmer war die psychische Misshandlung die ich erleben musste. Er war sehr konservativ und der Meinung dass Frauen nicht arbeiten bräuchten und sich in finanzielle Themen nicht einzumischen hätten. Am meisten weh tat es mir dass er mir verbieten wollte zu studieren. Ich mache gerade meine Matura nach und mein Traum wäre ein Studium im Bereich Naturwissenschaften/Technik. Das brachte ihn völlig zum Ausrasten (vermutlich weil dort der Männeranteil eher hoch ist und er sehr eifersüchtig war). Zum Glück stand während der Beziehung mein gesamtes Umfeld (außer eben ihm) hinter mir. Sonst wäre alles ziemlich hässlich ausgegangen.

Lilli

U-Bahn – 30.03.2026

Ein Mann im Rollstuhl hat mich in der U-Bahn angesprochen, ob ich ihm helfen kann. Natürlich wollte ich helfen. Ich habe ihn hochgehoben und auf einen Sitz gesetzt, er hat mich dabei den Brüsten angefasst. Ich konnte in dem Moment nicht glauben, dass das gerade wirklich passiert und bin bei der nächsten Station völlig verdattert ausgestiegen. Habe erst im Nachhinein realisiert, dass er die Situation ausgenutzt hat, um mich zu betatschen.

L

Köln/Wald – 30.03.2026

Mit 16 traf ich mich mit meiner 14-jährigen Freundin in Köln am Bahnhof. Sie meinte, sie hat über Insta ein netten Mann (ca. Ende20/anfang30) kennengelernt, aber will sich nicht alleine mit ihm treffen. Als er am Hbf ankam hatte ich ein ungutes Gefühl, da er einen weißen Van fuhr. Ich sagte zu ihr „Wie im Klischee“ und sie lachte. Er kaufte uns Alkohol und sie betrunk sich während wir fuhren. Ich blieb nüchtern, weil ich Alkohol nicht mochte. Später rief er einen Freund von sich an und fuhr mit uns in den Wald. Ich sagte meiner Freundin „Die fahren in den Wald wir müssen hier weg! Das ist gefährlich!“ aber sie wollte nicht mit mir gehen, weil sie den 2. Typ nett fand. Am Parkplatz stieg sie aus und ging mit ihm in den anderen Wagen, als ich alleine wartete belästigte mich der 1. und fasste mich an, wollte mich küssen. Ich versuchte ihn wegzudrücken, aber er zog mich in den Van und zwang mich ihm einen runterzuholen. Wir standen unter Schock, die Männer brachten uns nach Hause. Meine damalige Freundin wollte nicht mit mir zur Polizei gehen und Anzeige erstatten. Ich werde das niemals vergessen. Wir waren Kinder und sicherlich nicht die einzigen mit denen diese Männer das gemacht haben.

Lou

location not specified – 30.03.2026

Beim ersten Mal war ich 13 Jahre alt. Es war meine erste Beziehung und er war lediglich 2 Jahre älter als ich, aber bei unserem ersten Treffen im Haus seiner Eltern öffnete er mir im Bademantel die Tür. Ich war verunsichert, aber dachte mir nichts schlimmes dabei und ging rein. Ich hatte ja noch überhaupt keine Erfahrung und habe erst später verstanden, dass an diesem Tag irgendwas in mir kaputt gegangen sein muss. Unter dem Bademantel hatte er nichts an. Er zwang mich zum oral Verkehr. Ich wollte nicht, aber aus Angst machte ich, was er wollte. Als ich danach eine Ausrede gefunden hatte, damit er mich gehen lässt, habe ich immer wieder auf den Boden gespuckt und mich dreckig und benutzt gefühlt. Ich machte Schluss mit ihm, aber konnte niemandem davon erzählen, weil ich mich zu sehr schämte. Danach fing ich an mich selbst zu verletzen und bekam Suizidgedanken.

Claudia

Cluburlaub – 29.03.2026

ich bin 2010 alleine in einen sehr exklusiven Club gereist. Dort wurde ich von einem Mitarbeiter sexuell belästigt obwohl ich nein gesagt habe. Ich frage mich bis heute warum ich dies nicht bei der Clubleitung gemeldet habe. Vermutlich aus Scham.

Y.

auf der Arbeit – 29.03.2026

Ich hatte beim neuen Chef um ein Gespräch gebeten (Tätigkeitsfeld, Gehalt). Ich war nervös, hatte mich aber gut vorbereitet und trug meine Anliegen vor. Während ich das tat lächelte er recht süffisant und warf immer wieder übertriebene „oh“s und „ah“s ein. Er vermittelte mir den Eindruck mich nicht wirklich ernst zu nehmen, er amüsierte sich irgendwie. Abschließend meinte er wie sehr ich ihn überrascht hätte. Er hätte mir derartige Kompetenzen gar nicht zugetraut u.s.w.. Ich war von der Rolle. Wir einigten uns aber und beendeten das Gespräch. Wir saßen im Pausenraum. Ich ging zur Spülmaschine und räumte diese ein. Der Raum war wirklich groß, es war kein Problem von Platzmangel. Als er ging schob er sich mit seinem Penis an meinem Hinterm entlang und verließ den Raum. Ich war fertig, rief meinen damaligen Freund an und erzählte unter Tränen. Das erste was er sagte war: Irgendwas musst Du ja gemacht o. signalisiert haben, dass er das gemacht hat.

Y.

Club, zu Hause – 29.03.2026

Ich war mit Freundinnen feiern. Es entwickelte sich ein Flirt und später der Entschluss gemeinsam zu mir zu fahren. Er gab mir zum Abschluss im Club noch ein Getränk aus. Im Taxi ging es mir rapide schlechter. Mir war schwindelig und ich fühlte mich wie in Watte gepackt. Ich denke er hat mir etwas ins Getränk getan. Er kam, bei mir angekommen, schnell zur Sache. Ich habe mit gemacht bzw. es versucht. Ich habe mich total schuldig gefühlt, weil ich nicht in der Lage war wie angedacht „zu liefern“. Dafür habe ich mich tatsächlich intensiv entschuldigt. Er war lieb und verständnisvoll. Als ich mich von ihm weg drehen wollte um mich endlich dem Schwindel und der Schwere zu ergeben, setzte er sich auf mich. Mit den Knien fixierte er meine Arme. Ich habe versucht mich zu wehren, aber ich hatte nur noch Pudding in allen Gliedern. Er hielt dann mit einer Hand mein Kinn fest und mit der anderen hielt er mir die Nase zu bis ich meinen Mund zum atmen öffnen musste. Er schob mir seinen Penis in Mund. Ich war sicher zu ersticken und hatte Todesangst. Ich musste würgen, mir lief Rotz aus der Nase. Ich bekam einfach keine Luft. Da hat sich dann alles in mir einfach abgeschaltet. Keine Ahnung wie lange ich weg war. Er tätschelte mir dann unsanft die Backe. Ich hab ihn kurz angeschaut und er tätschelte weiter und sagte „braves Mädchen“. Hat sich eingebrannt. Am nächsten Morgen war ich wie in Trance. Habe das dann gut 10 Jahre lang unter „selbst Schuld“ in mir vergraben.

Anne

auf einer Party – 29.03.2026

Ich war mit einer Kollegin auf einer Party, die im Freien stattgefunden hat. Es war eine kleine Party, bei der jede*r kommen und gehen konnte, ohne Eintritt oder Kontrolle. Da ich mich in der Schweizer Kleinstadt, in der ich lebe relativ sicher gefühlt hatte (bis dahin) und nie auf die Idee gekommen wäre, dass „auch hier“ so etwas passiert, habe ich nicht wirklich auf mein Getränk geachtet. Ich habe getanzt, hatte Spass und war ausgelassen. An diesem Abend war es sehr heiss und darum ist mir der Alkohol auch relativ schnell zu Kopf gestiegen. Dennoch habe ich niemals so viel getrunken, um einen Blackout zu haben. Jedenfalls tauchte plötzlich ein Typ auf, hat gefragt, ob ich tanzen will. Wir hatten uns dann auf der Tanzfläche unterhalten, ich mit meinem Getränk in der Hand. Ich weiss noch, dass er mit einem anderen Typen, der ein paar Meter entfernt stand Blickkontakt hatte. Kurz darauf verschwand der Typ, der mit mir gesprochen hatte. Danach habe ich ziemlich ausgelassen getanzt. Viel mehr weiss ich nicht, nur Sequenzen. Am nächsten Morgen wachte ich in meiner Wohnung auf, angezogen, aber voller blauer Flecken am ganzen Körper. Panisch habe ich bei meiner Kollegin nachgefragt, die mir berichtete, dass sie mich mit noch jemandem im Taxi nach Hause gebracht hat. Erst nach einem Gespräch mit einem Freund am nächsten Abend, ist mir klar geworden, dass mir jemand was ins Getränk getan haben muss. Zweifel, ob es wirklich so war, sind noch immer zwischendurch da.

Y.

Zu Hause – 29.03.2026

Mein Ex Mann hat viel und oft getrunken. Er war dann immer sehr aggressiv und unberechenbar. Mir hat das große Angst gemacht. Einmal hat er mir seinen Schlüsselbund an den Kopf geworfen. Grund: Er sauer war, weil ich keine Pornos mit ihm schaue. Ich habe mich irgendwann, wenn er betrunken heim kam, immer schlafend gestellt. Das hat ihn aber nicht aufgehalten zu versuchen mir seinen Penis in Mund oder Vagina zu schieben. Geschafft hat er das nie. Meist ist er dann nach längerem vor sich hin fluchen eingeschlafen und hat dann oft ins Bett uriniert. Bei einem der zahlreichen Versuche habe ich ihn weggeschoben. Er hat darauf hin wild um sich geschlagen, was mir eine blutige Lippe einbrachte. Wenn ich ihn am nächsten Tag auf sein Verhalten ansprach, war es immer das selbe. Ich war verrückt/hysterisch/überempfindlich etc.. Laut ihm war nichts passiert, ansonsten würde er sich ja erinnern können. Und irgendwann hab ich das selbst geglaubt. Ich war sicher mit mir stimmt was nicht. Und er war nüchtern ja ganz anders. 3 Wochen vor der Geburt unseres Sohnes feierten wir unsere Geburtstage mit Freunden. Ich hatte ihn gebeten nicht zu trinken, da es ja jeden Moment soweit sein könnte. Hat natürlich nicht geklappt. Zu Hause gerieten wir in Streit. Er hat mich geschubst und ich fiel. Gott sei Dank auf die Couch. 6 Monate später habe ich es geschafft mich zu trennen. Er gibt bis heute an nicht zu wissen warum ich mich getrennt habe. Bis zur Scheidung dauerte es 7 Jahre. Es war der Horror.

Anonymous

Lübeck – 29.03.2026

Am 20.03. hat mir ein Mann in einem Geschäft beim entgegenkommen an die Brust gefasst. Ich war so schockiert und hab mich umgedreht. Der Typ hat mich noch angegrinst. Ich war so schockiert und wusste nicht, was ich sagen soll. Es regt mich immer noch auf.

Anonymous

Schulklo – 29.03.2026

Ich wurde in der zweiten Klasse in einer kleinen Pause von einem älteren Schüler im Schulklo eingesperrt. Er zeigte mir seinen Penis und fasste mich an. Ich habe unter der Toilettentür durch fliehen können und bin zu meiner Lehrerin gerannt. Der Schüler hat dass gleiche bei anderen Mädchen nochmal gemacht und die Polizei war da.Mehr weiß ich nicht, ich habe mich nie getraut zu fragen was mit ihm passiert ist.

L

zu Hause – 29.03.2026

Ich hatte eine Zeit lang, eine Situationship mit meinem damaligen Mitbewohner, den ich sehr toll fand. Wir haben ein paar mal miteinander geschlafen, ich fand es überhaupt nicht gut, habe es gemacht, weil ich wollte, dass er mich mag. An einem Morgen lagen wir unbekleidet im Bett und er wollte unbedingt mit mir schlafen, hat immer wieder gesagt wie viel Lust er hat. Ich habe geantwortet dass mir nicht danach ist, vor allem nicht ohne Kondom. Er hat sich trotzdem mehrmals „rangepirscht“ und auch mehrmals seinen Penis in mich eingeführt. Ohne Kondom. Damals habe ich das einfach hingenommen. Jetzt erst bin ich entsetzt darüber, wie meine Grenzen übergangen wurden und fange an zu verstehen, warum es mir so schwer fällt mich in intimen Situationen fallen zu lassen.

L

bei Ex-Freund – 29.03.2026

Ein paar Tage nach dem ich mich Anfang 20 von meinem dann Ex-Freund getrennt habe, bin ich noch mal zu ihm gegangen weil es ihm schlecht ging und wir uns aussprechen wollten. Irgendwann hat er Angefangen mir so ein schlechtes Gewissen zu machen, dass ich es ihm schulde, ihm („zum Abschluss“) noch einen Blowjob zu geben. Ich wollte das nicht, habe das auch mehrfach gesagt, aber er hat nicht nachgelassen sodass ich es irgendwann gemacht habe. Richtig ekliges Gefühl.

L

Club – 29.03.2026

Ich war gerade frisch 18 und im einzigen Club in unserer Nähe feiern. Mitten auf der Tanzfläche hat mir dann irgendwann ein Typ, den ich bis dahin nicht gesehen/ mit ihm interagiert habe, meine Hose nach vorne gerissen und seine Hand reingesteckt. ich war so geschockt, habe sie schnell rausgezogen aber dann keine grosse Sache draus machen wollen und einfach weiter getanzt. Er auch.

C.

Dresden auf der Straße – 29.03.2026

Ich war damals 19 und auf dem Weg zu meiner Tante nach Hause. Auf halbem Weg kam mir ein Mann entgegen und hielt mich plötzlich fest. Er nannte mich „Süße“ und fragte, ob ich nicht Interesse hätte, mit ihm mitzukommen. Ich habe verneint und gesagt, dass ich erst 16 sei, um sein Interesse zu verlieren. Falsch gedacht, er hatte plötzlich noch mehr Interesse und sagte, dass es doch egal wäre, wie alt ich sei. Ich hatte in dem Moment Glück das eine Polizei Streife kam und anhielt. Sie fragten nach der Situation der mann äußerte sofort das ich betrunken wäre und er mich nur nachhause bringt. Ich verneinte sofort die Polizisten trennten uns da sie merkten das da was gewaltig falsch läuft. Nach dem die Situation geklärt war fuhren die Polizisten mich zu meiner Tante da ich noch 30min hätte laufen müssen.

Anonymous

Auf arbeit – 29.03.2026

Ich war normal arbeiten (noch in der Ausbildung), in dem Moment 20 Jahre alt. Eine Patientin klingelt, ich gehe hin. Ihre Zimmernachbarin hatte Besuch von ihrem Partner, ca. 60 Jahre alt. Ich helfe der Patientin ins Bad und mache dann ihr Bett ordentlich. Plötzlich spürte ich eine Hand an meinem Po und hörte den Kommentar: „Von dir würde ich mich auch gerne versorgen lassen.“ Als ich sagte, er solle bitte die Hand wegnehmen, lachte er. Ein ärztlicher Kollege bekommt es mit und schreitet ein. Er rief danach den Chef an und verweiste dem Partner des Krankenhauses (außer natürlich im Notfall) die Partnerin war dann sauer auf mich und unterstellte mir ihr Essen zu verweigern was die zimmernachbarin verneinte.

Sunnygirl

zu Hause | NRW – 29.03.2026

Ich (damals 12-13J) war mit meiner Schwester Abends allein zu Hause und haben im Wohnzimmer ferngesehen. Ich habe irgendwann kurz meinen Kopf gedreht, aus der verglasten Fensterfront geschaut und mich wahnsinnig erschreckt, da ich „ein Monster“ an der Glasscheibe gesehen habe. Mit etwas Verzögerung habe ich begriffen, dass ein Mann seinen Kopf an die Fensterscheibe gedrückt hat und uns anstarrt. Meine Schwester und ich haben Beide vor Angst geschrien , da er uns so nahe gekommen ist und sind aus dem Raum gelaufen. Haben ihn dann noch an anderen Fenstern unseres Hauses gesehen und hatten wahnsinnige Angst, dass er es irgendwie schafft, rein zu kommen. Etwas später war er dann vor der Glasfront unseres Hauses, wo er masturbiert hat. Er hat sich an unserer Angst aufgegeilt und ist erst abgehauen als unser Vater, den wir angerufen hatten, nach Hause kam. Es ist eigentlich nicht viel passiert, aber seit dieser Zeit (35 Jahre her!) finde ich es sehr unangenehm, bei Dunkelheit in einem Raum zu sitzen ohne Jalousien oder Vorhänge vor zu ziehen. Und das nur, weil irgendein kranker Arsch es geil fand, sich an der Angst von 2 jungen Mädchen aufzugeilen.

L.

Zu Hause – 29.03.2026

Ich wurde im Schlaf ungeschützt penetriert, obwohl ich vorher klar gemacht habe, dass ich keinen Sex möchte, die Pille nicht nehmen und nah an meinem Eisprung bin. Kurz vorher hab ich auch nochmal eingecheckt und er hat meinen Grenzen zugestimmt. Es fuckt so ab, weil es ein mir bekannter, feministischer, netter Typ war. Jeder kann einfach Täter sein…

Mi

Bei den Nachbarn/Freundin zu Hause – 29.03.2026

Meine erste Grenzüberschreitende Erfahrung war, als ich mit 10 Jahren, bei meiner Freundin übernachtete und mit ihr badete. Ihre Eltern kamen rein, der Vater filmte uns. Ich schämte mich so sehr, dass ich meine Arme vor mir verschränkte u. aus d. Wasser wollte, aber die Mutter schubste mich zurück und beide lachten richtig dreckig. Jahre später hat meine frühere Freundin, die beiden wegen Missbrauch angezeigt.

M.

Kindergarten – 28.03.2026

Eine meiner ersten Erinnerungen ist, wie ich im Kindergarten mit zwei oder drei älteren Jungs in der Kuschelecke bin. Ich weiß noch, dass es sich gut angefühlt hat, dass sie mich gefragt haben, weil ich immer gern dazu gehören wollte. Sie wollten, dass ich meine Unterhose ausziehe und ihnen zeige, was ich da unten habe.

Si

Kleinstadt in Brandenburg – 28.03.2026

Meine erste Beziehung ging ca. 3,5 Jahre. Ich war damals 16, er 18. Am Anfang war es wunderschön. Nach 2 Jahren kippte es, als er mit dem Studium anfing und wir uns nur noch am Wochenende sahen. Er setzte mich unter Druck, jedes Wochenende immer nur mit ihm zu verbringen. Wenn ich doch einmal Pläne mit Freunden oder meiner Familie hatte, wurde er wütend und bestrafte mich emotional. Er fing auch an, sich heimlich in meine Social Media Accounts einzuloggen und wenn er (harmlose) Chats mit anderen männlichen Freunden fand, wurde er rasend eifersüchtig. Er ließ mich manchmal nicht mehr zu ihm ins Bett, ich musste auf dem Boden schlafen. Er warf im Streit ein Kissen nach mir. Von dem Moment an wusste ich, dass ich ihn verlassen will. Als ich das erste Mal Schluss machen wollte, wurde er so wütend, dass ich mich schnell ins Haus meiner Eltern zurückzog. Im Affekt zerschlug er das Glas unserer Haustür. Ich saß dahinter und war mega verängstigt. Nachdem er mich dann am Telefon als „Schlampe“ bezeichnete, hatte ich endgültig genug und wollte ihn nie wiedersehen.

Kim

Basel – 28.03.2026

Übers Wochenende war ich häufig bei meinen Großeltern – manchmal habe ich dort auch Urlaub gemacht. Es war sehr schön mit meiner Oma die Tiere auf dem Bauernhof zu versorgen. Sobald mein Opa aber von der Arbeit nach Hause kam (er war ein angesehener Architekt), ist die Stimmung bei meiner Oma gekippt. Anfangs saß ich häufig auf seinem Schoß, während er meine Haare gestreichelt hat. Dabei lag eine seltsame Spannung im Raum. Richtig komisch wurde es dann, als er angefangen hat mir beim duschen „zu helfen“. Das war mir äußerst unangenehm, ich sagte aber nichts. Er wollte mir ja nur helfen – dachte ich zumindest. Eines nachts kam er dann an mein Bett. Als er wieder ging, hatte ich mich übergeben und ins Bett gemacht. Ich konnte nicht mehr schlafen und habe gefühlt stundenlang den Mond angeschaut, bis ich mich getraut habe das Bett zu verlassen. Aus Angst gesehen zu werden, krabbelte ich auf allen vieren zum Bett meiner Oma. Sie hat mir frische Bettwäsche gegeben, mich geduscht und anschließend haben wir schweigend eine heiße Milch mit Honig getrunken. Ich denke sie wusste Bescheid, hat aber aus Angst geschwiegen. Zehn Jahre später habe ich dann den Mut gefunden, es meinen Eltern zu erzählen. Mein Vater hat geweint, gegen die Wand geschlagen und sich die Hand gebrochen. Meine Oma bestreitet die Vorfälle bis heute und beteuert von nichts gewusst zu haben.. ich erinnere mich aber an viele Nächte mit Milch & Honig.

Marie

HNO – 28.03.2026

Ich hatte seit längerem starke Halsschmerzen. Also bin ich zu einem HNO, der zufällig ein Freund von meinem Schwiegervater war. Es war bereits super unangenehm, da er breitbeinig mich im Mundraum untersucht hat und es mir definitiv zu nah war. Anschließend meinte er, ob ich mit meinem Schwiegervater geknutscht habe, er soll auch Halsschmerzen haben. Ich vermeide es komplett zu männlichen Ärzten zu gehen.

Anonymous

Innenstadt – 28.03.2026

Eine Freundin und ich waren nachts in der Innenstadt unterwegs, wir hatten kein Feuerzeug dabei und haben deshalb zwei Typen nach einem gefragt. Die sind dann ein Stück in die selbe Richtung gegangen wie wir, das war auch alles noch okay. Die wurden jedoch auf einmal total zudringlich und einer der beiden presste mich an ein Ladenfenster und küsste mich, während der andere meine Freundin mit sich weiter zog. Ich habe mich losgerissen und bin hinter ihnen her. Wir befanden uns dann in einer kleinen Parkanlage, die beiden Type haben versucht uns voneinander zu trennen und von einander weg zu ziehen, während wir uns irgendwie an den Händen festgehalten haben. Ich konnte mich losreißen und einer der Typen nahm mir meine Mütze weg, scheinbar damit ich nicht weg gehe (??). Ich konnte meiner Freundin helfen sich zu befreien und wir sind weggerannt in eine Richtung in der wir andere Menschen vermuteten.

Ich

Taxi – 28.03.2026

Mit 16 habe ich mir nach einer Feier ein Taxi bestellt. Meine Großmutter hatte mir extra Geld gegeben damit ich“ sicher nach Hause komme.“ Auf der Fahrt erzählte der Fahrer mir schon das dies seine letzte Fahrt sei und ob wir nicht noch was machen könnten. Ich hab ihn dann nicht direkt zuhause sondern nur im Stadtteil halten lassen. Da er mir noch mindestens. 10min. hinterher gefahren ist hab ich Abkürzungen und Schleichwege benutzt um nach Hause zu kommen. Nach diesem Abend bin ich sehr viele Jahre kein Taxi mehr gefahren.

Ich

Klassenfahrt – 28.03.2026

Auf der Skifreizeit , ich war 12 Jahre alt kam nachts ein Mitarbeiter , ca. 20/25 Jahre alt in unser Zimmer, legte sich zu mir ins Bett und begrapschte mich. Ich bin versteinert.

Ich

Unterführung – 28.03.2026

Ich war 13, es war Hochsommer und ich wollte nachmittags eine Unterführung (U-Bahn) verlassen. Als ich gerade die Treppe hochging kam ein Mann von hinten und griff mir unter mein T-Shirt an die Brust und rannte dann weg

S.

La Rambla, Barcelona – 28.03.2026

Ich war 19, ging mit meinem damaligen Freund durch eine Fußgängerzone, viele Menschen um uns herum. Bei dem Gedränge ist es normal, dass man auch mal angerempelt wird. Was nicht normal ist: Wenn dir jemand im Vorbeigehen kraftvoll in den Schritt greift. Nicht versehentlich, sondern ganz klar ein „grab her by the pussy“. Ich habe mich umgedreht, konnte in der Menschenmasse aber niemanden ausmachen. Ich war so geschockt, wusste nicht was ich tun soll, war noch lange Zeit danach völlig aufgewühlt. Mein Freund meinte nur sowas wie „ach, stell dich nicht so an, sowas passiert hier halt“…

Melle

Sindelfingen | beim Joggen – 28.03.2026

Mit ca. 15 Jahren ging ich regelmäßig joggen. Eines Tages lief ich auf meiner üblichen Strecke wieder einmal an einem Einfamilienhaus mit Spielsachen im Garten vorbei, als der ca. 50-jährige Familienvater vom Balkon im ersten Stock mir auf breitem Schwäbisch zurief: „ Wart amole!“ Als ich mich umdrehte, bewegte er die Hände vor der Brust mit nach oben gedrehten Handflächen auf und ab und meinte mit einem breiten Grinsen: „Ha des wackelt aber richtig schee, möchtsch, dass i dir heba helf?“ Ich war so geschockt und peinlich berührt, dass ich schnell weiter bin. Die Joggingroute habe ich daraufhin geändert. Es ist mir auch dreißig Jahre später noch unbegreiflich, wie man sich einer jungen Frau gegenüber so verhalten kann.

Mone

Zu Hause, Schule, Sportverein, Urlaub, öffentliche Verkehrsmittel – 28.03.2026

Meine Täter berührten mich an intimen Stellen. Sie alle setzten sich über mein Nein oder zumindest über mein deutliches Unbehagen (als Kind wusste ich das noch nicht einzuordnen und wusste nicht, wie ich mich wehren sollte) hinweg. Einige von ihnen drängten mich an Wände oder in Ecken. Einige von ihnen drückten ihren Mund auf meinen. Einige von ihnen vergewaltigten mich- mit ihren Fingern oder Penissen. Es gab andere Menschen, die zumindest gesehen/ gehört haben, dass kleine (Vor-)Grenzverletzungen stattfanden, dass mein Name als Kind in sexuelle Witze eingebaut wurde, dass ich mich in Umarmungen sehr unwohl fühlte. Es gab Menschen, die mir sagten, ich solle mich nicht so anstellen und ich würde übertreiben und die so Schritt für Schritt dafür sorgten, dass ich meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen konnte. Heute, mit Mitte 40, bin ich wütend! Und es ist kaum zu ertragen, so viel Frauenhass in Kommentaren der sozialen Medien zu lesen. Noch schlimmer ist es, dass sogar unser Bundeskanzler keine Stellung bezieht zu diesem Ausmaß an Gewalt gegen Frauen, ohne dabei direkt zu Migration abzuschweifen. Dieses Thema muss für sich alleine stehen! Ich kämpfe dafür im Kleinen, in meiner Familie. Mehr schaffe ich nicht. Ich sensibilisiere meinenMann, ich fordere Gespräche darüber ein, ich erkläre es meinem Sohn, ich empowere meine Tochter. Ich hoffe, das reicht.

Anonym

Wald – 28.03.2026

Ich war gerade ein halbes Jahr Mutter. Ging immer den selben Weg spazieren, durch einen Wald ganz in der Nähe. Also auch an diesem Tag, plötzlich rannten zwei Mädchen auf mich zu, ca 12 Jahre alt und schreien sie werden verfolgt, ein Mann bedrängte sie und zeigte seinen Penis. Sie deuteten hinter sich, ich schaute hin und erwischte ihn in Flagranti wie er am Wegesrand stand! Er sah mich und zog die Hose hoch. Ich schrie ihn an er solle verschwinden und schob die Mädchen hinter mich. Er näherte sich trotzdem. Ich bekam Angst, hatte ja das Baby dabei. Nachdem ich ihn wieder anschrie das die Polizei unterwegs sei nahm er zögerlich Abstand. Die Mädchen und ich nahmen einen anderen Weg aber konnten den Mann weiter sehen. Wir liefen Richtung Ausgang und Hauptstr. Der Mann lief parallel zu uns, zwischen uns ein lichter Wald. Die Mädchen hatten die Polizei gerufen und die würden uns dann erwarten, aber bis dahin war es noch ein Stück. Da kamen uns ein Mann und eine Frau entgegen. Ich sprach sie an. Als ich sagte was passiert ist und den Mann zeigte, rannte der andere Mann los um den Täter zu stellen. Er schaffte es und hielt ihn fest bis die Polizei kam. Sie sagten er sei schon öfter aufgefallen. Monate später sah ich den Täter erneut im selben Waldstück. Er erkannte mich und verfolgte mich bis zur Hauptstr. Da waren viele Menschen und er ging dann weg. Ich erkundigte mich später, er musste laufen gelassen werden weil es zu keiner „Tat“ kam. Ich ging nie wieder dort spazieren.

Lara

Disco – 28.03.2026

Meine beste Freundin und ich waren damals 16 und in einem Club, der eigentlich erst ab 18 war, ab dem Abend aber ab 16, weil es eine Sonderveranstaltung in den Schulferien war. Wir hatten beide schulterfreie, trägerlose Tops an. Irgendwann im Laufe des Abends bildete sich beim Tanzen ein Kreis aus Jungs um uns, die dann mehrfach versucht haben, unsere Tops runterzuziehen. Wir waren beide viel zu betrunken, um uns richtig dagegen wehren zu können. Glücklicherweise war ein Junge in der Nähe, der uns beiden geholfen hat, die Tops hochzuziehen und dafür gesorgt hat, dass wir nicht im BH auf der Tanzfläche inmitten von übergriffigen Jungen stehen. Etwas gegen die anderen Jungs hat er allerdings leider nicht getan. Danach haben wir diese Disco sehr lange Zeit gemieden und richtig wohl habe ich mich dort nie wieder gefühlt, obwohl es eigentlich eher „gehobeneres“ Feiern dort sein sollte..

Karin

Zuhause – 28.03.2026

Ich wohnte damals in einem etwas größeren Dorf, 2min bis zum S-Bahnhof in einem Haus, in dem eine Bank war und darüber zwei Mietwohnungen. Eine davon bewohnte ich allein, die andere ein junges Paar, die oft nicht da waren. Somit war ich größtenteils nach Feierabend der Bank allein im Haus. Eines Abends war eine Freundin zu Besuch. Wir machten bei schönem Sommerwetter einen Abendspaziergang. Auf dem Rückweg, kurz vor dem Haus, kreuzen 3 junge Männer (vielleicht 20 Jahre alt) unseren Weg. Sie pfiffen uns hinterher, wir reagierten nicht. Daraufhin folgten sie uns bis zum Haus und riefen immer irgendwas. Wir gingen schnell hinein. Sie blieben noch mindestens eine Stunde auf dem Hof, riefen vulgäre Sachen und wollten, dass wir nach unten kommen. Sie schrien noch, dass sie wiederkommen würden. Das geschah zum Glück nie, aber ab dem Abend hatte ich Angst, allein in dem Haus zu sein, schloss immer mehrfach ab und kontrollierte abends immer nochmal, dass die Haustür auch zugeschlossen ist. Nach dem Vorfall hatte ich mehrere Wochen ein Messer unter dem Kopfkissen und in der Tasche, wenn ich aus dem Haus ging.

Nadine

Zuhause – 28.03.2026

Mein erster richtiger Freund, mit dem ich auch intim wurde, konnte fast nie ein „Nein“ akzeptieren. Es wurde imner diskutiert, manipuliert usw. Unser „Bedarf“ an S** war offensichtlich sehr verschieden. Manchmal ließ ich ihn gewähren, damit ich für ein paar Tage meine Ruhe hatte und dachte, das gehört auch dazu, da er ja auch Bedürfnisse hat. Dieses ständige Anfassen, anmachen und manchmal Überreden hat mich so abgeturnt, dass ich umso weniger Lust hatte. Ein Erlebnis werde ich nie vergessen. Nachts, ich lag auf der Seite, mit dem Rücken zu ihm, wurde ich aus dem Schlaf gerissen, weil ich merkte, wie er gerade von hinten in mich eindrang. Ich habe ihn weggestoßen, sodass er nicht „zum Zug kam“. Ich habe das nie thematisiert, es hat mich aber so angeekelt. Mittlerweile weiß ich, dass das eine versuchte Vergewaltigung war. Damals dachte ich, ich sei schuld, dass er das tun muss, weil ich nicht ständig mit ihm schlafe. Ich habe die Beziehung damals tatsächlich irgendwann beendet, weil mir der GV einfach zu viel war.

Lisa

Arzt – 28.03.2026

Ein Hausarzt kam mal in das Besprechungszimmer und streichelte mir über meinen Kopf und fragte, was seine süße Krankenschwester denn wolle. Mein früherer Zahnarzt hat sich mit mir auf dem Tablet die Röntgenbilder meines Kiefers angeschaut und dabei seine Hand auf meinen Oberschenkel gelegt.

Anna

Im Bus – 28.03.2026

Ich weiß nicht wie alt ich war vielleicht so 12 bis 14, und ich weiß auch nicht wer es war, aber die Hand an meinem Hintern habe ich schon deutlich gespürt.

Anna

Disko – 28.03.2026

Ich war mit einer Freundin tanzen. Irgendwann war da ein Typ, der uns antanzte. Wir hatten kein Interesse und haben versucht uns weg zu bewegen. Er kam immer hinterher. Als ich ihn fragte, ob er nicht merken würde, dass er nervt, antwortete er: Meinst du ich würde sowas fettes wie dich angraben? Von den ganzen Typen, die einen antanzen und dann auch anfassen ohne vorher auch nur Blickkontakt herzustellen, will ich gar nicht anfangen.

Anna

zu Hause – 28.03.2026

Ich war 17 als er mir beim Sex aus Versehen weh getan hat, weil er betrunken war. Ich habe leise geweint, er fragte was los sei. Am Ende habe ich dann ihn getröstet, weil es ihm so leid tat… Die Beziehung mit diesem erst 18 Jahre alten „Mann“ endete mit blauen Flecken und einer Anzeige. Immerhin bekam er ein Anti-Gewalt-Training und Schmerzensgeld (120€) aufgebrummt. Ich hatte Jahre lang Angst vor alkoholisierten Männern. Das ist jetzt 24 Jahre her und das Aufschreiben treibt mit die Tränen in die Augen, obwohl ich geglaubt habe ich seit darüber weg.

Johanna

Wiesbaden, bei ihm, bei mir, in der Öffentlichkeit – 28.03.2026

Wir waren Jugendliche, vielleicht 14/15 und er hatte sein erstes Mal mit mir. Ich jedoch nicht mit ihm, dass meine Exfreunde mich oft zum Sex gedrängt und überredet haben, genauso wie auch mein erstes Mal nur passiert ist, weil ich Angst hatte mein ex würde sich von mir trennen wenn wir es nicht tun, das war ihm egal. Er fand mich widerlich und sagte mir das genauso, manchmal mitten während wir uns geküsst haben, dann hat er mich weg geschubst, war wütend, angeekelt und hat mich von sich weggestoßen. Ich habe mich so schlecht gefühlt und manchmal hat er mir auch dabei wehgetan. Ich habe die welt nicht verstanden, konnte meine vergangenheut ja nicht ändern und habe mich geschämt. Er wusste dass mich meine Exfreunde beide betrogen haben und nachdem wir schon mehrere Jahre nicht mehr zusammen waren, hat er mir erzählt dass er mich auch dreimal betrogen hat…

Yvonne

Diverse Orte – 28.03.2026

Als 14-jährige saß ich am Bahnhof und wartete nach der Schule auf meinen Zug. Es waren wenig Leute am Bahnsteig, mehrere Bänke frei, trotzdem setzte sich ein Mann direkt neben mich und fasste mich von hinten an. Ich war erst erstarrt und dachte, ich bilde mir die Berührung ein, dann passierte es wieder und er tätschelte an meinem Po rum. Ich bin sofort aufgestanden, habe aber niemanden informiert in dem Moment. Später erzählten mir zwei Freundinnen, dass er sie im Bus auch angefasst hat. Er war aus dem Nachbarort und wir sahen ihn immer wieder im Freibad im Sommer, wo er einfach im Wasser stand und Kinder beim Spielen beobachtete. Er war dem Erscheinen nach leicht behindert, vielleicht hat deshalb niemand was gegen ihn/sein Verhalten unternommen? Meine Freundinnen und ich erinnern uns aber auch nach langer Zeit noch daran. Meinen Eltern hatte ich es erzählt. Unternommen wurde nichts. Es war ja auch nichts „schlimmes“ passiert. Heute im Nachhinein würde ich sowas zur Anzeige bringen, schon um andere zu schützen.

Yvonne

Oktoberfest, München – 28.03.2026

Ich wollte im Festzelt zur Toilette und musste dabei auch an 6 Männern vorbei, die in einem Gang standen. Diese haben mich eingekesselt, festgehalten und überall begrapscht. Ich konnte mich nur befreien, indem ich um mich schlug. Außenstehende halfen nicht. Ich war froh, nüchtern genug gewesen zu sein. Wie mag es Frauen ergehen, die angetrunken sind?

Lisa

Direktes Umfeld – 28.03.2026

Ein anderer Ex hat mich in der Beziehung anal missbraucht. Ich sagte von Anfang an, dass ich damit keine guten Erfahrungen gemacht habe und keinen Analverkehr möchte. Er hat trotzdem immer wieder versucht beim GV seine Finger einzuführen, die ich dann weg geschoben habe. In der Doggy Stellung drang er dann Anal in mich ein, hielt meine Arme fest als ich mich wehren wollte und hat erst aufgehört, als ich geweint habe, weil er das abturnend fand.

Lisa

Direktes Umfeld – 28.03.2026

In meiner ersten richtigen langjährigen Beziehung wurde ich über Jahre emotional und psychisch missbraucht und manipuliert. Ich wurde mehrfach betrogen und er schaffte es, dass ich irgendwann an dem Punkt war andem ich dachte, ich sei nichts wert, kann nichts und bin zu dumm für alles, er hatte mich Isoliert und ich hatte das Gefühl mit der Situation ganz alleine zu sein und ihn zu brauchen. Ich schaffte es erst aus der Beziehung, als er mich für eine andere aus unserer Wohnung geworfen hat. Mit einem anderen Mann war ich ca. ein Jahr nur befreundet, bevor wir kurzzeitig zusammen kamen. Einmal war ich bei einer Freundin und konnte ihm nicht genau sagen wann ich anschließend dann bei ihm bin. Als ich an kam hat er mich angeschrien, weil er noch was vor hatte und auf mich gewartet hat, was er mir aber zuvor nicht gesagt hat. Anschließend verlangte er Sex als Entschuldigung. Er hat die Beziehung dann nach ein paar Wochen beendete mit der begründung, dass es Beziehungstechnisch nicht funktioniert und wir besser Freunde bleiben. Eine von Ihm angesprochenen F+ habe ich klar abgelehnt und er hat verständnisvoll reagiert. Als ich dann mal bei ihm übernachtete, hat er mich im Schlaf begrabscht. Als ich wieder zu Hause war schrieb er mir Sachen wie „Wenn ich dir wirklich was bedeuten würde dann würdest du uns nochmal eine Chance geben“.

Geli

Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst – 28.03.2026

Ich wurde aufgrund meiner guten Leistungen befördert. Meine Kollegen gratulierten mir daraufhin offiziell zu meinem „Tittenbonus“. Bin dann nicht mehr lange dort geblieben….

Anja

Poing b. München, Wohnanlage – 28.03.2026

Ich saß auf einer Bank im Innenhof der Wohnanlage, in die ich eine Woche vorher eingezogen war. Es kam ein Mann aus dem Haus gegenüber, stellte sich vor mich, rieb seinen erigierten P***s und fragte: „Willste f***en?“ Ich war so perplex und meinte dann zu ihm: „Hau ab oder ich schreie!“ Dann ging er achselzuckend wieder ins Haus. Ich habe dies bei der Polizei direkt angezeigt. Es wurden die Personen im Haus nicht überprüft. Dabei war ich sicher, dass er dort wohnen musste. Ich wurde 3 Monate nach der Anzeige eingeladen, um einen ganzen Ordner voller schwarz-weiß Bilder mit sexualstrafrechtlich in Erscheinung getretenen Männern aus den Umkreis anzuschauen und vielleicht den Täter zu erkennen. Das war mir nach der langen Zeit und aufgrund der vielen Bilder nicht möglich. Eins war klar: Soviele Sexualstraftäter in diesem Ordner, alle aus der Region. Das gab mir noch mehr das Gefühl, nicht sicher zu sein.

Anja

Schwimmbad in München – 28.03.2026

Beim Umziehen wurde mit einer kleinen Kamera unter meine Umkleidekabine gefilmt. Als ich schrie, floh der Täter und konnte unerkannt das Schwimmbad verlassen. Niemand hat ihn aufgehalten. Ich war wochenlang angeekelt und habe mich gefragt, ob diese Bilder vielleicht im Internet verbreitet werden. Ein sehr widerliches Gefühl.

McM

Meine Schwester – 28.03.2026

Mit 15 hatte ich einen Freund bis dato noch nicht intim. Nach kurzer Zeit trennte ich mich. Meine Schwester (älter) und er waren zu dem Zeitpunkt best budies. Er umwarb mich, meine Entscheidung war eigentlich fest, bis er drohte sich umzubringen, wenn ich nicht wieder mit ihm zusammenkäme. Also bin ich auf „Bitten“ meiner Schwester wieder mit ihm zusammen, oder wollte ich Schuld an seinem Tod sein?… Es natürlich nicht gut gelaufen. Ich hatte kein Interesse an ihm. Dann gab es mal einen Abend der ganz nett war und wir sind uns näher gekommen. Wir hatten einvernehmlichen harmlosen Sex. Anschließend erzählte er mir, meine Schwester empfohl ihm, mich „einfach aufs Bett zu werfen und mich zu nehmen“…. hat er so nicht umgesetzt. Die Struktur/das Problem sitzt tief. Es braucht klare Aussprache und Aufklärung, leider auch gesellschaftliche Geduld, strafrechtlich nicht mehr.

McM

Berlin – 28.03.2026

Als junge Frau war ich in der Nacht auf dem Rückweg von der Spätschicht ca. 2 Uhr nach Hause. Ein fremder Mann packte mich von hinten. Drohte mir mit dem Tod. Ich sah etwas funkeldes in seiner Hand, was dann an meinen Hals drückte. Dachte es sei ein Messer. Ich wollte leben, also bot ich an, er könne mich doch verg*waltigen. Ich bot ihm auch an das Geld zu nehmen, was ich in der Tasche habe. Er zog mich ins Gebüsch, riss mein Shirt hoch, meine Hose runter, fasste an meine Brüste und drang mit seinem Finger anal in mich rein. Ich lag erst seitlich, dann auf dem Bauch. Dann hörte er auf und hantiert in meiner Tasche rum. Dann wsr es still. Ich weiß nicht wie lange. Für mich war es ewig. Dann sagte er, „ich will das gar nicht“, räumte die Sachen in meine Tasche zurück und fing an sich um mich zu kümmern. Vielleicht hat er sich auch entschuldigt, weiß ich aber nicht genau. Fragte warum ich mich nicht gewehrt habe, er hatte doch nur einen Schlüssel in der Hand. Ich sagte:“Ich lass meine Augen geschlossen, schaue dich nicht an. Du kannst gehen.“ Er wollte mich nicht liegen lassen, wollte mich nach Hause bringen, wollte dass ich sicher ankomme. Auf meine Frage, warum er das gerade gemacht hat, sagte er, er war sauer, seine Freundin habe gerade schlussgemacht. 4 Jahre hatte ich große Panik, wenn ich Männerstimmen hinter mir hörte und durchlebte diese Situation jede Nacht, bis ich mich im Traum „befreien“ konnte. Die Angst ist für immer geblieben. Ist 30 Jahren her. Anzeige?Nein.

Anonymous

Sommerurlaub in der Jugendgruppe – 28.03.2026

Ich war 15 und mit einer Jugendgruppe zelten. Als wir nachts alle nebeneinander in den Schlafsäcken lagen, hat der drei Jahre ältere Junge neben mir angefangen mich zu befummeln. Als ich mich weggedreht habe, auf den Bauch, hat er das als Einladung gesehen meinen BH zu öffnen. Ich habe seine Hände dann irgendwie abgeschüttelt. Am nächsten Tag hat mich der Junge nicht mehr beachtet. Ich war unsicher, wieviel die anderen aus der Gruppe nachts mitbekommen hatten und habe mich so geschämt.

Maren

diverse Orte in NRW Teil2 – 28.03.2026

Als ich 15 war, gab es neben unserem Haus eine Baustelle und die Bauarbeiter haben mir jeden Tag auf dem Weg zur Schule nachgepfiffen und widerliche Sachen gerufen, über Monate. Ich ging mit einer Freundin in einen Club, wir waren gerade erst gekommen und liefen durch einen engen Flur, am Rand standen Männer. Meine Freundin lief vor mir, als sie an den Männern vorbeigegangen war lösten sich die Männer von der Wand und umzingelten mich, ich wurde von hinten an den Po begrabscht. Ich drehte mich um und schubste den Mann zu Boden, woraufhin alle verschwanden. Auf einem Stadtfest war es sehr eng, viele Menschen waren da, ich wurde von hinten sehr feste an den Po gefasst und festgehalten. Ich hatte mehrere Tage blaue Flecken von den Fingerspitzen, was schmerzhaft und demütigend war.

Maren

diverse Orte in NRW Teil1 – 28.03.2026

Im Kindergartenalter waren meine Schwester und ich nackt im Garten meines Großonkels und meiner Großtante und spielten an einem Plantschbecken. Ich lief kurz rein, weil ich zu meiner Mutter wollte, aber im Wohnzimmer saß nur mein Großonkel. Er fasste mir an die Scheide und ich rannte weg. Als ich 10 war spielte ich in einer Mädchenfußballmannschaft. Beim Training stand regelmäßig ein Mann mit Bierdose am Rand und schrie, wir sollen mal unsere Brüste hopsen lassen und das sei ja bescheuert, dass Mädchen Fußball spielen. Als ich 11 war, lief unser Verein in einem Karnevalszug mit. Ein besoffener Mann im Bauarbeiterkostüm zog mich aus dem Zug in eine Garage und fing an, mein Kostüm zu zerreißen und mich anzufassen. Ich dissoziierte und begann, alles von oben zu sehen. Da kam meine Trainerin, schlug den Mann zu Boden und rettete mich aus der Situation. Ich sollte danach weiter im Karnevalszug mitlaufen. Einmal hatte unsere Mannschaft ein „Freundschaftsspiel“ gegen gleichaltrige Jungs. Die Jungs grabschten viele von uns Mädchen immer wieder an die Brüste (die, die schon Brüste hatten) und zwischen die Beine. Ich wurde auch zwischen die Beine begrabscht. Unsere Trainerin sagte, wir müssten da drüberstehen. Ich habe den Jungen der mich begrabscht hat gejagt und geschlagen und dafür eine gelb-rote Karte bekommen. Die Jungen haben keine Karten bekommen, begrabschen war damals noch kein Foul.

Anonymous

location not specified – 28.03.2026

Ich war 15 Jahre alt und jobbte als Aufsicht auf einer Burg. Ein Wochenende lang wurde ein Mittelalterfest veranstaltet und viele Schausteller waren anwesend. Einer dieser Schausteller – zwischen 50 und 60 Jahren alt – betitelte mich mehrfach als Schneewittchen. Ich fühlte mich unwohl, hatte Herzklopfen und nahm letztlich doch den Mut zusammen nach dem Grund für diesen Namen zu fragen. Seine Antwort: „Kein Arsch und kein Tittchen, aber sexy ist das Schneewittchen!“

Katarina

Zu Hause – 28.03.2026

Mit 28 hatte ich eine Fernbeziehung mit einem 7 Jahre älteren Mann, der mir 3 Jahre lang solch psychische & körperliche Gewalt angetan hat, das ich bis heute Ängste habe, die ich niemandem traue zu erzählen. Ich wurde beleidigt, erniedrigt, zum Sex gezwungen, bedroht & einmal hat er nachts versucht mich mit dem Kissen zu ersticken. In welcher realen Gefahr ich mich befunden habe, wird mir erst heute bewusst. Er war der typische Narzisst. Nach außen überall Prince Charming und unter uns der Teufel. Ich schäme mich bis heute 13 Jahre später, fühle mich wie betäubt wenn ich daran denke. Ich habe das Glück das uns Kontinente trennen & ich mein Leben wieder in meiner Hand habe, ich eine Ehe auf Augenhöhe führe und unser größtes Glück unsere 7 jährige Tochter ist.

Emm

WG in Stuttgart – 28.03.2026

Wir hatten in der WG einen neuen Mitbewohner. Er war lustig, wir verstanden uns gut und eines Abends lud mich in sein Zimmer ein. Wir schauten fern und tranken dazu ein Bier. Irgendwann fing er an mich zu streicheln und wurde immer aufdringlicher. Ich hatte keinerlei Erfahrungen mit Sex und hatte Angst er findet mich lahm, wenn ich nicht mitmache und irgendwie war ich auch neugierig. Also ließ ich es zu und er ging immer weiter. Ich traute mich nicht stopp zu sagen und schließlich drang er in mich ein, hatte einen Orgasmus und blieb dann auf mir liegen. Er lag stundenlang auf mir, ich versuchte immer wieder mich zu befreien, aber er griff nach mir und hielt mich fest. Ich war viel zu zaghaft. Danach hatte ich Angst schwanger zu sein, weil meine Periode ausblieb. Er lachte mich aus und sagte ich wäre dumm, ich hatte doch die Periode beim Sex, da kann man nicht schwanger werden. Danach begann er mich zu ignorieren, schrieb mir aber täglich widerliche Nachrichten auf kleine Zettel, dass ich eine Schlampe und Nutte sei und jeden ranlasse. Ich hab mich so geschämt. Zum Glück zog er bald darauf wieder aus.

E.

Düsseldorf – 28.03.2026

Mein Exfreund war über Jahre emotional und sexuell gewalttätig. Nachdem ich mich aus dieser Hölle befreit hatte, zeigte ich ihn an. Ich hatte meine Vernehmung bei einer Polizistin, die leider am Vortag schon mit ihm gesprochen hatte- er hat sie so manipuliert, dass sie mir nicht geglaubt, sondern alles kleingeredet und mich gefragt hat, ob ich einem anderen Menschen bewusst schaden und sein Leben zerstören will. Es wurde nicht weiter verfolgt.

Anja

Stuttgart Einzelhandel – 28.03.2026

Ich war 21 und Auszubildende im Einzelhandel. Vor dem Geschäft waren ebenfalls Verkaufstische, die ich kurz nach Öffnung sortierte. Auf einmal war da eine Hand auf meinem Po. Ich habe den Mann angeschrien, dass er gehen soll und ich mich nicht von ihm anfassen lassen möchte. Das wiederum hörte ein vorbeilaufender Passant und fragte, ob er mich denn dann anfassen darf. Als ich in den Laden rannte um es meinem Kollegen zu erzählen, sagte dieser nur, dass ja nichts passiert sei und das Thema war beendet. Ich habe noch einen Tag gebraucht um es meiner Chefin zu sagen. Die stellte den Kollegen zur Rede, aber es gab letztlich nur ein „Sorry, hab die Situation nicht ernst genommen“ vom Kollegen und das war es.

Marie

Zu Hause – 28.03.2026

Ich war 7-8 Jahre alt, er etwa 14-15 Jahre. Ein Nachbar, Sohn von Freunden meiner Eltern. Er half manchmal bei den Hausaufgaben, hatte Zugang zu unserem Leben und ich blickte als Kind zu ihm hoch, fand ihn“cool“. Die Einsicht zur „weiblichen Anatomie“ reichte ihm bei seinen Pornomagazinen nicht aus. Also dachte er sich es wäre eine gute Idee mich mit Süßigkeiten oder Geld zu bestechen um seinen Erfahrungsschatz zu erweitern. Ich weiß nicht mehr genau wie oft es passierte, aber ich habe mit der Zeit verstanden dass hinter diesem Verhalten noch mehr steckt. Nämlich ein zutiefst misogyner und partriarchaler Blick auf Frauen und Mädchen durch diesen sie massiv sexualisiert und zum Objekt gemacht werden. Dieser Nachbar hat keinen Halt davor gemacht das ich ein Kind war um seine Neugierde und seine Bedürfnisse zu stillen. Nach diesen Vorfällen habe ich bei uns zu Hause eine Glastür eingetreten und mich nachhaltig verletzt (Nervenschäden am Bein), aber meine Eltern haben nicht verstanden warum ich das getan habe. Ich habe erst als Erwachsene mit ihnen darüber geredet, als mich diese Thematik psychisch eingeholt hatte und ich Suizidgefährdet war.

Anonymous

location not specified – 28.03.2026

– Vergewaltigung im Wald (ich 14 / er 17). – Sexuelle Gewalt in der Partnerschaft (ich 16 / er 19).

Sarah

mehrere Orte – 28.03.2026

Als ich 4 war trennten sich meine Eltern, ich verbrachte jedes 2. Wochenende bei meinem Vater. Als 5 jähriges Kind saß ich weinend vor meiner Mutter und wusste nicht, wie ich erklären soll, dass ich nicht mehr zu ihm will. In der Nacht schlief ich bei ihm im Bett und hörte „merkwürdige“ stöhnende Geräusche. Ich konnte zu dem Zeitpunkt nicht zuordnen, ob er allein oder eine Frau dabei war. Mit 10 Jahren „freundete“ ich mich mit dem Nachbarsjungen an, er wesentlich älter. Wir haben ganz oft von einem kleinen Waldstück hinter unseren Häusern die vorbeifahrenden Züge beobachtet. Bis er dann einmal sein Glied aus der Hose holte und mich aufforderte ihn anzufassen. Ich verneinte, er griff nach meiner Hand und ich rannte daraufhin nach Hause, ich habe jahrelang niemanden etwas davon erzählt. Mit 15 hatte ich meinen ersten richtigen Freund und mit ihm auch mein erstes Mal. Nach ein paar Monaten Beziehung wollte er Sex, ich jedoch nicht. Ich windete mich unter ihm, versuchte vergeblich ihn wegzuschieben und sagte wiederholt Nein. Es hat nicht geholfen und ich ließ es über mich ergehen. Vor ein paar Jahren war ich in einer sehr toxischen Beziehung. Nach der Trennung beschimpfte er mich massiv. „Schlampe“, „Verrecke“ waren da noch die harmlosesten Sachen. Er sagte, er habe in unserer (noch) gemeinsamen Wohnung Kameras installiert, mit denen er mich überwacht. Die Drohungen und Beleidigungen gingen so weit, dass ich Anzeige erstatten musste, damit er mich in Ruhe lässt.

Anonymous

Zeitz – 27.03.2026

Ich war 19 Jahre, war verliebt in eine Mann, der mich emotional fertig gemacht hat, gegaslightet hat, betrogen mit anderen Frauen und mich gewürgt und zum Sex gezwungen hat. Seine Freunde haben ihn geschützt, immer und immer wieder. Das ganze beeinträchtigt mich bis heute psychisch, ich hatte kurz darauf Depressionen und war seitdem nie wieder wie vorher.

Anonymous

Mainz – 27.03.2026

Ich war bei einem Physiotherapeuten, den ich sehr unangenehm fand. Als ich auf der Liege lag, hat er sich so nah ans Fußende gestellt, so dass meine Füße in seinen Schritt gedrückt haben. Ich hab mich so unwohl gefühlt, habe mich aber nicht getraut was zu sagen und hatte Zweifel, ob ich die Situation richtig einschätze.

Anonymous

Trier – 27.03.2026

Mit 17 bin ich abends zum Bahnhof gelaufen und mich hat ein Mann nach der Uhrzeit gefragt. Ich hab ihm meine Armbanduhr hingehalten. Er hat meinen Arm gegriffen, mich rangezogen und hat mir an die Brust gegriffen. Ich konnte mich losreißen und bin ganz schnell weggelaufen. Ich war bei der Polizei, der Täter wurde aber nie erwischt.

Anonymous

Dorf – 27.03.2026

Ich habe mit 12 einen 16j. im Sportverein im Dorf kennengelernt. Er hatte Interesse an mir und wollte sich mit mir treffen. Am ersten Treffen hat er mich geküsst, beim zweiten Treffen hatte er eine Erektion, die man durch die Hose gesehen hat. Ich habe nicht verstanden, was ich da sehe. Als ich 13 war hat er mich nachts zu sich eingeladen. Er hat mich ausgezogen und ich sollte ihn oral befriedigen. Ich werde nie vergessen, wie überwältigt ich war von dem Ekel, als er plötzlich in meinem Mund gekommen ist. Er hat über Monate immer wieder versucht mit mir zu schlafen, aber mein Körper hat das nicht zugelassen. Wenn ich vor Schmerzen gestöhnt habe, hat er gesagt, ich stöhne vor Lust. Er wollte dass ich Alkohol trinke, damit ich mich entspanne und Sex funktioniert. Er hat gesagt „eng ist ein dehnbarer Begriff“. Das werde ich nie vergessen. Mit 20 habe ich realisiert, dass er mich sexuell missbraucht hat. Er hat so viel kaputt gemacht. Während mich der Hass zerfrisst, kann er sich wahrscheinlich nicht einmal mehr an mich erinnern. Erst mit fast 30 habe ich verstanden, dass ich ein Kind war und mich keine Schuld trifft.

Ana

Partykeller von Freunden – 27.03.2026

Wir hatten eine Party mit Freunden in besagtem Partykeller. Ich war 18 und wir kannten uns alle untereinander. Alle so zwischen 16 und 20, einfach eine große Clique. Im Laufe des Abends prahlte einer der Jungs damit ein neues Messer zu haben, dass ja so cool und scharf sei. Ich sagte ihm er solle damit aufhören. Daraufhin hielt er mir das Messer an den Hals und drohte mir damit mich umzubringen. Alle lachten, niemand tat etwas. Ich lachte mit, um die Situation zu entschärfen. Er ließ dann von mir ab und lachte auch. Ich ging dann unter einem Vorwand nach Hause, ich hatte mir vor Angst etwas eingenässt. Bis heute habe ich das Bild des Jungen mit dem Messer im Kopf.

Tochter

Zu Hause meiner Urgroßeltern – 27.03.2026

Mein Urgroßvater verging sich an mir, als ich 5 Jahre alt war. Ich sagte es meiner Mutter. Danach wurde es erstmal totgeschwiegen. Mit 15 erinnerte ich mich daran und erzählte das meiner Mutter. Sie erzählte mir dann, dass ich das mit 5 schon erzählt hatte und dass es dann sofort unterbunden wurde.Der Mann saß auch nach dem Übergriff an mir noch sein Leben lang am Weihnachts- und Ostertisch und hatte keine Konsequenzen zu befürchten.

Sally

Bei mir zuhause – 27.03.2026

Mein damaliger Freund hat mich in der Silvester Nacht ohne Zustimmung vergewaltigt. Meine Freundin und ich hatte etwas zu viel getrunken und sie sagte noch zu meinem jetzt Ex freund bring sie bitte ins Bett. Das hat er dann getan aber eben noch ohne Zustimmung mich vergewaltigt.

Anna und Tatiana

Mainufer – 27.03.2026

Wir waren 15 Jahre alt und saßen am Flussufer um die Sonne zu genießen und uns zu unterhalten. Wir trugen ganz normale Sommerkleidung, keinen Bikini oder ähnliches (auch wenn das völlig egal ist). Plötzlich bemerkten wir einen älteren Mann im Gebüsch. Wir dachten er pinkelt und schauten weg. Als er nach ein paar Minuten immer noch dort stand bemerkten wir, dass er seinen Penis in der Hand hatte und masturbierte, während er uns beobachtete. Wir taten dann so als würden wir die Polizei anrufen und gingen.

Tatiana

Zu Hause des Täters – 27.03.2026

Ich war 16 und war verliebt in einen anderen 16 jährigen. Auf dem Weinfest traf ich ihn und er bemerkte mich. Er lud mich nach Hause ein und da wir uns vom Sehen kannten und meine Freundinnen auch guter Dinge waren ging ich mit. Zu Hause nahm er dann irgendwas, ich fühlte mich unwohl und wollte gehen. Er ließ mich nicht. Er vergewaltigte mich und warf mich dann raus. Mitten in der Nacht lief ich zu meiner besten Freundin nach Hause. Ich erzählte ihr davon. Am nächsten Tag wusste das ganze Dorf Bescheid und alle warfen mir vor ich würde lügen. Bis heute habe ich nicht mehr darüber gesprochen. Ich hatte nicht gelogen.

Tatiana

Zu Hause des Täters – 27.03.2026

Der Vater meiner ungeborenen Tochter griff mich im 5. Schwangerschaftsmonat an. Er schubste mich, stieß mir 2 mal in den Bauch und riss mich an den Haaren an seine Brust, wo er mir die Nase zudrückte. Er ließ erst von mir ab, als ich um Hilfe schrie, sodass ich aus der Wohnung flüchten konnte. Er wurde zwei mal verurteilt und ist wieder in Revision gegangen. Ich muss jetzt das dritte Mal aussagen.

Sonja

Schwimmbad – 27.03.2026

Als 14-jährige nach dem Schwimmen in der Einzelumkleide. Auf einmal entdeckte ich, wie ein Mann aus der Nachbarumkleide seinen Kopf unter der Trennwand durchgeschoben hatte, um mir beim Umziehen zuzugucken. Ich bedeckte mich schnell mit einem Handtuch und war wie gelähmt!

Olivia

Am Badesee – 27.03.2026

Es war im frühen Jugendalter. Ich war mit meiner Familie an einem kleinen Badesee. Weiter draußen auf dem Wasser gab es eine kleine Insel, wo ich oft alleine hingeschwommen bin. An diesem Mittag war ich alleine mit zwei fremden älteren Jungs dort. Sie suchten den Kontakt zu mir, wovon ich erst sehr angetan war. Doch dann wollte einer der beiden, dass ich mich flach auf diese Insel lege und die Sonne genieße. Er begann dabei seine Hand über meinen Körper gleiten zu lassen. Über meine Brüste nach unten zwischen meine Beine. Der andere hilt aussicht, ob jemand kommt. Ich lag dort ein paar Momente wie versteinert. Als er mich dann küssen wollte, war die Sorge davor, dass es meine Familie mitbekommt so groß, dass ich den Mut hatte zu gehen.

Ninette

location not specified – 27.03.2026

Mein Ex- Mann und der Vater meines Sohnes hat mich seit unserer Trennung vor 5 Jahren aufgrund seiner narzisstischen Störung psychisch missbraucht. Nachtrennungsgewalt. Als Druckmittel nutzt er meinen Sohn, droht mit Anzeigen und Gerichtsverfahren, er erniedrigt mich in jeder möglichen psychischen Form. Um mein Kind zu schützen und ihm eine neutrale Beziehung zu seinem Vater zu ermöglichen, habe ich all das all die Jahre mehr oder weniger still ertragen…

Ela

Kiel – 27.03.2026

Mein Mann und ich sind schon viele Jahre zusammen, haben Kinder, ein Haus, lieben uns. Er liebt Analverkehr, ich mag das nicht. Ich habe es versucht, aber danach blute ich und habe Schmerzen beim Stuhlgang. Ich musste schon mehrfach in die Proktologie, da ich Analfissuren bekam. Mein Mann liebt mich, würde niemals etwas gegen meinen Willen tun. Aber das ist seine Vorliebe. Manchmal führt er beim Vaginalverkehr plötzlich einen Finger in meinen Po, obwohl ich das nicht mag. Er sagt oft, dass man es nur häufiger machen müsse, damit sich mein Loch dehne und daran gewöhne. Manchmal lasse ich ihn gewähren, da ich das Gefühl habe, das sei meine Gegenleistung für die Ehe, z.B. nachdem er sich auf einen Urlaub eingelassen hat. Aber es fühlt sich trotzdem falsch an und ich habe oft nur deshalb keine Lust auf Verkehr, weil ich dann wieder Grenzen an meinem Po verteidigen muss.

Marina

In der S-Bahn – 27.03.2026

Ich fuhr nachts nach einer Party heim. Ich war nüchtern, trank Alkohol noch nie gerne. Die S-Bahn war fast leer. Daher wunderte ich mich, warum sich ein Mann, ca. 40 Jahre alt, mir gegenüber hinsetzte, obwohl alle andere 4er-Abteile leer waren. Er wurde nach und nach komischer. Er nahm mehr Platz ein, setzte sich breitbeinig hin, seine Füße kamen immer näher. Er starrte mich an, ich war total überrumpelt und versuchte mir einzureden, dass ich mir einbilde dass sein Verhalten komisch ist. Er fing an, sein Glied über der Jeans mit einem Finger zu streicheln. Es waren keine anderen Menschen zu sehen oder zu hören. Ich war wie gelähmt, konnte nicht fassen, dass er das tut. Ich rief meinen Freund an, tat so als wäre alles okay, wollte seine Stimme hören, aber den Mann nicht verärgern, ich hatte Angst vor ihm. Ich stand erst kurz vor meiner Station auf, um auszusteigen. Mein Freund holte mich nachts immer von der S-Bahn ab, er bestand darauf. Er wollte mich diesmal auch holen, war aber paar Minuten später dran. Als ich ausgestiegen bin, folgte er mir. Erst als ich laut ins Telefon sagte, „Ahhh da vorne bist du, ich kann dich schon sehen“, blieb er stehen und ging zurück zur S-Bahn. Das war so gruselig. Allen, denen ich das erzählte, sagten:“Warum hast du dich nicht einfach weggesetzt?“. Es ist schwer zu beschreiben, welche Gefühle ich hatte. Ich war wie gelähmt und konnte mich nicht bewegen. Ich dachte, ich übertreibe, unterstelle ihm etwas, hatte Angst, fühlte mich unterlegen.

Hajra

Realschule – 27.03.2026

Der Feueralarm der Schule geht los. Wir wissen, dass es nur ein Test ist. Also schlendern wir ganz gemächlich aus der Klasse Richtung Schulhof. Ich unterhalte mich mit meiner Freundin. Plötzlich steht links von mir unser Lehrer. Er ist mindestens 50 oder 60. Und ich? Für ihn doch schon zarte 12. Dann schaut er mich mit einem eindringlichen, „ich würde dich am liebsten hier auf der Stelle nehmen“-Blick an und legt den Arm um meine Taille. Seine Hand landet ganz selbstverständlich rechts auf meiner Hüfte. „Na, wo müssen wir denn hin, meine Liebe?“ (sein Blick hat sich seitdem nicht verändert) „Ehm.. nach draußen auf den Schulhof..“ – Ich habe so doll gestottert. Ich hatte solch eine Angst. Und habe mich so geekelt. Als wir ein paar Meter so weitergegangen sind lacht er richtig ekelhaft, wie von einem Dämon besessen, und gesellt sich zu den anderen Lehrern. Das ist nur eine von vielen Erfahrungen.

Anonymous

Auf der Arbeit und zu Hause, NRW – 27.03.2026

Mein Ex und Vater meines Kindes hat unsere Arbeitskollegen aus der Werkstatt auf mich gehetzt damit sie mich in die Abtreibung drängen. Unsere Chefs (beides Männer) haben mich nicht geschützt, sondern ihn. Der Geschäftsführer drohte mir unterschwellig mir der Kündigung, wenn ich mein Kind nicht abtreibe. Dem Vorgesetzten schrieb ich einen langen Brief, bis heute ohne jedwede Reaktion (5 Jahre her). Die Kollegen haben mich bedroht, was mir alles passieren würde, wenn ich nicht abtreibe. Nach meinem Beschäftigungsverbot wurde ich auch im privaten Bereich von privaten Bekannten meines Ex gestalkt und mehrfach online anonym bedroht. Außerdem wurden mir mehrfach die Reifen meines Autos zerstochen als ich noch schwanger war und als mein Kind ein Baby war. Mein Ex hat mich über Jahre wiederholt auf dem Rücken unseres Kindes ausgenutzt und erpresst, auch mit Sex, hat unser Kind mehrfach in Gefahr gebracht um Aufmerksamkeit von mir zu generieren, bis ich schlussendlich den Kontakt abgebrochen habe als unser Kind dreieinhalb Jahre alt war. Die Drohungen gingen bis vor Kurzem immer noch per E-Mail weiter. Trotz mehrfacher Anzeige bei der Polizei mit Zeugen wurden die Verfahren gegen sämtliche Personen eingestellt. Mein Ex hat mehrfach meinen Ruf geschädigt. Verantwortung für unser Kind hat er nie übernommen und hat sich lieber für die von ihm frei erfundene Darstellung entschieden, ich hätte ihm ein Kind aufgezwungen.

B

Deutschland, mehrere Orte, mehrere Täter – 27.03.2026

Ich wurde schon im Vorschulalter in einem Geschäft von mehreren Männern überall entlang meiner Beine und innenseiten berührt als meine Eltern kurz in dem Geschäft herumgelaufen sind. Während meiner Ausbildungszeit hat mich mein Nachbar missbraucht, am Anfang schien es mir harmlos, aber dann habe ich gemerkt, dass er etwas ganz anderes im Sinn hatte. Er hielt mich fest und ich war erstarrt vor Angst,das ich mich nicht bewegen konnte, dann konnte ich entkommen und rannte zu meinem Freund, da dachte ich, ich bekomme Schutz, daweile war es das Gegenteil, auch einer Freundin aus der Ausbildung erzählte ich es und sie sagte nur, dass es meine Schuld sei. All die Jahre vergingen, dann habe ich meinen Exverlobten kennengelernt und er hat mich nach der Verlobung mehrfach s.V. und geschlagen. Mein Körper tat überall weh und ich habe mich getrennt. Eine andere Freundin bemerkte mein Verhalten, dass ich anders war und riet mir ins Frauenhaus zu gehen. Da habe ich verstanden, dass all das nicht meine Schuld war und ich habe es dann leider viel später bei der Polizei angezeigt, nur leider wurde nichts unternommen und ein Mann der Staatsanwaltschaft sagte nur, das ich mich nicht so zieren soll, es war anscheinend „nur grob“. Ich fühle mich bis heute nicht ernst genommen und das die Männer davon gekommen sind.

Denise

Gevelsberg – 27.03.2026

Ich war 13 als ich dort gelandet bin. Er und sein Freund – Beide volljährig. Unter Druck gesetzt trank ich Alkohol. Die Männer nicht. Alles, was nachdem ich im Bad war, passiert ist, ist lückenhaft. Ich fiel in den Glastisch, zertrümmerte ihn dadurch. Konnte nicht gehen, kaum reden. Danach: Er war auf mir, in mir & sagte: „Dafür, dass du 13 bist, hast du ziemlich geile Titten“. Danach: anderer Raum. Hier haben sie weiter gemacht (Mein Tampon hat sie nicht abgehalten, was ich eine Woche später bemerken musste. Meiner Mutter hab ich beim Frauenarzt erzählt als sie es entfernen musste, ich hätte es einfach vergessen. Ich habe mich nicht getraut die Wahrheit zu sagen. Ich habe mich geschämt, bis heute noch). Nächste Erinnerung: er muss weitere Freunde dazu bestellt haben. Um mich herum um die 7 oder 8 Penisse, die mir ins Gesicht gehalten wurden. Ich musste sagen, wer das leckerste Sperma hat. Ich weiß nur noch, dass ich irgendwann kotzend auf dem Balkon gekrochen bin. Letzte Erinnerung, irgendwann nachts. Ich hörte einen Horrorfilm im Wohnzimmer laufen. Danach begann das slutshaming und die Taten wurden verbreitet von ihnen selbst, so sicher haben sie sich gefühlt. Sie alle waren volljährig. Ich war minderjährig, sie wussten es. Sie blieben nüchtern, ich sollte trinken. Sie konnten sprechen. Ich kaum. Sie konnten handeln. Ich kaum. Sie kamen unbeschwert davon. Ich nicht. Und das ist nur eine von vielen Erfahrungen mit Männern, die ich überleben musste.

Laura

Vor einer Disko – 27.03.2026

Ich war ca. 16 und mit einer Freundin Feiern. Wir waren jung, lebensfroh, hatten nur wenig Taschengeld, waren naiv. Vor dem Club stand ein teures Auto. Der Fahrer, ca. 50, öffnete sein Fenster und fragte uns, ob wir Lust haben, uns ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Es würde uns nur 10 Minuten Zeit kosten und beide würden 20€ bekommen. Ohne zu wissen, was wir dafür tun sollen, kicherten wir noch frech und sagten, wir wollen jeweils 50€ haben. Er wirkte freundlich, schreckte uns nicht ab, wir fühlten uns stark zu zweit und stiegen ein. Er sagte, wir sollen unsere Schuhe ausziehen und ihm unsere Füße zeigen, da er nackte Füße liebe. Mehr Geld würde es geben, wenn wir seinen Penis berühren oder in den Mund nehmen. Dies lehnten wir ab. Wir zeigten unsere Füße, er onanierte. Als er am Höhepunkt unsere Füße fest packte, rannten wir aus dem Auto raus. Erst danach wurde uns bewusst, wie naiv wir waren und waren froh, dass er nicht mit uns davongefahren ist. Ich habe meinen Eltern nie etwas davon erzählt, da ich mich sehr geschämt habe.

Andrea

Augsburg – 27.03.2026

Vor ein paar Tagen wollte ich mit meinem Sohn (12) mit der Straßenbahn in die Stadt fahren. An der Haltestelle standen auch 2 Männer (ca 30 Jahre alt) Einer der beiden schaute mich durchdringend an und ich versuchte seinem Blick zu entweichen. In der Bahn setzten sich beide in unsere Nähe und der besagte Mann hörte nicht auf,mich lüstern anzustarren. Die Fahrt dauerte etwa 15 Minuten. Meinem Sohn habe ich danach erklärt, wie unglaublich unangenehm solche Situationen für Frauen sind. (Er hat es auch mitbekommen und mich in der Bahn noch gefragt, ob ich den Mann kenne)

Anonymous

zu Hause / beim Nachbarn – 27.03.2026

Ich war 6 Jahre alt. Die Vermieter unserer Wohnung haben im Haus direkt nebenan gewohnt, wir haben uns einen Garten geteilt. Der Sohn der Vermieter war deutlich älter als ich, 18 Jahre oder älter. Er hat mich gefragt, ob ich zu ihm will, um zuzuschauen wie er Computerspiele spielt. Da ich selbst nie spielen durfte bin ich aus Neugier mit und habe eine Weile zugeschaut. Nach einer Zeit hat er gesagt, dass ich jetzt bezahlen muss, hat mein Kleid hochgezogen und mich vergewaltigt. Danach bin ich über den Garten in unsere Wohnung und habe nichts zu meinen Eltern gesagt, bin aber nie mehr in den Garten gegangen. Wir sind ein halbes Jahr später umgezogen. Dachte lange Zeit, dass ich ja selbst Schuld bin und das es ja wirklich nur eine Bezahlung war… Habe erst Jahre später richtig realisiert, was da passiert ist, habe PTBS und war in Therapie.

Nadine

Club in München – 27.03.2026

Meine Freundin und ich waren im Club beim Feiern, wir waren ca. 19. Ein Mann lud mich auf einen Drink ein, wir unterhielten uns, knutschten. Er wurde immer wilder, drückte mich gegen eine Wand, wollte unter meine Kleidung. Das lehnte ich ab, schob ihn von mir und wollte gehen. Er ließ dies nicht zu, wurde noch härter, hielt mich fest. Er nannte mich „Schlampe“ und sagte, dass ich ihn ausgenutzt und ihm falsche Hoffnungen gemacht habe. Er habe mir nicht umsonst ein Getränk bezahlt und nun müsse ich meine Gegenleistung erbringen. Er lasse sich nicht kränken und ich müsse mich nun schon auch brav f*cken lassen. Meine Freundin bekam das mit, half mir. Er wurde noch aggressiver, schubste meine Freundin weg, kurz danach wurde aus dem Club geworfen. Wir hatten Angst, dass er draußen warten würde, also blieben wir extra sehr lange dort und baten am Ende eine Gruppe, uns anschließen zu dürfen, um zur S-Bahn zu kommen. Danach habe ich mir nie wieder ein Getränk bezahlen lassen.

Lena

Zu Hause – 27.03.2026

Ich habe meinen 14ten Geburtstag mit meinem damaligen Freund, seinem Bruder und deren 3 Kumpels ( alle in meinem Alter ausser einer, der war schon 18) gefeiert. Mein Freund und ein Kumpel sind dann raus aus der Wohnung und irgendwo hin. Der 18 jährige hat dann mit den anderen auf einmal angefangen zu koksen, mir wurde es auch angeboten, aber ich wollte nicht. Plötzlich kippte die Stimmung und die 2 Jungs in meinem Alter hielten mich fest und drückten mich auf die Couch während der 18 jährige versuchte mir die Hose runter zu ziehen. Ich habe um mich getreten, gezappelt, geschrien und geweint. Bis mich die Jungs die mich fest gehalten haben endlich los ließen und somit auch der 18 jährige von mir ablies. Sie sind dann alle geflüchtet und dann kam mein Freund zurück, aber ich wollte nicht von ihm angefasst werden. Meine Mutter kam dann nach Hause und fragte was los ist, dann hat sie mich ins Auto gepackt, hat sich ne Bettlatte geschnappt und hat die Jungs gesucht. Sie waren aber nicht zu finden und dann sind wir zur Polizei um ne Anzeige zu machen. Von den Polizisten wurde ich gefragt was ich an hatte, ob ich mit den Jungs geflirtet habe usw. Meine Mutter wurde dann richtig sauer und hat gefragt was das mit der Sache zu tun hätte! Naja Ende vom Lied war dass die Jungs mit sozialen Freizeitaktivitäten davon gekommen sind und ich noch Jahre später von deren Freunden oder Freundinnen anhören konnte warum ich die angezeigt habe.

Mo

Kassel + Nordhessen – 27.03.2026

Club eben stand ich noch an der Bar, ein Bekannter spendiert mir einen Drink. Davor hatte ich einen Gin-Tonic, also wenig getrunken. Die nächste Erinnerung: ich wache in einem unbekannten Zimmer auf, der Bekannte schläft neben mir. Stehe auf, gehe runter – vorbei an frühstückenden Personen – seine Eltern? – egal, nur raus hier – stehe irgendwo in einem Dorf in Nordhessen – suche Bushaltestelle – vergebens – Kopfkino – was ist passiert? – was habe ICH!!! falsch gemacht ? – dann per Anhalter zurück in die Stadt – was hätte da auch noch passieren können – nicht auszudenken – Kopfkino die nächste Zeit – gefühlt täglich Schwangerschaftstest – Anzeige? Nö, keine Chance wegen Beweislast – keine Zeugen. Rachepläne ? Viele. Umgesetzt? Nicht wirklich. Das Einzige, was ich getan habe? Ich habe JEDE Frau angesprochen, mit der ich ihn gesehen habe und jede Frau, die mit mir ihn gesehen hat, gewarnt. Hoffe, das hat einiges verhindert.

N.

Urlaub in Kroatien – 27.03.2026

Ich war 16 und war mit meiner Mutter und ihrem Freund zusammen im Urlaub. Abends gab es in unserer Unterkunft immer leckeres Essen, das uns meistens von einem Jungen serviert wurde, der etwas älter war als ich. Er hatte offensichtlich Interesse an mir und blieb immer eine Weile am Tisch um sich zu unterhalten, er konnte ein bisschen deutsch. Ich fand ihn nett, aber mehr eigentlich nicht. Einmal lud er mich ein mit ihm und seinen Freunden auf dem Moped ins Dorf zu fahren und meine Mutter wollte unbedingt dass ich das mache, aber ich habe abgelehnt. Ich wollte nicht so dicht auf ihm drauf sitzen und mit lauter Männern unterwegs sein. Sie war enttäuscht, weil sie dachte dass könnte doch eine schöne Urlaubsromanze werden (an der ich kein Interesse hatte). Weil er sehr aufdringlich war hab ich am letzten Abend dann eingewilligt noch draußen zu bleiben mit ihm und seinen Freunden. Meine Mutter hat mir heimlich ein Kondom zugesteckt. Ich bin dann mit in sein Zimmer, weil das ja irgendwie von mir erwartet wurde. Dort war es dunkel, wir lagen zu zweit in seinem Bett und er hat an mir rumgefummelt. Dann wollte er Sex, ich aber nicht. Und ich hatte deswegen so ein schlechtes Gewissen, dass ich einwilligte ihm dafür einen Blowjob zu geben. Er drückte mich zu seinem Schwanz, der fischig roch und ich bin während des ganzen Vorgangs fast erstickt. Er kam in meinem Mund, es war widerlich. Das war meine erste sexuelle Erfahrung. Inzwischen lebe ich mit einer Frau zusammen.

Emma

In der Straßenbahn – 27.03.2026

Ich war ungefähr 10 Jahre alt und fuhr mit der Bahn zur Schule. Meine Freundinnen waren an dem Tag nicht dabei, ich saß in einem 4er Abteil, mir gegenüber ein Mann. Der hat mich komisch angeschaut und hatte seine Hand auf seinem Hosenschlitz. Dabei hat er sich seltsam bewegt und mich ununterbrochen angeschaut. Mir war es sehr unangenehm, aber ich wusste damals gar nicht so genau, was er da tat. Ich hab es später meiner Mutter erzählt und sie war total entsetzt. Erst später habe ich wirklich verstanden warum.

Teenagerin

location not specified – 27.03.2026

Ich war 13, Teenagerin mit Pickeln und Zahnspange. Meine Freundin und ich fuhren nach der Schule mit dem Fahrrad heim. Auf einer kleinen schmalen Brücke versperrten uns 3 Jungs, ca. 16 Jahre alt, den Weg. „Deine Freundin darf durch, die ist hübsch. Aber hässliche Menschen lassen wir nicht vorbei.“ Meine Freundin kicherte. Sie fragten mich:“Hast du dir deine Beine mit der Zahnspange rasiert oder warum sind da hässliche Haare? Und wo sind deine Titten? Da sind nur zwei Erbsen auf ein Brett genagelt. Bist du ein Skelett?“ Es war mir so peinlich und fühlte sich so erniedrigend an. Ich versuchte mich trotzdem vorbeizuquetschen, was sie als respektlos wahrnahmen und mein Fahrrad schubsten. Als ich vorbei war, führen sie mir kurz laut schreiend hinterher und riefen „Hau ab du Hässlichkeit“. Ich habe mich danach noch sehr, sehr, sehr lange hässlich gefühlt und wollte mich schöner machen (für Jungs). Ich habe es gehasst, dass ich einen kleineren Busen hatte. Ich habe mich jahrelang für meinen Körper geschämt und habe es gehasst, dünn zu sein (habe ganz normal gegessen). War sehr abhängig vom Urteil von Jungs, später Männern.

Sabrina

Kreisstadt in Bayern – 27.03.2026

Ich war ca. 6 Jahre alt, habe bei einer Freundin übernachtet. Der Freund ihrer Mutter wollte uns ins Bett bringen. Er war immer sehr nett zu mir, lud mich auf seinen Schoß ein, streichelte mein Haar. Ich kannte ihn, er war der Fußballtrainer meines Bruders. Alle möchten ihn. Im Kinderzimmer deckte er uns zu. Erst war er bei meiner Freundin, dann bei mir. Er glitt mit seiner Hand unter die Decke und suchte meine Vagina, rubbelte sie. Er sagte, ich soll leise sein und niemandem etwas erzählen, das musste ich ihm versprechen. Ich hatte Angst vor ihm. Danach saß er im Zimmer, holte sich einen runter, stöhnte dabei. Meine Freundin sagte, er macht das immer bei ihr. Sie mag es nicht, aber er habe ihr gedroht, dass sie Ärger bekommt, wenn sie es jemandem erzählt. Ich habe es erst mit 12 meiner Mutter erzählt.

Anonymous

Am See – 27.03.2026

Ich saß einmal mit meiner Mutter an einem kleinen See, als wir auf der gegenüberliegenden Seite einen Mann entdeckten. Er hatte die Hose heruntergelassen, sah in unsere Richtung und masturbierte. Das Ganze ereignete sich am helllichten Tag, doch niemand unternahm etwas oder rief die Polizei. Meine Mutter nahm die Situation damals nicht so ernst, wie sie eigentlich war. Ich selbst war völlig überfordert und wusste schlichtweg nicht, wie man sich in so einem Moment richtig verhält oder ob es überhaupt etwas bringen würde, den Vorfall zu melden. Auch, da den Tätern meist kaum Konsequenzen drohen (ich sag nur Täterschutz).

Sarah

Weg vor einem Bahnhof und Einkaufszentrum – 27.03.2026

Als ich neulich nach einer Reise den Bahnhof verließ, um zum Bus zu gehen, kam mir ein deutlich älterer Mann entgegen (mindestens 40 Jahre älter als ich). Ich vermied extra den Blickkontakt und erhöhte mein Tempo, was ihm eigentlich hätte signalisieren müssen, dass ich nicht angesprochen werden möchte. Da es früh am Morgen war, waren nur sehr wenige Leute unterwegs, was mein Unsicherheitsgefühl verstärkte, zumal die einzigen Personen in der Nähe ebenfalls Männer waren. Plötzlich stellte er sich mir direkt in den Weg und sagte: „Hey, hübsche Frau, ja, ich meine das ernst. Wohin gehst du?“ Völlig verunsichert sagte ich einfach nur klar und deutlich „Nein“, schüttelte den Kopf, wich ihm schnell aus und ging weiter. Daraufhin brüllte er mir aggressiv irgendetwas hinterher. Ich drehte mich nicht mehr um und versuchte nur noch, so schnell wie möglich zum Bus zu kommen, da ich nicht wusste, ob er mir folgen würde.

Anonymous

Zuhause/Digital – 27.03.2026

Als ich ca. 14 Jahre alt war, hatte meine Mutter einen Freund. Nach ihrer Trennung erzählte sie mir, dass er beim Sex wohl meinen Namen gerufen habe. Ich war zutiefst angeekelt, fühlte mich in meinem eigenen Körper unwohl und wünschte, ich hätte das niemals erfahren müssen. Einige Wochen später kontaktierte er mich über Instagram oder Facebook. Er schrieb, dass er uns alle so sehr vermisse und ich doch sein Liebling gewesen sei. Später drang er wohl auch in unser Treppenhaus ein, er warf einen Brief ohne Briefmarke ein und stellte etwas vor unserer Wohnungstür ab. Ich werde diese Ereignisse wahrscheinlich nie vergessen können während er für diese keinerlei Konsequenzen tragen muss. Einfach super frustrierend!

Sarah

Hamburg Hauptbahnhof – 27.03.2026

Ich stieg an einem Winterabend am Hauptbahnhof um, damals war ich gerade einmal 15 Jahre alt. Ein Mann folgte mir vom Bahnhof bis zur Straße. Während ich alleine an der Ampel stand, sagte er mir, dass er meinen Hintern wolle, und fasste ihn an. Ich war völlig schockiert, überfordert und verängstigt. Sobald die Ampel umsprang, überquerte ich so schnell ich konnte die Straße und stieg in die Bahn nach Hause. Ich erinnere mich nicht mehr genau, wie ich mich unmittelbar danach in der Bahn gefühlt habe, doch die Angst und den Ekel, die ich gegenüber diesem Mann empfand, habe ich nie vergessen.

Sarah

Hamburg – 27.03.2026

Ich bin neulich mit dem Bus nach Hause gefahren, als mich eine Gruppe junger Männer ansprach. Erst fragten sie mich nach der Busverbindung und stiegen dann in denselben Bus wie ich. Dort sprachen sie mich wiederholt an, obwohl ich Kopfhörer trug und eindeutig signalisierte, dass ich nicht reden wollte. Plötzlich nahm einer von ihnen ungefragt meine Hand und hielt sie in einem festen Griff. Irgendwann fragte er mich, wo ich wohne. Als ich ihm die Antwort verweigerte, scherzte er damit, mich nach Hause zu verfolgen. Er fand es witzig, ich hingegen war wütend, frustriert und hatte Angst. Mehrere Leute im Bus hörten diese Unterhaltung und sahen mir meine Unsicherheit sicher an, aber alle ignorierten die Situation. Zu meiner Erleichterung folgten sie mir nicht, als ich ausstieg. Den restlichen Heimweg hatte ich dennoch Angst. Zuhause angekommen, weinte ich erst einmal vor lauter Frustration, da solche Situationen mir, meinen Freundinnen, meiner Familie und so vielen anderen Frauen tagtäglich passieren

Evermend

Dorfparty – 27.03.2026

Mit 18 war ich auf einer Party mit meinem Freund. Ich habe nichts getrunken und war trotzdem plötzlich völlig benebelt. Mein Freund war sauer und ließ mich allein. In diesem Zustand brachten mich zwei Bekannte von ihm in ein Auto. Ich dachte, sie helfen mir. Im Auto haben mich beide vergewaltigt, teilweise gleichzeitig. Es war sehr gewalttätig. Ich dachte, ich würde lieber sterben oder daran sterben. Für sie war ich nur ein Objekt. Ich habe alles mitbekommen, war aber völlig wehrlos unter Drogen. Sie wussten, wo ich wohne, und legten mich vor dem Haus meiner Eltern im Schnee ab. Am nächsten Tag fand mich mein Vater dort bewusstlos. Ich war halb entkleidet, fast erfroren, mein Körper voller blauer Flecken. Meine Eltern brachten mich zum Notarzt, meine Mutter weinte. Ich sagte nicht, was passiert war, spielte alles runter, obwohl der Arzt sichtbar schockiert war. Die Männer erzählten meinem Freund, es sei ein Dreier gewesen, und fragten nach meiner Nummer für eine Wiederholung. Er sagte, er sei so angewidert, dass er mich nicht einmal mit einer Kneifzange anfassen würde. Mein Umfeld beschimpfte mich und wandte sich ab. Nur ein Freund ging mit mir zur Polizei. Dort wurde ich zuerst gefragt, was ich anhatte. Die Beamten wirkten genervt. Aus Scham stellte ich keine Anzeige. Ich war danach traumatisiert, sprach kaum noch und entwickelte schwere Traumafolgestörungen.

Steffi

location not specified – 27.03.2026

Ich war 5, 14, 16 und 19 Jahre alt. Die Täter, alle aus meinem Freundeskreis bzw. dem meiner Familie. Sie haben mir sexuelle und physische Gewalt angetan. Einer hat mich mehrere Tage eingesperrt. Keinen habe ich jemals angezeigt, aus Angst, Scham und Hilflosigkeit. Einmal haben sogar die Nachbarn die Polizei gerufen und ich die Polizisten um Hilfe angefleht, aber es ging ihnen nur um die Ruhestörung. Ich solle mich doch bitte einfach beruhigen. Kurze Zeit später hat dieser Täter seine Freundin ermordet. Psychische Gewalt und systematisches Mobbing durch Männer habe ich irgendwann aufgehört zu zählen. Ich komme aus normalen bürgerlichen Verhältnissen und bin Erstakademikerin meiner Familie. What doesn’t kill you makes you stronger…

Susanne

Job – 27.03.2026

Seit 26 Jahren bin ich in einer Firma. Wir hatten über die letzten 15 Jahren schwierige Vorgesetzte. 2 mussten gehen weil sie inkompetent waren. Wir haben dann einen neuen Chef bekommen den ich selbst eingearbeitet habe. Sein Verhalten war von Anfang an sexuell gepolt. Das habe ich mir nicht eingebildet, hab später erfahren dass er so ein Verhalten auch bei anderen hatte. Es kamen Bemerkung wie: Sie sind in ihrer Pause oft am Handy; wahrscheinlich auf Parkplatz Sex de. Ein anderes Mal hält er mir eine Flasche vor die Nase die er verschenken wollte. Auf dieser Flache stand: Fic**n. Er hat mir offensichtlich Komplimente gemacht, die völlig unangemessen waren. Er hat mir erzählt das sein Sohn mit seiner Freundin Schluss gemacht hat weil sie keinen Or*ls*x mag und auch keinen A*a*s*X. Diese Bemerkungen wurden immer schlimmer. Irgendwann habe ich ihn im Beisein seiner Vertretung darauf angesprochen. Sie meinte: Macht das unter euch aus. Ich: Sie bleiben hier. Er hat alles abgestritten. Ich bin dann in den Urlaub. Diese Zeit hat er genutzt um mich als schwierige Mitarbeiterin hinzustellen, worauf mir eine für mich schlechte Versetzung nahegelegt wurde. Viele von meinen Kollegen haben mich skeptisch beäugt und er hat systematisch die Kollegen gegen mich aufgeheizt. Ich habe mich dann sehr lange krankschreiben lassen und musste mir mit Mitte 50 einen neuen Job suchen. Ich werde es für immer bereuen, dass ich dies nicht an die große Glocke gehängt habe.

Anonymous

Badeanstalt / Schweiz – 27.03.2026

Ich war ca. 20 Jahre alt und mit meinem damaligem Freund in einer Indoor-Badeanstalt. Wir wollten nach Hause, gingen in die Kabinen um uns umzuziehen. Während ich mich anzog, sah ich bei der Kabine unten ein Handy, welches mich filmte. Seither kann ich auf keine öffentliche Toilette / Kabine mehr, ohne daran zu denken und habe Angst, dass es wieder passiert. Meine Blicke wandeln stetig panisch umher. Mein Freund war es nicht, der war nicht neben mir in der Kabine. Da ich schrie, kam mein Freund raus um zu helfen. Gefasst wurde niemand. Wo die Bilder/Videos heute sind?

Bella

Zuhause – 27.03.2026

Ich muss offen zugeben, dass ich ein Alkoholproblem habe. Ich trinke immer nur abends. Aber zusammen mit Kiffen bin ich dann in einem desolatem Zustand. Und dann fordere ich sexuelle Handlungen ein. Dem geht er nach. Ich erinnere mich am nächsten Tag nicht daran. Und ich fühle mich unwohl. Ich frage ihn,, ob es für ihn ok ist mit einer sedierten Frau zu schlafen und er antwortet es komme ihm nicht so vor. Aber ich sage es ja, ich bitte darum, dass es aufhört. Ist das schon Missbrauch?

Sarah

Karnevalsparty – 27.03.2026

Ich war 13, mit meiner Familie und Freunden auf einer Karnevalsparty. Ich war mit meinen Freunden am tanzen, dann geht mein betrunkener (eigentlich bis dahin Lieblings-)Onkel an mir vorbei und nimmt meinen Po in beide Hände und greift hart zu, schaut mich dabei eklig aufgegeilt an. Ich war so perplex, geschockt und zu jung, ich wusste nicht was ich machen soll. Bis heute weiß ich nicht, ob es jemand mitbekommen hat. Ich habe mich einem guten, männlichen Freund anvertraut, der sich daraufhin auch vor anderen darüber lustig gemacht hat. Danach habe ich nie mehr jemandem davon erzählt. Bis heute sehen wir uns bei Familientreffen, ich verhalte mich normal aber distanziert und schäme mich, dass ich nichts getan habe, damit der Familienfrieden nicht zerstört wird.

Anonymous

Zu Hause – 27.03.2026

Mein Vater hatte ein ganz schlechtes Selbstbewusstsein und war unberechenbar seinen Kindern und seiner Frau gegenüber. Man wusste nie, wann er mal wieder ohne ersichtlichen Grund ausrastete. Es passierte von einer Sekunde auf die nächste. Seit dem ich denken konnte, hatte ich Angst, dass er uns eines Tages alle umbringt. Mal war er total lieb, mal kippte die Stimmung, meist blieb es dann beim Brüllen und Drohen, dann fielen Wörter, die vernichtend wirkten in ihrer Gehässigkeit, weil er damit zuverlässig bis ins Herz traf, wie „Du Hure! Du Schlampe!“ als ich z.B. das erste Mal schüchten verliebt war. Aber man konnte sich nie sicher sein und regelmäßig gab es auch tätliche Übergriffe. Er trat z.B. den Bollerwagen mit meiner kleinen Schwester um, weil die Gartenpforte klemmte, warf Türen kaputt o. er sperrte meine kleine Schwester in ihr Kinderzimmer ein, weil sie ein Spiel gespielt hatte, wo jemand auf ihre Schuhe gesprungen war, schnitzte sich im Garten eine Haselnussrute und verprügelte sie so heftig damit, dass ich dachte, jetzt bringt er sie um. Ich war mit neun Jahren bereit, meinen eigenen Vater zu erschießen, wenn ich sicher genug gewesen wären, ihn mit dem Luftgewehr so zu treffen, dass es uns im Anschluss nicht noch alle umbringt. Er zerbrach meine Lieblingsschallplatte vor meinen Augen, weil sie ihn nervte. Am gefährlichsten war gute Laune und Lachen. Das konnte er nicht ertragen. Wenn er zu Hause war, war es viel stiller im Haus, weil wir ihn nicht reizen wollten.

M

Zuhause – 27.03.2026

Ich wurde zwei Jahre lang von meinem Freund daheim im eigenen Bett regelmäßig vergewaltigt, wenn er betrunken nach Hause gekommen ist. Als es das erste Mal passiert ist, bin ich aufgewacht, als er gerade meine Hände gegen das Bettgestell gefesselt hatte, und dabei war, mich einzudringen. Ich hab ihn gefragt, was er macht und er hat mein Gesicht zur Seite gedrückt und weiter gemacht. Außerdem war es wöchentlich an der Tagesordnung, dass er Gegenstände nach mir geworfen hat und mich, sobald ich meine Meinung geäußert habe, gegen die Wand gedrückt hat, so dass ich Blaue Flecken und Atemnot bekommen habe. Im Laufe der zwei Jahre hat er er mich systematisch von fast all meinen Freunden und Bekannten isoliert.

M.

Wald – 27.03.2026

Mein mittlerweile siebter Eintrag hier und im Zuge der aktuellen Ereignisse kommen mir in der letzten Zeit immer mehr übergriffige Situationen in das Gedächtnis, die ich bisher erlebt habe. So auch diese: Es muss vor 6 oder 5 Jahren gewesen sein. Ich war mit zwei Hunden von einer Freundin spazieren (beide sehr groß. Als ich einen der beiden davon abhalten konnte einem Fahrradfahrer hinterher zu rennen und freundlich in dessen Richtung schaute, hörte ich nur wie er beim vorbeifahren mich als Fotze bezeichnete. Mir platze die Hutschnur und ich pöbelte zurück

Anonymous

Straßenbahn – 26.03.2026

Ich (34) stand in der Straßenbahn als eine Gruppe Jungs sich zu mir stellte. Einer der Jungen (10 Jahre alt etwa?) kam mir extra sehr nah und machte Kussgeräusche in meine Richtung. Ich versuchte es runterzuspielen und sagte , dass seine Eltern sicher stolz auf ihn ist. Er bejahte und machte eine vulgäre Geste mit gespreizten Fingern und seiner Zunge. Die Bahn hielt zum Glück an und ich stieg aus. Ich drehte mich noch 5x um, um zu sehen ob sie nicht hinterher kommen. Auf dem Heimweg habe ich mich furchtbar geschämt mit einem Kloß im Hals. Zuhause bin ich im Flur in Tränen ausgebrochen. Bis heute muss ich oft daran denken und überlege was ich hätte tun sollen.

Anonymous

location not specified – 26.03.2026

Ich damals 13, bin mit meiner Fam. gerade von einem Dorf in die Stadt gezogen. Hier habe ich ihn (damals 17) kennengelernt. Nach ca 1-2 mon. Kennenlernphase hieß es wir können gerne auch zu ihm gehen. Erst war ich unsicher, ich noch nie bei einem Jungen Zuhause, aber er meinte wir können ja einfach zusammen etwas anschauen und fing an mich wie ein Kind zu behandeln und mir gut zu zu reden. Ich war auch ein Kind, also habe ich mich davon aufgefangen gefühlt. Als wir bei ihm waren, habe ich das erste Mal in meinem Leben Gras gesehen und wie jemand kifft. Er meinte es wäre richtig cool und ich soll es auch probieren, weil dann alles so lustig wäre. In mir hat es aber das Gegenteil ausgelöst: ich war verängstigt von diesem ungewohntem Gefühl und war sehr langsam, wie betäubt. Das war für ihn wohl der perfekte Moment, mich zu beruhigen, mir gut zuzureden und mich dabei zu entjungfern. Es war nicht so, dass ich nicht Nein sagen konnte. Ich wollte es wirklich nicht aber ich konnte nicht Nein sagen. Ich glaube, ich wollte ihm einfach gefallen. Danach hat er alles nach einem Blutfleck abgesucht aber leider keins gefunden (anscheinend bluten nicht alle beim ersten Mal).Das hat ihn sehr verärgert, dann hat er mich beschimpft, auf die Beine gezogen, mich beleidigt und hin und her geschmissen. Ich war daraufhin noch 1,5 Jahre mit ihm „zusammen“, weil mir immer gesagt wurde, dass das erste Mal was besonderes ist. Es endete erst mit einem Polizeieinsatz, wegen Morddrohung und Nachstellung.

Luise

Südwestdeutsche Lokalredaktion – 26.03.2026

Ich war Praktikantin bei einer lokalen Tageszeitung im Südwesten. Beim ersten Mittagessen sagte eine meiner Kolleginnen:“ja, ist ein bisschen speziell hier. Aber du wirst keine Probleme haben, du bist nicht sein Typ.“ Ich so:“ bitte was?“. Und die andere Kollegin dann:“ er steht auf kindliche Frauen wie mich und deswegen macht er mir immer Komplimente und so weiter. Du bist Curvy, das mag er gaaaar nicht.“ Ich so:“Ehm, ich will hier arbeiten und nicht mit ihm schlafen!“ Und beide nickend:“er wird dich ignorieren“. Und so kam es. Einer meiner drei Chefs hat darauf verzichtet mich kennenzulernen. Er sagte weder „Hallo“ noch „Tschüss“ noch sonst irgendwas. Ich bekam von ihm keinerlei Arbeitsauftrag. Ich war für ihn einfach nicht da. Weil meine Körperform ihn nicht sexuell angesprochen hat, verwehrte er mir die Chance dort zu arbeiten. Das Volo dort hab ich natürlich nicht bekommen.

Anne

Aachen, Privathaus – 26.03.2026

Ich war 2005 bei einem Vorstellungsgespräch für einen Nebenjob. Da der Betrieb im Privathaus des Geschäftsführers war, wurde dort auch das Bewerbungsgespräch geführt – in seinem Wohnzimmer. Nach einer Weile atmete der Mann tief durch und sagte: „Also eine Etage höher könnten Sie das zehnfache verdienen.“ Damit spielte er auf sein Schlafzimmer an.

Anna

Stuttgart – 26.03.2026

Ich habe auf einer Party betrunken mit meinem damaligen Freund geschlafen. Dann ist er plötzlich anal in mich eingedrungen- ohne Frage, ohne Gleitmittel. Ich bin mir erst heute bewusst, dass das eine Vergewaltigung war und es so benennen macht mich fertig

Anni

location not specified – 26.03.2026

Ich habe in verschiedenen Lebensphasen wiederholt sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen durch Männer erlebt. Schon in meiner Kindheit zeigte unser Handballtrainer unangemessenes Verhalten, indem er körperliche Nähe suchte und wollte, dass wir uns auf seinen Schoß setzen. Im Jugendalter wurde ich von einem Mann festgehalten und sexuell belästigt. Er griff mir unter anderem in die Hose, während andere dies kommentierten und sexualisierte Sprüche machten. Im Nachhinein wurde alles als „Spaß“ dargestellt. Während meiner jahrelangen Arbeit in einem Irish Pub war ich regelmäßig mit sexualisierten Anmachen konfrontiert – von aufdringlichen Kommentaren bis hin dazu, dass ich als Sängerin auf mein Äußeres reduziert wurde. Männer kamen mir häufig körperlich zu nahe. Wenn ich mich abgrenzte, wurde das meist nicht respektiert, sondern mit Verärgerung oder Lächerlichmachen beantwortet. In einem besonders bedrohlichen Fall wurde ich bis zur Toilette verfolgt, dort bedrängt und anschließend bis nach Hause verfolgt. Die Situation konnte ich nur entschärfen, weil im Erdgeschoss ein Nachbar wach war – ein Taxifahrer, bei dem Licht brannte und das Fenster geöffnet war. Indem ich darauf hinwies, ließ der Mann von mir ab.

Doro

Zuhause – 26.03.2026

Jetzt endlich finde ich den Mut meine Erfahrung zu teilen. Es war absolut keine schöne Beziehung. Sie war geprägt von Gewalt, Beleidigungen und Psychoterror. Als ich hochschwanger war, mit meiner Tochter, schlug er mir zwei blaue Augen und schubste mich die Treppe herunter. Mitten in der Stadt, hat er mich angeschrien, mich unterdrückt, Polizei war da- aber ich hab ihn immer in Schutz genommen. So oft hatte ich Verletzungen. Er sagte danach immer dass es meine Schuld war, dass ich ihn dazu gebracht habe so zu reagieren. Ich habe dann ca. ein halbes Jahr nach der Geburt mit ihm Schluss gemacht. Aber das war noch nicht das Ende. Er war immer da, obwohl wir getrennt gelebt haben. Damals hatte ich noch nicht den Mut uns richtig zu schützen. Er hat uns Angst gemacht, auf uns gewartet und einfach nicht aufgehört. Aber jetzt ist das anders. Jetzt haben wir keinerlei Kontakt mehr und ich wüsste wie ich jetzt auf ihn reagieren würde. Er macht mir keine Angst mehr. Es hat sehr lange gedauert und es hat seelische Narben hinterlassen. Und ich bin sehr vorsichtig geworden was Männer angeht. Ich lebe lieber alleine.

Lea

Zuhause – 26.03.2026

Heute eine Nachricht von meinem ex Mitbewohner bekommen von vor drei Jahren: „Na du dreckige Heuchelschlampe“…..

Anneke

Auf der Straße – 26.03.2026

Als junges Mädchen ging ich in einer Kleinstadt abends die Straße entlang, an einer Männergruppe vorbei. Die Männer sahen mich und riefen mir hinterher. Du Hure, wir ficken dich gleich in deinen Arsch. Ich hatte große Angst. Ein andermal lief ich in München die Straße entlang, als mir ein Mann Flachbrust hinterher rief. Ein andermal saß ich in einer Bar, als mir ein Mann seine Hand von hinten in die Unterhose geschoben hat. Ich habe ihm eine Ohrfeige verpasst. Als ich 19 war, habe ich ein Jahr in Südafrika in Kapstadt gelebt. Dort hatte ich mich auf einen Studenten eingelassen und mit ihm eine Nacht verbracht. Ich wollte dann aber nicht mit ihm schlafen. Er sagte, wenn ich ein Mann wäre, würde er mich einen schlechten Liebhaber nennen. Er sagte, er werde mich vergessen, aber ich werde ihn nie vergessen. Ich habe mich sehr elend gefühlt nach dieser Nacht.

Anneke

Theater – 26.03.2026

Ich war 19 und habe in einem kleinen Theater in Hannover assistiert. Der Regisseur sagte zu mir: „Du bist mein Psychopharmaka. Du bist dafür verantwortlich, dass ich glücklich bin und einen guten Tage habe.“ Als ich eines Tages irgendeine Aufgabe nicht so ausgeführt habe, wie es mir aufgetragen wurde, sagte der Regisseur: „Muss ich dich erst mal richtig Vögeln, damit du strukturierter bist?„ Viele Jahre später habe ich diesem Regisseur einen Wutbrief geschrieben. Er hat sich tatsächlich entschuldigt. Bis dahin tauchten diese Worte immer wieder in meinen Erinnerungen auf.

Anneke

Am Filmset – 26.03.2026

Ich habe für eine Serie gedreht und war noch sehr jung. 26. Eines Tages bekam ich eine Szene vom Sender zugeschickt, in der ich mit dem Hauptdarsteller, der um die 80 Jahre alt war, eine romantische Szene am Flügel spielen sollte. Diese Szene hatte mit der gesamten Geschichte der Serie nichts zu tun. ich war sehr irritiert. Da ich aber noch sehr jung war und mir nicht besser zu helfen wusste, habe ich dieses Szene nach Ende des regulären Drehtag mit diesem alten Schauspieler am Flügel gedreht. Anwesend war der Regisseur und die Techniker. Laut Drehbuch sollte es zu einem innigen, leidenschaftlichen Kuss kommen. Instinktiv habe ich diesen Kuss abgewendet und gesagt, ich gebe dem Schauspieler höchstens einen Kuss auf die Stirn, da die Szene für mich inhaltlich keinen Sinn ergibt. Zum Glück wurde das akzeptiert. Einige Tage später bekomme ich von der Produktionsfirma eine Nachricht, dass diese Szene nie in der Serie auftauchen wird, sondern auf Wunsch des Hauptdarstellers gedreht wurde. Ich wurde ihm sozusagen als Bonbon geschenkt.

Natascha

Zu Hause – 25.03.2026

Ich habe einen Mann kennengelernt, und wir waren dabei, intim zu werden. Die Situation fühlte sich zunächst vertraut an, alles wirkte einvernehmlich. Ich habe gesehen, dass er ein Kondom aus seiner Tasche holte, und ging davon aus, dass er es auch benutzt. Erst später wurde mir klar, dass er es heimlich nicht übergezogen hatte, sondern es im Bett versteckt hatte, ohne mein Wissen oder meine Zustimmung. In dem Moment habe ich es nicht bemerkt. Erst danach wurde mir bewusst, was passiert war. Dieses Gefühl, dass mir eine so grundlegende Entscheidung über meinen eigenen Körper genommen wurde, hat mich tief verunsichert. Ich musste mir anschließend die Pille danach holen und mich mit den Folgen auseinandersetzen, obwohl ich davon ausgegangen war, dass wir verantwortungsvoll handeln. Als ich ihn darauf ansprach, warum er kein Kondom benutzt hatte, sagte er, er habe wissen wollen, wie gut ich mich anfühle. Diese Aussage hat mich besonders getroffen, weil sie so klar gezeigt hat, dass seine Neugier und sein eigenes Empfinden für ihn wichtiger waren als meine Sicherheit und mein Einverständnis.

Lara

Deutschland – 25.03.2026

Mit 16 habe ich im einem Club im Nachbarort meiner Heimatstadt meine Freundin verloren. Irgendwann habe ich sie dann ans Handy bekommen und rausgefunden, dass sie mit einem Typen den Club verlassen hat und mich alleine gelassen hat. Es fuhren an dem Abend keine Nachtbusse und ich stand dann alleine mitten in der Stadt und war super aufgelöst, habe geweint. Ich war total betrunken und überfordert und habe deshalb nach Aufforderung meiner Freundin mein Handy irgendwelchen Typen neben mir in die Hand gedrückt, sie hat mit denen abgeklärt, dass die mich mit in meine Heimatstadt nehmen, da sie darauf gewartet haben, mit dem Auto eingesammelt zu werden und auch in der Stadt wohnen. Ich war weiterhin völlig aufgelöst und habe geweint und bin wider besseren Wissens mit in das fremde Auto mit 4 fremden Jungs gestiegen. Der Typ der neben mir im Auto saß, hat während der ca 20 minütigen Fahrt ständig versucht mir an die Brüste zu fassen, obwohl ich noch immer geweint habe. Meine Freundin war den größten Teil der Fahrt am Telefon, sie hatte dann wohl selber gemerkt, dass es nicht so gut war mich da alleine zu lassen, aber konnte natürlich auch nichts machen. Als wir endlich in der Heimatstadt angekommen waren, ist der Typ mit mir in der Innenstadt aus dem Auto gestiegen und hat mich weiter begrabscht und nicht gehen lassen, bis ich ihm meine Handynummer gegeben habe, auch während dieser Zeit habe ich die ganze Zeit geweint. Erst dann konnte ich endlich nach Hause gehen

Celina

Zuhause – 25.03.2026

Ich wurde jahrelang von meinem eigenen Vater zu Hause missbraucht, habe mehrere Anzeigen gestellt. Alle wurden eingestellt. Er ist immer noch draußen. Er rennt rum als Kinder pädophiler der mich und mehrere Freundin missbraucht hat.

Bambi

location not specified – 25.03.2026

In der Grundschule wurde ich an die Wand gedrückt und von mehreren Jungs bedrängt . Sie wollten meinen Hintern bewerten – Beim Fussballspiel mit männlichen Freunden haben sie sich über meine Brüste lustig gemacht – Ein älterer Herr hat an einen Baum gepinkelt . Als er mich sah hat er sich extra zu mir gedreht um seine Hose zu schließen. Mehrere Kinder liefen auch hinter mir die es sahen . Als ich die Polizei gerufen habe wollte der Polizist wissen ob ich ihn wirklich anzeigen möchte da es ihm leid tut – als ich 16 war bin ich mit einem fast 30 jährigen zusammen gekommen der mir Gewalt antat . Ich war zu naiv um es zu verstehen was mit mir passiert – Der Pfarrer aus unserem Dorf war bei uns zum Kaffee und Kuchen eingeladen . Als meine Eltern mich riefen sollte ich Hallo sagen . Er hat mir an den Hintern gefasst und gesagt wie groß ich doch bin . Er redete dabei mit meinen Eltern und seine Hand nahm er dabei nicht weg . Niemand sagte was – Bei einem Schüleraustausch versuchte der Sohn und sein Cousin der Gastfamilie mich und meine Freundin bei einem Spaziergang an einen abgelegenen See zu locken . Als wir es durchschauten und weggingen warf er Steine nach uns – Nach einer Party bin ich sehr betrunken nach Hause gekommen . Als wir ins Bett gingen habe ich Nein gesagt , da ich mich aber nicht wehren konnte lies ich es geschehen . Es war mein Mann . Ich würde es ihm gerne sagen wie ich mich damals gefühlt habe aber ich befürchte das ich danach Schuld bin wenn wir uns trennen

Nora

Kinder- und Jugendpsychatrie – 25.03.2026

Andere Patienten , männlich haben mich , damals 10, bedrängt, begraptscht, mehrfach und mir gesagt, wenn ich das erzähle dann passiert schlimmeres und ich bekomme Medikamente von dem Schwestern die mich schlafen lassen. Böses Lachen, viele Hände, alles Jungs und keine Schwester hat es interessiert, mich nicht ernst genommen sagten war doch nur Spaß. Nicht für mich.

L.

location not specified – 25.03.2026

Mein erstes Mal hatte ich mit einem Jungen, der mich emotional erpresst und manipuliert hat. Ich war 15 glaube ich und wir waren noch nicht lange zusammen. Es war eigentlich eher eine dieser oberflächlichen Beziehungen, die man zu der Zeit noch hatte, ich kannte ihn kaum. Ich war an jenem Tag zu Hause, als er mir schrieb, dass er sich aus dem Fenster stürzen wird. Ich hatte Panik. Es war mitten in der Nacht. Ich habe mein BMX Rad genommen und bin über Dörfer gefahren, um zur Straßenbahnhaltestelle zu kommen und habe die ganze Zeit gehofft, dass er es nicht macht. Als ich endlich angekommen bin, wollte er Sex. Ich dachte, ich helfe ihm damit. Es war furchtbar und schnell vorbei. Als sein Vater mich danach wortlos nach Hause fuhr, habe ich mich so geschämt. Ein paar Tage später wollte ich spontan etwas abholen, was ich vergessen hatte. Da kam gerade ein anderes Mädchen aus der Wohnung.

Laura

location not specified – 25.03.2026

Mit ca. 11 Jahren stand ich an der Bushaltestelle und habe auf den Bus gewartet, als ich einen alten Mann im Garten bemerkte, welcher an die Bushaltestelle angrenzte. Unsere Blicke kreuzten sich und er lief in Richtung eines Busches und stelle sich halb verdeckt dahinter, fasste sich in seine Hose, holte seinen Schwanz raus und masturbierte, während er mich dabei ansah. Ich fand das komisch, habe mich unwohl gefühlt und am Abend noch unsicher lachend meinen Eltern erzählt. Mein Vater ist noch am selben Abend mit mir zu dem Haus gefahren und hat wütend an die Tür gehämmert, bis der Mann öffnete. Ich sollte bestätigen, dass er es war und nickte. Wir haben ihn angezeigt. Der Polizist, der die Anzeige aufnahm, war extrem genervt, weil ich das Wort „Penis“ nicht ohne kichern ausprechen konnte. Ich war ein Kind, ich habe von all dem und dem gesamten Ausmaß rein gar nichts verstanden. Als Zeug*innen gesucht wurden, haben sich viele weitere Kinder gemeldet. Er hat gestanden und bekam dafür nur Bewährung.

Anonymous

Büro – 24.03.2026

Mal wieder bei der Verabschiedung und einer Umarmung ein Griff eines Kollegen an den Hintern… Eine Kollegin und zwei Kollegen mit dabei. Niemand hat was gesehen… „Merkwürdig, mir ist sowas noch nie passiert, muss wohl an Dir liegen…“ Ich bin wütend und könnte kotzen

Charlotte

zu Hause – 24.03.2026

war am freitag aus, hab in einer bar wen älteren kennengelernt, der hat mit mir geflirtet, evtl was in mein getränk gemischt, wir haben geschmust, ich hab von anfang an gesagt nur küssen sonst nichts. sind zu mir (warum weiß ich nicht mehr, von wem das ausging), geschmust, er war sehr aufdringlich, hände überall, ich hab weiterhin gesagt küssen ok mehr nicht. iwann wollte ich schlafen gehen. weiß nicht mehr wies dazu kam aber er lag dann auf der couch. ich weiß noch ich hab wohnzimmer u schlafzimmertür zugemacht. eingeschlafen. wach auf – davon dass er im bett hinter mir liegt mit seiner hand (nur hand? weiß ich nicht) in meiner hose, mich anfasst, sich probably auch. weiß nicht ob es nur seine hand ist die ich spüre. ich schlaftrunken, benebelt, noch angetrunken (oder doch was ins getränk gemischt? ich war nicht hackedicht betrunken). sag ihm er soll das lassen, bin aber zu fertig um mich zu wehren, lass ihn machen, was auch immer er macht. iwann steht er auf. ich auch. er geht zur tür wir verabschieden uns ich geh wieder schlafen. wach am samstag völlig verwirrt auf, total fertig, zittrig, weiß nicht ganz was da genau passiert ist.

J

Zu Hause – 24.03.2026

Ich war 2 1/2 Jahre in einer missbräuchlichen Partnerschaft. Was als Märchen begann entpuppte sich zu einer Hölle aus psychischer, physischer und sexueller Gewalt. Im Oktober 2025 habe ich endlich die Polizei gerufen und habe nie wieder zurück geguckt. Es brauchte aber erst Prellungen von Kopf bis Fuss (u.a. auch eine Kehlkopfprellung mit der ich bis heute noch zu kämpfen habe) und gegen meinen Willen abrasierten Haare!

Ulrike

Arbeitsplatz – 24.03.2026

Als ich Bankauszubildende war und den Kunden bei der Bargeldauszahlung fragte:“ Wie hätten Sie es gerne?“ antwortete dieser: „Von hinten.“ Diese Frage habe ich dann nie wieder so gestellt. Ein anderer Kunde (alter Herr) meinte zu mir: „Sie würden gut zu mir passen.“ In Island: Als ich „hmm“ über das leckere Essen zum Ausdruck brachte, meinte ein Mann vor versammelter Mannschaft, dass ich als Pornosynchronsprecherin arbeiten könnte, wenn ich mal Geld benötigen sollte. Als 18jährige wurde ich als Fussgängerin auf dem Heimweg von der Disco von einem Auto verfolgt.Gott sei dank ist nicht mehr passiert. Aber das war für mich echt gruselig. Handys gab s noch nicht. Mein Opa hat mir einen Zungenkuss gegeben. Mit ca 14Jahren hat ein über 18Jähriger mir gegen meinen Willen einen Zungenkuss gegeben. Gott sei dank hat er dann gestoppt. Ekelhaft. Heute würde ich nicht mehr einfrieren, sondern kontern. Es gäbe noch mehr zu erzählen.

Anonymous

Düsseldorf HBF – 24.03.2026

Ich (30) war mit meiner 13 jährigen Nichte in Düsseldorf und habe auf den Zug nach Mönchengladbach gewartet als eine Gruppe Jugendlicher kam und mich nach meinem Namen fragte. Als Ich darauf nicht geantwortet habe kam die Frage ob ich kochen könne. Genervt hab ich mit „Natürlich kann ich das“ geantwortet woraufhin nur die Antwort kam „Ich hab 2 Eier und ein Würstchen das kannst du gerne kochen“. Der Junge war keine 18 und hat so eine Aussage im Beisein eines Kindes getätigt. Ich war so dermaßen wütend und bin mit meiner Nichte weggegangen. Wir haben darüber gelacht, ich wollte meiner Nichte keine Angst machen.

K

Online – 24.03.2026

Täter X hat mir schon häufiger unaufgefordert (sehr beleidigende) Nachrichten geschrieben… unterschiedliche Plattformen, viele verschiedene immer neue Profile, da jedes Profil sofort von mir geblockt wird, wenn wieder eine Nachricht kommt. Zuletzt eine Nachricht mit der Bezeichnung „…Du Drecksnu**e…“ erhalten. Früher habe ich Nachrichten mit Aussagen wie „…deine Mutter hätte dich besser abgetrieben…“ erhalten. Und warum das alles? Weil er Interesse an mir als Frau (und einer eventuellen Beziehung) bekundete und ich direkt innerhalb der ersten Minuten des Schreibens merkte, dass mit ihm etwas nicht stimmt, er in seiner Art zu schreiben sehr aggressiv und aufdringlich wirkte, nicht auf Antworten warten konnte, ich mich unwohl fühlte, getriggert, an einen früheren, „realen“ Täter erinnert und ihm mitteilte, dass meinerseits kein Interesse besteht. Mindestens einmal im Jahr kommt über einen weiteren Account wieder unverhofft eine Nachricht, selbst auf Plattformen, über die vorher kein Kontakt bestand.

Anni

Schule – 24.03.2026

Ich (damals 17 Jahre alt und ca. 1,50 groß) stand vor der Klasse an der Tafel neben meinem Lehrer (34 Jahre alt und über 1,90m groß). Er sagt zu mir vor der gesamten Klasse: Also Anni, du wärst sicher ein tolles Standgebläse. Keine*r aus meiner Klasse, mit denen ich heute noch Kontakt habe, hat’s vergessen.

Sarah

Büro in einer Versicherung Köln – 24.03.2026

2014, ein halbes Jahr war ich in der Versicherung als Empfangskraft angestellt. Zwei ältere Kollegen verlangten täglich Kaffee, kamen vorne an die Empfangstheke, lehnten sich dort an und lästerten über den Betrieb und die eine Kollegin, die sich hochgeschlafen hätte und jetzt so Coaching für firmeninteres Betriebsklima machen würde. Gern zeigte Mann mir auch einen Mittelfinger zur Begrüßung. Ein anderer neuer Nachwuchs-Makler belästigte mich, indem er viel zu nah hinter diese Empfangstheke kam, meinen Pulli berührte und nach dem Tattoo fragte auf meiner Schulter. Ich wich lächelnd zurück. „Ich, mit diesem Dreck auf der Haut passe hier nicht hin.“ Auf einer Firmen-Karnevals-Veranstaltung, zu der wir dann gingen (war im selben Gebäude), wollte dieser Kollege mit mir tanzen. Das verneinte ich. Er kam dann sehr nah und sagte mir ins Ohr, „wir wüssten ja beide dass ich mit ihm ficken wollen würde“. Ich war geschockt und meldete das dem Chef. Einige Wochen später bekam ich die Kündigung mit sofortiger Freistellung.

Christin

Club – 24.03.2026

Ich war etwa 22 Jahre und mit meiner Freundin gemeinsam in einem Club, in dem wir häufiger waren. Viele Bekannte traf man dort aus den umliegenden Dörfern und der Stadt. Ich traf einen früheren Klassenkameraden wieder. Wir begrüßen uns. Währenddessen fasste er zwischen meine Beine, griff fest zu und mir sagte, dass ich früher mal dünner war. Ich schlug ihn ins Gesicht. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es überhaupt jemand mitbekommen hat oder was dann passierte. Es war nicht der erste und letzte Übergriff, den ich erlebt habe. Jedes Mal, wenn ich mich wehrte, fühlte ich mich schuldig. Ich wusste, dass ich als unangenehm, hysterisch oder anstrengend gesehen wurde.

Sarah

Ausbildungsbetrieb Büro Köln – 24.03.2026

2006 – 2008. Der Geschäftsführer seiner eigenen, kleinen Firma mit unter zehn Mitarbeiterinnen nannte mich, 24 Jahre jung, immer „Kleine“ und meinen damaligen Freund „Scheich“. Im Büro kam er jedes Mal deutlich zu nah an meinen Schreibtisch und beugte sich über meine Schulter rüber. Wenn ich in sein Büro musste, was ich versuchte zu vermeiden, hatte ich immer ein beklemmendes Gefühl und war völlig überfordert. Mit Kolleginnen konnte ich nicht sprechen, merkte aber, dass da etwas verschwiegen, weggelächelt wurde. Trotz dass ich ihn mehrfach darum bat, meinen Freund Herrn xy und mich Frau xy zu nennen, machte er es weiterhin extra mit widerlichem Grinsen. Ich war seine Auszubildende und er schickte mich zum Mittagessen einkaufen und Kaffeetassen spülen. Ich war froh, als die Ausbildung zu Ende war. 2019, 13 Jahre später, sprach mich dann eine neue Kollegin an einem anderen Arbeitsplatz an, sie hätte meinen Namen und mein Foto erkannt aus Ausbildungszeiten. Sie hätte nach mir die Ausbildung dort gemacht. Es war noch immer so. Wir tauschten uns oberflächlich aus, aber ich konnte auch da nicht über meine Erfahrungen sprechen. Ich schämte mich noch.

Sarah

Sportunterricht Gymnasium 1998 – 2000 – 24.03.2026

Im Sommer wechselten wir vom Hallensport nach draußen auf einen Fußballplatz mit angeschlossenen Umkleidekabinen. Unser Sportlehrer, der uns durchgängig mit „bewegt eure faulen Ärsche“ anbrüllte und mit der Note Mangelhaft bewertete, vergaß leider immer den Schlüssel zur Ankleidekabine der Frauen. Die Jungs zogen sich in deren Kabine um, wir im Freien vor der verschlossenen Kabine für Frauen. Jedes verdammte Mal. Gut gekleidete und engagierte Klassenkameradinnen erhielten gute Noten. Wir, die anderen, in extra langen und weiten hässlichen Shirts und Boxershorts für Männer, nicht.

Sarah

Fahrschule Auto – 24.03.2026

Meine Fahrstunden 1999-2000 bestanden darin, dass der Fahrlehrer, der deutlich älter war als ich, mir jede Fahrstunde zu nah kam. Erlegte den Arm um meine Lehne, berührte meine Haare, nannte mich „Füchschen“ und es war widerlich unangenehm! Ich konnte es nicht wirklich benennen. Ich habe nie darüber gesprochen.

Sarah

Sportunterricht Schule – 24.03.2026

Meine erste bewusst benannte Erfahrung eines Übergriffs geschah in der 7. Klasse 1993. Wir Mädchen mussten Geräteturnen immer mit Hilfe des Sportlehrers machen, der uns Hilfestellungen gab. Er hatte bereits Abmahnungen anderer Klassen, durfte aber weiterhin unterrichten. Wir bekamen die Anweisung, nicht mit ihm allein in der Halle/Umziehräumen/Büro zu sein. Ich hatte Angst, Verstand aber noch nicht ganz worum es ging. Deutliche Aufklärung fehlte.

Julia

Schützenfest Korschenbroich – 24.03.2026

Ich wurde hinter dem Festzelt vergewaltigt. Als ich Anzeige erstattet habe, wurde ich gefragt, ob man denn so aufreizend zu einer Veranstaltung muss. Ich hatte einen knielangen Rock und ein Shirt an.

Julia

U-Bahn Berlin – 24.03.2026

Mir hat ein Mann von hinten die Hand zwischen die Beine geschoben. Ich war erschrocken und habe geschrien. Keine umstehende Person hat reagiert

Marie-Luise

Flugzeug – 23.03.2026

Ich bin im Arbeitskontext mit einer Gruppe von vier weiteren Leuten zu einer Konferenz geflogen. Drei waren mir unbekannt. Einer sagte am Flughafen beim Hände schütteln, dass wir uns morgen dann sicherlich umarmen würden. Auf dem Weg ins Flugzeug sagte er, dass er meinen Laptop mal bräuchte um seine Präsentation fertig zustellen. Er hätte nur ein iPad dabei. Dann erzählte er mir, dass seine Frau auch eher mit ihrer Mutter verheiratet sei, als mit ihm. Aber das sei ok. Im Flugzeug hat er dann angefangen exzessiv Alkohol zu trinken und hat mir und den anderen auch immer wieder Alkohol gebracht. Irgendwann kam er dann zu mir und hat gefragt, ob wir zwei Stunden knutschen wollen. Ich war geschockt. Dann kam er wieder und bat mich für ihn Alkohol zu bestellen, weil die Stewardess sich weigern würde. Er nannte sie „die unterfickte Alte mit den grauen Haaren“. Ich habe ihm gesagt, dass das sexistisch sei. Daraufhin hat er versucht mich zu verunsichern. Hat mich nachgeäfft usw. Er meinte dann zu einem anderen aus der Runde, dass ich die 3000 Euro für die Reise nun selbst zahlen soll (ich war eingeladen). Im Anschluss hat er nicht mehr mit mir geredet und war sauer auf mich. Nach fünf Tagen, hat er sich dann bei mir „entschuldigt“. Die anderen Männer haben sich irgendwann ein Bild seiner neuen „Geliebten“ (seine Ex-Studentin, er ist Professor), gezeigt. Mir wollten sie das Bild nicht zeigen. Wahrscheinlich weil sie Angst vor meiner Reaktion hatten. Zu Recht.

Anonymous

location not specified – 23.03.2026

Mein Vater hat nie verstanden und respektiert, dass ich keine Details aus seinem Intimleben erfahren möchte bzw. dass die eigenen Eltern für Kinder „sexualitätslos“ bleiben. Das hat als Kind/Jugendliche angefangen, als ich gewisse DVDs/Zeitschriften gefunden hatte (im Spielzeugschrank (!) und Wohnzimmer in einer Schublade aufbewahrt) und völlig aufgelöst vor ihm stand. Anstatt mich zu trösten, hat er geschimpft, dass er sich von mir nicht seine Sexualität absprechen ließe und als Mann nun mal ein Bedürfnis nach S*x hätte. Als ich erwachsen war (Mitte 20) hat er eine Frau kennen gelernt und zwischendurch Dinge gedroppt, die ich als Tochter nicht wissen möchte. U.a. sollte ich ihm einen Rat geben, weil sie nach einem Streit keine Lust auf Sex hatte, er aber schon. Das „Highlight“ war allerdings, als er letztes Jahr im Krankenhaus lag und meiner Schwester und mir ins Gesicht sagte, er bräuchte jetzt unbedingt eine Cola als Belohnung, denn f*cken könne er ja momentan nicht. Es hört sich vielleicht harmlos an, aber das vom eigenen Vater zu hören, hat mich total verstört. Darauf und auch auf vergangene solche Grenzüberschreitungen angesprochen, kam Gaslighting vom Feinsten: „Du bist ja prüde. So waren die Menschen in den 70er Jahren auch und Trumps Amerika entwickelt sich auch dorthin zurück, blabla.“

Monique

Dortmund U-Bahn – 23.03.2026

Ich war ca 22 als ein fremder Mann sich mir gegenüber in die U-Bahn gesetzt hatte und anfing zu masturbieren. Als ich aufgestanden bin, ist er mir hinterher und sogar an meiner Haltestelle ist er in den gleichen Bus gestiegen mit dem ich nach Hause wollte und machte weiter. Jeder hat es gesehen, keiner hat etwas gemacht. Als ich dann 2 Haltestellen vor meiner eigentlichen Haltestelle ausgestiegen bin, machte er noch anzügliche Bewegungen mit den Händen. Ich hatte so Angst dass er mich nach Hause verfolgt und war so unter Schock dass ich nicht mal zur Polizei gegangen bin. Zu Hause hab ich mich dann tagelang eingeschlossen.

Anonym

Zu Hause – 23.03.2026

Ich habe emotionale und sexualisierte Gewalt in meiner 20-jährigen Partnerschaft erlebt (mit dem Vater meiner drei Kinder). Wenn ich keinen Sex wollte sprach er solange nicht mit mir bis ich ihn anbettelte. Er weckte mich nachts als ich schlief wenn er Sex wollte. Wenn ich keinen Sex wollte drehte er sich weg und war emotional nicht mehr verfügbar. Er befriedete sich manchmal wenn ich schlief bis ich an den Bewegungen neben mir aufgewacht bin. Ich dachte während unserer Beziehung dass dies alles und vieles mehr normal wäre. Erst Jahre nach der Trennung wurde mir klar dass das nicht normal war 😢.

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Heimatdorf – Waldrand – 23.03.2026

(2/2) Ich hatte erst nicht verstanden, was das war, ich wollte trotzdem mit ihm darüber sprechen, aber er hatte nie Zeit. Über 1 Jahr bekam ich nachts von ihm Anrufe oder Snaps, ob ich noch wach sei und er vorbei kommen könnte oder Nachrichten wie „Puppe schick mal Klit*“ – auf Nachfrage waren es seine Jungs oder es kam nichts zurück. 2 Jahre später – ich habe mir selbst die Schuld gegeben, schlafen konnte ich nicht mehr, habe mein Abi abgebrochen. Zur Anzeige kam es nicht, keine Beweise und ein hohes Ansehen der Familie im Dorf… Er war damals Jugendsprecher, jetzt ist er 2ter Dirigent. Ich lernte andere Männer kennen, vertraute denen meine Erlebnisse an. Gleich mehrere davon wollten unbedingt oral befriedigt werden, obwohl die genau wussten, dass ich dabei Panik bekomme. Darunter auch zwei Bekannte, die ich schon mehrere Jahre kannte. Ich weiß nicht, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass meine Panik für sie erregend war. – Jahresabschluss, Schwimmbad, Auto, bei ihm zuhause Von anderen Situationen, wo der Körper sexuell kommentiert wurde, gibt es leider auch zahlreiche Beispiele.

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Heimatdorf – Waldrand – 23.03.2026

(1/2) Ich (15), crush (17); gleiches Dorf, gleicher Verein. Ich traute mich ihn zu fragen, ob wir uns mal treffen wollen. 4 Wochen später schrieb er jetzt oder nie. Ich hatte einen Kumpel gefragt, ob ich mich mit ihm treffen sollte – er: „Ja, was hast du zu verlieren“ „nichts“. Wir setzten wir uns auf einer Bank am Waldrand. Auf einmal hörte er auf zureden und starrte mich nur noch an. Seine Hand Rutschte auf mein Bein, er küsste mich. Ich war überrascht – es war mein erster Kuss. Er hörte nicht auf – mittlerweile fand ich es unangenehm. Er fasste unter meinen Tshirt an meine Brust und zog mein Tshirt aus. Bevor ich erstarrte, konnte aber mehrmals „nein, lass das“ sagen. Er öffnete auch meine Hose, packte mir in den Schritt. Es kamen Spaziergänger, ich zog mich schnell wieder an. Und wir sind einwenig in den Wald gegangen, damit die uns nicht sehen. Und es ging weiter, er zog mich fast komplett aus, holte seinen Schw@nz raus und drückte mich auf die Knie. Mit einer Hand drückte er meinen Kopf gegen sein Glied. Ich presste die Lippen zusammen. Er nahm die andere Hand um meinen Mund aufzudrücken, und schob sein Glied in meinen Mund – er ließ mich mehrfach würgen. Das Ganze ging 3h. Bis auf einmal ein Auto vorfuhr. Sein Vater. Er gab mir ein Zeichen leise zu sein. Er hatte sein Rad am Waldrand stehen gelassen, hat Ärger bekommen. Sie sind nach Hause. Ich stand also nun nachts im Dunkel alleine und nackt im Wald und musste meine Klamotten wieder zusammen suchen.

Anonymous

Telefon – 23.03.2026

Ich bin ca. 11 Jahre alt, und zuhause. Das Telefon klingelt. Am Telefon ein Mann, der mich fragt wie ich heiße, wie alt ich bin, ob ich alleine zuhause bin… ich antworte freundlich. Dann fragt er, ob ich schon Brüste habe, und Schamhaare.. Ich antworte zögerlich, lege dann aber kurz danach auf und schäme mich sehr. Bis heute frage ich mich, ob es mein 15 Jahre älterer Cousin war.

Steffi

zu Hause – 23.03.2026

hab hier schon mal was geschrieben. aber mir ist vor kurzem wieder was eingefallen, was ich lange verdrängt hatte. mein erster freund hat mehrmals, während ich geschlafen hab, fotos von mir gemacht. ich weiß es nur, weil ich vom blitz der kamera aufgewacht bin. er lag mit mir unter der decke, hat mir die unterhose zur seite geschoben und dann fotografiert. ich hab das so verdrängt, dass ich mich wirklich jahre nicht mehr daran erinnert habe. ich habe mich von ihm getrennt. doch damit war es nicht vorbei. er hat dann seine connections spielen lassen um zu versuchen, dass ich einen job, für den ich mich beworben hatte, nicht bekomme. ich hab den job trotzdem bekommen. er hat mich dann aber so tyrannisiert mit hassnachrichten, dass ich freiwillig gekündigt habe.

Frau G

Hinter einer Schule – 23.03.2026

Ich war 13 und Abends gegen 19 Uhr unterwegs, ich habe damals viel getanzt und ein Beitrag darüber lief im Fernsehen, deshalb „kannten“ mich viele und besonders Jungs suchten verstärkt den Kontakt, ich wollte den aber nicht. Ich wollte einfach ruhe und auf dem Basketball Platz der Gesamtschule ein paar Körbe werfen… Als ein Teil dieser Jungsgruppe (6 Jungen ca. 15-19Jahre) dazu kam. Ich kannte sie vom sehen, sie riefen mir immer hinterher… Sie sagten sie wollen mitspielen, ich verneinte ich wollte mit ihnen nichts zutun haben, sie waren wie gesagt unangenehm… Catcallten mich immer wenn sie mich sahen… Mit Hey Shakira… Ich hasste es. Ich nahm also meinen Ball und wollte gehen, als einer der Jungs mir den Ball aus der Hand schlug, ich lief dem Ball hinterher der ins Gebüsch rollte, als ich mich bückte um den Ball aufzuheben wurde ich von hinten umgestoßen, sogleich hielten mich mehrere Hände fest, der eine kniete sich auf meine Arme die anderen zerren an meiner Kleidung, ich verstand nicht was passiert, ich war wie erstarrt ich sah alles, aber ich war nicht in der Lage etwas zu tun. Was auch gegen 6 Jungendliche, es war schrecklich immer und immer wieder wechselten sie sich ab. Ich war nur damit beschäftigt mir so fest auf die Zähne zu beißen wie es nur geht, weil der der auf meinen Armen kniete die ganze Zeit Versuchte meinen Mund zu öffnen… Ich weiß nicht wie lang es ging. Irgendwann ließen sie einfach von mir ab zogen ihre Hosen hoch und rannten weg.

Gerdy

Wohnung – 23.03.2026

Mein Ehemann hat mich geschlagen, wenn ich die Wahrheit sagte. (Er hatte sich mit dem Nachbarmädel eingelassen!)

Claudia

location not specified – 23.03.2026

Familie hat mich nicht geschützt. Als 11 Jährige sexualisierte Gewalt innerhalb der Familie erlebt bzw. erlitten. Meine Eltern haben es nicht hören wollen. Dann 2 Jahre lang durch den Pfarrer unserer Gemeinde… Auch das hat niemanden interessiert. Kommentare wie „Na, was soll man da machen.“ Bin jetzt fast 60 und es verfolgt mich mein ganzes Leben.

Julia

Kaiserslautern (Kino) – 23.03.2026

Der Mann neben mir (ca. 17 Jahre) hat die Hand auf der Lehne und berührt mich immer wieder am Knie/ Oberschenkel – nie zufällig. Ich brauche fast den ganzen Film bis ich den Mut habe zu sagen: „Können Sie bitte ihre Hand bei sich behalten?!“ Auf der anderen Seite saß seine Frau. Den Film habe ich kaum mitbekommen. Das Schlimmste: Ich wollte ihn nicht unrecht tun und habe so lange gezögert.

Anonymous

Deutschland. 1. Zuhause. 2. Bei der Nachhilfe. 3. Theaterkurs. 4. Auto. – 23.03.2026

1. Ich war 9 und sollte hin und wieder bei den Eltern des damaligen Partners meiner Mutter übernachten, weil sie nachts arbeiten musste. Der „Stiefopa“ fasste mich „im Schlaf“ an, küsste mich. Irgendwann fasste er mich auch tagsüber an. Er war über 70. 2. Ich war 14 und hatte Privatnachhilfe bei einem Freund meiner Mutter. Eines Tages küsste er mich am Hals, trug mich auf die Couch, zog mir die Hose aus und ging zum Oralsex über. Danach war jeder Unterricht so. Er war 36. 3. Mit 17 besuchte ich eine Theatergruppe. Der Lehrer versprach mir Erfolg. Dafür müsste ich seine Muse sein – es war eine 2-jährige Zwangsbeziehung. Er war 68 4. Einer meiner längsten und bis dahin wichtigsten Freunde holte mich vom Konzert ab. Ich hatte an dem Abend was getrunken und bat ihn auf mich aufzupassen. Ich fand es werkwürdig, dass er Alkohol für mich kaufte, denn er selbst trank nie. Er parkte in einer einsamen Straße. Wir wechselten auf den Rücksitz, er wollte Sex und versuchte mich zu überreden. Ich lehnte mehrmals ab. Irgendwann riss er mir die Hose runter und drang in mich ein. Dies wiederholte sich mehrmals in diesem Auto. Er war einer meiner wichtigsten Freunde.

Andrea

Rockenhausen – 23.03.2026

Wurde von 4 Jahren bis kurz vor meiner Schwangerschaft mit 24 Jahren von meinem Vater sexuell missbraucht. Meine Mutter und deren Schwester wussten davon. Habe mich mit Hilfe einer langen Therapie mit vielen guten Menschen zu einer selbstbewussten Frau entwickelt. Heute mit 62 Jahren wünsche ich mir Respekt, Achtung und Wertschätzung für alle Frauen dieser Welt. Überhaupt, lasst uns gemeinsamen für eine bessere Welt eintreten. Es lebe die Freiheit und Emanzipation.

Anonymous

Beim Frauenarzt – 23.03.2026

Ich hatte drei Woche zuvor mein Kind entbunden und war zur Nachkontrolle beim Frauenarzt. Ich fragte den Arzt, was er denkt, wie lange es dauern würde, bis ich wieder GV haben kann, da ich einen Dammriss + Schnitt hatte, und alles immer noch sehr stark wehtat. Er sagte, dass das jetzt schon möglich sei und ich solle meinen Partner doch nicht so lange warten lassen, Männer mögen das nicht. Von einem Frauenarzt hätte ich mehr Empathie erwartet….

Anette

Koblenz – 23.03.2026

Im Bus sitze ich, 19 Jahre, meine Beine behaart (1979). Ein Mitfahrer: „Hoorisch, hoorisch is die Katz!“

Anonymous

location not specified – 23.03.2026

Ich war 12 und wurde im Supermarkt von einem Mann verfolgt. Er hat mir an den Po gefasst. Ich habe versucht ihn abzuhängen und bin schnell zur Kasse gegangen. Doch er hat mich entdeckt und sich hinter mir angestellt. Ich habe den Po zur Kasse gedreht, damit er mich nicht wieder anfasst. Statt dessen hat er mir dann an die Brust gefasst. Ich bin schnell durch Schleichwege nach Hause gefahren. Der Täter wurde nie gefasst.

Anonymous

Schule/ zu Hause – 23.03.2026

Ich war 13 oder 14 als ein Junge, ein jahrgang unter mir, sich von hinten anschlich und mir zwischen die Beine fasste. Eine Freundin zog mich weg und beschimpfte ihn, ich blieb stumm. Wochen später fasste er mir einfach an die brüste, ich schubste seine Hand weg, blieb aber stumm. Wurden die Jungs im Sommer aufdringlicher, war es meine Kleidung, die der anderen Mädchen, Schuld an das Verhalten der Jungs. Wurde im Sport über die Farbe meines bhs unterhalten, sollte ich nichts tragen wo man die Träger sieht, möchte ich nicht das die jungs über meinen po reden, sollte ich keine shorts oder Leggins tragen, wurde mir mit Tennisschläger oder ähnliches auf den po geschlagen, war es doch nur Spaß. Letzes Schuljahr kamen zwei Jungs nach dem Unterricht immer in die Umkleide um uns beim umziehen zu zugucken, die SportlehrerIN wusste es, nichts passierte. Das liegt viele Jahre zurück. Ich denke heute noch dran. Mein Ex hat mich heimlich beim oralsex fotografiert, nur für sich, gefragt hat er nicht, weil er ja wusste das ich nein sage. Ich fühle mich eklig, wenn ich dran denke das er es als wichsvorlage genutzt haben könnte. Auch meine Grenze zum Thema Anal wurde von meinen Mann ignoriert, sein Finger ist einfach ‚ausversehen‘ ins falsche Loch gewandert. Ich hab es ihm geglaubt. Vor 2 Jahren hat er mir die Wahrheit gesagt, wir sind immer noch zusammen, aber analsex will ich nie wieder haben.

Franzi

diverse – 23.03.2026

Teil 2: … an mir wurden sexuelle Handlungen vorgenommen, denen ich nicht zugestimmt habe; ich wurde auf übelste beschimpft; man hat mir Schläge angedroht; man hat mir „geraten“ mich selbst umzubringen; man hat mir jahrelang unterstellt psychisch schwer gestört zu sein; man hat mir den letzten Funken Selbstwert ausgeredet; man wollte mich überreden das Sorgerecht für mein Kind abzugeben. Das alles haben mir Männer aus meinem nahen Umfeld angetan: mein Erzeuger, div. Ex-Partner und auch mein Ex-Ehemann. Erst ein Klinikaufenthalt und eine anschließende ambulante Psychotherapie haben mir die Augen geöffnet und mir geholfen. Das erste Mal in meinem Leben haben Menschen mir geglaubt und es stellte sich heraus, dass nicht ich die „kranke Person“ war, sondern dass ich schwer traumatisiert wurde durch „kranke Menschen“. Heute geht es mir gut. Ich habe viel aufgearbeitet und habe heute einen gesunden Selbstwert. Ich hatte einen männlichen Traumatherapeuten, das wollte ich auch so. Es war gut, um eine korrigierende Erfahrung zu machen. Wir haben in diesem Land ein großes Problem mit Gewalt gegen Frauen, es muss sich dringend etwas ändern.

Franzi

diverse – 23.03.2026

Teil 1: Meine Geschichte begann bereits als kleines Mädchen in meinem Elternhaus. Dort war ich von klein auf mit psychischer, physischer und sexueller Gewalt durch meinen Erzeuger konfrontiert. Diese tat er meiner Mutter, meinen Geschwistern und auch mir an. Ich bin in dadurch in dem Glauben aufgewachsen, dass ich wertlos sei und mir nichts Gutes widerfahren dürfe. Ich war Zeugin schwerster Gewalt und war selbst Opfer schwerster Gewalt. Niemand traute sich, sich gegen ihn zur Wehr zu setzen und meine Mutter schützte uns nicht. Ich wuchs auf in dem Glauben, dass Frauen schwach sind und sich nicht wehren können. Dieser Irrglaube zog sich ganze 33 Jahre durch mein Leben. Ich habe in meinem weiteren Leben weiterhin viel Gewalt erlebt. Vorrangig psychische, finanzielle und sexuelle Gewalt. Fast alle Männer, mit denen ich in meinem weiteren Leben zusammen war, behandelten mich schlecht. Sie waren übergriffig, drohend, einnehmend, gewalttätig, beleidigend und respektlos mir gegenüber. Es sind zu viele Übergriffe gewesen, um sie alle einzeln aufzuzählen. Hier daher nur eine kleine Auswahl der Dinge, die ich erlebt habe: ich wurde ungefragt diverse Male zwischen den Beinen und an der Brust begrapscht; ich wurde zum GV gezwungen; ich wurde erpresst und unter Druck gesetzt, weil ich finanziell von der Person abhängig war; ich wurde beschimpft; meine intimsten Geheimnisse wurden verbreitet; von mir wurden gegen meinen Willen pornographische Fotos und Videos angefertigt; …

Anonymous

location not specified – 23.03.2026

Mir wollte letztens ein Mann erklären, dass es biologisch bedingt sei, dass Männer minderjährige Mädchen sexuell interessant finden.

Anonymous

location not specified – 23.03.2026

Mein Ex meinte tatsächlich WÄHREND unserer Beziehung, dass ich ein paar Meter hinter ihm laufen soll, damit seine Ex mich nicht mit ihm sehen könnte. Bei einer intimen Situation sprach er ungewöhnlich deutlich darüber, dass es mal so richtig um meine Verwöhnung ginge, dass ich auch mal an der Reihe bin.. Eigentlich hätte ich mich da schon darüber wundern sollen, ob er Intimität grundsätzlich sonst als Einbahnstraße sieht. Es stellte sich nicht nur heraus, dass genau an diesem Mal sein Fenster ohne meine Zustimmung so geöffnet war, dass sein Kumpel in der Nachbarwohnung mithören konnte, sondern auch, dass es das einzige Mal blieb, an dem er sich so zeigte bzw auf Gegenseitigkeit bedacht war. Ich schäme mich so darüber, so benutzt worden zu sein.

Anonymous

location not specified – 23.03.2026

In einer Beratungsstelle wollte ich mir Hilfe holen und über die psychische und finanzielle Gewalt durch meinen Ex Partner sprechen. Es hieß dann, wenn ich mich über ihn nicht neutral äußere, dann könnte dies dazu führen, dass das Sorgerecht vom gemeinsamen Kind allein ihm zugesprochen würde.

Anonymous

location not specified – 23.03.2026

Ich bin über eine ruhige Straße gegangen und auf der Nebenstraße fuhr ein Auto mit jungen Männern. Plötzlich hielt der Fahrer mitten auf der Straße und fährt rückwärts bis auf meine Höhe und steuert stark beschleunigt direkt auf mich zu. Er ist knapp hinter mir vorbeigerast.

Quinn (pseudonym)

zu Hause, nähe Düsseldorf – 23.03.2026

2024 schaffte ich es endlich nach ca. 10 Jahren fast Täglichen sexuellen Missbrauchs mich Arbeitskollegen anzuvertrauen die mir daraufhin halfen zu fliehen. Als der Missbrauch anfing war ich ca. 10 Jahre alt. Beim Täter handelt es mich um meinen ‚Stiefvater‘. Als die übergriffe anfingen wusste ich nicht mal, was mir da angetan wird. Es passierte morgens vor der Schule oder nach der Schule, wenn ich als erste zu Hause war. Wehrte ich mich zu stark und heulte zu laut, schlug er mich. Wenn ich nicht aufhörte gab er nach und nahm mich in den Arm. Das führte auf lange Sicht zu ‚Trauma Bonding‘ wie ich spät lernte. Vorher gab ich mir noch selbst die Schuld. Ich trennte seine beiden Persona, Vaterfigur und… naja. Irgendwann wehre ich mich nicht mehr. Mit Manipulation konditionierte er mich hinzu ‚freiwillig‘ nach der Schule etc. zu ihm zu kommen. Tat ich das nicht wurde seine Laune passiv Aggressiv. Wenn er unter Alkohol stand neigte er sogar zu ‚Suicide Baiting‘ um mich zu überreden. Ich war 21 als ich mich meinen Kollegen anvertraute. Wir gingen sofort zur Polizei und erstatteten Anzeige. Danach landete ich erstmals im Frauenhaus. Meine Mutter leugnet es. 2024 hatte ich eine Polizeiliche und ’25 eine Richterliche Vernehmung, in welchen ich detailreich berichten musste. Der Richter versicherte mir es würde zur Anklage (im Landgericht) kommen. Jetzt bin ich 23 und hoffe jeden Tag, dass er seine gerechte Strafe bekommt! Bleibt Stark! Für euch selbst und um anderen Mut zu machen!

Anonymous

location not specified – 23.03.2026

Der erste Mann in den ich verliebt war, da war ich 16 und er 20, hat mir immer erzählt, dass wir noch schauen müssen ob es etwas Festes wird und wollte regelmäßig Sex mit mir. Ich habe mitgemacht, weil ich dachte es sei Liebe. Danach hat er mich häufig abgewertet, mir Fotos von anderen Frauen, sogar Freundinnen von mir gezeigt und gesagt, dass die hübscher seien als ich. Er hat mir zusätzlich eingeredet, dass meine Vulva hässlich sei und mir Fotos von Pornodarstellerinnen gezeigt und erklärt, dass schöne Vulven so und nicht wie meine aussehen sollten. Das ging 4 Jahre. Irgendwann hat er mich einfach überall blockiert, von einem Tag auf den anderen und dann habe ich nie wieder etwas von ihm gehört. Dieser Mann hat mich schwer traumatisiert und ich leider heute, mit Mitte 30 trotz Therapie immer noch unter den Folgen. Für ihn hatte all das keine Konsequenzen. Er ist heute mit einer schönen, erfolgreichen Frau zusammen, die nichts davon weiß, dass er mir und weiteren jungen Frauen derartiges angetan hat.

P

Katholische, ruhige, provinzielle Stadt – 23.03.2026

Ich ging nachts allein durch eine vermeintlich sichere Gegend nach Hause. Hinter mir lief ein Mann, der ein ungutes Gefühl auslöste. Aus Angst, überzureagieren, klingelte ich nicht bei einem Freund und redete mir ein, es sei harmlos. Ich wechselte weder die Straßenseite noch sprach ich ihn an. Plötzlich griff er mich von hinten an, würgte mich und versuchte, mir die Luft abzudrücken. Ich konnte mich befreien und erstattete Anzeige. 1,5 Jahre später wurde der Täter gefasst. Ich erfuhr, dass mehrere Frauen betroffen waren. Im Prozess wollte mein Vater mich unterstützen, war aber emotional so überfordert, dass ich ihn stabilisieren musste. Der Täter wirkte war ein unauffälliger Familienvater. Laut Gutachten wollte er eine „heile“ Familie, sein Hass auf seine Ehefrau kompensierte er daher, indem er sich fremde Frauen als Ersatzopfer suchte. Seine Gewalt eskalierte dabei immer mehr, zuletzt stach er mehrfach auf eine junge Frau ein, die schwer verletzt überlebte.

L*

Studium – 23.03.2026

10 Jahre lang habe ich absolut niemandem erzählt was mir passiert ist. Erst als der Selbsthass, die Depressionen und Suizidgedanken so groß wurden und ich in die Klinik kam, redete ich über das was ich versucht hatte zu vergessen und zu verdrängen: Auf einer Party lernte ich einen Typen kennen, der mir gefiel. Wir haben geflirtet, getrunken und getanzt, uns super verstanden, uns geküsst– dann bin ich mit ihm nach Hause. Als wir durch die Tür kamen, wurde sie hinter mir abgeschlossen…und dann waren dort noch vier andere Männer, seine Freunde. Dann ging alles schnell, ich versuchte mich zu wehren, habe mehrmals nein gesagt, aber die Fünf vergewaltigten mich oral, vaginal, anal…reium, einer nach dem anderen, mehrmals. Ich wurde festgehalten, sie lachten mich aus, ich solle mich nicht so anstellen und ich würde es ja wollen. Ich hatte solche Angst, und irgendwann habe ich mich einfach nicht mehr gewehrt. Habe es über mich ergehen lassen. Erst früh morgens nach vielen Stunden waren sie fertig mit mir und ließen mich gehen. Ich bin nach Hause und beschloss es nie irgendwem zu erzählen. Ich dachte mir, ich sei ja selber Schuld, ich sei betrunken gewesen, habe geflirtet, bin ja mitgegangen. Es würde mir eh niemand glauben und ich habe mich einfach zu sehr geschämt. Manchmal habe ich mir sogar eingebildet, dass das bestimmt nicht passiert sein kann. Heute weiß ich, dass ich nicht Schuld war, dass sie es sind die sich schämen sollten. Nicht ich.

S.

Nähe Stuttgart – 23.03.2026

Ich war 19 und hatte eine Freundschaft plus. Er hat mich bei einem blowjob gefilmt – heimlich. Von der Videoaufnahme habe ich vom Ex-Partner einer guten Freundin erfahren. Er habe ein Video, auf dem ich zu sehen bin, geschickt bekommen. Das Video wurde verbreitet nachdem der Täter sein altes Handy ausgeliehen hatte, auf dem dieses Video noch gespeichert war. Ich konnte nicht fassen was geschehen war, war in Schockstarre und habe mich so, so geschämt dafür. Dieses Gefühl begleitet mich bis heute. Meine gesamtes Sexualleben ist geprägt von Scham. Vor einem Jahr habe ich in der Therapie darüber gesprochen, was mir wirklich schwer fiel. Meine Therapeutin (!) meinte ich, ich könnte das ja auch positiv sehen, dass es ein erotisches Video von mir gibt. Ich bin wirklich froh, dass dies in einer Zeit vor Social Media passiert ist- ich möchte mir nicht ausmalen wo und wie die Aufnahme verbreitet worden wäre. Und dennoch begleitet es mich bis heute.

AB

Arbeit – 23.03.2026

Es ist schon einige Jahre, der Kollege, der unter mir stand bzw. andere Abteilung – zuerst war es das Streifen am Arm, dann das dauerhafte Angaffen & Lachen, dann umarmen und an den Hintern fassen und final obenrum…Das Unwohlsein und Unbehagen muss ich nicht erläutern. Während er den anderen erzählt, dass er einen Verlobungsring kauft. Zu mir dann der Satz: ‚Wenn ich nicht verlobt wäre, dann würde ich dich gerne mal richtig hart in den A*** f*** oder vielleicht doch?!‘ Hab mich geschämt, wusste nicht was zu tun, bis ich nach dem Gespräch mit meinem Partner zum Chef gegangen bin. ‚Ja, da werden wir mit ihm drüber sprechen…‘ Das war es. Keine Konsequenz. Keine Abmahnung. Keine Handlung. Die Unsicherheit und das Ohnmachtsgefühl waren immer Teil.

Lisa

Sauna im Fitnessstudio – 23.03.2026

Mein Freund und ich haben uns leider frisch getrennt und ich dachte ich gehe heute ins Fitnessstudio, um mich etwas besser zu fühlen. Ich habe im Frauenbereich trainiert und dachte danach gehe ich auch noch zur Entspannung in die Damensauna. Mich kostet sowas ehrlicherweise etwas Überwindung. Also nackt zu sein vor anderen. Doch es ist Sonntagabend und es war nicht viel los. Ich betrete die Sauna und sehe eine Frau, die irgendwie auch schon eigenartig auf mein Eintreten reagiert hat. Ich habe mir erstmal nichts weiter gedacht und mein Handtuch abgelegt. Plötzlich hat sie angefangen neben mir zu masturbieren. Ich habe kein Wort rausbekommen und habe einfach nur geschockt nach meinem Handtuch gegriffen und wollte mich so schnell es geht wieder anziehen. Bin noch immer ganz geschockt (ist vor etwa einer Stunde passiert). Ich wusste auch gar nicht wie ich handeln soll und hab dann einfach einen Trainer am Empfang Bescheid gesagt. Der auch geschockt war, aber auch nichts gemacht hat. Ich hatte bis heute geglaubt Damensaunas sind ein Safe Space. Leider fühle ich mich nun echt eklig und bin überfordert, weil ich mich so machtlos gefühlt habe und auch nicht wusste, wie ich richtig reagiere, ob ich sie hätte abpassen und anzeigen sollen. Ich möchte nicht, dass so etwas jemand anderem auch passieren muss. Jedenfalls werde ich diese Sauna vorerst nicht mehr benutzen.

Vanessa

Zuhause/online – 23.03.2026

Heute hab ich diese Geschichte das erste unter Tränen meinem Freund erzählt. Schäme mich so (wobei mein Freund so toll reagiert hat, dass die Scham schon echt nachgelassen hat & das Aussprechen hat auch einfach geholfen). Als ich 12 oder 13 war schrieb ich über msn mit einem Typen, dessen Gesicht ich nie zu Gesicht bekam. Er sagte, seine Kamera würde nicht funktionieren. Also erzählte er mir einfach von sich. Er sei so reich, und hätte ein tolles Haus. Und er würde mich gerne mit seinem Auto abholen und mit mir shoppen gehen. Er versprach mir ziemlich viel. Und einen Bikini würde er mir auch gern kaufen. Also sollte ich meinen anziehen, die Kamera anmachen, und ihm den Bikini zeigen. Ich tat es (und schäme mich sehr dafür). Plötzlich funktionierte seine Kamera doch und ich sah wie jemand seinen Mikropenis berührte und sich einen runterholte. Der Typ mit dem ich schrieb behauptete felsenfest, dass sei nicht seine Kamera und jemand habe sich in den Chat gehackt. Gottseidank glaubte ich ihm nicht und blockierte ihn. Ich hab das erst jetzt mit 31 das erste Mal erzählen können, weil ich mich so schämte.

Vanessa

Hotel-Urlaub in der Türkei – 23.03.2026

Ich war 8 und hatte keine Geschwister, daher war ich alleine im Pool am schwimmen. Mein Vater und seine Frau waren nicht in Sicht, aber auch nicht wirklich weit weg. Es kam ein Mann (vielleicht 30 Jahre alt?), der anfing, mit mir zu spielen. Er nahm mich auf die Schultern, ich tauchte zwischen seinen Beinen durch. Dann merkte ich, dass es mir zu viel wurde, und mein Papa sich sicher fragen würde, wo ich bin. Also sagte ich ihm das und wollte wegschwimmen. Er wollte mich am Fuß festhalten, ich musste den Fuß richtig rausreißen und schnell weglaufen. Ich hab‘s meinem Papa nie erzählt – hab mich schuldig gefühlt.

Lara

Zuhause bei einem Freund – 23.03.2026

Ich war mit 16 auf einer Party bei einem Freund zuhause, die Eltern waren nicht da. Ein Kumpel des Gastgebers ist mir gefolgt, als ich ins Bad gegangen bin, weil ich zur Toilette musste. Ich wollte, dass er geht weil ich nicht vor ihm auf die Toilette wollte. Er hat sich vor mir vor die verschlossene Tür gestellt und gesagt, er würde mich er raus lassen, wenn ich ihm einen blasen würde. Ich hab ihm gesagt, dass er das vergessen kann, daraufhin hat er angefangen mit mir zu verhandeln und mir Zigaretten im Gegenzug angeboten. Daraufhin bin ich sauer geworden und habe lautstark gefordert, dass er mich aus dem Bad lässt. Mittlerweile stand zum Glück meine Freundin vor der Tür, weil sie sich gewundert hatte, wo ich bleibe und hat ihn ebenfalls laut aufgefordert, mich gehen zu lassen, weshalb er das letztendlich auch getan hat. Später habe ich gehört, dass er das ganze auch noch bei einer anderen Person versucht hat und damit wohl leider Erfolg hatte.

A

Kleinstadt – 22.03.2026

ich war mit 16 ganz und völlig verliebt in einen etwas jüngeren bildhübschen jungen. ich habe ihn zu hause besucht und wir haben uns einvernehmlich gestreichelt und geküsst. weil ich lust hatte, habe ich ihm oralverkehr geschenkt. danach war er nett- hat mir aber lang und breit erklärt, dass wir nicht zusammen sein können. das hat mich ziemlich getroffen und habe so geheult, ich war verletzt und dachte, wir seien zumindest auf dem weg, ein paar zu werden. ein paar tage später habe ich in der schule einen zettel in den schoss gelegt bekommen, auf dem eine knieende figur und eine stehende figur zu sehen waren, mit meinem namen und seinem namen. ich war so wütend- er hat damit rumgeprahlt, was wir zusammen hatten und meine klassenkameraden, die ihn vom fussball kannten, haben sich über mich lustig gemacht. ich fand es so hinterhältig. anderen hat er, das habe ich später von meinem ersten freund erfahren, erzählt wir hätten miteinander geschlafen. das hatte dann so eindruck gemacht auf diesen neuen freund, dass er bei meinem ersten mal überhaupt nicht rücksichtsvoll war. seine lügen, haben mir geschadet.

A

Koblenz, Disco – 22.03.2026

mitten im Gewimmel der Menschen, die sich aneinander vorbei drängen, um von einer Tanzfläche zur nächsten zu kommen, hat mir ein Typ im Vorbeigehen zwischen die Beine gegrapscht. Ich habe mich so erschrocken. Dann habe ich mich im Affekt umgedreht und ihm auf den Rücken geboxt mit aller Kraft, die ich hatte. Vielleicht 2-3 Mal. Er hat sich nicht mal umgedreht. Ich habe nie sein Gesicht gesehen. Das Erlebnis verfolgt mich manchmal noch. Einfach so zugegriffen.

Vera

Partyinsel – 22.03.2026

wir waren drei 22/23-jährige Mädels in Partylaune. Wir sind ausgegangen wie alle, haben getrunken, gelacht getanzt, geflirtet- wollten aber nur Lebensfreude haben. im minutentakt wurden wir von typen anglabert, angeglotzt, hey, where are you from, do you wanna kiss, do you wanna fuck? wir mussten quasi ständig „no“ sagen. kaum raum für freie bewegung oder halbwegs normale konversation. ein typ hat mich angestarrt, über mehrere minuten. als ich zur toilette ging, kam er hinterher. und hat ständig gesagt, you want to fuck, you want to fuck now und ist immer näher dabei gekommen. angefasst hat er mich nicht- aber es war so ekelhaft und agressiv, dass ich angst hatte. der ganze abend hat sich angefühlt als wären wir freiwild, wo man nur zugreifen muss.

Carla

Frankfurt – 22.03.2026

Als ich 12 war, lief ich tagsüber in der U-Bahn Station. Ich trug eine Jeans und ein T-Shirt. Ein älterer Junge kam mir entgegen gerannt und griff mir volle Kanne an die Brust und rannte weiter. Als ich mit 15 mit meiner Freundin nachmittags Romeo und Julia im Kino anschaute, kam ein 30j. Mann, er überredete uns, dass er sich zwischen uns setzen darf. Das restliche Kino war leer. Als es dunkel wurde, fing er an zu fummeln. Ich kauerte mich ganz an den Rand und traute mich nicht aufzustehen. Mein bester Freund hat ‚aus Spaß‘ am PC meinen Kopf von einem Foto ausgeschnitten und auf einen nackten Körper (explizite Pose) retuschiert. Er hat es ausgedruckt und in der Klasse rumgezeigt. Ich war 15. Er hat das ganz offen gemacht und ich sollte mich nicht so anstellen und mitlachen, weil das doch alles voll lustig ist. Da es alle lustig fanden, dachte ich, meine Gefühle seien falsch und habe niemand Erwachsenen davon erzählt. Als ich 17 war, hatte ich mit meiner Mutter und meinem kleinen Bruder eine Autopanne. Der Typ an der Tankstelle, der helfen wollte, machte mir gegenüber anzügliche Witze. Später im Auto schimpfte meine Mutter mit mir, weil ich mich gewehrt hatte und man in solchen Situationen mal aushalten müsse. Als ich (erwachsen) den Hausmeister an unserer Schule fragte, ob er eine Bohrmaschine hätte und mir helfen könne, etwas im Klassenraum an die Wand zu dübeln, grinste er, wackelte mit der Hüfte und sagte: „Ich kann dir auch noch mit meinem anderen Bohrer helfen!“

Wiebke

erste eigene Wohnung – 22.03.2026

Mein Exfreund gab in unserer Kennenlernen-Phase vor an Krebs erkrankt zu sein und das war nicht mal seine krankeste Tat. Ich bin gerade aus meinem gewaltvollen Elternhaus in meine erste eigene Wohnung gezogen, ich war erst 17, und nahm ihn bei mir auf weil. Er konsumierte viele Drogen und ich bezahlte eigentlich seinen kompletten Lebensunterhalt mit meinem Nebenjob, Kinder- und Halbwaisengeld. Irgendwann fing er an mir monatelang nüchtern und auch wenn ich unter Einfluss von psychedelischen Substanzen stand, einzureden dass ich von einem Dämon besessen bin. Er brachte mich mal wegen einer Krankheit zu seinem Hausarzt und behauptete später, dieser hätte im nachhinein nochmal mit ihm über mich gesprochen und den Verdacht bestätigt, dass ich von einer bösen zweiten Persönlichkeit eingenommen wurde. Über die folgenden Monate redete er mir ein dass nur er mich davon heilen kann und nutze das dauerhaft um mich zu gaslighten „du hast nicht mitbekommen was wir besprochen haben/was du gesagt hast/ was ich gesagt habe weil der Dämon gerade vorne war“ ich war komplett verängstigt und verstört. In Streits hat er mich geschlagen, mich auf dem Bett fixiert, mir das Kissen aufs Gesicht gedrückt wenn ich geschrien habe. Vor unseren Freunden hat er es geschafft mich als die Böse darzustellen und hat bei meinen Wunden und blauen Flecken die er mir zugefügt hat behauptet, ich hätte mir das selbst angetan.

Wiebke

Beim Shoppen – 22.03.2026

Als ich in einem Secondhand Shop ein paar Klamotten anprobieren wollte, habe ich beim Umziehen in der Umkleide gesehen, dass die „Wand“ zwischen der angrenzenden Kabine nicht ganz abschließt, es gab einen 5-10 cm großen Spalt, da ich nicht sehr schambehaftet bei sowas bin mache ich mir eigentlich keine Sorgen darum, dass mich jemand in Unterwäsche sehen könnte. In der Nebenkabine war jedoch ein Mann der mich durch den Spalt beim Umziehen anglotzte und sich dabei laut schnaufend selbst befriedigte. Als ich das bemerkt habe, habe ich mich schnell angezogen und bin aus dem Laden gerannt. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich nicht zum Personal gegangen bin oder selbst die Polizei gerufen habe um andere Kundinnen zu schützen.

Wiebke

Zuhause – 22.03.2026

Als Kind wurde ich regelmäßig von meinem Vater mit dem Gürtel ausgepeitscht oder mit der Hand mehrfach ins Gesicht und gegen den Kopf geschlagen, obwohl ich noch um den Tod meiner Mutter trauerte. Er hat seine neue Freundin regelmäßig Nachts verprügelt bis sie Ohnmächtig wurde, einmal hat er sie ins Gästeklo eingesperrt. Weil ich so Angst hatte ins Kinderheim zu müssen habe ich meine ganze Kindheit versucht ihn bei solchen Ausrastern zu beruhigen, festzuhalten, mich dazwischenzustellen und bei der Frau erste Hilfe zu leisten und ihre weinende ängstliche Tochter zu trösten, obwohl ich selbst erst 6 Jahre alt war und Angst hatte.

Anonymous

location not specified – 22.03.2026

Am örtlichen Spielplatz in meiner Kindheit war immer so ein Mann, der zwischen den umliegenden Büschen hindurch uns zugeguckt hatte. Was mich im nachhinein verstört: ich und meine Freundinnen hatten immer ein ungutes Gefühl, aber überhaupt kein Gefühl dazu, dass man diesen Mann auch wegjagen darf als Kind. Es war so drin, dass man bloß nichts anspricht. Unser Geschichtslehrer gab den Mädchen in der Klasse deutlich schlechtere Noten als den Jungs. Seine Begründung war, dass Mädchen zu emotional sind, um Geschichte zu verstehen und nicht logisch argumentieren können. Ich frage mich, ob er bis heute so denkt oder es ihm auch logisch ist, dass seine eigene emotionale Gesundheit wichtig ist. Damals war es noch so, dass er den Schüler*Innen empfahl, trotz Krankheit/ Erbrechen sich zur Schule und zum Test zu überwinden.

Anonymous

location not specified – 22.03.2026

Ich bin zum Arzt gegangen und beschrieb starke, wehenartige Krämpfe im Brustkorb mit Wegbleiben der Luft. Er meinte, dass liegt daran, dass Frauen eher Salat essen und schickte mich mit der Diagnose „Blähungen“ nach Hause.

Anonymous

location not specified – 22.03.2026

In meiner Ex Beziehung mit gemeinsamen Kind war mir die Dynamik erst nach der Trennung deutlicher aufgefallen. Mein Ex sprach direkt mit meinen Freundeskreis und sprach von einer psychischen Störung von mir, wodurch er mich isolierte. Er meinte , ich wäre dann Schuld, wenn das gemeinsame Kind leider und er schon dafür sorgen würde, dass ich vor Gericht als verrückt dastehe. Obwohl das Kind bis dahin deutlich überwiegend von mir betreut wurde und noch vor ihm fremdelte, zwang er über Nacht das Wechselmodell ein. Dazu nutzte er u.a. emotionale Gewalt und die Androhung, dass das Kind mich dann nicht mehr sehen würde bzw zu mir kommen. Bei ihm wurde das Kind allerdings eine Zeitlang vernachlässigt durch schreien lassen beim Einschlafen und in der Nacht und dem Unterlassen von Waschen und Kämmen. Sprach ich dies an, würde dem Kind erklärt, dass Mama das nur sagt, weil sie das Kind nicht wirklich lieb hat.Absprachen zu Regelungen und Terminen wurden nicht nur nicht eingehalten, es hieß, ich sei verrückt, dass ich mir diese Absprachen einbilde oder ausdenke. In seiner Küche stapelten sich leere Weinflaschen. Durch fehlende Mitwirkung bei den Ämtern blieben für mich Zahlungen ( während meinem Studium) aus, sodass ich um meine Wohnung bangte. Als das Amt die Forderung stellte, Unterhalt zu prüfen, wurde wieder dem Kind erzählt, dass man wegen Mama jetzt nicht mehr das Haus bezahlen könnte. In der Beziehung wurde er mit Ton und Wortwahl ausfällig, wenn ihm der Sex nicht genügte.

Anonymous

Zuhause – 22.03.2026

Dies ist mein zweiter Eintrag. Der erste widmete sich meinem Opa, der mich wiederholt missbrauchte, z.T. unter Betäubung. Ein Arzt, der mich nach einem der Vorfälle wieder zunähte, missbrauchte mich ebenso. Er gab vor, dass er mit seinen Fingern prüfen muss, ob bei mir die Erregung schon funktioniert wie bei einer Frau ( ich war 5) Heute erzähle ich davon, dass ich noch keine Beziehungsdynamik mit einem Mann erlebt habe, die nicht missbräuchlich verlaufen ist. Ein weiteres Familienmitglied spielte mit mir den „Vertrauenstest“. Nur wer richtig stark darin ist, würde es schaffen, still liegen zu bleiben (auf dem Bauch mit Hose runter). Er führte dann Spielzeugwaffen in mich ein und bat mich, niemanden etwas zu erzählen. Ein zeitweiliges StiefFamilienmitglied versuchte immer dann sich Zugang ins Bad zu verschaffen, wenn ich gerade nackt war, obwohl ich zuvor immer ankündigte, dass ich jetzt duschen gehe.mein erster Freund fragte regelmäßig immerwieder, ob ich ihn nicht doch intim anfassen würde, obwohl ich es verneinte. Er fing einmal an zu weinen nach dem nein. In einer späteren Beziehung erlebte ich auch den Versuch mich zu ungeschützten Sex zu überreden.Mit schärferen Tonfall meinte er ein anderes Mal, als ich keine Lust mehr hatte, dass ich nur meine Macht ausnutzen würde. Selbst überhörte er beim Sex „Stop“ und wegdrücken, wenn es unangenehm wurde. Sprach ich an, dass mir die Achtsamkeit fehlte, bat er sich aus, nicht darüber zu sprechen. Darauf hin blockierte ich ihn.

Anna

Busfahrt in Spanien – 22.03.2026

Ich war 14 und mit meinen Eltern und meinem Bruder im Urlaub. Wir waren in Spanien und sind mit einem vollen, öffentlichen Bus gefahren. Wir quetschten uns zu dritt auf einen Doppelsitz. Ich sass am Gang und hielt mich an der Stange fest. Die Fahrt war ruckelig und etwas stiess immer wieder gegen meine Hand. Ich habe mir erst nichts gedacht, irgendwann guckte ich hin, weil das Stoßen zunahm und sah, dass ein älterer Mann dicht neben mir stand und immer wieder mit seinem steifen Glied in der Hose absichtlich gegen meine Hand stieß. Ich war geschockt und traute mich nicht direkt, etwas zu machen. Irgendwann nahm ich sie zwischen 2 Stößen doch weg und drückte sie gegen den Sitz vor mir, um mich festzuhalten. Er stieg aus. Ich habe es nie erzählt, aber auch nie vergessen. Ich fühlte mich benutzt und lautlos.

Anonym

Zu Hause – 22.03.2026

Meine Erzeuger haben mich ab dem Babyalter vergewaltigt, verkauft und für Kinderpornografie genutzt. Sie haben mich in einen entsprechenden Ring mit vielen andern Tätern und Opfern gebracht. das ging 21 Jahre und ha viele Versuche des Ausbrechens gebraucht. Später hat mein Ex das genutzt um mich zu erpressen und zu vergewaltigen.

Sonja

Zuhause im Jugendzimmer – 22.03.2026

Ich hatte hier schon eine andere Story niedergeschrieben, weil ich dachte sie wäre das Schlimmste was ich berichten kann. Dann ist mir aus dem Nichts plötzlich diese Situation eingefallen: ich war grade 16, er 21 und wir haben angebandelt. Es war sehr deutlich, dass er bald Sex wollte. Er kam zu mir heim, gingen in mein Zimmer und dann ging es eigentlich direkt auch schon los. Ich habe mich erst etwas gesträubt, weil ich mich in der Situation (Eltern draußen im Wohnzimmer, wir kannten uns erst kurz, die Vibes waren einfach off) nicht wohl gefühlt habe, aber er hat so gedrängt und einfach losgelegt, dass ich irgendwie nachgegeben habe. Ich lag nur da und hab es über mich ergehen lassen. Danach habe ich den Kontakt abgebrochen und mich so schmutzig gefühlt. Das ist über 16 Jahre her und erst jetzt wird mir bewusst wie schwierig diese Situation eigentlich wirklich war und was daran alles nicht okay war. Damals habe ich es einfach akzeptiert. Das würde ich heute nicht mehr so zulassen.

Hannah

Frankfurt: erst Disko, dann zu Hause – 22.03.2026

Ich ging mit meinem damaligen Freund in die Disko. Ich kannte niemanden, außer ihn. Ich unterhielt mich mit anderen Personen/auch Männern. Mein Freund ignorierte mich, stellte mich nicht vor, feierte mit anderen Personen und konsumierte Drogen. Nach einer Weile flüstert er mir drohend ins Ohr. „Ich sehe alles“ – und ich solle mich zusammenreißen. Meine Augen würden ‚flirten‘ und das gehöre sich nicht. Zu Hause bekam ich wortwörtlich die ‚Bestrafung‘. Er begann ungewöhnlich hart, enthemmt und dominierend mit sexuellen Handlungen. Von Würgen über Schlagen bis hin zu Oralsex, bei dem ich heulend versuchte mich von ihm zu entfernen. Nach seinem Ablassen von mir, reagierte er auf meine Tränen und meinen Schock mit: „Ok, so now I am the bad guy‘ ‚Das hätte ich davon, wenn ich mich im Gespräch mit anderen Männern nicht kontrollieren könne.‘ Es folgten Monate von psychischer Gewalt, Gaslighting, Erniedrigung und der Tatsache, dass er sich immer erlaubte noch eine zweite Frau neben mir zu haben. Das Schlimme im Nachhinein: ich habe diese Nacht erst nach 2 Jahren als ‚sexuellen Übergriff‘ sehen und benennen können. Ich habe es nicht erkennen können oder nicht erkennen wollen. Zu dem Zeitpunkt war ich mir ganz sicher, dass ich das Problem bin. Ich wollte von ihm geliebt werden. Und das ist auch egal. Das was passiert ist, ist nicht ok! Jetzt bin ich glücklich, dass ich von ihm weg bin und sehr bewusst darüber, welchen Preis ich nicht bereit bin zu zahlen, um geliebt zu werden.

Anonymous

location not specified – 22.03.2026

Mein Erzeuger und Freunde von ihm haben mir schon sehr früh sexualisierte Gewalt angetan. Er bot mich unzähligen Männern an, die dann mit mir machen konnten, was sie wollten. Es wurden unzählige Videoaufnahmen von Vergewaltigungen und Folter gemacht.

Katharina

„Zuhause“, in meinem Kinderzimmer, in seinem Kinderzimmer und an vielen anderen Orten, an denen ich und leider auch er, aufgewachsen bin, in Deutschland – 22.03.2026

Als erstes Kind meiner Mutter, kam er knapp zwei Jahre, als ToPi zur Welt, mein Vater sollte ihn adoptieren. Ich war das Wunschkind, schon viel zu früh mit ihm alleine gelassen, nachdem meine Eltern getrennt waren. Ich war 8 oder 9 als es anfing, wusste immer, dass es falsch war. Erzähl durfte ich es nie, es drohten Schläge. Die bekam ich von ihm oft und manchmal von meiner Mutter. Und wenn sie ihn wieder schlug, schlug er später mich. Bald fing ich an, mich auch selbst zu berühren, was völlig normal ist. Als er mich mit der E-Zahnbürste erwischte, wusste es schnell die ganze Schule. Was er ausgelassen hat, war, dass er das machte, was die Zahnbürste machte. Es ging immer mehr in diese Richtung, irgendwann wollte er sich auf meinen Rücken ergießen… es ist bis heute für mich die schlimmste Erniedrigung meines Lebens. Während ich Zuhause geschlagen, missbraucht und bedroht wurde, war die Schule der einzig sichere Ort. Ich beneidete Heimkinder, verletze mich selber und überlegte, wie ich irgendwann Rache nehmen könne. Ja, ich habe „mitgemacht“, weil ich keine Wahl hatte. Ja, ich habe dabei Erregung empfunden, weil ich keine Maschine bin. Ja, ich wäre fast selber zur Täterin geworden, weil ich ständig unter Druck stand. Vorbei wer hat es erst, als ich kurz nach meinem 21. Geburtstag endlich auszog. Heute bin ich 43, bin schwerbehindert und werde wahrscheinlich nie wieder regulär arbeiten können. Aber ich weiß, dass ich nichts falsch gemacht habe. An keinem einzigen Tag.

K.

Straßenbahn – 22.03.2026

Ich war 18 und mit meinem Lateinkurs auf Kursfahrt in Rom. Wir waren viel zu Fuß, aber auch mit Bussen und Bahnen unterwegs. Bei einer Fahrt in der Straßenbahn standen wir dicht gedrängt, als ein mir unbekannter Mann sich von hinten an mich drängte und sein erigiertes Glied an meinem Po rieb (er und ich angezogen). Ich konnte das erst gar nicht einordnen, aber ekelte mich total, konnte mich aufgrund der Enge nicht wegbewegen und habe auch nichts gesagt, da ich kein Italienisch spreche. Außerdem hatte ich in dem Moment sehr große Angst. Als wir die Bahn am geplanten Ausstieg endlich verließen, war ich einfach nur erleichtert, dass das endete. Dass so etwas kein Einzelfall ist und man das als Frotteurismus bezeichnet, habe ich erst viel später erfahren. Ich habe davon nie jemandem erzählt. Das ist jetzt gut 30 Jahre her.

Anit*

Zuhause und Überall – 22.03.2026

Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen – nach außen hin in einer gutbürgerlichen, scheinbar heilen Familie. Fassade und Umfeld zutiefst toxisch.Schon in der Grundschule hatte ich große Schwierigkeiten. Heute weiß ich, dass der Missbrauch durch meinen Erzeuger vermutlich bereits damals begonnen hat. Meine Mutter und die Verwandtschaft wollten nichts sehen.In der Pubertät wurde ich erneut verletzt – ältere Jungen nutzten mich aus und erpressten mich über Jahre. Meine Mutter war nie für mich da,floh aus ihrer Ehe,hat mich nicht beschützt.Suchte die Schuld bei mir,hielt mich für „nicht normal“. Später konnte ich mich wehren. Der Missbrauch hörte auf – aber Schuld und Scham blieben.Alkohol wurde für eine Zeit lang mein Weg, mich „wegzubeamen“, um überhaupt weiterzumachen. Viele haben es gewusst haben – in der Schule, in der Verwandtschaft – ALLE.Ein blöder Spruch, ein Blick, eine Bemerkung – und mein ganzer Körper geht in Alarm Bereitschaft. Die alte Angst, die sofort wieder da ist.Übergriffe. Die Angst, dass jemand meine Grenzen nicht respektiert.Mein Wunsch ist es, entspannt frei und unbeschwert zu sein!Danke euch für das Kollektiv! Wir sind laut!!!

Anonymous

Sauna – 22.03.2026

Ich war mit zwei Freundinnen in einer Therme, bei der im gesamten Bereich FKK ist. Ein etwa gleichaltriger Mann hat uns länger „unauffällig“ verfolgt und war immer dort wo wir waren. Als wir in einer Sauna saßen kam er kurz danach auch rein, meine Freundinnen gingen vor mir raus und als sie weg waren fing er an mich anzuschauen und sich selbst zu befriedigen. Ich habe es erst versucht zu ignorieren und wegzuschauen, dann habe ich ihn angestarrt in der Hoffnung er hört auf. Als andere Personen die Sauna betraten legte er sich ein Handtuch über seinen Intimbereich, machte aber trotzdem weiter. Ich hab die Sauna verlassen ohne etwas zu sagen und ärgere mich bis heute, niemandem vom Personal davon erzählt zu haben.

B

location not specified – 22.03.2026

Ich habe jahrelang emotionale Gewalt erfahren von narzisstischen Männern und wusste so lange nicht, was (mit mir) nicht stimmt. In engsten Beziehungen, u.a. Ex-Freund 6.5 Jahre, Chef 3.5 Jahre, Coach 1 Jahr, Date für ein paar Monate und auch von meinem Vater. Ich habe viel innere Arbeit und Therapie gemacht, aber träume immer noch von der Dynamik, auch wenn die Trennung vom Ex-Freund 10 Jahre zurück liegt. Ich wurde klein gehalten, manipuliert, lächerlich gemacht, nicht ernst genommen, ignoriert, ausgenutzt, schlecht behandelt, beschimpft, unter Druck gesetzt, belogen, bedroht, vor anderen erniedrigt… und ich wollte geliebt und gesehen werden, einem Ideal entsprechen, durch Leistung anerkannt werden und mich sicher fühlen. Diese Diskrepanz ist kaum auszuhalten und diese Form der Gewalt ist schwer zu erkennen. Bis heute fällt es mir schwer sichtbar zu sein, Männern in meinem Leben zu vertrauen, weil ich unsichtbare Gewalt erfahren habe und mich zu verstecken die sicherste Form war.

Anonym

Salzburg, AT – 22.03.2026

Ich hatte mal etwas mit einem Typen am Laufen & stand total auf ihn. Für ihn war das eher eine lockere Sache & er drängte sehr schnell zum Sex. Obwohl ich mich nicht sehr wohl dabei fühlte ließ ich es irgendwann zu. Er tat so als würde er ein Kondom benutzen, hat es aber wohl heimlich doch mittendrin abgestreift. Als ich es bemerkte stand ich komplett unter Schock. Ich sprach ihn darauf an, ernsthaft leid tat es ihm nicht. Ich musste die Pille danach nehmen & fühlte mich extrem benutzt, ekelhaft & schmutzig.

Gesa

Zuhause und beruflich… überall ausgeliefert – 22.03.2026

Wow das hier kostet Mut. Ihr anderen seid ein Vorbild, daher klappt es vermutlich heute die endlich loszuwerden. Als kleines Mädchen wurde ich von dem Partner meiner Tante missbraucht. Ich sollte immer wieder hinfahren und dort Zeit verbringen. Aus einem unerklärlichen Schuldgefühl heraus habe ich meinen Eltern nie etwas gesagt. Erst als ich erwachsen war. Meine Tante weiß es bis heute nicht. Er ist verstorben und sie an Krebs erkrankt. Weil ich Psychoonkologin bin, soll ich mich nun um meine Tante kümmern- meiner Mutter zu Liebe. Es fühlt sich alles geheuchelt und einfach falsch an. Und obwohl es mir kognitiv absolut klar ist, dass hier NEIN gesagt werden muss, sind unterschiedliche Gefühle so viel stärker. Auch meine Mutter spielt dabei eine große, ungesunde Rolle. Natürlich hatte ich kein gesundes Männerbild und bin an den ein oder anderen Menschen geraten, der sich nicht gut ausgewirkt hat. Aber diese Schleife konnte ich durchbrechen. Dennoch ist mein Bindungsempfinden einfach angeknackst. Man kennt es. Ein weiteres Beispiel passiert mir in der Arbeit: beim Mittagessen sitzt mir ein Oberarzt gegenüber und bekommt mit, wie ich mit einem anderen Chefarzt über das Fitnessstudio in der Stadt und wir uns dort öfter über den Weg laufen. Als er weg war, fragte mich der OA süffisant lächelnd ob ich den CA von seinem Schreibtisch aus kennen würde. I.d.M. war ich so perplex und auch das Ausmaß war mir nicht bewusst. Und das war nur ein Bruchteil der Geschichte. Sowas ist Alltag.

AnonymM

Hausparty – 22.03.2026

Alles dreht sich und mir ist kotzübel…. Ich höre lachen und sehe ein Handy, das mich filmt. Alle lachen, alle starren. Ich sitze auf dem Boden in einem Badezimmer… er hat ihn in einen Fruchtzwerg getaucht und ich lecke es ab, mach es oral. Alle lachen, alle starren. Jahre später sitze ich beim Arzt, ich höre seine Stimme. Er hat die ArztPraxis seines Vaters übernommen. Mir wird schwindelig. Mein erster Gedanke: Ich schäme mich, habe zugenommen, bin in die Jahre gekommen. Ich würde so gerne laut schreien… aber die Kehle ist zu. Es gibt so viele Situationen, in denen ich am Ende immer mitgemacht habe. Ich wollte so unendlich gerne geliebt werden. Geliebt wurde ich nie… Ich war am Ende immer die „Schlampe“, mit der man auf keinen Fall eine Beziehung führt. Der eine spritzt mir ungefragt ins Gesicht, der andere würgt mich ohne Vorwarnung, er findet es geil. Hände zwischen meinen Beinen und ich kann mich nicht wehren. Heute habe ich einen Ehemann der mich liebt, Sexualität lebe ich allerdings garnicht mehr aus. Beides zusammen kriegt mein System nicht überein.

Eveline

Deutschland – 22.03.2026

Mein Vater „betrog“ meine Mutter bereits als ich in ihrem Bauch war. Mit der Babysitterin meiner 3jährigen Schwester und seiner Klavierschülerin. Er war 36, sie 18. Als Kind hatte ich Angst vor ihm er schrie und schlug dann und wann mal. Er trat meine Zimmertür ein wenn ich weg lief. Nicht ständig aber oft genug. Mit 17 lernte ich meinen „Freund“ kennen. Er begann auch mich mies zu behandeln, bis dahin dass er mich schlug, Glastische zerschlug, mich betrog, weil ich nicht oft genug mit ihm schlief, was ich ja schließlich hätte tun sollen wenn ich ihn wirklich liebe. Auch ihn oral befriedigen sollte ich, was ich unter Tränen tat. Er sah das. Heute denke ich er hat mich vergewaxxigte. Damals konnte ich das nicht sehen. Ich probierte mehrfach mich zu trennen. Aber war auch durch die Beziehung isoliert. Durfte meine Freundinnen nicht mehr umarmen weil er sonst ja eifersüchtig war. Das alles ging nur, weil mein „Vater“ mich auf sowas „vorbereitet“ hat. Es waren noch so viel mehr Sachen, aber am Ende ging ich und kehrte nie zurück. Hab mit Therapie geschafft es zu verarbeiten. Wütend bin ich immer noch nach über 25 Jahren die es her ist und will es bleiben. Jetzt lebe ich mit einem sehr respektvollen Menschen zusammen. Ja, so wars.

Anonym

Bei einer Freundin zuhause – 22.03.2026

Ich war 9 oder 10 Jahre alt als sich der Bruder meiner damaligen Freundin auf mich gelegt und mich festgehalten hat Seine Hose war heruntergezogen und ich musste seinen ekligen Schwanz sehen Das ging alles so schnell, ich war komplett geschockt und wie erstarrt Zum Glück ist meine Freundin ins Zimmer gekommen und hat ihn von mir runter geschubbst

Nicole

Freibad – 22.03.2026

Als ich so 11 Jahre alt war und gut schwimmen konnte durfte ich alleine uns Freibad mit Freunden gehen Den Sommer über war ich fast jeden Tag nach der Schule dort. An einem Tag hatte keiner meiner Freunde Zeit und ich beschloss alleine zu gehen. In dem Alter schließt man ja schnell Bekanntschaften und so schloss ich mich einer Gruppe Jungs an, die ca 2-3 Jahre älter als ich waren. Wir gingen rutschen, sprangen vom Springturn und tunkten uns gegenseitig. Eben Dinge die man so macht. Einer der Jungs hing die ganze Zeit an mir. Bis dahin nichts beunruhigendes. Als aber seine Kumpels kurz zum Kiosk sind und wir im Nichtschwimmerbereich umher tobten griff er mir unvermittelt in meine Badehose, ohne Vorwarnung. Ich schrie und schlug ihn so stark dass er irgendwann von mir ablies. Ich verließ direkt danach das Bad. Einige Tage später war ich mit meiner Familie dort und stand am Babybecken um meinem kleinen Cousin im Becken zu beobachten als sich von hinten zwei Hände um meinen Hals legten und mit aller Kraft zudrückten. Ich hatte Todesangst und bekam keine Luft. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat meine Mutter dies bemerkt und ist schreiend auf uns zu gerannt. Ich drehte mich um und es war derselbe Junge der mir Tage vorher ins Höschen gefasst hatte. Ich weiß nicht mehr genau was danach passierte. Nur das keine Polizei oder ähnliches kam. Die Würgemale hatte ich zwei Wochen lang und jahrelang ging ich nicht mehr ins Freibad.

Jan

Auf einer Hochzeit – 22.03.2026

Mal eine männliche Perspektive. Ich habe vor ein paar Jahren auf einer Hochzeit fotografiert und beim Essen nach der Trauung war ein älterer Herr (mindestens Ü60) der Catering-Chef. Er machte ständig eklige Bemerkungen zu meinem Aussehen (ich trugt enge Anzughose und Sakko, wie alle), während ich Fotos machte, war sehr unangenehm zu mir, meinte mir ständig ungefragt und wiederholt Kommentare geben zu müssen und lief mir auf dem Event hinterher. Für mich war klar, dass ich den nie wieder sehe nach dem Job, aber mir taten die anderen jungen Männer leid, die mit ihm dort im Catering gearbeitet haben und ihm ständig ausgesetzt waren.

Sarah

Am Elbstrand in Jork – 22.03.2026

Ich war 16 Jahre alt und mit meinen Freundinnen am Strand. Als wir aus dem Wasser kamen und ich meinen Bikini wechselte, merkte ich, dass ein älterer Mann im Gebüsch saß und Fotos machte. Ich erstarrte erstmal und versuche es zu ignorieren. Er machte weiter Fotos, wie ich im Bikini am Strand lag. Wir beschlossen schnell mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren. Er verfolgte mich auf dem Fahrrad und fuhr von hinten dicht an mich ran. Dabei flüsterte er mir ins Ohr, dass er meine „hübsche Muschi“ fotografiert hat. Er fuhr an mir und meinen Freundinnen vorbei und war weg. Ich hatte wahnsinnig Angst und war erstarrte. Ich wollte mir auch nichts anmerken lassen und brachte meine Freundinnen zum Bus. Als ich alleine war, tauchte er auf einmal wieder mit dem Fahrrad hinter mir auf. Er sagte ich hätte eine schöne Scheide und er wolle gerne Fotos von mir bei sich machen. Ich schrie laut, sodass er zum Glück wegfuhr. Meine Mutter brachte mich zur Polizei und ich habe ihn angezeigt. In meiner Tasche fand ich einen Zettel, wo sein Name und Handynr. draufstand. Ich stimmte zu, dass über dieser Vorfall anonym in der Zeitung berichtet werden darf. Daraufhin meldeten sich viele Mädchen und Frauen bei der Polizei, die ebenfalls am Strand von dem Mann fotografiert wurden. Der Mann wurde verurteilt (500€ Strafe) und die Fotos von mir im Bikini durfte er behalten. Dem Mann bin ich immer mal wieder begegnet und jedes Mal sagte er andere schlimme Dinge. Erst als ich wegzog, hörte es auf.

Anonym

Tirol – 21.03.2026

Ich war 12, 13, 14. Er war vermutlich über 40. Schulbusfahrer. Sein Sohn ging mit mir in die Volksschule. Wir wohnen abgelegen, deshalb werden meine Geschwister in diesem Kleinbus heimgefahren. Unser Haus ist das letzte auf der Route. Ich komme aus der anderen Fahrtrichtung. Steige aus dem großen Postbus aus. Gehe die Bundesstraße entlang so schnell ich kann. Weil ich weiß, dass er zur selben Zeit meine Geschwister heimbringt. Wenn ich schnell genug bin, bin ich zu Hause, bevor er mich „freundlicherweise“ den letzten Kilometer mitnehmen kann. Bevor er die Möglichkeit bekommt, mich „zu kitzeln“. Mich dabei an meinen kaum vorhandenen Brüsten zu berühren. Einmal trägt er so kurze Jeansshorts, dass er dabei an seinem Schwanz rumspielen kann. Als er auffliegt, weil er dasselbe mit meiner kleinen Schwester macht, gibt es ein Treffen. Die Schuldirektoren der Volksschule und Hauptschule, der Pfarrer, der Bürgermeister, ein paar Lehrer, meine Eltern und ich. Was denn passiert sei. Wie man damit umgehen soll. „Man muss dabei auch an seine Kinder denken.“ … Also fährt zukünftig seine Frau den Schulbus. Das wars. Das ist die Konsequenz. Ein paar Jahre später kandidiert er auf der Liste dieses Bürgermeisters. Drecksäcke! Wie können sie nur?! Und ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte. Wenn ich könnte, würde ich ihn heute anzeigen. Leider ist es dafür zu spät. Das ist die Geschichte, die ich erzähle, wenn mich jemand fragt, warum ich immer auf der Seite der Frau bin.

Marie

Club – 21.03.2026

Mit 17 war ich auf Abireise in Cala Ratjada. Ich habe ausgelassen getanzt, auch mit einem Typen den ich ganz süß fand. Nach nur einem Song, ohne ein Wort miteinander gesprochen zu haben, hat er mir plötzlich aus dem nichts die Hand in meine Unterhose gesteckt und angefangen mich zu fingern. Ich war zu dem Zeitpunkt noch Jungfrau und habe mich schrecklich erschreckt. Ich bin dann weggerannt und habe den ganzen Weg bis zum Hotel geweint.

M.B.

zu Hause – 21.03.2026

Als ich ein junges vorpubertierendes Mädchen war, war ich nach der Schule nachmittags oft eine kleine Zeit lang allein zuhause. Einmal klingelte es an der Wohnungstür und ich machte die Tür offenherzig auf, da ich damals nicht wusste, was es alles Schlimmes in der Welt gibt. Ein Mann mittleren Alters stand vor der Tür und erklärte, dass er jemand von der Firma sei, die meinen Eltern immer Wein an die Haustür liefert. Er fragte, ob meine Eltern zuhause seien – ich verneinte. Statt zu gehen verwickelte er mich in ein Gespräch darüber, wie hübsch ich sei und wie schlank. Ich hatte damals kein gutes Selbstwertgefühl und sagte „Naja weiß nicht.“. Er meinte, dass ich nicht viel wiegen kann und kam 2 Schritte in die Wohnung unaufgefordert, fasste mich an die Hüfte und hob mich hoch. Er sagte, dass ich sehr leicht bin. Mein inneres Bauchgefühl ließ mich darauf hin sagen, dass meine Mutter jeden Moment nach Hause kommen müsste. Da ließ er mich los, meinte, dass er keine Zeit hätte zu warten, und ging wieder. Später erzählte ich meiner Mutter, dass jemand von der Weinfirma da war. Sie sagte, dass könne gar nicht sein, weil die sich immer anmelden (Termin) und sie nichts bestellt hatten. Heute weiß ich, was hätte alles passieren können, da dies eine Grenzüberschreitung eines Erwachsenen gegenüber einem jungen Mädchen war. Wenn ich heutzutage den Namen der Firma lese, wird mir immer noch komisch im Magen.

Christina

Kornwestheim – 21.03.2026

Als ich 6 Jahre alt war, Spielte ich mit meiner Freundin (8 oder 9) im Park, schräg hinter unserem Wohnblock bei unserem Lieblingsbaum. Neben dem Baum ging der Weg entlang. Einmal Richtung Spielplatz, einmal Richtung Straße und einmal Richtung Unterführung zur Sporthalle und Realschule. Auf dem weg zur Unterführung hat uns dann ein mann angesprochen. Was er sagte ist mir nicht mehr bewusst und war auch uninteressant da es ihn um etwas ganz anderes ging. Er packte sein Würstchen aus und spielte damit bis zum Höhepunkt. Ich dachte damals er hätte dort hin gepinkelt. Als ich es meiner Mutter erzählte ist sie mit mir zur Polizei und ich musste abartig viele Fotos anschauen um ihn eventuell zu identifizieren. Meine Mutter hat mich danach so schonend, minimal und vorsichtig wie möglich über solche Dinge aufgeklärt.

Anonymous

zu Hause – 21.03.2026

Ich bin jahrelang von meinem Ex psychisch missbraucht worden. Gaslighting, bishin zur emotionalen Erpressung um Sex. Wenn ich nicht mit ihm geschlafen habe, wurde ich am nächsten Tag mit Ignoranz bestraft. Man sprach nicht mit mir, und hat so getan als würde ich nicht existieren. Im Bett hat man meine körperlichen Signale ignoriert und wurde sauer wenn es nicht zum Verkehr kam. Da ich finanziell von ihm abhängig war, habe ich nur Sachen bekommen (zum Beispiel ein neues Kleid o.Ä.) wenn ich eine „gewisse Gegenleistung“ dafür gebe. Es ist 7 Jahre her und ich weiß immer noch nicht wie ich damit umgehen soll.

Anonymous

location not specified – 21.03.2026

In meiner Jugend war ich oft ausgiebig Karneval feiern. Da haben mir immer öfter fremde Männer ungefragt an die Brüste gefasst, „weil die ja so groß sind“. Ich bin bei dem Freund einer Freundin auf seinem Motorrad mitgefahren. Die beiden hatten Streit, er war sauer, darum ist er mit 250 Sachen über die Autobahn gebrettert, mit mir hinten drauf … Irgendwann in der Schule war ich in einen Jungen verliebt, der dann meine Gefühle wohl auch erwidert hat und eine Beziehung mit mir eingegangen ist. Ich war so glücklich. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich in die Schule kam und er vor allen anderen mit mir Schluss gemacht hat. Das wäre ja alles nur ein Scherz gewesen, auf so eine wie mich würde er ja wohl nicht stehen.

M.

Dortmund – 21.03.2026

Mir wurde mal in der 7. Klasse (2002) ein Zettel zugesteckt, dass ich nach der Schule verprügelt werden soll. Es stand nicht drauf wann und von wem. Ich hatte wochenlang Panik und konnte nicht schlafen. Es hat sich herausgestellt, dass diesen Brief ein Typ aus der Klasse über mir geschrieben hat und er sich rächen wollte, weil ich seine Gefühle nicht erwidert habe. Ich hatte ihn zuvor auf einem Schulfest getroffen und er wollte sich mit mir verabreden, was ich freundlich abgelehnt hatte. Ich fühlte mich erst wieder frei, als er nicht mehr auf der Schule war.

Franzi

Essen – 21.03.2026

Mein Exfreund hat Mitte der 2000er über Jahre mein Mail-Postfach gehackt und alle Konversationen mitgelesen. „Aus Eifersucht“, sagte er.

Y

Seine Wohnung, ich war 17 – 21.03.2026

Ich war 16-17 als wir zusammen kamen,alles war toll, plötzlich wurde er eifersüchtig, kontrollierend. Er schlug Gegenstände kaputt. Irgendwann dann mich. Ich wollte fliehen, er hat mich im Bad eingesperrt ohne Licht, ohne Fenster. Ich schämte mich ,habe keinem was erzählt. Er zwang mich zu Analverkehr durch ausüben von psychischem Druck.Ich war irgendwann dünn und kraftlos, sozial isoliert . Er sagte er weiß wo Mutter und meine damals 2 Jährige Schwester wohnt, er holt sie sich nach dem Kindergarten, wenn ich was sage oder ihn verlasse. Das ging über 1 Jahr. Dann lernte ich durch die Ausbildung tolle Menschen kennen. Sie haben sofort gewusst was los ist. Sie haben mir neuen Mut und Hoffnung gegeben. Ich bin weg von ihm. Dann stand er auf meiner Arbeit. Ein Kollege hat ihn aufgehalten das ich in mein Auto konnte und abhauen. Er hat mich dann mit dem Auto verfolgt einige Minuten. Das war das letzte mal das er mich belästigt hat. Ich hatte viele Jahre noch Probleme in geschlossen Räumen und Ängste. 1 Jahr mit Schlägen und immer wieder eingesperrt. Ein leben lang gezeichnet.

Anonym

Zuhause – 21.03.2026

Mein Ex wollte unbedingt Analsex, ich nicht. Er hat es akzeptiert, alles war gut. Eines Tages kam es zu Sex auf dem Küchentisch. Ich lag mit dem Rücken darauf, er stand vor mir und hatte meine Kniekehlen über seine Arme geklemmt und sich am Tisch abgestützt. Es ging halt wild her. Bis er mir ohne Vorwarnung mit voller Wucht seinen Penis in den Arsch gerammt hat. Den brennenden stechenden Schmerz vergesse ich niemals. Habe ihn sofort weg geschubst und getreten. Das war’s dann auch. Am Ende kam noch raus, er hatte mich betrogen als ich für meine Abschlussprüfung in einer Lernphase steckte und weniger Zeit für ihn hatte.

L

Eine Großstadt in Deutschland – 21.03.2026

Nachdem ich herausgefunden habe, dass mein Partner mich betrogen hat und ich mich getrennt habe, hat er angefangen, nachts anzurufen und vor meiner Wohnung aufzutauchen. Nachdem seine Nummer blockiert war kamen Anrufe von diversen anderen Nummern, viele davon über die vin Freunden kurz geliehenen Handys, wie ich später rausfand. Es kamen Nachrichten per Email und mein Bruder wurde mehrfach über Social Media kontaktiert und gebeten mir eine Nachricht weiterzuleiten. Jedes Mal wenn besagter Ex eine neue, noch nicht blockierte Nummer hat, kommen neue Nachrichten per WhatsApp, zuletzt Anfang des Jahres und nachdem ich ihn direkt blockiert hatte, eine weitere Nachricht von einem Freund des Ex, in der er eine Nachricht vom Ex an mich weiterleitet mit dem Kommentar, es wäre meine Sache was ich mit der Nachricht anfange, aber an meiner Stelle würde er sich bei meinem Ex melden. Unsere Beziehung endete vor über 7 Jahren und ich habe bis heute keine Ruhe vor dieser Person.

S.

im Innenhof des Wohnblocks – 21.03.2026

Als ich in eine neue Wohnung gezogen bin, musste der Küchenboden erneuert werden. Der Termin vom Handwerker lies lange auf sich warten, solange war meine Wohnung mehr Baustelle als Zuhause. Als es soweit war, half ich dem Handwerker mit, den Boden rauszureissen, damit es schneller ging. Als wir fertig waren, hab ich ihm sogar noch geholfen, sein Werkzeug ins Auto zu tragen. Zum Dank hat er sich mit einem Klaps auf meinen Po bedankt. Ich war wie erstarrt und konnte nicht reagieren und für mich einstehen.

Anna

Zu Hause – 21.03.2026

Hab mich vor Jahren mit einem Typen getroffen er stand auf Pornos und filmte mich und versuchte seinen Kink an mir auszuleben. Ich fühlte mich nicht besonders wohl und war aber verliebt weil ich noch kein Selbstbewusstsein hatte ging ich hin und er hat eine große Zucchini vorbereitet die er in meinen Arsch steckte und mit deinem Ding noch gleichzeitig in mich und ich hatte so schmerzen und er hörte trotzdem nicht auf. Er hat sich richtig daran aufgegeilt. Danach sagte er er hat eine Freundin, also ich war nur Mittel zum Zweck und ich weinte und dann sagte er ich verhalte mich wie ein Kind. Danach habe ich ihn überall blockiert aber er fand immer irgendwo ein Weg mich weiter zu kontaktieren.

nonnie

düsseldorf – 21.03.2026

mit 16 hat mein damaliger geschichtslehrer nach meinem abschluss den kontakt mit mir gesucht, da er wusste, das ich einen crush auf ihn hatte. er hat das damals stark ausgenutzt, mich gegroomt, sexuell missbraucht und emotional fertig gemacht bis ich ungefähr 19 war. ich kann mich kaum an alles erinnern was mir damals mit ihm passiert ist. ich trauere meinem 16 jährigen ich hinter her. sie hätte damals so viel besseres verdient. es war auf meiner alten schule bekannt, dass er von seiner davorigen schule wechseln musste da sich etwas ähnliches mit einer weiteren schülerin abgespielt hat. bis heute ist mir unklar ob er immer noch lehrer ist oder nicht. manchmal frage ich mich ob ich mich öffentlich bekannt geben soll, einfach damit er das nicht mit weiteren jungen mädchen abziehen kann.

Anonymous

Zu Hause – 21.03.2026

Mein damaliger Freund wollte unbedingt Analsex ausprobieren, ich nicht. Er hat das Thema immer wieder angesprochen, mein Nein dazu nicht akzeptiert, ich habe immer wieder abgelehnt. Irgendwann fragte er beim Sex, was ich machen würde, wenn er mich jetzt einfach anal penetrieren würde. Ich war sprachlos, er schien das ganze lustig zu finden.

Anonymous

location not specified – 21.03.2026

Im Rahmen von meinem Ehrenamt, bei welchem man mit einem Team Kinderfreizeiten durchführt, wurde ich von einem Teamkollege und guten Freund zwei mal nachts angefasst in aufeinanderfolgenden Jahren. Beide male war ich bereits im Bett und er kam alkoholisiert dazu. Sein Schlafplatz war neben meinem, mit eigener Matratze und eigenem Schlafsack. Er hat beide male unter meinen Schlafsack zu mir gegriffen und ich bin jeweils davon aufgewacht dass er mich anfasst. Ich habe ihn beide male konfrontiert. Um ihm für seine berufliche Zukunft keine Steine in den Weg zu legen, habe ich nur wenigen engen vertrauten davon erzählt (sprich es nicht beim Träger o.ä. gemeldet) und ihn persönlich konfrontiert. Ich weis bis heute nicht, inwiefern er sich damit tatsächlich auseinandersetzt.

Anonymous

Bei meinem Nachbarn zuhause – 21.03.2026

Es war ein Abend, wie er häufiger vorkam. Ich war bei meinen Nachbarn zuhause. Wir haben Filme geschaut, Alkohol getrunken und irgendwann bin ich auf der Couch eingeschlafen. Seine Frau ist in der Zwischenzeit ins Schlafzimmer gegangen, um sich schlafen zulegen. Nachts wachte ich auf, aber dieses Mal nicht „von alleine“. Ich wachte auf, weil mein Nachbar seinen Penis in mein schlafendes Gesicht drückte. Als er bemerkte, dass ich wach wurde und mich wehrte hörte er auf und ging. Ich habe nie etwas gesagt.. Ich habe es mir versucht selbst einzureden, dass er ja nichts dafür könne.. er war ja betrunken. Jahrelang versuchte ich es zu verdrängen. Und jetzt wo ich endlich begreife, dass es falsch war und er mir damit schlimmes angetan hat, sehe ich keine Chance ihn anzuzeigen. Wer würde mir glauben? Ich kann nichts beweisen, ich kann nicht mal sagen an welchen Datum es passiert ist. Mittlerweile bin ich umgezogen, habe den Kontakt einfach abgebrochen.

S

Beim 2x in einer Bar… – 21.03.2026

(2) Ein WE später. Ich wusste nicht was passiert war… Bruchstücke. Gemeinsames Trinken. Tanzen. Das Wegfahren. Ende… Er holte meine Freundin und mich ab zusammen mit seinem Freund. Es war mir peinlich mich an nichts zu erinnern. Fragt ihn was eigentlich war. Er grinste und meinte es war schön. Ich verstand nicht… Er brachte uns in einen Club. Ich trank nur Cola weil ich mich für den Filmriss schämte. Er brachte die Getränke. Wir tranken. Tanzten. Filmriss … Plötzlich waren wir in einer Bar.. Auf der Toilette. Er anal in mir. Hilt mir den Mund zu. Stöhnte immer wieder, dass ich es auch wollte… Filmriss… Ich taumle durch die Bar. Suche meine Freundin. Mein Handy. Meinen Geldbeutel. Leute fragen ob alles klar ist. Ich taumle raus. Filmriss… Plötzlich war ich vor einem anderen Club. Traf Bekannte. Sie wollten mich mitnehmen. Machten sich Sorgen. Ich blieb. Suchte meine Freundin. Fand sie und die beiden Kerle. Sie brachten uns zum Zug. Wir fuhren verwirrt nach Hause. Im Zug sagte sie mir, ihr fehle ihre Unterhose, sie wüsste aber nicht wieso. Ich konnte nicht klar denken. Erzählte nichts. In den Wochen danach kam alles nach und nach zurück. Ich redete mit niemandem. Verarbeitete für mich allein. Irgendwann ein Jahr später erzählte ich es einer Bekannten. Entschied mich, dass er es nicht wert ist. Ich traute mich nicht ihn anzuzeigen, zu der Zeit (2006/07) hätte mir keiner geglaubt oder sogar mir die Schuld gegeben.

S

1x in seinem Auto … – 21.03.2026

(1) Ich war gerade 16. Er ca 26. Ein „Rapper“. Wir hatten Kontakt. Telefonierten. Gingen auf die selbe Party. Wir tranken draußen auf dem Parkplatz in einer Gruppe. Er mischte meine Getränke. Wir feierten… Filmriss… Wir gingen gemeinsam aus dem Club um mit seinem Auto etwas zu essen zu holen… Ich wies ihn darauf hin, dass er in die falsche Richtung fährt. Er fuhr in den Wald. Ich war sehr betrunken und Verstand nicht was los war. Er vergewaltigte mich anal. Ich stand neben mir, wusste nicht was passiert. Es war als würde ich von außen nur Bruchstücke mitbekommen. Immer wieder sagte er, du willst es doch auch. Filmriss … Ich bin bei meiner Freundin aufgewacht. Mein Unterleib tat mir weh, aber an den Abend konnte ich mich (vorerst) nur gering erinnern….

Kati

Bad Soden am Taunus – 21.03.2026

Ich bin mit 10 Jahren mit meiner Mutter in den Nachbarort gezogen, da sich meine Eltern nicht mehr verstanden haben. Dort angekommen, lernte ich schnell einen etwas älteren Nachbarn kennen. Er war 16. Wir habe uns gut verstanden und ab da vermehrt Zeit miteinander verbracht. Eines Tages, wollte er die Wäsche im Keller machen und fragte mich, ob ich kurz mit runter kommen würde. Ich wollte nicht, aber er lies nicht locker. Unten angekommen, verschließ er hinter mir die Tür und fing an, es sich selbst zu machen. Immer wieder sagte er, schau mich an, Dreh dich um. Ich starrte an die Tür und hoffte immer, dass es gleich vorbei war. Er sagte zum Schluss noch: du darfst das niemandem sagen, das ist unser Geheimnis. Wir sind doch Freunde! Das Ganze hat sich an verschiedenen Orten immer wieder wiederholt. Einmal ging es so weit, dass er sein Glied in mich schieben wollte. Ich konnte wegrennen, aber er hat mich leider wieder eingeholt und auch dort wieder betont: sowas machen Freunde. Als wir 2 Jahre später umgezogen sind, habe ich mich meiner Mutter anvertraut und Anzeige erstattet. Leider wurde das Verfahren eingestellt. Mit 15 habe ich eine schwere Traumafolgestörung entwickelt.

Mia

Essen – 21.03.2026

Mein Ex-Partner hatte ein, wie er es nannte, sehr ausgeprägtes sexuelles Verhalten. Für ihn war es maßgeblich, dass ich mit ihm schlafe, damit er entspannt sein könne. Ich habe mich nicht immer danach gefühlt bzw. mich mit ihm und dieser unter Druck setzenden Art nicht wohlgefühlt. Deshalb habe ich mir oft anhören müssen, dass das nicht normal sei, ob ich ihn nicht mehr attraktiv finden würde bis hin zu Aussagen, die meine Sexualität in Frage gestellt haben, also mir sagten, dass ich asexuell sei. Ich hatte keine Möglichkeit meine Sexualität dementsprechend zu erkunden, weil ich für ihn ein Mittel zum Zweck war. Wenn ich mit ihm schlief, hin und wieder um den Frieden zu erhalten (wir wohnten zusammen), und ich direkt am Tag danach nicht wieder mit ihm schlafen wollte, erhielt ich den Vorwurf, dass ich ihn ja nicht mehr lieben würde. In meinem Kopf herrschte großes Chaos. Immer, wenn ich bei meiner Familie zu Besuch war, hatte er mich mit sexualisierten Nachrichten konfrontiert, die mein Nervensystem auf Dauerstress brachten. Irgendwann kam ich aus der Dusche und schaute auf mein Handy. Er hatte mir ein Foto geschickt. Auf diesem Foto war ein ausgedrucktes Foto von meinem Gesicht zu sehen. Er hatte auf darauf onaniert. Sein Sperma war auf meinem Gesicht. Ich war so überfordert, dass ich weinend unter der Dusche stand. Ich habe mich machtlos und komplett ausgeliefert gefühlt.

Betty

Zu Hause – 21.03.2026

Vor ca. 15 Jahren, unsere Töchter waren 5 und 3 Jahre alt, sind wir umgezogen. Ich habe mich damals heftig in einen Nachbarn verknallt, der es auch sehr darauf anlegte und vor meinem Mann provokativ mit mir geflirtet hat. Ich habe dann eines Abends zu meinem Mann gesagt: “ich glaube, ich habe mich in X verliebt.” Ich weiß auch nicht, was ich dachte – vielleicht dass wir darüber reden und vielleicht gemeinsam versuchen könnten, herauszufinden, was eigentlich dahinter lag. Ich war so verwirrt von dieser seltsamen, heftigen Verliebtheit. Leider hat mein Mann mit Wut reagiert. Er wollte dem Nachbarn “aufs Maul hauen”, direkt an dem Abend. Ich habe ihn bekniet, dass nicht zu tun, und gesagt, dass ich mir das vielleicht nur einbilde. Es folgten schlimme Zeiten. Zweimal wurde mein Mann betrunken handgreiflich, schubste mich heftig und verfolgte mich in das Zimmer meiner schlafenden Dreijährigen, in deren Bett ich dachte sicher zu sein. Er griff mir dort heftig zwischen die Beine und sagte “dann fick ihn doch”. Ich war so panisch, dass die Kinder etwas mitbekommen würden. Und ich hatte solche Angst, dass noch Schlimmeres passieren würde. Und ich wusste, dass wenn ich mir nun trennen würde, mein Mann nicht gut für meine Kinder sorgen könnte, nicht in dem Zustand, und die Kinder die Leidtragenden sein würden. Ich habe dann alles heruntergeschluckt. Mehrmals hatte ich unfreiwillig mit ihm Sex, wenn er wütend war, um weiteren Eskalationen vorzubeugen. Irgendwann ging es vorbei.

Anonymous

Freiburg – 21.03.2026

Ich wurde mit 16 von einem Bekannten vergewaltigt. Das ist aber eine andere Erfahrung … Danach dachte ich sehr lang ich sei nichts wert und dass ich froh sein konne überhaupt einen Mann abzubekommen. Ein paar Monate nachdem das passiert war traf ich auf einen 10 Jahren älteren Mann. Das ich minderjährig war gefiel ihm leider zu sehr und ich war zu naiv um mich sofort fern zu halten … Leider… Er hat beim Sex oft Videos gemacht und wenn ich das nicht wollte ist er immer brutaler geworden. Ich hatte Angst vor ihm und wusste nicht wie ich mich trenne, da es meine erste Beziehung war… Mit der Unterstützung meiner Klasse hab ich ihn dann verlassen können. Das Gefühl nichts wert zu sein blieb noch viele Jahre. Erzählt habe ich von diesen Situationen und der Angst vor ihm niemandem. Die Frage, die Angst und die Sorge was aus diesen Filmen passiert ist, besteht bis heute … Ich bin wütend auf ihn. Aber noch viel wütender bin ich auf mich selbst. Ich kann offen über die Vergewaltigung davor sprechen, und argumentiere, dass dieser Mensch keine Macht über mein Leben haben soll. Aber über das was mit dem älteren Mann und den Filmen war, schäme ich mich zu sprechen. Ich wollte das nicht. Ein nein wurde nicht akzeptiert. Aber allein der Gedanke an ihn widert mich so an und ich gebe mir selbst die Schuld mich überhaupt auf ihn eingelassen zu haben…

Feli

Universität – 21.03.2026

Ein ehemaliger Kommilitone hat während des Studiums mir und weiteren dort Studierenden FLINTA* verschiedenste formen der Gewalt angetan. Ich habe ihn nach einer Verge***igung im Materialraum angezeigt. Das verfahrnen wurde *suprise* eingestellt. Heute vermarktet es sich selbst auf Instagram als Dating Coach.

Tina

zu Hause bei einem Mann – 21.03.2026

Wir sind nach dem Besuch einer Dorfdisco zu ihm nach Hause. Hatten vorher schon ein bisschen rumgeknutscht. Bei ihm angekommen ist er immer zudringlicher geworden und hat mich dann fester angepackt, nachdem ich sagte, dass es mir wehtut lies er etwas ab. Dann fing er an zu versuchen seine sexuellen Phantasien ungefragt an mir auszuleben. Da er mir Schmerzen bereitet hat bat ich ihn aufzuhören und musste mir anhören ob ich es nicht mag härter angefasst zu werden. Es kam auch zum Geschlechtsverkehr den ich abbrach aus der Wohnung rannte und Freunde anrief mich abzuholen. Ich habe ihn nie angezeigt weil mir auf dem Dorf eine Hexenjagd bevor stand und jeder es heruntergespielt hätte.

Belinda

Vor meiner Haustür im Auto – 21.03.2026

Mit 16 war ich in einer christlichen Jugendgruppe. Oft wurden wir danach von einem der Mitarbeiter (m, 26) nachhause gefahren. Ich wurde immer als letztes rausgelassen und oft saßen wir noch eine Weile im Auto und redeten. Er war hauptberuflich Physiotherapeut und einmal erzählte er mir von ganz besonderen Griffen, die eine starke Wirkung gegen Rückenschmerzen hätten. Dafür müsste man einen Punkt im Po drücken. Während ich neben ihm saß schob er also seine Hand unter meinen Po und drückte und knetete da herum. Ich fühlte mich in dem Moment sehr unwohl, konnte aber nicht einordnen was grade geschah, da ich ihm eigentlich vertraute. Er sagte mir auch dass es noch viel effektiver wäre, wenn man zwischen die Beine in den Intimbereich greift. Hier sagte ich aber vorsichtig, dass ich das lieber nicht möchte und ging schließlich. Ich konnte überhaupt nicht einschätzen ob er mir helfen wollte oder ob es sich um einen Übergriff handelte. Erst Jahre später nachdem ich die Situation lange verdrängt hatte, erkannte ich es als das was es wirklich war. Ein sexueller Übergriff und das Ausnutzen von minderjährigen Schutzbefohlenen und deren Vertrauen.

Emma (Name geändert)

Zuhause – 21.03.2026

Ich war 5 Jahre, meine Bruder erklärt mir das er mich lieb hat und ging mit mir ins Badezimmer. Er 10 Jahre. Er sagte mir, leg dich auf den Boden auf den Bauch. Er zog meine Hose runter und lag sich auf mich. Das alles ging 6 Jahre. In meiner Nachbarschaft hatte ich auch insgesamt 4 Täter, davon 2 Erwachsene. Ich selbst wurde zur Täterin, da ich es als Kind nicht anders wusste. Heute schäm ich mich dafür, dass ich Selbst eine Täterin wurde im Alter von 11 Jahren.

Anonymous

Homburg, in einem Imbiss – 21.03.2026

Als ich 16 Jahre alt war ging ich mit meinem besten Freund Freitagabend in die Stadt was trinken. Sein Bus nach Hause kam etwas früher als meiner. Also holte ich mir allein noch schnell was zu Essen im Imbiss an der Bushaltestelle für unterwegs weil ich Hunger hatte. Das war so zwischen 22:00 und 22:20. In dem Imbiss war der Mitarbeiter und noch ein Mann der im Wartebereich gesessen hat. Ich vermute die kannten sich. Als ich auf mein essen gewartet hab kam dieser Mann zu mir und betatschte einfach meinen Hintern ohne ein Wort zu sagen. Ich hab dann einen Schritt zur Seite gemacht. Er kommt hinterher und macht weiter. In dieser Situation war ich komplett überfordert und wusste damals nicht was ich tun sollte. Also tat ich nichts, war froh als mein Essen fertig war und bin gegangen. Der Mitarbeiter hat das auf jeden Fall mitbekommen aber es war ihm egal oder der Typ war sein Freund. Ich hatte eine ganz normale lange Jeans an, nix freizügiges

Anonymous

Heimatort – 21.03.2026

In der Studienzeit traf ich zufällig einen Schulfreund und es war eine Spannung zwischen uns, die ich auch irgendwie aufregend fand. Er lud mich ein ihn zu besuchen, was ich tat. Ich hatte allerdings meine Tage. Wir schauten eine Serie, wieder die Spannung, wir machten etwas rum, mit consent. Er wollte dann mehr, ich aber nicht. Er respektierte das, war aber verärgert. Ich hatte plötzlich Angst und machte mir Vorwürfe, wie ich so blöd sein konnte, so eine Situation zu schaffen. Ich gab nur mir die Schuld. Da es spät war und ich mit der Bahn nicht mehr wegkam, habe ich bei ihm übernachtet. Am nächsten Morgen hat er mich immer wieder umarmt und geküsst, ich habe mitgemacht, innerlich war ich aber erstarrt. Komisch, dass er das nicht merkte. 12 Jahre später sind wir uns zufällig beruflich begegnet, wo wir nicht persönlich gesprochen haben. Ich erstarrte wieder. Abends kam eine schräge Nachricht von ihm bei LinkedIn, wo er schrieb „jetzt da wir uns gesehen hätten“, könnte er es sagen: er hätte schwere Schuldgefühle wegen damals und wolle „Vergebung“, keinerlei Smalltalk oder Frage zu meinem Empfinden oder dazu, ob das Thema überhaupt erwünscht ist. Ich schrieb nur distanziert zurück, dass das Vergangenheit sei und ich keinen privaten Kontakt mehr möchte. In der nächsten Nachricht beschwerte er sich, dass ich seine Kontaktanfrage nicht angenommen hatte und er nun um weiter schreiben zu können Geld zahlen musste. Er hat inzwischen Familie. Ich habe mich nicht wieder gemeldet.

Nina

Zuhause – 21.03.2026

Mein damaliger Freund hat unsere ganze Beziehung lang, einige Jahre kein Nein zu Sex akzeptiert. Er reagierte mit Enttäuschung, versuchte mich zu überreden, erklärte mir, dass es ihn doch verletzt wenn wir so früh schon „so selten“ Sex haben. (1mal die Woche) und das ich da doch auch an ihn denken soll. Auch nach „Neins, mehrmaligen Neins“ hat er versucht mit seinen Fingern und seinem Glied in mich einzudringen. Wenn ich mich weggedreht habe oder die Hand dazwischengelegt habe, wurde er sauer. Er meinte ich kann das doch nicht machen, sonst fühle er sich noch wie ein Vergewaltiger.

Anonymous

Auf der Arbeit – 21.03.2026

Ich war gerade fertig mit der Ausbildung. Anfang 20, als wir unter den KollegInnen ein zwei Feierabendbier tranken. Bei meinem Chef waren es wohl einige mehr. Mit jedem Schluck Alkohol wurde er immer körperlicher und begann den Kontakt zu allen jungen weiblichen Kolleginnen zu suchen. Er sagte mir immer wieder wie gern er mich doch hat und man mich dabei in den Arm. Ich versuchte jedes Mal mich aus der Umarmung rauszudrehen und sagte: du hattest wohl schon ein paar Bier zu viel“ das merkte er gar nicht. Er kam immer und immer wieder an und presste irgendwann seinen Körper an meinem mit einem steifen Glied. Das war der Moment wo ich die „Feierabendparty“ verließ. Als ich ihn in der nächsten Woche darauf ansprach, konnte er sich an nichts erinnern. Tage später dann erzählte er unter den KollegInnen, dass ich Gerüchte erzählen würde, obwohl ich mich noch nicht einmal getraut habe, es irgendjemandem zu erzählen.

Anonymous

location not specified – 21.03.2026

Kurz nachdem ich mich mit Anfang 20 von meinem ersten Freund getrennt habe und fürs Studium in eine andere Stadt gezogen bin, habe ich eine Affäre mit einem Typen aus der Nachbar-WG im Studiwohnheim angefangen. Nach einer Party klingelte ich betrunken an seiner Tür. Wir hatten kurz Sex, aber ich war so betrunken, dass ich mich wegdrehte und tief einschlief. Ich weiß nicht wie lange ich weg war. Irgendwann wurde ich schlagartig wach, er saß hellwach mit seinem Handy in der Hand neben mir auf der Bettkante. Ich fühlte mich plötzlich sehr unsicher und habe mich sehr dafür geschämt, einfach eingeschlafen zu sein. Nuschelnd und immer noch betrunken verließ ich seine Wohnung. Zuhause bemerkte ich dann eine leicht blutende Wunde und hatte leichte Schmerzen. Ich vermute, dass er versucht hat, anal in mich einzudringen. Nach dem Vorfall sprach ich ihn auf den Abend an, sagte dass ich einen Filmriss habe, ob er mir erzählen könnte, was passiert ist. Er wich meinen Fragen aus, ging mir aus dem Weg, wenn wir uns sahen und antwortete irgendwann nicht mehr auf meine Nachrichten. Bis heute weiß ich nicht, was in der Nacht mit meinem Körper passiert ist, ob überhaupt etwas passiert ist, aber sie geht mir nicht aus dem Kopf.

Emma

Hamburg Reeperbahn – 21.03.2026

Waren zu viert, zwei Freundinnen, ich und mein Freund. Es war Wochenende und voll, deswegen sind wir in einer Reihe hintereinander gelaufen, mein Freund ganz hinten. Ein Typ hat uns im vorbeigehen obszön gecatcalled, meinen Freund hat er zu spät gesehen weil er ja als Letzter kam. Als er dann meinen Freund und seinen Blick gesehen hat, hat er sich eiligst bei IHM entschuldigt. Nicht bei uns die er belästigt hat, bei dem Mann der uns begleitet.

Vanessa

Berlin – 21.03.2026

Ich war 12 und er war 26, fucking 14 Jahre älter und ich ein Kind! Ich bin mit diesem Menschen 18 Jahre zusammen gewesen, habe ihn geheiratet und ein Kind mit ihm. Ich fand mich damals unheimlich cool und natürlich überreif, einfach schon viel erwachsener als alle. Heute schaue ich auf die Zeit und schäme mich; ich will mir immer noch nicht eingestehen, dass das nicht okay war. Dass ich hätte geschützt werden müssen und dass ich nicht schuld war, dass ich nicht eingesehen habe, dass da was schief läuft.

Emma

Urlaub Mallorca – 21.03.2026

Mit Schwester und Mama im Urlaub, kleine Wanderung zu einer Bucht. Es ist eigentlich noch zu kalt zum Baden, aber wir wollen. Ganz vereinzelt Ausflügler wie wir am Strand, wir nehmen Platz in der Nähe eines älteren Ehepaars. Der Mann guckt schon rüber als wir uns umziehen, alte Männer halt, wir ignorieren ihn. Gehen planschen, haben kindlichen Spaß, als wir uns umdrehen um wieder rauszugehen- fliegt eine Drohne vor uns. Der Typ lag da schon ewig rum bevor wir kamen, aber auf die Idee zu filmen kam er zufällig genau als wir im Bikini waren. Mama hat ihn noch konfrontiert, er hat’s natürlich geleugnet. Die Aufnahme hätte gar nicht geklappt (während er panisch auf seinem Ding rumdrückt) er filme eh nur Landschaften bla bla. Er wär Fotograf aber das wär eh nur für „seine private Sammlung“. Wir haben uns so unwohl gefühlt dass wir Platz gewechselt haben, er hat uns im vorbeigehen noch angequatscht ob das Wasser denn sehr kalt war. Null Scham, Null Reue. Bereue so ihn nicht fertig gemacht oder seine Drohne zerstört zu haben, immer diese Wut über die eigene Hilflosigkeit in Situationen in denen ich nie sein wollte aber ständig gebracht werde.

B.

Zu Hause – 21.03.2026

Hei, keine Ahnung ob das hier so Platz hat aber durch eure Aufklärung wurde mir bewusst, dass mein erster Freund mich verg…. hat. Ich war betrunken & habe schon geschlafen, als er später nach kam bin ich aufgewacht weil er versucht hat in mich einzudringen…. Ich war damals 17 & wusste nicht wirklich was da gerade abgeht. Ich dachte wirklich, hei das ist normal, er ist halt ge*l auf dich, nimms als Kompliment. Aus Angst habe ich nach dieser Nacht einen Schwangerschaftstest gemacht, weil ich mich ein paar stunden davor betrunken übergeben hatte & einfach nur f*cking Angst hatte… Das habe ich noch nie jemanden erzählt. Ich bin jetzt 32 Jahre & habe erst jetzt verstanden.

Anonymous

Ostseehotel – 21.03.2026

Ich bin alleine unterwegs und gehe im Hotel zum Frühstücksbuffet. Wie üblich lege ich zuerst meine Jacke und Tasche an einen leeren, frisch eingedeckten Tisch. Der Kellner fragt, ob ich Kaffe möchte. Ich verneine und gehe dann zum Buffet Brötchen holen. Als ich zurückkomme, sitzt an „meinem“ Tisch ein unangenehmer dicker Typ, der mindestens 30 Jahre älter ist als ich. Genau gegenüber von meinem Stuhl mit Jacke, „komisch dass er die übersehen hat“ denke ich noch. Ich sage deeskalierend „oh, ich wusste nicht dass Sie hier sitzen“. Er grinst schleimig und entgegnet „Setzen Sie sich doch ruhig zu mir“. Die anderen Gäste gucken blöd. Mir ist das unangenehm, ich bin angeekelt und hilflos, und sauer, weil er sich das einfach so rausnimmt und es keine Konsequenzen für ihn gibt, während ich nun scheiße in den Tag starte und immer wieder daran denken muss. Ich nehme meine Sachen und ein Herr an einem Nachbartisch bietet mir seinen Platz an, da er grade ohnehin gehen will. Er sagte zu mir, er hätte da schon länger gefrühstückt, und genau gesehen, dass ich zuerst an dem Tisch gewesen bin. Am liebsten hätte ich mich weit weggesetzt, will aber keinen Aufstand machen. Im Kopf fange ich an zu hinterfragen, ob ich nicht übertreibe, warum ich nicht einfach gelassen bleibe. Das männliche Servicepersonal lässt das ganze komplett unkommentiert und bedient einfach normal den Herrn an dem Tisch, an dem ich vorher gesessen hatte. An meinen Tisch kommt kein Kellner mehr. Sowas kotzt mich echt an.

A

Nürnberg – 21.03.2026

während der beziehung mit meinem ex freund, hatte ich immer mal wieder losen kontakt mit meinem vorherigen ex freund. es lief nie was, wir haben uns einfach gut verstanden. mit dem neuen führte ich eine unfassbar toxische beziehung. als er davon erfahren hat, zwang er mich zum analsex, erniedrigte mich und spuckte mir mehrmals ins gesicht. er verlor jeglichen respekt vor mir und ich hab mir immer eingeredet, dass ich es verdient hätte.

Anonymous

Club – 21.03.2026

Vor vielen Jahren knutschte ich im Club ewig mit einem Typen. Er war sehr groß, es war sehr wild, aber dann kam der Punkt, an dem es zu viel wurde. Er drückte mich gegen eine Wand, ich könnte mich nicht befreien und versuchte es irgendwann auch nicht mehr, in der Hoffnung, er würde von mir ablassen, was dann auch geschah.

EB

Erste gemeinsame Wohnung – 21.03.2026

Mein Ex hat mich vor 13 Jahren in unserer gemeinsamen Wohnung von anderen isoliert, verprügelt und übel zugerichtet, nachdem ich etwas über seine Vergangenheit heraus fand. Er schleppte mich – als ich mich noch wehren konnte – unter die kalte Dusche, damit ich mich „mal beruhige und einkriege“. Ich wäre ja „so hysterisch „ gewesen und sollte dadurch „mal klar kommen“. Dass ich grundsätzlich diese Höllennacht überlebt habe, erstaunt mich auch nach 13 Jahren noch… Am nächsten Tag war er geschockt, wie ich aussehe und was er mit mir gemacht hat, war tränenaufgelöst deswegen. Er wollte aber dennoch Sex. Aus Angst und körperlicher Unterlegenheit (ich war wochenlang nicht im Stande die Wohnung zu verlassen) habe ich das über mich ergehen lassen. Damit er meinen Anblick nicht ertragen musste, sollte ich mich dafür aber umdrehen. Von allen Peinigungen komme ich damit am wenigsten zurecht bis heute.

Leni

Bei mir zuhause – 21.03.2026

Mein damaliger Freund erzwang GV mit körperlicher Gewalt.

claud

Bremen – 21.03.2026

konfirmationsunterricht. meine drei freund:innen und ich. 13 jahre. heute 47. ein bild ist da. eine nebulöse erinnerung. der unterrichtende / lehrende Pastor. eine unangenehme Person. ein raum. eine tür. ich trete durch diese aus dem raum. er hinter mir.

Anonymous

Bielefeld – 21.03.2026

Mit 15 mit einer Gruppe Freund*innen bei dem deutlich älteren Cousin ( muss so Mitte 20 gewesen sein) eines Freunds was trinken gewesen. Irgendwann waren wir alleine im Wohnzimmer er fing an mich zu küssen und versucht immer wieder, meine Hand in seine Hose zu schieben. Ich ziehe sie immer wieder weg. Auf einmal zieht er seine Hose runter und versucht, meinen Kopf in Richtung seines Penis zu drücken. Als ich mich wehte, versucht er mich mit den Worten „Komm schon Prinzessin“ zu überzeugen. Zum Glück kam dann eine Freundin ins Wohnzimmer, was die Situation beendet hat. Wir sind dann schnell zusammen gegangen.

Anonymous

Hoyerswerda – 20.03.2026

Ein paar Jahre nach der Trennung, hatte ich wieder Lust auf Beziehung und meldete mich in einem Portal an. Dort lernte ich ihn kennen. Wir verabredeten uns bei ihm nach einigen Telefonaten. Er hatte auch ein Kind. Er war super nett, wir redeten gut miteinander und waren uns sehr sympatisch und hatten Lust aufeinander. Er war sehr zärtlich. Ich sagte, ich wolle aber unbedingt Kondom, weil ich wegen Hormonproblemen keine Pille nehmen kann. Er sagte, kein Problem. Ich gab ihm den Gummi, er zog ihn über, hielt ihn fest und drang in mich ein. Er grinste mich dabei ganz breit und schelmisch an. Ich war verwirrt. Ich sagte, was ist los? Er lachte und hielt mir plötzlich während des Akts das Kondom vors Gesicht! Ich schrie ihn an, er solle sofort raus aus mir! Er lachte und machte fertig! Ich war angeekelt und geschockt und rannte ins Bad um mich auszuwaschen. Als ich zurück kam rauchte er. Er sagte, es soll keine Angst haben. Er sei sterilisiert. Ich zog mich an, setzte mich neben ihn und rauchte auch eine. Dann stand ich auf und sagte, ich müsse jetzt gehen. Er sagte, ich sei seine Traumfrau. Danach schrieben wir uns immer mal. Er wollte mich wieder sehen. Verstand nicht, warum wir uns noch nicht wieder treffen konnten. Ich beruhigte ihn. Dann ghostete ich ihn. Ich traute mich nicht, ihm nochmal zu sagen, wie scheiße ich die Aktion fand!

Anonymous

Bielefeld – 20.03.2026

Mit 15 mit einer Gruppe Freund*innen bei dem deutlich älteren Cousin ( muss so Mitte 20 gewesen sein) eines Freunds was trinken gewesen. Irgendwann waren wir alleine im Wohnzimmer er fing an mich zu küssen und versucht immer wieder, meine Hand in seine Hose zu schieben. Ich ziehe sie immer wieder weg. Auf einmal zieht er seine Hose runter und versucht, meinen Kopf in Richtung seines Penis zu drücken. Als ich mich wehte, versucht er mich mit den Worten „Komm schon Prinzessin“ zu überzeugen. Zum Glück kam dann eine Freundin ins Wohnzimmer, was die Situation beendet hat. Wir sind dann schnell zusammen gegangen.

Didi

Ostsee Wismar – 20.03.2026

Ich bin Anfang 20 wegen eines Eignungstests mit 2 Freundinnen an der Ostsee bei Wismar. Wir sind an einer etwas abgelegenen Stelle des Strandes. Die Anfahrt war lang, wir wollen kurz ins Wasser – nur mit Slip. Im Wasser draußen wirkt der Strand kilometerweit leer. Wir tragen nur slips. Zurück am Strand setzen wir uns auf einen Baumstamm und trocknen uns in der Sonne. Plötzlich steht aus dem Nichts ein alter Mann (ca. 65) mit einem riesen Ständer vor uns. Wir alle hatten noch nicht viel sexuelle Erfahrung. Er sagt uns den Schatten nehmend: „Hey Mädels. Wisst ihr zufällig wie spät es ist und streckt uns dabei seine Hüfte wippend entgegen.“ Wir müssen schmunzeln. Es ist absurd, aber auch bedrohlich. Ich denke: ‚Keine Scham zeigen‘ und erwider mit festen Blick in seine Augen: „Wir haben keine Uhr. Leg dich einfach in die Sonne und lies die Sonnenuhr.“ Er hört auf zu lächeln und verschwindet ohne ein Wort in einem kleinen Waldstück hinter uns. Wir ziehen uns schnell an, packen unsere Sachen zusammen und nehmen die Beine in die Hand. Schnell weg hier.

A.

Hauptbahnhof Leipzig zur Weiterfahrt Zwickau – 20.03.2026

Zwischenstopp. Es war ein sehr heißer Sommertag. Ich, 24, war auf der Heimreise vom Studium. Ich trug einen kurzen schwarzen Rock und hatte die Beine hochgelegt. Hinter mir sprang ein 5 Jähriger durch den Gang und lachte der Oma zu. Neben mir saß im 4rer ein Soldat und schlief. Als ich vom Fenster hoch schaute zur Glastür stand da ein Mann mit einem leichten Lächeln im Gesicht. Braune Cordhose, gestreiftes Shirt, Brille, Hosenträger. Irgendwas an ihm war komisch. In Hüfthöhe endete das Fenster. Ich erkannte, dass er masturbierte. Die Hosenträger hielten die offene Hose. Erschrocken schaute ich zum Jungen. Er hatte nichts bemerkt. Ich folgte dem Blick des Mannes. Er sah auf meine Beine! Nein – unter meinen Rock. Wegen dem Kind sah wollte ich ruhig bleiben. Ich sah ihn streng ganz direkt in die Augen – ohne weg zu schauen. Er machte weiter. Also lehnte ich mich zum Soldaten neben mir, stupste ihn wach. Er sah mich verdaddert an. Ich sagte: „Ich weiß nicht, ob es dich stört, aber der Typ da holt sich auf dich grad einen runter.“ Er sprang wütend auf. Der Mann ergriff erschrocken die Flucht. Der Soldat verfolgte ihn, aber er konnte in der Masse untertauchen. Der Soldat bedankte sich bei mir, als er zurück kam. Ich sagte: „Gern geschehen.“

Eva

Ebay Kleinanzeigen / Dresden Neustadt – 20.03.2026

Ich hatte nach der Trennung vom Vater meines Kindes stark abgenommen und wollte alte Kleider bei Ebay Kleinanzeigen zum „abholen“ verkaufen. Übergrößen Kleider verkaufen sich besser, wenn man sie getragen zeigt. Ich habe meinen Kopf abgeschnitten und die Fotos weiter hinten in die Galerie gepackt. Nach 2 Stunden hatte ich 6 Nachrichten von Männern in meinem Postfach, die mir Komplimente zu meinem Körper machten. Einer schickte mir anzügliche Sprüche. Einigen schrieb ich zurück, dass ich nur Kleider verkaufen wolle. Manche versuchten mich zu überreden, nicht so verklemmt zu sein. Ich ergänzte im Beschreibungstext, die Bitte an Männer von Nachrichten abzusehen. Erklärte, dass ich nur Kleider verkaufen wolle – hätte ich es auf Komplimente oder Sexualkontakt gewollt, hätte ich eine andere Plattform gewählt. Das schien noch mehr zu animieren, mir zu schreiben. Einer erzählte mir, er sei Hauptkommissar bei der Polizei und dass ich bei ihm sicher sei. Ich solle Verständnis haben, er hat ja durch die Schichten keine Chance eine Frau kennen zu lernen. Er ignorierte mein Dauer-Nein am konsequentesten. Ich meldete alle Nachrichten bei der Plattform und blockierte die User. Man sagte mir im Support, da es nicht explizit genug sei, könne sie nichts machen. Also erstellte ich online Strafanzeige mit den Screenshots der Gespräche und den User-Chiffren und Links zu den Profilen – 2 Fälle wurden aufgenommen und verfolgt, aber nach 3 Monaten wegen „zu geringer Schadenshöhe“ fallen gelassen.

Anonymous

Bielefeld – 20.03.2026

Meine Freund*innen und ich müssen 16 Jahre alt gewesen sein, wir waren gemeinsam unterwegs, um für eine Party einzukaufen, als wir bemerkten, dass ein Mann hinter uns her läuft und sich auffällig verhält. Wir haben dann bemerkt, dass er heimlich Fotos machte, wir liefen direkt vor ihm am Ende der Gruppe. Er hat uns auf den Hintern fotografiert. Als der einzige Junge der mit uns in der Gruppe unterwegs war, den Mann zur Rede stellen wollte, ist dieser davon gerannt.

Nadja

zu Hause – 20.03.2026

Der damalige Freund meiner Mutter (geschieden) hat mich über mehrere Jahre (zwischen 7-10) sexuell missbraucht. Leider traute ich mich lange nicht darüber zu sprechen, durch einen Wutanfall ist es dann irgendwann rausgebrochen. Das noch schlimmere für mich daran war, das mir mein Bruder (6 Jahre älter) nicht glaubte und ich meine Mutter Wochen später aus seinem Auto steigen sah, welches die beiden extra weiter weg geparkt hatten, damit ich nichts mitbekomme. Meine Muttet hat mich mit dieser Erfahrung komplett allein gelassen und hintergangen. Im frühen Erwachsenenalter wurde ich dann bei der Arbeit sexuell belästigt von meinem ersten Chef, der kurz vor der Rente stand. Das ruf wieder alle alten Erlebnisse vor und ich ging in Therapie. Mein Arbeitgeber, ländlich und konservativ, zwang mich zu Verschwiegenheit und mobbte mich aufgrund meiner Krankheitsphase kontinierlich heraus. Mein Gefühl ist es nach wie vor, dass unsere Gesellschaft es lieber hat, wenn man schweigt. Tut man es nicht, ist man immer die, die unangenehm ist, die zuviel ist, die nicht normal ist….Übergriffe verändern alles, verändern das ganze Leben!

L.

Bei der Arbeit – 20.03.2026

Nachdem ein Arbeitskollege (verheiratet) mich (Single) fragte, ob ich krank sei, da ich ja so blass aussehen würde, habe ich nur geantwortet, dass es ein stressiger Tag/eine stressige Woche für mich sei und ich ausnahmsweise nicht geschminkt bin. Er meinte daraufhin, ich solle mich doch mal wieder von jemanden „vergewohltätigen“ lassen und bot mir seine „Hilfe“ dabei an „jemanden“ dafür zu finden. (Das ist gestern passiert)

Anonymous

zu Hause – 20.03.2026

Mein damaliger Partner hat mich ohne Konsens aus dem Nichts beim Sex ins Gesicht geschlagen und gewürgt. Ich war so perplex, dass ich in dem Moment nichts anderes tun konnte, als es über mich ergehen zu lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich das Thema angesprochen, als Antwort kam dann nur Frauen würden auf sowas stehen..

Eva

Bei seinen Eltern Zuhause – 20.03.2026

Ich war 19 Jahre alt. Er war mein erster Freund. Als wir uns kennen lernten war er sehr schüchtern und introvertiert. Wir hatten uns in der Freizeit kennen gelernt. Mit ihm hatte ich mein erstes Mal. Verliebt war ich nicht, aber ich mochte ihn. Sex mit ihm war interessant und wir probierten viel aus. Nur anal mochte ich nicht, es tat mir weh. Wir waren ca. 6 Monate zusammen. Eines Nachts wurde ich wach. Er war geil und hatte sich neben mir schon angefangen einen runter zu holen. Das kam manchmal vor. Manchmal hatte ich auch Lust mit zu machen. Diesmal nicht und drehte mich weg. Er meinte, er wolle nur „kurz von hinten rein“, ich sagte nein. Ich war nur im Halbschlaf. Er redete auf mich weiter ein, bis ich sagte: „Nagut, aber nicht anal.“ – um meine Ruhe zu haben. Er sagte nichts mehr und fummelte sich an mich ran. Er hatte, was er wollte. Ich merkte, wie er ansetzte um einzudringen, doch er war am falschen Loch. Ich wurde schlagartig wach! Ich sagte: „Nicht! Du bist falsch!“ Er machte einfach weiter. Er sagte die ganze Zeit einfach gar nichts. Als wenn er mich nicht hören würde. Ich wurde ganz starr, und ließ es geschehen, während mir Tränen übers Gesicht liefen. Als er fertig war, sagte er „Das war geil.“, drehte sich um und schlief sofort ein. Ich weinte. 2 Tage blutete ich immer wieder hinten. Als ich ihn fragte, warum er das getan hat, sagte er: „Ich hab es gar nicht gemerkt.“ Wir sprachen nie wieder darüber. Nach dem Vorfall fing es richtig an, ganz schleichend….

Anonymous

Freiburg – 20.03.2026

Ich war bei einem Tanz-Workshop, Paartanz. Danach gab es eine Party, um das Erlernte zu üben. Der Tanzlehrer hat mich aufgefordert und mir während des Tanzes einfach in den Schritt gefasst. Ich konnte nicht reagieren, war im freeze Modus. Konnte mich nicht wehren nichts sagen. Er hat seine Macht so ekelhaft ausgenutzt und ich hatte nicht die Kraft und Sicherheit mich zu wehren. Ich habe das nie jemandem erzählt. Das ist Jahre her und ich ärgere mich immer noch, dass er damit einfach so davon gekommen ist. Es ist zum Kotzen!

Anonymous

Darmstadt Eberstadt – 20.03.2026

Mein erster „Freund“ zwang mich mit 13 dazu mit ihm Pornos zu gucken, denn das macht man so und er wollte mir zeigen, was ihn anmacht. Erwachsene hypersexualisierte Frauen, in jeglicher äußerlicher Hinsicht das genaue Gegenteil von mir, mit denen er meinen pubertierenden Körper verglichen hat. Diese Unsicherheit sitzt noch fast 30 Jahre später. Wenig später wollte er natürlich nachmachen, was wir gesehen hatten. Niemand hat mir beigebracht, dass mein Körper mir gehört und dass ich nichts machen muss, das ich nicht will. Es klingt im Nachhinein so naiv. Durch sexualisierte Gewalt in der frühen Kindheit wusste ich schlichtweg nicht, was normal ist. Woher auch. Als unsere Eltern durch ein von ihm unter seinem Sofa liegengelassenes Kondom herausfanden, dass wir so jung Sex hatten, war das Gespräch auf „räumt hinterher wenigstens auf“ beschränkt. Als ich die Beziehung beenden wollte, manipulierte er mich noch jahrelang emotional, drohte mit Suizid, trug in seiner Klasse Gedichte über sein gebrochenes Herz und mich vor, verbreitete Lügen, verletzte sich selbst, um mich mit alldem zu erpressen. Heute ist er ein mäßig bekannter „Profi“Sportler.

Laura

Sprachreise auf Malta, auf der Straße – 20.03.2026

Ich war 15 und lief mit Freundinnen auf der Straße lang. Ein Mann, der auf Treppenstufen am Gehweg saß, zog mir den Rock hoch. Ich schlug seine Hand weg und wir rannten in den nächsten Laden.

Anonymous

Berlin – 20.03.2026

Ich fahre abends mit der S-Bahn nach Hause. Es sind nicht viele Menschen unterwegs. Der Waggon, in dem ich sitze ist fast leer. Ich bin müde vom Tag und mache für einen Moment die Augen zu. Als ich sie kurz darauf wieder aufmache sehe ich einen älteren Mann mir schräg gegenüber sitzen im nächsten 4er Sitz, der mich anglotzt und sich einen runterholt. Ich bin angewidert, komplett perplex und im freeze Modus. Eigentlich will ich ihm sagen wie ekelhaft und widerwärtig er ist, aber alles was ich schaffe ist aufzustehen und zu gehen. Mit Angst, dass er mir nachläuft und niemand anderes in der Nähe ist, die oder der es mitbekommen würde. Die Situation ist Jahre her und ich bin immer noch angewidert davon und achte seitdem immer darauf nicht in leeren Waggons oder in Waggons nur mit Männern zu fahren.

Laura

Sprachreise auf Malta, Disko – 20.03.2026

Ich war das erste Mal in der Disko, mit 15. Ein ca 30 jähriger rieb sich an mir und leckte mir übers Gesicht.

Laura

Auf der Straße in Berlin – 20.03.2026

Ich ging nach Hause, kurz vor meinem Wohnhaus kam ein Mann aus dem Hauseingang und rubbelte vor mir an seinem Schwanz. Ich lief schnell weiter, bog aber vorsichtshalber nicht in meinen Hauseingang ein, damit er nicht sah, wo ich wohnte.

Anonymous

Pfungstadt – 20.03.2026

Grillabend meines Vaters mit seinen Kumpels, wie immer viel Bier im Spiel. Ich war in meinem Zimmer beschäftigt. Irgendwann will ich duschen und dann schlafen gehen. Vergesse abzuschließen (sonst nur Menschen im Haus, die ein besetztes Bad als solches respektieren). Einer der Kumpels kommt rein. Merkt, dass ich in der Dusche stehe, zuckt mit den Schultern, sagt naja und stellt sich keinen Meter neben mir hin und pinkelt, während er genüsslich dabei zuschaut, wie ich noch unter laufendem Wasser panisch mein Handtuch um mich wickle. Ohne seine Hände zu waschen sagt er tschö und geht. Er kennt mich seit meiner Geburt. Es wurde nie angesprochen.

Laura

Im Haus der Familie meines Bruders – 20.03.2026

Der Vater meiner Schwägerin, der mich kennt, seit ich acht bin, fragte mich nach der Trennung meines langjährigen Freundes, ob ich nun nicht mal mit ihm Spaß im Gästezimmer haben wolle. Ob wir nicht mal in die Sauna gehen wollten. Ich reagierte genervt, einige Familienmitglieder bekamen das mit, aber reagierten nicht. Es war Sommer, ich trug bauchfrei. Als ich mich gerade mit meiner Nichte und Neffen unterhielt, kam er von hinten und strich mir über meine Taille. Ich wurde steif und sagte ihm, er solle das lassen. Seitdem vermeide ich ihn auf Familiefeiern und wechsele nur die nötigsten Worte mit ihm oder komme erst gar nicht. Meiner Mutter habe ich davon erzählt, sie sagte, ich solle mich da lieber nicht so reinsteigern. Mein Vater reagierte ziemlich sprachlos. Auf meiner Seite war niemand so richtig. Ich habe Sorge, dass ich diejenige bin, die beschämt oder nicht ernst genommen würde, wenn ich es mehr Leuten erzähle und mache mir manchmal auch Sorgen, dass es zu Stress in der Familie führt.

Anonymous

Berlin – 20.03.2026

Ich war mit einer Freundin auf dem Heimweg von der S-Bahn Station zu meiner Wohnung. Ca 10 Minuten zu Fuß. Mitten auf der Straße fragt mich ein junger Mann nach dem Weg zu Straße XY. Ich fange an zu erklären, in der Zwischenzeit packt er seinen Penis aus und fängt an das zu kommentieren. Ich war komplett perplex, überfordert und im freeze Modus. Es ist so ekelhaft, wenn man egtl gerne hilfsbereit wäre und dann sowas passiert. Mein Vertrauen ist weg, ich bin so angewidert und sauer auf Männer!

Anonymous

Pfungstadt – 20.03.2026

beim Sex, zieht meine Augenwinkel zur Seite und sagt wie schade, dass ich nicht noch mehr Schl*tzaugen habe, so wäre ich noch viel heißer

Laura

Club – 20.03.2026

Ich war im Club, jemand flirtete mich an. Ich sagte freundlich, ich habe kein Interesse. Er hielt mich fest und versuchte, mich zu küssen, bis seine Freunde dazwischen gingen.

Laura

Club – 20.03.2026

Ich war im Club, jemand flirtete mich an. Ich sagte freundlich, ich habe kein Interesse. Er hielt mich fest und versuchte, mich zu küssen, bis seine Freunde dazwischen gingen.

Anonymous

Büro – 20.03.2026

Arbeitskollege (nach außen woke, alternativ, verheiratet mit Kind) testet hart die Grenzen aus, was man als Frau so mitmacht in einem vermeintlich lockeren „Kumpelverhältnis“. Er lenkt quasi jedes Gespräch in Pausen oder anderen nicht direkt dienstlichen Situationen auf Sexthemen, vermutlich um die Reaktionen der jüngeren Kolleginnen auszutesten oder weil es ihn irgendwie aufgeilt. Man muss dazu sagen, dass der Arbeitskontext alles andere als Baustelle, Bar o.ä. ist. Einmal hat er sich sogar abfällig über seine „verklemmte“ Frau geäußert und versucht, Infos über mein Sexleben abzufragen. Generell hat er seine Blicke überhaupt nicht unter Kontrolle, rückt mit dem Stuhl zu dicht heran, berührt einem „zufällig“. Immer in Situationen, die vermeintlich komplett harmlos oder nur freundschaftlich sind – und es mir mega unangenehm vorkommen wäre, was zu sagen. Ich hab mir lange eingeredet, ich würde mir das einbilden oder hab es als Flirtversuch eines gelangweilten Familienvaters abgetan/ignoriert. Ich hoffe eigentlich nur, dass Typen wie er das lesen und raffen, dass es nicht okay ist, sondern ultra unnötig – und nervt.

M

Mörfelden-Walldorf – 20.03.2026

Übernachtung bei meinem besten Freund, mein safe space. Als er denkt ich schlafe, vergewaltigt er mich, ohne Kondom. Nachdem er mich wieder anzieht, gibt er mir einen Kuss auf die Stirn, geht sich waschen und legt sich danach kuschelnd an mich. Er tut bis heute so als wäre nichts passiert. Konnte den Kontakt vor Jahren zum Glück auslaufen lassen. Seine markanten Gesichtszüge triggern mich heute noch in Männern so sehr, dass ich sie nicht einmal ansehen kann, ohne mein Nervensystem in Panik zu versetzen. Es ist über 15 Jahre her.

Laura

In meinem WG-Zimmer – 20.03.2026

Ich war auf einem Running-Dinner, organisiert von dem Freund einer Freundin. Der Abend war lustig, einige waren danach noch gemeinsam was trinken, dann feiern. Den Abend über hatte ich einen Flirt mit L. und hab ihn schließlich mit nach Hause genommen. Auf dem Weg nach Hause habe ich gemerkt, dass ich eigentlich gar nicht mehr so Lust habe. Zuhause habe ich dann realisiert, dass er mir auch ein bisschen zu betrunken ist. Ich hatte das Gefühl, ich kann aber nicht mehr so richtig Nein sagen. Also dachte ich, naja, ein bisschen Rumknutschen schadet nicht. Er hat mich dabei hochgehoben und gegen den Handtuschständer im Bad gehauen, mich aufs Bett geworfen. Ich sagte ihm, dass mir das zu grob ist und war eher genervt von ihm als irgendwas anderes. Ein bisschen später ohrfeigte er mich; auf meinen Hinweis, ob er schon mal was von Konsens gehört habe, sagte er: du willst das doch auch. Ich: ich hab nichts dagegen, wenn’s auch mal ein bisschen härter ist, aber ich will gefragt werden. Ich war froh, dass er keinen hochbekam. Wir gingen schlafen, bis ich nachts davon aufwachte, dass er mich über sich rüber hob und offenbar mit mir schlafen wollte. Ich sagte, ich sei müde und hätte keine Lust. Trotzdem fasste er mir an den Arsch. Ich sagte, ich wolle nicht. Als er mir seine Hände in meine Unterwäsche schob, zog ich sie raus, schlug sie weg und sagte ihm: alter, ich hab nein gesagt. Erst dann hörte er auf. Ich war froh, als er ging.

M

Zu Hause – 20.03.2026

Ich bin 16 und bei meiner Tante im Urlaub. Mit meinen beiden Cousins (13 und 19) haben wir im Wohnzimmer ein Schlaflager für uns aufgebaut, wie sonst auch. Mein Körper hält die meisten Erinnerungen zurück. Fetzen sind noch da: ich auf dem Bauch, eingefroren, der Ältere in mir, ich mache mir noch Sorgen um den Jüngeren, hoffe er muss es nicht auch noch miterleben. Er ist fertig, zieht meine Hose hoch und geht ins Bad. Ich versuche zu atmen, während es zwischen meinen Beinen herausläuft. In dem Moment, in dem ich erleichtert bin, dass ich die Pille nehme, merke ich wie mein anderer Cousin mich anfasst. Er macht das, was er gerade von seinem Bruder gelernt hat. Danach sind die Erinnerungen wieder weg. Mittlerweile habe ich keinen Kontakt mehr. Aus der Familie kommt kein Verständnis.

J.

location not specified – 20.03.2026

Ich war 11 oder 12 Jahre alt, frühreif, mit Kumpels (15 Jahre) im Park etwas trinken. Irgendwann musste ich mal und wollte ins Waldstück nebenan gehen, weil es keine andere Möglichkeit gab. Ein Kumpel wollte mich dorthin begleiten, hat derweil seinen Arm über meine Schulter gelegt. Als nächstes kann ich mich nur noch erinnern, dass er im Wald auf mir lag und mich heftig küsste. Er wollte in meine Hose. Ich hab gesagt, dass ich das nicht will. Er meinte er bliebe über dem Tanga. Ehe ich mich versah hat er seine Hand gewalttätig in meine Hose gesteckt, zog direkt den Tanga weg.. und tat mir weh. Ich weiß nicht, ob ich etwas gesagt habe, aber ich habe versucht seine Hand rauszuziehen. Er war aber zu stark und hielt gegen mein Ziehen an. Daraufhin ging er zurück zu den anderen. Er tat als sei nichts geschehen. Ich tat als sei nichts geschehen. Ich konnte gar nicht verstehen was mir da gerade passiert ist und traute mich nicht irgendetwas zu sagen. Am nächsten Tag hab ich es meiner besten Freundin erzählt. Sie ist später sogar mit ihm zusammen gekommen. Ich habe niemals wieder jemandem davon erzählt. Es ist über 25 Jahre her und die Bilder sind im Kopf als wäre es gestern gewesen. Über die Jahre habe ich ihn Hier und Da wiedergesehen und konnte dabei kaum atmen. Wenn mir heutzutage jemand aus Versehen beim GV wehtut, breche ich unhaltvoll in Tränen aus..

M

Bad Homburg – 20.03.2026

Der Partner meiner Mutter hebt mich hoch und leckt mich zwischen den Beinen ab. Bis heute ekeln mich Schnurrbärte an und das Geräusch ist in meinem Kopf eingebrannt. Ich war in der Grundschule.

Anne

Crimmitschau – 20.03.2026

Ich bin 12 und teile meine kritische Meinung bei einem Tischgespräch meiner Familie der Runde mit. Mein Vater: „Du solltest weniger reden. Kein Mann interessiert sich für eine intelligente Frau.“

Hanna

Ruhrgebiet – 20.03.2026

Im Studium gab es einen deutlich älteren Kommilitonen, der meine Nähe suchte. Er war sehr intelligent, selbstbewusst und manipulativ, was ich in dem Moment nur aus einem Bauchgefühl heraus verstand. Ich versuchte mich unauffällig zu distanzieren, aber der geteilte Studiengang machte es schwierig. Über Monate hinweg nannte er mich seine kleine Schwester und zeigte kein offenes sexuelles Interesse an mir, sondern mischte sich vielmehr in alle meine Angelegenheiten ein, verfolgte mich und ließ mich ungefragt an seinem gesamten Denken und Erleben teilhaben. Er drohte oft indirekt. Ich hatte irgendwann dann einen Freund in einer anderen Stadt, in den ich sehr verliebt war, versuchte es aus Angst jedoch vor meinem Kommilitonen geheim zu halten, weil ich wusste, dass er nicht einverstanden sein würde. Die Lage spitzte sich so zu, dass ich eines nachts nach einer Party bei einer Freundin in ihrer WG blieb, weil ich nicht allein in meiner Wohnung sein wollte. Über einen ahnungslosen Mitbewohner meiner Freundin hatte sich der Kommilitone während der Party wohl Zugang verschafft, bis spät gewartet und kam dann ins Wohnzimmer, wo ich mich hingelegt hatte. Er hat mir den Mund zugehalten, mich niedergedrückt, sodass ich kaum Luft bekommen habe, mich vergewaltigt und dabei als Hure beleidigt. Ich hatte das Gefühl, es selbst provoziert zu haben, weil ich zuvor nicht ablehnender ihm gegenüber gewesen war. Ich habe die Uni gewechselt und es in über zehn Jahren niemals erzählt.

Anne

Crimmitschau, Grundschule – 20.03.2026

1992 – Ich war in der 5ten Klasse und Einserschülerin. Mein damaliger Mathe- und Sportlehrer hatte einen „Faible“ für mich. Er hob meine Leistung vor den anderen Kindern immer hervor durch Sätze wie: „Anne weiß es mal wieder, der Rest ist zu dumm.“ – Gleichzeitig stellte er mich bloß, wenn Arbeiten zurück gegeben wurden, musste jedes Kind zum Lehrertisch kommen, während er die Note laut durch die Klasse rief. Bei mir rief er oft „3“ oder „4“, was meine Mitschüler dazu brachte zu kichern. Beim Entgegennehmen hatte ich dann eine 1. Er rief mich eines Tages an die Tafel – nicht um mich dort etwas vorrechnen zu lassen, sondern um mir ganz langsam mit den Worten „Es ist heute viel zu warm“ vor der ganzen Klasse ganz langsam meine Strickjacke auszuziehen. Wenn wir nach Mathe zum Sportunterricht zur Sporthalle liefen, zog er mich an seine Seite, legte seinen Arm um mich und berührte unter meinem Arm hindurch meinen wachsenden Busen und lächelte mich an. In der Umkleidekabine bestand er darauf, dass wir Mädchen die Tür offen lassen und uns inkl. Unterwäsche ausziehen, eh wir die Sportkleidung anziehen. Er stand dabei in der Tür und sah zu. Ich erzählte es irgendwann meiner Mutter, weil es mir unglaublich unangenehm war und ich niemand hatte, mit dem ich reden konnte. Sie war Kinderheim-Direktorin. Sie antwortete zu mir: „Du musst aufpassen, was du über einen Lehrer erzählst. Das kann seine Karriere kaputt machen.“ Ich erzählte die Geschichte nicht wieder. Er wurde spätsogar Direktor.

Vanessa

Babysitten beim Onkel – 20.03.2026

Ich habe immer gerne auf meine Cousinen aufgepasst, wenn mein Onkel und Tante zum Party machen gegangen sind. Eines nachts kam mein Onkel besoffen zurück, hat sich neben mich gehockt und meine Hand an sein Schwa.. gedrückt. Ich war 17 und vergessen diese nacht nie wieder.

M.

Marburg – 20.03.2026

Er baute zuerst noch mit Consens Körperkontakt auf. Wir kuschelten und er küsste mich. Ich erwiderte erst und sagte dann, dass ich das für keine gute Idee halte und wir das lassen sollten. Er respektierte diese Entscheidung zuerst und fragte ob er mich weiterhin in den Arm nehmen dürfe. Ich sagte ja und er wollte mich wieder küssen. Ich drehte meinen Kopf weg lachte aus Verlegenheit und Überforderung und sagte ihm wieder, dass wir das nicht tun sollten. Er hielt mich im Arm und sagte ok. Dann setzte er sich auf mich und fing an über meine Brüste zu streifen. Ich hielt mir die Augen zu und wusste absolut nicht mehr was ich mit der Situation anfangen sollte. Auf der einen Seite wollte ich nicht, auf der anderen Seite imponierte mir seine Hartnäckigkeit. Um nicht unfreundlich sein zu müssen, schob ich diesmal vor, dass ich duschen müsse, weil ich mich sonst unwohl fühlen würde. „Na los, dann geh duschen.“, sagte er. In der Dusche versuchte ich mich davon zu überzeugen, dass ich das ja irgendwie schon auch will und er sich ja so Mühe gebe. Letztendlich lief es darauf hinaus, dass ein Kondom abgemacht war, ich während des Vorspiels noch einmal darauf hindeuten musste, dass er bitte seinen Unterleib nicht ungeschützt an meinen drücken solle, woraufhin er seinen P in die Hand nahm und mit voller Absicht über meine V zog. Ich fragte ihn was das solle. Keine Einsicht. Er sei ja nicht gekommen, Lusttropfen hätte er gemerkt und Krankheiten habe er nicht.

Monika

Frankfurt – 20.03.2026

Ich war ca. 20 Jahre alt, da hat ein ehemaliger älterer Kollege in der Bank (damals ca.60-65 Jahre alt) mir auf den Hintern gehauen während wir in einer Runde zusammen mit anderen Kollegen standen und alle haben gelacht. Ich auch, hab versucht alles zu überspielen.

Anonymous

Zuhause – 20.03.2026

Ich war 12 oder 13 Jahre alt. Oft habe ich abends mit dem Freund meiner Mutter (damals ca. 45 Jahre alt) noch TV geschaut, während sie schon schlafen war. Manchmal hat er mir den Rücken massiert. Dafür lag ich auf seinem Schoß. Ich dachte mir nichts dabei. Aber immer häufiger, hat er dann seine Hände auch nach vorne über meine Brüste geschoben oder meine Pobacken auseinander gezogen. Ich hab mich immer so unwohl gefühlt, aber mich nie getraut etwas zu sagen. An einem Abend fragte er mich dann “Ist das eigentlich okay für dich?” und ich bin aufgestanden und habe “Nein!” gesagt. Wieviel Überwindung das mein junges Ich gekostet haben muss. Danach ist es auch nicht mehr passiert. Gesagt hab ich dazu nie mehr etwas. Auch nicht meiner Mutter, weil ich sie schützen wollte. Aber ich habe viele Jahre später erst verstanden wie falsch das alles war. Mittlerweile sind sie (aus anderen Gründen) getrennt. Komischerweise kann ich ihn bis heute nicht hassen. In meinem Kopf ist er trotzdem ein netter Mann gewesen, der wie mein Vater war…

Nika

Wuppertal – 20.03.2026

Mir hat ein Mann der meine Couch geliefert und aufgebaut hat, ungefragt und aus dem nichts an den Hintern gefasst und so getan als wäre nichts. Ich bin eingefroren und habe den Möbelpackern später trotzdem Trinkgeld gegeben. Hatte danach Zweifel ob es passiert ist weil ich zu nett zu ihm war.

Sarah

Öffentliches Verkehrsmittel München – 20.03.2026

Ein wesentlich älterer Mann (um die 65 jahre, ich22) schaute mich erst aus 2 Meter Entfernung mit diesem absolut ekligen Blick an. Ich war am Telefonieren. (Kleidung: schwarzer oversize Jogginganzug, mit kaputze) Nachdem der Blick immer ekliger wurde, entschied ich mich wegzusetzen. Der Mann folgte mir und stellte sich so nah, stehend an mich, dass er mich berührte. Ich bin wieder aufgestanden, habe laut am Telefon gesagt: der lässt mich nicht in ruhe etc. Und mich weg gesetzt. Dieses Mal in einen 4er Platz der Sbahn, mit Männern. Er folgte mir wieder, ich machte auf die Situation aufmerksam (hab aber noch niemanden persönlich angesprochen), keine Reaktion der Mitpassanten. Ich habe inzwischen Angst bekommen und habe mich entschieden an der nächsten Station auszusteigen um mit dem Bus weiter zu fahren. Ich bin ganz schnell an das andere Ende der Sbahn gegangen. Er auch.Ich bin schneller geworden, er auch. Ich bin gelaufen,…. er auch! Am Ende der Sbahn musste ich buchstäblich (fangen) spielen um ihn zu entkommen. Dann endlich ging die Tür auf. Ich bin rausgesprungen. Drehe mich um und sehe, der Mann springt auch aus der Sbahn und RENNT mir hinterher (JA mit über 65 jahren). Ich habe einen kräftigen Mann angesprochen. Dieser meinte, ich kann bei ihn bleiben. Die Geschichte ging noch weiter… am schluss blieb nur Taxi. Diesem ist er auch ein stück hinterher gelaufen und hat an der Ampel versucht die Türe zu öffnen. Der Taxifahrer hat mich die Fahrt nicht bezahlen lassen.

Anonymous

Bus – 20.03.2026

Meine Schwester und ich fuhren mit dem Bus nach Hause. Wir waren ca 13 und 16 Jahre alt. Vor uns saß ein Mann mit ca. 40 oder so und schaute sich einen Pornofilm auf dem Handy an. Er verfolgte uns noch eine Weile nach der Haltestelle.

Anonymous

Hallenbad – 20.03.2026

Ich war 12 und mit 2 Freundinnen im Hallenbad. Ein Mann mittleren Alters kam angeschwommen und hat mich in die Hüfte gekniffen. Ich war so perplex.

Anonymous

Zuhause – 20.03.2026

Mein Vater hat sich mehrfach sexuell mir gegenüber übergriffig verhalten und mich angefasst. Über Jahre hinweg.

Anonymous

RLP – 20.03.2026

Es war nicht das erste Mal, dass mein Exfreund sich in unserer Beziehung übergriffig verhielt, als er mein Instagram-Profil mit sogenannten „Bulls“ teilte. Er selbst hat einen cuckolding-Fetisch, den ich nie geteilt hatte, wovon er auch wusste. Dennoch hat er diese Männer angeschrieben, ihnen meinen Account gesendet und gesagt sie könnten mich ruhig kontaktieren, gerne auch ein dick-pic senden und sagen, dass sie mit mir schlafen wollen. Da das Ganze ohne mein Wissen passierte, war ich sehr verwundert über die ganzen Nachrichten und dick-pics fremder Männer und habe meinem Exfreund aufgewühlt davon ezählt. Solang bis er gestand, dass er mich den Männern „vorgestellt“ hatte, weil ihn das geilmache und eben zu seinem Fetisch dazugehöre. Das kam immer wieder vor, da er einfach nicht akzeptieren konnte, dass es eben SEIN und nicht UNSER Fetisch war. Erst heute weiß ich, dass das Gewalt war und bin Collien Fernandes nicht nur deshalb sehr dankbar für ihre Ehrlichkeit und ihren Mut✊🏻

M.

5. Klasse – 20.03.2026

Meine „erste Beziehung“ hatte ich in der 5. Klasse mit meinem damaligen Schwarm. In diesem Sinne war es auch keine klassische oder ernst zunehmende Beziehung, es war eine Schulhof-Händchenhalten-Geschichte. Also das kindlichste und naivste, was man sich vorstellen kann. Doch diese Beziehung basierte auf einer Wette. Mit den Worten: damit sie auch mal einen Freund hatte. Keine Ahnung, was er dafür bekommen hat, mir ist es auch egal. Mittlerweile stehe ich dadrüber, aber ich finde es retrospektiv betrachtet krass, wie früh so ein Verhalten schon anfangen kann und es hat mich geprägt

Anonymous

Freiburg – 20.03.2026

Ich war 10-12 Jahre alt und in einer Straßenbahn voller Fußballfans auf dem Weg ins Stadion, mit meinen kleinen Bruder und meinem Vater. Ein Mann hat sich von hinten an mir gerieben, seinen Ständer in meinen Rücken gedrückt. Das ging mehrere Haltestellen so und ich konnte nicht weg, weil es so voll war. Habe nur versucht, ihn wegzudrücken und war ansonsten total paralysiert. Das ist 30 Jahre her – ich wusste damals gar nicht wie mir geschieht und habe es bis heute niemandem erzählt. Damals hatte ich dafür gar keine Worte. Ich erinnere mich aber deutlich an das Gefühl, dass das hier nicht richtig ist.

Anna

Leipzig – 20.03.2026

Ich habe meinen Sohn vor sieben Jahren in einem Krankenhaus zur Welt gebracht. Nach der Geburt hatte ich Komplikationen, da die Rückstände der Gebärmutter nicht abgegangen sind. Ein männlicher Arzt hat mich untersucht. Während er mich vaginal untersucht hat, hat er sich über mich lustig gemacht, da ich gesagt habe, dass ich Schmerzen habe. Er hat mich laut ausgelacht, die Arzthelferin animiert sich ebenfalls über mich lustig zu machen und dann laut weiter über Fußballergebnisse gesprochen, ohne auf mich zu achten. Ich habe mich nicht noch mal getraut „Stop“ oder „Nein“ zu sagen.

Vera

München – 20.03.2026

Er hat mir ein problematisches Verhalten mit Sex einreden wollen und mich gefragt, ob ich vergewaltigt wurde und daher eine Hemmung hätte. Wurde ich nicht- hä? Beim Fahrradfahren durch den dunklen Stadtwald, sollte ich dann stehen bleiben und er hat sein Fahrradlicht ausgemacht, in der Vorstellung, das würde mich dann triggern, so dass ich gestehen würde und seine bescheuerte Theorie bestätigen. Er wollte auch, dass ich seinen hässlichen Penis so richtig fest greifen sollte und hat, um mir zu zeigen was sein Hoden aushält eine Musikkasette aus dem Kasettendeck genommen und seinen Hoden um diese Kasette herum gewickelt. Danach sind wir essen gegangen und er hat so getan als wäre nichts dabei.

Vera

Deutschland – 20.03.2026

Ich war mal mit nem Typen zusammen, von dem ich wusste, dass er ein Riesen-Ego hatte und definitv von anderen schon für seltsam gehalten wurde. Er hat meistens seine eigene Tür in der WG offen stehen gelassen, wenn er Verkehr wollte und „gerauft“ – wenn wir Sex hatten, war es nie richtig liebevoll und zärtlich. Wir haben viel darüber geredet, und er meinte, dass er es fester oder so pornöser braucht, sonst würde er nicht steif. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass er immer son Kick gesucht hat, dass wir zu sehen sein würden oder beobachtbar wären- Tür und Vorhänge auf. Da wir eine Distanzbeziehung hatten- ist mir das erst nach und nach aufgefallen. Ich hatte in der Beziehung davor einen sehr liebevollen und sexpositiven Partner- wo einfach alles gut gepasst hatte. Ich war total verwirrt, dass es in dieser seltsamen Beziehung zu Problemen kam. Ich habe kommuniziert, dass ich diesen Pornoscheiss nicht mag. In einem Hotel zb hat er Pornos angemacht- die er mit mir schauen wollte, um scharf zu werden- ich fand das ekelig und habe mit heulend im WC eingeschlossen. Am nächsten Tag musste ich die Pornorechnung zahlen und ich habe mich so geschämt dabei.

Lea

In meiner Wg – 20.03.2026

Nach einer WG Party wurde ich wach und schrie laut. Ich erschrak weil plötzlich jemand in meiner Tür stand. Ach, den kenne ich ja, alles gut. Ich entschuldigte mich für den Schrei und schlief weiter als er die Tür wieder schloss. Wahrscheinlich hatte er betrunken die falsche Tür geöffnet und wollte zur Toilette. Später erfuhr ich, dass er auf einer anderen WG Feier eine Frau im Schlaf begrabscht hat.

Merle

Kiel – 20.03.2026

Ich bin mit meinem großen Hund an einem Typen vorbeigegangen, habe ihn gegrüßt und ihn dann angewidert angesehen, als er mich gecatcallt hat. Daraufhin grapschte er mir ruckartig ans Gesäß und kam mir mit dem ganzen Körper viel zu nah. Nachdem ich mich energisch wegdrehte und ihn anschrie, holte er aus, schlug mir ins Gesicht und riss meine Kopfhörer herunter. Ich brüllte ihn wütend weiter an und er ging Gott sei Dank weg. Ich gab bei der Polizei eine Anzeige auf.

Nadine

Semesterfeier – 20.03.2026

Der Klassiker: Während des Feierns am Po begrabscht. Aber das ist ja „nicht erwähnenswert“. Passiert ja jeder Frau. Mehrmals. Einmal hat ein Kumpel sich für seinen Freund entschuldigt und ihm per Geste eine „Ohrfeige“ angedroht. Das lässt hoffen.

Julia

Neuwied – 20.03.2026

Der dritte von vielen Fällen, die ich erleben musste. Mein Cousin hat mich, ich war ca so 13/14 Jahre alt, er ein paar Monate älter, immer weiter umgarnt, mir liebe Dinge in Chats und am Telefon gesagt, mich dann dafür verantwortlich gemacht, wenn er si h selber verletzt hat. Ich war immer alles schuld.. und dann hab ich trotzdem noch gedacht, er mag mich wirklich, liebt vielleicht sogar. Obwohl ich eigentlich wusste, dass das falsch ist und obwohl ich das immer wieder angebracht hab. Er hat das dann immer dargestellt, als würde ich nicht zu ihm stehen und mir das Gefühl gegeben, dass ich ihn kaputt mache.. aber eigentlich war es immer andersherum. Und dann, als ich in den Ferien zu Besuch war, hat er mich dazu genötigt, mehrfach, ihn mit der Hand sexuell zu befriedigen. Und wenn ich es nicht machen wollte, dann hat er mir gedroht. Dass ich dann alleine bin und, dass er das dann meinem Onkel etc . Erzählen wird und überhaupt, soll ich mich doch nicht so anstellen. Irgendwann hab ich mich dann wirklich verliebt, meine erste große liebe und mein Cousin schnitt auch daraufhin vor meinen Augen mit einem Messer in die Arme. Auch nach Jahren hat er darüber nie mehr ein Wort verloren keine Entschuldigung.nichts. Cousinchen hat er mich dann immer genannt, wenn er mich über social Media angeschrieben hat. Ich hab ihn gesagt, er hat mich krank gemacht und, dass er mich für immer in Ruhe lassen soll. Hat er nicht verstanden.

Julia

Im Auto meines Dates – 20.03.2026

Ich hatte ein Date, eigentlich ein ganz aufregender Typ, bis er dann immer aufdringlicher wurde und mich auf einmal auch im Chat aufs übelste beschimpft hat und erniedrigt hat… Das war nach unserem Date, wo mein Bauch mir gesagt hat, dass ich besser aus dem Auto steige und wo er mich dennoch genötigt hat, ihn mit der Hand sexuell zu befriedigen. Obwohl ich gesagt hab, ich will das nicht. Eigentlich wollte er, dass ich ihm einen blase..das hab ich aber kategorisch abgelehnt aber er hat einfach nicht aufgehört mit seinem ’na komm schon ‚ und, ’stell dich nicht so an‘ und lauter so ekelhaftem Gelaber.

Janina

Sommerabend – 20.03.2026

Ich war mit dem Rad unterwegs zu meinem Vater. Er wohnte nicht weit entfernt. Vllt ein bis zwei Kilometer. Es war ein schöner lauer Sommerabend. Dann fuhr plötzlich jemand neben mir. Ich wurde langsamer, weil es mir unangenehm war, direkt neben einem Fremden herzufahren. Der Fremde wurde auch langsamer. Ich wurde schneller, der Fremde auch. Ich war verwundert, hatte aber gar keine Zeit die Situation zu realisieren als ich plötzlich einen Schmerz in meiner Brust spürte. Er hatte unter meinen Trenchcoat gegriffen und fest zugedrückt. Danach gab er Gas. Total verdattert brauchte ich eine Sekunde um zu begreifen, was passiert war. Wie alt war er, höchstens 15? Ich schrie ihm hinterher: „wie alt bist du überhaupt du kleiner Pisser“. Er schrie „16“ und bog in einen mir unbekannten Schleichweg ab und war weg. Bis heute habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich mich nicht zur Polizei getraut habe. Ich hätte niemanden identifizieren können, habe ihn nur von hinten gesehen. Trotzdem hätte ich es tun sollen. Ich hoffe inständig, dass er heute -Erwachsen- gelernt hat, dass er damit nicht durchkommt.

Anonymous

zu Hause – 20.03.2026

Mein Exfreund hat mich oft bedrängt mit ihm zu Schlafen. Wenn ich abgelehnt habe, hat das meist zu Streit geführt. Dabei wurde ich teils am Hals zugepackt, in eine Ecke gedrängt oder mein Kopf gegen die Wand gedrückt. Manchmal gelang es mir davonzurennen und mich im Badezimmer einzusperren während er mich verfolgt hat und gegen die Tür getrommelt hat.

Julia

Neuwied – 20.03.2026

Es war Silvester, mein damaliger Freund und ich feierten mit meiner Familie in der Gartenhütte meines Onkels ins neue Jahr. Naja also auf jeden Fall, bis er genug Alkohol intus hatte, um mich beim Verlassen der Party zu schubsen, anzuschreien, zu bedrohen. Erst habe ich mich noch gewehrt aber der Typ war fast 2 Meter groß und ignorierte meine worte.Mein ‚lass mich in Ruhe‘, mein ‚geh weg‘ und all die anderen Sätze, die ich ihm irgendwann nur noch entgegen geschrien habe. Ich weiß noch, dass er mich geschubst hat, in eine Ecke auf eine Treppe gedrängt hat und, wie er mir immer wieder viel zu nahe am Gesicht irgendwelche Drohungen und Beschimpfungen entgegen gespuckt hat. Ich weiß noch, dass ich immer und immer wieder auf die Tür des Gartenhauses geschaut habe, gehofft habe, die Tür geht auf und irgendwer kommt raus, der mir hilft. Mein Cousin, selber noch ein junger Kerl, schaute mich schockiert an,ging dann aber weiter zur Toilette, in dem kleinen Bad, was unter besagter Treppe seinen Eingang hatte.ich nehme es ihm nicht übel, das muss für ihn selber in seinem jungen Alter total schlimm gewesen sein und schwer zu begreifen. Und ich weiß noch genau, da dachte ich, ich sterbe hier und heute. Im Endeffekt kam noch jemand und ich bin der Person so dankbar. Im strömenden Regen bin ich weinend heim gerannt, bin zusammen gebrochen, habe geweint. Und dann stand derselbe Typ, der mir zuvor die Gewalt angetan hatte und weinte, es tue ihm so leid…

SALOME

Darmstadt – 20.03.2026

Ich habe bereits mehrere schlechte Erfahrungen mit Männern in der Musikszene gemacht. Oft gingen Projekte auseinander weil ich nicht wusste ob die größte Motivation gemeinsam zu musizieren nicht doch die Chance auf eine kleine Spielerei wäre. So gingen Bands auseinander nachdem mir ungefragt Auberginen Emojis und Unterwäschenbilder von Frauen die gerade gedatet wurden geschickt wurden, oder unpassende Kommentare kamen. Das letzte Projekt mit einem älteren Mann (30 Jahre Altersunterschied) ging nun ebenso zu Ende. Ich habe ihm vor mehreren Monaten gesagt, dass es glasklar sein muss dass es hier nur um Musik geht, wenn er das nicht könne soll er das sagen und wir müssen das sofort beenden. „Ich weiß auch nicht wo du irgendwelche Vibes siehst“, war die Antwort auf meine Klarstellung dass meine Freundlichkeit kein romantisches oder sexuelles Interesse sei. Er meinte er verstehe dass und wir wären da auf einem Nenner. Kurz vor unserem ersten Konzert komme ich eine Bar und werde von einem Bekannten angesprochen „Hey, X Hat mir erzählt dass du ihn besuchen warst im Saarland auf einer Jam Session, er kam zu mir und meinte, voll die geile Braut, dass Sie ins Saarland fährt um mich zu sehen“. Mir blieb die Spucke weg. Auf einem Flohmarkt kurze Zeit später traf ich eine Bekannte die ebenso mit ihm befreundet war, und die mir erzählte, dass er ihr erzählt habe dass er mich über alles Liebe und dass er mit mir zusammen sein möchte.

Anonymous

location not specified – 20.03.2026

Ich war 13 als mein Klavierlehrer mir im Unterricht über die Oberschenkel in den Schritt gefahren ist. Ich habe es damals meiner Mutter erzählt. Mein Lehrer sprach sie kurz darauf selbst an und bat sie, es nicht an die Musikschulleitung weiterzugeben, da er seinen Job verlieren würde. Sie hat es für sich behalten, aus Angst ihn arbeitslos zu machen.

Anika

Wülfrath – 20.03.2026

Ich war auf einer Party bei Freunden zu Hause, ein Bekannter bot an, mich nach Hause zu begleiten. Genau weiß ich nicht mehr wie es passiert ist, aber plötzlich waren wir bei ihm zu Hause, ich lag unter ihm und er hat versucht mich zu küssen. Ich habe mich körperlich gewehrt und konnte raus laufen. Er hat mich (besoffen) mit seinem Auto verfolgt, zum Glück bin ich auf die Idee gekommen zu einer Freundin zu gehen. Er war der beste Freund meines Vergewaltigers vier Jahre zuvor.

Anika

Spielplatz – 20.03.2026

Ich bin mit meinem Hund unterwegs und dabei umrunden wir immer einen Spielplatz. Ein Mann, den ich noch nie vorher gesehen habe, starrt mich aus der Ferne an und dreht sich ganz langsam mit mir, um mich weiterhin anzustarren. Als er außer Sicht war, erwische ich mich dabei, wie ich mich mehrfach umdrehe, um zu sehen ob er mich verfolgt. Damit ist meine tägliche Hunde-Runde jetzt nicht mehr sicher für mich. Ich habe Angst.

M.

Bar – 20.03.2026

Vor 7 Jahren (ich war damals 20) war ich öfter als heute in Bars unterwegs, zum Teil auch alleine, aber meistens auch mit Freunden zusammen. Dort hatte ich im Verlauf auch ein Haufen an verschiedenen übergriffigen Situationen erlebt, die ich eigentlich alle einzeln auflisten müsste. Manche waren nur auf der verbalen Ebene, manche eher auf körperlicher Ebene. Aber alle waren immer sehr offensiv und in fast allen Fällen wurde ich fetischisiert (weil ich einerseits dick und kurvig bin und mich andererseits probably auf dem neurodivergenten Spektrum befinde). Da es den Rahmen dieses Eintrags sprengen würde alle Situation aufzulisten, werde ich jetzt eine Situation hervor heben. Ich war in einer Bar, ein damaliger Kumpel stand als Hilfe hinter dem Tresen. Ich saß dort und unterhielt mich im Verlauf des Abends mit verschiedenen Menschen. Zu den Barhockern muss man wissen: sie sind fest im Boden verankert, ergo man kann sie nicht wegschieben und sie sind sehr nah am Tresen montiert, sodass man sich entweder breitbeinig hinsetzen oder zu seinem Sitznachbaren hingewendet hinsetzen muss. Ich saß nach der letzteren Variante neben einem Typen. Plötzlich spüre ich, wie seine Hand meinen Oberschenkel streichelt und er sein Bein an meinem Bein reibt. Als ich seine hand entferne und ihn darauf anspreche, sagt er nur „Schon komisch oder?“. Ich drehe mich daraufhin weg und er geht kurzer Zeit später weg. Als ich meinem Kumpel davon erzähle glaubt er mir nicht, wir sind keine Freunde mehr

Stefanie

Köln – 20.03.2026

War mit einer Freundin in Köln meinen Geburtstag feiern 2020 (kommen nicht von da) Ausgelasse Stimmung. Ein Mann fast mir ungefragt in den Schritt. War wie erstarrt. Es gab von mir keine Aufforderung das zu tun!

J

Amberg – 20.03.2026

Ich war, nachdem ich die ganze Nacht bedient habe, auf dem Weg nach Hause. Ich musste dafür einmal quer durch die Innenstadt, nach wenige Metern hat sich ein Mann „angeschlossen“ und wollte noch etwas mit mir trinken gehen. Ich habe mehrfach gesagt, dass ich nach Hause möchte und er bitte gehen soll. Es war ihm völlig egal, er ist weiter direkt neben mir gelaufen und hat immer wieder gefordert, dass ich mit ihm komme. Irgendwann wollte er dann mit zu mir, was ich natürlich auch abgelehnt habe. In der Jackentasche hatte ich schon den Schlüssel zwischen die Finger gelegt. Ich habe auch angefangen, laut um Hilfe zu rufen, was aber niemanden interessiert hat. Er hat mich bis zur Haustür verfolgt (im Nachhinein dachte ich mir, dass ich auf dem Weg lieber irgendwo hätte klingeln sollen, anstatt ihm auch noch zu zeigen wo ich wohne), wo ich ihn dann nur durch Tritte und Schläge mit dem Schlüsselbund soweit ablenken konnte, dass ich schnell die Tür aufsperren und in den Hausflur flüchten konnte.

Anonymous

Zu Hause – 20.03.2026

Mein erstes Mal habe ich einfach dazu erklärt, dass es nicht mein erstes Mal wäre. Ich finds krass, wie einfach es für mich war, diese Erinnerung einfach wegzusplitten und mir zu denken: Nein, das war zwar ein Übergriff, aber das war jetzt nicht mein erstes mal, geschweigedenn vergewaltigung, denn so sollte es nicht laufen und ich wollte diese Wahrheit einfach nicht zulassen. Ich hatte was mit diesem Typen, aber da ich noch Jungfrau war, wollte ich eigentlich nicht mit ihm schlafen. Halt nur so Petting usw. und ich hab so das Gefühl, Typen raffen einfach nicht, dass nur, weil du dieses oder jenes zulässt, das nicht automatisch heißt, dass du auch Penetration ok findest oder generell es ok wäre, einfach weiter zu gehen. Immer öfter fragte er mich, ob er denn nicht „nur mal kurz dippen“ kann, bis er es einfach tat. Ich stoppte ihn und ging ins bad, mein Jungfernhäutchen war gerissen. Ganz, ganz schnell war mein Hirn einfach so: okay, das lassen wir nicht an uns ran. Als wäre es nie passiert. Dabei hat mich irgendein räudiger typ entjungfert (ohne kondom natürlich) und ich hoffe einfach sein blöder schwanz fällt ihm eines tages ab

S.

Grundschule – 20.03.2026

Als ich in der dritten Klasse war hat ein Junge mich mitten im Unterricht versucht zu küssen. Ich habe mich gewehrt, gesagt dass er es lassen soll. Ein zweiter Junge stand auf und versuchte dasselbe. Ich bin nach hinten in die Ecke des Klassenzimmers gelaufen. Der Lehrer hat das Ganze nicht unterbunden, sondern die Jungs weiter angefeuert: „Haltet sie fest. Holt sie euch.“ Letztendlich wurde ich von mehreren Jungs gegen meinen Willen geküsst.

Anonymous

location not specified – 20.03.2026

Ich habe total diffuse Erinnerungen an Situationen aus meiner Kindheit. Zum einen gab es da diese Freundin (wir waren im Grundschulalter) die neben meiner Oma wohnte. Ich war regelmäßig bei ihr zum „Spielen“. Sie zeigte mir sexuelle Praktiken die wir nachgespielt haben. Aus meiner heutigen Sicht war es total verstörend und hat mich auch zur Täterin gemacht. Denn es gab einen Jungen in meiner Klasse mit dem ich mich öfter bei ihm zuhause versteckte und nackt diese „Spiele“ ausprobierte. Ich wusste dass sein Geschlechtsteil steif sein müsste und seines das nicht wurde. Klar er war vllt 8?! Ich kann nicht sagen ob ich durch einen Erwachsenen missbraucht wurde, aber ich kann klar sagen (als Erzieherin mit vielen Fortbildungen zum Thema) dieses Verhalten hatte nichts mit kindlicher Sexualität zu tun.

Anonymous

location not specified – 20.03.2026

Ich fuhr mit Anfang 20 allein vom See nach Hause, ungefähr 18 Uhr, voll befahrene Radwege am See entlang. Vor mir tauchten 2 ältere Männer auf, die ich überholte. Einer der beiden lallte betrunken hinter mir, warum ich nicht meine Klingel benutze und fing dann, als er sah dass ich keine Fahrradklingel besaß, an, mich zu beschimpfen und Hure zu nennen. Ich fuhr voraus und zeigte ihm den Mittelfinger. Daraufhin verfolgte er mich mit seinem Rad, ich wurde panisch. Nach einigen Metern bremste ich an einer Bank bei einem Pärchen. Er schnitt mir den Weg ab, beschimpfte mich weiter und meinte ich könne mich nicht ewig feige bei anderen Passanten aufhalten. Die junge Frau und ihr Mann reagierten überhaupt nicht, der Mann entfernte sich soga noch von uns, um seinen Hund zu beruhigen. Der betrunkene Mann auf dem Rad wartete noch einige Minuten und ließ sich dann von seinem Freund überzeugen, weiterzufahren. Den gesamten Heimweg hatte ich Angst, sie könnten mich erneut abfangen.

Becky

Kanada – 20.03.2026

Im Auslandssemester fahre ich mit anderen Internationals fürs Wochenende in ein Skigebiet. Wir feiern, und ich freue mich darüber, im Lauf des Abends mit meinem Crush zu knutschen. Wir gehen ins eins der Zimmer, ich möchte nicht weiter gehen, habe meine Tage. Er drängt sich mir auf und in mich ein. Jahre später erschüttert mich, dass ich nicht empört war, sondern traurig, dass er danach den Kontakt mit mir vermieden hat.

Anonymous

location not specified – 20.03.2026

Ich war 13 und in dem Mehrfamilienhaus, in dem ich mit meiner Mutter wohnte, lebte unter anderem ein Mitte 20-Jähriger Schauspieler. Als er seinen Auszug feierte, ludt er neben seinen Freund*Innen auch die Familien des Hauses ein. Den gesamten Abend über wichen mir 2 seiner Freunde (21 und 24 Jahre) nicht von der Seite. Sie stellten Fragen nach meinen sexuellen Erfahrungen und flirteten. Ich saß zwischen den beiden auf dem Boden in einem separierten Raum und der 24-Jährige fragte mehrfach, ob ich ihn attraktiv fände. Als ich nicht antwortete fuhr er mir über die Taille und frage, ob das etwas ändere. Ich verließ die Situation und schaffte sogar zu sagen, dass ich mich nicht wohl fühle. Ein paar Wochen später erhielt ich noch einen Brief von dem 24-Jährigen, er schrieb er wolle mich ehrlich kennenlernen und nicht dass ich etwas Schlechtes von ihm denke- ob ich ihn nicht mal besuchen wolle.

Anonymous

In der Öffentlichkeit – 20.03.2026

Ich war 14 oder 15 und ganz verunsichert in meinem Aussehen. Ich habe mir neue Klamotten gekauft und mich mal etwas auffälliger angezogen, mit so einer kurzen, gepunkteten Hose. Auf der Straße wurde ich angesprochen, von einem älteren Mann, keine Ahnung, vielleicht war er so Mitte 30 oder 40, ich weiß es nicht mehr. Er meinte, er würde Street Fashion fotografieren und würde mein Outfit so cool finden, ob er Fotos von mir machen kann? Für mich war das ein Kompliment, und ich willigte ein, er solle aber bitte nicht mein Gesicht fotografieren. Ich sollte mich auf eine Treppe setzen und irgendwie hatte ich das Gefühl, er fotografiert nur meine Hose. Er korrigierte ständig meine Haltung, ich sollte die Beine breiter machen und irgendwann zupfte er die Hose in meinem Schritt zurecht und hielt die Kamera genau auf diesen Bereich. Ich hatte ein immer blöderes Gefühl, aber es war mir so peinlich, dass ich ernsthaft geglaubt hatte, er fände mein Outfit cool, dass ich wie gelähmt war. Am Ende fragte er mich, ob ich denn nicht wissen wolle, wo die Fotos veröffentlicht werden. Aber ich wollte einfach nur noch so schnell wie möglich weg. Danach bin ich nach Hause gerannt und habe geheult, weil ich mir so unendlich dumm vorkam. Bis heute schäme ich mich, weil ich nicht weiß, ob ich tatsächlich einem Modeblogger unter die Linse gekommen bin – oder nem Typ, der meinen Intimbereich in meiner kurzen Hose fotografiert hat. Ich weiß nicht, ob und wo diese Fotos verbreitet wurden.

M.

Konzert – 20.03.2026

Vor zwei Jahren war ich bei einem Konzert von Napalm Death. Als ich mit Freunden weiter nach vorne Richtung Bühne ging, um die Vorbands besser sehen zu können, kam ein stark alkoholisierter Mann vorbei. Als er an uns vorbeiging grapschte er in meine Taille rein, nach dem Motto: bei ihr ist ordentlich Fleisch dran, da kann mal richtig reingrapschen. In der Situation war ich positiv über mich selbst überrascht, weil ich mich aus dem Griff rausdrehen konnte, ihn weggestoßen und ganz laut und deutlich „Nein, stopp. Verpiss dich!“ gesagt habe. Später ist er im Moshpit auf die Schnauze geflogen, das war Genugtuung genug, dennoch hatte ich den restlichen Abend über eine tiefsitzende Wut. Seit diesem Vorfall bin ich der Meinung, dass es Awareness genauso im Konzert- wie auch im Clubkontext geben muss

Anne

Kiel, Ohrenarzt – 20.03.2026

Ein Arztbesuch, ich habe einen Tinnitus. Das Behandlungszimmer hat kein Fenster. Ich schildere ihm meine Situation. Er fasst mir an die Knie und fragt ob ich verheiratet bin. Er mustert meinen ganzen Körper, sagt er kann nicht helfen. Seine Hand liegt weiterhin auf meinem Oberschenkel. Ich bin in schockstarre, fühle mich verletzlich und wollte doch nur ärztliche Hilfe erhalten. Eine Woche später bin ich bei einem anderen Arzt, auch männlich. Er ist professionell, freundlich und behandelt mich. Da wird mir nochmal mehr bewusst, dass der erste Arzt übergriffig ist. Ich war 28.

Bente

Heide in Holstein, im Zug – 20.03.2026

Ich war 13 und mit einer Freundin verabredet. Mit dem Zug bin ich zum Treffen gefahren. Tagsüber, der Zug voll. Als ich aufstehe um auszusteigen haut mir jemand mit der Hand auf mein Gesäß. Begrapscht dieses. Ein älterer Mann, so um die 40-50 Jahre alt. Schockiert gucke ich in an. Er grinst mich ekelhaft an. Niemand drumherum reagiert. Wie in Trance laufe ich weiter. Jetzt, 20 Jahre später, denke ich immer noch daran. Es ekelt mich an.

Liz

Zu Hause – 20.03.2026

Ich habe meinem ex Partner mit dem ich zu der Zeit kurz zusammen gelebt habe gesagt dass ich nicht möchte dass er in mir kommt. Eine Stunde später hatten wir Sex und er kam in mir und stand direkt danach auf ohne etwas zu sagen und duschte sich. Ließ mich im Bett alleine mit meiner Wut und meinem Ekel und meiner Traurigkeit. Nachdem er fertig war mit duschen kam er zu mir und ich sagte ihm dass ich ihm doch gesagt hatte dass ich das nicht möchte und dass sich das anfühlt wie eine meiner (ja ich hatte mehrere) vergewaltigungen die ich erleben musste. Er hat darauf geweint und sich mehrmals entschuldigt. Es war mein geburtstag. Jedes Mal an meinem Geburtstag werde ich nun daran denken müssen was geschehen ist. Ich habe es erst runter gespielt und ihn in Schutz genommen. Vielleicht hat er es ja vergessen dass ich ihm das gesagt hatte… irgendwann konnte ich damit nicht mehr leben mit einem Mann zusammen zu sein und bei ihm zu leben der so meine Grenzen ignoriert. Am feministischen Kampftag habe ich dann mit ihm Schluss gemacht. Aus verschiedenen anderen Gründen aber jetzt ein Jahr später weiß ich dass dieses Geschehen der Grund war.

Kerstin

Physiopraxis – 20.03.2026

Der Masseur hat sich während der Massage einen runtergeholt und dann das Sperma auf meinem Rücken verteilt. Ich lag auf dem Bauch und habe es natürlich nicht direkt gesehen, es war aber eindeutig. Hab es noch nie jemanden erzählt. Habe nichts gesagt und bin nie wieder hingegangen.

Nicole

Berlin – 20.03.2026

Mein ex Nachbar (An meinem 14. Geburtstag, schon Jahrelang mit dessen Frau und kleinen Kindern eng „befreundet “ ) lud mich zum Geburtstag ein. Wir wohnten mittlerweile wo anders. Ich mich riesig gefreut alle wiedersehen zu können. Als ich ankam war nur er da. Ich fragte wo denn die Kinder und seine Frau sein sagte er mir das Sie verweist sind. Ich hatte mich zwar sehr gewundert, man hätte ja auch einen anderen Termin finden können, er hat es aber irgendwie geschafft mir das zu erklären. Um die Geschichte zu verkürzen…. Wir lagen irgendwann im Bett, er sagte noch das ich ja jetzt 14 bin und er somit keine Strafe zu erwarten hätte. Ich war irgendwie so überrumpelt… wusste garnicht was hier passiert. Ich wollte keinen Sex ich hatte noch keinen… so sollte es nicht laufen. Ich hatte Glück und konnte Ihn überzeugen, bessergesagt hatte er wohl eher Angst vor den möglichen Konsequenzen, er arbeitete in einer JVA. Ich habe Ihn und die Familie danach nie wieder gesehen.Er versuchte noch Kontakt zu mir über meine Mutter aufzubauen. Als ich ihr alles erzählt hatte war das auch vorbei. Das ist nur eine von vielen Geschichten…. Ich könnte mit dem widerlichen Fahrlehrer, meinem Stiefvater und vielen anderen weitermachen. Das ist für mich aber die schlimmste Begebenheit, ich war erst 14 und hatte die Familie geliebt weil Zufluchtsort und Familienersatz!!! Das war nun auch weg…. Mein Vertrauen in Männer war weg und es hat sich auch leider nie wieder ganz erhweil so viel passier i

Bianka

Bei ihm Zuhause – 20.03.2026

Ich hatte einen One Night Stand mit einem Typen, der auch einvernehmlich war. Ich war aber sehr betrunken. Ich musste bei ihm schlafen, weil wir zu weit weg von unserer eigentlichen Unterkunft waren und erst morgens zurück könnten. Nachts wachte ich auf, als er mich gerade umdrehte und mich befingerte, um dann in mich einzudringen. Mir war schlecht vom Alkohol und ich hab nichts gesagt. Erst 10 Jahre später weiß ich, dass das nicht okay war.

Anonymous

United Kingdom – 20.03.2026

Noch nie habe ich es öffentlich gemacht; aber verheimlicht habe ich es auch nicht. Ich wurde betäubt und vergewaltigt – von einem Bekannten, auf dessen Abschiedsparty ich war. Ich war nicht allein und eigentlich war geplant mit meinem Freund auch den ganzen Abend zu verbringen. Dieser hatte sich aber kurzerhand abgeseilt und in meinem (wie ich dachte) betrunkenen Zustand konnte ich ihn nicht finden. Mein Bekannter & ich sind aus der Bar gegangen und das nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass er mich vergewaltigt hat. Ich bin morgens unter Schmerzen davon aufgewacht. Das war vor 13 Jahren – vor 3 Jahren konnte ich mich erst wieder daran erinnern, als ich per Zufall an seiner damaligen Wohnung vorbeiging. Ein Puzzleteil nach dem anderen kam wieder, aber nie komplett. Ich befinde mich seitdem in Traumatherapie, dort habe ich noch weitere düstere Informationen aus meinem Unterbewusstsein zurückgeholt. Ich habe Panikattacken, wenn mir Männer zu nahe kommen, konnte eine Zeit lang nicht mal unter Menschen gehen. Sex mit meinem Partner kann schnell eskalieren, weil mein Körper/mein Unterbewusstsein getriggert wird. Der Täter hat versucht nach dem Vorfall mich wieder zu sehen; ich hatte den Kontakt abgebrochen aus Scham. Ich wollte nie mit ihm intim werden und habe mich selbst dafür verurteilt und es damit aus meiner Erinnerung verbannt.

Claud

Zuhause – 20.03.2026

Ich war vielleicht 2/3 Jahre, so dass ich keine bewusste Erinnerung daran habe. Weil mir meine ma davon erzählte, später, viel später. Alleinerziehend die ersten Jahre. Der beste Kumpel ihres Bruders sei doch so ein netter. Also begann sie diese Person, den Täter zu treffen. Irgendwann kam es dazu, dass er sagte, meine Füße seien schmutzig und er wolle/ müsse diese waschen, damit ich rein/ sauber sei für ?.. Sie beendete es.

Nina

Zu Hause – 20.03.2026

Ich war 13. Der Gitarrenlehrer kam immer zu uns nach Hause, an dem Tag waren meine Eltern im Garten und niemand sonst im Haus. Während ich etwas auf der Gitarre vorgespielt habe, hat er sich nach vorne zu mir gebeugt und kam mit seiner Hand immer näher- ich dachte, er will etwas an der Gitarre zeigen. Da schob er seine Hand zwischen meine Beine und fragte, ob er meinen Hosenknopf aufmachen dürfe um hineinzufassen. Ich war völlig perplex und habe gefragt, ob er spinnt und als er weg war habe ich mich so eklig und schmutzig gefühlt. Ab diesem Tag habe ich keine Gitarre mehr gespielt.

SJB

Zu Hause, Stuttgart – 20.03.2026

Letztes Jahr bekam ich in meine Mietwohnung neue Fenster eingebaut. Einmal Stand ich allein mit einem Handwerker auf meinem Balkon, da ich voller Vorfreude Fotos von der offenen Balkonseite und des Bodens machen wollte. Als ich mich aus der Hocke aufrichtete, spürte ich wie sich seine Finger durch meine Pobacken zogen und er dabei ein „Ups“ von sich gab. In diesem Moment war ich perplex, überfordert und versuchte so schnell wie möglich aus der Situation zu flüchten. Es ist Zudem belastend da es nicht im öffentlichen Raum sondern in meinem Save Space passiert ist. Ich hatte niemals mit einem Übergriff, von Fremden, in meiner eigenen Wohnung gerechnet. Immer wieder muss ich seit dem daran denken und werde der Fensterbaufirma noch eine Mail mit dieser Situation zukommen lassen, um für mich einzustehen und in der Hoffnung dass so etwas nicht mehr vorkommen wird. Früher hätte ich mich das nicht getraut und der Täter wäre einfach so davon gekommen.

Anonymous

Deutschland – 20.03.2026

Ich war 18 oder 19 Jahre alt als ich mich mit schwerem Liebeskummer mit einem Klassenkameraden traf. Ich wollte mich ablenken und vielleicht ein bisschen knutschen. Wir trafen uns auf einem Parkplatz, er stieg bei mir ein und wir fuhren ein wenig in der Gegend herum. Er bat mich auf einem Parkplatz am Waldrand zu parken und überredete mich zum Sex. Als er fertig war fuhr ich ihn zurück zum ersten Treffpunkt zu seinem Wagen. Als wir ankamen standen 4 oder 5 seiner Kumpels grölend auf dem Parkplatz und gratulierten ihm zu seinem Sieg. Er hatte gewettet an dem Tag mit 5 Frauen zu schlafen. Ich war Nr. 5. Ich hab mich so sehr geschämt und geekelt. Heute bin ich nur noch wütend.

Tabea

Schwimmbad – 20.03.2026

Meine Freundinnen und ich waren ca 12 Jahre alt und liebten es im Schwimmbad zu tauchen. Endlich waren wir auch alt genug um alleine ins Schwimmbad zu gehen. Im Außenbecken sah ein alter Mann, dass wir immer wieder untertauchten und holte daraufhin direkt vor uns seinen Penis aus der Schwimmhose. Er fing an sich daran rumzuspielen und zielte es ganz offensichtlich darauf ab, dass wir das sahen. Wir gingen sofort aus dem Becken und er folgte uns. Wir sind dann irgendwann panisch in den Umkleidekabinen gesessen und hatten Angst.

Tabea

Im Schwimmunterricht – 20.03.2026

In der Grundschule waren wir in einem sehr kleinen Schwimmbad für den Schwimmunterricht. Nach dem Schwimmen waren erst wir Mädchen mit dem Duschen dran. Der Schwimmlehrer (alter Mann) hat uns dabei immer zugeschaut und gemeint er wolle sicher stellen, dass erstens die Jungs nicht zur Tür reinkommen und zweitens, dass wir uns auch alle gut waschen. Wir haben uns immer um den Platz ganz hinten in der Dusche bemüht. Es war ein ekelhaftes Gefühl vor ihm zu duschen.

Greta

Fahrschule im Auto – 20.03.2026

Mein Fahrschullehrer, der sehr viel älter war, hat mich vor einer Fahrstunde am Ohr berührt und gefragt, ob ich neue Ohrringe habe. Es hat sich schrecklich angefühlt, ich konnte mich nicht wehren.

Anonymous

Zu Hause – 20.03.2026

Ich war 28 Jahre alt, Single und ein offener Mensch. Auf einer Party ist mir ein Typ ausgefallen und nach einem kurzen Flirt ist er mir zu mir gekommen. Ich habe nach einem Kuss in der Küche schon gemerkt, dass ich weiter kein Interesse habe – verspürte aber auch den Druck ihn „wenigstens“ nicht gleich wieder zu verabschieden. Ich ging kurz ins Bad und hoffte, dass es mit einem kurzen Getränk und Plausch in der Küche dann erledigt wäre. Als ich wieder kam lag er, nur mit Unterhose an, in meinem Bett. Ich wollte nur schlafen und legte mich angezogen daneben. Die ganze Nacht rieb er sich an mir, hatte einen steifen Penis dabei, versuchte mich zu berühren und zu küssen obwohl ich mehrmals nein sagte. Am Morgen ist er gegangen und ich konnte immer noch seinen Körper an mir spüren. Ich hab ihn danach noch zwei mal zufällig gesehen und er hat glaube ich nie begriffen wie schlimm diese Nacht für mich war. Ich hab mich bis heute nicht getraut ihn darauf anzusprechen.

Anonymous

Schule – 20.03.2026

Ich war in der 8. oder 9. Klasse, wir waren mehrere Schüler:innen in einem Nebenzimmer ohne Lehrer und sollten eine Gruppenarbeit machen. Ein Junge aus meiner Klasse rutschte plötzlich auf meinem Stuhl hinter mich, also zwischen mich und die Stuhllehne. Er war eng an meinen Rücken gepresst, war mir viel zu nah und greifte von hinten an meine Brüste. Ich war wie in einer Schockstarre und verstand überhaupt nicht, wie ich mich verhalten soll. Niemand sagte etwas dazu. In unserer Klasse verhielten sich mehrere Jungs so übergriffig und es war nicht das letzte Mal, dass ich von einem Jungen aus meiner Klasse ungewollt angefasst wurde. Obwohl es kurze Momente waren, denke ich bis heute darüber nach. Auch darüber, dass sich die heute erwachsenen Männer vielleicht immer noch so verhalten, einfach weil sie wissen, dass keine Konsequenzen auf ihr übergriffiges Verhalten folgen.

Toni

Gästezimmer bei meiner Schwester – 20.03.2026

Nach dem Feiern, haben ein sehr guter Kumpel und ich spontan bei meiner Schwester zusammen im Gästezimmer übernachtet. Ich habe mir nichts dabei gedacht, weil ich ihm wirklich vertraut habe. Btw. Habe ich ihm NIE irgendwelche Hoffnungen gemacht und ihm einige Zeit vorher, aus einem Gespräch heraus, sehr deutlich gesagt, dass zwischen uns niemals etwas laufen wird. Als wir kurz nebeneinander lagen, drehte er sich zu mir und fing mich an meinem Schritt zu berühren. Ich wollte sagen: „Ey Alter, flossen weg und schlaf!“, aber ich konnte nicht, ich bin erstarrt und konnte mich nicht bewegen oder sprechen und hab mich einfach schlafend gestellt. Dann hörte er auf und schlief ein. Ich machte mir danach Vorwürfe, weil ich nur in T-Shirt und Unterhose geschlafen hatte und er das ja vielleicht als „Einladung“ missverstehen hätte können. Heute weiß ich NEIN! Lasst uns endlich alle zusammen wütend sein!!! Wir sind NICHT Schuld!!!!

M.

Festzelt – 20.03.2026

Es war Karneval abends im Festzelt, als mein Schwarm mit mir tanzte. Ich fand ihn schon länger toll und wir trafen uns immer mal wieder, aber immer nur, wenn er Lust hatte. Er wollte, dass ich an diesem Abend mit ihm nach Hause komme. Das wollte ich aber nicht, er war mir zu betrunken. Also hat er mich einfach mitgenommen… Er ist viel größer und kräftiger als ich, hat mich gepackt, gehoben, über seine Schulter geworfen und vom Festzelt bis zu sich nach Hause getragen (durch die komplette Altstadt). Ich habe den ganzen Weg über hysterisch gelacht. Bei ihm im Schlafzimmer habe ich dann mitgemacht bei Knutschen und Fummeln, obwohl ich nicht wollte. Aber ich dachte auch, dass ich nicht weg komme. Als er in mich eindringen wollte, habe ich mich abgewendet, aber er konnte meinen Widerstand mit seiner Kraft überwinden. Ich sagte, dass es schmerzt und er hörte nicht auf. Dann habe ich ihm eine Ohrfeige verpasst, die ihn so überrascht hat, dass er mich los ließ. Ich bin wortlos gegangen und zurück ins Zelt gerannt. Meine Freunde waren weg, niemand mehr erreichbar. Ich lief orientierungslos durch die Stadt und dann zu Fuß nach Hause. Ich war damals 17, jetzt ist es auch schon 17 Jahre her. Ich habe außer meinem heutigen Partner nie jemandem erzählt, dass der Sex an diesem Abend nicht einvernehmlich war. Ich konnte es mir lange nicht mal selbst glauben…

Marie

zu Hause – 20.03.2026

Ich hatte einen One night stand mit einem Menschen aus meinem Freundeskreis. Wir waren betrunken und wollten miteinander schlafen. Er wollte es ohne Kondom. Ich musste mich mit meiner ganzen Kraft gegen ihn wehren, ohne Kondom in mich einzudringen. Danach hatten wir Sex mit Kondom und mit consent. Morgens wachte ich davon auf, wie er ohne Kondom und ohne consent mit mir schlief. Wieder musste ich mich mit aller Kraft gegen ihn wehren.

Marie

zu Hause – 20.03.2026

Als ich acht Jahre alt war, war ich mit meinem Stiefvater allein zu Hause. Er setzte sich zu mir in die Badewanne und leitete mich an, ihn mit der Hand zu befriedigen. Damals verstand ich nicht, dass es kein harmloses Spiel war. Dieses Ereignis spielte sich aber alle paar Wochen vor meinem inneren Auge, wie ein Film ab. Bis ich es mit 30 bei der Therapie einzuordnen lernte.

T.

Bremen – 20.03.2026

Ein Mann den ich gedatet habe, macht in vermeintlich unbeobachteten Momenten Fotos von mir nackt, beim duschen, im Urlaub… ich stelle ihn zur Rede und bitte ihn die Fotos zu löschen, was über Wochen nicht passiert. Ich gehe und versuche weiterhin Infos über den Verbleib der Bilder zu bekommen und sage ihm, dass das eine Staftat ist. Darauf hin beschuldigt er mich, ihn zu bedrohen und blockiert mich auf allen Kanälen. Bis heute weiß ich nicht, wo diese Bilder überall gelandet sind. So viel Wut über diese Ohnmacht.

Anonymous

Elternhaus – 20.03.2026

Es passiere mehrmals, als ich zwischen 9 und 11 war. Ein Freund meines älteren Bruders, hat bei uns übernachtet (6 Jahre älter als ich). Er kam nachts in mein Zimmer, setzte sich an mein Bett. Ich wurde jedesmal wach, tat aber so als würde ich schlafen. Er hat mich auch berührt. Ich hörte seinen ekelhaften Atem. In einer Nacht bin ich dann aus meinem Zimmer gestürmt und bin zu meinen Eltern ins Bett. Er kam hinterher und hat sich in den Türrahmen gestellt. Meine Eltern haben geschlafen. Er hat mich einfach beobachtet. Es war so einfach so widerlich. Ich habe niemals mit jemandem darüber gesprochen.

Anonymous

Bei einem „Freund“ zuhause – 20.03.2026

Wir waren gemeinsam feiern und ich hatte einiges getrunken. Als wir dann gehen wollten, sollte mich ein „sehr guter Freund“ nach Hause fahren. Auf der Fahrt bin ich im Auto eingeschlafen. Als ich aufwachte, standen wir vor seinem Haus. Ich habe gefragt, wieso er mich nicht nach Hause gebracht hat. An die Antwort erinnere ich mich nicht mehr. Froh, einfach irgendwo ins Bett fallen zu können, bin ich mit ihm nach oben. Wir haben dann gemeinsam in seinem großen Bett geschlafen, wobei ich mir auch nichts dachte. Bis er angefangen hat mich überall anzufassen. Ich war so geschockt, dass ich nicht reagieren konnte. Das ging mehrere Minuten so. Lange habe ich gedacht, ich sei selbst Schuld gewesen, weil ich ja nicht „Nein“ gesagt habe.

J

Zu Hause – 20.03.2026

Mein Exfreund hat während des GV das Gummi abgezogen. Ich habe damals schon nicht mehr hormonell verhütet und das wusste er auch. Hab ihn direkt rausgeschmissen (aus mir und aus der Wohnung) und ziemlich bald danach Schluss gemacht.

Anonymous

Grundschule – 20.03.2026

Ich wurde sexuell missbraucht von meinem Sportlehrer. Er hat über Monate/Jahre das Vertrauen zu mir aufgebaut, um mich dann zu missbrauchen. Als ich mich meiner Familie anvertraut habe haben wir uns dazu entschieden ihn anzuzeigen. Nach 5 Jahren Gerichtsprozessen (der letzte als ich 16 wurde) bekam er 13 Monate auf Bewährung und musste 4000€ an mich zahlen. Das traurigste an der Sache ist vermutlich, dass ich weiss, dass ich mich mit der Strafe glücklich schätzen kann. Natürlich war genau dieser Lehrer der beliebteste der Schule und alle Lehrer die als Zeugen ausgesagt haben waren sich sicher dass er das nie tun würde.

Anonymous

Schrebergarten in Hamburg – 20.03.2026

Es war ein erstes Date und ich schäme mich so sehr, dass ich wirklich mit dem Fahrrad zu ihm in den Schrebergarten auf einen Kaffee und Kuchen gefahren bin. Er sah einfach so cool und lässig aus, der klassische, freie Surfer Dude. Irgendwann haben wir uns geküsst, und innerhalb von Sekunden war er mit seinen Fingern zwischen meinen Beinen. Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht und musste kurz aufstöhnen, als er plötzlich mit seinem Finger in mir war. Daraufhin hat er mir den Mund zugedrückt, und meinte „Du bist eine kleine Stöhnerin“. Ich hatte in dem Moment so Angst. Ich hab gesagt, dass ich keinen Sex möchte und darauf hin meinte er „Ok, aber dann fass bitte meinen Penis an.“ Das habe ich daraufhin auch gemacht. Was für mich im Nachhinein am allerschlimmsten ist, ist das ich nicht gegangen bin und noch Stunden geblieben bin, bis er mich nach Hause gefahren hat.

Lisa

Weizenfeld – 20.03.2026

Ich hatte noch keine Erfahrung mit Jungs. Ich war 16. Ein paar Tage vorher hatte er mich zuerst geküsst. Ich war überfordert und hab mitgemacht. Wusste nicht ob sich das so anfühlen soll fands bisschen komisch und nicht so toll aber dachte halt das gehört so. Dann haben wir uns an diesem Tag getroffen. Er hat komplett entschieden was passieren soll. Wir sind spazieren gegangen und saßen dann in einem Weizenfeld. Haben geknutscht und er hat irgendwann seine Hose geöffnet sich vor mich gekniet und meinen Kopf in seinen Schritt gedrückt. Ich wollte nicht. Das weiß ich heute.

F

Zu Hause – 20.03.2026

Im nachhinein ärgere ich mich über viele kleine Übergriffigkeiten meiner männlichen „Freunde“ als ich jünger war, grade nach dem gemeinsamen feiern gehen und im betrunkenen Zustand. Ein langjähriger Freund hat mir mal bei einer Umarmung in die Hose, unter meine Unterhose, an den Po gefasst. Ich habe ihn später darauf angesprochen und ihn zurecht gewiesen, er hat sich entschuldigt. Ich wollte damals aber keine große Sache daraus machen und den Freundeskreis „zerstören“, und war weiterhin mit ihm befreundet. Ein anderer, den ich schon Jahre kannte, war in meiner Stadt zu Besuch. Auf einer Feier haben wir uns geküsst. Er hat bei mir auf einer separaten Matratze übernachtet und ich habe ihm mehrfach gesagt dass ich keinen Sex möchte. Er hat aber meine Grenzen immer weiter ausgereizt und versucht mich umzustimmen, zB angefangen seine Hand unter mein T Shirt zu schieben, und es fiel mir in der Situation schwer meine Grenze immer wieder zu verteidigen, ich habe nicht klar nein gesagt, es war mir aber zu viel. Am Ende hat er sogar einen Finger in mich eingeführt, zum Sex habe ich mich zum Glück nicht drängen lassen. Das Vertrauen war danach für mich weg und ich habe den Kontakt einschlafen lassen.

Its ME

Wohnung von Bekannten meiner Eltern – 20.03.2026

Ich war vielleicht zw.5-6 Jahre alt. Mit meinen Eltern war ich zu Besuch bei Bekannten, die hier Urlaub machten. Es gab auch 2-3 Jungs, die viell. 13-15 Jahre alt waren. Ich war mit den Jungen in einem Zimmer. Sie gaben mir ein Stck. Schoki. Ich mochte sie. Man fragte mich, ob ich noch eines möchte, was ich bejate. Ich sollte die Augen zu und den Mund aufmachen. Auf einmal hatte ich einen Penis im Mund. Bääh…Ich war perplex…Der Junge zog den Penis heraus und sagte ich solle nichts sagen und ich habe Schoki dafür bekommen. Es ist knapp 50 Jahre her und die Erinnerung fühlt sich manchmal so an, als ob ich nicht mehr weiss, ob es wirklich passiert ist. Trotzdem habe ich die Erinnerung daran, welche Jungs es waren. Wo die Wohnung war, daran erinnere ich mich nicht mehr.

Anonymous

location not specified – 20.03.2026

Ich hatte mich von meinem Partner getrennt. Er war schon immer sehr kontrollierend. Auf WhatsApp hatte er gesehen, dass ich abends länger online war. Da er zu Eifersucht neigte, ist er mir auf dem Weg zum Schwimmbad gefolgt und hat während meines Aufenthalts mein Handy aus dem Auto entwendet (er hatte meinen Zweitschlüssel -was ich nicht wusste). Ich war voller Panik, als mein Handy nicht mehr im Handschuhfach aufzufinden war und steuerte die nächste Polizeistation an, um den Fall zu melden. Zuhause habe ich über das Handy meiner Schwester gesehen, dass ich als online auf WhatsApp angezeigt wurde. Also war klar, dass der Täter die PIN des Handys geknackt hatte. Da mir bewusst war, dass mein Ex-Partner sehr impulsiv gestrickt war, hegte ich ab da schon den Verdacht, dass er hinter dem Vorfall stecken müsse. Einige Zeit später schrieb ich ihn per Mail an und erfragte offen, ob er etwas mit dem Verschwinden des Handys zu tun hätte. Darauf folgte erst die psychisch belastende Tortur für mich. Er stritt ab mit dem Diebstahl etwas zu tun zu haben. Er drohte mit Anwalt wegen Verleumdung, stellte mich als psychisch krank da etc. Das war der eigentliche Horror an der Geschichte. Ich hatte die ganze Zeit die Beweislast. Glücklicherweise begang er den Fehler das Handy an die Polizeistation in unserer Heimatstadt zu schicken – das Schwimmbad war in einer anderen Stadt. So viel der Verdacht auf ihn. Er hatte ein schlechtes Gewissen und wohl auch Angst -er gestand.

Anonymous

Zuhause – 20.03.2026

Ein Typ hat mich zu einem Date gedrängt, bei mir zuhause. Er fing an, mich zu betatschen. Ich wollte das nicht und habe es ihm mehrfach gesagt. Er hat einfach weitergemacht. Er ist immer weiter über meine Grenzen gegangen. Irgendwann hab ich ihm einen geblasen, damit er geht. Ich fühle mich ekelhaft, wenn ich daran denke. Ich war nicht sicher in meinem eigenen Zuhause!

Its ME

Schule – 20.03.2026

Mein Kunstlehrer hat sich beim Zeichnen immer ganz dicht hinter mich auf den Hocker gesetzt. Dies tat er auch bei anderen Schülerinnen. Ich denke ich war 13-15 Jahre alt. Ich erinnere mich, dass ich meinen weiten Pulli-Ausschnitt mit einer Hand zugehalten habe, damit der Lehrer nicht hinenschauen kann. Beim Zeichnen führe er meine Hand und ich spürte seinen Atem, wenn er dabei etwas erkkärte. Ich fand das sehr unangenehm und habe mich nicht getraut etwas zu sagen.  Er hatte auch ehrenamtlich mit Kindern zu tun und mittlerweile ist er längst pensioniert. Es ist bei mir nun 40 Jahre her…

F.

Auf Reisen – 20.03.2026

Ich bin als Frau schon viel alleine gereist. Ich habe das Gefühl von Freiheit und Spontanität und die zufälligen Begegnungen geliebt, habe Couchsurfing gemacht, und Menschen vertraut, was meistens gut gegangen ist in zu tollen Erlebnissen geführt hat. Unangenehme Begebenheiten mit Männern haben sich aber gehäuft, weshalb ich das heute nicht mehr so mache. Auf fast allen Reisen wurde ich mindestens einmal sexuell belästigt. Ich wurde im Nachtbus in Polen beim schlafen von meinem Sitznachbarn fotografiert (er hat mir die Fotos später gezeigt, hat sich auch ständig in den Schritt gefasst). In Spanien war ich einige Tage aufgrund einer Verletzung ungeplant in einem kleinen verschlafenen Ort und konnte nur unter Schmerzen laufen, ich musste mich sehr schonen. Ein Kellner aus einem Restaurant war sehr nett und wir sind nach seinem Feierabend mittags zusammen ans Meer gegangen, ich war froh um etwas Gesellschaft. Er hat ohne Anbahnung versucht mich zu küssen, es kam sein Kumpel mit dem Auto vorbei, und sie haben mich gedrängt bei ihnen einzusteigen, ich bin mit großen Schmerzen weggelaufen. Ein Mann von Couchsurfing (mit dem ich mich super gut unterhalten habe, der von meinem Partner wusste und wo auch die meiste Zeit eine weibliche Freundin von ihm dabei war) hat mich irgendwann bedrängt. Als ich mich weggedreht habe um seinem Kuss zu entkommen hat er mich am Hals geküsst. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Wenn ich männlichen Reisenden davon erzähle, sind viele überrascht.

MenschMama

…der erste Freund… – 20.03.2026

Ich war 19. Mein erster Freund, er 20, kam in mein Leben. Mit null Erfahrung im Gepäck hat er mir nach 2 Wochen erzählt, dass er halt nur ne Beziehung führen kann, in der Sex halt einfach sehr präsent ist. Ich war verliebt, aber eigentlich noch nicht bereit. Wollte ihn aber auch nicht „verlieren“ (was bitte….frage ich mich heute, hätte ich eigentlich verloren!?). Also bin ich mit ihm ins Bett. Es war furchtbar – er hat nicht aufgepasst, sondern ist einfach in mich rein – „es ist normal, dass es weh tut“. Er fing dann an Fotos von mir zu machen, während er Motörhead auflegte, brutal laut, und sich noch mehr aufgeilen konnte. Ich hatte Angst, hab mich geschämt und wusste nicht: Ist das so, wie das sein soll!? Ich bin bei ihm geblieben. Er hat mich auch ungefragt anal penetriert – ich wollte das nicht, hab geweint. Es hat ihn noch geiler gemach. Ein weiteres, anderes Mal – er kam zu Besuch, riss er mir die Hose vom Leib, er hatte sich schon vorbereitet und ist, nachdem er mich mit dem Gesicht zur Wand presste, von hinten in mich eingedrungen. Man Scheiße! Ich bin so lange geblieben, hab mich demütigen lassen, bis er mir eines Abends im Beisein von 6 Frauen zu rief „ich liebe dich nicht mehr, wann checkst du das endlich.“ Ich glaube, spätestens da. Ich bin nun 44 und weine noch immer für mich damaliges Ich.

Anonymous

Bei einer damaligen Freundin zu Hause – 20.03.2026

Meine damalige Freundin war 2 Jahre älter und die Eltern über das Wochenende weggefahren. Ich war 13 Jahre alt. Es kamen Freunde von ihr zu Besuch. Ältere Jungs /Männer. Einer, ich schätze ihn auf 19 Jahre als überredete mich sehr eindringlich harten Alkohol zu trinken. Ich hatte noch nie vorher Alkohol getrunken. Mir wurde übel und ich lag eine ganze Weile im Badezimmer auf dem Boden. Schließlich schleppte ich mich in das Bett wo ich schlafen wollte. Der Mann kam hinterher und fing an mir in die Hose zu fassen, er befummelte mich überall Ich stöhnte immer wieder „Nein“ konnte mich aber physisch nicht wehren, aufgrund meines schlimmen Zustands durch den Alkohol. Irgendwann kam jemand der anderen Leute rein und sagte nur sowas wie „Alter was machst du da, komm zurück weiterfeiern, lass die da liegen.“ Ich habe aus Scham über das erlebte geschwiegen und es gab keine Konsequenzen für den Täter. Das macht mich unendlich traurig. Ich hoffe so sehr, dass die Welt sich endlich ändert. Gerechtigkeit für die Opfer von sexuellem Missbrauch und jeder Gewalt gegenüber Frauen – JETZT!

Lena

Busreise – 20.03.2026

Ich war 12. auf einer Busreise hat ein Senior versucht mir näher zu kommen. Er hat sich hinter mich gesetzt und angefangen mich zu streicheln. Zwischen den Sitzen sodass es keiner gemerkt hat. Auch nicht seine Frau die sich später bei mir für ihn entschuldigt hat. Er schien dies wohl häufiger zu tun.

Nananana

Im Hausflur – 20.03.2026

Ich war in der 8. Klasse, es war früher Abend und ich bin gerade in unser Haus rein. Ein Mehrfamilienhaus, groß, mit vielen Fluren und einem Fahrstuhl. Ich musste ganz nach oben also bin ich zum Fahrstuhl gegangen. ER muss mit mir ins Haus gekommen sein. Stand plötzlich hinter mir, seinen erigierten Penis in der Hand. Und masturbierte. Ich hatte große Angst, hab ihn angefleht mich in Ruhe zu lassen. Der Fahrstuhl kam. Dann war er zum Glück fertig. Er verließ das Haus. Ich werde dieses Bild nie vergessen, die Angst und die daraus resultierenden Angewohnheiten wenn ich die Haustür aufschließe. Ich bin inzwischen 40.

Tanja

Zu Hause / im Wohnort – 20.03.2026

Während einer Beziehung wurde ich permanent wegen meiner Figur, meinem Essverhalten und Aussehen kritisiert und auch runtergemacht. Ich trug offene Haare? Es gab Stress, ich wurde verantwortlich gemacht den Abend zu ruinieren. Ich aß zum Spargel Sauce Hollondaise? Ich wurde übertrieben nachgeäfft und gleizeitig „sorgte er sich, er wisse ja schließlich nicht ob das alles an meinen Hüften bleiben würde..“ Ich knibbelte an den Fingern, aus allgemeiner Unruhe. Er wollte mir mit einem Messer den Daumen abschneiden. Anstatt sich mit mir über eine Weiterbildung und damit einen besser bezahlten Job zu freuen wurde er zum Opfer und machte sich über mich lustig. Nach dem Ende der Beziehung warf er mir immer wieder vor ich hätte alles kaputt gemacht, ich sei schuld. Seit dem (5 Jahre) erzählt er rum, ich sende anonyme Mail, Postkarten, schicke Nacktfotos. Über 400 Emails seien das. Wegen Verleumdung habe ich nun Anzeige erstattet.

Anonymous

sächsische Kleinstadt – 20.03.2026

Ich war etwa 14 oder 15 und auf dem Heimweg von der Schule. Ich lief an der (für kleinstädtige Verhältnisse gut befahrenen) Hauptstraße meines Ortes entlang als ich merkte, dass jemand hinter mir läuft. Das ist nicht unüblich, aber ich hatte mir schon damals angewöhnt, dann einfach mein Tempo zu verändern und zu schauen, was die andere Person macht. Der Herr hinter mir passte sich meinem Tempo an. Wurde langsamer, wurde schneller. Kurz vor meinem Haus holte er mich ein und griff mir von hinten zwischen die Beine.

Ness

Zu Hause – 20.03.2026

Sexuelle Nötigung über Jahre in einer Ex-Beziehung. Viele viele Male „Nein“ gesagt, immer wieder, bis ich es dann doch habe über mich ergehen lassen, weil er sich „sonst ungeliebt und nicht mehr attraktiv genug fühlte und kein Sex ein Grund gewesen wäre die Beziehung zu beenden“. Zwei Mal von sexuellen Handlungen an mir wach geworden bzw. im Halbschlaf miterlebt und nicht Nein gesagt, weil ich in einer Schockstarre war und damals noch dachte sowas wäre normal. Heute weiß ich, es war Vergewaltigung.

Anonymous

Nationalpark Neuseeland – 20.03.2026

Als ich 19 Jahre alt war, habe ich an einer mehrtätigen Gruppen-Wanderung in einem Nationalpark teilgenommen. Als wir an einem Nachmittag unsere Zelte aufgebaut hatten, kam ein Ranger auf mich zu und wir redeten. Er war über 30 Jahre alt. Er mir bot an, dass ich die Warmwasser-Dusche in seinem Häuschen beim Zeltplatz nutzen kann. Zuerst war ich unsicher, aber sagte dann zu. Als er mir das Bad zeigte, ging ich rein. Es gab keinen Schlüssel zum Abschließen. Als ich unter der Dusche stand, kam er nackt ins Bad rein, stellte sich zu mir. Er hat mich überall angefasst, sich angefasst und wollte, dass ich ihn massiere. Ich war geschockt, stand wie gelähmt da und konnte mich nicht bewegen. Irgendwann habe ich mein Handtuch genommen und bin rausgerannt. Abends kam er zu meinem Zelt, in dem ich alleine war und sagte, ich solle bei ihm schlafen. Als ich nein sagte, wollte er das nicht akzeptieren und fragte immer weiter, bis er irgendwann ging. Ich fühlte mich schutzlos und konnte nicht schlafen. Als ich mich einige Tage später einer damaligen Freundin anvertraute, lachte sie mich aus und sagte ich sei ja selbst Schuld.

Marion

In der Nachbarschaft – 20.03.2026

Ich habe durch Männer in der Nachbarschaft mehrere Übergriffe erlebt. Bei einem Übergriff hat mich meine Freundin, die im Haus gegenüber wohnte, zu einem Mann gebracht, der sich an mir vergangen hat. Erst viel später nach Jahren der Therapie ist mir erst aufgefallen, dass sie ebenfalls sexuellen Missbrauch durch diesen Mann erfahren haben muss. Anscheinend wurde sie „beauftragt“ andere Kinder zu ihm zu bringen. Wir waren ca 5 Jahre alt. Noch heute weiß ich genau, dass ich ein Kleid an hatte und ich gedacht habe ich ein Sommerkleid getragen habe und wenn ich eine Hose getragen hätte wäre es nicht passiert. Ich lebe jetzt seit 2009 von der EU Rente und habe eine KPTBS und bin heute 51 Jahre alt. Mir hat viele Jahre niemand geglaubt.

Laura M.

Darmstadt / Hessen – 20.03.2026

Ich war 13 Jahre alt, als ich mit meinem Fahrrad zu einer Freundin gefahren bin. An mir fuhr ein alter Mann vorbei, schaute mich lange an und schrie mir ganz laut hinterher: „Geiles Fick Ärschchen“!!! Ich war ein Kind und es begleitet mich bis heute!

Isa

Krefeld – 20.03.2026

Ich habe zu dieser Zeit neben der Schule gemodelt und war bei einer Agentur in Düsseldorf unter Vertrag, die mich angehalten hat, auch eigenständig kostenlose Shootings umzusetzen, um mein Portfolio aufzustocken. Ich habe IMMER viele Nachrichte im Voraus mit den Fotografen ausgetauscht und telefoniert, um zu überprüfen ob es seriös zugeht. Trotzdem habe ich mich bei einem Termin in einer Situation wiedergefunden, in der ich genötigt wurde mit nur noch sehr sehr wenig Kleidung sehr obszöne Posen einzunehmen. Ich habe getan was von mir verlangt wurde, weil er mir drohte, meine vermeintliche „Unprofessionalität“ sonst in der Branche bekannt zu machen und mir so zu schaden. Er hat mir direkt in den gespreizten Schritt fotografiert (und mein Gesicht war zum Teil auch mit drauf) und bis heute denke ich daran, dass er die Bilder bei sich hat und es ist immer eine leise Angst da, dass sie irgendwie veröffentlicht werden könnten. Ich war 15 und habe das noch nie jemanden erzählt. Weil ich mich bisher immer geschämt habe, dass zugelassen zu haben.

Anonym

Urlaub – 20.03.2026

Mein Ex hat mich objekrifiziert und war sehr besitzergreifend (ich damals 24, er 28) Wir waren zusammen im Urlaub. Ich trug ein Outfit mit großen Ausschnitt und viel Dekoltee. Ein älterer Mann hat mich auf der Rolltreppe ziemlich lange angegafft. Darauf mein Ex mega sauer: Willst du ein Foto haben??? Ich hab mich so unwohl und fremd gefühlt. Als wenn über mich bestimmt wird und ich kein eigener Mensch sondern nur Sexobjekt bin. Andererseits war mein Ex mir so peinlich und ich hab mich für ihn geschämt.

M.

Bonn – 20.03.2026

Mein damaliger Freund fährt hobbymäßig viel Fahrrad. Volles Programm: 3 Rennräder, 2x Trailbike und dazu ein paar Oldies im Keller. Ein Fahrradnerd. Irgendwann sagt er zu mir ich soll nicht in so hohem Gang fahren, davon würde ich dicke Oberschenkel bekommen. Er ist schon lange mein Ex und ich fahre nun mit großem Stolz meine „dicken“ Oberschenkel spazieren.

Lisa

Zuhause – 20.03.2026

Dinge die mir während meinen Beziehungen passiert sind: – Mann 1: Ich lag im Bett und hatte nur eine Unterhose an. Ich habe mich auf die Bettdecke gelegt und versucht einzuschlafen. Dann kam er und hat einfach ungefragt ein Foto von mir mit Blitz gemacht. Ich war einfach nur geschockt. Ich konnte in dem Moment nichts sagen. – Mann 2: Wenn ich keine Lust auf Sex hatte meinte er „der Appetit kommt beim Essen“ und hat einfach seinen Penis in mich gesteckt, obwohl ich nicht mal feucht war. Und er hat vorher auch nicht gefragt, ob es okay ist, wenn er das jetzt tut. Er hat einfach angefangen seine Finger in mich zu stecken und dann beschlossen Sex mit mir zu haben. Ob ich feucht war oder nicht spielte keine Rolle. Also hat es weh getan. Und das ist so oft passiert, dass es irgendwann nur noch weh getan hat. Irgendwann hat es sogar geblutet. Auch hier war ich oft in einer Art Schock-Starre. Dadurch hat sich bei mir ein Trauma entwickelt. – Mann 3: Hat mir öfter beim Schlafen seine Finger oder Schwanz reingesteckt. Ohne Absprache. Ohne Ankündigung. Als ich jung war dachte ich, dass das halt so läuft. Heute bin ich unter anderem durch diese Plattform hier besser aufgeklärt.

Henni

Klavierunterricht | Sauerland – 20.03.2026

Er war mein Klavierlehrer und Chorleiter und ich war 17. er hat mich angeflirtet. Ich fühlte mich unwohl, aber gesehen. Er fuhr mit mir ins Kino und versuchte mir körperlich nah zu kommen. Bei dem ersten Film klappte es nicht, daher beschloss er, noch einen zweiten im Anschluss zu schauen. Ich ließ mich darauf ein. Es ging weiter. Er brachte mich nach jeder Stunde zum Bahnhof und hielt auf dem Weg in einer Ausfahrt an um mich zu befummeln und zu knutschen. Nach einem Konzert waren wir mit anderen Mitsängerinnen im Irish Pub. Dort öffnete er mir unter dem T-Shirt meinen BH. Ich habe mich so geschämt. Er machte mich zur Patentante seines Sohnes. Ich habe mich nicht getraut nein zu sagen, aus Angst und Scham davor, dass es auffliegt. Das alles begleitet mich seit Jahren und erst vor kurzem habe ich es geschafft, ihn damit zu konfrontieren. Seine Antwort: Wir haben doch nur geknutscht.

Ro

Bergisches Land, DE – 20.03.2026

2005 war ich mit einem Mann zusammen, vor dem ich einmal R*pe-Phantasien geäußert habe. Mir war nicht klar, dass diese auch gleich umgesetzt wurden. Zwei Mal kann ich es in 6 1/2 Jahren klar als eine Vergewaltigung benennen, faktisch war es sehr viel häufiger. Dieser Mann hat jede Nacht viele Stunden Pornos konsumiert und irgendwann begann er damit, zu warten, bis ich tief schlafe und er sich dann mit anderen Personen zum Sex verabredet hat. Ich habe es nie selbst herausgefunden, er hat mir tatsächlich selbst irgendwann prahlend davon erzählt und Puzzleteile haben endlich einen Sinn gemacht. Die Trennung war von Androhung von Gewalt und Stalking geprägt und hat nur geendet, weil er jemand neues kennengelernt hat.

K

Landau – 20.03.2026

Es war ein Mann, mit dem ich schon viel Kontakt hatte, immer schöne Gespräche und wir uns auch auf Festen immer super gut verstanden haben. Wir hatten vorab immer mal rumgeknutscht. Eines Abends im Club, als ich sehr betrunken war, fragte er mich, ob ich mit ihm nach Hause wolle. Einige Freunde vom ihm gingen auch noch mit, und wir saßen zusammen am Esstisch. Langsam merkte ich, dass mir schwummerig wurde und ich habe mich in einem Schlafzimmer alleine zurückgezogen. Am nächsten Morgen und die Tage danach kamen einige Bilder aus der Nacht immer mehr in meinem Kopf. Außerdem hatte ich Schmerzen auf der Toilette. Ich war komplett regungslos und lag auf dem Bauch, während er mich vergewaltigt hat. Ich bin mir relativ sicher, dass ich etwas ins Getränk bekommen habe. Als ich alles realisiert habe und bis das ganze Verarbeiten losging, war es bereits viel zu spät, um ins Krankenhaus zu gehen und Spuren sichern zu lassen. Diese Person hat auch im Nachgang sogar noch damit in der Öffentlichkeit geprahlt. Mittlerweile konnte ich durch Therapie und viele Gespräche alles gut verarbeiten und fühle mich ihm absolut überlegen. Dennoch, glaube ich, ist es wirklich endlich an der Zeit, Täter mehr in die Verantwortung zu nehmen, sichere und zugängliche Räume für Opfer zu gestalten und vor allem junge Mädchen, wie ich damals eins war, für solche Situationen zu sensibilisieren.

Tiffy

Solingen, Deutschland – 20.03.2026

Ich bin 6 Jahre alt, meine Mutter hat einen neuen Freund. Dieser sorgt finanziell dafür, dass sie ihren Lebensstandard beibehalten kann und auch mir einen PC und einen Hund zu ermöglichen. Die Gegenleistung? Sexuelle Gewalt, Hass und Angst an meiner Mutter, mir, meinen Schwestern und rückblickend auch an allen weiblich gelesenen Personen. Bis ich 12 war, dann habe ich angefangen, mit Jungs zu knutschen und das hat mich für ihn zumindest auf dieser Ebene uninteressant gemacht. Meine Mutter „glaubt“ mir bis heute nicht. Ich habe den Kontakt abgebrochen. Am 14.02.21 ist der Täter endlich gestorben und während ihr jedes Jahr zu diesem Datum eure Liebe feiert, feiere ich mein Überleben.

Anonymous

Physiotherapie – 20.03.2026

Ich war bei einem neuen Physiotherapeuten, den ich nicht kannte. Eigentlich war ich be einer Frau, aber ohne mir etwas mitzuteilen, holte er mich im Wartebereich ab. Ich hatte noch wenig Erfahrung mit Physiotherapie und ließ mich darauf ein, was vorgeschlagen wurde. Er massierte mich. Dafür sollte ich mich obenrum bis auf den BH ausziehen. Ich hatte eine Leggins an, weil ich dachte, wir würden Übungen machen. Während ich auf dem Bauch lag, er mich am massieren, meinte er, wie schön meine Leggins sei. das fand ich schon unangenehm, weil ich ab dem Zeitpunkt dadurch wissen musste, dass er mir auf den Hintern geguckt haben musste. Er machte weiter mit „smalltalk“: was ich denn am Wochenende machen würde, dass ich auch mal eine Auszeit vom Lernen (ich hatte ausweichend erzählt, ich müsse lernen) bräuchte, was ich sonst die Wochenenden tun würde und ob ich allein leben würde. Alles Fragen, die mir unangenehm sind. Außerdem sind mir seine bis dato professionellen Berührungen nun auch unangenehm. Ich kenne den Mann nicht und liege gerade halb nackt unter ihm und er berührt mich. Ich bin danach gegangen und nie wieder gekommen.

Anonymous

Bei ihm – 20.03.2026

Wir kannten uns seit nem Jahr, laut ihm bin ich eine der wichtigsten Personen in seinem Leben. Wir waren beide betrunken und er wollte, dass ich ihm einen blase. Ich musste 10mal nein sagen und trotzdem hat er nicht aufgehört zu fragen. Hat meinen Kopf runter gedrückt. Später schliefen wir miteinander, ohne Kondom, er hat vorher auch immer rausgezogen. Diesmal meinte er, er will mir n kind machen. Ich hab gesagt er soll aufhören, er hat nicht aufgehört, ich hab das mehrfach wiederholt,er hat mich ignoriert. Er lag schwer auf mir und ich kam nicht weg, also hab ich versucht alles zu tun, dass er schneller kommt, einfach damit es vorbei ist.

K

Zuhause – 20.03.2026

Mein ex Partner hat mich mal so gewürgt, das ich dachte, das war es nun. Kurz vor der Ohnmacht hörte er endlich auf. 4 Tage später bin ich ausgezogen, hatte den Umzug heimlich geplant mit Hilfe von 2 Personen. Am Abend vor dem Umzug randalierte er wieder, so dass ich die Nacht in einem abgeschlossenen Raum verbracht habe und auf dem Holzboden geschlafen habe.

Lea

Festival – 20.03.2026

Wir waren im Nachbar Landkreis auf einem Festival. Es war der letzte Spieltag, letzter headliner. Als es vorbei war ist recht schnell der Platz von der Security geräumt worden. Als wir dann draußen waren musste ich (natürlich wie immer wenn es unpassend ist) auf Toilette. An rein kommen war nicht mehr zu denken da ja geräumt wurde. Camping gab es für uns nicht da wir nicht weit heim hatten. So hatte ich die Wahl entweder in die Hose oder am Parkplatz zwischen die Autos. Als ich dann eine Stelle gefunden habe. Der Parkplatz war nicht gut beleuchtet. Und fast fertig war höre ich wie jemand hinter mich tritt und es zwischen meinen Beine auf einmal hell wird. Ich reagierte schnell und machte meine Hand an meine vagina und beschimpfte den Mann. Der Täter rannte daraufhin schnell weg. Ich konnte ihn nicht sehen. Ich weiß auch nicht was er genau gemacht hat, ein Foto ? „Nur geschaut?“ und wenn man darüber nach denkt was noch hätte alles passieren können…

Anne

Bei mir – 20.03.2026

Ich fand nach vielen Jahren Beziehung heraus, nachdem ich meine Depression überwunden habe und endlich klar sehen konnte, dass mein jetziger Ex-Partner sich hinter meinem Rücken mit Männern trifft, intim war und mich mit diversen Geschlechtskrankheiten angesteckt hat. Eine davon hat einen vorzeitigen Blasensprung ausgelöst und das gemeinsame Kind gefährdet. Einsicht bis heute nicht.

Lea

Tattoostudio – 20.03.2026

Ich war 18 und habe mein erstes Tattoo bekommen. Der Tätowierer war über 30. Während er mich tätowierte war er anfangs total kumpelhaft, wurde dann aber immer unangenehmer, fragte mich z.b ob ich noch Jungfrau sei. Und gab damit an, dass er mal eine Pornodarstellerin tätowiert hätte. Das Tattoo hat viel länger gedauert als geplant, er hat es viel größer gestochen, als ich wollte, hat währenddessen getrunken, alles war schon sehr unseriös…Ich war bis spät abends alleine mit ihm im Studio. Als es fertig war, wollte er plötzlich das doppelte vom zuvor vereinbarten Preis. So viel Geld hatte ich nicht dabei, darauf hin sagte er, ich könnte ja auch “mit etwas anderem” bezahlen. Ich habe nein gesagt, musste dann aber am nächsten Tag nochmal hin, um ihm das restliche Geld zu bringen – da sagte er, er will mir doch nur so gerne “dabei helfen”, keine Jungfrau mehr zu sein. Und sein Tattoo-Model sollte ich werden. Weil ich nicht uncool und verklemmt sein wollte, hab ich zu keinem Zeitpunkt die Gefahr erkannt und alles nur als Scherz von ihm interpretiert, bis er übergriffig wurde. Er hat mich danach ausgelacht, weil ich mich dabei “wie ein Kind” benommen habe. Ich habe mich danach gefühlt, als hätte ich mein erstes Mal weggeworfen und es eine zeitlang komplett verdrängen wollen, aber es verfolgt mich noch heute. In Google-Bewertungen sprechen andere Kunden davon, wie professionell der Tätowierer arbeitet und wie sehr sie ihm vertrauen. Ich will das Tattoo endlich covern lassen.

Viktoria

Südtirol – 20.03.2026

Als ich in mein Zimmer zurückkomme, steht er schon nackt vor mir und bevor ich mich versehe, hat er mich aufs Bett gezerrt und liegt auf mir. Er zerrt und drückt wieder an meinen Brüsten als wären sie nicht Teil meines Körpers und ich sage ihm, dass er vorsichtig sein soll, dass es weh tut. Er antwortet, er sei verliebt. Er reibt mich mit seinen Fingern, doch es brennt sofort. Ich bitte ihn, aufzuhören. Er antwortet wieder, er sei SO verliebt. Ich stoße ihn weg, doch er nagelt meine Hände auf dem Bett fest. Ich habe Angst. Ich bitte ihn um ein Kondom. Er antwortet das brauchen wir nicht. Ich sage lauter Stop und Nein. Immer wieder. Statt aufzuhören wird er wilder. Mir kommen die Tränen und ich versuche ihn mit dem Knie wegzustoßen. Er stößt mich zurück und nagelt mich fest. Ich sage immer wieder STOP, und dennoch dringt er in meine zu trockene Scheide ein. Alles brennt, mein ganzer Körper tut weh und in diesem Moment schalte ich ab. Als würde ich meinen Körper verlassen und nach nebenan gehen. Ich erinnere mich erst wieder, als er sich früh anzieht und geht. Das Laken ist fleckig vom Blut, ich schäme mich und ziehe das Bett ab. Meine Brüste werden blau in den nächsten Tagen und es dauert, bis ich ohne Schmerzen aufs Klo kann. Doch noch ist mir nicht klar, was passiert ist. Ich denke, ICH habe etwas falsch gemacht und hoffe, dass er sich meldet. Statt wütend zu sein, schäme ich mich einfach nur.

Anonymous

Bei einer damaligen Freundin zuhause. – 20.03.2026

Wir waren 13 Jahre alt und Ihre Eltern waren nicht zuhause. Sie hatte schon mehr Erfahrung als ich. Als es geklingelt hat, kamen zwei Typen, so 15/16, in die Wohnung. Als Sie mit einem runterging, blieb ich oben in der Wohnung, der Täter blieb mit mir in der Wohnung. Ich erinnere mich nurnoch daran, wie ich auf dem Boden lag, er unter mein T-Shirt und mich ausziehen wollte und ich mich mit Händen und Füßen gewehrt hab. Ich konnte mich lösen, schaffte es zur Tür aber er war stärker und schneller als ich, er packte mich, ich hielt mich am Türrahmen fest, weinend und schreiend. Als ich dachte ich komme aus der Situtation nicht mehr raus und lasse es einfach über mich ergehen. Dann klingelte es, der Typ rannte die Treppe hoch und ich machte auf. Der Stiefvater meiner Freundin ist gekommen. Ich meinte meine Freundin gerad draussen und ich wollte jetzt hinterher. Ich kam unten an und meine damalige Freundin kam mir entgegen. Sie war super gut drauf und ich habe ihr nichts erzählt. Ein paar Minuten später kam der Typ raus und ist mit seinem Freund abgehauen. Unsere Freundschaft brach kurz darauf. Der Typ wohnte in meiner Umgebung und ich sah ihn ab und an. Drei Jahre später hat der gleiche Typ meine beste Freundin belästigt. Ich hab erst Jahre später realisiert, dass ich gerade so einer Vergewaltigung entkommen bin.

Pia

Psychiatrie – 20.03.2026

Ich hatte mit knapp 19 eine schwere Angststörung, die aufgrund der Schwere der Panikattacken stationär in der Psychiatrie behandelt werden musste, auch medikamentös. Mein behandelnder Arzt, Anfang 40, hat sich eigener Aussage nach „in mich verliebt“ und mich heimlich aus der Station zu sich nach Hause geschleust, wo es zu Intimitäten gekommen ist und er mir Drogen angeboten hat. Jahre später wurde mir klar, wie sehr er das Machtgefälle ausgenutzt hat und mich in der verletzlichsten Verfassung meines Lebens, und das auch noch als seine Schutzbefohlene, zur reinen Befriedigung seiner Triebe ausgenutzt hat. Er arbeitet dort bis heute und ich lebe jeden Tag mit Schuldgefühlen, ihn nicht angezeigt zu haben und der Möglichkeit, dass er anderen genau das gleiche antut.

Alex

Zuhause Ehebett – 20.03.2026

Meine 5. Geschichte die ich hier teile. Mein Ex Mann und ich waren frisch getrennt und schliefen eine kurze Zeit noch im gemeinsamen Bett. Als ich betrunken an einem Abend nach Hause kam und mich seitlich ins Bett zum Schlafen legte, vergewaltigte er mich. Er sagte dass er es geil finden würde wenn ich mich nicht bewegen kann… Hab nicht mehr Worte dafür wie es mir damit geht.

Tija

Wohnung Schlafzimmer – 20.03.2026

Ich habe einen Typ kennen gelernt und nachdem wir ein paar mal zusammen aus waren sollte ich ihn besuchen. Als er die Tür aufmachte stellte sich heraus dass das nicht seine sondern die Wohnung seines Freundes war der ebenfalls anwesend gewesen ist. Irgendwie war das wohl noch nicht red flag genug für mich, bis er und ich dann irgendwann im Gästezimmer Sex hatten, er während dessen aufstand um rauszugehen und plötzlich sein Freund reinkommt um weiterzumachen. Ich bin aufgesprungen, hab mich angezogen und bin heim gefahren… ziemlich beschämt darüber es nicht eher gecheckt zu haben… Hab mich so lächerlich und schmutzig gefühlt.

K

Wohnung einer Freundin – 20.03.2026

Ich war 16, er 25. Ich wollte, dass er ein Kondom benutzt. Er wollte das nicht. Also hat er mich fest gehalten, als er ohne Gummi in mich eingedrungen ist. Wehren konnte ich mich nicht.

Alex

Öffentlichkeit – 20.03.2026

Mein Ex-Freund stand auf oralsex, ich habs gehasst. Ständig hat er mich dazu genötigt und bedrängt ihn oral zu befriedigen, wenn ich nicht wollte ist er wütend geworden, das hat mir Angst gemacht. Als wir eines Tages im Restaurant waren und ich aufs Klo ging, kam er hinterher und schloss sich mit mir ein. Ich musste ihm dort abermals oral befriedigen und ich weiß noch wie sehr mein Kiefer schmerzte. Jedenfalls kam dann eine Frau rein die das wohl bemerkt hatte und die jemanden vom Personal holte. Der schmiss uns nicht nur raus sondern erteilte auch Hausverbot, es war das peinlichste was mir je passiert ist obwohl ich in die Situation gedrängt wurde…

Maxy

Daheim, München – 20.03.2026

Wir haben uns frisch kennengelernt und haben auf meinem Sofa rumgemacht…als ich nackt war ging mir das alles doch ziemlich zu schnell und ich fing an zu weinen, vielleicht aus Überforderung. Er meinte nur: „Hej, ich hab kein Bock auf sowas, lass das sein!“ – drehte mich um und steckte seinen Penis in mich hinein. Ich war total gelähmt und habe es über mich ergehen lassen weil ich null damit gerechnet habe.

Paula

Mein Wohnblock – 20.03.2026

Als ich ca. 12/ 13 Jahre alt war, hatte ich dann eines Nachmittags einen Herren am Telefon, der mir sagte, er sei von der Polizei und würde gerne mit meinen Eltern sprechen. Nachdem mein Vater ca. 10 Minuten am Telefon mit dem Kommissar gesprochen hatte, erklärte er mir folgendes: Ein Mann an der nächsten Straßenkreuzung hat über Monate hinweg Fotos von den immer gleichen Mädchen gemacht, die dort entlanggingen (unteranderem von mir) und diese auf eine Internetseite gestellt (im normalen Netz), die von Pädophilen genutzt wird. Auf den Bildern waren auch andere Mädchen, die ich kannte, alle in kurzer Sommerkleidung. Die Bilder werden nie mehr verschwinden und der Täter musste nur eine Strafe an den Staat zahlen, von der wir Opfer nichts haben. Man hat uns nicht mal darüber informiert, dass das Verfahren eingestellt wurde.

Lena

Dating App – 20.03.2026

Ich war 16 und wollte unbedingt einen Freund haben. Ich meldete mich auf einer Datingplattform an und nach einiger Zeit hat mich ein 20 jähriger Mann angeschrieben und wir haben unsere Nummern ausgetauscht und uns in einem Park verabredet. Ich hatte scheinbar bedenken geäußert, weshalb er mir ein Bild seines Ausweises schickte, als Identitätsbeweis. Wir gingen spazieren und danach schrieben wir einige Tage. Wir wollten uns wieder treffen und ich lud in zu mir nach Hause ein. Er lehnte ab, da es zu weit weg sei. Ich sagte, dass meine Mama ihn abholen würde, wenn ich sie frage. Doch er wollte nicht zu mir nach Hause. Er sagte mir im weiteren Verlauf, dass ich mir die Pille verschreiben lassen soll. Ich fragte ihn, wo er denn Sex haben wolle, wenn er nicht zu mir nach Hause wolle. Er meinte, er kenne da eine Ecke auf einem Schulhof, wo man ungestört sei. Ich sagte ihm, dass ich mein erstes Mal ganz bestimmt nicht draußen, auf dem Boden, haben möchte und dass ich ihn überhaupt nicht mehr treffen wolle. Daraufhin ist er vollkommen ausgerastet und hat mich beschimpft. Ich habe ihn blockiert. Einige Tage später schrieb mir ein Freund von ihm, ob ich es mir nicht nochmal überlegen wolle. Ich meinte, ganz bestimmt nicht. Daraufhin meinte er, dass sie mich finden würden und ich sehen würde, was ich davon habe..Ich meinte daraufhin, dass ich zur Polizei gehen würde, wenn er mir noch einmal droht. Daraufhin meinte er, ich solle nicht übertreiben und ich hörte nie wieder etwas von ihnen.

E

Zuhause bei Ihm – 20.03.2026

Mein erster Freund mit 18, ignorierte mein Nein über ein halbes Jahr. In der Zeit war Sex für mich etwas was ich kurz über mich ergehen lassen musste. Ich sagte immer weniger „Nein“, denn es wurde nicht gehört und auf mich eingeredet oder gar weiter gemacht. In der Zeit konnte ich nicht sehen das er mich vergewaltige. Ich suchte die Schuld bei mir. Kannte keine gesunde Männerfigur. Mein Trauma zeigte sich erst viel später, als ich in einer gesunden Beziehung landete und flashbacks bei Körperlichkeiten hoch kamen. Wo sich die Angst in meinen Alltag schlich, wo ich den Schmerz und die Übergriffe wieder und wieder erlebte und noch erlebe.

K

Konzert, Zuhause – 20.03.2026

Ich war 13 Jahre alt, als ich mit Freundinnen ein von der Stadt organisiertes „Konzert gegen Rechts“ besuchte. Auf der vollen Wiese sprachen uns zwei 38-jährige Männer an und machten mir Komplimente. Obwohl ich explizit sagte, wie jung ich bin und dass ich gerade in die 8. Klasse gehe, hielt das einen der Männer nicht auf. Er bedrängte mich von hinten, rieb sich an mir und fasste mich gegen meinen Willen an der Taille und an den Hüften an. Ich war wie erstarrt und konnte vor Schock weder etwas sagen noch tun. Meine Freundinnen versuchten sich dazwischenzudrängen, aber sie schafften es nicht, ihn abzuwehren. Da er mich einfach nicht in Ruhe ließ, mussten wir das Konzert schließlich vorzeitig verlassen. Es macht mich heute noch wütend und fassungslos. Das Gefühl dieser Ohnmacht begleitet mich seitdem immer wieder – und immer im Zusammenhang mit Männern.Später war es mein bester Freund, mit dem ich zusammenwohnte. Er hat mich regelmäßig angeschrien, beleidigt und erniedrigt. Er warf Gegenstände nach mir, boxte Löcher in die Wand direkt neben mir und sagte mir dann, es sei meine Schuld und ich hätte es nicht anders verdient. Es waren Männer auf Partys und in Clubs, die mich bedrängten, begrapschten und gegen meinen Willen küssten.Und es ist mein eigener Vater. Er sagt mir ins Gesicht, dass bei der #MeToo-Bewegung die Frauen das Problem seien, die sich seiner Meinung nach„hochschlafen“ wollen. Er macht extra Rammstein an um mich zu ärgern, er steht immer auf der Seite der Täter.

J.

location not specified – 20.03.2026

Mein Ex hat mir eine schwere Erkrankung über Jahre hinweg vorgespielt. Es hatte immer schmerzhafte Schübe, bei denen er kaum noch laufen konnte. Es hieß, dass der Arzt ihm gesagt hätte, er müsse jede Art von Stress vermeiden, da jeder Schub ihn näher an ein Leben im Rollstuhl bringen würde. Er sollte zudem mehr masturbieren, um sich zu entspannen. Gleichzeitig sagte er mir, dass das mit dem Masturbieren kaum noch funktionieren würde, damit ich mit ihm Sex habe, obwohl ich nicht wollte. Wenn ich z. B. alleine etwas mit einer Freundin unternommen habe, bekam er auch immer „Schübe“ und hat sich von mir ins Krankenhaus fahren lassen.

Aurelia

Berlin – 20.03.2026

Es war Weihnachten & wir feierten mit der angeheirateten Familie. Ein Mann aus dieser Familie hielt es für angemessen, mir „unanständig“ (Zitat) oft Wein nachzuschenken. Ich sagte immer wieder ja, weil mein Verhältnis zu Alkohol damals nicht gesund war. Irgendwann waren alle, außer ihm und mir, im Bett. Er wollte nachts noch mit den Hunden raus, nahm mich mit. Das nächste, woran ich mich erinnere, sind Küsse und kurze Zeit später zog er mich in einem Gästehaus (abseits vom Haupthaus) aus. Ich glaube nicht, dass er mich penetriert hat, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Als es das nächste Mal passierte, war er unvorsichtiger und nutze wiederholt meinen Zustand aus. Es war sein Geburtstag und er küsste mich, obwohl ich gerade dabei war, etwas zu essen. Das passierte in seinem eigenen Haus, seine Frau schlief zwei Etagen drüber. Das dritte und letzte Mal geschah nach demselben Muster. Alkohol war im Spiel und er wollte mich im Taxi nach Hause bringen, brach die Fahrt jedoch vorzeitig ab, weil ich nicht mit zu ihm wollte. Danach erinnere ich nur, dass er in einem Park auf mir lag und mich küsste. Ich konnte ihn abschütteln, aber er ließ mich nur ziehen, weil ich einen „guten“ Vorwand hatte. Wirklich verstanden, was da passiert ist, habe ich erst Jahre später. Er ist sehr viel älter, Jurist und (nicht nur bei mir) Wiederholungstäter.

Anonymous

Essen – 20.03.2026

Ich war 17 Jahre alt und lag schwer krank auf der Intensivstation. Ich durfte mich wegen der Behandlung nicht bewegen und hatte Beruhigungsmittel bekommen, weil ich riesige Angst hatte. Mitten in der Nacht kommt ein diensthabender Pfleger an mein Bett und meint, er müsse dringend einen Ultraschall durchführen und schallt meine Oberschenkel, zieht meine Unterhose herunter und schallt meinen Hüft- und Lendenbereich, zieht meine Beine auseinander und streicht immer wieder über meine Haut und den Genitalbereich. Das Erlebnis verschwindet halb im Nebel und ich konnte nichts sagen, weil ich wie gelähmt war, halb geschlafen habe und aufgrund der Beruhigungsmittel und der beängstigenen Gesamtsituation. Ich habe am nächsten Tag die Krankenschwestern gefragt, warum ein Ultraschall nötig war. Sie wussten nichts davon.

M

Ausbildungsplatz – 20.03.2026

Ich war 18 Jahre alt und habe eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht. Der Vorfall ist bereits über 20 Jahre her, beschäftigt mich aber bis heute. Ein Gast bestellte nachmittags Kaffee und Kuchen bei mir, was ich auf sein Zimmer bringen sollte. So weit nichts ungewöhnliches… Auf seinem Zimmer bin ich dann allerdings nur knapp einer Verge*altigung entgangen. Ich konnte mich in letzter Sekunde losreißen und ihn mit aller Kraft von mir stoßen. Völlig in Panik und weinend lief ich zu meinem Chef. Dieser wollte die Angelegenheit mit dem Gast sofort klären. Diese Klärung lief allerdings anders als ich erwartet habe. Kurz gesagt, wurde mir die Schuld für den Übergriff gegeben, weil ich ihn am Vorabend beim Check in so nett und freundlich begrüßt habe und er mein Lächeln als Einladung zum Se* gesehen hat. Meine Spätschicht bis 24 Uhr an diesem Abend habe ich übrigens ganz alleine im Hotel (kleiner Familienbetrieb) beendet. Keiner meiner Kolleg:innen oder Chefs hat es für nötig gehalten, länger zu bleiben damit ich mich sicher fühle. Die beteiligten Männer waren erwachsen und weit über 40. Ich war 18 und im zweiten Lehrjahr. Das war nur ein Erlebnis von vielen, aber leider mit das Prägenste.

Ma

Oberberg, Karneval – 20.03.2026

Wir sind vor 11 Jahren mit einer gemischten Gruppe im Karnevalszug mitgelaufen. Danach gehen alle immer zusammen ins Festzelt. Irgendwann wollte ich nach Hause und bin mit einem Typen aus der Gruppe zur Bushaltestelle gegangen. Bis dahin war auch alles cool. Wir mussten ca 15 min auf den Bus warten. Ich setzte mich auf eine Treppe und er stellte sich auf einmal vor mich, machte seine Hose auf und fragte, ob ich „ihn“ mal kurz in den Mund nehmen kann. Ich stand auf und sagte ihm, dass ich das nicht möchte. Dann kam er hinter mich, drückte mich an eine Hauswand, zog mir die Leggings runter und steckte „ihn“ kurz in meine Vagina. Danach musste ich noch mit ihm im Bus sitzen. Zum Glück konnte ich ihn davon abbringen, bei mir auszusteigen. Ich war total perplex und habe das noch nie jemandem erzählt.

Anonymous

location not specified – 20.03.2026

Mein Onkel hat mich, meine Schwester und meine Cousinen immer wieder sexistisch angesprochen. „Ihr seid noch jung, euch kann man noch gut bumsen“ „wenn sie so jung sind, sind sie noch schön eng“ „ihr müsst sie ran lassen, eure Männer“ seine Söhne standen daneben. Manchmal auch weitere Familienmitglieder. Es gab nie Konsequenzen für ihn

Anonymous

Bayern – 20.03.2026

Nach einer Clubnacht im Sommer 2025 habe ich einen gutaussehenden jungen Mann mit nach Hause genommen. Ich war nüchtern, er hatte irgendwelche Substanzen konsumiert, aber er schien mir ziemlich klar. Es war natürlich nicht schlau von mir das zu tun, habe mich zu der Zeit einsam gefühlt und dachte ich bin sicher, weil ich nüchtern war. Als wir zur Sache kamen und er nackt auf mir drauflag, ist er ohne Kondom in mich eingedrungen, obwohl ich währenddessen laut und deutlich „Nein“ gesagt habe. Er ließ erst von mir ab, nachdem er vier oder fünf zugestoßen hat. Ich bin in meinen Dreißigern, hatte schon andere Sexualpartner mit ähnlichen Verhalten und habe erst vor wenigen Monaten gelernt, dass man das bereits eine Vergewaltigung nennt.

Ann-Mary

Disko – 20.03.2026

Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich HGB im Club bekommen habe. Ich habe jedenfalls am nächsten Tag sexualisierende Nachrichten auf meinem Handy gefunden und ein Typ in meinem Bett. Ich war nackt, er auch. Später fand ich heraus, dass die Nachrichten und der Typ nicht zusammenpassen, es waren also mindestens zwei. Ich kann mich an nichts erinnern und habe versucht ein paar Tage später mit Freunden drüber zu sprechen, die dort waren. Sie fanden die Situation lustig, der nackte Typ in meinem Bett, das war ja ein Freund von ihnen. Anderen die zugehört haben, habe ich dann nicht mehr die ganze Wahrheit erzählt. Ich habe mich zu sehr geschämt.

Lisa

Bett bei ihm – 20.03.2026

Ich habe vor Jahren auf einer Party einen Typen kennengelernt. Wir flirteten und küssten uns. Ich ging mit zu ihm. Es ging alles sehr schnell und ich kann mich nicht mehr so genau an alles erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich mitten in der Nacht davon wach wurde wie er versuchte Sex mit mir zu haben. Ich fühlte mich so unwohl und wollte gehen. Er war richtig scheiße zu mir und sagte ich solle zusehen wie ich nach Hause käme. Ich kannte mich überhaupt nicht aus, weil es auf einer Reise passierte. Ich irrte also durch die dunklen Straßen und wurde dann glücklicherweise irgendwann von einem Bekannten abgeholt. Ich fühlte mich schrecklich, aber erst Jahre später und durch euch habe ich verstanden was da passiert ist.

M

Seine Wohnung – 19.03.2026

Für ein geplantes Festival reiste ich nach einer langen Arbeitswoche zu meinem damaligen Freund in eine andere Stadt. Am ersten Abend trafen wir uns mit Freund*innen, ich hatte einen Drink . Als wir später bei ihm waren wurde ich plötzlich sehr müde, musste mich übergeben und schlief erschöpft ein. Zwei Tage danach lag ich auf dem Festival früh im Zelt und konnte nicht einschlafen. Dabei hörte ich, wie er einem Freund erzählte, dass er mit mir Sex hatte, während ich an jenem Abend krank, benommen und eingeschlafen war.Er beschrieb wie er mich „nahm“. Dieses Gespräch heimlich mitanzuhören war schockierend. Ich lag wie gelähmt da unfähig zu reagieren, überwältigt von Fassungslosigkeit, Ekel und einem Gefühl von Verrat. In diesem Moment konnte ich das Geschehen nicht vollständig begreifen oder einordnen. Erst jetzt Jahre später wird mir klar, was mir da passiert ist ..

Luise

Wohnung eines Freunds meines großen Bruders – 19.03.2026

Ich war 16 und mein 7 Jahre älterer Bruder nahm mich endlich Mal mit wenn er Abends ausging. Ich fuhr mit ihm und seiner sehr lieben Freundin zu einem Freund von ihm. Dort waren noch ein paar andere Leute. Wir tranken, rauchten und hörten Musik und ich fand das alles ganz toll weil ich endlich zu den älteren dazu gehörte. Als wir nach Hause gehen wollten (mein Bruder, seine Freundin und ich) lenkte der Freund bei dem wir waren das Gespräch auf meine große Oberweite. Wie toll die Brüste aussehen würden, sowas hätte er noch nicht gesehen. Es war Sommer und ich trug ein Spaghettiträger top. Er war sogar noch älter als mein Bruder… Schließlich fragte er ob er die mal anfassen dürfe und ich wusste gar nicht was ich machen sollte ich war ganz überrumpelt und habe irgendwie ja gesagt Mein besoffen er Bruder stand nur daneben und hat geglotzt. Seine Freundin hat dann versucht es zu unterbinden indem sie gesagt hat das geht doch gar nicht, sie ist 16. Und sprach meinen Bruder an, dass er was machen solle – er meinte aber nur wieso die hat ja gesagt. Die Freundin war geschockt. Ich habe an dem Tag gelernt, dass ich von meinen männlichen Verwandten keinen Schutz erwarten konnte und kann.

Melle

Schule – 19.03.2026

Mitte der 90er Jahre. Bis zur 9. Klasse stand ich in Physik auf einer eins bis zwei. Dann wechselte der Lehrer. Auf einmal war ich auf einer schlechten vier und wurde bei der mündlichen Mitarbeit ständig vorgeführt. Als meine Mutter zum Lehrer in die Sprechstunde ging und nach Gründen für die veränderten Noten fragte, antwortete ihr der Lehrer allen Ernstes, dass Mädchen nun mal kein Physik beherrschen würden und generell schlecht in Naturwissenschaft seien. Meine Noten in Mathe, Bio, Chemie bei anderen Lehrern waren weiterhin gut bis sehr gut. Bis heute bin ich entsetzt, wenn ich daran denke, wie viele Mädchen dieser Lehrer vermutlich ungerecht behandelt haben wird.

Anonymous

WG – 19.03.2026

Ich bin schon früh von zu Hause ausgezogen und wollte immer unabhängig sein. Nach einer 4 jährigen Beziehung entschloss ich mich die Beziehung zu beenden und Single zu sein. Zog in eine WG was für mich gut war. Eine Beziehung wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht aber ich hatte eine einvernehmliche sexuelle Beziehung mit einem 5 Jahre älteren Mann. Er wollte nicht mehr dass ich alleine unterwegs bin, hat mich eingeparkt wenn ich abends mit einer Freundin verabredet war. Wollte mich zu Beziehung und Kindern drängen. ( Auch wenn wir nie zusammen waren und das ganze maximal 2-3 Monate lief) Er konnte nicht akzeptieren dass ich nicht mit ihm zusammen sein will, ich musste im wahrsten Sinne des Wortes fliehen. Das beschäftigt mich immernoch, vor allem diese Situation des einparkens nicht weg zu können. Machtmissbrauch. Auch noch 10 Jahre später bin ich wütend und bekomme in Situationen bei denen ich nicht direkt weg kann Beklemmungen. Letztens bin ich durch die Ortschaft gefahren und es hängen nun Wahlplakate mit ihm darauf im ganzen Dorf. Ich könnte kotzen.

Luise

Konzert im Jugendzentrum – 19.03.2026

Ich war ca 14 und auf einem Konzert in einem Jugendzentrum Das Konzert hatte deutlich jugendliche und junge Erwachsene zur Zielgruppe. Ein ungefähr 35-40 jähriger Mann, den ich nur vom Sehen aus der Musikszene kannte kitzelte mich immer wieder, er berührte mich an den Rippen, der Taille, unter den Armen und hin und wieder an der Brust. Ich schrie er solle aufhören aber er hat nur gelacht. Keiner der dort anwesenden anderen Menschen hat mir geholfen. Sogar als ich vermeintliche Freunde bat, sie sollen mir helfen, griff von ihnen keiner ein. Der alte fiese Typ lachte selbst die ganze Zeit sehr laut und versuchte es spielerisch aussehen zu lassen. Erst als ich ihm mit der Faust ins Gesicht schlug war Schluss damit. Die vermeintlichen Freunde, die nur doof geguckt und mit dem Typen mitgemacht hatten, saßen mit offenem Mund da. Ich bin nach Hause gegangen und war froh dass der Typ mich in Ruhe ließ und mir nicht hinterhergelaufen kam. An dem Tag habe ich gelernt, ich kann mich nicht auf männliche Freunde verlassen

Jule

Zu Hause – 19.03.2026

Mein Ex-Freund hat mir im Streit mit einer Hand an den Hals gefasst und zugedrückt. Als ich ihm später sagte Du hast mich gewürgt kam seine Antwort: würgen wäre nur mit zwei Händen und wenn man Male hinterlässt.

M

Alternatives Zentrum – 19.03.2026

Ich war ca 18Jahre alt,hatte Alkohol getrunken. Ich stand vor der Tür als mir schwarz vor Augen wurde. Ich wurde wieder klar als ein Kerl an meinem Hals rumleckte. Glücklicherweise kam meine Freundin und Eck und diskutierte den Typen in die Flucht. Sonst wäre mir garantiert mehr Schlimmes passiert. Ich fühle mich bei Frauen sicher. Liebe an meine Freundin 💜

T

nach einer Party Dortmund – 19.03.2026

Wir knutschen auf einer Party, wir kannten uns schon länger. Ich ging mit zu ihm wir hatten Sex er schmiss das Kondom weg und hörte trotzdem nicht auf. Ich wurde daraufhin schwanger und hab abgetrieben.

Selina

Auf einem Sportplatz – 19.03.2026

Ich wurde bei einer Party auf einem Sportplatz mehrmals am Po begrabscht. Nach dem ersten Mal dachte ich, es wäre mein Freund gewesen. Nach dem zweiten Mal habe ich mich umgedreht und habe einen jungen Mann gesehen. Dann hat er ein drittes Mal zugelangt. Ich habe sofort Hilfe geholt, unter anderem meinen Freund. Der Mann ist mit ausgestreckter Hand auf meinen Freund zugelaufen und hat sich direkt bei ihm entschuldigt mit der Begründung, „wir hätten uns ja schon mal auf Mallorca am Ballermann getroffen und uns dort unterhalten“. Ich weiß nicht mal, ob das stimmt. Das schlimmste war die Erniedrigung, dass er sich bei meinem Freund entschuldigt hat, als wäre mein Körper der Besitz von jemand anderem. Dieser junge Mann ist bis heute auf dem Sportplatz unterwegs und es gab für ihn keine Konsequenzen.

Anonymous

Kleiner Ort in Sachsen-Anhalt – 19.03.2026

Hatte mir mit 12 (Mitte der 90er) den Arm gebrochen und, da inkompetente Ärzte im Provinzkrankenhaus die OP verpfuscht hatten, den Arm an den Oberkörper gegipst bekommen (wie ein Panzer von der Schulter bis zum Bauch, auch am Rücken komplett geschlossen). Beim Grillen mit den Nachbar*innen (Neubau mit vielen Parteien) wurde ich von einigen der Männer (zwischen Ende 20 und Mitte 40) darauf angesprochen, ob meine Brüste denn darunter auch richtig wachsen könnten und es denen darunter nicht zu eng ist. Es war mir mega unangenehm, aber alle haben gelacht, auch meine Familie und benachbarte Freundinnen und deren Mütter. Ich bin wochenlang allen aus dem Weg gegangen, weil ich mich so geschämt habe.

Jay

Heimatort – 19.03.2026

Ich war 13, er 21 und der Bruder einer Freundin. Wir sind miteinander gegangen, wie man es früher als Jugendliche sagte. Nach 2 Wochen fing er immer wieder an mir zu sagen das er mit mir schlafen wolle. Einen Nachmittag redete er so lange auf mich ein (ich habe Erfahrung, dann hast du es hinter dir, ich bin vorsichtig bla bla bla) ich ließ es zu bzw. über mich ergehen. Danach wollte ich ihn nicht mehr sehen aber er mich auch nicht. Es stellte sich raus das er ein Buch hatte in dem er seine minderjährigen Eroberungen eintrug und extra noch die Jungfräulichen. Damit nicht genug. Am nächsten Tag wusste es meine ganze Freundesklicke und ich war die Schlampe. Erst mit 30 habe ich verstanden was mir passiert ist und das nicht ich mich schämen muss. Beim Geruch den er damals an sich hatte, wird mir heute noch schlecht.

T

bei Freunden – 19.03.2026

Ich war auf einem Geburtstag und danach noch mit bei Freunden.Ich wollte nicht allein nach Hause und durfte beim kleinen Bruder des Gastgebers im Zimmer im Gästebett schlafen, er war nicht da. Er kam Nachts doch noch nach Hause als er das Zimmer betrat zog er ohne Worte gleichzeitig Bettdecke und meine Hose runter und drang in mich ein ich war in schockstarre stieß ihn aber irgendwann weg und versteckte mich im Haus bis es hell wurde.

Henna

Nachbar – 19.03.2026

Ich war 4 oder 5 Jahre alt und ich kann mich erst seit kurzem wieder erinnern und das auch nur bruckstückhaft. Es war der kanpp 10 Jahre ältere Sohn unserer Nachbarin. Da die Nachbarin öfters auf mich und meine Schwester aufgepasst hat, waren wir am Abend meist drüben. Meine Mama war alleinerziehend und hatte eine Job, wo sie bis in die Abendstunden arbeiten musste. an einem solchen Abend muss es dann passiert sein. Ich weiß nicht mehr genau was passiert ist und ob es vielleicht sogar mehrfach passiert ist- aber ich habe noch ein Gefühl dazu neben ihm gelegen zu haben. Ab und zu kommen einzelne Bilder, wie Fotos und der Geruch von ihm und dem Zimmer. Und ich weiß, dass ich danach noch eine ganze Weile sexualisiertes Verhalten gezeigt habe für das ich dann beschämt wurde. Erst seit kurzem habe ich Gewissheit, dass es wirklich passiert ist. Mit meiner Schwester hat er es auch gemacht. Ich konnte bisher kein gutes Gefühl für Sexualität aufbauen, da mir grundlegendes Vertrauen fehlt. Ich habe therapeutisch daran gearbeitet. Es ist denoch sehr schwer damit umzugehen, da es so früh war und damit defus bleibt. Ein Funke in mir sagt noch immer, dass das nicht passiert sein könnte.

Anonymous

Zu Hause – 19.03.2026

Mein Exfreund mit dem ich relativ jung zusammen kam und dessen erste Freundin ich war, wollte unbedingt einen Blow Job von mir weil er das ja noch nie hatte. Ich wollte das nicht machen, weil das für mich aus Filmen diversen Unterhaltung immer einen sehr erniedrigenden Unterton hatte. Er hat das nicht akzeptiert. Hat immer wieder versucht mich zu überreden „weil ich ja seine Freundin bin und er das so gerne mal erleben wollen würde“. Irgendwann als wir schon länger zusammen waren hatte er mich soweit bearbeitet, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte und ihm das quasi zum Geburtstag schenken wollte. Er hatte mich dazu überredet. Als es dann soweit war & ich in dem Moment wirklich nicht wollte, hat er nur gemeint „aber du hast mir das doch zum Geburtstag versprochen, jetzt musst du das auch halten“. Ich hab’s dann gemacht und obwohl ich dabei geweint habe, haben wir nicht aufgehört. Wir waren danach tatsächlich noch einige Jahre zusammen. Ich habe es im Laufe unserer Beziehung vermieden in nochmal oral zu befriedigen, aber er hat immer wieder versucht mich zu überreden & immer wieder versucht betrunken zu machen, weil er gemerkt hat, dass ich dann „ungehemmter“ bin. Einmal hat er es geschafft, dass ich so betrunken war, dass ich es nochmal getan habe. Rückblickend habe ich erkannt was für ein. Arsch er war & mir geschworen nie wieder etwas für irgendwen zu machen, womit ich mich nicht wohl fühle.

Anonymous

Ort im nördlichen Sachsen-Anhalt – 19.03.2026

Biolehrer in der 6. Klasse hatte eine AG, in der auf Fahrrädern Orte mit interessanter Flora und Fauna in der Umgebung erkundet wurde. Explizit nur für Jungs. Weil Mädchen nur stören und jammern würden und mit den Jungs nicht mithalten können (Eigenaussagen des Lehrers). Klassenkameradin und ich haben uns bei der Schulleitung beschwert und wurden zähneknirschend aufgenommen. Um uns dann vom Lehrer und den angestachelten Mitschülern (alle männlich!) jedes Mal beleidigen und verarschen lassen zu müssen. Nach ein paar Monaten haben wir aufgegeben und sind wieder ausgetreten, weil wir dem mental nicht gewachsen waren. Wir waren 12. Mitte der 1990er Jahre.

R.

Braunschweig – 19.03.2026

Ich war 15, grade mit der Schule fertig und frisch getrennt. Nach unserer Abschlussfahrt fuhr ich zu einem Bekannten von meinem Ex Freund, den ich ganz süß fand. Wir kannten uns nur durch das Schreiben und Videochatten bei MSN. Er holte mich mit seinem besten Freund am Bahnhof ab und wir fuhren zu ihm nach Hause. Er war 2 Jahre älter als ich und wohnte noch bei seiner Mutter. Wir taten das, was man in dem Alter tat: Rauchten, hörten Musik und tranken Alkohol. Irgendwann merkte ich, wie ich schlagartig sturzbetrunken geworden bin. Ich torkelte zur Toilette, übergab mich und ging zurück. Das nächste an das ich mich erinnern kann ist das beide Jungs mit mir schliefen. Das schlimmste war, das mich der, den ich so süß fand, auf einmal anal penetriert hat, während der andere seinen Penis in meinen Mund schob. Am nächsten Tag tat mir der Hinterm weh und ich blutete. Ich schäme mich bis heute für das, war passiert ist und ärgere mich gleichzeitig über meine Scham. Ich habe nichts falsch gemacht. Sie haben mich vergewaltigt.

Anna

Zu Hause – 19.03.2026

Mein narzisstischer ex Mann hat mich in der Küche vor 3 Kindern geschlagen . Die Anzeige wurde fallen gelassen , denn es bestand kein öffentliches Interesse . Er hat bereits einen Titel in Spanien wegen psychischer Gewalt . Der Justiz war das egal .

Anonymous

Neuss – 19.03.2026

Wir haben uns über eine Dating- App kennengelernt und einige Wochen sehr viel Kontakt gehabt. Wir haben auch regelmäßig telefoniert. Irgendwann haben wir uns verabredet und bin 250km zu ihm gefahren, weil ich glaubte, dass wir eine vertrauensvolle Basis erreicht hatten. Ich habe meiner besten Freundin seine Adresse und Telefonnummer gegeben (ich habe ihm auch mitgeteilt, dass das eine Bedingung für unser Treffen ist) und mit ihr vereinbart, dass ich mich in bestimmten Abständen melde. Als er die Tür geöffnet hat, war ich sofort enttäuscht. Er sah ganz anders aus, als auf den Bildern- viel älter und irgendwie ungepflegt. Ich wollte ihn trotzdem weiter kennenlernen und wir haben ferngesehen. Irgendwann haben wir geknutscht und etwas gekuschelt. Ich wollte ihn nicht enttäuschen und war in einer schwierigen psychischen Verfassung (ich lebte noch nicht lange in Trennung von meinen Ex- Mann). Ich habe ihm dann gesagt, dass ich nicht mehr möchte, aber bei ihm übernachten würde, wenn wir in getrennten Zimmern schlafen würden. Vorher wollte er weiter kuscheln und hat dann angefangen zu fummeln. Mein „nein“ auf seine Frage, ob er „ihn kurz reinstecken“ dürfte hat, hat er ignoriert. Es war zum Glück wirklich nur sehr kurz, aber trotzdem habe ich mich hinterher sehr schlecht gefühlt und schäme mich bis heute, dass ich so naiv war, ihn zuhause zu besuchen. Danach habe ich nur noch Dates an gut besuchten öffentlichen Orten gehabt. Aber auch da hat es mehrere Übergriffe gegeben.

Aline

Canstatter Wasen – 19.03.2026

Ich spiele im Festzelt mit meiner Coverband. Wir haben einen Aushilfsbassisten. Ich ziehe mich in der Show mehrmals um, immer passend zum jeweiligen Song. Bei einem Song trage ich eine enge Pink/Schwarz gestreifte Leggins. Soll eigentlich eher rockig/NDW mäßig sein. Der Bassist kommentiert unaufhörlich wie geil diese Hose ist und dass er sich nicht konzentrieren kann. Nach dem Gig umarmen wir uns alle für die tolle Show und er fragt „Darf ich?!“ , ich:“ Was denn?“ in dem Moment hat er seine Hände schon auf meinen Hintern gelegt und drück sie zusammen. Ich weiß nicht wie ich reagieren soll. Ich sage nichts. Ich lächle beschämt.

V

Zu Hause – 19.03.2026

Mein Partner demütigt mich regelmäßig. Ihm sind Grenzen egal. Ich erlebe seit 6 Jahren psychische und physische Gewalt und komme aus dem Teufelkreis nicht raus, weil er ein Profi ist. Wir haben 2 Kinder, das macht es noch schlimmer. Er ist so gut vernetzt das ich mich traue mich jemandem zu öffnen. Ich werde bei kleinsten Abweichungen meiner Stimmung verbal gedemütigt und mir wird mit dem Tod gedroht. Er wertet mich so häufig ab, dass ich selbst eine Zeit geglaubt habe er hat recht. Blaue Flecken werden abgetan mit: wenn du dich stößt hast du auch direkt einen blauen Fleck. Das er mal mit einem Messer auf mich los ist und mir gesagt hat er bringt mich jetzt um, wird einfach vergessen. Das sei nie passiert. Ich war psychisch am Ende mit den Kindern und Job. Hilfe oder Entlastung habe ich nie von ihm bekommen. Stattdessen Vorwürfe warum ich Mutter geworden bin wenn ich so wenig belastbar bin. Andere kriegen es ja auch hin. Von Außen würde keiner denken das er so ist. Das Bild des Lieben Mannes wird aufrechterhalten. Ich bin die psychisch kranke Frau.

Anonymous

location not specified – 19.03.2026

Ich mache seid ca. einem Jahr eine Traumatherapie in der zum ersten Mal die Bilder wieder in mein Gedächtnis kommen. Es ist dunkel und ich bin 5 vielleicht 6 Jahre alt. Die Tür öffnet sich und mein Onkel kommt rein. Legt sich zu mir. Streichelt mein Haar und streichelt mich zwischen den Beinen. Er legt sich auf mich und dringt in mich ein. Ich fühle Ekel und Angst. Bis heute befolgt mich diese Angst jede Nacht. Das ist nur eine von mehreren Situationen die ich heute in der Therapie aufarbeite in der Hoffnung Nachts im Dunkeln keine Angst mehr zu haben. Ich bin stolz auf meinen Mut.

Anonymous

Frankfurt – 19.03.2026

Spät Abends in der Stadt Frankfurt auf dem Weg nach Hause im Auto. Stehe an einer roten Ampel, plötzlich kommt ein großer Mann aus der Seitengasse gelaufen, sieht mich an der Ampel in meinem Auto, schaut mir in die Augen und holt seinen Schwanz raus. Er fängt an zu wichsen und läuft auf mein Auto zu. Ich habe solche Panik bekomme, dass ich los gefahren bin… trotz roter Ampel.

N.

privater Raum – 19.03.2026

Wir waren erst seit kurzem befreundet. Haben uns bei einem Treffen einer größeren Freundes- und Bekanntengruppe. Fanden uns sympathisch und wollten uns nochmal treffen. Da er mehr Erfahrung hatte wie ich dachten wir, dass es schön wäre mein erstes Mal gemeinsam zu erleben. Ich dachte mir, dass das vielleicht gut wäre mit jemandem den ich zwar kenne und mich wohlfühle, aber noch nicht in einer Liebesbeziehung bin in der dann auch Erwartung herrscht. Das war einfach das erste Mal, dass ein Mann mich offen attraktiv fand. Davor war ich immer nur eine Kumpelin. Wir haben dann zusammen ein Wochenende auf halber Strecke zwischen unseren Wohnorten verbracht. Wir haben am ersten Abend so ein bisschen gefummelt und so, nicht mehr. Am nächsten Abend wollten wir es dann richtig ausprobieren. Leider war ich nicht entspannt genug und es war für mich nur eine Tortur und ich konnte irgendwie nicht mehr. Er hat einfach weitergemacht, obwohl ich eine Pause brauchte. Als wir dann schließlich schliefen war mir irgendwann kalt und ich hab mir mein Schlafanzugshirt angezogen, dass hat er mitbekommen und es mir wieder ausgezogen. Ich war so erschöpft und benommen, dass ich es über mich ergehen ließ. Er hat auch Mal nicht respektiert, dass er aufm Sofa schlafen sollte, weil ich davor seine Hand gehalten habe. Ich hab’s über mich ergehen lassen. An nächsten Tag war meine Zimmertür abgeschlossen, damit meine Eltern nicht reinkommen. Haben in rausgeschmissen und er wollte noch Geld für sein Zugticket

Anonymous

Zuhause – 19.03.2026

Ich war 23 und verliebt in einen Mann der mit mir studiert hat. Wir hatten schon einige Dates und kamen aus dem selben Freundeskreis. Ich fühlte mich sicher und es fühlte sich so an als würde es auf eine Beziehung hinaus laufen. Als wir eines Abend miteinander schliefen nach einer WG Party. Wollte er erst kein Kondom benutzen ( ich wies ihn darauf hin, dass er doch bitte eins drüberziehen sollte, denn ich verhüte nicht anders) Er machte es widerwillig und zog es dann während des Aktes ab, mit den Worten nur mal kurz und fand es auch noch witzig. Ich wehrte mich aber er wiederholte es noch drei mal mit den Worten nur mal kurz. Dann zog er das gleiche Kondom falsch herum über und wir machten weiter. Danach fühlte ich mich schuldig, da ich das Gefühl hatte ich hätte nicht richtig verhütet. Erst Jahre später als es einen Bericht dazu gab, dass das Abziehen eines Kondom jetzt strafbar ist, habe ich verstanden was mit mir passiert ist. Eine Beziehung ist daraus zum Glück nie geworden.

Linda

Berlin Lichtenberg – 19.03.2026

Ich kam von der Arbeit nach der Spätschicht. Das war ungefähr 23 Uhr in Berlin-Lichtenberg. Ich ging mit meinem Hund spazieren und ein Nachbar mit seinem Hund traf mich an einem Trinkbrunnen. Es war Hochsommer und ich habe meinen Hund dort etwas trinken lassen. Dann sind wir gemeinsam spazieren gegangen und er hat mir erzählt, dass er ein Neugeborenes und seine Freundin zu Hause hat. Nach etwa einer halben Stunde Spaziergang hat er mich gefragt, ob er mit hochkommen kann.

Sanne

Wiesbaden – 19.03.2026

Ich war 16 und traf mich mit einem 25 jährigen auf ein Date. Er gab mir ein drink nach dem nächsten aus und beschwerte sich, dass ich mit einer Freundin verabredet war, um gemeinsam mit dem Bus nach Hause zu fahren. An der Bushaltestelle versuchte er dann, mich ins Gebüsch zu ziehen, zum Glück konnte ich mich befreien und der Bus kam.

Lara

In der Wohnung – 19.03.2026

Ich hatte ein Date, wir trafen uns das erste Mal. Der Kontakt vor dem Treffen war sehr schön, auf Augenhöhe, er hörte sehr viel zu und wirkte gut informiert auch in Bezug auf Feminismus. Wir gingen spazieren, hatten dabei gute Gespräche und danach in seine Wohnung. Wir saßen auf der Couch, er kam nach wenig Zeit immer näher, zog mich an sich, küsste mich und zog mich dann aus. Er war sehr grob dabei, ich war wie in einer Starre, konnte mich nicht bewegen oder dagegen wehren. Er drang ohne Vorwarnung und Kondom in mich ein, machte alles was er wollte, drücke mich ins Kissen und kam schließlich dann auf mir. Ich kauerte nur auf der Couch, konnte danach nichts sagen oder mich dagegen wehren…

Anonymous

Zu Hause – 19.03.2026

Ein Ex von mir, mit dem ich sehr lange zusammen war, hat immer wieder bemängelt, dass meine Brüste ja zu klein seien oder „ein bisschen größer könnten sie schon sein“. Ich hatte unter anderem dadurch ein sehr verzerrtes Selbstbild. Er meinte immer wieder „Wenn wir dann beide arbeiten & Geld verdienen, kannst du dir die ja vergrößern lassen“ oder so Dinge wie „Ich würde so gerne mal große Brüste anfassen“. Als ich mich von ihm getrennt habe kam dann die Aussage „Darf ich noch ein letztes Mal deine Brüste anfassen?“…er durfte natürlich nicht und ich fand’s auch einfach nur krass dreist.

J.

Nachhilfe – 19.03.2026

Mein Nachhilfelehrer sagte sexualisierte Dinge, gab mir Spitznamen und kam mir viel zu nahe, manchmal hatte er seine Hand auf meinem Oberschenkel. Ich war in der 8. Klasse und habe mich lange nicht getraut meiner Mutter davon zu erzählen.

Anonymous

location not specified – 19.03.2026

Mein Vater hat mir immer wieder auf den Arsch geklopft, auch, als ich längst erwachsen war.

Lotte

Öffentlicher Platz – 19.03.2026

Ich war ca. 16 und saß an einem Platz in der Innenstadt auf einer Parkbank. Es war vielleicht 22 Uhr und schon dunkel. Außerdem nicht mehr viel los auf den Straßen. In einiger Entfernung stand ein Mann hinter einem Mülleimer, nah genug, dass ich im schwachen Laternenlicht sehen konnte, dass er mich anstarrte. Ich konnte es erst nicht gut erkennen, aber hab dann gecheckt, dass er masturbierte. Ich bin sofort aufgestanden und weggegangen, aber er ist mir direkt hinterher. Bin völlig verängstigt ein Stück gelaufen und zum Glück fuhr dann in dem Moment eine Straßenbahn vorbei. Ich bin eingestiegen und mit klopfendem Herzen davon gefahren. Das ist jetzt fast mein halbes Leben her, aber mir vor Kurzem als eine von vielen Geschichten plötzlich wieder eingefallen. Mich schüttelt es immer noch, ich bin wütend darüber und ich würde meinem früheren Ich gerne sagen, dass es nichts falsch gemacht hat.

Anonymous

Chef – 19.03.2026

Mein damaliger Chef grapschte mir unter den Rock, als ich auf einer Leiter stand. Es war so eklig. Ich habe nie was gesagt.

Anonymous

Dorffest – 19.03.2026

Ich hatte viel Alkohol getrunken. Der Freund einer Freundin, einiges älter als ich, kam mit, als ich mich übergeben musste. Um mir zu helfen. Während ich mich übergab schob er seine Hand unter mein Oberteil und ich musste mich wehren, damit er sie wieder raus nahm.

Anonymous

location not specified – 19.03.2026

Ich war 15 und hatte eine heimliche „Affäre“ mit einem 26 jährigen Mann aus dem selben Dorf. Er wusste genau, dass das nicht in Ordnung war, deshalb wollte er es auch immer geheim halten. Wir haben uns eigentlich nur zum Sex getroffen. Als ich meinen Eltern davon erzählte meinten sie, das wäre schon ok schließlich sei er eine „gute Partie“, da er ein reicher Bauer ist. Als ich mich trennte, lauerte er nachts vor meinem Zimmerfenster und drohte damit, sich umzubringenden.

Anonymous

Dorf in Bayern/Musikkapelle – 19.03.2026

Ich war damals noch minderjährig als Musikkolleginnen und ich neue Dirndl geschneidert bekamen. Als wir sie das erste Mal dem Rest der Kapelle zeigten, wurden wir von einem sehr viel älteren Mann lautstark darauf angesprochen, dass wir aber jetzt schon noch bisschen „Holz vor der Hütte“ brauchen, damit das Dirndl auch gut sitzt. Niemand der anderen Männer hat was gesagt.

Melle

Bamberg | zu Hause – 19.03.2026

2001, ich war Anfang 20, stieg nachts ein Unbekannter in mein Appartement ein, legte sich auf meinen Rücken, hielt mir den Mund zu und versuchte, mich zu vergewaltigen. Ich konnte den Kopf drehen und schrie so laut, dass er von mir abließ und flüchtete. In meinem Schock rannte ich ihm bis zur Tür des Appartements nach und sah, wie er eine tags zuvor von der Hausmeisterin geputzte, gläserne Feuerschutztür mit beiden Händen aufstieß. Er trug lediglich ein T-Shirt. Ich verriegelte die Tür und rief die Polizei. Danach stillte ich die Platzwunde an meiner Lippe. Als am folgenden Tag die Spurensicherung kam, wurden in meinem Appartement keine verwertbaren Spuren gefunden. Als ich auf die Fingerabdrücke auf der Glastür hinwies, wurde mir mitgeteilt, dass diese Spuren nicht als Indiz gewertet werden könnten, da sich die Tür im öffentlich zugänglichen Flur des Studentenwohnheims befindet. Etwa ein Jahr später wurde ein Serienvergewaltiger gefasst, der im Großraum Nürnberg aktiv war. Mein Fall passte ins Schema. Die Polizei fragte, ob ich für eine Gegenüberstellung bereit wäre. Da ich ein Jahr zuvor lediglich für wenige Sekunden ein nacktes Hinterteil gesehen hatte und stark traumatisiert war, lehnte ich ab. Da die Fingerabdrücke nicht aufgenommen wurden, konnte mein Fall nicht zugeordnet werden. Unter den Traumafolgen leide ich bis heute.

M.

Deutschland – 19.03.2026

Mein damaliger Freund und ich haben zuerst eine Fernbeziehung und später ziehe ich wieder in meine Heimat-Stadt, in der er auch wohnt zurück. Wir haben getrennte Wohnungen. Sind aber schon länger zusammen. So um die 4-5 Jahre. Er fängt an mich subtil zu verunsichern und mir weiß zu machen das ich „falsch“ und „nicht richtig“ bin. Nachts atme ich zu laut. Das macht eine Frau nicht und stört ihn. Ich soll mich nachts im Bett am besten nicht bewegen. Er wache dann auf und kann nicht mehr schlafen. Daraufhin lege ich mich bei unruhigen Nächten auf sein Sofa, um ihn nicht zu stören. Das ist ihm auch wieder nicht recht und er steht vor dem Sofa und motzt mich an was ich denn da alleine auf dem Sofa liege. Er könne so nicht schlafen. Die Toilette war neben seinem Schlafzimmer. Irgendwann fing er dann an, es würde ihn stören wenn ich pinkel. Es wär so laut.Ich wäre so laut. Das meinte er auch abwertend. Ich versuchte also, nur noch ganz flach zu atmen und mich möglichst nicht mehr zu bewegen. Hat leider nicht funktioniert. (Ironie aus.) Allzu menschliches war ihm fremd. Es stellte sich heraus er ist Sozialphobiker, pornosüchtig und ein kleiner Frauennhasser.

A

Über Instagram – 19.03.2026

Als ich 13 war schrieb mir ein fremder Mann über Instagram, er war damals 19. Ich wurde zuhause nicht viel beachtet, in der Schule ignoriert und teilweise gemobbt, also genoss ich die Aufmerksamkeit von ihm. Innerhalb einiger Wochen hat er sich meine Zuneigung und mein Vertrauen erarbeitet, in dem er mir zuhörte & mit Komplimente machte. Dann fragte er das erste Mal nach Nudes & das immer häufiger und heftiger. Irgendwann gab ich nach. Er wollte, dass ich ihm Videos schicke, wie ich meine Zahnbürste dafür benutze & mich selbst befriedige, was ich davor nie so getan habe. Trotz Schmerzen wollte er, dass ich weiter mache. Zum Glück haben wir uns nie getroffen, da er in BaWü & ich in NRW lebte. Irgendwann brach ich es ab. Auch nach Jahren keinen Kontakts macht er immer wieder neue Accounts um mich anzuschreiben, weil ich die mittlerweile alle blocke.

Luise

An meiner Arbeitsstelle – 19.03.2026

Ich habe mit Anfang 20 in einem Restaurant gearbeitet, mein einer Chef und ich hatten damals etwas miteinander und waren kurz davor zusammenzukommen. An einem Abend kamen Bekannte von meinem Chef spätabends vorbei, die ich auch schon vom Kellnern gut kannte. Die Stimmung war gut, wir haben Bier getrunken, viel gelacht und zur Musik in dem kleinen Laden getanzt. Einer der Bekannten meines Chefs wollte unbedingt mit mir tanzen, ich habe das abgeblockt. Irgendwann bin ich auf Toilette gegangen und als ich wieder rauskam hat dieser Mann auf mich gewartet, mich gegen die Wand gedrückt und geküsst. Ich war so perplex, dass ich mich erstmal gar nicht wehren konnte. Erst als er meine Hand zu seinem Schritt geführt hat und ich seinen Penis anfassen sollte, hab ich ihn weggeschubst und bin panisch aus der Toilette gerannt und habe den Laden verlassen. Und als ob das nicht schlimm genug gewesen wäre; durch eine Glasscheibe zu den Toiletten hat mein Fastfreund gesehen, dass wir uns küssen und war natürlich am Ende auf MICH sauer und nicht auf diesen Mann, weil ich das ganze ja zugelassen habe und er ihm ja keine Rechenschaft schuldig wäre. Ich hätte mich ja wehren und um Hilfe rufen können, wenn ich das nicht gewollt hätte.

U.

zu Hause – 19.03.2026

In meiner Ex-Beziehung. Wir haben uns länger nicht gesehen und an dem Abend dann gestritten. Ich bin früher ins Bett gegangen und er hat noch fern gesehen. Ich wache auf als er über mir ist und mein Höschen runter zieht. Er vergewaltigt mich. Ich dachte lange Zeit, dass das nicht so schlimm ist. Bis jetzt! Ich bin so wütend!

Melle

zu Hause – 19.03.2026

2017 erhielt ich, nach einem mehrwöchigen Reha-Aufenthalt wieder zu Hause, einen Liebesbrief eines Physiotherapeuten der Rehaklinik. Außer Bogenschießen in der Gruppe gab es zuvor keinerlei Austausch zwischen uns. Trotz des Vergehens gegen Datenschutzbestimmungen und grundlegende Regeln im Therapeut-Patienten-Verhältnis zeigte ich ihn nicht bei der Klinik an. Ich hatte Skrupel, dass er seine Stelle verlieren könnte. Später machte ich mir Sorgen, dass er eventuell weitere Frauen belästigt.

Heike

Ampel, Straßenkreuzung – 19.03.2026

Ich stehe an der Ampel und warte das es grün wird. Auf der gegenüberliegenden Seite bemerke ich einen Typen der mich plötzlich mit Blicken fixiert. Bemerke wie er mich von oben bis unten mustert und den Kopf schräg hält. Er grinst mich frech an und ich denke mir nur, das dass echt eine bescheuerte Flirtstrategie ist, wenn es denn eine sein soll. Als wäre ich ein süßes kleines Etwas, das erstmal genau unter die Lupe genommen wird um dann von `nem hirnabwesend Volltrottelarsch-Idioten (entschuldigt, das ist meine Art von Objektivität) wie in einer schlechten 90er ROM Com angebaggert zu werden. So nach der Art : Hey Babe- du gefällst mir. Heute noch was vor…… Und auch wieder hier ein alltägliches Phänomen im Alltag einer Frau: Objektifizierung.

Kira

Konzert Open Air – 19.03.2026

Mit Ende Zwanzig war ich auf einem großen Konzert. Als ich durch die Menge zu den Toiletten lief wurde ich von einer Gruppe Männer begrabscht. Am Hintern und im Schritt. Ich bin normalerweise wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber in dem Moment stand ich einfach nur da, blickte sie fassungslos an und lief dann schnell weiter.

Anonymous

Zuhause – 19.03.2026

Dies ist nur eine schlimme Erfahrung von vielen, die mir in meinem Leben passiert sind. Es waren immer Männer.. z.b. dieser: der Typ, mit dem ich zu dem Zeitpunkt schon länger ein beziehungsähnliches Verhältnis hatte, aber mit dem ich kurzzeitig eine Pause eingelegt hatte, kam wieder zu mir. Wir wollten uns wieder annähern, aber ich habe ihm vorher explizit geschrieben, dass ich nicht direkt wieder mit ihm schlafen möchte. Er hat es nicht verstanden und immer wieder nachgefragt wieso ich mir jetzt wieder so unsicher bin usw… Schon lange vorher, bei unserem 1. Date, hat er auch schon nicht verstanden, dass ich nicht direkt mit ihm schlafen wollte. Schon damals hätte er mich fast vergewaltigt, hätte ich nicht mehrmals laut seinen Namen und „hör auf“ gesagt und mit Kraft von mir weggestoßen. Damals hab ich nicht verstanden wie schlimm das war, er hat es erst recht nicht verstanden und das sicherlich bis heute nicht. Zurück zu dem Treffen, um das es eigentlich ging: er hat angefangen mich zu küssen und so weiter. Ich habe mehrere Signale gesendet, dass ich nicht weiter gehen möchte. Es war ihm egal. Er hat mich vergewaltigt, während ich regungs- und machtlos da lag und geweint habe, in der Hoffnung, dass es schnell vorbei ist. Es hat zum Glück auch nicht lang gedauert, aber fühlte sich trotzdem wie eine Ewigkeit an… Danach meinte er, wenn ich mich schon so aufreizend anziehe (ich hatte eine kurze Pyjama Hose, lange Socken und ein t Shirt an) dann muss ich mich nicht wundern…

Niklas

Stadtfest in Lengerich – 19.03.2026

Ich bin bi und kannte ein schwules Ehepaar vom sehen. Den älteren der beiden hatte ich auf einer Datingapp für Schwule gesehen. Dem Jüngeren habe ich dies auf dem Dorffest erzählt. Seine einzige Reaktion war mit wortlos und hart in den Schritt zu fassen. Ich war zu betrunken, um zu reagieren.

Anna

Halle/Saale – 19.03.2026

Ich war 14 und verbotenerweise nachts in der Stadt, mit meiner besten Freundin und einem Kumpel. Zu dem sind wir schließlich heim gegangen. Meine Freundin hat auf dem Boden geschlafen, wir beide im Bett. Er hat angefangen mich zu küssen, ich hab gesagt, dass ich das nicht will. Er hat weiter gemacht, angefangen mich anzufassen, sich auf mich gelegt. Er war 2 Jahre älter und viel größer und schwerer, sodass ich ihn nicht runterbekommen hab. Ich hab Nein gesagt. Das war egal. Er hat mich vergewaltigt. Das war das zweite Mal, dass ich Sex hatte. Er hat rausgezogen und mir in die Haare gespritzt. Ich hab mich so krass erniedrigt gefühlt. Uff.

Anna

In der S-Bahn – 19.03.2026

Ich bin ganz normal in die Stadt gefahren, als ER sich neben mich gesetzt hat. Dabei habe ich mir zunächst nichts weiter gedacht, aber er saß direkt sehr nah, also hab ich mich aufgerichtet im Sitz und bin Richtung Fenster gerutscht, damit sich unsere Beine/ Körper nicht berühren. Das ganze ist so 4x nacheinander passiert. Die ganze Zeit habe ich mich nicht mal getraut ihn anzusehen, war unfähig mich zu bewegen oder auszusteigen. Es gab ganz viele freie Plätze, die Bahn war fast leer, es war mitten am Nachmittag. Der wollte einfach, dass ich mich scheiße fühle und ich hab mich so klein und ohnmächtig gefühlt, wie eingefroren.

Emma

Bei Ihm Zuhause – 19.03.2026

Ich (18) kam mit meinem crush zsm. Das erste Mal das ich bei ihm übernachtete erzählte ich ihm, das wir uns bitte Zeit lassen mit dem körperlichen und ich noch Jungfrau bin und mich auch noch nicht bereit fühle. Und heute KEIN Sex möchte. Er schmiss mich aufs Bett und zog meine Hose runter, legte sich mit seinem Gewicht auf mich und ich schaffte es nicht ihn von mir zu drücken. Ich lachte vor Unsicherheit und sagte das er das bitte lassen soll und aufstehen soll. Er sagte, ach komm nur ein bisschen… Ließ mich dann aber irgendwann los..ich kann mich noch daran erinnern das ich nachts ständig aufwachte und er andauern versuchte seinen Penis in meine Vulva zu stecken. Ich weiß nicht wie oft ich nein sagte, wie oft ich mich abwandte und was noch passierte… In dem Moment oder in der Zeit mit ihm, glaubte ich immer das ich das Problem sei, das es zuviel verlangt sei. (No its not) Das ich keine Grenzen setzen darf oder sie nicht gehört werden. Das mein Körper nicht mir gehört, das er zur Befriedigung anderer da ist. Das meine Bedürfnisse egal sind, das ich sonst nicht geliebt werde etc. Trauma Therapie Here we go…

V

Berlin – 19.03.2026

Wir waren beide 13 und er drängte mich zu Sachen zu denen ich nicht bereit war. Das ist mir leider erst sehr viel später bewusst geworden. Damals wurde so etwas kaum öffentlich besprochen, es gab kein Bewusstsein für consent. Er wollte unter anderem unbedingt, dass ich ihn in den Mund nehme. Ich drehte meinen Kopf mehrfach weg, fand es eklig. Er machte immer weiter bis das Ding irgendwann in meinem Auge landete Es war widerlich

M.

Clubbesuch – 19.03.2026

Ich bin auf der Abendschule und hole neben der Arbeit mein Abitur nach. Wir sind eine echt nette Klassengemeinschaft. Innerhalb dieser Klasse kommt es im Laufe der 3 Jahre auch zu verschiedenen Beziehungskonstellationen. Irgendwann treffen sich einige in einer Bar/ Kneipe in der aufgelegt wird. Ein hetero Pärchen aus der Klasse ist auch dabei. Zwei mit denen ich mich gut verstehe und die ich beide gerne mag. Im Laufe des Abends sind wir drei auch mal auf der Dancefläche wo es laut ist. Plötzlich sagt der Typ, im Beisein der Freindin zu mir : Wenn ich nicht mit XY. zusammen gekommen wäre, hätte ich bestimmt was mit dir. Ich gucke ihn verwirrt an, seine Freundin stand daneben und hat alles mitbekommen. Seine Freundin und ich gucken uns beide irritiert an und finden beide sein Verhalten bescheuert. Das war einmal Fremdschämen und zurück. Aber auch das Gefühl, das der Typ davon ausgeht, im im Bonbonladen zu sein und sich bedienen zu können wie er möchte.

Niklas

Bei ihm zu Hause in Münster – 19.03.2026

Ich habe mit 17 meine Bisexualität entdeckt. Auf einer Dating Plattform für Männer bin ich auf ihn gestoßen. Aus Neugier und „Unbedachtheit“ und nach Bitten wurden explizite Bilder versendet. Der mindestens acht Jahre ältere Mann erpresste mich mit diesen Bildern. Drohte diese an Freund;innen auf Facebook zu schicken. So hat er mich dazu gebracht mich raus zu schleichen und mitten in der Nacht im strömenden Regen mit einem 15 PS Motorrad über die Autobahn nach Münster zu fahren. Es war mein erstes Mal. Er schrieb mir Jahre später nochmal über Telegramm, als er sah, dass ich mich dort angemeldet hatte. Er gab die sexuelle Nötigung an Minderjährigen sogar zu. Aus Scham hatte ich leider alles sofort gelöscht. Ihn nicht angezeigt zu haben, ist das Einzige, dass ich in meinem Leben bereue. Ich weiß nichtmal wie er heißt…

M.

Auf der Straße – 19.03.2026

Eine Verhaltensweise / Unart von Typen jeglicher Coleur die mir im Alltag sehr oft begegnet ist. Die Typen kommen mir entgegen, egal ob zu Fuß oder auf dem Bike, oder beim Joggen und rotzen mir quasi vor die Füße. Ohne etwas zu sagen, aber oft mit verächtlichem, aggressivem Blick. Hinter und vor mir keine Leute. Genug Raum um mir NICHT vor die Füße zu rotzen.

Melle

Spanien + Deutschland – 19.03.2026

In den ersten Tagen meines Erasmus-Studiums 2002 in Madrid ging ich mit einer Gruppe junger Menschen Abendessen. Darunter war auch ein Student aus Toronto, der den Kontakt suchte. Meinen Hinweis, dass ich keine Interesse habe, schien er zunächst zu akzeptieren. Sobald er meine Kontaktdaten hatte (in der Gruppe tauschten alle miteinander Ihre Telefonnummern), verfolgte er mich trotz wiederholter Zurückweisung die nächsten Tage. Nachdem er nach Kanada zurückgekehrt war, rief er ständig in meiner WG an. Jedes Nein wurde ignoriert. Ich legte nur noch auf. Als einmal meine beste Freundin zu Besuch kam, um mit mir in Spanien zu reisen, spürte er uns irgendwie auf (bis heute ist nicht klar, wie) und verfolgte uns über Tage. Als ich ihm ein weiteres Mal klar zu machen suchte, dass er uns in Ruhe lassen soll, drückte er mich gegen eine Wand und würgte mich. Nachdem ich wieder zurück in Deutschland war, änderte ich alle Nummern und E-Mail-Adressen und lebte inkognito bei Freunden. Daraufhin setzte er einen Privatdetektiv auf mich an, der über einen korrupten Mitarbeiter einer Bundesanstalt an meine Daten kam. Ich erhielt wieder Anrufe und Postsendungen mit Liebesschwüren und Todesdrohungen. An dieser Stelle schaltete ich die Kripo ein. Das Stalking ging weit über 15 Jahre, in denen ich inkognito lebte. Für den Fall der Fälle lernte ich Jiu-Jiutsu und trainierte mit Polizisten. Das gab mir über die Jahre etwas Sicherheit. Die Angst blieb trotzdem.

V

Berlin – 19.03.2026

Wir arbeiteten im gleichen Krankenhaus. Zweites Date. Er fragte mich, ob er bei mir noch etwas Wasser trinken könne. Ich wollte ihn eigentlich nicht in meiner Wohnung haben, aber er gab nicht nach und ich wollte nicht „unhöflich“ sein. Aus „nur ein Glas Wasser“ wurde „nur kurz duschen gehen“. Es war befremdlich, ich war überfordert und wusste nicht was ich sagen sollte. Er kam wieder und setzte sich nur in Unterhose bekleidetet an meinen Esstisch. Mir war das zu viel, aber ich wusste nicht was ich sagen sollte. Später küssten wir uns. Das war zunächst In Ordnung. Allerdings fing er immer wieder an mich anzufassen, ich sagte und signalisierte ihm mehrfach, dass ich das nicht wollte. Er nahm meine Hand und führte sie zu seinem Schritt. Mehrfach. Wieder sagte und signalisierte ich ihm, dass ich nicht wollte. Das schien ihn nicht zu beeindrucken, er dachte er könnte mich überreden. Schließlich fragte er, ob er es sich dann nicht einfach selbst machen könnte? Die ekligen Worte die er dabei wählte, erspare ich euch. Erst am nächsten Tag als ich mich leer und eklig fühlte und einer Freundin zitternd davon erzählte, wurde mir bewusst, was passiert war. Ich hatte es nicht für „schlimm genug“ empfunden, was mir passiert war

Caroline

Rehaklinik Deutschland – 19.03.2026

Als Therapeutin war ich gemeinsam mit dem Oberarzt, der uns Logopädinnen in unserer Mittagspause gerne mit seinen schlüpfrigen Witzen unterhalten hat, bei einer Schluckuntersuchung, als er mich an der Hüfte angefasst hat, um mich „aus dem Weg zu schieben“.

Anonymous

zu Hause – 19.03.2026

Ich kam betrunken von einer Party. Mein Freund wollte Sex. Ich hab gesagt, dass ich nicht kann und betrunken bin. Er hat nicht aufgehört und ich hab es dann geschehen lassen.

L

Zu Hause – 19.03.2026

Mein Ex-Mann stand auf BDSM. Er hat mich immer wieder dazu gebracht meine Grenzen zu ignorieren. Mehrfach bin ich weinend zusammengebrochen. Einmal ohnmächtig geworden.

Anonymous

Zug kurz nach Köln – 19.03.2026

im Nachtzug nach Amsterdam, Ende der 90er Jahre – ich bin eingeschlafen, liegend auf drei Sitzen, ich erwache davon wie meine Brust gestreichelt wird, fahre hoch, vor mir kniet ein wichsender Mann – ich schlage seine Hand weg, schreie ihn an, er meint ‚warum stellst du dich so an, deine Brust ist so schön und hat sich mir angeboten’…ich explodiere und renne ins nächste Abteil, zu einer anderen Frau, ich schweige, aber sie ist an meiner Seite bis Amsterdam

Lisa

zu Hause – 19.03.2026

Mit 15 hat mein 8 Jahre älterer Stiefbruder mich geküsst und unter mein Shirt gefasst. Mehrmals. Ich fand das sehr unangenehm. Er hatte eine feste Freundin, die heute seine Frau ist.

Miriam

Deutschland – 19.03.2026

Ich war vier Jahre alt und wir waren zu Besuch bei einer Freundin meiner Mutter. Einer ihrer Söhne und ich spielten alleine im Kinderzimmer. Als ich vom Bett aufstand und den Raum verlassen wollte, schubste er mich zurück aufs Bett und rammelte mich wie ein Hund. Er ist genauso alt wie ich. Meine Mutter kam rein, riss ihn von mir und gab ihm eine Ohrfeige. Es endete in einem Streit zwischen meiner Mutter und ihrer Freundin. 12 Jahre später treffe ich bei einer Hausparty auf ihn. Ich war alles andere als nüchtern und zurechnungsfähig und entschloss mich in einem abgelegenen Raum zum Schlafen hinzulegen. Er kam irgendwann dazu, legte sich neben mich und versuchte mich zu küssen. Ich war wie erstarrt, konnte mich nicht bewegen. Er griff in meine Unterhose und führte Finger ein, mehr als ein Nein habe ich nicht rausbekommen. Daraufhin hielt er mir den Mund zu. Einer seiner Freunde kam rein, ich flehte innerlich um Hilfe, er lachte, dann ging er wieder und ließ uns alleine. Erst als eine meiner Freundinnen in den Raum kam, konnte ich mich aus meiner Starre lösen. Ich richtete mich auf, schrie, wollte dass er geht. Er sollte sich bei mir entschuldigen und trug ansonsten keine Konsequenzen.

Paula

Fachklinik, Hessen – 19.03.2026

Während einer routinemäßigen Untersuchung meines Rückens / bzw. meiner Skoliose durch einen männlichen Oberarzt, griff dieser mir ohne ersichtlichen Grund in den Bund meiner Unterhose, zog diese vor und schaute sich meinen Schambereich an. Ich war 12 Jahre alt und alleine im Raum mit dem Arzt.

Melle

zu Hause – 19.03.2026

Als ich Anfang der Neunziger etwa zwölf Jahre alt war, rief mich ein über 80-jähriger Nachbar nah zu sich an den Zaun, um mir dann unvermittelt in die Brust zu kneifen und einen Kommentar abzugeben à là „die entwickeln sich ja auch prächtig“. Ich war geschockt und sprachlos.

Jessica

Disko beim Geburtstag eines Freundes – 19.03.2026

Ich war nie oft feiern, habe mich nicht wohl dabei gefühlt. Aber als der Partner meiner besten Freundin 30 wurde und sie sich wünschte das ich sie in die Disko begleite um dies zu feiern, damit sie nicht nur unter seinen Freunden ist bin ich für sie gerne mit. Als wir durch einen Gang von einem zum nächsten Raum gelaufen sind, hat ein mir fremder Mann mir an die Brüste gefasst und daran rumgedrückt. Ich war schockiert und überfordert, wollte den Geburtstag nicht verderben und habe nur meiner Freundin später davon erzählt. Den Mann habe ich danach im Gedränge nicht mehr gesehen. Am nächsten Tag habe ich eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei aufgegeben und in Folge dessen wird auch immer ein kurze Meldung regional veröffentlicht. Ich habe diese online gesehen und die Kommentare von meistens Männern aber auch Frauen waren schlimm für mich zu lesen. Das wäre Aufmersamkeitssuche, nur eine Lüge einer frustrierten Frau, man kann sich doch direkt selbst wehren, sowas anzuzeigen ist lächerlich und übertrieben, ein bisschen grapschen wäre ja wohl nicht schlimm. Ich habe danach an mir gezweifelt ob ich mich falsch verhalten habe. Aber heute weiß ich, dieser Mann hat sich Übergriffig verhalten und die anderen haben dies bagatellisiert. Der Fehler lag nie bei mir.

F.

Aachen – 19.03.2026

Ich war 20, Studentin, und habe als Nebenjob bei einem Veranstaltungsformat an der Bar und in der Kundenbetreuung ausgeholfen. Nach den Veranstaltungen war ich oft mit den Geschäftsführern (beide Mitte 40) alleine, während ich die Bar aufgeräumt habe. Dabei haben wir uns auch oft unterhalten. Eines Abends lenkte besonders einer der beiden das Gespräch auf sexuelle Themen und fragte mich: „F., wusstest du, dass die durchschnittliche Frau 3 Sexspielzeuge zu Hause hat?“ Das Gespräch der beiden ging noch länger über das Thema, und sie haben versucht mich in das Gespräch mit reinzuziehen. Sie waren sehr gespannt auf meine Reaktion, ich habe mich aber nur sehr ausweichend dazu geäußert. Ich fühlte mich sehr unwohl damit, habe mir aber nichts anmerken lassen. Derselbe Chef sagte auch einmal auch zu mir „F., du bist zwar 20, aber du wirkst wirklich wie eine gestandene Frau“. Das Arbeitsklima war zunehmend unangenehm, ich habe nach 6 Monaten gekündigt.

F

Deutschland, auf Reisen – 19.03.2026

Ich möchte hier die „kleinen“ aber leider so normalisierten Grenzüberschreitungen benennen, die ich als heterosexuelle Frau mit verschiedenen Männern erlebt habe, die zunächst aufgeklärt und respektvoll wirkten (sowohl in Deutschland als auch auf Reisen). Beispiele: Ein Mann kniete sich bei einem One Night Stand während des Sex unvermittelt ohne Kommunikation mit seinem ganzen Gewicht auf meinen Brustkorb / meine Schultern, was äußerst unangenehm war, und hielt mir seinen Penis ins Gesicht, in der Erwartung, dass ich ihm so einen Blow Job geben würde. Das habe ich als sehr unangenehm, dominant und erniedrigend empfunden und den Sex beendet. Ein anderer Mann, mit dem ich vorher schon über Konsens gesprochen hatte und darüber, dass ich keinen aggressiven oder gewaltsamen Sex mag, drückte meinen Kopf beim Blowjob gegen meinen Widerstand runter, sodass ich keine Luft mehr bekam. Ein anderer würgte mich unvermittelt, ohne Konsens einzuholen (er vermeintlich progressiv und egalitär eingestellt). Ein anderer führte beim konsensuellen Sex ohne weitere Absprache einen Finger anal ein, was mir tagelang Schmerzen bereitet hat. Diese Dinge sind leider meiner Erfahrung nach Normalität, aber ich weigere mich, dies als normal hinzunehmen. Es ist respektlos, gewaltsam und problematisch.

R.

Bonn – 19.03.2026

Ich übernachte bei meiner „Affäre“. Es ist das Jahr 2007. Wir haben nix ernstes, aber Spaß miteinander. Nachts wache ich plötzlich davon auf das er mich wild befummelt, laut stöhnt und ungefragt in mich eindringt. Ich bin überwältigt davon und lasse es „über mich ergehen“. Das ist halt so. Als Kind der 80er und 90er, mit einem sexsüchtigen Erziehungsberechtigten aufgewachsen, der Frauen eher als gefügige Menschen zweiter Klasse ansah, habe ich ganz lange gebraucht um dieses Bild los zu werden. Aus heutiger Sicht eine Vergewaltigung. Damals war es einfach so. „Kommt vor wenn dein Typ so horny ist. Nimm es als Kompliment….“ Heute kotze ich im Strahl wen ich daran denke . Meine Erinnerungen sind so geprägt von dieser misogynen Scheiße, den vielen Grenzüberschreitungen, dem fehlendem Bewusstsein, der Aberkennung meiner Entscheidungsfreiheit. In eine Beziehung ( mit einem Mann) kann ich nicht mehr vertrauen.

T.

Beziehung – 19.03.2026

Mit meinem damaligen Freund bin ich am Rhein spazieren. Wir sehen in einem Cafe/Imbiss Biker*innen. Bei den meisten sitzt die Frau hintenauf. Mein Freund guckt sich die Szenerie verächtlich an und sagt dann, im Angesicht von soviel „maskuliner Energie“ zu mir: Ich bin überzeugter Feminist. Die Liebe ist noch frisch und neu und ich finde das erstmal gut (er ist ja auf meiner Seite, oder?!). Nach und nach merke ich, wie er mich und meine Bedürfnisse nicht ernst nimmt. Wir gehen immer zu seinen Freunden, er aber nie mit zu meinen. Es fällt ihm immer eine Ausrede ein. Fahrrad fahren am Wochenende, keine Zeit etc. Er wertet mich in Diskussionen ab. Sagt nach einem langen, mir wichtigem Gespräch, das ich jetzt total seine Zeit vergeudet hätte. Sexuell fühle ich mich verstärkt von ihm benutzt. Es ist ihm egal ob und wie ich auf meine Kosten komme. Meine Versuche mit ihm darüber zu reden scheitern.Er baut eine Wand der Ignoranz und hinterlässt eine Sprachlosigkeit in mir, die mich fertig macht. Dann ziehe auch ich mich von ihm zurück. Es folgen weitere Abwertungen über mich und ich mache Schluss. 1 Jahr später treffen wir uns nochmal. Er erzählt mir von seiner krassen Pornosucht (die auch in der Beziehung schon da war). Das er immer „härteren“ Stoff braucht und wir ja noch keine Paartherapie gemacht haben…… So als wären wir noch zusammen… Er selber wollte aber keine Therapie machen. (Hatte ihm Adressen von Suchttherpeutenrausgesucht) He don`t get it.

T.

Krankenhaus Bonn – 19.03.2026

Es ist Früjahr 2016. Ich werde eine gynäkologische O.P. mit Vollnarkose haben. Ich kann mich im nachhinein nur an Fetzen erinnern. U.a. aus dem Aufwachraum. Ich weiß das ich absurd starken Durst hatte, mein Mund total trocken. Eine Schwester gab mir Tropfen zur Befeuchtung auf die Lippen. Ich bin darauf hin total abgegangen. Fühlte mich wie eine Verdurstende in der Wüste, wollte mehr „Wasser “ haben. Filmriss. Ich wache erneut im Aufwachraum auf, höre diffus ein Stöhnen (Mitpatient?). Irgendwann höre ich eine Schwester laut sagen: „Was machen sie da? Gehen sie weg!!!) Wieder Filmriss. Irgendwann wache ich total zerstört auf meinem Zimmer auf. Dann heule ich nur noch. Mir geht es so schlecht und es fühlt sich an, als wäre da etwas ganz schlimmes mit mir passiert. Ich äußere das, es wird aber ignoriert. 3-4 Jahre später brauchte ich ein Dokument von dieser O.P. . Ich saß dem damaligen Assistenzarzt gegenüber, den ich nie gesehen hatte und der jetzt wohl Chefarzt der Abteilung ist. Er sagte im süffisanten Ton er könnte sich noch ganz genau an mich erinnern. WTF????? Das machte mich ziemlich stutzig, war ziemlich unangenehm, gruselig und macht mich heute noch sehr nachdenklich. Ich weiß da ist was vorgefallen, was nicht in Ordnung war.

R.

Spaziergang am Rhein – 19.03.2026

Ich bin an einem Sommertag mit meinem Hund am Ufer des Rheins spazieren. Viele Leute sind draussen, grillen, treffen sich, machen Picknick. Plötzlich ruft mir ein Typ hinterher. Der sitzt alleine dort. Ich kenne ihn nicht und möchte nicht mit ihm in einen Kontakt. Er ruft : Hallo wie ist dein Name? Ich ignoriere ihn. Tue so als würde ich Musik hören und nicht ihn. Er steht auf und will meine Telefonnummer. Ich gehe schneller und ignoriere ihn weiterhin. Er wird aggressiv, geht schnell hinter mir her, schreit etwas und wird lauter. Ich höre nur noch wie er mir lauthals Schlampe und Fo… hinterher ruft. Ich habe Angst das er mir weiter hinterläuft und mich schlägt. er lässt dann ab. Ich will nicht wissen was sich dieser Kerl sich zugetraut hätte, wenn all diese anderen Menschen nicht da gewesen wären…… WTF!!!!

Anonymous

location not specified – 19.03.2026

Ich habe emotionale und körperliche Gewalt durch meine Familie (Eltern, Großeltern), sowie emotionale, körperliche und sexuelle Gewalt durch mehrere Ex-Partner erfahren müssen. Hinzu kommen diverse Belästigungen, Catcalling, körperliche und/oder sexuelle Übergriffe etc. im beruflichen Umfeld, sowie durch fremde Männer z.B. im ÖPNV.

M.

Baumarkt – 19.03.2026

Ich bin im Baumarkt . Als Gesellin im Handwerk bin ich gerne im Baumarkt und finde mich gut zurecht. In meiner Nähe sind zwei „junge“ Baumarktmitarbeiter gerade dabei Waren einzuräumen. Einer fragt mich freundlich ob sie mir helfen können. Ich bedanke mich und sage das ich zurecht komme. Der eine Mitarbeiter ruft darauf laut zu seinem Kollegen rüber, halb spöttisch und halb belustigt: „Haste gehört-sie kommt „zurecht“ .“ Beide lachen hämisch. Ich finde das sollten sich Mitarbeiter gegenüber ihren Kunden verkneifen. Wir leben ja nicht mehr in den 90ern, hole zum vermeintlichen Gegenschlag aus: Ich spreche den Mitarbeiter darauf an, das ich ihm ja vielleicht helfen könnte. Er lacht, geht zum Regal vor mir und sagt: „Naja- ich sag mal so: Ein Fünfziger und meine Welt sieht schon bunter aus……“ Das ständig alles immer auf eine sexuelle Ebene von Männern geschoben wird, pisst mich an. Ich gehe zur Informationsstelle und bitte um den zuständigen Chef. Ein Mitarbeiter hört sich meine Schilderungen des Vorfalls an. Ich sehe, dass er das Problem nicht wirklich versteht. Es kommt zu einer Gegenüberstellung. Die zwei beteiligten „Jungs“ ziehen das Gesagte zuerst ins Lächerliche. Ich hätte was falsch verstanden, so wäre es nicht gemeint gewesen. Später dannhaben sie sich beschwert, das man ja gar keine Witze mehr machen könne. Ich verneinte, Witze schon, nur auf wessen Kosten? Als Kundin im Baumarkt erwarte ich anderes Verhalten als in einer miesen Spelunke

Hanna

3 x Rheinland, 1 x Kreta, 1 x Freiburg – 19.03.2026

Hi. Ich (Jg 1960) wurde dreimal von männlichen Verwandten missbraucht: 1963, 1967, 1975/6. Es folgte eine Vergewaltigung 1976 auf Kreta und 1982 in Freiburg. In keinem Fall habe ich darüber gesprochen. Bei den innerfamiliären Fällen gab es 1. Todesdrohungen oder Irrenhaus (67) und 75/76 hatte mein großer Bruder mich betäubt und missbraucht (hoffentlich nur er…) und ich sagte mir hinterher bei klaren Indizien: Wenn ich darüber schweige, ist es sozusagen nicht gewesen, ich hab schließlich nichts gemerkt, wie bei einer OP. Und erst 2025 wurde mir in der Folge von Frau Pelicots Aufdeckungen (und derer zweier WDR-Journalistinnen klar a) das ist ein verbrechen und verdient (Selbst-)Mitgefühl! Und b) Schweigen ist Scheiße! Ein Penis-Anfassenlassen seitens desselben Bruders ist nicht eingerechnet, ich hab damals (mit 6, 7?) nichts damit anfangen können und fand auch das Hin und Herschieben „Ist das nicht toll?!“ einfach bloß langweilig. Aber auch hier schwieg ich wie versprochen und war stolz drauf, dass ich das so gut kann. Bei der anderen Vergewaltigung habe ich mich geschämt und schuldig gefunden: Ein junger Mann hatte versprochen, mir innerhalb der Insel ein ganz urtümliches Dorf zu zeigen, wo Touristen nie hinkommen. Mir war meine Naivität peinlich und ich wollte schnell vergessen. In Freiburg schließlich hatte ich ein Techtelmechtel mit heimgenommen. Als er anfing, mich in den Hals zu beißen, versuchte ich ihn abzuwehren, ich sagte auch klar Nein! Lass. Hör auf! Aber

Helen

Heidelberg, Nähe Hauptbahnhof – 19.03.2026

Ich jobbte im Studium in einer Kneipe. An diesem Abend hatten wir den Geburtstag des Besitzers gefeiert, geschlossene Gesellschaft mit einigen Stammgästen- ein schöner Abend. Ein Stammgast den ich platonisch sehr mochte und ich wollten auf d Heimweg noch zum Diner eine Kleinigkeit essen. Auf dem Weg dahin machte uns eine Gruppe Männer (Gym-Bros, betrunken) komisch an, riefen mir Anzüglichkeiten und ihm aggressive Abwertungen zu (tenor: „was ich bei dem Typ denn wolle“ in derb). Mein Begleiter war ein sehr ruhiger, schüchterner Mann, der wegen einer Krankheit die mit leichten Skelettfehlbildungen einherging eher unsicher war. Daher übernahm ich es, die Situation zu entschärfen, indem ich die erst aggressiv- bedrohliche Stimmung in ein spöttisches aber gutmütigeres Gepöbel verschob. Ich konterte deren derbe Sprüche mit Retouren, so, dass sie anfingen übereinander zu lachen. Dabei lehnte ich mich an meine Begleitung und gab zu verstehen, dass ich verliebt u er der Größte für mich sei. Hate to say, aber das brachte ihm etwas Respekt… Die Gruppe ging auch ins Diner und ließ uns auch dort nicht in Ruhe, die Stimmung blieb bedrohlich, sie rückten immer wieder näher. Letztlich schafften wir es, da raus zu kommen ohne körperlich angegriffen zu werden, aber wir waren beide völlig verkrampft und mit den Nerven runter. Jeder von uns alleine wäre wohl -mit unterschiedlichen Konsequenzen – nicht einfach an denen vorbei gekommen. Die waren ganz klar in der Stimmung Leute zu schikanieren.

N

Leipzig – 19.03.2026

Es war ein angenehmer Sommertag 2018, ich war Ende 20 und mit einer Freundin auf dem Weg zu einer Veranstaltung, als uns zwei Typen entgegen kamen. Sie versuchten schon aus etwas Entfernung mit uns in Kontakt zu treten, was wir ignorierten. Als sie dann direkt an uns vorbei gingen, drehte sich einer um, beleidigte mich und fasste mir sehr tief zwischen meine Beine. Ich konnte nicht reagieren und diesen Moment nicht greifen. Meine Freundin versuchte noch den Typen zu stellen, was aber nicht gelang. Ich hatte lange Zeit große Probleme diesen Teil der Stadt wieder zu betreten.

A.

location not specified – 19.03.2026

Ich war 25 Jahre alt als ich mit dem Mann in einer Beziehung war. Wir hatten Streit, fast jeden Tag. Bei einem Streit stand ich im Flur, an die Wand gelehnt. Er stand vor mit, wutentbrannt mit rotem Kopf. Er hat gegen die Wand neben meinem Kopf geschlagen, weil ich nicht wusste wo die Schmerztabletten in seiner Wohnung liegen. In dem Moment ist mir klar geworden, dass es nicht immer die Wand sein wird, gegen die er schlägt. Ich habe mich kurz danach von ihm getrennt.

A.

location not specified – 19.03.2026

Ich war 19 Jahre alt und habe mich mit meinem Ex-Freund getroffen. Wir waren noch einmal intim miteinander. Als es zum Sex kam, war ich mir unsicher, ob ich das wollte. Mein Ex-Freund hat mein Becken zu sich gezogen und ist grinsend in mich eingedrungen ohne mein Einverständnis abzuwarten und ohne auf meine Unsicherheit Rücksicht zu nehmen.

Melle

Metro Paris – 19.03.2026

Als 14-jährige Austauschschülerin saß ich in Paris in der Metro. Ein lächelnder Mann im Mantel, der schräg neben mir stand, sprach mich an. Mit entblößtem, erigiertem Glied auf Höhe meines Gesichts! Ich fror ein. Er stieg an der nächsten Station aus. Die Verwirrung, auch darüber, dass sich eine solche Situation in einer öffentlichen Umgebung mit weiteren Fahrgästen ereignen konnte, hielt sich sehr lange. Mit der Zeit wuchs aber vor allem die Wut darüber, was sich dieser Mann herausgenommen hatte.

Anna

Kinderzimmer/Badewanne/Party – 19.03.2026

Als ich ca.5 Jahre alt war gab es eine Familienfeier bei meinen Eltern. Dort war auch der Sohn meines Onkels. Er war schon Teenager und ich fand es immer toll das er mit mir spielte. An der Feier kam er in mein Zimmer, ich sollte mich auf seinen Schoß setzen und er fing an mich unter der Unterhose zu penetrieren. Ich wollte mich lösen doch er bat mich zu bleiben. Ich blieb und er sagte mir ich darf niemandem davon erzählen sonst würde er Ärger bekommen. Das müsste unser Geheimnis bleiben. Ich schwieg. Ich bin jetzt 39 Jahre alt und fange jetzt erst an dies zu verarbeiten. Es tut mir heute noch sehr weh. Ich war ca.12 Jahre alt und war baden. Meine Mutter war anwesend und ich habe quatsch in der Wanne gemacht, z.B.einen Handstand. Während dessen hat mir meine Mutter einen Finger in die Scheide gesteckt. Einfach so. Sie hat nicht verstanden warum ich wutentbrannt weg bin. Mit 15 war ich mit meiner Freundin und ein paar Jungs feiern. Ich vermute mir wurden damals KO Tropfen ins Bier gemacht, ich hatte einen Filmriss. Irgendwann nachts bin ich wach geworden im Zimmer von einem der Jungs während er mit seinem Finger immer wieder in mich eingedrungen ist. Er fragte mich ob mir das gefällt. Es war schrecklich aber ich schwieg.

Anonymous

Baden-Württemberg – 19.03.2026

Ich war 23, noch nicht lange fertig mit der Ausbildung, hatte ab und an private Treffen mit zwei Kollegen, bei denen wir verschiedene Kochrezepte ausprobierten. Mit dem jüngeren der beiden lief der Kontakt aus, mit dem anderen (20 Jahre älter) hatte ich beruflich öfter zu tun. Unter anderem habe ich als Dienstleister für seine Abteilung gearbeitet. Als ich später umzog, bot er mir an, mich dort mal zu besuchen und mir die Stadt zu zeigen, da er sie so gut kenne. Wir trafen uns in einem Restaurant, aßen, sprachen über die Stadt und gingen danach spazieren. Während des Spaziergangs blieb er plötzlich stehen und fragte mich, ob er mich umarmen dürfe. Nichts dabei denkend, eine kurze Umarmung schadet ja nicht, umarmte ich ihn. Er hielt mich aber in einer längeren Umarmung fest und küsste mich dann auf den Mund. Ich war so perplex, dass ich nicht reagieren konnte und auch nichts sagen konnte.

Melle

zu Hause – 19.03.2026

Mein damaliger Freund wollte dringend ein Kind mit mir. Als er mir erklärte, dass ich dann jedoch auf keinen Fall stillen dürfe, da meine Brüste ihm gehören würden, leitete das das Ende der Beziehung ein. Davor hatte er, entgegen meiner Bitten, es zu lassen, mich auch häufig in der Öffentlichkeit in den unmöglichsten Situationen an Brüsten und Hintern berührt. Mein Einspruch galt nie, da er qua Beziehung das Recht hätte, meinen Körper zu berühren und anderen zu signalisieren, dass ich zu ihm gehören würde. Erst die Vorstellung, dass ich die Verantwortung dafür trug, dass ein mögliches Kind bei ihm ebenfalls alle Freiheiten verlieren würde, befreite mich aus meiner Starre und half mir, zu gehen.

Anonymous

Bei ihm zuhause – 19.03.2026

Wir hatten uns erst 3 oder 4 mal gesehen als wir bei ihm zusammen einen Film geguckt haben. Wir fingen an zu knutschen. Er küsste sehr schnell und doll, sodass ich später einen blauen Fleck auf der Unterlippe hatte vom Unterdruck. Beim knutschen schob er seine Hand unter meine Hose auf meinen Po. Ich wollte das nicht und zog sie wieder raus. Er meinte dass ich mir keine Sorgen machen brauche, er würde nicht weiter gehen. Ich sagte nur „trotzdem“ und ließ seine Hand wieder los als sie aus meiner Hose raus war. Danach schob er seine Hand noch weitere 4 Male in meine Hose an meinen Po. Ich gab auf sie jedes Mal raus zu ziehen. Er ging nicht weiter als mich im Rekordtempo stürmisch zu küssen und die Hand an meinem Po, aber ganz wohl fühlte ich mich nicht. Erst zu Hause, als ich die blaue Lippe sah merkte ich, wie übergriffig das war. Ich hatte das Gefühl er war im Rausch und hatte sich nicht ganz unter Kontrolle. Ich fühlte mich benutzt für seine Lust.

M.

Zu Hause – 19.03.2026

Ich, 32 Jahre, streite mit meinem (jetzt Ex-) Ehemann. Auseinandersetzungen sind zu diesem Zeitpunkt schon oft sehr unschön. Dieses Mal wirft er mich zu Boden, kniet sich auf meinen Brustkorb, schlägt mir mit der Faust ins Gesicht, nimmt meinen Kopf in beide Hände und schlägt ihn immer wieder auf den Boden. Dabei schreit er mir entgegen: „Lerne endlich Respekt vor mir zu haben!“.

Melle

Orthopäde – 19.03.2026

Mit 23 war ich wegen eines Problems am Sprunggelenk gegen 17:30 Uhr beim Orthopäden. Mir wurde gesagt, dass mein Arzt verhindert sei und ein Kollege im Ruhestand die Behandlung übernehmen würde. Nach längerem Warten leerte sich die Praxis nach und nach. Als ich drankam, war nur noch der Orthopäde, der die Vertretung übernommen hatte, da. Er bat mich, neben meiner Hose auch mein Oberteil auszuziehen, da er einen Gesamteindruck benötige. Bei der anschließenden Untersuchung wurde meinem Sprunggelenk weniger Beachtung geschenkt als meinem Oberkörper, der seiner Meinung nach verspannt war und bei dem tieferliegende Blockaden vorlägen. Alles begleitet von „fachmännischen“ Berührungen. Ich war schnell im Freeze und konnte kaum glauben, was geschah. Als er sich an meinen Brüsten zu schaffen machte, drehte ich mich, sprang von der Liege und rannte mit meiner Kleidung ins Treppenhaus, wo ich mich schnell anzog. Aus lauter Scham meldete ich den Fall nicht. Heute, über 20 Jahre später, bin ich immer noch betroffen, wie die Situation damals verlaufen ist und wütend, dass der Arzt mein Vertrauen in seine Kompetenz ausgenutzt hat und so übergriffig wurde.

Jana

In der Schule – 19.03.2026

Ich war 18 Jahre alt, in meinem letzten Schuljahr kurz vor dem Abitur und befand mich in einer belastenden Situation. Ich wandte mich in meiner Verzweiflung an den Vertrauenslehrer meiner Schule, der außerdem mein Geschichtslehrer war. Er nutzte die Situation aus, gab mir das Gefühl mich zu verstehen und drängte mich nach und nach in eine – wie er es nannte – Beziehung. Anfangs hatte ich das Gefühl, eine wichtige Stütze zu verlieren, wenn ich mich nicht darauf einlassen würde, aber schnell kippte es und ich bekam extreme Angstzustände. Er konnte nicht akzeptieren, dass ich mich aus der Situation lösen wollte und stellte mir immer wieder nach, sodass ich kaum noch in die Schule ging. Als die Zulassung zum Abitur auf der Kippe stand, inszenierte er sich vor meiner Familie als Retter. Ich war einfach nur froh, dass ich ihn nicht wiedersehen müsste, als ich tatsächlich mein Abitur hatte. Später lernte ich, dass ich nicht die einzige war. Das belastete mich sehr. Da ich bereits volljährig war, konnte man meinen Fall in gegen ihn stattfindenden Ermittlungen jedoch nicht berücksichtigen. Das alles ist fast 15 Jahre her und noch heute schüttelt es mich, wenn ich daran denke. Erst kürzlich im Rahmen einer ADHS-Diagnostik wurden meine Erzählungen, die noch heute großen Leidensdruck bei mir auslösen, im Arztbrief zu einer Randnotiz. „Ihr Versuch, sich psychische Unterstützung zu suchen, sei mit Übergriffigkeiten seitens eines Lehrers geendet.“

Marleen

KIZ Hamburg – 19.03.2026

Ich war mit einer Freundin auf dem Kiz feiern, wir waren vielleicht gerade 18 Jahre oder so. Als wir durch das Gedränge gingen, fasste mir jemand einfach zwischen die Beine an meine Vulva. Ich drehte mich weg, aber tatsächlich war ich garnicht so schockiert. Natürlich war es nicht toll & ich wusste auch das das falsch ist, aber irgendwie war es auf eine komische Weise auch nicht außergewöhnlich für mich. Ich würde heutzutage so ausrasten.

Katharina

München, Arbeit, Kanzlei – 19.03.2026

Eine Frist muss versendet werden. Da der Mandant sehr anspruchsvoll ist, muss der Schriftsatz wieder und wieder angepasst werden. Es wird später und später. Der Anwalt setzt sich neben mich, so dass wir die Korrekturen gleich zusammen vornehmen können. Er rutscht immer näher und näher. Ich rutsche weiter nach recht und drehe den Bildschrim weiter nach links zu ihm. Hilft nichts, er kommt trotzdem immer so nahe, dass er mich berühren muss. Nachdem der Schriftsatz versendet wurde, schlägt er vor etwas trinken zu gehen. Als er in sein Zimmer geht, nutze ich die Gelegenheit und renne aus der Kanzlei.

Anonymous

Zuhause bei einem „Freund“ – 19.03.2026

Ich hatte einen langjährigen Freund, den ich immer besuchte, wenn ich in der Heimat war. Wir kannten uns viele Jahre und hatten einen gemeinsamen Freundeskreis. Eines Tages besuchte ich ihn wieder. Einziger Unterschied: Ich war seit einem Jahr getrennt von seinem guten Freund. Wir tranken etwas, spielten Karten, unterhielten uns und so verging der Abend. Es war wie immer schön und vertraut zwischen uns. Ich fühlte mich wohl und sicher. Also entschied ich mich, aufgrund der späten Uhrzeit, bei ihm auf der Couch zu schlafen. Nichts Ungewohliches, das hatte ich schon mehrmals getan. Ich schlief kurz ein, bemerkte dann, dass er eine Decke über mich legte. „Wie zuvorkommend“, dachte ich noch. dann zupfte er die Decke immer und immer wieder zurecht,als würde er prüfen, wie tief ich schlief. Ich verstand nicht, was geschah und dachte, er wolle nur sicher gehen, dass ich gut zugedeckt sei. Plötzlich griff er mir an die Bust. Ich war so perplex, konnte es nicht einordnen, sodass ich erstarrte und so tat als würde ich schlafen. Über zwei Stunden hinweg betatschte er mich überall, ging zwischendurch immer wieder ins Bad, kam wieder und machte weiter. Ich konnte mich nicht bewegen. Hatte Angst, dass er die Tür abgeschlossen haben könnte. Zwischendurch küsste er mich und sagte „schlaf gut“, was das ganze noch verwirrender für mich machte. Dann nahm er meine Hand und schlief mit mir „händchenhaltend“ ein. Ich wartete bis er schlief und rannte aus der Wohnung. Es war 5 uhr morgens.

Helen

HD, Kneipe – 18.03.2026

Ich kellnere (19J), ein Gast wird zudringlich, begrabscht mich, drängt mich an den Tresen. Ich wehre mich, lautstark und körperlich – als er auch an meine Brust fasst, ohrfeige ich ihn – er schlägt sofort zurück. Mehrfach. Bespuckt mich. Ich spucke zurück, er schlägt mich wieder. Jetzt gehen andere Gäste dazwischen, jemand ruft die Polizei. Meine Lippe blutet, ich ekle mich extrem vor der stinkenden Spucke, die ich an mir habe, mir laufen Wuttränen. Ein Gast bietet sich als Zeuge an. Nach mehreren Monaten wird der Typ wegen Verstoß gegen Bewährungsauflagen und als Wiederholungstäter wegen Nötigung zu 18 Monaten Haft verurteilt. Ich hatte danach lange Angst, er würde sich irgendwann rächen.

Anonymous

Arbeit – 18.03.2026

Es war mein erster Arbeitstag. Ich sollte in das Untergeschoss gehen, um mir bei der IT-Abteilung meinen Laptop einrichten zu lassen. Da ich mich verlief, klopfte ich an eine Tür, um nach dem Weg zu fragen, und trat ein. Der Mann im Raum musterte mich ausgiebig von oben bis unten. Sein Blick blieb dabei auf meiner Brust hängen. Als ich mein Anliegen vortrug, lachte er nur und fragte, bei wem ich nun arbeiten würde. Ich nannte ihm den Namen meines Vorgesetzten und erklärte, dass ich seine neue Assistentin sei. Daraufhin kommentierte er: „Wow, wie hat dieser Lüstling es bitte angestellt, so eine hübsche und junge Assistentin zu bekommen?“ Er fügte hinzu, dass er mich auch gerne hätte. Fassungslos verließ ich den Raum.

Anonymous

Arbeit – 18.03.2026

Ich arbeitete als Projektmitarbeiterin in einem großen Projekt mit externen Dienstleistern. Nach einem langen Meeting ging ich mit einem externen Mitarbeiter und einer internen Kollegin nach draußen. Während er sich eine Zigarette anzündete, fragte er mich unvermittelt, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm zu schlafen. Ich thematisierte diesen Vorfall gegenüber anderen Kollegen, woraufhin diese es an meine Chefin meldeten und diese meldete es der HR Abteilung. Daraufhin wurde ich von der Personalabteilung zu einem Gespräch eingeladen. In diesem einstündigen Termin mit meiner HR-Ansprechpartnerin und deren Vorgesetzten wurde mir nahegelegt, keine Lügen zu verbreiten. Man bot mir an, den medizinischen Dienst oder einen Therapeuten aufzusuchen, und versprach Unterstützung bei der Suche nach psychologischer Hilfe. Die Bedingung war jedoch, dass ich im Haus nicht weiter über den Vorfall sprechen sollte. Erst als ich klarstellte, dass ich die Wahrheit sage und mich bereits in professioneller psychologischer Begleitung befinde, ließen sie davon ab. Die Kollegin, die an dem Tag direkt daneben stand, als die Äußerung fiel, gab später an, sich an nichts mehr erinnern zu können.

Anonymous

Arbeit – 18.03.2026

Ich arbeitete bei einem großen Konzern. An diesem Tag stand ein Meeting mit dem Vorstand an, weshalb ich ein Etuikleid im Business-Stil trug. An dem Tag hatte ich einen Termin mit meinem direkten Vorgesetzten und zwei externen Beratern. Mein Vorgesetzter saß mir während des gesamten Meetings gegenüber. Er starrte mich mit offenem Mund an, während sein Blick langsam und wiederholt an meinem Körper auf und ab glitt. Er behielt dieses Verhalten über die gesamte Dauer des Gesprächs bei. Am nächsten Tag kamen die externen Berater auf mich zu. Sie entschuldigten sich bei mir für das Verhalten meines Vorgesetzten, das sie beobachtet hatten. Und meinten das sei nicht nach ihrem Unternehmens Standard und sie wussten nicht Recht wie sie sich verhalten sollten.

Anonymous

Arbeit – Chef – 18.03.2026

Ich arbeitete weiterhin als Assistentin für meinen Vorgesetzten. Ein Geschäftsessen mit allen Führungskräften stand an. Aus Angst vor weiteren Vorfällen und Übergriffen suchte ich Rückhalt bei einem Teamleiter, der mir versprach, auf mich aufzupassen. Beim Essen saß ich auf einer Bank zwischen diesem Teamleiter und einem weiteren Kollegen. Im Laufe des Abends floss viel Wein, und die Gesprächsthemen veränderten sich. Mein Chef und ein Teamleiter begannen eine hitzige Diskussion darüber, wer von den beiden in dieser Nacht bei mir übernachten dürfe und warum. Die acht weiteren anwesenden Teamleiter griffen nicht ein. Auch nicht der Teamleiter der mir seine Unterstützung angeboten hat. Ich versuchte vergeblich, das Thema zu wechseln, und stellte klar, dass niemand bei mir übernachten würde. Sie machten dennoch weiter. Ich geriet in einen Freeze-Modus. Als die Rechnung endlich bezahlt war, verließ ich fluchtartig das Lokal. Ein anderer Teamleiter folgte mir und bot an, mich sicher nach Hause zu begleiten. Ich antwortete, dass ich niemandem mehr vertraue und allein gehen werde. Am nächsten Tag sprach ich die Beteiligten einzeln auf ihr Verhalten an. Alle spielten die Situation als „It was just fun“ herunter oder behaupteten, sich nicht erinnern zu können. Kurz darauf kündigte ich meine Stelle. Der Satz halt bis heute nach.

Anonymous

Arbeit – „hilfreicher Kollege“ – 18.03.2026

Seit Jahren arbeitete ich als Assistentin unter einem Vorgesetzten, der mich belästigte. Ein Teamleiter aus der Abteilung kam auf mich zu und signalisierte mir, dass er meine Situation sähe und für mich da sei. Wir sprachen in der Folgezeit immer wieder bei der Arbeit miteinander, wenn ich eine Pause brauchte oder reden wollte. Eines Tages fragte er mich, ob ich schon auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadt gewesen sei. Da ich noch nicht dort war, schlug er vor, dass wir gemeinsam hingingen. Wir trafen uns am Wochenende auf dem Markt. Mitten im dichten Gedränge des Weihnachtsmarktes geschah es für mich völlig unvermittelt: Ich drehte mich zu ihm um, und er küsste mich. Bis heute fällt es mir schwer, diesen Moment und sein Verhalten einzuordnen.

Anonymous

Arbeit – 18.03.2026

In unserer Kantine wurden als Werbeaktion Wärmepflaster verteilt. Ein Kollege nahm eines davon mit und legte es meinem Vorgesetzten auf den Schreibtisch. Kurze Zeit später wurde ich von meinem Chef in sein Büro gerufen. Seine Stimme klang dabei seltsam. Als ich das Büro betrat, saß er mit freiem Oberkörper auf seinem Bürostuhl. Seine Anzugshose war offen, sodass ich beim Näherkommen seine Unterwäsche sehen konnte. Er schaute mich an und erklärte, dass seine Schulter schmerze. Er fragte mich, ob ich ihm nicht das Pflaster aufkleben könne. Dabei hatte er ein extrem breites Grinsen im Gesicht, gefolgt von einem Hundeblick. Ich schüttelte mich innerlich vor Ekel und wog meine Optionen ab. In diesem Moment entschied ich mich dazu, ihm das Pflaster schnell auf die Schulter zu kleben, um die Situation zu beenden, und verließ sofort den Raum. Der Schock über diesen Moment sitzt bis heute tief.

Anonymous

Arbeit – Chef – 18.03.2026

Ich war als Assistentin angestellt. Schon beim Vorstellungsgespräch hatte ich das Gefühl, wegen meiner Optik ausgewählt worden zu sein. Die Monate zogen ins Land. Ich fühlte mich wie ein Frosch im Glas auf einer Herdplatte, ich brauchte den Job aber für meinen Lebenslauf. Es begann mit Blicken und Komplimenten. Mein Vorgesetzter bestand auf einer Begrüßung mit drei Küssen, was er kulturell begründete. Er suchte ständig körperliche Nähe. Wenn wir am PC Termine besprachen, lehnte er sich von hinten über mich und legte eine Hand auf meine Schulter. Einmal gab er mir ungefragt eine Nackenmassage, weil ich angeblich verspannt sei. Später fragte er nach einem gemeinsamen Filmabend, da er so einsam sei. Ich lehnte ab. Während einer Dienstreise in Porto saßen wir abends in der Hotel-Lobby. Alle Plätze waren besetzt. Mein Chef forderte mich auf, mich auf seinen Schoß zu setzen. Die anderen Führungskräfte stimmten zu. Ich sagte Nein, doch sie drängten mich weiter. Ich landete schließlich auf seinem Schoß und er hielt mich fest umschlungen. Auf dem Weg zu den Zimmern wollte er uns Frauen in unsere Richtung folgen. Eine Teamleiterin schickte ihn weg und nahm mich am Arm mit. Kurz darauf erhielt ich eine SMS von ihm: Er habe noch eine Flasche Wein auf dem Zimmer und fragte, ob ich vorbeikommen wolle, um sie zu holen.

Anonymous

Arbeit – 18.03.2026

In unserem Unternehmen folgte auf die Reorganisation der Klassiker: Meine Vorgesetzte wurde degradiert und ging kurz darauf in Mutterschutz. Als Interim-Division-Lead wurde ein langjähriges männliches „Urgestein“ eingesetzt. Am Nachmittag der Bekanntgabe suchte ich das Gespräch: „Wir sollten uns austauschen, da wir künftig eng zusammenarbeiten.“ Seine Antwort war ein Schlag ins Gesicht: „Das ist nicht notwendig, Sie werden sowieso bald schwanger.“ Fassungslos konterte ich, dass man dafür erst einen „Produzenten“ brauche. Sein Rat? Ich könne ja auf einer Party im Club jemanden kennenlernen. Ich verließ das Büro rückwärts – geschockt von dieser herablassenden Grenzüberschreitung. Ich meldete den Vorfall sofort bei HR und der IT-Leitung. Die Antwort: „Wir kümmern uns.“ Ich vertraute darauf. Doch die Wochen verstrichen ohne Konsequenz. Die Auflösung kam nach exakt acht Wochen. Das Timing war kein Zufall. Es ist die Frist nach § 15 Abs. 4 AGG, nach der Ansprüche auf Schadensersatz verfallen. Erst als ich juristisch machtlos war, teilte man mir mit, dass die Führungskraft den Bereich verlässt und ein externer Manager übernimmt. Das Learning: Wenn HR sagt „Wir kümmern uns“, meinen sie oft nicht dich, sondern den Schutz des Unternehmens vor deinen Fristen.

M.

Straße, Heimweg – 18.03.2026

Vor zwei Jahren war ich auf dem Heimweg als ich an einer Gruppe von Leuten, zum größten Teil Typen und alle alkoholisiert, vorbeigehe und einer plötzlich ruft: Ey, der will dich heiraten! Ich bezog es zunächst auf mich, aber drehte mich irritiert um, weil ich dachte das es eine weiblich gelesene Person aus der Gruppe gerichtet war – aber ich sollte kurz darauf feststellen, dass es an mich gerichtet war. Er rief dann nämlich nochmal: Ey, der will dich heiraten! Der steht auf dicke. Ich blieb perplex stehen und sagte sowas wie „Halt doch deine Klappe“, aber leider nicht so laut wie ich es sonst hintergerufen hätte, weil es mir wirklich die Sprache verschlagen hatte. Der restliche Heimweg war eine emotionale Achterbahnfahrt: am liebsten hätte ich geschrien, aber es ging nicht, weil überall Menschen waren und ich nur noch nach Hause wollte. Erst als ich zu Hause war konnte ich alles loslassen und weinen. Das schlimmste an der Situation war nicht der Spruch (nicht nur), sondern das Gefühl alleine mit der Situation zu sein und das niemand von außen etwas gesagt hat. Nicht die umstehenden Menschen und nicht mal jemand aus der Gruppe selbst.

Pia

Konzert – 18.03.2026

Am Po begrapscht zu werden, ist mir schon unzählige Male passiert. Einmal war ich mit Freund*innen auf einem Konzert und es passierte wieder. Als ich mich umdrehte stand der Partner meiner Freundin hinter mir und grinste mich nur breit an. Ich hab mir damals eingeredet, dass das vielleicht nur ausversehen war. Er war doch ihr Freund.

Mia

Zuhause bei ihm – 18.03.2026

Mit ca. 15 Jahren wollte ich mit einer Freundin auf eine Kirchweih einige Dörfer weit weg gehen. Wir erzählten beide unseren Eltern, dass wir beieinander schliefen und gingen dann los. Wo wir schlafen sollten, wussten wir nicht. Betrunken haben wir uns trotzdem und sind damals unter die Plane des Zeltes geschlüpft. Als sich der Abend dem Ende neigte sprach uns ein Freund von ihr an, dass wir doch bei ihm schlafen könnten. Ich wusste nicht, wo wir sind und dachte wir können ihm als Freund vertrauen. Wir haben uns zu dritt auf eine Couch gelegt, ich lag in der Mitte. Nach einiger Zeit fing er an mich zu streicheln, am ganzen Körper zu berühren. Ich erstarrte, stellte mich Tod. Wir waren von ihm abhängig, er hätte uns rausschmeißen können und was wäre dann? Wir wären irgendwo in einem Dorf gestanden, ohne Handy ohne Geld. Also habe ich nichts gesagt, habe seine Berührungen ausgehalten.

M.

Straße – 18.03.2026

Die erste Situation müsste jetzt mittlerweile 5 oder 4 Jahre zurückliegen. Ich war spazieren, hörte Musik und blieb bei einem Tauschregal stehen, um zu stöbern. Im Augenwinkel registrierte ich einen Typen, der Plakate anbrachte. Plötzlich stand der Typ neben mir und sprach mich an, ich dachte er wollte so etwas wie den Weg wissen. Als ich meine Kopfhörer rausnahm – eine Sache die ich echt nicht verstehe, aber in den letzten Jahren häufiger mitbekommen habe: Warum spricht man Leute an, die offensichtlich gerade Musik hören? – sollte mir klar werden, der will nicht nach dem Weg fragen. Er erzählte, dass eine lokale Zeitung nach Personen für ein Projekt suchen würde, die interessant aussehen und ich (Nasenpiercing, Dick + Kurvig, Tätowiert, Brille, kurze Haare) reinpassen würde. Ich war von vorne rein misstrauisch und als er in einem Nebensatz nach meiner Nummer fragte und dazu sagte „Das ist nicht für das Geschäftliche, sondern für mich“, sagte ich daraufhin „Tschau, nein danke“ und ging.

Leia

Feier – 18.03.2026

Meinen ersten Zungenkuss bekam ich mit ca. 15 Jahren. Ich möchte den Typ nicht. Er war so alt wie ich, gehörte aber zur „Nazigruppe“ in unserem Dorf. Es war mit einer meiner ersten Abende an denen ich Alkohol getrunken habe, konnte mein Limit Null einschätzen. Ich weiß noch, dass ich irgendwann so betrunken war, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Ich hatte Blackouts. Ich kann mich noch an einzelne Momente an dem Abend erinnert. Er trug mich abseits der Feier zu einer Bank und steckte mir die Zunge in den Hals, berührte mich an den Brüsten, am Po, an meiner Vulva. Ob er in mich eindrang oder nicht weiß ich nicht mehr. Deshalb habe ich es auch lange nicht als Übergriff gesehen. Ich war selbst Schuld, weil ich so viel getrunken hatte… dachte ich zumindest sehr lange.

Polly

private „Arztpraxis“ – 18.03.2026

Ich war ungefähr 12 oder 13 Jahre alt. In den Sommerferien habe ich einige Kilos zugenommen, mein Hüftumfang wurde größer, Brustwachstum etc. Aus meiner jetzigen Sicht eine normale körperliche Entwicklung. Meine Mutter war aber so besorgt, dass sie sich nach Hilfe umgesehen hat und ist auf einen Arzt im Ruhestand gestoßen und machte bei ihm einen Termin aus. Sie begleitete mich an dem Tag und wir betraten eine Privatwohnung in der er uns empfing. Am Anfang erfolgte ein Gespräch, er zeigte mir vorher-nachher Bilder von nackten Frauenkörpern (vom Hals bis zu den Füßen, Gesichter waren nicht zu erkennen). Durch ein Medikament hätten sich die Körper der Frauen verändert (weniger Gewicht, weniger Cellulite etc.) Am Ende meinte er, er müsse mich aber erst untersuchen. Ich sollte mich komplett entkleiden, dann machte er auch Bilder von mir und untersuchte mich körperlich. Auch im Intimbereich, zog meine Vulvalippen auseinander. Meine Mutter war die ganze Zeit dabei, deshalb dachte ich, das wäre ok. Mittlerweile weiß ich, dass das ein Übergriff war. Es existieren Nacktbilder von mir bei irgendeinem alten Sack und ich bin nicht die Einzige. Der Gedanke, dass mit meinem Körper etwas „falsch“ ist habe ich bis heute.

Anonymous

Stadtpark: Frankfurt – 18.03.2026

Ich saß auf einer Bank im Stadtpark und habe das Frühlingswetter genossen. Ein älterer Mann setzte sich auf die Bank neben mir. Er sprach mich an mit wie schön das Wetter sei. Wir sprachen kurz miteinander über das Wetter, dann genoss jeder wieder für sich den Tag. Ich hatte mir Chips mitgenommen und begann diese zu essen. Der Herr sprach mich wieder an was ich denn da esse. Ich sagte Chips und bot ihm auch welche an. Er sagte ja und fragte mich dabei wie alt ich sei. Ich sagte 25 Jahr er schade das du keine 18 mehr bist. Ich schaute ihn an und sah das er seine Hose geöffnet hatte und dabei war sich selbst zu befriedigen während er mich an sah. Ich stand auf und ging . 500 Meter weiter kamen mir zwei Polizisten zu Fuß entgegen. Ich sprach sie auf den Mann an. Erst glaubten sie mir nicht, dann gingen sie gaaaaanz langsam weiter in die Richtung wo der Mann saß mit dem Kommentar sie werden den Mann wohl nicht finden. An diesem Tag habe ich das Vertrauen in unseren Staat verloren.

Pal

Weimar – 18.03.2026

Ich wollte einer jungen Frau helfen, die offensichtlich zu viel getrunken hatte (vermute fast, ihr wurde auch etwas ins Getränk getan). Plötzlich kam ihr (vermutlich) Freund um die Ecke. Sie hatte sichtbar Angst und ich stellte mich zwischen die beiden. Nach einer kurzen Diskussion schlug mich der Typ mehrfach auf dem Boden liegend in Gesicht und Genick, bis ich bewusstlos war. Einfach so. Mitten auf der Straße. Einzig die Kripo machte ihren Job in dieser Nacht gut. Vom Notarzt wurde ich verhöhnt und er war sich sicher, ich sei im Alkoholrausch gestürzt, obwohl ich Blut spuckte und dicke Schwellungen am Kopf hatte.

Anonymous

Hannover, Bushaltestelle – 18.03.2026

Ich wartete morgens um halb acht auf meinen Bus zur Schule. Ich war 13. Da fuhr ein Mann im Auto an mir vorbei und grinste mich an. Ich kannte ihn nicht. Er war vielleicht 29 Jahre alt oder so, jedenfalls noch recht jung. Ich war kurz irritiert, dachte mir aber nichts dabei. Nach ein paar Minuten fuhr er aus der anderen Richtung zurück und bog gegenüber ein (die Bushaltestelle war neben einer T-Kreuzung). Er parkte nach ein paar Metern, stieg aus dem Auto und ging ein paar Schritte zur Hecke, die neben dem Fußweg war. Dabei guckte er mich die ganze Zeit an. Ich dachte, er müsse pinkeln und fand es schon voll eklig, dass er mich dabei so ansah. Dich dann sah ich, dass er sich einen runterholte! Die ganze Zeit grinste er mich dabei an. Ich versuchte es zu ignorieren, guckte weg, hoffte auf den Bus oder andere Leute…es fuhren andere Autos vorbei. Niemand schien es zu sehen. Nach ein paar Minuten, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, stieg er wieder ins Auto und fuhr weg. Der Bus kam, ich ging zur Schule wie jeden Tag…als wäre nichts passiert. Ich habe niemandem davon erzählt, weil ich nicht wusste wie…war aber noch lange verstört und angeekelt davon!

A.

Ruhrgebiet – 18.03.2026

Mich haben in verschiedenen Beziehungen die besten Freunde meiner Partner angeflirtet und zu überreden versucht, mit ihnen fremdzugehen.

E.

location not specified – 18.03.2026

Ich war 16 und mit einem Typen zusammen, der einen großen Freundeskreis hatte und sehr beliebt war. Ich war damals super stolz und glücklich, weil er mit mir zusammen sein wollte. Ich war richtig doll verliebt in ihn und freundete mich mit seiner Clique an. Ich hatte leider strenge Eltern, die darauf bestanden, dass ich (auch am Wochenende) um 22 Uhr Zuhause bin, so dass ich, wenn die Partys losgingen, oft schon wieder nach Hause musste. Turns out, dass er mich 5 Jahre lang auf’s übelste betrogen hat. Mit allen Frauen aus dem gesamten Freundeskreis und darüber hinaus. Er hat öffentlich mit anderen Frauen rumgemacht und (z.T. ungeschützt) geschlafen und das schlimmste war, dass es alle wussten und alle geschlossen dicht gehalten haben. Der Tag an dem alles rauskam (ich hab ihn inflagranti erwischt), hat mich komplett traumatisiert. Dieser Mensch hat bis heute (20 Jahre später) mein Vertrauen in Männer beschädigt.

H.

HD und Hotel – 18.03.2026

Blueskonzert in einem kleinen Club, Weltklassemusiker mit kleiner Band. Geschlossene Gesellschaft. Ich versinke ungewöhnlich stark in der Musik, bin fast extatisch aber unbewegt auf meinem Barhocker. In der ersten Pause greift mich jemand an der Hüfte und schiebt mich backstage- ich lasse es fraglos geschehen. Der Musiker sitzt da und sagt etwas zu mir – um ihn zu verstehen muss ich zwischen einem Tisch und einem Synthi in die Hocke gehen. Ich wackele, falle auf d Knie- das gefällt ihm. Er packt mein Bein, gleitet nach oben, eine Hand packt meinen Hals, hebt mein Kinn, er küsst mich. Er sagt er wird mich heute ficken und ich werde es lieben. Er sagt 20 min nach dem Konzert werde ich seinen Sch. lutschen. Ich fühle mich gleichzeitig aufgewühlt und teilnahmslos. Ich bleibe stumm, verfolge den Rest des Konzerts vom Backstage Bereich. Danach hakt sich der Musiker in meiner Hose ein, schiebt mich aus dem Club, in ein Taxi – ich sage kein Wort zu Besitzer oder Barkeeper zum Abschied, was total untypisch ist, ich kenne alle gut. Ich lächle. Im Hotelzimmer schließt er die Tür ab, legt den Schlüssel auf ein Sideboard und sagt „Wenn du willst kannst du gehen. Du wirst das aber nicht tun.“ Ich stehe teilnahmslos da, reagiere nur auf körperliche Führung – lasse mich ausziehen, ansehen, schlagen, benutzen. Er hat mehrfach Sex mit mir – oral, vaginal, anal. Zeitweise sind meine Hände mit Gitarrensaiten auf den Rücken gefesselt. Morgens lässt er mich gehen und ruft mir ein Taxi.

Anonymous

location not specified – 18.03.2026

Mein erster Freund wollte ständig ohne Kondom mit mir Sex haben und sagte danach oft „Wenn du jetzt schwanger bist, schubse ich dich die Treppe runter oder boxe dir in den Bauch!“ Zum Glück wurde ich nicht schwanger und hab mich nach einem halben Jahr getrennt.

Anonymous

Hannover, Krücke (Innenstadt) – 18.03.2026

Ich saß mit meiner besten Freundin auf einer Parkbank. Wir haben nur dort gesessen und uns unterhalten. Wir waren 14 und 15 Jahre alt. Da kamen 2 Männer und fragten wie wir heißen. Sie waren etwa Mitte 30. Wir antworteten nicht. Sie fragten weiter, was wir da machten. Wir sagten, wir wollten uns nur miteinander unterhalten. Sie fragten, was wir denn noch vor hätten und ob wir nicht mit ihnen mitkommen wollten. Wir sagten NEIN. Sie fingen an, uns Komplimente zu machen. Wir sagten Danke und dass wir sie trotzdem nicht kennen lernen wollten. Dann fingen sie an, von ihren Penisen zu erzählen: dass sie lang und hart wären und uns das bestimmt gefallen würde. Wir sagten immer wieder Iih und NEIN und dass sie uns in Ruhe lassen sollten. Sie redeten bestimmt eine halbe Stunde auf uns ein bis wir irgendwann gingen. Zum Glück kamen sie nicht hinterher! Es war mitten am Tag und niemandem fiel die Situation auf. Wir sind damals leider nicht darauf gekommen, dass man so etwas anzeigen könnte. Aber es war uns auch zu peinlich, es irgend einem Erwachsenen zu erzählen, obwohl wir nicht schuld waren!

Katharina

München, Disko – 18.03.2026

Ich war Anfang 20 und war abends mit Freunden unterwegs. Dabei war auch ein Mann, den ich bis dato noch nicht kennengelernt hatte – aber hey, es war immer schön neue Leute kennenzulernen. Irgendwann stand ich auf einer Erhöhung und habe getanzt und meine Zeit genossen bis ich auf einmal seine Hand in meinem Slip gespürt habe. Ich bin wütend geworden und habe ihn aggressiv weggeschupst – er hat mich nur angegrinst.

Anonymous

Erste gemeinsame Wohnung – 18.03.2026

Ich kam vom feiern nachhause, mein (Ex) Freund hatte Besuch von Freund:innen, ich sah, dass er seine Hand unter dem Shirt einer Bekannten hatte. Als alle weg waren, hab ich ihn völlig schockiert darauf angesprochen. Er stritt es ab, ich hätte mir das eingebildet und der darauffolgende Streit eskalierte und endete damit, dass er mich mit der Bettmatratze auf der ich saß gegen die Wand geschmissen hat. Ich hatte Prellungen und meine Brille ging kaputt. Ich habe trotzdem noch 2 Jahre gebraucht um mich zu trennen. Ich hab mich so geschämt.

H.

Neckarwiese Heidelberg – 18.03.2026

Ich saß als Schülerin mit einer Gruppe Studenten auf der Neckarwiese – Sommer, früher Nachmittag, die Neckarwiese war voller Menschen, die sich sonnten, spielten, redeten, lasen, aßen und tranken… öffentlicher geht´s nicht. Ein großer Mann, auf den ich einen Crush hatte unterhielt sich mit mir, witzelte, flirtete und genoss es, mich immer wieder aus dem Gleichgewicht zu bringen. Irgendwann bemerkte ich seine Hände unter meinem Rock . Er sprach ganz normal und lebhaft weiter und beobachtete meine Reaktion. Plötzlich drang er mit mehreren Fingern in mich ein, packte sogar mit der anderen Hand meine Hüfte, um richtig feste zustoßen zu können. Dabei hörte er nicht auf, mit mir zu reden und beobachtete gleichzeitig wie ich erstarrte und verkrampfte. Er gab mir zu verstehen ich solle blos kein Geräusch machen, was sollen die Leute von mir denken? Der Gedanke, jemand könne das bemerken machte mich panisch, ich hielt ganz still. Keine Sekunde dachte ich daran von den hunderten Menschen um mich herum würde mir jemand helfen. Der Gedanke um Hilfe zu rufen war keine Sekunde da, das existierte einfach nicht. Irgendwann ließ er feixend von mir ab, leckte an seinen Fingern und wischte dann übers Gras…

Anonymous

Sauna – 18.03.2026

Sauna kurz vor Aufguss, der Raum ist sehr voll und der Saunatyp, der den Aufguss macht, lässt immer noch mehr Menschen rein. Ich bin in der gemischten Sauna mit meinem Expartner, insgesamt sind im Raum mit mir drei Frauen und etwa 15 Männer. Männer, die laut sind und in der deutlichen Überzahl und irgendwann in Bezug auf die wenigen Frauen im Raum auch laut „Witze“ machen wie „da könnte man gut Gang Bang machen hier“… Männer lachen und der Aufgusstyp reagiert nur mit einem Hinweis, dass die Männer etwas ruhiger sein sollen, nicht so laut… Ich bin wie erstarrt, halte den Aufguss irgendwie durch, danach flüchte ich aus dem Raum, bin noch im Schock, mein damaliger Partner versteht nicht, warum meine Stimmung sich so verändert hat. Ich versuche zu erklären, wie ungeschützt und unsicher diese Situation für mich war und muss weinen. Er versteht nicht, er schützt nicht, ebenso nicht andere stille Männer in der Sauna oder auch der Aufgusstyp.

Anonymous

Oktoberfest – 18.03.2026

Ein Mann fotografiert mich im Festzelt in den Ausschnitt, ich beschwere mich bei meinen Freund:innen, rege mich auf, meinem Freund:innenkreis bin ICH unangenehm, sie finden, ich solle mich nicht so aufführen, es sei halt „die Wiesn“…

Anonymous

location not specified – 18.03.2026

In der Therme hat ein Mann sich zunächst im Whirlpool sehr intensiv mit den Drüsen „beschäftigt“ und mich dabei angeschaut, ich habe mir dabei tatsächlich nicht viel gedacht in dem Moment, dachte mir, vielleicht hat er Schmerzen, der Druck hilft… Später in der Sauna saß er mir dann gegenüber und hat masturbiert, mit Blick auf mich. Ein weiterer Mann war mit in der Sauna, er hat es „nicht mitbekommen“, lag mit dem Blick in die andere Richtung, wie auch immer… Ich habe daraufhin die Sauna verlassen, den Mann gemeldet, er hat daraufhin schnellschnell seine Sachen gepackt…

Jenni

Hamburg – 18.03.2026

Ich war am Abend nach der Arbeit mit der U-Bahn auf dem weg nach Hause, ich saß alleine auf einem vierer Platz am Fenster, die U-Bahn war fast leer. An einer Haltestelle sind zwei Männer dazu gestiegen und haben sich trotz der leeren Bahn an die außen Seiten zu mir gesetzt, ich war also quasi eingesperrt durch die beiden. Das war mir schon sehr unangenehm, irgendwann fing der eine dann an mich anzusprechen, ich habe aber nicht geantwortet. Irgendwann griff er mir an die Beine und die Brust. Ich bin daraufhin aufgestanden und so weit wie möglich weg gegangen, habe meinen damaligen Freund angerufen und ihm gesagt das er mich schnell bei der U-Bahn abholen muss, weil ich angst habe. Die beiden schrien noch durch die Bahn und beleidigten mich, sind an meiner Haltestelle aber nicht mit mir ausgestiegen. Ich habe seit dem oft Angst alleine nach Hause zu gehen.

Susan

Zu Hause – 18.03.2026

Ich war noch im Wochenbett nach der Geburt meiner Tochter. Der Vater, damals noch mein Partner, war unzufrieden über die sexuelle Aktivitäten, ich fühlte mich nicht nach Intimität und Penetration. Er fragte nach Analsex, das müsse doch gehen…

Anonymous

Umkleidekabine Zara – 18.03.2026

Ich war mit meinem vierjährigen Sohn in der Unkleidekabine im Zara. Mein Kind hatte ein Kleid gesehen und fand es so schön und wollte das ich es anprobiere. Ich war ganz gerührt davon. In der Umkleidekabine bemerkte ich das der Vorhang nicht richtig abschließt und man über den Spiegel reinschauen konnte. Ein Typ guckte mir direkt in die Augen und hielt den Blick. Eigentlich werde ich in solchen Situationen laut aber ich wollte den Moment mit meinem Sohn nicht stören und zog mich um, wohlwissend das dieser Mann weiter zusah während ich mich aus- und anzog.

Mirjam

Zu Hause – 18.03.2026

Der damalige Freund meiner Mutter hatte 4 Kinder welche älter waren als ich. Der jüngste davon war 4 Jahre älter als ich. Als ich 8 war fing es an. Erst legte er sich zu mir ins Bett und fasste mich überall an. Nach kurzer Zeit fing er auch an mich zu penetrieren. Ich wusste gar nicht was das ist was er da macht. Irgendwann war es fast täglich, jedes Mal wenn er und ich Mittags alleine zu Hause waren. Er zerrte mich in mein Zimmer, obwohl ich mich an Wänden und Türrahmen festkrallte. So ging es 4 Jahre lang. Meiner Mutter habe ich es erzählt, sie tat nichts. Als Erwachsene habe ich ihn angezeigt. Er liess durch seinen Anwalt nur verkünden ich hätte ja keine Beweise und er gehe nicht mal zur Aussage. Ich hasse ihn so abgrundtief für alle Flashbacks und das Schamgefühl, welches ich niemals haben sollte.

Anonymous

Berlin – 18.03.2026

Nach Feierabend stand ich an der Busstation und sah einen jungen Mann, der sympathisch aussah. Ich war zu dem Zeitpunkt neu in der Stadt und hatte so gut wie noch keine Freunde. Wir hatten Blickkontakt, Lächeln, wie das so ist. Er sprach mich unter einem Vorwand an und wir kamen ins Gespräch. Da wir beide Zeit hatten und uns sehr gut verstanden, verbrachten wir spontan den Nachmittag zusammen im Park. Bis dahin war alles sehr respektvoll, entspannt und scheinbar ohne Hintergedanken. Als es langsam kühler wurde entschieden wir uns für eine Tasse Tee auf meinem Balkon, da meine Wohnung in der Nähe war. Die Stimmung fing an zu kippen und ich signalisierte, dass ich nun schlafen gehen möchte und er gehen soll. Er ging auf Toilette und als er zurückkam, beugte er sich über mich und drückte seinen steifen Penis an mein Bein und versuchte mich zu küssen. Ich hielt ihn mit einer Hand auf Abstand und nach einer Weile lies er nach. Nach wiederholten auffordern, dass er gehen solle hieß es, dass ich eine Spaß Bremse sei. Er versuchte mir immer wieder Schuldgefühle zu geben, dass ich alleine sein wollte. Zu meinem Glück ging er irgendwann. Ich war alleine zu Hause, niemand hätte mir helfen können und ich hatte so große Angst. Ich hatte an dem Abend einfach Glück, dass nicht mehr passiert ist. Die Geschichte habe ich jahrelang für mich behalten weil ich dachte, dass ich selber schuld daran bin, weil ich ihn ja eingeladen habe.

Mona

Supermarktparkplatz – 18.03.2026

Mir (damals Mitte 20) rief ein deutlich alter Mann (mindestens 70 Jahre alt) hinterher: „Du hast aber einen schönen Blasemund. Willst du den man nicht benutzen?“ Damals war ich zu schockiert, um überhaupt irgendwie zu reagieren.

Marleenka

location not specified – 18.03.2026

Ich war 13… in der Schule habe ich nie so richtig irgendwo dazugehört. In den großen Pausen traf ich mich immer mit einem Mädchen aus der anderen Klasse (immer am gleichen Ort)… ein paar Meter weiter, verbrachten zwei Jungs ihre Pausen an dem Ort. Die beiden waren ungefähr 17 (wir waren auf dem Gymnasium). Wir kleinen Mädchen alberten rum und malten uns romantische Sachen mit den Jungs aus. Kleine dumme naive Mädchen. Eines Tages steckte mir einer der Jungs einen Zettel zu. Darauf stand ein Datum, Uhrzeit und Ort. Wow war ich aufgeregt und glücklich, dass sich Menschen für mich interessierten und mich einladen. Meine Mum hat mich dort hingefahren. Ich bin angekommen und wurde von dem Jungen begrüßt und zu einer Garage geführt. Dort saßen noch fünf weitere 17/18 jährige und waren mit kiffen beschäftigt (Dorfjugend). Ich habe mich dazu gesellt… was hätte ich auch machen sollen, konnte ja nicht gleich wieder meine Mum anrufen, um mich abzuholen. Ich war ja auch stolz, dass ich woanders hindurfte und ich hatte mir einen Abend mit tollen Gesprächen und Spaziergang vorgestellt (so dumm von mir). Ich war in einem kleinen Haufen bekiffter Jugendliche gelandet, die Freude daran hatten meinen Körper zu begutachten und anzufassen und mir zum Schluss noch in die Hose gefasst haben. Keine Ahnung warum ich einfach erstarrt bin und nur blöd da stand. Bis der Zeitpunkt kam, an dem ich wieder abgeholt wurde. Ich konnte es nicht mal meiner Mum erzählen, weil ich mich so geschämt habe.

A.

zu Hause – 18.03.2026

Mein Exfreund hat mich sechs Jahre lang sexuell und emotional missbraucht. Es waren unzählige Übergriffe und Grenzüberschreitungen, einige habe ich sicher verdrängt. Unzählige Male hat er mich zum Sex gedrängt und überredet, bis ich nicht mehr nein, aber auch nicht ja gesagt habe. Ich habe es über mich ergehen lassen. Stellungen, die mir vor Anspannung wehgetan haben. Oralsex bis zum Anschlag, bis ich würgen und weinen musste. Mehrmals hat er mich ohne mein Einverständnis geleckt oder gefingert, während ich mit meiner Mutter oder Freunden telefoniert habe. Versuche, ihn wegzuschieben, waren vergebens und er wusste, meine Scham war zu groß, am Telefon um Hilfe zu bitten. Ständig hat er meine Brüste und meinen Hintern begrapscht, fest und ohne Pause, bis ich geweint habe. Vergewaltigungsfantasien haben ihn angemacht. Ich musste für seine Befriedigung von ihm ausgesuchte Pornos schauen und monströse Dildos nutzen. Er hat mich überredet, ihm zu erlauben, Nacktfotos von mir zu machen. Sex so oft es ging ohne Kondom. Gleichzeitig sagte er, wenn ich schwanger werden würde, müsse ich abtreiben. Mit einer Schwangerschaft würde ich sein Leben zerstören. Er hat mich von meinem Umfeld isoliert, war eifersüchtig und schnell aggressiv. Wenn ich „nicht gehorcht“ habe, wurde ich mit tagelangem Schweigen oder Demütigungen bestraft. Am Ende dieser sechs Jahre war ich leer und wollte mich auflösen. Ich wurde ihm dann wohl zu langweilig. Da hat er Tinder entdeckt und war weg.

Helen

Eppelheim – 18.03.2026

Eine Freundin und ich hatten zwei Männer in HD kennengelernt, zweites Date. Sie hatten uns die Zweitwohnung gezeigt, die sie heimlich gemietet hatten (außerhalb der Kaserne – für sie damals nicht erlaubt) Meine Freundin und der zweite Mann warteten im Flur, während der eine mir die Wohnung zeigen wollte. Er bedrängte mich und wollte „noch schnell entladen“ bevor wir losgehen. Er warf mich über einen Tisch, drückte mich fest runter und drang von hinten in mich ein, während er sagte „sssht, be quiet, I love you“. Ich fand diese Worte völlig absurd und konnte an nichts anderes denken… Durch den Türspalt sah ich dabei meine Freundin, ich war wie gelähmt, während ich so benutzt wurde. Ich wollte um Hilfe schreien, aber kein Ton kam heraus. Ich habe ihr nie davon erzählt nur jedes weitere Doppeldate abgelehnt.

Helen

Heidelberg, Nähe Hauptbahnhof – 18.03.2026

Ich ging mit einer Freundin (beide 16 oder 17) Richtung Bahnhof, an einem Park/Grünbereich vorbei, als plötzlich ein älterer Mann im Trenchcoat aus dem Gebüsch kam, seinen Mantel öffnete und darunter nackt war. Meine Freundin und ich sahen uns gegenseitig völlig perplex an und prusteten dann beide los vor Lachen. Der Mann wurde bleich und verschwand ganz schnell wieder. Ein Glück, dass wir zu zweit und gerade so alberner Stimmung waren, so waren wir zwar erschrocken, aber nicht ängstlich und haben noch lange darüber gelacht. Wir haben es auch gemeldet, aber es hieß „der ist eh schon über alle Berge“

Helen

Heidelberg, Café/Konditorei in der ich arbeitete – 18.03.2026

eine Freundin hatte mir die Haare blondiert, es sollten Stränchen werden, ging aber schief. war ziemlich rotorange, eher blockstreifen-artig. Leuchtend unglücklich geraten, stimmt schon. Ich wartete ein paar Tage, bevor ich es übertönte. Mein Chef fragte mich anzüglich, ob ich denn einen Freund habe. Als ich bejahte sagte er „Dein Glück, denn so wie du jetzt aussiehst will dich kein anderer“ Machte dann in den nächsten Tagen noch viele dumme Witze über Licht ausmachen, Papiertüten, schöntrinken etc. Ich war 16.

H.

Kurpfalz – 18.03.2026

Ich (ca 15) war mit meiner Mutter (Ende 30, damals Alkohol missbrauchend) ausgegangen. Die Abmachung war stets: wir gehen in unterschiedliche Bereiche der Bar/ Kneipe/Disco und treffen uns gegen halb1 Uhr nachts am Ausgang – um abzusprechen, ob wir die letzte Bahn nehmen oder uns jemanden suchen, der uns im Auto nach Hause fährt. An einem Abend (wie so vielen) entschieden wir uns für letzteres. Ich flirtete mit einem Mittdreißiger, der uns später heim brachte. Meine Mutter ludt ihn auf ein letztes Getränk ein. Irgendwann ging er sich unsere Wohnung anschauen und nachdem er ein paar Minuten verschwunden blieb, sagte meine betrunkene Mutter zu mir „nun geh schon, er wartet auf dich“ und schickte mich auf mein Zimmer- in der klaren Erwartung, dass ich dort mit dem Mann schlafe. Die beiden haben sich danach noch ein, zwei Mal getroffen.

Anonymous

Worms – 18.03.2026

2 Jahre Beziehung. 2 Jahre emotionale und körperliche Gewalt. 2 Jahre Isolation und das Verbot, ohne ihn wegzugehen. Als eine Freundin zu Besuch kam, die weiter weg wohnte, und ich mit ihr zum See fuhr, sagte er, dass er dann eben mit einem Freund Daydrinking machen würde. Scheinbar versuchte er, mich damit umzustimmen. Zum ersten Mal bin ich trotzdem gegangen. Zum ersten Mal habe ich jemandem von diesen 2 Jahren erzählt. Zum ersten Mal hatte ich die Kraft, mich zu trennen. Am selben Tag, bei der Trennung, wurde er aggressiv, schloss die Tür ab und wollte auf mich losgehen. Zum Glück war meine Freundin draußen, weil sie mich nicht allein lassen wollte, und hat im richtigen Moment reagiert.

Anonymous

location not specified – 18.03.2026

Anfänge von Tinder. Ich habe einen Typen öfter „draußen“ gedatet- Kino, Essen, spazieren etc. Ich fand ihn richtig charmant und war verknallt. Dann der erste Abend bei mir Zuhause, ich sagte irgendwann, dass kein Sex laufen wird. Ich fühlte mich noch nicht bereit und wollte was ernsthaftes mit ihm aufbauen. Ab da war er super ätzend zu mir, hat mich schlimm unter Druck gesetzt und war richtig beleidigt. Er hat mehrfach versucht beim Küssen weiterzugehen und fing immer wieder an, mich unter Druck zu setzen. Ich hab mich trotzdem nicht überreden lassen, aber hatte dann ein richtig schlechtes Gewissen. Heute weiß ich, wie manipulativ und ekelhaft er sich verhalten hat. Er hat mich nach dem Abend natürlich geghostet.

Diana

Im Park – 18.03.2026

Ich war 12 Jahre alt und mit einem Kumpel auf einer Parkbank rauchen. Zwei ältere Jungs haben sich ungefragt rechts und links neben uns gesetzt. Der eine hat mir unters Tshirt gefasst und meine Brust berührt. Ich habe laut nach Hilfe gerufen und mehrere Passanten im Park haben sich umgedreht und NICHT geholfen… irgendwie sind wir aus der Situation wieder rausgekommen und nach Hause gelaufen. Ich habe meiner Mutter direkt erzählt was passiert ist, sie hat sich eine Mistgabel genommen und ist damit in den Park. Die Jungs wurden tatsächlich noch von uns angetroffen und haben, mit der Mistgabel auf der Brust, von meiner Mutter einen wütenden Vortrag bekommen. Ich hoffe, es hat gewirkt 🙏

Anonymous

Köln – 18.03.2026

Ich (damals Mitte 20) musste morgens früh zur Arbeit und bin die Straße zur Bahn lang gelaufen als mir ein älterer Mann entgegenkam und mich plötzlich gezielt in einen Hauseingang gedrängt hat. Ich hatte panische Angst, er drückte mich an die Wand und sein Gesicht in mein Gesicht, versuchte mich zu küssen. Zum Glück ließ er dann sofort wieder von mir ab, als mehrere Leute vorbeikamen. Er ging schnell weg, ich war wie gelähmt. Niemand hat das mitbekommen. Ich habe heute noch Angst, wenn mir Männer auf der Straße entgegenkommen.

T.

Wohnung bei Mama – 18.03.2026

Ich war damals 10 Jahre alt und mit Mamas neuem Freud alleine in der Wohnung. Er kam auf dem Sofa immer näher gerutscht und fasste mir ans Knie und den Oberschenkel. Ich hatte Angst und fühlte mich komisch. Dann hab ich gesagt, ich müsse mal aufs Klo. Ich kam erst wieder raus als Mama vom Einkaufen zurück kam. Ich hab es meiner Mama erst erzählt, als ich schon Erwachsen war und sie geschieden von diesem Mann.

R.

bei mir zu Hause – 18.03.2026

Ich feiere eine Abschiedsparty, weil ich zum Studium in eine andere Stadt ziehe. Habe es eigentlich im kleinen Kreis gehalten, es kommen mehr Leute als meine Wohnung in der Hausgemeinschaft hergibt. Eine Freundin und Mit- Hausbewohnerin stellt ihre Wohnung zur Verfügung und wir gehen eine Etage nach unten zu ihr weiter feiern. In all dem Trubel taucht plötzlich eine ehemalige Affäre mit seiner neuen Freundin auf. Er hat sich selber engeladen. Ich hab ihn bewusst nicht eingeladen, sage aber nichts weil er quasi zum Bekanntenkreis gehört und ich mir einrede, dass es mir egal ist. Später bin ich müdeund k.o. und gehe in meine Wohnung. Ein paar Leute feiern noch unten weiter. U.a. auch meine aufdringliche Ex-Affäre. Später klopft es an meiner Tür . Es ist der Typ, der sich selbst eingeladen hat. Ohne seine Freundin. Er wolle nochmal mit mir reden. Ich weise ihn ab, bin müde und sage er soll bitte gehe. Plötzlich hält er mich an den Schultern fest und sagt : “ Küss mich, küss mich“ Ich will nicht, versuche ihn abzuwehren aber er ist stärker und presst seine schmierigen Lippen auf meine, atmet schwer. Ich werde laut und versuche ihn von mir zu stossen. Drohe mit derPolizei. Er geht.

Alexandra

Zu Hause – 18.03.2026

Wir waren fast zwei Jahre verheiratet, davor schon seit 4 Jahren zsm. Am Anfang der Beziehung ging es uns noch gut, haben das Leben irgendwie gemeinsam geschafft, ich habe studiert, er hat häufig den Job gewechselt. Dann kam Corona und wir waren wie eingesperrt in unsere erste gemeinsame Wohnung. Aus der seit schon seit längerem immer konfliktreicheren Ehe, wurde die Hölle in der Quarantäne. Ich wurde nieder gemacht, beleidigt – für eine globale Situation für die ich nichts konnte, bis der Streit soweit eskalierte, dass er mich eines Abends zu Boden schubste. Er hat mich am Boden getreten, mehrfach und hat dann die Wohnung fluchtartig verlassen. Ich war wie gelähmt – emotional nur noch im Überlebensmodus. Ich habe mich alleine gefühlt und niemand wollte mir wegen der Quarantäne helfen – man könnte sich ja anstecken… Ich habe erst ein halbes Jahr später die Kraft gefunden mich zu trennen, weil er wieder handgreiflich wurde. Ich zog zu meiner Familie. Damit er mich nicht weiter stalken konnte, habe ich die Polizei eingeschaltet. Er hat nicht nur mir gedroht, mir wieder etwas anzutun, sondern auch meiner Familie, weil ich wegen der Trennung ja sein ganzes Leben zerstört hätte. Mittlerweile sind wir geschieden und das war wie eine Erlösung von dem Bösen. Trotzdem hatte ich lange Angst ihm auf der Straße zu begegnen und nicht zu wissen ob er mir etwas antun würde. Ich bin wegen ihm umgezogen und mach jetzt eine Therapie, um meine Ängste und das Trauma in den Griff zu bekommen.

R.

Siebengebirge/Zug – 18.03.2026

Wir waren mit Freunden und Bekannten wandern. Eine kleine Tour. Als wir uns trennen und aufteilen für den Rückweg bietet mir ein Bekannter an, auf seinem Ticket mit der Bahn zufahren. Das freute mich, denn es war Ende des Monats und ich hatte mein Bargeld schon ausgegeben beim Ausflug und hätte ansonsten nochmal weit zur Bank gehen müssen. Die anderen fahren in ihren Autos nach Hause. Wir sitzen in einem 4er Abteil alleine. Ich bin schon müde von der Wanderung und nicht mehr so gesprächig. Plötzlich sagt der Typ in sehr provokantem und herablassenden Ton sowas wie : „Du bist jetzt von mir und meinem Ticket abhängig. Ohne mich muss du Strafe zahlen , wenn der Schaffner kommt. Du musst zu Fuß gehen wenn ich dich nicht mehr mit nehme.“ Ich hab kein Bock auf sein Scheiß- Spiel. Reagiere nicht darauf, bzw. spiel es runter und sag ihm das ich nicht auf ihn angewiesen bin. Er macht sich lustig über meine Abhängigkeits-situation und meint er könne mit mir ein Machtspiel spielen…… Ey Typen- einfach mal nett sein und es so meinen,ohne Hintergedanken und hirnverbrannte Spielchen! Kann doch nicht so schwierig sein?!!!

Malina

Hamburg, zu Hause – 17.03.2026

Ich war 23, er 24. wir haben uns bei der Arbeit kennen gelernt. Er war lustig, hat mir in vielerlei Hinsicht ein gutes Gefühl gegeben am Anfang. Ich dachte er würde mich lieben. Er war mein Freund, dachte ich. Bis er anfing mir mit Worten meinen Wert zu nehmen. Mit seinen Händen meine Freiheit zu nehmen. Er schlug mich, warf mit Dingen nach mir und vergewaltigte mich. Ein Jahr lang war ich in meinem eigenen zu Hause nicht sicher. Jede Nacht hab ich in die Dunkelheit gehört ob er schon schläft und ob es „sicher“ ist jetzt selbst zu schlafen. Ich wollte mich mitteilen. Geglaubt wurde mir nicht. Heute bin ich in Therapie, arbeite auf, lerne mich kennen. Ich denke oft daran, dass er da draußen ist, dass ihn keiner aufhält.

Natascha

Zu Hause – 17.03.2026

Wir hatten eine Maisonette Wohnung mit dem Schlafzimmer im zweiten Stock. Wegen irgendwas wurde er plötzlich wütend auf mich. Ich wollte weg von ihm, hoch ins Schlafzimmer. Er war schneller. Oben am Treppenabsatz erwischte er mich. Zog an mir, an meiner Kleidung und versuchte mich die Treppe runterzuwerfen. Ich konnte mich mit letzter Kraft am Türrahmen festhalten. Trennung 2 Wochen später.

M.

Leipzig, See – 17.03.2026

Ich war damals 19, es war Sommer und mit Freundinnen am See zum baden. Als wir rausschwammen sahen wir, dass ein älterer Mann (irgendwo zwischen 50 – 70 J.) in der Nachbarbucht sich einen auf uns runterholte. Als wir wieder am Ufer und bei unseren Sachen waren, merkte ich im Augenwinkel, dass er immer mal wieder auf den Weg trat und in unsere Richtung guckte.

Helen

Bammental – 17.03.2026

Ich hatte als 14 und 15-jähriges Mädchen eine „Affäre“ mit einem verheirateten, über 30-jährigen Mann. Heute weiß ich wie toxisch das war, damals war das mein Rettungsanker – ich war komplett auf ihn fixiert, projizierte all meine Gefühle, Sehnsucht und Träume auf diesen Mann, mein Elternhaus hätte mich sonst in den Selbstmord getrieben. Ich war unendlich einsam und dieser Mann gab mir zumindest immer wieder das Gefühl ein Mensch, liebenswert und begehrenswert zu sein. Er war dabei fast immer alkoholisiert, die Dynamik wahnsinnig ungesund, ist mir heute klar. Damals fühlte ich mich reif. Meine Eltern und einige seiner Freunde wussten davon und erwähnten es nicht weiter/ tolerierten es. Einer seiner Freunde kam irgendwann auf einem Dorffest in einer ruhigen Ecke auf mich zu, nahm mich beiseite und sagte ich Flittchen solle die Finger von ihm lassen und nicht eine langjährige Ehe gefährden. Das sei pädophile Scheiße und widerlich. Ich war total eingeschüchtert und frage mich bis heute, warum er das einem vierzehnjährigen Mädchen vorwarf, mich als „widerlich“, „Flittchen“ und „Ehe-Zerstörerin“ bezeichnete und mit ihm nach wie vor kumpelnd durch die Kneipen zog.

Anonymous

location not specified – 17.03.2026

Wir waren seit einigen Jahren in einer Beziehung. Ich hatte seit einiger Zeit aufgehört hormonell zu verhüten und wir hatten keinen Kinderwunsch. An einem Abend hat er unbemerkt und dementsprechend ungefragt das Kondom ausgezogen. Ich habe es als das angesprochen, was es ist: sexuelle Gewalt. Wurde dann gegaslightet: „Hab dich nicht so, hab ja rausgezogen,…“.

H.

Ort in der Kurpfalz – 17.03.2026

Mein Sohn wurde nur gezeugt, weil sein Vater das Kondom heimlich abzog und mich dann anlog – er sei noch nicht gekommen. Ich nahm eine Mikropille und hatte deshalb keine Angst vor Schwangerschaft, bis sich nach ein paar Wochen etwas komisch anfühlte. Ich habe mich trotzdem bewusst für meinen Sohn entschieden, liebe ihn sehr und bin glücklich, dass es ihn gibt. Er ist mittlerweile selbst erwachsen. Ich kannte den Begriff „Stealthing“ lange nicht und war mir lange nicht bewusst, dass es ein Übergriff war. In den Sex hatte ich ja eingewilligt. Ich habe mich sehr, sehr lange dafür geschämt, „ungeplant“ schwanger geworden zu sein. Ich hätte besser aufpassen, das alles besser wissen müssen. Ich habe später erfahren, dass ich nicht die Einzige war, die so vom Vater meines Sohnes geschwängert wurde.

Anonymous

Heidelberg-Rohrbach – 17.03.2026

Der Kampfsport-Trainer meines Sohnes bat mich darum, ihn mal zu massieren. Ich hatte gerade einen Heilmassagen-Workshop besucht und das auf fb gepostet, daher dachte ich mir nichts dabei. Wir trafen uns am nächsten Tag in der Akademie, ich massierte ihn, nach einer Weile griff er meine Hände und legte sie auf seinen P. und sagte ich solle da weitermachen. Ich versuchte das wegzulachen und wollte aufstehen, eine Brücke bauen, gehen (er lag auf Matten, ich kniete daneben) und weglaufen. Er packte mich, zog mich zurück, drückte meinen Kopf zwischen seine Beine. Industriegebiet, mich hätte niemand schreien gehört. Als er fertig war und mich gehen ließ, stellte ich fest, dass sowohl der Raum als auch die Haupttür abgeschlossen waren, ich hätte es nie nach draußen geschafft, auch wenn er mich nicht festgehalten hätte. Seine Freundin war damals mit dem ersten Kind schwanger. Mein Sohn war damals in der Grundschule – ich dissoziierte so hart, meine einzige Sorge war, das er nach Hause kommt und ich bin nicht da – ich fuhr heim, duschte, übergab mich, putzte Zähne und als er aus der Schule kam, kochte ich sein Mittagessen.

Helen

Bammental – 17.03.2026

als ich früher mit Freundinnen in Bammental unterwegs war (es gab eine Disko und mehrere Kneipen in denen wir schon sehr jung reingelassen wurden) gab es eine Gruppe Jungs, die uns immer wieder anboten uns danach (einzeln) nach Hause zu begleiten. Sie erwarteten als Gegenleistung mindestens etwas knutschen und fummeln, manchmal mehr. Als ich das nicht tat, nachdem mich einer nach Hause gebracht hatte (den ich wirklich süß fand, ich hätte ihn gerne geküsst, aber er war sehr grob und fordernd, wogegen ich mich wehrte), sagte er mir direkt, ich dürfe nicht erwarten, dass mich nochmal jemand begleitet wenn ich so undankbar bin. So war es dann auch.

Helen

HD – 17.03.2026

nach Ladenschluss: ich räumte auf, wischte Tische ab, stellte Stühle hoch etc. Ein betrunkener Gast (Freund der Besitzer) war noch da und fing irgendwann an, mich grabschend und grunzend (er konnte nicht mehr sprechen, so voll war er) durch den Laden und um die Tische und die Theke zu verfolgen.Meine Chefs fanden es total lustig, bis ich dem Gast den Eimer mit schwarzem Wischwasser überstülpte und ihn umstieß. Er fiel mit einem riesigen Klonk zu Boden. Wieder musste ich alles fallen lassen und nach Hause fliehen, da der Gast zwar langsam und unkoordiniert reagierte, aber sehr wütend war.

Helen

Heidelberg – 17.03.2026

eine von vielen Situationen bei der Arbeit – ich kellnerte da. Ein Aushilfsbarkeeper tatschte mich dauernd an – Po, Beine, Brust, meist Po. Ich wehrte mich immer. Er lachte und fasste wieder zu. Ich wurde laut, meine Chefs sagten ich solle keine Szene machen, er lachte und machte weiter. Einmal drohte ich, ein Weizenglas voll Blumenwasser in seine Richtung zu schwingen. Er nahm das als Einladung. Ich kippte ihm das Wasser ins Gesicht. Er rastete so gewalttätig aus, dass mein Chef und ein paar Stammgäste dazwischen gehen und ihn festhalten mussten. Meine Chefin ging dazwischen, schirmte mich ab und schickte mich für den Tag nach Hause – zu meiner Sicherheit, denn sie konnten ihn kaum in Schach halten. Ich musste die Arbeit abbrechen und hatte Verdienstausfall. Für ihn gab es keine Konsequenzen.

Helen

Heidelberg & Dorf im Odenwald – 17.03.2026

Ich (13J) hatte in HD einen Studenten kennengelernt (33, Mathe und Philosophie). Er wirkte sehr kultiviert auf mich und wir hatten tolle Gespräche – über Musik, Naturwissenschaft und Geschichte (die großen Naturphilosophen), Literatur, Philosophie, Kunst – scheinbar auf Augenhöhe. Ich fühlte mich ernst genommen. Irgendwann lud er mich zum Musik hören zu sich ein (irgendein Dorf Neckartal/Odenwald, abgelegen am Ende einer Buslinie). Er schenkte mir eine Musical-CD (Cats) und wurde schnell aufdringlich. Er versuchte mich zu küssen, zog mich an sich, schob seine Zunge in meinen Mund, rieb sich an mir. Es gelang mir, ihn wegzustoßen. Ich rannte mehrere Kilometer durch den Wald nach Hause. Er rief mir nach : was willst du denn? was hast du erwartet? Bei späteren Begegnungen war er kühl und überheblich. Keinerlei Scham oder Einsicht. Keine Angst seinerseits, er fühlte sich völlig im Recht.

Helen

Gymnasium Neckargemünd – 17.03.2026

In der Unterstufe hatten wir einen Deutschlehrer, der regelmäßig die Klasse still arbeiten ließ und sich ein Mädchen in die hintere Zimmerecke bestellte (es traf immer dieselben – die, die ab und zu Röcke statt der damals üblichen Jeans trugen), um es zu „bimsen“, wie er es nannte. Um sie zu prüfen. Wir mussten uns mit leicht gespreizten Beinen vor ihn stellen, Hände auf den Rücken, nah genug, dass wir leise sprechen konnten, um „die Klasse nicht zu stören“ und seine Fragen beantworten. Benotet natürlich. Kein Junge wurde je „gebimst“. Er saß dabei breitbeinig vor uns, Hände in den Taschen (rege bewegt), zwischen den Fragen schwer atmend. Ich habe das meiner Mutter gesagt, um Hilfe gebeten. Ich glaube das andere Mädchen auch. Uns wurde nicht geglaubt. „Ihr denkt euch das aus“ „Das hätte doch jemand angezeigt“ „das hätte man doch gehört“ „Der ist Dr., der macht sowas nicht“ Es änderte sich nichts. In der Mittelstufe hatten wir einen anderen Lehrer (und er eine neue Unterstufe). Ich schrieb in meiner Hilflosigkeit and Bravo Dr. Sommer Team – nach Monaten bekam ich einen getippten Brief, in dem es hieß es gebe ein besonders hohes Briefaufkommen und daher erkundige man sich, ob mein Anliegen noch aktuell sei. Falls ja solle ich nochmals schreiben. Hab ich nie getan.

L

Rom – 17.03.2026

Sex mit meinem Exfreund in meinem Studiwohnheimzimmer. Es fühlt sich eigentlich sehr schön an. Dann fragt er, ob ich Analsex will. Ich mache ein ablehnendes Geräusch, so etwas wie hm hm, bisschen entschuldigend, aber sicher kein ja. Er fängt einfach an und ich grübel, ob er das nicht verstanden hat, versuche mich darauf zu konzentrieren, mich darauf einzulassen, damit es nicht wehtut. Aber ich will nicht! Nach kurzer Zeit merke ich, wenn ich nichts sage, zerbricht etwas zwischen uns und finde endlich meine Sprache wieder und sage, dass er aufhören soll. Er hört auf. Ich laufe ins Bad und muss plötzlich auf der Toilette weinen, so richtig verzweifelt schluchzen. Als ich wiederkomme, stelle ich ihn zur Rede, warum er einfach weitergemacht hat, obwohl ich nicht wollte. Er meint, dass er gedacht hat, dass ich ja gesagt habe. Trotzdem entschuldigt er sich und ich weine in seinem Arm – brauche dann lange, bis ich beim Sex wieder richtig loslassen kann und sage seitdem immer sehr laut und klar, wenn ich etwas nicht will.

Lori

gemeinsame Wohnung – 17.03.2026

Mein Ex-Partner und ich funktionierten im Alltag gut, doch sexuell hatten wir unterschiedliche Bedürfnisse. Sex wurde zur Verhandlungssache: Wir stritten über Häufigkeit und Dauer und legten feste Termine fest, was die ohnehin brüchige Erotik weiter zerstörte. Je mehr ich mich zurückzog, desto fordernder wurde er. Er rechtfertigte sein Verhalten damit, dass er „als Mann Bedürfnisse“ und ein Recht auf Sex habe, während er mich als „innerlich tot“ bezeichnete. Verweigerte ich Sex, bestrafte er mich mit schlechter Laune oder tagelangem Schweigen, besonders belastend vor gemeinsamen Verabredungen. Schließlich ließ ich vieles über mich ergehen, um Konflikte zu vermeiden. Trennung oder eine offene Beziehung lehnte er ab, obwohl ich beides mehrmals vorschlug. Stattdessen machte er mich klein und behauptete, niemand wolle mit einem „toten Seestern“ wie mir zusammen sein. Grapschen, Anzüglichkeiten und Nötigung gehörten zum Alltag, später auch Vergewaltigungen und Stealthing. Meine Gefühle und Schmerzen waren ihm egal. Ich sollte beim Sex mein Gesicht verstecken, damit er meine fehlende Begeisterung nicht sehen musste. Lange glaubte ich, mit mir stimme etwas nicht, ich sei asexuell oder krank. Aus Scham schwieg ich jahrelang. Wir waren 8 Jahre zusammen.

H.

Kaufhof Heidelberg – 17.03.2026

Promo-Aktion eines MJ-Doubles. Ich (11 oder 12 Jahre alt, 1992) war ein riesengroßer Fan – MJ Musik damals mein Leben. Ich jubelte, tanzte beim Auftritt und wurde in der Pause hinter die Bühne gebeten. Er kam von der Bühne in Begleitung auf mich zu, drückte mich ohne Vorwarnung an die Wand und steckte mir seine Zunge in den Hals. Er griff an meine Brust, zog an meiner vorne geknöpften Strickbluse, so dass Knöpfe aufgingen und ich in meinem Mädchen-BH da stand – als er eine Hand in meine Hose steckte, begann ich aus meiner Erstarrung aufzuwachen und mich zu wehren. Er schnaubte abfällig, lachte und ließ von mir ab. Ein anderes Mädchen stand neben mir, in Schockstarre, vollkommen still. Freunde/Kollegen des Performers lachten über den Zwischenfall und kommentierten was über unreife Früchte. Er trug Make-Up und einen süßen Duft mit Vanille und Patchouli. Beides hing den Rest des Tages & im Zug nach Hause in meinen Kleidern.

Helen

Bammental, Vatertagshütte – 17.03.2026

Nach einem Dorffest mit dem Mann, in den ich jahrelang sehr verliebt war, im Auto ein Stückchen im Wald, um ungestört zu sein. Ich 14 Jahre alt, er 30 oder 31 und verheiratet. Wir beide sind angetrunken. Wir reden, knutschen, kuscheln, fummeln. Er will mehr. Ich habe meine Periode und will nicht. Ein Blowjob (in den ich einwillige) reicht ihm auch nicht. Ich sage ihm, dass ich meine Tage habe, er glaubt mir nicht. Er sagt, ich soll mich nicht so anstellen/zieren. Er glaubt ich hab nur Angst und ziere mich deshalb. Das lässt er nicht zu und drängt mich weiter. Wir haben Sex. Das Blut lässt ihn hinterher glauben er habe mich entjungfert (es war mein 2. Mal). Er muss sich im Nachhinein eine Ausrede für blonde, lange Haare ausdenken, die seine Frau im Auto findet (erzählt er mir feixend bei späterer Gelegenheit). Mein Tampon war so weit reingerutscht, dass ich ihn erst viel später wieder raus bekam. Ich erinnere mich, wie mulmig mir deshalb war, weil ich so in mir „wühlen“ musste. Über die Schmerzen als er ihn beim Sex so tief reinschob hab ich gar nicht nachgedacht.

Helen

Autobahnraststätte Raum Stuttgart/ Heilbronn – 17.03.2026

(vor ein paar Jahren, ich war ca. Mitte 30) Lange Fahrt, Heimweg, es ist dunkel. Serways Raststätte, ich weiß nicht welche, die sehen alle fast gleich aus – mit grüner Glasbausteinwand, verwinkelt. Ich komme aus dem Toilettenbereich zu den Waschbecken, an der Glasbausteinwand vorbei. Sehe einen Mann, der mir entgegen kommt, verwirrt wirkt und frage mich kurz, ob ich (müde wie ich war) aus Versehen in der falschen Toilette war. Er winkt mich näher (vielleicht braucht er Hilfe?). Ich gehe auf ihn zu, sofort packt er mich, eine Hand an meine Brust, eine greift zwischen meine Beine, der Kopf kommt auf mich zu, er versucht mich zu lecken? beißen? Ich stoße ihn von mir, er stolpert rückwärts, zögert kurz (Anggriff? Flucht?) entscheidet sich dann für Flucht – die Treppe hoch, hinaus in die Dunkelheit, zu den parkenden LKWs. Die Panik erreicht mich erst, holt mich ein, als ich (noch immer stumm) zu meinem Auto laufe. Ist er irgendwo? Packt er mich gleich aus dem Dunkel? Ich MUSSTE losfahren, trotz Panikattacke und krassem Zittern. Ich parke nur noch direkt am Haus/ an der Raststätte und halte nirgendwo, wo viele LKWs stehen.

Helen

Mannheim, Quadrate – 17.03.2026

die ersten Tage des Onlineflirts. Ich (Studentin, Anfang 20) chattete mit jemand über den „Flirtspion“, wir verabredeten uns, naiver Weise stimmte ich zu, dass er mich zuhause abholt. Es klingelte, ich öffnete, er drängte mich sofort Rückwärts hinein in den Wohnungsflur, presste mich gegen die Wand, Unterarm gegen meinen Hals gedrückt, ich bekam keinen Ton raus. Er redete die ganze Zeit, ich weiß nichtmehr was. Alles ging so schnell – er griff in meinen Schritt (ich trug einen Rock), riss meinen Slip zur Seite, packte seinen P. aus und drang in mich ein. Im stehen. Innerhalb von Sekunden. Arm an meinem Hals, abwechselnd Hand und Mund auf meinem Mund. Nach ein paar Minuten war alles vorbei und er verschwand. Ich war völlig dissoziiert. Badete stundenlang. Zitterte. Ich glaube nicht, dass ich je geweint habe. Ich hatte schreckliche Angst und schämte mich so sehr, so dumm gewesen zu sein. ich hatte panische Angst mein Mitbewohner hätte das mitbekommen können – ich schämte mich so, dass es mir die Luft auch danach noch abschnürte – das spüre ich sogar jetzt noch. Ich verkrampfe, ziehe die Schultern ein, halte die Luft an -während ich das schreibe. Ich verdrängte das Jahre lang und erinnerte mich zeitweise kaum – was ich nicht erinnere ist nie passiert. Das darf nicht passiert sein. STD Test machte ich Wochen später, danach hab ich das ganz ganz tief in mir vergraben.

Anonymous

Schule – 17.03.2026

Mit 12 Jahren war meine körperliche Entwicklung schon relativ weit fortgeschritten und ich hatte bereits breite Hüften und für mein Alter große Brüste. Damals war ich noch sehr unsicher was mich und meinen sich veränderten Körper angeht. Immer wieder kam es vor, dass Männer aller Altersgruppen meinen Körper unangebracht anstarrten und abfällige Bemerkungen äußerten. Auch ein Junge aus meiner Klasse machte immer wieder Witze über meinen Körper und fasste mir wiederholt an den Hintern. Ich vertraute mich aus Scham nie jemandem an. Für mein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl waren diese Erfahrungen in so einem jungen Alter sehr schädlich und ich habe bis heute damit zu kämpfen mir dieses zurück zu erarbeiten.

Lena

Disko – 17.03.2026

Mit 17 Jahren war ich mit ein paar Freundinnen in einem Club feiern. Den ganzen Abend lang wurde ich von verschiedenen Männern unangenehm angestarrt und immer wieder belästigt. Schließlich bekam ich K.O.-Tropfen in mein Getränk gemischt und brach auf der Toilette zusammen. Meine Freundinnen fanden mich bewusstlos in Mitten von Erbrochenem und verständigten den Notdienst. Dieser (männliche) Notdienst ging von einer Alkohol bedingten Situation aus und weigerte sich, mich auf K.O.-Tropfen zu testen. Da ich keinen Alkohol trinke, besteht diese Option nicht. Erst als meine Eltern das später bestätigten wurde ein (natürlich positiver) Test durchgeführt. Ich habe stark lückenhafte bis keinerlei Erinnerungen an diesen Abend und nur eine Vermutung was den Täter angeht. Was aber gut in Erinnerung blieb ist das Gefühl ausgeliefert zu sein und ein anhaltendes tiefes Misstrauen in den männlichen Teil der Gesellschaft.

Martina

Schule – 17.03.2026

Der Klassiker. Männlicher Lehrer bevorzugt heranwachsende Mädchen mit größeren Brüsten. Erlebt in meiner Schule. Damals in der fünften Klasse.

Martina

Wohnung einer Freundin – 17.03.2026

Ich war bei meiner Freundin spielen. Dort war ich oft und durfte auch oft mitessen. An diesem einen Tag nicht. Ihre Mutter wollte das an diesem Tag nicht. Also spielte ich weiter am Computer. Für mich war das in den 90ern etwas ganz besonderes. Der Vater meiner Freundin sagte, er hätte keinen Hunger und blieb mit im Zimmer. Dann setzte er sich hinter mich und fasste meine Brüste an. Ich sagte: “ lass das“. Er machte weiter. Ich wurde stumm. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Wie erstarrt saß ich vor diesen Computer. Als die anderen mit dem Essen fertig waren, hörte er auf und ich ging nach Hause. Ich war 11 Jahre alt.

Martina

Krankenhaus – 17.03.2026

Als ich nach einer Operation auf meinem Zimmer wach wurde, wollte ich meine Op-Narben am Bauch anfassen. Ich schob das Op-Hemdchen hoch und fühlte nach. Dabei merkte ich, dass ich gar keinen Slip mehr an hatte. Ich dachte, *Häää!, wieso ist der weg?* Dann hob ich meine Decke hoch und sah den Slip runtergerollt an meinen Füßen. Ich war 16 Jahre alt. Ende.

Helen

Heidelberg, Altstadt – 17.03.2026

Ich war mit einer Freundin in einem Club, wir hatten Spaß, tanzten, hatten drei Männer kennengelernt. Es war Fasching, einer trug ein Bettlaken als Toga und Mickey-Maus-Ohren. Meiner Freundin war es schon vorher etwas schlecht, da leicht erkältet – sie nippte nur an ihrem Getränk, ich trank meines. Kurz darauf wurde die Zeit langsamer, meine Sicht verengte sich, alles war wie in Sirup – ich konnte kaum noch stehen, nicht denken – zum Glück rief meine Freundin meinen Freund an, der uns abholte. Uns beiden ging es fürchterlich, stürzten mehrfach – zum Glück achtete der Türsteher darauf, dass wir nicht mit den 3 Typen mitgingen (was sie versuchten), sondern bei meinem Freund ins Auto stiegen. Danach hatten wir beide einen Filmriss. Mein Freund berichtete von total merkwürdigem Verhalten, Teilnahmslosigkeit und der Unfähigkeit, sich für ein Brötchen zu entscheiden (er wollte, dass wir was essen, musste aber für mich entscheiden was – da ich vor scheinbarer Überforderung in Tränen ausgebrochen war). Keine Erinnerungen daran, wie wir nach Hause kamen und alles danach. Wir schliefen bis zum nächsten Abend. Waren wohl K.O. Tropfen oder ähnliches – nur weil meine Freundin viel weniger intus hatte und die Angestellten aufmerksam waren, ist uns nichts schlimmeres passiert.

Helen

Mannheim, Quadrate – 17.03.2026

Ich (Anfang 20) hatte ein Date mit einem deutlich älteren Mann (54), den ich in FFM auf einem Konzert kennengelernt hatte. Der Abend war nett, aber weder ein Funke noch sexuelles Interesse bei mir. Wir beendeten den Abend früh mit einem Espresso in meiner WG. Er wurde zudringlich, versuchte mich mit immer mehr Nachdruck anzufassen und zu küssen, obwohl ich zu verstehen gab, dass ich nicht will, auswich, ihn wegschob und nein sagte. Es gelang mir, mich loszumachen und ich erklärte freundlich aber bestimmt, dass ich den Abend schön fand, aber mich nicht körperlich zu ihm hingezogen fühle und kein weiterführendes Interesse an ihm habe. Seine Reaktion: „Macht doch nichts. Kann doch ein Win-Win sein – ich könnte dich mit meinem Heli zum nächsten Date abholen. Du würdest auch von so einem Arangement profitieren“. Er nahm es nicht gut auf, dass ich ihn bat, sofort zu gehen und wurde noch übergriffiger. Zum Glück war mein Mitbewohner da und half mir dabei, ihn rauszuwerfen.

Alice

Reisen, Couchsurfing – 17.03.2026

Ich war alleine in Asien reisen und nutze gerne Couchsurfing. Einmal war ich bei einem Mann der mindestens 10-13 Jahre älter war als ich. Wir verstanden uns gut und nach 3 Tagen gab er mir eine Massage. Ich realisierte erst das er nix unter seinem Tuch an hatte als ich seinen Penis in meiner Hand spürte. Ich zog meine Hand weg und er rieb sich an meinem Oberschenkel. Als ich in darauf ansprach, meinte er es sei eine Tantramassage und meiner Vorgängerin hätte es gefallen. In Australien fühlte sich ein männlicher Couchsurfer von mir gekränkt, weil ich einen Partner hatte und er mich toll fände. Als wäre es selbstverständlich Sex bzw. uu knutschen mit uns Gästen zu haben.

Anonymous

Bus Dorfhaltestelle – 17.03.2026

Der Bus hielt an meiner Haltestelle und die meisten Personen aus dem Bus mussten dort aussteigen. Als ich aufstand und in den Gang stieg Kniff mir jemand kräftig in den Po. Es tat weh und ich drehte mich um. Niemand verzog sein Gesicht. Alle wollten schnell aussteigen, also ging ich weiter. Auf dem Weg nach Hause fühlte ich mich schäbig und bis heute wurmt es mich nicht zu wissen wer das war.

Anonymous

Surfschule Peru – 17.03.2026

Es war mein 24. Geburtstag und wir haben Abends noch in der Surfschule gespielt bisschen gefeiert. Aus dem nichts steht der Surflehrer vor mir und presst seine Lippen auf meine. Ich schiebe ihn sofort weg und tut so als wäre nix passiert

C.

Festival – 17.03.2026

Ich war 19 und auf einem Festival. Dort ich jemand kennen gelernt. Wir haben irgendwann rumgeknutscht. Zuerst wollte ich das auch, aber als es spät wurde und meine Freunde nicht mehr in der Nähe waren, wollte ich gehen. Er hielt mich fest und meinte mehrfach ich darf nicht gehen. Zudem zog er mich in sein Zelt und fing an mich intimer anzufassen. Ich hatte richtig Angst und und merkte, dass ich irgendwie aus der Situation raus musste. Irgendwie konnte ich ihn überzeugen, dass er mich kurz loslässt und da bin ich weggerannt. Zum Glück ist er nicht hinterher. Am nächsten Tag wollte ich mit jemanden darüber reden, aber alle um mich herum nahmen es nicht wirklich ernst. Bis heute (15 Jahre später) denke ich, dass ich knapp einer Vergewaltigung entgangen bin. Und bis heute merke ich, wie ich es selbst klein rede, auch weil es niemand ernst genommen hat.

Laura

Zuhause, auf der Party und beim Aushiljob – 17.03.2026

Lange lange Zeit habe ich nicht gewusst das es nicht meine Schuld ist was mir passierte, und das nicht nur einmal. Als junge Teenagerin und junge Frau sind mir immer wieder sexuelle Übergriffe durch Männer passiert. Drei davon sind mir so prägend in Erinnerung und erst durch ein Gespräch mit einer guten Freundin wurde mir klar, es ist nicht meine Schuld gewesen. 2x war ich betrunken und Männer nutzen dies aus, ungefragt in meine Köper einzudringen. Bei dem einem Mal wusste der Mann das ich das, was er mit mir machte, niemals wollte, es war Lage davor besprochen und an diesem Abend hat er meine lange ausgenutzt und es dennoch getan. Ein andere Man hat trotz das ich NEIN gesagt habe nicht darauf reagiert und ausgenutzt, dass ich auch hier betrunken war und sein Glied in mich hinein geführt. Bei einem Aushilfjob, bei einem Freund einer Freundin meiner Mutter, waren wir im Ausland unterwegs, zuerst wurde mir nicht mitgeteilt das ich kein eigenes Zimmer haben werde, ich musste mit dem Mann in einem Zimmer schlafen, in dem es nur ein großes Bett gab- zum Glück war ich so mutig und habe auf dem Boden geschlafen. Am ersten Abend fragte er ob ich Fotos von ihm machen könnte. Eine Freundin habe ihm einen Kondom gestrickt und jedes Mal wenn er unterwegs ist, dann schick er ihr Bilder, nackt nur mit dem Strickkondom bekleidet. Ich habe die Bilder gemacht und habe mich so geschämt, ich fühlte mich so beschmutzt, einen eigentlich fremden Mann nackt zu fotografieren.

Anonymous

Arbeit – 17.03.2026

Ich bin in einer Führungsposition und habe meistens rein männliche Kollegen in meinem Team, einfach weil es ein Beruf ist, bei dem Männer in der Überzahl sind. Einmal saß ich in der Mittagspause draußen und habe die Sonne genossen, als einer meiner Mitarbeiter zu mir kam und sich mit mir unterhalten hat. Wir redeten ein bisschen über dies und das und das Wetter, als er sagte „wenn es dir zu sonnig ist, kannst du auch mit mir auf die Toilette, da ist es schattig“. Ich habe mich bei meinen Vorgesetzten beschwert, hatte besagten Mitarbeiter aber leider noch mehrere Monate im Team bis er versetzt wurde.

Anonymous

Haltestelle – 17.03.2026

In der fünften Klasse wurde mir im Unterricht sehr unwohl und ich bekam die Erlaubnis früher nach Hause zu gehen. An der Haltestelle wartete ich auf meine Bahn und ein erwachsener Mann kam irgendwann dazu. Er stellte sich neben mich und fragte warum ich nicht in der Schule bin. Ich erklärte ihm dass ich krank bin und nach Hause möchte. Er fing an zu fragen wie alt ich bin und was meine Hobbies sind. Als die Lautsprecherdurchsage kam, dass sich die Bahn verspätete sagte er zu mir: „zum Glück, dann haben wir ja mehr Zeit uns kennen zu lernen“. Als er bemerkte, dass sich ein älterer Mann in unsere Nähe stellte, sagte er: „haha nein war nur ein Spaß!“ Ich bin mir heute noch nach 20 Jahren sicher, dass das kein Spaß von seiner Seite aus war.

Selina

Draussen auf der Straße – 17.03.2026

Als ich an einem Tag im Sommer, mit meinem Fahrrad und Musik in den Ohren, auf dem Weg zu einer Freundin war. Hielt ich einmal kurz an um auf mein Handy zu schauen, dann kam ein Mann auf mich zu gelaufen. Habe es im Augenwinkel gesehen. Er hat irgendetwas gesagt, konnte es aber nicht hören, da ich Musik in den Ohren hatte. Ich habe dann die Kopfhörer aus den Ohren genommen und ihn angesehen. Er hat mich wütend angeguckt, dabei etwas nicht verständliches gebrabbelt und sich dabei an sein Sack gepackt. Er Lief dann schneller auf mich zu und ich bin sofort mit dem Fahrrad losgefahren. Hatte Angst. Keine Ahnung, was der von mir wollte….

Anonymous

S-Bahn – 17.03.2026

Nach der Schule wollte ich wie jeden Tag mit der Bahn nach Hause fahren. Ein etwas älterer Junge, vielleicht 15/16 mir gegenüber, schaute mich irgendwann an und fragte ob ich Geschwister hätte. Perplex antwortete ich, dass ich eine ältere Schwester habe. Er fragt ob sie gut zu f*cken sei. Als ich nicht antwortete, fragte er ob ich gut zu f*cken sei. Ich war 12 Jahre alt!

Anonymous

Einkaufszentrum – 17.03.2026

Ich bin mit meinem Partner auf einen lockeren Einkaufsbummel unterwegs, und wir sind unter anderem in ein sehr sehr volles Einkaufzentrum. Die Gänge waren eng und viele Menschen drängenden sich an einander vorbei. In dem Moment spüre ich wie mir jemand an den Arsch fasst, drehe mich lächelnd um in der Erwartung mein Partner hält sich an mir fest um mich nicht in der Menge zu verlieren. Tja…war ein mir völlig fremder Mann…und ich so perplex dass ich nichts sagen konnte. Er verschwand in der Menge und mein Partner tauchte ein Stück hinter mir wieder auf „bitte raus hier“, war das einzigewas ich sagen konnte und er brachte mich ganz schnell von dem EZ wieder hinaus. Dann erst konnte ich laut aussprechen was gerade passiert ist.

Simone

Arbeitsplatz in Süddeutschland – 17.03.2026

Mein Vorgesetzter sagte zu mir: „Bitte rufen Sie Frau K… zurück. „K“ wie Cockring!“. Dies war so unangenehm und unnötig: dass er sich auf einen Penisring bezogen hat. Ich empfand Scham, noch heute – 15 Jahre später – ist es mir unangenehm, daran zu denken. Dabei ist er derjenige, der sich schämen sollte.

Anonymous

Betriebsfeier – 17.03.2026

Bei einer Betriebsfeier habe ich einen Kollegen kennengelernt, der deutlich jünger war als ich – ich war 36 und er 19 Jahre alt. Es floss viel Alkohol an diesem Abend und auch ich war ziemlich angetrunken. Den ganzen Abend habe ich diesen Kollegen zwar wahrgenommen aber ihm keine große Beachtung geschenkt. Ich kannte ihn nicht und ich habe viel mit den Kolleg*innen getanzt, die mir vertraut waren. In wenigen Tagen würde ich meine Frau heiraten und darauf habe ich mit einigen angestoßen. Zur späten Stunde waren nur noch drei meiner Kolleg*innen – darunter auch der junge Mann – und ich auf der Tanzfläche. Dann nur noch der junge Mann und ich. Alles, woran ich mich danach noch erinnern kann ist, dass wir uns küssten und dann lag ich halb ausgezogen auf dem Biden in einem anderen Zimmer. Er drang in mich ein – sehr fest und brutal und ich war nicht im Stande etwas zu tun. Eine kurze Zeit später – ich lag die ganze Zeit auf dem Rücken – stieß er in meinen Mund. Ich erinnere mich nicht daran, wie es dazu kam, auch nicht daran, ob ein Kondom benutzt wurde. Meine Freundin holte mich ab und ich kann mich nicht an den Heimweg erinnern. Niemand weiß bis heute von diesem Vorfall, weil ich nicht weiß, ob er mir etwas in mein Getränk gemischt hat oder nicht. Es fühlt sich an wie eine Vergewaltigung aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen und das hat mir lange Zeit sehr große Schuldgefühle gemacht…..

Lis

Arbeit – 17.03.2026

Gastro, da weiß man eh, dass man Übergriffe und Grenzüberschreitungen zu erwarten hat-vor allem von Männern! Ich könnte Bücher füllen! Von gegrapsche über eklige Bemerkungen. Und immer wieder die Meinung der Menschen: ja klar, das is halt in der Gastro so! Aber ein paar Geschichten muss ich hervor heben: Nr.1 Chef entkleidet sich vor mir: Mitarbeiter Gespräch um Kellerraum Er kommt rein, schließt die Tür ab!!! Stellt sich vor mich, stellt mir Fragen zu meiner momentanen Lage und meiner Zufreidenheit-während er sich nach und nach, ohne Grund!, bis auf die Unterhose auszieht. Seine Frage- und die einzige bei der er die Antwort wirklich gehört hat: und, gefällt dir was du siehst? (meine Antwortwar ein Lachen. ) Nr.2 Gastro: Kunde trifft mich nach der Arbeit, macht mich an, ich erkenne ihn nicht. Er darauf: du bist doch die nette von dem Restaurant. ah, da dämmert es mir, ich erkläre ihm, dass nett sein zu meinem Wesen und job gehört, dass das keine Anmache von mir ist wenn ich ihn freundlich kassiere und ihm ne schöne woche wünsche. Er wird sauer, reagiert wütend, geht weg, wartet aber vor der Bar um mit mir zu reden, und mich anzufassen…dann hat er über mehrere wochen mehrmals wöchentlich nach der Arbeit, nachts (ca 1 uhr) vor dem Restaurant gewartet um mich zu überzeugen! Nr.3. Ich war 17, gastro, ein Kunde(ca 60J) fasst mir heftig an den Po, ich dreh mich um und knall ihm reflexartig eine. Mein Chef: das darf nie wieder passieren! Damit meinte er meine Reaktion!

Zoe

Düsseldorf – 17.03.2026

Ich hatte einen tollen Job und bekam dann leider einen neuen Chef, den ich nicht mochte. Das war ein reines Bauchgefühl, denn er wirkte nett. Ich konnte UND WOLLTE meine Abneigung aber nicht verstecken und überspielen und blieb immer auf dem Sie-Distanz Niveau. Eines Tages wollte er finanzielle Veränderungen mit jedem einzeln besprechen und ich musste neben ihm sitzen, weil er die Papiere erklären wollte. Als ich Bedenken zur Änderung äußerte, tätschelte er mit seiner Hand mein Knie und meinte, die Bedenken bräuchte ich nicht zu haben. Ich war leider in Schockstarre und noch mehr angeekelt von ihm. Diese Abneigung blieb bei ihm nicht unbemerkt und er hat es durchsetzen können und mir zwei Monate später gekündigt.

Anonymous

Sommerabend am Fluss – 17.03.2026

Ich sass an einem Fluss auf einer Bank. Es war da sehr belebt, viele Menschen, Restaurant etc. Ein Typ setzte sich neben mich und sprach mich an. Anstandshalber redete ich ein wenig mit ihm. Als ich die Bank verliess, folgte er mir. Er fasste mich mit hartem Griff an meinem Arm an, um mich zurückzuhalten. Ich bekam Angst vor diesem aggressiven Verhalten und wollte natürlich unter keinen Umständen, dass dieser Typ wusste, wo ich wohnte. Aber er folgte mir weiterhin. Um ihn loszuwerden sagte ich, dass ich in einer Stunde zurücksein werde und dass ich ihm meine Tel.nr. geben würde, natürlich eine falsche Nummer. Er schien mir zu glauben und liess dann endlich los. Um ihn sicher loszusein, machte ich noch einen grossen Umweg nach Hause.

Anonymous

Hannover – 17.03.2026

Es war meine damalige Situationship, er kam wie verabredet zu mir und ich wollte was mit ihm unternehmen, aber er wollte lieber Sex haben. Ich habe mehrmals nein gesagt und er hat es nicht akzeptiert. Meinte dann immer „Du weisst du willst es.“ Irgendwann habe ich mich dann ‚überreden lassen‘ obwohl ich definitiv nicht wollte, er ist auch grob geworden. Funfact: Er hat die Sache kurze Zeit später beendet weil ihm mein Bodycount nicht gefiel.

S_lxmx

In einem Haus – 17.03.2026

Als ich circa 16 Jahre alt war, lernte ich einen jungen Mann über meinen Bruder kennen. Wir verstanden uns gut und trafen uns im öffentlich Rahmen bei einigen Veranstaltungen unregelmäßig. Als er mich zu sich nach Hause einlud, gestand er mir seine Gefühle, die ich jedoch nicht erwiderte. Auf meine ruhige und bestimmte Ansage, folgte ein Ausbruch, den ich so noch nie erlebt hatte. Er schrie mich an, warf mit Stühlen, knallte die Türen und tobte durch die Wohnung. Danach holte er sich Alkohol und betrank sich. Ich war in einem fremden Haus, war davon abhängig, dass er mich zurück zum Bahnhof fährt und musste auf meinen Zug warten. Noch nie zuvor habe ich mich so hilflos gefühlt. Angst, Panik und Wut. Seitdem habe ich gelernt: Zurückhaltung und Vorsicht bei Treffen im privaten Raum, Freund*innen informieren über meinen Standort, laut sein und mich nicht unterdrücken lassen. Heute bin ich zehn Jahre älter und vor allem in der Erziehung der nächsten Generation tätig. Damit es besser wird für unsere Töchter.

Anonymous

Fahrschule LK Hildesheim – 17.03.2026

Ich war 17, mein Fahrlehrer Mitte 50, er war sowieso schon immer sehr touchy Typ Hand aufs Bein und machte sexistische Kommentare. Bei einer fast verpassten Fahrstunde, fragte er mich wieso ich zu spät kam und ich hatte ihm gesagt das ich gestern gefeiert habe und meine Freundin und ich zum ersten Mal etwas getrunken haben und ich mir vergessen hab den Wecker zu stellen. Daraufhin meinte er dann Fragen zu müssen ob ich denn in anderen Sachen auch noch jungfräulich wäre. Ich war so perplex, dass ich geantwortet habe mit Nein obwohl die Frage unangebracht war. Er dann so „Ja das hätte ich bei dir auch nicht gedacht.“ Zum Ende der Fahrstunde sagte er dann, dass wir wohl mal einen Kaffee trinken gehen müsste. Ich wusste nicht was ich sagen sollte und hab es weggelacht.

Fiona

Stralsund – 17.03.2026

Ich weiß heute, dass ich psychische Gewalt erlebt habe. Der Ex und ich haben zusammen gewohnt, die Beziehung war nicht schön und dann hatten wir eines Tages eine Diskussion über das Thema: Plastiksachen /Plastikgeschirr im Geschirrspüler. Ich wollte das per Hand abspülen und nicht im Geschirrspüler, er meinte, im Geschirrspüler wäre doch auch alles aus Plastik und es wär egal. Das Ganze schaukelte sich so hoch, dass er schließlich eine Zange nahm und das Strom-Kabel durchschnitt und sagte: So, jetzt hast du, was du wolltest, jetzt kannst du schön per Hand abwaschen. Damit er es nicht tun muss, hat er das Kabel mit einem Aufsatzstecker repariert und nur noch sein Geschirr in den Geschirrspüler gestellt. Wenn er nicht da war, hat er den Aufsatzstecker wieder entfernt und versteckt, damit ich den Geschirrspüler auf keinen Fall benutzen kann.

Anonymous

Arbeitsplatz – 17.03.2026

Ich arbeitete auf einer Baustelle bei denen auch Dachdecker anwesend war. Als ich mich vornüber beugte, war meine Unterhose zu sehen. Die Dachdecker gröhlten und pfiffen kollektiv und ich fühlte mich herabgesetzt und auf meine Unterwäsche reduziert. Meine männlichen Kollegen schmunzelten und grinsten doof.

Mona

Arbeitsplatz – 17.03.2026

Im Alter von 16 Jahren startete ich eine Ausbildung in einem Handwerksbetrieb. In der Werkstatt hingen an verschiedenen Stellen Kalender mit Fotos nackter Frauen. Noch schlimmer fand ich einen „Comic“ der am schwarzen Brett hing. Darauf abgebildet: Ein Babymädchen und ein Babyjunge. Der Babyjunge hatte einen Schnuller im Mund. Das Babymädchen hatte einen Schnuller in der Vagina. Es hat mich völlig verstört, wie kleinste Mädchen sexualisiert werden. Ich war scheinbar die Einzige, die sich daran störte. Keiner sagte etwas, keiner unternahm etwas, der „Comic“ hing monatelang am schwarzen Brett.

Anonymous

Supermarkt – 17.03.2026

Nach einem anstrengenden Arbeitstag wollte ich lediglich in einem kleiner Supermarkt Nudeln kaufen gehen. Schon beim Eingang bemerkte ich einen Mann, der mir hinterher lief und ständig in meine Richtung pfiff oder rief. Ich beschloss ihn zu ignorieren, bis er sich neben mich stellte und mich als „F*tze“ und „Schl*mpe“ bezeichnete. Als ich ihn wieder ignorierte und in Richtung Teigwaren lief, verfolgte er mich und fragte andere Personen ob sie mich kannten, denn wie ich mich kleide sei „ekelhaft“ und „widerlich“, ich solle mich schämen so herumzulaufen. Keine der angesprochenen Personen half mir und schließlich verließ ich den Laden ohne was zu kaufen mit Tränen in den Augen und meide ihn seitdem.

Mona

Krankenhaus – 17.03.2026

Nach der Geburt meines Kindes musste ich genäht werden, Riss in der Vulva. DANACH sagte der Arzt: „Ich habe es schön eng genäht, dann hat ihr Mann auch was davon.“ Ich war so perplex, dass ich es erst spät gemerkt habe, was da passiert ist.

Dani

Büro, Arbeitsplatz – 17.03.2026

In einer Mittagspause wollte mein damaliger Chef (ca 70) mit mir auf meinen Geburtstag mit Prosecco anstoßen. Fand ich ganz nett, weil wir uns (bis dahin) auch immer gut verstanden hatten. Bis er mich beim Anstoßen plötzlich ungefragt küsste und mir seine Zunge in den Rachen schob.

Kathleen

Zu Hause – 17.03.2026

Wir hatten den Mietvertrag gemeinsam unterschrieben und das gemeinsame Sorgerecht fürs Kind – ich hatte eine Frühchen-Geschichte und damals andere Sorgen, als mich genauestens über das gemeinsame Sorgerecht zu informieren. Als ich mich getrennt habe und dann mit meinem Kind ausziehen wollte – er hat von mir die Abtreibung gefordert – meinte er nur: „Viel Spaß beim doppelt Miete zahlen.“ Da musste ich anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen und erfahren, dass ich ohne seine Unterschrift bzw. sein Einverständnis weder ausziehen noch das Kind mitnehmen kann. Beides verweigert er bis heute und weder Jugendamt noch andere Institution konnten helfen. Ich bin seit 7 Jahren getrennt und muss – weil ich mit Kind ausziehen möchte, um das er sich nicht kümmert – das mitmachen. Er hat mir mit einer Anzeige wegen Kindesentführung gedroht, wenn ich dennoch umsetzen würde.

E

Zuhause – 17.03.2026

Mein Exfreund quartierte sich in meiner Wohnung ein und hielt mich da wie eine Sexpuppe, die er nach Belieben benutzen konnte. Er war so oft übergriffig und körperlich und psychisch gewaltvoll, dass die einzelnen Situationen in meiner Erinnerung zu einem grausigen Klumpen zusammengeschmolzen sind. Seine Aussage über mich war bei den Übergriffen immer „Du geiles Stück Fleisch“. Ich bin ihn am Ende nur mit Hilfe von Freundinnen und Polizei losgeworden, er hat mich danach noch lange gestalkt. Das Trauma bin ich noch immer nicht losgeworden.

Mari

Deutschland, Fahrschule – 17.03.2026

Als ich mit 17 anfing meinen Führerschein zu machen, war es für meinen damaligen Fahrlehrer (ca 50) völlig normal, während der Fahrt immer wieder seine Hand auf meinen Oberschenkel zu legen und mich zu streicheln.

Anonym

Beim Exfreund – 17.03.2026

Der Vater von meinem Exfreund hat meine Kleidung kommentiert als keiner dabei war: Das ist aber eine kurze Hose! und dabei richtig widerlich an mir rauf und runter geschaut. Ich war damals 24 Jahre. Einfach ekelhaft ungefragt kommentiert und begafft zu werden als wäre man ein Objekt. Bis heute ekelt es mich an.

Lena

U-Bahnhof Friedrichstraße – 17.03.2026

Es war spät abends und ich auf den Heimweg. Ich ging gerade die Treppenstufen runter als eine Gruppe, bestehend auf einem Pärchen plus Freund, hinter mir auftauchten. Der Typ ohne Partnerin lief schnell zu mir und flüsterte mir ins Ohr ob ich nicht Bock auf ihn hätte. Er wollte mir bewusst Angst machen und seine Freunde kicherten. Ich drehte mich um und brüllte ihn an er solle aufhören mich zu belästigen sonst rufe ich die Polizei. Er war so erschrocken von meiner lauten Reaktion das er sofort von mir abließ. Bis heute bin ich froh, dass mir beigebracht wurde das laut sein schützt.

Lavinia

Deutschland – 17.03.2026

Ich bin leider – durch Love Bombing auf einen „FrauenVerachter“ herein gefallen. Und wurde ungeplant schwanger. Er wollte, dass ich abtreibe, ich habe mich für das Kind entschieden. Dann zeigte sich seine Eifersucht aufs Kind und es fielen so Sätze: „Sobald ihr Frauen ein Kind habt, wollt ihr keinen S*x mehr, aber vorher sind wir gut genug.“ Auch seine Ex-Frau war so gemein und wollte nach den Kindern keinen S*x mehr und seine neue Chefin ist eine „blöde F*tze“ weil sie Dinge verändert, die ihm nicht gefallen. Dabei ist ihm noch nie aufgefallen, dass er die einzige Konstante im Leben von Frauen ist, die alle sooo gemein zu ihm sind.

Mari

Griechenland – 17.03.2026

Mit 15 fuhr ich mit einer großen Jugend-Reisegruppe nach Griechenland. Wir hatten dort ein riesen großes eingezäuntes Areal indem wir uns frei bewegen konnten. Irgendwann ergab es sich dann, das ich mir mit meiner damaligen Reisefreundin (auch 15) am Rande dieses Areals zum sonnen ein Plätzchen ausgesucht hatte, bis dann plötzlich ein alter Typ direkt vor uns am Zaun stand, uns anstarrte, seinen ekelhaften Penis rausholte und anfing an sich rumspielen.

K.

Zuhause/ Nachbarschaft – 17.03.2026

Während meiner Grundschulzeit wohnten wir im Plattenbau, oberste Etage. Im gegenüberliegenden Wohnblock lebte ein älterer Typ bei seinen Eltern. Ich schätze dass er damals so Mitte/Ende 30 oder 40 war. Deren Balkon war auf gleicher Höhe wie mein Kinderzimmerfenster. Ich erinnere mich dass er meistens nur ein weißes Unterhemd trug, mir regelmäßig von der Balkonbrüstung aus zuwinkte oder mein Fenster beobachtete. Ich hatte ein merkwürdiges Gefühl und erzählte irgendwann meinen Eltern beim Abendbrot davon. Mein Vater entwerte mich an Ort und Stelle indem er meinte, „dass ich mich bloß wichtig machen wollen würde!“. Meine Mutter schweigte an dem Abend, stand dann allerdings an einem Nachmittag „versteckt“ mit an meinem Fenster und sah wie der Typ mir wieder zuwinkte. Sie schrie zu ihm rüber, „er solle ihre Tochter in Ruhe lassen!“. Er winkte mir ab da nicht mehr zu. Aber ich hatte Verbot, an mein Fenster zu gehen und vertraute mich auch später nie mehr meinen Eltern an, als ich weitere und schlimmere Übergriffe erfuhr.

Anonymous

location not specified – 17.03.2026

Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was in meiner Vergangenheit eigentlich passiert ist. Viele Jahre war dieser Mensch ein wichtiger Teil meines Lebens. Er war mein Partner, aber auch mein bester Freund. Ich habe ihm vertraut. Und auf mein Nein wurde in der Beziehung nicht gehört. Heute weiß ich, dass Vertrauen manchmal auch bedeutet, Dinge zu übersehen. Ich habe damals sehr viele Dinge verdrängt. Eine Erinnerung kommt immer wieder zurück. Irgendwann hatten wir uns dann getrennt. Nach der Trennung hatten wir uns verabredet, um zu reden. Vor dem Treffen sagte er schon, dass er danach mit zu mir kommen und mit mir schlafen möchte. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich gerne treffen möchte, aber dass ich nicht will, dass er mit zu mir kommt. Für mich war das eine klare Grenze. Nach unserem Treffen folgte er mir trotzdem nach Hause. In meiner Wohnung hat er meine Grenze nicht respektiert. Lange habe ich versucht, das anders zu sehen. Ich habe gedacht, vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt. Vielleicht habe ich überreagiert. Vielleicht war es einfach kompliziert. Er war schließlich mein bester Freund. Und ich hatte Mitleid mit ihm. Heute verstehe ich, dass genau diese Mischung es so schwer gemacht hat, das Geschehene einzuordnen: Nähe. Vertrauen. Abhängigkeit. Es hat lange gedauert, bis ich mir selbst glauben konnte. Während ich versuche zu verstehen und zu heilen, lebt er sein Leben weiter, als wäre nichts passiert

Anonymous

Zu Hause – 17.03.2026

Mein eigener Sohn hat mich 24 Stunden als Geisel genommen, grün und blau geschlagen, bis ich mich befreien konnte. Anschließend wurde er vom SEK abgeholt. Inzwischen wieder freigelassen. Diagnostiziert mit paranoider Schizophrenie stehe ich ihm immer noch zur Seite und hoffe auf Heilung.

Anonymous

Private Party – 17.03.2026

Als ich 14 Jahre alt war, hat auf einer privaten Party plötzlich ein anfang-20-jähriger Mann, den ich nicht kannte, angefangen mich zu küssen. Ich stand mit dem Rücken zur Wand und bin wie versteinert stehen geblieben. Als er nach einer Zeit gemerkt hat, dass ich nicht reagiere, hat er mich in einen anderen Raum geschoben und bei einem anderen Typen auf den Schoß gesetzt.

Ginger

Berlin, in der Wohnung meines Partners – 17.03.2026

Ich war 18 und wohnte bei meinem damaligen Freund. Er war gewalttätig und drogenabhängig, ich – jung, naiv, von der Mutter raus geworfen und auf der Suche nach liebe und Zugehörigkeit. Meine Oma wollte mich holen, stand unten und hat sich mit ihm gestritten. Er verbot mir mit ihr zu reden, drohte damit sie zu verprügeln wenn ich was sage. Ich traute mich nicht was zu tun, stand da wie versteinert. Er verließ den Raum, kam später wieder und verlangte von mir, das ich mich unten rum ausziehe und aufs bett lege damit er sich mit seinen Kopf in meinen Schritt legen konnte und es sich dann selber machte. Aus Angst tat ich was er wollte.

E

auf der Arbeit – 17.03.2026

Ich habe früher als Fernsehcutterin gearbeitet und habe mich einmal bei dem zuständigen Redakteur einer Sendung über die ständigen sexistischen und rassistischen Bemerkungen eines halbwegs prominenten Moderator während der Dreharbeiten beschwert (die ich selbstverständlich rausgeschnitten habe, aber selbst immer wieder hören musste). Der Redakteur hat daraufhin nichts anderes gemacht als dem Moderator zu erzählen, dass ICH mich beschwert habe: mit meinem Klarnamen. Ich habe danach monatelang „Botschaften“ von ihm über das Kameramaterial bekommen, die immer bedrohlicher wurden. Der Höhepunkt war eine Botschaft, in der er sagte, er habe meinen Namen und mein Foto im Internet gefunden und dann: „you & me, auf die Knie“, unter anderem. Ich habe ein Jahr lang um echte Konsequenzen gekämpft und es nur geschafft, weil ich Beweismaterial hatte. Er hat davor jahrzehntelang Frauen heftig belästigt und alle, wirklich alle, wussten davon. Monate später bin ich psychisch krank geworden und wurde daraufhin gekündigt.

Anonymous

Berlin – 17.03.2026

Ich war 13 und hatte mich nachts heimlich auf eine Party geschlichen mit Freunden. Ein Bekannter hat mir dort ziemlich viel harten Alkohol gegeben den ich natürlich nicht gut vertragen habe. Als ich schon sehr betrunken war und nach Hause wollte hat ein völlig unbekannter mir Geld für ein Taxi gegeben damit ich sicher nach Hause komme. Auf der Fahrt hat der Taxifahrer angefangen mir in den Schritt zu fassen. Ich bin beim anfahren an der Ampel aus dem fahrenden Auto gesprungen.

Anonymous

Zu Hause bei Oma – 17.03.2026

Ich war 9 oder 10 Jahre alt als ich für die Ferien zu meiner Oma geschickt wurde. Sie hatten eine neuen Partner der etwas jünger war als sie. Abends beim Film schauen wollte er immer das ich auf seinem Schoß saß. Er hat sich dann bekleidet an mir gerieben. Über Wochen. Ich konnte das damals gar nicht richtig einordnen, er war sonst total lustig, hat Ausflüge mit mir gemacht und Späße. Meine Oma hat das ganze nie kommentiert oder etwas gesagt obwohl sie das mitbekommen haben müsste. Das war der erste sexuelle Übergriff in meinem Leben. Es war leider nicht der letzte.

Nancy

Schkopau – 16.03.2026

In meiner Jugend in einem ostdeutschen Dorf war es elementar wichtig „auf sich aufzupassen“. Alkohol bei jungen Männern und auch Vätern war ganz normal, wurdest du belästigt dann hast du es wohl „provoziert“. Als ich 14 Jahre alt war begann ich auszugehen, auf Dorffeste und auch Homepartys. An eine Party erinnere ich mich mittlerweile mit Schrecken. Es war irgendeine Homeparty wo auch Männer waren die nicht zu meinen Freundeskreis gehörten, es wurde getrunken, Musik gehört und geredet. Einer der Männer fand mich gut und hat die ganze Zeit versucht sich mit mir zu unterhalten, es war irgendein Cousin von einem Bekannten von mir. Er wollte unbedingt sich in „Ruhe mit mir privat“ unterhalten. Er war 32 und Polizist, ich 14. Erst als ich meinte das ich einen Freund habe und ihm danach bewusst während der Party aus dem Weg gegangen bin ließ er mich halbwegs in Ruhe. Das ist nur ein Beispiel von vielen Situationen denen ich dort ausgesetzt war. Immer waren es viel ältere Typen, die damals natürlich auch von den jungen Mädchen bewundert wurden. Immer war Alkohol im Spiel, manchmal auch Drogen. Immer lief es auf Sex hinaus. Ließ sich ein Mädchen darauf ein, standen die anderen Typen Schlange, in der Hoffnung bei ihr auch zum Zug zu kommen. Heute bin ich 39 wohne schon zehn Jahre nicht mehr dort. Heute weiß ich das das die hinterletzten Loser waren, keine erfahrene Frau wollte sich mit diesen Typen einlassen, deswegen die Jagt auf die jungen Mädchen. Heute ist es dort immer noch so.

Anonymous

location not specified – 16.03.2026

Ich (44) war auf dem Geburtstag meines Vaters und wurde dort immer wieder verbal von einem seiner Kumpel belästigt, während seine Frau daneben saß. Sie schaute nur beschämt weg. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und sagte ihm, dass er aufhören soll, weil er meine Aufmerksamkeit nicht verdient. Ich hatte total Angst den Abend zu ruinieren. Aber mein Vater hat ihn dann rausgeschmissen und wir haben weiter gefeiert.

Anonymous

Nachts – 16.03.2026

Meine Freundin umd ich waren ca. 17 Jahre alt und liefen nachts zu mir nach Hause. Es war ein ziemlich langer Weg. Irgendwann fiel uns ein Mann au, der in die selbe Richtung lief. Er rief uns etwas unmissverständliches zu und ging schneller. Wir irgnorierten ihn, wurden aber auch schneller. Wir waren gerade auf einer Strecke, wo man nicht abbiegen oder irgendwo Hilfe holen konnten. Als wir merkten, dass er näher kam rannten wir los. Er konnte zum Glück nicht mithalten. Als wir wieder in einer Wohngegend waren versteckten wir uns in einem fremden Garten. Wir hörten ihn auf dee Straße nach uns rufen. Wir blieben über 1 Stunde im Versteck, wohl wissend, dass wir noch fast 30 Minuten Weg vor uns hatten und diesem Typen nicht nochmal begegnen wollten. Wir liefen einen Umweg, um nicht wieder an unbewohnten und unbeleuchteten Stellen vorbeizukommen.

Sara

Karnevalsfeier – 16.03.2026

Ich war 16 und bei uns im Ort gab es immer ein großes Festzelt zum Karneval in welchem es immer ziemlich voll war. Als ich mich mit meinen Freundinnen und Freunden an der Hand durch die Menge schlängelte packte mir ein Mann zwischen die Beine. Ich war so schockiert, dass ich ausholte und dem vermeintlichen Täter eine Ohrfeige gab. Er schlug zurück.

L

Wohnzimmer – 16.03.2026

Er schickte mir ein Bild von seinem Penis. Obwohl unsere Beziehung nur noch auf dem Papier bestand und ich kurz davor war mich zu trennen, ging ich zu ihm rüber. Ich setzte mich zu ihm und sagte, dass ich nicht möchte. Er lag komplett nackt unter einer Decke. Er versuchte mich in den Arm zu nehmen und zu küssen. Ich schaffte es nicht mich loszumachen. Er verstärkte seine Griffe und es war ihm völlig egal was mit mir war, ich war ihm nichts wert. Er biss und würgte mich. Ich dachte, ich überlebe es nicht. Als er fertig war sagte er danke und wandte sich ab.

Marie

Schule – 16.03.2026

Als ich in der Schule war wurde ich von einem Mitschüler angefasst an meinen Brüsten, ich war damals erst 12 jahre alt und es wurde ihm verziehen nur weil es in seiner Familie einen Todesfall gab. Aber keiner fragte mich wie es mir geht. Seit dem bekomme ich panik wenn mich jemand dort anfasst.

Mona

Zu Hause – 16.03.2026

In meiner Ehe wurde ein Nein zum Sex nicht akzeptiert. Er hat so lange auf mich eingeredet oder war so stark gekränkt, dass er zwei Tage nicht mehr mit mir geredet hat. Ich habe es also oft „über mich ergehen“ lassen…Nach der Geburt unseres ersten Kindes hat er mich nach zwei Wochen auch zum Sex gedrängt. Danach hat er gesagt: „Ist auch nicht mehr wie davor-als ob man einen Kasten Bier in den Flur schmeißt“.

B.

Im Supermarkt – 16.03.2026

Ich (45) stehe vor einem Regal im Supermarkt und suche etwas. Ein Mann kommt mit seiner Frau den Gang entlang und sie geht an mir vorbei. Er drängt sich zwischen mir und dem Regal vorbei und streift mit seinen Händen meine Brüste. Ich bin voll verdattert und gucke ihm hinterher. Er dreht sich einmal um und grinst, nimmt seine Frau an dir Hand und geht weiter. Bis heute fühle ich die Berührung und ekel mich.

Ich

Zuhause – 16.03.2026

Mein damaliger Freund schlief bei mir. Irgendwann wachte ich nachts auf und hatte seine Hand zwischen meinen Beinen. Ich war so geschockt, das ich mich nicht bewegen konnte… es ist so schlimm zu wissen, das es wahrscheinlich nicht das erste mal war, das er das gemacht hat. Seine Antwort: “ ich dachte du bist wach… „

NK

Flugzeug – 16.03.2026

Ich war im Flieger mit meiner Mama, sie saß am Fenster, ich mittig, neben uns ein alter Mann. Nur in unserer Reihe waren die Armlehnen hochgeklappt. Als ich mich hinsetzte, begann der Mann neben mir meinen Platz einzunehmen, setzte sich auf 1/4 meines Sitzes, unsere Arme und Beine drückten aneinander, ich verteidigte jeden Zentimeter MEINESSitzes. Ich fühlte mich unwohl, war wütend und nahm mir vor, sobald das Essen gebracht wird, die Lehne runterzuklappen. Plötzlich sprach er uns an, fragte meine Mutter was sie arbeitet. Ich dachte, scheint ja doch ganz nett zu sein, vielleicht bin ich auch einfach zu voreingenommen. Das Essen kam, ich drückte die Lehne runter. Selbst diese visuelle Grenze akzeptierte er nicht, legte seine Hand so weit rüber, dass sie meinen Oberschenkel streifte, breitete seine Beine aus und begann mich anzustarren. Dieser Mann war mind. 40 Jahre älter als ich. Ich Siezte ihn, war erkennbar neben meiner Mutter gesessen, hätte 17 sein können. Ich fühlte mich klein, unwohl, gefangen und trotzdem dachte ich es sei nicht genug um mein Unbehagen wem mitzuteilen. Nachdem ich ihn zurück anstarrte, zeigte er mir das Zifferblatt auf seinem Handy, achtete darauf, dass meine Mutter nichts davon mitbekommt, sagte ich soll meine Nummer dort eintippen. Als ich fragte warum, stammelte er rum. Ich entgegnete ein klares Nein, drehte mich weg. Der Rest des Fluges war eine Qual. Immer noch mit Kraft gegen sein Bein pressend, platzte ich fast. Hört auf euer Gefühl, seid laut!!

Anonymous

location not specified – 16.03.2026

Im Teenager-Alter (ab 13 J) schlug mir mein Vater regelmäßig auf den Hintern. Wenn ich enge Hosen trug sowieso und kommentierte das. Also trug ich weite Hosen, in denen möglichst wenig Hintern zu sehen war, mitdickrem Stoff, der mich schützen sollte. Ich lernte schnell, gerade das provozierte ihn und er kommentierte, „was das für ein Schlabberlook“ wäre und,dass man darin „gar nicht meinen Hintern sehen würde“. Mir war die erste Begegnung daher immer unangenehm, versuchte es zu ignorieren. Auch, wenn der „Schlabberlook“ mich nicht vor Kommentaren und „Klapsern“ schützte, schützte er mich immerhin etwas vor den Blicken. Aber natürlich verletzte es mich tief, jedes Mal daran erinnert zu werden, wie mein Vater mich sah. Und das in der jugendlichen Phase, in der ich als Heranwachsende so verletzlich und beeinflussbar war.

Anonymous

Zuhause – 16.03.2026

Als ich 13 war, trennten sich meine Eltern. Ab da an war ich auch immer viel bei meinem Vater. Er sprach mit mir viel über Sexualität, auf unangebrachte Weise. ZB sagte er mir,dass er sich von meiner Mutter getrennt habe,weil sie ihm keinen Sex „mehr geben wollte“. Er sagte auch, dass „hinter jedem erfolgreichen Mann eine Ehefrau stünde, die wisse was ihr Mann bräuchte, die ihm Sex geben würde, wenn er es bräuchte. So halte „frau“ einem Mann bei sich in der Beziehung“. Ich, damals noch total kindlich und unerfahren lernte, dass sich zukünftige Partner von mir abwenden würden, wenn mir mal nicht nach Sex zumute ist. Dieser Gedanke hat meine ersten Beziehungen stark geprägt.

Alice

Fremde Wohnung – 16.03.2026

Es war einer dieser Abende an denen man am Ende irgendwo landete nur um nicht nach Hause fahren zu müssen. Ich war in dieser fremden Wohnung mit einem Freund und einem Typen der zum Freundeskreis gehörte, den ich aber nicht gut kannte. Wir hockten in dem Zimmer und ich saß auf dem Bett. Ich weiß nicht mehr wie es dazu kam aber die beiden Jungs fingen an mich abzukitzeln, ich mochte diese Annäherung von Jungs noch nie aber diesmal war es anders, ich merkte das die Atmosphäre sich veränderte, das es sich in was gefährliches dreht, das die Jungs sich in was reingeschaukelt haben. Ich bin aufgesprungen und ins Badezimmern gestürmt. Ich hatte panische Angst und mein Herz klopfte wie wild. Ich überlegte wie ich flüchten konnte. Aber ich war im 1. Stock und konnte nicht einfach übers Fenster raus. Also ging ich ganz schnell in Zimmer, griff alle meine Sachen und ging so schnell wie möglich aus dieser Wohnung. Das war das letzte Mal das ich mit diesem „Freund“ Zeit verbracht habe. Wir wussten Beide das dort eine Grenze überschritten wurde und er hat sich nie wieder gemeldet.

Anonym

Potsdamer Innenstadt – 16.03.2026

Als ich 14 war stand ich an der Bushaltestelle, mitten am Tag, viele Menschen um mich herum, ein Mann kam auf mich zu, machte mir Komplimente und frage nach meiner Handynummer. Ich war ganz perplex und gab sie ihm. Er rief später an während ich in meinem Kinderzimmer war. Er redete davon wie hübsch ich wäre und fragte mich über meine sexuellen Erfahrungen aus. Er hätte viel Erfahrung mit Jungfrauen gemacht und bot mir an meine Unschuld an ihm zu verlieren. Zum Glück habe ich viel Fernsehen geguckt und wusste das es LoverBoys/Groomer gab. Ich habe es mir angehört, mich geärgert das ich meine Nummer gegeben habe, aufgelegt und die Nummer blockiert.

Anonymous

Arbeitsplatz – 16.03.2026

Ich bin Physiotherapeutin, selbst betroffene sexualisierter und patriarchaler Gewalt. Doch niemand hat mich während meiner Ausbildung darauf vorbereitet, was es bedeutet mit Opfern zusammen zu arbeiten. Weder im Unterricht noch in den etlichen Stunden Praktika. Ich weiß bis heute nicht ob mein Umgang okay war, ich weiß nur das ich mir von sooo vielen Frauen, aus jeglicher Altersklasse, Erfahrungsberichte angehört habe. Trauma die Jahrzehnte mit sich getragen wurden. Ich war da, ich habe geglaubt, mir wurde vertraut.

Anonymous

Bei „Freunden“ – 16.03.2026

Ich war 18 oder 19 und mit einem befreundeten Paar feiern, wie schon oft. Wir haben viel getrunken und sind danach zu den Beiden, weil ich noch bei meinen Eltern gewohnt hatte und nicht so betrunken heim kommen wollte. Auch das war nichts neues, nur diesmal war ich deutlich betrunkener als sonst… Ich bin auf der Couch immer wieder eingenickt und die Erinnerungen sind verschwommen. Irgendwann wurde ich wach weil ich kaum noch Luft bekam. Ich lag plötzlich im Bett der Beiden, er auf mir (deshalb bekam ich keine Luft, weil wahnsinnig großer und schwerer Typ) und IN mir. Ich war zu betrunken, konnte mich nicht wehren und habe keinen Ton heraus gebracht. In Panik habe ich mich im Zimmer umgesehen, ob ich etwas finden könnte dass mir hilft. Stattdessen habe ich seine Freundin neben uns liegend im Bett entdeckt, die komplett weg getreten war. Ich weiß nicht wie viel sie noch mit bekommen hat.. Danach hat er mich wieder auf die Couch gelegt und so getan als wäre nie etwas gewesen. Auch sie hat nie mehr mit mir geredet. Sobald ich mich wieder rühren und laufen konnte bin ich nachhause gegangen. Ich habe über 10 Jahre gedacht, dass ich selbst schuld war, zu betrunken und überhaupt hätte ich ja nein sagen können.. Ich habe aus diesem Grund nie mit jemandem darüber geredet und begreife erst die letzten Jahre was mir da passiert ist!!

B.

Duisburg/ in meiner Wohnung – 16.03.2026

Ich hatte mich gerade von meinem Exfreund getrennt, als er mich ein paar Tage später anrief und mich bat, vorbeizukommen. Er wolle mir noch etwas geben und den Rest seiner Sachen abholen. Er kam in meine Wohnung und wollte mir ein großes Kuscheltier schenken (eine Schildkröte, meine Lieblingstiere) und dann sagte er, ihm hi ge es so schlecht ohne mich und überhaupt spiele sein Körper komplett verrückt und er habe Angst, er hätte Krebs (er war Hypochonder). An seinem Sack. Ich solle bitte mal nachschauen und mein Urteil abgeben, denn er hätte da eine Art Hautirritation. Ich lehnte das natürlich ab und bat ihn zu gehen. Er wurde immer zudringlicher und bestimmter, er zog dann seine Hose nach unten und flehte mich an, mir seine Hoden anzuschauen, ich solle mich nicht so anstellen, schließlich kenne ich sie ja gut. Ich rief einen guten Freund an und bat ihn, schnell vorbeizukommen, da mein Ex nicht gehen wollte (er kannte ihn, war mit ihm zu der Zeit auch gut befreundet). Daraufhin nahm er mir mein Handy ab und wurde immer ungehaltener und lauter. Ich rief mehrfach laut, er solle gehen. Dann klingelte meine Nachbarin von nebenan, weil sie das Stimmengewirr seltsam fand und nachfragen wollte, ob alles in Ordnung sei. Er ließ mich nicht zur Tür, ich riss mich los, öffnete die Türe, in dem Moment kam auch mein Kumpel vorbei und schmiss ihn ohne große Umschweife und Diskussion raus und sagte, er solle sich sofort verpissen und erstmal klarkommen. Ich war total erleichtert.

Sun

Leipzig – 16.03.2026

Ein Mann, mit dem ich mich auf einen Tanzkurs vorbereiten wollte, hat mich zu sich nach Hause zum Üben eingeladen, mir stattdessen aber Essen gekocht, Wein eingeschenkt, mich ständig angefasst &wollte mich küssen. Ich kannte ihn kaum. Ich hab gesagt, er soll das lassen und ich möchte das nicht. Beim Tanzen hat er einen Ständer gekriegt und meinte, dass wir viel besser tanzen könnten, wenn wir Sex hätten. Ich verneinte mehrmals und habe auch erwähnt, dass ich schon sexuelle Übergriffe erlebt habe und er mein Nein bitte einfach respektieren soll. Stattdessen hielt er gewaltvoll meine beiden Hände fest und führte sie zu seinem Intimbereich. Ich wehrte mich mehrfach. Er sagte nur: „Wird dir nicht langweilig vom vielen Nein sagen?“. Den Rest möchte ich nicht erzählen. Ich habe keine Anzeige gemacht, da ich Angst vor ihm habe, weil er ein Psychopath ist, vor dem mich die Polizei niemals schützen könnte. Ich habe schon Anzeigen gegen andere Täter gemacht, da ich schon sehr viele sexuelle Übergriffe erlebt habe. Entweder haben sie eine Geldstrafe oder gar keine Strafe bekommen, einmal wurde sogar gegen mich wegen dem Vorwurf der falschen Verdächtigung ermittelt. Das erste Mal sexuell missbraucht wurde ich mit 8. Es ist einfach schrecklich, dass es so viele respektlose und skrupellose Männer gibt, die sich um jeden Preis nehmen, was ihnen nicht zusteht. Ich wünsche mir, dass der Täterschutz in Deutschland endlich aufhört u. wir uns den Betroffenen zuwenden. Eine Politik FÜR die Opfer.

Franziska

Eine deutsche Universität – 16.03.2026

Mein ehemaliger Chef „scherzte“ immer rum, dass er den Hiwi-Laptop, den er kurzfristig selbst in Benutzung hatte, nicht zurück geben könne, weil er noch die Kinderpornos darauf löschen müsste. Aufgrund eines schlechten Bauchgefühls sichtete ich also den Verlauf des Laptops. Es zeigte sich im Internet Verlauf, dass er abwechselnd Frauenverachtende pornos geguckt hatte und nach mir und meinen Kolleginnen bei Instagram gesucht hatte. Ich zog den gesamten Chat auf einen Stick und reichte Bescherde bei der Uni ein. Dort sagte man mir, dass man damit nichts machen könne, weil sie Grenzen zwischen privat und arbeit in der Wissenschaft oft sehr schwammig seien.

P.

Ballermann, Mallorca – 16.03.2026

Ich war 17 und wollte mit meinen Freundinnen auf Mallorca unser Abi feiern. Im Bierkönig lernte ich einen Typen kennen. Er war 21. Es war noch früh, der Abend hatte gerade erst begonnen und ich wollte höchstens ein bisschen mit ihm knutschen, aber eigentlich noch nicht jetzt. Er meinte, entweder ich komme mit auf sein Hotelzimmer oder er zieht jetzt weiter. Ich ging mit. Auf seinem Zimmer tranken wir zusammen Alkohol. Wir hatten Sex. Ich drehte mich dabei irgendwann zu ihm um und sah, dass er mich mit seiner Handykamera filmte. Ich meinte, ich will sofort aufhören. Er hörte nicht auf. Plötzlich hatte ich Angst, zu sterben. Ich dachte, er hätte mir bestimmt vorhin KO-Tropfen untergejubelt. Ich konnte mich nicht wehren. Als es vorbei war, habe ich es immerhin geschafft, ihn dazu zu bringen, die vielen, vielen Videos, die er von mir gemacht hatte, zu löschen. Am Ende bestand er darauf, mich zurück zum Bierkönig zu bringen. Den ganzen Weg lang hat er mich immer wieder geküsst und gewürgt. Ich habe mitgemacht, weil ich nur schnell in Sicherheit kommen wollte. Bestimmt würden bald die KO-Tropfen wirken. Ich hatte solche Angst.

Nina

Rotterdam, Wohnung – 16.03.2026

Mir ging es den Abend nicht gut, ich ging mit meinen Arbeitskollegen trinken. Einen der Kollegen fand ich ganz nett, er bildete mich mit aus. Er stellte mir einen Shot nach dem anderen vor die Nase und setze mich unter Druck mit zu trinken. Ich küsste ihn freiwillig in der Bar, ich mochte und vertraute ihm und der Alkohol zeigte Wirkung… Am Ende des Abends fuhren wir alle in das Gästeapartment, wo alle 4 noch übrigen Arbeitskollegen schlafen sollten und morgends wieder zur Arbeit gehen. Dort vergewaltigte er mich, die anderen waren im anderen Zimmer. Er sagte ich hätte ja nicht mit ihm kuscheln wollen müssen wenn ich es nicht wollte… Ich habe nie darüber gesprochen, erst 10 Jahre später als mir mental plötzlich alles viel zu viel wurde im Leben.

I.

cafe – 16.03.2026

Meine beste Freundin und Ich waren ca. 20 und wollten uns im Cafe Extrablatt treffen und einfach gemütlich was trinken und danach shoppen. Als wir uns draußen hingesetzt haben ist mir aufgefallen das sich 2 Männer unterhalten, der eine ging dann weg und der andere setzte sich auch nach draußen und beobachtete uns die ganze Zeit. Irgendwann haben wir uns daher nach drinnen gesetzt aber er ging nicht. Als wir bezahlten und gingen, kam er uns hinterher und lief die ganze Zeit hinter uns. Wir sind mit Absicht an irgendeinen Plakat stehen geblieben damit er vorbei geht.. Er quatschte uns an.. Haben deutlich gemacht er soll verschwinden.. irgendwann zum Glück weg. Haben noch gesehen das er sich mehrmals umdrehte und schaute wo wir stehen. Beschäftigt mich bis heute (bin 37) und frage mich was diese ekelhaften Typen vor hatten.

Natascha

Videothek – 16.03.2026

Als Kind nahm mich mein Vater einmal mit in eine Videothek. Für mich war das damals einfach ein normaler Ausflug mit ihm. Irgendwann ging er jedoch in einen abgetrennten Bereich des Ladens, in die Pornoabteilung, und ich musste mitkommen. Ich erinnere mich noch daran, wie unwohl ich mich dort fühlte. Ich war zu jung, um wirklich zu verstehen, was ich dort sah, aber ich spürte, dass ich eigentlich nicht an diesem Ort sein sollte. Während er sich dort ganz selbstverständlich umsah, stand ich daneben und wusste nicht, wohin ich schauen sollte. Ich fühlte mich fehl am Platz und irgendwie beschämt, obwohl ich gar nicht genau sagen konnte, warum. Als Kind konnte ich diese Situation nicht einordnen, aber das Gefühl, dass etwas daran nicht richtig war, ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben. Wenn ich heute daran zurückdenke, wird mir bewusst, wie sehr mir damals Schutz und Orientierung gefehlt haben. Als Kind hätte ich jemanden gebraucht, der darauf achtet, was für mich angemessen ist und was nicht. Stattdessen wurde ich in eine Situation gebracht, die mich überfordert und verunsichert hat. Dieses Gefühl, nicht geschützt worden zu sein, begleitet mich bis heute.

Anonym

Zu Hause in meinem Kinderzimmer – 15.03.2026

Ich war 11 Jahre alt. Meine Eltern feierten mit Freunden eine Party im Keller unseres Hauses. Mitten in der Nacht wurde ich davon wach, dass mir jemand das Nachthemd hochgeschoben hat. Ein Freund meiner Eltern begann, meinen Körper zu streicheln, auch im Intimbereich. Ich tat so als würde ich schlafen und hatte Angst. Nach einiger Zeit beschäftigte er sich nur noch mit meiner Hand, die er sich zurechtlegte. Ich war kurz froh, dass er von meinem Körper abließ bis ich den Reißverschluss seiner Hose hörte. Ich tat dann so als würde ich wach werden und er ging zum Glück. Jahrelang habe ich nichts gesagt, da ich die noch frische Beziehung zwischen ihm und seiner Partnerin nicht gefährden wollte. Später habe ich viele Jahre ein schlechtes Gewissen gehabt, da seine Partnerin eine Tochter hatte, die etwas jünger war als ich. Ich dachte lange, dass ich schuld wäre falls sie von ihm belästigt worden ist.

K

Zuhause – 15.03.2026

Als mir klar war, dass ich mich von meinem ExMann trennen muss, sackte er meine Schlüssel ein. Schlüssel für Auto und Haus. Ich bekomme sie erst wieder, wenn ich wieder in der Spur laufe, war seine Aussage.

Rebekka

Im Zug – 15.03.2026

Ein Mann sass mr gegenüber und weckte mich indem er seine Hand auf meine legte. Er sagte er wollte nicht das ich meine Station verpasse und fragte auch gleich wo ich aussteigen muss. Ich war so müde und habe einfach geantwortet. Er stieg dann mit mir aus und fragte was ich noch so machen würde. Wir waren kurz vor meiner Wohnung und dann fragte er ob ich nicht noch etwas spass haben möchte mit ihm. Eine Frau wie ich hätte das verdient. Ich sagte nein, ich stehe ned ich auf Männer und er sagte oh das sieht man dir nicht an. Ich bin ins treppenhaus und schnell in meine wohnung.ich habe die türabgeschlossen und angefangen zu weinen.

S.

Arbeitsplatz – 15.03.2026

Immer wieder kam es schon vor, dass ich eklige Erfahrungen mit Kollegen oder Vorgesetzten erlebt habe. Als ich noch in der Ausbildung war, hatte ich mal einen Abteilungsleiter, der ständig irgendwas Unagebrachtes gesagt hat. Sexistische oder „dreckige“ Witze z.B. In der Abschlussbewertung hat er mir negativ angerechnet, dass ich ja nie darüber lachen würde und auch sonst wenig lächeln würde und ich unterkühlt sei hahaha. Es kamen auch unerwünschte Infos, dass er sterilisiert sei und einmal war sein Hosenstall offen und er sagte zu mir: „Warum haben Sie mir denn nicht gesagt, dass mein Hosenladen auf ist?!“ Ich hatte darauf nicht geachtet btw. Der Typ stand übrigens kurz vor der Rente. Später hatte ich mal einen ebenfalls sehr viel älteren Kollegen, der zur Begrüßung immer allen Küsschen links, Küsschen rechts verpasst hat. Ungefragt natürlich. Und Hand auf Knie war selbstverständlich auch dabei. Bis vor ein paar Jahren hatte ich einen Chef, der halt einfach knallhart zugegeben hat, dass er einer Frau keine Erste Hilfe leisten würde. Heute sitze ich mit drei Männern im Büro und alle sind wirklich toll!

A.

Krankenhaus – 15.03.2026

Ich war 19 Jahre alt und musste wegen einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Als der Anästhesist beim Narkose-Vorgespräch meine Daten abfragte, hat mein Vorname bei ihm irgendwelche Assoziationen ausgelöst, so dass er mir minutenlang von seinem letzten Besuch im Rotlichtviertel Amsterdam und vom Erotikmuseum erzählte. Kein Wort zur Narkose. Bei der OP erinnere ich mich noch daran, dass mir dieses Krankenhaus-Hemd ausgezogen wurde, ich lag komplett nackt auf dem OP-Tisch und mehrere Männer haben sich über mich gebeugt, dann setzte die Narkose ein. Es war ein sehr beängstigender Moment und ich frage mich, warum nicht mein Oberkörper zugedeckt bleiben konnte, da ich schließlich am unteren Bauch operiert wurde.

anonym

zuhause – 15.03.2026

Meine Eltern hatten Freunde (ein Ehepaar) und deren Töchter nach Hause eingeladen. Ich war ungefähr 18 Jahre alt. Mit den drei Töchtern bin ich quasi aufgewachsen. An dem Abend saßen wir draußen auf der Terrasse alle zusammen an einem Tisch. Irgendwann fing der Vater der Familie an, mich unter dem Tisch zu füßeln und mir (schon recht angetrunken) laszive Blicke zuzuwerfen. Zu der Zeit war Quizduell gerade super beliebt. Ich war mit dem Vater und den Töchtern hierüber quasi „vernetzt“. Am Ende des Abends schrieb er mir noch Nachrichten auf mein Handy (fragte wie es mir geht usw.) und nannte als Vorwand die Verbindung über Quizduell. Ich empfand alles als sehr unangenehm, da ich diesen Mann schon seit früher Kindheit kannte. Als ich meinem Vater davon erzählte, zeigte er quasi keine Reaktion. Ich habe daraufhin bis heute den Kontakt zu diesem Mann vermieden.

Ma.

Hannover, zu Hause – 15.03.2026

Ich bin mit 17 hierher gezogen, in meine erste eigene Wohnung, mit dem Plan eine Ausbildung zu machen. Ich kannte ein paar Leute, aber ich war allein in dieser großen Stadt. Auf der Arbeit lernte ich meinen Ex-Partner kennen. Er war hilfsbereit und freundlich. Was ich nicht wusste: Er hat mich benutzt, angelogen und von Anfang an manipuliert. Wegen seiner Machereien verlor ich meinen Ausbildungsplatz und meine Wohnung. Wir zogen zusammen. Es folgten Jahre voller Lügen, Manipulation, körperlicher Gewalt, emotionalem Missbrauch und sexuellen Übergriffen. Er machte mich finanziell abhängig und isolierte mich von Familie und Freunden. Ich versuchte zu fliehen. Er fand mich immer wieder, stand vor jeder neuen Tür. Überall blaue Flecken, blaue Augen. Ich wurde geschlagen, gewürgt, gegen den Kopf getreten. Unser Umfeld sah es, niemand griff ein. Ich suchte Hilfe: Schutzorganisationen, juristische Beratung, Polizei. Fünfmal. Alles wurde eingestellt. Aus dieser Beziehung entstand meine Tochter, aus Sex, von dem ich nichts weiß. Heute stehen wir vor Gericht. Er will das Sorgerecht. Und ich muss erklären, warum ich sage, dass er gefährlich ist. Das Versagen dieses Systems habe ich nie deutlicher gespürt.

anonym

zuhause – 15.03.2026

Mein Mann kontrollierte mich dauerhaft finanziell. Er kontrollierte online die Ausgaben und Einnahmen der Konten. Ich bekam jahrelang gar kein Geld (trotz Teilzeitjobs und alleiniger Care-Arbeit) und später nur ein kleines Taschengeld. Über meinen eigenen Lohn durfte ich nicht selbst verfügen. Wenn ich einkaufen war und Pfand wegbrachte, musste ich ihm anschließend die Pfandbons zeigen und den Pfandbetrag auszahlen. Er kontrollierte meinen Körper. Hierzu zwang er mich regelmäßig, mich vor ihm auf die Waage zu stellen und trug das Gewicht dann anschließend in eine Exceltabelle ein. Er fand, ich wiege zu viel und wollte, dass ich abnehme. Er würdigte mich regelmäßig verbal herab. Es fielen Sätze wie „du bist doch eh viel zu blöd“, „ohne mich würdest du doch gar nicht klarkommen“ oder „wie kann man, wenn man so aussieht, so viel essen“, „mach doch, was du willst du blöde F*“). Als ich zum ihm sagte, du behandelst mich wie Dreck, antwortete er, du bist ja auch Dreck. Er würdigte mich körperlich herab, indem er mich zum Sex zwang. Er sagte, ich habe ja meine ehelichen Pflichten zu erfüllen. Er drohte mir mehrfach, mich umzubringen.

A.

Draußen – 15.03.2026

Ich war Anfang 20. Es war ein warmer Sonntagnachmittag, daher lief ich nach einer Verabredung den Weg von einer halben Stunde nach Hause, statt mit dem Bus zu fahren. Nach einer Weile merkte ich, dass die ganze Zeit ein Mann hinter mir lief. Der Abstand wurde immer geringer und wenn ich mich umdrehte, fixierte er mich, so wurde mir klar, dass er mich verfolgte. Dann lief er eine Weile neben mir her, sprach mich aber nicht an. Ich hatte Angst. Er sagte mir aus dem Nichts: „Ich liebe dich!“ Ich weiß nicht mehr genau, was ich antwortete, „Du Arsch“ glaube ich. Ich lief schneller, er nahm die Verfolgung auf. Ich versuchte weinend meinen Mitbewohner anzurufen, aber er war nicht zu erreichen. Auf der Straße waren keine anderen Menschen und wir waren in einem ruhigen Wohngebiet. Nach Hause wollte ich nicht, damit er nicht sehen konnte, wo ich wohnte. Als ich auf einen kleinen Friedhof lief (ich dachte, sonntags könnten da Leute unterwegs sein), verfolgte er mich nicht weiter und war weg.

D.

WhatsApp Business – 15.03.2026

Ein Fremder hat mir auf meinen WhatsApp Business Kanal eine widerliche Nachricht geschickt, in der er sich geräuschvoll einen runterholt und dabei obzön mit mir spricht. Ich bin damit sofort zur Polizei, um Anzeige wegen sexueller Belästigung zu machen. Es gibt dafür aber keinen Tatbestand, so dass ich ihn nur wegen Beleidigung anzeigen konnte. Wenige Wochen später erhielt ich einen Brief von einer Richterin, dass es sich nicht um Beleidigung handle und der Fall deswegen geschlossen werde. Außerdem sei der Beschuldigte nicht angetroffen worden. Wenigstens stand in dem Schreiben Name und Adresse des Täters, so dass meine Angst, alleine rauszugehen etwas weniger wurde, da er weit weg wohnt. Wochenlang hatte ich Angst, vor die Tür zu gehen, weil es ja auch ein Nachbar hätte sein können. Ich fühle mich als Frau komplett verarscht und ungesehen. Mein Mann meinte nur zu mir: Vielleicht solltest Du doch lieber nicht so sichtbar sein. Das hat mir den Rest gegeben, weil es Täter-Opfer-Umkehr ist.

A.

Bibliothek und Innenstadt – 15.03.2026

Ich war 19 und wurde in der Bibliothek von einem Mann in meinem Alter angesprochen. Wir unterhielten uns gut und ich fand ihn sympathisch. Er fragte mich, ob wir uns wiedersehen könnten und schlug ein erneutes Treffen in der Bibliothek vor (es war noch zur Anfangszeit der Handys, er hatte keines, daher konnten wir keine Nummern austauschen). Ich stimmte zu und fand auch die Idee gut, sich an einem öffentlichen Ort zu treffen. Das weitere Treffen war anfangs auch wieder sehr nett, schlug dann aber vom einen Moment zum nächsten um. Zuerst legte er mir mehrere Geschenke auf den Tisch. Ich wollte diese Geschenke nicht annehmen und er fing an, mich immer mehr zu bedrängen und wurde im Tonfall aggressiver. Ich suchte schnell meine Sachen zusammen und wollte schnell alleine nach Hause. Er verfolgte mich, so dass ich mich nicht nach Hause traute, weil er sonst meinen Wohnort mitbekommen hätte. Nachdem ich eine Weile im Foyer eines Kinos saß, war er weg.

M.

Arbeitstelle – 15.03.2026

Nach ein paar Tagen Urlaub komme ich wieder in den Betrieb. Der Kollege der mich hin und wieder subtil anbaggert und öfter in meiner Nähe ist als mir lieb ist kommentiert: „Du siehst gut aus- hast du abgenommen?“

M.

S-Bahn – 15.03.2026

Ich sitze in der Bahn. Sie ist ziemlich voll. Ich bin mega fertig, da ich vorher ein stark belastendes Erlebniss mit meiner kranken Mutter erfahren und regeln musste. Eigentlich ist mir zum Heulen. Mein Hund ist mit mir. Bei der nächsten Station steigt ein Typ ein , den ich vom Sehen her kenne (er kaufte öfter in dem Laden ein, in dem ich arbeitete, wohnt in meiner Gegend). Im Laden war er dafür bekannt mit jeder zu flirten um sie ins Bett zu kriegen. Ich habe kein Interesse. Er sieht mich und setzt sich mir gegenüber. Mit einem kurzen Blick registriere ich ihn , habe aber absolut kein Bock ihn zu grüßen oder sonst was. Er starrt mich an. Das spüre und sehe ich aus dem Augenwinkel. Ich gehe diesen Blicken aus dem Weg, beschäftige mich mit meinem Hund. Merke wie er mich die ganze Fahrt über anstarrt. Umsetzten ist keine Option, da die Bahn überfüllt ist. Aussteigen ist auch keine Option, da ich dringend nach Hause muss, weil ich mega krass fertig bin und jeder Umweg zuviel ist. Also bleibe ich sitzen. Weiche den Blicken, die immer agressiver werden, aus. Irgendwann drehe ich mich demonstrativ zur Seite. Er glotzt weiter. Wir steigen an der gleichen Haltestelle aus. Er geht ein bißchen vorraus, aber hat mich im Blick. Ich biege in eine Seitenstraße ab- mein normaler Nachhauseweg. Er bemerkt das, dreht um und geht in meine Richtung zurück. Habe Sorge das er mir bis nach Hause folgt. Drehe mich nochmal um und sehe ihn an der Ecke stehen wie er mir hinterher guckt.

Sophia

Hannover, Arbeitsplatz – 15.03.2026

Ich habe mit 18 ein Praktikum in einer Eventagentur gemacht. Ich hatte die üblichen Zuarbeits-Aufgaben wie Ablagen machen, Mails checken usw und natürlich auch Kaffee kochen und verteilen…ein Mitarbeiter, der Mitte 30 war, sagte immer, wenn ich ihm Kaffee brachte „Zucker brauch ich nicht, halt einfach deinen Finger rein, das ist süß genug!“ Ich konnte nie wirklich darauf reagieren und lächelte es einfach weg…

Anonymous

nach Disco – 15.03.2026

Ich war jung. Nach einem Discobesuch mit meiner Freundin luden uns zwei Typen mit je einem Auto ein, noch einen anderen Ort zu besuchen. Der Typ erzählte mir, dass er Polizist sei und gutgläubig wie ich damals noch war, glaubte ich ihm. Kaum sass ich im Auto, begann er Sex zu fordern. Ich wollte aus dem Auto flüchten, doch er hatte die Türen verschlossen. Mittels reden wollte ich ihn von seiner widerlichen Forderung abbringen, hatte aber keine Chance. Ich brachte dieses männliche Monster dann wenigstens soweit, dass ich ihn „nur“ manuell befriedigen musste, um mich aus diesem „Gefängnis“ erlösen zu können. Aus Scham erstattete ich damals keine Anzeige.

Anonym

Zahnarzt – 15.03.2026

Ich habe einen Zahnarzttermin. Während der Behandlung streift der Arzt öfter mit seinem Unterarm leicht über meinen Brustkorb. Zuerst denke ich mir nichts dabei, empfinde diesen Körperkontakt jedoch als unangenehm. Nach der Behandlung gehen wir gemeinsam zur Rezeption. Ich gehe voran,er ist hinter mir. Er überholt mich und ich spüre plötzlich seine Hand auf meinem Po. Kurz nur. Aber lange genug um zu merken das es kein Versehen ist. Behandlungskosten bezahlt und nie wieder zu diesem Arzt.Fuck you!

Natascha

Auf dem Weg nach Hause – 15.03.2026

Mit sechzehn war ich auf einem Volksfest und wollte später allein nach Hause laufen. Ich hatte etwas getrunken, so wie viele Jugendliche in diesem Alter es tun. Auf dem Weg hielten mich vier Jungs fest. Ich sagte immer wieder, dass ich nach Hause muss und sie mich loslassen sollen, aber sie lachten nur und nahmen mein Nein nicht ernst. Sie hielten mich fest, als wäre es für sie ein Spiel, während ich immer mehr Angst bekam und nur weg wollte. Erst als Passanten auf die Situation aufmerksam wurden und eingriffen, ließen sie mich schließlich los. Obwohl ich heute weiß, dass das, was passiert ist, nicht meine Schuld war, merke ich, dass ein Teil von mir sich noch immer fragt, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich nicht angetrunken gewesen wäre. Diese Gedanken kommen manchmal automatisch, auch wenn ich weiß, dass sie unfair sind. Ich war ein Kind, das seine Jugend gelebt hat, ich habe existiert, Spaß gehabt und einen Abend mit Freunden verbracht. Das rechtfertigt nicht, dass jemand mein Nein ignoriert oder mich festhält. Trotzdem hat sich dieses Erlebnis tief eingeprägt. Es hat mir gezeigt, wie schnell sich eine Situation verändern kann und wie wenig ein ausgesprochenes Nein manchmal respektiert wird. Bis heute begleitet mich die Erinnerung daran und der lange Prozess zu verstehen, dass die Verantwortung nicht bei mir lag.

Natascha

Zu Hause – 15.03.2026

Während einer Beziehung, die Jahre dauerte, habe ich immer wieder erlebt, dass meine Grenzen beim Thema Sex nicht respektiert wurden. Wenn ich sagte, dass ich nicht möchte oder mich nicht danach fühle, wurde daraus oft ein Streit. Mir wurde vorgeworfen, ich würde ihn nicht lieben oder ihn nicht mehr attraktiv finden. Manchmal hieß es auch, andere Frauen würden ihren Partnern so etwas nicht verwehren. Diese Aussagen haben Schuldgefühle in mir ausgelöst und mich immer wieder dazu gebracht, nachzugeben, obwohl ich es eigentlich nicht wollte. Über die Jahre wurde dieser Druck für mich zu etwas, das fast normal wirkte. Ich begann zu zweifeln, ob meine Gefühle überhaupt berechtigt sind oder ob ich mich einfach „anstellen“ würde. Oft hatte ich das Gefühl, verantwortlich für seine Stimmung zu sein und dass es meine Aufgabe wäre, ihn nicht zu enttäuschen. Dabei blieb immer weniger Raum dafür, was ich selbst wollte oder brauchte. Ein Erlebnis ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Einmal begann er sogar mit sexuellen Handlungen, während ich schlief. Als ich aufwachte, war ich verwirrt und überrumpelt. Stattdessen wurde es so dargestellt, als wäre daran nichts Ungewöhnliches. Dieses Gefühl, dass meine Grenzen nicht zählen und dass über meinen Körper einfach entschieden wird, hat mich tief verunsichert.

anonym

auf dem Nachhauseweg, Nachts – 15.03.2026

Es ist eine Sommerabend. Ich wohne in einer Stadt und gehe noch mal eben zur Tanke um mir eine kalte Limo zu holen. Ich bin 19 Jahre. Auf dem Rückweg bemerke ich im Augenwinkel das ein Auto langsam neben mir her fährt. Ein mittelater Typ im Oldie-Cabrio mit offenem Verdeck. Er fährt langsam neben mir her. Mir wird mulmig. Er ruft mir zu ob ich nicht mal `ne Runde mit ihm um den Block fahren möchte. Ich verneine , gehe weiter und versuche ihn zu ignorieren. Er verfolgt mich weiter im Schritttempo, ich bräuchte keine Angst haben. Genau das Gegenteil ist bei mir der Fall. Es sind kaum Leute unterwegs und wenn, dann gucken alle weg/reagieren nicht. Ich habe Angst, innere Panik macht sich breit. Der Typ ist mir nicht geheuer. Er versucht es noch ein paar Mal. Eine gefühlte Ewigkeit fährt er mir noch hinterher und lässt dann ab.

E.

Düsseldorf – 15.03.2026

Ich war im Studium als studentische Hilfskraft bei einem älteren Prof angestellt. Ich hatte sehr gute Klausuren und leitete auch das Tutorium zu seiner Vorlesung. Er war schon in den Mails an mich immer zu persönlich und hat mir oft körperliche „Komplimente“ gemacht, was ich unangenehm und unpassend fand, aber nichts sagte, weil ich mich nicht getraut habe. Eines Tages rief er mich an und sagte mir, ich solle ihn übers Wochenende besuchen und auch dort übernachten. Ich lehnte ab, da war meine Grenze erreicht. Er kündigte daraufhin meinen Vertrag, schrieb mir eine Mail, in der er mich beleidigte und versprach, er werde meinen zukünftigen akademischen Weg unmöglich machen und markierte meine besuchten Veranstaltungen und das komplette Modul mit 5,0, also nicht bestanden. Ich hatte solche Angst vor ihm, dass ich zwei Semester nicht mehr an die Uni gekommen bin. Fun fact: er war zusätzlich auch als Coach tätig.

Anonym

Zu Hause – 14.03.2026

Als ich das erste Mal Sex mit meinem mittlerweile Exfreund hatte, war es für mich vollkommen selbstverständlich dass wir ein Kondom benutzen würden,nicht nur zur Verhütung, auch zum Schutz vor Krankheiten. Wir kannten uns ja noch nicht so gut. Als es dann soweit war, holte ich die Kondome aus einem anderen Zimmer. Wir waren schon nackt und er auf mir. Ich konnte es nicht glauben, wie schnell alles ging und wir ungeschützten Sex hatten. Ich sagte mindestens fünfmal deutlich „nein“ und er sagte mit großen Augen über mir „es ist egal, 100% sicher“ ….ich dachte noch „wie dumm und ungebildet kann jemand sein“. Er hörte nicht auf und ich war wie erstart. Ich musste die Pille danach nehmen. Ich habe mir wochenlang, eigentlich Monate, eingeredet, dass es ja nicht so schlimm war und er es nicht so böse gemeint hatte. Jetzt im Nachhinein ist es mir natürlich klar und ich weiß auch, dass ich keine Schuld daran habe. Umso mehr ärgert es mich, dass ich mich so lange dafür schämte und dachte, dass ich einfach zu dumm und naiv war.

D.

Auf den Weg nachhause – 14.03.2026

Ich war 14 Jahre alt und Abends auf den Weg nachhause. Ein junger Mann sprach mich an, wie hübsch ich doch sei und versuchte mich in ein Gespräch zu verwickeln. Er fragte ob ich mit ihm schlafen würde, er würde auch verhüten! Wir waren auf der Höhe von einem Kondomautomaten. Er sagte mir er würde auch direkt hier eines holen und er wohnt auch gar nicht weit weg. Ich verneinte es öfter und sagte ihm er solle mich in ruhe lassen. Er versuchte mich zu überreden. Irgendwann lief ich einfach los!

Denise

Camping Urlaub – 14.03.2026

Ich war 15 meine Freundinnen vom Campingplatz und ich waren beim Eismann an der Seebrücke. Drei Jungen kamen an uns vorbei, meine Freundinnen fanden die super süss und ich habe die Jungs für sie angesprochen. Sie waren 16, 17 und 19 Jahre alt. Ich hatte einen Freund und kein Interesse! Wir verabredeten uns alle für diesen Abendn, wir sind in die Ferienwohnung gegangen von denen, da sie was trinken wollten. Ich habe nur Fanta getrunken, kurze Zeit später saß ich aufn Balkon und mir war extrem heiß und schwindelig. Das nächste Bild was ich sehe war meine Freundin und ich in BH aufm Bett und er über uns. Meine Freundin ging plötzlich, ich wollte weg aber er hielt mich fest! Es war ihm egal, er hatte Sex mit mir und hat mich danach zur Seebrücke gebracht. Ein Bekannter von mir war da er war 17j. Alt, er hat die Lage gecheckt und mich zwischen zwei Strandkörbe mitgenommen und wollte, dass ich seinen Penis in den Mund nehme! Ich wollte nicht und er hat versucht mich zu überreden. Ich bin weggelaufen! Die Jungs/Männer haben sich am Strand geprügelt. Am nächsten Tag hab ich geweint vor Schmerzen. Meiner Mutter hab ichs erzählt, sie sagte ich solle es nicht meinem Vater erzählen!

Anonymous

Haus seiner Eltern – 14.03.2026

Tw: Schwangerschaftsabbruch & sexualisierte Gewalt Ich war 13 als mein Partner mich (mal wieder) überredet hat mit ihm zu schlafen. Wir waren seit zwei Jahren zusammen und etwa genauso lange sexuell aktiv. Er war 4 Jahre älter als ich. Er hat ohne auch nur mit der Wimper zu Zucken sein Kondom entfernt, ohne das ich etwas dagegen hätte tuen können kam er. Bei sieben grad bin ich 12 km zur Apotheke gefahren, dort habe ich weder die Pille danach noch irgendeinen Rat erhalten. Den positiven Test habe ich auf der Schultoilette gemacht. Nach dem Abbruch konnten er oder seine Eltern mich nicht einmal abholen. Ich bin alleine mit den Fahrrad “nach Hause” gefahren. Es war nicht die erste und blieb nicht die letzte übergriffige Erfahrung aber sicher diejenigen welche mir am meisten das Gefühl gab keine Chance zu haben.

Marion

Jugendfest am Campingplatz, irgendwo in Rheinland Pfalz – 14.03.2026

Ich bin ca. 15 Jahre und spiele Bass in einer Band. Es ist Sommer, ich bin aufgeregt und freue mich mit meiner Band Live-Mucke zu machen. Wir proben seit längerem in einem alten Cafe, welches als Atelier und Proberaum genutzt wird. Der Besitzer des Atelierraums ist öfter in Jugendprojekte involviert und kümmert sich wirklich cool um den Raum und fördert uns im Musik machen. Das Konzert verläuft gut, wir haben Spaß und können uns ausprobieren. Nach dem Konzert sprechen wir noch mit dem Atelierbesitzer der Mitorganisator war, über unseren Auftritt. Ein Satz ist mir bis heute in Erinnerung: “ Ja, das war ein gutes Konzert, ihr habt gut gespielt. Hier und da könnt ihr noch was verbessern. Und zu mir, vor allen sagte er dann :M., du siehst gut aus, musst aber was abnehmen.“

Marion

Nahe Bonn, Obst- und Gemüsestand – 14.03.2026

Ich, damals so um die 32 Jahre arbeite aushilfsmäßig an einem Obst- und Gemüsestand. Seit 2-3 Monaten bin ich auf dieser Stelle und kenne schon die meiste Stammkundschaft. Viele ältere Leute aus dem Dorf kommen hier vorbei, oder Durchfahrende die mal eben noch frische Sachen einkaufen. Es ist Wochenende und ich arbeite mit einer älteren Kollegin (um die 60 Jahre) , die dort schon über 10 Jahre arbeitet, zusammen. Am Wochenende ist immer viel los dort. Ein ältere Mann, könnte mein Opi sein, will gerne bei mir einkaufen. Das ist mir irgendwie schon unangenehm. Aber gut. Er macht mir ein „Kompliment“ sagt meine Wangen wären immer so schön rot. Ich frage ihn was es heute sein darf. Er mustert mich von oben bis unten und sagt : “ Wenn ich mir sieh so anschaue, fällt mir so einiges ein….“ . Ich bin total perplex. Wie vor den Kopf gehauen.Sprachlos und angeekelt. Bevor ich etwas sagen kann springt meine ältere Kollegin ein und fragt den alten Mann in forderndem Ton was ihm denn da so einfalle. Er bezahlt schnell sein Gemüse und geht. Ich feiere diese Frau heute noch für ihre geistesgegenwärtige Gegenwehr. Viel zu oft wird so ein Verhalten toleriert und als „das ist halt so“ vertan.. Im Einzelhandel habe ich als Frau solche und ähnliche Übergriffe oft erlebt.

Hannah

Bar und WG – 14.03.2026

Ein Arbeitskollege will mich küssen, wir sind in einer Bar, ich weiche aus und sage, nein, ich habe kein Interesse. Ich muss das mehrmals sagen, bis er es vorerst nicht weiter versucht. Er sagt, er brauche einen Schlafplatz für die Nacht, sein Zug falle aus. Ich lasse ihn in der WG einer Freundin übernachten, wo ich selbst auch schlafe. Ich habe viel Alkohol getrunken an dem Abend. Die nächste Erinnerung: Das Kondom reißt und er dringt wieder in mich ein, diesmal ungeschützt. Ich werde wütend und schreie, dann lässt er ab. Am nächsten Morgen kommt er auf der Arbeit auf mich zu und schreckt dann zurück: Mein Dekolleté ist voller roter Stresspunkte. Es tut ihm alles schrecklich leid, sagt er. Er wird später noch ein Paket schicken mit einem leeren Tagebuch und einem Stift. Ich habe erst Jahre später begriffen, dass er mich mit KO-Tropfen gefügig gemacht haben muss. Denn ich wollte ihm wirklich absolut nicht nah sein und war so klar in dem Gefühl.

Hannah

Bus und Bahn – 14.03.2026

Ich bin etwa 12 Jahre alt und stehe mit meiner Familie in einer dicht gedrängten Pariser Metro. Plötzlich spüre ich hinter mir ganz nah einen Körper und zwei Hände durchkneten meine Pobacken. Ich bin in Schockstarre, kann nichts tun und erzähle auch später niemandem davon, weil ich mich so sehr schäme. Wenige Jahre später in Rom im Bus: Ich halte mich an einer Stange fest. Plötzlich reibt sich ein steif erigierter Penis von hinten an meinem Unterkörper. Das waren meine ersten Erfahrungen von Sexualisierung. Spätestens seitdem wusste ich, dass mein Körper nirgendwo sicher ist. Ich wünschte, mich hätte schon als Kind jemand auf diese ekelhafte Scheiße vorbereitet.

Anonymous

Supermarkt – 14.03.2026

Ich hab als Schülerin (17 Jahre alt) in einem großen Supermarkt bei mir ums Eck gejobbt. Samstag nachmittags fiel mir beim Regale einräumen ein älterer Herr (mindestens ca. 50) auf, der immer wieder in meiner (sich ändernden) Regalreihe auftauchte und mich anstarrte. Irgendwann hat er mich gefragt wo ein Lebensmittel ist, dass direkt an der Ecke war und als ich mit ihm hin bin, wollte er den Preis wissen. Dieser hing so weit oben, dass ich ihn nicht lesen konnte, weswegen ich hochhüpfte um den Preis lesen zu können. Er fragte, ob er mich hoch heben soll, damit ich ihn lesen kann und kam extrem nahe. Ich fühlte mich zunehmend unwohler. Jedenfalls hab ich gesagt, ich schaffe das schon allein, hab ihm den Preis genannt und mich schnellstmöglich verabschiedet. 15 min später stand er wieder in meinem Gang und hat mich gefragt wann ich Pause mache, er würde mich gern auf einen Kaffee einladen. Ich sagte, dass ich keine Pause habe, er redete weiter, aber ich bin schnell zu einem befreundeten Kollegen gelaufen. Später tauchte er immer wieder auf und schaute. als ich um 22 Uhr Feierabend hatte, hatte ich enorm Angst, dass er auf mich wartet, deswegen bin ich mit einer Freundin mit und einen Umweg nach Hause gelaufen, dass er nicht rausfindet wo ich wohne. So viel Angst hatte ich selten und seitdem laufe ich nachts keine größeren Wege mehr alleine heim.

M.M.

Domburg , Campingplatz – 14.03.2026

Meine Eltern sind seit ca. 1 1/2 Jahren getrennt und ich wohne mit meiner Schwester bei unserem Erzeuger. Ich bin 12 Jahre alt. Zum ersten Mal fahre ich ohne meine Schwester mit meinem „Vater“ (so kann ich ihn schon lange nicht mehr nennen) und seiner neuen Freundin in den Osterferien ans Meer. Seine neue Freundin ist gerade mal sieben Jahre älter als meine Schwester. (Seit er mit ihr zusammen ist hören wir sie ständig sehr lautstark GV machen. Sie ist gegen unseren Willen schnell bei uns eingezogen und es gab viel Streit.) In meiner kindlichen Naivität erhoffte ich mir einen schönen kleinen Urlaub am Meer. Wir fuhren mit einem Campingwagen dort hin. Es war insgesamt ziemlich schlechtes Wetter und ich erinnere diesen Urlaub als einen 1 A Sexurlaub meines Vater und mit seiner Freundin. Nachts wackelte der Campingwagen, weil sie auf der andern Seite sehr zu Gange waren. Das schlimmste war, als es einmal den ganzen Tag regnete und wir in dem einem „Abteil“ des Camper zusammen lümmelten, forderten sie mich auf, doch mal was alleine zu machen. Raus gehen und so. Ich las lieber weiter in meinem Buch und wollte wenn dann etwas zusammen mit ihnen machen. Sie hatten dann einfach Sex 5 Zentimeter neben mir.Ich bin erstarrt und dissoziiert. Ein Erlebnis von vielen grenzüberschreitenden Verhaltensweisen meines Erzeugers (und seiner damaligen Freundin) gegenüber mir als Schutzbefohlene. Sexualität ist bis heute mit sehr viel Trauma verbunden und kaum lebbar. Danke für nichts!

A.

Im Bus – 14.03.2026

Ich war mit meinem Baby im Tragetuch mit dem Bus unterwegs. Es war heiß draußen, ich hatte ein tief geschnittenes Still-Top an. Wir standen neben einem älteren Herrn, den wir schon öfter im Bus getroffen haben und plauderten. Plötzlich griff er mir ins Tragetuch rein an die Brust und meinte, ich hätte da was. Ich war wie versteinert und konnte nicht reagieren.

K.

Im Familien-/Freundeskreis – 14.03.2026

Ich war bereits Anfang 30 und besuchte zusammen mit meiner Mutter ein befreundetes Ehepaar (70+J.). Ehemalige Arbeitskollegen meiner Mutter, aber für mich „Tante und Onkel“, da sie viel auf mich aufgepasst haben, als ich noch klein war. Es war ein ganz normaler Besuch – bis zur Verabschiedung. Wir (ich, der „Onkel“, meine Mutter, die „Tante“ und ihre ebenfalls erwachsene Tochter) standen allesamt im Flur als mir „mein Onkel“ plötzlich an die Brust griff mit den Worten: „Die könntest du ruhig auch mal ’n bisschen höher schnallen!“. Ich erstarrte im Schock. Alle anderen lachen. „So ist er eben, der Onkel XY.“. Es war das letzte Mal dass ich sie besucht habe.

J.B.

Arbeitsstelle Wohnort – 14.03.2026

Ich, 24 Jahre allein mit Chef, damals Mitte 40, in einem Büro. Jeden Tag sagte er zu mir, er würde mich sofort heiraten, wenn er dafür nur jeden Tag meinen Hintern anfassen dürfe. Anzügliche Blicke und ein knappes Outfit für einen Messeauftritt inklusive. Leider wurde mir beigebracht, Männer seien halt so. Und er wäre wenigstens ehrlich und nur aussprechen, was alle Männer denken.

Anna

Zu Hause – 14.03.2026

Ich ü30 und bei meinen Eltern zu Besuch. Mein Vater kneift mir aus dem Nichts in den Bauch und meint, ich müsse auch mal aufpassen und was tun, damit die Speckrolle wieder kleiner wird.

Erna

Zu Hause in seiner Wohnung – 14.03.2026

Ich war 22. Wir waren schon einige Monate zusammen. Die sexuelle Zuneigung war anfangs mal da wurde jedoch mit der Zeit weniger. Ich vertraute ihm und wir probierten einmal anal, es tat mir allerdings so weh das wir aufhören mussten. Unser Sexleben schlief ein und ich merkte das es eigentlich nicht das war was ich wollte, aber unser Freundeskreis fand uns so toll miteinander. Nun ja also blieb ich. Im August 2020 hatte ich Mitteldienst und er war mit Freunden unterwegs trinken. Abends gesellte ich mich im Garten einer Freundin, wo er und seine Kumpels versackten, dazu und trank bis in die Nacht mit (allerdings nur 2 Bier und eine Weinschorle). Wir gingen nach Hause und wollten schlafen gehen. Er wollte noch Sex, ich eigentlich nicht. Ich ließ mich jedoch dazu überreden und dachte „dann hab ich meine Ruhe“. Ich lag auf dem Bauch und er (140kg +) lag/saß auf mir drauf und fing an anal in mich einzudringen. Ich wollte es nicht und sagte Stop -griff nach hinten. Er umfasste meine Hände mit der einen Hand und drückte sie hinter meinem Rücken nach oben und auf den Rücken zwischen den Schulterblättern. Er lehnte sich mit seinem Gewicht so auf mich rauf das ich auch den Kopf kaum noch heben konnte und ich reißende Schmerzen in den Schultern und dem Genick hatte. Er machte weiter bis ich erbrechen musste. Erst dann ließ er von mir ab und ich rannte ins Badezimmer. Ich blutete Tage lang. Seine Aussage später „ich war betrunken und weiß nichts mehr“. Die Polizei sagte ich wär selbst Schuld.

Frau Meier

Private Wohnung – 14.03.2026

Ich war mit meiner Schwester und einer gemeinsamen Freundin im Urlaub. Beim Ausgehen kamen wir in Kontakt mit ein paar Jungs, die uns eingeladen hatten, noch auf einen Drink mit zu Ihnen nach Hause zu kommen. Da wir ja zu dritt waren, fühlten wir uns recht sicher und sagten zu. In der Wohnung wurde uns ein schön aussehender und leckerer Cocktail angeboten. Nach diesem Drink war ich völlig daneben, desorientiert und konnte nicht mal mehr richtig sprechen, obwohl ich davor keinen Alkohol getrunken hatte. Man bat mir an, dass ich mich in einem der Schlafzimmer ausruhen könnte. Als ich mich dort auf ein Bett legte – ich war zu diesem Moment so neblig und schwach, ich konnte nicht anders – ging die Gruppe zurück ins Wohnzimmer um weiter zu feiern. Aber einer der Typen blieb bei mir. Er schloss die Zimmertüre von innen ab. Er sagt mir, dass mich jetzt niemand mehr hören könnte, egal was ich mache oder wie laut ich schreien würde. Er legte sich zu mir und fing direkt an, an meinen Brüsten, an meinem Hintern und zwischen meinen Beinen rum zu fummeln. Ich weiss nicht wie lange es gedauert hat, ich lag leblos da und habe es über mich ergehen lassen, war ja auch körperlich nicht in der Lage, mich zu wehren. Irgendwann hat er von mir abgelassen und ging weg.

F

Arbeitsplatz – 14.03.2026

Ich war gerade 20 und frisch aus der Ausbildung; alleinverdienerin für meinen Ex-Partner, teilweise sein Kind und mich. Mein damaliger Chef drohte mir mit Abmahnungen oder sogar der Kündigung es sei denn, wir würden eine andere Lösung finden… Es gab zwei sexuelle Übergriffe & Mobbing – ich musste noch ein weiteres Jahr dort arbeiten bis ich den Mut und die Mittel hatte zu gehen.

Lisa

Jugendhaus – 14.03.2026

Ich war 16 Jahre alt, er war Mitte 20. Auf gemeinsamen Jugendfreizeiten hat er mich geweckt, mit auf den Dachboden des Hauses genommen um dort mit mir zu schlafen. Ich habe jahrelang weder unseren Altersunterschied, sein komplettes Desinteresse an meinem Wohlbefinden, das Weglassen der Verhütung und vor allem die Geheimnisskrämerei nicht hinterfragt, zu groß war der Wunsch nach ein bisschen Aufmerksamkeit und Nähe. Erst als ich ihn lange Zeit später wieder getroffen habe, mit seiner 16 jährigen Freundin (er ist ca 40 Jahre alt jetzt) wurde mir klar, wie missbräuchlich dies alles war. Wie bewusst ihm war, das es falsch war was er da tut und es deshalb im Verborgenen stattfinden musste. Es gab in dieser Zeit und an diesem Ort 3 weitere Männer mit denen ähnliches stattgefunden hat, ich befürchte sie haben sich bezüglich meiner „Verfügbarkeit“ ausgetauscht.

Katrin

Lindau – 14.03.2026

Als ich 15 war hatte ich einen 18jährigen Freund. Er hat mich teilweise solange gekitzelt, bis ich geweint hab, obwohl ich geschrien hab, er soll aufhören. Als es vorbei war, ich war etwa 18, bin ich mal angetrunken mit einem Typ mit in sein Auto. Er war nüchtern und Mitte 20. wir haben rumgemacht und gefummelt. Dann sagte ich, ich möchte nicht mit ihm schlafen. Ich hab „nein“ gesagt. Er sagte „du willst es doch auch“ und hat mir seinen Penis reingesteckt. Heute bin ich 46, ich muss immer wieder daran denken und an die vielen Male, die ich nicht wollte und dachte, meine Meinung interessiert nicht. Ich hatte gelernt, dass Männer trotz Nein weitermachen. Mittlerweile entscheide ich besser für mich, doch es strengt mich unheimlich an und ich bin sehr empfindlich und ängstlich, dass Grenzen nicht eingehalten werden.

J.

NRW – 14.03.2026

Bis heute habe ich kaum darüber gesprochen und habe Zweifel an meiner eigenen Wahrnehmung. Mein Stiefvater hat mir früher, als ich noch ein Kind war, oft SMS geschrieben mit Inhalten, was für eine schöne Frau ich mal werde, dass die Jungs meinen Po bestimmt geil finden und mir die Männer nachlaufen werden und solche Dinge eben. Immer gerade noch so harmlos formuliert, dass es nicht ganz offensichtlich war. Manchmal kam er vorm schlafengehen in Unterhose in mein Zimmer und hat meinen Nacken und meine Schultern massiert. Mir war immer super unwohl dabei. Irgendwann habe ich es meiner Mum erzählt und sie schrie mich an, was ich für ein egoistisches Kind sei, dass die Beziehung ihrer eigenen Mutter zerstören will. Sie ist richtig ausgerastet. Er hätte doch nur mitbekommen, dass ich so ein geringes Selbstwertgefühl hätte und wollte mich aufbauen. Es wurde bis heute nie wieder darüber gesprochen.

Anonymous

Internet – 14.03.2026

Auf Kleiderkreisel (heute Vinted) wurde ich mit 20 Jahren oft von Männern angeschrieben und gefragt, ob ich ihnen auch getragene Unterwäsche oder stinkende, viel getragene Schuhe verkaufen würde.

Anonym

Arbeit – 14.03.2026

Ich war 25 und mein Chef 43. Er machte immer wieder eklige Sprüche und missachtete meine Grenzen. Ich habe mich nicht getraut was zu sagen und habe paradoxerweise auf eine Art ein engeres Verhältnis zu ihm aufgebaut. Einmal erzählte er mir sein „großes Geheimnis“. Er wurde schonmal von einer Seite Mitarbeiterinnen gemeldet wegen übergriffigen Verhalten. Er hat das alles so runter gespielt und sie allein verantwortlich gemacht und sich als Opfer dargestellt.. Erst Jahre später hab ich gecheckt das mir genau das gleich passiert ist und das die andere Mitarbeiterin recht hatte. Ich will nicht wissen, wievielen er diese Geschichte so verkauft hat…

Sonja

Stuttgart, Arbeitsplatz – 14.03.2026

Stuttgart, 2019, während meines Praktikumsemesters in einer Agentur: Ich mache Pause mit einem Arbeitskollegen, mit dem ich schon 2-3 Mal vorher Pause gemacht hatte. Wir sitzen allein im Aufenthaltsraum und unterhalten uns über alles mögliche. Er weiß, dass ich eine Fernbeziehung führe und das Thema kommt kurz auf. Dann steht er auf, nimmt seinen Teller und sagt halb im Gehen, dass er ja bei mir „gerne mal aushelfen” würde. Ich laufe ihm hinterher und frage ihn, was er grade gesagt hat und ob ich das richtig verstanden habe. (Seine Reaktion oder ob es noch eine gab, habe ich vergessen.) Als wir gleich darauf wieder an unseren Arbeitsplätzen im Großraumbüro ankommen, lache ich und sage, dass ich mich melden würde, falls ich Bedarf hätte. Dieser Vorfall ist mittlerweile über 6 Jahre her und beschäftigt mich immer noch. Ich ärgere mich sehr über meine Reaktion und dass ich das damals nicht sofort mit meinem Chef gesprochen hatte. Der saß übrigens nur 5 Meter weiter weg im Großraumbüro.

D.

Online – 14.03.2026

In der achten Klasse Realschule trieben wir uns nach der Schule oftmals im Chat des Regensburger Lokalsenders rum. So auch einer unserer Lehrer. Wir wissen sicher, dass er es ist, weil er sich mit uns dort verabredete. Irgendwann schrieb er, dass wir ihn besuchen sollen, die Zigarette danach müssten wir allerdings auf dem Balkon rauchen…

Vally

Im Hotelschwimmbad – 14.03.2026

Ich war ca. 14/15 und mit meinen Eltern im Skiurlaub, meine beste Freundin durfte auch mit, wir waren total happy. In unserem Hotel gab es ein Schwimmbad mit Sauna, das aber nicht so viel von den Erwachsenen genutzt wurde, eher von den Kindern und Jugendlichen. Für uns war es auf jeden Fall ein kleines Highlight. Zuhause mied ich zu der Zeit Schwimmbäder, weil ich mich schämte noch nicht so viel Busen zu haben wie viele andere meiner Freundinnen, obwohl ich schwimmen und im Wasser sein eigentlich so sehr liebte. In diesem kleinen Schwimmbad fühlte ich mich aber recht sicher, auch weil da nicht DIE Jungs von zuhause waren. Und überhaupt hatte ich mir vorher einen schönen Badeanzug gekauft, in dem ich mich wohl fühlte. Während wir mal da waren, war auch eine Gruppe größerer Jungs zwischen 19 und 20 da. Ich wollte erst wieder zurück und mich wieder anziehen, aber meine Freundin ermutigte mich, also war ich mutig 🙂 Meine Freundin und ich hatten total viel Spaß und plantschten ausgelassen im Wasser. Ich tauchte ein wenig und auf einmal tauchte mir einer der großen Jungs unter Wasser entgegen und zog mir vorne den Badeanzug ganz nach unten, so daß meine Brust völlig entblößt war. Es ging in Sekundenschnelle.Wir tauchten auf und er schrie durchs ganze Bad : Schneewittchen, Schneewittchen, kein Arsch und kein Tittchen !!!! In mir fiel alles zusammen, ich habe mich noch niiie so entwürdigt und beschämt gefühlt. Ab da bin ich für viele viele Jahre nicht mehr schwimmen gegangen.

A.

Bei der Arbeit – 14.03.2026

Auf dem Weg zu meiner Arbeitsstelle habe ich morgens einmal eine verletzte Amsel gefunden. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie ich in so einem Fall helfen kann (mittlerweile habe ich mich informiert). Daher habe ich bei der Arbeit angekommen den erstbesten Kollegen gefragt, ob er mir mit einem verletzten Vogel helfen kann. Dieser Kollege saß dann breitbeinig vor mir, rieb sich die Schenkel und meinte grinsend: „Mit Vögeln kenne ich mich aus!“ Ich fand den Flachwitz gar nicht witzig, der Tonfall und sein musternder Blick waren einfach nur ekelig.

A.

Bei der Arbeit – 14.03.2026

Bei der Arbeit trage ich für bestimmte Aufgaben einen Laborkittel. Aus praktischen Gründen ein kurzes, zu meiner Körpergröße passendes Modell. Als ich mal wieder einen anhatte, lief ein Kollege grinsend an mir vorbei. Er pfiff und machte mit einer Hand die Geste, als hätte er sich die Finger verbrannt. Dazu meinte er, uiuiui, immer wenn er mich in diesem Kittel sehen würde, würden seine Krankenschwestern-Fantasien mit ihm durchgehen.

Antonia

location not specified – 14.03.2026

Mein Ex Mann hat mich wenige Wochen nach der Geburt dazu gedrängt wieder intim zu werden. Irgendwann habe ich nachgegeben, in der Hoffnung er würde mich dann nicht mehr so doll bedrängen.

Tanja

Hamburg / Straße / Einkaufszentrum, Diskothek / Bar / private Wohnung – 14.03.2026

Ich wurde diverse Mal sexuell belästigt, bis hin zu einer Fast-Vergewaltigung mit 16 Jahren und einer tatsächlichen, unter Einfluss von KO Tropfen mit 17 Jahren. Die Folge war eine Schwangerschaft, die ich abgebrochen habe. Mir wurde zwischen die Beine gegriffen, die Beine zwischen den Knien im Bus eingeklemmt und mir wurde ungefragt an den Busen gefasst, von einem Bekannten und einem Fremden. Die erste sexuelle Belästigung erfuhr ich mit 7 Jahren!

Emma

Bester Freund – 13.03.2026

Ich (18) war nach einer Party mit meinem besten Freund und paar „Kumpels/Klassenkameraden“ bei ihm Zuhause (Zimmer) und wir wollten alle bei ihm übernachten. Ich lag auf einer Matratze auf dem Boden daneben mein bester Freund, die anderen zwei gegenüber aber etwas weiter weg auf Luftmatratzen. Ich wachte mitten in der Nacht davon auf das Hände unter meinem T-Shirt meine Brüste berührten. Ich konnte mich vor Schock nicht bewegen. Ein Klassenkamerad ist mitten in der Nacht aufgestanden, zu meiner Matratze gekommen um mich zu belästigen. Not so funny fun fact: mein damaliger Partner gab mir die Schuld daran, wie konnte ich auch nur mit anderen Männern in einem Raum schlafen. Da muss man ja von sowas ausgehen.

Anonymous

location not specified – 13.03.2026

Die Tat ereignete sich am 12.März 2026, gegen 14:15 Uhr Ich fuhr mit dem Fahrrad auf dem Radweg an der Hauptstraße. Ein Mann wechselte plötzlich auf den Fahrradstreifen, sodass ich sehr nah hinter ihm war. Aufgrund seines unerwarteten Spurwechsels musste ich abbremsen und klingelte, um auf mich aufmerksam zu machen und vorbeizufahren. Der Mann trat daraufhin zur Seite, begann mich jedoch lautstark zu beschimpfen und schrie unter anderem, ob ich „hängen geblieben“ sei. Außerdem äußerte er gegenüber einer weiteren Person, es stimme etwas nicht mit mir. Ich setzte meine Fahrt fort und hielt anschließend die Straße weiter unten. Dort schloss ich mein Fahrrad an und hatte mein Handy in der Hand. Während ich mit dem Rücken zur Straße stand, lief der Mann an mir vorbei und spuckte mich an. Um das distanzmäßig so zu schaffen muss er quasi hinter mir her gerannt sein Als ich ihn darauf ansprach, kam er bedrohlich auf mich zu und beschimpfte mich weiter. Als ich versuchte, ein Foto von ihm zu machen, stieß er mich. Erst nachdem ich laut um Hilfe rief, ließ er von mir ab. Ich habe Anzeige erstattet und das seiner Arbeitsstelle gemeldet. Er trug Kleidung von den Unternehmen

Anonymous

Internet/Social media/SchülerVZ – 13.03.2026

Damals (in den 2010er) waren viele u. A. Auch ich auf SchülerVZ unterwegs. Ich dürfte nicht älter als 10/11 gewesen sein. Ich hab eine Nachricht von einem mir unbekannten User bekommen. Wir hatten ganz kurz oberflächlich geschrieben, bis ich gefragt wurde, was ich denn nachts zum Schlafen anhaben. Was für Schlafanzüge ich tragen würde. Mein naives kindliches Ich hat das als „normale sachliche“ Frage verstanden und geantwortet, dass ich eben so ein normales Schlafanzug Set für Kinder trage. Daraufhin kamm die Frage „was ich den darunter an hätte, ob ich Unterwäsche tragen würde“ ich hab die Frage damals rein inhaltlich überhaupt nicht verstanden und war so verwirrt dass ich nicht weiter darauf geantwortet habe. Als ich älter war, habe ich dann genau verstanden was bzw wer dahinter gesteckt haben könnte und mir ist es kalt den Rücken runtergelaufen. Ich war damals nicht älter als 11. Ich war ein Kind und das wusste der Täter.

Sarah

Auf der Arbeit – 13.03.2026

Ich war damals 20 Jahre alt. Es handelt sich um das Jahr 2010. ich befand mich damals in der Ausbildung zur Elektronikerin in einer großen Firma. Es war so das wir Azubis zum lernen den Facharbeitern ausgeliehen wurden. Und so war ich mit einem Facharbeiter in der Fertigung unterwegs. Wir gingen eine Treppe hinauf, ich voran. Und es war so das dieser Facharbeiter meine Po absichtlich angefasst hat. Danach entschuldigte er sich bei mir mit den Worten m „ das bleibt unter uns“. Kurz vor Ende der Prüfung, hegt jeder Auszubildende die Hoffnung der Übernahme und ein auffallen auf diese Weise, wollte ich nicht. Ich war mir sicher das mir nicht geglaubt wird und an vielen Stellen die Hand über diesen sowieso schon sexistischen Mitarbeiter gehalten wird.

Elsa

Sauna – 13.03.2026

Ich war zusammen mit einer Freundin in der Sauna, wir waren Anfang 20. Als wir aufstanden und gingen, sagte einer der älteren Männer in die Runde „die Schönsten verlassen uns jetzt“. In einem Raum, in dem man nackt ist, sexualisiert zu werden, fühlt sich einfach noch ekelhafter an als wenn man bekleidet ist.

Ella

Sauna – 13.03.2026

Ich lag alleine in einer Sauna, ein älterer Mann kam rein und legte sich, obwohl die restliche Sauna komplett frei war, direkt auf die Liege neben/unter mir. Nach einer Zeit fing er an schwer zu atmen (zu stöhnen?!). Ich war perplex und habe mich so geekelt. Bis ich die Situation realisiert habe, hat es aber einen Moment gedauert. Bzw. hab ich auch noch gezögert aufzustehen und zu gehen, weil ich nicht wollte, dass er denkt, dass es wegen ihm ist (!?!?). Seitdem gehe ich nicht mehr alleine in die Sauna, weil ich mich dort einfach nicht sicher fühle. In unserer städtischen Sauna gibt es keinen Tag, an dem nur Frauen* reindürfen (wie es das in manchen Thermen und Saunen gibt). Es gibt zwar ein „Damensauna Angebot“, das bedeutet dort allerdings nur, dass Frauen an dem Tag vergünstigt reinkommen. Begafft, sexualisiert und übergriffig behandelt werden zum kleinen Preis also, danke für NICHTS.

Rapha

In der Straßenbahn – 13.03.2026

Ich fuhr an einem Spätnachmittag in der Sbahn zu meinen Freunden.Wir waren für ein Konzert verabredet. DieSbahn war fast leer. Es setzte sich mir ein Mann gegenüber und flüsterte mir zu „20Zentimeter“. Ich fragte „was?“ er zeigte Richtung seines Hosenschrittes und sagte erneut „20Zentimeter“. Ich musste laut lachen weil ich völlig überfordert war. Mein lachen fasste er als bestätigung auf und fragte, wohin ich fahre. Ich war völlig überfordert und sagte nur ich muss jetzt raus und habe mich woanders hingesetzt. Es ist nichtspassiert, aber das Unwohl sein und die Angst bleiben für immer

S.

Mallorca, Party – 13.03.2026

Ich war mit einer meiner Freundinnen auf Mallorca zum Mädels-Urlaub, wir waren feiern und haben natürlich auch getanzt. Irgendwann hat mir ein Typ, ca Anfang 20 (ich damals 27), heftig an den Arsch gegrabscht. Ich habe ihn erst non-verbal „ermahnt“ und wollte mir nicht die Laune verderben lassen. Allerdings hat er es dann kurz darauf ein zweites Mal getan! Ich bin ausgerastet, bin zu ihm hin und hab ihn am Kragen gepackt und ihn angeschrien, was dieser Scheiss soll und wenn er es nochmal wagt, mich anzufassen, lass ich ihn rauswerfen. Der Junge ist daraufhin ziemlich blass geworden und hat sich dann auch recht schnell getrollt. Und ich war ein bisschen stolz aber auch überrascht, denn oftmals juckt es viele Männer ja gar nicht, wenn man ihnen mit Konsequenzen droht 🙂

Melissa

S-Bahnstation in Hamburg – 13.03.2026

Ich war 19. Es war ein heißer Sommertag. Ich trug eine sehr kurze Hose. Ich saß am Nachmittag an einer oberirdischen offenen S-Bahnstation auf einer Bank und wartete auf meine Bahn als sich ein Mann nah neben mich setzte. Er legte wortlos seine Hand auf meinen nackten Oberschenkel. Es geschah so plötzlich, so still, so surreal, dass ich gar nicht richtig realisierte, was passierte. Ich kann diese fremde übergriffige eklige Hand auf meinem Bein noch heute spüren, wenn ich daran denke. Es ist über 10 Jahre her.

Sarah

Silvester in Berlin am Brandenburger Tor – 13.03.2026

Es war Silvester 2007 auf 2008. freunde und ich reisten zu viert aus Dortmund nach Berlin zur großen feier. Ich war gerade 18. Keine Unterkunft. Am Brandenburger Tor gab es wie immer zu wenig Toiletten für Frauen. Ich entschied mich für das Gebüsch. Trotz sorgfältiger analyse, wurde ich plötzlich von hinten überrascht. Ein Mann griff mir von hinten komplett in den Schambereich während ich eine Notdurft verrichtete. Mir fehlen seither die Worte für diesen Übergriff.

Anne

Basel SBB – 13.03.2026

Eines Morgens laufe ich am Bahnhof entlang zur Tramstation. Ich trage roten Lippenstift – weil es mir gefällt. Ein Typ läuft an mir vorbei und macht „Mmmh… Hallo schöne Frau“. So unangenehm. Ich überlege mir schon länger, wann und ob ich Lippenstift tragen sollte, mache es aber gerade deshalb trotzdem, weil ich es will. Ich habe keine Lust mir etwas selbst zu verbieten, weil Männer sich nicht im Griff haben. Trotzdem laufe ich manchmal schnell an solchen Typen vorbei und fühle mich unwohl. Jetzt, wo ich das aufschreibe, macht es mich richtig wütend – warum können wir nicht rumlaufen wie wir wollen ohne angemacht zu werden???

Cat

Zuhause – 13.03.2026

Mit 16 mein erster Freund hat bei mir übernachtet, er weckt mich nachts auf, ich hab ihn horny gemacht als ich geschlafen habe und soll den jetzt wegmachen. Anderes mal war ich sehr betrunken, wir wollten miteinander schlafen, ich bin aber währenddessen eingeschlafen. Hat er aber erst gemerkt als ich dann mittendrin aufgewacht bin und von meinem Traum erzählt habe. Als Schluss war hatten wir noch miteinander was bis er meinte mit einer anderen hat er auch was und das hätte ich ja wissen müssen

Rebecca

Saarbrücken – 13.03.2026

Mit 18 habe ich in einer Bäckerei gearbeitet. Direkt gegenüber war eine Autowerkstatt. Der Werkstattinhaber und der TÜV-Prüfer waren beide Stammkunden bei uns. Als ich mit meinem Auto zum TÜV musste, bin ich nach der Arbeit rübergefahren. In der Werkstatt stand ich allein mit den beiden Männern. Zur Begrüßung sagte einer von ihnen: „Diese Brust kenne ich doch.“ Danach erklärten sie mir, was angeblich alles an meinem Auto gemacht werden müsse, bevor ich über den TÜV kommen würde – das könne ihr Kollege gleich erledigen. Ich habe die Werkstatt ohne Auftrag verlassen, bin zu einer anderen, unabhängigen Werkstatt gefahren und habe dort ohne Probleme meinen TÜV bekommen

nicole

krankenhausbett – 13.03.2026

ich hatte eine abtreibung im krankenhaus. als ich mit op-kittel im krankenhausbett lag, kam die schwester rein und erklärte mir, dass ich zur vorbereitung auf die operation vaginal eine tablette von ihr eingeführt bekomme, um die gebärmutter zum abbluten zu bringen. ich nickte, weil ich alles verstanden hatte. daraufhin ging alles ganz schnell. ungefragt griff sie unter die bettdecke und schob die tablette mit ihrer behandschuhten hand ohne vorwarnung ruckartig und sehr schmerzhaft tief in meine vagina ein. danach verließ sie den raum. ich blieb erstarrt zurück und konnte nicht ganz begreifen, was gerade passiert ist. meine angst vor krankenhäusern hat sich dadurch massiv verstärkt.

Fritzi

Arbeitsstelle – 13.03.2026

Ich fing vor zwei Jahren an, an der Garderobe in einem Club zu arbeiten. Ich freute mich auf meinen ersten Arbeitstag und machte mich schick. In meinem Alltag habe ich sonst nicht so die Gelegenheit meine coolen Outfits anzuziehen und freut mich darauf. Alles war gut, ich bediente die Leute und kam selbständig zu recht ohne weiter nach Hilfe fragen zu müssen. Dann kam ein Kunde, der schon zu Beginn komisch war. Was genau es war, dass ich nicht mochte, kann ich nicht mehr sagen. Als er seine Jacke wieder abholte, schaute er mich an und sagte, er hätte einen Analplug in seiner Jackentasche gehabt und er müsse nachsehen, ob dieser noch dort sei. Ich gab ihm seine Jacke, sagte aber einfach nichts. Bediente den nächsten Kunden. Er tastete ein bisschen an seiner Jacke rum, schaute mich wieder an und sagte, hmm ich finde ihn ja gar nicht mehr. Hast du ihn dir also doch eingeführt. Ich fand das alles einfach nur widerlich. Drehte mich um und kümmerte mich weiter um die Rückgabe. Ich sagte nichts. Ich bekam einfach meinen Mund nicht auf. Jedes Mal wenn ich jetzt arbeiten gehe, sage ich mir vorher Sätze, die ich sagen kann, wenn nochmal sowas passiert. Ich will nicht mehr schweigen und es damit nur zulassen.

Anonymous

Club – 13.03.2026

Ich bin alleine im Club und tanze. Es kommt ein Mann dazu und tanzt mich an. Ich lächle, schüttle den Kopf und wende mich ab. Er kommt nach und kommt so nah, dass er mich berührt. Ich sage „ich möchte nicht.“ und tanze in eine andere Ecke der Tanzfläche. Er kommt wieder nach und grinst. Ich sage sehr laut, dass er Abstand halten soll. Er diskutiert, dass ich sicher nicht alleine tanzen wolle. Ich erkläre, dass ich am liebsten alleine tanze und drehe mich weg. Da er nicht weggeht, gehe ich zur Security. Die Security spricht mit dem Mann. Ab dem Zeitpunkt hält er zwar Abstand, jedoch hat er mir die Laune versaut. Ich fühle mich unwohl und gehe nach Hause.

Fritzi

Zuhause/Digitale Welt – 13.03.2026

Ich war 18 als ich bei meinen Großeltern einzog. Sie wohnten gemeinsam mit meiner Tante, meiner Cousine und ihrem Vater im Haus. In meiner Kernfamilie war das Thema Sexualität kein Tabuthema sondern etwas ganz Natürliches. Also sprach ich auch mit meinem „Onkel“ beim Rauchen über meine Erfahrungen. Nichts Explizites nur eben, über Dinge wie Verhütung, wie ich meinen Freund kennenlernte usw. Eines nachts bekam ich eine Nachricht von ihm. Er beschrieb, wie ich ihn heiß machen würde, dass er sich anfasst, wenn er über mich nachdenkt. Er beschrieb das in jeglichem Detail und fragte, ob ich Lust hätte, mir das mit ihm auszumalen. Ich antwortete nicht. In einer nächsten Nachricht sagte er mir, dass er der Vater meines Patenkinds sei und er nicht möchte, dass ich jemandem davon erzähle, da das nur schlimm für mich enden würde und ich sogar wieder aus der Wohnung ausziehen müsse. Ich sagte also nichts. Ich weinte nur in dieser Nacht und schäme mich, dass ich überhaupt mit ihm über solche Themen redete.

nicole

verschiedene orte – 13.03.2026

in der grundschule war ein junge gemein zu mir. die antwort der hortnerin war: ‚der ist doch nur in dich verliebt.‘ als reaktion warf ich ihr meinen hausschuh entgegen, weil mich das so wütend gemacht hat. die gleiche antwort bekam ich ebenfalls, als wir bei freunden waren und einer der söhne mich immer wieder küssen wollte, ich das aber garnicht wollte und auch äußerte. mein opa sagte mir im grundschulalter, dass ich fett geworden sei. daraufhin hab ich aufgehört zu essen und bis heute angst gewicht zuzunehmen. auf einer feier gab mir ein fremder mann ungefragt einen kleinmachenden kosenamen und war empört, als ich mich lautstark dagegen äußerte. auf einem festival streichelte ein junger mann ungefragt meinen oberarm. meine freundin und ich stellten ihn zur rede, er war uneinsichtig. als ich auf einer messe arbeitete, tätschelte der kampagnen-manager grundlos immer wieder meinen arm und sah mich dabei ekelhaft an. bei einem videodreh äußerte sich der mann vor der kamera in anwesenheit von zwei weiteren frauen und meinem damaligen chef abfällig über eine frau und alle fanden das lustig – bis auf mich. als es mir zu doof wurde, rief ich einfach nur laut ‚hey!‘. das reichte und er entschuldigte sich danach mehrmals bei mir. in der sauna starrte mich ein mann minutenlang ungeniert quer durch den raum an, bis ich vor lauter ekel- und schamgefühl ging. auf dem nach-hause-weg verfolgte mich ein mann. ich rief aus angst meinen partner an und nahm einen anderen, längeren weg.

Anonymous

Auto – 13.03.2026

Ich hatte eine Affäre, die bis dahin nur Sexting war. Als wir uns trafen und in seinem Auto an einem abgelegenen Platz saßen, holte er seinen erigierten Penis heraus mit der Aufforderung, ihm einen zu blasen, was ich auch tat, schließlich gehörte sich das so. . Heute weiß ich, dass das übergriffig war. Mir wurde keine Wahl gelassen und ich mochte das auch nicht.

Fritzi

Bahn(-hof) – 13.03.2026

Ich sah den meinen Schwiegervater in Spe in der Bahn und setzte mich zu ihm. Wir sprachen eine Weile mit einander und ich kann mich erinnern, dass es an irgendeinem Punkt komisch wurde. Ich hatte einen Wäschekorb bei mir und brachte diesen irgendwie zwischen uns um mich sicherer zu fühlen. Aufstehen war keine Option, da wir uns schon unterhielten und er ja sozusagen Familie war. Am Zielbahnhof angekommen, mussten wir beide aussteigen, da wir im selben Dorf lebten. Er redete weiter und wir waren gerade dabei uns zu verabschieden als er sich zu mir beugte, versuchte mich zu küssen und mein Brüste anzufassen. Ich war entsetzt, ging einen Schritt zurück und sagte, dass ich das nicht wolle. Er lachte. In diesem Moment kam zum Glück meine Oma angefahren und holte mich ab. So schnell ich konnte, stieg ich ins Auto, sagte aber nichts, da es ja der Vater meiner Schwester ihrem Freund war. Ich war so erschrocken, schaffte es aber meine Schwester anzurufen und sie über den Vorfall zu informieren.

Fritzi

Zuhause – 13.03.2026

Ich bin umgezogen in eine neue Wohnung gemeinsam mit meiner jüngeren Schwester, für die es das erste Mal eine gute Erfahrung sein sollte, von zuhause ausgezogen zu sein. Beim Einzug erzählte der Vermieter, dass die Kühlschranktür umgebaut werden müsse, weil sie nicht richtig schließe. Das würde er selbst tun, um Kosten zu sparen. Das war kein Problem, denn wir verstanden uns schon bei der Besichtigung und der Vertragsunterschreibung gut. Wir vereinbarten also einen Termin nach der Arbeit. Es war der Tag vor meiner theoretischen Führerscheinprüfung. Mein Freund wollte abends noch vorbeikommen und bei mir schlafen. Wir führten eine offene Beziehung. Mein Vermieter kam also vorbei und ich fragte ihn, ob ich ihm irgendwie helfen könne, worauf er erwiderte, dass ich ihm einfach Gesellschaft leisten könne. Body doubeling kenne ich und hilft mir auch häufig meine Aufgaben zu erledigen, weshalb ich das sympathisch fand. Ich blieb also in der Küche und wir sprachen während der Umbauaktion dies und das. Wir sprachen unter anderem darüber, ob und welche Beziehungen wir führen. Wir sprachen über unseren Lieblingsalkohol und nach dem die Tür umgebaut war, fragte er mich, ob ich mit zu ihm gehen wolle und ein Gin Tonic – mein Lieblingsalkohol – trinken wolle. Ich wusste, dass ich am nächsten Tag die Prüfung hatte, stimmte aber zu unter der Prämisse, dass es nur ein Glas sein solle, um morgen abzuliefern. Wir gingen rüber, redeten weiter – über was weiß ich heute nicht mehr.Ich weiß nur, dass er mich fragte, ob er mir einen Kuss geben könne, da er meinen Lippenpiercing so interessant fände. Ich stimmte zu und dachte, er wolle mir ein Bussie geben. Aber nein er küsste mich. Das war nicht was ich wollte, aber ich hatte zugestimmt, also sagte ich nichts, rückte aber, da wir auf dem Sofa saßen etwas von mir ab. Er rückte näher und küsste mich erneut. Drückte mich weiter ins Sofa und ich presste mich auch dort rein, um weiter von ihm wegzukommen. Er sagte mir wie geil er mich fände und dass ich ihn ganz heiß machen würde und ob ich mal seinen Dödel sehen wolle. Ich sagte nein. Er sagte, ich solle nicht so prüde sein, jetzt hätte ich ihn ja schon heiß gemacht. Ich lachte das weg. Versuchte mich an meinem Alkohol festzuhalten, den schnell auszutrinken und ihm zu sagen, dass ich gehen müsse, um morgen fit genug für die Fahrschulprüfung zu sein. Er ließ los und trank mit mir. Als das Glas leer war, stand ich auf und ging zur Tür. Dort angekommen drehte ich mich um, um mich zu verabschieden. Er schaute mich an, presste mich nochmal gegen die Tür und küsste mich. Dann nahm er meine Hand und legte sie auf seinen Harten. Ich lachte wieder und sagte ich müsse jetzt gehen. Ich hatte so Angst, dass wenn ich mich weigerte und eine Szene machte, ich und meine Schwester die Wohnung verlieren würden. Ich sagte zwei Wochen niemandem etwas und gab mir so sehr die Schuld. Bis ich mich unter Tränen meinem Partner anvertraute.

nicole

disko – 13.03.2026

ich war mit einer freundin und zwei ehemaligen mitschülern in der disko. wir holten uns gemeinsam getränke an der bar. meine eigene erinnerung bricht nach den ersten schlucken ab und setzt wieder an, als ich immer noch vollkommen high bei meinem besten freund aufgewacht bin. meine freundin half mir am morgen die gedächtnislücken zu füllen und uns wurde klar, ich hatte k.o-tropfen in meinem getränk – reingemischt von meinem ehemaligen mitschüler. meine freundin hat sich sofort um mich gekümmert, als sie gemerkt hat, dass mein verhalten mit den wenigen schlucken alkohol absolut nicht übereinstimmt und mich gemeinsam mit meinem besten freund zu ihm nach hause in sicherheit gebracht. ich bin ihr bis heute unendlich dankbar, da sie schlimmeres verhindert hat.

Anonymous

Im Büro – 13.03.2026

Ich war mit einem Kollegen (der mehrmals super creepy erwähnt hat, dass er einen Eintrag wegen sexueller Belästigung in der Personalakte hat) im Austausch zu einer Ausarbeitung zu Beschaffungsprozessen. Im Text war ein T zu viel, sodass es BeschaffTungsprozess hieß und der Kollege meinte dann „über Beschafftung würde er sich gerne auf andere Art mit mir austauschen“. Es ist einfach nur widerlich.

Anne

Bei meinen Eltern – 13.03.2026

Ich war ca. 16 Jahre alt und meine Freundin 17 und wir hatten enganliegende Langarmshirts an auf denen über einem Motiv irgendwelche Zahlen standen. War irgendwie so ein Modetrend. Der Vater einer guten weiteren Freundin zu dem Zeitpunkt bestimmt schon über 50 Jahre alt, Bekannter meiner Eltern saß am Küchentisch und kommentierte unser Outfit : „Das sind dann wohl die Körbchengrößen. Höhöhö.“ Keiner hat uns in Schutz genommen oder diesen übergriffigen Kommentar als solchen benannt und den Typen dafür zurecht gewiesen. Alle haben geschmunzelt. Das Shirt konnte ich danach nicht mehr ohne doofes sexualisiertes Gefühl und Scham tragen.

Erna

Mitten auf der Straße – 13.03.2026

Ich kam nachts aus einer Kneipe. Vor der Tür waren betrunkene Männer am Streiten. Als einer mehrfach geschlagen wurde, bin ich dazwischen gegangen. Die Situation löste sich auf, ich blieb mit einem sehr betrunkenen Mann zurück. Da er kaum stehen konnte, rief ich für ihn ein Taxi. Während des Wartens fährt ein anderes Taxi vor und nimmt den Betrunkenen mit. Da ich das Taxi bestellt hatte, das noch nicht da war, wartete ich. Als das bestellte Taxi vorfährt, ging ich zum offenen Fenster des Fahrers und informiere ihn, dass es sich erledigt hat, da der Mann schon weg ist. Der Taxifahrer schrie mich an, wie respektlos ich sei. Ich sei eine dumme Fotze. Er sei extra hergefahren, was das solle… Ich wendete mich ab und ging. Er blieb mitten auf der Kreuzung stehen und schrie weiter „Du dumme Fotze!“ über die Straße.

Lauta

Bei mit in der Wohnung – 13.03.2026

Er hat in meiner wohnung einen sexuellem Übergriff bei mir begangen. Er hat immer wieder an meiner Vagina gerieben und einfach unter meine Unterhose gefasst das auch sehr lange gemacht Bis es so extrem weh getan hat das ich dachte ich muss schreien. Ich aber nicht mehr konnte. Ich habe davon eine Trauma Ptbs das für immer mein leben beeinträchtigt. Ich war während dem übergriff irgendwann wie abgeschnitten von allem in trance konnte nichts mehr machen. Leider hat die Polizei bei der Anzeige immer gefragt ob ich nein gesagt habe, aber durch das Trauma konnte ich das gar nicht mehr und so läuft der Täter jetzt frei in der Umwelt herum.

Kristina

München – 13.03.2026

Ich glaube es war der Sommer 2015. Mein damaliges Auto hatte keine Klimaanlage und es war ein heißer Sommertag, also fuhr ich mit offenen Fenstern durch die Stadt. An einer Ampel hielt ein Transporter mit Münchner Umland Nummernschild neben mir. Schmierger Typ um die 40 am Steuer. Er fängt an, mich zu beleidigen „na du Fotze“ … „du willst es doch bestimmt in den Arsch, oder?“. Ich pöbel zurück, er soll mich in Ruhe lassen. Doch er fährt für eine ganze Weile weiter auf meiner Höhe mit. An jeder roten Ampel der gleiche Scheiß!!! Irgendwann bog er glücklicherweise ab. Ich bin dann später zur Polizei. Wollte fragen, wie ich mich in solch einer Situation am besten verhalten kann. Dem Polizeibeamten war meine Frage unangenehm. Sein Rat: Nächstes Mal einfach Fenster hochkurbeln!!!!!! Es stünde am Ende ja sowieso Aussage gegen Aussage…

Anonymous

location not specified – 13.03.2026

Ich bin spätabends erschöpft von der Arbeit nachhause gelaufen. Ich musste an einer Gruppe junger Männer vorbeilaufen. Sie riefen „Hey, sexy, kommst du mit uns mit?“. Als ich erschöpft und genervt schwieg und nur den Mittelfinger im Vorbeigehen hob, damit sie mich in Ruhe ließen, riefen sie mir dann aggressiv hinterher: „Fick dich, du Nutte, du Schlampe“.

Anonymous

location not specified – 13.03.2026

Ich bin wie jeden Tag durch meine Straße gelaufen. Ein Mann hat sich in einer Einfahrt stehend einen runtergeholt.

Anonymous

location not specified – 13.03.2026

Ich war im Urlaub mit meinem Exfreund und seinen Eltern. Eines Morgens brach ein Streit aus, der aus einem Missverständnis entstand, das mein Exfreund verursacht hatte. Der Vater wurde laut und „schimpfte“ mit mir wie mit einem Kind (ich war über 30). Als ich perplex die extrem unangenehme Situation verließ, die mich überforderte, schimpfte er weiter, dass mein Verhalten lächerlich wäre. Ich konnte die Situation kaum aushalten und ging aus der Küche weg in unser Zimmer, um mich in Sicherheit zu bringen, dort fing ich an zu weinen aus Überforderung. Mein Exfreund kam nach einer Weile zu mir um mich zu beruhigen. Dann stürmten seine Eltern in unser Zimmer und redeten aggressiv auf mich ein. Die Mutter sagte voller Verachtung: „ich hoffe, dass mein Sohn merken wird was du für eine Person bist“ und er sich hoffentlich von mir trennen würde. Als ich vor lauter Entsetzen anfing zu lachen und sagte, dass das krank sei, wie die Mutter mit mir redete, schrie der Vater mich an ich sei respektlos so über seine Frau zu sprechen. Mein Exfreund nam später seine Eltern in Schutz und gab mir die Schuld an allem. Ich war mit diesen Menschen in einem fremden Land und es lagen noch 3 Wochen Reise vor uns. Ich war abhängig und fühlte mich ausgeliefert. Ich hatte damals kaum Geld und musste mir etwas leihen, um einen Flug nachhause kaufen zu können. Mein Exfreund blieb dort und reiste mit seinen Eltern weiter. Danach trennte er sich von mir, und blieb solidarisch mit seinen autoritären Eltern.

Anonymous

location not specified – 13.03.2026

Ich bummelte mit einer Freundin über einen touristischen Markt, wir schauten uns an einem Stand längere Zeit Sonnenbrillen an. Als wir den Stand verließen, weil wir die Brillen doch nicht kaufen wollten, fing der Verkäufer an uns aufs übelste zu beschimpfen. Als wir entsetzt und genervt reagierten, lief er uns noch hinterher und schrie uns über den ganzen Platz „verpisst euch ihr Huren“ und „ich ficke euch“ hinterher.

Elena

Taxi – 13.03.2026

Ich war Anfang 20 und auf Reisen mit meiner Schwester. Als wir spät nachts am Flughafen ankamen, buchten wir uns extra ein offizielles Taxi (es gibt dort auch inoffizielle, die man aus Sicherheitsgründen nicht nutzen sollte), das uns also sicher zu unserem Hostel bringen sollte. Obwohl wir kaum spanisch sprachen, versuchte der Taxifahrer aggressiv mit uns zu flirten. Wir fühlten uns die ganze Fahrt über sehr unwohl und hatten Angst, ob wir ankommen würden. Als wir endlich vor dem Hostel ankamen, waren wir extrem erleichtert. Bis zum allerletzten Moment, wo wir unsere Rucksäcke ausluden, versuchte er eine Verabredung mit uns zu bekommen. Sobald wir unsere Taschen hatten, sind wir so schnell wie möglich ins Hostel gelaufen um in Sicherheit zu sein.

Elli

Schule – 13.03.2026

Ich war in der 6. Klasse. In der Pause spielte ich einem Jungen aus meiner Klasse einen „Streich“ mit einem Scherzartikel-Kaugummi. Als er gemerkt hat, dass ich ihn ausgetrickst habe, ist er schlagartig sehr wütend geworden, hat mich am Hals gepackt, gegen die Wand gedrückt und mir gedroht: „Wehe du verarschst mich nochmal!“ Ich hab mich extrem erschrocken und gezittert. Ich war ein ängstliches Kind. Ich glaube im Nachhinein, dass dieser Gewaltakt nachhaltig meine Angst in Bezug auf Mitschüler/Jungs/Männer verstärkt hat.

Ines

Sauna (öffentlich) – 13.03.2026

Ich war in einer öffentlichen Sauna, zusammen mit meinen Eltern. War kein Ding, war nicht das erste Mal dort. Ich war so um die 18 Jahre. Meine Eltern machten einen Aufguss mit, ich ging in der Zeit in den Whirlpool. Ein Mann kam dazu. Er setzte sich sehr nah neben mich, viel zu nah. Der Whirlpool war nicht voll. Ich rückte ein Stück von ihm weg. Er rückte auf – in meine Richtung. Kurz danach merkte ich, wie seine Hand meinen Oberschenkel berührte. Es saßen noch ein oder zwei weitere Personen im Pool, aber ich traute mich nicht, etwas zu sagen. Es war mir so unangenehm. Also beschloss ich, den Pool zu verlassen. Um aus dem Whirlpool rauszukommen, musste ich die kleine Treppe hochsteigen. Er saß direkt dahinter und konnte mich somit wahrscheinlich vollkommen ungeniert begaffen…. Ich ging schnell weg. Natürlich sagte ich keinem was, weder meinen Eltern noch Mitarbeitenden der Sauna. War mir alles so unangenehm, kann mich noch genau an das Gefühl erinnern. Eckelig!! Im Traum hätte ich das damals nicht ansprechen können! Weder in der Situation selbst noch danach.

Dilara

Ausbildungsbetrieb-Zeitschriftenverlag – 13.03.2026

Habe einen cholerischen Chefredakteur und Leiter des Volontariats darauf aufmerksam gemacht, dass seine wütende Forderung gegenüber der Volontäre mehr Fragen zu stellen unberechtigt sei, da diese bis zu seinem erscheinen in der Fortbildungsveranstaltung sehr rege und aktiv gewesen waren und sehr viel gefragt haben, da wollte ich seine Aussage nicht so stehen lassen. Wutentbrannt zitierte er mich zu sich ins Büro mit der Erwartung einer Entschuldigung. Als ich die ihm nicht gab, außer dass es mir Leid tue wenn er sich angegriffen fühle, versprach er mir mich ab sofort aus allen Fortbildungen auszuschließen und meine Karriere zu beenden. Das tat er auch. Ich nahm fortan an keinen Fortbildungen mehr teil an denen die anderen Azubis teilnahmen inklusive der tollen letzten Abteilungsrotation eines Vertriebs eines Männermagazins in Hamburg, die der krönende Abschluss der Ausbildung sein sollte. Tatsächlich fasste ich auch nie wieder in der Medienbranche Fuß.

R.

Offenbach am Main – 13.03.2026

Wurde auf der Arbeit,in nem Kiosk von einem „Kunde“ gepackt und gegen die Wand gedrückt und berührt.Glucklicherweise ist nicht mehr passiert aber verfolgt mich bis heute

Ela

Kinder- und Jugendtheater – 13.03.2026

Ich war etwa 15. Im Kinder- und Jugendtheater habe ich ein Hausmädchen gespielt. Nach unserer ersten Aufführung hat die Theaterpädagogin, die uns betreut hat, unserer ganzen Gruppe erzählt, dass ein erwachsener Mann, der das Theaterstück angeschaut hat, danach zu ihr meinte – er würde ja allein um das sexy Hausmädchen nochmal zu sehen, erneut zu einer Aufführung kommen. Ich weiß noch, dass ich mich vor allen dafür geschämt habe. Und erst viele Jahre später konnte ich den Ekel über den Mann benennen – und die Enttäuschung über die Theaterpädagogin: sie hätte mich schützen müssen – statt mich diesem ekelhaften Kommentar dieses Mannes auszusetzen.

Hyäne

Gera, Grundschule – 13.03.2026

Ein Junge sprach viel über Sex und irgendwann davon das er welchen mit mir haben will, das er mich heiraten will. Einmal hat er mir den Weg versperrt und meinte das er mich nur durch lässt wenn ich ihn heirate. Diese Situation hat sich so bedrohlich angefühlt. Ich habe der Direktorin einen Brief geschrieben, ihr erklärt was passiert ist, was dieser Junge macht, aber es passierte außer das mit dem Junge gesprochen wurde NICHTS. Ich musste weiter mit ihm in eine Klasse gehen, musste ihm täglich begegnen. Im Sportunterricht sollten wir uns zum Tanzen zu Paaren zusammenfinden. Niemand wollte mit mir tanzen und am Ende war nur noch besagter Junge übrig. Ich habe der Sportlehrerin(aka Klassenlehrerin, sie wusste also genau bescheid) gesagt das ich nicht mit ihm tanzen will. Weil niemand anderen mit dem Jungen „tauschen“ und mit mir tanzen wollte, musste ich doch mit ihm tanzen. Es war so erniedrigend. Ich wollte nicht ihn berühren müssen. Dadurch verlir ich jegliches Vertrauen in meine Lehrerin. Der Junge lief auch manchmal absichtlich nackt an der Mädchenumkleide im Schwimmbad vorbei. Er war ein Kind und die Erwachsenen hätten uns beide schützen müssen, was sie nicht getan haben. Vielleicht rede ich heute deshalb fast nie von Übergriffe, weil meine Angst, mein Unwohlsein schon einmal egal war. Damals wusste ich das ich recht habe, das meine Grenzen wichtig sind – jetzt relativiere, beschönige ich und rede Übergriffe klein. Statt laut zu sein und zu kämpfen fawne ich nur noch.

Julia

Zu Hause – 13.03.2026

Nachdem ich etwas ein Jahr mit meinem damaligen Freund zusammen war, hat er an einem Abend beim Sex unabgesprochen das Kondom entfernt. Er hat es mir danach erzählt, aber eher nicht aus einem schlechten Gewissen mir gegenüber. Das Ereignis hat letztendlich dazu geführt, dass wir uns getrennt haben, wobei es da noch andere Gründe gab. Dass das eigentlich überhaupt nicht OK war und es dafür sogar einen Begriff gibt, würde mir erst sehr viel später bewusst.

Hyäne

Unterfranken, Gesamtschule – 13.03.2026

Ein männlicher Lehrer dachte ich wäre ihn in verliebt, was mich irgendwie verstört und angeekelt hat weil er nicht nur mein deutlich älterer Lehrer sonderns zu mir häufig unfreundlich war. Ich kann mich an einige Situationen erinnern wo ich wegen ihm geweint habe weil er ungerecht war oder sich seltsam verhalten hat. Ich habe mich häufig unwohl in seiner Gegenwart gefühlt. Das er nach all dem noch für möglich hält das ich mich sogar in ihn verlieben könnte, hat sich richtig komisch angefühlt. Wegen dieser Scheiße hatte ich jahrelang Angst das jemand mit dem ich nichts sexuelles anfangen will(ich stehe nicht auf Männer btw, also ALLE Männer) denken könnte ich wäre in ihn verliebt und diese Angst ist auch jetzt noch nicht ganz verschwunden.

Ana

Hotelzimmer – 13.03.2026

Nach einer Messe waren meine Kolleginnen und ich noch feiern. Wir hatten einiges getrunken und sind auf unsere Zimmer. Nachts klingelte das Telefon und der Nachtportier fragte ob er mir eine Kopfschmerztablette bringen solle! Ich war zu müde und betrunken und sagte nein. Kurz darauf klopfte es an der Tür. Ich schrie ihn an er solle abhauen. Er ging, ich konnte aber nicht mehr schlafen. Als ich am nächsten Morgen beim frühstücken war, erzählten mir die Kolleginnen er hätte das selbe auch mit ihnen gemacht. Wir haben es zwar gemeldet, aber nie wirklich mitbekommen ob es Konsequenzen gegeben hat. Wir hätten ihn anzeigen müssen, ich mache mir noch heute Vorwürfe das nicht getan zu haben.

Anonymous

Allgemeinmediziner – 13.03.2026

Ich war mit 22 Jahren mal beim Allgemeinmediziner, weil ich immer wieder Schmerzen in der Herzregion hatte. Er war schon so kurz vor der Rente und meinte ich soll mal nen EKG machen und mich komplett ausziehen. Ich meinte dann ob das wirklich nötig wäre. Er bejahte und so zog ich mich komplett aus. Zwei Sprechstundenhilfen standen mit im Raum und intervenierten nicht. Erst 2 Jahre später als ich nochmal ein EKG im Krankenhaus bekam öffnete dies mir die Augen. Ich fragte die Krankenpflegerin ob ich mich ausziehen müsse und sie verneinte. Ich fühlte mich so dumm in dem Moment.

Hyäne

Unterfranken, Gesamtschule – 13.03.2026

Schulflur. Ich(ca 15) laufe die Treppe hoch, der ca 14jährige kommt mir entgegen und bleibt grinsend stehen. Streckt die Hand aus und fasst mir an die Brust. Jüngere Kinder sehen zu, ich bin so perplex das ich einfach nur überfordert lächle. Ich glaube er sagte noch sowas wie „das sie sehr weich sind“. Ein anderes Mal habe ich mit ihm Karten gespielt, an einem kleinen Tisch. Er hat meine Beine mit den Füßen berührt und war irgendwann an den Innenseiten meiner Oberschenkel. Er hat wieder gegrinst. Ich weiß nicht mehr was ich gesagt habe, aber ich habe gebettelt das er aufhören soll. Ich war nicht in der Lage mich selbst aus der Situation zu bringen oder ihn abzuwehren. Wieder sahen jüngere Kinder zu. Irgendwann stand er auf, nach einer gefühlten Ewigkeit, verließ den Raum und ging runter zu den Schultoiletten. Einige Zeit später hab ich ihn außerhalb der Schule nochmal treffen müssen. Ich verstehe bis heute nicht warum ich mir mehr Vorwürfe mache als ihm. Noch nie habe ich jemandem von diesen zwei Übergriffen erzählt und das werde ich vielleicht auch nie weil ich mich so sehr schäme das ich mich nicht wehren konnte.

Anonym

Zu Hause | Schweiz – 13.03.2026

Mein erster Freund war maximal gewalttätig und hat mich physisch, psychisch und sexuell misshandelt. Als wir zusammenkamen, war er 18, ich 15. Ich hatte absolut keine Ahnung von Liebe und wusste nicht, was eine gesunde respektive was eine ungesunde/toxische Liebe ist. Er har mich systematisch emotional von ihm abhängig gemacht, ich hatte irgendwann keine Freund*innen mehr, nur noch ihn. Wenn er abends rausging, sperrte er mich zuhause ein, weil er krankhaft eifersüchtig war und Angst hatte, dass ich ihn in der Zwischenzeit irgendwie betrügen könnte (wtf) oder abhauen könnte. Er bedrohte mich mit dem Messer, wenn ich nicht gehorchte. Meine Arme waren immer voll mit blauen Flecken. Er schlief regelmässig ohne Konsens mit mir. Mit 18 konnte ich mich irgendwie von ihm trennen und leide seit heute unter dieser ersten Erfahrung von „Liebe“.

Alina

Bushaltestelle – 13.03.2026

Ich war ungefähr 13 jahre alt als ich mit dem Bus in die Innenstadt fahren wollte um mir etwas von meinem Taschengeld etwas zu kaufen. Ich stand zunächst alleine an der Bushaltestelle bis dann ein Mann mitte 40 sich zu mir stellte. Er sprach mich an und fragte ob ich für 50€ mit ihm hinter den Busch gehen würde. Ich sagte nein und machte die Musik von mein discman lauter. Ich weiß nicht ob er noch was sagte aber er kam immer näher, bis ich seinen Arm an meinem spürte. Ich hatte solche Angst und wusste nicht ob ich schreien oder rennen sollte. Ich wusste nicht was er tun würde und ob ich eine chance hätte, also blieben ich Stehen. Ich war wie erstarrt und mein Herz raste bis endlich der Bus kam. Er ist zum Glück nicht eingestiegen. Jetzt ärgere ich mich, dass ich es niemanden erzählt habe, aber ich dachte derzeit, das es nunmal der der Grund sei, weshalb man nicht mit fremden mitgehen soll. Das man dagegen was tun soll oder kann wurde uns damals nicht beigebracht, sondern nur, das es einfach so ist. Weil Männer nunmal so sind.

Jana

location not specified – 13.03.2026

Mein Expartner hat mich mit der Betreuung unseres gemeinsamen Kindes komplett alleine gelassen. Dass ich keinen Kita-Platz fand und somit auch nicht wieder arbeiten gehen konnte, war ihm egal. Ich brauchte alle meine Ersparnisse auf. In seiner Eigentumswohnung verlangte er Miete von mir. Er verweigerte ein gemeinsames Konto genauso wie eine Ehe. Er wollte aber gerne noch ein zweites Kind und sprach von uns als Familie.

Marie

zu Hause & überall – 13.03.2026

Die Stimmung in meinem Elternhaus war extrem angespannt und schwierig, als ich mit 16 meinen Ex kennenlernte. Er war älter, schenkte mir Aufmerksamkeit und „liebte“ mich. Ab Beginn der Beziehung war es egal ob und wann ich nach Hause kam, es war ja ein Erwachsener mit mir unterwegs. Seine Liebe wurde zur Obsession, zur Erklärung und Entschuldigung für sein Verhalten. Am Anfang waren es kleinere abfällige Bemerkungen, wenn andere Männer mich ansahen. Diese wurden zu lautstarken Konflikten, zu Schlägen, zu gebrochenen Fingern. Oft auch in der Öffentlichkeit, in der Fußgängerzone, in Clubs, auf Geburtstagen. Niemand schritt ein. Zu Hause musste ich als sein persönliches Sexobjekt hinhalten. Zuerst war es Überreden, Betteln, „ich liebe dich doch so“. Später war es Festhalten oder Würgen. Wenn ich nicht mehr sprechen kann, kann ich ja auch nicht nein sagen. „Wenn du Schluss machst, bringe ich mich halt um“. Das dies keine leeren Worte waren, hab ich gelernt er erst aufgehört hat sich vor mir zu verletzten, als ich wieder mit ihm zusammen kam und ICH mich entschuldigt habe. Als ich letzendlich die Beziehung beendet habe, haben 2 männliche Freunde im Auto gewartet mit der Anweisung in die Wohnung zu kommen, wenn ich nach 5 Minuten nicht wieder unten bin. Ich habe an der Türschwelle Schluss gemacht, damit ich nicht nochmal eingeschlossen werden kann. Danach: Stalking. Mehrere Monate. Bis er sein nächstes Opfer gefunden hatte.

La

im Club – 13.03.2026

Ich bin alleine im Club zum Tanzen. Ich komme mit einem Typen ins Gespräch, wir setzen uns. Für mich nur eine Plauderei und ich merke, dass mich auch das, was er erzählt, eigentlich nicht interessiert. An uns kommen ein paar lachende Leute vorbei, darunter ein Mann und wir lachen einander kurz an. Der Typ mit dem ich im Gespräch bin, fragt sofort gereizt, was ich denn „fremde Typen“ anlache, ich sei doch mit ihm im Gespräch. Ich hatte bis dato ausreichend Erfahrung in einer gewaltätigen Beziehung gemacht, um zu merken, dass das hier absolut anmaßend und respektlos ist und hab mich aus dem Staub gemacht.

Alina

Im Stadtpark – 13.03.2026

Als ich 11 Jahre alt war, ging ich mit unserem Hund im Park spazieren als mir ein ungefähr Mitte 20 jähriger Mann gefolgt war. Irgendwann verwickelte er mich in ein Gespräch indem er mir viele Fragen über den Hund stellte. Ich fande das erst nett und erzählte ihm gerne alles über meinen Hund. Irgendwann, in einer eher abgelegenen stelle des Parks, sagte er plötzlich, dass er den Hund treten werde, wenn ich ihn Jetzt nicht küsse. Auf einer Bank sollte ich mich dann auf seinen Schoß setzen, und er zwang mich ihn auch mit Zunge zu küssen während er meine Hüfte massierte. Wir hörten auf, weil eine Gruppe von Menschen vorbei kam und ich versprach ihm, am nächsten Tag wieder dorthin zu kommen, nur deshalb ließ er mich gehen. Habe über ein Jahr den Park gemieden und es niemandem Zuhause erzählt, da ich dachte, das es meine Schuld war, da ich mit fremden gesprochen habe. Mein vertrauen in die Welt, und mein erster Kuss war verloren gegangen und seitdem Tag, schaue ich stets hinter mir, sobald ich mich irgendwo alleine fühle.

Lena

zu Hause – 13.03.2026

Ich war 16 oder 17. Meine Mutter hatte zu der Zeit einen Geschäftspartner (Mitte 40, verheiratet, mehrere Kinder) – charismatisch, attraktiv, aber irgendwie auch ein Windhund. An dem Tag war bei uns zu Besuch und aus irgendeinem Grund hatte meine Mutter ihm erzählt, dass ich aktuell Liebeskummer habe, da mein Freund und ich uns getrennt hätten. Er brachte mir eine Rose und eine Tafel Schokolade mit und kam in mein Zimmer. Er setzte sich viel zu nah neben mich auf mein Sofa und redete irgendwas – ich kann mich nicht erinnern, aber es muss so in die Richtung von „ich helfe dir, komm gern zu mir, wenn du Trost brauchst“ gewesen sein – Ich habe mich tierisch unwohl gefühlt und habe ihn gebeten zu gehen. Da sagt er doch allen Ernstes „das macht mich traurig, wenn du mich wegschickst“ Ich zögere, gehe zu meiner Zimmertür und sage „Hier ist die Tür“ – ich habe mich nicht getraut ihm in die Augen zu schauen, oder mich zu bewegen. Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, dann ist er aufgestanden und gegangen. Mir war übel, ich war wütend und hatte Angst. Meine Mutter war in der ganzen Zeit unten in der Küche und ich hörte wie er noch eine Weile mit ihr sprach, bevor er ging. Als er weg war, nahm ich meinen Mut zusammen und sagte ihr, was vorgefallen war. Auch, dass ich ihn nie wieder sehen möchte und sie ihm nichts über mich erzählen soll. Lieber würde ich das Haus verlassen, wenn sie denkt, dass sie ihn nochmal mit zu uns nach Hause bringen soll. Ich habe ihn nie wieder gesehen.

nicole

kinderbett – 13.03.2026

ich wurde als grundschulkind von meinem älteren bruder (5 jahre älter) über einen längeren zeitraum nachts im schlaf sexuell missbraucht. wie üblich bei trauma fehlen mir bis heute alle erinnerungen. was geblieben sind, sind erinnerungsfetzen: wie er nachts an mein bett kam, mich an meinen genitalien streichelte, bis ich wach wurde. wie er mich tagsüber dazu überredete mich heimlich unter der bettdecke zu berühren. wie er meine kleine kinderhand an seinen erigierten penis legte. diese erinnerungsfetzen begleiten mich bis heute inklusive internalisierten schuld- und schamgefühl. es hörte auf, als ich heulend zu meiner mam ins bett rannte. meine sexuellen erfahrungen in der jugend waren von schlimmen ekelgefühlen und dem drang meine vagina zunähen zu müssen sowie weiteren missbräuchliche erfahrungen und sexuellen handlungen gegen meinen willen geprägt. die konsequenzen seines handelns habe ich erst über die zeit mit büchern, videos, filmen und einer therapie vollumfänglich erfassen können: bis heute habe ich mit schlafstörungen, essstörungen, suchtproblemen, dissoziation/derpersonalisierung, fauwn/freeze anstatt fight/flight reaktionen, internalisierter scham, flashbacks, schmerzen, körperlichen abwehrreaktionen auf zärtlichkeiten / berührungen, schwierigkeiten meine sexuelle identität, lust und leidenschaft zu finden, zu kämpfen. durch jahrelange und andauernde arbeit mit wundervollen menschen werden die symptome langsam leiser und die wut lauter.

Anonymous

hamburg im supermarkt – 13.03.2026

er hat mir unter den rock gefilmt und als ich mich umgedreht habe, hat er schnell sein handy eingepackt und ist weitergegangen. es war ein ganz kurzer moment aber ich war so perplex und habe mich ganz lange gefragt, ob es wirklich passiert ist. aber eigentlich weiß ich es, das bild ist klar in meiner erinnerung.

Julia

Hannover, Innenstadt – 13.03.2026

Ich bin mit 17 nachts um 1h nach dem Feiern in einem Club (ja, die haben mich ohne nach dem Ausweis zu fragen, reingelassen) nach Hause gegangen. Ich hatte eine Jacke an, die mir bis zu den Hüften ging. Da fuhr ein Mann mit dem Fahrrad an mir vorbei und schlug mir mit der flachen Hand auf den Hintern. Im Vorbeifahren! Mehr nicht. Ich war völlig irritiert, es war so skurril! Ich bin einfach schnell weitergegangen. Es war ja quasi „nix weiter passiert „. Trotzdem hat es mich verstört! I mean…what the…?!?

B.

Berlin – 13.03.2026

Ich stand an einer Currywurst Bude und höre wie zwei Männer neben mir sich lautstark über die aktuelle Praktikantin in der Firma unterhalte. Beide Männer waren ca. Ende 50 mit dem klassischen Bierbauch. „Wenn die Kleine weiter so Röcke trägt kann sie gerne länger bei uns bleiben.“ „Sie soll noch n paar von ihren kleinen Freundinnen mitbringen. Arbeit beschaffe ich denen wenn sie auch so Röcke tragen.“ „Aber nicht so Dinger mit wenig Holz vor der Hütte.“ … Ich begann innerlich vor Wut zu kochen. Ich drehte mich um und sagte, dass ich sicher wäre, dass die Praktikantin sich sicherlich vor Ekel schütteln würde wenn sie das hier mit anhören müsste. Einer der Männer schaute mir direkt ins Gesicht und sagte: „Na Dich will keiner ficken ne? Wundert uns jetzt och nicht.“ Ich bin dann gegangen weil die Atmosphäre zu aggressiv war.

Lisanne

Deutschland, Flensburg – 12.03.2026

In der Grundschule rannten Jungs häufig hinter mir her und wollten mich küssen. Sie hauten mir auch auf den Po. Wenn ich zu den Lehrer/-innen gegangen bin wurde mir immer nur gesagt „Die sind doch nur verliebt in dich! Das ist bestimmt nett gemeint – ein Kompliment weil du hübsch bist!“ – Nein! Das war schrecklich und erniedrigend. Manchmal kamen auch mehrere Jungs und rannten uns Mädchen hinterher. Sie standen hinter Ecken. Auch schon in der 3./4. Klasse. Wir hatten keine Chance und niemanden hat es interessiert. Catcalling als junge Erwachsene war absoluter Alltag. Völlig egal wie man angezogen war. In Erinnerung habe ich besonders eine Situation, in der ich an einer Bushaltestelle stand. Der Bus hielt und im hinteren Teil fingen zwei Männer (bestimmt über 20) an so zu tun als würden sie die Scheibe ablecken. Ich war allein an der Haltestelle. Niemand anderes hätte gemeint sein können. Ich habe freiwillig den Bus verpasst und bin zu spät in die Uni gekommen.

Natascha

Zu Hause – 12.03.2026

Ich bin in einem Haus aufgewachsen, in dem Gehorsam wichtiger war als Sicherheit. Mein Vater hat mich von klein auf dazu erzogen, brav zu sein und nicht zu widersprechen. Ich habe miterlebt, wie er meine Mutter geschlagen hat, während ich danebenstand. Auch später ließ er mich in Situationen zurück, in denen ich mich ungeschützt fühlte, etwa wenn er mich mit deutlich älteren Männern allein ließ. Früh habe ich gelernt, meine eigenen Gefühle und Grenzen zurückzustellen. Mit achtzehn machte ich mit meinem Freund Schluss, doch er akzeptierte es nicht. Er begann mich zu verfolgen, tauchte immer wieder auf und brach schließlich sogar in mein Zuhause ein. Auch in Beziehungen wurde mein Nein oft nicht respektiert. Ein Ex-Freund setzte mich so lange emotional unter Druck, bis ich Sex zustimmte, obwohl ich es nicht wollte. Ein anderer Mann reagierte auf mein Nein mit Spott. Als ich klar sagte, dass ich nicht möchte, lachte er und meinte, mein Nein klinge nicht wie ein echtes, sondern wie ein „verspieltes“ Nein. Er tat so, als würde ich es nicht ernst meinen, als wüsste er besser als ich selbst, was ich wirklich will, und machte einfach weiter. In einer anderen Situation verpasste mir ein Mann während des Sex plötzlich eine harte Ohrfeige ohne jede Absprache. Ich war völlig überrascht. Danach meinte er, wenn ich Haarziehen mögen würde, müsste ich so etwas auch mögen. Diese Erlebnisse haben mich geprägt. Und sie sind nur die Spitze des Eisbergs.

nicole

stadtfest – 12.03.2026

ich war mit freundinnen – damals alle unter 18 – auf dem stadtfest als uns ein betrunkener mann ansprach. wir haben ihn zusammen abgewimmelt und sind weitergezogen. er muss uns gefolgt sein oder mich wiedererkannt haben, denn als ich mich auf den weg nach hause machte, war er plötzlich hinter mir und verfolgte mich. ich rannte voller angst zu freunden, die in der nähe wohnten und klingelte sturm. zum glück waren sie daheim und ich in sicherheit.

Anonymous

Arbeit – 12.03.2026

Als ich neu in der Abteilung war, hat mich mein männlicher Arbeitskollege immer gefragt, wann meine Periode ist damit er das im Bürokalender eintragen kann oder auch welches Sexspielzeug mein Freund und ich nutzen. Gerne hat er mir und unseren Azubis auch lang und breit von seinen Sexgeschichten erzählt, sodass die Azubis sich in Sicherheit wägten als sie sich in unserem Büro Pornos angeschaut haben während ich mit im Raum war. Als ich es irgendwann gemeldet habe, hätte mir keiner geglaubt, wenn eine Kollegin nicht auch solche Erfahrungen mit diesem Mann gemacht hätte. Das Ende vom Lied war, das ich in eine andere Abteilung versetzt wurde und er weiterhin Betreuer der Auszubildenden blieb.

P

Zug – 12.03.2026

Ich war über 20, hatte ein Auto gekauft und bin mit den Nummernschilder im Zug unterwegs gewesen. Ich hab Musik gehört, ein Mann setzte sich auf den 2er Sitz neben mich. Ich dachte mir nichts dabei, war hell und das Abteil 3/4 voll. Icv muss eingedöst sein. Als ich wach wurde hatte er seine Hand in meinem Schritt und massierte. Über seine Hand und meinen Schoß hatte er seinen Pulli gelegt, damit es nicht auffiel. Bis heute mache ich mir Vorwürfe wegen meiner Reaktion. Ich wünschte ich wäre aufgestanden, hätte rumgebrüllt, auf ihn aufmerksam gemacht. Ich, die mit der grossen Klappe war ziemlich still.

Teresa

Fahrschule – 12.03.2026

Mein Fahrlehrer (ca. 45 Jahre) sagte oft zu mir „behandle die Kupplung wie dich selbst: Streicheln und langsam kommen lassen“. Allgemein fasste er auch gerne mal auf mein Bein, um mehr Gas geben zu signalisieren.

T.

KVB – 12.03.2026

Es war Karnval, volle Bahn und ich saß auf einem Platz am Gang. Der Typ, der vor mir stand drückte sich mit seinem Schritt gegen meine Schulter. Ich merkte, dass er hart wurde, war aber so perplex, dass ich nicht reagierte. Als ich vor der nächsten Haltestelle aufstand zum aussteigen und vor ihm stand griff er mir zwischen die Beine. Ich bin einfach ausgestiegen und gegangen.

Humine

Haus meiner Tante – 12.03.2026

Es waren die letzten Tage im Leben meiner krebskranken Tante, deshalb besuchte ich sie und meinen Onkel, der sie liebevoll pflegte. Bei einem Tee saßen mein Onkel und ich später am Küchentisch, meine Tante lag den Gang runter in ihrem Pflegebett. Zur Verabschiedung umarmten wir uns (was okay war), daraufhin setzte er sich. Er zog mich unvermittelt auf seinen Schoß, umarmte mich, fing an mein Gesicht zu streicheln, küsste eine Gesichtshälfte und sagte immer wieder, ob es in Ordnung sei. Ich war so überrascht, starr vor Schreck, konnte nichts entgegen und ließ es über mich ergehen. Währenddessen dachte ich, ich sei eben sein Trost und müsse das über mich ergehen lassen, um ihm zu helfen… Irgendwann hörte er auf und ich konnte aufstehen und gehen. Ich war so schockiert über mein Verhalten. Warum ich nicht nein gesagt habe! Lange habe ich mich für den Vorfall geschämt, dass mir das mit Ende 30!!! passiert ist. Im familiären Umkreis, während meine todkranke Tante zwei Zimmer weiter lag. Mit einem Menschen, dem ich vertraut habe. Erst als ich mich Freundinnen und meiner Schwester anvertraute, begriff ich, dass es nicht ‚meine Schuld‘ war.

Anonymous

Uniklinikum – 12.03.2026

Ich war beim Arzt zur MRT-Bild Besprechung. Nach einem für mich viel zu langen Smalltalk sollte ich mich nochmal “untenrum freimachen”. Total unnötig weil es vorrangig nur um das MRT Bild gehen sollte. Der Arzt bat mich vor ihm in die Knie zu gehen und mit dem Rücken zu ihm Schritte im Raum zu laufen. Ich war in Unterwäsche, hatte aber zum Glück ein längeres Shirt an. Als wäre das nicht genug, hat er mich noch auf die Liege, um ein paar Bewegungstest auszuführen. Nachdem alles in Ordnung schien, sagte mir der Arzt ich muss jetzt einfach viel Sport machen, “in die Muckibude… vor allem Core und Hüfte trainieren”. Bei dem Wort “Hüfte” fasste er mich an meiner Hüfte seitlich an. Während ich auf der Liege lag und machtlos zum Opfer wurde.

Claudia

Zu Hause – 12.03.2026

Mein damaliger Freund (ich war 35, er 33) hat mich abends im Bett gefragt, ob ich Lust auf ihn habe. Ich hatte keine, habe also „nein“ gesagt. Das hat ihn leider nicht interessiert und er begann mich zu berühren und Sex mit mir zu haben. Ich war völlig unfähig mich zu wehren und habe es über mich ergehen lassen.

Eva Marie

Zuhause – 12.03.2026

„Ich möchte es nicht versuchen, denn ich weiß,dass es weh tut und nicht klappt.“ Wie oft habe ich diesen Satz gesagt in meinem Leben? Ich habe eine Schmerzerkrankung und GV fiel mir 10 Jahre lang nicht nur schwer, sondern schien unmöglich. Jedes Mal , wenn der Versuch einer Penetration stattfand, ob mit einer anderen Person oder alleine tat es weh, als würde man versuchen mir ein Messer einzuführen. Irgendwann wusste mein Kopf bescheid und wenn ich nur ansatzweise in diese Richtung berührt wurde ,spannte sich erst recht alles an und machte Penetration unmöglich. Aber wenn ich ehrlich bin , war ich auch einfach nie wirklich so weit gewesen. Jedes Mal wieder, wenn ein neuer Freund ein neuer Sexualpartner da war, erhoffte ich mir mehr Verständnis, mehr zart sein, mehr Liebe und Jedes mal mehr wurde ich enttäuscht. “ ich schlafe heute auf dem Boden, denn ich fürchte, dass ich dich heute Nacht sonst vergewaltige, wenn wir jetzt nicht miteinander schlafen.“, sagte der eine in einer Stimme, die wohl mitfühlend klingen soll. „Toll, was soll ich denn meinen Freunden erzählen was in unserer ersten Nacht zusammen gelaufen ist?“ Empörte sich ein anderer nachdem ich völlig krank und erkältet Sex abgelehnt hatte. „Naja mit der Einstellung kann es ja nicht funktionieren. Lass es uns versuchen..“ sagte er vorher und „äh…ähm also ich würde dann jetzt gehen“ , sagte er nachdem ich mal wieder in embryonalstelllung da lag, weil es „oh wunder“ nicht funktioniert hatte. von 14 bis 24 .

Aline

Rhodos Griechenland – 12.03.2026

Ich war 14 und mit meiner alleinerziehenden Mutter auf Rhodos im Urlaub. Unser Hotel war in einer kleinen Bucht, weit weg von sonstigem Tourismus. An der Hotelbar arbeitete ein junger Mann. Er hatte angeboten mich mit zu einem Jahrmarkt mit seinem Roller zu nehmen. Meine Mutter war erst nicht einverstanden. Wir stritten, bis ich endlich gehen durfte. Wir fuhren zu dem Jahrmarkt, aber anstatt dort etwas zu unternehmen meinte er er müsse kurz zu sich nach hause und ich solle kurz mitkommen. Ich ging mit. In seinem Zimmer, alles war aus braunem Holz, setzte er sich aufs Bett und zog mich aus. Ich war wie erstarrt. Es ging alles ganz schnell, ich ließ es einfach über mich ergehen und wehrte mich nicht. Danach fuhr er mich wieder ins Hotel. Ich habe meiner Mutter nie davon erzählt. Ich dachte sehr lange, dass ich ihm irgendwie signalisiert haben muss, dass ich das auch will.Heute weiß ich, dass er mich vergewaltigt hat.

Anonymous

location not specified – 12.03.2026

Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich 18 rote Rosen…. von meinem Fahrlehrer!

C

Deutschland – 12.03.2026

Als ich 13 war hatte ich eine beste Freundin, die mir die Welt bedeutete. Sie war meine Freundin und meine Familie in einem. Ihre Eltern waren getrennt und ihr Vater lebte ein paar hundert Kilometer entfernt. Also verbrachte meine Freundin mehrere Wochen im Sommer bei ihm. Da wir zusammen sein wollten, durfte ich mit kommen. Dieser Mann war für mich das ultimative Vatervorbild. Ich bewundere, wie liebevoll er mit seinen Töchtern umging. So wunderte ich mich auch nicht besonders, dass er mit mir über Sex und sexuelle Praktiken sprach. Ich dachte, er würde mich als reif ansehen und mit mir ein väterliches Aufklärungsgespräch führen. Nach dem Aufenthalt bei ihm schrieb er mir eine SMS, ich solle nicht durchdrehen, aber ich habe ihm ja schon ganz schön seinen Kopf verdreht und er habe sich in mich verliebt. Ich war 13, er 45 und die Freundschaft zu meiner besten Freundin im Arsch.

K.

Autovermietung | Berlin Brandenburg Airport – 12.03.2026

Ich lebe im englischsprachigen Ausland, bin zu Besuch in Deutschland und habe ein Mietauto reserviert. Am Abholschalter werde ich vom „Herrn Mitarbeiter“ zuerst zugetextet dass er ja „niemals auswandern würde“ und dass „man(n) viel zu viel Englisch im Berliner Radio hören würde“. Sein Monolog ist unangenehm, ich lächele, will nur endlich die Autoschlüssel haben… dann beugt er sich zu mir über den Tresen und flüstert mir sein „englisches Lieblingswort“ ins Ohr: SUPER MILF! Ich wünschte, ich wäre schlagfertig genug gewesen, seine Ekelhaftigkeit laut vor allen Anwesenden zu wiederholen. Aber leider war ich es nicht.

Kathie

im Urlaub mit Mama & ihrem neuen Mann – 12.03.2026

Ein Urlaub wie viele andere, wir fahren nach Ungarn und genießen das tolle Wetter, natürlich im Bikini – wir haben schließlich 38Grad.. gegenüber im Haus wohnt eine Oma, die uns über die Jahre ins Herz geschlossen hat. Ich und der Man meiner Mutter gehen rüber, weil Marika uns zum Pfannenkuchen eingeladen hat. Ich 15 Jahre im Bikini nehme auf einer Bierbank auf der Terasse platz, gegenüber von mir, der Mann meiner Mutter mit seiner Kamera. Ich denke mir nichts und esse einen Pfannenkuchen nach dem anderen. 3 Jahre später bekomme ich bei meinem Auszug eine gebrannte CD, darauf meine Bewerbungsunterlagen, die ich auf dem Familien PC geschrieben habe, doch dann finde ich einen weiteren Ordner.. ich öffne ihn und mir wird schlecht. Ich finde Fotos und Videos von mir.. im Bikini, die unter dem Tisch aufgenommen wurden. Die Kamera wurde aus 30cm Entfernung auf mich gerichtet und mir regelrecht zwischen die Beine gesteckt. Die Übelkeit, die in mir aufkam kann ich kaum beschreiben, auch nicht die Scham, die ich fühlte.. bis heute weiß meine Mutter nichts davon. Und mich verfolgt dieser Mann noch immer (20 Jahre später) in meinen Träumen.. auch wenn er mittlerweile verstorben ist.

Anonymous

Reitstall – 12.03.2026

Ich war elf Jahre alt und liebte Pferde. Einmal die Woche ging ich mit zwei Freundinnen zum Reiten. Der Hof gehörte einem alleinstehenden älteren Mann. Die ersten Grenzüberschreitungen erfolgten, wenn er neben mir ritt und seine Hand auf meinen Schenkel legte. Es folgten unangebrachte Komplimente darüber, wie schön ich sei, und ekelhafte Fragen z.B. danach, ob ich noch grün hinter den Ohren sei. (Ich wusste damals natürlich nicht, was das bedeutet.) In unbeobachteten Situationen griff er an meine Brust oder hob mich hoch und schob mir seine Hand in die Hose und in den Schritt. Das passierte immer wieder. Nachdem heraus kam, dass er sich einem anderen Mädchen gegenüber übergriffig verhält, besprachen sich unsere Eltern und hakten nach, ob uns das auch passiert sei. Wir verneinten und durften weiterhin den Hof besuchen. Ich weiß bis heute nicht, ob er meine zwei Freundinnen auch belästigte. Meinen Eltern habe ich, weil ich mich krass schämte, nie davon erzählt.

Anne

Basel – 12.03.2026

Im Spätsommer 2024 haben wir ein paar Wochen gedatet. An einem Abend habe ich bei ihm geschlafen. Am nächsten Morgen war ich dann bereits geduscht und angezogen und wollte wieder nach Hause. Wir haben noch eine Weile geknutscht und er wollte dann mehr, ich nicht, was ich ihm auch mitgeteilt habe. Danach war er richtig beleidigt und kaum ansprechbar. Ich hab mich dann noch entschuldigt – warum weiss ich heute nicht – und gefragt, was ich tun kann, damit es ihm besser geht. Er: „Das ist doch offensichtlich was du tun kannst!“ Ich bin dann gegangen, aber mit einem schlechten Gefühl, obwohl er sich hätte schlecht fühlen müssen. Ein anderes Mal habe ich ihn beim Sex gefragt, was er gern hat. Er: „Das musst du selber wissen.“ Dann ist er kurz rausgegangen, um sich zu beruhigen. Danach haben wir miteinander geschlafen. Er hat dann tatsächlich gesagt was er wollte und es auch verlangt, ohne auf mich einzugehen. Ich habe es gemacht und mich geschämt. Heute weiss ich: Die Scham muss die Seite wechseln.

Laura

Bistro/Bar – 12.03.2026

Mit 16 war ich oft in einem Bistro/Bar, der Besitzer war Ende 30. Als ich einmal von der Toilette kam, passte er mich ab, drängte mich in sein gegenüberliegendes Lager, küsste mich gierig, dann drehte er mich um, zog mir die Hose runter. Ich war wie erstarrt, wehrte mich nicht. Dann missbrauchte mich. Danach grinste er mich an und meinte „das bleibt aber unter uns, gell.“ Ich habe erst 30 Jahre später verstanden, was da passiert ist.

Anne

Hamburg – 12.03.2026

Ich gehe nach einem gemeinsamen Abendessen mit zu ihm nach Hause. Er spielt auf dem Klavier, wir knutschen danach eine Weile bis daraus mehr wird. Ich zögere und ziehe mich auch körperlich immer wieder zurück, was er vollkommen ignoriert und überhaupt nicht nachfragt, was ich will, Dann versucht er in mich einzudringen, ich wehre mich. Er lacht und meint „Sowas hab ich ja noch nie erlebt. Bist du noch Jungfrau?“ War ich nicht, spielt aber in dem Moment auch keine Rolle. Er versucht es weiter bis ich aufgebe. Trotz meines Wunsches ein Kondom zu verwenden, überzeugt er mich letztlich es ohne zu tun.

Laura

Zu Hause/Beziehung – 12.03.2026

Ich war 15 (!!), er 19 Jahre alt. Ich war 2 Jahre mit ihm in einer sehr missbräuchlichen Beziehung. Einmal brachte er mir ein „Geschenk“ mit aus einem Sex-Shop. Es war ein riesengroßer Vibrator, den er mir mit den Worten „etwas größeres gab es nicht“ überreichte. Ich war 15!!!! Ich wollte das nicht, ich hatte Angst. Dennoch ließ ich mich von ihm überreden, den Vibrator auszuprobieren. Ich wollte ihm gefallen, ich ließ es zu. Es waren so schreckliche Schmerzen, ich weinte und bat ihn aufzuhören. Er meinte nur, ich müsse mich entspannen, dann ginge das schon…. Irgendwann, als er merkte, dass er mehr als die halbe „Eichel“ des Vibrators nicht einführen konnte, weil es mir zu sehr weh tat und ich ihn anflehte aufzuhören, ließ er vom mir ab, gab mir den Vibrator jedoch mit mit den Worten „kannst ja bisschen üben daheim“. Ich warf ihn auf dem Heimweg voller Scham und Ekel in den Müll.

Zepe

Nürnberg – 12.03.2026

Als ich 9 / 10 Jahre alt war spielten wir oft im Park gegenüber von unserem Wohnhaus. Der Park war weitläufig und mit mehreren versteckten Ecken hinter Gebüsch und Bäumen. In einer dieser Ecken saß oft eine Männergruppe und verteilte Bonbons an uns Kinder. Als Gegenleistung sollte ich an dem Spiel „Schinken klatschen“ teilnehmen. Ein Mann griff von hinten in meine Unterhose und klatschte meinen Po. Dabei wurde laut gelacht. Lange dachte ich, ich wäre schuld, weil ich ja hingegangen bin wegen der Süßigkeiten und es mir zwar unangenehm war, ich mich aber auch nicht getraut habe, es jemandem zu erzählen. Gar nix bin ich – erwachsene Männer haben das mit mir gemacht. Einmal ist einer mit mir mitgegangen. Er sagte, er wolle mich sicher zur Haustüre bringen. Er ging sogar mit in’s Treppenhaus. Da zeigte er mir pornographische Fotos und fragte, ob sie mir gefallen. Ich konnte damit gar nichts anfangen, war verwirrt und wollte weg. Er fragte, ob ich mehr sehen will – dann müsste ich mitkommen. Ich hatte Angst und rannte die Treppen hoch. Wieder traute ich mich nicht darüber zu sprechen. Von dem Zeitpunkt an wartete der Mann manchmal draußen auf mich. Ich weiß tatsächlich nicht mehr genau, was er alles gesagt hat. Ich fand es ekelig. Dann sind wir umgezogen.

Nadine

Campingplatz – 12.03.2026

Mit 13 war ich mit meinen Eltern wie jedes Jahr campen. Auf dem Campingplatz kannten wir die Mitarbeitenden gut. Es gab zwei – wie ich bis dahin fand – nette und lustige Mitarbeiter, Männer zwischen 40-50, die u. A. täglich mit einem kleinen Traktor den Müll auf dem Platz abholten. Sie unterhielten sich oft eine Weile mit uns. An einem dieser Tage wollte ich gerade los zu den Duschen. Sie machten anzügliche „Witze“ darüber, dasss sie gerne mit mir duschen würden und dass ich mich ja seit letztem Jahr „gut entwickelt“ hätte. Ich fühlte mich ganz eklig. Am nächsten Tag drohten sie „im Spaß“ an, dass sie mich ja einfach mal entführen müssten und wir dann Spaß zusammen hätten. Den Rest des Urlaubs versteckte ich mich vor ihnen und hatte Angst, sobald ich sie irgendwo sah oder hörte. Meine Eltern fanden das alles ganz normal und harmlos und meine Angst total übertrieben.

Möchtelieberanonymbleiben

Zu Hause/Trier, Deutschland – 12.03.2026

Ein Freund, den ich wirklich sehr doll mochte, hat mich zu Sex überredet. Ich war jung und sehr unerfahren. Der Sex war rau und hart und unschön. Es dauerte ewig, er machte viele Dinge mit mir, die mir nicht gefielen, die ich nicht wollte. Er tat mir weh, ich blutete anschließend stark, hatte tagelang Schmerzen. Jetzt, 20 Jahre später, wird mir klar, dass es eigentlich eine Vergewaltigung war. Ich habe den Kontakt zu ihm abgebrochen, bin da sehr konsequent- obwohl er immer wieder versucht hat, mit mir in Kontakt zu bleiben- bis heute!!

Nadine

Ein Park – 12.03.2026

Ich war 22 Jahre alt und saß eines sonnigen Sommernachmittags mit meinem Buch im Park an einen Baum gelehnt auf der Wiese. Ein Mann kam auf mich zugejoggt, ich nahm das erst nur aus den Augenwinkeln wahr. Als ich merkte dass er ganz nah bei mir war, blickte ich auf – direkt auf seinen erigierten Penis, den er aus seinen Shorts rausgeholt hatte und in der Hand hielt. Er stand vielleicht noch 2m von mir entfernt, holte sich einen runter und starrte mich dabei provozierend an. Ich war völlig angeekelt und schockiert. Er fragte mich nach der Uhrzeit. Ich konnte nur ein „geh weg“ rausbekommen. In dem Moment kam eine Gruppe Menschen in unsere Nähe. Er drehte sich weg, packte seinen Schwanz weg und joggte weiter. Ich fühlte mich eklig und schmutzig. Bis heute mache ich mir Vorwürfe und denke, ich hätte die Polizei rufen müssen. Wer weiß wie viele Frauen und Mädchen er an dem Tag (und anderen) noch belästigte, oder mehr.

S.

Tuttlingen, Schule – 12.03.2026

Ich kam wohl recht früh in die Pubertät und habe mit 11 bereits deutlich sichtbare Brüste gehabt. Manche Jungs in meiner Stufe haben das auch ständig kommentiert und vor allem der Sportunterricht war so was von unangenehm. Alle haben mitgelacht, als einer mal eine obszöne Geste und einen ekelhaften Ausruf gemacht hat, sogar meine „Freundin“. Ich habe mich total geschämt und meinen Körper natürlich auch gehasst lol. Ein paar Jahre später fanden alle (auch die Mädchen) meine Brüste total toll und ich solle doch stolz darauf sein. Ok…

S.

Tuttlingen, Innenstadt – 12.03.2026

Als Teenagerin wurde ich ständig angelabert, vor allem von etwas älteren Jungs. Ohne dummen Spruch kam man damals weder bei Tag noch am Abend davon. Als ich ca 11 oder 12 war, hat mir einer beim Vorbeilaufen ziemlich doll auf den Arsch gehauen. Ich rief ein empörtes: „He!“ hinterher, ich war allein, er mit ein oder zwei Kumpels. Die haben gelacht, der andere hat sich nicht mal mehr umgedreht. Zwei jüngere Jungs, ca 8, haben mich später darauf hingewiesen, dass er mir einen Sticker an den Po geklebt hat. Mir war das total peinlich, weil ich damals sowieso komplett unsicher war und diese frühe Phase der Pubertät eine sehr verletzliche Zeit ist.

S.

Tuttlingen, Schulbus – 12.03.2026

Ich war 12 oder 13 und bin mit dem Bus von der Schule nach Hause gefahren. Ganz oft ist zur gleichen Zeit ein Typ, der über 50 war, mit dem gleichen Bus gefahren. Es fing damit an, dass er mich jedes Mal anstarrte und sich später dann gezielt neben mich gestellt hat. Einmal war ein Sitzplatz neben mir frei und er hat sich neben mich gesetzt. Das ganze war super unangenehm. Er hat das ein oder andere Mal versucht ein Gespräch anzufangen, das ich aber mit kurzen oder keinen Antworten versucht habe abzuwehren. Einmal saß ich mit ein paar Freundinnen wieder im Bus und ich habe gesehen, dass er Fotos von mir bzw. uns gemacht hat. Ich wusste damals nicht, was ich tun soll. Einige Woche später habe ich unabhängig von meinen eigenen Erfahrungen mitbekommen, dass der Typ schon bei der Polizei bekannt war, weil er minderjährige Mädchen anquatscht.

S.

Karlsruhe, S-Bahn – 12.03.2026

Ich glaube ich war Ende 20/Anfang 30 und auf dem Heimweg von der Arbeit. Die Bahn war voll, aber nicht übervoll. Ich stand an der Tür, damit ich später schneller draußen bin. Gegenüber von mir stand ein Mann, der ca 15-20 Jahre älter war als ich. Er sah recht freundlich aus und starrte mich zuerst auch nicht unangenehm an, sondern ließ (so mein Eindruck) einfach seinen Blick durch die Menschenmenge schweifen. Das tat ich auch und hin und wieder trafen sich unsere Blicke, aber ich hatte mir nichts dabei gedacht. Irgendwann, da war es eigentlich schon zu spät, habe ich gemerkt, dass er mir immer näher gekommen war und plötzlich spürte ich ganz leicht seine Hand an meinem Intimbereich. Ich hab mich total erschrocken und zum Glück hielt in dem Moment die Bahn und ich konnte flüchten. Ich habe mich danach so ekelhaft gefühlt und mich total geschämt, dass ich zuhause erst mal duschen musste und gleichzeitig habe ich mich geärgert, dass ich ihn nicht angebrüllt und vor den anderen Leuten bloßgestellt habe. Aber man will ja niemanden zu Unrecht beschuldigen lol.

Laura

Beziehung im Teenageralter ich 14, er 18… – 12.03.2026

Ich war 14 und er 18, wir waren zwei Jahre zusammen. Einmal hat er mir beim Sex die Augen verbunden, um es „aufregender“ zu gestalten. Während des Aktes ist die Augenbinde verruscht und ich habe gesehen, dass er nebenbei einen Porno angemacht hatte, im Glauben, ich würde es nicht merken. Er geilte sich an den Frauen im Film auf und benutze meinen Körper währenddessen, anstatt seiner Hand. Ich war wie versteinert, unter Schock, traute mich nicht, etwas zu sagen und ließ es über mich ergehen. Danach fragte er mich, ob es für mich auch schön gewesen sei und ich meinte dann „ohne den Porno wäre es schöner gewesen“. Und er? Anstatt sich zu entschuldigen und sich zu schämen, machte er mir ein schlechtes Gewissen, dass ich ihm ja den Spass verderben würde, seine Ex wäre da entspannter gewesen….

Jamie

zu Hause – 12.03.2026

2. Ich habe einige schwerwiegenden Traumata, die ich jahrelang mit Sex „kompensiert“ habe. Er wusste davon. Ich habe ihn gebeten, dass er mich ohnmächtig würgt, während des GV. Er fand die Idee heiß, also hat er es getan. Ich wurde panisch, weinend wieder wach, mit seinen Händen immer noch um meinen Hals. Ich traute mich nicht, zu sagen, er solle aufhören. Und er fand alles daran gut. Meine Panik, meine Tränen. Ich schaltete einfach ab. Er „machte fertig“.

Anonymous

Monheim am Rhein – 12.03.2026

Ich war bei Ihm zuhause. Er war Masseur und ich bin Physiotherapeutin. Wir haben verabredet, dass er mir den Rückenmassiert. Vorher haben wir platonisch etwas gequatscht. Als er mich dann auf seiner Massageliege massiert hat ist er mit seiner Hand mehrfach in meine Unterhose und später auch wiederholt in meine Vagina eingedrungen. Ich habe es über mich ergehen lassen. Ich habe geschwiegen. Normalerweise bin ich nicht so (dachte ich). Danach sollte ich ihn auch noch massieren, auch das habe ich getan. Später sagte er, ich habe ja Blickkontakt im vorherigen Gespräch gehalten, also wäre es dadurch ok. Das ganze habe ich drei Jahre lang für mich behalten und teils verdrängt. Irgendwann kam das ganze wieder hoch und ich bin damit an meine Mutter heran getreten. Diese hatte lediglich die Worte „Ich habe dir immer gesagt du sollst dich mit niemandem treffen.“ für mich übrig. Erst Monate später habe ich eine Therapie angefangen und das ganze versucht aufzuarbeiten. Seitdem habe ich ein ganz furchtbares Verhältnis zu meinem Eigenen Körper. Intimität die über Küssen hinausgeht ist für mich fast unmöglich.

Jamie

zu Hause – 12.03.2026

Es waren einige Vorfälle, da ich mit ihm mehrere Jahre zusammen war. Aber zwei sind mir sehr im Gedächtnis geblieben: 1. Beim GV in Hündchenstellung ist er abgerutscht und hat mir dabei extrem weh getan. Ich schrie, fing an zu weinen und rollte mich zusammen. Während ich also weinend da lag, fing er schon wieder an, an mir rum zu fingern. Er meinte, meine Tränen machen ihn zusätzlich an. Wir hatten dann direkt weiter GV, obwohl ich einfach nur weinen wollte.

Uli

Kinder und Jugendpsychiatrie – 12.03.2026

Während meines Aufenthaltes gab es insgesamt drei übergriffige Erzieher. Ich war 14- 15. Es wurde zum Glück nicht besonders explizit, aber vom Fragen nach Nacktfotos bis ungewolltes Berühren und Demütigen ist einiges passiert. Ich bin nicht die einzige auch andere waren betroffen. Ich war auf einer Station für Jugendliche mit geistiger Behinderung und einer Suchtstation

Marleenka

Kinderzimmer – 12.03.2026

Ich war 17 und hatte gerade meine Ausbildung in meinem kleinen Heimatstädtchen begonnen. Dort habe ich einen jungen Mann kennengelernt (21). Ich war total begeistert von ihm (er spielte Gitarre und konnte meine Lieblingslieder singen). Ich war ganz stolz ihn meiner Familie vorzustellen und zusammen Musik zu machen. Es war ein schöner warmer Sommertag. Er wollte aber lieber mit mir alleine sein und dann sind wir hoch in mein Zimmer. Ging dann alles ganz schnell. Tür zu! Drückte mich auf mein kleines Bett und steckte seinen dreckigen Penis in mich rein. Ich hab es dann plötzlich geschafft zu schreien und er ließ von mir ab und verließ das Haus. Meine Eltern haben das gar nicht gecheckt und ich konnte es Ihnen nicht erklären, weil ich mich geschämt habe. Der Typ hat mich dann auch noch eine Weile gestalkt und sich bei meinem Stiefvater eingeschleimt und mir Blumen gebracht. Mein Stiefvater meinte: ist doch ein ganz netter junger Mann.

Anonymous

Konzert – 12.03.2026

Ich stand am Rand eines Moschpits mit dem Rücken zum Kreis und habe für einen Freund seine Sachen gehalten. Auf einmal greift mir irgendjemand von hinten in den Schritt, sehr fest. Ich drehe mich sofort um aber da sind ja schon wieder 10 neue Menschen vorbei. Ich schaue ob es irgendjemand mitbekommen hat oder zu mir schaut. Niemand. Ich stehe entsetzt am Rand des Kreises bin erstarrt und unsicher. Was wenn es ausgerechnet der Freund war und der es lustig findet? Dann könnten wir nicht mehr befreundet sein. Ich fühle mich danach schwach und rege mich auf, dass irgendwer während er da Grade Spaß hatte mir meinen Spaß verderben musste und dafür ein Gefühl der Unsicherheit da lässt.

Marleenka

WG Ex – 12.03.2026

Mit 18 durfte ich dann endlich mal für mehrere Tage von zu Hause weg bleiben. Ich habe mich so „frei“ gefühlt und mich gefreut, dass ich jetzt selbst über mein Leben entscheiden darf. Haha… Pustekuchen… Ich hab die Zeit bei einem Mann verbracht, der mich für mehrere Tage eingesperrt hat, mich vergewaltigt hat, mir dabei zugesehen, wie ich mir in die Arme schneide und mich Teufel genannt.

Vanni

location not specified – 12.03.2026

Ich wurde während eines Sommerfestes von einem Kollegen am Hintern angefasst. Ich war zunächst erstarrt, danach war mir übel, dann hab ich überlegt, ob ich das vllt provoziert habe (natürlich nicht!). Später stellte ich ihn zur Rede: Er entschuldigte sich, FALLS er das gemacht habe. Das ist jetzt 1,5 Jahre her. Meine anonyme Meldung in der Firma hat bisher nichts gebracht. Es gibt kein Beschwerdemanagement und auch keine Positionierung zu Sexismus und sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz. Und er tut so, als wäre nichts gewesen.

Carina

S-Bahn in Bonn – 12.03.2026

Ich war Anfang zwanzig und saß in der S-Bahn. Als die S-Bahn an einer Ampel hielt, starrte mich ein Mann aus einem ebenfalls an der Ampel haltenden weißen BMW an. Es fühlte sich unangenehm an, weil er seinen Blick nicht abwendete. Dann holte er sich im Auto einen runter, während er mich weiter anstarrte. Ich war so erschrocken, dass ich so tat, als würde ich ihn nicht sehen.

D.

Schule – 12.03.2026

Ich war ca. 13 Jahre alt, mitten in der Pubertät, schüchtern und wenig selbstbewusst. Die Jungs in meiner Klasse hatten ein neues Spiel für sich entdeckt: welches Mädchen hat den schönsten Po. Ich wurde auserkoren und seitdem wurde mir vor allem im Sportuntericht regelmäßig von verschiedenen Jungs auf den Hintern gehauen. Sprüche wie „geiler Knackarsch“ kamen auch dazu. Damals war das für mich ein Kompliment und ich verstand es als eine Art Anerkennung, dass die Jungs mich/meinen Körper gut finden. Erst viel später habe ich realisiert, was sie mit mir gemacht haben und wie übergriffig das war.

Karin

Disko – 12.03.2026

Der DJ legte einen super Sound auf. Ich ging zu ihm, um mich zu bedanken. Er nahm ansatzlos meinen Kopf in seine Hände und steckte mir seine Zunge in den Mund. Einfach so!!!!!!

H

Mein Kinderzimmer – 12.03.2026

Ich war 13, bei uns zu Hause war eine große Familienfeier. Es wurde lang und ausgelassen gefeiert, ich durfte auch mal am Alkohol nippen (anderes problematisches Thema, i know), und bin irgendwann mit drehendem Kopf in mein Bett gegangen. Aus Platzgründen wurden zwei meiner Cousins in meinem Zimmer untergebracht, auf Matratzen. Das war für mich total ok, ich hatte keinen bösen Gedanken dabei. Nachdem ich jedoch ins Bett gegangen war, für mein Alter zu betrunken, kam irgendwann einer der Cousins in mein Zimmer – und legte sich neben mich, in mein Bett. Er war 19 oder 20 zu der Zeit. Er fing an sich an mich zu „kuscheln“, streichelte mich, stöhnte leise. Ich war überfordert, weil ich durch den Alkohol eh meinen Körper nicht mehr richtig spüren konnte, und jetzt machte der auch noch Sachen, die ich gar nicht wollte? Die ich auch gar nicht richtig verstand? Und vor allem ungefragt? Zum Glück ging es nicht weiter, ich kann mich nicht mehr erinnern ob ich ihn gestoppt habe oder ob er selbst abgelassen hat, aber das was passiert war reichte aus, um mich dreckig zu fühlen.

Nadine

Unter eine Brücke, in einem Tunnel – 12.03.2026

Ich lag dort bewusstlos. Als ich vor Schmerzen erwachte, merkte ich, dass ich gerade von meinem damaligen Freund entjungfert werde. Ich war noch nicht so weit, weshalb er die Chance genutzt hat, als ich bewusstlos war.

Lisa

Disko – 12.03.2026

Ich war mit meiner Freundin tanzen. Wir haben eng miteinander getanzt und uns geküsst. Es war ein schöner Moment zwischen uns – vertraut, liebevoll und einfach nur unser Moment. Irgendwann ging meine Freundin zur Bar, um sich etwas zu trinken zu holen, und ich blieb auf der Tanzfläche und tanzte weiter. Plötzlich kam ein Mann auf mich zu, stellte sich hinter mich, tanzte mich an und steckte einfach seine Hand in meine Hose. Ohne zu fragen. Ohne ein Wort. Alles ging so schnell, dass ich im ersten Moment gar nicht richtig begriffen habe, was gerade passiert. Dann drehte ich mich um und schrie ihn an, dass er sich verpissen soll. Seine Antwort war: „Du hast doch so geil mit deiner Freundin getanzt. Das könnte man auch zu dritt machen.“ In diesem Moment wurde mir klar, was er gesehen hatte: nicht zwei Menschen, die sich lieben, sondern etwas, das er als Einladung für sich verstand. Unsere Nähe, unsere Zuneigung und unsere Vertrautheit wurden von ihm sexualisiert und als Angebot missverstanden. Dabei waren wir einfach nur zwei Frauen in einer Beziehung, die zusammen tanzen gehen wollten.

Liz

Festival – 12.03.2026

Der Bus stand mitten auf dem Festivalgelände. Es war heller Tag, die Sonne schien durch die Fenster, und aus den Boxen dröhnte lauter Technobeat. Menschen standen dicht gedrängt im Bus, manche tanzten, andere bewegten sich nur leicht im Rhythmus, weil kaum Platz war. Ich stand mitten zwischen ihnen. In einer solchen Menge berühren sich ständig Körper. Schultern, Arme, Rücken. Zuerst dachte ich deshalb, es sei einfach das Gedränge. Doch dann merkte ich plötzlich, dass etwas nicht stimmte. Ein Mann hinter mir griff mir stark zwischen die Beine und ließ seine Hand dort. In diesem Moment erstarrte ich komplett. Die Musik lief weiter, Menschen tanzten um mich herum, der Bass vibrierte durch den ganzen Bus. Aber in mir wurde es plötzlich still. Mein Herz raste, doch mein Körper bewegte sich nicht. Ich konnte nichts sagen, mich nicht umdrehen, nicht weggehen. Ich stand einfach da, wie eingefroren. Niemand bemerkte etwas. Irgendwann hörte es auf. Vielleicht bewegten sich die Menschen, vielleicht ging er einfach weg. Ich weiß es nicht mehr genau. Ich weiß nur, dass ich später aus diesem Bus ging und versuchte, das Ganze irgendwie zu begreifen. Das Schlimmste kam danach. Als ich abgeholt wurde, erzählte ich meinem Partner davon. Ich hoffte auf Verständnis, auf das Gefühl, dass jemand erkennt, wie schlimm sich dieser Moment für mich angefühlt hatte. Doch er tat es sofort ab. So, als wäre es etwas Normales. Als wäre es nichts Besonderes. Als müsste man so etwas einfach hinnehmen.

J

Italien – 12.03.2026

Ich war im Urlaub mit Freundinnen in Italien. Wir waren in einer Disco und haben getanzt. Als wir uns durch die Menge durchgedrängt haben um an die Bar zu gehen, hat ein Mann einfach sein Gesicht in meine Brüste gedrückt. Ich hab Gottseidank direkt reagier en können und habe ihm eine Ohrfeige verpasst. Er war sehr verblüfft und ich habe mich danach scheiße gefühlt.

Natascha

Zu Hause – 12.03.2026

Mein Exverlobter hatte mich bei der Arbeit abgeholt. Im Auto kam es zum Streit. Zuhause angekommen nahm er mich am Hals, hielt mich hoch und drückte mich an die Wand. In der Wand steckte ein Haken der sich in meinen Rücken bohrte. Die Würgemale am Hals waren noch lange zu sehen. Die Polizei lehnte die Anzeige ab.

Natascha

Zu Hause – 12.03.2026

Mein Exfreund und ich kamen in einen Streit, es ging darum ob wir noch zusammen weg gehen. Er ging auf mich los, warf mich zu Boden, ich wollte wegkriechen und er trat mir in den Rücken. Er trug Springerstiefel. Ich entkam irgendwann und ging zur Polizei. Später wurde ich von seiner Familie unter Druck gesetzt die Anzeige zurück zu ziehen. Es würde sonst sein Leben ruinieren.

A.

Club – 12.03.2026

Als ich einmal mit 17 Jahren mit Freundinnen in einem Club feiern war, gab es einen Moment, in dem ich alleine irgendwo am Rand stand. Sofort wurde ich von einem Mann, geschätzt um die 40 Jahre alt, angesprochen. Er überschüttete mich mit Komplimenten und meinte, er und seine Freunde würden gerne alleine etwas mit mir trinken wollen. Ich solle ihm folgen, wir würden in einen Nebenraum gehen, wo es ruhiger sei. Als braves Mädchen, das es immer allen recht machen wollte, folgte ich ihm und seinen Freunden, ging aber geradeaus weiter als sie in den Nebenraum abbogen. Mir war doch sehr mulmig zumute. Eine meiner Freundinnen hatte mich beim Weggehen gesehen und kam sofort zu mir, um mich wieder in unseren Kreis zurück zu holen. Die Typen haben mich dann in Ruhe gelassen.

Johanne

Bus, Hamburg – 12.03.2026

Ich saß im Bus auf einem Fensterplatz und ein Mann setzte sich neben mich. In den Minuten darauf rücke er näher, bis er mit seinem Bein mein Bein berührte. Ich versuche soweit es ging zum Fenster zu rücken. Doch irgendwann war kein Platz mehr. Er fing an mit seinem Bein an meinem zu reiben und ich sagte er soll das lassen. Da er es nicht ließ, wurde ich lauter und schälte mich so schnell es ging vom Sitz und aus der Situation raus. Ich ging nach hinten und schaute, dass er mich nicht sieht, um heimlich bei der nächsten Möglichkeit auszusteigen, denn ich hatte Angst, dass er mir folgt.

Betty

In der Wohnung meiner Mutter in Bielefeld – 12.03.2026

Ich war 15 und mein Stiefvater schrieb mir einen Brief, dass er mich mehr lieb habe als er dürfe und es aufregend fände, mich knapp bekleidet aus der Dusche kommen zu sehen. Er fasste mich häufig ungefragt an und bedrängte mich, schaue ungefragt meine Fotos an und sah sehr oft Pornos mit jungen Frauen. Es war mir sehr unangenehm und ich habe mich, nach vielen solcher Jahre und Vorfälle meiner Mutter anvertraut. Sie sagte ich sei selber Schuld und sollte mir darauf nichts einbilden. Sechs Wochen später durfte/ konnte/ musste ich mit 18 Jahren und wenig Geld ausziehen. Er kam täglich zu der Wohnung und legte mir mit dem Zweitschlüssel Frühstück in den Flur. Ich habe es immer weggeworfen und die Klappe gehalten um Mama nicht zu enttäuschen.

A.

Club – 12.03.2026

Ich war 16 Jahre alt und mit Freundinnen in einem Club feiern. Als ich an mehreren betrunkenen Jungs vorbeigelaufen bin, die auf einem Sofa saßen, hat mir einer von ihnen fest an den Hintern gegriffen.

A.

Baggersee – 12.03.2026

Ich glaube, das war, als ich 18 Jahre alt war. Ich war mit zwei Freundinnen am Baggersee, wir lagen am Ufer und sonnten uns. Ein nackter Mann hat sich in unserer Nähe ans Ufer gestellt und onaniert. Ich habe mich wie ein Kaninchen vor der Schlange gefühlt. Aber eine meiner Freundinnen ist sofort aufgestanden und hat ihn verscheucht.

Anonymous

Deutschland – 12.03.2026

Ich war 5, er 12 als er mich im Intimbereich anfasste. Ich war 11, er 17 als er mich zwang in seinem Zelt zu schlafen und mich vor ihm auszuziehen und von ihm berühren zu lassen. Ich war 14, er 27 als er mich mit einer Freundin von der schule abholte und mich am selben Abend in meinem Kinderzimmer vergewaligte. Ich war 15, er 18 als er mich nach unserer Trennung auf dem Heimweg abpasste, in sein Auto riss und mich vergewaltigte. Ich war 17, er 27 als er mit drei anderen im selben Alter eine Wette auf mich abschließt, dass er mich “rumkriegen” würde. Er vergewaltigte mich noch am selben Abend. Jede dieser Situationen passierte mir jeweils mit verschiedenen Tätern.

Anonymous

location not specified – 12.03.2026

Als ich ungefähr 12 oder 13 war, musste ich die Wochenenden immer bei meinem Vater verbringen. Mein Kinderzimmer hatte er nach der Trennung von meiner Mutter rausgerissen und dort stattdessen ein Badezimmer gebaut. Deshalb musste ich an den Wochenenden immer in seinem Bett schlafen. Das hat nie jemand hinterfragt, auch wenn es mir immer unangenehm war und ich generell die Wochenenden bei ihm gehasst habe. In einer Nacht wachte ich davon auf, dass er er von hinten an mich heran robbte, seine Hand in meine Unterhose schob und seine Finger in meine Vagina steckte. Er hatte wohl im Halbschlaf gedacht, dass seine Freundin neben ihm läge und nicht seine Tochter. Er zog seine Hand dann zurück und sagte mir, dass das ein Versehen gewesen sei und ich das niemandem erzählen dürfe und das ein Geheimnis zwischen uns bleiben müsse. Ich habe meiner Mutter erst 15 Jahre später davon erzählt.

A.

Parkplatz – 12.03.2026

Als ich 19 Jahre alt war stand ich nach dem Feiern nachts bei bei meinem Auto und hatte mich gerade von einer Freundin verabschiedet. Da kam aus dem Nichts ein betrunkener Typ auf mich zu und wollte mich küssen. Ich habe es rechtzeitig geschafft, ihn wegzustoßen. Meine Freundin hat es aus ein wenig Entfernung mitbekommen und war sofort wieder bei mir, da ist der Typ schnell weggetorkelt.

Anonymous

Schule – 12.03.2026

Ich arbeite als Lehrerin an einer Schule. Bei einer Kollegiumsfeier habe ich mich länger mit einem Kollegen aus dem Schulleitungsteam unterhalten. Am nächsten Tag schrieb er mich bei Whatsapp an. Danach hatten wir viel Kontakt & gute Gespräche, aber ich habe von Anfang an klar gesagt, dass der Kontakt für mich rein platonisch ist. Er fragte mich trotzdem nach Dates und stellte immer wieder künstlich Situationen her, in denen er Zeit mit mir verbringen konnte. Ich wies ihn immer wieder ab und er gab an, er könne das verstehen und es sei alles gut zwischen uns. Dann fing er an, mein Namensschild von meinem Fach zu entfernen und mir Müll ins Fach zu legen. Er klaute meinen Rucksack aus meinem Arbeitszimmer. Auch aus meinem Fach verschwanden immer wieder Dinge. Er entfernte Aushänge, die ich aufgegangen hatte. Das ganze ging über 8 Monate. Mein Dienstherr sagte, ich habe nicht genug Nein gesagt und es gebe keine ausreichenden Beweise. Das Kollegium nimmt ihn in Schutz und findet, dass ich ihn diffamiert hätte, weil ich über die Vorfälle gesprochen habe. Außerdem unterstellt man mir, ich hätte mich an ihn rangeschmissen. Der Kollege selbst legte mir gegenüber nach diesen 8 Monaten ein mündliches Geständnis ab, weigert sich aber seither, Wiedergutmachung zu leisten oder wirkliche Verantwortung zu übernehmen. Ich hatte das schlimmste Jahr meines Lebens und werde die Schule zum Ende des Schuljahres verlassen, obwohl ich meinen Job liebe & mir dort viel aufgebaut habe.

Lara

An einer vielbefahrenen Straße am 1.01. vor vielen Jahren – 12.03.2026

Ich bin 15 oder 16. Laufe am helllichten Tag mit einer engen Freundin an einer vielbefahrenen Straße entlang.Dahinter ist ein Wald. Ein Mann entblößt sich und onaniert. Wir haben Angst, wir rennen. Er passt uns später ab und bietet uns 50 an, wenn wir…. Wir rennen.Wir haben große Abgst.Wir sprechen vor Scham (!!!!) jahrelang nicht darüber. Hasse es wenn Leute Sprüche machen im Stil con „Stell dich nicht an, passiert in Berlin jeden Tag“

A.

Einkaufszentrum – 12.03.2026

Ich war 12 Jahre alt und hatte Sommerferien. Ich war eine Kleinigkeit einkaufen und kam gut gelaunt aus dem Supermarkt raus. Ein älterer, mir unbekannter Mann mit Gehstock, geschätzt zwischen 80 und 90 Jahre alt, begrüßte mich, grinste mich mit einem lüsternen Blick an, musterte meine Brüste und warf mir einen Kussmund zu. Ich war geschockt, sagte „Arschloch!“ und bin nach Hause gerannt. Ich habe mich so geschämt und mich nicht getraut, meinen Eltern davon zu erzählen, weil ich dachte, ich hätte etwas falsch gemacht. Jetzt bin ich stolz auf mich, dass ich diesem Ekel direkt sagen konnte, was er ist.

Anonym

Hessen – 12.03.2026

Ich war als ich noch ein Vorschulkind war mit meiner Familie meine Großtante besuchen, die ländlich wohnte. Der Cousin meiner Mutter fragte ob ich mit ihm am Feldweg Auto fahren möchte. Ich dürfte den Wagen lenken. Ich freute mich darüber. Im Auto setzte er mich auf seinen erigierten Penis. Ich wusste in diesem Moment das es nicht okay war,ich erstarrte aber und sagte kein Wort. Auch nicht meinen Eltern. Erst jetzt mit über 40 Jahren kann ich darüber sprechen.

F

Deutschland – 12.03.2026

Wir haben bei Freunden übernachtet. Die Jungs hatten ziemlich viel getrunken. Ich sagte ihm mehrmals, dass ich nicht möchte und habe versucht ihn wegzustoßen. Er war aber stärker und störte sich nicht daran. Auch als er endlich schlief habe ich mich nicht getraut zu meinem Auto zu laufen, weil ich nicht wusste, wie ich das hinterher erklären sollte.

N.

Schwimmbad – 12.03.2026

Ich war 14, mit einer Freundin im Schwimmbad, und schwamm ein paar Bahnen. Plötzlich spürte ich etwas an meinem Hintern. Ich hielt es zuerst für einen kreuzenden Schwimmer, aber ich sah niemanden. Kurze Zeit später das Gleiche: Und da entdeckte ich IHN. Ein älterer Mann tauchte an mir vorbei. Ich erzählte es sofort meiner Freundin und wir stellten entsetzt fest, dass sie auch von ihm betatscht worden ist. Wir zogen uns in eine Ecke zurück und beratschlagten, wie und ob wir das dem Bademeister melden. Leider hat der Herr dann ziemlich schnell das Becken verlassen und wir blieben mit unserem Ekel und unserer Scham zurück.

N.

Schwimmbad – 12.03.2026

Ich war 14, mit einer Freundin im Schwimmbad, und schwamm ein paar Bahnen. Plötzlich spürte ich etwas an meinem Hintern. Ich hielt es zuerst für einen kreuzenden Schwimmer, aber ich sah niemanden. Kurze Zeit später das Gleiche: Und da entdeckte ich IHN. Ein älterer Mann tauchte an mir vorbei. Ich erzählte es sofort meiner Freundin und wir stellten entsetzt fest, dass sie auch von ihm betatscht worden ist. Wir zogen uns in eine Ecke zurück und beratschlagten, wie und ob wir das dem Bademeister melden. Leider hat der Herr dann ziemlich schnell das Becken verlassen und wir blieben mit unserem Ekel und unserer Scham zurück.

A.

Dortmund, Gesundheitsbereich – 12.03.2026

Ich erfahre psychische Gewalt durch meinen Vorgesetzten seit ca 4 Jahren. Die Gewalt eskalierte nach und nach immer mehr. Anschreibe, Beleidigungen, Bedrohungen etc. Als ich immer mehr körperliche Symptome spürte und keinen Ausweg mehr sah, begann ich mich zu wehren. Nach einiger Zeit kam heraus, dass mein Vorgesetzter dieses Verhalten seit Jahrzehnten auslebt und sich noch keine Person vor mir bis zur letzten Distanz beschwert hat. Auch andere Kolleginnen waren/ sind betroffen. Ich ging den Weg und fing an, mir intern Hilfe zu suchen. Das ist ca 2 Jahre her. Was seit dem passiert ist? U.a. ein Gespräch mit dem Personalchef, der vorschlug, mich zu versetzen (WTF?!). Sonst nichts. Einfach nichts. Alles war um sonst. Ich wurde belächelt, klein geredet, nicht ernst genommen. Männer haben mir gesagt, ich soll mich nicht so anstellen, sei nicht belastbar und soll meinem Chef nicht auf den letzten Metern die Karriere versauen. Mein Chef geht im Juli in Rente und hat nie Konsequenzen erfahren für seinen Machtmissbrauch gegenüber Frauen. Ich sitze dagegen gerade in einer Rehaklinik und versuche die letzten 4 Jahre zu verarbeiten.

Mia

Bus – 11.03.2026

Ich war 12 Jahre alt und wollte mit meiner Freundin ins Kino fahren. Es war Sommer und sehr heiß. Wir mussten mit dem Bus in den nächsten Ort fahren. Ich hatte ein kurzes Kleid an. Wir saßen und alberten etwas rum, als ich bemerkte das etwas weiter weg, mir gegenüber ein Mann saß und mich hämisch angrinste und seinen Kopf zur Seite drehte und ihn fast auf dem Nebensitz legte, um mir unter den Rock zu gucken. Ich presste sofort die Beine aneinander und versuchte so weit es ging mein Kleid über Beine zu ziehen. Ich hatte sehr viel Angst indem Augenblick. Als der Bus anhielt, rannten wir so schnell wir konnten ins Kino.

Anonymous

Zuhause – 11.03.2026

Er war eine flüchtige Partybekanntschaft vor einigen Jahren und ich nahm ihn mit zu mir. Wir hatten Sex und plötzlich fehlte das Kondom. Er hatte es einfach abgemacht, ohne Absprache. Ich war leider sehr betrunken und auch sehr baff. Am nächsten Tag gingen wir sogar wieder feiern, obwohl ich wusste, dass es falsch war. Ich unterdrückte meine Wut. Ich ging zu einer Beratungsstelle und verzichtete auf eine Anzeige, da ich mir die Schuld gab. Heute trinke ich nicht mehr. Die Scham sollte die Seite wechseln!

E.

Bei meinen Großeltern im Bad – 11.03.2026

Mein (angeheirateter) Großvater war mit mir im Bad, alleine. Ich war 4 oder 5. Ich erinnere mich, dass er seinen Penis herausholte und ich mich noch wunderte, weil ich sowas noch nie gesehen hatte. Die nächste Erinnerung ist, dass ich zusammengekauert vor dem Bad auf dem Boden sitze, allein. Ich weiß nicht, was genau vorher passiert ist, aber seitdem hatte ich permanent Blasenentzündungen und habe nachts eingenässt, bis ich neun war. Ich trage bis heute eine tiefe Scham in mir. Hab noch keine Therapie gemacht, weil ich Angst davor habe, was dann an Erinnerungen hoch kommt. Das habe ich noch nie erzählt, danke für den Safe Space.

K.

Küche meines Arbeitsplatzes – 11.03.2026

Ein Kollege und ich standen gemeinsam in der Lehrer:innen-Küche. Ich wollte mir einen Kaffee machen und habe gemerkt, dass die Düse der Maschine verstopft war. Also habe ich einen Lappen genommen, um sie zu reinigen. Er stand währenddessen neben mir und sagt „Bück dich lieber nicht so, sonst komme ich noch auf ganz andere Gedanken“. Ich habe in dem Moment nur beschämt gelacht und erst später verstanden, wie grenzüberschreitend das war. Später hat sich rausgestellt, dass er über Jahre Schülerinnen gegroomt und unter anderem D*ckpics an sie verschickt hat.

A.

zu Hause – 11.03.2026

Mein Exmann hat mich einmal beim Sex fest auf den Hintern geschlagen. Dieser Schlag belastet mich bis heute. Ich habe mehrere Jahre, die Trennung und räumlichen Abstand gebraucht, um den Mut zu finden, ihn damit zu konfrontieren. Kein Schuldbewusstsein seinerseits, es sei ja im Affekt passiert und er könne sich nicht mehr daran erinnern. Und hat mir die Verantwortung zugeschoben, ich hätte doch früher was sagen sollen.

Anonymous

location not specified – 11.03.2026

Spontane, dumme Entscheidung: Ich übernachtete bei einem fast fremden Mann, den ich nur aus dem Internet kannte und der außerhalb Deutschlands lebte. Schon beim Abholen küsste er mich ungefragt an einer Tankstelle. Ich war überfordert und machte einfach mit. Am Abend und am nächsten Morgen wurde es schlimmer. Im Bett zog er mich auf sich, fasste mir unter die Hose an Po und Darmausgang. Ich erstarrte. Er rieb sein Glied durch die Hose an meinem Intimbereich. Mehrmals sagte ich, dass ich das nicht will, doch er ignorierte es und bettelte weiter. Schließlich zog er mir die Hose herunter und berührte mich oral. In meinem Kopf war nur noch: „Mach mit, damit du heil nach Hause kommst – er ist stärker.“ Selbst später auf der Couch, auf die ich geflüchtet war, hörte es nicht auf. Draußen versuchte ich mich abzulenken, doch er umarmte mich von hinten und griff unter mein Shirt. Ich kannte niemanden im Dorf und rief nicht um Hilfe. Er sprach sogar davon, noch Kondome kaufen zu können – als hätte er vorher ohne schlafen wollen. Ich holte mir keine Hilfe und redete mir ein: „Es ist ja nichts passiert“ oder „Mir glaubt sowieso keiner.“ Ironischerweise dachte er danach, wir könnten Freunde sein. Fast drei Jahre später beschäftigt mich das immer noch.

Melina

Berlin, Zuhause – 11.03.2026

Tinder Date mit nem angeblich „woken“ Typen. Waren spazieren, war super angenehm, gute Gespräche, entspannte Stimmung. Wir haben uns geküsst und es war richtig gut. Wir haben angefangen rumzumachen und hatten auch pentrativen Sex, alles einvernehmlich bis dahin. Irgendwann hat er angefangen zu versuchen, Analverkehr mit mir zu haben, ich habe ihn immer wieder weggeschoben und nein gesagt und irgendwann auch dass ich ganz aufhören will. Irgendwann bin ich ängstlich geworden und war wie erstarrt, er hat dann irgendwann aufgegeben aber hat weiter masturbiert und ist in mein Gesicht gekommen. Ich hatte danach Panik und Ekel des Grauens. Heute verstehe ich besser warum.

Anonymous

Zuhause – 11.03.2026

2017 habe ich einen Typen gedatet. Wir haben über ein Datingportal gematched, ein paar Nachrichten hin und her geschrieben und uns dann abends zufällig beim Feiern getroffen. Danach hatten wir mehrere Dates, er hat Freund:innen von mir kennengelernt und ich habe mich wohl mit ihm gefühlt. Nach einem der Dates war ich mit bei ihm und wir hatten einvernehmlich Sex. Etwas später habe ich ihn dann zu mir nach Hause eingeladen. Ich habe gekocht und mich auf einen gemütlichen Abend gefreut. Wir saßen dann auf meinem Bett, haben einen Film geschaut und fingen an, uns zu küssen. Ich sagte ihm, dass ich meine Tage habe und nicht mehr passieren wird, als knutschen/rummachen. Er sagte, ich hätte ihm doch erzählt, dass ich schonmal Analverkehr gehabt hätte. Ich sagte ihm, dass ich das aber jetzt nicht wolle. Ihm war das egal, er hielt mich fest, drückte meinen Kopf ins Kissen. Ich versuchte, ihn von mir runter zu bekommen, versuchte mich zu wehren, mich frei zu strampeln, sagte mehrfach Nein und das er aufhören solle. Aber er hörte nicht auf. Er hat mich an dem Abend anal und ohne Kondom vergewaltigt. Ich konnte nichts dagegen tun. Irgendwann bin ich einfach erstarrt. Danach fragte er mich, was mit mir los ist. Ich sagte ihm, dass ich nein gesagt habe. Dass ich ihm gesagt habe, dass er aufhören soll. Er meinte, er habe ja nicht gewusst, dass ich das ernst meinte. Außerdem sagte er mir, ich solle ihn nicht nochmal einladen, wenn ich meine Tage habe.

Diana

Club, Köln – 11.03.2026

Ich bin auf dem Dancefloor und ein fremder Mann fasst mir von hinten gezielt in den Schritt. Als ich mich umdrehe verschwindet er in der Menge. Super unangenehm.

Andrea

Im Schwimmbad – 11.03.2026

Ich war 12 oder 13, es war Sommer und ich trug einen Rock. Ein Mann saß an der Haltestelle auf dem Boden und als ich vorbei ging, legte er sich hin wie auf einer Sonnenliege, Hände hinter dem Kopf verschränkt, und wartete darauf dass ich vorbei gehen würde, damit er unter meinen Rock schauen konnte. Sein Kumpel saß dabei und sagte nichts. Ich war ein Kind und er ein Erwachsener.

Darina

Zuhause – 11.03.2026

Mein Vater hat mir seinen errigierten Penis gezeigt, ich war vermutlich knapp 3 Jahre. Ich hab ihn interessiert gefragt was das ist. Er sagte: Das ist wie ein Eis, willst du mal lecken? Diese Erinnerung trage ich seit 40 Jahren mit mir rum und habe sie dieses Jahr zum ersten Mal laut ausgesprochen.

Tine

Erstes Date – 11.03.2026

Wir hatten vorher eine Weile geschrieben &und uns viele Sprachnachrichten geschickt. Vor dem Date machte ich ihm klar, wie wichtig mir ist, dass er meine Grenzen respektiert&das es mir wichtig ist ,beim ersten Date keinen Sex zu haben. Außerdem, dass meine Unterwäsche an bleibt. Er verstand dies und wiederholte erneut ich kann mich sicher fühlen und wir machen nur das, was wir beide wollen; ihm ist es auch wichtig, dass es mir zu jeder Zeit gut geht. Da er nur für einen Tag in der Stadt war, gingen wir lange spazieren&was Essen; da wir uns so gut verstanden kam ich auch noch mit in sein Hotelzimmer; vorher sicherte ich mich erneut ab damit, dass ich keinen Sex haben möchte und es mir wichtig ist, dass meine Unterwäsche an bleibt. Im Hotelzimmer redeten wir weiter, irgendwann fragte ich ihn ob ich ihn küssen durfte und so küssten wir uns. Das war sehr schön und wurde schnell inniger. Irgendwann zogen wir uns mit der Zeit bis auf die die Unterwäsche aus. Ich sagte erneut: Aber meine Unterwäsche bleibt an! Wir knutschten weiter und er versuchte meine Unterhose auszuziehen. Ich nahm seine Hand und sagte deutlich:Nein!! Nach einer Weile wollte er meinen Intimbereich anfassen, auch da verneinte ich deutlich und laut und sagte ,dass ist mir zu schnell, ich möchte das die Unterwäsche an bleibt. Er ließ kurz davon ab und wollte wieder meine Unterwäsche ausziehen. Ich sagte Nein&nahm seine Hand weg. Danach verließ ich das Zimmer. Mir ging es tagelang schlecht, empfand Scham&Ekel&Schuld

Polly

Zuhause – 11.03.2026

Es gab Missverständnisse beim Schreiben. Er dachte wir treffen uns um Sex zu haben. Ich meinte und wollte das nicht. Er ist extra 100 km gefahren und war enttäuscht. 100 km umsonst. Also ließ ich es über mich ergehen, hab mich dabei nicht bewegt – wie erstarrt. Ihn schien das nicht davon abzuhalten. So etwas ist kein Sex… leider weiß ich das erst heute!

Anonymous

location not specified – 11.03.2026

Ich war 16 und bin gerade ein Dorf weiter gezogen da meine Eltern sich getrennt hatten. Ich musste einen neuen Bus zu meiner Schule nehmen mit dementsprechend neuen Busfahrern. Als ich das erste Mal mit diesem Bus fuhr erkannte der Busfahrer, dass ich noch nie mit dem Bus gefahren bin und stellte mir ein paar Fragen. Er ist den Bus fast jeden Morgen gefahren, irgendwann fing er an mich beim einsteigen „My Darling“ zu nennen, mehrmals, er war mindestens 30 Jahre älter als ich. Ich sagte nichts da es mir sehr unangenehm war, andere Menschen lachten immer mit ihm. Als er merkte, dass ich es nicht lustig fand und es mir unangenehm war, sagte er nur „Ist doch nur ein Spaß“. Ich traute mich nicht ihm zu widersprechen, ich hatte Angst vor ihm, er wusste wo ich wohnte und wurde schon in anderen Situationen Kindern gegenüber sehr laut. Ich schrieb das Busunternehmen an und teilte diesen Vorfall mit (und noch andere, die jedoch nichts mit diesem zu tun hatten) als Antwort kam nur, dass er befragt wurde und sich nicht erklären könne wie die Anschuldigungen zustande kamen. Dies änderte sich nach weiteren Nachrichten nicht, aber der Busfahrer fuhr dann diese Strecke nicht mehr so oft. Ich habe immer noch Angst wenn ich mit ihm fahren muss, solch einer Situation wieder so hilflos angewiesen zu sein.

Anonymous

Schulweg – 11.03.2026

Nach einer Schulveranstaltung zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Plötzlich steht da ein Typ und holt sich vor meiner Freundin und mir einen runter. Wir haben Anzeige erstattet und er wurde tatsächlich gefunden und verurteilt. Er hat das schon öfter gemacht…

Anonymous

Spaßbad – 11.03.2026

Ich, ungefähr 8 Jahre auf einer breiten Rutsche im „Spaßbad“, von hinten kommt ein Typ schneller als ich angerutscht, fasst mir beim Überholen von hinten zwischen die Beine. Mir wurde von meiner Familie eingeredet, dass ihm das bestimmt nur aus Versehen passiert ist. Damit war’s erledigt. Bis heute beschäftigt mich das. Es war volle ABSICHT! Ich bin heute 42.

J.

Berlin, Treptower Park – 11.03.2026

Ich war Anfang 20. Hatte bei einer Freundin geschlafen, um nachts nicht alleine nach Hause fahren zu müssen. Am nächsten Tag musste ich noch zu meinem alten Arbeitgeber (Minijob) mein letztes Gehalt in Bar abholen. Dafür musste ich durch den Treptower Park laufen. Ich bin den kürzeren Weg gelaufen. Nicht am Wasser lang. Da ich schon seit ich klein bin, oft schlechte Erfahrungen machen musste, habe ich mir antrainiert, regelmäßig Sicherheitsblicke zu machen und die Umgebung abzuscannen. Ich sah in weiterer Ferne einen Typen, der für mich aber durch den Abstand zu mir, nicht weiter „interessant „war. Wenige Momente später habe ich wieder einen Kontrollblick über die Schulter gemacht. Derselbe Mann stand plötzlich hinter mir, wollte mein Kleid hochziehen und mich in die Büsche ziehen und vergewaltigen. Nur durch den Kontrollblick habe ich ihn überrascht, weil ich im selben Moment angefangen habe, laut zu schreien und mich los lösen konnte. Ich bin weg gerannt und er hat sich im Busch versteckt. Ein paar gefühlte 10 Meter weiter lief ein weiterer Mann. Er war offenbar nicht ganz auf der Höhe, denn er hat sich nicht umgedreht, als ich nach Hilfe rief. Ich dachte zuerst, dass sie zusammen gehören und er mich im Vorbeirennen abgreift. Aber er hat sich einfach nicht für eine schreiende Frau interessiert.

Anonymous

Ägypten Urlaub – 11.03.2026

Auf einem Bootsausflug im Ägyptenurlaub (ca. 1998) hatte sich der selbst so genannte „Doctor Love“ ein wenig mit mir 14 Jahre alt vom Rest der Gruppe, (unter anderem meine Eltern) entfernt und mich im Wasser „gerammelt“, also sich durch seine kurze Jeanshose an meinem Bikinischritt juckelnd gerieben. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, was er da tat. Ein anderer vom Hotelmitarbeiter, welcher für die Handtücher zuständig war, stand mit erigiertem Glied vor meiner Liege und seine weiße Hose war an diesem Punkt feucht und durchscheinend.

Nemesis Tochter

Zu Hause – 11.03.2026

Mein Täter ist mein Ex-Mann. In der Ehe gab es mehrere übergriffige Situationen. Durch jahrelanges grenzüberschreiten seinerseits hatte ich bereits verinnerlicht, dass mein Nein nichts bedeutet und funktionierte quasi nur noch auf Autopilot. Die Kraft für eine Trennung hatte ich zu dem Zeitpunkt ebenfalls leider nicht mehr. An einem Nachmittag wollte er Sex. Ich sagte, dass ich keine Lust hätte. Er drängte weiter aber ich verneinte. Irgendwann packte er mich an den Handgelenken und zog mich ins Schlafzimmer. Er schaffte es noch nicht mal bis zum Bett, sondern drückte mich auf den Boden. Er legte sich auf mich, zog mir die Hose runter und fing an mich zu vergewaltigen. Ich war wie gelähmt und ließ alles über mich ergehen. Währenddessen liefen mir still die Tränen übers Gesicht. Als er mir irgendwann ins Gesicht guckte, hörte er plötzlich auf. Ich dachte er checkt was er da grade tut und hört auf. Stattdessen schrie er mich an warum ich denn heulen würde. Ich würde ja so tun als ob er mich vergewaltigen würde. Er war dann angewidert von meinen Tränen und ließ mich auf dem Boden liegen. Ich lag da bestimmt noch ne halbe Stunde heulend, unfähig irgendwie zu handeln. Ich hab danach noch ein paar Monate bis zur Trennung gebraucht. Jahrelang hab ich mir Vorwürfe gemacht, weil ich mich nicht körperlich gewehrt habe oder laut geschrien habe. Ich hatte damals aber einfach keine Kraft mehr 🙁 Die Ehe hat mir ne PTBS eingebrockt, die ich aber dank Therapie gut in den Griff gekriegt hab

Myrielle

Park,beim Ex in der Wohnung, Disco – 11.03.2026

Vergewaltigung v. einem Mann im Park Nachts in Leipzig, ich suchte mein Handy dort, weil ich es verloren hatte und total durch den Wind war, er wollte mir „helfen“ und vergriff sich dann an mir, ich konnte mich noch irgendwie befreien. Bin weg gerannt,Anzeige erstattet, nicht weiter verfolgt, weil die Polizei mich wie eine Verbrecherin behandelte und ich keine Kraft mehr habe für einen Prozess. Fast zu Tode Gewürgt von meinem Ex, weil ich nach einem Streit gehen wollte. Er sitzt für 8 Monate im Gefängnis, ich werde nie wider Anzeigen, weil mich dieser Prozess soviel gekostet hat, an Geld und Nerven, emotional null aufgefangen wurde und nicht mal alles sagen konnte es er gemacht hat, weil er mir im Raum saß und ich so gezittert habe, weder die Psychosoziale prozess Begleitung noch meine Anwältin haben Pause eingelegt. Er ist dann sogar nochmal aus dem Gefängnis raus gekommen und tritt erst jetzt die Strafe an, wie kanndas sein? Niemand, weder Polizei, noch Anwältin konnten mir aus Datenschutz Gründen erzählen warum er raus kam obwohl er hätte sitzen müssen. Ich weiß bis heute nicht genau ob er wirklich die 8 Monate ohne Bewährung wirklich absitzt, habe es über Ecken gehört das er jetzt im Gefängnis sitzt. Täterschutz pur. Als junge Frau in einer Disco wurden mir ko Tropfen verabreicht, ich wachte bei einem Typen auf, wusste nicht was passiert war. Er sagte mir du hast die ganze Zeit gefragt wo du bist, ich fragte nur ob wir mit kondom geschlafen haben, es war mir so pein

J.

Berlin – 11.03.2026

Zwischen Weihnachten und Neujahr fuhr ich mit der S-Bahn (Ringbahn) zu meinem damaligen Partner. Am Ostkreuz hielt die Bahn sehr lange. Ein Mann setzte sich zu mir. Berlin war in dieser (Weihnachts-)Zeit noch Recht leer. Die S-Bahn war es – zumindest in meinem Abteil – auch. Wir fingen an, uns während der Fahrt zu unterhalten. Er hat mir seinen Namen gesagt, erzählte, dass er Musiker war und während dieser Unterhaltung bemerkte ich plötzlich völlig verstört, dass sein Reißverschluss seiner Hose (offenbar schon im Vorfeld geöffnet) offen war und sein ekelhafter, erigierter Schwanz aus seiner Hose heraus stach. Ich bin aufgestanden, habe gezittert und bin aufgestiegen. Ich habe im Nachhinein seinen Namen gegoogelt. Er hat nicht gelogen. Sein Name stimmte und er war Musiker.

Marianna

WG einer befreundeten Clique – 11.03.2026

Ich hatte mich gerade von meinem Freund getrennt u.wollte feiern gehen. Ich war in unserer Kleinstadt in der Disco, wo ich ziemlich viele Leute kannte u. a. ein paar Leute aus der gemeinsamen Clique meines Ex u.mir. Als morgens um 6 das Licht anging, wollte ich noch nicht heim,die Party war zu gut. Also bin ich mit besagter Clique mit in die ehemalige WG meines Ex. Dort saßen wir alle noch zusammen im Wohnzimmer u.haben noch ein bisschen was getrunken, gequatscht u.auch noch ein bisschen was gekifft. Kiffen kommt ja leider nicht so gut, wenn man schon besoffen ist… es hat mich also dort ziemlich in den Sessel betoniert. Währenddessen hat sich der Großteil der Clique verabschiedet, außer ein Kumpel der schon schnarchend auf der Couch lag u.der beste Freund meines Ex, der dann zu mir sagte: „Wenn du dich hinlegen willst, in meinem Bett ist Platz genug.“ Als ich mich wieder bewegen konnte, hab ich beschlossen sein Angebot anzunehmen, ich hab mir wirklich nichts dabei gedacht, da er ja der beste Freund meines Ex war. Kaum lag ich, wohlbemerkt in voller Montur, neben ihm im Bett, kam er von hinten ran u.hat direkt versucht von vorne in meine Hose zu kommen. Ich hab versucht seinen Arm wegzuschubsen u.hab nein gesagt, aber er hat mit Gewalt versucht weiter zu machen. Ich bin aufgesprungen u.hab ihn angeschrien was das soll… er meinte nur: „Was hast du denn gedacht was passiert, wenn du dich zu nem Mann ins Bett legst?“ Dank des Kumpels auf der Couch is nix Schlimmeres passiert.

Anonymous

Stadtfest – 11.03.2026

Mein damaliger Freund und ich waren frisch verliebt auf einem Stadtfest. Ich war sehr betrunken. Wir haben bei seinen Eltern übernachtet. Auf dem Hinweg trieben wir es in den Büschen an der Stadtmauer. Ich wollte wild und aufregend für ihn sein und lies mich dazu überreden. Als wir nach der Party nachts nach Hause kamen hat er mich im Bad seiner Eltern in den Allerwertesten gef…ohne vorher zu fragen. Ich verlor Kot und es war mir so unangenehm. Ich habe mich dafür geschämt, weil ich nicht wusste was passieren würde, es war das erste Mal. Ich kann mich kaum noch erinnern da ich so betrunken war, geblieben ist die Scham.

Smathy

Zu Hause – 11.03.2026

Ich war noch ein Kind als alles anfing, ca. 4 Jahre alt. Bis ich 16 war missbrauchte er mich regelmäßig. Meist im Badezimmer unter der Dusche. Er schloss ab und versteckte die Schlüssel. Er berührte mich überall und versuchte mich unter der Dusche aufzuklären, indem er zeigt wie. Wenn er meinen Körper nicht begehrte nahm er sich seine Freuden anders, er schlug oder trat mich. Ganz egal wie weh es tat. Ich brachte ihn vor Gericht. Er bekam nur 2 Jahre und 4 Monate, für ein Leben. Ich kämpfe jeden Tag mit den Folgen, aber hey er hat nie ein Straftat begangen? Weniger Strafe. Er hat Kontakt zu seinen leiblichen Kindern? Weniger Strafe, schließlich war ich ja nur die Stieftochter.

Anonymous

Wohnung eines Mannes, den ich kürzlich kennengelernt hatte – 11.03.2026

Bei einer Wohnungsbesichtigung war ich als potentielle neue Mieterin. Der aktuelle Mieter war mir sympathisch und wir verabreden uns. Beim Date in besagter Wohnung einige Tage später hatten wir einen angenehmen Abend, der einvernehmlich im Bett endete. Es war bis zu dem Punkt alles gut, als er eine Weile nach nach erfolgtem GV noch einmal wollte und mein „Ich bin jetzt echt zu müde“ ignorierte, indem er mit dem Finger in mich eindrang und sich kurz darauf auf mich wälzte und einfach machte. Danach merkte ich, dass er heimlich das Kondom abgezogen hatte. Ich packte dann mein Zeug und verließ irritiert die Wohnung. Als ich ihn Tags darauf per Chat damit konfrontierte, meinte er, er könne sich an nichts erinnern.

Anonymous

mein zu Hause – 11.03.2026

Der Mann, mit dem ich seit einigen Monaten eine engere Beziehung hatte, schlief über Nacht bei mir. Am nächsten Morgen hatten wir eine Diskussion, während der er sich offenbar verletzt von mir fühlte. Nachdem ich versöhnlich liebevollen Körperkontakt begann, dirigierte er mich in Bauchlage und zwang mir Analverkehr auf. Mein „Nein“ ignorierte er und sagte, ich müsse jetzt bestraft werden (für unsere vorherige Diskussion).

Susi

Halle, Hausparty – 11.03.2026

Ich war 14 Jahre alt, war Jungfrau und hatte keinerlei Sexuelle Erfahrung…Die Tat wurde auf einer Party von bekannten begangen, der Täter ist mir bis heute nicht bekannt.Es war viel Alkohol im Spiel, mir ging es nicht so gut also wurde mir ein Bett angeboten. Ich ging ins Bett und schlief. Ich wurde irgendwann wach weil der Täter sich an mir verging, völlig verstört blieb ich regungslos liegen und lies alles über mich ergehen was er wollte. An das danach kann ich mich nicht erinnern, vermeintliche Freunde haben auch geschwiegen..ich habe es über Monate komplett verdrängt. Ich kann mich bis heute nicht komplett erinnern. Dachte sehr lange ich bin Schuld habe mich dafür geschämt . Ich bin jetzt 40Jahre und mir wurde erst in den letzten Jahren bewusst das die Scham nicht mein Part ist, das ich nie Schuld war.. Begriffe wie Freeze-Reaktion die eine Automatische Überlebensreaktion sind sind mir erst in den letzten Jahren bewusst/bekannt geworden. Aufklärung ist wichtig ! Uns auszutauschen ist wichtig !

Anonymous

location not specified – 11.03.2026

Er drohte damit, mich umzubringen, wenn ich nicht mit ihm schlafen würde.

Elke

Paris, Hotelzimmer – 11.03.2026

Ich war 18 und mein Freundeskreis hatte mir einen Wochenendtrip nach Paris geschenkt. Ich wollte eigentlich eine Freundin mitnehmen, aber mein damaliger Freund, mit dem ich bereits seit einem knappen Jahr zusammen war, überredete mich dazu, stattdessen ihn mitzunehmen. Ich hatte vorher noch keinen penetrativen Sex gehabt, aus Angst und Abwehr, da ich schon als Kindergartenkind Missbrauchserfahrungen innerhalb meiner Familie gemacht hatte (vom Mann meiner Oma, der auch schon meine Mutter als Kind missbraucht hatte, wie ich Jahre später erfuhr). Mein Freund fuhr also mit mir nach Paris, dort im Hotelzimmer abends nach dem Essen ging es ins Bett. Ich spürte in meinem Körper, dass ich nicht bereit war für Nähe und sagte es, aber mein Freund machte Druck, dass er schon sehr enttäuscht und getroffen wäre, sollten wir heute nicht endlich das „erste Mal“ haben. Er hätte schließlich lange genug gewartet und wir würden es heute tun. Da ich zuvor bei meinem ersten(!) Besuch beim Frauenarzt (der bei dieser Gelegenheit direkt auch ohne Betäubung einen Polyp entfernte) automatisch die Pille verschrieben bekommen hatte, kam es nun in Paris ohne weitere Vorbereitung zum Koitus. Ich erinnere mich an den rasenden Schmerz, an das sich wiederholende Gefühl des Ausgeliefertseins, an das Blut und die Scham. Ich brach irgendwann endlich ab und verschanzte mich für die halbe Nacht im Bad. Er hatte die Gruppe zu dem Geschenk animiert. Ich hasse Paris bis heute.

Anonymous

Fahrschule – 11.03.2026

Ich war 17 Jahre und wollte meinen Führerschein an der einzigen Fahrschule im Ort machen. Die Fahrschule wurde geführt von einem Mann 60-70 Jahre alt, er hatte zwei angestellte Fahrlehrer. Die ersten Fahrstunden mit den jungen Mädchen machte immer der Chef selbst. Bei meiner ersten Fahrstunde hat er mir während der Fahrt seine Hand zwischen die Beine geschoben, immer weiter hoch. Ich habe die Beine versucht zusammen zu kneifen und sagte, ich müsse beim Fahren locker bleiben und dürfe mich nicht ablenken lassen. Für alle weiteren Fahrstunden habe ich versucht, seine angestellten Fahrlehrer zu bekommen. War dies nicht möglich, hatte ich dicke lange Pullover über weiten Hosen mit Leggings darunter an. Glücklicherweise war Winter.

Ingrid

Krankenhaus in Bremerhaven – 11.03.2026

Meine Tochter war geboren und zu meiner Abschlussuntersuchung im Krankenhaus wurde ich vom Chefarzt auf dem Gynäkologenstuhl untersucht. Im Anschluss hat der Chefarzt der GYN mir einen Klaps auf den nackten Po gegeben mit den Worten „So Mädchen, nun kannst nach Hause fahren“. Meine nachfolgenden Kinder habe ich in einer Hebammenpraxis bekommen.

Miss X

Zuhause – 11.03.2026

In meiner Ehe habe ich leider mehrfach sexuelle übergriffe erlebt. Es fing nach der Geburt unseres Kindes an. Ich hatte einen Kaiserschnitt und nach ca einer Woche wollte er Sex. Ich habe dies verneint. Ich lag auf dem Bett bzw habe versucht aufzustehen und mich dafür auf den Bauch gedreht. Er kam von hinten und hat mir einfach die Hose runter gezogen und gemacht. Ich hatte solche schmerzen und er fand das ganz normal… auch bin ich mehrere male wach geworden weil er mich angefasst hat oder sogar schon bei der sache war… Für ihn war das ganz normal und ok.

K.

Bus,Kneipe,Internet – 11.03.2026

Gibt einige erfahrungen…aber das waren wohl die einschneidensten. Mit 13 hat ein Mann(geschätzt 45-50) im Internet sich als 14j ausgegeben und mich zu einem Treffen gelockt. Er hat mich angefasst, in einen Busch gezogen und naja… ich habe mich so geschämt dass ich es nicht einmal meiner Mutter erzählt habe. Er meinte es würde mir sowieso niemand glauben und so wie ich aussehe(top und jeans) hab ich es auch geplant jemanden zu verführen. Mit Anfang 20 hatten ich einen lustigen Abend mit Freunden in der Stadtkneipe. Als wir rauchen waren kam ein Mann ca 20-25j und hat meine Freundin und mich angequatscht. Wir haben ihm mehrfsch gesagt er soll gehen. Er blieb und wir sind dann zurück in die Kneipe, er hinterher. Als ich die 4 Treppenstufen hoch bin fasste er mir von hinten unter den Rock unter meine Unterwäsche und versuchte mit seinen Fingern in mich einzudringen. Ich habe mich gewehrt. Als die Polizei kam wurde wirklich er als das Opfer behandelt und gefragt ob er mich anzeigen möchte wegen Körperverletzung … Vor ca einem Jahr bin ich mit meiner damals 9j Tochter Bus gefahren. Auf dem 4er Sitz gegenüber saß ein Mann der uns anschaute. Meine Tochter fragte irgendwann was er da macht. Ich schaute rüber und er masturbierte. Zum Glück hat die BusfahrerIn direkt reagiert.

Anonymous

Seligenstadt – 11.03.2026

Als ich meine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht habe, ich war gerade 16 Jahre alt, war ich bei einem Arzt angestellt, der mir und auch meiner gerade ausgelernten Kollegin täglich mit den Karteikarten der Patient*innen auf den Po geklatscht hat. Generell war er für einen Vorgesetzten sehr übergriffig, egal ob körperlich oder verbal. Hat uns von seinen sexuellen Erlebnissen berichtet. Bei den „reiferen“ Kolleginnen hat er das nicht gemacht. Das geschah vor den Augen seines Kollegen und unserer Kolleginnen. Ich hatte mich damals nicht getraut mein Unbehagen zu äußern.

Anonymous

bei ihm zuhause – 11.03.2026

ich bin aufgewacht als ich etwas kaltes an meinem po spürte, es war gleitgel, er drang kurz danach in mich ein. ich war müde, ich war benebelt, ich hab es zugelassen. danach sagte er nur: das wollte ich schon immer mal machen, schlaf jetzt weiter.

Stephanie

Urlaub/Jugoslawien – 11.03.2026

Ich bin 56 Jahre alt. Vor 40 Jahren war ich im Urlaub mit einer Freundin in Split. Bei einem Arbeitskollegen ihres Vaters durften wir mit ihrer Mutter übernachten. An einem Abend lernten wir an der Promenade ein paar Jugendliche kennen. Wir saßen zwischen 2 jungen Männern,wir unterhielten uns auf englisch. Und plötzlich wurden wir von beiden Seiten angegrapscht und einer von ihnen hatte seine Hand in meine Shorts gesteckt. Ich hatte noch keinerlei Erfahrung zu dieser Zeit und wußte nur das ich daß so nicht wollte. Wir sind da irgendwie rausgekommen, aber hat den ganzen schönen Urlaub mit einem bitteren Beigeschmack überschattet….. Ich hab mich so geschämt,das das in der Öffentlichkeit passiert ist. Und das DAS ein sexueller Übergriff von Seiten der Männer war ist mir erst Jahre später klar geworden. Danke für eure Arbeit,es ist immer noch wichtig das aufzuzeigen was mit Frauen einfach gemacht wird. Das wäre umgekehrt undenkbar. Und wir lassen uns das nicht mehr gefallen!!!!!

Luisa

Norddeutschland – 11.03.2026

Ich war ca. 16 Jahre, genau wie er. Wir waren scheinbar gut befreundet, auch wenn ich wusste, dass er mehr wollte. Wir waren in der Nachbarschaft unterwegs, als er mich einfach packte und mir seine Hand in die Hose schob. Er fingerte in mir rum und ich war zu geschockt, um irgendwas zu tun. Danach tat er so, als wäre das was geschehen ist, total ok. Und ich lächelte es nur weg.

M

Toilette einer Partylocation – 11.03.2026

An meinem 18. Geburtstag hab ich mit einigen Freund:innen gefeiert. Als ich zu etwas späterer Stunde aus der Toilette kam, kam mir ein bei allen besonders beliebter Klassenkamerad entgegen, drückte mich gewaltsam zurück in die Kabine, fixierte mich, küsste mich und berührte meine Brust und meinen Po unter meinem Rock. Ich stieß ihn weg und mied ihn den Rest des Abends, sprach aber mit niemandem darüber – zu groß die Sorge, als Lügnerin beschimpft zu werden. Als ich am Montag in die Schule kam, wurde ich von mehreren Menschen bewundernd angesprochen, dass ich ja an meinem Geburtstag ach so wild mit dem beliebten Klassenkameraden geknutscht hab. Ich hab die Situation nie richtig gestellt und schäme mich heute doppelt.

Julia

Hannover, Bus – 11.03.2026

Ich war 12 Jahre alt und musste morgens immer mit dem Bus zur Schule. Manche Leute sah ich öfter, weil wir täglich zur selben Zeit Bus fuhren. Manche fingen nach einiger Zeit an, mir Hallo zu sagen oder zuzunicken. Darunter auch ein 50-60-jähriger Mann. Ich setzte mich damals immer gerne in die letzte Reihe. Irgendwann setzte sich dieser Mann, der immer eine Station nach mir einstieg, direkt neben mich und nahm meine Hand in die Hand. Wir fuhren mehreren Stationen händchenhaltend. Ich war eie gelähmt und voller Scham, konnte nicht reagieren, guckte nur aus dem Fenster.

Stefanie

Kinderarztpraxis – 11.03.2026

Ich war 14 oder 15 Jahre alt. Es waren die frühen 2000er und ich war bei einer Routineuntersuchung für Jugendliche bei meinem Kinderarzt, der mich seit meiner Geburt in den späten 80ern betreut hat. Natürlich vertraute ich ihm komplett bei der Untersuchung und hinterfragte nichts. Auch zum Schluss nicht, als er meinte er müsse noch meine Brüste untersuchen. Ich weiß noch wie ich ahnungslos mit entblößten Oberkörper vor ihm saß und er ganz behutsam und langsam meine Brüste berührte. Es kam mir nichts komisch vor, die Untersuchung blieb mir dennoch in Erinnerung. Was bei der Untersuchung geschah, habe ich erst Jahre später als Übergriff erkannt. Und war schockiert. Er war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben. Nun bin ich selbst Mutter und gehe mit meinem Kind in eine Kinderärztinnenpraxis, in der nur Frauen arbeiten.

Birdy

Geburtstag – 11.03.2026

Ich saß neben dem Gebutstagskind. Im Garten, auf einer Bank. Während dem erzählen, verschwand seine Hand einfach im hinteren Teil meiner Hose. In der Unterhose und blieb dort liegen. Ich war entsetzt und versteinert und alle ste um uns herum bekamen es nicht mit. Inklusive meines Mannes. Ich habe es nie angesprochen.

Anonymous

Mein Leben – 11.03.2026

Mein Bruder missbrauchte mich sexuell, als ich 6/7 Jahre alt war. Mit 13 die Männer die mich online kontaktierten, ungebetete Texte und Bilder schickten. Mit 14 kam ein Freund meiner Schwester, der 21 war, und suchte regelmäßig körperliche Nähe zu mir. Mit 16 drängte mein erster Freund mich regelmäßig zum Sex, ein Nein reichte nicht. Mit 17 folgte ein 35-jähriger Mann; daraus folgten zwei Jahre körperlicher und seelischer Missbrauch. Ein unbekannter Mann, der vor mir masturbierte. Ein Nachbar der mich in Unterwäsche beobachtete. Ein Bekannter, der ungefragt meine Brüste und meinen Po bewertet und sagt: „Mit dir würde ich auch gerne schlafen.“ Dem Arzt der mir nicht glaubt, dass meine Medikamente während der Periode nicht wirken. Usw.

Anna

Berlin Hbf – 11.03.2026

Es war ein sonnigen Mittag auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes. Plötzlich spürte ich wie mir jemand über den nackten Rücken streichelt. Es war ein Mann. Wir haben sofort gesagt, dass er mich nicht anfassen darf und abhauen soll. Er hat sich gegenüber auf die Bank gesetzt. Er kam nochmal zu uns und hat sich belächelnd bei mir entschuldigt nur um dann das begrabschen von Brüsten zu immitieren und mir noch näher zu kommen. Wir sagten er solle abhauen. Tat er nicht. Ich trat in seine Richtung. Damit er nicht noch näher kommt. Er trat zurück. Weitere anzügliche Kommentare. Dann bin ich zum Gleis gegangen und aus der Situation geflohen mit Wut im Bauch.

Alessandra

Theater – 11.03.2026

Ich bin Schauspielerin und an dem Theater, an dem ich derzeit engagiert bin, spielte sich vor einigen Wochen eine Situation ab die mich immer noch verstört. Es war etwa eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Garderobenbereich von uns Schauspieler*innen. Die Leiterin des Theaters kam zu uns rein um noch irgendwas zu besprechen. Als sie wieder ging stand ich grade nach vorne gebeugt an einem Schrank um da etwas rauszuholen. Sie musste durch einen schmalen Durchgang eng an mir vorbei. Sie blieb hinter mir stehen, packte meine Hüfte und knallte mit ihrem Becken zweimal gegen meinen Po „als würde sie mich von hinten nehmen“ dann ging sie lachend raus mit den Worten „na das war aber mal ne me-too-Situation was!“ WHAT THE FUCK!!! Denkt sie, weil sie kein Mann ist, ist es ok so etwas zu tun…Ich war sprachlos, stand erstarrt vor dem Schrank und wusste nicht mehr was ich eigentlich holen wollte.

T.

Urlaub in Frankreich – 11.03.2026

Als Kind und Jugendliche war ich mit meiner Familie oft im FKK Urlaub. Für uns war das total normal und es war ein schönes Gefühl so „frei“ zu sein. Am Strand lagen wir immer etwas weiter weg von den anderen Menschen. An einem Tag im Urlaub, ich schätze ich war ca. 14 und meine Schwester 16 Jahre alt, hat sich ein Mann (ca. 50 Jahre alt) in die Nähe von unserem Platz gelegt und die ganze Zeit zu uns rüber geschaut. Unsere Eltern sind irgendwann gegangen, um das Abendessen vorzubereiten. Meine Schwestern und ich wollten aber noch bleiben. Als unsere Eltern außer Sichtweite waren, hat der Mann weiter zu uns rüber geschaut und angefangen zu masturbieren. Wir haben zusammengepackt und sind gegangen. Um den Strand zu verlassen mussten wir in seine Richtung laufen. Er hat weitergemacht. Ich war so wütend, dass ich ihm im vorbeilaufen eine Ladung Sand ins Gesicht getreten habe.

Kathrin

Mainz – 11.03.2026

Das Ganze ist schon 20 Jahre her. Ich war Studentin, Anfang 20. Ich bin mit einer Bekannten in eine Bar gegangen, dort war eine Gruppe Männer, die uns einen Sekt ausgegeben haben. Ich bin mir sicher, dass ich nicht mehr als 2 Gläser getrunken habe, und trotzdem habe ich einen fast kompletten Filmriss, was diese Nacht angeht. Ich kann mich nur noch an Bruchstücke erinnern: … Meine Bekannte war irgendwann nicht mehr da und ich saß da mit irgendeinem Typen. … Ich komme in seiner Wohnung an, völlig betrunken (wahrscheinlich unter Drogen gesetzt). Ich stolpere herum und zerbreche eine Weinflasche. Alles ist voll Rotwein. … Ich bin nackt bis auf die Unterwäsche und der Typ hebt mich auf sein Hochbett. … Der Tp ist über mir und zieht sich das Gummi ab. „Scheiß Dinger!“. … Ich wache zu Hause in meinem Bett auf. Mit Kopfschmerzen. Mit einem Filmriss, nur noch Fragmente der letzten Nacht sind da. Ich schäme mich. Fühle mich verunsichert, ängstlich, aber hauptsächlich schäme ich mich. Einerseits war mir nicht richtig klar, was passiert war, oder ich wollte es nicht wahrhaben. Andererseits fühlte ich mich dreckig und benutzt. Damals habe ich das verdrängt und es niemandem erzählt. Inzwischen ist mir klar, dass ich unter Drogen gesetzt und vergewaltigt wurde.

T.

Baggersee – 11.03.2026

Ich war 13 als ich mit einer Schulfreundin in den Ferien an einen Baggersee geradelt bin. Wir haben uns einen Platz auf der grüneren Seite gesucht. Wir haben unsere Handtücher ausgebreitet, saßen dort im Badeanzug und haben gepicknickt. Außer uns war niemand da. Plötzlich kam ein nackter Mann aus dem Gebüsch. Er hat uns angesprochen und sich dann nackt zu uns auf das Handtuch gesetzt. Ich schätze er war ca. um die 50 Jahre alt. Wir haben dann gesagt, dass es schon spät ist und wir gehen müssen und haben zusammengepackt. Der Mann ist dann aufgestanden und wieder verschwunden. Wir sind zu unseren Fahrrädern und losgefahren, nach ein paar Metern sind wir an dem Mann vorbeigefahren. Er lag zwischen den Büschen und hat masturbiert. Ein paar Meter weiter stand ein einzelnes Auto, wir vermuteten seines, weshalb wir alle Griffe mit Pfefferspray vollgesprüht haben. Heute würde ich mir das Nummernschild notieren.

Stephanie

im europäischen Ausland auf der Autobahn… – 11.03.2026

Auf einer langen Busreise nach Absprache im voll besetzten Bus kurz tagsüber die leerstehende, offene Schlafkabine des Ersatzfahrers für ein Mittagsschläfchen genutzt. Kurz eingeschlafen und wenig später wieder wach geworden, weil sich besagter Fahrer dazugestellt hatte, die Kabine geschlossen hatte, sich an mich presste und sich gerade in meinen Rücken einen runterholte. Sofort voller Angst und Wut die Kabine verlassen und nichts zu niemandem gesagt. Aus Scham…

Alessandra

Hausparty in den NullerJahren in einer Kleinstadt – 11.03.2026

Ich war zwölf oder dreizehn. Er zwei/ drei Jahre älter. Ich war schrecklich verknallt und daher umso glücklicher auf einer Party bei ihm zu Hause eingeladen zu sein. Seine Eltern waren nicht da. Es floss viel Alkohol. Irgendwann spät in der Nacht, die meisten schliefen schon besoffen in irgendeiner Ecke, sagte er mir, ich könne mich zum Schlafen in das Bett seiner Eltern legen. Ich ging in das Zimmer, auf der einen Seite des Bettes lag schon irgendjemand, ich legte mich auf die andere Seite. Nach kurzer Zeit kam er auch in das Zimmer und legte sich zu mir. Wir küssten uns. Das war auch nicht das erste Mal. Aber dann begann er meine Hose zu öffnen. Ich schob seine Hand weg. Er machte weiter. Er fing an mir die Hose auszuziehen. Ich sagte dass ich das nicht will. Er sagte „doch doch du willst das“ ich sagte weiterhin „Nein“ und begann auch mich körperlich zu wehren. Gleichzeitig habe ich mich geschämt und wollte nicht zu laut sein, denn da lag ja noch eine weitere Person auf der anderen Seite des Bettes. Er hatte mich schließlich untenrum komplett ausgezogen, drückte meine Beine auseinander, schob seinen Kopf dazwischen und leckte mich. Es war furchtbar. Es war grob. Und es tat weh. Ich war erstarrt und ging durch die Hölle. Ich weiß nicht wie lang es ging, ich weiß nicht wann und wie ich da wieder rausgekommen bin. Die nächste Erinnerung ist wie ich zu Hause unter der Dusche stehe und mich egal wie sehr ich mich wasche, mich einfach nur schmutzig fühle. Ich wurde vergewaltigt.

M

Zuhause – 11.03.2026

Ich habe es lange verdrängt bis ich meinem jetzigen Partner davon erzählen konnte. Bis dahin habe ich mich geschämt und zu viel Verständnis für den Täter,meinen Vater, aufgebracht. Meine Eltern haben sich getrennt und ich war einmal wöchentlich bei meinem Vater zu Besuch. Als ich 13 oder vllt 14 war,kam er nachts in mein Zimmer. Er war betrunken und versuchte mich zu küssen mit Zunge. Ich habe mich weggedreht und sowas gesagt wie „Na, du bist aber betrunken“ Ich habe es weggelacht. Wenn wir zusammen unterwegs waren und jm. (ältere Männer) ihn fragte,ob ich seine Freundin sei (WTF!) verneinte er nicht. Einfach ekelhaft. Ich habe mir damals eingeredet, dass es väterliche Zuwendung war,nach der ich mich sehnte. Heute weiß ich, es war psychischer und emotionaler Missbrauch.

Anonymous

Straßenbahn Bremen – 11.03.2026

Als ich in der 7. Klasse war (ca 13 Jahre) saßen wir Freundinnen auf dem Schulweg in der Straßenbahn immer alle gemeinsam hinten. Da war meist in der Nähe ein seltsamer Mann um die 40 mit einem langen beigen „Detektivmantel“, der uns immer beobachtete. Irgendwann haben wir gesehen, dass er den Arm garnicht im Ärmel hatte, als der Mantel verrutschte haben wir seinen Penis gesehen, den er in seiner Hand hielt. Unter dem Mantel hat er sich einen runtergeholt. Wir haben es unseren Eltern erzählt und sind zur Polizei gegangen. Zivilpolizisten waren am Tag drauf in der Bahn und haben ihn rausgebracht.

Anonymous

Eislaufhalle/Wohnung – 11.03.2026

Als ich 14 war, bin ich oft Schlittschuh laufen gegangen. Da waren auch die tollen „großen Jungs“ die wir als Mädchen angehimmelt haben. Darunter auch ein paar ältere, so um die 30. Einer davon hat extrem mit mir geflirtet und ich bin drauf eingestiegen. Fand mich total toll, dass ein so großer mich toll fand. Wir haben uns verabredet und ich habe ihn in seiner Wohnung besucht nahe der Eishalle, wollten dann auch noch Schlittschuhlaufen (hab mir nix dabei gedacht, damals). Meine Eltern dachten, ich sei bei einer Freundin. Also scheinbar wusste ich damals schon, dass es komisch war. Bei ihm haben wir Musik gehört und er hat mich irgendwann geküsst. Ich war super aufgeregt. Dann hat er mich in sein Schlafzimmer gebracht. Ich denke zum äußersten ist es nur nicht gekommen, weil ich meine Tage hatte und ein OB drin. Ich weiß noch, dass er kurz raus ging und ich halb angezogen auf dem bett lag und wie erstarrt war. Ich gebe mir selbst die Schuld, dass es fast zu einem Missbrauch gekommen ist. Nur weil ich so sehr nach Anerkennung gelächzt habe ( wurde gemobbt in der Schule). Ich bin dann gegangen. Das nächste Mal in der Eishalle hat er so getan, als kenne er mich nicht.

Jacqueline

Disko – 11.03.2026

Eine Nacht nur für mich und die Musik. So habe ich mir das vorgestellt. Ich war auf der Tanzfläche und konnte endlich mal loslassen, schloss meine Augen und ließ meinem Körper freien Lauf zur lauten Musik. Jedoch wurde dieser Frieden schnell zerstört als ein Mann, den ich nicht kannte, meine Hand griff und mich quer über den dancefloor eng zu sich zog. Er ließ zunächst nicht los und merkte gar nicht, wie übergriffig er sich verhielt. Als ich aus meiner Starre herauskam, riss ich mich los und verließ den Club. Die Nacht war für mich vorbei.

Janine

Zu Hause – 11.03.2026

Wir waren Jahre befreundet. Ich habe ihm gesagt, dass ich dringend eine Pause von gierigen Männern brauche. Dass ich meinem Liebeskummer ohne Ablenkung überwinden möchte, um irgendwann wieder gestärkt und voller Zuversicht ein schönes Leben starten zu können. Ich habe explizit gesagt, dass ich keinen Sex möchte, bis es mir wieder gut geht. Beim nächsten Treffen hatte er Sex mit meinem Körper. Keine Beteiligung. Kein Blickkontakt. Der Schock zu groß mich wehren zu können.

Sarah

Rhein-Neckar-Kreis – 11.03.2026

Ich war 13 oder 14, ich und eine freundin haben uns regelmäßig mit „Freunden“ getroffen. Sie waren 1 oder 2 Jahre älter als wir. Ich hatte auch schon in dem alter recht große brüste und war es gewohnt von den Jungs in der Klasse oder so auf die Brüste reduziert zu werden. Aber einer dieser „Freunde “ hat es immer mal wieder noch weiter getrieben. Und hat “ spielerisch“ mir immer an meine brust gelangt, auch wenn ich mich gewehrt habe und gesagt habe ich möchte es nicht hat er sich zb. Auf mich geschmissen wenn ich auf der couch war um so an meine brust zu kommen

Jenni

Berlin – 11.03.2026

Ich war gerade 13 Jahre alt, da hatte ich einen 18-jährigen Freund. Dieser hat mich zum Sex gedrängt. Als ich das nicht mehr wollte und herausfand, dass er noch weitere Freundinnen hatte, hat er mich einfach unterwegs aus seinem Auto geworfen. Ich habe mich wertlos und machtlos gefühlt.

Tessa

Club und Zuhause – 11.03.2026

Ich war 19, er 37. Er hat mich nach der Nummer gefragt. Ich fand ihn nicht attraktiv, und zu alt, aber er hat so lange gedrängt, bis ich Ja gesagt habe. Auch zum Treffen hat er mich gedrängt. Er wollte mich küssen – ich habe mich weggedreht. „Für mich küsst man nur in einer Beziehung“ habe ich als Ausrede verwendet, weil ich nicht wollte. Er hat es danach ganze Zeit weiter versucht. Nach mehreren Versuchen hat er gesagt: weißt du was du mir für ein Gefühl gibst, wenn du dich die ganze Zeit wegdrehst? Lass das. Dann hat er mich geküsst. Für mich küsst man sich nur in einer Beziehung – das hat er jetzt gegen mich verwendet und entschieden, dass wir zusammen sind. Er hat mich mit zu sich nachhause genommen und mit mir geschlafen. Ich habe mich dreckig und benutzt gefühlt. Stand weinend unter der Dusche, weil das Gefühl nicht wegging

Fenja

Sein Bett – 11.03.2026

Wir waren mehrere Monate schon zusammen, als ich nachts aufgewacht bin, weil er mit mir geschlafen hat. Während ich geschlafen habe. Das ist danach noch mehrmals passiert.

Anna

Sauna – 11.03.2026

Ich war alleine in der Sauna Landschaft in der Therme. Nach einem saunagang laufe ich zur Dusche und merke ein Typ folgt mir zu den Außenduschen. Ich nehm meine Dusche und ignoriere ihn. Er duscht neben mir und schaut rüber das merke ich und ignoriere es. Ich muss ein paar Meter nackt zum handtuchständer laufen und der Typ ist tatsächlich so dreist und spricht mich in dieser Situation an. Beide nackt. Und sagt das soll jetzt nicht komisch kommen aber meine Tattoos wären so schön. Und was sag ich? Danke und lächle, schnapp mir mein Handtuch und laufe weg. Wütend darüber dass ein Mann es einfach nicht checkt! Und wütend über mich, dass ich nur „danke“ sagen kann.

Anonymous

Bei ihm Zuhause – 11.03.2026

Ich war noch sehr jung. Siebzehn, vielleicht gerade achtzehn. Genau weiß ich es nicht mehr. Ich war in meiner ersten richtigen Beziehung und vieles verstand ich damals noch nicht, wie gesunde Beziehungen aussehen, nicht, wo meine Grenzen wirklich liegen dürfen. Ich wusste nur, dass ich mich oft klein fühlte. Er war älter als ich, 25. Für mich fühlte sich das damals wie Erfahrung und Sicherheit an. Heute weiß ich, dass es auch ein Machtgefälle war. An diesem Abend wollte er Sex. Ich wollte nicht. Mir ging es nicht gut, ich fühlte mich unwohl, erschöpft, einfach nicht bereit. Aber ich glaubte damals noch, ich müsse mich erklären, mich rechtfertigen, vielleicht sogar nachgeben. Heute weiß ich: Ein Nein braucht keine Erklärung. Als ich Nein sagte, wurde er wütend. Seine Stimme wurde laut, hart. Er schrie mich an, schob mich zur Seite und sagte Dinge, die sich bis heute in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Dass ich keine richtige Frau sei, wenn ich mich weigere. Keine richtige Partnerin. Ich war jung. Ich hatte wenig Erfahrung. Und ich war plötzlich voller Angst. Dann tat er es trotzdem. Ich habe geweint. Ich habe gesagt, dass ich das nicht will. Aber in diesem Moment spielte das keine Rolle. Mein Nein wurde übergangen, mein Körper wurde nicht respektiert. Damals wurde es einfach normalisiert. Als wäre es etwas, das in Beziehungen eben passiert. Als müsste ich es akzeptieren. Heute weiß ich: Das war nicht normal. Das war nicht Liebe. Das war nicht meine Schuld.

Anonymous

Dortmund – 11.03.2026

Tinderdate, haben vorher stundenweise telefoniert und waren dann bei ihm spazieren und danach Zuhause meinte er, obs ok wäre wenn wir einen kurzen Nap machen. Dabei fing er dann an mich zu begrabschen als er dachte ich schlief und ich hab mich eine ganze Zeit lang nicht getraut was zu sagen/ machen. Er übrigens ein Lehrer Anfang 30, ich war 23.

Anonymous

Büro – 11.03.2026

Ich war 18 Jahre und suchte während meiner schulischen Berufsausbildung einen Nebenjob. In einer Zeitung las ich, dass eine Hilfsorganisation Leute sucht, um Spenden zu sammeln, in dem sie an der Tür von Privathaushalten klingeln und zukünftige finanzielle Förderer zu finden. Beim Vorstellungsgespräch saß mir ein älterer Herr gegenüber, erklärte mir die Abläufe und sagte dann zu mir :“ Die Bezahlung erfolgt auf Provision Basis. Du siehst hübsch aus, wirkst jünger und kommst vermutlich damit gut bei älteren Männern an,mit denen du dann erfolgreich Förderverträge für unsere Organisation wirst abschließen können .“ Ich sah ihn entgeistert an, stand auf und verließ wortlos das Büro.

Mammut

Therme – 11.03.2026

Mein ehemals bester Freund und ich waren zum xten Mal gemeinsam in der Therme, ein Luxus, den wir uns einmal monatlich gönnten, um mal abzuschalten. In die Sauna geht man bekanntlich nackt und unsere Freundschaft war rein platonisch, also dachte ich mir nichts dabei. Er fing an über meinen schönen Körper zu sprechen, ich wiegelte ab. Er strich mit seinem Finger über meine Rippen, ich rutschte weg. Beim Ankleiden, als wir auf dem weg nach Hause waren, umarmte er mich und ich spürte seine Erektion. Ich habe lange darüber nachgedacht, schlecht geschlafen, davon geträumt. Am Ende habe ich ihn gebeten, dies um unserer Freundschaft Willen zu unterlassen. Die Reaktion dauerte 2 Wochen. Es war ein Vorwurf, dass er meine Aktivitäten bei Insta nicht mehr sehen könne. Ich habe die Freundschaft beendet. Leider habe ich mich nicht sofort gewehrt. Ich ärgere mich sehr über mich selbst.

Naomi

In seiner Wohnung – 11.03.2026

Er war mein erster Freund. Er war ein Jahr älter als ich; ich müsste etwa 18 Jahre alt gewesen sein. Wir waren schon zwei Jahre zusammen, und er war einer dieser netten Typen, die überall gut ankommen. Es war eine harmonische Beziehung. Doch dann fing er an, mein Nein, wenn ich keinen Sex wollte, immer schlechter zu akzeptieren. Es ging immer mehr darum, dass er befriedigt wurde, und durch den emotionalen Druck fing ich an, immer öfter mit ihm zu schlafen – nur damit er nicht beleidigt war. In einer Nacht hat er nicht mehr gefragt. Ich habe schon geschlafen, und er hat meine Unterwäsche beiseitegeschoben. Ich wurde davon wach, dass er schon in mir war. Total verwirrt lag ich da, und als er fertig war, konnte ich gar nicht erfassen, was da eigentlich gerade passiert ist. Als ich ihm am nächsten Morgen sagte, dass so etwas nie wieder passieren darf, nickte er bloß. Knapp ein Jahr später war es mit uns vorbei. Erst sechs Jahre später hörte ich wieder von ihm. Auf seine Nachricht hin meinte ich, dass ich keinen Kontakt will da genau das einer der Haupterinnerungen an ihm ist, doch er wusste noch nicht einmal mehr worüber ich sprach.

Anonymous

Unterfranken, zu Hause bei mir oder ihm und sehr lange via WhatsApp – 11.03.2026

Im Frühjahr 2017 lernte ich ihn über eine Dating-App kennen. Es ergab sich für ca. 1,5 Jahre eine „Freundschaft+“. Das „Plus“ fiel weg, als er im Herbst 2018 mit einer -zu diesem Zeitpunkt- mir sehr ähnlich sehenden Frau zusammenkam. (Ich vermute sie sind immer noch zusammen.) Selbst wenn dieser Mann mir tatsächlich ein weiteres Stück zur Selbstliebe und Anerkennung meines Körpers verholfen hat, ist mir erst sehr viele Jahre später (2025) bewusst geworden, wie sehr er mich über all die Jahre sexualisiert, objektifiziert, instrumentalisiert und benutzt hat. Seit Ende 2024 habe ich final den Kontakt abgebrochen.

Anonymous

WhatsApp-Chat – 11.03.2026

Ich frage ihn, was er da für ein Buch liest, welches auf dem Foto zusehen ist, dass er mir geschickt hat. Er antwortet: „Das Leben mit einem Penis… harter Tobak“ Ich schreibe ihm: Interessant, dass du dich so intensiv mit deinem besten Stück beschäftigst. Bleibt hoffentlich noch etwas Kapazität, um dich auch beim aktuellen Zeitgeschehen upzudaten… also im Sinne von persönlicher und emotionaler Entwicklung. Es entbrennt eine Auseinandersetzung in der er sich als offener, frech-frivoler Mensch, der auf Augenhöhe agiert beschreibt, dem Peniswitze egal sind. Und erklärt mir, dass es doch besser wäre in solchen Situationen mit einem ebenbürtigen Pussy-Witz aufzuwarten (zwinkersmiley) Er selbst sieht sich nicht verantwortlich für die Muster, die wir Frauen jetzt ablegen wollen – wofür er selbstverständlich absolutes Verständnis äußert. Am Ende rückt er sich in die Opferrolle, weil ich ja immer das letzte Wort haben müsse. Und schließt ab mit: P.S. Weitere Reaktion nicht erforderlich! (zwinkersmiley)

Anonymous

Elektro-Club Berlin – 11.03.2026

Auf einer Privatparty hatte ich einen Mann kennengelernt. Wir fanden uns sympathisch und hatten uns dafür entschieden, anschließend noch in einen angesagten Elektro Club zu gehen. Es muss ca. 3 Uhr Nachts gewesen sein, als wir dort ankamen. An der Bar bestellte ich mir einen Alkohol haltigen Cocktail. Mein Begleiter ebenfalls. Kurz darauf geriet er mit Jemandem an der Bar in Streit. Ich beobachtete den Streit und ließ mein Getränk unbeobachtet. Es folgte ein Filmriss meinerseits. Ich erinnere mich daran, wie ich Stunden später im Darkroom des Clubs erwachte, während ein anderer mir unbekannten r Mann gerade seine Faust in meinem Unterleib hatte. Entsetzt stießich ihn weg von mir. Die Uhr zeigte ca. 14:30 Uhr. Ich wollte nur noch weg von diesem Ort, war wie unter Schock, konnte meine Wohnungsschlüssel nicht finden, ging ohne Schlüssel nach draußen und nahm mir dort ein Tax nach Hause, zum Glück war meine damalige Mitbewohnerin zu Hause, sodass ich keinen Schlüsseldienst rufen brauchte. Der Grund für den Blackout waren wahrscheinlich k. O. – Tropfen, wie ich hinterher erfuhr. Ich fühlte mich beschmutzt, geschockt und war gleichzeitig erleichtert, dass ich diese Erfahrung überlebt hatte, was bei einer Überdosierung bestimmt anders geendet hätte.

Ingrid

zu Hause – 11.03.2026

Ich war ungefähr 11 oder 12 Jahre alt, ein Freund/Bekannter (damals bereits Rentner) meiner Eltern kam gelegentlich vorbei auf dem Weg zu seinen Teichen zum Angeln. Er fragte mich, ob ich mitkommen wollte. Ich wollte nicht, aber meine Eltern drängten mich, weil sie nicht unfreundlich zu ihm sein wollten. An den Teichen haben wir im hohen Gras auf einer Bank gesessen. Er fragte mich, ob ich schon einen Jungen geküsst hätte und auch, ob ich schon Sex gehabt hätte. Ich habe das verneint und er meinte, dass das ja so nicht gehen würde und ich müsse doch vorbereitet sein und wissen, wie „es“ geht. Er würde mir das schon beibringen. Er hat mich geküsst und ist mir unter das T-Shirt gegangen mit seinen Händen. Als er versuchte, meine Hose zu öffnen, habe ich ihn von der Bank geschubst und bin weggelaufen. Ich habe es meiner Mutter erzählt, aber sie meinte, dass ich mir das nur ausgedacht hätte und er hatte bestimmt nur nett sein wollen. Ab dem Zeitpunkt habe ich mich immer versteckt, wenn der Bekannte auf unseren Hof fuhr und ich habe meinen Eltern nie wieder etwas in dieser Richtung erzählt.

Anne

Disko in Norddeutschland – 11.03.2026

Ich habe mit Mitte 20 in einer Diskothek hinter dem Tresen gearbeitet. Der Inhaber war seinerzeit um die 60 Jahre alt und hatte an sämtlichen Tresen versteckt kleine Spiegel angebaut (Kameras gab es damals noch nicht so wirklich). Den ganzen Abend positionierte er sich so, dass er mir und allen anderen Kellnerinnen beim Arbeiten unter den Rock oder in den Ausschnitt schauen konnte. Jedes Mal, wenn sein Einsatz benötigt wurde, kam er möglichst nah um Berührungen zu ermöglichen.

E.

Nachtclub – 11.03.2026

Ich hatte Feierabend und setzte mich neben die Theke, während meine Kollegin noch weiterarbeitete. Wir waren dabei, zu schließen und baten die letzten Gäste zu gehen. Einer fragte mich, ob ich mitkommen möchte, noch woanders hingehen. Ich verneinte. Dann stellte er sich direkt vor mich und küsste mich auf den Mund. Dann ging er.

S

Heidelberg/Berlin – 11.03.2026

Ich war wegen einer vorherigen Trennung am Boden zerstört. Ich ließ meinen Frust und meine Wut in einem Chat mit jemanden aus, den ich noch nie getroffen hatte (er 33, ich 24) – wir kannten uns online ein wenig. Ich fühlte mich verstanden und gehört, es entwickelte sich emotionale Bindung. Als er mich das erste Mal besuchte, tat es gut auch mal in den Arm genommen zu werden. Er übernachtete bei mir. Ich legte mich irgendwann zu ihm – primär für die körperliche Nähe- er schien es „falsch“ verstanden zu haben und machte sich an mich ran. Ich wusste selbst nicht was genau passierte. Ich weiß im Nachhinein, dass ich so bedürftig war, dass ich das Küssen zugelassen habe. Besonders wohl habe ich mich nicht gefühlt. Irgendwann merkte ich nur, dass er sich auf mich gelegt hat und in mir war und ich dachte ganz klar: „hey, ich will das gar nicht!“ Ich habe weder Ja noch Nein gesagt. Er hatte nichts gefragt. – erst Jahre später mit Depression in der Klinik konnte ich benennen was da passierte. Ich ging zum weißen Ring und ließ mich anwaltlich beraten. Die Anwältin sagte rechtlich ist es keine Vergew. sondern „nur“ ein „stark grenzüberschreitendes Verhalten“. Das Gesetz „nein heißt Nein“ galt erst ab dem 16.08.2016 und mir ist es um den 20.08.16 rum passiert. Außerdem hätte es auch kein Nein von mir gegeben. Das schlimme für mich war, dass ich diesen Mann geheiratet habe und es in der Beziehung noch sexuelle Nötigungen gab. Ich bin seit einigen J. geschieden.

E.

Nachtclub – 11.03.2026

Ich habe an der Theke gearbeitet, Red Bull war leer, ich holte zwei Paletten aus dem Lager. Während ich die Hände mit den zwei Paletten voll hatte und mich durch die Menschenmenge quetsche, griff mir ein Mann mit beiden Händen an die Brüste und verschwand in der Menschenmenge. Die Türsteher und ich haben ihn danach gesucht, aber im vollen Club nicht wiedergefunden.

Lena

Arbeitsplatz – 11.03.2026

Mein Kollege hat mich, als ich neu bei der Abeit anfing, von Anfang an sexualisiert. Ich habe ihm immer wieder, teils sehr unfreundlich, Grenzen gesetzt. Er sah das als Spiel. Es gipfelte an einem Tag, wo er mich random auf meine Schulter küsste. Er ist jetzt, goddess sei dank, nicht mehr da. Aber das hat mich nachhaltig geschockt wie ignorant und übergriffig jemand sein kann.

Marie

Zu Hause – 11.03.2026

Ich war circa 14 Jahre alt und mein Stiefvater kam mehrere Mal abends betrunken in mein Zimmer und fasste mich an. Ich war so geschockt das ich so tat als würde ich weiter schlafen. Meine Mutter lag nur wenige Zimmer weiter und schlief. Ich habe meiner Mutter versucht davon zu erzählen, doch sie hörte nicht zu, sie glaubte mir nicht. Heute weiß ich, ich fühlte mich dann nicht mehr sicher. Es trieb mich in die Arme von meinem Mann, auch der setzte mich wegen Sex unter Druck. Ich konnte mich nach Jahren daraus befreien, doch auch heute fühle ich mich immernoch schlecht wenn ich keine Lust auf Sex habe. Heute habe ich aber einen Partner der angemessen damit umgeht. Der mir Raum gibt und keinen Druck ausübt. Nieder mit dem Patriarchat

Anonymous

Viele – 11.03.2026

Ich habe jegliche Formen von Gewalt erlebt. Missbrauch, körperliche und physische, Waffengewalt ect… Durch familiäre Umstände in der organisierten Kriminalität. Ich habe viel gesehen und selber viel erlebt. Von Gewalt an mir und anderen gegenüber. Suizide, Missbrauch, Vergewaltigung, Bedrohungen mit Waffen, Entführung, die Liste ist lang. Durch Aussage vor Gericht und Todesdrohungen wurde meine Idendität gewechselt. Angst habe ich dennoch jeden Tag, das wird wohl auch immer so bleiben. Denn sicher werde ich nie sein.

Julia

Disko – 11.03.2026

Ich war stark betrunken du hast gesagt, dass du mich nach Hause fährst… Wir kannten uns vom Kickboxen. Also haben meine Freundinnen das nicht komisch gefunden. Du hast nicht gesagt welches Zuhause. Zum Glück, war es dir nach einiger Grabscherei und Knutsch-versuchen zu viel. Ich hab mich immer wieder gewehrt und du hast mich zu mir gefahren. Warum hast du das überhaupt gemacht? Ich hoffe du schämst dich manchmal. Vor Allem, dafür, dass du auch Frau und Kind hattest und hast und so viel Älter warst als Ich. Hiermit lasse ich es los.

Anonymous

location not specified – 11.03.2026

Mein Klassenkamerad hat mir und anderen Mädchen immer an den Hintern und an die Brüste gefasst, wenn wir an seinem Platz am Gang vorbei gegangen sind. Es gab nur einen Gang durch den wir immer mussten.

Anonymous

Zu Hause – 11.03.2026

Ich war noch ein Mädchen, mein Vater und ich trafen einen alten Bekannten meines Vaters. Der Bekannte: „Du bist aber hübsch geworden“ Mein Vater: „Da hab ich mir ja auch besonders viel Mühe gegeben“

Lisa

Zu Hause – 11.03.2026

Mein Stiefvater hat mich hochgehoben und so getan, als ob er mit mir tanzt und dabei gesagt: „Wenn du zehn Jahre älter wärst und ich zehn Jahre jünger…“. Ich war 10.

Anonymous

Kreuzung – 11.03.2026

Vor kurzem hatte ich ein Date und wir gingen in eine Bar. Gegen 1 Uhr nachts schloss die Bar und ich war mir sicher, dass sich damit unsere Wege trennen würden und jeder von uns zu sich nach Hause gehen würde. Doch er wollte unbedingt mit zu mir. Ich machte deutlich, dass ich das nicht wollte. Er hörte jedoch nicht auf darauf zu drängen. Daraufhin lotste ich ihn eine Stunde lang kreuz und queer durch die Stadt, um ihn irgendwie endlich loszuwerden. Irgendwann standen wir an einer Kreuzung und er entschied sich endlich dazu ein Taxi zu rufen. Noch bevor er dies auch wirklich tat, stecke er mir seine Zunge in den Hals, begrabschte mich an Po und Brüsten und rieb sich auf offener Straße mit erigiertem Penis an mir. Ich drückte ihn mehrfach weg von mir, doch er begann jedesmal aufs neue mich zu küssen und sich an mir zu reiben. Irgendwann rief er dann endlich sein Taxi. Bis das Taxi ankam, küsste er mich immer wieder und sog so lange an meiner Lippe, bis diese anschwoll und sogar stellenweise blau wurde.

Johanna

überall, Deutschland – 11.03.2026

so viele catcalls und hinterher Gepfeife,dass ich mich nicht mehr an jedes mal erinnere, ungefragte dickpics, in der Sauna wurde ich von einem fremden gefragt, ob er mich massieren soll, ein anderer hat mir ständig zugezwinkert, Männer die mich ewig angestarrt und mir eklige blicke zugeworfen haben, welche die mich beleidigt haben wenn ich gesagt habe, dass ich etwas nicht möchte, typen die mir im Club an den hintern gepackt, mich von hinten angetanzt haben, Männer die mir im dunkeln auf straße hinterhergelaufen sind, mich verfolgt haben, der mann meiner Patentante & diverse andere Typen, die mir auf den hintern gehauen haben, ein freund meines damaligen Freundes wollte etwas von mir und hat mich immer wieder bedrängt, mein freund hat das mitbekommen und nur darüber gelacht, ein Taxifahrer hat mal aus dem nichts mitten während der fahrt seine Hand auf mein knie gelegt, mein damaliger deutsch-LK Lehrer (ca.50j) der immer komische Anspielungen gemacht hat und mit den Mädchen die ihren Abschluss gemacht haben ins Kino und feiern gegangen ist, Männer die mir mit dem auto hinterhergefahren sind, wildfremde die mir gesagt haben, was sie mit mir machen wollen, ex Partner die mich vergewaltigt haben und durch die ich jahrelang sexualisierte Gewalt erfahren habe, ein junge aus der Grundschule der mir eine ohrfeige gegeben hat, weil ich ihn nicht küssen wollte, ein ex der mich zum sex überreden wollte „nur ganz kurz, es geht wirklich schnell“, und viele viele mehr…

Anonymous

Mein Dorf, meine Kleinstadt – 11.03.2026

Ich wurde zweimal in meinem Leben vergewaltigt. Einmal mit 16, einmal mit 21. Es gab zigfache Übergriffe während meiner Jugend in meinem Dorf. Die Täter waren gleichalt und haben mich erpresst. Die Täter waren älter, verheiratet, mit Kindern. Wenn ich was gesagt habe, wurde alles nur noch schlimmer. Weil mir niemand geglaubt hat, weil sie sich gegenseitig schützten. Weil ich mich nicht so anstellen soll. Ich bin ja selber schuld. Bei so einer wie mir, da kann man sich schon mal vergessen.

Britta

Bei der Arbeit – 11.03.2026

Mein zweiter Tag in einer neuen Firma. Als ich mit einem sehr alten Mann (Kollege den ich siezen musste) alleine in einem Raum war sagte er: Das ist aber ein toller Kamelhaar-Pullover, den du heute für mich trägst… man sieht deine Höcker so schön

Anonymous

Zu Hause – 11.03.2026

Mein Bruder und ein paar Freunde haben mich in meiner Studentenstadt besucht, wir waren was trinken. Mein damaliger bester Freund war sehr betrunken, ich hab ihn zu mir nach Hause gebracht. Auf dem Weg musste ich ihn stützen, weil er nicht mehr allein laufen konnte. Er hat das immer wieder kommentiert mit „ich weiß, dass du mich willst“. Ich hab’s verneint und ihm gesagt, dass er das lassen soll. Zu Hause angekommen hab ich mich in meinem WG Zimmer aufs Bett gesetzt während er im Bad war. Ich wollte sicher gehen, dass er im Bett ist und nicht meine Mitbewohnerin nervt. Er kam aus dem Bad und hat sich auf mich gesetzt, mich auf die Matratze gedrückt und angefangen mich zu küssen. Dabei hat er auf mein „lass mich, ich will das nicht“ immer wieder geantwortet, dass er wisse, dass ich es will. Es hat sich wie eine Ewigkeit angefühlt, bis ich ihn von mir runterschubsen konnte. Ich bin aus der Wohnung gerannt und hab geweint. Als ich meine Freunde getroffen habe und erzählt habe was passiert ist, haben die das kommentiert mit „du bist betrunken, du hast das bestimmt falsch wahrgenommen“.

Anonymous

Hannover – Stonewalling – 11.03.2026

Wir waren knapp 7 Monate zusammen. Es kam zu einem unfassbar „schrägen“ Konflikt, aus dem wir nicht mehr herausgekommen sind. Daher Trennung – ohne wirkliches Gespräch. Nach einem Jahr haben wir uns getroffen und haben einen neuen „Anlauf“ gewagt. Wir haben drüber gesprochen, dass wir uns noch nicht einmal richtig kennengelernt hatten. Und das wir drüber sprechen sollten, was da geschehen ist im Jahr zuvor. Nach ein paar Wochen erzählte ich ihm nach einer „Situation“ miteinander, von einem Muster (in Bezug auf Sexualität), dass ich aufgrund meiner Vergangenheit entwickelt hatte. Ich sagte ihm, dass ich seine Offenheit und vielleicht auch Unterstützung bräuchte, um dieses Muster abzulegen. Er sagte mir, dass er darüber nachdenken müsse. Das hatte er schon oft gesagt. Meist kam dann aber nix mehr – jedenfalls nicht von selbst – von ihm aus. Am nächsten Tag schrieb er mir (er hatte Urlaub), dass es ja so schön wäre, sich über nichts Sorgen machen zu müssen und das er erstmal wegfährt. (sinngemäß) Ich habe mich komplett allein gelassen gefühlt – das sagte ich ihm auch – weil ich ihm etwas anvertraut hatte, dass ich bisher noch mit niemandem geteilt hatte. Er schrieb: „Daran ist alles falsch.“ Sein ganzes Verhalten danach war nochmal um ein vielfaches Schlimmer, als im Jahr zuvor. Er meinte dann noch, dass ich immer alles zerreden würde. Heute weiß ich, dass es sich bei seinem Verhalten um Stonewalling handelt.Wie verletzend es ist, habe ich nicht nur einmal durch ihn erfahren.

k

italien – 10.03.2026

ich war 23 und mit meiner besten freundin im urlaub. wir haben bei einem mann in unserem alter über couchsurfing geschlafen. am abend trafen wir uns mit ihm und er und ein freund zeigten uns ein bisschen die stadt. es war nett, ich fand ihn süß, irgendwann haben wir uns geküsst. dann sind wir zu ihm gefahren und ich habe gemerkt, dass mir das zu viel ist und ich keine weitere intimität mehr mit ihm möchte. ich habe ihm das so auch gesagt, musste aber mit ihm im bett schlafen (meine freundin direkt neben dem bett auf der couch). sobald wir im bett waren und das licht aus war, griff er mir zwischen meine beine.

katharina

albanien – 10.03.2026

ich, anfang 20, war mit einer freundin im urlaub und wir waren am strand. ich lag oberkörperfrei in der sonne. wir merkten, dass uns ein älterer mann von weiter weg beobachtet und fühlten uns sehr unwohl. irgendwann kam er direkt zu uns und sprach mich an und machte mir komplimente, wie schön ich sei. ich versuchte ihm deutlich zu machen, dass wir alleine sein wollen, aber versuchte auch, nett dabei zu sein, da wir angst hatten. er ging dann auch weg. einige zeit später entdeckten wir ihn wieder in einiger entfernung, er saß in einem gebüsch und beobachtete uns von da.

Anonymous

Zu Hause – 10.03.2026

Jahrelange Psychische und physische Gewalt vom Ehemann (jetzt Ex)

Lisa

In einer Bar – 10.03.2026

Ich war zusammen mit meinem damaligen Freund, dem Mann seiner Cousine in einer Bar, es wurde spät, unsere Freunde waren gegangen. Als ich zur Toilette ging, ging mir der Mann seiner Cousine nach und bedrängte mich ihn zu küssen. Nachdem er nicht locker ließ, ließ zu, dass er mir ein Küsschen auf die Backe gibt. Dann küsste er mich auf den Mund, was ich abbrach. Da erst akzeptierte er, dass ich nicht wollte. Er ließ mich erst zurück in die Bar gehen, als ich versprochen hatte niemandem etwas zu sagen. Als ich zurück kam war mein Freund betrunken am Tisch eingeschlafen. Der Mann ließ sich gleich darauf von seiner schwangeren Frau, der Cousine meines damaligen Freundes, abholen.

Johanna

bei einer damaligen Freundin zu Hause – 10.03.2026

Ich war ca. 10 und habe bei einer Freundin von mir übernachtet, die Eltern waren getrennt und sie war zu dem Zeitpunkt bei ihrem Vater (ca. 35/40). Jedes Mal wenn ich bei ihr war hat er angefangen „Joana, du geile Sau, geboren um Liebe zu geben, verbotene Träume erleben, ohne Fragen an, den Morgen danach…“ zu singen.. ich habe mich so eklig gefühlt und habe lange nicht verstanden wieso. Ich war fucking 10!!

Stefanie

Arbeit – 10.03.2026

Ich musste an einer engen Stelle an zwei Kollegen vorbei. Einer der beiden stellte sich mir in den Weg, so nah an mich ran, dass er mich fast berührte. Dann fragte er: Sind deine Brüste eigentlich prall und fest, oder groß und fleischig? Ich war total perplex und habe mich nur an ihnen vorbei gedrängt. Die zwei Männer haben gelacht.

Johanna

bei mir, bei ihm, bei freund*innen von uns – 10.03.2026

Ich hatte über mehrere Monate etwas mit einem Typen, der mir immer wieder ohne Konsens an meine Brüste gefasst hat. Oft lagen wir schlafend, löffelnd hintereinander und ich bin davon wach geworden, dass er meine Brüste begrabscht hat

Anonymous

diverse Aussagen & Erlebnisse Teil 2 – 10.03.2026

– Er masturbierte neben mir, während ich schlief. Weil ich mehrfach davon wach wurde, weil es sich angefühlt hat, wie Seegang (mir wurde tatsächlich fürchterlich übel und ich bin deshalb wach geworden). Ich sprach dies nach dem 3. Mal dann am nächsten Morgen an. Ich sagte ihm, dass ich nix dagegen habe, wenn er sich selbst befriedigt, aber ich möchte davon nicht wach werden und erläuterte ihm auch, dass sich das Bett so stark bewegen würde. Wenn es denn unbedingt nachts sein müsste, könne er sich gerne auch ins Bad oder Wohnzimmer zurückziehen. Er war beleidigt und sagte: „Kommt nicht wieder vor.“ – Mein Bruder verprügelte mich, weil sein bester Freund und ich uns mochten und sexuell angezogen fühlten. Sein bester Freund bekam keine Prügel! – Ich war im Club und ziemlich angetrunken, als ein Typ permanent auf mich einredete und versuchte mich zu überreden, dass er mit zu mir kommen möchte. Ich stimmte irgendwann zu. Wir wollten beide nochmal aufs Klo. Als er hinter der Tür verschwand, ergriff ich die Chance und ging schnell. Ich bin froh, dass ich in dem Moment wohl nen klaren Kopf bekam. Vor der Tür sprang ich ins Taxi und war weg. – Ich kann nicht zählen, wie oft ich Typen eine falsche Telefonnummer gegeben habe, weil sie nicht aufgehört haben auf mich einzureden.

Anonymous

Bar – 10.03.2026

Der Cousin meines damaligen Freundes kam bei einer Party auf mich zu und hat mir unmittelbar die Hand tief in den Ausschnitt gesteckt.

Anonymous

diverse Aussagen & Erlebnisse Teil 1 – 10.03.2026

– Ich kenne den Mann, der macht sowas nicht. (Bruder) – Es tut mir leid, dass dir schlimmes widerfahren ist, aber du musst auch mal überlegen, wie es dazu kommen konnte. (Vater) – Sie erzählt das doch nur, weil sie Aufmerksamkeit will. (Tante) – Du brauchst ja keinen Sex, weil du vergewaltigt wurdest. (Partner bei der Trennung nach 6 Jahren Beziehung, der bei jeder Kritik Schuldumkehr betrieb und sagte, „Du musst mir nix erklären, ich weiß was ich zu tun habe.) – Er packte mir regelmäßig einfach random an die Brust oder in den Schritt und glaubte, damit würde er mich geil machen. Irgendwann sagte er dann auch, ich könne ihm ja auch einfach mal in den Schritt packen, wenn ich Lust auf ihn hätte. (gleicher Partner wie beim vorherigen Punkt) – Bei einer Partnerin würde ich schon darauf achten, ob es ihr gefällt. (F+ den ich auf diverses hingewiesen hatte und gefragt habe, ob es ihn überhaupt interessiert, ob es mir gefällt) – keine Ahnung, wie viele Dickpics ich ungefragt geschickt bekommen habe und wie viele ich geschickt bekommen habe, obwohl ich gesagt habe, dass ich es nicht möchte – Wir unterhielten uns über diverse Banalitäten. Irgendwann fasste er mir unaufgefordert am Nacken in die Haare (Undercut 0mm) und meinte, ich würde die ja eh nur deshalb so tragen, weil ich das geil finden würde. (Ein Random-Typ im Club.)

Franzi

Hildesheim Disco – 10.03.2026

Ich habe neben meinem Studium hinter der Theke eines Clubs gearbeitet. Jeden Freitag hat der gleiche DJ aufgelegt, ein 40-jähriger Typ mit Freundin mit Kind. Der DJ ist regelmäßig während der Schicht zu uns hinter die Theke gekommen. Jedes Mal hat er einen unangemessen Spruch gemacht und mich am Hintern angefasst. Als ich ihm sagte, dass er das lassen soll, meinte er, dass es nur nett gemeint ist und er doch eine Frau zu Hause hat. Er hat einfach feuchtfröhlich weiter gemacht und mein Nein nicht akzeptiert. Meine männlichen Kollegen und mein Chef haben es auch nicht sehr ernst genommen, dass meine Kollegin und ich von dem DJ nicht angefasst werden wollen.

Anonymous

Briefkontakt mit dem Vater – 10.03.2026

Ich habe meinen Vater darauf angesprochen, warum er meine Mutter sexuell missbraucht hat. (er wusste davon, dass ich mit 13 Jahren selbst eine Vergewaltigung erlebt hatte) Seine Antwort war – mit einem Schulterzucken: „Ich brauch das eben.“ Das ist inzwischen über ca. 13 Jahre her. Damals habe ich den Kontakt zu ihm abgebrochen. Zwischendurch gab es immer mal wieder kurzzeitig Kontakt, aber da er nie bereit war über die Familiensituation zu reden, habe ich mich nie lange darauf eingelassen. Im April 2025 bekam ich einen Brief von ihm, u.a. mit dem Vorwurf, „dass ich ihn ja als Vergewaltiger bezeichnen würde. Das er meine Mutter aber ja nie zu etwas gezwungen hätte, höchstens etwas gedrängelt.“ Ich habe ihm geantwortet mit den Erläuterungen, was seine Erklärungen so alles bedeuten. (Stichworte: Gaslighting, Schuldumkehr, etc.) Und der Frage, was er denn seinen beiden Töchtern antworten würde, wenn sie ihm erzählten, dass sie zwar nicht gezwungen, aber gedrängelt werden würden. Daraufhin bekam ich von meinem Vater die Antwort mit dem Betreff: „Meine letzten Worte an dich“ und u.a. „Ich hatte mal eine Tochter. Ändere deinen Nachnamen. Ich hoffe, dass trifft deine tiefverletzte Seele.“ EIN VATER! SCHREIBT DIES SEINEM KIND!

Julia

Bar in Garmisch-Partenkirchen – 10.03.2026

Ich saß mit meiner Freundin auf Barhockern an einem Tisch. 2 Männer sind hinter mir vorbei gegangen und haben mit ziemlich fest auf den Hintern gehauen. Beide hintereinander. Sie sind dann vom Barkeeper rausgeschmissen worden,sind aber natürlich nicht leise gegangen. Einer der beiden hat gesagt „schau dir die hässliche fette doch mal an, die würde ich mit dem kleinen Finger nicht anfassen“. Er hat danach weiter vor der Bar rumgehangen und wollte sich mit uns schlagen.

Miriam

Gastronomie – 10.03.2026

Um mich während des Studium zu finanzieren habe ich in der Gastro gejobbt. Sexistische dumme Sprüche konnte ich mit Schlagfertigkeit abtun und mit den Abend und Wochenend-Schichten gut über die Runden kommen. Bis ich tagsüber an Silvester gerade nach vorne gebeugt am abkassieren war und ein Typ (unauffällig im Stadtbild) mir mit voller Hand und Schwung auf den Hintern schlug. Alle anderen Männer die um ihn rumstanden ignorierten was passiert war als ich mich umdrehte und nach dem Angreifer suchte. Für mich war das ein so herabwürdigender, erniedrigender Move, dass ich nach und nach keine Abendschichten mehr machen konnte, erst Wochenends und dann auch unter der Woche. Ich will gar nicht wissen wieviel Zeit und Geld ich durch diesen übergriffigen Mann einbüßen musste.

Meg

Ein Ortsteil im Eichsfeld – 10.03.2026

Vor ca. 10J. war ich mit meinem damaligen Partner bei seinem ehemaligen Schulfreund auf dessen Geburtstag eingeladen. Es floss viel Alkohol. Irgendwann ging ich total betrunken ins Gästebett. Mein Partner kam später nach und versuchte noch intim mit mir zu werden – ich war nur noch halb geistig & körperlich anwesend. Irgendwann kam der Schulfreund ins Zimmer, legte sich zu uns aufs Schlafsofa (ich glaube die Erklärung war, alle anderen Zimmer wären belegt). Weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist, bis ich wieder etwas klarer war & merkte, dass mein Partner über mir hing, sein Kumpel mich währenddessen begrabschte, „küsste“, usw. Ich wurde total starr, konnte dann aber irgendwann mit einem Ruck aufstehen & aus dem Zimmer. Musste mich sofort übergeben. Bin danach auf die Landstraße gerannt & hab es weinend meiner Schwester am Tel. erzählt. Konnte aber mitten in der Nacht nicht weg vom Dorf. Hab dann bis zum nächsten Morgen im Wohnzimmer gesessen. Beide taten morgens, als wäre nichts. Später im Auto telefonierten sie, sein Kumpel sagte zu meinem Partner: „Wie geht’s deiner Freundin? Ich glaub, wir haben sie letzte Nacht etwas überfordert. 😜“ Heute glaube ich, das war der Versuch abzuchecken, was ich damit nun mache & das „stille“ Übereinkunftssignal an meinen Partner, das unter „einvernehmlichem Ausrutscher“ zu verbuchen. Meine Schwester versuchte mit mir zu reden & machte sich natürlich große Sorgen. Ich war zu beschämt, hab alles runtergespielt & nie wieder drüber gesprochen.

Madeleine

Berlin – 10.03.2026

Ein Mann ist mir an einem Samstag Nachmittag in einem Park gefolgt und hat versucht mich anzusprechen. Also ich ihn abgelehnt habe, hat er meine Hand gegriffen und an seinen Penis gedrückt. Also ich mich losreißen könnte, ist er mir hinterher und hat mich an den Schultern festgehalten. Ich habe ihm immer und immer wieder gesagt, dass er mich gehen lassen soll. Er hat mich schlussendlich und nach langem flehen gegen meinen Willen geküsst und ist gegangen. Ich bin weinend, voller Wut, Scham und Ekel nach Hause gerannt. Ich war 19.

G

Zuhause – 10.03.2026

Mein damaliger Freund, mit dem ich zusammen gewohnt habe, hat mir in den Magen geboxt und mir gedroht mich umzubringen, nachdem er mich angeschrien hat, dass ich zu nett bin und ich doch mal kontern soll, wenn er scheiße zu mir ist. Ich bin schon immer ein lösungsorientierter Mensch, das einzige was ich heute anders machen würde, ist früher Schluss zu machen und ihn anzuzeigen. Da wir einen gemeinsamen Freundeskreis haben, habe ich mich nie getraut.

Ama

Schweiz – 10.03.2026

Ich war 15 und mit meine besten Freundin im Zug nach hause Unterwegs. Der Zug war ziemlich leer und viele Abteile waren frei. Es setzte sich ein Mann mit verspiegelter Sonnenbrille in unser Abteil- vis a vis von uns hin. Dann begann er zu Mastubieren und ich spürte sein Blick auf uns. Wir wussten nicht was machen, niemenad schaute. Wir rannten davon und hatten Angst. Stiegen beim nächsten Halt aus.

Lee

Beziehung – 10.03.2026

Ich hatte eine achtmonatige Beziehung mit einem Mann, der gerne „leidenschaftlichen Sex“ hatte, wie er es nannte. Für ihn war es nur richtig toll, wenn er quasi das Tier im Manne entfesseln konnte. Das bedeutete im Wesentlichen, dass er mich ohne Rücksicht penetrierte. Das letzte Mal drang er so brutal in mich ein, dass ich vor Schmerz fast das Bewusstsein verlor. Seiner Lust hat das keinen Abbruch getan, obwohl ich mich gar nicht mehr bewegen konnte und mir im Moment des Eindringens ein deutlicher Schmerzenslaut entfuhr. Als er „fertig“ war, fühlte mich taub und konnte kaum gehen. Ich habe mich angezogen und bin nach Hause gefahren – danach habe ich mich getrennt.

Lena

Im Ausbildungsbetrieb/Auf der Arbeit – 10.03.2026

Ich, w, damals 16 Jahre, bekam während meiner Ausbildung öfters Sprüche zuhören, wie: •„Boah, geil ich liebe ja Pferdeschwänze. Meine Frau trägt auch einen, da kann man sich immer sehr gut festhalten.“ •„ Magst du dich nicht auf meinen Schoß setzen? Dann können wir über das sprechen, was als erstes aufsteht?“ •„Ich wäre echt froh, wenn die meisten meiner Patientinnen genauso eine Figur hätten wie du und da nicht ständig so ne Fetten kommen würden…“ Zudem werden statt Patientennamen, Ausdrücke wie „Na ich mein die Fette“ benutzt. Das gilt auch für Kinder und Menschen mit Behinderungen, da wird dann z.B. gesagt „Sowas würde ich nicht leben lassen“ oder „Ich spreche über den komplett verkrüppelten“. Ich arbeite in einem Sanitätshaus… im Gesundheitswesen, bedeutet wir helfen Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Behinderungen. Wir verdienen damit unser Geld und die meisten Männer (ja solche Kommentare kommen nur von männl. Kollegen) bei meiner Arbeit sind sexistisch, bodyshamend, menschenverachtend… Bisher haben wir es nicht geschafft, sie zu Einsicht zu bringen, egal, in welchem Punkt!! Es ist traurig und beschämend und daran zu denken, macht mich wütend!!

Cat

Date – 10.03.2026

Ich habe einen Mann auf Bumble kennengelernt und noch einigen Nachrichten und einem langen Telefonat haben wir uns getroffen. Er hat seine „Wokeness“ sehr nach außen getragen und verhielt sich bis zum sehr empathisch. Auf dem Spaziergang hat er dann am laufenden Band von sich erzählt, seinen Daddy-Issues, seiner schlimmen Exfreundin. Ich durfte ihm zuhören, kam aber ansonsten nicht vor. Am Ende des gemeinsamen Spaziergangs fing er an mich charmant mit Komplimenten einzuwickeln: ich sei so interessant, groß und attraktiv, einfach wow. Als ich aber nicht mehr „zu ihm“ gehen wollte, hat er plötzlich versucht mich zu küssen und zu berühren: „Mach Dich doch mal locker“. Ich war erst total überrumpelt, hatte aber zum Glück meine Hündin mit, die wegen der Situation gebellt hat (sie ist ein schwarzer Labrador, die eigentlich gar nicht aggressiv ist, aber scheinbar hat es den Typen beeindruckt als sie anschlug). Ich bin dann schnell und sehr bestimmt aus der Situation gegangen. Im Auto habe ich ihm dann noch einmal klar mitgeteilt, dass der Kontakt hier endet. Er hat mich daraufhin beleidigt: ich sei ihm zu fett, eh hässlich und außerdem ist er ist nur aus Höflichkeit mit mir spazieren gegangen. Zum F**** hätte es aber scheinbar gereicht…

Anonymous

Beziehung – 10.03.2026

Von meinem Ex habe ich einen Übergriff erlebt, den ich hier schon beschrieben habe. Ich weiß bis heute nicht, wie ich den labeln kann. Im Sommer 2025 ist mir richtig bewusst geworden, was das war. Da war der Übergriff 3 Jahre her und die Beziehung 2. Erst in letzter Zeit sind mir noch so viele Dinge eingefallen: in der Öffentlichkeit an die Brust gegraptscht (mehrmals trotz Grenzsetzung und entschuldigt mit seiner ADHS), Frauenkörper gegenüber mir sexualisiert kommentiert („ohh schau mal die hat große Brüste“), mir gestanden er habe nicht aufgeräumt weil er wusste ich werde es machen; sich während einer psychisch instabilen Zeit meinerseits darauf eingelassen mit mir in BDSM einzusteigen (er hatte viel Erfahrung, ich nicht) auch wenn die Handlungen einvernehmlich waren, wenn man sich als so erfahren im BDSM Kontext darstellt, sollte man reflektieren mit wem man dies auslebt. Und obwohl wir bereits ein einvernehmliches Machtgefälle vereinbart haben (er dominant, ich unterwürfig) hat ihm das nicht gereicht und er hat subtil durch die o.g. Dinge Macht ausgeübt. Es ging ihm nicht um einvernehmliche Macht. Aus meiner Sicht war das vll ein Weg es konsensuell auszuleben. Aber er hat Macht gewollt, die ich nicht mitbestimmen kann. Und ich hab mich die ganze Zeit gefragt wieso ich einen Vaginismus entwickelt habe und ständig Rachen-, Vaginalinfektionen und Blasenentzündungen habe nach dem Sex mit ihm. Mit der Trennung hat sich vieles davon gelöst. Ich bin meinem Körper dankbar❤️✨

Anonymous

Auf der Arbeit – 10.03.2026

Mehrere Männer haben mir sexistische Beleidigungen an den Kopf geworfen, mich angeschrien und körperlich bedroht. Einer dieser „Kollegen“ hat mir am Zopf gezogen, mich mit einem eimgerollten Papier über die Wange und unter dem Kinn hergestriffen. Einen Schraubenschlüssel sehr nah an meine Brüste gehalten. „Er müsste mal meine Lockeren schrauben (Nippel) nachdrehen“

Me

In seinem Haus – 10.03.2026

Ich habe einen sehr „netten“ Mann auf einem Konzert kennengelernt. Haben uns gut unterhalten und schwebten auf einer Wellenlänge. Haben uns dann noch ein par mal getroffen und irgendwann hab ich ihn abends mal besucht. Er hat direkt hinter mit abgeschlossen, mir die Hose runter gezogen und mich aufs Sofa geschubst. Ich bin noch ein par mal aufgestanden und wurde immer wieder geschubst. Ich hab dann versucht ruhig auf ihn einzureden solle mal ruhig machen und ich wollte auf Toilette oder raus eine rauchen…ich konnte ihn gerade so überreden nochmal vor die Tür zum rauchen zu gehen. Er lief hinter mir. Als ich bemerkte das nicht mal der Schlüssel an der Haustür steckte und abgeschlossen war fragte ich ob er nicht mal aufschließen will…er fragte zurück „soll ich mal aufschließen ja?“ Ich dachte mein letztes Stündlein hat geschlagen. Ich habe dann gemeint ich hole schnell die Zigaretten aus dem Auto und bin abgehauen. Er hat mich dann noch mittels WhatsApp Nachrichten fertig machen wollen und meinte ich solle mich nicht so anstellen.

Anonymous

location not specified – 10.03.2026

Mittlerweile bin ich 21 Jahre alt.Ich hab viel erlebt. Aber am tiefsten sitzt meine „erste große Liebe“. Wir waren 13 (ich) und 14 (er). Ich bin gerade 13 geworden und hatte außer nem Kuss noch nie intime Erfahrungen gemacht. An seinem Geburtstag lud er alle seine Freunde und 2 von mir ein. Als meine Freundinnen und ich dann ENDLICH abgefüllt waren, begannen seine Kumpels auf mich einzureden. Ich wäre es ihm schuldig heute Abend mit ihm Sex zu haben, weil er hat ja Geburtstag. Ich war beschämt, habe geweint und mich im Bad eingeschlossen. Etwa 2 oder 3 Uhr bin ich aus dem Bad gekommen. Total verheult. Total fertig mit der Welt. Und er wartete. Ja, wir waren jung und ja „vielleicht wusste er es nicht besser“ aber obwohl ich an diesem Abend mehrmals sagte, ich möchte keinen Sex mit ihm haben, hat er mich überredet. Statt mich dann von ihm zu trennen, hatten wir eine on-off-Beziehung bis ich 16 wurde ( aus der 10.Klasse ging). In der Beziehung hat er mich mehrere Male, auch an öffentlichen Orten missbraucht und es seinen Freunden immer wieder erzählt, ihnen Nacktbilder gezeigt und auch ein mal ( von dem ich weiß ) ein Video aufgenommen. Ich wurde dafür jahrelang gemobbt und war 2 mal kurz davor mein Leben zu beenden. Darauf, dass ich mich nie getraut habe ihn oder seine Freunde anzuzeigen, bin ich noch heute sehr wütend. Und ich bin auch, obwohl das erste Mal 7Jahre her ist, schwer geschädigt davon.Meine Erfahrung hört dort leider nicht auf. Die Zeilen schon.

Pia

Frankfurt Alt-Sachsenhausen – 10.03.2026

Es war in der Nacht und ich wollte mit meinen Freundinnen im Taxi nach Hause fahren. Ich beugte mich zu einem Taxifahrer runter, um mit ihm durch das offene Fenster zu sprechen. Auf einmal hat mir ein Kerl im Vorbeilaufen auf den Arsch gehauen und ist belustigt mit seinen Freunden weggerannt, während ich hinter ihm herschrie.

Anonymous

location not specified – 10.03.2026

Ich habe nebenbei in einem Club gearbeitet. Ich war pöbelnde und besoffene Männer gewohnt. Auf meinem Weg zur Bar bemerkt ich, wie mir jemand sehr kräftig an den Hinter grabschte und mich zu sich zog. Ich drehte mich um, der Typ stand noch, mit seinen Freunden,hinter mir und grinste blöd. Ich habe ihm klar gemacht, dass das absolut daneben war, sein Verhalten abartig ist und er solche Übergriffe gefälligst sein lassen soll. Leider war keiner von der Security in der Nähe und da der Laden ziemlich voll war, wäre es eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen gewesen, ansonsten hätte ich ihn direkt rausschmeißen lassen. Einige Zeit später kam der Mann zu mir und entschuldigte sich.

Theresa

Zuhause – 10.03.2026

Ich (damals 24 J.) hatte eine Internetstörung, also wurde ein Mitarbeiter geschickt. Wir haben etwas geflirtet, später kam eine private Nachricht: Er wollte wissen, ob er mal privat vorbei kommen könne. Damals habe ich mich geschmeichelt gefühlt. Es war schnell klar, worauf er hinaus war, darum machte ich klar, dass er vorbeikommen könne, aber ich keinen GV möchte. Er stimmte zu. Ich schrieb auch, dass meine letzte sexuelle Erfahrung bereits ein paar Jahre zurückliege. Da lachte er noch und schrieb, das wäre wie Fahrradfahren. Well. Als er mich dann „privat“ besuchte, versuchte er mich doch zu GV zu überreden. Er fand auch doof, dass ich bei Oralsex auf ein Kondom bestand (wegen Geschlechtskrankheiten). Als ich am nächsten Tag nachfragte, wie es für ihn war, kam: „Also liebe T., leider nein. Du bist total unerfahren, da hat nix gestimmt. Da bin ich ehrlich. Aber Übung macht den Meister 😆“. Ich habe mich so geschämt und gedemütigt gefühlt. Übrigens ging es beim Treffen vor allem um seine Befriedigung. Ich schrieb eine letzte Nachricht, bevor ich ihn blockierte: „Hallo M., da hast du recht. Fand es umgekehrt aber auch ausbaufähig. Ich kann das nur mit jmd. ändern, der da souverän drauf reagiert und Lust hat, das anzugehen. Lese ich bei dir nicht raus. Ist aber ok.“ Heute denke ich, dass er meine Unerfahrenheit als wunden Punkt ausnutzte und es ihm einfach nicht passte, dass ich als Frau diese Grenzen gesetzt hatte.

Anna

Zu Hause – 10.03.2026

Die Beziehung mit meinem Ex-Freund war von Manipulationen geprägt. Es sollte immer alles so verlaufen, wie er es sich vorgestellt hat. Er hat sich immer wieder An4lverkehr gewünscht, den ich aber abgelehnt habe. Eines Nachts beim S3x ist er ohne Vorwarnung r3ktal in mich eingedrungen. Mein Körper hat sofort reagiert. Ich konnte das Weinen gar nicht mehr stoppen. Das hat ihn überrascht, sodass er aufgehört hat. Mein Verstand hat erst Jahre später verstanden, was in der Nacht passiert ist. Die Beziehung habe ich vor 9 Jahren beendet. Seitdem konnte ich mit niemandem mehr intim werden, schon gar nicht eine Beziehung eingehen, weil ich Angst habe, wieder manipuliert zu werden und dass meine Grenzen missachtet werden.

A.

zu Hause – 10.03.2026

Ich war 15 und sehr verliebt in einen Jungen aus unserem Freundeskreis. Wir haben einen Abend bei mir zuhause gechillt. Haben angefangen uns zu küssen und er hat mich gestreichelt. Er wurde immer fordernder und begann mich zu fingern. Er war sehr grob und ich null einfühlsam und ich hatte Schmerzen. Er hörte nicht auf obwohl ich sagte, dass es mir weh tut. Ich habe ihn machen lassen. Später habe ich bemerkt, dass mein Bett voller Blut war.

Sandra

Geburtstagsparty – 10.03.2026

Ich war auf dem Geburtstag einer Freundin. Wir haben ausgelassen bei ihr gefeiert. Ich hatte ein kurzes Kleid an. Während wir Trinkspiele gespielt haben hat ein Freund von uns mir plötzlich unters Kleid gefasst (er saß auf dem Sessel hinter mir). Ich habe mich so erschrocken, dass ich einen Schrei losließ und er vom Sessel fiel. Ab da ging es los. Den ganzen Abend über suchte er Körperkontakt, versuchte, mich unterm Kleid anzufassen. Meine Freundin bemerkte sein Verhalten schon und behielt ihn im Auge. Irgendwann bin ich raus, ich hab frische Luft gebraucht. Er kam mir hinterher, hat mich im Hausflur bedrängt, mir gesagt er würde mich lieben und fragte, ob wir nicht zusammen weggehen wollten (er wollte Sex). Ich ließ ihn abblitzen. Er zog mich zu sich, küsste mich, begrabschte mich. Ich ging rein und erzählte es meiner Freundin und ihrem Freund. Für ihn war der Abend gelaufen, er war so besoffen, dass er einfach auf meinem Schlafplatz eingeschlafen. Wir sind losgezogen und haben uns die Nacht davon nicht versauen lassen. Als wir zurück kamen schlief er noch. Ich warf ihn raus. Ich war nicht die einzige, die er an dem Abend so bedrängte. Meine Freundin sprach ihn einige Tage später darauf an, machte ihm klar, dass dieses Verhalten unter aller Sau ist. Sie würde ihre weiblichen Freunde vor ihm schützen und er sei ab sofort nicht mehr erwünscht. Kleine Info am Rande: Er war an dem Abend ohne seine Freundin unterwegs und die zwei führen keine offene Beziehung.

S.

Bad Soden-Salmünster (bei ihm zu Hause) – 10.03.2026

Er war eine Online Dating Bekanntschaft, vor ungefähr 10 Jahren. Wir hatten uns noch nicht sehr oft getroffen. Es war vielleicht das dritte oder vierte Treffen. Da die Entfernung etwas weiter war, bin ich an einem Wochenende über Nacht geblieben. Wir hatten am Abend einvernehmlichen geschützten Sex, mit Kondom. In der Nacht bin ich davon aufgewacht, dass er mich penetrierte. Ich habe ihn erschrocken gefragt, was er da mache. Seine Antwort habe ich vergessen, irgendwas mit „Überraschung“ wabert in meinem Kopf. Er hat kein Kondom benutzt. Auf meine entsetzte Reaktion und das ich keinen Sex wolle, drehte er sich beleidigt im Bett um. Ich habe in der Nacht überlegt meine Sachen zu nehmen und direkt zu gehen. Aber ich hatte Angst das er es mitbekommt und irgendwas passieren könnte. Am nächsten Tag bin ich mit meinem Hund spazieren gegangen. Für ihn war alles wundervoll. Die Laune bestens. Während des Spazierganges kam alles hoch, ich habe nur geweint und wusste ich muss sofort weg von dort. Und bin nach meiner Rückkehr dann auch nach einem kurzen Gespräch los. Das er kein Kondom verwendet hat, hat er herunter gespielt. Er hatte aufgrund einer Alkoholsucht einen kurzen Aufenthalt in einer Klinik und meinte er sei dort ja auf den Kopf gestellt worden und die hätten ja sonst was gefunden. Für ihn war alles fein. Ich habe erst im letzten Jahr realisiert, was da wirklich passiert ist. Auch wenn meine Freundin es mir ziemlich klar formuliert schon damals gesagt hat.

Anonymous

Dorffest – 10.03.2026

Ich, w, war 14, betrunken, auf dem Dorffest in dem Ort, in dem ich wohnte. Zwei männliche „Freunde“ führten mich von der Gruppe weg auf den nahegelegenen Friedhof. Ich konnte nicht mehr alleine laufen, sie stützten mich. Dort zogen sie mich aus. Einer nahm mich von hinten, anal, der andere wollte Oralsex. Filmriss. Das Nächste, woran ich mich erinnere, ist die Aussage: „Wow das war mein erstes Mal“ von dem hinten. Sein erstes Mal war meine Vergewaltigung.

L

Bei ihm zuhause – 10.03.2026

Ich war 20. Ich war mit einem Soldaten zusammen. Es war Silvester. Er sagte, ihm gehe es schlecht, weil Kollegen von ihm in einem Kriegsgebiet seien – ob das überhaupt stimmte, weiß ich bis heute nicht. Er wollte mit mir schlafen und hat immer wieder nach mir gegriffen. Ich habe mehrfach gesagt, dass ich das nicht möchte und dass er einfach schlafen soll. In der Nacht hat er mich vergewaltigt. Danach sagte er, ich hätte das jetzt tun müssen, weil es ihm so schlecht gehe.

Leontine

Fürth – 10.03.2026

Es gibt so unendlich viele Erlebnisse…. Zum Sex gedrängt werden, psychisch fertig gemacht werden und dann quasi anal vergewaltigt werden (vaginal sei ja zu intim und zu sehr Beziehung)

Larissa

zu Hause – 10.03.2026

Das Bad meiner Eltern wurde gerade renoviert. Deshalb war die Tür noch nicht eingebaut und meine Eltern machten einen Vorhang hin. Als ich nach dem Sport kurz bei ihnen in der Badewanne duschen wollte, kamen auf einmal ein paar Frauen von dem Verein meiner Mama vorbei. Ich hörte wie sie unten redeten. Ich versuchte mich zu beeilen, aus der Badewanne zu kommen, als ich plötzlich hörte, dass sich eine von ihnen das Bad anschauen wolle. Sie ging also einfach die Treppe zum Bad hinauf und ich dachte eigentlich sie würde hören, dass ich dusche. Sie ging durch den Vorhang und anstatt gleich wieder raus zu gehen, verweilte sie dort noch kurz und sah mich wie ich nackt in der Badewanne saß. Ich war beschämt und versuchte alles zu verstecken. Als sie endlich nach unten ging, hörte ich sie nur zu den anderen sagen: „ Was denn, ich wollte halt auch mal einen jungen Frauenkörper sehen.“ Dann lachten sie alle.

Lena

Zuhause – 10.03.2026

Mein älterer Bruder ist früher nachts in mein Zimmer gekommen und hat mich missbraucht. Das fing an als ich ungefähr 6/7 war und ging bis ich ca 12/13 Jahre alt war.

Cat

Zuhause bei ihm – 10.03.2026

In meiner Ausbildung habe ich meinen Kollegen öfter mal nachhause gefahren, dann haben wir meistens noch ein bisschen gequatscht. Seine Freunde waren auch öfter dabei. Ab und an, wenn wir etwas getrunken hatten, habe ich auch dort übernachtet. Ein paar mal hatten wir auch Sex. Das eine mal blieb mir im Gedächtnis, als sein Kumpel, er und ich zu dritt bei ihm übernachteten. Ich lag in der mitte. Ich war sehr müde und angetrunken als ich nachts plötzlich die Hand seines Kumpels in der Hose hatte. Auf der anderen Seite wollte mein Kollege mit mir schlafen. Ich war sehr überfordert mit der Situation und blieb einfach still liegen. Von beiden Seiten wurde ich angefasst und auch als ich die Hand wegschob, kam sie wieder. Trotzdem hatte ich lange das Gefühl selbst Schuld zu sein, weil ich es bei dem Kollegen zugelassen hätte, um ihm zu gefallen, nicht weil ich wollte.

Anonymous

Im Hotel – 10.03.2026

War mit meinem damaligen „Freund“ (es war nicht offiziell) im Urlaub. An einem Tag erzählte er mir dann, dass er nachts im Hotelbett an meinem Intimbereich rumgefingert hat als ich geschlafen habe. Ich habe damals zu ihm gesagt, dass es okay sei weil ich mich nicht getraut habe etwas anderes zu sagen.

Anonymous

zu Hause und im Urlaub – 10.03.2026

Meine beste Freundin und ich waren ca. 14 Jahre alt. Er war schon über 50 Jahre alt. Er ist ein Bekannter meiner Eltern und kam dementsprechend auch oft zu Geburtstagen oder anderen Besuche mit. Er nannte mich immer Rauschgoldengel und hat mich dabei immer seltsam angeschaut. Der Blick und die Tatsache, dass er mich Rauschgoldengel genannt hat, machten mir immer ein beklemmendes Gefühl. Noch heute bekomme ich immer ein beklemmendes Gefühl wenn er bei meinen Eltern auftaucht.

Anonymous

Bei ihm zu Hause – 10.03.2026

Mein damaliger Freund drängte mich oft dazu, Sex mit ihm zu haben. Einmal, als ich keine Lust hatte, sagte er: „Nie willst du mit mir schlafen. Das lässt mich denken, dass du mir fremdgehst.“ Ich verneinte, doch er erwiderte nur: „Du kannst das Gegenteil ja beweisen, indem du mit mir schläfst.“ Wir diskutierten, doch er ließ nicht ab. Also tat ich es.

Amélie

Schule, 8/9 Klasse – 10.03.2026

Ich trug einmal shorts in der Schule und weil unser Mathelehrer noch nicht da war, hatte ich meine Beine auf dem Tisch. Er kam in den Klassenraum, sah mich, bleib stehen und fragte ich mich: “ Sag mal, willst du mich etwa anmachen?“ Ich war höchstens 15 Jahre alt zu dem Zeitpunkt. Die Tatsache, dass meine Beine auf dem Tisch waren, hat er nicht angesprochen, so wie ich es erwartet hatte.

Anonymous

Im Auto – 10.03.2026

Zwei ehemalige Freundinnen und ich waren zusammen bei einer von ihnen vortrinken für eine Party. Zwei Männer kamen dazu, Bekannte der Gastgeberin. Wir spielten Trinkspiele und einer der Männer hatte es auf mich abgesehen. Er füllte mich ab. Im Auto, auf dem Weg zum Club, saß ich links auf der Rückbank, mit den beiden Männern, meine Freundinnen vorne, die Gastgeberin fuhr. Die Musik war laut und ich war sehr betrunken. Der Junge, der mich zuvor abgefüllt hatte, saß rechts von mir, auf dem mittleren Sitz der Rückbank. Er drängte mich dazu, meine Handynummer in sein Handy einzutippen. Ich gab irgendwas ein. Dann drückte er mich mit seinem vollen Gewicht gegen die Fahrertür links von mir, schob seine Hand unter meinen Hintern und lehnte sich ein mein Ohr ran. Er flüsterte: „Und? Hast du jetzt Angst?“ Ich war wie versteinert und reagierte nicht. Irgendwann ließ er von mir ab und wir kamen an. Als ich meinen Freundinnen davon erzählte, glaubten sie mir nicht.

A.

Bei den Großeltern zu Besuch – 10.03.2026

Wenn ich meine Großeltern besucht habe als Jugendliche, hat mein Großvater mich oft am Po angefasst oder mich einfach fest gepackt. Er hat mich auch bespannt, wenn er in mein Zimmer kam um mich zu wecken, wenn ich etwas entblößt da lag. Dabei habe ich ihn oft gesehen, ohne, dass er das bemerkt hat. Er kam auch immer wieder einfach ins Badezimmer während ich duschte und ging aufs Klo, obwohl ich ihm mehrfach gesagt habe er soll draußen bleiben. Das sei sein Haus und er müsse gar nichts.

Vicky

Disco (Dorf) – 10.03.2026

Beim Tanzen wird mir an den Hintern gegriffen, ich drehe mich um, hinter mir eine große Gruppe Männer (7-10), ich schreie (es war sehr laut wegen der Musik): „Wer war das?“ Sie schauen sich an, zucken die Schultern, lachen, tun so, als wüsste niemand was passiert ist. Ich verlasse die Tanzfläche und bald auch die Disco, ich fühle mich nicht mehr wohl und sicher, beim rausgehen brüllt irgendein Typ mir etwas hinterher, ich habe es nicht verstanden, weiß aber, dass es nichts nettes war, ich drehe mich nicht um, ich will nur nach Hause.

Anonymous

Heimweg – 10.03.2026

Mein damaliger Freund und ich waren auf einer Party. Er war sauer, weil meine Freundinnen nicht mit ihm reden wollten. Dass sie auch nicht mehr mit mir reden wollten, weil ich mit ihm zusammen war, interessierte ihn dabei nicht. Er wollte sofort nach Hause. Auf dem Heimweg war er sehr betrunken und redete ununterbrochen davon, dass ich seinen Ruf zerstört hätte. Ich hätte bei meinen Freundinnen über ihn gelästert, weswegen sie ihn nun nicht mögen würden. Als ich darauf nicht weiter einging, weil ich wusste, dass es keinen Sinn machte, mit einem betrunkenen Mann zu diskutieren, fing er an mir vorzuwerfen, dass ich ihm sicherlich fremdgehen würde. Ich war genervt und sagte aus Protest „ja, sicherlich“. Da nahm er meinen Kopf und schleuderte ihn gegen die Steinmauer neben mir. Ich ging zu Boden und war für einen kurzen Moment bewusstlos. Als ich wieder zu mir kam, versuchte ich panisch und weinend die Polizei anzurufen. Er redete derweil die ganze Zeit auf mich ein, dass es ein Unfall gewesen sei und dass ich nicht so rumschreien sollte. Der Beamte am Telefon sagte mir, ich müsse zur Station kommen, da keine Einsatzwagen mehr vor Ort wären. Ich wusste nicht, ob ich das mit meinem Angreifer im Schlepptau schaffen würde, also legte ich auf. Ein Pärchen, das uns passierte, brachte mich in dieser Nacht netterweise nach Hause.

Anonymous

Raum Hannover – 10.03.2026

Herbstabend 2025: Ich warte an der Straßenecke auf eine Freundin, die mich abholen will. Aus der Seitenstraße kommt ein Typ mit seinem Bullterrier. „Schicke Stiefel. Brauchst du nen Stiefelknecht? *hehehe…“

Ronja

Zu Hause – 10.03.2026

Ich war 14.Ein Freund meines Vaters kam zu Besuch und sagte „Man,du hast ja tolle Brüste bekommen“. Mein Vater hat es gehört und hat nix dazu gesagt. Mir war es unglaublich peinlich.

Ronja

Bahnhof – 10.03.2026

Als meine Freundin und ich (wir waren 15)mal mit dem Zug nach Hause fahren wollten,stand auf dem anderen Bahnsteig ein Mann ,starrte uns an,hatte eine Hand in der Hose und machte eindeutige Bewegungen mit der Hand. Wir waren komplett schockiert und super froh,als der Zug endlich los fuhr.

Ronja

Wohnung vom Kollegen – 10.03.2026

Als ich 19 war wurde ich von einem damaligen Kollegen zu seinem Geburtstag eingeladen.Wir hatten den gleichen Musikgeschmack und haben uns ganz gut verstanden.Auf der Party waren Freunde von ihm, einige Arbeitskolleg*innen und auch seine Freundin,die auch am gleichen Arbeitsplatz wie wir gearbeitet hat.Sie ist allerdings früher abgehauen,weil sie noch woanders hin wollte.Da der besagte Kollege relativ weit außerhalb gewohnt hat,hat er mir angeboten,wie noch ein paar anderen auch,bei ihm zu übernachten.Ich habe das gerne angenommen,da ich sonst nicht mehr nach Hause gekommen wäre.Am nächsten Morgen wachte ich davon auf, daß besagter Kollege mich überall anfasste und streichelte.Ich war sofort in Schockstarre und tat so als würde ich schlafen.Er hat dann irgendwann aufgehört.Ich habe ihn nie darauf angesprochen.Allerdings kam irgendwann raus, daß er auf mich stand und seine Freundin,die ja auch bei uns gearbeitet hat,fing mit ein paar anderen Kolleg*innen an mich zu mobben.Obwohl ich gar nichts getan hatte.Ich hab dann irgendwann gekündigt,weil ich in eine andere Stadt gezogen bin,aber vergessen hab ich das nie.

Runa

Zu Hause – 10.03.2026

Ich bin in einem Haushalt voller Gewalt aufgewachsen. Mein Vater hat meine Mutter geschlagen und sie sowohl mich und meinen Bruder psychisch misshandelt. Meine Mutter musste zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern. Er nahm ihr alle Freiheiten und verbot ihr rauszugehen um sich mit anderen Menschen zu treffen. Wenn meine Mutter sich versuchte zu wehren hat er gedroht sich umzubringen. Ich kann mich noch bildlich erinnern, wie mein Vater im Elternschlafzimmer mein Küchenmesser an seine Pulsadern hielt und drohte damit sich umzubringen, wenn sie ihn verlassen würde. Ich kann mich daran erinnern, das mein Vater im Auto saß und zu mir sagte,er würde jetzt kurz zum Garten fahren und einen Schlauch mitnehmen um sich zu vergasen, ich solle meiner Mutter nichts sagen ( er wusste ja dass ich zu meiner Mutter gehen würde voller Angst). Ich kann mich an das riesige Messer erinnern, was mein Vater glaubte in der Garage sicher versteckt zu haben. Mein Bruder hat das Messer beim Durchsuchen der Garage gefunden und es vor meinem Vater versteckt weil wir Angst hatten dass er uns damit irgendwann umbringen wird. Die Nachbarn haben alles mitbekommen auch die Verwandten und niemand hat meiner Mutter die alleinerziehend war mit zwei Kindern geholfen. Als sie sich Hilfe suchend an die Familie wendete hat ihr niemand geholfen es wurde gesagt dass man über solche Dinge nicht spricht.

Marie

Bielefeld – 10.03.2026

Ich habe bei einem Lokalsender als studentische Hilfskraft gearbeitet. Es gab einen Kollegen, der mir schon immer aufgrund seiner „derben Sprüche“ aufgefallen ist – insbesondere gegenüber anderen jungen Kolleginnen. Leider arbeitete der Kollege im Büro nebenan, welches durch Glasscheiben abgetrennt war. Während meiner Schicht hat er dauerhaft, penetrant durch die Scheiben gestarrt. Ich fühlte mich dauerhaft beobachtet. Ich habe einfach ein Plakat an diese Stelle gehängt, welches dann durch die Leitung angehängt wurde. Während ich an ihm vorbeilief zu einer Kollegin, unterbrach er sein Kollegengespräch, da er offenbar so abgelenkt davon war mir beim Vorbeilaufen auf den Hintern zu starren. Meine Kollegin hat mich ermutigt dies zu melden. Die Leitung hat auch dann ganz gut reagiert. Das Plakat durfte da hängen und ich hatte von da an auch meine Ruhe.

M

Niedersachsen – 10.03.2026

Als ich in der 7.klasse war, hat sich ein Mann im Zug vor mir ausgezogen und sich selber befriedigt. Es war früh morgens und kein anderer im Abteil. Ich habe ihn angezeigt. Es wurde fallen gelassen. Er hat mich ab dem Moment in der Stadt, in der er mit vielen anderen Männern oft rumgelungert hat, laut beleidigt, mich als „Vo*%#“ betitelt, die ihn angezeigt hätte und schlimmeres. Man konnte nichts dagegen tun.

Annett

Erfurt – 10.03.2026

Als ich mit meinem Ex zusammen kam wollte er recht schnell intim werden. Ich habe es über Jahre nicht geschafft nein zu sagen, obwohl alles in mir schrie: „Ich will das nicht!“ Es tat mir weh und ich hatte selten Spaß dabei. Auch wollte er immer Sex, wenn wir z.B. bei Freunden übernachtet haben. Ich habe das immer mit einem Hund verglichen, der sein Revier markiert.

Emma

Schweiz – 10.03.2026

Jahre später begegnete ich dem Mann meiner Tante immer wieder am See, wo ich mich oft aufhielt. Einmal lief ich ein Stück mit ihm, obwohl ich mich unwohl fühlte und mein Herz raste. Als dreizehnjähriges Mädchen wusste ich nicht, wie ich mich entziehen sollte. In diesem Gespräch sagte er für mich aus dem nichts: „ich habe mit deiner Mutter geschlafen und auch du wirdt dein erstes mal mit mir haben.“ Dieser Satz war für mich sehr übergriffig und verstörend, danach brach ich den Kontakt endgültig ab. Kurz darauf lauerte er mir am See auf, packte mich am Arm und versuchte, mich mit sich zu ziehen. Eine Freundin griff ein, woraufhin er wütend wurde und ihr drohte. Erst als ein Mann dazwischen ging, konnte ich mich befreien. Danach sprach ich zum ersten Mal darüber, was über Jahre passiert war und wie viel Angst ich vor ihm hatte. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass sein Verhalten nicht in Ordnung war und wie sehr er seine Macht über mich ausgenutzt hatte. Wenn er mich zukünftig sah, stand oder setzte er sich einfach in meine nähe und starrte mich an. Er merkte genau wie viel Angst er mir machte und wie unsicher ich war. Er genoss es. Mein grösster Wunsch zu dieser Zeit war endlich nichtmehr zu versteinern, aufstehen zu können und einfach zu gehen.

Linda

Zuhause – 10.03.2026

Der Vater meines Sohnes hat mich Jahrelang unterdrückt und seelisch missbraucht. Er ging Arbeiten, feiern, traf sich mit anderen Frauen. Im Wochenbett nannte er mich faul, schrie mich an weil ich nicht putze und wenn ich unseren Sohn stillte drohte er mir unter anderem meinen Hund zu töten und auch mich. Er legte gerne „aus Spaß“ seine Hand um meinen Hals und drückte leicht zu. Eine Riese Narbe an Meinem Arm, die als „dummer Unfall“ betitelt wurde, erinnert mich jeden Tag was passiert ist und zeigt was noch hätte passieren können. Ich durfte mit unserem Kind nicht im Bett schlafen. Ich machte alles alleine, konnte nicht arbeiten gehen und trotzdem irgendwie die Hälfte von Einkauf und Miete zahlen. Das Hundefutter komplett alleine, weil es ja mein Hund war, obwohl wir zusammenlebten.

Anna

Kreißsaal – 10.03.2026

-Entbindung -Dammschnitt -Der Arzt fragt den Vater des Kindes wie eng er mich zunähen soll. -Ich war zu schwach, um mich zu wehren.

Anonymous

Zu Hause – 10.03.2026

Ich war vielleicht 14 oder 15, der Bruder meines Stiefvaters mindestens Mitte 30. Unter den Vorwand ob ich in seiner Wohnung ein Bild malen würde war ich in seiner Wohnung. Bei einer Pause auf dem Sofa beschloss er mich zu massieren, er küsste mein Rücken und meinte „deine Mutter bringt mich um, dein Vater schmeißt mich in den Knast“. Ich sprang auf und ging nach Hause, erzählte das meiner Mutter und Stiefvater, sie gingen um mit ihm zu sprechen. Die Antwort: „er habe zu viel getrunken und Ich dürfte entscheiden ob er in unsere Wohnung dürfte“. Was ich nicht entscheiden durfte war ob er auch auf Hoffesten dabei sein durfte und ob er meine Nummer weiter nutzen dürfte, obwohl ich wiederholt gegen eine Kontaktaufnahme äußerte. Er gab mir die Schuld, dass ich ihn ja verführt hätte. Es endete erst viel später als er dann eine Partnerin fand. Jahre später beschloss mein Stiefvater ebenso die Belästigungsschiene zu fahren. Er nahm Unterwäsche vom Wäscheständer und kam in mein Zimmer um zu fragen „ob ich denn die mal anziehen und ihm zeigen würde“ – das war laut meiner Mutter nur ein Missverständnis. Dass er während meines Aufenthaltes während COVID mich immer morgens allein aufsuchte um mich von hinten zu umarmen oder zum Abschied meinen Hintern begrapschte war ebenso alles ein Missverständnis.

E.

Studi-WG meines damaligen Partners – 10.03.2026

Er fragte, ob ich das schön finden würde, mit „Sex geweckt zu werden“. Ich verneinte das und sagte, ich wüsste ja gar nicht, ob ich Lust habe, wenn ich noch nicht wach bin. Er meinte, ich könnte das bei ihm ruhig machen. Ich sagte, ich möchte das nicht machen und auch auf keinen Fall, dass das mit mir gemacht wird. Eines Morgens, ich hatte nachts gearbeitet und war sehr müde und bin deshalb nicht so schnell wach geworden, wachte ich davon auf, dass er auf mir lag und mich penetrierte. Ich schubste ihn von mir runter und sagte, er soll sofort aufhören. Ich musste Kraft einsetzen, um ihn von mir runter zu bekommen. Er war dann beleidigt und sauer. Ich wusste, dass das eine Vergewaltigung war, aber er nicht, obwohl ich ihm das gesagt habe. Das hat ihn nochmal wütender gemacht. Er habe sich abgelehnt gefühlt. Ich habe es nicht angezeigt, weil ich dachte, mir glaubt sowieso niemand, weil ich ja mit ihm zusammen bin. Er hat mein Nein häufiger übergangen, damals war das noch nicht strafbar, erst wenn man sich physisch wehrte. Ich habe ihn häufiger von mir runter geschubst, aber manchmal habe ich es auch über mich ergehen lassen, weil er dann immer so wütend wurde. Er war nicht stärker als ich, ich konnte ihn immer loswerden, wenn ich es probiert habe, aber ich hatte immer Angst vor seiner Reaktion. Einmal habe ich mich vor Schmerzen übergeben, das tat ihm dann plötzlich leid. Ohne die physische Reaktion hat er nicht verstanden, was er da tut.

Karin

Eifel – 10.03.2026

Mein Vater, ein absoluter Patriarch, hat mich versucht mit emotionaler, psychischer und körperlicher Gewalt zu einer „guten“ Frau zu erziehen, die ihre Rolle als (Haus)Frau und Mutter zu erfüllen hat. 18 Jahre erlebte ich ein Martyrium in meinem zuhause. Schläge waren an der Tagesordnung. Selbst nachts setzte er sich an mein Bett und jammerte erst herum warum ich so unfolgsam bin. Er hätte es mit seinen Kumpels in der Kneipe besprochen und keiner versteht meinen Ungehorsam. Zum Abschluss prügelte er mich mit allen Mitteln durch, bis“ich endlich weinen sollte und vernünftig werde“. War ne prägende Kindheit. Der Hohn an der Geschichte ist, dass mein Vater von ganz vielen Männern sehr gemocht und respektiert wurde.

Anonymous

Hannover – 10.03.2026

Er spricht von Kuscheln: „Lass uns ins Bett legen und ein bisschen kuscheln.“ Er zieht sich aus. Er erwartet, dass ich das auch tue. Ich weise ihn darauf hin, dass er sich klar ausdrücken soll. Wenn er FICKEN will, dann soll er es nicht verniedlichen und es „KUSCHELN“ nennen. Er ist 55 Jahre alt, sollte dazu in der Lage sein sich klar auszudrücken. Das teile ich ihm mit. Das nächste Treffen: „Ok, dann gehen wir jetzt schwimmen, danach fahren wir zu mir, trinken nen Kaffee und ficken uns danach die Seele aus dem Leib, dann koch ich was.“ Als wir bei ihm sind, zieht er sich nach dem Kaffee aus und legt sich ins Bett. Ich sage ihm: „Ich ficke nicht nach Terminkalender oder Zeitplan mit dir.“ Er dreht sich beleidigt um. Was tue ich? Ich versuche die Situation wieder zu schlichten, ihn zu beschwichtigen. Schlafe mit ihm. Wie bescheuert bin ich eigentlich gewesen? Als wir uns trennen, sagt er mir: „Immer sind die Männer an allem Schuld.“ Inzwischen 56 Jahre alt und überhaupt nicht reflektiert!

R.

Würzburg – 10.03.2026

Ich (18) war mit ner Freundin auf dem Weg nach Würzburg. Wir wollten ihren Schwarm besuchen. Wir tranken Alkohol. Beim Zubettgehen fragte ich nach nem Eimer weil ich merkte dass ich zu viel getrunken hatte und nicht wusste ob ich mich übergeben muss. Wir schliefen in einem Raum. Ich hörte wie die beiden rummachten und schlief ein. Dann wachte ich auf da der Typ mich aus dem Bett zerrte ins Bad. Ich saß auf dem kalten fließen Boden als er anfing mich anzufassen und zu küssen. Ich sagte ihm mehrmals stopp und dass ich nicht will. Ich lag nun auf dem fließen Boden. Er zog mir die Hose aus. Ich kämpfte dagegen an ich war aber so betrunken dass ich kaum Kraft hatte. Er vergewaltigte mich im Bad während die Freundin im Nebenzimmer lag. Ich hab ihn nie angezeigt weil ich mich geschämt habe, dass ich nach dem Kampf um meine Hose aufgegeben hab zu kämpfen und es über mich ergehen ließ weil mein Körper nach einer Zeit sexuell erregt war. Zudem hat mich die vermeindlichr Freundin deshlab gehasst. Ich schämte mich lange Zeit und fand mich ekelhaft bis ich nach einiger Zeit in Therapie gelernt hab wie ich damit umgehen kann und gelernt hab, dass ich vergewaltigt wurde.

Maria

Zuhause – 10.03.2026

Ich hatte eine Katze, die leider an Krebs erkrankt war. Es kam der Tag, an dem ich sie erlösen musste. Ein damals guter Bekannter bot mir eine kleine Ecke in seinem Schrebergarten an, um sie dort zu beerdigen. Er half mir das Loch zu graben, da ich emotional total überfordert war mit der Situation. Am Abend nachdem ich sie gehen lassen musste, wollte ich nicht allein sein. Er lud mich zu sich ein, spendete Trost, Umarmungen und überredet mich zu Alkohol und Cannabis. Irgendwann war ich heftig benebelt und wollte Heim, schlafen. Er begleitete mich und bot an bei mir auf dem Sofa zu übernachten, damit ich mich nicht so alleine fühle. Ich stimmte zu und schlief auch sehr schnell ein. Gegen 4 Uhr nachts wurde ich von einem stechenden Schmerz in meinem Anus wach. Erst konnte ich nicht einordnen was los ist, dann hörte und spürte ich ihn plötzlich hinter/in mir. „Du willst es doch auch, du hast im Schlaf sogar schon gestöhnt“. Er stieß erneut inn mich ein und ich schrie vor Schmerz! Daraufhin ließ er von mir ab und ich brüllte ihn an, sofort meine Wohnung zu verlassen. Ich habe erst Tage später realisiert, was er mir angetan hat und brach zusammen. Das schlimmste für mich war, das ich weder von einer Anwältin noch im Freundeskreis Unterstützung bekam. „So schlimm ist das doch nicht“. So das ich selbst an meinem Gefühl anfing zu zweifeln. Ich habe Jahre gebraucht, es halbwegs zu verarbeiten und mir das Gefühl zu erlauben, das es Unrecht war, was mir widerfahren ist.

M

Deutschland – 10.03.2026

Ich habe jahrelang sexualisierte Gewalt erlebt. Es wurde angezeigt und kam tatsächlich zu einem Prozess. Natürlich kam keine große Strafe bei diesem Prozess raus, eine kleine Bewährungsstrafe und das war es. Die Begründung zeigt aber deutlich, wie man auf Gewalt von Männern an Frauen blickt: Man wolle dem Täter die Chance geben zu verstehen, was das für mein weiteres Leben bedeutet. Vielleicht bin ich ja bereit ihm das irgendwann zu erklären. Außerdem hat er sich doch entschuldigt und Reue gezeigt. Da wir in einem sehr engen Verhältnis waren, spricht es doch für meine enge Bindung an ihn und kann daher gar nicht so schlimm gewesen sein. Danke für nichts!

R.

Nachbarsgarten – 10.03.2026

Ich war 10 und der Nachbarsjunge (14) wollte, dass ich meine Unterhose ausziehe und ihm zeige wie meine Vulva aussieht. Er bedrängte mich körperlich und ließ mich erst in Ruhe als ich das weinen anfing.

R.

Fürth hbf – 10.03.2026

Mit 14 wurde ich von einem älteren Mann (ca. 40 Jahre alt) angesprochen und ausgefragt. Ich beantwortet ihm nicht alles und sagte ihm dass ich jetzt los muss. Als er merkte dass ich die Rolltreppe zur uBahn nahm, kam er schnell hinter her. Plötzlich stand er direkt hinter mir. Er packte meine Hüfte mit seinen Händen und rieb sein Schritt an meinen Hintern. Ich erstarrte. Das war das erstmal in meinem Leben dass ich in Panik geriet aber nicht in die Laute und flüchtende sondern in einen Freece-Zustand. Er flüsterte mir ins Ohr ob es okay sei. Ich konnte nicht reden, ich konnte nicht weg rennen bis die Rolltreppe zu Ende war. Dann wachte ich auf und lief zu einer Gruppe Jugendlicher und erzählte ihnen, dass der Mann mich belästigt. Sie waren da für mich und fragten was ich brauche.

Emma

Schweiz – 10.03.2026

Ich war etwa elf Jahre alt, als sich in meinem Leben etwas veränderte. Der Mann meiner Tante verhielt sich mir gegenüber immer regelmässiger übergriffig. Es geschah in Situationen, die nach aussen wie Spielen oder Herumalbern wirkten, doch er überschritt dabei meine Grenzen. Er schob beim „kämpfen“ wie zufällig seine Hände in meine Hose und Unterhose und berührte meine Vulva, er legte sich wenn ich bei meinen Cousinen übernachtete morgens zu mir auf die Matratze und rieb seine Morgenerrektion an mir. Seine Töchter lagen meistens im Ehebett neben mir. Sie sahen was er tat. Ich weiss noch wie sie sich manchmal beschwerten er solle zu ihnen kuscheln kommen. Die Vorfälle häuften sich und ich fühlte mich immer unwohler. Ich spürte deutlich, dass etwas nicht stimmte, hatte aber keine Worte dafür. Ich fühlte mich hilflos, verunsichert und teilweise schuldig, obwohl es nicht meine Schuld war. Ich schämte mich für die Reaktion meines Körpers und wusste eigentlich gar nicht was passierte. Er sagte mir oft, ich sei die Einzige in meiner Familie, die besonders toll sei. Heute verstehe ich, dass das Teil seiner Manipulation war. Damals fühlte ich mich auf eine seltsame Art und Weise besonders, gleichzeitig war ich ihm ausgeliefert und hatte das Gefühl, die Macht über mich zu verlieren. Bis ich darüber sprechen konnte verging viel Zeit. Heute hole ich mir meine Macht zurück.

Anonymous

In meinem eigenen Bett – 10.03.2026

Eines Nacht bin ich aufgewacht und habe bemerkt das ich im Schritt etwas spüre. Und als ich die Augen aufgemacht habe, habe ich gesehen das mein Partner (Expartner) mich befummelt. Ich war total perplex und konnte gar nichts sagen, habe seine Hand weg und habe weiter geschlafen. Am nächsten Tag hab ich ihn darauf angesprochen und gefragt was das soll und ob er das öfter macht. Seine Antwort – das gefällt dir doch du stöhnst auch immer ein bisschen. 🤮😡Verrückter weise habe ich nicht sofort schluss gemacht. Aber ich habs zum Glück beendet. Ganz viel Kraft und Mut an alle Frauen.

elisabeth

Vor einem Wohnhaus, Stuttgart, 18:00, Winter – 10.03.2026

Ich bin im 9. Monat schwanger, drei Wochen vor der Entbindung. Ich komme nach Hause, suche vor der Eingangstüre nach meinem Schlüssel. Eine Hand greift mir von hinten zwischen die Beine, eine andere Hand auf meiner Brust. Ich schreie, der Typ rennt weg. Ich renne ihm tatsächlich nach, erwische ihn natürlich nicht …

Larissa

Disko – 10.03.2026

Ich war im Club. Ein Typ wollte mir ein Getränk ausgeben. Ich stimmte zu. Danach fasste er mir unters Kleid und berührte mich im Intimbereich. Ich habe keine starken Erinnerungen mehr, was dann passiert ist. Ich bin auf jedenfall zum Glück weggelaufen und zu meiner Freundin.

elisabeth

Wohnzimmer meiner Großeltern, Stuttgart – 10.03.2026

Ich war zwölf. Die Pubertät im Anmarsch, Busen wächst, wie schrecklich ich das fand. Ich hatte tolle Großeltern, war gern und oft dort. Mein Opa saß im Rollstuhl an seinem Fernsehplatz im Wohnzimmer. Die Zimmertüre war nach innen geöffnet, mein Opa konnte mich nicht sehen, ich saß dort im Sessel. Der angeheiratete Onkel kam rein, hinter die geöffnete Türe, und er steckte mir seine Zunge in den Rachen. Mein Opa war im gleichen Raum, das hat den Onkel in keiner Weise gestört. Ich hab mich so geschämt, dass ich das erst als Erwachsene meinen Eltern erzählt hab.

Anonymous

Zuhause – 10.03.2026

Der Freund meiner Mutter hat mich zur Begrüßung umarmt und mir dann dabei fest an den Arsch gepackt

Kerstin

Leeds, UK – 10.03.2026

Mein Mitbewohner, mit dem ich in einer großen WG während meines Studiums in Bradford zusammen lebte und mich auch gut mit ihm verstand, hat mich ein Jahr später bei einem Wiedersehen quasi zu einem gemeinsamen Ausflug überredet. Ab dem Moment, wo ich in seinem Auto saß, war die Stimmung sehr seltsam und ich fühlte mich gefangen und hatte richtig Angst. Er hat die ganze Zeit geredet, ich hab gar nichts mehr gesagt, ich wusste, da stimmt was nicht. Er ist immer weiter gefahren, ich war so nervös, ich wusste gar nicht wo wir waren. Ich war in seiner Gewalt. Ich wusste, dass ich da raus musste. Ich war noch nie so erleichtert, als wir endlich wieder in einem größeren Ort ankamen und er mir bis dahin körperlich nichts angetan hatte. Die psychische Belastung nach diesem schrecklichen Ausflug hat mich noch lange sehr mitgenommen.

Damaris

Zu hause und Schule – 10.03.2026

Als Kind/Jugendliche habe ich 18 Jahre lang physische und Psyschiche Gewalt durch den Ex Mann meiner Mutter erfahren. Er hat mich nicht nur geschlagen, sondern auch am Hintern und der Brust begrabscht, hat mich auf der dunklen Keller Treppe eingesperrt und während ich geweint und geschrien habe vor Panik, hat er gelacht. Er hat mich in unserem kleinen Gäste Bad eingesperrt, besonders gerne wenn es drausen dunkel war, der Lichtschalter befand sich außerhalb des Badezimmers. Ich schrie, er lachte, bis er genug von meinem Geschrei hatte, dann riss er die Tür auf, zog mich brutal raus, schrie mich an das ich mich nicht so anstellen sollte und schickte mich auf mein Zimmer. Er kam auch einfach ins Badezimmer während ich geduscht habe. Er hat sich oft auf mich gelegt, mich gekitzelt, ich habe geschrien und geweint und hatte solche Panik, ich konnte mich nicht bewegen und konnte kaum atmen weil er so schwer war. An einem Abend hat er mich Sexuell missbraucht, seit kurzem verfolgen mich die Bilder wieder die mein Unterbewusstsein lange verschlossen hatte, deswegen versuchen meine Therapeutin und ich es mit EMDR zu verarbeiten. In der Schule habe ich starkes Mobbing hauptsächlich durch Jungs erfahren. Auch hier gab es neben Demütigungen körperliche Gewalt. Damals wollte ich öfter Siuzid begehen. Dank meiner besten Freundin und ihrer Oma habe ich überlebt.

P

München – 10.03.2026

Ich habe auf einer Dating-App einen Mann kennengelernt, den ich damals echt toll fand. Er hat Interesse gezeigt, hat regelmäßig Treffen initiiert, war Feminist, Doktor, wollte Exklusivität, absolut keine Red Flags. Als ich im Urlaub war, hatten wir auch noch regelmäßig jeden Tag Kontakt, bis er dann von einen Tag auf den anderen alles beendet hat. Er meinte, weil er vor mir eine kennengelernt hat, die damals aber noch keine Beziehung wollte. Ich kam mir total verarscht vor, weil wir über ehemalige Beziehungen gesprochen haben, er sie aber mit keiner Silbe erwähnt hat. In unserem letzten Gespräch meinte er, er kann ja nichts dafür, dass mich Männer früher verarscht haben und dafür in wen er sich jetzt verliebt hat. Ungefähr ein Dreivierteljahr später hab ich durch Zufall einen Post mit einer Frau auf Instagram gesehen, was mich stutzig gemacht hat, weil es nicht zu dem gepasst hat, was er mir damals erzählt hat. Ich habe der Frau geschrieben und wir haben daraufhin telefoniert. Der Mann, der mich gefragt hat, wie ich zu Kinder kriegen und Heiraten stehe, mit dem ich (weil wir ja exklusiv waren) ungeschützten Sex hatte, mit dem ich meinen Valentinstag verbracht habe, war seit unserem erstem Gespräch schon fest in einer Beziehung mit ihr. Er hat sie nicht nur mit mir, sondern auch mit 2 weiteren Frauen betrogen, mit denen er dasselbe Spiel gespielt hat. Ich hab mich schon so verarscht gefühlt, aber das, was er mit ihr gemacht hat, war ja nochmal um Welten schlimmer.

Philin

mein Bett – 10.03.2026

Mein bester Freund, der wie ein großer Bruder für mich war, hat mich einen Tag vor Weihnachten bei mir zu Hause besucht. Wir lagen unter anderem bei mir im Bett und haben eine Serie geschaut. Das war nichts Außergewöhnliches, wir haben das schon öfter gemacht und es war nie was Sexuelles. An dem Abend hat er sich anders verhalten. Ich habe das alles abgetan. Irgendwann hat er mich geküsst. Aus Panik bin ich ins Bad abgehauen und habe eine Vertrauensperson angerufen. Sie hat mir geraten, ihm deutlich zu sagen, dass ich das nicht will . Ich hab mich zusammengerissen und genau das getan. Später wollten wir schlafen gehen und ich habe ihn naiverweise auf sein Fragen hin neben mir schlafen lassen. Ich habe mich instinktiv mit dem Rücken zu ihm gelegt. Irgenwann war seine Hand unter meinem T-Shirt und an meiner Brust. Ich war wie erstarrt, hab leise geweint und konnte es nicht fassen. Als er anfing meinen Nippel zu streicheln, hat irgendwas in mir plötzlich aufgeschrien und ich hab ihn angeblafft, ob er noch alle Latten am Zaun habe. Erst dann ist ihm aufgefallen, dass er sich falsch verhalten hat. Er hat versucht sich zu erklären und mich dann gefragt, ob wir noch Freunde sind und, ob das unter uns bleiben kann. Wir wussten beide voneinander, dass wir in einer Beziehung sind. Am nächsten Morgen habe ich funktioniert, wir haben mit meiner Mama gefrühstückt. Später hab ich ihn zum Zug gebracht und danach seine Freundin kontaktiert, die mir auch geglaubt hat.

Susanne

Viele – 10.03.2026

Persönliche Bilanz: , etwa 16 Jahre, Vergewaltigung (ich 6 Jahre) er etwa 45, Berufsberater der Agentur für Arbeit innder Schule (ich 16 Jahre) -19 Jahre, Abiturient aus gutem Hause (ich 14) -42, verheiratet 2 Kinder, gebildet IT (ich 19)  -41, 1 Kind, getrennt, gebildet Manager (ich 21) – 62, 1 Kind, 2 Enkel, ledig Manager (ich 27) -44, verheiratet, 2 Kinder, (ich 23) – 33, verheiratet, 1 Kind, Geschäftsführer, (ich 19) -31, verheiratet, Manager (ich 24) -53, verheiratet, Sicherheitsbeauftragter (ich 32) -47, verheiratet, 4 Kinder, Stalking & Hausfriedensbruch (ich 33) -61, verheiratet, Betriebsratsvorsitzender (ich 27)  -33, leiiert mit zeitweise ca. 10 Fraue. Und Männern parallel, 1 Kind während der Beziehung mit anderer Frau gezeigt, 8 Jahre Gaslightning, Anwalt aus gutem Hause. Das ist nur ein kleiner Auszug von Männern deren Daten mir im Detail bekannt sind und das Ganze besonders nachhallt, weil sie in einem beruflichen, häusliche. kontext und/oder über längere Zeit stattfand. Hinzu kommen 4 Männer mit Cybergrooming zu einem gab es ein Verfahren, Übergriffe im öffentlichen Nahverkehr wie unter den Rock filmen, Grabschen, Catcalling, ein Mann der nachts hinter mir lief und seine Hose öffnete, usw. Hilfestellung habe ich in den Situationen nie erlebt, selbst wenn ich direkt und unvermittelt darum bat, auch als Kind bei der Polizei nicht.

Pia

Im Flugzeug – 10.03.2026

Ich bin das erste Mal für eine längere Zeit alleine verreist und nach Mexiko geflogen. Weil der Flug über Nacht ging, hab ich versucht zu schlafen. Der Platz neben mir war glücklicherweise frei und daneben war ein Mann in meinem Alter. „Der findet das bestimmt nicht so schlimm, wenn ich meine Füße auf den freien Platz lege, um zu schlafen“ dachte ich mir. Wir haben aber kein einziges Wort gesprochen. Weil Corona war, habe ich eine Maske getragen, zusätzlich hab ich die Kapuze von meinem Hoodie tief ins Gesicht gezogen. Er hat dann irgendwann angefangen, meinen Schritt mit seinem Fuß zu massieren. Ich dachte erst, er ist auch eingeschlafen und sein Fuß hat sich verirrt. Nachdem ich aber 3x seinen Fuß weggedrückt habe und von seiner Seite immer mehr Vehemenz kam, konnte das nicht sein. Erst als ich mich weggedreht hab und meine Tasche auf den freien Platz gestellt habe, hat er aufgehört. Ich war komplett unter Schock. Ich hab ihn angezeigt, aber das Verfahren wurde eingestellt.

Jacqueline

Arbeit – 10.03.2026

Meine Erfahrungen sind geprägt von Manipulation von Vorgesetzten und Chefs, alles durchweg Männer. Ich wurde schon immer schlechter bezahlt als Männer und weniger Ernst genommen, auch wenn ich vergleichbare und vorallem sehr verantwortungsvolle Positionen hatte. Ich habe immer mehr leisten müssen um annähernd so viel Anerkennung zu bekommen wie ein Mann, zu oft blieb das aber aus. Ich habe mehr kämpfen müssen um Lohnerhöhungen und das ging auch nur wenn ich noch mehr Aufgaben übernommen habe. Dazu kommt auch die Carearbeit an der Arbeit die ausschließlich Frauen leisten. Mitarbeiter unterstützen, sie bei Unzufriedenheit in der Firma halten, für Gerechtigkeit sorgen, vorallem für Frauen,die täglich die Doppelbelastung bzgl. der Familie tragen. Männer lehnen sich zurück, lassen alles von Frauen erledigen und haben nicht den ganzen Tag den Kopf voll. Wir Frauen sind wesentlich stärker in der Organisation und belastbarer aber das wird nicht gesehen sobald sie wegen der Kinder oder einer pflegebedürftigen Person zuhause bleiben müssen. Es muss sich etwas ändern und zwar schon im Kern, aber solange ein Bundeskanzler seine „Meinung“ über Frauen, und sei es auch nur subtil so weiterverbreitet stärkt das nur die Männer weil sie eine Rechtfertigung haben nichts zu ändern. Gerade eine Person in dieser Position muss sich seiner Verantwortung in der heutigen Zeit bewusst sein.

Hanna

Passau l bei ihm zuhause – 10.03.2026

Wir haben uns noch nicht solange gedatet aber er lud mich zu sich nach Hause ein zum kochen. Wir standen in der Küche unterhielten uns, er küsste mich und aus dem nichts zog er die Hand auf und schlug mir ins Gesicht. Traf mehr mein Ohr als die Backe und ich wurde ohnmächtig. Kann mich nur noch daran erinnern, wie ich auf seinem Sofa aufwachte.

Marlen

Hagen – 10.03.2026

Ich traue mich nicht meinen Ex wegen sexualisierter Gewalt anzuzeigen, weil ich außer meinen Erinnerungen und Traumata keinerlei Beweise mehr habe, ich habe alles gelöscht. Ich vermute er nicht und ich habe Angst, dass wenn ich ihn irgendwann doch Anzeige, er unsere Chatverläufe (&Videos) zeigt.. Und da wir in einer Beziehung waren und ich damals dachte er wäre meine große Liebe und all die Übergriffe, Manipulation und Gewalt nicht als solche benennen konnte (und nicht sehen wollte), habe ich ihm natürlich auch gesagt wie sehr ich ihn liebe etc. Irgendwann hat er mich gefragt ob er uns mal beim Sex aufnehmen kann und ich habe halb zugestimmt. Die restliche Beziehung hat er oft ohne das ich es wusste so kleine Kameras aufgestellt (die er auch extra nur dafür hatte?!?!), manchmal habe ich sie währenddessen irgendwann entdeckt, manchmal vielleicht nicht. Nachdem ich Schluss gemacht habe, habe ich ihm irgendwann geschrieben dass ich möchte, das er alle Videos von uns löscht, er meinte das hätte er natürlich schon längst getan, so einer ist er ja nicht. Aber sind wir mal ganz ehrlich, ich weiß es nicht.. nachdem ich jetzt Jahre später verstanden habe, was er mir alles angetan hat, wieso sollte er diese Videos wirklich gelöscht haben? Ich bezweifle es leider sehr…

Marlen

Hagen – 10.03.2026

Mein damaliger Partner meinte zu mir, er würde gerne mit mir Sex haben, während ich schlafe.. das würde er gerne einmal „ausprobieren“. Ich habe nein gesagt.. Mittlerweile weiß ich nicht mehr, ob er sich an mein Nein gehalten hat, denn er ist Anästhesist und hat Zugriff zu allen möglichen Medikamenten und Betäubungsmitteln und innerhalb der Beziehung hat er so viele andere gewaltvolle Dinge getan, dass ich es nicht mehr ausschließen kann.

Marlen

in irgendeinem Café in Hamburg – 10.03.2026

Mein damaliger Freund und ich (er 42, ich 21), waren die beste Freundin meiner Mutter besuchen und ich war total aufgeregt. Ich wusste dass das ein großer Altersunterschied war und es nicht ganz der Norm entspricht, hatte zu dem Zeitpunkt aber keinerlei Plan von diesem riesigen Machtgefälle und davon wie gewaltvoll die Beziehung wirklich war. Ich fand ihn einfach toll und wollte beweisen dass es nicht so ist wie alle denken. Wir anders sind, ich ja ach so reif und er total jung geblieben und liebevoll. Wir sind in ein Café gefahren und haben gemeinsam Kaffee getrunken und Kuchen gegessen, er hat super viel mit ihr geredet (er kann so einfach Menschen beeindrucken, charmant sein und einen guten Eindruck hinterlassen). Sein Handy lag auf dem Tisch, er hat eine Nachricht bekommen und kurz darauf geschaut. Was die beste Freundin meiner Mama und ich sahen war als Hintergrundbild, ein nackter Frauenkörper (ohne Gesicht), mein nackter Körper… ich habe mich so geschämt und wusste nichts davon. Im Nachhinein hat sie mich darauf angesprochen, ob ich es wäre und dass sie das ja nicht gut findet.. es war mir so unangenehm, ich habe ihr gesagt dass ich natürlich davon wusste und es ja ein ästhetisches Bild ist… Ich habe lange nicht verstanden wie sehr er mich sexualisiert, als Trophäe gesehen und kleingehalten hat durch solche Machtspiele.

Marlen

zu Hause – 10.03.2026

Relativ am Ende der Beziehung (voller sexualisierte Gewalt) habe ich gemerkt, dass ich mich nur noch vor ihm ekel, ihn nicht mehr attraktiv finde und ihn auf gar keinen Fall mehr berühren möchte, noch möchte, dass er mich berührt (da hat mein Körper wohl vor mir begriffen was passiert ist). Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und ihn auf das eine Mal angesprochen, habe ihm gesagt dass es mir nicht gut ging dabei, dass mein Körper irgendwie performt hat und ich gar nicht mehr da war, dass ich Schmerzen hatte, mir schlecht wurde, er das doch hätte merken müssen und ich selber nicht verstand was da passiert ist. Seine Antwort war, dass ich es doch wollte, er das alles ja nicht wissen könne. Als er immer und immer mehr begriff, dass ich dabei war mich von ihm zu distanzieren, hat er obwohl ich nicht wollte und ihm das auch gesagt habe, meine brüste berührt und geküsst, mir in den schritt gefasst und meine Vulva geküsst. Es hat sich fast so angefühlt als würde er sich von meinem Körper verabschieden.

Ann-Kristin

Arbeit – 10.03.2026

Ich arbeitete am Theater in der Regieassistenz. Der Regisseur übte verbale Gewalt aus und fasste mich am Ende als er seinen Dank ausdrückte vor Augen aller an den Hintern. Niemand sagte etwas. In keiner der Situationen während der Proben und als er seinen Frust am mir ausließ, noch bei dem körperlichen Übergriff. Der technische Leiter des Theaters saß in großer Runde neben mir und legte für alle sichtbar irgendwann ohne Anstalten oder Gespräch zwischen uns seine Hand auf mein Knie. Ich erstarrte. Niemand sagte etwas. Als Schauspielerin arbeitet ich auch beim Film. Einmal hatte ich starke Migräne, musste mich übergeben. Der Maskenbildner holte mich ins Maskenmobil, schminkte mich neu, bot mir an mich hinzulegen. Ich war wie abwesend, starke Kopfschmerzen und Aura, konnte kaum sehen. Dann küsste er mich. Ich konnte mich nicht wehren und dann ging er einfach und ließ mich zurück. Damals gab es kein Awarenessteam, ich musste dann weiter arbeiten. Keine Worte. Keine Konsequenzen.

Anonymous

Hannover – 10.03.2026

Ich bin an Himmelfahrt mit der Bahn gefahren und saß in einem Vierer. 3 Typen haben sich dazu gesetzt und der neben mir so, dass sich unsere Beine berührt haben. Ich hab meins weggezogen ,aber er hat es immer wieder dagegen gelehnt. Als ich ihn darauf ansprach und gesagt habe ich will das nicht, haben er und seine Kumpels gelacht und gesagt, dass ich eh hässlich sei . Keiner in der Bahn hat was gesagt, obwohl mein Nein sehr laut war.

Ma.ry

Zuhause bei ihn – 10.03.2026

Unter Alkoholeinfluss wollte er mit mir an*lverkehr haben. Ich wollte das nicht und habe nein gesagt. Er hat trotzdem weiter gemacht.. Das ist mir vor über 10 Jahren passiert und ich habe erst nach ca 5 Jahren verstanden was da passiert ist weil ich es so sehr verdrängt habe.

Deutschland – 10.03.2026

Ich bin 21 und gerade auf der Arbeit. Mit 4 männlichen Kollegen. Sie fangen gerade an, darüber zu diskutieren, ob sie für 1 Mio. € mit einem Mann Sex haben würden. Sie lehnen alle ab, weil sie „männlich“ sind und ihre „ehre“ nicht verlieren möchten. Der jüngst sagt, er würde es tun und nimmt das Geld. Das können die anderen drei nicht verstehen. Dann fragt mich einer meiner Kollegen. Ich sage, ich würde das Geld auch nehmen und arbeite dann weiter. Auf einmal ruft er durch den Laden mir hinterher, „xxx, was wäre mit 100€? würdest du dann auch mit mir schlafen?“. Der Mann war bestimmt 40, mein Arbeitskollege und hat Frau und Kind. Eben dieser Kollege meinte auch zu mir es sei pervers, wenn Frauen keinen BH tragen und man „alles“ sieht.

Deutschland – 10.03.2026

Ich bin 21, unterwegs mit einer Freundin in der Stadt. Wir unterhalten uns. Ein Mann kommt uns entgegen und ohne Vorwarnung oder Grund holt er mit der Faust aus und zielt auf mein Gesicht. Kurz bevor seine Faust mein Gesicht berührt, stoppt er und läuft weiter.

Deutschland – 10.03.2026

Ich bin 16 und fahre mit einer Freundin mit dem Zug in die Stadt. Auf der gesamten Fahrt starrt mich ein alter Mann wenige Meter entfernt von uns an. Als wir umsteigen und das Gleis wechseln, läuft er mir hinterher. Meine Freundin vor mir steigt schon in den nächsten Zug und als ich einsteigen möchte, spüre ich eine starke Hand an meinem Arm, die mich festhält und zurückzieht. Als ich mich umdrehe, sehe ich den alten Mann und er grinst mir ins Gesicht.

Deutschland – 10.03.2026

Ich bin 20, verabredet mit einem Typen in der Bar, wir trinken beide etwas. Er schlägt vor in eine andere Bar zu gehen und ich stimme zu, dann meint er die Bahn braucht zu lange und er ruft einen Uber. Als wir aussteigen, sind wir nicht mehr im Barviertel. Sondern bei ihm zuhause. Ich bekomme Angst, aber versuche sie mir nicht anmerken zu lassen. Ich werde immer müder und bin auf einem Stuhl in seiner Wohnung eingeschlafen. Plötzlich merke ich, wie er mich hochzieht, gegen die Wand drückt und anfängt mich anzufassen, meine Brüste, meinen Arsch. Ich spüre seine Bartstoppeln an meinem Gesicht, seine Lippen auf meinem Hals. Er trägt mich in sein Bett und legt sich neben mich und macht weiter. Als ich realisiere, was passiert und ich langsam wieder wach werde schnappe ich mir meine Sachen und renne aus dem Haus. Barfuß. Nachdem ich ihn angezeigt habe, bekomme ich Post vom Gericht. Verfahren eingestellt, weil Täter alkoholisiert…

Deutschland – 10.03.2026

Ich bin 12, laufe von der Schule nach Hause. Ein deutlich älterer Schüler spricht mich an und fragt mich nach meiner Nummer. Ich sage die bekommt er nicht, laufe weiter. Er lässt nicht von mir ab und sagt „wenn du mir deine Nummer gibst, dann tue ich dir auch nichts“.

Deutschland – 10.03.2026

Ich bin gerade 10 und schlafe in einem Raum mit einigen anderen Kindern bei einer Übernachtungsparty ein. Als ich aufwache, ist die Hand meines Cousins in meiner Unterhose, ich habe Angst und bin perplex, also tue ich so, als würde ich schlafen. Als ich das nächste mal aufwache, reibt er seinen Schwanz an mir.

Mo

zu Hause – 10.03.2026

Ich war irgendwas um die 12 Jahre alt. Unsere Truppe war wohl unterwegs gewesen oder wir hatten eine Home-Party, die Situation ergab zumindest, dass einige meiner Kumpels bei mir übernachteten. Nichts neues. Unser Haus war oft Treffpunkt für meine Freunde. Ich teilte mir mit einem Kumpel das Bett und ein anderer schlief daneben auf dem Boden. Ich wurde wach weil ich eine Hand an meinen Beinen spürte. Als ich realisierte, dass der „Freund“ auf dem Boden versuchte mir zwischen die Beine zu fassen, tat ich einfach so als würde ich wach werden und drehte mich so lang hin und her bis er endlich aufhörte. Ich war sehr perplex. Ich hätte ihm so etwas nie zugetraut. Das schlimmste für mich an dieser Story war, dass ich beim nächsten Fest auf dem er auch anwesend war, nicht mehr zurückhalten konnte – ich erzählte es laut und voller Wut unserer Truppe. Niemand reagierte. Niemand hat mich wahrgenommen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich auch nur eine Person ernstgenommen hat. Ich fühlte mich schrecklich, immer noch mit diesem Gefühl am Körper wie er mich begrabschte, zwischen meine Beine wollte und kein Mensch glaubte mir.

Isabel

USA, Detmold, Fontainebleau, Zürich – 10.03.2026

Mein Erzeuger war ggü. meiner Mutter gewalttätig. Seit meiner Geburt. Sie floh heimlich von ihm während seiner Geschäftsreise nachdem sie gerissene Bänder hatte. Weil er uns die Treppe runterstiess. Weil sie mich aus einem verschlossenen Schrank rausschlagen musste (schranktüren zerhacken von einem Schrank in dem er mich, <2 Jahre alt) einschloss. Ich weiss leider (zum Glück?) nicht, was er noch mit ihr und uns anstellte. Besagter Erzeuger hat an Elite Universitäten studiert, war Teil des Jet-Sets, beruflich erfolgreich, mit Künstlern ebenfalls gut vernetzt und geflissentlich charmant. Er bedrohte meine Kindergärtnerinnen, entführte mich, pisste in die leere Weinflasche die er bei den Fahrten leer trank. Sein Recht auf mich überwiegte meine Angst in den Augen der Staaten, der Gerichte, der Polizei. Mir wurde nie geglaubt und ich hätte schutzlos gegen ihn vor Gericht aussagen müssen, mit 6 Jahren, in seiner Anwesenheit. Du kannst deinen Vater nicht hassen.

Anonymous

Stuttgart – 10.03.2026

Ich betrachte mit einer Freundin ein Schaufenster , eine Hand greift von Hinten durch meine Beine und packt meinen Intimbereich.

Anonym

Alfeld – 10.03.2026

Ein Freund hat mich nach einer Feier im Schlaf untenrum angefasst und hat wohl darüber nachgedacht mich zu vergewaltigen. Ich bin davon schnell wach geworden, bin aber aus Angst ruhig geblieben. Als es schlimmer geworden ist hab ich mich kurz etwas bewegt mit der Hoffnung dass er Angst bekommt und aufhört, was zum Glück funktioniert hat Ich weiß allerdings nicht mehr ob ich nochmal eingeschlafen bin und ob noch was passiert ist Ich weiß dass ich unglaublich Angst hatte und einfach so getan hab als hätte ich nichts mitbekommen Ich hatte danach keinen Kontakt mehr zu ihm und mit niemanden darüber geredet, ich wollte es einfach nur vergessen, ich hab mich geschämt und wusste dass es für mich eher noch unangenehmer wird wenn ich’s jemanden erzähle

Monique

Raum Dresden – 10.03.2026

Der schlimmste, prägendste Partner (natürlich ein Narzisst durch und durch) in dessen Händen ich mit 16 Jahren, für fünf Jahre lang war, hat mich geschlagen wenn ich anderer Meinung war oder einfach meinen Standpunkt klar machen wollte. Dieser Mensch hat mich ausgesetzt, ohne eine Cent in der Tasche, so dass ich nicht wusste wie ich nach Hause kommen soll. Einmal drohte er mir mich auszusetzen weil ich den Weg in Tschechien nicht kannte – es war meine erste Reise nach Tschechien. Einmal auf einer Reise in Marseille. Er hat mich immer in Abhängigkeiten gedrängt. Einer der schlimmen Momente war, als er mir auf offener Straße ins Gesicht schlug, ich zusammenbrach und ein Passant der mir helfen wollte von ihm weggeschickt wurde. Als ich fliehen konnte, hielt einer seiner Freunde mit dem Auto neben mir an, sagte er fährt mich nach Hause, aber er fuhr mich direkt zu ihm – ich habe mich noch nie so ausgeliefert, gefangen und machtlos gefühlt.

F

Nürnberg – 10.03.2026

Mein damaliger Chef wollte mit mir und meinen Arbeitskollegen einen Film ansehen Ich hab zugestimmt und war ganz verwundert dass das nicht im Kino war sondern bei ihm zuhause, in seinem Bett, ohne Arbeitskollegen Ich war 19, er so schätzungsweise Anfang 40 Er hat mich nicht angefasst, wollte mich aber scheinbar abfüllen und hat sich wohl was erhofft Ich war wie eingefroren und musste voller Angst und Ekel diesen Film mit ihm zuende sehen Eine paar Tage später wurde ich gekündigt

Beth

Zu Hause – 10.03.2026

Ich war 17, mein damaliger Freund gerade 18 geworden. Er war „mein erster“ und wir haben viel rumprobiert. Ich mochte bl4sen nicht besonders (er l3cken auch nicht), habs aber trotzdem öfter gemacht. Er nicht. Jedenfalls waren wir irgendwann auf einem Campingplatz und ich war dran, ihn „zu verwöhnen“. Er wollte dass ich schlucke. Ich wollte nicht. Er hat mich überredet. Es war viel. Erst zwei Tage später hat er mir erzählt, dass er mir ungefragt in den Mund gep!nkelt hat. Und er hat drüber gelacht.

Marieke

Seine Wohnung – 10.03.2026

Er war mein Freund. Wir waren bei ihm zuhause zum kochen verabredet. Er hatte Lust auf mehr, ich aber nicht. Nach einem langen Gespräch habe ich eingewilligt, weil ich ihm eine Gefallen tun wollte. Als er währenddessen gröber wurde als sonst, habe ich mehrmals gesagt, dass ich das nicht wollte. Es galt für ihn nicht. Er hat danach nur noch gesagt, dass er hoffe, dass wir noch ganz häufig so schöne Dates wie dieses erleben können.

Anonymous

bei ihm – 10.03.2026

Mein Ex hat während ich ihm einen geblasen habe, meinen Kopf so dolle nach unten gedrückt, dass ich ihm auf den Schwanz gekotzt habe.

J.

zu Hause – 10.03.2026

Ich wurde etliche Male von meinem damaligen Freund manipuliert, vergewaltigt, gegaslighted, benutzt.

Mary

Hamburg, Hostel – 09.03.2026

Ich war mit einem Freund auf einem Konzert. Er ging etwas früher zurück ins Hostel. Als ich kam, war er noch wach und wir plauderten kurz, dann schlief ich ein (in meinem Einzelbett). Ich wachte auf und war perplex, brauchte eine Weile, um die Situation zu realisieren. Er lag auf mir, hatte meine Schlafhose runtergezogen und seinen dreckigen Schwanz in mich gesteckt. Ich stieß ihn von mir und fing an, laut zu lachen. Er war beleidigt, wegen meinem Lachen. Ich erklärte, dass ich die Situation so absurd und überfordernd fand und… entschuldigte mich bei ihm. Er hat kein Kondom benutzt. Anfang diesen Jahres (nach fast 11 Jahren) habe ich ihn angezeigt.

Mara

Würzburg Innenstadt – 09.03.2026

Mit 14 Jahren war ich mit einigen Freundinnen an einem Platz in der Innenstadt, an dem sich viele junge Menschen zum Abhängen getroffen haben. Am frühen Abend kam ein alkoholisierter Mann auf uns zu und fragte, ob wir nicht mit zu ihm kommen möchten. Wir könnten dort was trinken und zusammen was rauchen. Ich verneinte, das wollen wir nicht (wir waren 14, er schätzungsweise Anfang 30). Er ist gegangen um sich in der Nähe an die Bushaltestelle zu stellen. Einige Minuten später fing er an mich als Fotze zu beschimpfen und warf eine Glasflasche nach mir, die meinen Kopf sehr knapp verfehlte (und mich stattdessen an der Schulter traf).

Lara

Club -Bar – 09.03.2026

Ich habe an einer Bar gearbeitet und musste einen neuen Bierkasten holen. Den alten hatte ich Gott sei Dank dabei. Ich musste durch eine relativ dunkle Ecke im Club. Dort packte mich ein Geschäftspartner meines Chefs, der mich von mehreren Besuchen im Club kannte, drückte mich gegen die Wand und griff brutal in meine Brust und meinen Intimbereich. Ich schlug mit dem leeren Bierkasten auf seinen Rücken und konnte dadurch schnell aus dem Bereich gehen zu einer weiteren Bar und einem gutem Kollegen. Der Kollege wich mir den Rest der Nacht nicht von der Seite. Ich habe mich nicht getraut meinem Chef die Situation zu erzählen. Das hat dann mein Kollege dann getan.

Britta

Freising – 09.03.2026

Ich war 30 und in der Beratung tätig. Da wir viel Präsenz beim Mandanten hatten, war es normal, dass alle Anzug oder Kostüm getragen haben. Bei einer Diskussion mit meinen beiden Vorgesetzten (beide damals um die 50 Jahre alt), stellte ich meine Ergebnisse in einer Präsentation vor. Ich stand dabei vor den beiden Männern und trug ein Kostüm mit Rock bis zu den Knien. Einer der Kollegen forderte mich immer wieder auf etwas nochmals zu erläutern was oben links auf meiner Folie stand. Ich bemerkte erst beim dritte Mal, dass ich mich dabei streckte und der Rock etwas hochrutschte. Beide Männer lachten. Ekelhaft einfach!

Janine

Zuhause – 09.03.2026

Meine 3 Jährige Tochter wird von ihrem Vater per Videochat überredet mir hinterher zu gehen und mich für ihn nackt zu filmen. Wir sind getrennt. Dass sie sich unterhalten, damit ich ih Ruhe duschen gehen kann war die Verabredung.

Johanna

Peru – 09.03.2026

Ich war alleine in Peru unterwegs und kam gerade mit einem Bus in einer kleinen Stadt an. Direkt als ich ausgestiegen bin war da ein Mann der mir hinterhergelaufen ist. Ich habe versucht mit meinem großen Rucksack schneller zu laufen, doch er hat mich schnell eingeholt. Er hat angefangen mich zu fragen wo ich herkomme, in welchem Hostel ich unterkomme, hat angefangen verschiedene hostelnamen aufzuzählen. Nachdem ich bestimmt 5 Mal gesagt habe dass ich nicht interessiert bin und er bitte gehen soll, hat er mich gefragt ob ich alleine reise. Als ich dann gesagt habe, dass mein Freund im Hostel auf mich wartet ist er abgehauen. Ich checke es nicht und es macht mich so wütend, dass nur ein anderer Mann einen Unterschied für so viele Männer macht, dass meine Stimme nicht zählt und gehört wird. Ich möchte gar nicht wissen was passiert wäre, hätte ich die Wahrheit gesagt.

Claudia

Essen – 09.03.2026

Mir wurde von dem Vater meines Kindes über lange Zeit emotionale und physische Gewalt angetan. Bei einer Beratung von Jugenamt,wurde mir darauf von einem Mann gesagt, ich würde meinen Ex ja schließlich triggern. Dann bekam ich den Rat, ich sollte die negativen Dinge ab jetzt ignorieren und nur noch die positiven bestätigen, denn so würde man das ja auch in der Kindererziehung machen

Johanna

Peru – 09.03.2026

Ich war in alleine in Südamerika unterwegs und bin gleichzeitig mit einem ca. 70 jährigen am Hostel angekommen. Er war charmant und nett, hat mir viel von seiner Familie erzählt und wirkte auf mich wie ein lieber Opi. Als wir dann alleine waren hat er mich die ganze Zeit so komisch angeschaut und ich hatte schon ein komisches Gefühl, ich habe ihn gefragt was los sei und er meinte nur er überlege mich zu küssen… ich habe es geschafft nein zu sagen und Gott sei dank konnte ich gehen und das Zimmer wechseln. Einen Abend zuvor war ich alleine in der kleinen Stadt unterwegs und saß auf einer Bank, der alte Mann kam dazu und da saß noch ein anderer ca. 30/35 jähriger Mann (ich war 20), ich weiß nicht mehr über was wir vorher geredet haben, aber ganz plötzlich aus dem nichts hat er mich auf den Mund geküsst, der Alte hat nichts gesagt. Ich habe gesagt dass er das nicht machen kann, er hat angefangen mit mir zu diskutieren und wollte dass ich ihn noch auf ein Getränk einlade. Irgendwann habe ich es geschafft und bin alleine auf mein Zimmer gegangen.

K.

Hauptbahnhof – 09.03.2026

Ich suchte am Bahnhof einen Fotoautomaten. Ein Mann sprach mich an, ob er mir helfen könnte und ich fragte ihn danach. Er meinte er wisse wo einer wäre und würde mich kurz hinbringen. Er fing Smalltalk an und fing aber plötzlich an immer schneller zu reden und über seinen Penis und wie er ihn berührt zu sprechen. Dabei fasste er sich in seine Hose. Ich war so perplex und realisierte erst nach und nach, was gerade passiert.

Dani

Auf dem Heimweg – 09.03.2026

Als ich zehn war, war ich mit meinem Citiroller. Auf dem Weg von meiner Oma nach Hause. Eine kurze Strecke, tagsüber, bei Sonnenschein. Was soll da schon passieren? Und schon habe ich gemerkt, wie mich ein rotew Auto verfolgt. Langsam hinter mir her fährt, genauso schnell wie ich. Zum Glück kannte ich mich aus und konnte so über einen Fußweg dem Auto ausweichen, zumindest kurz. Dann versteckte ich mich hinter einer Mülltonne in der Einfahrt eines Hauses. Das rote Auto fuhr noch etliche Male durch die Gegend und suchte nach mir. Bis ich mich wieder aus meinem Versteck traute, dauerte lang. Nicht einmal als Kind ist man sicher.

Johanna

Essen – S-Bahn – 09.03.2026

Ich fuhr in der S-Bahn und war Anfang 20. Ein Mann saß schräg gegenüber im anderen Vierer und sah mich eindringlich an. Er stieg eine Haltestelle später aus, stellte sich am Bahnsteig vor mein Fenster, holte seinen hässlichen Schwanz raus, zeigte ihn mir und lachte.

Anonymous

Frankfurt – 09.03.2026

Hatten unser erstes Date (über Online Dating kennengelernt). Wir waren erst Essen, dann weiter in eine Bar (dort schon geknutscht) und einige Getränke später dann zu mir nach Hause. Dort miteinander geschlafen, bis dahin alles super. Danach zieht er sich an und meinte, er müsse dann jetzt „rüber“, übernachten bei mir ginge nicht. Ich bin irritiert und frage nach. Er dann nur ganz trocken, er wohne bei mir gegenüber und seine Freundin warte drüben auf ihn. Ich war erstmal komplett perplex und konnte gar nichts dazu sagen. Stellte sich heraus, er wohnte einfach genau bei mir gegenüber im Wohnblock (wusste ich bis dato nicht) und aus meinem Fenster konnte man in seine Wohnung gucken 🤯 und er hatte einfach eine Freundin, die aber natürlich von allem nichts wissen durfte. Er hat danach sogar noch ein paar Mal nach einem Treffen gefragt, ich hatte nur noch Beschimpfungen für ihn übrig. Habe mich so dreckig und benutzt gefühlt. Damals nicht den Mut dazu gehabt, aber heute würde ich es natürlich der Frau stecken….

Johanna

Aachen – bei Freunden – 09.03.2026

Wir waren gemeinsam mit einigen Freund:innen aus Köln und Aachen auf einer Party und ein Teil der Gruppe hat im Anschluss bei einem Freund aus Aachen übernachtet. Wir waren alle sehr betrunken. Ich war betrunken und müde und eine Person aus dem Freundeskreis hatte Sex mit mir während ich regungslos und fast schlafend da lag – er hat mich vergewaltigt. Andere Personen waren im gleichen Raum. Und am nächsten Morgen haben wir alle gemeinsam gefrühstückt. Einige Wochen später habe ich mit ihm darüber gesprochen, auf einem Festival. Habe es benannt, kognitiv war mir das zu diesem Zeitpunkt klar. Es war ein ruhiges, sehr direktes Gespräch. Aber es hat 10 Jahre gebraucht bis ich das emotional zugelassen und mithilfe von Therapie verarbeitet habe.

Johanna

Köln an einem Park – 09.03.2026

Ich fuhr mit dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause auf einem Radweg an einem Park mit Waldstück entlang. Am Rand vom Weg stand ein Mann an seinem Fahrrad und holte sich einen runter. Ich bin noch ein Stück weiter gefahren, habe dann angehalten und die Polizei gerufen. Der Radweg ist Teil des Schulwegs zu 2 Schulen. Wenige Tage später sollte ich im Polizeirevier eine Kartei durchschauen und gucken, ob ich den Mann wieder erkenne.

Anonymous

zu Hause – 09.03.2026

Einer meiner besten Freunde hat mich vergewaltigt, nachdem ich ihn zurückgewiesen habe. Er gestand mir vorher seine Gefühle, ich konnte sie nicht erwidern und wollte auch grundsätzlich keine Beziehung. Er war ziemlich aufgebracht, ich hab‘ mich gefürchtet, dann aber gedacht, ich würde überreagieren. Ich hab‘ mich also auf ‚lass uns nochmal drüber reden, warum willst du nicht mit mir zusammen sein‘ eingelassen- das war das letzte Mal, dass ich mir eingeredet habe und einreden habe lassen, ich wäre zu misstrauisch, zu überempfindlich, zu vorsichtig, zu sensibel: Ich hab‘ ihm erklärt, warum ich nicht will. Ich bin standhaft geblieben, habe ‚Grenzen gesetzt‘, als er das nicht akzeptieren wollte. Habe ‚Nein‘ gesagt, als er mich bedrängt hat. Am Ende war er so viel schwerer und stärker als ich. Er hat mich körperlich und verbal gedemütigt, wie ein Stück Vieh. Ich habe fast ein Jahr gebraucht, bevor ich es wieder länger als eine Stunde in meiner eigenen Wohnung ausgehalten habe. (Fast)Schlimmer als die Entmenschlichung waren die Reaktionen aus meinem Umfeld. Ob ich nun als Kind erstarrt, als Teenager unter Drogen gesetzt oder als Erwachsene wehrhaft war: Die Reaktionen der Menschen, denen ich mich anvertraue, sind die selben. Der selbe beschämende, verurteilende Mist. Ich kann wieder in meiner Wohnung schlafen. Ich kann immer noch nicht wieder mit anderen über meine Vergewaltigung sprechen und weiß nicht, ob ich das überhaupt nochmal will.

Anonymous

Deutschland – 09.03.2026

Er war mein Nachhilfelehrer, weil meine Familie sich die Nachhilfe nicht leisten konnte, bot er sie kostenlos an. Ich war 12, er war 19. Unter dem Vorwand medizinischer Untersuchungen, er hatte gerade sein Medizinstudium begonnen, tastete er meinen Körper ab: Brüste, Intimbereich… Aus Angst meiner Mutter Sorgen zu bereiten, weil es keine andere Möglichkeit der Nachhilfe gab, erzählte ich es niemandem.

Anonymous

Münster – 09.03.2026

Ist jetzt schon ein paar Jahre her, ich war alleine am Kanal zum Sonnen und Schwimmen, weit und breit niemand und ganz viel Platz und Liegefläche. Ein junger Rennradfahrer kam (ca 30-35 Jahre alt) angefahren und hat sich direkt neben mich gelegt, gefragt, ob er mich eincremen kann und sich plötzlich komplett nackt ausgezogen und mich dabei ziemlich bedrängt. Zum Glück hatte ich zwei größere Hunde dabei, die schienen ihm dann wohl Angst zu machen und er ist dann irgendwann weitergefahren. Ich war komplett geschockt und im Freeze, konnte nicht wirklich was machen..

Johanna

Köln – vor einem Club – 09.03.2026

Ein mir unbekannter Typ hatte die letzte halbe Stunde bei mir und Freund:innen gestanden, mit uns getanzt und gesprochen. Als ich nach Hause ging, wollte er mit. Als ich das verneinte, folgte er mir trotzdem. Als ich deutlicher wurde, schrie er mich an und lief hinter mir her. Schrie „Ich bring dich um, du Schl***!“ Ich konnte entkommen, einen anderen Typen ansprechen mit mir zu warten und rief mir ein Taxi. Der Taxifahrer wollte (als ich erzählte warum ich weinte) umdrehen und den Typen finden. Ich nicht. Ich wollte nach Hause. Ich wünschte, ich hätte die Polizei gerufen.

Anonymous

Zu Hause bei mir – 09.03.2026

Ich hatte mit einer Frau auf dem Sofa gekuschelt (bin selbst eine Frau), unsere Beziehung war sexuell. Als ich aufstand und kurz woanders hin wollte, hat sie mir fest auf den Hintern gehauen.

Anonymous

Duisburg Stadion – 09.03.2026

Ich war auf einem Fußballspiel und saß neben einem unbekannten, mittelalten Typen. Ich erinnere mich nicht dran, worüber wir kurz geredet haben. Nur daran, dass er plötzlich seine Hand auf mein Knie legte.

Anonymous

Deutschland – 09.03.2026

Mein Ex Freund hat mich damals nach der Trennung, nachdem er mich in unserer gemeinsamen Wohnung gegen die Wand geschubst hat, mehrere Monate gestalked und mir immer wieder Mail /SMS geschickt, und mir gedroht, sich etwas anzutun. Erstmal glaubt man es, aber er saß dann immer zuhause und wollte nur, dass ich wieder vorbei komme. Es waren teilweise über 80 Nachrichten pro Tag/Nacht mit vielen manipulierend Inhalten. Irgendwann habe ich das gemeinsamen Freunden erzählt. Keiner hat mir geglaubt und nur gesagt, er hat ja nur Herzschmerz. Irgendwann ist es dann in einem Club zu einem Wiedersehen gekommen , ich habe mich mit einem anderen Dude unterhalten, er hat es gesehen und mich wieder doll geschubst. Selbst das wurde heruntergespielt. Die Security an dem Abend wollte ihn nicht rausschmeißen, da er ein bekannter Djs des Ladens war.

L.

Stuttgart im Taxi – 09.03.2026

Ich war sehr betrunken im Club und wollte nur noch nach Hause. Ich dachte ich gehe zu Fuß, da es nur so ca. 30 Minuten ungefähr gewesen wären bis nach Hause. Ich wollte nicht mit der Bahnfahren – Ich hatte Angst mich zu übergeben. Die anderen wollten noch bleiben. Also lief ich alleine los. An der Straße hielt plötzlich ein Taxi an und fragte ob er mich fahren solle. Ich stieg ins Taxi weil ich dachte so wäre ich doch schneller Zuhause und besser und sicherer als Bahnfahren. Ich stieg auf den Beifahrersitz, weil ich wusste hinten sitzen geht nicht, da muss ich mich sofort übergeben. Nach 5 Minuten Fahrt sagte ich dem Fahrer er solle anhalten, ich müsse mich übergeben. Er stieg mit aus und streichelte mir über den Rücken. Wir stiegen wieder ein und fuhren weiter. Er legte seine Hand auf mein Knie/Oberschenkel. Ich hatte Angst. Ich wollte weg. Ein paar Querstraßen von meinem Zuhause entfernt sagte ich er könnte hier anhalten. Ich bezahlte schnell und er ließ mich zum Glück aussteigen. Ich rannte so schnell ich konnte nach Hause und war froh, dass nicht „mehr“ passiert war und ich trotz Alkoholeinfluss noch so weit denken konnte nicht mein wahres Zuhause preiszugeben. Nie wieder vorne sitzen im Taxi. Und nie wieder alleine Taxi fahren. Vor allem nicht wenn Männer am Steuer sitzen!

L.

Stuttgart im Club – 09.03.2026

~ 2009: Ich war mit meiner Freundin im Club feiern. Irgendwann fasste mir ein Mann an meine Brüste. Ungefragt. Ungewollt. Ohne Konsens. Einfach so, ein fremder Mann. Niemand hat was gesagt oder getan.

Lari

Stuttgart in der S-Bahn – 09.03.2026

Ich fuhr mit der S-Bahn an einem Sonntagabend nach Hause. Das Wochenende hatte ich bei meinen Eltern verbracht und am Montag musste ich wieder zur Vorlesung. Ich saß alleine in einem 4er. Die Bahn war relativ leer. Ich hatte schon immer mulmige Gefühle wenn ich im Dunkeln am Abend alleine mit der Bahn fahren musste. Irgendwann vernahm ich ein Geräusch, dass ich nicht zuordnen konnte. Als ich auf die andere Seite zum gegenüberliegenden 4er geschaut habe konnte ich dort einen Mann sehen, der masturbiert hat und mich anschaut. Ich konnte meinen Augen nicht trauen und schaute schnell wieder weg. Ich war wie erstarrt. Ich wollte weg. Ich konnte nicht. Also bin ich bis zur nächsten Haltestelle sitzen geblieben. Als die Türen aufgingen stand ich auf und tat so als müsste ich aussteigen und lief im Wagen weiter nach hinten um mir einen „sicheren“ Sitzplatz zu suchen. Es war die letzte Bahn mit der ich fahren konnte um nach Hause zu kommen. Und ich war zu weit entfernt um auszusteigen und zu laufen. Geld für ein Taxi hatte ich als Studentin natürlich auch nicht. Ich versteh erst jetzt über 10 Jahre später was mir da passiert ist.

*

Stuttgart, Zuhause WG-Leben – 09.03.2026

Während meiner Studienzeit (ca. 2014/2015) habe ich u.a. in einer (gemischten) 6-er WG gelebt. Ich hatte mich mit meinem Mitbewohner zum Serie schauen in meinem Zimmer verabredet. Irgendwann kam er immer näher und wir haben gekuschelt. Ich weiß gar nicht mehr ob ich das wirklich wollte. Irgendwann kam es schließlich zum Sex. Ich weiß nicht mehr ob ich mich getraut hätte nein zu sagen. Vermutlich nicht. Beim Sex hat er mir dann aus dem Nichts plötzlich ins Gesicht geschlagen. Aus Reflex und Schock habe ich zurück geschlagen ohne nachzudenken, was mir passieren könnte. So schnell konnte ich gar nicht schauen, da hatte ich mir die zweite Ohrfeige eingefangen. Ich schubste ihn mit aller Kraft von mir weg und sagte er solle sofort mein Zimmer verlassen. Er wollte nicht einsehen, dass ich keine Gewalt in Form von Schlagen beim Sex mag. Er meinte mir würde das doch gefallen, sonst hätte ich ja nicht zurück geschlagen. Nach einigem Hin und Her ging er dann endlich. Allerdings nicht ohne mir beim gehen noch so fest auf den Po zu schlagen, dass sein Handabdruck noch stundenlang sichtbar war. Er hat damals Lehramt studiert und arbeitet heute soweit ich weiß auch als Lehrer…

Lena

Halloweenparty im Club – dann Zuhause in meinem Bett – 09.03.2026

Da war dieser Barkeeper (BK), der alle Frauen irgendwie betrunken machen wollte. Gratis Shots oder direkt aus der Flasche in den Mund. Meine Freundin und ich hatten Spaß und es sollte wirklich ein schöner Abend werden,weil wir uns richtig hübsch gemacht hatten. Irgendwann stand ich mit besagten BK in der Ecke und wir knutschen. Mein Bauchgefühl schrie mich die ganze Zeit an:„NEIN!TUE DIR DAS NICHT AN!“ Zu dieser Zeit konnte ich sehr gut mein Bauchgefühl ignorieren. Ein paar Stunden später:Meine Freundin landete mit einem anderen BK auf meiner Couch und ich mit dem besagten sehr Betrunkenen in meinem Bett. Er war neugierig über meine S*xtoys und ehe ich mich versah,versuchte er krampfhaft,zwei davon in meine V****a zu stecken. Sein Glied sollte allerdings in meinen Po.(hatte noch nie An*l) Mehrmals,wies ich sehr deutlich darauf hin dass es sehr wehtut und es bitte unterlassen soll. Daraufhin gab er mir eine Ohrfeige und sagte,ich solle mich bitte nicht so haben und ich möchte es doch genau so. Ich war wie gelähmt,meine Freundin nebenan und ich konnte mich nicht bemerkbar machen. Ich lag einfach nur da und habe es über mich ergehen lassen. Als er irgendwann fertig war,stand er mit den Worten auf„SO jetzt muss ich erst mal meinen Sch***z waschen gehen“ Tage später stellte ich ihn zur Rede. Er kann sich an gar nichts erinnern und war eh viel zu voll. Das Ganze solle ich auch lieber für mich behalten! Er ist nicht nur BK sondern auch ein Arbeitskollege. Ich sehe ihn jeden Tag!

Astrid

Richmond – 09.03.2026

Ich war Backpackerin, habe Couchsurfing gemacht. Bin bei einem sehr sympathisches Mann untergekommen, vielleicht 3 Jahre älter als ich. Hust – ist schon 15 Jahre her. Ich war mit ihm unterwegs und er hat mir einen unnormalen heftigen Joint angeboten. Ich wollte gern zu ihm, in meinem Bett allein schlafen, er fuhr mich auch. Ich muss im Auto eingeschlafen sein. Bin zu mir gekommen als er seinen ekelhaften Penis in mich reinstopfen wollte auf seiner Couch. Er hat nicht gefragt, er hat sich nie entschuldigt, er hat mich vergewaltigt. Ich habe es nie gemeldet. Liebe Kim, liebes Collective du/ihr löst viel schmerzhaftes. Vieles was gegraben war – aber nach der Ohnmacht kommt die Wut und die Kraft. Ich werde der Wurst schreiben. Nie wieder. Niemals wieder werde ich zulassen, dass ein Mann solch eine Macht über mich einnimmt.

Marlen

Hagen – 09.03.2026

Mittlerweile ist es 6 Jahre her, dass ich in einer Beziehung war, in der ich häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt erlebt habe. Vor ca. 2 einhalb Jahren habe ich dann in meiner Traumatherapie verstanden was da eigentlich passiert ist. Und die Folgen die diese Gewalt für mich hat, bin ich erst jetzt so richtig am begreifen. Ich kann kaum mehr Nähe mehr zulassen, auch nicht in Freund*innenschaften, ich verbinde Nähe mit Gefahr, damit dass ich Kontrolle verliere. Ich habe seit Jahren niemanden mehr geküsst oder mit jemandem geschlafen, habe das Gefühl dass in einer romantischen Beziehung sein für mich so weit weg ist, wie für manch andere die Vorstellung so lange keine Intimität zu erleben. Ich bin in den letzten 6 Jahren 7 mal umgezogen und habe jetzt verstanden, dass auch dies Folge davon ist, keine Nähe mehr zulassen zu können. Ich habe mittlerweile über 6000 Euro für eine private Traumatherapie ausgegeben, da ich sonst niemanden gefunden habe. Ich bin so unfassbar unsicher in mir worden und ich bin es so fucking leid, dass ich die Person bin, die ihr darunter leidet, das alles ausbadet und er sein Leben lebt, als wäre nichts passiert.

Lena

Bei der Arbeit – 09.03.2026

Ich arbeite in einem Sanitätshaus und bin für einen Kollegen eingesprungen, der gerade Pause machte. Ich sollte eine Bandage für den Rücken an einem männlichen Patienten ausmessen. Ich dachte mir nichts dabei und ging vor in den Laden, nahm den Patienten an und klärte ihn über alles weitere auf. Dann kam die Maßnahme. Um wirklich ein genaues Maß nehmen zu können, musste er Shirt und Unterhemd ausziehen, worum ich den Patienten daraufhin bat. Da kam es zum ersten Kommentar: „ ohje ohje, das ist mir jetzt aber etwas unangenehm. Wäre es umgekehrt, wäre mir das wesentlich lieber!“ *dickes grinsen im Gesicht* Ich ignorierte dies und machte gewohnt weiter, nahm die Maße, die ich brauchte, und holte eine passende Bandage. Wieder beim Patienten angekommen, kam nun der Teil, um festzustellen, ob diese Bandage ihm auch passen würde. Davon mal abgesehen, dass er daraufhin meinte, dass es sowieso die falsche Bandage gewesen sei und er wäre ja letztes Mal von einem Mann beraten worden, zog ich ihm die Bandage am. Und auf einmal packte er mich plötzlich in der Taille. Er zwickte mich, packte richtig zu_ Ich_ komplett in Starre verfallen schaute ihn an und er grinste nur. Leider war es nicht die richtige Größe und eine neue musste bestellt werden. Nach diesem Anpacken und den etlichen Kommentaren, die ich jetzt einfach mal weggelassen habe, musste ich diesen Patienten also noch einmal eine Bandage anziehen. Ende vom Lied, er hat keine von den bestellten Bandage genommen!!!

Ella

Auf dem Ponyhof – 09.03.2026

Ich war 9. Er ein Mann um die 50 und der Besitzer vom Ponyhof, den ich zum ersten Mal besuchte. Ich wollte einfach nur mit den anderen Mädchen bei den Pferden sein. Er hielt mich zurück, versprach mir, dass ich später reiten dürfte. Ich sei hübsch und sehe aus wie seine verstorbene Tochter. Er sei sehr traurig aber ich könnte ihn trösten. Ich wollte weg, aber er war erwachsen und traurig und ich wollte höflich sein und helfen. Er missbrauchte mich an diesem Tag mehrfach. Fasste mir in die Hose, küsste mich auf den Mund. Missbrauchte mich oral. Ich war noch nicht einmal aufgeklärt. 9 Jahre alt! Zum Abschied sagte er mir, wir hätten nun ein Geheimnis. Würde ich es verraten, würde man ihm die Pferde wegnehmen und er sei doch so traurig wegen seiner toten Tochter. Er weinte wie ein kleines Kind und machte sich selbst zum Opfer. Ich habe mich jahrelang schuldig und schmutzig gefühlt und zutiefst geschämt. Weil ich mich nicht gewehrt habe. Weil ich mitgemacht habe. Später, weil der Mann nie zur Rechenschaft gezogen wurde. Ich hatte es meinen Eltern zwar erzählt aber in den 80ern wurde ihnen wohl dazu geraten, ihn nicht anzuzeigen. Er sollte eine Therapie machen, missbrauchte aber weiter. Ein Ponyhof! Und so viele Mädchen, die da jeden Tag aus und eingingen. Ganz viel Schuld und Scham auf meinen Schultern. Heute bin ich nur noch wütend. Der Täter ist inzwischen tot. Sonst würde ich ihn anzeigen, hinfahren und ihm meine Wut ins Gesicht schreien.

Johanna

Nähe Wiesbaden, bei meiner Patentante zu Hause – 09.03.2026

Ich bin bei meiner Patentante zu Besuch und wir essen mit ihr, ihrer Mutter & ihrem Mann zu Mittag.Ich laufe zu meinem Stuhl am Sofa vorbei, wobei er mir im Vorbeigehen auf den Hintern haut. Ich, super perplex, getriggert, setze mich an den Tisch & stammle nur etwas wie „nein, nicht machen“. Niemand reagiert. Ich esse, halb am dissoziieren, meinen Teller leer und gehe raus. Danach wollten wir noch töpfern, ich reiße mich zusammen und erzähle ihr weinend in der Werkstatt was gerade passiert ist.. doch sie nimmt mich nicht ernst, das war freundschaftlich, er meint das nicht so, ich solle mich nicht so anstellen, ob ich das noch nie bei jemandem gemacht habe, sie wurde teils richtig wütend und laut. Den Abdruck seiner Hand habe ich Stunden später noch gespürt. 2 Wochen später, kam von ihm eine Email, in der er die Schuld zu mir schiebt, es läge an meiner Biografie, wenn er das gewusst hätte, er wäre doch kein Sexmonster sondern hätte mich als Baby liebevoll in den Armen gehalten, das Zauberwort hier wäre offene Kommunikation.. Ich habe mit einer langen wütenden Nachricht den Kontakt zu beiden abgebrochen und alle Kontaktmöglichkeiten blockiert. Durch meine Eltern (die leider immer noch Kontakt zu ihnen haben) weiß ich, dass sie empört sind, dass ich (und mittlerweile meine Schwester auch) den Kontakt abgebrochen haben. Darum wieso es soweit gekommen ist und was er (und sie) gemacht haben geht es gar nicht mehr. Bin nur noch froh über den Kontaktabbruch.

Danni

Supermarkt – 09.03.2026

Ich muss so ca. 14-15 gewesen sein und stand mit meinen Einkäufen an der Kasse in unserem Dorfsupermarkt, als ich merkte, dass mich etwas ganz komisch am Hintern berührte. Ich war erstmal verwirrt, drehte mich kurz um, da stand dicht hinter mir ein Typ und guckte bemüht unbeteiligt. Ich wandte mich wieder meinem Zeug zu, da fühlte ich es wieder: Der Typ rieb sich an mir! Mit erigiertem Penis schubberte der sich durch die Hose unauffällig an meinem Hintern. Ich war total überrumpelt, angeekelt und zweifelte gleichzeitig, dass das grade wirklich stattfand. Ich traute mich nicht, irgendwas zu sagen, brachte irgendwie Abstand zwischen uns und bezahlte mein Zeug, um schnell weg zu kommen. Keiner außer mir hatte das mitgekriegt. Viel später las ich irgendwo zufällig, dass man das „Frotteurismus“ nennt, es das also wirklich gibt. Auf diese Erfahrung und dieses Wissen hätte ich aber nur zu gern verzichtet.

Anonymous

Berlin, Öffentliche Verkehrsmittel – 09.03.2026

Ich war mitte 20 und nachts unterwegs in der Tram auf dem Weg nach Hause. Die Tram war recht leer und meine Strategie war lange möglichst unauffällig sein und keinen Blickkontakt mit männlich gelesenen Personen zu bekommen. Das führte in der Vergangenheit immer wieder zu für mich ungewollten und unangenehmen Gesprächen bis zu Belästigung. Ich saß also in der Tram, lenkte mich auf dem Handy ab, checkte aber auch immer wieder die Umgebung und die anderen Mitfahrer*innen. Irgendwann war die Tram fast leer, fast nur noch Männer oder männlich gelesene Personen. Ich schaue zum Typen der schräg über den Gang gegenüber von mir sitzt und merke, dass er masturbiert. Ich sehe hoch, er schaut mich fast schon grinsend an. Ich bin geschockt, kann mich erst nicht bewegen, mache dann die Musik aus und höre, dass er einen Porno schaut. Er schaut mich immer weiter an, grinst weiter. Die Tram hält und ich steige einfach aus, will einfach nur weg. Alles ekelt mich und ich schäme mich, dass ich nichts gesagt habe, dass ich so „lange“ (wahrscheinlich ein paar Sekunden) gebraucht habe, um mich zu bewegen, dass ich es nicht früher gemerkt habe, dass ich ihn das einfach habe machen lassen.

Marlen

Hagen – 09.03.2026

Ich war 21, er 42. Ich habe ihn angehimmelt, er mich sexualisiert. Ich dachte es wäre Liebe, er hat genau das ausgenutzt, mich benutzt. Eineinhalb Jahre ging die Beziehung, ich war jung und naiv und dachte ich weiß es besser. Stück für Stück hat er mich manipuliert, seine Machtposition ausgenutzt, Übergriffe mit Komplimenten und Lovebombing verbunden, mich geleckt und benutzt, immer wenn es ihm gepasst hat, mir dabei erzählt wie toll und geil ich bin, wie sehr er mich liebt, wie besonders ich bin. Mir gesagt was er heiß findet worauf er steht, damit ich genau das für ihn tue. Aus Liebe selbstverständlich. Mich für seine Fetische benutzt, ich sollte ihn anpinkeln, irgendwann konnte ich nicht mehr entspannt auf Toilette gehen, ohne das er mit wollte und sonst beleidigt war. Mich beim Sex so lange gewürgt,bis ich bewusstlos wurde. Mir gesagt er wolle mal mit mir schlafen wenn ich schlafe. Mir beim Fingern plötzlich ohne Vorwarnung seine ganze Faust reingesteckt, wie geil er es fände dass ich alles mit mir machen lasse. Dass ich ja immer Lust hätte. Ja genau. Lust. Die einzige Lust um die es immer ging war seine. „BDSM“ Praktiken mit mir gemacht ohne ein Safeword auszumachen, naja er hat einmal danach gefragt und als ich eingeschüchtert nichts gesagt habe, es einfach dabei belassen, wozu auch ein Safeword, wenn es eh nicht um meine Sicherheit, sondern um ihn geht. Ich habe überlebt & es geschafft zu gehen, erst 4 Jahre später habe ich verstanden was da eigentlich passiert ist.

Danni

Hannover, Heimweg mit der Straßenbahn – 09.03.2026

Ich fuhr aus der Innenstadt mit der Straßenbahn in mein Viertel, hatte mich einem Mann gegenüber gesetzt, der schon in der Bahn war. Er stierte mich von Sekunde 1 an, ich sah kurz so neutral wie möglich zurück und dann nur noch aus dem Fenster. Er starrte weiter, unheimlich. Ich dachte: Was, wenn der mir jetzt nachgeht?Als meine Haltestelle kam, wartete ich so lange wie möglich, sprang erst auf, als die Bahn fast ausgebremst war, damit er nicht viel Zeit zum Reagieren hatte. Er hechtete mir aber tatsächlich hinterher und stieg mit aus. Ich ging so aufrecht und selbstsicher wie möglich die paar hundert Meter bis zu meinem Haus, er hinter mir. Ich wurde immer schneller, holte schon mal meinen Schlüssel raus. Die letzten Meter flitzte ich zur Tür, rammte den Schlüssel ins Schloss und drückte die Tür dann von innen zu, aber da war so ein Türschließerteil, dass die Sache schwer machte. Er war mir tatsächlich gefolgt und wollte hinter mir ein, sein Arm war schon drin. Ich drückte mit aller Kraft die Tür dagegen, bis er den Arm endlich zurückzog. Ich schlotterte am ganzen Körper und ging rauf zu meiner Wohnung. Ich brauchte lange, um aufzuschließen, weil ich so zitterte. Zum Glück dachte ich daran, kein Licht zu machen, damit er nicht sieht, welche Wohnung meine ist. Ich saß eine Stunde im Dunklen und versuchte, mich zu beruhigen. Wir hatten beide kein Wort gesprochen, seinen irren Blick habe ich heute noch vor Augen. – Was wäre passiert, hätte er es ins Haus geschafft?

Katharina

location not specified – 09.03.2026

Mein Ex-Freund prägte meine Zeit des Erwachsenwerdens zwischen 17 und 25. Was als schöne Beziehung auf Augenhöhe anfing, wurde mit den Jahren immer schwieriger für mich. Er wurde immer mächtiger, ich immer kleiner und unsicherer. Es waren vermeintlich kleine Dinge: Klamotten, die ihm nicht gefielen, Kommentare zu meiner Frisur, Aussagen wie „du könntest dich schon mal mehr bemühen, andere Frauen machen das ja auch“. Die Forderung ich solle doch endlich mehr Sport machen. Als ich aufgrund der vielen Gemeinheiten und Kritik an mir immer weniger körperliche Nähe zulassen konnte, wurde mir das auch negativ angehängt und ich wurde von ihm als asexuell und prüde bezeichnet. Einmal hat er als er wütend war einen Schuh, den ich gerade anziehen wollte, neben meinem Kopf weg getreten. Es waren Freund*innen dabei, doch niemand hat was gesagt. Am Ende der Beziehung wusste ich nicht mehr, wer ich eigentlich war und was mir gefiel. Es hat Jahre gedauert, bis ich mich selbst wieder mögen konnte.

Franziska

Irgendwo in Köln Mülheim in einer Wohnung – 09.03.2026

Ich war 19 und in einem Kölner Club feiern, als ein Bekannter mir einen Drink ausgab. Wir hatten vorher geschrieben, aber mehr nicht. Irgendwann merkte ich nur noch, dass ich kaum stehen konnte, weshalb ich ihn bat, mich nach Hause zu fahren. Ich bemerkte, dass etwas nicht stimmte, als er mich anschaute, während er an der Abbiegung vorbeifuhr, die zu meinem Elternhaus hätte führen sollen. Ich erinnere mich daran, dass wir uns küssten, doch ab dem Moment in seiner Wohnung verblasst vieles. Ich weiß noch, dass ich meinen Körper nicht mehr spürte, ihn nicht mehr bewegen konnte und wie ich immer wieder flehte, er solle aufhören. Irgendwann muss ich eingeschlafen sein, ich wurde davon wach, dass er mich auf sich zog und sagte, ich solle es so machen wie er es wollte. Doch mein Körper brach komplett über ihm zusammen und ich sagte wieder, dass ich nicht könne. Dann schlief ich wieder ein. Dann wurde ich davon wach, wie er mir mich anal penetrierte und ich weiß noch wie ich dachte „wenigstens da“, weil meine Vulva schon so weh tat, dass ich es nicht weiter ertragen hätte können, wenn er dort weiter gemacht hätte. Wann er aufgehört hat, weiß ich nicht mehr, nur noch, dass ich im Laufe der Nacht immer wieder von meinem eigenen verzweifeltem kichern wach wurde. Am nächsten Tag ging ich so schnell ich konnte in die Schule und erzählte niemandem, wo ich wach geworden war. Bis heute (13 Jahre später) habe ich ein Traumagedächnis in meinem Anus, was zu Flashbacks beim Proktologen führt.

Vera

Niedersachsen – 08.03.2026

Mit 18 Jahren hatte ich, für zweieinhalb Jahre, meinen ersten Freund. Er war acht Jahre älter als ich. Er hatte sehr liebevolle Seiten, doch stritten wir auch oft, vor allem, wenn wir Alkohol getrunken hatten. Vieles davon schrieb ich meiner ansprüchlichen Art zu. Heute weiß ich, ich hätte diese Streitereien nicht vermeiden können. Er konnte, wollte?, sich durch das Trinken, schon bei kleinen Mengen, kaum bis nicht an den Inhalt und sein Verhalten erinnern. Mehrmals wurde er körperlich übergriffig. Einmal drückte er mich an beiden Handgelenken neben einer Kneipe in einen Dornenbusch. Ein anderes Mal trat er mir, als ich aus dem Streit wegging, von hinten in die Beine, ich stolperte einen Treppenabsatz hinunter. Einmal hielt er mir im Streit die Badezimmertür zu. Das Schlimmste war, als er mich auf einem Festival über eine halbe Stunde lang festhielt und an seine Brust drückte, weil ich nicht weglaufen sollte. Den Schlussstrich zog ich, als er mir beim Autofahren, ich am Steuer, wütend auf den Oberschenkel haute. Was für mich bis heute am Schlimmsten ist: die Beschwichtigungen des Umfelds. Sowohl meine Stiefmutter, meine Stiefgeschwister, mein Vater, der Türsteher, taten uns als Beziehungsstreit ab und signalisierten mir, ich hätte die Wogen zu glätten, indem ich weniger „aufbrausend“ zu sein habe.

Vera

Private Feier, Friesland – 08.03.2026

Ich bin auf dem Polterabend meiner Freundin, deren Trauzeugin ich werde. Wir feiern in einer Scheune zusammen mit Familie und Freund*innen des zukünftigen Brautpaars. Es gibt eine kleine Tanzfläche. Sie und ich tanzen ausgelassen. Ein Kumpel ihres Mannes, der zunehmend besoffener wird, will mit uns tanzen bzw. stellt sich auf der Tanzfläche immer wieder in unseren Kreis. Zunächst freue ich mich noch darüber, da so zumindest etwas Stimmung auf der Tanzfläche ist und er seinen männlichen Kollegen als Tänzer ein Vorbild zu sein scheint. Ich tanze mit ihm, irgendwann ist er aber so besoffen, dass er sich einfach immer torkelnd zwischen uns Frauen stellt. Ich mache mir einen Spaß daraus und tanze im Kreis um ihn herum. Als ich die Tanzfläche in Richtung Toilette verlasse, sehe ich im Augenwinkel, wie er ausholt. In einem betrunken „misslungenen“ Wischer trifft seine Hand noch meinen Hintern. Alles geht so schnell und ich setze erstmal meinen Weg zum Klo fort. Auf der Toilette flammt dann eine riesige Wut in mir auf. Zurück auf der Tanzfläche knalle ich ihm eine. Im Laufe des Abends und auch noch auf der Hochzeitsfeier entspannt sich eine Diskussion zwischen mir, ihm und seinen Kumpels. Seine Kumpels sind bemüht, aber ratlos: „So ist er halt“, „Was sollen wir denn jetzt machen?“, „Wir haben ihm gesagt, er soll das lassen und weniger saufen“. Der Täter: „Ich weiß davon nichts mehr“, „Ich kann nichts ändern“, „Ich werde nicht aufhören zu trinken“, „Ich hab mich doch entschuldigt“.

Annita

Peine, auf dem Weg zum Zahnarzt – 07.03.2026

Ich war 13 und auf dem Weg zum Zahnarzt als ein Typ, der schon einige Zeit hinter mir ging, plötzlich schneller wurde und mir mit beiden Händen von hinten an meine Brüste faste und dann ganz schnell weglief. Damals habe ich es niemandem erzählt. Die Scham war zu groß.

Theresa

Regensburg, Villapark – 07.03.2026

Ich war 14 oder 15. ich saß gemeinsam mit meinen Freundinnen (alle zwischen 13 und 15) nach der Schule in unserem Lieblingspark auf einer Decke. Ein paar Meter entfernt von uns saß ein Mann im Fahrradoutfit. Erst haben wir ihn nicht weiter beachtet, irgendwann aber bemerkt, dass er uns beobachtet. Als wir genauer hingesehen haben, sahen wir, dass sein steifer Penis auf der kurzen Radlerhose rausgeschaut hat. Als er bemerkt hat, dass wir das gesehen haben, ist er aufgesprungen und weggefahren. Damals fanden wir das total lustig… Heute, 20 Jahre später ,weiß ich, dass das ein sexueller Übergriff eines Pädophilen war.

Anonym

Zu Hause, In der Öffentlichkeit – 07.03.2026

Mit 16 hatte ich eine Beziehung (Heiß/Kalt Dynamik). Dieser Typ hat mich in der Beziehung häufig betrogen und mir mit Gewalt gedroht, wenn ich mich trenne. Er schlug und würgte mich häufig und meinte, dass ich mich selbst dabei schlagen soll, wenn ich mich ihm gegenüber nicht richtig verhalte. Irgendwann kam ich an den Punkt, dass ich mich traute mich von ihm zu trennen und sagte ihm das. Das wollte er nicht akzeptieren. Nach einer heftigen Diskussion warf er mich auf das Bett, legte sich auf mich, hielt mich fest und drang in mir ein. Ich verfiel in einen Schock und verdrängte diese Situation und viele andere über mehrere Jahre. Ich schaffte es mit 18 mich von ihm zu trennen, woraufhin er mich stalkte. Er setzte Jungs aus anderen Schulklassen auf mich an, dass sie mich für ihn beobachten. Er lauerte mir an meiner Bushaltestelle und auf meinem Nebenjob häufig auf. Der einzigen Person, der ich mich anvertraute war eine Freundin von mir, die mir unglaublich viel Kraft gab. Für mein Studium zog ich in eine andere Stadt. Dort erlebte ich auf Dates immer wieder übergriffiges Verhalten. In meiner nächsten Beziehung zeichnete sich eine ähnliche Dynamik ab, weshalb ich in Therapie ging. Erst mit Anfang 20 erkannte ich, dass ich in Beziehungen vergwaltigt worden bin, viel verdängt habe und mich nur an die Bedürfnisse anderer angepasst habe, um zu gefallen. Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und eine so liebevolle Unterstützung, wie ich sie durch meine Freundin erleben durfte.

S.

Germany – 07.03.2026

Ich hatte ein Date mit einem Polizisten. Es lief gut. Er war sympathisch und wir haben uns wirklich gut verstanden. Wir sind dann zu ihm, einfach um entspannt weiterzureden. Seine vorübergehende Wohnnung war eine Stube auf dem Polizeigelände seiner Arbeitsstelle. Im Laufe der Zeit küssten wir uns. Er wollte mehr, denn davon sei er bei unserem Date von Anfang an ausgegangen. Seiner Meinung nach hatte er dies klar kommuniziert, meiner Meinung nach nicht. Als ich Sex klar ablehnte stieß ich auf Unverständnis, er versuchte mich zu überreden, wenn schon kein Sex dann doch wenigstens Oralsex. Ich verneinte, er zog sich aus. Er nahm meine Hand und legte sie auf sein erregten Glied, das mindeste was ich tun könnte sei ihm einen runterzuholen, wenn ich schon alles andere nicht möchte..Immerhin hat er sich doch schon auf unser Date und den Sex gefreut…ich war in Schockstarre, wollte einfach nur raus aus dieser Situation. Als er fertig war begleitete er mich noch nach draußen, vorbei an seinen Kollegen, runter vom Polizeigelände.

Kathrin

Südamerika – 07.03.2026

Ich habe beim backpacken einen Mann kennengelernt und über einige Wochen mit einer Gruppe Zeit verbracht. Er hat mich von Anfang an angeflirtet und war interessiert an mir, ich aber weniger an ihm. Nachdem wir uns knapp 2 Wochen kannten, waren wir zusammen feiern und haben rumgemacht und hatten Sex an dem Abend, was auch irgendwie okay war. Die anderen der Gruppe sind um die Zeit herum abgereist und der Typ hat vorgeschlagen, das wir uns für die kommenden Nächte ein Zimmer teilen, wozu ich eingewilligt habe. Am Abend hatten wir Sex uns ich habe darauf bestanden ein Kondom zu benutzen auch wenn wir das beim Mal zuvor betrunken nicht gemacht haben. Also er fertig war habe ich festgestellt, dass er in mir gekommen ist oben Kondom. Ich habe ihn zur Rede gestellt und er meinte, er habe es währenddessen runter genommen, weil es ihn gestört habe und es sei ja sowieso egal, weil wir schon ohne Kondom Sex hatten. Ich habe mich daraufhin weggedreht und er war den restlichen Abend komisch und hat mich als übertrieben und kompliziert dargestellt Am nächsten Tag bin ich abgereist. Leider hatten wir ein paar Monate später nochmal Kontakt, als ich in deiner Heimatstadt war und ich mir dachte, es wäre cool sich zu sehen. – rein freundschaftlich hatte ich zuvor Mehrfahrt betont. Der Tag und Abend verlief komisch und er hat immer wieder versucht körperlich mit mir zu werden und meine Ablehnung nur belächelt und nicht ernst genommen. Wieder bin ich am nächsten Tag sofort abgereist

Ira

mein 20. Geburtstag – 07.03.2026

Auf meinem 20. Geburtstag war ein (damals noch)Freund von meinem Bruder da, nutzte es aus das ich betrunken war und vergewaltigte mich. Ich habe ihn angezeigt aber ICH musste psychologisches Gutachten über mich ergehen lassen weil ich betrunken war. Psychologe (ein Mann) stellte mir Fragen und lies mich nicht ausreden (Gespräch wurde zudem auf Tonband aufgenommen) und behauptete das ich ja kein Trauma haben kann weil ich nicht vor ihm weinte und es wurde auch ein CT gemacht und Gutachten ging mehrere Tage..Ich fühlte mich irgendwann nur gebrochen weil man mir nicht glaubte und alles mehrmals erzählen musste. Fühlte mich sehr alleine. Täter kam einfach so davon und bis heute keine Konsequenz für ihn während ich 17 Jahre später immer noch daran denken muss.

Theresa

München – 06.03.2026

Ich war in meinen frühen 20igern und habe viel Alkohol getrunken und war viel Feiern. Ich war mit einer Freundin in München. Wir sind in einen Club gegangen und ich war sehr betrunken. Meine Freundin auch. Ich habe mit einem fremden Mann rumgemacht. Er hat mich dann in ein Taxi gesetzt und ist mit mir in einen Vorort von München gefahren. Dort hat er mich im seinem Auto vor seiner Wohnung vergewaltigt. Ich war so betrunken, ich habe kaum was mitbekommen. Irgendwann bin ich wach geworden. Ich lag alleine in seinem Auto und sein Sperma war überall.

Theresa

Hotel in Barcelona – 06.03.2026

Ich war 18 und mit meiner Klasse auf Klassenfahrt. Wir sind nach Barcelona geflogen. Wir hatten ein nettes kleines Hotel mitten in der Stadt. Meine Schulfreundinnen und ich haben uns in unserem Zimmer fertig gemacht. Meine Freundin hat sich auf dem Balkon ihre Haare gekämmt. Als ich auf das gegenüberliegende Haus schaute, sah ich einen Mann am Fenster der uns beobachtet hat und dabei masturbiert hat. Wir haben alle seinen steifen Penis gesehen. Als er bemerkt hat, dass wir ihn bemerkt haben, hat er sich hinterm Vorhang versteckt.

S.

Eberswalde – 06.03.2026

​Wie alt ich genau war, weiß ich nicht mehr, aber ich war noch nicht in der Schule. Damals besuchte ich oft meine Oma. Ein Junge in meinem Alter war dort in dem Wohnblock ebenfalls zu Besuch bei seiner Oma. Mit ihm habe ich gerne gespielt, und selten war auch ein älterer Junge da. Mit ihm hatte ich nicht viel zu tun. ​Einmal hat der ältere Junge den anderen überredet, mich in ein Gebüsch zu ziehen, dort lag schon eine Decke. Sie hielten mich dort fest. Ich hatte meinen Barbie-Koffer dabei, diesen nahmen sie mir weg, und der jüngere Junge sollte ihn verstecken. Irgendwie riss ich mich los, aber ich suchte zuerst meinen Barbie-Koffer, anstatt zu Oma zu laufen. Da schnappten sie mich wieder und legten mich auf die Decke. Sie hielten mich fest, zogen mich untenrum aus und der ältere Junge hielt seinen Penis leicht auf meine Vulva. Es war mir sehr unangenehm, aber das Gefühl, nicht weg zu können, war schlimmer. Ich wusste damals überhaupt nicht, was das sollte. ​Danach haben sie mich gehen lassen. Ich erzählte es meiner Oma und sie fragte, ob er ihn hineingesteckt hatte. Ich wusste damals überhaupt nicht, was sie meinte. Sie hat das wohl geklärt, aber mir wurde nicht gesagt, ob oder welche Konsequenzen es hatte. ​Einige Zeit später war ich mit meiner Schwester bei Oma und wir standen draußen. Auf einem Balkon stand der ältere Junge und grinste uns an. Ich wollte meine kleine Schwester wegziehen, aber sie verstand nicht, warum, denn darüber wurde nie mehr gesprochen.

S.K.

Solingen – 06.03.2026

Ich hatte ein Date mit einem Mann über eine Datingapp. Wir schrieben schon eine Weile und er schien nett, gebildet und freundlich. Zuerst waren wir in einem Café und haben uns unterhalten. Schon da merkte ich, dass er zwar nett aber nicht so wirklich mein Typ war. Aber ich wollte dem ganzen trotzdem ne Chance geben und wir gingen im Anschluss daran im Stadtteil etwas spazieren, um uns weiter unterhalten zu können. Auf einmal hielt er mitten auf dem Bürgersteig an und sagte, ich solle mal stehen bleiben und wollte mich einfach küssen. Ich bin ausgewichen und habe gesagt, ich möchte nicht. Er schien, als habe er es verstanden, sagte es sei voll okay und wir gingen weiter. Als wir auf einem eher unbeobachteten Stück weg neben einem Friedhof waren, wurde er aufdringlich. Er nahm mich wiederholt in den Arm, fasste mir ins Gesicht und küsste mich auf den Kopf und ins Gesicht, nur nicht auf die Lippen. Ich war im freeze, wäre gern auf den Friedhof gegangen, weil da Menschen waren, aber er wollte es nicht. Ich machte gute Miene zum bösen Spiel, um nichts zu riskieren. Hab dann irgendwann gesagt, ich müsste langsam mal auf die Toilette und hab gesagt, ich würde ihn zum Bhf. begleiten. Mein Auto stand dort und ich wollte nur noch weg und ihn loswerden. Auf dem Weg sagte er „Du bist so eine, die erobert werden will!“ Ich verneinte es, er zog es ins lächerliche. Nachdem ich ihn losgeworden war, bin ich schnell zum Auto und hab mich eingeschlossen und durchgeatmet.

Julia

Schule, Neubrandenburg – 06.03.2026

Es war in der siebten oder achten Klasse. Biologieunterricht. Klar musste ich, als ruhiges, schüchternes Mädchen, neben einem lauten Jungen sitzen. Im Unterricht ging es um die Geschlechter und Fortpflanzung der Menschen und somit ebenfalls um die Periode. Die Lehrerin sagte, mit einem ekelhaften Grinsen, dass Frauen „da unten während der Periode eklig riechen“ würden und somit dann Männer abschrecken, weswegen Sex dann nicht möglich ist. Der Junge neben mir ließ dann „unabsichtlich“ was fallen und musste unter den Tisch kriechen. Er hat an mir gerochen. Mitten im Unterricht, an der Vulva. Ich war starr, hatte Angst, fühlte Scham und Ekel. Er setzte sich wieder hin und grinste ebenso ekelhaft wie die Lehrerin. Es gab nie Konsequenzen für ihn. Heute bin ich Mitte 30 und denke leider immernoch oft daran und fühle mich schuldig und schäme mich.

Las

Zuhause, innerhalb der Familie – 06.03.2026

In unserer Familie gab es sexuelle Übergriffe

B

Zu Hause, Disko, Öffentlichkeit – 06.03.2026

Mein erster Freund hat mich vergewaltigt indem er ohne meine Zustimmung anal in mich eindrang, ich habe mich danach sehr geschämt, war total überrumpelt. Als er ein andermal fragte, ob wir „sowas“ wieder machen, konnte ich erst nein dazu sagen. Ein anderer Partner von mir hat während des Sex darum gebettelt in mir ejakulieren zu können, ich sagte ihm, ich wolle das nicht, er hat so lange drum gebettelt, bis er mich überredet hatte. Das war sexuelle Nötigung. Mehrere Männer haben mich zu Sex ohne Kondom gedrängt. Ich wurde in meinem Leben oft am Po begrabscht, teils mitten am Tag an öffentlichen Orten. Einmal ist in einer Disko ein fremder Mann, mit dem ich vorher überhaupt nicht interagiert hatte, einfach auf mich zu gekommen und hat mich auf den Mund geküsst. Ich war total angeekelt und bin eingefroren und bin dann einfach schnell nach Hause. Mein zweiter Partner hat mich immer sehr hart penetriert in meinen Rachen, sodass ich davon würgen musste. Er hat das einfach mit mir gemacht, hat mich „positioniert“ dafür und mich nie gefragt, ob ich das gut finde. Ich war 19, ich hab ihn machen lassen, ich kannte sowas ja aus Pornos. Aber ich fand es immer unangenehm. Dieser Partner hat mich auch zu Analsex gedrängt als ich meine Tage hatte, er hat so lange gebettelt, bis ich es über mich ergehen ließ, er bedankte sich danach dass ich „ihm Erleichterung“ verschafft habe. Ich wurde oft einfach benutzt wie ein Objekt beim Sex. Das macht mich heute wütend. Das war alles nicht okay.

anonymous

location not specified – 03.03.2026

When I was a kid my uncle used to touch me inappropriately. Always clothes on (that I remember) but as an adult he’s made comments about having sex (raping) with me. When I was 11 I got a computer kept in my basement and spent all my time being sexualized by men on chat rooms and sending inappropriate photos to them. When I was 14 I “consensually” had sex with a guy who filmed it and showed a ton of people from school. When I was 16 I got felt up under my skirt at school and nobody believed me. When I was 18 I was assaulted at a party. I froze. I got lucky someone walked in before he could finish what he was doing and I unfroze. Also at 18 I dated an older guy who raped me multiple times. I felt so broken for so long. I found SkyDxddy music on tiktok and she has helped me heal along with making art of my traumas.

E.

Leipzig – 02.03.2026

Einer meiner Jugendfreunde wollte mich nach einer Party betrunken zum Se* überreden. Ich sagte, dass ich nicht möchte – mein Ex-Freund und andere Freunde schliefen im selben Zimmer. Außerdem fand ich ihn nicht attraktiv. Ich drehte mich weg. Dann drang er von hinten in mich ein. Ich blieb leise und ließ es über mich ergehen, weil ich nicht wollte, dass es jemand mitbekommt. Es war mir so peinlich, weil er ein guter Freund meines Ex-Freundes war und ich nicht die „Schlam**“ sein wollte. Außerdem fand ich es selbst so eklig, dass wir nicht alleine in dem Raum war. Ich habe mich geschämt. Jahre später habe ich versucht mich einer Freundin und meinem ExFreund zu öffnen. Es war mir immer noch so unangenehm und wollte den Täter trotz allem schützen. Ich habe es nicht geschafft es Vergew*******g zu nennen, denn ich hatte es selbst nicht als solche erkannt, denn ich habe mich ja nicht gewehrt. Später wurde mir klar, dass es wirklich se*ueller Missbrauch war. Feminismus sei Dank!

* in diesem Freund*innenkreis, mit dem ich meine Jugend verbrachte, war es irgendwie normal, dass die Jungs den Mädchen an die Brüste & Pos gefasst haben. Se*ualisietung war kein kritisches Thema. Und wir Mädchen bzw jungen Frauen wollten den Jungs gefallen – das war viele von uns oft das wichtigste. Sie haben sich oft einfach genommen, was sie wollten. Niemand wurde je wirklich out gecallt.

Cynthia

Erfurt – 02.03.2026

Ich hatte ein Date und habe mit dem Typen geschlafen, ich meinte während des Sex, dass ich es unangenehm finde wenn er mich so hart dran nimmt und ob er bitte langsamen Sex mit mir haben kann. Er zog einfach durch und veränderte nichts, ab dem Punkt war es für mich sexuelle Gewalt.
Ich habe ihn nicht angezeigt wegen mangelnden Beweisen.

Cynthia

Erfurt – 02.03.2026

Sexuelle Nötigung :Ich war in einer Bar mit einem Typen am quatschen, zuerst fand ich ihn süß, wir haben auf dem Weg zu ihm geknutscht. Ich wollte nur knutschen und sagte ich möchte keinen sex, ich hatte meine Tage. Er war besoffen und steckte mir seine Finger trotz meines Neins und dem Tampon in die Vulva. Ich hatte Angst vor ihm und bin dann gegangen. Ich habe keine Anzeige gemacht aus mangelnden Beweisen.

anonymous

Bayern – 02.03.2026

Ich bin heute 33. Alkoholismus und Gewalt im Elternhaus haben zu meinem Alltag gehört als ich aufgewachsen bin. Deshalb war ich als Kind maximal angepasst. Als Teenager habe ich selbst Alkohol und Partys für mich entdeckt. Am Wochenende habe ich regelmäßig zu viel getrunken und bin in entsprechenden Zuständen wieder nach Hause gekommen. Mein Vater hat mich dafür jedes Mal erniedrigt. Mit 16 habe ich tagsüber nach einer Prüfung mit Freunden im Park getrunken und war mit dem Fahrrad dort. Im Anschluss sind wir zu einer Freundin in der Nähe gefahren. Meine Eltern haben angerufen und sofort gehört, dass ich wieder betrunken bin und sind gekommen um mich abzuholen. Sie haben mich ins Auto geschubst und sind zurück in die Stadt gefahren, weil sie unbedingt dieses Fahrrad finden wollten. Wir haben an einem Ende der Stadt geparkt und mussten quer durch die Stadtmitte zum Fahrrad mitten am Tag. Wenn ich betrunken oder verkatert war, hat mein Vater regelmäßig zu mir gesagt, dass er mich nicht anschauen kann und hat mir das auch gezeigt. Dementsprechend musste ich mehrere Meter vor ihm laufen durch die Stadt und bin immer wieder langsamer geworden, weil ich betrunken war. Dann hat er mich nach vorne geschubst und mich beschimpft bis wir an dem Fahrrad angekommen sind.
Es sind auch noch viele andere schlimme Dinge geschehen und ich habe darüber mit nur sehr wenigen Menschen gesprochen. Mein Kopf sagt mir immer wieder, dass das alles nicht so schlimm war.

Cynthia

Erfurt – 02.03.2026

Sexuelle Nötigung durch eine f-plus. Ich habe 20 mal nein gesagt schon im Club (Traumraum Erfurt),er hat versucht mir MDMA anzubieten, um mich gefügig zu machen.Ich lehnte die Drogen ab und wollte nur schlafen gehen. Er hat sich selbst neben mir, nachdem ich gesagt habe ich schlafe jetzt und mich weggedreht habe, angefasst und mir dann seine Finger in meine Vulva gesteckt. Ich konnte nach den 20. NEIN nicht mehr und war im Schock ab der Nötigung. Ich habe Täterkooperativ gehandelt aus einem Fawn- Traumarespond.Ich hatte Angst vor physischer Gewalt, weil ich mich umgedreht habe und er aussah wie ein Dämon. Seine Augen waren schwarz und er hat nicht wie die Person gehandelt, die ich kannte. Ich hatte Angst wenn ich ihn rausschmeiße, dass er mir weh tut.Deswegen habe ich aus Angst ihn befriedigt, aus dem Versuch nicht die Kontrolle komplett zu verlieren. Ich habe es nicht angezeigt auf Grund von keinen Beweisen, weil er in meiner Wohnung war und ich aus dem Traumarespond gehandelt habe. Ich hatte Angst, dass ich durch die Polizei erneut traumatisiert werde. Ich habe eine kptbs schon aus der Kindheit und wusste die Polizeifragen würden mich rauskicken und der Täter kommt durch das schlechte Rechtssystem damit durch.

Lilith

Badewanne – 02.03.2026

Ich war 20 Jahre lang verheiratet, wurde in der Beziehung immer wieder zu Sex „überredet“ bzw habe mich überreden lassen, weil es zu den Pflichten einer guten Frau gehört. Auch wenn ich eigentlich nicht wollte, das mehrfach gesagt hatte, … war es egal. Es wurde weiter versucht bis ich es zuließ. Ganz schlimm war es einmal im Urlaub, nachts, in einem Pool, weil wir so eine Chance ja nie wieder hätten. Ich weiß noch wie ich mich immer wieder versucht hatte zu lösen, er dachte aber das wäre eine Art „erotisches Spielchen“. Ich wurde damals schwanger, ich habe das Kind gegen meinen Wunsch abtreiben lassen. Meine Gefühle, Wünsche und Empfindungen waren garkeine Option. Für ihn stand fest, das Kind muss weg. Jahre später konnte er sich nicht mal mehr erinnern, dass ich schwanger war und eine Abtreibung hatte.

anonymous

location not specified – 02.03.2026

Ich war einmal in meiner Ehe so betrunken, dass ich total weggetreten war und tief und fest geschlafen habe. Mein damaliger Mann hat die Lage schamlos ausgenutzt und hatte Analsex mit mir, ohne dass ich etwas davon gemerkt habe. Ich habe erst am nächsten Tag das Sperma bemerkt und ihn darauf angesprochen, er hat es dann zugegeben. Es hat mir damals nichts ausgemacht, irgendwie war es mir egal, weil ich es ja nicht mitbekommen habe. Wir haben zu dieser Zeit auch mit Analsex experimentiert, ich habe aber relativ schnell festgestellt, dass das nicht mein Ding ist. Erst Jahre nach der Trennung ist mir bewusst geworden, dass das eine Vergewaltigung war.
Er hat mich auch oft zum Sex gedrängt, und war beleidigt, wenn wiedermal eine Woche ohne Sex um war. Ich habe mich da immer irgendwie verpflichtet gefühlt und er war auch der Meinung, dass es in einer Beziehung einfach regelmäßig Sex geben muss, dann hab ich halt mitgemacht.

anonymous

Billardkneipe – 02.03.2026

Ich (18) war mit meinem Partner auf der Geburtstagsfeier seines älteren Bruders (36) in einer Billardkneipe eingeladen. Es kam dazu, dass ich in einem Spiel mit einem Freund des Bruders (36) zusammen gegen meinen Partner und seinen Bruder spielte. Die Stimmung war ausgelassen, ich hatte Spaß. Als wir (ich weiß nicht mehr, ob ich es war,oder mein Teammitglied) einen tollen Stoß machten, schlug mir der Freund/mein Spielpartner unvermittelt so heftig auf den Hintern, dass ich total erschrak. Es war kein Klapps (was auch nicht in Ordnung gewesen wäre),sondern ein richtiger Schlag, der weh tat und mich zudem total perplex machte. Er jubelte und schien damit seine Freude über den Spielzug ausgedrückt zu haben. Die anderen bekamen es nicht mit. Mir war mit dem Moment die Stimmung verdorben, ich war traurig und erschrocken und ich wusste nicht,wie ich damit umgehen konnte. Also bin ich hoch in die Wohnung des Bruders gegangen und habe mich zurückgezogen. Mein Partner kam, ich erzählte ihm von der Situation. Später suchte der Bruder das Gespräch mit seinem Freund. Dieser ließ mir eine Entschuldigung zukommen. Das war in Ordnung und trotzdem hat es mit zahlreichen anderen Situationen dazu beigetragen, dass ich in ähnlichen Situationen (mit Männern) immer ein wachsames Auge habe und selten ganz ausgelassen sein kann.

Kasio

Bad Oeynhausen – 02.03.2026

Als Jugendliche ist mir etwas seltsames passiert. Und dieses Erlebnis habe ich nie richtig zuordnen können. Es ploppte immer mal wieder flashbackartig auf. Ich muss meiner Meinung nach zweimal ko Tropfen bekommen haben. Einmal wurde ich unter einer Brücke sexuell belästigt. Es war ein sehr schlanker Mann. Und ich denke inzwischen dass es mein älterer Bruder gewesen ist!

anonymous

Greece – 27.02.2026

There is a vague memory that keeps popping up, of me as a 5yo going down a twisty staircase inside a building at the preschool I went to. There are many sad, dark, lonely memories there. Something feels off. I don’t know what happened. But somedays I can feel the walls near the stairs. Somedays I can feel the lights on my eyes. And somedays I get more images and they include a man touching me. I remember finding myself at odd places all alone, alone in empty classrooms, or getting lost in the corridors. It is all unclear, but deep down I know. Someone did something to me. And I am haunted by it. Everytime I almost remember, I get so scared I pull back. I feel nauseous. Even now writing this… I wish I’d remember, so I can heal already.

Hummel Teil 2

bei mir in der Wohnung – 24.02.2026

Er hielt mich dabei so, dass ich mich nicht einfach lösen konnte. Meine Freunde sahen es. Sie sahen, wie er mich festhielt. In diesem Moment fühlte ich mich zum ersten Mal nicht mehr komplett ausgeliefert.
Erst durch sie kam ich aus der Situation heraus.
Danach bin ich zur Polizei gegangen. Nicht aus Rache. Nicht aus Drama. Sondern weil ich gespürt habe, dass meine Grenze überschritten wurde. Weil ich Angst hatte. Weil ich mich nicht sicher gefühlt habe.
Und trotzdem kamen die Zweifel. Weil wir vorher geflirtet hatten. Weil ich nicht laut geschrien habe. Weil ich eingefroren bin statt zu kämpfen. Ich habe mich gefragt, ob ich überreagiere.
Aber mein Körper hatte Angst. Mein Körper wusste, dass etwas nicht stimmt.
Ich fühlte mich nicht sicher.
Ich fühlte mich nicht frei.
Ich fühlte mich nicht respektiert.
Zustimmung ist situativ.
Vorherige Nähe ist kein Dauer-Ja.
Schweigen aus Angst ist kein Einverständnis.
In diesem Moment war ich nicht einverstanden.
Und ich darf meiner eigenen Wahrnehmung glauben.

Hummel Teil 1

bei mir in der Wohnung – 24.02.2026

Ich habe einen Mann kennengelernt, mit dem es vorher eine sexuelle Dynamik gab. Wir hatten geflirtet. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich danach so stark an mir gezweifelt habe.
An einem Morgen war ich mit ihm verabredet. Wir wollten eigentlich spazieren gehen. Er schrieb mir nicht, dass er losfährt. Stattdessen klingelte es – und kurze Zeit später war er in meiner Wohnung. Ich hatte ihm nicht bewusst die Erlaubnis gegeben, hochzukommen. Es ging alles schnell. Zu schnell. Ich fühlte mich überrumpelt.
In meiner Wohnung wurde es körperlich. Er berührte mich und zog mich aus. Ich wollte das in diesem Moment nicht. Als er meine Hand an sein Genital führte, zog ich sie weg. Er griff sie erneut und führte sie wieder dorthin. Mein Herz raste. Mein Körper wurde starr. Ich spürte, wie mein Atem flacher wurde. Ich hatte Angst.
Im Bad hielt er mich fest und ließ mich nicht raus. Ich wollte Abstand. Ich wollte Raum. Aber ich fühlte mich nicht frei. Ich hatte Angst, was passieren würde, wenn ich klar Nein sage oder mich stärker wehre. Mein Kopf war im Alarmmodus: Was passiert als Nächstes? Wie komme ich hier raus?
Ich bekam ihn nicht aus meiner Wohnung. Ich versuchte, die Situation irgendwie zu kontrollieren, indem ich mit ihm in die Stadt ging. Ich hoffte, unter Menschen sicherer zu sein. Innerlich war ich wie eingefroren. Funktionierend, aber nicht frei.
In der Stadt traf ich Freunde. In dem Moment hielt er mich erneut fest und küsste mich, obwohl ich das nicht wollte.

Hannah

Irgendwo auf der Welt – 22.02.2026

Ich war zwischen12 und 13. durch einen Zufall kam es dazu, dass ich am Abend das Haus verlassen habe als alle bereits schliefen. Ein Kumpel meiner größeren Cousine wollte sie abholen und eine Runde mit dem Auto drehen. Aber sie wollte nicht. Da mich noch nie jemand gefragt hatte und ich bisher mehr Ablehnung als Liebe und Unterstützung im Leben erfahren hatte- freute ich mich als er fragte, ob ich mit will.
Er wolle Sterne gucken fahren.
Wir hielten nach einer kleinen Runde auf dem Platz neben der tischtennisplatte- auf dem Spielplatz wo ich immer mit meinen Freundinnen hin ging. Er holte Decken aus dem Kofferraum und schloss die Türen von innen. Ich wusste nicht was passierte. Er legte sich neben mich und fing an mich anzufassen. Ich war wie versteinert. Ich erinnere mich daran, dass ich zu der Zeit noch davon ausgegangen bin, dass man vom Küssen schwanger wurde, da ich in einer Familie aufgewachsen bin, in der Sexualität nicht thematisiert wurde und als schmutzig empfunden wurde. Deshalb hatte ich keinen Plan von nichts. Ich habe mich nicht wohl gefühlt, konnte aber auch nichts sagen. Ich bin einfach liegen geblieben und habe gewartet, bis er fertig war.
Er hatte Sex mit mir. Er muss ca 21 gewesen sein. Danach brachte er mich zurück nach Hause.

anonymous

location not specified – 22.02.2026

Als Kind hatte ich irgendwann die Windpocken. Danach sind zwei klitzekleine Narben geblieben, eine am Arm und eine auf meinem Brustkorb. Eines Tages hat mir mein Vater geholfen beim anziehen. Ich stand also nur oberkörperfrei vor ihm. Er bemerkte die Narbe zwischen meinen „Brüsten“ (wo natürlich noch keine waren),zeigte drauf und sagte so etwas wie „mist, dass sie ausgerechnet da geblieben ist“. Ich entgegnete, dass sie mich nicht stört. Wieso auch? Daraufhin meinte er „sie wird dich eines Tages stören. Und sie wird (d)einem Mann nicht gefallen“. Ich war zwar noch sehr klein,aber mir dämmerte, was er meinte. Sie war ein Markel an einer sexualisierten Stelle. Das war der erste Moment in meinem Leben,an dem ich lernte, wie andere/Männer meinen Körper sehen (könnten).

anonymous

Sachsen – 21.02.2026

Ich habe auf meine Tochter aufgepasst.
Sie kam vom Flohmarkt und roch stark nach Alkohol.
Sie fragte mich, ob ich mit dem Hund spazieren gegangen sei, was ich verneinte. Daraufhin rief sie die Polizei, um mich rauszuschmeißen.
Ich musste meine acht bis neun Monate alte Tochter dort lassen.
Das war drei Tage, nachdem ihr Sohn einen Brief von der Polizei wegen Verbreitung von Kinderpornografie im Internet erhalten hatte.
Sie ist wieder mit ihrem „Ex“ zusammen, dem Mann, der mich als Affen beschimpft, versucht hat, mich anzugreifen, die Frau vor den Kindern geschlagen und Foto von seinem Geschlechtsteil mit seinem eigenen Sohn gemacht hat.
Das Jugendamt glaubt mir nicht.
Trotz mehrerer Anrufe ging die Polizei nur einmal zur Vorderseite des Gebäudes, überprüfte aber nie, was in dem Haus vor sich ging.

anonymous

location not specified – 20.02.2026

Meine jüngere Schwester und ich wurden sehr lange (ich über ca. 3 Jahre , bei meiner Schwester weiß ich’s nicht genau) von unserem Stiefvater mit sexuellen Übergriffen konfrontiert. Wir hatten nie Sex mit ihm. Er tat Dinge, wie uns intim zu berühren usw.
Es fing mit Komplimenten, Kommentaren und Berührungen an der Brust an. Später wollte er auch Sex usw. Ich aber nie! Ich mochte diese Aufmerksamkeit anfangs , da wir ein sehr gutes Verhältnis zu ihm hatten und wir beide immer seien Liebe und Aufmerksamkeit wollten. Er hat uns nie richtig gezwungen aber als ich ihm das erste Mal sagte, es sei mir unangenehm und ich habe ein schlechtes gewissen Wegen meiner Mutter hat er über eine Woche nicht richtig mit mir geredet und eine andere dumme Sache als offiziellen Vorwand genommen um sauer sein zu können. So ging es danach auch noch weiter…immer wenn ich was gesagt habe wurde ich mit Liebesentzug bestraft. Das war das schlimmste für mich. Jetzt bin ich 19 und es ist seit gut einem Jahr nichts mehr passiert. Ich habe vor einigen Woche erfahren, dass meine Schwester das selbe erlebt hat. Auch bei ihr ist seit längerem nichts mehr passiert. Ich bin mittlerweile in einer Therapie und möchte meiner Mutter davon erzählen (meine Schwester leugnet, dass es sie auch belastet)
Die Beziehung zwischen ihm und meiner Mutter ist eh schon schwierig ab und zu aber sie beteuern immerzu, dass sie sich wirklich lieben. Ich habe nun Angst, dass es egoistisch ist meiner Mutter alles zu erzählen.

Alex

location not specified – 19.02.2026

Ich war ca 20 Jahre jung und schon lange verknallt in meinen Nachbarn. Er ist 5 Jahre älter als ich, studierte damals Zahnmedizin und wusste, dass ich ich ihn ständig angeschmachtet habe.
Irgendwann kamen wir dann zusammen und ich war diesem Mann völlig hörig. Was er von mir wollte, habe ich getan, egal ob ich wollte oder nicht. Es war egal und spielte keine Rolle. Wollte ich mal nicht, was er wollte, überredete er mich so lange, bis ich es tat. Ich fühlte mich nicht gut aber habe es ihm nicht gesagt. Nach ein paar Monaten beendete er das mit uns. Es war ihm zu langweilig geworden.
Ein paar Jahre später hatte ich für kurze Zeit wieder etwas mit ihm. Ich habe mich dafür gehasst, wie ich so blöd sein konnte, mich auf so ein A* wieder einlassen zu können.
Ich habe ihn konfrontiert damit, dass er mir weh getan hatte. Er meinte nur, was ich denn jetzt tun wollte?! Mir würde eh keiner glauben. Er sei jetzt erfolgreicher Zahnarzt und beruflich sehr erfolgreich und ich sei ja schon in der Psychiatrie gewesen (unter anderem wegen ihm).
Das ist über 30 Jahre her, ich schäme mich immer noch und finde jegliche Nähe als total ekelig und habe mich davon nicht mehr erholt. Es ist ok, ich leb schon lang damit aber ich habe vor einigen Monaten erfahren, dass er genau sowas mit einem minderjährigen Mädchen gemacht hat…

Anonym

Deutschland – 19.02.2026

Zwei Freundinnen und ich waren nachts auf dem Weg vom Shuttle Bus unserer Dorf Disko zu meinem Elternhaus. Wir waren circa 16/17 Jahre alt. Neben uns hielt ein Auto mit vier jungen Männern, die uns unangenehm anmachten, aufforderten einzusteigen und bedrängten. Nach mehrmaligen Aufforderungen, dass fahren sollen fuhren sie endlich weiter. Leider aber nur um etwas weiter die Straße runter auf uns zu warten. Ich rief meinen Vater an und wir versteckten uns im Gebüsch. Wir konnten beobachten wie das Auto durch die Straßen fuhr und offensichtlich nach uns suchte. Mein Vater hat versucht die Polizei zu informieren aber der Polizist sagte nur „das klingt als wäre ihre Tochter da einen Verehrer aus der Diskothek nicht losgeworden. Das ist ja nicht strafbar“

Anonym

Deutschland – 19.02.2026

Als ich 17 Jahre alt war, war ich auf dem Rückweg vom Bahnhof unserer Kleinstadt zu meinem Elternhaus. Es war Mitten am Tag. Als ich an einer Seitenstraße vorbeiging kam ein Auto und hielt an. Ich ging vor dem Auto über die Straße und sah beim reinschauen, dass der Fahrer mich ansah und mastubierte. Ich bekam Angst und ging schneller und das Auto fing an mir zu folgen. Ich konnte mich in die circa 200 Meter entfernte Apotheke retten und meine Mutter anrufen. Die Polizei zu informieren habe ich mich nicht getraut.

Anonym

Deutschland – 19.02.2026

Als ich 17 Jahre alt war, war ich auf dem Rückweg vom Bahnhof unserer Kleinstadt zu meinem Elternhaus. Es war Mitten am Tag. Als ich an einer Seitenstraße vorbeiging kam ein Auto und hielt an. Ich ging vor dem Auto über die Straße und sah beim reinschauen, dass der Fahrer mich ansah und mastubierte. Ich bekam Angst und ging schneller und das Auto fing an mir zu folgen. Ich konnte mich in die circa 200 Meter entfernte Apotheke retten und meine Mutter anrufen. Die Polizei zu informieren habe ich mich nicht getraut.

anonymous

location not specified – 19.02.2026

I was 12, the only girl that showed up at a birthday party of a male friend. I wanted to go home but my people-pleasing side and their insistence stopped me. I just remembered I got touched on and between my legs by a boy there and that no one else said anything.
This experience brought me to avoid any kind of foreplay for many years, hated being touched.

I met that guy again ten years later, because he was befriended with my partner’s friend. Even ten years later, it was horrible to hear him speak and to realise that that person had grown into a misogynistic man.
I immediately told my boyfriend that he was THE person and bf told me to simply ignore him, that so many years had passed and it could not be „still that bad“ for me.

D.

Oldenburg – 19.02.2026

Hi, ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Es sind in laufe der Zeit so viel Dinge passiert. Als Kind wurde ich psychisch und physisch schwer misshandelt was wohl dazu geführt hat, dass ich mir selbst und meinem Wertekompass nicht mehr trauen konnte. Ich wurde als 12 jährige im Bus von einem wildfremden Mann (der deutlich älter war) zum ersten Mal in meinem Leben geküsst. Ich bin knapp einer Vergewaltigung entgangen, nach einer Feier mit „Freunden von Freunden“, da ich danach auf einen Schlafplatz angewiesen war und dies von einem Mann ausgenutzt wurde. Ich war 14 Jahre alt und er längst volljährig. Wäre eine Freundin nicht zufällig reingekommen, ich wüsste nicht was passiert wäre. Ich habe Selbstzerstörerische Beziehungen geführt, bin in die BDSM Welt eingestiegen um selbst vermeintliche Kontrolle über das was mit mir geschieht zu haben. Habe einen Mann geheiratet, der mich als Objekt gesehen hat und ebenso missbraucht hat. Ein Nein wurde nicht akzeptiert und ich widersprach irgendwann nicht mehr.
Erst als ich Mutter wurde, änderte sich alles. Ich kämpfte, erst für meine Tochter, dann für mich. Und nun, zwei Therapien und eine Scheidung später, kämpfe ich beruflich weiter gemeinsam mit anderen Betroffenen und lebe glücklich. Es ist alles weiterhin im Prozess, aber es heilt. ❤️‍

anonymous

location not specified – 19.02.2026

Sommer 2025.Sitze mit starken Periodenschmerzen an einem Cafétisch draußen, da ich nicht mehr weiter gehen konnte. Starre in mein Handy und esse. Neben mir ein sehr alter Mann und eine Kellnerin. Als die Kellnerin rein geht, pfeift ein anderer Mann um die 30 auf dem Motorrad gegenüber zu mir rüber und macht anzügliche Gesten, Blicke und Sprüche. Es ist nachmittags, er arbeitet (als Auslieferfahrer). Er muss gewartet haben, bis die einzige Frau in der Nähe weg ging. Ich habe ihn so wütend angestarrt, bis er aufhörte und davon fuhr. Selber laut werden oder Hilfe holen hatte ich keine Kraft zu. Ich bin Mitte 40, wie oft passiert dies jungen Mädchen und Frauen? Warum werden wir immer als Ware und Beute gesehen? Wütend. Einfach nur wütend macht mich das.

Petra

Freiburg – 17.02.2026

Es geht weiter. Keine Ahnung wie sie ins Haus kommen. Mein Mann schützt mich nicht. Heute morgen aufgewacht mit tauben Händen und Schmerzen an den Handgelenken. Ellebogen und an den Gelenken der Beine.War noch einmsl bei der Polizei. Da ist keine Hilfe.

A

Mecklenburg-Vorpommern – 16.02.2026

Ich war 19, er war älter. Es war das erste Mal mit ihm und es war sehr stürmisch und spontan. Es war gut, bis zu dem Zeitpunkt wo er ohne Absprache oder Warten auf Zustimmung ohne Kondom in mich eingedrungen ist. Ich war überrumpelt und überfordert und habe nichts gesagt. Er ist sogar in mir gekommen, es gab kein Gespräch darüber. Er wird wohl angenommen haben dass ich hormonell verhüte, was nicht der Fall war. Ich habe es lange nicht als Übergriff empfunden, weil ich ja Sex haben wollte. Aber ich habe dem so nicht zugestimmt und es ging zu schnell um es zu verhindern. Und ich fand es nicht okay.

anonymous

location not specified – 15.02.2026

Ich war arbeiten am Freitag, den 13.02.2026. Es war nicht viel zu tun, ich habe mit meinem Arbeitskollegen gescherzt und auch Witze über Sex gemacht. Wir haben uns beide gegenseitig ein Geheimnis erzählt. Seins war, dass er einen Intim-Piercing hat. Ich habe ihm erzählt, dass ich in den letzten Jahren anti rasieren bin. Er hat darüber nachgedacht und gesagt, er hat tatsächlich noch nie eine komplett unrasierte Vulva gesehen. Er hat mich überredet, dass wir uns das gegenseitig zeigen. Eigentlich wollte ich nicht. Ich schäme mich, dass ich mich überreden lassen habe. Seine Ausstrahlung war auf eine Art einschüchternd und ich wollte unterbewusst nicht verklemmt wirken. Ich habe zuerst nein gesagt, dann hat er mich überredet. Ich hatte so ein Gefühl, dass ich das jetzt schnell durchziehen muss, dann ist es schneller vorbei. Irgendwie hat er kein nein zugelassen. Also habe ich ’s durchgezogen. Er hat dann gefragt, ob er mal anfassen darf. Ich habe ja gesagt. Er hat mich dann aber immer weiter angefasst, wie ich das nicht wollte, auch in mir und dazu hatte ich nicht zugestimmt. Ich wollte keinen Sex mit ihm. Er stand vor der Tür, dass der Weg versperrt war und hat mir gesagt er will kommen und ich soll mich hinsetzen. Ich habe gedacht, ich ziehe das schnell durch, dann ist es gleich vorbei. Er ist in meinem Mund gekommen und ich ekele mich. Ich kann es nicht vergessen und ekele mich. Ich schäme mich, auch wenn ich weiß, dass ich keine Schuld habe, fühlt es sich so an.

anonymous

Berlin – 15.02.2026

Ich komme gerade aus einer toxischen on-/off-Beziehung.
Kennengelernt habe ich ihn auf einer Dating-Platform.
Rückblickend betrachtet war alles was von ihm kam Lovebombing ohne Tiefgang und Echtsein. Er machte mich emotional abhängig, da ich gegen meine eigenen Prinzipien verstoßen habe: wenn Schluss, dann Schluss.
Mein Körper hat mich schon Anfang letzten Jahres gewarnt und ich habe es beendet. Natürlich war er dramatisch: er könne ohne mich nicht leben/ich sei alles für ihn. Schrieb mir über sämtliche Social Media Kanälen. Ich blieb beim Nein indem ich ihn blockierte.
Warum ich ihn dann wieder kontaktiert habe, kann ich nur mit der Manipulation erklären.
Meine Neins wurden immer missachtet. Wenn ich sexuell etwas nicht wollte wurde es nicht akzeptiert, sondern hinterfragt: warum denn nicht? Er hielt meine Handgelenke fest. Ich kam nicht raus. Ich sagte ihm, er solle mich loslassen. Er grinste.
Alles hat mich emotional und körperlich erschöpft. Ich zog mich zurück. Er projizierte den Grund der Trennung auf mich. Ich wollte, dass es endlich vorbei ist. Ein schnödes „Dann können wir es auch sein lassen..“ erlöste mich endlich vom Bösen.
Dennoch fühle ich Scham und Ekel. Ich frage mich, warum ich-emanzipiert und feministisch- es so weit habe kommen lassen!?

anonymous

location not specified – 14.02.2026

wenn mein ex vom feiern heimkam, bin ich oft davon aufgewacht, dass er in mir war. ich hab mich so geekelt vor seinem schnapsgeruch und dass er so gelallt hat, dass ich kein wort verstanden habe. ich habe nie nein gesagt, sondern war wie erstarrt. am schlimmsten war es, wenn er mich geküsst hat und ich den kopf nicht wegdrehen konnte. bis heute frage ich mich, ob er zu betrunken war, um zu merken, dass ich das nicht wollte… oder ob der alkohol ihm eine entschuldigung gegeben hat, meinen widerwillen zu ignorieren

anonymous

location not specified – 14.02.2026

Ich habe mit 18 einen neuen Job angefangen. An meinem 1. Tag hat ein Stammkunde (ca. 50) mir pausenlos ungefragt nutzlose Tipps gegeben – ich wusste ja, wie es geht und war bloß noch nicht so schnell.
Nach einer Weile meinte er selbst, das sei jetzt ja übergriffig von ihm gewesen. Aber er könne da nichts für, daran sei meine Ausstrahlung Schuld. „Du hast so eine hilflose Schulmädchen-Ausstrahlung, da hat man als Mann das Gefühl, dir helfen zu müssen. Ist auch was Sexuelles…“ Dann hat er mir zugezwinkert. Weder mein Chef noch Kollegen oder andere Kunden haben was dazu gesagt.

anonymous

Detmold (owl/nrw) – 14.02.2026

Ich bin seit einigen Jahren verheiratet und habe mit meinem Mann 2 Kinder. Ich kenne ihn schon sehr lange.
Seit wir die Kinder haben, habe ich keine Lust mehr auf Nähe.
Er hat immer Lust. Wir streiten viel, er ist dabei sehr respektlos und abwertend.
Ich fühle mich nicht gesehen und kleingeredet. (Das vergrößert die Distanz zwischen uns zunehmend)

Einmal lagen wir zusammen im Bett, haben etwas gekuschelt, ich war müde, er wollte mehr.
Ich sagte dass ich müde sei und nicht wolle.. dann bin ich eingeschlafen… wach wurde ich davon, dass ich spürte, dass er von hinten in mich eindrang.

Cindy

UM – 12.02.2026

Mein direkter Vorgesetzter hatte ein Auge auf mich geworfen. Ist sehr anzüglich geworden, Zweideutigkeiten waren an der Tagesordnung. Als es zu körperlichen Annäherungen kam, hab ich ihn endgültig beim Betriebsrat angezeigt. Das Ende davon: der Standortleiter empfand es als Zeitverschwendung, dass wir zusammen kommen mussten

L4

location not specified – 12.02.2026

Ich war 18 und lernte in einer Disco einen Typen kennen. Er war anfangs sehr nett, nicht übergriffig, wir trafen uns ein paar Tage später zu einem Spaziergang. Dort küssten wir uns, mehr nicht. Als er mich nach Hause fuhr, sagte ich ihm an einer Ampel, dass er rechts abbiegen müsse. Er antwortete darauf „nein, wir stellen uns jetzt auf den Parkplatz da, machen ein bisschen rum und DANN fahre ich dich nach Hause“. Ich wollte das nicht, war aber zu überfordert um zu antworten und schwieg. Auf dem Parkplatz zog er mir die Strumpfhose aus und stellte meinen Sitz nach hinten, sodass ich liegen konnte. Er begann mich mit seinem Finger zu befriedigen, tat mir dabei aber nur weh. Ich schwieg die gesamte Zeit, schaute an die Decke des Autos und weinte leise Tränen, als er mit seinem Mund so sehr an meiner Vulva saugte, dass ich starke Schmerzen hatte. Ich schämte mich so, dass ich nicht mehr sprechen konnte, wollte so gerne STOPP rufen, aber hatte Angst, wie er reagiert. Irgendwann war er genervt davon, dass ich nicht kam und fragte, ob ich immer so lang brauche. Ich täuschte einen Orgasmus vor, fühlte mich furchtbar dabei und wurde endlich heim gefahren. „Nächstes Mal bin ich dran“ meinte er zum Abschied. Bei meinem Vater angekommen stand ich weinend im Bad, betrachtete meine stark geschwollene Vulva und hatte Angst, dass er was kaputt gemacht hat. Beim nächsten Telefonat konnte ich das Ganze beenden und habe ihn nie wieder gesehen.

Greta

location not specified – 12.02.2026

Die Zeilen reichen wahrscheinlich nicht aus.. Ich bin 50 Jahre alt und in der „gesunden“ Mittelschicht aufgewachsen. Mein Zuhause war vorbildlich (nach außen!). Mein Vater fing an mich sexuell zu missbrauchen, da war ich ca. drei Jahre alt (zumindest setzen da meine ersten Erinnerungen ein). Es fing damit an, dass ich ihm beim Baden seinen „Pieschermann“ waschen sollte, sehr gründlich. Irgendwann musste ich ihn in den Mund nehmen, während meine Mutter mir belustigt den Tipp gab, ich solle mir vorstellen, es sei ein Flutschfinger (Eis am Stil). So steigerte es sich. Mit meiner Einschulung hörte er auf, ich war allerdings wieder Bettnässer und bekam von meiner Mutter regelmäßig morgens den nassen Schlüpfer ins Gesicht gedrückt und wurde als Drecksau und Mistgöre betitelt. Meine Vollpflegeschwester (6 Jahre älter als ich) kam zu uns, da war ich sechs. Sie kam aus einem Elternhaus, in dem sie vom Vater und ihrem Bruder sexuell missbraucht wurde, sie spielte fortan mit mir „Verfolgen“, so nannte sie es, und hetzte mich erst durchs Haus, um mir dann den Griff ihrer Haarbürste in meine Scheide zu stecken. In meiner Therapie (mit 27, nach Suizidversuch) lernte ich dann, dass sie nur ihr Trauma weitergeben wollte. Nett. Als Jugendliche wurde mir bei Hilfestellungen meines Sportlehrers regelmäßig seine Hand fest in meinen Schritt geschoben und zugegriffen. Mit 17 hat mich mein Ex vergewaltigt, dieser hat sich aber 14(!) Jahre später (per sms!) bei mir entschuldigt. Auch nett!

Itsme

location not specified – 12.02.2026

Mit 19 lernte ich über eine App einen Typen kennen. Wir trafen uns und er erfuhr einiges über mich. Zb das ich 500€ auf dem Konto hatte. Er spielte mir einige Wochen seine Liebe vor, f***ckte mich regelmäßig ausschließlich in den Po (obwohl ich mich sichtlich unwohl fühlte). Eines Tages stand er aufgebracht vor meiner und meinte er bräuchte dringend 500€… Ich gab sie ihm, er tauchte ab und ich sah ihn nie wieder!

MissShe

location not specified – 12.02.2026

Als ich ca 4-5 Jahre alt war traf sich meine Mutter regelmäßig mit ihrer Freundin und deren 5 jährigen Tochter. Diese war sehr dominant und spielte mit mir „Kuscheln“ Sie lag auf mir und rieb dann ihre Vulva an meiner. Diese Situationen waren sehr unangenehm für mich und ich wusste auch nicht wie ich das einordnen sollte. Seit vielen Jahrzenten habe ich einen Hass auf diese Frau. Erst vor ein paar Monaten kam mir diese Situationen wieder in den Sinn und ich weiß jetzt warum ich sie nicht mag.

Regenwetter

Siegen – 12.02.2026

Auf einer Party knutsche ich mit dem Bruder meiner Freundin. Wir liegen im Bett, die Tür ist unabgeschlossen, es könnte jederzeit jemand reinkommen. Ich sage ihm mehrfach, dass ich keinen penetrativen Sex haben möchte, sondern nur knutschen. Trotzdem sind wir irgendwann nackt und er dringt in mich ein, obwohl er mir im Vorfeld gesagt hat, dass er das nicht ohne meine Erlaubnis tun würde. Er benutzt dabei kein Kondom! Ich fühle mich danach schlecht, weil ich es nicht geschafft habe, meine eigene Grenze zu wahren, obwohl sie mir in dem Moment klar war. Ich erzähle meiner Freundin von dem Sex, mache jedoch nicht deutlich, dass es nicht konsensuell geschehen ist und damit eigentlich eine Vergewaltigung darstellt. Was mir da eigentlich passiert ist, wurde mir erst viele Jahre später klar durch Literatur von Laurie Penny. Ich habe ihm daraufhin einen Brief geschrieben mit dem Vorwurf der Vergewaltigung, dieser blieb bis heute unbeantwortet. Was ein Arschloch! Danke für deine Bücher, Laurie, danke für eure Arbeit, the sirens collective!

Christine

Österreich – 12.02.2026

Ex Freund: beim ersten Sex wollte er kein Kondom benutzen, nur rauszieh Methode. Ich habe ihm ein Kondom gegeben er legte es dann hin und sagte dass sei dann für später. Ich hatte trotzdem Sex mit ihm (immer wieder ohne Kondom) und schäme mich für meine Naivität und das zuzugeben. Er hat vier Kinder. Wir hatten die Diskussion über die Verhütungsmittel immer und immer wieder in den drei Monaten in denen wir uns gesehen haben. Habe ihn auch gefragt was er davon hält wenn seine Tochter so einen Freund wie ihn hat der keinen Wert auf ordentliche Verhütung legt. Darauf kam nur ein mildes Lächeln und ich solle mir doch mal Gedanken machen warum ich so ein Problem hätte mit Kinder bekommen und schwanger werden. Sein Penis war zu klein für ein normales Kondom er hätte eine kleine Größe kaufen müssen wahrscheinlich hat er sich das nicht eingestehen wollen. Mich ekelt es heute noch.

Christine

Österreich – 12.02.2026

Ich war bei einer Frauenärztin zur Untersuchung, laut den Testergebnissen des letzten Abstrichs wäre eine Biopsie notwendig sagte sie mir. ‘Das geht ganz schnell ist Routine’. Es ging durchaus schnell, so schell dass ich gar nicht begriff was geschah, sie riss mit einer Zange ein Stück Haut heraus, ich wurde kreidebleich und hatte einen kalten Schweißausbruch. Ich musste dann im Wartezimmer noch hinsetzen weil mir total übel war. Danach bin ich zur Arbeit. Ich hatte immer noch leichte Schmerzen und habe leicht geblutet. Ich habe auf dem Klo dann geweint und bin wieder raus mit einem Lächeln um bei der Arbeit nichts anmerken zu lassen.
Ich habe das dann bei meiner Therapeutin aufgearbeitet und danach mit der Frauenärztin telefoniert. Als ich ihr sagte dass das ganze für mich viel zu schnell, über griffig und schmerzhaft war hat sie es runtergespielt und gesagt dass das eine Routine Sache ist und sehr ungewöhnlich dass ich so darauf reagiere. Die Biopsie war negativ. Ich werde nie wieder eine machen lassen! Wie ist es möglich dass jemand denkt dass es nicht weh tut wenn man aus sensibler Schleimhaut ein Stück raus reißt?

Apfelbaum

Nrw – 12.02.2026

Es sind unzählige Schichten.ich war ein einsames und traugies Kind und suchte Halt und ich fand Erwachsene, die mich glauben ließen, dass sie mich wirklich lieben, aber leider gab es diese liebe nie. Da ich aber nicht wusste, was liebe wirklich war, glaubte ich diesen Irrtum mein halbes Leben und so geriet ich wiederholt in das selbe Täterprofil.Ob es der Nachbar war, als ich 9 jahre alt war, oder die 16 jährige die für den verheirateten Mann herhielt, damit er seinen Fetisch ausleben konnte. Er war der Onkel meiner besten Freundin. Oder der Ex Freund, der mich während meiner Therapiekrise vergewaltigte, weil ich nicht mehr verfügbar sein wollte. Und so weiter und so weiter…. Jetzt bin ich 36 und schaue auf dieses Leben zurück, und ich betrachte es voller Nüchternheit. Ich glaube nicht mehr an Männer. Nein, ich habe sie für immer verbannt. Keine Träumereien mehr über Liebe. Nur mich selbst haben, einen warmen Tee trinken mit meiner engesten Freundin. Ich bin friedlich in mir ruhend und auf der Lauer und für den Kampf jederzeit bereit. Ich weiche nicht mehr aus auf der Straße. Ich laufe mit meiner geballten Faust in der Tasche über die Straße und werde sie benutzen ohne zu zögern. Männer,ihr jämmerlichen Würste…

anonymous

Berlin – 12.02.2026

Kurz nachdem die ganzen Covid Regelungen gelockert wurden, bin ich nachts spontan mit in einen Club gegangen. Als ich nach ein paar Bier auf die Toilette musste, war die Schlange lang, man fing an, zu plaudern. Wir schwelgten alle in Nostalgie über die unbekümmerte Zeit vor Covid. Dann schlug der Mann vor mir vor, dass wir uns küssen könnten. Schließlich waren wir ja alle negativ getestet, um überhaupt in den Club zu kommen. Also stimmte ich zu. Kurz nach dem Kuss waren wir vorne an der Schlange angekommen. Er hielt mir die Tür der nächsten freien Kabine auf und ich bedankte mich, weil ich dachte, er würde mich vorlassen. Allerdings quetschte er sich dann hinter mir in die Kabine und schloss sie ab. Ich hielt das für ein Missverständnis und erklärte, dass ich wirklich nur aufs Klo muss und nix nehmen will. Damit er nicht länger warten muss, sagte ich dann, dass ich auch einfach schnell pullern kann, während er sich eine Line legt. Als ich auf dem Klo saß, zog er plötzlich seine Hose runter, begann zu masturbieren und mich zu begrabschen. Ich war erst wie versteinert, habe dann mehrfach versucht, ihn von mir weg zu drücken, was in der engen Kabine nicht möglich war. Schließlich bat ich ihn nur noch verzweifelt, nicht auf mein Lieblingskleid zu kommen. Als er fertig war, entschuldigte er sich mehrfach, sagte, dass er das grade gebraucht hat, und verschwand. Mein Therapeut dazu nur, dass ich es bestimmt drauf angelegt hätte, sonst wäre es ja nie so weit gekommen.

Linda

location not specified – 11.02.2026

Ich war in einer, von Anfang an sehr toxischen Beziehung. Er war ca vier Jahre älter, manipulierte mich aber so gut er konnte. Ich hatte kaum noch Kontakt zu Familie, geschweige denn Freunde. Er musst alles kontrollieren von mir. Nachts, wenn er nicht schlafen konnte, hielt er mich oft wach, um zu streiten oder ähnliches. Eines seiner „S*xspielchen“ bestand darin, daß ich mich im Schlafzimmer befand und so tun musste, als ob ich mit anderen/mehreren Männern gleichzeitig schlafe. Er saß nebenan und holte sich einen runter. Oft hab ich dabei geweint. Allgemein hat er mich nur gedemütigt so oft er konnte. Ich habe damals zweimal versucht zu st3rben und ihm mehr als einmal alles schlimme auf der Welt gewünscht. Heute bin ich froh, ihn loszusein, hoffe aber, dass es ihm richtig richtig schlecht geht. Noch heute habe ich oft Alpträume von ihm. Habe schon mehrere Therapien hinter mir, konnte aber darüber noch nie reden, da meine Scham zu groß ist.

Mandy

Dresden – 11.02.2026

Ich war auf meinem Schulweg circa 1987 als ein älterer Herr mich in der Straßenbahn ansprach und zudringlich wurde. Als ich Ausstieg lief er mir unbemerkt hinterher und zog mich mit einem Ruck in einen Hauseingang, hielt mir den Mund zu. Ich konnte trotzdem kurz schreien und ein Mitschüler hat es bemerkt und selbst laut losgeschrien. Ich konnte mich aus seinem Griff lösen und wir rannten gemeinsam in die Schule. In der Schule glaubte mir die Lehrerin zunächst nicht, erst als mein Mitschüler seine Sicht schilderte nahm sie es ernst. Es geschah dennoch nichts. Das System versagte. Ich war zu dem Zeitpunkt 7 Jahre.

anonymous

location not specified – 11.02.2026

Ich war 14 und ich wurde online in einem damals bekannten Chat von einem 18 jährigen angeschrieben. Wir verstanden uns gut und ich fand den Kontakt natürlich cool, weil er älter war als ich. Ich merkte nicht, wie er mich manipulierte. Er spielte mir sogar vor, dass er nicht mehr lange zu leben habe. Ich sollte ihm einen Liebesbrief schreiben, um ihn doch wieder glücklicher zu machen. Das reichte dann nicht mehr und ich sollte mich fotografieren. Auch da reichten keine fotos mit Klamotten mehr. Ich sollte doch zeigen wie sehr ich ihn mag, ansonsten bestrafte er mich mit „liebesentzug“. Ich habe alles gemacht was er gesagt hat…
Als ich 15 war habe ich mich mit ihm getroffen, sagte meinen eltern ich würde bei einer freundin schlafen. Ich fuhr zu ihm nach hause (er wohnte selbst noch bei seinen Eltern, diese waren im urlaub). Er spielte mir auf der Gitarre vor. Zeigte mir den von mir geschriebenen Liebesbrief. Machte sich lustig darüber. Dass er meine fotos auch noch hat machte er mir auch noch klar. Ich habe nicht verstanden was er da tut und lachte einfach mit. Er wurde intim mit mir. Ich habe das meiste verdrängt. Ich weiß nur noch, dass er keinen GV mit mir haben wollte, weil ich ja noch so jung sei – darüber bin ich natürlich sehr froh, aber alles andere war schlimm genug.
Wenn ich den Namen heute irgendwo sehe, wird mir schlecht. Heiß und kalt. Live gesehen habe ich ihn zum glück seit jahren nicht. Aber ich habe weiterhin angst vor ihm, weil er mich so manipuliert hat.

Athene

Paris – 11.02.2026

Es war im Herbst 2016, ich war 25 Jahre alt und habe ein ERASMUS-Semester in Paris gemacht. Das konnte ich mir nur durch eine Au-Pair-Stelle finanzieren. Ich fand einen Platz bei einem Vater mit seinen zwei Söhnen. Da er mit seiner Ex-Frau das Wechselmodell fuhr, war ich nur jede zweite Woche für die Kinder verantwortlich, was für mich ideal war, um mich auf die Uni konzentrieren zu können.Für mich war Paris eine Chance, aus meiner „Beziehung“ zu meinem 42 Jahre alten Professor auszubrechen, weil ich dort nicht rauskam, obwohl ich so unglücklich war. Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass der Vater an mir nicht nur als Au-Pair interessiert war. Er bat mich um Hilfe, im Flur der Wohnung einen neuen Wlan-Router zu installieren, als wir auf dem Boden des Flures hockten, küsste er einfach meinen Hals und Nacken. Ich war so überrumpelt und wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Ich wollte ihm nicht vor den Kopf stoßen, denn ich war ja gerade erst in Paris angekommen, endlich weg von dem Typen zu Hause, endlich das ERASMUS-Semester. Das klingt so bescheuert und naiv. Aber ich dachte, es gibt Schlimmeres. Nachts kam er dann nackt zu mir und ich versuchte mir vorzugaukeln, dass ich das auch will, das war ich gewohnt von der Beziehung zu dem Professor, der ich so dringend entfliehen wollte. Ich war nicht in der Lage, Verantwortung für mich zu übernehmen. Der Typ war so ekelig, behaart und er fickte mich in den Arsch und ich weinte währenddessen und er bemerkte es nicht.

X

location not specified – 11.02.2026

Ich bin mir bis heute nicht sicher, wie ich das, was mir damals passiert ist, einordnen soll. Ich war 16, er war 20 Jahre alt. Wir besuchten beide die gleiche Klasse, um das Abitur nachzuholen. Als wir uns kennenlernten ging das alles irgendwie sehr schnell. Er hat mich gelovebombed, immer wieder den Kontakt zu mir gesucht und mir Aufmerksamkeit geschenkt. Irgendwann war ich bei ihm Zuhause und er kam mir näher. Ich war total verliebt und hab davor nie Aufmerksamkeit von einem Jungen bekommen. Und dann ist es passiert. Weil ich dachte, dass machen Menschen zusammen, wenn Sie ineinander verliebt sind. Das was es mir schwer macht: Er hat mich nach Konsens gefragt. Und ich habe ihn den Konsens gegeben. Ich dachte, dass ich das auch will. Aber eigentlich bin ich mir nicht so sicher, was ich damals wollte. Er hat mich zu nichts gezwungen und ich denke auch, dass wir jederzeit hätten stoppen können. Das er auf mein „Nein“ reagiert hätte. Ich bin dagelegen und dachte mir: hoffentlich hören wir gleich auf und kuscheln wieder zusammen.

Er hat mich nicht mit seinem Penis sondern ausschließlich mit seinen Fingern penetriert, weil ich es aus Überforderung nicht hab weiterkommen lassen und passiv geblieben bin. Das hat er wohl gemerkt. Nach der Nacht hat er mich geghosted, ist mir auf Social Media entfolgt und hat in der Schule erzählt, ich hätte mich selbst zu ihm eingeladen und ihn bedrängt. Dass ich ihm einen Blasen wollte, mich aufdringlich verhalten hätte.

War das missbrauch?

Vi

Koblenz – 11.02.2026

Es geschah auf einer kinky Party, es war meine erste. Meine Begleitung, nur ein Bekannter und das sollte auch so bleiben (das war von Anfang an klar kommuniziert) fic*kte mich in einem Moment in dem ich anderweitig beschäftigt war ungefragt (!) von hinten. Ohne Gummi. Er ist Polizist.

Theresa

Oldenburg – 11.02.2026

permission after the fact.

After that, I blocked everything out of my mind for about two years. I repressed it. However, I suffered from constant gynecological problems. I was at the gynecologist every two weeks. It was as if my body was rejecting my entire intimate area. Eventually, my doctor asked me if I had experienced a sexual assault. He said my symptoms and behavior were very typical.

It was as if someone had shattered a mirror; the protective wall I had built in my head collapsed. Suddenly, it became real. I felt so much shame. Shame for my perceived „stupidity,“ for the sex I initiated afterward, and for the fact that I never reported it, which potentially allowed other women to become victims as well.

Years later, I started therapy, and I am doing better. But to this day, I still have difficulties with sex, and I still feel ashamed of my behavior during and after the assault. Even though we are taught that the shame should „change sides“ and belong to the perpetrator, I feel that I might be partly to blame for other women becoming victims. I will never forgive myself for that.

Theresa

Oldenburg – 11.02.2026

I was 27 years old (I am 41 now); he was 24. We were friends, in a way. We shared the same social circle, though I hadn’t been part of that group for very long. At the time, I was quite lonely and didn’t have many contacts or friends in Cologne. It was a group that met exclusively on Saturday nights to party and dance. It was superficial.

At some point, he suggested getting a drink and watching Netflix. Initially, I declined. We all know what that implies. I told him clearly that I wasn’t interested in that kind of relationship. I didn’t tell him then that I was actually in love with someone else. He laughed at me and asked: „Do you really think I’m going to get you drunk and then pounce on you?“ In that moment, I felt ashamed and said: „No, of course not.“

So, we met. He practically forced the alcohol on me. I ended up „drunk.“ And, of course, he then tried to initiate sex. I refused again and told him that I was in love with another man. He became incredibly angry and went outside to smoke. When he came back inside, he simply forced himself on me, saying: „You know you want it, too.“ I was in a state of total shock—frozen. I couldn’t move; I just lay there and endured it.

And now comes the hardest part for me, something I feel so much shame for in hindsight: The next day, I invited him over to my place and waited for him naked. We had sex again. I have since come to understand that I only did this to „neutralize“ what had happened—to try and undo it by giving my

Chey

Dortmund – 11.02.2026

Zwei Wochen nach der Geburt unseres Babys hat er mich dafür gefeiert, dass ich geblasen habe.
Vier Wochen nach der Geburt unseres Babys hat er mich dafür gefeiert, dass er seinen dreckigen Schwanz in meinen Po stecken durfte.

Vier Jahre später feiere ich mich dafür laut zu sein.

K.

Leipzig – 10.02.2026

Ein älterer, öffentlicher Mann aus DD Neustadt, hat einen freundlichen Hund dabei. Ist auf Bumble unterwegs, wir haben 14 Tage intensiv gedatet. 3 Treffen.

Fährt den Plot – fremde nackte Frau im Hotelzimmer und ahmt die Figur Tomasz aus Milan Kunderas Bestseller nach.

Manipuliert extrem eloquent, ist voll ausgestattet, hat psychologisches Fachwissen, wird schnell aggressiv.

Ich habe ein 5-6h Erinnerungsloch, habe drastisch körperlich reagiert und er hat danach eine Covidinfektion kommuniziert, die Chats wurden manipuliert – ich bin über Hilfetelefon und Bellis gegangen – war so zuspät für Beweise im Krankenhaus Vd. auf Gabe von KO Tropfen, unklar ist ob Bilder gemacht worden sind.

Ich bin im Besitz aller Chats, Fotos und Nachweise, habe auf Empfehlung unter derzeitiger Gesetzgebung nicht angezeigt. Mir wurde auch fachärztlich abgeraten, weil mit der erlebten Gewalt – alte Erinnerungen aufkamen.

Ich wurde als starke Frau gezielt genommen.
Er ist EXmann, Vater von zwei erwachsenen Töchtern, Freund und Nachbar.

Ich heile sehr langsam und habe mich entschlossen offen damit umzugehen, danke für diese Möglichkeit.

anonymous

location not specified – 10.02.2026

Ich habe partnerschaftliche Gewalt überlebt. Heute, 18 Jahre später begreife ich, dass es nie eine Nein-Option beim Sex gab. Ich habe mitgemacht und dachte ich will es auch. Heute weiß ich, dass es eine Überlebensstrategie war um weitere Gewalt zu verhindern. Es war keine freie sexuelle Zustimmung.Ich bin stolz auf mich, dass ich ihn verlassen konnte und zumindest wegen der körperlichen Gewalt angezeigt habe.

anonymous

location not specified – 09.02.2026

Ein Mann stand mit erig. Glied am Strand. Mittags, im Frühjahr. Zufällig an meinem Geburtstag. Er muss gesehen haben, dass ich kurz versehentlich in seine Richtung schaute, der Strand hatte eine Mauer an Klippen. Andere Leute oben hatten ihn unten wohl nicht gesehen. Ich wollte nicht wieder Männern Raum gehen und den Strandbesuch abbrechen. Ich ging eine Bucht weiter runter ans Meer. Der Mann kam wenig später angezogen zu mir, warum?? Es war viel Platz in seiner Bucht. Als ich weg ging, kam er kurz darauf auch auf den Klippenweg. Fuhr langsam pfeifend an mir vorbei. OK, schwimmen und sich danach umziehen, ok. Aber so da stehen, in Kauf nehmen, dass man gesehen wird. In Kauf nehmen, dass evtl auch Kinder ihn sehen. Kann kein Zufall sein? Es wirkte wie bewusster Exhibitionismus. Mein Tag war ruiniert, da es auch alte Ängste und Erlebnisse triggerte. Ich bin 45 Jahre alt, aber Männer kennen keine Altersgrenzen.

anonymous

location not specified – 09.02.2026

Vor vielen Jahren stalkte mich ein Nachbar. Die Rufnummer muss er aus dem Telefonbuch gehabt haben. Damals war es noch üblich. Er war an meinen Namen gekommen (vermutlich Klingelschild, da nur 6 Parteien im Haus). Die Anrufe waren verstörend. Ich kann dich sehen usw. Ich habe damals nur meinem Freund, mit dem ich zusammen lebte, berichtet. Niemanden angezeigt, niemanden informiert. Die Angst, was er evtl macht,wenn ich allein im Dunkeln nach Hause komme usw. blieb. Parallel bot die Firma an, dass wir Frauen Selbstverteidigungstraining machen können, auf deren Kosten. Da der Weg vom Büro zur Bahnstation so dunkel und ohne Wohnungen nah bei war. Immer geht es darum, dass Frauen Maßnahmen treffen, sich schützen oder mit Angst klar kommen. Nie ändert sich was! Ich bin auch Jahre später nie mit Namen im Tel. Buch gewesen, habe meine Internet Aktivitäten immer anonym gehalten, Profilnamen ohne Vornamen genommen usw. Männer zerstören so viel, nehmen sich so viel raus. Auch Taxifahrer waren schon übergriffig, ich fühle diese Angst und diese Wut kollektiv für alle Frauen/weiblich gelesenen Personen. Wann ändert sich etwas?

anonymous

NRW – 07.02.2026

als ich 16 war hat ein Lehrer mich verbal sexualisiert, immer und immer wieder.
es waren solche aussagen wie ,,Du wärst im Stripclub besser aufgehoben als in meinem Unterricht“ oder ,,Ihr Klapusterbeeren“ oder ,,Du trägst sicher schöne Leopardenunterwäsche“

M

location not specified – 06.02.2026

He was my first steady relationship. I was 17, he was 21 and always made me feel like he has more experience and knows better how relationships work. After few months he got super jealous about everything, even me meeting women-friends at a café. He always picked fights, then I had to beg him to forgive me for whatever he had made up that day. Then he would lovebomb again. Made me very addicted to the ups and downs.
After we had sex two times or something he told me that it’s super boring, and he literally said „it’s like fucking a corpse“. I’ve never told that sentence to anyone because of shame.Few weeks after that was my 18th birthday. I got completely wasted so I could be more free at sex, we had somewhat wilder sex that night and afterwards he told me how nice it was. I figured out that his telling me the sex wasn’t nice was also his insecurity cause i did’t come. From then on I would fake orgasms ever single time. We were together for over a year. I never enjoyed the sex, it was often painful. I kinda thought its just my duty as a girlfriend like it’s just part of the deal with having a relationship and it’s okay that I don’t have fun with it.

One time when I was in the shower he searched trough my phone (he did often) he found a tumblr draft where I wrote how unhappy I was and that this trying to keep me close with forbidding stuff is actually pushing me away. He screamed a me, threatend to break things in my room. I was scared he would hurt me.

M

location not specified – 06.02.2026

It was on the 3th or 4th date. We went to a party and after that he slept over at my place, we were making out, things got more heated. When he wanted to take my panties off I told him I’m on my period. He didn’t really believe me. He said something about this being a common excuse + „but you went swimming earlier today“ (as there are no tampons on this world, complete idiot). I gave him a blowjob cause I din´t wanna ruin things.
We dated for 8 months after that and somehow in my mind he is still one of my best / healthiest Relationships in my 16-25 Phase. It makes me sick that even my „nicest“ golden retriever boyfriend felt entitled to sex.

T

location not specified – 06.02.2026

I was 16 or 17 he was 21, we were in a „relationship“, he told me the only women he would wait longer than a month for (to have sex with) is Nicki Minaj. So I slept with him I don´t remember when exactly but I know is was too early for me and I was just pressured, not wanting to dissapoint him or get left. He told me it was boring, I was to shy and blamed me for not wanting to be on top. Then he left me.
Over some other contact I found out that he talked to his friend/s about how shy I am and how bad the sex was with me.
Still i was hung up on him and missed him for a year.
My mom got me to the doctor to get the pill when I brought him home. She didn´t talk to me about the power dynamic problem with that age gap.

anonymous

Reise durch Thailand – 05.02.2026

Ich hatte einen ONS mit einem Typen. Er hat mir ungefragt in den Mund gewichst und nachdem ich es ihm auf den Bauch gespuckt habe vor Ekel hat er mich angeschrien und gesagt ich soll mich nicht so anstellen. Es ist nur Sperma.
Bin danach ins Hostel zurück und habe mich stundenlang geduscht, um irgendwie diesen Ekel loszuwerden und habe gleichzeitig gar nicht verstanden, was da gerade passiert ist.

Siren

Onlinechat im Internet – 05.02.2026

Ich habe in einem Onlinechat, auf dem es schon sehr stark um flirty und auch sexuelle Begegnungen geht einen Lehrer einer Mittelschule aus München kennen gelernt. Wir haben nur geschrieben und uns nie getroffen. Wir waren/sind beide in einer Beziehung, mein Mann, weiß dass ich hier hin und wieder Chatte, seine Freundin laut seiner Aussage auch. Es ergab sich aufgrund des Gesprächs, dass ich ihm ein altes Foto aus meiner Jugend schickte und er wollte dann auch eine neueres Foto von mir haben, welches ich verweigerte selbst wollte er jedoch kein Foto schicken. Begründet hat er dies mit, er sei ja ein leirter Lehrer und das sei zu riskant. Auch Voice Nachrichten wollte er deswegen keine senden.
Ich hatte ihm auch geschrieben, dass ich aufgrund einer Erfahrung in der Vergangenheit bei der oralen Stimulierung des Penis volle Kontrolle haben möchten und beispielweise deepthroat für mich ein No-Go ist. Nun trug es sich zu, dass im Chat ein sexuelles Rollenspiel entstand, in welchem er seinen Penis unkontrolliert in meinen Mund schieben wollte, was für mich natürlich eine Form der Retraumatisierung war.

Lilit

Bei ihm zu Hause – 03.02.2026

Ein Expartner, an den ich in einer schlimmen Zeit meines Lebens geriet, von dem ich annahm, er wäre meine Freund und ein guter Mensch, hat mich so oft betrogen und belogen und es gab eine extrem schlimme Dynamik zwischen uns. Ich war in mental sehr schlimmer Verfassung aufgrund meiner Kindheit etc
…und emotional und finanziell sehr von ihm abhängig. Ich hatte förmlich nur ihn. Ich geriet in ein sehr abhängiges Verhältnis, in dem sich alles um Sex drehte. Ich nehme an, dass er sexsüchtig gewesen sein muss. Unsere Sexualität war extrem. Und ich hatte das Gefühl, ich müsste ihm immer mehr geben, sonst würde er mich verlassen. Und so war es auch. Es gab mehrere ganz grenzüberschreitende Situationen, in denen er sich gewaltvoll nahm, was er wollte. Ich habe erst Jahre später, nach einer langen Zeit alleine und mit PTBS kämpfend verstanden, dass er mich irgendwie seelisch missbrauchte und körperliche Grenzen überschritt. Ich kann es nicht Missbrauch nennen. Ich hoffe, sobald ich es hier aufgeschrieben habe, dass es mich nicht mehr so verfolgt. Manchmal bin ich plötzlich wieder dort, nur weil mein Freund meinen Körper berührt. Ich kann es immernoch nicht abstellen. Und ich kann nicht laut darüber reden. Ein Teil von mir denkt immernoch, es wäre meine Schuld.

Lilit

zu Hause – 03.02.2026

Ein langjähriger Partner meiner Mutter machte ständig Andeutungen über meinen Körper oder Körper generell, dass die Brüste anfangen zu wachsen in der Pubertät etc. Das ging recht lange- als ich ca. 10 bis 14 Jahre alt war. Ich hasste ihn. Auch regte er sich mehrfach auf, wenn wir im Urlaub waren, dass ich mich nicht vor ihm umziehen würde. Es gab viele Urlaubssituationen wie Nacktstrände etc. oder auch einfach in der Wohnung/zu Hause, dass er nackt vor mir herum lief. Er duschte auch im Urlaub nackt vor mir und wollte dann dass ich das Gleiche tue. Vorher hatte er mir und meinen Geschwistern noch erzählt, wie man die Vorhaut reinigen würde. Er stellte mich stets als „komisch“ hin, dass ich so kompliziert wäre und mich anstellen würde, mich nicht vor ihm auszuziehen usw. Es war so schlimm für mich. Ich fühlte mich absolut wertlos, alleine und nicht verstanden. Er rührte mich nie an oder kam mir irgendwie körperlich zu nah. Deshalb wusste ich nicht, wie ich mir Hilfe holen sollte. Was sollte ich sagen.. und ich schämte mich so sehr. Da er auch ein Alkohol- und Gewaltproblem hatte, denke ich schon es hatte sehr viel mit Macht zu tun, wie er sich verhielt. Meine Mutter hat mich nie unterstützt oder sich schützend vor mich gestellt. Ich ließ seine Worte jahrelang über mich ergehen. Ich glaube da fing es an, mich daran zu gewöhnen, wie Männer mit mir umgehen „dürfen“. Ich wurde stumm und unsichtbar für eine lange Zeit.

Marie

location not specified – 03.02.2026

Ich weiß garnicht, ob das hier hin gehört. Wir waren mit dem Cousin (damals so um die 40?)meiner Mutter im Urlaub. Er war unser Lieblings Onkel. Immer geduldig, immer lustig. Weder Kind noch Frau zuhause, also mit viel Zeit und unendlich viel Energie für uns Kinder . Meine zwei Brüder und meine Schwester spielten stundenlang mit ihm . In diesem Urlaub – war ich 10 oder 11? Sollten wir uns Waschhaus gehen. Er und ich. Die waren so nach Geschlechtern getrennt, also ganz normal wie man das so kennt. Weil ich aber neugierig war, sagte ich: lass uns doch in die Familien Umkleide gehen. Er wollte erst nicht, ließ sich von mir aber überreden. Als er sich auszog um zu duschen war es mir peinlich. Mehr ist nicht passiert. Er hat einfach nur geduscht. Erst als ich 16-17 war, kamen immer wieder so Andeutungen, dass ich damals ja schon so neugierig gewesen bin. Dann kamen immer mehr Berührungen. Mal einen Klaps auf den Po, aber immer mit der Begründung, dass ich ihn ja so reizen würde. Mehr war nie. Aber ich habe immer das Gefühl, dass ich das beschworen habe. Selbst jetzt, als erwachsene Frau kommen – bei Telefonaten mit ihm, weil man in der Familie Kontakt hält- immer Anspielungen wie : mit dir konnte man immer schon offen reden, du warst immer schon an Männern interessiert. Also hatte ich immer das Gefühl: ich muss wohl besonders Manns toll sein. Im Bett performen, besonders wild, besonders hart.
Nach 17 Jahren mit meinem Mann, kann ich loslassen und muss nicht mehr performen.

Hannah

location not specified – 03.02.2026

Drei meiner Cousins haben mich als kleines Mädchen (2-4 Jahre alt) mehrfach missbraucht. Von „Doktorspielen“ mit abtasten in „spannenden Zonen“ bis hin zu Penetration gegen meinen Willen war alles dabei. Meine Eltern stellten immer wieder fest, dass ich im Intimbereich wund war. Erst nach einigen Malen zogen sie die richtigen Schlüsse und fragten mich danach.

Leider fand keinerlei weitere Einordnung statt. Wir waren weiterhin bei ihrer Familie zu Besuch, trafen alle bei Familienfeiern aufeinander. Einzug durfte ich keine Zeit mehr alleine mit meinen Cousins verbringen. Diese verloren daraufhin sämtliches Interesse an mir. Das tat sehr weh, weil ich es nicht verstand.

Bei mir blieb nur das panische Gefühl dieses Abends hängen, an dem meine Eltern verstanden, was los war und die „frühkindliche“ Erkenntnis, dass ich alleine bleibe, wenn ich meine Grenzen achte.

Tatsächlich durfte ich diese Erkenntnis nochmals vertiefend erlebe – als ich mich mit 22 entschied, den Kontakt zu dem Teil der Familie vollständig abzubrechen. Auslöser war, dass von mir erwartet wurde, im Rahmen einer weiteren Familienfeier mich lächelnd mit der gesamten Familie ablichten zu lassen. Kurz zuvor hatte ich von meiner Mutter erfahren, dass sie mit einigen meiner Verwandten über die Sache gesprochen habe. Das heißt, es wussten fast alle Bescheid. Trotzdem war da massives Unverständnis für meine Weigerung.

Zitat mein Onkel: Du warst damals aber aber auch sehr promiskuitiv.

Nataly

Wallis – 02.02.2026

Er nutze seine Scham über seine Gefühl und der Story die er bei seinen Kollegen kommunizierte, um mich für die Tatsachen seiner geheim gehaltenen Lust in die Enge zu treiben. Daran,das man mich wegen ihm Belästigte, sogar büßen zu lassen.
Es tat ihm Gut zu wissen das ich darunter leide was er getan hat, er belog jeden. Dann traf er durch mich eine Aphrodite /Frau die Juristen in der Verwandtschaft hatte, sie half ihm , weil beide in der Öffentlichkeit stehen, haben sie ihr Schauspiel auch gewonnen. Die Folgen trage ich , nicht er ,wie er offensichtlich alle glauben machen musste. Er ist Profi und er lässt mich bis heute von einer Gang belästigen. Sie helfen ihm alle, er sch..t drauf was die Folgen sind für mich.

anonymous

location not specified – 31.01.2026

Immer wenn ich ihn vermisse, erinnere ich mich daran, dass er mich getötet hätte, wäre ich nicht schnell genug gewesen. Dann gehts wieder.

Romina

Schweiz – 30.01.2026

Er hat nach einem Meltdown erwartet, dass ich ihm Sex gebe, weil es das war, was er gerade gebraucht hätte. Ich wollte aber nicht. Als er angefangen hat, mir Vorwürfe zu machen, habe ich meine Sachen gepackt, um zu gehen. Daraufhin ist er ausgerastet und als ich nicht schnell genug gegangen bin, hat er mich die Treppe hinuntergestossen und mich mit üblen Beleidigungen aus dem Haus gejagt.
In meinem Auto bin ich zusammengebrochen und habe geweint. Kurze Zeit später ist er aus dem Haus gekommen und als er gesehen hat, dass ich noch immer auf dem (öffentlichen) Parkplatz stand, ist er zu meinem Auto gestampft und hat mich durch die geschlossene Scheibe angeschrien, ich solle mich verpissen. Die Tür hatte ich abgeschlossen. Als ich ihm sagte, ich dürfe hier sein, er könne mich nicht wegschicken, hat er angefangen, mit seiner Wasserflasche gegen die Scheibe der Fahrertür zu hämmern, er wollte sie einschlagen. Als ich die Tür öffnete, schrie er mich wieder an, warf mich ins Auto und knallte die Tür zu und klemmte dabei mein Bein ein. Einen verstauchten Mittelfinger habe ich mir auch noch eingefangen.
Die Nachbarn haben alles gesehen und nichts gemacht.

Ane

Landkreis Cuxhaven – 29.01.2026

Mein Bruder und ich schliefen bei unseren Eltern im Bett. Er war u ter der Decke bei meiner Mutter. Ich, bei meinem Vater. Ich wachte mit dem Gefühl auf unangemessen berührt zu werden. Ich wollte das nicht, konnte mich nicht wehren. Das war nicht das erste (mit 5 jahren) und nicht das letzte (mit 9/10 jahren) mal.

Yas

Aargau – 28.01.2026

Ich stiess spontan zu einer kleinen Freundesgruppe. Einen kannte ich noch nicht. Wegen Covid war ich länger nicht unterwegs. Wir gingen spontan tanzen. Ich trug ein dickes Strickpullikleid und Schneeshuhe. Als ich nach Hause wollte, verpasste ich den Zug. Ich wollte am Bahnhof warten, Uber war keins verfügbar und auch die Taxis waren auf über eine Stunde ausgebucht. Meine Bekannten gingen und ich blieb zurück mit dem Typen, den ich erst an dem Abend kennengelernt hatte. Er wohnte gleich in der Strasse und machte sich Sorgen, wenn ich alleine mitten in der Nacht am Bahnhof warte. Ich wollte nicht mit, aber ich machte mir ja auch Sorgen alleine bei der Kälte. Ich ging mit, war ja schliesslich ein Kumpel der mir seit Jahren bekannten Jungs. Er bot mir sein Bett zum schlafen an und ging aufs Sofa. Ich legte mich voll angezogen hin. Wachte auf mit ihm hinter mir liegend, seine Hand in meiner Unterhose. Ich erwischte erst die Klotür und schloss mich ein. Als sich die Situation stabil anfühlet, ging ich. Ich bin weggezogen und die sozialen Medien schlagen mir den Typen bis heute als Person die ich kennen könnet vor. Ich wäre froh, wenn ich dieses Gesicht nicht dauernd wieder sehen müsste.

anonymous

location not specified – 28.01.2026

Ich muss so 7-8 Jahre alt gewesen sein, als mein Opa – ich weiß noch, wir schauten aus dem Fenster – plötzlich hinter mir, während er neben mir stand, mir mit seinem großen Daumen an den Po griff. Er „schlitterte“ einfach oben meine Falte entlang. Er ging nicht besonders tief, sodass er nicht mein Anus erreichte, aber er verweilte eben kurz in der Falte und rieb leicht. Dabei berührte sein äußerer Daumen meine Haut. Ich war davon so schockiert, wusste ich sollte es jemanden erzählen, tat es aber nicht, dsss ich am Ende den ganzen Abend etwas „hyperaktiv“ war, sodass ich an meinem 365-Ausmalbuch wie verrückt malte und es ständig meinen Eltern zeigte. Danach ist nie wieder was passiert. Hatte wohl Glück im Unglück, denn erfuhr auch später von seiner ekelhaften Neigung.

Schimpfkäse

Köln – 27.01.2026

Mein Exfreund (auch damals) kam mich häufig besuchen. Ich hatte ihn auch immer in den Ferien besucht und wollte ihm auch einen Shelter bieten, wobei ich betonte nicht mit ihm schlafen zu wollen.
In der nacht redete er auf mich ein, ich wiederholte es und versuchte zu schlafen, er redete auf mich ein bis spät in die Nacht bzw. bis zum frühen morgen, obwohl ich um 6 Uhr auf Arbeit sein musste und innerhalb meiner Physioausbildung eine Prüfung anstand. Schließlich sagte ich, dass ich etwas Schlaf bräuchte und mit ihm schlafe wenn er mich dann einschlafen lässt.

Ein paar Jahre später besuchte er mich im meinem neuen Zuhause, nach Essstörungen und Panikattacken, meinte ich wir können uns auf einen Kaffee sehen aber er kann nicht über Nacht bleiben. Als er ankam war er total erkältet und bestand darauf bei mir schlafen zu müssen, weil er die Stadt nicht verlassen könne. Ich war mir diesmal sicher mir treu zu bleiben und hatte Mitleid. Diese letzte Übernachtung endete mit Gewalt, ich sagte mehrmals ’nein. bitte. nicht. ich. habe. schmerzen.‘ Meine Vagina hatte sich so verkrampft, dass er nicht in mich eindringen konnte. ‚Jetzt hole ich mir einen runter, wenn ich dich nicht bumsen kann.‘

Es dauerte JAHRE bis ich verstand was passiert war. Ich dachte immer, er ist so in mich verliebt, dass er mir nicht widerstehen kann. Ich schämte mich. Ich verachtete mich. Ich wusste nicht was es bedeutet eigene Grenzen zu haben.
Ich wollte diese Geschichte nicht für mich.

eine Frau

Hamburg – 27.01.2026

Ich (47) lernte letztes Jahr einen Typen (53) auf einer Dating-Plattform kennen. Wir dateten, er schien interessiert an mir als Person. Beim 3. Date landeten wir im Bett. Es kam mehrfach zu Sex, zweimal verlor er dabei das Kondom. Am nächsten Tag meinte er, ich solle doch mal meine fruchtbaren Tage checken. Ich war beunruhigt. Zwei Wochen später bekam ich jedoch meine Tage und der Schwangerschaftstest war negativ.

Das 4. Date war ein schickes Abendessen. Ich lud ihn danach zu mir ein, es ging recht schnell zur Sache. Er drang in mich ein. Ich bat um ein Kondom, er machte weiter. Ich rutschte auf dem Bett immer weiter nach hinten. Ich sagte, dass ich einen Tampon drin habe und den rausnehmen muss. Er hörte dann auf mit den Worten: „Ja, nimm ihn raus, oder soll ich ihn mit den Zähnen rausholen?“

Ich schlief danach trotzdem mit ihm, ohne Kondom. Es gab auch noch ein 5. Date, bei dem er wieder mehrfach Sex initiierte – ohne Verhütung. Einige Zeit später wollte ich wissen, ob er mich weiter kennenlernen wolle. Er antwortete, dass er keinen Vanilla-Sex möge, Outfits für ihn ein wichtiger Trigger seien, ich damit überfordert wäre und er sich zurückhalten müsse. Ich beendete den Kontakt.

Drei Monate später habe ich ihn angezeigt. Ich habe eine Aussage bei der Polizei wegen eines sexuellen Übergriffs gemacht. Was jetzt passiert, weiß ich nicht. Bis heute schäme ich mich und denke, dass ich mich anstelle. Dass ich doch auch Sex wollte. Ja, wollte ich, aber nicht so.

Karin

Südwest – 24.01.2026

Ich schreibe hier schon zum zweiten Mal. Möchte erzählen, dass vor 40 Jahren in der Schule rumerzählt wurde, ich ließe die Jungs nur an die Brüste ran- was stimmte, mir gefielen die groben Hände in meinem Intimbereich nicht. Aber es war Thema in meiner Stufe, dass es sich nicht lohne, mich zu Daten.

Drei Jahre später wurden im Aushilfsjob Wetten abgeschlossen, ob ich noch Jungfrau sei.

Und noch mal fünf Jahre später haben Männer mich argwöhnisch betrachtet weil andere Männer gelogen hatten, sie hätten mich schon geknackt. So war ich zu einer Zeit, zu der ich erst jahrelang als uninteressant abgestempelt wurde und dann mit zwei Männern geschlafen hatte, plötzlich DIE Schlampe, weil Männer es toll fanden zu behaupten,sie hätten mich gehabt.
Catcalling empfanden Frauen damals noch als Kompliment, Wörter wie Lovebombing oder Gaslightning gab es noch nicht. Und so fehlten uns oft tatsächlich die Worte, um Missstände zu benennen.

K.

Lüneburg – 24.01.2026

Mein (mittlerweile) Ex und ich waren mit meinem Bruder und dessen Freundin unterwegs. Es floss viel Alkohol und mein damaliger Freund (den ich später heiratete und zwei Kinder mit ihm bekam) war sehr touchy drauf. Wir waren „erst“ 1,5 Jahre zusammen, also noch sehr verliebt. Deshalb war das für mich auch ok, wenngleich ich schon wahrnahm, dass es -für meine Begriffe- für den öffentlichen Raum „zu doll“ war. Habe es aber geschehen lassen und genossen, so begehrt zu werden. Später liefen wir alle hintereinander durch den überfüllten Club und auf einmal griff er mir ohne Vorwarnung von hinten durch meine Beine in meinen Schritt. Ich habe das in dem
Moment nicht als schön empfunden. Eher etwas grob. Es war kein schönes Gefühl. Ich habe nichts gesagt und mir nicht eingestanden, dass das nicht ok gewesen ist. Wir waren ja ein Paar, da ist das doch in Ordnung?! Jetzt, über sieben Jahre später, verstehe ich, dass es etwas zu bedeuten hat, dass ich noch immer regelmäßig an diese Situation zurückdenke, welche er wahrscheinlich schon am nächsten Tag wieder vergessen hatte. Jetzt verstehe ich, dass mein ungutes Gefühl sehr wohl eine Berechtigung hat und dass das damals übergriffig war.

anonymous

location not specified – 23.01.2026

Ich hab mich schlafen gestellt weil er so betrunken war damit es nicht wieder derben Streit gibt. Als er anfing mich anzufassen habe ich einfach nur gedacht dass er ja gleich aufhören wird, da ich ja „schlafe“. Das einzige was er gesagt hat war „nichts zu sagen ist ja zumindest kein Nein“ …

anonymous

Konstanz – 18.01.2026

When i was 12 i took a two week Windsurfing course in Konstanz. Two times after our theoretical lessons, my windsurf teacher took me aside, touched me between my legs (over my clothes) and asked me ,,Fühlst du das?“ i did not understand at that age what was Happening to me. I left This Situations confused but pushed these memories away they were so blurry and clear at the same time. Years later I realized that it was abuse. I reported it to the Police when I was 20 but he said he didnt do it so the case was dropped. There was no Proof it said. I was proud i collected the strengst to Report it. Telling my parents about all this was the hardest thing i had to do in life. But my mom especially was very supportive and also drove me to the Police. When the letter came that the case was dropped, i felt so ashamed. It felt like maybe I had actually made it up. I was questioning myself. Now i feel so disgusted by this system that had made me doubt myself although i felt the pain of what happened to me so sharply. What occupied me the most were the other Kids that were abused during his career bc he worked with Kids his whole life, leading the surf school. I developed disscociative Episodes where i felt he was there touching me, also invading sexual Settings that were nice and consentual, full of love that hurt a lot that i felt like i did not have Control. It started therapy and it has gotten better. I feel more in charge now. He has no power over me. I hate him so much.

anonymous

location not specified – 18.01.2026

Es war frühmorgens, er hatte bei mir im Bett übernachtet, und musste bald los. Er initiierte eine sexuelle Situation, ich machte mit, obwohl ich mich nicht wirklich danach fühlte und es mir zu schnell ging. ich war seltsam abgekapselt von mir und konnte die Situation nicht unterbrechen. Irgendwann steckte er ohne Vorwarnung im Dunkeln zwei Finger in mich rein. Ich hatte starke Schmerzen. Ich konnte noch nie mehr als einen Finger in mich aufnehmen und auch das nur langsam und vorsichtig, was er wusste. Später sagte er mir, er habe ausprobieren wollen, ob ich in einem entspannten Moment dehnbarer bin, wie ein Spielzeug. Ich wusste nicht was er da macht, weil es dunkel war, ich konnte nur fühlen dass es unglaublich weh tat. Ich dachte, er versucht mit seinem Schwanz in mich einzudringen. Trotz meiner Schmerzlaute hörte er erst auf, als ich es schließlich schaffte unter Schmerzen und Schock ein Stopp herauszupressen. Danach lag ich noch ganz betäubt im Bett. Wochen später beendete ich die Freundschaft. Ich habe mehrmals versucht, ihn auf die Situation anzusprechen. Er hat bis heute nicht anerkannt, dass es missbräuchlich war, er behauptet, es wäre Konsens da gewesen. Ich verstehe nicht, wie er sich als feministisch und links bezeichnen, sich politisch engagieren, im Asta und im Parteivorstand sitzen und mir erklären kann, er sei ein großer Befürworter der Ja-heißt-Ja-Regelung, und so etwas tut. Es ist schrecklich, wenn der Täter seinen Missbrauch vor dir verleugnet.

anonymous

location not specified – 15.01.2026

when I was about 13 years old I just wanted to drive to school as every other day with the bus. the bus was very full on this day what wasn’t really unusual. While waiting for the bus to stop, I suddenly feel a hand grabbing my ass. for the first, a second and third time. my body froze and I didn’t know what to do. so I didn’t even turn around to see who it was. I just stood there and let it happen because I was so scared. When the bus opened the doors I left as fast as I could and told nobody. Since then I was scared to wear skinny jeans and to be in tiny crowded spaces.
now after years I regret my behavior because i should have slapped whoever it was in the face, more than once. but i was a child, I couldn’t…

anonymous

Freibad – 14.01.2026

Ich bin mit elf Jahren schwimmen gewesen, ein Mann drängt mich in die Ecke des Beckens und bohrt einen Finger in meine Scheide, taucht weg. Das ging sehr schnell. Ich war zu schockiert, um irgendwas zu machen. Als ich aus dem Freeze kam, habe ich überlegt, wem ich das sagen kann, aber da ich ihn nicht mehr gesehen habe und nicht hätte beschreiben können und nicht richtig wusste, wie ich es hätte erklären können, habe ich meinen Gedanken, zum Bademeister zu gehen, verworfen. Meiner Schulfreundin, die auf dem Handtuch geblieben war, hab ich nichts gesagt.

anonymous

location not specified – 13.01.2026

Es hat mich echt sehr lange Überwindung gekostet, überhaupt einen Eintrag zu schreiben. Mir ist in meinem Leben schon viel sexuelle Gewalt widerfahren, über das ich noch nicht bereit bin zu sprechen. Aber ich habe ein dringendes Bedürfnis, mich mitzuteilen. Deswegen fang ich mal klein an.
Ich war schon immer eine richtige Festival-Maus. Bis vor 3 Jahren, als ich auf einem Festival über das Gelände gelaufen bin, zusammen mit meinen Freund*innen. Aus dem Nichts hat mir ein Fremder an meine Brust gepackt. Ich war erst kurz erstarrt, bin dem Mann aber hinterhergelaufen und habe ihn wütend angeschrien. Er hat so getan, als wäre es ein Versehen gewesen. Ich war den Rest des Festivals sehr schlecht drauf, verunsichert und habe mich grösstenteils versteckt. Seitdem kann ich auch nicht mehr in Menschengruppen gehen, ohne Angst zu haben. Ich gehe nur noch sehr vereinzelt auf Konzerte, die ein Awareness-Konzept haben, übersichtlich sind. Uns selbst da stehe ich nur ganz hinten im Raum.

anonymous

location not specified – 13.01.2026

Ich habe so viel Mist erlebt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Mit 15 wurde ich von einem Austauschschüler beim Abschiesabend hinter einen Baum gezogen und geküsst, obwohl ich das nicht wollte. Mit 17 hat ein „Freund“ mich zu einem Blowjob gezwungen und meinen Kopf runter gedrückt. Ich wurde unzählige Male auf mein Äußeres reduziert. Mein erster Freund sagte mir, dass eine Frau niemals so klug sein kann, wie ein Mann und danach durfte ich seine Hausarbeiten auf Rechtschreibung korrigieren. Mit 23 wurde ich von meinem Exfreund vergewaltigt. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht, um das zu verstehen. Ich dachte immer, er ist ja nur ein bisschen über deine Grenzen gegangen. Und die ewige Diskussion, dass sein ja zu Sex auch ein Gewicht haben muss zu meinem Nein. Und beim zweiten Mal meinte er nur, er hätte das jetzt gebraucht und ich lag nur da und konnte mich nicht rühren. Ich kann Berührungen von anderen Menschen teilweise immer noch nicht ertragen. Therapie hilft, aber sich selbst nicht die Schuld zu geben und nicht versuchen sich kleiner zu machen, ist verdammt schwierig. Für mich sind Männer eine Gefahr, die ich in jeder Situation abschätzen können muss, damit ich mich sicher fühlen kann.

anonymous

location not specified – 12.01.2026

Ich war 17, er war 22. Ich war also noch in der elften Klasse und er an der Uni im Masterstudium.
Es war eine Freundschaft Plus und es waren meine ersten Erfahrungen mit einem Mann.
Er hat mich schon in der Freundschaft Plus psychisch niedergemacht, mir z.B. Makeup oder Ohrringe indirekt verboten („Ich finde natürliche Frauen besser“). Wir waren auch mal einkaufen zusammen und ich konnte mich nicht gleich entscheiden, was ich zu Trinken mitnehmen will. Daraufhin hat er mich angeschrien und meinte dann, dass er froh ist, dass wir nur eine Freundschaft Plus haben, weil er sonst netter sein müsste.
Er hat mich sexuell dazu gedrängt, auf Kondome zu verzichten („Wenn du deinen Eisprung nicht hast, dann können wir doch das Kondom weglassen“) und Analsex zu praktizieren („Ich will ihn dir doch nur einmal hinten reinstecken, komm schon“). Mein mehrmaliges Nein hat er ignoriert und dann seine Finger verwendet. Er war danach enttäuscht, weil er nur die Finger „nehmen durfte“.
Er hat mich außerdem vergewaltigt. An dem Abend ging es mir psychisch sehr schlecht (aufgrund einer Situation mit einer Freundin). Ich wollte mit ihm nochmal über diese psychisch belastende Situation sprechen. Daraufhin hat er mich vergewaltigt. Ich konnte nicht nein sagen, nur wie erstarrt da liegen. Er hat nicht mal seine Schuhe ausgezogen dabei.

Wichtig ist zu betonen, dass er sich nach außen hin als tolerant und weltoffen gibt, Christ ist und feministische und ökologische Wertvorstellungen teilt.

x

Bern – 12.01.2026

A „friend“ went to visit me and slept in the smae room on another matress. brougth gifts, and was nice. we started having projects together. He invited me to Bern for his 40th bday and concerts (he was studying aMA there). When I arrived I realised I should sleep in his bed in a small room and Bern is a expensive city and short term I could not have escaped soemwhere else. I hated his so manlike smell in the room. On his bday he introduced me to his friend and we took some drugs, after this I felt really nauseatic and puked so we went back to his place. after I threw up he tried and actually fucked me, from behind even trying anal sex. I was so embarrassed and saw his other face, but was also high and drunk unable to really function. After this our „friendship“ was destroyed and I cancelled a planned exhibition with him and other people. What was his aim? Was he in love or did he want my passport benefit or was he just an asshole? He said he was too high. The funny thing is when I went from Berlin to Bern via train I took the wrong connection and landed in Netherlands, like a warning, but I could not read it and went to reach my original destination.

A

Frankfurt – 12.01.2026

Ich war 18 und das erste Mal Single seit meinem ersten BF. Ich wollte nun endlich ein wildes Sexleben und Freiheit haben. Eine Schulfreundin vermittelte ein Blinddate.Er holte mich mit einem peinlichen, runtergelegten orangenen Sportwagen ab und wir gingen spazieren. Ich weiß noch, dass ich seine Art und seinen Geruch nicht mochte, aber mir war es so wichtig JETZT DIESE ERFAHRUNGEN zu machen. Natürlich lief es dann auch auf Sex hinaus. In der Peinlo-Karre auf nem Lidl-Parkplatz und das war auch nur kurz küssen, lutschen, rein-raus, er kommt.Warum ich davon fast niemanden erzählt habe, weiß ich mittlerweile auch.Ich war glaube ich geschmeichelt, dass ein älterer Typ auf mich steht und dachte alles sei normal. Beim 2. Mal waren wir dann bei ihm – er hat im Keller seiner Mutter gewohnt. Wir haben gezockt und natürlich gab es wieder Sex. Im Auto war es dunkel und ich hatte seinen Penis kaum sehen können. Nun schon und er war wirklich groß. Ich wusste kaum damit umzugehen und hatte starke Schmerzen beim Sex. Natürlich habe ich nichts gesagt, ich dachte ich wäre etwas schuldig.Danach ging ich immer weniger auf seine Nachrichten ein und schob es aufs Lernen für die Abiprüfung. Er wurde wütend und begann nach viel Schleimerei mich stark zu beleidigen und zu drohen. Als ich ihn blockte auch per SMS (nochmal 1,5 Jahre später). Meine „Freundin“ erzählte mir später, er sei eig 30J alt gewesen und nicht wie gelogen 26. Sie wusste davon. Was eine peinliche, schlimme Wurst. #mayherottinhell

anonymous

location not specified – 10.01.2026

Wir waren viele Jahre befreundete. Er wollte schon früher mehr und ich habe immer wieder nein gesagt. In einer Nacht war ich sehr betrunken und verzweifelt und traurig. Er musste mich nach Hause bringen. Dort hat er mich geküsst und ich habe es geschehen lassen. Ich habe es geschehen lassen, dass er meine Brüste anfasste und in meine Strumpfhose fingerte. Ich dachte etwas wie, vielleicht hat er recht. Vielleicht bin ich es ihm schuldig, er hat Jahre gewartet. Wir hatten Sex, ich habe in dieser Nacht nicht nein gesagt.
Danach war Vieles zwischen uns anders. Ich habe jahrelang versucht ihn zu lieben, ich habe jahrelang versucht, unsere Freundschaft zu erhalten. Ich habe mich jahrelang vor mir geekelt.
Ich höre jetzt damit auf. Er soll sich schämen.

Simone

location not specified – 09.01.2026

Er klappte den Laptop zu an dem er seine Bedürfnisse in einem Online-Forum gestillt hatte. Ich hatte geschrieben dass ich bald da bin , der Laptop war noch an, er Öffnete mir die Tür . Blödes Gefühl bei seinem Empfang mit Umarmung. Obwohl ich nicht wusste das er wieder einen Account in diesem Forum nutzte, wusste ich , er hatte dort seine andere Seite ausgelebt , das sicher zu haben, jederzeit was „Frisches“ besuchen zu können wo es um seine „Lust“ ging. Ich hatte Magenschmerzen und wollte ins Bett, schlief auf der Couch, er war sauer das ich „ ihn zurück wies „ Welche Rolle ich da noch spielte? In seinem LEBEN? Mir war so übel. Ich wollte am liebsten Sofort weg. Die Sachen waren Ja noch nicht ausgepackt. Ich blieb, weil ich zu müde war den Streit zu ertragen der losbrechen würde , wenn ich mit meinen Sachen einfach wieder die Wohnung verlassen würde. Ich so erschöpft und dachte, hoffentlich hat er eine Sexpartnerin im Forum gefunden. Eine die ihn SEINE BEDÜRFNISSE stillt aus Spaß am F…..wenige Monate später, hatte ich es geschafft und mich endlich getrennt.

Andrea

Bern – 08.01.2026

XXX wollte mich ständig zum analsex überreden.

Andrea

Bern – 08.01.2026

Mein ex Freund hatte mich auf dem Nachhause weg vom Feiern angeschrien, mich schlampe genannt und mich in einen dornbusch geschubst.

Andrea

Bern – 08.01.2026

Mein Ex Freund wollte mich ständig zum Anal sex drängen. Wir hatten es probiert, aber abgebrochen weil ich es zu schmerzhaft fand. Als wir duschen waren hat er mich runtergemacht ich würde mich anstellen. Seine hand verschwand hinter seinem po. Er schrie: ich habe jetzt gerade mir 2 finger in den Arsch gesteckt und er schmerzt mich gar nicht!“

Andrea

Bern – 08.01.2026

Ich war 15. Er war mein erster richtiger Freund. Wir waren an einem Fest, seine Band spielte. Ich war das erste Mal betrunken. Ich weiss er lockte mich weg vom Hof, an dem das Fest war. Ich war verliebt und es ging alles sehr schnell. Ich erinnere mich, dass ich auf d m boden lag. Er fragte mich:,, magst du Erdbeere?“ Ich sagte Ja. Er ging kurz und kam mit einem Erdbeerkondon zurück. Ich kann mich dann an nichts mehr erinnern. Erst als wir zur Party zurück kehrten, sagte er: ,,hey, wir hatten gerade unser erstes Mal ,, er freute sich sehr. Ich ging auf die Toilette ind hatte schmerzen im intimbereich. Am tag später wurde von einem kumpel zwischen 2 tannen einen Tampon und ein Kondom gefunden. Die Geschichte wurde zum Gag und insider. Und sogar ich habe die story immer lachend erzählt. Jetzt wo ich 30, bin erkenne ich, das mein ex Freund mein Zustand komplett ausgenutzt hat. Ich bin traurig dass ich mich nicht an mein erstes mal erinnern kann

anonymous

Germany- berlin – 07.01.2026

Der falsche Fahrlehrer- die Altersspanne lag bei fast 30 Jahren Unterschied. Es fing an mit „Begutachtungen“ meines Körpers vor Fahrantritt.Dann wurde ich überredet während der laufenden Fahrstunden mit zu ihm hoch zu gehen und Geschlechtsverkehr GV zu haben- dort kam es schon zu ersten Zwängen, was ich an und mit ihm ekliges tun sollte. Während der Fahrstunden musste ich häufig in unterirdische Parkdecks fahren und wurde dort grob am Kopf runtergedrückt um OV auszuführen. Nach dem ersten Mal habe ich versucht von diesem Menschen loszukommen- am Telefon habe ich gesagt ich will das alles nicht mehr.Ich weiß nicht mehr was er zu mir sagte, aber er schaffte es das ich blieb,aus Angst.Dann hielt er mir das erste Mal in seiner Wohnung eine Großkaliber Waffe unter die Nase-ich weiß nicht mehr genau was er sagte aber ich blieb.Todesangst.Ich war nun eine Gefangene in seiner Messi Wohnung.1-5 mal am Tag/ Nacht musste ich GV oder OV ausführen. Unter schlimmster Erniedrigung. Ich wurde nachts wach gehalten damit ich immer verfügbar sein sollte- sollte ich doch eingeschlafen sein vergewaltigte er mich hunderte Male während ich schlief über 2 Jahre. Schlafentzug ist Folter. Ich wurde schwerst depressiv- der Täter brachte mich selbst zu einer Therapeutin- und vergewaltigte mich weiter.Er stalkte und kontrollierte mich- sogar auf Toilette.Ich konnte entkommen als ich „unbrauchbar“wurde und mich vehement verweigerte.
Was für eine widerliche, armselige Wurst.

anonymous

Germany – 06.01.2026

My father told me, he couldn’t hug me because I am a woman with breasts and it makes him uncomfortable.

E

Vienna – 02.01.2026

He was my partner for many years. The first time I remembere clearly that it was nonconsensual sex (aka rape) was when I was in my mid-twenties. I was crying about something, he comforted me. I felt that he was horny and wanted to do more, I was not in the mood and I was still crying. I felt bad, because he comforted me and his day was also kind of ruined, because I was crying. So I felt obligated to at least “offer” my body to him. As a kind of compensation. I didn´t move at all, just waited that he is done.

1-2 Years later he got really into drugs. Many times, after a Party when we went to bed he woke up and tried to penetrate me. It seemed like he was sleepwalking. I told him about that but didn´t want to make a big deal out of it. He suggested that I could take a water spray gun with me, so I could spray water on him if he does it again. He never suggested that he could stop taking drugs when we are in the same bed or that we sleep in separate beds. The next time we had this water thing next to our bed he choked me, I hit him, he hit me back. It took me 2 more years to finally break up with him.

anonymous

location not specified – 02.01.2026

Wir waren in einer freundesgruppe. Seine Ex auch. Er fing direkt nach der Trennung an, mit mir zu flirten, ich war 19 und er 25.
er bot mir an, nach ner Party bei ihm zu schlafen. Ich sagte ja, aber wollte eigentlich in meinem Auto schlafen. Er (und seine Eltern, bei denen er wohnte) überredeten mich, ins Haus zu kommen.
Für mich war klar, er schläft in seinem Bett, ich auf der Couch.
Nachts kam er dann zu mir auf die Couch geschlichen. Er befummelte mich. Ich drücke seine Hand immer wieder weg und drückte ihn weg. Ich sagte nein.
Ich hab mich so unwohl gefühlt und den Kontakt danach auch enorm reduziert. Wir waren immer noch in einer Clique. Niemand wusste davon.
Später war ich zum Geburtstag eines gemeinsamen Freundes eingeladen.
Meine beste Freundin war die Verlobte des Geburtstagskinds
Am Geburtstag haben wir dann gefeiert und Alkohol getrunken. Alle waren ziemlich voll, ich hab mich etwas zurückgehalten.
Ich hab gebeten, ein Zimmer allein zu bekommen zum schlafen.
Das war auch so.
Nachts kam er wieder in mein Zimmer, obwohl er auf der Couch schlafen sollte.
Er vergewaltigte mich. Ich hab mehrmals nein gesagt. Er hat nicht aufgehört.
Meine Freundin kam rein und sah uns. Ich hab geweint. Sie sagte nur“ups“ und ging wieder raus.
Das war der letzte Kontakt, den ich der Clique hatte.

anonymous

location not specified – 02.01.2026

Nascissitic exboyfriend who pushed me into sexual contact. He suppressed be, manipulated me, and then forced me to have sex with him because “sex is the only way for him to feel love”, especially after an argument. He always threatened me to cheat on me or to leave me – because he doesn’t feel loved by me, when I didn’t want to have sex with him.
Also he punished me for having male friends.

Petra

Freiburg i. Breisgau – 31.12.2025

Nachdem ich im Januar 25 2 Telefonate mit der Kripo hatte, kam ein Brief von drr Staatsanwaltschaft, dass keine Ermittlungen aufgenommen würden. Meine Punkte wären nicht valide. Auch das Sperma in meinem Schlafzimmer nicht. Seitdem ist es schlimmer geworden.Besuch jede Nacht. Rechtsmedizin konnte nichts finden. Morgens bin ich dizzy und habe Schmerzen. Immer am Becken. Mal weiter oben, mal unten. Incl. Finger aber ohne blaue Flecken. Keine Beweise. Mein Rachen hat offene Stellen, mein Nacken ist malträtiert. Einen Kratzspur an meiner Schulter habe ich fotografiert. 4 Finger. War eine Stunde nach dem Aufstehen verschwunden. Der Schmerz blieb. Versuche meinen Körper zu schützen,aber es klappt nicht. Das war das furchtbarste Jahr in meinen 57 Jahren.

anonymous

location not specified – 30.12.2025

Gestern wieder und kotzt mich so unfassbar an:

ICH WILL NICHT, wenn ich einen Bekannten oder jemand anderen außer meinen Partner zur Begrüßung umarme, AN DEN HINTERN GEFASST BEKOMMEN!!!!

Es geht mir so auf den Zeiger!!!!!

Ich will meine eigentlich herzliche Art nicht verlieren und ich bemerke dennoch, dass ich anfange mich vor diesen Männern so unfassbar menschlich und abgeundtief zu ekeln!!!!

K

Stuttgart – 30.12.2025

Hatte ein Treffen mit einem Typen einer Dating Plattform am zweiten Weihnachtsfeiertag. Das Gespräch war nett. Ich habe auf meinen Körper geachtet, also auf seine Sprache. Bleibt er ruhig, bin ich entspannt oder angespannt. Ich habe mich gute gefühlt. Ich bin dann mit zu ihm. Ja, es stand irgendwie Erwartungen im Raum was möglichen Sex angeht. So kam es dann auch. Er fragte zuvor ob er mich küssen darf, und dann switchte die Energie, fast so als ob er nun in eine Rolle schlüpft. Dann bin auch ich leider in meine alte performative Rolle geschlüpft. Er machte einen auf dominant obwohl er im Gespräch sogar eher leicht unsicher wirkte. Ich bin mit der Dissonanz gar nicht klar gekommen. Ich habe sie bemerkt, aber habe dennoch mitgemacht. 4 mal habe ich ihn gebeten, nicht so fest zu stoßen, ich fand es unangenehm und er war auch überhaupt nicht präsent. Er hat einfach sein Programm durchgezogen und dieses dominante Schauspiel war so affektiert. Ich rege mich auf, da ich währenddessen nicht unterbrochen habe, auch wenn ich ihn sagte, er soll langsamer machen. Ich hasse das Leben manchmal. Vor allem nach solchen Erfahrungen.Ein Jahr hatte ich null dates null Kontakt zu Männern und dann sowas. Ich könnte kotzen und ich fühle mich beschmutzt. Eins weiß ich, ich werde mich nicht mehr mit Männern treffen nur weil ich mich einsam fühle (das war der Fall) und wenn ich nur im Ansatz mit mir in innere Verhandlungen gehe, dann ost das kein JA, sondern immer ein Nein.

anonymous

At home – 25.12.2025

I was 16 years old when I was heartbroken over a guy. I was friends with a man who was 20 at this time and he offered to drink with me so I would overcome my feelings. I thought nothing of it. Well, he brought some alcohol and he told me to drink it. He didn’t want to drink anything so he was completely sober.
When I was drunk, he offered to take me home as I said my parents weren’t home.
When we were at my place, he told me I should sleep and he would leave. Then he said „I want to do something I know you won’t like“.
I asked what he meant, he brushed it off.
I went to bed.

When I woke up at 4am, he was asleep next to me. I freaked out.
I told him to leave.
Didn’t know what happened but I knew he had to leave.
He left.
I slept.

When I woke up, there was blood. On me, my pillow, my sheets.
I wasn’t a virgin,luckily.
And I also hadn’t gotten my period.
I couldn’t remember anything, but I found a used condom in the trash.
He raped me while I was asleep.
I cried for hours in the shower, washed the blood off my body and put the bedding in the washing machine before my parents could see it. I knew they wouldn’t understand and tell me it was my fault.

A few hours later, he sent me a picture of his fingers, with blood on them and said „looks like you got your period“

I hadn’t.
It hurt so bad and I could barely sit and I was so ashamed although it wasn’t my fault. I’m glad I can’t remember what happened exactly.

anonymous

location not specified – 25.12.2025

Er wollte nur Sex von mir. Sein Kumpel schlief in einem anderen Zimmer. Ich konnte das damals iwie nicht glauben. Ich finde es eklig, wie Menschen sich selbst nur auf ihre Triebe reduzieren und zu ziemlich viel bereit sind nur um ihre eigene Lust zu befriedigen

anonymous

location not specified – 25.12.2025

Ich war 25 und bin damals in eine neue Stadt gezogen, in der ich noch niemanden kannte. Ich hatte eine Bekanntschaft mit der auch ab und zu was lief. Ich fühlte mich ziemlich einsam zu der Zeit und er meinte, er wolle bei mir vorbei kommen. Ich hatte da schon ein schlechtes Gefühl und wollte die Tür eigentlich nicht aufmachen. Er terrorisierte mich dann mit Klingeln und hatte noch einen Freund dabei, was auch nicht abgesprochen war. Er zeigte dem Freund mein Tattoo am Dekolleté … wir schliefen miteinander und ich war zu jung und naiv, um wirklich zu checken, was eigentlich abging. Ich bin froh, dass nicht noch schlimmeres damals passiert ist

R.

Augsburg – 24.12.2025

Sie hat mich vergewaltigt und ist weiterhin in linken Kontexten aktiv.

anonymous

location not specified – 24.12.2025

Ich war zum zweiten Mal bei einer Bekanntschaft (er hatte mich Wochen zuvor im Park angequatscht) zuhause. Wir lagen nach einer Runde Sex in seinem Bett und er fing wieder an, mich zu befummeln und fragte plötzlich, ob ich zugenommen habe. Ich schob seine Hände weg und sagte ihm, dass ich jetzt keine Lust mehr habe und er durch vorherige Gespräche ja wisse, dass meine Körperfülle ein schwieriges Thema für mich sei.
Er fasste mich trotzdem weiterhin intim an und meinte ich solle mich nicht so anstellen und froh sein, dass er eine Fette wie mich überhaupt will. Irgendwie schaffte ich es mich loszureißen, mich im Bad einzuschließen und meine beste Freundin anzurufen, die sich auf den Weg machte mich abzuholen.
Beim Verlassen der Wohnung (ich hatte keine Adresse für meine Freundin und habe sie an einer Bahnhaltestelle getroffen, deswegen war ich allein) beschimpfte und beleidigte er mich extrem, ich hatte Angst um mein Leben wie nie zuvor.
Ein paar Wochen später schrieb er mir dann allen ernstes, ob wir uns nochmal treffen wollen und reagierte auf meine Ablehnung wieder aggressiv.

anonymous

leipzig toom plagwitz – 23.12.2025

ich war nur die letzten kleinigkeiten für weihnachten besorgen und als ich meine einkäufe im fahrradkorb verstaut hatte und los fahren wollte kam von irgendwo ein typ her. er stand auf einmal vor mir und fragt mich mit aggressiver stimme: willst du meinen schwanz sehen.
wir standen direkt vor dem eingang. vermutlich ist der sogar video überwacht. es waren auch leute drum herum unterwegs. ich hatte solche angst. ich habs trotzdem geschafft ganz laut zu sagen: NEIN will ich nicht! und bin schnell aufs fahrrad und weg gefahren.

anonymous

Stuttgart – 23.12.2025

Mit 16 feiern gegangen in Stuttgart. Wie öfters in der Zeit. Damals war es mir noch nicht klar aber es verging nicht ein einziges mal Ausgehen ohne dass ich oder meine Freundinnen begrapscht wurden. Aufdringliches antanzen oder ungewolltes Küssen inklusive. Damals hat man sich unwohl gefühlt, das aber weggelacht oder versucht zu ignorieren. Heute weiß ich dass das jedes mal sexuelle Belästigung war.

Anni

Hamburg – 23.12.2025

Wir hatten ein Bumble Date. Ich fand ihn körperlich unattraktiv. Wir gingen in eine Bar, ich bestellte eine Apfelschorle. Er er. Er war touchy. Machte Komplimente. Ich war im Freeze. Als er anfing, Haut zu berühren, die nicht von Kleidung geschützt war, nahm ich die Hand weg. Aber ich hatte das Gefühl, gegen das anfassen meiner Hüfte, Taille, Oberschenkel nichts tun zu können. Ich sprach sogar mit ihm darüber, wie oft ich auf Messen beruflich belästigt wurde und wie viele Kunden/Partner mich nach Sex fragten. Er fragte nach meinem Business Outfit. Ich war so überfordert. Ich begann Müll zu reden, da ich nicht wollte, dass er mich wiedersehen will, redete über meinen Ex etc. Am Ende mussten wir bezahlen. Er sagte getrennt. Vollkommen ok. Leider nahm die von ihm vorgeschlagene Bar nur Bargeld ab 20€. Die diskutierten mit mir. Ich hätte denen auch direkt 20€ gegeben oder random Leute eingeladen. Es ging nicht. Er bezahlte am Ende Wiederholung meine apfelschorle. Nachdem ich sagte, dass ich leider wirklich keine 2.5€ hab und mein Portemonaiee quasi zeigte. Danach fragte er noch, ob ich mit zu ihm gehe. Ich sagte, dass morgen mein Halbmarathon ist, und dass ich schlafen müsse. Er schrieb noch, wie schön er den Abend fand und, dass er hofft, dass ich das auch so sähe. Ich antwortete nicht. Ich ekelte mich. Und weinte und telefonierte mit einem Freund.

anonymous

GoParc Herford – 23.12.2025

Ich war 17 und wollte mit zwei Freundinnen zum ersten mal in eine Disco gehen.
Schon in der Schlange hat ein junger Mann hinter mir ausgiebig meinen Hintern begrabscht und sich mit seinen Kumpels darüber lustig gemacht, „die Fette“ angefasst zu haben. Ich habe mich wahnsinnig dolle geschämt (heutzutage weiß ich, dass die Scham auf die andere Seite gehört) und war zu perplex, etwas zu sagen oder anderweitig zu reagieren.

Hanna

Dortmund – 22.12.2025

Mein 1. Freund überredete mich zum Sex. Ich sagte ich sei Jungfrau. Er lachte und glaubte mir nicht. Er drang in mich ein, ich hatte Schmerzen, versuchte ihn von mir zu schieben, ich weinte. Es war ihm egal. Ich blieb reglos liegen. Er war fertig und sagte: du warst ja wirklich noch Jungfrau. Das war’s.

Der Nachbarsjunge 15, schlich sich nachts zu mir 9 und meiner Freundin ins Zimmer. Ich wachte auf, weil mein Intimbereich kalt wurde. Er lag neben mir. Griff mein Handgelenk, zog die Hand zu seinem Glied. Ich hielt dagegen und flüsterte: lass das. Er: psst. Ich: lass das oder ich fange ganz laut an zu schreien. Er zögerte, lies mich los sagte noch: das darfst du niemandem sagen. Sonst passiert was. Ich nickte: versprochen. Erstarrt bleib ich liegen, wartete, ging zur Toilette und er stand im Flur vor mir. Ich: ich sage nichts. Versprochen. Er nickte. Dieses Bild hat mich noch 20 Jahre jede Nacht wenn ich zur Toilette ging verfolgt. Die gleiche Angst.
Ich habe es meiner Mutter erzählt und fast alle meine sozialen Kontakte verloren. Und das Vertrauen und den Glauben in Menschen

Sina

Magdeburg – 21.12.2025

Mein erster Freund wollte mit mir immer Pornos gucken und bestand darauf, dass wir auch Pornoszenen nachspielen. Ich war gerade erst 17 geworden und hatte bis dahin noch wenig sexuelle Erfahrung. Außer knutschen und Petting. Er war 23. Mir war das alles sehr unangenehm und das sagte ich ihm auch. Ich wollte keine Pornos gucken, es waren auch immer welche wo Frauen leicht gewürgt oder beim Verkehr gehauen wurden. Ich fand das schrecklich. Er meinte, wenn ich ihn genauso lieben würde wie er mich, würde ich mitmachen. Und überhaupt, dass das alle so machen würden. Aus Angst, dass er mich verlässt und weil ich nicht als prüde oder verklemmt gelten wollte, habe ich es über zwei Jahre mitgemacht und beim Sex immer mehr dissoziiert. Die Pornos wurden immee gewaltvoller und auch er beim Sex mir gegenüber. Dann traute ich mich, mich einer Freundin anzuvertrauen, die mir sagte, dass ihr Freund nie sowas von ihr erwartet oder macht. Es dauerte noch ein wenig bis ich die Kraft fand ihn zu verlassen und zu verstehen, dass das nicht ok war und er mir unter dem Deckmantel der Liebe und sexueller Begierde Gewalt angetan hat. Ich schäme mich bis heute für das was ich mit mir habe machen lassen.

anonymous

Saarlandtherme – 21.12.2025

Sauna Teil 2:
Er setzte sich in die andere Ecke, auf der anderen Seite der Tür, jedoch so, dass er einen guten Blick auf die Tür hatte.
Das Pärchen verließ die Sauna wieder und ich war alleine mit dem Mann. Ich fühlte mich trotzdem wohl und sicher und blieb daher ca. weitere 3 Minuten und beendete dann meinen Saunagang.
Vor der Sauna wurde Obst aufgestellt und ich aß einen Orangenschnitz. Der Mann folgte mir ca. 10 Sekunden, nachdem ich die Sauna verlassen hatte. Er beendete seinen Saunagang also sehr frühzeitig nach ca. 5 Minuten.
Ich entsorgte meine Orangenschale und ging an das andere Ende des Saunabereiches um im ehemaligen Damenbereich zu duschen, da dieser weniger einsehbar ist als die zentrale Dusche in der Mitte des Saunabereiches.
Als ich mein Hamamtuch lösen wollte um zu duschen, stand der Mann plötzlich ebenfalls in dem sehr kleinen Duschbereich und hing sein Handtuch auf. Ich verließ die Dusche mit meinem Tuch und wartete im Gang davor bis er fertig war. Er ging in die ehemalige Damensauna und ich ging in den Duschbereich.
Ich sah ihn im Laufe des Tages noch drei Mal, jedes Mal beobachtete er mich sehr aufmerksam.
Nach drei Saunagängen, gingen mein Mann und ich nochmal zum Schwimmen in den Textilbereich. Ich ließ mein Handtuch, welches ich zum abtrocknen genutzt hatte und mein Hamamtuch neben der Dusche im ehemaligen Damenbereich hängen.
Als wir ca. 2 Stunden später zurück kamen, war das Handtuch, welches ich zum abtrocknen genutzt hatte weg.

anonymous

Saarlandtherme – 21.12.2025

Sauna Teil 1:
Folgendes habe ich Freitag erlebt:
Ich war mit meinem Mann in der Therme/Sauna. Ich gehe besonders gerne, explizit in diese Therme, da es im Saunabereich einen abgetrennten Damenbereich mit Duschmöglichkeiten und kleiner Sauna gibt. Dies bietet mir viel Sicherheit und ich kann mich nach den Saunagängen in Ruhe abduschen. Während einem Saunagang trage ich immer ein Hamamtuch und fühle mich so mit dem Thermentag sehr wohl und kann ideal entspannen.
Mein Mann und ich wollten an einem Aufguss teilnehmen. Mein üblicher Platz in einer Ecke war bereits besetzt und es waren ausschließlich Männer zum Aufguss da. Ich hätte alleine sitzen müssen, separiert von meinem Mann und fühlte mich mit der gesamten Situation sehr unwohl. Ich legte mein Handtuch zunächst auf einen Platz und ging nochmal kurz nach draußen, hier entschied ich, nein das ist für mich gerade kein sicherer Ort, ging wieder rein holte mein Handtuch und sagte meinem Mann, dass ich mich gerade nicht sicher fühle und den Aufguss auslasse, er fragte ob es okay sei, wenn er trotzdem mitmacht, was ich klar bejahte.
Ich schaute mir daher die anderen Saunen an und entschied mich für eine komplett leere Sauna und setze mich in die Ecke neben der Tür, wo man mich weniger gut sehen konnte. Schließlich kam ein junges Pärchen, welche beide in ihr Handtuch eingewickelt blieben, mich nett anlächelten und ich fühlte mich sehr sicher.
Dann stieß ein Mann in meinem Alter, Mitte 30 hinzu.

anonymous

location not specified – 21.12.2025

Mein Cousin hat mich über Jahre hinweg sexuell missbraucht. Bis heute ist er der Sunnyboy der Familie und ich die, die sich nicht immer so anstellen soll.

Elanur

Wald – 21.12.2025

Ich war 18, schüchtern, wenig Erfahrung, lernte ihn (24) über Facebook kennen. Er holte mich mit dem Auto ab. Saßen eine std in einer Shishabar. das Date unangenehm, er arrogant und überheblich. Er fragte ob wir losgehen wollen, ich in dem Glauben, dass das Date beendet sei und er mich nach Hause fahren würde. Er fuhr in ein abgelegenes Gebiet. Ich hatte wahnsinnige Angst und war wie erstarrt. Während der Fahrt fragte ich ihn mehrmals wohin und sagte dass ich nach Hause muss. Er spielte die Situation runter und meinte nur wir können uns noch ein bisschen in Ruhe unterhalten. Er hielt an, sagte, wir setzen uns auf die Rückbank. Ich wollte die Situation nicht eskalieren lassen. Er küsste mich schnell ziemlich hart und steckte mir seine Zunge in den Mund. Seine Bartstoppel stachen in meine Haut und ich fand seinen Geruch widerlich. Gleichzeitig fing er an mich überall zu begrapschen, er schon eine Hand sehr grob vorne in meine Hose rein und seine Finger direkt in meine Scheide. Es ging alles so schnell. Ich war überfordert mit der Situation, raffte mich auf und sagte, dass ich nicht möchte. Er lachte, hielt mit der anderen Hand meinen Hals fest und sagte nur „und warum bist du dann so feucht?!“. Ich hatte panik, mein Körper bewegte sich nicht mehr, ich brachte keinen Ton heraus. Er drückte mich auf die Rückbank, so dass mein Hinterkopf gegen die Autotür stieß. ich ließ es geschehen. Er kam schnell, setzte sich nach vorne als wäre nichts gewesen und fuhr zurück.

Nina

location not specified – 20.12.2025

Ein Erlebnis was ich gerne verdränge und eigentlich noch nie jemandem erzählt habe. Ich habe mich mitschuldig gefühlt. Während der Corona-Zeit habe ich mich auch ein paar Mal zum spazieren gehen oder Bierchen im Park mit dem Ex-Freund meiner Freundin getroffen. Eines Abends hat er mich bequatscht noch mit zu ihm zu kommen und eine Flasche Wein aufzumachen. Wir haben über alles mögliche – unter anderem Inline-Dating geredet und ich habe über Männer dort geschimpft und von schlechtem Sex erzählt. Auf einmal meinte er, du bist so schön, kann gar nicht sein und hat mich geküsst. Ich habe ihn ziemlich betrunken weg geschoben und ihn gefragt, was er da mache und was mit meiner Freundin sei. Danach erinnere ich mich aufgrund des Alkohols nur noch schwammig. Erst hat er das akzeptiert, mich aber überredet zu tanzen. Dann war mir etwas schwindelig und ich habe mich aufs Sofa gesetzt. Er hat sich dann daneben gesetzt, weiter versucht mich zu küssen und mir die Hand in die Hose gesteckt. Ich war zu betrunken um ihn abzuwehren. Ich erinnere mich noch, dass er was von „feucht und geil sein“ faselte. (Er weiß eindeutig nicht, dass eine körperliche Schutzreaktion kein Begehren ist). Ich habe den Kontakt abgebrochen.

anonymous

Germany – 20.12.2025

He pulled down my panties and bend me over on the bed. he pushed his Fingers inside my vagina and anus. With other Hand he rubbeln my clit. Although I was still in Shock, my Body reacted. I became wet and had an Orgas, weich made me really Advanced. Afterwards he dar in the bed and pushed me to my Knies. He opened his trousers and told me to be a „good Girl“. He pushed it deep inside my mouth. Again and again. I choked and and had Problems to breathe properly. He pushed more and more. He Tool my Head between his hands, When he came he pushed it so deep inside, that I had no Chance Bit swallow ecerything.
This was the First of several times he did. These things to me

anonymous

Germany – 20.12.2025

When I was 18 years old, the uncle of my boyfriend offered me a Holiday Job. He had lost his driving listende for driving too fast.He was 42 at that time. A very attraktive man. Tall, grey haired, always in a suit. Very wealthy as well. I was allowed to Drive his Porsche and Audi. It started with Little Thinge like giving me a Candy White I was driving directly to my mouth or touching my leg „accidentally“.
He played Golf. When Idrove him to the Golf Court He asked me to come with him. He showed me some moves by standing behind me, Both Arms around me. Although I wasn‘t really Good at it, He Continental the „lesson“ for more than one Hour.
The following weekend He asked me to come with him as his driver to a bigger City in East germany wherehe had a business Meeting.
When we were there He bought me a nice dress and expensive underwear so that I could accompny him to an important Dinner.
I felt like a Princess. When we were back in the Hotel He asked me of I wanted to Drink some Champagne with him to celebrate his success.I agreed. After two glasses I wantef to go to my room. The dress had a zip on the back and He asked me if he should help me with it. I Said ok. He stopf behind me and pulled the zip cpmpletely down, White he also pulled the dress off my shoulders and started to Kiss my neck. He told me that I was sexy and opened my bra. I was like paralyzed just standing there. He touched my breasts and squeezed my nipples. He pushed me towards the bed, there he pulled down

Katja

location not specified – 19.12.2025

Er bekommt versuchte,wie auf den Videos im porno Tube zuvor abgesehen, seine ganze Hand in mein „Steckbecken“ zu schieben
Ich erinnere mich noch gut an sein Gesicht was er dabei trug. Es ist heute noch dasselbe. Zuvor hatte ich ihm aus früheren Zeiten erzählt. In seinem Kopf ging dabei ein Film los.
Einige Tage später dann oben beschriebene Szene
Seine Hand war zu groß
Er beleidigte mich danach.
Ihr Weiber seid nur zum F….cken da

Auch nach der Trennung versuchte er mein Leben zu beschädigen. Zeitgleich aber Sponsert er eine neue Frau und klinkt sich in ihre Idee ein. So das es jeder sieht.
Er sagte: meine Sprache der Liebe ist das Geld.
Seine neue Freundin bekommt Unterstützung für ihren Kater und technisches Equipment bezahlt.
Mir schenkte er einen Laser Pointer.
Dafür würde ich heute nicht mehr ,wie er sagte, die Beine breit machen.
Was meinste, sagte er, wenn dein Damm bricht, dann bekommst du einen mega Orgasmus von mir verpasst.
Später hörte ich ihn noch sagen:
Das war Note 3 heute.
Sein Freund ist Therapeut und grinste über seine Geschichten.

Amsel

Reichenau – 19.12.2025

In Clinic, I was disdurbed by a man who said he would piss inside me and said I should die.
I wrote a poem.

anonymous

location not specified – 18.12.2025

Ich bin abends alleine durch die Stadt gegangen und hatte kurze Hosen an. Als ich durch eine Gruppe Männer durchgehen muss greift mir einer mit der Hand von hinten unten in die Hose, dass er meine Pobacke berührt hat. Ich bin einfach weitergegangen und habe mich nach ein paar Metern umgedreht und war mir tatsächlich nicht sicher ob ich das gerade wirklich erlebt habe, so überrumpelt war ich.

lilly

hagen – 17.12.2025

nachdem meine eltern sich geschieden haben, lebte mein onkel bei mir, meiner mama und meinen zwei schwestern mit im haus. ich war 4 jahre alt. meine mama musste in zwei jobs gleichzeitig arbeiten, um mit uns über die runden zu kommen, und war daher oft nicht zuhause; aufgrund des schichtdienstes auch oft über nacht nicht. mein onkel fing an, mich (und später fand ich heraus, dass auch meine schwestern betroffen waren) sexuell zu missbrauchen und videoaufnahmen zu erstellen. er hat immer gesagt, dass wir das machen müssen, um meine mama zu unterstützen, weil er für diese videos geld bekäme. keine von uns hat meiner mama etwas gesagt, und sie hat es nie bemerkt. kurz nach meinem 10.geburtstag ist meine mama bei einem autounfall ums leben gekommen und mein onkel übernahm das sorgerecht und adoptierte uns später, obwohl ich der sozialarbeiterin sagte, dass ich nicht bei meinem onkel bleiben möchte. die übergriffe wurden gewaltvoller und er warf mir vor, dass der tod meiner mutter meine schuld gewesen sei. ich bekam kurz darauf meine periode, womit der missbrauch endete, denn nun war ich „ekelig“. ich wusste nicht, was eine periode war, und dachte, ich würde nun sterben. als ich in den folgenden jahren begriff, dass das, was mir passiert war, falsch war, öffnete ich mich meiner lehrerin, die mir unterstellte, zu lügen. mein onkel ist ein beliebter mann, das würde er niemals tun. ich wandte mich ans jugendamt, an die nummer gegen kummer und an die schulsozialarbeit. niemand half.

The xx

Istanbul – 15.12.2025

I used to think that I was kind of blessed because nothing really bad ever happened to me with men. I grew up in a family with a relative paucity in male figures and since I am homosexual (and always knew that) my experience with men were mostly based on friend- and collegueship without any unpleasant situations. Until last year. Together with my partner, I went to a hamam to get a massage. My girlfriend was placed next to me and was treated by a female masseur and I got a male one. The first thing I considered unusual was that he took my towel when I was still sitting in a way that exposed my upper body. Didn’t think of it too much. He then started the massage and everything was fine until -within the last 10 minutes – he suddenly pushed his thumbs so far between my glutes muscles that he suddenly touched my anus. I was a bit shocked and considered it an accident, but it happened again twice. And instead of standing up, arguing or whatever, I did not say a word because I was embarrassed. The climax of this experience was that, when the massage was finished and both my girlfriend and I were sitting upright again, he kissed me right on my lips. I honestly felt disgusted and I left in shock. So looking back at it, it fortunately did not affect my life very much. But It teached me that you may react totally different from what you would have thought of yourself in advance. It is not predictable and does not mean that you carry any guilt with you.

Sophie

Köln – 14.12.2025

Ich hatte mein erstes Mal mit einem Surflehrer, den auf einem Festival kennengelernt hatte. Ich war 19 und er 23. Er ist aus einer weit entfernten Stadt zu mir gefahren, als meine Eltern nicht da waren Ich war so verliebt in ihn und habe mich auserwählt und besonders gefühlt. Ich war total unaufgeklärt und kannte keine Pornos und habe noch nicht mal masturbiert. Er hat mich sehr gedrängt und ist schließlich in mich eingedrungen. Ich habe das als Anerkennung empfunden. Danach lag ich völlig erstarrt neben ihm und er sagte zu mir „Du hast echt einen hammer Körper“ Er ist am nächsten Morgen gefahren und hat sich nie wieder bei mir gemeldet. Ich weiß nicht mal wie er mit Nachnamen heißt. Es folgten mehrere Jahre hypersexuelles Verhalten, in denen ich völlig betrunken von so vielen Männern missbrauchst wurde, dass ich nicht mehr weiß wie viele. Das war wie ein Autopilot. Ich versuche mich nicht dafür zu schämen, aber es ist so schwer. Es gibt für mich keinen Grund, Männern zu vertrauen.

anonymous

Filderstadt – 12.12.2025

Er hat mich beim spazierengehen angesprochen und es ergab sich ein nettes Gespräch. Er gab sich reflektiert, dass Beziehungen wachsen sollten und man nicht sofort „in die Kiste springen sollte“ etc und klang sympathisch. Wir hatten ein Treffen ausgemacht. Ich ging zu ihm. Hatte noch gesagt, dass ich das ungern beim ersten Date mache, aber dann doch zugestimmt.
Ich trinke selten Alkohol, hatte das auch gesagt. Es ging mit Bier los. Er wollte mir verschiedene Sorten zeigen. Ok.. es war zu Beginn echt ok. Wir hatten zu Songs mitgesungen, getanzt und geredet. Ich hatte kurz auf mein Handy geschaut, da blitzte das erste mal sein wahres Gesicht durch. Warum ich draufschauen würde usw. Und ich hatte mich auch noch gerechtfertigt.. war zu diesem Zeitpunkt aber auch betrunken. Was mich am meisten ärgert.. Irgendwann hatten wir uns geküsst. Auch ok. Hatte aber gesagt, dass mehr beim ersten Date nicht drin ist. Er hat mich weiter zum Trinken genötigt. Und meinte irgendwann, lass uns einen Film schauen. Ich so, ich bin müde und würde jetzt dann gehen. Er hatte mich so eingeschüchtert dass ich mit bin. Da hatte er mich dann bedrängt und auch vergewaltigt. Dabei beschimpft und an den Haaren gezogen etc. da ich sehr betrunken und sehr eingeschüchtert war, bin ich geblieben. Ich hatte echt Angst und dachte er tut mir was an. Also abgesehen vom nicht einvernehmlichen Sex..
Bin dann morgens trotz Protest gegangen.hatte aber Angst und war zerstört. Was ein Arsch.

anonymous

Venus im Orbit – 12.12.2025

Ich hab soviel Scheiss und übergriffiges Verhalten mit Männern erlebt, ich könnte ganze Abwasserkanäle damit füllen. Angefangen von anzugleichen Bemerkungen des schleimigen Kommentaren meines „Kundtlehrers“, der grundsätzlich in fast jeder der Stunden mit bestimmten Mädels rumschäkette, über dumme sexuelle Kommentare von Mitschülern bis zum Klavierlehrer, dessen Unterricht ich von einem auf den anderen Tag nicht mehr besuchen wollte. Ich hatte so ein „mulmiges“ Gefühl im Bauch bis hin zu richtiger Panik. Ich schäme mich dafür, dass ich mich habe für schnellen Sex ausnutzen lassen, aus Sucht nach Selbstbestätigung. Ich habe inzwischen einen richtigen Männerhass entwickelt und finde das berechtigt. Andere Details möchte ich hier nicht erzählen.

p

germany – 11.12.2025

ich war feiern mit einer freundin. eigentlich sollten auch andere freundinnen dabei sein. der plan ist dann gekippt und sie hat männliche freunde dazu geholt. am ende sind sie mit zu uns gekommen obwohl ich dagegen war. Ich hab mich in das Bett der freundin gelegt und habe gehofft, dass sie gleich kommt und wir einfach schlafen gehen. Aber sie kam nie. Der Typ kam und hat mich angefasst, ich bin direkt eingefroren. Ich habe auch im meiner Kindheit sexualierte Gewalterfahrungen gemacht deswegen bin ich da total dissoziiert und konnte nicht handeln..

anonymous

location not specified – 11.12.2025

Ich wurde mit 14 vergewaltigt von einem Mann( mit ihm hatte ich meine ersten Erfahrungen ) und seine Mutter hat ihn geschützt und mir die Schuld gegeben.
Ich habe es nie zur Anzeige gebracht und leide bis heute unter den Folgen der Tat ( ich bin Mitte 20 ).Mein Unfeld hat nie verstanden warum ich darunter so sehr leide und es wurde immer klein gemacht.
Aber ich werde nicht schweigen und steht dazu, was für Folgen und Narben ich von damals trage!
Keiner soll das hinnehmen und seinen eigenen Heilungsprozess soweit es möglich ist, wahrnehmen und durchziehen, egal wie klein andere diese Tat sehen.

Vanessa

Wien, bei einem Fremden zuhause – 11.12.2025

Mit 19 bin ich nach Wien, in die gleiche Stadt wie meine 6 Jahre ältere Schwester, gezogen. 1 Woche danach sind wir zusammen in eine Bar zum feiern. Wir haben viel getrunken, aber wie wir uns an diesem Abend und auch noch den ganzen nächsten Tag fühlten, passte nicht zusammen. Ich erinnere mich nur noch an einzelne Fetzen. An der Bar hat uns der Barkeeper nichts mehr zu trinken geben wollen, weil wir so betrunken waren. Als nächstes erinnere ich mich wie wir mit einem jungen Mann mitgegangen sind, der meinte, dass er in der Nähe der Bar wohnt. Wir standen in seiner Küche und haben weitergetrunken, er meinte seine Mitbewohnerin ist zurzeit nicht da. Er hat richtig gut ausgeschaut und ich weiß noch wie ich mir dachte, der könne niemals gefährlich sein. Ab da fehlt mir jegliche Erinnerung bis zum nächsten Morgen. Ich bin aufgewacht, weil er mich im Schlaf vergewaltigt hat, als ich wach wurde griff er meine Brüste und sagte wie geil ich bin, darüber hab ich mich auch noch gefreut(?!), während ich in Schockstarre regungslos unter ihm lag. Ich hab gewartet bis er fertig war und mich überhaupt nicht gewehrt. Lange dachte ich es war meine eigene Schuld und schämte mich so sehr. Meine Schwester war in diesem Moment in dem anderen Schlafzimmer, sie hatte ihre Periode und die ganze Bettwäsche war voller Blutspuren, sie kann sich nicht erinnern, was mit ihr passiert ist.

anonymous

Cologne, Germany – 10.12.2025

My ex-boyfriend slept over at my place after a festival (we bought the tickets when we were still a couple and until that moment „staying friends“ worked pretty well). He slept in my bed, it was clear that we are over and just friends and it felt peaceful and wholesome at the time. But in the morning, when i was still super exhausted bc of the festival, i woke up from him touching my whole body. I was so tired and tried to turn away, to signalise i wasn’t intrested, but he kept going. He fingered me even though i had pulled his hand out of my pants multiple times. He rubbed his thing on me and even tried to f*ck me but by that time i was awake enough to push him away. He left and we never ever spoke again.

anonymous

location not specified – 10.12.2025

Es war unser erstes Date. Wir haben uns auf dem Geburtstag meiner Mitbewohnerin kennengelernt. Er zeigte sich interessiert und lachte viel über meine Witze. Sogar als wir über Feminismus gesprochen hatten schien er mir in jedem Punkt zuzustimmen. Plötzlich küsste er mich. Ich war überfordert und sagte nur dass Intimität beim ersten Date nichts für mich wäre. Daraufhin küsste er mich nochmal. Es ist schwer zu erklären warum ich das Date nicht beendete. Ich redete mir ein dass es nicht so schlimm sei und willigte sogar noch ein bei ihm im Auto mitzufahren für eine OKF.Er küsste mich bei jeder Gelegenheit im Auto. Ich hatte mich so hilflos gefühlt und kam aus der Situation nicht mehr raus. Irgendwann kündigte ich an nachhause zu wollen. Er überredete mich noch für eine Stunde mit zu ihm zu kommen weil es ja nicht heißen würde dass man miteinander schläft, versprach er mir. Als wir bei ihm waren überfiel er mich und ich ließ es einfach geschehen. Bis heute kann ich nicht sagen was passiert ist und ich schäme mich dass ich mich nicht mehr gewehrt habe. Dabei war ich gerade 18 und er schon 5 Jahre älter. Meine Therapeutin sagt es war eine Vergewaltigung. Manchmal denke ich ich wusste es nicht besser und manchmal denke ich dass es meine Schuld war.

anonym

B – 10.12.2025

Ich war 14 ,er keine Ahnung definitiv schon Ende 20,vllt Mitte 30.Wir waren auf einer Home Party,warum meine Schwester ihm mitgebracht hat,ich weiß nicht.Er machte mir Komplimente,anfangs fühlze ich mich toll,nach dem dritten Shot den er mir gab , fühlte ich mich plötzlich ganz schlecht und wollte mich kurz hinlegen.Ivh.bin daraufhin ziemlich schnell eingeschlafen und dachte meinen Schwester legt sich zu mir.Da lag er und berührte mich einfach.Ich bekam kaum ein Laut heraus und schlug seine Hand weg.Er drückte mich nach unten und hielt mir den Mund zu und meinte nur „du willst es doch auch“ Ich war 14,keine Erfahrung davor gehabt
Später erzählte ich es unter Tränen und es kam nur „du hast doch gestöhnt“ Ich war 14 und keiner glaubte mir !

R.

location not specified – 10.12.2025

Uch war 12 und mit meinen Eltern im Schwimmbad. Ich traf eine Freundin mit ihrem Vater im Wasser und er spirlte mit uns. Dafür schwammen wir zu ihm und er zog uns hoch und warf uns von sich weg. Irgend wann hatte er mich im Arm und sagte er müsse mal durchatmen. Seine Hand ging unter meinen Badeanzug und er streichelte mich mit dem Kommentar: “ du hast ja schon Häärchen“ und machte mich von seinen Arm los und ging ohne ein weiteres Wort weg. Mit meiner Freundin habe ich mich nicht mehr getroffen

Lea

Auf Reisen – 10.12.2025

Ich war eine längere Zeit am Reisen und lernte, als ich abends sehr betrunken Feiern war, einen Mann kennen. Ich war 19 und er über 40 Jahre alt. Wir tauschten Nummern aus und als ich ihn in einer anderen Stadt wieder traf, hatten wir bei ihm im Zimmer zunächst einvernehmlichen Sex. Bzw. mehr oder weniger einvernehmlich … er war die ganze Zeit mega dominant und es ging ihm nur um seine Befriedigung. Ich kannte damals meine Grenzen nicht gut und habe deswegen viele Sachen mit mir machen lassen. Als ich dann sagte ich will jetzt gehen stieß er mich zurück aufs Bett, sagte in „sexy“Stimmt: ich bin noch nicht fertig mit dir und machte weiter. Am Ende habe ich mich angezogen und bin zurück zu meinen Hostel gegangen und dachte noch was für ein aufregendes Sexleben ich doch habe. Ich hab mir eingeredet das ich das ja auch gewollt habe. Erst viel später habe mir eingestanden was ich in dieser Nacht eigentlich erlebt habe. Noch heute fällt es mir schwer es als das zu benennen was es war, eine Vergewaltigung! Seit dem Tag danach habe ich mit schweren Blasenentzündungen und regelmäßigen Infektionen meiner Vulva zu tun.

Danke für eure Arbeit!
Feuer dem Patriarchat!

anonymous

location not specified – 09.12.2025

Ich erinnere mich kaum noch. Aber ich war im Club mit 20 und mit „Freunden“. Ich war so betrunken, die Szene die ich erinnere ist, dass ich umfiel und mir auch wer zwischen die Beine griff. Es ist verschwommen und war es damals schon. Einer meiner „Freunde“ meinte sinngemäß anerkennend, wie offen ich doch sei, und dass er das gut finden würde. Ich war nicht offen. Ich war betäubt, schutzlos und wusste schon in dem Moment nicht, was passiert.

anonymous

location not specified – 09.12.2025

Mein Ex Mann hat mich jahrelang nach unserer Scheidung noch gestalked. Hat meine Passwörter von meiner mail gehacked und in meinem Namen mails geschrieben an Freunden. Aich hat er in meinem Namen Sachen im Internet bestellt. Hat mein Fahrrad und das Auto von meinem Nachbarn kaputt gekratzt und mich nachts ständig angerufen. Trotzdem war es schwer etwas zu beweisen. Hierduch habe ich auch Freunde verloren

anonymous

location not specified – 09.12.2025

Ich war mit 14 Jahren viel bei einer „freundin“, deren eltern nie zu Hause waren. Über den freundeskreis ihres Freundes habe ich einen 21 Jährigen kennengelernt. Wir kannten uns nicht gut, waren nicht vertraut. An einem Abend, an dem ich bei meiner Freundin übernachtet habe, hat er mich ausgezogen und mich mit Fingern penetriert. Ich war ein Kind, dachte aber, ich sei erwachsen und wollte cool sein. Mir war lange nicht klar, dass das was passiert ist nicht in Ordnung war, auch wenn es nicht ausdrücklich gegen meinen Willen war.

Stefanie

location not specified – 09.12.2025

Mein Kind und ich haben mehrere Femizid Versuche überlebt. Das ist jetzt 23 Jahre her. Und immer noch werde ich gegaslightet von Ärzten, Arbeitsamt Mitarbeitern, Familie oder anderen. Ich merke, dass wir in der Gesellschaft immer noch nicht wissen, wie wir damit umgehen müssen.
Kommentare sowie: ach jetzt geht’s ja wieder besser, ich hätte das ganz anders gemacht oder andere oberflächliche, reduzierende Kommentare bringen das Gefühl von Selbstzweifel direkt wieder auf. Habe ich mich genug gewehrt, hätte ich deutlicher um Hilfe fragen müssen. Und die Tatsache, dass der Täter nicht bestraft wurde macht die Situation sehr empfindlich, um uns als Opfer abzuwerten.

anonymous

Australien Corall Sea – 09.12.2025

Mein Tauchlehrer lud mich 2017 ein, mit ein paar Freunden für 10 Tage oder so Segeln zu gehen. Ich nutze die Chance und es waren 6 Männer in ihrem ende 30- Anfang 40ern. Ich war 22. Ich rechnete mit nichts. Aber anscheinend war die schlafordnung so gedacht, dass sich mein Tauchlehrer und ich ein Bett teilten. Ich traute mich nicht irgendwas in Frage zu stellen, zumal ich das Ausmaß erst bemerkte als das Boot abgelegt hatte. Direkt am ersten Abend kam er mir näher und drang dann auch anal in mich ein. Wir waren auf seinem Boot mit seinen Freunden. Kein Handyempfang, nur Meer und das Boot mit den 6 Männern. Ich weiß nicht, was ich wollte. Es war aufregend; aber auch scham, was er den anderen wohl erzählt. Heute weiß ich, dass es egal war, was ich wollte, da ich praktisch keine andere Wahl gehabt hatte, als zu wollen. Obwohl ich weder analsex mag, und nach wenigsten einem Kondom gefragt hatte, nahm ich es so hin. Ich habe es sogar als schöne und aufregende Zeit abgespeichert. Aber heute weiß ich, dass alles andere auch extrem gefährlich für mich gewesen wäre. Was hätte ich machen sollen? Ich hätte keinen Ausweg und keine Chance gehabt. Über einen Tag Seeweg an die nächstgelegene Küste und 6 Männer und Alkohol. Ich hatte zwischendurch auch so krasse Zahnschmerzen durch den Unterdruck beim tauchen und irgendwelche Verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel bekommen habe und fühlte mich wie auf Drogen. Es ging gut aus. Genau das wünsche ich jeder Frau in einer ähnlichen Situation.

anonymous

location not specified – 09.12.2025

Es war Anfang 2021 und Corona. Es war ein Bumbledate. Wir hatten vorab mit videochat telefoniert. Er war zu spät und kam dann doch nicht mit der Bahn sondern mit Car Sharing und konnte so direkt bei unserem Treffpunkt nicht parken, daher wollte er mich einsammeln. Ich ging ihn also von der SBahn Haltestelle entgegen. Mir folge ein super aufdringlicher Mann. Ich war froh, als ich in das Auto einsteigen konnte. Er er ganz geschoxkt, was so passiert, wenn Frauen alleine unterwegs sind. Wir gingen spazieren. Dann in seine Wohnung. Sein Mitbewohner hatte auch ein Date. Wir spielten zusammen ein Trinkspiel. „wer hatte noch nie“. Ich war Alkohol nicht gewöhnt. Er war plötzlich in seinem Zimmer. Als ich da auf dem Weg ausm Bad dran vorbei kam, fing er mich ab. Er küsste mich. Ich dachte mir, yolo, du willst eh deinen Ex vergessen. Er wollte ohne Kondom und ging ganz automatisch davon aus,dass ich die Pille nehme. Das tat ich nicht regelmäßig. Er wollte „vorher rausziehen“. Er war Anfang 30, studiert mit gutem Job. Ich war geschockt. ich überlegte sogar ob die Pille danach eine Lösung wäre, aber sagte dann doch , dass das leider nicht geht und fühlte mich tatsächlich schuldig.

anonymous

HH – 09.12.2025

Wir dateten uns seit ca. 6 Monaten. Ich hätte mir eine Beziehung sehr gut vorstellen können und mir dies auch gewünscht. Er wollte uns beim sex bzw. Beim Blowjob filmen. Für mich war das eine große Sache. Ein Vertrauensbeweis und irgendwie hatte ich an dem Morgen auch das Gefühl, performen zu müssen, weil ich die letzten Tage (Ende 2000) durch die Corona Pandemie, Jobverlust, Krankheit in der Familie nicht gut drauf war. Noch am Abend lies ich etwas anbrennen und er war wütend, weil die Teekanne kaputt war und genervt von mir, weil ich mir vorwürfe machte. Um ihn zu beruhigen, gab es wieder einen blowjob. Er zwang mich nicht, aber ich fühlte mich so minderwertig und schuldig. Am nächsten Tag meldetet er sich nicht. Ich hatte so ein schlechtes Gefühl. Irgendwann konnte er dann doch telefonieren. Er ist zu seiner Familie gefahren, um mir dann am Telefon zu sagen, dass er keine Zukunft sieht. Ich dachte, es sei meine Schuld. Ich er so wütend wegen des Videos. Er wusste; dass da ein Vertrauensbeweis war. Ein halbes Jahr später fingen wir wieder was miteinander an und ich machte mir damals wieder Hoffnungen. Ich wurde so konditioniert, Probleme durch Sex zu lösen und schäme mich dafür.

anonymous

Niedersachsen – 09.12.2025

Ich war auf einer Jubiläumsfeier und brachte den Expartner der Gastgeberin zum Bahnhof, da ich da eh vorbei fahren musste. Ich Ende 20, er Ende 40. auf der Party redeten wir nicht miteinandeund im Auto war es komisch. wir führten smalltalk und am Ende fragte er mich nach einem Date. Ich war perplex und überfordert. Er bedankte sich noch und ich glaub, er fasste mich auch noch an. Ich war auf jeden Fall so froh, als er endlich aus dem Auto raus war. Und machte mir die ganze Rückfahrt noch Gedanken, was ich wohl falsch gemacht haben könnte. Es blieb ein ganz ekelhaftes Gefühl

anonymous

Bei meiner Schulfreundin – 09.12.2025

Ich war 15 und bin mit ca. 1.60 m immer recht klein gewesen. Der Stiefvater meiner Schulfreundin nannte mich standgebläse. Er war vll Anfang/mitte 40. Mir war das so unangenehm und ich habe mich vorallem für meine Größe geschämt und meist hohe Schuhe getragen, wenn ich sie besuchte. Ich dachte, ich hätte es so verhindern können.

anonymous

location not specified – 09.12.2025

Ich verlor einen USB Stick. Mit darauf waren Bewerbungsunterlagen mit Foto, Telefonnummer und Adresse gespeichert. Mir schrieb jemand mit weiblichen Namen, ob ich den USB Stick bräuchte. Ich bedankte mich und verneinte und bat darum, die Daten zu löschen. Der Absender entpuppte sich als Mann. Er wollte sich mit mir treffen. Ich wollte das nicht. Am Ende beschimpfte er mich aus dem nichts als schlampe und noch schlimmeres. Er kannte meine Adresse. Ich hab mich länger unwohl gefühlt.

Manuela

Bei mir zu Hause – 09.12.2025

Wir hatten nach dem ersten Date Sex. Ich wollte jemanden vergessen. Daher war es mir relativ egal. Schon die erste Runde war schlecht. Die zweite wollte ich gar nicht, machte aber die Beine breit, um nicht diskutieren zu müssen. Er ist das erste Mal nämlich so schnell gekommen. Nach dem zweiten Mal ging er dann aber auch recht schnell. Am nächsten Tag wurde ich von einer fremden Frau über snapcht bepöbelt, was für eine schlampe ich sei. Ich wusste nicht, dass es sie gab. Sie sagte mir noch wie Erbärmlich ich sei und schickte ein Selfie mit ihm. Er sagte gar nichts und verstand auch nicht, warum ich auf ihn sauer war. Ich fühlte aber insgesamt wenig, da ich mich von der ganzen Nacht emotional abgespalten hatte.

anonymous

Büro – 09.12.2025

Er war 40-50 und ich Anfang/mitte 20. er hielt Oralsex für ein Gesprächsthema und fragte meinen gleichaltrigen Kollegen regelmäßig, ob er mich oder meine Kollegin lieber „knallen wollen würde“. Lauter solche Dinge. Eines Tages wollte er mich vorführen und bat mich in einen anderen Raum. Dort sagte er mir, dass er einen meiner Einschätzung nach banalen Spruch von mir als unangebracht empfunden habe. Ich sagte, dass es mir leid täte und ich ihn bestimmt nicht verletzen wollte. Er baute sich vor mir auf und sagte, dass ich ihn gar nicht verletzen könnte. Er könne mich aber zerstören (Zitat!) wenn er wolle. Daraufhin ging ich zur Personalabteilugn. Er wurde wegen diverser Dinge gekündigt. Ich legte der Personalabteilung auch eine Liste vor mit entsprechenden Äderungen von ihm. Eine Kollegin sagte ihm das und er bedrohte mich dann noch kurz auf WhatsApp.

anonymous

Bei mir zu Hause – 09.12.2025

Wir trafen uns öfter, um miteinander zu schlafen. Warum ich das tat, kann ich rückblickend gar nicht sagen. Nichts daran war gut oder wertschätzend. Einmal war ich traurig wegen eines Dates, dass Tage zuvor nach dem zweiten Treffen von ihm beendet wurde. Ich war traurig und meine Affäre sagte zu mir, „Dass wir uns zum Sex treffen, und dann hat er auch eine Erwartungshaltung.“ also bekam er was er wollte und ich habe ihm einen geblasen. Mit Tränen in den Augen. Ich war so verletzt und fühlte mich gedemütigt. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er das sieht und vorallem, dass er mich als Menschen sieht.

anonymous

Dublin – 09.12.2025

Ich war 2016 Couchsurfen und wir waren zusammen mit anderen in einer Bar. Ich versuchte so viel Distanz wie möglich zwischen mich und meinen couchsurfer zu bringen und unterhielt mich eher mit seinen Freunden. Am Ende gingen wir nach Hause und er wollte einem Bekannten die Couch auf der ich schlief anbieten. Er wollte nicht mit. Wir stritten uns. Ich telefonierte mit Bekannten, ob ich da unterkommen kann. Er schloss die Tür ab. Und ging Gott sei Dank ohne mich ins Bett. Ich bleib mit den neuen Bekannten in Kontakt. Am nächsten Morgen als er wach war, rannte ich fast zu der Bekannten. Bis heute habe ich nicht begriffen, wie gefährlich die Situation hätte werden können.

anonymous

Albanien – 09.12.2025

Ich schickte ihm Nacktbilder von mir. Er teilte sie ungefragt mit seinen Freunden. Und er fand es absolut in Ordnung, da sie ja nicht meinen kompletten Namen kennen würden. Ich war zwar irgendwie stolz auf das positive Feedback, fühlte mich aber auch beschämt und, als ob ich es verdient hätte. Ich tue ja auch immer so locker.

anonymous

Bei ihm zu Hause – 09.12.2025

Wir waren beim ersten Date in einer Bar und ich trank zwei Gläser Wein. Danach wollte er den Abend nicht enden lassen und es ging zu ihm. Dort bot er mir ein weiteres Glas Wein an. Er fing vorher aber bereits an, mich auszuziehen. Ich machte mit. Wir hatten Sex. Öfter. Und ohne zu fragen, drang er auch (mit gleitgel) anal in mich ein. Es war nicht abgesprochen. Ich sprach ihn am Tag danach darauf an. Er meinte, „das hätte sich im Eifer des Gefechtes“ so ergeben und es sei kein Standard für ihn. Aber es wurde zum Standard. Auch, dass er nicht fragte. Ich sagte einmal, dass es mir nicht viel gibt, es okay ist , aber ich in entsprechend entspannt sein müsste. Wir hatten zwei Jahre etwas miteinander. Es war auch schön. Aber diese Grenze hatte er nicht akzeptiert und ich nicht gut genug gesetzt. Nun ist es vorbei. Ich hoffe, ich werde nicht wieder weich, sollte er erneut fragen oder ich mich nach Nähe sehnen.

Anni

Messe Köln – 08.12.2025

Nach der Messe ging es mit dem Team und Partnern in die Flamenco Bar oder so. Ich war Salesmanagerin. Geschäftspartner und andere Männer begrabschten Frauen, als wäre es eine Fleischbeschau. Ich fühlte mich als Vertrieblerin unwohl. Ich war froh, einigermaßen unbeschadet im Hotelzimmer angekommen zu sein. Am nächsten Morgen war es DAS Thema am Frühstückstisch. Aber keiner sprach die Geschäftspartner drauf an. Am 2. Messetag ging es wieder abends los ich sagte dem Eigentümer/CEO im Taxi, dass ich eigentlich wenig Bock darauf habe, wenn’s in ein enges Lokal geht, wo gegrabscht wird. Er sagte „Dann solltest du besser nicht mitkommen.“ Niemand sprach mit den Männern und die Salesleiterin vertrat eh das Motto „Sec sells“.

Anni

Hamburg – 08.12.2025

Es war 2019. Firmenfeier auf einem Boot. Ich war betrunken und wollte Wasser trinken, damit es mir besser geht. Also lief ich zur Bar. Schon aufm Boot begegnete ich einem bis dato unbekannten Kollegen. Ich fühlte mich nicht gut. Er sagte sowas wie, du bist so heiß, kann ich meine Zigarette anzünden. Ich fühlte mich unwohl. Das Boot legte an. Wir zogen weiter auf den Kiez. Wir tanzten. Bzw er rieb seinen Schwanz an mir. Ein anderer Kollege rettete mich aus der Bredouille irgendwann Zu ihm sagte keiner was. Mir war das so unendlich peinlich vor allen Kollegen. Am nächsten Tag sprachen Leute im Büro darüber. Mich hätte es getroffen, weil ich so ein kleines blondes Mäuschen war. Ich war sauer. Ging zu HR. Er bekam die fristlose Kündigung und weil er klagte musste die Firma eine Abfindung zahlen. Es gab 8 Zeugenaussagn, dennoch riet man mir von einer privaten Anzeige ab. Es sei nicht erfolgsversprexhend. Ich wurde von der Firma zur Opferberatungsstelle geschickt und lernte da als 24 jährige, dass ich egal wie ich aussehe, Männern nichts schulde. Manchmal vergesse ich es immer noch.

Anni

Karlsruhe – 08.12.2025

Ich besuchte 2018 oder so meine GrundschulFreundin in Karlsruhe ud. Fuhr da aus Hamburg hin. Ich blieb das Wochenende. Auch mit ihrem einen Mitbewohner verstand ich mich gut und wir freundeten uns an. Er machte immer wieder dumme Bemerkungen zu meinem Aussehen und verglich mich optisch mit meiner besten Freundin oder auch einer anderen Freundin, was mich extrem triggerte, weil ich schon als Kind oft vergleiche als Zwilling über mich ergehen lassen musste und eigentlich eine schöne junge Frau war. Wenn ich Bilder sehe,bin ich richtig überrascht und traurig, wie dieser Mensch sich mit Anfang 20 nicht schön finden konnte. Ich schlief eine Nacht bei meiner Freundin und bei der zweiten Nacht, bettelte der Freund, dass ich bei ihm schlafe. Ich legte mich zum quatschen hin und fühlte mich unwohl. Er fasste meine Brüste an. Ich fror ein. Ich konnte nichts nur vor seiner Hand in/an meiner Vulva konnte ich mich schützen und für mich einstehen. Er drängte nach Sex. Ich hatte kein sexuelles Interesse und schämte mich, was die anderen in der WG von mir denken könnten. Ich sagte, dass ich eine Blasenentzündung hatte. Das stimmte. Ich war dankbar. Ich hatte also einen legitimen Grund gegen Sex. Ich wünschte, ich könnte mein 8 Jahre jüngeres ich umarmen und ihr in solchen Momenten helfen, ihre Grenzen zu kommunizieren, wo sie es nicht konnte. Noch heute muss ich weinen. 2020 sprach ich ihn drauf an. Er meinte, es wäre nicht fair, dass ich nun so spät damit ankomme. 2025 entschuldigte er sich

anonymous

School/Club/freizeit – 08.12.2025

Es war Anfangs harmlose Witzen im Unterricht, irgendwann schrieb man privat oder traf sich in Gruppen nach der Schule/Wochenende mit der Lehrerin.
Dann würde ich zu einem Club eingeladen zusammen mit Freunden von meiner Lehrerin und ich dachte es sei eine coole Idee, an diesen Abend war es normal ich tanzte mit meinen Freunden und hatte spaß bis zu den Punkt an dem meine Lehrerin mein Hemd hochhob (ich hatte ein Unterhemd darunter trotzdem war es ein sehr komischer Moment).
Die Tage danach wurden nicht besser, meine Lehrerin versuchte auf eine verrückte weiße mich zu beeinflussen und erzählte herum ich habe sie an diesen Abend angetanzt was mich Tage lang wach hielt… Zum Ende bemerkte sie wie tolle es mich beeinflusste und sagte nur zu mir ich solle es vergessen es war nie etwas.

Stefanie

Erlangen Deutschland – 08.12.2025

Ich habe eine Geburtstagsfeier gegeben und alle eingeladen, ich dachte wir wären eine witzige Truppe. Ein paar übernachteten. Wir haben unsere Isomatten und Schlafsäcke im Wohnzimmer ausgebreitet. Plötzlich spürte ich einen Schwanz an meinem Rücken, es war dunkel und andere schliefen, er fasste mich an, ich musste mich übergeben, ich konnte mich nicht bewegen. Solche Szenen waren Normalität in meiner Welt. Alleine, weil ich ein Mädchen von 12 Jahren war. Bis heute muss ich mich fast übergeben, wenn ich an diese Jungs erinnere. Ich hatte so eine höllische Angst.

anonymous

location not specified – 08.12.2025

Ich war 12 oder 13 und bin nach der Schule mit dem Bus nach Hause gefahren. Der Bus war sehr voll und ich habe mich mit angezogen Beinen so halb auf den Platz fürs Gepäck gesetzt. Ein viel älter Mann hat sich ganz nah vor ich gestellt und sein Glied an meinen Beinen gerieben und sich befriedigt. Auf beiden Seiten waren die Rückenlehnen der Sitze und ich konnte nicht entkommen. Niemand im vollen Bus hat es gemerkt oder reagiert.

anonymous

location not specified – 08.12.2025

Nach dem Ausgehen bei einer Freundin auf dem Sofa übernachtet. Es waren mehrere Leute in der Wohnung. Ich wache auf, weil ein Typ, den ich eigentlich gar nicht kenne, seinen Schwanz an mir reibt. Ich weiß nicht, was ich machen soll und tu so als würde ich schlafen. Ich war 17, er war ein paar Jahre älter als ich.

Sarah

Wien – 08.12.2025

Mein 17. Geburtstag- ich war zu Fuß auf dem Weg zu einer Freundin. Plötzlich quatscht mich ein Typ an, weil er irgendwas sucht. Ich versuche freundlich zu sein und ihm zu helfen. Nach einem Block drängt er mich plötzlich in einen Hauseingang hinein. Ich fange an zu schreien. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit lässt er von mir ab und haut ab. Ich finde es bis heute schwer meinen Geburtstag zu feiern und das obwohl es schon über 10 Jahre her ist.

anonymous

Stäfa – 08.12.2025

Obwohl ich wusste, das er einer anderen den Hals zugedrückt hatte, habe ich mich auf ihn eingelassen.
Da hörte ich kurz vor Besuch bei seiner 12 jährigen Tochter noch die Story,das ihre Freundin einmal bei einer Autofahrt auf seinem Schoß saß und absichtlich herum rutschte, damit er eine errektion bekommen soll. Was dann auch passierte. Es sei pure Absicht gewesen. Erzählte er mir im Auto.
Später gingen wir mit seiner Tochter ins Freibad.
Abends brachte er sie ins Bett ,wir schliefen nebenan.
Die ZimmerTüren war offen und ee fing an mich zu fragen , ob ich seine Tochter nicht mal fragen stellen könne, wie es bei ihr in der Schule so liefe oder so.
Dabei hatte er ihr gar nicht vorher erzählt , das ich mit zum dem gemeinsamen Wochenende komme, und mir hat er erzählt ,seine Tochter wüsste ,das ich mitkomme.
Ich sagte, das ICH seine Tochter nicht überrumpeln mag, sie würde sich irgendwie unwohl fühlen.
Seine Tochter schlief im Zimmer nebenan,dort wo er sich selbst vor dem Spiegel beim Wixen gefilmt hatte . Plötzlich schrie er los, ich würde mich gestört verhalten, in der Situation nicht souverän genug die initiative ergreifen. Seine Tochter hörte das mit. Später erklärte er der Justiz ich war der Grund ,das seine Tochter keinen kontakt mehr mit ihm will. Er log sogar vor Gericht. Zuvor aber war die Frau der er die Kehle zugedrückt hatte, schuld daran ,das seine Tochter sich von ihm distanzierte. Bis heute eine harte Mauer, wie konnte ich mich bloß auf ihn einlassen!!

anonymous

location not specified – 07.12.2025

Ich wurde mit 7 oder 8 Jahren von meinem 6 Jahre älteren Bruder überredet, für eine zukünftige Freundin „zu üben“. Ich wurde untersucht und oral „befriedigt“, ich wollte nur helfen.
Über 30 Jahre bin ich in dem Glauben rumgelaufen, dass ich Schuld war, dass ich, weil ich nicht nein gesagt habe, quasi eingewilligt haben und den Missbrauch daher nicht als solchen gesehen. Ich habe geschwiegen als ich hätte reden sollen. Ich habe gelächelt als ich hätte Grenzen setzen sollen. Ich habe ausgehalten als ich hätte schreien sollen. Und das mein Leben lang. Bis ich am Ende war und jetzt ist Schluss mit Schweigen

Maendy

Uhldingen – 04.12.2025

Ende 2019 er versucht mich zu Catchen über meinen Account in Facebook. Warum schreibt er so komisch anzüglich? Oktober 2020, er kam an den Strand, mich dorthin zu locken war kein Problem für ihn , ich weiß selbst nicht wie das passieren konnte.
Als ich ankam lief ich an die Stelle, von wo ich das Foto gemacht hatte,was er in Facebook geliked hatte.
Er hatte mich beobachtet über Facebook. Dann lehnte ich mich in der Hocke an die große alte Eiche und plötzlich kam er von links auf mich zu. Wie im Schock stand ich auf, lief das Ufer entlang weg von ihm.
2021 , wenige Monate später stand er vor seinen Zuhörern in VorlesungsSaal und machte mit seiner rechten Hand eine greifende Bewegung, während er etwas von Trauma erzählte … Seinen Zuhörer, Kollegen und Flying Monkeys verkauft er eine andere Geschichte.

anonymous

location not specified – 03.12.2025

Während der Kennenlernphase, er wohnte in einer anderen Stadt versuchte er mich zu überreden dass er bei mir übernachten kann. Da kein Zug mehr fuhr sagte ich ihm dass er im Wohnzimmer schlafen kann. Ich fühlte mich unwohl dass er in meiner Wohnung ist und ich friendzonte ihn ziemlich schnell, da ich ihn unangenehm fand. Obwohl ich ihn gefriendzoned hatte, kam er zwei Wochen später ohne eine vorherige Info zu meinem Auftritt. Im Nachhinein waren ziemlich viele übergriffig Ärzte Dinge und Aussagen.

Lisa

Frankfurt – 03.12.2025

Ich habe mal einen alten Bekannten getroffen und wir fingen an viel zu schreiben und irgendwann mal zu flirten. Da ich in der anderen weit entfernten Stadt wohnte, war unser Kontakt auf schreiben beschränkt. Aber sehr intensiv auf Monate. Mir war zwar klar, dass wir kein Paar werden, aber ich fand die Unterhaltungen sehr anregend auf alle Ebenen und wollte mich drauf einlassen ohne viel nachdenken was daraus wird. Wir hatten paar Dates mit viel zeit Abstand. Und dann sind wir gemeinsam ausgegangen, haben getrunken und getanzt und wussten eigentlich beide wie die Nacht Enden wird. Es wurde sehr heiß zwischen uns beiden und ich war schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Aber wenn wir bei ihm waren und ich dachte es geht jetzt erstmal los mit heiß sein hat er es mehr oder weniger direkt in mich reingeschoben und los gelegt bis ich es abgebrochen habe.Nach kurzen Pause, wo ich noch die Hoffnung nicht aufgeben habe, hat es es nochmals auf diese Art probiert und hat noch einen Dildo rausgeholt was er ungefragt in mich reinschieben wollte. Außerdem hat er immer versucht Gummi wegzulassen.Ich kann einfach nicht fassen, wie man es mit Mitte dreißig noch so respektlos und ungeschickt sein kann und so wenig Ahnung oder eben wenig Mühe hat sich mit anderen Mensch und generell mit Körper und einen Miteinander zu beschäftigen. Leider war ich emotional noch zu involviert um es ihm direkt so mitzuteilen und habe es viel sanfter ausgedrückt als ich es heute tun würde.

anonymous

Bavaria – 02.12.2025

I was 13 when I had my first ‘boyfriend’. He was 16 or 17, and looking back, I feel so disgusted by him. I don’t remember exploring my own sexuality at that time, for example through masturbation or other forms of stimulation. I was still a child, playing computer games sitting on his lap while he pushed his dirty fingers into my vagina (this happened repeatedly). I remember another scene in which he examined my exposed vulva in his bed and told me that the birthmark above my labia was disgusting and that no man would want me like that. Today I am 32 and recently discovered a new birthmark on my body and I instantly felt ashamed. Wtf.

anonymous

location not specified – 02.12.2025

Ich war depressiv als wir uns kennenlernten. Bin zur Ärztin, suchte nach einer Therapeutin. Die Ärztin gab mir für den Übergang Antidepressiva. Nicht wissen dass ich davon unglaublich zunehmen würde, griff ich nach dem Strohhalm. Irgendwann dann ich einen Platz, war in einer Klinik für ein paar Wochen, kam zurück und arbeitete weiter an meinen Themen. Mein heutiger Ex-Mann machte mir Druck, dass er ohne Sex nicht leben könne und es schon langsam an der Zeit wäre dass es mir mal besser ginge (damit das mit dem Sex auch mal wieder klappt). Keine warmen Worte, keine Unterstützung beim Abnehmen. Er kochte was er mochte, ich durfte nicht. Irgendwann erkannte ich dass ich nur zum Objekt wurde und trennte mich. Heute muss ich mit diesem Narzissten Co-parenting betreiben und er genießt die Macht. Ich übe noch immer, ihm keine Fläche zu bieten, bin aber durch unser gemeinsames Kind an ihn gebunden. Der tolle Dad kriegt vond er Gesellschaft Sternchen fürs bare Minimum, während die Mutter im Hintergrund steht und fürs Kind die Faust in der Rad he macht. An alle Mütter: Ihr seid der Wahnsinn! Lasst uns unterstützen anstatt urteilen

Anonymous

location not specified – 02.12.2025

A few years ago, a friend and I had a kind of friends with benefits arrangement, which meant we met up regularly for sex over a period of about a year. One evening, he asked if we could have anal sex and I said no, and we went to sleep. At some point, I noticed that he was trying to insert his penis into my anus while I was supposedly asleep. I was in shock, my whole body was tense, so he gave up after a few minutes without success. I think the worst thing about this for me is that I only now start to realise how wrong that was and that I am still friends with him..

anonymous

Berlin – 02.12.2025

Ich war 19 und wohnte in meiner ersten WG. Immer wieder wohnten in dieser Zeit Menschen ohne festen Wohnsitz/Reisende einige Tage oder Wochen bei uns. Einer von ihnen legte sich einfach so mitten in der Nacht zur mir ins Bett. Ich schrie ihn an was ihm einfiel. Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass er das gleiche schon bei einer meiner Mitbewohnerinnen gemacht hatte. Als er einmal meinen Arm bemalte und er dabei meine Hand genau so positionierte, dass sie auf seinem erigierten Penis lag, verstummte ich.

anonymous

location not specified – 02.12.2025

Auf einer Weihnachtsfeier sitze ich neben meinem Chef, seine Hand liegt auf meinem Bein. Immer wieder hat er mir davor schon gesagt, wie geil mein Arsch in genau dieser Hose aussieht. Am Tag danach schäme ich mich so sehr, frage mich, ob ich falsche Signale gesendet habe und bin traurig darüber, dass ich wieder mal nur als Sexobjekt wahrgenommen wurde.

A

location not specified – 02.12.2025

I was 20 yrs old and in Uganda by that time living and working there for a full year. I was in a relationship with my ugandan boyfriend. One night I was asleep in my room alone with my door being locked. In the middle of the night (while being asleep!) I felt someone laying next to me and putting his arms around my body, pulling me close to him. Since I was asleep, I felt it but (obviously) thought it was my boyfriend. As he kept moving his arms up and down my body I slowly woke up and realised it was not him. When I turned around I looked into the eyes of a „friend“. I sat up and asked him what the hell he was doing here and he just smiled and said he „just wants some fun“.
After I asked him multiple times to leave the room and told him not to touch me, he made me have sex with him. I tried to defend myself verbally and physically but he was too tall and too strong. After he was done and got what he wanted, he left. I laid there the whole night and could not move, I felt paralysed.
This is 3 years ago now. I have never told anyone what happened. I even stayed friends with this person for 2 more years after this. I blamed myself, felt guilty and ashamed – and I still do even though I know that this is not my fault.
It took me long to even realise myself what happened that night. I have had nightmares every single night ever since, dreaming about being chased and dying.

Fanny

location not specified – 02.12.2025

Ich war 16 und auf einem Schulausflug mit der Klasse. Beim Aussteigen aus der überfüllten Ubahn hat mir ein älterer Mann in dem Gedränge von der Seite zwischen die Beine gepackt. Er hat richtig fest meinen Intimbereich gegriffen und mit seinen Fingern richtig „gefühlt“. Ich bin einfach ausgestiegen und war zu schockiert irgendwie zu reagieren, niemand sonst hatte es anscheinend bemerkt. Auf dem Schulausflug habe ich es nur ein paar Freundinnen erzählt und wollte keine große Sache daraus machen, es war mir peinlich und unangenehm. Seitdem fühle ich mich extrem unwohl in Menschenmengen.

anonymous

location not specified – 01.12.2025

Ich weiß, dass ich keine Schuld habe, aber es gibt immer wieder Tage, an denen ich mich für das, was passiert ist, hasse.
Die Monate bevor ich mich trennte waren die schlimmsten. Ich habe viele Erinnerungslücken.
Als er mich das letzte Mal vergewaltigte, dachte ich ,dass ich es dieses Mal nicht überleben werde. Er biss und würgte mich dabei. Am nächsten Tag hatte ich blaue Flecken u.a. am Hals. Ich band mir einen Schal um und ging zur Arbeit. Heute frage ich mich, wie ich das geschafft habe.
Und ich bin so unfassbar wütend. Auf den Täter, auf die Menschen die weg sahen, auf die, die mir nicht glaubten. Auf Sätze wie: „Das ist kein Grund alles hinzuwerfen, andere Väter haben auch schöne Söhne.“ (O-Ton von meinem damaligen männlichem Psychiater) oder: „Inzwischen sollten Sie aber wieder ins richtige Leben zurück gefunden haben. Ich sehe bei Ihnen keine Ängste, suchen Sie sich einen Job.“ (Der letzte männliche Psychiater, bei dem ich war.)

anonymous

location not specified – 01.12.2025

Und ich könnte ein Buch darüber schreiben, wie mir Bilder gestohlen wurden und dick pics gesendet wurden.
Wie mich Männer “ Dreckige Hure“ schimpften, mit dem hässlichen Zusatz: “ Jeder hasst Dich“ .
Das hat mir weh getan.
Ich bin philantrop. Und das wird auch so bleiben.
Manchmal kommt Wut, unverhofft. Und die ist so stark. So hilflos. Unadressiert.
Sie bricht über mich hinein und ich frage mich so brav, warum?
Warum. So klar. Weil es Jahre waren, die Gewalt „normal“ für mich war und ich immer wusste, dass das in keinster Weise „normal“ sein kann.
Ich mag Menschen. Dazu gehören auch Männer. Aber was diese Menschen einander antun ist außergewöhnlich. Schlecht.
Da möchte ich oft kein Mensch mehr sein.

anonymous

location not specified – 01.12.2025

Der Professor, der mir an der Fachhochschule den Schenkel streichelte, als ich als Hiwi gearbeitet habe.
Oh, der ist ja auch „nur“ ein Mensch.
Ein Mensch, der so sehr damit in mein Leben eingriff. Im wahrsten Wortsinn.
Es ist fast zwanzig Jahre her. Und unvergessen, weil totgeschwiegen.

anonymous

location not specified – 01.12.2025

Er steckte mir beim Sex immer wieder seinen Schwanz in den Mund. Zwei Jahre lang. Weil er nicht mehr anders kommen konnte. Ich habe kein Problem mit Oralverkehr, aber durchaus damit, dass das die einzige Möglichkeit zum Höhepunkt wurde und auch als selbstverständlich empfunden wurde.
Ein anderer Mensch zwang mich zu sagen, ich sei seine Hure, weil es ihn sexuell erregte.
Er steckte mir seinen Penis bis zum Anschlag in den Mund und fand es erregend mich ins Gesicht zu schlagen.

anonymous

location not specified – 01.12.2025

Ich war Anfang zwanzig. Und habe damals einen Literaturwettbewerb gewonnen. Drei Menschen aus 1500 Einsendungen gewannen den „Hauptpreis“. Wir flogen nach Afrika. Das war der Hauptpreis .Eine Reise mit Schreibworkshop auf Sansibar. Mit einem renommierten Reisebuchautoren, der den Workshop geleitet hat. Ich war geflasht.
Er steckte mir irgendwann einen Zettel zu. Auf dem stand: komm heute um 22 Uhr in mein Appartment. Ich war neugierig und tat, wie mir geheißen.
Es gab ein Jacuzzi und er fragte mich, warum ich mein Höschen nicht ausziehen will.
Ich zog mich nicht ganz aus und ich schlief nicht mit ihm. Später lud er mich nach Paris ein. Ich flog hin. Aus Neugier und Bauchpinselung. Er schlief mit mir, schrieb den ganzen Tag in einer Bude, dunkel, mit 8000 Büchern bestückt auf engstem Raum. Er sagte: So einen Körper hat nur eine 23 jährige. Er war damals 60 Jahre alt oder älter.
Ich wanderte tagelang durch die französische Hauptstadt und fragte mich, warum ich meinen Körper einem alten lüsternen Mann gab. Denn das fühlte ich so. Ich schrieb es auf. In mein Tagebuch. Das er las. Er las es heimlich, als ich umherstreifte .Und schickte mich weg.
Danach schrieb er mir, dass ich auf einen Abgrund zutaumeln würde mit meiner Attitüde.
Diese Geschichte ist über zwanzig Jahre her. Und ich könnte leider etliche weitere dieser Art erzählen.
Aber eben diese ist mir so sehr in Erinnerung geblieben. Es war ekelhaft. Dieses Machtgefälle von einer jungen Frau die schreiben wollte…

anonymous

location not specified – 30.11.2025

Er war mein Freund damals. Ich war 15, er fast 18. Wir waren mit meinen Eltern im Urlaub.
Er wollte mit mir schlafen und hat solang auf mich eingeredet bis ich Ja gesagt habe. Während des Sex‘s habe ich Stop gesagt und er sollte aufhören. Hat er auch, aber alles danach war schlimmer. Er drehte sich weg, machte seine Kopfhörer rein und tat so als wäre ich nicht da. Er ignorierte mich, so gut wie es für ihn ging, 2 Tage lang.

Als er mich nach dem Sex ignorierte habe ich geweint. Das einzige was er an dem Abend noch zu mir sagte war: „Hör auf zu heulen oder ich gebe dir gleich einen Grund dazu.“

Bis vor 2 Jahren dachte ich es wäre meine Schuld, da er mir das immer eingeredet hatte. Ich wusste es nicht besser

K.

location not specified – 29.11.2025

Ein Freund meines Vaters nahm mich im Auto mit nach Hamburg. Er wollte seine Familie besuchen, ich ein paar Freunde. Er war Mitte 50, ich Mitte 20. Ich kannte ihn, seit ich ein Kind war.
Wir fuhren einige Stunden und unterhielten uns über alles mögliche. Ich war höflich und nett- mehr nicht. Er setzte mich ab.
Ein paar Tage später die Rückfahrt. Er gestand mir, Gefühle für mich zu entwickeln. Ich war völlig geschockt!
Er schrieb mir danach immer wieder, dass er mich wiedersehen will- mein Vater müsse das ja nicht erfahren. Er belästigte mich über Monate und Jahre. Schlug diverse Treffen/Aktionen/Konzerte vor.
Ich reagierte abweisend. Auf den Geburtstagen meines Vaters versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen, er zog mich mit seinen Blicken aus. Es war schrecklich. Er hat erst aufgehört mich zu bedrängen, als ich wieder in einer Beziehung war. Zum Glück haben mein Vater und er sich irgendwann zerstritten, so dass er nicht mehr zu uns nach Hause kam. Ich habe das nie irgendwem erzählt- auch nicht meinem Vater.

L (33)

Weimar – 29.11.2025

An einem heißen Tag trug ich unter meinem Tshirt keinen BH. Weil ich den eigentlich hasse. Es ging mir nicht gut, wollte nicht raus. Aber musste. Nur kurz zum Supermarkt.
Kaum 2 Minuten draußen, pfiffen und riefen Männer aus einem schnell an mir vorbeifahrenden Auto eklige Dinge über meine großen Brüste. Ich bin sofort umgedreht und hab mich den ganzen Tag zu Haus verkrochen mit einem widerlich Gefühl. Seitdem nur ohne BH im Winzer unter Hoodies gewesen.

Kathi

Bayern – 28.11.2025

Ich hatte schon ein paar Situationen in meinen Leben, die nicht in Ordnung waren. Nicht so schlimm, wie die Erlebnisse anderer Menschen! Ich wurde gegen meinen Willen geküsst, angefasst, bedrängt, festgehalten, verletzt oder Vor- und Nachteile meines Körpers und Charakters verbalisiert. Nichts davon wollte ich! Immer Männer. Oft wurde es als übertrieben abgetan. Ich wurde, wie viele Frauen, dazu erzogen nicht „hysterisch“ zu reagieren, weil das nur auf einen zurück fällt. Heute mache ich meinen Mund auf, wehre mich und stehe für andere ein. Ich wurde einmal massiv von einem Mann festgehalten, da er beschlossen hatte, es sich mit mir schön zu machen. Dieser Bekannte wollte sich von mir und meinem ausdrücklichen „Nein!“ nicht davon abbringen lassen. Ich hatte Glück und ein anderer Bekannte Schritt ein. Sie hätten sich fast geprügelt, nur weil der eine mich vor dem anderen schützen wollte.
Dieses Jahr hielt ein Mann meine Hand auf einer privaten Grillfeier fest und wollte sie ablecken, weil ich Grillsoße am Finger hatte. Instinktiv sagte ich „Nein, bloß nicht!“. Er ließ nicht gleich los, ich musste meine Hand oft zurück ziehen. Er tat es als Witz ab, seine Lebensgefährtin sah mich böse an. Ich ging auf die Toilette atmete durch und besprach mich mir meiner besten Freundin, die Zeugin (es gab mehrere) war und als einzige miteingeschritten ist. Er hat mich den restlichen Abend ständig angesehen, als wäre ich ein Stück Kuchen das er gerne hätte. Als er ging war ich froh!

R.

South Germany – 27.11.2025

I am 19. He sat across from me in the train. He started conversation, It all seemed normal to me. Then we got off at my station. He needed to wait for the train. I waited for the next bus. We exchanged a few more sentences and when it was time for me to get on the bus, he held out his hand, wanting to shake mine. I didn’t think anything of it so I took it, willing to shake his hand to say goodbye. Suddenly he pulled me into a hug. I didn’t want this. But then he kissed me. I pushed him off and ran towards my bus. I cried the whole ride home. Everyone in the bus was staring at me. My parents yelled at me when I told them what happened. They told me I should’ve acted differently, they told me I shouldn’t be talking to strangers in the first place. Now every man I meet at night is a potential threat. I always have pepper spray in my right and my phone in my left hand. Sometimes I cry when I remember what happened. I wanted to rip my skin off my face after he kissed me but all I could really do was live with it. Yesterday a customer at the store I currently work in asked me if I wanted to go out sometime for a coffee. He’s 47. He was getting agitated when I told him no. He said his last affaire was a 17 year old and age is just a number. The thought of it alone makes me sick to my stomach. I left the store through the back door that night, fearing he would be waiting for me outside. I’m scared it will happen again.

N.

Essen – 27.11.2025

Es ist inzwischen zwei Jahre her…. mein Chef schließ die Tür des Büros, schloss ab kam zu mir und öffnete seine Hose. Drückte mein Gesicht in seinem Intimbereich und zwang mich ihn zu befriedigen. Danach schloss er seine Hose, öffnete die Tür und tat so als wäre nichts passiert.

anonymous

location not specified – 27.11.2025

Es ist zwischenzeitlich 26 Jahre her und erst jetzt wird mir bewusst, dass es sich um psychische Gewalt meines damaligen Partners gehandelt hat. Mein damaliger Ehemann hat mich betrogen und ich habe mich dann sofort von ihm getrennt. Er hat sich in der Küche unseres gemeinsamen Hauses eingeschlossen und damit gedroht sich das Leben zu nehmen wenn ich ihm nicht noch eine Chance gebe. Ich hatte zum Glück Rückhalt durch meine Eltern und habe mich nicht darauf eingelassen. Da die Finanzierung des Hauses über mich gelaufen ist konnte ich im Haus bleiben…er hat mir dann noch damit gedroht mir das Haus über dem Kopf anzuzünden!
Ich hatte Glück – er hat die Drohung nicht umgesetzt!

F.

location not specified – 27.11.2025

Wir kannten uns. Ein Seminar. Er Leitung, ich Gast.
Materialien standen in seinem Zimmer. Wir mussten etwas holen. Er setzte sich aufs Bett. Fragte ob ich mich neben ihn setzen möchte. Er sagte „ach stimmt, sowas machst du ja nicht“. Er sagte danach, dass er sich wünschen würde dass wir uns mal ein Hotelzimmer teilen würden. Aber ich sei ja verheiratet. Danach sagte er, dass in einem anderen Leben er sich wünschen würde, dass in einem anderen Leben ich ihn heiraten würde.

M

GER – 27.11.2025

Meine Schulfreundinnen und ich, ca. 14/15 Jahre alt, sitzen nach der Schule am Bahnhof. Ein älterer Mann fragt ob er sich auf meinen Platz setzen darf. Er ist übergewichtig und schnauft schwer. Als ich aufgestanden bin und er saß, schlug er mit der Hand auf seinen Oberschenkeln und sagt laut und fordernd: „Du kannst dich gerne hier hin setzen“
Meine Freundinnen und ich gehen weg.
Wir haben keine Worte um zu beschreiben was da passiert ist.

anonymous

location not specified – 26.11.2025

Ich kann es nicht mal in Worte fassen wozu ER mich gebracht hat. Ich war damals noch nicht reif um zu wissen dass ER mich manipuliert und missbraucht.

Noch heute begleiten mich die Szenen die ich vergraben möchte. ER is tot und ich bin frei. Aber ich wünsche mir eigentlich ein anderes Ende wo er zur Rechenschaft gezogen wird dieser alte Sack. Er wurde nie verurteilt.

Er ist tot aber die Erinnerungen leben weiter.

Es tut weh wenn ich daran denke und ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen OBWOHL ich weiß, dass ich unmündig war und ich keine Schuld habe.

Ich fühle mich schlecht weil niemand davon weiß und ich niemals fähig sein werde ES mit jemanden zu teilen.

Ich will es einfach nur vergessen. Also BEGRABE ich hiermit meine Erinnerungen und akzeptiere, dass ich sie immer wieder begraben muss weil sie zurückkommen. Aber ich begrabe sie – wieder und wieder, bis sie nur noch leise oder sogar tote Erinnerungen sind.

Anna

Berlin – 26.11.2025

I received an email at work – anonymous, but clearly from a colleague, because of all the knowledge about work issues mentioned and the references to my engagement as works council member and unionist negotiating a tariff with my employer at the time I received the mail. The mail – sent late at night so that chances were high that it could be the first one I would be reading in the morning – suggested that I wasn’t having enough s** as an explanation for the sender’s impression of me looking frustrated all the time and ruining the team spirit. Instead of this the sender suggested two callboy services – links to the websites were added. The mail „encouraged“ me to let myself get f*** by the guys. The person sending the mail wrote they would be happy to pay for this – even several times – so that I would be in better spirits and working with me would become more bearable again.

anonymous

Buxtehude – 25.11.2025

Ich war allein im Laden arbeiten, als ein Kunde reinkam und sich für die Produkte interessierte und ich ihn höflich und freundlich informierte. Während des Gesprächs kam er mir näher und ich wich taktisch hinter der Deko zurück. Irgendwann wurde er persönlich beim Gespräch und wollte aufgrund meines Verlobungsringes wissen ob ich glücklich sei. Er kam auch immer näher und wollte mich berühren. Ich schnappte mir das Arbeitstelefon ging raus und rief laut, dass ich die Polizei rufe, wenn er den Laden nicht sofort verlässt. Ich rief meinen Freund an und als ich ihm alles erzählte fragte er, ob er vorbei kommen sollte. Ich verneinte, der Mann war ja weg und kam zum Glück nicht wieder. Abgesehen von unzähligen anderen sexuellen Belästigungen hatte ich in der Situation das erste Mal Panik, weil alles andere schon so normal war.

Anonymous

Niedersachsen – 25.11.2025

Mein Vater glaubte mir nicht, als der Missbrauch an mir rauskam. Meine Mutter sprach mit ihm, nachdem ich es ihr gegenüber nur andeutete. Der Sohn der Freundin meines Vaters. Danach zwang mein Vater mich, mich bei dem Täter wegen Verleumdung zu entschuldigen. Der Missbrauch geschah zwischen meines 13. und 14. Lebensjahr über ein Jahr hinweg jedes zweite Wochenende. Ab dem Moment zerbrach ich innerlich. Seitdem Verrat meines Vaters wusste ich, ich werde immer auf mich alleine gestellt sein. Mein Urvertrauen in Menschen war gebrochen. Irgendwie habe ich mich wieder zusammen geflickt und habe einen Weg gefunden mit dem Trauma umzugehen, doch bis heute begleiten mich diese traumatischen Geschehnisse.

anonymous

Südtirol – 25.11.2025

Mit 19 habe ich während einer langen Reise über Couch Surfing bei einem Mann übernachtet, der vertrauenswürdig und nett wirkte. Schon am ersten Abend hat er mich bedrängt, begrapscht und schließlich über mehrere Tage sexuelle Handlungen an mir vorgenommen, gegen die ich mich erfolglos versucht habe, verbal zu wehren. Es fiel mir sehr schwer, mich aus der Situation zu befreien. Er hat meinen fehlenden Selbstwert und meine verletzliche Position als zu-Fuß-Reisende im Spätherbst in einem fremden Land schamlos ausgenutzt und mich zum Bleiben manipuliert. Durch die Folgen seiner Handlungen musste ich meine Reise kurz danach vorzeitig abbrechen.
Heute habe ich großes Misstrauen gegenüber Männern. Bei einvernehmlichem und schönem Sex überwältigen mich Bilder von damals.
Als ich es 7 Jahre später schaffte, mir Hilfe in einer Gewaltschutzeinrichtung zu holen, riet mir die empathische Beraterin von einer Anzeige ab, weil sie praktisch aussichtslos und psychisch belastend wäre.
Stattdessen hole ich mir selbst ein Gefühl von Gerechtigkeit, indem ich im Alltag wachsam bin, ein Auge auf meine Mitfrauen* habe und Männer in die Schranken weise, wenn sie zu viel Platz einnehmen.

anonymous

location not specified – 25.11.2025

Mit 15 hatte ich eine Fehlgeburt und es ist nicht auf freiwilliger Basis entstanden. Und ich kann es nicht beim Namen nennen, obwohl er vom Gericht schuldig gesprochen wurde. Am selben Tag hat er es wieder getan obwohl ich Schmerzen hatte und obwohl er das wusste und ich habe geweint aber mich so geschämt das ich alles geheim gehalten habe. Ich kann mich nur erinnern als er eingedrungen ist. Danach war ich einfach weg. Wie immer.

anonymous

location not specified – 24.11.2025

Keine krasse Geschichte, die Summe macht es irgendwie.

Ein freier Tag:
Noch müde und noch nicht ganz in der Welt angekommen. Möchte gleich eigentlich nur einen Vortrag hören. Halt kurz smalltalk. Mein Gegenüber steh eigentlich schon in meinem Nahbereich. Die Person fast dann unter einem Vorwand meine Hand an. Mir ist es unangenehm. Um weitere Berührung zu vermeiden verschränke ich meine Arme. Während des Vortrags stehen mir die Stühle zu eng und die Zuhörenden sind mir eigentlich zu nah. Ich versuche es auszuhalten.
Später gehe ich Essen. Der Kellner berührt mich während der Begrüßung am Arm. Während wir nach der Bestellung auf unser Essen warten, wird der Nachbartisch beliefert. Bei jedem Tellerreichen ist eine Hand auf meiner Armlehne und berührt manchmal meinen Rücken. Ich rutsche vor und sitze gerader ( Mein Gegenüber bemerkt von alledem nichts ).
Am späteren Abend gehen wir feiern. Die Kumpels sind schon gut drauf. Womöglich nicht nur von Alkohol. Scheinen sich zu freuen mich zu sehen.Binden mich in die Gespräche ein. In meiner Wahrnehmung werde ich von den Kumpels sehr häufig berührt oder angetanzt. Mir wird es unangenehm. Will die Stimmung nicht zerstören. Sag nur irgendwann „Tanz doch wen anders an“. Auf dem Heimweg hole ich mir von meinem Gegenüber die Rückversicherung, dass ich wirklich oft berührt wurde. Ich frage also nach ob mein unangenehmes Gefühl berechtigt ist.

Endlich Zuhause. Was bleibt ist das Gefühl, dass ich mich wieder nicht gewehrt habe. Schon wie

Amsel

Baden-Württemberg – 24.11.2025

Ich wurde in der Schule von Punks gemobbt, die mir an die Wäsche wollten.
In einem Praktikum hat mir eine Frau, die einen Afd Wähler mochte, erreicht dass Ich die Pille danach nehme und hatze ihn dann als festen Freund.
Eine Frau hat ein Nacktbild an einem Stromschnellenfluss von mir und mehreren Mädchen gemacht, sodass Ich Paranoia bis zu einem Selbstmordversuch hatte. In einer Klinik ist ein Mann mit offener Hose an mir vorbei gelaufen.
Ein Mann im Wohnheim für psychisch Kranke, macht ständig Witze über mich. Ich stammel seitdem manchmal wie Ich nackt aussehe, wie ein Tick.
Ich wurde wegen meinem Free Palestine Aktivismus Leichenfickerin genannt, mir wurde Steck dir doch den Stolperstein rein gesagt, Ich wurde sogar Pedo genannt, Dicke, Behinderte usw.

anonymous

location not specified – 23.11.2025

Ich war 15, bin mit jemandem (Er, vll. 25) nach einer Party nachhause gegangen. Er wollte Sex, ich plötzlich nicht mehr. Ich habe mehrmals nein gesagt, er hat nicht aufgehört und hatte Sex mit mir. Hat mir danach noch 50€ fürs Taxi gegeben. Ich bin weinend nachhause gefahren und hab dem Taxifahrer das ganze Geld geschenkt. Habe das sehr lange nicht als Vergewaltigung verbucht.

Ann

location not specified – 23.11.2025

Ich war 22 Jahre alt, noch nie beim Gyn und Jungfrau.
Ich hatte schon immer starke Perioden Schmerzen und habe mich endlich getraut zum Gyn zu gehen, ich brauchte viel Überwindung, meine Freundinnen haben mir so viele Horror Geschichten erzählt.
Nachdem ich erzählt habe das ich noch nie Sex hatte, was er mir nicht glauben wollte, sollte ich auf den untersuchungsstuhl.
Ich war sichtlich angespannt, er redete mit mir als wenn ich 8 Jahre alt gewesen wäre.
Er nahm seine finger, steckte sie in mich und hatte einen skeptischen Blick. Ohne viel Gerede steckte er das Ultraschall Gerät in mich und meinte; das kann nicht sein das DU Jungfrau bist! Ich habe mich wiederholt und sagte das ich noch nie intim wurde mit jemanden. Er schüttelte den Kopf und sagte; dafür bist du viel zu locker, schon fast ausgeleiert! Du musst Sex gehabt haben!
Ich war überfordert, sprachlos.
Ich bin mittlerweile 27 Jahre und habe keinen Partner, immer wieder die Worte vom Arzt in meinem Kopf.

Annika

location not specified – 23.11.2025

Mir ging es schon den ganzen Tag nicht gut, als ich nicht einmal mehr lachen geschweige reden konnte vor Schmerz, hat meine schwester mich ins Krankenhaus gebracht.
Ich musste alleine rein, ich extrem introvertiert und immer wieder weinend vor Schmerzen, es war wie ein Messer was sich immer wieder reinbohrte.
Es war ein junger Mann von Anfang an dabei, ging kaum von meiner Seite,ein völlig fremder, ich dachte das er sein Job macht, Seelnsorge.
Der leitende Arzt hat mich abgetastet und hat ein Ultraschall gemacht, er hat eine Auffälligkeit gefunden, er sagte das es ein Tumor sei.
Ich war völlig unter Schock.
Der junge Mann fragte mich immer wieder private Sachen und erzählte mir das es total praktisch wäre einen wie ihn zu Daten, er sagte das er nicht nach privat Nummern von Patienten fragen darf aber das viele ihre Nummer an der Info abgeben.
Zwischendurch stand eine Notoperation im Raum und ich wollte auf gar keinen Fall eine haben, mein Bauch Gefühl sagte mir, dass man diese Diagnose nicht mit so wenig Untersuchung feststellen kann.
Der junge Mann brachte mich in mein Zimmer, er fragte mich immer weiter aus und verließ nicht das Zimmer, er machte sogar gegen die Anweisung vom Arzt ein CT, dafür musste ich mein Shirt ausziehen und meine Hose weiter runter ziehen, damit er besser rankommt. Ich bin aufs Klo in meinem Zimmer, ich bin erst raus als er weg war. Für die op musste ein Ultra Schall gemacht werden, sie fanden ihn nicht, der Tumor war weg. Keine Untersuchung me

anonymous

NRW – 23.11.2025

In einem Meeting saßen meine beiden Chefs, die Frau des einen und ich zusammen im Büro. Ich trug einen Pulli mit Reißverschluss am Rücken und war mit dem Rücken zu meinem Chef gedreht. Dann sagte er – obwohl seine Frau dabei war – „Jetzt muss ich das aber mal anfassen.“ Er stand auf, kam auf mich zu und strich mit seinem Finger meinen ganzen Rücken hinunter. Ich war völlig erstarrt. Keiner der anderen sagte etwas.
Ein anderes Mal brachte ich ihm nach der Arbeit Unterlagen nach Hause. Ich trug ein Kleid, das Etikett schaute heraus. Er sagte: „Ist das dein Preis oder deine BH-Größe? Ich fass dich mal an.“ Und bevor ich reagieren konnte, griff er nach mir und schob das Etikett zurück. Wieder diese Schockstarre. Als ich es meinem Mann erzählte, spielte er es herunter. „So schlimm war das doch nicht.“ Es hat Jahre gedauert, bis ich wieder drüber reden konnte.

Hijam

Weiterstadt, Hessen – 23.11.2025

Ich bin 17 Jahre alt. Letzte Herbstferien, hatten ich einen Ferienjob. Ich hatte einen Helliumballon-Stand. Neben meinem Stand war ein energy-drink give-away, also stand eine lange Schlange vor mir. Ein Mann ü40 nießte und ich sagte impulsiv: „Gesundheit!“. Er bedankte sich und stand dann noch zwei Minuten vor mir und hat mir auf die Brust geschaut. Es war so unangenehm. Ich wusste ja, dass er mir auf die Brust schaut, aber ich habe mich nicht getraut etwas zu sagen. Ich habe einfach weg geschaut und gewartet bis er endlich aufhört und weiter geht. Ich habe mich danach so eklig gefühlt. Ich stand ja nur da um zu arbeiten, aber plötzlich hatte ich das Gefühl, dass ich die Ware war. Ich habe an dem Tag gekündigt

anonymous

Deutschland – 23.11.2025

Mein ganzes Leben habe ich schweren Missbrauch erlebt. Die erste Vergewaltigung an die ich mich erinnere da war ich noch im Kindergarten. Es waren nicht immer die selben. Meine Mutter war eine der aktiven Täterinnen. Sie wollte das ich nicht prüde werde und mich gut aufklären und hat mir gleich noch praktische Übung machen lassen mit Männern die sie über Kontaktanzeigen traf.
Ich wusste gar nicht das ich zu so was nein sagen konnte. Als Strategie erinnere ich mich als kleines Kind das ich die Augen fest zugemacht habe und ich hab dann nichts mitbekommen. Ich habe alles vergessen. Heute weiß ich das das einfach Dissoziation ist. Das meiste bleibt irgendwo in Winkeln meines Gehirns. Aber jeden Tag, obwohl ich nicht mehr jung bin, kommt etwas hervor. Manche Tage ist es schlimmer als andere. Manche Tage kann ich nicht aufstehen. Manche Tage geht gar nichts. Ich brauche viel Disziplin und Skills und Handlungsstränge um meinen Tag zu schaffen. Jeden Tag in meinem Leben. Es ist doch sehr viel Therapie besser geworden. Doch immer noch denke ich oft, so schön mein Leben heute auch ist, der Preis dafür ist zu hoch und ich wäre lieber nicht mehr hier. Ich dachte als Jugendliche nicht das ich erwachsen werde. Ich dachte immer ich werde sterben. Aber hier bin ich. Und ich würde mir wirklich mehr Anerkennung und Unterstützung von der Gesellschaft wünschen.

Nicoletta

swiss – 22.11.2025

Ich war 17 und traf auf einer Party auf einen Mann (23). Er drängte mich, ihn zu küssen. Nach 1er Minute fingerte er mich. Ich musste mehrmals Nein sagen, und laut werden, weil er nicht mehr abliess. Weil aber nicht „schlimmes“ passiert ist, hat mein Hirn dies unter: „was mich nicht umbringt, macht mich stärker“ verbucht. Erst Jahre später realisiere ich wie sehr sich dies Ereignis, und folgende Erlebnisse eingeprägt habe

jana

location not specified – 22.11.2025

In meiner Straße gibt’s ein Lokal, an dem ich beim nach Hause gehen immer wieder vorbei komme. Dort stehen meistens mehrere Männer am Eingang um zu rauchen – darunter auch der Besitzer (~55). Irgendwann beginnt mein Freund den Besitzer zu grüßen, weil wir ihm natürlich sehr oft begegnen und wir beide Landkinder natürlich zu Freundlichkeit gedrillt wurden. Von da an grüßen wir uns und führen manchmal auch kurz smalltalk. Wenn er betrunken ist, macht er mir Komplimente wie: „Die schönste Frau der Straße“. Anfangs weggelächelt, weil ich mich nicht bedroht fühlte. Wurde aber immer unangenehmer vorbei zu gehen, weil er auch öfter trinkt. Eines Tages komme ich von einer Reise zurück mit Koffer, muss mich durch die Männer quetschen um nach Hause zu kommen. Der Besitzer sieht mich, nimmt meinen Koffer und sagt mir, er hilft mir damit. Stark alkoholisiert, aufdringlich. Ich lasse ihn, um einen Konflikt zu vermeiden und nicht unhöflich zu sein. Er begleitet mich ein Stück, dann stoppt er, sagt mir, ich soll mich ausruhen und waschen, dann zu ihm kommen abends, denn seine Frau und Kinder sind nicht zu Hause. Anschließend beugt er sich vor um mich zu küssen. Ich weiche erfolgreich aus und gehe. Sage nichts, weil ich baff bin und ekle mich! Danach fühle ich mich unhöflich, weil ich ihn nicht mehr grüße. Eine weitere Frau fühlt sich schlecht, trotzdem ein Mann sich IHR gegenüber schlecht benommen hat! IHRE Grenzen überschritten wurden. Ihm ist das egal, ich trag‘s mit mir mit.

anonymous

location not specified – 22.11.2025

Ich habe mich mit 27 Jahren an sexuellen Missbrauch in meiner Kindheit durch meinen Opa erinnert. Die „Erinnerungen“ zeigen sich in solchen Fällen eher als dissoziative Episoden, Flashbacks und unkontrolliertem Fühlen oder Sehen von Sequenzen aus der Trauma Situation. Ich konnte das Erlebte nicht ganz greifen, wusste nur: Es ist etwas passiert und nun verstehe ich endlich, was mein ganzes Leben lang schon mit mir „los“ war. Ich bekam sehr gute psychologische Hilfe.
Leider musste ich jedoch die Erfahrung machen, dass mir vom Großteil meiner Familie nicht geglaubt wurde und Freunde sich diesbezüglich abwandten. Man glaubte lieber, eine junge Frau sei nun verrückt geworden und „in der Klapse“, als das ein bereits verstorbener Mann, der so unausstehlich war, dass die gesamte Familie immer wieder Schwierigkeiten hatte, ihn auszuhalten, zu so etwas im Stande gewesen sein konnte.
Es ist nicht mit Worten zu beschreiben, wie groß mein Schmerz jahrelang darüber war. Ich hatte tatsächlich beinahe meinen Verstand verloren. Doch die Wahrheit hat sich den Weg in mir inzwischen so fest gebahnt, dass ich den Mut habe, sie hier festzuhalten. Es war nie meine Schuld, was da alles passiert ist. Ich möchte ein Mensch sein, der aus alldem Schmerz etwas Heilsames kreiert und in die Welt zurück gibt. Noch habe ich nicht ganz die Kraft für das, was ich vorhabe. Doch ich werde mir so lange Unterstützung holen, bis ich im Stande bin durch meine tiefen Wunden das größtmögliche Licht zu scheinen.

Anonymous

Weißenfels 2021 – 22.11.2025

Ich wurde gefragt, ob ich einem alten Freund Nachhilfe geben könnte, da es während Corona nicht immer einfach war. Zwei Mal hat dies funktioniert, da war auch sein Vater zuhause. Jedoch das eine Mal, als wir alleine bei ihm zuhause für die Nachhilfe waren, nutzte er es aus. Er war ein Freund. Ich dachte, es sei nicht möglich. Ich war so ängstlich, dass ich es nicht schaffte, mich zu wehren, und als er fertig war, ließ er mich gehen und ich warf meine Sachen in den Müll.

anonymous

location not specified – 21.11.2025

Mein Ex-Mann hatte immer wieder die Fantasie, dass er mir beim Oral-Sex mit einem älteren Mann zuschaut. Über Jahre hinweg habe ich dem standgehalten und mich geweigert. Was oftmals auch zu Streit führte und ihn „enttäuschte“. Psychisch war der Druck dann irgendwann so hoch, dass ich doch zugestimmt habe und es zweimal – einmal davon war ich schwanger – zu so einer Situation kam. Ich war so verzweifelt und ängstlich. Bis heute könnte ich kotzen, dass er mich dazu gebracht hat. Ich habe mich lange noch vor mir selbst geekelt.

anonymous

location not specified – 20.11.2025

Der Vermittler beim Jobcenter hat mir geraten anschaffen zu gehen, wenn ich Geld brauche. Ich hätte ein hübsches Gesicht. Er sagte, er weiß nicht, ob er meinen Antrag bearbeiten kann. Wenn ich heute an sein Grinsen denke muss ich kotzen!

ella

berlin – 20.11.2025

ich bin mit dem bus nach hause gefahren, mir ging es gar nicht gut, mein freund hatte gerade mit mir schluss gemacht, ich wusste nicht wo oben und unten ist.
im bus hat ein mann mich angeschaut, ich bin dem blick ausgewichen, als ich sah, dass er an der gleichen station ausstieg war mir schon ein wenig mulmig, aber als ich ihn nach ein paar metern nicht mehr sah, war ich beruhigt. dann als ich meinen schlüssel rausholte um aufzuschließen wurde ich von hinten angesprochen und ich zuckte zusammen, der mann aus dem bus stand hinter mir. er wollte erst seltsame auskünfte über einen weg zu einer adresse, als ich ihm half hoffte ich er würde gehen und ging wieder zu meiner haustür, da rief er plötzlich von hinten, dass ich schön sei und er gern mit nach oben kommen würde. ich bekam angst und schloss schnell die tür auf, er kam nun auf mich zu und versuchte mich festzuhalten. ich weiß nicht wie, aber ich schaffte es die tür zwischen und zuzumachen und ihn auszusperren. danach habe ich über eine stunde noch gezittert…

anonymous

Österreich – 20.11.2025

Ich war 12 und wurde von meiner besten Freundin zu ihrer Halloween Party eingeladen- normale Pyjama Party eben. Während wir im Wohnzimmer einen Film angesehen hatten waren die Eltern in der Küche am Gläser leeren, als einer der Väter bei uns im Wohnzimmer auftauchte, sich neben mich setzte und vor seinem Sohn sagte, ich solle mich ausziehen. Der Vater meiner Freundin zog ihn weg sobald er es bemerkte, danach tranken sie weiter als ob nichts gewesen wäre und am Ende des Abends ging der Mann mit seinem Sohn nach Hause zu seiner Frau.

anonymous

Vorarlberg (Austria) – 20.11.2025

I got sa‘d anal by my so called best friend and until Today he cant understand what he did wrong and still wants to be friends

anonymous

location not specified – 20.11.2025

Hat mir dickpics geschickt

Greta

Berlin – 19.11.2025

Wir waren befreundet.
Wir waren auf dem Geburtstag einer Freundin. Irgendwann hat er mir gesagt, dass ich mit ihm nach Hause gehen soll. Er wollte, dass wir uns draußen treffen – und dass niemand mitbekommt, dass wir zusammen gegangen sind.

Ich habe noch jemanden angerufen und sie gefragt, ob ich gehen soll. Sie meinte: „Was soll denn passieren? Du musst ja nicht mit ihm schlafen!“

Oder?

Bei ihm hat er mich angefasst. Bis zu einem gewissen Punkt war das für mich okay. Dann nicht mehr. Das habe ich ihm gesagt. Er wurde wütend, aber hat aufgehört. Kurz darauf hat er wieder angefangen. Ich habe erneut gesagt, dass ich das nicht möchte. Er hat angefangen, mit mir zu diskutieren – als hätte er mein Nein nicht gehört. Irgendwann hat er wieder aufgehört.

Ich sollte bei seinem besten Freund schlafen. Ich hatte kein Zuhause mehr in dieser Stadt. Ich wohnte eineinhalb Zugstunden entfernt, und es fuhr kein Zug mehr.

Als er mich das dritte Mal anfasste, habe ich gesagt, dass ich das immer noch nicht möchte. Er hat mich ignoriert. Am Anfang habe ich noch gelacht, weil ich nicht dachte, dass er das durchziehen würde. Ich habe ihm vertraut.

Doch dann lag er über mir. Ich habe versucht, ihn mit meinen Beinen abzuwehren. Bis heute kann ich es nicht ertragen, wenn jemand auf meinen Beinen liegt. Einmal in meinem Leben war ich deswegen kurz vor dem Suizid.

Und jetzt sitzen vier Männer — inklusive des Täters — zusammen und beraten wie er sich rein waschen kann.

G.

Germany – 19.11.2025

Ich war ungefähr 7 oder 8, auf jeden Fall im Grundschulalter. Mein Adoptivvater brachte mich ins Bett und gab mir einen Kuss. Es war aber kein Küsschen, dass ein Elternteil einem Kind gibt, sondern ein Zungenkuss. Sonst kann ich mich an nichts ungewöhnliches erinnern. Ich hatte viele Albträume als Kind und Angst vor dem Schlafen. Als Erwachsene habe ich erst begriffen, dass das ein sexueller Übergriff war.

Anni

Deutschland – 19.11.2025

Ich wurde vergewaltigt.

anonymous

Im Wald – 19.11.2025

Ja, wir waren noch Jung, aber Grenzen müssen wir trotzdem akzeptieren. Ich Weiblich 11 er Männlich 12 zu 2 alleine im Wald. Wir waren schon lange Freunde. Wir spielten Wahrheit oder Pflicht. Ich sagte Pflicht. Er sagte zieh dich aus. Ich sagte, nein! Er immer wieder nein das musst du machen das ist Pflicht. Ich probierte ihm Gründe zu nennen, weshalb ich es nicht mache. Er behaarte immer weiter darauf das ich es machen soll. Er sagte, Name (eine Freundin von mir) sie hat das doch auch gemacht, dass ist nicht so schlimm. Ich tat es irgendwann ich zog mich aus und er schaute mich an. Ich fand es schrecklich ich fühlte mich unwohl. Danach wollte ich nur nach Hause. Kurz vorm gehen sagte er. Ist doch fair, wenn ich mich auch ausziehe. Also tat er es und ich sah sein Penis. Ich sagte schnell zieh dich wieder an. Ich hab danach Panikattacken bekommen, wenn ich ein Penis gesehen habe. Ich hab lange die Schuld bei mir gesucht. Warum bist du nicht einfach direkt weggegangen? Warum hattest du nicht die stärke das du selber dein NEIN als genug siehst? Heute weiß ich es war nie meine Schuld, sondern seine!

Jill

Cologne – 18.11.2025

Ich habe mir nach dem Feiern ein Taxi genommen. Auf dem Nachhauseweg fragte mich der Fahrer, ob ich mir vorstellen könne, für ihn anschaffen zu gehen. Er würde mich zu den Kunden fahren und wieder abholen und würde dafür am „Gewinn“ beteiligt werden. Er wüsste einige Männer/Freier, die mit mir schlafen wollen würden. Ich solle das Angebot annehmen, so lange ich noch jung und hübsch bin. Es wäre leicht verdientes Geld.

Momo

Berlin – 18.11.2025

Ich war auf Dienstreise in Berlin und musste ein Taxi nehmen, weil der Ort zu dem ich wollte nicht mit den Öffis erreichbar war. Der Taxifahrer (ca. 20-25 Jahre alt) fragte mich, was ich in Berlin machen würde. Ich kommunizierte ganz klar, dass es eine Dienstreise ist. Er betonte, wie selten es sei, dass so hübsche Frauen sich noch ein Taxi anstelle eines Ubers nehmen. Ich teilte ihm mit, dass meine Arbeit das Taxi bezahlen würde und ich deshalb eine Rechnung brauchen würde. Daraufhin bot er mir an, dass ich auch anders zahlen könnte und die meisten hübschen Frauen in Berlin einfach mit einem Blowjob bezahlen würden. Später an dem Abend war ich mit einer Freundin etwas trinken und habe ggf. etwas zu tief ins Glas geschaut. Sie rief ein Uber, da ich ihr vorher bereits von der Taxi-Aktion berichtet hatte und bat den Fahrer mich heile nach Hause zu bringen. Der Uberfahrer nutzte es gnadenlos aus, dass ich betrunken war und kam letztendlich zu dem Ziel, welches sich der Taxifahrer erhofft hatte. Ich habe mich selten so schmutzig gefühlt, als ich am nächsten Tag wach wurde und seine „war richtig geil gestern“ WhatsApp Nachricht las. Ich erinnere mich bis heute nur noch an Bruchteile des Abends, aber die schlimmsten bleiben immer in Erinnerung.

Valentina

Tessin – 18.11.2025

Ich hatte ein Seminar mit fünf Leuten und es kamen vier Frauen und ein Mann. Das Seminar verlief sehr Gut und die Teilnehmer passten gut zusammen. Während der Integrations Session ,ich saß direkt neben dem männlichen Teilnehmer bekam der eine Erektion und ich sah wie Peinlich es ihm war. Er zog die Decke um sich und legte sich auf die Seite. Er kam mit dem Thema ,das Frauen ihn mit ihrer Ausstrahlung Triggern. Das konnte er nicht mehr abstellen. Der Focus seines Körper lag auf s*x wenn er Frauen sah ,oder bei sehr mütterlichen Frauen. Ich sagte ihm: ein Spaten ist ein Spaten. Er war so berührt das die Latte verschwand. Heute noch braucht er die Reibung mit der Vielfältigkeit der Weiblichkeit. Allerdings ist er wütend und Gewaltbereit bei Mädchen. Er sei wütend weil sei sein Körper da auch auf s*exy Signale reagiere. Mich erinnert das dran das ich als Kind eine Erfahrung mit meinen Onkel gemacht habe die ähnlich war und durch diese Begegnung hab ich mich selbst ein Stück mehr geheilt.

B.

Hamburg – 18.11.2025

Wir haben uns zum spazieren gehen getroffen. Dieser Spaziergang ging dann irgendwann in einen Wald, ich habe mir nichts dabei gedacht. Plötzlich blieb er stehen, zog mich an sich ran und küsste mich. Ich habe ihn weggedrückt und nein gesagt. Das ging mehrmals so. Nirgends irgendein Mensch.
Ich habe immer wieder Nein gesagt, mich aber auch nicht getraut, handgreiflich zu werden. Letztendlich wurde er so übergriffig, dass ich nur noch zugelassen habe um mich nicht in größere Gefahr zu begeben.
Er hat mich dann irgendwann zum Auto gebracht um mich mit den Worten ‚komm gut nach Hause, war schön‘ zu verabschieden. Ich bin wie in Trance nach Hause, mit Wut auf mich selbst, Scham, Ekel und dem Gefühl, dringend unter die Dusche zu müssen.
Ich bin eine gestandene, erwachsene Frau und suche die Schuld bis heute bei mir. Wie konnte ich mit ihm in den Wald gehen, ich hab doch selber Schuld.

Sophie

location not specified – 17.11.2025

Ich hatte früher unerklärliche Unterleibsschmerzen (heute diagnostizierte Endometriose und Adenomysose), die teilweise bis zur Bewusstlosigkeit gingen. Vorallem war es beim Sex sehr schlimm. Wenn ich zum Sex Nein sagte schrie mein Exfreund mich an, beleidigte mich und sperrte mich ein. Mal sagte er, meine Schmerzen seien nicht real, ein anderes mal sagte er, sein Bedürfnis sei jetzt Sex zu haben und meins halt nicht, daher wäre es Gleichstand und er hat das nein ja schonmal durchgehen gelassen, daher ist er jetzt dran. Ich habe ein paar Wochen standgehalten, konnte dann aber nicht mehr. Wärend ich ihn machen ließ weinte ich vor Schmerzen. Nach einer Zeit hörte er auf und schrie mich an, dass ich so tue als ob er mich vergewaltigte, dabei sei er doch ein guter Mann. Danach hatte ich Angst nein zu sagen und ließ es bis zum Ende der Beziehung über mich ergehen.

Maryam

Deutschland – 17.11.2025

Ich war vor ein paar Jahren auf einem Reggae Festival in Deutschland und habe einen Bekannten getroffen, der einige Musiker persönlich kennt und mich einigen Musikern vorgestellt hatte. Viele von den Musikern waren international bekannte Reggae Sänger oder Reggae Bands. Es war ein ganz normales kennenlernen für mich. So,wie wenn ich einfach neue Menschen kennenlerne. Und ich hatte auch keinen Alkohol etc. getrunken. Aber als ich mit einem Sänger ( von einer Reggae Band aus England und einem Gitarristen von einer Reggae Band aus Jamaika) alleine war, fingen beide an mich massiv zu bedrängen und zu belästigen.
Als diese Bedrängniss immer schlimmer wurde, habe ich es dann doch geschafft, mich loszureisen und zu fliehen. Ich war wie in einem Schockzustand und habe niemanden davon erzählen können. Nicht mal meinem Bekannten, der davon nichts mitbekommen hatte.

Ich möchte das hier erzählen, weil ich mir sicher bin, dass diese Musiker aus dem Reggae Musik Umfeld mit Sicherheit auch andere Frauen und weibliche Konzertbesucherinnen belästigen. Dieses Reggae Musik Mileu ist ein krimineller Tummelplatz und deren Musiker verüben Straftaten.
Und weil es mir wichtig ist, dass die Öffentlichkeit endlich davon erfährt, was auf Reggae Konzerten passiert.

maike

hamburg – 17.11.2025

Ich hatte mal was mit jemanden, der sehr auf AV stand. Ich nicht. Trotzdem habe ich es das ein oder andere Mal über mich ergehen lassen. An eine Abend ging es gar nicht, ziemlich schmerzhaft, da sehr groß. Es tat einfach unfassbar weh, er war noch nicht mal ansatzweise drin. Er entäuscht, aber hat es dann gelassen. Bis er es kurze Zeit später einfach nochmal versucht hat, ohne Rücksicht, obwohl ich ihm gesagt habe, dass es wehtut, er aufhören soll. Obwohl ich den Tränen nah war, obwohl ich super angespannt war. Es war ihm egal und er hat durchgezogen.

Leon

Bonn – 17.11.2025

Wir waren für ein spicy Date verabredet und hatten auch schon über kinky Sex gesprochen aber beim Date selber und vorher gab es keinerlei Absprache, kein Save Word oder sonstiges. Ich war neu in der scene und wusste davon auch gar nichts. Er hat mich dann beim sex “überraschen” wollen, hat eine Rasierklinge ausgepackt und wollte mich damit schneiden, da ich in der recovery von Svv bin, hat mich das sofort getriggert und mir auch panische Angst gemacht. Ich habe es geschafft, dass er mich nicht verletzt, dafür hat er sich die Oberschenkel aufgeschnitten und mich mit seinem Blut eingerieben. Ungefragt, ohne Einwilligung und ich hatte derweil eine Panik Attacke und bin in den freeze Modus gewechselt aber wir hatten immernoch Sex. Daraufhin hat er mich ohnmächtig gewürgt, sodass ich blaue Flecken am Hals hatte und eine taube Stelle in der Lippe für mehrere Tage, zudem weiß ich nicht wie lange ich ohnmächtig war und was in der Zeit passiert ist. Als ich wieder zu mir kam hat er mir gesagt, dass er darauf steht wenn seine sexualpartnerin “wie tot” daliegt und alles machen kann was er will.

Ann

Berlin – 17.11.2025

Mit 12 hatte ich bereits große Brüste. Wir waren im Sommer als Familie unterwegs, eine Gruppe alter Männer pfiff mir hinterher. Im Beisein meines Vaters. Er machte nichts, tat so als wäre nichts gewesen. Es hat mich so angeekelt weil ich das nicht verstanden habe was das soll.

anonymous

location not specified – 17.11.2025

Heute bin ich 38. Damals war ich wohl 15. Vor einigen Monaten wurde bei mir eine dissoziative Identitätsstörung diagnostiziert. Ich weiß, ich bin in einem narzisstischen Elternhaus aufgewachsen und das hat meine Psyche verändert. Die Dissoziationen sind ein Schutzmechanismus für mich, ein sehr wichtiger. Seit der Diagnose erkunde ich die Identitäten, die in mir leben. Ich habe sehr viele Anteile, viele kann ich als Schutz vor meinen Eltern einordnen. Andere nicht. Diese passen nicht ins Bild. Ich habe meinen Anteilen zugehört, was sie mir sagen wollen und ich habe gemerkt ich kenne sie alle schon sehr lange. Seitdem weiß ich, dass ich eine Vergewaltigung erlebt habe. Ich weiß, dass die Albträume, die ich mit 15 alle zwei Tage hatte, von dieser Vergewaltigung stammen. Manche Anteile von mir tragen taktile Flashbacks. Es ist als würde ich alles noch einmal erneut erleben. Meine Seele ist zersplittert in diesem Moment und ich sammle nun die Fragmente ein. Bisher dachte ich, ich hätte eine schöne und fröhliche Kindheit gehabt. Und trotzdem habe ich heute Schmerzen, die sich anfühlen als würde mir ein Messer in den Unterleib gerammt werden und meine Frauenärztin sagt, es sei komplett ohne Befund. Ich spüre, dass es passiert ist und doch weiß ich gleichteitig nichts wirklich davon. Ich verbinde es emotional mit recht entfernter Verwandschaft. Der Mechanismus der Dissoziation war meinem Körper schon vorher hilfreich, nun auch in dieser Situation. Ich weiß nicht genau wer es war.

anonymous

location not specified – 17.11.2025

Ich war Anfang 20 und gerade am Anfang meiner Ausbildung zur Bestatterin. Für eine Beerdigung traf ich mich vorab auf dem Friedhof mit dem katholischen Pfarrer, der die Zeremonie begleiten sollte. Wir besprachen den Ablauf.

Während unseres Gesprächs musterte er mich von oben bis unten und sagte dann:
„Wenn ich Sie so sehe, würde ich meinen Zölibat ablegen.“

In dem Moment war ich völlig überfordert und verstand gar nicht richtig, was da gerade passiert war. Ich fühlte mich unwohl, wusste aber nicht, wie ich reagieren sollte – ich war jung, unsicher und in einer beruflichen Situation, in der ein solcher Kommentar einfach überhaupt nicht okay ist. Rückblickend erkenne ich klar, wie übergriffig und unangemessen sein Verhalten war.

S.

location not specified – 17.11.2025

Ich war 16 und er war 20. Wir hatten uns während eines Urlaubs kennengelernt und auch schon ein paar Mal geküsst. Einige Wochen später besuchte ich ihn. Obwohl ich vorher ganz klar gesagt hatte, dass ich noch nie Sex hatte und es mir auch Angst macht fing er an meine Brüste zu massieren und mich im Intimbereich anzufassen. Ich war wie erstarrt. Kurze Zeit später zog er meine Unterhose aus und drang in mich ein. Ich sagte einfach die ganze Zeit nichts. Nach einigen Minuten stoppte er. Ich ging ins Bad und weinte.

anonymous

location not specified – 17.11.2025

Ich war Anfang 20 und gerade am Anfang meiner Ausbildung zur Bestatterin. Für eine Beerdigung traf ich mich vorab auf dem Friedhof mit dem katholischen Pfarrer, der die Zeremonie begleiten sollte. Wir besprachen den Ablauf.

Während unseres Gesprächs musterte er mich von oben bis unten und sagte dann:
„Wenn ich Sie so sehe, würde ich meinen Zölibat ablegen.“

In dem Moment war ich völlig überfordert und verstand gar nicht richtig, was da gerade passiert war. Ich fühlte mich unwohl, wusste aber nicht, wie ich reagieren sollte – ich war jung, unsicher und in einer beruflichen Situation, in der ein solcher Kommentar einfach überhaupt nicht okay ist. Rückblickend erkenne ich klar, wie übergriffig und unangemessen sein Verhalten war.

betty

Gottmadingen – 16.11.2025

In einem Kurzurlaub ist er mir gefolgt und ohne das ich es erwartet hätte, war er plötzlich auf der Cafeteriaterrasse, wo ich mit einem Bekannten Cappuccino genoss. Er schaute auf sein Handy.Und bog ab. Schock!hatte er die GPS Daten von mir? Er war auch da als ich im Wald spazieren ging und packte mich bei meinen Schultern. Er wolle nicht ignoriert werden,ob mir d Spaß machen würde das er hinter mir herjagt. Ich sagte ich Habe ihn nicht darum gebeten, wieso er weiß wo ich in Urlaub bin? Er schaute auf meine Brüste,die kleiner waren als die seiner Fotomodell Freundin. Er schob seine Finger in meine Hose und sagte, es würde nichts Helfen mich zu wehren. Es sei so warm in meiner Blüte und er legte sein typisches Lächeln auf. Später hatte sein Freund ihn ein Alibi verschafft. Seine Anwesenheit war so heftig,ich war froh,das er nicht weiter ging und er nicht mich anderweitig in moch eindrang. Es war tagelang Doncle in mir und seinen Freunde denken das er si etwas nicht machen würde. Aber jetzt ist die Zeit wo ich darüber reden kann, zwei Jahre nach diesem Alptraum .

anonymous

location not specified – 16.11.2025

Ich war in der Schule und mein Lehrer spricht mich auf mein eng anliegendes Oberteil an, fährt (mit wenig Abstand) den Schriftzug über meinen Brüsten nach.

Ich hatte ein Date, wir hatten Sex und er hat einfach nicht aufgehört, obwohl ich Stopp gesagt habe, mehrfach.

Ich war in der Sauna, 20 Minuten Massage gebucht, bitte mit Fokus auf Schultern. Das Handtuch über meinen Beinen lang bis unter den Po und dort war auch der Fokus der Massage, durchgehend eine mindestens seiner Hände an meinem Po. Zu zurückhaltend um Stopp zu sagen – aber zumindest hinterher angesprochen in der Sauna.

Anna

Wels – 15.11.2025

Hab ih auf Tinder entdeckt und hab ihn geliked weil er war mir von unserer Schulzeit bekannt war. (unsere Schulzeit ist ca. 7 Jahre her)
Haben kurz geschrieben und uns dann gleich mal getroffen. Waren dann in einer Bar etwas trinken und dann spazieren. Danach hat er mich gefragt ob ich noch lust habe mit zu ihm zu kommen. Dachte mir er ist ja ganz sympathisch hat auch immer richtig süß über seine kleine Schwester gesprochen. War irgendwie ein gutes Zeichen für mich. Naja als wir dann bei ihm waren haben wir uns geküsst und ich hab ihm, als er sofort versuchte in meine Hose zu greifen, dass ich das heute nicht möchte. Er hat es dann immer wieder probiert und auch den Hosenknopf immer wieder probiert zu öffnen. Zu einem Zeitpunkt hat er mir sogar eine mit der Flachen Hand ins Gesicht geschlagen und mir in meinen Mund gespuckt. Ohne mich vorher zu fragen ob er so weit gehen darf. Am Ende wollte er mich wieder dazu überreden das ich mich ausziehe weil man ja im Bett keine Straßenkleidung trägt. Bin dann aber nach dem das alles war erst aufgestanden und hab gemeint ich muss jetzt zum letzten Zug. Brauchte Tage um zu realisieren was da eigentlich passiert ist. Hab ihm darauf angesprochen ziemlich Vorsichtig. Und er hat nur gemeint das er ja das Gefühl hatte das ich Spaß hab. Und als ich gemeint hab das wir noch mal darüber sprechen müssen weil er klar meine Grenzen überschritten hat, hat er aufgehört mir zu schreiben.

Dee

location not specified – 15.11.2025

Er war mein Freund. 6 Jahre lang hab ich ihm blind vertraut, auch wenn er mir nie einen Grund dafür gegeben hat. Ich habe ihn damals entjungfert, auf seinen Wunsch hin. Das erste Jahr war schön, doch dann wurde es irgendwie anders. Wir hatten nur noch Sex, wenn er gesagt hat, dass wir welchen haben. Wenn ich keine Lust hatte, wurde ich überredet. Mir wurde gesagt, dass wenn ich ihn wirklich liebe, ich das für ihn tun würde. Jedes Mal. Und sa ich ihn wirklich liebte, hab ich es immer getan. Ich hab mir einfach nur gewünscht, dass es schnell aufhört. Nach insgesamt 4 Jahren fing es an, dass ich nachts aufwachte und er sich einfach an mir vergriff. Er nahm sich was er wollte ohne Rücksicht auf mich. Es war, als wäre ich seine persönliche Sexpuppe und Haushälterin, die er immer nur dann aus dem Schrank holte, wenn er etwas brauchte. Ich habe mich so machtlos gefühlt. Ich dachte, dass diese Art von Liebe die einzige war, die ich verdiene. Deswegen habe ich mich nie gewehrt. Nach Beenden der Beziehung habe ich gehofft, dass es vorbei ist. Doch es verfolgt mich. Es prägt mich bis heute. Ich kann keine vernünftige körperliche Beziehung aufbauen. Nicht zu meinem Ehemann, noch zu mir. Und ich weiß nicht, ob ich je dazu in der Lage sein werde. Und es macht mich psychisch fertig, dass er immer noch so eine Macht über mich hat.

Tiny

Cologne – 15.11.2025

Ich war mit Freunden im Club, die irgendwann nach Hause sind und ich wollte noch etwas bleiben. Leider hatte ich was getrunken.
Ein Typ hat mich dann auf der Tanzfläche geküsst und immer wieder bedrängt, mit mir nach Hause zu gehen.
Ich weiß noch, wie ich mich versucht habe, vor ihm auf dem Klo zu verstecken, weil ich das nicht wollte.
Irgendwann wurde es draußen hell und ich dachte, er sei endlich weg. Ich wollte meine Jacke holen und los, da wartete er schon am Ausgang und ist einfach mitgelaufen. Ich habe mehrfach gesagt, ich müsse dringend ALLEIN ins Bett und möchte nicht, dass er mitkommt (ich wohnte fußläufig vom Club entfernt), doch er ignorierte was ich sagte.
Er ist mit zu mir, wir hatten Sex und ich war unendlich froh, als er danach einfach gegangen ist.
Fühle mich heute noch ekelhaft deswegen.

anonymous

location not specified – 15.11.2025

3 – gesagt habe, dass er das machen kann, aber ich wirklich keinen Sex jetzt will. Er hat jedes Mal ok gesagt. Hat weiter gemacht und ist dann weitergegangen. Ich hab bestimmt pro Vorfall 10-mal gesagt dass ich nicht möchte, jedes Mal wenn er einen Schritt weiter gemacht hat. Jedes Mal sagte er okay. Bis er dann in mir drin war. Ich hab mich nicht gewehrt und ich hab ihn nur machen lassen. Ich hab nichts gefühlt in diesen Momenten. Ich hasse meinen Körper dafür, dass ich feucht war und ich hasse mich dafür dass ich mich nicht mal weggedreht hab. Ich war so vieles leid. Ich hab erst ein Jahr später verstanden dass all das Vergewaltigung war. Unzählige Male. Ich konnte ihn nicht normal verlassen. Mein ex hat mich mit allem weit weg von ihm geschubst in die Arme letztlich meines jetzigen Freundes. Ich hab meinen Ex mit ihm betrogen, weil es mein Last Straw war. Seitdem ich verstehe, was passiert ist, kann ich kaum noch Sex haben. Jede Berührung bringt mich zurück in die Situation. Ich werde nicht mal mehr richtig feucht, sodass es weh tut. Mein Freund achtet so enorm darauf. Er zwingt mich zu gar nichts. Wir hatten ein Jahr lang kein Sex, er hat nicht einmal was angemerkt. Dennoch hab ich Schuldgefühle. Ich hatte eine sehr hohe Libido. Die hat mir dieses Arschloch genommen. Er hat mir Unbeschwerheit genommen. Die Trennung ist drei Jahre her und ich bin immernoch traumatisiert und denke sehr bildlich mehrfach die Woche an alles. Ich kann das alles nicht loswerden. Ich bin gebroch

anonymous

location not specified – 15.11.2025

2-und er aber hat sie dafür genutzt, um zu prüfen, ob ich wirklich in der Schule oder beim Arbeiten bin, wenn ich das gesagt habe. Sobald ich spontan in irgendein Geschäft gegangen bin, hat er mich angerufen und mir vorgeworfen ich würde lügen und ihn gerade betrügen. Das alles war furchtbar aber bei weitem nicht das schlimmste. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf Sex. Ich hab aber gerne gekuschelt. Und wenn er dann Lust bekommen hat, meinte er immer nur, dass ich jetzt mit ihm schlafen muss, sonst hätte ich ihn ja nicht hart machen dürfen. Entweder also kuscheln plus Sex oder halt gar kein Kuscheln. Ich glaube manchmal hab ich es dann einfach mitgemacht auch wenn ich nicht wollte, oftmals ist es aber auch einfach in Streit und Tränen geendet. Er hat mir sogar weiß gemacht, dass ICH übergriffig bin, weil ich mit ihm gekuschelt hab quasi ohne dass er das wollte wenn kein Sex bei rum kommt. Ein paar wenige Male bin ich nachts aufgewacht weil er sich an mir gerieben hat, dann kam es immer zum Sex auch wenn ich gesagt hab dass ich schlafen will und nicht möchte. Einmal bin ich aufgewacht da war er schon in mir. Tagsüber ist es unzählige Male Richtung Ende hin passiert, dass wir nebeneinander im Bett lagen und eigentlich jeder für sich einfach nur am Handy war, er dann aber während ich mit Rücken zu ihm lag und am Handy war, sich an mir rieb und so weiter. Jedes. Verdammte. Einzelne. mal hab ich gesagt dass ich nicht will. Irgendwann bin ich sogar dazu übergegangen dass ich

anonymous

location not specified – 15.11.2025

1- Zwischen 17 und 18 war ich mit einem drei Jahre älteren Typen für ein Jahr zusammen. Er war drogenabhängig, arbeitslos, war Waffenfanatiker und war sogar kurz im Jugendknast, weil er jemanden bedroht hatte. Insgesamt also ein verdammt verschissener Typ und ich hab so viel durch meinen Savior Komplex mitgemacht und immer Ausreden gesucht. Ich bin ziemlich schnell zu ihm gezogen, weil ich auch nicht so gut zuhause klar kam. Er ist auf Tausende Weisen schlecht mit mir umgegangen. Krasse Beleidigungen im Streit, ignorieren wenn er unterwegs war, er hat nichts, also gar nichts im Haushalt gemacht, obwohl ich mitten im Abitur stand und nebenbei gearbeitet hat. Er ist nicht gut mit seinem ALG II umgegangen (das war nur für Drogen und Essen bestellen), mit meinen läppischen 400€ im Monat musste ich eigentlich alles alleine bezahlen. Er hat mir sogar mal Geld geklaut, das ich gespart hatte, um davon das Geburtstagsgeschenk für meine beste Freundin zum 18. zu kaufen (90€). Konnte es ihr nie schenken, hab aber auch nie erklärt warum. Er hat gelogen, gegaslighted, alles. Ich wurde selber Gras abhängig. In der Zwischenzeit hab ich über die Arbeit meinen jetzigen Freund kennengelernt. Da waren wir nur Freunde. Mein Ex war so kontrollsüchtig, dass er meine Freune teilweise angerufen hat, wenn er mich nicht sofort erreichen konnte. Er hat meine Standort über eine App überwacht (hatten wir beide, ich hab sie dafür genutzt um halt zu gucken wo er ist, wenn es wichtig ist und er aber um

Silvi

location not specified – 15.11.2025

ich war in einer emotional sehr schlechten Verfassung. über eine dating App habe ich einen jüngeren Mann. gematcht und wir haben geschrieben. nach einem sehr sehr langen Videochat haben wir uns getroffen. wir haben den Tag am Rhein verbracht. sind noch etwas trinken gegangen und haben uns gut verstanden. ich habe darüber hinweg gesehen, dass er 50 Kilo mehr hatte, als auf seinem Profil und auch sonst nicht wirklich meinem Typ entsprach. er hat mir all das gesagt, nachdem ich mich so gesehen habe all das gesagt, nachdem ich mich so gesehnt habe. also stand ein zweites Date an, wir wollten in meiner Nachbarschaft spazieren gehen. ich habe mich irgendwie dazu überreden lassen, dass er zu mir kommt. und ich habe mehrfach betont, dass wir keinen Sex haben werden. ich habe ihn für absolut harmlos gehalten. letztendlich hat er mich vergewaltigt unter dem Einfluss von ko Tropfen. bis ich das verstanden habe, hat er mich gegashlighted und mir eingeredet, dass wir uns genossen haben. das war im märz diesen Jahres. ich habe ihn nicht angezeigt. aber seitdem ist nichts mehr, wie es war.

Becca

Schweiz – 14.11.2025

Als ich etwa 20 war, habe ich bei einer Freundin übernachtet. Ein Kollege ihres Freundes kam spontan vorbei. Wir haben Karten gespielt, ein bisschen was getrunken und weil es so spät wurde, haben alle dort übernachtet. Ich erwachte plötzlich, weil ich eine Hand unter meinem Oberteil spürte. Der Kolleg ihres Freundes fasste mich an. Er dachte ich schlafe noch. Dann hat er versucht mir unter die Hose zu fassen. Ich tat so als ob ich schlafen würde und drehte mich um, damit er mich in Ruhe lässt. Ich wollte nicht, dass es IHM peinlich war, weil ich ihn erwischt hatte… Ich habe es nie jemanden erzählt!

Mel

Hamburg – 14.11.2025

Mein erster Freund wirkte wie der perfekte, unglaublich gut aussehende und höfliche Boyfriend. Er hatte viele Freunde und zeigte sich stets von seiner besten Seite. In Wirklichkeit jedoch war er ein übergriffiges Monster. Er hat mich sexuell missbraucht, während ich schlief. Und bis heute weiß ich nicht, wie oft es passiert ist. Einmal bin ich davon wach geworden, und er hat nichts gesagt. Wir haben nie darüber gesprochen. Nach einem weiteren Jahr, habe ich die Beziehung beendet. Was danach folgte, war eine Reihe weiterer übergriffiger Beziehungen, in denen ich ständig auf der Suche nach Sicherheit und Liebe war. Heute wird mir bewusst, wie schlimm die Situation damals war und wie stark sie mein Leben beeinflusst hat. Es hat 20 Jahre gedauert, bis ich das vollständig verstehen konnte

anonymous

Aachen – 14.11.2025

Anfang 20 war ich mit einem jungen Mann im selben Alter frisch in einer Beziehung. Diese Beziehung hielt 7 Jahre lang und wir waren sogar verheiratet, bis ich endlich den Mut zusammen genommen habe und ihn verlassen konnte.
Recht weit am Anfang der Beziehung kam es zu einer Vergewaltigung. Wir haben geschlafen und ich wurde wach weil er sich an mir rieb und mich anfasste. Ich habe gesagt, dass ich müde bin und weiterschlafen möchte. Ich bin dann auch wieder eingeschlafen und wurde dann später erneut wach als das selbe wieder geschah. Ich habe erneut nein gesagt und das ich einfach schlafen möchte und er es lassen soll. Ich schlief wieder ein. Und ich wurde ein 3. Mal geweckt. Dieses Mal sagte ich nichts. Ich zog einfach meine Hose runter und ließ ihn machen. Ich bewegte mich während des ganzen Aktes gar nicht. Als er fertig war, ging ich auf die Toilette und weinte. Er war total überrascht und meinte er hätte gar nicht gemerkt, dass ich keine Lust hatte. Ich habe dann nochmal gesagt, dass ich mich doch überhaupt gar nicht bewegt habe und ich davor schon nein gesagt hatte. Dann fühlte er sich auf einmal schlecht und meinte „Das fühlt sich an wie eine Vergewaltigung“. Ich verstehe nicht, wieso ich nicht da schon Schluss gemacht habe aber ich war kurz vorher erst völlig zerbrochen aus einer anderen toxischen Beziehung gekommen und hatte 0 Selbstachtung. Manchmal sagt mein Kopf mir auch, dass er mich nicht vergewaltigt hat weil ich ja die Hose runtergezogen hab…

Teresa

location not specified – 14.11.2025

Ich war noch in der Ausbildung, ich denke ca 19 oder 20 Jahre alt. Ich musste etwas in einer anderen Abteilung abgeben und war mit dem Kollegen dort kurz allein im Raum. Er war damals kurz vor der Rente, um die 60. Beim rausgehen hat er mir an den Hintern gefasst und mich mit seinem wiederlichen Blick angeschaut. Ich hab einfach gar nix gesagt und bin zur Tür raus. Ich bereue bis heute, dass ich das nicht gemeldet habe. Inzwischen sind über 10 Jahre vergangen, natürlich ist es jetzt viel zu spät. Im Laufe meines Lebens sind mir solche Situationen immer mal wieder passiert und ich war jedes Mal wie erstarrt und konnte weder was sagen noch tun.

anonymous

location not specified – 14.11.2025

Ich habe einen sexuellen Übergriff durch meinen Mitbewohner erlebt. Keine der anderen Personen die im Haus waren glauben mir. Meine einzige Vetrauensperson zum Glück schon. Trotzdem bereue ich es oft aus Scham und Angst überhaupt darüber gesprochen zu haben.

anonymous

Germany – 14.11.2025

When I was around 17, I was seeing this guy from the school that was right next to mine. We hung out a couple of times, alone or with other friends, and kissed. One evening he was walking me home. We started to make out which I enjoyed. But then he put his fingers between my legs. I told him that I do not enjoy it, and that I was not feeling ready for this. After pushing his hand away, we continued to kiss. After one or two minutes his hands and fingers were between my legs again. Again I told him, that I do not want this. He ignored it. I pushed his hands away one more time only for him to again purposely put his hands where I did not want them to be. I told him now multiple times about my boundaries and he refused to accept them. For a long time, I ignored this story. I have never told anyone about this.

anonymous

Darmstadt Deutschland – 13.11.2025

Ich war auf einem lokalen fest. Das Schlossgrabenfest. Zusammen mit Freunden. Wir haben einer beliebten band vor dem Staatsarchiv zugesehen. Ich war ungefähr 15 Jahre alt.
Auf einmal merke ich das hinter mir ein Gedränge entsteht… Erst dachte ich das es sich bald auflösen würde… Aber dann merkte ich das der Druck hinter mir nicht aufhörte. Ich dreht mich also um und sah einen alten Mann ganz nah hinter mir stehen der sein glied an mich presste.
Ich war so erstarrt….

Ich habe dann einem älteren Freund bescheid gesagt der sich dann zwischen uns stellte. Der Mann versuchte aber immer wieder an mich Ran zu kommen….
Ich hwar nicht allein. Es waren eine Menge Menschen um mich Rum… Dennoch hätte ich große Angst…

anonymous

Deutschland – 13.11.2025

Ich war ungefähr 14 Jahre alt als ein 25 Jahre älterer Mann und Freund der Familie in einem Urlaub auf einmal in einer Situation wo wir allein waren anfing mein Oberschenkel zu streicheln.
Ich hatte Angst und war starr und dann hab ich vorgegeben auf Klo zu müssen und bin solange die anderen nicht zurück waren im Zimmer geblieben.
Als der Urlaub vorbei war meinten die meine Eltern ich solle mit ihm im Auto die Strecke von 5-6 Stunden alleine mit ihm heim fahren. Weil er wäre ja sonst allein…. Ich habe ihnen dann erzählt das ich mich nicht wohl bei ihm fühle und er mir den Oberschenkel gestreichelt hat. Sie meinten dann ich würde mir das einbilden in und ich Solle mich nicht so anstellen.
Auf der Heimfahrt hat er mich immer wieder gestreichelt und als wir bei mir Zuhause ankamen waren meine Eltern noch nicht da. Sie kamen erst eine Stunde später heim…. Das war die schlimmste Stunde die ich je erleben musste… Ich hatte so Angst….

Ein paar Wochen später rief er mich an und meinte er hätte sich in mich verliebt. Als ich ihm sagte das das keine Zukunft hätte und ich nicht so fühle hat er bei allen meinen Bekannten Rum erzählt das ich ihn verführt hätte und das ich ihm sein Herz gebrochen hätte….

anonymous

location not specified – 13.11.2025

I got raped by my boyfriend while I was asleep. For a long time I did not know that this was rape. Now after almost 5 years I realize what happened that night.

anonymous

location not specified – 13.11.2025

Ich wurde mit 15 von meinem damals besten Freund vergewaltigt. Wir waren mit Freunden am See zelten, alle betrunken und ich kam blutverschmiert und verstört aus dem Zelt, musste erbrechen bis nur noch Blut kam. Keiner hat angeblich was gesehen oder gehört, Freundschaften zerbrachen weil keiner mir glaubte, da er so ein sympathischer toller Typ war. Bis heute habe ich davon Narben, weil er dem Satanismus zugewandt war und dabei versucht hat mein Blut zu trinken. Es war mein erstes Mal.

anonymous

location not specified – 13.11.2025

Ich wurde im Alter zwischen 5-6 von einem älteren Jungen sexuell missbraucht. Der Sohn vom besten Freund meines Vaters. Dieses erzählte ich auch meinen Eltern. Der junge versuchte im Ort mehrere Mädchen zum Sex zu zwingen. Als Erwachsener wurde er straffällig, Drogen, Gewalt, Überfälle. Er lebte lange nicht im Dorf. Nun ist er zurück gezogen und auffällig. Mein Vater lädt ihn ab und zu zum Kaffeetrinken ein. Ein riesiger Schock -ich fühle mich unendlich verraten. Ich überlege den Kontakt zu meinen Eltern abzubrechen.

L

Stuttgart – 12.11.2025

Ich wollte mich trennen, er nicht. Er sagte, er habe einen Anspruch auf Sex und ich hätte ihm diesen wochenlang verwehrt. Also hat er das gewaltsam nachgeholt. Ich habe rot gesehen und mich gewehrt. Wir mussten beide in die Notaufnahme zum nähen. Wir taten so, als kennen wir uns nicht.

Mein Vater hat es Jahre später erfahren. Er meinte, wir Frauen würden nur das Leben von Männern zerstören wollen. Man könnte keiner Frau glauben. Die Dokumentation von der Notaufnahme „könne auch gefälscht sein“.

Kim

Pforzheim – 12.11.2025

Ich wurde jahrelang von dem Vater meiner damals besten Freundin sexuell belästigt. Es fing an als ich etwa 11 Jahre alt war. Ich fuhr nach der Schule manchmal mit meiner Freundin nach Hause. Er hat uns meist von der Schule abgeholt. Sie hatten ein Auto mit 2 Türen. Meine Freundin und ich wollten beide auf der Rückbank sitzen. Beim Einsteigen hielt er mir immer die Tür auf und berührte jedes Mal mein Gesäß. Das fand ich schlimm. Aber vorne sitzen war auch nicht besser. Da berührte er mich dann immer wieder an meinem Oberschenkel. Er war immer Zuhause weil er nicht arbeitete. Manchmal stand er im Flur wenn ich zB alleine auf die Toilette gegangen war und verwickelte mich dann in ein Gespräch. Dabei sah er mich immer auf eine gewisse Weise an.. mir hat das immer Angst gemacht. Ich habe es immer versucht zu vermeiden in seiner Nähe zu sein. Jedes Mal wenn ich neben ihm stand berührte er mich. Auch beim Essen zB unter dem Tisch. Das ging mehrere Jahre so. Als ich ca. 13 oder 14 Jahre alt war, sagte ich zu meinem Eltern, dass ich nicht mehr dorthin gehen möchte, weil ich Angst vor ihm habe. Ich erzählte auch, dass er mich immer wieder berührte. Meine Eltern waren irritiert und sagten daraufhin, dass ich weiter dorthin gehen müsse. Was sollten denn die anderen denken, wenn ich plötzlich nicht mehr dorthin gehen wolle.. das war alles sehr schlimm für mich. Der Missbrauch ging noch einige Jahre weiter

Valentine

Wallis – 12.11.2025

Er war ein sehr erfahrener Therapeut, forschte mit Männern die Mobbing erlebt haben.
Und er beobachtete sehr genau mein Facebook Profil.
Googlete meinen Namen und fand einiges heraus , dann schrieb er mir : Du findest bestimmt was im Internet,wo bei er mir etwas unterstellte , als Frau. Seine Patienten( allesamt Männer) Opfer von Frauen,die gemeingefährlich seien.
Er schickte einen Freund von ihm aus Berlin, einen Mann mit roten Haaren und Bart ,mir eine Freundschaftsanfrage zu senden.
Ignoriert habe ich nicht nur das ,so riet mir meine Therapeutin ihn zu testen denn sie sag ebenfalls das er versucht Kontakt zu simulieren
Als Frau ist es gefährlich offen darüber zu sprechen,wenn ein Mann auf die Distanz zu anderen Mitteln greift als die Nähe herzustellen die er simuliert oder darüber zu sprechen. Als Frau darf man in diesem System nicht zeigen das Frauen über feine Wahrnehmungen verfügen,gerade dann wenn ein Therapeut eine Erektion auf die Ferne bekommt und sich dann ,wie bei mir geschehen, auf den Weg Macht, privat, in meinen Wohnort zu kommen.

Energien dürfen nur Kartenleger kommunizieren.
Ich Frage moch bis heute warum dieser Therapeut aus einer Erektion durch eine gemeingefährliche Frau, eine Mega Drama erschuf und mich nach allen Regeln der Psychologie, leugnet. Eine Erektion auf die Ferne durch eine gemeingefährliche Frau zu bekommen und sich zu verlieben ist kein Einzelfall. Aber er benutzt das für sich . Optisch und mental war ich nie seine Klasse.

anonymous

Wien, U6 Aufzug beim AKH – 11.11.2025

Esist schon ein apar Jahrzehnte her. Tagsüber, am hellichten Tag, im Aufzug der von der UBahn zum AKH fährt, beginnt ein Typ plötzlich vor mir zu wixen. Wir waren alleine im Aufzug. Es war grauslich aber ich konnte auch nix dagegen machen.

Ney

School – 10.11.2025

In 8th grade a new boy came in our class. He was a very dominant guy. He had somehow pretty much influence on the other guys in the class. He made me feel uncomfortable and I tried my hardest to let him intimidate me.
We never really talked, he tried a couple times to intimidate me and sometimes it worked. But nothing beyond that.
With 14 he walked past me while saying “when you turn 16, i will fuck you.” I was shocked since it came out of nowhere?? I looked at the other classmate, who was walking next to him. On the look of his face, I could tell that he heard him. But he didn’t say anything. I had no idea how should’ve reacted to that. Like what would be the smartest move but not get myself in more danger. He had a very dangerous vibe. Seeing how the other boys treated him. It seemed like he had somehow so much power over them, I can imagine there was illegal stuff involved. I didn’t tell anyone about it, since I was very much afraid.
Anyway, I was also afraid of turning 16, thinking he will actually find me. – He didn’t. I never saw him again after he graduated.

M

Essen – 10.11.2025

3) der Partner meiner Schwester und ich hatten ganz am Anfang mal ein Verhältnis. Ja, ich weiß dass das scheiße war, aber wie unten beschrieben (selber Zeitraum) war ich psychisch ziemlich labil und mir war echt alles egal. Außerdem war das immer on/Off und ich dachte er ist bald Geschichte. War er nicht. Als ich aber merkte, das ich mich selbst in jemanden verliebe, wollte ich das beenden. Angeblich wollte er zur letzten Aussprache kommen. Er versuchte mich zu überreden. Ich wollte nicht. Er stand auf um zu gehen, dann kam er auf mich zu und fasste mich wieder überall an. Drückte mich auf die Couch und wollte mein Kleid hoch ziehen. Nur weil ich mich sehr stark gewehrt habe, hat er aufgehört und ist gegangen. Ich tue seit Jahren so, als wäre nichts, wenn wir zusammen am Tisch sitzen.

M

Essen – 10.11.2025

2) irgendwann in dieser Zeit habe ich mich mit einem alten Klassenkameraden im Delta getroffen, weil ich mich betrinken wollte. Er hat immer die Getränke besorgt und ich glaube heute, da waren auch k.o. Tropfen drin. Ich hatte so große Blackouts, aber zwischendurch war ich wach und er fummelte bei mir Zuhause an und vor allem in mir rum, ich war komplett ausgezogen. Ich weiß nicht genau wie viel passiert ist, aber bevor ich wieder einen Blackout hatte, war er auf mir und wollte in mich eindringen, und ich habe ständig nein, nein, hör auf gesagt, ich wollte nicht mit ihm schlafen. Irgendwann bin ich wach geworden und er war weg. Ich habe erst Jahre später Fotos und Nachrichten in unserer „Klassengruppe“ bei Facebook dazu gefunden, und mich an Bruchstücke erinnert. Ich weiß bis heute nicht alles aber es fühlt sich furchtbar an. Ich habe das keinem erzählt wie dieser Abend wirklich ausgegangen ist.

M

Essen – 10.11.2025

1) Mein Exfreund kam eines Tages mit einem Cousin zu mir. Er fasste mir zwischen die Beine und als ich seine Hand fest hielt, packte mein Ex meine Hände und zog sie weg damit er weiter machen konnte. Die beiden haben mich dann ins Schlafzimmer gezogen, ausgezogen, mein Ex hielt mich fest und mir die Nase zu, damit ich den Mund öffnen muss und sein Cousin mich oral vergewaltigen konnte. Als sie weiter machen wollten, habe ich irgendwann hyperventiliert und war völlig neben mir, da haben sie abgebrochen. Nur um beim nächsten Mal einen weiteren Cousin mit zu bringen. Von da an haben sie mir regelmäßig über Monate entweder einzeln oder zusammen sexualisierte, physische und psychische Gewalt angetan. Am Ende wurde ich schwanger und wurde von der ganzen Familie so lange terrorisiert, bis ich angetrieben habe. Das war so dermaßen traumatisch für mich, dass ich stundenlang völlig derealisiert auf dem Boden saß, Schlafstörungen, Selbstmordbedanken hatte und einfach alle möglichen Medikamente rein geschmissen habe. Spoiler: ich war bei der Polizei aber es wurde wegen Aussagen gegen Aussage fallen gelassen. Danke StA Essen für nix.

anonymous

Erfurt – 10.11.2025

Ich habe ihn über eine Datingapp kennengelernt und wir haben uns einige Male außerhalb getroffen. Er war ein super netter Mann, total verständnisvoll und lieb. Als wir das erste Mal bei mir zu Hause waren hat er mich aufs Bett gedrückt und mich ausgezogen. Er hat mich dann vergewaltigt. Ich war wie gelähmt und hab es einfach über mich ergehen lassen. Er hat sich dann angezogen und sich nie wieder bei mir gemeldet.

anonymous

Offenbach – 10.11.2025

Ich war fast 6 Jahre mit meinem ersten Freund zusammen. Er hat mich extw beleidigt und mir gedroht, bis ich geweint habe. Er hat mir immer wieder gesagt wie hässlich und fett ich sei. Dann hat er mich unter Druck gesetzt bis ich mit ihm Sex hatte. Er fand es geil, wenn ich total verheult war

manu

bayern, deutschland – 10.11.2025

als ich vielleicht 5 jahre alt war hat mich der nachbarsjunge (teenager) mit seinem freund bei ihm zuhause dazu gebracht ihre penise in meinem mund zu nehmen (von wegen dauerlutscher und niemand was erzählen). ich hab das nicht lange mitgemacht und bin nach hause gegangen. dort wurde ich so wütend, dass ich mir zwei schaufeln aus dem sandkasten nahm und zu denen rüber aufs grundstück gegangen bin, um denen gewalt anzutun. dort wusste ich dann nicht so recht weiter. ich hab das in meinem ganzen leben fast niemand erzählt. ich hab mich glaube ich erst in meinen 20ern oder später wieder daran erinnert.

Arnold

OWL – 10.11.2025

M 31. Bin in einer Sekte aufgewachsen. Die Arten des Missbrauchs an die man sich erinnert sind schlimm genug das ich Angst habe zu hinterfragen was in meinem frühesten Alter passiert ist. Physische, pschychische Erniedrigung Bestrafung etc. waren gang und gäbe. Der Missbrauch war meiner Meinung nach systemisch durch die Sekte bedingt. und obwohl das Jugendamt zt involviert war, änderte sich nichts. Da auch meine Geschwister so aufgewachsen sind waren zu topzeiten 4/7 Drogenabhängig um zu betäuben, mich eingeschlossen. Manchmal noch depressiv aber zum Glück nicht mehr suizidal. Ich werde sobald wie möglich weg ziehen um verarbeiten und heilen zu können. Ich muss meine Sexualität verstecken da alles andere als Heterosexualität nicht akzeptiert wird…

Tabea B.

Berlin – 09.11.2025

Letztes Jahr im Oktober 2024 hat mein ex Freund mit dem ich 5 Jahre eine toxische on off Beziehung führte das gleiche getan. Er hat mir so weh getan das ich gute 4 Wochen selbst mit Einnahme von Schmerzmitteln extreme starke Unterleibsschmerzen hatte.
M. ließ auch erst von mir ab als ich das ganze Wohnhaus von ihm zusammen geschrien hatte. Er hatte mich sogar noch beschimpft was denn die Nachbern über ihn denken sollen. Ging sofort duschen und ließ mich weinend zurück. Ich wollte ihn damals Anzeigen. Ich wollte mich endlich wehren. Ich hab mich letztens Jahr in seinem Bett versucht zu wehren und es nicht mehr still ertragen wie die zwei male zu vor.
Das schlimmste was ich mir selber danach noch an tat, war vor der Anzeige nochmal an ’sTelefon ran zu gehen als er wiederholt versucht hatte mich anzurufen.
Er hatte sich damals am Telefon unter Tränen entschuldigt. Für ihn war es keine Vergewaltigung sondern ,,Streiten beim Sex,, und ich Idiot hab ihn nicht angezeigt und bin sogar nochmal zu ihm zurück gegangen. Weil ich emotional abhängig war und keinerlei Selbstliebe mehr in mir vorhanden war.
Zwei Wochen später standen wir in seiner Küche und er sagte ganz herablassend das er mich vernichtet hätte wenn ich ihn angezeigt hätte und dass, das alles nicht so wahr wie ich es erzählt hatte…
Das einzig positive daran war das ich es endlich geschafft habe ihn nach 6 Jahren kompromisslos zu verlassen.Ich kann zwar von niemandem mehr berührt werden, nicht mal nur kuscheln…

Tabea B.

Berlin – 09.11.2025

Ein Mädchen aus der Klasse über mir, die auf R. stand, war auch auf der Party und hatte jedem in der Schule erzählt, ich hätte ihn ihr ,,weggenommen,,. Ich wusste nichts davon das sie ihn mochte. Mir hat niemand geglaubt. Ich habe damals gedacht, es war meine Schuld. Ich hätte nicht mit ihm reden, trinken, lachen dürfen…
Ich habe meiner Mama erst 2 Jahre später davon erzählt als ich schwer krank wurde.

Irgendwas in mir hat sich damals ab gekapselt, von körperlichem und Seelischem-schmerz. Er konnte meinem Körper weh tun aber nicht meiner Seele redete ich mir damals ein. Ich hab über 10 Jahre ein gestörtes Verhältnis zu Sex gehabt. Ich war sexuell sehr gut unterwegs in meinen 20er. Nicht aus Lust oder weil ich Spaß dran hatte sondern weil ich Kontrolle zurück ,,erobern,, wollte.
Meine vielen Partnerwechsel damals sind zurück zu führen auf dieses prägende Ereignis mit 16 und einem Vater der mich mit 5 Jahren als Kind verlassen hatte.

Leider ist es mir mit 26 jahren bei einem Date noch mal passiert. Es fing einvernehmlich an. Ziemlich schnell am Anfang wollte ich abbrechen und wurde übergang, überhört, überwältigt. Auch während dem Akt hab ich mich wieder komplett ab gekapselt und an einen anderen Ort im Kopf gebeamt.

Letztes Jahr im Oktober 2024 hat mein ex Freund mit dem ich 5 Jahre eine toxische on off Beziehung führte das gleiche getan. Er hat mir so weh getan das ich gute 4 Wochen selbst mit Einnahme von Schmerzmitteln extreme starke Unterleibsschmerzen hatte…

Tabea B.

Berlin – 09.11.2025

Ich war 16 Jahre alt. Auf einer Party in einem Jugendhaus, nicht weit von meinem Zuhause. Jugendliche konnte diese Haus mieten für Musikevens, Party, u.v.m. Ich hatte damals vor ca. 5 Wochen meine Jungfräulichkeit verloren und es tat mir so arg weh das ich vor weiteren Intimiten total abgeschreckt war. Auf der Party war ein junger Mann, ich glaube Anfang 20. Wir tranken, lachten und irgendwann, als ich schon sehr betrunken war, führte er mich von der Partyweg, aus dem Haus raus in den Garten. Dort war ein Schuppen mit Werzeug und Fahrrädern. Jedenfalls kam es dazu, dass ich mich übergeben musste im Schuppen und er nutzte das aus um mir die Hose runter zu ziehen. Ich lag mit dem Gesicht in meinem Erbrochenen, habe öfter „Nein“ gesagt. Er war nach drei mal zustoßen fertig und ließ mich zurück. Ich hab eine Weile im Schuppen geweint und empfand etwas Erleichterung als ich eine leere Kondome Verpackung neben mir auf fand.
Am nächsten Tag in der Schule wusste es jeder. Auch der Junge aus der 10ten den ich damals gedatet hatte. Er sprach mich direkt darauf an, ob ich etwas mit R. hatte. Ich meinte: „Ja, aber ich habe das nicht gewollt.“ Er hat mir kein Wort geglaubt und ist wütend weggegangen. Er hat mich 2 Jahre ignoriert, solange ich noch auf diese Schule gegangen bin.
Ein Mädchen aus der Klasse über mir, die auf R. stand, war auch auf der Party und hatte jedem in der Schule erzählt, ich hätte ihn ihr ,,weggenommen,,. Ich wusste nichts davon das sie ihn mochte. Mir hat niemand…

Tommy

Bremen – 09.11.2025

Ich bin immer in der Sauna. Das ist mein Safe-Space. Ich bin dabei immer bedeckt und habe ein saunakleid an, wirke selbstbewusst und bin einfach nur für mich in dieser Sauna. (Ja, das ist mir in dem Kontext wichtig zu erzählen) An dem Tag war meine Stammsauna leider zu, also ging ich zu einer anderen . Es war mein letzter Aufguss und kurz vor Feierabend. Ich saß in der Sauna, meditierte, um mich herum saßen erstmal normal fünf Gäste/ Männer, aber ich fühlte mich sicher. Dann gingen diese Männer und ein anderer kam rein. Ich spürte schon diese eklige Aura, die übergriffige Aura. Er saß neben mir, ich meditierte weiter. Hörte komische Handbewegungen, ein Stöhnen, blickte auf- seine Hand war am penis. Dann hat er sich neben mir befriedigt.. Was ein Spast! Wie unfair, dass Männer IMMER in Sicherheit leben. Dieser wichser wird mir jetzt nicht meinen Safe Space nehmen! ich nur ,,Dein Ernst. Soll ich jemanden holen?“ – wenigstens war ich nicht stumm. Er daraufhin mit schelmischem Blick: ,,warum denn? Du willst es doch“ Ich stand auf. In der Sauna wollte man mir helfen, die Kellnerin sprach ihn im Flur an. Er fing an zu brüllen und sagte ,,die ist eh hässlich“ . Die Bestätigung, dass das alles so passiert ist. Denn ich habe kurz an mir gezweifelt, ob das so stimmt. Anzeige erstellt, Polizistin war für mich da, Anzeige fallen gelassen. Es braucht mehr Schutz in Saunen! Mit Leitfaden, wie Mitarbeiter dann umgehen. Sie hätten sofort die Polizei rufen sollen.

Txmmy

Bremen – 09.11.2025

Ich arbeite manchmal in einer Kneipe. Meine Freundlichkeit wird auch mit Flirten wahrgenommen. Jeder Augenkontakt um zu schauen, ob es noch ein Getränk braucht, kann die nächste Einladung für den Gast sein…

Klar ist es Okej, wenn man besoffen ist mich anzupacken. Klar ist es nicht Okej, meine Hand zu halten mich anzulächeln. Klar ist es Okej mich zu fragen, auf Ernst, ob ich dich LIEBE?! WTF
Klar ist es ok, über Sex in der Kneipe zu sprechen. Klar ist es ok, für Trinkgeld ewige Dankbarkeit und am besten noch einen blowjob zu erwarten.
Klar ist es ok, vor allem zu fragen ob meine Brüste echt sind.
Klar ist es Okej, zu sagen, dass ich heute bestimmt Sex hatte, weil ich ja zersaust aussehe.

Klar ist es Okej, meinen Namen 20 mal zu rufen, nur um meine Aufmerksamkeit zu wollen.

Um sich dann von den netten in der Kneipe anzuhören ,,Du bist zu abgehoben. Gast ist König hier und du wirst die Männer nicht erziehen. Also bisschen netter sein“ ich denke mir ,,ich muss wohl noch mehr erziehen“

Und in den anderen Kneipen sind die tatsächlich netter bei sowas- wie macht ihr das?

Und nein- ich werde niemals eure Respektlosigkeit und Übergriffigkeit, auch wenn ihr im Sterbebett legt,mit Nettigkeit belohnen!

Ganz ehrlich: Ich blende fast alles mittlerweile aus. Aber manchmal ist mir das einfach zu viel und dann reicht es. Und Leute es reicht!
Ich schmeiß dich raus. Das Trinkgeld ist Schmerzensgeld. Und ich sorge schon dafür, dass zumindest euer Ruf im Dorf kaputt geht 😉

anonymous

Osnabrück – 08.11.2025

Mein Vater hat mich immer gezwungen ihn auf den Mund zu küssen obwohl ich das unangenehm fand. er hat gesagt das macht man so in der Familie. Er hat mir auch regelmäßig auf den Po gehauen. Oder seine Hand in meine Hosentasche gesteckt.

Anne

location not specified – 08.11.2025

Wir waren 16 oder 17 und unsere Freundesgruppe ist zusammen auf eine Dorfparty gegangen. Ich war das erste mal doll betrunken und bin mit einem freund schon früher von der party gegangen damit ich mich ausschlafen kann. Wir haben alle zusammen bei einer Freundin übernachtet. Ein paar stunden später werde ich wach – die anderen waren noch auf der party- und er liegt mit mir in meinem schlafsack und hatte seine Arme um mich geschlungen Ich habe ihn angemeckert was das soll und er soll sofort raus aus meinem schlafsack. er hat behauptet dass ich ihn darum gebeten hatte und ich das wollte.
er war in mich verliebt und kam mir immer wieder zu nah. ich habe ihm klar gesagt dass ich nur freundschaft möchte. das hat ihn nicht davon abgehalten es immer wieder zu versuchen. egal wie oft ich es ihm gesagt habe dass ich das nicht will.

Anne

Berlin – 08.11.2025

Ich saß in der UBahn mit dicker Winterjacke. Auf einmal merke ich etwas an meinem Po ich dachte vielleicht sitze ich irgendwie auf einer Falte und bin ein bisschen auf dem Sitz rumgerutscht. Dann habe ich wieder etwas gefühlt. Ich habe gemerkt dass der Mann der neben mir sitzt seine Hand versucht unter meinen Po zu schieben. Ich hatte so Angst mir etwas anmerken zu lassen und mich so geschämt. ich hab versucht ein bisschen von ihm weg zu rücken. er hat weiter gemacht. Dann bin ich aufgestanden und hab mich an die Tür gestellt. Ich war so unfassbar wütend und entsetzt aber ich hatte so Angst etwas zu sagen oder zu machen weil ich mir sicher war dass mir niemand glauben würde und ich dann doof da stehen würde. Dabei wollte ich so gerne einfach los schreien.

Anne

location not specified – 08.11.2025

wir waren auf Klassenfahrt und haben im Bus geschlafen über Nacht. Ich lag auf zwei Sitzen zusammen gerollt und er lag auf dem Boden vor den Sitzen. Auf einmal hat etwas an meiner Brust gekitzelt. Im Halbschlaf dachte ich es war ne Fliege und hab sie versucht mit der Hand weg zu wischen. Nach dem dritten oder vierten Mal ist mir klar geworden das war keine Fliege. Ich hab mich so betrogen gefühlt von ihm weil wir eigentlich gute Freunde waren.

Andrea

Augsburg – 08.11.2025

Mein damaliger Fahrlehrer. Ich war 17 und während der praktischen Fahrstunde hat er seine Hand immer wieder auf meinen Oberschenkel gelegt und bewegte diese dann schrittweise immer weiter Richtung Oberschenkelinnenseite. Er faselte auch Dinge wie: „Mit dir würde ich gerne mal in einen Pool springen, nur wir beide, ganz allein“
Ich hab mich nicht gewehrt, ich hatte Angst, ich würde den Führerschein sonst nicht bestehen…

anonymous

location not specified – 07.11.2025

Das hier ist das erste Mal, dass ich diese Geschichte teile, weil ich mich bis heute zu tiefst schäme. Wir waren ein Paar, wenn auch sehr jung und wohnten auch zusammen (18 und 19 Jahre). Wir waren bereits zwei Jahre zusammen und die Lust Flaute meinerseits ab. Eines Nachts wurde ich wach und fühlte mich komisch, ich dachte, ich hätte einen Alptraum, dass er mir, während ich schlief, seine Finger einführte. Ich verließ unser gemeinsames Bett und schlief auf der Couch. Am nächsten Tag schon fühlte ich mich schlecht, dass ich mich von ihm wegen einem “Traum” distanzierte. Kurze Zeit darauf wurde ich jedoch aus dem Schlaf gerissen, weil er mir einen Dildo reinschob, während ich schlief. Ich konnte die Situation überhaupt nicht einordnen. Er meinte, er dachte, mir würde es gefallen. Ich fand erst Jahre später heraus, dass es “vergewaltigung” auch innerhalb einer Beziehung gibt, da es vorher nie öffentlich thematisiert wurde und ich dacht, ich habe das zu akzeptieren. Natürlich sind wir seit Jahren getrennt, aber bis heute schäme ich mich dafür. Auf der einen Seite, dass es mir überhaupt wiederfahren ist und zum anderen, dass ich es einfach hingenommen habe und mich nie getraut habe, das anzuzeigen oder ähnliches.

Josefine

Deutschland – 07.11.2025

Der Ex-Freund einer Freundin von mir hat mich zum chillen zu sich eingeladen, als ich 18 und er 24 war. Er hat mir gesagt, es würden noch andere Freunde von uns kommen und er könne mich nach der Arbeit zuhause abholen. Bei ihm angekommen war sonst niemand da, und er meinte wir könnten ja schonmal anfangen etwas zu trinken. Im Endeffekt kam niemand, und er hat mich so mit Alkohol abgefüllt bis ich ihm mitgeteilt habe, dass ich müde bin und es mir nicht gut geht. Ich war so betrunken, dass ich nichts mehr alleine hinbekommen habe. Er hat mir dann meine Hose ausgezogen und legte sich nackt zu mir. Er hat mich vergewaltigt. Ich habe erst einige Wochen später mit meiner Freundin über die Situation mit ihrem Ex gesprochen. Ich habe ihr gesagt, dass es nicht einvernehmlich war. Sie hat mir Vorwürfe gemacht und mir das bis heute nie wirklich verziehen. Das ist 5 Jahre her. Ich habe aus Scham nie getraut Anzeige zu erstatten, weil ich unbewusst immer glaubte, ich hätte mich wehren müssen.

Tessa

location not specified – 07.11.2025

Nach viel auf und ab in einer toxischen Beziehung, habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt. Da ich mich erwachsen verhalten wollte, habe ich ihm von der Trennung in einem persönlichen Gespräch erzählt. Als ich fertig war meinte er zu mir, dass ich ihn nie wieder sehen werde. Dann hat er mich an als gepackt und auf Bett gedrängt. Ich war vollkommen perplex und habe nur leise „nicht“ und „hör auf“ gemurmelt. Aber er hat nicht aufgehört. Er hat mich kräftiger gewürgt, hatte Geschlechtsverkehr mit mir, hat sich dann entschuldigt und ist gegangen. Es war sehr schnell vorbei und ich war nach der anstrengenden Beziehung emotional am Ende. Daher habe ich nie etwas gesagt oder getan. Aber die Situation ist nach wie vor noch sehr präsent in meinen Gedanken.

Alfi

Stuttgart – 07.11.2025

Ich war 21, er 32.
ich verliebt, unsicher und so alleine.
Er Vater einer Tochter, im sozial Feld tätig und mein Fels in der Brandung.
Doch das änderte sich sobald er konsumierte…dann hieß es „Mach die Beine breit“, „Du willst es doch“ oder „hab dich nicht so“…ja und dann hatte ich mich eben nicht so und machte mit. Jedes einzelne Mal. Ich wollte es nie, sagte es zu Beginn doch wurde dann immer leiser. Bis ich schließlich nichts mehr sagte, die Verkrampfung meines Körpers akzeptierte und hoffte dass es schnell vorbei ist.

8 Jahre später sind die Narben tief, nicht sichtbar aber da…Intimität ist ein Kampf, jedes Mal aufs Neue. Alles in mir wehrt sich dagegen auch wenn ich jetzt in einer liebevollen, verstehenden und aktiv fragenden Partnerschaft lebe…diese Narben heilen nur langsam und verlangen viel Geduld…denn nur weil ich nähe mal zulassen kann ist es nicht normal für mich und all meine Dämonen.

Ann

Bei der Arbeit – 07.11.2025

Ich arbeite als MFA in einer Hausarztpraxis.
Oft verwechseln Männer meine Freundlichkeit mit flirten oder privater Zuneigung/Freundschaft.

Ich bin einfach meistens nett und offen und freundlich und helfe gerne auch bei komplizierteren fällen.

Neulich kam ein langjähriger Patient, bei dem ich schon immer ein komisches Gefühl habe in die Praxis und hatte keine Zeit lange zu warten, weil er während seiner Arbeitszeit vorbei kommen musste. Er hatte auch nur ein kurzes Anliegen, so schob ich ihn meinem Chef schnell dazwischen. Ihm wurde schnell geholfen und er konnte weiter.

Ich saß an der Anmeldung und er lief wie selbstverständlich um den Tresen herum und bedankte sich, und küsste mich auf die Wange. Ich war perplex, wie versteinert. Konnte nichts sagen. Ich hätte ihm aber doch so gerne in seine Schranken verwiesen. Wo war meine gute Schlagfertigkeit plötzlich hin? Es war so unangenehm.
Selber Patient sagt auch immer wieder „lächele mal, du hast so ein hübsches Gesicht“
Oder ein Opa, dessen Frau bei uns in Behandlung ist. Jedes Mal, wenn der zu uns kommt fühlt sich alles einfach unangenehm an.
„ach was hast du ein schönes Lächeln“ und wirft dabei Geld für die Kaffekasse über den Tresen. Oder „was hast du auch schöne braune Augen“
Kann’s gar nicht gut haben. Mag dem aber auch keine Szene in der Praxis machen.

Alfi

Stuttgart – 06.11.2025

Ich war 21, er 32.
ich verliebt, unsicher und so alleine.
Er Vater einer Tochter, im sozial Feld tätig und mein Fels in der Brandung.
Doch das änderte sich sobald er konsumierte…dann hieß es „Mach die Beine breit“, „Du willst es doch“ oder „hab dich nicht so“…ja und dann hatte ich mich eben nicht so und machte mit. Jedes einzelne Mal. Ich wollte es nie, sagte es zu Beginn doch wurde dann immer leiser. Bis ich schließlich nichts mehr sagte, die Verkrampfung meines Körpers akzeptierte und hoffte dass es schnell vorbei ist.

8 Jahre später sind die Narben tief, nicht sichtbar aber da…Intimität ist ein Kampf, jedes Mal aufs Neue. Alles in mir wehrt sich dagegen auch wenn ich jetzt in einer liebevollen, verstehenden und aktiv fragenden Partnerschaft lebe…diese Narben heilen nur langsam und verlangen viel Geduld…denn nur weil ich nähe mal zulassen kann ist es nicht normal für mich und all meine Dämonen.

L.

NRW – 06.11.2025

Ich bin heute 37 Jahre alt – und wenn ich auf mein Leben zurückblicke, erkenne ich mit Erschrecken, wie oft ich in Situationen geraten bin, in denen Männer meine Grenzen überschritten haben.

Mein zweites Mal war verstörend: Er ließ mich glauben, er benutze ein Kondom – doch er tat es nicht. Später begegneten mir immer wieder Männer, die meinen Kopf beim Oralverkehr nach unten drückten oder mich mit Druck dazu zwangen, sie zu befriedigen. Sprüche wie „Stell dich nicht so an, blasen gehört zum guten Ton!“ oder „Alle Frauen machen das!“ waren keine Seltenheit.

Auch in der Öffentlichkeit wurde ich angefasst, mein Oberteil hochgeschoben, meine Tattoos als Freifahrtschein betrachtet. „Damit musst du rechnen, wenn du dich so tätowierst“, hieß es dann – als wäre ich ein Objekt, kein Mensch.

Einmal fragte mich ein Mann morgens am Mauerpark nach dem Weg. Während ich suchte, ließ er einfach die Hose herunter und masturbierte vor meinen Augen. Ich rannte weg – verstummt, schockstarr, unfähig zu begreifen, was gerade passiert war.

Heute weiß ich: Es war nicht meine Schuld.
Die Schuld liegt bei einer Gesellschaft, die Söhne nicht lehrt, was Respekt bedeutet.
Bei Männern, die glauben, Frauenkörper seien verfügbar.

Es wird Zeit, dass sich das ändert – nicht durch Scham der Frauen, sondern durch Erziehung der Männer.

anonymous

location not specified – 06.11.2025

mein Exfreund hat mich über die Beziehung hinweg immer wieder Vergewaltigt und mir Verletzungen zugefügt. noch heute – 6 Jahre später trage ich die Narben auf meiner Haut und in meiner Seele

anonymous

Deutschland – 06.11.2025

ich wurde jahrelang von meinem Exfreund sexuell missbraucht während ich geschlafen oder vermeintlich geschlafen habe. jedes mal war ich in einer Starre und konnte mich nicht wehren und auch sonst nicht mit ihm darüber sprechen oder handeln. irgendwann wurde ich davon schwanger- und habe abgetrieben. das war eine der schlimmsten Erfahrungen meines Lebens.
Jahre später habe ich es geschafft mich von ihm zu trennen, bisher habe ich noch nie darüber gesprochen – aus Scham – weil ich nichts gesagt habe und mich nicht früher trennen konnte.
die Erfahrung hat mich so geprägt, dass ich nach einer erneuten Vergewaltigung, von einem Fremden begangen, alles verdrängt habe und mir bis vor kurzem nicht klar war, was da passiert ist. von einer Anzeige wurde mir abgeraten, weil ich dann eh als die „Irre“ dastehen würde und mir niemand glauben würde.
noch heute fällt es mir schwer einzuschlafen.

L.

Duisburg – 05.11.2025

Mein ehemaliger Kumpel hat mich 2023 vergewaltigt.

anonymous

Berlin – 05.11.2025

Ein DJ und selbst ernannter, Nagellack tragender Feminist, der groß prahlt, dass ihm die Sicherheit von Frauen am Herzen liegt, hat mich 2024 emotional und sexuell missbraucht. Er ist ein gutes Beispiel: genau diese performativen Typen sind mitunter die gefährlichsten. Weil man denkt, man kann ihnen vertrauen. Er hat mich in einen geschlossenen Raum gelotst, weil er zwar eine offene Beziehung mit seiner Verlobten lebt,das aber ein „don’t ask don’t tell“ Konstrukt ist und das deswegen niemand sehen sollte (seine Aussage). Dort begann etwas unter consent, was aber sehr schnell eine die Richtung ging, die ich heute als Missbrauch einordne. Ich wurde benutzt und Missbraucht und ich bin mir sicher, ich kann nicht die einzige Frau sein, der das mit diesem Mann passiert sein kann.

A

Augsburg – 05.11.2025

Zwei Jähriger Freund der mich nicht Schluss machen lässt weil er mir droht er würde dann Dinge machen und mir mein Leben zur Hölle machen.

anonymous

location not specified – 05.11.2025

Ich habe mir selber vor wenigen Jahren eine Liste erstellt. Mit 45 Jahren habe ich darauf 34 Einträge! Dabei sind Übergriffe vom Fahrlehrer, vom damaligen Freund meiner Schwester, Bauarbeitern, wild fremden Männern in der Disko, im Cafe, beim Sport, im Bus, in einer Umkleide und so weiter!
Das aller Schlimmste ist für mich, wenn Dinge passieren und ich einfach nicht reagieren konnte… aus Scham oder weil ich einfach zu perplex war oder weil ich meinen Job nicht verlieren wollte.
Einfach nur furchtbar und demütigend und ich könnte heulen, wenn ich lese, was ich schreibe. Ja, all diese schrecklichen Dinge sind mir passiert und ich habe keine Schuld daran.

anonymous

location not specified – 05.11.2025

Ich wurde von einer Frau zum Blowjob gezwungen. Sie sagte es wäre ihr Geburtstagsgeschenk.
Ich war leider sehr angetrunken und konnte mich nicht wirklich wehren, weil ich die Situation nicht richtig erfassen konnte.

Sabrina

Deutschland, NRW – 05.11.2025

Ich war sehr jung und ich erinnere mich nur noch an ganz viel Schaum in der Badewanne und dass mein Vater und ich zusammen Spiele in der Wanne gespielt haben. „Guck mal, was ist denn da im Schaum? Hahahahaha… Kannst du das fangen? Hahahaha… “ Es war sein Penis. Der Penis meines Vaters, den ich anfassen sollte.
Als er vor einigen Jahren starb, kam raus, dass er auf kleine Kinder stand und meine Erinnerungen kamen zurück. Sehr bitter für mich, da ich ihn durch seinen Krebs und in den Tod begleitet habe, immer für ihn da war und im Endeffekt einfach nur missbraucht wurde. Auf sehr vielen Ebenen.

anonymous

Hamburg – 05.11.2025

„Er hat mich nie geschlagen“ – aber zerstört hat er mich trotzdem.

Er war charmant, klug, liebevoll – am Anfang.
Doch bald drehte sich alles nur noch um ihn.
Er machte mich abhängig, emotional, wirtschaftlich, sozial.
Er entschied, was richtig war, wer gut war, und wann ich „zu viel“ war.

Als ich begann, mich zu wehren, wurde ich zur „Schwierigen“, zur „Psychisch Labilen“.
Er sagte allen, ich würde lügen.
Er startete eine öffentliche Kampagne, um mich zu diskreditieren – mit erfundenen Geschichten und Verdrehungen unserer gemeinsamen Vergangenheit.
Er stellte sich als Opfer dar, als der Vernünftige, der ja „nie geschlagen“ habe.

Aber er kontrollierte mich mit anderen Mitteln:
Mit Geld, mit Schweigen, mit Verachtung, mit Zuneigung im falschen Moment.
Er nutzte die Kinder, um Macht zu behalten.
Er variierte Unterhalt, verzögerte Zahlungen, um mich aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Er gab sich als Vaterheld, während er die Mutter abwertete – subtil, aber ständig.

Er hat meine Geschichte öffentlich gegen mich benutzt.
Er machte sich über meine Verletzlichkeit lustig, über das, was ich überlebt habe.
Und als ich begann, mich öffentlich für Frauen einzusetzen, die dasselbe erlebt haben, stellte er mich wieder als Täterin dar.

Das ist Nachtrennungsgewalt.
Das ist ökonomische Gewalt.
Das ist psychische Gewalt.
Und es ist immer noch Gewalt – auch wenn keine Faust fällt.

anonymous

Düsseldorf – 05.11.2025

Er wollte unbedingt eine Beziehung aber ich war nicht bereit, er hatte wünsche die ich mit meinen 24 Jahren nicht erfüllen konnte. Er war 31 und suchte eine Frau die ihm und seiner Familie endlich die gewünschten Nachfahren bringt. Er meinte zu mir ich sei die richtige, weil er mir zutraut das ich auch alleine mit Kindern klar kommen würde und das ich eine starke und gesunde Frau bin Blabla. Ich war zutiefst erschüttert über dieses Gespräch da fiel mir ein zuvor beim Sex hatte er mehrmals versucht in mir zu kommen einmal hat er es auch geschafft, (..) er meinte nur ich hätte ja gerade meine Tage gehabt und würde jetzt total übertreiben. Unser Kontakt wurde weniger eines Tages traf ich mich aber wieder mit ihm auf einer Hausparty, alle waren weg außer er und der Gastgeber wir waren sehr betrunken und irgendwie kam es dazu das wir einen Dreier hatten, ich merkte aber das er mit der Situation mich zu teilen nicht klar kam also brachen wir das ab. Ich fragte ihn ob ich bei ihm schlafen kann, da angekommen wollte er nochmal Sex ich war total müde und erschöpft und wollte nur schlafen, aus Mitleid auch wegen der Situation zuvor willigte ich ein. Ich schlief schon halb als ich merkte daß er gerade anal in mich eindrang ich bat ihn aufzuhören weil es mir wehtut und er stoß immer tiefer und fester bis Stuhlgang mit kam er schaute mich angewidert an, machte mir die Dusche an. ich war voller Scham und fühlte mich so benutzt. Heute weiß ich, ich muss mich nicht schämen, das sollte er !

S.

Neumarkt i.d.Opf. – 05.11.2025

Frühjahr 2006 – Früh am Hbf

Ich (damals 17) saß frühs am Bahnhof auf einer Bank. Plötzlich setzte sich ein älterer Mann direkt neben mich & begann ein Gespräch. Ich war nicht interessiert und rutschte auf der Bank weiter rüber. Doch er rutschte hinterher. Ich saß quasi direkt zwischen ihm & einem Mülleimer. Keinen Zentimeter Platz dazwischen. Dann legte er eine Hand auf mein Bein. Ich fühlte mich gefangen, ich war erstarrt. Ich konnte nichts sagen, mich nicht mehr bewegen. Ich wollte das nicht. Als er mit seiner Hand über mein Knie und Oberschenkel auf- und abgeleitete und irgendwas zu mir sprach (ich glaube, er fragte sowas wie „Gefällt dir das?“), fühlte ich mich so machtlos und eingefroren. Ich wollte was sagen, aber ich konnte nicht. Es fühlte sich an wie eine halbe Ewigkeit. Er sagte dann irgendwann „Dir gefällt das gar nicht, oder?!“ Ich hab irgendwie geschafft meinen Kopf zu schütteln. Darauf hin ging er wieder weg. Vermutlich aber auch weil er merkte, dass er beobachtet wurde. Als er nämlich weg war, sah ich wenige Meter weiter eine junge Frau, die mich fragte ob ich Okay sei. Sie hätte das alles beobachtet und habe zwar ihren Bus verpasst, aber sie konnte mich in der Situation nicht alleine lassen. Ich war noch so geschockt und konnte mich nie richtig bei ihr bedanken. Falls du das liest: DANKE, dass du mich in dem Moment nicht alleine gelassen hast!! Ich bin mir sicher, dass er nur gegangen ist, weil du als einzige nicht weggesehen hast und bei mir geblieben bist!

A.

Stuttgart – 05.11.2025

Ich habe vor Jahren in einer WG gewohnt. Mit meinem Ex Freund ( da waren wir schon getrennt , sind aber bis heute befreundet ) & einem … alten Bekannten von ihm . Nachfolgend als X bezeichnet.
Eines Nachts kam es zu der Situation das ich wach geworden bin & X lag nackt mit mir in meinem Bett , seine Hände an sehr intimen Stellen meines Körpers. Ich war so perplex das ich erstmal garnicht reagieren konnte . Ich dachte wirklich ich träume. Er ist sofort verschwunden als ich wach geworden bin . Am nächsten Morgen hab ich über das ganze nochmal nachgedacht & mir wurde klar das das kein Traum war . Habe dann das Gespräch mit meinem Ex gesucht. Er hatte nichts von dieser Situation mitbekommen. Um das Ganze abzukürzen : X ist am nächsten Tag ausgezogen .
Es gab Kommentare das ich es ja raus provoziert hätte , selbst schuld wäre etc.
Heute ist mir X wieder über den Weg gelaufen. Das erste Mal seit langem .
Als er mich erkannt hat ist er schnell weiter . Nach ca 25 Metern hat er sich umgedreht, gelacht & gemeint er könnte ja nochmal den nackten Mann machen ( beim letzten Mal hätte es mir ja auch gefallen – bei dem Teil bin ich mir nicht ganz sicher ob ich das richtig verstanden habe ).
Eigentlich dachte ich, ich wäre cool damit . Jetzt stürzt so viel auf mich ein , womit ich nie gerechnet hätte .

Luna

location not specified – 05.11.2025

Hey ich bin Luna. Ich bin heute 30 Jahre alt. Ich wurde als Kind über mehrere Jahre von meinem Bruder missbraucht und vergewaltigt. Mit 5 Jahren habe ich wohl versucht es zu erklären, mir wurde nicht geglaubt, ein Jahr später gestand er es meinen Eltern in einem Brief. Bis heute habe ich unfassbare Angst.

Steph

Switzerland – 04.11.2025

Ich hatte ein Tinder Date… wir haben uns telefonisch verabredet, er hörte sich super sympathisch und nett an. Ich liess mich, warum auch immer und don‘t judge, zu einem Treffen bei mir zu Hause überreden. Er kam wie abgemacht, es war ein Dienstag Morgen, vor meinem Spätdienst, random für Kaffee und „Gipfeli“. Er war ganz nett, sah aber bei weitem nicht aus wie auf seinem Profil. Ich dachte, ja aber vielleicht ist er ja vom Charakter her top, gib ihm die Chance. Schon kurze Zeit später begann er mich mir Komplimenten zu überhäufen, mir zu sagen, wie gut wir doch zusammenpassen, wie wir auf einer welle reiten etc.Ich habe abgeblockt und ihm zu verstehen gegeben, dass er nett sei, ich mir aber was anderes vorgestellt habe. Er war enttäuscht und gab nicht auf, er meinte, ich wolle es doch auch, er spüre es, ich sei nur abweisend, wegen meinen schlechten Erfahrungen und er sei ganz anders… er hat so lange manipulativ auf mich eingewirkt, bis ich mit ihm ins Bett ging…Ich bin da nicht stolz drauf, aber ich hatte angst, es würde, wenn ich nicht mitmache, für mich nicht gut enden. Ich konnte mich seither auf kein Date mehr einlassen und werde wahrscheinlich für den Rest meines Lebens Single sein…

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Als ich 18 war bin ich in meiner Heimatstadt nach Hause gelaufen. Eine Abkürzung geht durch einen Ausläufer der Rotlicht-Straße an der direkt eine Polizeistation ist. Ich habe diese Abkürzung genommen (es war ca 22h). In der Mitte der Straße, die Polizeistation war schon zu sehen, fährt ein rotes auto auf mich zu und wird langsamer. Es hält neben mir, ich gucke nicht und gehe weiter um zu signalisieren, dass ich einfach nur gehen möchte. Das Auto fährt dann langsam zurück und fährt schräg auf den Bürgersteig vor mir. Da habe ich dann Panik bekommen. Da es zu früh für den Strich war, war die Straße komplett leer. Ich bin dann zurückgelaufen und habe in Panik die 112 statt der 110 angerufen. Während das Auto mich überholt und mir wieder den Weg abschneidet, bitte ich die Feuerwehr weinend und in Panik um Hilfe. Der Mann am anderen Ende sagt mir, er könne nichts tun. Die Feuerwehr sei nicht zuständig. Als ich ihn darauf hinweise, dass 15m von mir entfernt die Polizeistation ist und die bitte nur ein mal einen rausschicken sollen, sagt er, das könne er nicht machen da die Polizei und Feierwehr nicht miteinander verbunden sind. Der Mann im Auto hat glücklicherweise von mir abgelassen (vielleicht weil er gesehen hat, dass ich telefoniert habe?) aber die ganze Erfahrung hat in mir eine unfassbare Hilflosigkeit ausgelöst und die Gewissheit, dass ich mich in solchen Situationen auch nicht auf staatliche Institutionen verlassen kann.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Ich war im Urlaub bei einer Freundin die im Ausland wohnt. Wir sind mit ihren Freunden viel unterwegs gewesen. Ich habe mich sehr gut mit einem der Freunde von ihr verstanden. Wir haben dann zwischendurch auch etwas zu zweit unternommen und es war eigentlich eine tolle Zeit. Als er mich zu sich nach Hause eingeladen hat, waren wir schon mehrfach zusammen gewesen. Zu Hause bei ihm, hatten wir dann was. Als es zum Sex kommen sollte, fragte ich ihn nach einem Kondom, was er nicht hatte. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich nicht mit ihm ohne Kondom schlafen werde. Daraufhin hat sich die komplette Stimmung verändert. Er ist richtig wütend geworden und hat mich mit aggressiver und fester Stimme gefragt was das jetzt soll, da er auf mir lag war das extrem bedrohlich. Er hat dann aber von mir abgelassen. Danach habe ich ihm gesagt, dass mir sein Verhalten gerade Angst gemacht hat und ich mich zum Sex ohne Kondom gedrängt gefühlt habe. Danach ist er sehr ausfällig geworden: ich solle ihm so etwas nicht vorwerfen. Er ist dann duschen gegangen. Währenddessen habe ich mit meiner Freundin per whatsapp besprochen welchen Plan wir verfolgen damit ich aus dieser Wohnung zurück in die Stadt komme. Ich hatte so eine Angst. Als er aus der dusche zurück ins Zimmer kam habe ich ihm die Story versucht zu verkaufen. Ich habe mich richtig angebiedert und war unfassbar freundlich, innerlich hatte ich Todesangst. Das war das allerschlimmste. Ich bin dann wieder heile zurück gekommen.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Ich war 16 und bei meinem damaligen Freund. Er wollte unbedingte Sex, wie sehr häufig. Ich wollte keinen Sex. Er hat trotzdem einfach weiter gemacht. Aus Verzweiflung fing ich an zu weinen. Dann guckte er mich an und fragte mich ob ich denken würde, dass es ihm so Spaß machen würde, wenn ich weine?
Ich habe erst viel später, Jahre danach, gemerkt, dass das extrem übergriffig war. In dem Moment dachte ich, ich wäre das Problem.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Ich wurde während eines Praktikums im Keller des Gebäudes von einem Bewohner des Hauses bedrängt. Er hat mich an die Wand gepresst, mich überall angegrabscht und geküsst. Ich war so schockiert, dass ich in den ersten Sekunden gar nicht reagieren konnte. Ich konnte ihn dann irgendwie wegstoßen und bin nach oben in mein Büro gelaufen. Nach einer gewissen Zeit in der ich runter kommen konnte, wollte ich ihn zur Rede stellen. Da dort weitere Bewohner waren, war ich mir sicher, dass ich mich nicht in eine gefährliche Situation begebe. Tatsächlich wurde er wieder übergriffig – die anderen haben das bemerkt, gesehen, dass ich mich gewehrt habe und haben weggeschaut. Auch aus dieser Situation konnte ich mich befreien. Ich habe danach Schwierigkeiten in Kellern, engen Räumen dunklen Räumen mit (mir fremden) Männern gehabt.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Als ich fünf war musste ich zu einer vorschuluntersuchung, der Arzt hat alles mögliche getestet und dann am Ende konnte ich meinen Pulli und Hose wieder anziehen und er ist mit meinem Dad Richtung Tresen und kam auf einmal nochmal zurück und hat einfach die Hand in meine Unterhose gesteckt, getastet und dann noch daran gerochen und sowas wie gesagt das riecht lecker, alles ok und ist wieder raus.
Ich hab das zum ersten Mal jemand 15 Jahre später erzählt

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Als ich ca. 12 Jahre alt war hatten wir Besuch von meiner Patentante. Sie hatte mir ein Geschenk mitgebracht, für das ich Batterien besorgen wollte, deswegen ging ich allein zu Tegut. Der Laden war vielleicht 5 Minuten von zuhause entfernt, also war das eigtl. keine große Sache. Auf dem Rückweg kam mir ein Mann um die 50 entgegen, bei dem ich sofort ein komisches Gefühl im Bauch hatte. Ich hätte die Straßenseite gewechselt, aber es war Winter und an mehreren Stellen sehr rutschig, vereist und die Straße ging recht steil bergauf. Mir wäre es peinlich gewesen hinzufallen und oben am Ende der Straße standen Leute, deswegen habe ich mir gedacht „stell dich nicht so an und geh einfach vorbei“. Er hat mich schon so merkwürdig angeguckt und als er ca. einen Meter von mir entfernt war hat er mich angesprochen. Ich habe mich super doll erschreckt, vielleicht weil ich schon befürchtet habe das irgendwas komisches passiert. Er sah mich grinsend von oben bis unten an und sagte „Kann man dich kaufen, na was kostest du?“. Ich war geschockt und stand einen Moment einfach nur da und hab ihn mit weit aufgerissen Augen angestarrt. Als ich wieder denken konnte bin ich schnell weiter gegangen, mehrmals ausgerutscht aber egal, einfach schnell weg von dem. Er hat gelacht. Ich war 12. Bis heute kann ich mich an jedes Detail erinnern und bis heute fühle ich mich unwohl und hilflos, wenn ich über rutschigen Boden laufen muss. Ich bin heute 31 und habe das noch nie jemandem erzählt.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Als ich fünf war musste ich zu einer vorschuluntersuchung, der Arzt hat alles mögliche getestet und dann am Ende konnte ich meinen Pulli und Hose wieder anziehen und er ist mit meinem Dad Richtung Tresen und kam auf einmal nochmal zurück und hat einfach die Hand in meine Unterhose gesteckt, getastet und dann noch daran gerochen und sowas wie gesagt das riecht lecker, alles ok und ist wieder raus.
Ich hab das zum ersten Mal jemand 15 Jahre später erzählt

anonymous

location not specified – 04.11.2025

ich war 20 und in einer bar. vorne im gedränge an der theke packte ein mann meine hand und steckte sie in seine hose sodass ich seinen penis berührte. ich bin mit einem freund zusammen zum security gelaufen und habe ihm davon erzählt und ihm den mann auch gezeigt. er sagte zu mir er sei da schon bekannt und dass ich mich einfach von ihm fernhalten solle.

Angelique

Holiday – 04.11.2025

Ich war vor 2 Jahren in der Türkei im Urlaub. Mit meiner Tochter im Meer badend, es war schöner Wellengang um mit dem aufblasbaren Donut Wellenreiten zu spielen.
In unserem Eifer des Spielens habe ich versehentlich den Bauch eines unmittelbar neben mir stehenden Mann getroffen und mich selbststverständlich entschuldigt. Für mich war es das, doch nicht so für den Mann. Plötzlich spürte ich eine Hand in meinem Schritt, herumgrabschend wie am Wühltisch! Ich war so schockiert und konnte im ersten Moment überhaupt nicht reagieren, sonst hätte dieser Typ alle 5 Finger auf der Backe gehabt, und zwar die nächsten paar Tage.
Ich fand das so erniedrigend und immer wenn ich darüber spreche oder wie jetzt schreibe steht mir die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben!
Wo soll das noch enden?
Ich habe Angst um meine Tochter und um mich natürlich auch!
Es muss etwas dagegen passieren!

Letztes Frühjahr lag ich mit einem Buch am Baggersee, einfach die ersten Sonnenstrahlen genießen.
Dort wurde noch gebaut und tatsächlich sind 2 von den Bauarbeiten ins Wasser. Ich dachte mir nichts dabei und irgendwann hörte ich ein pletschern und schweres Atmen hinter mir. Ich zügte mein Handy und schaute durch die Kamera quasi nach hinten. Ich dachte ich sehe nicht richtig. Saßen die beiden Männer im Wasser hinter mir und haben sich beide einen runter geholt. Wtf!!!!! Als ich mich umdrehte schwammen die beiden davon!Was zum Teufel soll das?Mich kotzen diese verf***ten Basrarde so an!
Danke ihr lieben ❤

Anonym-90

Hausarzt – 04.11.2025

Ich war ca 13/14 Jahre jung, und musste zum Arzt wegen sehr starken BAUCHschmerzen. Der Arzt bat mich ins Behandlungszimmer, wir waren nur zu zweit. Ich sollte die Hose ausziehen und mich auf die Liege legen. Er tastete mit seiner blanken Hand (keine Handschuhe an) in meiner V*gina umher, mit der anderen Hand auf meinem Bauch. Zu der Zeit hielt ich diese „Untersuchung“ für normal. Da ich dahingehend noch keinerlei Erfahrung hatte bzgl intimer ärztlicher Untersuchung. Ich vertraute ihm. Nun, mit dem Älterwerden kommt mir diese Erinnerung immer öfter hoch und ich kann es kaum mehr einordnen. Ich schäme mich. Weil ich mich nicht wehren konnte. Und auch ekel ich mich sehr. Der Blick in den Spiegel ist im Moment für mich kaum zu ertragen. Bisher habe ich nur mit meinem Mann darüber gesprochen, und das auch erst vor kurzem. Er meinte, es war definitiv keine normale Untersuchung gewesen und nahm mich in den Arm.

anonymous

München – 04.11.2025

SBahn…Wochenende…..vor 6 in der Früh. Ich kahm gerade vom feiern zurück, war aber nüchtern.
Ein junger Mann ging an mir vorbei, kahm zurück, setzte sich vor mich und fing an mich zu streicheln am knie.
Er wollte wissen wie mein Name ist, wo ich hin will usw.
Ich war wie versteinert. Er streichelte mich dauernd und es war mir unangenehm….wusste aber nicht was ich tun soll…..stunden zuvor erst war ich im Englischen Garten in einer ähnlichen Situation, das jemand nicht gehen wollte und mein nein nicht akzeptiert.
Naja jedenfalls stieg er zum Glück dann aus, wollte mich aber küssen. Ich sagte laut No und dann ging er. Unangenehm.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Ich hatte Nachtdienst mit einen Kollegen. Ich war 24. Er 48. Ich mochte ihn weil er eine Papa Figur für mich war.
Als wir alleine waren sah er mich an, richtig unangenehm und voller lust war es. Sein Blick sah mich von oben bis unten an.
Dann streichelte er mich, wollte mich küssen, anfassen und mit mir Sex haben. Ich sagte in der Nacht glaube ich über 50xNein und er versuchte dauernd mich dazu bewegen das zu machen was er will. Ich sagte ich habe einen freund, er sagte „nah und, ich hab auch frau und 2 kinder und es ist mir egal.“ Ich erzählte es keinen. Es ekelte mich so. Er hat jetzt eine hohe position und ich arbeite da nicht mehr.

Sam

Colditz Sachsen – 04.11.2025

Mein Bruder hat mich zwischen meinem 5 und 11 Lebensjahr mehrfach Vergewaltigt. Er hat dies auch einem anderen Kind angetan, dass kam sogar raus und er musste für mehrere Monate in eine Anstalt für Minderjährige Straftäter die solche Dinge eben gemacht haben. Ich hab es leider erst Jahre später geschafft darüber zu reden. Hätte ich als Kind aber etwas erzählt hätte meine Mutter mir nie geglaubt. Ihr Goldjunge war schließlich unfehlbar. Mit 20 habe ichs erzählt und wie erwartet wurde mir nicht geglaubt, sie sagt ich Lüge für die Aufmerksamkeit. Danach habe ich wieder den Kontakt abgebrochen. Er läuft weiter frei draußen rum. Manchmal frage ich mich ob ich es hätte verhindern können, dass er dies auch den anderen Kind angetan hat. Aber meine Mutter hätte eh nichts unternommen… das tut mir leid… Ich bin nun 28 und gehe regelmäßig zur Therapie während er sein Leben normal weiter lebt. Manchmal schreibt er mich an über Facebook und ich muss ihn immer wieder blockieren. In seinen Augen hat er nichts falsch gemacht weil er sich angeblich nicht erinnert. Klar Jahre lange wiederholte Vergewaltigung einfach vergessen. Ich werde es nie vergessen

anonymous

Baden-Württemberg – 04.11.2025

Hatte mir im gemeinsamen Urlaub als ‚Freunde‘ nachts, während ich schlief, unter anderem seine Finger anal einführen wollen und mir dann einreden wollen, ich hätte schlecht geträumt, als ich ihn damit konfrontierte. Hatte mich später vergewaltigt, weil ich ja soo scharf sei und er sich nicht zurückhalten könnte – und er nicht gewusst hätte, dass ich es nicht wollte, weil mein Nein, hör auf und ihn kratzen und wegestoßen, nicht Hinweis genug darauf waren. Und viele Situationen mehr. Darauf angesprochenen, hatte er auch noch die Audacity loszuheulen, weil er nicht mit so einem schlimmen Wort in Verbindung gebracht werden wolle.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Ich hatte eine neue arbeit und war sehr glücklich. Ich war schon ca.3 Monate da und zufrieden. Dann bekamen wir einen neuen Arbeitskollegen. Er war nett. Dachte ich.
Er fragte mich ob ich ihm helfe deutsch zu lernen. Ich sagte das ich es gerne mache.
Ich wollte mich in der arbeit treffen doch er wollte in sein Wohnheim-Zimmer. Mir war mulmig, doch ich dachte mir das schon nichts passieren wird.
Er rückte immer näher, er wollte nähe. Ich weigerte mich. Er zog mich aufs Bett, legte sich auf mich, befummelte meine Brüste…ich wusste nicht was ich machen soll. Ich drückte Ihn weg. Kurz darauf zog er mich wieder aufs Bett, sagte das ist nichts schlimmes, er und seine Schwester machen das auch. Dann ging er kurz ins Bad und ich täuschte einen Anruf vor um weg zu können, sagte ich müsse heim. Er gab mir 20€ fürs „lernen“ und sagte „ich gebe dir nochmal 20 wenn ich mich nochmal auf dich drauflegen darf“….ich weinte nur noch, zeigte Ihn an, er verlor den job….aber die Anzeige wurde fallen gelassen weil es Aussage gegen Aussage war.

Sarah

Baden Württemberg – 04.11.2025

Es fing an, als ich 15 Jahre alt war. Meine Familie gab mir nur Trauma und keinen Halt. Dann besuchte uns ein Verwandter von meinem Vater, übernachtete auf unserer Couch und schenkte mir die Aufmerksamkeit, die ich damals von meinen Eltern gebraucht hätte. Er zog dann auch bei uns ein. Er war ca. 40 Jahre alt, ging mit mir Kleidung einkaufen und fuhr mich auch mal zu meiner Schule. Vorallem hörte er mir zu und schien sich für meine Gefühle zu interessieren. Irgendwann gestand er mir, dass er in mich verliebt ist. Er küsste mich immer wieder auf den Mund. Ich hatte Angst, war verwirrt, wehrte mich nicht. Auch nicht, als er mit seiner Hand unter meine Unterhose fuhr und sein Glied an mich drückte. Ich hielt einfach still. Mittlerweile weiß ich, dass mein Körper mit Einfrieren nun einmal reagiert hat und es eine normale Reaktion ist. Ich habe es jahrelang niemanden erzählt, da ich dachte, dass es meine Schuld ist. Es war mir peinlich und ich hatte ein starkes Schamgefühl, ich dachte, dass ich ihm aus dem Weg hätte gehen können, dass ich hätte schreien können. Ich hab aus Scham sogar die Beziehung zu meinem derzeitigen Freund kurz unterbrochen.
Doch mit 22 Jahren, fing ich an mein Schweigen zu brechen.
Emotionaler und sexueller Missbrauch muss ausgesprochen werden, ihr seid nicht Schuld und ihr seid nicht alleine! #Metoo

K

FFM – 04.11.2025

Mein Ex hat mich immer gefragt, ob wir das „Vorspiel“ überspringen können und er direkt in mich eindringen darf, obwohl ich noch gar nicht feucht/erregt war. Er hat Gleitgel vorgeschlagen und weil ich jung war, hab ich mich meistens drauf eingelassen und hatte nicht so richtig Spaß dabei.

Jens

Büdingen – 04.11.2025

Meine Partnerin hat kein Nein akzeptiert. Jedesmal wenn ich keine Lust hatte hat sie mich solange angefasst befummelt und Ähnliches bis ich nachgegeben habe. Dies ging über 6 Jahre bis ich endlich die Courage hatte und aus der Beziehung geflohen bin.

Jana

Hamburg – 04.11.2025

Auf dem Weg zur Berufsschule kam ein Mann, der mich auf dem Weg zur U Bahn bis kurz vor die Berufsschule verfolgte und wiederholt ansprach. Er fasste mich an der Schulter an, ein nein wollte dieser nicht hören. Es war mitten am Tag, ich war 19 Jahre alt und wusste nicht wohin mit mir. Niemand half mir. Als ich bei der Berufsschule ankam, war er weg. Abends jedoch fand ich heraus, dass er mein social Media Account gefunden hat. Er schrieb mehrere Nachrichten, ich blockierte ihn. Eine Anzeige wegen Belästigung wurde fallen gelassen.

anonymous

location not specified – 04.11.2025

Sie war meine Mutter. Sie meinte es wäre normal aber ich dürfte nicht darüber sprechen. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich bin jetzt 30 und immernoch in Behandlung. Meine Mutter wurde nie zur Rechenschaft gezogen, man hat mir nicht geglaubt, denn Mütter tun sowas angeblich nicht. Ich war damals in der 2. Klasse als es angefangen hat.

anonymous

Baden-Württemberg – 04.11.2025

Hatte mir im gemeinsamen Urlaub als ‚Freunde‘ nachts, während ich schlief, unter anderem seine Finger anal einführen wollen und mir dann einreden wollen, ich hätte schlecht geträumt, als ich ihn damit konfrontierte. Hatte mich später vergewaltigt, weil ich ja soo scharf sei und er sich nicht zurückhalten könnte – und er nicht gewusst hätte, dass ich es nicht wollte, weil mein Nein, hör auf und ihn kratzen und wegestoßen, nicht Hinweis genug darauf waren. Und viele Situationen mehr. Darauf angesprochenen, hatte er auch noch die Audacity loszuheulen, weil er nicht mit so einem schlimmen Wort in Verbindung gebracht werden wolle.

anonymous

nähe Limburg a. d. Lahn – 04.11.2025

Mein Ex-Partner hat kein Nein akzeptiert. Wenn ich keine Lust auf Sex hatte, hat er entweder auf mich eingeredet oder mich bedrängt indem er mich angefasst hat, obwohl ich es nicht wollte.
Ich habe es oft über mich ergehen lassen einfach nur damit er aufhört.
Heute habe ich Schwierigkeiten damit mich auf Sex einzulassen.

anonymous

nähe Dillenburg – 04.11.2025

Ich war ca. 2017 mit meinem damaligen Partner bei einem seiner Freunde. Zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt, mein Partner war 18 und sein Kumpel 19.
Mein Partner zockte am PC des Kumpels und ich saß mit dem Kumpel auf der Couch und unterhielt mich.
Als mir kalt wurde, bot der Kumpel mir an mit unter seine Decke zu kommen, wobei ich mir nichts weiter dachte.
Nach und nach fing der Kumpel an mich anzufassen, meine Oberschenkel zu streicheln, meine Brüste anzufassen und versuchte in meinem Intimbereich zu kommen.
Ich drängte meinen Partner dazu nach Hause zu fahren und sagte mir sei schlecht.
Zu Hause wollte ich mich bei meinem Partner anvertrauen und er schrie mich nur an. Er war der Meinung ich hätte mir das für Aufmerksamkeit ausgedacht.

S.

location not specified – 03.11.2025

Es war mein 1. Urlaub mit meiner damaligen besten Freundin.
Ich  war Mitte 20.
Er hatte  ein altes Handy von mir (wir  waren zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr zusammen)
Er schrieb mir ob ich wüsste, dass man whatsapp verläufe wieder herstellen könne und schickte mir Beispiele älterer Chats mit Freunden oder Bekanntschaften.
Als ich wieder zu Hause war wollte er unbedingt über diese Sachen reden, kam mitten in der Nacht zu mir, beleidigte mich in schlimmsten Tönen und manipulierte meinen Kopf wieder so, als wäre alles meine Schuld , wie er ist.
Danach gingen wir ins Schlafzimmer und als er mit mir fertig war, schaute er auf seine Uhr und sagte, dass er losmüsste.
Ich könnte über diese Person noch zich andere Beispiele schreiben

Emma

Kirche – 03.11.2025

Ich war 9 jahre alt.

Meine Mutter hat regelmäßig die Kirche aufgeschlossen damit Menschen auch ausserhalb das Gottesdienstes vorbei kommen können und den raum im stillen nutzen können. Meistens hat sie dad allein gemacht aber manchal auch mich oder/und eine meiner schwestern mitgenommen.
An dem Tag war es warm, meine Mutter gut drauf. Meine Großmutter brauchte etwas vom Markt, der war gleich ums Eck und wie wohnung ums andere eck. Sollte nicht sehr lange dauern. Also ließ sie mich allein. Ich saß draußen auf der Steintreppe.
Ein denke mitte 20 Mann kam zu mir und wollte das ich ihm die Kirche zeige. Trotz unwohlem gefühl bin ich mit ihm rein. Er hat viele fragen gestellt, wollte das ich ihm sachen erkläre oder zeige was wo ist wie heißt etc. Hab ihm gezeigt wo Gesangsbücher liegen. Dann hat er sich auf eine der bänke gesetzt und wollte das ich mich neben ihn setzte.

Erinnerungslücke

Ich sitz draußen auf den Treppen. Meine Mutter immer noch nicht zurück.

Der Mann kommt wieder.
Möchte mich küssen ich weiche er kratzt mit seinem Bart auf meiner wnage. Ich habe angst. Sage kein wort. Er giebt mir kleingeld. Er küsst mich erneut ich dreh mich weg, bartstoppel auf meiner wange, er giebt mir kleingelt. Er geht wieder. Ich bleibe erstarrt sitzen. Mit dem kleingelt in der hand.

Meine mutter ist wieder da. Sie sieht sofort das iwas passiert ist.
Ich fabge an zu erzählen.

Mann kommt wieder.

Meine Mutter spricht ihn an. Sie sprechen auf englisch. ‚Why do you kiss my doughter‘

N.

Deutschland – 03.11.2025

Ich war in der Bereitschaftspraxis eines Krankenhauses, weil ich den Verdacht auf eine Thrombose hatte. Ein Assistenzarzt etwas älter als ich hat mich untersucht. Ich war 26. Bei der Untersuchung trug ich untenrum nur eine Unterhose, die ich für einen Ultraschall noch weg vom Oberschenkel ziehen musste, wodurch man meinen Intimbereich gesehen hat. Nach den Ergebnissen – ich hatte keine Thrombose – bin ich gegangen. Ca. Eine Stunde später hat mir der Assistenzarzt auf WhatsApp geschrieben, dass er mich toll findet und ob wir uns treffen wollen. Ich war so perplex, woher er meine Nummer hatte. Ich habe geschrieben, das ich einen Freund habe und er meinte daraufhin, so hat er es gar nicht gemeint und er sei gar nicht an mir interessiert. Heute ist mir klar, dass er meine Nummer aus meiner Patientenakte genommen haben muss. Ich ekele mich so, wenn ich an diese Situation zurück denke, in der ich mich in einem eigentlich geschützten Bereich wie in einem Krankenhaus befunden habe.

Samantha J.

Baden-Württemberg, Michelbach a.W. & Heilbronn – 03.11.2025

Hallo, ich bin Samantha. Jetzt bin ich 30 Jahre alt. Aber meine erste Erfahrung an die ich mich erinnern kann, ist mit 8/9 Jahren.
Meine Mutter musste zu einem Elternabend, ich habe noch zwei kleinere Gedchwister die einen anderen Vater haben, ich weiß nicht ob mein kleiner Bruder zuhause war oder einfach nur geschlafen hat, aber er war nicht in meiner Nähe. Meine kleine Schwester war noch ein Baby, sie lag in ihrem Babybettchen neben an. Es war ein ganz normaler Tag, meine Mutter ging irgendwann mal zum Elternabend aber davor kam noch der Vater meiner Schwester der eben auf uns aufpassen sollte. Alles war ganz normal, wir haben Fernseh geschaut, alles ganz normal, meine Schulter hat warum auch immer weh getan und weil ich den Papa meiner Schwester mochte habe ich ihn gefragt ob er kurz meine Schulter massieren kann. Nun ja,…er kam der Bitte nach, aber er masierte aber nicht nur meine Schulter sondern über meine Brust, meinen Bauch und die Hand in der Unterhose. Er hat mich penetriert, mit seiner Hand.
Ich würde so gerne seinen Namen hier rein schreiben, weil ich weiß er hat mehrere Kinder, und ich hab so Angst, das es irgendwann mal nicht „nur“ mit der Hand penetriert wurde.

Mila

Magdeburg – 03.11.2025

Während meiner Beziehung mit meinem Ex Freund bin ich in meiner erste eigene Wohnung gezogen.Er hat damals dann jede Nacht bei mir verbracht.
Die ersten Monate war alles.Ich lag auf dem Bauch. Er saß hinter mir auf dem Bett und führte seine Zunge in meinen Po.Dadurch wurde ich wach. Als ich sagte er solle dies lassen, hat er aufgehört.Ich dachte damit sei es erledigt.. Die Monate darauf wurde ich fast jede Nacht wach. Er ging jedes mal mit seiner Zunge an meinen Po, irgendwann führte er seine Finger in mich. Jedesmal sagte ich er solle aufhören. Irgendwann ging ich nur noch mit langer Hose ins Bett, aber auch das hinderte ihn nicht. Ich schlafe eigentlich sehr tief. Er zog mir während des Schlafens die Hose herunter.Jedes mal sagte ich nein wenn ich wach wurde. Es war ihm egal.Irgendwann hatte ich starke Schlafstörungen..Als ich mich von ihm trennen wollte, schloß er die Tür ab.Er brüllte mich an und warf Sachen nach mir. Er hielt mich am Arm und schlug mich.Er beleidigte mich. Ich versuchte ihn wegzudrücken.Er drückte mich am Kopf bis ich auf den Knien war. Er zog seine Hose runter und drückte seinen Penis in meinen Mund.Als er fertig war ging er mit den Worten „Das hast du mir noch geschuldet“.

anonymous

Hückelhoven Germany – 03.11.2025

We had once Sex before.

A few month later we slept at a frieds and needed to share a bed. He wanted to have Sex with me while our friend was sleeping next to us(!). I said no. Pretended to sleep. Pretended to wake up again. Talked with him to distract him.
Only when he needed to go to the toilet I was able to free myself out of the situation…

anonymous

location not specified – 03.11.2025

I had an f+ relationship for maybe three months. As long as it was purely for sex, I knew what I was in for. We met up maybe twice a month. Then he wanted us to become a real relationship. Us hanging out all the time. It seemed okay at first. But it did not matter how sick, how in pain or simply not in the mood I was. He never even once accepted a no. „You’re on your Period? I do you in the shower. Like it more anyways cause there I can cum on your face.“ Everytime I tried to say no to something or No in general, he coerced me. „I want to have sex every time we meet cause that’s how we started.“ „I NEED this, because I am always away during the week and I can’t even masturbate because we are in group housing, you can’t DENY me, that’s so cruel!“ When the condom inevitably broke one time because he’s always been too rough he did not even care to come get the Plan B at the hospital with me. I hated what this relationship did to me. I still hate what I let happen to me. When I finally broke up he stalked me, harassed me, sent me death threats in graphic detail. He wanted me to be found face down in the gutter. „I will not accept this break up because I have a say in this matter too!“ When I moved 400km away it finally stopped. He just goes on to live his normal life. I could not have sex for years without crying. There is no forgiveness in me.

Jay

Deutschland – 03.11.2025

Mein erster Freund war 23, ich gerade 18 geworden. Er erzählte mir oft über seine Erfahrungen und wie toll seine Ex Freundinnen waren. Ich war damals nicht selbstbewusst genug, um ihn zu fragen, wieso er dann nicht mehr mit denen zusammen war. Auch hat er mir immer wieder eingeredet, dass ich nicht schön bin. Hat mein Selbstbewusstsein völlig zerstört. Er wollte täglich mehrmals Sex. Wenn wir auf der Couch zusammen einen Film geschaut haben und ich mich an ihn gekuschelt habe, ging es sofort los. Klamotten runter und Sex. Ob ich wollte, oder nicht. Das Eindringen Tat oft weh, weil ich völlig überrumpelt war. Wenn ich mich geweigert habe, mit ihm zu schlafen, hat er gesagt, ich sei frigide und würde ihn nicht lieben. Nebenher ist er noch fremdgegangen und hat mich dann auch mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt.
Ich habe dann nach drei Jahren Schluss gemacht. Aber er hat seine „Arbeit“ sehr gut und gründlich gemacht. Ich bin jetzt 46 und erwische mich heute noch bei Selbstzweifeln. Ich bin nicht schön, ich bin es nicht wert.
Heute komme ich aus dieser Denkspirale wieder raus.
Erfüllenden Sex mit einem Mann, der auf mich eingeht, habe ich das erste Mal vor vier Jahren gehabt. Ich hoffe, ich kann meine Tochter später vor solchen Erfahrungen beschützen.

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Ich war 15 als ich ihn (26) kennenlernte. Er sagte ich sei reif für mein Alter, seine Ex-Freundinnen hätten ihn verlassen und betrogen und er wolle eigentlich gar keine Beziehung. Heute kann ich dieses „Opfer der Ex“-Ding einordnen, heute weiß ich, dass das schlicht Manipulation war. Ich wollte ihn nicht auch noch enttäuschen, nicht auch noch „so eine“ komplizierte Freundin sein.
Daraus wurde eine langjährige Beziehung voller Gaslightning „Das habe ich doch nie gesagt“ – bis ich mir selbst und meiner Wahrnehmung gar nicht mehr traute. Er drehte regelmäßig die Situation um „Du machst doch, dass ich mich so verhalten muss; ich will gar nicht so sein“ bis ich dachte es läge tatsächlich an mir. Immer und immer wieder sollte ich sexuelle Praktiken ausprobieren, die mir Schmerzen bereiteten und bei denen ich mich unsagbar unwohl gefühlt habe. Anfangs dachte ich das gehört dazu, später wurde mir gesagt „warum ich denn jetzt so zicken würde, früher hätte ich doch schon mitgemacht, warum jetzt nicht“ (Ich hatte nie zugestimmt, nur geschwiegen.), irgendwann wusste ich selbst nicht mehr, was ich wollte und was nicht bis ich irgendwann dachte, wenn das hier jetzt das „normale“ ist, dann muss ich das wohl irgendwie gewollt haben.
Als irgendwann sein Freund – auch der war 13 Jahre älter als ich – anfing mich vor seinen Augen anzufassen und sich über mein Wegdrehen und mein „Lass das“ lustig zu machen, lachte er mit und sagte „die meint das nicht so“

Franziska

Plauen – 03.11.2025

Ich war 11 Jahre, als ich mit einer Freundin im FKK Bereich des Freibades lag. Nackt. Wir waren Kinder und es war uns nicht unangenehm. Zumindest so lange, bis plötzlich ein 13 odee 14 Jähriger Junge kam und sich einfach nackt auf mich gelegt hat und seinen Penis in mich reinstecken wollte. Ich habe versucht ihn abzuwehren. Die anderen Badegäste hat es nicht interessiert. Keiner ist eingeschritten.
Ich war 12 Jahre als ein älterer Mann, in der Straßenbahn, immerwieder anzügliche Bemerkungen zu meinem „fraulichen Körper“ machte. Ich war ein Kind.
Ich war 17 Jahre als ich zu einem Community-Treffen in einer Wohnung in Berlin war. An dem Abend haben wir getrunken, gefeiert und gelacht. Bis wir nur noch zu Dritt in der Wohnung waren. Danach haben nur noch zwei gelacht.
Ich war 20 Jahre und bereits seit 4 Jahren mit meinem damaligen Freund zusammen, als wir beschlossen haben, Analsex auszuprobieren. Da wir beide auf Fesselspiele standen, hat er mich mit Handschellen an ein Heizungsrohr gefesselt. Zu Beginn war noch alles gut, bis er schließlich in mich eindrang und ich vor lauter Schmerzen aufschrie. Er hat weiter gemacht. Ich habe geweint, geschrien und ihm immer wieder gesagt, dass er aufhören soll, ich habe ihn deutlich gemacht, dass ich starke Schmerzen dabei habe. Er hat weiter gemacht und weiter. So lange bis er befriedigt war. Danach nahm er mir die Fesseln ab und tat so, als sei alles in Ordnung und wir hätten einfach nur einvernehmlichen Sex gehabt. Hatten wir nicht.

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Ich ging mit meinem Hund eine Runde spazieren. Bei uns im Dorf gab es einen alten Mann um die 80 Jahre. Ich ging öfter mit ihm und seinem Hund spazieren. Er lud mich in seinen Garten ein. Dann zeigte er mir sein Haus und als wir wieder raus wollten, schloß er die Tür zu und küsste mich. Ich war 12.

anonymous

Ansbach – 03.11.2025

Es war mein erstes treffen über Lavoo. Wir verstanden uns auf einer Freundschaftlichen Ebene (es war klar Kommuniziert, dass ich nicht mehr möchte) Ich war 15 und er schon 21.

Wir trafen uns Abends am Bahnhof. Wir unterhielten uns ein wenig. Etwas später schlug er vor, dass wir uns in sein Auto setzten um dort weiter zu reden. Ich willigte ein.
Im Auto küsste er mich nach einer Zeit obwohl ich dies nicht wollte. Er zwang mich außerdem seinen steifen Penis anzufassen.Als ich aussteigen wollte, hielt er mich am Arm fest. Als dann Gott sei Dank, sein Telefon klingelte konnte ich aussteigen.. Ich bin nur noch nach Hause gerannt..

anonymous

Nürnberg – 03.11.2025

Ein Kumpel von mir, wollte auf einer Party dass ich mit ihm zu seinem Auto komme um ihn tragen zu helfen.
Am Auto angekommen, hat er dann von hinten meine Brüste angefasst und mir probiert die Hose runter zu ziehe um seinen P*ins in mich zu schieben.
Obwohl ich mehrmals gesagt habe ich will das nicht und auch seine Hände weggetan habe hat er immer weiter gemacht, mit den Worten „ich will nur mal kurz wissen, wie du dich anfühlst“. Nach einer gefühlten Ewigkeit und Gewalt meinerseits hat er aufgehört und ist zurück auf die Party, danach hat er so getan als wäre das nie passiert.

K.

Dresden – 03.11.2025

Ich war 5 oder 6 als mein älterer Neffe (13 oder 14 zu dem Zeitpunkt) mit mir „Vampir“ spielte. Er legte sich auf mich, rieb sich an mir und biss mir in den Hals.

Ich war 10 als der Lebenspartner meiner Mutter regelmäßig mit mir Mittagsschläfchen auf der Couch machte und mich dabei zwischen den Beinen anfasste, seinen Penis an mir rieb bis er kam, sich oral an mir verging. Es wurde von Mal zu Mal schlimmer und eskalierte als er am Morgen nach einem Autounfall, bei dem meine Mutter ins Krankenhaus musste und wir beide nur leichtverletzt nach Hause durften, nackt zu mir ins Bett stieg. Ich war so voller Wut, dass ich ihn tretend und kratzend aus dem Bett schmiss. Ab da hörte er auf, ich musste aber noch jahrelang mit ihm im gleichen Haushalt leben.

Ich war 14 als ich mir Geld von meinem älteren Bruder lieh. Ich konnte es nicht direkt zurückzahlen und er bot mir an, mir einen Teil zu erlassen, wenn ich ihm dafür meine Brüste zeige.

Ich war Anfang 20 als ich mit meinem damaligen Freund auf einer Feier seiner Firma war. Einer seiner Kollegen war sehr betrunken und hob mir vor allen Augen den Rock hoch. Mein jetzt Ex lachte nur.

Ich war Ende 20 als ich mit jemandem Sex hatte und er einfach das Kondom entfernte, ohne es mir zu sagen. Ich musste die Pille danach nehmen, an der er sich natürlich nicht beteiligt hat.

anonymous

location not specified – 03.11.2025

My husband doesn’t accept a no when he wants to have sex. I don’t say it loud. But i say something like I don‘t want now…

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Ich war 15 Jahre alt. Mein damals fester Freund lud mich zu sich nach Hause ein, seine Eltern waren im Urlaub. In seinem Zimmer hatten wir uns geküsst bis er seine Hose auszog und wollte, dass ich ihn oral befriedige. Als ich sagte, dass ich das nicht möchte, schloss er seine Zimmertür ab und drohte mir, mich erst wieder raus zulassen, wenn ich ihn befriedigt hatte. Ich hatte solche Angst und wusste mich nicht zu wehren. Als ich versuchte um Hilfe zu rufen, packte er mich an den Haaren. Ich ließ es über mich ergehen, um einfach nur noch nach Hause zu kommen. Ich sprach mit niemanden darüber und kann bis heute (ich bin 33 Jahre) keinen Oralsex zulassen.

J.

Kiel – 03.11.2025

Ich war 15 und das erste Mal betrunken auf einer Party. ich hatte einen Blackout und als ich wach war lag ich mit einem „Freund“ im Bett und er hatte die ganze Zeit seine Hand an meinem Hintern und zwischen meinen Beinen. Im ersten Moment traute ich mich nicht mich zu bewegen. Ich war in einer Schockstarre, irgendwann flüchtete ich mich aufs Klo und er tat so als wäre nichts gewesen. Ich hab mich damals nicht getraut ihn zu konfrontieren.

Mit 17 auf einem Festival erwischte ich einen Drink mit K.O- Tropfen. Zum Glück bemerkten meine Freunde, dass etwas nicht stimmte und holten mich aus dem Zelt von einem mit fremden Mann. Im Krankenhaus wurde mir von einer Anzeige abgeraten, da würde eh nicht viel bei Rumkommen.

Ich lief einmal abends nach Hause durch den Schrevenpark als ein Mann mir nachrief er würde mich am liebsten so hart durchnehmen, dass ich schreie.

Ich fuhr eines Abends mit zwei Freunden nach einer Party mit dem Taxi nach Hause. Mein fester Freund wartete vor meiner Haustür auf mich, weil er noch woanders feiern war. Beide Männer im Auto wussten das. Ich war müde und legte meinen Kopf auf die Schulter von meinem einen Kumpel. Er dachte das wäre eine Einladung mir zwischen die Beine zu fassen. Hab ihn angeschrien und er fand mich lustig hysterisch. Ich sollte mich doch nicht aufregen, war nur Spaß.

(Ich könnte noch mindestens zehn weitere Erlebnisse ergänzen)

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Ich war damals 23J. Und mit einem 49j. Mann zusammen. Solange ich gut funktioniert habe, war die Beziehung vermeintlich toll- er hat mit mir Motorradtouren gemacht, viele Kurzurlaube, Ausflüge. „Erwachsenendinge“ die ich aus einer früheren Beziehung gar nicht kannte.
Ich war nicht sonderlich erfahren beim Thema Sex, anfangs war er auch sehr verständnisvoll. Das hat sich aber schnell geändert. Er wollte immer neue Dinge mit mir ausprobieren die mir aber oft zu heftig waren.
Wenn ich mal abgelehnt habe, hat er mich tagelang mit ignorieren bestraft. Er hat mich so manipuliert, dass ich spätestens nach ein paar Tagen auf seine Wünsche eingegangen bin. Ich habe mich oft verloren und verletzt gefühlt, aber dann bekam ich von ihm wieder Bestätigung.
Irgendwann hat er mit mir Schluss gemacht, weil ich „irgendwas“ „mal wieder“ nicht wollte. Ich war tot unglücklich, habe Tagelang geweint bis er sich wieder meldete und das ganze von vorne los ging.
Nach 3Jahren konnte ich diese Beziehung endlich beenden, nachdem er mir mitteilte, dass er schon eine Weile mit einer anderen Sex hatte, die nicht so prüde sei wie ich. Wir können aber die Beziehung trotzdem so weiter laufen lassen, bis ich endlich reif genug sei..

Heute, mit 36Jahren, weiß ich erst was damals mit mir passiert ist..

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Ich war mit ein paar Freunden feiern. Bin dann auf die Toilette. Ich wollte gerade die Türe schließen, da hat ein Mann sein Fuss dazwischen gestellt, die Türe aufgedrückt und ist in meine Kabine gekommen. Er hat mich an sie Wand gedrückt, ist mit seiner Hand in meine Hose, hat meinen Kopf an die Wand geschlagen, mich geküsst und wollte meine Hose runter ziehen um noch schlimmer weiter zu machen. Zum Glück hat ein Security meine Schreie gehört und ihn aus der Kabine gerissen. Mehr ist ihm aber nicht passiert und ich habe mich nicht getraut, darüber zu sprechen, bin aber nur knapp einer Verg. entkommen..

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Ich war mit männlichen Bekannten in eine Club. Habe was ins Getränk bekommen und war kaum mehr bei mir selbst – wie taub. Wurde dann in die Stadt begleitet aber dann alleine gelassen. Habe dann ein Taxi nach Hause genommen. Der Taxi Fahrer begann mich auf und zwischen den Beinen zu berühren. Ich war noch so taub von dem „Zeug“, was mir in mein Getränk gemacht worden war, dass ich nicht reden konnte. Er versuchte mich zu küssen und hat mich weiter überall angefasst, auch unter meinem BH. Als wir bei mir Zuhause ankamen, stieg er aus und wollte weiter machen. Ich habe es geschafft, wegzurennen und hörte nur noch, wie er mir wütend Beleidigungen nach rief.

anonymous

Wien – 03.11.2025

Ich war 12 Jahre alt. Ich war in der Schule und musste während des Unterrichts aufs Klo. Die Lehrerin hatte die Klasse nicht unter Kontrolle, alle machten was sie wollen, keiner war auf seinem Platz. Es war unübersichtlich. Ich ging also aufs Klo und ein Junge aus der Oberstufe (groß, mit Bart, gelbes Shirt, blaue Jeans, Vans) folgte mir. Er tat mir weh und zerrte mich in eine Kabine. Ich hatte danach einen gigantischen Bluterguss am Bauch, mein Hals hatte abdrücke, meine Unterhose voller Blut. Meine Jungfräulichkeit weg. Ich konnte danach garnicht in den Spiegel schauen. Ich habe mich nicht gewehrt, ich bin nicht weggelaufen. Ich hab mich beruhigt, sauber gemacht und bin wieder in den Unterricht. Ich war 15-20 min weg. Keinem ist es aufgefallen. Eine Woche habe ich ganz normal weiter funktioniert. Danach habe ich es romantisiert. Ich muss was besonderes sein. Er hat genau mich gewählt. Folgen davon waren 7 Monate selbstvetletzendes Verhalten bis es meinen Eltern aufgefallen ist. Sie haben mich gezwungen gegen meinen Willen auszusagen und Anzeige zu erstatten. Bei der Polizei musste ich mich dafür rechtfertigen was ich an hatte (schwarzes Langarm shirt, blaue lockere Jeans) ich war 12. Meine Eltern haben mich gezwungen Schule zu wechseln. Ich wurde meinem Umfeld entrissen. Ich hatte jahrelang das Gefühl mir wäre ein Leben aufgezwungen worden, ich würde nicht mein eigenes Leben.

Isabella

location not specified – 03.11.2025

Als ich 19 war wurde ich an meinem ersten Arbeitsplatz von meinem Chef (ungefähr Mitte 50) belästigt. Er wollte immer mit mir alleine Rechnungen schreiben bei ihm im Büro. Währenddessen hat er mich dann „zufällig“ an den Brüsten und am Hintern anfgefasst. Mein eigener Vater hat mir nicht geglaubt und mich ermutigt die Ausbildung trotzdem durchzuziehen. Heute wüsste ich mich zu wehren, damals leider noch nicht.

Jenni

Bregenz / AT – 03.11.2025

He love-bombed me at first, until I moved in with him. Then I spent five years going through hell. I was deeply in love, but he turned out to be a narcissist and became physically abusive. He made me financially dependent on him, isolated me from friends and family, and often locked me inside. I started blaming myself because he always played the role of “the great rescuer.”He always blames others — his exes, his new wife, everyone — never himself. Please protect yourselves and don’t fall into the same trap I did.

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Auf dem Heimweg wurde ich als 12-jährige von einem Mann überrumpelt und zu Boden gedrückt. Ich hatte total Schmerzen, keine Luft zum Schreien aber hab mich gewehrt und konnte wegrennen.
Habe es niemandem erzählt, keine Ahnung wieso, ich hatte nicht den safe space damals um mich jemandem anzuvertrauen. Dafür hatte ich über 15 Jahre Panikattacken, Schlafparalysen etc davon, weil ich so Todespanik hatte.

D

Schweiz – 03.11.2025

Freund der Familie hat auf mich aufgepasst als ich 5 war. Versuchte mir einen Zungenkuss zu geben. Habe es damals nicht gecheckt, jetzt schon. Er war ein guter Freund meines Vaters, sonst hätten meine Eltern mich ihm nicht anvertraut.

anonymous

NRW – 03.11.2025

Mein Freund und ich wohnten in einer WG mit einem Kumpel von uns. Einen Abend haben wir zusammen eine Serie geschaut im Zimmer des Mitbewohners auf seinem Bett (gab keine andere Sitzgelegenheit in dem kleinen Zimmer). Mein Freund war müde und musste früh raus am nächsten Tag und ging deshalb eher. Ich wollte noch das Finale der Staffel gucken und blieb. War dann aber wohl doch so müde, dass ich eingeschlafen bin. Als ich aufwachte hatte mein Mitbewohner seine Hand unter meinem Tshirt auf meinen Brüsten. Verletzt und überrascht bin ich nur wortlos aufgestanden. Ich hab mich nicht getraut es meinem Freund zu erzählen weil ich die WG und Freundschaft nicht kaputt machen wollte. Ich hab mich nur schmutzig, menschlich wertlos und schuldig gefühlt ohne zu wissen, was ich tun soll. Vertrauen konnte ich ihm nie wieder.

anonymous

Hamburg – 03.11.2025

Wurde in einer Bar angesprochen. Er wollte mich in der Freizeit treffen aber ich habe freundlich abgelehnt da lesbe in beziehung. Er gab mir zum Abschied einen Kuss auf die Wange und biss dann hart zu. Ich hatte wochenlang einen fiesen blauen Fleck und Schmerzen. Das Barpersonal hat sofort top reagiert.

anonymous

Zürich, 2007 – 03.11.2025

Ich fand eine Anzeige, in der ein angehender Physiotherapeut zum Zwecke der Ausbildung nach Leuten suchte, die er zur Übung massieren könne. Er war günstig. Die ersten Male lief alles korrekt ab, ich fasste Vertrauen. Die Massagen fanden bei ihm zu Hause statt, auf einer Massageliege. Eines Tages bat er mich, für die Massage auch den Slip auszuziehen. Im Nachhinein hört sich das eindeutig an, aber in meiner Welt war es ein therapeutisches Verhältnis und Misstrauen unangebracht. Dann fragte er eines Tages, ob wir den nächsten Massagetermin bei mir zu Hause machen könnten. Ich willigte ein. Warum auch nicht? Er kam mit seiner Massageliege und fing mit der Massage an. Plötzlich zog er sich auch aus und wollte mich in meinem Bett weitermassieren. Dann wurde er eindeutig, sogar für mich: er wollte mit mir schlafen. Ich sagte mehrere Male nein. Er hörte aber nicht auf mich zu fragen und zu bedrängen. Ich war wie neben mir. Ich hatte Angst „eine Szene zu machen“. Und so willigte ich ein, ihm einen runterzuholen, weil ich dachte, das ist womöglich das kleinere Übel. Er ist danach schnell gegangen. Es ist noch heute so, dass ich vor allem meine eigene Schuld sehe. Warum war ich so dumm? Warum hab ich mich nicht mehr gewehrt? Warum hab ich nicht die Polizei gerufen? Erst seit kurzem, fast 20 Jahre später, fange ich an, meine Geschichte zu erzählen und sie anders zu sehen.

Carina

Karlsruhe, Germany – 03.11.2025

When I was 16 I got locked up in a basement by my then boyfriends best friend. He groped me. I could eventually free myself.
Nobody believed me, cause ‚he was a good guy and I‘m just attention seeking‘

anonymous

location not specified – 03.11.2025

Ich war dreizehn und in ihn verliebt. Auf Klassenfahrt haben wir gekuschelt & er hat gefragt, ob er „mal rein darf“. Hab nicht verstanden, was er meinte, aber ja gesagt. Danach hat er vor allen behauptet, dass ich lüge und er niemals mit „soetwas“ schlafen würde. Er hat mich immer angefasst, wenns keiner gemerkt hat & sogar noch, als ich mit seinem besten Freund zusammenkam. Zum Teil hat er mich angefasst, während mein Freund/ sein bester Freund im Raum war. Das ging über Jahre. Ich habe mich nie wieder getraut etwas zu sagen, weil die Leute beim ersten Mal schon ihm und nicht mir geglaubt haben.

anonymous

location not specified – 02.11.2025

mein erstes und einziges bumble Date. Wir trafen uns bei mir und es kam zu einem Kuss. Sofort meinte er, dass eine Frau niemals seine Freundin werden könne, wenn er sie beim ersten Date küsst. Da ich Bestätigung mochte, machten wir weiter bis er mir am Ende sehr unerwartet in Gesicht und Augen spritzte. Sofort zog er seine Hose wieder an und ließ mich mit seiner Ejakulation in meinem Gesicht sitzen. An der Wohnungstür holte ich ihn ein, er grinste, zeigte seinen Mittelfinger und verschwand.

Tina

Berlin – 02.11.2025

1991 mein Frauenarzt hatte schon immer anzügliche Bemerkungen gemacht, wie „ach, ist ja noch nicht lange her, die(Spermien) wimmeln ja noch fleißig. Als er mir die Spirale eingesetzt hatte und ich vor Schmerzen schrie und fast ohnmächtig wurde (funfact:sie wurde nicht richtig eingesetzt, deshalb die Wahnsinnsschmerzen), hat er, während ich auf dem Stuhl lag, meine Brüste geknetet. Als ich langsam zu mir kam und gefragt hatte, was er tue, sagte er nur, dass er mein Herz massieren würde. Das stimmte nicht!!!! Ich brauchte aber noch mehrere Jahre, um zu akzeptieren, dass es sexuelle Gewalt war. Nein, und leider habe ich ihn nicht angezeigt.

anonymous

Hamburg – 02.11.2025

Ich war in der U-Bahn mit einer Freundin. Ein Typ saß mir gegenüber und schaute mich unentwegt an. Ich wich seinem Blick aus. Er sagte irgendwas zur Kontaktaufnahme, ich lächelte brav. Dann lehnte er sich zu mir rüber und flüsterte in mein Ohr, dass er mich hart in den Arsch ficken will. Ich sagte nichts und blieb versteinert sitzen.

Toni

Neuendettelsau – 02.11.2025

I was kissed against my will by a person I trusted a lot.
The person who did this at the time was a trusted friend of mine whom I would later be in a romantic relationship with, starting at my confession that I loved this person (I did not recognize what happened at this time as abuse, but would only do so later)
They later broke up with me, stating that their feelings for me have had been no longer romantic, but limerant, and that even those had almost faded away. They later told me that they had done this because „I had been their only friend“ and accused me of forgetting and not seeing them and not respecting their own needs. The audacity. After knowingly abusing me. The person knew that I had been sexually abused prior to our relationship by a different person.
I had told them that I just had a meltdown, but they wanted me to continue the conversation anyways. It was becoming clear to me that they wanted contact with me, but under their sole conditions and without any respect for my personal boundaries.
I reacted by blocking them online for months.
After a relapse in which I unblocked and reopened the contact, I was only then able to remember the kiss, and, with my newfound knowledge, realize that they had abused me. I chose to make the difficult but healthy decision to end the friendship to this person, explain to them exactly what they had done wrong, to me, block them again and never return.

M.

Bavaria – 02.11.2025

Halloween: Pregnant in the 9th month,-my husband two meters away from me, I rest, dressed as a witch, on the couch in my friends livingroom. Her husband comes in, asks me, if he could take a photo, I said yes, my friend joins, we want a photo of the two of us. He sais : „Do something dirty… that´s hot!“…
Its just a little scene and I already told him, how uncomfortable and strange I felt trough him saying that (Even though it was two days later it felt good).But how sad: this scene shows, that we are not even safe from the sexualised view, the husbands of good friends throw on us.

in a Club

Birthday – 02.11.2025

I’m sorry, I didn’t have the energy to think enough to translate. Yesterday I was at a friend’s birthday party, I would asked her to work. After my shift, I wanted to have a drink and saw some old acquaintances of my ex-boyfriend. She wanted to take a picture, and I later agreed. Her boyfriend was in the middle, and she and I were supposed to stand on the outside. When she said she didn’t want his hand on her shoulder, he asked, „Where then, on your ass?“ and then he reached down with both hands on her and me. Before he got to my ass, I warned him with „Hey!“ and put my hand back on my hip. They were both tipsy, I was sober. I don’t even know if his girlfriend noticed or remembers it. And i dont know how to react

anonymous

Rome – 01.11.2025

I was on the subway and some old guy in a business suit touched my ass. At first I thought it was nothing because it was really cramped so I thought it was by accident but then he did it two times more. The station after he got out and I hit him with my elbow in the back

Katrin

location not specified – 01.11.2025

Er hatte seine Freude daran zu beobachten und alles was ich sagte direkt an die Familie zu leiten.
Nach dem er mich gef…. hatte, wollte er das ich das vergesse. Er wollte beobachten was es mit mir gemacht hat. Jeder dieser Schwestern Stichelte auf mich ein . Seine Kumpels traten direkt in meinen Bauch und scheuten sich noch nicht mal,das ich vor schmerzen gerufen habe

Je mehr ich sagte er sollte das stoppen, desto mehr, sagte er , würde er mich zum Schweigen bringen

Es waren ca 59 Leute die zusagen wie er mich kaputt machen lies.

Alle feiern ihn Immer noch während er sich als Geschädigter an der Sache einen Namen machte.

anonymous

location not specified – 01.11.2025

Ich war 14 Jahre alt. Mein damaliger Klavierlehrer stand beim Unterricht immer nah hinter mir und rieb sein Glied an meinem Rücken.
Lange Zeit später erfuhr ich von einer Freundin, dass ihr mit dem selben Lehrer dasselbe widerfahren war.

anonymous

salzburg – 31.10.2025

ich hatte ein 1st date (tinder) und wir waren essen, haben uns sehr gut verstanden, tolle Gespräche, Anziehung war auch da, also eigentlich alles voll nice, hab mich gut gefühlt mit ihm. dann haben wir danach noch random beschlossen zu mci fahren mit seinem auto und der mci war ein bisschen ausserhalb der Stadt.. dann sind wir hin und dann ist er irgendwo zu einem dunklen Parkplatz in der nähe wo nichts los war u hat das auto abgestellt und da hatte ich schon ein ungutes Gefühl, aber hab halt noch „normal“ mit ihm weitergeredet, plötzlich, wirklich so aus dem nichts, während ich noch irgendwas geredet hab, hat er sich rübergebeugt, mich hergezogen und mich geküsst und ich hab mich total überrumpelt gefühlt, ich bin dann erst noch zurückgewichen, war aber total überfordert mit der situation und hab dann so ein mulmiges Gefühl gehabt, weil ich ihn eigentlich noch nicht wirklich kannte, weil es das erste date war, weil wir plötzlich auf so einem Parkplatz irgendwo in der nähe von einer Autobahnauffahrt waren, wo sonst rundherum nix war, weil ich dann einfach nach hause wollte, weil ich nicht wusste wie er reagiert wenn ich jz nein sage, weil ich darauf angewiesen war dass er mich zurück in die Innenstadt fährt, weil ich mich in salzburg/ an dem Ort nicht auskannte, weil weil weil,… und dann hab ich ihn halt „zurückgeküsst“.. und auch wenns „nur“ küssen war, und auch wenn wir es eigentlich vorher nett hatten und auch wenn vorher Anziehung da war, war es halt trotzdem nicht ok

Jamie

Freiburg – 30.10.2025

Meine Freundin und ich waren gestern um 19:00 Uhr in der Innenstadt um Fußball zu gucken. Auf dem Weg dahin wurde ich von einem Mann sehr unangenehm angebaggert und aufgehalten. Hab ihm gesagt er soll weiter gehen, was er dann auch gemacht hat.
5 Minuten später sitzen meine Freundin und ich auf den gegenüberliegend Straßenseite der Fußballkneipe auf der Treppe und erzählen mit einander. Da fährt ein anderer Mann auf einem Fahrrad vorbei, guckt mich an und spuckt vor mir auf den Boden und beleidigt mich im weiterfahren. Hab ihm dann den Mittelfinger gezeigt woraufhin er umgedreht ist und zu uns zurück gefahren kam. Meine Freundin und ich haben die Straßenseite gewechselt (Richtung Eingang Kneipe) und standen dann noch auf der Straße als der Mann das zweite Mal (diesmal sehr nah) an mir vorbei gefahren ist und mich aus der Nähe bespruckt beleidigt hat. Passanten (eine Gruppe junge Leute und ein Mann) haben das beobachtet waren auch so schockiert wie ich/wir und haben sich dann aber nach dem es ihnen wichtig war, dass sie nicht von der Spucke des Mannes getroffen wurden, aus dem Staub gemacht.
Der Mann auf dem Fahrrad ist immer wieder an der Kneipe vorbei gefahren und hat mich beleidigt oder seine Hände zu einer Waffe geformt und auf mich gezielt und gesagt „nächstes Mal“. Das war richtig beängstigend und ich habe dann selbst die Polizei gerufen. Leider haben die den Mann auf dem Fahrrad, trotz sehr genauer Beschreibung in diesem Moment nicht gefunden.

B

Berlin – 30.10.2025

Es ist schon viele Jahre her. Am Ende einer langen Partynacht bin ich in der Berliner Ringbahn eingeschlafen (und ja: ich hatte ordentlich einen sitzen; so what?!). Aufgewacht bin ich eine halbe Runde später, weil mir ein betrunkener, ungewaschener Typ gerade seine eckelhafte Zunge in den Mund schob, während seine Hand zwischen meine Beine langte. Noch heute habe ich ab und an einen Ekelflashback und mein Magen wird zu einem Knoten, wenn ich am Südkreuz aussteige.

Emmi

Datingseite/Telegram – 30.10.2025

Liebe Menschen,

Ich bin 22, nicht ganz dumm, aber wurde dennoch Zeuge davon, das grooming auch bei Erwachsenen funktioniert. Ich wurde von einem Mann unter einem Vorwand an einen weiteren weitergeleitet (von Datingseite, zu ihm auf Telegram). Ich dachte ich beantworte nur kurz eine Frage, doch wurde dann in Smalltalk und plötzlich wilde sexuelle Fantasien eingebunden. Zwei Tage später kommt es mir nicht koscher vor und ich spreche mit einem Freund: er bestätigt und verschlimmert meine Befürchtung. Hier steckt entweder nur eine Person hinter, oder beide haben sich abgesprochen, spielen mir ihr unwissen vor, und wollen mich letzendlich in ein Bett mit beiden reinzwingen. Ich habe es verstanden bevor es schlimm wurde, aber erst dachte ich wirklich, ich spreche mit einem neuen, netten Menschen. Und habe den Druck gespürt, als sie anfingen, ihn aufzubauen! Ich war Mittel zum Zweck: Zweck war die sexuelle Erfüllung fremder Männer

Mareike

Leipzig – 29.10.2025

2003-2005. Ich war Studentin und lebte in einer WG. KO Tropfen waren damals noch ziemlich unbekannt.

2019 bin ich psychisch plötzlich zusammengebrochen. Angstzustände, Flashbacks, Psychosen. Schon vorher immer das Gefühl, dass „da irgendwas falsch (mit mir) ist“.

Es hat noch mal 5 Jahre gedauert, alles aufzuarbeiten und zu verstehen.
Danke an Madame Pelicot. Nur durch ihren Mut und ihre Geschichte konnte ich 2024 endlich begreifen, was mir angetan wurde.

Ein Mitbewohner hat mich von 2003-2005 mit Liquid Ecstasy / GBL / KO Tropfen manipuliert.
Er hat mir das wohl immer mal wieder ins Getränk getan, damit ich mich in seiner Gegenwart „gut“ fühle und ihn „toll“ finde.
Er hat es ein Mal auch benutzt (zumindest kann ich mich an ein Mal erinnern, wer weiß, wie oft es tatsächlich geschah), um sexuelle Gewalt auszuüben. Ich habe es damals auf den Alkohol geschoben. Bin mittendrin „aufgewacht“.

Heute weiß ich, dass so ein „Aufwachen“ ein klares Indiz für Ko-Tropfen ist.

Ich habe ihn damals irgendwann mal mit einem Messer angegriffen. Auch das ergibt rückblickend absolut Sinn.

Was meine gesundheitliche Behandlung den deutschen Sozialstaat gekostet hat und weiterhin kosten wird, mag ich mir lieber nicht ausrechnen. KPTBS.

Aber trotzdem geht es mir heute besser als jemals zuvor. Seit ich „es“ endlich weiß, bin ich endlich „ich selbst“ und in meinem „echten Leben“ angekommen.

Also. Trotz allem. Heilung ist möglich – und ihr schafft das auch!

anonymous

location not specified – 29.10.2025

Während meines Studiums, bin ich nach den Vorlesungen nach Hause gefahren, es war SEV dadurch bin ich eine kleine Strecke nach Hause gelaufen (es war früher Nachmittag). Auf einmal hält neben mir ein Fahrradfahrer und schaut mich an, läuft neben mir her und fragt: wie es mir geht… ob ich einen Freund habe… dass er meinen Arsch geil findet… ob mein Freund weiß, was ich für einen geilen Arsch haben… dass er ihn gerne packen würde und dass er ihn gerne komplett „auslecken“ würde und er glaubt, dass es mir gefallen würde. Ich war so geschockt, dass ich nicht geantwortet habe und schneller gelaufen bin. Er kam hinterher und hat dann angefangen mich zu beschimpfen. Ich bin gerannt und eine Straße weiter in den Rewe in der Straße meiner Wohnung geflüchtet. Habe dort 20 Minuten gewartet und bin dann nach Hause gerannt (hatte Angst, dass er auf mich wartet, oder beobachtet wo ich wohne).

anonymous

Stuttgart – 29.10.2025

Match in einer Dating App gehabt und spontan zum Treffen bei ihm verabredet. Ich wollte Quatschen und sehen, ob wir einen Vibe haben. Er hat immer wieder versucht, mich zu küssen und meine Neins ignoriert. Ich war zuerst nur verunsichert und wollte später aber gehen, auch weil er immer aufdringlicher wurde und mich angefasst hat. Er hat versucht, mich zum Bleiben zu überreden und mir „aus Spaß“ den Weg versperrt. Ich musste richtig argumentieren, bis er mich endlich zur Tür durchgelassen hat.

anonymous

Wien – 29.10.2025

Ich wollte noch die Geschichte erzählen wo mich eine 17 Jährige in eine Wohnung eingesperrt und an einen 30 Jährigen verkauft hat. Sie hat mich in „ihre“ Wohnung gelockt die dann eigentlich die Wohnung von diesem 30Jährigen war. Sie hat dort nur mit ihrem Freund gewohnt. Das schlimme ist einfach dass mich dieser 30Jährige dann wirklich vergewaltigt hat. Und ich hab ihn Nachts angeweint mich bitte bitte gehen zu lassen. Dass ich erst 13 bin und meine Mutter mich vermisst gemeldet hat. Er hat es trotzdem getan. Und hat mich danach wenigstens gehen lassen mit den Worten ich dachte du wärst schon 16. Und er hat dann noch gemeint ich soll mich nie wieder blicken lassen. Dieses Mädchen wollte mich richtig verkaufen. Das muss man sich mal vorstellen dass ein Kind ein anderes Kind verkauft hat. Und es macht mich wortwörtlich krank dass es so ekelhafte, gestörte Menschen gibt. Angezeigt hab ich keinen dieser Menschen. Es würde sich sowieso nichts bringen und ich könnte mich so intensiv nicht damit auseinandersetzen. Ich würde daran zerbrechen. Ich konzentriere mich lieber auf meine Tochter und schaue das ihr sowas NIEMALS passieren wird.
Bitte passt auf euch und vor allem auf eure Kinder auf. Man kann in keinen Menschen hineinschauen. Menschen sind so grausam.

anonymous

location not specified – 29.10.2025

Ich hab tatsächlich einiges erlebt. Angefangen hat es als ich frisch 13. war und der letzte Schultag anstand. Nachdem ich mein Zeugnis bekommen hab, bin ich mit einer sehr guten Freundin noch in einen Park gegangen. Ihr freund kam hinzu und ich glaube es war noch eine Person dabei, ich war die Jüngste. Ihren Freund kannte ich, er war schon 21 und war davor mit einem Mädchen aus meiner Klasse zusammen. Auf jeden Fall fingen wir an Alkohol zu trinken. Ich war ein sehr gebrochenes Kind da ich wirklich viel in meiner Kindheit erlebt habe. Als mir sehr schlecht wurde wollte ich dass diese Freundin mir hilft. Sie bat dann ihren Freund sich um mich zu kümmern weil sie selber sehr betrunken war. Der hat mich dann in ein Gebüsch gebracht und hat mich dort dann vergewaltigt. Das war mein erstes Mal.
Im laufe meines Lebens ist mir noch einiges mehr passiert. Ich war 5 Jahre mit jemanden zusammen, 2 Jahre davon verheiratet, mit einem Mann der sich im Nachhinein als Narzisstisch und sehr bösartig herausgestellt hat. Am Ende der Beziehung hat er mich Nachts vergewaltigt. Ich hab es nur gemerkt weil nach dem aufstehen immer alles Nass im schritt war oder es halt raus lief als ich aufstand. Er muss mir seine Medikamente ins Essen oder Trinken getan haben. Anders kann ich mir nicht vorstellen dass ich Nachts nicht wach wurde davon.
Ich würde gerne noch 1 Geschichte erzählen, als mich mit 13 ein 17 Jähriges Mädchen an einem 30Jährigen für s*x verkauft hat. Leider is der Text schon zu lang.

S.

Deutschland – 28.10.2025

Ich bin ein Mann, zu dem Zeitpunkt 27 Jahre alt und habe mit alten Kollegen von früher und auch einigen neuen, die in dem Betrieb arbeiten gefeiert. Es wurde viel getrunken, wir haben auch gerne gekifft zu der Zeit und diese Mischung aus beidem hat mich dann zu einer verfrühten Nachtruhe verleitet.
Ich legte mich nach dem kotzen auf die Matratze im nebenraum und schlief schnell ein.
Wach wurde ich, weil ich merkte, wie einer der neueren Kollegen in mich eindrang und mich festhielt.
Ich war für ein paar Augenblicke wie gelähmt, aber nach kurzer Zeit setzte ein Adrenalinkick ein und ich konnte mich befreien.
Noch immer stark alkoholisiert bin ich zu den anderen gegangen und habe die Situation geschildert – was mit einem „ja ja, wenn der voll ist, ist der immer ein bisschen touchy“ abgetan wurde.
Ich ging raus und schlief bei einem anderen Kollegen.
Als ich das am nächsten Tag zuhause meiner damaligen Partnerin erzählte, fand sie es auch eher witzig.
Jetzt – Jahre später – fange ich erst an, darüber zu reden. Ich bin als Kerl so erzogen und geprägt von patriachalen Strukturen, dass ich es tatsächlich anfangs plausibel fand, dass meine Exfreundin das amüsant fand. Ich habe mich geschämt, nicht weil er sich an mir vergangen hat, sondern weil ich älter, einen Kopf größer und 30kg schwerer bin als er. Meine Scham richtete sich gegen mich, weil ich ich dachte, nicht „manns genug“ zu sein.
Jetzt schäme ich mich, dass ich solchen Strukturen so lange so viel Raum gegeben habe.

anonymous

Wallis, Schweiz – 28.10.2025

Als Ich 13war wurde ich von einem 21Jährigen aus unserer Strasse eingeladen ein Bier zu trinken ich sagte „Nein, weil ich erst 13bin“. Daraufin Schrieb er mich an, zuerst waren es alltägliche Konversationen aber dann wurden es sexuelle fragen usw. Ich war jung und dachte das Erwachsene untereinander eben über so Dinge reden. Nach ca 3Monaten hatte er mich so manipuliert und unter Kontrolle, das ich ihm Nacktfotos geschickt habe. Er brachte mich sogar dazu, zu ihm Nachhause zu gehen, dort fasste er mich dann an. In der Situation war ich so perplex aber ich wusste das ich das nicht wollte und schaffte es irgendwie zu gehen. Er drängte mich Wochen danach noch zu ihm zu kommen. Vor Gericht wurde dann meine Glaubwürdigkeit angezweifelt weil ich in der Psychiatrie war (klar war ich das, er hat meine psyche zerstört) Am Ende bekam er 2Jahre bewährung &ich spüre 5Jahre später immernoch Auswirkungen davon.

nini

luzern switzerlaand – 28.10.2025

Eine „normale“ Kennenlernphase, dann aber gemerkt es passt nicht. Beim Schlussmachen ist er eskaliert. Niemals gedacht je sowas zu erleben: er hat mich eingesperrt, körperliche misshandelt, angedroht mich aus dem Fenster zu schmeissen, er hat mir sooooo Angst eingeflößt. Ich musste wägrend des „Festhaltens“ einmal kotzen – zum guten Glück. Habe das Gefühl dass sonst noch was anderes passiert wäre. Ich konnte flüchten und mache nun eine Traumatherapie + Selbstverteidigung. Anwältin meinte die Fotos meiner Flecke genügen nicht, um das Verfahren zu gewinnen, aus Mangel an Geld somit nicht angezeigt. Ich habe das Gefühl, er kann jederzeit wieder auftauchen. Er hatte diesen blsen Blick. Passt auf euch auf!

anonymous

Germany – 28.10.2025

I was young and naive, craving for the attention I didn’t get at home. Found some “older” woman (18-21) who gave me exactly that. Told me to undress infront of my phone camera and send her the pictures. Also I should make pictures in my family holidays with my analog camera and give her the pictures. I thought it’s a way older persons show affection that I (14 male) didn’t understand.
I met her once IRL, told my parents she’s a good friend. That night she did said she is “going to make a men out of me”.

Once I grew older, she only was interested in the pictures and videos she made of me when I was younger.

It still haunts me, and I never dared to tell anyone, because real men are tough – aren’t they.

anonymous

Potsdam – 28.10.2025

Ich war 18 oder 19 und ein bisschen verknallt in einen Barkeeper. Nach viel Aufmerksamheit und Geflirte seinerseits gab er mir zu verstehen, dass er jetzt halt auch Sex erwarte und nahm mich mit zu sich nach Hause. Dort nötigte er mich zu Oralverkehr. Kaum war er gekommen, ging die Schlafzimmertür auf und einer seiner Kumpels stand im Türrahmen. Mein „Schwarm“ war bedient und hatte keine Lust mehr, ich hätte doch aber sicher nichts dagegen, dass ein anderer übernähme — schließlich sei ich ja für Sex mit zum ihm gekommen. Der Andere zog sich nicht mal ganz aus, ließ nur die Hose runter, nahm mich sehr roh von hinten und meinte, bevor er wieder verschwand, zu mir: „Das nächste Mal will ich aber keinen Bären sehen.“ Der Typ, in dessen Wohnung ich war, drehte sich auf die Seite und schlief sofort ein. Ich lag wach neben ihm und weinte leise in mich hinein. Als endlich der Morgen graute, zog ich mich an und machte mich still davon. Ich hab mich noch nie so schmutzig und besudelt gefühlt. Das Schlimmste aber ist, dass ich mich in diesem Moment geschämt und die Schuld bei mir gesucht habe: Ich hatte nicht Nein gesagt.

anonymous

location not specified – 28.10.2025

Hurghada-Urlaub mit Mutti; ich war noch keine 12 Jahre alt. Einen Nachmittag sollte Basargetümmel sein. An einem Stand fand meine Mutter einen Ring, der ihr gefiel, nur der Preis sagte ihr nicht zu. Um doch noch ein Geschäft zu machen, schickte der Händler seinen Vetter los, um weiteren Schmuck herbeizuschaffen. Er blieb mit uns zurück, bat uns in seinen Laden und bot uns Tee an, während wir warteten. Irgendwann war der Vetter wieder da und während meine Mutter die Schmuckauswahl begutachtete zog mich der Ladenbesitzer beiseite: er habe genau das richtige Parfum für mich. Er zog eine kleine Flasche hervor und tupfte — ungefragt — etwas von dem schweren Duft auf mein Handgelenk. Dann zog er mich plötzlich ganz dicht zu sich heran, gab vor, auch einmal riechen zu wollen, schob mir dabei seine wiederliche Altmännerhand unter die Latzhose und begann meine Brüste zu kneten. Ich war so perplex, dass ich vollkommen erstarrte. Ich habe kein Wort herausgebracht, konnte mich aus seinem Griff nicht befreien. Selbst als er sich an meine Mutter wandte und meinte, er würde das Parfum als Geschenk für ihr „bezauberndes Töchterchen“ dazugeben, wenn sie ein Schmuckstück kaufen würde, schaffte ich es nicht auf die Situation aufmerksam zu machen. Meine Mutter hat von dem Vorfall nichts bemerkt und ich habe ihr nie davon erzählt. Das Parfumfläschchen habe ich noch immer in irgendeiner Kiste liegen und wenn es mir mal zufällig unterkommt, wird mir immer etwas übel.

anonymous

Schweiz – 28.10.2025

Irgendwann vor vielen Jahren, ich bin ungefähr 19 Jahre alt. Ich bin zu Fuss auf dem Weg nach Hause von einer Party. Laufe der Strasse entlang, neben mir hell beleuchtete Schaufenster der Geschäfter. Plötzlich springt jemand aus einer Ecke hervor und begrabscht mich am Po. Ich war wie perplex, konnte nichts sagen, nichts tun. Bin davongerannt, nach Hause. Habe mich zu Hause zu unserem Hund auf den Boden gesetzt und einfach nur geheult, ich war komplett aufgelöst. Aus Scham habe ich das nie jemandem erzählt – bis heute nicht.

anonymous

Nrw – 28.10.2025

Über Monate dem Terror der Mutter ausgesetzt gewesen. Gleichzeitig hat diese meine damalige Freundin angestachelt was zur häuslichen Gewalt führte.

anonymous

location not specified – 28.10.2025

When we were coming into puberty my brother played with himself in front of me and asked me if I wanted to get naked too. I said no and I didn’t. For the next couple years I felt his eyes on my breasts and pretended it was nothing. He made fun of my hairy armpits. One time he jokingly opened the bathroom door on me while i was in my underwear. I felt unsafe showering, we were too young to have door keys but I was old enough to feel vulnerable. He pleasured himself when we slept in the same room, I pretended not to hear or be asleep. When I could not take it anymore I told my parents. My father laughed, my mother said I should talk to my brother myself. It all was forgotten like nothing happened, and I never talked about it to anyone until now.

anonymous

location not specified – 27.10.2025

Ich traf mich mit einem Mann zum S*x, davor sagte ich ihm, ich wolle keinen An*ls*x haben. Er hat mich einfach übergangen und es trotzdem gemacht.

Laura

Tübingen – 26.10.2025

Als Kind haben meine Eltern immer wieder Sex vor mir gehabt. Ich habe das nie als sexuellen Missbrauch interpretiert. Jetzt Jahre später ist mir das klar und es ist so schlimm und schwer für mich mit den Erinnerungen zu leben und meine Eltern gleichzeitig irgendwie zu lieben.

Maria

Heidelberg – 26.10.2025

Ich war es leid immer auf mich selbst zu schauen . Als Krankenschester hab ich viel mitbekommen von unseren Patienten. Mein Vermieter bot mir an ,als er im Krankenhaus lag ,wo ich arbeite, mit mir nach Italien zu fahren.
Für Sex und Einladungen zum Urlaub hab ich ihm geholfen seine Ex zu schockieren. Ich schäme mich aber ich tue bis heute so als wäre ich die größte. Warum passiert das nur anderen Frauen,das sie von Männern verletzt werden.

Katha

Augsburg – 26.10.2025

Als ich 12 oder 13 Jahre alt war, es wurde langsam Frühling und das Wetter wärmer, verließ ich das Haus in einem Blümchenkleid und trug auf dem Kopf einen weichen Strohhut, den ich im Urlaub von meiner Oma geschenkt bekommen hatte. Weil ich ein Hutgesicht habe, sagte sie.
Als schüchternes Kind war es für mich eine mutige Entscheidung, diesen Hut zur Schule zur tragen, die ich mehrmals in Zweifel zog, bevor ich endlich losging zur Bushaltestelle. Und ich fühlte mich besonders und schön mit Kleid und Hut an diesem Tag.

Der Bus war wie jeden Morgen sehr voll mit Schulkindern auf dem Weg zur Schule und Erwachsenen auf dem Weg zur Arbeit.
Ich lehnte mich an die Glaswand zwischen dem Türbereich und den Sitzplätzen. Mit jeder Haltestelle wurde der Bus voller und Menschen drückten von allen Seiten an und gegen mich. Ein älterer Mann stand direkt vor mir. Ich bemerkte seine Blicke, die mir unangenehm waren, aber ich dachte, dass er vielleicht den Strohhut genauso schön fand wie ich.

Als der Bus sich langsam leerte, machte der Mann mir immer noch keinen Platz. Er stand nun direkt vor mir, drückte mich gegen die Glaswand und begann sich an mir zu reiben. Auch das war mir unangenehm,aber niemand von den anderen Menschen im Bus sagte etwas, sodass ich dachte, der alte Mann suchte vielleicht einfach nur Halt. Er begann zu stöhnen. Eine Frau mit lila gefärbten Haaren sah direkt in meine Richtung. Ich konnte seinen harten Penis spüren, das wurde mir erst sehr viel später klar.

Nico

Münster (NRW) – 26.10.2025

Wurde jahrelang in meiner Beziehung geschlagen und sexuell misshandelt. Unter anderem wurde versucht mich mit androhen von Schlägen zum Sex zu zwingen oder beim consensual Sex wurde versucht gewaltsam anal einzudringen.

anonymous

Berlin Kreuzberg – 26.10.2025

Seit einem Jahr kämpfe ich Stücke meines Lebens zu behalten. Alle Versuche meines NEINs haben ihn wütender, bedrängender und gieriger gemacht. Die Wahl: mein Leben aufgeben oder ihm schenken. 16 Jahre lebe ich in Berlin, geflohen bin ich mit zwei Lidl Beuteln nachdem ich an einem Morgen von Krankenwagen abgeholt und seitdem nicht mehr zurück kann. Meine Freunde, Job, Wohnung: Weg! Die Polizei kam, seitdem ist mein Leben in größerer Gefahr. Ich habe keinen Cent, gesperrt vom Arbeitsamt weil ich meinen Wohnort verlassen habe. Wieso ich ihn in mein Leben gelassen habe? Ich wusste es nicht mehr bis Heute, weil die Hoffnung es würde Besser als die Hölle, die ich durch mein Nein betreten und nicht mehr raus konnte. Ausgelöscht – egal wie ich mich gegen ihn zur Wehr gesetzt habe, letztendlich wurde ich psychisch oder körperlich bestraft!

anonymous

Dresden – 26.10.2025

He groped me at a party. Dick . Got kicked out

anonymous

Kleve – 26.10.2025

He tried to rape me, whilst we were living together

anonymous

location not specified – 26.10.2025

ich war mit 13 oder 14 jahren mit meiner damaligen besten freundin auf einer „afterparty“ in einem „perchten – lager“. auf der „party“ waren alles stark alkoholisierte männer/ jungs, alle so zwischen 16 und Mitte 20, und wir waren bis auf 2,3 andere die einzigen frauen dort (also damals mädchen, eigentlich fast noch kinder). zuerst war es aufregend, abenteuerlich und eine ganz neue, spannende welt für uns und wir haben uns sehr cool und erwachsen gefühlt, aber die Stimmung wurde dann schnell unangenehm, die Männer und Jungs haben sich kollektiv richtig sexistisch und frauenverachtend verhalten, haben unangemessene Bemerkungen gemacht, waren übergriffig (es wurden brüste begrapscht, auf den hintern geschlagen, arme um uns gelegt, wir wurden auf verschiedene weisen körperlich bedrängt und zum Alkohol trinken gedrängt),.. danach habe ich Erinnerungslücken

anonymous

location not specified – 25.10.2025

Ich musste auf der Autobahn dringend aufs Klo. Mit größter Eile ans Urinal auf einem Rastplatz. Sehr kurz darauf kam ein Typ dazu und stellte sich ans freie Urinal. Mein Blase war echt voll und so dauerte der Vorgang etwas. Ich merkte, wie der Typ neben mir immer wieder zu mir guckte und dann – beugte er sich soweit auf meine Seite und begutachtete mein Ding. Mit meinen Worten: Geht’s noch? Grinste er mich nur an und zwinkerte.
Das war eine sehr unangenehme Situation.
Ich will mir gar nicht vorstellen, wie sich in vielen anderen Situationen fühlen 🙁

anonymous

location not specified – 25.10.2025

Ich war 18, er 9 1/2 Jahre älter und wollte zum ersten Mal in meinem Leben von jemandem geliebt werden und einen Freund haben. Ich dachte, dass er sich so in mich verliebt hat, wie ich mich in ihn. Er wollte mich in dieser Zeit immer wieder zum Sex drängen, hat sich vor mir ausgezogen oder versucht mich ausziehen.

Chilli

Dornbirn – 25.10.2025

Er kam mit Sätzen wie: ich hab nicht viel zu geben, aber ich kann da sein,für dich. Ich erzählte ihm von Erlebnissen,wie er auch mir von , aus Zeiten wo wir uns nicht kannten. Er wirkte entschlossen mit mir “ einen Stück des Weges zu gehen“ Übertrieben empathisch empfand ich das . Gleichzeitig aber warf er mich nach einer Wanderung über einen Tisch am Rastplatz,zog mir die Hose runter, drang in moch ein , klatschte mir auf den Po und rief : jaaa lass dich gehen,sei mal Weib. Er sagte ein andres mal: ich stehe hinter dir. Er wusste das ich keine Familie mehr hatte. Er nutzte meine gesamte aufgebauteb kleine Welt,um sich daran zu bereichern. Andere Frauen seien unfair zu ihn gewesen, die Frau vor mir Habe ihn um Geld betrogen. Ich war damals schon an Rheuma erkrankt nach einer Virus Erkrankung. Ihm ging’s ums Geld, um seine Mieterin und um seine Sexualität. Mir war nicht danach, ständig angelogen zu werden und bin auf ihn Rein gefallen. Ich war zu zart un seine Vorstellungen von einem Weib gerecht zu werden. Er brach mir fast die Schulter.Bis heute Habe ich Keine Gefühl der Sicherheit.

anonymous

location not specified – 25.10.2025

Mein Opa ist öfters übergriffig gewesen. Einmal hat er mich ins Bett geholt als ich ca. 5 Jahre alt war. Ich wusste, dass irgendwas nicht stimmt. Irgendwie war ich so konditioniert, dass es unbegründet und gemein ist, ihm was zu unterstellen. Er meinte, ich müsse noch kurz stillhalten und plötzlich war es zu spät. Ich erinnere mich nicht an den körperlichen Schmerz, aber an dieses „zu spät“ Er sprach danach irgendwas von “ keine Jungfrau mehr“, was kognitiv nicht zu fassen war. Er ging mit mir zu einem Arzt, der mich wieder ein Stück zunähte. Wieder spürte ich: da stimmt was nicht. Er fummelte an mir Rum, mit der Begründung, er mache das mit allen Frauen, um zu prüfen, ob die Erregung funktioniert. Danach meinte mein Opa, dass man nicht darüber sprechen dürfte. Ich erinnere mich nicht mehr an seine Wortwahl, aber wieder spürte ich, dass damit etwas nicht stimmt. Ich schwieg trotzdem, weil es so unfassbar peinlich war. Ein anderes Mal wollte er mich zu einer Handlung zwingen,die ich verneinte. In der Nacht wurde ich wach, mit einem Tuch auf der Nase und etwas Schleimigen zwischen den Beinen. Oder er versuchte meinen Kopf runterzudrücken, mit der Begründung, ich muss da was hinkriegen. Bis heute ist Prokrastinieren ein Thema für mich, weil „etwas hinzukriegen“ für mich als ekelig und Lebensgefählich abgespeichert ist. Danke

anonymous

location not specified – 25.10.2025

Ich hatte jahrelang als Eventfotograf für größere Diskotheken gearbeitet. In der Zeit wurde mir pro Abend mindestens 10-15 mal von betrunkenen Frauen an den Hintern gepackt. Das fand ich nicht so schlimm, aber wollte es nicht. Vorallem im Hinblick auf meine Partnerin. Also sagte ich immer höflich, dass ich das nicht möchte. Was ich aber schockierend fand war, wie ich von den Gruppen dann immee ausgelacht wurde und mir anhören musste, ich solle mich nicht so anstellen. Der Griff an den Po war das eine …Aber diese fordernde und übergriffige gruppendynamik der Frauen, gab mir ein Gefühl von Machtlosigkeit. Kerlen -die sowas tun würden- hörten von mir eine aufs Maul bekommen..aber hier durfte und konnte ich das nicht. Dies hatte das Gefühl von Hilflosigkeit enorm verschärft.

S

Duisburg – 25.10.2025

L. hat nachdem er mit seiner Tat von mir konfrontiert wurde bei unseren gemeinsamen Freunden schlecht über mich gesprochen. Es sollen frauenverachtende Dinge gewesen sein, slutshaming, victim blaming. Ich würde Lügen erzählen. Und meine Freunde haben ihm geglaubt. Sie sagten zu mir, das damals wäre bestimmt ein Missverständnis gewesen, ich hätte eine falsche Erinnerung, L. würde so etwas doch nie tun!
Ich kann nicht beschreiben, wie traumatisch dieser Verrat für mich gewesen ist.
Ich glaube zwei Jahre später, entschuldigten sich meine Freunde bei mir, weil L. sich wohl in immer mehr Lügen verstrickte und ich anscheinend doch die Glaubwürdigere war. Aber obwohl ich es versucht habe, konnte ich ihnen nicht verzeihen. Der angerichtete Schaden war zu groß. Dass sie mir nicht geglaubt haben, hat mir gezeigt, dass ich ihnen niemals vertrauen kann. Und selbst nach der Entschuldigung haben sie weiter mit L. abgekumpelt und mir „lustige“ Geschichten über ihn erzählt. Und wenn ich ehrlich bin, waren all diese Reaktionen noch schmerzhafter und trauriger als die Tat an sich. L., Du bist ein Vergewaltiger und ein ich wünsche mir, dass du eines Tages elendig verreckst.

S

Duisburg – 25.10.2025

L. war ein enger Freund von mir. Die allermeisten meiner Freunde waren männlich, ich fühlte mich selbst wie „eine von den Jungs“. Wir waren ca. 18 Jahre alt. Einmal lud er uns zu einer Party im Haus seiner Eltern ein, als diese im Urlaub waren. 15 Jungs und ich. Wir haben Hasch-Brownies gebacken, weil Kiffen das coolste zu dieser Zeit war. Irgendwann sind wir alle schlafen gegangen und ich wurde innerlich plötzlich unsicher, wo ich schlafen sollte. Am Ende entschied ich mich dafür bei L mit im Bett zu schlafen. In dem Raum schlief noch mindestens eine andere Person. Der Rest verteilte sich im Haus.
Ich bin eingeschlafen und irgendwann wieder aufgewacht. Seine Lippen auf meinen, seine eine Hand unter meinem Shirt an meinen Brüsten, die andere in meiner Hose, seine Finger in mir. Ich war wie erstarrt und konnte mich nicht rühren. Ich habe nicht verstanden, was passiert. Ich dachte immer nur „du bist doch mein Freund, warum machst du das?“. Und ich hatte Angst, dass die andere Person im Raum es mitbekommt. Irgendwann habe ich geschafft etwas zu sagen, ich glaube ich habe gesagt, dass ich müde bin. Er hat dann irgendwann von mir abgelassen und den Raum verlassen.
Am nächsten Morgen bin ich mit dem Fahrrad nach Hause gefahren als wäre nichts, aber innerlich war etwas in mir zerbrochen. Ich hatte ihm vertraut und er hat sich an mir vergangen.
Fast 10 Jahre später habe ich ihn per Instagram Nachricht damit konfrontiert. Ihm war keine Schuld bewusst.

J

Hamburg – 25.10.2025

Jetzt. Ich arbeite in der Pflege und werde ständig angemacht. Mich wolle man heiraten, ich wäre süß, klein, fickbar,.. Ich hasse, wie sehr ich dadurch meinen Job Leid bin.

J

Hamburg – 25.10.2025

Es war abends. Nach einer Gruppentherapie bin ich mit dem Bus nachhause. Da kam ein Jugendlicher mit mir aus dem Bus. Jünger als ich. Aber größer. Vermutlich stärker? Gleich abgecheckt. Er nimmt den gleichen Weg wie ich. Über die Straße und wieder zurück. Im Zickzack. Ich habe Angst und renne zu meiner Haustür, schlage sie zu und er klopft dagegen. Das war knapp! Mein Therapeut macht sich danach lustig über mich. Sagt, dass der Typ mich bestimmt nur erschrecken wollte..

J

Hamburg – 25.10.2025

Ich bin müde. So so müde und betrunken, dass ich neben meinem Freund einschlafe und immer wieder kurz aufwache, weil er mich auszieht und penetriert. Auf die Seite dreht, weitermacht. Mit jeder Bewegung werde ich wacher und weine vor Schmerz. Es interessiert ihn nicht. Als er fertig ist, schläft er einfach ein. Ich weine mich durch die Nacht uns renne am nächsten Morgen viel zu früh zu meiner Arbeit. Völlig neben der Spur. Erzählt habe ich davon keinem..

J

Hamburg – 25.10.2025

Wie in einem schlechten Film. Die Kripobeamtin mit dem goldenen Kripo-Schlüssel-Anhänger. Dabei, meine Aussage aufzunehmen.
Ich habe mich mit den Mann doch freiwillig getroffen. Ich habe mit dem Mann doch freiwillig im Restaurant gegessen. Ich habe den Mann doch freiwillig zu seinem Auto begleitet. Logisch, dass er dann Sex wollte. Mein Fehler, dass ich naiv war. Ich wollte das alles nicht, wollte weder gewürgt noch geschlagen werden. Ich hatte Angst und aufgrund früherer Erfahrung gelernt,dass es sicherer ist, nicht zu rebellieren. Ich habe sein Gesicht vergessen, seine Tat aber nicht. Manchmal denke ich sogar daran, dass es mir Leid tut, ihn angezeigt zu haben. Kripo, Anwälte usw waren sich ja schließlich sicher, dass alles mit Consent passiert ist. Meine Tränen währenddessen? Bestimmt nur erfunden..

J

Hamburg – 25.10.2025

Es fing langsam an. Ich war 19, er Mitte 20. Er gab mir das Gefühl, das erste Mal in meinem Leben geliebt zu werden. Schritt für Schritt überschritt ich meine Grenzen für ihn. Bis ich beim Sex nur noch dalag und hoffte, dass mich das alles nicht langfristig beschäftigen würde. Es war nicht einmalig. Mehrmals in der Woche, manchmal mehrmals am Tag. Es ging nur um seine Befriedigung. Nach außen hin waren wir das glückliche Paar. Ich weiß nicht mehr, wie ich die Trennung geschafft habe. Auf jeden Fall war ich danach psychisch fertig. Einzelne Erinnerungen sind bis heute geblieben. So so viele Vergewaltigungen! Und damals habe ich die Schuld immer bei mir gesucht.. Warum Kuschel ich mich an ihn an? Das heißt, dass er sich Sex holt. Warum macht er Mittagessen? Er will Sex. Usw….

anonymous

location not specified – 24.10.2025

Zwischen meinem 10. und 12. Lebensjahr wurde ich regelmäßig missbraucht. Als ich 10 war, rief ich mehrfach die Polizei an (wir waren Schlüsselkinder), Die Polizei behauptete immer wieder, wir würden Scherzanrufe machen. Nach dem letzten Anruf drohte die Polizei uns indirekt, sodass wir uns nicht nochmal trauten, anzurufen. Als ich 13 war, stellte sich ein Mann vor mir und eine Freundin hin und holte seinen Penis raus. Unser Sportlehrer von der 5. bis zur 9. Klasse hat uns Mädchen immer wieder grundlos berührt. Als ich 14 Jahre war, verfolgte mich ein Mann. Als ich begann zu laufen, lief er ebenfalls. Ich hatte Todesangst. Er drehte nur um, weil meine Freundin gerade aus der Haustür kam, die ich in dem Moment erreichte. Und dann war ich noch von meinem 15. bis 21. Lebensjahr in der Gastronomie und später, neben dem Studium, in einer Nachtbar tätig. Was ich mit den männlichen Gästen und Chefs erlebt habe, ist vielleicht selbsterklärend und zu viel, um es nieder zu schreiben. Nie habe ich jemals jemandem all das, was ich nie vergessen konnte und kann, erzählt und es tut gerade gleichzeitig gut und weh.

A.

Bern – 24.10.2025

Ich war 14 oder 15 und wie alle in dem alter im Internet auf Plattformen unterwegs. Ein Typ hat mich auf Netlog angeschrieben und zum Videochat gedrängt. Er war sicher schon 25, wenn nicht älter. Ich wohnte in einem kleinen Dorf er in der Stadt. Er hat mich dazu gedrängt mich anzufassen und auszuziehen. Ich habe es getan. Er hat gesagt er würde auch ins Dorf kommen, damit wir richtig Sex haben können. Ich glaube ich habe ihn dann blockiert. Er war erwachsen. Ich nicht.

anonymous

location not specified – 23.10.2025

I got raped by a man.
I got raped by a different man.
I got roofied several times.
I got stealthed by a man.
More men than I can count have grabbed my ass against my will.
#notallmenbutalwaysaman

anonymous

location not specified – 23.10.2025

Jeden Mittag im Zug hat mich ein Mann beobachtet. Er hat mir immer geziehlt in die Augen oder auf meinen Körper geguckt. Einmal war ich eingeschlafeb und als ich aufwachte sah ich wie er mich filmte. Ich habe ihn darauf hin angesprochen. Aber er bestritt alles

anonymous

Kempen – 23.10.2025

Im Sommer lag ich auf einer Decke am See und habe mich gesonnt. Nach einer Weile merkte ich, dass mich ein Mann beobachtet. Ich war alleine und bin darum schnell mit dem Fahrrad weg gefahren. Nach einer Weile merkte ich, dass jemand mit einer Vespa hinter mir her fährt. Es war dieser Mann. Er blieb hinter mir her fahren und fuhr mit seinem Vorderreifen immer gegen mein Hinterrad, so daß ich beinahe umfiel. Er lachte mich aus und ich probierte so schnell wie möglich in ein Wohngebiet zu fahren. Dann hat er mich überholt und ist weg gefahren

anonymous

location not specified – 23.10.2025

In der Fußgängerzone hat mir ein Mann an die Brust gegriffen. Als ich mich zu ihm umdrehte, griff mir ein anderer Mann von hinten in den Schritt

anonymous

Scheveningen – 23.10.2025

Ich wurde am Strand von einem Mann (der auf einem Pferd saß) gefragt, ob ich auch mal auf dem Pferd reiten will.Als ich auf das Pferd steigen wollte, griff er mir von hinten zwischen die Beine. Ich war wie erstarrt und fühlte mich hilflos, weil ich auf dem Pferd saß. Ich bedankte mich, stieg wieder ab. Und als er mich mit nach Hause fragte bin ich schnell weg gelaufen

anonymous

location not specified – 23.10.2025

Ich habe von zu Hause aus die Polizei angerufen, weil mein Ex Freund mich stalkte und ich Angst hatte, dass er mir etwas antuen würde. Die Polizei kam und sagte mir, dassnich zu Hause andere Kleidung anziehen soltte und die Gardienen zuziehen soll

anonymous

location not specified – 23.10.2025

Ich war tagsüber auf dem Fahrrad in der Stadt unterwegs. Plötzlich fuhr ein Wagen quer über den Fahrradweg. Ein Mann stieg aus und probierte mich zu seinem offenen Wagen zu bringen. Ich konnte ihm ausweichen, schnell wieder aufs Fahrrad steiger und weg fahren

anonymous

location not specified – 23.10.2025

Als ich abends zu meiner Freundin ging wurde ich von einem Mann zu Fuss vervolgt. Er ging immer schneller und anstatt mich zu überholen griff er mich von hinten an die Kehle. In der Nähe waren ein paar Häuser und ich habe sehr laut geschrieen. Der Mann ist dann weg gerannt. Bei den Häusern hat einer die Rolladen hoch gemacht und wieder ruiter. Mehr nicht. Also mein Schrei wurde gehört und niemand hat geholfen

Johanna

Berlin – 23.10.2025

33 Jahre musste ich alt werden um wirklich zu verstehen, was damals passiert ist als ich mit 13 heimlich bei meinem Freund aus dem Nachbardorf übernachtet habe. Es war ein typischer Abend im Jugendclub des kleinen Dorfes, wo es sonst nichts gab. Der Gedanke, dass ich an dem Abend nicht betrunken war, klingt wie ein Versuch der Verteidigung.
Als wir bei ihm angekommen sind und im Bett lagen, fing er an sich auf mich zu legen, er so viel mächtiger als ich – in so many ways. Mein Körper fing an zu verkrampfen. Ich spürte nur wie sein Penis sich an mir rieb und rieb und rieb. Es hörte nicht auf. Ich konnte nichts sagen, mich nicht bewegen. Hab es über mich ergehen lassen. Die Erinnerungen danach? Nicht existent.
Am nächsten Tag erzählte er allen im Jugendclub, dass er mit mir geschlafen hat. Keiner glaubte mir das es nicht stimmte.. auch nicht die anderen Mädchen.
Ich bin mit dem Fahrrad wieder nach Hause gefahren und habe mir 20 Jahre eingeredet, dass es meine Schuld war, dass es doch gar nicht so schlimm war was mir passiert ist.

Heute ist das anders. Heute nehme ich mein 13 jähriges Ich in den Arm und sage ihr das sie sicher ist.

Jacky

Athen – 22.10.2025

Ich bin für ein Erasmus-Studium in Griechenland und in meiner Straße gibt es einen älteren Herrn, der ein kleines Ladenlokal führt. Er schien ein super freundlicher Mensch zu sein – wir konnten uns wegen der Sprachbarriere bisher nicht viel unterhalten, aber er war immer total sympathisch, freundlich und irgendwie fast süß.

Nachdem ich einen Intensivkurs Griechisch gemacht hatte, wollte ich die Chance nutzen, mich endlich ein bisschen mit ihm zu unterhalten. Er bedeutete mir, in seinen Laden zu kommen. Dann umarmte er mich plötzlich, ließ mich nicht mehr los und zerrte mich in sein Geschäft hinein, während er versuchte, die Tür zu schließen. Ich konnte mich schnell befreien und das Geschäft verlassen.

Auch wenn ich persönlich ohne viel Leid davongekommen bin, das wirklich Creepy an der Sache ist: Der Laden, den er führt, ist ein Spielzeugladen.

anonymous

Germany – 22.10.2025

It will be 10 years tomorrow. I am going back to crime scene to put some flowers under the tree for my 23 year old self, who was raped there.
I will never forget, how he got out of custody before trial, shortly after my rape (even though I had witnesses who heared me scream) because male custody judge argumented, that he is a young man, who has his whole life in front of him.
What happened to the young girl, who was victim, who had her whole life in front of her? She tried to kill herself twice, spent 8 years in therapy, clinics, treatments, couldn’t finnish any studies, gained 50 kg and will forever be afraid of men and intimacy.
The young girl still lays under that damn tree.
But he finished studies, his sentenced got shortened (even though he raped 2 young women) and now he even has well paying job. Don’t they do backrounds check anymore or they just don’t care?
There is no justice.
So I am going back tomorrow to the stupid tree to at least bring my old self some flowers.

anonymous

location not specified – 22.10.2025

Ich war im Ausland, weil ich jemanden kennen gelernt hatte in einem Kurs an der Uni. Ich wollte ihn besuchen, wir hatten vorher auch schon was, aber an dem Abend war ich müde, weil ich mit dem Flugzeug kam und es einfach ein langer Tag war. Er wollte mit mir schlafen, aber ich wollte nicht. Ich habe das ganz klar gesagt, er hat es aber trotzdem versucht, hat sich groß aufgebäumt vor mir. Er hat zum Glück dann aufgehört und ist gegangen. Seitdem war schlechte Stimmung im Urlaub und er war sehr sauer.

anonymous

location not specified – 22.10.2025

– Als ich so 14 war bin ich in unserem 100 Einwohner Kaff mit unserem Hund tagsüber spazieren gegangen und einer Gruppe junger Männer begegnet, die „ey du geile Leck meine Eier“ gesagt haben.
– Als ich im Studium war hab ich draußen gelernt, und ein Mann hat mich angesprochen ob ich für die Schule lernen würde, als ich gesagt habe Studium ist er gegangen.
– Als ich vom Abiball einer Freundin heim gegangen bin hat mich eine Gruppe junger Männer zu meinem Auto verfolgt. Sie sind richtig schnell gelaufen und war sehr nah und bedrohlich, als ich ins Auto gestiegen bin, sind sie nicht weg, haben gegen die Scheibe geklopft und so böse gelacht. Ich war alleine auf dem Parkplatz und es war dunkel, erst als ich einfahc los gefahren bin, sind sie weg gegangen.
– einer unserer Nachbarn ist immer aufdringlich, schon seid wir Kinder sind, bin heute macht er doof Sprüche und kommt sehr nah, was sehr unangenehm ist.

Lena

Bochum – 22.10.2025

Ich war auf einer Uniparty und ziemlich betrunken. Ein ‘guter Freund‘ kam später dazu und hat mich unter einem Vorwand zu seinem Auto gebracht. Dort hat er mich so lange betatscht und bedrängt, bis er mich küssen konnte. Mein Einwand, dass er seit Jahren mit meiner Freundin zusammen sei, und wir doch alle befreundet wären, war egal. Am nächsten Tag kam er zu mir, wir waren vorher schon verabredet, und ich dachte, es war ne einmalige Sache, die er bereut.. HA! er hat mich stundenlang überredet und nicht von mir abgelassen, bis ich endlich nachgegeben habe, und wir sex hatten. Ich dachte die ganze Zeit, dass wir ja Freunde sind und ich mich anstellen würde. Ich hab mich seiner Freundin gegenüber so schlecht gefühlt, als wenn’s meine Schuld wär. Wir waren danach noch einige Jahre befreundet. Das ist 20 Jahre her und ich habe erst vor ein paar Jahren begriffen, dass das ein Paradebeispiel für consent ist, bzw dass das gemeint ist, wenn nein nein heisst.

anonymous

Essen – 22.10.2025

Morgens am Nahngleich sorsch mich ein Mann in meinem Altern, irgendwas Mitte Zwanzig. Ich hatte Kopfhörer drin und dachte zuerst er wolle mich nach der Uhrzeit oder dem Zug fragen, wie das eben so ist am Bahnhof. Dann fing er an mich in ein Gespräch zu verwickeln, versuchte es und ich begann mich unwohl zu fühlen. Meine Abweisung, ich wolle weiter Musik hören, war ihm egal. Er stieg in den gleichen Zug und setzte sich neben mich. Ich hatte versucht von ihn wegzugehen. Wir saßen auf Klappsitzen direkt nebeneinander und immer wenn der Zug bremste drückte er sich wie zufällig gegen mich, gegen mein Bein. Ich war wie erstarrt. Ich bekam keinen Ton heraus und hatte sofort das Gefühl, als hätte ich etwas falsch gemacht. Er stieg mit mir zusammen aus, fragte nach meiner Handynummer. Ich sagte ich habe einen Freund und er schimpfte verärgert, ich sei geizig. Obwohl ich dicke Wintersachen anhatte ekelte ich mich lange Zeit davor und fühlte mich so dumm. Ich hätte doch im Zug etwas sagen, um Hilfe bitten können und es nicht geschafft. Ich hatte danach lange Monate immer Herzrasen, wenn ich im öffentlichen Raum Männer gesehen habe, dir aussahen wie er.

anonymous

Herne – 22.10.2025

Ich war gerade im Abi. Wir waren mit der ganzen Stufe auf einer Party und tanzten zusammen. Als mir von hinten ein Mitschüler J. mit dem ich nichts zu tun hatte unter den Rock an meine Scheide grapschte. Ich war so perplex, dass ich sein „Sorry, war nicht so gemeint“ nur weggelacht habe und meinte es sei schon okay.

anonymous

location not specified – 21.10.2025

Ich war 14 oder 15 und oft bei einem 34 Jährigen Bekannten einer Schulfreundin zu Besuch, der mich mit Drogen (Heroin und Hasch) in Berührung brachte.
Irgendwann wollte er, dass ich mich mit ihm ins Bett lege und ihm einen runterhole.
Ich habe es gemacht, weil er mich emotional erpresst hat und weil ich auf Drogen war und fühle mich noch heute, 25 Jahre später) widerlich.

anonymous

Wien – 21.10.2025

Vor 4 Jahren hab ich ein Mann kennengelernt der Anfang 30 war. Ich war zu der Zeit 18-19 Jahre alt. Er hatte mich gefragt ob wir bootfahren wollen am neusiedlersee. Ich hab mir nichts dabei gedacht und habe ja gesagt. Als wir dort waren ist er ziemlich weit rausgefahren und hat mich zum Sex gezwungen.Ich habe Anfang versucht wegzuschwimmen aber es hat nichts gebracht da wir ziemlich weit draußen waren. Später als er mich zurückgefahren hat ist er nochmal auf einem Feld stehen geblieben und hat mich wieder zum Sex gezwungen.

anonymous

Nähe Hannover – 21.10.2025

Als ich eine Teenagerin wurde hatte ich schwierige Erfahrung mit Mobbing, Zuhause und hatte keine Nähe und Zuneigung erfahren. Ein Junge aus meiner Schule (er war schon 18, ich wurde 16) stellte mich irgendwann seinen Freund Kreis vor, da waren u.a. ältere Männer, es wurden viele Drogen konsumiert. Einer der Männer (30+ Jahre) schenkte mir Aufmerksamkeit, spielte mir vor mein Partner zu sein, er bestand bei jedem Treffen auf GV, danach war ich uninteressant und das nett sein und Aufmerksamkeit hörte für den Rest des Tages auf. Meine Situation zuhause, emotionale und soziale waren bekannt und bewusst ausgenutzt. Ich wurde ständig motiviert Drogen zu konsumieren von diesen Personen. Ein Mal war sein Kumpel dabei. Ich war nicht nüchtern und hatte keine Kontrolle, als sein Kumpel anfing mich zu fingern (Ich kann mich nicht erinnern wann und wie angefangen und aufgehört hat), daraufhin hat mein vermeintlicher Partner mich ins Badezimmer gezerrt und ohne Konsens GV mit mir gehabt wärend er mir sagte „ich gehöre nur ihm“

anonymous

location not specified – 21.10.2025

Mein Ex Partner hat mich dazu gezwungen mich mit 18 das erste Mal zu prostituieren. Er hat mir eingeredet es würde ihn geil machen wenn ich mich anderen Männern GV hätte. Er sagte mir damals je älter desto besser und dass es ihm gefallen würde, wenn ich die Männer garnicht gut finden würde.
Ich habe das vier Jahre mit mir machen lassen. Geblendet von dem Wunsch ihm gefallen zu wollen und der Manipulation die er an mir angewandt hat seit ich 16 war.

anonymous

Stadthagen Niedersachsen – 21.10.2025

Hi XXX, erinnerst du dich noch daran, wie ich nach einer Party bei dir geschlafen habe und am nächsten Morgen nicht nochmal mit dir schlafen wollte? Wie du dir das benutzte Kondom nochmals drüber gezogen hast, was auf dem Boden lag und du kein anderes mehr hattest? Du hast mich festgehalten obwohl ich NEIN gesagt habe. Hast versucht in mich einzudringen. Obwohl ich NEIN gesagt habe. Als ich mich losreißen konnte und panisch meine Kleidung gesucht habe, hast du noch Fotos von mir machen wollen. Du bist ein widerlicher Bastard.

Jemand

Münster – 21.10.2025

erst diesen samstag war eine queere party in münster. ich war dort mit einer freundin am tanzen mit dem rücken zu einer gruppe queerer männer. ich tanzte ausgelassen als mir plötzlich einer der männer auf den hintern schlug und mich anfeuerte weiter zu tanzen. ich war zu perplex – so sehr wünsche ich mir queere safe spaces, ohne die „ich darf das, denn ich steh ja eh nicht auf dich“ mentalität.

tonia

köln – 21.10.2025

mein opa schlug mir auf den po als er bemerkte, dass ich als jugendliche langsam kurven bekam und etwas zu nahm. mein schreck wurde herunter gespielt und in der familie sah man es als witzige anekdote an

line

herford – 21.10.2025

es war mein trainer, der mich ungefragt und trotz meines „neins“ massierte. es meine es ja nur gut, ich sei sicherlich viel entspannter und zielsicherer danach. wegwinden klappte nicht – andere männliche vereinsmitglieder waren auf seiner seite, es wäre doch eine nette geste.

x

irgendein kleiner bahnhof – 21.10.2025

ich stand an irgendeinem kleinem bahnhof in der schlange eines bäckers. gemeinsam mit meiner partnerin mit dem rücken zur eingangshalle. ich trug einen rock und darüber eine längere jacke als ein mann hinter mir her ging und mir von hinten erst unter die jacke und dann unter den rock griff. es ging so schnell, dass ich nicht reagieren konnte, als der mann lachte und weiterging. die bahnhofhalle war voll, viele haben es gesehen, es gehört…aber niemand hat etwas getan.

jemand

bielefeld – 21.10.2025

ich bin lesbisch – das weiß auch jeder der mich kennt. während meiner studienzeit hatte ich einen heterosexuellen besten freund.
wie lagen bei ihm auf dem bett und haben netflix geguckt. ich lag aif der seite, als ich irgendwann im halbschlaf merkte, wie er seinen … an meinen hintern drückte und anfing zu reiben.

er dachte ich schlief.

lara

löhne ostwestfalen, germany – 21.10.2025

my first boyfriend and his homeboy talked me into giving up my virginity three months into the relationship because „i couldnt dare let him wait that long, that poor boy“ – he did things i didn’t approve of & talked me down after when i started crying because „it’s bot really attractive for him to see me cry in bed“…

anonymous

Berlin – 21.10.2025

Ich war mit einem Mann etwas trinken. Er ist Fußballer. Wir hatten an dem Abend einvernehmlichen Sex. Später am Abend wurde es noch einmal intimer und er machte erneut Andeutungen mich zu penetrieren. Ich sagte ihm, dass wir ein Kondom brauchen, dass ich es nicht ohne machen will. Das wollte er scheinbar nicht hören. Er penetrierte mich ohne Schutz und vergewaltigte mich, während ich in einer Schockstarre war. Ich habe erst einige Zeit später realisiert was dort eigentlich passiert ist. Wegen des vorher einvernehmlichen GV und „Mangel an Beweisen“ habe ich mich nicht getraut ihn anzuzeigen. Weil er in der Öffentlichkeit steht, hatte ich außerdem Angst, dass ich öffentlich durch den Dreck gezogen werde und mir niemand glaub oder es klein geredet wird.

anonymous

Vietnam-Halong Bay – 21.10.2025

Auf einem Party Boot in der Halong Bucht haben wir gemeinsam mit ein paar anderen Touristen gefeiert und sind abends noch in einen Jacuzzi gestiegen. Ich hatte zwei oder drei Bier getrunken, meine Freundin ebenfalls. Mit uns fünf Männer, alle 5-10 Jahre älter, auf einem Junggesellenabschied. Natürlich hatten wir alle Bade-Kleidung an. Nach kurzer Zeit hat jeweils einer der Typen in unsere Bikini-Hosen gefasst und uns berührt (u.a. der Bräutigam). Um keine Szene zu machen, habe ich die Hand nur weg geschoben und wirklich wütend in die Augen des Typen geblickt. Meine Freundin hat im Nachhinein etwas ähnliches erzählt und ich ärgere mich bis heute, dass ich nicht komplett ausgerastet bin und eine Ansage gemacht habe. Stattdessen sind wir irgendwann einfach aufgestanden, in unsere Kabine, haben die Tür abgeschlossen und am nächsten Tag kein Wort mehr mit den Typen gesprochen.

anonymous

Hessen – 21.10.2025

Es war Abend und ich bin von der Arbeit zum Auto gegangen ca. 500 Meter. Da Quatsch mich nen Typ an. Ob ich den Bock hätte. Ich sag ganz nett „Nein,danke“ ist mir weiter hinterher gelaufen. Kurz vor meinem Auto, zieht er die Hose runter und … Habs ins Auto geschafft, mitm nerven am Ende. Bin dann zur Polizei. Er wurde direkt verhaftet, als ich noch meine Aussage gemacht habe. Monate später im Gericht, war ich nicht die einzige Frau, die als Zeugin geladen war. 8 Frauen waren noch da. Und ich hatte noch Glück!!!

Anonymous

Meißen, Germany – 20.10.2025

My ex-boyfriend took nude photos of me. I didn’t know about it and I didn’t consent.

Jo

location not specified – 20.10.2025

Der Vater meiner Schwester hat mich missbraucht als ich 11-12 war. Mit 14 hat mich mein Halbbruder geküsst. Immer wenn ich Männer irgendwo kennenlerne habe ich Angst, dass sie nur Sex mit mir wollen.

Möchte ich nicht nennen

Köln – 20.10.2025

Mein erster Freund hat mich jahrelang vergewaltigt,ein Nein von mir hat ihn angeturnt. Ich war erst 16 und ich war so verliebt,dass ich es mitgemacht habe. Heute weiß ich nicht mehr wie mir das passieren konnte. Ich hatte einfach kein Selbstwertgefühl und wollte ihn nicht verlieren. Ich dachte „so schlimm ist das ja nicht“. Anfangs habe ich dabei geweint, iwann habe ich es stumm über mich ergehen lassen.

anonymous

Freiburg – 20.10.2025

Ich sah während dem feiern, wie ein Mann eine Frau mit sich zog, die zuvor in meiner Gruppe stand. Ich wusste, dass sie sehr betrunken war und vielleicht auch drogen genommen hatte, also folgte ich den beiden zur Sicherheit. Als ich sah, wie sie versuchte sich von dem Mann zu lösen, er aber nicht los ließ, half ich ihr und nahm seine Hand von ihr. Er wurde aggressiv, beleidigte mich und bedrängte mich körperlich. Obwohl um uns viele leute waren, half nur eine Type, den ich nicht mal richtig kannte. Er stellte sich zwischen uns und den Angreifer. Doch der Angreifer wurde noch aggresiver und gieng mit einer Glasflasche auf den helfenden Mann los. Ich rannte los, weil ich wusste wo Polizisten standen. Ich erklärte ihnen die Situation und Sie eilten uns zur Hilfe. Am Ort des Geschehens trafen gerade weitere Polizisten ein, doch der Angreifer war nicht mehr da. Ein Polizist stieß unseren Helfer und ich gieng auch da dazwischen. Der Polizist musterte mich und die andere Frau und sagte „frauen wie ihr gehören vergewaltigt.“ keiner der anderen Polizisten sagte etwas dagegen. Sie verschwanden einfach alle wortlos. Ich bat nie wieder einen Polizisten um Hilfe.

anonymous

location not specified – 20.10.2025

Ich (w/19) und er (m/20) waren lange Freunde, daraus wurde eine Beziehung und draus mein erstes mal. Das war das einzige mal, bei dem Consent eine Rolle spielte. Ab da wurde alles anders. Ich hatte Depressionen und eine starke Angststörung die mich an die Wohnung fesselte. Ich war ihm ausgeliefert. Er war der einzige Mensch in meiner kleinen Welt. Meinen Freunden verbat er vorbei zu kommen. Die mochte er nicht. Samstags wollte er immer Sex. Das war seine Regel. Wenn ich nicht wollte, redete er auf mich ein, machte mir Vorwürfe, machte mir Angst. Samstags habe ich nie ja gesagt. Das war ihm egal. Es war ihm auch egal, wenn ich weinte. Wehrendessen. Danach. Egal. Irgendwann lernte ich wie ich ihn schneller zum kommen bringen konnte, damit es schneller vorbei war. Aber das war riskant. Zu schnell vorbei machte ihn wütend. Dann war Corona und es war nicht nur noch Samstags. Medikamente gegen die Angst verbot er mir. Er schlug Drogen vor. Ich ließ mich einweisen. Und ich erzählte keinem was er tat. Ich habe es selbst nicht verstanden. Ich dachte ich wäre selbst schuld, wenn es mir keinen Spaß macht. Ich habe ihn nie Angezeigt. Es gibt keine Beweise, also wird mir keiner glauben. Zu groß ist die Angst, dass ich ihn wieder sehen muss. Oder er meine aktuelle Adresse bekommt. Das ist 5 Jahre her. Ich bin jetzt sicher, spüre trotzdem jede Tag die Folgen wehrend er friedlich weiter lebt. Regelmäßig frage ich mich, ob ich die einzige war. Laut der besten Freundin seiner Ex nicht.

anonymous

location not specified – 20.10.2025

Mein Ex-Freund und ich wohnten gemeinsam. Ich glaube ich lag im Bett und las. Er hat angefangen mich anzufassen und ich hab gesagt, dass ich gerade keine Lust hab. Er war beleidigt. Wir hatten jeden Tag Sex, wenn ich nicht wollte hat er nicht mehr mit mir geredet, also habe ich immer mitgemacht. An dem Tag wollte ich aber wirklich nicht, mir ging es nicht gut. Er hat mich trotzdem ausgezogen und ich lag da und hab versucht meine Tränen zurückzuhalten. Ich konnte nicht. Er sagte immer wieder er würde sich beeilen, dass es gleich vorbei wäre. Ich weinte die ganze Zeit. Ich bat ihn aufzuhören und er sagte er wäre gleich fertig er könnte jetzt nicht aufhören.

jennifer

münster – 20.10.2025

ich sollte bei ihm übernachten. ohne sex.
die Umstände möchte ich nicht erklären. Sie lenken immer wieder ab von dem Moment, in dem sich plötzlich alles drehte. Ich fühlte mich wie an die Wand gepresst. Vielleicht schon in die Wand gepresst. Alles blitzte und pfiff in meinem Kopf. keine ahnung. das ist, was zählt.

Beere

location not specified – 19.10.2025

Was mir bis heute in den Knochen hängt ist ein Erlebnis aus dem Schwimmbad. Ich war damals etwa 10 und meine Schwester 12. Wir waren dort gemeinsam auch mit Freundinnen. Meine Mutter war ziemlich depressiv und wir sind oft dort hingegangen und wurden dann abgeholt.
Einmal habe ich gesehen, wie eine Gruppe Jungs (zwischen 12 und 16) meine Schwester Kinderbecken bedrängten. Sie begrapschten sie und ich sah es und bin hin und hab mich zu ihr gestellt. Die Jungs fingen dann auch an, mit mir das Gleiche zu machen. Sie griffen mir zwischen Beine und an den Hintern. Ich war nur eingefroren – meine Schwester ist irgendwann verschwunden. Das ging noch ein paar Minuten so weiter – irgendwann konnte ich auch flüchten.
Das Schwinmbad war immer gut gefüllt – es gab Bademeister, die sehr darauf achteten, dass man nicht ins Wasser springt. Ihr Ausguck war direkt über dem Kinderbecken. Niemand – einfach niemand hat uns geholfen. Da waren Mütter mit ihren Kindern.
Als wir abgeholt wurden, schweigten meine Schwester und ich und konnten einander nicht mal ansehen. Ich erinnere mich noch genau an die Szene beim Mittagessen, als meine Mama grad was aus dem Kühlschrank holte und sich unsere Blicke trafen. Ohne Worte wussten wir, dass wir nie wieder darüber sprechen werden. Ich weiß noch genau, wie ihre Augen mich ansahen. Ich weiß noch genau, wie sich die Scham in mir anfühlte.

anonymous

Hamburg – 19.10.2025

Vor einigen Jahren viva Tinder matchte ich mit dem Mitgründer von mehreren großen gemeinnützigen Organisationen, Vereinen und Agenturen in meiner Stadt. Wir schrieben eine Weile hin und her, er fragte immer wieder nach expliziten Fotos. Ich wollte mich lieber mal treffen. Er war aber eher vermeidend. Dafür fing er an mir ungefragt und ohne Kontext Dick Pics zu schicken. Mit der Forderung ich müsste das mit ebenso expliziten Fotos erwidern. Damals dachte ich noch ich müsste das machen, vielleicht auch mit der Hoffnung ihn mal in Echt zu treffen. Mein Interesse ebbte irgendwann ab, bis auf gelegentliche, total random, Dick Pics vom voll erigierten Penis fing er an mir auf sozialen Medien zu folgen. Unangenehm, aufdringlich und grenzüberschreitend. Ich erzählte irgendwann einer Kollegin davon, die gut mit ihm befreundet war. Sie erzählte mir, dass er so was ganz viel macht, zum Spaß, und dass er die expliziten Fotos der Frauen im einer WhatsApp Gruppe mit anderen Männern teilt. Ich war irgendwie schockiert. Beschämt, wie konnte ich so dumm sein? Was das ganze bis heute krass macht, ist dass er so ein extrem populäres Profil hat, in etliche gemeinnützige Projekte involviert ist und sich ein Cover zugelegt hat, was ihm Zugang zu vulnerablen Personen sichert und ihn gegen jeden Zweifel immun macht. Ich wette es gibt neben mir noch hunderte andere Frauen, die von ihm ausgenutzt wurden und sich genau so wie ich völlig machtlos fühlen. Ich hoffe er muss dafür irgendwann zahlen.

nuc

Seine Wohnung – 19.10.2025

Ich wollte gerne mal einen Porno drehen, ich fand es aufregend, hatte mir ein Outfit rausgesucht und mich darauf gefreut. Es war abgesprochen mit meinem Freund, wir waren ein Jahr zusammen und vertraut miteinander, er hatte auch Lust es auszuprobieren. Wir hatten getrunken und dann unseren Spaß. Leider hatte ich zu viel getrunken und war nach einiger Zeit nicht mehr wirklich ansprechbar. Was dann passiert ist, weiß ich nur noch von den Videoaufnahmen. Er hat mich gefilmt, wie er Sex mit mir hatte, während ich nicht mehr geistig aktiver Teil des Ganzen war. Er hat sich ausgelebt, ganz so wie er wollte, in welches Loch er wollte, so lange er wollte. Auf den Aufnahmen hat man gesehen, wie er Spaß mit einem fast leblosen Körper hatte. Als ich ihn geschockt darauf angesprochen habe am Tag danach, meinte er nur: „Du wolltest doch filmen“. Ich habe mich beschämt gefühlt, eigene Schuld an meinen körperlichen und seelischen Schmerzen danach empfunden. Er ist natürlich nicht mehr mein Freund, aber das war er auch nie wirklich.

jessi

wien – 19.10.2025

nach einer klassenparty hat einer meiner Klassenkameraden keinen schlafplatz mehr gehabt, also habe ich ihm angeboten, bei mir zu übernachten. Ihm war auf der couch zu kalt, deswegen ist er (trotz seiner Freundin zuhause) zu mir ins bett gekommen. Dort hat er dann über die beinhaare einer anderen klassenkameradin gelästert, darüber geredet dass er wiederum eine andere Klassenkameradin sehr nervig findet, wenn sie ihren Feminismus-talk aufsetzt, und dann hat er meine hand auf seinen schwanz gelegt. ich hab sie sofort weggezogen, mich umgedreht und hab mich schlafend gestellt.

anonymous

Unna – 18.10.2025

Fortsetzung:
Mir fehlen 3 Monate an Erinnerung. Sie setzen wieder ein, als ich einen schrecklichen Zusammenbruch hatte. Er brach meine Tür auf, brüllte herum und warf Sachen durch den Raum. Danach ließ er mich ohne Hilfe zurück und verschwand. Er gab seine Arbeit auf und wollte mich plötzlich überallhin begleiten, mit der Begründung, dass man mich ja nicht alleine lassen könnte, weil ich nicht wüsste was ich tue und ohne ihn ja gar nicht klar kommen würde. Er wollte die absolute Kontrolle. Kurz danach schaftte ich es endlich ihn rauszuwerfen, habe direkt das Schloss getauscht. Ich bin so froh, dass ich lebend daraus gegangen bin.

anonymous

Unna – 18.10.2025

Ich dachte, er sei die Liebe meines Lebens und ich seine. Am Ende war es einfach nur noch die Hölle. Er verschob nach und nach meine Grenzen, manipulierte mich. Gaslighting, Lügen und Schuldumkehr,aber immer wieder auch Entschuldigungen und Reue. Alles im Wechsel. Er rempelte mich im vorbeigehen an, machte versteckte Beleidigungen, strafte mich mit Schweigen und verschwand immer wieder für mehrere Tage, wenn ich mich „falsch“ ihm gegenüber verhielt. Er ignorierte mein „nein“, so dass ich es irgendwann nicht mehr sagte und vergewaltigte mich. Für ihn war es normaler Sex, ohne Küssen oder Augenkontakt. Wenn ich vor Schmerz schrie, meinte er es sei aus Erregung. Als ich nach Jahren anfing und körperlich zu distanzieren wurde es schlimmer. Er schickte mir ein Foto von seinem Penis und fragte mich, ob ich Sex mit ihm haben wollte.ich ging zu ihm, um ihm zu sagen, dass ich nicht nöchte. Er drückte seinen Mund so sehr auf meinen, dass ich dachte ich verliere meine Zähne. Er biss mir in die Brüste, vergewaltige mich erst oral und dann vaginal. Ich schrie, er würgte mich und ich dachte er bringt mich um.Ich hatte nur noch Angst zu Hause.
Fortsetzung folgt

Franziska

Deutschland – 17.10.2025

*Mein Vater machte gern Fotos und Videos von nackten Kindern, also mir und meinen Freundinnen.
*Der Vater meiner Freundin streichelte uns Mädchen sehr gern und wir sollten ihn auch streicheln. Beide kämpften in den 80-ern im Namen der Grünen für dieses Recht.
*Auch im Kindergarten, einer Elterninitiative „kuschelten“ sie gern mit uns Kindern.
*Mein Mitschüler griff mir mehrmals zwischen die Beine, bis ich ihm mit voller Wucht in seine Weichteile trat, damit er von mir abließ und sich nie wieder traute.
*Mein Deutschlehrer stellte sich im Unterricht sehr gern hinter uns Mädchen, bis ich ihm irgendwann meinen Ellenbogen in sein irregiertes Glied rammte, als ich mich zu ihm umdrehte, weil ich sein Ding nicht ständig im Rücken haben wollte.
*Mein Freund schlug mich und versuchte mein Kind aus meinem Bauch zu treten, also verließ ich ihn und zeigte ihn auch an.
*Doch der nächste verstellte sich zunächst und wurde sogar mein Mann. Doch ab da ging es rapide abwärts. Er quälte mich und meine Kinder viele Jahre psychisch und körperlich, vergewaltigte mich, würgte mich fast bewusstlos. Drohte mein Baby ohnmächtig zu schlagen, würgte meine Tochter, schmierte Hundekot in unsere Gesichter, überschüttete uns mit dreckigem Putzwasser, filmte uns im Schlafzimmer, ohne mein Einverständnis, Unterstellte mir, eines der Kinder sei nicht von ihm, um mich betrügen zu können, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen ,drohte mir meine/unsere Kinder umzubringen, wenn ich gehe.

anonymous

location not specified – 17.10.2025

Ich lief durch den Park und sah einen Mann der mich komisch anblickte. Als er sah, dass ich zögerte, drehte er sich um und entfernte sich, ich dachte er sei weg gegangen. Also ging ich weiter, auf einmal tauchte er auf, lief mir entgegen mit seinen Schwanz in der Hand und masturbierte. Er rief „geh weiter, geh weiter!“. Ich rannte einfach los. Aus dem Hintergrund hörte ich noch stöhnen. Der Weg zurück nach Hause war die Hölle.

anonymous

location not specified – 17.10.2025

wir lagen im Bett, er wollte Sex. Ich sagte, dass Ich zu müde bin. Er rollte sich auf mich, sodass sein Bauch auf meinem Rücken lag, schob seine Hand in meinen Schritt und sagte „ah du bist also müde, aber feucht wirst du trotzdem?“

Sonja

location not specified – 17.10.2025

Ich hab oft Schmerzen beim sex. Wenn ich kein Sex mit meinem Exfreund wollte und ich deswegen nein gesagt hab, hat er mich entweder ewig ignoriert und wir mussten stundenlange problemgespräche führen in denen er mir schlechtes Gewissen eingeredet hat. Irgendwann hab ich mich nicht mehr getraut nein zu sagen, weil ich keine Energie mehr hatte mich zu streiten. Der gleiche Exfreund hat unter anderem Artikel über Rapeculture geschrieben und veröffentlicht.

anonymous

Wiesn, Munich – 17.10.2025

I had a fun night with my friends at the Oktoberfest with my friends. I was on my way home, my boyfriend had just bought me roasted almonds. And then a man groped me between the legs. He walked away with his friends laughing. By the time I understood what just happened they had disappeared in crowd. I felt really gross afterwards.

anonymous

location not specified – 17.10.2025

Ich war in der 6. oder 7. Klasse (12/13 Jahre alt). Es gab diese Geschichten über den Chemielehrer….das immer die Mädchen in enger Kleidung die Tafel wischen müssen. Ich trug voller Stolz ein neues Top und musste dann an die Tafel. Der Chemielehrer (ca. 50 Jahre) sagte zu mir:“ hat dir heute schon jemand gesagt wie sexy du aussiehst“. Ich war total überfordert und habe nichts gesagt

Alex

location not specified – 17.10.2025

War bei einer Freundin das +1 bei ihrem Date, damit der Kumpel auch jemanden zum „reden“ hat. Meine Freundin ist mit ihrem Typen im Schlafzimmer verschwunden. Ich saß auf der Couch, fand den Freund total unsympathisch und hab die Minuten gezählt bis diese Tür wieder aufging. Irgendwann bin ich eingepennt und wache auf mit einem Penis vor dem Mund. Dieser Mann hat versucht einen bj zu bekommen oder mich schlafend dazu zu missbrauchen. Meine Freundin war nicht mal geschockt davon. Ich hab’s bis heute niemandem sonst erzählt…

anonymous

parkhaus – 17.10.2025

ich parke immer in der 3. etage bei den frauenparkplätzen. nicht weil ich darauf achte, dass es frauenparkplätze sind, sondern weil ich ohnehin schon immer mindestens in die 3. fahren muss, weil 0-2 komfortparkplätze für irgendwelche scheiss SUVs sind. wenn ich zu den fahrstühlen gehe steht ein mann mit hose und unterhose runtergezogen vor mir.

lena

bremen – 17.10.2025

es ist 19 uhr im sommer und ich gehe nach feierabend die vollen straßen der stadt richtung zuhause. ein typ spricht mich an. ich bin heute freundlich, weil er ist es auch und ich bin von vielen menschen umgeben. wir unterhalten uns ein bisschen, ich gebe wenig von mir preis und lüge viel. ich wäre verheiratet blabla. an der bremer schlachte bleibe ich stehen. er wird körperlich,versucht mich zu umarmen und drückt dabei seinen unterleib gegen mich. ich stoße ihn weg und sage nochmal deutlich, dass ich kein interesse habe. er redet jetzt ungefragt über sexuelle präferenzen, dass es nicht schlimm wäre, dass er 10 jahre älter ist und dass er seine freundinnen gern betrüge.
es hätte ein nettes gespräch unter fremden sein können.
wochen später sieht er mich an meiner haltestelle bei meiner neuen wohnung. er tippt mir auf die schulter und ich schreie ihn an, er solle mich in ruhe lassen.

anonymous

Wien – 17.10.2025

Er hat mich so lange gegaslighted bis ich mich selbst schlecht gefühlt hab dafür, dass ich nachdem er mich während eines Streit gewürgt hat von ihm trennen wollte. Ging so weit, dass ich sagte ich sei lesbisch damit er mich in Ruhe lässt

anonymous

location not specified – 17.10.2025

My ex-boyfriend recorded our „spicy time“ without me knowing about it. When we broke up, he uploaded it to YouPorn.

anonymous

location not specified – 17.10.2025

Es war mein Freund, der mich mit Drogen betäubte. Es war mein Kumpel, der mein nein nicht akzeptierte und sich „einen Kuss stahl, weil ich es doch auch wollte“. Es war ein Fremder in einer Bar, der mir im Vorbeigehen zwischen die Beine fasste. Es war ein Mann in der Dunkelheit, der mich auf dem Nachhauseweg verfolgte, der Taxifahrer, der mich nicht aussteigen lassen wollte, der Bekannte, der auf der Party KO-Tropfen in Gläsern verteilte, der Mann, der mich auf der Straße anrempelte, weil ich ihm im „Weg stand“, der Typ im Gebüsch, der masturbierte, als wir auf unseren Handtüchern am See lagen, der Kerl, der mich auf der Tanzfläche filmte und sich weigerte das Video zu löschen, …..

Not all men, but always a man.

anonymous

location not specified – 17.10.2025

Es war mein Vater, mein Bruder
Es waren Kinder in der Kita, in der Schule, in der Uni
Es waren Kollegen auf der Arbeit, es war mein Chef
Mein Nachbar, mein Freund, ein fremder
Wo sind wir sicher?

anonymous

Karlsruhe – 17.10.2025

2014/2015 verbrachte ich einen Abend mit Freunden in einer Kneipe, wir lernten dort auch zwei Typen kennen die sich auch zu der Gruppe zwischendurch setzten. Meine Freunde brachten mich später zu Bahn und warteten bis ich eingestiegen war, mit in die Bahn stiegen auch die zwei Typen, irgendwann kamen diese zu meinem Einzelplatz und stellten sich nah vor mich und bedrängten mich, ich schrie sie irgendwann sogar an von mir weg zu gehen. Die Leute in der Bahn starrten aber reagierten nicht, also entschied ich mich an der nächsten Haltestelle auszusteigen. Die beiden stiegen auch aus und liefen und dann rannten mir nach während ich komplett panisch wurde und meine Kurzschlussreaktion bereute mich aus der „Sicherheit“ der Bahn bewegt zu haben. Sie lachten und verschwanden nach 100 m in irgendeine Straße…

anonymous

Nähe Hamburg – 16.10.2025

Ich war mit ein paar Freundinnen beim Stadtfest und hatte abgemacht, dass mein Freund mich später an einem Treffpunkt abholt.
Gegen 23 uhr neigte sich das Fest dem Ende zu und ich verabschiedete mich von meinen Freundinnen.
Der Treffpunkt, wo mein Freund auf mich warten sollte, war ca. 10 min. zu Fuß entfernt.
Ich ging recht zügig, damit er nicht zu lange auf mich warten muss.
Auf dem Weg kam mir ein Typ entgegen. Ich sah nur kurz hoch und ging an ihm vorbei. Er blieb plötzlich stehen, zog so fest an meiner Kaputze, dass ich kurz würgen musste. Er sagte mir, dass ich jetzt mit ihm mitkommen solle und riss nochmal an meiner Jacke. Als er mich an meinem Körper berühren wollte, sagte ich dass er jetzt in die Richtung geht und ich in die andere. Er ließ los und ich rannte weg. Ich versteckte mich hinter einem Carport und sah ihn den Weg entlang gehen. Mein Herz hat so extrem geschlagen und mir war so unfassbar schlecht.
Als ich ein Päärchen vorbeigehen sah, kam ich aus meinem Versteck und bat sie weinend, ob sie kurz mit mir hier warten könnten, bis mein Freund mich abholen würde. Sie blieben zum Glück.

Ich spüre manchmal noch heute (ca. 10 Jahre später) wie sich mein Hals zuschnürt und ärgere mich, dass ich nicht in der Lage war, die Polizei zu rufen.

anonymous

location not specified – 16.10.2025

Als ich ca 9 war sind wir umgezogen. Die neue Wohnung war weiter weg, also hatten wir viele Helfer aus der Familie und dem Bekanntenkreis. Wir sind mit zwei großräumigen Fahrzeugen gefahren, ich bin bei einem Bekannten allein im Fahrzeug gefahren, der Rest der Familie auf andere verteilt. Unterwegs ist er mit mir einen „Umweg“ bei sich daheim vorbei gefahren, um mir sein „geheimes Fach“ im Schlafzimmer zu zeigen. Er hat mir Süßigkeiten und Parfüm geschenkt (welches ich bis heute weder sehen noch riechen kann). Wir sind dann zum Glück weiter zur neuen Wohnung gefahren. Am Abend haben wir Matratzenlager im zukünftigen Kinderzimmer errichtet, wo in dieser Nacht meine Brüder, Onkels und dieser Bekannte übernachten sollten.
Meine Brüder und ich sind an besagtem Abend früh ins Bett, die Erwachsenen kamen irgendwann später dazu. Als ich mitten In der Nacht wach wurde, spürte ich Hände auf meinem Körper und dachte im allerersten Moment, mein kleiner (6j.) Bruder sei zu nah an mich heran gerutscht. Dann realisierte ich aber, dass die Hand zu meinem Po rutschte und ich drehte mich reflexartig herum, auf den Rücken. Ich hatte Herzrasen und wusste nicht recht, was grad passiert, bevor ich weiter nachdenken konnte, kam die Hsnd wieder zurück, diesen Mal sehr gezielt zwischen meine Beine. Ich hielt die Situation nicht aus, ich wusste nicht einmal, wer von den Anwesenden mich grade berührt und vor allem konnte ich gar nicht abschwätzen, wie gefährlich die Situation war.

anonymous

Ravensburg, Deutschland – 16.10.2025

Ich war am 02.10.25 mit meiner besten Freundin auf der Clubnacht – eine Nacht mehrere Clubs. In einem von diesen Clubs sind wir Hand in Hand durch die Menge gelaufen, sie voraus. Auf einmal kneift mir von hinten jemand in den Po, so fest, dass es wirklich weh getan hat. Als ich mich umgedreht hab, ist die Person schon längst zwischen anderen Menschen verschwunden gewesen aber ich wollte meine Freundin auf keinen Fall loslassen, ich war total schockiert. Die Clubnacht habe ich in den vorherigen Jahren öfter besucht aber das ist mir dieses Jahr das erste Mal passiert.

Isa

Sachsen- Anhalt – 16.10.2025

3. Story:

Er war mein erster Freund, ich war 12.
Noah war 14..
Er fing an wochenlang mich zu fragen, ob er meine Vagina sehen kann.
Ich lehnte ab, da ich ja erst 12 war.
Irgendwann fing er an mir zu versuchen die Hose auszuziehen. Mehrfaches ablehnen hat nichts gebracht. Also rannte ich weg.
Danach fing er an bei Telefonaten darauf anzuspielen, dass er Sex will. Auch darauf sagte ich, dass ich zu jung dafür bin und das nicht will.
Nachdem er mich wochenlang angebettelt hatte, lies ich es über mich ergehen.
Es war sein Zimmer. Ich weiß noch, dass er ein graues Bettlaken drauf hatte und nebenbei 13 reasons why lief auf Netflix.
SEINE MUTTER, hatte Kondome besorgt für ihn. Damit er Sex mit mir haben kann. Mit dem Wissen, dass ich erst 12 war.
Er fing an mir im intim Bereich herum zu fassen. Schließlich zog er ein Kondom rüber und versuchte hineinzukommen.
Dies funktionierte nicht, da ich sichtlich verkrampft war und zitterte. Jedoch machte er es dann mit Gewalt. Es ging nur kurz, aber es waren die schlimmsten ersten Sekunden solcher Erfahrungen, die ich gemacht habe..
Danach erzählte er herum, dass meine Mutter Kondome gekauft hätte und ich wurde ausgelacht. Was tat ich? Ich schwieg, jahrelang. Bis ich ihm betrunken auf einer Feier 2023 begegnet bin. Dort stellte ich ihn zur Rede. Er stritt es ab..

Isa

Sachsen- Anhalt – 16.10.2025

Puhhh, wo soll ich anfangen.

1. Story:

Ich war damals 10 Jahre alt, habe Handball gespielt. Jeden Mittwoch und Freitag war Training.
Also bin ich den eine besagten Freitag vom Training nach Hause gegangen, war ja auch nur ein 3 minütiger Fußweg.
Links von mir war ein Busbahnhof, dort waren 3 Jungs. Ich glaube 18-20 Jahre alt. Sie riefen zu mir „Schlampe“; „Dich werd ich ficken“. Ich lief so schnell es ging nach Hause mit Tränen in den Augen. Mein Vater kam direkt runter und hat die Jungs verfolgt, da diese dann auch weggerannt sind.
Nach 7 Jahren bin ich in meine erste eigenen Wohnung gezogen.
Wer ist mein Nachbar dort gewesen ? Genau, einer von den 3 Jungs, die mir die erste gravierende Negativ Erfahrung mit Männern gegeben haben.

2. Story:
Ich war 11-12 Jahre alt, wir hatten in unserem Ort einen Jugendtreff. Dort war ich ab und zu mit einer Klassenkameradin.
Wir waren im Billiard Raum und ich habe zugeguckt wie gespielt wurde.
Dort war ein 18 jähriger Typ – Blonde Haare und blaue Augen, daran kann ich mich erinnern.
Als ein paar Leute aus dem Raum gegangen sind ( wir waren nicht alleine, 3 andere waren noch mit drin), kam er zu mir und drückte mich an die Wand und versuchte mich zu küssen. Ich hab ihn weggedrängt und gesagt, dass ich das nicht will.
Er fing an zu lachen und meinte, ich solle ja nicht rot werden, wenn ich es nicht will.
Ich lief weinend weg. Habe darüber nie geredet, es war mir peinlich.

anonymous

location not specified – 15.10.2025

Ich war 16. Er hat Fotos von mir gemacht, Nacktfotos. Dann hat er sie an Freunde verschickt und sie gingen in der Stadt rum. Jeden Tag aufs Neue in die Schule gehen zu müssen, mit der Frage, wer alles diese Fotos gesehen haben könnte. Mehrere Personen haben mich darauf angesprochen. Und er hat es abgestritten. Ich weiß bis heute nicht, wie ich mich hätte wehren können, die Scham darüber ist auch fast 20 Jahre später so groß, dass ich mit niemandem darüber sprechen kann. Immer wenn ich neue Leute kennenlerne ist die Angst da, dass sie etwas darüber herausfinden könnten.

J.

2019 München – 15.10.2025

Ich wartete gegen 21 Uhr am Hauptbahnhof auf meine Ubahn. Neben mir sitzt ein junger Mann ohne Shirt. Er erzählt mir frustriert, dass er aus dem Club geworfen wurde. Er wirkte sehr betrunken und gesprächig und ich wollte nicht schroff sein, darum unterhielt ich mich kurz mit ihm, auch weil er mir leid tat. Plötzlich griff er nach meinem Hals und zog sein Gesicht zu seinem. Er wollte mich küssen, ich drückte dagegen und erklärte „Nein, danke“ – mein Puls rauschte. Meine UBahn fuhr ein. Ich stand schnell auf, da packte er meine Hand. Ich wollte mich in die Bahn retten, aber er ließ einfach nicht los. Ich spürte, dass er es erst tun würde, wenn ich ihn küssen würde. Weil ich einfach nur weg wollte, küsste ich seine Hand. Er ließ mich los. Geschockt fuhr ich zu einer Party und erzählte aufgeregt davon. Der erste Kommentar war ein blöder Witz eines Kumpels meines Freundes.

Luis E.

Bayern, Mittelfranken – 15.10.2025

In der Nacht zu meinem 18 Geburtstag war ich feiern mit „Freunden“. Auf einen von ihnen hatte ich ein Jahr zuvor mal einen Crush gehabt aber es war nie was passiert. Er war auch ein paar Jahre älter als ich. Ich hab bei ihm übernachtet, wie schon so oft. Dann bin ich mitten in der Nacht davon aufgewacht, dass seine eine Hand an meiner Brust unter dem Shirt war und er mit der anderen versucht hat in meine Hose zu kommen. Ich war total in Panik und konnte mich nicht bewegen. Ich konnte die ganze Zeit nur auf das Zimmerfenster schauen während er mich begrapscht hat und mir seinen ekeligen Atem in den Nacken geblasen hat. Irgendwann hat er sich auf mich gerollt und ich hab mich versucht weg zu winden. Ich hab ihm gesagt, dass ich noch nie Sex hatte und das nicht will. Ich hab mich sogar noch bei ihm dafür entschuldigt.. Ich bin dann aus dem Zimmer und hab mich im Wohnzimmer des Hauses versteckt. Am nächsten morgen hab ich meinen Freundinnen davon erzählt. Zwei davon hatten die gleiche Erfahrung mit ihm gemacht es aber nicht geschafft von ihm wegzukommen. Zwei Jahre lang konnte ich von niemandem (!) angefasst werden. Noch immer darf niemand beim Sex meine Brust anfassen. Ich bin inzwischen 25.

Matteo

Mainz – 15.10.2025

Ich hatte mich auf einer App mit einem Mann zu einem Sexdate verabredet bei ihm Zuhause. Wir hatten noch nicht besprochen, wie und ob wir uns bei Sex schützen. Alles verlief normal, doch dann wollte er ohne Kondom Analsex initiieren. Ich traute mich erst nicht was zu sagen, aber dann fragte ich ihn, ob er einen Kondom hätte. Er sagte ja, machte aber trotzdem weiter. Ich fragte, ob er ihn bitte holen könnte. Er sagte, nur noch ein bisschen ohne. Ich ließ es zu, bis ich meinte, ich würde mich unwohl fühlen. Dann erst gab er sich einen Ruck. Als ich wieder Zuhause war, ging es mir nicht gut. Ich hatte das Gefühl, dass ich den Kerl von mir abwaschen wollte. Es dauerte trotzdem noch mehrere Tage, bis ich verstand, wie übergriffig diese Situation war. Ich weiß bis heute nicht, ob ich das eine Vergewaltigung nennen kann, obwohl eindeutig etwas getan wurde, mit dem ich nicht einverstanden war.

Matteo

Mainz – 15.10.2025

Ich machte die Tür auf, um ein Paket entgegenzunehmen. Der Postbote fing ein Gespräch an und stellte mir erst harmlose Fragen zum Haus. Dann fragte er, ob ich alleine wohnen würde und ich wurde etwas stutzig. Ich sagte, dass ich mit meiner WG und meinem Partner da wohnte. Er fing langsam an sich in den Schritt zu greifen und zu massieren. Er fragte mich, ob ich denn nicht kurz mit ihm ums Eck gehen wollen würde. Ich spürte meinen Herzschlag am Hals. Ich blieb freundlich und sagte nein danke. Er versuchte mich mehrmals zu überreden, bis ich zu ihm sagte, dass ich jetzt reingehen würde. Er blieb noch einige Minuten draußen, nachdem ich die Tür schon geschlossen hatte. Ich meldete das daraufhin bei der Post. Einige Wochen später stand er wieder mit einem Paket an der Tür. Ich öffnete und als er mich sah, legte er das Paket schnell hin und ging wortlos weg. Einerseits erschreckend, dass er wieder da war, andererseits schien es zumindestens Konsequenzen gehabt zu haben.

Claudia

Dresden – 15.10.2025

Am 24. Oktober 2024 begab ich mich nach Feierabend gegen 18:30 Uhr auf den Heimweg. Ich gelangte vom Gelände meiner Arbeitsstelle auf einen öffentlichen Fußweg, auf den ich kurz vor einem Jugendlichen (12 – 14 Jahre alt) einbog. Ich schaute dabei auf mein Handy, war also etwas abgelenkt, hatte ihn aber im Augenwinkel wahrgenommen. Im nächsten Augenblick krallte er seine beiden Hände von hinten so kräftig in meinem Po, das es weh tat und ich kurz aufschrie. Als ich mich umdrehte, sah ich ihn schon wegrennen. Hab ihm noch hinterher geschrien, was natürlich nichts gebracht hat. Ich war so erschrocken und hab am ganzen Körper gezittert. Die Polizei habe ich nicht gerufen und auch keine Anzeige erstattet, was ich bereue – ich hatte nach diesem Vorfall einfach nicht die notwendigen mentalen Kapazitäten dafür.

anonymous

Berlin Homeparty – 15.10.2025

31.12.2025/1.1.2024 ich gehe durch den Flur auf der Silvester-Homeparty, auf der ich nur mein Date und ein paar seiner Freunde kenne. Ein Freund meines Dates kommt mir entgegen im Gang packt mich plötzlich am Hals, drückt mich gegen die Wand und küsst mich. Ich weiß nur noch, dass ich danach zu meinem Date gelaufen bin, um ihm davon zu erzählen und er zwar erstaunt aber nicht schockiert war. Ich habe die Situation dann auch in meinem Kopf heruntergespielt, einfach weiter gemacht, Ausreden für ihn gefunden und vergessen, bis dieses Jahr (2025) raus kam, dass dieser Freund meines Dates vier Frauen vergewaltigt hat. Dann kam mir die Situation erst wieder hoch und ich konnte sie endlich richtig einordnen. Der Mitbewohner dieses Typen hat nur zwei Monte später auch eine Anzeige wegen Vergewaltigung bekommen.

anonymous

location not specified – 15.10.2025

Ich war auf eine Hausparty mit meinen Freunden aus der Schulzeit. Ich war betrunken, wir waren alle betrunken. Ich war die einzige Frau, die dort übernachten sollte. Deswegen habe ich gesagt, ich schlafe alleine auf die Couch. Ich bin im Bett neben einen Typen aufgewacht. Er hat gesagt, wir hatten sex. Ich hatte keine Erinnerung davon. Meine Freunde haben nichts gemacht, um mich zu schützen.

Silvie

Hamburg – 15.10.2025

Der Ehemann einer meiner besten Freundinnen (und Vater meines Patenkindes) hat mir nachts zwischen die Beine gegriffen. Er hat vorher immer gesagt ich gehöre zur Familie und das er mir Sachen anvertrauen kann die er nichtmal seiner Frau sagen kann. Ich bin in der Nacht mit einem lauten „ey“ aufgewacht und habe ihn dadurch verjagt. Am nächsten Tag hat es abgestritten… meiner freundin hatte ich 4 Wochen später davon erzählt. Sie hat mir erst geglaubt dann nicht mehr. (Im ersten Moment als sie mir glaubte, hatte die mir anvertraut, dass er sich im Schlaf bereits mehr als einmal ein ihr vergangen hat… einmal davon als sie neben ihrer damals 3-4 jährigen Tochter in dessen Bett lag)

anonymous

Osnabrück – 14.10.2025

Harassed at a street parade in Germany during carnival season

Marcella

location not specified – 14.10.2025

Mit 13 wurde ich das erste mal von meinem damaligen Freund zum Sex überredet ich nenne es immer noch „überredet“ weil ich nicht Nein gesagt habe, nicht nein sagen konnte. Es Vergewaltigung zu nennen hört sich für mich immer noch „übertrieben“ an, auch wenn ein Teil in mir weiß, dass es genau so war. Ich wollte es nicht. Er wusste es, doch er hörte einfach nicht auf. Kurz darauf machte er Schluss mit mir. Ich schrieb ihm einen Brief, weil ich ihn so sehr liebte. Er hat die Briefe Online gestellt. Ich habe mich so geschämt, denn in diesen Briefen stand alles drinnen und jeder konnte es lesen. Mit ca. 20 grabschte der Freund meiner Mutter mir vor meinem damaligen Freund in den Po. Ich habe ihn nie darauf angesprochen und die Sache einfach so stehen lassen. Meiner Mutter habe ich es erzählt, doch sie ist nicht einmal richtig darauf eingegangen und hat nie wieder darüber gesprochen. Vor ca. einer Woche ist es wieder passiert, diesesmal von dem neuen Freund meiner Mutter. Ich habe direkt Gedanken gehabt, die es relativiert haben: „Er hat es bestimmt nicht so gemeint“ “ war bestimmt ausversehen“ und so weiter. Schon seit Jahren merke ich seine Blicke auf meinen Körper – wie er starrt, besonders wenn ich Kleider mit einer Strumphose oder etwas Kurzes trage. Diesesmal habe ich das Blatt gewendet, ich habe es meiner Mutter erzählt, auch wenn sie es wieder nicht richtig hören wollte. Daraufhin habe ich ihn bloßgestellt. Fühle mich freier und stolz. Trotzdem zutiefst traurig.

Luis

Gelsenkirchen – 14.10.2025

Er hat kein Nein akzeptiert. Es wurde solange gedrängt bis ich ja gesagt habe. Wenn ich dabei geweint habe weil ich so Schmerzen hatte, hat er mich einfach umgedreht damit er weiter machen kann.

Luca

Gelsenkirchen – 14.10.2025

Ich war so betrunken, dass ich auf dem Weg zu ihm auf der Treppe 3 mal hingefallen bin. Er war nüchtern. Ich wollte einfach schlafen. Er hat einfach angefangen. Ich bin mehrmals dabei weg gewesen.

Andrea

Deutschland NRW – 14.10.2025

Ich war 7. Ich spielte bei einer Freundin im Sommer in Garten und schlich mich zu den Kaninchen, die Babys hatten und streichelte sie mit einem Finger durch den Maschendraht des Stalls.
Ich trug eine Badehose ohne Oberteil.
Der Opa stellte sich hinter mich und griff grob mit einer Hand in meine Hose vorne zwischen die Beine und berührte meine Brüste. Ich hatte unglaubliche Angst und schämte mich, rannte weg und spielte nie wieder dort. Ich versteckte mich im Bett und erzählte niemandem davon.

emmy

austria – 14.10.2025

was groped at a halloween party in 2018. i was walking up the stairs and a stranger touched my ass. he proceeded to the push me against the wall on top of the stairs and try to kiss me. everybody kept walking. i was 16

Francesca

Gaggenau – 14.10.2025

1995 – Ich war 6 Jahre alt. Meine Cousine (ebenfalls 6 Jahre alt) und ich spielten im Treppenhaus meines Onkels. Die Frau meines Onkels hat einen Zwillingsbruder, er ist von Beruf Maler und Lackierer und war zu dem Zeitpunkt 25 Jahre alt und lebte im selben Haus. Tante und Onkel gingen kurz einkaufen, er solle ab und zu nach uns schauen. Und er schaute nach uns. Lange. Ohne Kleidung. Dann sollten wir uns schnell anziehen, weil er Geräusche hörte. Doch es war ein Fehlalarm. Ich war immer schnell im Umziehen und als er nicht aufmerksam war, rannte ich weg. Meine Cousine blieb zurück. Ich versteckte mich in einer fremden Garage, bis mich die alte Eigentümerin fand und die Polizei alarmierte. Es ist 2025 und meine Cousine hat nie wieder ein Wort mit mir gesprochen…

anomanonym L

location not specified – 14.10.2025

Ich wurde 3 Monate emotional Missbraucht, Sätze wie „ wenn wir keinen Kontakt haben, bringe ich mich“ , Sätze wie „ Ich brauche dich genauso wie du mich brauchst“ , Sätze wie wenn du nicht mit mir schläfst, lasse ich dich nie wieder in Ruhe“ ich wurde schwanger, ab da nur noch ein Horror Spiel Rufmord,Drohungen, Versprechungen mir das Leben mit meinem Kind zur Hölle zu machen, Drohungen gegen alle die mir was bedeuten aber das System sieht in ihn nur das „ Opfer“ ein „Besorgnisser Vater „ während ich der Täter im System bin ich habe so viele Anzeigen gemacht, eine wurde gar nicht erst aufgenommen weil wird ja wieder fallen gelassen .

anonymous

Germany – 14.10.2025

I was 4 or 5 years old, when I went playing outside at our local football stadium. My family never considered me going there. My great uncle had been taking care of the area there. One day, he asked me to come inside to have a coke. As I wasn’t allowed to have softdrinks at home I followed. He went down the locker rooms with me and from then on I only remember darkness. Outside, he was pulling his pants down showing off his genitalia while I remover being scarred and hiding behind trash cans.

When I was about 15, I went on first dates with some guys in other cities around the rural area I have grown up in. I was offered to stay overnight and his family was warm and welcoming. Laying in bed, he was putting his hand between my legs to masturbate. I was afraid of moving and pretended to sleep until he was done. He never reached out to me again after that night.

When I was 20, I was followed by a man, from the metro the entire way back home, telling him to please leave me alone. He was pulling down his pants, tried to rape me in the shade of the early evening as I just came from work. I was able to hit home, run to my front door and closed it behind me. He was jerking off with a smile looking at me through the door. I told my friend earlier that day, that I feel unsafe.

Noana

location not specified – 14.10.2025

Ich war 9 als ich auf dem Geburtstag von Freunden meiner Eltern mit gleichaltrigen und älteren Kindern spielte. Ich bemerkte schon den Abend lang, dass der älteste Junge (16) ein Auge auf mich hatte. Mein Lieblingsspiel war Dunkelverstecken, das wusste er. Wir gingen also zu dritt in ein anderes Zimmer und spielten das Spiel. Ich versteckte mich unter einem Bett. Ich trug einen Rock. Er griff nach mir und berührte mich. Es ging alles so schnell. Ich erstarrte, dann rannte ich zu meiner Mutter. Er folgte mir um zu hören was ich berichtete. Ich bat sie nur mit mir nach Hause zu gehen, traute mich aber nicht zu sagen wieso. Sie sagte ich solle weiter spielen gehen, sie war betrunken. Ich nahm den Schlüssel und lief nach Hause – alleine.

anonymous

location not specified – 14.10.2025

Ich hatte einen freund als ich 14 war und er war 16 und als er dann wollte das wir unser erstes mal haben und ich nicht wollte hat er mich gezwungen. Am anfang habe ich mich gewährt doch irgendwann habe ich aufgegeben ich war so überfordert und dachte ja von jedem ist das erste mal komisch doch dann hat er es wieder getan und mich heimlich aufgenommen dabei damit hat er mich dann erpresst weswegen ich mich nicht trennen konnte. Als ich mich dann nach einem jahr kontinuierlicher sexualisierter gewallt getrennt habe hat er das video all unseren freunden gezeigt… ich habe mich darauf an meine eltern gewendet und wir wollten sogar rechtliche schritte einleiten. Die folgen jahrelanges PTBS und ein sehr schwieriges verhältnis zur sexualität.

anonymous

location not specified – 13.10.2025

Ich wurde 2013 vergewaltigt. Ich war 17. Aus Scham bin ich nie zur Polizei gegangen.
Ich wurde vaginal, oral und anal misshandelt, sowie bespuckt und beleidigt. Es hat Jahre an Therapie gebraucht um dieses Erlebnis einigermaßen zu verarbeiten. Ich kann is heute nicht sagen, wer es war, da es sich um eine Maskenparty zu Halloween gehandelt hat. Der Täter könnte also quasi jeder aus meiner alten Heimat sein, in der ich aufgewachsen bin.

Katja

Berlin – 13.10.2025

Als mir mit 18 kurz vor meiner Führerscheinprüfung auffiel, dass meine Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Kurs schon zu alt war, bot mir der etwa 70-jährige Schwager unserer Wohnungsnachbarin, der gut mit meinen Eltern bekannt bekannt war und den ich immer nett gefunden hatte, unkompliziert seine Hilfe an: Er könne mir als Mitarbeiter beim Roten Kreuz eine aktuelle Bescheinigung ausstellen, nachdem er bei mir nochmal die wichtigsten Infos aufgefrischt hätte. In seiner Wohnung erklärte er mir erst noch einmal die stabile Seitenlage, dann bat er mich zur Vorführung der Herzdruckmassage mein Oberteil auszuziehen. Ich tat es und spielte sein „Erste-Hilfe-Narrativ“ selbst dann noch mit, als er unter dem Vorwand, mir eine Art Reanimationsmaßnahme zu zeigen, begann an meinen Brustwarzen zu saugen. Es kommt mir selbst im Nachhinein völlig absurd vor, aber die allmähliche Grenzverschiebung und wohl auch der Gedanke, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, haben es mir unmöglich gemacht, auszusprechen, dass nicht in Ordnung ist, was er tut. Als er mich schließlich unter einem neuen Vorwand ins Schlafzimmer führte, habe ich es endlich geschafft, der Situation mit irgendeiner – für ihn noch immer gesichtswahrenden – Entschuldigung (à la es sei schon spät und ich müsse weg) zu entfliehen. Ich denke nicht, dass er zu körperlicher Gewalt bereit war – aber gerade deswegen ist diese Episode für mich auch noch fast dreißig Jahre später mit unheimlicher Scham und Selbsthass behaftet.

anonymous

Düsseldorf – 13.10.2025

Went out with a friend on a Friday night and got invited to a cocktail with two or three men. Little did we know the cocktail was filled with ko drip and they forced us in a waiting car. Then they drove us to their home where two of them (I guess, but I was unconscious most of the time) forced us to have sex with them. After that they just left us there and we woke up, panicked and left.

Franzi

Düsseldorf – 13.10.2025

Wo soll ich anfangen? Aufgewachsen mit physischer und psychischer Gewalt, der Opa ein verurteilter P*do (saß 2 Jahre in Haft vor meiner Geburt noch), alle Erwachsenen wussten es, niemand hat uns geschützt.
Ich war zum Glück ein zu krawalliges Kind, nicht lieb und brav genug als das ernsthafte Dinge passiert sind. Erste richtige Beziehung, ich trenne mich, weil er massiv eifersüchtig war. Er sperrt mich daraufhin in seine Wohnung, hält mir ein Messer an den Hals und vergew*ltigt mich. Drückt mir ein Kissen ins Gesicht und meint, wenn er mich nicht kriegt,kriegt mich niemand. Seine Mutter kommt, lässt mich gehen. Rufe meine Eltern an dass sie mich abholen. Musste darum betteln, meine Mutter sagte dass ich selbst schuld bin. Ich war 19. Mit 21 für ca 7 Jahre in eine Beziehung mit psychischer Gewalt. Am Anfang der Beziehung hat mir ein Barmann ko Tropfen in ein Bier gemischt. Mein Ex trank wenige Schlucke, ihm wurde schwindelig. Ich trank den Rest und wachte über 3 Stunden später wieder auf, weinend und kotzend. Ich saß auf einer Bank, konnte aus eigener Kraft nicht einmal mehr aufrecht sitzen und konnte mich kaum bewegen, war wohl kurz vor Überdosis. Krankenhaus schickte mich weg, da ich ja nur besoffen sei. Ein Glas Sekt und ein Bier. Zu Hause verging er sich an mir. Dann meine letzte Beziehung, ich sagte nein, es war ihm egal. Er schrie rum, ich erstarrte und er nutzte es aus. Nun, mit Mitte 30 das 1.Mal in einer gesunden Beziehung.

anonymous

location not specified – 13.10.2025

Das frühste an das ich mich erinnern kann war eine Situation in der Grundschule im Sportunterricht. Die Mädchen sollten im Völkerball ihr Oberteil (laut unseres Lehrers, der damals auch SCHULLEITER war !!!) ausziehen, nachdem sie vom Ball „erwischt“ worden sind, ansonsten würden sie eine schlechte Note bekommen. Später dann wurde ich mehrmals von Jungs/Männern in Clubs/Bars/Schwimmbädern sexuell belästigt. Einmal war ich im Club und hatte nur einen Drink bestellt und hatte dann einen kompletten Filmriss, bin in irgendeiner Ecke im Club nach etlichen Stunden wieder zu mir gekommen. Vielleicht besser das ich mich nicht erinnern kann was genau passiert ist. Seitdem ich „älter“ bin (31) passiert mir das nicht mehr so häufig. Allerdings gab es dieses Jahr eine Situation, wo mich ein Mann erst im Bus eindringlich beobachtet hat, dann verfolgt, an der U-Bahn Station dann angemacht und mich dann anfing heimlich zu filmen. Ich war so erschrocken, ich konnte ihn einfach nicht konfrontieren und zur Rede stellen.

anonymous

location not specified – 13.10.2025

Arbeitskollege hat mir auf einer Party (außerhalb der Arbeit) beim verabschieden an den Po gegrabscht und auch vorher schon immer wieder seine Hand auf meinen Oberschenkel gelegt. Ich habe sie immer entfernt aber er hat es einfach ignoriert. Ich habe es keinem auf der Arbeit erzählt und danach den Job gewechselt, er arbeitet immernoch dort.

anonymous

Goch – 13.10.2025

Ich war damals ca. 9 Jahre alt. Er war mein Nachbar und zwischen 16-19 Jahre alt. Es passierte im Stadtpark nachdem er sich Vertrauen erschlichen hatte und mich nach Hause bringen wollte. Auf dem Weg wollte er mir nur kurz eine schöne Aussicht zeigen. Dann lag er auf mir, berührte meine Brüste und küsste mich. Das ist das einzige was ich nach Jahren der Therapie und Aufarbeitung weiss.

Ali

Nürnberg – 13.10.2025

Ich war 13. Eine Freundin hat ihren Freund und der einen Kumpel mitgebracht als ich sturmfrei hatte. Wir haben viel getrunken, nur der Kumpel nicht. Er war 19. Ich erinnere mich an meine Nippel in seinem Mund, seine Zunge in meinem Mund und daran, dass alle anderen nichts gesagt haben. Danach wurde über mich gelacht, der Freund meiner Freundin hat die Geschichte allen erzählt und auf Klassenfahrt wurde ich damit aufgezogen. Ich kann mich kaum erinnern und wollte nichts davon.

anonymous

Berlin Alt Tempelhof – 13.10.2025

L. was my boyfriend, he still ‚loved‘ me. i stayed over for a night because he asked me to. I told him i dont wanna sleep with him. When i fell asleep he started to rub his dick on me for 30 minutes before he wanted to take our clothes off. I didnt move the entire time and he knows i am already traumatized by these exact situations.

Aurelia

Wien – 13.10.2025

Ich war fünfzehn, als mich mein damaliger Freund vergewaltigt hat.
Er war mein erster Freund, mein erster Kuss, mein erstes Mal. Anfangs war alles schön – ich war verliebt, fühlte mich sicher. Doch bald wurde er anders: untreu, verletzend. Ich dachte, Liebe müsse so sein, und blieb.
Eines Abends, wir lagen nackt im Bett, spürte ich plötzlich seinen Finger in meinem Anus. Wir hatten nie darüber gesprochen. Ich wollte das nicht, war überrascht, sagte aber nichts. Dann versuchte er, mich anal zu penetrieren. Ich fragte: „Was machst du?“ – er antwortete nicht. Als ich mich wegdrehte, hielt er mich fest und tat es trotzdem. Gegen meinen Willen. Ich erstarrte. Mein Körper war da, aber ich war weg.
Am nächsten Tag hatte ich Schmerzen, blutete, konnte tagelang nicht aufs Klo. Ich schämte mich, sprach mit niemandem. Ich blieb mit ihm zusammen, als wäre nichts passiert. Meinen Freundinnen erzählte ich eine andere Version, sie machten sich lustig. Ich fühlte mich allein und verraten.
Acht Jahre habe ich geschwiegen. Heute weiß ich: Mein Körper erinnert sich.
Ich habe Angst vor Kontrollverlust, vor Nähe, vor bestimmten Berührungen.
Als meine Therapeutin das Wort „Vergewaltigung“ sagte, konnte ich es kaum hören. Aber es ist das richtige Wort.
Das Trauma hat bleibende Risse hinterlassen. Aber ich weiß, dass ich nicht allein bin. Und du bist es auch nicht.

2013

Festival in Portugal – 13.10.2025

Auf einem Festival. Mein Freund war auf der Toilette, ich lag noch in unserem Van und döste. Ein vermutlich unter Drogeneinfluss stehender Mann versuchte durch die offene Seitentür in den Van zu gelangen. Er sagte wiederholt: „lets play!“ und griff mein Bein. Ich rief Zeltnachbarn zur Hilfe und sie verscheuchten ihn. Mein Freund kam zurück und wurde von den Nachbarn über den Vorfall unterrichtet. Er war wütend auf mich, behauptete ich hätte den Übergriff durch meine Unvorsicht provoziert. Ich habe mich lange schuldig gefühlt bis ich irgendwann realisierte, dass er damals Stuss geredet hat.

M

Mönchengladbach – 13.10.2025

Festival. Ich stehe in der Crowd und genieße das Konzert. Vor mir geht jemand lang, dreht sich auf einmal zu mir und packt mir an die Brust und drückt sie ganz doll. Meine Freundinnen stellen ihn zur Rede. Er sagt nur: sorry, dachte du bist ne Freundin von mir! (Er hat mir dabei ins Gesicht geschaut)

M

Mönchengladbach – 13.10.2025

10. Klasse.
Irgendjemand nimmt Bilder von mir und ein paar anderen Mitschülerinnen von facebook und stellt sie auf Pornoseiten. Die Bildbeschreibungen waren abartig! Wer das war? Keine Ahnung.

M

Mönchengladbach – 13.10.2025

10. Klasse, ich übernachtete bei einem Kumpel von mir. Am Abend chillten wir einfach nur freundschaftlisch und das war es bis dahin immer nur. Ich schlief also neben ihm. In der Nacht wachte ich auf, spürte seine Hand an meinem Becken und Bewegungen und Keichen hinter mir. Bin regungslos liegen geblieben und habe nie was gesagt.

Marie

Mönchengladbach – 12.10.2025

Ich war relativ frisch single, als sich mein Schulcrush wieder bei mir meldete. Ich hatte früher schonmal was mit ihm, also ihm einen geblasen, was ich gar nicht wollte.
Naja er schlug vor mich abzuholen und mich mit in seine Wohnung zu nehmen und einfach entspannt was zu trinken. Ich war immernoch todes verknallt in ihn und wollte eine mögliche Beziehung nicht mit zu schnellem Sex kaputt machen und sagte daher mehrmals zu ihm, dass ich zwar gerne zu ihm komme aber absolut nichts passieren wird. Es kam, wie es kommen musste, er verabreichte mir relativ viel Alkohol und fing an mich zu küssen. Das ließ ich noch zu und dann find er an in meinen Schritt zu fassen. Ich sagte mehrmals nein, er machte weiter. Irgendwann schon er mich ins Schlafzimmer, drang anal ein und hatte seinen Spaß. Ich schaffte es nicht irgendwas zu sagen. Ich machte kein Auge zu und lag die ganze Nacht wach neben ihm. Als er wach wurde, brachte er mich zum nächsten Bahnhof und besaß die Frechheit sich ein paar Monate später nochmal zu melden.

anonymous

location not specified – 12.10.2025

Ich weiß nicht ob es Manipulation im klassischen Sinne war, aber er hat immer wieder angedeutet wie schlecht es ihm gehe und er hat wiederholt SM angedroht und teilweise auch versucht. Rückblickend weiß ich das es so nicht war aber in dem Moment hatte ich den Eindruck, das einzige wie ich ihm helfen kann ist sexuelles. Er hat mich regelrecht dazu gedrängt da er sich sonst was antun würde.
Er war zwar nicht viel älter, aber ich war 17 und er 21.
Inzwischen weiß sich, dass das alles nicht richtig war aber damals sah ich keinen anderen Ausweg. Ich wollte nicht schuld sein, dass er stirbt.

Anonym

LK CLP – 12.10.2025

Es war Osterfeuer, die anderen sind schon nachhause, habe mit den Leuten aus dem Dorf weiter getrunken. Er wollte mich dann später nachhause bringen, da wir den gleichen Weg haben. Waren noch Spiegeleier essen bei einer anderen Person. Dann Blackout. Nur kleine Fetzen, in denen ich weine, schreie, dass es mir leid tut, um Hilfe rufe, in einen Dornenbusch falle und ohnmächtig werde, mehrere Stunden. Die Beine voll Blut, die Hose voll Urin, der Pullover voll Erbrochenem. Die Schuhe? Weg. Der Gürtel? Weg. Keine Ahnung was passiert ist.
3 Monate später. Dorffest, Stimmung gut. Spreche mit jemanden über den Abend. Jemand sagt, er seie sich ziemlich sicher, dass „Er“ mich genommen hat. Laufe los, wie betäubt und stelle „Ihn“ zur Rede. Seine Antwort? Nein, mit zwinkerndem Auge und rausgestreckter Zunge. Frage erneut, er fühlt sich ertappt, sagt nein und ergreift die Flucht.
Beweise? Keine. Nicht mal Erinnerungen. Nur Ekel.

anonymous

location not specified – 12.10.2025

Teil 3 mit allen entsprechenden Folgen. Es grenzt an ein Wunder, dass wir überlebt haben, denn die Gewalt ließ nicht nach. Ich war verzweifelt, weil niemand aus meinem Umfeld half: die Polizei sagte, die Opferhilfe sei gerade nicht verfügbar; das Jugendamt meinte, die Aggression richte sich ja nur gegen mich und nicht gegen das Kind; meine Eltern sagten, egal was passiere, er bleibe ihr Schwiegersohn; Freunde sagten: „Wenn mir das passiert wäre, wäre ich längst gegangen.“ Uns gelang es schließlich, endgültig zu fliehen. Wir haben überlebt – und trotz jahrelanger Stalking-Angriffe und des Drucks, das Kind jedes zweite Wochenende zu ihm zu bringen, sind wir mit aufrecht stehen geblieben. Es ist zum Weinen – vor allem, weil der Täter durch gesellschaftliche Akzeptanz, Strafrecht oder Familienrecht immer wieder Raum bekommen hat um weiterzumachen. Ich möchte vor allem eines sagen: Die Scham gehört nicht dem Opfer – egal, was dein Umfeld darüber sagt

Jule

location not specified – 12.10.2025

Es begann mit lovebombing und ist bis jetzt ein disaster. Ein halbes jahr ein traum und dann zogen wir zusammen und es kam die kehrtwende. Er verbot mir, mit freundinnen in den Urlaub zu gehen, wenn ich nach streits raus wollte, mich ordnen, schloss er die tür ab, hielt mich fest. Einmal kippten wir um, und mein figer wurde so nach außen gebogen, dass die Kapsel riss.
Er nahm mir regelmässig mein Handy und Autoschlüssel weg, wenn ich mich aus situationen befreien wollt. Meine grenzen wurden komplett mit füßen getreten. Er konsumierte ständig Gras und viel fast täglich Bier. Wenn ich mich trennen wollte, drohte er mir mit selbstmord. Ich wurde schwanger, hatte eine Schwangerschaftsvergiftung. Nach 7 jahren Beziehungshorror und 20 trennungen, habe ich geschafft ihn rauszuwerfen. Habe eine Angststörung entwickelt. Stehe trotz all dem mit beiden füssen auf dem Boden, werde aber jeden tag per Handy SMS versucht von ihm kleinzuhalten. Da gemeinsames sorgerecht, bin ich jetzt zum Jugendamt, damit die helfen im kontakt, da er sich auch nicht an absprachen hält. Bin unendlich dankbar dür meine Familie und meine Freunde ❣️ ohne diesen support, hätte ich das nicht geschafft.

anonymous

location not specified – 12.10.2025

Teil 2
Umgebung hielt er mit Lügen auf Abstand. Immer wieder drohte er, mich oder mein Kind umzubringen, und zerstörte Teile der Wohnung. Es war laut, aber die Nachbarn holten keine Hilfe – auch nicht, als ich „S.O.S.“ auf Windeln schrieb und sie aus dem Fenster warf. Ich habe irgendwann nur noch alles ausgehalten, sodaas er dem Kind nichts antut und habe mich darauf konzentriert, dass ich noch mein Kind stillen kann und es nicht aushungert.
Als mein Baby drei Wochen alt war, gelang uns die Flucht. Wir fanden Unterschlupf in einem leerstehenden Nachbarhaus. Ich rief meine Eltern um Hilfe, doch sie wollten am nächsten Tag in den Urlaub fahren und fanden alles „zu viel“. Das Frauenhaus war nicht erreichbar, und ich wollte nicht die Polizei rufen, weil in dem Haus, in dem ich mich versteckte, überall Cannabispflanzen standen.
Mein Ex setzte unser Umfeld so stark unter Druck, dass sie schließlich verrieten, wo wir uns versteckt hielten.
Die Helfer, an die ich mich wandte, nahmen die Situation nicht ernst. Einige wollten mir nicht helfen, weil ich keine Krankenkassenkarte vorzeigen konnte, andere fanden, ich sähe „zu fröhlich“ aus, oder schoben meinen „Fall“ zu einer anderen Institution. Akute Hilfe gab es nicht. Nach Wochen ohne Wohnung, abgemagert und in Angst, dass mir mein Baby vim Jugendamt weggenommen wird, kehrte ich schließlich zu meinem Ex-Mann zurück. Er begann sofort eine Therapie – nur, um mich zurückzugewinnen. Ich blieb noch ein halbes Jahr – mit allen entsprechende

anonymous

location not specified – 12.10.2025

Was damals passiert ist, liegt inzwischen zwanzig Jahre zurück, und doch fällt es mir noch immer schwer, darüber zu sprechen – weil es so schlimm war, dass viele Zuhörer nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Oft wird meine Geschichte dann mit Sätzen wie „Aber jetzt ist doch alles besser, oder?“ oder „Denkst du, dein Kind wird so wie sein Vater?“ abgetan.
Ohne es zu merken, lebte ich in einer Beziehung, in der das toxische Verhalten meines Partners immer mehr zunahm. Es war ein schleichender, wechselhafter Prozess – von fürsorglich und liebevoll bis letztendlich hun zu gewalttätigen Ausbrüchen. Dinge wie Gaslighting, narzisstisches Verhalten, Isolation von Freunden, Manipulation, psychischer Terror und Kontrolle traten zunächst subtil auf, wurden aber immer häufiger. Nach außen hin führten wir eine scheinbar gute Beziehung. Meine Scham war zu groß, um zuzugeben, wie sehr sich alles verändert hatte – und dass ich angeblich nocht eher aufgetreten habe und es zugelassen hatte.
Doch als ich ein Kind bekam, brach die Gewalt über mich und mein Baby herein. Mein damaliger Mann war so eifersüchtig, dass er nicht mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand, dass er heimlich meine Sachen an Freunde verschenkte, mich stundenlang schlug und trat, mich mit einem Messer und einem Baseballschläger bedrohte, mir Essen, Schlaf und jeden Kontakt zur Außenwelt entzog. Ich hatte das Gefühl, er wollte mich systematisch auslöschen. Unsere Umgebung hielt er mit Lügen auf Abstand. Immer wieder

L

location not specified – 12.10.2025

Ich hätte so viele Situationen, von denen ich erzählen könnte. Vom Mann meiner Tante, der mir unangebrachte Nachrichten schickte als ich 17 war oder übergriffigen Ärzten beim Herz Ultraschall (bei dem man oberkörperfrei sein muss), bis hin zu Situationen, in denen ich echt Angst um mein Leben hatte, wie zB. ein Typ den ich mal kurze Zeit gedatet hatte, der mich befummelte als er dachte ich schlafe und als ich wollte, dass er geht hat er nur so getan und sich in meiner Wohnung versteckt. Ist komplett ausgetickt und hat sich geweigert zu gehen als ich ihn gefunden habe und mich bedroht, geschlagen und bespuckt. Trotz dessen dass ich mit der Polizei gedroht habe. Schlussendlich war ich dann wochen später tatsächlich der Polizei weil er mich gestalkt hat.Er hat ein Annäherungsverbot bekommen.
Das sind nur ein paar meiner Erfahrungen.. Leider.

anonymous

location not specified – 12.10.2025

Er war in meinem Bekanntenkreis und hat harmlose Bilder von mir und anderen Freundinnen, die er von unseren Instaprofilen hatte, auf einer Pornoseite hochgeladen. Die Kommentare fremder Männer unter meinem Foto, die beschrieben was sie mit mir machen würden, waren widerlich. Ich war erst 19 Jahre alt.

Nicole

Luzern Schweiz – 11.10.2025

wir waren seit einigen Monate am daten. grandiose intimität, tolle gespräche, er war was ich mir wünschte. dachte ich. es folgten einzelne momente in denen er ein zweites gesicht zeigte. ich war noch nicht so verliebt, also beendete ich die beziehung. er setzte mich unter druck. ich sei ihm ein gespräch schuldig. face too face. ich liess ihn in meine wohnung, weil er unbedingt mit mir reden wollte. ich dachte ich muss das als guter mensch tun. Es folgen 6 Stunden emotionaler und körperlicher Missbrauch. er schreite mich an, beschimpfte und bedrohte mich. es ging um Leben und Tod. er sperrte mich ein und misshandelte meinen körper. ich konnte nach stunden fliehen. meine anwältin hat mir empfohlen keine Anzeige zu machen, es hätte keine chance – wort gegen wort. ich bin ganz sicher er hat das nicht zum ersten mal gemacht! er lauft einfach frei herum und erlebt keinerlei konsequenzen, was mich extrem frustriert.

anonymous

location not specified – 11.10.2025

Er hat ungefragt beim blowjob in mein Mund uriniert, das war das letzte Mal Sex mit ihm, kurz darauf hat er Schluss gemacht. Wir kannten uns 5 Jahre.

Sara

location not specified – 11.10.2025

Ich war auf einem Date. Später sind wir zu ihm nachhause um noch eine Pizza zu essen. Als die Pizza im Ofen war und ich auf der Couch platzt nahm, setzte er sich sehr nah zu mir. Fing an mich zu begrapschen. Ich wollte mehrfach aufstehen und habe ihm gesagt das ich nachhause möchte. Als er endlich von mir abließ und ich meine Schuhe im Flur anziehen wollte, drängte er mich ins gegenüberliegende Badezimmer und zog seine Hose vor mir runter und mastubierte vor mir… wollte, dass ich ihm dabei „helfe“. Ich hatte panische Angst und habe ihm mehrfach gesagt er soll mich in Ruhe lassen sonst gehe ich zur Polizei. Das störte ihn nicht und er „entledigte“ sich direkt vor meinen Füßen… danach drehte er sich eiskalt um und sagte „jetzt kannst du gehen!“. Das und noch viele weitere sexuelle Übergriffe seit meinem 12. Lebensjahr musste ich erfahren. Zu dem Zeitpunkt war ich 28. Noch heute mit 34. Jahren denke ich daran…

ole

thüringen – 11.10.2025

puh, ich hab das ziemlich erfolgreich verdrängt. es müsste jetzt so 5 jahre her sein, das heißt ich war 16. zwei kumpel haben damals bei mir übernachtet, ich hatte sturmfrei. der eine (in den ich damals ziemlich verknallt war) hat auf einer isomatte geschlafen, der andere mit in meinem bett. ich bin morgens wach geworden und hab gemerkt, dass mich der kumpel, der mit bei mir im bett lag, streichelt. unter meinem tshirt. gefährlich nah an meinen brüsten. ich war so geschockt, dass ich nichts sagen oder mich bewegen konnte. ich habs dann irgendwie geschafft mich so in meiner decke einzurollen, dass er nicht mehr an mich dran kam. er hats aber nochmal versucht. ich hab die ganze zeit so getan als würde ich schlafen. ich hab das noch niemandem erzählt, aber es tut gut, dass mit der welt zu teilen. an dem tag sind wir dann so 40km wandern gewesen und er hat sich gewundert, warum ich so miese laune hatte.

Nicole

Norddeutschland – 11.10.2025

Ich wurde in meinem Leben bisher 2x vergewaltigt. Beide Male von Exfreunden – beide Male, nachdem ich die Trennung ausgesprochen habe.
Ich war 22 Jahre alt und Anfang 30 beim zweiten Mal.

Jetzt bin ich 47 Jahre alt. Ich möchte nicht, dass meine Tochter so etwas erleben muss und doch weiß ich, dass ich das nicht in den Händen habe.

Ich hätte die Taten damals nicht beweisen können und dachte lange, dass ich selbst Schuld wäre, weil ich mit solchen Männern vorher zusammen war.
Vielleicht ist es nicht so schlimm, weil ich sie ja kannte!? So ähnliche Gedanken kamen immer wieder. Aber es war wirklich schlimm und die äußeren und inneren Verletzungen enorm.

Ich fühle mich heute im übrigen nicht als Opfer. Diese Zeit ist vorbei.
Ich bin stärker denn je – sie konnten vielleicht meinen Körper nehmen und mich verletzen aber nichts Echtes von mir nehmen.

Nicht alle Männer/ Menschen tun so etwas.

Es gibt mehr Liebe als Hass. Daran möchte ich glauben, weil sonst alles keinen Sinn ergibt.

Mein heutiger Partner ist sensibler als ich und ich feier ihn so für diese weiche Seite. Er weiß alles von mir und ich von ihm.

Du bist es wert für deine Unversehrtheit zu kämpfen – auch im Nachhinein.
Ich kann aber auch verstehen, wenn man es nicht tut, aus so vielen Gründen. Es ist nicht mehr gut zu machen.

Ich habe mich nicht aufgegeben und diesen Männern keine Macht gegeben.

Ich vertraue auf „Karma is a bitch“

anonymous

location not specified – 11.10.2025

Ich war 13 und mit meinen Eltern im Urlaub in der Türkei- Anfang der 2000er. Ein Kellner hat mich permanent „angeflirtet“, obwohl ich buchstäblich noch ein Kind war und auch keine Erfahrung mit Sexualität hatte.
Er schickte mir über Kollegen Nachrichten und Rosen aus/auf Servietten. Ich konnte das überhaupt nicht einordnen und meine Eltern fanden das sogar noch lustig. Schließlich „schickte“ er mir (über Kollegen) Getränke, die harten Alkohol enthielten. Wie gesagt, ich war 13. Ich war angewidert und habe das zum Glück nicht getrunken.
Er suchte stets aufs Neue meine Nähe und „schäkerte“ am Tisch mit meinen Eltern, die es einfach nicht kapieren wollten.
Einmal wollte er mir in der Disco „etwas zeigen“. Es war mitten am Tag. Ich ging mit. Plötzlich hatte ich seine Zunge in meinem Hals. Pure Panik, Ekel und Scham. Ich hab mich losgerissen und bin rausgerannt. Die Scham und die Schuldgefühle waren riesig, ich habe es deshalb niemandem gesagt. Wem auch, meine Eltern hätten mir entweder nicht geglaubt oder hätten mir die Schuld gegeben, weil ich mitgegangen bin.
Am Ende gab er mir sogar noch seine Adresse. Mein „Nein“ durch meine Flucht aus der Disco hatten ihn scheinbar nicht beeindruckt.
Heute weiß ich (auch durch Aktionen wie dieses Archiv), dass ich keine Schuld trage. Meine Eltern hätten mich beschützen und mir glauben müssen. Ich war noch ein Kind.

anonymous

location not specified – 11.10.2025

Wir waren beide ca 16 Jahre alt als ich nach der Schule zu ihm nach Hause fuhr. Wir hatten Sex. Ich habe ihm klar kommuniziert, dass ich es nicht mag, wenn ich ihn oral befriedige.
Ich lag unten und er hat mich festgehalten und mir seinen Dick in den Mund geschoben bis er kam. Er hat mich gezwungen alles runterzuschicken. Ich hab damals nicht gecheckt, dass das alles andere als okay war.

anonymous

location not specified – 11.10.2025

Ich war 17, er 19 als wir in einer Beziehung waren.
Immer wenn ich bei ihm übernachtet habe, hatte er die Erwartung, dass wir auch miteinander schlafen. Wenn ich nicht wollte, wurde er sauer und hat mich links liegen lassen. Klassischer Liebesentzug.
Wenn ich so tat als würde ich schon schlafen, fasste er meine Brüste unter meinem T-Shirt an, bis ich „wach“ wurde um es hinter mich zu bringen. Ich habe lange nicht begriffen, dass das Übergriffig war. Bis heute habe ich Probleme, wenn ich der „kleine Löffel“ beim Einschlafen bin und fühle mich schlecht wenn ich keine Lust auf Nähe habe. Das ganze ist jetzt ca. 15 Jahre her.

Amber

Lüneburg – 11.10.2025

Ich war auf der Suche nach einer Wohnung und ein Bekannter von mir meldete sich. Ich konnte mir seine Wohnung anschauen. Er wollte auch etwas kochen. Es ging zu wenig um die Wohnung.. Dann meinte er, ob ich mich nicht zu ihm aufs Sofa setzen wolle. Ich war alleine, 10 Jahre jünger und habe mich geschämt, weil ich nicht wollte. Er muss das gemerkt haben. Er hat mich direkt geküsst und wir hatten Sex. Ich meinte noch: Ich bin darauf überhaupt nicht vorbereitet.. Mehr habe ich nicht geschafft. Er hat mich sogar gewürgt. Und ein Kondom wollte er auch nicht nutzen. Zumindest da habe ich was sagen können.
Danach wollte ich nur noch weg. Ich habe mich schnell abgeduscht und bin raus. Ich habe mich so geschämt. Es ging nie um die Wohnung.

Marlin

Parents house – 11.10.2025

This dude, my friends brother and I were dating. Until the day he forced me to go down on him. I was sixteen. He was twenty four. He made me swallow.
It took me a while and lots of therapy to understand that was sexual abuse, since I clearly said no to sex that day.

anonymous

location not specified – 10.10.2025

er sagte er würde mich lieben, er hörte zu, er beschuldigte mich immer wieder dinge getan zu haben die nicht passiert sind, er manipulierte mich, schlaf mit mir, oft, er filmte mich (ohne einverständnis), verabscheute mich, er log mich an. er gestand. doch bis heute weiß ich nicht ob der die videos und fotos wirklich gelöscht hat… ich hätte gerne nein gesagt aber er hat mir nicht die chance gegeben. stattdessen entschied er über mich und meinen körper. er hat mich mundtot gemacht. er nahm mir die chance nein zu sagen.

anonymous

location not specified – 10.10.2025

als ich 12 war hatte meine schwester (damals 16) einen freund (er war glaube ich anfang/mitte 20). beide waren zu diesem zeitpunkt eigentlich meine wichtigsten bezugspersonen… bis zu dem zeitpunkt als er mir schrieb, dass er gefühle für mich hätte und eigentlich was mit mir anfangen würde. ich war völlig schockiert und von schuldgefühlen gegenüber meiner schwester zerfressen. die zeit darauf habe ichin einem großen zwiespalt gelebt. auf der einen seite habe ich mich unglaublich unwohl gefühlt und auf der anderen seite fehlte mir meine schwester als bezugsperson. später hat er der besten freundin meiner schwester erzählt, dass meine schwester wohl in mich verliebt sei und was mit mir anfangen möchte. diese freundin hat sich darauf hin an mich gewendet und mir alles erzählt. mein ganzen vertrauen zu all meinen bezugspersonen ist dadurch zerstört worden. heute bin ich 20, hatte vor ein paar jahren eine wirklich schlimme erste beziehung und es fällt mir schwer menschen in mein leben zulassen da ich immer angst bekomme, dass jemand gefühle für mich entwickelt. ich schaffe es nicht liebe anzunehmen und themen wie sexualisierung oder objektifizierung begleiten mich täglich. eigentlich wünsche ich mir wärme und schutz jedoch ist mein vertrauen darauf bezogen so häufig gebrochen worden dass ich angst vor beziehungen entwickelt habe, da ich es nicht schaffe meine grenzen zu bewahren.

Rabea

Niedersachsen – 10.10.2025

Ich war ein Jahr im Schüleraustausch. Während dieser Zeit hat mein damaliger Gastvater mich über Monate hinweg sexuell missbraucht. Ich war 16/17 und total sexuell unerfahren und er 52. Meine Gastfamilie war Teil einer evangelikalen Freikirche. Der Gastvater hat mir immer wieder gesagt, dass wir doch nun vor Gott verheiratet seien weil wir Sex hatten und ich mich endlich wie eine Erwachsene benehmen solle, wenn es mir schlecht ging und ich Angst hatte von ihm schwanger zu sein. Die Ehefrau wusste über vieles Bescheid und ebenso andere Familienmitglieder seiner Familie und Mitglieder deren Kirche. Ich musste dann im Verlauf ebenfalls an einem Gespräch mit einer Frau aus der Kirche teilnehmen und da wurde mir die Schuld an der Situation gegeben. Ich war die Böse, die Sünderin, die diesen Ehemann von seinem rechten Weg abgebracht hätte und nun eine Gefahr für deren Ehe darstelle.
Bei seiner Verurteilung dieses Jahr saß seine Frau mit im Gerichtssaal, in seinem offiziellen „Entschuldigungsschreiben“ an mich drehte sich ein Großteil der Zeilen darum, dass seine Ehefrau ihm vergeben habe und diese nun wieder eine glückliche Ehe führen würden. Ich hingegen solle mich doch an die glücklichen Zeiten zurückerinnern, die ich bei jener Familie gehabt hätte. Ich hatte jedoch in Wirklichkeit oft suizidale Gedanken und Jahre lang das Gefühl Schuld gewesen zu sein und mein Leben verwirkt zu haben.

anonymous

Bremen – 10.10.2025

Als ich 3 oder 4 war hat der Bekannte meiner Großeltern mich immer auf den Arm genommen als ich Kleider anhatte und mich dann über sein Glied (mit Hose soweit ich mich erinnern kann) gleiten lassen

Flower Child

Potsdam zu Magdeburg – 10.10.2025

Ich war 14. ich fuhr heimlich zu einer Internet Freundin nach Potsdam (ich durfte eigentlich die Stadt mich verlassen). Ich sagte es niemanden. Meiner Mutter sagte ich das ich in die Stadt gehe mit Freunden. Ich schaffte es erst 21:00 zurück. Da wir nur unterwegs waren konnte ich mein Handy nicht laden. Der Akku war leer und ich konnte mich bei niemanden melden. Ich stieg am Bahnhof aus nur leider war es nicht der Hauptbahnhof. Der andere war näher an meinem Zuhause. Ich wollte nur schnell zu meiner Mutter.
2 Männer sprachen mich an wo meine Familie ist und ob es nicht schön spät wäre. Ich wollte höflich gehen doch sie zogen mich hinter den Bahnhof und verg3waltigten mich. Ich traute mich es nicht jemanden zu sagen erst 4 Jahre später es meine Mutter mich in Therapie durch andere Gründe brachte.

Es gab Menschen die hörten mein weinen aber niemand hat geholfen. Seitdem hab ich panische Angst abends/ nachts alleine unterwegs zu sein.

ni

Braunschweig – 10.10.2025

22.12.2023
made friends with a transwoman, she kept insisting on letting me stay at her place for the night so we could both drink.
Later, she laid down next to me, naked.
Left the apartment crying at 1am, none of my friends were available to pick me up, not even from the train station in our home town, not even the ones who were awake and responding to my messages about what had just happened to me – and I went to work the next day like nothing happened.

Fri

Potsdam – 10.10.2025

A guy probably drugged me and tried to make me have sex with him. I almost didn’t make it out of his Appartment in time.
I was 17, he was 23.

anonymous

location not specified – 10.10.2025

Mein Exfreund hat mich ohne mein Wissen oder Einverständnis beim Sex gefilmt. Ich weiß bis heute nicht ob er die Aufnahmen noch hat oder nicht.

anonymous

S7 von Berlin nach Potsdam – 10.10.2025

Ich bin nach dem Feiern in der S-Bahn nach Potsdam eingeschlafen. Am Hauptbahnhof wache ich auf, die ganze Bahn war leer.. außer der Typ, der schnaufend neben mir saß. Seine Hand in meinem Schritt (ich hatte einen Rock an).. hab realisiert, dass ich angekommen bin. Bin aufgesprungen und rausgerannt. Erst auf der Rolltreppe hatte ich gecheckt was da eigentlich grad passiert war…

anonymous

Rostock, Germany – 10.10.2025

On my way home, a stranger on a bicycle grabbed my butt. He rode past me quickly and did it as he passed. It happened so fast that I couldn’t react. No one saw it. I couldn’t recognize the man. I was on the phone with my boyfriend at the time, who then picked me up from there. I filed a police report because I knew from Instagram that I wasn’t the only one to whom this had happened that day. The report came to nothing.

B

location not specified – 10.10.2025

Als kleinkind haben ich und meine Mutter regelmäßig ihre Freundin besucht.Die hatte einen Sohn (ca.15) mit dem ich dann in seinem Zimmer zeit verbracht habe. Manchmal haben wir Diener gespielt und ich sollte mit seinem Daumen spielen während er ihn in der hose hat. Beim letzten mal hab ich gefragt warum sein Daumen so viele haare hat. Ich hab erst viele Jahre später realisiert dass das sein Penis war. Ich hab noch nie mit jemandem darüber gesprochen und sehe ihn immernoch manchmal.

Viktoria

Österreich – 10.10.2025

Ich wurde im Alter von ~ 8 Jahren von meinem Opa sexuell missbraucht. Er war damals bereits blind, seit fast 20 Jahren ist er tot. Jetzt, im Alter von 36 Jahren habe ich erstmals mit meinen Eltern & Geschwistern darüber gesprochen. Viele Jahre Therapie haben mir das ermöglicht. Jetzt weiß ich, dass ich nicht das einzige Opfer in der Familie bin. Wir fühlen uns verbundener denn je zuvor. Ich bin sehr stolz und bin froh, dass ich mich geöffnet habe.

anonymous

location not specified – 10.10.2025

Ich war 20 und hab in einem Hotel gearbeitet. Es war ein sehr teures Hotel einer bekannten Hotelkette. Ich war Kellnerin im Restaurant. Auf dem Weg die Tischwäsche aus dem Lager zu holen, spricht mich ein Mann an. Zuerst freundlich, er fragte nach einer Massage. Ich dachte, er meint den Spa Bereich… Er wurde aufdringlicher, dann war mir klar, was er wirklich meinte. Er began mich zu bedrängen, versprach mir eine gute Zeit, ich würd so süß und unschuldig aussehen, er findet die Uniform so heiß. Ich suchte Abstand, sagte nein. Dann kam er so nahe, ich konnte seinen Atem fühlen. Er wurde ungehalten “ du kleine Schlampe stehst doch drauf, ich f… dich richtig. Du willst wohl Geld haben, du kleine H…. Du bist ohnehin schon meine kleine H…, du bist eine billige Kellnerin.“
Ich werde diese Worte nie vergessen. Sie haben sich richtig eingebrannt. Ich hatte solche Angst. Ich war starr. Angewidert. Ich wusste, dass er mich gleich in sein Zimmer ziehen würde, wäre nicht genau in dem Moment meine Kollegin zufällig gekommen.
Ich habs nicht gemeldet und nie darüber gesprochen.

anonymous

Humboldthain Park Berlin – 10.10.2025

Vor ungefähr zwei Jahren war ich im Humboldthain in Berlin spazieren wo mich ein junger Mann vielleicht Anfang 20, nach dem Weg zu einem Club fragte, bis ich dann bemerkte, dass seine Hose offen stand und sein Geschlechtsteil zu sehen war . es war offensichtlich, dass das kein Versehen war und er sich entblößen wollte. Die Frage nach dem Weg war nur ein Vorwand, um mich anzusprechen. Ich bin dann völlig paralysiert einfach weggegangen. Kurz danach habe ich ihn wieder gesehen. Er kam zu mir, als ich auf einer Parkbank saß. Ich habe mich dann tatsächlich tatsächlich kurz mit ihm darüber unterhalten, was er sich dabei gedacht hat und ob er völlig bescheuert ist er hat dann Nur von seinem Fetisch erzählt und mich auch noch gefragt, ob ich ihm beim onanieren zugucken möchte. Bin dann wieder völlig geschockt aufgestanden und gegangen. Ich habe das leider nie angezeigt. Ich wusste damals nicht wirklich, wie ich damit umgehen soll, und habe dann leider gar nichts gemacht.

anonym

location not specified – 10.10.2025

er hat mir während des aktes total fest eine gescheppert obwohl ich vorher meinte, dass das für mich ein no go ist. bin dann erstmal
panisch weg von ihm gewichen und danach habe ich ihn noch fester zurück geklatscht

anonym

wuppertal – 10.10.2025

wir wollten eigentlich nur eine kippe rauchen und kurz quatschen, waren in der nähe von meiner strasse (bin zu dem zeitpunkt frisch einen monat ausgezogen von zuhause). ich habe bemerkt das er getrunken hatte, denn er war mega übergriffig und hat mich die ganze zeit komisch angefasst. dann wollte ich so schnell wie es geht nach hause weil ich wirklich angst bekommen habe von seiner aufdringlichen art und er bestand darauf mich nach hause zu begleiten. es war niemand draussen, die strassen waren komplett leer. er wurde zunehmend immer aggressiver was den körperkontakt betraf obwohl ich die ganze zeit gesagt habe, er solle mich bitte nicht anfassen. einmal hat er mich so hart gepackt und in dem moment dachte ich mir nur „mach ihn jetzt bloss nicht wütend, sonst schlägt er dich“. danach hat er mich vergewaltigt.

anonymous

Berlin – 09.10.2025

Ich war in einer der schwersten Phasen meines Lebens, meine Schwester war grade schwer erkrankt und ich hatte sie am Vortag in die Psychiatrie begleitet. Er beschwerte sich, dass wir keinen Sex hätten und das doch dazu gehöre, auch um über solche Zeiten hinwegzukommen und auch er habe ja so viel ausgehalten und geleistet in der letzten Zeit. Ich sagte ihm, dass ich das nicht will, zeit für mich brauche, Abstand brauche. Er hat auf den Sex bestanden, ist in mich eingedrungen und ich habe nur geheult danach. Es war mein Geburtstag.
Die Trennung dauerte ein halbes Jahr, er akzeptierte es erst wirklich, als ich das Schloss austauschte.
Er ist Linksaktivist, bekennender Feminist.

anonymous

Ägypten – 09.10.2025

Ich wollte schon immer mal einen Dreier mit zwei Männern haben. Da dachte ich mir, dass es im Urlaub doch am besten sei. Ich hab die zwei Stuttgarter auf einer Hotelparty kennengelernt. Wir gingen auf mein Zimmer. Ich fand sie sehr sympathisch. Wir haben angefangen und hab dem einen einen geblasen. Der andere Drang einfach ohne Absprache Anal ein. Ich hatte extreme Schmerzen. Unglaublich stark geblutet. Bin ins Bad gerannt um mich zu waschen. Als ich zurück kam waren beide weg. Hab sie nie wieder gesehen. Hatte 2 Wochen lang Probleme beim großen Geschäft. Hier begann es, dass ich den Männern nicht mehr traute…

anonymous

Italien – 09.10.2025

Ich saß im Auto an einem lost Beach. Hab bisschen am Handy geguckt, wohin mein erster Roadtrip alleine hingehen soll. Bisher war es echt schön. Viele nette Menschen getroffen. Ein älterer Mann (65-70 Jahre) kam auf mein Auto zu und hat erst ganz nett mit mir auf Englisch gesprochen. Irgendwann hat er irgendwas auf Italienisch gesagt, kam mir einige Schritte näher und hat begonnen meine Brust zu begrapschen. Ich habe ihn weg geschupst die Autotür zugeschlagen und so schnell ich nur konnte weg gefahren. Keine Ahnung wohin. Hauptsache weg. Ich hab es meiner Mama erzählt und im Nachhinein mitbekommen, wie sie es einer Nachbarin erzählt hat mit den Worten: „naja du weist ja wie unsere Tochter oft rum läuft“ (war auf meine Kleidung bezogen) NEIN MAMA! ES WAR NICHT MEINE SCHULD!

ifyouknowyouknow

Dresden – 09.10.2025

Er hat einen FUSS FETISCH (im Grunde ok und akzeptierbar) aber er nutzt es eher aus, wenn Du schläfst, also nicht bei Bewusstsein bist! Ich habe es spät gemerkt.

anonymous

Faschingsumzug Hattenheim – 09.10.2025

Er greift unter den Rock zwischen die Beine- ungefragt, mitten in der Menge.

anonymous

Heidelberg – 09.10.2025

Ich habe so oft nein gesagt und mich körperlich gewehrt, über Stunden. Bis ich irgendwann so kraftlos und müde war, dass ich dachte: Ok, ich gebe nach, dann hört das wenigstens endlich auf. Das ist mir mit mindestens vier verschiedenen Männern passiert. Vieles weiß ich nicht mal mehr genau, weil es so unbedeutend scheint, weil ich damit aufgewachsen bin, dass sich Männer nehmen was sie wollen.

Noah

Hamburg – 08.10.2025

Hat mich ohne Konsens beim Sex geschlagen

alex

vie – 08.10.2025

ich war betrunken und mein ex-freund wollte mit mir schlafen, ich bin letztendlich im bett kurz weggetreten (kurzer schlaf/ ohnmächtig) als ich kurz danach aufgewacht bin, war der gv grad am enden

anonymous

Hannover – 08.10.2025

(Short version)

Mein erstes Mal

Ich war 16, Er war ca. 5 Jahre älter und wohnte in einer anderen Stadt. Ich besuchte ihn dort das erste Mal…

Bevor es zum Sex kam, waren wir eine Runde draußen und rauchten sehr starkes Gras von seinem Kollegen. Ich war völlig benebelt und nahm kaum noch etwas wahr. Bis heute frage ich mich, ob es ganz normales Gras war…
Irgendwann lagen wir dann zusammen im Bett, ich weiß weder wie ich da hingekommen bin noch wie meine Kleidung von meinem Körper gekommen war. Ich erinnere mich an nichts. Ich erinnere mich nur daran, wie ich auf diesem ausgeklappten Bettsofa lag, unter ihm und nebenan aus dem Zimmer leise Geräusche wahrnahm. Ich lag dort wie erstarrt. Bewegte mich nicht und ließ es einfach über mich ergehen. Ich stand unter Schock und dachte, so muss es wohl sein. Das erste Mal. Einfach aushalten, Augen zu und durchd. Ich frage mich bis heute (da ich heute innerhalb meines Sexlebens eine sehr offene Kommunikation führe) ob diesem Mann damals nicht in den Sinn gekommen ist, mich zu fragen, ob bei mir alles okay ist… Wenn jemand so regungslos daliegt, dann hat das in meinen Augen keinen gesunden Hintergrund beim Sex (außer es wurde vorher eine klare Absprache mit beiderseitigem Consent getroffen!). Mein Verstummen hat ihm vielleicht ganz gut gepasst…

Das Nächste, was ich weiß ist, dass ich mich wieder bekleide, danach entdecke ich, dass Blut in meiner Unterhose klebt.

Julia L

Thüringen – 08.10.2025

Mein erster Freund (ich 13, er 16) hatte immer wieder mit mir Sex, während ich geschlafen habe (ohne Kondom). Manchmal bin ich aufgewacht, habe mich aber nicht getraut zu reagieren. Ich habe es erst ansprechen können, als ich mit ihm Schluss gemacht habe.
Mein erstes Mal mit ihm war auch ungewollt. Wir hatten Petting & Küssen, aber dann ist er „aus Versehen rein gekommen“ aber er meinte „da es dann schon passiert ist, hat er einfach weitergemacht“ Ich war wie versteinert und habe es über mich ergehen lassen.
Mein zweiter Freund (ich 17, er 18) war ein ehemalig guter Freund von meinem ersten. Irgendwann habe ich ihm sagen können, was während meiner 1. Beziehung passiert ist. Er war schockiert und wütend auf seinen Freund, nur um dann ein Dreiviertel Jahr später das Gleiche zu machen. Bei ihm hab ich’s geschafft das anzusprechen, ihn gebeten aufzuhören. Seine Lösungsvorschläge waren, dass ich mir beim schlafen mehr anziehen soll (hat nicht geholfen) oder dass wir mehr Sex haben sollen (ich meinte, dass es mir unangenehm ist WEIL ich mit seinem Schw*nz in mir aufwache). Hat trotzdem nicht geholfen. Da kamen auch noch andere Dinge dazu, die ich angesprochen habe bevor ich letztendlich Schluss gemacht habe. Nach der Trennung hat er mich gefragt obs daran lag, dass sein Zimmer unordentlich ist.
Manchmal frage ich mich ob ich unfruchtbar bin, weil ich nie schwanger wurde.
+ natürlich viel mehr übergriffige Situationen von Fremden, sowie Bekannten/Freunden, 90% davon Männer.

anonymous

Berlin – 07.10.2025

Gaslighting, not taking no as a no

Anne P.

location not specified – 07.10.2025

Ich wurde über mehrere Monate psychosexuell und emotional missbraucht. Als dann die erste Handgreiflichkeut passierte, habe ich den Kontakt zu diesem Mann abgebrochen. Was ich zudem dem Zeitpunkt noch nicht wusste, war dass er physischen und online Zugriff zu meinen google Accounts hatte und mich seit Beginn der Beziehung überwacht hat. Es gab Triangulation und den ganzen Scheiss vom Feinsten. Es gibt mehrere Anzeigen meinerseits gegen Ihn. Ich habe kaum Chancen es zu beweisen.

anonymous

Berlin – 07.10.2025

Ich war 15. Auf dem weg nach Hause vom CSD sprach er mich und meine Freundin an. Er war damals 31. Win paar treffen später lag ich auf seinem Bett, ein Trickfilm lief am Ende des Bettes. Es war mein erstes Mal. Es ging nicht darum, dass es mir gut geht. Nachdem er auf meinem Top gekommen war ging er aus dem Zimmer zu Freunden, die zwischendrin in die Whg gekommen waren. Ich eckelte mich total und fuhr dann weinend mit der U-Bahn einnal quer durch die Stadt nach Hause. Mir war bis zu meinem 30. Geb nicht klar, dass ich nicht schuld war, dass das nicht ok war. Ich bin jetzt 38 und wüsste ich noch wo das war oder wie der Typ hieß. Ich würde ihn suchen … wiederlich. Und ja, das hat was mit meiner sexualität gemacht.

N.

Dortmund – 07.10.2025

Ich war damals um die 14 J. und hatte meinen ersten festen Freund, er war ein Jahr jünger als ich. Das erste Treffen fand bei ihm statt in der leerstehenden Wohnung seines Opas. Er überredete mich dazu ins Schlafzimmee zu gehen, wo es dann zum Petting kam. Ich fühlte mich unwohl redete mir aber ein dass es sich schön anfühlen muss. Beim zweiten Treffen kam er dann zu mir und wir gingen zur Wohnung einer Freundin, da ich mich um ihre Katzen kümmerte während sie im Urlaub war. Ich wollte sie lediglich füttern und mit ihnen spielen, doch er brachte mich dazu ihm das Schlafzimmer meiner Freundin zu zeigen. Dort holte er dann ein Kondom raus, ich wusste vorher nichtmal dass er es mitgenommen hatte. Er redete es mir schön und schaffte es auch dieses Mal mich zu überreden. Es dauerte zwar nicht lange aber ich habe mich trotzdem dreckig und benutzt danach gefühlt. Er hat sich immer Momente rausgesucht in denen wir alleine waren. Ich war noch zu jung um das ganze zu verstehen.

Das ist nur eine von vielen Erlebnissen. Ein weiteres schlimmes Erlebnis was ich gerne noch hier lassen möchte ist, dass ich als kleines Mädchen ca 8/9 J. im Freibad war und mich dort in den Umkleiden umgezogen habe. Dann habe ich eine Kamera entdeckt die unter der Kabine direkt auf mich gehalten wurde. Ich hatte nichts an. Ich habe nur geschafft „hey!“ zu rufen, die Kamera wurde weggezogen. Ich stand dort wie versteinert und kam eine lange Zeit nicht raus weil ich Angst hatte. Bis heute ka wer das war.

M.

Wien – 07.10.2025

Als ich und ein Ex-Freund im Alter von ca. 16 miteinander rumgemacht haben, habe ich ihm vorher mehrmals ausdrücklich gesagt, er soll nicht in der Nähe meiner Vagina kommen, weil ich sehr Angst vor einer Schwangerschaft hatte. Er hat es trotzdem getan und dann habe ich ihn gefragt ob er Geld hat, damit ich mir die Pille danach kaufen kann. Er meinte nur Nein, er braucht sein Geld zum Kiffen. Schliesslich hat er mir ca. 2€ gegeben und ich hab mein letztes Geld dazugegeben. Wir waren danach noch ziemlich lange in einer Beziehung, und mir ist erst danach aufgefallen, wie krank das war.

M

Österreich – 07.10.2025

Ich war 17 und noch Jungfrau. Er war 24. Ich habe mich unter Druck gesetzt gefühlt und war extrem unsicher und unerfahren und hatte das Gefühl er ist so arm mit mir weil ich noch so unerfahren bin. Ich war noch nicht bereit fürs „erste Mal“ und er hat mir als Alternative Analsex vorgeschlagen. Ich hatte absolut keine Ahnung damals und dachte ich muss darauf eingehen damit er „wenigstens“ irgendwie „auf seine Kosten kommt“. Im Endeffekt war meine erste sexuelle penetrative Erfahrung Analsex. Ich habe mich so unwohl gefühlt und verkrampft und geschämt und er hat immer weitergemacht und mir gesagt ich solle mich einfach entspannen. Erst Jahre später wurde mir bewusst, dass das was damals passiert ist eine Vergewaltigung war. Es fällt mir immer noch schwer das so zu benennen – sofort taucht in mir auf, dass ich ja selber schuld bin, dass ich es besser wissen hätte müssen usw.

anonymous

Berlin – 07.10.2025

Vor ein paar Jahren wollte ich abends alleine auf ein Metalkonzert in Berlin. Ich mag es eigentlich gerne, auch mal alleine etwas zu unternehmen. Aber immer sitzt die Angst im Nacken, dass doch als Frau mal was passiert. Je öfter einem dann tatsächlich was passiert, desto eher überdenkt man seine Entscheidung dann ja. Es sollte doch etwas Normales sein, als Frau rauszugehen, ohne sich zwei oder auch zehn Mal zu überlegen, ob es sicher ist. Jedenfalls ging ich an dem Abend trotzdem auf das Metalkonzert und erst war alles gut. Dann stellte sich eine Gruppe älterer Metaler zu mir, die ein bisschen Smalltalk anfingen. Ich bin grundsätzlich eher analytisch und skeptisch, aber ist alles soweit okay gewesen. Bin dann in eine Ecke gegangen, als das Konzert begann, und hab für mich die Musik genossen. Plötzlich kam einer der Männer, der scheinbar auch zu der Gruppe gehörte, zu mir und umarmte mich ohne Vorwarnung und ohne Konsens einfach und klatschte mir zwei Mal auf den Hintern. Ich bin schnell aufs Klo gerannt und fühlte mich wie gelähmt. Zum Glück war da eine ganz liebe Frau, die ich um Hilfe gebeten habe, und sie hat mich zu sich in die Ecke mitgenommen. Sie wollte, dass ich ihr den Typen zeige und dann hat sie ihm eine Ansage gemacht und mit der Polizei gedroht. Sie hat mich auch noch auf dem Heimweg ein Stück begleitet, weil ich durch den Vorfall ängstlich war. Sie hat wirklich so toll reagiert!

anonymous

location not specified – 07.10.2025

Ich war 18, er 10 Jahre älter, er war meine erste Beziehung. Schon zu Beginn der Beziehung setzte er mich unter Druck, dass ich mit ihm Webcam-Sex haben soll, während er dazu masturbiert. Ich wollte das eigentlich gar nicht und habe mich extrem unwohl gefühlt. Er hat mich dann aber überredet und ich hatte Angst, dass er sich sonst Pornos anschaut und es sich „woanders holt“. Also hab ich mitgemacht. Irgendwann fand ich trotzdem bei ihm Pornos und er war sogar auf Webcamsexseiten angemeldet. Außerdem fand ich ganz verstörende Mails bei ihm, die in ein Forum führten, bei dem er anscheinend angemeldet war. Es sah irgendwie ganz illegal aus, nach minderjährigen Mädchen.. Ich war total verstört. Und ich fand einen USB-Stick unter seinem Bett, den ich heimlich mitnahm. Auf dem Stick waren dutzende Fotos leicht bekleideter bis nackter Frauen. Viele sahen sehr jung aus, schwer zu sagen, ob volljährig. Und es gab auch einen Ordner mit Aufnahmen vom Sex mit mir, von denen ich nichts wusste. Er hatte mich also heimlich beim Sex gefilmt. Ich habe bis heute keine Ahnung, ob diese Aufnahmen nur auf dem Stick waren oder ob er noch woanders gespeichert oder womöglich sogar online gestellt hat. Ich bereue so sehr, dass ich ihn nicht angezeigt und das alles bei der Polizei gemeldet habe, aber ich habe mich damals so sehr geschämt. Ich wollte einfach nur die Aufnahmen löschen und alles verdrängen. Leider ist es nicht mal die einzige Beziehung, in der ich so traumatische Erlebnisse gemacht habe

anonymous

location not specified – 07.10.2025

Mit 16 habe ich bei einer Mitschülerin aus einer anderen Klasse übernachtet. Spontan haben noch 3 andere Personen bei ihr geschlafen. Eine enge Freundin von ihr hat mit in ihrem Bett geschlafen und für mich und zwei Jungs hatte sie Matratzen auf dem Boden ausgelegt. In der Nacht fing der eine an mich anzufassen und zu küssen. Wir kannten uns kaum und es gab vorher keine Signale, die darauf hingedeutet hätten, dass ich das gewollt hatte. Ich war überfordert und weiß nicht mehr genau, wie die Situation endete. Ich weiß aber noch, dass die Mitschülerin mich am nächsten Tag darauf angesprochen hat und mir erzählt hat, dass sie in ihn verliebt ist. Sie hat bitterlich geweint als ich von der Nacht erzählt habe und ich habe mich gefühlt als hätte ich sie hintergangen, weil ich ja ihren Crush geküsst habe. Ich habe mich sehr schlecht und schuldig gefühlt und erst viel später verstanden, dass das ein Übergriff war und dass ich nichts falsch gemacht habe.

anonymous

location not specified – 07.10.2025

Wir waren auf Klassenfahrt (Klasse 10) und hatten einen Unfall mit einem 4er Tourirad was wir leihten und sind damit gegen ein parkendes Auto. Männer kamen aus einem Laden (Wir waren in der Toskana) und hatten uns geholfen. Soweit alles gut. Abends hatten wir am Stand gefeiert, nicht zu wild aber mit Alkohol. Ich war angetrunken und bin alleine zum Hotel,. Da war einer der Männer und sprach mich an (etwa 40)und brachte mich in sein Zimmer, er war total fürsorglich….10min. Später, stand er nach seinem Toilettengang vor mir, nackt, schlug mich, Bett voll Blut und er schmiss mich nach getaner Tat raus in den Flur. Ich konnte das niemandem sagen.

anonymous

location not specified – 07.10.2025

Ich war 13, er 21. Zuhause war kein guter Ort und er hatte ein Auto und eine Wohnung. Er gab mir Kippen gegen sexuelle Handlungen. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich später „Nein“ gesagt hatte, aber ich weiß, dass er genauso oft nicht darauf einging, mich „überredete“. Einmal fragte ich, ob ich währenddessen wenigstens am Handy zocken dürfe (er erlaubte es). Ich wusste, es hat keinen Sinn anzukämpfen, es einfach schnell „hinter mich bringen“ war der Ausweg den ich sah.
An meinem 18. Geburtstag lud ich ihn ein mit mir nach Berlin zu fahren. Hotel, essen gehen, alles. Als wir abends im Hotel waren, wollte ich einfach schlafen. Er bestand auf Geburtstags-S*x. Kurz darauf trennte ich mich selbstbewusst; er hing heulend an meinem Bein. Ich ging wortlos. Zwei Wochen später berichtete mir eine Schulfreundin, dass er sich an sie ranmachte. Ich warnte sie – sie glaubte mir nicht. Das sollte nicht die einzige Freundin (gleiches Alter) sein, die von ihm hörte.
Jahrelang dachte ich, es sei meine Schuld gewesen. Heute weiß ich, er ist ein Verge******** und hat vermutlich pädph. Züge.

anonymous

location not specified – 06.10.2025

Relativ am Anfang der Beziehung küsste ich eine andere Person. Er vertraute mir danach nie wieder in der 6,5 Jahre langen Beziehung. Das gab ihm die Macht mich zu kontrollieren denn ich war ja ein schrecklicher Mensch und habe sein Vertrauen gebrochen, dachte ich zu der Zeit. Deswegen hätte ich ja verdient was er mir antut, dachte ich damals. Das ging von gar keine Zuneigung zeigen, mich ignorieren, Würgen beim Sex, bis gehauen werden im Gesicht beim Sex. Des Weiteren drohte er besoffen bei der Abifeier meines Bruders jemanden zu verprügeln um mich vor meiner Familie zu blamieren. Wahrscheinlich gab es noch mehr, aber ich hab’s verdrängt.

ey

berlin – 06.10.2025

Ich war im club zu fortgeschrittener stunde kurz auf einem Sofa eingenickt. Wachte davon auf, dass der typ mein gesicht abschleckte. freund:innen und ich hatten ihn an dem abends kennengelernt und zusammen gefeiert,alles war vollkommen platonisch und ich hatte keinerlei signale gesendet, an körperlicher nähe interessiert zu sein. Ich verließ sofort den club und war dort nie mehr. Als er wochen später auf einer anderen party auftauchte, erzählte ich meinen leuten dort von seinem übergriff und er wurde rausgeworfen.

ey

berlin – 06.10.2025

Ich war ungefähr 10 jahre alt. Immer wenn ich von der schule nach hause lief,wartete er auf mich. Er steckte dann seine hand in die hose und masturbierte. Er roch so eklig… eines tages sollte ich ihn am penis berühren – da hab ich es meiner mutter erzählt. dann war es vorbei.

Bei einer geburtstagsfeier lockte ein onkel uns kinder in ein anderes zimmer. Er zeigte uns dort „heimatfilme“ – pornos.

Ein anderer onkel verprügelte mich heftig mit den worten „wenn du es irgendwem erzählst,bringe ich dich um.“ Ich erinnere nicht, was es war, das ich nicht erzählen durfte. Ich ekelte mich vor ihm – bis heute.

Ich war etwa 5 jahre alt und betrachtet mich nackt im spiegel im schlafzimmer meiner eltern. Nach einer weile kam mein vater aus der ecke unter dem bett hervor.er hatte mich von dort heimlich beobachtet und lachte mich aus.

Ich war etwa 13 jahre alt. In der kneipe meiner mutter fassten mir erwachsene männer an den hintern, kommentieren mein äußeres. Ich musste zum teil mit ihnen in den bierkeller gehen, um ihnen dort flaschenbier zu verkaufen – ich hasste es so sehr.

Mit 18 fuhr ich mit dem nachtzug von münchen nach rom. Ich war allein in einem kleinen abteil. Ein mann kam mitten in der Nacht, setzte sich zu mir, rückte immer näher, fing an mich am Bein zu berühren. Ich erstarrte vollkommen und habe vergessen,wie die situation geendet ist.

T. (32J.)

Norddeutschland – 06.10.2025

Ich war Ende 20, er Anfang 40. wir lernten uns zufällig auf einer Party kennen, er ein vermeintlich woker Typ im Kulturbereich. Wir starteten eine lockere, unverbindliche Geschichte. Er lud mich zu sich nach Hause ein. Wir kochten zusammen, danach sind wir im Schlafzimmer. Er raucht Joints, einer nach dem anderen, schon da fühle ich mich unwohl. Trotzdem beginnen wir zu knutschen. Er will mehr, ich blocke ab. Er hält mich mit all seiner Kraft fest und vergewaltigt mich.ungeschützt.Ich bin in Schock und kann die Situation nicht begreifen. Erst am Morgen gehe ich nach Hause und verstehe so langsam was passiert ist. Ich rufe meine engsten Freundinnen an, die sofort zu mir kommen und mich auf die liebevollste Weise auffangen. Spurensicherung war in meinem Zustand nicht vorstellbar, ich stand stundenlang unter der Dusche, habe am ganzen Körper blaue Flecken, Freundinnen schlafen bei mir weil ich nicht alleine sein kann. Eine Freundin schickt ihm eine Nachricht, was er getan hat, dass er sich fern von mir und uns allen halten soll. Darauf schreibt er mir, ob wir uns auf einen Kaffee treffen können, um diese „Geschichte aus der Welt zu schaffen“, denn er ist das Opfer der Situation. Bevor ich ihn auf sämtlichen Kanälen blockiert habe, schreibe ich ihm, dass ich ihn anzeigen werde. Das habe ich bis heute nicht geschafft, aber ich hoffe er lebt für immer in der Angst.
Danke Girls, für euer Dasein, fürs Beistehen und beschützen. Ohne euch hätte ich es nie geschafft, das zu überstehen.

J.

Ostdeutschland – 06.10.2025

Ich hatte einen Nebenjob in einer Bar. Ich war 16. Meine Kollegen alle ü30. Sie schlossen Wetten ab, wer mich als „erstes ins Bett bekommt“ und versuchten mich immer im Schlussdienst abzufüllen.

anonymous

location not specified – 06.10.2025

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Vielleicht bei meinem Lateinlehrer, der mir in der 7. Klasse anfing, Briefe zu schreiben: „Ich sei ein sehr reifes Mädchen.“ Als ich das meldete in der Schule, hieß es, ich hätte es provoziert. Irgendwann später, in der 8. Klasse, da lachten die Jungs mich aus wegen meiner „riesigen Titten, die man gerne als Wichsvorlage nutze würde.“ Ich ging zum Vertrauenslehrer und hörte , ich solle mir was anderes anziehen, meine Kleidung würde provozieren. Später in der Ausbildung buhlten die Männer um mich, luden mich zum essen ein, kauften mir Kleider. Ungefragt und unterwandert meinerseits. Eine Kollegin beschwerte sich. Zurecht. Ich bekam eine Abmahnung, ich „hätte das provoziert und solle anders auftreten.“ Beim Praktikum, im Studium Jahre später, habe ich mich auf einen verheirateten Mann eingelassen. Der hatte aus meinen Praktikumsunterlagen der Sekretärin meine Adresse und stand nachts vor meiner Haustür. Nicht einmal. Mehrmals. Irgendwann hab ich mich drauf eingelassen, weil es mir gefallen hat. Er wollte seine Frau verlassen. Ich bin schwanger geworden, weil das Kondom abgerutscht war. Ein Unfall. Er legte mir 100 Euro hin, ging und blockierte mich auf allen Kanälen. Ich habe abgetrieben.
Jahre später im ersten richtigen Job, hoffierte mich der Chef. Ich, damals schon verheiratet plus 1. Kind, blockierte das auf ganzer Linie. Er ignorierte das. Kam zu uns nach Hause, brachte Geschenke. Meine Zurückweisung endete in einem Rechtsstreit.

J.

Ostdeutschland – 06.10.2025

Ich ging mit meiner besten Freundin in die Sauna.
Ich liebte Sauna, bin quasi damit aufgewachsen. Ganz klassisch- also textilfrei- nach Vorschrift.
Wir waren 16, als wir uns einen schönen Tag in der Sauna machen wollten.
Du bist vorher schon aufgefallen, da du ein blaues Gummi (?) Um dein Geschlecht trugst. Ich dachte mir nichts dabei. Vielleicht ein medizinischer Grund.
Du warst ca. 65 Jahre alt.
Schon in die erste Sauna bist du uns gefolgt. Hast uns die ganze Zeit angestarrt. Später folgtest du uns in eine Sauna, die ansonsten leer war. So saßen meine 16 jährige Freundin und ich in der Sauna und unterhielten uns. Du kamst auch dazu. Setztest dich genau gegenüber von uns und fingst an deinen winzigen Penis zu massieren während du uns anglotztest. Wir wussten nicht wie wir reagieren sollten und sind eingeschüchtert raus. Du folgtest uns auch in die nächste Sauna.
Ich fasste den Mut und sagte dass du widerliches Schwein aufhören sollst oder wir um Hilfe rufen.
Als du uns dann endlich nicht mehr nachgestellt hast, sagten wir dennoch jemandem vom Personal bescheid.
Wir wollten uns den Tag dennoch nicht vermiesen lassen und unterhielten uns in der nächsten Sauna über das erlebte.
Neben uns wieder ein Mann, Anfang 30, den das Geschehen „brennend“ interessierte und sich einen Spaß daraus machte uns zu entlocken, wie das blaue Teil um sein Glied heißt (ein Cockring) Er erklärte unnötig ausführlich, wozu genau das da ist und wie man es benutzt.

J.

Ostdeutschland – 06.10.2025

Du warst mein erwachsener Schwager. Ich war 14. Du hast gerade mit meiner Schwester ein Baby bekommen.
Ich bin zu euch gefahren, um meine Baby- Nichte und meine Schwester zu sehen.
Als meine Schwester im Bett war, spielten wir Poker. Du sagtest, dass du mir die Regeln beibringst. Ich war stolz, dass ich so schnell lernte.
Plötzlich wolltest du Strip- Poker spielen, ich willigte aus Leichtsinn ein. Ich war zur Gänze bekleidet und du verlorst von Anfang an absichtlich, bis du splitterfaser nackt vor mir breitbeinig tanztest. Ich hielt mir die Augen zu weil ich deinen Penis nicht sehen wollte und sagte immer wieder (verlegen-lachend) dass du aufhören sollst.

Da meine Schwester dich durch den Türspalt sah, folgte kurz darauf die Scheidung. Für viele aus der Familie trage ich die Schuld dafür, dass die Ehe in die Brüche ging.

J.

Ostdeutschland – 06.10.2025

Du bist mit mir in den Urlaub in die USA geflogen. Ich habe mich gefreut, dass ich mitkommen durfte, denn sonst fiel ich immer „hinten runter“.
Du, Opa, hast zwei Wochen mit mir dort verbracht. Wir mussten in einem Zimmer schlafen. Ich war 16. Deine 16 Jährige Enkelin..
Deine Frau kämpfte zu Hause mit Krebs und du beschwertest dich bei mir, dass du keine körperliche Nähe bekommst. Du „beichtetest“ mir, dass du dich in mich, deine Enkelin, verliebt hättest. Du kamst an mein Bett und wolltest meine Brüste anfassen. Ich hatte solche Angst und war angewiedert. Ich verbrachte jeden Abend stundenlang auf der Toilette weil ich nicht in einem Raum mit dir schlafen wollte.
Als wir zurück in das Haus kamen, in dem du mich hast aufwachsen sehen seit Baby- Alter, beschwertest du dich bei meinen Eltern, dass ich immer kurz angebunden und abweisend zu euch Großeltern war.
Oma wusste bis zu ihrem Tod nicht, weshalb ihre Enkeltochter jeglichen Kontakt unterband. Die Schuld dafür trage ich bis heute in mir.

Wasserscheidechse

Between Rhine &Rhone – 06.10.2025

I was abused by an doctor of human medicine. Not physicaly. He abused me with a friend of him, verbaly .
Lateron i got so sick , He observed me how this treatment worked. The Legalsystem used Fragments of His description in His website to Put a load of Lack of the ability to learn in me..they cooperatet with this abuser. He himself is just a man with Knowledge and experianced studies that US used by the law system to Fight against me while He stalked my life and body.
My Body turned i a state of pain i never could Imagine ..
His is a doctor.

anonymous

Berlin – 06.10.2025

Ich war 16 und Austauschschülerin in den USA. Mein Gastvater war sehr autoritär und gleichzeitig sehr körperlich eng (forderte z.B. jeden Abend einen guten Nacht Kuss). Eines Abends sagte er mir dass ich am nächsten Tag zuhause bleiben dürfe weil wir einen „Daddy daughter day“ machen. Am nächsten Morgen waren also alle schon aus dem Haus als er mir weckte. Er trug mich in sein Schlafzimmer und fing an mich anzufassen unter dem Deckmantel dass er mir die Anatomie meines Körpers erklären wolle. Schließlich küsste er mich. Ich stand auf und ging. Noch heute bereue ich nicht vorher rebelliert zu haben. Einige Zeit später kam meine damals 12 jährige gastschwester auf mich zu. Sie offenbarte mir unter Tränen dass er sie seit 6 Jahren vergewaltigt. In der Nacht darauf hatte schlief sie in meinen Bett. Ich furchtbare Angst, dass er uns gehört hat und uns etwas antut. Gott sei Dank ist es nicht so gekommen. Ich erzählte es der Mutter. Er ist seit dem im Gefängnis.

Kristina

NRW – 06.10.2025

Ich war 14 und auf einer Hausparty, bei der ich sehr viel Alkohol konsumierte. Ich erinnere mich noch wie ich mit jemandem rumgemacht hatte. Danach Blackout. Tage später erfuhr ich, dass wir Sex hatten, denn jemand hatte sein Handy heimlich ins Zimmer gestellt und auf uns gerichtet. Nicht nur, dass ich noch Jungfrau war, er war auch 25.

Das Video wurde schnell auf sein Drängen hin „vernichtet“.

Anna-Maria

Braunschweig – 06.10.2025

Ich stand an der Ampel, guckte undifferenziert auf die andere Straßenseite. Da kam von gegenüber ein Herr zu mir, der mich ohne Erlaubnis und ohne Vorwarnung mich küsste. Er folgte mir auf die andere Straßenseite und umarmte mich auch noch. Ich ließ alles geschehen, weil ich zu perplex war um adäquat zu reagieren.

NRW – 06.10.2025

Viele Vorfälle könnte ich melden. Seit Kindheitstagen. Im Schwimmbad, verfolgt im Supermarkt, und weiter.. darauf möchte ich nicht eingehen.

Ein Vorfall, ereignete sich, als ich etwa 20 Jahre alt war und in einem Immobilienbüro, in dem ich gearbeitet habe.
Bei einem Sommerfest war auch ein älterer Eigentümer anwesend, der stark getrunken und gekokst hatte (auch im Büro).
Später in der Nacht lud er meine Kollegin und mich in ein Hotel ein. Da ich nicht mehr nach Hause kommen konnte, bin ich mitgefahren.

Im Hotel hatte er getrennte Zimmer gebucht, kam aber später betrunken an meine Tür und verhielt sich aufdringlich und bedrohlich.

Ich war unsicher und hatte Angst, also ging ich in das andere Zimmer, wo meine Kollegin war. Dort wurde mir klar, dass die beiden offenbar miteinander intim waren. Ich habe deutlich gemacht, dass ich damit nichts zu tun haben möchte und mich zurückgezogen. Zum Glück ist in dieser Nacht nichts weiter passiert, aber die Situation hat mich sehr erschreckt und überfordert.

anonymous

Bonn – 06.10.2025

During my final PhD year I got really depressed and lost my sexdrive. My boyfriend at the time was constantly complaining that I don’t sleep with him enough and he doesn’t feel desired by me, while I was struggling with suicidal thoughts. We were in an open relationship at the time, but that didn’t seem to matter. One day he wanted to come over and I told him before that I will not have sex with him. I said no again, when he arrived at my place, he got angry and stopped speaking to me. I couldn’t stand his silent treatment so I gave in. He complained that I wasn’t getting wet… The worst thing is that he did the same thing to his first girlfriend and he told me about it, acting devastated, because years after they seperated she told him that she felt forced to sleep with him and he had „never known“. I believed him that he didn’t do this on purpose and even consoled him. I feel so guilty about this. I didn’t understand at the time that he views women’s bodies as something he has a right to and nothing has changed that. He is now married and still views himself as „one of the good guys“. It’s sickening.

anonymous

Niedersachsenn – 06.10.2025

Es gab in meinem Leben so viele Grenzüberschreitungen, die mich im Nachhinein wütend machen. Ich war jung, immer dazu erzogen worden, anderen zu gefallen u. Peinlichkeiten o. Übergriffe wegzulächeln. Meine Tochter ist 18 u. ich habe Angst um sie. Manche Vorfälle habe ich ihr abgeschwächt erzählt, um sie „vorzuwarnen“ u. ihr Mut zu machen, sich zu wehren, jemandem anzuvertrauen u. Hilfe zu holen. Die eindrücklichsten Ereignisse waren ein Mieter im Erdgeschoss, an dessen Fenstern ich als knapp 20jährige immer vorbeigehen musste. Er war sicher Ende 60/Anfang 70, wir führten öfter mal kurze Unterhaltungen u. ich amüsierte mich oft über seine charmante Art „alter Schule“. Eines Tages bat er mich unter einem Vorwand in seine Wohnung. Vom Wohnzimmer ging es ins Schlafzimmer, wo er mich auf sein Bett drückte, mit schnaufend das Shirt hochschob und über meine Brüste herfiel. Ich konnte diesen schweren Körper nicht loswerden, erst als er ein wenig zur Seite rollte, um sich über meine Hose herzumachen, gelang mir die „Flucht“. Später lief er oft pfeifend unter meinem Fenster entlang – mir wurde dabei regelmäßig übel! Das Haus gehörte meinen Eltern. Ich erzählte später meiner Mutter davon, aber sie lächelte das nur weg, unternahm nichts, war weiter mit ihm u. seiner Frau befreundet. Das empfand ich als fast genauso schlimm u. habe ihr bis heute nie verziehen. Es dauerte Jahre, bis ich die Schuld nicht mehr bei mir gesucht habe.

anonymous

location not specified – 06.10.2025

Als ich als nach dem Abitur in backpacken war, lernte ich einen Mann kennen. Ich war 19, er war 30. Wir sind eine Zeit lang zusammen gereist, es ist erstmal nichts zwischen uns passiert. Ich hatte aufgrund des Altersunterschieds auch kein Interesse von ihm erwartet. An einem Abend sind wir mit anderen Freunden ausgegangen. Ich war sehr betrunken. Er hat dann an dem Abend mit mir geschlafen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nie einen One Night Stand gehabt und nur innerhalb einer Beziehung überhaupt mit jemandem geschlafen. Er hat gegen meinen Willen kein Kondom benutzt. Ich war zu betrunken, um überhaupt Consent zu geben oder auf ein Kondom zu bestehen. Er hat mir Geschlechtskrankheiten übertragen. Das habe ich erst später herausgefunden. Er hatte auf seiner Reise vorher wohl mit anderen Frauen ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt. Ich habe mir die Schuld gegeben, dass ich das zugelassen habe und mir vorgeworfen, dass ich naiv Risiken eingegangen bin. Aber ich war betrunken und unerfahren, er war 11 Jahre älter und hat das Risiko gekannt. Der Mann ist erfolgreicher Börsenmakler.

anonymous

Niedersachsen – 06.10.2025

Ich war mal in einer lokalen Diskothek in der Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin – da war ich 17. Ich kam dort mit einem älteren Typ ins Gespräch (ich glaube er war 21 oder so). Er hat mir viele Komplimente gemacht und ich fand ihn auch gutaussehend. Er trennte mich während des Gesprächs von den Menschen, mit denen ich da war (u. a. meiner Schwester), und wir setzten uns draußen in einen Hauseingang. Dort haben wir uns dann erst mal nur geküsst und ich fand das bis hierhin auch noch gut. Dann bat er mich allerdings, ihm einen Blowjob zu geben und ich sagte, dass ich das nicht wolle. Er nötigte mich weiter, holte auch bereits sein Glied raus usw. Ich hab dann kooperiert, weil ich einfach auch noch so jung und unerfahren war – es war erst meine zweite sexuelle Handlung mit einem Mann. Da er mit dem Blowjob unzufrieden war, hat ihm das aber nicht gereicht – er führte mich hinters Haus, zog mir die Hose runter und vergewaltigte mich dort. Ich kann es leider nicht anders sagen. Ich war in Schockstarre und danach war für mich leider alles anders…

a.

Hamburg – 05.10.2025

In einer Beziehung die klar als dominant und devote Vorlieben startet, wurde klar Grenzen überschritten. Erst einvernehmlich später mit der Zeit auch Fotos gemacht und einseitig missbrauchs Vorlieben angedroht und umgesetzt ohne, dass ein ja im Raum stand. Stets habe ich darum gebeten, Fotos die nicht einvernehmlich entstanden zu löschen aus Angst die würden in die falschen Hände gelangen. Nun 3 Jahre nach der Trennung ein wunderbares Kind reicher und als Single Frau werde ich regelmäßig von Männern angeschrieben die mir Fotos aus dieser Beziehung schicken. Als das vor 2 Jahren begann bin ich auf eine Seite aufmerksam gemacht werde, auf der ich als verfügbare schlampe angepriesen wurde inkl zur Schau Stellung border und Rückseite meines persons. So wie Verlinkungen meiner Tätigkeit als als selbstständige Coachin für erkrankte Frauen.
Heute reagiere ich nicht mehr und habe mir vergeben, mich nicht besser geschützt zu haben, ich stehe nun zu dieser Zeit bin aber immer noch sehr traurig über diese Übergriffe von allen Beteiligten. Verstehen werde ich es nie und Leichtigkeit in Sexualität wieder aufleben zu lassen ist nur schwer möglich. Ich bin froh über faire feministische Pornos und immer Bewusstsein über gelebte Einvernemlichkeit. Danke fürs lesen ohne Vorurteile. A.

anonymous

Marburg – 05.10.2025

Ich habe einen Kerl per Dating-App kennengelernt, er lebte in Köln, besuchte mich 1x, wir verstanden uns recht gut. Aber ich hatte bereits während des ersten Treffens gemerkt, dass er seltsame Züge an sich hatte. Dennoch besuchte ich ihn einige Zeit später in Köln, was sich recht schnell als Fehler ausstellen sollte.
Er war ein sexuell ziemlich aktiver Typ, in vielen Betten unterwegs, vor allem aber im Fetisch-Bereich. Ich hatte mit all dem nichts am Hut, dachte mir aber, dass es mir nicht schaden könnte, Erfahrungen zu sammsln. Fehler Nr. 1: Aus Angst, nicht zu gefallen, unterbrach ich manche seiner Praktiken nicht. Fehler Nr. 2: ich bin nicht vorzeitig abgereist. Ich hatte kommuniziert, dass ich nicht am Hals angepackt werden möchte, weil mich ein Mann bereits gegen meinen Willen während des Sex gewürgt hatte, bis mir fast schwarz vor Augen wurde.
Während meines Besuchs kam es, dass wir gemeinsam duschen gingen. Es wurde schnell intim, zunächst war alles okay, doch plötzlich packte er mich von hinten am Hals und drückte zu. Ich versuchte seine Hand von meinem Hals zu reißen, hatte aber nicht genügend Kraft. Währenddessen hatte er sein Teil in mir und seine Hand drückte immer mehr zu, bis mir tatsächlich schwarz vor Augen wurde. „Zum Glück“ kam er bald und ließ mich endlich los, ich fiel halb bei mir aus der Dusche und hatte immer noch das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen.
Er stand hiernach lächelnd in der Dusche.

Dieser Mann ist aktiver Sozialarbeiter.

anonymous

Hessen – 05.10.2025

Ich war schon sehr früh online aktiv. Wieviele großteils erwachsene Männer mich über meine gesamte Kindheit und Jugend versucht haben zu irgendwas sexuellem zu bringen geht auf keine Kuhhaut. Und als sonst vernachlässigtes Kind freut man sich, dass jemand einen beachtet oder findet es noch cool mit älteren Jungs zu chatten.
Schützt eure Kinder im Netz.

Auch im realen Leben musste ich viele Grenzüberschreitungen erleben und auch Partner, die einen unter Druck setzen und emotional erpressen um einen ins Bett zu kriegen.

anonymous

location not specified – 05.10.2025

Einer meiner engen Freunde, der so 20 war (ich war 16-17) hat bei mir übernachtet und als er dachte ich schlafe, hat er mich betatscht und seine Finger in mich eingeführt. Ich habe die ganze Zeit weiter getan als ob ich schlafe, bin komplett innerlich erstarrt. Er hat es nie angesprochen und ich aus verschiedenen Gründen auch nicht, unter anderem weil ich lange dachte es wäre mein Fehler und weil es mir peinlich war.

anonymous

location not specified – 05.10.2025

Ich habe mich für „zuerst“ einvernehmlichen Sex mit einem Mann (ehemaliger Arbeitskollege) in dessen Wohnung getroffen. Irgendwann wurde er aber ziemlich grob und ich hatte Schmerzen, bat ihn darum, aufzuhören. Er hielt mich daraufhin fest und sagte „ich komm sowieso gleich, das hältst du noch aus“. Er wurde grober, die schmerzen schlimmer, es hat gefühlt ewig gedauert. Er hielt mich so sehr fest, ich hab es nicht geschafft mich weg zudrehen oder ihn wegzustoßen. Ich hab dann einfach still geweint, bis er fertig war und ich gehen konnte.

anonymous

Berlin – 05.10.2025

Ich war abends mit Freunden im Park, hatten gemütlich auf einer Wiese Sekt getrunken. Der Park war ziemlich voll, es war ein lauer Sommerabend. Es gibt da eine öffentliche Toilette, eine Freundin und ich gingen da hin und auf dem Weg zurück kam uns eine Gruppe junger Männer entgegen. Als sie an uns vorbei gegangen sind, spürte ich plötzlich die Hand von einem zwischen den Pobacken. Das ging so schnell, dass ich geschockt stehen blieb, meine Freundin fragte was los ist, ich es ihr sagte und sie denen noch irgendwas hinterher gerufen hat. Die Gruppe ist aber schon lachend weiter gegangen. Ich hab übrigens eine weite schwarze Hose getragen.

June

location not specified – 05.10.2025

Als wir gerade zwei Monate zusammen waren gab er mir bekannt das er noch in S*Foren angemeldet sei aber das Profil deaktiviert hat.
Wenn es mit mir keine Probleme gäbe wäre er auch nicht online um zu suchen
Seit 9 Jahren getrennt.
Jetzt werde ich noch immer beobachtet, allerdings von jemand der meine Einträge. Verfolgt. Und löscht.

anonymous

location not specified – 05.10.2025

When I was 15, a 24 year old man groomed me. He gained my trust, invited me to his home, drugged and raped me. I still have no full memory from that night. The grooming went on for a few months. He groomed other underage girls too and insisted on „threesomes“ with one of them. He filmed that multiple times. My then best friend and one of his former victims helped me to get out of this. It took me years to fully realise how harmful his impact had been. I went to the police (like other victims before me), but nothing ever happened. He’s still a teacher and a local politician.

anonymous

Berlin – 05.10.2025

Ich hatte mal einen Mann über eine Datinplattform kennengelernt, es war schnell klar, daß wir nicht zusammenpassen und sich daraus nichts intimes entwickeln wird. Trotzdem chatteten wir manchmal über ICQ. Es verlief dann irgendwann im Sande. Monate später ploppte auf einmal über ICQ eine Nachricht von ihm auf, ob wir nicht mal wieder chatten wollen, er wäre grad im Urlaub und würde an mich denken. Ich hab mich zwar gewundert, aber dachte mir erstmal nichts und weil ich grad Zeit hatte und ein bißchen neugierig war, öffnete ich das Videofenster. Yo, da war er, nackt, sich einen runterholend und säuselnd, ob ich nicht Lust hätte ein bißchen mitzumachen.
Danke Ciao !!!!

Lisa

location not specified – 05.10.2025

I was an ERASMUS student. After a beach party one of the guys from the ERASMUS Network offered me to drive me home with his car. I trusted him because I knew his girlfriend and because he was one of the organizers there in this city. He did not let me go out of his car, he raped me and he was very angry that I didn’t want to have sex with him. But I tried to do what he told me to do, because I hoped I will get home faster then. Because of this I felt like it was my fault for a long time. After I reported the whole story to other people from the ERASMUS Network, he threatened me. He said he will destroy my life because he has a lot of money and good lawyers. Turns out, there were also 2 other girls who reported similar stories.

anonym

erfurt – 05.10.2025

davon habe ich noch nie jemanden etwas erzählt. als ich 14 war lernte ich auf einer reha einen jungen kennen, er war 17. wir verstanden uns gut und nichts ist passiert. nach der reha hatten wir weiterhin kontakt. er war mittlerweile 18 und fing an mir auf snapchat anstößige nachrichten zu schreiben. ich wusste nicht recht wie ich damit umgehen soll, ich hatte wenig freunde und er war öfter für mich da. er erzählte mir wie horny er auf mich sei (ich war 14 und meine pubertät fing gerade erst an). irgendwann wollte er bilder von mir und erzählte mir wie schön ich bin und wie toll mein körper aussieht. ich habe mich über diese „komplimente“ gefreut, da ich in der schule oft wegen meines aussehens (ich war körperlich nicht so „reif“ wie die anderen). er hat mich immer mehr dazu gedrängt, wollte fotos ohne klamotten, von meinem schritt… ich hab es getan und mich jedes mal danach so ekelhaft und komisch gefühlt… als wäre das nicht ich gewesen die diese bilder nachts heimlich in ihrem kinderzimmer macht. Irgendwann wollte er videos wie ich mich anfasse und machte mir ein schlechtes gewissen wenn ich es nicht tun würde. ich sollte mir pornos anschauen um zu lernen wie man das macht. eines tages wollte er dann bilder meiner brust, die natürlich kaum entwickelt war, ich hatte zu dem zeitpunkt noch nicht einmal meine periode. ich habe mich so geschämt und wollte das nicht aber er hat mich gezwungen. es hat mich jahre gebraucht zu realisieren was er mir antat.

L

Berlin – 05.10.2025

Nein Großvater missbrauchte mich über Jahre, immer wenn ich zu Besuch war. Er tat es auch während meine Oma anwesend war, die das mitbekommen haben muss.
Als ich realisierte, was er mit mir tat und mich aktiv wehren wollte, nötigte er mich, mich vom Hund besteigen zu lassen. Ich kann nicht daran denken, ohne dass mein Körper reagiert, ohne dass mir schlecht wird, schwindelig und ohne das Rauschen in meinen Ohren. Manchmal holen mich die Erinnerungen ein, manchmal dissoziiere ich. Ich kann nicht im dunkeln sein, ich habe Angst vor bestimmten Gerüchen, kann manchmal nicht berührt werden, ich sehe ständig überall Gefahr.

Isa

Germany – 05.10.2025

Er war mein Ex-Freund, ich war betrunken, er meinte er nimmt mich mit zu sich nach Hause. Ich weiß nichts mehr, nur, dass ich mich grauenhaft gefühlt habe, als ich aufgewacht bin.
Als ich ihn Jahre später gefragt habe was passiert sei, weil ich mich an nichts erinnern kann, hat er gelacht und gesagt: “wir haben natürlich gefickt”.
Das ist 7 Jahre her und ich denke fast täglich an ihn.

anonymous

Hamburg – 05.10.2025

Ich bin betrunken zu ihm nachhause gegangen, weil ich Angst hatte nachhause zu gehen. Meine Mutter wäre ausgerastet wenn ich betrunken wäre.
Also war ich bei ihm, lag rum, hab mich mehrfach übergeben und plötzlich lag er auf mir und hat mich vergewaltigt.

Lilith

Odenwald – 05.10.2025

Ich war 13 oder 14, er 1-2 Jahre älter. Wir waren vll einen Monat „zusammen“. Wir haben mit anderen, größtenteils seinen älteren Freunden gezeltet.
Es gab Vodka.
Als wir schlafen gegangen sind, habe ich bei ihm im Zelt geschlafen. Wir haben uns geküsst. Dann schob er plötzlich seine Finger in meine Hose und rieb sie zwischen meinen Beinen. Ich tat kurz so, als würde es mir gefallen. Ich sagte dann aber schnell, dass mir schlecht sei vom Alkohol und ich Kopfschmerzen hätte. Ich drehte mich um und versuchte zu schlafen. Ich erinnere mich nicht an mehr.
Ich habe einen Monat später die „Beziehung“ beendet und immerhin gesagt, dass mir das alles zu schnell ging. Was auf mehrere Dinge bezogen war: Er wollte andauernd, dass ich bei ihm übernachte. Er sagte mir, dass er es kaum abwarten kann mit mir zu schlafen. Immer wieder habe ich gesagt, dass ich noch warten möchte und mich noch nicht bereit fühle. Er schenkte mir seinen Schmuck und erwartete, dass ich ihm meinen schenke. Er erzählte seinen Eltern „aus Spaß“, dass ich schwanger sei (wir waren insgesamt 2 Monate zusammen).
Er erzählte wohl später seinen Freunden von der Zeltübernachtung, da diese mich dann gehänselt haben, weil er erzählt hat, dass ich Untenrum nach Fisch stinken würde.
Zum Glück ist mir das nie nahe gegangen. Ich war einfach froh, dass er aus meinem Leben war.
Erst er und dann noch zwei seiner Freunde haben mich dann noch einmal versucht zu überreden, wieder mit ihm zusammen zu sein.

anonymous

Duisburg – 05.10.2025

You have always pushed my boundaries and I always gave in. Once, while giving you a blowjob, you pushed my head down until I gagged. When I wanted to use a condom, you were disappointed, so we didn’t. You were „surprised“ every time you realized I didn’t want something. How could that be, despite I told you so many times? How could it be that you didn’t understand that I didn’t know how sexual self-determination works? As my therapist you preferred to sleep with me instead of helping me develop it.

I told you everything but you were the only one you listened to. I hope you get what you deserve.

C

Koblenz – 05.10.2025

Während ich geschlafen habe, hast du meinen Tampon entfernt und mehrfach deinen Finger in mich eingeführt. Als ich wach wurde, meintest du, meine Körpersprache hätte verlauten lassen, dass ich das auch will. Am nächsten Tag hast du mir von deinen Plänen erzählt, dich mit einer anderen Frau zu treffen, woran ich selbst schuld sei, weil ich nicht „die Beine breit gemacht“ habe.

anonymous

location not specified – 05.10.2025

ich war 16, ein 40 jähriger mann hat sich in der vollen u-bahn neben mich gesetzt und ist dabei mit seiner hand an mein bein gekommen. er hat sich dafür direkt entschuldigt, ich meinte es passt schon. während der fahrt hat er mir immer wieder an den oberschenkel gefasst und mich gestreichelt, ich war wie versteinert und zu perplex um irgendwas zu sagen. bei der nächsten station bin ich aufgesprungen und ausgestiegen, obwohl ich noch hätte weiterfahren müssen.

D.

Bremen – 04.10.2025

Wir hatten schon 1-2 Mal was miteinander und bisher war alles in Ordnung gewesen. Dieses Mal waren wir betrunken, ich kam von einer Feier und er hatte in seiner WG mit Freunden getrunken. Danach bin ich zu ihm und wir hatten Sex. Bis dahin alles in Ordnung. Bis er es nicht sein ließ. Ich war irgendwann sehr müde und wollte einfach schlafen, er hat mich immer wieder angefasst und meinte zu mir ob ich nicht noch Lust habe und was auf einmal los wäre. Er hat einfach immer wieder seine Finger in mich geschoben obwohl ich mich weggedreht habe und versucht habe seine Hände wegzudrücken. Irgendwann habe ich nachgegeben, weil ich keine Energie mehr hatte. Ich fühle mich bis heute schuldig, weil ich nicht Nein gesagt habe und betrunken war. Aber ich bin nicht schuldig, sondern er ist es. Nicht ja sagen heißt nein! Auch wenn man vorher schon Sex hatte!

anonymous

location not specified – 04.10.2025

Ich war 19 und mit meinen Freund*innen in einem kleinen Club bei einer Jahrgangsparty. Nur noch unsere Gruppe war auf der Tanzflächen. Es liefen 3 Jungs an uns vorbei und einer hat mir & vermutlich auch meinen Freundinnen beim Vorbeilaufen an den Po gefasst.

anonymous

location not specified – 04.10.2025

Im Grundschulbus war ich das einzige Mädchen, die Jungs, die mit mir gefahren sind, waren 2 Jahre älter als ich oder hatten ältere Geschwister und meinten, dass wir uns gegenseitig unsere Genitalien zeigen sollen. Ich hab’s irgendwann gemacht, weil ich so bedrängt wurde. Jahre später schreib mich einer von ihnen an und fragte, ob ich mich noch erinnere und dass er das ziemlich geil fand. Und ich es ja richtig gewollt hätte.

anonymous

location not specified – 04.10.2025

Ich war 18 und habe meinen Führerschein gemacht..Mein Fahrlehrer hat mir regelmäßig erklärt, dass ich mir vorstellen solle, der Schaltknüppel sei ein Penis und so solle ich diesen nutzen… außerdem müsse immer auf Brusthöhe abgebogen werden. An jeder Kreuzung starrte er auf meine Brüsten und kommentierte den Abbiegevorgang.
Ich brauchte meinen Führerschein und wollte da einfach nur durchkommen.

anonymous

location not specified – 04.10.2025

Ich ging abends in einer ruhigen Siedlung nach Hause. 10 Meter hinter mir ging ein Mann und frug „willst du ihn mal anfassen?“
Ich schau mich kurz um und gehe dann schneller. Er verfolgt mich weiter und fragt erneut.
Ich Schrei ihn an er soll abhauen.

anonymous

location not specified – 04.10.2025

Ich stand an einem Dönerwagen um mir einen zum mitnehmen zu bestellen. Ein weiterer Kunde (männlich ü40) sagte zu mir, dass ich wohl schon viele Döner gegessen hätte. Denn Döner macht schöner.

Ich war offensichtlich noch vor der Pubertät. Etwa 12 Jahre alt.

E

Berlin – 04.10.2025

Als ich dir einen BJ gegeben habe, wolltest du in meinen Mund kommen. Als ich spürte, dass du kurz davor warst hörte ich auf und sagte, dass ich das nicht möchte. Du hieltst meinen Kopf fest und sagtest „Doch, ich weiß, dass du das auch willst!“. Nachdem du in meinem Mund gekommen warst, musste ich mich übergeben. Du sagtest danach nichts. Ich hatte immer zu viel Scham nochmal darüber zu sprechen.

Isabella

Schleswig Holstein – 04.10.2025

Wir hatten Sex. Ich habe ganz klar nein zu Analsex gesagt. Er hat mich festgehalten und es trotzdem getan.

anonymous

location not specified – 04.10.2025

One of my work colleagues grabbed my butt when we passed each other on the stairs. I reported it. My boss and other colleagues told me it was my fault because I was being too friendly and he could have understood that as an invitation. There were no hard consequences for him.

anonymous

location not specified – 04.10.2025

When I was 15 I was groomed by a 23 year old man. I thought he was my boyfriend. He pushed me to do multiple things in bed I did not want. I don’t even remember everything. someday he forced me to copy all of my photos and videos and hand them to him. Otherwise I would not really trust him and he would end our relationship. He recorded me when we had sex, with and without my knowing. He put me on drugs without my knowing. Later I found out he had groomed multiple girls, thankfully I did not catch an STD. After I ended our „relationship“ he groomed one of my best friends and stalked me for years. He even left his hometown and started a job in my hometown. He is a teacher and a politician.

anonymous

Berlin – 04.10.2025

I liked our date, so we went to his place. We used condom, but then he came into his hand. Turned out, he somewhere during the process, he took off the condom, as “wanted to feel everything better”.
I was shocked. I said nothing to him, i was speechless. Later i checked all STI and lucky me, it was all clean.
This situation still something, that I’m thinking about- why i didn’t checked condom from time to time; why i said nothing to him; why i didn’t left at that moment and called him names. I feel guilty, yet this is not my fault. And I’m ashamed

Michi

Chemnitz – 04.10.2025

A friend of mine pressed me against a wall in a club and forced me to kiss him. I knew I wasn’t strong enough to push him away and got scared. My body went in freeze mode. Also I didn’t want to „make drama“. So I let it happen.

anonymous

lübeck – 04.10.2025

fast 5 jahre ist es her, als ich bei einem damals dachte ich guten freund geschkafen hatte, zwischen weihnachten und neujahr, nachdem ich den kontakt zu meiner mutter abgebrochen hab, weil sie zu gewalttätig war. wir haben eine disney serie geschaut und gekifft. wir sind eingeschlafen, kuschelnd wie so oft. das war oke für meine monogame beziehung. dann wache ich irgendwann, so zwischen 6 und 7 uhr morgens von einem gefühl zwischen meinen beinen auf und konnte mich nicht bewegen. fast 5 jahre ist es her, dass ich nur daran denken konnte ‚wie kann ich das rückgängig machen‘, immer und immer und immer und immer und immer und immer und immer wieder, wie eine endlosschleife in meinem kopf. mehr als das konnte ich nicht denken, und habe es irgendwie geschaft mich etwas von ihm weg zu drehen. er hat nicht aufgehört mich anzufassen. mein kopf konnte keinen anderen gedanken denken, als ‚wie kann ich das rückgängig machen‘.
irgendwann hab ich endlich bemerkt, dass ich daran nichts ändern kann. daran, dass ich meinen besten freund verliere, daran, dass ich nichts tun kann. dass ich mich nicht wehren kann. mein hirn kam nicht auf die realität klar. irgendwann hab ich akzeptiert, dass ich an diesem zustand nichts ändern konnte und versucht es zu genießen. aber ich konnte nicht. alles war ekelhaft und wiederlich und falsch. er hatte danach das bedürfnis zu reden. aber ich konnte nicht. mein blick war starr und mein körper konnte ich kaum bewegen.

anonymous

Deutschland Stuttgart – 04.10.2025

Ich war 16, habe mit Fahrstunden bei der örtlichen Fahrschule im kleinen Dorf begonnen. Mein Fahrlehrer (ca. 55 Jahre alt) hat mir Komplimente gemacht und mich für meine Reife gelobt. Ich war stolz und habe mich geschmeichelt gefühlt. Wir waren oft zusammen rauchen, später in einem Hochsitz im Wald. Er hat mir eine Massage angeboten, ich fand das aufregend aber auch befremdlich. Später hat er mir erzählt, er habe von Sex mit mir geträumt. Ich habe versucht, aus der Dynamik herauszufinden, weil es unangenehm war. Er hat mich weiter bedrängt, ich hätte ja noch Prüfung. 10 Jahre später habe ich ihn zuhause angerufen und ihn gefragt, ob er sich bewusst war, dass ich minderjährig war und mit wem er das sonst gemacht hat. Er hat so getan, als würde er sich nicht erinnern.

anonymous

Wohnung – 04.10.2025

Nach einem Autounfall, bei dem ich (22) einen Beckenbruch erlitten habe, bin ich krank zu Hause. Mein damaliger Freund wird nach mehreren Wochen ungeduldig, weil wir keinen Sex haben können. Er drängt mich, es endlich zu versuchen, weil er schon „Samenstau“ habe. Eigentlich fühle ich mich nach 8 Wochen noch nicht bereit, lasse ihn dann aber doch ran, weil ich denke, ich bin es ihm schuldig. Es tat weh. War aber für ihn kein Grund aufzuhören.

M

Klassenzimmer – 04.10.2025

11. Klasse, Deutschklausur, alle sind konzentriert am Sortieren, Markieren, Schreiben. Ich auch, meine Wangen glühen vor Konzentration. Plötzlich kniet mein Deutschlehrer (50? 55?) vor meinem Tisch und fragt mich leise und völlig random, wie ich gerade in Französisch stehe. Ich bin völlig aus dem Konzept gebracht und versuche zu verstehen, warum er das gerade jetzt wissen muss. Werde total nervös und fühle mich mega unwohl. Da fällt mir auf, dass er die ganze Zeit schon über meinen Unterarm streichelt, mit dem Zeigefinger vor und zurück, während er weiter grinst und wartet. Als ich entsetzt auf seine Finger auf meinem Arm starre und dann in sein Gesicht, hört er auf und geht wieder ans Pult.

Charlotte

Germany – 04.10.2025

My Boss sexually harassed me and other girls in my work. He grabbed our ass, breasts, and pulled his d*ck out in front one of our underage trainees. He also sent her d*ck pics, wrote her messages and touched her genitals. We only found all out about it by coincidence, and went immediately to the police. We’ve been to court but he didn’t get punished, only had to pay money for his actions.
I later found out that he’d been to prison once for r*pe.
I hope he burns in hell.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Mein Stiefbruder 24 hat mich 23 nach einem Abend in einer Kneipe in seinem Bett schlafen lassen wo auch seine Freundin schlief. Er hat mir seinen steifen Penis an den Körper gedrückt. Als ich Ihn gefragt habe ob er sich bewusst ist, dass ich es bin, meinte er nur „ja klar, du willst es doch auch.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Als ich 6 oder 7 war hat mein großer Bruder (5 jahre Älter) mir irgendwas erzählt, sodass ich seinen Penis in den Mund nehmen musste.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Ich habe mir letztens die Haare abrasiert und mein Vorgesetzter musste mir unbedingt erzählen, dass er nur Frauen mit langen Haaren mag. Wtf.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Ich kann mich als Kind gut daran erinnern, dass jedes Mal wenn ich im Schwimmbad war, Männer Ihre Penisse an diese Düsen im Solebecken gehalten haben. Es war so verstörend. Ich hab dort gerne getaucht und immer wenn ich aufgetaucht bin, haben sie mich angelächelt.

E

location not specified – 03.10.2025

Er hat mir gesagt, dass ich sein kleiner Junge bin. Ich wollte nie mit ihm zusammen sein und ich war nie ein Junge. Er hat es einfach beschlossen, wie alles andere, dass ich nie wollte.
Er hat viel getan, aber das eine habe ich nie jemandem erzählt. (Ich war 15, er 17.)

L.

Hamburg – 03.10.2025

Ich erzählte Freund:innen davon, sowohl die Jungs (teils befreundet mit ihm) als auch meine Mädels meinten das sei doch vollkommen normal, er wäre halt n Kerl und hätte Bedürfnisse. Dass ich das Bedürfniss hatte mich wohl oder meiner Grenzen respektiert zu fühlen war egal. Es ging so weit, dass ich jedes Mal wenn ich wusste ich würde ihn sehen, überlegt habe was ich anziehen könnte, wo er seine Hände nicht drunter bekommen würde, so wie einen Body oder ähnliches zB. Zum Höhepunkt kam es, als er eines Tages beim Filmgucken seine Hand in meine Hose drängte und mit dem Finger in mich eindrung. Ich war komplett erstarrt vor innerer Panik, er war größer, älter und schwerer als ich und hatte sich halb auf mich gelegt. Ich kam nicht weg von ihm. Er hat mir dabei gesagt wie schön ich doch wäre, seine Effy. (Wer SKINS kennt wird sich seinen Teil denken können, ich hatte „nur“ bekannterweise Depressionen, die ich aber im Gegensatz zu dem Charakter aus der Serie nicht selbst behandelte.) Als er gegangen war weinte ich unter der Dusche und schrubbte bis meine Haut puterrot war. In meinem Kopf waren wir nichtmal ein Paar, weil er mich nie gefragt hatte seine Freundin zu sein. (2/2)

L.

Hamburg – 03.10.2025

Als ich um die 16 war, hatte ich „etwas“ mit einem Typen aus meiner Klasse. Ich denke ich fand ihn tatsächlich zum größten Teil interessant, weil ältere Freundinnen von mir ihn von außerhalb der Schule kannten und meinten man solle sich von ihm fern halten. Er sei kein guter Typ. Wir haben irgendwann bei mir nach der Schule zusammen abgehangen, weil er Interesse an einer Serie hatte, welche ich auf DVD besaß. Das haben wir dann öfters gemacht, so weit so gut, kein Problem. Auch vor einem langen Wochenende, wo wir so lange geguckt haben, dass er dann einfach spontan bei mir übernachtet hat (wir haben nicht im selben Bett geschlafen, das war mir wichtig). Irgendwann hat er gefragt ob er mich küssen darf, allein wegen des Fakts dass er gefragt hat und mich nicht einfach gefasst und geküsst hat (wie es mir davor schon passiert war) hat mich so gefreut, dass ich ja gesagt habe. Von da an passierte das öfter, wir trafen und und knutschten mal n bisschen. Soweit war ich damit okay, bis es für ihn nicht mehr genug war. Er wurde immer aufdringlicher, wollte mehr, hat versucht mich zu mehr und mehr Dingen zu drängen und mich zu überzeugen wie toll das doch wäre, wie schön ich wäre, wenn ich mich doch bloß ausziehen würde. Er begrapschte mich auch immer mehr und mehr. Beim knutschen schob er seine Hand unter meinem Shirt in meinem BH und grabschte so dass es weh tat oder schob seine Hand in meine Hose.
(1/2)

Maren

location not specified – 03.10.2025

Mit 18 wurde ich auf dem Geburtstag einer bekannten,von ihrem Freund(ugf.ende 30),im vorbeigehen auf den po geschlagen.
Mit 20 hatte ich ein „date“. Er wollte in den Wald, wir haben uns querbeet in den Wald gelegt,als Picknick. Dann holt er Handtücher&kondome aus der Tasche. Ich habe mehrfach nein gesagt und er hat weiter gemacht. Irgendwann hat er komplett nackt neben mit gelegen und war sauer, weil ich nein gesagt habe und hat versucht mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Es ist zum Glück nichts weiter passiert.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Mit 16 Jahren, war ich mit Freund*innen auf einem Festival.
An einem der Tage spaziere ich mittags alleine über das Camping Gelände. Ein Mitte/ende 20 Jähriger Mann holte seine Genitalien aus seiner Hose und bat mich darum seine Hoden anzufassen „ein Mal läuten“ sagt er. Ich sage mehrfach nein und laufe weiter aber er lässt nicht locker und läuft mir hinterher bis ich letztendlich nachgebe und es tue. Irgendwann waren seine Freunde auch da die dies mitbekamen und mich dann überreden wollten seinen Penis zu küssen. Ich sagte mehrfach nein aber sie gaben mir das Gefühl es sei nur ein harmloser Scherz…

Ich tue es letztendlich, sie machen Fotos und lachen.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Ich war 12 und saß mit meiner damals besten Freundin an einem Sommernachmittag im Park auf einer Bank. Ein Mitte 50 jähriger Mann kam auf uns zu und sprach uns an. Erst fragt er uns ob wir eine Frau gesehen haben die vorbei gekommen sein soll, er erzählt dass er eine Affäre mit ihr habe. Die Fragen und Geschichten werden immer unangenehmer. Er fragt uns ob wir schon mal einen Penis gesehen haben, wie er früher Frauen beim umziehen oder auf Klokabinen auspannte…

Während er auf uns einredet und Fragen stellt befriedigt er sich selbst.

S.

Kiel – 03.10.2025

Als ich mit 14 Jahren nach der Schule, mit zu einem Klassenkameraden musste, um dort an einem Referat zu arbeiten, griff dieser mir an die Oberschenkel Innenseite und flüsterte mir ins Ohr, ob wir jetzt Spaß haben wollen. Seine Hand wanderte dann nach oben und er berührte mich im Schritt.
Ich tat so als würde mein Handy klingeln und ging heimlich aus der Wohnung.
Vorher hatte er mich gefragt ob ich beschnitten sei, ob ich meine Länge im Kopf hätte und auf welche Mädchen ich stehe und wollte mir seine Lieblings Pornos zeigen.
Ich kannte ihn nicht mal eine Woche.

Als ich beim Sport meinen Freunden davon erzählte, taten diese es nur als schlechten Witz von seiner Seite ab und es wäre nur ein Spaß unter Jungs gewesen.
Als ich dann alleine mit einem Freund vom Sport war, erzählte mir dieser, wie ihn besagter Klassenkamerad zu einem Handjob genötigt hatte.

Ich habe dem Freund dann versprechen müssen mit niemanden über die Thematik zu reden, er hatte Angst andere würden denken er wäre Schwul.

[Ich möchte mich gerne von jeglicher Homophobie und queerfeindlichem Verhalten allgemein distanzieren.]

fiona

bw – 03.10.2025

Als ich 20 Jahre alt war starb mein Vater. Am Tag seiner Beerdigung fasste der Mann meiner Tante an meinen Hintern. Es war so schrecklich unangenehm. Ich habe mich schutzlos gefühlt. Weil es mir so peinlich war habe ich es ignoriert und nie etwas gesagt. Einfach weg lächeln, jetzt macht es mich wütend was sich dieser Mann heraus genommen hat. Jetzt weiß ich, dass nicht ich mich schämen muss.

Jennifer

Berlin – 03.10.2025

Ich kann es nicht aussprechen/schreiben. Es lief seit ich sehr klein war bis ich 11 Jahre alt war (weil da meine Perdiode eingesetzt hat). Der Täter ist mein Vater.

anonymous

Dresden – 03.10.2025

Als Studentin wohnte ich in einer WG mit 2 Jungs. Oft waren Freunde auch mal über Nacht zu Besuch, die dann auf einem Sofa im Wohnzimmer schliefen.

Ich hab an einem Abend einen Film im Wohnzimmer geschaut und bin dabei wohl eingeschlafen. Als ich aufwachte, saß jemand auf mir und versuchte gerade mit seinem Penis in mich einzudringen. Ich habe geschrien, so dass alle Mitbewohner ins Wohnzimmer kamen. Daraufhin wurde im WG Rat beschlossen, dass dieser Schlafgast mich mit seiner Ex verwechselt hat und ich musste mich am nächsten Tag mit ihm nochmal treffen und vertragen.

21 y.o.

club – 03.10.2025

On my way from the dance floor to the bar a man grabbed me between my legs. I was shocked at first, but got very angry, he smiled and his friends thought it was funny. I regret that I never called the police on him. I felt unsafe, helpless, embarrassed. My body touched where I didn’t want to feel touch. My body hurting. This man, a stranger way too close to me. I felt sick. I still feel so angry.

adri

Kärnten – 03.10.2025

Als ich 10 Jahre alt war und viel mit einer gleichaltrigen Freundin draußen zum Spielen war, lernten wir einen älteren Herren kennen, der zwei Chihuahuas hatte. Er „freundete“ sich mit uns an und ließ uns immer mit seinen Hunden Gassi gehen und bat uns zu sich herein. Irgendwann begann er Pornoseiten an seinem PC offen zu lassen (wir wussten damals noch nicht, was das ist). Dann fing er an uns zu berühren. Am Po und unterm T-shirt. Das hat er geschickt gemacht, während wir seine Hunde badeten. Zum Glück waren wir immer zu zweit. Mein Gefühl, dass es komisch war, was er tut, entstand nämlich eher dadurch, dass ich gesehen habe, wie er meine Freundin berührte und ich das für sie nicht wollte. Wir haben darauhin unserer Nachmittagsbetreuuerin in der Schule davon erzählt, sowie unseren Eltern. Niemand hats gemeldet und er wohnt noch immer dort.

Hanna

Essen – 03.10.2025

Ich war 12 oder 13 Jahre alt. Ein Klassenkamerad stand im Schwimmunterricht hinter mir und greift mir an den Po. Dabei sagt er zu einem anderen: ich wollte Mal wissen wie es sich anfühlt. Es war mir so peinlich, dass ich es niemandem erzählt habe.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Ich war sieben Jahre alt, als ich mit meiner Freundin auf den Spielplatz ging. Dort im „Wäldchen“ kam ein Jugendlicher/jünger Erwachsener zu uns. Er wollte, dass wir uns ausziehen und uns gegenseitig berühren. Er wollte uns auch dazu zwingen dass wir ihn berühren und mit ihm Sex haben… Zum Glück waren wir zu zweit und haben uns getraut wegzurennen.
Es verfolgt mich immer noch! Besonders, dass keiner unserer Eltern im Nachhinein etwas getan hat dagegen. Wir wussten wo er wohnt und wie er heißt.
Vor ein paar Jahren habe ich ihn mal wiedergesehen. Ich denke oft, welchen Frauen er wohl noch alles geschadet hat und ob er damit auch davon gekommen ist.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Als ganz, ganz kleines Mädchen musste ich jemandes Penis berühren, die Vorhaut zurückschieben. Es war bei meiner Oma zu Hause und in Frage kommen 4 Männer, damals Jungs. Alle aus der Familie.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Mein erster Freund zwang mich zu sexuellen Handlungen. Auch die Beziehung ging ich viel zu schnell aus Zwang ein, er meinte er würde sich umbringen ohne mich. Er war 17 ich war 14. Er verlangte von mir extreme Dinge, mein erstes Mal war unter Zwang. Ich würde ihn nicht lieben, würde ich es nicht tun und er würde mir das Leben zur Hölle machen. Ab da erwartete er das ich ohne Widerstand alles mache was er verlangte. Oralsex in der Öffentlichkeit etc. Einmal fand er die Vorstellung von Analsex gut, auch in der Öffentlichkeit, hinter einem alten Gebäude. Ich wollte nicht, ich schrie und wehrte mich bis er in mich gegen die Wand drückte und in mich eindrang und ich nur noch weiß, wie weh es getan hat und das ich später Blut in der Hose hatte. Als er fertig war ging er zur Bushaltestelle. Mir fehlen jegliche Erinnerungen während der Handlung und danach, wie ich nach Hause kam weiß ich nicht mehr. Wochen später habe ich versucht mich umzubringen. Jedes Kontaktverbot und jeden Versuch, den Kontakt zu ihm zu unterbinden ignorierte er. Meine Eltern nahmen mir mein Handy weg, auch wenn sie nicht genau wussten was los war bekamen sie die beinahe hunderte von Anrufe täglich mit und die Nachrichten. Ein Freund von ihm zog mich am Arm aus dem Klassenzimmer, er lauerte mir vor und in der Schule auf, bedrohte mich und meine Familie. Jahre später trotz polizeilicher Ermahnung fand er immer wieder Wege mich zu kontaktieren oder schikanieren.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

My Stepdad put cameras in our Bathroom. He took Videos of my sister and me when we were taking a shower and uploaded them. He did that over years.
The case has been closed by Court. We were underage.

danke für diese plattform

location not specified – 03.10.2025

davon habe ich noch nie jemandem erzählt.
als ich 11-12 war wurde ich auf schülervz von einem älteren mann gegroomed. ich weiß nicht, wie alt dieser mensch war, aber er war definitiv wesentlich älter als ich.
eines tages bekam ich zufällig eine nachricht von ihm – er habe für mich mit seiner freundin schluss gemacht (wir haben vorher noch nie geschrieben). da ich ein sehr einsames mädelchen war, fiel ich natürlich auf ihn herein. daraus entwickelte sich eine „internetbeziehung“. er forderte sehr schnell bestimmte bilder von mir, sonst würde er sich umbringen. ein bild hab ich noch genau vor augen. oberkörperfrei (ich war noch lange nicht in der pubertät) in schlafanzughose auf meinem kindersessel. ich erinnere mich sogar, wie ich auf klassenfahrt erzählte, ich habe nun einen freund. was dieser mensch mit mir gemacht hat, bemerkte ich erst viele jahre später. ich frage mich immer wieder, was aus meinen bildern geworden ist und habe angst, dass die noch irgendwo für solche menschen ersichtlich sind. der typ nannte sich dante, mehr weiß ich leider nicht mehr.
als ich etwas älter war, entwickelte ich eine angst, die dazu führte, dass ich manchmal (kein witz) 3-4 stunden am tag damit verbrachte, mich selbst auf irgendwelchen pornoseiten zu suchen. zum glück wurde ich nie fündig. dafür fand ich andere mädchen, die ich teilweise sogar über meine funde informieren konnte. einige waren dankbar
an alle die hier berichten: ihr seid stark, mutig und werdet geliebt (zumindest von mir)

e, 26

location not specified – 03.10.2025

es war ein ehemaliger arbeitskollege. vom ersten tag an war er völlig wahnhaft fixiert auf mich. da er gut aussieht, fühlte ich mich zunächst geschmeichelt. er „bearbeitete“ mich über zwei wochen – kleine, nette gesten, komplimente; er sagte er könne SO viel in meinen Augen lesen. (zu der zeit war ich ziemlich depressiv und einsam)…. ich arbeite in der pflege und er tat das alles schamlos vor mitarbeitern und bewohnern. er war zu dem zeitpunkt 37 und ich 23. das reizte mich. also ließ ich mich von meinen arbeitskolleginnen überreden, mich mit ihn zu treffen.
sobald ich seine wohnung betrat, begann sofort mit verhörartigen fragen „findest du, dass ich ein toller mann bin“; „was dachtest du als du mich das erste mal gesehen hast“; „wollen wir uns aufs bett setzen?“. ich fühlte mich, als würde er mich erst gehen lassen wenn ich mit ihn schlafe. ich ging freiwillig mit ihn ins bett, aber alles was dort passierte ging über meinen konsens hinaus. ich weiß nicht mehr wie oft ich nein gesagt habe, er zwang mich zu wirklich ekelhaften dingen und ließ mich erst gehen als ich bettelte. auf der arbeite packte er mich nun immer wieder am hals und machte mir sexuelle drohungen – er wüsste wie er mich in den aufzug locken kann um mich da anal zu vergewaltigen. selbst nachdem ich aus angst zur chefin ging, musste ich noch für ein paar monate mit ihm arbeiten. er tauschte sogar dienste mit anderen mitarbeitern, um mich weiter zu belästigen. irgendwann wurde er gekündigt.

MK

Germany – 03.10.2025

When i was about 13, a random guy at a Party offered to drive me home. I was drunk and i dont know why, but i accepted his offer and got into his car. Half way to my hometown (on a street through a forest) he stopped and asked me to make him come (i could CHOOSE if i wanna do a handjob or a blowjob…..). He told me that he wouldn’t drive further, if i didn’t. I was very scared and took my phone out but he grabbed it and and „asked“ again. I said NO, i just wanna go home. So he screamed at me to leave the car. I immediately got out the car. He gave me my phone and left me alone in the middle if nowhere. I was so scared and in shock (and still drunk) that i just sat on the side of the street and cried, unable to call or text anyone. A car stopped and called the police. My mom came to the departement to pick me up. The police officers didnt seem to believe me… but my mom did.
The next day she wrote down my whole story and send it to the police. Never heard of them again… my mom once called the departement to ask if they had something or someone, but they didnt respond.

Sarah

Stuttgart – 03.10.2025

Ich (w,24) war mit circa 19 Jahren auf einer Party. Dort bin ich kurz raus und da standen 2 Typen, der mit dem ich da war, ging kurz rein und lies mich mit den beiden alleine. (Es waren mehrere Personen nich außenrum)
Ich unterhielt mich ganz entspannt mit dem einen und er fing auf einmal an darüber zu reden, dass ich mit ihm in sein Auto gehen soll und S3x haben soll… ich tat das als Witz ab und habe einen schnippischen Kommentar zurückgesagt und dann ist es passiert:
Er sagt zu mir: „So ne große Klappe, aber so kleine Titten“ greift gleichzeitig an mein Top und zieht es mir runter. Der Typ neben ihm stand einfach da und hat NICHTS gesagt. Ich bin weinend reingerannt. Seitdem sehe ich diese Person leider öfters, da er im gleichen Unternehmen arbeitet.

C.A.

Regensburg – 03.10.2025

War mein bester Freund 3 Jahre lang, hatte mich mehrmals versucht umzustimmen mit ihm GV zu haben worauf ich immer mit Nein geantwortet habe und er bis dato immer akzeptiert hatte. Beim letzten Treffen hat er es wieder versucht nur war alkoholisiert und hat dieses Mal das Nein nicht akzeptiert und mich versucht zu vergewaltigen. Hatte mich geküsst gegen meinen Willen gezwungen mich überall angefasst mir seine eklige Zunge versucht in den Hals zu stecken.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Mit 18 habe ich angefangen in der Gastro zu arbeiten. Einer meiner Kollegen hat über Wochen anzügliche Kommentare mir gegenüber gemacht und mich manchmal auf unangenehme Art und Weise berührt. Er hat Dinge gesagt wie „Du würdest duch eh nicht trauen mir einen zu blasen wrnn ich mich ausziehen würde“, „Ich würde nicht wegschauen wenn du mir deine Brüste zeigen würdest“, „wenn wir uns küssen würden, würde ich es leugnen“, er hat vor Kollegen als Witz erfundene Geschichten über Sex zwischen uns erzählt, der nie stattgefunden hat und angefangen mich zu kitzeln und an den Hintern zu fassen. Niemand hat mir jemals damit geholfen. Er war damals um die 50.

Mel

location not specified – 03.10.2025

It’s me again and this is my second story. I was at work and a guy was new there. He was just getting started to get to know everything and all the stuff he has to do. Because I was longer there before him I had to show him around and explain everything. That meant that we also had moments when no one else was around or near. In these moments he always came uncomfortably close to me. Trying to touch me, trying to push me in a corner. I said no everytime; and demanded him to stop everytime, but he wouldn’t listen so I had to run away as far as I can do in a closed room. That one time we were working on a weekend. We were alone in the buero. He was asking me over and over again if he could kiss me. I would say everytime no i do not want that please stop it. But then while I was sitting on the chair he came up behind me held me hard from my head and forcefully kissed me. I felt helpless and frozen. After that my heartrate went up, i got nervous very much, couldn’t really breath and tears began to flow. My whole body was shaking and I couldn’t calm down. Then he reacted to that like I am exeggerating and looked at me like I am the Monster.

Mel

location not specified – 03.10.2025

We were both really good friends. Got to know each other and became really close. Despite the fact that he had a girlfriend he was defending our friendship and saying we will always be together and he would always be on my side. Twice I had a sleepover with him and another friend of his. They slept in the other room and we both were on the couch. I couldn’t really sleep and noticed that he was awake next to me. I looked to my side and I saw that he was masturbating next to me. I felt so violated, disgusting, guilty and helpless. This happened as mentioned twice. After this experience whenever I remembered it my body began to shook, tears flowing and I was breathing very fast. I cried and cried but then there came a point when my emotions shut down. I dissociated for weeks and couldn’t feel any feelings fully. I always question if I am exeggerating if I am in the wrong or if that was sexual assault at all. I feel ashamed.

Janika

location not specified – 03.10.2025

17-24..7 Jahre ging die Beziehung. Ich wurde jahrelang emotional missbraucht (v. A. Gaslighting). War dabei ein vorheriges sexuelles Trauma aufzuarbeiten. Eines Nachts wache ich auf und er befriedigt sich mit meiner Hand selbst. Danach tut er als wär nichts gewesen und bestreitet es bewusst getan zu haben. Zum Glück habe ich herausgefunden, dass er mich betrogen hat, wer weiß wie lange. So konnte ich es endlich beenden.

Sina

Ingolstadt – 03.10.2025

Eines Abends saß ich mit einem sehr guten Kumpel nach seiner Geburtstagsfeier noch draußen auf einer Bank und wir haben erstmal nur gequatscht. Seine Freundin lag in seiner Wohnung im Bett, mein Freund im Gästezimmer. Plötzlich holt er seinen Penis raus und bittet mich, ihn oral zu befriedigen. Ich versuchte ihm ins Gewissen zu reden und sagte ihm, dass ich das nicht möchte. Kurze Zeit später packte er mich im Nacken und drückte mein Gesicht an seinen Penis. Nach mehreren Versuchen mich zu wehren und zu befreien gab ich auf und machte mit. Seine Hand drückte mich immer tiefer und er ließ erst los, als er in meinem Mund gekommen ist. Erst Jahre später wurde mir bewusst, dass das eine Vergewaltigung ist, jahrelang hab ich ihn geschützt, weil ich mich geschämt habe und dachte, es wäre meine Schuld, ich hab mich ja schließlich irgendwann hingegeben.

anonymous

location not specified – 03.10.2025

Mein Ex (Filmstudent) hat Videos und Fotos davon gemacht wie wir miteinander schlafen. Ich habe nie zugestimmt aber es auch nicht verneint. Er wollte es unbedingt und hat es als Kunst verstanden. Ein Video war unfassbar verstörend. Ich saß an einem Fenster und habe gelesen. (ich wusste nichtmal, dass er aufnimmt) Dann kam er plötzlich nackt um die Ecke und hat mir seinen steifen Penis in den Mund gerammt. Ich wollte nicht und habe ihn wütend geschlagen. Erst viel zu spät hat er sich weg bewegt und meinte ich sei eine Spaßverderberin. Tage danach hat er mir Fotos von der Video Aufnahme gesendet von meinem Gesicht wie ich erschrocken darauf reagiere seinen Penis plötzlich im Mund zu haben. Er fand es unfassbar lustig. Ich habe seitdem Angst, dass irgendwo irgendwie dieses Bildmaterial von mir auftaucht.

L

Potsdam – 02.10.2025

Vor ungefähr 7 Jahren (ich war 16), war ich mit meinem Date(x) bei ein ehemaligen Freund(y) von mir bei (y) zuhause. Beide männlich und circa ein bis zwei Jahre älter als ich.

An dem Abend haben wir dort getrunken- (x) war so betrunken das er in dem Zimmer von (y) auf der Couch einschlaf. Ich ließ mich von (y) überreden mit (x) dort zubleiben da (x) zu betrunken war. Die Wohnung gehörte (y‘s) Eltern, diese waren im Urlaub daher war ihr Schlafzimmer frei. Aus irgendeinem Grund durfte ich da nicht schlafen und sollte somit neben (y) im Bett schlafen.

(y) Bett war groß somit hatten wir Abstand zwischen uns- ich schlief an der Seite zur Wand.
(Y) fing an langsam näher zukommen und versuchte mich zu überreden sein Kopf zu kraulen. Ich wollte nicht, er ließ aber nicht nach.. überredete mich letztendlich mit „er könne so besser schlafen u. ihm gehts nicht gut“.
Ich rückte wären meine Hand auf seinem Kopf war noch näher an die Wand. Er rückte nach und versuchte sich immer wieder zu mir zu drehen, er meinte er könnte mich auch kraulen oder streicheln. Ich lehnte ab. Irgendwann drehte ich mich zur Wand das mein Gesicht diese schon berührte und meinte ich würde jetzt schlafen. Er rückte nach, faste mich an versuchte mich zu küssen und schlief irgendwann an mich angepresst ein. Morgens tat er so als wäre nichts passiert. Er erzählte danach ich wäre leicht zu haben. Und nach langer Kontakt Pause griff er mir an die Brust beim umarmen, während er so tat als sei nichts.

Helene

Sachsen – 02.10.2025

Ich (w, 25) habe schon so einiges Schlimmes mit Männern erlebt. Gerade befinde ich mich in einem Heilungsprozess, um all den Scheiß aufzuarbeiten, und um keinen Hass mehr gegenüber der männlichen Gesamtheit zu empfinden (was mir sehr schwer fällt). Ich habe mehrere dick pics ungewollt zugeschickt bekommen, wurde mehrfach ungewollt berührt/ geküsst, körperliche Belästigung, wurde schon sehr früh von alten Männern sexualisiert (das war tatsächlich am schlimmsten als ich so 11-13 Jahre alt war). Zudem habe ich immer wieder bewusst und wahrscheinlich auch unbewusst grenzüberschreitendes Verhalten mit Männern erlebt und hatte das Gefühl nicht wirklich ernst genommen zu werden, außer man ist aus Sicht des Mannes begehrenswert. Eine meiner schlimmsten Erfahrungen mit einem Mann fand auf einer Abi Party vor 8 Jahren statt. Er war ein Bekannter. Er umgriff meine Handgelenke und zwang mich ihn zu küssen. Als er eines meiner Handgelenke losließ, um meine Hose zu öffnen, konnte ich mich losreißen und wegrennen. Im Nachhinein glaubten mir zwei meiner damals engsten „Freundinnen“ nicht, dass diese Situation wirklich passiert sei. Sie fragten mich wie viel ich denn an diesem Abend getrunken hätte und ob ich da nicht vllt. etwas falsch interpretiert hätte. Das könnten sie sich bei ihm nicht vorstellen. Dies beförderte meine Scham und meine Selbstzweifel. Zudem bekam ich Panickattacken. Die erste bekam ich, als ich ihn das erste Mal nach dem Vorfall in der Stadt über den Weg lief.

fiona

Am Hockenheimring – 02.10.2025

Ich möchte einfach nur eine Pause von der langen Autofahrt, es ist warm und meine Fenster sind offen. Ich bemerke ein weißes Auto, Kennzeichen München, an mehr erinnere ich mich nicht. Der Mann schaut mehrmals zu mir herüber, es ist mir unangenehm und gleichzeitig will ich mich nicht stören lassen, ignoriere seine Blicke. Kurze Zeit später steigt er aus, lehnt sich an sein Auto, er trägt komplett weiße Kleidung, dann beginnt er mich anzuschauen und sich dabei in den Schritt zu fassen. Mir wird sofort bewusst, ich muss hier weg. Ich will es nicht sehen, doch nehme noch wahr wie er sich langsam über die Hose reibt. Ich mache sofort mein Auto an, fahre weg, flüchte. Es bringt mir nichts, dass ich ihm meine Wut zeige indem ich mit einem erhobenen Mittelfinger davon fahre. Er lächelt mich nur an als würde ihm meine Wut gefallen. Ich hasse es, ich fahre mit Herzrasen auf die Autobahn und weiß sofort, scheiße ich hab mir das Nummernschild nicht gemerkt und überhaupt was wären schon die Konsequenz. Täter wissen leider oft viel zu genau was sie tun.

Steffi

location not specified – 02.10.2025

Das hier ist nun vier Jahre her, aber ich habe noch nicht drüber gesprochen. Ich bin damals in der Nacht aufgewacht nachdem meine Hündin gebellt hat (sie macht das manchmal wenn sie träumt) und merke wie mein damaliger Freund mir ununterbrochen seinen steifen Penis in den Rücken drückt und mit seiner Hand versucht unter mein Shirt und in meine Unterhose zu kommen. Das ging bestimmt noch 45 Minuten so und war extrem unangenehm und beim Gedanken daran dass er das schon die ganze Zeit macht als ich noch geschlafen hab ist mir richtig übel geworden. Ich war wie versteinert und konnte nix sagen. Hab es ausgesessen bis er aufgehört hat. Sowas war schon mal als ich auch davon aufgewacht bin weil er versucht hat meine Hand auf seinen Penis zu legen während ich geschlafen hab. Ich dachte ganz lange ich übertreibe, weil es eben mein Freund war. Aber es war so schlimm für mich, weil ich einfach nicht bei Bewusstsein war, als er damit angefangen hat und ich fühl mich heute immer noch so dumm irgendwie

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Ich war als ich 16 war auf einer Hausparty und habe Alkohol getrunken. Mich hat eine Gruppe von Männern (definitiv über 18) angesprochen. Einer dieser Männer hat gefragt ob er mich küssen kann und hat mich dann einfach so geküsst. Das nächste woran ich mich erinnern kann, ist dass mich ein anderer Mann an seiner Hand nach draußen gezogen hat und mit mir um die Ecke in eine offene Garage gegangen ist. Er hat mich geküsst und erst als er meine Unterhose beseite ziehen wollte, um mich zu fingern, war ich wieder in dem Moment und habe mich dagegen wehren können. Es standen andere Menschen daneben und haben davon mitbekommen und sind nicht eingeschritten.
Es haben außerdem etliche Menschen mitbekommen, wie mich dieser Mann nach draußen gezogen hat. Noch einige Monate später haben mich Menschen, die auf dieser Party waren als das Mädchen identifiziert und angesprochen, die mit (Name) rumgemacht hat und sich darüber lustig gemacht. Dieser Mann ist für mich und die meisten anderen Menschen (alleine physically) unattraktiv und sie fanden es lustig dass ich “etwas mit ihm hatte”. Ich konnte es damals nicht als sexualisierte Gewalt wahrnehmen und habe mich sehr dafür geschämt und sogar selbst geslutshamed. Heute weiß ich zum Glück, dass es nicht meine Schuld war und ich stehe solidarisch zu allen Opfern sexualisierter Gewalt ❤️❤️❤️

Ina G.

Lucerne – 02.10.2025

Mein Vater hat angefangen sexualisierte Kommentare über meinen Körper zu machen als ich 12 Jahre alt war. Meine Familie war in einer Krise, weil er seine Arbeit verloren hatte und kurze Zeit später kam auch heraus, dass er spielsüchtig ist und hohe Schulden hatte. Er arbeitete vorher von zu Hause aus und wir hatten nur diesen einen PC. Wir sagen (meine Schwester und ich), wie er pornografische Videos und Bilder abschaute. Er lief morgens nackt, mit Errektion, durch die Wohnung. Er schaute mich immer öfter begehrlich an und machte immer häufiger Kommentare über meinen Körper. Meine Eltern stritten viel, Geschrei, Drohungen und Alkoholkonsum waren normal. Er beschimpfte uns. Als ich allen Mut zusammennahm und meiner Mutter sagte, wie unwohl ich mich fühle, negierte sie meine Sichtweise, stempelte mich als prüfe ab und äusserte, dass mein Vater sich völlig normal verhielte (was sein sexualisiertes Verhalten mir gegenüber anging). Ich lernte also, dass ich zu empfindlich bin und meine Wahrnehmung nicht stimmt. Er fasste mich nie an und ich wünscht mir nichts mehr, als dass er es einmal täte, damit ich beweise hätte und gehen könnte. Meine Jugend war für mich die Hölle, ich fühlte mich schmutzig, wertlos und ohnmächtig. Mit 21 Jahren zog ich aus, als mein Vater mir (angeblich versehentlich) an den Po fasste. Die Blicke und Sprüche gingen mein Leben lang weiter, bis ich 2018 den Kontakt abbrach und in Therapie ging. Heute habe ich keinen Kontakt mehr zu meinem Vater.

L

Landau in der Pfalz – 02.10.2025

Mit 18 lernte ich einen Mann kennen. Er war 32 Jahre alt, manipulativ und, ich würde behaupten, ein Psychopath.
Anfangs war nett, bis ich anfing „Fehler“ zu machen. Wenn ich zu spät kam, wurde ich mit einem Schlag ins Gesicht begrüßt. Wenn ich mich nicht passend gekleidet hab, wurde ich angespuckt und wenn er einfach sauer war, warf er mich an meinen Haaren durch den Raum und mit dem Kopf voraus an eine Wand.
An einem Abend hatten wir Sex, ich war angespannt und hatte Schmerzen. Als ich ihn bat aufzuhören, schlug er mir 5 oder 6 Mal hintereinander so fest ins Gesicht, dass ich nichts mehr sehen und nur noch spüren konnte, wie er mit beiden Händen und aller Kraft meinen Hals zudrückte. Nach einer gefühlten Ewigkeit und vielen Versuchen mich zu wehren, ließ er los und griff stattdessen meine Ellenbogen, die er dann mit seinem ganzen Gewicht in den kalten Betonboden drückte. Ich hab geweint, geschrien, ihn angefleht aufzuhören, mich gewehrt so gut ich konnte, aber er ließ nicht los. Meine Ellenbogen fingen an zu bluten und taten weh, ich konnte mich nicht mehr bewegen und irgendwann war es, als wär all meine Kraft verbraucht. Ich lag unter ihm, weinte und wartete bis es vorbei war. Danach nahm er mich in den Arm, wartete bis ich wieder aufstehen konnte und tat dann so, als wäre nichts gewesen.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

When i was 14 yo, i was invited to a party where only older boys attented and i went there without telling my parents because they would have said no. (Rebellious Young me…) I got severly drunk and passed out in a bedroom of the house. I woke up when one of the boys f*cked me. I was like… frozen in the moment and let it happen. Never told anyone, i always thought it was my own fault.

Carmen

Vorarlberg – 02.10.2025

Ski Woche – ich war die einzige unter Jungs mit einem Snowboard. Am kleinen lift am ersten Tag haben wir geübt. Ich tat mir schwer damit und der Trainer völlig fertig mit den Nerven bis er mich packte am Po damit ich nicht nochmal hinfalle, aber für mich war es Belästigend und unangebracht. Erzählte es der Lehrerin. Weiss nicht ob sie was gemacht hat. Das Ende der Geschichte, ich hab dort schon gewusst, es passiert halt. Und du kannst eigentlich nix dagegen machen.

A.

Berlin – 02.10.2025

Ich wurde mit 13 Jahren über. 1 1/2 Jahre immer wieder Missbraucht. Irgendwie war es eine Art von verliebt sein, es ist schwer zu beschreiben. Ich hatte vorher nie einen Freund, geschweige denn Sex. Er war der erst der sich für mich interessierte. Dann zwang er mich eines Abends zum Sex. Ich hatte unsagbare Schmerzen. Ich wusste nicht, ob das vielleicht einfach so sein soll? Ab da an, ging das immer wieder so. Niemand hat etwas gemerkt. Heute bin ich über 30 Jahre und habe immer noch psychische Probleme. Es hat mein Leben zerstört.

Sinja

Germany – 02.10.2025

Got several dickpics, was told to look out in the dark, got invited to a party, when I arrived there was nobody except this rapist

anonymous

Berlin – 02.10.2025

I was at my bestfriends home. She invited two guys. The one was her crush and the other one was his Cousin. I met him one time before just for a talk. But in the train, he put his penis out an took my hand to his penis. I was so scared that I jumped up and run out of the train. This time at my friends house, I was a bit afraid but thought we are two girls and protect each other. My friend gave me a glass of prosecco, but I didn’t drank to much of it, because I didn’t liked it. Then I remember just few things. My body was paralyzed, but I eked up a few times. This guy, his name was Maik, he raped me. The he used my hand to masturbate. I was crawling in the bathroom and had to throw up more times. I passed out. Next day I felt sick and disgusting. It was my best friend who put drugs in my drink. Just because she wanted this other guy. I was just a toy

Marina

Berlin – 02.10.2025

I was harassed by three men. They insulted me and repeatedly touched my vagina. They claimed that because I was outside without a headscarf, I could be forced to have sex. I’m Black, and they called me the N-word. Later, several men came and chased the others away, and one of them drove me home. He initially wanted to take me to a hospital, but I was so ashamed.

anonymous

Kirchheim unter Teck, Baden-Württemberg – 02.10.2025

I went to a small concert and met him there for the first time. He offered me some cocaine and we actually had a good time. But he kept giving me cocaine until I couldn’t think straight anymore. He wanted to drive me home so I got in his car. Halfway there he said he was too high to drive to my place and that his place would be close by. He drove me to his place which I didn’t feel comfortable with but I had no choice because I had no idea where I even was. I slept at his place in his bed where he tried to get closer but I immediately pushed him away. I ended up falling asleep and he drove me home the next morning. After that he kept trying to be close to me, came to my house unannounced, always wanted to drive me home from work. We were „friends“ so I let him sleep at my house a few times. He didn’t want to leave for a full week. One day of this week he tried to rape me and told me he loved me. I should’ve called the police but I never did. After that he felt so bad apparently he took a lot of MDMA and cut his whole leg open. He sent me pictures of the wounds, told me how bad he felt and how sorry he was. He kept harassing me at work. I blocked him everywhere but he still found ways to contact me. The harassing stopped after a few days but I never went to a concert again because I am still scared that I will meet him again.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Ich (w) war 19, er ein Jahr älter. Es war das zweite Date, wir wollten einen Film gucken und schauen „was sich entwickelt“. Er wollte mir direkt an die Wäsche, ich nicht.
Er hat es immer wieder versucht und mich schließlich überredet, mit ihm zu schlafen. Es lief nicht so gut, er meinte, es läge am Kondom, weil er beschnitten ist, wäre das kein passendes Verhütungsmittel. Aber da es spät sei, könne ich auch gern noch über Nacht bleiben. Irgendwann machten wir wieder rum, kurz war es vielleicht sogar schön, aber plötzlich war er in mir, ohne Kondom. Ich hab gesagt, dass ich das nicht will, dass das zu viel Risiko ist, es nicht gut für mich ist. Und er immer wieder „Es geht doch ganz schnell, komm schon, bitte“.
Vermutlich hat ein Mechanismus gekickt, denn irgendwann hab ich ihn gelassen und an die Decke gestarrt, wo seine Uhr hin projiziert hat. Es war 2:42.
Am nächsten Tag bin ich irgendwie auch erst mittags gegangen, ich verstehe nicht, warum.
Aber ich hab immer noch Angst, nochmal „La La Land“ anzusehen und finde immer noch rote LED Wecker unangenehm, obwohl es jetzt Jahre her ist.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Sie war die Bekannte meines damaligen Freundes. Im Club machte Sie plötzlich anzügliche Bemerkungen mir gegenüber. Bat mir an Mal „richtigen Sex“ zu haben, wenn es mein Freund nicht bringen würde.
Und zum krönenden Abschluss griff Sie mir im vorbeigehen unter den Rock.
Meinem Freund habe ich es damals erzählt. Er ist heute noch mit ihr befreundet.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Ich war 16 und das erste Mal verliebt. Ich war schon etwas länger mit dem grossen blonden Jungen (17) zusammen. Im Sommer übernachtete er bei mir. Als wir im Bett lagen fing er an mich zu berühren. Ich sagte Nein. Er machte weiter.
Also versuchte ich mich schlafend zu stellen. Er machte weiter. Ich sagte wieder nein und er hörte nicht auf.
Ich war gelähmt und konnte mich nicht mehr bewegen. Wenn ich an diesen Moment zurück denke, dann erinnere ich mich lieber daran wie ich regungslos aus dem Dachzimmerfenster schaue, welches über meinem Bett war. Als an das was er mir angetan hat.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Part 2: Leider haben meine Freundin und ihr Freund mich nicht gehört. In meiner Verzweiflung habe ich angefangen zu argumentieren, dass ich keine Pille nehme, kein Kondom da ist, es also auch für ihn riskant ist usw. Irgendwann hat er „aufgegeben“. Als ich eingeschlafen bin, hat er seine Chance genutzt. Ich bin davon aufgewacht, dass er in mich eingedrungen ist. Ich habe mich gewehrt, ihn aber nicht von mir bekommen. Als er fertig war, ist er gegangen. Ich war am nächsten Tag blau und grün. Leider habe ich mich so geschämt, dass ich mich nicht getraut habe, die Spuren sichern zu lassen oder ihn anzuzeigen. Ich hatte Angst, dass man mir nicht glaubt. Dass alle auf seiner Seite stehen würden. Ich hatte Sorge, was es für meine Familie bedeuten würde. Dass man mir die Schuld geben würde. Bis heute verfolgt es mich und ich bin wütend auf mich selbst, dass ich es nicht angezeigt habe.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Ich war 18 und gemeinsam mit einer Freundin und ihrem Freund (A) feiern. Damals hatte ich einen Crush auf einen Typen (B). Angetrunken habe ich dann eine Nachricht von einem Freund (C) von A und B bekommen. Wo ich bin, was ich mache. Ich habe geantwortet und gefragt, ob B bei ihm ist und wenn ja, soll er ihn doch einpacken und sie sollen doch gemeinsam vorbei kommen. Da B nicht bei ihm war, ist C alleine in die Bar gekommen. Ich war etwas enttäuscht, dass B nicht dabei war, hab das auch gesagt. Naja, kein Grund für schlechte Stimmung, deshalb haben wir (meine Freundin, A, C und ich) gemeinsam weitergefeiert. Ich habe damals mein Limit nicht gekannt und war sehr betrunken. Nach dem Feiern sind wir alle noch zu meiner Freundin. Ich habe gesagt, dass ich ins Bett will, konnte aber kaum noch alleine laufen. Meine Freundin hat mich ins Gästezimmer gebracht, die anderen haben weitergefeiert. Irgendwann wollten die auch ins Bett. C hat dann vorgeschlagen, dass er bei mir schläft, um auf mich aufzupassen (ohne mich zu fragen, ob es ok für mich ist). Meine Freundin und A sind dann in ihr Bett gegangen. C kam zu mir und hat angefangen, mich zu begrapschen. Ich wollte das nicht und habe das auch kommuniziert. Leider war ich echt stark betrunken und konnte vor lauter Schwindel nicht alleine aufstehen. C hat weitergemacht, hat angefangen mich auszuziehen. Ich habe versucht, mit aller Kraft mein Höschen festzuhalten, habe mich gewehrt und immer wieder Nein gesagt & dass ich nicht will.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Ich war ungefähr 15 oder 16. Unser Nachbar (Ende 20/Anfang 30 und Vater von 3 Mädchen) hat Kampfsport betrieben. Wir waren eine gut verknüpfte Nachbarschaft und alle recht eng miteinander. Er hat meiner Mutter und mir angeboten, mir einen Selbstverteidigungskurs zu geben. Dabei ist er mir sehr nah gekommen. Ich habe mir ehrlicherweise nichts dabei gedacht, denn ein potenzieller Angreifer kommt einem ja auch sehr nah und daher dachte ich, dass das Sinn macht, das beim üben zu simulieren. Er war wirklich nett und ich hab mich über die Aufmerksamkeit und das Angebot gefreut. Mit der Zeit hat er mir aber immer häufiger SMS geschrieben, erst freundschaftlich, dass hat er angefangen und mir Komplimente gemacht und mich irgendwann auch bedrängt, ihm Fotos von mir zu schicken. Am besten leicht bekleidet. Es war klassisches Grooming. Ich hatte damals weder die nötige geistige Reife, noch die nötige Aufklärung als auch das Selbstbewusstsein, um es zu erkennen, zu benennen und zu melden. Aufgehört hat es nur, weil seine Frau irgendwann eifersüchtig wurde, mit wem er so häufig schreibt. Es ist nie rausgekommen, was er getan hat, da er die Nachrichten immer direkt wieder gelöscht hat.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Ich war ungefähr 14, als der Freund meiner Großmutter angefangen hat, mich immer wieder auf meine Brüste und meinen Körper anzusprechen. Wie schön meine Proportionen doch wären und wie gut meine Brüste aussehen würden. Mir war das einfach nur unangenehm. Aus diesem Grund habe ich schließlich den Kontakt zu meiner Großmutter abgebrochen, um ihrem Freund nicht mehr begegnen zu müssen.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Ich war ungefähr 14 oder 15 und war relativ neu im örtlichen Gym. Irgendwann schreibt mir auf Insta einer aus meiner Schule, der etwa 3 bis 4 Jahre älter war als ich, dass er auch in dem Gym ist. Er hatte nichtmal meinen Namen gekannt, sondern im Klassenbericht auf den Klassenfotos nach mir gesucht, und einfach alle weiblichen Namen auf Insta eingegeben, bis er mich gefunden hat.
Darauf schrieb er mir dann so Sachen: „man sieht bei der Girlsabteilung deinen Arsch durch so nen Schlitz durch die Wand, das ist sehr cool“… und auch andere Sachen. Hatte viel zu lange Kontakt mit ihm, weil ich die Aufmerksamkeit ganz nett fand. Jahre später schrieb er mir dann immer wieder und erzählte mir von seinem Furzfetisch… Jetzt finde ich es witzig, aber eigentlich war es das überhaupt nicht.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Er erzählte seiner Bekannten ,über Sachen ,die er an mir geil Findet. Er beobachtete mich heimlich, erzählte ihr davon und sie hatte nichts besseres zu tun ,in ihrem Nici Pulli vor die Kamera zu gehen und zu sagen,“ der denkt du hast einen geilen Arsch,weil er deinen Hintern vom Steg aus ,so geil fand,das er ne Latte bekam“ . Er ist Mediziner und fixiert auf sich und seine Sichtweisen.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

I was molested by my grandfather when I was not even 6 years old.
When we met strange men, he would hold me back from them, to tell me to be careful around them, because they wouldn’t touch me as gentle as he does.
I never confronted him about this, I was scared for my father’s mental health, if my family found out and I didn’t expect too much protection anyways.
Now people tell me I overreact, when I’m uncomfortable around men.

anonymous

location not specified – 02.10.2025

Mein Ex-Partner hat mehrmals mein „Nein“ ignoriert und weitergemacht, selbst wenn ich geweint habe. Oft habe ich dabei gedanklich meinen Körper verlassen. Die blauen Flecken, die ich gelegentlich hatte, habe ich aus Scham vor Freunden und der Familie versteckt.
Eines Nachts, wir hatten gerade Sex, ging er ins Badezimmer um ein Bad zu nehmen. Er machte Musik an und ließ das Wasser laufen, schlich sich dann jedoch aus dem Haus und fuhr heimlich zu seiner Affaire mit der er dann ebenfalls geschlafen hat. Als er zurück kam hat er mich erneut zum Sex gedrängt. Ich habe das alles kaum wahrgenommen, weil ich so schrecklich müde war und immer wieder eingeschlafen bin. Erst Monate später hat er mir alles gestanden. Immer wieder hat er gesagt, er würde sein Leben beenden, wenn ich ihn endgültig verlasse.
Nach mehreren Versuchen habe ich es dann aber doch geschafft mich zu trennen und den Kontakt abzubrechen. Das ist nun fast 15 Jahre her. Inzwischen hat er sich tatsächlich das Leben genommen. Ich träume immernoch regelmäßig von ihm. Dass ich verantwortlich für ihn bin und alles erneut aushalten muss, damit er weiterleben kann.

anonymous

S-Bahn – 01.10.2025

Als ich etwa 12 war, bin ich gegen späten Nachmittag mit der Bahn nach Hause gefahren. Die Bahn war eher leer aber es waren auf jeden Fall ein paar Menschen anwesend. Ein paar Meter von mir entfernt war ein etwa 30 jähriger Mann der mich durchgehend anschaute. Irgendwann fing er an sich mit Hand in der Hose einen runterzuholen, während er mich weiterhin anschaute. Ich ging etwas weg und er lief mir hinterher. Ich stieg dann aus, da es eh meine Station war und der Mann folgte mir noch durch den ganzen Bahnhof. Auch wenn ich schneller wurde war er immer hinter mir. Ich rannte dann irgendwann zu meinem Bus und er war weg. Obwohl ich mittlerweile 20 bin denken ich viel an diesen Vorfall. Mir war das damals so peinlich, dass ich es niemanden erzählt habe. Auch das niemand in der Bahn etwas gesagt hat, macht mich wütend.

anonymous

Sein WG Zimmer – 01.10.2025

Es war der 24.12. Der Junge, der nicht aufhörte damals als ich meinte, dass es mir weh tut (und danach meinte er wäre nicht bereit für eine Beziehung, aber eine Woche später auf einmal in einer Beziehung war, soviel dazu) hatte mir geschrieben das er so traurig ist. Es war nämlich Schluss zwischen den beiden. Er tat mir irgendwie leid, weil er auch Probleme mit der Familie hatte und alleine war an Weihnachten. Deshalb meinte ich, komme ich ihn besuchen aber nur zum Reden mehr nicht. Das habe ich extra oft betont. Als ich da war, hat er erstmal einen Joint geraucht.. Irgendwann hat er sich näher zu mir hingesetzt und mich angefasst an genaueres erinnere ich mich nicht mehr, es ging super schnell. Ich dachte mir fuck, ich bin alleine mit ihm hier und musste einfach weinen weil ich in diesem Moment ziemlich große Angst vor ihm hatte. Er hatte mich daraufhin in den Arm genommen und meinte ich solle mich zu ihn legen.. Er hat nicht mehr viel getan außer weiterhin eng an mir zu liegen und mich im Arm zuhalten… ich habe es einfach zugelassen und eingefroren abgewartet, bis er eingeschlafen ist und bin schnell gegangen.. Ich habe mich so über mich selbst geärgert und mich geschämt, dass ich so naiv bin und war einfach nur geschockt wie schnell die Stimmung bei ihm gekippt ist.

Anonym

My room – 01.10.2025

Als ich ca. 9 Jahre alt war wollte mein Bruder öfter, dass ich in seinem Zimmer übernachte. Er fragt ob er mich anfassen dürfte. Er erklärte mir, dass alle Frauen sowas schön fänden und dass ich es ruhig zulassen sollte. Mir gefiel es nicht. Ich traute mich aber auch nicht stopp zu sagen. Er zeigte mir P*rnos und meinte, dass man sowas halt tut. Irgendwann traute ich mich diesen Situationen aus dem Weg zu gehen.
Wenn wir aber bei unserem Vater zu Besuch waren, schliefen wir allerdings wieder zusammen in einem Zimmer. Also fing er wieder an mich nachts anzufassen. Er schob meine Klamotten beiseite und fasste mich darunter an.
Aus Angst tat ich so als würde ich schlafen.
Ein paar mal fragte er mich noch, ob ich nicht mal wieder mit ihm „spielen“ wolle.
Bis heute (20J.) kann ich kaum in seiner Nähe sein und habe nur wenigen Leuten erzählt, dass mir sowas passiert ist. Niemandem habe ich etwas genaues gesagt und vor allem nicht, wer mir das angetan hat.
Unsere Mutter weis von nichts.

anonymous

My room – 01.10.2025

Mein bester Freund und ich haben zusammen gekocht und bei mir noch gechillt und wollte die ganze Zeit meine Füße streicheln und massieren und hat es dann auch gemacht irgendwann. Ich hab nichts gesagt, habe auch nicht nein gesagt. Es kam halt schon öfter vor und ich wollte ihn nicht verletzen. Ich wusste auch dass er einen fußfetisch hat, weshalb es mir erst recht sehr unangenehm war. Aber ich dachte immer das ich sowas zulassen muss, da es mein Kumpel ist. Und da ich nicht nein gesagt habe, konnte ich es ihm ja auch nicht zum Vorwurf machen. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt.

anonymous

location not specified – 01.10.2025

Ich saß mit einer Freundin und einem uns relativ bekannten Typen abends in einem Park. Er saß zwischen uns. Irgendwann begann er, uns beiden zwischen die Beine zu fassen. Wir sagten ihm, er soll das lassen. Aber er versuchte es immer wieder und fasste uns immer weiter oben zwischen die Beine. Aus Scham sind wir nicht direkt aufgestanden, haben uns aber irgendwann getraut und sind schnell gegangen. Er hat uns hinterher gerufen dass wir dumme Nut**n wären.

anonymous

location not specified – 01.10.2025

Mit 15/16 war ich mit einer Freundin auf einem großen Volksfest im Spiegellabyrinth. Ein Typ lief sehr nah hinter uns da durch. Irgendwann fing er an, uns unter dem Dirndl an den Hintern zu fassen. Wir wollten schnell weg, konnten aber nicht, da wir im Spiegellabyrinth eben nicht schnell rennen konnten. Immer wieder holte er uns ein und begrapschte uns. Wir sagten ihm, dass er das lassen soll, aber er machte trotzdem weiter. Wir fühlten uns sehr unwohl und waren froh, als wir wieder draußen waren. Mich macht dieser Vorfall auch Jahre später immer noch wütend und ekelt mich an.

anonymous

location not specified – 01.10.2025

Er hat seinen Geburtstag gefeiert. Meine beste Freundin und ich haben bei ihm übernachtet und gingen irgendwann ins Bett. Viel später kam er sehr betrunken ins Bett und legte sich zwischen uns. Als ich wach wurde, lag er na an mich gedrängt und atmete schwer und berührte meine Brust. Unter meinem Shirt und unter meinem BH. Ich war 17. Habe mich dann nur ganz schnell auf den Bauch gedreht und so getan als würde ich schlafen. Hab mich nicht getraut etwas zu sagen..

Andrea Lisa

Bern – 01.10.2025

Mein Ex-Freund und auch 2 andere Männer in die ich verliebt war, wollten mich zum Analsex drängen. Obwohl ich gesagt habe dass ich das nicht möchte. In einen Mann war ich so verliebt, dass ich es gemacht habe ihm zu liebe, obwohl ich mehrmals gesagt habe dass ich es nicht mag. Beim letzten mal als jemand versucht hatte mich dazu zu überreden blieb ich beim NEIN. Es wurde trotzdem immer versucht mich zu überreden.

Lisa

location not specified – 01.10.2025

Ich hab damals mein FSJ am Theater gemacht. Direkt nach dem Abi in die mir fremde Stadt. Ich war noch so jung. So naiv. Und ich wollte mich mich damals vor allem so unbedingt mit jedem verstehen. Kurz nach meinem 19. Geburtstag schrieb mich einer der Lichttechniker an. Er war 36. Er wollte sich mal treffen und ein bisschen „quatschen“. Mein Bauchgefühl hat es mir damals eigentlich schon gesagt, ich dachte mir aber ich darf ihn doch nicht so vorverurteilen. Als ich bei ihm war, hat er nach kurzer Zeit angefangen mich anzufassen und wollte mich küssen. Ich hab ihm gesagt, dass ich das nicht wolle und auch nicht könne wegen meines Freundes. Er hat auf mich eingeredet, dass man das aber so macht. Ich hab noch ein paar mal Nein gesagt. Doch nach langer Diskussion, dachte ich irgendwann ich muss. Bin da ja hin. Bin doch nur das wert. Ich hab es passieren lassen. Hab ihn gebeten niemandem was zu sagen. 2 Monate später nahm mich meine Chefin (angeblich Feministin) zur Seite, und sagte, sie wisse es und ich soll doch bitte nicht die Theater Matratze werden. Ich hab mich so geschämt. Kurz darauf hab ich mit meinem Freund schluss gemacht, aus Scham ihn betrogen zu haben. Gegen Ende kannte das ganze Theater die Geschichte und ich war die Schlampe. Hab auch erfahren dass ich nicht die einzige war. Dass er das immer mit den neuen jungen am Theater gemacht hat. Aber natürlich war er nicht das Problem.

Esther

Dampfbad – 01.10.2025

Ich war etwa 8 Jahre alt, als ich mit meiner Familie mal wieder im Thermalbad war. Ich kannte mich dort gut aus, war ein selbstbewusstes Mädchen und durfte mich im Saunabereich frei bewegen. Ich setze mich ins Dampfbad. Dort saß ein Mann mir gegenüber, ich war nackt.
Nach kurzer Zeit sah ich, wie der Mann an seinem Bauch herumrieb, als würde ihn der Schweiß kitzeln. So kannte ich es von meinem Vater, der sich manchmal den Arm wegen des Saunaschweißes kratzte oder kurz abwischte. Ich schaute etwas später wieder zu dem Mann, der erneut an sich rieb. Nun aber sah ich eine weiße Flüssigkeit an seinem Bauch, wie Schaum, und der Penis sah komisch aus. Ich ging dann vor ihm aus dem Dampfbad und hatte ein unangenehmes Gefühl.
Ich erinnerte mich jahrelang nicht an diese Situation

Erst mit Mitte 20 fiel mir diese Situation wieder ein, als ich in einem Buch von einer ähnlichen Situation laß. Als hätte mein Hirn vorher keinen Zugriff auf die Erinnerung gehabt, erinnerte ich mich plötzlich, als sei es gerade erst passiert. Ich verstand aber nun plötzlich, dass der Mann sich bei meinem Anblick befriedigt hatte und wir ganz alleine in diesem Dampfbad waren.
Ich habe so viele Fragen die sich alle darum drehen, wie das verhindert hätte werden können. Und ich denke auch: es hätte noch viel schlimmer sein können. Er hat mich immerhin nicht angefasst. Aber meine Seele hat er angefasst, ich hatte es verdrängt. Also möchte ich nicht den Mechanismus nutzen „du hattest Glück“ Es war schlimm.

anonymous

location not specified – 01.10.2025

Ich war 15-16, er war meine ersten sexuellen Erfahrungen und vier Jahre älter. Ich war unsterblich verliebt in ihn, trotz dass er eine Freundin hatte. Er hatte auch Gefühle, meinte er, konnte/wollte sich aber nicht entscheiden. Ich dachte, wenn ich ihn will, muss ich alles mitmachen, was er will. Ich hab ein paar mal nein gesagt, als er die ersten Male unter mein Shirt oder in meine Hose gegriffen hat, seine Hand weggeschoben. Er meinte „entspann dich doch mal, es wird dir gefallen“. Irgendwann hab ich ihn machen lassen und schließlich hat es mir auch gefallen, er hatte recht, dachte ich. Ich muss entspannter sein. Erst war es fummeln, dann immer mehr, jetzt sollte ich aktiv sein. Ich sollte seinen Schwanz stimulieren, nicht nur genießen, meinte er. Ich solle seinen Schwanz Blasen. Irgendwann hatten wir dann penetrativen Sex, ich wollte nicht mehr Nein sagen. Er ist nach 2min gekommen und direkt eingeschlafen. Ich spüre immer noch die Schmerzen wenn ich daran denke.
Ich konnte mich nicht trennen, ich war wie gefangen und hab mir selbst die Schuld gegeben, weil ich ihn ja so sehr wollte. Jetzt würde ich sagen, es war eine Erleichterung, als er mich verlassen hat. Damals hatte ich eine Panik Attacke. Ich weiß heute nicht mehr, wie viel tatsächlich freiwillig war, ob alles erzwungen und überredet war oder vielleicht manches auch nicht. Ich schäme mich, Lust dabei empfunden zu haben.
Ich hasse es, dass es mir schwerfällt, ihn zu hassen.

Anna

Bei meinem F+ zuhause – 01.10.2025

Ich hatte eine F+ und wir trafen uns über ein paar Monate lang regelmäßig zum zusammen Abhängen und miteinander schlafen. Einmal wollte er sich gerne treffen und ich hatte PMS und war gar nicht in Stimmung für sexy time. Das schrieb ich ihm im Voraus auch und meinte wir könnten ja auch nur kuscheln und Film gucken. Für mehr war ich nicht in Stimmung und wollte auch nicht. Wir schauten zusammen einen Film und haben gekuschelt, er hat seine Hände aber nicht bei sich behalten und wurde immer erregter. Ich habe es in dem Moment nicht geschafft, zu sagen, dass ich nicht möchte und habe dann doch mit ihm geschlafen, obwohl ich eigentlich keine Lust hatte. Ich hab mich über mich selbst geärgert und über ihn, weil er mein „Nein“ im
Voraus wohl nicht so ernst genommen hatte und mich dann trotzdem zum Sex überredet hat. Ich habe die F+ danach beendet, habe mich aber immer wieder gefragt, warum ich ihm nicht einfach mal eine ehrliche Rückmeldung dazu gegeben habe. Ich weiß, es ist die Scham, weil ich – starke Frau – mich nicht klar genug ausgedrückt habe in der Situation und lieber mit ihm geschlafen habe, als ihn abzulehnen und damit possibly zu enttäuschen. Und eigentlich weiß ich: Die Scham muss die Seite wechseln.

Anonym

location not specified – 01.10.2025

Ich habe einige solcher Geschichten, aber diese fande ich besonders schlimm, weil es als „kleine Unannehmlichkeit“ abgetan wurde und man merkt, wie „normal“ das für Frauen scheint:

Ich war mit einer Freundin im Club, es war nicht viel los sodass die Gäste sich alle im Blick hatten. Um mich schlich immer ein Typ, er tanzte mich immer wieder an und ich lehnte höflich ab. Er kam immer wieder zurück und begann mich anzufassen. Zwei Mädels um mich rum, schirmten ihn auch schon ab. Irgendwann zogen mich zwei Hände an meinen Schenkeln nach hinten: er kniete hinter mir und drückte sein Gesicht in meinen Hintern. Er wurde rausgeschmissen, meine Freundin sagte „so jetzt ist das erledigt, lass uns weiter feiern“. Für mich war das allerdings nicht so leicht zu vergessen, ich war wütend, panisch und auch verletzt weil meine Grenze so übergangen wurde. Mich triggert das enorm, ich hatte leider noch mehr solche Erfahrungen. Ich regiere inzwischen schneller, ich schlage direkt zu und hole Security. Allerdings ist für mich dann der Abend gelaufen. Ich hab einen richtig hohen Puls danach und fühle mich schrecklich. Ich möchte keinen Hass entwickeln und ich versuche mich so sehr dagegen zu wehren, aber wie kann das sein, dass Männer ihre Triebe so wenig unter Kontrolle haben? Wie kann das sein, dass so viele Frauen darunter leiden, nur weil es andere nicht schaffen, sich zu kontrollieren??

Anika

NRW – 01.10.2025

Ein Arbeitskollege hat mich auf einer (dienstlichen) Feier einfach geküsst. Eine Weile später, erzählte er mir, dass er von mir geträumt hätte, wie ich mit roten Stiefeln nackt über ihm stand. Eine andere Kollegin ist monatelang von ihm vollgesäuselt worden, wie sehr er in sie verliebt sei. Beide in festen Beziehungen, mit Kindern. Als er dann auch noch Schutzbefohlene mehrfach ansprach, wie schön sie doch seien, bishin zum Anfassen unter die Kleidung, habe ich endlich kapiert, wie krass gewaltvoll dieser Mann einfach ist. Ich habe die Leitung informiert, musste dann aber dafür kämpfen, dass er geht, weil die Männer der Leitung das nicht sehen wollten. Er hat einen Auflösungsvertrag bekommen. Eigentlich unfassbar. Mir ging es psychisch schlecht, eine tiefe Depression folgte, allerdings hochfunktional, sodass ich weiter funktionierte auf der Arbeit. Ein paar Monate später küsst ein Mann aus der Leitung mich auf einer Feier auf den Mund. Gleiche Situation, anderer Mann. Er ist Teil dieser Leitung gewesen, die einzigen im Unternehmen, die im einzelnen wussten, was mir passiert war.

Anonymous

location not specified – 01.10.2025

Tinder date – wir haben uns auf einem Flugplatz getroffen und dort ein Picknick gemacht. Es lief gut, bis wir zum Auto gingen. Wir verabschiedeten uns und er meinte, er hätte nicht einmal eine richtige Umarmung von mir bekommen. Also nahm ich in den Arm, worauf er anfing mich am Hals zu küssen und an den Hüften zu berühren. Ich stoße ihn sanft weg, aber er kam auf mich zu drückte mich an mein Auto und griff mir mit einer Hand unter mein Shirt und mit der anderen direkt zwischen meine Beine. Ich stoße ihn weg und sagte, dass ich es nicht will. Doch er kam immer wieder näher und hielt meine Autotüre zu. Als ich es endlich schaffte sie zu öffnen und einzusteigen, fasste er mir noch einmal fest zwischen meine Po backen. Ich zog die Türe zu und schloss mich ein. Ich musste 30 min heim fahren, hab am ganzen Körper gezittert und bin extra Umwege gefahren, weil ich Panik hatte verfolgt zu werden.

Lola

Köln – 01.10.2025

Ich bin gerne Single und fühle mich selbstbewusst und selbstbestimmt. Leider erfuhr ich bei meinen sexuellen Erfahrungen in der Singlezeit immer wieder sexuelle Übergriffe (anal eingedrungen, ohne das „Okay“ zu holen, das Kondom sei „versehentlich“ abgegangen, in den Mund gekommen ohne ein „okay“, den Penis zu hart eingeführt)…
Ich bin viel vorsichtiger und ängstlicher geworden.

Anonym

location not specified – 01.10.2025

Ich komme aus einer Familie, die nach außen hin perfekt wirkt. Schönes Zuhause, erfolgreiche Kinder, alles scheint intakt. Doch hinter dieser Fassade sieht es ganz anders aus. Mein Bruder hatte es immer leichter. Sein Weg war klar und ohne Hindernisse, während ich kämpfen musste, mich durch Schulen schleppte und meinen Platz gesucht habe. Er trägt eine Wut in sich, die er seit unserer Kindheit auf mir ablädt. Für ihn bin ich das Problem. Er hat mich immer wieder mental und körperlich angegriffen. Nach außen hin ist er der tolle, beliebte Sohn, von meinen Eltern bewundert und gedeckt. Ich dagegen war die, die still litt. Als er mir vor einigen Jahren den Finger gebrochen hat, wollte ich endlich nicht mehr schweigen. Ich ging zur Polizei, weil niemand sonst für mich eingestanden ist. Zum ersten Mal wollte ich mich selbst schützen. Doch am Ende war ich diejenige, die klein gemacht wurde. Man sagte mir, so etwas tue man seinem Bruder nicht. Also zog ich die Anzeige zurück. Zwei Jahre später schlug er wieder zu. Dieses Mal so heftig, dass ich ein Schleudertrauma hatte. Seitdem gehe ich zur Therapie. Ich versuche zu lernen, mit diesem Schmerz und dieser Ungerechtigkeit zu leben. Ich hasse es, dass zuerst an den Täter gedacht wird. Ich hasse es, dass ich die Folgen tragen muss für etwas, das ich nie verursacht habe…

anonymous

location not specified – 01.10.2025

Ich hatte durch meine Mutter sehr früh den Zugang zum Internet. Leider war meine Mutter vernachlässigend und war oft nicht da.Da mein Vater auch nicht da war war niemand zuhause um irgendwie etwas zu verhindern. Irgendwann war ich auf einer Familien Feier und eine meiner Cousinen meinte sie würde mit Musikern schreiben auf einer App. Ich war sehr neugierig und wollte auch mit Musikern schreiben. Als ich die App dann heruntergeladen habe lies ich Rezensionen in den sich die Leute vorstellten um neue Bekanntschaften zu schließen. Da ich halt erst 9 war verstand ich natürlich nichts und habe aus Neugier jeden angeschrieben und gefragt was das ist nachdem die suchen und habe auch immer mein Alter gesagt. Ja irgendwann kam es so weit das ich keinen scham mehr hatte Bilder und Videos von mir zu verschicken.Es wurden immer mehr da ich die Aufmerksamkeit gebraucht habe weil die Eltern nicht da waren. Jetzt weis ich aber auch das ich Manipuliert wurde. Mir wurden pornos geschickt Bilder geschickt und beinahe hätte ich mich sogar mit jemandem getroffen einfach nur weil keiner zuhause war. Irgendwann nach 5 Jahren schrieb mir ein mann auf snapchat schickte mir ein Video aus meiner Kindheit und fragte ob ich noch so sei. Ich war schprachlos und mir wurde schlecht. Seitdem habe ich das nie wieder gemacht auch wenn ich oft noch das Gefühl habe ich brauche diese Aufmerksamkeit. Aber letztendlich ist das genau was durch Manipulation erreicht werden sollte. Kämpfe heute noch damit.

Anonym

location not specified – 01.10.2025

War als junges Mädchen (11 oder 12)im Schwimmbad mit meiner Familie und Bekannten. Ich ging mit den gleichaltrigen Jungs ins Wasser und einer der Väter kam mit, er hielt nur mich fest und begann irgendwann mir unter Wasser in den Po zu kneifen. Kurz darauf legte er seine Hand auf meine gerade erst wachsende Brust und fragte mich ob ich ein Problem habe, wenn er mich dort berührt.
Ich weiß noch, dass ich es nicht verstanden, mich aber extrem unwohl gefühlt habe.

Hanna

location not specified – 01.10.2025

Ich bin mir nicht sicher ob meine Erinnerung mich täuscht aber ich glaube: als ich 5-10 war und mit Handtuch aus de Dusche in mein Zimmer bin, wollte mein Onkel mich gitzeln und mir das Handtuch wegnehmen

Lisa

location not specified – 01.10.2025

Ich war zu Besuch bei meiner Freundin (ich war damals 6/7 Jahre alt). Ihre Eltern waren nicht zu Hause und wir spielten ein Spiel in ihrem Zimmer, wo sie unter eine Decke krabbelte, sodass sie nichts sehen konnte und mich dann suchen musste. Bei dem Spiel kam ihr 16-jähriger Bruder rein, drückte mich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden und drückte mir seinen steifen Penis an den Po und tat so, als ob er mit mir Sex hätte, während er mir ins Ohr flüsterte “na, gefällt dir das?”
Keine Ahnung, wie meine Freundin das nicht mitbekommen hat. Ich habe es damals meiner Lehrerin erzählt aber es wurde nie weiter verfolgt. Als ich es meiner Lehrerin gesagt habe, war eine andere Freundin dabei, die dann gestanden hat, dass dieser Bruder sie vergewaltigt hat. Die Lehrerin meinte nur, dass das eine schlimme Anschuldigung sei und man so etwas nicht über andere sagen sollte. Es wurden nie unsere Eltern informiert.

Ich war damals noch so jung, dass ich erst Jahre später verstanden habe, was da passiert ist. Ich habe nie mehr mit der Freundin gesprochen.

anonymous

Jever – 01.10.2025

Es ist viele Jahre her, aber nicht vergessen.

Leonie

Rheinland Pfalz – 01.10.2025

Ich war gerade 14 geworden über Instagram hat er(18) mich angeschrieben. Wir schrieben mehrere Wochen und wurden Freunde. Irgendwann fragte er ob wir uns nicht treffen wollen und da wir gute Freunde waren sagte ich ja. Also machten wir einen Tag aus und ich fuhr mit dem Bus zu ihm. Nachdem wir bei ihm angekommen sind habe ich gefragt ob er mir deren Weingut zeigen könne darauf erwiderte er das es jetzt erst etwas wichtigeres gäbe. Ich ging davon aus daß er meinte das ich seinen Eltern hallo sage. Wir gingen also ins Haus wo sein dad wartete. Dieser Freund verschwand dann nach oben ich habe seinem dad hallo gesagt und gefragt wo er den hin ist, sein dad meinte dann das er hoch sei und ich einfach hinterher gehen solle. Ich ging also hoch und fand ihm in seinem zimmer (er hatte eine eigene Etage es war quasi Zimmer in Zimmer). Er meinte ich könne mich auf die Couch setzten bis er fertig ist. Er ging aus dem Zimmer und verschloss die tür zur Treppe. Er kam nackt zu mir und warf mich aufs Bett. Ich habe ihn angeschrien und gesagt daß er aufhören soll aber er sagte das er mich ficken werde und ich nichts ändern kann. Er war knapp 2 Meter groß und warf sich auf mich, zog mich aus, und vergewaltigte mich. Ich hatte meine Tage und dachte es würde ihn abschrecken wenn er es sehen würde aber im Gegenteil er riss mir den Tampon raus und das machte ihn noch mehr an. Ich habe die ganze Zeit geschrien und hörte den Vater lachen und rufen das ist mein Sohn. Niemand glaubt mir (3 Jahre her)

Katharina

Nachtrag – 01.10.2025

Als wir noch nicht zusammen waren, waren wir gemeinsam spazieren. Er hatte schon gezeigt, dass sein Interesse weiter geht und ich habe es nicht erwidert. Gleichzeitig habe ich aber schon auch enge Freundschaft gespürt. Ich war aufmerksam, habe ihn auch bewundert. Vielleicht würden andere Menschen es sogar als Flirten werten, auch wenn es das für mich nicht war. Doch selbst wenn, es rechtfertigt nichts. Er kam mir näher und ich sagte ihm, dass ich das nicht will. Er erklärte mir, dass ich es schon wollen würde, aber nicht zugeben könne. Als er es wieder versuchte und ich seine Hand zur Seite schob meinte er, dass ich es ruhig zulassen könne, schließlich würde er ja merken, dass ich ihn auch so mag. Ich verneinte das mit Bauchkrämpfen vor Angst und sagte ihm, ich könne und wollen diese Form von Nähe nicht. Etwas später hat er es dann doch wieder gemacht und mich geküsst, berührt und unter die Kleidung gegriffen. Wenn es im Wald nicht so kalt gewesenen wäre, wäre er auch weiter gegangen. Danach schrieb er mir eine Mail (die ich noch habe): darin entschuldigt er sich, aber erklärt sich damit, dass ich ja widersprüchliche Signale gesendet hätte. Ein paar Wochen später scheine ich ihm verziehen zu haben, denn wir waren ab da zusammen. Keine Ahnung wieso, denn ich wollte die Beziehung nie. Es war eine merkwürdige Kombination aus Sehnsucht nach Halt, Liebe und emotionaler Abhängigkeit. Wir waren einige Jahre zusammen bis ich nach viel Leid endlich geschafft habe zu gehen.

Katharina

location not specified – 01.10.2025

Ich dachte, das erste Mal fühlt sich bei vielen nicht so toll an. Ich dachte, der Spaß käme irgendwann, wenn ich es öfter tue, auch wenn sich jede Zelle meines Körpers geweigert hat. Ich dachte, ich müsse nur noch mehr mit ihm ausprobieren. Und irgendwann dachte ich, ich müsse es aushalten, weil diese Form von Nähe dazu gehört und ich es doch schon so lange ausgehalten habe. Irgendwann habe ich versucht es zu umgehen und Wege zu finden, wie ich nicht funktionieren muss. Es hat lange gedauert, bis ich ihm sagen konnte, dass ich es nicht mag und nicht mehr tun will. Er hat es am Tag akzeptiert, aber in der Nacht einfsch ignoriert. Ich dachte, es ist verständlich dass er das tut, schließlich haben Männer doch mehr Bedürfnis danach als Frauen und er dachte doch vielleicht, ich bekäme es im Schlaf gar nicht mit. Ich habe es aber mitbekommen und es war furchtbar. Vorher hatte ich immerhin noch selbst entschieden die Situation auszuhalten, doch da war ich seinem Körper und seinem Willen völlig ausgeliefert. Ich wusste er ist stärker, also habe ich gar nicht erst versucht mich zu wehren. Meinen Körper konnte ich nicht bewegen, meine Stimme hat keinen Ton hervorgebracht. Manchmal frage ich mich noch, ob er aufgehört hätte, wenn ich ihn nochmal an mein Nein erinnert hätte. Ich befürchte aber, dass er das nicht getan hätte.

anonym

Deutschland – 30.09.2025

Ich hatte mehrfach mit Übergriffigkeit zu tun. Sei es „beinahe alltägliches“ wie sexualisierte Sprüche in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dumme Sprüche wie „… für eine Frau!“(Gutes Autofahren, analytisches Denken, ectpp.)

In einer Beziehung war der damalige Partner emotional, physisch und sexuell übergriffig. Letztes viel im BDSM Bereich, was ich nur mitgemacht hatte, weil ich mich geliebt fühlen wollte.

Ich war selbst auch Täterin: ich habe einem Mann ohne daß er es bis zu Ende wollte und er mehrfach nein sagte, oral überwältigt. Was ich da getan hatte wurde mir danach bewusst. Vom Opfer zum Täter.

Ich war wegen der Beziehung mit dem ubergriffigen Partner dann lange in Therapie. Doch der Vorfall mit dem Mann, zu dem ich übergriffig war, besprach ich dort nie. Heute schäme ich mich noch extrem deswegen, obwohl er mir verziehen hat. Aber sowas lässt sich nicht verzeihen. Zumindest verzeihe ich mir nicht.

Hier geht’s eigentlich um Gewalt gegen Frauen und auch ich hab es erlebt. Aber ich war auch übergriffig. Das schmälert nicht die Übergriffigkeit die ich oder andere Frauen erlebt haben.

Leonie

Deutschland – 30.09.2025

Wie man sieht, habe ich (wie fast jede Frau) mehrere übergriffige Situationen erlebt. Eine möchte ich noch teilen. Die ganzen unangemessenen Kommentare, anzügliche Gesten und unangebrachte Nähe lasse ich Mal aus. Als ich ca. 12 oder 13 Jahre alt war stand ich mit zwei Freundinnen an der Bushaltestelle, die sich in einer Unterführung befindet. Meine Eltern wollten nicht, dass ich die nutze, weil sie die Gegend nicht sicher fanden. Nach der Schule oder einen Stadtbummel sind wir aber immer dort eingestiegen, da sie näher war. Ein Auto, voll mit Männern ist dort lang gefahren, obwohl dieser Bereich eigentlich nur von Bussen befahren wird. Mehrmals fuhren sie mit heruntergelassenen Fenstern, singend und gröhlend vorbei. Bei einer Runde hielt das Auto an und sie fragten uns ob wir „Bock auf eine kleine Nummer“ hätten und einsteigen wollen würden. Wir sagten nein. Da hat einer der Männer angefangen Geld anzubieten und erhöhte bei jeder Ablehnung nur noch weiter. Irgendwann war er von der Zurückweisung so genervt, dass er uns nur noch sexualisierte Beleidigungen entgegen schrie und anschließend sind sie weggefahren.

Leonie

Deutschland – 30.09.2025

Mein Ex-Partner (mit dem ich zusammen war von 17-26 Jahre) hat mir emotionale, körperliche und sexuelle Gewalt angetan. Es war ein schleichender Prozess, abgewechselt mit Zeiten in denen er sehr aufmerksam war. Am schlimmsten waren die nächtlichen Übergriffe. Er wusste, dass ich das nicht wollte und hat sich trotzdem einfach genommen was er will. Dabei hat er gewartet bis er dachte, dass ich eingeschlafen bin. Manchmal war ich noch wach, an anderen Tagen bin ich davon aufgewacht. Mein Körper war wie erstarrt und manchmal liefen mir stumm die Tränen übers Gesicht. Lange habe ich diese Erlebnisse verdrängt, bis sie später mächtig in mein Bewusstsein zurückgekommen sind. Ich leide auch Jahre nach der Trennung immernoch darunter.

Leonie

Deutschland – 30.09.2025

Mit 18 Jahren war ich containern. Das gerettete Obst und Gemüse habe ich auf dem Weg in die WG auch oft mit anderen Menschen geteilt, die nachts auf der Straße waren. Da waren zwei junge Männer, denen ich geholfen habe die Sachen in deren WG zu bringen. Dort haben wir noch etwas gequatscht und Playstation gespielt. Alles wirkte harmlos, bis einer der Beiden meine Hand unter seine Fleecedecke führte. Als ich merkte, dass er dort nicht mehr bekleidet war, zog ich die Hand zurück, aber er hielt sie fest. Ich war total überfordert mit der Situation und hab es geschafft kurze Zeit darauf sicher aus der Wohnung zu kommen. Danach hab ich nie wieder darüber geredet, weil ich Angst hatte, dass man mir die Schuld gibt. Als junge Frau einfach bei fremden Menschen in die Wohnung zu gehen wird als leichtsinnig und Einladung gewertet, dabei war es der Mann, der sich nicht richtig verhalten hat. Heute weiß ich das.

Leonie

Deutschland – 30.09.2025

Als ich 12 war, war ich mit einer Freundin im Schwimmbad. Dort ist uns ein Mann aufgefallen, bei den wir schon lange ein negatives Bauchgefühl hatten. Immer wieder ist er nah an uns vorbei und hat uns beim Schwimmen „zufällig“ irgendwo am Körper berührt. Dabei kam er jedes Mal etwas näher. Dass das was er macht wirklich eine Grenze überschreitet und ich nicht nur zu empfindlich bin, habe ich gemerkt als er irgendwann hinter mir stand und mir über den Hintern strich. Als wir es dem Bademeister sagten, meinte der nur „Im Wasser kann es schonmal eng sein und man stößt aneinander.“

Simone

location not specified – 30.09.2025

Als ich 15 war, habe ich im Urlaub einen Typen kennen gelernt. Wir sind ein bisschen mit seinem Hund am Strand gelaufen. Es wurde langsam dunkel, wir setzten uns hin um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Es war schön. Wir haben uns auch geküsst. Es war immer noch schön. Dann fing er an, mich anzufassen. Das war nicht mehr schön. Ich sagte, dass ich das nicht wollte und jetzt zurück gehen werde. Als ich aufstehen wollte, zog er mich zu sich heran und schmiss sich auf mich. Er lag auf meinem rechten Arm und den linken hielt er fest. Ich war völlig überfordert, sagte immer wieder No, no, no und versuchte meine Hände frei zu bekommen. Er zog mein Bikinihöschen einfach zur Seite und vergewaltigte mich.
Ich bekam meine Hände frei und fing an, ihn zu schlagen. Dabei habe ich ihn mit der Faust am Hals getroffen und er hat kurz keine Luft mehr bekommen. Ich konnte die Chance nutzen und weglaufen. Ich konnte es fast 20 Jahre nicht als Vergewaltigung bezeichnen,weil ich dachte, ich sei Schuld gewesen, weil ich so naiv gewesen war. Und weil er nicht fertig geworden ist….. Das sei keine richtige Vergewaltigung- nur eigene Blödheit. Heute sehe ich es anders und damit kam nochmal viel Schmerz, den ich.mir vorher nicht zugestehen konnte. Der aber zum Heilen wichtig war!

anonymous

location not specified – 30.09.2025

Ich war 14. Auf einer Party von meiner damaligen Klasse haben mich 2 Jungs gefragt ob ich mit Ihnen mitgehen möchte. Ich gehörte zu den Unbeliebtesten in der Klasse, einer von den Jungs war der Klassenschwarm. Ich war betrunken und nach den Jahren des Mobbings an anderen Schulen, dachte ich das er mich toll findet. Ich hab mich gesehen gefühlt. Bis zu dem Moment an dem ich auf die Knie gehen sollte. Beide zogen ihre Hosen runter und drückten ihr Glied in mein Mund. Ich hatte bis dato noch keinen intimen Kontakt zum anderen Geschlecht gehabt, nicht einmal ein Kuss. Nach einigen Minuten realisierte ich das ich nur ausgenutzt wurde und bin im dunklen Wald weggelaufen. Die Scham war riesig und den Schüler*innen den ich mich anvertraute machten schnell klar du bist mitgelaufen. Meine Eltern habe ich nichts erzählt.

Bella

Germany – 30.09.2025

Raped by 11.
Abused by 3-7 (own dad)
SA by 15 (own uncle)
Got hit in last relationship
Got raped in last relationship
Begin bulled by men
Catcalling everyday
Got beaten up by men (14)

Jenny

RLP – 30.09.2025

Mein Ehemann wurde von Jahr zu Jahr eigenartiger und egoistischer. Er akzeptierte zwar ein Nein, wenn ich keinen Sex wollte, machte jedoch nach einem Nein jeden Tag schlechtere Stimmung… Ich solle doch mal zum Arzt gehen, mit mir Stimme was nicht. Es ist nicht normal nur alle 2 Wochen Sex zu haben. Ich solle froh sein, das er mich noch attraktiv finde mit meinen Schläuchen (Brüsten).
Als ich ihm sagte, das das alles nicht okay ist von ihm, und ob er nicht einmal selbst Hand anlegen könne, damit sich die Stimmung etwas entspannt sagte er, das wird er nicht tun. Er hat schließlich eine Ehefrau die dafür zuständig ist. Wenn ich keine Lust habe kann ich ja zumindest auch einfach auf die Knie gehen und den Mund aufmachen, da wär ja nun echt nichts dabei…..

Fritz

location not specified – 30.09.2025

Ich lag mit Grippe zuhause, als sie mich anrief. Ich wollte zuhause bleiben, aber sie bat mir an mich auf ihrem Sofa zu pflegen. Was für eine bescheuerte Idee.
Sie holte mich also ab und als ich dann schlussendlich in ihrem Wohnzimmer lag, fing sie an an mich anzugraben. Ich erwähnte, dass ich Kopfschmerzen habe, aber sie zog meine Jogginghose herunter und fing an mich zu bearbeiten, bis sie sich auf mich setzte. Trotz pumpender Kopfschmerzen machte mit. Als ich nach 20 Minuten dann kurz vor dem Kreislaufkollaps war, hatte ich einen Orgasmus, damit es endlich aufhört. Sie schrie mich darauf an, was ihr einfallen würde vor ihr zu kommen!
Es hat ein paar Therapiesitzungen gebraucht. Bis heute irritiert mich es, wenn Frauen mir zeigen, dass sie Lust haben.

anonymous

Kassel – 30.09.2025

Habe mich spontan auf ein Date getroffen.
Den Mann habe ich über Tinder kennengelernt. Eigentlich war unser Treffen sehr angenehm, wir haben uns gut unterhalten und die Stimmung war entspannt. Es wurde ziemlich spät, also habe ich bei ihm geschlafen.
Wir haben geknutscht und hätten fast Sex gehabt. Allerdings hatte er keine Kondome, also auch kein Sex.
Am nächsten Morgen wurde ich wach, weil er mich auszog,seinen Penis an meinen Genitalien rieb und an mir herum fummelte.
Ich merkte wie er versuchte in mich einzudringen. Ich machte mich bemerkbar und er hörte sofort auf. Zog sich schnell die Boxershorts hoch und tat so als wäre nichts gewesen.
Als er der Überzeugung war, dass ich noch schlafe war dies für ihn scheinbar vollkommen normal und in Ordnung.
Ich habe mich daraufhin angezogen und bin gegangen.
Er schrieb mir danach noch, dass ich gerne nochmal vorbeikommen könnte, sollte mir nach Gesellschaft sein.

Anonym

Internet – 30.09.2025

Wie leider fast alle Frauen, habe ich schon mehrfach sexuelle Übergriffe in meinem Leben erlebt.Darum soll es aber gerade nicht explizit gehen.
Ich habe letztes Jahr eine Dokumentation gesehen, in welcher es um Cyber grooming geht. In der Doku hatten die Menschen ein Set kreiert, in dem Frauen so tun sollten,als wären sie Jugendliche die in Chatrooms unterwegs sind. Die enorme Anzahl an Nachrichten, die sie dort von erwachsenen Männer bekamen, die alle samt Cyber grooming praktizierten, schockierte mich. Ich wurde wütend.So wütend dass ich den Wunsch verspürte, so jemanden auch mal zu „erwischen“. Ich fand einen Chatroom bei welchem man, ohne sich anzumelden, chatten konnte und nannte mich Lina12. Die Flut an Nachrichten von Männern innerhalb von wenigen Minuten erschüttert mich.ALLE waren sich über mein vermeintliches Alter im Klaren und thematisierten es gleich zu Anfang. Ich schrieb mit nur zwei von Ihnen. Was dort geschrieben wurde hat mich so traumatisiert, dass ich danach eine psychologische Telefonberatung beim Sorgentelefon brauchte. Ich habe von beiden Männern die Telefonnummern bekommen und diese angezeigt. Passt bitte auf eure Kinder auf und klärt sie auf. Nehmt kein Blatt vor den Mund. Es ist noch schlimmer, als viele denken.

anonymous

location not specified – 30.09.2025

Als ich ungefähr 13 war hat mich ein etwa gleichaltriger Junge auf der Straße nach der Uhrzeit gefragt. Nachdem ich ihm geantwortet hab bin ich weiter gegangen und er ist mir gefolgt und hat mich in dabei in Smalltalk verwickelt. Ich war damals zu schüchtern um ihn abzuwimmeln (glaub ich) und bin einfach Richtung nachhause weiter gegangen. Als ich meine Haustür zum Mehrfamilienhaus aufgeschlossen hab, ist er mit in den Treppenflur gekommen und hat mich bedrängt. Ich weiß nicht mehr was er gesagt hat, aber er ist mir sehr nah gekommen und hat mich auf meinen Dekolleté geküsst. Ich kann mich noch immer an seinen Körpergeruch erinnern. Er wollte irgendwas von mir und ich habe Nein gesagt. Dann hat meine Mutter zum Glück die Wohnungstür geöffnet.
In den nachfolgenden Tagen hat er einige Male bei uns geklingelt und gefragt ob ich rauskomme. Ich hab meiner Mutter immer gesagt ihm Nein zu sagen.

anonymous

location not specified – 30.09.2025

Als ich ungefähr 14 war saß ich hinten im Bus auf einem 4er Platz mit dem Blick nach vorne. Ich habe eine Fanfic gelesen die mich zum lächeln und kichern gebracht hat. Ein Mann hat sich vor mich gesetzt. Sein Sitz hatte einen Blickdichten Winkel, also konnte nur ich sehen was er unten rum macht.
Er hat seinen Penis rausgeholt und sich angefangen zu rubeln.
Weil ich aber konzentriert auf die Fanfiction war habe ich das zuerst garnicht mitbekommen und hab weiter gelächelt und gekichert, was ihn wahrscheinlich bestätigt hat.
Als ich es dann bemerkt hab, bin ich direkt ausgestiegen.
Ich hatte lange Zeit Probleme damit, wenn Leute etwas an ihrer Bein Region gemacht haben und ich es im Augenwinkel gesehen hab. Oder auch mich in den Hintersten 4 Sitzer alleine zu setzen.

anonymous

location not specified – 30.09.2025

Ungefähr als ich 8-12 Jahre alt war, kam Nachts während ich geschlafen habe jemand in mein Zimmer und hat mir die Hand auf meine Scheide gelegt. Ich war in Schockstarre und hab es nicht gewagt meine Augen aufzumachen. Ich dachte wenn ich es aushalte hört es bald bestimmt auf. Irgendwann dachte ich: Warum merkt die Person nicht wie ungehaglich ich damit fühle? Und habe mich so weit es geht weggedreht damit die Hand keine Möglichkeit mehr hat mich dort zu berühren. Aber die Hand war immer da. Wenn wir Abends zusammen Fernsehen alleine geschaut haben, habe ich mich immer soo unwohl gefühlt. Schlimmer noch wenn wir in meinem Bett Ferngeschaut haben. Ich hab Suizidgedanken bekommen.
Ich habe meiner Tante davon erzählt und sie meinte, dass es wahrscheinlich eine Spirituelle Geste war. Ich hatte schon immer Probleme mit meiner Blase und wahrscheinlich hat er versucht mich damit spirituell zu heilen.
Ich habe immernoch Probleme damit zu wissen, dass er mir das angetan hat und ich aber in einem guten Verhältnis zu ihm stehe. Ich schäme mich für das was passiert ist, aber vielmehr dafür dass ich es nie ansprechen werde. Ich möchte meine Geschichte nicht mit nahestehen Personen teilen, weil sie dann schlecht über ihn denken würden, aber ich doch eigentlich gut mit ihn bin. Er meinte es doch gut, aber hat mich unwissendlich fast in den Tod gebracht und ich belasse es einfach dabei.

Yvonne

location not specified – 30.09.2025

Er war arbeitslos und wir lernten uns durch gemeinsame Fetische kennen. Sein Drang sich selbst zu befriedigen war fast schon ein Nahrungsmittel Thema. Er war begeistert von mir , wollte mich heiraten und auf unsrer Verlobung , ging er mit einer anderen ins Bett. Während wir zusammen waren , glaubte ich das er noch liebt und war hauptsächlich der Sex der ihn so glücklich machte. Irgendwann Filmte er uns und stellte diese Filme auch in Porno Foren ein.

kiwi

berlin – 30.09.2025

Als ich circa 16 Jahre alt war, kam ein Ende 30 Anfang 40 jähriger Mann auf der Straße auf mich zu und bot mir 70 Euro an, wenn ich mit ihm schlafen würde. Aus heutiger erwachsener Sicht finde ich das gefährlich und würde ihn anzeigen wollen, weiß, dass er höchstwahrscheinlich an diesem Tag mehrere Kinder angesprochen haben muss, damals hatte ich nur Angst und erzählte etwas schockiert lachend meinen Freundinnen davon.

In Clubs wurde ich angefasst oder hochgehoben und mitgenommen, in einen Kreis von Männern.
Alltägliche Übergriffe, über die Flintas sich austauschen, überfordert drüber lachen und weinen, weil man irgendwie mit dieser Selbstverständlichkeit umgehen muss.

kiwi

berlin – 30.09.2025

Mit 14 kam ich mit meinem Freund zusammen. die Beziehung ging 4 Jahre und erst später verstand ich, dass ich so viele Male vergewaltigt wurde. Dass Sex mit bewusstlosen und schlafenden Menschen kein Sex ist sondern eine Vergewaltigung. Ein „Halts Maul Schlampe und stell dich nicht so an“ keine angemessene Reaktion auf die Bitte ist, aufzuhören, weil man Schmerzen hat. Während der Beziehung wurde er sauer oder aggressiv und kalt, wenn es mir psychisch gut ging. Das war also nicht mehr erlaubt. Irgendwann war ich vollkommen isoliert.Mit 18 schaffte ich es, mich endgültig zu trennen. Es gab aber nie einen klaren Abschluss für mich, ich habe bis heute manchmal das Bedürfnis, von ihm anerkannt und gemocht zu werden.
Auch mein nächster Freund fasste mich an, wenn ich mental nicht da war. Heute frage ich mich immer wieder ob ich schlief oder dissoziierte. Ich weiß, dass es eigentlich keine Rolle spielt. Beides sieht man Menschen an und weiß, so kann es keinen Konsens geben.

kiwi

berlin – 30.09.2025

Mit circa 12 Jahren wurde ich im Internet gegroomt. Das ging etwa 1-2 Jahre. Dieser erwachsene Mann erklärte diesem Kind ohne Bewusstsein für eigene Grenzen, wie „Chatsex“ funktioniert, wie man sich selber anfasst und beschreibt, wie man einen Mann „richtig befriedigt“. Es tat mir körperlich weh aber er wollte es. Ich hab Fotos für ihn gemacht, ich weiß bis heute nicht mehr sicher, ob ich sie ihm geschickt habe oder nicht. Er hatte meine Telefonnummer und hat mich angerufen, er nannte mich süß, weil ich sexuelle Sprache und Begriffe nicht verstand. Als mir dann ein weiterer Mann im Internet schrieb, ob wir „Chatsex“ haben könnten, sagte ich natürlich zu. Ich erinner mich genau an dieses Gefühl, ich war vollkommen leer und war mir egal. Danach schrieb er mir, er habe eine Freundin und mache das nie wieder. Da kam der Ekel und Hass über mich.

kiwi

berlin – 30.09.2025

Mit 13 erlebte ich meine erste Vergewaltigung. Ich wehrte mich im Schulflur so lang ich konnte und gab dann irgendwann auf. Meine beste Freundin kam irgendwann raus und hat mich gerettet. Ich begann zu weinen, er verschwand. Später schrieb ich ihm eine SMS und entschuldigte mich dafür, dass ich geweint hatte und dass er ab sofort alles mit mir tun könne, was er wolle. Also kam er zu mir nach Hause und tat mir weh. Danach trennte er sich per Nachricht aus Angst, ich könne nun schwanger sein.

kiwi

berlin – 30.09.2025

Mein Vater ist ein sehr spiritueller Mann. Als ich etwa 11/12 Jahre alt war, waren wir als Familie im Urlaub, in einer Ferienwohnung. Mein Vater kam zuvor von irgendeinem esoterischen Seminar und erklärte, dass es nun wichtig sei, mein Sexualchakra zu strömen, um mir in meine Pubertät und meine sexuelle Entwicklung/Sexualität zu verhelfen. Dafür müsse meine Vulva/mein Vulvahügel gehalten werden. Ich bekam große Angst und Scham und verweigerte mich. Mein Vater ließ aber nicht locker. Schließlich sollte meine Mutter den Job übernehmen, wenn es mir so unangenehm ist. Ich gab auf. Ich sollte mich gerade auf dem Rücken ins Bett legen. Dort wartete ich starr vor Angst auf sie. Sie strömte von oben bis runter zu meiner Vulva, drückte aus Versehen zu fest darauf, lachte unangenehm berührt. Dieser Abend verfolgt mich bis heute.

kiwi

berlin – 30.09.2025

Ich bin mit einem Vater aufgewachsen, der einen sexualisierenden Blick auf alles und jeden hatte und seine Fantasien stets mitteilen musste. Auch seine Kinder sexualisierte er.
Beispiel: Als ich circa 10 war, spielte ich mit einem Stock, mein Vater beobachtete mich dabei lächelnd und sagte irgendwann, es sähe aus, als würde ich einem Mann einen runter holen. Er musste stets kommentieren, welche Frauen er aus welchen Gründen heiß findet und genoss es, wenn sich jemand schämte. Ab Beginn der Pubertät wurden die Kommentare und Schilderungen meines Vaters intensiver. Meine Brüste wurden kommentiert, er wolle mich nackt sehen. Er schilderte, wie er Sex mit meiner Mutter hatte. Mein Vater war zuhause ständig nackt, ich weiß, wie sein Penis aussieht, wenn er sexualisiert und merkt, dass Menschen sich unwohl fühlen. Er genießt das. Er sexualisierte auch meine 14/15-jährigen Freundinnen. Mit etwa Mitte 20 begann ich durch Therapie und Gespräche mit Freund*innen so langsam zu verstehen, wie ich aufgewachsen war und dass mein Vater den Grundstein für meine vielen künftigen Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gelegt hatte. Ich muss nachträglich lernen, dass ich Grenzen habe und diese mir zustehen.

anonymous

Südpfalz – 30.09.2025

Er stand auf anal Sex. Ich war offen das auszuprobieren. Während dem Sex habe ich gemerkt, dass ich noch nicht bereit bin und habe ihm nein gesagt. Erst hat er ‚ist okay‘ gesagt. Nach einer kurzen Weile hat er ihn einfach reingesteckt. Ich war wie erstarrt und konnte weder etwas sagen noch irgendwie wehren.
Ich habe nach ein paar Tagen versucht mit ihm zu reden, dass das nicht okay war und er es nicht wieder machen soll.
Nach ein paar Tagen hat er es nochmal gemacht. Für mich war dieses Thema vom Tisch. Leider habe ich diese Beziehung nicht sofort beendet. Da ich mir eingeredet habe ich sei selbst Schuld, da ich vorher ja einvernehmlichen GV mit ihm hatte..
Es hat lange gedauert sich einzugestehen was da wirklich passiert ist und vorallem, dass ich nicht daran Schuld bin.

A.

Rheine – 30.09.2025

Wurde von L.r. angefasst

Ciao

Köln – 30.09.2025

Ich hab einen typ über online dating getrofffen. Er wirkte nett und auch eher etwas schüchtern, zurückhaltend. Er wohnte etwas außerhalb von köln und es fuhr keine Bahn mehr. Er wollte, dass ich über Nacht bleibe. Ich habe gesagt, dass ich auf der couch schlafe. Er hat mir sein Bett angeboten und er würde auf der Couch schlafen. Er kam dann nachts ins Zimmer und legte sich zu mir. Ich war erstarrt und fühlte mich unwohl. Konnte nichts sagen. Dann fing er an mich anzufassen und wehrte Mich nicht. Ich war regungslos und er machte weiter. Ich traute Mich nicht etwas zu sagen und ließ es über Mich ergehen. Als er fertig war drehte er sich um und schlief ein. Ich lag da, wach, beschämt und war sauer auf mich, dass ich nicht für mich eingestanden bin.
Erst Jahre später realisierte ich, dass es ein sexueller Übergriff war.

anonymous

location not specified – 30.09.2025

Wir waren als Freundesgrupee kiffen, weil bei jemandem die Eltern nicht da waren. Irgendwann wollte ich schlafen und bin hoch ins Gästezimmer. Ein guter Freund kam hinterher und kam ins Zimmer als ich dabei war, mich umzuziehen. Er wolle Gute Nacht sagen und ob er mich umarmen dürfe. Ich ließ es zu, aber dann fing er an mich anzufassen und unter mein Shirt zu greifen. Ich war wie in Schockstarre und konnte mich nicht wehren, aus Angst, dass er sich dann mit Gewalt nimmt, was er möchte. Ich konnte ihn schließlich rausschmeissen aber konnte die ganze Nacht nicht schlafen aus Angst, dass er wieder kommt.

Anonym, 28

Köln – 30.09.2025

Ich war 17, auf einer Party hab ich einen 26 jährigen kennengelernt. Ich war sehr betrunken. Hatte kaum Erfahrungen. Wir haben rumgeknutscht und er hat mich mit in ein Hotel genommen. Ich hab nicht nein aber auch nicht ja zu Sex generell gesagt. Ich war einfach viel zu betrunken. Er hat mich ohne Vorwarnung anal genommen. Den Tag danach habe ich noch geblutet.

anonymous

location not specified – 30.09.2025

Ich war 18 und in meinem FSJ. Auf unserem Campus gab’s ein großes Ehemaligentreffen mit Feier. Ich habe mich gut mit einem der älteren Ehemaligen verstanden. Er war vielleicht Mitte/Ende 20. Wir haben getanzt und getrunken. Auf einmal wurde ich sehr müde und wollte auf mein Zimmer gehen. Er hat darauf gedrängt, ich solle mit zu ihm kommen, wir wollen uns noch unterhalten. Ich wollte noch meine Jacke samt Handy und Schlüssel suchen aber er drängte darauf jetzt zu gehen. Ab dem Moment als wir bei ihm waren, habe ich ein Blackout. Ich bin morgens in Unterwäsche aufgewacht und weiß nicht, wie weit er gegangen ist. Ich dachte, wir wären eben beide betrunken gewesen, aber später habe ich erfahren, dass er nüchtern war.

anonymous

location not specified – 29.09.2025

Ich wurde auf einer Party ver**. Ich habe die ganze Zeit damit gekämpft, ob ich das so benennen darf. Ich habe nein gesagt- er hat nicht aufgehört.

Schmu

location not specified – 29.09.2025

Mein Ex-Freund hat mich zu Oralverkehr überredet, obwohl ich nicht wollte.

anonymous

location not specified – 29.09.2025

Ich war 13. Ein Mann – unscheinbarer Typ – kommt freundlich auf mich zu und sagt.. Entschuldigung… Ich drehte mich zu ihm, dachte er möchte mich nach dem Weg fragen. Er lächelt mich an und fragt, hast du Bock zu f…? Ich war komplett perplex, habe mich unwohl gefühlt und versucht seinem Blick zu entkommen, er hatte eine Erektion. Ihn hat mein Unwohlsein erregt.ich bin einfach weitergegangen. Er ist hinter mir her gelaufen und hat versucht mich körperlich zu berühren. Eine Dame hat mein Unwohlsein bemerkt, mich untergehackt und dem Mann sehr resolut mitgeteilt, dass er sich verpissen soll. Es hat ca 3 Jahre gedauert, bis ich fremden Menschen auf der Straße wieder ins Gesicht schauen konnte. Ich wurde als unfreundliche Person von Erwachsenen wahrgenommen.

anonymous

Germany – 29.09.2025

I was 17 years old. The best Friend of the guy I was previously dating asked me to come over to his place, he said a few friends I knew were there as well, he said we would go out afterwards, he paid my cab. I arrived and there was no one but him. He told me the friends just left but that I should stay. I trusted him. I felt like I owned him something for paying the cab. I stayed. Then he asked me to do Drugs with him. I declined and said I don’t have experience with that drug. He kept on pressuring me, saying I would make him a junkie if i won’t take them with him. Shit-talking me. I was scared to loose the bubble of friends I was in if I wouldn’t do what he asked of me. I took a pill. Soon afterwards I remember lying on my back and feeling like being out of my body and I saw everything but couldn’t do anything to stop it. The next morning I directly went up and left even with a smile towards him, knowing that I didn’t wanted to sleep with him, knowing that he knew that, knowing that there was no consent over the whole few hours I’ve been there. Now knowing that this was rape, knowing that he still has the same friends, knowing he married a girl that back then I thought was my best friend. She asked me before marrying him if this story. I told her everything. She didn’t believe me and send my story to him without asking. He never wanted to talk with me about this. He never reached out. Now she is completely dependent on his money and soon to get kids. I hope they stay togeth

Erdnuss

Auf meiner Couch in einer Stadt in Bayern – 29.09.2025

Wir haben uns ein paar mal getroffen und die ersten Male habe ich auch mitgemacht. Eines Tages fing er wieder an, an mir rumzufummeln, ich sagte nein, er hörte für 5 min auf, fing dann wieder an. Dann ließ ich es über mich ergehen, weil er mich ja eh nicht hörte, oder gar wahrnahm. Danach hab ich ihn nur noch beruflich gesehen, und er tat so als wäre nichts gewesen. Ihm war nicht bewusst was er getan hatte und mir lange auch nicht. Er fühlte sich wahrscheinlich nur von meinem „Schluss machen“ abgelehnt.

Gnocci

At home – 29.09.2025

Had a ons, was reeeeally drunk, he sat on my breast, knees on my armes so I could not move. His dick down my throat so i could not breathe. I tried hard to get him away – no chance. Es he let go i just turned around and tried to sleep. Did not talk anymore. When I woke up his dick was in my vagina his armes held my shoulders. I just stood up, went to toilet and wished him a good day afterwards.
That was the third time i got raped – the other two times I was 14 (two guys on a train) and a kid under 8 (my adult neighbour).

anonymous

location not specified – 29.09.2025

Ich war gerade 18, bin nach einer Party mit zu einem Typen in den ich verknallt war. Ich hatte noch keine sexuellen Erfahrungen außer knutschen. Er wisste das. Im Raum haben noch Freunde von ihm geschlafen. Er wollte mich unbedingt lecken, ich habe mehrmals nein gesagt. Er hat es trotzdem getan. Ich habe es über mich ergehen lassen und keine Sekunde genossen. Er hat es versucht am nächsten Tag anzusprechen Ich wollte nicht drüber reden, ich war verknallt.

Iris

Gießen – 29.09.2025

Er war ein berühmter Psychoanalytiker, der viele Bücher geschrieben hatte. Ich war eine junge Journalistin, die ihn verehrt hat und geehrt war, ihn interviewen zu dürfen. Nach dem Interview verabschiedeten wir uns, da umarmte er mich und steckte mir seine Zunge in den Hals. Ich war ziemlich verwirrt und hab mich, anstatt ihm eine zu knallen, freundlich verabschiedet. Ich hätte ihn anzeigen sollen, aber als junge Frau bin ich einfach nicht auf die Idee gekommen. Er war damals schon ein wirklich alter Sack. In diesen jungen Jahren Anfang der Zwanziger haben noch zwei weitere alte Säcke dasselbe gemacht. Die habe ich dann später damit konfrontiert. Sie haben nicht eingesehen, dass sie was falsch gemacht haben und ich hab den Kontakt abgebrochen. Junge Frauen sind Freiwild für alte Säcke. Leider ändert sich daran nichts, von Generation zu Generation.

anonymous

Germany – 29.09.2025

I was 14 when we met on a music forum. He was 31. We chatted about a creative writing project. He gradually told me he had fallen in love with me. After messaging for a few months, he flew in from Australia to visit me and took me to his hotel room.
I didn’t say no, I just pushed him away when he tried to push me onto the bed.
I didn’t say no, I just said „I don’t know“ when he asked if I wanted to have sex.
I didn’t say no, I just felt guilty that he had come such a long way to Germany.
I didn’t say no, I just dissociated while he fucked me.
But I was 15 and I expressed my „no“ in many small ways so it was sexual abuse.

Pauline

location not specified – 29.09.2025

My uncle touches me on my legs and ass since I’m 4 years old.

anonymous

location not specified – 29.09.2025

er verg.. mich, brach kontakt ab und terrorisierte mich danach noch jahre lang über soziale medien – er hatte „auch keine leichte zeit“

anonymous

location not specified – 29.09.2025

er zog ohne meines wissens das kondom ab und fragte am ende wie ich es fand?

anonymous

location not specified – 29.09.2025

ich war 14, er sagte er sei 16… nach einigen monaten stellte sich raus, er war 24

Sofie

München – 29.09.2025

Ich war 16 und für ein schulpraktikum auf einem Gemüsehof für 1 Woche. Ich bekam einen Bauwagen in dem ich die Zeit über untergebracht war. Die Tür war nicht zu verriegeln und konnte noch repariert werden. Einige der Gastarbeiter versuchten mich an einem Abend abzufüllen. Sie luden mich in einen Bauwagen ein und schenkten Schnaps aus. Ich konnte noch rechtzeitig aus der Situation raus. In meinem Bauwagen schlief ich später ein. Ich wachte in der Nacht auf und einer der Gasthelfer saß vor meinem Bett und schaute mich an, eine Bierflasche in der Hand. Ich erschrak unglaublich und sagte ihm er solle gehen. Er ging! Gott sei Dank!

Sofie Hanikel

München – 29.09.2025

Ein Freund meiner Eltern hat mir ein softporno Buch geschenkt. Um sich danach mit mir auszutauschen über den Inhalt. Ich war 12. ich habe mich in seiner Gegenwart nie wohl gefühlt. Ich fand es schön ein Buch geschenkt zu bekommen bis ich es las.

anonymous

location not specified – 29.09.2025

Ich war ca. 12 Jahre alt. Spielte zu dieser Zeit Handball im Verein. Eine Mannschaftskollegin hatte mich zu ihrem Geburtstag eingeladen. Wir haben eine Schnitzeljagd gemacht. Ihr Vater hat diese vorbereitet und war dabei. Danach haben wir unser Nachtlager für die Übernachtungsparty im Obergeschoss vorbereitet. Der Vater meinte, wir sollen uns jetzt alle bis auf die Unterhosen ausziehen. Alle Kinder taten dies. Er hat Fotos von uns gemacht. Mein Vater klingelte und holte mich ab. Er sagte, er hätte ein seltsames Gefühl gehabt… ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn er nicht gekommen wäre…

anonymous

location not specified – 29.09.2025

Ich war im Kindergartenalter. Ich lebte mit meinen Eltern in einer Wohnung im 4. Stock,meine Schwester war grad geboren, mein Vater Vollzeit arbeiten. Wir hatten ein netzes Ehepaar Visavis wohnen. Onkel Ludwig und Jenny, für mich dortmals sehr alt.Ich lernte dort Gedichte und die beiden spielten manchmal Maumau mit mir. Einmal setzte ich mich auf sein Schoß,beide waren immer top gekleidet,er las mir was vor. Er bewegte sich komisch und fing an zu zittern. Und da wo ich saß war irgendwie was hartes.Ich weigerte mich jemals wieder hinzugehen,weil ich Angst hatte und es nicht einordnen konnte….meine Eltern schon.

just a happy girl before

Munich – 29.09.2025

My father became ill when I was 5. From then on my mother worked all day and I had to care for the hosehold and my little sister. On Fridays I went to my best friends family where I didn’t have to cook for myself. I didn’t feel well from the beginning. After a few weeks I whitnessed her father beeting her up with a belt. He forced me to watch. It went further. I had to watch him sexually abusing her in different ways. He told me, he would kill her if I told anybody. If I didn’t watch he forced me to hurt myself. I had to hold a hot pan out of the oven or to put a knife into my vagina. He didn’t touch me but he forced me to do it myself by always telling, if I didn’t he would hurt and kill my friend. This went on every week for years until I changed schools. We didn’t meet after that. But yeears later I learned from the newspaper that she died. I tried to find her sister and she toled me she killed herself. I couldn’t stop feeling responsible for what happened.

Chrissi

location not specified – 29.09.2025

Ich war so um die 20j. Übergriffe kannte ich schon vom ständigen pändeln zu meiner Leerstelle. Nur halt nicht das sie richtig körperlich wurden.
Doch nun war es anders. Ich war bei einem befreundeten Paar zu Hause. Wir gingen im laufe des Abends zusammen feiern. Beide waren deutlich älter als ich.
Als wir wieder zu Hause ankamen ging die Frau direkt ins Bett und er überredete mich noch kurz mit in den Garten zu kommen. Hinter einem Gartenhäuschen überredete er mich dann zum Sex. Er wollte es unbedingt von hinten machen und ich wusste überhaupt nicht was das genau für mich deutet. So drang er einfach in mich ein. Ich hatte gefühlt die stärksten Schmerzen die ich bis dahin je hatte. Und ich hielt aus. Einfach weil er es unbedingt wollte. Ich hielt so lange aus bis ich vor schmerzen nicht mehr stehen konnte. Dann ließ er von mir ab. Er tat so als wär nichts gewesen und ging mit mir ins Wohnzimmer. Ich legte mich schlafen und alles war beim „alten“ für ihn…
Darauf folgend konnte ich eine ganze Woche nicht sitzen.
Erst so ca 20j später realisierte ich was da genau passiert ist. Ich dachte immer ich wäre eine Schlampe die eine Ehe riskiert hat.

anonymous

location not specified – 29.09.2025

Es war also Ende 2023, als ich noch (15 )Jahre alt war und er behauptete, er sei Anfang 20. Ich fand es komisch, dass er mich daten wollte. Er hat mich dazu überredet, mit ihm zu daten und stellte sich als Anfang 20 vor, war jedoch tatsächlich( 27). Er erzählte mir, dass er sich auch mit anderen Mädchen in meinem Alter getroffen hat. Er hat meine Lage absolut ausgenutzt, da ich ihm von meinen Problemen erzählt hab und sich dann gewundert hat, dass ich Probleme habe.Im ersten Monat war er lieb, aber als ich ihm erzählt habe, dass ich mit auch Männlichem Freunden Kontakt habe hat er mir IMMER unterstellt, dass sie auf mich stehen( kannte die meine Freunde schon seit jahren und da lief nie was) Also hab ich mich von ihnen isoliert. Und ich habe ihn zu Rede gestellt als ich sein Perso gefunden habe und er hat gegrillt und gesagt, dass er nicht gut mit Zahlen kann… Ich habe mich in den Moment so verloren gefühlt. Er hat mir immer wieder gesagt, dass wenn ich geweint habe das ich übertreiben und viel zu viel Weine und ich dachte das wäre auch so und habe mich immer komischer gefühlt. Doch dann habe ich mich jemanden anvertraut und die Person meinte, es sei nicht normal,dass er mich immer wieder beleidigt und sagt ja er ist einfach so und das hat mich mehrfach zu weinen gebracht und ich hatte mehrfach Albträume und er meinte immer wieder ich übertreibe, obwohl ich ihm gesagt habe, dass mich seine Worte ernsthaft oder auch seine Physischen Sachen verletzten.

Olivia

Schweiz – 28.09.2025

Wir waren erst 18 und er hat mich zum Sex überredet. Immer wenn ich nicht wollte, hat er gedrängt und gequängelt. Er hat mich regelmässig in der Öffentlichkeit oder vor seinen Eltern am Arsch angefasst und hat nicht aufgehört, wenn ich meinte, er soll es lassen. Er hatte mehrmals mit mir Sex, auch wenn ich keine Lust hatte. Er hat dann eifach weitergemacht. Manchmal sagte ich, dass ich keinen Sex möchte und er hat dann einfach angepangen meine Beüste und meine Clit zu berühren, bis ich mich nicht mehr getraut habe „Stopp“ zu sagen. Er hat mich später auch dazu gedrängt auf ein Kondom zu verzichten, weil er es ohne eifach viel geiler findet.

Vena

Nrw – 28.09.2025

Ich war 10/12 Jahre..die größeren Kids im Dorf haben mich und glaube auch jemand anderes dazu überredet uns auf eine Wiese zu legen und ein älterer Teen(14/16) hat sein Genital lange und fest an mir gerieben. Er lag zwischen meinen Beinen. Das war lt seiner Erklärung ein Spiel und ich müsste mitmachen. Währenddessen haben – ich glaube auch- die älteren & seine Geschwister eine große Decke über uns gehalten. So konnte das niemand von außen sehen. Ich bin Mitte 30 und hatte dieses Erlebnis aus meinen Erinnerungen gelöscht. Gestern, als ich mir eine Schule für mein Kind angeschaut habe, stand dieser Mann plötzlich da. Als ich den Namen gehört habe, wars ein richtiger Schock! Sofort hab ich mich an alles erinnern können, war angewiedert und sehr, sehr wütend. Ich konnte bis heute mit niemandem darüber sprechen. Da wurde mir klar, das mir dieser Mensch sexualisierte Gewalt angetan hat! Ich hab die Erinnerung einfach so ewige Zeit gelöscht und wegegedrängt.

Naliyah

Berlin – 28.09.2025

Ich war 4 und bei meiner Nachbarsfreundin. Ausnahmsweise war ihr Vater und nicht die Mutter zuhause, doch meine Eltern dachten sich nichts dabei. Bis heute vertört mich am meisten, dass nicht nur ich sondern auch seine eigene Tochter an dem Tag zu seinen Opfern wurden. Ich musste ihn nie wieder sehen, doch ich hoffe für sie und alle anderen Kinder dass er mittlerweile hinter Gitter ist.

anonymous

location not specified – 28.09.2025

I passed out drunk on a Couch in a Club and woke up on a kitchen table while a guy was raping me. I started screeming and asked him how i got there. He told me he carried me to his Place on his shoulders. No one stopped him.

Ulrike

location not specified – 28.09.2025

Er hat sich vor meiner Hochzeit noch an mir vergriffen obwohl er wissen musste das ich eine Hochzeit plane. Mein Mann hat nichts bemerkt,ich habe ihn erst später davon erzählt. Ich war wie eine Art Beute für ihn. Er schwärmte von der Farbe meiner Augen, machte ein Lied drüber und solche Sachen. Mein Mann und ich haben heute zwei gesunde Kinder. Gott sei Dank habe ich eine Familie

anonymous

Mein zu Hause – 28.09.2025

Ich war damals 11 und mein Pflegevater hat mich missbraucht. Es passierte über ein Jahr lang, bis ich mir Hilfe gesucht habe.

Kathi

location not specified – 28.09.2025

First and last time trying drugs and i was having a really bad trip. After safely driving me home we fell asleep. Woke up to having Sex. Still tripping thinking that maybe i initiated and blacked out. Tried to convince myself that the drugs will make it feel out if this world. Still having nightmares how i high as fuck tried to scream mid intercurse for him to stop but nothing came out so i just waited for it to be over.

Valentina

Sicily – 28.09.2025

Molested by an older cousin when I was 12 and by his friend

anonymous

location not specified – 28.09.2025

Zu sex überredet. Dauerhaft.

Call me Marry

Deutschland – 28.09.2025

Ich bin heute 30Jahre alt u. vor kurzem war ich auf meinem ersten Klassentreffen. Zugesagt haben nur 70% der ehemaligen Schüler:innen. Unter ihnen war ER nicht. Also konnte ich kommen. Ich konnte alte Freundinnen treffen u. mal hören, was alle so machen. Das typische „wer hat was erreicht“. Ich wollte hingehen u. dazu stehen, dass ich nun mit 30, immernoch nicht richtig finanziell selbstständig bin. Dass ich seit ein paar Jahren mit Depressionen kämpfe. Ich kam rein, ein paar Minuten zu spät, aber neugierig u. guter Dinge. Ich schaute mich um u. plötzlich starb ein kleiner Teil in mir. Denn ER war da. Der Täter. Ein Schatten den ich jahrelang verdrängt, dann verleugnet u. dann mostly schweigend akzeptiert habe. Akzeptiert habe, dass meine Heimat, nicht der Ort ist, an dem ich mich außerhalb meines Elternhauses sicher fühle. Weil ER dort irgendwo lebt. Und so stand ich da, fühlte mich klein, eklig u. doch lächelte ich auch ihn an. Denn ich wollte nie DIE sein, die behauptete ihr sei etwas Schlimmes geschehen, DIE die das Leben eines Mannes mit Lügen beschmutzte. So schwieg ich damals aus Angst und heute, da es leichter für mich ist. Ich stehe dort u. weiß, dass in diesem Dorf die Gerüchteküche schnell überprodelt u. ich dort niemals laut sprechen möchte. Denn Zuhause, weit weg, da kann ich sprechen, dort kann ich weinen, dort glauben si mir. Aber in diesem Moment lächle ich, bedanke mich für sein Kompliment u. lasse ein Stück von mir sterben, denn ER ist ein Mann. Ich war 16.

anonymous

Geburtagsfeier – 28.09.2025

Ich (17) war auf der Geburtsparty eines Feuerwehr- Kameraden (28). Da auch viele andere aus der Feuerwehr und dem Ort da waren, war es eine ausgelassene Party. Irgendwann musste ich zur Toilette, auf dem Rückweg durch den leeren Flur stand plötzlich das Geburtagskind vor mir. Er hielt mich auf und packte mich grob an den Armen und drückte mich gegen die Wand. Ich erstarrt, er drückte seinen Körper an meinen, ließ mir keine Möglichkeit zur Fucht und fasste mich an. Es war so ekelhaft und erschreckend. Niemals hätte ich dem das vorher zugetraut. Zum Glück kamen irgendwann zwei andere Männer durch den Flur und rissen ihn von mir los. Sie brachten mich in einen anderen Raum und versuchten sein Verhalten damit zu rechtfertigen, dass er ja betrunken sei und nicht wüsste,was er tut. Ich war innerlich wie betäubt und komplett überfordert. Daher verließ ich die Party, um keine weitere Aufmerksamkeit zu erregen. Ich erzählte niemanden davon, die Männer, die mir geholfen hatten, sprachen mich auch nie mehr darauf an und der Typ selbst lebte einfach so weiter wie zuvor. Auch heute viele Jahre später begegnen wir uns zwangsweise noch manchmal. Jedes Mal zieht sich dabei kurz etwas in mir zusammen.

Bea

Neustrelitz – 27.09.2025

Ich war 17 und aufm Festival. Wir hatten die gleichen Freunde und ihm ging es schlecht. Ich ging nach ihm schauen und dann fasste er mich an. Ich war zu betrunken um mich zu wirklich zu wehren.

Mimi

Schlafzimmer – 27.09.2025

Ich war 20 und die Eltern von meinem Freund waren nicht zu Hause. Wir haben einen Film geschaut, ich habe furchtbar gefroren. Ich war mir vorher unsicher ob ich überhaupt zu ihm fahre, er hat sich so gefreut das wir alleine in der Wohnung seiner Familie wären, das ich wusste: er möchte Sex haben. Ich wollte nicht. Ich habe den ganzen Abend gefroren und gehofft das er mich nicht anfassen möchte, sondern einfach auch müde ist. Im Bett hat er mich geküsst: ich habe etwas mitgemacht. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern wie es zum Sex kam, aber ich erinnere mich genau, wie er mich in Doggy Position genommen hat und ich mich gefragt habe, ob diese Situation mich nachhaltig schädigen könnte. Wenn ich heute gefragt werde, ob mir etwas grenzüberschreitendes passiert ist, wird alles schwer in mir. Ich muss innerlich arbeiten um nicht zu weinen. Ich habe nicht nein gesagt, aber wollte es nicht. Ich habe aktiv versucht passiv zu sein, damit er aufhört. Ich habe nicht versucht mitzumachen, sondern es passieren lassen. Und trotzdem frage ich mich noch, ob ich selbst schuld bin, denn ich habe ja nicht nein gesagt. Ich hatte Sex, den ich nicht wollte. Ich wurde berührt und habe gehofft, das er schnell fertig wird.

anonymous

location not specified – 27.09.2025

This really destroyed my friendship with a girl. She is a writer and started this kink to reverse the roles and „use“ men because they often use us, but she went way to far. First she wrote a book about a callboy she tried to „use“ but ended up talking with him about human rights (nice!) – but I didn´t know she afterwards called often callboys and wanted to entangle me first to book ones services and then later to have a trio together.I had had something with her once but after that I stopped it and we were usual friends but saw each other now and then as she used to travel a lot. So we met in a bar and I wanted to only have some drinks, she suddenly started talking about her callboy and that he will come to say hi and we can meet because I found this ackward to book someone etc. without knowing this person, he came we had some drinks and coke, but somehow they wanted to take me with them to her home and I don´t remember how this happened, finally we had sex together the 3 of us but she always wanted to have her own needs covered and being in the center, at the end she came on top of me with a strapon and kindof raped me, because I suddenly wanted to stop and push her away, I said „stop I dont wanna continue“, and she said „not now“ and made herself come – after I thought I would be satisfied by them too but she just took the strapon away and on top then kicked me out of her home in a rude way. I cried afterwards and felt used by a woman.

Nikola

Vienna – 27.09.2025

I woke Up my then Boyfriend was horny I wasn’t and fehlt disgusted by our morning breaths. I told him I wanted to Go brush my teeth. We started Kissing anyways. It started escalating I didn’t want to have Sex but suddenly couldn’t move or say anything so He continued. I Always wonder If He knew but how could he not when I wasn’t moving or participating or Kissing him.

anonymous

location not specified – 27.09.2025

Damals war ich 19 und habe meine feste Freundin das erste Mal mit zu einer Party im Dorf genommen. Das war als queere Person im Dorf viel Überwindung. Wir haben mit Freunden getrunken und sind dann noch zu einer Hausparty. Dort kannten wir die meisten und ein Bekannter/ Freund war auch dort. Ich kannte ihn vom Feiern gehen, von Freunden und wir haben auch immer mal wieder geschrieben. Unser Verhältnis war für mich immer Freundschaftlich, von seiner Seite war früher evtl. mal mehr Interesse. Auf dieser Party hat er mir erzählt, was er mit mir machen würde, wie heiß er meine Freundin findet, dass er uns nackt sehen möchte, er geil wird wenn er uns sieht etc. Wir haben ihm gesagt, dass er aufhören soll. Er hat nicht aufgehört, immer wieder den Abend über neu damit angefangen, auch einzeln zu mir und ihr. Nach dem Abend habe ich erst realisiert, was er da getan hat. Ich habe ihn überall entfernt und blockiert, fühle mich in seiner Gegenwart nicht mehr wohl. Ich habe es damals Freunden erzählt und wenn ich z.B. heute bei Partys frage, ob er kommen wird, habe ich das Gefühl nicht ernst genommen zu werden, weil „sie ihn ja nicht als einzigen ausladen können“. Meistens sehe ich ihn auf Partys oder so, wo er schon mega betrunken ist und er spricht mich immer direkt an oder macht eine Show daraus, dass er anderen erzählt, wie gemein ich bin, dass ich ja irgendwas gegen ihn habe. Alle sind genervt von und ich habe das Gefühl niemand versteht, wie es mir geht und fühle mich nicht ernst

anonymous

RE2 Hannover nach Hamburg – 27.09.2025

Ich (24) saß im Zug am Fensterplatz. Ich war am Laptop gearbeitet. Der Platz neben mir war frei und mein Rucksack war dort. Nach einiger Zeit wurde der Zug voller und ein Mann blieb neben meinem Platz stehen. Er sagte etwas unverständliches und nahm meinen Rucksack und hielt ihn mir hin. Das habe ich bis dahin nicht als übergriffig empfunden, sondern einfach nur unhöflich, ich hätte den Rucksack ja direkt weggenommen, wenn er mich angesprochen hätte. Dann hat seine eigene Tasche auf seinen Schoß gelegt, seine Jacke darüber und hat sich darauf so abgelegt und versucht zu schlafen. Ich habe mich ein eingeengt gefühlt, weil er seine Beine so breit gemacht hat und ich ja am Fenster keinen Platz hatte. Dann habe ich etwas an meinem Bein gemerkt, war mir aber unsicher, ob das einfach sein Bein ist. So ging das 10 Minuten, bis ich mir sicher war, dass das seine Hand auf meinem Bein war und er nur so tut, als wenn er schläft. Ich habe gar nichts mehr sagen können und habe nur rausbekommen, dass er das lassen soll. Er hat so getan, als wenn er nicht weiß, was ich meine. Dann hat er es nach ein paar Minuten wieder getan. Ich habe mich so schrecklich gefühlt, dass ich meine Sachen gepackt habe und gegangen bin. Ich musste einfach aus der Situation raus und hätte direkt weinen können, mir war so schlecht. Seitdem mag ich Bahnfahren nicht. Ich ärgere mich dass ich nicht dem Personal/ Polizei bescheid gegeben habe, aber ich konnte es einfach nicht. Wie oft hat er das schon gemacht?!

anonymous

Arena, Wien – 27.09.2025

Als ich mit 16 bei dem Konzert von Leftovers war, hat mich ein Typ, der hinter mir in einer super engen Schlange für die Garderobe stand ca. 20min lang angegrapscht und dadurch dass es Winter war und ich eine super dicke Thermostrumpfhose getragen habe plus hose, war ich mir nicht sicher ob das gerade wirklich passiert. Meine Freunde haben sich in der Zeit für Getränke angestellt. Als er sich dann vorgedrängelt hat, kurz vor der Abgabe war ich glücklich dass er endlich weg war, und als er mich super lüstern ansah war ich mir sehr sicher dass er es wirklich getan hat. Das restliche konzert war nicht besonders schön für mich.

Eva

location not specified – 27.09.2025

Ich war 11, gerade in die Pubertät gekommen und mitten in einem Wachstumsschub, als eine Gruppe Männer (18-28) mich das erste Mal auf der Straße belästigt haben.
Sie parkten mit Ihrem Auto vor einem Kiosk an dem ich vorbei musste, auf meinem Weg nach Hause.
Sie wurden zum Glück nicht handgreiflich, aber dieser Moment hat sich so tief in mein Gedächtnis gebrannt, dass er mich bis heute, ich bin jetzt Mitte 30, immer noch beeinflusst.
Es war einfach nur verstörend und absolut ekelhaft, ich war 11!

anonymous

Vienna – 27.09.2025

he got us weed cookies. They were much stronger than expected. I don’t remember much what happened this evening and I am also wondering why it was really just weed. What I do remember is that he violently touched me, that I said no and afterwards slept off and that I bled from my vagina the next day, it hurt. I downplayed it, met with him again (this is the part I regret, that I did not end it there). We took weed cookies again, this time less. Due to the drugs, kept forgetting what he had said and that he did not want to cuddle and tried to cuddle several times but remember always stopping when he said no. Afterwards when I tried to talk about everything I was angry and not well-tempered. He claimed I had assaulted him and that I was a bad feminist. He told me this is my fault as if he really hurt me I would have said it earlier. Then claimed that due to my immaturity and me crossing his boundaries when repeatedly trying to hug him after he drugged me we cannot end this in peace – when while I did make mistakes and I am not an angel either, he was the rapist all along.

anonymous

location not specified – 27.09.2025

he was a barkeeper, 25 and son of my bosses while I was away working in the UK for the summer. I was 17. we started secretly seing each other. We were lying naked in his bed when he wanted sex. I did not, as there was no condom. He forced himself into me. I kicked him, bit him and slapped him. He let go after that. The weeks after I did not get my period and threw up often in the morning. I wore my worries I might be pregnant publicly on my face, for everyone in the restaurant to see. That was my form of revenge.

anonymous

location not specified – 27.09.2025

Ich war 18 und es war meine letzte Praktikumswoche. Nach einem Event wollte ich mit Kollegen zum Abschluss noch was trinken gehen. Ich war ein bisschen früher fertig und einer der Kollegen meinte er wohnt direkt um die Ecke, wir könnten bei ihm auf die anderen warten. Ich habe betont dass ich aber wirklich nur auf die anderen warten möchte und nichts anderes. Wir sind zu ihm gegangen. Er hat die Tür abgeschlossen und mich aufs Bett gedrückt. Als er fertig war mit dem was er gemacht hat bin ich, nachdem ich den Schlüssel geschnappt habe rausgerannt. Ich war überzeugt ich war selbst schuld. Bis heute weiß niemand davon.

Maile

Staad – 27.09.2025

Seine Freundin, Schneiderin , hielt ihm die Stange, obwohl sie nie dabei war , war sie überzeugt, das ich schuld sein und versuchte über eine Behörde und die Polizei , meine Reaktion auf seine Misshandlungen, mir zu überlassen.
Er fuhr regelmäßig zu seiner Mutter alleine um diese jüngere Frau zu besuchen.
Es war immer dasselbe , er sagte er habe jetzt Lust. Nach dem er mit mir Sex hatte, kam es wie immer im Nachgang zu Streit diesmal weil ich mein Schmerzmittel nicht fand. Es war in meiner Tasche, als ich nehmen wollte, war es dort nicht mehr.Er machte Drama, bis ich eine mega Schmerzattacke bekam , er den Notarzt rufen musste. Die kamen und nahmen mich mit weil er berichtete ich wäre psychisch belastet. Der blanke Hohn, er genoss das sichtlich.
Der Notarzt brachte mich zu einem Amtsarzt, der mich fragte ob ICH eine Psychische Erkrankung habe die dhe Schmerzen erklären. er glaubte mir nicht das ich mich bei mir auskenne und dann erzählte ich ihm, das ich erpresst werde von meinem Partner, er Pornos konsumiert und in Sex Foren sei. Und das ich vermute das er deswegen einfach Chaos inszeniert.
Bei
Häuslicher Gewalt hören die meisten ja auf, Der Arzt sagte dann , ich würde mir das zu sehr zu Herzen nehmen , gab mir ein Schmerzmittel mit.
Die Notfallärzte führen mich zurück in die Wohnung, ich griff in meine Tasche das vorher verschwundene Schmerzmittel war wieder da. Er sah befriedigt in mein Gesicht und sagte: Dein Theater kostet den Steuerzahler mindestens 1000 Euro.

anonymous

location not specified – 27.09.2025

When I was assaulted by my best friend, I told my brother, who knew him. He laughed and said I dreamt it and wished it happened. Years later he demonized women who „lie all the time about being assaulted. because why wouldn’t they just say stop.“ His reaction hurt more than the actual assault

anonymous

location not specified – 27.09.2025

I was touched by men in the swimming pool at the age of 10 and a round strudel by men below they always dived down so no one saw it from the outside I didn’t understand at that age why But I’m 21 now, it doesn’t get out of my head, although it wasn’t the only bad experience in relation to this and it felt bad even then I didn’t want it and they were 20 to 25 and three of them i was afraid to do something but even if i don’t say anything it’s wrong under they held me in the whirlpool where i wanted to go

Yasmin

Afterhour/Stuttgart – 26.09.2025

2012 war ich 22 und viel im Nachtleben Stuttgart’s unterwegs. Wir tanzten gerne und nach jeder gefeierten Nacht endeten wir auf einer Afterhour. Also eine Feier nach der Feier bei jemandem Zuhause – der sich bereit erklärte.
Auch nach dieser Nacht.
Die meisten dort kannte ich, es waren 2 Typen dabei,die ich in der Nacht im Club gesehen hatte, sie kannten Freunde von mir.
Irgendwann war ich müde und legte mich im Nebenzimmer etwas hin. Ich war schon eingeschlafen, da merkte ich eine Hand auf meinem Mund. ‚Du machst keinen Ton.’sagte er und vergewaltigte mich. Es war einer der Beiden die ich nicht näher kannte.
Ich habe mich danach schwer aus dem Zimmer getraut, meinen Freunden habe ich es erst erzählt als er weg war.
Ich habe bis heute Schamgefühle deshalb, habe das nie verarbeitet.
Eine Woche später sah ich ihn wieder im selben Club und erzählte es den Türstehern.
Diese ‚kümmerten sich um ihn‘ und gaben ihm lebenslanges Hausverbot.
Eine Anzeige habe ich nie gemacht. Ich schäme mich. Auch wenn ich weiß,ich bin daran nicht schuld.

Essa

location not specified – 26.09.2025

Als ich ca 14 Jahre alt war,hat mich auf dem Heimweg ein ca 30 Jahre alter Mann an einer U-Bahn Haltestelle angesprochen.
Dass ich zu hübsch sei so spät alleine unterwegs zu sein, wo ich hinmöchte.
Ich spannte die Umgebung & sah, dass ca 8 andere Menschen auf dem Bahnsteig verteilt waren und ich ca 7 Minuten hatte, bis meine Bahn kam.
Ich versuchte höflich aus dem Gespräch zu kommen, aber er hockte sich vor mir hin,während ich auf der Bank saß.
Ich war wie erstarrt und versuchte Blickkontakt zu den anderen Wartenden aufzubauen.
Er redete darüber, dass sein Job stressig sei, er einen schlechten Tag gehabt hätte und meine Präsenz ihn aufheizen würde.
Während er aus der Hocke aufstand, um neben mir Platz zu nehmen, murmelte ich eine Entschuldigung während ich aufstand und Richtung Treppen lief.
Er rief mir hinterher wo ich hin wolle,dass ich mich nicht so benehmen solle und dass mein Verhalten unnötig & unhöflich sei.
Auf den Treppen holte er mich ein.
Ich bat ihn höflich mich in Ruhe zulassen und erklärte, dass ich dringend nach Hause muss. Auf dem letzten Treppenabsatz packte er mich und warf mich über seine Schultern.
Ich quietschte aus purer Panik & er lachte laut, während er weiter lief MIT MIR AUF SEINEN SCHULERN!
Ich fing an auf seinen Rücken zu trommeln und spürte, dass ich runter rutschte.
Er zog mich dann quasi wieder rauf auf die Schultern, aber etwas zu weit nach vorne, sodass mein Tritt ihn in den Unterleib traf.
(1)

anonymous

location not specified – 26.09.2025

Ein Mann hat mich in der U-Bahn angestarrt. Ich musste aussteigen und anschließend habe ich die Rolltreppe an der Haltestelle benutzt. Plötzlich hat mir jemand von hinten in den Schritt gegriffen. Es war der Mann aus der U-Bahn.
Als ich ca. 8 Jahre alt war habe ich Tennis gespielt im Verein. Wir mussten die Bälle aufsammeln hinter dem Tennisplatz. Während ich das mache kommt ein Jugendlicher vorbei und quatscht mich an ob ich mit ihm nach Hause kommen mag. Er hätte Kondome auf dem Nachtisch.
Als ich 16 Jahre alt bin mastubiert ein Mann in der UBahn vor mir. Ich suche Hilfe beim Fahrer. Der antwortet mir, er sei doch nicht die Polizei.
Als ich mit Ende zwanzig abends Bus fahre bitte ich den Fahrer, mich zwischen den Haltestellen rauszulassen. Dies ist zur Sicherheit der Frauen gedacht, ab einer bestimmten Uhrzeit. Als ich aussteigen möchte fängt der Busfahrer an mich anzusprechen und fragt mich ob ich hier wohne.
Als ich morgens um 6 Uhr im Dunkeln zur Arbeit gehe fängt auf leerer Straße an ein Mann mich zu begleiten und redet und fragt ohne Unterlass.
Ein Freund den ich seit 10 Jahren kenne übernachtet bei mir, da es sehr stark geschneit hat. Er fängt an zu füßeln. Ich sage, ich mag das nicht. Er macht weiter. Ich schmeiße ihn raus in der Nacht.
Ein Mann verfolgt meine Freundin und mich am Tag. Wie verstecken uns in einem Bürogebäude. Nach 10 Minuten wollen wir weiter. Er ist immer noch da. Ein paar Momente aus dem Alltag.

anonymous

location not specified – 26.09.2025

Der Typ, den ich in der Vergangenheit eine Zeit lang gedatet habe, arbeitete in einem Kneipe. Eine feste Beziehung wollte er nicht und irgendwie ging es dann mit uns zu ende. Ich hatte inzwischen einen Partner. Karneval war ich in „seiner“ Kneipe und wir unterhielten uns. Er wollte sich aussprechen und bot an, dass wir im Keller/Lager reden, wo es leiser ist. Dort hat er mich dann vergewaltigt und nur von mir abgelassen, weil sein Kollege die Treppe runter kam. Er schrieb mir danach noch einige Male und hatte keinerlei Einsicht für das, was er getan hat

anonymous

Osnabrück – 26.09.2025

Ich war in einem Club tanzen. Ich trug ein Kleid. Plötzlich ist ein Mann mitten auf der Tanzfläche mit seinen Fingern in meine Vagina eingedrungen. Bevor ich reagieren oder mich wehren konnte, ist er in der Menge verschwunden

anonymous

location not specified – 26.09.2025

Ich war 16 Jahre alt und stand am frühen Abend allein an der Bushaltestelle am Ortsrand meines kleinen Heimatdorfs an der Landstraße. Es fuhren alle paar Minuten mal Autos vorbei. Eines der vorbeifahrenden Autos hielt plötzlich kurz hinter der Haltestelle an, legte den Rückwärtsgang ein und kam genau vor mir wieder zum Stehen. Das Fenster wurde geöffnet und ein etwa 40 Jahre alter Mann starrte an mir hoch und runter. Er fragte mich: „Hallo du geile Maus, hast du Lust einzusteigen?“ In mir schoss damals sofort die Angst und Ekel hoch, weil ich der Situation allein so ausgeliefert war. Ich verneinte seine Frage sichtlich unsicher, woraufhin er hämisch lachte und sich mit einem „Brauchst doch keine Angst vor mir haben, ich bin ganz lieb.“verabschiedete und dann zum Glück einfach weiterfuhr.

anonymous

location not specified – 26.09.2025

Er wollte so sein wie ich.
Ich spürte das er wie besessen war von dem Gedanken sexuell werden zu können mir mir. Er täuschte jeden mit seinem Wesen, doch meine Freundin warnte mich, da sie die damalige Partnerin von ihm kannte. Bis heute ist er wie fixiert drauf. Seine Phantasien und das er VERSUCHTE mir nahe zu kommen, statt doch Mal einfach anzurufen und zu fragen ob wir was trinken gehen könnten, miteinander , verunsicherten mich über Jahre stark. Weil ich merkte,das er haarsscharf die Grenze einhielt ,un nicht wegen Belästigung angezeigt werden zu können.
Eine Freundin beauftragte er Damit mir Botschaften über seine Gedanken über mich zu übermitteln. Das was mich stark erschüttert ist , was es mir mir machte und das Gefühl,er hat mich in der Hand und spielt mit meiner sexuelle Energie so subtil das ich begann an mir zu zweifeln. Seine Freundin war übrigens genauso wie er
Wer noch nicht über Voraphilie gehört hat , genau das trifft es was ich mir den Mann und der Frau erleben musste.

anonymous

location not specified – 26.09.2025

Etwa 1993: Sein werben wirkte schüchtern war aber aufdringlich. Er bemerkte das nicht das verwirrt. Das spornte ihn an. Ich kann mich heute noch genau daran erinnern, die Betonung seiner Stimme während er die“sexueller Liebe“ als heiliges Eins werden Schilderte.
Später erfuhr ich das er heute als Forscher arbeitet.
Zum Glück half mein heutiger Mann mir damals damit umzugehen. Jahre später interessierte ihn dann auch meine Schwester. Er macht das vielen Frauen so und Postet das offen in seinen Accounts. Ich dachte damals daran ,was wenn ich keinen Mann hätte, der seine aufdringliche Werbung beendete. Ich fühlte mich obwohl das so harmlos schien bedroht und extrem unwohl. Ich spürte das ihn Grenzen nicht interessieren und er geschickt drüber hinweg Blubberte. Dennoch hatte er sein Handeln in Griff.
Ich kann’s nicht in Worte fassen , welches Schwammige Gefühl in Kopf und in Körper entstanden ist durch sein Verhalten.

Elina

Snowboardkurs – 26.09.2025

Mit ca. 9 Jahren habe ich einen Snowboardkurs besucht, ich fühlte mich bei dem Hauptlehrer sehr unwohl er wollte immer mit mir mit dem Sessellift fahren weil er meinte das ich zu zart wäre und Hilfe bräuchte. Dabei hat er mir seine Hand viel zu stark in den Intimbereich gelegt, auch wenn es über den Schianzug war war mir bereits als Kind bewusst das der ganz bewusst seine Hand dort platziert hat und fühlte mich bedrängt. Ich habe auch offen vor allen geäußert das ich nicht immer mit ihm fahren möchte. Dann hat es für mich weil ich genervt oder traurig war extra Zuckerl gegeben. Ich habe das meiner Mutter damals erzählt sie hat es mir nicht geglaubt.

Bine

Markdorf – 26.09.2025

Ich wurde zu Beginn der Pandemie ausgewählt an einer Studie teilzunehmen, ohne das ich mein Einverständnis gab.Allein weil der Initiator der Studie wusste, dass ich mich dafür eigne, da ich zu dem Zeitpunkt eine emotionale Verletzung trug. Mir kamen seine seltsam zweideutigen Bemerkungen und die Art sich der Worte zu bedienen , mega komisch vor. Er ist mit Fachkenntnisse über solche Studien wie sie durchgeführt Werden können eher innovative umgegangen. Der Lockdown kam. Zuvor hatte er über mein Facebook Profil herausfinden können, wie er an mich heran treten müsse.
Heute weiß ich das er Spaß damit hat verbal sexuell seine Phantasie zu nutzen um sich bei Frauen Verwirrspiel zu spielen. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Es tut mir weh, das keine der Menschen die davon wussten,es entweder geblickt haben oder mitmischen sollten.
Im Laufe der Zeit erschien er in meiner Stadt um mich zu beobachten. Auch über meine Mobilnummer bzw Handy. Er grinste im Vorbeifahren, während er jedoch dieses „Behandlung“ vor der Po**ei rechtfertigte als Profi.Mir ging es immer schlechter, ich kam in eine Reha. Einige Tage später erschien er dort.Meine Privatsphäre gab es nicht mehr, mein Körper fühlte ich nicht mehr.
Einmal erschien er mit mega Grinsen hinter der Maske bei einem Praxistermin, untersuchte die Schilddrüse. Er sagte, während er auf meine Brüste blickt „ach das sieht auf dem Bildschirm größer aus als es tatsächlich ist“
Ich erkannte seine Stimme.

Elina

Volksschule – 26.09.2025

Ich (30) arbeite in einer Volksschule die eine Nachmittagsbetreuung anbietet. Ein Betreuer um die 60 Jahre hat in den Jahren an denen ich an der Schule arbeite Bemerkungen wie „Ist die Banane die du gerade gewählt hast eh groß genug für dich?“ mir gegenüber geäußert oder stehend auf einem Stuhl soll ich höher steigen das gefällt ihm. Ich weiß das er zu vielen Frauen solche Aussagen getätigt hat. Vor kurzem bin ich neben ihm gestanden und zwei Mädchen sind spielend zu ihm hingegangen und haben gemeint sie spielen Papa und Kind, danach hat er gemeint das er das gar nicht mag und ist den Mädchen nachgegangen und hat ihnen noch etwas geflüstert. Diese Situation empfand ich mehr als unpassend und bereitet mir Sorge das Kinder unter diesem Mann leiden müssen. Ich bin jetzt zur Direktorin gegangen und habe ihr meine Erfahrungen gemeldet.

Jule

Bus in Hamburg – 26.09.2025

Ich bin im Bus auf dem Weg nachhause und bemerke den jungen Typen schon, der sich in die Sitzreihe auf der anderen Seite des Ganges setzt, weil er mich bereits anstarrt. Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen und gucke starr auf mein Handy. An einer Station steht er auf und ich merke nur im Augenwinkel wie er mir sein Handy hinhält. Überrascht blicke ich auf und sehe direkt auf ein Nacktbild von ihm. Fassungslos kann ich ihn nur anstarren und er steigt aus.

anonymous

Olympia Schwimmhalle München – 26.09.2025

Ich war beim Schwimmen und mir ist ein Mann unangenehm aufgefallen der immer mehr oder weniger in meiner Nähe war. Ich habe mir nichts dabei gedacht, meine Bahnen geschwommen, und ihn ignoriert. Als ich fertig war stand ich noch vor dem Spiegel und habe meine Haare geföhnt, bis ich in den Spiegel hinter mich geschaut habe und gesehen habe dass er halb in einer Umkleide steht und sich selbst befriedigt. Ich bin sofort in absoluter Schockstarre gegangen aber habe niemanden vom Schwimmbad Bescheid gesagt, aus Angst dass mir niemand glaubt.

anonymous

Penny Markt – 26.09.2025

Der Sicherheitsmann hat angefangen mich nach der Arbeit von hinten zu umarmen, Gott sei Dank saß ich auf einem Stuhl und habe auf den anderen Kollegen gewartet. Als der andere Kollege kam, würde ich zum Glück los gelassen. Ich hatte nicht das Gefühl mich da äußern zu können, weil ich schon vorher von dem Mann (locker 20 Jahre älter als ich damals) andauernd Einladungen zum Essen ablehnen musste und mein Kollege nur gelacht hat. Ich fand’s nicht lustig

anonymous

Düsseldorf – 26.09.2025

Kinderturnen. Angeboten im Rahmen vom Karnevalsverein von einem Mitglied. Ich war 6 oder so, aber auf jeden Fall ein Kind. Er hat uns immer auf dem Po gehauen, anfangs habe ich es als Spaß wahrgenommen. Irgendwann wollte ich es nicht mehr, habe es ihm gesagt, er aber nicht aufgehört. Eines Abends habe ich es unter Tränen meinen Eltern erzählt. Es wurde mit dem Präsidenten gesprochen, dieser hat mit ihm gesprochen. Nächstes Training, als Kind denkt man nicht nach, saß ich mit kurzer Hose breit Beinig auf dem Stufenbarren. Ich war alleine in der Halle mit ihm. Er kam zu mir und sagt „ich darf dir ja nicht mehr hinten drauf hauen,darf ich denn das noch“ in diesem Moment streichelte Er mir in Wellenbewegungen über den Intimbereich. Mir wurde nie geglaubt das er das gemacht hat und Beweise habe ich auch nicht, wodurch eine Anzeige nicht möglich ist. Ich bin jetzt 23,bekomme immer wieder anzügliche Sprüche von ihm und habe immer noch Panik wenn er in meiner Nähe ist weil natürlich wurde er nicht aus dem Verein geworfen weil „Ignorier das einfach. Er ist halt so. Wir können nucht auf ihm verzichten er macht so viel für den Verein“

Heute weiß ich dass ich nicht die einzige bin die von ihm Belästigt wurde und wird. Aber drüber gesprochen wird nicht, weil man möchte ja keine Unruhe im Verein stiften. Soll ja bloß alles toll und Harmonisch sein

anonymous

location not specified – 26.09.2025

During a break in my relationship, my former best friend told me something that he claimed my partner had said. A horrible story and very hurtful comments about my mental health. This led to a major argument and eventually the end of my relationship. I later found out that he made up the story out of jealousy, hoping to get closer to me if my relationship ended.

anonymous

ABI – 26.09.2025

Keine richtige Beziehung, er (28) alkoholiker und kokain abhängig. Ich (24) Helfersyndrom und frisch aus einer 3 Jährigen Beziehung mit einem Narzissten. War eine F+ am Anfang und selbst dort schon starke Grenzüberschreitungen und lowkey unangenehme Sprüche wie: „Du bist nicht so kindisch das ist cool“ „ja eng wie junge Mädels ist was geiles“… durfte nie an sein zocker Handy.. weil da ist was was ich nicht sehen darf.
Er weg. Ich gucke natürlich drauf und sehe ein Video- einmal ansehen- angegilbt… wo sich ein weiblicher Körper duscht und sich selbst befriedigt ohne Gesicht. Plötzlich wird eine Nachricht angezeigt „Ich hab noch eins wo ich mich abtrockne“ ES WAR SEINE 14 JÄHRIGE NICHTE. Suchte nach Nachrichten während er schlief.. es bestätigte meine Vermutung er hatte Sex MIT IHR gehabt. Bereits als sie 13 war angefangen. Ich blieb um sie zu schützen, aber sie ging wieder mit Nachrichten drauf ein. Ich bin gegangen und trage diese Last seitdem mit mir mit. Wenn er mich schon so manipulieren konnte ist es bei seiner 13 jährigen Nichte noch stärker!

anonymous

Krankenhaus – 26.09.2025

Ich war zu dem Zeitpunkt 17 Jahre alt und im 2. Ausbildungsjahr zur Pflegefachkraft. Eine Kollegin von mir bat mich darum, in der Kantine ein Essen zu holen und es in den vierten Stock zu bringen, es sei wohl für einen Kollegen, der keine Zeit hatte selbst hinunterzugehen. Ich traf diesen besagten Kollegen auch auf Station an, brachte ihm sein Essen und ging wieder hinunter zu meiner Station. Der Kollege war eine Stationsleitung und 24 Jahre alt. Am gleichen Abend hatte ich auf Instagram eine Nachricht erhalten. „Danke für das Essen“. Ich dachte mir nichts weiter dabei um ehrlich zu sein. Auch bei der Benachrichtigung, dass er mich auf Snapchat geaddet hatte, dachte ich mir nichts. Und auch als er mich fragte, ob wir uns privat treffen können dachte ich mir nichts. Ich freute mich, dass mir jemand aufmerksamkeit schenkte und dass ich jemandem gefiel. Ich hatte Sex mit ihm und schlussendlich waren wir 2,5 Jahre in einer Beziehung. Erst viel später wurde mir bewusst, dass er das Machtverhältnis von Schülerin und Stationsleitung absolut ausgenutzt hatte, um mich um seinen Finger zu wickeln. „Du darfst das niemandem sagen solange du noch in der Ausbildung bist, sonst werden die Leute reden.“ Es hatte alles so eine ekelhafte dynamik. Ich war Minderjährig und du ein 24-jähriger Mann. Ich denke oft an übergriffige Situationen aus dieser Beziehung und dann werde ich traurig.

anonym

at home – 26.09.2025

Ich war 2 1/2 Jahre jünger als er. Er war mein Bruder und ich war 11. Er hatte schon angefangen Pornos zu konsumieren. Wir hatten einen GameCube. Nicht alle Spiele gehörten uns, ein paar gehörten nur ihm. Er sagte mir, dass ich seine Spiele spielen darf. Aber dafür muss ich etwas für ihn tun. Ich sollte mich ausziehen und aufs Bett legen. Als Kind fand ich das total aufregend, weil ich nicht wusste was er machen würde. Wenn ich jetzt daran zurück denke, kommt mir die Kotze hoch. Und die Scham. Ich frage mich immer noch, warum ich damals nicht begriffen habe, was er da tat. Weil meine Eltern gewaltätig waren und emotional abusive, hatten ich sehr wenig Selbstbewusstsein. Ich hatte keine Freunde und war froh wenn mein Bruder mit mir Zeit verbrachte. Aber ab dem Zeitpunkt fragte er mich zwar noch, ob wir zusammen GameCube spielen wollen, aber er wollte auf etwas anderes hinaus. Während des spielens fing er jedes Mal an mich zu begrapschen. Aber ich wollte nur spielen, also sagte ich ihm immer wieder er solle aufhören. Aber er tat es nicht. Früher hatte ich immer zu ihm aufgesehen. Die Musik die er hörte, hörte ich. Die Spiele die er spielte, spielte ich. Aber dieses Spiel wollte ich nicht spielen

XY

location not specified – 26.09.2025

…an einem Abend als ich mit Freunden bei grillen draußen war, alles war entspannt. Ich saß gegenüber eines Kerls, den ich schon mehrere Male getroffen hatte und wir redeten alle und hatten Spaß. Ich hatte nicht vor in anzumachen, geschweige denn wollte ich irgendwas von ihm.
Irgendwie hatte ich plötzlich Koordinationsprobleme und wollte nach Hause gehen, worauf der Kerl plötzlich anbot mich zu begleiten,weil er auch gehen wollte und in die gleiche Richtung musste. Alles klar, mir egal, ich wollte nur heim. Es dauerte nicht lange, dann wurde er furchtbar aufdringlich und nachdem ich meinte, das ich mich nicht gut fühle und mich hinlegen muss, ging es schon los, das ich ihn nicht mehr loswerden konnte.Ich könne jetzt nicht einfach nein sagen, nachdem ich ihn schon eingeladen hätte, mit meinen Augen(!?!)und dann zugelassen hätte das er mich begleitet…dann hat er mich weiter bedrängt und mir keine Wahl mehr gelassen…eine lieblose, grauenhafte, eklige Nacht später…traue ich mich nicht mehr Fremden länger in die Augen zu schauen, noch Nähe zuzulassen.
Es hat viele Jahre gedauert, bis ich überhaupt gemerkt habe, warum ich keinen Augenkontakt oder Nähe zulassen konnte und mich immer weiter isoliere. Ich habe mich so verdammt schuldig gefühlt und alles an mir gehasst.

N

Vienna-Straßenbahn – 26.09.2025

Bin mit meinem Mann im Sommer 2 Stationen mit einer Straßenbahn gefahren. Kurz vor unserer Station hat mir ein Mann(in der voll besetzten Bahn) der hinter mir stand, zwischen die Beine gefasst. Ich habe reflexartig die Hand Weg geschlagen und mich umgedreht, um zu sehen wer es war. Der Täter hat so getan als wäre nichts passiert. In dem Moment öffnen sich die Türen, wie steigen aus und ich erzähle meinem Mann was passiert ist. Mein Mann will den Täter ansprechen aber dieser ist bereits weg.

N

Vienna in einer Schule – 26.09.2025

Mit 10 Jahren im Religionsunterricht einer Privatschule, hat sich mein Lehrer mit seinem Schritt immer an den Tischkanten angelehnt und von links nach rechts geschoben. Dabei hatte der Lehrer eine sehr enge Hose an, die den Schritt stark betont hat. Ich musste oft Strafarbeiten schreiben (die Bibel Seitenweise anschreiben).

N

Vienna- Heiligenstadt im Park – 26.09.2025

Beim tratschen mit meiner besten Freundin ist uns nach einiger Zeit ein Mann aufgefallen der von einem Gebüsch ins nächste gegangen ist. Wir waren 16, frech und neugierig also sind wir ihm gefolgt. Dabei haben wir gesehen, dass er sich im Gebüsch „versteckt“ um sich selbst zu befriedigen. Wir sind weggelaufen und ich bin nie wieder in dem Park gewesen.

anonymous

Vienna in der S-Bahn – 26.09.2025

In der S-Bahn ist ein älterer Herr auf dem linken Vierer-Sitz gesessen. Als ich (damals 16 Jahre) rhythmisches Rascheln gehört habe drehte ich mich hinüber, um zu sehen was das Geräusch verursacht. Der Mann hatte seine Hose herunter gezogen und sich selbst befriedigt. Ich bin geschockt aufgestanden und aus der S-Bahn geflüchtet. Damals wusste ich nicht, dass man dieses Verhalten anzeigen kann.

anonymous

Vienna-Mariahilferstraße – 26.09.2025

Mit 13 Jahren beim shoppen mit zwei Freundinnen, haben uns Erwachsene Männer nachgepfiffen und mir ein junger Mann, beim Vorbeigehen an den Po gefasst.

anonymous

location not specified – 26.09.2025

Ich(w) war vor Kurzem feiern. Hab im Club ein richtig nettes Mädchen kennengelernt. Haben uns freundschaftlich super verstanden und getanzt. Ständig wollten uns Typen antanzen. Wir haben ihnen zu verstehen gegeben, dass wir unsere Ruhe wollen und nicht angefasst werden wollen. Später stand ich an der Bar und wollte bestellen, es war sehr eng dort und ich konnte weder vor noch zurück. Einer der Typen stand hinter mir und hat mir sein erigiertes Glied an den Oberschenkel gerieben. Ich war extrem geschockt und konnte nichts sagen. Hab ihn nicht in die Schranken gewiesen…

charly

östlich berlins – 26.09.2025

mindestens 3 Anläufe hat es gebraucht, diese Beziehung zu beenden. Beim letzten Versuch bestand die Reaktion aus Berührungen meines Körpers und die sanfte Frage, ob getrennte Paare sich denn so berühren würden. Mal ganz abgesehen davon, dass ich in Schockstarre neben ihm lag und er seine Finger zwischen meinen Beinen hatte. Irgendwann dachte ich, ich wäre asexuell. ich dachte, ich sei Schuld daran, dass alles weh tat. Er sagte mir, es sei meine Schuld, dass wir irgendwann kein gutes Sexleben mehr führten. Normal seien 2h, das haben ihm Freundinnen gesagt. „Lass es doch ohne Kondom machen, du willst es doch auch!“. Ignorieren und Grimassen bei einem Nein; Vielleicht klappts ja beim fünften Nachfragen. Arztbesuch nach Arztbesuch, weil warum tut es immer weh. Es ist ja mein Körper, also ist es meine Schuld.

Nebenbei ist das Geschrei groß. Beleidigungen, Kontrolle, schlechte Laune und das Flehen, dass mein Geburtstag mit mir verbracht wird. Ins Museum wird nicht gegangen, nicht in die Galerie. Warum auch? Interessiert ihn ja nicht. Sex ist schon lange Pflicht. Ich bin Schuld, dass es ihn nicht befriedigt – nicht die tausend Pornobilder in seinem Handy. Blaue Flecken an den Armen. Risse auf zarter Haut.

Wenn wir keinen Sex mehr haben, dann ist Schluss – seine Worte, nachdem ich die Situation zum xten Mal klären möchte.
6 Monate später schaffe ich endlich den Schlussstrich. Ein 3h Telefongespräch – „Sei bitte noch mit mir zusammen, Ich wäre sogar zu deinem Geburtstag gekommen.“

anonymous

location not specified – 26.09.2025

There are too many stories to count. How about the fact that I am too uncomfortable to use LinkedIn because last time i made a profile, instead of being able to find a job I got weird e-mails from men wanting to hit on me. On linkedin.

Robin

In einer Bar – 26.09.2025

Meine WG und Ich feierten den Abschied unserer Mitbewohnerin in einer Bar. Als wir auf dem Sofa saßen zum rauchen, kam eine Frau zu mir und behauptete, wir würden uns kennen, sie sei froh mich zu sehen. Ich sagte ihr, dass wir uns noch nie vorher gesehen hatten. Sie küsste mich auf die Wange und ging. An dem Abend versuchte sie dies noch mehrmals.

Robin

Tür eines Clubs – 26.09.2025

Ich sollte die Einlasskontrolle auf einer Party übernehmen. Plötzlich kam sie herein. Wir hatten eine kurze Datingphase, die wir jedoch beiderseitig beendeten.
An der Tür war sie sehr betrunken und forderte mich auf, sie zu küssen. Ich lehnte ab und wollte ihr den Einlassstempel geben. Sie zog mich an sich und küsste mich. Ich hab sie trotzdem reingelassen.

Robin

Garten einer Freundin – 26.09.2025

Ich (he/him) saß vor einigen Jahren mit meiner Clique auf der Terrasse einer Freundin. Ich hatte es mir mit einer anderen (platonischen) Freundin in der Hängematte bequem gemacht, es wurde getrunken und gekifft. Plötzlich spürte ich, wie sie eine Hand in meine Hose steckte. Sichtlich betrunken und high gab ich ihr mehrmals zu verstehen, dass sie das bitte lassen soll, zudem hatte ich zu dem Zeitpunkt eine feste Freundin.
Sie machte weiter. Ich hab mich nicht gewehrt.

anonymous

Köln, Germany – 26.09.2025

I dated this guy a few times. When we had sex for the first time he took off the condom without asking me. I wasn’t sure if he did it so later I confronted him and he denied it. I believed him more than my own gutt feeling. Even later I found out that he is actually in a relationship, has a 2 year old kid and his girlfriend/wife is pregnant again.

anonymous

München – 26.09.2025

Ich war noch nicht alt (noch vor dem Schulalter) und eigentlich war alles in Ordnung aber meine Mutter ist, vor allem wenn mein Vater nicht daheim war schnell laut geworden und hat uns sowohl psychisch als auch physisch misshandelt (diagnostizierte Narzisstin). Nach und nach wurden wir Kinder (ich bin der älteste von damals 3 Kindern) sexuell aufgeklärt aber meiner Meinung nach nicht altersgerecht und irgendwie ging es sehr oft und viel um Sexualität und meine Eltern haben sehr oft vor uns rumgemacht und auch gefummelt aber ohne sich vor uns auszuziehen (da Nacktheit selbst normal war und alle auch zusammen beim bettgeh fertigmachen nackt waren) kam es aber auch vor das ich meinen Vater erigiert gesehen habe diese Situationen sind aber vor allem durch meine Mutter entstanden bzw. hat sie sehr oft das rummachen und fummeln initiiert (egal ob meine Eltern nackt waren oder auch wir alle oder nicht). Es war auch eines der wenigen Themen bei denen ich meine Mutter konstant einschätzen konnte wie sie reagiert bzw. ist sie da nicht aufbrausend oder ähnliches geworden. Es gab von uns Kindern oft Fragen die mein Vater nicht so von meiner Mutter beantwortet haben wollte aber sie hat es mir dann eh erzählt wenn er weg war und ich habe es dann natürlich meinen Geschwistern erzählt. Wir wussten alle schon so früh sehr viel darüber dass wir uns zu 3. (ich m 5, Schwester 4, Bruder 2) abends beäugt, angefasst und das ausprobiert haben was uns unsere Mutter erzählt hat.

anonymous

location not specified – 26.09.2025

Ich(weiblich/19)war mit meiner festen Freundin zusammen in einem techno Club der sehr beliebt in meiner Freundesgruppe ist. Wir tanzten und küssten uns auf der Tanzfläche als sie plötzlich aufhörte und mich mit verzogenem Gesicht anschaute. Sie ging auf die andere Seite und wir tauchten quasi Plätze. Noch bevor ich sie fragen konnte,was los war, griff mir jemand von hinten direkt zwischen die Beine. Ich drehte mich um und sah nur eine Reihe von tanzenden Männern, keine Chance zu wissen wer es war. Als ich es meinen Freunden erzählte waren sie zwar schockiert,machten dann aber weiter als wäre nichts passiert. Ein anderes Mal haben wir ein Picknick gemacht und uns ebenfalls geküsst, als ein Mann mit dem Fahrrad angehalten hat und gefragt hat ob er mitmachen dürfte. Nachdem ich ihm deutlich verstehen zu gab dass er verschwinden solle,tat er das noch eine ganze Weile lang nicht.

Maya

location not specified – 26.09.2025

Ich wurde mit 14 Jahren von einem vermeindlichen guten Freund sexuell missbraucht. Er war 18 und hatte schon seit 1 Jahr immer wieder angedeutet dass er gerne mal mit mir schlafen würde. Nach der Trennung von meinem damaligen Freund hatte ich mich für seelischen Beistand mit ihm getroffen, statt Hilfe zu bekommen wurde ich unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Als meine Eltern davon erfahren haben sagte mein Vater nur wenn das WIRKLICH passiert wäre hätte ich ja zur Polizei gehen können/sollen. Ich wollte nicht, aus Angst vor negativen Konsequenzen falls er herausfindet dass ich ihn angezeigt habe. Also wurde mir nicht geglaubt und seitdem nie wieder darüber geredet. Ich war ja eh selber schuld, meine eltern hatten mich schließlich vor besagtem freund gewarnt. Und warum nehme ich überhaupt Drogen?

maddy

location not specified – 26.09.2025

In der Grundschule habe ich mit einem gleichaltrigen Freund viel Zeit auf omegle verbracht. Da haben wir dann eine vermeintliche Jugendliche kennengelernt. Über Skype wurden wir immer wieder zu sexuellen Handlungen getrieben. Einige Jahre später wurde gegen den Täter ermittelt; mein Freund wurde bei der Polizei vorgeladen, da der Kontakt primär über seinen PC stattfand. Ich wurde nie angehört. Ob der Täter verurteilt wurde weiß ich nicht.

Bella

location not specified – 25.09.2025

Ich bin als 13 jährige mit meinem Hund spazieren gewesen als ein Mann auf einem Motorroller masturbierend langsam neben mir fuhr. Ich versuchte das zu ignorieren und ich hörte das er stehen blieb. Stille. Und dann packte er mich von hinten. Er versuchte mir die Hose aufzumachen aber er schaffte es nicht auf den ersten Anlauf weil er mit der anderen Hand meine Hand an sein Genital geführt hat. Zum Glück kam eine Spaziergängerin aus weiter Entfernung, die ich aber noch nicht sah, er aber und ließ von mir mit den Worten ‘dreckige schlampe ich bring dich um wenn du das jemanden erzählst’. Die Spaziergängerin ist im übrigen starrend an mir vorbei gegangen. Später Anzeige auf unbekannt. Wurde kurze Zeit später fallen gefallen. Der Knaller schlechthin. Ein paar Wochen nach dem Vorfall waren wir auf einem Familienfest mit Freunden meiner Eltern. Es wurde Alkohol getrunken und ein Arbeitskollege meines Vaters zog mich Iwann im laufe des Abends zu sich hin auf seinen Schoß, Strich mir über den Oberschenkel und sagte mir: du hast bestimmt n geilen Schlüpfer an oder?
Das schlimme am ersten Vorfall. Meine Familie hat mich nicht ernst genommen. Ich solle mich nicht so anstellen. Das habe ich mir nur ausgedacht. Ich soll nicht so theatralisieren. Auch danach. So schlimm kann das ja garnicht gewesen sein.
Das hat mich mehr gebrochen als die Tat selbst…
Es gab in meiner Laufbahn (bin mittlerweile 30) noch einige mehr Übergriffe, die ich bis dato als keinen gesehen habe.

Jana

Nähe Münster – 25.09.2025

Auf einem Dorffest habe ich mit etwa 22 sehr viel getrunken. Meine Freunde waren schon alle zu Hause, aber ich hatte dort jemanden kennengelernt und wollte noch etwas Zeit mit ihm verbringen. Ich war nicht mehr wirklich in der Lage kluge Entscheidungen zu treffen und habe damals sehr nach Aufmerksamkeit von Männern gestrebt. Wir haben etwas ab von der Party begonnen rumzumachen. Er erzählte mir, dass er mal versuchen will jemanden in den Hals zu beißen. Das hat er auch mehrfach getan. Ich konnte mich nicht mehr wirklich dagegen wehren. Es tat mal weh, mal war es wie einen Knutschfleck zu bekommen. Ich habe ihn ein paar mal gebeten es zu lassen und auch versucht ihn wegzuschubsen oder nach ihm zu treten, aber das habe ich alles nicht hinbekommen. Es war auch immernoch eine „einvernehmliche“ Situation. Ich hab ihn gerne geküsst und wollte auch mehr aber zwischendurch hat er immer wieder über meine Grenze hinweg gesagt: „Einmal noch.“ Und hat gebissen. Vor seinem Auto stehend konnte ich einen klaren Gedanken fassen und mir ein Taxi gerufen. Wir haben Nummern ausgetauscht. Er wollte mich wiedersehen. Zu Hause habe ich meiner Mutter, die schon schlief noch kurz gesagt, dass ich wieder da bin und auch da schon gesagt, was passiert ist. Morgens hatte ich einen komplett blauen Hals. Ich habe mich gefühlt als hätte ich etwas Verbotenes getan und habe mich geschämt. Ich wurde von meiner Mutter und Tante dafür verantwortlich gemacht, weil ich zu viel getrunken habe.

Maria

Valencia – 25.09.2025

Mi expareja se entrometió en mi vida repetidamente. Cuando se dio cuenta de que seguía viva, interfirió en mi vida con su nueva novia y su novio con tanta intensidad que reviví todos los golpes en mi vagina. Lo que me impacta es que se basó en la experiencia de un psicólogo para adaptar todo lo que hizo para denunciarme como loca, específicamente a las lesiones que juró proteger en la relación. Hasta el día de hoy, el sistema judicial cree que estas personas tienen derecho a hacer esto. Si quieres saber qué planean, puedes ver lo que se anuncia en redes sociales. Ya no es físico; se trata del alma.

anonymous

Oldenburg – 25.09.2025

Sagte ich nein zu Sex, wurde mein Ex immer ganz weinerlich. Ich solle doch an ihn denken, was es mit ihm mache, wenn ich nein sage. Dann sagte er, wir hätte nicht genug Sex. Ich fing an Strichlisten zu führen und lies es über mich ergehen. 3x wöchentlich Sex sei ihm nicht genug. Ich war doch erst 18 und wollte ihn nicht verlieren. Aber er sei ja feminist und links.

anonymous

Hamburg – 25.09.2025

Er ist Fotograf und bietet mir an mal Fotos von mir zu machen. Ich fand das cool und habe ihn besucht zum shooten. Ich solle doch mal meine Kleidubg ausziehen, das könnten schöne Fotos werden. Ups es ist ja schon so spät, aus diesem Stadtteil fahren zu der Uhrzeit keine Öffis mehr. Dann muss du wohl bei mir übernachten und dir anhören wie ich dich anflehe mit mir sex zu haben die ganze Nacht. Na geht doch, endlich hast du nachgegeben nach 20 Neins. Na das war doch aufregend gestern, oder? Ich stehe jetzt vor deinem Fenster und rufe hoch, lass mich doch rein dann können wir weitermachen wo wir aufgehört haben. Du bist so aufregend, ich kann nicht aufhören an dich zu denken. Lass uns unsere PartnerInnen miteinander betrügen. Kriegt keiner mit. Du bist so geil. Du willst keinen Kontakt? Du wolltest das alles gar nicht? Hä, du tust ja als hätte ich dich vergewaltigt.

anonymous

Bremen – 25.09.2025

Vor 5 Jahren hatte ich zwei Dates mit einem Mann. Es wurde nicht mehr daraus. Zwei Jahre später lernte ich dann einen Mann aus einer anderen Stadt kennen. Wir trafen uns 5 Monate lang und ich mochte ihn gern. Allerdings überschritt er eine meiner Grenzen. Wir redeten viel darüber. Als es erneut passierte, versprach ich mir selbst bei einer erneuten Grenzüberschreitung das Ganze zu beenden. Kurz darauf passierte es erneut und ich hielt mich an das Versprechen, das ich mir selbst gegeben hatte. Nicht viel später stellte sich heraus, dass beide Männer sich kennen. Ich hatte lange keinerlei Kontakt zu dem ersten Mann. Dennoch war ich die Schlampe, die man doch eigentlich „zusammen hätte durchnehmen sollen“.

Michel

karlsruhe/Durlach – 25.09.2025

Ich hatte ein Tinderdate mit einem (scheinbar) scharmanten jungen Mann. Es lief auch gut bis er aus dem nichts im Stadtpark mir ganz hysterisch sagte, dass er schwanger sei und das Kind schon auf dem weg ist. Er meinte “ Schau mal der Arm schaut schon raus“ und zeigte mir seinen erregten Penis und fing an zu lachen.
Ich fand es nicht so witzig und bin sofort weg gelaufen und hab ihn daraufhin blockiert.

Janine

83556 Griesstätt – 25.09.2025

Ich war 6, 7 Jahre alt und lebte in einem kleinen bayrischen Dorf, als ich mit einem Freund an einem Haus von einem ca. 50 Jahre alten Mann vorbeikam. Er hat uns Süßigkeiten gegeben und gesagt, wir dürfen gerne vorbei kommen, er mag Kinder. Meinem Freund wurde das von seinem Vater verboten, doch ich konnte aus einer armen Familie und war froh, einen Rückzugsraum zu haben. Bei ihm konnte ich Fernsehen und es gab eine Schublade, wo immer Süßes drin war. Er bastelte auch manchmal mit mir, doch meistens konnte ich dort einfach meine Ruhe haben. Irgendwann hat er angefangen mich anzufassen, wenn ich auf der Couch beim Fernsehen lag und ich hörte ihn hinter mir schwer atmen, während er meinen Po rieb. Ich mochte es nicht und fing an mich zu ekeln, aber es tat auch nicht weh und ich hab mich nicht getraut etwas zu sagen und tat einfach so als würde es nicht passieren. So ging das ein paar Jahre. Als ich 12 war, ging er weiter und fasste mich auch zwischen den Beinen an, ich saß auf seinem Schoß und spürte seine Erektion. Ich weinte und er sagte, ich dürfe das niemandem erzählen. Ich hab mich so sehr vor mir selber geekelt und Jahrzehnte lang die Scham und Schuld davon getragen. Dabei war es nie meine Scham oder Schuld, sondern immer die von ihm.

anonym

Köln – 25.09.2025

Bin über eine Fußgängerampel gegangen, und zwei Männer direkt hinter mir haben laut „Scheiß Lesbe“ gesagt (ich hatte Accessoires in Regenbogenfarben an meinem Rucksack).

Ulrike

Wiesbaden – 25.09.2025

Nach dem Abi wollte ich Psychologie studieren. Zu der Zeit lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Wir wohnten im Taunus schon vor der Hochzeit zusammen und ich kippte das Psychologie Studium. Zu der Zeit traf ich einen Psych.Studenten, der kein Hehl daraus machte, das er mit mir Sex haben wollte. Es half nicht das ich ihm deutlich machen musste das ich vergeben sei. Irgendwie erfuhr er von meiner Familie und Details. Sein werben wirkte schüchtern aufdringlich. Ich kann mich heute noch genau daran erinnern, an seinen Namen und seine Betonung zu „sexueller Liebe“ aber er akzeptierte meinen KORB.

anonymous

Oberhausen, Germany – 25.09.2025

Ich trug auf einem großen Arena-Konzert eine Leggings, die scheinbar eine Einladung für jemanden war, mir richtig genüsslich an den Hintern zu packen. Die Hand kam einfach von hinten aus der Menge. Zuerst dachte ich, es wäre mein Partner, der zeitgleich mit mir in der Menge rumsprang. Aber ich merkte direkt, dass das nicht die Art war, wie er mich anfassen würde und als ich ihn fragte, ob er das war und er verneinte, überkam mich ein widerlich unbehagliches Gefühl, das ich noch nie zuvor gefühlt hatte. Ich war von solchen Übergriffen bisher verschont geblieben und neben dem Gefühl, der Situation einfach ausgeliefert gewesen zu sein, ärgerte ich mich auch sehr darüber, den Täter nicht gesehen und nicht zur Rede gestellt zu haben. Die Metalszene/Konzerte sind für mich ein Safe Space und in dieser Umgebung so etwas zu erleben hat mich sehr erschüttert. Ich brauchte während des Konzertes lange, um das unbehagliche Gefühl loszuwerden und ich kippte drei Bier in mich rein, um mich abzulenken. Seitdem habe ich öfter meine Kleiderwahl überdacht, statt einfach frei zu tragen, was sich gut und bequem anfühlt.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

2x vergewaltigungen unter Alkoholeinfluss (und wahrscheinlich mehr im Drink, ist aber leider nur vermutet).
Catcalling, Belästigung durch besonders ältere Männer aber auch Gleichaltrige, Degradierung, weil ich eine Frau bin („Du bist mir etwas zu selbstbewusst für eine Frau“, „Du solltest dankbar sein, dass man dich anstarrt, das ist doch wie ein Kompliment.“, „Warten wir mal ab, was dein Chef zu so einem Verhalten sagt“ – als ich mich als Kellnerin eingemischt habe, weil ein Kerl seine Freundin angefasst hat bei einem Streit, ohne dass sie es wollte., u.v.m).
Beleidigungen und Drohungen, wenn man einen Flirt abgelehnt hat.

Wo soll man anfangen und aufhören? Ich kenne keine Frau, die sich nicht irgendwann in ihrem Leben mit sexueller Belästigung auseinandersetzen musste.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Mein Exfreund stand auf BDSM,ich auf meinen Exfreund.Ich wollte es mal ausprobieren.Er versprach mir,das Ampelsystem zu verwenden.Wenn ich zu schnell „rot“ sagte,war er danach genervt und verglich mich mit seinen Exfreundinnen,die mehr „aushielten“.Es war oft kein Consent oder er machte meine „Leistungen“ nieder.Bin oft über meine Grenzen gegangen,weil ich es ihm recht machen wollte.Merke erst jetzt,dass BDSM nichts für mich ist und ich nachhaltig Vertrauen in Männer beim Sex verloren habe

Mira

Vienna – 25.09.2025

I was aggressively approached by a young vendor at Vienna’s Naschmarkt. He grabbed me by the arm and dragged me into his stall, forced me to eat nuts from his hand and to look him in the eyes while doing so. Throughout the whole time he kept talking at me, repeatedly saying disgusting and inappropriate things and also trying to scam me with his goods.

Corra Hill

München – 25.09.2025

Ich war 17. Es war in meinem Schulpraktikum in einer Designagentur, das eigentlich eine Woche gehen sollte. Mein Chef schwärmte von meinem künstlerischen Talent und ich dachte, ich hätte einen Job angeboten bekommen. Daraus wurde nie etwas, stattdessen drifteten Gespräche in eine intime Ausfrage über mein Leben ab. Als ich nach drei Monaten immernoch den Job haben wollte, meinte er: „Du kommst also klar mit meinen Psychospielchen?“ Ich war zu der Zeit noch verwirrt über diesen Satz. Heute weiß ich, dass er mich emotional sehr abhängig gemacht hat, sexuell belästigt hat und Machtspielchen gespielt hat. Er blätterte mehrmals ein Zeichenbuch von mir durch und ging mehrmals auf eine oberkörperfreie Zeichnung von mir ein. Von „Die Brust ist zu männlich“ bis zu „zieh mal dein Pulli aus war einiges dabei. Er drängte mich öfter zu Dingen, bei denen ich „nur“ 1/2 Mal nein sagte oder nicht wirklich nein sagte. So stellte ich z.B. noch eine Pose einer Zeichnung gegen meinen Willen nach während er mich beobachtete. Einmal legte ich mich vor ihm aufs Sofa obwohl ich mich unwohl fühlte doch er meinte „Komm, mach. Du sollst dich ja wohl fühlen.“ Einmal hielt er mir 25€ hin, damit ich mich an sein Glied setzte als er auf dem Sofa lag. Das tat ich nicht aber es fühlte sich wie so oft an als würde er ein Machtspiel mit mir spielen. Generell schüchterte er mich ein, fragte „wie kann ich dich an mich binden“ und sprach in dem Kontext z.B davon, sie seien eine Sekte. Ich bekam eine Psychose…

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Im Studium hatten wir einen Professor der immer mit den ganzen Studenten abgehangen ist. Alle fanden ihn super cool, mir war er aber immer etwas suspekt. Irgendwann fing er an öfter in den Studentenclub zu gehen, er sprach mich an. Er konnte nur über meine Brüste reden und wir sexy er mich finden würde, außer einer meiner Freundinnen fand das niemand problematisch. Irgendwann fing er auch an in der Uni solche Kommentare zu machen. Ein anderer Professor starrte mich während der Prüfungsvorbereitung die ganze Zeit an, dann ging er nach draußen und ich dachte ich hätte mir das nur eingebildet. Falsch gedacht. Als ich raus kam fragte er ob er mir eine Frage stellen könnte. Ich sagte ja. Er fragte mich ob mir jemand das Halsband angelegt hat oder ob es Dekoration sei. Ich trug einen Choker, da diese damals in Mode waren.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Ich war 15, mein 1. Mal war eine Vergewaltigung. Als ich versuchte mit Freunden darüber zu sprechen wurde mir nicht geglaubt, da er ja so ein Lieber ist. Daraus hat sich dann extremes Mobbing entwickelt. Eines Abends war ich auf einer Party und ein „Freund“ wollte mit mir reden, er würde sehen, dass es mir nicht gut geht. Ich ging mit ihm nach draußen. Er führte mich etwas weg von den anderen auf ein Feld. Dort angekommen drückte er mich auf die Knie, öffnete seine Hose und sagte „Blas mir einen du Schlampe“. Ich schlug ihm in die Eier und rannte. Gesagt habe ich nichts, beim ersten mal hatte mir ja auch schon niemand geglaubt.

Lina

Berlin – 25.09.2025

Ich bin spät dran und sprinte die Rolltreppe hinauf. Ganz oben werde ich ausgebremst, ein älteres Paar.
Ich warte bis ich hinter ihnen ebenfalls von der Rolltreppe kann und setze zum überholen an. Ein junger Mann steht im Weg, ich drehe mich seitlich um ihm Platz zu machen und schnell weiter zu können. Da habe ich plötzlich seine Hand am Hintern. Nicht aus versehen, nicht ‚zufällig‘ vorbeistreifend, sondern zukneifend – schmerzhaft. Ehe ich mich umdrehen kann ist er schon auf der Rolltreppe nach unten und schaut mich grinsend an. Die Türen schließen, ich springe in die Bahn und frage mich ob ich ihn vielleicht angelächelt habe? War meine Hose zu eng? Hätte ich mich nicht seitlich vorbeischieben sollen?
Ich bin nie wieder diese Rolltreppe gefahren..

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Durch Gerüchte wurde ich schon vor meinem 1. Mal als Schlampe bezeichnet. Das führte zu vielen ungewollten Situationen. Mit 15 musste ich nach langem betteln zum ersten Mal nicht mit meinen Eltern in den Urlaub. Ich habe meinen damaligen Freund gefragt, ob er nicht bei mir schlafen möchte. Wir sind abends zusammen weg gegangen, bevor wir da waren habe ich ihm aber gesagt, dass ich noch nicht bereit bin mit ihm zu schlafen, er meinte das sei okay. Auf der Party hat er mir dann ein Getränk nach dem anderen hin gestellt. Irgendwann meinte ein anderes Mädchen zu mir ich solle aufpassen, er würde mich abfüllen um mich ins Bett zu kriegen. Ich verteidigte ihn und meinte er würde sowas nie tun. An vieles danach kann ich mich nicht mehr erinnern, ich weiß nicht wie wir zu mir gekommen sind. Ich erinnere mich daran ihm nochmal gesagt zu haben dass ich nicht bereit bin, er aber darauf bestanden hat mit mir zu schlafen, soweit ich weiß habe ich ihn noch gebeten dann immerhin ein Kondom zu benutzen, danach ist erst mal alles weg. Die nächste Erinnerung die ich habe ist als wäre ich gerade erst wieder zu mir gekommen, er auf mir und ich habe Schmerzen. Ich konnte mich nicht bewegen und habe ihn angefleht aufzuhören, er meinte nur zu mir die Schmerzen seien normal und ich müsste da jetzt durch, danach ist wieder alles schwarz. Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht, das benutze Kondom neben meinem Kopf und er verschwunden. Niemand hat mir geglaubt

Theresa

location not specified – 25.09.2025

Ich wurde im Alter von ca. 4 Jahren von meinem Halbbruder(er ca.16 Jahre alt) sexuell missbraucht. Er hat mich angefasst, ich sollte seinen Penis anfassen, es sind Lusttropfen rausgekommen, hab gefragt was es sei, er meinte das sei beim Sex so. Letztes Jahr wurde ich von meiner damaligen Situationship vergewaltigt. Ich war 21 er 24. Ich habe ihn angezeigt, aber der Fall wurde fallen gelassen, da ich nicht genug nein gesagt hätte. Ich leide immer noch sehr darunter. Ich habe ihn vor ca 2 Monaten das erste Mal wieder gesehen, das war ganz schlimm. Er hatte Glück, dass ich ne Panikattacke bekommen habe, ich glaube sonst wäre es anders ausgegangen.. Danke, dass ihr sowas anbietet! Liebe Grüße

Elena

Baden Württemberg de – 25.09.2025

Ich wurde als 6 jährige zum Sex gezwungen von einem anderen Kind.
Es hat mich erpresst und ständig verprügelt. Ich wurde trotzdem immer zum Spielen hingeschickt.
Bis heute habe ich es niemandem erzählt ..

Maria

Italien – 25.09.2025

Als ich 7 Jahre alt war,hat mich ein fremder Mann in meinem eigenen Elternhaus begrabscht. Er ist mir zwischen die Beine gefahren und hat irgendwas gemuemelt.

anonymous

Club in Kassel – 25.09.2025

Eine fremde Frau catcallte mich auf der Tanzfläche und kam dann mit ihrer Freundin zu mir. Nachdem sie mir zweifelhafte Komplimente machte wollte ich freundlich antworten (ich bin es weder gewohnt belästigt zu werden noch Komplimente zu bekommen) und in Ruhe weiter tanzen bzw zur Schaukel die im Club hing. Auf meine freundliche Antwort jedoch flüsterte sie ihrer Freundin etwas ins Ohr, drehte sich zu mir und leckte mir über den Hals hoch durch gesamte Gesicht und sagte zu ihrer Freundin: „wenn ich gewusst hätt, dass ich hier hotties ficken kann wäre ich schon früher gekommen“. Ich konnte nichts sagen sondern bin schnell weg gelaufen. Türsteher halfen nicht.

Elli

location not specified – 25.09.2025

Ich hatte eine beste Freundin da war ich so 8 bis 10. ihr Vater hatte ein Büro unter der Wohnung und direkt nebenan, dort arbeiteten regelmäßig Männer. Ich hab keine Ahnung warum wir oft dort waren wo gearbeitet wurde und im Herbst war es früh dunkel. ich musste heim, aber wurde oft aufgehalten mit den Worten ach komm nur noch bisschen, es war mir super unangenehm. die wollten immer dass man sich auf ihren Schoß setzt ich fand es unangebracht aber hab mich nicht getraut nein zu sagen, wenn ich auf Toilette musste durfte ich nicht abschließen, war auch recht schnell klar warum spätestens nach einer Minute war da dieser Kerl und auf mich hatte es nur einer so abgesehen im Nachhinein ist mir Kleie haben uns aufgeteilt , ich habe bis heute keine normale Sexualität bin 42 , ich kann mich erst seit einem Jahr überhaupt an all das erinnern. Ich mache mir bis heute vorwürfe warum ich mich nicht gewehrt habe und was bitte soll an oralverkehr gut sein ist für mich absolut erniedrigend und Scheußlich die waren recht schlau, es wurden nie spuren hinterlassen

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Ich weiss nicht mehr genau wie alt ich war (zwischen 8 und 10 Jahre alt), als der Freund meiner Eltern für einige Tage bei uns übernachtete. Einmal da waren wir alleine in der Wohnung und er stellte mir so komische sexuelle Fragen und versucht sich mir anzunäheren. Zum Glück kam dann meine Mutter nach Hause und „weiter ist nichts passiert“.
Als ich so ca. 14 Jahre war, habe ich mit zwei Freunden so ein Spiel im Dunkeln gespielt. Der eine wollte mich dann immer küssen, anfangs fand ich es aufregend und habe mitgemacht. Es wurde dann mehr. Einmal wollte ich was aus meiner Wohnung holen und er begleitete mich. Er zog mir dann die Hose runter und drückte mich auf den Boden. Er versuchte von hinten in mich einzudringen. Ich wollte das nicht. Nach anfänglicher Starre konnte ich ihn wegdrücken und mich wehren. Danach war ich nie wieder mit diesen Jungs zusammen. Ich hatte so viel Angst und es über Jahre hinweg ehrlich verdrängt. Ich habe noch nie mit irgend jemandem darüber gesprochen. Ich denke an diesen Tagen sind Stücke meiner Seele zerbrochen.

anonymous

Germany ABI – 25.09.2025

Geburtstag gefeiert. Viele Leute. Ich sehr betrunken. Wurde auf der Party „vergessen“ und wusste nicht wohin. Der der Geburtstag hatte bot mir an bei ihm zu schlafen und er fuhr uns betrunken zu sich nachhause.
Als wir bei ihm im Bett lagen hat er gefragt ob ich ihm als Dankeschön einen Blasen könnte.. hab ich abgelehnt.. dann ob wir miteinander schlafen könnten und fing an mich zu berühren.. ich zuckte weg und sagte nein, dass ich auch meine Periode habe und dachte somit gibt er Ruhe. Aber nein im Gegenteil… er hörte nicht auf zu betteln.. fasste mich an streichelte mich und drang dann gewaltvoll anal in mich ein. Als es ich weiß garnicht mehr wie es aufgehört hat.. ich bin am nächsten Tag aufgewacht und musste mich sofort übergeben auch vor Schmerzen im Anus. Er fuhr mich nachhause, sprachen kein Wort miteinander und forderte vor meiner Haustür- es niemanden zu erzählen dass bleibt unter uns. Ich hab mich so lange geschämt.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Mir wurden wahrscheinlich K.O. Tropfen ins Getränk gemischt bei einem Fest. Hatte 3x 0,25l vodkaO- wobei der letzte bei der Hälfte verschüttet wurde. ZUM GLÜCK BESTIMMT.
War mit meinem damaligen Partner und dessen Freunden auf einem Fest & wollten dann mit dem Auto eine OKF machen. Ich saß hinten in der Mitte, mein Partner Fuhr das Auto und auf dem Beifahrersitz war auch noch jemand. Hatte mich so darauf gefreut weil ich sonst die jenige immer war die gefahren ist.. Ich durfte den Abend mal was trinken.
Ab da Blackout… Fetzen ans pullern, von einer Tankstelle und von viel Lärm hatte ich.
am nächsten Morgen bin ich nackt aufgewacht und wusste so garnicht wie ich es dort hin geschafft habe. Mein Partner neben mir, den ich sofort weckte und fragte was passiert ist. Ab da wurde mir auch schon schlecht. Er sagte: „ keine Ahnung was mit dir los war… Du saßt regungslos mit Blick nach vorne im Auto und hast nichts geredet oder gesungen. Musste dich sogar die Treppe hoch stützen weil du immer nach hinten umgekippt bist.“
Ich wusste garnichts… wir waren ja mindestens 3 Stunden scheinbar unterwegs wenn nicht sogar länger.
„Hab ich mich denn bekotzt??“ hab ich gefragt und er antwortete mit Nein & ich fragte warum ich denn dann nackt sei? „Na wir hatten Sex gestern Nacht, hab dich ins Bett gelegt bisschen an dir rumgespielt und dann hast du gestöhnt und Joar dachte du hast Bock jetzt“
Dachte lange es ist ok weil er ist ja mein Freund. Heute weiß ich es war eine Vergewaltigung!

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location not specified – 25.09.2025

Um 21 Uhr auf dem Weg nach Hause wurden ich und meine Freundin von 2 Männern in einem Auto angebellt, weil wir knappe Outfits getragen haben.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Er war 21 und ich 15. Ich war auf der Geburtstagsparty meiner besten Freundin und leider haben wir uns irgendwie aus dem Haus ausgesperrt. Der 21 jährige Nachbar war noch mit da, er hat mir angeboten bei ihm schlafen zu können. Ich kannte ihn bereits etwas länger, da er mit meiner Schwester zusammen eine Ausbildung machte. Wir sind zu ihm nach Hause, beide angetrunken, er sehr viel mehr als ich. Wir haben dann ein wenig rumgeknutscht, mehr wollte ich aber nicht. In seinem Zimmer haben wir uns dann schlafen erlegt. Er wollte noch weiter machen, ich nur schlafen. Ich bin aufgewacht weil er nackt über mir kniete und mir seinen Penis in den Mund schob. Ich wollte das nicht, habe aber mitgemacht, weil ich nicht dumm dastehen wollte oder man mich dafür auslachen könnte, dass ich verklemmt bin. Er drang auch vaginal in mich ein und ich weiß nicht mehr viel davon. Das war mein erstes Mal. Damals hielt ich es für normal, jetzt viele Jahre später weiß ich was passiert ist.

EK

Germany – 25.09.2025

Ich wurde vor vielen Jahren vergewaltigt…ohne Kondom! Ich habe mich geschämt, weil wir betrunken waren und ich ihn mitgenommen habe! Dennoch habe ich mich getraut ihn anzuzeigen…und man war ich froh, als seine Begleitung bestätigt hat, dass ich nein gesagt habe… (er hat es durch die geschlossene Tür gehört)! Warum er frei gesprochen wurde? Naja, ich war ja betrunken…und ob es da evtl ein Missverständnis gab, konnte nicht aufgelöst werden! Mein nein? Hat nicht ausgereicht, der Kumpel der dies bestätigte, konnte sich ja auch gar nicht vorstellen, dass der sowas macht! Und wie es mir ging? Nicht relevant und wenig glaubwürdig, bin ja auch am nächsten Tag wieder zum Arbeiten!

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Ich lande spontan auf einer wg Party wo ich recht eindeutig die jüngste bin. Ich bin 19, er ein paar Jahre älter. Er ist der Gastgeber, ich genieße, dass er Interesse an mir hat. Als die Party vorbei ist, schlaf ich bei ihm. Es sind noch andere im Raum die dort schlafen. Wir machen ein bisschen rum und irgendwann fragt er, ob wir Sex haben wollen. Ich sage nein, nicht wenn hier andere im Raum sind. Er sagt nichts, ich fühl mich unwohl, wir machen weiter rum, er liegt über mir und dringt irgendwann einfach in mich ein. Ohne Kondom. Ich erstarre. Am nächsten Morgen schleiche ich mich raus, wir sehen uns nie wieder.
Erst Jahre später realisiere ich, was da eigentlich passiert ist. Seitdem fühlt sich jeder Sex nach potentieller Gefahrensituation an.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Wir haben uns mit dem Jahrgang draussen zum trinken getroffen. Alle waren sehr betrunken. Ein Kumpel, der schon immer etwas von mir wollte, ich jedoch nie von ihm, hat mich mehr oder weniger abgefüllt. Ich weiß nicht, was seine Intention war. Ein paar Stunden später, wurde ich von einem anderen Freund verg**. Draußen, auf der Wiese. Viele haben es mitbekommen, keiner hat gehandelt. Ich konnte nichts tun, ich war sturzbetrunken. Wochen später in der Schule, habe ich herausgefunden, dass der, der mich verg*** eine Wette am Laufen hatte mit einer Klassenkameradin. Er solle mich an dem Abend flachlegen. Es war mein erstes Mal. Eine Woche später ist das gleiche passiert. Ich war so betrunken, dass ich dort lag und mich nicht bewegen konnte. Ich habe sehr spät verstanden, was mir passiert ist, dass ich verg*** wurde. Vielleicht wurde mir etwas ins Glas gemischt? Das war vor circa 5 Jahren. Ich habe noch nie mit jemandem drüber geredet, aber denke fast täglich drüber nach, es verfolgt mich und ich habe Schwierigkeiten Männern in intimen Situationen zu vertrauen bzw. loszulassen.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

An einem Nachmittag bin ich mit der S-Bahn gefahren. Es waren nicht sehr viele Leute im Abteil.
Da hat sich ein Mann gegenüber von mir hingesetzt und hat mich direkt angestarrt. Ich hatte einmal hingeschaut und wieder weg dann noch mal hin und er hat immer noch gestarrt. Dann erst merkte ich, dass er eine Zeitung auf dem Schoß hatte und die Hände darunter… Da wurde mir einiges klar.
Jetzt müsste man denken, steh doch einfach auf und geh woanders hin. Aber man ist wie ange entwurzelt. Habe mich dann gezwungen, aufzustehen und mich an die Tür zu stellen. Er hat sich dann so hingesetzt, dass er mich immer noch anstarren kann… Ich war sehr froh als ich Aus der Bahn aussteigen konnte.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

We were on holiday in a group of 9. he showed a little interest in me since we didnt know each other before. He always walked next to me and tried to sit next to or across the table from me. We all got drunk and decided to go in the pool, i went third, by the time he changed into swimshorts i already exited the pool because i was cold. He the hugged me to warm me and didnt immediately let go. After like 2 seconds of fighting against his arms i went to my room took a short shower and changed. I then went back to the people in the pool. He had left and they told me what he said about me. That he didnt even want to get to know me but just get me into bed. He went to sleep after this. Every person in the group got the story and everyone was mad at him. We then decided to wake him up and disturb his sleep. The boys saw that he was still wearing his swimwear and threw him into the pool. As he went back i tried to get the dry blanket for his roommate. I told him that what he did is not ok and we will talk tomorrow about it. I said „i am blonde but not dumb“ and he said yes you are. I then went back to the group and everyone stared at me with their mouth opened. The next day he didnt remember a thing and as soon as the boys told him he came to me apologising. We then had a talk later and he said hin plan before was if i didnt have a boyfriend he would have asked me if we can meet after the holiday and get to know each other. He could not look me in the eye and seemed ashamed of himse

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Als ich neun Jahre alt war (ist schon eine Weile her) war ich ein bisschen in unserer Straße spazieren. Ein paar Jugendliche kamen, haben mich geschnappt und mich an eine Laterne gefesselt.
D.h. ich konnte auf einer Mauer sitzen und die Arme nach hinten um die Laternenstange gehalten und dort mit einem Seil, dann die Hände gefesselt.
Dann sind sie weggerannt. Ich war wie versteinert und konnte mit niemanden sprechen, der vorbeigelaufen ist. Es hat auch keinen interessiert und keiner hat es gesehen.
Nach gefühlt ewigen Zeiten. Ich denke mal, es war vielleicht 20-30 Minuten kamen sie wieder und haben mich befreit. Das war so schockierend.

Andrea

location not specified – 25.09.2025

Mein Name ist Andrea und ich bin jetzt 56.
Ich war ca. 10/11 Jahre.
In unserer Nachbarschaft wohnte eine Familie mit 2 Söhnen.
Meine Mutter hat immer gesagt die seien irgendwie komisch.
Der jüngere Sohn, zu damaligen Zeiten, schätzungsweise 20 Jahre.
War zu mir nett und wir 1x sind zusammen durch die Straßen Händchen haltend gelaufen.
Danach in den Wohnblock in der er wohnte und dort wollte er mir etwas im Keller zeigen. Ich bin mit.
Im Kellerraum schliss er die Tür von innen ab… da bekam ich ein mulmiges Gefühl… Angst… Ich habe 2x gesagt ich will gehen. Ich durfte dann aus dem Kellerfenster klettern.. er hob mich nach oben und ich konnte so durch das kleine Fenster klettern (war nicht leicht).
Danach wusste ich, hier stimmt was nicht.
Meine Mutter wusste allerdings mit dem Händchenhalten, das hat sie wohl gesehen und ich habe sehr großen Ärger bekommen. Sollte mich von ihm fernhalten.
Das mit dem Keller habe ich meiner Mutter nie erzählt. Meine Mutter ist jetzt tot. Ich würde ihr das jetzt erzählen.

Als ich circa 30 Jahre alt war, habe ich es meiner Freundin erzählt.
Sie war total erschrocken und hat so etwas ähnliches auch erzählt.
Wir haben alle in einer Straße gewohnt.

Jetzt habe ich zwei Töchter von 15 und 17 und ich mache mir schon immer ganz viele Gedanken. Sage den beiden immer wieder wenn irgendetwas ist, was komisch ist, dürfen und sollen Sie jederzeit zu mir kommen können und mit mir sprechen.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Als ich als Teen meinen ersten Computer bekam hat mir ein Arbeitskollege meines Vaters Spiele ausgeliehen und CDs gebrannt. Das war immer sehr nett von ihm und ich hab mir nichts dabei gedacht ihn in ICQ (das WhatsApp der 90er) zu adden weil er sagte er könne mir dann Musik schicken.
Die Datei die er mir dann allerdings schickte war keine mp3 sondern ein Video und der erste Porno den ich jemals gesehen habe. Ich war damals 12. Ich habe meinem Vater erst als er in Rente ging davon erzählt, weil ich ihm den täglichen Umgang mit seinem Kollegen nicht schwerer machen wollte. Ich träume manchmal immer noch von diesem Video.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Als Kind musste ich oft beim Bauern in unserer Nachbarschaft Milch holen. Der Mann des Hauses fing mich dann und wann in der Milchküche ab, lotste mich in die private Küche der Familie und verschloss die Tür. Den Schlüssel steckte er in die Hosentasche. Oft war die ganze Familie anwesend, 2-3 Erwachsene und auch die noch jugendliche Tochter. Nun hatte ich 2 Möglichkeiten mich zu befreien. Nr. 1: ich konnte etwas vorsingen. Nr. 2 : ich konnte den Schlüssel aus der Hosentsche holen. Ich habe IMMER was vorgesungen und fand es furchtbar!

anonymous

Franken – 25.09.2025

Ich war 15,hatte meinen ersten Freund, er war 16.Mir reichte kuscheln und knutschen,Händchen halten.Er überredete mich die ganze Zeit,dass wir Petting machen und nach etwa 1 Jahr Beziehung,dass wir endlich miteinander schlafen müssen.Er manipulierte mich dermaßen mit Sätzen a la „wenn du mich liebst,machst du das“ und wenn ich nicht wollte,strafte er mich mit dem Silent Treatment und Liebesentzug.Wir hatten unser 1.Mal obwohl ich NICHT bereit war. Wir mussten abbrechen weil ich solche Schmerzen hatte. Einen Tag später machte er Schluss, weil „wir nicht zusammenpassen“.

anonymous

Augsburg – 25.09.2025

Als ich 22 war,hatte ich eine heftige Essstörung,war deutlich untergewichtig.Ich war mit einer Freundin und drei ihrer Kumpel feiern.Ich vertrug nichts,war sternhagelvoll.Wir übernachteten danach bei ihrem einen Kumpel.Sie mit ihm in seinem Bett,der zweite Freund in einem Gästezimmer – ich musste mit dem dritten auf dem Sofa schlafen.Wir hatten nämlich ein bisschen geflirtet,mehr nicht.Ich war fast blackout-drunk und bin direkt weggedöst.Der Typ küsste mich,befummelte mich,führte seine Finger in mich ein.Ich nuschelte „nein“,pennte aber immer wieder weg.Als ich gegen 7 Uhr aufwachte,verließ ich die Wohnung und musste mich auf der Straße übergeben.Ich war wund,wusste aber nicht,was genau passiert war und fühlte mich schrecklich. Bis heute weiß ich nicht, was genau geschehen war.

I

München – 25.09.2025

Ich bin in der Coronazeit nach MÜ gezogen, kannte niemanden. Ich hab durch den Job einen jungen Mann kennengelernt und beim Lockdown Homeoffice mit ihm gemacht. Wir hatten eine F+,ich sehnte mich nach Nähe,hatte wenig Selbstwertgefühl.Er machte Dinge,die übergriffig waren.Damals schon aber vor allem retrospektiv am schlimmsten waren:Seinen Penis ungefragt anal einzuführen(!);mich, als ich schlief anzufassen;mich mehrmals zu begrapschen und sexuell zu berühren,obwohl ich nein sagte.
Ich habe mitgemacht und es ertragen,weil ich so sehr Nähe und Verbindung wollte und mich auch irgendwie in ihn verliebte.Als ich ihm das sagte,er meinte, er will keine Beziehung mit mir,beendete er die F+ NICHT. Ich datete irgendwann und fand meinen damaligen Ex-Freund. Auch da belästigte mein „Kumpel“ mich immer wieder per Telegram, fragte random nach Sex. Als ich ihm endgültig sagte,ich will NIE mehr Sex mit ihm,beendete er die Freundschaft.

Melanie

location not specified – 25.09.2025

Ich war 11 oder 12 Jahre alt und hatte mir ein neues, kurzes, super cooles Kleid für den Sommer gekauft. Es war kurz und eng. Ich fand es mega cool.
In diesem Kleid ging ich zum Aldi um etwas für meine Mutter zu besorgen.
Dort hat mich ein Mann, hätte locker mein Vater sein können, so penetrant angestarrt und ist mir durch jeden Gang hinterher gelaufen. Hat immerzu auf meinen Körper gestarrt auch als ich an der Kasse warten musste stand er in der Nähe und starrte und starrte.
Ich habe mich so geschämt! Nie zuvor hatte ich so ein Gefühl wie an diesem Tag. Das Kleid trug ich niemals wieder.

Melanie

Germany – 25.09.2025

Ich schlief, war schwanger mit meinem ersten Kind als mein völlig betrunkener (damaliger) Mann nach Hause kam und sich an mir verging. Er drang in mich ein. Auch anal. Als er fertig war schlief er ein. Mir liefen Tränen übers Gesicht. Wir haben nie wieder darüber gesprochen.

Melanie

Germany – 25.09.2025

Nach einer Jugendfahrt „durfte“ ich bei den coolen, älteren Jungs ganz hinten im Bus sitzen.
Nach kurzer Zeit griff der Typ neben mir in meine Hose und drang mit seinen Fingern in mich ein.
Ich war 13, er deutlich älter.
Ich erstarrte, tat nichts und wartete nur darauf dass es vorbei war.
Vergessen habe ich es nie!

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Mein Therapeut hat mich gefragt, ob wir nach Abschluss der Therapie Daten wollen.

anonymous

location not specified – 25.09.2025

über icq habe ich (damals 14) einen mann (damals 18) kennengelernt. er hat mir zugehört, als es mir schlecht ging. meine eltern waren mit ihrer scheidung beschäftigt, meine freunde wandten sich aufgrund meiner depression von mir ab.
„wenn wir uns das erste mal sehen, küssen wir uns direkt!“ und „ich benutze kein kondom, wenn wir sex haben“ – aussagen von ihm, während ich noch nie sexuelle erfahrungen mit anderen menschen gesammelt hatte.
wir trafen uns das erste mal, es war schrecklich. er war schrecklich. hässlich, ungepflegt, ohne manieren. er küsste mich. ich war stocksteif und in einem alptraum. wir fuhren zu mir. meine mutter hatte gekocht. ich schämte mich so für ihn und sagte doch nichts. meine mutter sagte nichts. auf meinem kinderzimmer wollte er mich oral vergewaltigen. ich erinnere mich noch gut an das bild und an den gestank. daraus geboren war ein trauma, 16 jahre später folgte eine traumatherapie. bis dahin stets dissoziationsgefahr beim sex und ein schnell übererregtes nervensystem. die fernbeziehung hielt 2 jahre, dann habe ich den mut gefunden, sie zu beenden. 2 jahre vergewaltigung, keine freunde und eltern, die passiv bleiben. der groomer und vergewaltiger kam gleich nach ende unserer „beziehung“ mit seiner besten freundin zusammen, heiratete sie und begeistert sich nach wie vor für manga und anime mit weiblichen figuren, die aussehen wie kinder. sein spaß: mein alptraum, nicht nur 2 jahre, sondern mein restliches leben seitdem.

k

Salzburg – 25.09.2025

Ich war 17 und bei einem Krampuslauf. Danach bei irgendeinem Fest mit Liveband. Ich habe getanzt und auf einmal spürte ich, wie eine Hand richtig ekelhaft meinen Arsch und Vulva in einem angegrabscht hat. Ich bin sofort erstarrt. Ich wollte dann nach hause gehen, doch meine mutter meinte dass ich mir den Abend nicht verderben lassen soll. Nach Diskussionen bin ich dann geblieben, mit meiner mutter hinter mir zum „kontrollieren dass er nicht mehr hin greift“. Anscheinend hat er es noch mal versucht und wäre meine Mutter nicht da gewesen, wäre vielleicht schlimmeres passiert…

anonymous

location not specified – 25.09.2025

In a 2 year relationship I was out with my boyfriend, we were on our 40’s, he got jealous thinking some other man was watching me. When our night out was over, I went to him to his apparent and he dragged me down the stairs, slapped me on the face, I was bleeding and afraid, I called the ambulance and they saw me bleeding, with a broken tooth, and left me there with him. I couldn’t drive because I had alcohol, and it was 3 am. I had to stay there not knowing if he would do it again. Locked me in the bedroom until the morning.

Jules

Shankra Festival (ital. Schweiz) – 25.09.2025

Ich war zu dem Zeitpunkt 19 Jahre alt. Wir waren mit einer größeren Crew auf diesem Festival (bestehend aus fast nur Männern), ich spürte von Anfang an, dass zwischen M. und mir „vibes“ waren. Wir teilten uns ein Zelt und ich habe mich bereits in der ersten Nacht dazu entschieden, dass ich doch kein Interesse habe ihm näher zu kommen. In der ersten Nacht stellte ich mich schlafend, als er nach mir ins Zelt kam. Das hat soweit geklappt. Nach einer zerfeierten zweiten Nacht und Drogenkonsum lag ich total fertig im Zelt und war wie ausgeknocked. Irgendwann kam M. ins Zelt und fing direkt an mich zu berühren. Ich habe ihm gesagt, dass ich zu fertig bin und das nicht möchte und er hat angefangen mich auszuziehen. Als klar war, dass es keine Kondome in Greifweite gibt, hat er sich auf meinen Oberkörper gesetzt, um meinen Mund zu penetrieren. Er kam auf meinen Brüsten, hat schnell den Tatort von seinen Spuren befreit und hat mich dann einfach so liegen lassen. M. ist nach draußen gegangen um mit den letzten Verbliebenen am Camp abzuhängen. Einfach so als wäre nichts gewesen. Er konnte mir danach nicht mehr in die Augen sehen.

Elisa

Dresden – 25.09.2025

Ich bin zu ihm gegangen, um mich bei ihm auszuheulen. Er hat die Chance ergriffen und hat angefangen, mit mir rumzumachen. Als er begann mich auszuziehen bin ich in schockstarre verfallen und hab angefangen zu heulen. Er hat sehr lange gebraucht um zu checken, dass er aufhören sollte.
Danach hat er über Monate versucht mich zu Sex zu überreden. Hat mir sogar einen zweiseitigen Brief geschrieben wie wichtig das für ihn in einer Beziehung ist und ihn mir eines Abends vorgelesen.
Zusätzlich zu dem guilt trip hat er ständig versucht die Grenzen zu pushen, mich auszuziehen etc. Ich hab ihm ständig gesagt dass ich das noch nicht möchte. Er hats probiert bis ich geheult habe und hat dann aufgehört. Darauf kam dann „das mach ich nur mit jemandem, den ich liebe.“

anonymous

location not specified – 25.09.2025

Ich war in der 6.Klasse in der Pause ohne Freunde im Innenhof meines Gymnasiums. Es war außer mir nur eine Gruppe älterer Schüler dort. Einer davon ist wortlos auf mich zu gegangen und hat mir vor seinen lachenden Freunden an die Brust gefasst. Ich hab seine Hand weggeschlagen und bin gegangen. Danach hab ich meine Mutter gefragt, ob ich einen BH haben kann weil ich noch keinen BH trug. In meinem Kopf musste das der Grund sein, wieso dieser ältere Junge das gemacht hat.

Marina

München – 25.09.2025

Meine dritte schlimme Erfahrung:
Eine meiner letzten Beziehungen war sehr toxisch und ich bin ewig nicht von ihm weggekommen. Ich hatte auch immer weniger Lust auf Sex mit ihm. Einmal hatte er mich nachts geweckt, bzw. bin ich davon wach geworden, als er schon auf mir drauf lag. Ich meinte dann ich will nicht, er soll aufhören und hab versucht ihn wegzudrücken. Das einzige was er sagte war „Geht ganz schnell“ und ich war wieder in Schockstarre, habe es über mich ergehen lassen und hatte mal wieder starke Schmerzen dabei. Es gab noch viele weitere Übergriffe von ihm, allerdings war das die schlimmste. Er hatte sich selbst nach der Trennung immer wieder gemeldet, trotz neuer Freundin, und hat es immer wieder versucht. Als ich ihm davon erzählt habe, meinte er nur, er kann sich daran nicht erinnern. Ich habe irgendwann seiner mittlerweile verlobten Screenshots geschickt, was er über sie schreibt und das er sich keine Zukunft ohne mich vorstellen kann und auch trotz Verneinung vor meiner Tür stand und er es unterlassen soll und habe ihn endgültig überall blockiert. Seit dieser Beziehung ist meine Libido bei Null und ich habe einfach nur noch Angst vor Schmerzen. Ich hatte danach noch weitere sexuelle Partner aber es nie wirklich gut gefunden und es einfach durchgezogen in der Hoffnung, dass die Lust dabei wiederkommt.

Marina

München – 25.09.2025

Meine zweite schlimme Erfahrung:
Nach einem Konzert musste ich beim Leuchtenbergring umsteigen. Ich war leicht alkoholisiert. Ich hatte schon abgecheckt, dass es nur eine Baustelle mit 2 Männern auf der anderen Seite gab (warum auch immer die so spät noch gearbeitet haben) und 1 Mann an meinem Bahnsteig der auf einer Bank saß. Dann kam ein anderer Mann plötzlich zu mir und hatte mich gefragt, auf welches Gleis er muss (er musste auf die andere Seite). Ich dachte mir nichts dabei, wir haben uns auch weiter unterhalten (alles auf englisch) aber irgendwann wurde es mir doch zu komisch, da meinte ich „mein Freund holt mich am Bahnhof ab“, was auch stimmte und ich hatte auch immer die Zeit im Blick. Irgendwann hatte er meine Hand gepackt und hatte auf einmal seinen Penis ausgepackt und sie hingeführt. Es ging so schnell, dass ich sie nur wegziehen konnte als ich es gecheckt habe, habe „no“ gesagt und er ist dann zum Glück abgehauen und ich habe mich zu dem einzigen Mann auf dem Gleis gestellt in Hoffnung, dass er nicht der nächste ist. Meine S-Bahn kam relativ bald und ich hatte (schon vor Corona) Desinfektionsmittel dabei und hab mich sehr eklig und angewidert gefühlt.

Marina

München – 25.09.2025

Meine erste schlimme Erfahrung:
Bei meinen ersten Malen hatte ich recht starke Schmerzen beim GV und beim 2. Mal sagte ich es auch währenddessen, dass es mir echt wehtut. Das wurde nicht beachtet, komplett ignoriert und einfach weiter gemacht. Ich war daraufhin in Schockstarre und habe es über mich ergehen lassen und gehofft, dass es schnell endet.
Ich hatte beim nächsten Freund so Panik bei den ersten Berührungen, dass ich einfach geweint habe. Er war allerdings ein guter und hat sofort aufgehört und mich in den Arm genommen.

anonymous

hannover – 25.09.2025

Es war meine erste Beziehung und wir waren beide gleich alt. Als wir zum ersten Mal alleine bei mir zuhause waren, wollte er Sex mit mir haben. Ich meinte, dass ich warten möchte, weil ich Angst vor dem ersten Mal habe. Daraufhin hat er mich festgehalten, mit seinem ganzen Körpergewicht erdrückt und versucht mich auszuziehen. Ich habe mein Bestes gegeben ihn wegzudrücken und gefleht, dass ich das nicht möchte und Angst habe. Als er gemerkt hat, dass er nicht in mich eindringen kann — hat er meine Nase zugehalten, damit ich meinen Mund öffne wenn ich nach Luft schnappe um das für ihn auszunutzen. Ich habe aus Hilflosigkeit geweint.

anonymous

italien, strasse – 25.09.2025

ich war mit 5 freundinnen von mir in den ferien in italien, es war ein stadtfest, sehr viele leute auf der strasse, djs.. wir tanzten in einem kreis und hatten spass, beachteten keine andere menschen. plötzlich spürte ich eine hand an meiner vulva, ich drehte mich um – hinter mir war ein alter mann, der mir sehr grob zwischen die beine gefasst hat und „gefühlt“ hat. ich war so perplex, war kurz wie angewurzelt und starrte ihn an. dann habe ich ihn wütend angeschrien und er ist davongerannt, während sein kollege mir sagte ich solle mich doch beruhigen.

anonymous

Kiel – 25.09.2025

When I was about eight years old a group of classmates (boys and girls) surprised me after swimming lessons in the girls group shower. They pushed and hit me until I laid on the ground and penetrated me with a soapbottle multiple times. When I was able to call out for help, they ran off. The teacher found me, she did not say a word to me nor to anyone else. Everyone acted as if nothing happened. I never told a soul exept many years later my therapist. It was only then I realized how my teacher failed me and that the kids assaulted me then and that nothing about this was right or normal. I will never forgive them.

anonymous

Aachen Brand – 24.09.2025

Ich war 17 Jahre alt. Ich begann in einem Restaurant an der Bar zu arbeiten. Es nannten mich viele der männlichen Kollegen eh schon “Mädel” oder “Schätzchen” aber was ich den Chefkoch zu seinem Azubi über mich sagen hörte, war wesentlich ekliger und anrüchiger. Er war schätzungsweise Ende 40. Als ich beauftragt wurde neue Zitronen für Cocktails zu holen, sollte besagter Chefkoch mir zeigen, wo ich diese finde. Er ging mit mir ins Kühlhaus, schloss die Tür, stellte sich davor und fasste mir an die Taille. Ich spürte, was er vorhatte und schaffte es irgendwie an ihm vorbei aus dem Kühlhaus zu stürmen. Ich rannte auf die Toilette und hatte dort eine Panikattacke. 2 Jahre später fuhr ich mit dem Bus in die Stadt. Neben mir war zum Gang hin ein Platz frei. Der Chefkoch stieg ein, setzte sich genau auf diesen Platz, obwohl genug andere Plätze im Bus frei waren. Da vor meinem Platz das Busgelenk war, sodass ich Konkakt mit ihm hätte aufnehmen müssen, um aufstehen zu können, saß ich wie eingefroren bis er selber den Bus verließ, neben ihm und starb innerlich vor Angst. Als ich bei meiner Haltestelle angekommen war und ausstieg, hatte ich wieder eine Panikattacke.

Katja

Zuhause – 24.09.2025

Mein Vater Sexualisierte jede Frau die in sein Blickfeld kamen.
Mich auch.
Seit ich sichtbar eine Brust bekam, fasste er mich regelmäßig an
„Ich darf doch Mal meiner Tochter an die Titten fassen“ sagte er dann immer.
Nein! Darf er nicht!

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Ich hatte mal Sex mit jemandem der ein spezielles Gleitgel mit mir austesten wollte (mit kühlendem Effekt). Es hat relativ schnell reagiert und es wurde heiß und hat gebrannt, weshalb ich den Sex abbrechen wollte. Das wurde ignoriert, der Akt wurde vollzogen und die Konsequenz war eine gerissene Schamlippe. Ich bin zum Frauenarzt weil es so wehtat und war schockiert als sie mir mitgeteilt hat was Sache ist. Es ist ja eh schon unangenehm aber wenn man dann noch da sitzt und gefragt wird ob der Sex einvernehmlich war und man sich nicht traut ja zu sagen… heute würde ich zum Glück einiges anders machen und habe den liebevollsten Menschen an meiner Seite!

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Mein Ex Partner hat mein Nein zu sexuellen Handlungen nie akzeptiert. Ich habe Nähe gebraucht und er hat das immer schamlos ausgenutzt und jede Situation zu Geschlechtsverkehr gemacht. Auch wenn ich nein gesagt habe, wollte er immer weiter machen und hat mich immer wieder überredet. Mich weiter angefasst, bis ich nachgegeben habe. Mein Nein hat nicht gezählt.

anonymous

BAYERN – 24.09.2025

ich war 12/13 Jahre alt (2013), auf Chorfahrt unserer Realschule. Auch das Bigband-Ensemble war dabei. Eines Abends war ich mit einer Freundin im 6er-Zimmer ihres damaligen Schwarms. Wir verbrachten den Abend dort mit weiteren Jungs, die ebenfalls dort schliefen. Meine Freundin wollte die Nacht unbedingt im selben Bett ihres Schwarms verbringen. sie bettelte mich an, auch da zu schlafen. Ich wollte nicht aber tat es ihr zu Liebe & musste die Nacht mit einem 15/16-jährigen verbringen, ich fand ihn ekelhaft. Es war ein Einzelbett, wir lagen gezwungenermaßen eng aneinander. Ich: lange hose &Tshirt. Als das Licht aus war fing er an, mich im Schritt anzufassen. Ich versuchte noch relativ sanft seine Hände von mir zu bekommen, sein Griff wurde aber fester. ich versuchte ebenfalls mit festerem Griff seine Hände zu entfernen, doch je fester ich zugriff, desto fester wurde sein Griff. Ich ekelte mich. Wollte nicht, dass die anderen in dem Zimmer bemerkten was vor sich ging, versuchte leise zu sagen, er solle aufhören. Doch er hörte nicht auf. Er hielt meinen Kopf fest, fing an mich zu küssen, sodass ich nichts mehr sagen konnte. Seine Hand ging unter mein Höschen, ich umgriff sein Handgelenk fest, wollte dass es aufhört. Schließlich packte er meine Hand und führte sie an seinen Penis. ich wollte sie wegziehen, doch er hielt sie so fest, bewegte sie auf und ab.Das ging so lange, bis ich etwas nasses spürte, hatte keine Ahnung. Er erzählte es rum und seitdem war ich die „Schlampe“.

Noel

location not specified – 24.09.2025

I was raped at my birthday party (16th Birthday) by my then best friend. We had been friends for 6 years at that time

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Auf einem meiner ersten Turnwettkämpfe, als ich ca. 12 war, wollte ich mich nach dem Turnen wieder anziehen, doch mir fiel auf, dass meine Lieblingsunterhose nicht mehr in meiner Tasche war. Als ich meine Freundinnen gefragt habe, ob sie sie gesehen hätten, fiel auf, dass auch ihre Unterhosen fehlten. Später stellte sich heraus, dass die Unterhosen aller Mädchen gefehlt haben (es waren locker über 100 Mädchen bei dem Wettkampf).
Ich habe dann überhört, dass jemand einen älteren Mann durch die Umkleiden gehen sehen hat, aber er wurde für einen Vater gehalten…

anonymous

location not specified – 24.09.2025

im Sommerurlaub auf einer Insel war ich jeden Tag mit meiner besten Freundin draußen, wir waren so ca. 8 und 10 Jahre alt… egal wo wir uns aufgehalten haben war ein alter Mann mit einer Kamera, der Fotos von uns gemacht hat. Auch beim Schwimmen am Strand. Wir haben uns gewundert, aber nichts geahnt, bis wir es zufällig unseren Eltern erzählt haben und sie total beunruhigt waren. Der Mann war aber schon spurlos verschwunden.

anonymous

NRW – 24.09.2025

Als ich 11 oder 12 war, war ich mit einer Freundin auf einem Spielplatz, der sich direkt in der Mitte unseres Dorfkerns befand. Drum herum waren überall Cafés und Läden. Ich war mit einer Freundin bei der Hängematte, als ein älterer ungepflegter Mann auf uns zu kam, sich neben uns auf die Hängematte setzte, schaukelte und zu uns sagte „hier kann man auch gut Liebe drauf machen“. Wir sind sofort wortlos gegangen. Ich habe es zuhause meiner Mutter erzählt, die die Polizei informierte. Leider wurde der Typ nicht mehr gefunden.

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Ich war vom 14-18.Lebensjahr mit einem Typen zusammen, der mir physische und psychische Gewalt angetan hat. 7 Jahre später hat er wieder Kontakt zu mir gesucht. Ich war zu dem Zeitpunkt sehr instabil. Wir trafen uns, hatten Sex, er streifte ohne meine Erlaubnis das Kondom ab, kam in mir. Er schlug mich am Ende des Treffens mit einem Selfiestick, weil er sich über meine Narben am Arm lustig machte. Ich fand danach heraus, dass er bereits ein Kind hatte und sehr wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt in einer Beziehung mit der Mutter dieses Kindes war. Ich schäme mich so oft, obwohl ich weiß, dass die Scham die Seite wechseln sollte!

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Eine gute Freundin hat ihren Geburtstag gefeiert und es war auch die ganze Zeit über ein schöner Abend. Da wir alle alkoholisiert waren bot sie an, dass wir bei ihr übernachten könnten. Die Wohnung bot allerdings nicht viele Schlafplätze, sodass ich mir das Bett mit einem Kollegen von ihr teilen musste, den ich erst an diesem Abend kennengelernt hatte. Er machte auf mich einen vernünftigen Eindruck, also störte ich mich nicht weiter daran. Wir lagen dann im Bett, hatten irgendwas im TV angemacht und haben ein wenig gequatscht aber irgendwann hatte er so viel geredet und ich war so müde, dass ich mich einfach weggedreht habe und eingeschlafen bin. Etwa anderthalb Stunden später wachte ich auf und spürte seine Hand an meiner Hüfte und meinem Hintern. Ich war so im Schock und konnte mich weder bewegen noch etwas sagen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich signalisiert, dass ich in irgendeiner Form Interesse an ihm hätte. Als nach einer gefühlten Stunde jemand durch den Flur zum Badezimmer ging tat ich so als wäre ich davon aufgewacht, bin anschließend auch ins Bad um klarzukommen und bin dann direkt wortlos nachhause gefahren. Ich habe es meiner Freundin damals direkt erzählt, aber sie ist bis heute noch gut mit ihm befreundet.. Das ist nun 5 Jahre her und ich ekel mich jedes Mal wenn ich seinen Namen auch nur höre.

luna

bavari – 24.09.2025

i was 12 and depressed, he was 19 and gave me alcohol. he touched me. told me it’ll feel good and made me do the same to him.
i felt ashamed but he made it seem ok for over a year…

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Ich wurde mit 13 auf einer Internetplattform meiner Stadt von einem Mann angeschrieben, der sich als 18 ausgab. Er machte Komplimente, verstand mich, umwarb mich. Irgendwann wollte er ein Treffen, dort stellte sich raus, dass er 20 war. Es gab immer mehr treffen, bei denen er mich zu Dingen nötigte, die ich nicht wollte. Ich fühlte mich schuldig, dass ich nicht früher bemerkt habe, was da passiert. Ich hatte Angst, mich ihm zu widersetzen, weil ich fürchtete, sonst würde er es sich gewaltsam holen.
Und das ist jetzt meine Geschichte: mit 13 missbraucht. So viele Leute haben zu der Zeit davon erfahren. Statt zu handeln, wurde sich das Maul über mich zerrissen.

L

location not specified – 24.09.2025

I was 19, studied in the UK at the time and was about to fly back home for christmas. At the hand luggage security check station a man in his early 20s chatted me up. It soon turned out that both our flights were delayed so we sat down for a coffee. We had a normal, friendly conversation, exchanged numbers, then he boarded his flight. We kept texting for a month or two until i got overwhelmed with the amounts of texts he sent me. I didn’t have the courage to confront him about it so i just stopped replying. That’s when the “weird” messages started. How he doesn’t want me to leave him, he wants to be with me, my everything, he wants to be my slave and how he’d do anything for me. Out of nowhere, none of our conversations had even been romantic before. I’m quite partial to kink today but back then i was not prepared and – duh – i did not consent to this type of conversation. When i did try to tell him that i want him to stop talking to me like this, we had a whole argument bc he would not take my boundaries seriously. He kept up his delusional submissive act. Eventually, after playing along his game and i had been mean enough to him (which im absolutely not proud of), he had the audacity to say – and i will never forget this bc it was so unhinged and out of pocket – “it’s not your fault your parents didn’t raise you right” like??? Huh?? Did block him then ofc. This was 2016 and sometimes I’m still mad at myself for indulging his behaviour by not blocking him immediately:’)

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Ein guter Freund, mit dem ich häufig zusammen Zeit verbracht habe oder feiern gegangen bin, hat mich auf dem Nachhauseweg nach der Diskothek küssen wollen. Als ich nein gesagt habe und es nicht wollte, hat er mich an Haaren und Hals gepackt und mich in einen Park gezogen. Dort hat er von mir verlangt, dass ich mich auf eine Bank setze und die Hose ausziehe. Gelähmt vor Angst und weil ich nicht glauben konnte, was gerade passiert, habe ich es gemacht. Er stand einfach vor mir. Als ich hörte, dass Leute kommen, flehte ich ihn an, meine Hose wieder anzuziehen; nachdem er einmal verneinte, erlaubte er es mir. Wir sind dann weiter nach Hause. Was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr. Am nächsten Tag war seine Boxershorts in meinem Bett. Er war aus einer anderen Stadt zu Besuch und ist dann abgereist. Ich kannte ihn seit mehreren Jahren, er war ein langjähriger Freund meines (zu dem Zeitpunkt bereits) Ex-Freundes, zu dem ich ein gutes Verhältnis hatte. Außerdem war er verlobt, wenngleich sie sich Freiheiten in der Beziehung gegeben haben. Als ich der Verlobten davon erzählte, war ich sehr froh, dass sie mir geglaubt hat. Sie hat sich am selben Tag von ihm getrennt.

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Über zwei Jahre hinweg haben wir uns mal mehr oder weniger gedatet. Irgendwann wurde es ernster und exklusiver. Ab da ging es los und ich wurde bei jeden Treffen gedrängt mit ihm Sex zu haben, auch wenn ich nicht wollte, was ich klar gesagt habe. Manchmal hat er auch Sachen mit mir gemacht wären ich geschlafen habe. In einer Nacht habe ich es dann geschafft mich zu wären. Ab da hat er immer wieder gesagt er hätte es nicht gemacht, er hätte Schlafprobleme und bekommt nicht mit was er während des Schlafens macht. Um es einmal klar zu benennen, er hat mich mehrfach vergewaltigt. Ach und ja es war ein ach so linker Feminist

Bavaria

Tinderdate – 24.09.2025

Just dont do. 50/50 to meet a guy who either wants to use u for sex or cheat on his wife. There are men who invited me for first date „coffee at home“. Some emotionaly pressured (tried) me to make the second date at their house, otherwise we wont meet again. Other i met in corona were nice outside but in house thei did things without my consent. Not like people in your surroundings are better but strangers can play a character for the date. Just meet outside , share your location, tiniest redflag -> go away immediately -> you dont owe this person anything not even a goodbye or a reason

Iselba

Oktoberfest – 24.09.2025

Whilst dancing on the benches of my table of my moms workplace oktoberfest gathering the neighbourtable splaped my ass once. I turned over and sad how dare you. The group of men laughed. After it seemed like they play a game who splaps me and does not get caught in the act. In the end we got them thown out of the tent but like they dared to do that with my mom next to me, we werw furious.

anonymous

location not specified – 24.09.2025

He is constantly sending me sexual jokes about “fill all her holes etc”. I told him I dislike it. Even that I’m disgusted. He still does it.

anonymous

Berlin – 24.09.2025

We were Friends in 2017. We joked around, flirted a bit, but he touched my Chest (in public) without my consent and laughed about it. I felt violated and sick from that behaviour. He seemed sorry, but it doesn’t excuse what he did.

Melina

Hessen – 24.09.2025

Ich habe mit 18 eine Zeit wenn ich abends bei einer Freundin war oft spät den Zug zurück genommen und regelmäßig folgten einem Männer dann sie hielten an wenn ich es tat und liefen schneller wenn ich um eine Ecke verschwand. Ich war zu der Zeit immer mit zwei Messern bewaffnet. Sie haben mir Selbstvertrauen und Sicherheit und ich habe mich mehr als einmal plötzlich umgedreht habe die Männer die noch genug Entfernung zu mir hatte gefragt ob ich ihnen irgendwie helfen kann und dabei die Messer in beiden Händen aufklappen lassen . Da war immer die selbe Reaktion drauf die Typen haben sich umgedreht und sind wo anders lang… Heute wird einem von der Polizei sowas natürlich verboten. Lieber erst was passieren lassen und wenn man sich doch wehrt wird man stärker bestraft als die täter!

Melina

Hessen DE – 24.09.2025

Ich war Anfang 20 war mit meinem Freund zusammen und sehr glücklich. Er ist auch nicht das Problem den mit ihm bin ich mittlerweile verheiratet und immer noch glücklich. Bei mir war es mein Cousin. Ich war in seinem Elternhaus zum helfen. Er renovierte gerade. Ich übernachtete auch dort doch am nächsten Morgen bekam ich Migräne weshalb ich nicht weiter helfen könnte. Er meinte er könne mir den Nacken massieren und die Verspannungen lösen. Ich dachte mir nichts bei er war deutlich älter und war verheiratet. Ich wusste das er Massage Kurse gemacht hat. Als nächstes griff er mir an die brüste meinte das errege ihn und dann zog er seine Hose vor mir runter und meinte ich solle seine Erregung spüren. Es war so ekelhaft ich habe mir dann eine Geschichte ausgedacht das er mich wieder heim fahren muss ich hatte solche Angst und Ekel und Scham. Doch er muss sich schämen. Er wollte dann immer wieder Kontakt und ich sollte ihm versprechen das ich es niemanden erzähle ich hab es allen meinen Freunden und seiner Frau und meinen Eltern erzählt und ihm geschrieben das er sich nie wieder bei mir melden soll. Mein Mann ist mein Zuhause und meine Festung er passt seit dem sehr gut auf mich auf. Würde ich meinen Cousin noch mal begegnen würde ich ihm wahrscheinlich vor die Füße kotzen

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Als ich 17 war hatte ich eine kennenlernphase mit einem damaligen Freund von mir. Wir hatten uns mit der Freundesgruppe getroffen und schauten gemeinsam einen Film. Er griff mir ungefragt an die Brüste und wollte seine Hand in meine Hose schieben, währrend unsere Freunde daneben waren. Ich hielt ihn davon ab und er ließ es auch bleiben. Trotzdem fühlte es sich für mich extrem übergriffig an, da wir zu diesem Zeitpunkt uns noch nicht einmal geküsst hatten und wir „in der öffentlichkeit“ waren. Wir waren danach trotzdem in einer Beziehung. Es gab noch mehrere ähnliche Ereignisse bei denen er mich ungefragt berührte und mich wieder anfasste, nachdem ich ihm kurze Zeit vorher gesagt hatte ich wolle das nicht.

M

location not specified – 24.09.2025

Als ich 16 war habe ich ein paar Freundinnen und Freunde zu mir eingeladen. Wir haben alle gemeinsam gefeiert und getrunken, nach einiger Zeit gingen ein sehr enger Freund und ich in mein Zimmer um zu reden. Wir lagen auf meinem Bett und ich erzählte ihn, was mich bedrückt. Nach einiger Zeit sagte er mir, dass ich ja wirklich eine sehr touchy Person bin (bin ich nicht) und dass es bei uns ja auch total normal sei wenn er mir an die Brüste fassen würde (ist es nicht). Also fasste er meine Brüste an. An meinen Bauch. Und zwischen meine Beine. Das war das erste Mal als ich gemerkt habe, dass ich nicht mal für einen Freund wirklich mehr als ein Sexuelles Objekt bin.

anonym

erfurt – 24.09.2025

wir hatten ca 3 wochen eine affäre miteinander. in einer nacht, nach einer party verneinte ich den GV, da wir nicht alleine im raum schliefen.
Ich wurde wach, als sein erregter p*nis bereits in mir war. schockstarre, nicht fähig zu reagieren und laut zu werden, ihn rauszuwerfen. erst wochen später konnte ich realisieren, was da wirklich in dieser nacht passiert ist.

Jane

Hannover – 24.09.2025

Mein damaliger Freund und ich hatten schon ein paar Monate keinen Sex weil es sich einfach nicht ergeben hatte und ich es auch nicht gefühlt hatte, im Nachhinein denke ich, dass es auch daran lag, dass ich mich mit vielem nicht wohl gefühlt habe.
Eines Tages lagen wir nebeneinander und er fing an mich zu berühren, ich hab mich weggedreht und gesagt, dass ich wieder keine Lust habe, was ihn frustriert hat. Er hat einfach weiter gemacht und dann angefangen meine Beine grob auseinander zu drücken und mich zu penetrieren.
Irgendwann lag ich nur noch ganz steif da, hab es nicht mehr abgewehrt und gewartet, dass es endlich vorbei ist. Plötzlich hat er aufgehört und gesagt, dass er das Gefühl hätte mich vergewaltigt zu haben und dass ich versprechen muss niemanden je davon zu erzählen.
Damals hab ich mich geschämt und ihm das sofort versprochen, heute weiß ich dass es ein Übergriff war und breche das Versprechen.

anonymous

Regionalbahn – 24.09.2025

Typ setzt sich neben mich und holt sich einen runter. Anscheinend macht er es gerne im Umfeld von Bremen und das seit Jahren.

anonymous

Queenstown – 24.09.2025

he became too rough during sex so I asked him to stop but he didn’t. He became even more violent

E

Osnabrück – 24.09.2025

Ich war 19 Jahre. Meine aktuelle Beziehung war toxisch af und am bröckeln. Zusätzlich hatte ich eine schwere Krebsdiagnose bekommen und war dadurch extrem von der Rolle. Lebenskrise quasi.
Ich hatte einen Berufschulkollegen bei mir zu Besuch. Wir wollten einen netten Abend zusammen verbringen. Er wusste dass ich einen Freund habe und um meine aktuelle Situation. Wir machten zusammen Pizza und es wurde spät. So spät, dass den Zug für ihn zu nehmen keine Option war. Ich bot ihm an bei mir zu schlafen, was ich oft vorher mit Freunden egal ob Frau oder man so gemacht hatte. Bisher auch immer ohne Probleme. Er zögerte erst, war dann aber doch überzeugt zu bleiben. (Es war Herbst oder so. Einfach schlechtes Wetter kalt und dunkel). Wir gingen ohne weitere Vorkommnisse schlafen. Mitten in der Nacht werde ich vom Tiefschlaf in den Halbschlaf geweckt. Ich merke wir ich von hinten mit etwas berührt werde. Bis ich im Halbschlaf verstanden hatte was da passiert, hatte mein Körper aus Gewohnheit oder was auch immer angefangen sich irgendwie mitzubewegenden. Ich war es gewohnt, von vorherigen Beziehungen, dass man mich im Schlaf ungefragt anfasst. Bis ich verstanden hatte was da passiert, und das ich seinen harten schwanz am hintern hatte, war diese ganze Situation schon in vollem Gang. Ich weiß nicht mehr ganz wie es aus ging, da ich zu keinem Zeitpunkt richtig wach war. Aber soweit meine Erinnerung reicht, ist er nach einiger Zeit gekommen.

Nastasja

Berlin – 24.09.2025

I would like to report on two incidents. Even if it was much more that has happened to me in my life of sexual harassment and assault. When I was 19 years old and had spent New Year’s Eve with friends in the so-called Kulturbrauerei, we stood in the courtyard shortly before midnight, because the turn of the year is celebrated there with fireworks. The revelers stood there, including me, and looked at the sky. Suddenly a person with extremely firm pressure from behind grabbed me between my legs. Unfortunately, I couldn’t find this person anymore. The evening had run for me.

Another time, I was walking home very late one evening. When I was almost there, I suddenly felt someone brutally slap me on the buttocks. I was speechless and had no chance to confront this guy about what he had done, as he sped past me on a BMX bike.

anonymous

Mein Bett – 24.09.2025

Mein bester Freund hatnach einer Party bei mir ins Bett getragen und dann daneben gelegt. Irgendwann schon er seine Hand in meine Unterhose. Ich bin eingefroren. Er hat weitergemacht. Zwei Wochen vorher hatte er sich von meiner Freundin getrennt.

anonymous

location not specified – 24.09.2025

Ich war wegen Hüft und Wirbelsäulenschmerzen bei der Physiotherapie. Ich lag oberkörperfrei nur in Unterhose auf der Liege auf dem Bauch. Der männliche Therapeut nimmt unvermittelt mein Bein, hebt es an und verbiegt es (prinzipiell gab die Behandlung Entlastung), der Kommentar, ich solle ihn jetzt aber bloß nicht wegen sexueller Belästigung anschwärzen, machte diese Situation zu einer Auslieferung, da ich mich nicht unmittelbar daraus befreien konnte und er mich fixiert hatte mit seinem Griff. Ich bin nie wieder gekommen und habe auf die Behandlung verzichtet, nicht ohne ihn bei seiner Praxis „anzuschwärzen“. Es war eine unglaublich ekelhafte, verstörende , übergriffigie Situation.

anonymous

location not specified – 24.09.2025

I had a friend, each time we meet up we would be drinking or smoking weed. One time (early in our friendship) I drunk so much on my antidepressants that I had to be hospitalized, my boyfriend picked me up from the emergency room.
Months later that friend and I got drunk again, he told me that we kissed the night I was hospitalized- which I do not remember- I first laughed, then panicked to call my boyfriend, because I didn’t want him to be upset or mad at me (which he wasn’t). After that I clearly stated tu the friend, that I didn’t have any sexual interest in him. He stayed over that night, and wouldn’t stop touching me underneath my shirt and on my boobs. I felt terrible and told him that I didn’t want to spend any more time with him. We haven’t talked since

Meli

S – 23.09.2025

Als ich 19 war, ich war erst frisch mit meinem Freund zusammen, war ich auf einer Abschlussparty einer Freizeit. Ein Typ den ich bei der Freizeit kennengelernt habe, hat an dem Abend des öfteren Interesse gezeigt. Ich war selber stark alkoholisiert, gabe ihm an dem Abend aber zur Rede gestellt und gesagt dass ich nur eine Freundschaft will und vergeben bin.
Er stimmt e mir zu und wir hatten einen guten Abend. Als alle langsam schlafen gingen, wollten wir uns auch einen schlafplatz suchen. Er suchte allerdings einen etwas entfernt von den anderen Motten auf der Wiese aus. Ich war müde und wollte einfach schlafen.
Aber er fing dann an mich anzufassen, erst an den Brüsten und wollte auch in meine Hose. Habe immer wieder versucht ihn wegzuschieben, aber konnte mich kaum bewegen. Dann hat er seinen penis rausgeholt und ich musste ihn in den Mund nehmen. Ich konnte mich nicht wehren, hab dann vorgegeben ich müsse auf Toilette. Fühle mich bis heute schuldig und als hätte ich meinen freund betrogen…auch wenn ich weiß dass es falsch von ihm war. Habe es nie jemandem erzählt.

V

S – 23.09.2025

Ich war 16, war mit einer Freundin bei einer Party, wo wir auch übernachtet haben. Ein Typ, mit dem ich vorher auch getanzt hatte wollte sich neben uns legen. Ich war alkoholisiert und sehr müde. Zudem wohl auch naiv… irgendwann wachte ich auf und er hatte seine Hand an meinen Brüsten. Ich versuchte ihn wegzuschieben, aber er machte weiter. Irgendwann gab ich vor auf Toilette zu müssen. Später hat meine Freundin mir erzählt dass er dann bei ihr weitergemacht hat. Am Morgen hat er gesagt er würde mich mögen und würde für mich auch seine Freundin verlassen. Bis zu dem Zeitpunkt wusste ich nichtmal dass er eine Freundin hat…

muriel

location not specified – 23.09.2025

Ich war 16 und im Trainingslager in Kroatien. Wir schauten zu dritt einen Film, lagen dabei im Bett. Es war dunkel, er legt seine Hand auf meinen Oberschenkel, ich erstarre, fange an zu schwitzen, bekomme Angst und sage nichts. Seine Hand wandert an meinen hinteren Oberschenkel. Dann nach oben Richtung Arsch. Endlich sage ich er soll sie dort weg nehmen. Er legt sie in den nächsten 60min noch unzählige weitere Male dort hin. Meine Freundin geht raus auf die Toilette, er kommt näher, sein Körper presst sich an meinen und er flüstert in mein Ohr ‚komm schon so schlimm ist es nicht‘. Ich kann mich bis heute nicht daran erinnern was passiert ist, bis meine Freundin von der Toilette zurück kam. Er hat mich seit dem noch 2 weitere Male angefasst. Ich hasse ihn.

Jonas

location not specified – 23.09.2025

Er (16) hat mich gegen meinen Willen entjungfert als ich 14 war und das neben anderen schlafenden Partygästen (darunter seine Freundin). Ich habe währenddessen mehrmals stopp gesagt und bin sogar als Vorwand auf Toilette gegangen, wobei er mir gefolgt ist und mich gegen das Waschbecken gedrückt hat währenddessen. Am nächsten Tag hat seine Freundin das mitbekommen, ihm verziehen, ihre Mutter hat mich angerufen und als schlampe beleidigt und sie hat mich lange in der Schule öffentlich als schlampe tituliert. Bis heute habe ich Angst, weine und kriege Panikattacken beim Sex.

J.

Wien – 23.09.2025

Ich war ca. 20 Jahre alt und mit einem Freund etwas am späten Nachmittag trinken. Als ich auf die Toilette ging, hörte ich plötzlich etwas vor meiner Toilettenkabine hinunter fallen, dann sagte eine Männerstimme plötzlich “ geile rasierte muschi“. Ich erschrak, zog mich an, öffnete das Schloss der Türe und trat so fest ich könnte gegen die Türe. Ein Mann hatte mich mit einem Taschenspiegel unter der Tür durch beobachtet und lief jetzt gerade weg.ich sah ihn noch von hinten. Ich meldete es an der Bar.

Der Kellner meinte, der lummert öfters hier herum.

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Wien – 23.09.2025

Als ich 15 hatte ich ein Praktikum in einem Lokal. Dort tranken alle abends noch ein Bier oder ähnliches. An einem Abend nach der Arbeit saß ich dabei mit zwei anderen Praktikantinnen in meinem Alter. Es wurde auch schnaps getrunken, da trank ich einen mit. Dann gab es einen Lokalwechsel.ich wollte nach Hause, konnte aber mein Telefon nicht finden, die anderen zwei Praktikantinnen hatten sich schon verabschiedet. Die Telefonnummer meiner Eltern fiel
mir nicht mehr ein.ich war bereits betrunken und ein Kollege, der ca. 15/20 Jahre älter war, bat mir an ein Taxi zu rufen. Als das Taxi kam, stieg er plötzlich ein und setzte mich auf deine Schoß. Ich war komplett erstarrt. Er fing an meine Brüste aus dem T-Shirt zu holen und sie zu berühren etc. Ich konnte mich nicht bewegen oder wehren. Als wir in der Nähe meines Zuhauses ankamen, stieg ich aus, ging heim und sofort duschen.

anonymous

location not specified – 23.09.2025

Mein Onkel macht seit wir klein sind auf Familienfeiern Bemerkungen gegenüber mir, meinen Schwestern und meiner Cousine “dass wir ja so schön gewachsen sind (starrer Blick auf die Brüste)”. Niemand der Erwachsenen hat je interveniert. Meine Eltern hatten nur die Instruktion für uns, dass wir nicht alleine mit ihm in einem Raum sein sollen.. Hauptsache nicht ansprechen müssen, dass ein Familienmitglied verbal übergriffig ist.. Ich bin bis heute enttäuscht von meinen Eltern & kann mit ihnen nicht über die vielen sexuellen Übergriffe auf mich (die durch andere Menschen, nicht meinen Onkel passiert sind) sprechen. Indem meine Eltern meinem Onkel keine Grenzen aufgewiesen haben, haben sie mir und meinen Schwestern so sehr geschadet.

anonymous

location not specified – 23.09.2025

Ich habe mal einen Mann beim Tag der offenen Tür meiner ehemaligen Schule ein Schülerkunstwerk erklärt. Ich war damals 18 – der Mann in seinen 40ern schätze ich. Ich habe mich dann verabschiedet, um weiter zu gehen. Der Mann meinte, er müsste in die gleiche Richtung und das hat mich nicht gestört. Wir sind einen leeren Schulflur entlang gelaufen und plötzlich hat der Mann seinen Arm um mich gelegt & angefangen meine Brüste zu massieren. Ich hab mich losgemacht und bin weggelaufen bis ich ein Stockwerk tiefer wieder im Getümmel war. Der Mann hat mich durch die gesamte Schule verfolgt bis ich mich einer Bekannten anvertraut habe. Sie hat einem Lehrer Bescheid gegeben & dann musste ich mitten in der Menschenmasse gegenüber vom Täter stehen & sagen, was mir passiert ist. Später habe ich herausgefunden: der Typ arbeitet für eine Kirche.

anonymous

location not specified – 23.09.2025

Ich war 19, mein damaliger Freund 26. Ich bin nachts davon wach geworden, dass sein Penis in mir drin war. Ich habe es über mich ergehen lassen, da er mich am vorigen Tag gewürgt hatte. Bis heute habe ich während ich Sex habe, manchmal Panikattacken – die sowohl für mich, als auch meinen wunderbaren jetzigen Partner – absolut schrecklich sind.

Julia

Berlin – 23.09.2025

Im Flugzeug saß mal ein älterer Herr neben mir mit dem ich mit eigentlich nett unterhalten hatte. Ich meinte dann, dass ich das Gespräch jetzt beenden will, da ich müde bin. Ich hab die Augen zu gemacht und in dem Moment ist der Mann mir näher gerückt & hat mir ins Ohr geflüstert, wie “unverbraucht ich aussehe” und “dass er mich zu sich nach Hause einladen will”. Und wieder war ich wie versteinert & konnte mich nicht wehren. Neben mir saß der damals 8-jährige Sohn einer Freundin und meinte dann zu mir “Der Mann ist komisch, oder?”… den gesamten Flug über war ich in Angst.

Ina

Ulm, Germany – 23.09.2025

I was raped by a „friend“, knew each other three months. We did some archery and attended a magician show together in the evening. Bring tired i slept at his place. Woke up by his Penis and Said no for two hours until giving up. Fuck you.

K

location not specified – 23.09.2025

Ich war 17 oder 18, es war mein Freund. Er war auf Drogen und hat mich zum Sex überredet. Währenddessen hat es mir echt weh getan, mein Nein wurde ignoriert. Er hat weitergemacht. Ich bin danach heulend ins Bad gegangen und hab gesagt, er soll gehen. Er meinte dann, dass er nirgendwohin kann und dann auf der Straße schlafen müsste und ich ihm das nicht antun kann. Er hat mich erpresst dazu. Ich habe ihn bleiben lassen.

Jasmin

Germany – 23.09.2025

Sleepover at a Friends Place. Woke up with his hands at my breast, about to Slip in my BH.

E

location not specified – 23.09.2025

this is my last story. I was 15, sitting with a group of friends. i didn’t knew everyone but 2 – 3 ppl who did knew everyone so i felt comfortable. After one(!) beer(!) they wanted to smoke a j – i haven’t smoked in that age so i said “no” and grounded myself a little bit distanced, so i wouldn’t get the smoke in my nose. i’ve been drinking a bit after that but mostly from drinks, others gave me. (still not much, days before i’ve been drinking way more than that and felt totally okay) after a while i felt weird, tired and not okay, so i decided to go home. i said goodbye but one of them wanted to go with me to my train. i had to throw up multiple times. After we arrived at the train station he reached out to kiss me but at that point i didn’t even realise it, he made out with me until the train arrived and i stepped in without saying goodbye. on my way home i tried to fight the tiredness, after like 1 – 2 hours someone found me talking nonsense in the middle of a street without realising. someone gave me drugs this evening and only one guy tried to do smth with me, so it’s pretty obvious who is responsible for one of my worst nights ever.

Julia

Berlin – 23.09.2025

Der Kumpel einer meiner engen Freunde hat mir mal in einer Abschiedsumarmung in den Schritt gefasst. Ich war völlig versteinert & nicht in der Lage, was zu sagen. Ich habe ihn nur von mir weggeschoben. Woraufhin er zu mir meinte “als du da eben noch getanzt hast, hast du mir aber besser gefallen”. Ich habe hatte das ganze Wochenende eine Panikattacke nach der nächsten.

Maddi

Jena – 23.09.2025

Ich war 26, letztes Jahr in Portugal mit einer Freundin reisen. Wir haben beim Feiern einen freundlichen Clubbesitzer kennengelernt und uns mit ihm auch mal zu einem Konzert getroffen. Er machte freundschaftlich das Angebot, ich könnte bei ihm auf der Couch übernachten, wenn ich mich vorm Rückflug nochmal kn der Stadt aufhalte.
Das habe ich gern angenommen. Wir haben einen netten Abend mit guten Gesprächen gehabt, ich habe auf dem Sofa geschlafen, er in seinem Schlafzimmer. Morgens um 8 kam er jedoch ins Wohnzimmer und legte sich zu mir, legte seinen Arm um mich um zu kuscheln.
Ich bin versteift, konnte erst nichts sagen, bis er selbst gemerkt hat, dass es mir unangenehm ist.
Wie soll man da noch einem Mann trauen, der einen Schlafplatz anbietet?

Anne

Bayern – 23.09.2025

Seit 10 Jahren befreundet gewesen. An Fasching miteinander geschlafen. War okay. Ein paar Monate später wieder in meinem Bett. Hatte meine Periode und wollte nicht. Leider hat auch 10 mal Nein sagen nicht gereicht. Hatte Hämathome am ganzen Körper.

L

location not specified – 23.09.2025

When i was 19 i visited a friend across the country. Her father fell ill unexpectedly, so she had to leave to see him and i spent the last night in her city at a hotel. When i boarded the elevator to my room a man in his 40s squeezed in last second. We started chatting, it was fun, we agreed to grab a bite at the hotel restaurant later. He invited me to chill in his room while he got ready, obviously fucking stupid in hindsight but he had put on this really serious act of a sophisticated academic, even handed me a card of a university in canada he claimed to teach at. After a bit of rummaging around the room, he stepped close to me and started talking about how he’s bisexual and fell in love with people’s characters instead of sex characteristics (probably bc i rocked a rather androgynous stile back then?). “That’s cool,” i said, “I’m asexual, i don’t care about any of that.” And then he hugged me and started kissing my neck. I froze, just let it happen. As soon as he stopped i took a step back and stuttered something about calling my friend to check on her. Needless to say we did not have dinner later. I think i even went to bed hungry bc i was scared to leave my room and run into him again… the next morning i left at like 6am, again to hopefully avoid that man. Apart from the obvious non-consensual hug and kissing im also furious that he tried to use his queer identity to lure a young visibly queer person into a sense of safety. The bisexual community deserves better.

anonymous

Bodenseekreis – 23.09.2025

Es gab eine Party, ich habe ein Mischbier und ein Jacky Cola getrunken. An diesem Abend hatte ich einen absoluten Blackout. Ich bin Nackt im Bett meines Situationship aufgewacht. Wir hatten Sex, als ich am Morgen aufgewacht bin wusste ich nicht warum ich da war, Nackt und er liegt nicht neben mir.
Als er wiedergekommen ist, hat er mir von der Nacht erzählt und ich ihm, dass ich nichts mehr weiß.

M

location not specified – 23.09.2025

Ich war 16, ein Freund hat mir gesagt ich kann nach dem Feiern bei ihm schlafen. Er hat dort jemanden kennengelernt und mich gefragt ob ich woanders schlafen kann, er kümmert sich darum. Ich habe schon da Miene Angst geäußert und gesagt, dass ich lieber nach Hause laufe. Am Ende habe ich mich doch drauf eingelassen und dem Typ bei dem ich schlafen sollte gesagt, dass ich nichts körperliches möchte, nur schlafen und dann nach Hause fahren. Bei ihm angekommen hat er das leider nicht akzeptiert, mein mehrmaliges nein hat er nicht hören wollen. Ich hatte meine Periode, davon ist etwas auf das Bett gekommen. Ich bin mit dem nächsten Bus nach Hause gefahren und habe mir die Pille danach geholt, wegen unverhütet. Ich habe niemanden davon erzählt. Er hat umerzählt das ich sein Bett vollgebeutet hätte und da ja ekelig sei.. Mit anfand 20 habe ich diese Geschichte das erste mal erzählt.

anonymous

Freiburg im Breisgau – 23.09.2025

I met the guy through a close friend of mine. His flirting was very direct and I didnt clock the manipulations at the time.
We had a date and it ended in us having sex. He was only interested in his own pleasure and towards the end he took the condom off without telling me and continued, hoping I wouldnt notice. I did and made him stop to go home. After it all it took me one year to realize what really happened.

anonymous

location not specified – 23.09.2025

Ich war 10 Jahre mit einem Narzissten zusammen und konnte das erst nach der Trennung erkennen. Er manipulierte mich u.a. mit sexuellen Handlungen, die ich erst später als Missbrauch erkannte. Als ich anfing mich emotional zu lösen vergewaltigt er mich, um mich gefügig zu machen. Danach schwieg er mich tagelang an.
Ich lebe seit 4 Jahren ohne ihn und bin immer noch im Heilungsprozess.

Jo

Karlsruhe – 23.09.2025

Ich hatte ein Date mit einem Typen von irgendeiner Datingplattform. Ich war neu in der Stadt, alleine in der neuen WG. Ich war 18. Ich komme aus einer sehr kleinen Stadt. Ich war noch so jung und naiv und unschuldig.
Er hat schon gedrängt, dass er unbedingt vorbei kommen will. Es war sicher schon 23 Uhr. Ich weis nicht mal mehr, warum ich ihm meine Adresse gegeben habe.
Nachdem er bei mir ankam hatten wir ein bisschen Small Talk, aber es wurde schnell körperlich.
Am Anfang fand ich es aufregend und schön. Er war sehr fordernd und grob. Aber irgendwie fand ich es gut. Nach einer Weile wurde es immer intimer und er immer fordernder. Als er eindringen wollte (ohne mein Einverständnis), habe ich gesagt dass ich das nicht will. OFT!
Aber er hat sich nicht abhalten lassen. Nach mehrfachem betteln hat er wenigstens ein Kondom benutzt. Ich habe auch währenddessen immer wieder gesagt, dass ich nicht mehr will und dass es weh tut.
Nachdem er fertig war, hat er mich als prüde und schlecht im Bett beschimpft, hat sich angezogen und ist gegangen. Ich hatte noch tagelang Schmerzen.

Als er mir noch mal geschrieben hat, ob wir das wiederholen, habe ich erklärt, dass ich Angst vor ihm habe und ihn nicht mehr treffen will. Auch dass ich ihm oft gesagt habe, dass ich nicht will. Er hat geantwortet, dass er dachte, dass das nur ein Rollenspiel war und es mir eigentlich gefallen hat.

Hanna

location not specified – 23.09.2025

Ich war 23/24, studierte, war in einer Beziehung. Hatte eine größere Freundes Gruppe mit der wir immer feierten. Mit einem hatte ich eine etwas bessere Verbindung als zu den anderen.an einem Tag luden er und sein guter Kumpel mich auf eine Kneipen Tour ein. Etwas seltsam fand ich es schon, dass nur ich eingeladen war, aber den Gedanken tat ich schnell ab. Schnell landeten wir in der Stammkneipe. Bis dahin hatte ich 2 Bier getrunken. Dort bestellte ich mein 3. Bier und dann hört die Erinnerung auf. Es gibt nur noch Fetzen… ich in meinem Bett, einer der beiden hat Sex mit mir, der andere sitzt neben dem Bett und schaut zu. Ich konnte mich nicht bewegen, Schloss die Augen und gab auf. Am nächsten Morgen hoffte ich, dass das nur ein Traum gewesen sei. Ich war alleine. Unter meinem Bett fand ich 2 benutzte Kondome die da vorher noch nicht waren. Und in meinem Facebook Postfach hatte ich eine Nachricht von einem alten Schulfreund. Er hatte mich in der Kneipe getroffen und ich hatte ihn um Hilfe gebeten. Wollte aber nicht sagen wieso und war schnell in der Menge verschwunden. Er suchte mich, weil er sich Sorgen machte, fand mich aber nicht. In der Nachricht fragte er mich ob alles ok sei und ich sicher nach Hause gekommen sei er habe ein schlechtes Gefühl gehabt.Ich log. Die beiden “freunde” mieden anschließend den Kontakt zu mir

anonymous

location not specified – 23.09.2025

Ich wurde während meinem allerersten Kuss gegen meinen Willen im Intimbereich berührt. Als ich mehrfach darauf hinwies und signalisierte, dass ich nicht wollte, machte er weiter. Nachdem er aufgehört hat, hat er mich sofort allein gelassen, mich in sozialen Situationen gemieden/ignoriert und herumerzählt, ich hätte „Hängebrüste“ gehabt, die ihn „abgetörnt“ hätten, obwohl er mich nicht eine Sekunde ohne Kleidung sah.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich war bei einem Freund. Er hatte Geburtstag und ich hab dort mit mehren Freunden geschlafen. Morgens waren alle weg und ich hab noch den Tag mit ihm verbracht. Er hat mich immer wieder gefragt ob ich Lust habe mit ihm Sex zu haben und ich meinte immer ich würde noch gerne etwas warten. Ich musste mich den Tag über immer wiederholen. Abends hat er mir dann ein Ultimatum gesetzt. Nach dem wir konsumiert hatten. Ich hab nicht mehr geantwortet, schon den ganzen Tag wurde mein nein dazu nicht gehört und respektiert. Es hat sich so angefühlt wie als hätte ich mein Gesicht und Willen bei ihm verloren. Ich hab nichts mehr gesagt.
Dann hat er einfach gemacht.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Catcalling, random men following me hom

Lena

location not specified – 22.09.2025

Ich war 19 und ein Freund meiner Eltern um die 60 Jahre alt hat mich zum Abschied auf den Hals geküsst. Als ich meinen Eltern davon erzählte, taten sie es im ersten Moment ab, ich sei ja noch ein Kind, er kann ja gar nicht auf mich stehen.
Das mal davor hat er mir zum Abschied halb auf den Hintern gefasst.

Susanne

Regensburg – 22.09.2025

Ich war 25 und hatte mich mit einem Tinder Match verabredet. Wir gingen spazieren und haben uns dann auf eine Bank gesetzt, es war schon relativ dunkel. Als ich etwas erzählte merkte ich, wie er mich anstarrte und immer ein Stück näher rückte. Ich merkte, dass er im Sinn hatte mich zu küssen. Ich wollte das aber nicht, also vermied ich jeden Blickkontakt. Er kam dennoch immer näher und als ich flüchtig zu ihm schaute küsste er mich. Mein Kopf schrie Nein, aber ich konnte einfach nicht gehen. Danach habe ich das Date normal beendet und ich schäme mich noch immer nichts gemacht zu haben.
Da wurde mir richtig bewusst, dass ich in solchen Situationen einfriere und mich nicht traue irgendwas Negatives zu sagen. Eine ähnliche Situation passierte ein paar Jahre später in der Sauna mit einem Fremden.
Ich weiß bis heute nicht, wie ich aus diesem „Freezing“ Verhalten ausbrechen kann.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich war 18/19 . Mein damaliger Freund und ich hatten damals schon mehrfache heftige Streits weil er unbedingt wollte dass ich mit ihm penetrativen Analsex habe. War für mich ein No Go . Nach so einem Streit hat er mich dann zumindest zu „normalem Sex“ überredet/emotional gezwungen. Ich hab nicht Nein sagen können aus Angst dass wir dann gleich wieder Streit haben. Er ist dann natürlich 5 Minuten später ‚ mit voller Absicht , mit Vollgas ins „Falsche Loch abgerutscht“ und hat erstmal fröhlich weitergemacht bin ich angefangen habe zu schreien und zu weinen weil es so wehtat – hatte dann nen blutenden Schleimhaut Einriss hinten. Konnte eine Woche nicht aufs Klo gehen ohne Schmerzen und Blutauflagerungen.war aus Scham und Angst nie beim Arzt oder Habs irgendwem erzählt.

anonymous

Frankfurt – 22.09.2025

Ich war 21 und ein Freund (dem ich vertraute) hat mich in meiner Wohnung besucht. Ich habe damals alleine gewohnt und wir haben den Abend zusammen verbracht. Ich habe ihm von meiner kürzlichen Trennung erzählt und er hat mich zum Trost umarmt. Später hat er mir erzählt, dass er bei dieser Umarmung eine Erektion hatte. Ich wollte, dass er nach Hause geht, er bestand jedoch darauf über Nacht zu bleiben, da er seine letzte Bahn sowieso verpassen würde. Es war Januar und ich hatte ein schlechtes Gewissen ihn nachts in der Kälte vor die Tür zu setzen. Er bestand auch darauf in meinem Bett zu schlafen, da ja auch andere Männer darin schlafen dürften (was nicht mal stimmte). Ich habe mich damals unter Druck setzen lassen und nicht für mich eingestanden. Ich habe danach den Kontakt abgebrochen, aber er hat mir das Gefühl gegeben ein schlechter Mensch deswegen zu sein. Ich habe leider erst viel später verstanden wie übergriffig sein Verhalten war.

anonymous

München – 22.09.2025

Ich bin ziemlich betrunken mit einem losen Bekannten nach einer Party einvernehmlich im Bett gelandet. Während wir Sex hatten wurde ich nüchterner und mir wurde alles zu viel, auch weil die Penetration immer heftiger und schmerzhaft wurde. Deswegen bat ich ihn aufzuhören. Er lag auf mir, hielt kurz inne und erklärte mir er sei noch nicht gekommen und ich solle mich nicht so haben. Als er weiter machte, wollte ich ihn von mir runter stoßen, aber er war zu schwer und ich zu betrunken, um mich weiter zu wehren. Ich ließ es über mich ergehen, aber werde dieses erdrückende Gefühl nie vergessen. Damals dachte ich, er hätte irgendwie recht – ich hatte eingewilligt, ich wollte sogar mit ihm schlafen, am Anfang hatte ich Spaß. Heute weiß ich, dieser Typ hat meine Grenzen missachtet – Nein heißt Nein, auch während dem Sex.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

I was eight years old when my best friends older brother told me to lie down in his bed because it supposedly had a heater. There wasn’t. He started touching me and tried to penetrate me. At that point, I was already in a state of shock. I didn’t know what was happening or what to do about it.

Nelly

Köln – 22.09.2025

Ich war 12 und auf einem Karnevalzug als ich mit meiner Mama zur U-Bahn Station gehen wollte hat mir ein um die 40 jähriger Mann an den Po gegriffen und ihn massiert. ich war so überfordert das ich im ersten Moment dachte das sei ausersehen und bin Reflex artig einen Schritt nach vorne gesprungen in die Schlange for mir.es war eng und ausweichen ging nicht. Es war klar das ich das nicht wollte. ich dachte das das jetzt nicht mehr passiert und bin weiter in der Schläge gegangen Dan hatte der man nur Sekunden später wieder mit kreidenden Bewegung weiter gemacht.
Ich habe Dan laut über die music gesagt „könten sie bitte ihre hände von meinem Arsch nehmen“. Ich weiß nicht warum ich das so freundlich gesagt habe ,aber es hat gewirkt er war sofort weg.
Seitdem gehe ich nicht mehr auf Karnevals umzüge.ich bin jetzt 24.

Lea

Schweiz – 22.09.2025

Ich war in der 1. Klasse, als ich bei einer Freunidn (2. Klasse) Zuhause war zeigte sie mir Pornos am Familiencomputer. Zum Teil recht heftiges Zeug. Ich habe erst viel später verstanden was das war und wie sich das auf mein kindliches Gehirn ausgewirkt hat.

Als ich ca 15 war hab ich sie gefragt ob sie sich daran erinnern kann, wie das für sie war, warum sie mir das zeigte. Sie meinte ein anderer Mitschüler hätte es ihr gezeigt und sie wisse nicht warum sie es mir zeigte. Ich frage mich immer wieder wer diesem Jungen das gezeigt hat/wie er darauf gekommen ist.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

I met up with someone i was friends w benefits. I made it clear I would come over to hang out not to have sex and asked if that was okay for him, he said yes. While I was there it became obvious that wasn’t okay for him. After rejecting him multiple times I gave in.
I ended our frienship/friends w benefits after that.
I feel like it’s my fault and taht it happened because of my stupidity. I’ll never forget the feeling of not being able to say no (him not hearing/accepting it) or knowing I couldn’t push him off of me.

anonymous

Germany – 22.09.2025

Ich stand mit einer Freundin (wir beide damals 14 Jahre alt) am Straßenrand und haben darauf gewartet, dass mein Vater uns abholt. Es haben mindestens 6 verschiedene vorbeifahrende Männer uns angehupt, sind langsamer gefahren und haben aus dem Fenster gepfiffen oder Dinge gerufen.

anonymous

Germany – 22.09.2025

Ich war 13 und stand nach dem Sportunterricht an der Bushaltestelle mit einer Mitschülerin, auf dem Weg nach Hause. Es kam ein Mann auf uns zu, ca. Ende 40/Anfang 50, stellte sich ganz nah neben mich und sagte: „Du hast einen richtig geilen Arsch.“
Danach lief er weiter. Ich erzählte es später meiner Mutter, doch sie sagte daraufhin nur: „Wie hast du denn dagestanden, dass jemand sowas zu dir sagt?!“
Wünsche allen, denen so etwas passiert, dass sie jemanden haben, mit dem sie drüber reden können

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich war ca 16 Jahre alt. Mein Onkel war zu Besuch, der immer schon seine schwierigen Witzchen machte. Als sie im Aufbrechen waren, bekam er zufällig mit, wie ich zu jemandem sagte: „Ich muss meinen Pulli ausziehen, es ist ja so heiß geworden“. Daraufhin hält er inne und sagt zu seiner Frau mit ekelhaftem gierigem Blick auf mich: „da muss ich jetzt aber nochmal was bleiben. Vielleicht passiert ja hier gleich noch mehr Heißes“. Ich habe ihm die Türe vor der Nase zugeknallt. Niemand hat etwas gesagt. Weder meine Tante, meine Mutter. Es war so beschämend und widerlich.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Mit 12 Jahren war ich auf einem Kindergeburtstag im Schwimmbad. Wir spielten in diesen Becken mit den Strömungen. Ein älterer Mann stand genau dort, wo man durch den Strudel mit voll Speed weitergedrückt wurde. Zusätzlich dazu hat er uns noch unter Wasser betatscht. Wir gingen zum Bademeister. Der sagte: der Strudel sei nicht für uns reserviert.

F

Germany – 22.09.2025

When I was sixteen my uncle and is wife visited me and my parents at home. We all exchanged hugs as a greeting. When my uncle hugged me he put one of his hands on my butt and squeezed it. He then stepped back as if nothing had happened. I was so confused and shocked by what had happened as none of the other present people (who were still standing right next to us) reacted or commented on this. Now (at 23) I have become more confrontational with him. Whenever he tries to pull a stunt like wanting to fix my hair or look at my earrings I keep a safe distance, lie about having to help someone in the next room or straight up ask him why. I have never gathered the power to ask him about why he squeezed my butt at 16 though.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich war ca. 13. Mein Bruder 17. Wir waren in seinem Zimmer und er hat sich vor mir ausgezogen und sein erigietes Glied zwischen Gummistäben einer Liege gerieben. Ich sollte Zuschauen und ihm sagen, wie ich das finde…
Ein paar Monate später haben wir im Garten gezeltet. Mein Bruder kam mit meinem Cousin (19) in mein Zelt. Sie wollten mich „untenrum untersuchen“, „sich das mal ansehen“. Sie haben meine Vagina mit dem Finger penetriert… ich habe bis vor ein paar Wochen mit niemandem darüber gesprochen. Habe allerdings dann regelmäßig Flashbacks bekommen. Habe mich meiner besten Freundin geöffnet. Werde mir einen Therapieplatz suchen müssen, die Flashbacks werden immer schlimmer…

Eliane

Aarau – 22.09.2025

Ich war ca. 17 Jahre alt. Ein ca. 35 jähriger Mann hat mich am Bahnhof in Aarau am Arm angefasst mit den Worten „du bist hübsch!“ Ich habe mich losgerissen und bin mit klopfendem Herzen möglichst schnell davongelaufen.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich habe mit 15 eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten begonnen. Das war 2003. Mein damaliger Chef hat sich immer mit uns gemeinsam in einem Raum umgezogen. Er gab vor, das würde so gehören. Wir wurden regelmäßig am Hintern und an den Brüsten begrabscht. Er tat das als Spaß ab. Wurde nach der Ausbildung nicht übernommen. Mache mir noch oft Gedanken, wie das die letzten Jahre so weiter gegangen ist. Habe damals auch mit niemandem drüber gesprochen. Ich dachte tatsächlich, er wäre als Chef befugt dazu… heute unvorstellbar! Ich bin froh, dass mittlerweile so viel Aufklärungsarbeit geleistet wird. Ich wurde leider so erzogen, dass alles, was der Chef sagt/macht Gesetz ist und ich mich nicht zu widersetzen habe.

Eliane

Zürich – 22.09.2025

I walked to the train station, wearing flared blue jeans,a brown&beige tank top with broad straps and sneakers. I was 22 at that point. An old man looked me up and down and whistled under his breath. Up to that moment I felt really confident in my outfit. It was something between sporty and elegant, not sexy or spicy or whatever. And still, those 4 seconds changed my day.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Mein Stiefopa missbrauchte mich als Kind. Es endete mit 14, wann es begann kann ich nicht sagen. Er tat es immer solange ich mich zurück erinnern kann. Die Familie schwieg, obwohl sie es wussten und ich nicht die Einzigste war. Ich habe ihn angezeigt. Er kam ins Gefängnis. Leider war vieles Verjährt! Er hat 2 Jahre und 3 Monate bekommen. Ich war wesentlich länger in Therapie. Heute wissen wir von mi d. 13 Opfern. Er wurde aus dem Gefängnis entlassen und zog in ein Haus direkt an einem Spielplatz. Er lebt nicht mehr. Mir geht es gut. Ich kann darüber sprechen. Hab einen tollen Mann vier Kinder (2 Töchter, 2 Söhne) und bin sehr wachsam.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

I was raped from my godfather when i was 4 and he did it till i was 12/13.

anonymous

Stuttgart – 22.09.2025

An einer Universität: männlicher Festangestellter fasst mehreren Frauen (Doktorandinnen, Technische Angestellte) bei verschiedenen „Gelegenheiten“ über Jahre hinweg an den Hintern oder Schenkel- auch mir. Niemand traut sich was zu sagen oder zum Institutsleiter zu gehen. Wegen anderer Sache (Unberechenbarkeit in Form von explosiven Ausbrüchen) am Arbeitsplatz habe ich mich, und auch andere Betroffene oder Augenzeugen, endlich getraut auch diese Übergriffigkeit zu melden. Fazit: keine Konsequenzen

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich habe in der Disco einen Mann kennengelernt. Ich hatte leider schon einiges getrunken und war ziemlich müde. Er meinte, ich könne bei ihm übernachten, er wohne gleich in der Nähe. Ich war einverstanden, sagte ihm aber, dass ich nur schlafen möchte. Er sagte „Ok“.
Bei ihm angekommen war es aber nicht mehr ok. Ich habe „Nein“ gesagt, er hat trotzdem weitergemacht. Ich hatte Todesangst; allein mit ihm in dieser dunklen Wohnung, ohne Orientierung wo ich eigentlich bin. Ich wollte nur noch, dass es endlich vorbei ist.
Am nächsten Morgen bin ich ganz schnell gegangen.
Ich schäme mich bis heute dafür, obwohl es nicht meine Schuld war. Heute trinke ich (auch aufgrund solcher Erlebnisse) keinen Alkohol mehr und fühle mich immerhin etwas sicherer.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich mochte einen neuen Mann, nachdem ich aus einer langen Beziehung mit viel psychischer und physischer Gewalt kam. Ich hab den Neuen oft abends besucht, um zu reden und zu kuscheln. Er wollte immer Sex, ich aber nicht. Das hab ich immer gesagt und auch deutlich gemacht. Mein Körper hat trotzdem auf ihn reagiert, das hat er jedes Mal gemerkt und deswegen irgendwann nicht mehr geglaubt, dass ich nicht will. Nach einigen Wochen hat er sich kommentarlos auf meinen Kopf gesetzt und seinen Penis in meinen Mund gesteckt, penetriert bis er gekommen ist. Ich hab zwar geweint, aber nichts gesagt. Weil ich dachte, wenn ich jetzt nein sage, dann ist es eine Vergewaltigung. Und so hat er vielleicht einfach nicht gemerkt, dass ich nicht wollte. Zum Glück weiß ich es heute besser.

Janine

Kreuzlingen – 22.09.2025

Ein Mann,( der traumaspezifisch forscht und in Traumaheilung ausgebildet ist ,)
Folgte mir an meinen See. Er wusste wo ich meinen Platz gefunden hatte, im Schattigen abseits der Besucher.
Als ich ins Wasser ging,gab er sich zu erkennen mit seinem Hintern und Hinterkopf , nicht mit seinem Gesicht. In Facebook kokketierte er indem er Fotos postete die das bestätigten. Für Außenstehende ist da aber keine klare Verbindung zu den Vorfall am See, denn wie so oft bei Profis, erkennt nur das “ Opfer“ solcher Übergriffe das er es mit purer Absicht tat. Er versteckt sich heute noch , und das Beste,er hat Familie und behandelt Patienten. Seine Kollegen schweigen,und ich soll wahrscheinlich damit leben, wie er seine sexuellen Zeugnisse handhabt.
Er folgte mir danach noch einige Male. Angezogen.

anonymous

location not specified – 22.09.2025

Ich habe in einem online Chat einen auf den ersten Eindruck sympathisch wirkenden Typen kennen gelernt. Er rutschte in seinen Aussagen relativ schnell in sexuelle Andeutungen ab und ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass ich dies nicht möchte. Das Gespräch entwickelte sich immer weiter in eine sexuelle Richtung und ich habe mich dann doch auf Sexting eingelassen und auch selbst masturbiert. Er hat mehrfach nach einem Nude gefragt und ich habe es verneint. Ich habe mich dann doch auf ein Foto mit Shirt ohne BH eingelassen und meinte beim nächsten Mal vielleicht ohne Shirt. Er hat danach noch 2-3 mal wiederholt nach einem Nude gefragt und ich habe es weiter verneint. Schließlich habe ich ihn darauf aufmerksam gemacht, dass ich es übergriffig empfinde. Er meinte ich müsse hier differenzieren und er würde ja niemals etwas tun, was die Person nicht möchte.

E

location not specified – 21.09.2025

this is my last story. I was 15, sitting with a group of friends. i didn’t knew everyone but 2 – 3 ppl who did knew everyone so i felt comfortable. After one(!) beer(!) they wanted to smoke a j – i haven’t smoked in that age so i said “no” and grounded myself a little bit distanced, so i wouldn’t get the smoke in my nose. i’ve been drinking a bit after that but mostly from drinks, others gave me. (still not much, days before i’ve been drinking way more than that and felt totally okay) after a while i felt weird, tired and not okay, so i decided to go home. i said goodbye but one of them wanted to go with me to my train. i had to throw up multiple times. After we arrived at the train station he reached out to kiss me but at that point i didn’t even realise it, he made out with me until the train arrived and i stepped in without saying goodbye. on my way home i tried to fight the tiredness, after like 1 – 2 hours someone found me talking nonsense in the middle of a street without realising. someone gave me drugs this evening and only one guy tried to do smth with me, so it’s pretty obvious who is responsible for one of my worst nights ever.

E

location not specified – 21.09.2025

i was blackout drunk, he wanted to touch my breast, the last thing i remember is me saying no over and over again, the next thing i remember is him touching me while his eyes light up, i stared at him, trying to figure out how that happened, then he asked me to touch me again and i told him “no” but he only smiled at me, stepping forward trying to reach me so i started running. the next thing i remember is me standing in a forest, not knowing where i am or what happened but a pain in my left breast

E

location not specified – 21.09.2025

he started stalking me for 2 years because i (a 13 year old child) didn’t wanted to have romantical contact with a 21 year old man. from hacking, over daily rape & dead treats to following me everywhere i go just to message me and letting me know that he was standing right behind me and he can do everything he wants with me

E

location not specified – 21.09.2025

my (ex)boyfriend and i were in egypt, we wanted to explore a castle and met a tourguide we‘ve met before. he wanted to take a picture with us, then he switched to wanting to take a picture with only me, then he wanted a video, the „titanic pose“ – i don’t remember the titanic scene where jack touches a minors hips, breasts, breathing heavily in her ear, while rubbing his thing against her ass, under her ass, while her boyfriend stands right before the door, her only way out and filming it not realising what he just captured

Mia

Bochum – 21.09.2025

Es war mein 14. GEBURTSTAG und ich kam von der Party zurück nach hause. Auf dem Weg kamen 3 maskierte Männer mit waffen auf mich zu und bedrohten und entführten mich als ich aufwachte weil sie mir Betäubungsmittel gegeben haben war ich gefesselt in einer art käfig. Ich konnte mich kaum bewegen und einer fickte much anal und der andere wollte mich schwänger. Das ekligste war dass ich von dem letzten den Schwanz lutschen und blasen musst und Sperma schlucken musste. Ich habe viel gestöhnt. Nach einigen Tagen sexualer Qual und Besamung von mir kam die Polizei und rettete mich

E

location not specified – 21.09.2025

he cried in my arms after he, a grown man with kids my age, sexually assaulted a 13 years old. i hope his kids are okay.

E

HH – 21.09.2025

he told me he just wants to „pretend“ but before that sentence was over, he already slit my pants to the side and sticked his thing in me. It was my first time and he knew that i didn’t want to do it, that’s why he called it „pretend“.

E

HH – 21.09.2025

he told me he always gets everything he wants and with me it would just take a bit longer. i didn’t knew that this „flirty“ sentence was actually a treath and would get me in a situation where i‘m sitting in the corner between his walls and him, saying no and pressing my lips together over and over again and him being over my body, trying to press his penis trough my lips into my mout, a week after it.

anonymous

Nachhause Weg – 21.09.2025

Ich war 16 Jahre alt und mit einer Freundin unterwegs. Wir trugen Jeans, T-Shirt ect. Also ganz normal nicht aufreitzent oder so.
Auf dem Heimweg von der Party wurden wir dann von einem alten Herr angesprochen. Er war so 60 Jahre. Er wollte von uns wissen wo wir um die Uhrzeit hin wollten und User älter. Ich baht ihn dann uns in Ruhe zulassen. Er meinte das wir hübsche und leicht bekleidete Mädchen sein. Wir sollen uns nicht so haben. Die U-Bahn kam und wie steigen ein. Er folgte uns. Wir gingen ans andere Ende des Wagons auch hier hin folgte er uns. Wir stiegen aus und gingen in den nächsten.er beobachtete uns und folge uns in der nächsten Station. Da er uns wider folgte steigen wir wieder in den nächsten Wagon an der nächsten Station. Ein Herr merkte das wir Angst hatten uns sprach uns an. Wir erzählten ihm das wir belästigt werden von dem herr im anderen Wagon und er half uns. Ich bin diesem Herr bis heute dankbar für seine Hilfe.

Janina

Arbeiten – 21.09.2025

Es passierte im ersten Job nach meinem Studium. Meine Kollegen waren im Schnitt alle 20 Jahre älter oder noch älter. Mein Vorgesetzter und ein Kollege gaben mir immer kosenamen wie Zucker kirsche oder Puppe. Der Kollege fing dann zusätzlich an noch anderweitig Bemerkungen zu machen. An einem Tag ist ihm etwas aus der Hand gefallen und ich wollte ihm helfen. Ich kniete mich hin und half ihm. Er meinte dann ihm gefiele dieser Anblick. Einen Moment später meinte ich zu ihm das ich zu einem Kollegen müsse. Da da dieser etwas wichtiges für mich erledigen müsse. Der Kollege stifelte mir aber hinterher und meinte ob ich wenn ich den Kollegen anflehe auch auf die knie gegen wurde und mich diesem Erkenntlich zeigen würde. Er meinte das er dafür viel Geld zahlen würde für diesen Anblick.
Getraut das zu melden habe ich mich auch nicht da ich von dem Vorgesetzten auch übergriffig behandelt wurde. Da ich nicht darauf eingegangen bin würde ich nach drei Monaten gekündigt.

Sarah

location not specified – 21.09.2025

Ich wurde auf der Arbeit im Kinder-und Jugendheim von einem Jugendlichen von hinten überfallen, abgerammelt, angefasst und festgehalten. Meine Gruppenleitung fragte mich „was ich getan hätte“. Ich war 23 Jahre alt.

Ich habe keine Hilfe bekommen. Wurde bloß gestellt.

anonymous

location not specified – 21.09.2025

Ein paar Tage nach Silvester ist mir am frühen Abend ein fremder Mann in mein Treppehaus gefolgt, hat mich dort mit einer Waffe bedroht und mehrmals dazu aufgefordert mich auszuziehen. Ich habe zum Glück geschafft mich loszureißen und meine Nachbarn durch laute Hilferufe zu alarmieren. Der Täter rannte weg und wurde nicht gefasst. Ich mache seitdem eine Therapie, aber habe viel mit Ängsten zu kämpfen. Langsam wird es wieder früher dunkel und jedes Mal, wenn ich das Haus verlasse, fühlt es sich an, als ob ich sterben werde.

anonymous

location not specified – 21.09.2025

10. Klasse, ein lehrer sagt uns die erste gruppe die eine bestimmte fragestellung lösen kann,bekommt für die unterrichtsstunde ein plus eingetragen. dazu geht jede gruppe in einen nebenraum und erklärt dem lehrer, was sie denken was die lösung ist. Meine freundesgruppe aus vier mädels sind die ersten, die die frage lösen können. Wir kommen aus dem raum und der lehrer verkündet der klasse, dass wir es richtig gelöst haben. Wir setzen uns wieder und ein typ aus unsrer freundesgruppe der eine reihe hinter uns sitzt fragt uns wie es denn unseren knien geht. Naja vom ganzen blasen halt im nebenraum, anders könnten wir das ja nicht geschafft haben.
Derselbe typ in einer anderen unterrichtsstunde: lehrer: „dann holt jeder sich ein aufgabenblatt vom stapel runter.“ Typ sitzt neben mir und raunt mir ins ohr „magst du mir dann auch einen runterholen?“ Damals ist es „witzig“ und es ist ja schliesslich dein guter freund, bis du erwachsen bist und merkst dass es keim bisschen witzig war, nur ekelhaft

anonymous

Gymnasium – 21.09.2025

8. Klasse, ein 60-jähriger chemie lehrer hat mich quasi ausgesucht seine assistentin zu sein. Ich muss als einzige immer wieder mit in die chemiesammlung gehen wo er mir irgendwas zeigt. Er versucht körperkontakt herzustellen zum beispiel nimmt er mir einen messbecher so aus der hand dass er mit seiner hand meine komplette umschliesst. Ich versuche die situationen immer so schnell es geht zu verlassen und fühle mich super unangenehm. Meine freundinnen und ich machen dann witze darüber wenn ich nach so einer aktion wieder im klassenraum bin, tief in mir fühle ich aber dass da irgendwas schief läuft

anonymous

Gießen – 21.09.2025

Ich bin 18, es ist winter und ich muss nachts am bahnhof auf meinen anschlusszug warten. Ich sitze auf der bank, habe eine lange winterjacke an, kapuze auf, normale jeans und stiefel. Man sieht nicht viel von mir ich bin komplett eingepackt. Ein typ setzt sich zu mir, tut so als braucht er hilfe mit seinem handy. Er hat einen kumpel dabei und die beiden kommen immer wieder bei mir vorbei. Irgendwann sagt er mir ich wär ihm direkt aufgefallen. Fasst mich am bein an sagt mir wir sollen zu mir nach hause und „liebe machen“. Ich bin so unter schock, dass ich selbst dann noch versuche freundlich zu bleiben. Er lässt nicht locker auch nicht nach mehreren Neins. Irgendwann nach ewigkeiten schaffe ich es aufzustehen und woanders hinzugehen, ich kann ja nicht weg ich muss ja auf meinen zug warten. Ich weine still bis mein zug kommt und bin auf dem ganzen restlichen heimweg unter schock.

anonymous

Leipzig – 21.09.2025

Vorgestern setzt sich ein typ gegenüber von mir in die bahn und fängt an mit der hand in der hose zu wichsen. Ich trau mich lange nicht aufzustehen. Seitdem ist mir konstant übel und ich fühl mich beschissen. Wollte einfach nur zu einem bewerbungsgespräch fahren

M

location not specified – 21.09.2025

Ich hatte fast ein jahr einen crush auf einen engeren freund von mir. Sind dann zusammen gekommen mit 17. War für uns beide die erste beziehung und die ersten male intim sein. Er wollte direkt sex. Bei unserem zweiten treffen als couple hat er mir beim rummachen das top und den bh ausgezogen. Mir ging das alles zu schnell, aber ich war verliebt und wusste nicht wie ich nein sagen kann. Habe das erste mal sex mit ihm versucht herauszuzögern aber habe es nur zwei wochen nachdem wir zusammengekommen sind geschafft, das drängen von ihm wurde mir zuviel und wir hatten unser erstes mal. Ich wollte ja auch sex aber in einem anderen tempo nicht alles sofort. Danach fühlte ich mich in der beziehung oft zu sex genötigt. Ich gebe mir immer selbst die schuld weil ich in den situationen nie richtig nein gesagt habe. Wenn er mich dabei gefragt hat „gefällts dir?“ Hab ich einfach ja gesagt aber eigentlich lag ich nur da und hab darauf gewartet dass er fertig wird und dass es vorbei ist. Ich habs vielleicht nicht geschafft nein zu sagen aber mein körpersprache hat es quasi geschrien und er hat es nicht gemerkt oder nicht drauf geachtet. Manchmal frag ich mich ob ich mich in den situationen eigentlich selbst vergewaltigt hab und er keine schuld hat weil ich ja nicht nein gesagt hab. wir sind
Immer noch zusammen, seit 6 jahren. Sex ist schwierig für mich und ich rede mit ihm drüber aber es ändert sich nichts. Mittlerweile traue ich mich die meiste zeit nein zu sagen wenn ich keinen sex will.

Sophia

location not specified – 21.09.2025

Ich war 12, im Urlaub hat uns der Tauchführer beim Schnorcheln am Riff schöne Muscheln gezeigt. Meine Eltern waren nur kurz außer Sicht, auf einmal hat er mir die Bikinihose halb ausgezogen und wollte die Muscheln dort reinstecken. Ich habe ihn weggetreten und bin schnell weggeschwommen. Leider habe ich mich zu sehr geschämt um es direkt meinen Eltern zu erzählen.

Katrin

location not specified – 21.09.2025

Als ich 21 Jahre alt war, hatte ich einen schweren Autounfall und musste fast ein halbes Jahr wegen meinem Rücken zur Physiotherapie.
Der Physio war ein paar Jahre älter als ich und seine Mutter kannte meine sehr gut.
Am Ende der Behandlung hat er angefangen, wenn ich auf der Liege saß, von hinten meinen Nacken zu massieren und dabei sein erregtes Glied an meinem Rücken zu reiben. Das kam mehrmals vor und ich war ja auf die Hilfe der Physio angewiesen und hoffte jedes Mal, dass ich nicht zu ihm „muss“ sondern jemand anderes mich eingeplant hatte. Es war so schrecklich und verstörend….

Emily

Germany – 20.09.2025

Mein Vater war übergriffig mir gegenüber. Es begann als kleines Kind und ging bis zu meinem 14. Lebensjahr. Er nötigte mich, meinen Oberkörper zu entblößen und streichelte meine (angehenden) Brüste, er küsste sie auch. Mir war das unangenehm und ich versuchte, es zu vermeiden. Meine Mutter war dabei und unterstützte ihn. Sie sagte mir:“Jetzt lass ihn doch ein bisschen, er ist Dein Vater, er darf das.“ Mit 14J. habe ich mich total verweigert. Ab dem Tag hörte es auf, aber ich hatte das Gefühl, keine Eltern mehr zu haben. Mein Vater war schwer beleidigt und vermied Kontakt mit mir und mit meiner Mutter hatte ich ab dem Tag Krieg. Ich bin stolz auf mich, weil ich meine Integrität sobald als es mir irgend vorstellbar war, verteidigt habe. Aber ich bezahlte einen hohen Preis und ich bin einsam geblieben….besser einsam, als missbraucht…..besser alleine, als mit einem dysfunktionalen Partner. Ich heiratete einen unreifen, suchtkranken, egozentrischen Mann, ich wollte kein Kind aus Angst, all den Mist weiterzugeben.Aber mein Mann wollte ein Kind HABEN….nicht sich darum kümmern….ich schenkte einem Sohn das Leben, den ich dann aber alleine großziehen musste….weil mein Mann emotional ein Totalausfall war. In seiner Familie gab es auch Übergriffe seitens seines Vaters auf seine Schwester. Auch das Verhältnis meines Mannes zu seiner Schwester hatte ein inzestuöses Flair….aber in der Familie wurde alles zugedeckt, verschwiegen und ignoriert.

Mariella

Hamburg – 20.09.2025

Mein früherer Stiefvater hat als ich 9 war angefangen mich zu berühren und wollte dass ich seinen Penis mit meinen Füßen streichle während er mich massiert. Ich sollte mich immer berühren lassen, wenn meine Mutter nicht da war oder wenn sie Streit hatten. Eigentlich muss meine Mutter es mitbekommen haben, aber hat es ignoriert. Er war sehr gewalttätig mit ihr. Ich wusste damals nicht, dass das so falsch ist was er da mit mir macht. Es hat sich leider manchmal auch gut angefühlt und das ist mir heute sehr unangenehm. Ich hätte mir gewünscht dass es zu solchen Themen mehr Aufklärung gegeben hätte. Das mein Körper mir gehört und welche Bereiche jemand anderes anfassen darf und welche nicht. Heute habe ich leider manchmal Vergewaltigungsfantasien, also mich selbst betreffend, ohne dass ich das gut heiße. Ich will das auch gar nicht aber leider hat das Geschehene meine Sexualität entsprechend geprägt. Gleichermaßen werde ich bei solchen Szenen in Serien und Filmen sehr leicht gereichert und es löst Albträume aus.
Zum Glück war das ganze vorbei als er eine andere Frau heiratete als ich 13 war. Sonst wäre es vielleicht noch weiter gegangen als nur Berührungen. Heute, 18 Jahre später, bereue ich es ihn damals nicht angezeigt zu haben. Aus Scham, aber auch um meinen Vater nicht zu verletzen, den das zu wissen, was mir bei meiner Mutter passierte, kaputt gemacht hätte. Ich hab das hier jetzt einfach mal so runter geschrieben. Das tut gut. Danke für die Möglichkeit.

Mari

Stuttgart – 20.09.2025

I was the wedding singer and he was the groom. He touched my hip while speaking. Three times. I couldn’t do anything, but it felt very wrong.

L

südwest-deutschland – 20.09.2025

ich war 9, als ein anderer junge mir wiederholt an meinen po griff. ich bin zu seiner mutter gegangen und habe ihr das erzählt; sie hat mich wütend angeschaut und gesagt, ich soll mich nicht so anstellen. in der sechsten klasse fing er an, andere mädchen ins gebüsch zu ziehen und sie dort gewaltvoll anzufassen. er wurde der schule verwiesen, aber ich frage mich oft, ob es verhindert hätte werden können, wenn die mutter damals etwas gesagt hätte.

anonymous

Bern (Schweiz) – 20.09.2025

Ich war 14 und habe auf den Bus gewartet. Es war 8 Uhr morgens. Ein älterer Mann kommt mir entgegen und fragt mich wo ich wohne. Ich gebe ihm eine vage Antwort, sicherlich nicht meinen richtigen Wohnort. Er zeigt auf mein Gesicht und fragt was das ist. Ich denke er meint meine Periorale Dermatitis, ich Antworte “ein Ausschlag” mir ist dabei sichtlich unwohl. Er streicht mit seinem Finger über meine Wange und dann küsst er mich ganz plötzlich. Ich bin wie versteinert. Er verabschiedet sich und läuft weg. Sobald er verschwunden ist fange ich an zu heulen und schreibe meiner besten Freundin was passiert ist. Mein ganzer Tag war runiniert. Und das war auch nicht das erste Mal, dass mir sowas passiert ist. Das erste Mal passierte mir das mit 12, als ich auf dem Markt eine Handy Hülle kaufen wollte und der Verkäufer (der sich als Cesare vorstellte) mich zu sich gezogen hatte um mir einen Kuss zu geben. Auf dem Markt waren viele Leute unterwegs auch an diesem Stand war ich nicht allein. Niemand ist eingeschritten, niemand hat etwas gesagt. Die meisten Übergriffe in meinem Leben habe ich erlebt bevor ich überhaupt 18 wurde.

anonymous

location not specified – 20.09.2025

Ich bin Lehrerin an einem Gymnasium. Ich bin in einer Beziehung mit einer Frau, bin aber bi. Mein Chef fing an, obwohl er von meiner Beziehung wusste, über einen längeren Zeitraum heftig mit mir zu Flirten. Er fragte mich viele recht intime Sachen, ich wies ihn immer wieder darauf hin, dass das unangebracht ist, er suggeriert mir, er sei in mich verliebt. Einmal standen wir in einer Ecke im Lehrerzimmer, er machte mir klar, er könne jetzt gerade nicht weggehen, denn er habe eine Erektion. Ich war mir irgendwann unsicher, ob etwas zwischen uns ist, was über die Grenzüberschreitungen, auf die ich ihn immer wieder hinwies, hinausgeht. Über Monate weinte ich, wenn immer ich alleine war. Immer wieder starrte er mich lange an, wenn wir uns sahen. Ich schlief schlecht. Meine Beziehung litt darunter. Kürzlich nahm ich meinen Mut zusammen, sprach mit ihm, um ihm zu sagen, dass mich das das letzte Jahr wahnsinnig belastet hatte, ich mich in der Arbeit unwohl fühlte und wolle, dass wir ein normales Verhältnis miteinander haben könnten. Er tat überrascht, gab vor, sich an nichts von dem geschehenen erinnern zu können. Ich bin mir nicht sicher, ob ich durch das Gespräch nicht einfach nur eine Form von Hilflosigkeit und Trauer gegen eine andere ausgetauscht habe. Ich sehe keine Möglichkeit, damit sinnvoll Frieden zuschließen, ich habe Angst, meinen Ruf und mein Standing zu verlieren, wenn ich von weiteren Personen oder dem Personalrat erzähle. Ich fühle mich entwürdigt.

anonymous

location not specified – 20.09.2025

Er fuhr mir hinterher, beobachtete mich beim Schwimmen
Er schaute mir auf den Po und beobachtete mich ohne das ich etwas tun konnte
Weil er Therapeut ist , habe ich gewusst was er mit sein Fachwissen tun würde.
Und er tat es.
Er ist Spezialist in Sachen sexuelle Beratung, die Einträge wurden von ihm aus dem Internet entfernt. Bzw er hat sie entfernen lassen.
Ich Habe das damals mit einer Therapeutin angesehen,und ihr alles erzählt und ihr gezeigt .
Sie riet mir alles zu löschen ,er würde Übergriffe starten.

Bis heute kann ich seine Unternehmungen nicht vergessen.
Weil er eben Tun und lassen kann was er möchte als Therapeut. Er hat ein Trauma erzeugt, und es ist ihm nicht verständlich?

anonymous

location not specified – 20.09.2025

Das schäbigste was ich erlebt habe nach offensichtlichem verbalen und tatsächlich sexuellen Missbrauch, das der Täter und seine Mittäter, oder besser gesagt seine Mithelfer dafür gesorgt haben das die Scham stetig durch mit Mobbing, stalking vertieft wurde. Nachdem er mehrfach in meine Nähe kam um “ zu fühlen was Sache Ist“ wie ich auf “ seine Energie“ reagieren
, statt zu klingeln und sich zu zeigen , nahm er sich wieder in einen Video die Bühne um sich zu rechtfertigen.
Er spricht deutsch und im Video sprach er französisch.
Er dreht es so das er sexuell ja mit sich im reinen ist und nachdem er mich tracken konnte und erfuhr, wo ich noch mit wem ich mich treffe , ist deine Ansicht immer noch ,das ich das Problem trage und er da raus Ist
Er Stalkedte mich über lange Zeit und er wusste das och krank geworden bin

Es ist seine Bühne und er findet immer einen Weg sich raus u nehmen, weil er weiß das ich Menschen davon berichtet habe mIT Namen

Er manipuliert damit wie andere mich wahrnehmen

Das ist Mehr als ein Missbrauch es ist seins

anonymous

location not specified – 20.09.2025

Er is zu deim zeitpunkt 21 geweswn und ich war 16 er ist und war zu dem zeitpunkt als pfleger im krankenhaus angestellt was mich beunruihgt da er zum selben zeitpunkt mir mir über instagram dirty talk hielt… ich war damals verschrovken und sorachlos als ich realisierte das des würklich tuen würde nicht nur könnte er seinen job verlierwn er sondern auch damit recht unvorsichtig denn 16 jahre zu sein beduetet minderjährig zu sein und er war 21 zumal ich auch herraus fand das er zugleich in einer beziehung mit einem 16 jahrigen war denn ich nicht kannte allerdings war der zwar tatsächlich 16 sah abee im gesicht mehr nach 13 aus.. die freunde von dem sagten zu dem 21 jährigen er sei ein pedo aber er könne es nicht verstehen er sieht es nicht als schlimm an.

Ina

location not specified – 20.09.2025

Ich war vielleicht 11 und wir suchten beim Buchantiquariat nach einem besonderen Buch mit meiner Mutter und dem Händler. Er sagte mir im Nebenraum ich solle mal da im Regal suchen, dann stand er hinter mir und suchte über mir das Regal ab; dabei rieb er sich von hinten an mir. Ich habe es erst Jahre später verstanden.

Ronja

Deutschland – 20.09.2025

Jemand mit dem ich in einer Kennlernphase war, hat meine Grenzen mehrfach ignoriert. Nachdem ich ihn blockiert habe, ist er einfach bei mir aufgetaucht und hat mehrfach geklingelt und sich als Packetbote ausgegeben, dann stand er mit Rosen vor mir.
Ein anderes Mal wollte ich ihn nicht küssen, habe mehrfach Nein gesagt. Dann hat er mich festgehalten und mich gegen meinen Wille geküsst. Auf die Nachfrage wieso er das getan hat, sagte er, er wollte mir so dringend nah sein, dass er die Kontrolle verloren hat.
Ein anderes Mal hat er angefangen mich anzufassen und sich an mich zu drücken (mit sexuellen Bewegungen), während ich geschlafen habe. Als ich wach wurde und gesagt habe, dass ich keinen Sex möchte, war er sauer und ist abgehauen.
Ein anderes Mal hat er mir einen Brief auf seiner Muttersprache geschrieben (die ich nichts verstehe) und diesen nachts bei mir abgegeben. Dafür hat er um 1 Uhr nachts bei mir mehrfach geklingelt.

Amrei

Bayern – 20.09.2025

Ich war Anfang 20, Studentin. Es war Sylvester. Mit zwei Bekannten fuhren wir mit dem Auto in eine andere Stadt, wo wir zu einer Party wollten. Wir waren noch ein bisschen zu früh und warteten am Straßenrand auf Freunde, die mit dem Auto nachkommen wollten. Ich musste nötig auf Toilette und sah auf der anderen Straßenseite eine Kneipe. Ich dachte, da kann ich doch kurz auf Toilette gehen. Ich betrat die Kneipe. Es waren nur wenige Besucher da, am Tresen saßen 3,4 Männer. Ich fragte kurz den Wirt, ob es okay wäre, wenn ich die Toilette benutzte, er zeigte nach hinten. Als ich aus der Toilette kam, stand er da. Im Vorraum, am Waschbecken, versperrte mir den Weg. Fing sofort an zu grabschen, ging mir an die Brust und zwischen die Beine. Ich konnte nicht an ihm vorbei, ich war starr vor Schreck, ich konnte nichts sagen, nicht schreien. Ich weiß nicht mehr, ob ich irgendwann etwas gesagt habe, ob ich ihn zur Seite gedrückt habe? Irgendwie ist es mir gelungen, da raus zu kommen, ohne dass noch mehr passiert ist. Ich weiß noch genau, wie viel Angst ich hatte, als ich durch den Gastraum ging und an den anderen Männern vorbei gehen musste, um wieder nach draußen zu kommen. Diese wissenden Blicke, diese Angst davor, dass sich jetzt die ganze Gruppe Männer auf mich stürzen könnte. Ich ging über die Straße, zurück ins Auto, war immer noch völlig erstarrt. Dieses Erlebnis ist über 20 Jahre her, aber diese schreckliche Angst, die damit verbunden war, lässt mich bis jetzt nicht los.

anonymous

location not specified – 20.09.2025

when i was maybe 15/16 i was on a friends birthday. there were maybe 15 people and i knew all except one. i think he was two or three years older than me. we were drunk an also smoked very little weed so later that day i wasnt feeling that great so i decided to go inside (all the guest were outside) a small hut and close my eyes for a little bit to relax. he was very drunk and also there when we were alone he constantly touched my leg and asked me for my number. i tried to get away from him and told him to stop but he never listened and moved closer to me. when someone came in and i told them that he is a perv he was kicked out but reluctantly and none of my close friends were there but 2 people from my class that i hadn’t known really well. after it happend he was constantly invited to partys and i was too but nobody told me and kept it a secret because they knew i wouldnt come if he was there so i walked into partys and had a sinking feeling every time i saw him and everyone at the party knew what happend and that i didnt feel safe around him nor wanted to see him. all in all they gave me the feeling that i was overreacting and his company was more importend then my feelings. i never said to them that they shouldnt hang out with him i just wanted to avoid him but they wouldnt let me. so i never talked about it because i thought i was the problem

x

Berlin – 20.09.2025

I worked at a architecture and art supply shop and the shop manager harassed me several times with naughty jokes, always when I was alone with him and on top I heard from the staff that he molested more people before. But I complained to the bosses and they laughed in my face because he is working there since 30 years and no-one ever complained to them – the other girls didn´t say a word. After I complained they separated our shifts but all the atmosphere was destroyed and I left after a month. In between an architect working there told me „sorry there is nothing you can do“ and later when I voiced my issue to the bosses he came back saying „I am so proud of you to speak up“ – what a clown how can you take these men serious. I am so annoyed and pissed how people misuse their power, don´t stand up for each other and are losers or assholes.

Ella

Karlsruhe – 20.09.2025

Ich habe angefangen diese Erfahrungen hier zu lesen und dachte selbst kann ich dazu nichts aufschreiben, viel schlimmes ist mir nicht passiert. Je mehr Storys ich lese, desto mehr Situationen fallen mir ein, die ähnlich waren oder mit denen ich mich identifizieren kann. Der Typen der mir als ich 16 war einfach so bei einer Party zwischen die Beine gegriffen hat ohne dass wir uns kannten oder ich ein Wort oder Blick mit ihm gewechselt hätte; ein Mann der sich von hinten an mich gedrückt hat im abgedunkelten Fledermausgehege im Zoo; mehrere Ex-Freunde, die mich so lange überredet haben Sex mit ihnen zu haben, bis ich mir keine Ausreden mehr einfallen lassen konnte und es gemacht habe, obwohl ich noch nicht bereit war; ein „Freund“ mit dem ich ein paar wenige Mal Sex hatte, der einmal wollte als ich nicht wollte und es trotzdem versucht hat und ich ihn von mir runterstoßen musste und der mir dann angepisst sagte das sei nicht normal so (mit runterstoßen) zu reagieren;
und noch ein paar mehr solche Situationen. Ohne zu wissen wann und was das gewesen sein sollte frage ich mich ob es eine Situation gab, an die ich mich nicht mehr erinnere, wo mehr passiert ist. Das Gefühl habe ich nicht zum ersten Mal, und je mehr dieser Beiträge ich lese wo die Realisierung oder Erinnerungen erst allmählich kamen, desto mehr frage ich mich, ob es da noch mehr gibt

Kathrin

location not specified – 19.09.2025

Ich bin 16. Meine damalige beste Freundin und ich gehen auf den Gebeburstag ihres gleichaltrigen Cousins. Ich lerne dort ihren vier Jahre älteren Cousin kennen – er redet mit mir, sie lässt mich alleine mit ihm ohne Abspache. Es ist meine erste Party, mein erstes mal Alkohl trinken. Wir trinken,und trinken sitzen irgendwann im Bauwagen – ich in einer Ecke, er direkt neben mir, ohne der Möglichkeit einfach aufzustehen und zu gehen. Irgendwann küssen wir uns – mein erster Kuss, ich kenne meine Grenzen nicht, bin völlig betrunken,kann nicht ja und nicht nein und auch nicht vielleicht sagen, kann nur noch alles mir mir geschehen lassen. Seine Hände an meinen Brüsten, in meinem Schritt – sont nur noch Erinnerungsfetzen. Es war in dem Moment irgendwie nicht so schlimm, ich wollte es ja auch ausrpobieren – aber hatte dann keine Möglichkeit mehr „Stop“ zu sagen. Das Gefühl danach hat mich aber irgendwie total belastet: unter der Dusche stehen und der eigenen Körper fühlt sich fremd an, er gehört dir nicht mehr,wie ein dreckiges Kleidungstück, das man nicht ausziehen kann. Ich hab dann erstmal 2 Jahre lang niemanden mehr geküsst oder mir erlaubt derartig die Kontrolle über mich abzugeben. Der Cousin war übrigens am nächsten Tag beleidigt als ich ihm gesagt, habe das ich ihn nicht nochmal küssen möchte.

Annie

location not specified – 19.09.2025

04.08.2023

Mein Exfreund wollte. Ich nicht.
Ich habe Nein gesagt, mehrfach.
Er hat es einfach gemacht.
Am Ende hieß es, wenn es eine echte verg… gewesen wäre, dann hättest du lauter geschrien.

Ich habe Nein gesagt, alles danach ist Gesetzlich ein Rape.

Zwei Jahre später, ich bin getrennt, habe aber in meinem Arbeitsumfeld schon viel zu viel Belästigung erfahren.
Belästigung, Diffamierung, die ich hätte melden sollen. Ich habe mich nicht getraut. Über mir, nur Männer.
Ein Kollege ist nett, hilfsbereit, witzig, es gibt eine gewisse Chemie, ich lasse mich auf ihn ein, weil ich ihn schon bon vorher kannte (er hatte damals eine Freundin), ich frage mehrfach, ob er seine Freundin noch hat, er verneint.
Ich mache klar, wenn ich herausfinde, dass er eine Freundin hat, folgen Konsequenzen.

Er hat eine Freundin.
Er redet ihr ein, sie sei zu dick.
Gibt ihr das Gefühl sie sei krank mit ihrem Overthinking. Macht sie abhängig von sich,
Er wird ihr gegenüber körperlich, man weiß nicht, was sich hinter geschlossenen Türen abspielt.

Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann.

anonymous

Nrw – 19.09.2025

Ich war 4 oder 5 Jahre alt. Meine Familie, meine Großeltern und der Bruder meines Opas lebten zusammen in einem Haus. Der Bruder meines Opas setzte sich beim Essen immer neben mich und legt mir unterm Tisch immer wieder die Hand auf mein Bein. Als meine Eltern es mitbekommen, sorgten sie dafür, dass ich nicht mehr neben ihm saß und ihm nicht alleine begegnet bin. Offen angesprochen wurde es nie.
Auf mehreren Zeltpartys wurde ich am Po angefasst. Ich habe nie etwas gesagt.
Immer freundlich und angepasst.

Amala

location not specified – 19.09.2025

Ich war 34, der Mann mit dem ich mich eingelassen hatte hat heimlich Nacktfotos von mir gemacht und sie in seinem Umfeld herum gezeigt. Als ich ihn darauf angesprochen habe, tat er so als wäre nichts passiert und warf mir Hysterie und Verrücktheit vor. Er hat mich dazu genötigt, selbst Nacktfotos von mir zu machen und sie ihm zu schicken. Ich weiß dass er das auch mit anderen Frauen gemacht hat und dass er mich stalked.

Jenny

location not specified – 19.09.2025

Eine Arbeitskollegin, die jedem ungefragt Küsse aufgedrückt hat, griff mir in den Schritt. Ich saß auf einer Bank. Sie sagte, sie sei fast gefallen und wollte sich nur festhalten.

Chanti

Small Bavarian town near Munich – 19.09.2025

I was 15/16 and didn’t have a lot of experience with dating or boys who could be attracted to me. My best female friend of that time and her boyfriend invited me to just a small get-together with some dudes that I didn’t really know before . We got something to drink , the evening was funny . Then my Female Friend , at whose place I was supposed to sleep , told me that I couldn’t sleep at her place because she wants to stay with her boyfriend. BUT NO PROBLEM , OUR HOST IS SUCH A GENTLEMAN, he has a spare splace to offer to me to sleep .
We were all a little bit drunk , and I didn’t want to fuck up my Bestie – and the guy seemed harmless-
So I agreed. Later I went to what I thought was his Guest Room . It wasn’t. He shut the door and told me to stop being so difficult- because this is what I asked for , didn’t I ?
I screamed and fought the whole night so that he couldn’t touch me until he was finally enough pissed to unlock the door and to let me go. Worst 10h of my life

Mary

location not specified – 19.09.2025

Es war an Karneval vor vielen Jahren, ich war in einem Club. Ein Typ stolperte auf mich zu, griff mir unter den Rock und grinste mich schäbig an. Trotz dass es mehrere gesehen habe, wurde er von der Polizei freigesprochen, unzurechnungsfähig durch Alkohol.
Ein Jahr später wurde ich auf einer Veranstaltung durch meinen Onkel körperlich angegriffen mit sichtbaren Spuren, auch hier wurde die Anzeige aufgrund von unzurechnungsfähigkeit fallen gelassen, da er alkoholisiert war.
Es ist egal was mit Frauen passiert, solange die Männer nur genug Alkohol trinken…

LX

location not specified – 19.09.2025

Meine letzte Beziehung war geprägt von Druck, Bedrohung und psychischer Gewalt. Nach mehrfachen Bitten und Versuchen mich zu trennen, habe ich es vor zwei Jahren endlich geschafft.
Insbesondere in den zwei Jahren danach – wir wohnen im gleichen Wohnprojekt mit 60 Menschen – nahmen Bedrohungen und Gewalt stetig zu. (Da ich eine Schwerbehinderung habe, kann ich leider nicht einfach wegziehen, sonst hätte ich das längst gemacht.) Als ich mich einem Freund offenbarte,dieser meinen Expartner zur Rede stellte, nahm dieser dies zum Anlass, systematisch alle meine Freund*innen und Bekannten, sowie Nachbar*innen zu kontaktieren und ihnen zu sagen, dass was ich ihnen erzähle (ich hatte niemandem sonst etwas erzählt) Lügen seien und ich gewalttätig sei und ihn diffamieren wolle. Der Höhepunkt ist seine neue Partnerin, die selbst in einem feministischen Kollektiv gegen patriarchale Gewalt ist. Sie steht zu ihm, glaubt ihm und hat mir gedroht, dass wenn ich jemals irgendwem solche Lügen erzähle, werde sie deutschlandweit dafür sorgen, dass ich ihn keinem Wohnprojekt oder anderem Projekt/Gruppe mehr fußfassen kann. Nach wie vor kommt es zu starken An- und Bedrohungen, die er jedoch so ausführt, dass niemand im Wohnprojekt dies mitbekommt.

Julia

Rheine – 19.09.2025

Ich weiß nicht wie alt ich genau war. Ich weiß nur, dass ich ein Kleid trug, dass ich mit 5-6 Jahren hatte. Ich sehe mich in seinem Zimmer auf dem Bett liegen. Ich zittere und seine Hand ist wo sie nicht sein darf. Diese Bilder mit meinem Cousin (er ist 20
Jahre älter) waren gefühlt immer in meinem Kopf. Erst in Therapie durfte ich zugestehen dass es Wirklichkeit war.
25 Jahre später. Tinderdate. Ich nehme ihn mit nach Hause. Ich will es auch. Ich möchte auch Sex. Doch er möchte kein Kondom
Anziehen. Ich sage zweimal nein; er drückt mich runter und dringt trotzdem ein. Erst in meiner Therapie benennt es meine Therapeutin als Vergewaltigung.

anonymous

Bayern – 19.09.2025

Ich hatte mit 16 einen Typen kennengelernt. Er hatte mich zu einer Party am Weiher eingeladen. Wir hatte was getrunken und sind im Zelt schlafen gegangen. Wir haben uns geküsst. Ich habe ihm gesagt ich will nicht mein erstes Mal in diesem Zelt haben. Ich bin irgendwann eingeschlafen. Ich bin aufgewacht. Sein Schwanz steckte in mir drin. Ich konnte mich nicht wehren. Ich bin einfach wieder eingeschlafen. Ob ich was im Drink hatte? Keine Ahnung. Ich habe mein erstes Mal gegen meinen Willen gehabt. Ich war nicht mal geistig anwesend.

Nadja

Norddeutschland – 19.09.2025

Mir ist nicht nur eine Sache passiert- durch mein Leben zieht sich ein Faden sexueller Übergriffe.
Und ich bin eine der Frauen, die jeder anderen sagen würde „Du warst nie schuld! Zeig ihn an!“ Und in mir selbst höre ich genau diese Stimme, die sagt „aber du hättest ja deutlicher Nein sagen können..“

Hätte ich? Ich war 8, oder 12 (?) oder beides, als mein Erzeuger mich sexuell Missbrauchte. Es geschah „nur drei Mal“ und er ist nicht, wie in anderen Geschichten, in mich eingedrungen sondern „hat mich nur berührt“ und allein an dieser Formulierung merkt man schon, wie meine innere Stimme das relativiert. Faktisch würde ich jeder anderen Person sagen „es ist nicht NUR“. Aber bei mir selbst? Zweifel.

Später, mit Anfang 20 ging ich mit ein paar Bekannten feiern. Ein neuer Freundeskreis in einer neuen Stadt. Es wurden immer mehr bekannte und eines Abends waren wir feiern. Ich hab zu viel getrunken und musste nach Hause. Zwei Jungs boten mir an, mich nach Hause zu bringen. Zu Hause angekommen haben sie mich benutzt. Abwechselnd. Ich kann mich kaum erinnern, nur Fetzen. Der eine hat dann sogar bei mir geschlafen und ist am nächsten Morgen erst gegangen.
Der letzte Übergriff geschah jetzt, vor kurzem. Mein Exfreund. Er wollte mich berühren- oral. Ich wollte nicht, habe nein gesagt. Er hat es trotzdem getan, ich habe geweint. Ich überlege meinen Vater und meinen Exfreund anzuzeigen. Vor allem bei meinem Vater möchte ich diesen Schritt ganz sicher gehen.

Simone

location not specified – 19.09.2025

Mein Erlebnis ist schon über 20 Jahre her. Ich war ca 27 Jahre alt und fuhr mit einem über 30 Jahre älteren Kollegen aus meinem Berufsverband zu einer Fortbildung, ich auf dem Beifahrersitz. Er war im Vorstand des Verbandes und für mich eine Respektsperson.
Auf der Autofahrt legte er plötzlich seine Hand auf meinen Oberschenkel.
Dieses schwere Gefühl auf meinem Bein…Mir wurde ganz heiß; ich konnte nur noch gerade aus starren, und traute mich fast nicht mehr zu atmen, die Situation war mir körperlich extrem unangenehm, ein Ziehen im Magen, furchtbar. Ich bin regelrecht erstarrt und habe keinen Ton mehr herausbekommen.

Ihm war das sicher bewusst, und nach ein paar Minuten, die sich wie eine Ewigkeit angefühlt haben, hat er die Hand weggenommen.
Danach passierte nie mehr etwas in der Art. Aber die Situation hat sich mir regelrecht eingebrannt und ich spüre sofort wieder das komische Gefühl in der Magengrube, wenn ich daran zurückdenke.

Ich ärgere mich im Nachhinein (bis heute), dass ich den Mund nicht aufbekommen habe, dass ich nicht mit Nachdruck gesagt habe: „Was soll das?Nimm sofort die Hand da weg, ich WILL das nicht, und tu das NIE wieder!“.
Ich war schließlich kein Teenager mehr, sondern eine erwachsene Frau mit sexueller Erfahrung etc. Aber dieses Machtgefälle, diese Situation, in der man völlig perplex und irgendwie ausgeliefert war.

Niemals will ich, dass meine Töchter sowas erleben.

Jana

Auslandsjahr – 19.09.2025

Ich war 17, er 35. Er hat mich zum Essen eingeladen und abgeholt mit seinem Auto, wir sind über eine Stunde gefahren. Er hat drauf bestanden, dass ich mein Handy und die Tasche in seinem Auto lasse. Er hat mich immer wieder „ganz unschuldig“ angefasst. Nach dem Essen meinte er, dass er mich jetzt mit mach Hause nimmt und ich ihm ja Sex schulde nach dem Essen.
Als ich mich weigerte, meinte er dass ich keine Wahl habe da meine ganzen Sachen in seinem Auto liegen.
Als ich mich panisch auf der Restaurant Toilette eingeschlossen habe, ist er mit samt meinem Geld, Ausweis & Handy einfach losgefahren. Ich musste die halbe Nacht alleine durch ein fremdes Land laufen, um heim zu finden. War mein erstes & auch letztes Date jemals.

anonymous

location not specified – 19.09.2025

Ich war gerade erst 18 und habe neben der Schule als Kellnerin gearbeitet. Ein Koch, ca. mitte 50, hat sich immer gerne mit mir unterhalten. Irgendwann fing er an nachzufragen, ob ich mit ihm was essen gehen möchte. Nach mehrmaligem Abblocken wurde er immer aggressiver. Es kam so weit, dass er mich einmal nach Ladenschluss an der Kaffeemaschine abgefangen hat, mich am Arm festhielt und mir gesagt hat, dass er mich umbringt wenn ich mich nicht mit ihm treffe. Nachdem ich ihn gemeldete habe wurde er gekündigt. Ich hatte trotzdem lange Angst, dass er mir irgendwann nach Feierabend auflauert und mir was antun will.

Mimi

location not specified – 19.09.2025

Ich weiß nicht mehr wie alt ich war, ich glaube ich war zwischen 6 und 8 Jahren alt (verrückt dass ich mich nicht mehr genau erinnern kann), da war mein Cousin zu Besuch bei uns zu Hause. Er war jugendlich, 14 bis 16 Jahre alt. Wir waren alleine im Zimmer. Ich sollte mich mit ihm hinlegen und ihn berühren. Er hat seine Hose herunter gezogen und ich sollte ihn an seinem Penis berühren. Er hat mich unter die Decke gedrückt und ich sollte seinen Penis in den Mund nehmen. Mein Bruder hat gemerkt, dass etwas nicht stimmt und hat durchs Schlüsselloch gesehen. Er hat meine Mutter gerufen ….die hat meinen Cousin weggebracht. Das krasse an der Sache ist, dass der Vater meines Cousins, mein Onkel, meine eigene Mutter jahrelang missbraucht hat. Dieser Onkel hat auch mich hin und wieder an den hintern gefasst und mich berührt, obwohl ich es nicht wollte. Es wurde mir aber auch deutlich gemacht (von einigen Seiten), dass dies ja nicht so schlimm gewesen sei, was meij Cousin getan habe…. schließlich sei es nur einmal passiert und er habe mich ja nicht „richtig missbraucht“. Ich sage immer: es hat mich nicht traumatisiert…es war ja nicht so schlimm.

Ich rede es mir selbst „klein“, sage mir selbst, ich sei ebenfalls Schuld daran. Aber wenn ich daran denke, dass eine meiner Töchter so etwas erleben könnte, wird mir schlecht.

Nine

Home, work, Wohnung des Partners – 19.09.2025

(19)Mein Exfreund schlief während eines Streits mit mir, obwohl ich geweint hab.

(25)Ein Bekannter brachte mich vermeintlich betrunken(?) nach Hause: ich schlief während seines! Aktes immer wieder ein. Er gab mir Backpfeifen, um mich zu wecken und machte weiter.

(20)Mein 40 Jahre alter, verheirateter Ausbilder packte mir ans Knie und erzählte mir bei einer Betriebsfeier, dass er geträumt hat, wie wir nachts nackt baden.

Mit 17 gab ich eine heimliche Party, wie Freundinnen fremde Jungs mitbrachten. Sie ließen mich mit denen alleine und ich wurde sie nicht los:
Einer nutzte die Situation, um mich zwischen unversehrtem Elternhaus oder mir zu entscheiden.

(24) mein Ex versuchte mich von der Außenwelt auszugrenzen und als ich mich wehrte, schlug er mich.
1x , den Rest durfte immer wieder die Polizei lösen.

Und um das mal in die Diskussionen einer einzubinden, die wir ständig führen müssen:
Alles Mittelklasse oder höher, jetzt auch in der Politik und Familienväter.
Versicherungsverkäufer.
Ausbilder.
Ich bin überdurchschnittlich intelligent, aus der höheren Mittelschicht und laut Aussagen „einfach zu nett“.
Die meisten waren Deutsche.
Die meistens waren Vertrauenspersonen.

anonymous

Hamburg – 19.09.2025

My “best friend” sexually harassed me when I was 12. He touched my private parts and even after I pushed his hand away and went out of the room he followed me and kept doing it. I had to go to therapy for 3 years in my 20ies to get rid of the fear of men touching me.

anonymous

location not specified – 19.09.2025

Ich war vielleicht 16 oder 17, als ich mich mit einer Freundin mit zwei Typen traf, die sie kannte. Mit einem von ihnen hatte sie etwas. Der andere Typ war Mitte 20. Bei diesem Treffen fiel die Formulierung, ich wurde „für ihn“ mitgebracht. Ich hatte mich durchaus darauf gefreut, bei einer Art Doppeldate ein bisschen zu flirten und sich kennenzulernen. Meine Freundin und ihr Typ sind aber nach wenigen Sätzen bereits zu zweit verschwunden und ich wurde von dem anderen Kerl in einen abgelegenen Raum geführt, in dem er mich sofort zu küssen begann, ohne dass ich meine Zustimmung gegeben hatte. Ich traute mich nicht, etwas zu sagen, da wir allein waren und dies offenbar „meine Rolle“ in dieser Situation sein sollte. Es kam letztlich zum Verkehr, den ich still und starr über mich habe ergehen lassen. Als er fertig war, hat er das Zimmer verlassen und ich bin sofort gegangen. Erst viele Jahre später wurde mir klar, dass es sich hier um Missbrauch handelte.

Nina

In der Schule – 19.09.2025

Mein Mathelehrer in der 7. Klasse am Gymnasium kam immer sehr dicht an uns Mädchen heran, um uns Sachen zu erklären. Er fasste uns auf die nackte Schulter, wenn wir Trägertops anhatten, legte den Arm um uns, wenn er Hausaufgaben kontrolliert hat oder klapste uns auch mal mit dem großen Tafel-Geodreieck auf den Po. Im Sportunterricht fasste er uns bei jeder Gelegenheit an, kam ohne Klopfen in die Umkleide und auch in die Dusche. Als dies bei einem Elternabend angesprochen werden sollte, hieß es, dass sich nicht alle Mädchen davon gestört fühlen und man es deshalb nicht ansprechen sollte.
Jahre später wurde er angeblich mit einer minderjährigen Schutzbefohlenen bei intimen Handlungen erwischt und daraufhin, dank Beamtenstatus, lediglich versetzt. Mittlerweile ist er Dozent an einer Uni.

anonymous

location not specified – 19.09.2025

Hat mir dickpics geschickt

Rieke

location not specified – 19.09.2025

Mein erster Freund hat mich vergewaltigt, in dem er mehrmals während ich schlief einfach seinen Penis gewaltvoll in mich (Vagina und Anal) drückte. Wenn ich geweint habe oder Schmerzen hatte, hat er das ignoriert. Ich habe damals nicht verstanden, was da gerade passiert. Da er mein erster Freund war und meinte das wäre in einer Beziehung normal, habe ich es auch ausgehalten. Nachdem er (zum Glück) Schluss gemacht hat, habe ich erst realisiert, was da passiert ist und was es mit mir gemacht hat. Als ich ihn konfrontierte, lachte er nur.

Anni

Rimini Jugendfahrt – 19.09.2025

Wir waren nach dem Abi auf so einer Jugendfahrt und sind in einen Club gegangen. Mehrere Männer haben mir einfach so im Vorbeigehen zwischen die Beine gefasst und einmal so meine Vulva gedrückt.

Isa

Bus nach Italien – 19.09.2025

Ich fuhr mit einem Reiseveranstalter in einem Reisebus in die Toskana.War ungefähr 20Jahre alt.Sass in der hintersten Reihe, neben mir rechts ein Paar – der Typ neben mir,nPlötzlich hatte ich seine Hand am Oberschenkel und er streichelte mich.Seine Freundin schlief.Ich war versteinert aber deutete lautlos an, dass er da eine Freundin sitzen habe.Er machte weiter und schrieb mir Komplimente auf den Oberschenkel.Bei der nächsten Rast, als die Freundin auf Toilette war, sprach ich ihn an – aber er bekam wohl Angst.Danach war Ruhe aber ich ärgere mich immer noch, warum ich nicht gleich laut geworden bin bzw. warum ich es anfänglich sogar schmeichelhaft fand, bis ich sah, dass er das neben seiner schlafenden Freundin macht…

anonymous

NRW – 18.09.2025

Ich war gerade 18, habe die Nacht zuvor mit Freundinnen gefeiert und morgens den Zug zurück nach Hause genommen. Ich muss eingenickt sein, denn ich würde wach als mein Sitznachbar mir mein Bein gestreichelt hat. Ich habe nichts gesagt und herzklopfend darauf gewartet, dass er hoffentlich gleich aussteigen würde.

anonymous

NRW – 18.09.2025

Ich war 22, habe abends an der Theaterkasse gejobbt. Ein deutlich älterer Kollege um die 50 fing an, mir Facebook-Nachrichten zu schreiben, in denen er über die erotischen Träume berichtet, die er nachts zuvor von mir gehabt habe. Ich habe damals niemandem was gesagt, aber ich habe mich vor jeder Übergabe mit ihm gefürchtet.

anonymous

Germany/France (Border) – 18.09.2025

My Ex Bf filmed use during s.. twice and also got many voice recordings during our s.. he did this without me knowing or noticing. Till today the police did nothing about it and he has all of this still with him. Even got the phone back with which he recorded all of it

anonymous

location not specified – 18.09.2025

Mein Expartner hat mich in Anwesenheit meiner damals 2-jährigen Tochter vergewaltigt. Er ist innerhalb einer Therapie wurde mir klar, dass ich nicht Schuld daran bin.

anonymous

Essen – 18.09.2025

Ich lag im Bett, in meiner Jogging Hose, meinem oversized Schlaf T Shirt. Es war Juli 2024 und ich war die Ferien bei meinem Damaligen Freund. Ich habe neue Medikamente bekommen, welche mich sehr schläfrig gemacht haben, weshalb ich zu meinem ex, welcher schon bereit für Sex war, nein gesagt habe. Mir ist schonmal sexualisierende Gewalt passiert, was er auch wusste. Das sollte man vielleicht noch wissen. Als ich geschlafen hatte bin ich ab und zu von einem Art brennenden Schmerz leicht aufgewacht, war aber eher im benommenen Zustand, um irgendwas überhaupt zu verstehen. Ich dachte es war einfach nur ein schlechter Traum, der das von damals verarbeitete. Aber nein. Am nächsten Morgen wachte ich auf und bin schnell, aufgrund meiner Harninkontinenz, auf die Toilette, dabei ein dumpfer Schmerz in meinem Unterbauch. Ich habe empfindliche Schleimhaut im Genital Bereich, der aufgrund der Vergangenheit eher psychosomatisch ausgelöst wird. Ich habe in der Nacht viel geblutet, Pipi machen hat weh getan. Ich habe ihn Wochen lang nicht gefragt. Ihn nicht angesprochen. Dabei passierten noch 4 weitere Vergewaltigungen. Nachdem er mich geschlagen hat, physisch und psychisch fremdgegangen ist, mich veraten hat, hat er vor einem Jahr mit mir Schluss gemacht. Hat eine komplette Freundesgruppe und mein ehemaligen Wohnort von mir genommen.ich habe Narben. Sichtbar und unsichtbar. Aber ich bin stark und setze mich gegen Nazi und Frauchen feindliche Bands ein, für andere „psycho Ex Freundinnen.“

Sarah

Besser ich sags nicht – 18.09.2025

Mit 15 hatte ich flashbackst von einer Vergewaltigung. Wusste nicht was grade geschieht mit mir, konnte und kann mich bist jetzt (28) nicht an mehr erinnern. Damals sage mit dann meine Mutter dass mein Großvater sie und ihre Schwester bis zum 6. LJ missbrauchte, keine VG aber bis zum Blasen. Die Polizei kann nichts tun. Ihre Schwester wirft uns immer wieder vor dass sie es so schade findet kein gemeinsamen Fanilienfeiern haben zu können da wir ja den Kontakt abgebrochen haben und es für sie nicht so schlimm war.

Yv

location not specified – 18.09.2025

Ich war 18, er 20… ich dachte es sei Liebe.. aber es war Macht und Kontrolle. Es hat ganz schleichend angefangen. Erst ein Schlag auf den Arm und dann folgten weitere Schläge. Bis er sich einfach über mich gebeugt hat und mich gegen meinen Willen, ausgezogen hat. Ich war stumm vor Angst.. keinen Ton habe ich raus gebracht. Die Tränen flossen still über meinen Gesicht. Und so passierte es immer und immer wieder

anonymous

location not specified – 18.09.2025

Ich weiß nicht mehr wie alt ich war, vielleicht 10. Ich war alleine zuhause, weil ich krank war. Mein Onkel war mit seiner Frau im Wohnwagen zu Besuch, er hatte gewartet bis meine Eltern weg waren und hat geklingelt, ich mochte ihn nicht, er war unangenehm, aber er sagte er hätte etwas vergessen, also ließ ich ihn rein. Ich weiß nicht wie, aber aufeinmal küsste er mich und versucht mir seine Zunge in den Mund zu stecken… es war so widerlich. Er meinte, es wäre nur ungewohnt aber dich schön, ich würde es nur nicht kennen. Ich habe ihn gehasst und hasse ihn noch heute für die Sprachlosigkeit, die Hilflosigkeit die einfach blieb und nicht mehr wegging

anonymous

NRW – 18.09.2025

Ich war 15 und mit meinem ersten Freund zusammen, wir lagen auf der Couch und plötzlich drehte er sich und bewegte sich über mich, mit seinen Händen neben meinem Kopf. Er war über mir und wollte mich küssen, ich hatte aber keine Lust und habe gesagt, dass ich nicht will und meinen Kopf bei seinen Versuchen immer von Seite zu Seite gedreht. Er hat aber nicht aufgehört und ich wusste, dass er nicht aufhört und es keinen Ausweg gibt, außer wenn ich ihn küsse. Also habe ich ihn geküsst und er hat endlich von mir abgelassen.

anonymous

location not specified – 18.09.2025

Irgendwann zwischen meinem Alter von 14 bis 18(?) wohnte ein Kumpel (~10 Jahre älter als ich) meines Bruders bei uns, und schlief auf unserer Couch. Er hatte Probleme mit seiner Familie, mentale Probleme etc. deswegen kam er bei uns unter, weil meine Mutter nicht wollte, dass er auf der Straße landete. An sich war es okay für mich, außer bei gemeinsamen Mahlzeiten hatte ich nicht viel mit ihm zu tun. Eines Tages lief ich aber an der Küche vorbei, wo er und meine Mutter saßen und sich unterhielten. Von dem was ich hörte verstand ich, dass er einen Sextraum mit mir hatte. Danach war es mir so unangenehm, in entspannter zu Hause Klamotte ohne BH zB oder im Sommer kurz zu tragen. Ich trug von da an immer BH oder Hoodie. Meine bloße Existenz wurde mir zuwieder, und ich hatte das Gefühl nicht mehr entspannt zu Hause existieren zu können, bis er irgendwann endlich wegzog. Warum um alles in der Welt er meiner Mutter das erzählt hat, habe ich bis heute nicht verstanden.

anonymous

location not specified – 18.09.2025

Ich war 16 am Strand in den Ferien, er 18… wir knutschten etwas rum, als er Sex wollte. Wir hatten beide kein Kondom dabei, somit wollte ich nicht. Er hat so lange gebettelt und mich gedrängt, bis ich mich zur Verfügung stellte… es war schmerzhaft und kein bisschen schön. Ich fühlte mich danach benutzt und hatte viele schlaflose Nächte aus Angst vor einer Krankheit oder Schwangerschaft.

anonymous

location not specified – 18.09.2025

Ich 24, er 30. Ein linker, kulturliebender, zigarettendrehender Dude der sich als sensibler Mann tarnte. Schon nach 1 Jahr in unserer Beziehung kam es zu Überrendungsversuchen, wenn wir gemeinsam im Bett lagen. Anfänglich sagte ich, ich habe heute keine Lust. Er sagte die Lust käme schon beim machen. Dies sagte mein männlicher Therapeut überrings auch, nachdem ich ihm die Situation schilderte. Ich war das Problem. Ich hatte keine Lust . Ich sollte mir mal Pornos anschauen.
Immer wieder gab es diese Unterhaltung. Ich drückte mich in die hinterste Ecke der Wand, er sagte wir könnten uns doch ausziehen und schauen, ob die Lust kommt. Ich wollte nicht. Ich sagte nie ja, mein Körper schrie nein. So legte er sich Nacht für Nacht mit seinen 90 Kilo auf mich. Nackt und drang in mich ein. Was sollte ich tun. Jeden Abend diskutieren, oder es schnell hinter mich bringen. Bis heute denke ich, dass das kein Übergriff, kein Vergewaltigung war. Ich höre Herz und Sack und versuche langsam lauter zu werden. Denn niemand aus meinem Umfeld gibt mir das Gefühl laut sein zu dürfen. So sitze ich im Bus, denke an ihn und dass ich sein Leben verschlimmern würde wenn ich ihn anzeige. Ich gehe noch einen langen Weg, bis ich verstehe wer Schuld ist. Vielleicht hilft mir dieser Text.

Hanna

location not specified – 18.09.2025

Teil 2: Er antwortet “ Das muss so, damit deine Verspannung sich lösen kann.“ Ich sagte ihm das ich nun aufhören möchte. Er sahs mittlerweile auf mir und drückte meine Hände ins Sofa. Ich bekam so eine Todesangst, dass mir nur einfiel, dass ich aufs Klo muss weil ich Durchfall habe, zu sagen und schnell aus der Wohnung zu rennen. Er rief mich an, schrieb mir ständig und stalkte mich am Ende über ein halbes Jahr, bis ich ihn anzeigte. Erst als ich in eine andere Stadt zog ließ er mich in Ruhe. Seitdem kann ich keine Massagen mehr ertragen!

Hanna

location not specified – 18.09.2025

Teil 1: Ich hatte mich nach einer langjährigen Beziehung mit einem Typen gedatet. Wir trafen uns mehrmals für gemütliche Spaziergänge. Da ich eher die Skeptikerin bin. Nicht ohne Grund! Beim 5ten Date regnete es plötzlich und wir wurden richtig nass. Er bot an zu ihm zu gehen, da er nicht weit weg wohnte. Als wir bei ihm waren, holte er mir trockene Anziehsachen, ein Handtuch und eine warme Decke. Verließ dann den Raum um uns einen warmen Tee zu kochen und mir ein Wärmekissen warm zu machen. Als er wiederkam tranken wir einen Tee unterhielten uns noch ein wenig. Er schlug vor einen Film zu schauen da es draußen noch dolle regnete. Auf all den Dates und bis zu diesem Punkt, machte er auch keine Annäherungsversuche. Als wir dann auf der Chouch waren, fand ich irgendwie nicht die richtige Sitzposition ,da ich mich schon länger mit Rückenschmerzen herumplagte. Er fragte höflich nach, was los sei. Ich erzählte ihm davon. Da er Physiotherapeut war bot er mir an einmal zu fühlen. Ich willigte ein. Er fühlte über meinen Rücken und fand den “ Schmerzpunkt“. Er fragte mich ob er da mal näher nachschauen darf. Es lief erstmal alles mit Consens und mit einer gewissen „vorsicht“ seinerseits. Ich fühlte mich gut mit ihm und willigte ein. Ich legte mich also auf den Bauch. Angezogen fing er an, mich behutsam zu massieren bis er plötzlich aus dem Nichts so stark meine meine Hände festhielt, dass ich erstarrte und mich nicht bewegen konnte. Ich fragte was er da mache.

Luisa

location not specified – 18.09.2025

Ich habe mit 16 den 25jährigen Freund meines Bruder gedatet. Er war immer wieder bei mir Zuhause. An einem Abend wurden wir zum ersten Mal etwas körperlicher miteinander, nur Petting. Dann fragte er mich ob ich ein Kondom hätte, ich sagte „Nein“, ich stellte ihm die Gegenfrage und er hatte auch keines. Daraufhin sagte ich „Ja blöd dann wird das nichts.“ Ca eine halbe Stunde später lag ich auf dem Bauch um zu schlafen. Er fing an mich wieder anzufassen, legte sich dann auf mich drauf und steckte seinen Penis einfach in mich. Nachdem ich danach völlig perplex da lag fragte ich ihn was das sollte. „Er meinte ist ja nicht so schlimm, er wäre ja nicht gekommen.“ Ich fragte ihn ob er eigentlich blöd ist und nicht wisse was der Lusttropfen ist. Darauf hin war er still und nachdem ich weinend nicht schlafen konnte, maulte er mich nur an „Das ich doch mit ihm reden soll wenn ich ein Problem hab“, dann schlief er einfach. Ich habe so viel an mir gezweifelt und tue es immer noch.

Laura

Niedersachsen – 18.09.2025

It was November, nearly 8 pm and really dark outside. I was 21 years old when I walked alone in a small town to watch a friend’s play.
I nearly arrived at my destination in the bright city center but before that I needed to pass a dark park entrance.
All of a sudden a man (he must have been about 30 years old and 30cm taller) gets out of the park, jump in front of me, so near I could fell his warmth through my jacket, and grabbed my shoulders. I freezed and couldn’t move as he ask me if I wanted to have sex with him. Just this question. He pointed to the park entrance where he was coming from.
I couldn’t say or do a thing.
Before he could pull me in the park, a group of people came from behind and he disappeared back into the park alone.
I was still shocked and couldn’t move until the group passes me. As I had the power over my body back I ran to the theater and told my friend about it. She insisted on driving me home that night although it was only a 10 minutes walk away…

anonymous

location not specified – 18.09.2025

Ich weiß nicht mehr wie alt ich war, vielleicht 10. Ich war alleine zuhause, weil ich krank war. Mein Onkel war mit seiner Frau im Wohnwagen zu Besuch, er hatte gewartet bis meine Eltern weg waren und hat geklingelt, ich mochte ihn nicht, er war unangenehm, aber er sagte er hätte etwas vergessen, also ließ ich ihn rein. Ich weiß nicht wie, aber aufeinmal küsste er mich und versucht mir seine Zunge in den Mund zu stecken… es war so widerlich. Er meinte, es wäre nur ungewohnt aber dich schön, ich würde es nur nicht kennen. Ich habe ihn gehasst und hasse ihn noch heute für die Sprachlosigkeit, die Hilflosigkeit die einfach blieb und nicht mehr wegging

DZ

Borken, NRW – 18.09.2025

Eines Abends vor ca. 10-12 Jahren war ich mit einer Freundin in einer Kneipe, einfach was trinken und quatschen. Den Barkeeper kannte ich ein wenig, er war ein Kumpel von meinem Exfreund. Je später es wurde, desto leerer wurde die Kneipe und zuletzt waren wir nur noch zu dritt, weshalb er abschließen wollte, aber noch anbot, mit ihm in die Wohnung kommen zu können. Wir, schon reichlich angetrunken, gingen mit und wollten mit etwas zu rauchen und einer Serie den Abend entspannt ausklingen lassen. Meine Freundin war schon auf dem Sofa eingeschlafen und auch ich dämmerte immer mal wieder ein. Irgendwann schreckte ich auf, weil ich eine Hand am Oberschenkel fühlte und da sah ich, dass meine Strumpfhose schon zerrissen war und er sich gerade weiter „voran arbeiten“ wollte. Ich war empört und ging schnell mit meiner Freundin im Schlepptau raus, um ein Taxi zu rufen. Er hatte uns glaube ich sogar erst noch die Tür versperren wollen, es fühlte sich echt bedrohlich an. Ich bin noch immer entsetzt darüber, wie er meinen Zustand damals gezielt ausnutzte und will gar nicht wissen, was alles hätte passieren können…

DZ

Bocholt, NRW – 18.09.2025

Als ich 15 oder 16 Jahre alt war, habe ich mich mit einem ca. 24 Jahre alten Mann getroffen, in den ich mich glaubte, „verliebt“ zu haben. Schon nach wenigen Treffen fing er an, mich zu einer Rückenmassage zu überreden, was mir eigentlich so früh noch zu intim war. Heute mit 30 weiß ich, dass ich in dem Alter sowieso große Probleme hatte, Grenzen zu setzen und überhaupt übergriffiges Verhalten zu erkennen. Jedenfalls blieb es an diesem Tag nicht bei der Massage, er forderte immer mehr ein und es endete in Analverkehr gegen meinen Willen. Als er endlich fertig war, rannte ich in seiner WG zur Toilette, musste weinen und hatte blutigen Durchfall. Außerdem fühlte ich mich zusätzlich gedemütigt, weil es sehr hellhörig war. Trotz dieser Erfahrung sah ich ihn noch viele Male wieder. Durch seine manipulative Art glaubte ich noch lange, trotz all seiner negativen Seiten „verliebt“ oder gar süchtig nach ihm zu sein, was ihm noch viele weitere Möglichkeiten zur Manipulation und zu Handlungen gegen meinen Willen gab.

anonymous

In der Nähe von Frankfurt – 18.09.2025

Ein damaliger Bekannter war bei uns zu Hause. Er war extrem aufdringlich und fast mich ständig am Hintern, an den Hüften an. Er zog mich immer wieder auf seinen Schoß, obwohl ich mich wehrte. Irgendwann schaffte ich es auf der Toilette eine Freundin anzurufen und sie zu bitten zu mir zu kommen, damit ich nicht mit ihm alleine sein muss. Als er später am Abend ging, sagte er mir ich solle mir endlich meinen Stock aus dem Arsch ziehen. Ich war 14 und er 19.

Anni

Ischia (Italien) – 18.09.2025

Ich war als 17/18 Jährige mit meiner Mama im Urlaub. Es war heiß. Ich trug einen kurzen Rock, den ich sehr schön fand. Wir waren in einem Bus. Ein Mann begrapschte mich von hinten am Po. Ich weiß nicht mehr, ob es auch unter dem Rock und zwischen den Beinen war. Was ich weiß ist, wie ich mich schuldig und beschämt gefühlt habe, als eine Frau mich dabei anguckte. Ich konnte mich nicht wehren. Nicht, weil ich es körperlich nicht konnte, sondern weil da eine Blockade war. Anscheinend war es so wichtig, Männern zu gefallen und sexuell gefällig zu sein, dass ich nicht mal meine eigenen Grenzen wahrnehmen konnte. Und dafür fühlte ich mich schuldig und beschämt und als wäre ich eine „Schlampe“. Ich war damals sehr froh, dass meine Mama es nicht mitbekommen hat. Aus Scham.

Flo

Köln – 18.09.2025

Ich war 18 als eine Freundin mir einen Kumpel vorstellte. Er war Fitnesstrainer in dem Fitnesstudio in das ich ging. Sir sahen uns oft in der Freund*innen Gruppe, irgendwann auch alleine. Er fing an mich zu schlagen, ich dachte jedes mal das würde er nicht wieder tun. Irgendwann habe ich mich in der Situation wieder gefunden in der er moch auf den Boden schubste sich auf moch kniete und mich schlug und würgte. Ich dachte er würde es nicht nochmal tun. Tat er jedoch. Er fasste mich an wenn ich geschlafen habe, wenn ich bei ihm übernachtete. Ich dachte immer er wird nicht nochmal vorkommen. Es sollte nicht das letzte mal sein das er moch schlug, eine Woche später auf einer Party verabreichte er mor KO tropfen, zog mich aus und Fotografierte mich. Ich bemerkte es am nächsten Morgen. Mein ganzer Körper war voller Hämatome und Beißabdrücken. Ich war im Krankenhaus, mir wurde nicht geholfen. Ich war bei der Polizei, mir wurde nicht geholfen. „Was hatten Sie an?“ „Hatten Sie romantische Gefühle für ihn?“.
Ich dachte ich würde es nicht schaffen zu gehen, wir waren nunmal Freunde.

Er hat sich nie entschuldigt. Heute werde ich nicht mehr geschlagen, das habe ich nicht ihm zu verdanken, sondern mir selbst. Ich habe überlebt, ich bin gegangen.

A

location not specified – 17.09.2025

Ich war damals gerade 14 geworden (und hatte erst kürzlich meine Zahnspange verloren..). Ich war mit meiner Familie im Urlaub im Ausland, wo ich einen 18-jährigen Mann kennenlernte. Über ein paar Abende hinweg haben wir uns mit mehreren Leuten am Strand Abends getroffen und etwas getrunken (Longdrinks mit Vodka unter anderem). Er hat irgendwann angefangen mich zu Sex überreden zu wollen – die ersten Tage habe ich mich mit meiner vermeintlichen Periode raus geredet. Als ich nicht mehr wusste, wie ich erklären soll dass ich es nicht möchte hat er mich in eine kleine Strandhütte mitgenommen. Er hat mich entjungfert, während ich vor Schmerzen geweint habe. Er hat nicht verhütet. 10 Jahre später hat mir eine Freundin klar gemacht dass es Missbrauch war..

M

Leipzig – 17.09.2025

Ich war mit meinem Partner auf einer WG-Party. Die Stimmung war gut und wir sind noch in die Stadt weitergezogen. Mein Freund ist nachhause gegangen da er früh raus musste. Dabei war auch ein Bekannter, etwa Mitte 40. Er hat mir einen gin tonic von der Bar mitgebracht und danach war ich vollkommen betrunken. Er hat mich zu sich nach Hause gebracht. Wie weiß ich nicht mehr. Meinen Freundinnen hat er wohl gesagt, dass ich keinen Schlüssel dabei hätte und mein Freund nicht zu erreichen ist. In der Nacht bin ich aufgewacht, eine seine Hände war an meinen brüsten mit der anderen hat er sich selbst befriedigt und ist auf mir gekommen. Ich konnte gar nichts sagen und war immer noch wie benebelt. Als ich wieder genügend Kraft hatte bin ich heim. Ich konnte nicht mit meinem Freund darüber reden was passiert war, er hat aber auch nie nachgefragt warum ich so verstört war bei meiner Rückkehr. 1 woche später war mein freund dann auf der Geburtstagsfeier des bekannten. 1 Jahr später habe ich einer freundin davon erzählt und erst ihr Kommentar, dass das sexueller Missbrauch war, hat mir geholfen zu verstehen was da eigentlich passiert ist.

anonymous

Nähe Stuttgart – 17.09.2025

Ich weiß nicht wie oft Exfreunde ihn „nur mal kurz reinschieben“ wollten obwohl ich klar gesagt habe das ich keine Lust habe. Oft lasse ich Sex dann nur über mich ergehen um nicht mehr danach gefragt zu werden. Ich habe erst vor kurzem verstanden das das nicht normal ist…

anonymous

Heilbronn – 17.09.2025

Er hat mich gefingert obwohl ich mehrmals nein gesagt habe und als ich nicht aufgehört habe mich zu wehren hat er auch noch ein Finger ins andere Loch gesteckt.

anonymous

Nähe Stuttgart – 17.09.2025

Er hat das Wohnzimmer abgeschlossen und gesagt das ich erst raus komme wenn ich mit ihm schlafe. Ich habe mich notgedrungen darauf eingelassen nur um am nächsten Tag als fette und leicht zu habende Schlampe von ihm betitelt zu werden. Danach hat er mich blockiert

S.

Sachsen-Anhalt – 17.09.2025

Ich war 17. Er war ca. 15 Jahre älter, Fotograf, verheiratet und machte die Abifotos an meiner Schule. Er wartete, bis ich 18 wurde und fing dann eine Affäre mit mir an, die auf verschiedene Weise verstörend und missbräuchlich war und innerhalb derer er mich vergewaltigte. Als ich es geschafft hatte, sie zu beenden, stalkte er mich. Aus Scham und Überforderung habe ich danach 10 Jahre lang mit niemandem darüber geredet.

anonymous

location not specified – 17.09.2025

Ich war 18 Jahre alt und auf dem Stammtisch in einer Hütte eines Skivereins mit meiner besten Freundin. Dort waren primär wesentlich ältere Männer dabei. Da ich in diesem Verein groß geworden bin, habe ich mich bis zu diesem Abend dort nie unwohl gefühlt. In der Hütte gab es oben Schlafsääle und meine Freundin und ich nahmen uns vor dort die Nacht zu verbringen weil wir etwas trinken wollten. Als wir uns nach oben verabschiedeten, um zu schlafen und es uns in unseren Schlafsäcken gemütlich zu machen, kam einer der Männer (den ich schon seit Kindesalter kenne) nach oben und legte sich direkt neben mich. Er ist 10 Jahre älter als ich … ich tat so als würde ich schlafen weil es mit unangenehm war , dass er mir so auf die Pelle rückte und ich nicht wusste wie ich reagieren soll. Er kam immer näher, machte dann meinen Schlafsack auf und drückte sein Glied gegen mich. Ich hatte Panik, mir wurde schlecht. Ich hab gesagt er soll das lassen. Dann hat er mir in meine Hose gefasst ich habe sein Hand weggedrückt und er hat weiter gemacht und mich an meinem Intimbereich berührt. Er hat nicht aufgehört. Ich habe geweint, leise geweint. Weil es mir absurderweise peinlich war, dass er das hören könnte und ich meine Freundin nicht wecken wollte.

5 Jahre später erst habe ich es ihr erzählt, sie hatte damals tief und fest geschlafen und es nicht mitbekommen und war schockiert. Erst viele Jahre später habe ich das Ausmaß verstanden

Chrissi

location not specified – 17.09.2025

Ich war 17, es war Karneval. Ich war mit Freund*innen unterwegs. Wir haben getrunken, viel getrunken. Ich habe einen Typen geküsst. Er war als Matrose oder Sträfling verkleidet. Ich weiß es nicht mehr. Es war sehr voll an dem Ort und er nahm mich an der Hand, wollte irgendwo hin wo es ruhiger ist, um zu reden, sich kennenzulernen, dachte ich. Meine Freund*innen waren beschäftigt, haben nicht nach mir gefragt. Ich bin mit ihm gegangen. Er zog mich immer weiter mit sich mit, in einen Hinterhof. Dort nahm er seinen Penis raus, wollte dass ich ihn in den Mund nehme. Ich wollte das nicht. Er drängte mich, sagte, dass er sonst jedem sagen würde, dass ich es sowieso getan hätte. Ich fühlte mich so eklig, benutzt. Tat so, als ob ich mich übergeben musste und rannte weg. Meine freund*innen fand ich wieder, ich habe ihnen nie davon erzählt, niemandem habe ich davon erzählt. Ich habe gesagt, dass ich einen Filmriss hatte und mich an nichts erinnern kann. Ich habe sehr lange nicht verstanden, dass ich nichts falsch gemacht habe, dass das ein Übergriff war. Ich habe mich so sehr geschämt. Ich hatte so große Angst, dass ich ihm nochmal begegnen würde. Jahrelang hatte ich diese Angst.

Anonym

Leipzig – 17.09.2025

Ich war 25 und bin männlich sozialisiert, lebe allerdings Mittlerweile Nonbinär.
Bei der Geburtstagshouseparty einer Freundin in Erfurt, habe ich im vorhinein abgeklärt, übernachten zu dürfen..
Den Abend über, hatte ich längere Flirts mit einer Frau, die es wohl mochte mit mir Spiele zu spielen und immer wieder sehr intensiv mit mir Rumknutsche und dann Anstalten machte gleich nach Hause zu gehen.
Ich reagierte verständnisvoll und wünschte einen Sicheren Heimweg. Als ich meine Zähneputzen wollte, kam sie ins offene Badezimmer und wir hatten halb konsensualen Sex, ich noch mit Zahnbürste im Mund, ist sie auf ihre sexuellen Kosten gekommen indem sie sich an mir rieb und ich sie halb dabei streichelte und würgen sollte (hab’s eher halbherzig gemacht) wollte dann ins Bett gehen, aber sie lies mich nicht und wollte unbedingt mit kommen. Beim Einschlafen kuschelten wir ein bisschen aber sie wurde immer unruhiger. Als ich eingeschlafen war für eine Zeit, schrecke ich auf und sie saß auf mir, ich hatte wohl während des schlafens eine Errektion bekommen, die sie für ihre Zwecke benutzte. Nach ca, 2min mit halb geschlossenen Augen, schob ich sie von mir. Ich erzählte danach meinen Weiblichen Freundinnen die Geschichte und auch der Freundin, bei deren Party ich war und den Übergriffen Menschen kannte… empörte Reaktionen blieben aus , fragen wie: fandest du es geil wie horny sie auf dich war? Oder -geil aufzuwachen und von Sex geweckt zu werden… waren bei den Reaktionen dabei.

Johanna

Sachsen – 17.09.2025

Ich kann mich nicht mehr gut an das Ereignis erinnern, aber es tauchen immer Bruchstücke davon auf. Ich war vielleicht 10 und hab mit den älteren Jungs in meinem Dorf gespielt. Bis sie mich anfassten. Sie holten mich unter komischen Begründung vom meiner Schwester weg. Ich weiß nicht mehr wie es dazu kam, aber irgendwann saß ich auf seinem Schoß. Meine Hose wurde runter gezogen und er versuchte seine Penis in mich zu stecken. Es ist schon fast 20 Jahre her und die Erinnerungen sind verschwommen. Ich weiß nur, dass es etwas war, was man in dem Altern nicht tun sollte.

Dk

Hamm, Westfalen, germany – 17.09.2025

I was 7, when my parents had some issues during their marriage. My grandmother had given them a huge pressure and they decided to live with some of their friends for a while. While my parents were trying to solve their marriage problems, I was dragged into a “relationship” with the older daughter of my parents friends. She and her also her brother used to touch me and to drag me to have sexual contact with my own brother. They also made my parents think they are taking care of me, to reduce their stress. Until today I have never told my parents, neither did I talk about it with my brother.

anonymous

location not specified – 17.09.2025

Es muss ungefähr Anfang November 2022 gewesen sein, ich war 15 Jahre alt und mein Freund 17. Wir waren frisch zusammen, knapp 2 Monate. Er ist meine erste Erfahrung mit jeglicher körperlicher Nähe und mit dem Küssen hatte ich mich inzwischen arrangiert. Wir waren bei mir, verabredet zum Serie schauen. Wir schauten auf seinem iPad, ich hatte einen so schlechten Selbstwert, dass ich quasi alles über mich ergehen lassen würde, eben auch diese Serien, welche ich so gruselig und brutal gefunden habe. Eigentlich kannte ich das Konzept Konsens. Ich habe aber nicht nachgehakt als er, wie so oft, meine Hand an seinen Penis legte. Nur sollte ich diesmal weitermachen. Er machte die Serie aus und legte das iPad zur Seite. Er fragte ob es okay für mich sei, ich war wie erstarrt konnte nur mit den Schultern Zucken. Definitiv uneinverstanden machte ich weiter bis zu seinem Orgasmus. Ich fühlte mich einfach nur ekelhaft und habe viele Nächte nicht mehr in meinem Bett schlafen können. Er sagte niemals was dazu.

Linus

Berlin – 17.09.2025

Well a rather unusual story, but I as a cis man was raped by to of my female „friends“. I was fortunate enough to to escape the situation after a time that felt like an hour. But now I know the hurting feeling when a „no“ echos in an empty room, when you can’t realise what, why and how this is happening, when you get disgusting comments like „you know you want it“.
I was just so drunk, one of the girls bit me all over the body until I was full with bruises.
Humans can be so fucked up. I am a feminist and support your cause, thank you for giving a plattform just to drop a little weight.

Anni

Hamburg – 17.09.2025

Ich war Anfang 20, er 4 Jahre älter. Ich aß am Abend vorher das erste Mal Haschkekse. Mir ging es schlecht und ich ging direkt ins Bett. Am nächsten Morgen fühlte ich mich immer noch benommen und schwach. Er wollte Sex. Ich nicht. Er war 1.80 m und ich 1.60 m. Ich war körperlich so fertig. Ich wollte es nicht und versuchte dies mit all meiner wenigen Kraft zu äußern. Er war über mir. Mein leises Nein, wurde von seinem „Bitte, nur kurz“ übertönt. Ich konnte ihn nicht wegdrücken. Ich konnte es nur über mich ergehen lassen. Als es vorbei war, starrte ich in den Spiegel in meine stark geweiteten Pupillen. Ich konnte so nicht arbeiten gehen. Ich meldete mich krank, googelte, wie ich wieder nüchtern wurde, bewegte mich draußen und ging mit einer Freundin Pizza essen. Irgendwie konnte ich es ihr nicht erzählen und verkaufte den Abend als lustige Story. Und irgendwie traf ich den Typen noch über 3 Jahre weiter. Nur zum Sex. Ich wollte das nie, konnte aber zu dem Zeitpunkt noch keine Grenzen setzen. Und Ich glaub, ich hab daran festgehalten, weil es das, was einer Beziehung am nähesten kam und ich von männlicher Aufmerksamkeit abhängig war und vll sogar noch immer bin.

Mick

Hamburg – 17.09.2025

Ich war circa 12. Meine alleinerziehende Mutter war oft krank, Operationen – Unterleibsprobleme… Sie arbeitete Vollzeit ich war nachmittags allein. Eines Tages ein Anruf: « Ich bin der Arzt deiner Mutter. Sie ist bei mir in der Praxis. Es geht ihr sehr schlecht. Sie hat eine gefährliche Geschlechtskrankheit. Du musst dich sofort selber Untersuchen, vielleicht hat sie dich angesteckt. Hol dir eine Kerze und Creme » Ich war schockiert. Hatte Angst um meine Mutter. Als ich durch die Wohnung lief um eine Kerze zu suchen dämmerte mir jedoch, dass die Geschichte irgendwie komisch ist. Zurück am Telefon (damals noch Schnurtelefone) fragte er « Hast Du denn schon Haare unten? » Da war mir klar, dass das kein Arzt war! Ich legt auf und lief weinend zu meiner Freundin, die im Nebenzimmer auf mich wartete. Bis heute frage ich mich wer das war. Er muss Übersetzen unsere Situation Bescheid gewusst haben. Der Klang der Stimme war ähnlich wie die meines Opas oder des Bruder meines Opas. Dass mein Opa meiner Mutter gegenüber Übergriffig war, hat sie mir Jahre später ein einziges mal erzählt. Ob sie damals, als ich hab ihr von dem Anrufer erzählte, in Erwägung gezogen hat, dass es jemand aus der Familie war? Heute ist sie 80 und ich 55 – Wir haben nie wieder darüber gesprochen.

anonymous

Berlin – 17.09.2025

2001. Ich war 16 Jahre alt und verbrachte ein Schuljahr in den USA. Der Vater meiner Gastfamilie war einer der weniger freundlichen Kontakt in meinem Alltag. Mit der Zeit spielte er immer mehr psychologische Spiele mit mir. Anfangs waren es einfach interessierte persönliche Fragen, die zu immer deutlicher werdenden intimen, verbalen Nötigungen wurden. Einmal hat er mir gesagt, dass es es „sehr erwachsen“ von mir fände, wenn ich mich nackt durch das Haus bewegen würde, wenn nur er und ich da wären. Eines Abends, wir waren beide allein im Haus, schauen wir auf dem Sofa einen Film. Er griff mir zwischen die Beine und berührte durch meine Strumpfhose meine Vulva. Ich bin sofort aufgeschreckt, habe gesagt, dass ich das nicht will und bin in mein Zimmer gegangen. Die restlichen Monate meines Austauschjahres hat sowohl er als auch der Rest der Familie mich gemieden. Ich weiß nicht, was er ihnen gesagt hat. Ich habe mich jahrelang schuldig gefühlt, irgendetwas falsch gemacht zu haben, dass mich diese eigentlich nette Familie am Ende so schlecht behandelt hat. Erst nach langer Zeit habe ich durch Gespräche mit Freunden und letztlich Psychotherapie einen Weg heraus gefunden. Dass ich keine Schuld hatte und habe. Dass ich ein Kind in einem fremden Land war, ohne Familie und Freunde, den Dingen einfach ausgeliefert.

anonymous

Berlin – 17.09.2025

Ich war 16 und bin in der ringbahn eingeschlafen. Ich war bei einer Freundin gewesen und alleine auf dem Rückweg nach Hause. Es war irgendwas zwischen 3 und 5 Uhr morgens und ich hatte mich mit dem Rücken an das Fenster gelehnt und die Füße auf den Sitz neben mir gestellt. Ich hab nicht gemerkt das ich eingeschlafen bin und ich weiß auch nicht wie lang ich geschlafen hab, aber irgendwann bin ich aufgewacht. Davon das mich irgendwas zwischen den beinen berührt. Mir gegenüber saß ein Mann, um die 30/40, hat mich angegrinst, durch meine Hose durch meinen Intimbereich massiert und gesagt „endlich bist du wach“. Ich hab einige Sekunden Gebrauch und zu realisieren. Dann bin ich wie fremdbestimmt aufgestanden und durch tränen und völlig verwirrt durch die Bahn auf die andere Seite vom Wagon gegangen und bei der nächsten Station ausgestiegen.
Ich hab lange niemand davon erzählt, und es mittlerweile selbst fast verdrängt.

Anna

Bremen – 17.09.2025

Ich wurde mit 3 Jahren schon von einer Frau angefasst und musste sie berühren. Das zog sich leider durch meine Jugend und ich habe drei versuchte Vergewaltigungen erlebt, wurde jedoch nie „wirklich“ vergewaltigt. Manchmal fällt es mir schwer anzuerkennen das ich schlimmes erlebt habe und Grenzüberschreitungen erfahren habe, weil ich finde das schmälert das, was andere erlebt haben. M

E.M.

Belgien – 17.09.2025

Da war so ein Kerl in meiner Theatergruppe, er war 20 oder 21, ich war 15. Wir haben uns angefreundet Irgendwann hatten wir was miteinander und hat er fast nur noch bei mir übernachtet. Abgesehen davon, dass es mir mental schrecklich ging, weil immer dieser Mann bei mir zuhause wartete wenn ich von der schule kam und er sich beschwerte, wenn ich meine Freunde treffen wollte, wachte ich nachts (immer wieder) auf, weil er mich fingerte (während ich schlief!??). Dann hatten wir meistens Sex, ich dachte ich wäre ihm etwas schuldig. Nach ein paar Monaten brach ich den Kontakt ab und zwei Jahre später bin ich dann auf den Trichter gekommen, dass sowas nicht normal ist.

anonymous

Ostschweiz – 17.09.2025

Ich war 17 und an einem kleinen Musikfestival. Ein Typ mit hässlichen Zähnen, um einiges älter als ich und Schlagzeuger einer Band dort, hat mir einen Campari-Drink gemixt. Dann Blackout und ich bin erst 6 Stunden später aufgewacht.

Ich hatte nur eine Erinnerung von diesen 6 Stunden und zwei Erzählungen von Menschen, die mich gesehen haben. Daher weiss ich folgendes: Der alte Schlagzeuger hat mich in ein Zelt getragen, da ich nicht mehr alleine gehen konnte. Dann hat er versucht meine Hose runterzuziehen im Zelt, ich hab sie immer wieder hochgezogen und „nein“ gesagt. Ich hab versucht mich zu wehren, aber mir fehlte die Kraft und Kontrolle über meinen Körper. Ich hatte keine Chance. Eine Freundin hat mich dann später verwirrt und auf der Suche nach einer Toilette auf dem Gelände gefunden. Am nächsten morgen habe ich ganz klar gespürt, dass in mich eingedrungen wurde.

Ich habe mich gottlos geschämt dafür. Ich wusste damals nicht was KO Tropfen sind(vermute aber das es welche waren) und hab mir selber die Schuld gegeben so viel Alkohol zu trinken. 1 Jahr hatte ich meine Tage danach nicht mehr und hatte jahrelang Angst Aids zu haben. Mit 24 habe ich diese Geschichte als meine Blackout-Story erzählt und meine FreundInnen meinten danach geschockt zu mir: „Hey, du wurdest vergewaltigt“ Erst dann habe ich es begriffen, 7 Jahre lang die Scham getragen und heute weiss ich, es ist nicht meine Schuld und es ist keine Blackout-Story, sondern: Ich wurde mit 17 vergewaltigt.

anonymous

Wuppertal – 17.09.2025

Ich (m, damals 16 Jahre alt) wurde von einem Bademeister missbraucht, der in etwa 35-40 Jahre alt war. Ich hatte einen Wadenkrampf und er half mir aus dem Wasser und brachte mich in sein Bademeisterbüro. Dort sollte ich mich auf die Bahre legen und er massierte mir die Unterschenkel. Als er bemerkte, dass ich etwas fror, weil ich die Badehose noch anhatte, zog er sie mir einfach aus. Zuerst legte er mir ein Handtuch über den Po, deswegen dachte ich mir erstmal nichts dabei, aber beim massieren meiner Beine glitt er höher und höher und streifte ständig meinen Intimbereich von unten. Ich sagte, dass ich das nicht angenehm finde oder dass mich das sehr nervös machte. Aber er verstand es offenbar als Einladung. Und plötzlich hatte ich einen Finger in mir drin und sagte, ich soll es einfach geschehen lassen. Während er seine Finger in mir hatte, zog er seine Hose runter und ich musste ihm einen runterholen. Meine Eltern zwangen mich, auch danach weiter in diesem Schwimmbad zum Training zu gehen, denn sie zahlten ja die Jahresbeiträge im voraus…

Sonia

Berlin – 17.09.2025

Ein Mann hat mir auf der Rolltreppe auf den Hintern gehauen, sich an mir grob vorbeigedrückt und ist runtergerannt zur Bahn. Ich musste die Bahn auch nehmen, habe ihn aber erstmal aus den Augen verloren. Ich war so wütend und hab mir in dem Moment gewünscht, dass ich ihn an meiner Station wiedersehen werde. So kam es dann auch. Ich bin zu ihm gerannt und habe ihn laut mit seiner Tat konfrontiert. Er hat dabei sein Handy rausgeholt und so getan, als würde er telefonieren. Zwei Frauen haben sich direkt zu mir gestellt. Ich bin nach Hause gelaufen, nachdem ich dem Mann alles gesagt hatte, was ich zu sagen hatte und er konnte so lange nirgendwo hin.

Das war aber eine Ausnahme von vielen Malen. Oft ist es schon zu spät zum Reagieren, oder ich fühle mich in der Situation nicht sicher genug.

Vanessa

Erfurt – 16.09.2025

Ein Mann stalkt mich seit 2016, und nur wenige, die bei Begegnungen dabei waren, glauben mir das, weil der Typ ja nicht gefährlich wirkt und ich nicht hübsch genug dafür bin. Er hat mich mehrmals berührt, verfolgt, mir gedroht, und ich kann nichts machen, weil er keinen festen Wohnsitz hat. Somit kann kein Kontaktverbot zugestellt werden.

Ein Mann mit unbegrenzter Zeit sucht mich den ganzen Tag, und ich weiß nie, wann er meine Wohnung wiederfindet. Bin schon dreimal umgezogen.

B

Bulgaria – 16.09.2025

Some stranger touched me between the legs in front of a house. I was 16 years old.

Corinna

NRW – 16.09.2025

Ich war 12 und er 18. Ich hatte ein schlechtes Zuhause bei meiner Mutter und meinen Vater konnte ich nur am Wochenende sehen. Er hatte einen Sohn, keine 3 Jahre alt. Wenn ich jemanden was sagen dann darf er seinen Sohn nicht mehr sehen. Ich wollte nicht das noch ein Kind seinen Papa vermissen muss und das hat er ausgenutzt. Einmal hat ihn ein Freund überraschend besucht als ich bei ihm war. Er hat mich zu gedeckt damit man nicht sofort sieht wie wenig ich an hatte. Der Freund hat es trotzdem gesehen, weil mein Oberteil auf dem Boden lag und er hat nichts gesagt als ich es mir angezogen habe. Ich habe mich fast jedes Mal wenn ich von ihm nach Hause gekommen bin übergeben. Ich hab mich selbst verletzt, weil er das unattraktiv fand. Ich hab gehofft er hört auf sich an mir zu befriedigen wenn er mich hässlich findet. Er wollte mein erstes Mal sein und hat mich so lange gedrängt bis ich ja gesagt habe. Ich konnte allerdings zu meinem Vater ziehen bevor das passiert ist und ich musste ihn erst vor Gericht wiedersehen.

anonymous

Fahrrad Unterführung Essen Zollverein – 16.09.2025

Ich war unterwegs zum Bus und wurde unter der Unterführung von einem Mann auf Fahrrad am Arsch gepackt. Er fuhr dann ganz schnell weg. Kurz vorher sind uns noch 2 Joggerinnen entgegenkommen und ich hab gemacht wie er hinter mir gewartet hat. Ich will mir nicht vorstellen was sonst passiert wäre, es war Winter und schon 22 Uhr, keine helle Ecke mit Gebüsch…

anonymous

location not specified – 16.09.2025

Mein ehemaliger Chef hat mir einen Klapps auf den Hintern gegeben und hat mich „gelobt“ für meinen tollen Po

anonymous

location not specified – 16.09.2025

Ich war 13 als ein Arbeitskollege meines Vaters mir mehrfach an den Hintern gefasst hat – sehr gezielt und sehr intensiv

Jenni

Münsterland – 16.09.2025

Ich war mit meinem Ex-Freund in einer Beziehung. Während dieser Zeit ging er fremd – mindestens mit Küssen, vielleicht auch mehr. Er traf sich mit mindestens drei anderen Frauen, aber was genau lief, weiß ich bis heute nicht.

Es gab Situationen, in denen ich plötzlich keinen Sex mehr wollte. Ich habe klar gezeigt, dass ich nicht möchte – aber er hat nicht aufgehört. Er hat einfach weitergemacht, sich auf mir selbst befriedigt und auf mir gekommen. Das war gegen meinen Willen.

Etwa acht Wochen nach unserer Trennung bin ich noch einmal zu ihm gegangen. Er bot mir ein Bier an und verschwand lange in der Küche. Ich trank das Bier – und war sofort stark betrunken, viel mehr, als es durch ein Bier möglich gewesen wäre. In diesem benebelten Zustand küsste er mich, und es kam zum Geschlechtsverkehr. Wäre ich klar gewesen, hätte ich das nicht getan.

Ich habe mich so viele Jahre dafür geschämt, dass ich nach der Trennung noch einmal mit ihm geschlafen habe. Ich habe mich gefühlt wie eine „Schlampe“, weil ich überhaupt zu ihm gegangen bin. Ich habe mir eingeredet, dass ich selbst schuld sei.

Aber heute weiß ich:
Ich war nicht schuld.
Ich bin nicht schmutzig.
Und die Scham gehört nicht mir – sie gehört ihm.

Nora

Schortens, Norddeutschland – 16.09.2025

Ich war 16 und habe in der örtlichen Dorfkneipe- und Restaurant gekellnert.
Es war mein erster Job und das erste Mal, dass ich allein außerhalb der Familien-, Freundes oder Bekanntenkreises unterwegs war. Beim Eindecken der Tische für das Mittagessen sprach der Koch mit mir, er muss um die 50 Jahre gewesen sein. Irgendwann stellte er sich hinter mich und umfasst meine Hüften und den Bauch. Dazu gab es noch irgendein komisches Kompliment. Ich bin einfach in eine Schockstarre gefallen. Er war der einzige der Mitarbeitenden der halbwegs lieb war und ich wusste nicht wie ich reagieren sollte. Später schrieb er mich noch, ob wir uns treffen wollen.
Den Job habe ich nicht weiter gemacht, meine Freunde waren empört. Sie waren wütend und haben sich darüber aufgeregt wie jemand in seinem Alter, eine junge Frau treffen möchte. Aber getröstet hat mich nie jemand. Bis heute fragt eigentlich nie jemand, wie es mir damit ging, mit meiner ersten sexuellen Belästigung.

anonymous

Elsdorf – 16.09.2025

Karneval 2020, mein damaliger Freund und ich feierten wie Karnevalsjecke Karneval, ich trinke eigentlich nie, doch ab und zu mache ich eine Ausnahme. Wir waren mit einer Guten Truppe unterwegs, es war lustig, es wurde getanzt und wir gingen nach Hause. Unterwegs merkte ich irgendwie nicht wie viel ich letztendlich getrunken hatte, vielleicht weil ich sonst nie trinke, zuhause im warmen kam dann die retour.. mir war schwindelig und ich wollte mit meinem Kostüm im Bett einfach schlafen und für ein weiteres Jahr auf’s Anstoßen verzichten. Mein Freund zog mir mein Kostüm aus, unter dem ich mehrere Schichten trug. Er fing an mir zu sagen wie wunderschön ich war, wie sehr er mich liebte und das mir nie jemand was Böses tun wird. Er küsste meinen Oberkörper, seine Hände an meiner Jeans. Ich Welzte mich hin und her und weiß wie ich sage „ich will nicht, lass mich schlafen“ doch er machte weiter, zog meine Strumpfhose aus und küsste von meinen Knöcheln meine Beine aufwärts. Ich habe versucht seinen Kopf wegzudrücken, aber er sagte „ja Baby, gefällt dir das“ in der Nacht kam er drei mal und ich sagte 100mal Nein. Die Staatsanwaltschaft sagte Jugendliche unreife.

Catz

Norddeutschland – 16.09.2025

Ich habe meinen Cousin (zwei Jahre älter) immer intensiv bewundert und hätte alles für ihn getan, damit er mich cool findet. Als ich 11 war und er 13, hat er mich eines Sonntags erst lange belabert und dann gezwungen, mich auszuziehen und hinter das Bett unserer Oma auf den Fußboden zu legen, während die Erwachsenen alle nebenan im Wohnzimmer saßen. Er hat sich auch ausgezogen und auf mich gelegt, meine Arme auf die Dielen gepresst. Er hat immer wieder versucht, in mich einzudringen und zugestoßen, bis ich mich nach einigen Minuten endlich befreien konnte und mich hinter der Tür schnell wieder angezogen habe. Er hat sich in der Zeit selbst sehr schnell befriedigt und mir gedroht, niemandem etwaszu erzählen, und vor allem nicht zu sagen, dass ich mich so peinlich verhalten habe. Ich hatte damals noch absolut null Interesse an Sex und war sicher, es war alles mein Fehler.

Julia

location not specified – 16.09.2025

Als ich 12 Jahre alt war hat mein Großvater mich berührt wie man kein Kind berühren sollte. Jahre lang wurde ich sexualisiert, meine Schambeharrung immer wieder kontrolliert und immer wieder gesagt ich solle Fotos nackt von mir machen damit er sie aufhängen kann (Da war ich 14 Jahre alt) Es gibt sogar wegen ihm ein nacktfoto von meinem 13 Jährigen Körper in einer Zeitschrift die man sogar nochheute anfordern könnte.
Während all das passierte wurde ich mit 15 Jahren vergewaltigt.Ich erlebte mit 20 Jahren Gewalt von meinem damaligen Partner… am Ende hat er versucht mich umzubringen.

L

RLP – 16.09.2025

Als ich 12 war haben meine Eltern ein neues Haus gekauft, eingezogen sind wir kurz nach meinem 13. Geburtstag, das Dach sollte aber noch ausgebaut werden. Mein Vater hat bei einer Firma gearbeitet, die in der Baubranche ist und so ein paar Arbeiter organisiert. Einer dieser Arbeiter hat seinen Sohn L mitgebracht. L war 16 oder eher 17 Jahre alt, ich fand ihn natürlich süß, so wie man mit 13 ältere Jungs eben süß findet. Er fand mich wohl auch süß, hat mir Komplimente gemacht, immer wieder das Gespräch mit mir gesucht, ist mit mir spazieren gegangen. Dann hat er nach meiner Nummer gefragt, was garnicht wirklich notwendig war, weil sie sowieso über zwei oder drei Wochen jeden Tag bei uns zu Hause waren.
Er hat mich dann gefragt, ob wir zusammen ins Schwimmbad gehen wollen, dort sind wir uns im Wasser natürlich näher gekommen. Er hat mich gehalten, wir haben uns geküsst. Wieder bei mir zu Hause saßen wir in meinem Zimmer auf der Couch und küssten uns, dann hob er mich hoch und trug mich ins Bett. Seine Hand näherte sich meinem Schritt, ich fragte was er da tut und ich wollte das nicht. Er sagte ich soll mich entspannen. Während er weiter machte hab ich ihn bloß angestarrt, ich hatte Schmerzen. Irgendwann hat er aufgehört, ich hab geblutet.
Außerdem hat er mich wissentlich mit Drüsenfieber angesteckt, das über Jahre immer wieder kam, immer wieder bin ich krank gewesen und konnte Wochen bis Monate lang nicht zur Schule gehen, immer wieder musste ich an L denken. Wütend.

L

RLP – 16.09.2025

Ich war ungefähr 14, vielleicht 15 Jahre alt als ich auf dem Geburtstag eines Freundes M war. Wir waren praktisch ein fester Freundeskreis und mein damaliger bester Freund T war auch da. Wir haben alle etwas getrunken auf dem Geburtstag, aber ich habe nicht so viel getrunken, als dass ich nicht mehr voll funktionsfähig gewesen wäre. Als es später wurde und M schlafen gehen wollte sind die meisten nach Hause gegangen, ich war die einzige die von weiter weg war und nicht heim laufen konnte. M hatte mir angeboten bei ihm im Bett zu schlafen, er würde dann auf der Couch schlafen. Als alle anderen gegangen sind hatte T angefangen sich zu beschweren, dass er nicht heim laufen wollte, weil es ihm zu weit wäre. Ich bot ihm also an mit mir im Bett von M zu schlafen, weil es wirklich groß genug für zwei Personen war.
Nachts bin ich wach geworden, ich konnte seine Hände an mir spüren, an meiner Brust, an meinem Hintern. Ich weiß noch, dass ich fieberhaft überlegte was ich tun sollte und eigentlich hätte ich nur laut etwas sagen müssen, weil M im selben Zimmer auf der Couch geschlafen hatte. Aber ich konnte nicht. Ich konnte mich aber in den Spalt von Matratze und Wand drücken, so dass er mich nicht mehr berühren konnte. Wenige Tage später habe ich im Freundeskreis erzählt was passiert ist, die ganze Schule wusste plötzlich davon. Außer M hat im Freundeskreis niemand sein Verhalten gegenüber T geändert.

Steffi

location not specified – 16.09.2025

Er hat gewartet, bis meine Kollegen das Büro verlassen haben.
Dann hat er mich in einen fensterlosen Besprechungsraum gedrängt und meinte: „So! Jetzt wird gefixxx!
Ich habe mich ihm entzogen, verlegen gelacht, den Raum verlassen und weiter gearbeitet, als wäre nichts gewesen.
Tatsächlich habe ich es zu diesem Zeitpunkt auch so empfunden.

Missbrauch in der Kindheit hat mich nie denken lassen, dass so etwas komplett übergriffig ist. Denn es ist mir immer wieder mal passiert und ich dachte, es sei entweder normal und die Täter wollten mir ja nur zeigen, dass sie mich körperlich anziehend finden, oder ich hätte Schuld.

anonymous

Nürtingen – 16.09.2025

Ich hatte während meiner Studiumszeit einen Kumpel mit dem ich öfter Zeit mal etwas unternommen habe. Ich wollte nichts von ihm und manchmal fand ich ihn auch komisch aber irgendwie hatten wir auch Spaß. Egal was wir gemacht hatten ( Film zusammen schauen etc) hat er nie irgendeinen move gemacht. Als ich ihn auf einer WG Party eingeladen hatte, ist er nachts in mein Zimmer gekommen ( ich war schon im Schlafanzug den mir meine Mitbewohnerinnen angezogen hatten, da ich so betrunken war) ich hatte geschlafen. Alles was ich weiß war dass er auf mir und in mir war und ich ihn weggestoßen habe.
Am anderen Tag war ich so aufgelöst und habe mich so schuldig gefühlt, dass ich mich bei ihm entschuldigt habe, dass ich betrunken war. Ich habe erst viel später realisiert, dass ich keine Schuld habe.

vava

My home – 16.09.2025

He was like my big brother all throughout my late teen years and beyond. I used to date his little brother. One night, we were out partying. XTC was involved. I begged a girl friend at the time in the toilets to not let me go home with this guy, because I felt erotic tension between us. I was so high though, I couldn’t really handle myself or anything else. I know it must have looked like I was consenting though, I was so drugged out. I couldn’t lift my head at times. I continued making out with him even though I didn’t want to. Then we were on the way home, he wanted to take me home. My girl friend tried to stop us, her bf was not picking up on what was happening and was annoyed. Then I saw a tram coming and just ran for it because I was so overwhelmed by the situation. He followed me. He also caught the tram. He followed me home. I had sex with him. I gave in, I participated, actively. It was what was to do I guessed. In the morning, I woke up, sober, with him inside me. And then I realised everything. It all came crushing down on me. I didn’t push him away. I didn’t say anything. I was just paralysed. He continued to stay with me for a couple of hours. Took a shower. Talked with my roommates. We went out and got sodas and sat on a bench infront of my house, while he told me that his long time girlfriend (they were together for all the time I knew him). He told me how he loved her so much but how she wouldn’t have enough sex with him. I don’t remember if I even answered.

anonymous

location not specified – 16.09.2025

Zwei Freunde meiner Mitbewohnerin haben einen Trichter mitgebracht und mich dazu überredet meinen Wein damit zu exen – danach kompletter Blackout aber ich bin in einem Bett mit einer zerbrochenen Glühbürne und Schnitten im Genitalbereich wach geworden. Meiner Mitbewohnerin haben die zwei Jungs nur erzählt, dass sie mich gemeinsam durchgenommen haben, wie es dazu gekommen ist war ihnen angeblich auch nicht mehr klar.
Als ich am nächsten Morgen wach wurde, waren die beiden nicht mehr da, trotz versprochener Entschädigung für meine kaputte Lampe via Nachricht an meine Mitbewohnerin habe ich die beiden nie wieder gesehen..

anonymous

location not specified – 16.09.2025

Ich war 11 als ich Ferien auf dem Bauernhof machte, ohne Eltern aber mit einer Freundin. Der Bauer hat uns immer auf den Mund geküsst und umarmt. Er wollte uns immer beim Duschen helfen, was wir verhindern konnten.Als ich einmal mit ihm alleine war, hat er mich ausgezogen, seine Finger in mich reingesteckt und hat sich dazu einen runtergeholt.

anonymous

location not specified – 16.09.2025

Ich hatte Sex mit einem Bekannten (einvernehmlich), als er plötzlich stoppte mit der Begründung, er könne nicht, da er eine Freundin hat. Ich wusste das nicht und wir haben sofort aufgehört. Wir zogen uns an und sind eingeschlafen. Ich wurde mitten in der Nacht plötzlich wach, weil er mich ausgezogen hatte und penetrierte. Ich war maximal irritiert, habe mich aber nicht gewehrt.

anonym

Borkum – 16.09.2025

Ich war 18 und frisch verliebt in einen Typen. Wir haben ein paar Wochen gedatet, ich war Jungfrau und hatte von mir aus noch keine sexuellen Bedürfnisse. Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht mit ihm schlafen möchte, auf ständiges Drängen und Manipulieren habe ich Oralverlehr zugestimmt. Für mich war es ein Abtraum, ich habe ihm währenddessen immer wieder kommunizierst dass ich nicht mehr möchte, er meinte immer „nur noch kurz“(es hat es trotzdem super lange hinausgezögert). Irgendwann hat er mir dann eine massage angeboten. Ich lag auf dem bauch, er hat mich unter dem vorwand der massage ausgezogen. Als er anfing meinen schritt anzufassen sagte ich mehrmals, dass ich nicht mit ihm schlafen wolle, vor Allem nicht ohne Kondom. Er fing trotz meines mehrfachen Neins an mich zu penetrieren, ich habe versucht mich selber zu manipulieren und mir einzureden, dass ich dieses gefühl ja vielleicht mag. Nach wenigen Minuten hörte er auf, da ich blutete, was er eklig fand.

anonymous

location not specified – 16.09.2025

An Silvester feierten wir die ganze Familie zusammen. Meine Schwestern und ihre Ehemänner oder Partner. Ich war erst ganz frisch in einer Beziehung und ich erzählte an dem Tag meiner Familie das ich jetzt auch jemanden kennengelernt habe. Um 00.00 Uhr freuten wir uns übers Feuerwerk… umarmten uns etc. Mein einer Schwager aber haute mir auf den Po und sagte schnapp dir den neuen !! Ich war total geschockt da meine Schwestern meine Eltern nicht weit weg standen. Mir war ein paar Jahre vorher eine Vergewaltigung passiert, das hat mich so sehr getriggert. Das ich direkt schlafen gegangen bin und mich total unwohl gefühlt habe bei meiner eigenen Familie. Der Urlaub ging noch länger und meine Körper reagierte darauf ich bekam 2 Wochen zu früh meine Periode. Man denkt man wäre endlich sicher aber es hört nie auf.

anonymous

Hamburg – 15.09.2025

Ich war 8 und er 13, als er mich am ganzen Körper anfasste und den Finger reinsteckte, ohne dass ich es wollte. Bei mir zuhause , in meinem Kinderzimmer. Er hatte mir gedroht es keinem zu erzählen. Ich war nur leise am weinen, weil unsere Familien ein Raum weiter waren.
Jetzt bin ich 21 und bis heute belastet mich diese Erinnerung. Ich kann keine romantische Beziehungen führen, ohne eine Panikattacke zu kriegen, wenn es mehr als Küssen wird.

Annonym

Deutschland – 15.09.2025

Ich war 14 und mit meinen Freundinnen unterwegs in der Stadt. Wir waren an einem Foodtruck(obwohl man das damals noch nicht so nannte). Der Typ(ca. Ende 20/Anfang 30)machte mir Komplimente und wirkte da noch sehr nett, besonders zu mir. Er wollte das ich mitkomme, ich war so naiv damals uns bin mitgegangen. Es war hinter den Trucks in einer Ecke, er hielt mich fest und fasste mich überall hart an, ich wollte das nicht schob seine Hände weg bin aber dann wie versteinert in eine Art Schockstarre gefallen. Kurz bevor es noch schlimmer wurde kam eine Frau aus einem der Trucks, ich schaute sie an und sie erkannte es wohl in meinem Blick, ohne Worte. Sie brüllte den Typen laut an, der erschrak und ich nutze den Moment um schnell dort wegzukommen. Meinen Freundinnen erzählte ich nichts, dieser Frau bin ich heute, 26 Jahre später, immer noch dankbar, auch wenn ich es ihr nie sagen konnte.

anonymous

Brandenburg, 2018-2019 – 15.09.2025

Am Anfang hat er mich nur angeschrien, dann auch immer wieder angepackt und geschubst. Geschlagen hat er mich nie, manchmal reicht es auch dich festzuhalten und „mal ordentlich zu schütteln“ um dir zu zeigen was du schon wieder falsch gemacht hast. Betrunken hat er es einmal probiert und mich im Rausch nicht getroffen. Danach musste ich ihn beruhigen, es war ja auch meine Schuld.

Joy

Portugal – 15.09.2025

2024 habe ich (22) eine Solo Reise unternommen, um den portugiesischen Jakobsweg zu laufen. Ich hatte eine gute Zeit, bis auf ein schmerzendes Bein, was mir auch an diesem Tag zu schaffen gemacht hat, als ich sexuell belästigt wurde. Ich war allein auf einer langen geraden wenig besuchten Strecke entlang eines Flusses unterwegs. Ich hab mich nur noch gequält und musste stoppen, um eine Schmerztablette zu nehmen. Etwas weiter vor mir dehnte sich eine Person an einer Bank, die ich für einen Jogger hielt und schenkte ihm deswegen nicht weiter Beachtung, ich war ja auch mit meinen eigenen Schmerzen beschäftigt. Ich hab mich auf eine Bank gelegt und gewartet, bis die Tablette wirkt, als plötzlich dieser Jogger aus dem Waldgelände auf mich zu kam. Seine Hose war offen. Also er direkt vor mir Stand hatte er seinen Sch*anz in der Hand und fragte mich ‚if I could give him a hand ‚. Ich war so schockiert. Vielleicht ist es übertrieben, aber ich hatte Todesangst. Wer weiß wie er reagiert, wenn ich ablehne. Ich war ganz allein, weit und breit niemand zu sehen. Ich hätte in meinem Zustand nicht lang wegrennen können. Es ging okay aus, vor allem aber für ihn… Ich hab kein Foto gemacht und auch keine Anzeige oder sowas gestellt. Er ist einfach so davon gekommen. Ich hab mich so eklig gefühlt. Also Objekt betrachtet und in meinem schwachen Moment ausgenutzt. Ich sehe sein Gesicht immer noch vor mir.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

I was 16 and he was my 25 year old hostbrother during my exchange semester. He was 25 years old and at my 17th birthday he started hugging me in the pool without letting me go, even though i begged him to. He also forced me to drink more alcohol than i actually wanted. He then made a love confession while pressing his hips against me. He eventually let me go and I started crying but he still kept talking to me. When I told my hostsister and hostmom, the only thing they said was to take this as a compliment and ignored the issue besides that. I changed hostfamilies, got a new hostbrother who was 27 at the time. We came closer, i liked him and felt really loney. We started an affair which was consensual at the beginning but by the time he emotionally manipulated me into having sex with him multiple times. I didnt say no because i was too aifraid to lose him as a friend when i rejected him in that way. I cried a lot in that time but thought he was the love of my life. The other family members knew but didnt say anything. A few month after i came back from the exchange semester i realized that it was actually abuse and that he took advantage of me being emotionally unstable and desperate for affection

CP

Freiburg – 15.09.2025

Ich hatte eine Affäre, dieser hatte mit einer Freundin Sex während ich im selben Raum war. Der ursprüngliche Plan mit ihr und einer weiteren Freundin eine WG zu gründen brach erst mal weg. Dass ich Abstand zu dieser Affäre brauche wurde von den Freundinnen noch bevor ich es aussprach abgelehnt. Ziehen wir zusammen soll auch er ein und ausgehen dürfen. Also Freundschaft am arsch ich am Boden. Die Affäre wollte alles wieder „gutmachen“ wollte nicht aus der Situation als arschloch gehen und versuchte das was wir hatten wieder aufblühen zu lassen. Ich wollte nicht mehr war total überfordert er laberte mich gegen die Wand und suchte immer wieder körperkontakt und vor allem schlief er immer und immer wieder mit mir und ich weinte jedesmal und wollte das alles nicht. Denn wenn wir nur oft genug miteinander schliefen so meinte er wird das alles wieder heilen. Im Nachhinein fühle ich mich total brainwashed von diesem Typen, gegen die Wand gelabert. Als er ein neues Mädchen kennengelernt hat ließ er unsere verkorkste Beziehung die uns beiden nicht gut tat, sofort fallen, nichts mehr mit wieder heile machen. Mein Glück, aber zu dem Zeitpunkt fühlte ich mich so abhängig (da all meine Mädels-Freundschaften weggebrochen waren). Ich fühlte mich misshandelt ausgenutzt und verarscht.

CP

Beziehung – 15.09.2025

Ich hatte einen Freund. Der mich nachts wenn ich schlief anfing zu penetrieren, mit fingern, schwarz, sextoys. Die ersten male war ich so geschockt als ich es realisierte, dass ich mich nicht begwegte. Ich weiss bis heute nicht warum ich das immer und immer wieder über mich ergehen ließ und so tat als würde ich es nicht merken und weiterschlafen. Selbst als unsere Beziehung beendet war und wir bei einem gemeinsamen Freund übernachteten er auf dem Boden ich auf dem Sofa im selben Raum noch andere freunde. Wurde ich davon wach dass er versuchte mit seinen Finger in meine vagina einzudringen. Bis heute weiss keiner unserer gemeinsamen Freunden davon und auch ihm habe ich nie gesagt dass ich die nächtlichen Übergriffe alle mitbekommen habe. Zusehr schäme ich mich, dass ich nicht nein gesagt habe.

CP

STADT – 15.09.2025

Ich lief nach Hause es war kalt. Es kam ein junger Typ mir entgegen und griff mir ohne etwas zu sagen in den Schritt. Er und ich standen auf der stillen kalten strasse, um uns herum niemand.niemand der mir hätte helfen können. Mit aufgerissenen Augen stand ich da und brachte nur ein „ich will das nicht“ heraus. Er ließ mich los, aber die Angst vergewaltigt zu werden verfolgte mich weiter. Ohne ein Wort stillschweigend liefen er und ich weiter. In verschiedene Richtungen. Was zur Hölle war das?

CP

BUCHHANDLUNG – 15.09.2025

Ich wollte mir ein Buch kaufen, ich war 18 Charlotte Roche, Feuchtgebiete.die Buchhandlung war süss, klein privat geführt. Der Buchhändler war mehr als doppelt so alt und km mit mir ins Gespräch. War es die Literaturauswahl, die ihn veranlasste mir in den Schritt zu fassen? Alles ging so schnell und ich wusste nicht wie ich mich wehren soll. Eine Woche später ging ich nochmal in den Buchladen um ihm was zu klauen, um mir meine handlungsfähigkeit zurückzuholen.

anonymous

Düsseldorf – 15.09.2025

Got raped and then nearly everyone of my friends said that it wasn’t rape. Because it was Karneval and the guy and I were kissing.

CP

Dorf – 15.09.2025

Wir feierten Realschulabschluss. Er schlief bei mir im Zelt. Wir küssten mehr wollte ich nicht. Er aber schon und trotz mehrfachem nein und mehrfachen Hand beiseite schieben schob er seine Finger in meine Vagina. Keiner hat es mitbekommen, keiner hat mitbekommen dass er ein Mädchen abschleppen. Daher zog er kurzerhand bevor er das Zelt verließ seine Hose aus um in Boxershort vor unsere Klassenmeraden zu treten.

anonymous

Dortmund – 15.09.2025

Mein Fitnesstrainer im Fitnessstudio war mehrfach sexuell übergriffig. Ich war minderjährig und er ca im selben Alter wie mein Vater oder sogar älter. Er sagte mir mehrfach, dass er mit mir schlafen wolle, bevor ich 18 Jahre alt werde, weil ich dann nicht mehr reizvoll für ihn wäre. Als ich dann 18 Jahre alt war ignorierte er mich völlig. Er hat nicht bekommen was er wollte, aber bis heute frage ich mich, wie viele Mädchen unter ihm gelitten haben …

anonymous

Dortmund – 15.09.2025

Ich war damals ca. 15 Jahre alt und musste ein Praktikum für die Schule absolvieren. Ich saß in einem Büro, neben mir ein alter weißer Mann, weitere Menschen saßen auch im Raum. Plötzlich sagte er, dass er bei mir auch mal unter die Räder kommen wolle. Den Spruch habe ich erst Jahre später verstanden. Niemand sonst hat etwas gesagt. Niemand.

anonymous

Dortmund – 15.09.2025

Ich war ungefähr 15-16 Jahre alte und habe bei meinem damaligen Freund geschlafen. Wenn ich bei ihm übernachtete, mussten wir immer die Tür auflassen. Die Eltern schliefen 2 Räume weiter. Mitten in der Nacht fing er an, mich zu begrapschen. Ich wollte nicht. Hatte keine Lust auf Sex ind wollte einfach nur schlafen. Er meinte ich müsste ja nichts machen, könne auch einfach nur ruhig sein und liegen bleiben, während er weiter macht.
Das wollte ich nicht. Er ging dann irgendwann extrem wütend rüber ins Wohnzimmer und schlief dann auf der Couch.

J

Leipzig – 15.09.2025

Ich war 23, stand im Leben und habe mir nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Wenn mir etwas nicht passte, wusste ich mir üblicherweise zu helfen. Doch nicht an den Freitag Abend. Ich schlief bei einem Kumpel weil wir Samstag einen Ausflug machen wollten. Als er begann mich anzufassen habe ich mich nicht getraut nein zu sagen. Ich wollte schreien, dass er aufhören soll, aber ich war versteinert. Am Morgen danach bin ich vor unserem Ausflug noch in die Apotheke um mir die Pille danach zu holen. Ich sagte ich würde beim Bäcker noch was holen, aber das war gelogen. Der Preis der Pille danach war nicht in meinem engen Budget sodass ich mir nichts zu essen kaufen konnte unterwegs

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Ich war 14 und musste auf meinem Nachhauseweg ein Stück durch den Wald laufen. Damit ich das nicht alleine machen muss im Dunkeln beigelegten mich zwei „Freunde“. Diese fingen allerdings leider an mich an meiner Brust und meinem po zu begrabschen. Wenn sie das nicht dürften würden sie mich nicht nachhause bringen. Da ich mehr Angst vor der Dunkelheit alleine hatte, habe ich es zugelassen.

anonymous

Kirchzarten – 15.09.2025

Als ich 5 oder 6 Jahre alt war, hatte ich mit meinem 3 Jahre älteren Bruder, in unserem Wohnmobil gespielt. Wir hatten gerauft und er hatte irgendwann eine Erektion und wollte das ich mich auf den Rücken lege. Dann hat er sich auf mich gelegt und angefangen sich an mir zu reiben. Ich hatte damals nicht so richtig verstanden was da gerade passiert, fand es nicht toll, konnte aber auch nicht Nein sagen.

Lara

location not specified – 15.09.2025

Meinen ersten Freund hatte ich ziemlich plötzlich und eigentlich nur, weil er mich kennenlernen wollte. Nach einem Treffen und seinem Bekenntnis, das er mich gut findet waren wir schon ein Paar – vielleicht einfach nur, weil alle anderen schon Erfahrungen hatten und ich von mir aus zwar keine Motivation gehabt hatte ähnliche zu machen, aber auch irgendwie neugierig war, was an Beziehungen so toll sein soll.
Lange war genau das der Grund, warum ich mich schuldig fühlte an dem was innerhalb dieser Beziehung passiert ist.

Mittlerweile weiß ich, dass ich keine Schuld habe, aber trotzdem kann ich nichts davon ganz klar benennen. Er hat mich immer wieder gedrängt zu Handlungen und Dinge getan obwohl ich ihm gesagt habe, sie tun mir weh oder ich will sie nicht. Dazu einfach nur gesagt ich solle „ihn halt nicht so heiß machen“, „das müsse so sein“, statt aufzuhören.
Taktiken die ich mittlerweile verstehe, gegen die ich damals aber einfach machtlos war.

Innerhalb von ein paar Monaten verlor er zum Glück das Interesse an mir, da ich wohl nicht seinen Fantasien entsprach – aber bis heute kann ich mich nicht an alle Situationen erinnern, die wir zusammen verbracht haben und einerseits denke ich, dass es besser so ist, andererseits hätte ich die Lebenszeit gern zurück. Er verdient sie jedenfalls nicht.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Ich war 16 Jahre alt und war mit den Freund*innen meines damaligen Freundes auf einem Stadtfest, weil er selbst nicht konnte. Sie waren alle schon 18 Jahre alt. Wir tranken sehr viel und es war ein lustiger Abend. Zum Schluss landeten einige männliche Freunde und ich bei einem Kumpel, der in der Nähe wohnte. Wir tranken noch was und schliefen dann ein. Ich wurde wach, als mich einer von ihnen unten entkleidete. Ich versuchte ihn betrunken abzuwehren, jedoch ohne Erfolg. Er penetrierte mich einige schmerzhafte Male anal. Danach lief er auf die Toilette und schloss sich ein. Ich wurde zunehmend wach und folgte ihm. Ich schlug gegen die Tür und versuchte jemanden zu wecken. Vergeblich. Nach einiger Zeit des Wartens ging ich wieder ins Zimmer und schlief ein. Am nächsten Tag erzählte ich es einem der anderen, die dabei waren. Doch er glaubte mir nicht.
Ich erzählte es jahrelang niemandem, so, dass ich es selbst verdrängte bis vor ein paar Jahren.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Mein damaliger Sport- und Deutschlehrer (und damals Vertrauenslehrer unserer Schule) hat mich regelmäßig vor der gesamten Klasse gemobbt mit Sprüchen wie: so ein Mädchen wie dich will eh niemand haben. Einmal hatte ich eine lila Bluse an und er meinte, auch wieder vor versammelter Klasse, das lila die Farbe der unbefriedigten Frau sei…. Ich war damals 14 oder 15 Jahre alt. In einer Sportstunde sollten wir den Aufschlag für Volleyball üben, was bei mir nicht so recht funktionierte. Er meinte dann, ich soll mir doch vorstellen der Ball sei sein Hintern und ich soll so fest draufschlagen wie ich kann. Ich war damals einfach nur froh, als er nicht mehr mein Lehrer war. Ein paar Jahre später, als ich meinen Abschluss machte und wir zur Abschlussfahrt los wollten, war er leider der Lehrer der bei uns im Bus mitfuhr. Als er bei der Durchzählung meinen Namen vorlas, grinste er mich nur dreckig an und sagte: oh du auch hier? Zum Glück war das das letzte Mal, dass ich jemals mit ihm zu tun haben musste. Auf der Klassenfahrt war er dann damit beschäftigt, anderen jungen Frauen dumme Sprüche zu drücken. Heute, mehr als 10 Jahre später bereue ich es, dass ich ihn nicht gemeldet hatte in der Schule.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Ein ehemaliger Mitazubi und ich waren auf einer Party mit anderen Mitazubis. Wir waren betrunken und haben viel gelacht. Ich weiß nicht mehr genau wie, aber wir fingen an zu rangeln. Ich dachte es wäre spaßig und unter „Kumpels“. Dann hatte er meine Arme festgehalten über meinem Kopf, mich in die Couch gedrückt und wollte mich küssen. Ich drehte den Kopf weg und sagte „Nein“. Er machte weiter. Immer wieder hab ich nein gesagt, mehrmals hintereinander sogar und mich versucht wegzudrehen, aber ich bin recht schmal und war auch betrunken, ich konnte ihn nicht von mir runterschubsen. Nach einer Weile hat er aufgehört und kurz danach kamen andere Menschen ins Zimmer. Ich hab nie wieder darüber geredet, da er in meinem Freundeskreis sehr vernetzt war. Ich wollte nicht, dass mir schon wieder nicht geglaubt wird oder geglaubt, aber nicht gehandelt wird.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Ich war 16, er war mein erster Freund. Mein erstes Mal war mit ihm. Es gab vorher schon einen Versuch, das klappte jedoch nicht. Danach wollte ich eigentlich nicht, aber ich wollte ihn auch nciht verlieren. Also habe ich mich betrunken und es über mich ergehen lassen. Selten hat es mir bestimmt auch gefallen, das will ich nicht leugnen. Aber meist erinnere ich mich mur daran, dass ich ihm sagte „Mach schnell“. Irgendwann weinte ich währenddessen. Dann begann ich mich danach auf Toilette einzusperren und zu weinen. Irgendwann wollte ich mich micht mehr von ihm anfassen lassen, denn jede Berührung löste Panik aus, dass er Sex will. Wenn ich nein sagte, dann war alles scheiße. Ein Nein war ein Streitauslöser. Der Abend war gelaufen, seine Stimmung war beschissen. Die Begründung? „Du machst mich den ganzen Tag an und lässt mich dann hängen!“. 2 Jahre ging das. Nach der Trennung habe ich 3 Jahre lang keinen Körperkontakt (außer Umarmungen und selbst die waren schwierig manchmal) zulassen können. Als ich dann einer Freundin davon erzählte glaubte sie mir erst nicht und meinte ich sei bestimmt auch Schuld. Nicht lange später, kam er ihr zu Nahe und ließ nicht ab. Sie erzählte es mir und wir lagen uns weinend in den Armen.
Auch jetzt noch, 9 Jahre später, habe ich manchmal meine Schwierigkeiten Nähe zuzulassen.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Ich hatte was mit ihm als ich sehr verloren war und er hat nach dem ersten oder zweiten Mal das Kondom ausgezogen. Ohne zu fragen. Ich hab es geschehen lassen, weil ich die Bestätigung und Nähe wollte. Ich bin angewidert von mir selbst,aber viel mehr moch, dass er sich als Feminist bezeichnet und Consent Kurse gibt und in sehr verletzlichen Kreisen (S+ und BD$M) unterwegs ist. Ich habe es immernoch nicht geschafft ihm die Meinung zu geigen, weil er jedes mal einfach ausweicht, sobald man ihn mit etwas konfrontiert.

anonymous

Recklinghausen – 15.09.2025

Ich war 22. Am Rosenmontag war ich mit einer Freundin Karneval feiern. Wir saßen in einer Bar und es kamen 2 Typen zu uns, erst war alles okay bis einer von ihnen mich auf seinen Schoß gezogen und mir unter den Rock gefasst hat. Daraufhin haben wir uns woanders hingesetzt aber sie haben uns nicht in Ruhe gelassen. Ich habe sehr große Gedächtnislücken von diesem Abend, das nächste woran ich mich erinnere ist, dass ich mit einem von ihnen in einer Kabine auf der Männertoilette war. Ich wusste was als nächstes passieren würde. Und ich wusste, wenn ich versuche mich zu wehren tut er mir vielleicht noch schlimmeres an. Erst als wir nachher wieder zu Hause waren, habe ich richtig realisiert was passiert ist. Ich habe sogar Anzeige erstattet, habe Bilder von ihm aber er wollte mir nie seinen Namen verraten. Die Ermittlungen wurden nie aufgenommen, weil angeblich kein Strafbestand vorliegt. Ich hatte ja nicht Nein gesagt. Heute weiß ich, dass diese zwei Männer von Anfang an einen Plan hatten und wie sie damit durchkommen. Die Wut kocht noch immer in mir.

Bianca

Mecklenburg-Vorpommern – 15.09.2025

Es war zwischen Weihnachten und Silvester. Um genau zu sein, der 28.12.2022, der Abend nach meiner Frühschicht.
Zu der Zeit war ich depressiv und habe all die Warnsignale nicht gesehen. Ich wollte nur nicht allein sein. Beim zweiten Date mit dem jeweiligen Mann, kam er erneut zu mir nach Hause. (Ich mache solche Treffen nicht, aber ich konnte zu der Zeit nicht klar denken).
Er warnte mich schon vor, was er Alles Mit mir anstellen will und dass er das Minimum fordert von dem, was er will. Ich sagte ihm schon vorher, dass ich das nicht will. Allerdings dachte ich an seine Vernunft und dass er mein nein akzeptiert.
Aber kaum war die Tür hinter ihm geschlossen, hielt er mich fest im Blick, als er sich langsam die Schuhe auszog. Danach raste er auf mich zu, und presste mich gegen die Tür. Ab da, nahm er mir alles, was ich mir je gewünscht habe: Oralsex und benutzt zu werden wie ein All-You-Cab-Eat-Buffet. Ich wollte mich begehrt fühlen. Aber all das gab er mir und nahm es zugleich, da es gegen meinen Willen war.
Und seitdem bilde ich mir ein, dass mit meiner Vaginal-Flora etwas nicht stimmt. Ich habe immer das Gefühl zu stinken.
Mittlerweile weiß ich, dass es psychisch ist, aber früher dachte ich immer, dass ich Intim-krankheiten habe, dabei bin ich kerngesund.

Bianca

Mecklenburg-Vorpommern – 15.09.2025

Mit meinem Ex lief es nie sexuell gut. Es ging ihm um den Druck, den er loswerden musste, da er mich körperlich nicht ansprechend fand. Ich total trocken, ließ es über mich ergehen, da ich ihn liebte und meinen Wert nicht kannte.
Kurz vor Beziehungsende, haben wir es nochmal versucht, bevor wir dem ganzen doch das finale Ende gaben.
Da gab es ein Moment.
Ich war gerade in der Küche und wollte etwas vom Boden aufwischen. Er? Stellte sich direkt hinter mich, zog meine Hose runter und stieß in mich. Ich, trocken, hatte dabei Schmerzen. Er nahm mich wild und ohne erbarmen.
Danach fühlte ich mich dreckig, wund und angewidert. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Ich hielt den Mund, da ich dachte: wir wollen doch die Beziehung retten?

Und trotzdem wusste ich, dass ich sowas nie wieder will und schon gar nicht mit ihm.

Straßenkind

location not specified – 15.09.2025

Ich war 32 Jahre alt, als meine F+, obwohl er die Story kannte weshalb ich es nicht oral für ihn machen wollte, mich als er Koks genommen hatte dazu überredete. Ich war sehr betrunken und habe immer wieder versucht abzubrechen.
Ich bekam eine kurze Pause und er schlief weiter mit mir.
Ich erinnere mich nicht mehr.
Seine Mitbewohner*innen beschwerten sich über den Lärm bis in die Morgenstunden.

Das sind keine Einzelfälle!
Er hat sich hinterher entschuldigt. Ich glaube er hatte Angst um seinen Job, in Folge einer Anzeige.

Lena

Herzebrock – 15.09.2025

Meine Eltern haben sich 2011 getrennt und ungefähr drei Jahre lang war das einfach ganz ok. An einem Wochenende waren meine Schwester und ich bei unserem Vater. Er kam in unser Zimmer und meinte er müsste mit uns reden. Er sagte zu uns (12 und 13 Jahre alt), dass unsere Mama behauptet, dass er sie vergewaltigt hätte und er möchte dass wir das von ihm erfahren. Er sagte auch, dass wir verstehen würden, dass Sex auch etwas härter sein könnte und dass wir das irgendwann verstehen. Er hat uns dann allein gelassen und wir haben Mama angerufen, die uns abgeholt und unsere Tränen getrocknet hat. Sie wollte es uns nie erzählen, damit wir unser tolles Bild vom Vater nicht verlieren. Sie hatten sich gestritten und er befürchtete, dass sie es uns sagen würde. Wir haben den Kontakt abgebrochen und ich habe ihn zwei Mal wieder gesehen. Meine Mutter wollte nicht, dass wir mit anderen darüber reden. So habe ich meistens geschwiegen und blöde, übergriffige Fragen, warum ich denn zu so einem wichtigen Vater in meinem Leben keinen Kontakt wolle abgewehrt. Manchmal hau ich es dann manchmal raus, damit Menschen mal merken, wie dumm die Frage war. Oft aber nicht.

Bianca

Mecklenburg-Vorpommern – 15.09.2025

In meinen Jungen Jahren von 17-19 Jahren, war ich in einen Jungen Mann verschossen. Er kst etwa 1-2 Jahre älterer gewesen und war für.damalige Verhältnisse cool. Ich war ein Emo und er war der traurige, nerdige Goth.
Er wohnte nicht weit. Mit dem.Zug bin ich Immer.so ca 30 Minuten gefahren.
Ich war damals so blind gewesen von der rosaroten Brille, dass ich nicht gesehen habe, wie billig und abwertend er mich behandelt hat. Er überredete mich zu Dingen, die ich damals in dem Alter noch überhaupt gar nicht machen wollte. Ich war.zu jung für bdsm,sm und Anal. Aber ich tat es.. Und er wusste, dass ich es nicht wollte und Er manipulierte mich.
Bis zum Letzten Mal.. er nahm mich Anal und ich blutete heftig deswegen.. Danach? Warf er mir Geld entgegen, damit ich wieder nach Hause fahren kann.
Ich wollte es nicht aber er steckte es mir ins Dekolleté.
Ich fühlte mich benutzt und wie eine Prostituierte. Seitdem gab es die rosa Brille nicht mehr.

Straßenkind

location not specified – 15.09.2025

Ich war 28 Jahre alt, als eine Person in einer Besetzung und ich einvernehmlich miteinander schliefen.
Er wollte es Oral, ich stimmte erst einmal zu.
Als ich nicht mehr wollte, hat er meinen Kopf festgehalten und es einfach gegeben meinen Willen weitergemacht.
Ich wollte direkt etwas sagen, aber hielt mir den Mund zu.
Als ich Monate später ein Gespräch einforderte (es waren weitere Menschen Anwesend) brüllte er mich an und sagte „du hast ja gesagt“ danach zertrümmerte eine Plastikscheibe und als Konsequenz durfte er nicht mehr dort Alkohol konsumieren.

Straßenkind

location not specified – 15.09.2025

Ich war 31 Jahre alt, als eine vertraute Person anrief und fragte, ob er.mich besuchen kann. Er war völlig betrunken. Ich ließ ihn kommen. Wir waren gemeinsam in einem Awareness Kollektiv.
Er erzählte mir, wie sehr er schon immer auf mich stand und immer noch stehen würde.
Ich wusste, dass ich nicht mit ihm schlafen wollte und seine Freundin das auch nicht gut finden würde. Weil sie einige Jahre zuvor dieses Gespräch mit mir hatte.
Er hat so lange auf mich eingewirkt, obwohl ich sehr viel und lange mit ihm gesprochen habe, bis ich es über mich ergehen ließ.

Straßenkind

location not specified – 15.09.2025

Als ich 16 Jahre alt war lebte ich auf der Straße.
In Köln habe ich draußen geschlafen, mit einer mir nahestehenden Person.
Wir hatten einvernehmlichen Sex in der Nacht, ich war sehr betrunken.
Am nächsten Morgen lag aber jemand drittes bei uns, bedankte sich für die Nacht und ich erkannte, dass jemand fremdes sich mitten in der Nacht zu uns gelegt hatte und mit mir (zum Glück mit kondom) geschlafen hatte.

Straßenkind

location not specified – 15.09.2025

Ich war 18 Jahre alt und lebte auf der Straße. In München habe ich einige Wochen verbracht.
Dort traf ich D. Er sagte mir ich könne bei ihm Wäschewaschen. Ich ging mit und wusch meine Wäsche, konnte Duschen gehen und dort schlafen. Irgendwie spielerisch kam es dazu, dass er mich fesselte. Keine Ahnung mehr wie es dazu kommen konnte. Drei oder vier Tage verbrachte ich dort. Ich konnte mich immer wieder befreien. Aber er band mich immer wieder besser an. Er gab mir Kaktus Eis und NickNacks zu essen. Mehr nicht.
An einem Abend schlief er mit mir. Ich habe mich nicht bewegt und hinterher geweint.
Er war sehr überrascht und ich bat ihn mich gehen zu lassen.
In dieser Zeit hatte ich ihn dazu gebracht eine Beziehung zu mir aufzubauen. Er meinte, er würde es mir schön machen, so müsse ich ihn nie wieder verlassen und er würde alles für tun. Zum Schluss ließ er mich gehen und ich habe die Stadt verlassen, ohne mich zu verabschieden.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Als Teenagerin war ich schrecklich verliebt in einen Jungen. Er war ein paar Jahre älter als ich und wir schrieben ständig über WhatsApp. Er wusste, dass er mir gefällt. Wenn ich ihn besucht hatte, wollte er mich fast jedes Mal befummeln oder zum Sex überreden, aber ich war nicht so weit. Immer wieder machte er mir Hoffnungen, Komplimente, ging spazieren mit mir, ließ mich dann aber wieder fallen. Das ganze ging über ein Jahr lang. Irgendwann konnte ich nicht mehr und habe alles beendet. Einige Monate später fand ich heraus, dass er mit einem Kumpel eine Wette abgeschlossen hatte. Beide hatten darum gewettet, wer mich oder meine Freundin als erstes ins Bett bekommt. Seine ganze Clique lachte über uns. Ich war so enttäuscht von ihm und schämte mich. Er stritt alles ab. Immer wieder, wenn sich mein Beziehungsstand änderte, schrieb er mir wieder, nur um zu testen, ob er noch eine Chance hat. Versprach mir, er habe sich geändert, er würde für mich kochen usw.
Ich habe mehrmals gesagt, dass ich ihm nicht glaube und er mich in Ruhe lassen soll. Er hätte genug Chancen gehabt.
Er meinte, ich sei damals selbst Schuld gewesen, dass es nicht zu einer Beziehung kam, da ich nicht mit ihm schlafen wollte. Man müsse ja vorher wissen, ob es sexuell passen würde. Heute bin ich so froh darüber, dass ich mich nicht überreden lassen habe.
Eines Tages fuhr ich mit meinem neuen Partner vor seine Haustür und sagte ihm, er solle mich nicht mehr kontaktieren. Erst dann hat er mich in Ruhe gelassen.

Ti

Nrw – 15.09.2025

Mein Halb-Stief-Cousin väterlicherseits (also der Stiefsohn meiner Tante, keine Blutsverwandtschaft also) hat mir gegenüber als Jugendliche bereits offensichtliche Anspielungen gemacht. Er hat immer meine Nähe gesucht, mich zufällig berührt, meine Hand beim Händeschütteln länger gehalten als üblich. Er war einer der Gründe warum ich aufgehört habe in unseren Pool zu gehen wenn er da war, denn entweder hat er mich dann von draußen begutachten oder ist mit rein. Selbst nachdem er geheiratet hat, hat er es nicht sein gelassen. Meine Eltern haben es mit ich würde übertreiben oder zu empfindlich sein abgetan. Er hat mir sogar gesagt wenn ich ihn wollen würde, würde er seine Frau direkt verlassen. Tatsächlich möchte ich gar nicht wissen, wie viele Fotos er früher unbemerkt von mir gemacht hat

Bianca

Mecklenburg-Vorpommern – 15.09.2025

Ich war eine Schülerin, die nicht gerade beliebt war und dementsprechend kaum Freunde hatte. Mit 17, in den Sommerferien lernte ich einen Jungen über IMVU kennen. Wir haben über MSN über Webcam telefoniert.
Und so entschied ich mich dann mit dem Ferienticket nach Stralsund zu fahren. Es war erstmal alles okay. Er war in meinem Alter.
Wir sind dann zu ihm nach Hause, zu seiner Familie, die mich liebevoll aufgenommen hat. Sobald wir in seinem Zimmer waren, hat er mich gedrängt und aufs Bett gedrückt. Ich spüre noch immer seinen Speichel in meinem Mund laufen und wie er… Jedenfalls gab ich mir damals die Schuld. Ich dachte nur: du hättest schreien können, seine Familie ist doch nebenan… Zu allem Überdruss hat mir seine beste Freundin, die in ihren 20ern/30ern war – auch telefonisch gedroht mit Schläge usw.
Ich war nur froh, dass sie nicht wussten, wo ich lebte.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Als ich in der siebten Klasse (ca. 14 Jahre alt) war, hatten eine Schulfreundin und ich eine Schulstunde früher Unterrichtsende. Wir setzten uns auf eine nahegelegene Bank um zu reden und Musik zu hören. Plötzlich hörten wir im Gebüsch hinter uns ein Rascheln. Ein erwachsener Mann hat uns mit offener Hose beobachtet und masturbiert. Ich habe es nie jemanden erzählt, weil ich mich so unwohl dabei gefühlt habe. Viele Autofahrer sind vorbeigefahren, doch niemand kam uns zu Hilfe.

anonymous

Germany – 15.09.2025

Ich (Typ) war in einer Langzeitbeziehung mit einer weiblich gelesenen Person. Nachdem wir einmal getrennt waren, weil sie mich im Streit geschlagen hatte, kamen wir wieder zusammen. Unsere Sexualtriebe matchten zu einem späteren Punkt in der Beziehung nicht mehr. Trotz deutlicher Ansagen, wenn ich keine Lust hatte, fasste sie mir immer wieder in den Schritt, oder versuchte anderweitig Sex zu initiieren. Wenn ich weiterhin ablehnte oder nicht darauf einging fing sie Streit mit mir an, irgendwann begann sie mir Potenzprobleme einzureden und behauptete ich sei Pornosüchtig weil ich keine Lust auf Sex mit ihr hätte (ich habe keine Pornographie konsumiert). Es mündete darin, dass sie mich dauerhaft vor unseren Freunden „bloßstellte“, womit sie auch nach mehreren Gesprächen darüber nicht aufhörte. Morgens bin ich des Öfteren Aufgewacht, während sie versuchte Penetrativen Sex oder Oralverkehr mit mir zu haben, danach machte sie immer Witze darüber wie ich im Halbschlaf „Nein“ oder „hör auf“ gesagt hätte. Hab Lange gebraucht um zu verstehen, dass es auch in einer festen Beziehung Ok ist mal keine Lust zu haben und es hängt mir bis heute beim Sex nach. Im Nachhinein hatte ich zeitweise tatsächliche Potenzprobleme.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Mein ehemaliger Religionslehrer schrieb mir auf Facebook vor einigen Jahren privat Nachrichten. Ich war zu diesem Zeitpunkt minderjährig. Er fragte, was ein schönes Mädchen wie ich denn so am Wochenende mache und mehrere anzügliche Nachrichten. Er arbeitete nebenbei in einer Therme als Badeaufsicht. Er bot mir an, Freikarten für die Therme zu organisieren und unternahm weitere Flirtversuche. Ich lehnte ab, fühlte mich aber ab da sehr unwohl im Unterricht.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

In unserer Stadt gab es einen jungen Mann, der im Fußballverein spielte. Ich kannte ihn vom sehen. Er erzählte bei einer Feier eines Tages offen, dass er einen Bodycount von über 100 hatte und zeigte seine Notizapp als „Beweis“ herum.
Als er mich anflirten wollte und ich ihn abwies, schrie er mich an. Er meinte, ich hätte mit ihm schlafen müssen – dann hätte er, was er wollte und ich, was ich so dringend nötig hätte.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Situation vor Jahren in einer Bar:
Ein bekannter aus dem örtlichen Fußballverein spricht mich mit den Worten an: „Mit deinen langen Beinen kann man bestimmt gut ***“ – ohne Worte

anonymous

Bayern – 15.09.2025

Ich hab ne Ausbildung gemacht. Als Kommunikation Coach. Und einer meiner Trainer hat irgendwann im Spaß so Spätzle gemacht. Sah ich so weggegangen, weil ich zu einer anderen Gruppe wollte. Dann ist er mir hinterhergerannt und hat sich von hinten an mich herangeschlichen so viel zu nah. Also wirklich so Körperkontakt ganzer Körper und hat dann mir so von hinten ins Ohr geflüstert. Ich weiß gar nicht mehr was er gesagt hat weil ich war so schockiert. Irgendwas so sexy flüstern mäßig ins Ohr geflüstert ha ha ha du willst es doch auch oder so. Ich hab mich sofort abgegrenzt. Ich bin weggegangen von ihm und hab gesagt stopp das möcht ich gar nicht Und trotzdem war’s ganz Grinch. Mir ist auch sofort in den Kopf gegangen ja es ist ja jetzt nicht wirklich was passiert. Aber was passiert? Es ist auf jeden Fall, dass ich danach mich nicht mehr wohl gefühlt hab weil wir ja alle zusammen in dieser Weiterbildung waren vor Ort und darüber übernachtet haben. Also ich konnte nicht mehr nach Hause. Ich hatte mich abgegrenzt und trotzdem hat es mich belastet. Ich hab mich dazu entschieden nichts zu sagen, weil ich nicht die schwierige sein wollte, sondern einfach weiter lernen wollte. Ich hab dann ihn komplett gemieden. Entschieden, dass ich keine Trainer Ausbilder mehr umarme. Egal welchen Geschlecht. Und es wird mir komplett die Leichtigkeit genommen. Und immer wenn ich danach mit anderen Frauen über die Situation gesprochen hab hieß es dann ja sowas hat er bei mir auch gemacht.

Penny

Calgary – 15.09.2025

Ich war 19 Jahre alt und in den 80ern sehr sexuell aktiv und frei. Ich traf ihn in einem Club, in den ich normalerweise nie ging. Er war viel älter, Ende 30. Ich sagte ihm, wo ich wohnte. Ich lebte allein in einer winzigen Wohnung. Eines Abends tauchte er auf, als ich gerade dabei war, auszugehen. Er kam von hinten, packte mich und sagte, er würde mich fühlen lassen, was es heißt, eine Frau zu sein. Ich versuchte, ihn wegzuschieben, aber er war sehr stark und drückte mich zu Boden. Immer wieder sagte er, er würde mich fühlen lassen, was es heißt, eine Frau zu sein. Und obwohl ich schon viel sexuelle Erfahrung hatte, hatte ich zum allerersten Mal wirklich Angst, weil es völlig außer meiner Kontrolle war und er im Begriff war, mich zu vergewaltigen.
Ich verfiel in eine unterwürfige Reaktion und tat sogar so, als ob es mir gefiel, damit er schneller fertig würde. Als er fertig war, warf ich ihn hinaus mit der Begründung, ich müsse mich fertig machen, und er sagte, er würde später in meinen Club kommen und wir könnten uns wiedersehen. Er tauchte tatsächlich dort auf, aber ich versteckte mich, und er sah mich nicht.
Ich dachte, es sei meine eigene Schuld, weil ich ihn eingeladen hatte und weil ich es genoss, welche Wirkung ich auf Männer hatte – und weil ich so getan hatte, als ob es mir gefiel, damit es schneller vorbei war. Ich dachte, das würde es zu keiner Vergewaltigung machen – und außerdem: Wer würde mir schon glauben?

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Er hat mich beim ersten Mal einfach ins Gesicht geschlagen. Nachdem ich ihn gefragt hatte, was das soll, meinte er „er dachte mir gefällt das“. Ich meinte nein. Wir hatten weiter Sex. Er schlug mir wieder ins Gesicht. Und wieder. Ich war fassungslos und hab es über mich ergehen lassen. Als ich ihn im Nachhinein gefragt habe, was das sollte, da ich ihm gesagt hatte, dass ich das nicht will, meinte er nur: „Das ist voll oft so, dass Leute sagen, sie wollen das nicht, aber das eigentlich nur als Spiel gemeint war. Alle meine Expartnerinnen waren so.“

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Unser Mathelehrer in der 5. und 6. Klasse hat immer bei einem Fehler gesagt „du musst saugen nicht blasen“. Damals haben wir das nicht so richtig verstanden, heute wird mir übel.

anonymous

Austria – 15.09.2025

He was my boyfriend at the time. He constantly wanted sex, I didn’t. One night, I felt his hands between my legs. He thought I was sleeping but I wasn’t. He started to „have sex“ with me while I was sleeping. I couldn’t say anything, I was completely frozen. I later found out he had done that to me multiple times and took videos, which I would eventually find after secretly looking through his phone. One time, the same thing happened again, but this time he tried going for the backdoor without any lube. Again, I was frozen, until eventually, it hurt so much that I pretended I woke up from the pain.

He would later complain to his friends & family that I went through his phone (which is how I discovered the multiple other videos from when I was *actually* sleeping) and how I’m so insecure and can’t trust him. No word about the rape. He painted me as the bad person. I never said anything to anyone ever.

Years later, I wish I had told someone, but it’s too late now.

Anonym

Germany – 15.09.2025

Ich war mit Freunden in der Stadt. Ein Freund von mir hat mich den gesamten Abend über bedrängt und angefasst. Er hat mir nicht nur anzügliche, sondern wirklich üble Sachen gesagt, die er jetzt gerne mit mir machen würde. Ich bin weggerutscht und habe gesagt, dass ich das nicht möchte. Er soll mich bitte in Ruhe lassen.
Besagter Freund war zu diesem Zeitpunkt in einer Beziehung und ist homosexuell.
Das Ganze liegt jetzt 10 Jahre zurück und ich fühle mich seitdem noch immer unwohl, wenn wir uns zufällig begegnen. Er hat sich zwar damals entschuldigt, doch kam dieses Verhalten danach noch öfter vor.

Anonym

Bayern – 15.09.2025

Ich (23) war auf dem Geburtstag eines Kumpels. Ich war die einzig weiblich gelesene Person.
Wir waren in der Stadt unterwegs zum Feiern. Das ging bis ungefähr 2 Uhr früh. Ich (nüchtern) und einer seiner Freunde (leicht drunk) waren die einzigen Singles auf der Party. Die anderen haben uns den gesamten Abend dazu gedrängt, dass wir doch was miteinander haben sollten. Auf dem Heimweg hat er die Chance ergriffen und mich geküsst. Ich wollte das nicht und habe ihn weggedrückt. Er hat nicht locker gelassen und es weitere Male versucht. Ich habe nein gesagt, mehrfach. Die anderen waren zu diesen Zeitpunkt schon vorgegangen und haben uns ausgelacht – sie haben das Szenario genau so geplant. Er hat seinen Arm um meine Schulter gelegt und so sind wir Arm in Arm alleine zurückgegangen. Ich konnte mich nicht befreien und mein „Nein“ wurde nicht akzeptiert.
Zuhause angekommen (mein Kumpel war damals mein Nachbar) waren wir noch kurz bei besagtem Kumpel. Sein Freund war auf der Toilette, bestand aber darauf, bei mir zu schlafen. Alle hatten die Hoffnung bzw. den Wunsch, dass wir miteinander schlafen würden/sollten. Sie alle haben das befürwortet und ich stand mit meinem klar artikulierten „Nein“ komplett alleine da. Ich bin, während dieser Freund noch im Badezimmer war, in meine Wohnung geflüchtet und habe mir direkt eingesperrt.
Hellhörig saß ich an der Tür und habe gelauscht, ob mir jemand hinterherkommt. Ich hatte Angst und den gesamten Abend über das Gefühl, ausgeliefert zu sein.

Britta

Bochum – 15.09.2025

Ich war 20 (2010) und besuchte einen Freund auf der Durchreise. Ich kannte ihn aus dem Freundeskreis. Damals war ich in einer Beziehung und er war grade in eine Studentenverbindung gezogen. Da habe ich ihn besucht. Am Anfang haben wir viel Bier getrunken und ich kannte mein Limit noch nicht so gut. Ich hab Händchen mit ihm gehalten. Aber eigtl nur, weil ich mich sicher gefühlt habe, nicht wegen Hintergedanken. Als wir schlafen gingen, haben wir in einem Bett geschlafen. Weil das Feldbett, worauf er schlafen wollte so kalt war. Draußen lag 20cm Schnee, es war November. Aber er hat es wohl als Einladung verstanden. Ich war so betrunken, Aber erst als er auf mir lag und mich ständig geküsst hat, fing ich an zu fragen was er da tut. Hab gefragt wer ich für ihn bin, dass er das jetzt macht. Er meinte ich sei seine beste Freundin. Und als er in mir war, hab ich ihn Weggetreten. Ich war geschockt. Und betrunken. Verwirrt. Ich hab mich geekelt. Vor ihm, vor mir. Ich hab mich schuldig gefühlt. Weil ich ja Händchen gehalten habe. Ihm gesagt hab, dass das Bett groß genug ist für 2. aber ich hab ja nicht nein gesagt. Ich bin am nächsten Morgen mit einer Mitfahrgelegenheit aus dieser fremden Stadt zu meinem kleinen Bruder gefahren. Er meinte ich soll es für mich behalten. Das hat mich so fertig gemacht es niemandem zu sagen. Ich habe so viel geduscht. Als mein Freund es dann erfuhr. Verließ er mich sofort. Ich war ja untreu.

Felix

Germany – 15.09.2025

I was about 8,9 or 10 when it happened. I didn’t know until the age of 14 that it was in fact sexual harassment. My two neighbors, about two or three years older than me, used to be my only friends. So I would try to become as „mature“ as I thought they were. One day when they where at my house, they took my phone and showed me very graphic porn. I was a child. I couldn’t get the images out of my head for YEARS. I didn’t know how to deal with any of it. There was also a time where we showered together…. I don’t remember anything that happened after. It’s not always adults who abuse. It can be anyone.

anonymous

Dassow – 15.09.2025

Vor Jahren wurde ich von einem Mann morgens im Schlaf vergewaltigt. Vor Gericht sagte er aus, er wusste nicht, dass ich noch schlafe.
Ich hab heute noch Angst im Dunkeln und die Verhandlung hat mich ebenfalls traumatisiert. Bis heute höre ich noch die Stimme seines Verteidigers in meinen Ohren: „Aber hat es Ihnen nicht auch gefallen, mit Sex geweckt zu werden?“

anonymous

location not specified – 15.09.2025

he forced me to say “I want you to cum” during sex. now I can’t speak at all during.

TL0

Vacation Tunisia – 15.09.2025

We both agreed having sex and afterwards he told me, he might have STD because he had sex with a sex worker in Mexico. Even though we hadn’t penetrational sex, he came on me. While we had something he was also dating someone from Tunisia. When I asked to just stop our liaison, he manipulated, gaslighting me and gave me money bc I’m worth it…

Emotional abuse in a foreign country.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Mir hat vor Jahren ein Chef mal gesagt, was für ein schönes Dekolleté ich doch habe, hat mich dann noch eine Weile angestarrt und ist dann ganz dicht an mir vorbei gegangen.
Ich war so geschockt, daß ich überhaupt nichts gesagt oder getan habe….. in dem Moment.
3 Monate später habe ich gekündigt.

Bianca

Mecklenburg-Vorpommern – 15.09.2025

Ich bin in einer nicht ganz so glücklichen Familie aufgewachsen.
Unter 3 Kindern bin ich die jüngste.
Der Vater verließ uns sehr früh, sodass wir mit unserer Mutter daheim waren. Aber sie war trotzdem emotional nie anwesend.
Irgendwann, mit 11 Jahren, war ich körperlich schon sehr weit. Meine Brüste sind schon gewachsen, sodass ich einen BH brauchte.
Ich weiß nicht, ob es auch daran lag, aber Fakt ist, dass jemand in meiner Familie mich für Recherche-Zwecke nutzte. Und zwar war es mein 4 Jahre älterer Bruder.
Ich weiß nur eines,.Jedenfalls redete ich mir diese Begründung ein: dass es ein Mädchen gab an der Schule, der er gefallen wollte und sie schon gewisse Erfshrungen hatte.
Ich dachte kmmer, dass dies der Grund war, weil ich Plausibilität brauchte.
Mein Bruder lockte mich immer damit, dass wir auf dem Bett Boxen spielen. Dabei sagte er immer: Wir müssen dsbei Oberkörper frei sein – so wie es die Boxer nun mal machen.
Und danach dann.. Wollte er, dass ich mich auf dem Rücken hinlegte und er sich dann auf mich.
Danach fing es dann an. Ich erinnere mich nicht mehr an Details aber ich erinnere mich noch immer an den Schmerz. Den Schmerz, den er verursachte, da er immer wieder versuchte seinen Penis in mich gewaltsam zu stecken. Es tat weh.
Sehr weh. Und trotzdem schaffte er es nicht, mich zu entjungfern.

Er hat es oft versucht, so oft, dass ich mich irgendwann unbewusst geweigert habe und ihm beim „boxen“ mit dem Fuß in die Eier trat und mir seitdem nur noch Prügel abholte

Me

Brandenburg – 15.09.2025

My boyfriend at the time and me were at his grandma’s house in the countryside. One night we kissed, made out, but we were both very sleepy and tired. I fell asleep. Woke up to him inside of me. I was absolutely terrified. I told him that I was afraid of him and that I felt raped, but he just snickered and shrug his shoulders. He explained to me why what happened was not bad and I knew that I did not WANT it to be bad, and I was so afraid. I repressed everything. We were together for years after that and even got engaged. Throughout the relationship he took advantage of me many, many times. I never talked to anybody about it for 4 years. When I finally told my best friend that I had sex even if I didn’t want to, because otherwise he would be in a bad mood and treat me badly my best friend sat me down and I told him a little. With his help, I broke of the engagement and ended the relationship. He didn’t stop sending me letters and calling my roommates when I blocked him. I told him I would contact the police if he called again. He stopped after that. It has been 8 years now since this happened and I remembered the incident only because I am in therapy since March (it’s now September as I write this). I repressed everything, but it came up again. Now I am working on how to deal with it. I wish you strength. You are worth everything!

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Mein letzter Partner hat manchmal einfach seinen penis in mich geschoben als er mich gefingert hat obwohl ich vorher gesagt hatte dass ich es nicht will aufgrund von körperlichen Beschwerden.
Ich habe teilweise den unterschied erst später gemerkt.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich nichtmal richtig ob es falsch war. Ich war 37

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Mein kumpel hat damals mit 17 als ich betrunken neben ihm im Bett geschlafen habe. Auf einmal meine Brust unterm bh angefasst und dann Kommentare abgelassen weil sie nicht so voll war wie der damals verbreitete gepolsterte Push up vermuten ließ. Ich tat so als würde ich weiter schlafen. Und war starr.
Ich hatte immer Angst dass meine Brust falsch ist und damit ich.
Er hat sogar danach wenn wir mit Freunden waren manchmal Kommentare gemacht und mich angesehen .

Bis heute habe ich ihn nicht konfrontiert und niemand in unserem Freundeskreis weiß Bescheid.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Ich war 18, vielleicht 19. Wir lagen in seinem Bett und küssten uns. Er wollte mehr aber die Kondome waren aus. Er sagte, wir könnten es ohne probieren. Das fühlt sich eh besser an. Und als ich meinte ich weiß nicht ging er ins Bad um mir „Zeit zu geben“.
Als er zurück kam war ich mir immernoch unsicher. Er legte sich zu mir, küsste mich und hörte nicht auf.
Ich wusste nicht was da passierte. Ich dachte es sei normal.
Er drang in mich ein und hörte auf bevor er kommen konnte.
Dann hat er mich gefragt, ob ich es auch besser ohne Kondom fand.
Ich war sprachlos, eingefroren und konnte es nicht einordnen.
Wir waren noch 6 weitere Monate in einer Beziehung. Als es aus war wurde mir durch eine Serie klar, was da vorgefallen ist und ich das nicht nur einmal erlebt hatte.
Ich hab gelernt Grenzen zu erkennen und sie zu setzen und safe Sex zu praktizieren.
Ich habe ihn konfrontiert. 2 Jahre nach dem Geschehen und gelernt, dass seine Freunde hinter ihm stehen, selbst wenn sie die Tat verurteilen. Aber er behält sein Image und kann viel Reflektion aus dem Weg gehen.
Ich kämpfe immernoch mit Panikattacken, PTBS und Angst in der Öffentlichkeit nicht sicher zu sein.
Ich habe gelernt, dass Täter nicht nur die Männer im Wald sind.
Ich habe gelernt, dass mein Körper mir gehört und sich sexy fühlen darf. Das ich nicht nur für Befriedigung existiere und nicht verantwortlich für das Wohlergehen anderer Menschen bin.
Witzigerweise habe ich eine Sirene auf meinem Oberschenkel tattoowiert.

anonymous

location not specified – 15.09.2025

Mein erster Arbeitgeber hat einen Hof außerhalb von Berlin betrieben, wo er alte Baumaterialien vertrieben hat. Ich machte dort ein Praktikum und arbeitete danach ein paar Monate dort. Während dieser Zeit hat er auf täglicher basis eigenartige Andeutungen gemacht, über seine Perspektive auf Frauen geredet, mit erzählt er hätte eine Frau aus Polen für sich nach Deutschland gebracht und viele weitere eigenartige Details geteilt nach denen ich nie gefragt hatte. Er kritisierte meine Kleidung (nicht feminin genug), fasste mich auch einmal aneinen Schultern an, ohne Vorwarnung ohne Einverständnis. Ein fester Griff der mich zusammenzucken und erstarren ließ.
Als ich mich krank meldete erschien er persönlich vor meiner Haustür und zitierte meine Mutter nach unten.
Als ich ein zweites Mal krank wurde schrieb er mir hasserfüllte Nachrichten.
Ich solle mich „zu*oder f*cken“.
Ich war zu jung und viel zu unbescholten großgeworden als dass ich mich recht zu verteidigen wusste.

Solche Erfahrungen sollte niemand machen müssen, nur weil er dringend einen Job braucht.
Das war Machtmisbrauch und wiederholte Belästigung.

Alle die auch nur ansatzweise derartiges bemerken:
wenn ihr die Kraft dazu habt:
dokumentiert wenn möglich, zeigt Grenzen auf, bringt es zur Anzeige.

Mein Fall liegt zu lange zurück und ich hatte keine Möglichkeit ein Video aufzunehmen oder eine Audiodatei zumachen.

Auf jeden Fall: geht!

Claudia

location not specified – 15.09.2025

Ich war mit einem guten Freund feiern, sowie jedes Wochenende. Wir haben viel getrunken und ich hab beim ihm übernachtet. Als ich in der Früh aufwachte, hatte ich keine Hose mehr an, er war über mir und wollte gerade in mich eindringen. Ich konnte es gerade noch verhindern! Ich blieb noch eine Zeit mit ihm befreundet und habe es nie angesprochen (ich war 18). So gerne hätte ich damals die Stärke gehabt, die ich jetzt habe, mit 39. Dann würde ich ihn so hart in die Eier treten!

Claudia

location not specified – 15.09.2025

Ich war ca. 15 Jahre alt, oder auch jünger, genau weiß ich es nicht mehr. Meine ältere Schwester feierte ihren Geburtstag im Wald, mit vielen älteren Freunden. Es gab ein Lagerfeuer und jede Menge Alkohol. Die meisten hatten ein Zelt dabei oder schliefen im Schlafsack unter freiem Himmel. Es war sehr spät und wir waren alle stark betrunken. Mir war eiskalt und ich wollte nur noch schlafen. Ein Tyo im Schlafsack hat gemeint, ich kann bei ihm schlafen und das tat ich auch! Ich legte mich zu ihm und dann fing er plötzlich an, mich mit seiner Hand zu penetrieren. Ich war wie versteinert und wusste nicht was ich tun sollte, somit lies ich es einfach zu. Es ist jetzt 25 Jahre her, ich hab es nie jemanden erzählt. Der Gedanke daran, ekelt mich immer noch zutiefst an.

Cora

Niedersachsen – 14.09.2025

2016 wurde ich von einem damaligen Kollegen vergewaltigt.Erst 2023 vertraute ich mich einem Rechtsanwalt den ich schon über 15 Jahre kenne an.2023 ging es noch recht zügig voran mit meiner Aussage bei der Polizei,der Hausdurchsuchung beim Täter und seiner Vernehmung.Erst im September diesen Jahres ging es weiter-mit meiner Aussage bei Gericht in Form einer Videovernehmung.Der Täter durfte sich die Aussage mit ansehen,durfte sich Notizen machen…sein Verteidiger versuchte mir durch Fragen zu suggerieren ich würde mir alles nur ausdenken,unterschwellig wurde mir unterstellt ich sei psychisch krank.
Über 5 Stunden musste ich aussagen.Der Verteidiger will ein psychologisches Gutachten über mich:weil ich so lange schwieg,nicht fertig genug war bei der Aussage,sein Mandant ihm doch ganz anders als von mir erlebt bei ihm zeigte…Dass der Täter mich seit 2016 stalkt und bedroht,sogar an Freunde und Familie heran getreten ist um mich unglaubwürdig da stehen zu lassen interessiert nicht.Ob überhaupt Klage erhoben wird steht auch noch nicht fest.Die Polizei hörte wichtige Zeugen nicht an-bis mein Rechtsanwalt an die Staatsanwaltschaft herantrat und es einforderte.Auch wurden wichtige Datenträger zunächst nicht gesichtet.Mein Vertrauen ist weg in die Justiz,ich bin nicht mehr arbeitsfähig aufgrund der PTBS.
Der Täter stalkt mich seit der Aussage weiter,versucht mich zu provozieren-er hat sich in meinem Haus sogar eine leere Wohnung angeschaut.Der Vermieter erteilte ihm z.G.eine Absage

anonymous

Dortmund – 14.09.2025

In meiner frühen Jugend wurde ich von meinem ersten Freund vergewaltigt. Ich war 14 er 19. Der Sex war sowieso nie schön, aber ich kannte nichts anderes. Als wir Silvester zusammen verbrachten, nahm er Speed und trank Alkohol, obwohl er mir vorher versprochen hatte nüchtern zu bleiben. Als wir später bei ihm waren, Versuche er die ganze Nacht in mich einzudringen. Ich wollte nicht, da ich meine Periode hatte und sagte ihm das auch. Er hörte nicht auf. Am nächsten morgen stand ich auf, zog meine Hose an, ging nach Hause und stand eine halbe Stunde heulend unter der Duschen. Es hat Jahre gedauert bis ich das erste Mal mit jemandem darüber gesprochen habe.

anonymous

Hamburg Pauli Millerntordamm – 14.09.2025

2010 war ich mit Freunden und meiner Mama auf dem Schlagermöbel in Hamburg unterwegs. Meine Mama hatte sich irgendwann ins Hotel verabschiedet und ich bin mit meinen Freunden noch etwas geblieben. Und dann weiß ich lange nichts mehr. Was ich aber immer und immer wieder vor meinen Augen habe ist, wie ich einen richtig lauten Knall höre, über mir ein Mann panisch auf schreckt, seine Hose hoch zieht und dabei wegläuft. Ich brauche länger, deutlich länger. Ich erinnere mich an ein brennendes Gefühl zwischen meinen Beinen, wie ich zu der Feuerwehr auf der Straße hingetorkelt bin, um um Hilfe zu bitten, aber sehr result abgewimmelt wurde. Ich erinnere mich langsam zum Hotel gegangen zu sein, wie ich im Hotel die Tür hinter mir schließe und auf einmal ein Bach voller Urin an mir runter läuft. Und das ich duschte bis meine Mama irgendwann wach wurde. Ich habe ihr nie erzählt was mir passiert ist. Es war das erste Mal, dass ich einen Rock an hatte und das erste Mal, dass ich wirklich geflirtet habe. Ich weiß nicht was in dieser Zeit war an die ich mich nicht erinnere. Aber bis heute wird mir schlecht alleine beim Gedanken daran. Und jedesmal, wenn ich an dieser Kreuzung vorbei komme, steigt mein Blutdruck und mein Puls fängt an zu rasen. Bis heute kann ich keinen Knall hören (Böller, Luftballons o.ä.) ohne sofort wieder in diesem Gebüsch zu liegen. Und das Gefühl zu haben, das ich ja selber daran schuld sei, weil ich nicht weiß was davor geschah.

anonymous

Hamburg, U3 – 14.09.2025

Im Winter 2022, saß ich nach einem langen Tag im Büro in der Bahn nach Hause. Alle Menschen mussten noch Masken tragen, so sah ich noch jünger aus als ich war, ich war aber 24. Die Bahn war voll, überall um mich herum Menschen. Und er, er war stark angetrunken mit offensichtlicher Alkoholfahne, die Maske ständig unter dem Kinn. Er baute sich vor mir auf, alle Menschen, vor allem Männer, schenkten mir nur mitleidvolle Blicke. Er fing an irgendwas zu faseln, ich habe versucht nicht zuzuhören und habe die Musik auf meinen Kopfhörern immer lauter gedreht. Ich erinnere mich aber trotzdem daran, dass er laut, so dass andere es auch hören mussten, zu mir sagte „du bist so schön, so jung. ich würde dich gerne schwängern. aber man wird nicht durch das popoloch (ja das war der Terminus den er benutzte) schwanger. da müssen wir aber viel probieren.“ er fiel um als die Bahn abrupt bremste, und eine Frau aus einem anderen Abteil zog mich von meinem Platz, und ihm weg. Bis heute wünsche ich ich hätte einfach nur geschrien oder gekreischt, irgendwas. Aber ich war zu müde und erschöpft von meinem Tag auf der Arbeit und Konferenzen. Vor allem aber bin ich enttäuscht von den anderen Fahrgästen. Sie wussten was passierte und was zu mir gesagt wurde.

anonymous

duiburg hbf – 14.09.2025

als ich 15-16 war wurde ich hier mehrfach von Männern jeden Alters belästigt. Sexuelle Sprüche, aufdringliche Fragen trotz NEIN bis hin zu Berührungen an der Oberschenkel Innenseite. Ich musste fast jeden Tag an diesem Bahnhof umsteigen und hatte immer mehr Angst. (das ist meist abends, aber nicht spät/im Hellen passiert und niemand anderes hat was gemacht)

Fl

location not specified – 14.09.2025

Ich wurde in meinem Leben dreimal vergewaltigt. Die zweite war die schlimmste. Es war mein damaliger Freund. Er hat es immer wieder gemacht und ich war emotional abhängig von ihm deswegen konnte ich mich nicht von ihm trennen. In der Beziehung wurde ich emotional missbraucht, unter anderem. Ich habe versucht die Beziehung zu beenden. Als ich es dann endlich nach langer Zeit geschafft habe, musste ich mir mit meinen 15 Jahren anhören, dass er sich jetzt umbringen möchte. Ich weiß noch ganz genau wie ich auf diesem Bett saß und er an der gleichen Stelle, wo ich am Bein eine riesige Narbe hab sich auch eine Schnitt und meinte „jetzt sind wir für immer verbunden. Du wirst mich nicht mehr los.“ Danach hat er sich versucht, von meinen Augen umzubringen. Ich ich habe den Krankenwagen gerufen und habe seitdem nie wieder etwas von ihm gehört.

Lis

location not specified – 14.09.2025

Als ich 13 war, wurde ich das erste Mal vergewaltigt in Spanien. Ich kann mich nicht mehr viel erinnern. Ich weiß nur, dass ich’s versucht hab meiner damaligen besten Freundin zu erzählen, sie wiederum meinte ich soll froh darüber sein, dass mich jemand angefasst hat.

Melusha

Arbeit – 14.09.2025

Mein Kollege und ich haben auf derselben Stelle angefangen – nach einiger Zeit wurde er befördert und mein Vorgesetzter. Zunächst war alles gut. Mit der Zeit kamen vermehrt doppeldeutige Sprüche. Wie z.B. „Warum bist du heute so freizügig? Hast du ein Date?“ oder wenn ich einen Rock getragen habe, sowas wie „Da tropft es ihr aus dem Gewand!“. Etwa 1,5 Jahre habe ich meine Grenzen geäußert und gesagt, dass es mir unangenehm ist. Es folgten doppeldeutige Sprüche in der WhatsApp Gruppe. Meine Grenzen wurden ignoriert. Und ins Lächerliche gezogen. Das Ganze spitzte sich zu, als ich nach einer schweren Zahn OP krank zu Hause war. Undein Spruch per WhatsApp folgte, der auf sexuelle Handlungen hinwies. Ich bin aus der Gruppe ausgetreten. Nachdem er mich wiederholt hinzugefügt hat, bin ich immer wieder wortlos ausgetreten. Im Büro wurde die Situation überspielt. Ich meidete das Büro und suchte mir einen anderen Arbeitsplatz. Meinen Job vernachlässigte ich nicht. Mein Chef ging ohne was zu sagen 3 Wochen in den Urlaub und hat ohne was zu sagen oder sich zu entschuldigen mich einfach „zurück gelassen“. Als er wieder da war, wurde ich zum Einzeltermin eingeladen, wo er fragte was los sei und ich das Büro meide. Ich habe ihm die Situation geschildert und wie es mir damit geht. Daraufhin kam der Satz „Dann können wir das halt privat nicht mehr machen und ich entschuldige mich halt!“. Ich war wie erstarrt und ärgere mich, dass ich mir habe das so lange gefallen lassen.

Mi

location not specified – 14.09.2025

Ich war 15 Jahre alt. Meine damalige 15 Jährige Freundin hatte einen geheimen Freund. Der war 45 Jahre alt und hat alle möglichen sexuellen Handlungen mit ihr gemacht.
Er fragte auch mich, ob ich denn Push-ups trage…

Mi

Auf der Straße – 14.09.2025

Ich war 25 Jahr alt. Frisch mit meinem Baby (im Kinderwagen) und 12 Uhr Mittags in einem Wohnviertel unterwegs.
Ein Mann hielt mit seinem Auto direkt neben mir und stieg aus dem Auto mit einem Schuhkarton vor seinem Penis. Er behauptet es wäre ein Gewinnspiel und ich sollte doch einmal in den Karton greifen um zu erraten was sich darin befindet.

Mi

Schwimmbad – 14.09.2025

Ich war. Ca. 11 Jahre alt und meiner Freundin im Erlebnisbad.
Vor der Spaßrutschte mussten wir anstehen. Ein Mann, mit transparenter Badehose und steifen Penis stellte sich nah vor uns und genoss es seinen Penis uns zu zeigen. Kein Entkommen war möglich.

K

Köln – 14.09.2025

Ich hatte mit ihm Sex, als ich merkte, dass es mir ein wenig zu grob zuging. Ich sagte ihm, dass er mir gerade wehtut und dass er bitte stoppen soll. Daraufhin hat er mich einfach fester gepackt und gesagt, dass er jetzt aber leider weitermachen muss, „damit ich mich morgen auch noch an ihn erinnere“.
Er hat einfach weitergemacht, bis er fertig war. Wir hatten damals eine Freundschaft plus, die ich wenig später dann beendet habe. Innerhalb der F+ kam es auch immer wieder vor, dass er mich in der Öffentlichkeit am Hintern begrapschte, Ich sagte ihm damals mehrfach eindeutig, dass ich das nicht möchte und es mir unangenehm ist. Er hat das einfach ignoriert.
Nach dem Aus gab es mehrere Situationen, bei denen er Clubbekanntschaften wegekelte, mich trotz mehrfachem eindeutigen verneinen nach Hause begleitete oder anders einen Besitzanspruch auf mich klarmachen wollte. In meinem Freundeskreis stellte er sich als der arme Kerl dar, der sich verliebt hatte und von mir unfair abgewiesen wurde.

Jetzt, Monate später kam durch einen Zufall heraus, dass wohl mehrere seiner Beziehungen solche Erfahrungen gemacht haben, eine der Frauen erlebte mehrfache Vergewaltigungen und Gewalt durch ihn. Seine aktuelle Freundin habe ich gewarnt und über alles aufgeklärt. Ich hoffe so sehr, dass sie es schafft sich von ihm zu lösen..

anonymous

location not specified – 14.09.2025

Mein Exfreund (16) hat mich(13) damals im Schlaf angefangen Anal zu penetrieren. Zuvor hab ich ihm ihm in wachen Zustand gesagt, dass ich das nicht möchte. Leider hab ich mich im Halbschlaf nicht getraut etwas zu sagen und hab’s einfach über mich ergehen lassen. Consent war für ihn sowieso ein komplettes Fremdwort. Bei unserem ersten Mal hat er einfach angefangen mich zu penetrieren mit der Begründung, ich dachte du wärst Ready. Ich hab nichts gesagt, weil ich dachte, dass er jetzt eh schon drinnen ist und hab’s wieder über mich ergehen lassen. Manchmal als er Freunde bei sich hatte, wollte er immer mit mir unter der Decke liege, während die anderen normal auf der Couch gesessen sind. Er hat mich dann während die Freunde im Raum waren angefangen zu Fingern und manchmal auch zu penetrieren und hat seinen Freunden selbstgefällige Blicke zugeworfen. Mir war das Mega unangenehm, ich hab ihm mehrfach gesagt, dass er aufhören soll. Aber at this Point war ich schon so brainwashed, dass ich dachte dass das dazu gehört und hab’s über mich ergehen lassen. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob seine Freunde davon mitbekommen haben und das ganze insgeheim abgesprochen war.

anonymous

location not specified – 14.09.2025

Als Jugendliche war ich enorm in einen 1 Jahr älteren Typen verliebt, den ich seit Kindertagen hatte. Auf dem Dorf lief es so: Man redet erst, wenn beide Alkohol getrunken haben. Und unausgesprochen war klar: Wenn man länger „was miteinander haben will“, dann erwarten die Jungs von Mal zu Mal mehr Intimität. Zwischen den Parties gab es keinerlei Interaktion, das ganze Leben war gefühlt nur aufs Wochenende ausgerichtet. Für mich war immer klar: Ich schlafe in diesem Stadium unter keinen Umständen mit ihm, denn das habe ich nichtmal mit meiner ersten großen Liebe getan.
Eines Nachts wurde ich in seinem Bett wach, wie er auf mir lag und „pst“ sagte und ich mich eindrang. Ich war verwirrt, haben mich unwohl gefühlt, hatte Schmerzen. Ich kann mich gar nicht richtig erinnern, konnte mich erst nicht bewegen. Als ich mich wieder rege konnte, habe ich ihn von mir runtergedrückt und er hat mich im Dunkeln mehrere Kilometer nach Hause laufen lassen. Bis heute, 15 Jahre später, fühlt es sich wie ein Traum an, der mich manchmal überkommt. Bis vor wenigen Wochen habe ich NIE, trotz damals schon wunderbaren Freundinnen, mit jemandem darüber gesprochen. Ich konnte und kann es einfach nicht.

anonymous

location not specified – 14.09.2025

Ein Lehrer in der Schule hat immer herablassende Kommentare zu den Körpern und der Kleidung der Schülerinnen gemacht, wodurch viele ihm so gut es ging aus dem Weg gegangen sind. Leider bekamen wir ihn dann als Religionslehrer und dort kam das Thema Abtreibung zur Sprache (6. Klasse) und der Lehrer hatte eine sehr eindeutige Meinung dazu: Frauen dürften unter keinen Umständen abtreiben, denn selbst wenn sie Vergewaltigt werden würden, wäre es ihre eigene Schuld. Darauf folgten weitere Aussagen, die gezeigt haben, dass er eindeutig mit Tätern sympathisiert. Seitdem hatte ich eine riesen Angst vor dieser Person, durfte aber den Kurs nicht wechseln, weil der verpflichtende Religionsunterricht nach evangelisch und katholisch aufgeteilt war. Die Schule hat hier alles dafür getan den Lehrer zu verteidigen und nichts dafür die Schülerinnen, die Angst hatten, zu schützen (nach dem Motto wir hätten ihn nur missverstanden und sollen uns nicht so da reinsteigern).

anonymous

location not specified – 14.09.2025

in der schule saß ich mal mit einer klassenkameradin (m.) auf dem fensterbrett in der pause. sie war schon immer sehr, sehr dünn und hatte eine ES, ich dagegen hatte schon immer zu viel auf den rippen, was mir sowieso schon oft genug durch gehässige kommentare und demütigende sprüche wieder und wieder klargemacht wurde. plötzlich kam ein lehrer aus der tür – sehr sexistischer typ, der auch im unterricht dämliche stigmata und misogynie verbreitete – schaut zu uns, lacht laut und sagt „kommst du mal runter da? m. kann ja sitzen bleiben, aber das wird zu schwer!“ und geht grinsend weiter. er sagte das im foyer, vor vielen anderen schüler*innen während der pause. ich hab mich so geschämt. und alle haben gelacht.

anonymous

location not specified – 14.09.2025

due to an illness, i gained more and more weight over several years. an employee of my university, who works in the laboratories, kept saying humiliating things like that i could ride my bike to the university instead of taking the train (30km), that i should walk to the other end of the campus to get a key for rooms that were supposed to be open anyway, instead of knocking on his office next door. and so on… i felt less and less comfortable and much more insecure. i don’t like going to university anymore because then i notice more and more how flawless and great other women look in my eyes and then i feel even more ashamed of myself.

anonymous

Dortmund – 14.09.2025

Ich war 6 bis 9 Jahre alt. In dieser Zeit hat sich der neue Mann meiner Oma (nicht mein Opa), als ich bei meiner Oma war und sie gerade im Keller war, jedes Mal direkt neben den Fernseher gestellt und seinen widerlichen Penis rausgeholt und hängen lassen, so dass ich ihn mir die ganze Zeit angucken musste. Ich habe mir dann immer einen Zettel oder ähnliches so vors Gesicht gehalten, dass ich nur noch den Fernseher sehe, dann hat er sich immer näher dran gestellt. Ich habe es meinen Eltern und meiner Oma nie erzählt, weil ich wüsste, wie sehr sie sich alle Vorwürfe machen würden, dass sie mich mit ihm alleine gelassen haben. Aber es ist ja eh nicht mehr rückgängig zu machen und er ist zum Glück recht früh gestorben. Allerding würde ich mir auch wünschen, dass er noch lebt, dann könnte ich ihm seine Eier windelweich treten.

Alex

Düsseldorf – 14.09.2025

Als ich 9 oder 10 war war ich mit meiner Familie in Urlaub. Mein Bruder, 6 Jahre älter, und ich schliefen in einem Zimmer. Eines nachts versuchte er in mich einzudringen. Ich habe im Halbschlaf kaum reagiert, bis es weh tat. Er hörte auf. Ich habe es jahrelang vergessen und verdrängt, aber durch eine Erzählung kam alles wieder hoch und ich war völlig überfordert,was ich mit der Erinnerung an diese Tat tun sollte….ich war ein mageres Grundschulkind. Er ein voll pubertierender junger Kerl . Bis heute verstehe ich nicht,was da in ihm vor ging.

Nicki

Bayern – 14.09.2025

Als ich 18 Jahre alt war, nutzte ein 30jähriger Kollege meine Naivität aus.
Er baute klassisch ein Vertrauensverhältnis auf. Lovebombing – damals war diese Masche noch nicht sehr bekannt.
Als er mich damit bekam, begann die Entfernung aller Freunde und der Familie. Alle wären unsere Feinde, alle wären gegen unsere Liebe.
Darauf folgten Vergewaltigungen, Freiheitsberaubung.
Nur durch einen Krankenhausaufenthalt, nachdem er mich schlug, konnte ich mich abnabeln.

J

NRW – 14.09.2025

Ich war 14, er war schon 19 (würde kurz darauf 20) und hat mich fast 1 Jahr lang gegroomt, damit ich ihm im Bett gefügig bin. Er hat mich zu sehr vielen Dingen gedrängt, die mir zu viel waren und viel zu schnell gingen. Dabei war Sex ohne Kondom und er bestand darauf mit mir Analverkehr haben zu wollen und sagte, er wolle kein Gleitgel benutzen, weil es sich für ihn dann nicht so gut anfühlen würde. Ich habe währenddessen meinen Kopf im Kissen vergraben und leise vor mich hin geweint, bis er mit mir fertig war. Ich habe geblutet und er sagte nur, dass ich tapfer war und hat mich gelobt. Bis heute kann ich nicht aufhören daran zu denken.

anonymous

location not specified – 14.09.2025

Ich war um die 14 m-15 Jahre alt und auf einer hausparty von einem Klassenfreund. Er hat aus seinem Fußball Club ein paar Typen eingeladen die alter waren, so um die 18 rum. Ich hab einiges zu trinken gehabt und saß irgendwann mit einem der älteren Typen draußen auf einer Treppe. War an Zeitpunkt schon Mega müde weil es spät war und ich wie gesagt auch einiges getrunken hab. Hab so mit dem geschnackt und irgendwann meinte er ich kann mich gerne auf deiner Schulter anlehnen. Ich also angelehnt und mehr oder weniger weggepennt. Bin dann wieder aufgewacht weil er mich heküsste hat ohne zu fragen. Ich, sehr verschlafen und betrunken: “was ist hier los?” Er: “shh, sh alles gut, schlaf weiter”
Das ging so weiter weil ich mich nicht getraut habe zu sagen dass ich das nicht wollte. Wurden dann irgendwann von der Mutter einer Freundin heim gefahren, habe die ganze Heimfahrt geheult und meine Freunde gefragt warum jemand sowas tun würde. Antworten konnten sie mir allerdings auch keine richtigen geben. Klingt vielleicht sehr dramatisch, aber mich hat das damals so verstört das ich bis heute nicht gerne küsse oder intim bin. Bin inzwischen 24.

anonymous

location not specified – 14.09.2025

Mein Exfreund hat mich beim Sex öfter absichtlich zum Weinen gebracht, weil ihn das geil gemacht hat. Dies erreichte er teilweise, indem er mir ein Kissen ins Gesicht drückte bis ich keine Luft mehr bekam. Ich wollte das nicht.

Lorelei

Baden-Württemberg – 14.09.2025

Ich war mit 15 in einer Disco und hab mich mit einem Mann unterhalten, der 32 war. Zum Abschied fragte er, ob er einen Kuss bekommt und hat mir seine Zunge in den Hals geschoben. Er wusste wie alt ich war. Ich hab mich gewehrt, aber er meinte da sei doch nichts dabei.

anonymous

location not specified – 14.09.2025

Ich war 14, mein erster Freund 16. Er hat mich emotional so unter Druck gesetzt, weil er mir eingeredet hat, dass es mit Kondom nicht unser erstes Mal wäre. Das wäre ja fake, weil er sicher nichts spüren würde.

Ich habe mich nach Wochen überreden lassen, weil ich wollte, dass es für uns beide zählt und eine schöne Erinnerung würde, obwohl ich mich sehr unsicher gefühlt habe. Nach wenigen Minuten war es vorbei und mein Gedanke war „Das finden alle so toll..?“

Als ich dann nicht so oft wollte wie er, sagte er: „Wieso habe ich dann eine Freundin?“

anonymous

location not specified – 14.09.2025

Als ich 15 war hat mich ein älterer junge (19) so arg manipuliert bzw gegroomt das ich mit ihm Sachen gemacht habe die ich garnicht gewollt habe. Ich hab mich so schlimm gefühlt und so ekelhaft.

R.

Burg Sternberg/Detmold – 13.09.2025

Als ich 14 Jahre alt war wollte mich unbedingt ein (damals für mich) älterer Mann fotografieren, der als freiberuflicher Fotograf für den Kulturverein gearbeitet hat, in dem meine Mutter aktiv war. Ich kannte ihn von verschiedenen Veranstaltungen, meist Gauklerspektakel, die der Verein auf einer Burg organisierte und vertraute ihm. Er lud mich zu sich ein und ich fuhr mit dem Zug zu ihm nach Detmold, ungefähr 40 Kilometer von meiner Heimat entfernt. Dort zeigte er mir zuerst einen Ort wo seine Fotos ausgestellt wurden, sehr künstlerische Portraits waren dort zu sehen. Er bot mir an, solche Fotos auch von mir zu machen. Er brachte mich in sein gemütliches Fachwerkhaus, wo uns seine Partnerin begrüßte. Sie zog sich bald zurück und wir begannen mit dem Shooting. Er überredete mich, mich auszuziehen. Ich war noch so unbedarft und unaufgeklârt, dass ich es tat, obwohl es sich komisch anfühlte. Ab der Unterwäsche erinnere ich mich an nichts. Ich wurde wohl ohnmächtig -ich vermute inzwischen, er hat mir ko Tropfen in den Tee gegeben, denn ich vorher mit ihm und seiner Partnerin getrunken habe. Ich wachte irgendwann bibbernd aber angezogen auf der Couch auf, seine Partnerin war bei mir und sagte, ich müsse schnell zum Bahnhof. An mehr erinnere ich mich nicht.

Meine Mutter hat es nicht zur Anzeige gebracht, ihn aber angerufen, ausgeschimpft und die Fotos verlangt. Er hat alles abgestritten und uns ein paar harmlose Fotos geschickt. Mehr passierte nicht.

Kathrin

location not specified – 13.09.2025

Ich war wohl zwischen 11 und 13 Jahre alt, habe immer jünger gewirkt, als ich effektiv war. Eines Nachmittags kam ein erwachsener Mann (30? 40?) auf dem Dorfplatz auf mich zu und fragte mich, ob er mich küssen darf. Ich habe mich nicht getraut Nein zu sagen, also habe ich Ja gesagt. Er gab mir einen Kuss auf den Mund, sagte Danke und ging weg. Das verstört mich bis heute.

Lila

Hessen – 13.09.2025

Mister nice-guy, braver Kirchgänger (Zeugen Jehovas, wie sich herausstellte), junge Union CDU, ich grade mal 15 und sau naiv. Meine Eltern fanden ihn ja so toll.
Und ich? Naja, ich war ein bisschen verknallt, aber für ihn war’s nie eine Frage, was er für ein toller Hecht ist und der beste Fang überhaupt.
Deshalb wars ihm auch egal, wie unerfahren und unsicher ich in sexueller Hinsicht war. Denn er übernahm ja das Ruder. Sagte ‚doch‘ wenn ich ’nein‘ sagte, immer wieder, ich konnte es ja nicht besser wissen, dachte er, ich hatte ja keine Ahnung, war mir gut tat. Dachte er. Und ich habs irgendwie geglaubt. Schließlich war er Kirchgänger und so klug und meine Eltern mochten ihn.
Irgendwann hat mein Selbsterhaltungstrieb eingesetzt. Ich wollte keinen ungewollten Sex in seinem Kinderzimmer mehr, ich sollte nicht mehr mit zu den Zeugen Jehovas.
Ich hab mich getrennt. Einige Monate später lief er mir auf dem Marktplatz übern Weg und hat mir völlig unverblümt Geld dafür angeboten, damit ich ihn nochmal ran lasse.
Aber ich hatte meine Lektion gelernt.

Heute grinst er mich alle paar Jahre von Wahlplakaten der CDU an, mit seiner ekligen Fresse und seinem schleimigen Blick.
Ich bin jetzt 40 und erschrocken, wie viel Schlimmes sein Gesicht bei mir noch auslöst.

Meiner Mama hab ich irgendwann gesagt, dass er Dinge mit mir gemacht hat, die ich nicht wollte.
Sie hat sich furchtbar geschämt, dass sie die Beziehung so sehr gefeiert hat und mich nur für die Trennung verurteilt hat.

anonymous

Germany – 13.09.2025

Ich war Recht frisch mit meinem Freund zusammen und wir lagen nachmittags im Bett und haben jeweils gelesen. Ich bin eingeschlafen und nach einiger Zeit aufgewacht, weil er mit den Finger in mich eindrang. Ich war noch halb am schlafen, als er mir die Hose ausgezogen hat und sich auf mich legte. Als er versuchte in mich einzudringen, fing ich an zu weinen. Er hörte dann kurz danach auf und entschuldigte sich, aber seitdem ist unser Sexleben anders. Ich habe keinen Spaß mehr an Sex und versuche es zu vermeiden.

Vanessa

Germany – 13.09.2025

Meine Oma hat mir und meinem Bruder immer die Zunge in den Mund gesteckt als wir Kinder waren. Bei meinem Bruder hat sie aufgehört, als er in die Pubertät kam. Bei mir hat sie es noch lange gemacht. Ich habe mich schon als Kind immer dagegen gewehrt, aber sie war stärker als ich. Meine Familie hat darin nie ein Problem gesehen.
Meine Oma hat mir auch immer wieder im Vorbeigehen an den Busen gefasst als Teenager und junge Erwachsene. Wenn ich mich gewehrt habe, hat sie mich ausgelacht.
Ich empfinde bis heute Zungenküsse und Berührungen meiner Brust als unangenehm.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Ich bin mit einem Mann den ich über Bekannte kannte mit nach Hause gegangen. Wir hatten was miteinander, waren nackt, dann ist er einfach ohne Vorwarnung ohne Kondom in mich eingedrungen. ich war total schockiert weil ich die Pille nicht nehme und hab das auch direkt gesagt. Dann meinte er nur: hä, dann nimm halt die pille danach?!
hab dann länger mit ihm diskutiert und irgendwann gesagt, naja jetzt muss ich sie zur Vorsicht ja eh nehmen. Dann hat er sich direkt wieder auf mich gelegt und ich habe mehrmals nein gesagt und ihn weggedrückt, er hat einfach weiter gemacht. Dann bin ich quasi wie eingefroren, bis es vorbei war. Er hat noch mich zum Oralsex gedrängt und versucht anal einzudringen was zum glück nicht geklappt hat. Er hat irgendwann plötzlich aufgehört und mich gefragt ob es mir gefallen hat und dann gesagt egal was ich sage er wüsste dass er mir gefallen hätte. Dann bin ich heim, hab am nächsten tag kaum pinkeln können und blut gepinkelt und die pille danach genommen. Ich hab mich so geschämt und der andere mann mit dem ich zu der zeit was hatte, hat mich nachdem ich es ihm erzählt habe fallen lassen, weil er meinte ich wäre viel zu schlau um solche dummen sachen zu machen. immerhin meine freunde waren alle sehr nett und es hat lange gedauert bis ich mir eingestehen konnte was da passiert ist, aber wurde dabei toll vom Frauennotruf beraten. übrigens hab ich im nachhinein noch rausgefunden, dass er eine freundin hat.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Ich war irgendwas zwischen 17 und 20 Jahre. Mein damaliger „bester“ Freund (einige Jahre älter als ich) hatte mich zu seinen Eltern in das Haus zum Filmeabend eingeladen. Die Eltern waren nicht da. Wir guckten einen Film und kifften. Ich war dann so high, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Das nutzte er aus. Er trug mich in das Schlafzimmer, warf mich aufs Bett, zog meine Unterbekleidung aus und vergewaltigte mich von hinten. Ich weiß noch, dass ich nein gesagt hatte. Am nächsten Morgen sprach ich ihn darauf an, als ich mich sammeln konnte. Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht wollte. Er lachte mich aus und meinte, dafür dass du nicht wolltest hast du dich aber ziemlich gut bewegt. Ich bin dann duschen gegangen habe geweint und es dann verdrängt. Angezeigt habe ich ihn nie. Bis zum Kontaktabbruch hat es noch etliche Jahre gedauert… Jetzt endlich fühle ich mich bereit für eine Therapie.

anonymous

Bonn – 13.09.2025

Ich saß im Sommer auf einer Bank und habe gelesen. Ich war 16 oder 17. Ich hatte ein Tank top an. Ein Typ setzt sich neben mich, fasst mir in die Achsel und sagt, dass er meinen Schweiß geil finde, und ob ich mit zu ihm möchte…

anonymous

Deutschland – 13.09.2025

Ich vor einigen Jahren als ich 17 war und noch keinerlei sexuellerfahrungen mit anderen hatte hat mein damaliger Besterfreund und eine ander Freundin bei mir übernachten. Ich habe mit diesem Besagten Freund gekuschelt, einfach nur so Freundschaftlich , für mich zumindest. Mitten in der Nacht habe ich gemerkt wie seine Hände angefangen haben auf Wanderschaft zu gehen. Ich war wie erstart und wusste nicht was ich tun sollte. Also habe ich mich weiter schlafen gestellt in der Hoffnung er würde dann aufhören. Nach einigen Versuchen meine Brüste anzufassen und den versuchen mich im intim Bereich anzufassen hat er vermutlich aufgegeben. Einige Zeit später bin ich aufgestanden und bin heimlich duschen gegangen. Ich habe zu dieser Zeit nicht verstanden was da passiert ist und warum ich direkt das Bedürfnis hatte zu duschen. Ich habe später quasi indirekt erfahren das er mir damit irgendwie zeigen wollte das er mich mag. Solche Situationen hatte ich in den folgenden Jahren immer wieder. Bis zu einer Situation wo ein Freund der mit mir auf einer Party in einem Zimmer war auf einmal die Tür zugesperrt hat und mich einfach ohne das ich es wollte geküsst hat. Dieser Freund hat sich am nächsten Tag sogar entschuldigt und sich auch vor kurzem noch einmal bei mir gemeldet. Sich erneut entschuldigt und gesagt wie sehr er es bereut. Auf Grund meiner Erfahrungen ist es mir so wichtig früh mit Aufklärung anzufangen und klar zu machen das nur ein Ja ein Ja ist.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Ich hatte mein erstes Mal mit einem 30 jährigen. Ich war 15. Anfangs war es aufregend, aber der Sex war immer erniedrigender und ich habe mich getraut, das anzusprechen. Einmal hat er mich geohrfeigt, was ich zu dem Zeitpunkt völlig normal fand. Zum Glück habe ich mich dann doch getrennt. Kurz danach habe ich ihn mit einem neuen Mädchen (minderjährig) gesehen.
Mehrere Bekannte aus der Szene wussten von der „Beziehung“, niemand hat etwas gesagt.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Er hat es einfach getan während ich geschlafen habe. Das weiß ich, weil ich wach wurde von seinen Berührungen. Weil ich übermüdet war und wieder schlafen wollte, habe ich es über mich ergehen lassen und gehofft, dass er bald fertig ist. Ich lag reglos und emotionslos da mit geschlossenen Augen, als würde ich weiterschlafen. Als er dann fertig war, und ich mich wortlos zum schlafen umgedreht habe, fragte er mich nur, ob ich ihn überhaupt noch lieben würde. Ich schwieg. Wenn ich zurück denke wird mir einfach nur schlecht. Wir haben sogar ein Kind zusammen (2 1/2)-aber ich habe mich längst getrennt von ihm.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Wurde jahrelang von meinem Lehrer gegroomed und später sexuell missbraucht. Vor ein paar Jahren habe ich ihn angezeigt weil ich ein Geständnis von ihm per sms bekommen hatte. Laut seinen Anwälten war es ein falsches Geständnis, das er nur gemacht habe, weil er mich unbedingt wiedersehen wollte und mir angeblich so verfallen war. Staatsanwaltschaft hat dann Anzeige fallen gelassen.
Ich habe mich nach meinem Abitur einer Lehrerin anvertraut. Sie meinte, sie habe gerade wichtigere Sachen zu tun. Teilweise hat sexueller Missbrauch in Klassenräumen stattgefunden, in denen er sich mit mir einschloss. 2x sind andere Lehrer reingekommen weil sie was aus dem Raum holen wollten. Beide Male haben sie nur überrascht geguckt und sind wieder raus. Haben ihn sich wieder mit mir einschließen lassen.
Heute ist er in Rente aber hat Kontakt mit Ex-Schülerinnen und Nachbars-Mädchen auf Instagram. Seine Enkeltochter war auch in seinem Visier – er hat mir damals schon von ihrem „straffen Körper“ erzählt. Vor kurzem hat er mich auf Insta gefunden und einen Beitrag geliked. Ein Unterlassungsschreiben würde mich 580,- kosten. Geld, das ich nicht habe. Er kann weiter machen. Ich würde all diese Frauen, die zu potentiellen Opfern werden könnten, gerne warnen, aber dann wär ich wegen Verleumdung dran. Unsere Gesellschaft schützt Täter! Ich werde nächstes Jahr 30 und überlege in eine Klinik zu gehen. Meine Psyche liegt immer noch in Scherben. Mein Alltag ist bestimmt vom Trauma.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

An Karneval habe ich jemanden über gemeinsame Bekannte kennengelernt. Wir haben rumgeknutscht.
Das Jahr Karneval darauf haben wir uns auf dem selben Wagen wieder getroffen und geknutscht. Wir wollen miteinander schlafen und ich bin mit zu ihm nachhause. Ich war schon mak bei ihm zuhause, durch seine Schwester. Also war es für mich nicht gänzlich unbekannt und ich habe ihm vertraut, weil meine FreundInnen ihn (ich auch) für einen guten Kerl hielten.
Als wir dort waren, stellte sich heraus, dass er zuhause meine Kondome hatte. Ich hatte ebenfalls keins dabei (Meine Pille allein reichte mir nicht.) ich sagte nein, dann kein sex. Wir beide, gut angetrunken, in seinem Bett.
Ich dämmere weg und schlafe ein. Dann werde ich plötzlich wach, weil er in mich eindrang.
Ich hab ihn am nächsten Tag auf dem Wagen wieder gesehen und er tat als ob nichts gewesen sei, während ich mir die pille danach holen musste.
Das war vor 5,5 Jahren. Erst seit 2 jahren ca. Realisiere ich, dass das eine Vergewaltigung war.

anonymous

Paderborn – 13.09.2025

Im Sommer 2012 hat mein damaliger Freund mir zum ersten Mal gedroht, mich zu verlassen wenn ich nicht mit seinem besten Freund schlafe. Vom besten Freund ging es dann zu Freunden und Bekannten. Ich wollte das nicht, aber ich war 14 und dachte, er wäre meine große Liebe und war geschmeichelt davon, dass ein älterer Junge (damals 16/17) mich mochte. Wenn ich daran denke, läuft es mir noch heute kalt den Rücken herunter.

anonymous

Bonn – 13.09.2025

Mein Arbeitskollege hat neulich meiner einen Arbeitskollegin bei den Vorbereitungen einer Großveranstaltung hinterhergepfiffen. Ich habe es nur gehört, mich umgedreht und gefragt, ob er sie da grade gecatcalled habe. Daraufhin die frage was das denn sei.. Ich musste dann noch Aufklärungsarbeit leisten, er schaut wie ein angefahrener Welpe, als würde man ihm was böses unterstellen, meine Kollegin umarmt ihn, weil sie ihm nicht böse sei.. Und ich habe im Nachhinein ein schlechtes Gewissen und frage mich, ob ich uberreagiert habe.. Mittlerweile weiß ich, dass ich völlig richtig gehandelt habe, weil er oft sexistisches Verhalten an den Tag legt. Aber wie verrückt ist es bitte, dass er übergriffig ist und ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich ihn dafür outcalle?!

anonymous

location not specified – 13.09.2025

als ich 19 war, habe ich nach einer Grillparty bei einem Bekannten übernachtet, dem ich zum damaligen Zeitpunkt vertraut habe. Er war am Ende des Tages ebensowenig nüchtern wie ich, und alle anderen Anwesenden Freunde die bei ihm zu Besuch waren. Es war ziemlich spät geworden, ich habe im Gegensatz zu den anderen nicht im selben Ort gewohnt, deswegen hab ich dort übernachtet. Nachdem alle weg waren, haben wir noch Mario Cart gezockt, dann hab ich mich auf der Couch im Wohnzimmer schlafen gelegt. Als ich am nächsten Morgen aufwachte hatte ich nicht nur massive Kopfschmerzen und einen trockenen Hals, sondern ein ganz merkwürdiges Bauchgefühl und den Drang zu weinen, und die Wohnung ganz schnell zu verlassen. Ich dachte zu dem Zeitpunkt, dass ich einfach nur ein Hangover hätte. Einige Wochen später ging es mir physisch als auch psychisch immer seltsamer, dann fand ich heraus, dass ich fast im 2. Monat schwanger war. Ich wollte es anfangs nicht glauben, da mir niemand einfiel der der Vater sein könnte, da mein letzter gv damals über ein halbes jahr zurücklag. Die einzige plausible Erklärung war für mich, dass sich mein Bekannter an dem tag im schlaf an mir vergangen hat. Ich hatte zuviel Angst zur Polizei zu gehen und ihn anzuzeigen. Die Abtreibung und alle damit verbundenen kosten habe ich damals von meinem Ausbildungsgehalt selber gezahlt. Mittlerweile fühle ich mich nicht mehr so schäbig, aber wenn ich höre, dass ein Mann sich gegen Abtreibung ausspricht muss ich fast kotzen.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Mit 13 waren wir mit paar Freundinnen im Sommer abends unterwegs und tragen auf eine Gruppe Jungs, die paar von uns vom sehen kannten. Sie hatten harten Alkohol dabei und ich habe noch nie davor getrunken. Ich war so betrunken, dass ich absolut nichts mehr steuern konnte. Ich wurde von einem nach dem anderen in ein Gebüsch gezogen und von drei damals 18 jährigen hintereinander vergewaltigt. Kurze Zeit später wussten alle Jugendlichen im umkreis von mehreren Km, sowie alle Schülerinnen meiner Schule davon. Ich war nur eine „Schlampe“ die mit mehreren Männern an einem Abend Sex hatte. Ich war 13!

N

Nürnberg – 13.09.2025

Es war unser erstes Date, wir verbrachten den ganz Tag zusammen und alles war schön. Wir haben in der Nacht miteinander geschlafen und er hat mich mehrfach gewürgt während dessen, obwohl ich schon vorher erwähnt hatte, dass ich sowas schlimm finde und meinte dann paar mal „oh sorry, hab ich vergessen“. Genau wie Schlagen! Hat ihn nicht davon abgehalten, es immer wieder zu probieren. Ich habe es abgebrochen und mich zum Schlafen weggedreht und bin davon wach geworden, weil er versucht hat in mich einzudringen. Der Abschied war total unterkühlt und als ich es 2 Tage später ansprach wurde er aggressiv, hat mich gegaslighted und danach geghosted und auf Instagram blockiert.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Wenn jemand offen einen Fetisch hat und ihn vor mir auslebt glaube ich einen nicht mehr das es nichts sexuelles von ihnen ist oder das sie kein sexuelles Interesse an mir haben.
Mir wurde sowas von ehemaligen Freunden oft gesagt und damals als ich noch wesentlich naiver war habe ich das einen geglaubt und habe diesen Leuten vertraut.
(Ich war damals zwar schon Volljährig aber hatte kaum Erfahrung)
Ich erinnere mich an eine Person die sich selbst vor mir gefesselt hatte und anfing sich herum zubewegen und zu stöhnen und es war angeblich ja wholesome und nichts sexuelles und ich habe der Person vertraut.
Einmal wurde mir gesagt ich soll ja nicht unter deren Kissen schauen aber es war ganz verspielt und lustig gesagt und ich habe das respektiert, später als das Kissen ausversehen bewegt wurde waren darunter „Spielzeuge“ und Vibratoren, ich konnte damals das Gefühl nicht beschreiben aber es war mir unangenehm.
Als ich irgendwann sowas nicht mehr um mich haben wollte, waren viele davon nicht begeistert ich habe viele passive Anmerkungen und „Kritik“ bekommen und ich habe mich unter Druck gesetzt gefühlt, meine Ansichten oder Gefühle waren falsch oder komisch und ich wollte einfach nur das das auf mich nicht mehr eingeredet wird,
Es hat lange gedauert zu merken das ich mich nicht sicher fühlte und den Kreis zu verlassen hat noch länger gedauert.
Ich habe heute Angst vor sehr sexuellen Menschen oder Leuten die kein Nein akzeptieren aber ich bin jetzt an einen besseren Platz.

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Als ich 16 war ging ich auf die Geburstagsparty meiner seit Kindheitstagen besten Freundin, die im selben Dorf wie ich lebte. Die Partygäste waren eher die Freunde ihres großen Bruders und ihr Vater war auch mit dabei und hat ordentlich Schnaps ausgeteilt.Ich war so betrunken, das ich draußen auf der Hollywoodschaukel eingeschlafen bin. Man hat mich auf die Couch in dem Partyraum gelegt, wo ich die Nacht verbringen sollte. Irgendwann bin ich in einem dunklen Raum wach geworden, weil sich jemand an mir vergangen hatte. Ich war im Schock und konnte mich nicht wehren, ich hatte einfach auch unfassbare Angst was passiert wenn ich mich wehre. Also wartete ich bis alles vorbei war, schlich mich raus und radelte schnell nach Hause. Ich weckte sofort meine Eltern und erzählte was passiert war. Von dort aus sind wir direkt ins Krankenhaus gefahren und haben die Polizei kontaktiert. Bei der DNA Probe wurde festgestellt das der Täter entweder der Vater oder der Bruder meiner Freundin, der Täter sein muss. Man konnte zur damaligen Zeit die beiden nicht unterscheiden. Ich nehme schon mal vorne weg das der Vater der Täter war. Trotzdem wurde der Bruder angeklagt, er hat also seinen eigenen Sohn für seine Taten auf der Anklagebank sitzen lassen! Damals hieß es im Zweifel für den Angeklagten, doch nun 10 Jahre später konnte man die DNA unterscheiden. Der Vater wurde verurteilt, ist in Berufung gegangen und ich kämpfe bis heute weiter gegen ihn!

Clemens

location not specified – 13.09.2025

An abusive Situationship with multible Times ignoring my „No“ or even laugh about it. Doing rough Things that Overwhelmed me. Hitting me in The face right after i Said i dont Like it.
Convinced me Multible Times to have Sex, when i Just wanted to Talk and Tell him how i feel.
Pushing me and beeing Rough without consent.
The wirst time i Said „No“ Like 7 oder 8 Times but he kept pushing and touching me until i Just gave Up.

He didnt Talk to me after Sex.
Before Sex He was Like the sweetest and Most attentiongiving.

Cat

eine deutsche Kleinstadt – 13.09.2025

Fahrschule vor meinem 18. Geburtstag (ca. 1990). Den Fahrlehrer fand ich von Anfang an unsympathisch. Bei Fehlern hat er mich jedes Mal an der Schulter angefasst und gesagt: „Mäuschen, das wollten wir doch nicht mehr falsch machen“.
Ich fand es sehr unangenehm, war aber nicht selbstbewusst genug. Ich wundere mich heute noch, wie ich den Führerschein machen konnte

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Mein Ex-Freund war nur nett zu mir wenn ich mindestens einmal die Woche mit ihm Geschlechtsverkehr hatte. Hatte ich einfach keine Lust, mir war nicht danach oder sonst was wurde ich so lange von ihm schlecht behandelt bis ich mich auf ihn eingelassen habe. Selbst nach der Geburt unseres Sohnes. 3 Wochen nach Vaginaler Entbindung inkl geburtsverletzungen, dammriss 2grades fast 3grades was genäht werden musste, musste ich mich auf ihn einlassen, damit ich inruhe leben kann und er mir im Wochenbett etwas hilft. …

anonymous

Antalya – 13.09.2025

When I was thirteen I went on holiday to Antalya with my father, sister and his new wife and her two children. I didn’t want to go with him, but I was a minor so it didn’t matter. One week in, I became very sick. I was brought to a hospital, but my father stayed behind, because he didn’t want to „get his holiday ruined“ (yeah we never had the best relationship to start with) and I was off to the hospital alone in an ambulance. Since I’m German they provided me a translator at the hospital and after the first check up they left me alone with him. He was very nice at first, but then asked me a lot about my private and non existent sexual life. I developed a relatively big chest early and he was getting increasingly interested in it and started to ask me if he could touch it. First I said no but he changed the subject and than asked again. I was getting dizzy and tired with the drugs from the hospital and just didn’t really respond to it anymore. So he started to put his hands on me, and telling me how good I feel and that he can come over later. Thankfully a nurse brought me to my room shortly after and he had to back off. When they asked me if I needed him again, I just shook my head but I tried not to sleep too much there, because I was worried he would be back. Thankfully a doctor told me he was transferred a day later to a different clinic. I needed a week to fully realise what has happened.

Maria

Eifel – 13.09.2025

Als ich 15 Jahre alt war, hat mich der Mann im Reitstall , der für die Stallarbeiten zuständig war an die Brüste gefasst und ekelhaft gelacht, sein widerliches Becken mit seinen Knochen an meinem gerieben und gelacht, sogar vor anderen, ich war traumatisiert. Als ich es dem Stallbesitzer gesagt habe, hat er mich beschimpft und mich vom Hof geschickt. Meinen Eltern habe ich erst Jahre später davon erzählt. Beide konnten nicht damit umgehen, besonders mein Vater hat ganz übel reagiert. Jahre später habe ich es zur Anzeige gebracht, obwohl die besagten Täter schon tot waren. Ich wollte, dass es aktenkundig ist. Der Dorfpolizist hat total toll und mitfühlend reagiert, die Polizistin in der Stadt, die das ganze aufgenommen hat war kalt wie Eis, hat ungedultige Fragen gestellt, hat mir ein Schuldgefühl vermittelt, es war schrecklich!

Katharina

Münster – 13.09.2025

Ich muss 18 oder 19 gewesen sein. Ich stand in einer Buchhandlung vor einem Regal und war dabei, mir ein Buch anzusehen. Es quetschte sich jemand neben mich und beugte sich etwas rüber, um ein Buch zu holen. Weil ich so vertieft war, dachte ich einfach, es wäre voll und er ist irgendwie gegen mich gestoßen. Trotzdem fand ich das komisch und habe etwas Abstand gesucht. Kurze Zeit später habe ich dann gespürt, wie sich jemand von hinten an mich gedrückt hat. Ich war komplett überfordert und dachte, das kann jetzt kein Zufall mehr sein. Ich bin, ohne was zu sagen, zu einem anderen Regal gelaufen. Der Mann kam mir hinterher. Also bin ich weiter. habe das Stockwerk gewechselt. Er ist mir gefolgt. Ich habe gemerkt, wie Panik in mir aufstieg. Mir ist damals nicht in den Sinn gekommen, mich an jemanden zu wenden. Ich bin noch ein Stockwerk weiter hoch, habe mich immer wieder umgesehen. Irgenwann war er weg.
Diese Situation hat mich so überfordert. Ich bin dann irgenwann aus dem Buchladen raus und habe mich einfach nur schmutzig und schlecht gefühlt.
Heute frage mich, warum ich nicht zu einer Verkaufsperson bin, warum ich nichts gesagt habe. Aber vor über 20 Jahren war ich einfach nur überfordert und wollte aus der Situation raus.

maike

hamburg – 13.09.2025

Ich wollte immer gerne Klavier spielen lernen. Da meine dahmalige beste Freundin schon Keyboard-Unterricht hatte, bin ich mal mitgegangen. Ich habe dann angefangen Unterricht zu nehmen. Um mir den Takt zu zeigen, hat mein Musiklehrer seine Hand auf meinen Oberschenkel gelegt und in der entsprechenden Geschwindigkeit geklopft. Und manchmal lag seine Hand dann auch einfach nur da. Ich fand das immer komisch und habe mich total unwohl damit gefühlt. Ich konnte das damals aber nicht einordnen. Es war fast jede Unterrichtsstunde. Und immer auf dem Oberschenkel. Irgendwann habe ich dann mit dem Unterricht aufgehört. Es hat mir nie wirklich Freude bereitet.
Jahrzente später ist mir bewußt geworden was das war.
Ich war 12 oder 13.

anonymous

Siersdorf – 13.09.2025

Ich bin zwischen meinem 10. Und 20. Lebensjahr in diesem verficktem Dorf von verschiedenen Männern mehrmals begrabscht, belästigt, gequält und vergewaltigt worden.

anonymous

Freiburg – 13.09.2025

Zwei Freundinnen und ich (alle drei 18) waren nach dem Clubbesuch auf dem Weg zum Auto am Rand der Innenstadt. In einer Unterführung, die es heute nicht mehr gibt, sagte eine Freundin, da liefen uns zwei Typen hinterher. Ich habe noch gescherzt: „Wir sind eine zuviel für die!“ Auf der Treppe nach oben hatte ich plötzlich eine Hand im Schritt und auf der Brust, die Freundin neben mir ebenfalls. Die dritte drehte sich um und schrie: „LASS SIE LOS! LASS SIE LOS“ Wir schüttelten die zwei (besoffenen) Typen kurz ab, rannten so schnell wie möglich die Treppe rauf auf die Straße. Die zwei hinterher, erneutes Gegrabsche, Schreien. Ein Uhr nachts, Dienstagabend, Hauptverkehrsstraße, aber kein Schwein unterwegs. Wir wehrten uns mit Händen und Füßen. Ich kratzte meinen Angreifer im Gesicht. Wir rannten wie die Bekloppten zum Auto, das 50 m weiter stand, und drückten die Knöpfe runter, kaum saßen wir. Zum Glück waren sie nicht hinterher gekommen. Wir zitterten alle drei. Als meine Freundin mich zu Hause abgesetzt hatte, musste ich unter die Dusche stehen, weil ich mich so beschmutzt fühlte und angeekelt war. Hoffte, dass ich meine Eltern nicht weckte und denen möglicherweise erklären musste, warum ich um halb zwei nachts Dusche.

Manja

Leipzig – 13.09.2025

Ich war gerade mal 7 Jahre alt. Meine Eltern hatten einmal Besuch von unserer Verwandschaft aus dem Westen. Es war 1987.
Wir hatten einen Garten in einer Kleingartenanlage, dort nahmen wir auch unsere Besucher mit . Damals war Mittagsschlaf noch Standart. Ich schlief mit meinem Cousin der Familie in einem Doppelstockbett. Er rief mich runter zu sich. Er war damals 13.
Ich sollte zu ihm ins Bett kommen. Und mich auf seinen Penis setzen. Das klappte nur bedingt. Das war schon sehr seltsam, ich hatte ihm vertraut, dass er mir nichts Böses antut. Im Nachhinein als Erwachsene eine böse Sache, wenn man sich das überlegt. Er war ja schon viel älter .

anonymous

location not specified – 13.09.2025

Als ich 5 Jahre alt war, bin ich morgens in das Zimmer von meinem 11 Jährigen Bruder gegangen. Er hat dort masturbieren. Er meinte ich solle mich auf seinen Penis setzen. Ich fande es komisch, er hatte gesagt, ach probier es doch mal tut auch nicht weh. Ich habe es probiert und gesagt, dass es weh tut und ich nicht möchte. Er hat mich herunter gedrückt.
Danach wurde mir gesagt, dass ich es keinem sagen darf. Das ist in den folgenden Jahren immer wieder passiert bis ich einen Zyklus bekommen habe. Als ich mit 10 Jahren mich meinen Eltern anvertrauen wollte, wurde mir nicht geglaubt. Erst als ich mit 14 dissoziert bin. Es wurde trotzdem darüber nicht gesprochen in der Familie.

Rud (Arruda) (from Porto)

location not specified – 13.09.2025

A little story about Karma: I got druged with GHB and raped by a ‚friend‘ after i puked for one hour straight cause of the drugs. I wanted to sleep after the puking and he went into bed with me and started doing Things. I knew that Something was Off and i wanted to say „No“ but i wasnt able to do so cause of the drugs, all my Body wanted to do was sleep. Also, I couldnt remember anything at First. i Just felt that Something went very very wrong that night. The next morning a friend of His called me and asked If i’m Alright and If i’ve done Something i didnt mean to do. I was confused and Said No cause i didnt remember shit. Like 3 days later my memories came Back and i got fucking angry. I wanted to do Something but i knew i couldnt. It was too late to Go to the Police since the drugs must have been already Out of my system. It was a big group of people involved in a foreign country, so i was scared and confused what to do. So i didnt do anything but talk to my therapist for Help. He Said to leave it and him alone and to Not seek Revenge.well, karma did him Bad. Two weeks later He got into a Coma that lasted 4 days where He almost died, all of His Friends Houses were searched by the Police because they all did some Bad Things and their little shitty group of Friends shattered lol. So my lesson: Mommy universe is watching and helping you, even If you feel helpless, shes Just gonna do the Job for us.
P.s.it happened in Porto,PT cant use the locationfield idk why)

Joleen

Bremen – 12.09.2025

Letzte Woche in den Bremer Wallanlagen. Ich saß auf einer Bank und wartete auf jemanden. Ein Typ lief vorbei und schon als ich ihn aus dem Augenwinkel kommen sah, wusste ich irgendwie – der wird unangenehm.
Er kam direkt auf mich zu und es kam zu folgendem Gespräch:
Er: Hey, bist du Single?
Ich: Nein, sorry, aber lieb das du mich ansprichst.
Er: …wie alt bist du?
Ich: Ich möchte mich nicht mit dir unterhalten.
Er: …ich will dich aber kennenlernen.
Ich: Ich möchte mich nicht mit dir unterhalten, ich habe kein Interesse an dir.
Er, kommt einen Schritt näher:
DU BIST EINE GEILE KLEINE SÜSSIGKEIT
Ich: Verpiss dich jetzt, lass mich in Ruhe, ICH WERDE JETZT SCHREIEN, WIR SIND HIER NICHT ALLEINE, ICH KENNE SIE NICHT, LASSEN SIE MICH IN RUHE

Und dann ging er. Entspannt, ohne Eile. Denn ihm passiert ja nichts.

Joleen

Achim/Bremen – 12.09.2025

Ich war ca 19, also ist etwa 14 Jahre her. Ich saß am Bahnhof Achim und las während ich auf den Zug wartete. Ein Typ setzte sich zwei Plätze weiter, betrachtete,begaffte mich offensiv. Dann machte er schnalzende Geräusche als wolle er ein Tier anlocken und als ich ihn skeptisch anschaute, machte er schmierige Kommentare über meinen Körper und mein Aussehen. Ich sagte ihm das er mich in Ruhe lassen soll, ich habe kein Interesse und was er macht sei ekelig und unangenehm. Er blieb dann sitzen und versuchte immer wieder mich anzusprechen. Stieg mit mir in den Zug. Lief an jedem halt zu meinem Platz und schaute, ob ich ausssteige. Stieg in Bremen gezielt hinter mir aus und verfolgte mich. Ich blieb auf einer Treppe stehen und er überholte mich, dann bin ich schnell abgebogen. In der Halle des Bahnhofs sprach ich Sicherheitspersonal an, gerade rechtzeitig, denn er kam wieder hinterher. Als er das Personal sah und das ich auf ihn zeige, lief er weg

Laura

Hessen – 12.09.2025

Ich war ein Kind vllt 7 oder 8 Jahre jung. Ich war mit meiner Familie in einer Therme und ich ging in eine Sauna Kabine. Ich hatte ein Handtuch drüber. Als ich da kurz saß, sprach mich ein älterer Mann an, bestimmt war er Ü60. Er sagte ich solle doch mein Handtuch weg nehmen, es sei unhygienisch in der Sauna und ich bräuchte mich ja auch nicht schämen…

Laura

Hessen – 12.09.2025

Ich war Anfang 20, er war um die 35 Jahre und Polizist. Wir trafen uns auf ein Date bei ihm. Ich machte von Anfang an klar, dass ich nur zum kennen lernen da war und nicht mehr wollte. Schlussendlich hat er mich so lange bearbeitet und überredet, bis ich doch nachgab…

Laura

Hessen – 12.09.2025

Ich war aufgrund von psychischen Problemen beim Psychiater. Dieser meinte bei einer Behandlung random ich solle mich mal ausziehen, er würde meine Bein Längen vergleichen wollen. Ich habe vertraut, er war Arzt, er wisse was er tat. Nur in Unterwäsche sollte ich mich dann über eine Liege beugen, er direkt hinter mir. Später beim Gehen meinte er dann wieso ich denn so Probleme habe, ich würde doch so hübsch sein.
Später kam durch Zufall raus, dass er Tausende von Bilder von Patientinnen auf seinem PC hatte. Er verlor die Kassenzulassung, aber nicht seine Zulassung als Arzt. Er behandelt weiterhin Privatpatientinnen…

Annonym

Hamburg – 12.09.2025

Als ich im Kindergarten gewesen bin hatte ich viele Freunde, wir hatten im Nachmittag auch angehende Schüler und Praktikanten vor Ort, an einem Tag war dieser Junge aus der Gesamtschule im Alter von 13 bis 15 anwesend und das auch schon mehrere Monate. Ich war zum Zeitpunkt erst 8 und ging in die 3 Klasse. An einen Nachmittag hat er mich gefragt ob wir zusammen spielen wollen, er hätte eine Höhle mit einer Decke gebaut die er mir zeigen wolle. Ich ging mit und wir beiden waren beide unter der Decke, er überredete mich meine Hose zu öffnen und Griff mir danach an den Hals, ich sollte ihn Oral befriedigen, was ich dann tat, was ich mit den jungen Jahren erst nicht verstanden habe wurde mir von Jahr zu Jahr immer einleuchtender, ich Begriff ein paar Jahre später was er mir angetan hatte. Ich bin heute fast 30, Männlich und kann seit 20 Jahren nicht mehr schlafen. Jeh mehr ich mich bemühe zu Vergessen, desto schneller kommt diese Erinnerung zurück. Ich wünschte ich könnte Ihn heute nochmal Treffen und ihn Fragen wieso er es tat. Ich habe Ihn nie wieder gesehen und bis heute niemanden was davon erzählt.

Laura

Hessen – 12.09.2025

Ich hatte ein Date über Tinder. Haben uns (dummerweise) bei ihm getroffen. Dann kam eins zum anderen und wir landeten im Bett. Mitten dabei wurde er sehr brutal. Ich sagte ihm er solle aufhören und ich versuchte mich weg zu drehen, er packte darauf hin meine Hände extrem fest und wurde noch gewaltsamer. Ich bekam innerlich Panik und konnte mich nicht mehr bewegen, bis es vorbei war.. Ich wusste, wenn ich mich wehre, wird mir noch mehr weh getan..

Nicole

Bayern – 12.09.2025

Bevor ich meine Ausbildung damals beginnen konnte, musste ich wie jeder neue Mitarbeiter von einem Betriebsarzt (Ende 50, Anfang 60 damals) untersucht werden. Ich war 15.
Für diese Untersuchung musste ich mich oben frei machen. Aber komplett, nichts mit BH an oder so. Und zum Abhören hat er dieses kalte Metallteil vom Stetoskop genau auf meine Brustwarze gelegt. Darauf habe ich natürlich sehr irritiert reagiert und wollte mich der Situation entziehen und anstatt die Untersuchung „normal“ weiterzuführen, sagte er mit einem Grinsen auf dem Gesicht „aber Mädchen, stell dich halt nicht so an, ich bin doch Doktor!“
Nachdem ich länger im Betrieb gearbeitet habe, hörte ich immer öfter, dass junge Frauen oder Mädchen so etwas machen mussten bei ihm, nur ältere Frauen nie.

Nicole

Bayern – 12.09.2025

Ab dem ersten Tag meiner Ausbildung (ich war 15) wurde ich täglich von einem echt alten Mann (ich schätze, er war an die 60) am Hintern angefasst. Da ich ein Kind war, ganz neu in der Arbeitswelt usw. habe ich mich wochenlang nichts sagen getraut. Als ich meiner Abteilungsleiterin davon erzählt habe, sagte sie „Stell dich nicht so an“. Also habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und ihn eines Tages vor allen anderen angebrüllt, er soll mir nicht immer an den Hintern fassen. Geholfen hat mir da dann auch niemand, aber er hat mich in Ruhe gelassen seit dem Tag.

Nicole

Bayern – 12.09.2025

Mit circa 12 oder 13 Jahren hat mich mein Onkel gefragt, warum ich heute nicht wieder den Minirock von letztens anhabe, da würde ich doch so „lecker“ aussehen.

Marie

location not specified – 12.09.2025

Ich musste schon einige sexuelle Übergriffe über mich ergehen lassen.
Der erste mit 11 Jahren in Italien.
K.O Tropfen mit 17 Jahren + Vergewaltigung. Ich war schuld, immer und jedes Mal. Falsche Kleidung,ich hab nicht auf mein Getränk geachtet. Noch heute kann ich das Wort kaum aussprechen, ich nenne es bis heute „ der Scheiß“ frage mich, war es eine Vergewaltigung, Oder übertreibe ich nur? Mit niemand darüber gesprochen- wie auch, lebe in Bayern, im Paradies, bei uns gibt’s sowas nicht.

Ich habe drei Kinder, meine Jungs impfe ich „nein heißt Nein“ und meine Tochter werde ich so stark machen das sie weiß wem ihr Körper gehört.

Nur ich schweige und leide und frage mich noch heute „ war das eine Vergewaltigung“

Scheiße

Susann

Lüneburg – 12.09.2025

Ich war ca. 25 und habe mir ein größeres Tatto stechen lassen. Dafür war ich entsprechend stundenlang oberkörperfrei. An dad Gespräch kann ich mich leider nicht mehr konkret erinnern, aber zum Ende hin hat der tattowierer mich aufgefordert ihm einen zu blasen. Nach vier Stunden unter der Nadel war ich ganz schön fertig und habe einfach abgelehnt und bin Heim.

Joleen

Osterholz-Scharmbeck – 12.09.2025

Der Sommer als ich gerade 14 war. Das war vor 19 Jahren.Ich führte als Minijob einen Hund aus. Im Stadtpark sprach mich ein Mann, ca Mitte 40, nett an. Man unterhielt sich über den Hund und er meinte, ich kann mich zu ihm setzen. Auf der Bank legte er den Arm um mich und ertastete meine Brust. Danach strich er mir über Rücken und Hüften, fühlte am Rande meine Hose entlang tiefer. Ich fühlte mich sehr schlau ihn nach der Uhrzeit zu fragen, da er dafür den Arm wegnehmen musste um auf die Uhr zu schauen. Dann entschuldige ich mich, es sei ja so spät und ging. Ich vertraute mich meine Familie und der Polizei an, aber man hat ihn trotz mehrfachen Wiedersehens+Polizei rufen nicht erwischt

Joleen

Osterholz-Scharmbeck – 12.09.2025

Ich war in der Grundschule, ich schätze 3. oder 4. Klasse. Also ist das min 24 Jahre her. Ich war nachmittags auf dem Spielplatz der Grundschule L und ein paar jugendliche/junge Erwachsene wollten mich überreden mit ihnen „Doktorspiele“ zu spielen. Ich sollte mich nackt machen und auf die Drehscheibe legen. Ich bin erfolgreich weggelaufen.

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Mein Onkel hat auf seiner eigenen Hochzeit zu mir gesagt, ich sehe „geil“ aus. Ich war 11 Jahre alt.

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Als ich 11 Jahre alt war, waren wir auf einer Klassenfahrt. Je 6 Kinder teilten sich kleine Hütten, Abendessen sollten wir in den Hütten in kleinen Gruppen selbstständig zubereiten. Es klopfte, vor der Tür standen die Jungs aus der Nachbarhütte. Sie hätten eine Frage zum Kochen, ob eine von uns mitgehen könnte. Ich ging mit. In der Hütte wurde ich von 2 Jungs gepackt, auf ein Bett bezerrt, 4 Jungs hielten mich fest und 2 versuchten mich auszuziehen. Ich wehrte mich heftig. Das fanden sie süß und putzig. Sie sagten, dass sie gerne eine von uns nackt sehen würden, wenigstens die Brüste, ich könne es auch „freiwillig“ machen. Ich wehrte mich weiter und als ich anfing laut zu schimpfen, ließen sie mich los und ich floh aus der Hütte und Gelächter und Gefeixe der Jungs. Eine Stunde später saß ich in meinem Bett und bekam hohes Fieber, eine Lehrkraft wurde gerufen, ich habe nichts gesagt. Am nächsten Morgen habe ich erfahren, dass die Jungs gleich nach meiner Flucht ein anderes Mädchen in ihre Hütte gelockt haben. Sie hatte nicht so viel Glück wie ich und musste sich nackt mit einem der Jungs ins Bett legen. Niemand hat die Jungs zur Rechenschaft gezogen. Sie sei, obwohl sie unter Tränen und nur halb bekleidet in ihre Hütte zurückkam ja freiwillig mitgegangen. Das andere Mädchen und ich haben nie miteinander darüber gesprochen.

anonymous

location not specified – 12.09.2025

mein Kindergartenfreund, mit dem ich bis ca. 13./14. Lebensjahr befreundet war wollte immer Küssen spielen und hat mich, als wir 14 waren auch überredet, rumzuknutschen (weiß die Begründung gar nicht mehr), obwohl oder weil ich in einer Beziehung war. Er hat sich bei Übernachtungen auch immer sehr für die Fernsehsender interessiert, auf denen nackte Frauen zu sehen sind und hat später, als wir etwas älter waren, mich mehrfach überredet, gemeinsam Pornos zu schauen. Er hat auch Kommentare über meine wachsende Oberweite in der beginnenden Pubertät gemacht und einmal mit dem Finger sehr doll durchs Tshirt genau auf meine Brustwarze gestochen, weil er wissen wollte, ob es weh tut (wtf). mein Fazit daraus: er war zwar immer im gleichen Alter und wir waren größtenteils Kinder, aber die ganzen Erlebnisse haben dazu beigetragen, dass die Grenzen für mich, was ich möchte/ nicht möchte und Nein sagen ziemlich schwer sind. Außerdem finde ich es erschreckend, dass ein Junge als Kind schon sexuell belästigend sein konnte. Klar, dass da ganz andere Dinge in seinem Umfeld schief gelaufen sein müssen, aber dennoch hat mich diese Freundschaft sehr geprägt. Er hat auch ständig sexuelle Lügengeschichten erzählt, oder mir bewusst Angst gemacht, indem er das Thema auf Horror, Geister etc gelenkt hat. Es war vermutlich nicht bösartig gemeint, aber dennoch war das alles definitiv bewusst, um bei mir eine Reaktion zu erzielen.

anonymous

Erfurt – 12.09.2025

Als ich 12 war, habe ich mit ein paar Leuten über Knuddels geschrieben. Das ist darauf hinausgelaufen, dass ich mir mit einem 18 jährigen Emails hin und hergeschickt habe, welcher das Gespräch auf Sex gelenkt hat und irgendwie ist daraus entstanden, dass wir uns mal treffen können und evtl. Sex haben können. (Er wusste, dass ich 12 bin und hat alle Fragen, Gesprächsthemen initiiert). Mein naives 12-jähriges Ich hat das irgendwie alles einfach als normal hingenommen und hat da einfach mitgemacht. Wir haben uns dann zum Spazierengehen (zum Kennenlernen) verabredet. Ich hatte meinen Hund dabei, um mit ihr gleichzeitig Gassi zu gehen. Bis auf einen Kuss auf die Wange (erinnere mich heute, 10 Jahre später, noch genau an das Gefühl) ist nichts passiert. Ich habe total kindliche „Date“-Fragen gestellt und mich wie eine 12 jährige verhalten und trotzdem wollte er sich danach ich weiter Kontakt halten und mich wieder sehen und ich musste mit einer Ausrede den Kontakt beenden. Erst einige Jahre später ist mir aufgefallen, wie gefährlich diese Situation war oder hätte sein können und seitdem frage ich mich immer wieder, ob dieses Treffen ganz anders verlaufen wäre, hätte ich meinen Hund nicht mitgenommen. Selbst während ich das schreibe, denke ich, wie dumm es von mir damals war, so etwas zu machen- aber dann fällt mir auf, wie schlimm es ist, als 18 jähriger Mann mit einem 12 jährigen Kind ein Date zu initiieren. Wtf?

anonymous

Erfurt – 12.09.2025

als ich ca. 11-12 Jahre alt war, wurde ich am Bahnhof von einem mittelalten Mann angesprochen. Er versuchte mich zu überzeugen, dass ich die perfekte Frau für ihn sei (ich erinnere mich nicht, ob er nach meiner Nummer oder nach einem Date gefragt hat)

mit ca. 13 Jahren wurde ich morgens in der Stadt von einem 20-30 jährigen Mann im Vorbeigehen gefragt, ob ich mit ihm einen Kaffee trinken gehen möchte (ich war nicht geschminkt oder auf irgendeine Art gekleidet, die mich hätte volljährig erscheinen lassen)

Männliche Familienmitglieder (Vater, Großvater), die es für normal erachten, jungen Mädchen (mir) an den Po zu fassen. Komischerweise habe ich das bei weiblichen Familienmitgliedern nie erlebt.

Die allermeisten Anmachsprüche habe ich als Kind/ Teenie bekommen, seit ich sichtbar erwachsen bin, habe ich vergleichbare Situationen schon lange nicht mehr erlebt. Immer wieder erschreckend.

anonymous

Stuttgart – 12.09.2025

Ich bin ganz normal durch die gut befüllte Königsstraße gelaufen und ein Mann (deutsch) kam aus dem Nichts hat mir von hinten über meine Schulter an meine Brust angefasst. Ich habe ihn weggeschubst und angeschrien. Leute haben es gesehen, keiner reagiert. Der Mann ist danach weggelaufen.

L.

Hagen – 12.09.2025

Er hat mich zu einem Blowjob gezwungen. Er hat mich festgehalten und ihn in mich reingedrückt

Lana

Hagen – 12.09.2025

Er hat mich im Wald vergewaltigt. Wir waren betrunken, es sollten noch andere Freunde kommen die aber alle „abgesagt“ haben. Ich habe mehrfach nein gesagt. Ihm war es egal

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Er ist Arzt und arbeitet im Bereitschaftsdienst. Hatten sehr erniedrigenden Sex. Danach wollte er sich direkt wieder an mich ran machen und hat trotz mehrmaligem Nein immer wieder angefangen zu fummeln, bis ich gegangen bin.

anonymous

location not specified – 12.09.2025

War mit XXXX in einer Beziehung. Einmal beim rummachen habe ich gesagt, dass ich noch nicht so weit bin und er hat ihn trotzdem reingesteckt. Der Sex war allgemein sehr erniedrigend.

S

Berlin – 12.09.2025

Ich war damals 17 Jahre alt, auf einer Party und hatte ordentlich was getrunken. Irgendwann bin ich irgendwo alleine auf einer nassen Wiese wach geworden mit ordentlich Schmerzen im Unterleib. Hatte im Nachhinein immer kurze Erinnerungen, dass ich dort mit jemandem Sex hatte, war aber offensichtlich nicht mehr ganz bei Bewusstsein. Hatte meinen damaligen Partner darauf angesprochen, ob wir zusammen dort waren. Er hat es immer wieder abgestritten und mir vorgeworfen dort mit einem anderen Kerl intim geworden zu sein. 1 Jahr später kam raus, dass es doch er war und ich kaum noch bei Bewusstsein war. Er hatte es begründet, dass ich ihm damals ja Zeichen gegeben hätte, dass ich es gewollt habe Auf die Frage warum er mich 1 Jahr angelogen und mich falsch beschuldigt hat, sagte er, dass es ja keine große Sache sei. Wir hätten ja nur Sex als Paar gehabt. Ich war offensichtlich nicht mehr ganz zurechnungsfähig und mein eigner Partner hat mein Vertrauen und meine Hilflosigkeit ausgenutzt.

L

Ahsen Campingplatz – 12.09.2025

Als ich ungefähr 6 oder 7 war hat der älteste Sohn einer befreundeten Familie versucht mich auf dem Campingplatz zu einem Handjob zu zwingen. Alle anderen sind schon auf eine andere Parzelle gegangen zum Kaffeetrinken, wir sollten noch aufräumen. Im ausgebauten Vorzelt hat er mir seinen Penis gezeigt, er hat immer wieder gesagt ich soll ihn anfassen. Als ich das nicht wollte hat er mich gegen eine Wand gedrängt und festgehalten. Ich bin nur entkommen weil ich ihm zwischen die Beine getreten habe und Wegerennen konnte. Meine Mutter hat danach gesagt ich soll niemanden etwas erzählen und sie redet mit seiner Mutter. Er war damals ca. 15-17. Das war vor 20 Jahren.

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Weil man mit nicht glaubte und es systematisch verharmlost wurde, bin ich nach sexuellen demütigenden Handlungen und mehrfach provozierten Streiteffekten sogar noch von den Amtspersonen als Psychisch gestört betitelt worden
Eine Situation die wohl auch noch heimlich gefilmt wurden mit den Worten “ er würde in mich reinrotzen“ war so schockierend wie die nachfolgenden Witze eines Therapeuten der daraus eine Bühnenshow erschuf.
Was heftiger war ist das ich nie wieder das Gefühl hatte, was es heißt in Sicherheit zu sein, da es in meinem Dorf Amtspersonen gibt die nur darauf warteten mich schamlos zu Testen und die sicher auch in dem öffentlichen Internet mitverfolgen konnten das jemand sich erlaubte zu das zu reinszenieren.
Es war wie Spießruten laufen.

anonymous

Kempten – 12.09.2025

Sexuelle Belästigung beim Tätowieren

L

bremen – 12.09.2025

Ich war mit 16 nach Bremen gezogen mit meinem damaligen Freund, nach der Trennung war ich viel auf datingapps unterwegs und habe dort jmd kennengelernt. Man hat viel konsumiert Gras, Tilidin, Diazipam… dort habe ich D kennengelernt gekifft und zum ersten Mal Diazipam genommen. D war zu diesem Zeitpunkt 23, war Diazipam und Gras abhängig und Borderliner, durch den Drogenkonsum sind eigentlich 3monate weg, doch haben sich die schmerzhaftesten Erinnerungen eingebrannt. Das erste Mal wurde ich vergewaltigt, die nächsten 7 Male hatte ich zu viel Angst, Scham und dachte dass ich das verdiene.
mit 15-16 wurde ich von dem besten Freund meines Freundes mehrfach (8mal) sexuell belästigt und wurde versucht zu vergewaltigen.
Jedes Jahr min. ein schlimmer übergriff.
mit 18 wurde ich bei einem Drogentripp versucht zu vergewaltigen, an vieles erinnere ich mich nicht mehr und ich habe Angst, dass ich dort, in meinem Bett, meiner Wohnung, vergewaltigt wurde und es nur nicht mehr weiss. Drei Tage später hat der Kumpel der mich trösten wollte mich gedrängt mit ihm zu schlafen, ich hatte Angst nein zu sagen, weil so kann ich mir wenigstens sagen, dass es meine Schuld war.
Ich habe das Gefühl, seit dem ersten Übergriff mit 9, dass ich dem nicht aus dem Weg gehen kann, dass ich irgendwie daran schuld bin, dass ich es verdient haben muss, weil ich es mir anders nicht erklären kann.
Ich lebe seit dem ich klein bin mit PTBS und verbringe jeden Tag in Angst vor Männern.

M

Germany – 12.09.2025

After a familyevent we drove back home. My mother was drunk asleep, a friend of us drove the car, I pretend to sleep in the back and my stepfather, also drunk, took advantage and touched my breasts under my Shirt. He touched my bare skin.
I never told anyone, because I was so embarressed. I was 12.

anonymous

Bremerhaven/Bremen – 12.09.2025

Hatte mich mit dem Typen schon öfter getroffen für was lockeres, haben uns immer super verstanden und er war immer respektvoll erstrecht meinen Grenzen gegenüber, habe ihm dann auch sehr vertraut. Haben uns dann ein halbes Jahr nicht gesehen und beim ersten Treffen danach fing er beim Sex ohne Vorwarnung an, mir Mund und Nase zu zuhalten während er mit komplettem Gewicht auf mir lag so dass ich keine Chance hatte von ihm weg zu kommen. Hat außerdem dann noch beim Oralsex meine Nase zugehalten und meinen Kopf fixiert und weiter rauf gedrückt. Irgendwann war er dann fertig und ich durfte endlich gehen. Vertrauen wird immer schwerer und das ekelige Gefühl geht seit dem nicht weg.

Maria

location not specified – 12.09.2025

Als ich jünger war, wurde mir immer wieder gesagt wie wichtig es ist einen mann zu haben, sonst ist man nichts und schafft man nichts…. ich bin schon immer eher mit den älteren Jugendlichen unterwegs gewesen und war das dicke unscheinbare Mädchen was keiner wollte…. aber wenn der Alkohol dazu kam war es den Männern egal…. sie fassen unter dein tshirt, gingen dir zwischen die Beine, küssten ungefragt und immer wieder wurde mir suggeriert das ich spinne…. Niemand will das dicke Mädchen…. das denkt sie sich aus…. meine Tante hatte einen neuen Mann und alle in der Familie sollten ihn auch mögen…. er schickte mir pornos, machte immer wieder sexualisierte Andeutungen fragte ob man rasiert wäre oder ob man schon mal einen schwanz gerutscht hat … als ich es bei meinen Eltern angesprochen habe kam die Reaktion…. Du spinnst, das Video sollte sicher reicht an dich gehen und du kannst Familie nicht einfach blockieren…. sollte mich am Ende sogar entschuldigen….. später lernte ich einen mann kennen mit dem alles sehr leicht wirkte, eine internetbekanntschaft…. es kam heraus es ist der mann einer ehemaligen schulfeundin… ich konfrontierte ihn damit…. als Antwort gab es Gewalt…eine Vergewaltigung und die Ansage mir fetten sau würde ey keiner glauben…. dann folgt ein narzisstischer Ehemann, von d em ich den Absprung in der tiefsten Depression schaffte für mein Kind und mich…. Endergebnis Borderlinestörung und Depression und eine gestörte selbsbtwahrnehmung

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Als ich mit Freund:innen feiern war wurde ich von einer mir unbekannten Frau in ein Gespräch verwickelt. Wit zogen uns an den Rand der Bar zurück und ich stand mit dem Rücken an der Wand gelehnt Sie vor mir. Nachdem wir uns kurz unterhalten hatten Griff Sie mir zwischen die Beine in den Intimbereich und sagte Sie wolle mich. Ich bin seit einigen Jahren glücklich verheiratet und habe mich selten so schrecklich gefühlt. Diese widerliche errinerung/tat belastet mich bis heute.

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Mit 18 habe ich in einem kleinen Laden angefangen als Lieferbotin, der Job hat mir gut gefallen und Spaß gemacht. Nach ein paar Wochen bekam ich einen neuen Kollegen, an Regeln hat er sich wenig gehalten doch Konsequenzen gab es dafür kaum. Auch dass er fast alle Lieferautos beschädigte schien den Chef nicht zu stören. Irgendwann fing er an von hinten an meinen Haaren zu riechen wenn ich im Laden war und mir zu sagen wie gut ich rieche. Eines Tages hat er mich vor ihm festgehalten, an mir gerochen und mir erzählt wie „geil“ er sich den Sex mit mir vorstellt. Ich bin nach der Schicht kaum nach Hause gekommen da ich immer wieder heulend anhalten musste. Ich habe versucht mit der Frau des Chefs zu reden und sie meinte nur ihr Mann könne mit dem Kollegen mal reden aber mehr würde nicht passieren. Auch hier erneut keine Konsequenzen. Ich war seitdem nie wieder dort.

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Mein Mathenachhilfelehrer hat mich immer danach gefragt, ob ich denn jetzt schon langsam mal einen Freund hätte.

anonymous

Karlsruhe – 12.09.2025

Ich wollte mir im Club ein neues Getränk bestellen. Als ich mich nach vorne gebeugt habe hat mir ein Typ von hinten zwischen die Beine gefasst und seine Hand so lange dort gelassen bis ich mich umgedreht habe.
Ich stand vor einer Gruppe von grinsenden Männern…

anonymous

location not specified – 12.09.2025

Ich war mit Freund:innen im Skiurlaub, eine Grupppe von ca 20 Leuten, eigene Hütte. Meine Kinder waren dabei. Am letzten Abend brachte ich die Kinder ins Bett und bin dabei eingeschlafen. Etwas später bin ich aufgewacht und wollte ins eigene Bett – winziges Zimmer, ca 6qm, da lagen meine Sachen auf dem Bett und auf dem Boden, kaum Platz. In meinem Bett lag ein Typ. Wir hatten uns die Woche über ganz gut verstanden, aber als Mann interessierte er mich nicht. Ich weckte ihn und machte ihm klar, dass er verschwinden soll in sein eigenes Zimmer. Er wollte erst nicht gehen, dann sagte ich ihm, ich käme gleich wieder, dann habe er weg zu sein. Ich ging nach nebenan ins Bettenlager der Kinder, quetschte mich wieder zu meiner Tochter, wartete. Irgendwann hörte ich Geräusche, und weil es bei meiner Tochter so eng war, wollte ich in mein eigenes Bett. Der Typ war verschwunden und ich legte mich hin. Aber etwas war komisch, das Laken war irgendwie verschoben oder weg. Ich machte das Licht an und sah, dass die Matratze komplett umgedreht war. Unter der Matratze: alles nass, genau wie meine Decke, meine Klamotten. Es stank nach Pisse. Ich ging mich waschen und kroch zurück zu meiner Tochter ins Bett. Kaum geschlafen, am nächsten Morgen musste ich früh los, alleine mit den Kindern 6 Stunden Fahrt.
Die ganze Zeit geweint, fühlte mich so erniedrigt.
Der Typ hat sich per SMS halbherzig entschuldigt; heute fahre ich nicht mehr mit dieser Gruppe weg, der Typ aber schon.

Pia

NrW – 12.09.2025

Mein Vater ist sehr häufig ins Badezimmer gekommen, wenn ich geduscht oder gebadet habe, erst ins gemeinsame Famimien-Badezimmer, später auch in das kleine Bad in meinem eigenen Zimmer. Als meine Brüste anfingen zu wachsen, kommentierte er diese öfter.
Als ich mit 22 wieder zu Hause eingezogen bin, kam er auch ins Bad als ich gerade nackt in der Badewanne saß. Er hatte mir eine Jacke gekauft und wollte sie mir sie geben, obwohl ich – eine erwachsene Frau – doch gerade nackt war und mich nicht wohl geschfühlt habe. Bis heute kann ich ihm nicht sagen, dass das eine furchtbare Erinnerung und grenzüberschreitend war.

S.

Bavaria – 11.09.2025

Sexuelle Übergriffe meines Stiefvaters seit ich 9 Jahre alt war. Alle haben es gewusst und haben weg gesehen.

anonymous

Offenbach am Main – 11.09.2025

Vor ein paar Jahren arbeitete ich in einer Bäckerei.
Der Juniorchef dort versuchte ständig mich zu begrapschen und ließ Sprüche los, die unter die Gürtellinie gingen.
Es war ein Familienbetrieb.
Alle, sein Bruder, sein Vater, seine Schwägerin, alle bekamen es mit und keiner tat etwas dagegen.
Der ganze Laden war sogar mit Kameras ausgestattet, weil die Senior Chefin die Angestellten ständig beobachtete.
Nur, daß ihr Sohn übergriffig war, das übersah sie…
Ich bin froh, dort weg zu sein

marco

frankfurt – 11.09.2025

ich will nicht ins detail gehen, aber er hat mich sexuell missbraucht. wohnt im bahnhofsviertel

anonymous

Heusenstamm – 11.09.2025

Ich war 16 Jahre alt und zwei Jungs aus meinem Freundeskreis nahmen mich mit in eine Wohnung, wo wir angeblich ein Möbelstück abholen sollten.
Diese Wohnung gehörte einem Mann mittleren Alters, der uns dort erwartete.
Seine Frau und seine Kinder waren im Urlaub, wie ich später erfuhr.
Wir wurden ins Schlafzimmer geführt und eh ich es versah, wurde ich aufs Bett geschmissen und einer dieser „Freunde“ versuchte mir meine Klamotten runter zu reißen, während der andere mich festhielt.
Der Mann stand geifernd vor dem Bett.
Ich weiß bis heute nicht wie, aber ich konnte mich befreien und entkommen.
Diese Dreckskerle sind heute selber Väter und ich kann nur hoffen, daß es ihren Kindern gut geht…

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Ich war mit 13 mit meiner besten Freunden und ein paar Jungs Abends draußen. Meine Freundin und ich wollten ein bisschen Sekt trinken, aber die anderen hatten Vodka und andere hochprozentige Sachen dabei. Drei von ihnen haben mich von meiner Freundin abgekapselt und sehr stark alkoholisiert, bis ich nicht mehr in der Lage war richtig stehen zu können. Dann sind sie mit mir hinter einen Busch gegangen, haben ihre Hosen runtergezogen und ihre Handys rausgeholt. Sie haben mich gezwungen sie oral zu befriedigen und haben mir währenddessen ins Gesicht gespuckt und am Ende auch gespritzt. Das Video haben sie danach ihren Freunden geschickt und an meiner Schule rumgezeigt.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

ich hatte mich mit ca. 15 mit einem guten freund normal wie immer verabredet. auf einmal kippte die situation und er versuchte mich zu vergewaltigen. ich habe immer wieder nein gesagt. ich versuchte ständig ihn zu beruhigen, nütze aber nix. ich habe dann gesagt, was ist, wenn ich das jemandem sage. dann wurde er komplett aggressiv und sagte „wem wird man wohl glauben, dir oder mir, niemand wird dir glauben.“ danach hat er mich gewürgt etc. ich konnte mich irgendwie befreien. ich habe es jahrelang niemandem erzählt, weil ich mich geschämt habe, ich angst hatte und ich dachte mir würde niemand glauben.

Anonym

Bochum – 11.09.2025

So ein älterer Mann, ca. 65, mit Trolli lief mir hinterher. Dachte erst, dass ich mir das einbilde. Er setzte sich in die gleiche Bahn direkt gegenüber. Ich dachte, sei ja nichts schlimmes. Er Städte mich an und sagte bei der nächstes Station, dass ich mit ihm aussteigen soll – er habe ein ‚Gummi‘. Angeekelt ging ich und stieg bei der nächstem Station aus. Ich war 19,in gammelklammotten gerade von der Klausur ohne schlaf und Dusche – also nein, mein outfit hat keine Signale geben können.

Female

location not specified – 11.09.2025

Mein Stiefvater kennt mich seit der Kindergartenzeit hat schon als Kind immer meinen Körper bewertet, kommentiert, angefasst. Auf den Mund geküsst, auf den Po gehauen. Ich dachte das wäre väterliche Liebe. Als ich älter wurde wollte ih dass nicht mehr, das war mir zu nah. Er hat das nicht akzeptiert, die Umarmungen die ich versuchte abzubrechen wurden sich erzwungen, er war viel stärker als ich. Als ich einmal (evtl. das erste Mal) alleine bei ihm übernachtete, im selben großen Bett in dem meine Mutter sonst mit ihm schlief, streichelte er mich abends und auh an intimen Stellen wie Oberschenkel und Po. Ich war 14 und tat so als würde ich schlafen. War wie gelähmt und dachte er würde schon irgendwann aufhören. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Danach war ich noch abweisend zu ihm und seinen erzwungenen Umarmungen. Meine Mutter merkte das und fragte mich ob etwas vorgefallen sei, ich verneinte. Bis heute weiß sie nicht davon. Ich schwor mir, nie wieder mit ihm alleine zu sein, damit das nicht nochmal passieren kann und dass ich beim nächsten mal anders reagieren würde. Es passierte erneut als ich 18 war. Diesmal streichelte er mich nicht „nur“ sondern küsste meinen nackten Bauch fasste mich überall an. Ich lag wieder wie ein Brett reglos da und versuchte die Situation zu ignorieren. Er sagte „wir dürfen dass nicht tun“. Ich bin so wütend über diesen Satz. Er darf das nicht tun. Ich wollte das nie. Ich habe oft Albträdavon, dass es wieder passiert und ich nichts tun kann.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Ich war 16 und er Anfang 20.Auf einer Kirmes wollte er mich küssen, er war ein Freund einer Bekannten, ich hatte ihn am selben Abend erst kennengelernt. Als ich den Kuss nicht wollte, wurde er sauer, zog mich an sich ran und zog so an meiner Halskette, bis sie stramm an meinem Hals war und m’mit der anderen Hand hat er mich weiter festgehalten. Meine Freundin hat die Kette dann am Verschluss aufgemacht, weil er nicht loslassen wollte. Die Außenstehenden Menschen haben bloß zugeschaut. Danach hat er gelacht und meinte, es sei doch nur Spaß gewesen.

Dani

Allgäu – 11.09.2025

Als ich noch ein Kind (vor ca. 25 Jahre) war, war ich mit meinem Eltern in einem Kaufhaus. Ich ging alleine voraus. Auf der Rolltreppe, vor mir, stand ein älterer Mann. Er drehte sich um, sah mir lang in die Augen und lächelte mich an. Am Schluss streichelte er mich am Oberarm und als er weg, ging sah er mir lange noch nach. Es war zwar ein kurzer Moment, aber bis heute muss ich an dieses unangenehme, eklige Gefühl denken…

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Ich musste einmal, eines Notfall wegens, in unsere bereitschaftspraxiz. Der Arzt (alter weißer Mann, ich 24) sagte, dass ich mich mit dem Bauch auf die liege legen soll. Als er an mir vorbeiging haute er mir auf den Hintern. Ich war so schockiert, dass ich nichts sagen konnte. Ich wollte nur noch raus.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Ich bin mit Freunden mit dem Bus zu einer Party gefahren. Es war sehr eng, so dass wir stehen mussten und ich hatte ein kurzes enges Kleid an. Ich fühlte auf einmal eine Hand an meinem Po, die auch zugegriffen hat. Kurz dachte ich es wäre eine Freundin, gewesen zum Spaß. Aber die standen vor mir. Ich reagierte nicht darauf, drehte mich aber vorsichtig um und konnte nicht erkennen wer das gemacht hatte weil es so voll war. Das unangenehmste war eigentlich dass man nicht wusste wer das war und nicht aus der Situation raus konnte. Ih hab auch so getan als hätte ich das nicht mitbekommen.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Ich hatte am selben Tag eine Auseinandersetzung mit meiner Mutter und habe blutend Schutz bei meinem Ex gesuchen wollen.

Anstelle von Mitgefühl und Empathie, wurde er hart und ließ ein „Oh“ verlauten. Auf die Frage, was los sei, hat er meine Hand an seinen harten P*nis geführt.

Seine Entschuldigung bestand aus dem Satz: „Aber Schatz, wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen und ich habe mich einfach gefreut. Ich musste ihm dann, noch immer verstört nach der Aktion von meiner Mutter, erklären, warum sein Verhalten nicht okay war.

Dieser Mann hat sich bei der Bundespolizei beworben!

De

Somewhere – 11.09.2025

Er kam von hinten ab und hat mir an die brust gefasst. Er hat sie geknetet. Versoffener alter mann. Es war absolut ekelhaft.

S.

B (NRW) – 11.09.2025

Ich bin jahrelang von meinem Mann vergewaltigt und psychisch missbraucht worden.
Bis ich es selbst gecheckt habe, vergingen viele Jahre.
Bin da raus. Gott sei Dank!
Bitte passt alle gut auf euch auf. Ihr seid mehr wert als das, auch wenn er dir was anderes einredet. Du bist eine Queen. Vergiss das nie! ❤️

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Mit 4 wurde ich von einem Bekannten der Familie (er war 17) im Auto sexuell belästigt. Es saßen noch andere Leute im Auto, niemand hat es gemerkt.

Nadine

Ulm – 11.09.2025

Ich würde mit 17 während meiner Ausbildung von einem Kunden an den Hintern gegrabscht und er hat, trotz meiner Bitte, nicht mal hausverbot bekommen

M.

Baden-Württemberg – 11.09.2025

Ich war verheiratet mit einem Mann, der mich nach und nach isoliert hat von meinem gesamten Umfeld. Wenn er aus heiterem Himmel Wutausbrüche bekam, bewarf er mich mit Gegenständen, die ihm gerade in die Finger kamen: Brieftasche, Schlüsselbund, Hundeleine, Pfirsich… Letzteren mit Schmackes gegen meinen Oberschenkel, als ich unser Baby im Arm hatte. Bei Streit, wenn er merkte, dass ihm die Argumente ausgingen und er sich in Wortsalat verstrickt, klemmte er wiederholt meinen Kopf unter den Arm, um mich zu demütigen und anzuschreien. Er verschuldete sich derart, dass ich heute noch, 10 Jahre nach der Scheidung, daran abbezahle, weil ich in viel zu viele Dinge wegen Haftung einsteigen musste. Er betrieb laufend Schuldumkehr, weil ich irgendwann aus den Depressionen nicht mehr herauskam, sagte, ich sei psychisch nicht belastbar, labil, lebensuntauglich – während ich das Familieneinkommen erwirtschaftete. Er arbeitete nicht. Als ich in Therapie ging, wurde alles noch schlimmer. Ich war so verzweifelt, weil ich mich so sehr schämte, dass mir das alles passiert, dachte, das glaubt mir kein Mensch. Als er mich einmal brüllend durch den Keller zog und mir drohte, er lasse mich abholen und einweisen, war mir klar, dass ich endlich da rausmusste. Trotzdem habe ich weitere zwei Jahre gebraucht, um endlich darüber sprechen zu können, wie erniedrigend das alles war. Unterhalt für die Kinder hat er fünf Monate lang gezahlt, dann nie wieder. Es war ihm nicht beizukommen.

Vanessa

Düren – 11.09.2025

Ich bin 46,vor etwa 7Jahren ist mir bewusst geworden,dass mein Vater mich „missbraucht“hat. Ich würde zu Hause immer nur akzeptiert,nie geliebt,ich war der Grund,warum meine Eltern zusammen lebten. Nie war ich gut genug,hatten sie Streit,haben beide auch nicht mit mir geredet. Mein Vater könnte mich wochenlang wie Luft behandeln. Erst,als ich nach seinem Tod vor 20Jahren Therapie anfing,merkte ich,es stimmt was nicht. Ich erinnere mich,an Situationen,in denen er getrunken hatte,mir im Vorbei gehen auf den Hintern geklatscht hat,und das taten auch seine Freunde. Das ging los,so ungefähr ,als ich 12,13 war. Ich habe mich geekelt. Niemand Verstand,warum ich nicht gut über ihn redete,er war ja tot,über Tote redet man nicht schlecht. Aber der Tod machte ihn lebend nicht besser. Erst,nachdem ich Mutter würde,kamen mehr Erinnerungen. Von früher,so 7,8 Jahre war ich da,aber ehrlich,an das Alter erinnere ich mich nicht genau. Ich erinnere mich,dass er mit den Rücken gekrabbelt hat,und dann ging seine Hand in meine Unterhose,und sein Finger erst an meinen Po,den After,dann an meine Vulva,in meine Vagina. Ich weiß mittlerweile,dass ich mich damit nicht gut fühlte,aber ich könnte auch nicht von der Couch aufstehen,denn dann wäre die Zuneigung,diese Nähe,die ich vorher gespürt hatte,wieder weg. Er war kein guter Vater,nicht für mich. Und meine Mutter ist nach wie vor keine gute Mutter. Ich habe sie nie damit konfrontiert,denn was ändert es. No Contact hilft mir

A.

location not specified – 11.09.2025

Es war der beste Freund von meinen Eltern. Ich war im Alter zwischen 14 und 16, genau kann ich mich nicht mehr erinnern. Er hat immer wieder mit mir geflirtet mir sogar Alkohol gegeben um mich abzufüllen bis er mich irgendwann in eine kammer sperrte, meine Hände gegen die Wand drückte und seine Hose öffnete. Das hat Jahre gebraucht bis ich meinen Eltern davon erzählt habe da es auch über längere Zeit ging. Von meiner ehemaligen besten Freundin damals habe ich dann erfahren,da ich nicht mehr im elternhaus gewohnt habe, das vor allen Dingen mein Vater sagte, ob ich mir sicher sein würde ob ich das zur Anzeige bringen wollen würde denn ich würde dem Mann sein Leben zerstören damit und was würden denn vor allen Dingen die Nachbarn denken, genauso wie dass ich dadurch dass ich an einer psychischen Krankheit leide sowieso als geistig gestört gälte und man mir nicht glaubt. Als ich es ihm selber persönlich sagte schaute er nur emotionslos zu Boden und fragte mich was er denn nun tun soll. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Und bei der Polizei war ich auch nie und traue mich bis heute nicht.

L.

location not specified – 11.09.2025

Ich war 15, in den Sommerferien bei Freunden abends im Garten was getrunken. Er hat mir angeboten das er auf die Couch geht und ich bei ihm im Bett übernachten kann. Brauch nicht mehr nach Hause.. angetrunken den Eltern gegenüber zustehen ist auch unangenehm. Kurze SMS Bescheid gesagt war der einfachere Weg.. war ja in der Nachbarschaft nicht weit und meine Mutter war einverstanden. Nachts kommt er rüber und steckt mir seine Hand zwischen die Beine. Ich lehne ab und drück ihn weg.. am nächsten Tag stell ich ihn zur Rede und er und sein Freund reden mir ein das ich das geträumt habe, so das ich mich selber angezweifelt habe. 2 Jahre später hat er sich dann entschuldigt und alles gestanden.

J.

Stuttgart – 11.09.2025

Sex-Date. Er hat mich – unter vielen anderen unschönen Dingen ohne consent so lange in den Mund penetriert um – Zitat „zu sehen, wann ich endlich würge“ und wann ich endlich gebrochen sei. Er war wie ihm Wahn und ich wie gelähmt. Was mir da passiert ist, realisiere ich erst jetzt. Tage später.

anonymous

Ostseeinsel – 11.09.2025

Ich 18, er vermutlich Anfang 20, wir waren Bekannte, hatten uns das zweite Mal gesehen und waren zusammen mit seinem Kumpel auf einem Weihnachtsmarkt. Er gab mir mehrere Becher Glühwein aus und als ich eine Nachricht an meine Freundin schrieb, würde ich gefragt, ob ich lesbisch sei. Ich sagte ja. 10 Minuten später auf dem Heimweg (ohne den Kumpel) steckt er mir seine Zunge in den Hals. Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich mich bewegen konnte. Danach hab ich mich wegen dieser paar Sekunden zögern sehr geschämt. Als wir uns das nächste Mal sahen sagte er, dass seine Freundin nicht sehr erfreut war, dass er das gemacht hat. Hab nie wieder mit ihm geredet.

Kim

Stuttgart – 11.09.2025

Ich war zwischen 15 und 17 Mein Nachhilfelehrer, Mitte 40, kam mehrere Jahre zu mir nach Hause, wir saßen im Wohnzimmer, er brachte oft Lollies mit und wollte dabei zuschauen, wie ich ihn lutsche. Unterm Tisch streichelte er oft meinen Schenkel, wenn ich was richtig gemacht hab. ich hab nie jemandem davon erzählt, vermutlich macht er das heute noch bei jungen Mädchen, die seine Hilfe in Mathe brauchen.

anonymous

southern germany – 11.09.2025

we were in our early 20s. i asked S, who i had known since kindergarten, to please walk me home after a christmas party we had both attended. he wanted to drop off another friend at his house first. the two of them convinced me to hang out for a bit, they wanted to have one last beer. it was super late, i was tired and safe with my friends… so i fell asleep.

i woke up alone with S, his hands all the way down my tights, trying to get into my underwear. i asked him to stop. he did not. i managed to force him off me and get out of there.

while i was standing in the road, shaking in shock, waiting for my taxi he came out after me and tried to smooth things over, convince me not to tell our mutual friends.

thankfully for him, all our male friends wanted to be „impartial“ after i told them what their buddy had tried to do. i have not talked to any of them in 10 years.
my wannabe rapist is a lawyer now, his best friend became a cop.

Gertie B.

location not specified – 11.09.2025

Mit 5 wollte ich kein Mädchen mehr sein. Weil Mädchen anders behandelt werden als Jungs. Und ich hab den Ursprung dieser Erkenntnis noch nicht komplett ausgegraben.
Als ich 11 war, hat sich ein Freund meiner Brüder (13) für mich interessiert. Ich war alleine in seinem Zimmer, er hat sich über mich gebeugt und begonnen mich an der Vulva zu massieren. Ich wusste schon damals nicht, wie man „Nein“ sagt und habe es zugelassen, ohne genau zuw wissen, wie mir geschieht.
Als ich 13 war, ist mir ein Junge im Schwimmbad nachgeschwommen und hat mir ganz „zufällig“ an den Arsch gefasst, bevor er versucht hat sich mit mir zu unterhalten.
Als ich 12/13 war ist auch mein Stiefvater bei uns eingezogen. Einmal hat er mich gefragt, ob ich mit ihm Pornos schauen möchte. So hat er das Wohnzimmer als sein Revier markiert. Ich war dann sehr viel in meinem eigenen Zimmer. Später hat er die begonnen Tür als Grenze zu ignorieren. Abends habe ich die Tür geschlossen. Morgens war sie offen.
Die erste Vergewaltigung an die ich mich erinnere war mit 18. Ich war betrunken bei einem24 aus der Kneipe, wollte übernachten. Hab schon geschlafen – als ich wieder etwas bei Sinnen war, lag er längst über mir und war in mich eingedrungen. Ich ließ es passieren. Danach war ich Freiwild für andere Männer aus dem Laden. Einer34 hat sich ganz unsterblich in mich verliebt. Und ist auch gegen meinen Willen in mich eingedrungen

Ich habe mich Zuhause so unsicher gefühlt und gehofft woanders Schtz zu finden.

Laura

location not specified – 11.09.2025

Ich war ca. zehn Jahre alt und wir haben bei meiner Oma und der Familie Urlaubsfotos aus dem Sommer geschaut. Wir waren an der Nordsee und ich hatte eine schöne Zeit und mich gefreut, die Fotos zu zeigen. Ein Foto zeigte mich am Strand als Kind !! , auf dem man beim Sitzen viele Bauchrollen sieht. Mein Onkel hatte damals eine Bemerkung darüber gemacht, negativ, und das prägt mein Selbtbild auch 15 Jahre später.

Ida

NRW – 11.09.2025

Ich war 15, er 17. Ich wollte es probieren, war jedoch nicht so ganz bereit. Als ich nicht weitermachen wollte, ignorierte er mich. Ich weinte, er drang trotz Schmerzen einfach ein und machte, was er wollte. Als ich weiter Nein sagte und weinte, stand er irgendwann auf und ging einfach. Sechs Monate keinen Kontakt. Ich rief verzweifelt meine vermeintliche beste Freundin an, die mich missverstand und das ganze stolz am nächsten Barabend über den Tisch posaunte. Am Silvesterabend schrieb er mir, empört, dass ich ihm kein frohes neues Jahr wünsche. Als ich ihm nochmal klar machte, was er mir angetan hat, redete er mich klein. Sagte mir, ich hätte mich angestellt. „Es tut halt weh“, sagte er. Als ich nach zehn Jahren erstmals darüber sprechen konnte, glaubte mir wieder keiner.

Ida

NRW – 11.09.2025

Ich war 19, er 26. Wir waren anderthalb Jahre ein Paar. Ich hatte bereits einen Übergriff erlebt und das wusste er auch. Als wir miteinander schliefen, bat ich ihn, zu stoppen. Er tat mir weh. Doch das war für ihn nur Bestärkung. Er wurde irgendwann fertig, während ich weinte. Als ich mit ihm darüber sprechen wollte, sagte er, ich hätte mich „ziemlich angestellt“ und hätte dann ja auch durchhalten können. Hätte ich ja auch gemacht, sagte er.

Direkt nach mir suchte er sich eine neue Freundin, er inzwischen 27 und seine neue wieder 19.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Ich – 17, obdachlos, bei einem „Kumpel“ untergekommen – wurde durch penetration wach. Bis ich verstanden hab, was passiert, war er schon fertig. Ohne Kondom. Ich hatte kein Geld, also hab ich ihn überredet, mir die Pille danach zu kaufen. Als er damit zurück in seine Wohnung kam, meinte er, von dem Geld hätte er auch zu einer Prostituierten gehen können.
Ein Anderer (beide obdachlos, hab ihn mit zu meinem sicheren Schlafplatz genommen) hat ausgenutzt, dass ich mich total dicht auf Heroin nicht mehr wehren konnte.
Mein erster Freund sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Ich war 14, er 23.

Helena

Düsseldorf – 11.09.2025

Ich hatte ein Date mit einem Mann den ich im Urlaub beim Feiern kennengelernt hatte. Er ist (mit dem Auto) zu mir nach Hause. Im laufe des Abends, nach ein paar Bieren wollten wir dann Sex haben. Als ich aber fragte ob er ein Kondom dabei hätte, verneinte er dies. Also gut, dann wohl doch kein (penetrativer) Sex. Habe ihn aber als „Schadensbegrenzung“ Orange befriedigt, weil er ja extra zu mir gefahren war. Da wir schon etwas getrunken hatten hat er dann auch bei mir geschlafen. Am nächsten Morgen bin ich dann mit halb herunterzogener Hose aufgewacht während er offenbar versuchte, einzudringen als ich nich schlief. Habe ihn dann „nur“ rausgeworfen…

Andrea

D – 11.09.2025

Ich hatte einen übergriffigen Gynäkologen- es hat Jahre gedauert, bis ich verstanden habe, was da abgelaufen ist.
Einmal war ich da zur routinemäßigen Untersuchung und lief danach wie ferngesteuert raus, wusste überhaupt nicht, was los war, bis ich realisierte, es hat mich ohne Handschuhe untersucht. Es mir komplett den Boden unter den Füßen weggezogen, ich war verstört und habe niemanden etwas erzählt und auch leider keine Anzeige erstattet. Bis heute habe ich keine Gynäkologin mehr, gehe nur hin, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, bin völlig verängstigt, kann keine Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, ich würde das gerne hinter mir lassen….

anonymous

location not specified – 11.09.2025

Ein Mann den ich über Tinder kennengelernt hatte, mit dem ich mich ansonsten gut verstanden habe hat bei mir übernachtet. Das hatten wir davor auch schon mal gemacht, er wirkte sehr friedvoll und zurückhaltend.
In einer Nacht wachte ich davon auf, dass er mich penetrierte.
Auf meine entrüstete Reaktion hin hat er nur seltsam gelacht und meinte „ich dachte das wäre ok, da wir ja am Abend zuvor auch Sex hatten.“
Ich fragte ob er sowas zuvor auch schon bei anderen Frauen gemacht hat… JA!

Steffi

Köln – 11.09.2025

Mein Klassenlehrer hat mich zum Gespräch gebeten. Beim Rausgehen verstellte er mir die Tür, umarmte mich und versuchte mich zu küssen.

Steffi

Köln – 11.09.2025

Mein Lehrer ging gerne mit uns auf Klassenfahrt. Dort saß er dann nachts in unseren Betten, war touchy und ging auch auf Bitten nicht hinaus. Einmal waren wir in der Gemeinschaftsdusche und er kam hinein, nackt, und duschte neben uns. Wir haben uns bei der Vertrauenslehrerin beschwert, sie hat uns nicht geglaubt.

M

Switzerland – 11.09.2025

When Inwas at home – I was about 12 years old – we had our ceiling painted. My mother was downstairs, when the craftsman came into my room and started touching me and… When I told my mother after a year or more, she wouldn‘t believe me. Having craftsmen in my home is still not something I can bear. I am about 40 years old now.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

In unserem Dorf wohnte ein Fahrlehrer,er war Alkoholiker, trotzdem führte er eine Fahrschule.
Während der Fahrtstunden berührte er mich überall wo es ihm gefiel,wie beiläufig.
Ich wusste,er macht das mit anderen Fahrschulerinnen auch. Wenn es Dorffeste gab fand man ihn regelmäßig besoffen und einmal, als ich mit einigen Schulfreunde im Musikzelt stand, kam er von hinten mit und berührte mit seinem Händen meine Brüste rieb seinen Körper an mir und zeigte mir das er eine Erektion hatte. Keiner tat was ich war wie eingefroren dachte,was wenn ich ihn eine knallen würde oder ihm deutlich machte das ich das nicht will. Führerschein woanders machen kam mir nicht in den Sinn.Einige Jahre später sagte ein heimlicher Verehrer etwas zu mir , irgendwas mit Handlungen und Strafverfolgungsorganen. Der ist heute Arzt und keiner seiner Kollegen weiß , was er damit wirklich meinte. Er liebt es Brüste zu sehen und auch er belästige mich sexuell und beobachte mich beim Schwimmen.
Bis heute kann der Arzt nicht ein Wort mit mir reden.

Mariel

Bonn – 11.09.2025

Ich war 16 und war in meiner ersten richtigen Beziehung. Ich hatte neben der Schule einen Job im Service. Mein damaliger Partner wollte mich nach der Arbeit und unbedingt abholen. Wir kommunizierten per SMS, um uns abzusprechen. Ich war damals schon Migräne-geplagt und sagte ihm, dass er gerne zu mir kommen könne und mich abholen könne, sagte aber auch dazu, dass ich direkt ins Bett und schlafen möchte nach der Arbeit.

Zuhause angekommen, begann er mich anzufassen. Ich sagte ihm erneut, dass ich schlafen möchte. Er drehte sich weg und ich bemerkte ein vibrieren und Bewegungen im Bett. Es bestätigte das, was ich vermutet hatte. Ich fragte ihn, was er da macht und er sagte: Wenn du so bist, dann muss ich es mir eben selber machen. Er machte weiter und ich versuchte zu schlafen. Noch heute werde ich wach, wenn sich jemand neben mir im Bett schnell umdreht oder sich bewegt.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

mein freund meinte mal zu mir als ich abends keine lust auf intimität hatte das ich auch einfach nach hause gehen kann/garnicht erst kommen hätte sollen da ich keinen nutzen so für ihn habe

anonymous

location not specified – 11.09.2025

das thema wird tod geschwiegen selbst unter den missbrauchsopfern. es geht um sexuellen missbrauch unter geschwistern. jahrelang wurde ich gezwungen und gedrängt meine schwester zu befriedigen. wir sind jetzt beide erwachsen und verstehen uns gut aber der schaden der bleibt ist das ich danach immer wieder opfer sexueller gewalt geworden bin.

anonymous

location not specified – 11.09.2025

mein bester freund hat sich nach meiner trennung mit mir getroffen um mich zu trösten. aber anstatt für mich da zu sein hat er nur mit mir getrunken um mich gefügiger zu machen und dann wenig später versucht mich anzufassen und auszuziehen. den rest möchte ich nicht teilen aber es war eine mischung aus manipulation emotionalen missbrauch und körperlicher und sexueller gewalt über monate.

Warrior

Hurghada – 11.09.2025

Nach einem Unfall im Ausland habe ich eine Nacht auf der Intensivstation verbringen müssen. Aufgrund meines gesundheitlichen Zustandes und der Medikamente konnte ich nur liegen und war eingetrübt. Der Nachtpfleger kam und hielt meine Hände beim an und abhängen der Infusionen schon zu lange. Er streichte mir durchs Gesicht. Später legte er sich zu mir ins Bett und auf mich. Er rieb seinen Körper an meinem und küsste mich am Hals, im Gesicht, auf den Mund und an den Brüsten. Ich war physisch nicht in der Lage in von mir weg zu bekommen und ließ es über mich ergehen. Warum er irgendwann doch von mir abließ weiß ich nicht. Am nächsten Morgen sollte der Pfleger mich waschen. Er fuhr mich ins Badezimmer ließ mich aufstehen und zog mich aus. Ich ekelte mich vor ihm wie er auf meinen nackten Körper einer damals 16 Jährigen geierte. Ich konnte kaum alleine stehen. Er zog sich selbst die Hose runter und zeigte mir seinen erigierten Penis. Als ich nichts tat und erstarrte griff er nach meiner Hand und begann sich damit einen runter zuholen. Er umgriff meine Hand und wixte damit seinen Penis bis er zum Abschluss kam. Ich habe bis heute Probleme Vertrauen zu Ärzten oder medizinischen Personal zu fassen. Ich weiß bis heute nicht ob und wie ich jemals nochmal einen stationären Krankenhausaufenthalt geschweige denn eine OP überstehen soll…

C

D – 11.09.2025

Während der Arbeit habe ich mal Ware von einem LKW Fahrer angenommen. Hatte zu der Zeit einige Piercings in der Lippe. Da fragte er mich, ob die sich gut beim Blasen anfühlen. Ein ekliges Gefühl, obwohl mir damals nicht bewusst war, wie übergriffig das war.

K.

nrw – 11.09.2025

Ich habe mal im Auto auf einem Parkplatz gesessen. Sonniges Wetter…vormittags. Da hat ein LKW quer zu meinem Auto geparkt. Der Fahrer ist dann ausgestiegen und hat sich neben meinem Auto das nackte Glied massiert. Hat immer wieder ins Auto geschaut. Stand direkt vor meiner Scheibe. Und ich war zu jung und geschockt, um etwas zu sagen oder zu tun.

Suzi

location not specified – 11.09.2025

Ich war 15 als sich jemand (ich war sehr betrunken) auf einer Parkbank mit meiner Hand sich einen runtergeholt hat ohne meine Zustimmung. Ich wollte ihm keinen Blasen, also hat er sich einfach einen runtergeholt. In der Schule war ich dann die Schlampe.

Kim

Stuttgarr – 10.09.2025

Mein Mathenachhilfelehrer hat mir immer Lollies mitgebracht und wollte dass ich die beim Aufgabenlösen lutsche. er hat meinen Oberschenkel unterm Tisch gestreichelt, wenn ich was wusste.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Ich bin mit 17 mit einem 4 jahre älteren „mann“ zusammen gekommen. Wir waren knapp 7 jahre zusammen und daraus sind 2 kinder entstanden. Nach einigen Jahren beziehung wurde mein Nein zum Sex nicht mehr akzeptiert…wenn ich wegen eines Streits weinte machte ihn das an.. wenn ich vor schmerzen beim sex weinte ebenfalls…Nach dem ich endlich eine trennung geschafft hatte und er sich von seiner Freundin nach mir getrennt hatte habe ich mit ihr gesprochen und natürlich hat er ihr das selbe angetan

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Während meiner kompletten Jugend (ab ca 14 )wurde ich von meinem Vater sexualisiert. Mir wurde auf den Hintern gehauen, meine Kleidung inklusive Unterwäsche bewertet,oder such meine Figur bzw mein Körper bewertet, an die brust gefasst.als ich später Beziehungen hatte kamen irgendwann Fragen wo ich schon überall Sex gehabt hätte während er mir von seinen Orten erzählte. Während der übernachtungswochenenden (meine eltern hatten sich getrennt als ich 13 war) schlief ich öfters im Wohnzimmer am Boden auf einer Decke. Mit 16…Eines Nachts wurde ich wach weil er sich neben mich gelegt, seine Hand in meine unterhose gesteckt hatte und an meiner Vulva rieb. Er tat so als würde er schlafen und ich habe mich nur weg gedreht, bin weg gerutscht ubd tat so als würde ich noch schlafen. Jeder dem ich davon erzählt habe hat es abgetan mit „ich trau ihm viel zu ABER DAS nicht. Ich habe noch etliche Jahre kontakt zu diesem menschen gehabt und mir eingeredet dass es ja bestimmt im schlaf aus versehen passiert ist… die jahre danach hat er sich wenn ich bei ihm übernachtete und mich in seinem bett ausgeruht habe immer an mich gedrückt und ewig „sein becken in Position““gewackelt“ um bequem zu liegen…hätte mir virher jemand geglaubt hätte ich das alles schon viel früher in Frage gestellt

Lu

Germany – 10.09.2025

When I was six I went to my friend’s house which was right next door. We’ve known each other practically since birth and our parents were friends. I went to her house a lot, because it was nicer than ours and she had way cooler toys and a whirlpool. So one day I went over there, together with my sister who was 9 years old. We all went into the whirlpool together with bath bombs and toys. At some point, her dad came in and told us to stand up so he could photograph us. So he pointed his camera at us and took pictures of three naked little girls.
This was 26 years ago and I still think about it.

anonymous

Tirol – 10.09.2025

Der sehr viel ältere Chef einer Freundin hat mich (damals Mitte 20) während wir in der Gruppe etwas getrunken haben mehrfach am Tisch angegrapscht. Niemand in der Runde hat mir geholfen. Dann hat er mich später gepackt, an sich gedrückt und wollte mich küssen. Ich habe mehrfach nein gesagt. Er wollte mich nicht loslassen und hat es immer wieder versucht. Irgendwann hat er es dann sein gelassen. Danach habe ich erfahren, dass er bei ihr noch viel schlimmere Dinge getan hat.

C.

Köln – 10.09.2025

Ich war 7 Jahre als sich mein Cousin entschied mich in sein Zimmer zu zerren, auf sein Bett zu werfen, sich auf mich drauf zu legen und an mir zu befriedigen. Danach ging ich dort immer nur noch mit Spitzen Gegenständen wie Zirkel oder Geodreieck hin.

Ich war 18 als ich mit meiner damals besten Freundin im Kölner HBF in einem Fotoautomaten saß als mir ein erwachsener Mann zwischen die Beine fasste, ich den Vorhang wegriss und er mich fragte „Ob er die Fotze anfassen dürfe“ ..

Die ganzen catcallings seitdem, sind zu viele um sie hier aufzulisten.

Christina

31079 Deutschland – 10.09.2025

I’ve been raped by three men at 17. I’ve had forced sex in all of my relationships. I’ve been manipulated, belittled and gaslighted by my exhusband. I have to stay in contaxt because of Our children. I’ll never date a man ever again!

anonymous

deutschland – 10.09.2025

er hat mir sehr viel zu trinken gegeben und hat mich dann angefasst, er hat zum Glück keinen hoch bekommen und deswegen wurde mir noch schlimmeres erspart. Danach hat unser gemeinsamer „feministischer“ Freund mir nicht geglaubt und mehrere Wochen gegen mich gehetzt. Der Freund ist immer noch politisch aktiv und hat sich nie wirklich bei mir entschuldigt. Den beiden geht’s super

Merry

Berlin – 10.09.2025

-se*ueller Missbrauch/se*uelle Gewalt seit dem Säuglingsalter (durch die Großmutter mütterlicherseits und den Opa väterlicherseits) -(als Kind) ein Freund meiner Mutter, der nackt mit mir(auch nackt)auf dem Arm in den See geht und meinen Intimbereich an seinem Schambereich reibt -(als Kind) ein anderer Freund meiner Mutter, der sich nachts zu mir legt und auch an mich randrückt – als junge Erwachsene Anfang 20) ein wesentlich älterer Bekannter meiner Mutter, der mich im stehen sehr sehr fest an sich drückt und sich an mir reibt(oder mich an ihm) -Männer, die ein „nein“ nicht akzeptiert haben und mit Gewalt in mich eingedrungen sind -ein Mann, der mir im Club völlig unvermittelt einfach fest in den Intimbereich greift -ein Mann, der auf dem Fahrrad an mir vorbei fährt, mir dabei sehr fest und schmerzhaft aufs Gesäß haut und als ich ihn konfrontiere mit dem Fuß sehr brutal zwischen meine Beine tritt -der Vater meiner Tochter, der betrunkene mitten in der Nacht onaniert und mich dabei sehr grob zwischen den Beinen anfasst, in einer anderen Situation ein Foto oder ein Video davon macht, wie wir Se* haben (ohne mich vorher gefragt zu haben, hab es nur zufällig mitbekommen) ….

anonymous

Hamburg – 10.09.2025

Ein Date mit einem ehemaligen Arbeitskollegen aus der Filmbranche. Er ist Kameramann. Ich wurde so besoffen (oder mit k.o. Tropfen?) dass ich erst wieder aufgewacht bin als er mich in den A**** gefickt hat. No consent!! In meiner vagina war gleichzeitig ein Vibrator, den er rein geschoben hatte. Ich bin wach geworden und habe ihm gesagt, er soll aufhören, bin dann auf Toilette und mir war sehr schwindlig. Er hat sich Sorgen gemacht, ob es mir gut geht. Ich bin irgendwann aus der Toilette raus und habe mich einfach wieder ins Bett gelegt, zu mehr war ich nicht in der Lage. bin dann morgens einfach weggegangen. Seitdem schreibt er mir ab und zu, wenn er mal wieder von mir geträumt hat, tut so, als ob nichts gewesen wäre.

anonymous

Bei ihm zu Hause – 10.09.2025

Hab gesagt ich will sein … nicht schlucken, dass er also nicht in meinen Hals kommen soll. Er war tief drin und … mir voll in die Kehle. Hab gewürgt und bin ins Bad zum kotzen. Hab ihm gesagt ich hab doch gesagt ich wollte das nicht, seine Antwort war „einfach schlucken Baby“

j.

cologne – 10.09.2025

a guy secretly took of the condom while we were having sex, even though i specifically said we needed to use one

anonymous

Cottbus – 10.09.2025

Er wusste, dass ich keinen Analsex möchte und hat es trotzdem bei jedem GV wieder versucht.

Sophie

Klassenfahrt, 11. Klasse – 10.09.2025

Ich war 17 als meine Mobbinggeschichte aus der Schulzeit ihren Höhepunkt gefunden hat. Wir waren auf Klassenfahrt an der Costa Brava und naja, ich wollte einfach zu gehören. Also bin ich der Einladung des „Anführers“ der Coolen Kids gefolgt und habe mich mit ihm und seinem besten Kumpel auf deren Zimmer getroffen. Was als harmloses „halt was trinken“ begann, eskalierte ziemlich schnell. Sie haben mich immer weiter abgefüllt und ich habe getrunken, weil ich einfach endlich dazu gehören wollte. Irgendwann zog einer von ihnen mich in sein Bett. Dort begann er mich anzufassen und auszuziehen. Irgendwann lag ich nackt neben ihm im Bett. Ich war so betrunken, dass ich kaum mehr sprechen oder gehen konnte. Er machte immer weiter, schob meine Hand in seine Hose und so. Zu meinem Glück musste ich mich übergeben, bevor er zu einer Penetration kam. Die Geschichte kam raus, weil meine Zimmernachbarin mittendrin reinkam. Ich nackt, ultra peinlich berührt. Sie fragte mich ob alles ok ist und ich habe mich nicht getraut nein zu sagen, daraufhin ging sie wieder. In der darauffolgenden Nacht hat sich die Gruppe Männer an der Rezeption meine Zimmerkarte nachmachen lassen. Plötzlich lag er in meinem Bett, schob meine Hand in seine Hose. Ich habe die drei rausgeworfen, es aber niemand erzählt, weil ich dachte, ich sei selbst schuld. Er hat im Anschluss aktiv rumerzählt, alles sei von mir ausgegangen und damit war für die Stufe die Sache klar und alles meine Schuld.

anonymous

Eisenach, Thüringen – 10.09.2025

Er war mein erster Freund. Zuerst hat er mein Selbstwertgewühl systematisch zerstört, indem er mich bei – in seinen Augen -„Fehltritten“ (zB Kontakt zu meinen Freunden) aufs übelste beleidigte („Du wertloses Stück Scheiße“). Ich wollte nicht mit ihm schlafen (es war mein erstes Mal) aber er hat mich dazu gezwungen, indem er mir androhte sonst mit mir Schluss zu machen und indem er immer wieder sagte, wie useless und schlechter als andere Frauen ich sonst wäre. Im Laufe der Beziehung wurde der Sex immer unvereinnehmlicher und endete letztlich in Vergewaltigungen. Als ich einmal danach weinend und mit Schmerzen da lag, meinte er nur, es sei meine Schuld dass es so weh tat, denn ich würde ja nie feucht werden, so wie seine anderen Mädchen.

anonymous

Dresden – 10.09.2025

Mein Ex-Freund und ich hatten uns am Vorabend gestritten und er hatte mich dabei ziemlich fest angepackt und gegen meinen Willen an sich gezogen, womit er mir demonstrierte, dass er mir körperlich deutlich überlegen war. Danach habe ich geweint und er war bemüht, mich zu trösten. Am nächsten Tag hatte ich blaue Flecken am Arm. Beim nächsten Mal Sex musste ich daran wieder denken, fing an zu weinen und wollte, dass er aufhört. Seine Reaktion? „Ich bin so kurz davor, dass es weh tun würde, wenn ich jetzt aufhöre.“ also hat er weiter gemacht und ist in meinem Körper gekommen.

anonymous

Leipzig – 10.09.2025

Ich war an Halloween mit Freundinnen in einem Club, wir waren zu 4t und wurden immerwieder ungewollt angetanzt. Haben uns dann wegbewegt (sowas passiert halt), aber später hat ein Typ sich nicht abwimmeln lassen und mich einfach von hinten an den Hals geküsst, ich war in dem Moment einfach nur schockiert und hab nichts gesagt oder getan. Im Nachhinein ärgere ich mich darüber.

Marie

Party – 10.09.2025

Ich sagte ihm, dass ich keine Kinder möchte. Er daraufhin: „Boah, geil. Damit bist du ja der Traum aller Männer!“

Sascha

Bern, Schweiz – 10.09.2025

“ du wärst perfekt! Dein Charakter ist top – aber du solltest abnehmen “ sagt der zu mir, denn optisch eine 4 von 10 ist.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Ich war 13 und verliebt in einen Jungen in meiner Schule er war 18
Er hatte ne Freundin
Wir waren alle zusammen auf Chorfreizeit. Weil ich zu den jüngeren gehörte musste ich früh ins Bett. Er kam irgendwann sehr betrunken in mein Zimmer, fängt an mich zu küssen und zu betouchen. Ich hab es zugelassen und wusste gar nicht wie mir geschieht. In Schock starre sagte ich zu ihm während er ohne Kondom oder sonstiges in mich eindring:“ was machst du wenn ich jetzt schreie?“ und er erwiderte:“ dann drück ich dir die Luft ab“ er machte weiter ich war im gefühlschaos.
Ich habe es meinen Freunden erzählt sie sagte ich wollte es doch, ich war doch in ihn verliebt… Ich hab jahrelang mit mir gekämpft um zu verstehen was da wirklich passiert ist.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Ich arbeite als producerin
Ein Kollege hat zu anderen Kollegen gesagt, ich wäre eingestellt worden weil ich hübsch bin und der Chef mit mir schlafen Will.
Er war mein Executive auf einem Job. Der Regisseur der dafür gebucht wurde und oft mit meinem Executive gearbeitet hat mich nicht erstgenannten und einfach nicht mit mir geredet sondern nur mit meinem Kollegen. Alte weiße Männer. Ekelhaft.

Pflegeschülerin 2009

Dresden – 10.09.2025

Mein fast 10 Jahre alter Kollege hat mich auf einen After work Drink an der elbwiese eingeladen. Es fielen Sätze wie „Trink doch aus“ „Du schaffst schon noch einen Schluck“ dann weiß ich nur. Ich wurde nackt in meinem wg Zimmer wach. Nach fast 20 Jahren kamen während einer Ausbildung Flashbacks. Er hat mich vergewaltigt. Alkoholisiert, vielleicht sogar unter drogen gesetzt. Ich weiß ich h e in den Flash backs „nein“ gesagt. Er hat später versucht, aber zum Glück es nie nicht geschafft, sein Medizinstudium zu beenden.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Also ich 17 war bin ich mit dem Bus in die Stadt gefahren. Der Bus war fast leer und schräg vor mir ein paar Plätze weiter saß ein älterer Mann. Er hatte immer wieder zu mir geschaut und verdeckte seine untere Körperhälfte mit Tüten. Er hat sich einen runter geholt. Wusste nicht was ich tun sollte und bin bei meinem Stopp aus dem Bus gerannt. Rückblickend hätte ich gerne etwas getan

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Vor 5/6 Jahren war ich mit meinem Freund und ein paar Freundinnen am Strand zum Baden. Wir haben unsere Decke ausgebreitet und uns unsere Badesachen angezogen – wir Mädels so, dass man intime Stellen nicht nackt sehen konnte.
Ein paar Meter von uns entfernt lag ein Mann, den wir schon bei der Ankunft etwas merkwürdig fanden, da er eine Schlafmaske schräg am Kopf trug und uns die ganze Zeit beobachte. Beim Umziehen fiel mir dann auf, dass der Mann auf der Seite in unsere Richtung gedreht lag und sein Handy „unauffällig“ auf uns gerichtet hatte. Sofort dachte ich, dass er uns filmt/fotografiert, teilte es meinen Freundinnen mit, aber fühlte mich zu unsicher und irgendwie auf ohnmächtig ihn darauf anzusprechen. Als wir dann kurz darauf ins Wasser gehen wollten, sprach uns am Ufer ein anderer Mann an, der mit seinen kleinen Kindern dort war. Er wies uns darauf hin, dass er glaubt, dass wir von dem Mann gefilmt wurden und nächstes Mal mehr aufpassen sollen.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Ich erinnere mich wage an den ersten Sex mit 4/5 Jahren. Meine Mutter hat mich von klein an abgerichtet. Mir die Hände auf ihre Geschlechtsteile gelegt, Sexspielzeuge auf Bildern erklärt, mit mir pornografische Bilder gezeigt und erklärt. Sie hat sich über Anzeigen mit Männern verabredet. Auch mehrere gleichzeitig. Sie hat mich mitgenommen zu den Männern. Ich erinnere mich aber nur an Bruchstücke. Ich wusste wie meine Mutter zwischen den Beinen riecht. Ich war im Bett dabei während sie mit den Männern schlief. Und ich erinnere mich an Bruchstücke was mit mir gemacht wurde. Meine Mutter nannte das frühe Aufklärung weil sie nicht wollte das ich zu prüde werde. Irgendwann als sie einen stabile lange Partnerschaft einging hörte sie damit auf. Aber dann wurde ein Nachbar auf mich aufmerksam und missbrauchte mich. Ein Fremder und schließlich mein erster Freund. Und einige Kleinigkeiten dazwischen. Weil mir immer gesagt wurde das ich die Männer verrückt mache, fühle ich mich selbst schuldig. Ich denke immer es kann nicht sein, das ich so oft unabhängig voneinander in meiner Kindheit missbraucht wurde. Das muss doch an mir liegen.
Das ist lange her. Ich komme aber mit dem Leben nicht klar. Ich versuche aber nicht aufzufallen und irgendwie angepasst normal zu leben. Aber ich fühle mich immer als habe ich kein Recht ein Mensch zu sein und bin nicht gut genug für andere. Deswegen habe ich keine Freunde und kann das auch nicht.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Mein Ex Partner hat mich mehrmals gewürgt in Streitsituationen, ist dann als ich luftschnappend auf den Boden lag über mich rübergestiegen und hat mir gesagt ich solle mich nicht so anstellen. Einmal kam sogar die Polizei weil die Nachbarn gehört haben, wie ich nach Hilfe geschrien habe. Heutzutage diffamiert er mich als Crazy Exfreundin, geht auf Frauenrechtsdemos, gibt sich als links aus lebt sein bestes Leben. Eine Kontaktaufnahme zu anderen Expartnerinnen von ihm ergab, dass er schon seine (damals minderjährige) Freundin unter Drogen gesetzt und vergewaltigt hat. Passt auf euch auf Frauen, diese Männer sind überall, auch in noch so linken Bubbles.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Ich war 2 Jahre in einer glücklichen Beziehung ohne dass mir etwas komisches aufgefallen wäre. Teilweise haben wir zusammen gewohnt, 50 km von meinem Heimatort entfernt. Dann bin ich mit dem Segen meiner Eltern für meine Abschlussarbeit zu ihm in seine Gegend gezogen und alles hat sich geändert. Zuerst hat er meinen Teil der Kaution für die Wohnung geklaut und mir dann eingeredet, dass ich das Geld noch gar nicht abgehoben hätte. Als ich dann gesehen habe, dass ich es sehr wohl abgehoben habe, habe ich ihn konfrontiert. Da hat er mich das erste Mal geschlagen. Dann immer öfter, immer heftiger. Er war mehr als doppelt so schwer wie ich, groß und sehr stark. Dass ich dann nicht mehr mit ihm schlafen wollte, hat er als Zeichen meiner Untreue gedeutet und ist noch wütender geworden und hat mich auf Schritt und Tritt überwacht. Ich konnte nichts mehr tun, als an meiner Abschlussarbeit zu sitzen oder mich mit ihm streiten. Als ich mit ihm Schluss gemacht habe „hat er sich geholt, was ihm zusteht“.

Mein Vater hat es mir nicht geglaubt. In so einer Situation hätte man ja keine so gute Note schreiben können. Frauen wollen nur das Leben von Männern ruinieren. Me too und so. Als ich ihm Bilder von meinem blauen Auge gezeigt habe meinte er nur „er habe sich schon lang gefragt wie ich es bei meiner dreisten Art geschafft habe, dass mir niemand mal die Fresse poliert“.

Ich habe seit 5 Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem Vater.

Nina

location not specified – 10.09.2025

Sie waren jahrelang meine besten Freundinnen, eine von ihnen mehr als 20 Jahre. Als ich ihnen erzaehlt habe, dass ich meinen Ex wegen sexuellen Uebergriffen und psychologischer Gewalt anzeigen werde, haben sie mir davon abgeraten, ohne nach mehr Details zu fragen. Ich solle einfach mit ihm reden, er wisse wahrscheinlich gar nicht, dass er etwas falsch gemacht habe. Und dann wuerde ich es ja nicht mehr mit mir rumtragen. Als ich gesagt habe,dass es mir um Gerechtigkeit und auch irgendwo den Schutz anderer Frauen geht, ging das ins Leere. Man koenne ja erstmal das Gespraech suchen. Es war eine Bestaetigung dafuer fuer wie absolut unglaubwuerdig sie mich hielten. Zu ihrer unangemessenen Reaktion kam dazu dass sie mich ermutigten mich alleine mit einem Mann zu treffen, den ich gerade als so gefaehrlich dargestellt habe, dass ich ihn anzeige.

Paola

location not specified – 10.09.2025

Als ich 11 war, klingelte das Festnetztelefon und ich ging ran. Am anderen Ende war ein fremder Mann, der nach meinem Namen und Alter fragte. Als ich den Hörer an meine Eltern weitergeben wollte, redete er es mir aus. Dann mehrmals „Willst du hören, wie ich komme? Willst du hören wie ich komme?“ Und als ich auflegen wollte: „Aber ich liebe dich doch! Du bist doch meine kleine Paola!“, und stöhnte laut. Ich habe meinen Eltern aus Scham nie davon erzählt.

anonymous

location not specified – 10.09.2025

Mein Onkel missbrauchte mich als 5 jähriges Kind.
Er sagte immerzu, dass ich ein liebes Kind sein muss. Und ich dürfte nichts sagen, da mir niemand glauben würde.

anonymous

Hamburg – 10.09.2025

2022 im Sommer barfuß vom Elbstrand Richtung Haltestelle gelaufen. Mir fuhr ein Typ mit dem Fahrrad hinterher. Ich hätte schöne Füße, sagte er. Hab mich höflich bedankt und ging weiter. Er fuhr weiter an meiner Seite, ohne dass ich mit ihm zu tun haben wollte. Dann fragte er mich, ob er sie (meine Füße) mal massieren dürfte. Zum Glück war zu der Zeit einiges los, so dass ich ihn in der Menge abschütteln konnte.

Mo

Freiburg – 09.09.2025

Ich war 13 oder 14 und war mit einer Bekannten und meinem kleinen Bruder im Kino. Auf dem Rückweg im Bus stand ich, während die beiden anderen saßen. Gegenüber saß ein alter Knacker (‚tschuldigung, da fällt mir kein anderer Begriff ein) und starrte mich an. Kein normaler Blick, sondern ein lüsterner. Jedes Mal, wenn ich zu ihm rübersah, grinste er und schleckte sich anzüglich mit der Zunge über die Lippen. Hat mich sehr verstört. Bis heute nicht vergessen. Inzwischen bin ich 54.

anonymous

Augsburg – 09.09.2025

Mein damaliger bester Freund hat mich immer wieder zum Geschlechtsverkehr gedrängt und missbraucht. Das Schema war immer gleich. Er hat Sachen gesagt, wie er habe ne Schizophrene Episode und nur dass könne ihm helfen. Ich habe nein gesagt und dann hat er mich körperlich bedrängt und missbraucht. Es ging etwa ein Jahr lang.

anonymous

Dorf – 09.09.2025

Ich bin früher im Sommer mit meiner Freundin immer abends spazieren gegangen. Wir waren vielleicht so 13 Jahre alt. Ein kurzer Teil der Strecke ging an einer Straße entlang, und wir wurden jedes Mal mehrfach angehupt. Es kam wirklich eigentlich nie vor, dass das nicht passiert ist.

anonymous

location not specified – 09.09.2025

Ich befinde mich seit 5 Jahren in einer sog. toxischen Beziehung:
Mein „Partner“ und ich haben gerade ein Kind bekommen. Neben extrem harmonischen Phasen erlebe immer wieder Erniedrigung, Manipulation, Beschimpfungen (z.B. dumm, Fotze, Hure, Stück Scheiße, hässlich, Schlampe, Bitch verschieden kombiniert) – psychische und auch physische Gewalt. Auch meine Schwangerschaft oder das Wochenbett haben ihn davon nicht abgehalten.
Als letztes ließ er mich (mal wieder) nicht aus seiner Wohnung – ich wollte gehen, weil ich mich nach einer vorangegangenen Auseinandersetzung nicht wohl bei ihm fühlte. Ich habe Panik bekommen und versucht, zu mehreren Türen zu kommen. Er hat mich festgehalten oder mich am Nacken runter gedrückt.
Es ist nur eine – hoffentlich die letzte – der vielen Geschichten der Grenzüberschreitungen durch ihn, nach denen ich versucht habe die Beziehung zu beenden. Bisher habe ich es nicht geschafft, weil sein Widerstand riesig ist: er akzeptiert das Beziehungsende nicht und setzt mich unter sozialen Druck, manipuliert und stalkt mich, bis ich nachgebe.

Ich habe große Angst vor der Einsamkeit ohne ihn, Angst vor Zurückweisung und Unverständnis wenn ich Hilfe suche und ich schäme mich. Ich habe mich in eine Situation manövriert, in der es kein Happy End für uns 3 (!) gibt. Ich hoffe trotzdem,dass a) ich es schaffe,eine für mich und das Kind sichere Situation herzustellen und b) diesen Beitrag viele lesen,die in einer ähnlichen Situation sind und sich allein fühlen

Zu viele Storys

Dortmund – 09.09.2025

Der Bruder eines Freundes hat versucht mich auf einer Hausparty in die Dusche zu ziehen und ich habe mich so gewährt dass meine Bluse komplett zerrissen ist. Ich habe ihm auf dem Boden liegend in die Hoden getreten und bin weggerannt. Hab dann den Pulli von einem Mädchen bekommen. Später am Abend hat er mir von oben in den Pulli direkt an die Brüste gefasst,probiert mich mit Zunge zu küssen und an meinem Schritt gerochen (da habe ich mich natürlich auch gewährt). Weil ich sehr weit weg von zu Hause mit dem Auto da und betrunken war, musste ich dann noch in dem Haus schlafen. Ich hab mir direkt eine Freundin ins Bett geholt, und er stand nachts noch in der Ecke vom Zimmer und war beleidigt, dass ich nicht mit ihm in einem Bett schlafen möchte.

anonymous

location not specified – 09.09.2025

Ich war 15. Auf einem Festival hatte einer meiner Kumpels kein Zelt
. Im Zelt von mir und meiner Freundin war noch ein Platz frei also haben wir ihm einen Schlafplatz bei uns angeboten. In der Nacht hat er seinen P an mir gerieben. Ich war geschockt und habe mich schlafen gestellt. Wir kannten uns nicht gut und haben auch den gesamten Tag nicht wirklich viel miteinander gesprochen, also es gab null Anzeichen das ich damit einverstanden sein könnte…

anonymous

Dortmund – 09.09.2025

Smiled at a Stranger at the Train to be nice. He follwed me through two more transfers eventhough i told him to leave me alone until i screamd at him to stay seated when i change the Train the Text Time. The Train was Full. Nobody said anything or helped.

anonymous

location not specified – 09.09.2025

ich war mit einem langjährigen Freund im Urlaub als ich bei einer Fußmassage sein Genital an meinen Füßen gespürt habe

Johann

location not specified – 09.09.2025

Einmal war ich im Club und wurde mehrfach von einer Frau von hinten angefasst. Auch nachdem ich sie anschrie sie solle mich in Ruhe lassen verfolgte sie mich den ganzen Abend durch den Club und hat mich von hinten angefasst.

Marta

Vechta – 09.09.2025

Der hat mir einfach ein Finger in Arsch gesteckt

anonymous

Hamburg – 09.09.2025

Ich war 19, er war 23. Wir hatten über zwei Monate hinweg was miteinander. Mit der Zeit wurde er immer aufdringlicher und hat mich zu Sex überredet. Einmal kamen wir betrunken und ich sehr bekifft von einem Event wieder. Er hat ohne jegliches Zeichen von mir angefangen Sex mit mir zu haben. Ich stand so neben mir dass ich dabei eingeschlafen bin. Danach habe ich keine Erinnerung mehr. Ich brach erst den Kontakt ab nachdem er beim Sex mein explizites nein ignorierte.

anonymous

location not specified – 09.09.2025

In einer Bar legte ein DJ auf, ich und eine Freundin waren am tanzen. Ein Mann kam auf mich zu, wollte mir etwas ins Ohr flüstern und kam mir dabei ganz plötzlich extrem Nahe. Er legte auch die Hand an meine Taille, ich schreckte instinktiv zurück und schaute Ihn entgeistert an. Daraufhin versuchte er das gleiche nochmal, woraufhin ich ihn von mir weg stieß und ihm sagte, er solle mich in Ruhe lassen. Seine Antwort war nur, ich solle doch nicht so böse sein. Ich hatte Angst und bin von ihm weg und wollte dem Personal Bescheid geben, doch er ist abgehauen. Das war in einer Bar, die immer wieder Veranstaltungen zum Thema Sexismus macht und ihre Haltung auch ganz fett an der Tür stehen hat.

anonymous

Friesland – 09.09.2025

Ich wurde im alter von 15 bis 17 Jahren immer wieder von meinem damaligen Freund (gleich alt) zu Geschlechtsverkehr gedrängt. Nicht ein einziges Mal bedeutete Nein auch wirklich Nein.
Ich war noch jung und habe zu der Zeit nicht verstanden, dass das nicht normal ist.
Er wollte nahe zu jeden Tag mit mir schlafen und jedes Mal gab es Vorwürfe, wenn ich nein sagte, bis ich mich überreden ließ, weil ich einfach nicht mehr diskutieren konnte.
Ich Ekel mich noch heute, mehr als 4 Jahre später, vor diesem widerwärtigen Verhalten!

anonymous

Mainz – 09.09.2025

Ich bin als Teenager (vlt 12-14, weiß es nicht mehr genau) in einem Rock im Sommer spazieren gewesen. Ein Auto bremst neben mir ab und ein Mann ruft mir „Du dreckige Fotze!“ zu und fährt weg. Ich habe mega Angst bekommen und bin nach Hause gelaufen, habe das Auto aber immer wieder langsam an mir vorbeifahren sehen.

anonymous

location not specified – 09.09.2025

Ich war 16 und hatte meinem Exfreund nach der Beziehung (leider) Nacktbilder geschickt. Nachdem er mir ebenfalls welche schickte (ich hatte nicht nach ihnen gefragt) und mich mehr oder weniger dazu überredete. Er sagte ich kann ihm vertrauen. Er hat diese daraufhin in unserer gemeinsamen Klasse herumgezeigt, was ich erst sehr spät herausgefunden habe. Alle wussten es und niemand außer meiner besten Freundin haben ihn kritisiert. Ich hätte ihn anzeigen sollen.

Toni

Windsbach – 09.09.2025

Während meiner Schulzeit hatte ich einen Mitschüler, der mich auf die Schultoilette verfolgte, mich dort erwischte, bevor ich mich in einer Kabine einschließen konnte und mich anschließend von hinten mehrmals gegen mein Gesäß stieß. Wir waren beide bekleidet, was nichts daran ändert, dass diese Handlung übergriffig war und immer noch ist.

In Klassengruppen rief er dazu auf, mich zu sprengen, da war ich 12 Jahre alt.
Andere Sachen, die er mit mir gemacht hat, umfassen, sind aber nicht beschränkt auf versuchtes Erwürgen, versuchtes Ertränken, Beleidigung, Diskriminierung, Versuche, mich aus der Klassengemeinschaft zu isolieren, das Ermuntern von Mittätern, Diebstahl von Wertgegenständen
sowie im Allgemeinen mangelhafte bis nicht vorhandene Einsicht auf seiner Seite.
Keine Mobbingerfahrung der Welt rechtfertigt einen sexuellen Übergriff, selbst mobben oder irgendetwas anderes, was mir passiert ist.

Als ich ihn knapp 2 Jahre nach unserem Schulabschluss zur Rede stellte hieß es von ihm nur, er hätte mich nicht „aktiv gemobbt“ und hätte „auch einfach nur dazugehören wollen“.

Interessante Logik: Er wollte in die Klassengemeinschaft integriert werden und hat das versucht, indem er die schwächsten in der Klassengemeinschaft ausschließt, unterdrückt, gezielt isolierst und sich Dinge rausnimmt, die ihm niemals gehört haben?

Ich habe ihm damals zwar online verziehen, aber das heißt nicht, dass ich jemals vergessen werde, was er mir angetan hat.

anonymous

Berlin – 09.09.2025

In der relativ vollen S-Bahn waren 4 Männer im Türraum. Ich hatte schon vorher das Gefühl, dass sie mich immer wieder angestarrt haben, aber hab versucht es auszublenden. Als ich raus musste, waren die andren Ausgänge voll belegt, also habe ich mich aufgerafft, an den Männern vorbeizugehen. Einer, der auf dem Boden saß griff mir Richtung meines Schritts ans Bein und packte mich, ich habe es geschafft, mich schnell loszureißen und etwas von der Tür wegzutreten. Als sich die Türen schlossen, pochte ich mit Herzrasen an die Scheibe und bin bis heute Stolz auf den Mittelfinger, den ich ihm noch in Gesicht strecken konnte!!

anonymous

Berlin – 09.09.2025

Nach dem Abistreich von Freunden kam ich sehr betrunken (und nach mehrmaligem Übergeben) bei meinem sehr viel älteren Freund an, er war nicht zuhause und ich legte mich aufs Bett und schlief ein. Als er heimkam, brachte er mich in die Badewanne, ich war sehr benommen und konnte kaum reagieren, aber mit Wasser abwaschen ging irgendwie. Im nächsten Moment kann ich mich nur erinnern, dass er mit in der Badewanne bereits in mir war und ich Angst hatte und schwer Luft bekam. Ich konnte mich nicht wehren, er war zu schwer für mich.

anonymous

Österreich – 09.09.2025

Es war der Sommer, in dem ich 17 war. Ein paar Freunde und ich entschließen uns dazu einen Freund außerhalb für eine Nacht zu besuchen. Wir waren zwei 17-jährige Mädchen und 4 Männer im Alter von 19–27. Dort angekommen betranken sich ein paar der Männer und ganz vorne mit dabei war der Gastgeber. Meine Freundin und ich hatten nicht wirklich was getrunken und lagen zusammen am Bett und aßen Chips, als der Gastgeber plötzlich begann sich auf uns zu legen und zu versuchen uns zu küssen. Er war 24. Immer und immer wieder begrapschte er uns, zerrte uns umher und machte mir Liebesgeständnisse währenddessen. Er ruinierte auch seinen Lattenrost, in dem er mich dagegen geworfen hat. All das während 2 von den 3 anderen Männern gar nichts taten. Der dritte Mann, versuchte ihn von uns herunterzuzerren während wir schrien und nach Hilfe riefen. Wir blieben über Nacht beim Gastgeber, da wir 3 Stunden entfernt wohnten. Irgendwann hat unser Freund den Gastgeber von uns fernhalten können, woraufhin er sich der auf der Toilette einschließ. Nach einiger Zeit hörte man ein lautes Klirren und wir machten uns Sorgen. Seine Mutter war im Nebenzimmer, sie ignorierte die Schreie. Sie brach schließlich das Schloss auf und da lag der Gastgeber–inmitten von Scherben und Blut masturbierend. Am nächsten Tag gingen wir alle gemeinsam Frühstücken und meine beste Freundin versuchte mich dazu zu überreden ihn zu melden. Ich konnte mich nicht dazu bringen, aber ich weine immer noch wenn ich daran denke.

anonymous

location not specified – 09.09.2025

Als ich in der Grundschule war, musste ich nach der Schule nochmal zurücklaufen, weil ich etwas vergessen hatte. Der Weg waren maximal 400 Meter in einem Dorf in Rheinland Pfalz. Auf dem Rückweg kam mir ein Mann entgegen,der mir auf meiner Laufhöhe seine Genitalien zeigte. Ich lief weiter, sah aber, dass er die Straßenseite wechselte und wieder in meine Richtung lief. Als ich um die Ecke bog, rannte ich los sah aber beim Blick nach hinten, dass er in die Straße blickte. Er folgte mir nicht weiter. Aus Scham erzählte ich meinen Eltern nur, dass mir ein Mann gefolgt sei.

anonymous

Berlin – 09.09.2025

Nach dem Abistreich von Freunden kam ich sehr betrunken (und nach mehrmaligem Übergeben) bei meinem sehr viel älteren Freund an, er war nicht zuhause und ich legte mich aufs Bett und schlief ein. Als er heimkam, brachte er mich in die Badewanne, ich war sehr benommen und konnte kaum reagieren, aber mit Wasser abwaschen ging irgendwie. Im nächsten Moment kann ich mich nur erinnern, dass er mit in der Badewanne bereits in mir war und ich Angst hatte und schwer Luft bekam. Ich konnte mich nicht wehren, er war zu schwer für mich.

anonymous

location not specified – 09.09.2025

Es war auf einer Skifahrt für Jugendliche nach Tschechien. V habe ich erst spät am Tag der Anreise kennengelernt, er sollte noch spontan zu mir und meinen Freunden ins Zimmer. Kein Problem, eine Couch war frei. Ich habe als 14/15 jährige nichts weiter schlimmes gedacht, er war lustig, charismatisch und konnte Gitarre spielen, dennoch aber nicht mein Typ, einfach etwas zu aufdringlich. Er war ca 3 Jahre älter als ich und bis dato hatte ich noch keine richtige Beziehung, nur einen belastenden ersten sexuellen Kontakt zuvor gehabt, wonach eine Freundschaft zerbrochen ist.
Zumindest war V nun da, es war spät und er hatte es irgendwie geschafft, mich davon zu überzeugen, dass kuscheln mit Freunden normal sei und er deswegen auch mit in meinem Einzelbett schlafen könne. In der Nacht hielt er mir sein Ding ans Bein und küsste mich auf Stirn und Mund.
Als ich realisierte, was er da gerade machte, stand ich wortlos auf und schloss mich im Bad ein. Er kam mir hinterher, fragte, ob alles ok sei und ich meinte nur er solle mich in Ruhe pinkeln lassen.. ich legte mich in die Badewanne und überlegte, die Nacht dort zu verbringen. Er kam wieder und lies nicht locker, kam hinterher als ich im kalt strömenden Regen versuchte eine Kippe zu rauchen. Ich habe es irgendwie geschafft, ihn zu überreden mich in der Küche allein zu lassen. Er küsste mich die Tage danach nicht mehr, aber er lies mich damals nie allein. Nur eine Nacht hatte ich das Bett für mich selbst. Das kann ich nicht vergessen

X

handmaid – 09.09.2025

Er war mein Exfreund, noch gut befreundet.
Ich hatte mich getrennt.
Er hatte mir zum Geburtstag eine kleine Kreuzfahrt nach England geschenkt.
Auf dem Schiff abends waren wir für eine Cocktail an der Bar und wollten danach noch zur Disko. Ich erinnere mich nur noch am nächsten Morgen in der Kajüte aufgewacht zu sein und Kopfweh des Todes gehabt zu haben.

Er war sauer das ich den gemeinsamen Kurzurlaub ruiniert hätte.

Er ist praktizierender Arzt.
Immernoch.

anonymous

Berlin – 09.09.2025

Er war knapp 10 Jahre älter, ich war 15. Wir kannten uns aus einem Jugendclub und waren beide dort sehr engagiert, die Leute kannten uns und sagten nichts gegen den Altersunterschied.
Sex war für mich einfach ein schwieriges Thema und Libido hatte ich kaum, teilweise habe ich ihn monatelang nicht angerührt. Irgendwann wachte ich auf und bemerkre, dass er versuchte, sich auf verschiedene Weisen an mir zu stimulieren.. ich machte meine Augen nicht auf, ich war verwirrt und überfordert und fühlte mich schuldig, ihm nicht das geben zu können, was er scheinbar braucht. Ich dachte, ich hätte ihn dazu getrieben, es sei meine Verantwortung und oft ließ ich zu, was er tat. Sobald ich mich aber bewegte oder Anstalten machte “aufzuwachen” drehte er sich weg und tat, als würde er schlafen. So konnte ich manche Übergriffe auch abwehren, aber oft merkte ich es erst, wenn ich davon wach wurde. Ich bin jetzt fast 10 Jahre älter und wache immernoch ab und zu mit Panik auf, wenn mein jetziger Partner sich ankuschelt, ich verkrampfe, habe Angst und weine..
mein Ex gab seine Tat zu, als er sich von mir trennte und ich mich endlich traute, ihn zu konfrontieren, nach über 3 Jahren Beziehung. Heute frage ich mich, was ich damals nicht mitbekommen habe..

anonymous

location not specified – 09.09.2025

Es war 2021/2022 in Berlin. Ich habe für ein Jahr dort gearbeitet und ihn als Kollegen kennen gelernt. Ich fand ihn sympathisch, war anfang 20 und ungebunden. Er war ca. 15-20 Jahre älter. Ich war aber auch nicht auf der Suche und sexuell unerfahren. Wir haben einige Zeit geschrieben und wollten uns treffen, kamen aber nie dazu. Wir spürten eine Annäherung, ich war bereit für ein Treffen, aber nicht für eine sexuelle Begegnung. Er hatte mich jedoch hingehalten und mir ungefragt Bilder seiner Genitalien zugeschickt. Er hat immer gefragt, ob es mir gefallen hat. Als ich geschrieben habe, er solle mich vorher fragen, ob ich so ein Bild möchte, hat er mich ignoriert und später den Vorwurf gebracht ich hätte ihn benutzt und ich müsse mich bei ihm melden und mich entschuldigen. Danach war kein Interesse mehr vorhanden (von mir schon seit dem Zuschicken der Bilder nicht mehr). Er hat mich später beschimpft, als ich ihm nach der Beendigung unserer Situation erzählte, dass ich in einer Beziehung bin. Obwohl ich ihm geschrieben habe, dass ich seinen emotionalen Frust verstehen kann, hat er weiter mich beschimpft. Erst dann habe ich ihn blockiert. Zu dem Zeitpunkt habe ich gekündigt (unabhängig von ihm) und traue mich auch heute noch ungern zum alten Arbeitsort zurück, obwohl die Arbeit Spaß machte.

anonymous

schweiz – 09.09.2025

ich wurde in der geschlossenen psychiatrie von einem mitpatienten vergewaltigt, währenddessen ich durch starke beruhigungsmittel sediert war.
später wurde ich von einem anderen mitpatient belästigt. als ich die belästigung beim personal gemeldet habe, gab man mir die schuld. daraufhin habe ich nie die vergewaltigung erwähnt.

anonymous

Hessen – 09.09.2025

Wir waren ca. 3,5 Jahre zusammen. Nach einem halben Jahr hat er angefangen mich während ich geschlafen hab zu missbrauchen und zu vergewaltigen. Ab und zu bin ich dabei aufgewacht, aber hab mich nicht getraut was zu sagen. Ich war zu dem Zeitpunkt erst 16 Jahre alt und war psychisch nicht stabil bzw. stark genug um mich von ihm zu trennen

Anonym

Niedersachsen – 09.09.2025

Als ich im Grundschulalter war, hatte ich im Schwimmbad eine Begegnung mit einem alten Mann. Ich bin geschwommen, habe im Wasser gespielt und bin mit einer Taucherbrille tauchen gewesen. Als ich irgendwann in der Nähe dieses alten Mannes tauchen war, hat er unter Wasser seine Hose runtergezogen, damit ich seinen Penis sehe. Als ich aufgetaucht bin kam er zu mir und hat mich gefragt, ob ich „ihn“ gesehen habe und ob es das erste Mal für mich war, sowas zu sehen. Ich bin schnell weggelaufen und habe niemandem davon erzählt. Erst Jahre später habe ich verstanden, was da passiert ist. Ich war 8 Jahre alt.

.

. – 09.09.2025

Ich hatte ca. 1 Jahr eine einvernehmliche Arbeits-Affäre. Dann ist sie geendet.Für mich für immer. Für ihn wohl nie. Ein Jahr später hat er mich nach der Weihnachtsfeier vergewaltigt.
Auf seine (WhatsApp)Frage „soll ich noch vorbei kommen?“ gab es ein klares „Nein“ und auf sein „Ich bin quasi schon da“ ein klares „Nein geh bitte nachhause“. Es war mitten in der Nacht in der Woche und er hat angefangen zu klingeln und auf mich einzu“schreiben“. Wir waren 5 Jahre Arbeitskollegen und ich hätte nie an sowas gedacht.

Luisa

Munich – 09.09.2025

Ich bin eines Tages früher von der Schule (12.klasse) heimgekommen und auf meinem 5 Minuten Weg nach Hause stand leicht hinter einem Busch versteckt mit Hose unten. Ich habe meinen Blick gesenkt und bin unauffällig schnell um eine Ecke gebogen. Ich habe sofort meine Mutter angerufen und bin gerannt.
Ich habe auch die Polizei gerufen, aber niemand konnte mir helfen

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wien – 09.09.2025

2016 Wir waren befreundet und noch nie irgendwas miteinander gehabt. Ich war in einer fixen Beziehung mit einer anderen Person. Sie wusste das. Ich bin bei ihr während dem Filmschauen eingeschlafen und aufgewacht weil sie ihre Hand in meine Hose gesteckt hatte. Sie massierte meinen Penis. Ich sagte sie soll das nicht machen. Sie rückte näher an mich ran und flüsterte ich merkte doch wie du schon hart wirst also gefällts dir! zier dich nicht so. Ich habe ihre Hand aus meiner Hose gezogen und bin heim.
Wir haben uns nicht mehr gesehen erst Jahre später auf einer Party sie hat sich scheinbar gefreut mich zu sehen. Ich weiß mittlerweile von einer ähnlichen Situation dieser Person mit jemanden anderen.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Ich war frische 16 und hatte über ein Onlineportal einen Typen kennengelernt, der so 22 war. Wir trafen uns zum Kaffee, eher unter dem
Vorwand, dass ich Fotos seiner Band machen könnte. Er hat mir durchgängig in den Ausschnitt geglotzt.
Ich war zu einer Party in seiner WG eingeladen. Da hat er mich mit in Stroh80 eingelegten Beeren aus der Bowle so doll abgefüllt, dass ich weder wusste, was genau noch an dem Abend passiert ist, noch wie ich nachhause gekommen bin. Wir haben uns noch einige Zeit getroffen, er hat mich dazu gedrängt, Fotos von mir in Unterwäsche für ihn zu machen, als ich nicht ohne Kondom mit ihm schlafen wollte, hat er „Schluss gemacht“ und vor meinen Augen was mit seiner Mitbewohnerin angefangen.

anonymous

Niedersachsen – 08.09.2025

Er hatte Sex mit mir während ich schlief.

anonymous

Niedersachsen – 08.09.2025

Ich war 17 als ich mit einem Mann zusammen gekommen bin, welcher mich mehrfach geschlagen und vergewaltigt hat. Wir waren drei Jahre zusammen.

Jule

Hamburg – 08.09.2025

Ich war mit einer Freundin in den Bus eingestiegen. Da keine Sitzplätze mehr frei wahren, stellten wir uns hin. Während wir uns unterhielten, spürte ich, wie ein Mann vor mir seine Hand unter meinen Rock schob und an meine Vagina presste. Da ich erst dachte das ein Versehen war, verschob ich meine Position, um von ihm weg zu kommen. Aber seine Hand kam meinem Schritt langsam wieder näher.

Kim

Berlin – 08.09.2025

Ich wurde von einem Bahnfahrer eines Zuges nach Polen angehubt und angestarrt am Bahnhof. Als ich in der S-Bahn war hat er mich noch weiter angestarrt obwohl er mich nur noch durch die Türe sehen konnte

K

Köln – 08.09.2025

Ich hatte ein Date mit einem Typen. Wir waren spazieren, haben lange gesprochen und draußen gesessen. Wir wollten was zu essen bestellen und sind zu ihm nach Hause. Ich erwähnte, dass ich nie wieder beim ersten Date mit einem Typen was haben will, weil ich nur schlechte Erfahrungen gemacht habe und man das Gefühl bekommt, danach einfach weggeworfen zu werden. Ich suchte etwas Ernstes. Er hat mich immer wieder bedrängt, ich sagte, mir geht das zu schnell. Er rückte näher, ließ mir kaum Platz. Irgendwann hatte er mich So manipuliert, dass ich mitgemacht habe. Selbstverständlich hat er mich geghostet. Und das, nachdem ich mich geöffnet habe – er war übrigens Krankenpfleger in einer psychiatrischen Klinik.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Eine Situationship mit einem Typ, es ging aber nicht bis zum Sex weil es für ihn nicht mit Kondom geklappt hat (angeblich). Er hat mich immer wieder gedrängt warum ich nicht die Pille nehme und dass wir es doch ohne machen können. Ich habe immer sehr deutlich verneint. In einer Nacht, wir haben zusammen gekocht und er ist bei mir geblieben und wir haben uns das Bett geteilt, weckt er mich mitten in der Nacht auf indem er mich wild küsst und sagt, dass er Mega geil ist und er mich jetzt will. Er hat mich ausgezogen und ist eingedrungen, kurze Sekunden später gekommen. Das obwohl ich nein gesagt habe aber er war stärker. Ich habe mich danach so ekelhaft, schmutzig und benutzt gefühlt.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Wir waren Teenies, wenn überhaupt, so 12 Jahre alt und mit der Familie meiner freundin in Holland im Urlaub. Meine freundin und ich haben uns in die Dünen gelegt, weg von den Eltern. Wir haben gequatscht und durch den Wind nicht wirklich mitbekommen was um uns rum passiert. Auf einmal steht ein älterer Mann dort, Hose in den Kniekehlen, und masturbiert mit starrem Blick auf uns. Wir sind vor Angst weg gerannt, unsere Sachen noch alle da gelassen. Mir läuft bis heute der Schauer über den Rücken wenn ich dran denke.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Ich wollte auf nem Langstreckenflug einfach nur schlafen, (hatte meine Beine angewinkelt hochgezogen auf den freien Platz neben mir), als mein Sitznachbar (also auf der anderen Seite vom freien Platz) angefangen hat meinen Schritt mit seinem Fuß zu massieren. Ich war total in Schock. Ich hab seinen Fuß mehrfach weggedrückt. Er hat immer wieder angefangen. Erst als ich mich weggedreht hab und er nicht mehr hinkam, war Schluss. Ich hab mit ihm kein Wort gesprochen. Davor danach und währenddessen nicht. Ich hab ihn angezeigt, das Verfahren wurde aber leider eingestellt.

anonymous

Kaiserslautern – 08.09.2025

Mein Opa hat jahrelang meinen Hintern berührt wenn ich zu Besuch war. Niemand hat das je bemerkt. Er hat mich auch oft auf den Mund küssen wollen und mich dabei fest gepackt, auch wenn ich ihm versucht habe auszuweichen. Auch war es für ihn ganz selbstverständlich, dass er ohne zu klopfen in mein Zimmer kommt und mich beim schlafen betrachtet, bevor er mir sagt, dass es Frühstück gibt. Der Versuch ihm begreiflich zu machen, dass es falsch ist was er macht ist so sehr gescheitert wie er nur hätte scheitern können. Er sagte er dürfe das und ich solle mich nicht ao anstellen. Als ich ihn anschrie, dass das mein Körper ist und ich darüber entscheide, sagte er nur „nein“

anonymous

Kaiserslautern – 08.09.2025

Grundschule. Alle rannten zum Sportunterricht. Vor der Halle wurde ich von mindestens vier Jungs aus meiner Klasse aufgehalten und sie sagten, dass sie mich erst reingehen ließen, wenn ich ihnen meine “ Brüste“ zeigte. Aus Angst, weil sie mich an eine Wand gedrängt hatten, zeigte ich ihnen mein Dekolleté. Sie lachten und sagten ich kann jetzt abhauen.

m

vienna – 08.09.2025

i was sexually assaulted when i was passed out drunk by someone who was becoming a doctor. i got help, went to court against him but lost, because – while the judge believed my story – he also believed that my rapist thought that i wanted it. like i somehow would be able to consent to anything while i slept.

Jas

location not specified – 08.09.2025

An old guy grabbed my ass when I was 15. He and his wife shared a table with my mum on a cruiseship. An other story is, that I sat on a river, made my homework when I was 16, I looked up and in front of me was an old man masturbating while watching me. When I decided to go to another table he followed me so he sat again right in front of me.

Anna

Austria – 08.09.2025

A male friend once asked me (after a long time we didn‘t see eachother) since when my boobs got so big. Casually at a bar!

anonymous

Berlin – 08.09.2025

Ich war fünfzehn und schwer verliebt in den Schlagzeuger einer Underground Band. Er war 17 und damals supercool, weil meine Freundinnen und ich umsonst zu den Konzerten kommen durften.
Wir waren auch lose im selben Freundeskreis, waren auf den gleichen Parties, haben uns oft an den Wochenenden gesehen.
Irgendwann entwickelte sich mehr als nur bloße Freundschaft, ich übernachtete bei ihm, hatte meine ersten sexuellen Erfahrungen mit ihm im Sinne von Streicheln.
Aber dann kam der Abend nach einem Konzert im Lido, wo ich draußen auf ihn wartete, weil ich keine Karte mehr bekommen habe.
Irgendwann kam er raus, super betrunken, auf mich zugetorkelt und zerrte mich mit sich in einen Dönerladen, wo er sich auf Toilette übergeben musste, während ich da stand und nichts mit mir anzufangen wusste.
Wir sind zu ihm gefahren, ich hab ihm sogar noch einen Döner ausgegeben.

Dann lagen wir im Bett, nachdem er schon reichlich entnervt war, dass ich mein Shirt nicht ausziehen wollte. Er schmiss sich auf mich und fing an sein Ding in mich reinzudrücken. Ich sagte wiederholt „Nein“, er hörte nicht auf und drehte uns irgendwann um, sodass ich auf ihm drauf saß. Ich bin aufgestanden und hab mich aufs Sofa gelegt, war völlig schockgefroren.
Am nächsten Morgen legte er sich zu mir, da bin ich dann raus gestürmt.

Meine Freundinnen glaubten mir nicht, sie ekelten mich aus dem Freundeskreis. Und ich? Ich ging immer wieder zu ihm zurück, weil ich die Kontrolle zurückgewinnen wollte.

anonymous

Austria – 08.09.2025

I was working once as a hostess. This was a new Job for me and i had a lot of questions. I started to ask a male colleague which i had the feeling, he was the only one patient enough to help me in stressfull situations. I realised more and more that he found me attractive. He started to make sexual joke’s which i tried to ignore. One day he ask me then in front of a male colleague if my breasts are fake or not? ‚cause they look amazing‘
i felt weird, not able to say something. Then he asked me how much i charge per hour. And of course he didn’t hesitate to touch my ass during work. And the worst part: i didn’t say a word against it cause i felt powerless. i was afraid to speak up and instead of telling him to stop i just laughed. Cause i wanted the stuff to like me- since i was a new worker. I know it’s not my fault but i still feel sorry for me, that i was not able to defend myself.

Ry

location not specified – 08.09.2025

I spent some days with people I met through my roommate/good friend. She was also there. Apart fro us, the others took drugs, multiple, I dont’t really know which ones. Whilst the others slept, one guy and I got closer and it was very sweet. We kissed, some things I did’t want but that was not really important at the time. We then had a talk on a balkony about boundries and negative experiences I‘ve had with man. It seemed like we‘ve had the same values and that consent was very important to him as well. Then we layed down next to each other to sleep. I woke up from him rubbing himself against me and trying to slip his hands into my pants, which I earlier didn‘t want. I tried to take his hands off me multiple times. He seemed like he wasn‘t really there. After some trying I vocalised that I didn‘t want him touching me and he stopped. I was so unsure of the whole situation, because earlier when we talked about boundries, I‘ve said that I can‘t generalize what my boundries are, that they depend on the moment but that I can communicate them, like I did earlier. Communication isn‘t always about saying things out loud. My body language clearly showed, that I didn‘t want him near me. Also I had no choice on consenting, because I was asleep. The fact that he had taken multiple drugs, also confsed my thoughts on the topic. Drugs don‘t excuse his actions. He couldn‘t remember.

Tina

NRW Germany – 08.09.2025

Ein Vorfall innerhalb der (frischen) Beziehung:
Er wünscht sich wieder Verkehr. Ich hatte mich mittags wieder zu ihm ins Bett gelegt, zunächst fing er mit kuscheln an und versuchte meinen Slip wegzuziehen. Den habe ich dann freiwillig ausgezogen. Er penetrierte mich mit den Fingern, als ich keine positive Reaktion zeigte nahm er mehrere Finger und wurde härter.
Er forderte ein Kondom,welches ich ihm reichte, sagte „ist mir jetzt egal, ich bin geil“
Auch bei dem Akt zeigte ich keine positive Reaktion, worauf er meine Hände festhielt und ich ihn nur entsetzt ansah.
“ so macht das auch keinen Spaß“ sagte er und verließ wütend das Zimmer.

Tage später habe ich beim „Weißen Ring“ angerufen um mich zu erkundigen, ob es eine Vergewaltigung oder nur eine Nötigung sei. Diese Rechtsberatung dürfte der weiße Ringe nicht und ich solle mich bitte an einen Anwalt wenden.

Mein Fall geht somit in jeder Statistik unter!

Stella

Karlsruhe – 08.09.2025

2. Date mit einem scheinbar netten Typen, bei dem ich mir noch nicht sicher war, ob ich wirklich Interesse habe. Wir haben zusammen bei ihm einen Film geschaut, ohne Konsens und von jetzt auf gleich ergriff er die „Chance“ als beim Film Wild eine Kuss-Szene war. Er beugte sich zu mir, nahm mein Gesicht in seine Hand und küsste mich. Ich erwiderte automatisch den Kuss. Weiter ging es nicht, ich ging nach Hause. Als wir dann auf einer gemeinsamen Party mit seinen und meinen Freunden waren, bestand er darauf mit mit aus demselben Glas zu trinken, ständig beieinander zu sein und zu nur miteinander zu tanzen. Das wollte ich alles nicht, er reagierte irritiert und wollte diskutieren. Ein paar Tage später rief ich ihn an, um ihm zu sagen, dass ich keinen „Spark“ spüre und ihn deshalb nur noch freundschaftlich treffen wollen würde, liebend gerne auch in der neuen Freundesgruppe. Er sagte, wir könnten doch auch ohne „Spark“ was miteinander haben und mied mich danach, weil ich es verneinte.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

In der Mittagspause auf dem Weg zum Drogeriemarkt (800 Meter vom Büro entfernt) wurde ich gerade 5 Mal aus Autos heraus gecatcalled: Leckbewegungen, Winken und Luftküsse. 1600 Meter Spaziergang durchzogen von Angst, Unsicherheit und Wut. In diesem Sommer passiert mir das bei jedem kurzen Gang zum Einkaufen oder bei (kleineren) Spaziergängen. Es gibt Tage, da möchte ich deshalb nicht mehr alleine nach draußen gehen.

Stella

Leipzig – 08.09.2025

Ich war im Bus mit meiner Schwester, als ein fremder Mann meine Schwester intensiv fixierte und ihr beim durchgehen den Mittelfinger nah an ihr Gesicht zeigte. Er setzte sich in eine Reihe neben uns und schaute sie weiterhin hasserfüllt an. Ich besprach das mit meiner Schwester und überredete sie, dass wir uns nach vorne setzen. Erst schien alles okay. Aber dann kam er zu uns nach vorne, tat so als ob er sich interessiert einen Knopf ansehen wollte, um ganz nach bei uns zu sein beim rüberbeugen. Ich wehrte mit meinem Arm ab und sagte er solle weg gehen. Er setzte sich in unsere Nähe und beobachtete weiterhin. Ich spürte die Gefahr und dass er nicht ablassen würde. Deshalb verließen wir schnell den Bus an der nächsten Haltestelle. Obwohl er nicht ausstieg, dauerte es lange bis ich mich wieder einigermaßen entspannen konnte

anonymous

Karlsruhe – 08.09.2025

Von der Arbeit beim Buchhandel gemerkt, dass ein Typ sich krass auf mich fixiert und immer wieder „hey!“ ruft. Ich wollte ihm durch schnelles laufen einfach entkommen, da mir sofort klar war, dass der nicht so einfach locker lassen wird. Ich also in den nächstbesten H&M, in der Hoffnung, dass er von mir ablassen wird. Die Rolltreppe hoch, er hinterher. Es gab keinen Ausweg – „Wie heißt du“, „Du bist mir aufgefallen“, „Ich will dich kennenlernen“… erst als ich den Erlösungsspruch „Ich habe einen Freund“ sagte, ließ er von mir ab. Ein Nein schien keine Option zu sein. Ich fühlte mich wie Freiwild.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

5 Jugendliche haben mich auf dem Weg zur Schule vergewaltigt

anonymous

u.a. Marburg, Karlsruhe, Tel Aviv – 08.09.2025

Es schien völlig normal zu sein, dass sexuelle Belästigung einfach zum feiern dazu gehört. Ohne vorherigen Blickkontakt einfach von hinten angetanzt zu werden, dabei die Genitalien an den Hintern zu reiben, Hände an den Hüften, fremden Atem im Genick. Dabei natürlich lächeln, durch Blickkontakt mit Freundinnen herausfinden, ob der Typ hinter einem denn irgenwie normal/heiß aussieht. Beim durch den Club gehen einfach an den Arsch begrabscht werden. Von der Seite angequatscht werden und sagen, dass man einen Freund hat, um nicht weiter belästigt zu werden oder Aggressionen abzubekommen. Von betrunkenen erst „geiler Arsch“ und dann Sekunden später „dumme Fotze“ zu hören.

Anonym

Upper austria – 08.09.2025

Ich habe ein Trauma von einem Mann, der mich nur benutzt hat. Ich war verliebt, doch er übte emotionalen Missbrauch und sexuelle Gewalt aus. Vor vier Jahren nahm er mich von hinten, meine Hände waren auf dem Rücken zusammengebunden, ich hatte einen Knebel im Mund. Sein Gewicht drückte auf meiner Brust, ich bekam kaum Luft, schwitzte, mein Gesicht war heiß, Druck lag auf meinen Augen. Mein Brustkorb schmerzte, mir war übel, mein Kiefer brannte. Als er die Fesseln löste, richtete ich mich keuchend auf, doch mein Brustkorb brannte weiter. Er schlug mich, weil ich mich aufrichtete, ich weigerte mich nachzugeben. Vagina und Bauch schmerzten von seiner Gewalt, er schlug mich erneut. Ich zitterte, hatte furchtbare Angst und ließ ihn fertig machen, aus Angst, er würde mich nicht gehen lassen. Danach rollte ich mich zitternd zusammen, mein Bauchweh und die Übelkeit waren unerträglich, meine Brust stach. Spöttisch sagte er: „Wenn du jetzt stirbst, erzähle ich alles der Polizei und deinen Eltern.“ Ich wollte weinen, schnappte nach Luft, fühlte mich ohnmächtig. Ich ging nur noch schlafen. Er wollte immer die Macht im Bett. Ich würde ihn gern anzeigen, doch habe ich Angst vor Retraumatisierung und dem unfairen Rechtssystem bei sexueller Gewalt.

anonymous

Freibad Kirchain bei Marburg/Lahn – 08.09.2025

Ich war 14 und mit einer Freundin im Freibad, als ein wesentlich älterer Typ bzw. MANN näher zu uns kam, uns nach unseren Namen fragte, unsere Körper interessiert musterte und mit uns ins Gespräch kommen wollte. Wir waren sofort angewiedert von ihm, weil er so viel älter war. Die einzige Verteidigungsstrategie, die uns einfiel war es ihm irgendeinen Scheiß zu erzählen und ihn zu „necken“. Das schien ihn noch mehr anzustacheln. Es war Zeit nach draußen zu gehen, wo meine Mutter uns abholen wollte. Sie kam uns gerade entgegen, als wir ihn mit Kuss auf Mittelfinger verabschiedeten. Meine Mutter war sehr wütend und hat mich im Auto als meine Freundin abgesetzt hat, zur Rechenschaft gezogen. Was da genau passiert war konnte ich nicht erklären.

Elena

Berlin – 08.09.2025

Im Kindergarten hat damals einer der coolen Jungs alle zusammengetrommelt und sich im Sandkasten auf mich drauf gelegt und Stoßbewegungen gemacht und alle haben dabei zugeschaut. – Mit 9 war ich bei Freunden meiner Eltern und der Junge wollte ständig Familie spielen und hat sich auch gerne auf mich drauf gelegt und sich an mir gerieben. Als er mal mit seiner kleinen Schwester bei uns übernachten durfte, hat er nachts seine Hose ausgezogen und an meinem Rücken und Hintern gerieben. – Das erste und letzte Mal als ich mit 13 bei meinem/einem Freund übernachten durfte hat er immer wieder betont dass seine Schwester einen Vibrator aus Einsamkeit benutzt und wie groß meine Brüste schon geworden sind – die Nacht hat er sich an mich rangelegt und seine Hand zwischen meine Beine geschoben und mir immer wieder gesagt, ich soll mich gehen lassen. Ich habe so getan als würde ich schlafen und nicht drauf reagiert. Beim Klassentreffen kamen weitere Bemerkungen wie geil er mich damals fand. – im Matrix wurde ich mit 16 damals angetanzt und trotz mehrfachen Versuchen des Abstand Haltens hat der Typ mit seinen Fingern versucht unter meinem Rock in mich einzudringen. Ich habe gesehen wie dreckig seine Finger und Nägel waren. Es war widerlich – im Studium habe ich oft als Maskottchen gearbeitet welches man als weiblich einordnen kann. Ich wurde noch nie so häufig von Männern und Vätern unangemessen angefasst, angesprochen und teilweise durch die Armschlitze an die Brüste angefasst

anonymous

Algarve, Portugal – 08.09.2025

Ich war 11 und ich war im Wohnzimmer mit meinem 3 Jahre älteren Bruder und einem Jungen, der auch auf meiner Schule war. Er hat auch mit seinen Eltern Urlaub bei dem gemeinsamen Freund gemacht. Ich dachte mir nichts dabei, als ich von meinem Bruder dazu aufgefordert wurde dem anderen Jungen meine weiße Mädchen-Unterhose mit hellblauen Schleifen zu zeigen. Ich sollte meine Hose ganz runterziehen, das an sich kam mir nicht komisch vor, aber das Grinsen der Jungs gab mir ein komisches Gefühl in meiner Magengegend. Dann sollte ich mich noch auf den Schoß des Jungen setzten, ich weiß nicht mehr, ob meine Hose da auch noch unten war – aber entweder das oder etwas wurde gesagt, warum meine Mutter mit entsetzen Gesicht zu mir kam und mich am Arm aus der Situation rausriss, mich fragte was ich/wir da machten. Zusammen mit dem Grinsen meines Bruders und dem Jungen, kam dann auch durch die Reaktion meiner Mutter die SCHAM. Ich weiß nicht, ob meine Mutter die Situation mit meinem Bruder besprochen hat. Aber ich bin mir sicher, dass wenn meine Mutter mich nicht aus der Situation gerettet hätte, ich sicherlich und ohne einen komischen Hintergedanken auch meine Unterhose ausgezogen hätte, wenn mein Bruder das gesagt hätte. Danach ist „zum Glück“ nicht nochmal etwas im Zusammenhang mit meinem Bruder passiert. Er war zu der Zeit 14, war ganz bestimmt schon in Kontakt mit pornografischen Inhalten und der normalisierten Praxis weibliche Körper zu sexualisieren und zu objektifizieren.

anonymous

Hamburg – 08.09.2025

Ich war ungefähr 19 als ich mit der U-Bahn zum Bahnhof gefahren bin. Ich saß alleine in einem Vierer in der einen Ecke des Wagens am Fenster mit Blick ins Abteil. Es setzte sich ein Mann Gegenüber auf Seite des Gangs hin. Ich schaute aus dem Fenster als ich im Augenwinkel sah wie der Mann seine Jacke über seinen Schoß zog mit seiner Hand darunter. Ich dachte ich sei paranoid und es sei bestimmt nichts, wollte aber auch nicht genau hinsehen.
Irgendwann nahm ich immer mehr Bewegungen war und sah ihn an. Sei Penis war draußen und er masturbierte während er mich dabei lächelnd ansah. Ich schrie und sprang auf, musste aber an ihm vorbei.
Die anderen Menschen verstanden nicht was passiert war. Ich blieb bei einer Frau im Bereich der Türen stehen und versuchte ihr zu sagen was passiert war,aber hatte Probleme die Worte zu finden. Er stieg aus und sagte beim rausgehen noch: „Das macht man halt so“.

Sabrina

München – 08.09.2025

Das ist schon ein paar Jahre her, aber ich stand im Sommer mitten auf dem Marienplatz und habe telefoniert. Da kam ein Mann, mindestens 5-6 Jahre älter wenn nicht sogar mehr, und hatte nach dem Weg gefragt. Alles gut, hab ihm geholfen, aber dann fing er an und frug, ob ich nicht mit ihm zusammen zu seinem Ziel gehen will und er würde mit mir essen gehen und mir Sachen kaufen. Ich habe mehrfach verneint und gesagt, dass ich auf eine Freundin warte, bzw. am telefonieren bin und er hat das nicht akzeptiert. Als er dann nach meinem Arm greifen wollte, bin ich laut geworden und erst dann hat er es kapiert und ist gegangen. Der Marienplatz war voll und kein Mensch hat reagiert, nachgefragt oder hat meine flehenden Blicke Ernst genommen, aber zuschauen konnten sie alle

anonymous

Wesel, NRW – 08.09.2025

Es war ca ein halbes Jahr nach der Geburt unserer Tochter, sie schlief noch in ihrem Bettchen neben unserem. Ich lag auf der Seite und bin wach geworden, weil mein Mann seinen errigierten Penis zwischen meine Oberschenkel geschoben hat. Im Halbschlaf hab ich ein “nee ich hab keine Lust” gegrummelt und mich wieder zugedeckt. Anstatt mich weiter schlafen zu lassen hat er sich an mich gekuschelt und griff mir mit den Händen in den Schritt und stöhnte mir ins Ohr. Ich wurde laut und hab ihn gefragt, was an einem Nein so schwer zu verstehen sei. Seine Antwort war “Ich dachte du hast auch Lust”. Ich habe geschlafen. Ich war entsetzt über sein Verhalten, weil es eigentlich so gar nicht ihm entsprach. Mein Vertrauen, mein Gefühl der Sicherheit waren seitdem dahin.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Ich hatte getrunken, er hat es ausgenutzt. Er hat mich massiert. Währenddessen ausgezogen. „Du willst doch ne gute Massage, bleib liegen“. Heißt ich habe schon Anstalten gemacht meine Sachen wieder zusammen zu sammeln. Er hat mich wieder aufs Bett gedrückt. Ich habs über mich ergehen lassen, sind ja nur Klamotten. Ich kann mich notfalls währen, dachte ich. Dass er bereits nackt war, hatte ich nicht bemerkt. Er schubste meine Beine auseinander… Der Moment wo ich dann, sehr betrunken aufgestanden bin, mich angezogen habe. Keine Ahnung warum ich ihn noch gefragt habe, ob er Kondome hat. Er verneinte. Ging Richtung Tür, bereits angezogen. Er zog den Schlüssel raus. Er wollte mich zum Bahnhof bringen. Am nächsten Morgen habe ich den Hut vor mir selbst gezogen, nicht in Panik zu geraten zu sein. Ich habe die Situation freundlich lösen können. Ich bin beinahe ohne Kondom vergewaltigt worden und musste mich danach zum Zug bringen lassen, sonst hätte er die Tür nicht geöffnet. Und am Bahnhof hab ich 50 mal (ungelogen) gesagt, ich Steige alleine ein. Er ist mitgekommen. Am Hbf, zum Umsteigen bin ich ihm losgeworden. Er fragte mich die ganze Zeit, was er falsch gemacht hat. Er hat mir ein schlechtes Gewissen eingeredet. Ich bin froh, dass ich weiß wer ich bin. Und trotz, dass er sagt, es sei nichts passiert, weiß, das definitiv was passiert ist!

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Ich war 17 und das erste Mal mit einer Freundin alleine im Urlaub in Paris. Als wir in der vollen Metro unterwegs waren wurde ich von hinten von einem deutlich älteren Typen ständig an den Hintern gefasst. Als ich mich umdrehte, hat er mich nur dumm angegrinst. Ich habe mich nicht getraut was zu sagen und ich konnte auch nicht weg, weil überall Leute standen. Wir sind dann an der nächsten Haltestelle ausgestiegen und hatten richtig Angst, dass er uns verfolgt.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

er hat mich regelmäßig durch emotionale erpressung zum gv gezwungen – „wenn du jetzt nicht mit mir schläfst, hab ich an deinem geburtstag keine zeit für dich“ und wenn ich dann immer noch nicht wollte, hat er mir gesagt dass alle anderen frauen mit denen er geschlafen hat viel besser als ich sind und mich dann ignoriert – regelmäßig!

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Der damalige Freund meiner Mutter hat mich immer wieder an komischen Stellen angefasst und mich beim Duschen beobachtet. Habe es irgendwann meiner Mutter erzählt und dann zusätzlich noch Ärger bekommen…

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Er hat mich in einer Kaserne v*******. Das Bett war voller Blut (ich hatte meine Tage nicht) und ich hab währenddessen geweint vor Schmerzen und gesagt er muss aufhören. Er sagte ich solle mich nicht so anstellen und hat mir den Mund zugehalten – am nächsten Tag lief er mir über den Weg und hat mich angemotzt weil er wegen mir sein Bett neu beziehen muss.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Er meinte, als ich Schmerzen hatte, dass wir einfach weitermachen müssen damit sich der Krampf löst.

A

Rheinland-Pfalz – 08.09.2025

Mein Exfreund ist immer wieder im mich eingedrungen, während ich geschlafen habe. Ich habe jedes Mal Nein gesagt, sobald ich wach geworden bin, aber er hat mich nur festgehalten, nach unten gedrückt und weiter gemacht. Jedes Mal.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Er (damals wahrscheinlich 19, ich 17 oder 18, an der gleichen Schule) lernte mich kennen auf der Geburtstagsfeier einer Freundin. Ich war geoutet und wir sprachen darüber, dass ich lesbisch bin und nicht auf Männer stehe. Wir verstanden uns an dem Abend gut. Er wollte, dass ich übernachte und kuschel, was ich als aufdringlich empfand, aber er tat es ab, es sei ja nicht sexuell, wenn ich lesbisch sei. Ich fuhr aber nach Hause. Er schrieb mir später auf Whatsapp, er wollte sich mit mir treffen. Ich war mir nicht so sicher, ob ich das will, obwohl ich ihn erst sympathisch fand, denn ich bin einfach introvertiert. Er fing an, mir zu schreiben „rein hypothetisch“, dass es doch in Ordnung sei, wenn er sich in der Anwesenheit von mir einen runterholen würde, weil ich ja nicht auf Männer stehe. Und mehr sowas, immer so, dass er danach sagen konnte „war ja nur ein Scherz“ oder „war ja nicht so gemeint“ und dann stand ich da wie die Komische und hab mich geschämt. Er fand dann heraus, wer meine Freundinnen waren und befreundete sich mit ihnen, obwohl ich sie gewarnt hatte, und nahm so immer wieder Kontakt zu mir auf, den ich nicht wollte. Irgendwann wurde es ihm zum Glück langweilig.

Katinka

location not specified – 08.09.2025

Es war vor ca 9 Jahren. Ich war 29 und er 14 Jahre älter. Eine Affäre. Mir ging es damals nicht gut, ich bin dann öfter nachts für Sex zu ihm gefahren, stark angetrunken. Das hat ihn nie gestört (er trinkt gar keinen Alkohol). Habe mich damals auch noch hin und wieder selbst verletzt, es ging mir also wirklich nicht gut. Ich hatte ihm meine harten Grenzen genannt, z B Urin beim Sex. Eines nachts war ich wieder stark angetrunken bei ihm, er hat mich ans Bett gefesselt und hatte schon ein Latex Laken aufs Bett gezogen. Dann hat er auf mich uriniert. Er hat mich gefragt ob das jetzt in Ordnung sei und ich war so geschockt das ich ‚ja ist okay‘ gesagt habe. Er hat dann beim Sex auch in mich uriniert.
Außerdem hat er einen USB Stick mit Ordnern von jeder Frau mit der er mal was hatte (und das sind wirklich viele). In den Ordnern sind dann ganz normale Bilder die auf social Media Profilen sind, aber auch Nacktbilder und Sex Videos mit der Person. Er löscht das Material also nicht nachdem der Kontakt mit der Person endet. Er weiß auch sehr genau das das nicht okay ist, deshalb versteckt er den USB Stick.
Er ist inzwischen über 50 und hat immernoch sehr junge Frauen Anfang 20 an seiner Seite.
Und was ich mit am schlimmsten finde: er ist Sozialarbeiter.
Er muss also wissen wie man mit Personen umgeht denen es psychisch schlecht geht.
Ich musste ihn überall blockieren weil er mir immer wieder geschrieben hat. Ich meide bestimmte Partys, weil ich ihn nicht sehen will.

anonymous

Deidesheim – 08.09.2025

Als gute Freunde haben wir mal in einem Bett miteinander geschlafen. 1-2 Wochen später erfuhr ich durch Freunde das er mich in der Nacht an privaten Stellen angefasst hat als ich geschlafen habe.

anonymous

location not specified – 08.09.2025

Als ich 12 oder 13 war kam ich mit meinem Vater von einem Camping Ausflug zurück. Wir waren beide ziemlich müde weil wir so eine Art Überlebenstraining nachts gemacht hatten. Wir hatten uns beide auf eines der Betten gelegt. Ich hab mir natürlich nichts dabei gedacht. Als wir so da lagen neben einander begann es. Ich lag einfach nur da das obwohl er sogar aufgestanden ist und noch ein Kondom in einem anderen Raum holen ging lag ich da und habe darauf gewartet dass er zurückkommt. Habe das wirklich lange Zeit verdrängt dachte sogar das ich das ganze nur geträumt hätte. Aber die ganze Situation hat mich nicht mehr los gelassen. Ich konnte mich an so viele Details und Gefühle und Dinge drum herum erinnern die immer wieder hoch kamen das ich irgendwann gecheckt habe was da eigentlich wirklich passiert ist. Mein Vater ist psychisch krank deshalb habe ich nie mit jemanden aus meiner Familie darüber gesprochen. Ich denke noch oft daran und mache mir vorwürfe dass ich nicht aufgestanden und weg gegangen bin. Niemand versteht so richtig warum ich den Kontakt abgebrochen habe aber für mich war es die richtige Entscheidung. Jetzt bin ich 30 und fange langsam an das alles zu verarbeiten.

anonymous

Hamburg – 07.09.2025

Mir wurde mit 20 ein Praktikum im Stripclub angeboten von dem Besitzer der Lokalität, weil ich freizügig angezogen feiern war.
Inklusive Catcalling.
Er hätte mein Opa sein können…

anonymous

Brandenburg – 07.09.2025

Als 14 jährige wurde ich von meinem ebenfalls übergriffigem Gynäkologen zu einem Psychiater geschickt. Angeblich zur Ernährungstherapie, denn ich war leicht übergewichtig. Bei jedem der 3 oder 4 Termine musste ich mich vor dem Psychiater nackt ausziehen und er schaute mich lange von allen Seiten an. Ich sollte mich stehend nach vorn bücken, wobei er hinter mir stand. Sitzend sollte ich „mal die Beine auseinander machen“. Er sagte nie wirklich mehr als „schön, schön“, strich nur mal mit der Hand über Schenkel oder Arme.
Er war damals schon ziemlich alt, wirkte wie 70. Über Ernährung haben wir nicht gesprochen…

anonymous

Brandenburg – 07.09.2025

Mit 12 Jahren wurde ich bei einem Dorffest von einem etwa 40 jährigen mit Schnapsfahne begrapscht und auf den Mund geküsst. Er fragte, ob ich schon einen Freund habe und ob mir schon jemand gezeigt hat, wo es langgeht…

R

Dortmund – 07.09.2025

Belästigung in der U-Bahn

Ich wurde von zwei Jugendlichen in einer vollen U-Bahn, vormittags um 11 Uhr, belästigt. Ekelhafte Sprüche, mir wurde vom Sitz hinter mir in die Haare gefasst, der eine hat sich neben mich gesetzt und mir zwischen die Beine gegriffen. Ich war wie erstarrt, habe mich hilfesuchend umgesehen. Das schlimmste an der ganzen Sache war aber, dass viele Menschen es gesehen, aber bewusst weggeschaut haben. Niemand hat mir geholfen. Ich bin dann an der nächsten Station (zum Glück alleine) ausgestiegen. Dass die Täter mir hätten folgen können, ist mir erst später bewusst geworden. Ich bin monatelang nicht mehr in diese U-Bahn Linie eingestiegen.

anonymous

Schleswig-Holstein – 07.09.2025

Ich war 15/16 und habe einen Typen (damals 19) auf einer Hausparty von Freunden kennengelernt. Er hatte mir gesagt, dass er auf Drogen mal eine Frau sehr bedrängt hat (so hat er es formuliert), aber das mittlerweile reflektiert hat und sich sehr schämt.
Ich habe das damals hingenommen und dachte, dass es eine einmalige Sache war und er ja selbst verstanden hat, dass es nicht richtig war. Wir haben uns danach hin und wieder getroffen, waren auf einem Konzert etc.
Ich wollte nie mit ihm schlafen, weil ich mein erstes Mal noch nicht hatte. Hat er akzeptiert. Irgendwann schrieb er mir, dass er den Konatkt zu mir abbrechen muss, weil er wenn er mit mir etwas macht immer nur daran denkt, mich zu vergewaltigen und er das nicht möchte. Das hat mich damals sehr verstört. Wir waren noch lange in dem gleichen Verein und ich habe zwei Freunden davon erzählt, weil er oft angeboten hat mich zum Bus zubringen oder nachhause zu fahren und ich Angst vor ihm hatte. Die Freunde haben mich dann immer begleitet. So wie seine Freunde teilweise mit mir danach geredet haben, wussten sie, dass er schon oft Grenzen überschritten hat. Selbst sein bester Freund, hat oft versucht, dass ich nicht alleine mit Typen bin.
Noch heute (10 Jahre später) habe ich Angst vor ihm. Leider laufe ich seinem Namen beruflich öfter über den Weg. Ich muss ihn als Person, aber glücklicherweise nicht mehr sehen. Mittlerweile bereue ich, dass ich nicht mehr Frauen erzählt habe, was dort passiert ist, um sie zu schützen.

A

location not specified – 07.09.2025

Ich war gerade fürs Studium von zuhause ausgezogen. Ich war 19. Ich lernte ihn, der ca in meinem Alter war, übers Studium kennen. Wir haben zuerst freundschaftlich Zeit miteinander verbracht, später wurde es intimer. Wir hatten Sex miteinander. Damals war ich nicht durch die Pille o.ä. Geschützt (zudem war mir der Schutz vor SÜKs schon immer sehr wichtig), weshalb ich auf ein Kondom bestand. Er lies sich nur halbwegs dazu „überreden“. Ab diesem Moment hätte ich wissen sollen, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Irgendwann beim Sex hatten wir einen Stellungswechsel, bei dem er das Kondom einfach ohne mein Einverständnis abgezogen hat. Ich merkte es bald danach. Ich warf ihn raus. Ich nahm die Pille danach, von der es mir eine Woche sehr schlecht ging. Ich musste mich auf Krankheiten testen lassen. Er hat nie Konsequenzen erfahren, da die Tat damals nach dem Gesetz keine eigenständige Straftat war. Ich war ein paar Monate später auf einer Weiterbildung zum Thema Sexuelle Gewalt und schilderte meinen Fall anonym einer Polizistin, die dort einen Vortrag gehalten hatte. Sie sagte nur, die Frau habe sich ja auf den GV mit dem Mann eingelassen. Solche Dinge seien eben dann das Risiko, was man in Kauf nimmt.
2022, 3 Jahre später, entschied der Bundesgerichtshof: Stealthing, also das heimliche Abziehen des Kondoms, ist ein sexueller Übergriff und steht seitdem unter Strafe. Ich werde dieses machtlose Gefühl nie vergessen.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Ich hatte einen situationship mit einem Typen, der in derselben Firma gearbeitet hat, wie ich. Ich war auf dem Geburtstag einer Kollegin und habe ihn als +1 mitgenommen. Als wir dann mitten in der Nacht heimgekommen sind, hatten wir in seinem Wohnzimmer Sex (doggy). Er hat ohne Vorwarnung einfach das Loch gewechselt. Es tat weh und ich war so überfordert. Als ich nach wenigen Sekunden aus meiner Schockstarre aufwachte, sagte ich ihm, dass es weh tut und er das lassen soll. Er sagte nichts, er wechselte einfach wieder das Loch und machte weiter, bis er kam. Ich weinte, er merkte es nicht mal. Ich habe mich so eklig und benutzt gefühlt. Ich habe danach den Kontakt abgebrochen.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Ich habe einen Typen gedatet. Wir hatten eine längere Funkstille. Irgendwann trafen wir uns nochmal persönlich, mir war klar, dass es auf Sex hinaus laufen würde, doch was dann passierte schockiert mich bis heute. Er hat probiert mich zu überreden ohne Kondom miteinander zu schlafen (ich hätte da schon gehen sollen, aber ich war noch nicht so klug). Wir haben dann ein Kondom benutzt, aber er hat dann gesagt so könnte er nicht kommen, und es wieder ausgezogen. Dann hab ich gesagt, dass mir das egal ist, dass wir dann eben keinen penetrativen Sex mehr haben, man kann sich ja auch anders befriedigen. Als ich ihn oral befriedigt habe, hat er meinen Kopf fest runtergedrückt. Dann hat er mich zwischen seinen Beinen fixiert, dass ich sein Arschloch lecken sollte. Ich war so überrumpelt, überfordert und verängstigt, ich hab’s einfach gemacht. Ich war danach so angeekelt von mir. Ich habe mir lange die Schuld dafür gegeben, weil ich die Gefahr nicht früher erkannt habe. Er hat mir danach noch öfter geschrieben, dass er sich gerne nochmal mit mir treffen würde, weil wir doch sone gute Zeit zusammen hatten. Irgendwann hab ich mich getraut ihn zu blockieren.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Als ich mit 16 ein Praktikum im Krankenhaus gemacht habe, fuhr ich mit einem Zivi in den Keller um einen verstorbenen Patienten zur Pathologie zu bringen. Dort ging er mit mir in eine Büro und drückte mich an die wand und küsste mich einfach mehrfach

Alex

Niedersachsen – 07.09.2025

In der Grundschule ist mir ein Stift im Unterricht runtergefallen. Ich bin unter den Tisch gekrabbelt um ihn wieder hoch zu holen. Meine Lehrerin hat das ganze „missverstanden“ als „Versteckspiel“ und wollte mich an der Hose hochziehen. Dabei hat sie zwischen Unterhose und meinen Po gegriffen und mir die Hose runtergezogen.

D.

location not specified – 07.09.2025

Ich hatte ein Date mit einem Typen, wir waren spazieren, nichts lief.
Wir hatten ein zweites Date, es lief etwas zwischen uns und es war schön.
Wir verabredeten uns zu einem dritten Date und ich sagte schon im Voraus, dass da nichts laufen würde da ich mich nicht so gut fühle. Er kam und wir schauten einen Film… man merkte er wollte mehr. Beim ersten Mal bin ich aufgestanden und in die Küche gegangen und habe mir ein Stück Kuchen geholt.
Beim zweiten Mal habe ich ganz klar gesagt, dass es mir leid tut wenn er da falsche Erwartungen hatte aber wie schon gesagt ich keine Lust habe. Dann versuchte er es wieder, doch ehe ich etwas sagen konnte hatte sich (Gott sei Dank) ein Katzenhaar in meinem Auge verfangen und ich musste aufstehen um mein Auge zu reinigen. Er wurde noch aufdringlicher und ich habe dann einfach nur noch gesagt ich muss gucken was ich jetzt machen werde und er solle gehen. Nachdem er weg war sprang ich unter die Dusche und kam fast eine Stunde nicht mehr raus weil ich das Gefühl hatte ihn mir abwaschen zu müssen Ich habe ihm eine Nachricht geschrieben und ihm gesagt was er getan hat und wie schlimm es für mich war. Manchen meiner Freundinnen habe ich diese Situation wiedergegeben und viele haben gesagt, dass sie nicht wüssten ob sie das so hätten machen können/hinbekommen hätten oder es über sich hätten ergehen lassen… das hat mir bewusst gemacht wie viele wir sind…
Diesen Mann habe ich bis vor 1 Jahr nie wieder gesehen… er schaffte es nicht mich anzuschauen

J

Berlin – 07.09.2025

Ich war 14 und bin das erste mal zu einem Jungen getroffen mit dem ich Monate geschrieben habe. Er war 16-17. Erst war alles super. Wir waren spazieren, er hat für mich gekocht etc. Irgendwann wollte er wie es so typisch ist, einen Film schauen. Er wollte mich mehr Mals überreden zur Massage, ich lehnte immer ab. Er hat mehrmals versucht mich zu küssen und auszuziehen. Ich lehnte alles ab. Ich tat so als müsste ich auf Toilette & wollte aus dieser Wohnung. Ich hab dann festgestellt er hatte die Wohnungstür abgeschlossen. Ich bekam Panik und hab überlegt wie ich hier wieder rauskomme weil er eindeutig kein Nein verstanden hat. Ich ging wieder ins Zimmer nahm meine Sachen und meinte das ich nachhause gehen wollen würde, er versuchte mich wieder zu überreden und nahm mein Sachen weg,schubste mich wieder aufs Bett und hielt mich einfach 30 min fest. Ich hatte total Angst weil er so viel stärker als ich war.Ersr als seine Mutter früher kam als geplant konnte ich endlich nachhause. Ich will nicht wissen was passiert wäre, wäre sie eig erst den nächsten Tag wie geplant wieder gekommen.

Mik

Hamburg – 07.09.2025

Ich war circa 14 oder 15. Allein in einer Regionalbahn unterwegs. Saß im Großraumwagon. Gegenüber vom Gang saß ein älteres Ehepaar. Das gab mir ein Gefühl der Sicherheit.
Plötzlich setzte sich ein Mann zu mir. Drängte mir ein Gespräch mit völlig unangebrachten Fragen auf. Er fragte ob ich schon einen Freund hätte und wie mir DAS (Griff zwischen meine Beine) gefallen würde! Erschrocken sprang ich auf und floh aus dem Abteil. Das ältere Ehepaar, das die Szene definitiv mitbekommen hatte, sah mich nur mit großen Augen an, unternahm aber nichts!

Melanie

Mülheim Ruhr – 07.09.2025

Ich habe ihn über eine App kennengelernt. Und da er verheiratet ist zwar in offener Ehe, aber ich keinerlei Interesse an Intimität hatte, sondern nur an platonischem Kontakt, habe ich ihn etwas kennen gelernt.
Vor zwei Wochen haben wir uns getroffen, es war nett und wir haben uns gut verstanden. Er wollte da aber schon nicht gehen, hat deutlich gemacht das er mich mag.
Zwei Tage später habe ich ihn eingeladen um mit mir zu essen. Ich hatte etwas getrunken an dem Abend, aber wir waren bei mir zu Hause. Also ich dachte ich sei sicher.

Er hat mich nach dem Essen geküsst. Sind dann ins Bett um zu kuscheln. Ab dem Moment weiß ich nichts mehr. Ein vages Bild prangt in meinen Erinnerungen, dass er zwischen meinen Beinen hing und mich oral befriedigte. Er wusste durch unsere Unterhaltungen das ich oralsex durch vergangene Missbräuche nicht will und auch das ich generell keine Intimität möchte.
Ich bin im 2 Uhr aufgewacht. Unten rum nackt. Habe ihn aufs Sofa geschickt.
In den darauf folgenden Tagen habe ich ihm gesagt das ich nichts mehr weiß und er mir erzählen soll was passiert ist.
Er hat mir mit geschlafen, obwohl er unsicher war und wusste das ich das nicht will. Er hat nicht verhütet.
Er wollte mir immer wieder Dickpics schicken, weil ich mich nicht mehr an seinen Penis erinnere.
Gestern habe ich meiner Therapeutin davon erzählt.
Ich gebe mir selbst die Schuld dafür, weil ich getrunken habe und nichts mehr weiß. Vielleicht hätte ich dann einfach nein gesagt..

Jasmin

Schweiz – 07.09.2025

Mit 17 hatte ich mein erstes mal mit einem 30 järigen typ der eine Freundin hatte. Er wollte eine sex Beziehung mit mir und hat unseres Altersunterschied sehr manipulativ genutzt. Hat sich immer in die Position des allwissenden gestellt und mich in die rolle der jungen naiven unwissenden. Bei meinem ersten mal hat er mich noch gefragt ob ich nicht lieber anal sex haben möchte um meine Jungfräulichkeit aufzubewahren für jemanden der mich wirklich liebt. Ich sagte nein und darauf wollte er dann trotzdem sex mit mir. Er hat auch viel dr0gen konsumiert und wollte auch dr0gen mit mir nehmen und dann sex mit mir haben. Hat er dann auch organisiert ich hatte aber so angst davor das ich nur so getan habe all würde ich es nehmen. Allgemein fühlte ich mich nie in der lage meine grenzen zu setzen weil es darum gieng das ich ihm gerecht werde. So bekamm er sehr vieles von mir was ich eigentlich nicht wollte aber keine wahl hatte, oder nicht das Gefühl hatte eine wahl zu haben. Später alls es vorbei war (er war irgendwann verlobt) schribe er mir immer wider mitten in der nacht auf Drogen. Wie lust er gerade auf mich hat. Das er nur noch einmal sex mit mir will. Das er weiss er sollte mir nicht schreiben weil er Drogen genommen hat. Aber das er mich ja vermisst und so weiter.

s.

berlin – 07.09.2025

ich war 6 jahre alt und meine erinnerungen verschwimmen heute (zum
glück) immer mehr. was ich noch weiß: meine mutter hatte damals einen freund. ich habe verschiedene fetzen an erinnerungen an ihn. eine ist, dass ich im bett meiner mama, neben ihr eingeschlafen bin und wach wurde, weil beide direkt neben mir sex hatten. ich habe so getan, als ob ich schlafe, weil ich nicht wusste was ich sonst tun soll. eine andere erinnerung ist, dass er mich fotografiert hat, während ich duschen war. die fotos sind heute noch irgendwo in irgendwelchen kisten. mehrere erinnerungen habe ich daran, dass er abends in mein kinderbett kam und mich geküsst hat. ich erinnere mich an den geschmack seiner rauen zunge, ein beißender zigarettengeschmack von selbstgedrehten kippen. ich musste seinen hals küssen und erinnere mich, wie sein bart meine lippen aufgekratzt hat. ich erinnere mich wie er sich an mir rieb. ich erinnere mich, dass meine mutter das eines tages mit angesehen hat. und ich erinnere mich, wie sie mich anschrie, ich würde ihr den freund stehlen. ich erinnere mich an ihre ohrfeige. ich erinnere mich an einen alptraum in dieser nacht. ich fühle mich heute noch schuldig für das alles, obwohl ich es so viel besser weiß. aber diese schuld ist wie ein schuss in die brust, der ein riesiges klaffendes loch hinterlassen hat, dass sich nicht stopfen lässt.

Mina

Dresden – 07.09.2025

Ich war mit einem Freund und seinem Kumpel feiern. Wir haben uns super verstanden. Zu der Zeit hatte ich eine Fernbeziehung, was beide wussten. Als der Freund von mir mit einem Mädchen rausgegangen ist, hat sein Kumpel angefangen mich an der Hüfte anzufassen. Ich hab ihm gesagt er soll es lassen. Hat er nicht. Er hat gesagt ich würde es auch wollen. Als ich gehen wollte hat er mich gegen eine Wand gedrückt und mich geküsst. Er hat gesagt würde mein Freund mich lieben, würde er mich eh nicht alleine feiern gehen lassen. Er hat mich erst losgelassen, als ich ihn zwischen die Beine getreten habe. Danach hat er rumerzählt ich würde meinen Freund betrügen.

Anonymous

HH – 07.09.2025

Ich war gerade 14, hatte einen neuen Freund. Wir waren gerade einmal zwei Tage zusammen, da hingen wir nach der Schule zusammen bei ihm ab. Nach ein bisschen Knutschen, versuchte er mich auszuziehen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht möchte. Er entgegnete, dass ich seine Freundin sei und das dazugehöre und ich das machen müsse. Ich entgegnete, dass ich „einen Scheiß MÜSSE“, woraufhin er mir eine „leichte Backpfeife“ gab, während er über mir lag. Zwar schlug er nicht mit Gewalt zu, es war aber dermaßen demütigend, dass ich verbal ausgetickt und abgehauen bin. Tage später folgte eine Situation, in welcher ich mit einer Freundin in seiner Anwesenheit über ein Buch und einen Protagonisten aus dem Buch sprach. Daraufhin folgte ohne ein Wort, ohne eine Vorwarnung ein Schlag in die Magengrube, vermutlich, weil ihn das eifersüchtig gemacht hatte. Danach beendete ich das ganze zügig. Bis heute wissen die meisten aus meinem Freundeskreis nichts davon und er ist immer wieder in Berührung mit uns. In seiner Wahrnehmung bin ich sicherlich diejenige, die ihn so plötzlich ohne Vorwarnung verlassen und verletzt hat oder er denkt nicht darüber nach. Ein Teil von mir hält es für alte Kamellen und denkt, auch ich habe mich im Teeniealter nicht immer korrekt verhalten und Fehler gemacht, ein anderer sieht es anders und wartet auf Nachfragen anderer…

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Als ich klein war, hatten meine Eltern einen Untermieter, der im oberen Stock unseres Einfamilienhauses ein Zimmer bewohnte. Ich weiß nicht mehr genau, wann es anfing, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich öfter bei ihm im Zimmer war. Ich erinnere mich daran, dass wir in einem Bett lagen und „gekuschelt“ haben, während er meinen Intimbereich angefasst hat…

Ich konnte es eine Zeit lang nicht einordnen und habe es wie vergessen bzw verdrängt – es kommt immer mal wieder hoch und ich hadere mit mir und bin mir einfach unsicher, ob ich dieses Faß aufmachen sollte, in Form von einer Therapie oder es meinen Eltern erzählen soll… bis heute habe ich noch nie jemandem davon erzählt bzw. haben meine Eltern das wohl alles nicht mitbekommen…

In der Grundschule hatte ich oft Schlafstörungen und konnte nicht einschlafen…

Ich habe nun selbst zwei Kinder und auch oft Angst, dass ihnen auch so etwas passieren könnte…

miriam

deutschland – 07.09.2025

ich war mit einen guten freund (x) auf emma feiern als ich den typen (y) traf. rein optisch machte er einen eher liberal links ausgerichteten eindruck, giving femme boy vibes. ich spielte mit offenen karten, ließ ihn wissen dass ich auf emma war und erfragte consent wenn ich deshalb leichtsinniger körperkontakt aufbaute. ich sagte ihm auch dass ich lesbisch bin & männer sexuell nicht anziehend finde. wir verstanden uns gut, er erzählte von seinen beiden lesbischen müttern und ich dachte deshalb ich bin in einem safe space mit einem ally.
als die lichter des clubs wieder angingen bot der typ an dass wir bei ihm in der wohnung (linke wohngemeinschaft mit über 15 menschen) übernachten könnten. da wir nicht aus der stadt kamen und unser auto die einzige schlafmöglichkeit war gingen wir mit. es war eine sweete wohnung, wir putzten zähne und legten uns zu dritt ins bett. wir kuschelten alle miteinander, irgendwann verließ mein kumpel aber die wohnung, weil er nicht schlafen konnte.
die kuschlerei war sehr intensiv, wir fassten uns aber nicht an. irgendwann kippte der vibe irgendwie und ich merkte dass der typ mehr will. ich fühlte mich unwohl und sagte dass ich gehen werde. er versuchte mir schuldgefühle zu machen, weil ich ihn geil gemacht hätte und jetzt nichts passierte. er fragte ob ich ihm nicht wenigstens einen runterholen könnte. ekelhaft und grenzüberschreitend. er gab mir noch seine nr im sinne von man könnte sich nochmal sehen. lachhaft.

anonymous

Wasserburg a. Inn – 07.09.2025

Unser Lehrer (7. Klasse) hat sich immer mit den Armen so auf den Tisch der Mädchen abgestützt und nach vorne gelehnt, dass er in das Dekolleté reinschauen konnte (es waren meist die Mädchen betroffen die schon Dekollete hatten) So ist er dann immer ziemlich lange da gestanden. Er war starker Raucher. Sein Atem stank immer fürchterlich. Wir alle wussten es. Wir haben es gesehen und wussten warum er es tat. Irgendwann haben wir uns dann entschieden es unseren Eltern zu sagen, die es dann der Schulleitung gesagt haben. Uns wurde nicht geglaubt und nachdem unsere Eltern das Gespräch mit der Schulleitung hatten, haben auch sie uns nicht mehr geglaubt. Der besagte Lehrer ist später Rektor an der Hauptschule geworden und nun in Rente. Ist nun über 10 Jahre her und ich werde immer noch wütend wenn ich darüber nachdenke.

Paul

Ludwigshafen – 07.09.2025

Fing mit 12 an. Missbrauch von einer nahe stehenden Person der Familie. Ging gut drei Jahre, er schiebt alles von sich, behauptet sogar das Kind hätte den Mann gegen seinen Willen berührt. Vor Gericht. Jahre später wenig drauf klar gekommen, gleichaltrigen kennengelernt. Der hat erkannt in welchen Situationen ich von mir trete, dissoziiere, um dann seine Lust an mir auszuleben. Gerne auch nach mehrmaligem „betteln“ seinerseits, dann bin ich eingebrochen, aus Scham, Aus Angst er könnte sauer werden. Und ohne überhaupt Lust meinerseits zu verspüren, dringt er trotzdem in mich ein. And there’s a lot more, nicht nur bei mir. Nicht nur die zwei Männer. So viele.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Ich hatte vor 1 1/2 Jahren eine schlimme Blasenentzündung und seither regelmäßig Schmerzen. Ein Frauenarzt hat mir bislang nicht helfen können. Seither sind nicht nur sitzen und stehen im Alltag schmerzhaft, sondern auch der Sex. Mein Partner hat mich besonders in der Anfangszeit stark unter Druck gesetzt, wodurch ich mehrfach mit wirklich schlimmen Schmerzen Sex hatte.. immer wenn ich das Thema angesprochen habe, hat er nur deutlich gemacht, wie schlimm das ganze für ihn sei, wenn wir keinen Sex hätten. Er hat mir auch immer vorgeworfen, dass ich nichts getan hätte dagegen.. mein Frauenarzt habe ich mehrfach besucht, habe die Pille abgesetzt, Salben geschmiert und Zäpfchen verwendet.. aber ja, ich habe nichts versucht, dass ich die täglichen Schmerzen los werde.. das Ganze belastet unsere Beziehung so sehr, so wie sein Unverständnis, dass wir kurz vor der Trennung stehen und laut seiner Angabe ich an allem schuld sei..

M. W

Innsbruck – 07.09.2025

Ich hatte ende 2024 was mit nem Typen am laufen. Wir haben uns zwei mal gesehen und sonst nur Kontakt über WhatsApp und da hat er mir schon gesagt das er meine Grenzen nucht respektieren würde, aber ich dachte er würde das nie wirklich tun. Beim zweiten mal als wir Sex hatten lag ich auf dem Bauch und er war auf mir und saß auf meinen Beinen. Ich hatte Schmerzen und habe ihm mehrmals gesagt das er aufhören soll. Stattdessen hat er mir zusätzlich was anal eingeführt, wo ich ihm ebenfalls gesagt habe das ich das nicht will. Erst nach einigen Minuten, nachdem er gekommen ist, hat er aufgehört

anonymous

Bavaria – 07.09.2025

He was a good friend, for years, he was in a relationship, but his girlfriend got a serious illness and stopped sleeping with him. He was complaining about it so often. And one evening he asked if he could come over, he need someone to talk to. I said „sure come over“. He brought a lot if Alkohol. Said he wants to drink. I said „but don’t you need to go home?“ He wasn’t listening. It felt so weird from the start but we were drinking sometimes with other friends and had sleepovers but never just the two of us. He was convoncing and pressuring me to drink too. Then he started to say, that his gf said it’s ok if he cheats because she knows how much he needs it. He started kissing me, i shoved him away said no. More then once. I slapped him. He grabbed me, said i want it, because i was fliting in the past. I wansn’t… i was nice and i thought it’s just humor but for him it looked like flirting. He raped me… i was kicking, saying no, scratching him. But he liked it… after i told our friends they said i am lying. We were in a dance group. Lost all my friends, and the dance group. Cause no one belived me. Hate him so much. And i’m glad his gf broke up short after. I suffer from this till today even thoug it was in 2016. I’m in therapie and it’s hard. I can’t trust men anymore.

Anonym

Niedersachsen – 07.09.2025

Ich bin mit 21 Jahren zu einem Therapeuten gegangen, da ich ziemlich labil war zu der Zeit. In der ersten Sitzung fasste er mich an, um zu schauen, wie dünn ich war. Er fragte auch nach der Farbe meiner Schamhaare. Ich war danach ziemlich verwirrt. Bin aber trotzdem wieder zu ihm. Er hat mich immer mehr umgarnt, mir Komplimente gemacht. Mich privat angerufen, mich zum Essen eingeladen. Ich habe mitgemacht. Nach kurzer Zeit bin ich bei ihm eingezogen. Er hat mich benutzt, manipuliert, mich abhängig gemacht, mich als Sexobjekt gehalten. Ich habe es damals nicht sehen wollen. So abhängig war ich von ihm.
Habe erst vor einem Jahr realisiert, dass das ein heftiger Mißbrauch war und habe mit den Folgen zu kämpfen.

anonymous

Düsseldorf – 07.09.2025

Ich war Anfang zwanzig und nur für einige Monate in Düsseldorf. Ich hatte gerade eine Trennung hinter mir und irgendwann eine Dating App runtergeladen. Mit einem Typen habe ich mich dann auch getroffen und wir hatten einen richtig schönen Abend! Richtig gut verstanden und viel gelacht. Haben uns zum Abschied damals geküsst und ich bin nach Hause. Ein paar Wochen später habe ich ihn noch mal besucht in Düsseldorf und es war sofort klar, dass ich dann auch da schlafe. Wir waren bei ihm zuhause auf dem Balkon und haben etwas gras geraucht, ich war dadurch etwas weggetreten weil ich das nicht gewohnt nicht. Aber auch da war alles harmlos.. nur habe ich da schon gemerkt, dass ich eigentlich keine Lust auf ihn bzw auf Sex habe. Ich habe es dann später trotzdem gemacht, weil ich das Gefühl hatte, ich muss. Er hat mich nicht direkt dazu genötigt, aber er muss damals gemerkt haben, dass ich nicht wirklich wollte. Eigentlich habe ich es nur über mich ergehen lassen und sogar am nächsten Tag noch Zeit mit ihm verbracht, obwohl ich nur weg wollte. Also eigentlich nichts schlimmes passiert, aber ich habe mit ihm geschlafen weil ich dachte ich muss weil er es erwartet und dass ich ja selber schuld bin, weil ich mich in die Situation begeben habe

anonymous

Freiburg – 07.09.2025

Ich (zu dem Zeitpunkt 26) habe mit meinem Freund zusammengewohnt.
Nach ca. zwei Jahren Beziehung hatte ich häufiger keine keine Lust auf Sex und habe ihn abgewiesen. Das hat er nie gut aufgefasst bis der mal beleidigt weggegangen ist. Er hat zwei Tage nicht mit mir gesprochen und hat im Gästebett geschlafen. Als er das nächste Mal Sex wollte habe ich mir selbst einen Ruck gegeben und ihn machen lassen. Damit begann alles. Ich habe irgendwann abgefangen Blasenentzündungen zu bekommen, die nach mehreren Abtibiotikerbehandlungen chronisch geworden ist. Während dieser Zeit wollte er dennoch immer wieder Sex. Ich habe ihn immer wenn die Blasenentzündung schlimmer war abgewiesen und den Sex über mich ergehen lassen, wenn es mir besser ging. Das war ein Teufelskreis. Sobald es mir besser ging musste ich Sex haben und nach dem Sex wurde es mit der Blasenentzündung schlimmer. Obwohl ich wusste dass der Sex schuld daran ist, habe ich immer wieder nachgegeben. Es hat sich nur noch so angefühlt als würde er meinen Körper benutzen. Ich hatte allen Spaß daran verlohren. Irgendwann war dann auch die Beziehung zerrüttet und er ist ausgezogen. Ich dachte immer es wäre das schlimmste für mich, wenn unsere Beziehung zerbricht und ich dachte als gute Partnerin muss ich seine Bedürfnisse erfüllen. Doch sobald er weg war ging es mir um Welten besser. Ist jetzt drei Jahre her. Seitdem nie mehr Blasenentzündung. Aber den Spaß an Sex habe ich bist jetzt nicht mehr wiedergefunden.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

On holiday with my then boyfriend. I was just starting to figure out that he had a serious drinking problem after we’d moved in together and his behaviour became gradually abusive and concerning. We were put in a room with two single beds, he kept complaining about it, i was secretly relieved. He got drunk that night and kept coming over to my bed trying to get me to have sex with him, i said i didn‘t want to. He ignored me and did it anyway. We were on the other side of the world in a country i would not have felt save in alone so i stayed. I hope he chokes on his gin and rots in hell

anonymous

location not specified – 07.09.2025

touched my breasts, raped& groomed a girl i knew, hes now a member of the parliament

anonymous

Berlin – 07.09.2025

In der 10. Klasse, schrieb ich mit einem Mitschüler, wir verstanden uns gut, auf Klassenfahrt saßen wir dann zusammen im Bus etc.
An einem Abend ging ich in sein Einzel-Zimmer. Wir redeten kaum, haben nur gekuschelt.
Ich erinnere mich nicht wie, aber es passierte, dass wir uns berührten (petting). Er äußerte dann, dass er Sex mit mir haben möchte. Ich sagte nein. Er fragte wieder nach, und ich verneinte erneut. Das tat er so lang bis ich mich gezwungen fühlte ja zu sagen. Kurz nachdem er mit meinem vermeintlichen “Einverständnis” anfing nahm ich es zurück und machte doch nochmal klar dass ich das eigentlich nicht will. Er folgte meiner Aussage zwar, bestand jedoch darauf dass ich ihm stattdessen durch einen Handjob einen Orgasmus bescheren sollte, was ich aus schlechtem Gewissen auch tat. Mir wurde erst Jahre später klar, was damals eigentlich passiert ist.

anonymous

Erding – 07.09.2025

Er gab mir Schnaps, um in Stimmung zu kommen – so viel, dass ich mich davon nachts in seinem Bett übergeben musste. Er akzeptierte kein Nein und zwang mich immer wieder zu Dingen, die ich eigentlich gar nicht wollte. Am Ende der Beziehung fing er immer wieder an, Sex mit mir zu haben, als ich noch schlief. Zum Glück beendete er irgendwann die Beziehung für eine andere.

anonymous

Berlin – 07.09.2025

Ich habe mal mit einem nun ehemaligen Klassenkameraden viel getextet, auch über intime/sexuelle Themen (einvernehmlich). Das erste Mal als wir uns getroffen haben war bei mir, angetrunken. Er sagte dass er mich küssen wolle, ich lehnte ab. Er beteuerte nur das zu tun dem ich zustimme, jedoch waren Mimik & Tonfall für mich plötzlich völlig Fremd, bedrohlich. Später sprach er es erneut an, ich sagte doch ja (aus Druck nicht aus Interesse). Beim Küssen blieb es nicht, wir arbeiteten uns zum Sex vor (kaum einvernehmlich, aber er fragte nicht). In einem unserer vorherigen Gespräche hatte er erwähnt, (im Gegensatz zu mir) noch nie mit jemandem geschlafen zu haben, ich ging davon aus, somit etwas mehr Kontrolle über die Situation zu haben als ich als Frau normalerweise erfahre. Das Gegenteil war der Fall, basierend auf unseren Gesprächen über Vorlieben entschied er wohl, dass Zwang und Unterdrückung mir gefallen müsse. Doch es machte mir Angst, er kam mir wie ein ganz anderer Mensch vor, gegen den ich wehrlos war. Beim Sex versuchte ich zu unterbrechen, etwas war unangenehm/schmerzhaft, er ließ mich nicht. Am Tag darauf sagte er nur dass ich distanziert wirke. Ich brach den Kontakt komplett ab.

anonymous

Hamburg – 07.09.2025

Schlagermove in Hamburg 2016. Ich war 17 Jahre alt und mit einer Freundin dort. Ich hatte nicht viel Alkohol getrunken, doch auf einmal wurde mir schwindlig, übel und ich fühlte mich benommen. Ich setzte mich auf einen Findling, etwas abseits vom Geschehen, um die Situation zu sortieren. Auf einmal setzte sich ein Mann neben mich. Ich schätze er war Mitte 20. Er redete auf mich ein, doch an mehr erinnere ich mich nicht. Von da an habe ich einen Blackout. Immer mal wieder habe ich ein paar Erinnerungsfetzen. Ich gehe mit ihm irgendwo hin und muss sehr dringen auf die Toilette. Ich gehe zwischen Autos hindurch. Ich bin bei ihm in der Wohnung, in Unterwäsche. Ich torkle auf in sein Bad, ich habe meine Periode und hole meinen Tampon raus. Danach gibt es keine Erinnerungsfetzen mehr. Am nächsten Morgen wache ich nackt auf. Mir geht es schlecht, ich weis nicht wo ich bin. Ich ziehe mich schnell an und stürme zur Tür raus. Ich habe noch mitbekommen, dass er Jerry heißt. Ich finde mich irgendwo in Hamburg wieder, mit fast leerem Handyakku. Ich irre zur nächsten U-Bahn Station und fahre nachhause. Zuhause übergebe ich mich mehrmals, dusche und schlafe den ganzen restlichen Tag. „Fühlt sich so ein Onenight Stand an?“, „Wie konnte ich so betrunken werden, ich habe doch nur 2 Drinks getrunken?“ Ich verdränge das Erlebnis, weil es nicht in mein Weltbild passte. Zu dem Zeitpunkt war ich nicht über KO Tropfen aufgeklärt oder über sexuelle Übergriffe. Das wurde mir erst viel später klar…

anonymous

Deutschland – 07.09.2025

Mein Stiefvater hat mich über Jahre hinweg immer wieder intim berührt. Beim massieren „aus versehen“ Richtung Hintern, da war ich vielleicht 7-9, es war mir unangenehm ich hab die backen zusammengekniffen damit er nicht weiter gehen konnte.er wurde immer „mutiger“ und kam am Ende nachts in mein Zimmer, legte meine Beine auf seine Schultern und fasste mich dazwischen an und leckte immer wieder seine Finger ab und fasste mich wieder an. Daraufhin habe ich meiner Mutter erzählt, ich bräuchte einen zimmerschlüssel weil mein Bruder in mein Zimmer gehen würde. Sorry Brot ich hatte nicht den Mut ihr die Wahrheit zu erzählen. Mit 33 hab ich es ohr erzählt, sie hat mir nicht geglaubt, abgestritten dass ihr damals Auffälligkeiten in meinem Verhalten aufgefallen sind, die sie sogar dokumentiert hatte, das Heft hab ich mit 14 gefunden. Sie meinte noch, ich wäre ja nicht die einzige der sowas passieren würde ich solle darüber hinwegkommen.Bis heute hat sie alle meine Familienmitglied davon überzeugt, dass ich lüge und mir alles nur ausgedacht habe um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Mein Exfreund war missbräuchlich und hat alle Erinnerungen wieder hochgehalten, seitdem bin ich stark retraumatisiert und habe heftige Probleme mit körperlicher Nähe. Die einzigen die mir glauben sind meine beste Freundin und mein Vater. Mein Stiefvater ist vor Jahren an seiner alkoholsucht gestorben. Ich hätte ihn gerne nochmal damit konfrontiert.

anonymous

Deutschland – 07.09.2025

My fellow once rang me to the floor and sat on me Holding my hands, pushing me to the ground, saying, if i wanted to Do „it“, i could.

anonymous

Rüthen – 07.09.2025

Beim Sportunterricht in der 7. Klasse ist mein Ball unter die Bank gerollt, auf der mein 40+ Sportlehrer saß. Als ich zu ihm lief und fragte, ob er mir doch bitte den Ball reichen könnte, öffnete er seine Beine und sagte „hol ihn dir doch.“

anonymous

Nürnberg – 07.09.2025

Über mehrere Jahre hat jemand, den ich viel zu lange als Freund bezeichnete, wiederholt nach dem Feiern bei mir geklingelt um Sex von mir zu bekommen. Unsere Beziehung zueinander hat nicht so angefangen. Am Anfang war es ganz harmloses dating, als es dann in die Brüche ging hat er bis heute nicht aufgehört Kontakt zu mir zu suchen. Was ich missverständlich immer als Zuneigungsbeweis verstanden habe.

Über emotionalen Missbrauch bis hin zu körperlichen Übergriffen, kamen in den acht Jahren in den ich Kontakt zu gelassen habe, eine Reihe von Unmenschlichkeiten vor.

Sein Missbrauch belastet mein soziales Leben und vorallem mein Beziehungsleben bis heute.

Für andere Menschen wirkt er harmlos und witzig, was es sehr schwer gemacht hat in meinem früheren Kreis wirklich Hilfe zu bekommen. Die Menschen haben mich immer eher als verrückt abgestempelt weil das auch das war was er verbreitet hatte, als das sie gemerkt hätten, dass ein Missbrauch stattfindet.

anonymous

Germany – 07.09.2025

Ich bin eine 26 jährige Frau und Männer haben mein Leben selten positiv beeinflusst. Die die verständnisvoll, einfühlsam und respektvoll (etc.) waren, kann ich an meinen Händen abzählen. Für meinen Vater waren Frauen nutzlos, wenn sie in seinen Augen etwas nicht konnten, „zu dick“ waren oder zu freizügig waren. Dies hat ihn aber nicht davon abgehalten vielen Frauen aus dem Auto oder auf der Straße hinterher zu starren, während ich (4-13) neben ihm saß. Er hat auch gern im Auto meinen linken Oberschenkel angefasst, wie das Paare manchmal machen, wenn sie zusammen im Auto sitzen. Oder er hat mir Klapse auf meinen Hintern gegeben, warum weiß ich nicht, aber er war meist fröhlich in diesen Momenten. Mit 13 habe ich den Kontakt abgebrochen und dann ging es erst richtig los. Mein Lehrer hat mich mit 14 beschuldigt ihn anmachen zu wollen mit meinen Shorts. Alte Männer begafften mich in der Öffentlichkeit und liefen mir hinterher. Junge Männer musterten meine Oberweite im Bus. Fremde Typen begrabschten mich mit 16 beim feiern. Ein Fremder vergewaltigt mich, auch mehrere Sexualpartner tun dies und schließlich mit 18 einer meiner männlichen „Freunde“. Dann mit 22 ein Trip nach Amsterdam, ein weiterer „Freund“ nachden er mich Nachts in mein Hotel gebracht hat. Dann schließlich mit 26 mein Arbeitskollege, der mich sexuell belästigt hat. Mein Opa hat wiederholt meinen Hintern berührt, das hat er über die Jahre immer mal wieder gemacht. Jetzt erstmal krankgeschrieben und in Therapie.

Eva

Kühbach – 07.09.2025

Ich wachte mit heruntergezogener Radlerhose und Unterhose in einer Wiese auf und wusste gar nicht wie ich hergekommen war. Ich bekam noch mit, dass er wegrannte und ich musste mich übergeben und konnte nicht aufstehen ( ko Tropfen) Ich habe einzelne kurze Erinnerungen und weiß, dass er mich im Schritt angefasst hat. Wie gesagt rannte er weg als ich andere Leute kommen hörte. Das fand die Polizei bei der ich am nächsten Tag eine Anzeige machte auch sehr „dubios“. ER schickte aber ohne selbst eine Aussage zu machen einen Freund vor mit der Geschichte dass ja alles einvernehmlich war. Der Polizist, der mir das weitergab, meinte weiterhin, dass es auffällig sei. Wenn es einvernehmlich gewesen ist, dann rennst du nicht weg, dann kümmerst du dich um sie. Es war im Mai 2024. Heute, über einem Jahr später ist weiter keine Konsequenz passiert. So ein Lappen („Lappi“)

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Ich hab als Kind mit 13/14 meinen Großvater angezeigt bzw. bin mit meinem Stiefvater zur Kripo weil er mir immer näher kam und bei einem Vatertagsfest bei dem ich ihn zufällig getroffen habe am Arsch rum gestreichelt hat und als ich mich raus windete wieder zu sich zog und mir einen zwanziger zusteckte..dann war ich eines Tages alleine zuhause und meine Mutter rief an,mein Opa kommt vorbei, bei mir innere Panik und ich hab eine Freundin gefragt ob wir miteinander rumhängen.. 1std.. 2std.. 3std.. er tauchte nicht auf.. dann als meine Freundin sagte sie müsste jetzt auch wieder nachhause und keine 5 min weg war, tauchte er auf. ich war gerade am kehren der wohnung und hatte einen besen in der Hand. Er strich mir über meine Brüste und meinte ich werde ja eine richtige Frau.. ich hielt den Besen vor mich um ihn auf Distanz zu halten, das war der Punkt wo ich mir sagen musste, das ist jetzt ganz ganz sicher kein normales Verhalten und ich muss was tun, da ich mir dachte es ist meiner Mutter ihr Vater, und das Verhältnis zu ihr immer schwierig war, ist es besser mit meinem Stiefvater zu sprechen, auch wenn er und meine Mutter getrennt waren, er brachte mich zur Kripo und diese ging die Sache dann an. Als meine restliche Familie davon erfuhr wurde ich aus der Familie verstossen und niemand redete mehr mit mir, ich musste trotzdem mit ihnen unter einem Dach leben und irgendwann taten alle so als wäre es nie passiert. Ich hab es nicht vergessen.

anonymous

Schule 7/8 Klasse – 07.09.2025

Sportunterricht. Mein Sportlehrer betritt ohne Ankündigung die Mädchenumkleidekabine. Er weißt uns daraufhin, dass wir unsere Unterhemden ausziehen sollen. Unterhemd unter dem Sportshirt sei unhygienisch. Beim Einlaufen in die Sporthalle kontrolliert er es indem er am Kragen zieht um unter das Shirt gucken zu können. Zur „Motivation“ gab es gerne mal einen Klapps auf den Po. Wenn man es z.B. nicht geschafft hat über den Bock zu springen.

A

Prignitz – 07.09.2025

Ich war 15, mein erster Freund hatte Geburtstag und ich war betrunken (vermutlich auf einem KO Tropfen Level, wenn ich es heute betrachte). Er hat versucht mit mir zu schlafen, mein erstes Mal. Sein älterer Freund kam rein und hielt ihn ab weiter zu machen. Freundinnen sprachen mich darauf an, als wäre etwas schlimmes passiert. Ich hab‘s nicht verstanden, kleingeredet, es war mir nur peinlich. Tage später wollte ich es „heilen“ und wir hatten wieder Sex, schnell, schmerzhaft, emotionslos, schamvoll. Er hatte bereits viele Freundinnen, ich dachte es müsse so sein. Danach hat er Schluss gemacht. Ich dachte ich sei Schuld, zu langweilig, zu unerfahren. Ich habe mich erst zwei, fast drei Jahre später wieder auf jemanden einlassen können: jemand, der trotz entsprechender Vorgeschichte und Stimmung am ersten Abend nicht mit schlief, was ich als respektvoll empfand. Wir waren dann zusammen, es war erst schön und aufregend und behutsam. Weil ich so dankbar und erleichtert über normale, schöne sexuelle Erfahrungen war, hab ich mich lange von ihm ausnutzen und emotional schlecht behandeln lassen.

anonymous

Hamburg – 07.09.2025

Ich war mit Freunden auf dem Weg zu einem Konzert. Wir stiegen gerade aus der Bahn aus und auf einmal schlug mir ein völlig fremder Mann auf den Po. Er sagte dabei „Geiler Arsch“. Ich war völlig erschrocken und erstarrt und konnte kaum reagieren. Der Mann lachte nur und als ich aus meiner Starre erwachte rannte er schon weg. Ich habe erst nach ein paar Jahren gelernt, dass auch das zu übergriffigen Verhalten gehört.

anonymous

Sachsen – 07.09.2025

Mein damaliger Freund und ich schliefen in meinem Jugendzimmer miteinander. Auf einmal presste er mir ungefragt seinen Penis in den Anus. Ich hab geweint vor Schmerz und gesagt, dass er aufhören soll. Er meinte ich soll mich entspannen und hat weiter gemacht. Ich hab mich bis jetzt nie getraut jemandem davon zu erzählen. Ich war gerade erst 16 geworden.

Anna

Wiesbaden – 07.09.2025

Ich war 17. Er hat mich zu sich eingeladen zum Film gucken. Er schloss die Tür ab und hat mich angefangen auszuziehen und zu küssen, obwohl ich dauernd nein gesagt habe. Er hat einfach weiter gemacht. Ich kam in einen Freeze-Zustand und er hat alles mit mir gemacht, was er wollte. Danach machte er mir noch klar, dass das alles unter uns bleibt. Ich habe mich trotzdem einem Lehrer anvertraut, aber er hat es nicht geglaubt weil der Typ Sohn eines Lehrers war (und das ja sicher einfach ein Missverständnis war) und mir die Schuld gegeben, weil ich ja schon die Pille genommen hab. Danach habe ich es fast 10 Jahre verschwiegen/verdrängt, weil ich mich so geschämt habe mir selbst die Schuld gegeben habe.

anonymous

Niedersachsen – 07.09.2025

Als ich ca. 10-13 Jahre alt war, habe ich an Wochenenden öfters bei einer Zu dem Zeitpunkt sehr guten Freundin übernachtet. Mit ihrer Schwester Verstand ich mich immer gut aber mit ihrem Bruder war es häufig extrem seltsam und es gab viele Diskussionen. Ich weiss nicht mehr wie Alt dieser zu diesem Zeitpunkt war, aber ich schätze im Alter von 18-25. soweit so inordnung. Als ich an einem Wochenende dann wieder bei meiner Freundin war, bauten wir im Garten ein Zelt auf und wollten darin so einen Mädelsabend machen. Ihr Bruder hat uns dabei von weitem beobachtet und zum Schluss dann geholfen Sachen in das Zelt zu tun, was ich zu diesem Zeitpunkt schon seltsam empfunden habe. Als meine Freundin dann kurz etwas vom Inneren des Hauses holen gegangen war, hat er mir einfach an den Po gefasst. Ich habe mich sehr ekelig gefühlt und wusste garnicht wie ich damit umgehen sollte. Ich weiss auch nicht mehr wie ich damit umgegangen war. Ich hatte auf jedenfall seitdem Angst vor ihrem Bruder. Als ich es dann später der besagten Freundin erzählte das ihr Bruder mir an den Po gefasst hatte, war sie wütend auf mich und glaube mir nicht und sagte ich solle keine lügen erzählen. Erst viel Später, in meinen 20ern habe ich erst verstanden das das ein sexueller übergriff war…

M

location not specified – 07.09.2025

erste Arbeitsstelle nach dem Studium. Mein Vorgesetzter fragte mich immer wieder zu meinem Dating Leben aus und wenn er mich im Privaten in männlicher Begleitung sah, schrieb er mir SMS mit wem ich dort unterwegs sei. Ein anderer Kollege strich mir von hinten über den Nacken, stellte sich in der Büroküche nah zu mir und strich mir über meinen Blazer.Ich fühlte mich sehr unwohl. Ein anderer, männlicher Kollege meinte, ich soll mich nicht so anstellen.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

er drängte mich dazu, Pornos anzusehen, wie ich mich beim Sex zu verhalten habe. Er sagte mir, dass wenn ich nicht regelmäßig mit ihm schlafen, er mit mir Schluss machen würde. Er schlief mit mir, obwohl ich ihm sagte, dass ich Schmerzen habe.

anonymous

Kiel – 07.09.2025

Als ich und mein erster Freund im Bett lagen, hat er sein Geschlechtsteil/Becken an mein Gesäß gedrückt, ich sagte er solle das nicht einfach ungefragt machen. Er machte es immer wieder ohne zu fragen..

judith

location not specified – 07.09.2025

ich hatte mit 15 sex mit einem typen aus meiner stufe. soweit war alles okay und ich habe mich wohl gefühlt. bis er mich danach dazu gedrängt hat, dinge zu tun/dinge an mir zu tun, die ich alle nicht wollte. er hat sich meinen nein widersetzt, mit der begründung, dass er das jetzt aber brauchen würde. es war alles sehr brutal. außerdem hat er, ohne dass ich es bemerkt habe sein kondom abgezogen. nach dem sex hat er nackt bilder von mir gemachen. ich habe es mit mir machen lassen, aus angst, dass er mir etwas antun würde. er sagte zu mir, dass das nächste mal wenn wir sex haben dann viel schlimmer für mich wird wenn ich mich nicht fotografieren lasse. diese bilder die er machte wurden an 8 andere typen aus meiner stufe geschickt. ich habe mich noch nie so beschämt gefühlt. das war der zweite typ, mit dem ich geschlafen habe. der zweite typ der mich vergewaltigt hatte.

Heike

Hannover – 07.09.2025

Am Abend meines 13.Geburtstags kam mein Vater zu mir und setzte sich auf die Bettkante. Das hatte er noch nie getan.
Wir unterhielten uns darüber das ich ab morgen dann ein Teenager wäre und ich freute mich das er mir Aufmerksamkeit schenkte. Und dann hat er angefangen mich im Intimbereich zu begrabbeln.
Ich war erschrocken. Aber wie ich angemessen reagieren sollte, wusste ich einfach nicht.
Ein Jahr lang kam es immer wieder zu Begegnungen dieser Art, statt Freude über seine Aufmerksamkeit empfand ich nur noch Stress und wachsende Angst wie ich damit umgehen könnte.
Mich meiner Mutter anzuvertrauen stand nicht zur Debatte, sie hätte ihre Ehe beschützt. Und das hätte bedeutet, ich wäre rausgeflogen.
Dies hätte bedeutet Heimunterbringen im Jugendschutz.
In dem Jahr begann ich mich auf täglicher Basis mit Selbstmordgedanken zu beschäftigen. Es war wie ein Ausweg aus den vielen anderen Gedanken um die sich mein Leben drehte. Wie eine Flucht vor der Realität meines Elternhauses.
Mein Vater wurde nicht gewalttätig, aber das hat mir nicht wirklich geholfen.
Er plazierte pornografische Bücher an Stellen die meine Mutter nicht einsehen oder erreichen konnte, er wusste das ich alles las was ich in die Finger bekam.
Erst mit 20 Jahren hörte das ständige suizidale Gedankenkarusell auf.
Mit Anfang 30 habe ich den Kontakt mit ihm permanent abgebrochen.
Er hat nie eingestanden was er mir angetan hat.

judith

location not specified – 07.09.2025

mein erster freund hat mich über ein jahr lang psychisch und körperlich missbraucht. dazu zählen vergewaltigungen, vergewaltigungen als ich/bis ich ohnmächtig war, morddrohungen, ein mordversuch, schläge, verletzungen mit scharfen dingen, gaslighting, manipulation, etc.
ich habe durch all das psychosomatische körperliche probleme bekommen, die dazu führen dass ich jahrelang undefinierbare schmerzen hatte. außerdem habe ich mehrere psychische folgen davon getragen, die es mir unter anderem fast unmöglich machen ein normales sexleben zu führen.

Lizzy

Germersheim – 07.09.2025

Als ich 14 Jahre alt war, hat mich ein Typ gepackt und auf sein Schoß gesetzt. Ich habe sein Geschlechtsteil klar und deutlich gespürt… das war der Beginn meiner Angst vor sexueller Nähe.

Bekka

Gründau – 07.09.2025

Der Mann den ich als meinen Vater bezeichnen sollte begann mich anzuzfassen als ich 8 war. Er entjungferte mich als ich 11 war. Ich entkam dieser Situation als ich 15 war.

Anna

location not specified – 07.09.2025

Als ich etwa 22 war, habe ich von meinem damaligen Freund eine Schlaftablette bekommen, weil ich nicht schlafen konnte. Als ich dann total dösig war, hatte er Analsex mit mir, obwohl ich das sonst immer abgelehnt habe. Am nächsten Tag habe ich mich erst erinnert, was passiert ist als ich Schmerzen hatte auf Toilette zu gehen. Ich habe mir dann eingeredet ich war ja irgendwie bei Bewusstsein und ich habe nicht richtig nein gesagt (obwohl ich sonst immer nein gesagt habe)
Kurze Zeit später war dann Schluss und der gemeinsame Freundeskreis hat sich für ihn entschieden. In ihren Augen hätte er mit Sicherheit niemals so etwas getan.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Es ist schon ein paar Jahre her. Wir haben uns gedatet, ich fand ihn ziemlich gut. Er hat mich spät abends angerufen und gefragt, ob er bei mir schlafen könnte. Er hätte Besuch da und sein Freund wolle jemanden mitnehmen und er wolle ihm sein Zimmer überlassen. Es war mir unangenehm, aber ich habe zugestimmt. Sobald er da war, habe ich klargestellt, das nichts laufen wird. Trotzdem hat er es die ganze Nacht versucht. Immer wieder musste ich mein Nein wiederholen und seine Hand wegschieben. Es ist so gesagt „nichts passiert“ – eine Grenzüberschreitung war das dennoch. Es hat lange gebraucht, um das als solche einzuordnen. Irgendwann wurde er aus einigen linken Gruppen geschmissen, weil er bei weiteren Frauen übergriffig war. Erst dann war mir klar, warum ich mich so schlecht nach dieser Nacht gefühlt habe.

L.

Nähe Kassel – 07.09.2025

Ich war 15 und schon länger in einen ein paar Jahre älteren Jungen verliebt. Nach einer Party ließ ich ihn auf unserem Sofa schlafen. Damit meine Eltern nichts mitbekommen, schlief ich ebenfalls unten auf dem Sofa. Er war sehr betrunken.
Irgendwann fing er an, an mir rumzufingern. Erst ging ich davon aus, dass es „nur“ etwas Petting war, aber es entwickelte sich schnell zu mehr. Es war mein erstes Mal und tat sehr weh. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte und dachte, das muss alles so richtig sein. Ich habe mich sehr verkrampft. Ihm war egal, dass es mir weh tat. Am nächsten Morgen ging er ohne ein Wort. Ich war so überfordert, dass ich am nächsten Morgen feststellte, dass wir nicht einmal verhütet haben. Mein erstes Mal endete somit mit einem Termin beim Frauenarzt, Schmerzen beim Urinieren und einem Typen, der im Nachhinein behauptete, das sei alles nicht passiert. Ich habe mich nicht getraut, mit meiner Mutter darüber zu reden. Nur eine Freundin machte mir wenig später klar, was da überhaupt passiert war. Ich habe mich sehr dafür geschämt.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

I was crushing on a guy friend for 3 years. I never told him openly, because I already knew I gave more effort in maintaining a friendship than he did. He’d only meet me when he had a girlfriend (switched 4 in 3 years).
I’m not in contact with him anymore since 2 years ago. Because, as he was in a relationship then and I finally moved on from my feelings for him, he started to openly flirt and expressed some sexual interest. For the whole evening I last saw him, I denied interest and tried to stay firm on that. Still, he dragged me from bar to bar and forced himself on me on my way home. He didn’t stop when I threw up on him, only did when I yelled no while crying. Suddenly, he was very quick to get home. „It was a mistake, we’ll never talk about it“ he said. His girlfriend was angry at me for a few months, but also broke up with him because he also did something to her when drunk.
So, moral of the story: some men will never understand another’s perspective because they don’t realize someone else might be completely different and it’ll be as true (if not more important to acknowledge) as their own perspective.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Ein Freund hat einmal bei mir geschlafen. Ich hatte ihm die Couch mit Schlafsachen vorbereitet, wir sind schlafen gegangen. Ich in meinem Bett und er auf der Couch. Mitten in der Nacht wachte ich auf, weil er ohne mein Einverständnis zu mir ins Bett gekommen ist und mit seinen Händen in mich eingedrungen ist. Ich war völlig geschockt, wusste erst gar nicht, was ich tun sollte, und habe kurz aufgehört zu atmen. Ich war wie gelähmt und dachte nur, soll ich stillhalten, mich totstellen, was mache ich jetzt. Nach einer Weile habe ich mich überwunden, seine Hände weggeschlagen, mich aufgesetzt, ihn angeschrien, gefragt, was er da macht, und ihm gesagt, dass er sofort meine Wohnung verlassen soll. Danach schickte er mir noch eine Sprachnachricht, in der er meinte, dass er etwas bei mir vergessen habe, das er dringend zurückhaben wolle. Nebenbei ein kleines „Sorry für vorhin“…

Ich habe mich danach extrem ekelig, verletzt und überfordert gefühlt und lange nicht richtig realisiert, was passiert ist. Ich habe mir selbst die Schuld gegeben, weil er bei mir geschlafen hat, auch wenn nur auf der Couch. Ich habe ihn noch ein paar Mal in der Stadt gesehen, und er hat mich immer demonstrativ und widerlich angelächelt, was alles noch schlimmer machte. Ich fühlte mich wieder ausgeliefert, panisch und ohnmächtig.
Das ist mittlerweile schon ein paar Jährchen her und ich konnte mit meiner Therapeutin damals ein Stück aufarbeiten. Ich hab aber manchmal immer noch Flashbacks und häufig Albträume.

Jan

Zelt im Garten – 07.09.2025

Ich war 11 und bei meiner gleichaltrigen Nachbarsfreundin zum Geburtstag mit Zelten im Garten eingeladen. Wir waren schon länger befreundet, und mein kleiner Bruder (7) war auch mit dort. Obwohl ich leicht älter war, war sie damals deutlich größer und schwerer als ich und mir körperlich überlegen. Außerdem war ich als Kind extrem schüchtern, sie ganz das Gegenteil. Sie bestand darauf, dass sie bei mir und meinem Bruder im Zelt schlief. Sobald mein Bruder eingeschlafen war, begann sie mich anzufassen und auszuziehen. Dann legte sie sich nackt auf mich und begann sich stöhnend zu reiben. Von der ersten Sekunde an war ich wie versteinert und habe es zugelassen, damit ich sie nicht kränke, obwohl ich sie eklig fand und mich nie so unwohl gefühlt habe, es auch wehtat. Das Wichtigste war mir, dass mein Bruder nicht aufwacht. Das alles war extrem unangenehm.
Natürlich gab es keine Penetration, es war eher eine Sexsimulation. Sie hat mir danach noch lange einreden wollen, dass man ab 12 schwanger werden kann, wir dann also in einem Jahr ein Baby bekommen.
Vielleicht klingt das alles harmlos, es war in der Situation allerdings sehr beklemmend. Ich habe mich nicht getraut es jemandem zu erzählen, mir war es peinlich, dass ein Mädchen so „komische Sachen“ mit mir gemacht hat.
Bis heute empfinde ich es extrem unangenehm, wenn meine Partnerin in ähnlicherweise auf mir liegt, auch wenn es liebevoll gemeint ist. Ich will sofort wieder unter ihr weg und fühle mich erdrückt.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Mein exfreund hat mich während der 3 jährigen Beziehung systematisch jedes Wochenende, dass ich bei ihm verbracht habe sexuell missbraucht. Ich wurde zu Dingen gezwungen und rein manipuliert, die ich nicht machen wollte. Mein Nein wurde ignoriert. Ich wurde beim GV erniedrigt. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden, dass er mich vergewaltigt hat. Das ist 7-10 Jahre her. Ich habe eine massive PTBS. Er lebt sein Leben in FFM, arbeitet als notfallsanitäter. Er hat als ich ihn nach der Trennung damit konfrontiert habe die systematische Vergewaltigung damit begründet, dass er jung und dumm gewesen sei.

Franzi

Neumünster – 07.09.2025

Teil 3 Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, denn schließlich habe ich an die Abende keine Erinnerungen mehr. Damals dachte ich, ich hätte zu viel getrunken. Aber nach einer Erfahrung mit Ko Tropfen 2020 und Jahre später mit dem Fall Giselé Pelicot, bekam ich schlagartig ein ungutes Bauchgefühl. Es war plötzlich da. Bis heute habe ich kaum Erinnerungen. Es ist mehr Gefühl; ein ungutes. Er und ich kannten uns aus der Schule und hatten etwa 2 Jahre Altersunterschied. Später studierte er an einer FH. Der Kontakt bestand immer sporadisch. Er lud mich zu sich ins Studentenwohnheim ein. Wieder habe ich keine Erinnungen. Ich wusste, dass wir wohl sexuell aktiv gewesen waren, aber nicht was passiert war. Ich dachte ich wäre so müde von der Arbeit gewesen und eingeschlafen. Ich habe mich bei ihm entschuldigt und mich lange dafür geschämt. Ich dachte „wie unhöflich, wie dreist ist das denn von mir?“ Heute bin ich mir sicher, dass ich nicht eingeschlafen bin. Es war einfach wieder schlagartig alles dunkel und ich wusste plötzlich nichts mehr. s. Teil 1 und 2

Franzi

Neumünster – 07.09.2025

Teil 1 und 2 Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, denn schließlich habe ich an die Abende keine Erinnerungen mehr. Damals dachte ich, ich hätte zu viel getrunken. Aber nach einer Erfahrung mit Ko Tropfen 2020 und Jahre später mit dem Fall Giselé Pelicot, bekam ich schlagartig ein ungutes Bauchgefühl. Es war plötzlich da. Bis heute habe ich kaum Erinnerungen. Es ist mein Gefühl; ein ungutes. Es muss etwa 2010 gewesen sein und ein „Freund“ von mir war damals schon in der Oberstufe. Ich war in der 9. Klasse. 1. Wir trafen uns irgendwann bei ihm zuhause und es kam zum Sex. Dass ich mich daran nicht erinnern konnte, habe ich darauf geschoben, dass ich es wohl verdrängt habe. Es war mein erstes Mal. Und ich wusste, dass es passiert war.. das spürt man ja. Das tat ich damals einfach so ab. (Heute vermute ich, dass ich „geschlafen“ habe)
2. Wir sahen uns auf einem 18. Geburtstag einer gemeinsamen Freundin. Ich kann mich an den Beginn des Abends erinnern und dass er und ich uns auf diesem Geburtstag gesehen haben. Dann habe ich schlagartig keine Erinnerungen mehr. Aus Erzählungen „weiß“ ich einiges und dass ich absolut die Kontrolle verloren hatte. Bruchstückartig weiß ich, dass wir den Geburtstag im Tennisclub verlassen haben. Nagut.. Zu viel getrunken dachte ich. (Heute vermute ich, dass etwas in meinem Getränk war) Solche Aussetzer hatte ich nie. Davor nicht. Danach nicht. Nur bei ihm.

anonym

NRW – 07.09.2025

Mein Ex hat mich immer sehr hart genommen (weil er sonst einfach nichts mehr gespürt hat (durch seine pornosucht).
Das es mir nicht passte, war egal. Wenn ich nicht wollte, gab’s immer sehr schlechte Stimmung und ich war diejenige die die Beziehung aufs ,spiel‘ setzt. Also, habe ich’s, „um den Frieden zu wahren“, über mich ergehen lassen.
Einmal war es so hart und schnell, sodass er hinten reingerammt ist. Ich hatte Schmerzen wie sonst was, bin fast in Ohnmacht gefallen. Gekümmert hat er sich nicht um mich. Nachsorge seinerseits gab es auch nicht.

Jana

Kreis Soest – 07.09.2025

Mein Ex Freund fing immer an mich zu schlagen und alles gegen mich zu verwenden was er von mir wusste. Und hat mich jedes Mal immer wenn ich kein Sex wollte so lange klein gemacht,beschimpft und geschlagen bis is weinend zugestimmt habe. War da immer bei ihm zuhause und hatte keine Möglichkeit irgendwo hin. Er fickte mich auch während ich eine allergische Reaktion an den Augen hatte und laut Nein gesagt hatte. Es war ihm egal, er machte es einfach trotzdem.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

ich war gerade 18 jahre alt und endlich in einer freundesgruppe, in der ich mich wohl gefühlt habe: queer, aufgeklärt, politisch links. ich habe meinen freund*innen vertraut, besonders weil ich wusste, dass selbst die männlich sozialisierten Freund*innen bisexuell waren und auch ihr Geschlecht hinterfragt haben und patriarchale Strukturen kritisch sahen. Ich war geoutet als lesbisch, war offen darüber, dass ich vielleicht asexuell bin. Wir haben uns damals häufiger getroffen und Alkohol getrunken, ich glaube, wir wussten alle nicht so richtig, wie man sonst connecten kann, aber ich habe mich sicher gefühlt. Eigentlich habe ich nie viel getrunken, nur einmal habe ich mich wohl komplett abgeschossen, keine Erinnerungen mehr an irgendwas. Das letzte, was ich weiß, die beiden Freunde* küssen sich und fragen, ob ich auch will. Ich sage nein. Dann Filmriss. Ich habe blaue Flecken an den Knien und Tränenspuren. Monate später höre ich von einer Freundin, es ist doch mehr passiert. Wir haben uns mindestens geküsst. Sie hätten mir nichts gesagt, obwohl ich mehrmals nachfragte, weil sie gedacht hätten, es sei mir wohl peinlich und ich würde nur so tun als erinnere ich mich nicht. Bis heute weiß ich nicht, was passiert ist. Alles, was ich weiß, sind Geschichten der Täter*, die aber auch nie wirklich Klartext mit mir geredet haben (und ich hab mich geschämt überhaupt genauer zu fragen). Aber ich weiß, dass ich es nicht wollte + dass ich nicht wissentlich/willentlich consent geben konnte.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

mein Nachbar (2 Jahre älter als ich), hat mich als ich ungefähr 10 war, meine Brüste angefasst und einen 7jährigen dazu aufgefordert es auch zu tun. Ich stand nur reglos da als sie über meinen Körper sprachen und wie sie sich anfühlten. Daheim angekommen ging ich in mein Zimmer, saß auf dem Boden und starrte an die Wand während ich an das dachte. Jahre später wurde mir erst klar wieso ich so reagiert habe.

Sandra

Hamburg – 07.09.2025

Vor ein paar Jahren befand ich mich nach dem Feiern auf dem Weg nach Hause von der Bahn zur Haustür – 4min. Es war ein Samstag morgen kurz vor 7:00. Menschen waren unterwegs auf den Straßen. Hinter mir schob einer sein Rad. Ich bekam ein ungutes Gefühl. Wurde achtsamer, man könnte sagen paranoid. Ich bog nach links ab, einmal durch den Tunnel in den Innenhof – war irgendwie erleichtert, da der Typ mit dem Rad weiter ging.
Dann hörte ich wieder Schritte hinter mir. Nahm sie wahr, drehte mich aber nicht um. Es fehlten noch ein paar Meter nach Hause. Als ich nach rechts zur Haustür wollte, hörte ich keine Schritte mehr. Ich blieb stehen. Dann spürte ich seinen Atem an meinem Nacken. Diesmal drehte ich mich um. Seine Hose war runtergelassen und er masturbierte. Ich bin für eine Frau wirklich unglaublich körperlich stark. Nichtsdestotrotz bringt es einem nichts, denn man erstarrt einfach, man ist fassungslos, angewidert, und und und. Es waren Bauarbeiter am gegenüberliegenden Haus zugange. Ich schrie drauf los und entfernte mich von ihm. Er sagte nur noch:“voll der abturner!“. Drehte sich langsam, während er weiterhin masturbierte.
Keine hat auf meine Schreie gehört. Ich machte panisch die Treppenhaustür auf und rannte nach oben. Die nächste Zeit war ich so traumatisiert, dass mich abends immer Freunde von der Bahn nach Hause begleiten mussten.
Leider ist es nur eine Story von vielen ekelhaften in meinem Leben.

anonymous

location not specified – 07.09.2025

er war mein bruder, 10 jahre älter als ich. wir haben uns nicht häufig gesehen, bis ich 11 war, wusste ich kaum, dass es ihn gibt. mit 11,13 und zuletzt 15 jahren sah ich ihn dann häufiger, habe ihm vertraut natürlich, weil er mein bruder war. wusste nicht, dass „red pill“ und andere begriffe mit denen er sich umgab, shorthand für incel/misogynie ideologie ist. ich wollte nur, dass er mich mag. ich schrieb ihm häufig auf whatsapp,“wmds?“ und was man so als kind geschrieben hat, und häufig schrieb er mir zurück, dass er masturbiere. ich hab das alles nicht so richtig einordnen können und einfach hingenommen. er erzählte mir von pornographie, die er geschaut hatte, dass er nicht verhütet, schickte teufel emojis etc. er implizierte, ich hätte einen inneren sensor dafür, wenn er horny sei und würde ihm nur dann schreiben. und fing an übergriffige kommentare zu meinem körper zu machen („du siehst jetzt heißer aus, letztes mal hattest du fettere oberschenkel), sagte ich sähe aus wie khaleesi mit größeren brüsten. aber ich vertraute ihm, weil er mein bruder war und es zu hause passierte. einmal waren wir woanders zu besuch und mussten uns eine matratze teilen. das war schon mal passiert, er hatte mich da unter druck gesetzt mich auszuziehen, aber heute tat ich so als würde ich schlafen, weil er wieder übergriffige dinge gesagt hatte und ich nur weg wollte, da fühlte ich auf einmal nachts etwas nasses an meinem rücken. ich glaube, es war seine zunge.

Danny

Ratingen – 07.09.2025

MUT-iviert durch eine eurer letzten stories traue ich mich nun auch. Meine Eltern trennten sich, als ich 2,3 Jahre alt war, ich hatte wöchentlich Kontakt zu meinem Vater. Ich hab ihn geliebt, ihn als meinen Fels gesehen. Erst mit Anfang 40 wurden in mir durch Flashbacks Erinnerungen wach: Mein Vater hat mir mot etwa 9, 10 Jahren beigebracht, wie sich ein Zungenkuss anfühlt. Damit ich weiß, wie das geht. Er wollte unbedingt mit mir meinen 1. BH kaufen, war in der Kabine und hat mich „beraten“. Immer und immer hat er, auch bis hin zu meinem „Erwachen“ mit Anfang 40, an den Po gefasst.
Zuletzt machte er dies, als mein Partner und mein Sohn schon im Auto saßen, um nach Hause zu fahren. Mein „Vater“ hielt mich zurück, wollte ein kurzes Gespräch unter 4 Augen, zog mich an sich heran und wählte, mir seine ‚Themen‘ ins Ohr zu hauchte. Dabei hielt er mich fest an sich gedrückt, so nah, dass ich sein Glied – nicht erriegiert – deutlich spürte, er klopfte mir mit seinen Händen auf meinen Po. Und raunte mir zu, ich solle bloß nicht so aufmüpfig wie meine Mutter werden.
Ich fuhr mit meinen Liebsten heim. Und habe SOFORT entschieden, den Kontakt zu meinem Vater AB JETZT abzubrechen. Ohne Diskussion.
Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Paket in der Tankstelle abholen. Es war zufällig Valentinstag. Mann hinter dem Tresen fragt mich, ob in dem Paket was Schickes zum Anziehen für meinen Freund zur Feier des Tages sei und dass ich mich auch hinten bei ihm umziehen könne. Ich kannte diesen Mann nicht, ich wollte ein Paket abholen. Es war ein Machtspiel.
Ich war so verdutzt, habe nur nein gesagt und das Paket genommen. Niemand sonst in der Schlange hat etwas gesagt. Ich habe mich so geärgert nichts erwidert zu haben.

anonymous

Kiel – 07.09.2025

Ich war mit einem guten Freund gemeinsam in einem Club tanzen. Soweit nichts ungewöhnliches. Ich wäre auch gerne alleine gegangen aber hatte die Befürchtung, dann wie „Freiwild“ behandelt zu werden. Mir ging es um die Musik (Britpop/Indie). Soweit so gut. Mein Kumpel ging zur Toilette, ich blieb auf der Tanzfläche. Es hat keine 2 Minuten gedauert, da habe ich eine Hand unter meinen Rock zwischen meinen Beinen gespürt. Mich umgedreht und es grinst mich ein Typ an. Ich bin zur Bar, es wurde der Security Bescheid gegeben und der Typ rausgeschmissen. Mit den Clubbesitzer habe ich mich noch am selben Abend unterhalten. Er meinte er wisse häufig nicht, wann er/man eigentlich die Polizei rufen solle. Well. Für mich war der Abend gelaufen. Ich habe mich so eklig gefühlt

anonymous

location not specified – 07.09.2025

Ich war 14. Im Urlaub in der Türkei. Er war 18, sollte auf mich aufpassen. Meine Eltern kannten seine Eltern. Wir waren außerhalb des Hotels trinken. Ich war 14. Es war viel Alkohol. Wir landeten in seinem Hotelzimmer. Ich war mehr als betrunken, auf keinen Fa fähig zu consent. Und hatte meine Tage. Hatte ein Tampon drin. Ich sagte „Nein.“, als er in mich eindringen wolltr. Er sagte „Da wirst du nicht schwanger.“ und hatte Analsex mit mir. Mein Tampon war von dem Gefingere so tief in mir, dass ich es nur mit Mühe entfernen konnte. Ich habe mich so geschämt und eine lange Zeit jeden Abend geweint. Ich habe erst vor wenigen Jahren verstanden, dass ich vergewaltigt wurde und ich komplett überfordert war.

Hannes

Schwabsoien – 06.09.2025

Hat heimlich Nacktbilder von mir gemacht und mit seinem Freund auf Snapchat gegen Nacktbilder seiner Freundin ausgetauscht

anonymous

Hamburg – 06.09.2025

Mein Exfreund wollte unbedingt Analsex ausprobieren, ich wollte es nicht. Er überredete mich schließlich, mit ihm ein heißes Bad zu nehmen (das würde entspannen und dann würde es nicht weh tun) und wollte es dann hinterher mit mir versuchen. Ich legte mich hin, sagte ihm aber, dass ich zu unsicher war und es nicht wollte. Er sagte mir wenn ich es nicht wenigstens für ihn versuchen würde, wäre es aus mit uns. Ich stimmte also zu. Er fing an. Es tat unglaublich weh. Ich weinte und sagte ihm, dass er aufhören sollte, obwohl es vor Schmerzen schwer war überhaupt zu reden, habe ich sehr deitlich „Stop!“ gesagt. Er machte weiter. Ich war 15 er 17. Bis heute (12 Jahre später) habe ich niemandem davon erzählt.

anonymous

Landkreis Ludwigslust-Parchim – 06.09.2025

Teil 2: Meine Mama stellte ihn nach unserem Gespräch zu Rede und sagte ihm ganz klar, dass sollte er noch einmal versuchen Kontakt aufzunehmen, die Polizei involviert wird. Die Zeit danach war furchtbar. Meine Mama und ich haben vor ein paar Jahren darüber noch einmal gesprochen und das war befreiend. Sie hatte damals versucht alles zu tun, damit ich nicht weiter belastet werde. Sie erzählte mir auch folgendes: Die anderen Nachbarn haben schon während mir das passierte darüber gerätselt und Witze gemacht. Es war anscheinend offensichtlich, dass ich mich hingezogen fühlte. Niemand von den Erwachsenen Familien hat etwas unternommen. Nachdem sie halbwegs erfahren haben, dass da was passiert ist, hat niemand etwas gesagt. Aber die Tatsache, dass viele um mich herum gesehen haben, dass da etwas nicht stimmt und dann noch Witze machen, hat mich nachhaltig verstört. Sie hatten selbst Kinder, etwas älter als ich. Sie witzelten, ob der 36 jährige Familienvater jetzt der neue Schwiegersohn wird. Krank. Aber mir geht es besser.

anonymous

Landkreis Ludwigslust Parchim – 06.09.2025

Teil 1: Als ich 12 Jahre alt war, zogen meine Familie und ich in unser eigenes Einfamilienhaus. Meine Eltern kannten zu diesem Zeitpunkt alle Nachbarn. Ich „freundete“ mich mit dem einen Nachbarn an. Er groomte mich und nutzte mein Vertrauen aus. Er manipulierte mich über einen längeren Zeitraum. Mit 13 bzw. 14 Jahren dachte ich, ich hätte endlich jemanden gefunden, der mich mag. Mir ging es aufgrund der einsetzenden Pubertät etc. wirklich nicht gut. Ich vertraute mich ihm immer an. Er machte mir über die Zeit Komplimente, machte mir Geschenke. Irgendwann kam es zu einem Kuss. Und dann eines Tages ging alles ziemlich schnell. Er missbrauchte mich, indem er mich ohne Einverständnis fingerte. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt weder Erfahrung noch sonst irgendwas erlebt. Ich empfand es einfach nur als schmerzhaft. Lies es geschehen, weil ich dachte, dass es okay ist. Das dachte ich sehr lange. Meine Mama war sehe aufmerksam und wusste, dass da etwas nicht stimmte. Eines Tages führten wir ein sehr schlimmes Gespräch darüber. Wir weinten. Dann begriff ich, was alles passierte. Er war damals 36 Jahre alt und einfach ein widerlicher Mann mit pädophiler Neigung. Es hat Jahre gedauert bis ich verstand, was genau passiert ist. Ich habe mir Jahre eingeredet, dass es meine Schuld war und ich krank sei. Dabei war es seine Schuld und perfide geplant. Wir als Familie haben das nie gut aufgearbeitet. Der Widerling wohnt auch noch immer neben meiner Familie.

anonymous

Munich Central Station – 06.09.2025

I was waiting to get some food before catching my train back home after one of the most horrible and challenging weeks of my whole life.
A man approached me and asked for money. I didn’t have any cash, so I said sorry and that I didn’t have cash on me.
I turned away and he grabbed and pinched my butt.
I whipped around and yelled in his face to not touch me and leave me alone.
Everybody was staring. Nobody helped.

anonymous

Mannheim – 06.09.2025

Ich bin nachts aufgewacht, weil mein Exfreund mich ohne consent gefingert hat und an mir herum gefummelt hat. Ich war gerade erst 18 und er paar Jahre älter, habe mich nicht getraut etwas zu sagen, weil er sich so selbstverständlich an meinem Körper vergriffen hat. Das ist über Monate hinweg passiert. Zum Teil hat er auch versucht in mich einzudringen, wovon ich dann wach geworden bin. Irgendwann habe ich genug Mit zusammengekratzt bekommen um dem ein Ende zu setzten.

anonymous

Deutschland – 06.09.2025

Took off the condom during sex and then lied about it an claimed he didn’t feel it come off. He pulled out last minute…

Silke

Leipzig – 06.09.2025

Ich war auf dem Heimweg von einer Reise, ich war 22. Es war spät am Abend. Der Weg nach Hause führte durch einem Eisenbahntunnel, dann nach einer Kreuzung an einem einsamen Bahndamm entlang zu unserer Wohnsiedlung. Vor mir lief ein Mann. Nach dem Tunnel, an dem meine Straße abzweigte, blieb er stehen und ich ging an ihm vorbei. Kurz darauf hörte ich schnelle Schritte hinter mir. Eine Hand fasste an meinen Hals. Als ich mich undrehte, schaute ich in eine weiße Maske. Ich schrie, konnte mich befreien, lief weg. Er verfolgte mich nicht. Ein Radfahrer fand mich und brachte mich nach Hause. Seitdem kann ich nachts nicht mehr auf unbelebten Straßen gehen.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Ich war mit meinem Ex auf einer Party und wollte draußen Luft schnappen gehen. Er ist mitgekommen und wir waren auf dem Gehweg vor dem Haus als er anfängt mich anzugrapschen. Ich sage ihm, dass ich das nicht möchte und er fängt nach kurzer Zeit wieder an. Er war betrunken und seine Bewegungen ungelenk. Dann fängt er an mir in die Hose zu greifen und mich zu fingern. Ich war trocken und es tat weh. Immer wieder sag ich ihm er soll aufhören und immer wieder beginnt er aufs Neue. Es war mir so unangenehm und ich hatte totale Angst, dass jemand vorbei kommt. Später am Abend schlafe ich bei ihm und sein Cousin auch. Als das Licht aus ist, fängt er wieder an mich zu fingern. Mir war es zu unangenehm etwas zu sagen und so hoffte ich einfach, dass es schnell vorbei geht.

Doro

Bremerhaven – 06.09.2025

Mein Exfreund hat mich nach einer Party in einer Disco auf offener Straße vergewaltigt. Ich war offensichtlich auf KO-Tropfen, ob er oder ein Fremder sie mir geheben hat kann ich nicht mehr nachvollziehen.

Maria

location not specified – 06.09.2025

Als ich 16 oder 17 Jahre alt war, hatte ich eine sehr belastende Erfahrung. Ich war oft mit Freunden in einem Shisha-Café und hatte damals über ICQ Kontakt zu einem Mann, der dort arbeitete. Wir verabredeten uns, um gemeinsam etwas zu unternehmen.
Als er mich mit seinem Auto abholte, waren zwei weitere Männer dabei, die nicht Teil unserer Verabredung waren. Sie wollten mich zu sich nach Hause bringen, brachten mich aber zu einem Ort, an dem ich mich bedroht fühlte: in einen Keller eines Mehrfamilienhauses mit einer schmutzigen Matratze auf dem Boden. Dort fingen mein Bekannter und einer der anderen beiden Männer an, mich anzufassen und zu küssen. Der Dritte stand Schmiere.Ich wusste,dass, wenn ich mich nicht wehre, sie mich vergewaltigen würden. Ich redete auf alle ein, bis der Mann an der Kellertür mich befreite. Er brachte mich nach Hause und erzählte mir auch, dass er der Bruder meines Bekannten sei. Einige Tage später traf ich meinen Nötiger an einem Bahnhof wieder, ich stellte ihn zur Rede und er drohte mir, wenn ich nur ein Wort sage, dass mir etwas Schlimmes passieren würde. Ich hatte jahrelang Alpträume und konnte auch jahrelang keine sexuellen Kontakte zu Männern zulassen.

Jenny

Workplace – 06.09.2025

I was wearing black leggings to work once and an employee of my team commented on them how „sexy and hot“ they look and that I should wear them more often. After that he took my arm to turn me around and told me „please spin around so I can see all of that“.
Later we talked on the phone about his shift and he mentioned them again.
A few days later he asked me if I live alone because he „is a pig and his wife will kick him out soon because he is going to cheat on her“. So he asked if he could move in with me (I was still his boss). End of the story: One day later he sent me a picture of him wearing just a bathrobe and asking me if he can call me at 2 am. One week later he wasn’t part of the company anymore.

Laura

Freiberg am Neckar – 06.09.2025

Mein Exfreund Tim B. hat mich vergewaltigt als ich geschlafen habe. Er hat behauptet, er hätte nicht gemerkt, dass ich eingeschlafen sei. Er würde mich doch lieben und würde mir so etwas niemals antun. Ich war damals 15 oder 16 Jahre alt und habe ihm geglaubt. Erst viele Jahre später habe ich realisiert, dass er mich manipuliert hat und es sich um eine Vergewaltigung handelt.

anonymous

Bremen – 06.09.2025

I started dating a then 25-year old via Tinder when I was 19. Back then I didn’t really know my boundaries so we slipped into a relationship. During the 3 1/2 years we were dating he manipulated and gaslighted me until i fell into a deep hole of self-hatred. He also practiced feeding without my consent or even talking to me beforehand. So I just kept on gaining weight and feeling like I’m losing control over my body. He emotionally, financially and sexually abused me and instantly started dating a 19-year old when I finally gained the courage to break up (he was 29 y/o at this point). Please be careful and take signs of toxic behaviour seriously!

a

wien – 06.09.2025

Silvester 2020. War in der Innenstadt mit Freunden noch auf das neue Jahr anstoßen. Dann weiß ich nur noch wenige Ausschnitte von dem Abend. Eine weinrotfarbene Toilettenkabine, von 2 fremden Männern in ein Taxi gesetzt werden. Stunden später neben einem von ihm in einem Hotel aufzuwachen.

Veronika

Bayern – 06.09.2025

Ich, damals 12 Jahre alt, hab mir zwei älteren Jungs aus der Nachbarschaft gespielt. Einer war 15, der andere 17. Sie haben mich dann ins Badezimmer des Hauses von dem Älteren gedrängt, um mich auszuziehen und meinen Körper zu begutachten. Ich habe mich dabei heftig gewehrt und geschrien. Die beiden haben mich überall begrapscht und dabei meinen Körper beurteilt und sowas gesagt wie „sie hat da unten sogar schon Haare“. Die Mutter sowie die Schwester haben gehört, wie ich mich gewehrt habe und mir nicht geholfen. Als mich die beiden Männer wieder aus dem Bad gelassen haben, haben mir seine Mutter und Schwester sogar noch vorgeworfen, dass ich so einen Lärm gemacht habe! Das hat mir vermittelt, dass es meine Schuld ist. Ich weiß gar nicht, ob ich danach nach Hause gegangen bin oder geblieben bin. Bis heute zeige ich mich ungern nackt vor Männern. Ich bin früh weggezogen und habe mit niemanden von damals Kontakt.

M

location not specified – 06.09.2025

Ich bin auf ein date gegangen (Tinder). Lief eigentlich gut also sind wir zu mir um einen Joint zu rauchen. Ich wusste nicht ob ich Sex haben will oder nicht, teilweise wollte ich aber ich hatte ein etwas gestörtes Verhältnis zu dem Zeitpunkt mit Sex und war mir deswegen unsicher. Er zog mich aus,was noch ganz ok war weil ich ja wie gesagt nicht sicher war und dachte ich kann mich ja immernoch umentscheiden. Als ich nackt war und wir anfingen rumzumachen, wollte ich nicht mehr. Er akzeptiert es nicht und drehte uns einfach so dass er oben lag. Ich versuchte ihn wegzudenken aber er machte einfach weiter. Er war Arzt.

anonymous

A friends apartment – 06.09.2025

I got drugged and raped by my best friends fiance while celebrating her birthday.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

In meinen frühen Zwanzigern habe ich als Sommerjob in der Kinderbetreuung gearbeitet und dabei ein Kind mit Behinderung begleitet. Eines Tages waren wir mit der Gruppe schwimmen. Das Kind, das ich begleitete, wurde früher von den Eltern abgeholt, deshalb haben wir vor dem Schwimmbad gewartet. Wir saßen an einem kleinen runden Tisch, ich auf einem Stuhl, das Kind im Rollstuhl daneben.
Irgendwann kam ein Mann vorbei, den ich kannte. Er war mit ein paar Leuten aus meiner Freundesgruppe befreundet und deutlich älter als ich, vielleicht Ende dreißig. Wir unterhielten uns kurz, ein ganz normales Gespräch. Irgendwann meinte er, er würde jetzt weitergehen und verabschiedete sich. Ich sagte „Tschüss” und in dem Moment fasste er mir mit der Hand an die Brust, drückte richtig fest zu, grinste und ging weg.
Ich war völlig schockiert, erstarrte und wusste nicht, was gerade passiert war. Es tat wahnsinnig weh. Die Tatsache, dass das Kind neben mir saß, machte alles noch viel schlimmer. Ich hatte das Gefühl, wir wären beide in Gefahr gewesen, als wären wir beide schutzlos gewesen und ich hätte es nicht gemerkt, obwohl ich doch die Verantwortung hatte. Dem Kind ist natürlich nichts passiert und ich weiß nicht, ob es das überhaupt mitbekommen hat, aber trotzdem. Ich war total überfordert.
Ein paar Tage später habe ich das allen meinen Freund*innen erzählt. Ich wollte, dass alle wissen, was für Typ das ist. Aber niemand war schockiert darüber. Bin mit keinen aus der Gruppe mehr befreundet.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Als ich 13 war habe ich über ein Ferienprogramm einen etwas älteren Jungen kennengelernt den ich toll fand. Einige Zeit später haben wir uns zufällig wieder getroffen. Ich war damals sehr unerfahren und hatte noch nicht einmal meinen ersten Kuss. Er hatte mich überredet mit zu ihm zu kommen um sexuelle Erfahrungen sammeln zu können. Ich habe mich damals darauf eingelassen da ich mich für reif und erwachsen hielt und cool sein wollte. Es kam zum Sex , als er in mich eindring habe ich angefangen zu weinen und sagte er soll aufhören, was er aber nicht hat. Ich bin direkt danach gegangen und habe niemanden davon erzählt, danach hatten wir keinerlei Kontakt mehr. Ich war mir selbst die meiste Zeit unsicher was das überhaupt war. Ich gebe mir immer noch eine gewisse Selbstschuld mich nicht mehr gewehrt zu haben.

anonymous

Wiese – 06.09.2025

Wir haben mit 15 mit ein paar Freunden gezeltet. So konnten wir in Ruhe kiffen und einfach mal unter uns sein. Ich lag mit einer Freundin und einem Kumpel zusammen im Zelt. Nachts werde ich wach weil seine Hand an meiner Vulva war. Ich war so schockiert, dass ich einfach ruhig liegen geblieben bin. Am nächsten Morgen war alles als wäre nie was gewesen. Mit 37 hab ich das zum ersten Mal einer Freundin erzählt. Und seitdem hab ich immer wieder Flashbacks und Trigger. Er war nicht der erste und letzte Mann der übergriffig geworden ist. Bis heute fällt es mir schwer Nein zu sagen. Aber ich lerne es

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Wir waren anderthalb Jahre on off in einer laut ihm Freundschaft plus für mich fühlte es sich eher an als wäre es eine Beziehung
Ich durfte nicht mit anderen Männern reden da flippt er schon aus
Es ging immer hin und her er nutze mich aus für Sex und Geld

Er demütigen mich immer wegen meinem.aussehen Gewicht essverhalten ich aß tagelang nichts

Dann kam der Höhepunkt er schlief Mit seiner ex die vor mir da war und log mich ein halbes Jahr darüber an obwohl mir mehrere bestätigten es wäre passiert

Sind zum Glück getrennt habe einen neuen Freund der mich komplett anders behandelt ich denke trotzdem ich bin selber schuld weil ich aus Liebe blieb wo keine liebe war

anonymous

München – 06.09.2025

Ich war 10 er 15 und mit mir nah verwandt
Ich sollte bei ihm schlafen sagten meine Eltern es war Silvester und ich schlief bei ihm plötzlich er neben mir Ich wurde leicht wach aber war wir versteinert er griff in meine Hose Ich hatte ein hello kitty Shirt und eine schwarze Leggings an Ich war ein Kind und denke bis heute ich war schuld es blieb nicht bei einem mal

Acht Jahre später habe ich ihn angezeigt
Anderthalb Jahre auf den Prozess gewartet dafür das er freigesprochen wurde weil meine Eltern mir in den Rücken fielen

Passiert an einem anderen Ort bin weit weg gezogen wollte niemanden von ihnen je wieder zu Gesicht bekommen
Heute höre ich er hat eine eigene famillie

anonymous

Hamburg – 06.09.2025

Er hatte ein date mit mir es kam zum einvernehmliche Sex aber danach wollte er noch mal und ich nicht und er hat es dann so erzwungen habe ihn bis heute nicht wegen Vergewaltigung angezeigt mir würde keiner glauben weil er seinen namen gefaked hat

FakeGinger

Ennepe ruhr Kreis – 06.09.2025

Ich war 15 und er 30
Er hat mich in eine Beziehung manipuliert, unteranderem mit Suizid Drohungen. Er hat mich Monate lang missbraucht und mir erklärt das ich beim Sex Weine, weil das am Anfang so überwältigend ist. Bin da nur raus gekommen weil eine Lehrerin verhalten Veränderungen aufgefallen sind. Die erste Erwachsene Person die Hilfe angeboten hat, obwohl es alle wussten..seine Eltern, seine Freunde, meine Familie.. jahrelang habe ich nichts von ihm gehört, ihn verdrängt und dann lässt er sich für die Partei aufstellen, zum Bürgermeister Kandidat, in der ich Mitglied bin. Es hat mich so aus der Bahn geworfen, dass ich 3 Wochen nicht arbeiten konnte, Symptome an denen ich jahrelang gearbeitet habe sind auf einen Schlag wieder da und ich fühle mich wieder wie 15…

Holle

location not specified – 06.09.2025

Meine Geschichte

Ich war noch ein Kind, als ich selbst Mutter wurde. Ich hatte gehofft, ein Zuhause voller Liebe aufzubauen stattdessen wurde unser Leben zu einem Kampf ums Überleben.

Der Vater meines Sohnes hat mich seelisch und körperlich zerstört. Er schlug mich, beschimpfte mich, machte mich so klein, dass ich irgendwann selbst nicht mehr wusste, wer ich eigentlich bin. Auch mein Sohn musste am Anfang körperliche Gewalt erleben, und viel zu früh trug er eine Last, die kein Kind tragen sollte. Seine kleine Seele zerbrach so sehr, dass er schon früh eine Trauma-Therapie brauchte.

Es gab Nächte, in denen er unter Drogen fast neben uns im Bett starb. Ich erinnere mich an die Angst, dass mein Kind und ich neben einem leblosen Körper aufwachen könnten. Unser Zuhause war kein sicherer Ort mehr es war ein Käfig aus Angst, Gewalt und Schweigen.

Das alles ging über Jahre. Jahre voller Kontrolle, Erniedrigung, Schläge und innerer Zerstörung. Es hat tiefe Spuren in mir hinterlassen. Ich leide bis heute an KPTBS. Die Vergangenheit lebt in meinen Träumen, in meinen Gedanken, in meinem Körper. Sie hat Narben hinterlassen, die man nicht sieht aber die jeden Tag zu spüren sind.

Und doch stehe ich hier. Ich habe überlebt. Ich habe mein Kind beschützt, so gut ich konnte. Auch wenn er mich fast zerstört hätte, habe ich die Kraft gefunden, weiterzugehen.

anonymous

Mein WG Zimmer – 06.09.2025

Ich habe jemanden über eine Dating-App kennengelernt und ihm von meinen Wochenendplänen erzählt. Eine Ikea-Lieferung mit einem Schrank sollte kommen. Er bot sofort an zu helfen. Im Gegenzug könnte ich ja für uns etwas Schönes kochen. Schon bei dieser Bemerkung hätte ich rennen sollen. Samstag kam er also in meine WG, baute den Schrank auf & ich kümmerte mich ums Essen. Danach aßen wir und schauten einen Film, ich schlief dabei ein. Es war deshalb schon spät und draußen tobte ein heftiges Sommergewitter. Ich bot ihm also an, bei mir zu übernachten, damit er nicht mehr nach Hause musste. Wir lagen entspannt im Bett, der Fernseher lief und irgendwann schlief er ein. Ich machte mich noch im Bad fertig, trug wegen der Hitze ein zu großes Shirt und darunter nur einen Slip, so eine Calvin Klein Shorts, nichts Aufreizendes und legte mich wieder hin. Dann schlief auch ich ein. Geweckt wurde ich, als er plötzlich meinen Slip zur Seite schob und erst seine Finger, dann seinen Penis in mich einführte. Ich war wie versteinert, konnte nichts sagen, und er machte einfach weiter – ohne Kondom. Danach schlief er weiter und ging am nächsten Morgen, als wäre nichts gewesen. Früher dachte ich, es sei meine Schuld, weil ich nicht laut „Nein“ gesagt habe und nur Shirt und Slip trug. Heute weiß ich: Ich wurde sexuell missbraucht. Ich habe ihm keinerlei Zeichen gegeben, dass ich Sex mit ihm möchte & ich habe geschlafen…

anonymous

Düsseldorf – 06.09.2025

Ich war mit meiner damaligen On-Off-Beziehung auf einer Geburtstagsfeier. Es war ein extrem heißer Tag und mein Kreislauf hat nicht richtig mitgespielt. Nachdem ich etwas getrunken hatte, wurde mir ungewöhnlich schnell sehr schlecht. Ob es an der Hitze lag, meiner Erschöpfung durch Überarbeitung oder daran, dass mein damaliger Partner etwas in mein Getränk getan hatte, weiß ich bis heute nicht.

Er bot mir an, dass ich nicht mitten in der Nacht noch eine Stunde mit dem Zug in die nächste Stadt fahren müsse, sondern mit ihm mitkommen könne. Meine eigenen Erinnerungen an diese Nacht sind bruchstückhaft. Monate später hat mir jedoch seine neue Freundin detailliert geschildert, dass ich mich in dieser Nacht mehrmals übergeben musste – und dass es ihn erregt habe. Er habe sie wissen lassen, dass er mich aus Hass für diese Situation in jener Nacht vergewaltigt habe.

Am nächsten Morgen wachte ich völlig verängstigt und ohne Kleidung auf. Dieses Bild ist mir bis heute sehr präsent. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass er diese Szene offenbar mehrfach mit Prostituierten und später auch mit seiner neuen Freundin nachgestellt und sich gemeinsam mit Freunden darüber lustig gemacht hat. Er hat sich daran ergötzt, was er mir angetan hatte.

Trotz Anzeige ist er nie zur Rechenschaft gezogen worden, weil seine neue Freundin sich überraschend mit ihm verlobt hatte und von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte.

Jule

Hamburg – 06.09.2025

Ich hatte mit Ende 20 eine Situationship. Eines Abends hatten wir uns verabredet, ich sagte ihm von Beginn an, dass ich heute keinen Sex wünsche. Geknutscht haben wir trotzdem, was von mir aus auch gewünscht und völlig okay war. Nachdem er kurz im Bad verschwunden war, nutzte ich die Zeit und checkte meine Nachrichten auf dem Handy. Er kam wieder, während ich gerade eine Nachricht beantwortete. Als ich den Blick hob, stand er mit seinem errigierten Penis und heruntergelassener Hose vor mir und versuchte, mir aus dem Nichts einen BJ abzuringen. Ich schob ihn beiseite und teilte ihm klar mit, dass ich heute nicht will und SO schon gar nicht. Er lachte und sagte mir, dass ich prüde sei und eine „Penisphobie“ hätte (jaja, natürlich bin ich schuld, wenn er unangemessen und übergriffig bist. WTF…) Danach haben wir uns nicht mehr gesehen, da ich ähnliches Verhalten schon öfter bei ihm erlebt hatte.

anonymous

Wernigerode – 06.09.2025

Mein damaliger Exfreund, ich hatte aus verschiedenen Gründen keine Lust mit ihm zu schlafen, weil unsere Beziehung aufgrund von verschiedenen Punkten schon kurz vorm Ende stand. Er hat immerwieder versucht mich anzufassen weshalb ich jedoch laut und deutlich gesagt habe, dass ich das nicht möchte. In der Nacht danach bin ich aufgewacht, weil er seine Finger in mir hatte und sich daran aufgegeilt hat.. Dies ist 2 mal passiert. Aber er meinte danach so schlimm kann es ja nicht gewesen sein weil ich feucht geworden bin.

anonymous

Bonn – 06.09.2025

Ich wurde fast 2 Jahre von einem Mann durch Drohungen und Manipulation in einer Beziehung gehalten bis die Polizei mir helfen musste.

anonymous

Beim Tätowierer – 06.09.2025

Ich war 32 und habe mir nach 2 schweren Einsätzen (Bw) einen Totenkopf (als Art Therapie) auf den Bauch tätowieren lassen. Bei der Abschlussbehandlung schlug mir der Tätowierer mit aller Kraft auf den Po und sagte nur noch „ich finds geil, wenn sich Frauen so Tätowieren lassen“
Ich habe wortlos bezahlt und mich dort nie wieder blicken lassen. Das war nicht der erste Übergriff dieser Art, aber mit der „harmloseste“.

Rebecca, 32

Hamburg – 06.09.2025

Gestern auf dem Weg nach Hause von einem Mann mehrmals von hinten angesprochen worden, habe zuerst nicht reagiert und habe versucht unauffällig schneller zu werden. Ich konnte ihn nicht abhängen. Etwa 100m weiter packte er mit beiden Händen fest meine Arme und hat versucht mich zu küssen.

J.

Ruhrgebiet – 06.09.2025

Ca 2015 auf der Silberhochzeit der Eltern meines Freundes. Es gab einen Großonkel in der Familie, der bekanntermaßen die weiblichen Familienmitglieder mehr als „herzlich“ begrüßt und küsst. Ich war damals noch nicht lang mit meinem Freund zusammen und kannte den Onkel noch nicht. Auf der Feier wollte ich ihm Hallo sagen und er fing einfach an mich aufs übelste im Gesicht abzuknutschen und anzutouchen. Ich war total überfahren – mein Freund kam dann und stellte sich dazwischen. Seitdem habe ich den Onkel gemieden.

anonymous

Nähe Karlsruhe – 06.09.2025

Wir haben 2019 über Tinder gematcht. Ich wusste nicht dass Netflix schauen bedeuten soll, dass es zu Sex kommen soll. Ich lag neben ihm und er packte mich aus dem nichts fest an den Hüften und riss mich an sich, dass mein Körper angefangen hatte zu zittern, zu Beben vor Abwehr, ich war wie gelähmt. Ich habe ab diesem Zeitpunkt nur noch Bruchteile an Erinnerungen. Mein Therapeut meinte dass das eine besonders sadistische Art einer VG war. Er wirkte am Anfang sehr nett und interessiert.. sehr ruhig. Ich konnte es nie jemandem erzählen. Nur meinem Therapeuten fast 6 Jahre später. Ich kenne Leute die ihn kennen, die nicht wissen, dass er mir das angetan hat. Die nichtmal wissen dass ich ihn kenne, weil ich diese Leute nach dem Vorfall kennengelernt habe. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht seinen Namen auf dem Marktplatz aushängen will.

Lara

Weihnachtsfeier – 06.09.2025

Mein damaliger Freund und ich haben während des Studiums im gleichen Sportverein in der jeweiligen Damen/Herren -Mannschaft Lacrosse gespielt. Bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier hat mir ein guter Freund von ihm vor allen anderen auf den Po gehauen. Während ich mich lautstark verbal gewährt habe, haben die meisten gelacht und mein Freund stand nur stillschweigend daneben. Im Nachhinein meinte er nur, dass er davon nichts mitbekommen habe. Das schlimmste ist, dass er sich in unserem gemeinsamen Freundeskreis immer als einer der „Guten“ darstellt inkl. lackierter Fingernägel, feministischer Sticker, usw. Bis heute ist er mit diesem Freund noch befreundet.

Caro

Zuhause – 06.09.2025

Es war eine Party bei mir Zuhause, meine Eltern erlaubten mir das erste mal eine Zuhause zu feiern mit Alkohol, ich war 17, mein Freund 24. Wir hatten einen schönen Abend mit Freunden, als wir dann Nachts betrunken in´s Bett gingen wollte er Sex, unbedingt. Ich sagte ihm das ich nicht will, dreht mich weg. Doch er lies nicht locker, kam immer wieder, säuselte nette Dinge, hauchte mich mit seinem Alkohol Atem immer wieder an und küsste mich, ich weigerte mich wieder und dachte ich hab Ruhe bis er einfach in mich eindringt und mich mit seiner Kraft so in´s Kreuz drückte das ich mich nicht traute mich zu wehren. Als er fertig war hab ich ihn aus dem Bett geschubst als er sich entspannt neben mich lag. Ich habe im gesagt er soll seine Sachen packen und nie wieder auftauchen. Als er weg war bin ich weinend zu meinen Eltern, mein Vater bot mir an mich neben ihn zu legen und ich genoss seine Sicherheit auch wenn er bis heute denkt das wir uns wegen einem Streit getrennt haben.

Caro

Gasse, drei Häuser neben meinem Zuhause – 06.09.2025

Ich war 13 oder 14, ich war auf dem Weg nach Hause, ein Freund meines Bruders (18J) hatte den gleichen Heimweg, ich ging langsamer um mit ihm zu reden. Plötzlich drückte er mich in die Gasse und presste mich mit seinem gesamten Gewicht und größe gegen die Hauswand und fing an mich zu küssen. Ich wehrte mich und sagte leise aber klar das er weg gehen soll und ich das nicht will, ich traute mich nicht laut zu schreien. Er wich ein kleines Stück zurück, weil er unsicher war und ich mich zappelnd wehrte, ich holte auf und schlug ihn mit der Faust in´s Gesicht und rannte nach Hause. Da tat ich so als wäre es nichts gewesen – es war mein erste Übergriff den ich erlebte

Roxane

Beim Hausarzt – 06.09.2025

Er hat mich eingerenkt und hat als ich mich umdrehen sollte auf den po gehauen. Als er fertig war ein zweites Mal. Dazu hat er gesagt, dass es gut war, dass er mich mal so durchgenommen hat.

K

Irgendwo in Neuseeland – 06.09.2025

Zusammen mit meiner Freundin und meinem Kumpel reiste ich durch Neuseeland. Wir nutzen Couchsurfing, um Locals kennenzulernen und bei ihnen zu übernachten. Es sind zwar Unbekannte, aber was soll schon passieren? Wir sind schließlich zu 3. Bei einem Host schliefen die beiden im anderen Zimmer im Bett und ich war dieses Mal dran, auf dem Sofa zu schlafen. Sie gingen zu Bett und ich quatschte noch mit unserem Host. Ich sagte, ich wolle auch schlafen und breitete mich auf dem Sofa aus. Er forderte mich mehrmals auf, doch lieber mit zu ihm ins Bett zu kommen. Ich lehne freundlich ab. Er beschließt, einfach bei mir zu bleiben, um mir „Gesellschaft zu leisten“. Ich bin nicht blöd, weiß was er vor hat. Natürlich will ich nicht undankbar sein, schließlich lässt er uns bei sich wohnen. Aber das hat nichts mit Undankbarkeit zu tun! Um weiteren Berührungen und womöglich schlimmerem zu entgehen, bleibe ich die ganze Nacht wach(sam). Ich schlafe nicht und bin heilfroh, am nächsten Morgen diese Wohnung verlassen zu können. Meinen beiden Freunden sage ich nichts davon.

K

Dorf nahe Stuttgart – 06.09.2025

Mit 14 zog ich mit Freund:innen um die Dörfer, ging auf Feste und nahm es als Anlass, (zu) viel Alkohol zu trinken. Immer mit dabei: meine beste Freundin. Eines Abends knutschten wir mit unbekannten Typen (16) im Gebüsch. Ich bekam Komplimente und zugleich wurde er immer aufdringlicher. Grabschte mich an. Fuhr mir unter meinen Pulli. Es war zu viel. Ich habe es irgendwie geschafft, mich zu lösen. Ich dachte: „Da bin ich aber gerade noch davon gekommen.“ Meine Freundin ist nirgends zu sehen. Irgendwann finde ich sie. Wir gehen nach Hause.

Tage später sitze ich allein im Bus. Ich erkenne eine Stimme. SEINE Stimme. Angst überkommt mich. Mir wird schlecht. Hoffentlich erkennt er mich nicht, hoffentlich lässt er mich in Ruhe.

Lulu

location not specified – 06.09.2025

Ich war 20, und gerade in meine neue Wohnung eingezogen, die seinem Kumpel mal gehört hat. Das war auch der Grund, warum er mich besuchen wollte, hatte chinesisches Essen dabei und fiel schon in der Tür über mich her. Ich hab versucht, ihn abzuwehren, aber er war körperlich einfach stärker als ich. Ich hab dann laut angefangen zu schreien und ihm klarzumachen, dass ich keine Lust auf körperlichen Kontakt habe. Ich fand ihn so widerlich er hat dann aufgehört mit der Begründung der andere durfte doch aber auch mal ran (ich hatte zwei Monate zuvor etwas mit einem Bekannten von ihm.).

K

Einige Orte in Neuseeland – 06.09.2025

Mit meinem damals besten Kumpel reiste ich (21) für 3 Monate durch Neuseeland. Durch die ständige Zweisamkeit kamen wir uns irgendwann näher. Es war abgemacht: Knutschen, Fummeln ok. Kein Sex. Anfangs lief alles super. Dann kam eine Freundin hinzu und ich wollte den sexuellen Kontakt verringern. Sie sollte es nicht mitbekommen, es sollte nicht zwischen uns 3 stehen. Abgemacht.

Das Problem: er hielt sich nicht dran. Forderte nach wie vor zu „mehr“ auf. Wollte Dinge tun, die für mich zu weit gingen, Dinge, die mir nicht gefielen und keinen Spaß bereiteten. An Orten und Zeitpunkten, die ich nicht angemessen fand. Aber ich tat es trotzdem. Damit er Ruhe gibt. Damit keine schlechte Stimmung aufkommt. Weil es blöd wäre, wenn es rauskommt und wir uns streiten – schließlich reisen wir noch 1,5 Monate zusammen…

Heute bin ich 28. Es hat Zeit und leider noch viele ähnliche Situationen gebraucht und fällt mir immer noch nicht leicht. Aber ich habe gelernt, NEIN zu sagen/ signalisieren.

Jasmin

location not specified – 06.09.2025

Ich war 17 und er war damals für mich schon richtig alt, wollte heiraten und mich ungefragt küssen. Ich sagte dann nein und er machte weiter. Dann sprach ich ihn als die bevorstehende Hochzeit an damit er aufhört.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Wir kannten uns flüchtig über eine Freundin. Mit dieser wollte ich auf ein Konzert. Er meldet sich, dass er auch Tickets habe und ob er sich uns anschließen dürfte. Die Freundin fühlte sich abends nicht gut, also gingen wir alleine aufs Konzert. Plan war, dass trotzdem beide bei mir schlafen, er auf dem Sofa, sie bei mir im bett. Er wurde kurz vorher verlassen, weil er seine Freundin betrogen hat und hat mich vollgeheult damit. Nach dem Konzert war er super betrunken und wollte mich küssen. Seine Ex hat angerufen und ihn angeschrien, weil sie über die Story gesehen hatte, dass er mit mir unterwegs ist. Darauf antwortet er:“Die? Die würd ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen“ Ich fühlte mich so unwohl und habe der Freundin geschrieben, dass sie wirklich bitte vom Sofa ins Bett soll. Als wir Zuhause ankamen, war sie auf dem Sofa eingeschlafen und er ist direkt ins Schlafzimmer gegangen. Ich war wie ferngesteuert und in auch ins Bett gegangen. Er wollte mich dann berühren und küssen, was ich permanent verneint und abgelehnt habe. Nach langem diskutieren ist er eingeschlafen, ich irgendwann auch. Irgendwann bin ich wieder aufgewacht, weil irgendwas komisch war. Bis ich dann gemerkt habe, dass er meine Hand an seinen Penis geführt hat und sich damit selbst befriedigt hat. Ich habe wegen der Müdigkeit kurz gebraucht um zu schalten, hab dann meine Hand weggezogen und war den Rest der Nacht in der Küche. Es würde ihm gegenüber nie thematisiert.
delete

K

Dorf nahe Stuttgart – 06.09.2025

Mit 14 Jahren begann ich jedes Wochenende mit meinen Freund:innen um die Dörfer zu ziehen, Feste zu besuchen und es als Anlass zu nehmen, (zu) viel Alkohol zu trinken. Mein damals bester Kumpel war so gut wie immer dabei. Mit ihm machte ich zu dem Zeitpunkt auch erste sexuelle Erfahrungen (gelabelt als Freundschaft+). Zuhause. An einem Ort, an dem es ok war.

Eines Abends waren wir in einer kleinen Gruppe unterwegs. Erst angetrunken. Dann war er so betrunken, dass wir die Mutter eines anderen anriefen und darum baten, ihn nach Hause zu fahren. Die ganze Gruppe wartete gemeinsam. Ich stand an eine Rebe gelehnt, er hing/ saß an mich gelehnt. Plötzlich wandert seine Hand zwischen meine Beine. Tastet nach meinen Geschlechtsteilen. Ich schiebe seine Hand weg, hoffe, dass niemand es gesehen hat. Er macht weiter. Ich fühle mich unwohl. Ich probiere es noch einmal abzuwehren. Die Hand ist weiterhin da. Plötzlich spüre ich, dass mein Körper reagiert. Mit Anzeichen von Lust. Aber ich habe keine Lust. Ich will, dass es aufhört, schließlich sind Freund:innen um uns herum und er ist betrunken. Ich möchte soetwas nicht in der Öffentlichkeit. Nicht hier, nicht jetzt… und gleichzeitig fühlt es sich irgendwie gut/interessant an. Fuck!

Das heranfahrende Auto hilft mir, mich aus der Situation zu befreien. Wir bringen hin sicher nach Hause. Geschafft. Doch das blöde Gefühl bleibt. Warum hat er das gemacht? Warum habe ich es zugelassen?

Heute (14 Jahre später) ist mir klar: es war übergriffig

Fc

Muc – 06.09.2025

Ich 28 habe mein zweites Kind auf die Welt gebracht. Viele Glückwünsche kamen und ein alter Freund hat sich gemeldet. Zwischen uns ist nie was gelaufen, waren immer nur Freunde, aber er hatte sich distanziert, weil er in einer Beziehung war. Er wollte mir für meinen Sohn Glück wünschen und Meinte, er würde gerne auf ein Kaffee vorbeikommen mit mir über seine toxische Ex quatschen. Er wusste genau, wie mein Partner arbeitet und hat einen Vormittag vorgeschlagen. Ich hab mir überhaupt nichts dabei gedacht. Er kam mit einem Geschenk für den kleinen und eigentlich verlief der Besuch total normal, bis ich aufstand und mich an die Kommode stellte um den Kleinen zu wickeln. Er hat sich, während ich mein Sohn wickeln wollte, hinter die Wickelkommode gestellt und sich an mir gerieben.er meinte er hatte schon immer die Fantasie eine mama zu fic*n. Ich hatte Angst, um mich -Angst um mein Kind. habe in dem Moment nur rot gesehen, mich umgedreht und ihn geohrfeigt. Ihn beleidigt und aus meiner Wohnung geschmissen mit dem Worten ich würde seine Mutter anrufen.ich glaube im nachhinein, NUR das hat ihn aus der wohnung gejagt, die polizei wäre niemals halt gewesen.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Ich wollte nicht mit meinem Ex schlafen wenn ich meine Tage hatte, weil mich nicht wohl fühle dabei (habe ich davor bereits oft erwähnt und auch klar erklärt warum ich in dieser Zeit keinen Sex will) Es waren immer ewig lange Diskussionen bis ich letztendlich ja gesagt habe. Einmal musste ich diese Diskussion im Bad in die Ecke gedrängt und weinend führen. Bis schließlich solange auf mich eingeredet wurde dass ich mit ihm geschlafen habe nur um aus der Situationen rauszukommen.
Wir waren danach noch ein paar Monate zusammen, er hat bis zum Schluss nicht verstanden dass ein gedrängtes Ja kein Consent ist.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Ich war 17, als mich mein eigener Cousin (16) angefasst hat, nachdem wir nach dem Feiern in meinem Bett übernachtet haben. Eine Freundin von mir lag ebenfalls im Bett. Ich konnte es erst gar nicht glauben und habe mich nicht bewegt/ schlafend gestellt. Als ich dann genug Mut sammeln konnte, habe ich seinen Arm von mir weggenommen.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

ich war 18 und praktikantin und wurde von einem arbeitskollegen in machtposition der mitte 40 war ungefragt auf den mund geküsst. habe nie darüber gesprochen.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

My male best friend grabbed my ass almost everything we saw each other, hiding it as a joke. I was young and even though I told him to stop and got mad I did let it happen further . He often did ,,jokes“ next to our friends he said „ I’m imagining you sucking my dick rn „ an some more… it never stopped until I cut contact

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Wir hatten ein Match auf Bumble. Das erste Date war nett, wir waren was trinken. Beim zweiten Date trafen wir uns bei ihm. Er hatte gekocht und wir tranken Wein. Nach dem Essen küssten wir uns und ich genoss es sehr. Ich sagte ihm klar und deutlich, dass ich nicht mehr möchte an dem Abend als küssen. Er überschritt diese Grenze irgendwann und ich ließ es geschehen, sagte aber, dass die Unterwäsche an bleibt. Auch diese Grenze überschritt er irgendwann und ich ließ es geschehen. Irgendwann drang er ohne Vorwarnung und ohne Kondom in mich ein. Ich stieß ihn weg und sagte ihm, wenn dann nur mit Kondom. Er schaute mich angewidert an und holte genervt ein Kondom. Wir hatten Sex. Danach kuschelten wir und er drang irgendwann nochmal ohne Kondom in mich ein. Ich ließ es einfach geschehen.. irgendwann ging ich und das letzte, was er sagte war, dass er nicht verstehe, warum ich beim sex so schmerzempfindlich sei.. erst am nächsten Tag habe ich realisiert, was da eigentlich passiert war.

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Heute morgen auf dem Handy: zwischen zwei und drei uhr 2 verpasste anrufe von privater Nummer.
Direkt Flashback zu Zeiten, als mein Ex mich ständig nachts betrunken angerufen und wahlweise gelovebomed oder terrorisiert hat. Damals hatte ich mein Handy nachts laut, damit ich auf jeden fall zu erreichen bin, wenn etwas mit ihm ist oder er mich erreichen möchte…

Lea

Oldenburg – 06.09.2025

Hatte ein Date mit ihm. Wir kamen uns näher, er bedrängte mich ohne Verhütung mit ihm zu schlafen – ich habe gesagt, dass ich mich damit nicht wohl fühle, aber er hat es „überhört“. Ich habe es damals noch nicht geschafft, vehementer für mich einzustehen.

Johanna

location not specified – 06.09.2025

Mit meinem Ex-Freund hatte ich rückblickend fast ausschließlich nicht einvernehmliche Sex. Ich habe zwar nie mein ‚Nein‘ ausgedrückt, weil ich zu der Zeit komplett internalisiert hatte, dass meine Meinung, meine Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse nichts zählen, und es mein Job ist willig zu sein und Mann zu befriedigen – nur dann bin ich etwas wert. Aber eigentlich hatte ich nie Lust auf Sex. Es gehört dazu, es ist mein Job, man macht das so… Heute sage ich: ich habe mich verkauft für die gesellschaftliche Vorstellung von Mann, Frau und Sexualität, die mir (non-verbal, weil aktiv darüber gesprochen wurde nicht) vermittelt wurde.
Das tut weh auf vielen Ebenen. Ich respektierte mich und meinen Körper nicht. Ich kannte mich selbst nicht. Die Frauen in meinem Umfeld tickten genauso. Die Männer sahen Frauen als Grundrecht und erhoben Besitzansprüche auf Ehefrauen, Töchter, waren verletzt in ihrer Ehre, wenn anderer Mann eine Grenze überschritt und sexualisierten Frauen und Mädchen für ihr Aussehen. Ich lernte nicht über die wichtigen Dinge zu sprechen, Grenzen zu setzen, mich zu lieben.
Heute lerne und wachse ich. Heute lernen und wachsen wir. Danke Sirens

Paula

Frankfurt – 06.09.2025

Meine ersten sexuellen Erfahrungen: Als ich 13 war, hat mir der Vater meines Freundes an den Hintern gefasst und an die Kinderzimmertür Kondome geklebt, wenn ich zu Besuch war. Zu der Zeit wollte ich mit meinem Freund keinen Sex haben, ich hatte keinerlei sexuelles Empfinden oder Lust. Er hat mich so lange bequatscht wenigstens schonmal einen „Vorgeschmack“ darauf zu bekommen, dass er wenigstens Anal wollte, wenn ich anders schon nicht wollte. Aus schlechtem Gewissen habe ich irgendwann mit mir machen lassen und drei Jahre später noch Blut im Stuhl gehabt. Ich habe weder mit meinen Eltern, noch mit einem Arzt darüber geredet, aus Scham. Ich habe ihm ein halbes Jahr lang regelmäßig angefasst, weil ich dachte, das macht man so in einer „Beziehung“. Der selbe Freund hat mich später regelmäßig angebettelt und betend vorm Bett gekniet, damit ich doch bitte Sex mit ihm habe. Mit 15 hat er mich betrunken nach einer Party so lange angebettelt, bis ich ihn „hab machen lassen“.

Sofia

Salzburg – 06.09.2025

Ich war 15 und hab bei meinem „Kumpel“ übernachtet. Bin aufgewacht als er sich mit mir vergnügte. Wir hatten einiges getrunken und am nächsten Morgen meinte er ich würde mir die Vergewaltigung einbilden

anonymous

location not specified – 06.09.2025

Es hat damals angefangen als ich 7 oder 8 war. Wir haben jedes Wochenende bei meiner Tante und Onkel übernachtet. Ich habe bei meinem älteren Cousin geschlafen. Er hat mich jahrelang nachts angefasst. Mich gezwungen mit ihm nackt zu kuscheln. Hat mich regelmäßig vergewaltigt.Das ging über 5-6 Jahre. Ich habe das Haus nie wieder betreten und ihn nie wieder gesehen.
Aber ich kann bis heute mit niemanden kuscheln.

Laura

Leipzig – 06.09.2025

I was walking down the Eisenbahnstraße at night with 2 friends (one male and one female). 2 guys walked past us and one of them grabbed my butt. I snapped a yelled at him and suddenly 5 more guys came out of nowhere to tell me that they’re drunk and didn’t know better. When I insisted that regardless of how much alcohol you drank, nothing could justify assaulting someone they laughed and called me a cunt. Luckily my friends defended me and another guy that we didn’t know helped us out and told them to leave. They got aggressive because we refused to back down and didn’t accept their low excuses. We eventually parted ways. I was glad to have called this guy out but we were also lucky that they only called us names and didn’t start a physical fight. I’m scared to walk this street ever since, even though I’ve lived there for 5 years now.

Denise

location not specified – 06.09.2025

Als ich gerade 13 wurde haben mich zwei älteren Kollegen überredet es mit ein paar Flaschen Hugo bei mir zu feiern, da meine Mutter eh nie war. Sie mischten mir was in mein Glas. Während mich der erste vgw. hatte, hatte der zweite unsere Wohnung ausgeräumt. Dann haben sie sich abgewechselt. Später erzählten sie überall, ich wollte es.

V.

Nrw – 06.09.2025

Ich weis nicht wirklich. was mir passiert ist. Meine Schwester wurde mehrere Jahre in ihrer Jugend(ca. 12-15) von ihrem Mathe Nachhilfe Lehrer Sex. missbraucht. Sie ist 6 Jahre älter als ich und hat mir, als ich selber 12 war das erste mal davon erzählt, da war sie bereits selber psychisch schwer kran. Ich selber erinner mich zwar an den Mann und habe vereinzelt Erinnerungen. Aber ich weiß sonst gat nichts. Mittlerweile mit 40 befinde ich mich durch eine Depression in Behandlung und man hat desweiteren eine KPTBS diagnostiziert, aber abgesehen von einer schweren Kindheit durch Erzählungen meiner Geschwister erinnere ich mich, in diesem Bezug an kaum etwas…kaum etwas ist zu milde ich erinnere mich nur aufgrund von Erzählungen anderer. ich weis nur dass .eine Schwester sagte: „ich habe ihm gehorchte, weil er mir drohte, dass er anderenfalls dich nehmen würde….

anonymous

Regensburg – 06.09.2025

Ich habe mit 17 in einem Lager gearbeitet. Ich war ganz alleine. Immer mal wieder kamen wenige Kollegen vorbei, dabei auch ein LKW-Fahrer Ende 50. Er hat zuerst immer an mich hingeredet, dass er ein Date mit mir will (ich hab mich damit „rausgeredet“, dass ich einen Freund hätte, er hatte Frau und Kinder. Irgendwann war ich wieder alleine im Lager und er kam zu mir, umarmte mich und griff mir hinten unters T-Shirt und kommentierte meinen verschwitzten Rücken. Ich hatte so Angst. Ich war absolut gelähmt. Zum Glück ist er nicht weiter gegangen.

Denise

location not specified – 05.09.2025

In der Grundschule fanden es einige Mitschüler/innen witzig, mich mit „Dennis“ anzusprechen, auch um mich damit zu ärgern. Wir hatten zwei Kinder mit Behinderung in der Klasse, diese wurden durch einen Zivildienstleistenden betreut. Dieser hatte mich auch mit „Dennis“ angesprochen. Ich sagte ihm sehr bestimmt, dass ich Denise heiße und ich ein Mädchen und kein Junge sei. Daraufhin sagte er mir, dass er mir das nicht glaube und ich ihm erstmal beweisen und zeigen solle, dass ich ein Mädchen bin. So wie er dies formulierte, war mir auch schon damals klar, was ich ihm zeigen sollte. Zum Glück habe ich das nicht gemacht. Erzählt habe ich allerdings auch nie jemandem davon.

Melina

Köln – 05.09.2025

Ich war auf einer Karnevalsparty und hab betrunken mit einem Mann, der erzählte er studiere katholische Religion, über Religionen. Wir waren zwar sehr unterschiedlicher Meinung aber ich hab mich entschieden ihn mit nachhause zu nehmen. In meiner WG war niemand und wir hatten Sex. Während des Sexs hat er versuchte er mehrfach mich anal zu penetrieren obwohl ich gesagt habe, dass ich das nicht will und dann brach ich ab und bemerkte dann dass er während dessen auch das Kondom ausgezogen hat und mich unverhütet penetrierte. Ich wollte ihn raus schmeißen doch er fing an zu diskutieren. Kotzte mir noch in die Toilette und diskutiere trotzdem danach weiter. Nachdem ich ihn aus der Wohnung geschoben habe ist er endlich gegangen. Danach STI Tests gemacht und leider hatte ich auch noch chlamydien von ihm bekommen. Leider konnte ich ihn nicht Anzeigen, da ich keine Information außer sein veedel in dem er lebte und sein Studiengang hatte. Das hätte der Polizei nicht gereicht

anonymous

@home – 05.09.2025

Zu Beginn der Beziehung mit meinem mittlerweile Ex-Partner waren wir offen. Ich habe das genutzt und nachdem wir uns nachts wieder gesehen haben, war er sauer & hat zugeschlagen, eine Tür zerschlagen und ist weiter verbal sehr aggressiv gewesen. Zu diesem Zeitpunkt war ich froh, dass niemand im Haus die Polizei gerufen hat, aber Rückblickend betrachtet bin ich schockiert, dass es nicht gemeldet wurde. Vielleicht hätte es den Verlauf abgeschwächt.
Bitte ruft ausnahmslos immer die Polizei wenn ihr schreie oder laute Streits hört, auch dann wenn das häufig vor kommt!

anonymous

location not specified – 05.09.2025

Grundschule, 3. oder 4. Klasse. Wir haben uns die Kirche im Dorf von innen angeschaut und sind ein Treppenhaus hochgelaufen. Ich war eine der Letzten. Mein Mitschüler hat mir von hinten zwischen die Beine gefasst und festgehalten. Sein Freund hat es gesehen und gelacht. Ich werde das niemals vergessen. Ich war geschockt und konnte nicht reagieren. Ich habe mich so geschämt. Ich habe die ganze Nacht geweint und wollte nicht mehr auf dieser Welt sein.

anonymous

location not specified – 05.09.2025

I was 17, on a date with a 24 y/o who told me his name is Louis. We went for a walk along the river, talked about the kind of things one talks about on a first date. We sat down at a viewpoint and chatted some more. He touched my thigh (w/o asking obviously). I tried to chalk it up to, he’s interested and doesn’t know how else to show it. We continued on our walk. I showed him my primary school grounds because we passed by anyway. We sat down on a bench there and he proceeded to get closer and we kissed – I was ok with it – although very uncomfortable and unsure. He took it further and shoved his hand down my pants. Pushed my torso back, so I would be laying down and then penetrated me vaginally with his fingers. I was completely frozen, couldn’t move, nor say anything – I was screaming and crying internally, my body made no sound, at all. When he stopped and suggested we carry on, it felt like I was on autopilot.
I just wanted to go home. I was so scared to „make kr awkward“…
He suggested, we go for a drive and he could drop me off. To this day, this is where my internalised victim blamer comes rushing in. I agreed, sat in his car and we drove out of town. He said he‘d stop by the edge of the (busy) road, right next to the forest and so he did. He nagged me to sit in the backseat since I am so tall. We had talked about physical intimacy and that I wasn’t going to engage outside of a committed relationship. Before he raped me, he said „well, consider me your boyfriend the…“

anonymous

München – 05.09.2025

Ich war 17 und auf der Hausparty meines besten Freundes.
Es war eine kleine Runde, alles Leute die ich gut kannte.
Ich war total betrunken, musste mich übergeben und wollte nur noch schlafen.
Ich lag bereits im Bett, da kam dieser Mann, mehrere Jahre älter und ebenfalls sehr betrunken. Er kam mir zu nah und ließ mich nicht in Ruhe. Ich wechselte sogar 2 mal in ein anderes Zimmer um endlich schlafen zu können und alleine zu sein. Keine Entkommen, er folgte mir. Irgendwann gab ich vor Müdigkeit auf. Ich spürte nur noch wie er mit immer näher kam, sein Glied an mich drückte und eine Hand zwischen meine beide fuhr. Danach bin ich wohl eingeschlafen.
Ich habe ihn nie zur Rede gestellt und mich lange nicht getraut darüber zu sprechen.

Anonym

Nürnberg/Fürth – 05.09.2025

1.)In der 3. Klasse war ich bei einem Freund und sein Bruder kam wohl irgendwann ins Zimmer und hat mit“Doktor“ gespielt. Bzw dazu gedrängt.8 Jahre
2.) Stiefschwester hat sich vor mir selbst befriedigt und wollte dass ich das auch mache. Ca 10 Jahre alt
3.) Stiefvater kauft mir einen Vibrator, ich soll es doch Mutter nicht sagen ca. 13 Jahre
4.) Kontakt mit jungen über Schüler Vz der in der parallel Klasse sei, hat mit mir und einer Freundin gechattet. Irgendwann haben wir uns getroffen, er war nicht 14 er war 64. Freundin wollte trotzdem mit also bin ich mit. Daraufhin hat er mir Jahrelang geschrieben mich Gestalkt etc. Und habe ja gelernt sowas sagt man nicht. Also war ich still. Er hat geprahlt, wie er seine Tochter auch das erste mal hatte und wie viele andere.

Stellte sich raus das war wahr! Als ich 17 war kam der Anruf von der Kripo, ich kann mich daran kaum mehr erinnern aber er wurde aufgrund von mehreren Anzeigen hochgenommen. Viel Kinderpornografie etc war dabei.

Vor Gericht musste ich alleine kommen, im Wartebereich gegenüber saß seine Frau, die all das wusste und geschwiegen hat.

Mir wurde gesagt, alles wurde gesichert und beschlagnahmt er wurde wegen psychischen Gründen nur in die geschlossene Gesteckt und kam nach 4 Jahren frei.

Woraufhin er mir schrieb und mir sagt er hätte natürlich alles gesichert, seine Frau hat es für ihn aufgehoben. Diesmal bin ich zur Polizei. Leider weiß ich nicht mehr was die Strafe war.

5. 6. 7. Gibt es auch noch…

anonymous

Berlin – 05.09.2025

Ich hab mit 19 in einem etablierten Restaurant in Berlin als Garderobiere gearbeitet. Bekommen habe ich den Job darüber, dass mich jemand auf Facebook angeschrieben hatte. Ich hatte keine Vorerfahrung, aber die Mädels wurden offensichtlich nur nach Aussehen ausgewählt.
Auf einer der Veranstaltungen kam ein Mann zu mir, um die 50 und hat gesagt „Ich hab auch eine Tochter. Wenn die irgendwann mal genau so lecker aussieht wie du, kann ich mich glücklich schätzen.“
Ich bin daraufhin zu meinem Chef gegangen und habe es ihm erzählt. Seine Antwort: „und wieso erzählst du mir das? Willst du seine Nummer haben?“
Solche Situationen waren Alltag. Es war auch allen bekannt, dass der Inhaber und Leiter des Restaurants (auch im die 50) sich regelmäßig weibliche Mitarbeiterinnen „ausgesucht“, alle um die 20, ihnen geschenke gemacht hat und essen ausgegeben hat. Am Ende gab es Gerüchte er hätte ein oder zwei davon geschwängert.

Anonyma

location not specified – 05.09.2025

Wir waren 3 Mädchen in einer Dorf Clique. Es gab nichts zu tun, keine guten Vereine oder Clubs, wir haben dann angefangen zu rauchen und heftig zu trinken und das fanden wir unheimlich lustig. Unsere Kumpels haben die Situationen mehrfach ausgenutzt. Jede von uns ist vergewaltigt worden. Zur Not auch mit KO Tropfen wenn wir nicht betrunken genug waren. Wir konnten aus Scham nichts melden. In unserem Dorf wurden Gerüchte absichtlich verbreitet Mädchen würden solche Geschichten nur erfinden.

anonymous

NRW Kreuztal – 05.09.2025

Mein Ex Freund hat mich zum Sex gezwungen. Wenn ich nicht wollte, was eigentlich immer der Fall war, hat er mich emotional erpresst, mir ein schlechtes Gewissen gemacht und ein Mal sogar geweint. Ich habe es jedes Mal über mich ergehen lassen. Als ich Schluss gemacht habe, hat er mich gestalkt und mir unterstellt ich wäre während der ganzen Beziehung fremdgegangen. Ich durfte in der Beziehung weder Kontakt zu anderen Männern, noch zu meinen Freundinnen haben. Lediglich meine Mutter durfte ich sehen. Er hat beeinflusst was ich für Kleidung trage, es durfte nicht zu eng und nicht zu freizügig sein. Ich durfte draußen nur auf den Boden schauen, weil es ja sein könnte dass ich sonst einen anderen Mann anschaue.

anonymous

Neuwied – 05.09.2025

Ich habe meinen ersten Freund übers Internet kennengelernt. Damals war ich noch sehr, sehr jung. Er hat in Berlin gewohnt und wir haben viel gechattet und telefoniert. In den Sommerferien haben wir uns gegenseitig für mehrere Wochen besucht und nur gestritten. Es war sehr toxisch, der Typ war übergriffig und ich konnte das lange Zeit gar nicht realisieren und reflektieren, bis ich alt genug war. Er hat mich gezwungen Nacktbilder zu machen und ihm zu schicken. Immer wieder und immer wieder. Er hat meine Verlustängste so ausgenutzt und mir damit gedroht Schluss zu machen, wenn ich ihm keine schicke. Heute weiß ich, ich wurde psychisch vergewaltigt.

anonymous

location not specified – 05.09.2025

Mein damaliger Freund hat mich in meiner damaligen Wohnung, in der wir gemeinsam gewohnt haben, vergewaltigt. Als ich ihn drauf ansprach sagte er: ich könne ihm nichts nachweisen, das seien alles nur Geschichten, mir würde eh keiner glauben.
Ich habe mich klein machen lassen und bin nicht zur Polizei gegangen. Ich hab erst Wochen später verstanden, was mir eig widerfahren ist und dass es sich nicht um eine kleine Übergriffigkeit in einer Beziehung gehandelt hat.

Marie

Sachsen-Anhalt – 05.09.2025

Ich war noch sehr jung, das genaue Alter kann ich nicht sagen vllt so 8 oder 9Jahre. Wir haben in einem kleinen Dorf zur Miete auf einem Bauernhof gewohnt. Meine Mama war alleinerziehend und wir hatten nie Geld aber unser Vermieter hat uns immer geholfen und war super verständnisvoll. Er hat Kinder „geliebt“, wollte mir immer was gutes tun mit Geschenken und hat Zeit mit mir verbracht. Er selbst wohnte mit seiner Frau in Hanau und kam nur ab und an mal zu Besuch und hat in der Einliegerwohnung neben uns gewohnt wenn er da war. Er hatte eine Dartscheibe in dieser Wohnung und wir haben viel zusammen Dart gespielt, er hat essen für uns gekocht und sich um uns gekümmert. Irgendwann, ich weiß nicht ob es mehrmals vorkam, hat er sich auf mich gelegt und mir in die Hose zwischen die Beine gefasst und seine Finger hin und her bewegt. Dieses Bild und Gefühl werde ich niemals vergessen. Ich hab vor vier Jahren (ich bin aktuell 33) das erste Mal mit meinem Partner und vor drei Jahren mit meiner Mama darüber gesprochen. Ich habe jahrelang an mir gezweifelt, weil ich nie wusste ob es wirklich passiert ist. Jetzt, nach vielen Gesprächen weiß ich, es ist passiert. Er ist mittlerweile gestorben und auch wenns hart klingt, der Moment in dem ich erfahren habe das er nicht mehr auf dieser Welt ist war eine große Erleichterung.

B.S.

Hannover – 05.09.2025

Ich war 13 als sich ein Mann (ü60) das erste Mal vor mir einen runtergeholt hat. Ich saß an einer Haltestelle, es war helllichter Tag und Winter. Er stand ca 10 Meter entfernt und holte alles aus seiner Hose während er mich anstarrte. Ich schrie ihn an, er solle mit dem ekelhaften Scheiß aufhören und bin gegangen. Es hat ihn nicht interessiert, er machte weiter bis er aus meinem Sichtfeld war. Zu Hause erzählte ich es meiner Mutter und sie sagte bloß:“Das ist mir auch schon ein paar mal passiert.“ Als würde das Mädchen und Frauen ständig passieren. Irgendwann hab ich begriffen, dass dem genau so ist. Es. Passiert. Ständig.

anonymous

location not specified – 05.09.2025

Ich war im Zug unterwegs. Ich habe mit einem Date heiße Nachrichten ausgetauscht und der Typ neben mir hat das scheinbar mitbekommen. Er hat mich dann mehrmals am Knie angefasst und auch nicht aufgehört, als ich Nein gesagt habe. Bin dann aufgestanden und weggegangen. Da ich am Fenster saß, musste ich auch noch über ihn drüber steigen…hatte richtig Angst, dass er mich nochmal anfasst

anonymous

Leipzig – 05.09.2025

Ich hatte ein Date mit einem Typen und es war erstmal schön. Wir waren in einer Bar seiner Wahl und irgendwann war ich ziemlich angetrunken. Er hat mir Drinks ausgegeben und selbst nur Lino getrunken. Dann landeten wir bei ihm zuhause Seine Wohnung war ganz zufällig gleich nebenan. Wir fingen an einvernehmlich miteinander rumzumachen und miteinander zu schlafen. Irgendwann kam ich zu mir, weil ich kurz weggetreten war. Er war immernoch zu Gange und hatte einfach heimlich das Kondom entfernt. Ich war sofort panisch, hab es angesprochen und ihm gesagt er soll aufhören. Er hat mich festgehalten und weiter gemacht gegen meinen Willen, denn er würde ja aufpassen und mit Kondom würde er mich nur kaputt machen, weil sein P* zu groß sei. Man nennt es Stealthing und es ist eine Straftat. Und sicher war das nicht das erste Mal dass er das gemacht hat. Das Kondom war von mir. Er hatte nichtmal eins da.

anonymous

location not specified – 05.09.2025

Ich war immer die, die nie in einer Beziehung zu bleiben schien. Die, die ihren Partner ihrem Vater vorstellen wollte und immer Angst vor seiner Reaktion hatte. Mein erster Partner war „frühreif“ und damit hatte er schon Sex. Nun wurde von seiner Mutter verlangt, dass ich lieber die Pille nehme. Ich weiß bis heute nicht ob ich es wirklich wollte oder es tat um ihn nicht zu verlieren. Die Vorstellungsrunde bei Papa beginnt, mit dem klingeln an der Tür. Dann schon gestresst im Körper, steht er mit einem Baseballschläger vor der Tür. Gibt mir richtig viel Sicherheit, dass ich keine Angst vor Männern haben sollte. Ich konnte mich nie richtig sicher fühlen, bis ich gelernt habe nur noch mit Menschen zu sein, die meine Grenzen hören und respektieren.

Lena

Berlin – 05.09.2025

Ich habe hier durchgescrollt und war wahnsinnig berührt. Nur aus Interesse habe ich innerlich mal alle Situationen, die für mich klar körperlich übergriffig waren, zusammengetragen. Aus den letzten 10 Jahren (ich bin jetzt 25) habe ich 14 solcher Geschichten. Und das sind nur die, die man sich nicht mal mit zwei Augen zu schönreden kann.
Das ist 1 körperlicher Übergriff alle 8,5 Monate. Mir ist wahnsinnig schlecht.

anonymous

location not specified – 05.09.2025

Wusste gar nicht das ein Mann aus meinen Umfeld so gezielt auf Po und Beine schaut. Nicht nur bei mir auch bei meiner Nachbarin die eine etwas stabilere Figur hatte. Er ist chronisch alleine und fand Wege mich zu erreichen. Cyber Stalking. Ich sagte ihm Jahre später, nachdem er nachts Morddrohungen auf die Stufen zur Wohnung als Gekritzel hinterlassen mußte , mein Auto angerotzt hatte nur ein Satz

Ich möchte keinen Kontakt mit dir und habe nichts dir zu tun.

Sogleich lief er zur Polizei und trug dort vor
Er Habe Angst vor mir

Ich wäre Geisteskrank und bilde mir Sachen ein

Trotzdem vieles Dokumentierte zeigte das es einen Stalker in Haus gibt und er gesehen wurde, nachts im Keller

Über Kleinanzeigen wenn ich was verkaufen wollte, Bücher etc, meldete sich immer einer der mit seinen Worten zeigten: ich beobachte dich“

Schade wenn das gelöscht werden sollte

Ich schlief Jahre neben einem auf mich freuen fixierten Mann auf der selben Etage. Der mit vor 10 Jahren sagte ihm würden meine Haare und Augen triggern. Und ja meine Nationalität ist klar deutlich erkennbar .
So und das ist wahr und meine Nachbarin die weggezogen ist kennt die Story.

anonymous

Bad Könighofen – 05.09.2025

Ich war damals 17 und arbeitete an der Tankstelle neben der Schule.
Es war Freitag Abend und ich war nach Feierabend mit meinem Freund verabredet bei einer Feier.
Direkt neben mit war ein großes Fenster, man konnte mich also von Außen gut beim Arbeiten beobachten.
Auf einmal sah ich einen alten Mann mit heruntergelassener Hose auf der anderen Straßenseite im Dunkeln.
Er holte sich selbst einen runter, während er mich anstrarrte und ich nicht weg konnte, weil ich alleine im Laden war.
Er stand dort bestimmt 20 min. Ich war 17, er über 50.

Rosi

Niederösterreich – 05.09.2025

Als ich ca 14 war habe ich ein Sommerpraktikum im Service in einem beliebten Restaurant in der Umgebung gemacht. Weiße Bluse und schwarzer kurzer Rock war Dienstkleidung. Kollegen fast nur Männer. In der Küche war’s die Hölle, ständig hat einer der Köche/Küchenhelfer mir Gurke, Kochlöffel, oder sonstige Gegenstände unter den Rock zwischen die Beine geschoben. Einmal sogar ein großes Küchenmesser. Er hat mir gedroht wenn ich mich bewege schneidet er mich. Einer hat meine Hand festgehalten und auf seinen Penis gelegt und dran gerieben. Ich habe das so verdrängt dass es mir erst 25 Jahre später wieder ins Bewusstsein gekommen ist, ausgelöst in einer Situation mit meinem Mann, in einer eigentlich liebevollen und intimen Situation als er meine Hand genommen hat und sich selbst damit gestreichelt hat. Ich habe mich komplett versteift und konnte es nicht mehr genießen. Damals hatte ich Angst mit jemandem darüber zu sprechen.

anonymous

Berlin – 05.09.2025

Ich, alleine, auf dem Weg zu einem Freund. Draußen schon alles dunkel, weil Winter war. Aufeinmal kommt ein Mann hinter dem Gebüsch hervor, starrt mich an, läuft auf mich zu und masturbiert dabei. Ich schrie ihn in Grund und Boden.
Danach weinte ich stundenlang. Als ich mich auch bei meinem Kumpel nicht beruhigen konnte, ging ich zur Polizei.
Leider war keine Frau zu sprechen, sondern nur ein alter Mann, der außer „Naja aber angefasst hat er sie ja jetzt gar nicht“ nichts weiter dazu gesagt hat. Die sexuelle Übergriffigkeit wurde nicht erkannt. Lediglich eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Exhibitionismus.

Franzi

Dresden – 03.09.2025

Mein damaliger Partner konnte mich nicht unterstützen, als ich eine frühe Fehlgeburt hatte. Er hatte sich gerade mal wieder getrennt und war selbst depressiv. Leider ließ ich es zu, dass wir wieder zusammenkamen. Was er ein paar Monate später aber konnte war, so zu tun als wäre nichts gewesen und mich zum Sex überreden zu wollen. Ich versuchte es sogar (!?) und brach ab. Er meinte, seine Ex-Freundinnen wären da alle unkomplizierter gewesen. In späteren Streits schrie er mich an, wie dumm ich doch sei und nicht einmal mit der Pille umgehen könne, dass ich sowieso niemals eine gute Mutter gewesen wäre. Und als mein ganzer Körper Jahre später einfach zumachte und fragte ob wir erstmal sichere Nähe haben könnten, weil niemals etwas von den Verletzungen angeschaut wurde, sagte er: Du bist so prüde wie eine 80-Jährige! Ich habe eine ganze Reihe von Frauen, die mit mir Sex haben wollte, ich sag‘ es nur!

anonymous

Hostel LA – 01.09.2025

2023 war ich ein paar Nächte in einem einem Hostel in LA, Venice beach. Ich habe schon oft in Hostels übernachtet und selten schlechte Erfahrungen gemacht.
Dieses Mal war es ein 8ter Dorm – 7 Männer und ich.
Ich hatte ein Bett unten vom Hochbett. Der Typ, der mir gegenüber schlief hat erstmal mit akwarden Smalltalk angefangen – ich hatte überhaupt kein Interesse mit ihm zu interagieren,und war „höflich abweisend“ in der Hoffnung, das versteht er.
Am nächsten Tag wachte ich auf, er starrte mich an und sagte „good morning beautiful“. Ich war so perplex, dass ich direkt das Zimmer verlassen habe und gegangen bin. An dem Tag traf ich mich mit einer befreundeten Familie aus den Staaten.
Abends hatte ich eine Instagram Benachrichtigung – der Typ hatte mich auf der Straße mit meinen Freund/innen fotografiert und mir auf Instagram geschickt (keine Ahnung wo er das her hatte), damit ich „eine tolle Erinnerung an den Tag“ habe.
Ich war so schockiert und verstört, was zur Hölle man sich bei sowas denkt?! Habe ihm das auch -viel zu nett- zurück gemeldet, dass das creepy ist und er mich bitte nicht mehr fotografieren soll?!
Am nächsten Tag war er aus dem Zimmer raus in ein anderes umgezogen.
Mache mir im Nachhinein Vorwürfe, das nicht gemeldet zu haben oder ihn mehr damit konfrontiert zu haben, dass das überhaupt nicht geht…
Alle anderen aus dem Zimmer waren super nett. As always: not all men, but always a man.

Steffi

Arztpraxis – 01.09.2025

Ich war 8 und musste für ein Gutachten zu einem Amtsarzt. Er war ein alter Sack, der meiner Mutter sagte: ihre Tochter ist doch kein Baby mehr. Sie bleiben im Wartezimmer.
Bis zu dem Moment, indem er mit seiner fleischigen, behaarten Hand meinen nackten Rücken berührt, erinnere ich mich an jedes Wort, jeden Geruch, jedes Gefühl.
Ich war schutzlos und wie erstarrt, als er mich zur Behandlungsliege geschoben hat.
Ab diesem Zeitpunkt hat meine kleine Seele dissoziiert und sämtliche Bilder verdrängt, um zu überleben.
Vierzig Jahre später kam der Missbrauch durch eine Retraumatisierung in mein Gedächtnis zurück.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon die komplette Psycho-Laufbahn durch und einen harten Weg hinter mir.
Durch eine Traumatherapie konnte ich die Flashbacks reduzieren. Bis jetzt habe ich es geschafft, mich jeden Tag wieder für das Leben zu entscheiden.

anonymous

location not specified – 30.08.2025

Als ich 9 war, kam ein Nachbar zu uns auf den Hof und spielte mit mir. Ich war oft bei seiner Frau zu Hause, es war mir also bekannt bei ihnen im Haus zu sein. Diesmal war ich mit ihm alleine. Er führte mich ins Schlafzimmer und ich sollte mich ausziehen. Ob ich das gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Ich weiß aber noch, dass er sich auszog. Er wollte seinen P*nis an meine Vulva legen, ich sagte nein. Er versuchte mich zu überreden. Zum Glück hörte er auf. Dann sollte ich seinen alten labbrigen Hintern eincremen. Was ich tat. Bis heute ekel ich mich vor alten Männerhintern.
Als ich es erzählte, passierte nichts. Mir wurden nur Vorwürfe gemacht, dass ich es nicht früher erzählt habe, wegen anderer Kinder.
Was damals passiert ist, wie schlimm das war und was das bedeutet, was da passiert ist, habe ich erst verstanden, seit ich selber Mutter einer Tochter bin.

Sassi

location not specified – 30.08.2025

Ich wurde von meinem Exmann vergewaltig. Ganz still und schnell war es passiert. Unsere gemeinsame Tochter (damals 2) lag neben mir im Bett. Er kam nachts zu uns ins Bett, als wir schliefen und bedrängte mich. Ich sagte mehrmals nein, er machte Druck und ich ließ es über mich ergehen, damit mein Kind nichts merkt und ruhig weiterschläft.
Ich glaube, es kam öfter vor, aber bewusst wurde es mir (1 Jahr später) nur mit diesem mal.
Heute stärke ich meine Tochter, auf ihr nein bestehen zu dürfen.

anonymous

location not specified – 30.08.2025

Ich war 20.
Der Senior Chef in meiner Ausbildung hat während ich am PC mit der Maus gearbeitet habe, seine Hand auf meine gelegt und gestreichelt. Er ist immer unten an der Treppe demonstrativ stehen geblieben, hat geschaut wie man hoch geht und dazu stöhnende, genussvolle Geräusche gemacht. An einem Tag hat er mich im Büro meiner Kollegin – während diese an ihrem Schreibtisch saß – in die Ecke gedrängt und sich an mir gerieben. Ich stand einfach da, hab meine Augen zugehalten und abgewartet, bis es endlich vorbei ist.
Zu all dem hat er so oft es geht laut ausgesprochen, dass „wir Mädels heutzutage auch glauben, alles wäre sexuelle Belästigung“. Ich hab das zuhause nie erzählt, hab es zu der Zeit gar nicht so wirklich ernst genommen. Traurig.

L.

Germany – 29.08.2025

Ko Tropfen
Vergewaltigung
Film Aufnahmen

M

Bonn, germany – 27.08.2025

I was 12yo and had a female friend. Let’s call her S. She was 18yo and I knew her from school. One day we had a sleepover at her home. At first everything was fine, but then she put a bottle of Vodka in my hand and said I’d like it so I drank. Later her halfbrother and his male friend came to her home, both drunk. She gave me a negligé and said I had to dress up for the boys, so I did. We laid together in her bed, her halfbrother started to kiss S. and his friend touched me everywhere. I was completly frozen and couldn’t do anything. He asked if I was still virgin, I said yes and his movements were getting more excited. It started hurting. Next thing I remember was giving S. halfbrother and his friend blowjobs, they said I do fine for my first time and S. Said it’s practice for my boyfriend. End of my memory. It took years for me to realize this was rape. Later I got the information that S. had a drugproblem and she was paid for that night and for me.

Nina

location not specified – 27.08.2025

Ich wurde vergewaltigt. Ein heftiges Wort, das ich die ersten Jahre nicht wahrhaben wollte. Ich dachte es wäre „lediglich Belästigung“ gewesen, da er mich gegen mein Einverständnis vaginal gefingert hat. Ich hatte mich körperlich zur Wehr gesetzt, habe mehrmals nein gesagt. Doch er hat mit mir gekämpft bis et in mich eindringen konnte. Während der Penetration sollte ich ihm eine runterholen. Ich war 14 und hatte noch nie solche Erfahrungen gemacht. Also dachte ich „krass, das war also dieses „intim werden“ von dem alle sprechen“ aber irgendwie ging es mir damit total schlecht. Heute weiß ich, ungewollte Penetration ist eine Vergewaltigung. Doch dieses Wort in den Mund zu nehmen klingt wie eine Lüge, als hätte ich mir alles ausgedacht und würde übertreiben. Als würde ich meinen Ex-Freund schlecht reden und als würde mir böses Karma widerfahren, wenn ich diese Worte für mein Erlebnis verwende. Was ist damals dort passiert? Ich fühle mich wie eine Lügnerin.

anonymous

location not specified – 26.08.2025

Auf einer Uniparty ist ein Mann auf mich zu gekommen und hat mich ungefragt auf den Mund geküsst und mir dann seine Zunge in den Hals gesteckt. Ich war so schockiert, dass ich komplett eingefroren bin. Ich konnte nichts machen.

anonymous

location not specified – 26.08.2025

Ich war damals 20 und Studentin. Ich war alleine feiern, weil ich dort noch ziemlich neu war. Wir haben uns auf einer Uni-Party kennengelernt. Er war ca. Ende 20 bis Anfang 30 und hat mir einen Drink ausgegeben. Als ich schon ziemlich betrunken war,hat er mich dann nach Hause begleitet. In meiner Wohnung hatten wir Sex, der aber schnell brutaler wurde. Ich habe ihm gesagt, dass ich Schmerzen habe und dass ich das nicht mehr möchte, aber er hat einfach weiter gemacht. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass das Kondom gerissen war und ihn auch darauf aufmerksam gemacht. Er hat weiter gemacht und mir gesagt, dass ich mich nicht so anstellen soll und da schon nichts passieren würde. Als er fertig war, sagte er, dass der Sex mit mir grottig war. Ich hatte danach noch Schmerzen, aber nicht mal meinem Frauenarzt konnte ich erzählen, wie das genau passiert ist. Am nächsten Tag habe ich ihm geschrieben und das gerissene Kondom erwähnt, aber er meinte, dass er Blut spenden würde und deshalb gesund sei. Ich habe mich dann aber trotzdem auf alle möglichen Krankheiten testen lassen und monatelang Angst vor HIV etc. gehabt. Zum Glück war alles negativ. Seelisch hat das Ganze Spuren bei mir hinterlassen. Ich habe mein Studium abgebrochen.

Eva

Niederbayern – 26.08.2025

Als ich klein war, so 7 oder 8 bin ich im Freibad gerne vom 3er Turm gesprungen. Einmal standen Jungs hinter mir in der Reihe und wir warteten bis wir dran waren. Auf einmal hat mich einer von ihnen in den Hintern gestupst und ein anderer hat mir den Badeanzug immer hoch gezogen, und immer lachend gefragt ob mir das gefällt. Ich war starr vor Angst und konnte kaum gehen, als die Warteschlange bis zum Sprung vorrückte. Dann hörte ich jemand die Nase hoch ziehen und sie haben mich gespuckt. Als ich endlich sprang habe ich mich sofort unter Wasser alles abgeschrubbelt. Jetzt bin ich 33 und es kamen freilich mehr Geschichten dazu, das ist aber die aller erste, die ich leider nie vergessen werde.

anonymous

Zuhause – 26.08.2025

Mein Mann und ich sind seit 40 Jahren zusammen und leben in einer dieser seltenen liebevollen stabilen Beziehungen. So sehen das unsere Kinder. Ich will ihren Glauben nicht zerstören, aber zur Wahrheit gehört, dass mein Mann besessen von meinem Körper und Sex ist. Er hat mich unzählige Male angefasst, bedrängt, seinen Unterkörper an mir gerieben, wenn ich nicht „aufgepasst“ habe. Es gab keinen Tag, an dem er es nicht versucht und geschafft hat. Er hat mich nie in Ruhe gelassen. Ich bin davon wach geworden, das er mich betatscht hat. Ein kleiner Kuss war für ihn die Einladung zu Sex. Ich habe Gänsehaut bekommen, wenn er überraschend in meine Nähe gekommen ist. Vergewaltigt hat er mich nie, aber er hat mich ununterbrochen belästigt. Ich habe ihn wirklich niemals mit einem der Kinder allein gelassen. Wahrscheinlich tue ich ihm damit aber wirklich Unrecht, denn er ist ein liebevoller Mensch. Er hat erst vor ein paar wenigen Jahren begriffen, dass sein Verhalten falsch war, das ich das wirklich HASSE. Ich will keinen Sex, wenn ich ständig begrabscht werde. Es ist besser geworden. Aber Sex will ich nur in meiner Fantasie. Sex mit ihm war meistens schön nur viel zu oft. Ist das sexuelle Gewalt oder nur ein unterschiedliches Bedürfnis nach Intimität ? Ich weiß es nicht. Manchmal würde ich gerne gehen, aber dann bricht meine Welt, die meiner Kinder und die meines Mannes zusammen. Er sagt mir immer wieder, dass er mich liebt und das glaube ich ihm auch.

Lotta

location not specified – 26.08.2025

Ich war 16 er 20 und mein erster Freund. Wir hatten eine Diskussion in der ich sagte, wenn ich müsste, könnte ich mich auch gegen ihn verteidigen. Das war alles wirklich ganz entspannt und ich habe mich sehr sicher gefühlt. Dann haben wir es ausprobiert und die Situation ist gekippt, als er auf mir saß, seine Knie auf meinen Oberarmen. Ich sollte „bitte“ sagen, damit er runter geht. Das habe ich nicht gemacht. Also hat er sich Zigaretten gedreht, und mir den Tabak ins Gesicht fallen lassen und gegrinst. Ich habe Angst bekommen. Zum Glück hat es geklingelt und unerwartet haben ihn zwei seiner Mitstudentinnen besucht. Ich war und bin mir sicher, das mich das vor schlimmeren bewahrt hat.

anonymous

location not specified – 26.08.2025

Ich war auf der Silberhochzeit von Onkel und Tante. Dort haben zwei männliche Bekannte meines Onkels Musik gemacht. Einer dieser Bekannten hat mich und meine Cousine, wir waren 8 Jahre alt, zu sich gerufen. Wir sollten uns mal auf seinen Schoß setzen. Der eine Typ wollte das nicht, aber ich wollte nicht unhöflich sein (!) und habe mich bei dem anderen auf den Schoss gesetzt, obwohl ich das unangenehm fand. Das war vor 30 Gästen/Verwandten. Bis der Vater meiner Cousine uns gerufen hat, und uns sagte, wir sollen nicht mehr zu denen gehen. Meine Eltern haben nichts gesagt. Ich schäme mich noch immer, das ich mich auf den Schoß gesetzt habe und auch, das keiner der Erwachsenen den Typen angesprochen und rausgeworfen hat. Wohl um die „nette“ Feier nicht zu verderben. Das ist über 50 Jahre her und mir wird immernoch übel, so peinlich ist es mir.

Johanna

Aachen – 26.08.2025

Ich, damals 17, setze mich auf einen freien Platz am Gang im Linienbus. Nach einiger Zeit bemerke ich, wie der Mann, der neben mir auf dem Sitzplatz am Fenster sitzt, seltsame Bewegungen macht. Ich schaue hin. Mit einem großen Aktenkoffer verdeckt er seinen gesamten Schritt. Aber ich erkenne, dass seine Hand in seinem Schritt ist und er masturbiert. Der ganze Bus ist voller Leute. Niemand sagt etwas. Ich auch nicht. Ich stehe auf und verlasse den Platz. Der Vorfall beschäftigt mich monatelang.

anonymous

location not specified – 25.08.2025

er war einer meiner besten freunde, wir waren zsm im urlaub. ich war sehr betrunken, er angetrunken. wir lagen irgendwann einfach nur noch im bett und haben geredet, dann hat er mich ohne grund „aus spaß“ leicht gewürgt und im anschluss angefangen zu küssen. ich hatte so angst etwas zu sagen, dass ich den rest einfach über mich ergehen lassen habe

anonymous

Wien – 25.08.2025

im juli 2024 habe ich in wien einen „österrapper“ aus der steiermark getroffen, der mich aktiv kennenlernen wollte. er hat massiven druck auf mich ausgeübt, beim sex auf ein kondom zu verzichten („du kannst ja morgen einfach die pille danach nehmen“). dazu hat er mich über sein eigenes risikoverhalten mit zahlreichen partnerinnen auch nach konkreter nachfrage angelogen. als ich das erste mal mit ihm nach hause ging, würgte er mich beim sex ohne vorwarnung von hinten stark und steckte mir wiederholt die finger tief in den mund. bei einem stellungswechsel machte er dann ohne kondom weiter.
es folgten mehrere monate lovebombing und psychische gewalt.
schließlich erfuhr ich von weiteren betroffenen in wien und graz, oft sehr jungen frauen, seinen zahlreichen sexuellen kontakten und mir wurde das ganze ausmaß des klar. ich hätte nie einem sexuellen kontakt zugestimmt, wenn mir bewusst gewesen wäre, dass er mit so vielen menschen parallel sexuell aktiv ist, unzureichend oder nicht verhütet und sich auch nie testen lässt. geschlechtsverkehr ohne kondom habe ich aktiv widersprochen. ich hatte wirklich todesangst, bis ich endlich meine negativen testergebnisse hatte. ich habe immer noch jeden tag angst, ihn auf der strasse zu treffen.

anonymous

Zu Hause – 25.08.2025

Mein Vater hat als Kleinkind immer „Krebs“ mit mir gespielt, was ich viele viele Jahre später erst begriffen habe war dass er sich von mir hat mit der Hand befriedigen lassen. Der Krebs war die Eichel und die Vorhaut die Muschel in die der Krebs sich zurück zieht. Ich kannte Einsiedlerkrebse vom Strand und dass diese sich eben in ihr Haus zurückziehen wenn man sie berührt. Er hat das benutzt

anonymous

Club/Konzert/Leipzig – 25.08.2025

Ich war auf einem Konzert und hab mich mit einem Bekannten unterhalten nachdem das Konzert bereits vorbei war.
In den Moment hab ich Hände auf meinen Körper gespürt und mich umgedreht um zu schauen ob jemand einfach durch möchte. Es war sehr viel Platz um mich und dann hab ich den Typen gesehen der mir den ganzen Abend schon unangenehm aufgefallen war. Ich meinte dann zu ihm direkt „Hey fass mich nicht an“ worauf hin er auf mich zugekommen ist und sich vor mir aufgebaut hat, mir den Mittelfinger gezeigt hat und mich ganz bewusst nochmal angefasst hat. Ich wurde wütend und habe ihn angeschrien und dann weg gestoßen. Damit hatte er nicht gerechnet und ist richtig wütend geworden und hat mich mehrfach beleidigt und gesagt er macht was er will und hat mir dann sein Bier entgegen geworfen. In der Zwischenzeit sind mein bekannter und noch eine Person mir zur Seite gesprungen und haben ihn auch zwischen ihn und mich gestellt. Als nächstes kam dann sein Bruder und hat mir gesagt „beruhige dich und das war nicht okay von ihm, aber kein Grund für Drama“ ich hab ihm gesagt er soll weggehen und mich in Ruhe lassen und dass ich mich nicht beruhigen werde, weil ich absolut jedes Recht habe wütend zu sein.Als nächstes hat auch er mich ungefragt angefasst und nicht verstehen wollen warum er mich nicht zu berühren hat.Die Security hat den ersten Typen wohl in der Zwischenzeit raustragen müssen,weil er so ausgetickt ist und dann ist der Zeit Typ wohl hinterher und hat die Security angegriffen

anonym

Österreich – 25.08.2025

Ich habe online einen Typen kennengelenrnt. Unser erstes Treffen war super und ich fühlte mich in seiner Gegenwart sehr wohl. Somit lud ich ihn beim zweiten Treffen zu mir ein. Ich hatte ein kurzes Kleid an, weil es sehr warm war. Er begrüßte mich mit einem sehr innigen Kuss, was mir eigentlich für ein zweites Treffen schon zu viel war. Aber ich traute mich nicht, etwas zu sagen. Ich machte Kaffee für uns und in der Küche griff er mir unter mein Kleid. Ich versuchte, ihn abzuwehren, aber es gelang mir nicht. Er holte mich auf Sofa und wir hatten Sex, den ich nicht wollte, aber ich schaffte es nicht, ihn abzuwehren. Ich habe immer noch so feste Glaubenssätze, dass ich niemanden meine Bedürfnisse mitteilen darf, weil ich sonst nicht mehr gemocht werden würde. Ich ließ es über mich ergehen, wir hatten sogar Analsex, den ich gar nicht mag. Er war glücklich und wir wurden ein Paar. Ich brauchte 9 Monate um mir endlich zu erlauben, dass ich das nicht will. Dazwischen hatten wir viel Sex, den ich nicht wollte, aber mir auch nie traute, das zu sagen. Endlich schaffte ich es, für mich einzustehen und beendete diese Beziehung. Es war so eine Befreiung für mich. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder einen Partner haben möchte, da es mir alleine so wunderbar gut geht.

Christina

Bruchsal – 25.08.2025

Als ich ein junges Teenagermädchen war, hat mein Großvater irgendwann angefangen mich nicht mehr einfach nur beim Begrüßen zu umarmen, sondern grundsätzlich meinen Hintern zu packen und zu streicheln.
Ich habe immer versucht seine Nähe zu meiden, aber wenn ich doch mal neben ihm saß, hat er unter dem Tisch seine Hand zwischen meine Schenkel geschoben. jedes Mal blieb ich einfach still und habe es ausgehalten.

Einmal habe ich es versucht meiner Mutter zu sagen, sie meinte, ich würde mir das nur einbilden und wenn, würde er es nicht auf „diese Art“ meinen.
Meine Freundinnen nannten ihn nur den „Grabbelopa“, da er auch sie beim Begrüßen immer ein Stück zu aufdringlich gestreichelt und umarmt hat.
Als ich älter wurde, habe ich den Kontakt zu ihm komplett abgebrochen.

anonymous

Szeneclub Berlin – 25.08.2025

Ich war das erste mal in einem in der Kinky-Szene bekannten Berliner Club feiern und sehr unsicher. Ich habe auch das zweite Mal MDMA genommen. Es war alles sehr cozy, schön, rücksichtsvoll und consensus und ich habe mich sehr wohl gefühlt,der vibe war einfach anders schön von all den Menschen. Man wurde nicht sexualisiert, angestarrt oder gar ungewollt angefasst – alles kann, nichts muss. Irgendwann saß ich alleine auf der Couch, war in meinem Moment und ein Typ hat mich angesprochen mit den Worten „wie groß sind deine Titten?“ Und mich offensiv angestarrt (nicht dass es wichtig wäre, aber ich war für den Club noch relativ angezogen und bedeckt). Auch nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich seinen Vibe nicht fühle und einfach einen Moment für mich brauche, fragte er mich (immerhin hat er gefragt) ob er mich am Hals küssen darf und dass ich doch so hot und schön wäre. Diese Situation hat mich so getriggert, weil es so viele Begegnungen mit Menners zusammenfasst. Erst als mein Kumpel dazu kam und er sich zwischen uns setzte, ging er. Später am Abend hat er sich mir gegenüber gesetzt und offensichtlich gestarrt. Ich hätte heulen und vor Wut schreien können. Plötzlich war ich nicht mehr frei und gut drauf, sondern wieder in einem Moment, des Schams

Dennis Stolle

In der Wohnung von Onkel und Tante (Haus meiner Oma) – 24.08.2025

Hallo,
ich bin ganz nervös weil ich nicht genau weiß wie ich es beschreiben soll – ich fang einfach an! Ich bin hauptsächlich männlich, aber nicht nur, bin 37 Jahre alt, Asperger-Autist und wurde mit 4 Jahren wiederkehrend von meinem Onkel sexuell missbraucht! An einem Ort, der für mich und meinem Bruder ein eigendlich fröhlicher Ort war!Wir haben dort immer einen Teil unserer Schulferien im Sommer & im Winter verbracht und irgendwann eines Tages im Sommer, ging es los dass ich plötzlich mit meinem Onkel allein Dinge machen und allein mit ihm reden sollte – dabei hatten wir keine dolch innige Verbindung und fühlte sich selbst ohne den sexuellen Kontext seltsam an! Er wollte dann das ich bei ihm Dinge mache und er hat später bei mir Dinge gemacht, die sehr schlimm waren! Gruseligerweise hat er immer dazu das gleiche Lied aufgelegt – ein sehr gruseliges, dass mich heute noch triggert (ich frag mich, ober es gewählt hat weil er sich als Böse in der Sache verstanden hat)! Das ging so rd. 2 Jahre, soweit mir signalisiert wurde, war mein Bruder nicht betroffen!Lange wusste dies niemand, erst 2010 hab ich davon Mutter & Bruder erzählt – 2015 hatte ich kurzzeitig wieder Kontakt mit meinem Vater(der Bruder des Onkels)und hab es auch ihm erzählt! Ich denke, dass diese schlimme Tat, die nie ganz’weg’ging, einen Teil zu mriner Sozialphobie beitrug und auch, dass ich mich und meinem Autismus(erst 2010 erkannt)erst spät und schwer verstanden habe! Danke,das ich hier darüber schreiben darf!

Becs

HH – 24.08.2025

Ich war 25. Das erste, was ich nach dieser Verbindungsparty erinnere, waren 2 Polizisten, die mich auf einem Spielplatz einsammelten und in ihr Auto setzten. Sie fuhren mich zunächst nach Hause und später in die Uniklinik. Es waren 2 sagten sie mir dort. Ich kann mich an nichts erinnern. Über Jahre dachte ich, es war meine Schuld, weil ich einfach zu viel getrunken hätte.

anonymous

location not specified – 23.08.2025

Ich war 14, er 16. Er ist der Patensohn meines Vaters und so verbrachten wir zu sämtlichen Gelegenheiten Zeit miteinander. Eines Tages führe er mich zu einer Autobahnbrücke, wo er mir einfach in die Hose griff. Von da an ging es weiter, er steckte seinen Penis einfach in meinen Mund und hat mich gezwungen ihm einen zu blasen. Ich wollte nicht mehr zu Familientreffen, aber ich musste mit, so ging auch seine Belästigung immer weiter. Ich sagte meinem Vater nichts, weil ich mich schämte und es noch immer tue.
Jetzt über 12 Jahre später kontaktierte er mich, weil wir in der gleichen Gegend wohnen, er will alte Zeiten wieder aufleben lassen. Er will mich wieder benutzen. Als ich sagte, dass ich das nicht will, sagte er mir nur, dass ich schon immer hässlich war und er das alles nur aus Mitleid gemacht hat.
Ich schäme mich immer noch, auch wenn ich weiß, dass ich das nicht muss.

geraldine

neuwied, oberbieber – 22.08.2025

als ich 14 war, habe ich mich abends mit einer freundin und bekannten an einer hütte am wald getroffen. wir haben getrunken und iwann hat mich ein typ geküsst. er wollte mehr, ich aber nicht. zu beginn habe ich das auch so gesagt, er hat mich weiter und weiter überredet bis ich mich nichts mehr getraut habe zu sagen, ich war im schockzustand und habe es über mich ergehen lassen. ab diesem zeitpunkt ist es immer wieder passiert, es sprach sich rum, typen trafen sich mich mit mir und hatten sex mit mir, ohne, dass ich es wollte, ohne, dass ich darüber sprechen konnte. heute mit 32 weiß ich, dass ich traumatisiert war/ bin und es freeze und fawn modus gibt.. und, dass all das sex. missbrauch war..

anna

location not specified – 22.08.2025

Als ich noch ein Kind war übernachtete ich bei meinem Vater in den Ferien oder am Wochenende. Mehrmals wachte ich am Morgen auf, als mein Vater einen Fuß von mir in den Mund nahm und an meinen Zehen lutschte. Dabei hielt er mich so fest, dass ich mich nicht wehren konnte. Er lachte, für ihn war das Spaß. Ich habe gestrampelt, versucht den Fuß weg zu ziehen, mich geekelt. Mein „Nein“ oder „hör auf!“ hat er ignoriert.

anonymous

location not specified – 22.08.2025

He let Others punish me ,because i exposed Him .
When i a ready writing this down in a good way, i will post it here. Sexism
Phanta sizing ist the Key Word. ITS His way living with a massiv need to play and have Sex in all Kind of ways

Alina

Festival – 21.08.2025

Just sorted some stuff on the stage, then the Stagemanager came behind me. He stood not just behind me like half a meter away, he stood behind me direktly an whispered to my ear, that he wishes the 80‘s were back, everytimr he sees me.
Afterwards, I felt so uncomforteble for hours.

Vivi

location not specified – 21.08.2025

Ich habe vor einer Minute realisiert, dass das eine Grenzüberschreitung für mich war, dass ich vor einiger Zeit in der Physiotherapie in einem Raum alleine mit einem männlichen Physiotherapeuten war, der mir nicht erklärt hat, was er machen wird oder gefragt hat, ob ich das überhaupt will, sondern mich nur gebeten hat,mich frei zu machen und auf die Liege zu legen. Er hat mich dann zwar nur normal massiert, aber Ich war danach angespannter als vorher und nicht glücklich. Ich finde, Physiotherapeuten sollten auch Konsens einholen und aufklären über die nächsten Schritte. Sie haben sogar eine Aufklärungspflicht, das weiß ich, weil ich selbst eine Ausbildung zur Logopädin mache.

Ich

Dort – 21.08.2025

Gerade hab ich auf dem Instaprofil von euch gestöbert und hab nun endlich einen Namen für das, was ich erlebt habe.
Ich sexuellen Übergriffen durch Dissexuallität ausgesetzt.
Durch Therapie und Heilung der letzten 8 Jahre weiß ich zwar, dass ich sexuellen Missbrauch ausgesetzt war. Da ich mich aber nicht an einen Missbrauch mit Penetration erinnern kann fällt es mir immer noch schwer mich als Opfer zu sehen. Glaubenssätze wie „es ist doch nichts wirklich schlimmes passiert“ oder „vergewaltigt im eigentlichen Sinne wurde ich ja nicht“ geistern nach wie vor in mir rum. Wobei ich das nicht mal mit Sicherheit ausschließen kann.
Ich bin in einem Mehrgenerationenhaushalt mit mehreren Frauen, darunter auch meine Mutter und einem Mann (mein Onkel) aufgewachsen.
Täglich, von dem Moment an an den ich mich erinnern kann, hab ich meinen Onkel und seinen erigierten Penis gesehen. Jeden Morgen lief er, nur mit T-Shirt bekleidet, durch die Küche und trug seine Morgenlatte vor sich Rum.
Ich musste immer die Badezimmertür offen lassen, egal ob ich auch Toilette saß oder duschte. Das ging so bis ich mit 19 auszog. Er kam immer rein wen es ihm passte. Und ich erinnere mich an eine Zeit zwischen meinem 8 – ca 12. Lebensjahr, da passte er Momente ab, in denen keiner da war, da packte er mich einfach von hinten und griff mir an die Vulva und meine Brust. Ich hab gerufen nach Menschen die irgendwo im Haus waren, aber niemand kam. Ich hatte Angst. Täglich.

Kath

Germany – 20.08.2025

I was in the Sauna and had my eyes closed and i Started Hearing some Strange noises. I immediately froze because i Instantly knew what was happening. The guy next to me (we were alone) was jerking off looking at my naked body. I just froze and couldn’t move. When he finished he got out. I was shaking. I didn’t tell anyone. Now I’m ashamed because I didn’t stop him and I couldn’t stand up for myself. But I just froze. And I was afraid nobody would believe me.

mara

location not specified – 20.08.2025

ich war mit einem typen in meinem alter ungefähr 3 monate am daten und danach für 1 monat in einer beziehung. an silvester feierten wir mit seinen freunden. an dem abend hat er kein wort mit mir gesprochen, war immer überall auser bei mir, er ist mir aus dem weg gegangen. er war die ganzezeit am koksen und am reden mit seinen kumpels über andere frauen. als ich dann endlich heim ging(mit ihm) und ich ihm dann unter tränen sagte das der abend echt schlimm für mich war, und weil ich viele gesehen hab die konsumiert hatten (was er auch wusste das es in meiner fam damit probleme gab und ich deswegen angstzustände habe) umarmte er mich von hinten und flüsterte mir ins ohr er müsste mir was sagen. das er auch den ganzen abend über gekokst hat. dann ist er ins zimmer gegangen mit den worten ich lass dich mal. als ich mich irgendwann beruhigt hatte kam ich zu ihm ins zimmer wir schliefen im selben bett. er hat dann angefangen mich zu küssen und zu berühren, darauf hab ich dann immernoch mit verheulten augen gesgat das ich nicht in der stimmung bin. dann hat er weiter gemacht bis ich sagte ich will nixht. daraufhin fung er an zu lachen und drängte mich mit seinem körper immer mehr an die zimmerwand und sagte lachend ob er mir angst mache. ich hatte in diesem moment so angst und fühlte mich wie ein eingesperrtes tier. zum glück war er so high das er irgendwann als er fertig war einschlief. am nächsten tag habe ich schluss gemacht, er jedoch meinte das wir nicht zusammen passen.

deer

location not specified – 20.08.2025

wir waren am daten und hatten nach dem 2 treffen was. dabei hat er plötzlich angefangen mir eine ohrfeige zu geben weil er darauf steht und ich ihn auch ohrfeigen soll, ich wollte nicht und daraufhin fing er an mich ohne konsens zu würgen, ich habe mich einfach nur eklig gefühlt.

Katze

location not specified – 20.08.2025

Ich war verheiratet und wir waren tanzen. Ich hatte auch etwas getrunken. Zuhause habe ich mich auf die Couch gelegt und bin neben meinem exmann eingeschlafen (der, wie Jahre später raus kam pädophil ist). Ich wachte am nächsten Morgen auf und war halb ausgezogen. Mein ermannt erzählte mir stolz, sich an mir verhangen zu haben und noch stolzer das es zwei mal war. Egal, wie viel ich jemals getrunken hatte, niemals war ich so tief am schlafen. Bis heute frage ich mich, ob er mir etwas verabreichte. Vor Gericht ist dieser Aspekt nur abgetan wurden und er lächelte süffisant. Viele Jahre nach der Scheidung fühle ich mich immer noch benutzt und kaputt. Ich möchte heilen und vergessen. Danke, für dieses Archiv.

anonymous

Eine Bar in HH – 20.08.2025

Ich bin vor zwei Jahren allein in eine Bar in Hamburg hineingegangen. Ich wollte mir erstmal einen Überblick verschaffen und schauen ob es mir gefällt. Es war wirklich sehr voll und es war nicht einfach sich da durchzudrängeln. An der Bar saßen Männer. Einer hat mir die Hand ausgestreckt und ich hab intuitiv ihm eine meine Hand gegeben. Wie ein klassisches Handgeben im Alltag. Eigentlich mache ich das kaum noch, vor allem seit Corona. Jedoch hatte ich es getan und es ging alles sehr schnell. Er zog meine Hand runter und ich spürte etwas was mich total anwiederte. Außerdem hatte ich vernommen, dass es feucht war. Ich riss meine Hand sofort weg und hatte versucht so schnell wie möglich den Club zu verlassen. Ich hatte Panik. Herzrasen und vor allem das Gefühl des Ekels. Ich hab nichts gesehen. Und mich lies es nicht los, dass ich sehr wahrscheinlich seinen Penis berührt habe. Ich war eine Ewigkeit auf einer Toillette und konnte nicht genug Wasser sein um meine Hand zu reinigen. Ich hatte das Gefühl, dass ich meine Hand mir abhaken möchte. Ich wollte sie nicht mehr an meinen Körper haben. Ich war vom Ekel so eingenommen. Ich ärgere mich bis heute, dass ich der Security nicht Bescheid gegeben habe.

Katharina

Oberbayern – 20.08.2025

Ich war mit einer Freundin an Fasching aus. Sie flirtete mit einem Typen, ein anderer Typ aus dessen Clique wollte eine Runde für uns alle in der Runde ausgeben. Ich habe mich angeboten, mit zur Bar zu gehen und ihm zu helfen, die Getränke zu tragen. Ich entschied dies aus Selbstschutz, weil ich kein Getränk annehme, dass mir irgendein fremder Typ in die Hand drückt. Ich hatte kein einziges Wort mit diesem Typen kein einziges Wort gewechselt bis auf das: „Ich komme mit und helf dir tragen“. An der Bar angekommen, gab er die Bestellung auf, sah mich an, legte eine seiner Hände in meinen Schritt, griff richtig grob zu, mit der anderen Hand griff er gleichzeitig in meinen Nacken, zog mich zu sich und steckte mir seine Zunge in den Mund. Ich konnte mich losreißen und lief weg…

anonymous

location not specified – 20.08.2025

Ich war 18 als ich nach einem Wahlkampf mit dem Wahlkampfleiter (wohl 50) in einer Bar versackt war. Er wusste unheimlich viel und ich wollte mehr über Politik lernen. Wir saßen ewig am Tisch, er redete und ich hörte zu. Irgendwann merkte ich wie seine Hand meinen Oberschenkel berührte und mich zu Streicheln begann. Ich hatte große Angst den Mann nun zu verärgern den ich zuvor noch sehr bewundert hatte. Er sagte er wolle mit mir nun in seine Wohnung und beschrieb wie schön sie sei. Zum Glück konnte ich die Situation abbrechen und ihm kurz darauf sagen dass ich nicht mit ins Taxi möchte, als wir vor der Bar standen.

anonymous

location not specified – 20.08.2025

ich war 6 als der Freund meines Bruders (12) mich des öfteren hinters Haus mitnahm, um mit mir ein Spiel zu spielen. Ich sollte dabei seinen Penis wie ein Lolly Lutschen und es keinem verraten, weil sonst alle böse mit mir wären. Einmal erzählte er mir seine kleine Schwester hätte mich zu ihrem Geburtstag eingeladen und mit meiner Mutter ausgemacht, dass er mich dorthin bringt. Stehen blieben wir an einem verlassenen Parkplatz in Großbettlingen. Da packte er mich und griff mit seinen Fingern in meine Unterhose die nur von einem Kleid bedeckt war. Kann mich noch erinnern wie er Körperstellen erreichte, die ich noch nicht kannte und es fühlte sich sehr falsch an. Ich konnte mich zum Glück losreißen und nachhause rennen. Wahrscheinlich hatte ich Glück und ihn verließ der Mut…Das Ganze hatte ich vergessen bis mich erstmals als Teenie ein Freund einvernehmlich dort berührte. Ich habs dann endlich ausprechen können und damit auch irgendwann loslassen.

anonymous

NRW – 20.08.2025

Ich war 27 Jahre alt. Trennte mich von so einem absolut merkwürdigen Typ (3 Monate „Beziehung“). Über das vorherige zu sprechen wäre zu lang. Ich hatte ihn an einem Abend erwischt wie er fremd ging. Seine Wohnung war von innen verschlossen. Ich kam mit dem Schlüssel von außen nicht rein. Aber man hörte lautes Stöhnen und laute Musik. Ich hörte auch in einer kurzen Pause wie er durch die Wohnung lief. Seine Gangart, Schritte waren zu erkennen. Als ich klopfte und klingelte war er wohl überrascht und stockte. Danach noch lautere Musik und wieder Stöhnen. Er meinte ein Tag später, er war nicht da, er war in Köln bei seiner Mutter. Es wäre ja sein bester Freund gewesen. Der die Wohnung brauchte. Jedenfalls habe ich gesagt gut dann komme ich zu dir und wir reden. Ich war bei ihm und forderte sein Handy (es gab zuvor schon auffällige Nachrichten von Frauen und andere Auffälligkeiten, Unterwäsche von anderen Frauen, gebrauchte Tampons im Mülleimer etc). Aber ich wäre ja paranoid. Er gab mir sein Handy nicht. Er legte es weit oben auf ein Regal und nahm mir meines weg und legte es dazu. Danach zerrte er mich ins Schlafzimmer. Er schrie und wehrte mich. Rief um Hilfe. Hab mich an die Türrahmen fest gekrallt. Im Bett versuchte er mich auszuziehen. Ich rief weiter um Hilfe. „lass es doch, du hast sowieso gleich keine Kraft mehr.“ Alles was er mir auszog, zog ich schneller wieder an oder hoch. Letztendlich hatte ich wirklich keine Kraft mehr. Ich ließ los. Ich habe ihn machen lassen.

Me

Everywhere – 20.08.2025

Ich war ein Kleinkind,meine Mutter setzte mich mehr.als aus,ließ mich alleine tagelang in der Wohnung. Ich aß Haare und Kot.dann wurde uch rausgeht,kam ins Heim,psychiatrische Abteilung.von Dort wurde ich als gestörtes und vom Jugendamt finanzierten Kind in pflegefamilien vermittelt. 17. Alle brachten mich schnell zurück. Dann kam ich in eine pflegefamilie ,wo schon ein pflegesohn war.er war 16. Ich wurde missbraucht zum oralverkehr. Bis heute kann ich den Geruch von männlichen Geschlechtsteilen nicht ertragen.später kam der Sohn weg.
Jahre später erzählte meine mittlerweile Adoptiveltern,sie hätten mich nicht aus Liebe oder Zuneigung genommen. Sie brauchten das Geld.unnd als das Jugendamt das nicht mehr finanzieren wollte,hätten sie lange überlegt. Aber einen Hund packt man auch nicht zurück ins tierheim.
Ausserdem hätte ich schon immer ein Mittelpunkt Problem gehabt.ich würde mich mit meinem Leben immer nur wichtig machen.dabei rede ich sehr selten über meine Vergangenheit und wenn, dann knapp und faktisch sachlich. Und den armen jungen.den hätten sie wegtun müssen.wahrscheeinlich wäre das alles gar nicht so gewesen und ich hätte nur übertrieben.
Ich weiss es besser.
Ich bin eine gute Mutter.ich versuche immer liebe zu vermitteln.noch verstehen meine Kinder den Sinn,für sich zu kämpfen,nicht. Sich auch als Frau nicht degradiert zu lassen. Sie sind in der Pubertät und werden eigene Erfahrungen machen…müssen…
Aber ich habe gesagt,egal was es ist und sein wird..ich bin imm

anonymous

location not specified – 19.08.2025

ein studi-job in den semesterferien. älteres ehepaar sind die chefs. ich bin gut in dieser tätigkeit, werde „befördert“ und arbeite nun enger mit dem chef zusammen. er lädt mich zu einer ausgedehnten mittagspause ein und spricht über privates, ich höre brav zu. tage später, ich sitze am computer und arbeite, geht er hinter mir vorbei und streichelt meinen nacken. ich hatte einen pullover und halstuch an, rein zufällig und aus versehen meine haut zu berühren, wäre quasi unmöglich gewesen. ich friere ein. und komme nie wieder zur arbeit.

anonymous

location not specified – 19.08.2025

Ich war mit 12/13 auf einer zweiwöchigen Kinder- und Jugendfreizeit. Ein Junge in meinem Alter hat mich in dieser Zeit konsequent sexuell belästigt. Verbal, aber auch tätlich. Er hat versucht mich an der Brust und am Po anzufassen, wenn ich Unaufmerksamkeit war. Ich habe versucht mich zu wehren, indem ich ihn angeschrien und auch gewaltvoll abgewehrt habe. Einer erwachsene Person habe ich aber nie um Hilfe gebeten. Damals habe ich garnicht wahrgenommen, dass das Verhalten des Täters nicht in Ordnung war. Ich dachte, dass er das Recht dazu habe. Es war ein bisschen wie ein Spiel, an dem ich allerdings nie teilnehmen wollte und es für mich auch kein entkommen gab. Die Betreuer*innen haben nichts gemacht, obwohl sie das sicherlich mitbekommen haben. Der Täter war in aller Öffentlichkeit aktiv. Erst vor wenigen Jahren habe ich realisiert, was mir damals passiert ist. Heute empfinde ich Wut. Mein Umfeld hat mir suggeriert, dass es in Ordnung sei, wenn andere meine Grenzen nicht respektieren.

anonymous

location not specified – 19.08.2025

Wartete auf den Bus.. Sonntag sehr früh gegen 7 Uhr. Straßen waren leer, kaum Autos.

Kam ein älterer Mann der im Mülleimer nach Flaschen gesucht hatte.. er stand ein paar Schritte entfernt und sprach mich an. Er kenne mich doch, aus dem Supermarkt an der Kasse da arbeite ich doch.

Dem ist nicht so und auch in dem Supermarkt gehe ich nicht einkaufen. Ich kannte Ihn auch nicht. Aber er wollte es nicht glauben.

Plötzlich fragte er mich „Wolln wir knutschen?“ und schaute mich dabei sehr unangenehm an. Ich lehnte ab und ging ein paar Schritte weiter zur Bushaltestelle.

Er ging weg.. aber schaute sich noch oft um. War froh als der Bus kam.

Jule

location not specified – 19.08.2025

Es war in der U-Bahn eher am Abend. Eine Gruppe Männer stieg ein, alle in einem ähnlichen Alter 35+. Um mich herum nur wenig andere Leute und in den 4-er Sitz saß ich allein.. einer der Männer setze sich so dich neben mich das er fasst auf meinem Oberschenkel saß.

Alle schauten mich an und grinsten und unterhielten sich auf einer Sprache die ich nicht verstand.. ich schaute eher weg.. niemanden direkt an.

Kurz vor dem Ausstieg brüllte mich der eine an ich soll seinem Kumpel einen blasen.. dafür sei ich schließlich da.

Hab nichts gemacht.. nur die Luft angehalten bis sie ausgestiegen waren. Niemand der anderen Leute hat sich dafür interessiert.

Jenny

location not specified – 19.08.2025

Eine Arbeitskollegin, die jedem ungefragt Küsse aufgedrückt hat, griff mir in den Schritt. Ich saß auf einer Bank. Sie sagte, sie sei fast gefallen und wollte sich nur festhalten.

anonymous

location not specified – 18.08.2025

Am Bahnhof warte ich auf meinem Freund. Der Zug hat Verspätung. Plötzlich umringt mich eine Gruppe von Männern. Sie kommen näher und sprechen mit mir.
Ich mache mich klein. Ziehe den Kopf ein. Schaue zu Boden. Zwei fangen an mich zu berühren. Die Männer lachen. Es ist hell draußen. Ich bin nicht alleine. In meinem Kopf rauscht es vor Angst. Machtlosigkeit. Abrupt hören die Männer auf und gehen weg. Mein Herz pocht laut. Ein ältere Herr sagt zu mir: Ich hätte noch was gesagt wenn es schlimmer geworden wäre.
Er hat alles gesehen. Weil er direkt daneben stand. Und nichts gemacht.

anonymous

location not specified – 18.08.2025

Mit 17 bin Praktikantin in einem Krankenhaus. Patienten berühren mich, wenn ich an ihren Betten vorbei gehe, am Po.
Ein Arzt trifft mich im Treppenhaus. Stellt mir irgendeine Frage zum Thema Urlaub. Als ich antworte berührt er meine Brüste.
Ich bespreche den Vorfall mit der Stationsleitung. Ich habe Angst. Ich schäme mich.
Später kommt der Täter zu mir und bittet um Entschuldigung.

Mel

location not specified – 18.08.2025

Mein erster Partner hat beim Geschlechtsverkehr immer wieder versucht mich anal zu penetrieren. Ohne je darüber zu sprechen. Ich habe lange daran festgehalten das es ein Versehen war. Das es Absicht war verstand ich erst später.

Britta

location not specified – 18.08.2025

Ich war mit meinem Mann und einem guten Freund auf einem Weinfest. Dort trafen wir dann drei weitere Arbeitskollegen bzw. Freunde von unserem Freund. Wir standen in gemütlicher Runde, mein Mann direkt neben mir, und hatten Spaß. Bis einer der neuen Männer mir erst Komplimente und danach meinen Mann schlecht machte. Danach hat er mir gesagt, dass er einen langen Schwanz habe und mega gut im Bett sei. Als er mir das „Angebot“ gemacht hat,er könne mir auch ins Gesicht spritzen, hab ich mich wie in Schockstarre weggedreht und hab mich woanders hingestellt. Ich war so geschockt und kann bis heute nicht glauben, dass jemand so dreist ist, so etwas ohne jegliche Signale von mir und direkt neben meinem Mann zu sagen.

Jenny

location not specified – 18.08.2025

Eine Arbeitskollegin, die jedem ungefragt Küsse aufgedrückt hat, griff mir in den Schritt. Ich saß auf einer Bank. Sie sagte, sie sei fast gefallen und wollte sich nur festhalten.

Jenny

location not specified – 18.08.2025

Ich saß im Zug. Kurz vor der Abfahrt sah ich, wie im Nachtzug gegenüber ein Mann an das Fenster ejakuliert und dass dann verschmiert hat.

Katharina

Berlin Mitte-Wedding – 18.08.2025

I’m angry these things still happen, even as I get older—I thought age would bring more respect. In academia, there are too many power games and sexualized harassment. I recently dated a university colleague who pulled me far away from myself; I’m still regaining balance. It escalated into physical violence: he once hit me in the eye, leaving it bruised, and threw me against a table, causing a rib contusion. At first, he gaslit me, claiming I had fallen. Later, I remembered his punch and the push and he suddenly called it a love mark and that „Cats fight“. Just a week later, I had to teach a course he invited me to, for my CV and income in that moment. I stayed at his place because I couldn’t afford another option and he said he won’t be there that week, but he was still there in the end and even joined the course for the last 2 days when things further escalated. He is an alcoholic, and despite my attempts to help, he lied and said he won’t drink any alcohol if Im there. The last night before the last day we had a fight and he directly punched my nose and even cut my earlobe with my favorite earrings-a mark that still is there, happily my nose healed and it is almost invisible, leaving me this marks in my face is not cool. This all is a bigger story to write here, but to summarize I am surprised that people in academia are not only thinking of the development of knowledge and humanity. I hope this will change and that men can respect a NO or bye without escalating it.

Suzanne Griega.Schluss

Montreux – 18.08.2025

Ich hatte mit einem extrem begabten und von seinen Freunden gut unterstützten Akademiker zu tun.
Seine Community war zu 100% hinter ihm , obwohl er mich mehrfach mit misogynen und heftigen Psycholog. Hacks. Fast in den Suizid trieb.
Er muss seine Karriere nutzen im mich nach seinen unehrlichen Übergriffen, als Idiotin hinstellen zu lassen.

Die Polizei und seine Universität halfen da mit obwohl er Nachweislich Daran mitgewirkt hatte mir extrem zu Schaden.

Seine Freunde sind auch

anonymous

location not specified – 17.08.2025

Mir fiel grade spontan wieder ein, dass er mir beim doggy style immer so sehr den Po verdroschen hatte, dass ich tagelang nicht sitzen konnte. War ihm völlig egal, dass ich immer wieder sagte, dass er das lassen soll. Dann ließ er es eine Weile und kaum war alles heile, ging es von vorne los. Seine Äußerungen hierzu waren, unter anderem: „ach komm, der kleine Klapps, is bloß bissl rot“ oder „wenn du nicht sitzen kannst, musst du halt liegen“ oder „du lässt mir auch keinen Spaß mehr, dann können wir ja auch gleich nur noch ein Mal die Woche und Missionar“ oder „geht ja dabei auch gar nicht um dich, ich muss mich aufgeilen dass ich gut abspritzen kann, du weißt doch, ich hab sonst Schmerzen.“ …irgendwann fing er an fremde Männer zu bestellen zum Sex, gegen mein Einverständnis…habs die ersten Monate alles gefressen, jung, naiv und hab ihm das voll abgekauft. Bis ich es meiner besten Freundin erzählt hatte, die geschockt reagiert hatte. Ab da war mir klar: ich muss dem entkommen, der lockert die Grenzen immer mehr, bis es keine mehr geben wird.

anonymous

Suisse – 17.08.2025

Ich war mit einem Mann zusammen der sich in verschiedenen Streits befand mit Frauen aus seiner Zeit bevor ich in sein Leben kam.
Er kannte sehr schnell meine Schwachstellen und sagte das er für mich da sein möchte.
Die Beziehung war die pure Achterbahn.
Er nahm sich alles von mir was Gut und geheilt war ,weil er es für sich selbst brauchte. Um aus einer Affäre für sich selbst heraus zu kommen. Er nahm sich meine Fähigkeiten zur resillienz um sich darüber hinweg zu täuschen das er in der vorigen Beziehung sich selbst in einer Frau begegnet war und ihr den Hals zudrückte.
Es gab keine intimen Momente wo nicht danach sofort das Gefühl entstandt.. ein Mülleimer für seine Spermaproduktion gewesen zu sein
Ich wurde geschlagen und erpresst und bekam eine Morddrohung, direkt nach dem er mich benutzte

Heute ist er erfolgreich in social Media und ich bin Invalide

Er beobachtete mich nach meinem Trennung noch über social Media und hat wahrscheinlich sehen können das ein Mann über Facebook meine Beiträge teilte bei sich.
Was danach kam war die Hölle und versuchte mehrfach mit zu schaden
Ich Habe entschieden es in kompetente Hände zu geben und bis heute im Focus von Tätern. In Kürze wird es eine Veröffentlichung geben.

A.

location not specified – 17.08.2025

When I was 19 years old a friend and I went to stay with two older men we scarcly knew to drink with them. I got drunk very quickly and don’t remember what happened, but woke up in the middle of the night because one of the man layung an me and having sex with me. I instantly fell asleep again. The next morning, this was my only memory of the night. I was ashamed, that I got so drunk, that I agreed on having sex with this man.
When I was 43 I suddenly realised, that this man raped me. And I suspect that he had put something in my drink to make me fall unconsious. To sum it up: A man sedated and raped me (and I realised it 24 years later because of shame).

anonymous

location not specified – 16.08.2025

Ich fuhr zum Einkaufen. Im Laden traf ich einen jungen Mann der als Erzieher arbeitet. Sozialarbeiter. Er stand mit mir an der Kasse und ich merkte das er versuchte seltsam freundlich zu bleiben während er sich mit mir unterhielt. Er war mir ein Jahr zuvor schonmal begegnet. Nach dem ich bezahlt hatte stieg ich in mein Auto und wollte heim fahren. Da kam er aus dem Supermarkt den Rucksack voll gestopft mit seinem Einkauf und eine Tasche ebenso gefüllt. Ich ließ das Fenster runter und fragte ihn ,ob ich ihn mitnehmen könnte, es lag ja auf dem Heimweg wohin er mußte. Er sagte Danke und stieg ein . Als wir an der Erziehungsstätte angekommen waren, fragte er ob ich noch einen Tee mit ihm trinke. Ich bin dann mit in seine Wohnung. Er war ziemlich grob, benutze mich wie ein Tier,ich war völlig perplex zu welchem Monster dieser Junge mutierte. Zuvor hatte er einen Freund angerufen, danach ebenso. Es stellte sich raus das es abgesprochen war. Als ich die Heimleitung informierte , kam eine Entschuldigung seitens der Leiterin, aber er arbeitet heute noch dort.

Hanna

Berlin-Rudow – 16.08.2025

Ich trennte mich von meinem Freund (er 18, ich 15). Er war übergriffig, auch sexuell. In der Schule und dem gemeinsamen Freundeskreis war die Trennung ein Thema. Ich teilte meine Gründe und Erlebnisse mit niemandem. Er verbreitete jedoch Lügen über mich und erzählte von angeblichen sexuellen Kinks und Vorlieben, um mich zu diskreditieren. Diese Erzählungen über mich hafteten an mir bis zum Abiturabschluss. Ich galt fortan offiziell als „Schlampe“ und wurde mit dieser Beleidigung auch im Abschlussbuch beschrieben.

Hanna

Berlin Friedrichshain – 16.08.2025

Ein Mann fragt beim Überqueren des Ampelüberganges nach dem Weg. Es ist ein sonniger Nachmittag, es sind viele Menschen umher. Am Bürgersteig angekommen beschreibe ich ihm den Weg zu seiner Frage. Er hält mich daraufhin mit seinen Händen an beiden Handgelenken fest und zieht mich zu sich heran. Er küsst mich aggressiv auf Wange/Mund. Ich drehe mich weg und rufe laut „lass mich los“. Er hält mich weiterhin eng fest und sagt er wolle mit mir jetzt ausgehen. Ich versuche ihn wegzudrängen. Menschen schauen, greifen nicht ein. Ich sage, ich sei verheiratet und könne nicht mit ihm gehen. Daraufhin lässt er mich los und fragt,ob ich mit ihm eine Ausnahme („nur ein bisschen Seggs“) machen wolle. Ich rufe erneut laut aus und renne weg.

Hanne

Montreux – 16.08.2025

Campingurlaub mit meinem damaligem Freund und seiner Familie. Ich war 15. An seinem 18. Geburtstag bestand er auf Sex, dieser stünde ihm zu. Ich verneinte wiederholend, er hielt mich folgend fest und führte aus. Mir war bewusst, was in diesem Moment passierte, jedoch war mir ein Reagieren nicht mehr möglich. Am Folgetag reiste ich allein nach Deutschland zurück. Sowohl seine als auch meine Eltern wussten, was geschehen ist. Alle Erwachsenen sowie er blieben dennoch stumm. Nach seiner Rückkehr trennte ich mich.

Anonym

location not specified – 16.08.2025

Meine damals beste Freundin ( und Stallbesitzer von meinen Pferden) kam letztes Jahr zu mir und erzählte mir, dass sie das Handy ihres Mannes durchsucht hat und neben Pornobildern auch Bilder von mir gefunden hat. Wir ( sie und ich) waren zusammen im Zumba, Fitness Studio, wir haben mit unseren Familien Silvester gefeiert, ect
Ich hab nie was gemerkt.
Und so stellte sich heraus dass ihr Mann Bilder, die sie von mir auf ihrem Handy hatte, im Tanzoutfit, im Fitnessstudio,videos beim Tanzen wenn ich meine Hüfte beweg ect sich auf sein Handy gezogen hat und zwischen seinen Pornobildern zum privaten Vergnügen genutzt hat.
Ich hab sie mehrmals gebeten sicherzustellen, dass meine Bilder gelöscht werden.
Irgendwann kam sie zu mir und meinte ich wäre ihre größte Konkurrenz und sie fing an so sein zu wollen wie ich. Sie kaufte sich die gleichen Klamotten wie ich, da sie aber 5Kleidergrößen mehr hat wie ich, gab sie mir die Schuld dafür, dass es an ihr anders aussieht.
Im Zumba fasste sie mir dann 2x ans Tshirt mit der Auffordung ich soll es ausziehen und im Top tanzen weil sie das nicht kann.
Sie zwang mich, um ihre Ehe zu retten, dass ich meine Familie belüge auf die Frage warum ich nicht mehr gern in den Stall gehe oder ins Zumba.
Ihr Mann darf nicht wissen dass ich von den Bildern weiss, weil sie ihre Ehe retten will.
Nach 9Monaten hab ich dem Druck nicht mehr Stand gehalten und habe den Stall verlassen.
Sie gibt mir bis heute die Schuld für die Tat ihres Mannes.

Ina

location not specified – 16.08.2025

Nach der Geburt unseres dritten Kindes veränderte sich alles. Was vorher schon nur mit „ich bediene Dich mit dem was Du brauchst“ zu tun hatte anstatt mit gemeinsamen glücklichen Momenten,war es danach jahrelang die Hölle. Ich habe nie kennengelernt wie es sein kann wenn sich Sex auch für mich gut anfühlt. Jeden dritten bis vierten Tag wusste ich, das ich ran muss damit er nicht sauer wurde. Wenn ich geweint habe aus Angst oder vor Schmerzen hat er sich aufgeregt ich würde ihm den Spaß verderben. Ich hab mich irgendwann nur noch hingelegt und es über mich ergehen lassen. Wie betäubt und völlig leer. Sobald ich die Kinder ins Bett gebracht hatte, hab ich schnell viel Alkohol getrunken damit ich es leichter ertragen konnte weil ich wusste was auf mich zukommt! Das war irgendwann der Moment in dem die Angst alkoholabhängig zu werden und die Kinder zu verlieren größer war als die Angst vor seiner Wut und ich habe mich getrennt. Das war ein langer harter Weg!
Das ist jetzt 3 Jahre her.
…die Geschichte geht noch viel weiter und wird nicht nur besser aber das ist ein anderes dunkles Kapitel wenn man mit einem gefährlichen Mann Kinder hat.

Lucy

Baggersee – 15.08.2025

Ich war neulich am See und ein Mann, der sich etwas versteckt hinter Büschen eingerichtet hatte, verhielt sich sehr auffällig.Er war die ganze Zeit damit beschäftigt sich umzugucken, als würde er sich vergewissern wollen, dass niemand nach ihm guckt. Gleichzeitig starrte er die ganze Zeit zu mir, so daß es mir unangenehm wurde. Als ich an den Büschen vorbei musste um baden zu gehen(was ich mir nicht nehmen lassen wollte) sah ich, daß er seinen erigierten Penis aus der Badehose stehen hatte und sich berührte. Und in diesem Moment wurde ich so wütend und hab an euch und euer Kollektiv gedacht, was mir irgendwie einen Kraftschub gab. Und weil noch ein paar andere Menschen am See waren und ich mich einigermaßen sicher fühlte, habe ich ihn und seinen Schwanz mit ganz festem wütenden Blick angeguckt und gesagt, daß er das lassen soll. Ich war selbst ganz überrascht von mir, aber diese Worte kamen ganz klar aus mir heraus. Das muss auch ihn so überrascht haben, daß er sofort seinen Penis zurück in die Badehose steckte und ich bin mit klopfendem Herzen baden gegangen.Als ich rauskam war er weg. Ich weiß, ich hätte eigentlich noch andere Leute ansprechen und die Polizei rufen sollen…aber mehr ging in dem Moment nicht und dieses „mehr ging‘ nicht“ war so viel mehr als ich je gedacht hätte und darauf war ich in dem Moment total stolz.Danke für eure empowernde und mutmachende Arbeit. Und Danke, daß ich es hier einfach erzählen kann ohne daß jemand sagen kann „hättest Du doch …“

anonymous

location not specified – 15.08.2025

Ich war mit 13 mit zwei Freundinnen öfter im Freibad. An die Pfiffe oder Sprüche erinnere ich mich kaum. Aber sehr Gut erinnere ich mich, dass wir sehr penetrant von einem (mindestens) 18-20 jährigen Mann angesprochen wurden, ob eine von uns ihm den Rücken eincremt. Er kam mehrfach und selbst als wir uns wo anders hinlegt haben kam er wieder. Das war so unangenehm.

Kerstin

Kärnten/Österreich – 15.08.2025

Ich war 13, meine Mutter war zur Chemotherapie im Krankenhaus, die Großmutter hat auf meine zwei kleinen Halbschwestern aufgepasst, der Großvater hat gefüttert und ich musste meinem Stiefvater beim melken helfen. Meine Brüste fingen da gerade an zu wachsen – der Stiefvater wollte mich unbedingt oben ohne sehen, mich berühren, „die Hände auf die Knospen auflegen“ weil „er das leider in seiner Jugend verpasst hat“. Er hat mir Pornohefte „zum Anschauen“ gegeben und wollte im Stall über deren Inhalt reden. Er kam öfters an mich ran und hat mich mit seinem Unterleib „angestubst“, wenn ich nicht aufgepasst habe. Er sagte er hätte auch Bedürfnisse und hätte das mit meiner Mutter besprochen.

Jeanne

Am See – 15.08.2025

Ich saß mit meiner Freundin am See. Zu diesem Zeitpunkt waren wir dort alleine und unterhielten uns über private Dinge. Ein Mann setzte sich ca. 2 Meter entfernt hin (es war super viel Platz, er wolle also absichtlich so nah an uns sitzen). Nach kurzer Zeit zog er sich komplett aus. An sich erstmal noch nicht schlimm, da wir dort auch oft nackt baden gegangen sind. Er ging aber nicht ins Wasser, sondern starrte uns an. Wir sahen, dass er eine Erektion hatte. Er starrte uns weiter an. Dann begann er an seinem nackten Glied zu manipulieren und ornanierte vor uns. Meine Freundin und ich wurden so sauer! Wir schrien den Mann an, er solle SOFORT aufhören und weggehen! Wir sagten, dass wir das überhaupt nicht wollen und er uns in Ruhe lassen soll! Dies zeigte Wirkung, er packte hastig seine Sachen, zog sich was über und ging. Wir haben den Typ zum Glück nie wieder gesehen.

Colletta

Suhl – 15.08.2025

J’ai été violée par un médecin suisse, avec ses amis et ses professionnels, usant de tous les stratagèmes possibles… et je lis ici que ces agresseurs pensent pouvoir continuer leur manipulation psychologique. Outre toutes les histoires vraies, des trolls se sont perpétués ici, dont la haine des femmes est plus grande que la durée de leurs violences. Dieu voit tout.

anonymous

Bersenbrück, Festival – 15.08.2025

Ein mindestens 30 Jahre älterer, sehr betrunkener Mann steht länger in der Menge hinter mir, fällt mehrfach auf mich und steht nach jedem Schwanken etwas näher. Schließlich deutlich weniger als eine Armlänge von mir entfernt, erzähl er seinem Kumpel detailliert, wie geil er „die da“ findet und was er gerne mal alles mit ihr machen würde, während dann plötzlich seine Hand auf meiner Schulter liegt. Die Situation lies sich durch Weggehen lösen. Doch heute ärgere ich mich über meine Skrupel es zu melden – aus Sorge die Hysterische/Prüde/… zu sein, die nur ein Kompliment in den falschen Hals bekommen hat und aus einer Mücke einen Elefanten macht.

SK

location not specified – 15.08.2025

Tinder-Date, bei dem er zuvor betont hatte auch ohne die Aussicht auf Sex vorbei zu kommen. Kaum 2min da, beginnt er zu küssen und fummeln mit dem Spruch „Gummi brauchen wir nicht, was?“. Ich halte es für einen Witz, muss dann aber lernen, dass auch 5, 10, 15 mal „auf keinen Fall ohne! Lass den Scheiss!“ nicht gilt. Immer wieder der Versuch es abzuziehen. „Nur ein bisschen. Ich komm ja nicht. Nur kurz.“
Der Sex wird aggressiver, es ist mitten in der Nacht, wir alleine in der Wohnung und ich ohne Idee wie die Situation ohne Eskalation zu beenden wäre. Schon ist das Kondom doch ab, er halb in mir. Ich beginne ihn zu beschimpfen, versuche zu hauen und möglichst überzeugend klarzustellen, dass er jeden Moment rausfliegt. Währenddessen ist er schon auf mir und kommt mir voller Extase ins Gesicht. Als ich am Folgetag -zu seiner Überraschung- klarstelle, dass ich ihn nie wieder sehen will, werde ich beschimpft: „So eine bist du also.“
Die folgenden 3 Wochen schließe ich beim Duschen das Bad ab, weil ich nicht weiß, wie ich meinen Kindern all die blauen und grünen Stellen erklären könnte.

K

Düsseldorf – 15.08.2025

Ich habe nach dem Abi eine Ausbildung als Krankenschwester im Krankenhaus gemacht. Dort war ein Servicemitarbeiter (verheiratet, Vater von zwei kleinen Kindern) beschäftigt, der immer zu allen sehr freundlich war. Diese freundlich Art habe ich aus Höflichkeit erwidert mit Grüßen, Smalltalk, etc.. Irgendwann begann er mir auf die Pelle zu rücken, gerne im engen Fahrstuhl, wo ich nicht ausweichen konnte. Er grüßte mich dann mit Umarmung und später drängte er mir auch Küsse auf den Mund auf. Mir war das wahnsinnig unangenehm und ich konnte mich in der Situation nicht wehren und auch niemandem davon berichten. Mir war damals nicht bewusst, dass das sexuelle belästigung darstellt. Und das habe ich auch erst viele Jahre später realisiert.

anonymous

Bad Mergentheim – 14.08.2025

Unser Marketingchef machte unentwegt abfällige und anzügliche Kommentare. Seine Blicke waren anzüglich und sollten andeuten, wie er mich auszog. Die Lippen leicht geöffnet, den Kopf hebend und fordernd und mit kaum körperlichem Abstand. Erzählte er von seinen Erlebnissen und Fantasien. Auf Abwehr reagierte er nicht sondern vertagte seinen nächsten Angriff nur.
Auf einer Messe sollten wir möglichst sexy rumlaufen, damit die Männer mit dem Geld stehen bleiben sollten. Auf der Brust gezielt der Aufdruck und das Logo. Alles knalleng. Ich war Auszubildende dort und als „Zugezogene“ sollte ich mich besser beruhigen und anpassen. Bei Protest wurde ich mit prüde tituliert, es wurde eine Umkehr herbeigeführt.

Meike

location not specified – 14.08.2025

Was meine Schwester und mich belastet ist, das mein Vater ständig abwertende Kommentare über Frauen gemacht hat. Unsere Geschlechtsorgane (Musik,Möpse oder Titten und Mods, Plattdeutsch für Hintern)kommentiert hat. Zudem hatte er immer „lustige“ Spiele auf Lager wie Festhalten oder irgendwo anfassen und sein Favorit „kille, kille – mors, mors“ (Plattdeutsch: Kitzel, Kitzel, Hintern, Hintern). Dabei hat er uns bis in die Pupertät hinein im bekleideten Zustand mit den Worten kille, kille an der Stelle des Anus begrabbelt und dann mit den Worten mors, mors die Finger unter die Nase gerieben. Da er sich nie die Hände wäscht wer der Geruch seiner Finger einfach nur ekelig. Es war selbstverständlich für ihn, das er ungefragt seine Kinder ünerall anfassen kann. Ich habe es einfach über mich ergehen lassen. Meine Schwester hat geschrieben, weshalb ich bis heute kein Geschrei mehr ertragen kann. Als ich im Alter von ca. 15 Jahren aus nach dem Dusche, das Bad war in Erdgeschoss, in ein Badetuch gewickelt in Obergeschoss gegangen bin, ist er immer in den Flur gestürmt um sich an die Treppe zu stellen und mir hinterher zu rufe, er können meine Muschi sehen. Als ich ihm sagte, ich wissen, dass er das mit Absicht mache. Hat er gesagt es war reiner Zufall, das stimme nicht was ich behaupte und es sei auch meine Schuld. Am Ende hat er behauptet, ich würde ihn sexuell belästigen.
Mit meiner Mutter hat mein Vater die perfekte Frau gefunden da sie sich nur für ihre eigenen Bedürfnisse interessi

Silke

Deutschland – 14.08.2025

Ich war 16. Nach dem Sport war ich in der Umkleidekabine allein. Ich hatte nur meinen Slip an als auf einmal ein Mitschüler rein kam. Ich bat ihn zu gehen. Total irrational lief ich in den Duschraum und fand mich in einer Ecke wieder. Er begrabschte mich an meinen Brüsten und fasste mir zwischen die Beine. Ich wehrte die Hände so gut wie es eben ging ab. Er meinte wir könnten doch Spaß zusammen haben. Ich war voller Panik. Er ließ ab von mir und ging.

Jule

Deutschland – 14.08.2025

Mein Ausbilder hat mir in meiner Ausbildung als Personal Trainerin mehrmals angeboten, mir nach Feierabend doch noch Übungen zu zeigen. Anfangs fand ich das sehr nett und aufmerksam und weil ich sehr wissbegierig war, habe ich das Angebot angenommen. Dann gab es eine Situation, bei der es um Dehnübungen ging, die man bei Kunden durchführt. Aus „Übungszwecken“ hat er diese dann bei mir durchgeführt. Ich habe mich zum ersten Mal unwohl gefühlt, doch mir eingeredet, dass ich wohl zu sensibel sei und es „dazugehöre“. Diese „Übungsabende“ wurde immer intimer. Er lud er mich zu sich nach Hause ein, um noch arbeitsrelevante Themen zu besprechen. Er Vater verheiratet und von drei Kindern – der Gedanke hat mich beruhigt. Irgendwann eines Abends kam er spontan bei mir zu Hause vorbei. Er meinte zu mir, dass ich als Azubi noch gar nichts wüsste und er mir ja „nur helfen will, wenn ich die Ausbildung bestehen möchte“. Die Übung an diesem Abend mündete in umvernehmlichem Sex. Ich habe mich wie Dreck gefühlt. Er tat am nächsten Arbeitstag so, als wäre nichts gewesen.
Irgendwann habe ich den Job geschmissen und meine Ausbildung woanders beendet. Ich habe nie den Mut dafür gefunden, darüber zu reden, weil ich mir eingeredet habe, dass ich schon viel früher die Reissleine hätte ziehen müssen.

Anne

Dorf in Sachsen-Anhalt – 14.08.2025

Ein Typ lockte mich von der Dorfparty weg und nach dem Küssen, wollte ich weg. Er ließ mich nicht los. Er hat mich vergewaltigt.

Gemma

location not specified – 14.08.2025

Es hat sich gerade für mich wie ein Zeichen angefühlt, als ich Kims Instagram Post gesehen habe bezüglich dieses Archivs. Ich befinde mich tatsächlich gerade in einer Situation, in der ich nicht weiter weiß. Ich habe vor circa fünf Monaten einen meiner Nachbarn kennengelernt und an einem Abend nach ein paar Bier sind wir uns näher gekommen. Jedoch war es nicht mal ein One Night Stand. Jedoch hat er mehr hinein interpretiert und ich habe nicht von Anfang an klare Grenzen gesetzt. Für mich war es eigentlich von Anfang an klar, dass ich mit diesem Mensch keinerlei Beziehung haben möchte. Heute weiß ich gar nicht mehr, warum es soweit gekommen ist, dass ich immer noch mit diesen Menschen zu tun habe, obwohl ich zig mal mich versucht habe zu lösen aber es gelingt mir nicht, weil er mich einfach nicht gehen lässt. Sein Verhalten ist bis heute überaus übergriffig, zum Teil bedrohlich, er mischt sich in mein Leben ein, er kontrolliert mich, und er macht mich psychisch kaputt. Jedes Mal, wenn ich versuche, ihn „zu verlassen“ (wir sind nicht mal zusammen) dann bedroht er mich und meine Familie, d.h. meine Tochter und mich. Ich versuche dann so gut wie möglich, alles wieder zu schlichten und ein gutes Verhältnis zu ihm zu haben bis zur nächsten Eskalation. Ich schreibe das jetzt hier, weil ich nicht weiter weiß, soll ich ihn anzeigen. Wie kann man eine Menschen, der einen so psychisch fertig macht, endlich aus seinem Leben verschwinden lassen? Ich wäre dankbar für Tipps um da rauszukomm

anonymous

Deutschland, Hessen – 14.08.2025

Als ich 16 Jahre alt war, wurde ich von meinem damaligen Chef im Ausbildungsbetrieb sexuell belästigt. Er hat mich angefasst, geküsst, SMS aus der Badewanne geschickt und mir einen USB-Stick mit „Angeboten zur Bearbeitung“zugesteckt. Ratet, was drauf war? Korrekt: Schwanzfotos! Und zwar nicht wenige. Auf einigen war sogar sein Gesicht zu erkennen, ich hätte damit zur Polizei gehen können. Stattdessen habe ich mich vertrauensvoll an eine Kollegin gewandt, die meine Mutter hätte sein können. Als sie die Fotos gesehen hat, hat sie nur gelacht und gesagt „das Ding müssen wir schnell verschwinden lassen, sonst geht der ganze Laden hier hoch. Wo sollen wir denn dann arbeiten?“. Btw, sie hatte selbst ne Tochter. Wie es weiter ging?
Irgendwann, innerhalb der drei Jahre Ausbildung, habe ich den Mut gehabt und nein gesagt. Ich glaube dann war gut, kann mich aber nicht mehr wirklich erinnern. Nachdem ich den Betrieb nach der Ausbildung verlassen habe und mir ein Jahr später von meinem Vater immer noch vorhalten lassen musste, wie dumm diese Entscheidung war, hab ich die Sache zum ersten Mal auf den Tisch gepackt. Turns out, mein Vater hat mir nicht geglaubt. Ich frage mich heute noch manchmal, ob ich mir das alles nicht eingebildet habe. Keiner hat mich ernst genommen. Ich war ein verdammtes Kind.

Anna

Erfurt – 14.08.2025

Ich wurde vor genau vor 10 Jahren von einem “ Freund “ vergewaltigt. Mir war das erst bewusst als ich mit blauen Hals und zerrissener Strumpfhose vor meinem Mama stand und sie mir es ins Gesicht sagte. Bis heute glaube ich das ich zum Teil auch Schuld daran bin, weil er mir das so eingeredet hat. Das ich es doch auch wollte. Dann frage ich mich warum ich soviele Verletzungen hatte und mich auch während des Aktes mich gewehrt habe, wenn ich es angeblich wollte. Eine Anzeige habe ich nicht geschaltet, weil meine Frauenärztin meinte, ob ich diese Geschichte über Jahre immer wieder durchspielen möchte und vielleicht am Ende doch kein Recht bekomme. Da habe ich gekniffen.

anonymous

Germany – 14.08.2025

Mit ca. 17-19 J dachte ich hätte einen „Lifehack“ gefunden. Wenn ich mich mit einem Jungen zuhause traf (den ich mochte), zum kuscheln und knutschen, zog ich immer eine enge Jeans an. Es gab mir das Gefühl von mehr „Sicherheit und Kontrolle“. Im Gegensatz zu Stoff oder Jogginghose konnte man mich darin nicht so „einfach“ an Stellen berühren, die ich nicht wollte. Erst als eine Freundin mich verwirrt ansah und mich fragte wieso ich ihm nicht einfach sagen würde, dass ich das nicht will wurde mir bewusst wie verrückt das ist. Ich hatte zuvor durch mehrere Erlebnisse „erlernt“ das mein nein und das Hände wegschieben einfach übergangen und es dann immer und immer wieder versucht wird, ohne meine Grenzen zu respektieren. Da ich ihn mochte hatte ich mich nicht getraut es ihm deutlicher und für mein Verständnis „aggressiver“ klar zu machen und ich wollte ihn ja auch nicht „rauswerfen“, sondern einfach nur für Mehr noch Zeit lassen.

anonymous

location not specified – 13.08.2025

Ich bin mit 20 Jahren mit einer Bekannten feiern gegangen und wir landeten in einer Eckkneipe. Die Bekannte ging mit mir nach Hause und erzählte mir noch ich sei eine ganze Weile weggewesen aber sie hätte sich so nett mit dem Typen an der Bar unterhalten.
Das und ein paar ekelhafte verschwommene Bilder sind alles was ich von dem Abend noch wusste.
Ich habe es also sogar noch ins eigene Bett geschafft, habe mich gleich morgens übergeben und hatte am ganzen Körper blaue Flecken sowie Sperma in der Unterwäsche.
Ich habe eine Stunde lang geduscht und bin direkt zum Arzt gegangen. Die Gynäkologin war wenig verständnisvoll und hat mich direkt gefragt ob ich zu viel getrunken hätte, so als wäre es meine Schuld was mir passiert ist
Also bin ich nachdem ich die Pille danach bekommen habe zu meiner Hausärztin gegangen und sie hat mir Blut abgenommen um nach KO Tropfen zu schauen was sich bestätigte und sie hat eine Mitarbeiterin vom weißen Ring angerufen und es wurde eine Probe entnommen
Ich hatte nie die Kraft das alles richtig zu verfolgen, fühlte mich beschämt und mißverstanden.
Ich hatte tatsächlich das Gefühl selbst Schuld zu sein und konnte das erst 15 Jahre später in einer Therapie verarbeiten

S.A.M.

Lake of Constance – 13.08.2025

I was just walking down the street in the town I’m currently living in. An ambulance drove by me, honked and one of the guys waved out of the window, grinning at me. I was on the phone with my partner and lost it. I’ve experienced a lot of catcalling, different types of it with different types of (only) men. Middle-aged „Daddy“-looking men to handymen, I had it all. But this to me, felt on another level. Paramedics are supposed to save your life and help you when you’re in need. Now I can’t stop thinking about what would happen if this guy ever comes to my or any other person’s help and they are showing skin and/or lying unconscious somewhere. I feel violated, shocked and very much angry about what happened and that I am actually starting to fear that scenario.

sarah

SH – 13.08.2025

mit 14 jahren fuhr ich allein zum zahnarzt in die stadt. Weil noch mittagspause war musste ich im flur des treppenhauses warten. Ein mann kam von oben herunter und sprach mich in einer mir fremden sprache an. Ich hatte zwar keine angst aber seine blicke ließen mich unbehaglich fühlen. Der mann näherte sich schnell und küsste mich, fasste meine brüste an. Er roch nach vanilliger zigarrette und später wurde mir kotzübel wann immer ich diesen geruch wahrnahm, hasse ihn noch heute. Er küsste mich am hals und fasste mich zwischen den beinen an. Ich hab mich garnicht gewehrt. Hab mich gefühlt wie in einem traum und konnte gar nicht glauben dass das wirklich passiert. Hab eigentlich nichts gefühlt als ob ich die szene bloß betrachte. Er tat das so selbstverständlich. Nach ein paar minuten ging er. Wenig später öffnete sich die praxistür. Ich schämte mich plötzlich und dachte dass die sprechstundenhilfe bestimmt bescheid weiß.
Etwas ähnlich passierte mir mit 17 mit einem aushilfskollegen der im lager seinen p* rausholte und mich bat ihn oral zu befriedigen. Erst als er nicht mehr bei uns im fotostudio arbeitete traute ich mich es einer kollegin zu erzählen, die erzählte es meinem chef. Der war sehr wütend und fragte warum ich nichts gesagt hatte er hätte den mann sofort rausgeworfen. Ich wusste keine antwort. Das schlimmste war immer die scham und das suchen nach dem, was ich falsch gemacht hatte

K.P.

In der Wohnung einer Freundin – 12.08.2025

Es war in den 90ern. Ich war 11 oder 12 Jahre alt und bei meiner Freundin zu Besuch, die im Nachbarhaus wohnte. Ihre Eltern waren nicht da, dafür aber ein „Handwerker“, der neue Fenster installierte. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wo meine Freundin zu dem Zeitpunkt war als es passierte, aber der Handwerker forderte mich auf, ihm beim Fenster einsetzen zu helfen. Er positionierte meine Hände an der Fensterscheibe und fing an, mich abzutasten. Das ekelhafte Gefühl von seinen schmierigen Händen, die von hinten auf meinen Brüsten lagen, hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt! Und ich habe währenddessen artig diese Fensterscheibe festgehalten…
Später habe ich meiner Freundin davon erzählt – und sie wiederum ihren Eltern. Noch heute bin ich angewidert von deren Reaktion: Nichts, absolut gar nichts! Ganz nach dem Motto: Ist ja nicht unserer Tochter passiert, also wecken wir mal lieber keine schlafenden Hunde. Für mich sind sie Mittäter!

anonymous

location not specified – 12.08.2025

Meine Ex-Partnerin ging es schlecht. Ich war wieder mal die einzige die Bescheid wusste. Sie hatte mich per Chat gefragt, ob sie sich einweisen lassen soll. Sie war suizidgefährdet und hatte sich bereits ein halbes Jahr vorher versucht das Leben zu nehmen. Ich hab erst eine Telefonhilfe angerufen, um nach Handlungsoptionen zu fragen und bin dann zu ihr gefahren. Als Ich bei ihr war, war sie betrunken und auf Tilidin in ihrem Zimmer. Ich wollt den Notruf anrufen, aber sie wehrte sich. Also meinte ich, dass ich bleibe, weil ich Angst hatte, was sonst passieren würde. Plötzlich legte sie sich über mich und fing an mich zu küssen und mit mir schlafen zu wollen. Ich war so irritiert und überrascht von ihrer Handlung, dass ich sie eigtl wegstoßen wollte. Aber in dem Moment schoss ein Satz aus meiner missbräuchlichen Jugend durch mein Kopf „Vielleicht hilfts ihr ja“. Also freezte mein Körper und neben dem Alkoholmundgeruch der mir ins Gesicht hauchte, dachte ich nur, „hoffentlich ist es bald vorbei“.

anonymous

location not specified – 12.08.2025

Er hat mich nicht zum Analsex gezwungen aber er hat immer wieder und wieder so lange gefragt bis ich ja gesagt habe. In einer Situation in der ich Alkohol getrunken hatte, mir ein schlechtes Gewissen gemacht wurde und ich in Bedrängnis geriet ihm diesen einen sexuellen Wunsch erfüllen zu müssen den ich ihm in unserer jahrelangen Beziehung bislang verwehrt hatte… Am nächsten Morgen bin ich mit Schmerzen aufgewacht und habe mich gefragt warum ich nicht einfach wie so oft zuvor nein gesagt habe. Dabei ist doch eher die Frage warum hat er nach dem gefühlt 100. Nein immer wieder gefragt hat und es nicht akzeptieren konnte.

jane

location not specified – 11.08.2025

Ich war auf einer abendlichen Demo für FLINTA*-Rechte und wir wurden von Anfang an von mehreren Männern verfolgt, die uns auch teilweise gefilmt haben. Bei der anschließenden Kundgebung rief uns eine Männergruppe sinngemäß hinterher, dass uns doch jemand töten solle. Einer der Männer blieb während der gesamten Kundgebung auf dem Platz und kam uns immer wieder sehr nahe und pöbelte. Die Polizei hat ihn zwar mehrmals aufgefordert zu gehen ansonsten aber nichts unternommen sondern solidarische Demoteilnehmer*innen ermahnt, die sich mit ihren Regenschirmen vor ihn gestellt haben, um ihn von der Kundgebung abzugrenzen. Es ist schlussendlich nichts Schlimmeres passiert, trotzdem war es einfach mal wieder ein Zeichen, was Männer sich herausnehmen (können).

Melanie

location not specified – 11.08.2025

Am 1. Hochzeitstag hatte ich mit meinem Mann Sex. Es tat weh, ich hab es ihm gesagt. Und ich hab es über mich ergehen lassen. Als ich danach weinte sagte er, dass er halt so einen starken Druck hatte

anonymous

location not specified – 11.08.2025

4 Jahre lang hab ich mir das gefallen lassen. Heute hab ich mich gewehrt und meinem Arbeitskollegen meine Grenze aufgezeigt. 4 verdammte Jahre. In der schmalen Küche hat er immer wieder beim vorbeigehen mit seiner Hand meinen Hintern gestreift. Wenn wir etwas zu besprechen hatten, ist er immer sehr nah an mich herangekommen, hat mit seinem Ellenbogen immer wieder meinen arm angestupst, manchmal auch meinen Busen. Heute, mit 3 weiteren Kollegen im Büro, hab ich es endlich gesagt und ihn von mir weggedrückt: kannst du mal bitte Abstand halten (Und das war noch zu freundlich). Er hat darauf nicht reagiert und wir haben weiter über die zu besprechende Sache gesprochen. An seiner Stimme hat man jedoch seine Verunsicherung bemerkt.

anonymous

location not specified – 11.08.2025

In meiner 2. Beziehung gab es häusliche Gewalt. Ich wurde mehrfach während ich schlief von meinem damaligen Partner vergewaltigt. Dadurch habe ich so eine starke Insomnie entwickelt, dass ich nur noch durch Alkohol oder Medikamente einschlafen kann.
Als ich mir deswegen bei einem Psychiater Hilfe holen wollte sagte er: In einer Beziehung herrscht allgemeiner Konsens. Es war also gar keine Vergewaltigung. Und: ich könne diese Erfahrung doch einfach abhaken und verdrängen.
Ich habe ihn selbstverständlich der Ärztekammer gemeldet und bin jetzt bei einer sehr empathischen Ärztin in Behandlung.

K.K.

location not specified – 11.08.2025

Also ich mach 9 Jahren Single wurde, hatte ich ab und an Dates. Bei einem ist dann auch mehr am Abend passiert und wir hatten Sex. Nicht sehr angenehmen, einfach zu wild, zuviel, keine Entgegenkommen des anderen, keine Rücksichtnahme auf ein „aua“.
Die nächsten 5 Tage hatte ich strke Schmerzen im Schaumbereich, vermutlich Prellungen. Daraufhin habe ich den Kontakt abgebrochen.

G.

location not specified – 10.08.2025

Heute habe ich ein Lied im Radio gehört. Mir ist eingefallen, dass ich zu diesem Lied mit 15 so übel mit den Fingern penetriert wurde, dass ich geblutet habe und übelste Schmerzen hatte. Ich habe au gesagt und es hat ihn nicht interessiert.Hatte es verdrängt, bis vorhin.

s

location not specified – 10.08.2025

Den ersten Übergriff erlebte ich in der Grundschule und habe gelernt, dass das normal wäre. Zieht sich bis heute durch und ich habe viele schlimme Erfahrungen gemacht. Die letzte beschäftigt mich noch häufig, obwohl es schon 2 Jahre her ist. Ich war mit einem wesentlich älteren Mann zusammen, der sich selbst als Feminist bezeichnete. Er nötigte mich zu meinem ersten und letzten Analsex. Iwann meinte er, er würde mir jetzt einen Einlauf verpassen und ich dachte, er wäre dann endlich fertig aber er urinierte in mich hinein. Ich möchte mich jetzt noch übergeben, wenn ich daran denke und schäme mich zutiefst! Aber ich weiß, dass er sich schämen sollte!!!

anonymous

location not specified – 10.08.2025

Nachdem mein Partner und ich mit meiner neuen, extrem besoffenen Mitbewohnerin nach Hause gekommen sind und ich dann mit ihm in meinem Bett lag fing er an an mir rumzufummeln. Ich selbst war intoxicated und hatte Schmerzen mich zu bewegen, weil ich sehr viel getanzt habe. Ich hab ihm das gesagt und ihm auch gesagt, dass ich es dann nicht genießen kann. Er hat aber immer weiter gemacht, auch auf mehrere bitten es sein zu lassen. Egal was ich gesagt habe, er hat nicht aufgehört. Also dachte ich, ich muss mit machen. Für ihn war das richtig schön, ich habe mich richtig ekelhaft gefühlt. Kurz danach hatte ich Schwangerschaftssymptome und habe ihm das mitgeteilt. Er hat sich tierisch gefreut, mich hat das extrem verunsichert und ich habe ihm gesagt, dass wenn ich schwanger bin, dass ich es abtreiben werde. Bei einem Streit ist mir dann herausgebrochen, dass er ein Vergewaltigungskind wollte und er hat sich darüber aufgeregt, weil es für ihn keine Vergewaltigung war.

J

Deutschland – 10.08.2025

Ich war damals Anfang 20 (bin heute Mitte 30) Zwischen meinem Ex-Freund und mir war das Thema Sex immer wieder ein Streitpunkt. Er wollte eigentlich jeden Tag und gab mir die Schuld bzw sagte mir das mit mir etwas nicht stimmt, weil ich immer seltener Sex wollte. Er fragte jeden Tag und wurde zunehmend ungehalten „Wir hatten schon seit X Tagen nicht mehr! Wann endlich? Ich brauch das halt!“ Irgendwann war es normal, dass ich jedes Mal abwog wie oft ich nein sagen kann, bis ich wieder zustimmen muss. Eine Nacht ist mir ganz besonders in Erinnerung: Er weckte mich auf, indem er mir an Brust und Po fasste. Ich schob ihn mehrfach weg und wies ihn schließlich energisch zurück mit der Begründung ich sei müde und muss morgen früh aufstehen. Das war wirklich so und ich war immer noch halb am schlafen. Da wurde er wütend, trat nach mir und schubste mich aus dem Bett. Ich war so perplex, dass ich gar nicht reagieren konnte. Danach war er sauer, drehte sich auf die Seite und schlief wieder ein. Auch danach waren wir noch viel zu lange ein Paar und in meinem Kopf sind bis heute diese Gedanken, dass ich eine Verpflichtung gegenüber einem Partner erfüllen sollte/ muss. Obwohl ich weiß, dass das absoluter Blödsinn und sowas von falsch ist, weiẞ ich nicht wie ich das loslassen kann.

Memyself

location not specified – 10.08.2025

Als ich 5 Jahre (!) alt war (in den 80ern), ging ich ans Telefon, da meine Mutter nicht in der Nähe war und ein Mann stellte sich mir als Katalogverkäufer vor. Er fragte, ob ich bitte einmal kurz einen BH meiner Mutter holen könnte, weil er die Größe wissen müsse,
Als ich dann wieder am Telefon war, sagte er, dass ich bitte meine Faust in ein Körbchen stecken sollte und ihm sagen, ob dass zu groß wäre…Als ich bejahte,hörte ich draußen etwas, sagte, dass meine Mutter wohl wieder zurück wäre und ging an die Tür. Sie war aber noch nicht zurück, also ging ich ans Telefon, wo der Mann immer noch wartete. Er fragte mich nun,ob ich ein Kleid anhätte und ich bejahte das. Dann fragte er, ob ich ein Höschen tragen würde und als ich dann „Ja“ sagte (langsam kam es mir auch als 5 jährige merkwürdig vor) fragte er,ob ich es runterziehen würde. Ich sagte „Nein“ und dann hörte ich das Auto meiner Mutter und in dem Moment legte er auf. Ich erzählte meiner Mutter alles und sie glaubte mir. Später, als ich älter war, war mir bewusst, dass es ein Nachbar gewesen sein muss, da er genau anrief, als sie kurz weg war und dann auflegte, als sie auf den Parkplatz fuhr. Was schlimm für mich war, war, als ich mit anhörte, wie meine Mutter das ihrer „Freundin“ erzählte und diese meinte „Warum hat sie denn mit dem geredet, meine Tochter hätte sofort aufgelegt.“ (wir waren beide 5) Und ich habe ab dem Zeitpunkt bei jeder ähnlichen Situation überlegt, wie viel Schuld ich daran trage.

Melanie

Zuhause – 09.08.2025

Damaliger Partner kam betrunken spät abends/ nachts nachhause. Ich (schwanger) lag schlafend im Bett. Ich wurde wach als er mich erst vaginal penetrierte und anschließend anal. Ich lag wie versteinert da. Sagte nichts. Machte nichts. Als es vorbei war liefen mir die Tränen und er schlief ein.

Mandy

location not specified – 09.08.2025

Ich hatte einen neuen Freund. Anfangs war er sehr liebevoll. Nach ein paar Monaten hat er dann sein wahres Gesicht gezeigt. Er hat meinen Kopf runter gedrückt, obwohl ich das nicht wollte. Ich war so schockiert dass ich mich nicht bewegen konnte. Er hat mir so doll auf den Hintern geschlagen dass ich geweint habe. Ich sagte mehrmals nein, nicht, aber er hat weiter gemacht. Er hat mich so doll gebissen am Oberkörper dass alles voller blauer Flecken war. Er hat mich mehrfach vergewaltigt.

Laura Dietz

Koblenz – 09.08.2025

In my first relationship, when I was 13, and he was 15, I was regularly put under pressure by him to touch his penis. I remember that he laughed about me when I didn’t, saying, that I would not have the guts to touch him. I cannot remember my first time having sex, I just know it was with him… at least I think so. He was not a very loving and nice person. I remember just pieces of memories, pictures or scenes… fluctuating in my mind. I know that I always just laid there like a dead fish, while he did his thing. I do remember when u had my first orgasm, and that was years after him with someone else.
I know that there was one situation, he made me very drunk. I think he drank also. Not sure. He brought 2 1.5l bottles of vodka and 2 little bottles of red bull, 0.33 l each. I think that this was my first contact to alcohol. I remember that then, later on, he penetrated me, but not vaginally. Anally. I don’t know if I agreed to doing that. Can’t tell. But it shouldn’t matter, cause anyways he made me drunk to get what he wanted. I wasn’t sober. Next scene I remember is me waking up in my own puke, in his bed…. his mother and him shaking me, trying to wake me up, him crying „I don’t want her to die!!“
So yeah.. I must have lost consciousness while he penetrated me anally. I am 28 now and suffer from complex ptsd since 5 years. I just found out about these situations being sexual violence last year in therapy. I am struggeling with sexuality nowadays.

anonymous

location not specified – 09.08.2025

I was raped as a child..there were many men..they Made porn…I played the Main character in their sick movies…later I was raped in a hospital for people with mental health issues..nobody believed…I was raped with 15..the best friend of my boyfriend…I was raped in vacation… I was so scared…I went to a docter to make Sure that I do not have the HI Virus…I was raped when I was partying..again I was in a very toxic relationship…Almosen 7 year..he didn’t respect my body…ONCE there was a gut he forced me to make a blowjob for a ride to get my pet 🙁 and nobody is believing me…only my boyfriend and his mother and my aunt…my mother touched herself when she was too drunk, I was a little child…it was disgusting

A.

Berlin – 09.08.2025

Ich hatte eine Zeit lang so eine Art „Freundschaft plus“ – wir hingen regelmäßig bei ihm ab, schauten Filme und hatten Sex. Heute weiß ich, dass ich mich nur mit ihm traf, um mich von einem anderen Mann abzulenken, in den ich damals verliebt war, der mich aber fallen gelassen hatte. Es tat gut, Sex ohne Gefühle zu haben – zumindest redete ich mir das damals ein.
Einmal hatten wir wieder Sex, ich lag auf dem Bauch und er auf mir. Erst gefiel es mir ganz gut, aber dann tat es weh. Ich bat ihn mehrmals, aufzuhören und von mir runter zu gehen. Er sagte nur, er sei eh gleich fertig. Ich konnte mich quasi nicht bewegen, weil er so fest auf mir lag. Also beschloss ich einfach dazuliegen, bis er fertig war und weinte dabei still. Danach fragte er, ob ich etwa geweint habe, war es wirklich so schlimm? Hab nur mit dem Kopf geschüttelt. Ich dachte, ich war ja zuerst einverstanden, mit ihm zu schlafen, also war es doch nicht so schlimm. Erst Jahre später wurde mir klar, was es war. Es taucht immer mal wieder in meinen Gedanken auf und er hat vermutlich nie einen Gedanken darauf verschwendet.
Zum Glück bin ich mittlerweile in einer Beziehung mit einem Mann, der meine Grenzen respektiert, mich wertschätzt und liebt, dem ich voll vertraue. Dennoch habe ich es bisher nicht einmal ihm erzählen können.

anonymous

location not specified – 08.08.2025

He invited me over, got me drunk. A girl called him and he invited her too and sent me to bed. I fell asleep crying. Then, in the middle of the night while I was asleep and heavily drunk, he started touching me. I froze in terror. He stopped eventually because I didn’t move. We never talked about that night again. I still cant forgive myself for staying silent. I am still in contact with him.

Elsa

NRW – 08.08.2025

Meine Mutter ging als ich 10 Jahre alt war zu einem Heilpraktiker,er war hochintelligent,hoch manipulativ.Ich durchschaute ihn und doch konnte ich mich nicht retten.Er zeckte sich regelrecht in unsere Familie hinein,kam als angsteinflößender Guru zu uns zu Besuch.Da er meiner Mutter offenbarte, dass ich eine Behandlung brauche musste ich mit zu Sitzungen.Oft hörte ich,wenn meine Mutter in der Behandlung war und ich vor dem Zimmer warten musste ihr Stöhnen,auch wenn ich wusste dass es Dinge sind, die für ein Kind fremd sein sollten spürte ich,dass es etwas Sexuelles,für mich äußerst unangenehmes war.Sie übten „ihr sexuelles Atmen“.Als ich dann selbst hinein musste sollte ich meine Hose und mein Oberteil ausziehen,das mochte ich gar nicht.Ich bin nicht mit viel Raum für mich groß geworden und war ein sehr braves Kind.Ich stand dort,am Anfang meiner Pubertät in meiner Unterhose.„Die Unterhose auch!“.Ich sagte nein,ein Wort das ich mich nie traute zu nutzen.Meine Mutter seufzte aus Mitleid,aber ließ ihn gewähren.Ich lag nackt auf der Liege und der Mann strich mich überall,fuhr mit seinen Fingern die Form meiner Lippen nach.Ich weiß noch wie ich in dem Moment spürte,dass er mir gerade etwas nimmt,das für mich selbst und später bestimmt war.Meine Mutter lag dann nackt auf der Behandlungsliege und ich musste mich nackt auf sie legen,damit wir heilen.Ich ekelte mich,er saß auf seinem Stuhl,uns zugewandt und starrte uns unentwegt an.In dem Moment lernte ich Pornographie wider Willen.

anonymous

location not specified – 08.08.2025

Als ich 13/14 war hat mein Opa mich genötigt mit ihm in die Sauna zu gehen (bei ihm Zuhause). Ich habe zuvor mehrmals gesagt, dass ich das nicht möchte, weil ich mich nicht nackt zeigen mag. Er meinte, ich solle mich nicht so anstellen und mir würde ja niemand etwas wegschauen. Er hat mich dazu überredet und ich habe mich extrem unwohl und entblößt gefühlt.
Mittlerweile fühle ich mich so unwohl, dass ich mich nicht mal mehr traue in seiner Nähe baden zu gehen (er hat einen Pool und meine Geschwister gehen im Sommer immer dort schwimmen).
Dazu kommt, dass er immer wieder sexistische Aussagen macht und der Meinung ist, dass Frauen sich ja net wundern sollten, dass Männer ihnen näher kommen/sie sexualisieren, wenn sie sich freizügig anziehen.

Alice

Kaiserslautern – 08.08.2025

He was one of my older friends friend. I only met him a couple times while hanging out in a group. I kept my distance but was nice. Apparently he mistook my kindness as flirting. And one time when we were at a party he kept coming closer to me, trying to get me to drink and touching me. First just my arms, my shoulders, my neck but then my tummy, my chest, my legs too and between my legs. I tried to get away, telling him no and to stop but he just laughed, hold me and telling me “to loosen up we’re at a party and I should just relax and enjoy it” and he continued touching and petting me. I just froze and was about to cry, hoping he’ll lose interest and letting me go soon when a friend noticed me, got between us and pulled me away from him. I saw him a few times after that but I never spoke to him again. I was 16 he was 35.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

In meiner Kindheit hat mein Opa immer ein bestimmtes „Spiel“ mit mir gespielt. Ich bin mit mehreren Geschwistern aufgewachsen und war die einzige, die etwas kräftiger gebaut war. Bei dem „Spiel“ ging es darum, dass er meine „Brötchen“, wie er es nannte, also meine Pobacken „klaute“ bzw begrabschte. Ich habe mich dabei schon immer unwohl gefühlt, es aber einfach als normal hingenommen(Meine Familie hat nichts dazu gesagt). Als ich etwas älter wurde habe ich öfters gesagt, dass er es lassen soll, weil ich das „Spiel“ nicht mag (hat er ignoriert und ich war zu schwach um mich körperlich gegen ihn zu wehren). Auf meine Nachfrage, warum er es nur mit mir und nicht mit meinen Brüdern spielt, meinte er es würde nur bei mir gehen, da ich aufgrund meiner Figur mehr hätte, was er greifen könne.
Ich habe es erst mit Zwölf geschafft mein „Nein“ durchzusetzen. Bis zu meinem 16 Lebensjahr war es mir trotzdem nicht bewusst, dass es sich dabei um sexuelle Belästigung halten könnte. Ich habe bis heute niemandem davon erzählt, weil ich davon ausgehe, dass es heruntergespielt und nicht ernstgenommen wird.

anonymous

Bremen – 07.08.2025

Auf einer Party lerne ich einen Jungen Mann kennen, wir tauschen unsere Nummern aus und treffen uns ein Paar tage darauf. Ich sage ihm klar, dass ich ihn gerne nur kennen lernen möchte und nicht an sexuellen Handlungen interessiert bin. Im laufe des Abends möchte er dann doch mehr, ich sage ihm klar, dass ich nicht möchte und ansonsten gehen würde. Als ich merke, dass seine Hand in seinen schritt wandert, sage ich erneut, dass ich das nicht möchte, darauf hin beginnt er zu Mastubieren „zu spät“, sagt er. Als ich gehe hört er auf und fragt mich, ob ich asexuell oder lesbisch bin. Anscheinend sieht er nicht ein, dass jemand nicht mit ihm schlafen möchte. Als ich ihm am nächsten tag noch einmal schreibe, dass ich sein verhalten übergriffig fand und ihn nicht wieder sehen möchte, meint er, dass er mich nicht richtig lesen konnte und wir das klären können. Für mich gibt es da nichts zu klären. Die aussagen „ich möchte keine sexuellen handlungen mit dir“, „ich möchte dich wirklich nur kennen lernen“, „ich möchte nicht, dass du dich in meiner Anwesenheit selber anfässt“ und „nein, ich möchte das nicht“ sind klar und genau so gemeint, wie sie gesagt wurden.

anonymous

Im ICE – 07.08.2025

Ein Betrunkener setze sich neben mich, fing recht schnell an mich anzusprechen und nach meiner Nummer zu fragen. Nachdem ich fünf mal sagte, dass ich nicht reden wollte, er mich aber nicht in Ruhe ließ, fühlte ich mich unwohl und machtlos. Eine Mitfahrerin erkannte das, sagte dem Zugchef Bescheid und rettete mich damit. #femalesolidarity
Auch wenn eigentlich nichts schlimmes passiert ist, habe ich mich so schlecht gefühlt danach. Habe mich geärgert, dass es soweit kommen musste. Meine beste Freundin sagt immer: wir machen es jedes Mal ein bisschen besser (Grenzen setzen, laut sein, uns und andere schützen, …) und das machen wir auch wirklich. Aber gegen dieses akute Gefühl von Ohnmacht hilft das trotzdem nicht.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

In der 7./8. Klasse begannen die Jungs in unserer Klasse und Mädchen zu sexualisieren, sie begabschten und immer wieder am Hintern, an den Brüsten und in den Schritt.
Wir haben uns gewährt, es unserem Klassen Lehrer gesagt, seine einzigen Worte dazu waren „dann tretet die Jungs halt dahin, wo es ihnen am meisten weh tat.“

Dann auf einer Klassenfahrt waren wir in einem Schwimmbad, auch hier blieb das Begrabschen nicht aus. Einer der Jungs schaute immer wieder über die Umkleidekabine bei uns Mädchen, ich habe diesen Jungen beleidigt und weggeschickt, das hat eine junge Lehrerin mitbekommen, sie schein sich nur über meinen Kraftausdruck zu scheren, ich schilderte ihr die Situation, ebenso das Begrabschen der Jungs, sie entgegnete mir mit dem Satz „trotzdem ist das kein Grund jemanden zu beleidigen“ und beendete das Gespräch.

In der 10. Klasse brachen die Jungs in die Sportumkleide der Mädchen ein, sie durchsuchten die Handys und fanden nacktbilder, diese sendeten sich die Jungs und schickten sie herum, wir hatten bereits einen neuen Klassenlehrer, auch hier wurde wieder mehr auf die Schimpfwörter die fallen eingegangen als auf die Tat an sich.
Es folgte ein Gespräch mit dem Schulleiter, er fragte das Mädchen, warum es solche Bilder auf dem Handy habe, eine Strafe für die Jungs blieb aus.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

In meiner ersten Beziehung, ich war 15 Jahre alt, hatte ich gemeinsam mit meinem Ex-Partner (17 Jahre) mein und sein erstes Mal.
Wir waren schon knapp 1 1/2 Jahre zusammen, es entwickelte sich relativ langsam, doch schon beim ersten petting habe ich gemerkt, dass es mir zu schnell ging, ich fühlte mich noch nicht so weit, er vergewisserte sich auch ob es in Ordnung sei, ich wollte ihm gefallen und auch mir selber wollte ich beweisen, dass ich reif sei. Ich habe nicht auf mich gehört.

Nach unserem ersten Mal schien alles harmonisch, an einem Abend wollte er mit mir schlafen ich sagte nein.
Sein Verständnis blieb aus, er wurde wütend, sagte er würde mich jetzt nachhause fahren „der Vogel sei jetzt frei“, ich blieb standhaft
Das war das letzte Mal, dass ich mich getraut habe Nein zu sagen.
Viele Männer und eine weitere Beziehung langjährigen mit sexuellem Missbrauch später habe ich einen Partner der wirklich wissen will wo meine Grenzen sind, bei ihm bleiben meine Grenzen Grenzen, bei ihm kann ich langsam heilen.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

In meiner Ex-Beziehung hatte ich häufig starke Schmerzen und Blasenentzündungen beim Sex.
Selbstverständlich wollte ich dann weniger mit meinem Ex- Schlafen.
dann hat er vorgeschlagen, dass ich ihm ja stattdessen einen Blasen kann. Das habe ich dann gemacht, um ihn „zugefallen“.
Die Situation hat sich dann zugespitzt mein Ex- Freund hat mich immer öfter gefragt ob ich ihm einen Blasen möchte, ich habe meist zunächst nein gesagt, dann hat er solange „gefragt“ / „gebettelt“ mich also genötigt bis ich nachgegeben habe.
Manchmal habe ich stattdessen gleich mit ihm geschlafen, die Schmerzen über mich ergehen lassen, obwohl ich nicht wollte, nur damit ich nicht wieder in diese Situation der Nötigung komme, so dachte ich damals, habe ich wenigstens noch ein Stück Kontrolle über diese schreckliche Situation.

Lebenbitte

Rheinlandpfalz – 07.08.2025

Es war an einer Abschlussfeier unserer 10ten Klasse. Wir haben in einem winzigen Dorf auf einem Sportplatz gefeiert. Ich war 15 Jahre alt. Es floss eine Menge Alkohol so wie es bei den Jugendlichen in unserem Ort üblich war. Der Täter (ich nenne ihn hier T) hat mich in der Schule oft gemobbt. Wir standen in einem Stückchen Wald etwas entfernt von den anderen. Er wollte mich küssen, Ich wollte das nicht. Ich habe ihn daran erinnert, dass er ja eine Freundin habe. Er hielt mir spielerisch aber dennoch mit Gewalt die Sektflasche an den Mund, so lange bis ich trinken musste. Dann gibt es eine zeitliche Lücke. Ich hatte wohl ein Blackout. Ich wachte auf mitten in einem Feld auf dem Rücken liegend und spühre wie sein Sperma auf meinen nackten Körper lief, es war überall. In meinen Haaren, auf meiner Kleidung. Ich sah nur wie er dann ging und ich war verstört darüber was gerade passiert ist. Als ich dann zurück zur Gruppe taumelte wurde ich ausgelacht wie ich denn aussehen würde. Ich habe mich zu Tode geschämt. Ich dachte es wäre normal so behandelt zu werden weil niemand was dazu sagte und jeder über mich lachte. Deswegen habe ich niemandem davon erzählt. Bis heute nicht.

vanessa

berlin – 07.08.2025

late summer 2015, I was coming back from travels in switzerland and on my way back to my fosterparents home in the countryside near stuttgart. i had to wait in the dark for the bus to take me from one village to another, tired from travelling, my big backpack on my back. on the other side of the dark street was a dude with a lumberjack shirt, he seemed to be waiting for the bus in the opposite direction. then went to the side of the busstation and seemed to take a pee. btw, little villages by nighttime are empty as fuck. i thought to myself. then i realized, the dude wasn’t peeing. he was touching himself, staring at me from across the street, old yellow streetlamps and the fucking patriarchy made me think „no that can’t be true, i’m seeing this wrong“ but after some long moments turned into 1,2 minutes, my heart sank into my pants and i realized i was being harassed. i sensed danger, took my backpack and started walking away from the busstation into the dark.the dude started following me, again i thought to myself „this is not happening, the noise behind me is somethingelse“ but when i turned back, it was him. i got faster, he got faster and i panicked, i didn’t have friends in the are anymore and my phone was dead and the fosterparents on holiday. i was alone. a pizza delivery service saved me.with its lights still on i ran in there, asked the pizza-guy if he could drive me home and that somebody has been following me. i was too ashamed to really say what just happened.

Sabine

NRW – 07.08.2025

Ich war 17 oder 18 als ich in einem Restaurant ausgeholfen habe. Die Besitzer, 2 Brüder, waren erstmal recht nett, machten aber immer wieder schmierige Bemerkungen. Wiederholt fragten sie mich, ob ich mit ihnen nach Restaurantschluss was unternehmen wolle. Irgendwann sagte ich zu. Sie wollten noch was aus der Wohnung holen. In der Wohnung boten sie mir was zu trinken an. Der eine fing an, mich zu befummeln, der andere war passiv. Der aktive wurde immer aggressiver, ich konnte mich nicht wehren. Ich sagte Stopp, aber es kostete mich unglaublich viel Kraft. Ich krabbelte weg, aber der Typ benutzte mich weiter, auch anal. Ich hatte starke Schmerzen…. Sie drückten mir Geld fürs Taxi in die Hand. Naiv wie ich war, gab ich mir die Schuld. Da es nicht der erste Übergriff war, dachte ich, die Welt ticke so und ich sei falsch. Erst viele Jahre später konnte ich formulieren, dass ich vergewaltigt wurde von den zwei Typen. Ein späterer Partner, dem ich das anvertraute, fragte mich , ob mir das Spaß gemacht habe.

Sabine

NRW – 07.08.2025

Ich war 17 als ich meine Ausbildung zur Hotelfachfrau startete. Nachmittags war ich allein mit meinem Chef, der immer schon schmierig und anzüglich war. Irgendwann fasste er mir mit der Hand unter den Rock, meiner Dienstkleidung. Ich sagte, er solle das lassen, die Hände wegnehmen. „Ach ja?“, seine Antwort.
Ich brachte Getränke in einen Gastraum, wo ein Mann mit seinen Geschäftsfreunden wartete. Mit dem Tablett in der Hand grabschte er mir an den Hintern und feixte mit den Gästen. In dem Moment konnte ich nur flüchten. Einen Helfer hatte ich nicht, da klar war, dass wir Mädels Teil des Angebotes, eine Beigabe, sein sollten.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

Ich bin Grundschullehrerin. Der Schulleiter meiner ehemaligen Schule ist nicht viel älter, noch in den Dreißigern. Ich erzählte ihm kollegial, dass ich am Wochenende bei einem Vereinfest hinter der Bar aushelfen musste, vielleicht am Montag daher nicht so fit sein könnte. Er reagiert interessiert, ob er da vorbeikommen soll und ich verneinte.
An besagtem Abend stand er plötzlich vollkommen betrunken bei dem Fest vor mit an der Bar. Er versuchte mit mir zu flirten, ich wies ihn darauf hin, dass er betrunken sei. Er blieb, pöbelte Menschen vor Ort an, zeigte mir immer wieder sexualisierte Gesten. Ich war wie versteinert, konnte mich nicht wehren.
In der folgenden Nacht schlief ich nicht. Die kommende Woche war ich unter Schock und holte mir Hilfe, informierte mich, was ich in einem solchen Fall tun könne. Aus Angst, er könnte als mein Vorgesetzter meine Arbeitsbedingungen verschlechtern, entschied ich mich dafür, ihn darauf anzusprechen und klarzustellen, dass ich das Verhalten absolut übergriffig empfinde. Es dauerte eine Woche, in der ich mich mehreren Kolleginnen anvertraute, immer noch hoffe, er würde sich proaktiv entschuldigen. Dann fand ich den Mut. Er behauptete sich an nichts zu erinnern.
Der Rest des Schuljahres war pure Folter. Ich bereue es, nicht weitere Schritte gegangen zu sein. Sowohl für ihn als auch für die Kolleginnen war das ganze schnell vorüber. Für mich ist es heute, zwei Jahre später, noch schlimm.

Sabine

NRW – 07.08.2025

Ich hatte meinen ersten Freund als ich ca. 15 war. Er war etwas älter als ich und sehr Abenteuerlust hinsichtlich der Sexualität. Ich war absolut unerfahren.
Nach kurzer Zeit schon war klar, dass er sich mit mir ausprobieren wollte und ständig meine Hand auf seinen erregten Penis legte. Ich wollte das nicht. Er verschaffte sich Zugang zu meinem Körper und nannte mich frigide, als ich ihm sagte, dass ich nicht wolle. Es war zu viel, zu schnell, zu fordernd. Ich fühlte mich besudelt, benutzt und nicht genug. Das Gefühl wiederholte sich im Laufe der Jahre auch mit anderen Partnern.

Hannah

Weihnachtsmarkt – 07.08.2025

Ich weiß gar nicht genau, wie alt ich war. Ich muss ca 13 Jahre alt gewesen sein, da ich mit meinen Freundinnen alleine auf den Weihnachtsmarkt durfte. Wir standen dicht gedrängt an einem Stand mit Schmuck. Auf einmal merkte ich, dass jemand mich immer mehr nach vorne schob. Ich versuchte Platz zu machen, bis ich nicht weiter kam. Es dauerte, bis ich realisierte, dass er nicht drängelte, sondern sich an mir rieb. Ich erstarrte. Ich sagte nichts und ließ es über mich ergehen. Ich erinnere mich nicht daran, was genau geschah, wie es endete und was ich dann tat. Ich erzählte niemandem davon und auch Jahre später relativierte ich, dass das, was mir passierte „nicht so schlimm“ sei. Ich glaube heute, es hat mich nachhaltig beeinflusst.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

Als ich 17 Jahre alt war, versuchte mein bester Freund, mich zu vergewaltigen. Wir trafen uns wie üblich nach der Schule, lagen auf meinem Bett und sahen fern, nichts Ungewöhnliches. Plötzlich fing er an, mich zu küssen und rollte sich auf mich. Ich hielt das Ganze für einen blöden Scherz und lachte, doch plötzlich bemerkte ich, wie er anfing, schneller zu atmen. Er küsste mich so heftig, dass ich kaum noch Luft bekam, dazu sein schwerer Körper auf meinem. Ich bekam Panik. Plötzlich bemerkte ich, wie er anfing, an seiner Hose herumzunesteln. Er hatte seine Hose heruntergezogen und versuchte, in mich einzudringen. Ich versuchte mit aller Kraft, ihn wegzuschieben und sagte immer wieder laut „NEIN!“, aber er war wie in einem Rausch, hielt mich fest und begrabschte mich überall. Ich begann panisch zu wimmern. Plötzlich hielt er inne und starrte mich an. Er stand auf, blickte kalt von oben auf mich herab und sagte“Tja, das musst Du wohl auch erst lernen“… Dann ging er wortlos und ließ mich liegen. Diesen Vertrauensbruch habe ich nie überwunden.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

Auf einem Musikwochenende mit meiner mit der damaligen Dorfkapelle hat sich mein Dirigent zu mir ins Bett gelegt. Mich geküsst und ich habe ihn an seinem Schwanz berührt. Ich war damals 15. Er Ende 40.

anonymous

location not specified – 07.08.2025

Als ich acht Jahre alt war, lief ich mit meiner besten Freundin von der Schule nach Hause. Bereits nach wenigen Metern sprachen und zwei Jungs, ca. 15 oder 16 Jahre alt, auf Fahrrädern an, die auf die angrenzende weiterführende Schule gingen, lachten und machten sexuelle Bemerkungen, die ich damals nicht verstand. Uns war die Situation unheimlich und wir begannen zu rennen. Die beiden verfolgten und auf ihren Rädern, jagten uns lachend bestimmt einen Kilometer durch den Park und versuchten immer wieder, uns zu fassen zu bekommen. Wir hatten absolute Panik und schrien, aber niemand griff ein. Erst, als wir um einen Häuserblock Bogen, liefen wir der Mutter einer Klassenkameradin in die Arme und baten sie völlig verstört um Hilfe. Sie schrie die Jungs an und trieb sie in die Flucht. Am nächsten Morgen erzählten wie unserer Klassenlehrerin, was passiert war. Sie ging mit uns in der großen Pause auf den gemeinsamen Schulhof und wir sollten die beiden Typen identifizieren. Was dann folgte, war wirklich großartig. Meine Lehrerin stellte die zwei vor der gesamten Schule zur Rede und machte sie verbal fertig. Kein ruhiges Gespräch, sondern ne klare, laute Ansage vor hunderten von Schülern darüber, wie man Menschen behandelt und was passieren würde, wenn sie sowas noch ein einziges Mal versuchen würden. Sie waren extrem eingeschüchtert und sagten kein Wort. Wir fühlten uns so stark und gesehen. Das werde ich nie vergessen.

anonymous

Offenbach – 07.08.2025

Wir haben uns im ersten Semester kennengelernt und getroffen miteinander. Er wollte nicht dass andere von unserer Verbindung mitbekommen. Als wir mal sex hatten und ich oben war, fragte er ob er ein Polaroid von mir machen kann(er war Fotograf) und ich stimmte zu. Ein Jahr später als wir nicht mehr zusammenwaren und die jahresausstellung der Uni war stellte er das photo aus auf dem ich nackt war ohne mich zu fragen(eine freundin sagte man könne mich nicht direkt erkennen, aber mir war das viel zu intim alles) . Ich entdeckte es und Zwang ihn es abzuhängen. Ich fand es so übergriffig.

Danni

Tübingen – 07.08.2025

Das erste Mal, dass mir bewusst wurde,dass ich mißbraucht werde,war im letzten halben Jahr meiner Beziehung zu einem Narzissten. Wo ich auch stand,er hat mich begrabscht.Brüste,Hintern,Vulva. Unser Baby lag im Bett und er drang einfach in mich ein, während sie schlief. Auch wenn ich nein gesagt habe. Auch wenn ich ihn von mir weg gestoßen habe. Er hat sich geholt was ihm seiner Meinung nach zu stand. Richtig bewusst wurde es mir ein Tag vor meiner Flucht. Ich machte mir einen Kaffee und er riss mir die Hose runter. „Damit du lernst wo dein Platz ist“ und vergewaltigte mich. Der Missbrauch war so normal für mich dass ich einfach mitgemacht habe,ob ich Lust hatte oder nicht.
Anzeigen konnte ich ihn nicht. Der Polizist forderte“ Zeugen Beweise Attest „

Carina

location not specified – 07.08.2025

Als ich 14 war bin ich von meinem Onkel angetestet worden. Er zeigte mir Pornos und sagte, dass ich so aussehen würde, wie die Frauen auf den Bildern. Er war ein grober und cholerischer Schlägertyp, der mich meine ganze Kindheit terrorisierte.Damals gab es Berichte über Vergewaltigungen in der Bravo (das war eine Zeitschrift und ja, so alt bin ich schon und es bewegt mich immer noch). Ich wusste, dass es bei denn nächsten Treffen passieren würde. Daher erzählte ich es meinen Eltern, doch die waren hilflos. In der Bravo stand, dass man zu den Lehrer:Innen gehen soll. Also sprach ich meine Lehrerin an. Das Gespräch mit drei Lehrerinnen und meiner Mutter fühlte sich wie ein Tribunal an. Zum Schluss ging es nicht mehr nur um meinen Onkel, sondern auch um den Gossip aus der Klasse, der mich unglaubwürdig machte. Ich ging nach Hause mit dem Label „Schwieriger Teenager mit zu viel Phantasie“. Als ich nach Hause kam war meine Oma total wütend und schrie mich an. Alle stritten sich und mein Onkel drohte mit einer Klage. Ich bin darauf hin nicht mehr zur Schule gegangen, hab eine Essstörung entwickelt und fand mich drei Jahre später in einer Förderschulklasse wieder. Ich brach zwei Ausbildungen ab und war zur absoluten Versagerin geworden. Meine depressiven Gedanken sagten mir nachts, dass nichts mehr einen Sinn macht. Ich fühlte mich schuldig, weil ja nichts passiert war. Heute lebe ich damit. Aber der Weg war hart. Danke für das Archiv! Es wird helfen – wie die Bravo!

Kat

Frankfurt – 06.08.2025

An einem Faschingsparty-Abend bin ich mit den Freunden meines Exfreundes auf einen Absacker in die Wohnung von einen der Jungs mitgegangen. Wir waren dort ca. 5 Leute und haben noch weiter getrunken. Dann plötzlich: Blackout bei mir. Die nächste Minute an die ich mich erinnern konnte, war, dass ich auf dem Boden im Wohnzimmer saß und kein Oberteil mehr anhatte und meine Brüste mit den Händen verdeckte. Dann wieder Blackout. Nächste Minute an die ich mich erinnern konnte war, dass ich in dem Bett im Schlafzimmer zu bewusst sein, und der Typ, dem die Wohnung gehört hat, mit mir Sex hatte, und das ganze Bettlaken vollgeblutet war und ich Schmerzen hatte. Meine Tage waren das nicht. Als ich das meinem Exfreund erzählt hatte, hat er mich als Schlampe beschimpft.

anonymous

location not specified – 06.08.2025

Mein Vater langte mir immer wieder an den Arsch und sexualisierte mich auf ganz vielen verschiedenen Ebenen. An den Arsch gefasst hat er mir bis ich (41jährig) nach langer Therapie endlich kapiert habe, dass das übergriffig ist. Als ich ihm nach einem weiteren Vorfall gesagt habe, ich möchte das nicht, hat er gesagt, das sei ihm doch scheissegal.

Frederika

Bayern – 06.08.2025

Mir sind zwei Dinge passiert unter denen ich manchmal noch leide…mit 21 bin ich Bahn gefahren. Ich wollte zur Arbeitsagentur für eine Berufsberatung. Es war Sommer, ich trug einen Jeansrock (das sage ich nur, weil ich mich seitdem nicht mehr traue in der Bahn luftig angezogen zu sein). Ich saß in einem 4er Abteil mir gegenüber ein fremder junger Mann, der mir während der Fahrt auf die Beine schaute. Sehr offensiv. Als er aufstand um auszusteigen, schob er seine Hand unter meinen Rock bis auf mein Höschen. Niemand in dem Abteil sagte etwas, ich selbst war total eingefroren, zittrig. Ich rief meinen Freund an, den ich bat mich nach meinem Termin abzuholen, damit ich nicht wieder in die Bahn steigen musste. Er tat es, motzte mich aber an und hatte kein Verständnis. Dieser Vorfall war dann einmal sogar Thema in einem Theaterseminar von mir…alle waren geschockt. Mein inzwischen Ex fand immer noch, dass ich übertreibe.Dieser Freund hat mich in unserer sehr langen, fast 20 Jährigen Beziehung oft nachts angefasst. Ich wurde jedes Mal versteinert wach, schob ihn weg. Er wusste davon am nächsten Tag immer nichts mehr…er habe wohl geträumt…Auf die Bitten mich mal zu küssen im Alltag oder zu umarmen, sagte er mir immer wieder er könne das nur, wenn wir Sex hätten…also gab es beides quasi nie.

Sandra

Germany NRW – 06.08.2025

Ich war auf einer Party. Um mich herum meine Freunde und deren Freunde, die ich aber allesamt schon kannte (von anderen Feiern oder von spontanen Treffen). Die Stimmung war toll, wir hatten Spaß, haben getanzt, Spiele gespielt, alle ein wenig angeheitert.
Er und ich haben uns gut verstanden, nicht nur an dem Abend, auch die Male davor schon.
Plötzlich zog Er mich zu sich, flüsterte in mein Ohr, was ich wollen würde, ob wir knutschen wollen und noch vieles mehr. Ich verneinte dies.
Er suchte immer wieder Körperkontakt, nahm meine Hand und zog mich zu sich, ganz nah an sich ran oder auf seinen Schoß.
Griff mir unter den Rock, an meinen Po, ging mit seinen Fingern unter meine Unterwäsche. Grabschte mir an die Brüste. Das zog sich einige Stunden so hin. Er nutzte jede Gelegenheit um mit mir allein zu sein. Steckte mir seine Zunge in den Hals, nahm meine Hände und legte sie auf seinen Penis.
Immer wieder sagte er mir, ich solle damit aufhören, ich wäre so sexy und wüsste gar nicht was ich mit ihm machen würde.
Er ließ kurzzeitig von mir ab, als ich ihm Gewalt androhte.
Irgendwann ist er schlafen gegangen.
Am nächsten Tag wusste er scheinbar von nichts mehr, oder er hat so getan, als würde er nichts mehr wissen.

Sonja

Zürich – 06.08.2025

Es gibt unzählige Story‘s die ich erzählen könnte. Hier aber eine davon.
Ich war mit einer Freundin in den Ferien und wir lernten einen Typen kennen. Er hat uns zu sich nach Hause eingeladen und wir hatten einen wirklich angenehmen Abend mit viel Alkohol, Musik und Gelächter. Als meine Freundin gehen wollte, entschied ich mich bei ihm zu bleiben weil er mich fragte und wir den ganzen Abend schon flirteten.
Ich war damit einverstanden Sex zu haben. Währenddessen aber hat er angefangen mich sehr hart auf den Arsch zu schlagen, was ich nicht mochte. Ich sagte, er solle bitte aufhören, was ihn nur noch mehr geil machte. Er stöhnte laut und ungezähm und schrie, ob ich seine Sommernutte sein wolle. Ich verneinte und sagte er solle aufhören. Er schlug mich weiter immer wieder und stöhnte laut während er mich sehr grob penetrierte. Ich sagte, wenn er jetzt nicht aufhöre werde ich ihn beissen. Er stopte nicht, also biss ich ihn in die Lippen. Er wurde soo sauer, dass er mich anschrie, sofort sein Haus zu verlassen. Ich packte meine Sachen und rannte panisch davon. Meine Freundin hat das alles nicht ernst genommen und hat gesagt, ich sei selber schuld. Sie wollte am nächsten Tag wieder mit ihm abmachen. Ich hatte überall blaue Flecken und musste das Schwein noch ein paar Tage aushalten. Soo unangenehm!!!

Cat

HH – 06.08.2025

Es war das zweite treffen.wir hatten uns über eine Sex Plattform verabredet und da es beim ersten Treffen gut gevibet hat, hab ich mich auf ein erneutes Treffen mit der Aussicht auf mehr gefreut.
Consent war kein Fremdwort und da er bei den beiden Verabredungen sehr überzeugend den Feministen raushängen lassen hat und offen, vorsichtig und freundlich mit mir war ,dachte ich es ist Safe .wir waren für ein Essen in seiner Wohnung verabredet und wollten dann noch was zusammen unternehmen .was wir auch taten.
Als wir wieder bei ihm zu Hause ankammen fragte er mich ob wir noch fesseln wollen ( das war unser erster Kontaktpunkt auf der app).ich hatte Lust und hab eingewilligt.es war schön und ich hab mich sicher gefühlt .weil er immer wieder nach Consent fragte !
Ich hatte also Lust auf mehr und war mit sexuellen Handlungen einverstanden.Er fragte ob ich ihm einen blowjob geben würde und auch dazu hatte ich Bock .es wurde etwas rough und auch das mochte ich sehr.dann hörte er auf nach meinem Einverständnis zu fragen.ich checkte dann irgendwann ,das er auf meinem Gesicht kommen möchte .was ich einfach gar nicht wollte .ich sagte dies auch mehrmals .und versuchte mich aus meiner Position zu befreien was mir nicht gelang ,da ich etwas eingeklemmt war zwischen ihm und dem Sofa .er kam also auf meinem Gesicht.
Ich fand es Scheisse und war sauer und er war überrascht !!!!???
Er stimmte zu ,dass dies nicht cool war von ihm und er es anders eingeschätzt hätte???
Wtf

M.

Baden-Württemberg – 06.08.2025

Ich war 18 als ich meine erste (vermeintlich) große Liebe traf. Er war 6 Jahre älter und Amerikaner. Die Beziehung war von Anfang an turbulent, er putzte mich runter, verbot mir bestimmte Dinge (nicht aus dem Zimmer gehen, solange er mit Kumpels durchs Nachtleben streift, nicht mal aufs Klo durfte ich, pinkelte mal vor lauter Verzweiflung in eine Salatschüssel). Ich war ihm hörig, dachte, ich hätte es nicht besser verdient. Als er mir ein blaues Auge schlug, brach die Beziehung kurz ab, nur um 14 Tage später zu ihm zurückzukehren. Meinen Eltern und Freunden erzählte ich Lügen wegen des blauen Auges. Zu groß die Angst vor ihm, zu tief die Scham vor allen anderen. Ich heiratete ihn 1.5 Jahre später, war er doch mein ein und alles. Er konnte zuckersüß sein, nur um im nächsten Moment wie ein Teufel seine Psychospiele mit mir zu spielen. Er hat mich unzählige Male betrogen, mich belogen, lebte von meinem Gehalt, ließ sich von mir aushalten. Als ich psychisch am Tiefpunkt angelangte, schnitt ich mir meine damals po-langen Haare schulterkurz. Er ignorierte mich von da an noch mehr. Ich nahm in einem Jahr über 30kg zu,fühlte mich einfach nur noch ätzend, verletzte mich selbst. Dann kam überraschenderweise ausgehend von ihm der Bruch, er wollte die Scheidung, ich zurück nach Deutschland. Alles auf null, als psychisches Wrack. Es dauerte seeeeehr lange, bis ich wieder ich war, stärker, resilienter. Heute weiß ich: nie wieder wird ein Mann diese Macht über mich haben.

Mira

Schweiz – 06.08.2025

Ein naher Verwandter fuhr mir mehrmals mit dem Finger über die Pofalte. Ich hätte so ein Knacka… Die Familie billigte es, es seien ja nur Neckereien.
Eines Tages setzte er so tief an, dass ich so eine Wut empfand und mein NEIN! mit einem Schlag gegen seinen Oberarm unterstrich. Er sah mich entsetzt an und schlug mich zurück mit der Botschaft; was mir denn einfalle.
Ich stand in einer kleinen Küche, er im Türrahmen. Nur seine Mutter war noch anwesend, die nicht eingriff. Es gab keine FLuchtmöglichkeit. Mein Herz pochte vor Angst und Wut, weil ich nichts mehr machen konnte, ohne mich in grössere Gefahr zu bringen.
Strafrechtlich war dies nicht der gravierendste sexuelle Übergriff, den ich erlebte. Für mich allerdings schon. Erst kürzlich, als ich meinem Partner ganz deutlich sagte, er solle aufhören ungefragt in meinen Bauchnabel zu fassen wurde mir dies bewusst. Körperlich fühlte ich mich nun wie damals als junge Frau, obwohl es „nur“ mein Bauchnabel war. Dass ich nicht in Gefahr war und meine Worte gehört wurden, klärten meinen Blick schlagartig.

Auch im normalen beruflichen Kontext werden freundliche, mit einem lächeln oder genervte Neins von Frauen überhört und schamlos Grenzen überschritten. Sobald Frau klar und unmissverständlich wird, heisst es frau sei bossi, wütend, emotional, kompliziert etc. Die Thematik Übergriff beginnt so viel früher. Wir dürfen uns dem bewusst werden und die Situation verbessern. Ich werde gerne zur Sirene, denn es ist wichtig! Danke euch!

M.

Near FFM – 05.08.2025

Mit meiner ersten großen Liebe habe ich viele Jahre in der Schule verbracht und es hat mich, dachte ich, positiv geprägt. Wir waren auf einer Augenhöhe. Dachte ich. Heute weiß ich es besser.
Ich war 18, er schon 2 Jahre älter. Es war für ihn die erste sexuelle Erfahrung, für mich jedoch nicht.
Ich habe oft bei ihm geschlafen, weil seine Eltern das immer OK fanden, bei mir zu Hause war das anders.
Eines nachts wurde ich wach, weil er versucht hatte mich anal zu penetrieren. Ich bin aus allen Wolken gefallen, er sagte er nur „wollte das unbedingt mal probieren, stell dich nicht so an.“ – ich habe geschlafen! Und Analsex war nie eine Option für mich. Wir haben nie darüber gesprochen und ich wusste nicht mal, dass er das wollte. Ich war so verletzt und mehr noch entsetzt in diesem Moment, habe aber schnell vergessen, weil er mir genug Honig ums Maul schmieren konnte. Es war schlichtweg nicht in Ordnung, eine schlafende Frau ohne ihren Willen zu penetrieren. Er hat alles heruntergespielt und sich ins Bett gelegt, als wäre nichts geschehen. Die Beziehung ging einige Monate weiter, bis er eine neue Freundin gefunden hatte, die „nicht so verbohrt“ war. Ich wurde obendrein noch betrogen. Hat mir das Herz gebrochen. Und leider viele Jahre später habe ich erst erkannt, dass es NIE ok war/ist über meinen Willen hinweg über meinen Körper zu bestimmen.

Anja

Mönchengladbach – 05.08.2025

Wo fange ich meine Schilderung an? Welche Informationen über die Umstände sind wichtig?
Was muss ich erklären, damit alle verstehen wie es passieren konnte?
Und vermutlich sind diese Gedanken Teil des Problems.
Denn es ist klar: Er hat mich vergewaltigt.
Ein Mann, dem ich mich anvertraut habe. Ich wachte davon auf, dass er mich penetrierte. Und er flüsterte mir dabei ins Ohr, dass er das dürfe, denn wir seien ja zusammen. Wenn man zusammen ist, dann macht man das so.
Ich habe nicht damit gerechnet, dass das passieren könnte.
Und ich war jetzt drei Jahre mit der Scham darüber besetzt, dass ich als erwachsene, aufgeklärte, eigenverantwortliche Frau in diese Situation geraten bin. Dass ich trotz aller Red Flags, die ich sehr wohl bemerkte, diese Beziehung eingegangen bin.
Und ich beende die Zeit der Scham. Jetzt.
Ich muss nichts erklären.
Ich spreche es aus. Ich zeige auf ihn. Er ist der Täter. Er ist ein Vergewaltiger.

anonymous

location not specified – 04.08.2025

Meine beste Freundin besuchte mich vor zwei Jahren im Sommer und wir verbrachten einen Nachmittag am Strand. Da an der Steilküste weniger los war, saßen wir dort unten am Wasser. Als wir uns auf den Heimweg machten, sah ich oben am Abhang einen Mann, der im Schutz des Waldes mit Blick auf den FKK-Strand masturbierte. Ich hätte ihn gerne angepöbelt, gefilmt, die Polizei gerufen oder einfach irgendwas getan – aber ich schaffte es nicht. Trotz meiner schon gemachten Erfahrungen, war ich innerlich wie erstarrt und äußerlich im Fluchtmodus. Erst als wir wieder an der Straße waren, konnte ich meiner Freundin davon erzählen.

Mascha

location not specified – 04.08.2025

Ich war 17 und es war der Geburtstag meines damaligen besten Freundes. Meine Eltern waren im Urlaub und wir wollten seinen Geburtstag in relativ kleinem Kreis in meinem Elternhaus feiern. Unter seinen Gästen war dann auch der spätere Täter. Es wurde schon wieder hell und ich wollte einfach nur noch schlafen… seine Worte „Je länger du dich wehrst, desto länger dauert es.“ haben sich in meinen Kopf eingebrannt. Der blaue Fleck an meinem Oberarm hingegen verschwand schnell wieder. Die nächste Zeit war ich immer wieder mit dem Thema konfrontiert, musste ein Jahr später noch bei der Kripo aussagen, ein weiteres Jahr später erhielt ich Unterlassungsforderungen vom Anwalt des Täters. Danach hatte ich genug davon, wollte auch nicht mehr darüber reden, war in einer langjährigen Beziehung und „funktionierte“. Jetzt, mit 30, hat mich die ganze Scheiße aber wieder eingeholt. Und es macht mich wahnsinnig wütend und traurig. Und ich bin unsicher. Damals habe ich fast alles mit mir selbst ausgemacht und wenigen engen Freund*innen. Dabei waren wir doch noch so jung und ich hätte professionelle Hilfe gebraucht. Was würde es heute noch bringen mit meiner Mutter darüber zu sprechen? Kann es nicht einfach irgendwann auch mal gut sein?

anonymous

location not specified – 03.08.2025

Ich habe meinen Vater erst spät kennengelernt. Ich war etwa 19. Bis ich ihn das erste Mal besucht habe, waren ein paar Jahre vergangen. Da war ich etwa 22. Ich habe dort ein paar Tage übernachtet im Bett meines Halbbruders, der zu der Zeit nicht da war. Eines Nachts höre ich, wie mein Vater nach Hause kommt. Es hat nach Zigarre gerochen, ich glaube sie war noch angezündet. Ich höre Schritte. Er kommt in mein Zimmer. Ich war im Halbschlaf und habe nicht reagiert. Er setzt sich an mein Bett und fängt an mich zu streicheln. Meine Haare, meinen Arm. Ich weiß in dem Moment nicht, ob ich es schön finde, eher nicht. Aber ich kann nicht reagieren und bin wie eingefroren. Dann fängt er an meinen ganzen Oberkörper zu streicheln und streichelt auch über meine Brüste. Ich bin wie erstarrt. Ich will, dass er damit aufhört, aber ich kann mich nicht bewegen und nichts sagen. Also tue ich so, als ob ich schlafen würde und nichts bemerke. Nach ein paar Minuten hört er auf und geht. Ich habe mich immer wieder gefragt, wieso er das gemacht hat. Jetzt denke ich, dass ich das nicht zu verstehen brauche, denn es gibt nichts zu verstehen.

Nicole

Celle – 03.08.2025

Wo soll ich nur anfangen?! Selbst als Kind vom Stiefvater missbraucht, erzählte mir meine 2 Wochen 5 Jahre alte Tochter, dass mein Exmann, ihr Vater sie immer mit Zunge küsst.
Ich glaubte ihr weil ich mehrere komische Sittuationen in det Ehe als sie 2 war hatte, bei denen er mir immer sagte ich sehe Gespenster und sollte zur Therapie.
Nach einem Gespräch über gute und schlechte Geheimnisse, beschrieb meine Tochter Oralverkehr, kribbeln und im Laufe der Wochen immer mehr schreckliche Dinge. Ich ging zur Polizei, zum Jugendamt, flüchtete in ein Frauenhaus, beantragte Gewaltschutz und das alleinige Sorgerecht. Meine Kinder sind auffällig, sagten mehrere Dinge zu anderen, meine Tochter hat starke Wutanfälle in denen sie komplett ausrastet, blutig beißt, schreit. Sie dauern meist 45Minuten.Es waren harte 3 Jahre in denen mir von Anfang an nicht geglaubt wurde. Alles wurde bagatelisiert und auf meine Empfindlichkeit geschoben. Meine psychische Gesundheit wurde in Frage gestellt, meine gesamte Erziehung, meine Ansichten Kinder bindungsorientiert zu erziehen, meine Vergangenheit schuldig gemacht. Stück für Stück wurden sie wieder dem Vater zugeführt. Es wurde das Wechselmodell zur Probe festgelegt. Ich wurde gezwungen mit ihm freundschaftlich zusammen zu arbeiten sonst verliere ich die Kinder.
Seine misshandelnden Erziehungsmethoden und Fehler wurden ignoriert. Ich wurde stark hinterfragt.
Ich habe vor 2 Wochen das Sorgerecht verloren. Sie sind ihm schutzlos ausgeliefert. Gebrochen

Sue

Deutschland – 02.08.2025

Wir haben uns vor 25 Jahren kennengelernt, es gab viele Höhen und Tiefen. Er wollte mich zu seiner „Sub“ erziehen. Als das nicht möglich war, hat er eindeutig Kontakte in einer Partnerbörse für bdsm gesucht und angeblich „nur“ mit drei Frauen geschrieben, heimlich. Diese Anzeige hat er auch nicht gelöscht, als ich Brustkrebs bekam vor zwei Jahren. Ich lebe oder besser vegetiere noch mit diesem Typ zusammen, weil ich einfach keine passende Wohnung finde, seit fast zwei Jahren. Er lebt so weiter wie immer, ich gehe langsam kaputt.

Lara

Schweiz – 01.08.2025

Der Typ, welcher mich vor 1.5 Jahren sex. belästigt hat, hat mir aus dem nix heute eine WhatsApp Nachricht gesendet. Er behauptet auf Instagram von einem anonymen Account der sex. Belästigung beschuldigt zu werden. Nun gibt er mir und meinem Umfeld die Schuld an allem, obwohl ich von nichts weiss.
Er spricht von „Verleumdungsskampagne“ & „Falschaussagen“& vergisst dabei seine eigene Vergangenheit.

Ich finde es krass, dass man von einem Täter monate danach ohne Beweise beschuldigt wird? Dass dieser Mann noch immer nicht die Verantwortung übernimmt für sein Verhalten?
Dass man Frauen nicht glaubt?

Was läuft hier verkehrt?
Es verletzt mich & reisst alte Wunden wieder auf

Siren2

Paris – 01.08.2025

I was 18, and not experienced at all. I went to a club with some friends, and I was so so drunk, I still can’t remember certain parts. That night two different men took advantage of me, forcing me to perform blowjobs on them, one in the middle of the crowd, the other at the back of the smoking room. It took me 10 years to recognise it was rape, and not me being drunk and not knowing any better.

Siren

Padova – 01.08.2025

I clearly remember the first time I was catcalled. I was walking in Padova with my mum, she was a couple steps ahead. A middle aged guy passed next to me, looking at me with a look I would later see much too often, this creapy look of someone who is undressing you with their eyes. He passed next to me, did a “psst” noise like when you are trying to get a cat’s attention, and little kisses with his mouth. I was 12 years old, and I still looked like a child.

anonymous

Marseille, France, Avenue de Montolivet, 13004 – 31.07.2025

August 30th-31st,

We hd been on a holiday he invited me to join him on.The first few days we slept in separate rooms.That night He told me he wanted to go forward in life with me be the one to give me support and care because i „needed it“
After a night out involving alcohol,(i wasnt tipsy i had 1 beer and a few sips of wine ,whilst he was very tipsy) (S) and I agreed to share a bed under the explicit condition that no sexual activity would occur.I told him i wasnt ready, and he told me he wasnt either.We would just cuddle.I trusted him. While I was asleep, I awoke to him groping my breasts and body, as well as pressing himself against me in a sexual manner. I lay still, pretending to be asleep,frozen,unsure of how to react. After some time, he stopped, and I got up to „use the bathroom.“

The next morning on August 31st 2024, I awoke to him directly on top of me with his face less than 3cm from mine.And once I opened my eyes fully and responded startled he quickly moved off me somewhat surprised that i awoke yet had a very sinister smile on his face.he slumped his head into his pillow and pretended to be just waking up.I asked him what he was doing to which he responded he was „watching me sleep“. I said that was uncomfortable and if so why was he directly on top of me, doing so, while I was asleep to which he told me I was „misunderstanding the situation“ and gave a long explanation around intellectual theories of sleep and beauty.

Berit

Deutschland – 31.07.2025

Ich war 15 Jahre alt, er 20. Mein erster Freund. Er hat immer wieder versucht, mir näher zu kommen. Er hat versucht, mich zu küssen und war sehr enttäuscht, als ich ihn nicht küssen wollte. Ich war nicht bereit für körperliche Nähe und seine sexuelle Energie hat mir Angst gemacht. Ich fühlte mich bedrängt.
Auf mein Nein, mein Entziehen und Abweisen, reagierte er gekränkt und enttäuscht, er neigte zu impulsiven Verhalten, konnte seine Wut schlecht regulieren und hat sie öfters in meinem Beisein ausagiert, z.B. indem er mit der Faust gegen Holz- und Steinwände geschlagen hat. Ich habe mich ruhig verhalten und hatte Angst.
Ich weiß nicht, warum ich mich dann doch auf Sex eingelassen habe. Wir waren in seiner Wohnung und lagen auf seinem Sofa. Er nahm ein Kondom, ich habe mich ruhig verhalten und es geschehen lassen. Dann rutschte das Kondom ab. Der Sex war beendet. Er erzählte Details dazu im Freundeskreis herum. Es hat mich tief getroffen und beschämt. Aus diesen Gründen machte ich Schluss und beendete die Beziehung.
Was mir passiert ist, habe ich als gewaltvoll erlebt: Ich habe die Kontrolle verloren und konnte mich an niemanden wenden. Ich habe Sex ausgehalten, den ich nicht wollte. Nähe, die ich als unangenehm empfand. Körpergerüche, die mich ekelten. Ich hatte den Eindruck, durch die Regulation von Sex und Nähe die Aggressionen meines Freundes befrieden zu können. Ich habe mich dafür verantwortlich gefühlt, dass er nicht ausrastet.

j.

München – 30.07.2025

Ich bin eine Frau und habe Gewalt durch eine andere Frau in einer Paarbeziehung erlebt. Nachdem wir zusammen gezogen sind (in ihre Eigentumswohnung), hat sie mich unter Druck gesetzt indem sie gesagt hat, dass wir jetzt öfter Sex haben müssen, sonst würde das mit dem Zusammenleben hier nicht lange weiter gehen. Sie hatte das auch mit einem Freund besprochen. Wir hatten das Zusammenziehen lange besprochen und ich mich lange gesträubt, da ich mich nicht in diese Abhängigkeit begeben wollte. Habe ich aber doch und das bitter bereut. Wir haben dann ein Jahr lang zusammen gelebt, in diesem Jahr habe ich fast jeden Tag Alkohol getrunken und mich betäubt. Immer, wenn der Druck zu groß wurde, habe ich stark alkoholisiert mit ihr geschlafen. Ich hatte große Angst aus der Wohnung zu fliegen. Mit Hund und geringem Einkommen in München eine Wohnung zu finden hat mir Angst gemacht. Ich konnte mich auch nicht an meine Familie wenden, alle haben meine Freundin total geliebt und verehrt. Nach außen war sie ein ganz toller Mensch. Ich habe mich einmal einer Freundin anvertraut, die nur gesagt hat, dass Sex schließlich dazu gehört und meine Partnerin schon recht hat. Ich habe es dann nach einem Jahr geschafft mich zu trennen und sie hat mich sofort raus geschmissen. Wie erwartet. Ich konnte lange nicht akzeptieren was passiert ist, mache jetzt nach 5 Jahren eine Therapie. Aber: War das überhaupt Gewalt?

anonymous

berlin, charlottenburg-wilmersdorf, Nordhauser Straße – 30.07.2025

This is one of many incidents with who i thought to be my partner and safe place.
That night, we initially engaged in consensual sex with the agreement that condoms would be used . Immediately after intercourse, I noticed he was no longer wearing a condom. When I asked what happened, he did not respond at first and then claimed he „didn’t know what happened to it or notice it was no longer on.“ I then had to remove the condom from inside me.At which point I understood that he may have possibly stealthed me.
Later that night, he initiated sex again. I was hesitant and uncomfortable but did not explicitly refuse as I felt I couldn’t say no. Due to my discomfort, I applied lubrication, which caused a burning sensation. During intercourse, I told him I was uncomfortable- due to what i was still processing from the earlier sexual encounter as well as the burning sensation and his somewhat aggressive nature- and asked him to stop multiple times. He ignored my requests, saying I should “ just wait“ until he was „done“ as he was „almost there“ and continued despite my objections. I eventually pushed him off me and fled to the bathroom.
The next morning, I confronted him about the assault. He dismissed my concerns, telling me I „got it wrong,“ was „overreacting,“ and needed to „rest.“ I was deeply distressed, especially as I now had to take emergency contraception. He insisted we would „sort it out“ and instructed me to sit on the couch while he cleaned his house for two hours.

anonymous

location not specified – 29.07.2025

Er war mein erster Freund. Wir haben viel miteinander gescherzt und gerangelt. Er war immer viel stärker als ich. Eines Tages fing es an, dass er mich während des Rangels angefangen hat zu würgen. Dabei lag er mit seinem ganzen Gewicht auf mir. Ich war kurz geschockt aber als ich ihm ein Zeichen gegeben habe aufzuhören, hat er aufgehört. Ich habe nicht realisiert, dass ich das nicht möchte, weil es ja als Spiel gelabelt war. Bei einem weiteren Mal, lag er wieder auf mir und ich konnte mich nicht bewegen. Er hat nicht aufgehört zu würgen, obwohl ich ihm das Zeichen gegeben habe, dass es mir zu viel ist. Er hat einfach weitergemacht und ich hatte Panik. Bis heute fällt es mir schwer Berührungen am Hals zuzulassen und ich habe erst 10 Jahre später verstanden wieso.

anonymous

In seinem zu Hause – 29.07.2025

Er war meine zweite Beziehung. Ich 17. Er..22? Wir hatten uns zweimal zuvor getroffen und er schien okay zu sein. Damals dachte ich man könne als Frau „einfach zum Spaß wen finden mit dem man Sex haben kann“, ich war also „offen für was lockres“. Dachte ich. Beim ersten Treffen wollte er mich schon küssen, da konnte ich mich in andere Gespräche flüchten und hab mir noch nichts draus gemacht. Beim dritten Treffen war er klüger, hat mich abgeholt und zu sich gebracht. Er begann mich zu küssen, drückte sich mit seinem ganzen Gewicht auf mich und drang in mich ein. Ich weiß noch wie das Bett unter mir feucht wurde und danach seine Mutter reinkam und die Szene sah. Sie schrie mich an, weil ich ja Dreck gemacht hätte. Er beschloss danach, als er mich heim fuhr, wir seien nun in einer Beziehung. Ich blieb. „Er meinte es ja nicht böse“ und „Männer haben ja auch nur Triebe“, ich hätte keinem erklären können warum ich Schluss machte und selbst wusste ich nicht was da passierte. Das dachte ich zumindest in jeder weiteren Nacht in der er mich wach oder im Schlaf vergewaltigt hat. Ich kann nicht zählen wie oft ich es mit einem „Nein“ versucht hab und wie oft ich das Knistern der Kondompackung gehört habe. Bis ich erfuhr, dass es nicht normal ist was dort passiert ist. Ich hab nach einem Jahr Schluss gemacht und bekam Flashbacks. Ein weiterer Mann nutzte danach meine Flashbacks für sein sexuelles Vergnügen, ich konnte mich dabei nicht wehren. Ich bin jetzt in Therapie.

Steffa

location not specified – 27.07.2025

Als vermutlich 11jähriges Kind, brachte mich wenn meine Mutter arbeiten war, ein Freund der Familie ins Bett, saß dort an meinem Bett, streichelte mich und kam mir zu nahe…ich bin jedes Mal wie weggetreten, habe mich in Traumwelten gerettet…und eine Großtante hat dann nach geraumer Zeit bemerkt, dass mit mir was nicht stimmt…und ihr habe ich erzählt…und alles nahm seinen Lauf, über Jugendamt usw., allerdings blieb der Mann im Mittelpunkt der Familie, auch für meine Mutter blieb er wichtig, bis er starb, vor zwei Jahren (und ich bin nun 47) und immer noch beschäftig mich das Thema, vor allem weil der Mann mir damals sagte, dass ich da wohl was falsch verstanden hätte, denn er würde mich einfach so mögen!

anonymous

location not specified – 27.07.2025

Als meine Freundinnen und ich ca 13 Jahre alt wurden,hat mein Vater damit begonnen uns „scherzhaft“ auf den Hintern zu hauen. Wir wussten uns nicht anders zu helfen als es peinlich berührt wegzulachen. Er war nicht der einzige Vater,der das machte. Als mein Vater dann noch begann meine Outfits nach Attraktivität zu kommentieren, begann ich in seiner Gegenwart lange, schlapprige Hosen zu tragen. Damit heizte ich mir Kommentare wie „was ist das denn für eine Hose, da sieht man ja übethaupt keinen Hintern drin!“ ein, was sich auch unangenehm anfühlte. Ich nahm es aber lieber in Kauf als die andere Variante. Diesen Kleidungsstil behielt ich bis weit ins Erwachsenenalter bei.

Johanna

Schleswig-Holstein, Deutschland – 26.07.2025

09.11.2022 Es war ein normaler Mittwoch Morgen. Ich wachte auf und ging an mein Handy und öffnete Instagram. Ich sah, dass ich eine Nachrichtenanfrage hatte und las sie mir durch. Von einem unbekannten Mann – kenne ich nicht. Er fing den Chat harmlos an, himmelte mich beinahe an und fand meinen Content so stark und toll von mir. Doch dann waren da lauter verborgene Nachrichten… es waren detaillierte Vergewaltigungsfantasien seinerseits. Zwischendurch erwähnte er, wie schön ich doch bin, doch im nächsten Moment erklärte er wie egal es ihm war, wie es mir bei diesem oder jenen ging, was er sich vorstellte, was er mit mir machte. Ich war psychisch fix und fertig, fühlte mich beschmutzt und weinte stundenlang… eine Freundin von mir bot an, dass wir das zusammen bei der Polizei anzeigen. Das taten wir auch, noch am selben Tag. Es wurde ernst genommen und ich schickte dem Polizisten alle Screenshots dieser Nachrichten. 24.07.2025 Es kam ein Brief an. Von der Staatsanwaltschaft. Ich dachte, es wäre wegen einer Online Anzeige zu gewissen Betrugsmails gewesen, aber es ging um die Vergewaltigungsfantasie-Nachrichten. Der Täter ist bekannt. Und es ist mein Groß Cousin, welchen ich persönlich kenne. Mit dem ich 2 Jahre gemeinsam zur Schule ging. Den ich damals immer so cool fand. Dieser Mensch schrieb mir all diesen kranken Scheiß und ich erhalte wohl eine Entschädigungszahlung, damit der Strafprozess durch ist. Und niemand denkt an das Opfer… was mache ich nun?

anonymous

SWITZERLAND – 25.07.2025

When it started, I was 8. My older brother committed the offences when our parents were away. I first had to watch him masturbate. Then I had to satisfy him manually and later orally. This went on for several years. Again and again and again.One of the worst things is that my mum still stands by him and believes his denials and trivialisations.

Klara

Germany – 25.07.2025

A young man, about three years older than me at the time I was 18, whom I trusted a lot and considered my friend, and whose advances on me I had repeatedly denied due to being a lesbian violated my physical boundaries repeatedly. As I said, I trusted him and would hug him and play with his hair at times because we were close friends in my eyes. But he would regularly take things too far by cuddling me close to him with his erection touching me uncomfortably. He would begin not taking my „no“ for a valid answer, much rather a challenge. And at one point he got mad because I had made a joke about letting him „taste my pussy juice“ at some point: Which he understood as an invitation to have sex that night. And got unreasonably upset when I denied and my housemate had to chime in and kick him out. When I met him for the last time he turned to kiss my boob passionately. I was shocked. His words were a jubilating: „YES! I have always wanted to kiss a lesbian’s tit!“ So violating my sexual boundaries has always just been part of a sexual-fantasy-checklist for you? Crazy work, boy. I never saw him again.

anonymous

cruise ship – 25.07.2025

I was in my early twenties. I was drinking large amount of alcohol, all week while traveling with my classmates on a cruise ship. The crew soon noticed us and helped us get even drunker than we already were. I barely remember the week because I drank so much, I was either wasted or hungover. What I do remember is him telling me how pretty I was, him telling me how he wanted to fuck me, sticking his tongue in my mouth in the elevator, leading me to the tv studio on the cruise ship and forcing himself on me on the dirty carpet. I didn’t say no because I couldn’t. I thought it was a one night stand was an experience anyone should have. And when I didn’t want to do it anymore, I couldn’t say no. I may have even asked him to stop – I don’t remember because of the drinking. He didn’t wear a condom. I could not say no. He did it to me a second time the next evening. I told him to use a comdom that he took off halfway through. He forced his penis in my mouth until I gaged. To this day, I cannot do it without it feeling like an obligation, like something I have to do because it’s what a man would want from me. I wanted to feel fun and adventurous and he took all that away from me. I don’t blame myself or the alcohol anymore. It took me a long time but I finally realize that I was abused. This shouldn’t have happened to me. It is not my fault.

ayleen

train – 25.07.2025

a man, more than ten years older than me, asked me if I wanted to spend time with him. his partner also told me he was desperately looking for a girlfriend. but I refused and clearly stated he had no interest in him. I lied and told him I was in a relationship with a man, although I am a lesbian. and still he kept asking questions. I was too scared to leave or do anything else so I kept acting nicely, until his partner told him to calm down and to not bother me anymore.

Zerlina

Frankfurt – 25.07.2025

Ich habe ihn über Bumble kennengelernt und unser erstes Treffen war direkt bei ihm Zuhause. Schon als wir uns küssten, habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt, dass ich nicht weiter machen möchte. Jeder Kuss von ihm war so, als würde er mich mit seinem ganzen Gewicht runterzudrücken versuchen. Als er dann in mich eingedrungen ist, tat es mir höllisch weh. Mein Körper hat klar signalisiert, dass ich nicht so weit bin, dass ich es nicht will. Ich hab all meinen Mut zusammen genommen und und ihn gefragt, ob wir bitte aufhören können, habe gesagt, dass es mir weh tut. Aber er wollte einfach nicht aufgeben. Meinte nur immer wieder, dass doch alles gut sei, dass ich schon noch auf meine Kosten kommen würde. Er wolle mich doch nur stöhnen hören. In meiner Angst vor weiteren Schmerzen, habe ich ihn sogar noch gebeten, ob wir wenigstens Gleitgel nehmen könnten, aber „Nein, das macht immer so eine Sauerei“ – hieß es da. Jeder Widerstand war zwecklos, ich habe es einfach über mich ergehen lassen, bis mein Körper sich so krampfhaft zusammen gezogen hat, dass er trotz aller Bemühungen nicht mehr in mich eindringen konnte. Ich habe versucht, gute Miene zum bösen Spiel zu geben, aus Sorge vor weiteren Konsequenzen, bis ich endlich um 04.30 Uhr, nach keiner Sekunde Schlaf, den erst besten Zug zurück nehmen konnte. Mehrere Wochen danach habe ich meinen Körper halsabwärts nicht richtig gespürt, hatte ich kein Kurzzeitgedächtnis und auch kein Hungergefühl.

Jule

Hamburg – 24.07.2025

Ich arbeite in einer Berufsschule, die Kollegen sind alle sehr freundlich und herzlich, es gibt auch manchmal eine Umarmung. Ein spezieller Lehrer wurde mit der Zeit ein bisschen zu flirty für meinen Geschmack. Ich versuchte immer mal zwischendurch sowohl meinen Lebensgefährten zu erwähnen, als auch ihn selber zu fragen, wie es denn der Frau und den Kindern geht. Also um ihm bewusst zu machen, dass ich nicht sexuell an ihm interessiert bin. Trotzdem hat er dann irgendwann bei einer Umarmung meinen Hintern betatscht und mir ins Ohr geflüstert, was für schöne Kurven ich habe. Ich war total perplex und hab nichts gesagt. Nach dieser Begegnung hab ich oft Umwege in Kauf genommen, oder bin umgedreht, wenn ich ihn am anderen Ende des Ganges gesehen habe. Es kam noch ein paar Mal vor, bis ich irgendwann den Mut aufbringen konnte, ihm zu sagen, dass ich diese Berührungen nicht wünsche. Das hatte zu der Zeit meinen Arbeitsalltag schon eine ganze Weile belastet. Er hat das respektiert und ist jetzt seit einem Jahr in Rente.

Nora

Köln – 24.07.2025

Ich war Teil einer Beziehung, in der emotionale Gewalt, Manipulation und Gaslighting stattgefunden haben.
Was von außen wie ein Beziehungsproblem aussah, war für mich über Jahre hinweg zermürbend, verwirrend und verletzend.

Ich war nicht fehlerfrei. Ich habe auch verletzend reagiert. Aber ich wurde in dieser Beziehung wiederholt übergangen, abgewertet und emotional ignoriert. Und als ich versucht habe, mich abzugrenzen und darüber zu sprechen, wurde ich allein gelassen. Das Schlimmste war nicht das Verhalten der Person, mit der ich die Beziehung hatte –
sondern die Reaktion meines Umfelds danach.
Das Schweigen. Die Neutralität. Das „sich raushalten“.

Ich habe erlebt, was Täterschutz in der Praxis bedeutet:
Die, die den geringeren sozialen Status haben, werden geopfert – damit die Harmonie für alle anderen erhalten bleibt.

Es wurde nicht hingeschaut, nicht hinterfragt, nicht zugehört.
Ich wurde reduziert auf „die Ex“, „die Schwierige“, „die, die wieder Drama macht“, „die die halt Probleme hat“.

Ich habe lange geschwiegen, weil ich niemanden verlieren wollte.
Aber das Schweigen hat mich fast kaputt gemacht und mich den Glauben an mich selbst und mein Bauchgefühl gekostet.
Heute weiß ich: Laut sein bedeutet nicht zu spalten es bedeutet, sich selbst nicht länger zu verraten.

anonymous

location not specified – 23.07.2025

Wir hatten uns über eine Website kennen gelernt. Funcity.
Er war 24 Jahre älter. Ich gerade aus der Ausbildung raus. Alles hat er dran gesetzt mich zu manipulieren. War zuvorkommend, freudlich, hat mich in meinen Gedanken und Träumen bestärkt.
Nach einem Jahr wohnte ich bereits bei ihm, aber natürlich als offizielle Untermieterin. Ich war zu ihm gezogen,weil er sich beschwert hatte, daß wir keine Zeit sonst miteinander hätten. Ich musste Wohngeld beantragen, damit er für mein sein in der Wohnung einen finanziellen Ausgleich bekommt. Ich sollte die Wohnung putzen, kochen, etc.
Ich war zu der Zeit Vollzeit in der Meisterschule. Bekam Bafög. Er wollte mich heiraten.
Irgendwann war ich durch die großen Belastungen einfach richtig kaputt, da hat er mich zu seinem Kumpel geschleppt, einem Menschen der Psychotherapeutisch unterwegs war und eine eigene Praxis hatte. Meine psychischen Probleme wären der Grund für die Unstimmigkeiten in unserer Partnerschaft. Ich hätte Borderline (nach 1 Sitzung diagnostiziert).
Ich weiß heute nicht mehr wieso ich nicht schreiend vor diesen Männern weggelaufen bin.
Ich habe direkt nach den Meisterprüfung geheiratet, flog kurz danach mit Ihm ins Ausland und ab da war ich ihm ausgeliefert.Nach Deutschland zurück kam ich nur,weil ich ihm vorgespielt hatte, unsere Sachen zu packen und alles für das verschiffen vorzubereiten.Die Scheidung hat 3 Jahre gedauert.
Noch heute bilde ich mir manchmal ein Ihn zu sehen, wenn ich über meine Schulter schaue.

anonymous

Stade – 23.07.2025

Ich lag bäuchlings im Bett und habe gelesen. Mein damaliger Partner kam ins Zimmer, ohne das ich es mitbekommen hatte und hat mich aus dem Nichts mit einer Peitsche auf den Rücken geschlagen. „Er wollte das mal ausprobieren.“ ! „Ach, das tat weh?“
Ich war danach noch 2 Jahre mit ihm zusammen.

anonymous

location not specified – 22.07.2025

Ich war 18. Nach dem Dorffest wurde ich von einem Nachbarn (ca.23) nachhause begleitet. Ich war ziemlich betrunken. Er hat mich überredet bei ihm noch eine Flasche Sekt aufzumachen. Nach dem ersten Schluck Sekt gingen bei mir die Lichter aus. Ich kam kurz zu mir, als er mich vaginal und dann anal penetrierte. Ich lag in seinem Bett, nackt. Ich habe mich im Laufe der Nacht mehrfach auf das Bett und den Fußboden übergeben und war nicht in der Lage mich zu äußern oder zu bewegen.
Er hat mich die ganze Nacht durch immer wieder penetriert. Ich war körperlich nicht in der Lage zu agieren. Als ich wieder handlungsfähig war, bin ich sofort heimgegangen. Am nächsten Tag rief er an und hat mich gefragt, ob ich die Pille danach nehmen würde und dass es der beste Sex seines Lebens war, da ich mich überhaupt nicht bewegt hätte.

Zen

location not specified – 22.07.2025

In einer Silvesternacht, ich muss so 19 Jahre alt gewesen sein, lag ich nach einer Party mit meinem Freund im Bett. Ich war müde und wollte einfach nur schlafen. Er war betrunken und bedrängte mich körperlich. Ich habe mehrfach „Nein“ gesagt, was allerdings für ihn kein Grund war sich zu stoppen. Schließlich drehte ich mich auf die Seite und stellte mich schlafend. Er versuchte von hinten einzudringen, was ihm aber nicht gelang, weil zu viel Alkohol im Spiel war. Er ist dann eingeschlafen. Ich war die ganze Nacht wach und fühlte mich taub und leer. Danach habe ich mich getrennt. Er hat nie verstanden, warum diese Situation zur Trennung geführt hat – schließlich sind wir doch zusammen (aka: ich kann mir Dich nehmen, wenn ich möchte). Solche Erfahrungen prägen Dich ein Leben lang, hinterlassen Wunden – Du hast geliebt oder vertraut und selbst in dieser intimen Beziehung gibt es keinen Schutz.

anonymous

location not specified – 22.07.2025

Ich war 18. Nach dem Dorffest wurde ich von einem Nachbarn (ca.23) nachhause begleitet. Ich war ziemlich betrunken. Er hat mich überredet bei ihm noch eine Flasche Sekt aufzumachen. Nach dem ersten Schluck Sekt gingen bei mir die Lichter aus. Ich kam kurz zu mir, als er mich vaginal und dann anal penetrierte. Ich lag in seinem Bett, nackt. Ich habe mich im Laufe der Nacht mehrfach auf das Bett und den Fußboden übergeben und war nicht in der Lage mich zu äußern oder zu bewegen.
Er hat mich die ganze Nacht durch immer wieder penetriert. Ich war körperlich nicht in der Lage zu agieren. Als ich wieder handlungsfähig war, bin ich sofort heimgegangen. Am nächsten Tag rief er an und hat mich gefragt, ob ich die Pille danach nehmen würde und dass es der beste Sex seines Lebens war, da ich mich überhaupt nicht bewegt hätte.

Katja

Deutschland – 22.07.2025

Ich könnte hier zahlreiche Situationen erzählen. Die erste Situation, an die ich mich erinnere, war eine Spielsituation mit zwei gleichaltrigen Jungen im Alter von ca. 8 Jahren.
Wir haben im Zimmer gespielt und irgendwann ging es um das Kräftemessen im eins gegen eins. Plötzlich haben sich die Jungen zusammen gegen mich gewendet. Ich wurde festgehalten und zu Boden gedrückt. Die Jungen haben angefangen mir in die Scheide zu greifen. Sie haben sich gegenseitig angefeuert mir immer wieder in die Scheide zu greifen. Ich fühlte mich schlecht, weil ich mich gegen die beiden wehren konnte und habe mich geschämt, weil ich diese Situation zugelassen habe.

Ola

location not specified – 21.07.2025

Heute, auf dem Weg zur Arbeit ist die Bahn auf einer der Stationen stehen geblieben. Dort stand ein man um die 50 und masturbierte durch seine Stoffhose fröhlich.

Kay (she/they)

location not specified – 21.07.2025

Hallo, meine Geschichte ist etwas komplexer und ich möchte vorab sagen es geht in der Geschichte um die Machtstrukturen in einer Freikirche und sexualisierte Gewalt.

Ich bin mit 20 einer Freikirche beigetreten. Mittlerweile weiß ich, dass ich einfach nur Anschluss gesucht habe. Meine Familie war nie wirklich für mich da, ich musste mit 18 alleine klar kommen. Ich glaube, die Freikirche hatte bei mir so ein leichtes Spiel, weil ich so doll irgendwo dazu gehören wollte. Zuerst machte es auch den Anschein, dass ich so wie ich bin, geliebt und respektiert werde, Gefühle die ich vorher noch nie erlebt hatte. Doch es änderte sich schnell. Ich bemerkte immer mehr, dass meine Art zu sein in diesen Strukturen keinen Platz hat und ich änderte mich. Hinzu kam, dass mir unterschwellig gezeigt wurde, dass mein Wert als Frau auch davon abhängt ob ich einen Mann finde. Die Männer in der Freikirche interessierten sich nicht für mich, weil ich ja schon in der „Welt“ gelebt hatte und nicht mehr rein war(Wtf).
Bis auf einen und ich nahm an, dass das dann wohl der richtige sein muss. Wir bandelten an und verstanden uns auch ziemlich gut. Mit der Zeit merkte ich, wie er immer mehr Kontrolle über mich ausüben wollte. Es kam zum Streit, er sagte viele schlimme Sachen und zur Strafe für mein Verhalten vergewaltigte er mich. Ich habe es versucht zur Anzeige zu bringen, aber der Polizist hat mir nicht geglaubt. In der Freikirche würde ich geächtet, weil ich ihn ja verführt hatte. Niemand glaubte mir

anonymous

location not specified – 20.07.2025

Der Mann, der vor einem Jahr vorgab mich zu lieben, hat bei mehreren sexuellen Begegnungen heimlich Aufnahmen mit dem Handy von mir gemacht. Ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung. Als ich es zum ersten Mal „mitbekam“ fragte ich nach, sagte, dass ich es nicht möchte und er die Aufnahmen in meinem Beisein löschen soll. Es wiederholte sich, ich war traurig, wütend und weinte mehrfach aus Verzweiflung vor ihm, wieder löschte er es in meinem Beisein. Es hat zwei weitere Male gebraucht, bis mein Körper, mein System endlich wach wurde, ich einfach wütend genug war, es endlich zu beenden & den Kontakt abzubrechen. Es gab seitdem nur meine Gedanken, nie eine Stellungnahme oder Entschuldigung. Ich lebe mit der Scham und dem Gefühl, dass mein Vertrauen in Sexualität mit anderen großen Schaden genommen hat. Ich möchte mich wehren, ihn anzeigen. Noch zögere ich und habe Angst. Ich möchte mich gern endlich komplett selbst daraus ermächtigen und für mich einstehen und ihn nicht damit davon kommen lassen.

anonymous

location not specified – 18.07.2025

Ich (damals ca. 15) war mit einer Freundin in der Mittagspause in der Stadt. Ich hatte ein tolles Outfit an: braune Lederstiefel, ein rückenfreies schwarzes Top UND ein Minirock…
Das war dann wohl auch der Anlass für einen unbekannten Typ auf der Straße (ca. Ende 20) mir zu zupfeifen und mir “ hey Schnecke“ hinterher zu rufen.
Ich war so perplex, dass ich garnicht reagieren konnte. Ich habe mich so unglaublich machtlos gefühlt…und wütend! Im Nachhinein hätte ich so gerne etwas schlagfertiges entgegnet aber in dem Moment war ich einfach zu erschrocken.
Naja auch wenn die Geschichte noch „relativ harmlos“ war, habe ich erstmal für 2 Jahre keine kurzen Röcke mehr angezogen

anonymous

location not specified – 16.07.2025

er hat mir nichts von seinen clamydien erzählt, erst nach dem sex. er ist relativ well known in meiner Stadt und „feminist“. aber ist ja auch nicht so wichtig, er würde ja nicht unfruchtbar werden sind nur die Frauen 🙂

anonymous

Deutschland – 16.07.2025

Mein Nachbar, der 5 Jahre älter ist als ich, hat mich als ich ca 6 Jahre alt war überredet mit ihm intim zu werden. Er wollte seinen Penis an meiner Vulva reiben, er wollte „ficken“, wie er es nannte. Er hat mich auf sein Grundstück gelockt und versteckt bei den Mülltonnen gefordert, dass ich meine Hose ausziehe. Ich war so unendlich beschämt und wusste gar nicht, was los ist. Ich habe einfach mitgemacht. Und als er gefragt hat, ob es mir gefällt, habe ich einfach ja gesagt, obwohl es nicht so war. Es hat mir nicht gefallen. Es war mir unangenehm, ich fand es komisch und seltsam und wünschte mir, dass es vorbei ist. Dann kam mein Vater und hat uns erwischt, und hat mich vom Grundstück gezogen. Später sollte ich sagen, was wir da gemacht haben. Ich hab gesagt „wir haben gefickt“, weil es ja das war, was ich von meinem Nachbarn gehört hatte. Darauf meinten sie nur, dass man dieses Wort nicht sagt und ich das nicht sagen soll. Dann hab ich mich unendlich geschämt und tue es bis heute. Ich glaube, ich habe dadurch ein sehr schwieriges Verhältnis zu Sex und dem eigenen sexuellen Empfinden.

Julia

Laos – 15.07.2025

Im Herbst 2024 war ich in Laos reisen und lernte einen Mann kennen, der sich harmlos und schüchtern gab. Er drängte auf ein Treffen – ich willigte in einen Spaziergang ein, obwohl mein Bauchgefühl Nein sagte.
Beim Spaziergang nahm er mir „hilfsbereit“ die Tasche ab und lockte mich unter dem Vorwand einer Überraschung – Mais – zu seinem Roller, dann in sein Zimmer. Ich sagte, dass ich nicht hineingehen will, doch er bettelte so lange, bis ich schließlich sagte, ich würde für fünf Minuten mit reinkommen, um den Mais zu essen – um keine Szene vor seinem Freund zu machen, der auf der Veranda saß.
Drinnen verriegelte er die Tür (zweimal) und griff mich sofort an: Er küsste mich, fasste mich überall an, versuchte mich auszuziehen. Ich wehrte mich, sagte, dass ich keinen Sex will. Er antwortete: „But why? I have a condom.“ und warf mich aufs Bett. Wir kämpften. Ich rang mich zur Tür durch, entriegelte sie und konnte fliehen.
Ich weiß, dass das Kleid, das ich trug, nicht das Problem war – und dennoch ekelte ich mich davor, dass er es und meinen Körper darunter berührt hatte und warf es weg.

anonymous

Leipzig – 15.07.2025

Ich, ca 26j., war mit Freundinnen auf einer großen 80er Party. Wir tanzen zusammen, im Kreis. Ein betrunkener Typ tanzt eine nach der anderen an indem er sich von hinten an uns ranschiebt. Die ersten beiden von uns springen weg, doch er lässt nicht locker bis eine Freundin ihn beherzt und energisch so weit in die tanzende Menge, und damit weg von uns, schiebt, dass er „nicht mehr zurück zu uns findet“. 2. Gleicher Ort, andere Party. Ich bin mit einem Freund da. Wir wollen nachhause gehen. Er muss noch kurz auf Toilette, ich warte im Eingangsbereich auf ihn an der Wand lehnend, bereits mit Jacke an. 3 Typen kommen von draußen vom rauchen und gehen zielstrebig, wenn auch torkelnd, auf die Tanzfläche zu. Im Moment des Vorbeigehens greift einer der Typen plötzlich an mein Hangelenk, umklammert es und zieht mich mit sich, ohne mich wirklich anzuschauen, oder etwas zu mir zu sagen. Ganz nach dem Motto „du kommst jetzt mit mir tanzen!“. Ich bin perplex, weil alles so schnell geht und werde ein paar Meter mitgezogen bevor ich realisiere, was passiert. Dann versuche ich mich aus dem Griff zu lösen, es geht nicht, er hält zu fest. Ich schlage mit der anderen Hand auf seine, aber er hält viel zu fest. In dem Moment kommt mein Freund und sieht uns, kommt uns hinterher. Der Typ sieht ihn und lässt meinen Arm los und verschwindet in der Menge. Es hat sich so entwürdigend angefühlt. Meine Wünsche haben nicht gezählt. Es hat einen anderen Mann gebraucht „zu dem ich gehörte“.

Mandarine

England – 14.07.2025

Mittags am Meer. Mein Geburtstag. Ich gehe allein an einen Strand mit einer Mauer, nicht weut weg von 1 Café. Schaue über die Mauer runter zum Meer. Steht da ein nackter Mann mit halb eregiertem P.
Ich schaue weg, gehe 1 Bucht weiter ujd mache Fotos der Wellen, um mich abzulenken. Sehe im Augenwinkel, dass der Mann nun Kleidung anhat und mit dem Rad zu mir kommt. Warum? Ich gehe, gebe auf, knicke ein. Lasse wieder eibem Mann den Raum. Gehe aus Vorsicht. Es ist mittags. Ich gehe an den Klippen zim Auto. Der Mann pfeift und radelt an mir vorbei. Uch berichte meibem Partner abends davon. Er fibdet es nicht gut, versteht aber nicht gabz, warum ich angeekelt und ängstlich bin. Das verstehen nur andere Frauen.

Hanna

Kita – 14.07.2025

Damals in der Kita gab es den sogenannten Toberaum. Es war nicht unüblich, dass in dieser eher alternativen Elterninitiative Kinder mal nackig waren oder Erkundungsspiele spielten. Da war ich dabei, so wie jedes andere Kind auch. Dann gab es diesen einen Nachmittag – ich war ungefähr vier Jahre alt, wo es sich ergab, dass ich mit zwei älteren Jungen in diesem Toberaum alleine war. Sie wollten „Sex“ mit mir ausprobieren, also sich auf mich legen – nackt. Sie schlossen die Tür und ließen mic erst raus, als ich mitmachte. Keine Ahnung, warum zur Hölle kein(e) Erzieher(in) in der ganzen Zeit anwesend war. Ich habe das damals niemandem erzählt. Meine Mutter war selbst Erzieherin in dieser Kita und hat es nie erfahren. Meine Patentante erzählte mir vor Jahren, dass es mit etwa vier Jahren eine Verhaltensänderung bei mir gab. Trotz zweier Therapien habe ich bis heute keine Ahnung, welchen Einfluss diese Erfahrung auf meine teils sehr kaputte Sexualität hatte. Es gab leider im Jugendalter noch andere Erfahrungen, die mich stark geprägt haben. Und ganz ehrlich, manchmal hab ich mir gewünscht, ich würde einfach herausfinden, dass ich einmal vergewaltigt wurde und könnte das verarbeiten,statt seit fast 30 Jahren vor lauter kaputten Puzzlestücken zu stehen.

Walderdbeere

location not specified – 14.07.2025

Sonntag. 3. Woche mit blauem Auge wegen Unfall. Wochenlang Witze deswegen Häusliche Gewalt oder was? Wohlgemerkt nur von Männern als Reaktion. Es ist heiß, ich trage eine kurze Hose, hochgeschlossenes T-Shirt und meinen Thrombosestrumpf, den ich seit Jahren hab. Lese 1 Buch draußen am Café. Als die einzige Frau neben mir weggeht, schnalzt mich 1 Typ an. Mehrfach. Ich starre ihn wütend intensiv an. Am Ende braust er davon. Was soll das? Ich bin 46, er war knapp 30 denke ich. Sind Teenies oder Kinder sein nächste Opfer? Selbst Mama einer Tochter und einfach nur so müde und wütend zugleuch. Wieso fühlen wir ubs immer unsicher??? Wann ändert sich was?

anonymous

Deutschland – 14.07.2025

Ich habe gerade auf Instagram den Post zu sexuellen Übergriffen unter Kindern gesehen und wollte daher meine Geschichte erzählen.
Es wurde mir tatsächlich erst vor ein bis zwei Jahren bewusst, was mir in der Grundschule passiert ist und ich kann mich immer noch nur in Bruchteilen daran erinnern.
Ich habe mich in der Grundschule öfter mit einer Klassenkameradin zum Spielen getroffen. Dieses Spielen artete sehr häufig/immer in “Doktorspielchen” aus. Ich sollte mich dann immer in ihr Bett legen und mich komplett oder nur untenrum ausziehen. Ich kann mich erinnern, dass ich ab diesem Zeitpunkt am liebsten immer sofort nach Hause gegangen wäre, mich jedoch der Situation ausgeliefert fühlte. Als ich dann halbnackt/nackt in ihrem Bett lag, begann sie an meiner Vulva “rumzuspielen”. Ich kann mich nur schleierhaft daran erinnern, ob sie mir auch Dinge vaginal einführte.
Es war mir so unangenehm, aber ich traute mich nicht etwas zu sagen und so passierte es immer wieder, wenn ich zum Spielen zu ihr ging.
Es war mir lange nicht bewusst, dass es sexuelle Übergriffe auch unter Kindern gibt, weshalb ich meine eigenen Erfahrungen immer wieder runter spielte. Ich habe es jahrelang verdrängt und bin erst jetzt an einem Punkt, an dem ich verarbeiten kann, was passiert ist.

L

Berlin – 13.07.2025

Sommer 2023

Am Anfang war alles leicht. Wir waren verliebt, er zeigte sich von seiner besten Seite. Doch nach und nach begann die Fassade zu bröckeln. Während wir uns körperlich nah waren, schlug er vor, ein Foto zu machen. Ich stimmte zu – im Vertrauen.

Was ich nicht wusste: Es wurden mehrere Fotos und Videos aufgenommen – in unseren intimsten Momenten. Erst später erzählte er mir beiläufig davon. Eine Entschuldigung kam nie. Statt einer Entschuldigung kam nur kurz ein großzügiges: Ich werde die Fotos natürlich nicht weitergeben. Zudem wurde ich, als ich versuchte, über meine Gefühle und Grenzen zu sprechen, als überemotional und anstrengend abgetan. Unsere Gespräche seien eine ständige Abwärtsspirale, sagte er. Ich wurde blockiert oder mit Stille bestraft, wenn ich sein Fehlverhalten ansprach.

Später entstanden auch Aufnahmen/Screenshots während intimer Facetime-Gespräche – wieder ohne mein Wissen. Ganz beiläufig erwähnte er dies, fast schon kühl. Er würde sich regelmäßig an diesen Bildern erfreuen.

Das hat mir das Herz gebrochen.
Heute verstehe ich langsam, dass das kein Missverständnis war –
es war Missbrauch. Es war Gewalt.

Und auch wenn ich weiß, dass es vielleicht nicht weiterverfolgt wird – ich werde es anzeigen. Weil ich gelernt habe, mir selbst zu glauben. Und weil dieser Schritt dazugehört, mich weiter aus seinem Griff zu befreien.

anonymous

location not specified – 11.07.2025

Ich war etwa 4/5 Jahre alt. Eine ältere männliche Person war mit mir in meinem Kinderzimmer. Immer wieder, wenn er da war, setzte er mich auf einen Stuhl, machte meinen Hosenstall auf und führte seine Finger in mich ein. Die Schmerzen waren sehr groß. Ich erstarrte jedes Mal. Es passierte irgendwie so beiläufig. Als wäre es normal. Ich habe es erst viele Jahre später jemandem erzählt. Noch heute habe ich Angst, zu erstarren und Schmerzen aushalten zu müssen. In späteren Beziehungen wurden meine Grenzen leider auch sehr oft überschritten. Ein Mann, mit dem ich kurz etwas hatte, tat leider fast das gleiche, wie der Täter damals. Das hat alles wieder aufgewühlt. Ein anderer Ex-Freund hielt zwar ein Nein für ein Nein, aber bis zum Nein auch leider alles für ein Ja. Wenn ich nicht Nein sagen konnte, ist es also „passiert“. Ich habe mich sehr oft schlafen gestellt, weil es mich meistens vor Übergriffen geschützt hat. Mein Selbstwertgefühl ist seit jeher im Keller. Es gäbe noch weitere „Dinge“ zu erzählen, aber ich glaube, diese waren die Schlimmsten.
Gerade erinnere ich mich daran, dass mein Spitzname als Baby spannenderweise „Sirene“ war, weil ich so viel und laut geschrien habe. Ich glaube, das ist ein Zeichen, mir meine Stimme nun endlich zurück zu holen.

anonymous

location not specified – 11.07.2025

Gestern hat mir ein Mann in den Nacken geraucht. Letzt saß ich einfach nur auf einer Bank und wurde angepöpelt.

anonymous

location not specified – 11.07.2025

Ich mache mir keinen Vorwurf aber manchmal schäme ich mich für die Dates, die ich hatte.

Maria

location not specified – 11.07.2025

Ich bin vor mehr als zwei Jahren nach Berlin gezogen. Ich bin bei einem damaligen Freund. von mir eingezogen, der sich aber im Zusammenleben als extrem frauenfeindlich entpuppt hat. Er hat so Dinge gesagt wie „Typen in meinem Alter stehen nur auf Frauen Anfang zwanzig, weil sie fruchtbarer sind“ & „er hätte eine Dokumentation geschaut, in der Soldaten gesagt haben, dass töten besser ist als Sex“. Ich hatte Angst. Ich habe mich einem damaligen gemeinsamen Freud anvertraut. Ich hatte sogar das Gefühl, dass dieser Freund möglicherweise in mich verliebt war. Leider hat er das Verhalten seines Freundes komplett runtergespielt. Und ich habe mich ab da immer hilfloser gefühlt, mit derart verbaler Gewalt unter einem Dach wohnen zu müssen. Einige Wochen später, haben wir eine Beziehung angefangen. Ich habe direkt gesagt, dass ich etwas großes will und wollte warten mit dem Sex. Er hat mich aber extrem dazu gedrängt. Einen Tag habe ich gesagt, dass ich traurig bin und heute doch nicht der richtige Tag ist und er wollte es aber unbedingt durchziehen. Ohne Kondom. Ich bin eingefroren. Vergewaltigung Nummer 1. Davor hat er auch schon öfter gesagt, dass er übergriffig zu mir war. Wir waren so lange befreundet und ich hatte ihn eigentlich als sensibel wahrgenommen. Ich konnte es zu dem Zeitpunkt noch gar nicht einordnen. Dann hat er angefangen psychische Gewalt auf mich auszuüben. Hat probiert Sex mit mir zu haben, als ich geweint habe wegen ihm. Hat mich noch 2 mal vergewaltigt.

L

GER – 11.07.2025

Gestern habe ich so richtig verstanden/gefühlt was Flashbacks sind. Ich habe einer Hannah zugehört und auf einmal war alles wieder da, was ich 15 Jahre lang vergraben habe. Mein Kopf weiß genau: Ich bin nicht Schuld. Man darf nichts mit bewusstlosen Menschen tun. Ich bin heute sicher. Aber mein Körper? Hell no. Der war sofort in die Zeit zurückgeworfen und hat sich entschieden wieder ängstliche, zitternde 18 zu sein. Die Kontrolle über den eigenen Körper zu verlieren ist mein absoluter Horror. Aber alles wird gut. Ich bin eine Sirene.

Martina

München – 11.07.2025

Brust wurde von Fremdem nach einem Gespräch angefasst.

Melinda

location not specified – 11.07.2025

Dass man vom eigenen Freund verg****tigt wurde, als man nach einer Feier betrunken einfach nur müde ins gemeinsame Bett gefallen ist, mehrmals noch mit „Nein ich will nicht, lass mich in Ruhe“ reagiert hat und dennoch (!), sobald man dann eingeschlafen ist, seinen dreckigen Schw**z in einem spürte und davon wach wurde… tja, das checkst du eben erst Jahre später.

NEIN, ES IST NICHT OKAY, SELBST WENN ES DER EIGENE FREUND IST UND MAN BETRUNKEN IST!
Auch nicht, wenn du eigentlich sagst, dass du etwas nicht willst und ER solange auf dich einredet und der Freund sauer darüber wird, dich das spüren lässt und du deshalb „einlenkst“. DAS IST NICHT OKAY!

Das weiß ich nun auch. Jahre später.

H.

Berlin/Tirana – 09.07.2025

Two years ago I was in a very toxic relationship with a man that massively crossed my boundaries.
One night we were out and drank a lot. He treated me in a way I didn’t feel comfortable and when we arrived home I started fo cry. I was also off of my antidepressants at the time.
He told me he had to have sex with me to get out of the „panic attack“ that he diagnosed.
During the sex he was very rough and bent my legs over aggressively. He then entered my anus without preparing or asking me.
I made a noise and he went off of me. I continued crying.
He then said „are you going to pretend now that i raped you?“

anonymous

location not specified – 09.07.2025

Mein Ex Freund manipulierte mich über viele Monate so sehr, dass ich aufgab, Sex als schön zu empfinden, sondern dass ich nur noch für seine Befriedigung herhalten musste. Wenn ich ihn erfolgreich abwehren konnte (was nur selten der Fall war), hat er mich solange wie Luft behandelt, bis ich nach gab und ihn machen ließ. Am liebsten anal. Die Schmerzen, die Scham, die Angst, kann ich noch heute fühlen. Damals war mir nicht bewusst, was er da tat, wenn er mich fest hielt und trotz Tränen meinerseits in mich eindrang. Ich dachte damals wirklich, ich wäre das Problem, nicht er.. Mit dem Trauma lebe jedoch ich heute noch. Und ich frage mich, ob er immer noch so zu Frauen ist, wie damals..

H.

Germany – 09.07.2025

I was about four years old, my need for sleep decreased and instead of taking a nap I sneaked through the connecting door into the room of my brother three years older to play Lego. At some point he suggested a game: „The naked chicken“, as he called it. We ran naked through the room and he tried to catch me. On his bed he caught me and sat on top of me and I saw and felt his excited P****. I didn’t move. He tried to penetrate me, examined my body and told me to keep the secret to myself. I obeyed. That went on a few times (how often or how long I don’t remember) until he stopped. At the same time, I rebelled so much against the afternoon nap that I didn’t have to do one from my fifth birthday. From then on, I spent almost all the time with my sister, as far away from my brother as possible. I wet bed until first grade and was very aggressive towards my older brother to keep him at a distance. Every time I saw him I got scared that he would touch me. To be tickled by him was terrible. Also his spiteful comments and pointed remarks about me and my body hit me extremely because he had hurt me so mentally at the time and I felt at his mercy.
At that time, I didn’t even understand what had happened. A few years later, when the school was taught about sex education in fouth grade, I got panicked fear of being pregnant. I was very afraid that someone would notice that something was wrong with me. With my thoughts I was completely alone. I often got flashbacks.

Wassermelone

location not specified – 08.07.2025

Habe letzte Woche unser Schlafzimmer neu gemacht. War für mich eher ein umgestalten, kein renovieren.

Schlafe seither super schlecht. Habe schlimme alpträume über vergewaltigung und hilflosigkeit. Kann es mir nicht erklären. Die Nächte sind wieder Kühler, mir geht es eigentlich gut.

Das habe ich beiläufig in der Therapie erzählt. Dann meinte sie „Wieso kein renovieren, ist doch renovieren!“ Hab dann gesagt „Mhhh, den Begriff renovieren hab ich das erste mal als Kind gehört.“ Sie meinte dann „wie sah Ihr Kinderzimmer aus?“ Dann meinte ich, dass nachdem ich meiner Mutter mitteilte, dass ER nachts in mein Zimmer kommt,(ich hatte keine Tür im Zimmer, nichtmal eine Zarge, sondern das pure Mauerwerk war zu sehen) sie die Idee hatte, mein Zimmer zu renovieren. Sie fragte noch wie ich merke, dass ER kommt (meine Mutter fragte das), habe gesagt dass ich das am knarkzen der Dielen höre. Es waren Dielen, darauf lag Teppich. Sie hat dann den Vorschlag gemacht, auf den Teppich Laminat zu verlegen, das würde schön dämmen und dann höre ich kein knarzen mehr. Und sie hat meine Wände rosa gestrichen. Eine Tür hab ich nicht bekommen.

Die Therapeutin sagt, dass ich den Begriff renovieren also damit verbinde und dass dieses umgestalten des Schlafzimmer und das schlecht schlafen, eine Kopplung meines Gehirns ist. …

Mir hat es so die Schuhe ausgezogen.

Meine Mutter ist so ein widerliches Stück. Ich bin so entsetzt, dass man sein Kind so behandelt.
ICH WAR ALS KIND SO FROH, DASS SIE SO VI

S.

Wellnesshotel – 08.07.2025

Ich war neulich in einem Kinder Wellnesshotel und hab mir dort eine Mamamassage gegönnt. Ich war schon verdutzt, dass der Masseur ein Mann war. Ich hatte eine Rückenmassage gebucht. Ich sollte ALLES ausziehen. Hab mich auf den Bauch gelegt, Kopf in das Kopfteil mit Loch, Arme seitlich neben mir. Als der Typ mich massiert hat, hat der seinen steifen dreckigen Schw*nz die ganze Zeit gegen meine Hand gedrückt. Ich war komplett in Schockstarre. Hab kaum atmen können. Habe es keinem erzählt.

anonymous

Deutschland – 08.07.2025

Mein 5 Jahre älterer Bruder hat mich (w) als Kind Missbrauch. Ich war ca. 8 Jahre alt und er 13. Das alles ging bis ich ca 12 war und er 17.
Er hat mir gesagt ich soll die augen zumachen und er würde nur seinen finger in meinen mund tun aber er hat auch seinen penis in meinen mund gelegt. Ich sollte auf garkeinen fall zubeisen. Und als Belohnung dafür das ich es nicht mama sage, darf ich mir ein film aussuchen.
Er hat sich im Bett von hinten an meinen Rücken gelegt und hat versucht mit seinen fingern an und in meine geschlechtsteil zu kommen. Ich hab nicht reagiert und nur da gelegen. Er hat auch meine hand auf seinen penis gelegt.
In der badewanne wollte er manchmal mein geschlechtsteil lecken und anfassen.

Er leugnet es bis heute und wir haben kein Kontakt mehr.

Ich finde kaum Berichte oder Aufklärung über sexuellen Missbrauch unter Geschwistern und ich fühle mich unfassbar alleine gelassen.

anonymous

location not specified – 07.07.2025

Ich habe vor einigen Jahren aus dem Nichts mehrere Bilder über WhatsApp von meinem Onkel seines gepiercten Penis zugeschickt bekommen… er meinte darauf hin es wäre ein Versehen gewesen. Ich war so geschockt und auch angeekelt, hab ihm aber versprochen niemanden was zu sagen damit es für ihn nicht unangenehmer wird und ich fand es auch einfach nur unglaublich peinlich und habe versucht keine große Sache draus zu machen. Und ich war auch einfach total überfordert mit der Situation.Tatsächlich habe ich es bisher niemanden erzählen können.

Tina

Am Land – 07.07.2025

Part 2:
20 Jahre später arbeite ich in einer (anderen) Männer dominierten Welt. Bin in der Arbeitswelt offen und kommunikativ. Achte aber sehr auf meine Kleidung und Ausstrahlung. Ich will nicht als sexy wahrgenommen werden. Trage meistens Jeans, Hemden und Turnschuhe in der Arbeit (Wie die männlichen Kollegen auch). Schminke mich nicht. Ich möchte Kommentare zu meinem Aussehen vermeiden. Und sobald mich Kollegen während einem Gespräch (auch im privaten Kontext) berühren, überkommt mich ein Gefühl von Abneigungen und Ekel und ich versuche so schnell wie möglich aus der Situation raus zu kommen.
Warum denken Männer es ist ok Frauen ungefragt zu berühren? Das war es nie und wird es nie sein.

Tina

am Land – 07.07.2025

Ich war 15 Jahre und machte gerade mein Praktikum in einer Schreinerei. Außer mir gab es in der Werkstatt keine weiblichen Angestellten. Es waren ca. 15 Angestellte, drei davon junge Auszubildende, alle ein wenig älter als ich. Nach ein paar Wochen gab es eine Firmenfeier zu der alle Mitarbeiter eingeladen waren. Gegen Abend wollten dann die jungen Angestellten und Auszubildenden weiter ziehen, zu einem Auszubildende nach Hause. Ich kam mit. Nach ein paar Drinks wurde mir schwindelig und ich ging vor die Tür. Der Auszubildende der da wohnte folgte mir, machte mir Komplimente, half mir mich auf eine Bank zu legen, streichelte mich und versuchte mich zu küssen und meine Hose zu öffnen. Ich sagte nein, schob seine Hand weg. Er versuchte es immer wieder. Als er mich überreden wollte mich bei ihm im Bett auszuruhen, wusste ich, ich muss schnell weg von ihm, solange ich noch kann. Ich schaffte es wieder rein zu den anderen. Ich erzählte niemandem der anderen Kollegen davon. Ich rief auch erst einige Zeit später bei meiner Mutter an, dass sie mich abholen sollte. Ich wollte nicht dass sie mich so betrunken sieht, ich wollte vorher noch etwas nüchterner werden.
Ich es erzählte in den nächsten Tagen meinen 2 besten Freundinnen. Niemand von uns kam damals auf die Idee, dass es übergriffig von ihm war. Das war einfach das was betrunkenen Mädchen “passiert”. Ich arbeitete weiterhin da und musste mir “eifersüchtige” Sprüche von ihm anhören wenn ich mit anderen zur Arbeit eingeteilt war.

Grimoire

Hamburg – 07.07.2025

Mein Exfreund und ich sind Nachts beide Wach geworden. Wir haben gekuschelt und er wollte mehr. Ich sagte ich will nicht. Ich habe NEIN gesagt. Er hat einfach weiter gemacht. Ich habe mitgemacht, damit es schnell vorbei ist. Am nächsten Morgen meinte er: das war ganz schön Hot wie du abgegangen bist. Ich kann erst jetzt 20 Jahre danach benennen was es war, weil ich es jetzt erst begreife: es war eine Vergewaltigung.

anonymous

location not specified – 07.07.2025

Ich habe damals mit meinen Geschwistern Mau Mau mit ausziehen gespielt..meine ältere Schwester ist relativ schnell ausgestiegen. Mein älterer Bruder spielte weiter mit mir. „Wir spielen ja nur..“
Zu meinem Bruder, er ist körperlich stark und ich hab oft gesehen wie er meinen anderen Bruder verhauen hat. Ich wusste innerlich also, dass ich körperlich weit unterlegen bin. Irgendwann ging es so weit, dass er mich auf sein Hochbett brachte die Tür schloss und versuchte einzudringen. Ich solle mich entspannen, sonst geht das nicht…

Ich dachte all die Jahre, dass das ’normale Doktorspiele‘ waren. Erst kürzlich hab ich das einer Freundin erzählt…Ihre Reaktion ließ mich zusammenfallen. Ich war damals zwischen 8-10 er war aber schon 13-15 Jahre alt.
Ich habe die Geschichte immer im Kopf gehabt, aber ohne Wertung. Wie ein Cover einer Zeitschrift.
Und plötzlich trägt es einen Namen und eine Wertung.

Mein Vater war immer übergriffig..beim Spielen und kitzeln hatte ich plötzlich seine Zunge im Hals.. Ich solle mich häufiger Nackt zeigen, damit man den Anblick gewöhnt ist, dann glotzt auch keiner mehr….hat mir noch mit 19 beim Duschen zugeschaut. Türen könnte man nicht verschließen. Er hat zu jeder Zeit zu jedem Raum Zutritt, weil das ja sein Haus ist.

Ich hab immer gesagt, eine direkte Vergewaltigung ist leichter zu erklären, als diese tausend ‚kleinen/normalen‘ Geschichten.

Nun gab es sie doch, nur war es ein anderer Täter…

anonymous

location not specified – 06.07.2025

Mein erster sexueller Übergriff war, als ich 14 oder 15 war. Meine Freundin und ich waren in einer abgelegenen Hütte mit ein paar Jungs in unserem Alter feiern und es wurde auch einiges an Alkohol getrunken. Wir wollten in der Hütte übernachten. Meine Freundin und ich schliefen schon vor den Jungs auf dem Sofa ein. Als ich wach wurde, spürte ich einen Penis in meinem Gesicht. Ich war wie erstarrt und öffnete meine Augen nicht, tat als würde ich weiter schlafen, da ich solche Angst hatte. Ich habe nie mit jemandem über dieses Erlebinis gesprochen. Es holt mich noch heute immer wieder ein, z.b. bei Zahnarztbesuchen, da die gleiche Person mir Jahre vorher meine Zähne „versehentlich“ in der Grundschule ausschlug.
Nach diesem Vorfall kamen noch einige Weitere die nächsten Jahre durch andere Personen.

Fran

Norddeutschland – 06.07.2025

Ich habe häusliche Gewalt direkt ein paar Tage nach meiner Hochzeit erlebt. Ich war schwanger, er hat mich die Treppen runtergestoßen. Immer wenn er betrunken war, ist er gewalttätig u kriminell geworden. Er hat mich jahrelang klein gehalten, mir normale Dinge verboten, hat mich immer wieder kontrolliert und überwacht. Geschlagen, gedemütigt, psychisch erpresst. Hat mir gedroht, mir unser Kind wegzunehmen und zu behaupten, ich wäre psychisch krank. Er hatte mich ja mittlerweile wirklich schon psychisch krank gemacht. Ich war nur noch ein höriges Wrack. Er hat mich im Beisein unserer Tochter, die damals 3 war u schlief, im Kinderzimmer vergewaltigt. Immer wieder. Und nächsten Tag hat er sich tausend mal entschuldigt und geschworen, es nie wieder zu tun. 7 Jahre lang ging es so. Ich habe ein paar mal versucht, zu flüchten, hatte aber immer wieder Anagst, er würde mir mein Kind wegnehmen und mich in die Geschlossene schicken. Ich habe jemanden kennengelernt im Knternet damals, der mich da rausgeholt hat und mich unterstützt hat, mich zu trennen. HEUTE 17 Jahre später sind mein Kind und ich frei und ich möchte jede Frau ermutigen, sich sofort zu trennen und polizeiliche Hilfe und Hilfe von Vereinen in Anspruch zu. Das habe ich damals aus Angst nie getan.das war ein großer Fehler. Nehmr die Beine in die Jand, euer Kind auf den Rücken und lauft weit weg, glaubt keinen Versprechungen! Er wird sich niemals ändern!

anonymous

location not specified – 06.07.2025

ich arbeitete als Teamleitung in einem Krankenhaus. Der neue Chefarzt und ich fingen ca. zur selben Zeit an dort zu arbeiten. Am Anfang funktionierte das recht gut, doch irgendwann merkte ich, dass wir sehr gegensätzliche Ansichten von einigen Behandlungen und Umgang mit Patienten hatten. Ich brachte dies zur Sprache. Dies kränkte ihn so sehr, dass er anfing Gründe zu suchen, weshalb ich für die Stelle nicht geeignet wäre. Er fing an mich bei meinen Vorgesetzten regelmäßig schlecht zu machen und mich in Teams abzuwerten. Letztlich kam er einmal ins Dienstzimmer, als ich alleine war, schloss die Tür und fing an mich verbal extrem abwertend und laut anzugehen. Als ich das DZ verlassen wollte versperrte er mir die Tür und obwohl ich versuchte sie zu öffnen und mehrfach sagte er solle die Tür öffnen, tat er es nicht. Links von der Tür gab es ein Fenster zum Flur. Ich musste an die Scheibe klopfen bis Kollegen vorbei kamen und auf das Signal reagierten und das DZ betreten wollten. Erst dann lies er die Tür los… Das war noch lange nicht das Ende und ich nicht die einzige Mitarbeiterin, die ähnliches ertragen musste. Er bekam einmal ein disziplinarisches Gespräch, veränderte sich dennoch nicht und arbeitet noch heute dort…

L.

NRW – 06.07.2025

Als ich ca.18 Jahre alt war, brauchte ich dringend einen Job und nahm daher die Stelle einer Assistentin der Geschäftsführung in einer Firma an. Ich kannte den Geschäftsführer von meinem vorherigen Job in einem Café (er war Stammkunde) und war immer sehr nett und zuvorkommend gewesen.
Nach ein paar Wochen, als wir die Letzten im Büro waren, wollte ich gehen und verabschiedete mich. Dabei küsste er mich plötzlich auf den Mund. Ich realisierte erst nicht was dort geschah. Er fragte mich „das war doch okay oder?“ …ich sagte ja, aber alles in mir schrie nein, doch ich konnte es nicht sagen. Ich schämte mich sehr und erzählte es keinem und kündigte in den nächsten Tagen den Job, ohne nochmal hinzugehen.

L.

NRW – 06.07.2025

Meine Mutter heiratete einen Mann und zwang mich der Adoption (ich war ca. 8 Jahre) durch ihn zu zustimmen. Sobald ich jugendlich war, fing er an mich zu beobachten und immer wieder z.B. das Bad zu betreten, wenn ich duschte oder irgendwo nackt war… als ich die Absicht dahinter bemerkte, schloss ich die Türen ab sofort hinter mir ab. Lief nicht mehr nackt oder leicht bekleidet durch das Haus. Zuhause ertappte ich ihn mehrmals wie er Pornos oder spezielle Chats benutzte und sich dabei einen runterholte… nur wenn ich alleine mit ihm zuhause war…. Irgendwann fing er an mir komische Nachrichten zu senden – wir könnten doch Geheimnisse vor meiner Mutter haben – oder ob ich nicht mal nackt mit ihm und meinem Freund in die Sauna gehen wolle. Über die Jahre ereilten mich immer wieder merkwürdige Anfragen und grenzüberschreitende Komplimente von ihm – ich schrieb nichts zurück – bis ich 34 war und meine Therapeutin mich darauf aufmerksam machte, dass es sich hierbei möglicherweise um eine Form von Hebephilie/ Ephebophilie handeln könnte… ich hab mich immer wieder gefragt, wieso ich nichts getan habe.
Nach dieser Erkenntnis konnte ich ihm endlich Grenzen aufzeigen. Heute weiß warum ich nichts sagen konnte… Ich wollte meine Mutter schützen, denn ich dachte sie würde sich ansonsten etwas antun, wenn diese Ehe zerbricht. Ich wollte meiner Mutter ihr Glück nicht nehmen… Heute habe ich keinen Kontakt mehr zu ihnen.

A.

München – 05.07.2025

Ich war ca 17 und wohnte in einem Vorort. Ich hatte einen älteren Kumpel in der „großen Stadt“.
Wir gingen auf Partys und hingen rum. Er vertraute mir an, dass er auf Füße stand. Ja cool, kein Problem.
An einem Wochenende besuchte ich ihn, wir guckten einen Film und er fragte, ob er meine Füße massieren dürfe. Ja ok, kein Problem.
Irgendwann fing er an mit meinen Füßen zu masturbieren.
Ich war gelähmt, starrte weiter auf den Bildschirm.
Er verrieb das Sperma an meinen Fußsohlen und wir beide taten so, als wenn nichts gewesen wäre.
Tagelang juckten die Fußsohlen, monatelang plagte mich das schlechte Gewissen: Hatte ich damit meinen festen Freund betrogen?

Klarheit, dass das ganz und GARNICHT OK war, dass das nicht MEINE Schuld war, kam erst Jahre später. Jemandem davon erzählt habe ich erst 10 Jahre später.
Dennoch bleibt der innerliche Vorwurf: Warum habe ich nicht Stop gesagt?

Hannah

Regensburg – 05.07.2025

Ich bin davon wach geworden, wie er mir die Hose ausgezogen hat und in mich eingedrungen ist. Ihm war es egal, ob ich wach war oder nicht. Hat mich wie ein lebloses Objekt benutzt zu seiner Triebbefriedigung. Ich konnte ihn nicht wegstoßen, war wie gelähmt und habe es über mich ergehen lassen.

Die nächsten Tage war ich wund und hatte Schmerzen.

Ich hasse diesen Menschen. Hasse ihn dafür, was er mir angetan hat und dafür, dass ich mich lange Zeit geschämt habe, ihn nicht weggestoßen zu haben.

Er hat nie Scham empfunden.

Susi

Dresden – 02.07.2025

Part 2
Ich sage nur noch schwach: „…in mich…“. Ich wache auf, das Bett leer…ich ziehe mich an…ich ekel mich vor mir selbst…ich realisiere dunkel, was passiert…und gehe raus und fahre heim…ich sitze unendlich lange daheim in meiner Badewanne und wasche mich…fühle mich schmutzig…auch Stunden später noch…Wochen, Monate, Jahre später noch…
Ich erzähle meiner Frau Wochen später davon, weil er mich erpresst und wisst ihr, was sie als Erstes zu mir gesagt hat?
„Dir ist hoffentlich klar, dass er Dich missbraucht hat?“.
Nein…DAS war mir nicht klar! Ich habe ihn nicht angezeigt…ich war ja betrunken…selbst schuld halt…wer glaubt mir das denn?! Dies ist meine Geschichte.

Susi

Dresden – 02.07.2025

Anfang August 2022 traf ich mich mit meinem Exmann in einem Biergarten. Er lud mich ein zu Cocktails (für mich) und Bier (für ihn). Wir plauderten und klar trank ich nicht nur einen Cocktail, sondern 4. Nach etwa 3 Stunden brachen wir auf und ich wollte zur Haltestelle, da ich heim wollte. Plötzlich wurde mir extrem übel und so schwindelig, wie ich es noch nie erlebt hatte und nie wieder erlebt habe. Er bot mir seine Couch zum übernachten an, denn ich konnte kaum noch laufen…auf dem Weg hatte ich bereits Blackouts und weiß bis heute nur Bruchstücke davon, wie ich zu ihm nach Hause kam. Was ich jetzt schreibe, sind nur kurze Erinnerungen an Stunden bis zum Morgen „danach“: ich liege auf seiner Couch…der Fernseher läuft…er zieht an meiner Hose…ich bin nackt…er ist nackt…ich spüre seine Finger in mir…ich habe seinen Penis im Mund…er zieht mich hoch…wir liegen nicht auf der Couch…es ist sein Bett…er steckt mir seinen Penis in den Mund…ich habe Durst…sein Penis in meinem Mund…er reicht mir ein Glas Wasser und steckt seinen Penis in meinen Mund…ich liege auf der Seite und sein Penis steckt in mir drin und er stößt und stößt und stößt…ich liege auf dem Rücken, meine Beine sind oben und er stößt und stößt seinen Penis in mich…ich wache auf, weil er seine Finger in mich steckt und ich sage endlich etwas: „Hast du bald genug?“…er liegt auf mir drauf und fragt mich: „Soll ich dir auf den Bauch oder in dich rein spritzen?“…ich sage nur noch schwach:

Jule

Jena – 02.07.2025

Ich war auf einer WG-Party. Im Flur standen viele Menschen dicht aneinander gedrängt. Ich versuchte durch die Menge in ein anderes Zimmer zu gelangen. Im Gedränge fasste mir eine Person an die Vulva und befühlte sie

Lizzi

Stuttgart – 02.07.2025

Leider gibt es zu viele Geschichten um sie alle zu teilen. Aber ich denke das geht jedem hier so. Mein Gehirn hat mir fast 6 Monate dieses Ereignis verborgen. Doch dann plötzlich,an einem Tag war es als hätte jemand ein Licht angemacht in einem dunklen Raum. Alles war mir direkt bewusst. Ich wurde überwältigt, zu Boden gerissen, gefesselt von meinem Partner. Ich habe 20 Minuten um mein Leben gekämpft oder mehr. Alles was ich dachte war: ich will ihm gar nicht wehtun. Aber er wollte mir wehtun. Er hat mich verletzt. Absichtlich, aus Spaß. Zu seinem Vergnügen. Es war ihm egal was mit mir war. Das ist keine Liebe. Erst dachte ich, es ist wohl nicht so schlimm, weil er ist mein Partner. Aber es ist viel schlimmer wenn es der Partner ist. Der Mensch den man denkt zu kennen. Der Mensch dem ich vertraue, hat mich ohne zu zögern verraten. Gebrochen. Mein Leben und mich für immer verändert. Lange habe ich mich selbst hinterfragt, wie das passiert ist, wie ich es nicht sehen konnte. Lange habe ich überlegt. Lange habe ich auch versucht ihm zu vergeben,zu vergessen. Aber ich will es nicht. Wieso sollte ich auch? Als wäre es ein Schandfleck den ich verbergen soll? Nein. Ich will es nicht verbergen. Ich will nicht, dass vergessen wird was für ein furchtbarer Mensch er ist. Ich will nicht vergessen wie ich zurück geschlagen habe, wie ich all das überstanden habe. Wie stark ich war. Und ich will ihm nicht vergeben. Vergeberkultur schützt Täter

K.

Schleswig-Holstein – 01.07.2025

Ich war 10 1/2 Jahre in einer, wie sich für mich später herausstellte, narzisstisch geprägten Beziehung.

Anfangs dachte ich, ich habe endlich mit Mitte vierzig die große Liebe gefunden!

Heute weiß ich, dass ich mehr als einmal vergewaltigt wurde. Als ich ihn fragte, warum er nicht aufgehört habe, und was er an meinem „Nein“ nicht verstanden habe, sagte er nur „Du hättest ja ‚Stopp‘ sagen können“.

Dieser Mann macht weiter, er ist jetzt bei der Nächsten und arbeitet als Chefarzt in einer Mu-Ki-Klinik!

Ich bin so froh, mich aus diesem Käfig befreit zu haben.

Carlotta

Kinderzimmer – 01.07.2025

Ich wurde mit 13 von einem 6 Jahre älteren Kumpel in meinem Kinderzimmer vergewaltigt. Es war mein 1. Mal. Meine Mutter hat es nie interessiert ob und wie lange er bei mir war. Wir haben ab und zu geknutscht und gefummelt und plötzlich wollte er mehr. Er war viel stärker, es tat weh, er war zu gross. Ich hab gesagt er soll aufhören, ihn versucht weg zu drücken aber er lächelte mich an, während er meine Hände fixierte und meinte nur „Ist gleich vorbei Kleines“ Ich dachte es muss vielleicht so sein, er hat ja gelächelt und versucht mir gut zuzureden. Ich habe danach eine Woche lang stark geblutet, mich im ersten Moment noch bei ihm dafür entschuldigt… Ich dachte das erste Mal hätte meine Periode nochmal ausgelöst, dabei hatte ich sie doch erst. Heute weiss ich weshalb ich so stark geblutet habe. Nach über 20 Jahren habe ich eine Sexualtheraphie gemacht weil ich beim Sex nicht immer so verkrampfen wollte.
Nach über 20 Jahren habe musste ich mir eingestehen, dass ich vergewaltigt wurde…

Malou

Köln – 01.07.2025

Meine erste Geschichte, die mir einfällt, ist, dass wir einen etwas älteren Nachbar Jungen hatten, der mich immer wieder dazu überredet hat, ihm meine Vulva zu zeigen und der die dann untersucht hat. Da war ich irgendwie neun oder zehn.
Ich hatte eigentlich immer ein super Körpergefühl und durch FKK in der Familie auch keine scheu vor Nacktheit.
In der Grundschule waren dann auch immer Jungs in meiner Klasse, die meine Brustwarzen gekniffen haben.
Irgendwie hab ich mich nie wirklich dagegen gewehrt und schäme mich dafür.

anonymous

location not specified – 01.07.2025

Ich wurde mit 14 vergewaltigt.
Heute bin ich 44 und habe jetzt erst davon erfahren. Bis jetzt dachte ich, ich sei selbst dafür verantwortlich gewesen. Die kleine Serie „immer für dich da“ hat mir die Augen geöffnet.
Ich war 14, auf einer Party, ein 4 Jahre älterer Typ hat mich angemacht. Mir hat es gefallen begehrt zu werden und fand ihn toll. Hab mit ihm hinter einem unbeleuchtetem Gebäude rumgemacht. Mein erstes Mal hatte ich mir anders vorgestellt. Nach einer kurzen Gegenwehr, hab ich es über mich ergehen lassen. Als er fertig war hat er mich einfach liegen gelassen und so getan als würde er mich nicht kennen.

Noch jünger, so zw 9 und 11 haben Freunde meines Vaters mich, unabhängig voneinander, geküsst u mir die Zunge in den Mund geschoben. Ich hab niemanden davon erzählt.

Als ich 8 Jahre alt war, bat mich der Vater eines Freundes, den ich besuchen wollte, ihm zu helfen einen Pickel auszudrücken. Er hat sich vor mir einen runter geholt.

Selbst als ich schon 17 war konnte ich mich nicht aus einer unpassenden Situation befreien. Ein 15 Jahre älterer Kumpel hat angeboten mich zu einer Party mitzunehme. Wir trafen uns bei ihm. Als ich auf dem Sofa saß, sagte er er wolle sich nur schnell hier bei mir einen runter holen, weil er es geil findet wenn ihm jemand dabei zusieht.

anonymous

location not specified – 01.07.2025

Ich wurde in meiner zweiten Beziehung mehrfach von meinem Partner vergewaltigt als ich geschlafen habe. Dadurch habe ich so krasse Insomnie, dass ich nur noch durch Medikamente einschlafen kann.
Der erste Psychater bei dem ich war sagte ich solle mich nicht so anstellen. 1. Gäbe es in einer Beziehung ja einen allgemein herrschenden Konsens und 2. Könnte ich meine Erlebnisse ja auch einfach abhaken und verdrängen. Ich habe ihn der Ärztekammer gemeldet.

Felix

Hessen – 01.07.2025

Ich habe jahrelang nicht gewusst , dass es sexueller Missbrauch war. Zu dem Zeitpunkt war ich warscheinlich 8 oder 9 Jahre alt. Ich habe mich immer mit den etwas älteren Mädchen von neben an getroffen, sie waren von Anfang an nicht die nettesten. Aber sie waren meine einzigen Freunde zu der Zeit. Ich hatte als einziger ein Handy und es fing damit an, dass sie mit mit gruselige Bilder googelten. Ich hatte danach noch Wochen Angst alleine im Dunkeln durchs Haus zu laufen. Aber es ging noch weiter. Sie fingen an Sex bezogene Sachen zu googeln und sie mir zu zeigen. Sie wussten so viel darüber , dachte ich. Also fühlte ich mich gezwungen diese mir nochmal anzusehen… Ich war 8-9 und. Sie zeigten mir noch mehr pornos… jahrelang blieben mir die Bilder im Kopf und ich konnte obwohl ich wollte an nix anderes denken. Ich wurde viel zu früh an sexuelles herangeführt. Es ging so weit das ich anderen Kindern erzählte, wie Sex funktioniert. (Das was ich auf den Bildern und Videos gesehen hatte…) jetzt bin ich ein Teenager und habe immernoch Probleme darüber zu sprechen , weil es mir peinlich ist…

anonymous

location not specified – 01.07.2025

Vor etwa 10 Jahren, als ich in der 8. Klasse war, habe ich mich nach Schulschluss mit einem Klassenkameraden (S.) und einem Freund von ihm (C.), verabredet. Ich wusste, dass an diesem Nachmittag keiner bei mir zu Hause sei und das wollte ich in meinen Teenie-Jahren ausnutzen. Bei mir angekommen, in meinem Zimmer sitzend, fing das Übergriffige Verhalten an. Zu erst waren es „nur“ übergriffige „Witze“, das Durchstöbern von privaten Dingen, das sich über mich lustig machen und das missachten von Grenzen. S. war zu erst noch zurückhaltend, aber dann fing auch er an sich übergriffig zu verhalten. Irgendwann wurde ich auf mein Bett geschubst. Daraufhin sind Aussagen wie „zeig doch mal was du kannst“ gefallen und es fing an, dass mich S. berührt hat. Währenddessen hat C. meine Zimmertür abgeschlossen und seinen Gürtel um seine Hand gebunden. Daraufhin wurde ich zum Oralverkehr bei S. genötigt, welches von C. gefilmt wurde. Auf nähere Dinge kann ich nicht eingehen, weil es noch immer zu tief sitzt. Ich dachte jahrelang, dass ich Schuld bin, denn ich habe mich nicht gewehrt. Ich habe einfach mitgemacht. Ich wollte es eigentlich nicht, aber ich konnte mich auch nicht wehren. Ich war wie unter Schock. Am nächsten Tag kannte die gesamte Schule das Video. Durch darauf folgendes Mobbing bin ich ab diesem Zeitpunkt kaum noch zur Schule gegangen, ich war nichtmal bei meinen Abschlussprüfungen und bin in der 9. mit einem Abgangszeugnis gegangen. Die Beiden haben mir so viel genommen.

Anna

Leipzig – 30.06.2025

Ich war auf einer Party mit einem Freund. Der wiederum hatte seinen Freund M. dabei, der ein paar Jahre zu vor mein Nein erst beim zweiten Mal akzeptierte. Dieses Mal nahm er mein Getränk & trank es aus, meinte, ich solle ihm doch etwas ausgeben, agitierte mich ununterbrochen und versuchte mich in Gesprächen auf seine „sarkastische“ Art klein zu halten. Als ich tanzte, legte sich plötzlich seine Hand um meinen Hals und zog mich stark nach hinten, damit er mir etwas ins Ohr sagen konnte. Als ich mich von meinem Freund verabschieden wollte, fasste M. Mir an die Brüste und lachte. Ich sagte ihm, dass ich ihn anzeigen könnte für seine Übergriffigkeit.
Heute sah ich ihn leider auf einer Geburtstagsparty. Mein Freund bat M. vorher, nicht zu kommen, weil ich da war. Daraufhin ist er wütend geworden und meinte, dass er sich nichts verbieten lässt und dass ich das mit ihm klären sollte, wenn ich immernoch ein Problem mit ihm hätte. Hätte ich ihn doch lieber gleich angezeigt. Ich bin sogar so nett, nicht seinen vollen Namen hier zu nennen.

L (19)

Köln – 29.06.2025

Ich war zwei Jahre mit meiner (jetzt ex Freundin) zusammen, es war am Anfang ganz toll und dann wurde es immer mehr zum Alptraum, es fing an mit ständigen Beleidigungen, Manipulation und emotionale Erpressung… irgendwann kam körperliche Gewalt dazu bis dahin das sie versucht hat mich umzubringen… ich habe es geschafft mich aus der Beziehung irgendwann zu lösen auch wenn sie mich immer und immer wieder geschafft hat festzuhalten… Ich bin immer noch geprägt davon und habe dadurch ein Trauma erlitten, bin in Therapie aber kann häufig immer noch nicht die Gedanken davon lassen..

anonymous

Neustadt in Holstein – 29.06.2025

Im Urlaub mit meiner Mutter trug ich meine neue Lieblingsjeans und fand mich so schön.
Wir hatten einen großartigen Tag in Lissabon, bis wir eine Straße überquerten und wie aus dem Nichts ein Mann ca. 30 vor mir Stand und total routiniert in meinen Schritt griff und so fest zukniff, dass es schmerzte. Ich blieb wie eingefrohren stehen und konnte nicht fassen was da passiert war. Der Mann war so schnell wieder in der Menschenmasse verschwunden, dass ich meiner Mutter nicht einmal zeigen konnte, wer es war.

Die Hose habe ich am gleichen Tag in den Müll geworfen.

Paula

location not specified – 27.06.2025

Ich habe neulich die Awareness-Leitung auf einem Festival übernommen, bei dem klar war: viel Alkohol, viele Menschen, viele mögliche Grenzverletzungen.
Zur Vorbereitung dachte ich: Was, wenn wieder jemand besoffen sagt „Awareness braucht doch kein Mensch“?
Ich wollte ein gutes Beispiel parat haben – eins, das zeigt, wie wichtig Awareness ist. Ich hab sogar ChatGPT nach Fällen gefragt.

Und dann – fast peinlich spät – fiel mir ein:
Ich habe selbst so etwas erlebt.

Ich war 18. Es war auf dem Wacken-Festival.
Ich war betrunken und schlief irgendwann vor dem Zelt ein.

Unser Zeltnachbar – etwa 55, so ein „früher mal Nazi“-Typ, wie er selbst sagte – hatte ein Hakenkreuz-Tattoo, das er stolz erwähnte.
Ich war am Schlafen, als er anfing, mich auszuziehen.

Zum Glück kam meine Freundin in dem Moment vorbei, schrie ihn an, stellte sich schützend vor mich.
Ich wachte auf, checkte die Situation – und ging einfach.

Ich hätte zur Security oder Polizei gehen können.
Aber ehrlich? Ich hatte keinen Nerv auf Diskussionen, Rechtfertigungen, Streit mit ihm und seinem Camp.
Ich wollte einfach nur Ruhe.

Awareness hätte damals genau das gebraucht: dass ich nicht allein entscheiden muss, wie ich damit umgehe.
Dass jemand da ist, der mitdenkt, schützt. Ohne dass ich alles selbst erklären oder „beweisen“ muss.

Und was am meisten hängen bleibt:
Ich hatte das gar nicht mehr richtig präsent.
Nicht, weil es nicht schlimm war – sondern, weil es einer von mehreren solcher Momenten war

anonymous

location not specified – 26.06.2025

Als ich 15 war, habe ich online einen 20-jährigen Mann kennengelernt. Er hat mir viele Aufmerksamkeit gegeben und mich gegroomt, bis ich schlussendlich in ihn ,,verliebt“ war. Wir trafen uns insgesamt dreimal und beim ersten Treffen wurde es direkt Intim. Damals dachte ich, das wär richtig so, weil wir schon länger zusammen sind. Aber heute denke ich mir, dass es ein Fehler war. Ich jedoch war zu jung, um es zu verstehen. Ich Ekel mich bis heute davor und trage diese Last weiter mit mir rum. Ich habe Schwierigkeiten feste Bindungen aufzubauen und allgemein eine kaputte Sicht auf die Art einer Beziehung erhalten. Mit Ende 17 habe ich ihn dann verlassen, da ich gemerkt habe, wie krank das ist. Jetzt ist er mit dem Mädchen zusammen, um die ich mir damals keine Sorgen machen sollte. Sie ist auch jünger als er. Er hat mich kaputt gemacht.

anonymous

location not specified – 26.06.2025

Ich bin chronisch krank und psychisch krank. Das wusste er als die Beziehung anfing. Er beteuerte mir, dass er mich unterstützen würde.Ich wusste, dass er nicht “Der Eine” war aber ich ging die Beziehung trotzdem ein, weil ich endlich mal “normal”sein wollte. Schon schnell merkte ich, dass meine Bedürfnisse immer wieder kleingemacht oder komplett ignoriert wurden. Ich hasste mich aber so sehr das ich immer mehr zu lies, obwohl ich es eigentlich nicht wollte. Irgendwann war es an einem Punkt angelangt, wo ich einen Krampfanfall hatte und sobald ich wieder bei Bewusst sein war initiierte er Sex. Die Anfälle gingen oft bis zu einer Dreiviertel Stunde. Danach war ich komplett kaput und wusste nicht wo oben und unten war Aber er meinte immer, dass es so furchtbar für ihn sei, das ansehen zu müssen und er bräuchte das jetzt um sich besser zu fühlen. Ich protestierte nie, weil ich wusste, dass er es sonst 10 Minuten später wieder versuchen würde und tat oft so als würde es mir gefallen, damit es schneller vorbei ging. Dasselbe passierte wenn er mitbekam, dass ich mich selber verletzt hatte. Ich musste ihn mit Sex trösten. Kurz vor Ende der Beziehung versuchte ich ihn zu konfrontieren. Auf die Anschuldigung hin, dass er mich nur für meinen Körper nutzte antwortete er: “Ja, dass kann ich verstehen aber ich weiß halt nicht was ich sonst mit dir machen soll. Du kannst mir ja noch nicht mal in die Augen schauen.“ Am Ende entschuldigte ich mich bei ihm.

Vanessa

Dorf – 26.06.2025

Mein Papa hat mir mal auf unserem Hof vorm Haus das Kleid an meinem Körper zerrissen, weil er fand ich sehe darin aus wie eine Nutte. Als Papa mal betrunken war, kam er mir einmal ohne zu sprechen ganz nah, hat sich in Drohgebärde über mich gestellt und mich so in die Ecke gedrängt. Ich bin dann in der Ecke auf den Boden gerutscht. Ich hatte solche Angst, dass er mich jetzt verprügelt. Dann ist er aus dem Raum gegangen und ich habe angefangen zu weinen.

anonymous

location not specified – 26.06.2025

Als ich (w) 13 Jahre alt war, verliebte ich mich in einen 16 jährigen. Dieser hatte einen besten Freund, der schon 24 Jahre alt war. Damals kam mir das nicht komisch vor. Ganz oft hingen wir dann zu dritt ab. Der 24 jährige sagte immer zu mir, er wäre immer für mich da, ich wäre wie eine kleine Schwester für ihn usw. Ich fasste dadurch Vertrauen und erzählte ihm, wie verknallt ich in den 16 jährigen sei. Er sagte, er würde mir dabei helfen eventuell mit ihm zusammen zu kommen. Was er jedoch stattdessen tat, war immer mehr mein Vertrauen zu gewinnen und mich dann zu missbrauchen. Es kam immer wieder dazu, dass der 24 jährige und ich nur zu zweit waren. Dann legte er sich nah an mich dran, zwang mich ihn zu küssen, fasste in meine Hose und steckte seine Finger in mich rein und befriedigte sich selbst. Das kam mehrere Male vor. Ich lag jedes Mal völlig starr vor Entsetzen da, konnte mich nicht währen und dachte in dem Alter das ganze mache man eben so. Ich habe mich Jahre lang so sehr dafür geschämt. Dafür mich nicht gewährt zu haben. Erst heute, als Erwachsene, als Sozialpädagogin, als Mutter habe ich verstanden, dass ich mit 13 Jahren eigentlich noch ein Kind war und, dass das ganze Missbrauch war. Erst nach 10 Jahren Therapie habe ich das Erlebte das erste und einzige Mal einem anderen Menschen gegenüber laut ausgesprochen.

anonymous

location not specified – 26.06.2025

Als ich (w) 14 Jahre alt war, kam ich mit einem 17 jährigen Jungen zusammen. Nach sehr kurzer Zeit hatte ich mein erstes Mal mit ihm. Kurz bevor er in mich eindrang, sagte er, das würde wehtun, das wäre normal. Es tat auch weh. Erst heute weiß ich, dass das nicht normal ist.
Eine Woche später schlief er noch ein paar Mal mit mir und machte dann einen Tag später per Textnachricht wegen einer anderen mit mir Schluss. Einige Monate später, ich war mittlerweile 15 und er volljährig, fing er an jeden Dienstag und Donnerstag mit seinen Freunden im Auto vor mein Haus zu fahren und ganz laut meinen Namen und „du Schlampe“ usw. zu schreien. Meine Eltern, Schwestern, Nachbarn bekamen alles mit. Ich schämte mich so sehr. Das ging Wochen lang so.
Weitere Zeit später fing er an mich nachts anzurufen, mich von der Schule mit dem Auto abzuholen usw. Ich war so blöd und kam mit als er nachts mit dem Auto vor meinem Haus stand oder mittags vor meiner Schule. Ich hatte die blöde Hoffnung, er würde mich eigentlich lieben und könne mir das nur nicht richtig zeigen. Er füllte mich jedes Mal mit Alkohol ab, um dann mit mir zu schlafen. Einmal nahm er mich mit auf eine Party von seiner Handballmannschaft. Ich war die einzige weibliche Person dort. Sein Trainer, mindestens über 30 Jahre alt, fragte mich als 15 jährige laut vor allen, ob ich leicht zu haben wäre. Dann lachten alle, auch der Trainer.
Heute bin ich über 30. Der Typ, der das alles mit mir gemacht hat, ist mittlerweile Kita-Leitung.

Vanessa

Dorf – 26.06.2025

Als ich im Grundschulalter war, bin ich mit meinem Papa auf dem Rad unterwegs gewesen. Er fuhr ein Stück vor mir, daher sah es so aus als wäre ich alleine unterwegs. Ich wurde dann im Vorbeifahren von einer Gruppe Jungen, die so 15/16 waren, ausgelacht, als hässlich beschimpft und mit Pistazienschalen beworfen worden.
Als mein Vater das mitbekommen hat, ist er vom Rad gesprungen, hat das Fahrrad weggeschmissen und ist in bedrohlicher Pose zu den Jungen und hat ihnen Gewalt angedroht.

Vanessa

Restaurant / Arbeit – 26.06.2025

Im Studium kellnerte ich, um mir etwas Geld nebenbei zu verdienen.
Ich wurde an einem Abend von einem Gast auf den Po gehauen. Als ich empört reagierte, sagte er, ich dürfe ihm den halt nicht so hinhalten, wenn ich das nicht wolle! Als ich zu meinem Chef ging, um den Gast höflichst zum Gehen auffordern zu lassen (haha, hätte ich mir denken müssen, war ja der Chef und keine Frau), wies der mich darauf hin, dass das doch nicht schlimm sei und ich mich nicht so anstellen soll. Der Gast habe das doch sicher nur spaßig und als Kompliment gemeint.
Ich schluckte meine Tränen und arbeitete die Schicht ganz normal zu Ende. Schließlich dachte ich ja, ich muss damit jetzt klarkommen, denn ich habe das ja ganz offensichtlich falsch eingeschätzt.
Erst heute mit Mitte 30 weiß ich, wie ich in so einer Situation reagiere, um mich zu schützen.

Vanessa

Dorf – 26.06.2025

Teil 1 unten

Er hatte das Licht an seinem Roller ausgeschaltet und kam ganz nah neben mich. Während er neben mir fuhr, fasste er mir an den Po. Ich schrie aus vollstem Leib, so laut ich konnte.
Das hat ihm einen Schreck eingejagt und er ist direkt weitergefahren und ich bin heulend nach Hause. Ich kam aber gar nicht auf die Idee, die Polizei zu rufen.
Als ich ihn das nächste Mal an der Straßenecke sah, rief ich sofort die Polizei. Die haben ihn dann gefasst verhört und das ganze dann abgetan als „es ist ja nichts passiert“. Es gab also keine Strafe oder irgendwas für diesen Mann.
Ab da bin ich dann einen viel längeren, anderen Weg nach Hause gefahren.

Vanessa

auf dem Dorf – 26.06.2025

Es blieb in meinem Leben aber nicht bei dem einen Übergriff(siehe unten).

Da ich aus einem Dorf komme, gab es keine Busse, die abends fuhren. Meine Mutter hat immer schon Depressionen und war so stark überlastet, dass sie mich nicht zu Freunden fahren oder abholen konnte. Bevor ich einen Führerschein hatte, war also klar, ich muss überall mit dem Rad hin. Das hat mich nicht weiter gestört, Ich war es gewohnt und die dunklen Straßen ohne Beleuchtung waren doch immer ruhig gewesen.
Irgendwann merkte ich auf dem Weg, den ich fast täglich abends nach Hause fuhr, dass immer wieder der selbe Rollerfahrer an mir vorbeifuhr. Es waren mehrere Abende, an denen er nur an mir vorbeifuhr. Das hat mir schon ein komisches Gefühl gemacht, aber komm schon, reiß dich zusammen, schließlich fährt der hier einfach nur lang und macht doch nichts! Aus dem einfachen Vorbeifahren wurde dann ein Hin- und Herfahren. Er fuhr an mir vorbei, kam mir zwei Minuten später entgegen und fuhr wieder an mir vorbei. Irgendwann wartete er dann an einer Straßenecke auf mich, an der ich auf die lange dunkle Straße abbiegen musste, um wieder um mich herumfahren zu können. Als ich mit meiner Mutter darüber gesprochen habe, sagte sie nur, ich könne dann jetzt halt nicht mehr zu meinen Freunden. Einladen durfte ich niemanden, also kam das für mich natürlich nicht in Frage.
Eines Abends fuhr der Rollerfahrer wieder vor mir her, mir entgegen und irgendwann hörte ich nur das Motorengeräusch, er hatte das Licht am

Vanessa

You! Jugendmesse – 26.06.2025

Ich war 14 und durfte mit zwei Freundinnen zur Jugendmesse YOU! Das war für mich ein wahnsinnig aufregendes Erlebnis, da ich auf dem Dorf großgeworden bin und solche Veranstaltungen alles andere als Alltäglich für mich waren. Ich wusste also, dass ich mich mein Leben lang an diese Messe erinnern würde. Was ich vorher nicht wusste, war, dass ich mich in erster Linie an meinen ersten sexuellen Übergriff erinnern würde. Wir standen in einer Gruppe von Jugendlichen und haben uns eine Band angesehen. Plötzlich merkte ich etwas auf meiner Brust. Als ich runtersah, sah ich eine Hand. Ich nahm die Hand und schubste sie weg und sah in die Augen eines etwa 50 jährigen Mannes. Ich weiß heute noch ganz genau, wie er aussah, welche Frisur und Brille er trug. Da ich nicht wusste, was ich in so einer Situation tun kann und DASS ich etwas hätte tun können, habe ich einfach nichts gemacht. Ich habe mich den Rest des Tages so eklig gefühlt und dieses Gefühl überkommt mich jetzt noch manchmal.

anonymous

location not specified – 25.06.2025

Ich war in meinem Leben vier mal schwanger. Drei mal durch Vergewaltigung. Zwei Kinder habe ich ausgetragen. Sie sind die Liebe meines Lebens. Beide.

Sarah

location not specified – 22.06.2025

Wenige Stunden, nachdem ich unser Kind abgetrieben habe, mehr weil ich das Gefühl hatte ich musste, als dass ich’s wollte, aber ich hatte solche Angst vor ihm, ich war erst 16, wenige Stunden später, kurz nachdem ich noch unter Schmerzen im Unterleib natürlich entlassen wurde, hat er mich zu Analverkehr genötigt. Diese Schmerzen und die Scham vergesse ich niemals. Nie habe ich mich wegloser und mehr gedemütigt gefühlt.

Ulrike

location not specified – 20.06.2025

Ich war 3 Jahre. Meine Eltern und ich waren gerade in das neu gebaute Eigenheim gezogen. Ich wurde an einem Abend von meinem Vater gewaschen. Er befingerte mich im Schritt.
Nie wieder wollte ich von meinem Vater gewaschen werden.
Es hat 49 Jahre gedauert, bis das Trauma in mein Bewusstsein kam und ich es erzählen konnte.
Mein Vater suchte immer wieder Gelegenheiten mich anzufassen. Bis heute, obwohl ich klar kommuniziere, dass ich das nicht will.
Den Kontakt beschränke ich heute, wo er 93 Jahre ist und Pflege und Betreuung braucht nur auf das unbedingt notwendige. Zum Glück trennen unsere Wohnorte 300 km.

Steffi

location not specified – 20.06.2025

Ich war 6 Jahre alt und liebte Pferde. Ein Nachbar von uns hatte Ponys und meine große Cousin ging mit mir immer rüber,um sie zu streichelt. Einmal bin ich alleine hin, sie war nicht da und meine Mutter hatte keine Lust. Herr Sk. meinte,ich solle doch mit zu den Ställen kommen, zum striegeln und füttern. Er ging mit mir in den Raum, wo er das Stroh lagerte. Ich erinnere mich nur noch an den Schmerz und noch heute wird mir schlecht von dem Geruch von Pferden. Er sagte, mir würde sowieso niemand glauben und es wäre nichts schlimmes, große Mädchen machen so was nun mal. Als ich nach Hause kam, weinte ich, erzählte es meiner Mutter. Diese sagte zu mir, ich solle es für mich behalten. (Mein Vater war schwer herzkrank)Sie sagte, wenn ich es erzähle, würde das Herz meines Vaters das nicht verkraften und ich wäre dann schuld daran, wenn er sterben würde.. Es hat 30 Jahre gedauert, bis ich es das erste Mal wieder laut aussprechen konnte.

Lea

Wilhelmshaven – 20.06.2025

Ich war 4 Jahre alt, als meine Eltern mich zum Schwimmunterricht schickten. Anfangs war noch alles gut und ich ging gerne hin.
Es gab einen Trainer und eine Trainerin. Ich merkte, dass ich lieber bei der Trainerin bleiben wollte, weil ich mich in Gegenwart des Trainers unwohl fühlte. Er forderte mich immer auf unter seinen Beinen hindurch zu tauchen.
Irgendwann war ich aber so gut im schwimmen, dass ich vollständig zur Gruppe des Trainers wechseln sollte, da dort die leistungsstarken Schwimmer waren. Ab da an ging ich immer mit Unwohlsein zum Unterricht. Er suchte immer den Kontakt zu mir. Er fasste mir von hinten in den Badeanzug, wenn ich an ihm vorbeilief oder fasste mir in den Schritt, wenn er mir eine Schwimmbewegung zeigen wollte. Danach fragte er mich immer, wie es sich für mich angefühlt hätte, wenn mich jemand dort unten anfasst.
Ich verstand das damals alles gar nicht und merkte nur, dass ich mich immer unwohl fühlte.
Manchmal kam er ungefragt in die Mädchendusche und schaute uns dabei zu, wie wir duschten. Von da an habe ich beim duschen immer meinen Badeanzug angelassen. Eines Tages forderte er mich auf diesen auszuziehen, denn „man macht das ja so“ beim duschen.
Ich täuschte bei meiner Mutter immer öfter vor, Bauchschmerzen zu haben und deshalb nicht zum Schwimmunterricht gehen zu müssen, bis ich irgendwann gar nicht mehr hinwollte. Da war ich ungefähr 12 Jahre alt.
Später erfuhr ich, dass es bereits eine Sammelklage gegen ihn gab, aber er wurde nie bestraft.

anonymous

location not specified – 20.06.2025

Ich bin mit 18 mit einem Mann zusammengekommen, mit dem ich in weiteren Verlauf 10 Jahre in einer Beziehung war. Im Nachgang ist es für mich unbegreiflich, wie es so lange in dem Beziehungskonstrukt verbleiben konnte, aber das sagen vermutlich viele, die sich von einem Narzissten trennen.

Ich hatte mein erstes Mal mit ihm und habe mich von Anfang an irgendwie unsicher gefühlt. Mit den Jahren wurde aus der Unsicherheit Unwohlsein. Ich habe immer mehr den sexuellen Kontakt gemieden, was zu Konflikten geführt hat. Mir wurde vorgeworfen prüde und langweilig zu sein. Ich wurde permanent mit anderen Frauen verglichen und unter Druck gesetzt, da in seinem Augen Sex ein klarer erwartbarer Bestandteil der Beziehung sei. Die Äußerung dieser Erwartung wurde immer schlimmer und es wurde immer mehr Druck ausgeübt und mir ein schlechtes Gewissen vermittelt. Das ging so weit, dass ich mich immer wieder auf Sex einließ, obwohl ich es nicht wollte und auch gesagt habe. Darauf wurde nicht eingegangen. Man hat eine Befriedigung erwartet, sei es dann zumindest über einen blow- oder handjob. Ich hab beim sex gekrampft und hatte Schmerzen. Das habe ich angesprochen und die Reaktion „du hast immer irgendwas“ erhalten.

Nach der Trennung kann ich ganz klar sagen, dass ich emotional und körperlich missbraucht wurde. Bis heute krampfe ich bei bestimmten sexuellen Handlungen. Bis heute fühle ich much in vielen Situationen unter Druck gesetzt. Bis heute bin ich wütend, dass ich das zugelassen habe.

M O

Niedersachsen – 20.06.2025

Die Täter setzten alles daran mich fertig zu machen. Besonders der Haupttäter griff zu allen Mitteln. Nächtliche Abrufe, Freunde hinter meinem Rücken gegen mich aufhetzen, Drohungen, mir auflauern, alles war dabei. Es hat 2 1/2 JAHRE gedauert bis der Prozess begann, so lange musste ich irgendwie durchhalten. Der Prozess hat mich dann retraumatisiert, weil es so abartig war. Er lachte mich anfangs noch aus, später drohte er plötzlich mit suizid, weil er wusste das er nicht gewinnen wird. Er bekam im Endeffekt 2 Jahre Therapie, weil man so einem jungen Mann natürlich nicht das Leben kaputtmachen darf. Er hatte über 30 Vorstrafen, das habe ich erst während des Prozesses erfahren. Der andere bekam nur Bewährung. Ich erkrankte danach an einer schwer ausgeprägten Kptbs und bin bis heute krank. Der Mittäter hat sich 5 Jahre nach der Tat bei mir entschuldigt. Ich wollte einen Täter Opfer Ausgleich mit dem Haupttäter, doch er lehnte 2 mal ab. Außerdem streute er das Gerücht, dass ich ihn regelmäßig in Hamburg besuchen würde, weil ich ihn dort „ficke“. Auch das war 5 Jahre nach der Tat und er war zu dem Zeitpunkt schon länger in Therapie. Heute lebt er glücklich in besagter Großstadt, der andere ist irgendwo in Deutschland. Ich hoffe ich kann es irgendwann doch noch verarbeiten, immerhin bin ich jetzt schon 36…

M O

Niedersachsen – 20.06.2025

wollte. Die beiden Jungs Kamen und nutzten meine Situation aus. Sie reichten mich quasi zwischen sich hin und her, denn der Junge den ich so toll fand habe ich einvernehmlich geküsst, wie der rest zustande kam fehlt mir bis heute in der Erinnerung. Auch von den anderen half mir niemand. Wir wechselten zwischendurch die Location, dort verbrachte ich einige Zeit mit den Jungs und dem rest der Clique, Bus mich eine Freundin anrief, dass ich zurück in den Park kommen soll. Ich ging allein, weil mir die Situation unheimlich war und ich klarer im Kopf wurde, doch der Junge den ich toll fand kam mir hinterher und sagte er würde mir helfen. Er lockte mich dann in den Park, wo leider niemand anderes mehr war. Sein bester Freund kam hinterher. Ich wurde dann über 2 Std in dem Park auf brutalste Art und Weise vergewaltigt und konnte nur fliehen, weil meine Mutter mich anrief. Mein Verhältnis zu meinen Eltern war schlecht, also konnte ich es ihr nicht sagen. Die beiden Täter haben schon in der Nacht mit einer Gruppe anderer Jungs dafür gesorgt, dass es die ganze Stadt weiß. Ich musste dem Haupttäter ( der den ich so mochte) auch versprechen, dass ich es niemandem sage. Daraufhin begann extremstes Mobbing und das jeden Tag. Mir wurde hinterher gerufen das ich eine Hure, Schlampe und Fotze wäre, dass ich geblutet hätte wie ein Schwein ( ich war schwer verletzt und vorher auch noch jungfrau) und weiteres. Nach 3 Monaten zeigte ich die beiden an und das Mobbing wurde noch schlimmer.

M O

Niedersachsen – 20.06.2025

Ich war 15 und in einer nicht ganz so guten Lage, da meine Mutter ein paar Jahre vorher erkrankt war und ich zu der Zeit in der Schule gemobbt wurde.
Ich lernte in dem Jahr neue „Freunde“ kennen und fing mit diesen an zu kiffen.
Dadurch traf man immer mal wieder neue Leute und als wir auf einer Einweihungsparty waren, waren da zwei Jungs die ich noch nicht kannte, beide 16 Jahre alt. Einen der beiden Jungs fand ich direkt toll. Ich sprach mit ihm und wir verstanden uns auf Anhieb gut. Die Feier war in einer WG, aus der wir dann wegen der Lautstärke rausgeschmissen wurden. Der Junge wurde direkt richtig aggressiv und hat Draußen gegen ein Auto getreten, das hätte mir wohl schon was sagen sollen. Wir, also der rest der Gruppe,verbrachten den restabend in einem nahegelegenen Park.An dem Abend ist noch viel passiert, aber es wäre zu lang alles im Detail aufzuschreiben. Ich verliebte mich jedenfalls recht schnell in den Jungen, der wohl schon Stadtbekannt für seine Eskapaden war. Wie kriminell er eigentlich war wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht. Ich war naiv und wollte Zeit mit ihm verbringen, obwohl mir schon bewusst war, dass er Probleme hat. Er hatte kein leichtes Leben und wurde viel geschlagen, das hat er mir im „Vertrauen“ erzählt. Ich hatte Mitgefühl.
Kurze Zeit später trafen wir uns erneut in dem Park, ich hatte extrem viel getrunken, weil ich mich mit dem Alkohol verschätzt habe, sowas passierte mir sonst nicht. Ich rief den Jungen an, weil ich ihn unbedingt sehen

Shorty

location not specified – 19.06.2025

Ich hatte einen heftigen crush auf einen Jungen in der Oberstufe. Er ließ mich unter wieder hoffen, dann jedoch links liegen. Nach dem Abitur meldete er sich bei mir, und sagte, er sei doch in mich verliebt, und würde mich so sehr vermissen. Wir trafen uns und hatten einen sehr wilden Tag zusammen. Er schlief an dem Tag mehrmals mit mir und es war einfach total extrem.
Als wir uns verabschieden mussten, gestand er mir, dass er eine feste Freundin hat. Er wollte sie auch nicht verlassen, er sei nur unendlich geil auf mich gewesen und habe es so genossen dass ich ihn alles tun ließ was er schon immer mal machen wollte.
Ob wir Freunde sein können hat er mich gefragt.
Ich hab mich so dreckig gefühlt, ich dachte, ich sterbe gleich vor Scham.
Ich brach den Kontakt ab und wie ihn nie wieder sehen.
20 Jahre später hat er mich über soziale Medien wieder gefunden und angefangen mir zu schreiben. Ob ich ihn vermissen würde. Er würde so oft an unseren Sex Tag denken.
Seine Freundin von damals hat er geheiratet, sie haben auch ein Kind. Die Frau weiß von nichts.

anonymous

Bad Oldesloe – 19.06.2025

In der Sauna sprach mich einer der Trainer an und sagte mir ich hätte „echt geile Möpse“.

anonymous

Norddeutschland – 19.06.2025

Ein Tinderdate schickte mir ein Penisbild. Das war ok, er hatte mich gefragt und ich hatte ja gesagt. Dann wollte er eine Gegenleistung und als ich das verneinte, flippte er aus und beschimpfte und bedrohte mich.

anonymous

Norddeutschland – 19.06.2025

Im Büro gab es zum Geburtstag der Kolleg:innen immer ein gemeinsames Frühstück. Ein schöner Brauch. Unser Chef riss frauenfeindliche Witze. Niemand sagte etwas, keiner lachte. Das passierte häufiger.

anonymous

Deutschland – 19.06.2025

Er hat mich mehrmals nachts vergewaltigt als ich schlief

anonymous

Bett – 19.06.2025

Mein Exfreund hat mich in der Vergangenheit regelmäßig gefragt ob wir Sex haben wollen. Ich war oft unsicher und sagte „weiß nicht“ oder antwortete nicht und kuschelte mich dann zB an ihn, da ich einfach eine gemütliche Zeit gemeinsam verbringen wollte. Er fragte in den jeweiligen Situationen immer sehr oft, sodass ich mich unter Druck gesetzt fühlte und das Gefühl bekam wenn ich nicht mit mache sei ich eine Spaßverderberin. Ich gab oft nach und habe Lust vorgetäuscht und mitgespielt, weil ich dem Druck der ganzen Fragerei nicht standhalten konnte. Ich war oft wie betäubt, wenn ich danach irgendwann nach Hause ging und weinte öfter wegen der Belastung und dem Gefühl mich benutzt haben zu lassen. Mit der Zeit lernte ich nein zu sagen und bei weiterem nachfragen standhaft zu bleiben.
Bis heute habe ich Probleme mit dem Gefühl eine Spaßverderberin zu sein, wenn ich keine Lust habe in intimen Situationen aber mein Gegenüber schon

Klientin

Physiotherapiepraxis – 19.06.2025

Der behandelnde Physiotherapeut hat meine Unterhose kommentiert und wollte das Regenbogen Muster meiner Unterhose als Anlass für ein Gesprächsthema nutzen. Er hat meine Unterhose nur sehen können, weil er den Bund meiner Leggings kurz angehoben hat, als er eine angebliche Verspannung in meinem Gesäß lösen wollte.

Silvia

Hamburg – 18.06.2025

Je mehr ich über alle Erlebnisse mit missbräuchlichen Männern in meinem 73jährigen Leben nachdenke, kommt es mir vor wie eine never-ending-Story.
Ich meine, dieses System des Patriarchats durchzieht alle Bereiche, alle Männerhirne und leider auch Frauengehirne, das muß an dieser Stelle gesagt sein. Diese ewige Anpassung von uns Frauen an das männliche Denken, das Prinzip der Umdeutung der christlichen Machthaber von der Lehre der Natur zum christlich Geistigen …. Ich habe viel darüber gelesen und immer läuft es auf die Macht über andere hinaus. Die Sprache, das Denken sind von dieser patriarchalischen Struktur bis heute infiziert. Und das in allen Bereichen des Lebensalltags. Ich mache da nicht mehr mit – es ist ein Lernprozess in jeder Minute des Tages. Immer wieder ertappe ich mich und bin nachsichtig mit mir. Es muß eine bewußte Entscheidung sein, diese Strukturen zu unterbrechen und zu hinterfragen. Sonst wird es immer ein Erleiden sein. Vom Erleiden zur Selbstermächtigung ist es ein harter aber guter Weg für einen selbst. – Frauen, es lohnt sich !

anonymous

Deutschland – 18.06.2025

Er hat mich mehrmals vergewaltigt. Wir waren eigentlich befreundet und ich habe ihm vertraut. Ich hätte niemals gedacht, dass er sowas tun würde.Ich habe so getan, als ob es mir gefallen hätte, weil ich nicht so sehr geschämt habe. Du denkst ja immer nur, dass es anderen passiert, bis du selbst OPfer wirst. Deswegen fühle ich mich auch sehr schuldig und verantwortlich. Ich leide sehr darunter und weiß nicht, was ich tun soll.

anonymous

location not specified – 18.06.2025

Ein früherer Partner von mir fand „härteren“ Sex gut, was an sich ok ist, aber er hat dabei wiederholt meine Grenzen nicht geachtet. Zum Beispiel mich angespuckt. Außerdem hat er mich mal nach dem Sex nackt aus seiner Wohnung ausgesperrt, weil ich beim Feiern davor mit einem anderen Mann geflirtet hätte. Ich musste minutenlang nackt vor der Wohnungstür stehen.
Die letzten 7 Jahre habe ich außerdem in einer gewalttätigen Beziehung gelebt, in der mein ex-Partner mich klein gemacht hat, mich beleidigt hat, er hat mich wochenlang jeden Tag nur mit „fotze“ angesprochen und er hat mich wegen Kleinigkeiten an den Haaren gerissen, mich geschlagen, mich am Hals gegen den Wand gedrückt, so dass ich ohnmächtig wurde, er hat mich getreten, Dinge auf mich geworden, meine Hand in der Tür eingeklemmt,mir wiederholt gedroht mich mit einer Salz-lampe zu erschlagen, meine Kleider zerrissen, mich ins Gesicht gebissen und mir immer wieder auf meinen Fuß getreten, den er zu einer früheren Gelegenheit mit einer schweren tacker-Maschine a verletzt hatte. Er hat mich gekniffen bis ich geblutet habe. Er hat diese Dinge auch getan als ich mit unserem 2. Kind schwanger war und auch vor den Kindern.

em.

location not specified – 18.06.2025

Nachdem ich mich schon getrennt hatte, ist er (ich glaube, ich wollte ein paar persönliche Dinge holen) komplett ausgerastet und hat mich in unserem gemeinsamen Haus so sehr zusammengeschlagen, dass ich mich nicht mehr richtig bewegen konnte.
Er hat mich dann nicht mehr in die untere Etage gelassen, damit ich nicht weglaufen kann.
Ich habe die ersten 1,5 Tage nach dem Vorfall im Badezimmer verbracht und mir immer wieder eiskaltes Wasser über den Kopf laufen lassen, ich hab die Schmerzen nicht ausgehalten.
Ich lag dort und er hat alle paar Stunden ins Badezimmer geschaut. In seinem Blick konnte ich seine Sorge sehen. Nicht die Sorge um mich. Die Sorge um ihn, weil er dieses Mal vielleicht so weit gegangen ist, dass ich es nicht überlebe.
Ich konnte das Haus erst verlassen, nachdem ich keine nachweislichen Verletzungen mehr hatte.
Das ist jetzt circa vier Jahre her und die Scheidung ist ganz frisch durch, er hat sich sehr gegen die Scheidung gewehrt. Hat es die ganze Zeit über geschafft, mich um sehr viel Geld zu betrügen und auf meine Kosten zu leben.
Vor Gericht gewinnt er in Bezug auf den finanziellen Betrug, Unterschriftenfälschung etc. mit der Argumentation: Sie hat das gewollt. Er habe es in meinem Sinne getan.
Die Gewalt habe ich aufgrund mangelnder Beweise nie anzeigt.
Ich liebe es sehr alleine zu leben. Das Bedürfnis zu sprechen wird immer lauter… Was kann mir schon noch passieren?

anonymous

Süddeutschland – 18.06.2025

Ich finde es wahnsinnig wie Sprüche eine gewisse Zeit, ein Leben lang prägen.
Ich bin seit der Kindheit übergewichtig und habe bereits im Grundschulalter dafür Kommentare von wildfremden Menschen bekommen.
2002 war Ich mit 7/8 Jahren mit meiner Mama im Freibad. Während Mama auf der Liegewiese lag, schwamm ich. Zwei junge Männer saßen am Beckenrand, schauten mir zu, tuschelten. Irgendwann sagte eine der Männer zu mir „So jung und schon schwanger“. Schwimmbäder habe ich ab dann gemieden. Bis heute hab ich diesen Spruch im Kopf, wenn ich in Badekleidung bin.
Ab der fünften Klasse kam es häufiger vor, dass mir die Frage „bist du ein Junge oder Mädchen?“ gestellt wurde, sowohl in der Schule als auch auf der Straße. Ich hatte kurze Haare und bereits eine starke Körperbehaarung. Ich wurde Anton genannt. Ich begann Kleider mit dicken Strumpfhosen zu tragen, nur lange Hosen und lange Oberteile.

Kristides

Köln – 18.06.2025

…ich hätte es sehen können, als er mich das erste mal, das zweite mal, oder das hundertste Mal schlug. Ich hätte es sehen können, als er mich das tausendste mal im Schlaf vor meiner Frühschicht als Krankenschwester anschrieh, oder mich wach schlug. Ich hätte es sehen können, als am Morgen meines Geburtstags um 6 Uhr die Polizei unsere Wohnung -die ich bezahlte weil er weder arbeiten, noch zum Amt gehen wollte- zur Durchsuchung stürmte.
Die Polizei die ich mich nur 2 mal getraut habe zu rufen, hat mich stets nur gefragt, ob ich auch geschlagen habe. Wenn die Antwort nur ja war, weil ich mehr nicht rausbekam, gab es eine Anzeige gegen uns beide..die Antwort darauf was passiert, wenn ich mich schaffe zu wehren. Ich hätte das alles sehen können. Ich habe es nicht gesehen, aber ich sehe es jetzt. Und ich sehe euch

Kristides

Köln – 18.06.2025

Vor neun Jahren habe ich mich getrennt.- besser: bin ich gegangen. Eine echte Trennung wäre aus Angst weder möglich gewesen, noch akzeptiert worden. Ich fand ihn toll! Ich fand ihn direkt großartig, weil er so zerbrechlich war, so ein auf Bäume kletternder Raudi mit Bier in der Hand und gleichzeitig so zugänglich und verletzlich, wie ich das bei einem Mann vorher nicht erlebt hatte. Wir waren sofort verliebt. Waren wir wirklich. Stimmte damals, stimmt heute. Nur dass ich damals mit dem Wissen von heute schon hätte sehen sollen, dass er nicht weiß, wie Liebe geht, dass sie nicht weh tut. Dass sein eigenes Aufwachsen voller Gewalt, das Fehlen von Liebe in der Kindheit und sein massiver Alkohol und Drogenkonsum Spuren hinterlassen hat, die ich und niemand außer er in der Lage sein können wegzuwischen. Ich hätte es am ersten Abend sehen können, als er um mich „zu makieren“ wenn ich es ernst mit ihm meine (nicht so wie alle anderen Frauen), erst sich und dann mir seine Zigarette in die Haut der linken Hand brannte. Zwischen >Daumen und Zeigefinger. Die Narbe sehe ich heute noch. Ich hätte es sehen können als er bereits nach einer Woche im Vollsuff Reifen auf einer verlassenen Straße aufstach und mich dann zwang mit ihm in einem Straßengraben zu übernachten um nicht entdeckt zu werden. Ich hätte es merken können, als er mir das Essen ins Gesicht spuckte, dass ich für uns gekocht hatte, damit wir mal zu Hause bleiben und uns ausruhen und ich einen Ausgehvorschlag von ihm verneinte.

Heidi

Erfurt – 18.06.2025

Als ich 6/7 war kamm mein 4 Jahre älter Bruder häufiger abends zu mir ins Zimmer, er legte sich zu mir ins bett zum kuscheln. Für mich erstmal nicht schlimm, irgendwann Finger aber immer häufiger an mir an mein schlüpfer run zu spielen und mit zwischen dieBeine zu fassen. Um so älter ich wurde um so mehr reagiert auch mein köper auf gewisse Berührung dafür schäme ich mich heute noch, ich wollte nicht das er zu mir kommt und auch nicht das er mich anfäst. Nach dem ich mit 14/15 in einer mädchenzuflucht war hab ich ein Schlüssel für mein Zimmer bekommen. Geglaubte wurde mir nie richtig.

Bei uns waren oft am Wochenenden Partys oder besäufnise von Freunden und Verwandten meiner Eltern als ich 13/14 war war ein noch recht neuer bekannter von mein Eltern dabei dieses sollte im Gästebett was in mein zimmer stand schlafen. Ich mochte ihn er war lustig und hat sich mit mir unterhalten er war ein guter bis zu dieser nacht. In der Nacht wollte er mehr mals das ich mich zu ihn lege zum kuscheln ich verweigert mich weil ich genug erfahren hatte um zuweisen was er wirklich will. Der Mond schien auf sein Bett und ich weis noch das er seine Decke hob und sich selbst befriedigt und mich dabei anstarte. Als er eingeschlafen war hab ich mein Zimmer verlassen und mich zu mein 1 jahr jünger Bruder an Fußende ins bett gelegt mit der Aussage ich kann nicht schlafen weil der typ zu laut schnachrt.

Meine ex mann wusste dies alles und dennoch hörte er nicht auf bis er fertig war als ich weinte

anonymous

location not specified – 17.06.2025

mein „ex“freund als ich 15 war hat mich zum sex überredet, obwohl er wusste dass ich mich nicht bereit gefühlt habe. es waren oft drogen im spiel. er war nicht bedeutend älter, aber soviel älter das ich definitiv noch zu unerfahren war, um zu verstehen was da passiert. die übergriffe sind immer extremer geworden, ich war eigentlich garkein mensch mehr für ihn. er wusste von anderen Erfahrungen aus meiner Kindheit und ich weiß, dass er ganz genau wusste was er da tut, weil er es mir am ende der „Beziehung“ gestanden hat. „Bei jungen Mädchen kann man einfach so machen“ es ist mir bis heute unbegreiflich wie ein mensch so traurig, verzweifelt und abgebrüht sein kann so etwas zutun. man kämpft sich jahrelang ins leben zurück in einem System dass einem so gut wie garnicht unterstützt und er schläft nachts wahrscheinlich seit jahren wie ein Baby ohne ein bisschen reue.

anonymous

Göttingen – 17.06.2025

Wir waren unglaublich betrunken und wir hatten keinen Sex aber er hat trotzdem nicht aufgehört als ich gesagt habe er soll vorsichtiger sein oder bitte ganz aufhören/ gehen. Am nächsten Morgen hatte ich blaue Flecken

Cherry

Hamburg – 17.06.2025

Hey Leser,

Flo hat mich in London durchgehend belästigt, angefasst und versucht, mich durch Schuldgefühle zum Sex zu manipulieren – obwohl ich krank war und ganz klar nicht wollte. Dey sagte immer wieder Dinge wie: „Das habe ich mir ganz anders vorgestellt“, um mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Selten habe ich mich von einer Person so unwohl und gefährdet gefühlt.

Die Reise endete damit, dass Flo sich an mir vergangen hat, während ich geschlafen habe. Er ist von seinen Bett in meins gekommen, hat sich an meinem Körper selbst befriedigt – ich war dabei komplett bewusstlos. Als ich aufgewacht bin, war ich so geschockt, dass ich mich nicht bewegen konnte. Er war auf meinem Körper ejakuliert und hat mich in seinen Sperma weiterschlafen lassen.
Ich hatte so große Angst, dass ich mich still in den Schlaf geweint habe.

Mir ist es wichtig, dass du das weißt, bevor andere Geschichten erzählt werden.
Bei einer späteren Konfrontation hat Flo sich in deren Entschuldigung kaum auf das Geschehene bezogen – wahrscheinlich, weil dey dachte, ich sei bewusstlos gewesen und hätte nichts davon mitbekommen.

anonymous

location not specified – 16.06.2025

Mein Ex Freund war seeehr manipulativ und wollte oft viel Sex. Anfangs war es noch schön mit ihm, über die Monate jedoch nicht mehr. Es ging nur noch um seine Befriedigung und ich sollte dafür stets und ständig parat sein. Hinhalten, aushalten. Ich war 19, kam aus einem unsicheren Elternhaus und dachte, so wäre das eben mit dem Sex… Wenn ich mich gewehrt habe, tat es nur noch mehr weh. Also Ertrug ich es mit Tränen in den Augen. Denn hatte ich einmal erfolgreich abgewehrt, wollte er mich weder ansehen, noch sprechen, noch streicheln noch sonst irgendwas. Ich war dann einfach Luft. So lange, bis ich nachgegeben habe und er Sex an meinem Körper haben durfte. Ich hatte keinerlei Lust mehr. Bei einem Mal habe ich laut und unter Tränen Stop gerufen, er solle aufhören, weil er mir weh tat! Er sagte nur „Gleich, ich muss noch kommen“.. Ich habe mich davon nie ganz erholt. Intimität ist niemals wirklich schön..

anonymous

location not specified – 16.06.2025

Vor wenigen Jahren war ich sehr aktiv in der freiwillgen Feuerwehr hier vor Ort. Die Gemeinschaft, wenn auch lastig war gut und ich habe mich, trotz früherer Missbrauchserfahrungen, sicher gefühlt.. Bis ein Kamerad aus einer Wache zu Besuch war. Er klebte den ganzen Abend an mir, wollte nur mit mir reden, mir Alkohol bis zum geht-nicht-mehr andrehen, mit mir reden.. Dort, wo keiner sonst war. So kam es, dass wir alleine in einem Raum gelandet sind. NUR ZUM REDEN. Er wurde jedoch aufdringlich und es war klar, dass er nichts Gutes im Sinn hatte. Er kam zu mir heran, packte mich an den Haaren und zog mich nach unten um mich zu küssen. Ich war starr vor Schreck. Gottseidank kam gerade dann ein anderer Kamerad herein und ich ergriff die Flucht. Der Typ folgte mir und sagte mir, vor allen anderen, dass ich ihm noch etwas schulde?! Er lachte, ich nicht. Ich hatte nur Angst und Hilfe bei „einem Freund“ gesucht. Besagter Freund hat mich ausgelacht und mich gefragt, was ich denn erwarte. Hier sind eben Männer, die trinken Bier und wollen Sx.. Seitdem gruselt mich die Feuerwehr generell nur noch.

Vanessa

Frankfurt – 15.06.2025

Nach einem beruflichen Event am 11.6 hat jmd aus der Community, den ich seit 3 Jahren kenne, angeboten mich nach Hause zu bringen. Es war nicht so weit weg. Er wirkte vertrauenswürdig. Auf der Veranstaltung habe ich 2 Gläser Wein getrunken. Dann bin ich mit ihm über einen Hof gelaufen, wir haben uns hingesetzt. Ich trank aus seinem Glas Wein. Kurze Zeit später war es so,als hätte jmd. das Licht ausgeknipst. Zu mir gekommen bin ich vor meiner Haustür als ich eine Stimme hörte, dass ich den Schlüssel reinstecken soll. Es kam wie ein Befehl. Vom Hof bis zur Haustür sind es 10min Weg, aber angekommen war ich nach 2 Std. Was ist in dieser Zeit passiert ? Als ich zu mir gekommen bin, habe ich gemerkt, dass was nicht stimmt. Ich habe mich verletzt, zuerst dachte ich noch, dass ich wohl gefallen bin, habe mich ins Bett gelegt. Am nächsten Morgen fehlte mir mein Portmonee, aber ich fühlte mich gut, leicht, keine Schmerzen und hoffte, dass ich diese gute Illusion mir erhalten bleibt. Doch je mehr Zeit vergangen ist, realisierte ich Schmerzen, blaue Flecken. Mein Körper erzählt mir andere Geschichten. Ich schäme mich. Starke Unterleibschmerzen, die bis zum Rücken hochziehen. Und das Gefühl Opfer von KO Tropfen nach dem Schluck aus seinem Glas getrunken zu haben.

Simone

Vienna / Pride – 15.06.2025

I’ve been to pride and was dancing in the big park with my friends. There were many people, it was already dark. I was wearing a sexy pride outfit with a string tanga and fishnets – so my booty was naked. Suddenly I feel something behind me, first I am not sure, because of the many people and then I realize that a guy behind me got out his dick and was rubbing his naked penis on my naked ass. I turned around and was shouting at him – WTF. He acted like nothing happened and was slowly moving away. My friends tried to find police or AWA people, but couldn’t find someone. Unfortunately then we couldn’t find him anymore, I would have loved to ask him again what he was thinking? I do feel so disgusted that he directly used my body without any form of consent (I didn’t even see him before) to pleasure himself. I feel so used and abused 🙁

anonymous

location not specified – 14.06.2025

Rape by Rxxxxx 30 years ago.
Raped by unknown men 32 years ago.

Nadine

location not specified – 14.06.2025

Als ich 14 Jahre alt war, habe ich mit meinen Freunden, einschließlich meinem damaligen Partner, ein paar Alkopops getrunken. Nach 2-3 Alkopops war ich sehr fertig. Ich erinnere mich noch, dass ich mit einer Freundin etwas abseits von den anderen saß und wir uns unterhielten. Dabei bin ich dann eingeschlafen. Plötzlich erwachte ich von starken schmerzen. Als ich zu mir kam, bemerkte ich, dass mein Partner mich gerade entjungfert.. Ich war so geschockt, dass ich nicht wusste wie ich reagieren soll. Ich verdrängte das Erlebnis über Jahre und erzählte niemanden davon. Erst nach über 10 Jahren kam es dann plötzlich wieder hoch und holte mich ein..

anonymous

location not specified – 14.06.2025

Nach der Trennung meiner Eltern sind wir zum Vater meiner Mutter gezogen.
Es war bekannt, dass er seine Töchter missbraucht und seine ganze Familie terrorisiert hatte.
Mit den Geschichten bin ich aufgewachsen.
Trotzdem hatte niemand genug dagegen, uns dort hinziehen zu lassen.
An erster Stelle meine Mutter, die selbst ein Opfer von ihm wurde.
In einer Therapie habe ich aufgearbeitet, wie er eine Vergewaltigung an mir vorbereitet hat.
Täter überschreiten langsam Grenzen und testen.
Er hat mich beleidigt („Dumm fickt gut“).
Er hat mir Unterwäsche gekauft und ich musste sie ihm in der Umkleidekabine angezogen zeigen.
Er hat mir die Kellerwohnung eingerichtet, auf die er immer Zugriff hatte (inklusive Schlafzimmer mit rotem Lederbett).
Und erst, als er mir gezeigt hat „wie Männer Frauen anfassen“ (zwischen die Beine, an die Brust und an den Po), hat meine Mutter was gesagt. Angeblich zumindest.
Ich war 11-14, als das passiert ist.
Mit 14 habe ich direkt das erste Mal Sex gehabt und wurde von ihm „verstoßen“.
Ich wollte nicht zulassen, dass er mir das nimmt, was mir gehört.
Alle wussten, was er macht.
Ich frage mich bis heute, warum wir es niemandem wert waren, zu verhindern, dass wir mit ihm leben müssen.
Er hat vieles gemacht.
Aber meine Schwester und ich sind dadurch unzertrennlich und haben das überlebt.

anonymous

location not specified – 14.06.2025

Ich habe mit meinem Freund geschlafen.
Als ich das Gefühl bekommen habe, dass er gerade nicht mehr so bei mir ist und wir nicht mehr verbunden sind, wollte ich stoppen.
Ich habe „Warte“ gesagt,wie immer, wenn er kurz aufhören soll.
Gestern hat er „Nein“ gesagt und weitergemacht, weil er kurz vorm Kommen war.

anonymous

British Columbia – 14.06.2025

Growing up I was raised in purity culture so after having my heart broken by a fuck boy at 22 I was still pretty firmly not wanting to have sex without knowing someone but definitely active on the apps wanting to find someone. Apparently my first mistake. One day I matched with a guy on tinder and he asked me out and I stupidly agreed he could come over since I lived by myself at the time. I was clear with him over text, I’m a virgin I don’t want to have sex we’re not having sex tonight, he still came on strong calling my outfit slutty at one point. While watching the moving at some point we started making out, when things were progressing I was overwhelmed I didn’t wanna have sex but I didn’t know how to stop him, eventually he pulled us to my room and I still don’t know why I let him, when he eventually removed enough layers between us he said he was “just rubbing himself against me” I didn’t know what to do then it was “just rhe tip” I remember saying just stick it in and I felt defeated I tried to enjoy it I guess? Tried to make it my choice but it wasn’t. I tried to say no before hand I tried to explain I wasn’t comfortable and I got pushed into it anyways. He left in the morning and then dropped off the map texting me 6 months later and… I felt so gross so used like the thing I spent 22 years protecting was just gone. I remember trying to flip it on its head and be cock about but okay cried so much and fell into a cycle of promiscuity because what was the point anymor.

anonymous

Yukon – 14.06.2025

When I was 21 and it was pandemic times I started working with this guy who was way too interested in me especially since he was 34. We frequently worked together until the later hours of the morning. My home life wasn’t great and my coworkers were the only people I was exposed to at my job where we were considered essential workers. We started hanging out with another group of people (his roommate/immediate bubble) after work, things were friendly then he got overly familiar and I naïvely wanted an escape from home and enjoyed the attention. I was raised staunchly religious and so I had never been drunk before and one night when there’s were stressful he grabbed the 19 year old partner of someone within the bubble and got whiskey, he got us drunk and played gross games pushing until we were sitting naked in his living room. I vomited the next morning after getting home not from the booze but from the guilt as a virgin letting myself be touched in any way by him. I felt disgusting. I fell into a weird sudo relationship with increasing sexual contact without actual intercourse until a few months later I went catatonic, iced everyone out, went to work did my job but I felt dead inside, he screamed at me for an explanation for essentially ghosting him but I was so numb from the awful weird positions he put me in. I felt so gross. Like it was my fault. It took me years to process and deal with and ironically now I’ve been working with him for a year again unable to do anything.

Anonym

location not specified – 13.06.2025

Ich bin mit 13 gerne mit meiner besten Freundin an den See gefahren in der Nähe. Der See hatte keinen großen Strand, sondern viele kleine Buchten die durch Bäume und Büsche getrennt waren. An einem Sommertag am See, waren wir neben einer Familie (Mutter, Vater, Kind). Nach einiger Zeit kam der Familienvater rüber zu uns, nackt und mit einem Harten und hat gefragt ob wir im dabei zusehen wollen wir er sich einen runterholt und ob wir ihm dabei helfen wollen. Wir haben nie was gesagt, aus lauter Scham!!

Anonym

location not specified – 13.06.2025

Ich habe mit 18, nach einer sehr schweren Phase durch Drogen etc.ein Bundesfreiwilligen Dienst im Krankenhaus angefangen. Dort wurde mir von einem alten Mann auf den Arsch geklatscht, ein anderer hat mir den Spruch „Kupferdach hat’s feucht im Keller“ gedrückt und keiner der Arbeitskollegen/Kolleginnen hat sich nur in irgend einer Form verpflichtet gefühlt das Problem anzugehen.

Cleo

Norddeutschland – 13.06.2025

So vieles. Mein opa hat immer darauf bestanden mir beim morgendlichen waschen und umziehen zuzuschauen. Er hat mir auch oft einen kleinen Klapps auf den Po gegeben. Mir ist es leider erst vor kurzem wieder eingefallen als er gestorben ist. Im Nachhinein ist es sehr gruselig, da ich sehr viel zeit bei ihnen verbracht habe.
Meine Cousine und ihr Freund haben mich bei einem Besuch bei Ihnen (ich war ca 16) stark betrunken gemacht und wollten einen dreier mit mir. Es ist Gott sei dank nicht viel passiert da er schon mit ihr fertig war.
Mein erster Freund hat eine ganze Nacht lang versucht mich zu vergewaltigen, ich hab mich nicht getraut seine Eltern um Hilfe zu fragen und nach Hause konnte ich auch nicht war zu weit weg. Da war ich 18. Am nächsten tag auf dem Nachhauseweg hab ich die ganze zeit gehäult. Habe mich nicht getraut darüber zu reden da ich mich geschämt habe ihm vertraut zu haben.
Mein zweiter Freund hat mir als ich auf seinem Schoß lag ins Gesicht gerotzt.
Mein Ehemann hat mich immer wieder gedrängt mit ihm sex zu haben, sogar nach einem Kaiserschnitt. Er hat nie locker gelassen bis er bekommen hatte was er wollte. Viel wehren konnte ich mich bei all dem Schlafentzug und Überlastung eh nicht mehr. Irgendwann fing er an mitten in der nacht (so gegen 4 uhr) ihn einfach reinzustecken und sein ding durchzuziehen. Und sich dann irgendwann beschwert das ich nicht mitmache. Ich hab es über mich ergehen lassen, das hat weniger kraft gekostet als sich zu wehren. Uvm

anonymous

location not specified – 13.06.2025

vor einigen jahren hat mein vorgesetzter, jedesmal wenn ich in sein büro kam, sehr auffällig an seinem penis gerieben – auf der hose.
keine frauenbeauftragte, keine mitarbeitervertretung, keine bürgermeisterin hat mich unterstützt.
es wurde behauptet, dass ich lüge.

Marie

Niedersachsen – 13.06.2025

Vor etwa 10 Jahren war ich mit meinem damaligen ex und seinem besten Kumpel Karneval feiern. Ich hab damals oft viel Alkohol getrunken, aber dieser Tag war anders. Ich bin mehrmals umgekippt, einfach auf den Rücken bzw Kopf und bin einfach aufgestanden und hab weiter gemacht. Es ging morgens los, nachmittags waren wir dann auf dem weg zu mir. Mein ex ist dann alleine weiter, er wollte nicht, dass ich mit seinem Kumpel abhänge, ich hab nicht auf ihn gehört. Am Ende bin ich dann zu Fuß mit zum Kumpel, auf dem weg nochmal umgekippt und dann komplett „betrunken“ auf seinem Sofa eingeschlafen. Als ich am nächsten Morgen wach wurde, war meine Jeans nass, ich dachte es wäre Bier gewesen. Der Freund meinte, das wäre ja nicht schlimm (ich fänd es schon schlimm wenn jemand auf mein Sofa uriniert) und dass ich doch einfach meine Jeans ausziehen soll um mit ihm zu kuscheln. Habe ich auch gemacht, aber nur weil ich noch zu kaputt für den Heimweg war. Rangelassen hab ich ihn nicht, ich war null interessiert. Bin dann mit dem Bus nach Hause und ihm danach aus dem Weg gegangen. Bis vor einem Monat dachte ich, ich hätte damals einfach viel zu krass gesoffen und mich sehr geschämt. Allerdings hatte ich sonst immer meine blase unter Kontrolle und einfach umkippen, aufstehen und weiter trinken war sonst auch eher weniger Bestandteil der besäufnisse. Erst jetzt wurde mir klar, dass da sicherlich mehr als alkohol im Spiel war, ich habe damals natürlich nicht auf meine Getränke aufgepasst.

anonymous

location not specified – 13.06.2025

Vor ein paar Jahren habe ich einen Mann kennen gelernt, der zunächst großes Interesse an mir gezeigt hat, was mir geschmeichelt hat. Zudem hatte ich Liebeskummer und seine Aufmerksamkeit hat mir gut getan. Eines Abends sind wir gemeinsam mit Freunden in einer Bar gelandet. Nach mehrereren Bier fragte schlug er vor zusammen nach Hause zu fahren. Es kam zum einvernehmlichen Geschlechtsverkehr. Allerdings führte er mittendrin seinen Penis einfach ungefragt anal ein und ich war wie erstarrt. Zuvor hatte ich noch nie Analverkehr und wollte das nicht mit einem fast fremden Mann. Ich konnte aber einfach nicht stopp sagen. Meine Verdauung war durch das Bier völlig durcheinander, was sich ebenfalls bemerkbar machte und schlimme Schamgefühle im nachhinein ausgelöst hat. Ich wollte direkt am nächsten Tag mit ihm reden, er hat mich jedoch geghostet. Habe es irgendwie geschafft ihn persönlich abzufangen und zu konfrontieren. Damals hatte ich vorwiegend Angst, dass er es rumerzählen könnte.Heute weis ich: Er darf sich nicht ungefragt das nehmen, worauf er gerade Bock hat. Er hätte mich fragen müssen, ob ich analsex möchte, dann hätte ich nein gesagt!

Dani

Schwabenland – 13.06.2025

Mein Cousin (damals ca 16) hat mich (ca 6) damals bei jedem Familientreffen mit der Hand „befriedigt“. Ich konnte es nicht einordnen und bin immer wieder mit ihm mit. Nach 2 Jahren hab ich es meiner Mutter erzählt und die beiden Familien haben nur noch wenig Kontakt. Mir fällt es super schwer, dass seine Eltern mir nicht geglaubt haben und ihn ständig in Schutz genommen haben. Inzwischen ist er verheiratet und ich hoffe, dass er seine Frau gut behandelt… Anzeigen o.ä. gab es keine

Jay

location not specified – 13.06.2025

Mein damaliger Freund kam oft spät nach mir ins Bett. Ich habe mich schlafend gestellt und er ist trotzdem in mich eingedrungen. In den anus am liebsten. Als ich schwanger war, war sein erster Satz „du darfst das Kind behalten und ich immer analsex mit dir haben“. Hinterher hat er mich als psychisch krank hingestellt.

Aylin

Düsseldorf – 13.06.2025

Ich war mit einer Freundin in der Innenstadt ein wenig bummeln. Wir standen kurz auf einer sehr breiten Fußgängerzone und haben uns kurz unterhalten. Um uns herum war sehr viel Platz. Ich habe im Augenwinkel schon gesehen wie ein Mann auf uns zu kam. Plötzlich kam er uns sehr nahe und wollte unbedingt zwischen uns durch. Ich habe gesehen das er ein Buttermesser in der Hand hielt und plötzlich machte er eine Bewegung mit dem Messer als würde er gerne zu stechen. Er ging weiter und hat uns noch Beleidigt.

Paar Meter weiter sind wir auf das Ordnungsamt gestoßen und haben das vergehen melden wollen. Man sagte uns, warum habt ihr nicht sofort die Polizei gerufen?

Es ist absurd wie einfach man so durch die Gegend Laufen kann als Mann und anderen Menschen innerhalb von wenigen Sekunden bedrohen kann.

anonymous

location not specified – 13.06.2025

Ich hatte mal einen One Night Stand mit einem Zahnarzt. Er hat dann auch bei mir übernachtet. Er hatte einen sehr kleinen Penis, ich habe einfach nicht gemerkt, wie er morgens in mich eingedrungen ist, als ich noch geschlafen habe. Ich bin von seinem Röcheln wach geworden als er in mir kam. Ohne Kondom. Er hatte keine Entschuldigung, nur Schulterzucken. Ich bin schwanger geworden. Er hat sich zur Hälfte(!) an den Kosten für den Abbruch beteiligt. Es hat viele Jahre gedauert bis ich erkannt habe, dass es angemessen gewesen wäre wütend zu sein. Das war ich nicht. Ich war noch dankbar, dass er mir Geld überwiesen hat. Heute kotze ich, wenn ich an den Typen denke.

anonymous

location not specified – 13.06.2025

Als Kind bin ich alle zwei Wochen über das Wochenende zu meinem Vater gegangen, weil meine Eltern geschieden waren. Er hat mich immer wieder im Intimbereich angefasst, Doktorspiele mit mir gemacht und mich oral missbraucht. Als ich in die Pubertät kam hat er mich dann das erste Mal mit Zunge geküsst und meine Brüste angefasst. Als ich meine erste Periode bekommen habe, habe ich mir dann eine Ausrede einfallen lassen, um nicht zu ihm zu müssen. Mein Bauch hat mir gesagt, wer weiß was da passieren kann. Danach hat er all meine Sachen in unsere Garage gestellt und gesagt, er hat keine Tochter mehr.
Meiner Mutter hatte ich einmal versucht, vom Anfassen zu erzählen, ihre Reaktion war so ängstlich, dass ich gesagt habe, ich hab’s mir ausgedacht, um ihre Reaktion zu testen. Sie hat nie wieder danach gefragt.

Resa

Germany – 12.06.2025

Mit Anfang 20 habe ich regelmäßig Events mit organisiert, bei denen Gründer zusammenkamen. Eines dieser Events fand in einer Kunstgalerie statt. Mein damaliger bester Freund half wie oft an der Bar aus.

Später am Abend stellte ich mich zu ihm, um ihn zu fragen, wie es läuft. Zwei weitere Männer standen vor der Bar, wir unterhielten uns, als der etwa 20 Jahre ältere Galerieleiter dazukam. Sichtbar angetrunken, stellte er sich hinter die Bar – direkt neben mich. Es dauerte keine Minute, da griff er mir unvermittelt an den Hintern Es war kein versehentliches Streifen, kein Tätscheln, sondern ein wirklich fester Griff.

Die Männer vor der Bar, mein damaliger Freund eingeschlossen, brachen in lautes Lachen aus.

Und ich?
Ich lachte mit.

Damals habe ich das als „unangenehme Situation“ verbucht. Ich habe nicht darüber gesprochen. Vielleicht wollte ich es nicht so genau wissen. Vielleicht war es einfacher, es nicht so ernst zu nehmen.

Heute denke ich anders darüber.

Ich frage mich, warum niemand etwas gesagt hat. Warum mein Freund nicht reagiert hat. Warum ich selbst mitgelacht habe. Und was das Lachen eigentlich bedeutet hat, denn das war auch damals schon #NichtMeinHumor.

Ich bin nun Mitte 30 und auf dem Weg dorthin durfte ich weitere Erfahrungen machen. Nein, ich musste sie machen. Ich musste sie machen, um zu realisieren, dass nicht ich kaputt bin, sondern dass das System kaputt ist. Heute bin ich eine #Sirene.

anonymous

location not specified – 12.06.2025

Das schlimmste ist wenn deine Mutter zur Antwort gibt dass er dich doch nur Leib hat und du selbst schuld bist wenn du in Unterwäsche rumläufst. Wenn dein Vater sagt naja es ist kein Grund für eine Anzeige da solang er dich nur begrapscht. Du bist ja nicht vergewaltigt worden……wenn der Vater deinem Ex sagt…mja ich weiß sie ist schwierig mir ist auch schon die Hand ausgerutscht…klar die Täter sind schlimm aber die Menschen die ihre Kinder nicht beschützen sind nicht besser..

Maria

Wien – 12.06.2025

Ich habe erst als Erwachsene begriffen, dass ich viele Missbrauchs Situationen aushalten musste. Gelobt werden für still sein, nicht ernst genommen werden, vor anderen lächerlich gemacht werden. Wenn Erwachsene in der Sauna sich über meine gerade im Entwicklungsstadium befindlichen Spitzbrüste unterhalten und ihnen keiner Einhalt gebietet, im Gegenteil.
Wenn Familienmitglieder zum Spaß die Zunge in deinen Mund stecken und sich über meine Reaktion lustig machen. Wenn Frauen generell als Lustobjekte in meiner Anwesenheit bewertet werden und alle Männer in der Familie sich daran beteiligen so dass ich glaube es gehört sich so….wenn mein Stiefvater seine Hand immer wieder unabsichtlich beim spielen zwischen meine Beine gleiten lässt ups….stell dich nicht an, was ist los mit dir? Wenn Männer dich entführen und du in letzter Sekunde raus kommst weil einer das dann doch nicht mitmachen will….die vielen die versuchen dich betrunken zu machen aber du hast gelernt mehr als sie zu vertragen. Trotzdem warst du mit zu vielen im Bett weil du dachtest du bist eben nur als Lustobjekte wertvoll….und die Gewalt mit der sie dich kontrollieren habe ich ja noch gar nicht erwähnt. Verbal, physisch, psychisch.
Doch da steh ich. Glücklicher Single zweifach Mama und zum Glück mit sich selbst glücklich. Einem Mann meine Kinder anzuvertrauen, das kann ich mir nicht vorstellen. Und ich weiß dass meine Tochter und vielleicht mein Sohn in solche Situationen kommen werden und ich es nicht verhinde

anonymous

location not specified – 11.06.2025

Ich war 15/16 und sehr unerfahren. Ich hatte bis dato nur 1x ein anderes Mädchen geküsst. Das Thema Sex war in meinem Freundinnenkreis relativ präsent, da einige jetzt ihren ersten Freund hatten. Ich fühlte mich unter Druck gesetzt. Auf einem Dorffest habe ich ihn kennengelernt und fand ihn ganz süß. Ich war bei ihm Zuhause. Es hat stark angefangen zu gewittern und ich wollte nicht mit dem Fahrrad 30 Min nach Hause fahren. Also habe ich bei ihm geschlafen.
Er hatte ein 90cm Bett und gemeint „es hat noch nie eine hier geschlafen ohne das etwas passiert ist“. Ich habe mich schlafend gestellt, er hat die ganze Nacht an mir rum gefummelt. 6h lang bis ich aufgegeben habe. Ich redete es mir schön, dass andere das ja auch machen und ich mich nicht so anstellen sollte. Wir haben miteinander geschlafen, ich fand es ganz furchtbar. Habe mich danach noch 1x mit ihm getroffen, auch hier wieder Sex. Nach dem Sex hat er mir dann gesagt, dass er meine damals beste Freundin ganz toll findet und das ganze in der Schule weitererzählt – mein Vater war Lehrer auf seiner Schule. Und ich eine Trophäe.

Sue

location not specified – 10.06.2025

Als Kind und Jugendliche würde ich bin meinem Großvater missbraucht. Es begann vielleicht mit zwei oder drei Jahren. So genau weiß ich das nicht mehr. Er erwischte mich immer wieder alleine, streichelte und tätschelte meinen Po und später auch meine Brüste. Oder fasste mir zwischen die Beine. Manchmal ging er an mir vorbei und drückte mich plötzlich gegen die Wand um mich zu begrapschen. Als ich klein war und bei meinen Großeltern die Wochenenden verbrachte, saß er neben mir, wenn ich badete. Unter dem Vorwand mich zu waschen, steckte er mir manchmal den Finger in die Vagina.

Mit 15 wurde ich im Urlaub vergewaltigt. Ich habe mich lange schuldig gefühlt, weil ich ihn erst sehr nett fand, mit ihm spazieren ging und seinen Kuss erwiderte. Aber alles danach geschah dann nicht mehr freiwillig. Ich habe „no“ geschrien und geweint, wusste aber nicht, wie ich aus der Situation herauskommen sollte.

Mit 18 hatte ich einen Fahrlehrer, der seine Hand die ganze Zeit auf und zwischen meinen Beinen hatte.

Mit 19 hatte ich im Abi einen fürchterlichen flashback. Der Lehrer erzählte dem Schulleiter davon. Dieser sagte, vielleicht könne die Prüfung weniger bewertet werden, wenn ich ihm genau erzählte, was denn da passiert sei. Er zwang mich dazu, vom Missbrauch durch meinen Großvater zu erzählen. Ich wollte nicht. Aber er erpresste mich und wollte jedes einzelne Detail der Missbrauchssituationen wissen. Es hat ihn sehr angetörnt. Und wieder wusste ich mir nicht zu helfen.

Yvonne

location not specified – 10.06.2025

Ich habe durch meinen Ex Partner sowohl psychische als auch physische Gewalt erlebt. Ich leide bis heute unter den Folgen und kann nicht damit abschließen, da ich keinen Therapieplatz bekomme. Es ist schon lange her, seit ich flüchten konnte aber die Wunden sind längst nicht verheilt. Es ist ein ständiges auf und ab.. mal geht es mir super gut und an manchen Tagen, komme ich kaum aus dem Bett, weil mich mein Trauma komplett überrumpelt..

anonymous

location not specified – 10.06.2025

Als ich 17 Jahre alt war, war ich in einem Krankenhaus. Ich habe dort einen Jungen kennengelernt und wir haben uns gut verstanden. An einem Tag waren die anderen draußen und wir sind drinnen geblieben. Er hat mich in ein Badezimmer geschubst und die Tür abgeschlossen. In meiner Erinnerung ging es dann so zu: Er schubste mich in eine Ecke und kam auf mich zu. Dann wurde die Tür aufgemacht und eine Reinigungskraft kam rein. Er ist gegangen und hat die restliche Zeit kein Wort mehr mit mir geredet und ich konnte nicht verstehen warum.

Mehrere Jahre später schrieb er mir und entschuldigte sich bei mir für sein Verhalten. Die Nachricht war sehr lang und plötzlich erinnerte ich mich zurück an den Moment an dem ich in dieser Dusche saß.

Es kam niemand rein, keine Reinigungskraft. Was genau passiert ist, weiß ich immer noch nicht. Will ich auch gar nicht. Es kommen nur vereinzelte Bilder hoch. Wie er sagt, dass er Sex will, ich nein sage und er mich auf den Boden drückt. Mir war unglaublich übel und ich musste mich erbrechen. Ich hatte geblutet. Ich hatte unglaubliche Angst danach. Dass ist alles woran ich mich heute erinnern kann.

Ich hab es nie jemanden erzählt. Ich dachte immer es gibt nichts zu erzählen. Ich weiß ja gar nicht was passiert ist.

Würde mir einer meiner Freunde so eine Geschichte erzählen, würde ich sie für verrückt halten, zu denken keiner würde ihr glauben. Ich würde ihr glauben.

anonymous

hameln, germany – 09.06.2025

i was at a party and sat down on a bench next to this man (didn’t know him but there where no other free seats) and after a few minutes of small talk he started to lean in for a kiss, i said „no“ multiple times and told him to stop, he just held my head still and kissed me

anonymous

location not specified – 09.06.2025

Mir hat der Vorsitzende des Sozialausschusses in XXX an den Po gefasst. Ich war ehrenamtliches Mitglied. Dann habe ich ihn angezeigt. Er hat in einem außergerichtlichen Vergleich xxx€ an den Frauennotruf bezahlt und wurde deshalb nicht bestraft. Daraufhin wurde ich aus der Partei rausgeekelt. Dann hat der Bürgermeister mit Anzeige gedroht. Der Fraktionsvorsitzende hat mich angezeigt. Der Bundestagsabgeordnete hat mir eine Unterlassungserklärung geschickt, die ich nicht unterschrieben habe. Alle wollten mich mundtot machen. Jetzt läuft aktuell ein Verfahren vor dem Landgericht wegen Unterlassung gegen mich. Der Pograpscher klagt wegen Unterlassung. Er ist jetzt in einer anderen Partei und hat angegeben, wieder in den Sozialausschuss zurückkehren zu wollen.

Salomé

location not specified – 09.06.2025

Ich habe Angst, dass mir niemand glaubt. Meine Kindheit war so einfach nur krank. Ich habe eine dissoziative Identitätsstörung davon getragen.
Mein Umfeld war sadistisch. Mehr kann ich nicht greifen. Mein Vater war ein Narzisst; meine Mutter hat ihre Fürsorge gezeigt, indem sie sich um meine Gesundheit „gekümmert“ hat. Mir wurde Rheuma angedichtet. Behandlungen mit starken Medikamenten, die mich vergifteten, folgten. Ich habe kein Rheuma. Die schmerzen kamen durch die Gewalt. Ich wurde gefoltert. Mit Strom. Im Mund, damit ich lerne zu schweigen. Mit Schlafentzug, damit ich nicht lerne, zu entspannen.
Mein Anker war mein Haustier. Es wurde mir genommen.
Als Kind warteten Autos mit Männern auf mich, die mich abholten. Was genau passiert ist, weiß ich nicht. Ich habe es dissoziiert. Wenn die fertig waren, haben sie mich abgesetzt und ich bin zu meinen Eltern zum Mittagessen gegangen. Mein Vater war immer gemein. Es gab keine Sicherheit. Ich wurde abgerichtet, ausgeliehen und mir wurde alles genommen, das mir Halt bietet.
Weil mein Erinnerungsvermögen fragmentiert ist, wusste ich bisher nur, dass am Morgen meiner Konfirmation meine Haustiere tot waren. Ein Mader hätte sie geholt. Aber im Stall war kein Loch.
Vor ungefähr einem Jahr stellte mein Chef in der Gastronomie einen fetten Hammer auf den Tresen. Ich sollte damit das Eis zertrümmern. Ich hatte Flashbacks. Ich musste in jener Nacht meinen Meerschweinchen und Kaninchen den Kopf zertrümmern. Mein Herz tut weh.

Mo

Osnabrück – 09.06.2025

Ich habe mit Anfang 20 ein Praktikum in einer Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung gemacht. Das brauchte ich, um meinen Schulabschluss zu bekommen. Dort hat mich ein Anleiter, immer wenn die MmB schon weg waren und wir den Schlussdienst gemeinsam erledigt haben (das gehörte zu meinen Aufgaben im Praktikum und ich konnte mich dem nicht einziehen), verbal sexuell aufs ekelhafteste belästigt. Ich habe ihn angezeigt. Es stand Aussage gegen Aussage. Letztendlich wurde ich an einen anderen Standort versetzt und der Arbeitgeber hat mir nicht geglaubt.

Katha

Seckach – 08.06.2025

Als Kind auf einem großen Spielplatz, Eltern weiter weg. Habe ein Kleid an, spiele im Sand. Zwei Jungs neben mir unterhalten sich darüber, wer von ihnen mir gleich unter den Rock guckt. Bin plötzlich wie erstarrt, fühle mich einsam und hilflos. An den Rest erinnere ich mich nicht mehr.

anonymous

location not specified – 08.06.2025

Auch mit 14 war ich auf einem Festival. Dort hat mich der Veranstalter(36J verheiratet) mit in sein Wohnmobil genommen. Mich abgeflaut und mich auf sein Bett gelegt. Er steckte mir die Zunge in den Hals. Das war mein erster Zungenkuss… er fasste mich auch an. Ich tat so, als wäre ich zu betrunken um mitzumachen. Ich war erstarrt. Zum Glück, ließ er es dabei.
Mit 15 hatte ich meinen ersten Freund. Er hatte mich betrunken gemacht und mit mir geschlafen. Er versuchte ständig Dinge, die ich nicht wollte. Ich dachte ich muss alles mitmachen, da er mich sonst verlässt.
Mit 16 traf ich in hamburg einen Menschen (Markus 30+), der mit mir getrunken hatte und mich zum st. Pauli Spiel einlud. Dort rieb er immer wieder seinen Schritt an meinem hintern. Er nahm mich mit zu ihm. Da er nur ein Bett hatte, schlief ich mit in seinem Bett. Ich hab alles an kleidubg angelassen. Ich wollte weg, wusste aber nicht wohin. Plötzlich hatte ich seine Hand in meiner Unterhose und er nahm meine Hand und reibte seinen Penis. Ich wollte nur das es aufhört. Nächsten Morgen bin ich früh abgehauen. Mich hat das lange beschäftigt und ich habe mir vorwürfe gemacht. Warum bin ich auch so naiv gewesen?!

anonymous

location not specified – 08.06.2025

Im Grundschulalter hat der Nachbarsjunge (als wir alleine im Garten waren) seine Hose runtergezogen und lief mit steifen Penis hinter mir her. Ich war total irritiert und verstand nicht, warum der Penis nach oben zeigte….
Als ich 10 war, war ich mit bei einer Party wo meine Mutter eingeladen war. Dort war ein alter Mann (um die 50) der mich die ganze Zeit angegraben hatte. Er versuchte mich immer wieder auf seinen Schoß zu ziehen. Ich wollte das nicht und erzählte es meiner Mutter und anderen Erwachsenen. Mir wurde nicht geglaubt und ich schloss mich den ganzen Tag in ein Zimmer dort ein, weil ich ziemliche Angst vor diesem Mann hatte.
Mit 14 war ich mit meiner Schwester in Berlin und traf mich spät abends mit Freund*innen. Meine Schwester war schon früher in die JHB gegangen. Ich blieb die ganze Nacht mit meinen Freund*innen zusammen. Früh morgens wollte ich auch in die JHB zum schlafen. Ich stieg die richtige u-Bahnstation aus, ging aber leider die falsche Seite hoch und landete scheinbar auf einem Strich. Mich sprachen viele Männer an, die wollten mich anfassen und fragten mich, ob ich nicht mit ihnen kommen möchte. Ich hab ständig gesagt, sie sollen mich in Ruhe lassen. Ich musste schon weinen, weil ich nicht mehr wusste wo ich war. Als mich dann langsam ein Mann im Auto verfolgte bekam ich totale Panik und rannte los. Ich rief nach Hilfe. Dann traf ich völlig ängstlich und verheult eine trans Person, die ich fragte wie ich zu dieser JHB komme. Das Auto fuhr weg

Laura

Essen – 08.06.2025

Es sind viel mehr als nur ein Erlebnis, es sind so viele zu viele. Mit 15 habe ich mit einem Jungen über eine DatingApp geschrieben der allerdings nicht weit weg wohnte. Er nannte mich Prinzessin und war sehr lieb in seinen Nachrichten, als wir uns trafen gingen wir spazieren und dabei achtete ich leider nicht auf die Umgebung. Als wir an einem etwas abgeschiedenen Feld waren wurde seine Art zu reden ganz anders und er zwang mich mich auf den Boden zu legen. Ich sagt dass ich das nicht will und ich zurück möchte. Er sagt wenn ich es nicht tue gäbe es kein zurück für mich. Also legte ich mich hin und war still, als er fertig war ging er ohne ein wort und ich blieb noch ein paar Minuten liegen…

Ich sah ihn noch öfter im Bus und lebte in ständiger Angst aber es passierte nicht nochmal.

Ich hatte danach viele dates da ich meinen Körper danach für wertlos hielt, oft schlief ich mit Männern auch wenn ich keine lust hatte. Wenn ich jmd mehr mochte habe ich versucht es nicht zu tun aber auch da kam oft zum Vorschein dass viele so sind. Ich saß im Auto bei einem Mann nach unserem drittem Date er fuhr mich mach Hause, er hielt allerdings an einem Feld bei mir in der Nähe und wollte
Mehr als mich nur zu küssen, ich wollte warten doch er meinte dass er zumindest einem Bj verdient hätte und verschloss die Autotür…

Ein anderes Date… ich wollte ein Kondom benutzen er sagte ich liege doch schon hier ich kann mit dir machen was ich will und dringte ohne Kondom in mich ein.

Hanna

location not specified – 08.06.2025

Mein Großvater hat mich als junges Mädchen immer wieder begrabscht und mir sogar einmal versucht einen Zungenkuss zu geben und für mein Schweigen hat er mir Geld geboten. Das hat er nicht nur mit mir gemacht, sondern auch mit anderen weiblichen Familienmitgliedern außer seinen Töchtern. Ich habe irgendwann den Mut gefasst und es quasi rausgebrüllt. Das schlimme waren noch nicht mal der Missbrauch, sondern dass meine Eltern nichts offizielles unternommen haben – mein Vater hat danach mit ihm gebrochen und meine Mutter ernste Gespräche mit ihm geführt und die ganze Familie hat bis heute dazu geschwiegen und bagatellisiert. Zu seinem Schutz. Das war unser Bruch. Meiner Mutter habe ich als ich erwachsen war und selbst Töchter hatte irgendwann gesagt, dass das nicht in Ordnung war. Ich glaubte sie hätte verstanden, bis sie mich darum bat doch ihrem neuen Mann nichts zur erzählen. Er wüsste nichts davon und das würde er nicht verkraften.

Lara

Steinheim – 08.06.2025

Mein Ex-Partner, den ich zwei Jahre zu lang an meinem Leben habe teilhaben lassen. Übergriffige Aussagen wie „jetzt haben wir doch schon drei Tage nur gekuschelt“ waren an der Tagesordnung. Nach etwa einem Jahr Beziehung dann die Nacht, von der ich erst heute verstehe, wie unglaublich belastend sie für mich ist. Wir kamen von einer Abendveranstaltung nach Hause und knutschten noch etwas im Bett rum. Ich war echt müde und äußertte dies auch. Trotzdem ließ er nicht von mir ab und fingerte mich, während er sich selbst befriedigte. Ich hab mich dann schlafend gestellt und wollte einfach nur noch, dass es vorrüber geht. Ich weiß nicht, wie lange es zeitlich ging. Obwohl ich ihm am nächsten Tag klar machte, dass das nie wieder passieren darf, war ich mir dem Einfluss auf mich nicht bewusst. Ich schlief nie wieder gern mit ihm und musste mich immer selbst zwingen und bereue zutiefst, ihn nicht verlassen zu haben.

anonymous

location not specified – 08.06.2025

Es war mein erstes Mal. Ich wollte es hinter mir haben, alle anderen hatten schon. Mein damaliger Freund hat seinen Kumpel beauftragt Fotos von uns zu machen, ohne dass ich davon wusste, ich hätte ja niemals zugestimmt. Er kam plötzlich rein und machte Fotos, diese habe ich nie zu gesicht bekommen, vllt gibt es sie sogar noch. Ich kann habe das so verdrängt, dass ich mich nicht einmal mehr an den Namen von meinem Freund erinnere. Durch das Erlebnis habe ich sehr viel Selbstachtung verloren und gedacht ich bin jetzt eh eine dreckige Schlampe. Das Selbstbild habe ich erst durch Wegzug verändern können.

anonymous

location not specified – 08.06.2025

wir dateten schon länger und hatten auch das ein oder andere mal was zusammen. eines abends waren wir dann in einem langen, innigen gespräch voller wärme. er sagte er liebe mich (das erste mal) und so wurden wir intim. als es dann „losgehen“ sollte stand er auf und ging mit den worten „du widerst mich so an, du machst auch für jeden die beine breit“. ich habe lange gebraucht um das los zu werden.

anonymous

location not specified – 08.06.2025

Mein Großvater „spielte“ immer mit mir nackt, rieb sein Glied an mir. „Aber das bleibt unser Geheimnis“… Und ja, blieb es bis heute – ein offenes Geheimnis. Mir hat niemand geglaubt als Kind.

Lou

location not specified – 08.06.2025

Ich wurde nächtelang mit ner Maglite ins Gesicht wach gemacht, beschimpft, bedroht, wenn ich „keine Lust“ hatte. Es sei meine Pflicht die Beine breit zu machen für ihn. Oben schliefen die Kinder, ich hielt es über ein Jahr aus, bis wir was gefunden haben.

anonymous

location not specified – 08.06.2025

On-Off Geschichte. Schon bei unserem ersten Treffen hat er mir Drogen untergejubelt, alles für Gefügigkeit. Später einmal habe gesagt, ich möchte keinen Sex, bevor wir zu einer Veranstaltung gehen. Er hat mich ignoriert, mich gedrängt, mich ausgezogen. Ich war erstarrt und konnte mich nicht wehren. Der Sex war nicht nur ungewollt sondern dazu sehr brutal. Währenddessen habe ich meinen Körper verlassen, irgendwann nur noch geweint, er fand das erregend. Ich habe eine Posttraumatische Belastungsstörung davon, Therapie hilft zum Glück. Aber in unserer Kleinstadt läuft man sich oft über den Weg. Alle hier wissen, was für ein übergriffiger Mensch er ist, viele Frauen können davon erzählen. Doch weil er in gewissen Kreisen was zählt, halten alle ihren Mund und sein Handeln hat keinerlei Konsequenzen.

Nadja

location not specified – 08.06.2025

Viele Jahre wusste ich nicht, ob es echt war. Ich hatte diese Bilder im Kopf, dieses eklige Gefühl, welches ich immer mal wieder fühlte. Auf den Bildern in meinem Kopf, machte es mir Spaß und ICH wollte es auch. Vermutlich ein Mechanismus meiner Psyche. Ich wusste nicht ob es echt ist, bis meine Mutter mir von ihren Erfahrungen erzählte. Von der sexuellen Gewalt die sie jahrelang durch ihren Vater erfahren hatte. Da wusste ich, der Mittagsschlaf, den ich immer mit meinem Opa machen musste, war echt. Dass meine Oma mich immer wieder zu diesem Mittagschlaf überredete, war echt. Das er meine Vulva anfasste und ich seinen Penis, war echt. Ich war ein Kleinkind/Schulkind. Bis heute weiß niemand davon, außer meiner Mutter. Ich will es erzählen, aber ich will niemanden damit belasten. Ich weiß nicht, ob sie es aushalten könnten…

Lilli

Germany – 07.06.2025

I was 14 years old at the time and he was a friend of my father. Whenever my father wasn’t in the room, he made sexual innuendos that I didn’t understand directly because I was totally shy back then and the subject of men and sex wasn’t something I was interested in. But because I was brought up as a sweet, sweet girl, I always just laughed about it. He probably took it as flirting behaviour. At some point I was just scared of him, because inside I realised that I didn’t like this behaviour at all. But I didn’t dare say anything to my father either. At some point he let it go and I was able to convince my father that I didn’t want to go anymore, he thought it was teenage behaviour.

My dad’s friend tried again when I was 16 and sent me dickpicks, I hadn’t had one before and it was my first. I was so shocked and disgusted, I had to break. At some point, my father was no longer friends with him, I blocked his number and luckily I never saw him again. Now, 13 years later and looking back, I should have said something, but back then I was just far too shy and intimidated. If I met my former self, I would tell her to fight back and open her mouth !

Dominique

Greiz – 07.06.2025

Ich (14) bin regelmäßig am Wochenende mit meiner besten Freundin in die Sauna gegangen. Ein Mal, das letzte Mal, waren drei junge Männer in der Sauna. Als der Aufguss war, ging es mir vom Kreislauf her nicht so gut, ich habe die Saunakabine früher verlassen und wollte mich stabilisieren gehen. Ich stand unter der Dusche. Plötzlich umzingelt von den drei Männern. Alle anderen Besucher waren noch in der Sauna. Sie fassten mich an, ich konnte nicht weg. Ich schrie sie an, erst regierten sie nicht. Plötzlich kam zufällig jemand und sie gingen weg. Ich meldete es dem Bademeister des angrenzenden Schwimmbads, sie wurden rausgeschmissen. Ich getraute mich an diesem Tag nicht die Saunaeinrichtung zu verlassen. Meine Freundin und ich saßen bis zur Schließung da, ich weinte und hatte Angst, dass sie auf uns warten würden. Wir wurden zum Glück von einem anderen Besucher nach Hause gefahren. Ich habe mich noch nie so eingeschüchtert gefühlt.

anonymous

location not specified – 07.06.2025

Meine Eltern waren getrennt seit dem ich 3 Monate alt war. Es war normal das ich meinen Vater in den Ferien besuchte und das er einmal die Woche am Sonntag zu uns kam und wir einen Familientag hatten. Als ich 10 war, war ich eine Woche in den Ferien bei ihm. Da fing es an. Er legte sich eines Abends zu mir ins Bett und fing an seinen Penis an meiner Vulva zu reiben. Er dachte wohl ich schlafe, doch am nächsten Morgen kam ich zu ihm und sagte ihm das ich das was er getan hatte nicht wollte. Er entschuldigte sich und sagte das er das nicht mehr tun würde, doch von da an passierte es immer wieder. Wenn er am Wochenende zu uns kam und meine Mutter Abends Essen kochte sagte er wir gehen hoch „kuscheln“ und er fing an mich oral zu befriedigen und sich selbst dabei auch. Das passierte jeden Sonntag. Als ich 12 war nahm er mir dann meine Unschuld. Mit 16 hatte ich endlich die Kraft meiner Mutter davon zu erzählen. Jetzt habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm und gehe seit 2,5 Jahren zu einer Traumatherapie. Mir geht es jetzt besser, mit fast 19 Jahren. Ich habe es geschafft obwohl ich ihn so geliebt habe auch wenn er mir so schlimme Sachen angetan hat. Er war immer noch mein Vater aber inzwischen habe ich gelernt wütend zu sein, auch wenn ich das lange nicht konnte. Dieser Mensch sollte nie wieder Teil meines Lebens sein.

Sharon

Karlsruhe – 07.06.2025

Ich stillte meinen Sohn, ein Mann saß gegenüber von mir in der Bahn, trotz dass ich alles verdeckte starrte er mich an. Beim aussteigen fasste er mir an die Brüste. Die Überwachungskamera nahm alles auf, Gesichtserkennung negativ. Man wollte ihn nicht suchen, Verfahren gegen unbekannt wurde eingestellt. Er bekam eine Freikarte.

B

location not specified – 07.06.2025

Vor ein paar Jahren hatte ich was mit einem Bekannten. Eines abends waren wir feiern und kamen betrunken nach Hause. Ich wollte bei ihm übernachten aber sagte, dass ich nur kuscheln und pennen will. Später nachts wachte ich plötzlich davon auf, dass er an meiner Vulva rumfummelte und sich gleichzeitig selbst anfasste. Ich erschreckte mich fürchterlich und sagte ihm, dass ich das nicht will. Er versuchte mich noch zu überreden aber ich blieb standhaft. Als ich nach Hause fuhr (und auch die Tage und Wochen danach), fühlte ich mich scheiße und war so wütend und angeekelt von ihm. Ich brach den Kontakt ab.

Anonym

Germany – 07.06.2025

Ich war damals 6 oder 7 Jahre alt, war häufig bei meiner Tante und mein Cousin damals 20. Er hat häufiger auf mich aufgepasst während meine Tante einkaufen war. Fing immer an mich zu kitzel und forderte mich irgendwann auf ihm einen runter zu holen und wollte mich immer überreden seinen Penis in den Mund zu nehmen, was ich aber nicht wollte. Er rieb seinen Penis an meine Vagina. Habe dann mit der Zeit angefangen mich an meinen Kuscheltieren zu reiben und wurde von meinen Eltern dabei “ erwischt“ die dann komisch reagierten. Bis heute habe ich oft nach dem Sex ein schlechtes und komisched Gefühl, als hätte ich etwas schlechtes getan.

Michi

Schweiz – 07.06.2025

Ich war so 20-25, als ich zu einem Bekannten nach Hause fuhr. Wir hatten Sex, es war schön. Da es spät war und kein ÖV mehr fuhr und ich alleine durch dieses Viertel und die ganze Stadt nach Hause Angst hatte zu laufen, blieb ich zum übernachten. Er hat mich im 30-60min Takt wachgesext, ich konnte nicht mehr und trotzdem habe ich es über mich ergehen lassen. Am Morgen danach fand ich es noch witzig und cool. Erst viel später bemerkte ich, dass das nicht okay war.

Ronja

location not specified – 07.06.2025

Ich war ein Kind. Musste meinen alkoholkranken Vater oft in die nächste Kneipe begleiten. Es war laut und stank, viele alte Männer. Ich war so klein dass ich mich unter die Tische verstecken konnte. Das nutze ein älterer Mann aus; er führte meinen Kopf zu seinem Glied. Ich schaffte es irgendwie daraus, flüchtete auf die Toilette. Er folgte mir, und zwang mich sein Glied in den Mund zu nehmen. Ich wusste nicht wie mir geschah und was ich tat.
Diese und noch weitere Ereignisse, vergaß mein Unterbewusstsein sehr lange. Und legte sich stattdessen in Schuld und Scham über mein ganzes Sein. Jetzt bin ich 33 und trete diese Jahr eine Traumatherapie an. Der Körper vergisst nie, und ich auch nicht mehr.

Anonym

location not specified – 07.06.2025

Als ich 7 Jahre alt war, hat meine damals 6 jährige Nachbarin, mit mir Doktorspiele gespielt.Sie hat mich mit Kinderspielzeug an meiner Pussy verletzt. Mehrmals, ich habe nie was dagegen gesagt weil ich dachte ich müsste das aushalten. Einige Jahre später, als die Pubertät mit 11 Jahren gekickt hat, habe ich meine jüngere Cousine (2 Jahre jünger) geküsst und mich an ihr gerieben. Ich dachte es sei in Ordnung. Sowas haben wir damals mit Freundinnen gemacht. hier war der Unterschied aber, das wir gleichaltrige Pubertierenden waren und meine Cousine, mir damals erst spät gesagt hat das sie das nicht möchte. Ich fühle mich bis heute wie eine Vergewaltigerin. Mir blutet das Herz und ich hoffe das sie darüber hinweg gekommen ist. Wir haben Nie darüber gesprochen.

Katze

location not specified – 07.06.2025

Als ich 7 war zog meine Mutter mit einem neuen Mann zusammen, also auch mit mir. Er war immer nett und rücksichtsvoll zu mir und meiner Mutter. Er spielte kitzeln mit mir und kabbeln.. als ich älter wurde sollte ich lernen mich mehr vor ihm zu bekleiden und ich wurde etwas von ihm abgeschirmt durch meine Mutter. Sie zog mir im Schlaf meine Sachen an, so erinnere ich mich. Ich weiß bis heute nicht, was in dieser Nacht los war.. ein oder zwei Jahre später kaufte er mir Dessous und meiner Mutter auch. Ich sollte sie anziehen und ihm zeigen, was ich auch brav tat. Mein Vater kam über diese ganze Zeit nicht zu Besuch, weil er den „Neuen“ nicht mochte und seine „Neue“ mich nicht mochte. Der Mann meiner Mutter begann Fotos von mir in Dessous zu machen. Ich dachte immer noch, dies sei völlig normal. Meine Mutter begann mich immer mehr abzustoßen, als wollte sie mich nicht mehr. Ich hatte immer mehr Spaß mit Mädchen und begann diese auch zu lieben und zu „Daten“. Ich wurde dafür verhauen. Ich zog das erste Mal mit 12 zu fremden Leuten, weil es dort Familie für mich gab. Dort hatte ich dann eine Beziehung zu einem älteren Jungen. Ich hatte ab diesem Zeitpunkt immer Beziehungen zu sehr viel älteren Männern.Bekam ein Kind in meinen 20ern und lebte weiter, wie es von mir erwartet wurde. War dann alleinerziehend und lernte einen neuen Mann kennen. Bekam noch ein Kind und lebte, wie es von mir erwartet wurde. Er war pädop. und ich durchbrach das Trauma und rette meine Kinder und mich.

anonymous

location not specified – 07.06.2025

Bin zum Studieren ausgezogen und habe einen Studijob im Einzelhandel gefunden. Ich war 19, er 29. Hatte bis dato keine Beziehung. Er hat mit mir geflirtet, am Anfang war ich genervt und irgendwann habe ich mich in ihn verknallt. Er war sehr beliebt durch seinen Charme.
Er meinte, wir sollten alles geheim halten, wegen dem Altersunterschied. Ich habe es trotzdem Freunden erzählt, aber nicht alles.
Wir sind spazieren gegangen und danach in sein Auto, wo ich ihn Anfassen musste. Ich war nicht vorbereitet und dachte, dass muss so. Das ist öfter passiert, mit viel Abstand dazwischen.
Ich habe mit niemandem darüber gesprochen, lieber meinen Kummer und vlt. auch Hass auf die Welt in Alkohol, Party und rummachen mit anderen Männern verdrängt. Das Studium habe ich schleifen lassen.
Jedes Mal, wenn er mir geschrieben hat, bin ich in ein Loch gefallen. Ich hätte es jemandem erzählen sollen. Meine Freunde hätten mir auf jeden Fall geholfen.

Ena

Germany – 07.06.2025

Als ich 12 war habe ich mit einem älteren Typen aus der 10. Klasse gechattet, ich fand ihn toll und habe es genossen, dass ein „cooler“ Typ, mich „auserwählt“ hat um Kontakt mit ihm zu haben. Damals ging es seinerseits sehr schnell in eine sexuelle Richtung, ich war komplett unerfahren und natürlich neugierig auf seine Anspielungen, er hat mich mehrfach nach Nacktfotos gefragt und versucht mich von einem Treffen zu überzeugen.
Da ich streng konservative Eltern hab, habe ich das Treffen verneint,aus Angst jemand könnte es herausfinden, aber auf die Fotos habe ich mich eingelassen. Ich weiß noch das ich Kinderunterwäsche anhatte, ihn hat das ganz und gar nicht gestört, außer das er mich dazu bringen wollte, noch mehr Haut zu zeigen. Der Kontakt ist irgendwann ausgelaufen, er hatte kein Interesse mehr.Er hatte was er wollte. Aber vor Kapp 4 Jahren hat er sich gemeldet, ich bin heute Mitte 20. er hat mir geschrieben das er die Bilder auf seiner Festplatte gefunden hat und in Erinnerungen schwelgte, wie „heiß“ und „erotisch“ ich für ihn war. Man muss dazu ergänzen, dass er zu dieser Zeit verlobt war und heute verheiratet ist. Das einzige was in mir vorging war Scham, Ekel, Angst. Ich habe geschockt reagiert, ihn gefragt wie das sein kann das er Bilder von nackten Kindern aufbewahrt. Ich hab ihn angebettelt die Bilder zu löschen, er meinte „klar lösche ich die“, er klang ironisch.Ich habe dies mit Freundinnen geteilt, ich bin nicht die einzige.

Leesha

location not specified – 07.06.2025

Als ich 19 Jahre alt war, hat mein vermeintlich langjähriger bester Freund mich bei sich übernachten lassen.Er hat ohne meine Zustimmung in der Nacht als ich schlief angefangen mich oral im Intimbereich zu berühren. Ich habe mich schlafend gestellt und er hat dann irgendwann aufgehört.

Julia

Schulbus – 07.06.2025

Hi,

Ich habe schon viel sexuelle Belästigung erlebt. Allein dadurch,dass ich als Frau es wagen konnte mich in einem Beruf der von Männern dominiert wird, ausbilden zu lassen (Fachkraft für Lagerlogistik). Aber gestern wurde wirklich der Vogel abgeschossen… Es ergab sich, dass ich mit einem Schulbus voll mit Förderschulkindern nach Hause fuhr. In diesem Bus war ein Begleiter der Malteser dabei. Ich habe mir nichts dabei gedacht und habe mich neben diesen gesetzt. Als meine Jacke ein Stück runter gerutscht ist hat er sie ohne zu fragen hoch gezogen und mich angefangen auszufragen wo ich denn her komme und wo ich hin gehe. Habe ihm 5 mal gesagt, dass ich verheiratet bin!!! Es wurde immer schmieriger…. ich sagte, ich komme von der Arbeit und möchte meine Ruhe. Dann meinte er, dass ich ja wenn ich zuhause ankomme direkt für meinen Mann „herhalten“ soll, das sei aber ja eine schöne Arbeit….. dieses Schwein… ich war paralysiert… es Mittags, am hellichten Tag und dieses Schwein ist auch noch für Kinder zuständig!!!! Widerlich!!!

Becks

NRW – 07.06.2025

Als ich 11 Jahre alt war, kniete plötzlich der Vater meiner besten Freundin vor mir, erklärte mir irgendwas davon, dass Sex etwas völlig normales sei und versuchte mir meine Hose runterzuziehen. Das war im Sommer. Ich trug eine kurze rosa-weiß gestreifte Shorts und ein T-Shirt mit einem Clown darauf, der einen Luftballon in der Gand hielt.
Ich rannte so schnell wie möglich weg und erzählte es unter vielen Tränen meinen Großeltern und meiner Tante (meine Eltern waren nicht zu Hause).
Als meine Eltern nach Hause kamen, erzählte ich alles noch einmal. Und nochmal. Und nochmal… Vielleicht wollte man prüfen, ob ich die Wahrheit sage?
Mein Vater machte mir Vorwürfe, weil ich am Abend zuvor unbedingt bei meiner Freundin übernachten wollte und er es nicht erlaubte.
Dann fuhren meine Eltern mit meinem Onkel zu ihm, um ihn zur Rede zu stellen. Alles, was ich weiß ist, dass er behauptete ich hätte es provoziert (ich war 11!!!) und seine Frau stellte sich schützend vor ihren Mann.
Das war’s. Keine Anzeige. Er wurde nicht von meinem Vater und meinem Onkel verprügelt. Es gab auch keine weiteren Gespräche mehr darüber.
In meinem Heimatdorf lebten damals 800 Einwohner und ich habe es bis zu meinem 22 Lebensjahr und Umzug geschafft, dem Vater meiner Freundin aus dem Weg zu gehen und ihn nie wieder zu sehen.

anonymous

Bietigheim – 07.06.2025

Mein neuer Vermieter war mir schon ab Tag 1. Sehr suspekt. Er wohnte mit seiner kleinen Tochter und Frau über mir im selben Haus. Wir standen über WhatsApp in Kontakt, weil er fast täglich irgendwelche belanglosen Beschwerden hatte um seine Macht zu demonstrieren.
Er hatte wohl mit den bandscheibenprobleme und schreib mir dann eine Nachricht:“ du arbeitest doch in der Pflege? Möchtest du nicht mal mein Pflegehäschen sein und mich an Stellen massieren an die ich alleine nur schwer rankomme? Du machst das sicher gut.“
Zur Faschingszeit war ich als Katze verkleidet und er sah mich als ich zu Freunden fuhr. Er schrieb mir: „habe dich im sexy Katzenkostüm gesehen, da bist du heute sicher ganz schön wild unterwegs“
Meine Wohnung war eine Souterrain-Wohnung und er war ein Kontrollfreak…er hatte um das gesamte Haus Videokameras verteilt wovon eine direkt in mein Schlafzimmer zeigte.

Nach zwei Monaten zog ich aus, er verlangte noch die Hälfte der Kaution für „nicht-stattgefundene-Streicharbeiten“, Filterwechsel der high-tech Abzugshaube etc… Ich diskutierte mit ihm, gab dann jedoch Kleinbei, weil ich mich dort so beobachtet, bedrängt, kleingehalten fühlte dass ich nur da weg wollte.

Birgit

location not specified – 07.06.2025

Wir waren tanzen, wir haben getrunken, er hat mich beobachtet, er war einiges älter, er war Arzt – eine Vertrauensperson, ich konnte nicht mehr fahren, ich habe bei ihm übernachtet, ich wache auf am nächsten Morgen und bin nass zwischen den Beinen. Er hat mich vergewaltigt, Ich war ohne Bewusstsein.

Anonym

Switzerland – 05.06.2025

Mein Onkel hat sexuelle Übergriffe an mir begannen, als ich ein kleines Kind war. Später, in meiner Jugend, hat er sich wieder sexuell übergriffig gegenüber mir verhalten. Ich konne mich schlussendlich wehren. Er hat innerfamiliär auch Vergewaltigungen begannen. Er wurde geschützt, die Betroffenen nicht.
In der Jugend wurde ich von einem Bekannten, der sehr viel älter war, vergewaltigt.
Es gab später immer wieder Versuche von sexuellen Grenzüberschreitungen durch Vorgesetzte, Bekannte etc., die ich mehr oder weniger abwehren konnte. Ein Therapeut hat mir einmal gesagt, ich hätte mich halt wohl auch entsprechend verhalten…

anonymous

Österreich – 05.06.2025

Ich (18) wurde von einem Mann (18) vergewaltigt. Über Stunden hinweg missbraucht. Jegliche Arten des Sex hat er mir aufgezwungen. Ich war im Freeze-Zustand und konnte mich nach zu vielen Versuchen nicht mehr wehren.
Aus Scham und dem Gefühl heraus, Kontrolle zurückgewinnen zu wollen, habe ich Tage danach noch mehrmals mit ihm „einvernehmlich“ Sex gehabt. Er hat mich benutzt, meinen Körper, meine Gutmütigkeit.
Seit dem leide ich unter starken Depressionen, einer Posttraumatischen Belastungsstörung und kann meinen Alltag kaum noch bewältigen.
Anzeige habe ich 1,5 Jahre später erstattet, die bisher zu nichts führt.

anonymous

location not specified – 05.06.2025

Ich(15/16) sitze alleine im Schlafwagenabteil von Italien zurück nach Deutschland. Meine Etern haben den deutschen Schaffner (ca 40) gebeten, auf mich zu schauen und niemand weiteres dazuzulegen. Ich schließe ab und schlafe. Mitten in der Nacht sitzt er plötzlich schnaufend mit offener Hose neben mir und beginnt zu onnanieren. Ich schmeiße ihn raus und bleibe die ganze Nacht wach. Morgens bringt er mir stinkfreundlich Frühstück, als wäre nichts gewesen Meine Eltern haben versucht seinen Namen herauszufinden um ihn anzuzeigen … mehr weiß ich nicht mehr.
***************************Ich (15)gehe eilig zur Schule und nutze einen abgelegenen Hintereingang als mir 3 lachende ältere Typen entgegenkommen. Auf gleicher Höhe grapscht mir einer im Vorbeigehen an den
Busen … Ich schreie ihn laut an … sie lachen sich kaputt.
***************************
mein Bruder (11), mein Vater und ich (13) sind im Wellenbad … Mein Vater krabscht mir an den Busen als er von einer Welle auf mich drauf geworfen wird.Ich erzähle es zuhause meiner Mutter. Sie wird sehr wütend und hält meinem Vater eine Standpauke. das würde nie mehr vorkommen und falls ja, soll ich sofort wieder zu ihr kommen. Das rechne ich ihr hoch an und die Erinnerung an Ihren Mut und Ihre Klarheit hat mich gestärkt.
***************************
Ich stehe alleine an der Bushaltestelle und ein Mann kommt mit offener Hose auf mich zu und hält mir 50 DM hin,ich solle ihm beim Onanieren zuschauen.Ich wende mich ab und bin ge-schockt

Ivonne

location not specified – 05.06.2025

Ich weiß nicht wann es begonnen hat und auch nicht was alles passiert ist aber ich erinnere mich daran, dass mein alkoholabhängiger Onkel mir im Grundschulalter Zungeküsse aufgezwungen hat. Meine Oma stand in einer besagten Situation daneben und hat alles gesehen. Ich habe erst als Erwachsene Frau meiner Mutter davon erzählt, der besagte Onkel war schon verstorben und ich fühle immernoch die brennende Scham in mir, als ich ihren Blick gesehen habe.

Eine weitere Situation habe ich mit einem Arbeitskollegen erlebt. Wir hatten einvernehmlichen Sex l, als er mich plötzlich, ungefragt und rücksichtslos anal penetriert hatte. Der Schmerz war unglaublich, dass mir schwarz vor Augen wurde. Ich war wie betäubt und vollkommen überfordert von der Situation. Er nahm dann meinen Kopf und steckte mir seinen Penis in den Mund. Es war widerlich aber auch da erinnere ich mich hauptsächlich an das Gefühl der Scham.
Ich frage mich heute noch, warum ich mich nicht gewehrt habe aber ich war vollkommen überrumpelt.

anonymous

location not specified – 05.06.2025

Ich war 14 Jahre alt und war vorher noch nie in einer Beziehung. Ich war total unsicher mit mir selbst und schon lange in einen Freund von mir verliebt. Ich hatte meinen ersten Kuss mit ihm und war total aufgeregt und überwältigt von diesen ganzen Gefühlen. Wir sind dann zusammen in den Urlaub gefahren und am ersten Abend hatten wir dann was auf einem hochsitz im Wald. Ich wollte ihn einfach gerne küssen, aber er wollte immer mehr von mir. Er hat angefangen mich zu lecken und ich habe ihm gesagt, bitte hör auf, aber er meinte, dass würde mir bestimmt gefallen. Irgendwann wollte er dann eine Gegenleistung von mir haben und hat so lange auf mich eingeredet, bis ich es habe über mich ergehen lassen. Danach ist er zurück ins Zelt gegangen und ich saß noch eine Weile auf dem hochsitz und habe geweint. Als ich dann zurück ins Zelt kam hat er geschlafen und mich nach der Reise gefragt, ob wir unseren Fail vom Urlaub ausgleichen wollen, da er sturmfrei hat. Ich habe ganz lange nicht verstanden, was mir passiert ist und habe nach sechs Jahren immernoch damit zu kämpfen.

carola

salzburg, österreich – 04.06.2025

ein mann, etwa um die 60, sagt im vorbeigehen „schöne titten“. ich war zu perplex, um darauf zu reagieren. seither denke ich darüber nach, was ich ihm entgegen hätte können, sollen, müssen. ich bin wütend, was soll das?!

Lisa

Berlin – 04.06.2025

My boyfriend broke up with me and I was very Devasted. I Visited my friend (women) in her Shared Apartment to speak with her and to Not be allone. There was an another not as close friend(men) who was also there for me. The next day I had to work till late in the evening and the men friend told me he could pick me up from work so that I am not alone. We walked to my apartment and he asked if he could come with me. At first I was like “I don’t know”, but he was quite “nice” so I was like “yeah ok”.
Then we spoked a long time and he wanted to come into my bed where I was lying all the time. I didn’t thought everything threw and my mind didn’t came up that something could happen. We layed in bed and he was very close but it was ok because i felt so alone after the break up. Then he became very touchy and asked some sexual questions. Still then I didn’t realized in what situation I was in. I couldn’t react that fast but he was over me and I was like no no stop but he didn’t stop and lucky for me he’d come that fast on me and not in me. I was so confused and sad and felt so unsafe in my own apartment. Stupid as I kind of was, I let him sleep at my apartment next to me

anonymous

RLP – 04.06.2025

Nach einer anfänglichen F+ kam ich als 19-Jährige mit meinem ersten festen Freund zusammen. Wir waren nicht mal ein halbes Jahr zusammen, als wir abends in der Stadt was trinken gingen und anschließend in seine neue WG zurückkehrten. Ich hatte bereits tagsüber starke Unterleibschmerzen und sagte ihm das, als ich merkte, dass er mit mir schlafen will. Darauf kam keine Reaktion. Als er sich einfach auf mich legte und ich sagte „ich will nicht“ kam auch keine Reaktion, außer, dass er sich nicht stören ließ. Ich sagte nochmal „nein“, als ich versuchte ihn von mir runterzudrücken. Das versuchte ich mehrfach. Doch auch darauf keine Reaktion. Ich lag unter ihm und konnte nichts tun, als er meine Worte und Befreiungsversuche ignorierte. Als er fertig war lag ich komplett irritiert neben ihm und hatte gar nicht begriffen, was gerade passiert war. Heute weiß ich, dass er mich vergewaltigt hat. Ich erinnere mich so explizit nur an diese Situation, aber auch in weiteren 6 Jahren Beziehung hatte er mich immer wieder zu sexuellen Handlungen gedrängt, denen ich nicht aus freien Stücken zugestimmt hatte. Lange dachte ich, das sei in einer Beziehung normal und ich müsse sexuellen Handlungen für ihn nachgeben „das macht man in einer Beziehung so“. Heute weiß ich, dass jemand der mich geliebt hätte, mir so etwas nicht angetan hätte.

anonymous

location not specified – 03.06.2025

Ich war 18, wir gingen zusammen zur Schule und waren befreundet. Ich hatte mich in seiner Nähe immer wohl gefühlt.
Auf Klassenfahrt kam er abends zu uns – er war betrunken, in unserem Haus wurde nicht getrunken. Er sagte er suche Ruhe und ob er sich kurz bei uns hinlegen dürfe. Ich bot ihm ein Zimmer an. Er bat mich bei ihm zu bleiben, und das tat ich, weil ich nett sein wollte. Eine Freundin machte hinter uns die Zimmertür zu – wir kannten ihn alle als lieben Kerl und sie wusste, dass wir befreundet waren. Er legte sich ins Bett und bat mich, ihm eine Gute-Nacht-Gesichte zu erzählen. Ich wollte gehen und sagte das auch, ließ mich aber überreden mich mit aufs Bett zu setzen und ihm irgendwelche Geschichten zu erzählen. Er fing auf einmal an, mir Komplimente zu machen wie toll er mich fände, was er vorher nie gemacht hatte, und wollte dann, dass ich mich zu ihm lege. Ich sagte Nein, mehrfach, aber er ließ nicht locker. Dann hat er mich gepackt und wollte mich zu sich ziehen. Ich hab mich mit aller Kraft gewehrt, aber er war viel größer und stärkere als ich. Ich hatte unglaubliche Angst. Irgendwie konnte ich mich aber losreißen und bin aus dem Raum gerannt. Ich holte seine Freunde, sie sollten ihn abholen. An den Tagen danach hat er immer wieder meine Nähe gesucht und ich bin ausgewichen. Ich beschloss in dem Moment nie wieder männliche Freunde zu haben und habe immer noch Angst, mit einem Mann allein in einem Raum zu sein. Ich denke, er weiß nicht mal was er mir angetan hat.

Fanny

location not specified – 03.06.2025

Mein Bruder ist immer noch mit meinem exfreund befreundet. Er hat mich vergewaltigt und ich weiß nicht, wie ich es meinem Bruder erzählen soll. Ich find es furchtbar dass er noch mit ihm Kontakt hat.

Lu

Hamburg – 01.06.2025

Ich fing eine Affäre mit meinem Chef an. Das hätte ich nicht tun sollen, aus vielerlei Hinsicht. Aber wofür ich mich schäme, ist, dass ich nicht ansprechen kann, was dann passierte. Am Anfang war es einvernehmlich. Doch mit der Zeit wurde er immer übergriffiger. Er presste mich emotional und drohte mit verschiedensten Repressarien, wenn ich das mit uns beenden würde. Er lovebombte mich und machte mich von sich abhängig. Punkt. Auch der Sex wurde immer übergriffiger. Wenn ich ihn darum bat, sanfter oder weniger hart zu mir zu sein, schrieb er mir Entschuldigung, dass ich das innere Tier in ihm entfesseln würde und dass ich ihn so anmache, dass er sich einfach nicht zurückhalten konnte. Er entschuldigte sich und tat es dann wieder. Beim letzten Mal wurde es so schlimm, dass ich danach zum Glück die Kraft fand, wirklich die Beziehung zwischen uns zu beenden. Er legte mich auf den Rücken, kniete mit seinen Beinen auf meinen Arm und schob mir seinen Penis so tief in den Hals, dass ich fast erstickte. Die Tränen und der Mascara, die mir übers Gesicht liefen, tönten ihn nur noch mehr an. Als er von mir abließ, bat ich ihn damit aufzuhören und ich ihn da schon mehrere Mal darum gebeten hatte, das nicht mehr zu tun. Daraufhin schob er seinen Penis nur noch tiefer in meinen Hals. Als er gegangen war, war ich endlich soweit, von ihm loszulassen. Das Schlimme ist nur, dass wir immer noch zusammen arbeiten und die Kollegen denken, wir haben einfach nur ein schwieriges Verhältnis mittlerwe

anonymous

location not specified – 01.06.2025

Ich war im Zug, musste auf die Toilette und dafür durch eine auf der Treppe sitzende Männergruppe, die schon getrunken hatten. Als ich durch wollte machten sie Witze mich über sie rüber zu heben. Ich erwiderte freundlich „nein danke“. Sie machten mir Platz mit unteranderen der Kommentar „musst ja nicht gleich nein sagen, so mögen wir dich nicht, bist uns nicht sympathisch“. Dann war ich bei der Toilette angekommen. Als ich wieder rauskam musste ich wieder dort vorbei zu meinen Sachen. Schon als ich die Tür öffnete, sagte der eine „ah da ist sie ja wieder“. Und der andere sagte irgendwas davon, dass er mich natürlich wieder durchlässt. Darauf erwiderte der andere „ja er kümmert sich um dich, kannst auch hier bleiben“ und ein anderer sagte zu dem wieder „aber renn jetzt bloß nicht aufs Klo und leck die Klobrille ab“. Ich ging weiter, blieb freundlich, obwohl ich mich so unwohl fühlte und am liebsten ihm gesagt hätte wie abwertend und ekelig das ist. Ich war so gefangen, dass ich schnell zu meinen Platz zurück ging und dachte was für eine Scheiße mir so oft passiert, wo Frauen oft durchmüssen. Und ich fragte mich auch warum ich nichts gesagt hatte… ja es waren vielleicht so 6 Typen mittleren Alters, aber die Bahn war voll mit anderen Menschen. Ich wünsche mir ich kann in Zukunft mich an andere wenden und dadurch die Kraft finden solche Kommentare nicht einfach einzustecken und wegzulächeln oder so stehen zu lassen.

anonymous

location not specified – 01.06.2025

Ich übernachtete bei einem guten alten Freund. Er wurde sexuell übergriffig (eine Geschichte für einen anderen Tag). Mitten in der Nacht schlich ich mich raus und lief zur Wohnung eines anderen Freundes, der um die Ecke wohnte. Ich war erleichtert,als er mir mitten in der Nacht die Tür aufmachte und er fing mich in meiner Aufgelöstheit auch gut auf. Ich durfte bei ihm schlafen und fühlte mich sicher. Allerdings schwirrt mir eine Aussage von ihm noch im Kopf rum. Ich nehme sie ihm nicht übel. Er wurde um 5 Uhr nachts geweckt und hat versucht mich zu beruhigen, aber trotzdem zeigt sie, wie schnell Verständnis für Täter aufgebracht werden kann. Es war zwei Monate in Corona, mittendrin in der Lockdownzeit. Er sagte „bestimmt war dein Freund frustriert vom vielen Rumsitzen zuhause. Bestimmt fühlte er sich nicht gut, weil er nichts zu tun hatte“ und dann sagte er noch „er wollte doch nur bestimmt mal wissen wie sich das anfühlt, wie es sich anfühlt eine Frau anzufassen“ (der Freund hatte noch nie eine Freundin oder sexuelle Kontakte). In dem Moment ließ ich es so stehen. Ich war dankbar bei ihm an dem Abend unterzukommen. Jetzt im Rückblick weiß ich. Es bliebt nicht bei der einen Aussage und auch nicht nur durch ihn. Es schien, umso deutlicher ich mich positionierte und klar den Täter benannte, umso mehr provizierte es bei einigen Mitgefühl und Verständnis für die Situation und Motive des Täters.

anonymous

Trier – 01.06.2025

Mit 15 schafften meine beste Freundin und ich uns in eine Bar reinzuschmuggeln und einen Cocktail zu bestellen. Stolz, dass wir so „erwachsen“ waren tranken wir in einer Ecke unser Cocktail und alberten rum. An der Theke saß ein alter Mann. Bestimmt so 60,70 Jahre alt. Er schaute immer wieder zu uns rüber und lächelte „lüstern“. Dann kam er zu uns rüber. Schob sich zu uns auf die Bank und baggerte uns an. Dabei kam er uns viel zu nahe und berührte uns immer wieder. Wir fühlten uns unwohl und versuchten ihn „höflich“ (in unserer Unbeholfe nheit) abzuwimmeln. Es klappte nicht. Irgendwann bemerkte der Barkeeper unsere Misere und schritt ein. Der Herr „solle uns im Ruhe lassen“ und sich wieder an die Theke setzen. Bei uns viel auf, dass wir Minderjährig waren und wir mussten gehen. Damals waren solche Situationen für uns normal. Heute frage ich mich, wie es SO normal sein kann für 15 Jährige Mädchen, von Männern die viermal so alt sind wie sie angegraben zu werden.

anonymous

location not specified – 31.05.2025

Vier Wochen. Intensive Gespräche, Nähe, Vertrautheit – zumindest auf seiner Seite. Ich habe zugehört, gehalten, Raum gegeben. Aber als ich ihn bat, mich wirklich kennenzulernen, sagte er: „Ist mir egal.“ Als ich erzählte, dass ich in einer früheren Beziehung Gewalt erlebt habe, wurde er eifersüchtig, schlug – leicht, aber spürbar. Und später: „Ich bin so, und wenn du das nicht mitmachst, fuck you.“

Ich bin nicht geblieben.
Ich bin nicht seine Therapie.
Und ich bin nicht sein Ventil.

Ich war da – ehrlich, verletzlich. Aber ich habe gemerkt: Nähe ist kein Freifahrtschein. Wer mich liebt, will mich nicht kleinhalten.

anonymous

location not specified – 30.05.2025

ich bin einem minijob als kellnerin nachgegangen, um mein studium zu finanzieren.
an einem der tische, die ich bediente, saß eine gruppe biertrinkender, betagter männer. alle von ihnen schon nachmittags erheblich alkoholisiert.
als ich mit einem lappen den freien nachbartisch neben der gruppe abwischte, rief mir einer der männer lautstark zu, dass ich den tisch ja „wunderbar wischen“ würde und man ja glatt neidisch werden könne. er fragte mich, wann ich denn feierabend habe. auf meine aussage, dass meine schicht gerade erst begonnen hat und ich auch sonst keine zeit habe, entgegnete er, dass das kein problem für ihn sei und er gerne auf mich wartet. egal wie lange es dauern würde. er sei gast eines hotels in der nähe und habe dort ein zimmer reserviert, auf das er mich gerne mal mitnehmen würde. dort könne ich ihm dann ja mal zeigen, wie gut ich mich „um ihn kümmern“ und „ihn überall sauber wischen“ kann. den ekelhaften, gierigen gesichtsausdruck den er dabei hatte, kriege ich bis heute nicht aus dem kopf. die männergruppe lachte, von den anderen gästen reagierte niemand. ich habe direkt danach meinen damals anwesenden chef informiert und ihn gebeten, den gast auf sein grenzüberschreitendes verhalten hinzuweisen. meinem anliegen entgegnete er lediglich mit der frage, ob die gruppe ihre rechnung schon bezahlt hat. als ich dies verneinte, forderte er mich auf, einfach weiterzuarbeiten und bescheid zu sagen, falls nochmal etwas passiert.

anonymous

location not specified – 30.05.2025

Mein Ex hat heimlich bei einem unserer ersten Dates ein Selfie von sich mit Daumen hoch gemacht, während ich ihm einen geblasen habe. Ich wusste natürlich nichts davon und habe es irgendwann auf seinem Tablet gefunden.

anonymous

location not specified – 30.05.2025

Ich war so um die 17, er bestimmt mindestens schon Mitte 20. Wir fuhren öfter mit dem selben Bus und kamen irgendwann ins Gespräch. Ich hatte damals nicht viele Freunde und die Gespräche waren nett und unverfänglich. Wir tauschten Nummern aus. Irgendwann rief er mich betrunken an und teilte mir seine sexuellen Fantasien mit, die er mit mir ausleben wolle. Ich habe ihn weggedrückt und nie wieder mit ihm gesprochen, habe mich aber immer unwohl gefühlt, weiterhin mit dem Bus zu fahren.

anonymous

location not specified – 30.05.2025

Mein Ex stand auf SM etc.
Anstatt vorher offen mit mir zu reden und Grenzen abzuklären, hat er sich einfach ausprobiert. Bei einem Mal hat er mir plötzlich einfach ins Gesicht geschlagen und gespuckt. Dabei nannte er mich eine Schlampe. Ich bin sofort in Tränen ausgebrochen. Ein anderes Mal hat er mir so fest in die Brust gekniffen, dass ich heute noch (10 Jahre später) eine Narbe davon habe.

anonymous

Moers – 30.05.2025

Ich habe mal in einem Baumarkt gearbeitet, da war ich so um die 23-24 Jahre alt. Dort im Lager hat ein älterer Mann, kurz vor der Rente stehend, gearbeitet, der uns Mitarbeiterinnen öfters an den Hintern gelangt hat. Es wurde immer abgetan mit: „Ach, das ist doch nur der Klaus*, der ist halt so!“

*Name geändert

anonymous

NRW – 29.05.2025

Mein Stiefvater hat mir als ich noch eine Teenagerin war oft SMS geschickt, um mir mitzuteilen, dass mir mal alle Jungs nachlaufen würden bei diesen Körper und diesen Hintern usw. Es waren sehr unangenehme Nachrichten und ich habe mich sehr geschämt. Abends kam er auch manchmal in mein Zimmer und hat mir einfach den Nacken und die Schultern massiert. Irgendwann habe ich es meiner Mutter erzählt. Es wurde mir nicht wirklich geglaubt. Es wurde damit abgetan, dass er nur mein Selbstbewusstsein aufbauen wollte. Mir wurde vorgeworfen, dass ich das nur erzähle, um die Beziehung zu zerstören.

anonymous

Trier – 29.05.2025

Ein „Möchtegern-DJ“ hat versucht, mich auf dem Nachhauseweg von einer Musikveranstaltung, in einen Club zu locken, der zufällig auf dem Weg lag und in dem er mal aufgelegt hat. Ohne Vorwarnung fiel er dort plötzlich über mich her. Wir haben davor kaum ein paar Worte gewechselt. Mit irgendeinem Vorwand hat er mich hinein gelockt, wo keine Menschenseele war. Ich konnte mich zum Glück wehren, aber es hat unglaublich traumatische Erinnerungen hinterlassen: Er konnte mit der Abfuhr nämlich nicht umgehen und fing dann an, mich zu gaslighten und zu stalken. Ein richtiger Psychopath.

every girl

men – 29.05.2025

Ich habe während der Corona-Pandemie ab und zu Besuch von Freunden bei mir in der WG gehabt. Da ich ein großes Bett habe und eigentlich nie Probleme vorher gehabt, habe ich diese nichts ahnend bei mir im großen Bett übernachten lassen.
Nachts sind deren Hände leider des öfteren unter mein T-Shirt an meine Brüste gewandert. Ich war so geschockt, weil das ursprünglich echt gute „Freunde“ von mir waren. Ich habe seitdem mit keinem dieser Freunde mehr Kontakt. Und lasse auch niemanden einfach in meinem Bett mehr übernachten. Finde es trotzdem traurig, was mit der Menschheit und vor allem Männern abgeht?! Ich habe seitdem Vertrauensprobleme und fühle mich in der Gegenwart von jeglichen männlichen Wesen extrem unwohl.

j

location not specified – 28.05.2025

Ich war 12 und chattete öfter mit einem Mädchen, das angab, in meinem Alter zu sein und meine Freundin werden will.Ich wollte zum „Beweis“ ein Foto von ihr und nach einer Weile kam auch ein Bild. Irgendwann fing sie an zu versuchen mich zu überreden dass wir uns treffen sollen. Zu mir wollte sie nicht, ein Eis essen auch nicht, aber sie wollte mich mitten in der Nacht im Schwimmbad treffen an einem Wald. Ich sollte mich rausschleichen und keinem was sagen. Ich hielt das für eine blöde Idee für ein erstes Treffen, aber sie verbrachte Stunden und Tage damit, mich von der Idee zu überzeugen. Ich hatte einmal geschrieben „ok vielleicht“ und ab da wurde sie immer vehementer und drohte mir auch, nicht mehr meine Freundin zu sein, wenn ich nicht nachts dort hinkommen würde. Ich schrieb dann irgendwann, dass ich noch jemanden mitbringen würde, weil mir das komisch vorkommt, ab da hat sie den Kontakt blockiert. Mir wurde Jahre später erst klar, was hätte passieren können. Ich hatte ein komisches Bauchgefühl und kann natürlich nichts beweisen, aber heute, mit 40 Jahren liegt es klar und deutlich vor mir.

anonymous

location not specified – 28.05.2025

So oft wie Männer im Schwimmbad im Wasser onaniert haben (wir waren Mädchen!) oder auch ausserhalb öffentlich, wie oft man als 12-Jährige gecatcalled wurde, wie oft – auch in der Familie oder im Beruf- auch ältere- Männer meinen Körper kommentiert haben („Du hast aber große Brüste bekommen schööööön“) kann ich gar nicht mehr zählen. Wie oft man im Club beim feiern einfach angefasst oder nicht mehr belästigt wurde ebenso nicht. Aber welche Zahl eigentlich genau so hoch ist, ist die der Männer die dazu sagen, dass man selber Schuld ist. „Was bist Du auch so spät auf der Straße“, „ich bin auch nur ein Mann“, „Dann geh halt nicht in einen Club“ usw. usf. Man wächst so auf, dass es normal ist und man damit leben muss. Und ein man fühlt sich irgendwann tatsächlich schuldig. Nur weil man eine Frau ist.

anonymous

location not specified – 28.05.2025

In meiner Ausbildung war ich mit einem älteren Patienten alleine im Behandlungszimmer. Er fing an mir zu erzählen, was in seiner Hose passiere, wenn er mich so anschaut und ich ging zu meinem Vorgesetzten, der ihn unmittelbar rausschmiss. Ich war 16.

anonymous

location not specified – 28.05.2025

Er wollte mit mir alleine „Reden“. Eigentlich holte er sein Glied raus und sagte mir, „dass ich jetzt machen soll“. Ich wusste nicht was, und wollte nichts machen. Er wurde sauer und spuckte mich an. Ich war 13.

anonymous

location not specified – 28.05.2025

Er filmte unter der Umkleide im Schul-Schwimmbad und erzählte allen, wie mein Körper aussieht und für was ich mich schämen sollte. Es ab keinerlei Konsequezen.

anonymous

location not specified – 28.05.2025

Er kam uns entgegen, als wir auf dem Schulweg waren und onanierte. Er sah uns dabei an und wir bekamen richtig Angst und rannten zu meiner Mutter. Sie meinte, er hätte uns doch nicht angefasst und deswegen sollen wir es vergessen. Und gesagt “ So sind Männer halt“

anonymous

location not specified – 28.05.2025

Er war der große Bruder meiner Freundin. Er hat mich plötzlich angefasst – ich bin erstarrt vor Angst. Später habe ich meiner Freundin alles gebeichtet, sie hat ihn zur Rede gestellt. Er hat alles verleugnet, es sei nie passiert. Sie glaubte ihm und ich war ab da die Lügnerin.

Julia

Ba-Wü – 28.05.2025

Er hat mir in der 9 Klasse zusammen mit seinen Freunden ständig lachend an den Po und die Brüste gefasst. So oft, dass ich ausgerastet bin und ihn geohrfeigt habe. Ich wurde danach angeschrien und mit Schimpfwörtern betitelt, ausserdem solle ich mich nicht so haben. Die Lehrer fanden,dass die „Jungs mich halt toll finden“.

Julia

Ba-Wü – 28.05.2025

Er hat mich vom anderen Bahnsteig aus angestarrt. Ich habe versucht nicht hin zu sehen um nicht mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Er hat seinen Bahnsteig verlassen und ist auf meine Seite gekommen. Er hat mich angsprochen und ich habe gesagt, dass ich nicht reden möchte. Er hat mich in der Bahn verfolgt und ist an meiner Haltestelle ausgestiegen. Habe unterwegs noch Hilfe gerufen, musste ja alleine nach Hause. Er hat es die Verfolgung dann abbrechen müssen.

anonymous

location not specified – 28.05.2025

Er hat beim Oralverkehr meinen Kopf festgehalten, so dass ich mich nicht rechtzeitig lösen konnte.

anonymous

Wohnung von meinem Ex – 28.05.2025

Wir waren noch ein Paar. Ich habe mich vertrauensvoll auf ein Sex-Spiel eingelassen. Er hat mich heimlich fotografiert, ich habe es am Blitz im Fenster gesehen. Ich habe ihn darauf angesprochen und wollte dass er es löscht. Er sagte, ich solle mich nicht so anstellen. Bei der Trennung habe ich es heimlich von seinem Computer gelöscht.

Arbeit – 28.05.2025

Ein Kollege hat mir zur Begrüßung auf den Po geklatscht und sich direkt „entschuldigt“ mit den Worten, er wäre in der Höhe verrutscht. Mein Chef war auch da, ich habe es ihm direkt erzählt. Er hat mir nicht geglaubt.

anonymous

location not specified – 27.05.2025

Nachdem ich einen sexualisierten Übergriff hinter mir hatte, ging ich nur noch in „unauffälliger“ Kleidung aus (wenn überhaupt). Ich trug Jeans, einen recht weiten Pulli und eine große Umhängetasche – dazu hatte ich mir die Haare sehr kurz geschnitten. Mit Freunden stand ich vor einer Bar und ein Mann fasste mir einfach an den Hintern. Trotz riesiger Umhängetasche – obwohl ich versucht hatte, so unauffällig auszusehen, wie ich konnte und mich mit Kleidung zu schützen. Einer meiner Freunde konfrontierte ihn, doch er lehnte sich vor und sagte mir ins Gesicht, dass er sich entschuldigen könnte, doch er würde es sowieso wieder machen.
Eine Freundin von ihm meinte, sie hätte ihn kennengelernt, indem er sie so angefasst hatte. Meinte anscheinend, ich soll es nicht so schwer nehmen.
Auch über ein Jahrzehnt später fällt es mir schwer, für mich einzustehen.

anonymous

location not specified – 27.05.2025

Ich war 17 Jahre alt und war mit Freunden und Bekannten auf einem Festival. Einer von ihnen hat einen Abend ausgenutzt und mich, die vollkommen betrunken war, in mein Zelt begleitet. Da wurde er übergriffig und hat mich zu Dingen aufgefordert, die ich nicht wollte. Er hatte auch „Sex“ mit mir, obwohl ich „nein“ sagte und mich kaum bewegen konnte, weil ich so viel getrunken hatte. Lange Zeit habe ich gedacht, er hat die Situation missverstanden. Doch meine Vulva war am nächsten Tag angeschwollen und mein Gyn hat noch nach 3 Tagen Verletzungen in der Vagina gefunden.
Noch heute leide ich an einer PTBS und habe eine chronische Schmerzerkrankung sowie eine Angststörung. Ich bin immer noch im Freeze-Modus trotz vieler Therapien und Behandlungen.
Ich habe ihn damals ein paar Tage später konfrontiert und er meinte, er dachte, ich wollte es auch.
Doch wie kann ich etwas zustimmen, wenn ich mich kaum rühren kann?

anonymous

köln – 27.05.2025

Immer wenn mein damaliger Freund und ich Sex hatten (das hieß bei ihm ausschließlich penetration) und er kurz vor der Ejakulation stand, zog er seinen Penis aus mir, ries das Kondom ab, vollendete die letzten Meter selber mit seiner Hand und spritze sein Sperma irgendwo auf meinen Körper. Ich kannte das nicht so, ich mochte das nicht so. Ich habe versucht darüber zu sprechen, aber ein wirkliches Gespräch fand nie statt. Immer wieder fragte er mich bei diesem Prozess, ob er in mein Gesicht kommen dürft, was ich immer verneint, manchmal passierte es „ausversehen“ trotzdem. Dann weinte ich nach dem Sex. Ich fühlte mich schon durch den „normalen“ Prozess gedemütigt, dann aber noch mehr. Offene Kommunikation über Sex fand sowieso nie statt. Er nahm sich einfach immer das was er wollte. Ich spielte nach Überredung meistens mit, wenn ich Grenzen setzte wurden diese oft trotzdem übergangen. Ausersehen fehlte mal das Kondom und es wurde kurz mal ohne reingedipped. Ich wurde nach Einwilligung gefesselt und dieses Situation wurde dann ausgenutzt um Dinge zu machen, die ich sonst nicht machen wollte. Es wurde nicht aufgehört, wenn ich stop sagte, weil es mir zu doll war oder der Teppich mir Rücken und Knie wund rubbelte. Teilweise weiß ich jetzt, dass das so nicht ok ist, aber oft gebe ich mir trotzdem die Schuld. Ich habe nicht energisch genug nein gesagt. Ich weiß doch oft selber nicht was ich will. Weiß ich überhaupt wo meine Grenzen sind? Bin ich vielleicht einfach nur prüde?

anonymous

Köln – 27.05.2025

Mein damaliger Freund hat mich immer wieder so lange bearbeitet, bis ich sexuelle Handlungen mit ihm gemacht habe, die ich eigentlich gar nicht wollte. Er hat nicht aufgehört als ich nein oder stop gesagt habe und auch über die sexuelle Gewalt hinaus fand viel psychische Gewalt statt. Aber es sind die kleinen Übergriffe (oder zumindest die, die ich als kleiner Wahrnehme), die bis heute an mir nagen und mich immer wieder hinterfragen lassen ob ich einfach nur prüde oder empfindlich bin und ich selber schuld bin, dass diese Situationen mich bis heute begleiten und ich mich schlecht fühle. Wir waren öfter miteinander Dusche, aber nicht um dort Sex zu haben. Ich weiß gar nicht mehr so genau warum. Zuerst hat er gefragt ob er auf mich oder eher gegen mich urinieren darf, was ich verneint habe. Also ging das Überreden wieder los: „Wir sind doch unter der Dusche. Das wir doch direkt weggespült“ „Nein“ „komm schon“ bereits mit seinem Penis zwischen den Fingern „NEIN“. Noch ein paar Überredungsversuche hat er gestartet, aber ich bin stark geblieben. Bis ich irgendwann merkte, dass er trotzdem einfach anfing gegen mich zu urinieren. Ich machte deutlich, dass das nicht ok ist, aber wieder die gleichen Ausreden „Wir stehen doch unter dem Wasser. Es ist doch direkt wieder weg“ Das sollte nicht das letzte Mal sein, dass er mich ohne meine Einwilligung gegen mich urinierte und auch nicht das letzte Mal, dass er meine Grenzen komplett ignorierte.

Sarah

Berlin – 27.05.2025

Am 21.05. war ich allein auf dem Heimweg. Ein Mann kam mir entgegen, winkte mir zu – ich blieb stehen, weil ich im ersten Moment dachte, er könnte mich kennen. Das Gespräch begann harmlos mit einem lockeren „Was geht?“, doch die Stimmung kippte schnell.
Innerhalb weniger Minuten wurde aus einem Gespräch ein bedrückendes, übergriffiges Erlebnis. Zwei Männer, einer davon besonders aktiv, bedrängten mich verbal und körperlich. Ich fühlte mich plötzlich wie gelähmt – ein Gefühl von Ohnmacht und innerer Starre, das ich so von mir nicht kenne. Es kamen persönliche, sexualisierte Fragen. Komplimente, die keine waren. Dann konkrete Aussagen, was er „gerne mit mir machen würde“, darunter auch Fantasien von sexualisierter Gewalt. Ich sagte, dass ich nicht berührt werden will – er tat es trotzdem. Ich wich zurück, versuchte Grenzen zu setzen, aber sie wurden ignoriert. Berührungen an Händen, Arm und Schulter. Ein nicht von mir weichen und beängstigendes Gefühl. Nur den Moment abwarten, wo ich sicher genug war abzubauen.

anonymous

location not specified – 25.05.2025

Ich bin 8 Jahre alt. Mein Vater liegt neben mir im Stockbett, unter uns mein Bruder. Es ist Schlafenszeit und dunkel, nur Licht von draußen erhellt den Raum ein wenig. Er flüstert mir zu & fordert mich auf seinen Penis anzusehen und anzufassen.

Ich bin 12 Jahre alt. Ich übernachte mit meinen Brüdern, unserem Onkel & seiner Freundin bei ihnen zu Hause im Bett. In der Nacht wache ich auf, weil meine Hand plötzlich den Penis meines Onkels berührte. Er bewegte meine Hand – Schockstarre, ich hatte solche Angst und tat so als würde ich schlafen während ich zu „Gott“ flehte, dass er endlich damit aufhört. Dann griff er in meine Unterhose. Bis heute erinnert mich nur mein Tagebuch-Eintrag von damals daran. „Ja, es ist wirklich passiert“, musste ich mir ständig sagen. Ein Jahr später machte er dasselbe mit meinem kleinen Bruder. „Hätte ich es verhindern können?“ Als mein Bruder es meinen Eltern erzählte meinte die Freundin von meinem Onkel nur „Er hat ihn wohl mit mir verwechselt, das macht er öfters in der Nacht.“

Als ich 13 war übernachtete ich bei meinem Vater im Bett, weil meine Mutter im Krankenhaus war, kurz vor der Geburt meines Bruders. Er hat mich berührt und sich mit seinem Unterleib immer wieder an mich gedruckt.

Als ich 16 war übernachtete ich bei meiner besten Freundin nach einer Hausparty. Ein Freund schlief spontan auch bei uns im Bett. Ich wachte in der Früh auf weil seine Hand in meiner Unterhose war, aber dieses Mal nahm ich seine Hand raus und drehte mich weg.

Linus

Köln – 24.05.2025

Ich, schwul und 18, war für ein Fsj- Seminar im Januar – ohne Unterkunft. Drei Stunden Heimweg waren unmöglich, also suchte ich über Grindr Schlafplätze. Ich wartete ich stundenlang am Bahnhof, bis mich jemand abholte. Es war klar: nur schlafen, kein Sex. Doch in seiner Wohnung wurde er übergriffig. Ich sagte mehrmals Nein. Er versuchte es trotzdem – viermal. Ich hatte Angst. Schließlich warf er mich raus. Nachts um zwei buchte ich mir ein Hotel. Ich konnte nicht schlafen, voller Gedanken und Angst. Ich erzähle das, weil ich sagen will: Nein heißt Nein. Und niemand sollte für einen Schlafplatz in Gefahr geraten.

anonymous

Bielefeld – 23.05.2025

Ich habe in einer Unterkunft mit 11 minderjährigen geflüchteten Jungs gearbeitet. Allein als junge Frau. Am Ende war es mein 52 jähriger deutscher Chef, der teilzeit bei der Jugendhilfe und Teilzeit bei der Polizei arbeitet, der mich belästigt hat. Er hat mich angefasst und mir Monate lang nachts Nachrichten geschrieben. Seine Tochter war in meinem Alter. Seine Frau lag Nachts neben ihm. Ich habe 4 Monate gebraucht, bis ich mich getraut habe zu dem nächsten Vorgesetzten zu gehen. Am Ende hat der Träger mir Geld bezahlt aber mich freigestellt. Quasi Schweigegeld. Mein Chef arbeitet weiter in der Jungendhilfe und bei der Polizei. Ich war nicht die erste junge Frau, die auf der arbeit von ihm begrabscht wurde.

Hannah

Near Berlin – 23.05.2025

In June I Met a guy at a Party. We Never met alone only at Partys. One Party in November included a sleepover. We slept together in a Room with other people. We already kissed before but never did more. When everyone was sleeping he kept putting my hand into his private area. He Said I did not really want to do this multiple times but he kept asking and begging for me to do things. He took my hand pretty roughly and started doing things on himself. Afterwards he wanted to do things to me but I said no. He Said that it was „not fair“ that I could do something to him but he couldnt do something to me. At that time i was already emotionally attached to him. We didnt Talk After for couple of month and started texting on and off again in Feburary. We were both 15, now 16. Things are still complicated because we have the Same Friends.

Alexandra

Ludwigsburg – 23.05.2025

Hallo…
Ich würde gerne meine Geschichte erzählen. Ich würde sie eigentlich am liebsten verfilmen lassen. Und auch wenn es so unendlich viel zu sagen gibt, habe ich bisher nur geschwiegen. Ich wurde über 4 Jahre lang in meiner Beziehung von meinem ex Partner konstant emotional, sexuell, körperlich und finanziell missbraucht. Dass das alles so passiert ist, habe ich erst am Ende der Beziehung so wirklich realisiert, da ich mich vorher nie mit dem Thema Gewalt auseinander gesetzt habe. Beleidigungen und silent Treatments bis über zu ständigem gaslighting gehörten zum Normalzustand. Ich wurde bespuckt und geschubst. Mein Fingernagel wurde abgerissen. Ich wurde mehrfach ohne Erlaubnis oder Wissen gefilmt und fotografiert als ich schlief (teilweise nackt), als ich nichts andres mehr konnte als zu schreien aufgrund der permanenten Beleidigungen und Demütigungen. Ich wurde ständig verlassen und als psychisch krank hingestellt. Dies galt als Bestrafung dafür. Für mein „Benehmen“. Ich musste mich entschuldigen und kämpfen um ihn wieder zurück zu erobern, nur weil ich ihn ja „brauchte“. Es war wie eine Sucht. Und ich dachte es wäre Liebe. Und nur meine Schuld. Während ich schlief, wurde ich angefasst. Ich wurde während dem Akt festgehalten. Unter Druck gesetzt es zu tun, auch wenn mir mal nicht danach war. Sonst würde er es sich anderweitig besorgen. Oder ich liebte ihn ja sonst nicht. Mein Sohn (11) bekam leider zu viel mit. Auch er kam am Ende die Gewalt ab. Finanziell trug ich alles

anonymous

Praxis – 23.05.2025

Als MeToo kam, dachte ich, nun würden die vielen Therapeutinnen aufstehen u die täglichen Übergriffe, denen wir ausgeliefert Sind endlich öffentlich machen.Leider nein.Jede Physiotherapeutin hat dies schon erlebt.Es wird von den Praxisinhabern meist unter den Teppich gekehrt.Grade wir Physiotherapeutinnen werden immer wieder sexuell von Männern egal welchen Alters bedrängt,belästigt.körperlich od mit Worten.ich allein in der Praxis.Ein Patient machte mir während der Lymphdrainage seiner Beine, ständig ungefragt Komplimente.Bat mich meinen Zopf zu öffnen weil ich ja so schöne Haare hätte.Die ganze Zeit zupfte er an seinem Slip herum.Nachdem ich kurz auf Klo gehen musste,fragte er mich ob ich mich gewaschen hätte .ich sagte,das ich mir natürlich die Hände gewaschen u desinfiziert hätte.Er sagte dann,nein ich meine untenrum .ich war so in schockstarre.Dann packte er seinen errigierten Penis aus u bat mich zu beurteile ob dieser klein wäre-er hätte komplexe.ich bin dann raus+Hab mir Hilfe vom Nachbarn geholt,der ihn aus der Praxis geworfen hat.habe 3xversucht ihn anzuzeigen.Polizei wollte erst nicht,da max.sexuelle Beleidigung.hab dann andere Praxen kontaktiert+noch 2 Therapeutinnen gefunden,wo er das gl gemacht hat.haben ihn dann zu 3.angezeigt u ich habe ihn dann tatsächlich im Gericht wiedergesehen u er wurde verurteilt!

anonymous

location not specified – 23.05.2025

Ich war ungefähr 19 Jahre alt und mit einem Freund zum Feiern in der Stadt. Wir hatten vorher ausgemacht, dass ich bei ihm übernachte (er war älter als ich und wohnte in einer WG). Als wir zu ihm nach Hause gingen, haben wir uns zum Schlafen ins Bett gelegt. Klar war ich betrunken und bin schnell eingeschlafen. Für mich war das vollkommen in Ordnung, mit ihm zusammen im Bett zu schlafen, wir kannten uns gut und ich habe ihm vertraut. Ich wurde dann wach, weil er mir die Hose runtergezogen hatte und begann, mich im Intimbereich zu küssen. Ich sagte „Nein“, woraufhin er erwiderte „Ist okay, ich hab dich so lieb“. Ich hatte Angst, dass er mich mitten in der Nacht rausschmeißen würde und wusste nicht wie ich nach Hause kommen sollte. Ich hab es über mich ergehen lassen und mit ihm geschlafen. Mir wurde erst später klar, was in der Nacht passiert ist, weil ich anfangs dachte, ich hätte es deutlicher verneinen können oder einfach gehen können.

Samantha

Berufsschule – 23.05.2025

Ich war den Zweiten tag in meiner neuen Berufsschulklasse als mein Mitschüler in meine Sport umkleide gegangen war und mich anfasste (bin das einzige Mädchen)
Bisheute glaubt mir niemand aus der schule weder Lehrer noch Schüler . Er hat keine Bestrafung erhalten

Franzi

Germany – 23.05.2025

Es war um die Mittagszeit, Sanifair-Toilette am Bahnhof. Als ich meine Hände wusch, sprachen mich die beiden männlichen Mitarbeiter an. Unverbindlich, ob ich Urlaub machen würde, ja ein bisschen Sightseeing.
Als ich durch das Drehkreuz nach draußen bin, packte mich der eine am Hals und versuchte mich zu küssen. Der andere lachte. Ich konnte mich aus seinem Griff befreien und rausrennen.

Marie

Perg – 23.05.2025

Ich stehe am Bahnsteig, freue mich auf eine Wanderung. Neben mir ein Mann, der mich permanent anstarrt. Ich schenke ihm einen kurzen Blick der Abneigung. Er starrt weiter und grinst anzüglich. Ich entferne mich ein paar Schritte. Er geht in meine Richtung. Stellt sich ganz eng an mich. Ich sage dass er bitte weiter weg gehen solle. Er grinst mich weiter lüstern an und bewegt sich nicht weg. „Ich steh ja nur neben einer schönen Frau“ So muss eben ich weggehen. Das allein stört mich bereits. Ich muss ihm wieder Raum geben! Er geht mir wieder nach. Bis ich laut werde und er bemerkt dass nun alle am Bahnsteig schauen. Daraufhin ein böser Blick in meine Richtung mit den Worten „hysterische Alte“.

Tess

location not specified – 22.05.2025

9. Äußerlich merkt man mir nichts an. Ich erscheine sehr offen und freundlich, auch zu Männern. Das ist aber nur damit man mich mag und mir somit nichts tut. Obwohl ich weiß, dass es mich nicht schützt. Ich gebe aber keine näheren Informationen über mich preis, was mir das Gefühl von etwas Sicherheit gibt. Ich wollte immer einen Partner an der Seite, den ich mit meiner Liebe überschütten kann. Mit dem man ein gemütliches Nest bauen kann, der mich vor den Männern da draußen beschützt (welch Ironie), der für mich da ist, bei dem es warm ist. Ich wollte ankommen, mich fallen lassen können. Ich bin noch immer wahnsinnig bedürftig wie man liest. Ja, man sollte sich selbst dann das alles geben, aber mal ehrlich, wer würde es nicht schön finden einen verbündeten im Leben zu haben, welches es nicht so gut mit einen meint?! Ich hätte es mir so sehr gewünscht! Aber als alleinstehende mit Kindern ist man wieder anderen Vorurteilen ausgesetzt! Männer waren und sind mit das größte Übel in meinem bisherigen Leben. Wäre mein Opa ein liebevoller Papa für meine Mama gewesen, wer weiß, wie ihr und auch mein Leben ausgesehen hätte. Vielleicht hätte ich mehr Stärke und Mut besessen. Viel schöner wäre es aber, wenn alle Männer so wären, dass man als Frau erst gar keine Stärke bräuchte um sich zu schützen

Tess

location not specified – 22.05.2025

8. … wird. Oh jetzt kommen noch Erinnerungen von Sprüchen wie „du hast so volle Lippen, du kannst bestimmt gut blasen“, „dein Gehirn ist in deine Titten gerutscht“, meine Oberweite hatte es selbst in die Abschlusszeitung geschafft. Es wurden auch schon Wetten abgeschlossen wer mich zuerst ins Bett bekommt. Mir fällt gerade immer mehr ein, ich habe nämlich Verdrängung als Superkraft. Ich vergesse sehr schnell, sehr viel. An einiges kann ich mich mit Anstrengung oder durch andere erinnern, an manches nicht mal durch Erzählungen. Dabei trifft es alltägliches wie Ausnahmesituationen. Wenn ich mit meinem Mann Streit hatte, wusste ich an nächsten Tag nicht mehr wieso. Ich habe so viel schon erlebt, aber ich traue mich nie jemandem alles zu erzählen, weil wer glaubt schon, dass eine Person so viel Pech haben konnte?! Und wenn, dann muss ich ja selbst daran schuld sein. Vermutlich hab ich mich falsch verhalten oder war Freizügig angezogen. Und ich muss auch ziemlich eklig sein, wenn schon so viele ihre Hände an mir dran hatten. Ich verstehe selbst nicht, warum es so viele unzählige Situationen waren. Es ist sehr ambivalent, zum einen ist es fast schon normal dass man über meinen Grenzen geht, auf der anderen Seite würde ich heute zuschlagen. Ich möchte nie wieder gegen meinen Willen angefasst werden. Ich hab so eine Abneigung gegen Männer. Mir ist schon länger nichts mehr passiert. Selbst wenn man mich angebaggert hat. Ich vermute wegen meiner inneren Haltung – fass mich nicht an!

Tess

location not specified – 22.05.2025

7. … nicht mal eine Banane oder ein Eis in der Öffentlichkeit essen ohne ein Spruch. Ich wurde oft sexistisch angesprochen. „Ficken,“ oder auf die Toilette verfolgt…. ach da fallen mir doch noch zwei Situationen ein. Ich war 14 und mit meiner Freundin unterwegs. Zwei jüngere Männer folgten uns überall hin und tatschten uns letztendlich an. Und ich war auf einem Geburtstag. Ich war in einer Beziehung, was jedoch einen anderen Gast nicht davon abhielt mich zu belästigen. Ich war ziemlich betrunken und versuchte ihm aus dem Weg zu gehen. Aber er war immer da, und da hatte ich mal eine Hand im Schritt, oder auf den Weg zur Toilette kam er hinterher knallte mich gegen die Türe, hielt mich fest und küsste mich. Ich versuchte mich zu wehren, aber keine Chance. Das enttäuschende, drinnen war jemand aber half mir nicht. In diesem Moment kam auch mein Freund. Und obwohl er angeblich gemerkt hatte, dass der kerl mich den ganzen Abend verfolgte, tat auch er nichts und ich war dann diejenige die fremd gegangen wäre. Alles was dieser Kerl gemacht hatte, interessierte niemanden, aber das er mich küsste wurde zum Thema für alle. „Wenn ich dein Freund wäre, würde ich dich verlassen“. Ich tat es doch nicht freiwillig, war aber die böse, die Schuldige. Ich musste mich bei meinem damaligen Freund für etwas entschuldigen, was ich nicht mal aus eigenen Antriebe gemacht hatte. Noch eine Situation. Ich hatte im nebenjob mal einen Kollegen, der mir immer ins Ohr flüsterte, dass er mich f***en…

Tess

location not specified – 22.05.2025

5. … keine Ruhe. Auch nicht wenn ich mal einen Spaziergang alleine machte. Immer der Vorwurf ich würde fremd gehen. Also nahm ich immer die Kinder mit, aber auch dann der Vorwurf. Bei einem Spaziergang hatte ich meinen Säugling im Tragetuch. Ein sehr alter Mann in der Nachbarschaft hielt wie immer ein Schwätzchen mit mir. Er kam näher, ich dachte er wollte das Baby anschauen, aber nein, er fasste mir an die Oberweite. Ich erzählte es wieder niemandem. Meinen Mann vor allem nicht. Hatte Angst er würde mir weitere Spaziergänge verbieten oder den alten Mann fertig machen. Wieder mein falsch platziertes Mitleid. Jahre später trennte ich mich. Ich konnte nicht mehr. Ich hatte die Mechanismen inzwischen erkannt, viel gelesen, und ich erkenne mich und warum ich so ein tolles Opfer für (meist) Männer bin. Ich lernte einen alleinerziehenden Papa kennen. Anfangs maskierte er noch, aber mein Bauchgefühl meldete sich kaum hörbar. Wir wurden intim. Er zog heimlich das kondom ab, und machte ohne Abstimmung anal. Er ging davon aus, dass es in meiner Herkunft normal wäre und ich es schon gewohnte wäre. Danach zeigte er seine toxische Art. Ich brach den Kontakt ab, und war froh, dass er nicht wusste wo ich wohne. Das sind mal die großen Geschichten an die ich mich einigermaßen gut erinnere. Ich kann sehr gut darüber reden, aber wie man vielleicht merkt nicht detailliert und auch nicht emotional. Laut meiner Therapeutin ist das ein Schutz. Es gab noch zig andere Situationen. Ich konnte….

Tess

location not specified – 22.05.2025

4. Ich hatte meinen Onkel ganz vergessen, der mich immer wieder am der Oberweite anfasste in meiner Jugend. Zum Glück hab ich den nur selten gesehen. Wenn es ein anderer Erwachsener mitbekommen hatte, gab es nie eine Konsequenz. Nur meine Mutter hätte mich schützen können, aber wenn sie dabei war, war er sehr vorsichtig und ich traute mich nie was zu sagen. Die Scham war zu groß, und ich fühlte mich schuldig wenn es dann Ärger, Stress und Streit gegeben hätte. Wieder ein Sprung nach vorne. Ich lernte meinen Mann kennen. In der kennenlernphase entwickelte er ein heiß – kalt Spiel, welches mich emotional völlig abhängig machte. Es gab ständig Streit aus dem Nichts, ich war nie gut genug, auch nicht im Bett. Wenn etwas weh tat war es ihm egal, und auch anal gab es in sehr großen Abständen aber immer gegen meinen Willen. Ich gehörte immerhin ihm. Körperlich gab es nie Gewalt, nur psychisch. Zu den Tieren und den Kindern war er immer lieb. Ich musste mich nur um alles kümmern, um alles!! Und wenn ich abends kaputt war musste ich dennoch die Beine breit machen, auch wenn ich zu müde war. Einfach mal nur kuscheln oder einen Film schauen gab es nicht. So erledigte ich meist immer erst meine Pflicht und gab mein bestes wie die Frauen im Porno, Hauptsache er kommt schnell. Und nein, deswegen dachte er nicht irrtümlicherweise das ich auch immer wollte. Er merkte ja, dass ich müde war, ich sagte es auch. Wenn ich mit den Kindern eingeschlafen war weckte er mich immer. Er ließ mir keine..

Tess

location not specified – 22.05.2025

3… Tier retten, wenn auch mit Einschränkungen. Ich verließ ihn, mit einigen Narben auf der Seele. Später lernte ich einen sehr gutaussehenden Mann kennen. Er war so nett, auch zu meinem Tierchen. Das hielt so lange an, bis er wusste wo ich wohnte. Dann fing die Hölle an. Er drohte mir sollte ich mich „trennen“, die Beziehung war mehr seine Entscheidung als meine. Ich wurde eingesperrt, er hatte bei mir eingebrochen, mich geschlagen, und auch vergewaltigt. Die Strafe für falsches Verhalten war anal. Eines Tages kündigte er sich an, und ich hatte ein ganz ganz schlechtes Gefühl. Ich brachte mein Haustier in Sicherheit. Er war so voller Wut, aber er machte erst sehr lange psychospielchen, bei denen ich nie wusste ob er mich umbringen würde. An diesem Tag eskalierte es völlig. Er zeriss mir die Kleider, verschlug mich, aber ich schaffte es nach draußen in ein anderes Haus. In dieser Zeit machte er das Aquarium kaputt und tötete all meine Fische. Wieder so ein Mensch. Wie kann man zwei mal an die ähnlichen kommen??? Wie? Die Polizei kam, aber ich hatte so angst vor diesem Kerl, dass ich keine Anzeige erstattete. Ich wollte ihn nur los haben. Es dauert noch einige Monate, bis ich eine andere Wohnung in einem anderen Ort gefunden hatte. Seit dem schaue ich immer herum, ob er mich gefunden hat und mir folgt. Seit dem bin ich bei allen Männern sehr sehr vorsichtig geworden und gebe meist keine persönlichen Daten raus. Aber auch bei Frauen, nicht das die sich kennen…

betti

vienna – 22.05.2025

nach 22 jahren hab ich es gestern das erste mal gefühlt:

ich bin unschuldig!

Tess

location not specified – 22.05.2025

2. … war auch ihr ältere Bruder und dessen Freund da. Sie lockte mich nach oben zu den Jungs, die mich dann fest hielten und mich nicht mehr raus ließen. Meine Freundin bekam Geld dafür. Ich wurde auf das Bett gedrängt. Es passierte zum Glück nicht viel, aber der Verrat saß tief. Die Freundschaft war beendet. Etwas ähnliches passierte mir bei einer Freundin meiner Mama. Ich spiele oft mit deren Kinder. Eines Tages war ich beim Sohn im Zimmer, und dann kam der viel ältere Halbbruder ins Zimmer. Wieder wurde ich im Bett fest gehalten, ohne das aber wirklich was passierte. Ich hatte einige Denkfehler entwickelt. Ich muss liefern, ich muss gut aussehen, usw damit ich gemocht werde. Ich hatte dann meine erste große Liebe und andere Leute um mich. Es war nicht alles besser, aber es war körperlich ein safe Place. Angefasst ohne mein Willen wurde ich nur noch in Diskotheken. Doch leider zerbrach die Beziehung. Ich litt so sehr darunter. Ich war daher viel in Verein. An einem Abend waren einige alte Herrschaften da. Ich erinnere mich nur noch, dass einer meinte so nett und sein und mich zum Auto zu bringen, weil es bereits dunkel war. Am Auto angekommen packte er mich und gab mir einen Kuss mit Zunge. Das war echt eklig. Einige Monate später wurde ich verkuppelt, er soll angeblich so toll sein. Dieser „tolle“ Kerl, war der erste, der mich anal vergewaltige. Zudem brachte er mein Haustier um, einem anderen brach er die Wirbelsäule, aber mir sehr hohen Tierarztkosten konnte man das..

Tess

location not specified – 22.05.2025

1.Meine Geschichte scheint ein Erbe zu sein, ein Erbe durch einen grausamen Großvater, der meine Mutter als Kind über Jahre sexuell missbrauchte. Nach einem Femizid beendete er sein Leben zum Glück. Seine Taten hatten Spuren bei meiner Mama hinterlassen, die sich auch auf mein Leben auswirkte und mich somit zum perfekten Opfer machte. Meine erste Erfahrung sammelte ich in der 4. Klasse, als mich mein Nebensitzer im Schritt anfasst. Ich war immer sehr schüchtern und sagte es dann nur meiner Mama, die sich in der Schule für mich einsetze. Man versuchte immer einen Abstand zwischen und zu schaffen, aber bei einer Waldwanderung machte er es wieder. Ich fühle mich wieder voller Scham und verloren. Wir zogen wieder um. In der neuen Stadt wurde ich massiv gemobbt. Ich wurde mit Steinen und Müll beworfen, beleidigt, usw. Als ich endlich eine Freundschaft aufbauen konnte, hab ich mich natürlich ganz nach ihr orientiert. Sie ging mit mir shoppen beim überhaupt zur 5. Klasse. Aus den weiten t-shirts, wurde Bauchfrei und Minirock. Ich hatte damals eine gute Figur und war Frühreif. Ich hatte plötzlich so viele Freunde. Vor allem Jungs, und viele davon waren es, die mich in der 4. noch gemobbt hatten. Aber immer wenn es ging, fasste man mich oben oder unten an. Man spielte Fango, und während man mich fest hielt hatte ich eine Hand im Schritt. Wenn das Licht im Winter aus gemacht wurde von den Mitschülern, hatte ich Hände an der Oberweite. Als ich mal meine Freundin besuchte, war auch ihr..

Hannah

location not specified – 21.05.2025

6] … Und auch wenn es sehr schwer ist, über Erlebtes zu sprechen, schreibe ich jedes dieser Worte gerne auf, weil ich weiß, dass es eine Frau lesen könnte, die gerade in einer ähnlichen Situation steckt und die wissen soll: So aussichtslos es auch scheint – es ist nicht vorbei! Du kannst da raus! Vertraue deinem „etwas stimmt nicht“-Gefühl und sprich darüber. Mit jemandem, dem du vertraust. Bleib nicht allein – du bist es nicht! Und schäm dich nicht! Und wenn doch, dann für ihn, niemals für dich. Du musst ihn nicht retten, aber dich musst du retten!

Hannah

location not specified – 21.05.2025

5]…ich existierte nicht mehr; nicht ohne ihn. Ich gehörte ihm, wurde zu seinem Besitz. Ich aß immer weniger, verlor über 10 KG; mein Gesicht war eingefallen; meine Stimmung am Boden. Ich ging immer weniger raus, um ja nichts zu tun, was ihn hätte stören können.
Ob ich jemals darüber nachdachte, ihn zu verlassen? Klar, ich bin keine Masochistin. Das Problem daran war: es fühlte sich so unmöglich an. Anfangs waren es Versprechen von der ‚ewigen und großen Liebe‘ – davon, dass er sich ändern würde. Dann die Hilferufe – nur ich allein könnte ihn retten. Erfundene Szenarien: Autounfälle, Schlägereien, Anzeigen, Prozesse, Krankheiten. Er kramte stets tief in der Trickliste, um mich vom Bleiben zu überzeugen. Und als ich es dann endlich schaffte, an die Oberfläche zu gelangen und es zu beenden, folgte das Stalking. Er kontaktierte mich und meine Freundinnen; schrieb mir auf allen vorhandenen Social Media Plattformen, bis hin zu E-mails; tauchte auf denselben Discoabenden auf; sein Nachbar kontaktierte mich immer und immer wieder. Seit einem Jahr habe ich nun Ruhe. Ich bin in psychologischer Behandlung. Manchmal träume ich von ihm; andere Male nicht. Ganz aufgehört hat diese Hölle nicht; auch wenn es heute lediglich Erinnerungen und Flashblacks sind…

Hannah

location not specified – 21.05.2025

4]…Zum einen, weil all diese Emotionen meine Rationalität ausschalteten; ich dachte nicht mehr nüchtern, war längst zu tief drin, zu abhängig. Zum anderen war es leichter, wegzusehen. Die Dinge, die er mir antat, waren inzwischen so schlimm, dass ich sie mir nicht mehr eingestehen konnte – jedenfalls nicht, ohne daran zu zerbrechen. Also verdrängte ich, schluckte alles runter – nur um das volle Ausmaß nicht spüren zu müssen.
Es folgte ein verstauchter Zeh- oder war er gebrochen? Das weiß ich bis heute nicht, immerhin vermied ich es, ins Krankenhaus zu gehen. Aber laufen konnte ich für längere Zeit nicht mehr. Ein geschwollener Oberschenkel, nachdem er mich mit voller Wucht zu Boden trat. Immer öfter schrie ich ihn an, dass er mir nicht zu nahe kommen möge. Und sogar nachts gehörte die Kontrolle ihm- er begann damit, mich zu wecken, um mir weitere Anschuldigungen an den Kopf zu werfen und mich mitten in der Nacht zu erniedrigen. Es wollte nicht aufhören, es wurde nur schlimmer. Und nichts konnte ihn bändigen, wenn er erst einmal in Fahrt war, nicht meine Schreie, nicht mein Weinen und auch nicht mein Flehen. Müsste ich erklären, wie es sich anfühlt, in so einer Beziehung zu stecken, würde ich sagen: Es ist wie Ertrinken. Man geht langsam immer weiter unter. Und das Absurde daran: Die Luft ist da. Man müsste nur auftauchen. Aber man tut es nicht.
Müsste er eine Antwort auf die Anfangsfrage, wie weit ich wohl schon gebrochen war, geben, wäre die Antwort wohl gewesen…

Hannah

location not specified – 21.05.2025

3]…Anfangs reichte es, mich zu zwingen, in einem Gespräch, voll mit seinen Anschuldigungen und Beleidigungen, zu bleiben. Mein eigener Wille wurde mir abgesprochen, wann immer es gegen seine Interessen ging. Immer öfter musste ich mich ins Badezimmer einschließen, während er von außen gegen die Tür schlug. Schaffte ich es nicht rechtzeitig zu einer Tür mit Schloss, nutzte er es und drückte mich aufs Bett, stemmte sein ganzes Gewicht auf mich, zwang mich, zuzuhören, während ich weinend unter ihm lag und er mir Beleidigungen an den Kopf schrie. Die ersten blauen Flecken folgten; einmal war es die Schuld vom Sex, ein anderes Mal meine viel zu zarte Haut; verstecken musste ich sie dennoch. Mein eigener Wille hörte auch beim Sex auf zu existieren. Ein „Nein“ akzeptierte er nicht. Anfangs spielte er mit Schuldgefühlen, später nahm er sich einfach, was er wollte. Und ich ließ es über mich ergehen, während es sich anfühlte, als würde ich ersticken. Spätestens jetzt müsste einem die Gewalt doch auffallen, oder? Nein, jedenfalls nicht in ihrem vollen Ausmaß. Ich zweifelte, sah die Zeichen, konnte sie aber nicht mit meiner eigenen Realität verbinden –nicht in ihrer ganzen Tragweite. Nein, jedenfalls nicht in ihrem vollen Ausmaß. Ich zweifelte, sah die Zeichen, konnte sie aber nicht mit meiner eigenen Realität verbinden –nicht in ihrer ganzen Tragweite….

Hannah

location not specified – 21.05.2025

2]…Wenn man von Gewalt in Partnerschaften hört, denkt man oft an blaue Flecken, Hilfeschreie und eindeutige Bedrohungen. Die Wahrheit ist: nur die wenigsten Geschichten beginnen damit. Gewalt kann auch leise sein, in einer Dynamik, die dich irgendwann nicht mehr erkennen lässt, wo „Liebe“ aufhört, und Manipulation und Abhängigkeit beginnt. Ich war darauf nicht vorbereitet- in keiner Weise.
Und so begann ich, an mir selbst zu zweifeln. Ich verteidigte mich, erklärte, rechtfertigte– immer öfter. Seine Manipulation wurde von mir als „Streit“ abgetan, sein Gaslighting als „unterschiedliche Meinungen“. Die Momente, in denen mein Gefühl „Etwas stimmt nicht“ schrie, wurden überdeckt von seiner Version der Realität. Von der Scham, zuzugeben, dass ich in etwas geraten war, wovor ich mich doch eigentlich zu schützen wusste und es nun auf einmal nicht mehr konnte. Gleichzeitgig wollte ich ihn retten, glaubte fest daran, dass er sich ändern könnte, wenn ich nur fest genug versuchen würde – verloren habe ich mich am Ende nur selbst. Die Intensität seiner Übergriffe auf mich steigerten sich nach und nach. Wann die körperliche Gewalt begann? Auch hier: langsam. Es war sein eigenes ganz persönliches Experiment: Wie weit hatte ich sie wohl schon gebrochen? …

Hannah

location not specified – 21.05.2025

1] Ich habe eine Beziehung erlebt, die mich Stück für Stück zerbrochen hat, ohne dass ich es anfangs überhaupt bemerkt habe. Es fing harmlos an: ein charismatischer, gutaussehender Mann, der mich regelrecht mit Komplimenten überschüttete, so lange bis er sicher sein konnte, dass ich in seinen Fängen war. Danach kamen die ersten Verhaltensauffälligkeiten-kleine Kritiken gegenüber meine Person, Eifersucht; nichts, was mich wirklich stutzig werden ließ, dazu war ich viel zu sehr damit beschäftigt, unsere Beziehung zu romantisieren. Es folgten die ersten Beleidigungen und Unterstellungen- ein schleichender Prozess, der lediglich dazu diente, meine Grenzen auszutesten. Vom Lovebombing hin zum Albtraum und wieder zurück- immer und immer wieder. Aus seiner anfänglichen Leidenschaft wurde Kontrolle: ständige Anrufe und Nachrichten, meine Instagram-Follower wurden überprüft und ich fand mich immer häufiger in einer Situation wieder, wo ich mein Verhalten rechtfertigen musste. Er stellte Fragen, unterstellte Dinge, verdrehte Tatsachen.
Paradoxerweise sah ich mich schon damals als Feministin – aufmerksam für Themen wie Gewalt gegen Frauen. Ich las Artikel, nahm an Demonstrationen teil und unterzeichnete Petitionen zum Schutz von Frauen. Den wichtigsten Punkt habe ich dabei aber immer übersehen…

Silvia

Hamburg – 21.05.2025

Fortsetzung von unten:
Ich frage mich, wieso es Jahrzehnte eines Lebens dauert, bis Frau über all die gewaltsamen Erlebnisse sprechen kann ? Sei es über sexuelle mißbräuchliche Gewalt in der Kindheit oder die Kriegserlebnisse meiner Mutter, die jetzt 93 Jahre alt wird. Daß es für uns so schwer bis unmöglich ist, tatsächlich darüber zu reden. Ist es die Natur des Traumas, dieses „Vergessene“, was uns vor zuviel Schmerz schützt, oder ist die Gewalt geschehen zu einem Zeitpunkt, als wir so klein waren, wo wir noch keine Worte, keinen Ausdruck dafür hatten und es benennen und erkennen konnten ? Ist es deshalb so schwer, darüber zu sprechen ?

Silvia

Hamburg – 21.05.2025

Fortsetzung von unten: Vor 10 Jahren besuchte ich in meinem knapp bemessenen Urlaub für einige Tage einen Uralt-Freund – wir kennen uns seit 50 Jahren . Ich war geschlaucht und wirklich urlaubsreif dort angekommen und fragte ihn, ob ich einen Moment lang auf seinem Bett mich entspannen könnte. Er legte sich hinter mich und presste mir seinen harten Schwanz an den Po…ohne Vorwarnung ohne irgendeine Zärtlichkeit . Ich war im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos und drückte ihn von mir weg.War so sprachlos wie ein kleines Kind, was noch keine Worte hat.Ich war geschockt. Ich meine, wir beide hatten uns jahrelang nicht gesehen, und dann das ! 68er Macho !

Silvia

Hamburg – 21.05.2025

Fortsetzung von unten :
Ich meine, diese Umkehr, die eine Frau vollzieht von Leidtragender schlecht behandelter Tochter zu einem Männer verführenden Monster – das ist doch genauso auffällig wie diejenigen kleinen Mädchen, die im Kindergartenalter ein auffälliges unangemessenes Verhalten Erwachsenen gegenüber an den Tag legen. Meine Güte, wie lange hat es gedauert, bis ich das kapiert habe und mein halbes Leben in Frage stellen mußte und verstehen konnte. Trauma ?

Petra

Baden-Württemberg – 21.05.2025

Ich bin jetzt 58 Jahre alt und wurde als Kind von meinem Vater mißbraucht. Ich glaube es fing schon als Kleinkind an, erinnern kann ich mich an Situationen zwischen 9 und 14 Jahren. Mit 14 traute ich mich zu wehren, was er mit „jetzt lässt du andere ran“ kommentierte. Die Übergriffe hörten auf. Bis heute leide ich an Angststörungen und nehme seit 20 Jahren Antidepressiva. Ich hatte aber immer wieder wohlmeinende Personen um mich und auch eine sehr gute Traumatherapeutin. So kann ich heute sagen,es geht mir gut 🙂

Silvia

Hamburg – 21.05.2025

Fortsetzung :
Ich war im Glauben gefangen, daß ich schon wüßte, wie es mit den Männern und der Liebe geht. Ich hatte scheinbar das Heft in der Hand. Ich hab mich bei fast jeder sich mir bietenden Gelegenheit einem Mann an den Hals geworfen ohne Bedenken.
Das ist doch die Folge von der Beziehung verkorksten Vatr/Tochter Beziehung -oder ?

Silvia

Hamburg – 21.05.2025

Jetzt war ich(scheinbar) das herausfordernde Mädchen, die keine Angst vor Männern hatte und mich sexuell sehr freizügig gab (70er Jahre). Ich selbst war mir in keinster Weise über meine eigenen Bedürfnisse bewusst geschweige denn fähig, echte Lust zu empfinden oder so etwas wie Liebe. Ich hab mich vollständig den Bedürfnissen der Männer angepasst und das als sexuelle Befreiung umgedeutet – Jahrzehnte lang…

Silvia

Hamburg – 21.05.2025

Fortsetzung:

Worauf ich eigentlich zu sprechen kommen möchte, ist das Verhältnis meines Vater zu mir als sein Kind und als Tochter, Mädchen und Frau. Ich will nicht alles aufzählen, was mir mit ihm als alkoholkranken alles passiert ist. Nur eines, daß er mir immer ein Gefühl des nicht Genug-seins und einer gewissen Minderwertigkeit gab.Er beschimpfte mich als prüde und dumm. Auch meine Mutter war davon betroffen. Irgendwann mit 16/17 Jahren ging in mir die Revolte los und ich drehte dann den Spieß im Verhalten Männern gegenüber um.

Silvia

Hamburg – 21.05.2025

Ich hinterfrage einige Erlebnisse mit Männern in meinem 73jährigen Leben schon länger in Bezug meines Verhaltens. Ich kann nicht genau sagen, ob es in meiner Kindheit Mißbrauch gab, obwohl einiges darauf hindeutet. Ich war als 3-6jähriges Kind Nachts allein in der Wohnung, weil meine Eltern öfter auf Partys usw. gingen. Bei uns wurde die Haustür damals nicht abgeschlossen und jeder herwollte hatte Zugang. Da gab es meinen Patenonkel-ein Jugendfreund meines Vaters-den ich sehr liebte- von dem meine Mutter mir später erzählte, daß er immer Sexspiele mit meinen Eltern machen wollte. Ich hatte manchmal komische Geräusche im Flur gehört und machte eines Tages dann überall Licht an und drehte das Radio laut, damit der Geräuschemacher abgeschreckt würde. Ich hatte Träume zu der Zeit Ich erinnals kleines Mädchen, wo ein riesiger Felsen mit dunkler Stimme durch eine viel zu enge Tür wollte…ich erinnere mich, daß dieser Patenonkel plötzlich aus unserem Familienleben entschwand. Mein Vater drang dann darauf, daß ich zum Frisör mußte und die Haare ganz kurz geschnitten bekam und Jungskleidung trug. Als Erwachsene fragte ich dann mal, wo eigentlich der besagte Onkel abgeblieben sei und mein Vater wurde sehr nervös und herrschte mich an mit den Worten: „Was hast Du immer mit deiner ewigen Fragerei nach … ? Das ist doch schon längst verjährt ! “ Also was kann dieser Satz was anderes bedeuten, als daß da was Ungutes passiert ist und mein Vater ihn auf frischer Tat ertappt hat ?

anonymous

Schwetzingen – 20.05.2025

Obwohl das laut einer juristischen Beratung bei der ich war, (zu dem Zeitpunkt, zu dem ich bei dieser Beratung war) als Vergewaltigung gilt, fällt es mir schwer, das Wort für mich zu akzeptieren, als hätte ich keinen Anspruch darauf, weil „anderen schlimmere Dinge passieren“. Ich versuche, diese Denkweise abzulegen. Anzeige habe ich nie erstattet und auch damit habe ich zu kämpfen. Ich weiß, dass es mir persönlich nicht gut tun würde auf die Art und Weise nochmal damit konfrontiert zu werden, aber ich bin mir auch sehr sicher, dass ich nicht die einzige Person bin, die durch ihn Übergriffe erlebt hat und das wahrscheinlich noch mehr Menschen durch ihn Übergriffe erleben werden. An manchen Tagen macht mich das fertig, weil ich dann das Gefühl habe, mit dafür verantwortlich zu sein. Seit dem Übergriff hatte ich große Schwierigkeiten mit Intimität und meiner eigenen Sexualität. Ich brauche sehr lange, um mich mit anderen Menschen sicher zu fühlen, auch in freundschaftlichen Beziehungen. Frauenarztbesuche waren teilweise retraumatisierend, bis ich angefangen habe, eine gute Freundin mitzunehmen, die währenddessen bei mir ist und mich ablenkt. Es hat lange gedauert, bis ich wütend darüber sein konnte, was mir passiert ist, wütend auf ihn. Ich bin sehr froh über diese Wut, denn sie gibt mir die Kraft, mich für mich einzusetzen und meine Grenzen zu verteidigen.

anonymous

Schwetzingen – 20.05.2025

Am 08.11.2020 habe ich durch einen ehemaligen Mitschüler einen Übergriff durchlebt. Wir sind zu ihm gefahren und haben einen Film angemacht – Fantastic Beasts and where to find them 2. Ich weiß, dass wir uns nicht viel geküsst haben, ich glaube das hätte ich aber gerne. Ich weiß nicht mehr, wann ich mein Oberteil ausgezogen habe, nur, dass er mir irgendwann geholfen hat meine Jeans auszuziehen. Damit war ich auch einverstanden, aber er hat mir den Slip gleich mit ausgezogen, das ging mir zu schnell. Ich konnte irgendwie nichts sagen, zu schnell war ich von meinem Exfreund gewöhnt und auch, dass Sachen einfach gemacht werden ohne das gefragt wird. Er hat versucht einen Finger vaginal bei mir einzuführen, obwohl das die eine Sache war, von der ich vorher deutlich gesagt hatte, dass ich das nicht möchte. Ich war in dem Moment total perplex und konnte gar nicht richtig reagieren. Es hat weh getan und das habe ich auch gesagt, also „Aua“ oder so. Mein Körper war dann super angespannt und irgendwie im Schock. Er hat auch nicht direkt damit aufgehört, sondern weitergemacht und dann gefragt: „Bist du wirklich so eng?“. Ich weiß nicht mehr, was ich darauf geantwortet habe oder was wir im Moment direkt danach gemacht haben. Irgendwann haben wir uns angezogen und er hat mich wohl nach Hause gefahren, daran kann ich mich aber kaum noch erinnern.

anonymous

location not specified – 19.05.2025

Ich war 10, durfte meinen Vater in der Entzugsklinik (Alkohol) besuchen. Ich hatte much so gefreut. Er ging mit mir dort Wandern. Danach zwang er mich mit ihm duschen zu gehen. Fasste mich und sich an. Irgendwann fragte er, ob er mir zeigen solle wie das „Kinder machen“ geht. Auf mein Nein, hat er zum Glück von mir abgelassen.
Meine Erinnerungen an meine Kindheit sind sehr verwaschen, aber ich weiß, dass das nicht der einzige Vorfall war.
Er wurde nie dafür strafrechtlich verfolgt. Mir und auch meiner Schwester wurde der Mund verboten.
Ich komme bis heute nicht damit zu recht.

Lina

Bar – 18.05.2025

Ich war mit einer Freundin in der Stadt,gutes Wetter und ein paar Getränke in der Sonne. Später ging es in eine Bar zum tanzen. Viele witzige Menschen, ausgelassene Stimmung. Mir waren vorher schon einige unangenehm betrunkene Männerclubs aufgefallen. Irgendwann ging ich zur Toilette,da bauten sich einige betrunkene Männer vor mir auf und wollten mich nicht vorbei lassen. Der eine ging auf mich zu und machte einer sehr ekelhafte Geste zum oralverkehr… ich war bestürzt und wollte mir dass nicht gefallen lassen und boxte ich diesen Mann, um aus dieser Situation zu entkommen… ein weiterer ging mit erhobenen Händen und einer vermeintlichen Beruhigungsgeste auf mich zu und kam mir dabei auch sehr nah und machte ebenfalls mit einem hässlichen Grinsen eine ähnliche Geste. Ich war einfach nur geschockt und habe aus dem Affekt ein Glas genommen was auf einem kleinen Tisch stand und es nach den Männern geworfen um aus dieser für mich sehr bedrohlichen Situation zu entkommen…ich wurde von allen empört angeschaut als wenn ich sie nicht alle hätte und kam mir so schikaniert vor. Ich wurde von einem Pärchen in den Arm genommen und beruhigt, aber der Rest der Männer um mich herum schrie mich an und beschuldigte mich, mich unangemessen verhalten zu haben.Ich musste super krass Weinen und Schluchzen und versuchte es dem DJ, den ich gut kannte zu erzählen. Er meinte nur ich soll es an der Theke melden…ich ging einfach weinend heim und fühlte mich so verletzt, hilflos und allein…

Tiziana

Mecklenburg Vorpommern – 17.05.2025

Ich war Anfang 30. Mein Ex und ich lagen in Löffelchenstellung im Bett. Er wollte Analsex, aber ich wollte das nicht und sagte das auch. Er schmiegte sich enger an mich und bettelte förmlich darum. Er flüsterte ständig: „Och bitte, bitte, nur kurz.“ und begann es dennoch – aber alles in mir verkrampfte sich, sodass es ihm letztlich ohnehin nicht möglich war.

Das Thema kam immer wieder auf. Er meinte, ich müsse doch erst etwas ausprobieren, um zu wissen, ob es mir gefällt oder nicht. Heute weiß ich, ich muss GAR NICHTS!

Tiziana

Mecklenburg Vorpommern – 17.05.2025

Ich war ca. 20 Jahre alt und mit meiner Ex-Partnerin, meiner Mutter und ihrem Ehemann im Hallenbad. Als wir in Badekleidung dastanden, meinte meine Mutter, mein Bikini stünde mir gut, und fragte mit einem „Oder?“ ihren Mann. Der sagte nur: „Ja, sexy.“ Das war das Letzte, was ich von ihm hören wollte.

Ohne ein Wort gingen wir zur Wasserrutsche. Er lief hinter mir die Treppe hoch – ich fühlte mich beobachtet und unwohl, da sein Blick ständig auf meinen Hintern wanderte. Meine Ex sagte unabhängig von mir, dass sie sich in seiner Gegenwart ebenfalls unwohl gefühlt hatte.

Monate später sprach ich am Telefon mit meiner Mutter darüber (ich wohnte inzwischen in einer anderen Stadt). Ihre einzige Reaktion: „Ja, und was soll ich jetzt machen? Mich scheiden lassen oder wie?“ Ihr Mann war beleidigt und redete bis heute nicht mehr mit mir darüber.

Jahre später sprach ich meine Mutter erneut darauf an. Sie fragte nur, ob ich jemals auf ihn zugegangen sei. Bereits mit 16 hatte ich mich auf seine Aufforderung hin geweigert, mich auf seinen Schoß zu setzen. Als ich meine Mutter fragte, was los sei, da er mich daraufhin ignorierte, meinte sie: „Er ist eingeschnappt, weil du dich nicht auf seinen Schoß setzen wolltest.“

Bis heute: keine Einsicht, kein Gesprächsangebot – nur Schweigen darüber. Ich kann es bis heute nicht ertragen, wenn Menschen lieber eine künstliche Harmonie aufrechterhalten möchten, statt einen ehrlichen Konflikt zu bevorzugen.

anonymous

bei Heilbronn, Baden-Württemberg – 17.05.2025

Ich war vielleicht 13 Jahre alt und bin mit unserem Hund spazieren gegangen. Es war ein Feldweg auf dem Dorf, keine anderen Menschen unterwegs. Nur ein ganzes Stück vor mir lief ein Mann. Ich hatte ein ungutes Bauchgefühl, er hatte keinen Hund dabei und es kam mir so vor, als würde er immer wieder ein Stück ins Gebüsch gehen und dann wieder raus. Ich konnte das aber nicht richtig einordnen, er war ein ganzes Stück von mir entfernt und ich ging weiter. Irgendwann sah ich ihn nicht mehr. Dann sprang er plötzlich vor mir auf den Weg, mit seinem Schwanz in der Hand und holt sich einen runter während er mich ganz breit angrinst. Ich hab mich umgedreht und bin gerannt so schnell ich konnte. Ich war ein Kind und hatte sowas noch nie gesehen. Ich habe mich nicht getraut meinen Eltern oder irgendwem davon zu erzählen, außer dass ich es anonym in ein Internetforum geschrieben habe.

Anna

NRW – 16.05.2025

Mein Ex hat nach der Schwangerschaft mit unserem Sohn nur noch selten Lust auf Sex gehabt. Wenn wir Sex hatten, dann nur weil wenn er wollte. Was ich wollte war ihm egal. Auf meine Bedürfnisse ging er nie ein. Das will ich nicht, kein Bock, das bringt mir ja nichts waren dann die Antworten wenn ich sagte was ich mag. Wenn ich Annäherungen machte sagte er nur, geh mal weg, macjs dir selbst oder du machst dich mit deinem Verhalten nur noch unattraktiver. Nach 4 Jahren habe ich es geschafft mich zu trennen, stehe nun alleine mit meinem Sohn da und muss bei Null wieder anfangen, aber auch das werde ich schaffen.

D. M

NRW – 16.05.2025

Fortsetzung:
Ein System, das sich viel zu lange gehalten hat.

Das hier ist meine Stimme. Sie ist laut, ist nicht mehr alleine und sie bleibt!

D. M.

NRW – 16.05.2025

Ich melde mich ein letztes Mal – hoffentlich.
Ich will mir und allen Gehör verschaffen, die ähnlich empfinden.
Ein Brief an all die, die meine Grenzen überschritten haben.
Ob es euch bewusst war oder nicht ändert nichts an der Wirkung nachhaltig,schmerzhaft, verletzend.

Besonders schwer wiegt für mich, dass ich mich dir gegenüber geöffnet habe. Ich habe dir von schmerzhaften Erfahrungen erzählt – von Männern, die meine Grenzen zuvor schon missachtet haben, von Dinge die mich traumatisiert haben.
Dass du – trotz dieses Vertrauens – ähnliche Muster wiederholt hast, hat etwas in mir erschüttert, das sich kaum in Worte fassen lässt. Es waren nicht ’nur‘ Grenzüberschreitungen – es war ein Verrat an dem Vertrauen, das ich dir geschenkt habe.
Ein Nein – selbst ein leises – ist ein Nein. Es braucht keine lautstarke Gegenwehr oder ein ‚Halt, Stopp‘ um gültig zu sein. Wenn jemand zögert, still wird, sich zurückzieht, ist das kein Raum für mehr – sondern ein klares Zeichen für weniger und für dich mal innezuhalten.
Jede Missachtung dieser Signale festigt ein System, in dem Macht über Respekt gestellt wird.
Wer das ignoriert, macht sich nicht ‚unschuldig‘. Er macht sich verantwortlich.

Ich sage das nicht nur für mich, sondern für jede Frau, die nach mir mit dir in Kontakt kommen wird.
Denn jede Stimme, die spricht, hilft dabei, diesen Kreis der Macht und des Schweigens zu durchbrechen.
Jede Frau, die schweigt, bleibt allein. Und jede Frau, die spricht, durchbricht ein System.

anonymous

Berlin – 16.05.2025

Ich war circa 17-18 Jahre alt, als mein damaliger Klassenlehrer anfing, mir Nachrichten zu schreiben und eine emotionale Verbindung aufzubauen.Ich befand mich in einer schwierigen Lebenssituation, von der er wusste, weil die Schule darüber informiert wurde(obwohl dies nichts rechtfertigt). Es fing mit vertraulichen Gesprächen an, welche ich in dieser Situation gerne annahm. Diese Gespräche und Nachrichten wurden irgendwann immer sexueller und er kommentierte meinen Körper und den von Mitschülerinnen. Irgendwann war es so doll, dass er mir Geld für sexuelle Handlungen bot und mich darum bittet, ihm Drogen zu verkaufen. Ich habe diese sexuellen Handlungen nicht angenommen und ihn bis heute nicht an der Schule gemeldet, weil ich das Gefühl habe, selber schuld zu sein, da ich ja die Gespräche angenommen habe. Ich habe ihn nach Rat gefragt und es tat mir gut jemanden als Konstante in meinem Leben zu haben. Er war so manipulativ, dass er anfängt, mich mit seiner Tochter anzufreunden. Heute weiß ich, dass all diese Strategien bewusst gemacht worden sind und mich an ihn zu binden, damit ich es nicht in der Schule melde. Ich habe mich mit einem weiteren Lehrer an der Schule gut verstanden, der auch von meiner Lebenssituation wusste und der Lehrer hat angefangen eifersüchtig darauf zu sein und hat mir ein schlechtes Gewissen eingeredet, dass ich mich auch mit anderen Lehrern gut verstehe. Dabei wusste ich schon damals das, was er mir geboten hat war falsch.

C.r.

Mainz – 15.05.2025

Für ihn gab es keinen größeren Abturner als meine Lust. Wann, wie und wo wir intim waren – das hat er bestimmt.
Am liebsten mochte er es in Stellungen, in denen er mich nicht ansehen musste. Und wenn es mir zu gut gefallen hat, war es schnell mit seiner Lust vorbei. Also habe ich es mir nicht allzu sehr anmerken lassen, wenn es mir gefallen hat.
Hat er mich jemals gezwungen? Nein. Nicht im klassischen Sinn. Aber Tatsache ist, dass ich oft „dankbar“ war, wenn er überhaupt wollte. Und mitgemacht habe. All die Momente, in denen meine Annäherungsversuche im besten Fall belächelt, im schlimmsten Fall mit abwertenden Kommentaren zu mir als Person, meinem Körper begleitet wurden, in denen ich das Gefühlt vermittelt bekommen habe, das meine Lust weniger Wert, etwas Anstößiges ist.
Ist das sexualisierte Gewalt? Heute würde ich sagen: Ja. Weil auch der Entzug oder die Kontrolle von Liebe und Intimität, das bewusste Abwerten eines normalen körperlichen Grundbedürfnisses eine Form von Gewalt darstellt.
Gleichzeitig lese ich all die erschütternden Erfahrungen von anderen und zweifle an mir, meiner Wahrnehmung. Ist mir verglichen damit wirklich etwas Schlimmes passiert?
7 Jahre waren wir zusammen. 12 hat es gebraucht um zu kapieren, dass ich auf verschiedenen Ebenen eine missbräuchliche Beziehung erlebt habe.

anonymous

location not specified – 15.05.2025

Ich war vielleicht 8 Jahre, mein Cousin so 13/14, mein Bruder 5. Es war Familientreffen, Sommer und wir lagen draußen im Garten rum. Der Cousin hat uns befohlen, unsere Hosen auszuziehen. Ich musste seinen Penis anfassen und in den Mund nehmen und den von meinem Bruder glaub ich auch. Ich glaube mein Papa kam, hat das vielleicht gesehen? Jedenfalls war die Situation durch ihn vorbei und mir peinlich. Dann sind wir (Cousin und ich) zu zweit ins Haus gegangen und mein Bruder durfte nicht mit, wir lagen auf einer Matratze unter einer Decke und er hat meine Vulva berührt, vielleicht haben sich unsere Geschlechtsteile berührt, gerieben. Ich weiß, dass ich es nicht wollte und er mich dazu gebracht hat. Ich habe in der Familie nie drüber geredet. Wir sehen uns nur alle paar Jahre und ich weiß nicht ob er sich erinnert, aber ich konnte seitdem ihn nicht angucken ohne daran zu denken. Ich mag nicht wenn er erwähnt wird.

anonymous

location not specified – 13.05.2025

Als ich in der Grundschule war, vielleicht sieben Jahre alt, bin ich mit dem Schulbus hin und zurück gefahren. Auf dem Rückweg wurden erst wir Grundschüler:innen eingesammelt, danach fuhr der Bus auch an der Gesamtschule mit den älteren Schüler:innen vorbei. Einmal saß ich neben einer befreundeten Person, direkt vor der Ausgangstür. Hinter uns hat sich ein älterer Jugendlicher gesetzt, in meinen Augen schon erwachsen. Er hat seine Hand durch den Schlitz zwischen Sitzpolster und Lehne gesteckt und unter mich. Dann hat er durch die Hose meine Vulva berührt und rhythmisch dagegen gedrückt. Mir war das natürlich sehr unangenehm und bin dann glaub ich aufgestanden und hab mich umgedreht. Er hat „Ih, du pupst“ gesagt. Danach habe ich diesen Sitzplatz gemieden. Ich habe versucht, mich nur auf Plätze zu setzen, wo ich wusste wer hinter mir sitzt und dass ich denen vertraue oder dass es hinter mir keine Plätze mehr gibt.
Dann saß ich woanders und ein wieder „erwachsen“ und männlich gelesener Jugendlicher hat sich ganz nah an mich gesetzt, ich hatte meinen Schulranzen auf dem Schoß statt neben mir auf dem Sitz wie alle andere. Er saß zu nah und wollte mit mir reden, hat mich immer „seine kleine Freundin“ genannt. Seine Friends haben ihn dann gerufen und er hat sich einen Spaß gemacht, mich bloßzustellen und „wir verstehen uns doch so gut“ etc. zu sagen, was mich doll unwohl hat fühlen lassen. Hab mich nicht getraut mit meinen Eltern drüber zu reden, weil ich mich geschämt habe.

lilly jo

Sachsen – 13.05.2025

Ich habe grade am Bahnhof auf meinen Bus gewartet. Schönes Wetter, Sonne und warm – ich hab es total genoßen.
Auf einmal laufen 3 Typen an mir vorbei und der eine lächelt mich nur ekelhaft an. Ich versuche dem Blick einfach auszuweichen. Nach 5min kommt nur der eine wieder zurück und legt sich neben mich auf die Bank. Er fängt ein „Selbstgespräch“ an, während er in den Himmel schaut und sagt plötzlich „Ich will Weiber ficken“. Ich versuche es zu ignorieren. Er sagt „ Weißt du was dein linkes Nasenpiercing bedeutet? Es bedeutet, du bist in deiner Weiblichkeit und willst unbedingt Kinder haben“ Mir wird schlecht. Weil er nicht mit sich selbst, sondern mit mir redet ohne mich anzuschauen und weil er übergriffige Sachen sagt. Dann schreit er einer telefonierenden Frau ein paar Meter neben uns „Halt die Fresse“ zu und steht auf. Er schmeißt seine Jacke direkt neben mich und ich habe Angst. Ich schaue einfach gerade aus und reagiere nicht. Ich habe Angst, dass er sich direkt neben mich oder sogar auf mich legt. Ich bin irgendwie gelähmt, will am liebsten schreien „Fick dich und lass mich in Ruhe“, aber es kommt nichts raus. Er legt sich zwar nicht neben mich oder auf mich, aber trotzdem ein Stückchen näher als vorher. Er redet noch ein bisschen mit „mir“ und ich nehme all meine Kraft zusammen und gehe. Erst hatte ich Angst, dass er mir hinterher läuft, aber zum Glück niemand hinter mir. Es ist zwar hell und Menschen haben uns gesehen, aber trotzdem überwiegt die Angst.

Karin

location not specified – 12.05.2025

Ich habe mal während der Arbeit im Dienstwagen an einer roten Ampel gestanden und als ich rechts rausgeschaut habe, sitzt da im Wagen neben mir so ein Typ der absichtlich sein Handy in meine Richtung hält wo gerade ein Porno läuft. Ich war so angeekelt und schockiert! Jedes Mal wenn ich an der Stelle vorbei komme befällt mich seit dem wieder so ein widerliches Gefühl! Wie kommt Mann überhaupt auf so eine Idee?

anonymous

location not specified – 11.05.2025

er hat mich 15 jahre lang auf jede erdenkliche weise missbraucht. er hat mich erniedrigt, gelacht, wenn ich ihn anflehte aufzuhören, er hat es genossen, mich kleinzumachen. er hat geschrien, mich beleidigt, mich an den haaren zu boden gerissen, mich auf dem boden liegend getreten, mir die beine auseinandergerissen, mich vergewaltigt, mich gezwungen, die hose auszuziehen, damit er mich auf die nackte haut schlagen kann. er hat mich eingesperrt, ausgesperrt, isoliert, bei 35 grad in einem schwarzen auto in der sonne stehen lassen, mir jede beziehung genommen, die mir kraft hätte geben können. er war mein vater und gleichzeitig meine hölle.

15 jahre später habe ich angefangen, alles aufzuarbeiten. habe meine kinderfotos durchgeschaut und realisiert, dass diese bilder sehr wahrscheinlich in irgendwelchen foren gelandet sind. habe meine flashbacks und albträume durchgestanden, die puzzleteile gesammelt, bis ich mir sicher war. und dann habe ich darüber geredet. öffentlich.

und heute, heute laufen gerichtsverfahren GEGEN MICH. ich darf öffentlich nicht mehr sagen, dass ich in der kindheit sexualisierte gewalt erlebt habe. ich darf mich nicht als survivor bezeichnen. und er ist der „bedingungslos liebende, aber zur klage gezwungene“ vater, der er schon immer war. das opfer der umstände, kein täter.

aber er wird mich auch jetzt nicht brechen, er hat es niemals gekonnt und wird es niemals können. wer auch immer das liest: deine stimme ist wichtig. nutze sie.

anonymous

location not specified – 10.05.2025

er hat mich 15 jahre lang auf jede erdenkliche weise missbraucht. er hat mich erniedrigt, gelacht, wenn ich ihn anflehte aufzuhören, er hat es genossen, mich kleinzumachen. er hat geschrien, mich beleidigt, mich an den haaren zu boden gerissen, mich auf dem boden liegend getreten, mir die beine auseinandergerissen, mich vergewaltigt, mich gezwungen, die hose auszuziehen, damit er mich auf die nackte haut schlagen kann. er hat mich eingesperrt, ausgesperrt, isoliert, bei 35 grad in einem schwarzen auto in der sonne stehen lassen, mir jede beziehung genommen, die mir kraft hätte geben können. er war mein vater und gleichzeitig meine hölle.

15 jahre später habe ich angefangen, alles aufzuarbeiten. habe meine kinderfotos durchgeschaut und realisiert, dass diese bilder sehr wahrscheinlich in irgendwelchen foren gelandet sind. habe meine flashbacks und albträume durchgestanden, die puzzleteile gesammelt, bis ich mir sicher war. und dann habe ich darüber geredet. öffentlich.

und heute, heute laufen gerichtsverfahren GEGEN MICH. ich darf öffentlich nicht mehr sagen, dass ich in der kindheit sexualisierte gewalt erlebt habe. ich darf mich nicht als survivor bezeichnen. und er ist der „bedingungslos liebende, aber zur klage gezwungene“ vater, der er schon immer war. das opfer der umstände, kein täter.

aber er wird mich auch jetzt nicht brechen, er hat es niemals gekonnt und wird es niemals können. wer auch immer das liest: deine stimme ist wichtig. nutze sie.

Anna

Österreich – 10.05.2025

Ich war 16 und gerade die ersten Male mit älteren Freund:innen aus. An diesem Abend waren wir auf einem Oktoberfest im Nachbardorf. Mein Cousin sicherte mir zu mich sicher nach Hause zu bringen. Der Abend verstrich und ich war sehr betrunken. Am Fest waren immer weinger Menschen und ich konnte meinen Cousin nicht mehr finden. Er würde mich doch nicht vergessen? Ich begann mit einen Mann zu reden der mir Alkohol gab. Das Gespräch war belanglos, ich viel zu betrunken. Er nahm meine Hand und steckte sie durch seine Lederhose zu seinem errigierten Penis. Ich traute mich nichts zu sagen. Es war mir so unangenehm. Irgendwann riss ich mich los und machte mich zu Fuß auf den Heimweg. Bis heute schäme ich mich so sehr dafür, dass ich noch nie jemanden davon erzählt habe.

Anne

location not specified – 09.05.2025

Meine lehrerin fingerte meine muschi

anonymous

location not specified – 09.05.2025

Ich war 5 Jahre alt, als ein fremder Mann, an den Kinderrutschen mich auffing, und unter Wasser mir den Finger versuchte einzuführen. Mit 15 Jahren kam ich aus meiner Pflegefamilie raus, da ich meinem Pflegevater drohte, wenn er mich nochmal schlüge,ich ihn anzeigen würde. Ich kam in eine Wohngrupp für ungeliebte Kinder.Ich war 16 Jahre alt, als ich das erste Mal betrunken, und bekifft war,der 22 jährige Freund, einer Mitbewohnerin in mein Zimmer kam, und sich an mir verging.Ich war 35 Jahre alt,als ich mit einem Mann zusammen kam, vor dem ich aus Angst, im gemeinsamen Miami Urlaub, fliehen musst. 6 Woche später erstach er seine Exfrau, vor den Augen des 3 jährigen Sohnes. 6 Wochen danach, wurde meine geschiedene türkische Cousine,im Auto vor ihrem Büro, mit einem Kopfschuss getötet. Ihrer Familie konnte bis heute nichts nachgewiesen werden.Das Leben ist nicht für jeden ein Geschenk

Carina

location not specified – 09.05.2025

Ich wurde als Kind sexuell missbraucht, mindestens vom Stiefvater evtl von weiteren Tätern.
Dieser Mann trat in mein Leben nach der Trennung meiner Eltern, ich war ca 5 Jahre alt und der Missbrauch hörte auf als ich began jugendlich zu werden.
Ich habe viel verdrängt und seitdem ich erinnere wird mir immer mehr bewusst….

Melissa

location not specified – 09.05.2025

Ich wurde als Kind (ca. 11 Jahre) von meinem Stiefvater sexuell missbraucht. Der Missbrauch fand fast ein Jahr statt, bis ich mein Schweigen gebrochen habe. Heute spende ich Kraft, schenke Mut und kläre auf. Das Mut_Atelier ist ein Ort der Begegnung. Mir ist es wichtig zu sagen: Du bist nicht allein! Du kannst es schaffen! Du wirst gehört und gesehen! Und du bist niemals schuld! Deine Mel

Helen

Rhein-Neckar – 08.05.2025

mein erstes Mal: es passierte nachts, im örtlichen Freibad in das wir eingestiegen waren. Nachdem wir etwas geschwommen waren hob er mich auf den Beckenrand, spreizte meine Beine, schwang sich plötzlich auf mich, drang völlig ohne Vorwarnung oder Vorspiel in mich ein, pumpte 2, 3 Mal und das wars. Es tat sehr weh.
Ich war knapp 13, verliebt (oder was ich dafür hielt
er war 25 und betrunken
Danach gingen wir bald nach Hause – ich erschrak als ich am nächsten Tag das schwarz getrocknete Blut in meiner Hose sah.

Viele Jahre später sind wir uns zufällig in einer Kneipe begegnet und er kam auf die Idee (mal wieder betrunken), sich für diese Nacht entschuldigen, indem er mir einen Geldschein in die Hand drückte. Ich wünschte ich hätte den Mut gehabt, ihn zu ohrfeigen statt nur geschockt abzulehnen

anonymous

location not specified – 08.05.2025

Immer wenn er getrunken hat, legte er sich nachts zu mir ins Bett. Ich spürte seinen steifen Penis an meinem Körper. Es war mir unangenehm, wünschte ich wäre nicht da.Er sollte mir eigentlich Schutz und Liebe geben – denn es war mein Vater.
Ich hatte Jahre lang verdrängt was dort in regelmäßigen Abständen passierte, denn er war Quartalssäufer und immer wenn er zum Alkohol griff, lies mich meine Mutter zurück und ging zu ihrer Mutter.
Erst ca. 15 Jahre später, nach Drogenmissbrauch und Suizidversuch erfuhr ich in der Therapie, warum ich nach solchen Nächten immer verklebte Haare hatte und auch sonst andere Körperstellen „verklebt“ waren. Er hat sein Sperma einfach auf mich gespritzt.
Wenn seine Saufphase meistens nach einer Woche vorbei war, bettelte er meine Mutter an – sie solle doch zurück kommen. Das tat sie jedesmal und er gab den tollen Familienvater vor.

Mia

NRW – 08.05.2025

Mein erstes Mal: ich war damals 17 und schön etwas länger mit meinem damaligen Freund zusammen. Im Bett lief nichts – er gab an, es läge daran, dass wir noch nicht miteinander schlafen und ich akzeptierte das, obwohl ich es aus vorherigen Beziehungen anders kannte. Er setzte mich ständig unter Druck, gab an er könne mit Kuscheln und Streicheln nichts anfangen. Irgendwann gab ich nach, obwohl ich eigentlich nicht wollte, daraufhin bestieg er mich und dran mit Kraft in mich ein. Alles war nur Schmerz und ich hoffe nur still, dass es schnell vorbeigeht. Danach stand ich lange neben mir. Ich hatte regelrecht Angst davor, alleine mit ihm zu sein, blieb aber trotzdem in der Beziehung. Es kam immer wieder zu Sex, der für mich grauenvoll wahr. Ich schaffte es erst Monate später mich zu trennen, nachdem er, mich erstmaliger deutlicher Gegenwehr meinerseits,einfach vergewaltigt hatte. Für meine Eltern war und blieb er der Wunsch-Schwiegersohn.

anonymous

Bern – 08.05.2025

Ich war 18 Jahre alt und in einer Beziehung. Ich war eher abhängig von ihm und habe sehr oft gemacht was er wollte oder wovon ich dachte was er wollte. Ich habe mich also nicht nur einmal zur Verfügung gestellt… ich habe mich bewegt wie er es gerne hatte und die Laute gemacht die ihn anmachen. Doch einmal da hatte ich meine Periode und hatte ihm bereits im vorraus geschrieben dass wir heute kein Sex haben. Wir habem rum gemacht. Ich habe ihm dann nocheinmal gesagt, dass ich kein Sex will. Er hat angefangen mich auszuziehen. Dabei habe ich es nocheinmal gesagt. Jedesmal hat er mir versichert es müsse ja nicht immer auf Sex rauslaufen. Schon beim Rummachen dachte ich ich muss jetzt aufhören hatte aber die Befürchtung dass er dann sauer ist. Als ich dann nur noch meine Unterwäsche anhatte (welche ich nicht ausziehen wollte) und er lag nackt auf mir hat er meine Unterhose auf die Seite geschoben und ist eingedrungen. Es dauert nicht lange es waren 3 Stösse. Ich bin jetzt 22 und habe erst vor wenigen Monaten verstanden, dass das eine Vergewaltigung war. Davor habe ich es verdrängt und als „Beziehungskonflikt“ abgetan

anonymous

location not specified – 08.05.2025

Ich arbeitete jeden Sommer in einen Eiscafé, was einer guten Bekannten gehörte. An meinem letzten Abend, bevor die Saison vorbei war, gingen alle gemeinsam essen und es wurde viel Alkohol getrunken. Als mir angeboten wurde in der Mitarbeiter*innenwohnung zu schlafen nahm ich das Angebot an und schlief mit einem Arbeitskollegen in einem Bett. Dieser fing nach kurzer Zeit an mich anzufassen und versuchte seinen Penis in mich einzudringen. Um die Kontrolle über die Situation zurück zu bekommen küsste ich ihn damit er abgelenkt war. Ich habe mich nicht getraut etwas zu sagen, weil er mir ins Ohr flüsterte, dass er sich das schon lange wünsche und ich selbst dran schuld bin wenn ich so gut aussehe. Das einzige, was ich in meinem Schock sagen konnte war „bitte kein Sex“. Trotzdem versuchte er es immer wieder.

anonymous

location not specified – 08.05.2025

Meine erste längere Beziehung hatte ich mit 20. Wenn man neben seinem Partner schläft, sollte man sich sicher fühlen. 2 Jahre hielt ich aus, dass er mich im Schlaf vergewaltigte, neben mir masturbierte oder ich davon wach wurde, dass er gerade seinen dreckigen Schwanz in mich rammte. Ich sollte jederzeit fickbar sein. Ich stellte mich tot, oder tat so als würde es mir gefallen…für das Gefühl ein bisschen geliebt zu werden. Wenn ich nicht zur Verfügung stand, vögelte er andere Frauen oder schaute Pornos. Er hängte mir diverse Geschlechtskrankheiten an. Ich brauchte Jahre um zu verstehen, dass ich vergewaltigt wurde. Immer und immer wieder!

anonymous

location not specified – 07.05.2025

Es war ein Date über Tinder. Als ich vor dem Sex nackt auf seinem Bett lag, fotografierte er mich, ohne mich zu fragen. Ich sage nichts. Beim Sex würgt er mich so stark, dass ich keine Luft mehr bekomme. Es war nicht abgesprochen. Er hört erst auf, als ich es irgendwie schaffe „Stop“ zu sagen. Ich habe Angst.

Patricia

Zug – 06.05.2025

Ich bin mit dem Zug unterwegs und sitze am Fensterplatz. Ein Mann fragt ob der Platz neben mir frei ist. Ich sage ja. Er setzt sich breitbeinig hin. Ich traue mich nicht etwas zu sagen und rücke soweit es geht an die Wand. Sein Knie berührt immer noch mein Bein. Er fängt an mit abgewinkelten Armen zu sitzen, so dass sein Ellenbogen in meine Taille stößt. Ich versuche noch weiter an die Wand zu rücken, obwohl es eigentlich nicht weiter geht. Ich bewege mich immer wieder leicht, aber er verändert seine Position nicht. Er legt seine Hand halb auf mein Knie. Ich habe immer wieder das Gefühl er würde seine Finger bewegen, kann es aber nicht erkennen. Ich traue mich nicht ihn anzusehen. Ich sage immer noch nichts. Diese Situation halte ich über eine Stunde aus bis er wirklich anfängt seine Hand an meinem Oberschenkel auf und ab zu bewegen. Ich fasse den Mut zu sagen, dass er damit aufhören soll. Er schaut mich an, lächelt und sagt okay. Plötzlich sitzt er ganz normal da. Bevor er aussteigt berührt er mich noch einmal mit seinem Ellenbogen an meiner Taille.

Katrin

Alicante, Therme, Kneippbecken – 06.05.2025

An all diesen Orten zeigten Männer meiner Freundin und mir in jugendlichem Alter ungefragt ihre Penisse. Der Mann in Alicante „machte den Propeller“ auf der gegenüberliegenden, vielbefahrenen Straße als wir von einer Party nach Hause liefen. Der Mann in der Therme ließ seinen Penis im Whirlpool aus seiner Badehose raushängen, als wir als Grundschülerinnen darin mit Taucherbrille tauchten. Und der Mann beim Kneippbecken, von dem weiß ich schon gar nicht mehr, was genau sein Ding war, aber ich weiß noch, dass ich sein Ding sah. Stellt euch vor, es wäre umgekehrt und ich zeige wildfremden Männern ungefragt meine Vagina? Wieso???

Moni

location not specified – 06.05.2025

Ich wollte nach ungefähr 1 Jahr nach meiner toxic Beziehung wieder richtig jemanden Kennenlernen, was ich auch tat.
Ich kam über Bumble mit einem Mann in Kontakt, welcher von außen die moralischen Werte vertrat, die mir wichtig waren und vom Beruf her war er Person des öffentlichen Lebens, wo er auch offen über seine Überzeugungen sprach.
Für mich im ersten Moment, der perfekte Mann.
Wir trafen uns, ersten Treffen war total toll, ich fühlte mich gesehen und man konnte sich gut unterhalten.
2. Date, wir sprachen über meine Bindungsängste, ich habe diese innere Angst, am Ende doch nur sexualisiert zu werden, aufgrund von älterer Bekanntschaft, er hörte mir zu und gab sich empathisch.
Später lagen wir im Bett, haben nur eine Serie geschaut bis er fragte, ob wir uns küssen könnten, was dann zum anfassen kam, wo ich Grenzen setzte, NEIN sagte.
Er redete auf mich ein, 30 Minuten lang bis ich gehen musste. Es kam nicht zum Sex, aber ich habe meine Grenzen definitiv vor Angst verschoben.
Ich sprach ihn via Sprachnotiz darauf an, auch dass es schön war und das wir das nächste Mal mehr machen könnten, jedoch auch, dass ich mich unwohl fühlte, auf alles andere konnte er antworten, nicht darauf, dass ich mich unwohl fühlte.
Ich übernachtete bei ihm, erst selbes Spiel wie davor, ich fühlte mich unwohl, kommunizierte das, aber keine Reaktion, ich fing an zu weinen, dachte er sagt endlich mal „dass wir das nicht machen müssten“.
Fehlanzeige, ab dem Moment gab ich auf und schlief mit ihm.

anonymous

location not specified – 05.05.2025

Mein erster Freund war mir auf eine Art argumentativ überlegen und gewann bei Diskussionen immer die Oberhand. Jedenfalls ganz am Anfang der Beziehung ergriff ich ein einziges Mal schüchtern und zaghaft die Initiative, was Sex anging, und er fauchte mich so dermaßen an, was das sollte und warum ich ihn so anmache und das sei so widerlich, dass ich seitdem einfach nie wieder in mich hineinhorchte, wann ich Sex will, aber dafür einfach immer mitmachte, wenn er Sex wollte. Eines abends wachte ich auf, weil er sich einen runterholte, und ich sagte ihm, das finde ich jetzt nicht so gut. (Er hätte ja ins Bad gehen können.) Da nutzte er die Situation und sagte so etwas in der Art: „Wenn ich es nicht machen soll, dann musst du es eben machen.“ So kam es, dass ich den Typen für mehrere Jahre fast jeden Tag oral befriedigt habe, immer wenn er wollte quasi, ich selbst kam natürlich seltenst auf meine Kosten, teilweise habe ich dabei ganz leise geweint, weil wenn er es mitbekommen hätte, hätte es noch mehr Diskussionen gegeben als eh schon. Ich weiß nicht, was damals mit mir los war, ich dachte einerseits, es sei normal, andererseits habe ich mich geschämt und ich hatte auch große Verlassensängste. Er wiederum manipulierte mich, ich hab das ja gemerkt, aber wusste überhaupt nicht, wie damit umzugehen ist, und war am Ende 8 Jahre lang in dieser Beziehung, bis er mich geghostet hat. Selbst jetzt beim Schreiben weiß ich nicht so recht, ob mein Fall „schlimm genug“ war.

anonymous

location not specified – 05.05.2025

Ich lag am Boden. Hab gerade einen schweren Sturz überlebt. War mitmeinemKlrper beschäftigt. Damit, ob etwas wehtut, wenn ich atme. Ob etwas wehtut, wenn ich mich hinsetze. Wie ich ins Krankenhaus kommen kann.

Und dann kam er. Meine Wunden im Rücken. Er hat sie sich angeschaut. Er hat seine Hände benutzt, drauf gedrückt. Drauf gehämmert. Alles in mir vibrierte. Mein Hals wurde schwindelig und ich konnte meine Zunge nicht bewegen. Konnte nichts sagen, während er auf meine Wunden einschlug.

Und danach ging er. Setzte eine Freundin neben mich, die halb ohnmächtig war vor Alkohol. Sagte der sie solle sich neben mich setzten, und ging.

Melanie 2

Köln – 04.05.2025

Er musste mir zwischen die Beine spucken damit er überhaupt in mich eindringen konnte. Ich weiß nicht mehr wie lange das ging. Ich weiß nur das er irgendwann meine Beine gelöst hat und ich ihn weg getreten habe und er mir dabei fast die Beine gebrochen hat. Ich sagte irgendwann ich zeige ihn an und dann ließ er von mir ab. Meine Handgelenke waren tief eingeschnürt und ich konnte am nächsten Tag kaum laufen vor schmerzen.

Ich habe ihn nie angezeigt. Und meine Familie hat mir nicht geglaubt. Sie sagten ich bin selbst schuld.

Melanie 1

Mülheim Ruhr / Köln – 04.05.2025

Es war 2007 und ich war 16 Jahre alt. Ich habe ihn über das Internet kennengelernt. Er war 19 Jahre alt. Haben uns ein paar Mal getroffen haben uns ganz gut verstanden. Er wollte irgendwann mehr, ich aber nicht. Habe in Mülheim am Bahnhof gesagt das ich ihn nicht will. Er kam mir hinterher und wollte nochmal reden. Naiv wie ich war sind wir in einen Park gegangen und haben Stunden geredet. War alles ganz okay bis wir dann gegangen sind und er sagte „Es geht immer nur darum was du willst!“ ich habe ihn gefragt was er will und er sagte „Dich vergewaltigen.“ Ich habe nur cool gesagt dann mach das doch. Hätte niemals damit gerechnet das am hellen Tag an einer Hauptstraße in einem Park er was tun würde. Er hat mich auf eine Bank gedrückt und ist mit seiner Hand in meine Hose und hat zwei Finger in mich eingeführt. Ich habe keine Miene verzogen und erwiderte nur das ich keine Angst habe.
Er lies von mir ab.
Wir sahen uns einige Wochen nicht mehr.
Ich war damals schon psychisch in keiner guten Verfassung. Ich wollte mir das Leben nehmen und er sagte er hat eine Waffe, da er am Köln/Bonn Flughafen arbeitete. Natürlich glaubte ich das und bin nach Köln gefahren.
Er holte mich ab und bei ihm habe ich mir die Waffe an den Kopf gehalten. Ich habe mich nicht getraut und ihn gebeten das zu tun. Er hat die Situation ausgenutzt, mich gezwungen mich auszuziehen und ich sollte mich aufs Bett legen. Meine Hände wurden mit Kabelbindern fixiert und meine Beine mit Gürteln.

J

location not specified – 04.05.2025

Als ich 25 war wohnte ich in einer WG und wir gingen oft feiern. Ich war sehr betrunken an diesem Abend und eine Freundin und ich nahmen einen Typ mit nach Hause, der bei mir auf der Couch schlief. Morgens kam er dann zu mir ins Bett und wollte Sex. Ich war noch halb betrunken und hatte zudem meine Periode. Er vergewaltigte mich und ging dann zu meiner Mitbewohnerin ins Zimmer und meinte:“ Er wäre wohl bei der falschen gewesen“. Ich hab jahrelang darunter gelitten. Ich konnte ihn auch nicht anzeigen, weil ich keinen richtigen Namen hatte. Ich hab mich sehr dafür geschämt.

J

Mannheim – 04.05.2025

Mein Nachbar ist mir gegenüber laut geworden, wegen einer kleinen Fußmatte,die ich vor meine Tür gelegt habe. Er klingelte mehrmals bei mir deswegen und ist nicht von der Tür weggegangen, obwohl ich zu ihm gesagt habe,dass ich einen Termin habe. Außerdem ist er an der Tür stehen geblieben bis ich vor ihm die Matte wegräumen musste.
Später gab es ein Gespräch mit seiner Frau, die meinte er hätte doch nett gefragt. Ich fühle mich heute, obwohl das Monate her ist immer noch unwohl in dieser Wohnung.

Sammy

Burozi – 03.05.2025

Ich wurde mehrfach Von meiner Frau in der Nacht vergewaltigt Dabei nahm sie während ich schlief einfach für den penis in den mund obwohl ich mir sagt dass ich doch bitte schlafen möchte Trotz des lutschen sie den schwanz so hart Dass ich kurz vorn kommen war Darauf hinauf flog Eine ohrfeige direkt in mein gesicht gefogt von einer faust Daraufhin prügelte sie mehrere Minuten auf mich ein Und schrie fick mich du hurensohn

Seven

Deutschland – 03.05.2025

Mein 2. Freund hat mich über Jahre zum Sex überredet / gedrängt.
Es fing schon bei unserem ersten Date an. Wir gingen danach noch zu ihm und haben uns geküsst. Er wollte mehr und ich habe „Nein“ gesagt. Er hat mich so lange bedrängt bis ich mich einverstanden erklärt habe, obwohl ich eigentlich gar nicht wollte. Danach hat er gemeint, es wäre ein bisschen enttäuschend, er dachte ich „könne“ mehr. Ich hab die ganze Nacht geweint.
Wir waren danach 6 Jahre zusammen und es kam sehr sehr oft zu solchen Situationen. Er wurde richtig sauer auf mich, wenn ich nicht wollte und schrie. Das hat mir Angst gemacht und mich unter Druck gesetzt und irgendwann hatte ich dann gar keine Lust mehr auf Sex. Es tat mir oft weh und ich habe viel geweint. Ich hab dann irgendwann versucht, mich einfach darauf einzustellen und es über mich ergehen zu lassen, weil ich Angst hatte, dass er mich verlässt oder wütend wird. Oder ich hab mir eine Krankheit ausgedacht. Er meinte ich wäre frigide und ein armes Mädchen. Ich habe das Problem immer bei mir gesucht und bin mir auch nicht sicher, ob es nicht tatsächlich bei mir liegt.
Irgendwann hatte er dann eine Andere. Ich habe heute noch ein gestörtes Verhältnis zu Sex. Vielleicht bin ich wirklich „frigide“?

anonymous

NRW – 02.05.2025

Ich bin in einer dysfunktionalen Familie voller emotionaler und körperlicher Gewalt aufgewachsen.
Nach der Scheidung meiner Eltern lebte ich mit meiner Mutter und meinen Geschwistern im selben Haus wie mein Vater mit seiner neuen Familie.
Mein Bruder hat mich schon früh körperlich gequält, irgendwann hat er mich auch sexuell missbraucht.
Gerne auch wenn meine Mutter Nachtdienst hatte, dann hatte er freie Bahn.
Ich habe über 40 Jahre nicht darüber reden können, weil ich soviel Scham empfunden habe. Ich kämpfe mein ganzes Leben mit den Folgen

Anonym

location not specified – 01.05.2025

Danke für das Angebot sich hier zu öffnen. Mein erstes Mal passierte mit meinem damaligen Schwarm nach dem rumknutschen in der Disco. Ich ging mit ihm nach Hause weil ich zunächst neugierig war und auch Lust hatte. Bei ihm zu Hause hatte ich keine Lust mehr . Ich sagte ihm das und er berührte mich weiter. Ich versuchte mit Fragen abzulenken: ob er eine Zahnbürste für mich hätte, ob er Musik anmachen könnte, ob seine Mitbewohnerin das nicht störte usw. Also Fragen die man stellen kann, sogar wenn man Lust hat, doch ich hatte ja schon gesagt, dass ich keine Lust mehr habe. Ich habe es glaube ich sogar mehrmals wiederholt( als ob einmal nein zu wenig wäre). Letztenendes penetrierte er mich vaginal und ich war wenig begeistert. Ich glaube er wunderte sich darüber, weil er selber glaube ich recht überzeugt von seinen Fähigkeiten war und wechselte dann kurzum die Position und als ich auf allen Vieren war schon war ihn einfach ohne absprache in meinem After. Gehts noch, so ein abschaum , ich erstarrte vor Schmerz und wusste mir kaum zu helfen. Keine Ahnung wie das genau endete allerding blutete ich mächtig. Es war vielleicht 3 uhr nachts, daher hatte ich Angst alleine nach Hause zu fahren und hatte Schmerzen und blutete stark. Ich blieb bis es hell wurde. Die Blutung erklärte ich ihm – weil ich mich schämte- als periodenblut. Mit der ersten Bahn im hellen fuhr ich nach Hause. Ich hatte noch mehrere Tage Schmerzen , auch auf dem Klo. Ich sah bis vor 2 Jahren die Schuld bei mir.

anonymous

location not specified – 29.04.2025

Ich wurde ein halbes Jahr lang von meinem nun Ex Freund immer und immer wieder zu Dingen gezwungen und gedrängt, häufig durch Gewalt, er meinte ich würde darauf stehen, da ich einen Vaterkomplex habe. Ich war 13 und ich habe mehrmals deutlich nein gesagt. Er hat nie mit mir geschlafen, aber er hat mich gezwungen in einem zu blasen. Ich habe vor ihm gekniet und geweint. Erst da hat er aufgehört. Die nächsten Wochen ging es weiter..

K.

NRW – 29.04.2025

Zu meinem „ersten Mal“ wurde ich überredet. Ich 14, er 24. Zu meinem zweiten Mal wurde ich von ihm vergewaltigt. Kein Nein, kein strampeln, kein schreien hat geholfen. Trotzdem blieb ich bei ihm. Weil ich dachte es ist normal. Weil ich ihm als Mann alles geglaubt habe. Von da an zwang er mich regelmäßig brutale Pornos zu schauen. Ich wuchs damit auf, dass Männer mit mir alles tun dürfen. Einfach weil sie Männer sind.. das zog sich Jahre. Auch die nächsten Männer respektierten keine Grenzen. Ich wurde beim Sex von nahezu jedem Partner gewürgt, geschlagen, an den Haaren gezogen, erniedrigt und angespuckt. Ich musste es draußen, vor fremden, auf Rastplätzen und in Parks machen. Alles unter dem Deckmantel von BDSM und „du willst es ja auch“. Ja wollte ich… Weil ich die Misogynie meiner Partner über die Jahre internalisiert habe. Welche Frau das hier auch immer liest… Du musst niemals etwas tun was du nicht möchtest. Niemand hat das Recht dir weh zu tun. Sex ist etwas schönes. Und nichts gewalttätiges.

Mel

location not specified – 26.04.2025

Meine Geschichte beginnt nicht mit einem sexuellen Übergriff. Aber ich komme später noch drauf.

Heute Morgen Schwimmen. Zwei Kilometer. Wie immer.
Das Becken voll. Man muss aufpassen. Rücksicht nehmen.
Ich schwimme schneller als die meisten. Paddles, Schwimmbrett.
Ich lasse Platz, überhole, drehe um, wenn’s eng wird.

Bei Kilometer 1,6 schwimmt einer vor mir. Langsam. Ich hole auf. Links vorbei, Bahn frei.
Bei der Wende hab ich ihn eingeholt.
Ich ziehe vorbei. Berühre ihn nicht.
Er packt meinen Fuß. So fest, dass ich nicht mehr weiterkomme.

Ich frage ihn: Was ist los?
Keine Antwort.
Er schlägt mich in den Bauch.
Tritt mich. Noch ein Schlag, noch ein Tritt.
Ich schreie: Arschloch.

Alle drehen sich um.

Der Bademeister steht am Rand.
Sieht zu.
Macht nichts.

Ich hebe den Arm.
Rufe ihn zu mir.
Dauert ewig, bis er kommt.
Jeder Schritt eine Belehrung.

Ich sage, was passiert ist.
Er redet von vollen Bahnen.
Ich sage, ich kenne den Unterschied.

Er fragt, was er machen soll.
Ich sage, er ist der Bademeister.

Der Typ verlässt das Becken.

Ich fordere den Schichtleiter.
Drei Bademeister stehen vor mir.
Keiner fragt, wie’s mir geht.
Ob ich Schmerzen habe.
Ich muss erklären, beweisen, rechtfertigen.

Same old story.

Ich bin Überlebende.
Mein Bruder hat mich missbraucht.
Meine Eltern haben es gesehen.

Nicht hinsehen.
Nicht zuhören.
Nichts tun.

Ich frage mich, was hätte passieren müssen.
Blut?

Keine Ahnung.

Männer sind keine Freunde. Schon gar nicht von Frauen.

Leonie

Köln – 26.04.2025

I was 19, just moved to the big city,was working my first job when on a night out I met my boss and some of my male colleagues. They offered me a drink which I took. After that a woman approached me and gave me a warning. The rest is history… I started to feel dizzy and immediatly asked my friend to leave. I made it into the taxi but already lost partly control of my body: speaking was no longer possible. At the destination I litwrally fell out of the car while trying to get out. I have no memories from that point onward. I was lucky I got warned so I knew what was going on when I felt something was off. And I was even more lucky that my friend took me serious, left the premise with me immediatly and in the end carried me to my bed where I woke up the next morning.

Maria

Rosenheim – 26.04.2025

Ich habe ihn kennengelernt & war schockverliebt. Er hatte eine Freundin, irgendwann hat er sich angeblich getrennt & musste sich eine neue Wohnung suchen.
Ich kommunizierte dass ich bis dahin keine Intimitäten austauschen wolle.
Eines Nachts kam er in mein Bett (er hat meinen Ersatzschlüssel entwendet ohne dass ich es gemerkt habe als er zu Besuch war)
Ich wachte erst auf, als ich spürte, dass er versuchte seinen Penis in mich einzuführen.
Ich stieß ihn weg, versuchte mich zu wehren, aber er hörte nicht auf. Bis ich es über mich ergehen ließ.

Paula

location not specified – 25.04.2025

Ich habe monatelang jemanden gedatet, der anfangs das Gefühl vermittelt hat er wird mich heiraten und dann in psychische Erniedrigungen übergegangen ist. Er hat es dann irgendwann beendet, ich habe mich nicht mehr bei ihm gemeldet. Vor einer Woche hat er mir dann geschrieben er sei in der Stadt ob wir was trinken gehen. Er hat mich den ganzen Abend respektlos behandelt und mich dann vergewaltigt.

Sascha

Norddeutschland – 25.04.2025

Teil 4, sehr explizit:
Das habe ich noch nie jemandem erzählt und ich schäme mich noch immer.
Ein sehr guter und wesentlich älterer Freund, der mit mir echt durch Dick und Dünn ging und der mir schon in so vielen Situationen geholfen hat, war eines Abends sehr betrunken.
Ihm ging es wirklich nicht gut und ich hatte natürlich ein offenes Ohr für ihn.
Wir tranken den Abend also gemeinsam Alkohol (ich nicht so viel) und er schüttete sein Herz aus.
Um es kurz zu machen, er ging mir spät am Abend, als wir im Taxi saßen, an die Wäsche. Ich war wie erstarrt und war völlig überfordert mit der Situation. Er hat mich sonst immer gut behandelt, war wie Familie für mich und ich dachte, wenn ich nichts sagen bzw. sanft zum Ausdruck bringe, ich will nicht von ihm angefasst werden, würde er aufhören. Vor allem, da er weiß, dass ich nicht auf Kerle stehe.
Fehlanzeige. Er versuchte mich zu küssen, was ich aber verhindern konnte, indem ich ihn wegschob und ein paar Augenblicke später war meine Hose offen und er „befriedigte“ mich oral. Dabei hat er selbst bei sich Hand angelegt.
Ich habe mehrere Male gesagt, er solle aufhören, aber er war so betrunken, dass ihn das nicht interessierte.
Letztendlich kam ich in seinem Mund, obwohl sich alles in mir dagegen sträubte. Ich fühlte mich im Anschluss wahnsinnig dreckig und benutzt und denke da heute manchmal noch mit einem Schaudern dran.
Wir haben nie darüber geredet und es besteht auch kein Kontakt mehr.
Ich wünsche allen hier viel Kraft…

Sascha

Norddeutschland – 25.04.2025

Teil 3:
Jetzt wird’s expliziter:
Später verheiratet (ich bin jetzt Anfang 40), fuhr meine Frau mit mir zu einem bekannten (befreundet kann man das nicht nennen) Mechaniker, der etwas an ihrem Auto reparieren sollte. Es ging um eine Kleinigkeit. 30 Minuten.
Ich wusste schon, dass der Mechaniker komisch drauf ist, aber er machte halt gute Arbeit, war schnell und Recht günstig.
Ende vom Lied: Während er an dem Wagen arbeitete, erzählte er uns von seinem riesigen Schwanz (Zitat), holte sein Hand raus und zeigte mir ein Foto. Das hatte er tatsächlich als Hintergrundbild auf seinem Telefon eingerichtet. Bevor ich etwas sagen konnte, drehte er sich um un hielt das Handy direkt vor die Nase meiner Frau.
Ich war sehr deutlich, dass er sowas zu unterlassen hat und dass wir nicht wieder zu ihm kommen werden.
Ein dreckiges Grinsen konnte sich der Kerl aber trotzdem nicht verkneifen…

Sascha

Norddeutschland – 25.04.2025

Teil 2:
Ich arbeitete später woanders als Stellvertreter der Geschäftsleitung und gerade die älteren Kundinnen (ja, ausschließlich Frauen) waren oftmals sehr touchy, lehnten sich bei mir an, wenn ich mit ihnen etwas am Bildschirm besprach, legten ihre Hände auf meine Schultern, oder um meine Hüfte. Fand ich jetzt nicht schlimm, aber gestört hat es schon. Aber man will die Kunden auch nicht vergraulen. Das kam auch regelmäßig vor, etwa einmal pro Monat, bis wir wegen Corona schließen mussten.

Sascha

Norddeutschland – 25.04.2025

Habe die Woche euren Podcast entdeckt und überlegte seitdem, ob ich aus männlicher Sicht etwas erzähle, was mir so passierte. Ich teile das mal in vier Teile auf.

1. Als ich noch an der Uni war (in Hamburg), habe ich viel als Barkeeper gearbeitet und in einem Recht hochpreisigen Laden (Getränke bis teilweiße 700 Euro pro Flasche) und einer meiner Vorgesetzten verlangte tatsächlich, dass ich meinen Verlobungsring abnehme, „damit es mehr Trinkgeld gibt“. Dieses Lokal wurden beinahe ausschließlich von gut betuchten Damen besucht (man sah es an den Autos, Porsche, S-Klasse, 7er BMW, etc.) und das Trinkgeld war tatsächlich gut, manchmal um die 50 Euro pro Tisch, aber die Damen waren gerade wenn mehr Alkohol floss, sehr aufdringlich und Grabachten auch gerne mal. Ich war aber natürlich dazu angehalten, so zu tun, als wäre ich Single und es zu ertragen, damit der Laden „seinen Ruf bewahrt“.
Habe dort auch Recht schnell gekündigt. Sehr unangenehm, auch wenn gerade als Student ordentlich Geld reinkam.

anonymous

location not specified – 24.04.2025

Ich war 17 oder 18. Ich traf mich mit einem tinder date und fand ihn auch total toll. Ich ging mit der intention dorthin sex zu haben wenn es denn passt. War aber auch aufgeregt, denn ich hatte bisher noch nie so was „lockeres“ gehabt (ohne dass man sich so länger kennt). Treffen war schön, ich fand ihn gut und wir sind zu ihm nach Hause. Dort wollte er mich irgendwann küssen, aber ich wollte irgendwie doch nicht, war noch nicht bereit obwohl ich es „eigentlich“ vorgehabt hatte. Er bedrängte mich so lange bis ich schließlich nachgab und nach mehr drängen sogar mit ihm „Sex“ hatte. Ich übernachtete sogar bei ihm und ging mit ihm zum frühstücken zum Bäcker am nächsten Tag. Erst zuhause realisierte ich wie schlecht es mir damit ging. Ich hatte bereits gehört, dass dieses Verhalten übergriffig ist und schrieb ihm eine wütende Nachricht! Und obwohl ich das wissen hatte und ihn sogar zur Rede stellte fiel und fällt es mir schwer die Schule gefühle abzulegen, à la „ich fand ihn ja nett, war ja nur kurz, ich hatte ja prinzipiell Lust auf ein ons, ich hab ja sogar bei ihm gepennt“ es war mir lange unangenehm und ich verdrängte es auch aus meinen Gedanken wenn mich jmd nach schlechten Erfahrungen gefragt hat, weil ich ja sogar noch bei ihm übernachtete. Heute weiß ich dass ich Angst hatte, überfordert war und die Schuld bei mir und nicht bei ihm gesucht hatte…. Seid laut!

anonymous

location not specified – 24.04.2025

Es war meine erste Beiehung in welcher ich auch meine ersten Sexuellen Erfahrungen machte. Ich hatte immer Schmerzen dabei und nach der Zeit auch keine Lust mehr. Ich habe immer den Fehler an mir gesucht, dass ich mich ändern müsse, weil man ja Sex in der Beziehung haben muss. Ein „Nein ich habe keine Lust“ wurde nie akzeptiert. Es wurde so lange auf mich eingeredet dass ich irgendwann doch zugestimmt hatte. Anfangs habe ich noch so getan als würde es mir Spaß machen. Ich habe irgendwann sogar von der Pille auf die Spirale gewechselt, in der Hoffnung das ich dann mehr Lust bekomme. Die Schmerzen sind dadurch zwar weg gegangen aber die Lust blieb weiterhin weg. Ich habe es immer auf meine Hormonelle Verhütung,den Stressigen Job geschoben. Immer wieder wurde mir gesagt dass er aber Lust hat und in einer Beziehung Sex normal ist. Irgendwann konnte ich nicht mehr so tun als ob ich Spaß hätte und habe ihm das offensichtlich gezeigt. Auch während dem Sex. Dann hat er trotzdem „fertig“ gemacht und am Ende geweint weil es im Leit tat dass er mich so ausgenutzt hat und dass nicht mehr vorkommt. Da ich immer dass Gefühl hatte alleine nichts zu können habe ich ihm immer wieder gesagt dass ich damit kein Problem habe und ich ihn sogar getröstet habe. Das ich aber immer wieder Nein gesagt habe hat Ihn nicht interessiert und ich verdrängt. Erst nach einem halben Jahr nach Ende der fast 6 Jährigen Beziehung konnte ich mir selbst eingestehen was da wirklich geschehen ist.

Katja

location not specified – 24.04.2025

Als ich (damals 13) auf Klassenfahrt war, kamen nachts ältere Jungs (ca.15-16) an unser Zimmerfenster und wollten rein. Sie baggerten uns an. Ich weiß nicht mehr genau wie, aber wir beschwerten uns jedenfalls bei unserer Lehrerin. Als sie ins Zimmer kam und mich in meinem Bett sah meinte sie ich sei Schuld daran, dass sie uns nicht in Ruhe lassen würden, so wie ich angezogen war. Ich hatte ein Top mit Spagetti-Trägern zum Schlafen an und schämte mich sehr.

anonymous

Tram München – 24.04.2025

Ein Kumpel und ich steigen in die Tram. Wir setzen uns gegenüber und er streicht beim
hinsetzen über mein Knie. Ich erstarre. Zu Hause breche ich in Tränen aus. In der Nacht schlafe ich nicht. Ich habe beim Hilfetelefon angerufen. So gut, dass es das gibt.

Sandra

Zürich – 23.04.2025

Ich habe jmd gedatet… wir sind uns dann irgendwann näher gekommen. Als er auf mir lag und eingedrungen ist habe ich gesagt, dass ich keinen Sex ohne Kondome haben möchte. Ich habe es 3x deutlich gesagt. Er meinte nur: die liegen irgendwo oben er hat jetzt keinen Bock mehr die zu holen. Irgendwann wurde er so dominant und ich habe gemerkt, dass es ihn noch mehr aufgeilen würde, wenn ich mich hilflos zeigen würde. Deshalb habe ich es dann über mich ergehen lassen, weil ich gemerkt habe, dass es die sicherste Variante für mich ist.

Alexandra

NRW – 23.04.2025

Als ich ca. 11 Jahre alt war zog mein Onkel zu uns, er kam aus der Haft, da er jahrelang einen jungen sexuell missbraucht hat. Eines Abends kam er völlig betrunken in mein Zimmer und fing an unter der Decke meine Vagina zu streicheln, ich sagte er solle damit aufhören und das tat er auch. Meine Mutter meinte als ich es ihr erzählte:“das kann gar nicht sein der ist schwul.“
Ein Jahr später missbrauchte mich meine eigene Mutter sexuell. Es passierte genau 2x und ich sprach bis zu meinem 38 Lebensjahr mit niemanden darüber, kümmerte mich sogar noch um sie bis sie starb. Ich möchte euch ersparen was sie alles machte und was ich tun sollte. Ich konnte nie mit meinen Verwandten darüber sprechen ,da sie sich in der Familie komplett anders gab.
Meine Therapie hat mir sehr geholfen alles aufzuarbeiten.

Jessica

Ettenheim – 22.04.2025

Ein Onkel meiner Mutter fasst Frauen an, wenn er betrunken ist. Das ist bekannt. Seit Generationen. Er wurde nie zurecht gewiesen. Vor ein paar Jahren habe ich ihn angerufen und ihm verboten mich an zu fassen. Ich habe auch meine Eltern darüber informiert. Mein Vater sagte:OK, danke für die Info, aber weißt du er hätte ja bei dir auch irgendwann aufgehört, es kommen ja welche nach.“

anonymous

location not specified – 22.04.2025

Als ich 17 Jahre alt war kam ich mit meinen damaligen 20 jährigen Freund zusammen. Schon als wir noch in der Kennenlernphase waren machten wir einen Ausflug zum Bayrischen Wald dort schliefen wir in seinen Auto und ich weiß nicht mehr was genau geschah aber ich weiß noch das ich mich da schon unwohl gefühlt habe. Später in der Beziehung war es schon zur normalität geworden das wenn ich nicht mehr wollte und ich sagte spopp oder/und ich will nicht mehr, er zu mir gesagt hat „nur noch kurz“, „ich bin gleich fertig“ und er weiter machte. Es fühlte sich jedes mal wie eine ewigkeit an. Ich sagte dann immer zu mir selbst da es offensichtlich eine hoch toxische Beziehung war, solange ich nicht weinen muss gehts noch. Ich kann mich auch noch daran erinnern das ich ihn mindestens ein bis zwei mal danach gesagt habe das er mich Vergewaltigt hat, daraufhin hat er nichts erwidert,sich einfach umgedret und ist eingeschlafen. Bis heute ist es so das obwohl es jetzt schon 4 Jahre her ist mich niemand aufwecken darf da es mich so sehr triggert. Weil er mich morgends immer aufgewegt hat indem er versuchte während ich schlief seinen Penis in mich einzuführen. Ich wachte dadurch auf und versuchte ihn mit Händen und Füßen von mir los zu zu schieben. Auch diese Körperliche gegenwehr hat ihn aber offensichtlich nicht gehindert es jeden Tag wieder zu machen.

anonymous

location not specified – 21.04.2025

Ich musste mit 13 eine Woche Praktikum arbeiten von der Schule aus. Ich entschied mich für einen Kindergarten, bei uns in der Straße. Der Kindergarten Leiter hat den Kindern oft das Lied Nackedei vorgesungen und sie sollten sich dabei ausziehen und tanzen. Ich fand das komisch, aber dachte was weiß ich schon. Am dritten Tag musste ich länger bleiben und wir waren alleine. Ich räumte gerade letzte Klamotten aus dem Bälle Raum da kam er rein. Ich zeigte ihm das kleine Unterhemd und meinte „hat jemand vergessen. Wohin damit?“ er sah mich komisch an (heute weiß ich es war lüstern) und meinte „das ist deins. Zieh es an.“ Ich lachte weil ich nicht wusste, was ich sonst tuen sollte. Er kam auf mich zu und meinte ernst „ich will sehen wie es sich um deine kleinen Brüste spannt. ZIEH ES AN!“

Ich bin weg gerannt und nie wieder gekommen. Habe niemandem davon erzählt, viele Jahre lang. Bin jahrelang einen Umweg heim gelaufen um dort nicht vorbei zu müssen.

Für das Praktikum bekam ich eine 6. er erzähle ich sei aufmüpfig gewesen. Ich hab mich nie verteidigt.

Manchmal werfe ich mir auch heute noch vor, dass ich ihn nicht angezeigt habe. Immerhin arbeitet er mit Kindern. Ich habe Angst vor dem Gedanken was er sonst noch getan hat. Mit den Kindern. Oder mit mir wenn ich nicht schnell genug gerannt wäre.

anonymous

location not specified – 21.04.2025

Ich war 14. Er war 16 und in meiner Schulklasse. Ich war immer sehr schüchtern und mag keine Berührungen. Er hat mich aber über ein paar Monate immer wieder umarmt, angefasst oder festgehalten obwohl ich es nicht wollte. Nicht nur in der Schule, sondern auch auf dem Weg von der Schule nach Hause. Lange hatte ich zu viel Angst etwas zu sagen. Als ich dann den Mut aufbrachte zu sagen, dass ich das nicht will fing er an mich zu mobben. An unserem letzten Tag in der Schule hat mich einfach umarmt und geküsst. Vor den anderen Schülern, vor dem Lehrer. Ohne Vorwarnung. Ich bin dann weinend auf die Toilette gerannt. Mein Lehrer hat nichts dazu gesagt, obwohl mich meine Freundinnen eine halbe Stunde beruhigen mussten. Als ich es später meinen Eltern erzählte, sagten sie nur „Das ist doch nett, der Junge mag dich halt.“
Ich habe nie wieder jemandem davon, oder den anderen sexuellen Übergriffen die ich erlebt habe erzählt, bis mir meine Therapeutin 13 Jahre später gesagt hat, dass das nicht okay war.

anonymous

location not specified – 20.04.2025

Ich war auf einer Reise. Mit einem Taxi wollte ich aus der Stadt in einen nahegelegenen Ort fahren. Er musste sein Kind zur Schule bringen und bat mich kurz bei sich zu hause zu warten, ich habe auch mit seiner Frau telefoniert, also kam ich mit. Seine Frau war toll und ich konnte mich von der Busfahrt erholen. Ich bin oft nachts Bus gefahren, um mir Übernachtungskosten zu sparen und bin dann teilweise um 4 Uhr nachts an irgendwelchen Busbahnhöfen angekommen, wo ich darauf gewartet habe, dass die Sonne aufgeht. Weil er dankbar war, dass ich ihm möglich gemacht habe sein Kind zu schule zu bringen hat er mich abends in dem keinen Ort auf ein Bier eingeladen. Ich habe damals noch viel getrunken. Ich war allerdings sehr schnell, sehr betrunken. Er fuhr mich in ein Stundenhotel und vergewaltigte mich. Ich war nicht mehr in der Lage mich zu wehren. Ich habe mich so schuldig gefühlt, seiner tollen Frau gegenüber und weil ich ja so viel getrunken hatte. Erst in der Therapie konnte ich es überhaupt als Vergewaltigung einordnen.

anonymous

location not specified – 20.04.2025

Als ich ungefähr 12 Jahre alt war bin ich mit meiner besten Freundin viel in unserem Stadtteil rumgelaufen. Wir haben einfach mit Leuten gequatscht, auch mit den betrunkenen Männern im Park. Wir fanden das irgendwie lustig und sie waren auch nicht super betrunken. Bei ihnen stand oft auch ein Mann im Rollstuhl. Diesen haben wir sehr oft auch in der Einkaufsstraße getroffen und haben uns mit ihm unterhalten. An einem Tag traf ich ihn alleine. Er hätte Probleme mit seinem Rollstuhl und ob ich ihm helfen könne. Klar, so wurde ich erzogen, ich helfe schwächeren… er zog mich auf seinen Schoß und fasste mich an den Brüsten und im Intimbereich an. Ich machte mich los und ließ ihn stehen. Ich habe ihn noch oft gesehen und er hat mich immer ekelhaft angegrinst. Ich habe nie wieder mit ihm gesprochen.

Nina

Hamburg – 20.04.2025

Ich war mit Freund*innen feiern und wirklich extrem betrunken. Ich wollte, so wie schon hunderte Male vorher zu Fuß vom Kiez nach Hause laufen. Ich hatte die Kapuze meines Mantel wegen des Regens und der Kälte auf meinem Kopf. In meinen Ohren Kopfhörer. So bin ich durch die Straße zwischen Kiez und Schnanze gelaufen, bzw. getorkelt. Plötzlich hebt mich eine Person von hinten hoch. Im ersten Moment dachte ich noch es wäre vielleicht ein Kumpel, der mich überraschen will. Der unbekannte schmeißt mich allerdings in eine Einfahrt und fängt augenblicklich an mit seiner Faust in mein Gesicht, bzw. auf meinen Mund einzuschlagen. Ich habe gar nicht verstanden, was passiert. Ich habe versucht meine Fingernägel in seine Kopf zu bohren, aber er hat nicht von mir abgelassen. Ich war sprachlos, konnte nicht schreien. Er trug eine Kapuze, ich konnte sein Gesicht nicht sehen. Als er versuchte mir meine Hose runter zu ziehen habe ich es geschafft zu schreien und er ist weggelaufen. Ich lag blutend in der Einfahrt. Ich weiß nicht, wer es war, ich konnte der Polizei später nichts über sein Aussehen sagen. Sie haben meine Kleidung zur Untersuchung mitgenommen und Abstriche von meinen Fingernägeln und meinen Verletzungen genommen. Leider konnten keine brauchbaren DNA Spuren gesichert werden und ich werde niemals erfahren, wer es war. Ich hatte nur das Gefühl, dass dieser Mensch durch Hass getrieben wurde. Aber vielleicht ist das auch nur ein Gedanke um es begreifbarer zu machen.

Isa

Hamburg – 20.04.2025

Just the old story – harassed by my father…

Y

Niedersachsen – 19.04.2025

(2) Danach habe ich, bis ich ausziehen konnte, auf dem Sofa geschlafen und die Scheidung eingereicht. Damals habe ich es abgetan und darunter abgespeichert, dass er halt ein Idiot war. Vor 5 Jahren ist mir plötzlich wirklich bewusst geworden, was das damals wirklich war. Bis dahin hatte mein Gehirn diesen Vorfall irgendwo versteckt.
Seitdem, seit 20 Jahren, bin ich Single aus Selbstschutz. Ich möchte mich nie wieder in meinem eigenen Zuhause so ausgeliefert fühlen und ich möchte mich auch nie wieder von einem Mann so emotional missbrauchen lassen.
Ich habe nie jemandem erzählt was in der Nacht passiert ist, bis ich vor ein paar Monaten Flashbacks bekam und immer wieder kamen mir die Tränen, sogar auf der Arbeit. Ich befasse mich jetzt sehr viel mit dem Thema und das hat mir geholfen, es auch einer Freundin zu erzählen. Aber, das ist glaube ich noch nicht das Ende, ich möchte noch lauter werden. Eine Sirene.

Y

Niedersachsen – 19.04.2025

(1) Ich war 24 Jahre alt, als ich ihn geheiratet habe. Das ist jetzt fast 23 Jahre her.
Heute weiß ich, dass ich mit einem Narzissten verheiratet war. Er hat mich emotional missbraucht, am Ende hat er mich komplett ignoriert. Ich habe ihn so oft gefragt, was los ist, wie wir das wieder hinkriegen können? Ich bekam nie eine Antwort. Das alles hat mich wirklich fertig gemacht, ich wusste einfach nicht, was ich tun soll. Manchmal hat er doch geredet, wenn ich gerade Essen gekocht habe, fragte er mich wann wir mal wieder ficken würden. Wieso sollte mich mit jemandem schlafen wollen, der mich wie Dreck behandelt?
Irgendwann hat er dann versucht es sich einfach zu nehmen. Eines Nachts, bin ich aus meinem Tiefschlaf aufgewacht, als mir klar wurde, dass er mir meine Hose ausgezogen hatte und versuchte von hinten in mich einzudringen. Das hat nicht so gut geklappt. Ich habe dann versucht ihn wegzuschubsen, aber er hat es weiter versucht und mich festgehalten, er war richtig aggressiv. Ich hatte solche Angst, dass ich so laut geschrien habe, wie ich konnte. Erst da hat er wütend von mir abgelassen und ist duschen gegangen….

Jette

location not specified – 19.04.2025

Ich bin jetzt fast 15 und es ist garnicht so lange her da wollte ich mit meiner damaligen besten Freundin was unternehmen , aber sie hatte schon länger einen Freund und der hatte ein Cousin (16) , er und ich hatten ab und zu mal was , aufjedenfall machten wir dann eine Übernachtung zu viert und ich war mir schon unsicher , weil ich zu 100% nichts mehr von ihm wollte ( hatte sehr starkes Interesse an jemand anderen) .Wir hatten abends einen Film geguckt( sie hatte ein Doppelbett wo wir zu viert chillten erstmal) und ich bin eingeschlafen, ich bin in seinen Armen aufgewacht , wir sollten dann von ihr auf einer ausklappbaren Couch (für eine Person gedacht) zu zweit schlafen , wobei ich das auch nd wollte , da sagte ich dann aber auch nichts weil ich eh schon immer bisschen eingeschüchtert war.Meine Freundin fing an sich auszuziehen und mit ihrem Freund rum zu machen und Sex zu haben , ich wollte das nicht mit ansehen ,deshalb wollte ich an der wand schlafen , ich bin fast eingeschlafen da spürte ich wie seine Hand anfing meine

E.

Essen, Deutschland – 19.04.2025

(2) Als gegen Ende der Beziehung herauskam das er heroin nahm konnte ich mich nach mehreren versuchen endgültig trennen. Ich bin seit 2 Jahren in Traumatherapie habe 5 Stationäre Klinikaufenthalte hinter mir, der Weg der Heilung ist noch lang aber ich bin nun an dem Punkt angelangt an dem ich es als das benennen kann was es ist. Missbrauch, er ist ein Täter.

Ich bin nicht schuld, ich bin nicht diejenige die sich schämen sollte, ich bin nicht diejenige die sich verstecken sollte, ich darf laut sein.

Und das selbe gilt für euch. Hört auf euer bauchgefühl, die Warnsignale, eure Freunde und verlasst die Situation wenn sie gefährlich ist, sprecht darüber, sucht euch Hilfe.

Du bist nicht allein, wir sind viele.
Ich wünsche mir das du irgendwann heilen kannst und Frieden findest.

E.

E.

Essen, Deutschland – 19.04.2025

(1) Es fühlt sich an wie ein Fiebertraum wenn ich an die 3 Jahre Beziehung mit P. zurück denke. Über die Zeit hinweg ist so viel passiert das ich kaum weiß wo ich anfangen soll. Durch ihn wurde ich dazu verleitet sämtliche Drogen zu nehmen, viel zu trinken, so gut wie nie nüchtern zu sein. Ich war nicht klar, war irgendwann nicht mehr ich selbst. Ich versuchte mich mehrmals zu trennen und kehrte immer wieder zu ihm zurück, trotz psychischem Missbrauch, emotionalem Missbrauch und sexuellen Missbrauch. Ich ließ mich von ihm beim Sex gewaltvoll behandeln, schlagen, fesseln, würgen bis zur Ohnmacht, lies Dinge in mich einführen, gab mich seinen Fetischen hin und wurde für ihn immer kranker, dünner, abhängiger. Er betrog mich mit anderen Frauen, hängte mir Geschlechtskrankheiten an die mich ins Krankenhaus brachten und redete mir ein, dass ich daran schuld sei und ich glaubte das alles irgendwann. Als wir mit Freunden übers Wochenende weg fuhren und alle abends im Bett waren drängte er mich dazu im Badezimmer mit ihm intim zu werden, er saß auf der Toilette ich auf ihm, es war mir unangenehm da die anderen es mitbekommen könnten, ich sagte mehrmals „nein“ und er drang trotzdem in mich ein und ich lies es über mich ergehen. Als ich ihn später darauf ansprach entschuldigte er sich und weinte wie ein Baby, so das ich ich in der Situation war ihn zu trösten. Ständig tröstete ich ihn wegen seiner Fehler.

anonymous

Schweiz – 19.04.2025

Wir haben uns auf Tinder kennengelernt. Zuerst schien er perfekt. Ich fühlte mich sehr wohl. Doch nach einiger Zeit hat er begonnen meinen Körper (Tattoos und Piercings) zu kommentieren und zu sagen, dass er vieles nicht schön findet. Auch meine Ansichten zu Veganismus und Feminismus fand er nicht gut. Als es das erste mal zum Sex kam, wollte er nur ohne Kondom mit mir schlafen. Doch das wollte ich nicht. Er war sehr wütend, dann bin ich gegangen. Er hat sich aber danach bei mir entschuldigt. Als es dann nochmal zum Sex kam, setzte er sich auf mich drückte mich nach unten und führte er seinen Penis ein. Ich war wie erstarrt und konnte nichts mehr sagen. Als er fertig war, ging ich nachhause. Ich weinte den ganzen Nachhause weg. Wir trafen uns trotzdem weiter. Ich merkte ich hatte eine ganz schräge Abhängigkeit zu ihm entwickelt. Wir haben dann nur noch ohne Kondom miteinander geschlafen, weil ich Angst hatte das Thema nochmals an zu sprechen. Er begann dann beim Sex damit, meinen Mund und Nase solange mit seiner Hand zu zu drücken, dass ich mich sehr fest wehren musste um wieder an Luft zu gelangen. Als ich einmal etwas „feministisches“ gesagt hatte wurde er ebenfalls wütend und er nahm mich in einen Jiu-jitsu griff und drücke mit seinen Händen meinen Kiefer zusammen. Er sagte, ich solle meine Aussage revidieren. Als ich das am Anfang nicht tat drückte er immer fester zu. Ich entschuldigte mich also. 1 Jahr lang habe ich das und einiges mehr mitgemacht.

Lisa

location not specified – 18.04.2025

Hatte ihn einige Wochen gedatet und er zeigte mir schnell dass er aggressionsprobleme hatte. Er regte sich über Kleinigkeiten auf und wurde dabei so komisch beherrscht/super aggro. Wie ein Topf Milch der überkocht und man hält den Deckel fest zu. Gleichzeitig fiel es ihm schwer seine Bedürfnisse einfach wie ein normaler Mensch zu kommunizieren ohne auszurasten. Ich passte mich ihm immer mehr an aus Angst was falsches zu tun oder zu sagen. Er zickte mich an wenn ich ihn fragte ob er nicht einfach normal mit seinen Kollegen reden will wenn es nicht so läuft wie er will. Schlussendlich versteckte ich sogar sämtliche Messer und Scheren in meiner Wohnung bevor er kommen wollte und ich hatte unendliche Angst davor mich von ihm zu trennen da er immer wieder sagte er verliert seine Fassung wenn ich gehe. Als ich es dann mit Sicherheitsabstand über WhatsApp beendete flippte er komplett aus und fing an mich zu stalken. Schließlich bekam er mich dann doch noch mal rum und schnell bereute ich es. Ich wusste dann keine andere Lösung als es auszusitzen und zu warten bis er es selber beendete weil ich ihm „zu passiv“ sei. Als er mich verließ atmete ich auf und hab erstmal einen Sekt geköpft.

anonymous

wuppertal – 18.04.2025

Wir hatten uns bereits einige Wochen gedatet, lief eher so mittel. Ich war krank, hatte eine Lebensmittelvergiftung. Lag mit Magenschmerzen auf dem Sofa und er wollte unbedingt vorbeikommen trotz meines Zustandes. Ich hatte mir Hoffnungen gemacht dass er vielleicht kommt um nach mir zu sehen, vielleicht Tee und Wärmflasche macht. Stattdessen ging er sofort aufs Ganze und wollte sofort Sex. Ich stieß ihn weg und fragte ihn ob er nicht Verstanden hat dass ich krank war, dass Sex so ziemlich das letzte ist was ich mit kotzerei will. Er hörte nicht auf, drückte mir die Brille ins Gesicht sodass ich vor Schmerzen schrie und ihn mit aller Gewalt weggeschubst habe. Er ging fast sofort und das war’s dann auch.

clara

location not specified – 18.04.2025

Er war mein erster freund und der Mann mit dem ich das erste Mal Sex erlebte. Wir hatten einen Verhütungsunfall. Ich nahm die Pille danach und er sagte mir „wenn du schwanger wirst klatsche ich dich um“. Ich hatte Angst mich zu trennen und es hat lang gedauert bis ich es endlich geschafft habe. Ich habe nie wieder geschafft einem Mann zu vertrauen.

anonymous

köln – 18.04.2025

wir waren zusammen, er war mein erster Freund. Er sagte mir nach dem ersten Sex dass meine vagina ihm zu weit sei und dass er es enger bräuchte. Beim nächsten Sex führte er ihn ohne mich zu fragen anal ein. Ich hatte nur schmerzen und starrte an die Decke und wartete bis er fertig war. Er sagte mir danach es hätte ihn angemacht den schmerz in meinem Gesicht zu sehen.

anonymous

location not specified – 18.04.2025

Ich bin 16. Vor 2 Monaten machte ich mit meiner Ex-Freundin schluss. Das Wochenende danach schrieb mich ein Freund an. Wir kannten uns erst seit kurzem aber machten relativ viel zusammen. 8 Tage nachdem ich mich getrennt hatte, ein Samstagabend. „Willst du mal sex haben“ Ich war einsam, wie ich auf die Nachricht antwortete. Ich schrieb „Vielleicht“. 6 Tage später, Freitagnachmittag. Genau zwei Wochen nach meiner Trennung waren wir gemeinsam draußen. Wir haben gemeinsam gras geraucht. Es wurde kalt, wir sind zu ihm nachhause gefahren, er fragt ob wir miteinander schlafen wollen. Ich meinte ja, damals wollte ich es. Wir führten eine F+, bis er mir sagte er liebt mich. Danach ging alles bergab. Ich stimmte einer Beziehung zu. Auf einmal hat er aufgehört mich von der Schule abzuholen, er war nicht mehr liebevoll oder unterstützend. Dann fing er an jedes mal mit mir schlafen zu wollen wenn ich da war. Zuerst akzeptierte er ein nein. Dann, vor einer Woche nicht. Ich sagte nein, er hörte nicht auf, fragte ob er sich selbst befriedigen durfte, ich meinte ok. Er nahm meine hand. Dann, 4 Tage später, passierte es das zweite mal. Diesmal schliefen wir miteinander, nachdem ich es aufgab seine Hände wegzuschieben. Ich redete mit ihm darüber, er entschuldigte sich. Gestern hat er mich gefilmt. Er hat nichts gesagt bis ich ihn darauf angesprochen habe. Auch entschuldigt hat er sich nicht. Ich versuche gerade den mut aufzubauen, schluss zu machen und ihn anzuzeigen, aber ich habe Angst.

xxxx

in einem Park in Österreich – 17.04.2025

Er war mein erster Freund. Er war 17 und ich 14. Das erste Mal war ok, aber beim 2. Mal hatte ich extreme SChmerzen und ich habe immer wieder gesagt, er solle aufhören und habe ihn versucht von mir weg zu drücken. Er sagte immer nur „gleich“, hat mich festhalten und weiter gemacht. Ich habe sehr lange die Schuld bei mir gesucht. Als ich die Tat nach 13 Jahren (ja, solange habe ich gebraucht, um darüber sprechen zu können!) anzeigen wollte, war sie bereits verjährt. 2010 haben sich die Verjährungsfristen in Österreich zum Glück geändert, aber eigentlich sind sie immer noch zu kurz!

Was mich heute – 29 Jahre später – immer noch stört, ist, dass er vermutlich keine Ahnung hat, wie sehr er mich traumatisiert hat. Das werde ich aber nun ändern. Ich werde ihn damit konfrontieren

Astrid

Leipzig – 17.04.2025

Mein letzter Partner, setze mich immer wieder damit unter Druck, dass er mehr Sex brauche. Das ihm das was ich ihm biete nicht reicht. Manchmal kam er genau nur deswegen zu mir, aber auch wenn ich tagsüber erregt war, wollte ich am Abend dann manchmal nicht mehr, erschöpft und so. Verbal durfte ich mir anhören, dass er doch aber will und schnippt mir vor die Brust. Mich als Partnerin zu haben, heißt nicht ein „Paket“ gekauft zu haben, mit Anrecht auf Sex. Seid laut. Danke für diese Plattform.

V.

Xxx – 16.04.2025

Mein erstes Mal mit meinem ersten Freund:

Mir war nicht bewusst, dass es so weh tut. Ich wollte es einfach hinter mich bringen, da ich mich so geschämt habe noch Jungfrau zu sein.

Ich hatte Angst. Als es zu dolle weh tat, hat er kurz inne gehalten, fragte aber dann, ob er es nochmal versuchen kann.
Ich sagte unsicher ja… Ein nein kam mir nicht in den Sinn, ich wollte ihn ja nicht enttäuschen.
Als es vorbei war, war ich erleichtert, aber ein schönes Erlebnis war es nicht für mich. Es tat einfach die ganze Zeit weh. Anschließend meinte er, er hätte das Kondom ab genommen, da ich ja doch die Pille nehme… Ich war schockiert. Das hatte er mir nicht gesagt und weil es so weh tat und meine Augen geschlossen waren hatte ich es auch nicht mitbekommen. Ich sagte nichts und hab als ich wieder nach Hause ging richtig Panik bekommen, da ich die Pille auch nicht regelmäßig nahm und mir mit Kondom eigentlich lieber war und es anfangs auch so kommuniziert wurde. Schließlich ging ich zum Frauenarzt, um die Pille danach zu besorgen.

Am Ende hatte ich weder ein schönes erstes Mal, nur Schmerz und Scham, wegen eines Mannes dem es nicht in den Sinn kam mich erst zu fragen wegen des Kondoms und einfach nicht aufhören wollte, obwohl es eigentlich offensichtlich war, dass ich starke Schmerzen hatte.

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Erst als ich auf die Seite gestoßen bin, ist mir bewusst geworden was mit wieder fahren ist. Mein ex Partner, hatte es ziemlich oft nötig gehabt. Wenn ich nicht wollte, wurde ich durch Ignoranz bestraft. Erst lag die Scham bei mir, wieso hätte ich nicht laut sein können. Da der psychische Missbrauch, genau und schlimmer war als der körperliche. Es war egal ob ich müde war, ob ich auch einfach keine Lust hatte. Ich habe dinge gemacht, während des Aktes, die mir weh Taten, die ich kaum ertragen konnte und die widerlich waren. Ich hab mich geschämt und schäme mich noch heute, dass mit gemacht zu haben. Es wurde deklariert, ich würde ja drauf stehen unterwürfig zu sein. Es wurde durch Manipulation und psychischen Missbrauch, so dargestellt. Ich fing an das zu glauben, gefühlt habe ich aber genau das Gegenteil. Scham Schmerz eckel Erniedrigung, ich hab es so lange mit gemacht. Selbst nach der Trennung ging es weiter, er hätte sich sonst nicht um die Kinder gekümmert. Heute bin ich stärker und will auch wenn die Kinder es nicht verstehen und erlebt haben und wissen, meine Grenzen wahren. Den Respekt kann und will ich mir selber geben. Und auf einer emotionalenebene meinen Kindern weiter geben. Mein Körper gehört mir, meine Gefühle stehen an oberster Stelle. Danke für euer sein

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Ich war 15 und er war mein erster richtiger Freund, 16 zu der Zeit. Wir waren zu dem Zeitpunkt etwa 9 Monate zusammen. Wir hatten Sex und er sagte, dass er gerne mal analverkehr ausprobieren möchte. Ich habe gesagt, dass ich das nicht möchte, er hat daraufhin versucht, mich zu überreden. Schließlich hat er während ich ihm meinen Po Zukehrte seinen Penis einfach anal eingeführt. Es hat unglaublich weh getan. An den Rest erinnere ich mich nicht mehr. Ich habe nicht geschriehen, habe nichts gesagt. Die Schmerzen waren noch tagelang da. Ich wusste damals nicht genau, was passiert ist. Daraufhin mußte ich allen danachkommenden Partnern immer wieder erklären, warum ich zusammenzucke, wenn ein Penis versehentlich den Bereich berührt. Erst Jahre später habe ich erkannt was das war : eine Vergewaltigung. Ich habe ihn damit konfrontiert, er schrieb nur „Tut mir leid,dass du dich so gefühlt hast“. Mehr kam nicht. Keine Einsicht keine Entschuldigung. Er sagte, dass er das nicht so wahrgenommen hat. Ich habe ihn nie angezeigt.

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Er war dass, was man einen Menschen mit 2 Gesichtern nennt. Das zweite Gesicht war allerdings geprägt von Crystal Meth und Alkohol. Gewalt gehörte zum Alltag unserer Beziehung die ca. ein halbes Jahr ging. Sexuell lief es anfangs gut,er war einfühlsam und liebevoll, doch dann wurde er härter, was mir anfangs gefiel. Allerdings versuchte er auch hierbei meine Grenzen immer mehr zu überschreiten. Dann passierte es, während ich ihn befriedigt sollte, nutze er seine gesamte Körperschaft und ich konnte mich nicht gegen ihn zur wehr setzen. Ich bekam keine Luft, würgte immer wieder. Ich musste mich übergeben. Ich erbrach mich. Ich rannte ins Badezimmer, als ich mit Tränen in den Augen, nach Luft ringend und völlig missbraucht in sein Wohnzimmer zurück kam, fragte er mich, ob ich ihn zu Ende befriedigen würde. Ich weinte, zog mich an und ging. Er selbst meinte, es war doch gar nicht schlimm. Für ihn nicht…

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Hi.
Auch wenn dies schon einige Jahre her ist, fühlt sich das Thema oft noch schwer an. Mittlerweile bin ich 32 und verstehe, was damals alles passiert ist. Ich war 18 und er 25. Ich fand ihn so wahnsinnig cool und auch, dass er älter war als ich. Ich war damals Jungfrau und hatte keinerlei sexuelle Erfahrungen. Nach ein paar Dates war es also soweit, ich sollte mein erstes Mal haben. Hab ihm nicht erzählt, dass es mein erstes Mal ist. Wohl aber, dass ich nicht die Pille nehme. Es folgten dumme Ausreden, warum denn das Kondom so unbequem sei. Er würd ja rechtzeitig rausziehen. Ich wollte das nicht, lies mich aber darauf ein. Keine Tests vorher, nichts. Er ist dann auf mir gekommen. Zu Hause die Panik. Was wenn ich davon doch schwanger werde oder krank? Ich schrieb ihn an. Er winkte ab und meinte, dass da nichts passiert. Meine Panik blieb. Ich ging zu meiner Mutter und sagte, dass es einen „Unfall“ mit dem Kondom gab. Zack. Termin bei der Frauenärztin für die Pille danach. Auch hier wurde ich gefragt, ob es ein Unfall mit dem Kondom gab. Ich bestätigte dies. Bekam auch gleich die Pille verschrieben. Das war der Anfang von vielen Sachen, zu denen ich überredet wurde. 9 Jahre Beziehung. Hatte großen Libidio Verlust und wurde sehr oft zum Sex überredet, obwohl ich nicht wollte. Gespräche gab es darüber nicht. Nur einmal. 2016. Er sagte,(Achtung rassistischer Kackscheiss) dass sogar Geflüchtete mehr Sex hätten als er. Bin ich gegangen? Nein. Erst 4 Jahre später

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Ich war 15 und Jungfrau. Er war 17 und hatte bereits Erfahrung. Wir waren seit ein paar Wochen ein Paar und vom ersten Mal war noch keine Rede, er verlangte aber von mir immer wieder, dass ich ihm einen Blasen soll, was ich auch tat.

Wir haben uns verabredet, dass wir uns auf einer Party treffen.
Ich habe mich bereits vor der Party aufgrund des Alkohols übergeben müssen, bin dann aber trotzdem noch mit.
Aufgrund der Alkoholmenge verlor ich jegliches Gefühl für Raum und Zeit und auch die Kontrolle über mich selbst.

Was von diesem Abend blieb, waren Errinerungsbrocken, dass ich in einer Wiese lag und mein damaliger Freund mich penetrierte.
Als ich in meinem Bett aufwachte, war meine gesamte Kleidung voller Blut.

Ich spielte die Situation herunter und redete mir ein, dass ich selbst an dem Ganzen Schuld war, da ich ja betrunken war.

Ich holte mir die Pille danach.
Als ich es meinem damaligen Freund erzählte, war er verärgert und meinte, ich habe unser zukünftiges Kind getötet.

Erst Jahre später habe ich teilweise realisiert, was an diesem Abend geschah, gab mir aber noch lange selbst die Schuld an der Situation.

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Hi.
Auch wenn dies schon einige Jahre her ist, fühlt sich das Thema oft noch schwer an. Mittlerweile bin ich 32 und verstehe, was damals alles passiert ist. Ich war 18 und er 25. Ich fand ihn so wahnsinnig cool und auch, dass er älter war als ich. Ich war damals Jungfrau und hatte keinerlei sexuelle Erfahrungen. Nach ein paar Dates war es also soweit, ich sollte mein erstes Mal haben. Hab ihm nicht erzählt, dass es mein erstes Mal ist. Wohl aber, dass ich nicht die Pille nehme. Es folgten dumme Ausreden, warum denn das Kondom so unbequem sei. Er würd ja rechtzeitig rausziehen. Ich wollte das nicht, lies mich aber darauf ein. Keine Tests vorher, nichts. Er ist dann auf mir gekommen. Zu Hause die Panik. Was wenn ich davon doch schwanger werde oder krank? Ich schrieb ihn an. Er winkte ab und meinte, dass da nichts passiert. Meine Panik blieb. Ich ging zu meiner Mutter und sagte, dass es einen „Unfall“ mit dem Kondom gab. Zack. Termin bei der Frauenärztin für die Pille danach. Auch hier wurde ich gefragt, ob es ein Unfall mit dem Kondom gab. Ich bestätigte dies. Bekam auch gleich die Pille verschrieben. Das war der Anfang von vielen Sachen, zu denen ich überredet wurde. 9 Jahre Beziehung. Hatte großen Libidio Verlust und wurde sehr oft zum Sex überredet, obwohl ich nicht wollte. Gespräche gab es darüber nicht. Nur einmal. 2016. Er sagte,(Achtung rassistischer Kackscheiss) dass sogar Geflüchtete mehr Sex hätten als er. Bin ich gegangen? Nein. Erst 4 Jahre später

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Hi.
Auch wenn dies schon einige Jahre her ist, fühlt sich das Thema oft noch schwer an. Mittlerweile bin ich 32 und verstehe, was damals alles passiert ist. Ich war 18 und er 25. Ich fand ihn so wahnsinnig cool und auch, dass er älter war als ich. Ich war damals Jungfrau und hatte keinerlei sexuelle Erfahrungen. Nach ein paar Dates war es also soweit, ich sollte mein erstes Mal haben. Hab ihm nicht erzählt, dass es mein erstes Mal ist. Wohl aber, dass ich nicht die Pille nehme. Es folgten dumme Ausreden, warum denn das Kondom so unbequem sei. Er würd ja rechtzeitig rausziehen. Ich wollte das nicht, lies mich aber darauf ein. Keine Tests vorher, nichts. Er ist dann auf mir gekommen. Zu Hause die Panik. Was wenn ich davon doch schwanger werde oder krank? Ich schrieb ihn an. Er winkte ab und meinte, dass da nichts passiert. Meine Panik blieb. Ich ging zu meiner Mutter und sagte, dass es einen „Unfall“ mit dem Kondom gab. Zack. Termin bei der Frauenärztin für die Pille danach. Auch hier wurde ich gefragt, ob es ein Unfall mit dem Kondom gab. Ich bestätigte dies. Bekam auch gleich die Pille verschrieben. Das war der Anfang von vielen Sachen, zu denen ich überredet wurde. 9 Jahre Beziehung. Hatte großen Libidio Verlust und wurde sehr oft zum Sex überredet, obwohl ich nicht wollte. Gespräche gab es darüber nicht. Nur einmal. 2016. Er sagte,(Achtung rassistischer Kackscheiss) dass sogar Geflüchtete mehr Sex hätten als er. Bin ich gegangen? Nein. Erst 4 Jahre später

anonymous

location not specified – 15.04.2025

Im alter von 4 fing es an dass mein Patenonkel (67 zu dem zeitpunkt)mich sexuell missbraucht hatte. Mit 11/12 habe ich mich endlich meiner mutter geöffnet was er denn all die Jahre mit mir mache denn ich habe es nicht verstanden… ein schlag ins gesicht war alles was ich von ihr bekommen habe. Erst als ich meinen Vater fragte warum er das nicht mit mir macht weil es ja scheinbar normal sei, hat alles aufgehört. 4-14 Jahre. Heute bin ich 23 und habe immernoch sehr stark damit zu kämpfen.

Sophie

Oberlausitz (Sachsen) – 14.04.2025

Mein Herz schlägt für den Fasching. Und klar verkleide ich mich für unser Programm als sexy Poltergeist. Weil es mir Spaß macht und eine kurze schwarze Hose und passend kurzes T-shirt jetzt nicht weltbewegend sind.
Dennoch hatte ein alter Mann sich das Recht genommen mir über den Rücken bis hoch in den Nacken mit der Hand zu streicheln. Nur mein aggressives Kopf wegziehen hat weiteres verhindert. Was seine Frau neben ihn sich wohl dachte? Aber die erste Reaktion von einem Freund auf die Tat war: „Wie schlimm ist das denn aber warum machst du das denn dann auch mit?“
Mein Herz wird für immer für den Fasching schlagen und meine Hose wird kurz bleiben.

anonymous

location not specified – 14.04.2025

Gerade heute passiert. Ich saß vor dem Gebäude, wo der Temrin hätte statt finden sollen. Der Termin ist ausgefallen. Jedenfalls fragte mich ein Mann auf einmal nach einem Euro, er hätte überzogen wegen Parken. Ich denk, gibste mal, willste mal helfen. Während dessen dachte ich, man könne ein nettes Gespräch anfangen, als er mich auf einmal um 4 Euro gebeten hat. Er sagte selber dazu das er das nicht wollen würde, das sei frech das zu verlangen. Ich denk,ok, gibste halt, er kommt ja hier so auch nicht weg. Auf einmal sagte er im Gespräch meinen Namen und seinen Namen, und dass man sich ja dann auch ein Bett teilen könne…ich sagte nur, dass dies nicht mein Ansinnen ist.

da will man einmal nett sein, und dann sowas.

Nina

location not specified – 14.04.2025

Ich war mit 2 Freunden die ich schon länger kannte am „rauchen“… ich war zuvor noch nie in seiner Wohnung ( seiner Eltern)… was sollte da bei sein. Der einte drängte mich kurze Zeit später darauf in ein Zimmer.. er war extrem fett und fragte mich danach ob ich auch gekommen bin–> ich war in Schockstarre. Danach verliess ich die Wohnung in gleichigem
Schockzustand. Ich war 15…

Tina

Schweiz – 13.04.2025

Ich war fünf. Er im Teenager Alter. Aufgewachsen bin ich in einem sehr kleinen Dorf. Wir Kinder haben oft auf dem Dorfplatz gespielt. Jeder kennt jeden und auch jede Wohnung/jedes Haus.
Als ich damals gesagt habe ich müsse auf Toilette hat er gesagt ich könne bei ihnen gehen. Er kam mit und sagte dass die Toilette unten nicht funktioniere. Er zeige mir die oben. Als wir oben waren legte er mich auf sein Bett und hat mich unten rum ausgezogen. Ich war noch so klein und wusste nicht was mir da gerade passiert. Er hat mir einen Stock eingeführt und mit den Fingern an mir gespielt. Ich habe das nicht verstanden. Bin nach Hause und habe es meiner Mutter erzählt. Sie rief die Mutter des Jungen an und das einzigste was passiert war, ist dass er in ein Heim kam.
Erst im Teenager Alter habe ich zum ersten Mal realisiert was da passiert war. Leider war die Teenager Zeit auch sonst sehr traumatisierend bei mir, dass ich das verdrängte. Erst vor etwa acht Jahren konnte ich zum ersten mal darüber reden. Leider ist der ganze Mist verjährt und ich kann nichts mehr machen. Ich bin seit fast acht Jahren in Therapie wegen der Traumata.
Ich hoffe einfach das Karma es mal regeln wird.

M.

location not specified – 13.04.2025

Wir sind seit 2018 ein Paar, haben Kinder bekommen. Über die Jahre kam es immer wieder nachts zu Situationen, in denen ich wach wurde und voller Sperma im Schritt war und/oder ich durch sexuelle Albträume wach wurde und dann im Schlaf angefasst wurde. Er behauptete immer, dass er lebhafte Träume hätte. Ich akzeptierte, erklärte aber, dass ich es nicht gut finde und auch keinen Anreiz habe, so geweckt zu werden. Zumal ich bereits schlechte Erfahrungen machte, als ich betrunken heimlich von einem Fremden im Schlaf angefasst wurde. Eines Nachts erwischten ich ihn dann dabei, wie er die Kinder, die zwischen uns schliefen, heimlich wegelegte und mich wieder anfasste, weil er dachte, ich schlafe. Ich schwieg. Wusste nicht, was ich machen oder sagen sollte. Ca. 1 1/2 Jahre später ist unsere Beziehung immer schlechter geworden. Wir stritten um das Thema, dass Sex für ihn Voraussetzung für Beziehung und Nähe ist, bei mir aber als Grundlage für Sex Nähe und emotionales Miteinander ist. Wir konnten die Sache nicht abschließend klären. Im Streit ging ich schlafen. Er kam später nach, dachte ich schlafe und begann meine Hose und Unterwäsche extrem vorsichtig herunterzuziehen,so dass ich davon nicht aufwache. Ich wollte sehen wie weit er ging. Platzte dann aber vor Wut, als seine Hände in meinen Schritt glitten. Eines seiner Kommentare: In seinen Gedanken hatte er die Vorstellung, dass es mir gefalle, so geweckt zu werden.

Mia

Stuttgart – 13.04.2025

Eine Weile war ich in einer manipulativen Situation mit einem 30 jährigen,“Feminist“(ich 20).Mir wurde nach vielen Gesprächen klar das er mir überhaupt nicht gut tat und wollte ich mich wieder mit ihm treffen um ihm zu sagen dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wolle und ihn nicht mehr sehen.Ich wartete allein in der Wohnung.Er kam und kaum hatte ich viel gesagt lag er von hinten auf mir auf meinem Bett. Ich sagte ich wolle heute nicht, und ich fühlte mich ganz zittrig und schwach.Er fragte warum er dann überhaupt hergekommen war.
Ich rückte von ihm weg und versuchte mich zu erklären und weiter standhaft zu sagen das ich nicht will, während er mich immer wieder anfasste und dann einfach meine Hose auszog, ich zog sie wieder hoch, er zog sie erneut runter. Es war erschreckend wie schnell consent zu einem vergessen Akt geworden war und wie schnell er versuchte mich zu etwas zu überreden was ich nicht wollte. Wie genau es dazu kam dann weiß ich nicht.
Ich war nackt und hatte aufgegeben. Auch als ich kurz weg wollte folgte er mir und auf dem Weg zurück in mein Zimmer war er immer wieder in mir drin. Ich wusste, in diesem Moment dass gerade etwas passiert was ich nicht will. Ich dachte auch das kann man einfach aushalten.
Ein halbes Jahr später schaffe ich es wieder mich selbst zu berühren und Lust zu empfinden. Aber ich habe immer noch Angst an Orte zu gehen an denen er sein könnte. Aber ich arbeite mit der Angst. Ich bin stark und mutig.

Sandra

location not specified – 13.04.2025

Mein Ex und ich hatten zur Zeit viele Horrorfilme geschaut. Als wir dann in der Küche war, zückte er ein Messer, stand hinten mir und hilt die unscharfe Seite an meinen Hals. Er dachte es wäre ein lustiger Witz sowas zu tun. Er wurde sauer und beleidigt, weil ich es nicht als lustig empfunden habe und den „Witz“ dahinter nicht verstanden habe.

anonymous

location not specified – 12.04.2025

in der bahn sprach er mich an, wir trafen uns und hatten ein tolles date. danach wollte er mir einen Spot zeigen, also stieg ich mit gutem Gefühl in sein auto ein. angekommen an einem verlasseneren Ort stiegen wir aus, plötzlich spürte ich ihn hinter mir, er drückte seinen ständer in mich. mir war es unangenehm und ich sagte nichts, löste mich dann heraus. im auto zog er plötzlich seine Hose aus, forderte mich dazu auf, ihm einen zu blasen. überfordert und eingeschlossen zu zweit im auto fing ich an zu weinen. er überredete mich, ich gab nach, erst als ich zitterte hörte er auf. ich war komplett unter schock und hatte in dem Moment kein rationales Denken. er ließ mich nicht gehen und ich hatte angst, sodass er mich dann auch noch nach hause begleitete. auch hinterfragte ich mich selbst, ob ich komisch sei, hierauf keinen bock zu haben. ich meinte zwar, dass ich keinen sex möchte, aber trotzdem überredete er mich und kam ohne kondom. ich lies es trotz ständigem nein und offensichtlicher angst über mich ergehen. danach ging ich in die Küche mit meinem großem shirt übergezogen. plötzlich kam er von hinten und fasste in mich. ab da fühlte ich nur ekel. leider waren ausgerechnet alle meine Mitbewohnerinnen verreist.
erst als er weg war habe ich es langsam verstanden, aber es bis heute nicht realisiert. ich leide trotz ständigem verdrängen darunter und kann mich auf niemanden mehr richtig einlassen.

Melanie

Düsseldorf – 12.04.2025

Mit 21 hatte ich eine F+. Ich fühlte mich sicher bei ihm und wir teilten ähnliche feministische Werte. Eines Abend ging ich angetrunken zu ihm. Er machte mir non-stop Drinks und ich war irgendwann sehr betrunken. Wir fingen an, uns zu küssen, als er wilder wurde meinte ich aber, ich will keinen Sex und möchte es beim Rummachen belassen. Er legte sich auf mich und küsste mich weiter. Ich meinte nochmal, ich will keinen Sex. Er machte meine Hose auf, griff mir zwischen die Beine und meinte, “ich sei ja aber feucht”. Ich sagte ein drittes Mal, ich will keinen Sex. Er fing an, sich und mich auszuziehen und war viel aggressiver als sonst. Ich machte zuerst mit und dachte, ich muss das jetzt wohl über mich ergehen lassen. Er fragte “ob ich jetzt will”, (mehr als Anturn, kein Raum für ehrlichen consent). Ich sagte “Ja”, fühlte mich komplett machtlos und ihm körperlich ausgeliefert, bis er fertig war. Erst später und nach Gesprächen mit Freund*innen, habe ich begriffen, was da passiert ist. Seine und meine “Freundschaft” beendete ich. Obwohl ich danach auch viele respektvolle und liebevolle sexuelle Erfahrungen machen durfte, bleibt die Erinnerung an das Gefühl der Machtlosigkeit. Dass “sogar” Männer, die vermeintlich feministische Werte tragen, Täter werden können zeigt die Tiefe der internalisierten Machtposition. Ironisch ist, dass wir uns Wochen vor dieser Nacht über die Traumatisierung sexueller Übergriffe an Frauen unterhielten. Er sagte, er hoffe, das würde mir nie passieren.

anonymous

location not specified – 12.04.2025

Ein guter Freund, der Beziehungspartner einer Freundin, besuchte mich während sie im Praxissemester im Ausland ist. Da er das ganze Wochenende bleibt und wir es allgemein schon immer so gehalten haben, schlafen wir gemeinsam in einem Bett. Wir quatschen noch lange, unter anderem über seine Beziehung, lachen viel und jeder schläft auf einer Seite des Bettes ein. Wach werde ich von seiner Hand unter meinem T-Shirt und seinem erigierten Penis an meinem Hintern wach. Erst kann ich gar nicht reagieren. Er nimmt es als Zustimmung, macht weiter. Als ich dann doch ein Kopfschütteln und ein „nich“ zustande bekomme lässt er von mir ab. Ich rutsche ein wenig weiter an den Rand des Bettes, kugel mich fest zusammen und schlafe wieder ein. Kurz darauf werde ich wach davon, dass seine Finger durch den Stoff meiner Schlafshorts in mich eindringen. Ich registriere, dass ich feucht bin, er muss mich schon so lange anfassen, dass ich feucht geworden bin. Ich spüre seinen Atem an meinem Ohr. Sein Bein fixiert meines. Ich kann nicht reagieren. Erstarre lasse es geschehen. Bis ich wieder ein „nich“ zustande bekomme. Er lässt von mir ab, entschuldigt sich. Ich sage „schon okay“. Auch am nächsten Morgen entschuldigt er sich nochmal. Auch da ist meine Antwort „schon okay“. Wir verbringen den Tag noch gemeinsam. Erst als er weg war realisiere ich was passiert ist. Auf einer Verstandsebene, emotional ist es bis heute nicht wirklich greifbar für mich.

anonymous

location not specified – 11.04.2025

Wir lernten uns über eine Dating-App kennen er war Lehrer (u.a. Sport) und befand sich am Ende seines Referendariats. Wir schrieben viel und das erste Date lief super. Beim zweiten Date hatte er Geburtstag und lud mich zum Essen ein. Das gab mir ein ungutes Gefühl weil wir uns ja kaum kannten und das Essen gehen Bzw eingeladen zu werden baute Druck auf. Danach gingen wir mit seinen Freunden, die ich da erst kennenlernten was trinken. Währenddessen fasste er mich häufig am Bein oder Arm an. Ich wollte es nicht! Wollte ihn aber auch nicht demütigen vor seinen Freunden also sagte ich nichts. Ich verpasste meinen letzten Zug und schlief bei ihm. Sagte ihm aber, dass ich nicht mit ihm schlafen werde. Er versuchte es trotzdem, ich sagte Nein er drang trotzdem in mich ein. Ich wehrte mich nicht wollte, dass es einfach vorbei ist und verließ die Wohnung und sah ihn nie wieder. Ich ging nicht zur Polizei weil „ich mich ja nicht gewehrt habe“. Heute würde ich anders handeln.

anonymous

Süddeutschland – 11.04.2025

Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen und habe mit meinen Eltern in einer kleinen Straßen gewohnt, wo jeder jeden kennt. Eines nachmittags als ich ca. 17 war rief mein ca. 65 Nachbar mich zu sich rüber und frage mich, wie es mir geht. Wir machen kurz smalltalk und plötzlich drückte er mir ungefragt einen Kuss auf die Wange. Ich wich zurück und verabschiedete mich schnell. Ich fühle mich durch diese ungefragt und unerwünschte Berührung beschmutzt und schämte mich irgendwie auch, obwohl ich nicht wusste wofür. Nachts träumte ich, dass mich dieser Nachbar vergewaltigte. Der Traum hat mich zutiefst verstört und ich duschte danach sehr sehr lange.
Heute möchten meine Eltern das Haus gegen eine kleiner Wohnung tauschen. Obwohl es mein großer Wunsch ist, in einem Haus wie unserem zu Wohnen, kann ich das Angebot, das Haus zu übernehmen nicht annehmen. Solange der Nachbar lebt, kann ich dort nicht sorgenfrei wohnen.

anonymous

Berlin – 10.04.2025

Ich war 10 Jahre alt und wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus. Das Nachbarschaftsverhältnis war sehr freundschaftlich und auch wir Kinder sind wie eine große Patchwork-Familie aufgewachsen. Ich war sehr gut mit dem Nachbarsjungen (13) befreundet. Sein Bruder (16) spielte ab und zu Basketball mit uns. Dieser Bruder meinte eines Tages, wir könnten ja einmal gemeinsam im Keller nach ein paar Spielsachen suchen. Ich ging gutgläubig mit. Im Keller hat er mir eine Mutprobe vorgeschlagen. Ich sollte meine Hose herunterziehen und ihm meine Vulva zeigen. Er wollte wissen, ob ich schon Schamhaare hatte. Ich wollte nicht und er hat versucht mich weiter dazu zu drängen. Ich bin weggerannt und er hat mir danach eingebläut, dass das unter uns bleibt. Einige Zeit später wollte ich wie immer früh mein Fahrrad aus dem Schuppen holen und zur Schule fahren. Er kam von hinten auf mich zu, hielt mich fest und griff mir zwischen die Beine. Ich habe protestiert und er meinte, er wollte mir nur helfen das Fahrrad raus zu holen. Wir sind kurz darauf weggezogen und ich habe es jahrelang verdrängt. Mit seinem Bruder blieb ich befreundet, bis dieser mir vor 2 Jahren bei einem Besuch zu nahe kam und mich genauso unangenehm berührte. Erst nach diesem Besuch wurde mir der Missbrauch so wirklich bewusst. Ich bin mittlerweile Mitte 20 und habe erst jetzt zum ersten Mal meinem Partner gegenüber etwas andeuten können. Meine Eltern sind mit den Eltern der Brüder immer noch befreundet.

anonymous

DM Flensburg – 10.04.2025

Ich habe mal als Jugendliche ein Langzeitpraktikum als Schülerin bei dem Drogeriemarkt DM gemacht. Dort kam ein älterer Mann auf mich zu und fragte, wo die Kondome sind. Leider sind die bei dem DM in der hintersten Ecke des Ladens gewesen. Und dann fragte er mich über die Sextoys aus, die es dort gab und fragte immer direkter ob ich die auch benutze und ich so aussehe als wüsste ich genau, wie sie funktionieren und ob ich die schon ausprobiert habe. Ich war in einer Schockstarre, wollte nach Hilfe rufen. Nach diesem Vorfall hat der Drogeriemarkt leider nichts unternommen, auch nicht die Kondome nach vorne in den Laden positioniert.

A young woman

Niedersachen – 10.04.2025

Ich war 18 Jahre alt und auf einer Party. Mit zwei Freunden ging ich mit aufs Klo, da die beiden dort Drogen konsumieren wollten. Uns folgte ein Mann von der Security und fand die Drogen, mit denen ich selber nichts zu tun hatte. Trotzdem befahl er mir, mich bis auf die Unterhose in dem Herrenklo auszuziehen, damit er die Sache nicht bei der Polizei melden würde. Aus Angst vor Ärger tat ich, was der Typ von mir wollte. Während ich fast nackt vor den Toilettenkabinen stand, glotzten mich die anderen Typen alle einfach nur an. Keiner sagte etwas. Auch nicht meine Freunde..

Meike

Hessen – 09.04.2025

(1) Mit 21 hatte ich eine 2jährige Tochter und kam mit einem Mann zusammen, der einen 9 jährigen Sohn in die Beziehung brachte der alle 14 Tage seine Wochenenden bei uns verbrachte. Mein Freund war anfangs sehr lieb zu mir und ich fand seine kreative Art und coolness unheimlich anziehend. Nach 6 Monaten Beziehung änderte sich schnell alles. Er war gerade bei mir eingezogen und ich fand durchzuhalten heraus, das er sich auf eindeutigen Websites nach anderen Frauen für Sex umschaut. Darauf angesprochen leugnete er zuerst alles. Danach sagte er das Profil sei alt und am Ende war er einfach neugierig. Ich war zu dieser Zeit sehr einsam und auch schnell finanziell Abhängig als alleinerziehende Junge Mama, noch heute (8 Jahre nach Beziehungsende) mache ich mir am meisten Vorwürfe, zu diesem Zeitpunkt nicht schon einen Ausweg gesucht zu haben. Denn ich habe gespürt das das erst die Spitze des Eisberges ist. Mit der Zeit betonte er immer öfter, das er mit seiner Ex täglich Sex hatte, Auch vor Freunden betonte er das immer wieder. Diesen Luxus konnte und wollte ich ihm nicht bieten und so kam es das er mich immer öfter abends „überredete“ mit ihm zu schlafen. In Wahrheit drängte er sich mir einfach so lange auf, bis ich es über mich ergehen ließ. Von da an waren auch meine Bedürfnisse beim Sex hinfällig. Es ging nur noch um sein Vergnügen, wann er es möchte. Ich konnte mich zwar verweigern, aber das war oft schwerer als es zuzulassen.

Meike

Hessen – 09.04.2025

(2) Immer wenn ich ein Problem ansprechen wollte oder versucht habe ihm zu vermitteln wie es mir in der Beziehung geht, wurde es mit den Worten ich sei lächerlich abgestempelt. Er lies sich auf kein Gespräch ein, sondern ging immer direkt in einen Kampfmodus über, und hat mich dann beleidigt und als unflexibel oder egoistisch dargestellt. Gegen Ende unserer Beziehung habe ich nicht mehr allzu viel gesprochen und nur noch versucht mein Ding zu machen. Ich hatte auch keine Kraft mehr. Ich habe mich wie der schlechteste Mensch der Welt gefühlt. Als hätte ich versagt und wäre alleine Schuld an meiner Misere und der gescheiterten Beziehung. Ich dachte, das ist jetzt nunmal mein Leben. Ich hatte keine mentale Kraft und wäre finanziell alleine noch schlechter dran gewesen. Dan kam ein Ereignis und das mich zum umdenken brachte und danach noch eine Situation in der ich das Steuer endlich wieder in die Hand genommen habe:

Meike

Hessen – 09.04.2025

(3) Da er ein teures Hobby hatte und jeder Cent von ihm dafür drauf ging, hatten wir oft sehr wenig Geld, obwohl wir beide gearbeitet haben. Mein ganzes Geld ging für die Versorgung der Familie drauf und ich musste jeden Euro zweimal umdrehen.
Irgendwann suchte meine mittlerweile 7jährige Tochter verzweifelt ihr volles Sparschwein. Niemand wusste wo es war und auch beim suchen konnte niemand etwas finden. Ich wurde das Gefühl nicht los das etwas nicht stimmt und habe ein paar Tage später das Sparschwein leer im Schreibtisch meines Freundes gefunden. Ich habe ihn sofort angesprochen. Das Geld war knapp und er brauchte Kippen. Nachdem ich mit dem Auto eine große Runde gefahren bin und geweint und geschrien habe, bin ich nach Hause gefahren und habe ihm gesagt er muss sich bei meiner Tochter entschuldigen und ihr das Geld zurückzahlen. Er hat das auch gemacht, unser Verhältnis wurde natürlich noch kühler. Ein paar Wochen später musste er ambulant operiert werden und ich sollte ihn hinfahren, abholen, pflegen, etc. Nachdem ich ihn beim Arzt abgesetzt habe und nach Hause gefahren bin, leuchtete die Anzeige für das Öl im Auto, welches ich sofort mit Hilfe meines Vaters regeln konnte. Nachdem ich meinen Freund abgeholt habe und auch bei ihm alles okay schien, erzählte ich die Geschichte und sagte beiläufig, das wir demnächst mal schauen müssen, das wir Öl kaufen.

Meike

Hessen – 09.04.2025

(4) Daraufhin wurde er direkt laut und fragte was das denn soll ich würde ihm direkt wieder was aufgeben, obwohl er gerade operiert wurde. Zuhause fragte ich, ob wir die AU noch bei seinem AG abgeben müssen. Er sagte, dazu müsse er ja erstmal ein dummes, egoistisches Arschloch fragen, welches ihn fährt. Ich habe, wie aus der Pistole geschossen und endlich wieder als ICH geantwortet, das er da ja bei mir zum Glück an der falschen Adresse sei. Zwei Wochen später machte ich Schluss und nochmal zwei Wochen später zog er aus.

Petra

Freiburg im Breisgau – 09.04.2025

Hallo da draußen. Ich bin 57 Jahre alt und eine ganz normale Familienmama. Seit 93 verheiratet. Wir schlafen getrennt aus vielen Gründen. Irgendjemand hat mich im Netz verkauft. Atmen in meinem Schlafzimmer, mein Bett riecht nach fremden Mann. Sperma an meiner Dachzimmerdecke. Ich hatte keine Kapazität mich darum zu kümmern mit meinen beiden Eltern in Pflege. Ich dachte ich merke wenn er mich anfasst. Dann kam Frankreich und mir wurde klar dass er mich betäubt. Meine Dachfenster haben jetzt Schlösser und ich habe 2 Kameras im Schlafzimmer. Er war trotzdem da. Es gibt eine Aufnahme wie ich mehrer e Minuten „die Arme senkrecht in die Höhe strecke“ dann sieht man mich aus dem Bett springen würgen und nach Luft schnappen und verwirrt wieder ins Bett gehen. Er ist ein kleiner Mann. Ich habe 2 x mit der Kripo telefoniert, dann kam ein Brief der Staatsanwaltschaft ich hätte einen Verfolgungswahn. Ich habe diesen Männern auf der Straße in die Augen gesehen. Es gab sogar Vorstellungsrunden mit 2 die mir entgegen kamen. Es ist ein schreckliches Gefühl die Hoheit über seinen eigenen Körper verloren zu haben. Das ganze ist wahrscheinlich schön im Netz dokumentiert. Keine Ahnung wie viele es waren. 10 oder 20 oder mehr und die restlichen vor dem Bildschirm. Ich habe keine Angst. Aber es ist richtig hässlich. Gratuliere zu eurem Frauenhass. Zerstören ist einfach.

Julia

Oberösterreich – 09.04.2025

Vor einigen Jahren war ich am Wochenende unterwegs. Ein guter Freund und Arbeitskollege meines Freundes bot mir am Ende der Partynacht einen Schlafplatz bei ihm Zuhause an. Ich muss zugeben, es knisterte schon ziemlich zwischen uns, ich legte mich zum Schlafen aber ins Wohnzimmer um keinen „Blödsinn“ zu machen. Nach wenigen Minuten kam er dann wieder zu mir, schnappte mich und trug mich in sein Bett. Es war schon irgendwie aufregend, so im Sturm erobert zu werden. Ich ließ mich mitreißen und wir hatten Sex. Nach einer Zeit wurde der Sex immer härter und brutaler. Ich sagte ihm, dass er mir wehtut und dass ich würgen gar nicht mag. Daraufhin würgte er mich so stark, dass ich kaum Luft bekam, drückte meine Brüste so fest, bis ich schrie. Da überkam mich dann Panik und wand mich irgendwie aus seinem Griff und versuchte zu fliehen. Ich stolperte, er zog mich an den Beinen wieder zurück ins Bett und penetrierte mich so stark und so hart, bis er fertig war. Ich war wie gelähmt und ließ alles über mich ergehen. Am nächsten Morgen brachte er mich nach Hause, mein Hals mit Würgemalen und meine Brüste mit blauen Flecken übersät… Das Schlimmste an dem ganzen war, er redete mir noch wochenlang ein, dass ich das genauso wollte und ich glaubte es ihm. Nachdem ich meinem Freund den Seitensprung gestand, verschwand der Freund und Arbeitskollege aus unserem Leben. Nach jahrelanger Therapie kam ich erst darauf, dass meine Angstzustände
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Stephanie

Hamburg – 08.04.2025

Hallo,ich bin Stephanie, 50 Jahre alt und habe über 30 Jahre gebraucht, um mit Hilfe meiner Therapeutin zu erkennen, dass es unzählige sexuelle Übergriffe in meinem Leben gab und ich nicht ein einziges Mal schönen Sex auf Augenhöhe hatte.

Mit 15 hat mir ein Bekannter auf einer Party seine Finger in meine Scheide gesteckt, ich war noch Jungfrau und es tat furchtbar weh, ich traute mich nicht Stop zu sagen.

Als ich 16 war, hatte ich mein erstes Mal in einem Auto vor einem Club,weil mein damaliger Freund es unbedingt wollte und ich mich nicht traute Nein zu sagen.

Mit 17 hat ein Typ im Zug sich mir gegenüber gesetzt und sich einen runtergeholt, ich war wie erstarrt und nicht in der Lage aufzustehen und Hilfe zu holen.

Mit 18 hat mir ein Typ auf einer Silvesterparty ein frohes neues Kaht gewünscht, indem er mir ungefragt seine Zunge in den Hals gesteckt hat.

Mit 20 lernte ich meinen späteren (Ex)Mann kennen, der mich von Anfang an manipulierte und nur auf seine Kosten kam, wenn wir Pornos dabei schauten oder ich in Rollen schlüpfte und Dinge für ihn tat, die ich niemals wollte. Ich schaffte es mich mit 40 Jahren von ihm zu trennen und brauchte noch einmal 10 Jahre, um zu erkennen, was er mir alles angetan und wie sehr er mich manipuliert hat.

Ich bin nun seit 10 Jahren alleinerziehende Mutter eines 13-jährigen Sohnes und hoffe inständig, dass ich ihm vermitteln konnte, dass JEDER MENSCH auf der Welt den gleichen Respekt und die gleiche Liebe verdient!!!

Sina

location not specified – 08.04.2025

Ich war auf einer Dorfparty. Durch meine Freundin verbrachten wir dort viel Zeit mit einem Kumpel ihres Bruders. Ich kannte ihn schon länger, hab auf Partys schon öfter mit ihm gesprochen. Ich fühlte mich sehr sicher weshalb ich ihm anbot bei mir zu schlafen(seine Mitfahrgelegenheit war bereits weg).
Zuhause küssten wir uns und kamen uns näher. Ich sagte ihm dann aber, dass ich nicht mit ihm schlafen möchte. Ich weiß nicht genau wann, aber ich schlief wohl recht zeitnah ein.
An dem Moment des Aufwachens hingegen erinnere ich mich genau. Ich spürte wie er mich mit seinen Fingern penetrierte und seinen Penis an meinem Po rieb. Er fasste mich am ganzen Körper an und griff nachdem ich seine Hand wortlos wegschob, mehrmals nach. Irgendwann hörte er auf, mit den Worten „ach man, ich Krieg das irgendwie nicht hin“.
Da wurde mir klar, dass mein Wille keine Rolle gespielt hat. Er hörte nicht deshalb auf…

lynn

vorpommern – 08.04.2025

als ich aus dem club rausging, hielt mich ein Security typ (m/20+) auf. Er hat mit einem Metalldetektor gespielt und hielt ihn mir erst an meine Ohren, da piepte es(Ohrringe) – dann meine Brüste – da piepte es auch (Piercings), und steckte mir dann den Metalldetektor zwischen die Beine, sah mich an und fragte, ob es dort auch piept. Ich war 16.

anonymous

location not specified – 08.04.2025

Vor einigen Jahren arbeitete ich in einem Club. Als nach einiger Zeit der Besitzer des Lands vorbei kam, um nach dem rechten zu schauen, bat mich mein damaliger Personalchef, dass ich mich für sein Wohlergehen verantwortlich fühlen sollte. Als der Besitzer des Ladens im Hinterhof eine Zigarette rauchen wollte, forderte mich mein Personalchef auf, ihm dabei Gesellschaft zu leisten. Doch der Besitzer des Clubs blieben nicht im Innenhof stehen sondern ging weiter zu einer kleinen Wohnung, da es dort “gemütlicher und wärmer sei”. Draußen waren es angenehme 20 Grad. In dem Zimmer das wir betraten war nichts, außer einem Bett mit Nachtisch auf dem Kondome lagen. Ich war damals 18 Jahre alt und wusste nicht, wie mir geschah. Als mich der Besitzer darum bat, doch etwas näher an ihn heran zu rücken, klopfte es zum Glück an der Tür. Ein Kollege, der nach mir schauen wollte, öffnete die Tür. Ich verließ den Raum augenblicklich. Am nächsten Tag erhielt ich eine SMS mit einer Kündigung von meinem Personalleiter.

anonymous

location not specified – 08.04.2025

Ein Mann kam in der Kneipe auf mich zu und fing an mit mir zu flirten. Als er mich ungefragt auf die Wange küsste, sagte ich ihm direkt das mir das nicht gefällt und er das sein lassen soll. Daraufhin sagte er nur: „Wenn du mit mir redest wie ein Mann, können wir uns draußen auch prügeln wie Männer.“ Als ein Freund dem Personal der Kneipe über den Vorfall Bescheid gab, bekam er immerhin nichts mehr ausgeschenkt.

E

Berlin – 08.04.2025

Wir hatten eine Fernbeziehung.
Er hat immer schon es gegen mich verwendet das er zu mir fuhr und nicht anders herum.(Er hatte ein einkommen und ich nicht)
Einmal war ich schwer krank während seines Besuches.
Ich hatte hohes Fieber und hab viel geschlafen.
Wir stritten viel weil „Ich ja schuld bin das dass Wochenende Geld und Zeitverschwendung für ihn ist“
Nachts wurde ich wach weil er in mir war.
Er meinte ich wäre ihm das Schuldig.
Es war nicht das letzte mal das ich viel zu Krank war um es zu wollen.
Und trotzdem wurde mir von gemeinsamen Freunden eingeredet das ich mich nicht so haben soll.

Ich habe lange gebraucht um zu verstehen das ein Mensch der dich liebt sich nicht damit zufrieden gibt das du „nicht nein sagst“.

Mai

location not specified – 08.04.2025

Ich war ca 13 Jahre alt, als ich das erste Mal von einem Mann, bzw Männern belästigt wurde. Ich war mit meiner Familie am Strand und habe mich auf dem Parkplatz am Auto umgezogen. Ich war noch ein Kind, hab mir nichts gedacht mich dort umziehen, schließlich müssen das alle und alle Menschen haben Körper. Als ich ohne Oberteil da stand und mir das Handtuch ummachte hupte mich ein Auto voller Männer in Arbeitskleidung an. Gegröle folgte und ich erwiderte mit einem Mittelfinger. Hab mich tatsächlich gut gefühlt dabei meinem Ärger Raum zu geben. Jedoch hat mein Vater mich dann zurecht gewiesen, man könne sowas doch nicht tun. Er hatte die Situation nicht vollständig gesehen nur meinen Mittelfinger aber das wusste ich erst Jahre später und dachte lange ich dürfe mich nicht wehren. Mein Vater schämte sich sehr als als wir dann drüber sprachen.
Schwierigkeiten habe ich immer noch für mich einzustehen wenn ich in ähnlichen Situationen komme.

anonymous

Zürich – 08.04.2025

Ich arbeitete als Krankenpflegerin in einem Krankenhaus in Zürich. Mein Patient wollte mich immer wieder anfassen und sagte wie schön er mich fand, am liebsten wollte er das ich zu ihm ins Bett komme. Ich habe das direkt gemeldet, meine Chefin hat direkt gehandelt jedoch musste ich von einer Arbeitskollegin anhören das ich selbst schuld, bei ihr habe er es nie probiert. Ich war erst 17.

Yvonne

Schleswig-Holstein – 08.04.2025

Ich lernte jemanden über ein Online -Dating-Portal kennen. Er war mir sehr sympathisch,wir schrieben, telefonierten einige Male und trafen uns schließlich in Hamburg. Dort holte er mich von der Bahn ab und wir gingen essen. Es war ein schöner Abend,wir hatten ein tolles Gespräch und ich fühlte mich sehr zu ihm hingezogen. Da wir den Tisch nicht reserviert hatten, müssten wir das Restaurant nach 2 Stunden verlassen und beschlossen noch einen Wein bei ihm zu trinken. Ich genoss seine Nähe und wollte ihn gerne küssen und auch mehr. In seiner Wohnung stürzte er sich regelrecht auf mich und küsste mich mit einer mir sehr unangenehmen, fordernden, fast schon brutalen Art.Ich Unterband das und dachte in dem Moment noch, er sei einfach aufgeregt.So machte ich zunächst weiter mit,er versuchte mich aber immer wieder zu würgen und auch zu vergewaltigen,in dem er mich auf den Bauch drückte und versuchte von hinten in mich einzudringen.Mit meiner Kraft hatte er nicht gerechnet,es gelang ihm nicht.Ich hatte Angst und versuchte ihm das Gefühl zu vermitteln,dass wir uns Wiedersehen,um halbwegs unversehrt daraus zu kommen.Auf dem Weg zur Bahn grapschte er mir zwischen die Beine.Den Kontakt hab ich auf dem Rückweg beendet,hab mich beim Frauennotruf gemeldet und ihn nicht angezeigt,da mir davon abgeraten wurde.Bei der Plattform hab ich ihn gemeldet,er versuchte dort mehrfach unter neuen Profilen Kontakt zu mir aufzunehmen,fand meine Angst aufgeilend,was er mir auch sagte.

anonymous

location not specified – 08.04.2025

They hacked my Laptop and Phone several Times. They used my Stories and my private pictures. They used Spam and advertisement to Trigger psychosis in me – i got crazy several Times about it. Everytime I tried to get Help noone wanted to believe me or was Just saying that I Imagine everything. Even I was in a cosmetic Store and Had my eyes closed they started to Take Pictures of me – half naked. The worst is, that noone Talks about all of that with me, they ignore me completely.

anonymous

location not specified – 08.04.2025

Meine erste große Liebe (ich 17 er 18) war lange Zeit sehr lieb. Ich habe ihm vertraut und wir haben auch mit Spaß viele Dinge ausprobiert. Irgendwann wollte er Analverkehr mit mir haben. Ich wollte das nicht so richtig und habe das auch kommuniziert. Er betonte wie wichtig das für ihn sei und das er das unbedingt ausprobieren wolle. Ich habe nach ein paar Tagen nachgegeben. Als ich schmerzen hatte und wir abgebrochen hatten, betonte er recht schnell wieder wie wichtig das für ihn sei und das er an Trennung denkt, wenn ich da nicht offener wäre. Ich habe es also wieder getan und das erste Mal heimlich geweint als er fertig war.

anonymous

location not specified – 08.04.2025

In meiner Jugend sind mir einige unschöne Sachen passiert. Mit 11 wurde ich das erste Mal von einem alten Mann angesprochen. Andere Mädchen in meinem Freundeskreis kannten ihn auch schon. Aus einem Auto heraus wurden wir von einem anderen Mann regelmäßig und offensichtlich angegafft und angepfiffen. Mit 14jahren lernte ich einen jungen Mann von 25 Jahren kennen. Ich fand ihn unheimlich cool und war sehr verknallt. Er hat allerdings nie gefragt ob ich es schön finde, wenn er mich anfasst und ich hatte auch nicht den Mut nein zu sagen. Ein anderer, wesentlich älterer Mann klatschte mir mal auf den Po auf einer Party. Auf meine Frage was das soll sagte er, das er einfach nicht anders konnte. Keiner meiner männlichen Freunde hat mir beigestanden.

Mein erster Freund, mit dem ich irgendwann auch mein erstes Mal hatte, führte mir gleich danach einen Vibrator ein… ohne zu fragen.
Er bot mich außerdem immer wieder Freunden und Bekannten für einen schnelle Nummer gegen Geld an. Aus Spaß versteht sich… Einmal lag ich betrunken in seinem Bett und sein bester Freund kam rein. Er fragte ob er mich ficken darf, mein Freund hätte es erlaubt. Ich war sehr froh als er gegangen ist, nachdem ich nein sagte. Einmal hatte ich keine Lust auf Sex mit Ihm und hatte mich auch getraut es zu sagen. Er legte sich danach trotzdem auf mich und tat einige Sekunden so, als mache er es trotzdem. Ich habe versucht mich zu wehren und er hörte zum Glück auf. Kurz Danach habe ich Schluss gemacht.

anonymous

location not specified – 08.04.2025

Als Kind wurde ich von zwei Personen sexuell misshandelt, die unabhängig voneinander handelten. Dies ging jahrelang und hörte erst auf, als ich 10 Jahre alt war.
beide waren viel älter als ich. Der eine war der Bruder eines Freundes von mir.Er ließ mich nicht alleine auf die Toilette, und wenn ich dort übernachtet habe, kam er nachts in das Zimmer und fasste mich an.
Am schlimmsten war es jedoch, wenn er mich leckte. Er sagte mir, wenn ich mich nicht wehre, geht es schneller vorbei. Es gab Tage, an denen er zu mir meinte, dass ich nur so tue, als ob es mir nicht gefällt. Als ich ihm eines Tages sagte, dass ich es meiner Mutter erzählen würde, hat er mich natürlich manipuliert, es nicht zu tun.
Er sagte, dass meine Mutter sehr sauer werden würde, und das wollte ich natürlich nicht, denn zu Hause gab es nicht nur sexuelle Gewalt, sondern auch häusliche Gewalt. Es gab also keinen Ort, an dem ich sicher war. Meine Mutter hat sich nicht wirklich um mich gekümmert, dementsprechend hatte ich auch keine Vertrauens Person. Zu Hause gab es dann den anderen täter. Immer wenn ich schlief, kam der Täter in mein Zimmer und misshandelte mich.
Mit 10 hörte die sexuelle Misshandlung dann endlich auf. Gewalt gab es zwar immer noch Zuhause aber eine Last weniger die ich als Kind Rum schleppen musste. Mittlerweile lebe ich schon paar Jahre nicht mehr Zuhause und habe endlich keine Angst mehr nach Hause zu kommen dich die Vergangenheit hat tiefe Wunden hinterlassen.

Jessie

location not specified – 07.04.2025

Ich war 6 1/2 Jahre in einer sehr ungesunden Beziehung. Mein damaliger Freund war 15 Jahre älter als ich. Er drängte mich immer wieder zu intimen Fotos. Wenn ich welche schickte, wollte er noch mehr. Meinte, das sei ja nicht so schlimm. Ich war zu jung, um richtig nein zu sagen und wollte ihm gefallen.
Er hat sich plötzlich von mir getrennt. Da er persönlichen Klärungstreffen nach zwei Versuchen aus dem Weg ging, forderte ich ihn per Chat auf die intimen Fotos von mir zu löschen. Auf mind. der Hälfte davon bin ich minderjährig. Er startete eine intensive und angreifende Diskussion mit mir. Ob ich ihm nicht mehr vertraue, wir waren doch so lange zusammen und er wolle diese als Erinnerung behalten. Der gesamte Ton war so angreifend und übergriffig, dass ich eine starke Panikattake bekommen habe.
Ein paar Wochen schrieb er mir, dass er die Fotos gelöscht hat. Ich habe bis heute Angst, dass er sie immernoch hat und bin mir unsicher, ob ich das anzeigen sollte.

Andrea R.

Saarland – 07.04.2025

Als junge Frau (20 J.) schwärmte ich für einen älteren Mann. Er war sehr nett, flirtete mit mir, er sah mich einfach.

Irgendwann lud er mich zu einem Abendessen in ein Restaurant ein und ich fühlte mich als etwas ganz Besonderes.
Ich glaube, es war ein schöner Abend in diesem Lokal, an Details erinnere ich mich nicht..Wohl deswegen, weil er danach im Auto verlangte, dass ich ihn oral befriedige.. denn „ich hätte doch nicht geglaubt, dass ich dafür keine Gegenleistung zu erbringen hätte…“

Ich tat, was er verlangte..und in meinem Kopf war „Ich bin selbst schuld. Bin dumm. Wie konnte ich nur davon ausgehen, dass er diese Einladung aus reiner Freundlichkeit ausgesprochen hatte. Einfach, weil er mich nett findet, mich mag.

Aus Scham habe ich ganz lange niemandem davon erzählt..auch keinem aus meiner Familie. Als ich es viel später irgendwann tat, wurde es abgetan mit quasi „Schwamm drüber“..

Andrea R.

Saarland – 07.04.2025

Als ich 15 Jahre alt war hatte ich einen festen Freund und als ich dann 16 wurde, sagte er zu mir, dass wir ja jetzt schon länger zusammen und „es“ jetzt tun müssten. Ich wollte das eigentlich nicht, traute mich aber nicht, ihm das zu sagen. Als der Tag dann da war, war ich dann total verkrampft und hatte Angst, wollte einfach nur, dass es vorbei ist.
Nach dem Vollzug blutete ich..wohl wegen der Anspannung…zuerst überhaupt nicht, was ihn dann dazu veranlasste, mich bezüglich meiner Jungfräulichkeit als Lügnerin hinzustellen.

Trotzdem blieb ich mit diesem Menschen zusammen bis ich 20 Jahre alt war….

anonymous

location not specified – 07.04.2025

Ich habe ein FSJ an einer Schule gemacht. Während meiner Zeit dort, hat sich ein Junge (ca. 12 Jahre) mir langsam körperlich angenähert. Jedoch zu erst auf eine kindliche Art wie bsw. Händchen halten, was für mich vollkommen ok war.
An einem Tag war die Klassenlehrerin krank und ein Vertretungslehrer war anwesend. Am Nachmittag haben wir( der Junge ich und noch ein paar andere Schüler) haben auf dem Vertretungslehrer gewartet, der sich etwas weiter hinten im Flur noch um weitere Kinder gekümmert hat. Der Junge hat irgendwas gemacht( ich weiß nicht mehr genau was) was dazu geführt hat das ich gesagt habe:“nein du bekommst gerade kein Spielzeugauto mehr.“ dieses aufzeigen von Grenzen hat dazu geführt, dass der Junge mir wiederholt in den Schritt gefasst hat. Da der Junge recht groß und stark für sein Alter war hat Hände wegschlagen oder festhalten nichts gebracht. Mehr habe ich mich nicht getraut, weil ich war ja die „Lehrerin“ und er ein Kind. Auch auf meine Schrei:“Nein, lass das“ haben nicht geholfen und auch die anderen Erwachsen im Flur haben nicht darauf reagiert. Ich wäre am liebenden weggerannt aber ich hatte ja die Verantwortung für die anderen Kinder, deswegen habe ich es ertragen, habe mich zusammengerissen bis alle weg waren und bin dann heulend nach Hause gefahren.Ich habe mit der Klassenlehrerin darüber gesprochen die „Konsequenz“ die daraus gezogen wurde war ein Gespräch mit Jungen und Eltern und ich musste ihm nochmal stark und selbstbewusst gegenüber treten.

anonymous

location not specified – 07.04.2025

ich bin 17 Jahre alt. Ich habe seit fast zwei Jahren einen Freund. Generell bin ich eine starke Person. Ich wurde mit zwölf Jahren vergewaltigt und habe dadurch gelernt, für mich selbst einzustehen und mich nicht unterdrücken zu lassen. Der Patenonkel von meinem Freund ist allerdings schon öfter übergriffig geworden. Manchmal berührt er mich im vorbeigehen an meinem Po so als wäre das nur aus Versehen passiert. Manchmal umarmt er mich auch viel zu lange. Als ich es angesprochen habe, wurde ich für lächerlich erklärt oder mir wurde gesagt, dass er halt so ist und ich das akzeptieren muss.

Linda

location not specified – 07.04.2025

Ich war 21, als ich ungeplant schwanger wurde. Von dem Mann, der mir eine Zukunft versprach. Ich war damals noch Azubi, er mein Vorgesetzter. Er war von Anfang an gegen das Baby und am Tag der Geburt erfuhr ich, dass er zeitgleich eine andere Frau heiratete. Mir der er die Jahre neben mir zusammen war- oder ich neben ihr? Er wollte also kein Kontakt zum Kind, verleugnete sie usw. Irgendwann hatten wir wieder leichten Kontakt (sie war 1J) und ich wollte alles tun, damit sie einen Vater bekam. Für ihn hieß das er besuchte „ums“ aber nur wenn er dann S** bekam. Ich war so dumm und wollte es für mein Kind tun. Mich selber hab ich hier verloren. Als er mich immer weiter unter Druck setzte und dann auch Vorstellungen hatte, dass wir quasi seine geheime „nebenfamilie“ sein könnten war Schluss für mich. Er hat sich übrigens Bienen sie gekümmert und macht uns bis heute das Leben schwer. Er ist im Nachhinein ein Narzisst wie er im Buche steht.ich hatte nie wieder eine Beziehung, bin also seit 20j alleine. Er hat mich gebrochen. Heute ist er steinreich, hat die 2. Frau und wir existieren quasi nicht. Damit mein Kind studieren konnte habe ich mich hoch verschulden müssen. Ich hoffe immer noch leise auf Karma.

anonymous

location not specified – 07.04.2025

Ein Kumpel (11 Jahre älter als ich), überschritt ständig meine Grenzen. Ich wollte nur Freundschaft und er manipulierte mich so dass seine Übergriffe nur „Spaß“ waren. Er fasste mir beim Feiern an den Hintern und wenn ich mich wehrte sagte er er dürfe das. Alle die das sahen gaben mir die Schuld weil ich ihm „meine muschi hinhalten würde“ und was soll der da sonst machen. Bei einer Feiern organisierte er mir und einer Freundin ein Taxi nach Hause. Wir saßen bei seinem Kollegen hinten im Bulli und als er zu mir kam und ich nicht das sagte was er hören wollte würgte er mich und drückte mich rückwärts. Es saßen noch drei andere Männer (50+) mit uns hinten und keiner hat was gesagt. Ich konnte es lange Zeit nicht einordnen weil von Außen so krass vermittelt wurde dass es „normal“ ist was da passiert und man sich nicht so aufregen soll wenn man es als die Gewalt die es war anspricht.

anonymous

location not specified – 06.04.2025

Teil 2: Die fänden mich komisch und ich sei ihm unangenehm. Wenn er dann spätnachts nach Hause kam, wollte er Sex. Ich nicht.

Er überredete mich, fasste mich so lange an und drehte mich, wie es ihm passte, bis er über mir war und einfach eindrang. Schmerzen waren für mich zur Selbstverständlichkeit geworden. Ich weiß nicht, wie oft ich währenddessen weinte, wie oft ich sagte und flehte, dass es mir zu sehr weh tat, dass ich es nicht möchte, dass er bitte aufhören sollte. Und er machte einfach weiter. Jedes Mal. Seine Kommentare: „das muss so“, „stell dich nicht so an“, „immer dieses Geflenne“. Er regte sich darüber auf, dass ich „den Seestern mache“ und nie die Initiative ergriff. Er redete mir ein, dass mein Verhalten nicht normal sei, ich asexuell sein müsse. So wenig Lust, wie ich auf Sex hätte, wäre schließlich nicht normal und ich solle mal zum Arzt gehen.

Wir blieben fünf Jahre zusammen. Schluss machte er – nach einem Betrug. Sie wurde schwanger und als er ein paar Wochen später seine Sachen aus der gemeinsamen Wohnung holte, sah ich bereits seinen Verlobungsring. Heute, acht Jahre später, bin ich 32 und wenn ich darüber nachdenke, überkommt mich ein trauriges Gefühl, weil es die einzigen Erfahrungen sind, die ich bisher in Bezug auf Liebe, Zärtlichkeiten und Sex machen musste.

anonymous

location not specified – 06.04.2025

Teil 1: Ich war 19, jung und unerfahren, als ich meinen sieben Jahre älteren Exfreund kennenlernte. Anfangs war alles neu und aufregend, doch unser Zusammenleben war recht schnell von Streitigkeiten geprägt. Während ich mich um den Haushalt kümmerte und die Abende meist alleine auf der Couch verbrachte, nutzte er seine freie Zeit, um bis weit nach Mitternacht zu zocken. Wenn er dann ins Bett kam, weckte er mich und wollte Sex, schließlich sei er jetzt wach und habe Lust. Oft rieb er auch einfach seinen Körper an mir, fasste mich ungefragt an, denn ich würde dann ja „schon in Fahrt kommen“ und drängte mich, bis ich nachgab. Gefallen hat es mir nicht, meine Schmerzen wurden abgetan, ich sei einfach verkrampft. Wenn ich ablehnte, wurde er beleidigend, nannte mich prüde oder unnormal.
Er überschritt ständig meine Grenzen und setzte sich über mich hinweg. So schob er zum Beispiel seine Hände ständig ungefragt unter meinen BH oder zwischen meine Beine, kommentierte meinen Körper abwertend oder machte sich über meine Figur lustig, zeigte mir passend dazu Frauen auf der Straße, die er attraktiv fand. In Streits bedrängte er mich, ließ mich nicht los oder versperrte mir den Weg und lachte mich dann aus, wenn ich weinte. Alles völlig normal, ich solle mich nicht so anstellen. Ich war sozial isoliert, hatte fast keine Sozialkontakte. Er hingegen war oft nachts unterwegs mit Freunden, zu denen ich wiederum nicht mitkommen sollte.

anonymous

location not specified – 06.04.2025

ich war 15 als ich zu einem 20 jährigen FREMDEN MANN in eine fremde stadt gefahren bin (bitte macht so etwas niemals). am anfang war noch alles okay wir haben geredet, musik gehört während ich auf seinem bett saß und mir die ganzen kuscheltiere auf dem bett angeschaut habe. es ist alles ganz schön schnell passiert. er war über mir, mein körper hat sich angefühlt wie ein großer schwerer stein der sich nicht bewegen kann. ich habe es zweimal über mich ergehen gelassen, hatte zu große angst etwas zu sagen und dachte wenn er sauer wird und mir mehr antut wird mich nie jemand finden. nach dem zweiten mal habe ich ganz schnell meine sachen gepackt und bin zum bahnhof gelaufen. auf dem weg nachhause im zug habe ich ihm geschrieben das ich mich nicht wohl gefühlt habe und dies auch mein „erstes mal“ war. er wurde daraufhin sehr sehr wütend und hat mich wochenlang mit anrufen belästigt. das allerschlimmste für mich war das er mich NIE gefragt hat ob ich sex mit ihm haben möchte. ich war wie ein spielzeug für ihn.:(

anonymous

location not specified – 06.04.2025

Ich war damals 17 Jahre alt und musste zum Erstehilfekurs für den Führerschein. Da alle meine Freundinnen schon durch waren damit, besuchte ich den Kurs allein. Das war an sich schon keine schöne Situation für mich, hätte ich allerdings noch ausgehalten. In der Mittagspause kaufte ich mir etwas zu essen und kam in den Schulungsraum zurück. Da waren nur ich und der Kursleiter. Er Mitte 50 und ich dieses 17 jährige Mädchen. Es fing alles ganz harmlos mit einem Gespräch an. Was ich mache, was ich treibe. Da dachte ich mir schon, dass es mir schon viel zu persönlich wird, aber ich traute mich nicht, mich zu wehren. Er sagte dann auch plötzlich so Dinge wie, ich würde ihm sehr gefallen und wenn ich ein paar Jahre älter wäre, würde er mich direkt nehmen. Mir wurde ganz flau im Magen und ich war extrem froh, als die anderen Teilnehmer*innen wieder zurück kamen. Nach dem Kurs ließ ich mich von dem Partner meiner Mutter abholen, weil ich so eine Angst vor diesem Typ hatte. Es war verstörend und so ekelhaft. Er hat sich dafür aber noch gefeiert und dachte ich würde ihn genauso toll finden..

Kate

Germany – 06.04.2025

Ich hatte in den vergangenen Jahren eine On/Off Freundschaft+.
Wir hatten immer viel Spaß miteinander. Manchmal machte oder sagte er ein paar „komische“ Sachen, die ich eher abtörnend fand, aber mehr oder weniger drüber hinweg sah…
Irgendwann fing er vor allem im Doggy an, an meinem After herum zu spielen. Jedes Mal sagte ich nein oder zog weg, presste den Po zusammen. Habe also immer wieder deutlich gemacht, dass ich es nicht möchte. Dann sagte er einmal: „Irgendwann werde ich dich mal in deinen geilen Arsch ficken.“
Nach diesem Abend letztes Jahr im Januar, habe ich mich distanziert… Ohne es ihm zu sagen.
Wir hatten dann aber noch Kontakt, auch wenn ich ihm klargemacht hab, dass da nichts mehr läuft, war es eine wichtige Freundschaft für mich.
Gestern bekam ich nach einem kurzen Austausch die Nachricht: „Brüste massieren hilft nicht gegen Verspannungen, oder?“ Nachdem ich dies selbstverständlich nicht witzig finde, habe ich ihm meine Sicht erläutert und das Gespräch gesucht.
Nun schreibt er mir, dass ich mich radikalisieren würde und er darauf keine Lust hat.
Unsere Thematik ist so wichtig und es wäre so wichtig, dass gerade Männer anfangen sich damit zu beschäftigen. Es wäre so wichtig, dass sie mit uns reden. Stattdessen blocken sie ab. Das macht mich traurig und verzweifelt.

Tina

Germany – 06.04.2025

Es ist ein paar Jahre her. Ich habe einen Job im Verkauf, Kleidung.
Wir haben einen Dresscode, der uns die Ware des Landes vorschreibt.
Ich trug eine lange schwarze Hose und ein rotes weites Shirt.
Ein Kunde sprach mich an, welche Hose ich trage und wo er sie im Laden findet. Kein Problem, ich habe es ihm gezeigt und bin auf meine Fläche zurück.
Da stand er wieder vor mir und fragte nach meiner Größe. Seine Frau hatte die gleiche Figur wie ich. Immer noch kein Problem. Bis er wieder vor mir stand und mich an die Schulter fasste mit einer „pro forma Frage“. Ich wieder durch den Laden mit ihm und immer wieder hat er mir gesagt dass ich seiner Frau figürlich und auch sonst sehr ähnlich sei. Und immer wieder angefasst. Ich bin dann gegangen und habe meinem Kollegen bescheid gesagt dass ich im Lager bin, da der Typ mich die ganze Zeit anfasst. Er sofort gesagt dass er den Typ im Auge behält.
Als er mich nicht mehr gesehen hat ist er zur Kasse, hat bezahlt und ging

Eine Frau, 47

Somewhere in Switzerland – 06.04.2025

After one date having coffee where I was several times heavily mansplained I just did not feel safe with this man. When I textet him I needed time to reflect on us and will get back to him soon he started getting rude. My intuition was right. He kept judging and offending me even after I said I am feeling offended by his words and had asked him to stop. For some world peace feminist reason I could not block him yet. I felt how my body reacted with an uneasy feeling in my heart and gut area, my legs pudding. Pure fear and understanding that this man does not accept boundaries. After asking him a last time to leave me alone, I blocked him. I am still in fear because he knows my name. And where I work. It is really hard to stay with me, to value my truth and my feelings. I know nothing physical or else has happened. But I was threatened just because I said no. He has a daughter of 5.

anonymous

location not specified – 06.04.2025

Ich hatte als Jugendliche schon sehr große Brüste. Das ist mir bis heute unangenehm. Schon in der Grundschule und auch danach haben Freundinnen sie immer wieder ungefragt angefasst mit der Begründung „Boah! Die sind so groß, ich musste einfach wissen wie sich das anfühlt“.
Ich habe jeden Abend vor dem einschlafen geweint und mir gewünscht ein Junge zu sein. Dreißig Jahre später binde ich sie immer noch ab und versuche sie zu verstecken.

anonymous

location not specified – 06.04.2025

Ich war 14 und wegen einer anhaltenden Erkältung (alleine) beim Arzt! Da mein damaliger Hausarzt nicht da war, musste ich zu Vertretung! Dieser bat mich, mich unten rum frei zu machen, er müsse ja schauen ob „da auch alles in Ordnung ist!“ Dann untersuchte er mich, in dem er mit seinen Fingern in mich eindrang! Für mich fühlte sich das Ganze einfach nur unpassend an, bis heute (20 Jahre später) frage ich mich, war das normal? Ich hab nie jemandem erzählt, was da passierte und mein Bauch sagt mir heute ganz klar, das war nicht korrekt!

anonymous

location not specified – 06.04.2025

Wenn ich Nagellack trug beschimpfte mich ein Stiefvater als Hure – seit ich 10 war. Falls ich weiße Hosen oder Parfüm trug: Hure. Ich trug nie wieder helle Hosen und brauchte jahrelang um zu verstehen, dass ich anziehen darf, was ich will.

anonymous

location not specified – 06.04.2025

Ich war vier Jahre alt. Meine Eltern geschieden, ich lebte bei meiner Mutter. Sie arbeitete viel. Ihr damaliger Freund „passte“ auf mich auf. Er war mindestens 30 Jahre älter als ich. Er sagte, das ist unser Geheimnis, „wenn du das deiner Mutter sagst, bring ich sie um.“ Diese Angst, als kleines Mädchen,hat mich verstummt. Wenn meine Mutter nicht da war, wurde ich seine Freundin. Er war nackt, ich auch, er hat die Decke über uns gelegt, meine Dissoziation hat mir nicht alle Erinnerungen gelassen, wohl besser so. Den nächsten Partner meiner Mutter habe ich mit einem Zungenkuss begrüßt, weil ich dachte jetzt geht es wieder los. Es wurde nie darüber gesprochen. Mit 14 fragte ich meine Mutter ob mir mal Missbrauch passiert ist. Sie schrie „du bist verrückt“ und drehte sich um. Mitte 20 hatte ich neuronale Ausfälle, Ärzte suchten die Ursache, PTBS durch Missbrauch wurde schnell gefunden, aber keine Behandlung. Meine Mutter schrie mich im KH an, nachdem ich die Diagnose bekam „stell dich nicht so an“, das KH Personal öffnete die Tür um nachzufragen ob bei mir alles gut wäre.Anfang 30 bekam ich flashbags ausgelöst durch Gerüche, Geräusche, Körperhaltung, Körperstatur, immer alte Männer, eckelhaft. Ende 30, sagte Mutter, der Mann der mich missbraucht hat sei gestorben. Das war das einzige Mal,dass was zu diesem Thema gesagt wurde. Selbst wenn er nicht mehr lebt wurde ich immer mit meinen Wunden alleine gelassen und wenn ich mal Mut hatte was zu sagen wurde ich nicht gehört.

Noname

Dorf – 06.04.2025

Teil 2:
Fast ohnmächtig im Gefühl und ohne Verstand zog ich mir die Kleider an und schlief völlig erschöpft ein.

Der Morgen danach war grauenhaft. Eine tiefe Scham überkam mich.
Hatte ich dem zugestimmt? Habe ich ihm das Gefühl vermittelt, es gewollt zu haben? Kann ich mir selbst nicht trauen?

Ich erfuhr, dass das Kondom wohl platzte. Er fuhr mich nach Hause – hielt sonntags bei der not Apotheke an.
Durch familiäre Verbindungen besorgte er die Pille danach – Übergab sie mir wortlos und lud mich zu Hause ab. Ich kam mir vor wie Müll, der vor der Tür abgeladen wurde.

Es ist 15 Jahre her und das erste mal, dass ich es teile.

Ich wurde ihm noch ein zweites Mal fast zum Opfer – beim zweiten Mal schaffte ich es mich zu wehren.

Noname

Dorf – 06.04.2025

1. Ich war circa 19 Jahre alt. Mit meiner damaligen Freundin sind wir zu ihrem Crush ins nächste Dorf getrampt. Dort haben wir getrunken, gefeiert – das übliche Dorfleben am Wochenende eben.

Es wurde spät und die zwei Turteltäubchen verzogen sich ins Zimmer. Sie fragten mich, ob’s in Ordnung sei, bei seinem großen Bruder (welcher mir seit einigen Jahren bekannt war) zu schlafen.

Er war mir als immer sehr höflich, freundlich und verantwortungsvoll gegenüber bekannt gewesen. Im gleichen Alter, wie mein großer Bruder.

Ich dachte mir nicht viel dabei. Ich legte mich mit Klamotten in sein bett, welches er mir angeboten hat. Er legte sich auf das Sofa im selben Raum.

Ich war kurz vor dem weg driften, als ich plötzlich eine Bewegung neben mir im Bett wahrnahm. Seine Stimme an meinem Ohr flüsterte etwas zu in etwa „lass uns kuscheln“ – ich drehte mich weg und stammelte „neee, ich will schlafen“.

Ich spürte seine Handy an meinem Oberkörper. Er berührte meine Brüste und fasste mir in den Schritt.

Schlaftrunken drehte ich mich weiter weg und sagte erneut „nein, lass das – ich will schlafen“.

Er begann seine Lippen auf die meinen zu pressen und mich wie wild zu begrapschen. Sein Gewicht auf mir drauf – trotz seiner zierlichen Größe erdrückte mich regelrecht.

Ich erstarrte – ich drehte mein Gesicht hin und her doch er lies nicht von mir ab.

Die Minuten dazwischen sind wie verschwommen – es kam zum Akt. Halb an halb ausgezogen fand ich mich wieder – noch immer schlaftrunken

Kate

Germany – 05.04.2025

Ich war in einer Umschulung, weil ich in meinem ersten Beruf als Köchin, wegen meinem Rücken, berufsunfähig geworden war. Ich habe immer noch Physiotherapie/ Massagen bekommen und das ging auch direkt vor Ort bei einem Physiotherapeuten bei der Maßnahme.
Tja… und wie es sich nun schon vermuten lässt, ist der Herr ganz ohne Hemmungen mit seinen Händen zwischen meinen Beinen gelandet. Meine körperliche Reaktion war der Freeze-Modus. Nichtsdestotrotz bin ich anschließend zum Sozialarbeiter und habe dies angezeigt. Es stellte sich heraus, dass diese Art Vorfälle bereits öfter gemeldet worden waren. Ich bin froh, dass meine Anzeige schließlich zur Kündigung des Physiotherapeuten geführt hat.

anonymous

location not specified – 05.04.2025

Ich war zur Behandlung bei einem Osteopathen. Für die körperliche Untersuchung sollte ich mich bis auf die Unterwäsche ausziehen. Da ich zum ersten Mal bei einem Osteopathen war, habe ich mir nichts dabei gedacht und es gemacht. Ich war ein paar mal dort und war auch immer zufrieden mit der Behandlung. Ein mal sagte er zu mir, dass ich Ihn an eine Schulfreundin erinnere. Ich habe ihm erlaubt mir privat zu schreiben und er hat mir ein Foto dieser Freundin geschickt. Ich meinte dann zu ihm, dass ich nicht so viel Ähnlichkeit erkenne. Seine Reaktion darauf „Du bist natürlich viel schöner als Sie. Was machst du am Wochenende?“ Da hat es bei mir erst „klick“ gemacht. Klar, er hat mich ja auch die ganze Zeit nur in Unterwäsche gesehen. Ich habe darauf hin den Kontakt eingestellt, mit der Begründung, dass ich nur beruflich Kontakt haben möchte. Als ich erneut zu einem Termin dort war, musste ich mich nicht mehr bis auf die Unterwäsche ausziehen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis gefragt, ob sie sich bei einem Osteopathen Termin ebenfalls ausziehen mussten. Alle haben dies verneint. Ich schäme mich dafür und fühle mich ausgenutzt.

Kate

location not specified – 05.04.2025

Auf dem Schulweg aus dem Dorf lag ein Übungsplatz von Soldaten. Immer wieder standen Soldaten in den Nieschen der schmalen Straße und befriedigten sich selbst. Ich war so oft, so froh, dass ich einfach ganz schnell mit dem Fahrrad daran vorbeifahren konnte. Einmal wurde eine Nachbarin (auch Schülerin) aus dem Dorf in die Büsche gezogen. Es war Glück, dass mein Bruder und ein weiterer Nachbar kurz dahinter auch gerade auf dem Schulweg waren. Sie halfen ihr. Manchmal standen auch Soldaten vor unserem Badfenster und beobachteten… Niemand der Erwachsenen hat etwas unternommen, um die Kinder zu schützen, auch keine aufklärenden Gespräche.

anonymous

location not specified – 05.04.2025

Mich schrieb ein unbekannter Typ mit Hund auf FB an. Kurzer Text „will dir nix verkaufen, keinen Heiratsantrag machen..“ dumm hab ich amüsiert darauf reagiert. Wir schrieben ne Weile hin und her. Er war auf Gran Canaria. Ich in Deutschland. Vom chatten zum telefonieren, Video Gespräche. Treffen war geplant.Er zog ein ohne Absprache. Von kurz nett wurde permanentes beleidigen,dominieren, eckelhafte Kommentare a la „manche Menschen mögen ja auch Sex mit Toten“,deine Eltern zahlen mich um die das Leben schwer zu machen.ich dachte „scheiße wer ist das,ich will das nicht“. Fand heraus,dass er den Text den ich bekam ca 200 Frauen schrieb, jeden Monat,auch als er bei mir war.Er isolierte mich.Er begann in meinem Haus Regeln aufzustellen.Ich konfrontierte ihn im Auto, er fuhr, vorher hat er mich abwertend beleidigt.ich habe ihn gefragt warum er seit drei Monaten keine Miete zahlt und warum er überhaupt bei mir ist.
Seine Antwort: mich mit Gewalt gegen die Scheibe drücken. Zuhause meinte er „was tust du mir an“, ich lag schokiert im bett,voller Angst. Er hat mich ausgezogen. Ich versteifte, mit Gewalt hat er seine männlichen Triebe ausgelebt. Ich war nicht in der Lage mich zu wehren.tränen. ich verstummte. Er dominierte mich, bis er ging, ich wechselte das Schloss. Leidete lange an Panikattacken.
Warnung vor unbekannten im Internet, lasst nie fremde ins Haus. Und zeigt Körperverletzung und schlimmeres an.

Liv

Germany – 04.04.2025

Ich bin mit 13 Jahren mit einem 19 Jährigen zusammen gekommen. Ich weiß heute, dass das schon nicht okay war von ihm. Aber mein 13-jähriges Ich war beeindruckt davon, dass er mich mochte und er überschüttete mich in der Anfangszeit mit Rosen, Kleider und Pralinen und holte mich täglich mit seinem Auto überall ab wie in den Filmen. Nach und nach kamen kleine „Einschränkungen“ dazu. Dinge wie mein Hobby sei zu gefährlich und die eine Freundin mag er nicht so, die ist so laut und jedes Mal wenn ich doch was mit ihr machte war er sauer. Außerdem musste ich 24/7 auf dem Handy erreichbar sein, ansonsten wurde mir vorgeworfen, dass ich ihn betrüge. Er sagte immer „wenn du mich wirklich liebst, dann…“
Unser erstes Mal war mein erstes Mal und er fragte nicht sondern drückte mich einfach mit dem Kopf ins Kissen und legte sich komplett auf mich, sodass ich mich nicht mehr bewegen konnte (er war sicherlich 50 kg schwerer als ich). Ich hatte Schmerzen und hab geblutet und als ich weinte meinte er nur, dass das für Jungfrauen normal sei und wie heiß er es fände, dass ich mich für ihn aufgespart hätte….
Die Beziehung endete viel zu spät, vorallem weil ich Angst hatte vor dem Kerl und isoliert war.
Endlich hatte ich den Mut und es folgten Stalking, Hausverbot an meiner Schule für ihn und sage und schreibe ein Jahr nach der Trennung erhielt ich den letzten unterdrückten Anruf! Heute bin ich 26 also 10 Jahre später hab ich es verarbeitet, aber es hat was in mir für immer kaputt gemacht!

Hanni

location not specified – 04.04.2025

Ein Satz, der bleibt

Ich war 12 oder 13 Jahre alt, als ich mit Magenproblemen zur Vertretung meiner Hausärztin musste. Ein fremder Arzt, weißer Kittel, routinierter Blick. Er bat mich, mich auf die Liege zu legen, den Bauch freizumachen. Eine ganz normale Untersuchung. Er tastete meinen Bauch ab, stellte seine Diagnose, nichts Schlimmes. Ich zog mich wieder an, bereit, zu gehen.

Und dann kam er. Der Satz.

“Du solltest abnehmen. So, wie du jetzt aussiehst, wirst du in deinem Leben nie wieder einen Bikini anziehen können.”

Zack. Kein Mitgefühl, kein medizinischer Kontext, nichts. Nur eine brutale, übergriffige Meinung, verpackt als Fakt. Ich war ein Kind. Kein Fitnessmodell, klar. Aber ein Kind. Ich kam mit Bauchschmerzen – und ging mit einer Scham, die ich bis dahin nicht kannte.

Heute, 25 Jahre später, denke ich immer wieder an diesen Moment. Er hat mir nicht nur gesagt, dass ich zu dick sei. Er hat mir beigebracht, dass mein Körper nicht richtig ist. Dass es Dinge gibt, die ich mir nicht erlauben darf, weil ich nicht „schlank genug“ bin. Dass mein Wert davon abhängt, ob ich in einen Bikini passe oder nicht.

Jahre später habe ich viel über meinen Körper gelernt. Ich habe abgenommen, zugenommen, mich gehasst, mich akzeptiert – und endlich Frieden geschlossen. Aber dieser Arzt? Sein Satz? Der bleibt.
Und genau das ist das Problem.
Denn ein Mediziner sollte heilen, nicht brechen.
Ein Erwachsener sollte schützen, nicht beschämen.

L.

location not specified – 03.04.2025

Als ich ca. 13 Jahre alt war bin ich mit zwei Freundinnen zusammen nach der Schule durch die Stadt gestreift. Es war Sommer und in der Stadt warviel los. Wir sind eine kleine Seitenstraße rein, weg von der trubeligen Innenstadt. Und als wir da so quatschend durch die Straße gingen pfiff auf einmal jemand. Wir schauten uns verwirrt um, sahen erstmal niemanden. Dann pfiff es wieder. Ich schaute auf. Zu einem Fenster im ersten Stock des Gebäudes vor dem wir standen. Ich sah einen dicken Bauch und auch den Rest von einem älteren Mann, der sich offensichtlich befriedigte, während sein Gesicht von den halb heruntergelassenen Rollläden verdeckt war. Wir erschreckten uns und wussten nicht anders zu reagieren als beschämt zu kichern und schnell weiterzugehen. Weil es nichts Besonderes war, was wir als junge Mädchen erlebten, vergaßen wir das Erlebnis schnell wieder und redeten nicht darüber. Es war kein so schlimmes Erlebnis (und trotzdem erinnere ich mich noch enau an den Anblick und den Ekel den ich dabei empfunden habe), aber es war das erste von vielen bei denen ich lernte, dass manche Männer einen als 13 Jährige nicht mehr wie ein Kind betrachteten und das die einzig mögliche Reaktion die wir kannten war: beschämt lächeln und versuchen wegzukommen.

Katharina Weihrauch

Wolfhagen – 03.04.2025

„Deswegen habe ich dich schließlich geheiratet.“
Jeden verdammten Morgen, 3 Jahre lang.
Mehr Details braucht es nicht…
Danke, dass ich es öffensichtlich machen kann.❤️

Paula

location not specified – 02.04.2025

Ich war 16. Er 27.

JM

location not specified – 02.04.2025

In meiner Familie wurde immer sehr viel Alkohol getrunken, vor allem zu Anlässen wie Geburtstage etc. Die Erwachsenen hatten Spaß, bis die Stimmung gekippt ist und alle sich gestritten haben. Auf einem Geburtstag meiner Mutter wollte ich auf die Toilette gehen, musste aber warten bis mein Onkel fertig war. Als er rauskam, hat er mich in den Arm genommen. Aber diesmal anders als sonst, viel fester und seine Hände sind nicht an einer Stelle geblieben. Ich habe mir zuerst nichts gedacht, aber dann hat er mich mit Zunge geküsst. Ich konnte gar nichts machen, stand da wie gelähmt. Ich war 14 und hatte noch nie jemanden geküsst. Meine Mutter ist ins Bett gegangen, weil sie so betrunken war und ich hatte zu tun, bis ich meine betrunkene Familie losgeworden bin. Ich war so froh, als sie endlich weg waren. Ab dem nächsten Tag konnte ich nichts mehr essen, ich habe mich geekelt. Irgendwann ist es in der Schule aufgefallen und ich habe meinen Freundinnen davon erzählt. Sie haben mir geraten, mit einer Lehrerin zu sprechen, die sich super gekümmert hat. Aber sie meinte auch, ich müsste es meiner Mutter erzählen. Sie hat sofort alle Bekannten angerufen, niemand hat mir geglaubt. Meine Oma hat mich ausgelacht. „Er war halt betrunken, das hat er nicht mit Absicht gemacht.“ „Bist du sicher?!“ „Ach komm, so ein Quatsch!“ Egal, wen ich getroffen habe – alle wussten Bescheid und fanden es lustig bzw. Haben mir vorgeworfen, dass ich nur Aufmerksamkeit brauche. Ich hatte sieben Jahre Bulimie.

anonymous

location not specified – 02.04.2025

Ich bin 22 Jahre alt. Ich wurde vergewaltigt, verfolgt, gestalked, begrabscht, kondome wurden ohne mein Wissen während des Verkehrs entfernt und ich hab e Morddrohungen erhalten, weil ich darüber gesprochen habe, Konsequenzen gefordert habe. Ich wurde selbst dafür verantwortlich gemacht, teils von nahestehenden Personen, teils von Fremden und mir wurde unterstellt zu lügen, weil ich auf Grund meiner Traumata psychische Erkrankungen mit mir trage. Hierbei sind fast alles unterschiedliche Fälle, bei vielen war ich unter 20, bei meiner ersten Vergewaltigung 15. Ich habe Angst auf den Straßen, verlasse und mein Haus nicht ohne Selbstverteidigungs Tools, ich werde mir meinen Raum nicht nehmen lassen aber ich weiß auch, dass diese Welt für mich nie sicher sein wird.

M

Kiel – 02.04.2025

Zu Beginn muss ich sagen, dass es gar nicht so leicht ist, das hier aufzuschreiben ohne mein Verhalten zu rechtfertigen, ein typisches Muster von Personen denen so etwas angetan wurde. Ich bin seit bereits 3 Jahren in Therapie und mache Fortschritte, daher möchte ich heute diesen Schritt hier gehen. Teile meiner Geschichte kann ich nicht wiedergeben, da ich mich bis heute nicht an alles erinnere.

Ich bin zu meinem damaligen Freund nach Kiel gefahren.
Ich saß auf dem Boden des Badezimmers, sortiere meinen Kulturbeutel. Er setzte sich vor mich, sah mich an und küsste mich. Dann schlug er mich unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war so perplex, dass ich ihn zuerst nur anstarrte. Dann schubste ich ihn von mir weg und stammelte vor mich hin warum er das getan hätte und dass er mich nicht anrühren solle. Ich wollte gerade aufstehen, als er mich zu sich zerrte.
Im nächste Moment a den ich mich erinnere spüre ich Wasser über meinen Rücken laufen. Ich kauere in Embryonalhaltung auf den Fliesen seiner Dusche, die Stirn auf die Fliesen gepresst. Er tritt mir auf den unteren Rücken, presst meinen Kopf stärker in die Fliesen. Ich versuche mich zu bewegen, doch ich schaffe es nur meinen Kopf seitlich zu drehen. Ich sehe wie er hinter den Duschvorhang greift und eine Klobürste mit Metallgriff dahinter hervor zieht. Er beschimpft mich. Er rammt das metallische Ende der Klobürste in mich hinein. Ich schrie.
Irgendwann hörte es auf.
Er ließ mich liegen.

JM

location not specified – 02.04.2025

In meiner Familie wurde immer sehr viel Alkohol getrunken, vor allem zu Anlässen wie Geburtstage etc. Die Erwachsenen hatten Spaß, bis die Stimmung gekippt ist und alle sich gestritten haben. Auf einem Geburtstag meiner Mutter wollte ich auf die Toilette gehen, musste aber warten bis mein Onkel fertig war. Als er rauskam, hat er mich in den Arm genommen. Aber diesmal anders als sonst, viel fester und seine Hände sind nicht an einer Stelle geblieben. Ich habe mir zuerst nichts gedacht, aber dann hat er mich mit Zunge geküsst. Ich konnte gar nichts machen, stand da wie gelähmt. Ich war 14 und hatte noch nie jemanden geküsst. Meine Mutter ist ins Bett gegangen, weil sie so betrunken war und ich hatte zu tun, bis ich meine betrunkene Familie losgeworden bin. Ich war so froh, als sie endlich weg waren. Ab dem nächsten Tag konnte ich nichts mehr essen, ich habe mich geekelt. Irgendwann ist es in der Schule aufgefallen und ich habe meinen Freundinnen davon erzählt. Sie haben mir geraten, mit einer Lehrerin zu sprechen, die sich super gekümmert hat. Aber sie meinte auch, ich müsste es meiner Mutter erzählen. Sie hat sofort alle Bekannten angerufen, niemand hat mir geglaubt. Meine Oma hat mich ausgelacht. „Er war halt betrunken, das hat er nicht mit Absicht gemacht.“ „Bist du sicher?!“ „Ach komm, so ein Quatsch!“ Egal, wen ich getroffen habe – alle wussten Bescheid und fanden es lustig bzw. Haben mir vorgeworfen, dass ich nur Aufmerksamkeit brauche. Ich hatte sieben Jahre Bulimie.

Julia

München – 02.04.2025

Als ich ca. 4 Jahre alt war, war ich mit meinem Opa öfter auf einem Bauernhof. Mein Opa trank mit der Bäuerin und dem Bauern in der Küche Kaffee und ich war im Kuhstall bei den Kälbchen. Der Angestellte auf dem Hof kam zu mir und zwang mich, seinen Penis anzufassen. Griff mein Handgelenk und holte sich einen runter – mit meiner Hand an seinem Penis. Sperma ergoss sich über meine Hand.

Ich hatte dieses Erlebnis komplett verdrängt. Erst als ich mit Mitte 30 eine Therapie begann, war Raum dafür und es kamen mehr und mehr Bilder zu dem, was passiert ist. Und nächtliche Panik. Und trotzdem frage ich mich manchmal immer noch, ob es überhaupt passiert ist. Und rede es klein: es war ja schließlich keine Vergewaltigung, sondern „nur“ ein sexueller Übergriff und ich brauche mich nicht so reinsteigern.

Doch ich war fucking 4 Jahre alt!! Und es war ein fucking sexueller Übergriff, in dem ein Mann seine Macht über ein kleines Mädchen ausgenutzt hat. Ich war klein und schwach und konnte mich nicht wehren.

Meine Familie weiß bis heute nichts davon, weil ich sie nicht belasten will und ich möchte es auch dabei belassen. Ich habe 35 Jahre nicht darüber gesprochen. Doch damit ist jetzt Schluss! Ich bin laut! Danke Sirens

Kate

Germany – 02.04.2025

Ich war in einer sehr herausfordernden Situation und brauchte einen Platz, an dem ich zur Ruhe kommen konnte. Ein „Freund“ bat mir an, dass ich bei ihm übernachten könnte. Wir hatten bereits lange zuvor darüber geredet, dass zwischen uns kein weiteres Interesse aneinander besteht. Wir haben an dem Abend lange geredet, sind dann ins Bett gegangen. Ich vertraute ihm, deshalb hatte ich auch keine Sorgen, neben ihm zu schlafen. Wir haben noch weiter gequatscht, jeder lag auf seiner Seite. Alles war entspannt. Irgendwann haben wir uns eine gute Nacht gewünscht und er machte das Licht aus. Knapp eine Minute später berührte er mich mit der Hand an der Schulter, dann lag sie dort. Ich war starr. Freeze Modus… in meinem Kopf rasten die Fragen, was passiert, wenn ich jetzt etwas sage, was, wenn ich einfach nicht reagiere. Mein Körper blieb starr – ich still. Irgendwann stand er nochmal auf und ging aufs Klo. Ich wickelte mich so in meine Decke ein, dass nur noch mein Kopf herausschaute, damit ich atmen konnte. Geschlafen habe ich in dieser Nacht nicht. Er legte sich irgendwann wieder hin und schlief dann.
Morgens in der Küche habe ich allen Mut zusammen genommen und ihn darauf angesprochen, warum er dies gemacht hätte und ihm erklärt, wieviel Angst mir das verursacht hat. Er hat sich entschuldigt – was aufrichtig rüber kam. Ich bin dann gefahren und habe nie wieder etwas von ihm gehört.

K

Berlin – 02.04.2025

Ich war zwischen 18-21 Jahre alt, als meine Mutter in 2-3 verschiedenen Kneipen arbeitete. Wenn ich am Wochende unterwegs war, bin ich oft zu ihr in die Kneipe gekommen um gemeinsam Nachhause zu fahren, da keine von uns ein Auto hatte, und es zu zweit sicherer war. Auf dem Nachhause weg ist uns nie was passiert, aber irgendwann wurden mir die Kneipenaufenhalte zu viel. Ich verstehe das dort das Mundwerk leichter ist, Sprüche fallen und man was abhaben muss. Aber die vielzahl an Männern, die einem die unmöglichsten “ Komplimente“ machen ist abartig. Die „versehentlichen“ Berührungen, Anmachsprüche und sexualisierten Aussagen ekeln mich bis Heute. Ich will meiner Mutter keinen Vorwurf machen, niemals im Leben. Sie arbeitete und hat das meiste nicht mitbekommen. Wenn doch hat sie sofort eingegriffen.

K

Berlin – 02.04.2025

Ich war 13 als ich auf die Oberschule gekommen bin und musste – von heut auf morgen – mit Bus und Bahn fahren, was ich zuvor nie musste. Auf dem Weg Nachhause, noch in der ersten Schulwoche, bin ich an einem Männerfriseur vorbei gelaufen und merkte plötzlich das mir 2 Männer folgten. Ich lief weiter, lief an meinem Zuhause vorbei und bog eine Ecke weiter ab. Einer der Männer packte mich plötzlich am Arm und wollte mich mit seinem Kollegen bekannt machen, da dieser nur schlechtes deutsch sprach sollte der Kollege übersetzen. Er übersetzte mir eklige Komplimente, sexualisierte mich total. Ich sagte ihm das ich ein Kind bin, die verschwinden sollen und ich kein interesse habe. Die beiden Männer waren schon mindestens ende 30 anfang 40. Erst nach einer kurzen Diskussion liesen sie mich allein und ich wartete noch Minutenlang bis ich Nachhause konnte, weil ich Angst hatte sie würden sehen wo ich wirklich reingehe und wohne. Ich bin diesen Weg ewiglang nicht mehr gegangen, aus Angst. Später bin ich aus Trotz dort lang, Heute auch noch. Um zu beweisen das ich mich nicht einschüchtern lasse. Nun bin ich 27 und ich krieg immernoch das kotzen wenn ich die beiden in dem Laden sehe.

Ugly Kid

In the bushes – 01.04.2025

Als ich im Grundschulalter war (8), wollte ich so gerne mit meiner Freundin spielen. Leider hatte sie keine Zeit. Dafür aber ihr erheblich älterer Bruder.
Wir stromerten durch die Nachbarschaft, schlugen uns in das angrenzende Wasserschutzgebiet und ich stellte mir immer wieder die Frage:
„Wieso gibt er sich mit mir ab?“

Als ich Gebüsch unter ihm lag und er stöhnend auf mir, war mir klar warum.

Weirdo

Beim Nachbarn – 01.04.2025

Meine Eltern lebten damals in Scheidung. Zugehörigkeit, familiäres Glück, Gehörtwerden, Gemochtwerden, all dies gab es schon lange nicht mehr in meiner Familie.

Unser Nachbar bekam das mit, lud mich ein (12) die Sonntage gemeinsam mit ihm und seiner Familie zu verbringen.

Endlich wurde ich gehört, dachte ich mir, stieg sonntags die Stufen hinab, klopfe wie versprochen an der Wohnungstür und wurde eingelassen.

Ich solle leise sein, seine Frau schlafe noch und mich noch ruhig etwas zu ihnen ins Bett legen. Am Besten auf seine Seite, damit Petra nicht wach wird.

Er vergewaltigte mich im Beisein seiner (schlafenden?) Frau und ich konnte mich nicht wehren.

anonymous

location not specified – 01.04.2025

Ich (damals 23-26) dachte ich hätte mit meinem Partner das goldene Ticket gewonnen. Doch es war wohl doch eher das Gegenteil. Früher war ich stark und selbstbewusst, doch das wurde mir genommen indem ich: immer so dargestellt wurde als wäre ich eine billige Option und es gibt immer Frauen die besser und attraktiver sind als ich, meine Gefühle bewusst ignoriert und kleingeredet wurden und egal was ich sagte, er könne sich nicht daran erinnern also ist es auch nicht wahr. Das ganze gipfelte dann darin, dass ich fast ein Jahr mit emotionalen Druck dazu gezwungen wurde sexuell übergriffiges Verhalten von seinem Drogenkumpel zu ertragen, damit er jemanden zum konsumieren hat weil ich ja nichts nehme. Wenn ich angesprochen habe was das mit mir macht wurde ich nur gottlos zusammengeschrien wie ich es wagen kann seinen Kumpel als sexuell übergriffig hinzustellen. Mein Partner stand damals im Club direkt hinter mir und hat dabei zugesehen wie ich gebrochen wurde indem mich sein fast 50 jähriger “Kumpel” unter dem Vorwand einer “Massage” von hinten gepackt und begrapscht hat. JEDES WOCHENENDE.

anonymous

Offenbach am Main – 01.04.2025

Ich(32) war spazieren – hinter meinem Viertel beginnen Felder und eine Kleingartensiedlung – dort befindet sich ein Garten den man sich nicht schöner Vorstellen kann – ich liebe es zu jeder Jahreszeit daran vorbei zulaufen und mir die Ganze Pracht anzuschauen – dieser Garten wird von einem sehr alten Ehepaar geführt aber in diesem Frühjahr war bisher nur der Mann anwesend -. wir grüßen uns immer und gestern kam es zu einem Gespräch – wir unterhielten uns über den Garten und darüber wie schwer es ist die ganze Arbeit alleine zu machen – meine Intention war eventuelle Hilfe anzubieten aber dazu kam es gar nicht – nach ca 2 Minuten Small talk schlug er vor das wir uns ja gerne mal verabreden können und zwar am Besten wenn seine Frau nicht anwesend ist. er bereue es immer Familien Mann gewesen zu sein und ich soll mir keine Sorgen machen aber wir könnten ja einfach einen Termin ausmachen um dann Sex miteinander zu haben – ich reagierte erschrocken und sagte das ich einen Mann habe worauf er dann sagte : ja aber du bist deutsche keine Mohamedanerin – ich verneinte erneut und er griff meine Hand um diese zu küssen – ich rief laut Ihgitt und entriss ihm die Hand um schnell zu gehen -der Mann ist 84 Jahre alt, ich kann nur erahnen wie oft er in seinem Leben schon über griffig geworden ist und wirklich GAR KEIN PROBLEM darin sieht- Ich bin sauer und traurig darüber das er mir die Freude an dem schönen Garten genommen hat:(

D.M.

location not specified – 01.04.2025

Ich habe jemanden kennengelernt.Bei einem deutlichen „Nein“ kam ein „Ach komm, du willst es doch auch, wir fangen erstmal an und dann wirst du es auch wollen“. Wie oft ich das in meiner Jugend gehört habe, aber von einem 38 jährigen? Wie viele Frauen vor mir haben das zuhören bekommen? Und wie viele Frauen lassen das mit sich machen? Auch ich gehöre dazu. Diese Aussage hätte mich schon wegrennen lassen müssen. Es kam häufig zum Sex und jegliche Analspielereien waren für mich ein riesen Tabu. Trotzdem ist seine Hand immer wieder dorthingewandert, irgendwann hatte ich plötzlich seinen Finger dort in mir. Obwohl ich seine Hand weggedrückt hab oder deutlich Nein gesagt habe.Er küsste mich dann,drückte mich runter und hielt seine Hand mit voller Kraft gegen meine mit den Worte,“du wirst es geil finden, vertrau mir,ich will dass du es geil findest.“Ich merkte,dass er nur wirklich hart wurde, wenn er mit einer Hand an meinem Anus war.Ich begann mich vor ihm zu ekeln.Beim Oralsex ist er ein paar Mal ohne zu fragen mit der Zunge an meinen Anus, ich zog ihn hoch und verneinte sein Handeln. Danach wollte er mich küssen,ich drückte ihn weg und sagte ihm, dass ich es ekelhaft finde. Wie oft musste ich noch Nein sagen,wann kapiert er es endlich? Ich bin gegangen

anonymous

location not specified – 01.04.2025

Bei meiner mehrjährigen Beziehung war das Sexleben eingerostet und es gab Schwierigkeiten seinerseits darüber zu sprechen und mit mir zusammen eine Lösung zu finden. Als er betrunken war und ich nüchtern, wollte er mich zu Oralsex, den ich eigentlich gerne machte, wir aber sehr selten praktizierten, weil es ihm irgendwie immer peinlich war, zwingen. Ich fand die Situation wierd, weil er sich anscheinend Mut antrinken musste, um sich das von mir zu wünschen und gab ihn zu verstehen, dass ich nicht will. Trotzdem versuchte er 2x meinen Kopf in seinen Schritt zu drücken. Ich konnte mich dagegen wehren, habe aber trotzdem mit ihm Geschlechtsverkehr gehabt, weil ich eingeschüchtert war (er neigte betrunken zu Wutausbrüchen) und ich dachte, ich müsste ihn dann wenigstens irgendwie anders befriedigen. Am nächsten Tag wollte ich mit ihm die Situation besprechen, weil ich gemerkt habe, dass für mich die Begebenheit sämliches Vertrauen, für Sex mit ihm, zerstört hat. Er meinte, er könne sich nicht erinnern, weil er betrunken war, sprach mir ab, dass die Situation so schlimm war. Später machte er mir regelmäßig Vorwürfe, wenn ich sexuelle Handlungen mit ihm Abbrach. Später versuchte er nur noch betrunken sich mir zu nähern, was ich auch ablehnte, weil mich das noch mehr triggerte. Mein Ex hat, glaube ich, bis heute nicht begriffen, wie schlimm es für mich war, dass er mir meine negative sexuelle Erfahrung mit ihn abgesprochen hat und dafür bei sich keinerlei Verantwortung gesehen hat.

loui

Campingplatz – 31.03.2025

Als ich 26 Jahre alt war, war ich mit Freunden in Frankreich auf einem Campingplatz. Dort gab es wie üblich Duschkabinen. Als ich beim Duschen nach unten schaute, um mein Bein einzuseifen, bemerkte ich eine Hand mit einem Handy, die jemand von der Kabine nebenan unten unter der Trennwand hindurch geschoben hatte. Die Kamera war auf mich gerichtet. Ich schrie laut, worauf das Handy verschwand. Statt raus zu rennen, um die Person zu konfrontieren, verfiel ich in eine Schockstarre und stand minutenlang einfach nackt da. Als ich endlich wieder denken konnte und in ein Handtuch gewickelt war, war die Kabine nebenan bereits leer, niemand konnte die Person beschreiben oder hat bemerkt in welche Richtung sie gelaufen ist. Ich habe so geweint. Ich habe es dem Personal des Campingplatz gemeldet und gebeten, Warnschilder anzubringen. Es handelte sich um einen Familiencampingplatz und mein Gedanke war immer, was wenn das einem Kind passiert. Natürlich wurden keine Schilder aufgehängt. Am nächsten Tag haben wir selbst welche aufgehängt, die hat das Personal wieder abgehängt. Am Ende habe ich erfahren dass dort sehr oft solche Dinge passieren, Vorfälle mit Spannern, sexualisierte Übergriffe etc. Ich habe ein Jahr gebraucht, um ohne Panikattacke und ohne eine Freundin an meiner Seite in öffentlichen Duschen duschen zu können. Noch heute, 5 Jahre später, frage ich mich oft ob es irgendwo im Internet ein Video von mir gibt, nackt in der Dusche. Oder Fotos. Der Gedanke macht mir Angst.

Kate

Germany – 31.03.2025

Ich muss 8 oder 9 gewesen sein. Damals kamen wir von einem Winterspaziergang. Meine Freundin ging in ihr Elternhaus nebenan. Ich saß noch bei ihrem bereits erwachsenen Bruder auf dem Sofa… als er mich fragte, ob er sich seine Hände bei mir wärmen dürfe und mir in die Hose griff. „Das bleibt unser Geheimnis.“ sagte er.
Ich habe zu dieser Erfahrung eine dissoziative Amnesie entwickelt und mich erst sehr viele viele Jahre später daran erinnert.

Kate

Germany – 31.03.2025

Ich war 13, der Täter 21. Der Bruder von jemand aus meiner damaligen Clique. Meine Eltern waren damals mit mir bei der Polizei. Spuren wurden bei der Untersuchung nachgewiesen. Ich musste alles was passiert war unfassbar oft wiederholen. Danach wurde in der Familie nie wieder darüber gesprochen, bis auf die Information, das die Ermittlungen mangels Beweisen eingestellt wurden.
Ich hatte damals damit auch meinen Freundeskreis verloren. 11 Jahre habe ich dann nicht mehr darüber gesprochen. Mit 15 wurde ich auf die Schule geschickt, in der die ehemaligen Freunde auch zur Schule gingen. Es wurden Wetten abgeschlossen, „wer die „Schl….“ als erstes ins Bett bekommt.“
Ich habe die Schule abgebrochen… wollte einfach nur noch weg. Leider habe ich das erst nach meiner Ausbildung geschafft. Mit 19 bin ich dann in eine andere Stadt gezogen. Mit 24 brach ich mein Schweigen und mein Verarbeitungsprozess begann. Heute bin ich 47, und erst vor ein paar Monaten ist mir ein Muster bewusst geworden, welches ich aufgrund meiner Erfahrungen entwickelt habe. Vor 4 Jahren habe ich meinen Vater damit konfrontiert, dass er sich nicht um mich gekümmert hat. Seine Antwort war: „Wir hatten ja keine Behörde, die uns helfen konnte und du hast ja auch nichts gesagt.“ Im letzten Jahr bekam ich einen Brief von ihm in dem Stand: „ Es tut mir leid, dass dir Schlimmes widerfahren ist, aber du musst auch mal überlegen, wieso das passieren konnte.“ Mein Bruder sagt: „Ich kenne den Mann, der macht sowas nicht.“

D.

location not specified – 31.03.2025

Ich schlafe bei meinem Freund,damals waren wir bereits 3Monate zusammen. Beide 27 Jahre alt. Wir hatten einen tollen Tag. Er hat am Abend zwei Joints geraucht, ich fand es nicht schlimm, gleichzeitig dachte ich, es wäre schön ihn mal ohne diesen Gestank zu küssen.
Dieser Geruch triggert mich noch heute.
Wir gingen schlafen.
Irgendwann wache ich von einem stechenden und reißenden Schmerz auf und von der Bewegung meiner Hüften,die durch zwei Hände und dem Stoßen hinter mir gesteuert wurden. (Ich bin Seitenschläferin)
Ich nahm wahr, dass ich anal vom Penis meines Freundes ausgefüllt wurde. Ich begann zu rufen „Hör auf, das tut weh“, das machte es schlimmer, er packte meinen Hals und dann hielt er meinen Mund zu. Er stieß noch mehrere Male zu, bis er kam, dann drehte er sich weg. Ich lag da, rührte mich nicht, ich ekelte mich, verspürte den Drang aufzustehen um aufs Klo zugehen und mich zu duschen. Merkte dann, dass ich zitterte und meine Beine fühlten sich an wie Pudding. Mir liefen Tränen übers Gesicht.
Ich weiß nicht wie lange ich da lag. Erst als ich vernahm, dass er schläft, stand ich auf um zu duschen, zog mich an und fuhr nach Hause.Zuhause duschte ich erneut und ging zu Bett. Heute 10 Jahre später, kann ich Grasgeruch nicht ertragen und nicht neben einem Menschen einschlafen. Habe manchmal Angst einzuschlafen, weil ich im Schlaf allem und jedem ausgeliefert bin. Ich habe erst vor 6 Monaten ausgesprochen was mir da passiert ist – ich wurde vergewaltigt vom eigenen Freund

anonymous

location not specified – 31.03.2025

Ich war 15 und wollte nachts angetrunken von einer Feier im Dorf nach Hause laufen. Da höre ich in der Seitengasse, an der ich eigentlich schon vorbei war lautes Atmen. Ein Typ aus dem Dorf, ein Jahr älter als ich. Ich bin irritiert, weil ich nicht verstehe, was er um diese Uhrzeit in dieser Straße zu suchen hat und frage ihn, was er hier will. Er antwortet nicht. Er war gerannt um mich anzupassen. Er kommt auf mich zu, zieht mich an sich und versucht mir einen Kuss aufzudrücken. Weil ich das nicht will, versuche ich ihn deutlich wegzuschieben. Er hält mich nur noch stärker fest.
Da bekomme ich Panik.
Ich kann mich nicht aus seinem Griff zu winden. Mein Kopf ist leer es formt sich kein Wort. Ich schreie „Ahhhhh“. Er hält mir den Mund zu.
Was ist die Steigerungsform von Panik?
Ich bekomme seinen Finger zwischen die Zähne und beiße so fest ich kann zu.
Ich lasse ab. Er rennt weg.
Ich bin gelähmt und starr vor Schreck und gleichzeitig wird viel Energie frei. Mein Herz schlägt laut. Ich höre den Puls in meinen Ohren und spüre wie die Röte über das Gesicht steigt.
Meine Beine lassen sich nicht bewegen. Ich schreie ihm etwas hinterher, an das ich mich nicht erinnern kann.
Das Schlimme an der Situation, dass ich lange nicht einordnen konnte, was da, wahrscheinlich binnen Sekunden, in der kleinen Straße passiert ist, in der ich aufgewachsen bin, weil ich mich nicht getraut habe das jemandem zu erzählen.

D.

location not specified – 31.03.2025

Ich war damals 16 Jahre alt und bin mit meinem damaligen Freund und seiner Familie über die Sommerferien nach Schweden gereist.
Wir schliefen zu zweit in einer kleinen Holzhütte nahe des Sees, ein paar Meter entfernt vom Ferienhaus, in dem seine Familie wohnte.

Abends war ich häufig zu müde für Zärtlichkeiten, ein Kuss am Abend war für ihn stets eine Einladung, also gab es abends von mir noch nicht einmal einen GuteNachtKuss. Im Laufe des Abends hörte und spürte ich dann am gewackel des Bettes und seinem Stöhnen usw. wie er versuchte sich einen runterzuholen. Er begann zu weinen, gegen die Wand zu boxen und zu fluchen. Ich wurde wütend und machte das Licht an und fragte ihn was das soll.
B. entgegnete:“ Ich habe so dicke Eier, es tut richtig weh und ich bekomme diesen Druck nicht ohne deine Unterstützung weg“ Ich bekam ein schlechtes Gewissen und wollte helfen obwohl ich mich gleichzeitig begann zu ekeln, vor ihm und der ganzen Situation.
In solchen Momenten hatte ich das Gefühl es sei meine Pflicht ihm zu helfen und ich wollte, dass es aufhört, weil ich so müde war und schlafen wollte. Er wusste und merkte, dass ich keine Lust habe, so drehte ich ihm den Rücken zu und er konnte sich in Löffelchenstellung erleichtern, während mir die Tränen über das Gesicht liefen. Ich war froh, wenn es vorbei war ich beendete nach dem Urlaub diese Beziehung.

anonymous

location not specified – 30.03.2025

Er war mein erster Freund. Die Beziehung ging ein Jahr. Am Anfang war alles in Ordnung. Ich sagte ihm zu beginn, dass ich Zeit brauche um intim zu werden und fragte ob wir langsam machen können. Das hat er Anfangs auch respektiert. Irgendwann wollte er immer mehr Sex. Ich wollte das nicht immer, aber diese Momente waren die einzigen, in denen er seine Emotionen gezeigt hat und ich ihn „lesen“ konnte. Ich habe mich oft, zum Ende hin fast immer, überreden lassen. Er hat oft meine Hand genommen und sie sich in den Schritt gedrückt. Wenn ich sie weggezogen habe, hat er das ganze einfach wiederholt oder angefangen mir in den Schritt zu fassen. Ich habe es nicht geschafft Nein zu sagen und dafür schäme ich mich immer noch. Ich werde den Gedanken nicht los, dass ich schuld an meiner Situation bin. Andererseits habe ich auch nicht Ja gesagt…
Besonders eingeprägt hat sich diese eine Situation. Ich hatte meine Tage und er wollte, dass ich ihm einen Blowjob gebe. Ich hatte das davor noch nicht gemacht und war sichtlich unsicher. Er hat sich auf meinen Oberkörper gesetzt, nackt, und ist immer weiter hochgerutscht. Er saß ungefähr fünfzehn Minuten auf meinem Oberkörper. Ich habe nichts gesagt. Irgendwann hat er seinen Schwanz an mein Gesicht gedrückt und gefragt ob ich den mal in den Mund nehmen kann. Ich habe gesagt, dass ich mich damit nicht wohlfühle. Am Ende ist er auf mir gekommen. Aufhören war für ihn keine Option.
Seit der Trennung fühle ich mich wieder frei

anonymous

location not specified – 30.03.2025

Einen Tag vor meinem 13 Geburtstag habe ich mich mit einem Jungen getroffen , den ich damals sehr mochte (er war 18..). Erst haben wir uns mit Freunden getroffen und einen Film geschaut, schon als die Freunde noch den Film schauten ging er runter ins Bad und lies mich später nach schicken, er versuchte die ganze Zeit mich ins Bad zu ziehen und ich hab voll scham abgewunken und wir sind wieder hoch zu den anderen. Später sind die anderen alle gegangen und wir waren allein. Er schloss die Zimmertür ab und sagte ich solle ihm einen bl… . „Das tut man doch wenn man sich liebt“. Ich tat es da ich keinen Ausweg sah und er mich vorab schon immer sehr penetrant aufs Bett drücken wollte. Also dachte ich „lieber das als se…“ . Er drückte mich immer wieder runter als ich aufhören wollte . Auf einmal schaute ich auf die Uhr und merkte das ich meinen Zug verpassen würde wenn ich nicht sofort los ginge. Das merkte auch er und es konnte ihm garnicht schnell genug gehen mich los zu werden. Ich bin noch nie so schnell zu einem Bahnhof gerannt (habe den Zug dennoch verpasst) . Den Tag darauf schrieb er mir ich wäre ihm zu jung und das alles passe nicht… diese Story verfolgt mich bis heute mehr als ich dachte…

K.

location not specified – 30.03.2025

Als ich 15 war ist es das erste Mal passiert, dass mir ein Mann an den Hintern grapschte. Es war im Freibad. Ich erinnere mich noch genau daran. Seit dem sind mir diese Pograpscher durch Männer in verschiedenen Situationen passiert: im Hallenbad, in der Schlange an der Supermarktkasse, auf einer Geburtstagsfeier, beim Tanzen … leider hat mir das die Lust am Tanzen im Freien etwas verdorben, da es an einem Abend mehrere Vorfälle gab.

Julia

Essen – 30.03.2025

Ich bin eine Sirene seit dem ich 14 bin und bin heute 45!
Ein Mann (Mitte 20/Anfang30) der als Mitarbeitender und somit auch Aufsichtsperson an einem Reitstall angestellt war, hat mich und meine Freundin nach dem Reiten zu sich in die Unterkunft eingeladen. Er hat uns Sekt ausgegeben und wir haben uns so erwachsen gefühlt.
Dann hat er angefangen seine Arme um mich zu legen, hat mich angefasst und geküsst, seine Hände waren unter meinem Shirt und in meiner Hose. Ich kann mich nicht mehr an Details erinnern, dafür war ich zu alkoholisiert.
Er hat die Situation ausgenutzt.
NEIN, er hat diese Situation bewusst herbeigeführt, es war im scheißegal, dass er fast doppelt so alt war wie ich und dass er die Verantwortung für uns hatte.

Ich habe erst Jahre später realisiert, was ab dem Abend passiert ist und bisher mit niemandem darüber gesprochen.
Mir kommen immer wieder Gedanken wie „ist ja Nix passiert“, „andere haben schlimmeres erlebt“.

Mich hat es geprägt und es war erst der Anfang einer Reihe Männer, die es ausgenutzt haben, wenn ich alkoholisiert war und mich nicht gewehrt habe. Oder mein Nein wurde ignoriert.

Ich bin seit Oktober 2020 trocken und stolz darauf!
Jetzt gerade kommt erneut der Impuls, das alles wieder zu löschen, „ist ja Nix passiert!“

Danke für eure Arbeit, danke für dies Plattform! Danke an alle Sirenen vor mir und nach mir! Danke dass ihr laut seit!!!!!!!!

anonymous

München – 30.03.2025

ich habe mit Ende 16 einen Jungen gedated. Schnell merkte ich, dass er viel erfahrener war als ich und dass ihm Intimität wichtig war. Trotz meiner eher schlechteren Erfahrungen wollte ich ihm gerecht werden, weil ich ihn mochte. Irgendwann erzählte ich ihm dann doch dass ich es nicht möchte und er versprach mir, dass wenn ich das erste mal bei ihm schlafe wir absolut nichts machen. Ich glaubte ihn und schlief einen Tag später bei ihm. Den ganzen Abend über meinte er ich wäre zu verspannt und gab mir Wein ( wobei er sehr bedacht darauf war, dass ich ihn schnell trank, was mir aber auch erst im Nachhinein aufgefallen ist). Als er mehrmals mit seiner Hand in meine Hose griff und ich ihn stoppte meinte er nur „du bist viel zu verspannt, du musst dich locker machen“ und gab mir erneut etwas zum trinken. Irgendwann machte er es wieder und als ich ihn stoppte sagte er nur „ du willst das doch auch, du musst jetzt nicht so tuen“. Also lies ich es über mich ergehen. Ich habe erst jetzt, etwa ein Jahr später, realisiert wie traumatisch diese Erfahrung für mich war.

Michelle

Hannover, Rockhouse (Club) – 30.03.2025

Ich bin weiblich und war damals 20 Jahre alt. Zum ersten Mal habe ich eine Frau gedated. Wir hatten uns beim feiern im Rockhouse kennengelernt, hatten 1 Daten und nun das zweite Date im Club. Wir waren beide angetrunken und knutschten immer wieder herum. Irgendwann musste ich auf Toilette pinkeln, sie kam mit. Nachdem ich fertig war drückte sie mich rückwärts zurück in die Kabine, küsste mich und schloß die Tür ab. Zuerst war alles okay, wir machten etwas herum. Irgendwann öffnete Sie meine Hose und deutete an mich oral befriedigen zu wollen. Ich sagte mehrmals das ich das nicht möchte, besonders nicht auf einer Club Toilette. Ich drückte sie mehrmals weg von mir, aber sie machte einfach weiter. Irgendwann ließ ich sie für eine Weile einfach machen und gab frustriert auf. Nach 5 bis 10 Minuten, brach ich das ganze endgültig ab. Ich schubste sie unsanft weg, sagte ich hab einfach kein Bock darauf und ging. Ich ließ sie dort am Boden sitzen und fühlte mich irgendwie schlecht dabei. Sie hielt den Rest des Abends Abstand zu mir und danach sahen wir uns nie wieder. Ich hatte zuvor schon Gewalt und sexuelle Übergriffe erlebt, allerdings ausschließlich von Männern. Diese Situation mit der Frau war anders. Ich konnte mich nicht richtig wehren, wie bei den Männern zuvor. Ich hatte mehr Hemmungen mich durchzusetzen und das bereitet mir bis heute Sorgen. Das Erlebnis beschäftigt mich immer mal wieder, vor allem da ich erst 9 Jahre später realisiert habe:Diese Frau hat mich missbraucht.

D. M

location not specified – 30.03.2025

Ich erinnere mich, dass es in der Vergangenheit häufig zu sexuellen Übergriffe kam,weil mein erstes Nein nicht ernst genommen wurde und meine Körpersprache nicht eindeutig genug war.
Ich frage mich noch heute still und heimlich ob ich schuld an diesen Grenzüberschreitungen war, was hätte ich noch sagen oder tun können, damit mein Nein erst genommen wird.
Dann drängt sich ein ganz wichtiger Gedanke auf, wenn jemand zu mir „Nein“ sagt und sich wegdreht oder mich/meine Hand wegdrückt, dann höre ich sofort auf!
Und genau das sollten wir ebenso auch von unserem Gegenüber erwarten, ja sogar verlangen!
Und dennoch ist das Scham- und Schuldgefühl ein Teil von uns.
Ich erzähle von M., ihn habe ihn in seiner Heimatstadt besucht, übers Wochenende.
Wir sind uns vorher schon näher gekommen, hatten bis dahin noch nicht miteinander geschlafen.
Wir haben im Vorfeld über Tabus gesprochen, was mir während dessen eine Sicherheit geben kann.
Als wir abends miteinander schliefen, fühlte es sich gut an. Nachts küsste er mich wach und wir schliefen erneut miteinander, er zog mich hoch und wollte per doggystyle zum Höhepunkt kommen. Er packte meine Hüften unsanft, und drang anal ein, obwohl dies eins meiner ihm bekannten Tabus ist. Ich schrie auf und zog weg,er packte meine Haare und hielt mit dem anderen Arm meine Hüfte auf seiner Höhe, bis er kam. Seine Entschuldigung „ich dachte ich wäre im richtigen Loch!“ selbst dann hätte es sich wie eine Vergewaltigung angefühlt. D. M.

Michelle

Luzern – 30.03.2025

Mein Ex-Freund hat mich unzählige Male zum Sex überredet und gedrängt. Wenn ich ihm sagte, ich hätte keine Lust, meinte er „ich könnte ja seinen Penis einfach nur etwas anfassen, mehr nicht.“ Wenn ich das ablehnte, begann er, sich vor mir selbst zu befriedigen, bis ich darauf einstieg. Danach sagte er dann, „Frauen tun immer nur so als wollten sie es nicht, obwohl es ihnen dann trotzdem gefällt.“ Wenn ich beim Sex Schmerzen hatte und ihm sagte, ich möchte nicht mehr, sagte er „ich bin gleich fertig“. Er spuckte in seine Hände, machte den Speichel auf seinen Penis, und machte weiter bis er „fertig“ war. Danach hatte ich so starke Schmerzen, dass ich minutenlang nicht gehen konnte und liegen bleiben musste. Als er das sah meinte er, „ich wusste nicht, dass es dir so weh tat.“ Er wollte Analsex ausprobieren worauf ich ihm sagte, dass ich das nicht möchte. Wir haben über dieses Thema so oft gesprochen und ich habe immer wieder NEIN gesagt. Ich sagte ihm auf jede erdenkliche Weise NEIN. Er hat mich dann während dem Sex immer wieder an meinem After angefasst und versucht einzudringen. Ich habe mich immer so erschrocken und hatte Angst davor, dass er plötzlich gewaltsam eindringen würde. Eines Tages habe ich es über mich ergehen lassen, ich war wie gelähmt und konnte mich garnicht mehr wehren. Ich schlief nur noch mit Hosen, da er jeden Morgen Sex von mir wollte. Er meinte, ehr könne auch nichts dafür, wenn ich ihn mit meinem geilen Arsch so provoziere.

anonymous

location not specified – 30.03.2025

I started dating this guy. Smart and funny. He challenged my way of thinking.I enjoyed spending time with him. Even before dating we used to spend time at the same bar. We had common friends. So he was not a totally stranger. It was the 4th date when we ended up going to my home. We started kissing, he started undressing me. I told him I am not ready for having sex. He kept pushing. I kept telling no. I enjoyed the intimacy, but wanted to go step by step. He didn’t stop. When he forced his penis into me I pushed him away and told him to go. Luckily he left. The next day he was bracking he had had sex with me. It was literally 5 seconds he was inside me, but still he was celebrating his victory. Back then I felt dirty, used… But I did not have the word yet for what it actually was: rape.

Isa

location not specified – 30.03.2025

Ich fühlte mich in meinem Leben oft zum Sex verpflichtet, obwohl ich oft genug gar nicht wollte, was da passierte… Ich habe bis ich fast 30 war geglaubt, dass Männer mich nur mögen, wenn ich Sex mit ihnen habe.

Ein ex Freund stand sehr auf Analsex – ich nicht. Er hat mich während unserer Beziehung immer wieder angebettelt, Analsex mit ihm zu haben. Ich habe zu oft nachgegeben, obwohl er wusste, dass ich es nicht mochte und es manchmal weh tat. Damals habe ich mich schuldig gefühlt. Geglaubt, ich sei das Problem… Heute weiß ich es besser und ärgere mich, dass ich nicht für mich einstehen konnte.

Jay

Switzerland Chur – 29.03.2025

Ich arbeitete in der Gastroszene, kannte viele Menschen und habe mir trotz vieler schlechten Begegnungen mit Gewalt und Missbrauch immer mein sonniges Gemüt behalten. Ich war offen , ehrlich & blauäugig. Eines Tages lernte ich jemanden kennen der sehr freundlich war und Interesse an mir bekundete. Ich erklärte ihm das wir lediglich Freunde sein können. Er willigte ein. Je länger unsere Freundschaft ging desto mehr vertraute ich ihm , aber desto labiler wurde ich auch irgendwann bekam ich das Gefühl verrückt zu werden. Es passierten komische Sachen. Ich bekam Filmrisse, ob ich was getrunken hab oder nicht, Leute zeigten mit dem Finger auf mich und meinten die war das gestern. Ein Typ sagte mir mal mit dir hatte ich schon was und lachte laut, ich kannte ihn- mochte ihn aber nicht. Ich hatte diesem Typ alles schlechte aus meiner Vergangenheit erzählt, da er so nett war. Innerhalb eines halben Jahres wurde er zu meinem besten Freund. Ich hatte schon viel Missbrauch & Gewalt erfahren doch diese Situation eskalierte gravierend. Das Ausmass wurde mir erst bewusst als mein Ex an mir vorbeilief und mir fassungslos zurief, checkst du es immernoch nicht er setzt dich unter Drogen und verkauft dich. Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben. Doch nach dieser schockierenden Aussagen passten mit einmal ganz viele Ungereimtheiten ins Bild. Ich hatte wieder mit Drogen angefangen also mal hier und da nicht so exzessiv wie in meiner Jugend (damals wollte ich permanent nur high sein um nicht zu spür

Jay

Thüringen – 29.03.2025

Nach einer Vergewaltigung, die ich aus Scham totschwieg, & langem hadern wem ich davon erzählen könnte, erzählte ich meinem Onkel davon. Aber es lief ganz anders als gedacht nachdem er mir zugehört hatte, wie ich ihm mein Herz ausschüttete fingen die Übergriffe durch Ihn an. Viel habe ich verdrängt, das 1. mal Zwang er mich zu Oralsex auf einem Rasthof. …. Ich redete auch Jahre danach nicht darüber auch nachdem ich endlich den Mut fand ihn abzuwehren nicht. Bis heute kann ich seinen kalten Zigarettenatem riechen und seine bohrende Zungenspitze fühlen. Ich weiss nicht wieviele Vergewaltigungen ich „zuliess“ , ich weiss nur als es dann etliche Jahre später rauskam, wurde ich recht rasch als Schuldige identifiziert und meine Tante glaubt mir bis heute nicht, sie sagt obwohl sie lang von ihm geschieden ist, dass er die Liebe ihres Lebens ist.

Jay

Thüringen – 29.03.2025

Zur Klassenfahrt wurde ich gefragt in welchen Typ ich verknallt bin, ich war in keinen wirklich verknallt, aber 2-3 fand ich ganz interessant. Dann wurde ich spezifisch nach unserem „Klassenschönling“ gefragt. Ja der ist hübsch war meine Antwort. Am Abend wir hatten fast alle etwas getrunken, kam genau er zu mir wir redeten und dann küssten wir uns, erst am Lagerfeuer dann wollten wir ungestört sein und gingen in ein Zimmer. Er wollte schnell mehr ich nicht, aber er war stärker. Das Licht war an und ich wehrte mich bis ich merkte das wir Zuschauer am Fenster hatten, – andere Klassenkameraden die rätselten ob es freiwillig war, oder eben nicht. Draussen war es dunkel, das Zimmer aber hell erleuchtet. Ab da brach mein Widerstand ab. Gefühlt dauerte es ewig, aber er war bald fertig und ich tat so als wäre es nie passiert. Ein halbes Jahr später trafen wir uns im Park und er entschuldigte sich, ich sagte ihm er solle besser nie zu einem Klassentreffen kommen.

anonymous

location not specified – 29.03.2025

Ich bin Ende 30 und frage mich bis heute wie andere Frauen und Männer zu dem Thema „Blow-Job“und Sex generell stehen. Nicht ein einziges Mal konnte ich es genießen einem Mann einen zu blasen. Egal ob ich mit Frauen oder Männern drüber spreche, ich bekomme etliche Tipps was ich besser tun könnte. Tatsache ist, dass nicht ein Tipp über die Jahrzehnte geholfen hat und all die erzwungenen Situationen und Tests mit dem ein oder anderen Ex haben das ganze Thema noch unangenehmer gemacht. Generell gilt, dass ich absolut nicht mehr bewerten kann was normal ist und was durch die Pornoindustrie einfach nur noch gestört ist. Ich möchte natürlich auch Spaß haben und ebenso dass mein Partner Spaß hat, aber wie weit muss man dafür gehen? Der letzte Typ hat mich derart verbogen und verdreht, dass ich mir wie eine Gummipuppe vorkam und mich gefragt habe was an dieser Stellung jetzt für ihn oder mich Spaß machen sollte. Durch diese Unsicherheit überschreite ich immer wieder meine Grenzen, wenn ich überhaupt einen Mann in mein Leben lasse.

anonymous

location not specified – 29.03.2025

Ich war auf dem Weg zur Berufschule. Es war morgens noch dunkel. Musste vom Bahnhof aus alleine laufen. Ich merkte, dass jemand hinter mir lief. Ich beschleunigte meinen Schritt, um ihn abzuhängen, doch er wurde ebenfalls schneller. Ich wurde langsamer und hoffte, er würde mich überholen. Tat er aber nicht. Nach einiger Zeit wechselte er die Straßenseite und überholte mich so. Ich war erleichtert. Jedoch sah ich ihn am Ende der Straße warten. Als ich näher kam und an ihm vorbei lief, rief er mir zu, ob ich mit ihm einen Joint rauchen will. Ich sagte: Nein Danke und war froh, dass er mich in Ruhe ließ.

anonymous

location not specified – 28.03.2025

Ich war in der ersten oder zweiten Klasse. Meine Mutter alleinerziehend, weshalb hin und wieder der ein paar Jahre ältere Sohn einer Freundin auf mich aufgepasst hat, wenn unsere Mütter einkaufen waren. Meine Erinnerungen sind sehr lückenhaft. Jedoch erinnere ich mich daran, dass er mich in sein Zimmer einschloss. Die Türklinke war mit einem Seil umwickelt. Ich konnte das Licht durch das Schlüsselloch scheinen sehen. Ich erinnere mich, dass ich in dem abgedunkelten Raum unter seinem Schreibtisch saß. In Unterwäsche, verängstigt. Er befahl mir mich auf ihn zu legen. Er wolle mir jetzt zeigen was „Bumsen“ ist und sagte ich solle mich nun auf und ab bewegen. Wie weit es gegangen ist, weiß ich nicht mehr. Von da an bezeichnete er mich als seine Freundin. Er wollte immer, dass ich ihn auf den Mund küsse. Ich habe mich so geekelt. Oft hat er mich unter Druck gesetzt und mir Angst gemacht. Irgendwann sind wir umgezogen. Jedoch sollte ich ihn mehrfach zufällig wiedersehen. In einem Bus entdeckte er mich und prahlte vor seinen Kumpels ich sei mal seine Freundin gewesen. Jahre später stand er in der Nähe meiner neuen Schule, sprach mich an und fragte ob ich ihn noch kennen würde. Ich bin einfach weiter gelaufen. Jedes Mal fühlte ich mich retraumatisiert. Als ich bereits erwachsen war (heute bin ich 33 Jahre alt) berichtete meine Mutter, sie habe ihre damalige Freundin und deren Sohn wiedergetroffen. Der (nun) Mann habe sich nach mir erkundigt. Bis heute ist das alles mein Geheimnis.

anonymous

location not specified – 28.03.2025

Es ist so, dass ich seit fucking 6 Jahren immer mal wieder mit dem selben Typen anbändel, aber nie mehr draus geworden ist. Zum Beginn ist er der einfühlsamste und tollste Typ der Welt, aber sobald es „ernster“ wird, distanziert er sich, wird herablassend und verletztend. Obwohl wir mehrfach darüber geredet haben, wohin das ganze gehen soll. Jetzt (nach über einem Monat, nachdem wir uns das letzte Mal gesehen haben und GV hatten) fällt langsam die rosarote Brille von mir. Es fallen mir immer mehr Situationen und Bemerkungen ein, die absolut übergriffig sind! Dazu gehört ungefragt Dickpics schicken, beim Sex ungefragt mich zu würgen und Aussagen wie „ich kann ja auch mal in dich reinrutschen, wenn du schläfst“. Soweit schlimm genug, allerdings arbeitet er als Referent für Prävention und Intervention bei sexueller Gewalt. I know! Er steht kurz davor eine Vollzeitstelle zu bekommen. Und egal, wie professionell er das auf der Arbeit macht, kann ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren ( Wut und Verletzung über die „Beziehung“ spielt da sicherlich auch eine Rolle) das er damit durch kommt! Ich war schon einmal in der Situation, wo ich jemanden hätte melden sollen und es nicht getan habe. Dieses Gefühl möchte ich nicht schon wieder. Ich habe Angst, dass sollte ich das durchziehen, irgendwelche negativen Auswirkungen folgen. Zum Glück hat er eine junge, weibliche Vorgesetzte und ich hoffe, dass sie mein Anliegen ernst nimmt.

anonymous

Sauerland – 28.03.2025

Ich war 15, er 18, hat seinen Penis nach einem Spaziergang an mir gerieben als wir nebeneinander saßen und fernsahen. Es war eine Decke drüber und ich war mir unsicher was das war. Er hat mich geküsst und ich war starr. Es war ekelhaft und sein Atem hat wie Hundescheiße gerochen. EKELHAFT

anonymous

location not specified – 28.03.2025

Ich war an einem Nachmittag am Bahnhof unterwegs, als ein alter Mann mich anstarrte, er starrte auf meine Brüste und sagte wie schön sie seien. Ich drehte mich weg und ging davon, er ging mir nach. Da er aber schlecht zu Fuss war konnte ich ihn abhängen.

anonymous

location not specified – 28.03.2025

Ich war mit Freundinnen an in einer Disco. Es hatte viele Menschen und ein Typ fasste aus dem nichts an meine Brustwarze. Alle meine Freundinnen haben es gesehen und wir alle waren geschockt und wussten nicht wie reagieren. Es kam so unerwartet und ging so schnell.

anonymous

Switzerland – 28.03.2025

Ich war nach einem Konzert auf dem Weg zum Bahnhof. Von Weitem sah ich einen Mann, er sah mich und auf einmal hörte ich Schritte hinter mir. Ich hielt an weil ich wollte das diese Person an mir vorbeigeht. Er kam zu mir und fragte mich ob ich ihm einen blasen würde gegen Bezahlung. Ich sagte laut „nein sicher nicht!“ Und er ging wieder weg. Obwohl ich mich gewehrt hatte und er ging, hatte ich Angst. Ich drehte mich immer wieder um und schaute hinter mich.

Tami

location not specified – 28.03.2025

…ich werde seit vielen Jahren in meiner Beziehung gedemütigt,beschimpft und bedroht.Bedroht dadurch,dass ich mein Zuhause verliere,ich werde regelmäßig, bei jeder Kleinigkeit vor die Türe gesetzt,dass ich meine Katze nie wieder sehe,dass ich das“dümmste Weib auf Erden“ sei,menschlicher Dreck.Jetzt hab ich endlich die Kraft,den Mut zu gehen- hab ne Wohnung und ich muss es weiterhin aushalten,da Baustopp ist und meine Bude nicht fertig wird.
Ich möchte einmal laut schreien- so wie der elende Drecksack mich immer anschreiben!

Emilia

Ludwigsburg – 28.03.2025

Ich hatte mich bereits ein paar Mal mit ihm getroffen, es war jedes Mal rein körperlich – was wir beide so wollten. Wir studierten an der selben Uni. Als wir uns auf einer Hausparty nach längerer Zeit mal wieder begegneten, gingen wir schließlich gemeinsam zu ihm. Auf dem Weg dorthin schlug er Outdoor Sex vor, woraufhin ich sagte, dass wir kein Kondom dabei haben und es deshalb nicht in Frage käme. Ein paar Meter weiter drückte er mich dann gegen einen Zaun und zog mir die Hose herunter. Ich sagte ihm, dass wir ja gleich bei ihm wären und drückte ihn von mir. Ich schäme mich, dass ich das Ganze an der Stelle nicht abgebrochen habe und sein Verhalten auf den Alkohol geschoben habe.
Bei ihm hatten wir dann Sex. Zuerst war alles normal, dann fragte er mich, ob ich Lust auf Analsex hätte. Ich sagte deutlich Nein. Er versuchte trotzdem anal einzudringen. Ich wich immer wieder aus, aber er versuchte es weiter, bis ich mich schließlich aus der Position befreien konnte.
Da er mein Nein schon einmal nicht akzeptiert hatte, ließ ich mir nichts anmerken und machte weiter.
Ich schäme mich so sehr dafür, dass ich nicht anders gehandelt habe, dass ich nicht abgebrochen habe, nichts gesagt habe. So ist ihm bis heute nicht einmal bewusst, was er mir angetan hat.

Mady

Bayern – 28.03.2025

Hallo ich war 17 als mein erster Freund mich würgte und mir erklärte das sei Sex. Damals wusste ich vieles nicht und war zu eingeschüchtert. Mein Umfeld liebte ihn und ich wusste nicht was ich tun sollte. Also blieb ich. Ich hatte noch einige male vor mir, einmal sogar bis zur Bewusstlosigkeit. Danach stritten wir uns und gingen zeitweise auseinander… nach einigen Wochen entschuldigte er sich bei mir und sagte er wolle sich mit einem Urlaub entschuldigen… Ich ging darauf ein und fand mich 3 Tage in einer Hölle wieder… er vergewaltigte mich mehrfach und misshandelte mich… am letzten Tag wollte er mich umbringen, tat das aber nicht. Ich bin darauf hin zum weißen Ring gefahren und wollte etwas tun, erlitt aber 2 Schlaganfälle hintereinander und war im Koma. Als ich aufwachte machte er Schluss… zum Glück. Später erzählte ich es mal in meiner Familie und es wurde als Lüge abgetan. Selbst eine Therapeutin gab mir die Schuld… zum Glück habe ich nun einen lieben Mann gefunden und bin in Therapie. Bitte, glaubt den Frauen und helft wenn möglich. Hätte ich mehr halt gehabt hätte ich vllt eher gehen können.

anonymous

location not specified – 26.03.2025

Mein ex Freund war der beste Freund meines Bruders und bereits 18.Ich erst 16.Er wollte immer nur Sex und versuchte mich zu manipulieren.Zuerst fragte er mich nur wie oft ich mastubiere.Dann sagte er Dinge wie:“Wir müssen nicht miteinander schlafen aber es wäre ja schon schön.“ Er kaufte vor mir Kondome und sagte fals man mal doch Lust bekomme.Irgentwann fing er beim kuscheln an mein BH zu öffnen.Ungewollt.Dann drückte er immer wieder sein Glied an mich und wollte wissen ob ich das spüren würde.All das habe ich einfach ignoriert,doch dann saßen wir eines Tages auf seiner Couch.Ich wollte aufstehen und gehen,aber er hielt mich fest küsste mich und wollte das ich bleibe.Er ignorierte mich als ich sagte er solle mich gehen lassen. Erst als ich ihn anschrie ließ er mich gehen. Danach trennte ich mich.Aber es hörte nicht auf. Immer wieder rief er mich an, schrieb mir,wartete vor meiner Schule auf mich. Er kam sogar nachdem er meinen Bruder bei uns besucht hatte unaufgefordert in mein Zimmer und setzte sich in mein Bett neben mich(ich war halb nackt).Er blieb mindestens eine Stunde und redete über seine Probleme.Ich hatte sehr lange nichts mehr von ihm gehört,bis ich meinen Bruder und meinen Ex Anfang des Jahres von einer Feier abholen musste.Das erste was mein Ex sagte als er ins Auto stieg war:“Du kannst froh sein,dass du mich nach Hause fahren darfst,ich hätte fast bei einer anderen Frau geschlafen.“ Ich habe meinem Bruder nie erzählt was in der Beziehung alles passiert ist.

Gedicht Teil 2

location not specified – 26.03.2025

Beim nächsten der da kam wusste sie schon nicht,
Ist Nein sagen überhaupt ihr Recht?
Er war 36 sie gerade 15 Jahr
Er liebte ihre Gedanken und ihr wildes Haar (angeblich…)
Mit 16 fragte sie sich, ist sie nicht das Problem…
… Dann geht sie wieder aus und sieht ihn dort drüben stehen…
Sie geht mit ihm nach Haus,
Denkt ach probier es nochmal aus
Und nur 6 Wochen später wird sie das erste Mal gefragt
Hast du dein Lachen in den Keller gepackt?!
Zwei Jahre ist es dunkel
Sie zerbricht ohne Licht
Ihr Nein wird nie gehört
Er schlägt sie nur nie ins Gesicht
Wie Liebe sich anfühlt hat sie immer noch keine Idee
Sie weiß allerdings…
Nackte Angst vorm Sterben haben das tut richtig weh
Heut kann sie wieder lachen und Tanzen ganz für sich
Weiß sie hat ihre Narben, aber wer hat die nicht.
Nur manchmal wird sie wütend
Wenn sie wieder hört
Wer alles an die Wand
Oder abgeschoben gehört
Denn alle die in ihrer
Geschichte mitgespielt ham
Nennt man hierzulande
Guter deutscher Mann

Gedicht Teil 1

location not specified – 26.03.2025

Hab einen Teil meiner Geschichte in einem Gedicht verarbeitet. Da das hier den Text Rahmen sprengt teile ich das ganze auf und hoffe das ist okay. Danke für eure Arbeit

Gesa

location not specified – 26.03.2025

Drei Jahre war ich mit einem Mann zusammen für den Sex „in einer guten Beziehung“ zum täglichen To-Do gehörte.
Schlief ich nicht jeden Tag mit ihm, so unterstellte er mir, dass ich ihn nicht liebte, beleidigte mich u.a. als Schlampe, die sicher einen anderen hat, isolierte mich von meinen Freunden, kontrollierte mein Telefon und drohte damit sich etwas anzutun.
So zwang er mich regelmäßig erfolgreich dazu mit ihm zu schlafen oder ihm einen zu blasen. Ob ich danach weinte oder wie es mir damit ging, interessierte ihn nicht. Regelmäßig hatte ich in dieser Zeit durch seine mangelnde Intimhygiene Blasenentzündungen und pinkelnde teilweise wochenlang Blut. Ich musste Antibiotika nehmen, die die Wirkung meiner Pille beeinträchtigten. Ein Kondom zu benutzen verweigerte er jedoch. Ich bekam beinahe Angstzustände, wenn meine Periode zu spät kam aus Panik, dass ich schwanger sein könnte.
Viele dieser Erlebnisse begleiten mich in meinem Leben und meiner Sexualität noch heute und lange dachte ich, es sei ausschließlich mein Fehler. Über vieles davon habe ich noch nie gesprochen aus Angst verurteilt oder verspottet zu werden. Heute weiß ich, dass mein einziger Fehler der war, zu bleiben und zu schweigen.

R.

location not specified – 26.03.2025

Unten im Haus wurde die Silberhochzeit meiner Eltern gefeiert. Ich ging kurz nach oben, in mein Zimmer, um etwas zu holen. Da ging plötzlich die Tür auf und mein 10 Jahre älterer Cousin stand vor mir. Er war mir unbemerkt gefolgt. Er drückte mich an sich, wollte mich küssen und seine Hand schob sich unter meine Bluse. Ich war komplett überrumpelt, erstarrt und erschrocken. Ich bin mit ihm aufgewachsen, niemals hätte ich einen sexuellen Übergriff von ihm erwartet. Ich schob ihn weg von mir und sagte ihm, dass er aufhören solle. Da lachte er mich aus, es wäre doch nicht schlimm, er würde mich ein bisschen lieb haben, es wäre doch alles normal… Unten im Haus warteten sein kleiner Sohn und seine Frau auf ihn. Weil ich die Feier nicht zerstören wollte, habe ich meine Scham und meine Wut für mich behalten. Ich habe niemandem etwas erzählt. Ich habe mich schlecht gefühlt, während er lustig weiter feierte. Das war absolut falsch und heute würde ich nicht mehr so handeln, nur um des lieben Friedens willen. Ich erfuhr in späteren Jahren, dass er das übergriffige Verhalten gegenüber jungen, weibl. Verwandten noch häufiger gezeigt hat. Wiederholungstäter! Wenn ich etwas daraus gelernt habe, ich werde nicht mehr still bleiben und mich schämen, wenn meine Grenzen überschritten werden!
Vielen Dank Sirenscollective, dass es Euch gibt!!!

Lucy

Karlsruhe, Germany – 26.03.2025

I lived in Russia until the start of the war in Ukraine. I grew up with my mom (a teacher), my dad (a driver), and my brother (8 years older than me). About 10 years ago, when reading the book „Toxic Parents“, the chapter about sexual harassment in the family, I suddenly remembered ALL my childhood. And the times, when my big brother came to me, when we were alone at home, lay down next to me and put my hand on his penis. He wanted me to move my hand. And I did, because I was kinda frozen and afraid of my brother. I don’t remember how often this happened or when it stopped. But I clearly remember how embarrassed I was, and his sign to keep silent about it. Long time, I struggled with accepting those memories. I thought that maybe I just came up with everything. I am still afraid of talking about those memories with my brother. But now I know, why I cannot stand when men take my hand to their penis.

anonymous

location not specified – 26.03.2025

Ein Junge in meine Klasse beleidigte mich als Schlampe und Fotze. Darauf hin sagte ich ihm er habe nicht das Recht darauf mich so zu nennen. Er antwortete mit dem Satz: Ich bin ein Mann ich kann sagen was immer ich will zu einer Frau. Ich sprach mit einer Lehrerin darüber und sie meinte sie würde das klären. Seine Strafe war: Er muss sich nur entschuldigen. Er kam paar Tage später auf mich zu und sagte: Ey sorry ist mir einfach so rausgerutscht.

M

Greece – 26.03.2025

I was on a crowded bus while on holiday with my mother. This large man, maybe in his 50’s/60’s stands next to me and I can feel him getting closer. I can feel him “discreetly” pressing his genitals on my arm. The bus empties after every stop yet he remains. I am too mortified to really look but finally I do and it’s confirmed, the bus is half empty by now, yet he remains. I was at a loss for words at what to do. My mother I think finally sensed something was off (she was enjoying the views on the bus commute, rightfully so), and when she turned around she immediately yelled at the man to get the fuck away. I felt ashamed for a long time, still do sometimes, because I an adult, couldn’t defend myself. In part I didn’t want to cause a scene. I wanted to protect my mom from seeing me in such a situation. I do remember also discreetly trying to elbow the guy at one point to move but well, I think he was only persistent afterwards. I have faced sexual harassment solo traveling but somehow this one sticks more because I felt doubly vulnerable. My mother and I never spoke about the incident. I don’t think I’ve ever shared this incident with anyone in my life either (where as others, the solo traveling ones, I have).

A.

NRW – 26.03.2025

Mit 14 hatte ich meinen ersten Freund. Ich war komplett unerfahren. Er war zwei Jahre älter und hatte schon sexuelle Erfahrungen gemacht. Er drängte mich sehr schnell zu Zungenküssen, die mir überhaupt nicht gefielen. Es war jedes Mal eine Tortur, aber hey, „das gehört dazu, wenn man miteinander geht“ und ich habe es ertragen. Dann kam ein Wochenende an seine Eltern weggefahren waren und er mich vormittags zu sich einlud. Ich weiß noch, dass ich mich sehr unsicher war und regelrecht Angst hatte, als ich zu ihm fuhr und trotzdem tat ich es. Im Haus verschlossen er die Tür und lotste mich in sein Zimmer. Zuerst haben wir nur geredet, dann hat er mich geküsst und mir die Hose geöffnet. Er ist mit dem Finger in mich eingedrungen und ich war Schreck völlig gelähmt – konnte nichts sagen, nicht weinen, nicht schreien. Es hat so weh getan. Wir wurden dann von seiner Schwester gestört und er hat von mir abgelassen.
Ich bin schließlich nach Hause gefahren und habe mich unendlich geschämt. Er wäre bestimmt auch noch weiter gegangen, wenn die Störung nicht gewesen wäre, deshalb war ich seiner Schwester innerlich unendlich dankbar
Ich habe mich damals niemandem anvertraut. Scham und Schuld wogen zu schwer.

anonymous

Bayern – 26.03.2025

Mit 15 lernte ich meinen Exfreund (14) online kennen. Es wurde zu einer Fernbeziehung und wir sahen uns fast jedes Wochenende. Anfangs war alles harmonisch und ich hatte mein erstes Mal mit ihm. Mit der Zeit begann er auf alle männlichen Freunde eifersüchtig zu werden und mich von meinen Freunden zu isolieren. Ich sei eigentlich gar nicht sein Typ, war nicht hübsch genug für ihn. Eine Trennung wollte er aber nicht. Sein Vater sagte mal ich sehe doch „fickbar“ aus. Es ging dann einige Zeit mit meinem Ex so weiter, bis ihm auffiel er könne nur mit Pornos während des GV zum Höhepunkt kommen. Durch seine Zwangsstörungen musste er mich immer direkt davon in Kenntnis setzten wen er jetzt gerade attraktiv findet usw. In der Zeit drängte ich ihn in Therapie zu gehen. Fast 3 Jahre ging das so bis ich endlich den Entschluss gefasst hatte mich zu trennen. Da ging es los dass er mit Suizid drohte und mir ständig Nachrichten schrieb obwohl er zwischenzeitlich auch andere gedated hat. Ich hatte dummerweise so ein schlechtes Gewissen dass ich noch einige Monate den Kontakt hielt. Er veröffentlichte auf YouTube seinen Song und verwendete ein Foto von mir. Wochenlang musste ich darum bitten, dass er das Bild herausnimmt und wir nicht mehr zusammen sind und ich keinen Kontakt mehr zu ihm möchte. Als ich dann mit meinem neuen Freund (jetzigen Ehemann) zusammen kam schrieb er, dass er ihn verprügeln würde usw. Ab da brach ich endlich den Kontakt ganz ab.

Julia

location not specified – 26.03.2025

ich war mal mit einer Feundin in einer Bar. da haben sich zwei Männer zu uns gesetzt. Wir wollten das eigentlich nicht. Wir haben auch gesagt, wir möchten gern alleine sein und reden. Doch sie sind nicht weggegangen und haben sich mit uns unterhalten. es hat uns nicht gepasst. doch wir haben es irgendwie ausgehalten. weil wir uns nicht getraut hatten, unhöflich zu werden. – ja, wer war da eigentlich unhöflich? der eine Typ hat dann zu mir gesagt: du ich schlafe eigentlich nur mit Models. Bei der würde ich aber die Ausnahme machen. – ich fühlte mich total abgewertet. und trotzdem wurde meine Grenze überschritten. Ich finde das etwas sehr komisches: Wenn männer die anmachen, dir dann eigentlich vermitteln wollen: ja ich Steh auf dich, aber dann fließt diese Abwertung mit rein, ja du bist ja eigentlich kein Model – aber trotzdem würde ich mit dir schlafen. das ist im Vergleich zu einem körperlichen Übergriff jetzt „klein“, aber ich finde so essentiell wie wir uns als Frauen fühlen, was man sich gefallen lässt. und ich glaube, das ist so komplex, wenn es darum geht, bewertet zu werden, dass es Angst macht, eine Grenze zu ziehen, weil mann einen dann noch mehr abwertet und klein macht. sehr perfide! ich glaube, dass das etwas ist, was uns Frauen klein hält, wenn wir Männern, die Macht geben, uns zu bewerten. Und das ist jetzt 20 Jahre her – und ich kann mich noch so gut daran erinnern – es fühlte sich an wie ein Übergriff auf meinen Selbstwert und auf mich als Frau.

anonymous

location not specified – 26.03.2025

Nach vielen Jahren Freundschaft war unser Verhältnis sehr vertraut. Er drängte auf eine Beziehung, nachdem es zu einem Kuss gekommen war. Ich habe mich (auch aus Verlustängsten) darauf eingelassen. Dann veränderte sich sein Verhalten. Er hielt mich plötzlich auf Distanz, war kaum kompromissbereit, wertete mich immer mehr ab und übertrat meine Grenzen. Ich trennte mich mehrmals, er gelobte Besserung. Nach kurzer Zeit war alles wie vorher und noch schlimmer; ich war daran schuld. Zuletzt hatte er Sex mit mir gegen meinen Willen. Ich habe mehrmals deutlich Nein gesagt, aber mich nicht körperlich gewehrt, ließ es schließlich über mich ergehen. Danach saßen wir lange schweigend. Erst Tage später habe ich ihn damit konfrontiert. Er sagte, so habe das gar nicht stattgefunden. Die Beziehung endete bald darauf, als er damit einverstanden war, dass wir uns trennen. Ich habe seither niemanden mehr emotional und sexuell an mich heranlassen können. Es ist zehn Jahre her.

Sarah

location not specified – 25.03.2025

Ich war 15 als mein damaliger Freund (18) mich mehr oder weniger Vergewaltigt hat…Es war mein erstes mal und eigentlich war ich noch nicht bereit dafür…Ich bin zu ihm gefahren und wir waren zusammen bei Freunden von ihm dort Fasste er mich schon an hörte aber nach ein paar Minuten wieder auf,später gingen wir zusammen zu ihm auf sein Zimmer,dort fing er an mich zu küssen und auszuziehen…er dringt in mich ein und ich hab ihm mehrfach gesagt er soll aufhören und das es weh tat…er ignorierte es und machte weiter…nach paar Minuten hat er aufgehört weil ich vor Schmerzen angefangen habe zu weinen…er wurde wütend mehr schon aggressiv und schlug auf sein Schrank ein ich hatte so Angst das ich es einfach über mich ergehen lassen habe…zum Schluss fragte er mich wie ich es fande und ich sagt gut was aber gelogen war…ich konnte danach sehr lange keinen an mich ran lassen und hab ab und zu jetzt noch Probleme…Ich hab darüber nie mit jemand wirklich geredet ihr hier seit die ersten denen ich es komplett erzähle…

Maxi

location not specified – 25.03.2025

Es war am Anfang einfach zu schön um war zu sein. Er war das was ich verzweifelt nach dem Ende einer langjährigen Beziehung gebraucht und gesucht habe. Der Hacken, er hatte Momente in denen er einfach die Kontrolle verlor. Meistens waren es nur kleine Emotionale Zusammenbrüche. Bis zu einem Nachmittag. Wir lagen gemeinsam im Bett, kuschelten. Ich ärgerte ihn ein bisschen, wir neckten uns, so wie man das eben macht wenn man frisch verliebt ist.
Ohne Vorwarnung packte er mich an der Hüfte und zog mir Slip und Hose herunter. Er missbrauchte mich sexuell. Ich habe mich in diesem Moment gefühlt als wäre ich nicht mehr Teil meiner Selbst. Ich konnte nichts tuen, nicht sagen. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit begann ich zu weinen. Und erst dann stopfte er. Er sah mich an und begann auch zu weinen. Das perfide, in diesem Moment tröstete ich ihn. Mein innerer Riss habe ich bis heute aber von keinem geklebt bekommen

anonymous

location not specified – 25.03.2025

Ich war 15 Jahre alt und mit einer Freundin aus meinem Sportverein und drei männlichen Sportlern aus unserer Bundesliga (sie waren alle älter und wurden für eine Woche eingeflogen ) in einer lokalen Bar um ihnen ein paar „typisch deutsche“ Gerichte zu zeigen. Einer der Männer wollte wieder zurück zum Sportverein wo seine Unterkunft war, kannte aber den Weg nicht. Ich ging also mit um ihm den Weg zu zeigen und wollte danach selbst gehen (mein Vater sollte mich abholen). Da ich noch 15min warten musste bat er mich hinein damit ich nicht draußen warten musste. Er fing dann an mich zu küssen, ich drehte meinen Kopf weg und sagte „nein“ und „no“. Er versuchte es immer wieder bis er meine Arme festhielt (er war ca. 1,90 und hatte ca. 100kg fast nur Muskeln). Er signalisierte mir dass er Sex mit mir möchte was ich ablehnte. Er wurde immer aufdringlicher bis ich vor Angst wie gelähmt war. Er verging sich an mir die nächsten 5 Minuten, fragte mich danach ob es gut war in dem er einfach seinen Daumen nach oben hielt und „good?“ fragte. Ich sagte nichts. Ich bin danach einfach nach draußen gelaufen wo mein Vater zum Glück bald ankam. Ich habe nichts erzählt und bis heute kann ich den Satz „ich wurde vergewaltigt“ nicht aussprechen. Es belastet mich bis heute (12 Jahre später)

anonymous

location not specified – 25.03.2025

Ich war 15, als meine Mutter und ich für ein paar Wochen bei einer befreundeten Familie gewohnt haben, bis unsere neue Wohnung bezugsfertig war. Es war eine Zeit voller Umbrüche, die mitten in meiner Pubertät sehr intensiv zu spüren war. Die Frau der Familie, die uns so freundlich aufgenommen hat, war arbeiten, meine Mutter ebenfalls. Es waren nur der Mann und ich im Haus, die Kinder schliefen oben. Er hat mir Whiskey angeboten, sich viel mit mir unterhalten und die Themen sehr sexuell gelenkt. Es war etwas, was mich interessiert hat und ich bin auf die Gespräche eingestiegen. Das alles steigerte sich soweit hoch, dass er mich am Nacken massiert hat, weil ich mich doch entspannen sollte. Ich sollte mich auf ihn setzen, ich habe ihm gesagt dass seine Frau doch bald nach Hause käme. Er sagte, dass er dies hören würde und hat mich solange angefasst, bis ich mich entziehen konnte und nach unten gegangen bin. Wir haben nie wieder drüber gesprochen.

Lyra

location not specified – 25.03.2025

Hatte mit 17 mein erstes Date, war für mich ein absolutes Wunder, da ich nie gedacht hätte, dass sich jemand für mich interessiert.
Der Typ 19 oder 20 idk, kam von etwas weiter weg und blieb deswegen über Nacht.
Es zu meinem ersten Kuss, den ich nur so meh fand, sensorisch einfach nicht meins. Am nächsten Tag hab ich ihm ein paar Sachen zu meinem Verhalten erklärt,dass ich anderen Menschen nicht gerne in die Augen schaue etc. Daraufhin hat er mich runter auf die Matratze gedrückt und gemeint er küsst mich solange bis ich ihn anschaue.
Mehr als ein Sorry als Entschuldigung hab ich nicht bekommen.
Hab dann als ich 20 war nochmal versucht jemand anderen zu daten und hab dabei gemerkt wie viel Panik ich vor so einer einfachen Beziehungssache habe, weil irgendwann jemand anderes meinte sich über mich stellen zu müssen. Red deswegen auch noch weniger mit anderen über meine Probleme.

Maxi

location not specified – 24.03.2025

Ich habe mit 12 mein erstes Handy bekommen und mir irgendwann Snapchat heruntergeladen. Dort haben mir irgendwelche Typen D.Pics geschickt. Bestimmt 20. Und immer wieder wurde ich gefragt, ob ich auch mal was schicken könnte. Wenn ich nein gesagt habe, wollten sie nichts mehr von mir wissen. Ich bekam das Gefühl, nur durch meinen Körper interessant sein zu können. Bei irgendeinem Typen aus meiner Stadt (er war 16) habe ich dann ein Foto geschickt. Er wollte sich mit mir treffen, ich habe abgelehnt. Er konnte meinen Standort sehen (was ich nicht wusste) und sagte, dass ich sofort mit ihm schlafen soll – sonst würde er vor meinem Haus warten und mein Foto weiter schicken. Ich habe ihn blockiert. Einer seiner Freunde hat mich auf Instagram angeschrieben und gesagt, dass der Cousin des Typen Boxer ist und schon Leute für ihn verprügelt hat. Er hat mir auch ein Video von besagtem Cousin geschickt. Ich hatte völlig Angst, war paranoid und musste am nächsten Tag von meinem Vater zur Schule gefahren werden (die in der gleichen Straße war wie mein Zuhause!)

Maxi

location not specified – 24.03.2025

Ich habe extrem viele extrem schlechte Erfahrungen mit Männern gesammelt. Als ich 12 Jahre alt war, hatte ich wenig Freunde und wollte online andere Kinder kennenlernen. Da war ein Mädchen, die war auch 12 und sie hat mir auch Selfies von sich geschickt etc. Irgendwann hat sie über Sex geredet und Videos geschickt. Ich war in dem Alter natürlich auch neugierig, was meinen Körper angeht. Sie hat gefragt, ob ich ihr auch ein Foto schicken kann. Ich dachte: hey, wir sind unter uns. Wenn nicht hier, wo dann?

Also habe ich es gemacht. Und turns out dass das ein mitte 50 jähriger Mann war. Ich weiß nicht, wie er an die Mädchenvideos gekommen ist oder bei wie vielen jungen Mädchen das geklappt hat. Ich musste bei der Polizei gegen ihn aussagen. Keine Ahnung, was dann mit ihm passiert ist. Aber ich habe mich extrem geschämt, nicht verstanden, dass das wirklich kein Mädchen war und das Ganze bisher nur einer anderen Person erzählt. Und das, obwohl ich jetzt schon 20 bin.

Patricia

location not specified – 24.03.2025

Meine erste Weihnachtsfeier in der neuen Firma, war grad 2 Monate dabei. Kollege nimmt mich zur Seite, ich sei voll sein Typ, ich soll nett zu ihm sein, er entscheidet ob ich die Probezeit bestehe. Später am Abend: ich hatte zu viel getrunken, ein anderer Kollege (Kollege 2) und ich kommen nicht mehr nach Hause, der Kollege von vorhin meinte, wir können bei ihm im Wohnzimmer übernachten. Ich bin mitgegangen. Ich lege mich auf die Couch, Kollege 1 kommt und fängt an, mich auszuziehen. Bin völlig paralysiert, kann mich nicht wehren, Kollege 2 schläft und bekommt nichts mit. Plötzlich stürmt die Freundin des Kollegen 1 rein, er lässt von mir ab. Ich stürm aus der Wohnung. Nachts, es war kalt, ich war desorientiert. Irgendwie hab ich es geschafft, nach Hause zu kommen. Hab es erst Jahre später meinem
Chef erzählt, Konsequenzen gab es für diesen Kollegen nicht…

33 J

Berlin – 24.03.2025

Er war ein Kunde von mir und ein Bad Boy, Tänzer. Ich war behütet aufgewachsen und hatte in Berlin zumindest schon das ein oder andere miterlebt. Ich fand ihn interessant, er hat sich rar gemacht, das hat mich angestachelt. Wir kamen zusammen. Er war next lvl! Narzisstisch, hat eine gewaltvolle Kindheit, angeblich ein Klanmitglied. Was davon wirklich stimmt weiß ich heute nicht. Es steigerte sich langsam. Heute verstehe ich, wie es zu gehaltvollen Beziehungen kommt. Es geht seicht los mit harmlosen Neckereien, über kleinere Klapse auf den Hintern, dann härter werdenden Sex, verbale Ausläufer bis hin zur Beleidigung, auch vor anderen und hin zur Erniedrigung und Gewalt. Es kam durch die schrittweise Desensibilisierung nie zu dem Moment, an dem ich den Schlussstrich ziehen konnte, denn „so viel schlimmer als neulich war das jetzt nicht.“ Meine Schwester half mir da raus und ermunterte mich, weil sie den Psychoterror und das Angstmachen mitbekam. Es hat mich unendlich viel Kraft gekostet von diesem manipulativen Typen wegzukommen, ohne dabei weiter gestalked, erniedrigt, bedrängt oder Gewalt angedroht zu bekommen. Ich müsse jetzt auf mich aufpassen, weil ich ihm so weh getan hätte, es gäbe viele Leute, die mich jetzt beobachten. Generell war ich immer an allem Schuld und wusste nie wie ich dran war, er war eine tickende Zeitbombe. Noch heute bekomme ich Panickattacken, wenn jemand mit seiner Statur vor mir läuft.

Laura

Deutschland – 24.03.2025

Als ich 14 Jahre alt war passte ich auf meinen Neffen auf damit meine Schwester mit ihrem Mann ausgehen könnte.Spät abends kamen sie zurück, daher schlief ich auf dem sofa bzw wollte ich. Gegen 23 Uhr kam ihr Mann rein und sagte der Abend wäre nicht so gelaufen wie er wollte. Meine Schwester schlief nebenan im Schlafzimmer, er und ich waren im Wohnzimmer. Er fragte“Kennst du Petting hast du das schon gemacht „. Ich schüttelte mit dem Kopf. Plötzlich lag er auf mir „Entspann dich das macht Spaß „,er ging mit seiner Hand in meinen Intimbereich. Ich war wie erstarrt, kein Ton bekam ich heraus aber mir liefen die Tränen über die Wangen. Er fing an meine Brüsten anzufassen und führte einen Finger ein. Immer mehr fing ich an zu weinen. Dann ließ er plötzlich von mir ab „So macht das keinen Spaß „. Ich rannte ins Badezimmer und schloss die Tür ab. Ich weinte und wusste nicht was gerade passiert war. Plötzlich stand er vor der Tür „Wenn du irgend jemandem etwas sagst bringe ich deine Schwester um“. Nach Stunden kam ich aus dem Badezimmer und blieb völlig traumatisiert auf dem Sofa zurück. Am nächsten Tag als er mich nach Hause fuhr sagte er „Denk daran das bleibt unser Geheimnis sonst passiert deiner Schwester etwas ganz schlimmes „

37 Jahre alt

Riesa – 24.03.2025

Ich war mit meiner Mädelsclique feiern, inklusive zweier Freunde. Wir waren zwischen 14 und 16. Die eine Freundin hatte Geburtstag und sie konnte kostenfrei in die Disko. Wir Mädels fühlten uns sicher, da wir in Männerbegleitung waren. Von denen hab ich keinen mehr gesehen, bis zur Heimfahrt. Irgendwie verteilten sich alle etwas und ich war mit einer der Freundinnen auf der Tanzfläche.. nie in der Mitte, immer mit Fluchtweg und Platz zum Tanzen. Ich bin schon immer nur zum Tanzen in Clubs, ich tanze mich in Trance und bekomme den Kopf frei, ohne Drogen oder Alkohol.
Nun sind wir da friedlich am Tanzen und nehmen eine Gruppe junger Männer wahr, die hinter uns am Tresen standen bzw. saßen. Ein angebotenes Getränk lehnten wir ab. Ein wenig später wird mir plötzlich eine Hand unsanft von hinten zwischen die Schenkel gesteckt und macht eine vibrierende Bewegung. Ich nahm schallendes Gelächter dieser Kerle war, es war einer von denen. In diesem Moment drehte ich mich ruckartig um und schlug dem Kerl mit der Faust direkt ins Gesicht. Seine Nase blutete und er hielt sich das Gesicht, beschimpfte mich und wurde von seinen Freunden ausgelacht, von einem Mädchen vermöbelt worden zu sein. Mein Glück war, dass ich seit 4 Jahren wöchentlich Boxtraining hatte und mich wehren konnte. Darauf war ich unglaublich stolz. Erzählt habe ich es nie jemandem, meine Freundin bekam es aber mit.

anonymous

Döbeln – 24.03.2025

Ich war damals 15 und er 27. Ich hatte ihn über diese Textnachrichten kennengelernt, die in den 90ern auf den Musiksendern durchliefen, ich postete unwissend meine Nummer als Text. Mit ihm hatte ich mein erstes Mal, es tat weh, er sagte das gibt sich, hat sich aber nicht gegeben, es tat immer weh aber ich glaubte daran und lies es über mich ergehen. Er sagte auch immer, dass er gleich fertig sei und ich. Wir waren vielleicht ein halbes Jahr zusammen. Oft fragte ich mich, was ein 27 Jähriger mit so einem Jungen Mädchen will, zumal ich immer jünger aussah, als ich war. Ich kann es mir heute denken.

anonymous

location not specified – 24.03.2025

Ich war ungefähr 12. Eine Freundin und ich waren in einem Wildgehege in der Nähe. Wir verbrachten dort oft unsere Zeit. Dort gab es einen Jungen. Er war viel älter als wir. Er wollte uns sein Zimmer im Schuppen zeigen. Ein kleiner Raum. Ein Bett, ein Schreibtisch. Ein Messer auf dem Tisch. Die Tür wurde geschlossen und er wollte uns zeigen wie es ist berührt zu werden. Wir waren neugierig und ließen es zunächst zu. Mir war es unangenehm und ich merkte schnell das will ich nicht. Er und sie redeten immer mehr auf mich ein. Bis seine Hand schließlich in meiner Hose und unter meinem Shirt waren. Ich sagte immer wieder nein. Sie sollte das Licht aus machen. Sie hat es doch auch gemacht und es wäre nicht so schlimm. Ich wollte nur raus. Ich würde lauter. Ob ich zu laut wurde oder was der Grund war das es aufhörte weiß ich nicht. Aber ich kam raus und ging nie wieder dorthin. Ich habe nie was gesagt. Bis heute schäme ich mich dafür. Ich habe lange gedacht das ich selbst schuld war. Ich bin ja mit gegangen. Ich bin halt frühreif gewesen. Ich hatte ja auch die bravo geschaut und mir oft Gedanken zu dem Thema gemacht… Ich hoffe einfach sehr das es nicht noch mehr Mädchen erleben mussten. Auch die Jahre danach machte ich viele negative Erfahrungen mit dem Thema. Unaufgefordertes angrapschen, rufe, Pfiffe, überredet werden zum Sex, Vorwürfe. Jeder Kuss, jede Umarmung, jedes annähren hieß gleich das Sex folgen soll. Ich habe mittlerweile keine Lust mehr auf Sex oder Zärtlichkeit.

anonymous

location not specified – 24.03.2025

Ich war auf dem Weg zu einem Termin. An der U-Bahnhaltestelle, die sich unter freiem Himmel befindet, passierte es. Ich dachte mir nichts,und ein Mann setzte sich neben mich auf die Bank. Auf einmal fummelte er ganz auffällig und schnell in seiner Hosentasche rum. Ich nahm ein tiefes stöhnen wahr. Ich blieb zwar noch auf dieser Bank sitzen, aber ich drehte mich weg. Was macht er? Er steht auf, stellt sich in mein Blickfeld und macht weiter in seiner Hose rum. Ich stand angeekelt auf, und ging weg. Die U-Bahn kam. Ich stieg ein. Ich sah das er mit eingestiegen ist. Ich hatte Angst, dass er mir folgt oder ähnliches. Ist aber nicht passiert. Was blieb, ist ganz großer Ekel.

(Zu meiner Verteidigung muss ich hinzufügen, dass ich nichts an mir hatte, was auch nur irgendwie erregend wirkte. Lange Hose, Pulli, Mütze, Turnschuhe, FFP2 Maske… so viel zum Thema die Freizügige Kleidung sei ja schuld daran wenn man angemacht wird…son Schwachsinn. Ich war von oben bis unten eingepackt und der macht trotzdem an sich rum…)

Hannah

DE – 24.03.2025

Ich habe ab dem 2.Lebensjahr sexualisierte,körperliche und psychische Gewalt erfahren. Die Täter waren gut situierte Männer aus der oberen Mittelschicht. Meine Mutter hat mich nie geschützt, sie hat weggesehen und sich um ihre eigenen psychischen Probleme und Süchte gekümmert. Ich war mir selbst überlassen. Einen Satz hat sie mir mit auf den Weg gegeben: „Such Dir einen Mann…das Wichtigste ist, dass es im Bett gut klappt…“
In der Oberstufe haben wir im Unterricht über sexuelle Gewalt gesprochen. Ein Mitschüler sagte auf die Frage der Lehrerin, was wir zu dem Thema wüssten: „Das sind die Verklemmten…“
Ich habe immer versucht, Männer im Bett zufrieden zu stellen, bloß nicht verklemmt zu sein. Irgendwann Mitte 20 hatte ich Glück und habe einen wirklich tollen und liebevollen Mann getroffen, mit dem ich inzwischen über 15 Jahre zusammen bin. Auch ihn habe ich die ersten Jahre immer zufrieden gestellt… bis ich nicht mehr konnte. Irgendwann hat mein Körper und meine Seele versagt. Mein Mann hatte Verständnis… Aber nach den ersten Jahren kam zunehmend Frust auf, regelrecht Verzweiflung darüber, dass ich ihn scheinbar nicht mehr „will“. Ich habe alles versucht, aber die Panik und Abwehr bzgl Intimität wurde eher größer. Ich bin jetzt 40 Jahre alt, unfähig zu Körperkontakt. Ich habe nie gelernt, meinen Körper zu spüren und weiß nicht, was ich mir unter einer „angenehmen“ Berührung vorstellen soll.

f

hannover – 24.03.2025

Ich habe einen Mann kennengelernt und mich mit ihm getroffen. Natürlich haben wir in der ersten Nacht schon mit einander geschlafen.
Ich hab mich eigentlich sicher gefühlt, weshalb ich mehr aus mir raus gekommen bin und auch mehr über mich erzählt habe.
Nach einer Zeit fing er dann an mit; „Ja also du bist schon über weird, wenn ich horny bin, denke ich vielleicht mal an dich. aber so wird das irgendwie nichts“
Er sagte im laufe der Nacht auch Dinge wie „blond, dumm und fickbar“ oder „Loch“ (mein Favorit lol)
Als ich fast weinend vor ihm saß, und dialektisch geäußert habe, dass ich das nicht will weil es erniedrigend ist und meine Gefühle verletzt, hat er einfach weiter gemacht.
Mir ist während des GV auch häufig schlecht geworden (das passiert manchmal, wenn ich überreizt bin) und deshalb mussten wir pausen machen. erst war es okay, irgendwann wurde ich dann dafür verurteilt, weil „abturner“.

Nach dem Treffen hat er noch versucht mich für ihn bequem zu machen (seine bedingungen; nur am wochenende bei mir treffen zum bumsen, sonst keine zeit verbringen oder überhaupt kontakt haben)
erst hatte ich zugestimmt, weil ich dachte dass ich ihn irgendwie „brauche“(???)
dann ist mir aber bewusst geworden, dass ich was besseres verdient habe und alleine wahrscheinlich besser dran bin, hab ihn dann abserviert.
er ist dann zwei wochen später angekrochen gekommen und wollte mich zurück
seine misogynie hat er damit gerechtfertigt, dass eine andere frau seine gefühle verletzt hat.

anonymous

Marburg – 24.03.2025

Ich war mit einem Mann körperlich, wir waren beide nackt, ich betonte in der Situation mehrfach, dass wir ein Kondom brauchen bevor er in mich darf. Er ignorierte meine Bedingung und ich fand ich mich in der Situation wieder, dass er mich plötzlich ohne Kondom penetrierte bis ich ihn von mir herunter schlug und drückte und herauswarf. Leider habe ich den Kontakt nicht sofort beendet.

anonymous

Marburg – 23.03.2025

Ich war vielleicht 19, war gerade von zu Hause ausgezogen. Zu der Zeit schlief ich ab und zu einvernehmlich mit einem Mann. Es war rückblickend ganz furchtbarer Sex, es tat weh und war nur auf sein Vergnügen ausgerichtet, damals blendete ich das aus. Damals war ich irgendwie verknallt in ihn und erhoffte mir über die Körperlichkeit Zuneigung von ihm, die über Sex hinausging.
Irgendwann endete das Ganze und zu einem späteren Zeitpunkt traf ich ihn eines Abends auf einer Party wieder. Er kam mit zu mir nach Hause. Naiv auszublenden, dass es jetzt vermutlich um Sex gehen würde. Ich fühlte mich unwohl und ich hatte keine Lust körperlich zu sein. Wieso hatte ich ihn mitgenommen? Ich wurde wie erstarrt, als er anfing, ich erwiderte nichts, ich war in meinem Kopf gefangen, bewegte mich kein bisschen, hielt die Arme vor mein Gesicht, weinte leise, während er einfach sein Programm durchzog, als wäre ich eine Puppe, dann ging er. Ich war aufgelöst nachdem er weg war.
Ich schrieb ihm am nächsten Tag, dass ich das nicht gewollt habe. Er schrieb: Kann das unser kleines Geheimnis bleiben?
Es hat sehr lange gedauert, die Schuld nicht mehr auf mich zu laden.

anonymous

location not specified – 23.03.2025

Ich Weiblich damals 14 Jahre alt habe mich in einen Jungen verliebt das dachte ich zumindest denn nach vielen Schicksals Schlägen in dem Jahr war er wirklich nett zu mir und ich dachte es sei normal das er mich mal ein bisschen ärgert. Aber schon nach 2 Wochen merkte ich das irgendwas nicht stimmte es fühlte sich nicht so an wie erwartet. Er war nicht nett, nicht wie als wir uns kennengelernt haben sondern schlug mich oder warf mich auf den Boden ich habe mich aber nicht gewehrt weil ich angst hatte, er sagte mir niemand anderes würde mich mögen und er wickelte alle meine Freunde um seinen Finger. Alle gaben sie mir die Schuld und damit nicht genug mehrfach versuchte er mich anzufassen, mein nein war ihm egal. Ich hatte Angst vor ihm und wollte mich nicht mehr mit ihm treffen immer musste irgendwer anders dabei sein. Nach 2,5 Monaten trennte ich mich von ihm. Ich ging zur Polizei aber der Polizist gab mir die Schuld ich habe es doch gewollt und er nahm mich nicht ernst. Heute fast 3 Jahre später nervt er mich immernoch aber ich kann es mittlerweile ignorieren. Ich habe mich aus dem Freundeskreis gelöst und zu niemandem der Verräter mehr Kontakt. Sie sagen immernoch ich habe Schuld und er habe nix falsch gemacht.

anonymous

location not specified – 23.03.2025

Ich war über 5 Jahre mit meinem Exfreund zusammen. In dieser Zeit wollte er fast ausschließlich Anal-Sex haben. Ich hatte dabei oft große Schmerzen und das eindringen war oft die absolute Hölle für mich. Ihm war der Anal-Sex aber so wichtig, dass es darauf bestanden und er mich immer wieder unter Druck setzte es zutun. Inzwischen sind wir seit über einem Jahr nicht mehr zusammen und ich habe noch immer Schmerzen, wenn ich auf Toilette muss. Inzwischen habe ich regelrecht Angst davor. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an meinen ex erinnert werde.

Sophie

Oberösterreich – 23.03.2025

Ich war fast 4 Jahre lang mit meinem Ex-Freund zusammen. Anfangs war alles noch in Ordnung, ich hatte mein erstes Mal mit ihm und er war sehr zärtlich und aufmerksam. Wir haben uns anfangs selten gesehen, aber als wir uns dann öfters sahen begannen die Probleme. Er wollte jedes mal Sex wenn wir uns sahen, manchmal sogar mehrmals, und es ging immer weniger um mich. Ich hatte jedes mal nach dem Sex heftige Schmerzen und Schwellungen, konnte teils kaum sitzen. Ich ließ es jedes mal über mich ergehen, denn ansprechen brachte sowieso nichts. Es ging schließlich so weit, dass er ohne meine Einverständnis Sex mit mir hatte, später auch Anal. Dabei verwendete er weder Gleitmittel noch dehnte er vor. Dass ich dabei und danach höllische Schmerzen hatte, war ihm wiederum egal. Ich habe es über mich ergehen lassen. Jetzt bin ich in einer neuen Beziehung und darf das erste mal erfahren wie es ist, wenn auch auf meine Bedürfnisse und Wünsche eingegangen wird und ich mich voll und ganz ausleben kann.

l

hamburg – 23.03.2025

(2) kaum bin ich aus der haustür raus konnte ich kaum noch auf meine erinnerung der letzten minuten zugreifen (ein schutzmechanismus wie ich heute weiß). aufgrund dessen und weil ich mich geschämt habe, habe ich mit niemandem darüber geredet. somit musste ich immer wieder hin, was zur folge hatte, dass ich immer verzweifelter wurde und mich selber als unfassbar abstoßend und wertlos empfand. ich habe trotzdem nie aufgehört mich zu wehren, irgendwann habe ich begonnen meinen kopf zu doll gegen das kopfende des bettes zu schmeißen, dass ich eventuell ohnmächtig werden würde. meine hoffnung war es, dass dann von mir abgelassen werden würde. doch trotzdem wurde einfach weitergemacht. irgendwann begann er mich zu vergewaltigen. am ende jeder stunde verlangte er seine bezahlung. die hürde, jemandem davon zu erzählen war so groß, dass es über ein jahr lang so lief. jede woche war ich bei ihm, bin nach hause und hatte das gefühl die letzte stunde sei wie in dichten nebel gepackt. jetzt, 8 Jahre später bin ich zum zweiten mal in therapie und kann offen darüber sprechen und erkennen, dass es nicht meine schuld war. im laufe der therapie habe ich ihm nämlich eine nachricht zukommen lassen in der ich geschildert habe wie sehr mich dieses jahr geprägt und verletzt hat. seine antwort war nur „du wirktest als hättest du es eigentlich gewollt“. doch das stimmt nicht und ich bin stolz, dass jetzt sehen zu können.

l

hamburg – 23.03.2025

in meinem leben habe ich schon viele momente erlebt in denen sich mir gegenüber gewaltvoll und übergriffig verhalten wurde doch ich möchte gerne von dem ersten einschneidenden moment erzählen. ich war 14 jahre alt und wirklich schlecht in mathe. meine eltern wollten also, dass ich nachhilfe nehme. da ich über freunde gehört habe, dass ein bekannter (der 10 jahre älter als ich war) nachhilfe geben würde habe ich ihn meinen eltern vorgeschlagen. schnell kam es zum ersten termin. die nachhilfe machten wir in seinem zimmer, auf dem bett. die erste nachhilfestunde war okay, er rückte nah an mich aber ich nahm die situation nicht als bedrohlich wahr. bei der nächsten einheit sah das ganze allerdings schon anders aus. er kam mir wieder sehr nah und legte im verlauf auch seine hand sehr weit oben auf meinen oberschenkel. ich habe mich bemüht abstand zwischen uns zu bringen, er kam aber immer hinterher und meinte ich solle mich einfach entspannen. mit einem komischen gefühl bin ich nach hause, habe ihm sogar noch geschrieben, dass ich so etwas nicht möchte. eine woche drauf musste ich wieder hingehen, da hat er mich dann gepackt und so auf sein bett gedrückt, dass ich kaum gegen ihn angekommen bin. er hat angefangen mich anzufassen. erst über, dann unter meiner kleidung. ich habe so sehr versucht mich zu befreien, ihn zu kratzen, beißen, schlagen oder zu treten. ich hatte keine chance. nach der stunde die ich da war wollte ich gehen und er hat seine bezahlung eingefordert. (1)

anonymous

location not specified – 23.03.2025

Es ist erst ein paar Jahre her. Ich war mit einem sehr narzisstischen Mann zusammen. Es sind oft Dinge vorgefallen, die ich eigentlich nicht wollte. Doch diese ist mir besonders in Erinnerung. Wir lagen nach einer langen Party im Bett, waren noch leicht verkatert. Er wollte unbedingt S@x. Da ich nicht wollte, fing er an mich zu überreden. Er hat mich richtig schlecht geredet, wenn ich nicht zustimme und mir gedroht mich zu verlassen, wenn ich ihm nicht gebe, was er braucht. Er wollte unbedingt @nalverkehr. Ich habe am Ende zugestimmt , aus Angst dass er mich verlässt oder wieder schlecht bei seinen Freunden über mich redet. Es gab sehr oft solche Storys. Heute bin ich zum Glück nicht mehr mit ihm zusammen

Stephi

Oberösterreich – 22.03.2025

Ich hatte ursprünglich einvernehmlichen Sex mit einem bekannten, wir waren bei mir in der Wohnung und haben gemeinsam 1-2 Bier getrunken und eines hat zum anderen geführt und wir sind in mein Schlafzimmer gegangen. Wir haben vorher abgesprochen was ich mag und wobei ich mich unwohl fühle. Ich habe ihm die Erlaubnis gegeben mir auf den Hintern zu hauen – aber NUR auf den Hintern – alles andere geht mir zu weit. Anfangs hat noch alles gepasst, als er dann über mir war hat er mir so eine feste Ohrfeige gegeben das ich kurz mein Bewusstsein verloren habe, als ich wieder zu mir gekommen bin hat er immer noch weiter gemacht und selbst als ich versucht habe in von mir runter zu drücken hat er nicht aufgehört.. Er meinte am Ende nur das ich es ’sicher geil gefunden habe‘ und er ‚genau gewusst hat was ich brauche‘. Ich habe ihm dann gesagt das mir das zu viel war und ihn weggeschickt. Gott sei Dank hat er dann meine Wohnung verlassen.

Nicole

Bayern – 22.03.2025

Ich war 15 und er war 18, wir waren schon eine Weile zusammen und das obwohl er mir in der 2 Woche eine schallende Ohrfeige gab, weil ich was sagte, was ihm missfiel. Ich vergab ihm seine Tat, weil er ja eine schwierige Kindheit hatte und ich ihn ja schließlich provoziert hatte. Als er dann ein paar Wochen später Sex wollte, traute ich es ihm nicht zu sagen, weil er mir erzählte, dass er noch nie mit jemandem Sex hatte, weil er sich für die „Richtige“ aufheben wollte. Ich wusste nicht, wie ich ihm sagen sollte, dass ich noch nicht so weit war. Ich hatte Angst, dass er denken könnte, dass ich ihn nicht mögen würde, also ließ ich es zu. Mein ganzer Körper war aber so angespannt, dass er es nicht schaffte in mich einzudringen. Er ließ dann irgendwann ab von mir. Ich war einerseits erleichtert und andererseits fühlte ich mich schuldig, dass er nicht das bekommen hatte was er will. In meinem Kreis waren so viele Gedanken und ich fühlte mich einfach nur falsch. Als er meinte, dass wir es ein anderes Mal wieder versuchen können, kam Panik in mir hoch und mir viel nichts besseres ein als zu sagen, dass ja jetzt Fastenzeit wäre und ich bis Ostern lieber darauf verzichten würde, aus religiösen Gründen. Ich traute mich nicht zu sagen, dass ich noch nicht so weit war, weil ich Angst hatte, dass er mich dann deswegen verlassen würde, was mich sehr prägte. Viele Jahre später erfuhr ich, dass er natürlich schon häufig Sex hatte, damit wollte er mich nur rumkriegen.

anonymous

location not specified – 22.03.2025

Ich war gerade 15 Jahre alt, als ich meinen ersten Freund hatte. Wir waren vorher schon mehrere Jahre beste Freunde gewesen und ich habe ihm von Anfang an vertraut. Am Anfang war er toll und sehr liebenswert, aber mit den Wochen wurde er immer Besitzergreifender und aggressiver. Er manipulierte mich und fing an mir die Schuld an allem zu geben. Irgendwann würde er sexuell grenzüberschreitend, dann fing er an mich zu betrügen und schließlich fing er an mich zu vergewaltigen. Laut ihm war das alles meine Schuld, weil ich Fehler machen würde und er mich damit bestrafen müsste. Und ich habe es ihm irgendwann geglaubt. Die Vergewaltigungen wurden immer brutaler, sodass ich schlimme Wunden bekam und nur noch Schmerzen hatte, die mich an dem Geschehen erinnerten. Es ging solange weiter bis ich nicht mehr leben wollte und einen Suizidversuch hatte. Ich war 4 Jahre in dieser Beziehung…

anonymous

location not specified – 22.03.2025

Einmal hat er mein Vertrauen heftig gebrochen und ich habe unter Tränen gesagt dass wir jetzt Sex haben sollten damit ich es in Zukunft noch kann

Und wir hatten Sex
Und ich hab dabei geweint

Und als er gefragt hat ob er wirklich weiter machen soll meinte ich ja und dann hat er es gemacht

Und dann ist er gekommen und ich habe mich unglaublich erbärmlich gefühlt

Ist das Missbrauch?

Marlene

Mittel Hessen – 21.03.2025

Ich war etwa 13 Jahre alt als der Freund meiner Oma mir in den Po kniff. Er hat auch etwas gesagt, woran ich mich aber nicht mehr erinnere.(Er hatte einen Unfall und ist geistig eingeschrenkt. Er war schon immer ein Trinker und Macho.) Es war schwer damit um zu gehen. Ich hatte ein rotes enges Kleid an, was ich von meiner Mutter bekommen hatte, an dem Tag (der Geburtstag meiner Mutter)habe ich viele Komplimente zu meinem Aussehen bekommen. Ich habe es danach nie wieder angezogen. Meine Familie ist sehr politisch und gesellschaftliche engagiert,meine Mutter hat zusammen mit meiner Tante und anderen Frauen einen Verein zur Bekämpfung von zwangsprostitution und Menschenhandel gegründet. So habe ich eine Erziehung genossen, die mir von Anfang an Feminismus, Selbstbestimmung und Selbstbewußtsein nahe gelegt hat. Ich stehe immer für andere Frauen und Mädchen ein und würde jeder anderen Person in der Situation die Schamm absprechen. In der Familie ist bekannt das ich ihn (Freund meiner Oma) nicht mag, weil ich seid dem alles tue um nicht mit ihm zu sprechen oder ihn gar zu berühren. Trotz allem habe ich nie jemanden davon erzählt, bis heute versuche ich ihn einfach zu Meiden.

anonymous

Göttingen – 21.03.2025

I went to a bar in Göttingen to have some drinks with friends. While I was drinking I already noticed a group of men in a corner because the were fairly noisy. I wanted to go to the bathroom but only found the men’s one. Maybe out of laziness I didn’t care to check where the women’s bathroom is, I oftentimes use the men’s when there is no man in sight wanting to use it. As I was in the stall, I heard someone entering. I thought it was just to use the urinal, so I waited patiently for them to leave again. When after 1 1/2 minutes of waiting I didn’t hear anything suggesting they were going to pee in the urinal, I decided to just open the stall, wanting to quickly hush by the man. Opening the door however, I found one of the men directly opposite of me, looking at me and blocking the door out of the bathroom, which he had closed on top of that. He said that he wanted to kiss me, and I said that I wanted to leave, if he could please let me leave. He repeated that he wanted to kiss me, and I tried going towards the door to leave, but he took a step to put himself again in between the door and me. I backed away against the stall and was as scared as ever. I was sure I was going to get r* in that situation. Very very fortunately, after a few more back and forths of me trying to grab the doorknob and him blocking the way, he took a step to the side and let me leave. It was one of the worst experiences I have had in my life.

N

Deutschland – 21.03.2025

Mein Ex-Freund wusste, dass ich, als ich 12 Jahre alt war, von mehreren Männern vergewaltigt wurde.
Zu Beginn war er sehr unterstützend, verständnisvoll und war sogar mit mir bei einer Psychologin, sodass ich es verhältnismäßig gut verarbeiten konnte.
Ich habe ihm nie im Detail erzählt, aber er wusste, dass ich manche Dinge aufgrund meiner Erfahrung nicht machen möchte.
Irgendwann hat sein Alkoholkonsum massiv zugenommen, womit auch sein Verständnis komplett verschwunden ist.
So kam es öfters dazu, dass er betrunken meinte: wenn du dies oder jenes nicht machst, was ich aufgrund der Vergewaltigung nicht wollte, dann liebst du mich nicht. Er hat mich richtig dazu gedrängt, was immer im Streit geendet ist.
Einmal hat er dann seinen Penis ohne Vorwarnung Anal in mich eingeführt, obwohl dies eins von den Dingen war, die ich ausgeschlossen habe. Ich habe sogar sehr stark geblutet und habe es sofort beendet, was mal wieder im Streit geendet hat.
Am nächsten Morgen hat er sich gewundert, wieso ich so kalt zu ihm war. Als ich ihm erzählt habe, was passiert ist, hat er es nicht geglaubt und hat mich trotz der Beweise als Lügnerin dargestellt.

anonymous

location not specified – 21.03.2025

My Stepfather came into my and my sisters bed during the night when we were children. When we got on period it stoped. I still dont really know what happend exactly. My first memories came back after giving birth to my child. I remeber how he were sitting next to my bed and starring at me. How he lie next to me naked, and how he stroked me very softley. I dont think he put something inside of me… In Teennage Times I never said no to someone whos willing to have Sex with me. I had Sex with everyone who wants to, doenst matter what. While having Sex I felt nothing. I could not feel my body. Ive been dizoated. I started to search for dangerous situation in which I could get raped. Two time it mostley happend, and later it did happend with k.o. Tropfen. Now I am 32 and Iam still suffering. I Think I will do so my whole life.. I still get dissoativ while having Sex. But thanksfully Iam aware enough to feel it, to communicate it and to take a Break. Therapy is helping me.

I hate my stepfather. He used us to feel better.he is sick.

I was searching for help! Nobody heard me, saw me, belived me. And as a child I couldnt even explain it.

Please Take Care Of Your Childern Take Them Serius. There sights can be so small and lightly unseen…

anonymous

Niederlande – 21.03.2025

Ich studierte Tanz in den Niederlanden. Mein Lehrer suchte einen Klassenkameraden und mich aus in einem extra Projekt außerhalb des Studiums zu tanzen. Wow, was für eine Ehre. In der ersten Probe sollten wir uns küssen. Für mein Mittäter war es sehr schwer, er hatte sich gerade erst als homosexuell geortet. Bei der zweiten Probe brachte er Sexspielzeug mit. Später sagte er zu mir, wenn ich in seine Tanzkompanie möchte, müsste er alles von mir sehen. Und bat mich vor ihm alleine nackt zu tanzen… Ich war dannach erstmal ein paar Monate krankgeschrieben und habe mein Studium zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt

anonymous

Germany – 21.03.2025

Ich war alleine feiern, mein Freund wollte nicht mit. Ich bin angetrunken nachhause gekommen. Ich Halbschlaf bekam ich mit, wie er mir vorsichtig meine Schlafanzugshose und Höschen runterzog. Ich war im halb schlaf. Er schmierte mir Vaseline in den Genital Bereich, hatte sex mit mir. Zog mir Höschen und Schlafanzugshose wieder hoch. Am nächsten Morgen als ich wach wurde, dachte ich, ich hätte es geträumt. Ich griff mir ins Höschen. Nein, es war kein Traum. Ich stellte ihn zur Rede, ob er wirklich Sex mit mir hatte und warum er mich nicht anständig geweckt hat, wieso er das so gemacht hat, als wäre nichts gewesen?

Seine Antwort;

„… wenn ich sonst schon kein Sex bekomme muss ich es mir ja irgendwie holen“..

J

Hamburg – 20.03.2025

Mein damaliger Freund hat beim Sex heimlich Fotos von mir gemacht. Ich habe es bemerkt und habe ihn angeschrien, was er denkt, was er da macht.

Er meinte, dass ich überreagieren würde und er ja extra den Ton der Kamera angemacht habe, damit ich höre, dass er Bilder macht.
Ich habe ihm kein Wort geglaubt, ihn gezwungen, alle Bilder zu löschen und versucht, mich zu trennen.

Ich habe ihn zu dem Zeitpunkt aber so sehr geliebt, dass ich ihm noch eine Chance gegeben habe… auch, weil ich es einfach nicht wahrhaben wollte, dass mir das passiert, glaube ich.
Danach war ich noch 7 Jahre mit ihm zusammen. Ich werfe es mir im Nachhinein vor, nicht früher gegangen zu sein.

Nicole

Switzerland – 20.03.2025

Mein Ehemann manipulierte mich über Jahre mit Sätzen wie, du bist meine Ehefrau, du musst mir Sex geben, sonst hol ich ihn mir von jemand anderem, der sowieso besser ist als du. Ich legte mich also hin, auf den Bauch, damit ich mein Gesicht im Kissen verstecken konnten, ich weinte vor Schmerz, ihm war das egal. Er machte weiter….wenn er fertig war meinte er, siehst du wie scheisse du bist, bist ja nicht mal abgegangen. So lies er mich regelmässug liegen….

anonymous

location not specified – 20.03.2025

Ich war 15, er war 41.
Er überredete mich, mich nachts heimlich aus dem Haus zu schleichen. Auf der Rücksitzbank seines Autos entjungferte er mich. Bis dahin hatte noch kein Junge/Mann sich für mich interessiert, ich fand es aufregend.

Wir trafen uns regelmäßig nachts heimlich und hatten in seinem Auto Sex. Er steckte mir Geld zu, obwohl ich es nicht wollte, da es sich anfühlte als würde er mich für den Sex bezahlen. Er beteuerte er wolle mir nur ein Taschengeld geben, damit ich etwas Geld habe.

Wir führten eine heimliche Beziehung bis ich 18 wurde. Mit 18 zog ich direkt zu ihm und fing an mich um alles zu kümmern. Er war Selbstständig, also arbeitete ich neben dem Abitur für ihn. Jeden Abend verbrachte er auf dem Sofa und ich im Büro. Ich renovierte alleine sein Haus, da es einer Bruchbude glich und ich mir ein schönes Zuhause wünschte. Er unterstützte mich nicht.

Jeden Tag gab er mir das Gefühl nur einen Wert zu haben, wenn ich etwas leistete.
Hatte ich gute Noten, so sagte er, es sei sein verdienst, denn er hätte mir beigebracht zu lernen.

Er schrie viel und schmiss mit Gegenständen. Als ich sagte, dass ich dabei Angst bekomme, meinte er man müsse lernen damit umzugehen und er würde mich damit nur fürs Leben abhärten.

Ich war emotional von ihm Abhängig und stand komplett unter seinem Einfluss.

Mit 23 Jahren, nach knapp 9 Jahren emotionalem Missbrauch, schaffte ich es endlich mich von ihm zu trennen.

Auch heute kämpfe ich noch damit diese Zeit zu verarbeiten.

anonymous

location not specified – 20.03.2025

I was 18 and addicted to weed. I was at my parents and had nothing with me so I went to my uncle to ask if he knew anyone where I could buy. He introduced me to a neighbor. He gave me weed and asked for my insta. Later he texted me asking if i wanna come over, so I did. At one point I told him to stop but he just continued. I kinda froze and just waited for it to be over.
To this day it’s hard for me to call it rape bc I said yes in the beginning and didn’t scream after he ignored my no. It wasn’t violent but it damaged me a lot.
8 months later I came back to him for weed bc I relapsed and he was my only option. I hadn’t talked to him since the last time. He made it clear that he expect me to have sex with him for the weed. I cried the whole time before I went over. He waited until I was high and then I just didn’t care anymore. I know he took advantage. It’s hard not to blame myself

Jules

location not specified – 19.03.2025

When we were having sex, my boyfriend „accidently“ took the wrong hole (anal). The pain was nauseating, I couldn’t move for minutes. YOU CANNOT TELL ME HE DIDN’T FEEL THE DIFFERENCE.
I told him how much pain he caused me and that this cannot happen without my consent.
He joked and said „it’s better to ask for forgiveness than for permission.“
This happened twice.

Luisa

Germany | Saxony | Görlitz – 19.03.2025

06/24 fand ich über eine Dating-Plattform einen Freizeitfreund. Martin.
Bereits ab dem zweiten Treffen war sein Verhalten mir gegenüber ambivalent und er überschitt verbal stetig meine Grenzen. Es waren subtile Bemerkungen zu meinem Körperbau und zu meinem Aussehen geberell oder warum ich keinen Typ abkriegen würde etc. Meinem Hinweis, dass dies Bodyshaming sei und nicht angemessen, entgegnete er ich soll nicht so überreagieren…
Bei unserem letzten Treffen 01/25 chillten wir auf dem Sofa. Er wollte kuscheln. Unerwartet, aber OK, dachte ich. Als wir später los wollten – vielleicht war ich nicht schnell genug – packte er aus dem Nichts mein Handgelenk und zog den Arm so, dass ich mit dem Hintern nach oben lag. Er nahm meine Ohrringe vom Tisch und stopfte sie in die Gesäßtasche meiner Hose. Währen er das tat grabschte er mir mehrfach(!) und recht fest/tief – zuuu intensiv für den Grad unseres Kontaktes – in die Arschbacke. Ich lachte aus Scham und stemmte mich dagegen, weil ich das nicht wollte, wobei meine Hosentasche riss… kurz darauf entschuldigte er sich… Meine Reaktion: du kannst nicht jedes Mal Scheiße bauen und dich dann entschuldigen, so funktioniert das nicht. Daraufhin entgegnete er, dass ich das falsch verstanden habe, „Ich entschuldige mich nur für die kaputte Hose, alles Andere hat sich angeboten.“ *zwinker
Ich habe mich in sein Bad eingeschlossen und geweint, dann bin ich einfach gegangen.

anonymous

Schweiz – 19.03.2025

Wir waren auf einer Party, auf der wie neue Leute kennengelernt haben. Meine Freunde wollten nach Hause und ich habe beschlossen, noch mit den neuen Bekanntschaften zu bleiben, da es echt ein lustiger Abend war. Als Feierabend war, wollte die Freundesclique noch bei einem davon was kochen und wir bestellten uns ein Taxi dahin. Ich hatte irgendwie Vertrauen in die Leute gefasst, da es eine gemischte Gruppe mit Frauen und Männern war. Dort angekommen, haben sich dann alle sehr schnell verabschiedet, bis auf die eine Frau und der eine Mann, in dessen Wohnung wir waren. Ich habe mich sicher gefühlt und beschlossen, mich auf dem Sofa hinzulegen und am nächsten Tag nach Hause zu fahren. Die beiden haben sich im Zimmer schlafen gelegt, da sie wohl schon länger was am laufen hatten. Ich bin dann Mitten in der Nacht davon aufgewacht, dass er auf dem Sofa über mir lag und versuchte, in mich einzudringen. Ich habe ihn weggestossen und deutlich gesagt, dass ich das nicht möchte. Er meinte nur: ist mir egal, ich möchte dich jetzt! Ich soll mich nicht so anstellen und ich möchte das doch eigentlich auch, waren ebenfalls Aussgen von ihm. Ich war so in einer Schockstarre, dass ich es einfach geschehen liess. Noch heute, 10 Jahre später, beschäftigt mich dieser Vorfall so sehr und ich mache mir Vorwürfe, dass ich mich nicht mehr gewehrt habe. Ich habe noch nie jemandem davon erzählt – Danke, dass ihr einen sicheren Platz geschaffen habt, um unsere Geschichten zu teilen.
Viel Liebe an alle

anonymous

location not specified – 19.03.2025

it was a slow work day in our store and i was re-stocking the shelves, as usual.
two of my co-workers, called me over, so i went over to them. quick chit chat while instructing me, on where to pick up (male) co-worker a’s work, as he had to head out to a different store location and they knew i was already done with my regular tasks of the day.
while i joked around and pretended to climb in to an empty shopping cart in front of me and continuesly whispering to (also male) co-worker b to „push me“, co-worker a slapped my butt.
it happend before, but that time i was so in thought that i didn’t get to properly process it until he was out of sight. it made me feel uneasy, but what if i was „overreacting“ and the rolled up newspaper slapped against my butt while walking past me, only hit me on accident?
this time was different. this time was fully on purpose. we were already standing next to each other for a bit. and even after an hour i could still feel the stinging where his hand touched me. this time i reacted fast, i’m proud as can be.
i stared him down and told him to never touch me again, he broke eye contact numerous times. i didn’t.
i told him this was not funny or acceptable in any way shape or form, he told me to „relax“ and „that it’s not like he was groping me“.

he walked away not saying another word.
i stood firm, i didn’t keep quiet. not this time. out of the probably hundreds of times of men touching me, this one was on camera. i had proof. i had support.

anonymous

Braunschweig – 19.03.2025

Ich war mit 18 Jahren auf einer Hausparty von einem Freund. Ich stand auf dem Balkon und habe eine Zigarette geraucht. Ein anderer Party Gast, den ich nicht kannte, männlich zu dem Zeitpunkt Anfang 30, stellte sich zu mir auf dem Balkon. Er hat sich versucht mit mir unterhalten, Ich hatte aber keine Lust, da ich ihn halt auch nicht kannte und er mir schon relativ suspekt vorkam. Ich drehe mich weg und gucke auf die Straße und die anderen Häuser. Er stellt sich plötzlich hinter mich und drückt sein Geschlecht an mich und hat mich gefragt wie ich das finde. Ich fand es extrem eklig und war total überfordert mit der Situation. Ich hab ihn drum gebeten, aufzuhören, dass ich das nicht möchte. Er meinte einfach nur, „wie kann einer Frau sowas nicht gefallen. Ich weiß, dass du es willst.“

F.

Deutschland – 19.03.2025

Mein Exfreund hat damals schon kurz nachdem wir zusammengekommen sind ziemlich in Richtung Sex gedrängt und mir gesagt, dass er damit nicht bis zur Ehe wartet. Das wollte ich auch nie. Ich habe lediglich gesagt, dass ich noch Zeit brauche.
Irgendwann kam es zum Sex. Wir lagen auf der Couch und haben eine Serie geschaut. Er meinte zu mir die Serie sei gut, weil da gebumst wird. An diesem Abend habe ich dann nachgegeben. Der Sex war sehr kurz und schmerzhaft. Kein Vorspiel, nichts. Danach hat er mich auch nach Hause geschickt damit er in Ruhe schlafen kann.
Der Sex war immer so. Mechanisch, lieblos. Wenn ich gesagt habe, dass ich Schmerzen habe hat der das ignoriert. Nach dem Sex hat er mich immer ignoriert, ist ans Handy, zurück zur Couch oder nach Hause gegangen. Wirklich Lust auf Sex mit ihm hatte ich deswegen nie. Kuscheln war für ihn auch immer eine Aufforderung, weshalb ich anfing den Körperkontakt zu vermeiden. Ich habe aus Angst vor Streit mitgemacht, weil er mich angeschrien hat, wenn ich keinen Sex wollte. Er hat immer versucht mich zu überreden. Ich sei ja so anziehend und ihm tun schon die Eier weh, das sei unfair.
Als wir bei seinen Freunden auf der Couch übernachtet haben wollte er Sex. Ich wollte das nicht, weil ich müde war und schlafen wollte und keinen Sex auf der Couch seiner Freunde haben wollte. Er hat mich so lange wachgehalten bis ich nachgegeben habe und ihm einen geblasen habe. Danach ist er eingeschlafen und ich lag die ganze Nacht wach.

anonymous

location not specified – 19.03.2025

Ich war seit dem 15. Lebensjahr in mehreren missbräuchlichen Beziehungen. Heute weiß ich, dass der Ursprung in meiner Kindheit liegt, weil mein Bruder mich viele Jahre missbrauchte und gewalttätig war und meine Eltern mich nicht geschützt haben. Meine letzte Beziehung mit einem Mann (endete 2019) war der Höhepunkt aller missbräuchlichen Ereignisse. Ich war ein Objekt und er machte mir immer wieder verständlich, dass ich als seine Partnerin hinhalten müsse, wenn er das Bedürfnis nach Sex hatte. Ich ließ alles über mich ergehen. Egal in welcher Situation, ich musste mich ständig zur Verfügung stellen, egal ob ich weinte, nein sagte, ihn anflehte es nicht zutun. Den letzten Rest Selbstwert hat er mir genommen, als er mich einmal, als ich nein sagte, aufforderte, mich nackt vor einen Spiegel zu stellen, mich anzusehen und ihm zu sagen, was ich denke, wer mich wollen würde, wenn ich ihn nicht hätte. Danach hat er mich wie gewohnt vergewaltigt. Anschließend hat er immer geweint und mir gesagt, er wolle gar nicht so sein aber weil ich seine Bedürfnisse nicht befriedigen würde, müsse er das tun. Ich war seit der Trennung, die mich viel gekostet hat, nie wieder mit einem Mann zusammen und bin seit Jahren in psychotherapeutischer Behandlung. Heute bin ich 34 Jahre alt und nicht mehr in der Lage, gesunde Beziehungen mit einem normalen sexuellen Umgang zu führen. Ich habe aber gelernt, dass ich keine Schuld an den Dingen habe, die mir passiert sind.

J.

Deutschland – 19.03.2025

Ich habe als junge Frau bereits erfahren, wie sich sexuelle Übergriffe anfühlen. Aber mit der Verarbeitung konnte ich umgehen. Was mein ganzes Wesen bis heute zerstört hat, war der Missbrauch im Kreißsaal, bei der Geburt meines 1.Kindes. Ich habe dadurch ein Trauma und PTBS erlitten. Es war tagelange Folter, gekennzeichnet durch unnötige Penetatrion, über Stunden von einem Arzt und durch Hebammen, unverantwortliche Überdosierung von Medikamenten und körperliche sowie emotionale Gewalt. Am Ende wäre ich dabei fast gestorben, nicht nur gefühlt sondern tatsächlich. Gewalt und Missbrauch hat viele Facetten. Mütter werden jeden Tag weltweit diesem Missbrauch unter Geburtssituationen ausgesetzt. Hinter verschlossenen Türen, wo niemand es bezeugen kann. Und die Verantworlichen praktizieren einfach weiter, mit dem Argument: Geburt müsse nunmal weh tun. Was so definitiv nicht sein muss.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

es gab einen neuen jungen in meiner stufe, er war mysteriös und kannte niemanden. hab mich neben ihn gesetzt. daraus ist eine tolle freundschaft entstanden, wir haben uns oft getroffen. irgendwann hat er mich gefragt ob ich denn nicht mal bei ihm schlafen möchte, zum zocken und serie gucken. ich hab ja gesagt, der abend lief gut. wir hatten getrennte decken und ich lange klamotten an zum schlafen. ich konnte nicht einschlafen und lag auf der seite. irgendwann habe ich gemerkt wie er sich an mich reibt, ich hab so getan als würde ich „wach werden“, er hörte kurz auf, fing aber wieder an, er steckte seinen p*nis zwischen meine beine. ich war wach, er dachte ich schlafe. ich konnte mich einfach nicht bewegen. am nächsten morgen habe ich ihn noch gefragt ob gestern nacht etwas passiert sei, er sagte nur „nö“. ich war froh dass mein onkel mich morgens abgeholt hat. in der schule hat er mir danach nie wieder in die augen gesehen.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

ich bin auf kursfahrt im bett meines damaligen besten freundes eingeschlafen, irgendwann bin ich aufgewacht weil ich merkte wie er mich während er dachte dass ich schlafen würde am po begrabscht. zu der zeit hatte ich einen freund, das wusste er.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Ein Bekannter, Freundschaft+, hatte wohl gekokst (sagte er später) und hat ohne Rücksicht auf mich als Mensch so aggressiv und unsensibel gehandelt.

Kein Kontakt mehr.
Entschuldigung hin oder her.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Ein therapeutisch arbeitender Kollege wurde übergriffig und sagte dann, dass die eine Konfrontationsinvention war:
Ich müsse lernen „Nein“ zu sagen und mich zu wehren und durch meine Gefühle hindurchgehen!

Ich hatte mehrmals Nein gesagt, bin dann aber erstarrt anstatt mich zu wehren und hatte dann eine massive körperliche und psychische Panikattacke!!!

Dabei hielt er mich dann fest „die Panik geht vorbei, steh das durch, dann hast Du auch Missbräuche von früher geheilt!“

Ich könnte heute noch spucken vor Ekel und Missbrauch von mir und des Titels!!!

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Ich war im Alter von 17-23 mit jemandem zusammen. Er war suchtkrank. Ich habe in dieser Zeit am Wochenende oft Partydrogen konsumiert und wollte dann nie Sex haben, das hat sich für mich nie gut angefühlt. Der Schlaf nach einem verfeierten Wochenende ist dann sehr tief. Ich bin unzählige Male wach geworden, während er in mir war und habe es über mich ergehen lassen. Manchmal wurde ich am nächsten Morgen wach und war mir nicht sicher, ob ich das nur geträumt habe. Auf Nachfrage war er immer relativ schockiert. Erst seit ein paar Jahren ist mir klar, was da passiert ist. Wenn ich an ihn denke wird mir schlecht. Ich ekel mich extrem vor ihm und schäme mich, mit ihm überhaupt zusammen gewesen zu sein.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Mit 16 Jahren lernte ich durch meine Freunde einen Typen kennen. Wir haben uns fast immer nur an Partys gesehen und haben uns immer wieder mal geküsst, viel mehr ist nie passiert. Er hatte das Talent mir in dem einem Moment das Gefühl zu geben, dass er in mich verliebt ist und im nächsten Moment mich wieder wie Dreck zu behandeln. Damals hatte ich sehr viele familiäre Probleme und war wie süchtig nach der Aufmerksamkeit. Eines Abends hat erbsich zu mir eingeladen und naiv wie ich war bin auch hingegangen. Ich wollte sein zu Hause ein bisschen anschauen woraufhin er nur meinte wieso ich so blöd schaue. Ich habe mich direkt unwohl gefühlt. Er hat mich mit in sein Schlafzimmer genommen und direkt ausgezogen ohne die richtige Atmosphäre zu schaffen oder lit mir zu sprechen . Ich habe alles mit mir machen lassen weil ich nicht wusste wie mich dagegen wehren bzw. was ich sagen sollte. Er hat es vom hinten gemacht und es hat ziemlich weh getan und ich habe mich die ganze Zeit schlecht gefühlt. Irgendwann hat er einfach aufgehört und meinte dass er es nicht gut findet und dass er glaubt dass ich blute. Er hat mich anschließend nach Hause geschickt und mir wieder geschrieben oder sonst was. Ich habe mich nie so benutzt gefühlt und noch nie jemandem wirklich davon erzählt weil ich mich schäme. Ich weiß bis heute nicht ob es als Vergewaltigung zählt oder nicht, da ich ja freiwillig zu ihm nach Hause gegangen bin und ich habe immer noch Probleme mit Intimität. Es war erst mein 3. mal.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Mein Nein wurde nie ernst genommen.
Es war wie immer Sex,gehörte zu den Pflichten in einer Beziehung. An unseren Jahrestag, wollte ich auf ihn zu gehen obwohl ich müde nach einen langen Arbeitstag war. Ich kaufte ihm Blumen und Süßigkeiten zum Jahrestag, während ich leer ausgegangen bin. Was absolut keine Pflicht ist aber wenigstens Wertschätzung hätte ich mir gewünscht. Aber ich wusste ich was er eigentlich wollte… sex… also sprang ich mal wieder über meinen Schatten, obwohl auf meine Bedürfnisse nicht eingegangen wurde. Ich wollte nicht wieder schwierig und anstrengend sein. Also gab ich mich seinen Wünschen hin. Als ich freundlich seinen „klapps“ auf meinen hinter mit „bitte nicht“ abwerte interessierte es ihn nicht. Auch beim 2 und 3ten klapps blieb ich ruhig nahm sein Hand von meinem Hintern und sagte kurz „Nein“. Das hatte ihn scheinbar so frustriert, wieder „Rücksicht“ nehmen zu müssen, dass der vierte „klapps“ nun unsanft mitten in meinem Gesicht landete. Völlig erschrocken brach ich den S** mit „was soll das, ich hatte doch Nein gesagt“ ab. worauf hin er genervt und wütend meinte „vor einem halben Jahr durfte ich das doch auch. Wegen dir bin ich jetzt nicht gekommen. DASS MUSST DU JETZT WIEDER GUT MACHEN!“ Ich war wie unter Schock, ich kann bis heute, ein Jahr später, nicht sagen ob ich seiner Aufforderung zum oral… nachgekommen bin. Bis heute sieht er keinen Fehler. Ich habe es aufgegeben uns die Beziehung beendet

e.

location not specified – 18.03.2025

ich war 14, hatte eine ältere freundin die schon alles kannte: alkohol, drogen, sex. „cool“ dachte ich mir und ging mit einem 2-4 jahre älteren kerl nach hause, der aus ihrem freundeskreis war. ich hatte mit ihm mein erstes mal. das ist ja cool wenn einen „jungs“ „toll“ finden. währenddessen merkte ich schon, dass es wenig um mich ging, aber woher sollte ich wissen wie es sich anfühlen muss, wie es „richtig“ ist. ich saß dann irgendwann auf ihm, unsicher, voller scham als er mir seinen penis von hinten einführte, ungefragt, einfach so. ich begriff gar nicht richtig was passierte, kontrollverlust, das gefühl mich einzukoten. hielt es aus. aus angst. scham. schuld. das wissen wir hier alle. als er fertig war ging ich ins bad, schminkte mich hektisch um so zu tun als sei alles ok. als ich zurück kam sagte er „na jetzt siehst du wieder gut aus“. später fand ich heraus, dass er stolz rumerzählte er habe mich beim entjungfern gleich von hinten gef*ckt. das habe ich verneint in der annahme es sei meine schuld, ich sei falsch. der gleiche mensch setzte sich auf einer hausparty mit erigiertem penis auf mein gesicht ich solle ihm einen blasen.

es hat mich mehr als 15 jahre gekostet um zu verstehen, dass dies sexuelle übergriffe waren. ich habe es aus scham bis heute niemandem erzählt. auch nicht meiner bis heute engen freundin von damals.

ich habe inzwischen zwei töchter. sie sollen mit 14 nichts aushalten müssen, weil sie gelernt haben dass mädchen & frauen das eben so machen.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Ich war seit meinem 12. Lebensjahr in der Jugendfeuerwehr/aktiven freiwilligen Feuerwehr. Dort waren bis auf zwei weitere Frauen ausschließlich Männer und anzügliche Kommentare oder sexistische Witze waren dort Alltag. Wenn ich mich beschwert habe gab es kein Verständnis und ich wurde ausgelacht. Bei einem Fest trug ich unsere Uniform (Hemd. knielanger Rock, Jackett und Krawatte). Da wir gefeiert haben und es wirklich warm war hatte ich das Jackett ausgezogen und die Krawatte gelockert. Es gibt einen Mann dort der immer sehr viel trinkt und besonders schlimm ist in seinen Kommentaren. An diesem Abend hat er mir wiederholt an meinen Hintern gegriffen, obwohl ich wiederholt gesagt habe er soll es lassen. Ich will an dieser Stelle sagen dass er ca 50 Jahre und ich gerade erst 19 Jahre alt war. Später wollte ich kurz an die frische Luft und er stand dort mit drei anderen Männern. Er sagte zu mir ich sehe aus wie eine Schulhofschlampe wegen meinem Outfit (was ja wie gesagt die ganz normale Uniform war). Er hat mich weiter beleidigt und alle anderen standen nur wie bei den anderen Vorfällen nur daneben und haben nichts gesagt und nur gelacht. Ich bin direkt gegangen weil ich mich total unwohl gefühlt habe und bin sehr lange nicht mehr hin und nach weiteren Vorfällen auch ausgestiegen. Ich habe den Vorfall bei der Leitung gemeldet aber es ist nie was passiert. Der Mann ist immer noch aktiv dort, es passierten weitere Vorfälle und es gab keine richtigen Konsequenzen.

Denise

location not specified – 18.03.2025

Ich war mit meinen Eltern im Urlaub in Griechenland. Am Strand lernte ich Jemanden kennen. Wir hatten schon vorher oft Blickkontakt, er wohnte im selben Hotel wie wir. Wir unterhielten uns recht nett und verstanden uns auf Anhieb. Am darauffolgenden Tag, es war der Tag vor unserer Abreise, klopfte er abends an unsere Zimmertür und fragte, ob wir noch eine Cola an der Bar trinken wollen. Meine Mama stimmte zu, also gingen wir nach unten, schwammen eine Runde im Pool und setzten uns schließlich an die Bar. Es dauerte nicht lange,da rutschte er mit seinem Stuhl näher an meinen, öffnete meine Hose und begann mich zu streicheln…Schließlich gingen wir hinunter zum Strand. Er schob mein Top hoch und öffnete erneut meine Hose. Er begann mich anzufassen und schob zwei Finger tief in mich hinein. Es tat höllisch weh.
Schließlich kam es zum Oral- und anschließend zum Geschlechtsverkehr. Beides erlebte ich, als wäre es nicht ich, der das gerade passiert.Ich konnte an nichts anderes als den Schmerz denken… Ich war wie paralysiert, ich konnte weder „Nein“ sagen noch weggehen. Als ich endlich zurück im Hotelzimmer war, erzählte ich meinen Eltern was vorgefallen war. Sie machten mich dafür verantwortlich und beschimpften mich. Ich war ZWÖLF!!!! Der Typ war 23. Er wusste wie alt ich bin. Das war Kindesmissbrauch. Ich habe 20 Jahre gebraucht um das zu realisieren.

Mona

location not specified – 18.03.2025

Ich hatte über eine Dating-App einen Mann kennengelernt. Wir schrieben einige Tage und telefonierten. Er schien nett zu sein, wir verstanden uns gut und verabredeten uns zum Kochen bei mir. Als ich ihn am Bahnhof abholte, überkam mich ein komisches Gefühl. Ich dachte vielleicht bin ich einfach nur nervös.
Er wir gingen zu mir, kochten etwas und redeten eine ganze Weile, bei einem Glase Wein. Irgendwann begannen wir uns zu küssen und zu kuscheln, es war schön.
Ich merkte, dass er mehr wollte und sagte ihm, dass ich nicht mit ihm schlafen möchte, weil ich ihn zuerst besser kennen lernen möchte.
Er gab nicht auf. Wurde immer energischer. Irgendwann fasste er unter mein Kleid und meinen Schritt und sagte:,, komm schon, du willst es doch auch“.
Ich sagte, er soll damit aufhören und dass ich das nicht möchte. Er ignorierte mich und führte seine Finger ein. Ich sagte erneut, er soll das lassen und versuchte seine Hand wegzuschieben. Er stieß so fest zu, dass ich anfing zu bluten. Daraufhin fragte er, hast du deine Tage?, und hörte auf. Dann stellte er sich vor mich, öffnete seine Hose und sagte:,,du b* jetzt!“
Ich war starr vor Angst, fing an zu weinen, er fragte was das jetzt soll, ließ von mir ab und ging auf meinen Balkon um eine zu rauchen. Ich saß, weinend auf meinem Sofa und dachte, ist mir das grade wirklich passiert? Wurde ich gerade missbraucht?

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Es fällt mir schwer darüber zu schreiben,zu zu geben was ich alles hab mit mir machen lassen. Ich war verheiratet, hatte 2 Kinder und steckte in einer toxischen Ehe. Eine Ehe die geprägt war von Manipulation, Gewalt und sexuellen Übergriffen. Mein damaliger Mann hat sich nachts, wenn ich schlief, an mir vergangen. Natürlich wurde ich wach und anfangs sagte ich auch das ich das nicht will, ihm war es egal. Er wollte „fertig“ werden. Also resignierte ich irgendwann und ließ es über mich ergehen, auch aus Angst sonst wieder von ihm schlecht behandelt zu werden. Ich verspürte keine Liebe, keine Lust nur Angst um meine Kinder und mich. Irgendwann bin ich gegangen und erst dann Verstand ich was mir passiert war. Als ich die ganzen, unzähligen Ereignisse/Übergriffe erzählte und ein Freund meinen Mann zur Rede stellte, sagte er nur :“ Sie ist meine Frau und wenn ich Ficken will, will ich ficken.“ Mein Freund war geschockt und sprachlos. So wie ich Jahrelang sprachlos war. Jetzt habe ich meine Stimme und meinen Wert wieder gefunden. Ich lebe mein Leben so wie ich es mir immer gewünscht habe. Mit meinen Kindern, glücklich, unabhängig, feministisch und einzigartig. Ich Versuche meinen Jungs Werte und Emotionalität mitzugeben und hoffe, dass sie bessere, liebevollere Männer werden, als ich Erzeuger.

Patrizia

NRW – 18.03.2025

Teil 4: Ich möchte garnicht alle Details hier aufschreiben – weniger schrecklich wurde es jedenfalls nicht. Heute bin ich heilfroh, dass ich nicht vollends abgerutscht bin und schließlich auch die Trennung geschafft habe. Und heute, über 20 Jahre später, in einer liebevollen Beziehung bin, in der sehr meine Grenzen respektiert werden. Und das ich heilen durfte und mir Hilfe gesucht habe (ganz unterschiedlicher Art und immer wieder). Danke für dieses Archiv. Es tut gut das alles loszuwerden. Ich habe über vieles noch nie vorher gesprochen.

Patrizia

NRW – 18.03.2025

Teil 3: Ich verstand, dass meine Versuche, dem Sex zu entgehen, nicht funktonierten und ergab mich schließlich meinem Schicksal. Allerdings habe ich auch bei jedem kleinen Schritt bis zur Penetration immer wieder nein gesagt. Das ich lieber nicht möchte. Es wurde mir entgegnet, dass ich doch jetzt keinen Rückzieher mehr machen wolle. Es würde mir auch gefallen usw. Er war damals 18 Jahre alt, ich 15. Er war der große Erwachsene für mich, der es ja wissen muss & mein nicht vorhandener Selbstwert, hat mich zu ihm aufsehen lassen. Zum Glück tats nicht weh und ich konnte einfach abwarten bis es vorbei war. Ein Kondom hatte er nicht dabei – er versicherte mir, dass es sicher sei, wenn er vorher rauszieht. Zum Glück bin ich weder krank noch schwanger geworden. Wir waren 2 Jahre zusammen, haben viel gestritten, es kam beiderseits auch zu Handgreiflichkeiten. Er nahm immer wieder Drogen. Ich ging irgendwann dazu über, zu einer Partnerin zu werden, die ALLES mitmacht. Jeden sexuellen Wunsch erfüllt. Gefühlt habe ich eigentlich ab da auch nichts mehr. Ich habe mir nur die Bestätigung von ihm geholt, wie toll ich sei. Heute weiß ich, dass das ein Schutzmechanismus war, mich zu dieser Person zu machen, die keine Grenzen hat. Ich erinnere mich an Vorfälle wie, dass ich beim Oralverkehr (an ihm) vor Erschöpfung einschlafe und er einfach trotzdem weitermacht und mich damit versucht wieder zu „aktivieren“ oder an seine Spucke, die ich schlucken sollte und der krasse Ekel davor….

Patrizia

NRW – 18.03.2025

Teil 2: Ich entwickelte merkwürdige Strategien, um Sex zu entgehen, weil ich auch Angst vor dem Konflikt mit ihm hatte und ihn nicht enntäuschen wollte. Ich stellte mich schlafend & testete so aus, ob er dennoch anfing mich zu befummeln. Das passierte auch manchmal und einmal hat er seinen Penis von hinten zwischen meinen Beinen gerieben. Ich war so enttäuscht, habe aber nichts gesagt sondern einfach stillgehalten und gewartet.
Später habe ich angefangen Luftnot vorzutäuschen und ich schämte mich sehr dafür, da mein Freund dann in Panik geriet und mir helfen wollte. Ich habe mich jahrzentelang schlecht gefühlt, weil ich so gehandelt habe. Und weil ich ihn sehr geliebt habe und wir auch so viele schöne (körperliche) Dinge miteinander erlebt haben. Und weil er ja oft auch meine Grenzen respektiert hat – aber eben nicht immer. Ich habe es auch lange mit unserer Unerfahrenheit und mit dem Alter entschuldigt. Heute weiß ich aber, dass das trotzdem nicht ok war und versuche immer noch diese gegensätzlichen Gefühle in mir zu sortieren.
In meiner nächsten Beziehung ist dann deutlich mehr übergriffiges Verhalten vorgekommen. Angefangen mit ständigem Überreden. Das erste Mal Sex bahnte sich auf einer Party an. Er redete auf mich ein, machte mir tausend Komplimente – ich wollte aber nicht. Ich griff auf altbekannte Strategien zurück: Luftnot oder Kreislaufprobleme vortäuschen. Er allerdings versuchte mich wieder „fit“ zu kriegen (kaltes Wasser über die Hände laufen lassen ect.)…..

Alessia

location not specified – 18.03.2025

Ich war damals Tutorin für Geschichts-Erstis begleitete eine Exkursion. In meinem Tutorium gab es einen Typen, der schon vorher durch rassistische und sexistische Äußerungen aufgefallen war, ich hatte ihn mehrfach verwarnt – unterstützt von Seiten der Dozierneden. Im Bus nach Xanten saß er mir gegenüber mit einer vollen, offenen Colaflasche. Ich wies ihn darauf hin, dass er sie bitte schließen solle, weil ich keine Lust hatte, von seiner Cola nass gespritzt zu werden. Daraufhin sagte er: „Ach Alessia, ich kann mir keinen Typen vorstellen, der dir nicht auf deine Titten spritzen will. Ich kann dir die Cola auch ablecken, wenn du das willst“. Ich war erst wie versteinert, mein Tutoriumspartner sprang sofort auf und schimpfte auf den Typen ein. Ich bremste ihn, wollte nicht, dass mich ein Mann verteidigt, wollte selbst sprechen. Zu dem Typen sagte ich nur, dass es mir jetzt reicht, dass diese Übergriffigkeit in meinem Tutorium keinen Platz habe und ich ihn rausschmeiße. Ohne absolviertes Tutorium konnte er nicht weiter studieren. Er beschwerte sich bei den Dozierenden, die dann plötzlich auf seiner Seite standen mit der Begründung, dass meine Wortwahl ja eine Einladung gewesen sei. Ich durfte ihn nicht aus dem Tutorium schmeißen und fühlte mich total machtlos. Mein Tutoriumspartner half mir damals aber sehr, indem er den Typen in sein Tutorium aufnahm. Für diese kleine, solidarische Geste bin ich bis heute dankbar.

Alessia

Bielefeld – 18.03.2025

Mein erster Freund (18) und ich (16) hatten Sex, weil ich aber immer so verkrampfte, keinen penetrativen. Das hat er respektiert. Wir verhüteten nur mit Kondom.

Eines Nachmittags waren wir bei mir alleine zuhause, als das Kondom beim Sex riss und er an mir kam. Ich war darüber nicht froh, aber er wurde total panisch, fing an zu weinen und zu schreien, und sagte mir, wir müssten sofort ins Krankenhaus, um die Pille danach zu nehmen (damals ging es nur im Krankenhaus). Ich wollte das nicht, war mir sicher, dass nichts passiert sei und weigerte mich. Da lief er in die Küche, holte das größte Messer meiner Mama, setze es sich an den Arm und schrie mich an, dass er eher sterben würde, als Teenievater zu werden. Ich war mega überfordert und fuhr sofort mit ihm ins Krankenhaus. Als ich die Pille geschluckt hatte, wurde er wieder ruhig – ihm ging es besser. Ich dagegen lebte die nächsten Monate mit den Nebenwirkungen.

Ich habe die Pille genommen, um ihn zu beruhigen, weil er mir das Gefühl gegeben hat, für sein Wohlbefinden verantwortlich zu sein.

Wenn ich die Geschichte erzähle, haben immer alle Verständnis mit ihm und niemand verteidigt mich – ein damals 16 jähriges Mädchen, dass gewaltvoll gezwungen wurde, Medikamente zu nehmen, die sie nicht nehmen wollte. Das ist nicht fair.

anonymous

Schweiz – 18.03.2025

Ich musste wegen dem Verdacht auf eine Rippenverletzung nach einem Sturz in die Notfallaufnahme.
Da wurde ich von einem älteren männlichen Arzt untersucht. Da zu der Untersuchung auch ein Ultraschall der Rippen gehörte, musste ich meinen Oberkörper frei machen. Als der Arzt mir das Gel für die Untersuchung auftrage meinte er: „na zum Glück ist das nur Gel was ich auf Sie spritze. Sonst hätte meine Frau nicht Freude.“
Mir wurde richtig übel und statt auf die weitere Behandlung zu warten, packte ich meine Sachen und lief aus der Praxis.

anonymous

location not specified – 18.03.2025

Als ich 14 war, fingen wir an mit Jungs abzuhängen. Wir trafen uns oft in einem kleinen Gartenstück. Wir hörten Musik und spielten UNO und die jungs kifften meistens.
Es gab ein Junge auf den ich stand. Er wusste das wohl und an einem Abend hat er es wohl so eingefädelt(denke ich) dass alle irgendwann nach Hause sind, nur wir zwei noch da waren. Dann fing er aus dem nichts an mich zu küssen, was mich überforderte & ich mich wegdrehte. Er sagte „ich weiß doch dass du auf mich stehst“ und hat versucht mir unter meinen Pulli zu fassen, und ich auch da seine Hand wegschob. Er redete so lange auf mich ein bis ich ihm irgendwann einen runterholte. Er drehte mich einfach um , zog mich aus und vergewaltigte mich. Ich hab viele Male versucht mich wegzudrehen aber er hat mich festgehalten. Den andern hat er erzählt wir hätten uns geküsste und alle fanden es „super cute“. Ich 32 hab das alles lange verdrängt, habe aber noch sehr oft Probleme damit.

Sarah

Köln – 18.03.2025

Ich war 14 und ziemlich verliebt in einen Jungen, der ein oder zwei Jahre älter war als ich. Wie schrieben uns SMS, ich konnte nur 10 aufbewahren auf meinem alten Nokia 3210, alle waren von ihm. Dann endlich haben wir uns verabredet. Wir waren bei mir zuhause, in meinem Kinderzimmer, meine Mutter war unten. Wir haben rumgeknutscht und es war wunderschön. Ich hatte Schmetterlinge im Bauch, ich war verliebt, alles war genau so wie es sein sollte. Dann haben wir ein bißchen rumgemacht, haben uns angefasst, ich habe seinen Bauch geküsst, da hat er seine Hose und Unterhose runtergehen. Ich war überfordert, verwirrt, soweit wollte ich eigentlich nicht gehen. Er hat langsam und sanft meinen Kopf von seinem Bauch nach unten gedrückt. Ich leckte über seinen Penis, schmeckte ihn und dachte, nein, das ist zu viel, das will ich nicht. Er sprach nicht, fragte nicht, ob ich das tun möchte. Ich sprach nicht, widersprach nicht. Dann versuche ich mich körperlich sanft dagegen zu wehren, mich aufzurichten, da drückte er mich fester nach unten. Ich habe ihm an diesem Tag einen Blowjob gegeben, obwohl ich es nicht wollte. Er hielt mich da unten fest, ich weinte stumme Tränen und habe mich nicht weiter gewehrt. Bis heute (25 Jahre später) habe erst einmal darüber gesprochen und noch nie so ausführlich wie hier und jetzt. Ich weiß heute, dass es falsch war, mich zu zwingen und dass ich jedes Recht habe, nein zu sagen, selbst wenn wir schon angefangen haben… Schwer fällt es mir aber immer noch.

J.

Berlin – 17.03.2025

Ich wurde mit 9 von einem ehemaligen Partner meiner Mutter unangebracht angefasst und sexuell benutzt. Immer wieder wenn sie nicht Zuhause war, war er da und hat mich intim angefasst, mich zu Oralverkehr gezwungen und auch fast entjungfert. Ich habe es nach 20 Jahren endlich meiner Mutter erzählt, die es jetzt aber verdrängt weil es ja „schon lange her“ ist. Anzeigen habe ich versucht, aber es ist schwer, wenn man seinen Nachnamen oder Adresse einfach nicht kennt. Ich bin heute noch traumatisiert davon und bin jetzt fast 30 Jahre alt.

Denise

Münster – 17.03.2025

Ich habe mich dazu entschieden eine Abtreibung machen zu lassen.
Nach dem ganzen Prozedere kam der Arzt noch mal zu mir, um zu sehen wie es mir geht.
Nach dem er mich über alles informiert hat, kam er an mein Ohr und flüsterte, das ich nun wieder eine jungfräulich sei und ich mir keine Sorgen machen soll, der richtig würde schon noch kommen.

C.

K. – 17.03.2025

Mein Ex-Mann hatte einen Spruch, den er hin und wieder wahr machte:“hoch den Rock, rein den Stock!“ Trotz anwesender Kinder schickte er mich Nachmittags ins Badezimmer, schloss die Tür ab, und ich musste mich unten herum ausziehen und sexuell zur Verfügung stellen. Er wusste, dass ich das nicht wollte, keine Freude daran hatte und es nur über mich ergehen ließ. Es dauerte ja nicht lange…
Er hatte geschafft mich glauben zu lassen, dass ich das für meinen Mann tun muss. Es gab sehr viel Streit wegen meinem scheinbar fehlenden Verständnis für seine ganz natürlichen Bedürfnisse.
Ja, selbst ich habe irgendwann geglaubt, dass ich wahrscheinlich asexuell bin und Sex aushalten muss, um meine Ehe und Familie zu retten.
Irgendwann habe ich dann geschafft mich zu retten!
Mir geht es endlich wieder gut und dadurch auch meinen Kindern.
Und ich führe endlich ein „lustvolles“ und selbstbestimmtes Leben.

Dori

Berlin – 17.03.2025

Ich hatte spät mein Brustwachstum, dafür dann enorm. Meine Brüste waren irgendwie immer Thema. An der Ampel stehend, sagten zwei Typen auf dem
Motorrad „ey schau mal diese Möpse“.
Viele Gesprächspartner haben mir wahrscheinlich kaum in die Augen geschaut. Einer sagte mal „Ich hab Angst vor deinen Brüsten.“ So viele Situationen denen ich damals nicht gewachsen war.
Als ich mich Anfang 20 zu einer Brustverkleinerung entschieden hatte, war ich auf der Suche nach einem Arzt der diese OP durchführt. Meine damals besten Freundin begleitete mich zum ersten Arztbesuch. Er, ziemlich abwesend, gelangweilt wirkend, fragte, wie beiläufig, warum ich diese OP möchte. Ich erklärte meinen gesundheitlichen Zustand bzw. meine Beschwerden. Meine Freundin klingte sich ein: „Das ist ja nicht nur körperlich. Sie hat auch psychische Probleme mittlerweile.“
Seine Antwort darauf: „Psychisch? Na dann können wir ja gleich das Gehirn amputieren.“
Wir waren zu jung um auf so viel ekelhafte Dreistigkeit ad hoc zu reagieren. Heute, 24 Jahre später, würde er einen riesen Shitstorm erfahren.

Josi

Rochlitz – 17.03.2025

Teil 2:
Er hatte manchmal Tage, an denen er seine Macht und sein Gewaltbedürfnis rausließ. Wenn wir allein waren, würgte er mich und sagte „Das ist Vertrauen. Du vertraust mir, dass ich dich nicht umbringe“ und forderte von mir, dass auch ich ihn würgte. Das hat mich innerlich zerstört.
Ich erinnere mich an einen Besuch bei seinen Eltern. Wir schliefen im Zimmer seines Bruders auf einer klappcouch. Der Bruder war auch anwesend und schlief. Nachts fing er an, mich zu zwicken und zu kneifen. So, dass es zwirbelte und wirklich wehtat. Aus meiner Hilflosigkeit heraus habe ich wieder still geweint und alles runtergeschluckt und ertragen. Ich wollte nicht, dass mich jemand hört. Ich konnte dort nicht weg. Er hat es so sehr gemacht, dass ich mich an den Bettrand gequetscht habe, in der Hoffnung, er käme nicht mehr gut ran. Er hörte irgendwann auf. Ich weiß noch, dass ich all diese Vorkommnisse nicht einordnen konnte und nicht wusste, was da passiert… in mir und generell. Ich fühlte mich kaputt, falsch, dumm, usw. Mir wurde die Welt nie erklärt. In unserer Familie gab es keine Kommunikation. Ich war hilflos und orientierungslos. Ich war abhängig. Emotional von seinen Hochs…

Erst als er ins Gefängnis musste (Drogen), kam ich weg von ihm und konnte mich lösen. Bis heute prägen mich diese Erlebnisse und manchmal denke ich sogar… anderen geht es schlechter, lass es sein. Aber nein. Er hat mich gebrochen, tief verletzt auf so vielen Ebenen. Auch die Frauen nach mir.

Josi

Rochlitz – 17.03.2025

Teil 1: Ich war mit 16 bis fast 19 mit einem Jungen zusammen, der sehr toxisch und war. Er hat mich nachts gern „bestiegen“. Aus dem Schlaf gerissen, indem er sich an mir gerieben hat, mich zwischen den Beinen und meine Brüste berührte. Ich sagte aus dem Schlaf heraus mehrfach „nein“, aber das interessierte ihn nicht und machte weiter. Meistens so lange, bis er fertig war und in mir kam. Irgendwann habe ich aufgegeben, „nein“ zu sagen und still weinend ertragen. Ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen, wie ich da lag. Wie ich locker ließ, weil es so weniger wehtat und schneller vorbei war. Ich war damals weder mit Selbstwertgefühl noch mit Selbstbewusstsein ausgestattet. Ich habe mit niemandem darüber gesprochen (erst sehr viel später und nur über wenige Details). Nach außen hin wurden wir als tolles Paar wahrgenommen. Ich hatte immer die Hoffnung, er würde sich ändern. Dazu war er Drogen- und Alkoholabhängig, was ihn zum Teil aggressiv machte. Verbal, sexuell, körperlich und psychisch missbrauchte er mich.

l

thüringen – 17.03.2025

Als ich ungefähr 18 war, waren einer meiner besten Freunde und ich ineinander verliebt. Er ist fundamental christlich und ich wusste, dass unsere Lebensweisen nie zusammenpassen würden, obwohl wir uns so gern mochten. Trotzdem hatten wir oft Körperkontakt, es war für uns beide schön. Sachen wie Händchen halten und nah beieinander sitzen und kuscheln, aber nichts sexuelles. Ich habe mich bei ihm sicher gefühlt. Auf einer Party saß ich auf seinem Schoß. Andere Freunde (nur Männer) waren auch im Raum. Er fing plötzlich an sehr aggressiv meinen Po anzufassen, und alle bekamen es mit. Ich war betrunken und schaffte es erst nach ein paar Minuten wegzugehen. Danach wollte ich nicht mehr mit ihm reden und suchte bei meinen Freundinnen Schutz. Es fühlte sich schlimmer an als die Belästigung durch fremde Männer, weil ich ihm vertraute. Als ich, völlig fertig, meinem Vater davon erzählte, sagte er nur, dass Jungs eben so sind. Der Freund hat sich später entschuldigt. Bis heute ist er der einzige Mann, der sich bei mir für übergriffiges Verhalten entschuldigt hat. Trotzdem hat es etwas in mir gebrochen.

anonymous

location not specified – 17.03.2025

Mit meinem letzten Ex-Freund habe ich anfangs noch gern geschlafen. Dann hatten wir nach einem halben Jahr einen heftigen Streit, bei dem wir uns fast getrennt hätten und dabei ist emotional einfach etwas zwischen uns kaputt gegangen. Bei jedem Treffen war er wegen irgendwelcher neuen Kleinigkeiten wütend auf mich, aber sagte nichts davon, wenn ich ihn auf sein abweisendes Verhalten ansprach. Wenn ich danach nach Hause fuhr, bekam ich meistens lange WhatsApp Texte mit vielen Dingen, die ich falsch gemacht hatte. Offensichtlich hatte sich bei ihm viel Wut auf mich angestaut. Beim nächsten Treffen versuchte ich die vorherigen Kleinigkeiten nicht zu tun, aber er hatte wieder neue Wut auf mich und so ging das bei jedem Treffen. Aus diesem Grund traf ich ihn auch immer seltener, weil er auch nicht mit mir darüber sprechen konnte. Wenn ich dann mal bei ihm übernachtete, wollte er jedes mal was initiieren, aber ich wollte nicht, weil wir emotional einfach distanziert waren. Die wenigen Male, die ich mich gezwungen fühlte es dazukommen zu lassen, weil es mal wieder Zeit wird, hielt er meine Arme fest und „rammelte“ mich, als wäre ich ein Objekt und das mit so einer Gewalt und Aggression, das ich das ganz unangenehm empfand. Ich traute mich nicht zu sagen, dass ich das ganz schrecklich finde. 6 Monate später schaffte ich es endlich mich von ihm zu trennen.

anonymous

location not specified – 17.03.2025

Zu unserem 2-jährigen Jubiläum trafen mein erster Freund und ich uns bei ihm. Er machte irgendeinen gore-film an, den ich nicht schauen wollte. Ich meinte, er solle was anderes drauf machen. Er machte den Film aus und fing an mich anzufassen und zu küssen. Ich wollte nicht, dachte aber, ich müsse mit ihm Sex haben, weil es ja unser Jubiläum war. Irgendwann fing ich an zu weinen und lag nur noch passiv da. Er hörte nicht auf. Ein paar Monate später trennte ich mich. Das war vor 6 Jahren. Nach unserer Trennung fing er an, obsessiv zu werden. Er ist psychisch sehr instabil. Er macht(e) mich für sein Unglück verantwortlich und sagte immer wieder über Jahre, dass wir ein Paar hätten bleiben können. Ich fühlte mich schuldig und versuchte oft mit ihm zu reden und so für ihn da zu sein. Irgendwann drehte er so ab, dass ich Angst hatte, er würde mir etwas antun. Zusammen mit anderen Männern (mit denen ich mal befreundet war) stellte er mich als manipulative Person dar, die Männer ausnutzen wollte. Wir wohnen jetzt in unterschiedlichen Städten, aber er postet regelmäßig auf social media wirres Zeug über mich. Als ich ihn letztes Jahr mal wieder sah, bekam ich eine Panikattacke vor Angst. Ich gehe nicht auf Klassentreffen und fühle mich in meinem Heimatort unwohl wegen ihm. Bis heute fällt es mir schwer, sein Verhalten zu verurteilen, weil er mir so viele Jahre das Gefühl gab, daran Schuld zu sein, dass es ihm nicht gut geht.

S

Kassel – 17.03.2025

Ich war in einer sehr vulnerablen Situation und mit schweren Depressionen diagnostiziert. Meinen Freunden konnte ich nur schwer davon erzählen, darum hatte ich mir einen Account bei Lovoo gemacht und in mein Profil geschrieben, dass ich NUR Freunde suche. Daraufhin habe ich ein paar Wochen mit einem Typ geschrieben. Irgendwann wurden seine Nachrichten „flirty“, was ich sofort abgeblockt habe. Daraufhin hat er mich beleidigt und den Kontakt abgebrochen. Den nächsten Typen, mit dem ich geschrieben habe, wohnte auch in der gleichen Stadt. Vorab habe ich mehrfach gesagt, dass ich nur Freundschaften suche. Er fragt, ob ich bei ihm vorbeikommen möchte. Ich hatte als Bedingung gestellt, dass nichts laufen wird und ich weiterhin nur freundschaftlich abhängen möchte, womit er sich einverstanden erklärte. Bei ihm schauten wir dann eine Serie und nach 2 min fing er an mich zu küssen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht will und drückte ihn weg. Er versuchte es 10 Sek später nochmal und küsste mich. Ich drückte ihn wieder weg. 10 Sek später versucht er es wieder. Ich kann nicht mal sagen wieso, aber ich habe dann einfach mitgemacht. Nach dem Sex bin ich nach Hause und er hat einfach nie wieder auf meine „freundschaftlichen“ Nachrichten geantwortet. Ich habe Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass ich nicht selbst Schuld bin, weil ich hin bin und am Ende mitgemacht habe. Männer wollen nicht mal mit Frauen befreundet sein, wenn sie nichts „rauskriegen“ dabei.

anonymous

ostdeutschland – 17.03.2025

Ich hatte mal was mit einem Kollegen. Wir hatten beide andere Partner*innen, waren beide in einer offenen Beziehung. Er legte sehr viel Wert darauf, als Feminist wahrgenommen zu werden. Wir waren immer betrunken, wenn wir miteinander schliefen, weil er nur betrunken konnte (das fiel mir erst im Nachhinein auf). Als wir einmal miteinander schliefen, schlug er vor, kein Kondom zu benutzen, weil er dann besser könne. Er versicherte mir, dass er sonst eigentlich immer verhütete. Ich sagte ja. Ein paar Wochen später sind wir wieder betrunken miteinander nach Hause gegangen. Ich meinte, dass der ungeschützte Sex eine Ausnahme und ein Fehler war. Wir hatten Sex, er benutzte ein Kondom. Irgendwann im Verlauf fand ich das Kondom dann neben mir auf dem Bett. Ich konnte nicht einordnen, was passiert war. Nach ein paar Wochen sprach ich ihn darauf an, und meinte, dass das eine Straftat war. Er sagte daraufhin, dass er das mit uns sowieso beenden wollte. Konsequenzen hatte das Ganze nicht für ihn. Er ist besser vernetzt als ich und ich traue mich nicht, das in unserem Umfeld öffentlich zu machen. Ich hatte ja das erste Mal zugestimmt, kein Kondom zu benutzen.

Alessia

location not specified – 17.03.2025

Nach dem Abi habe ich ein weltwärts-Jahr gemacht. Der Ort ist egal, die Geschichte hätte sich überall so abspielen können, auch in Deutschland. Ich war abends mit meiner Gastfamilie auf einer Hochzeit, wollte aber früher nach Hause, weil ich noch ein Date hatte mit einem Typen, den ich schon länger traf. Ich stieg also ins Taxi und wollte nach Hause fahren, die Strecke kannte ich inn- und auswendig. Auf halber Strecke nach Hause fuhr der Taxifahrer aber einen anderen Weg, weg aus der Stadt in die ländlichen Außenbezirke. Ich sprach ihn darauf an, er ignorierte mich. Ich bekam Angst und rief meine Gastfamilie an, beschrieb den Fahrer, den ungefähren Ort, gab die Lizenznummer des Taxis durch. Meine Gastmutter beschimpfte den Fahrer über den Lautsprecher… Irgendwann nach einer Stunde machte er – mich immer noch ignorierend – eine Kehrtwende und fuhr den ganzen Weg zurück – und mich unversehrt nach Hause. Ich stand unter Schock, ging schnell ins Haus, dachte nur daran, dass ich fast entführt worden wäre. Mein Date kam 5 Minuten später an, ich hatte ihm geschrieben, was mir passiert war. Ihm interessierte es nicht. Ich stand noch zitternd im Raum und versuchte zu erzählen, da hatte mein Date schon seine Hose ausgezogen und warf mich aufs Bett. Ich ließ es geschehen, weil ich immer noch zitterte und meinen Körper nicht unter Kontrolle hatte. Hinterher sagte ich mir, dass ich das gebraucht habe, um alles zu vergessen. Aber das stimmt nicht. Danach waren wir 7 toxische Jahre ein Pa

anonymous

germany – 17.03.2025

I found this page through the „scary gyno stories“ video on insta. Here’s mine. I was new in my town and got an appointment with a gynocologist. I wanted to get pregnant and needed information. The male gyn wanted to do a routine exam first. While I stood there naked and he was patting down my breasts, he found out I was from the netherlands and told me he only knew a little dutch: „lekker meisje“. It means something like „sexy/delicious girl“. He gave me a weird lecherous look and still kept fondeling my breast. I never went back. I told my husband and was met with a „boys will be boys“ type comment.

anonymous

location not specified – 17.03.2025

Mein eigenen Vater interessierte sich sehr für Fotografie und hatte mich schon oft fotografiert um die viele Kameraeinstellungen zu testen. (ganz normale Fotos) Ich fühlte mich wie ein Model. Als ich 10 war, bekam ich mit dass der Vater meiner Freundin eine neue Kamera hatte. Ich dachte vielleicht möchte der andere Papa das auch, und sagte ihm, er könne mich gern fotografieren. Als ich mich mit meine Freundin verabredet hatte und zu ihr kam, war sie nicht da. Nur der Vater. Ich solle auf sie warten, sagte er. Er würde dann auch Fotos machen. Er schlug vor, dass ich die Bluse seiner Frau anziehe, die seie doch so schön. Fand ich etwas merkwürdig aber habe ich dann gemacht. Dann wollte er, dass ich mich für das Bild auf dem Boden lege, und er hockte sich so halb über mich rüber. Da ging mir langsam ein Licht auf, das dass hier nicht ganz normale Fotos seien. Ich schaffte es, unter ihm raus zu kommen und bin zur Tur gerannt. Er hatte von innen abgeschlossen und den Schlüssel stecken gelassen. Ich schloss auf und ging zu eine Nachbarfamilie, die ihm auch kannten, und erzählte es. Die Mutter war sehr böse. Sie hat der Kamerafilm gefordert (war in den 90er, keine Digitalkamera). Den Film hat sie mir mitgegeben, beim entwicklen stellte sich aber raus dass nichts drauf war. Ich vermute dass er einfach eine leere Rolle abgegeben hat. Meine eigene Eltern habe ich es nie erzählt, weil ich Angst hatte, dass es meine Schuld war, da ich ja gesagt hatte, er durfte mich fotografieren.

JW

the netherlands – 17.03.2025

I was on my bicycle and had to cross a street that was having some sort of parade, so I got off my bike and tried to manouver through the crowd. A group of men closed around me, one held my bike to stop me. They were all laughing and asking stuff like where was I going, did I want to stay with them? I started screaming and they didn’t let me go until I said „I am 14, leave me alone!“. For years I thought it was my fault for wearing cut-off jeans.

Palina

Leipzig – 17.03.2025

Ich habe X auf Tinder kennengelernt, der in meiner Nachbarstadt gewohnt hat. Nach mehreren Treffen haben wir uns zum Kochen bei Ihm verabredet, weil ich früh noch einen Termin in seiner Stadt hatte, konnte ich direkt bei ihm schlafen. An diesem Abend haben wir uns zwar geküsst, aber ich habe immer wieder gesagt, dass ich nicht mehr will. Noch in dieser Nacht hat er versucht mit mir zu schlafen,um mich zu überzeugen, sagte er mir, er sei in mich verliebt. Spätestens hier hätte ich gehen sollen. Ich bin nicht darauf eingegangen und habe wieder erklärt, dass ich das nicht will. Nach dem er mich immer wieder geküsst und befummelt hat, hat er sich dann auf mich draufgesetzt und gesagt, dass ich jetzt endlich was machen müsse, weil er sich nicht mehr kontrollieren kann. Ich habe hier WIEDER gesagt, dass ich nicht mit ihm schlafen will. Dann hat er mich angefangen auszuziehen und hat meine Hände in seine Hose gesteckt. Ich war so überfordert und wusste nicht was passiert, dass ich angefangen habe, ihn oral zu befriedigen. Noch währenddessen habe ich angefangen zu weinen, aber das war ihm egal. Danach hat er sich bedankt. Als ich meinen damaligen Freundinnen geschrieben habe, haben sie gesagt, dass sei sicherlich ein Missverständnis und ich soll mich erst mal beruhigen. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, was hier passiert ist. Irgendwann hab ich ihm noch mal geschrieben und ihm sein Verhalten vorgeworfen. Er war angehender Jurist und hat nur gelacht.

Hannah

location not specified – 17.03.2025

Ich war 17. Wir sind immer in einen Irish pub in dem einer unserer Freunde dort hinter dem Tresen gearbeitet hat. Heute am 17.3. vor inzwischen sind es 25 Jahren waren wir auch dert und wir waren SEHR betrunken . Also wirklich so, mit doppelt sehen, nicht mehr gut sprechen können. Wir waren mit den Mitarbeitern befreundet-also wir haben kostenlose Getränke und Essen bekommen und dafür haben sie unsere Gesellschaft gekriegt. Kotz. Naja, am 17.3 ist ja St. Patricks Day also extrem Party im Irish Pub und ich bin extrem betrunken auf Toilette, und auf dem Weg zurück an der Küche vorbei, da habe ich dann den Koch gesehen und bin rein zu ihm, hab mit ihm geredet und plötzlich haben wir rum gemacht. Er war 35. Und plötzlich waren wir im Hinterzimmer von diesem Irish Pub in dem der Koch geschlafen hat. Ich habe ihm gesagt, dass ich noch nie sex hatte. Das war kein Grund für ihn nicht mit einem minderjährigen stürz betrunkenen Mädchen zu schlafen. Das war mein Einstieg in die Beziehungswelt. Danach bin ich heulend mit meinen Freundinnen nach Hause, aber ich habe das dann so gedreht, dass ich das wollte, und in ihn verliebt bin und war 1 Jahr mit ihm zusammen. Ich schäme mich bis heute wenn ich daran denken und ekel mich vor mir selbst. Mir ist ohne scheiss echt vor sehr kurzem (vielleicht vor3 Jahren ) aufgefallen wie abgefuckt das von IHM war. Naja, so war das. Er denkt wahrscheinlich wenn überhaupt nur positiv an mich und ich kotze und heule immer noch wenn ich daran denke

anonymous

location not specified – 17.03.2025

Immer wenn wir rumgealbert haben fingen wir uns auch an zu hauen, ich hab natürlich aufgepasst das ich ihn nicht zu stark hau oder sonstiges und am Anfang hat er auch darauf geachtet aber von Zeit zu Zeit wurden seine Schläge immer härter, auch nach mehrfacher Aufforderung es zu lassen tat er es nicht. Im Bett wurde er auch immer aggressiver und ja ich hatte ihm mal gesagt das es manchmal okay sein wenn es etwas „härter“ wäre aber nach mehrmaligen „aua das tut weh“ sagte er nur, „ich mach doch schon vorsichtiger, so dolle kann das nicht wehtun“ lies ich es über mich ergehen. Ich hab mich aber zum Glück noch ein paar Wochen von ihm getrennt aber aus anderen Gründen und ich bin wirklich froh darüber.

anonymous

München – 16.03.2025

Ich war 14 und er 18.
An einem Abend hatte ich meine Periode, er hat angefangen auf mich einzureden, dass es ja auch anders gehen würde (anal). Dass er Lust hat. Nach ungefähr 30min Diskussion habe ich eingewilligt. Er meinte, wenn es weh tut, würde er aufhören.
Es tat weh. Ich habe das gesagt, er hat weitergemacht. Ich habe Nein gesagt. Er hat weiter gemacht.
Danach lag ich apathisch im Bett.
Ein paar Wochen später hat er auf mich eingeredet, dass alles was passiert ist immer von beiden Seiten gewollt war. Mit 14 konnte ich die Situation nicht einschätzen, er schon.
Es ist 6 Jahre her und ich spüre ihn manchmal noch in mir.

Ich musste mir vor ein paar Jahren von Männern anhören, dass das ja keine richtige Vergewaltigung war.

Taina

Ruhrpott – 16.03.2025

Hay,
Ich bin 33 und habe das bisher nur 2 Leuten erzählt, noch nicht einmal meine beste Freundin weiß das.
Ich war damals 5 oder 6 Jahre alt, so genau weiß ich das nicht mehr…
Meine Eltern hatten damals Freunde die 2 Söhne hatten. Ich weiß noch das ich es immer gehasst habe wenn sie zu Besuch kamen.
Die Jungs waren älter als ich.
Es lief jedesmal gleich ab wenn sie zu Besuch kamen: sie wollten mit mir „Doktor“ spielen, blöd nur das ich IMMER die Patientin war…
Und wie man das beim Arzt so macht sollte ich mich natürlich auch ausziehen.
Das tat ich auch, ich weiß nicht warum ich das gemacht habe, ich glaub ich hatte Angst vor den beiden.
Ich sollte mich auf’s Bett legen und die beiden „untersuchten“ mich dann.
Sie fummelten an mir rum.
Das war mega unangenehm und hat mich angewidert…
Einmal kam dann deren Vater ins Zimmer, sah das und meinte nur: Ich solle mich wieder anziehen.
Mehr wurde dazu nicht gesagt oder getan.
Ich war sehr froh als die umgezogen sind und der Kontakt ab brach.
Ich habe es sehr lange verdrängt aber in letzter Zeit kamen diese Erinnerungen wieder.
Warum auch immer, ich habe nichts in meinem Leben verändert und bin sehr glücklich so wie es mittlerweile ist.
Ich habe lange gebraucht um mich so zu akzeptieren wie ich bin und ich liebe mich!
Ich tanze auch nicht mehr nach anderer Leuts Nase.
Mir ist nicht mehr wichtig was andere über mich denken oder ob sie mich mögen.
Wichtig ist letztendlich das ich mit mir selbst zufrieden bin!

Sarah

location not specified – 16.03.2025

Ich hatte mit Anfang 20 einen Freund. Anfangs war alles super zwischen uns. Nach einiger zeit, wenn ich bei ihm übernachtete und keine Lust hatte wurde er immer wütend. Schlug gegen Wände. Zwischendurch hatte ich blaue Flecken weil er mich einfach fest anfasste. Vermutlich hätte ich da auch gehen sollen. Aber irgendwie konnte ich nicht. Heute frage ich mich wieso eigentlich nicht. Irgendwann habe ich mich getrennt. Wir hatten den selben Freundeskreis. Und waren irgendwann einen Abend noch mal feiern. Ich übernachtete bei ihm. Ich lag in seinem Bett. Er fing an mich auszuziehen. Ich war leider zu betrunken um mich aktiv dagegen zu wehren. Also hat er weiter gemacht. Er fing an mich zu küssen und ich an zu weinen. Gestört hat ihn das nicht. Er machte weiter. Am nächsten Morgen bin ich gegangen als er noch schlief. Und hab Jahre gar nicht richtig verstanden was in der Nacht eigentlich passiert ist. Erst Jahre später als ich mit einem wirklich netten Mann zusammen war, holten mich die Gedanken daran ein, ich wurde unglücklich und die Beziehung zerbrach. Ich konnte darüber nicht sprechen. Und kann es ehrlich gesagt auch heute noch nicht. Ich fühle mich schuldig, als hätte ich irgendwie versagt. Ausser zwei sehr guten Freundinnen, habe ich das bis heute niemandem erzählt.

anonymous

location not specified – 16.03.2025

I found your site a few month ago and thought about sharing this since then – now I just have the urge to tell somebody in order to be able to understand what really happens. I just broke up with my boyfriend and he always wanted to have Sex without a Condom – i didnt and I made that very clear but he startet pressuring me everytime. As always I said no or broke off the intimicy. At some point he decided to ignore my opinion. The next time we where intimate he turned me onto my stomach and pressed himself on top of me. Then he tried to penetrate me but didnt manage to do so. I felt like I was suffocating and couldnt do anything except waiting until it was over. He gave up after a few minutes and I could leave the room. The whole Thing happens like 5 to 6 Times over the course of 3 months. One time he did manage to penetrate me but got scared and let go off me because i startet panicking from the pain and fear. Sometimes i was so numb afterwards that I would allow further intimicy – thats why I still question myself and my believes. I hate myself because i couldnt scream or leave him. It took a few month until I realized that it was attemptet rape. I still have panic attacks and get triggerd by certain touches. But I still cant help but think that it wasnt enough to be traumatised. Was it enough?

Momo

Hamburg – 16.03.2025

Ich hatte mit 17 einen Freund, den ich erst 2-3 Wochen kannte. Ich sollte seine Freunde auf einem Fasnachtsumzug kennenlernen. Ich war die einzige Frau. Es waren ca. 7-10 seiner Freunde dabei. Alles extreme Fußballultras mit Stadionverbot. Ich habe etwas Sekt getrunken. Nachdem ich dann mit den anderen zusammen einen Shot getrunken habe, habe ich einen Blackout von über 8 Stunden. Ich bin im Bett neben ihm aufgewacht in anderen Klamotten. Ich hab ihn geweckt und gefragt was passiert ist aber er hat sich schlafend gestellt. Mein Körper tat überall weh und ich hatte viele blaue Flecken. Ich bin dann durch die Wohnung und habe überall leere Alkoholflaschen gesehen. Am nächsten Morgen hat er mir erzählt ich wäre total besoffen gewesen und hätte extrem oft gebrochen. Er meinte sie hätten mich ausgezogen um mich in der Badewanne zu waschen. Es schien ihm nicht komisch vorzukommen, dass ich von einem Shot und ein paar Schlücken Sekt so einen Filmriss habe. Er hat immer wieder gemeint wir sollen das einfach vergessen. Ich habe mich extrem geschämt. Er hat ein paar Tage nach dem Ereignis mit mir Schluss gemacht und wir hatten jahrelang keinen Kontakt. Erst Jahre später hab ich verstanden dass das K.O.- Tropfen waren. Als ich ihn dann anschrieb und fragte meinte er er wolle dazu keine Aussage machen. Ich weiß bis heute nicht was die Gruppe damals mit mir gemacht hat.

Alessia

Bielefeld – 16.03.2025

Ich war 16 als ich auf einem Camp einen Typen von Mitte 20 kennenlernte. Er machte mich betrunken und küsste mich. Ich sagte ihm ,dass ich keinen Sex wolle und er meinte, er würde das respektieren. Erst küsste er mich nur, dann steichelte er mich an immer intimeren Stellen. Ich sagte, dass ich dass nicht will, aber er meinte, dass das ja schließlich der Grund sei, weshalb ich gekommen sei. Die ganze Nacht bearbeitete er mich, drehte jedes meiner „Neins“ in ein: „aber du willst es doch“ um. Machte mir Komplimente, wie „sexy und verdorben“ ich sei, und degradierte mich gleichzeitig als „eher hässlich, unscheinbar und langweilig“. Er manipulierte mich solange, bis ich dem Sex zustimmte. Als er versuchte in mich einzudringen, verschloss sich mein Körper,Vaginismus. Er versuchte es trotzdem weiter und es tat extrem weh. Dann ließ er von mir enttäuscht ab und ich gab mir die Schuld für „mein Versagen“, dachte, ich sei einfach nicht gut im Bett. Das war mein erstes Mal und erst später verstand ich, was das war: das ich als halbes Kind noch von einem Mann missbraucht wurde, der mich manipulierte, um Sex mit mir zu haben – gegen meinem ausdrücklichen Willen. Ich habe 15 Jahre ignoriert, dass das passiert ist und einen anderen Sex als mein erstes Mal betitelt. Aber das ist die wahre Geschichte.

Susi

location not specified – 16.03.2025

Ich war vor drei Jahren mit einem Menschen zusammen, welcher krasse narzisstische Züge hatte, nur konnte ich das damals noch nicht sehen. Eines Abends , ich war gerade vor 3 Wochen in meine neue Wohnung gezogen, knallte es plötzlich im Wohnzimmer und meine Deckellampe krachte herunter ö, gefolgt von sehr viel Wasser. Mein neues Vermieter hatte Fußballgroße Löcher im Dach und es stürmte und regnete draußen und über den Dachboden floss alles in meine Wohnung und zerstörte meine Möbel und der Strom fiel aus. Panisch rief ich ihn an und bat ihn um Hilfe. Er kam zwar, aber in der Zwischenzeit rief ich auch die Feuerwehr. Als er sah das ich die Feuerwehr gerufen hatte, ging er mich an, ich hätte das simuliert um im Mittelpunkt zu stehen und ihn zu nerven. Ich solle “ mit den Feuerwehrmännern bumsen“ wenn ich Aufmerksamkeit möchte und aufhören Drama zu machen. Er ging. Ich stand da, vollkommen klatschnass, mitten in der Nacht, meine Wohnung schwamm, Sofa und Anbauwand und Fußboden zerstört, ohne Strom… Und durfte mir in den nächsten Wochen noch lange anhören das ich unfähig sei, dass ich Schuld daran sei das er an dem Abend schlecht geschlafen hätte und einfach nicht lebensfähig sei. Heute weiß ich, dass mich damals keine Schuld traf. Damals hat mich das fertig gemacht.

Sonja

Germany – 16.03.2025

a guy from online dating pushed me to show him my genital area on the first video call, I showed him only my breast but I did not want to do this at all or show him more. He showed my this penis which I did not ask for or wanted to see, but he was convinced that I want this. I blamed myself that this was not enough warning/ red flag to me. But I nevertheless met this guy for a date, he was acting like lovebombing at its best. He wanted to show me then his flat and pushed me to watch a movie together in his room and manipulated me then to have sex with him, even if I clearly said 2x loud“No“ to this. But he was so convinced that I wanted this and that this was unfair because he was already so sexually aroused. Some months later in addition a guy fondled me in a bus – I was in a complete freeze mode like that day. After 2 years it is still hard for me to get over all this shame and guilt feeling and I was nearly traumatised but now I am in therapy and working on it.

Alessia

location not specified – 16.03.2025

Auf einem Campingplatz habe ich zwei Brüder kennengelernt. Der jüngere Brüder küsste mich bald und ich fand es schön. Er fragt mich, ob es ok sei, wenn sein Bruder mitmachen würde, er habe auch etwas Spaß verdient. Ich sagte nein. Also gingen der jüngere Bruder und ich allein in seine Hütte, und alles fing erst sehr schön an. Aber er wurde bald sehr stürmisch und ich versuchte ihn zu bremsen. Er presste mich auf das Bett und versuchte seinen Penis in mich zu drücken. Ich sagte ihm, dass das nicht ginge, ich litt zu der Zeit an einem schweren Vaginismus und Penetration tat mir sehr weh, aber er ignorierte mich. Ich sagte ihm, dass ich nicht ohne Kondom wolle, er ignorierte mich. Ich wehrte mich, aber er ignorierte meine Ausbruchsversuche und hielt mich fester. Obwohl ich deutlich nein sagte, drückte er mich in die Matratze und drang gewaltvoll in mich ein und penetrierte mich, während ich vor Schmerzen schrie. Dann klopfte es an der Tür, mein Vergewaltiger penetrierte mich weiter und schrie, dass er beschäftigt sei. Aber dann erklang die Stimme seines Bruder, sagte, es sei dringend. Ich hatte nie wieder im Leben so eine Angst! Ich dachte, dass sie jetzt beide weitermachen würden und zweifelte, ob ich es lebend aus der Hütte schaffen würde. Die beiden redeten leise miteinander, dann sagt er, ich solle gehen und niemanden etwas sagen. Ich ging ohnmächtig. Draußen an der Tür stand der Wächter und sagte „kein Damenbesuch“ und „Schlampe“. Ich fühlte mich nur leer und schwieg.

Anna

Oldenburg – 16.03.2025

Wir haben miteinander geschlafen, aber zyklusbedingt hatte ich Schmerzen dabei. Das habe ich gesagt und wir haben die Position gewechselt. Nach dem vierten Postionswechsel (Doggy) tat es immer noch weh, auch das formulierte ich. Da wurde er wütend und hat mich mit aller Kraft aufs Bett gedrückt und so lange weiter gemacht bis er gekommen ist, ich lag unter ihm und komnte mich nicht bewegen. Ich bin sofort Duschen gegangen und habe angefangen zu weinen. Als er das hört, kam er ins Bad und hat mich gefragt, wieso ich jetzt heule. Auf meine Antwort „Du hast mir weh getan“ hat er mich angschrien, was er bitte hätte tun sollen.

L.N.

NRW – 16.03.2025

Mit ca. 2 Jahren fing es an, dass mein Vater und 2-3 weitere Männer mich missbrauchten. Sie fixierten mich dazu und drehten Videos.

Diese Videos waren quasi wie so Werbeanzeigen, um mich anderen Männern anzubieten. Hierfür wurde ich in einem Auto nachts an dunkle Orte gebracht. Da war ich so ca. 3-4 und es ging, bis ich ca 10 Jahre alt war.

Die Männer durften mit mir machen, was sie wollten. Ich musste unzählige Vergewaltigungen überleben. Z.T. von 2 Männern gleichzeitig, wurde gewürgt, bedroht.
Heute bin ich Erwachsen und lebe mit schweren chronischen Erkrankungen und bekomme Rente. Aber gebrochen haben sie mich nicht. Ich werde dafür kämpfen, mein Leben zurück zu bekommen.

F. J.

Im Zoo – 16.03.2025

2/2. Ich wollte laut um Hilfe schreien, aber ich schreite nur in meinem Kopf, aus meinem Mund wollte kein einziger Ton raus kommen. Irgendwann kam mein Cousin (6 Jahre) und schaute in die Höhle. Er war wütend. Er packte mich am Arm und zog mich aus der Höhle heraus. Er sagte er hätte mich überall suchen müssen und fragte wo ich so lange gewesen bin. Alle würden sich Sorgen machen. Als wir bei meinen Eltern angekommen waren schimpfte auch sofort Mama mit mir. Wo ich denn gewesen wäre, warum ich so lange weg war. Ich konnte gar nichts sagen, ich fing sofort an zu weinen. Ich konnte nicht verstehen, was da gerade passiert ist. Mama dachte, ich würde weinen, weil sie so doll mit mir geschimpft hat. Sie entschuldigte sich bei mir, packte alle Sachen zusammen und wir liefen einfach weiter durch den Zoo. Irgendwann beruhigte ich mich. Als wir am Ende des Zoos angekommen waren und zurück zum Auto gingen, sah ich den Jungen aus weiter Entfernung. Ich zeigte auf ihn und sagte zu Mama: Der Junge hat mich auf dem Spielplatz geärgert. Andere Worte hatte ich damals nich nicht für das, was passiert war. Mama ignorierte meine Worte. Ich hatte diese Erinnerungen immer in meinem Kopf, aber erst mit ca. 14 Jahren wurde mir bewusst, was da eigentlich passiert ist. Ich habe bisher noch nicht darüber sprechen können. Mir wurde im Nachhinein bewusst, dass der Junge, der es getan hat eine geistige Behinderung hatte. Das ist aber keine Entschuldigung dafür, was passiert ist.

F. J.

Im Zoo – 16.03.2025

Als ich ca. 4 Jahre alt war besuchte ich mit meinen Eltern, meiner Schwester und meinem Cousin den Zoo. Dort machten wir auf einem großen Spielplatz eine Pause. Wir Kinder liefen begeistert los. Ich weiß nicht mehr ganz genau, was für ein Spielgerät es war, aber man musste hochklettern und oben war eine dunkle Höhle, wie so ne Art Baumhaus. Als ich oben angekommen war, guckte ich in die Höhle hinein. Dort saß bereits ein Junge (ca. 14 – 16 Jahre alt) in der Ecke. Ich war unsicher, hatte irgendwie ein komisches Gefühl, setzte mich dann aber in die andere Ecke. Irgendwann fragte er wie ich heiße und ob er mal meine Haare anfassen könnte. Er sagte er hätte noch nie so schöne, braune, lange, lockige Haare gesehen. Ich dachte mir erstmal nichts dabei, weil ich es gewöhnt war, Komplimente für meine Haare zu bekommen. Er fragte immer wieder ob er sie mal anfassen könnte. Irgendwann sagte ich ja. Er rutschte zu mir rüber. Jetzt war ich zwischen ihm und der Wand eingeklemmt. Er ließ meine Haare durch seine Finger gleiten und sagte er müsse meine Haare unbedingt seiner Mutter zeigen. Die würde meine Haare wunderschön finden. Dann fasste er mich plötzlich auch woanders an, zuerst an den Schultern, dann an der Brust und auch zwischen den Beinen. Ich wollte das nicht, war aber wie erstarrt. Ich konnte mich nicht wehren. Er nahm auch meine Hand und legte sie in seinen Schritt. Ab da verschwinden meine Erinnerungen. Ich kann nicht mehr ganz genau sagen was passiert ist. 1/2

G.

Hamburg – 16.03.2025

Mit 14 Jahren wurde ich vom Bruder einer Freundin vergew., als ich allein mit ihm auf sie wartete. Mit 17 Jahren hatte ich meinen ersten Freund. Der erste Mensch, der mich lieben würde, so dachte ich. Ziemlich schnell wollte er S., ich überhaupt nicht. „Wenn du mich wirklich lieben würdest und auch für immer bei mir bleiben wollen würdest, dann spielt das Wann doch keine Rolle“. Ich ließ mich überreden. Weil ich nicht blutete, warf er mir wochenlang vor, ich hätte ihn belogen und sei keine Jungfrau gewesen, sondern eine Schl.. Ein halbes Jahr später wollte ich Schluss machen und wurde von ihm bedroht und gestalkt, sodass ich damit zur Polizei gehen musste. Die konnten damals trotz Morddrohungen nicht mehr als mir einen Flyer zu Stalking mitzugeben. Ich habe Jahre später eine Traumatherapie wegen diesem Mann gemacht.

anonymous

location not specified – 16.03.2025

Ein Kumpel kam abends zu mir. Wir haben Wein getrunken und getanzt es war ein echt schöner Abend. Er ist dann neben mir eingeschlafen im Bett. Ich hatte noch T Shirt und kurze Hose an also es war in einem nicht sexuellen Kontext. Am nächsten Tag hatte ich einen ziemlichen Kater und war körperlich super fertig. Mein Kreislauf war im Keller. Dann plötzlich war er neben mir vollkommen anders. So kannte ich ihn gar nicht. Als hätte man ihn vollkommen ausgewechselt. Wir hatten schon mal Sex gehabt aber das war lange her und ich habe keinerlei Signale gegeben dass ich auf sowas aus bin. Ihm war das aber egal. Er ist auf mich drauf und hat sein Ding mit mir gemacht. Ich konnte mich nicht wehren ich war viel zu fertig und er ist viel größer als ich und hat meine Arme runtergedrückt. Danach lag ich da im Schock. Wie im Autopilot weil ich noch nicht verarbeiten konnte was passiert war habe ich ihm tschüss gesagt und er ist einfach raus aus dem Zimmer zur Tür und weg. Wie kann sowas plötzlich aus einem rauskommen?

sam

location not specified – 16.03.2025

last year i got raped by a guy i met on tinder. it was our third date and ive explicitly told him i did not want to have sex with him yet. we drank a bit and he started pushing it on me, kept mentioning having blue balls and how hard it was for him to be so pent up. at some point i thought whatever, if ill just have sex with him he will at least leave it alone for now. but he couldnt orgasm because he was drunk, so he just kept going, kept pressuring me to do stuff even when i told him no and even when i told him to stop altogether he didnt. i had to push him off me. when i talked about this in therapy i got told that thats just what to expect when you take a guy home.

anonymous

location not specified – 16.03.2025

Mein Ex Freund wollte immer viel Sex haben, viel zu viel. Wenn ich nicht wollte weil ich immer starke Schmerzen hatte musste ich ihm Blowjobs geben. Beim Sex hat er nichtmal bemerkt oder beachtet das ich leise geweint hab. Eines Tages dann war er sauer auf mich und wollte dann eine Art Wutsex mit mir haben. Er hat mich durch viel Anfassen und Drängen überredet aber als er in mir war war es psychisch zu viel für mich. Ich hab ihm gesagt er soll aufhören. Er ignorierte mich. Ich war in einer Position aus der ich nicht raus kam also hab ich gewartet bis es zu Ende war. Ich erinnere mich an diese Minuten nicht mehr. Ein Jahr später hab ich ihn deshalb zur Rede gestellt. Er meinte er wusste auch nicht was mit ihm los war aber er weiß das etwas dunkles in ihm ist wie ein Trieb den er nicht kontrollieren kann. Gruseliger geht’s kaum.

anonymous

location not specified – 16.03.2025

Ich war gerade 17 und hatte meine erste Beziehung. Schon früh merkte ich das er sehr dahinter her war Sex mit mir zu haben. 3 Monate waren wir dann zusammen und ich fühlte mich immer noch nicht bereit da es mein erstes Mal war. Er drängte mich und drohte Schluss zu machen. Ich liebte ihn so sehr das ich nachgegeben hab. Nur 2 Wochen später hat er sich getrennt. Im Nachhinein hab ich herausgefunden das er eine Art Wettbewerb mit einem Kumpel hatte wer am meisten Mädchen entjungfert.

LIA

SWISS – 16.03.2025

ICH WAR 16. ER 21. ALS ER ANRIEF WAR ER VERMUTLICH AUF KOKS UND ALKKOHOL. BIS ZU DIESEM ZEITPUNKT DACHTE ICH, UNSERE FREUNDSCHAFT WÜRDE SEINE PROBLEME HEILEN. UND MEINE UNTERSTÜTZUNG ETWAS ÄNDERN. ICH FUHR AUF SEIN DRÄNGEN HIN. ER EOLLTE SEX. ICH HABE ALLE AUSREDEN GEBRACHT. VON“ ICH HAB MEINE TAGE!“ BIS ZU „ICH WILL UNSERE FREUNDSCHAFT NICHT GEFÄHRDEN“ DIE VOLLE PALETTE. NUR EIN KLARES NEIN HABE ICH LEIDER NICHT GESCHAFFT. ABER ICH WOLLTE ES NICHT. AM NÄCHSTEN TAG HAT MICH DIE FREUNDIN SEINES MITBEWOHNERS DRAUFANGESPROCHEN UND ICH HABS ZUGEGEBEN. HAB ABER NIE ERWÄHNT, DASS ICH ES NICHT WOLLTE. OBWOHL SEIN WUNSCH WAR ES FÜR MICH ZU BEHALTEN. ER HAT MICH DANN ZU SICH NACHHAUSE ZITTIERT UND MIT 3 ANDEREN FREUNDEN ÜBER MICH GELACHT UND GESAGT“ WER WÜRDE DICH FREWILLIG VÖGELN?“ UND DABEI FRAUENFEINDLICHE MUSIK LAUFEN GELASSEN….

A.

W. – 15.03.2025

Es ist schon einige Jahre her. Ich war ein Teenie, gerade auf dem Heimweg von der Schule. Jemand kam von hinten mit dem Fahrrad gefahren und hat mir beim vorbeifahren auf den Hintern gehauen. Ich wusste gar nicht, was ich machen soll. Ich hab mich so ekelhaft verdreckt gefühlt. Ich hab geweint und bin ganz schnell nach Hause gelaufen.

anonymous

location not specified – 15.03.2025

Mein Physiotherapeut hat mir gegenüber immer sexuell anspielende Äußerungen gemacht zum Beispiel: beim Beine waschen nach 24h Kompression: „es ist schon sehr sexy wenn Frauen sich waschen“ und bei der Lymphdrainage „wenn du deine Beine weiter auseinander machst ist es nicht schlimm wenn ich was sehe, ich kenne das schon“. Er ging so weit das er mich schließlich beim anlegen der neuen Kompression am Gesäß berührt hat und gesagt hat es sei Teil der Therapie. Es kam alles raus als eine Physiotherapeutin mir erzählte es sei nicht normal. Später kam auch raus er hat mehrere Frauen (Patientinnen und Mitarbeiterinnen) in der Praxis sexuell belästigt und es wurde jahrelang gedeckt …

Annika

location not specified – 15.03.2025

Mein damaliger Freund hat schon einige Erfahrungen mit Analsex gehabt, ich nicht. Er bat mich drum dich mal dafür offen zu sein und es mit ihm auszuprobieren, ich war von Anfang an eher abgeneigt, wollte jedoch nicht so prüde wirken und ließ mich überreden. Beim ersten Versuch war es für mich eher schmerzhaft und unangenehm und ich bat ihn darum aufzuhören. Wir redeten darüber das es mir nicht gefällt und ich es nicht wiederholen möchte. Er „respektierte“ meine Aussage jedoch null und bettelte regelrecht bei jedem GV mit Aussagen wie „nur einmal reinstecken“ und dergleichen. Ich verneinte seit Gebettel jedes Mal bis er mich irgendwann als prüde und engstirnig beleidigte und ich aus Liebe zu ihm und damit das Gebettel aufhört, doch einwilligte.
Es ist vielleicht keine Situation von sexueller Belästigung, jedoch von Manipulation und Bedrängnis, was mich noch immer nach etwa 7 Jahren beschäftigt und worüber ich immer noch nachdenke.

Celia

location not specified – 15.03.2025

I went out with a couple of Friends and met a man. We talked and danced and connected. I went home with him and we tried to have Sex. I say tried, because we had a bit to drink and he was also arguing that he doesn’t like the feeling of the condom, so it didn’t work like we wanted to. I made clear that going with no condom wasn’t an option for me for various reasons. We decided to take a nap. I woke up a couple of hours later, him already inside me, having Sex with my asleep body without condom… I couldn’t understand what was happening til he was already done and honestly until I got home and then it hit me. But I felt so guilty because I went home with him and also didn’t directly stop him while I woke up…

A.

W. – 15.03.2025

Ich war mit jemandem zusammen der stark Kokain abhängig war/ist.
Er hat, wenn er drauf war, mehrmals nachts angefangen mich anzufassen. Teilweise bin ich erst wach geworden, wenn er schon seine Finger in mir hatte. Ich habe ihm auch mehrmals gesagt, dass ich nicht will , aber er hat so lang gedrängt, bis ich es einfach geschehen lassen hab. Was da mit mir gemacht wurde, habe ich erst realisiert, als ich bei der Therapie darüber gesprochen habe und es klar benannt wurde.

Corina

location not specified – 15.03.2025

Ich war auf der Schulabschlussfeier. Alle waren da. Irgendwan sah ich ein ehemaliger Schühler etwas weiter entfernt. Er winkte mir ständig ich solle kommen. Ich dachte er wolle mir etwas sagen und bin zu ihm hingegangen. Da riss er mich hinter das Gebäude und hielt meine Hände über mir fest. Mit der anderen Hand öffnete er seine und meine Hose. Ich war mir sicher er würde mich vergewaltigen. Da lief eine Frau 10m von uns vorbei und da liess er los und rannte davon. Ich ging zu den anderen zurück und sagte kein Wort. Ich dachte es würde mir sowiso niemand glauben und überspielte meinen Schock
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Corina

location not specified – 15.03.2025

Draussen bin ich dann weinend zusammen gebrochen. Ich ging ins Hotel und wollte sagen,dass sie nie wieder eine Frau dahin schicken sollen. Der an der Reception meinte „don’t worry, be happy“. Dann sollte ich auf die Polizei warten.
Nach meiner Aussage musste ich vor Gericht. So was ähnliches… dort sollte ich nochmals alles erzählen. Ich kann etwas englisch aber das Passierte konnte ich nicht genau übersetzen. So musste ich es an meiner Freundin nachspielen. Ich hab mich so geschämt und unwohl gefühlt. Hab mich bei ihr 1000x entschuldigt. Der Richter und noch ein Mann haben dabei zugesehen.
Dannach ging ich zurück zum Hotel. Der Betreuer der mich begleiten musste sagte am Schluss nur noch „ich kann verstehen das dieser Mann so gehandelt hat“!!! Es war der Horror!

Clara

location not specified – 15.03.2025

Ich hatte Sex mit meine Ex-Freund,er war irgendwie anders, ich hatte den Eindruck, er findet mich auf einmal wirklich attraktiv und fasst meinen Körper anders an, sonst gab er mir oft das Gefühl, nicht interessant oder schön, nicht genug zu sein. Nachdem wir fertig waren, erzählte er mir ganz nebenbei, er habe Kokain genommen, das er von einem Freund bekommen hatte. Ich verstand sofort, dass er mich einfach benutzt hatte, um das Beste aus seinem Rausch zu holen. Ich wusste nicht mal, dass er Drogen nimmt. Ich habe mich erniedrigt, so dreckig, so gefühlt, als müsste jemand berauscht sein, um mich toll zu finden.

Corina

location not specified – 15.03.2025

Liebe Sirenen
Danke für eure Arbeit.

Ich war 20 Jahre alt und ging mit einer Freundin nach Ägypten in die Ferien. Leider bekam kch da eine Sonnenallergie die sich an der Haut bemerkbar machte. Es juckte fürchterlich.
So fragte ich an der Reception nach wo der nächstgelegene Arzt/Apotheke ist. Sie gaben mir eine Adresse. Da angekommen beschrieb ich mein Problem und er bat mich in ein separates Zimmer zu gehen.
Dort stellte er mir komische Fragen. Ob ich schon einen Mann hatte oder ob ich Christin sei.. Er woölte mir eine Spritz geben gegen die Allergie und verlangte, das ich dke Unterhose nach unten ziehe. Ich war völlig überfordert mit der Situation und hab sie njr wenig nach unten gezogen damit er die Spritze machen kann. Im Nachhinein absolut bescheuert von mir. Ich hätte da schon gehen sollen.
Dannach wollte er das ich mich bei ihm bedanke… mit einem Kuss.
Er liess mich nicht mehr aus dem Zimmer raus und bedrängte mich. Ich sah keinen Ausweg mehr und gab ihm ein Kuss auf die Wange. Ich wollte nur noch raus!!!
Da packte er mich und hielt meine Arme fest. Er klemmte sie unter seinen Armen fest. Dabei betaschte er mich überall. Am Po, am Rücken, an den Brüsten und gleichzeitig leckte er mir am Hals und ihm Gesicht rum. Ich war wie gelähmt, sah nur noch weiss und alles drehte sich.
Irgendan fing ich an zu kämpfen und schaffte es die Türfalle zu halten. Im Schock habe ich aber vergessen wie ich die Tür aufbekomme.
Da er an mir zog und es eine Schiebetür war ging sie auf.

anonymous

Wien – 15.03.2025

Ich war mit einer Freundin was trinken. Wir haben gut mit einem Typen dort geplaudert, ein anderer stellte sich dazu. Als ich etwas neues zu trinken holte kam er mit. Er zahlte und fragte mich ob er mich küssen kann. Ich habe Nein gesagt, ich bin lesbisch. Er meinte er respektiert das, er wolle nur einen Kuss. Ich sagte Nein, 9 Mal. Er hat mich trotzdem geküsst. Später versuchte er es wieder, diesmal konnte ich mich weg drehen.

Janina

location not specified – 15.03.2025

Ich war über 7 Jahre mit meinem Ex-Freund zusammen, ich war 20, als wir uns kennenlernten. Eigentlich habe ich schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass ich mich mit ihm nicht gut fühlte, habe mich aber gefangen gefühlt und so, als wäre ich jetzt verpflichten, diese Beziehung zu führen und lebte von der Hoffnung, es würde schon irgendwann anders werden. Er hat mir ständig das Gefühl gegeben, falsch, langweilig, schwach, ohne Fähigkeiten zu sein. Er hat beim Sex all meine Grenzen ignoriert. Ist ohne Kondom in mich eingedrungen, obwohl ich klar gesagt habe, dass ich das nicht will. Hat mich so hart penetriert, dass ich Schmerzen hatte und er hat nie aufgehört, wenn ich ihm das sagte. Er hat mich beim Sex geschlagen, weil er das geil fand, ich habe ihm jedes Mal gesagt, dass ich das überhaupt nicht mag. Als ich ihn einmal aus Reflex zurück geschlagen habe, war er fassungslos, ich wusste einfach nicht mehr, wie ich mich noch wehren soll. Er hat angefangen mich sexuell anzufassen, während ich schlief oder mir in allen möglichen Situationen ohne Konsens zwischen die Beine gefasst. Er wollte mich nie ohne Sex liebevoll berühren. Ich habe mich schuldig gefühlt, lebte in der Gewissheit, nicht genug zu sein. Das Gefühl, langweilig und unzureichend zu sein, verlerne ich immer noch. Erst zwei Jahre nach der Trennung habe ich verstanden, dass er mich missbraucht hat.

Lina

Germany – 15.03.2025

I was 15 and at a friend’s party. We were all drinking, one boy, Tom, was about 17 and I thought he was cool. He flirted a lot with me and my friends that evening. When they said goodbye, he slept with me, even though I was very drunk. It was my first time. He said he would make sure nothing happened (I asked for a condom). I was too drunk to „join in“ much, just lying around like a mattress. The next day he told everyone that he had been a „gentleman“ and had let the woman come (I was as far away from an orgasm as you can get and hardly knew anything about the evening). Then he told everyone that I hadn’t shaved and that he could have had any of my (prettier) girlfriends that night, but the others had already gone home, so I was the lucky girl. At school, friends told me about the shaving issue and what he was saying. All the guests seemed to know afterwards that I wasn’t shaved (apart from the fact that shaving isn’t compulsory, I was 15 and a virgin and not at all prepared to be seen naked that evening, so logically I wasn’t shaved) and that I had come according to Tom’s story, so I must have liked it. I didn’t go to school for a few days, locked myself up in my room. After that, I didn’t get my period for two months, probably due to stress, and thought I was pregnant. It was a false alarm, but for a long time I thought I was gross if I wasn’t perfectly shaved. (led to lots of razor burn, ingrown hairs, insecurity etc.). To this day I don’t know what Tom’s surname was.

anonymous

location not specified – 15.03.2025

Ich wollte in der Vorweihnachtszeit meine Familie in einem anderen Bundesland besuchen und mehrere Regionalbahnen dafür nehmen. In einer, kurz vor meinem letzten Umstieg, setzte sich ein fremder Mann auf den leeren Platz neben mich. Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht, weil der Zug sehr voll war. Ich dachte mir aber, dass er unangenehm nahe neben mir saß. Sein Arm berührte meinen. Nach einer Weile spürte ich, dass seine Finger anfingen meine Hüfte und den Ansatz meines Oberschenkels zu streicheln. Ich versuchte mich immer weiter von ihm weg zu drücken, aber hatte den Fensterplatz, sodass ich irgendwann nicht mehr weiter konnte. Er ist natürlich nachgerückt. Ich hatte mein Handy in der Hand und habe meinen Freundinnen und meiner Schwester geschrieben. Sie alle haben mir sofort geraten, laut zu werden und ihm zu sagen dass er damit aufhören soll. Ich habe leider an dem Tag meine Sirenenstimme nicht gefunden und gehofft dass er aussteigt. Als schließlich seine Station kam und er ging, fing ich sofort an zu weinen weil ich unglaublich enttäuscht von mir war. Doch jetzt weiß ich, dass es mein Recht ist laut zu sein und es nicht peinlich ist durch den ganzen Zug zu brüllen, dass er mich nicht anfassen soll.

Amanda

Ginsheim-Gustavsburg – 15.03.2025

Ich hatte den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen und brauchte Hilfe beim Umzug. Ich schaltete eine Anfrage bei einem Umzugsunternehmen und bekam eine Nachricht. Er rief mich per Video Call an und schien nett zu sein. Ich dachte mir nichts dabei, als er nach meinem nicht vorhandenen Freund fragte. Er kam zu mir nach Hause. Ich war alleine und dachte er möchte mit mir den Umzug besprechen und mir ein Kostenvoranschlag machen. Stattdessen kam er in die Tür und führte mich zu meinem Sofa. Dort machte er sich an meiner Kleidung zu schaffen. Ich war schon längst nicht mehr anwesend. Ich war im Freeze Modus und dissoziierte. Als ich nackt war versuchte er in mich einzudringen. Die Scheidentrockenheit, hielt ihn davon ab. Mechanisch zog ich mich an und fragte was mit dem Umzug sei. Er beklagte sein Leid und nötigte mich ihm Geld zu überweisen. Ich hatte Angst und überwies es. Er half mir teilweise beim Umzug aber wollte noch mehr Geld von mir. Als ich den Mut fand ihn anzuzeigen, bekam ich eine Anwältin vom weißen Ring. Sie ließ die Frist für Widerspruch wegen sexueller Nötigung verstreichen und der Täter zahlte mir von dem entwendeten Geld 3600€ nur 1000€ zurück.

Jessica

location not specified – 14.03.2025

Ich hatte mit meinem Exfreund eig gerne und auch oft Sex gehabt, aber es gab Situationen, in denen ich nicht wollte, er es aber ignoriert hat. Einmal, es war kurz bevor er 2 Wochen mit Freunden in den Urlaub gefahren ist, wollte er wahrscheinlich nochmal einen wegstecken..weil 2 Wochen ohne Sex wahrscheinlich ein Weltuntergang für ihn gewesen wäre. Es war vormittags, er lag noch im Bett. Ich wollte mich eig nur von ihm verabschieden und ihm noch einen Kuss geben. Er hat mich aufs Bett gezogen und fing an mich auszuziehen. Ich habe da schon deutlich (und auch nicht spaßhaft) „Nein“ gesagt, weil ich los musste. Es hatte ihn nicht interessiert, er machte einfach weiter, hielt mich fest, auch als ich ihn von mir runterstoßen wollte. Ich weiß bis heute nicht, warum ich mich damals nicht mehr gewehrt hatte, ich resignierte einfach, lag nur da und ging wortlos als er fertig war. Ich hab das bisher niemandem erzählt, weil es mir peinlich war/ist,dass ich so schwach war. Dass ich mich so respektlos von ihm behandeln lassen habe, immer wieder. Und wer hätte mir das damals geglaubt, dass es in dem Fall nicht einvernehmlich gewesen ist?
Eure Initiative hat mir Mut gemacht, mir das mal von der Seele zu schreiben und ich hoffe, dass es auch anderen hilft, solches Fehlverhalten zu erkennen und nicht einfach zu akzeptieren. Danke!

Gabriela

Berlin – 14.03.2025

Es war unser 2. Date. Er hat mich auf ein Event eingeladen, welches in einer Montag Nacht stattfand und über eine Stunde von meinem zu Hause entfernt war. Auch wenn es erst unser zweites Date war, hatte ich das Gefühl, ihm vertrauen zu können. Da ich Angst hatte, mitten in der Nacht alleine mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren, fragte ich, ob ich später bei ihm übernachten könnte.
Bei ihm zuhause angekommen, wollte er mit mir schlafen und das war zunächst auch okay für mich. Leider wurde er ab der ersten Sekunde gewaltsam. Ich war so schockiert, dass ich ab diesem Moment körperlich und emotional erstarrt bin. Er würgte mich mehrfach so stark, dass ich weder atmen noch schlucken konnte, also handlungsunfähig war. Währenddessen lächelte er unheimlich und schaute mir dabei in die Augen. Er drückte meinen Körper mit Händen und Ellbogen unter sich und stützte sich mit seinem gesamten Körpergewicht auf meinem Brust- und Schulterbereich ab, was schrecklich wehtat. Er biss mich in meine Oberschenkel und in meine Brust. Außerdem war er beim Geschlechtsverkehr so rabiat, dass mir Tränen flossen. All diese Dinge sind leider mehrfach wiederholt über die Nacht und den kommenden Tag passiert. Er hat nie gefragt, ob irgendwas davon okay war. Ich hatte einige Tage wirklich starke Schmerzen im Hals- und Brustbereich und mein Körper war versehrt mit blauen Flecken, Bissspuren und Kratzern. Als ihm das erzählte, war seine einzige Antwort, dass er diese nicht sehen will.

Amanda

Wiesbaden – 14.03.2025

Ich war auf dem Heimweg von einer Studentenparty. Es war 3:00 morgens und ich lief Heim. Hinter mir schlich ein Mann und folgte mir. Ich kannte meine Nachbarn nicht und dachte mir nix dabei. Als ich zu ihm rüber sah, schaute er auf sein Handy. Vor meiner Haustür blieb auch er stehen. Er machte obszöne Gesten und sagte er wolle mich ficken. Daraufhin ging ich ein Schritt zurück und lief weg. Er folgte mir. Als er mich in eine Seitengasse zerrte schrie ich so laut ich konnte. Er hielt mein Mund zu und fragte mich ob er mich ficken könne. Ich sagte ok um wieder Luft zu bekommen, biss ihm in die Hand und floh. Auf der anderen Straßenseite waren zwei Passanten. Die Frau tat so als würde sie mich nicht verstehen während der Mann nur sagte Polizei da. Dabei fragte ich sie nur ob sie mich begleiten könnten und erklärte die Situation. Der Täter war bereits weg. Ich brachte es zur Anzeige. Zwei Jahre später kam raus er hat es bei einer anderen Frau auch versucht. Gegen das Urteil von 10 Monaten auf Bewährung hat er Berufung eingelegt. Das Ende steht noch aus.

Keine Ahnung

Stuttgart – 14.03.2025

Ich war 21 mitten im lockdown ich war betrunken und er kam zu mir also ein fremder. Wir unterhielten uns ab da wirkt der Alkohol da er mich dazu gebracht hat mehr zu trinken. Ab da hab nur noch verschwommene Erinnerungen. Er hat mich zu sich nachhause genommen und da sind nur noch Fetzen. Ich weiß wir haben viel getrunken und dann meine nächste Erinnerung ist das ich schreihe und er über mir liegt und ich wehre mich aber ich war sehr betrunken und dann fehlen mir die Erinnerungen. Das nächste an was ich mich erinnern kann ist der morgen. Er war weg und war nackt in seiner Wohnung. Ich hatte solche Menschen und war verletzt. Ich hab mich angezogen und bin nachhause gefahren. Danach habe ich stundenlang sehr heis geduscht und danach bin ich rückfällig geworden mit SVV und wurde zeitgleich eingewiesen weil ich einfach nicht mehr wollte.
Monate später hatte ich ein schweren Suizid Versuch der sehr knapp war.

Amanda

Kapstadt – 14.03.2025

Ich war fünf, als es passierte. Doch mein Körper verdrängte es. Bis zu meinem 17 Lebensjahr war alles halbwegs gut. Abgesehen von meinen emotionalen Krisen. Meine Mutter erzählte mir,dass man raus fand, dass meine Cousine von meinem Onkel missbraucht wurde. Jeden Tag fragte sie mich, ob er es auch bei mir tat. Jedes Mal brach ich in Tränen zusammen, da ich mir nicht sicher war. Aber ich hatte auch das Gefühl meine Mutter würde mir ohnehin nicht glauben. Ich fühlte mich verraten, da sie weiterhin ihren Bruder finanziell unterstütze.

Eines Abends nach dem ich am lernen war hatte ich meinen ersten Flashback ohne zu wissen was es war. Ich ignorierte es. Bis ich psychisch krank wurde.

Nachdem ich erneut Opfer von sexuellen Übergriffen wurde, hatte ich Gewissheit. Meine Mutter fragte mich im Alter von 31 erneut ob er es tat oder nicht. Ich bejahte. Daraufhin fragte sie ungläubig wie. Ich weiß nicht alles aus jener Nacht doch tief in mir drin wusste ich wohl schon immer, dass er es getan hatte.

Julia

Schweiz – 14.03.2025

Als ich noch ein Kind war (ich schätze so 8Jahre alt) habe ich bei meinen Verwandten übernachtet. Ich musste mir das Zimmer mit meinem 2 Jahre älteren Cousin teilen. Am Abend, als ich dann ins Bett ging setzte er sich hinter mich hin und massierte meine Brüste. Ich war wie erstarrt. Dazu sagte er, ich solle es aber niemandem erzählen.
Ich lag ewig hellwach neben ihm und wechselte dann auf ein kleines Sofa im gleichen Raum, um etwas Abstand zu bekommen. Ich war viele Jahre später schon zweimal kurz davor ihm zu sagen, wie sehr ich ihn dafür hasse. Bis heute habe ich es nicht gemacht, weil ich Angst davor habe, Unmut in die Familie zu bringen.

Mo

location not specified – 14.03.2025

Ich weiß nicht welche ich erzählen soll. Mein Cousin, der mir in den Ferien im Haus meiner Großeltern immer wieder zwischen die Beine gefasst hat? Mein erster Freund, mit dem ich ein erzwungenes erstes Mal hatte? Der Typ, der mich auf den Bahngleisen vergewaltigt hat, weil ich betrunken war? Mein ekelhafter Ex, der mitten in der Nacht ohne mich zu fragen für mich schmerzhaften Analverkehr mit mir hatte? Mein Berufsschullehrer, der mir auf der Klassenfahrt einfach die Hand in die Hose gesteckt hat? Der Vater meines Sohnes, der mich schlug, mich würgte und mir mein Kind wegnehmen wollte? Meinem sehr lieben Freund seit drei Jahren kann immer wieder nicht vollständig vertrauen. Ob ich es jemals kann?

Franzi

Messe – 14.03.2025

Ich bin als ganz normale Besucherin über eine Messe glaufen und ein Mann hat mir im vorbeigehen in mein Ohr gestöhnt

anonymous

location not specified – 14.03.2025

An die Person vom 7.März: ja, dieses Verhalten ist übergriffig und es stellt eine Form der Gewalt dar.

Ela

location not specified – 14.03.2025

Ich war 16-18J.(nicht mehr sicher) mit einem Mann zusammen der richtige gut darin was sein wahres ich schauspielerisch zu verstecken. Ich hab monatelang nicht mitbekommen dass er ein Drogen/Alk Problem hatte. Er war anfangs richtig lieb.Das änderte sich schleichend.Ich war damals in einer Ausbildung und wohnte bei ihm. Ich fuhr mit Bus/Bahn auf die Arbeit als er eines Tages begann zu denken, das ich unterwegs andere potentielle Liebhaber treffen könnte (ich bin nie fremd gegangen) Er wurde stark eifersüchtig und verbot mir schnell auch viele Dinge z.b. alleine einkaufen gehen etc
Anfangs fand ich es noch Recht süß weil ich naiv war, aber es wurde schlimmer. Beim Sex hat er mir dann seinen Finger in den Anus eingeführt ohne zu fragen. Wollte immer das ich mich vor ihm mit einem Dildo Selbstbefriedige… Hab ich aber nie gemacht, da ich es nicht mochte. Er versuchte dennoch mich ständig dazu zu drängen. Er machte Bilder von mir als ich nackt war obwohl ich das nicht wollte und zeigte es Freunden. Tatsächlich vermute ich auch das er mir Drogen ins essen mischte, denn sobald ich was aß, was er zubereitet hatte ging es mir schlecht (Schwindel/benommen). Als er sichtlich aggressiver wurde, da ich ihm Konter gab. Hat er mich eines Tages einfach durch das Haus gezogen an einem Bein und begann mich zu würgen. Ich hab tatsächlich nur noch dabei gedacht: „OK, ich sterbe jetzt!“
konnte mich aber Gott sei Dank befreien. Danach stalkte er mich 1.5 Jahre. Hab ihn aus Angst nie angezeigt…

Isa

location not specified – 14.03.2025

Ich war jung, circa 6 Jahre, bei meiner Oma und ihrem Mann zu besuch. Frisch geduscht, in Omas Bademantel gewickelt, mit einem Turban wie nur Oma ihn machen konnte, eingekuschelt auf dem gemütlichen, knautschigen Ledersessel.
Der Mann meiner Oma, kam ins Zimmer, fing an mich zu kitzeln, er kitzelte mich auch zwischen den Beinen und berührte mich Intim.
Meine Oma kam in den Raum und erst bei ihrem verhalten habe ich bemerkt dass irgendwas nicht stimmen konnte.
Seit diesem Augenblick, war der Mann zu mir sehr eklig und unangenehm. Jedes Mal als ich nicht fröhliche war, wurde ich als missmutiges Kind abgestempelt immer mit gemeinen Worten bedacht. 29 Jahre später wird mir der Missbrauch im vollen Ausmaß klar und ich wünschte ich könnte ihn zur rede stellen, er ist Anfang 2024 verstorben.

Antje

Stuttgart – 14.03.2025

Es war ein Samstag Abend in der Wohnung meines damaligen Freundes.
Wir mussten an dem Abend mit unseren Töchtern (keine Geschwister) im Zimmer seiner Tochter übernachten, weil er Besuch von seiner Tante und deren Lebensgefährten hatte. Wir schliefen auf einer Matratze auf dem Boden, die Mädchen im Doppelstockbett.
Ich lag mit dem Rücken zu ihm, er hinter mir.
Als die Mädchen schliefen begann er an meinem Slip rumzumachen, er versuchte ihn mir runter zu ziehen. Ich sagte mehrmals nein und versuchte ihn auch körperlich abzuwehren aber er hielt meine Arme über meiner Brust sehr eng fest und drückte sich von hinten gegen mich. Er war zu dem Zeitpunkt 1,85m groß und wog ca. 85kg während ich bei 1,75m ca. 60 kg wog.
Irgendwann dran er dann von hinten in mich ein.
Als er fertig war flüsterte er mir in Ohr „ich wollte ihn nur nochmal reinstecken“!

Mery

location not specified – 14.03.2025

Ich war zu einer Anschlussheilbehandlung in einer Kurklinik. Ich habe eine chronisch entzündliche Darmerkrankung.
Beim ersten Gespräch mit dem Arzt meinte er, ich solle mich oben rum frei machen, damit er meine Brüste abtasten kann.
Ich fragte, warum es nötig sei, ich bin ja nicht Gynäkologisch hier.
Er meinte, ich soll mich jetzt nicht so anstelle, das gehöre zur Aufnahmeuntersuchung dazu.
Ich weiß, nicht warum, ich habe es gemacht.
Vor dem Fenster waren Bauarbeiter. Ich habe ihn gebeten, die Gardinen zu zumachen. Er hat es abgelehnt.
Mir ist erst später klar geworden, dass er persönliche Interessen hatte.

anonymous

location not specified – 14.03.2025

er hat mich 15 jahre lang auf jede erdenkliche weise missbraucht. er hat mich erniedrigt, gelacht, wenn ich ihn anflehte aufzuhören, er hat es genossen, mich kleinzumachen. er hat geschrien, mich beleidigt, mich an den haaren zu boden gerissen, mich auf dem boden liegend getreten, mir die beine auseinandergerissen, mich vergewaltigt, mich gezwungen, die hose auszuziehen, damit er mich auf die nackte haut schlagen kann. er hat mich eingesperrt, ausgesperrt, isoliert, bei 35 grad in einem schwarzen auto in der sonne stehen lassen, mir jede beziehung genommen, die mir kraft hätte geben können. er war mein vater und gleichzeitig meine hölle.

15 jahre später habe ich angefangen, alles aufzuarbeiten. habe meine kinderfotos durchgeschaut und realisiert, dass diese bilder sehr wahrscheinlich in irgendwelchen foren gelandet sind. habe meine flashbacks und albträume durchgestanden, die puzzleteile gesammelt, bis ich mir sicher war. und dann habe ich darüber geredet. öffentlich.

und heute, heute laufen gerichtsverfahren GEGEN MICH. ich darf öffentlich nicht mehr sagen, dass ich in der kindheit sexualisierte gewalt erlebt habe. ich darf mich nicht als survivor bezeichnen. und er ist der „bedingungslos liebende, aber zur klage gezwungene“ vater, der er schon immer war. das opfer der umstände, kein täter.

aber er wird mich auch jetzt nicht brechen, er hat es niemals gekonnt und wird es niemals können. wer auch immer das liest: deine stimme ist wichtig. nutze sie.

L.

Trier – 13.03.2025

Am frühen Abend ging ich (28 Jahre) mit meiner Mutter durch die Stadt zu einer Theateraufführung. Es war Sommer und viele Menschen waren unterwegs und genossen den warmen Abend. So auch wir. Ich trug einen etwa knielangen Jeansrock. Ein Mann kam uns entgegen. Er schob sein Fahrrad neben sich her. Zuerst nahm ich ihn kaum wahr, weil ich mit meiner Mutter in ein Gespräch vertieft war. Kurz bevor er an uns vorbeigegangen war sagte er in irritierend normalem Tonfall „Hoch den Rock, rein den Stock“. Erst verstand ich gar nicht, was er da gesagt hatte, weil er so schnell auch schon vorbeigegangen war. Unter anderen Umständen hätte ich es versucht einfach schnell wieder zu vergessen. Immerhin kennt jede von uns zahlreiche solcher Situationen. Aber diesmal hat es mich sehr erwischt, weil ich eine Woche vorher einen sexuellen Übergriff erlebt hatte, der mich sehr mitgenommen hat. Und die Gedanken dieses Mannes zu hören, wie er mich anschaut und was er sich vorstellt mit mir zu tun, hat mich sehr getroffen, geekelt und tagelang nicht losgelassen.

anonymous

location not specified – 13.03.2025

Als ich mich mit meiner Familie im Urlaub befand, verguckte ich mich in einen der Angestellten. Noch nie zuvor hatte ich derartige Gefühle für jemanden verspürt. Das lag ,wie ich später festgestellte, an manipulativen Verhalten (Push and Pull) seinerseits, auf das ich sehr stark ansprang. Der Urlaub nahm sein Ende und ich stellte ihn zum Abschied zur Rede, dass er mir endlich sagen solle was das zwischen uns ist. Er erwiderte das mit einem „Ich würde dich gerne Küssen“ dem war ich nicht abgetan, also gingen wir in einen kleinen Raum, wo er mich küsste. Es war mein aller erster Kuss… Danach fing er an mir Liebesgeständnisse zu machen und wollte mehr. Ich wollte nicht. Nachdem ich ihm klar und deutlich gesagt habe, dass mir das zu schnell geht, fing er an, mir meine Gefühle Ihm gegenüber abzusprechen, nur weil ich keinen Sex haben wollte. Verwirrt versuchte ich ihm von dem Gegenteil zu überzeugen, woraufhin er mich wieder Küsste und erneut umdrehte. Ich sagte wieder, dass mir das zu viel ist, und „warte“!„warte, warte, warte…“ „keine Sorge, mach dir keinen Kopf“, war, was ich zurückbekam, bis ich verstummte und alles über mich ergehen ließ. Dann musste ich zum Flughafen und mir wurde erst nach kurzer Zeit in Deutschland alles klar.

Anna

Oldenburg – 13.03.2025

Ich war als Ende 20-Jährige in einer Beziehung mit einem 16 Jahre älteren Mann. Damals hab ich nicht geschnallt, was das bedeutet. Er hatte immer die Macht: finanziell, im Bett, im Leben. Er hat mich immer wieder beschimpft, erniedrigt, beleidigt. Der Tenor war, ich könne froh sein, dass ich ihn habe, denn so hässlich, dumm etc. wie ich sei, würde ich eh keinen anderen finden. Für mich war das normal, ich habe das nicht hinterfragt. Es war anstrengend und ich habe sehr oft geweint. Seine Antwort „Wenn eine Frau wegen ihm weint, weiß Mann erst, dass sie ihn wirklich liebt.“

Anonym

Munich – 13.03.2025

Ich war betrunken und bin mit dem Türsteher der nüchtern war zu mir nachhause gegangen..was danach war weiß ich nur noch in fetzen und es war schmerzhaft und blutig und „in alle Löcher „ …er durfte bei mir übernachten..am nächsten Morgen wache ich auf weil er mich vögelt..also komplett ohne Einverständnis…er hat danach sich gemeldet und entschuldigt und es sei ja doof von ihm gewesen in der Früh das zu machen (vom Abend davor war gar nicht erst die Rede..) -er wolle mich zum Essen einladen als Entschuldigung…er würde doch so gerne mit mir befreundet sein…für mich ist das abschaum..wenn ich eine sternhagelvolle Braut abschleppe …und das in der Früh war die Höhe…ich ekel mich vor mir selber.. krieg die Bilder nicht mehr aus dem Kopf und weiß dass mir niemals jemand glauben oder helfen kann weil als ich vom Club mit ihm heim gegangen bin wollte ich das ja so…

anonymous

location not specified – 13.03.2025

Vor kurzem wurde ein Trauma getriggert, von dem ich bis dahin nicht wusste und welches bereits 5 oder 6 Jahre her sein muss.
Ich weiß es aber noch, als sei es gestern gewesen.
Ich war damals mit einem 18 Jahre älteren Mann verheiratet, bei dem sich nach und nach herausstellten, dass er neben ADHS auch eine bipolare Störung hat. Er war damals Alkoholiker geworden, da durch seine bipolare Störung die manischen Phasen dazu führten, dass er jeden Abend gesoffen hat und feiern war. Das fing kurz nach unserer Hochzeit an und wurde extrem, nachdem wir für 500k ein Haus gekauft haben.
Es gab zahlreiche grenzüberschreitende Vorkommnisse zu dieser Zeit und ich hatte mir zunächst schön geredet, dass es besser und nicht schlimmer wird.
Manchmal, wenn er besoffen nach Hause kam, wollte er Sex. Meist war es mitten in der Nacht und ich musste am nächsten Tag früh zur Arbeit. Ich habe ihn meist abgewehrt. Irgendwann war dann diese Situation, in der er mir gedroht hat, dass er fremdgehen würde, wenn ich nicht mit ihm Sex habe. Es hat mir eine riesen Angst gemacht, deshalb habe ich es über mich ergehen lassen. Er war so ekelhaft und ich habe mich so klein und benutzt gefühlt. Etwas zwei Monate später fand ich heraus, dass er eine Affäre hat.
Dieser Betrug hat mich zerstört. Weil ich nicht nur mit einer Affäre hintergangen wurde, sondern auch bei der Vergewaltigung belogen wurde.

Ich habe eine unfassbare Angst vor angetrunkenen Männern, dass sie mir gegenüber übergriffig werden.

mel

Bavaria – 12.03.2025

Ich habe bei meiner damals besten Freundin übernachtet bei ihrem Vater daheim. Wir hatten viel Spaß und haben gemeinsam gesungen in seinem Studio – unser gemeinsames Lied. Wir waren glaube ich circa 13-14 Jahre alt. Als wir dann ins Bett gegangen sind ist meine Freundin schon eingeschlafen (vermutlich) gewesen. Ich lag noch wach da und plötzlich kam der Vater und legte sich neben mich und streichelte mein nacktes Bein – ich hatte nur ein Nachthemd an. Erst war ich völlig perplex und habe mich gefragt warum meine Freundin nichts merkt davon. Ich habe geistesgegenwärtig gesagt ich will das nicht und er soll gehen. Unsere Freundschaft hat das nicht überstanden weil ich nicht mehr da hin wollte. Habe es lange niemanden erzählt und habe bis heute kein Grundvertrauen mehr in Männer. Nur zu meinem jetzigen Mann. Not all men… but.

anonymous

location not specified – 12.03.2025

Ich war einkaufen und habe an der Kasse gemerkt, dass mich ein fremder Mann beobachtet. Sofort war ich unruhig und alarmiert. Er ist vor mir an der Kasse fertig gewesen und verließ den Laden. Als ich später auf den Parkplatz ging, sah ich, dass er noch da war und zu warten schien. Ich bin dann schnell nach Hause gelaufen und habe gemerkt, dass er mir hinterherläuft. Normalerweise brauche ich vielleicht 7 Minuten für den Weg aber ich bin so schnell gelaufen, dass ich es in der Hälfte der Zeit schaffen sollte. Ich hatte Herzrasen, denn ich hab seine Anwesenheit hinter mir gespürt, obwohl ich so schnell war. Als ich am Wohnhaus war, hatte er mich schließlich eingeholt und mich angesprochen. Er hat mich oft gefragt, ob ich in dem Haus wohne und wo genau ich denn wohnen würde. Ich hab es ihm nicht gesagt. Er wollte meine Nummer, ich habe nein gesagt. Dann hat er gesagt, er „möchte Sex mit mir“. Mehrmals. Da bin ich laut geworden. Ich war sehr schrill und habe gesagt, dass er sowas doch nicht einfach sagen kann. Er war überrascht, hat gelacht und hat sich entschuldigt. Ich bin schnell weggegangen. Manchmal überlege ich, was passiert wäre, wenn er mir bis in das Haus gefolgt wäre, da ich seine Motivation ja kannte. Eine Woche zuvor ist mir etwas sehr Ähnliches passiert. Da hatte ein fremder Mann etwas so Grafisches, Perverses zu mir gesagt, dass ich tagelang deswegen geweint habe. Die Situationen sind vorbei aber die Paranoia und Angst bleiben. Ich fühle mich manchmal wie Beute.

Ich

Österreich – 12.03.2025

Ich habe keine Lust auf Sex, mein Mann reagiert genervt und vorwurfsvoll, sagt mir, an welchem Konkreten Datum meine „Performance“ für ihn zufrieden stellend war und dass er es nicht akzeptieren kann, dass es so „selten“ ist. Er will am liebsten Täglich, wenn wir beide frei haben auch mehrmals. Meistens gebe ich nach, weil er sonst wütend oder enttäuscht reagiert. Er scheint regelrecht Buch zu führen, einmal meinte er, er sei halt ein Mann und ich seine Frau, es gehört in einer Ehe für ihn dazu- sein Bedürfnis nach Sex ist immer wichtiger als mein Bedürfnis nach Schlaf oder auch Heilung. Selbst nach einer Not-OP und 3 Wochen Krankenstand hat er mich nach einer Woche bedrängt mit ihm Penetrationssex zu haben. Er war sehr frustriert, weil ich ihn „nur“ quasi täglich einen geblasen habe. Ich wäre so gerne länger im KH geblieben, da ich nur dort geschützt war vor seinem verlangen. Selbst nach der Geburt der Kinder, ich mit Geburtsnachwehen, Schlaflosigkeit und Depressionen kämpfend, war seine größte Sorge, dass ich zu erschöpft für Sex sei.
Wenn ich es bei Freundinnen andeuten, können sie es kaum glauben, weil er so ein nette und intelligenter Mensch ist. Ich ertappe mich ständig dabei, wie ich denke, wahrscheinlich bin ich wirklich das Problem und er hat Recht, wenn er meint, ich würde seine Bedürfnisse nicht sehen und ich wäre dir „Schuldige“

Ich

Gestern – 12.03.2025

Mein Mann hätte am liebsten jeden Tag Sex. Wenn ich nicht möchte,hat er schlechte Laune, ist wütend auf mich oder macht mir Vorwürfe. Gestern, wieder, ich versuche in Stimmung zu kommen, um die Laune nicht zu verderben. Er greift mir gleich zwischen die Beine, ich sage ihm, ich mag das noch nicht, streichel mich bitte einfach woanders, dass ist schöner. Er streichelt mir mechanisch den Oberschenkel, es ist Null erregend. Dann greift er mir trotzdem immer wieder zwischen die Beine. Als ich ihn sage, er solle es lassen, ich mag einfach sanft gestreichelt werden, setzt er sich einfach vor mich und anstelle mich zu streicheln holt er sich einen runter. Ich Frage ihn etwas genervt, ob er einfach keine Lust hätte, mich so zu streicheln, dass es für mich schön ist. Da meint er, er tue jetzt eh schon voll lange an mir rum. Außerdem wäre ich sehr gemein zu ihm, weil er würde sich schon wünschen, ich würde mich für ihn schön machen, mich ganz glatt rasieren und ihn sagen, ich hätte Lust auf ihn.
Er dreht sich weg und ist sauer.
Ich denke mir: 1. Wie soll ich Lust bekommen, wenn er mich nur so anfassen will, dass es ihn gefällt und es ihm wurscht ist, ob es für mich schön ist? Wie soll ich Lust bekommen, wenn ich auf ein, ich bin müde, ich habe Bauchschmerzen etc. Kein Verständnis bekomme, sondern seine Wut spüre, weil er seine Bedürfnisse nicht erfüllt bekommt?! Er unterstellt mir, ich sei Schuld an meiner Lustlosigkeit, dabei provoziert er sie eigentlich. Aber ich fühle mich schlecht

Ich

Gestern – 12.03.2025

Mein Mann hätte am liebsten jeden Tag Sex. Wenn ich nicht möchte,hat er schlechte Laune, ist wütend auf mich oder macht mir Vorwürfe. Gestern, wieder, ich versuche in Stimmung zu kommen, um die Laune nicht zu verderben. Er greift mir gleich zwischen die Beine, ich sage ihm, ich mag das noch nicht, streichel mich bitte einfach woanders, dass ist schöner. Er streichelt mir mechanisch den Oberschenkel, es ist Null erregend. Dann greift er mir trotzdem immer wieder zwischen die Beine. Als ich ihn sage, er solle es lassen, ich mag einfach sanft gestreichelt werden, setzt er sich einfach vor mich und anstelle mich zu streicheln holt er sich einen runter. Ich Frage ihn etwas genervt, ob er einfach keine Lust hätte, mich so zu streicheln, dass es für mich schön ist. Da meint er, er tue jetzt eh schon voll lange an mir rum. Außerdem wäre ich sehr gemein zu ihm, weil er würde sich schon wünschen, ich würde mich für ihn schön machen, mich ganz glatt rasieren und ihn sagen, ich hätte Lust auf ihn.
Er dreht sich weg und ist sauer.
Ich denke mir: 1. Wie soll ich Lust bekommen, wenn er mich nur so anfassen will, dass es ihn gefällt und es ihm wurscht ist, ob es für mich schön ist? Wie soll ich Lust bekommen, wenn ich auf ein, ich bin müde, ich habe Bauchschmerzen etc. Kein Verständnis bekomme, sondern seine Wut spüre, weil er seine Bedürfnisse nicht erfüllt bekommt?! Er unterstellt mir, ich sei Schuld an meiner Lustlosigkeit, dabei provoziert er sie eigentlich. Aber ich fühle mich schlecht

anonymous

location not specified – 12.03.2025

Mein damaliger Freund wollte täglich Sex und hat mir immer zu verstehen gegeben das mit mir etwas nicht stimmt da ich das täglich nicht wollte.
Beim letzten Mal hockte er hinter mir und es war einfach zu heftig, ich hatte Schmerzen beim Sex und rief mehrfach stopp. Er hörte einfach nicht auf, ich weinte und schrie und hoffte nur das es bald vorüber ist. Danach frug ich ihn was das sollte und weshalb er nicht aufgehört hatte, er sagte das er nicht mitbekommen hätte das es zu heftig war.
Zum Glück war es das letzte Mal und wir sind kein Paar mehr. Dennoch frage ich mich öfter ob ich da von meinem eigenen Partner tatsächlich vergewaltigt wurde. Ich schäme mich nicht dafür denn ich habe nichts falsch gemacht, einen Mann als Partner kann ich mir allerdings nicht mehr vorstellen.

anonymous

location not specified – 12.03.2025

Mein damaliger Freund wollte jedes mal Sex wenn wir uns gesehen haben. Zu Beginn fand ich das okay, auch wenn ich keine große Lust hatte. Irgendwann wollte ich das aber nicht mehr, er fing an mich zu bestechen mit Alkohol (ich war damals nur knapp einem Alkohol Problem entkommen). Wenn ich Nein sagte hat er solange versucht mich zu bestechen bis ich ja sagte und selbst wenn ich meine Tage hatte meinte er, ich könne ja nur Blasen. Ein Nein hatte nie eine große Bedeutung für ihn und seit dieser 9 monatigen Beziehung habe ich teilweise Vertrauensprobleme in dieser Hinsicht. Ich habe Sex früher geliebt und empfand es als was besonderes, er hat mir diesen Spaß verdorben und ich habe Angst nein zu sagen, da er mich dann angeschrien oder ignoriert hat wenn ich mich nicht überreden lassen habe. Ich hasse diesen Menschen mittlerweile, ich habe noch nie jemanden so sehr gehasst wie ihn und mit liebe hatte es auch nichts zu tun, ich hatte einfach nur noch Angst und Eckel für ihn übrig.

tine

Ansbach – 12.03.2025

Ich war bei einem neuen Frauenarzt, weil ich umgezogen bin. Ich fühlte mich nicht wohl, er überredete mich zu einer neuen Pille, obwohl ich keine neue wollte. Er untersuchte mich dann, ich lag auf dem gynäkologischen Stuhl, er zwischen meinen Beinen und untersuchte dann nicht, sondern redetet belanglose Dinge, während er mich mit seinem Finger penetrierte und mich dabei ansah. Er hörte einfach nicht auf, ich war wie erstarrt, konnte mich nicht bewegen. Angst hatte ich keine, aber ich war unfähig zu verarbeiten, was er da tat. Ich war bereits überall auf der Welt beim Gynäkologen, solch eine „Untersuchung“ war bisher nie notwendig und ist nie so begegnet, einen medizinischen Grund hat diese Penetration daher sicher nicht.
Eine Beraterin hat mir gesagt, dass solch eine Penetration mit dem Finger den Tatbestand einer Vergewaltigung erfüllt. Eine Anzeige würde jedoch bedeuten, es stehe Aussage gegen Aussage und wenn es nicht bereits andere Anschuldigungen gibt, habe ich geringe Chancen. Ich habe bei seinen Googlebewertungen Kommentare gesehen, bei denen ich dachte, sie haben ähnliche Erfahrungen gemacht, wie ich. Aber diese sind nicht mehr zu finden. Bei der Ärztekammer habe ich gefragt, wo man ärztliches Fehlverhalten melden kann, es gibt nämlich keine Anlaufstelle. Das bedeutet, selbst wenn es viele Betroffene gibt, kann der Arzt einfach weiter machen, weil es alles nur Einzelfälle sind….Danke fürs Zuhören!

anonymous

Germany – 12.03.2025

Ich war bei meinem ersten mal 15, er 17. Er hatte vorher schon andere Freundinnen gehabt. Es war schmerzhaft, von Anfang an. Auf meine Bitte aufzuhören antwortete er „ich bin gleich fertig“. Das war das erste mal von vielen, bei denen meine Ablehnung übergangen wurde. Ich war über ein Jahr nach dem ersten Mal noch mit ihm in einer Beziehung weil er mir zu verstehen gab, dass ich ihm etwas schulden würde. Er schnitt mich von allen meinen Sozialkontakten ab und manipulierte mich, sodass ich das Gefühl hatte, ohne ihn sei ich nichts. Er ließ seine Aggressionen regelmäßig an mir aus, fesselte oder würgte mich teilweise bis zur Ohnmacht, und vgwltgte mich wenn ich seinem Wunsch nach S*x nicht nachkam oder versuchte, mich zu wehren. Ich war ihm immer körperlich unterlegen, egal wie sehr ich versuchte mich zu wehren. Als ich endlich den Mut hatte mich zu trennen lief er mir wochenlang hinterher, rief mich an und schrieb mir endlos lange Texte wie sehr er mich braucht, liebt und ohne mich nciht sein kann. Lange dachte ich, es wäre meine Schuld gewesen, ich hätte etwas ändern müssen und habe mich sehr geschämt. Mittlerweile, nach über sieben Jahren und einer Therapie weiß ich, dass er mich Manipuliert hat, meine Gutherzigkeit, mein Unwissen und meine Angst, alleine zu sein ausgenutzt hat und ich keine Schuld an dem habe, was er mir angetan hat.

Isabel

location not specified – 12.03.2025

Ich war ungefähr 19/20 und habe am Theater im Chor gesungen. Ich habe damals mehr Zeit im Theater als zuhause verbracht, was auch seine Gründe hatte, und wir (meine Freundinnen aus dem Chor) waren abends oft weg mit den Solisten. An einem Abend, es war einiges an Alkohol geflossen, hat einer der Solisten mich überredet mit zu ihm in seine Wohnung zu kommen. Dort ging alles so schnell und ich hatte gar keine Möglichkeit nein zu sagen. Er war viel älter als ich und nachher habe ich mich so dreckig gefühlt. Bis heute werfe ich mir vor, dass das mein erstes Mal war.

anonymous

Berlin – 12.03.2025

Gerade eben, auf dem weg zum Supermarkt. Der Mann, der mir entgegen kommt, greift plötzlich meine Kapuze, zieht mich daran hinter sich her und beschimpft mich lautstark. Ich verstehe nicht was er sagt, habe noch meine ohrstöpsel drin und podcast an. Er redet auf mich ein und will irgendwas wissen, die Worte hure und nutte fallen. Ich versuche nur, mich aus seinem Griff zu befreien. Es sind Leute unterwegs, aber niemand in unmittelbarer Nähe oder irgendwie alarmiert. Das ganze dauert vielleicht eine Minute, Bis ich mich losreiße und, die 50m weiter, in den Supermarkt laufe. dort angekommen stehe ich, perplex und verstört, schaue zurück. Der Typ schlendert zur Bushaltestelle und gesellt sich zu den anderen Wartenden..
Kaufe meine Bananen, geh nach Hause, schließe mich ein und weine. Bin enttäuscht von mir, dass ich mich nicht verteidigt habe. Und wütend, dass er sowas einfach so machen kann, am helllichten Tag, auf offener und belebter Straße, ohne Konsequenzen.

anonymous

location not specified – 12.03.2025

Ich war 14. Auf einer Hausparty hatte ich viel zu viel getrunken und musste mich übergeben. Meine Freundinnen haben mich ins Bett gebracht. Als sie mich alleine gelassen haben ist ein Junge aus meiner Klasse zu mir gekommen. Ich habe mich schlafend gestellt, weil ich mich einfach nur ausruhen wollte. Er hat sich neben mich gelegt, mir die Haare nach hinten gestreichelt und ist mit seinem Gesicht ganz nah an meins. Er hat versucht mich zu küssen, ich habe den Kopf zur Seite gedreht und ihm gesagt, dass ich das nicht wolle. Meine Ausrede: Ich habe mich gerade übergeben und möchte es nicht. Er meinte, dass es ihm nichts ausmacht. Immer wieder musste ich nein sagen, bis mein vom Alkohol vernebelter Kopf einfach nicht mehr nein sagen konnte. Er hat mich geküsst, während ich meine Lippen zusammen presste, hat mich überall am Körper berührt. Danach erzählte er es in der Schule allen Mitschülern. Ich habe es abgestritten, weil ich mich so geschämt habe.

Isabel

location not specified – 12.03.2025

Ich war ungefähr 19/20 und habe am Theater im Chor gesungen. Ich habe damals mehr Zeit im Theater als zuhause verbracht, was auch seine Gründe hatte, und wir (meine Freundinnen aus dem Chor) waren abends oft weg mit den Solisten. An einem Abend, es war einiges an Alkohol geflossen, hat einer der Solisten mich überredet mit zu ihm in seine Wohnung zu kommen. Dort ging alles so schnell und ich hatte gar keine Möglichkeit nein zu sagen. Er war viel älter als ich und nachher habe ich mich so dreckig gefühlt. Bis heute werfe ich mir vor, dass das mein erstes Mal war.

Clara

Deutschland – 11.03.2025

Ich war auf dem Geburtstag einer Freundin, mit einer Nachbarin in meinem Alter (ich bin 48) und ihren Eltern, die ich ganz gut kenne. Ich saß auf dem Sofa und kam nicht so richtig hoch, als die Eltern sich verabschieden wollten. Der Vater und ich haben uns die Hand gegeben, und dann stand er vor dem Sofa und dachte kurz nach, und dann hat er sich wieder zu mir runtergebeugt, seine Hand auf meine gelegt, die auf meinem Bein lag, und hat mich mit dem Daumen innen an meinem Oberschenkel gestreichelt.
Ich war völlig paralysiert.
Am nächsten Tag habe ich ihn angerufen, mit seinem Verhalten konfrontiert und ihm so etwas untersagt.
Daraufhin hat er es abgestritten.
Dann hat er es seiner Frau erzählt, und die haben meine Freundin angerufen und ihr gesagt ich würde behaupten er hätte mich sexuell belästigt (nicht meine Worte!).
Von seiner Frau kamen dann Vorwürfe: ich würde es mir ausdenken, ich hätte ja Sekt getrunken und er ja gar keinen Alkohol, und ich hätte ja auch zum Verabschieden aufstehen können, dann wäre das nicht passiert. Und ich hätte ja schon meinen Stiefvater wegen dem Besitz von Kinderp****s angezeigt (das stimmt, ich habe ihr das mal erzählt), also vielleicht hätte ich ja ein generelles Problem mit Männern.
Puh.

Clara

Bremen – 11.03.2025

Wir wollten Essen gehen, mein Mann, meine Tochter (11) und mein Sohn (7). Der Restaurantbetreiber hielt meinen Sohn für ein Mädchen, sagte Prinzessin du ihm und strich ihm über die Haare. Mein Mann hat dann auf meinen Vorschlag hin den Platz mit unserem Sohn getauscht, damit er außer Reichweite war. Dann hat der Mann sich von hinten an meine Tochter ran geschlichen und ihr von hinten auf die Schulter gefasst.
Als er mitgekriegt hat, dass mein Sohn ein Junge ist, hat er sich dafür entschuldigt ihn für ein Mädchen gehalten zu haben. Das Anfassen war keine Entschuldigung wert, das empfand er als sein gutes Recht. Wir sind dann auch vor dem Essen gegangen. Ich habe danach mit meinen Kindern über grenzüberschreitendes Verhalten gesprochen, aber ich schäme mich trotzdem, dass ich nicht im Restaurant deutlich eingeschritten bin.

anonymous

NRW – 11.03.2025

Morgens fragte er mich immer wieder, meist scherzhaft, wie es mir gefallen hätte, als er nachts an meinem Po/meiner Vulva/meinem Körper rumgefummelt hat. Erst Jahre später konnte ich den Zusammenhang zwischen diesen Fragen, körperlichen Beschwerden, wie Schmerzen, Wunden und Infektionen, die zeitgleich auftraten, erkennen. Bis heute weiß ich nicht, was genau passiert ist. Doch eines ist sehr deutlich, mein Körper reagiert mit Panik, wenn ich ihn sehe.

icouldbeanywoman

hessen – 11.03.2025

Ich war etwa 5 oder 6 als ich den ersten sexuellen übergriff eines mannes erfuhr. Ich war mit einer freundin in einer kleinen umkleidekabine nach einem wahrscheinlich lustigen schwimmbadbesuch. er kam einfach rein. ich war nackt und meine freundin trug eine unterhose. er log uns an, dass er sich vor jemandem verstecken müsse und verwickelte uns in eine art rate-spiel, wo ich meine augen schließen sollte und raten sollte was, er mir in die hand drückt. er drückte mir seinen penis in die hand. ich war irritiert und überrumpelt. und zu klein, um zu verstehen, wie wenig er berechtigt war zu tun was er tat. danach steckte er ohne vorwarnung seinen kopf unter das handtuch, mit dem ich mich inzwischen bedeckte und lutschte an meiner vulva.
ich war 5 oder 6. heute bin ich 37 frage ich, wie ich mein kind austatte, damit es in solchen situationen nicht erstarrt sondern laut wird.

anonymous

location not specified – 11.03.2025

Mein Freund hat mich von anderen Menschen isoliert und mir immer erzählt, es sei meine Pflicht in einer Beziehung, mit ihm Sex zu haben, wann immer er es will. Ich habe mich unter Druck setzen und ihn einfach machen lassen. Er war mein erster Freund. Ich war keine 18, als ich schwanger wurde und nicht mal nach der Abtreibung hat er mir die Distanz gelassen, um zu heilen. Als ich merkte, dass das nicht normal ist, war ich bereits 4 Jahre mit ihm zusammen.

Mrs. Bo

Deutschland – 11.03.2025

Als Kind war ich das Versuchskaninchen meines Bruders, der 5 Jahre älter war als ich. Es begann mit seiner ersten Freundin als er 13 Jahre alt war und endete erst, als er mit 18 ausgezogen ist. Zu Anfang sollte ich ihn streicheln. Es ging immer mehr dazu über, dass ich ihn oral befriedigen sollte. Und endete damit das ich für ihn sämtliche Stellungen die er irgendwo gesehen hatte nachmachen sollte.
Ich habe mich sowohl in der Grundschule, bei meiner Mutter und meiner Patentante versucht anzuvertrauen. Es wurde immer damit abgetan, dass solche Doktorspiele unter Geschwistern normal seien.
Irgendwann wurde ich in dieser Zeit diejenige die sich immer falsch verhielt. Im Hochsommer trug ich weite voll bedeckende Kleidung. Einmal bin ich sogar im Skianzug zum Frühstück nach draußen. Nur damit er mich nicht so anschaut, wieder Lust bekommt und mehr will.
Auch später als ich zu Hause auszog und begann mich zu öffnen, wurde mir von vielen nicht geglaubt das ein Bruder sowas machen kann. Erst bei einer Fachberatungsstelle für Mädchen und junge Frauen wurde mir zum ersten Mal geglaubt, da war ich bereits 20 Jahre alt und die Übergriffe über 7 Jahre her. Heute möchte ich eine Lanze brechen für alle Geschwister die ähnliches durchleben. Auch unter Geschwistern kann es zu sexuellen übergriffen (über Jahre!) kommen. Glaubt den Menschen, wenn sie sich euch anvertrauen.

Name

Germany – 11.03.2025

Ich habe lange keine Option gesehen aus dieser Beziehung rauszukommen. Da sie wie gegeben schien, unumgänglich. Auch weil meine Gefühle so waren. Ich wusste, dass er der richtige ist. Heute weiß ich, dass er mich so manipulieren konnte, dass ich immer wieder zu ihm bin in einer jahrelangen on-off-Beziehung, die er bestimmt hat. Meistens machte er Schluss, weil ich zu anhänglich war, zu langweilig, mich gehen ließ (nicht zu viel essen) oder in unserem Zusammensein immer wieder darüber reden wollte, wie wir damit umgehen sollen und dass es mir schlecht geht, da ich durch seinen sehr offenen Umgang im Flirtkontext mit anderen Frauen und seinem Fremdgehen, was direkt nach meinem Einbernehmen einer festen Beziehung mit ihm, die er so wollte begonnen hatte, Probleme hatte. Seinerseits war das schnell geklärt. Er meinte sich ungerecht behandelt zu fühlen, weil es ja diese Möglichkeiten anderen Frauen so nah zu kommen nicht so häufig gab in seinem Leben und ich doch sowieso immer angebaggert werde und jeden haben kann und das nicht verstehe. Es hätte nie etwas an seinen Gefühlen zu mir verändert. Ich war das Problem und ich habe es lange geglaubt. Als ich begann davon distanzieren zu wollen, gab es verschiedene Übergriffe, an auch ich schuld war. Ich ging in Therapie, weil ich mich fragte, warum ich mich schlagen lasse oder zu sexuellen Handlungen zwingen lasse. Heute würde ich Anzeige erstatten… der Text war noch länger, aber mehr geht nicht. Reicht auch. Passt auf euch auf!

Freya

location not specified – 11.03.2025

Ich war in einer Disco, hier hat mich ein Mann angesprochen.. mich dann nach einer Abfuhr bis zur Toilette verfolgt. Hier hat er mich gegen die Wand gedrückt, versucht mich zu küssen.. als ich versucht habe mich zu wehren.. hat er meinen Hals zugedrückt.. ich hätte keine Chance gehabt wären wir an einem anderen Ort gewesen.. ich wehrte mich weiter und dann ließ er ab. Leider habe ich ihn dann nicht mehr gefunden.. und zum Glück auch nie wieder gesehen. Volksfest, mit meinem Vater.. ich war vielleicht 12.. Chefs und Arbeitskollegen meines Vaters waren im Zelt.. der Chef meines Vaters zog mich zu ihm auf den Schoß.. es war alles falsch daran.. ich ging zu meinem Vater und erzählte ihm davon.‘ Halt dich halt fern ‚ gesagt hat er nichts. Mit 19 hatte ich einen Freund, der sexuell schon sehr erfahren war.. er war auch schon älter. Ich war noch nicht so weit und schon gar nicht bereit. Ich wußte nicht wie man sich wehren kann ohne incl zu sein.. darum bin oft über meine Grenzen hinweg gegangen. Er hat mich im Sitzen gegen die Wand gedrückt und mir seinen Penis bis zum Anschlag in den Mundraum gerammt… immer und immer wieder… ich tu mir immernoch sehr schwer meinen Mund für etwas anderes als essen zu benutzen… schnell mal was halten mit den Lippen geht nicht..da kommt es mir sofort hoch. Gesagt hab ich nichts. Soviel für heut

anonymous

location not specified – 11.03.2025

Mit 15 hatte ich mein Erstes mal. Unfreiwillig. Wir hatten rum gemacht und er hat angefangen mich auszuziehen. Ich meinte zu ihm ich möchte das nicht, aber er hat weiter gemacht. Gewehrt habe ich mich nicht und es über mich ergehen lassen. Er hat auf meinen Rücken abgespritzt. Danach konnte ich nichts mehr essen. Alles was ich gegessen hatte, habe ich wieder übergeben. In der Zeit habe ich mich auch jeden Abend selbst verletzt. Als ich das meiner Therapeutin ein paar Wochen später erzählt habe, dass ich glaube das ich Vergewaltigt worden bin, meinte sie zu mir „Nein, das war keine Vergewaltigung. Sie haben das nicht deutlich genug gesagt.“ Jahrelang habe ich das geglaubt. 10 Jahre später wurde ich mit PTBS aufgrund von meiner Vergewaltigung diagnostiziert.

anonymous

location not specified – 11.03.2025

Wir haben uns oft gestritten. Er hat selten Verantwortung für sein Verhalten übernommen, hat mich oft angelogen. Wenn ich ihn damit konfrontiert habe und ein Gespräch führen wollte, hat er mich angebrüllt, bedroht, bis ich nicht mehr konnte, weinen musste, teilweise dissoziiert bin. Wenn er mich am Boden hatte, kam er auf mich zu, hat mich getröstet, umarmt, geküsst, gesagt dass alles gut wird. Zuneigung die ich selten bekam. Doch dabei blieb es meist nicht. Es hat ihn erregt wenn ich weinte und er wollte Sex. Froh nach dem Streit Nähe zu bekommen, habe ich mitgemacht. Oft habe ich mich danach schlecht und ausgenutzt gefühlt. Es war ein Kreislauf. Irgendwann habe ich diesen Versöhnungssex nicht mehr ertragen und den Mut gefasst abzubrechen. Ich habe ihm gesagt wie schwer es mir gefallen ist Nein zu sagen. Daraufhin hat er gebrüllt ich würde ihn damit zum Vergewaltiger erklären und es hätte keinen Sinn mehr mit uns. Er wusste, dass ich als Teenager von meinem damaligen Freund vergewaltigt wurde und dieser daraufhin die Beziehung beendet hat und ich lange Schuldgefühle deswegen hatte. Er wusste was er mit diesem Vorwurf auslöst. Kurz darauf hatte er eine neue Freundin. Er arbeitet als Sozialarbeiter mit traumatisierten Jugendlichen. Ich frage mich oft wie er mit ihr und den Schutzbefohlenen heute umgeht oder ob ich die einzige bin die das mit ihm ertragen musste.

anonymous

location not specified – 11.03.2025

Mit 14 Jahren hat mich mein damaliger Partner dazu gedrängt, Oralverkehr mit ihm zu haben. Er hat ständig meinen Kopf runtergedrückt und ich habe zuerst immer versucht, mich zu wehren. Er war leider körperlich stärker als ich, weshalb ich keine Chance hatte. Irgendwann habe ich mich nicht mehr gewehrt – ich habe aufgegeben. Er hat dann mit seinen Fingern meinen Mund aufgemacht und mir seinen Penis versucht hinein zu stecken. Zunächst habe ich mich auch dabei gewehrt und meinen Mund so fest ich konnte zugepresst. Ich konnte spüren, wie er zunehmend genervter von mir wurde. Er hat mich ganz unterschwellig unter Druck gesetzt, mir ohne klare Worte gezeigt, dass ich das jetzt machen muss. Ich hatte Angst vor ihm, er hat mich oft am ganzen Körper gebissen. Ich hatte in der Zeit dauerhaft blaue Flecken. Als er ein weiteres Mal versuchte, meinen Mund zu öffnen, fing ich an zu weinen, ich kauerte in der Ecke des Bettes. Ich war nicht bereit für sowas – ich war 14! Er tröstete mich, tat so als wäre ich bei ihm sicher. Vermeintlich. Er nutzte meine emotional aufgelöste Situation aus und schob meinen Kopf wieder zu seinem Penis herunter, ich ließ meinen Mund von ihm öffnen – ich hatte keine Kraft mehr für Widerstand. Er drückte meinen Kopf auf seinen Penis. Ich fand nichts daran schön, es war schrecklich, aber ich hatte keine Kraft mehr und ich hatte vor allem Angst! Das waren meine ersten sexuellen Erfahrungen – sie prägen mich bis heute, seit über 15 Jahre.

Janne

location not specified – 11.03.2025

Ich war nach einer Verhütungspanne schwanger und war mir nicht sicher, ob ich das Baby behalten will/wir das gemeinsam wollen. Er kam dann abends vorbei, meinte, dass wir das Kind nicht behalten werden. Später schrie er mich wegen beruflicher Zukunftspläne an. Zum Schlafen hatte ich mich von ihm weggedreht, interessierte ihn null, er schlief trotzdem mit mir. Nach der Abtreibung holte er mich nicht aus dem KH ab, er müsse schließlich arbeiten.

MiA

NRW – 11.03.2025

Es war eine Beziehung, die einer Achterbahnfahrt glich. Manchmal war er der Traummann, zuvorkommend, liebevoll, manchmal ein aggressives Monster. Jetzt weiß ich, es war Lovebombing und emotionale, physische und sexualisierte Gewalt. Wir hatten Sex, anfangs einvernehmlich, doch plötzlich stocherte er mit seinen Fingern in mir. Ich sagte ihm, dass es wehtut, führte seine Hand, sagte, so mag ich es lieber, bitte sanfter. Sobald ich seine Hand losließ, stocherte er wieder, immer schneller und grober. Ich sagte, stopp, so nicht. Er meinte nur, dass das bisher allen Frauen so gefallen hat und ich mich nicht so anstellen soll, ich müsse mich entspannen. Er drückte meine Hände ins Kissen und machte weiter. Ich erstarrte. Hinterher blutete ich.

anonymous

location not specified – 11.03.2025

Ich wurde von meinem Partner immer wieder gedrängt/erpresst mit ihm zu schlafen. Ich wollte nicht, aber das war ihm egal. Selbst als ich eine chronische Blasenentzündung bekam, die sich im Nachhinein als psychosomatisch herausstellte, hat es nicht aufgehört. Ich hatte schlimme Schmerzen. Das Antibiotikum durfte ich nicht nehmen, „da dann ja die Pille nicht wirkt“. Ein Kondom zu benutzen war keine Option für ihn. Bei einer Magen- Darm Grippe hat er mir verboten mich zu übergeben, als ich das nicht schaffte, drohte er mir mit Trennung, „weil ja jetzt die Pille nicht mehr wirkt“ und er auf Sex verzeichnen muss.Bis heute muss ich für mich wieder lernen, dass ich nicht zum Sex in einer Partnerschaft verpflichtet bin, und fühle mich schlecht und schuldig wenn ich mal keine Lust habe. Blasenentzündungen sind für mich der reinste Horror, weil es mich jedes Mal an diese Zeit zurück erinnert, und ich diese Schuldgefühle nicht abstellen kann. Als ich mich nach Jahren trennte, erzählte er seinen Freunden das wäre das beste, was ihm passieren konnte, ich hätte es im Bett ja eh nicht gebracht.

hannah

location not specified – 11.03.2025

Ich war 16, er 22, als ich mit ihm zusammen kam. Die Beziehung war generell sehr toxisch und durch viel Manipulation und emotionale und körperliche Gewalt geprägt. Es fing früh an, dass missachtet wurde, wenn ich sagte ich hätte kein Lust auf Sex. Damals dachte ich, das wäre normal so. Ich wusste es nicht besser. Das erste „schlimme“ mal an das ich mich erinnerte, war kurz nach einem Streit. Er meinte ich könnte es wieder gut machen, wenn ich ihn ranlasse. Ich wollte nicht, das wusste er, aber ich wusste das es so oder so passieren würde. Ich legte mich hin, schloss die Augen und wandte mich ab. Nichts was ihn abhielt. Ich fing an zu weinen, er sagte nur, ich solle nicht heulen, er seie gleich fertig. Von da an kam es häufig vor, dass er Sex mit mir hatte ohne zu fragen ob ich möchte. Manchmal wachte ich davon auf.
Seinen Höhepunkt erreichte das Ganze an einem Morgen, an dem ich mich schlecht fühlte. Mir war schwindelig und schlecht, ich fühle mich disorientiert. Als er ins Zimmer kam, war ein Freund von ihm bei ihm. Der Freund grinste mich an und fragte: „und, wie fandest du’s? Oder weißt du’s nicht mehr?“. Sie schauten sich an und gingen an zu lachen. Ich verstand nicht, was passiert war, bis mein Freund meinte: „na den Dreier, den wir gestern hatten. Vielleicht haben wir ihr doch ein paar Tropfen zu viel gegeben“. Wieder lachten sie. Ich war 17 und verstand die Welt nicht mehr. Es dauerte bis ich 21 war, bis ich verstand was er mir angetan hat, dass das nicht normal ist.

anonymous

location not specified – 11.03.2025

Vor ca.3 Jahren habe ich einen Jungen kennengelernt.Ich habe mich schnell in ihn verliebt,er nicht in mich und wir haben Kontakt verloren.Wir sind dann zufällig vor ca.einem Jahr wieder in Kontakt gekommen.Ich habe mich wieder in ihn verliebt und bin schnell abhängig geworden.Da wir aber ziemlich viele Stufen in der Schule auseinander waren,wollte er nie eine Beziehung,gut fand er mich aber.Wir haben viel geschrieben und auch über sehr tiefgründige Themen.Im Sommer haben wir uns dann getroffen.Beim ersten Treffen nur umarmt.Beim zweiten Treffen hat er mich gegen eine Wand gedrückt und hat gewartet bis ich zu ihm hoch schaue um mich dann zu küssen.Es war mein erster Kuss und ich habe mich da schon relativ unwohl gefühlt.Als er angefangen hat meinen Po zu kneten fand ich es nicht sonderlich schlimm aber dann wollte er an meine Brüste.Ich sagte ihm,dass ich dies nicht wollte und wir blieben beim küssen mit Zunge und po anpacken.Beim nächsten Treffen hat er mir dann gesagt, dass er mit mir zusammen sein möchte und so.Mehr zu dem Thema ist aber nicht passiert.Als wir dann rausgingen hilt er an und drückte mich an ihn,er küsste mich und berührte alles an mir. Ich dachte ich muss es machen damit er mich liebt.Als wir dann getrennt nach Hause gingen schreib er mir das er sich nicht mehr mit mir treffen wolle und ich war am Boden zerstört.Mein jetziger Freund konnte mir in den ersten 3 Monate nicht an die Brüste fassen weil mich es so geprägt hatte.

anonymous

location not specified – 10.03.2025

Ich war knapp 15 Jahre alt und mit meinem ersten Freund zusammen. Er war schon 18. An Silvester waren wir mit seinen Freunden in einer Bar, er hat mir mehrmals Alkohol geholt, den ich getrunken habe.
Am nächsten Morgen hatte ich Schmerzen zwischen den Beinen aber konnte mich an nichts erinnern, da ich einen Filmriss hatte. Er hat mir bestätigt, dass wir Sex hatten. Es war mein erstes Mal und er wusste eigentlich, dass ich noch warten wollte.
Ich bin sofort weinend zu meiner besten Freundin, die bis heute die einzige ist, die diese Geschichte kennt, weil ich mich immer dafür geschämt habe.
Ein paar Monate später habe ich erfahren, dass er an dem Abend mit seinen Freunden gewettet hatte, ob er mich endlich ins Bett kriegt.

Toni

Germany – 10.03.2025

I was 13, he was my childhood friend. I just wanted to see him and laugh like we always did.
He held my hands tightly and fondled my breasts and private area. I tried to wiggle out, he laughed at the sounds I made. I buried my nails into him. He rang the doorbell the next day, he always had a smug face on. My childhood friend was suddenly a monster.

Anne

Deutschland – 10.03.2025

Fast täglich begegnen mir Übergriffe in Sprache oder sogar körperlich. Und das in diesem modernen Land.
Emotionaler Missbrauch ist auch fast täglich an der Tagesordnung und es ist mir ein Rätsel wie oft Menschen wegsehen. Es ist wirklich dunkel um mich herum und ich freue mich, dass ich wenigstens auf dieser Plattform erzählen kann.
Vergewaltigungen werden mir vorgeworfen oder von mir selbst heruntergespielt oder als aktives Fremdgehen bezeichnet, um nicht in einer Beschämung der Opferrolle zu fallen. Das ist so absurd.

anonymous

Finland – 10.03.2025

At 19 I had a crush on a guy. I knew he wanted sex but I wasn’t ready, yet. I was still a virgin back then and he knew it. After saying no a couple of times I thought he’d lose interest in me if I didn’t agree soon. So I said yes even though I didn’t really want to have sex.

Later he became my very first boyfriend. He then also wanted me to give him blowjobs but I didn’t like the idea of it and didn’t want to do it. Eventually I gave it a try because I didn’t want to keep disappointing him. He pushed my head down without my consent and came without warning me. I felt really used. I’m 28 now and finally over this experience but it took me years to get to this point.

anonymous

location not specified – 10.03.2025

Mein Ex-Freund und ich lebten für das letzte Jahr unserer Beziehung in unterschiedlichen Städten und sahen uns nur jede 3-4 Wochen. Das letzte Mal als ich bei ihm war, bin ich erst sehr spät angekommen und wir sind dann direkt ins Bett gegangen, weil ich total müde war. Nachts wurde ich dann wach, weil er mit mir rumgemacht hat und mich angefasst hat. Ich war erst halb wach, als er dann in mich eindrang. Als ich mich orientiert hatte und zu ihm meinte, dass mir das jetzt zu schnell ging, ignorierte er mich. Als er dann „fertig“ war, konfrontierte ich ihn damit, dass ich das nicht gewollt habe und es nicht ok sei, dass er mich im schlaf anfasst und mit mir Sex hat. Er sagte nur darauf „Darf ich nicht mehr mit meiner eigenen Freundin schlafen? Wir sehen uns so selten und jetzt zickst du so rum?“. Ich wusste nicht was ich darauf erwidern sollte. Am nächsten Tag machte er mit mir Schluss und ich habe mich gefühlt, als hätte ich etwas falsch gemacht. Erst Jahre später wurde mir klar, dass ich ihm in dieser Nacht und auch sonst nichts geschuldet habe.

Dana

location not specified – 09.03.2025

Ich komme mit meinem Freund nach dem Feiern nach Hause und bin komplett ko und falle direkt ins Bett. Er will Sex und versucht mit mir zu schlafen. Ich kann nicht und bin viel zu müde. Er holt irgendwas (ich bekomme nicht mal mit was es ist)und schmiert sich das auf den Penis und dringt in mich ein. Es brennt höllisch doll. Ich kann mich nicht erinnern wie lange das so ging. Die Schmerzen sind das letzte was ich weiß.
Es ist schon Jahre her und wir hatten lange ein freundschaftliches Verhältnis nach der Beziehung. Vor ein paar Wochen wurde erst klar was damals passiert ist.

Jola

Hemer & Leipzig – 09.03.2025

When I was 16 years old, I was raped. I was so ashamed that it took me years to tell anybody. I blamed myself and tried to forget.
When I was 30 years old, a man tried to rape me. With my entire strength I was able to prevent the worst… I met him one year afterwards and I had the courage to scream to his face with all my anger: „Shame on you!“ and this gave me back a very small amount of dignity. I also initiated that he was banned from the event where we met, and hopefully he won’t be able to ever enter this lovely location again. Still thinking about filing a complaint…

anonymous

Pferdehof Eifel – 09.03.2025

Wir waren mit unserer Familie auf einem Pferdehof. Wir hatten eine kleine Wohnung auf dem Hof. Ich war etwa 6 Jahre alt und durfte überall mit meinem zwei Jahre älteren Bruder hin. Wir gingen gemeinsam raus. Und mussten von der FeWo durch die Wohnung eines älteren Herrns um nach draußen zu gelangen. Meistens saß er in seinem Sessel oder man hat ihn gar nicht gesehen. Aber dieses mal stand er auf einmal direkt vor uns in seinem gestreiften Schlafanzug. Sein Schritt auf meiner Kopfhöhe. Er hatte ein Loch in seiner Hose, sein Glied hing komplett raus.ich starrte deauf und wollte schreien und weglaufen, aber ich bin erstarrt. Ich bekam Panik. Mein Bruder hat es ignoriert und ging schnell mit mir weiter. Ich fasste später all meinen Mut zusammen und erzählt es meinen Eltern. Mein Vater hielt es für einen Zufall und tat es einfach ab. Bis heute kommt dieses mulmige Gefühl hoch und ich bin überzeugt, dass es absicht war.

anonymous

home – 09.03.2025

Mein langjähriger Partner bot mir eine Massage zur Erholung an. Er wusste, dass ich in einer emotionalen, sensiblen Lebensphase war. Während er mich massierte, bedrängte er mich sexuell. Ich geriet in eine Schockstarre. Scheiße.

Laura

NRW – 09.03.2025

Als ich 15 war wollte mich eine Freundin mit dem Kumpel von ihrem derzeitigen Partner verkuppeln, wir hatten zu viert in der Wohnung ihrer Eltern einen netten Abend und haben v+ getrunken. Irgendwann haben meine Freundin und ihr Freund mich mit dem Jungen (damals vielleicht 16-17 allerdings wesentlich erfahrener als ich) alleine in ihrem Zimmer gelassen. Ich war sehr unsicher und wusste nicht so richtig was ich sagen soll und er fing irgendwann an meine Brust anzufassen, ich hab mich unwohl gefühlt aber mich nicht getraut was zu sagen. Er hat irgendwann die Türe abgeschlossen und mich überredet seinen penis in den Mund zu nehmend und ich sollte mich darauf setzen. Ich hab mich unter Druck gesetzt gefühlt und hätte lieber garnicht mit ihm allein sein wollen. Es ist nicht zum Sex gekommen da meine Freundin geklopft hat, es war spät geworden und sie wollte schlafen, ich habe die Nacht auf einer isomatte neben diesem Jungen auf dem Boden verbracht Nacht und meine Freundin mit ihrem Freund im Bett daneben. Ich habe ihn nie wieder gesehen und niemand weiß davon außer „meine erste Erfahrung war nicht so schön“ ich glaube ich kann mich glücklich schätzen das mich diese Erfahrung in nicht nachhaltig beeinträchtigt aber aus heutiger Sicht würde ich es als vergewaltigung betiteln. Ich habe mich lange nicht getraut das so zu nennen weil „ich hätte ja nein sagen können, ich hätte ja raus gehen können“ heute weiß ich das ich nichts falsch gemacht habe.

anonymous

location not specified – 08.03.2025

Ich habe vor zwei Jahren oft bei meinem damaligen besten Freund übernachtet. Wir haben zusammen im Bett geschlafen. Ich habe mich manchmal nach dem aufwachen so gefühlt als sei mein Körper nachts bewegt worden. Ich habe das Gefühl einfach ignoriert. Ich bin eines nachts aufgewacht und habe seine Hand an meiner Brust gespürt. Mein Körper war wie gelähmt. Dann war seine Hand auch wieder weg. Ich konnte die Nacht kaum wieder einschlafen und zweifelte an mir ob das, was passiert war wirklich passiert sei. Ich hab es nicht geschafft ihn direkt darauf anzusprechen. Erst als er mich Wochen später fragte, warum ich so komisch zu ihm bin (obwohl ich mir alle Mühe machte den Vorfall zu vergessen), habe ich ihm davon erzählt. Er sagte es täte ihm leid, er habe unsere Beziehung missverstanden. Ich habe mich so geschämt. Unsere Freundschaft war nie wieder die selbe, irgendwann hatte ich die Kraft den Kontakt zu beenden. Ich habe manchmal immer noch Alpträume.

Virginia

Bremen – 08.03.2025

Also ich 13 oder 14 war umarmte mich mein Taekwondo Lehrer sehr, sehr lange und streichelte dabei meinen Po.
Ich erzählte danach einer Freundin davon und sie wiederum ihren Eltern. Da ich mich meinen eigenen Eltern gegenüber aber nicht geöffnet habe, meinten die ich würde lügen. Ich muss aber auch sagen, dass mein Stiefvater mich misshandelt hat und meine Mutter nichts dagegen getan hat.
Also fühlte ich mich da nicht sicher und aufgehoben. Letztendlich hat sich eben dieser Taekwondo Lehrer an zwei Mädchen vergangenen und sie vergewaltigt und ich fühle mich bis heute dafür verantwortlich und denke ich hätte es verhindern können.

Anonym

Russia – 08.03.2025

I was 18. My boyfriend at the time was 24. We both lived in a student dormitory and shared our rooms with roommates.

One time, we had an argument. I went to see him to talk. I found him drunk and realized there was no point in trying to have a conversation, so I wanted to leave. He wouldn’t let me go. His roommate was there, listening to music with headphones on his bed. When I tried to leave again, he grabbed me and threw me onto his bed. He pulled down my pants and forced himself on me. It hurt. I begged him to stop, but he kept going. His roommate didn’t react.

I couldn’t free myself, so I just waited for it to be over. Then I got up and left.

For a while afterward, he kept trying to contact me. I always found ways to avoid meeting him. Eventually, I moved out. He told our mutual friends and acquaintances that I was ignoring him for no reason and that I had probably just found someone else and didn’t want to talk to him anymore.

I was too afraid to ever talk to him again.

anonymous

location not specified – 08.03.2025

Last week my expartner send me a 10minute voicemessage where he was explaining me that it’s my fault when he was raping me.
It’s my fault when i freeze instead of saying No.
It’s my fault when i am not able to comunicate my boundaries.

It is not my fault.
It is not (y)our fault.
To grow up in a society where you learn that it’s dangerous to say No.
It’s OK to freeze.
It’s OK to be not able to say NO.
It’s not your fault.

We are many.
Scream it out loud.
Get angry.
Go on the streets.
Today.
If you can.

Much Love to all the strong women outthere

anonymous

location not specified – 08.03.2025

Es ist schon viele Jahre her. Ich war Studentin und bin alleine Joggen gegangen. Schon in weiter ferne sag ich einen älteren Mann, desto näher ich kam desto hektischer wurde er. Ich gang davon aus er sei evtl. inkontinent und müsste dringend pinkeln. Ich lief zügig an ihm vorbei. Als ich mich noch einmal umdrehte da stand er da: breitbeinig, heruntergelassene Hose, mitten auf dem Weg und hat heftigst onaniert. Ich bekam angst und lief so schnell ich konnte zum Auto. Ich bat meinen damaligen Freund um Hilfe, aber er wollte lieber dem Herrn seine Freude gönnen …

Nora

Berlin – 07.03.2025

Ich war 21 und auf der Silvesterparty einer guten Freundin eingeladen, die bei ihrem Freund zuhause stattfand. Ich hatte mich recht früh in eines der Schlafzimmer zurückgezogen, da ich Migräne bekommen habe. Durch die Migräne musste ich mich auch übergeben. Ich bin irgendwann eingeschlafen und wieder aufgewacht, weil die Tür aufging. Ich habe meine Freundin sagen gehört, die Person solle nicht da rein gehen, da ich dort schlafe. Die Tür ging wieder zu. Einige Stunden später ging die Tür erneut auf und ein Kumpel meiner Freundin kam herein und hat gefragt, ob er sich zu mir legen könne, weil alle anderen schon schlafen gegangen seien und er keinen Schlafplatz habe. Ich sagte: „Ja, aber wirklich nur schlafen.“ Er hat sich neben mich gelegt und dann irgendwann angefangen, mich zu küssen. Ich hab halbherzig mitgemacht. Wirkliche Lust hatte ich keine. Irgendwann sind seine Hände zwischen meine Beine gewandert. Ich habe sie weggeschoben, doch er hat sie wieder dort hingetan. Irgendwann hat er meine Strumpfhose und meine Unterhose runtergezogen und angefangen, seine Hose aufzumachen. Da konnte ich zum Glück aufstehen und aus dem Zimmer gehen. Doch dieser süßliche Geruch – eine Mischung aus Erbrochenem und seinem Parfüm – sowie die Reaktionen der Anderen, die die Situation eher runtergespielt und seinem Alkoholpegel zugeschrieben haben, blieben mir noch lange in Erinnerung.

Janina

location not specified – 07.03.2025

Ich war grade 18 geworden und mein damaliger Freund kam aus dem Urlaub wieder. Wir hatten uns lange nicht gesehen und er wollte mit mir schlafen. Für mich war das zunächst okay, obwohl ich keine große Lust hatte, aber es tat so doll weh, dass ich ihn gebeten hab auzuhören. Nach mehrmaliger! Aufforderung hat er es schließlich getan. Ich habe ihm gesagt, dass ich das heute einfach nicht will. Wir haben etwas gekuschelt und ich bin eingeschlafen. Dann bin ich wach geworden, meine Hose hatte ich nicht mehr an und er ist immer wieder in mich eingedrungen. Er hat sich einfach trotzdem genommen was er wollte.
Ich lag da in kompletter Schockstarre und konnte absolut nichts dagegen tun.
Als er fertig war drehte ich mich um und sah ihm in die Augen. Er ist aufgestanden und gegangen. Später meinte er, er wisse ja auch nicht wie das passieren konnte, da müsse wohl *ein Dämon* in ihn gefahren sein. Er hat mich davor und danach so viel manipuliert, dass ich es tatsächlich nicht geschafft habe mich zu trennen.
Sätze wie „du wirst es ja wohl zumindest aushalten können, wenn du schon aktiv nichts machst“ wären übrigens Standard.

Nessa

Germany – 07.03.2025

When i was about 18 years old i met up with a guy. He was friends with my brother so i kinda assumed he would be alright. He then invited me home. I agreed. In his room he started to kiss me. I was uncomfortable. Told him i wasnt in the mood. He went further, tried to undress me. I wouldnt let him. He grabbed my Arms and pinned them down. He wanted me to give him a bj. So he kinda sat on top of me. I got scared and with all my power i bit his arm. He screamed. But let go of me. So i ran out of the apartment. Into the street at like 2.30 am. Scared he would come after me. I tasted the blood in my mouth. And when i arrived home and looked in the mirror there was blood on my lips. I mustve looked Crazy. Funny thing is i was Not only scared that he would come after me but after all that Happens i was still scared to walk home in the middle of the Night.

Nessa

Germany – 07.03.2025

When i was about 14 years old I went to visit my grandparents in Romania. I took a 24 hour bus ride. Some time after start, the Man next to me started puking. The Bus driver noticed and let me sit all the way in front on the Bus. First i was happy. But later the bus driver sat next to me to rest at first. But we started Talking. And then he would put his hand on my leg. Asking me how old i was. Why i was travelling alone etc. I put his hand away but he put it back. Then i pretended to fall asleep in hopes he would leave me alone. He eventually did at some point. And as soon as i saw someone get out of the bus i took the seat. I felt disgusting but too scared to speak up. I was incredibly happy to finally arrive at my grandparents. But i never told anyone about it.

anonymous

location not specified – 07.03.2025

I was 9 years old and I liked a 16 years old. One day he pushed me on the street to a wall and I was really uncomfortable in that situation but I was scared cause I was 9 years old! And he tried to kiss me and I didn’t want. I tried to go away but he hold me tight and kissed me. I somehow could go away later but I was so scared. I have problems now to give up controle when I am with a man.

Fairy Queen

Deutschland – 07.03.2025

Ich war alleine einige Tage bei Verwandten zu Besuch (Cousin meines Vaters), seine Ehefrau war nicht da. Nur seine 11 jährige Tochter. Er hat die ganze Zeit versucht mit mir zu flirten und meine Zuneigung zu gewinnen. Als ich duschen war, hat er mir eine Nachricht geschrieben, wie gerne er dabei gewesen wäre. Worauf ich ihn zurückgewiesen habe. Doch damit hörte es nicht auf. Es kamen unangebrachte Berührungen, mich am Bein streicheln etc. hinzu. Dauerhaft überschüttete er mich weiter mit Komplimenten, um meine Grenzen aufzuweichen. Einige Zeit später kamen Nachrichten, wie gerne er mit mir S*x haben wollte. Ich war 22 und er war 55. Wir sind Verwandte. Das Ereignis hat meine familieren Beziehungen nachhaltig beeinträchtigt.

anonymous

location not specified – 07.03.2025

Ich schlafe am Wochenende gerne lange. Länger als mein Freund. Oft, wenn er mich wecken soll, kommt er wieder ins Bett und kuschelt sich an mich, bis ich wach bin. Dabei streichelt er mich oft an intimen Stellen oder legt meine Hand zwischen seine Beine. Wenn ich dann keine Lust habe, steht er meist entweder auf (wozu auch kucheln, wenn kein Sex drin ist?) oder er ist enttäuscht und übt so lange Druck aus, bis ich mitmache oder ihm wenigstens einen runter hole. Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal gekuschelt haben nur um zu kuscheln und ohne, dass er dafür Sex verlangt. Im Alltag fasst er mich ständig an die Brüste, zwischen die Beine, an den Hintern. Wenn ich sage, er soll das lassen oder ob er mich nicht mal an normalen Stellen berühren kann, sagt er „das sind doch ganz normale Stellen, die zu deinem Körper gehören.“; wenn ich mich vor ihm umziehe, starrt er entweder oder fasst mich einfach ungefragt an. All das fühlt sich unangenehm, aber nicht gewaltvoll an. Aber es ist Gewalt, oder?

anonymous

location not specified – 07.03.2025

Als ich 16 war musste ich ein Sozialpraktikum machen. Ich entschied mich für eine Tageseinrichtung für psychisch kranke Menschen. Was man mir nicht gesagt hat: Es gab dort einen Patienten (ca. 50J), der scheinbar schon in der Vergangenheit mit sexuell übergriffigem Verhalten aufgefallen war. Trotzdem ließ man mich – mit 16 – mit ihm alleine. Als ich in der Küche stand und den Abwasch machte, kam er mir näher und legte die Hand auf meinen Po. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte und habe mich ein paar Schritte entfernt. Er kam hinterher und fasste mich wieder an. Ich ging weiter weg und er folgte mir die ganze Zeit weiter durch den Raum. Immer, wenn ich stehenblieb, kam er so nah, dass er mich berühren konnte. Irgendwann kam meine zuständige Betreuerin. Sie hat nichts gesehen, aber ihn sofort schockiert weggeschickt. Mit mir hat sie nicht gesprochen; aber ihrer Reaktion nach, wusste sie genau, dass etwas vorgefallen sein musste. Ich habe irgendwann meinem aktuellen Partner davon erzählt. Manchmal, wenn er mich ärgern will, kommt er langsam von hinten an mich heran und legt mir in genau dieser ekelhaften Art die Hand auf den Po.

Patrizia

Germany – 07.03.2025

Wir kennen uns schon eine Weile. Ich vertraue ihn gerne, wir sind aber kein Paar.
Wir berührten uns. Wir küssten uns. Den Sex wollten wir beide. Er legte sich auf mich und ich bat ihn noch ein Kondom zu holen. Aber er ignorierte meine Bitte und machte weiter bis er fertig war

Frauke

Süddeutschland – 06.03.2025

Ich habe von meinem 18. Lebensjahr an 27 Jahre lang in einer toxischen Beziehung mit einem vulnerablen Narzissten gelebt. Für mich war verbale sexuaLisierte Gewalt normal. Körperliche und
psychische Gewalt Alltag. Ich hatte ihm mein Herz geöffnet und meine ganze Liebe geschenkt, ohne zu begreifen,wo meine Grenzen sind, dass nichts auf der Welt jemanden berechtigt,mir körperlich und psychisch zu schaden.Ich habe emotionale Abhängigkeit mit Liebe verwechselt. Meine Gedankenwelt,mein Wertesystem waren völlig verschoben.Heute weiß ich um diese Gehirnwäsche.Paradoxerweise war ich nach außen die toughe, emanzipierte und starke Frau, die Macherin-und glaubte das auch.Gleichzeitig verschwieg und überspielte ich die Gewalt, die Angst vor ihm, insbesondere bei seinen Alkoholexzessen, bei denen er verbal und körperlich gewalttätig wurde und vor denen ich oft nachts flüchtete und im Auto oder Keller übernachtete.Ich löste mich erst, als ich völlig ausgebrannt war. Das war 2014.Es folgte jahrelange Aufarbeitung, Psychotherapie, Traumatherapie.Ich hatte vor Scham auch keine Sprache dafür.Ich lerne heute noch,wie menschlicher Umgang funktioniert,ohne Manipulation und wo meine Grenzen sind, wie ich sie setze.Gut,dass es heute Wörter dafür gibt,die mich das Erlebte einordnen lassen.Doch habe ich so viel Lebenszeit dabei verloren.Ob ich je wieder intime Nähe zulassen kann,bezweifle ich. Das macht mich oft unfassbar traurig.Doch ich genieße meine Freiheit und Potentiale und liebe meine Flügel;)

anonymous

location not specified – 06.03.2025

Wir waren schon lange Freunde, seit wir 12 waren. Wir hatten mehr oder weniger Kontakt, sahen uns selten, da wir nicht in der gleichen Stadt wohnten. Wir hatten schon lange immer wieder Lust aufeinander, aber es kam nie wirklich dazu weil eine:r immer in einer Beziehung war. 10 Jahre später – wir hatten uns 2 Jahre nicht gesehen und wenig Kontakt – flogen wir spontan gemeinsam in das Haus seiner Familie auf Lesvos in einem kleinen Bergdorf. Am ersten Abend lagen wir gemeinsam im Bett, küssten uns. Er wollte mehr. Ich sagte ich will langsam machen, ich sei müde und wolle schlafen. Ich wache nachts auf, als er versucht mir seinen Penis in den Mund zu drücken. Ich wehre mich und sage Nein. Er hört auf, sagt Frauen würden das doch mögen. Ich solle doch jetzt bitte kein Ding draus machen. Ich konnte garnicht begreifen was passiert war, es mir eingestehen, erzählte tagelang niemandem davon. Ich war alleine mit ihm in diesem Bergdorf. Hatte nicht die Kraft und den Mut einfach zu gehen. Ich zog den Urlaub durch, schlief in den Tagen danach sogar mit ihm. Etwas wofür ich mich immer noch schäme und Unverständnis habe. Ich konnte erst zuhause so richtig begreifen was passiert war. Ich zog einen befreundeten Anwalt zu rate, Beweise gab es keine und damit auch keine Anzeige Ich schrieb ihm einen Brief und brach den Kontakt ab. Es plagt mich bis heute zu wissen, dass er das seitdem anderen Menschen angetan haben könnte.

Tina

Kassel – 06.03.2025

Vor zwei Jahren, auf der meiner Firma – es war mein erstes Jahr dort – gab es direkt mehrere Vorfälle.

Zuerst wollte ein Kollege mit mir über Vergewaltigungen diskutieren und behauptete, Frauen seien immer selbst schuld. Kurz darauf erklärte ein anderer Kollege unserem neuen Mitarbeiter, dass es völlig okay sei, mir auf die Brüste zu starren – schließlich sei ich im Ausschnitt tätowiert, und wer das tue, wolle offensichtlich auch angestarrt werden.

Später, als die offizielle Feier endete, zog es einige Kolleginnen, Kollegen und mich noch in eine Bar. Dort wurde ein betrunkener (verheirateter) Kollege mir gegenüber noch körperlich übergriffig. Trotz mehrfacher Zurückweisung machte er mir schlüpfrige Angebote, bot mir sogar eine Bezahlung dafür an, fasste mich ungefragt an intimen Stellen an und versuchte, unter meinen Rock zu greifen um mich zu fingern. Ich nahm meine Sachen und ging. Am Montag konnte er sich „an nichts erinnern“.

Mein Chef war entsetzt, als ich ihm davon erzählte, versprach Maßnahmen – doch bis heute ist nichts passiert. Mittlerweile distanziert er sich vom Vorfall, weil er „im privaten Rahmen“ geschah, es gab keine Gespräche, keine Abmahnungen, nichts.

anonymous

Bei meinem damaligen Freund zu Hause – 06.03.2025

Ich merke, dass es sehr schwer ist darüber zu schreiben, weil ich mir dann sofort selber Vorwürfe machen, wie ich überhaupt in so einer Beziehung, wie die damalige kommen und bleiben konnte. Mein damaliger Freund hat mich von Anfang an immer abgewertet, wenn er betrunnken war als Hure beschimpft, mich sogar mal auf einer Party im Badezimmer eingesperrt, weil ich angeblich zu viel Spaß mit seinen Freunden hatte. Ich durft nie in irgendeiner Form über Sex (mit ihm od. mit jemand aus meiner Vergangenheit) sprechen- er hat sich sofort kritisiert gefühlt und wurde aggressiv. Wenn wir Sex hatten, dann war das immer total verkrampft für mich (ich hatte NIE einen Organsmus od wirklich Spaß dabei), aber wenn es war unmöglich, das anzusprechen. Einmal hatten wir mal wieder Streit und er wollte dann Sex haben – ich war eigentlich total fertig und traurig, habs aber nicht geschafft, irgendwas zu tun od zu sagen. Er hat mich einfach „von hinten genommen“ und ich habe die ganze Zeit geweint, mein Gesicht weggedreht, damit er es nicht bemerkt, weil ich mich vor der Konfrontation gefürchtet habe … er hätte sich wieder als armes Opfer dargestellt und ich hab das einfach nicht ausgehalten, mich so schuldig zu fühlen. Er hat nicht mal mitbekommen, dass ich geweint habe. Erst Jahre später in einer Therapiesitzung habe ich erkannt, dass das nicht „normaler und einvernehmlicher“ Sex war. Ich hab es sonst bisher noch nie jemanden erzählt, weil ich mich noch immer so schäme.

anonymous

location not specified – 06.03.2025

Ich glaube,ich hatte als Jugendliche keinerlei schöne sexuelle Erfahrungen gemacht.Damals dachte ich „Ja ist halt normal so“ aber nun als Frau Mitte 30 weiß ich dass das nicht normal war/ist.Mit 14 J. hatte ich das erste mal Sex.Ich verabredete mich mit meinem Freund (es war auch sein erstes Mal)dazu bei ihm zu Hause. Es ging alles sehr schnell, tat weh und war nicht schön…nur etwas was man hinter sich bringen wollte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er unser erstes mal über seine Webcam aufgenommen hatte und auch anderen Menschen gezeigt hat, um sich darüber lustig zu machen. Gerade beim Schreiben wird mir noch mehr bewusst wie abartig das war. Meine nächsten Male waren auch nicht besser. Ich war davon 2 mal so arg betrunken, dass das eher Verg** war als Sex den ich wirklich wollte. Auch da ist es so abartig, dass diese Jungen/Männer einfach weitergemacht haben,obwohl ich einfach nur halb bewusstlos da lag. Erst Jahre später in einer Beziehung hatte ich das erste mal Sex, bei dem ich Spaß hatte und befriedigt wurde. Und wieviel sexuell übergriffige Erfahrungen ich gemacht habe, kann ich gar nicht alles aufzählen…Männer die mich ins Hotelzimmer gelockt haben, wo ich dachte, dass ich nicht mehr lebend rauskomme, Männer die mit mir Sex wollten obwohl sie doppelt so alt waren, Männer die mich im Schlaf einfach angefasst haben, mein Onkel,der mit mir schlafen wollte,Männer die mich mit Fotos erpressen wollten um Sex zu bekommen…und das alles vor meiner Volljährigkeit

Sarah

Sörup – 06.03.2025

Es war mein erster Mal… er hatte eine eigene Wohnung, er war 18…Ich 14!!!
Er drang in mich ein, ich erschrack vor Schmerz… Ich sagte lass es, ich will es nicht… er ignorierte es…Ich wand mich.. er kam..
Ich ging weinend ins Bad, der Badezimmer teppich war blutig durchtrennt es war nicht nur das Blut des Jungfernhäutchens… Ich hatte Schmerzen… und ging nsch Hause… uch war allein… Ich ging am nächsten Tag zu meinem Frauenarzt, der nähe mich, da etwas eingerissen war, was zusammen gehörte.
Am nächsten Tag ging ich zu Ihm, mit Freunden. Es sollte ein netter Abend sein. Er holte den Badezimmer teppich raus, vor allen, undd prallte.. Er hätte jemanden die Unschuld genommen und nahm mich in den Arm. Ich fühlte mich sooo benutzt. Ich machte Schluss, obwohl ich dachte es gehöre wohl dazu… er stalkte mich noch mäMonate Lang. Ich hatte Angst, aber dank meines nächsten Freundes kam jch raus und merkte es kann auch spass machen… ER wurde später jnehrenhaft entlassen aus der Bundeswehr, weil er einer Frau zu nah kam die sich wehrte! KARMA, dachte ich…

M

location not specified – 06.03.2025

Mein Mann hat mich 2016 das erste Mal vergewaltigt. Und es ist das erste Mal, hier, dass ich es auch so benenne. Ich hatte keine Lust auf Sex, er aber schon. Er hat mich so lange bedrängt und befummelt und unter Druck gesetzt, bis ich aufgegeben habe. Ich hatte mehrmals gesagt, dass ich nicht wollte; irgendwann habe ich dem Druck nicht mehr standgehalten und gesagt „dann mach halt“. Er hat mir die Hände mit einem Seil hinter dem Rücken zusammengebunden, mich aufs Bett gelegt und hatte dann Sex mit mir. Es tat weh und mir liefen die ganze Zeit die Tränen. Ich lag da wie eine Puppe und habe gehofft es wäre schnell vorbei. Als er fertig war hat er mich los gemacht und gesagt wie schön er es fand und dass es mir doch jetzt auch gefallen hat. Seitdem kommt es immer wieder vor. Er setzt mich immens unter Druck, bedrängt mich und benutzt mich. Meist spritzt er auf mich. Wenn er fertig ist, steht er auf und geht.

Seine Meinung dazu: er müsse mich ja zwingen, sonst hätten wir gar keinen Sex.

Jana

location not specified – 06.03.2025

Ich war 23, er 36. Damals habe ich mich wohl irgendwie geehrt gefühlt, dass so ein Mann etwas mit mir haben wollte. Wir hatten ca 2 Monate eine F+ bis er dann Geburtstag hatte. Eigentlich wollte er einen 3er haben, aber daraus wurde nichts und ich steh auch nicht auf Frauen. Er hat sich dann selbst Sex mit mir, wie er ihn wollte, zum Geburtstag geschenkt.
Er hat mir einen Gürtel um den Hals gebunden – was ich nicht wollte – mich gewürgt – was ich nicht wollte – dann hat er mich anal genommen – was ich nicht wollte – hat zwischen anal und vaginal gewechselt – was ich nicht wollte – und mir anschließend zum abspritzen seinen Schwanz in den Mund gesteckt – was ich ebenfalls nicht wollte.
Danach hat er sich bei mir dafür bedankt.
Ich hab währenddessen zu allem nein gesagt, mich letztendlich aber wohl nicht genug gewehrt und bin nicht standhaft genug geblieben.
Das ist auch der Grund warum ich es lange nicht als das was es war gesehen hab denn..ich hätte es ja auch einfach nicht mitmachen müssen.
Aber ich war jung, eingeschüchtert und wollte trotz allem gefallen.
Er hat sich noch Jahre später per Nachrichten immer wieder bedankt. „Es sei ihm so schön in Erinnerung geblieben“.
Mittlerweile hab ich ihn überall blockiert.

anonymous

location not specified – 05.03.2025

Ich hatte ein halbes Jahr was mit einem Typen aus einer anderen Stadt, Kontakt war also vor allem über Insta/Whatsapp/Snapchat (hatten uns aber auch paar mal getroffen). Ich hab ihm Nudes und Videos geschickt. Am Anfang wollte ich nicht, das hat er erstmal akzeptiert aber irgendwann wieder angefangen zu fragen. Ich war das erste mal verliebt und wollte nicht, dass es endet und es hat sich auch oft gut und aufregend angefühlt. Er hat mir ein sicheres Gefühl gegeben. An einem Abend, das ganze lief zu dem Zeitpunkt schon paar Monate, hat er mich nach Selbstbefriedigungsvideos gefragt. Wir waren beide horny, ich wollte es. Aber die Haarbürste, die ich eigentlich benutze, war ihm nicht groß genug, er hat immer wieder gefragt, ob ich nicht was größeres hätte. Ich habe mich unter Druck setzen lassen und mir eine Bodyspray Flasche eingeführt. Es tat leicht weh, aber er fand es gut also machte ich weiter. Als wir fertig waren, habe ich gemerkt, dass ich Blute. Seine Antwort war „haha“. Eigentlich haben wir an solchen Abenden immer noch lang geschrieben, das war mir wichtig. Er hat noch 15 min mit mir geschrieben und irgendwann einfach nicht mehr geantwortet. Ich bin weinend eingeschlafen. Ich habe es erst 2 Monate später beendet. Ich schäme mich immer noch dafür und gebe mir die Schuld, dass ich mitgemacht habe.

Jolina

location not specified – 05.03.2025

First time I was harassed I was 12 or 13. He was one or two years older, a friend of a friend (also a guy). I was walking home from school with said friend and another friend. He was walking behind us. I knew who he was but we had never spoken before. He and our shared friend walked behind me and my other friend. At some point the boy tried to get my attention by yelling „pretty girl“ and „you with the pink shoes“ at me. I didn´t react, I felt insulted by the way he adressed me. He didn´t stop for like a minute. Our friend didn´t stop him either. When we arrived at the train station (he was the onnly one who had to get in the train) he yelled again „bye pretty“ or something like that. I flipped him off. He laughed. Luckily, I never had to speak to him again.

Jolina

location not specified – 05.03.2025

I used to take horse riding classes in a local club. They had a cabin with an oven and on winter evenings, me and my friend would sit in there to warm up while we waited for our parents to pick us up. The stable master and other older members of the club (mostly men) sat in there too, drinking beer and chatting. One evening, there was a man (in his 50s) I hadn´t seen before. There were only two places left in the cabin on two separate benches, so my friend sat on the on bench and I said next to the man. As usual, I just listened to what they talked about. At some point, the man started talking to me. I don´t remember what the topic was, but what I´ll always remember is how he made some joke about dancing on the table and put his hand on my thigh. I didn´t know how to react, I think I just laughed awkwardly. His hand burned on my thigh and I just wished with every second that he would take it away. He did after a short while, engaging in the ongoing conversation between the others again. I sat in the middle of the bench, on one side and behind me the cabin wall, before me a large table, on the other side him. No way of escaping. I don´t know if anybpdy saw this interaction, but if yes, nobody said anything. Luckily, my friends dad came shortly after so the man stood up and I could leave. I was 16 when it happened. I told my friend a few days after, she said that probably every girl in the stable had made a experience like this at some point.

Kim

Stuttgart – 05.03.2025

Teil 2:
– Ich wurde körperlich angegangen, weil ich mit Männern nicht tanzen, sprechen oder essen gehen wollte. (Auf den Koof gehauen, am Arm gepackt)
-ein Mann lange mir im Club an den Po, ich drehte mich um, beleidigte ihn, er holte mit der Faust aus, aber eine Freundin ging dazwischen, es passierte nichts schlimmeres.
– einer meiner Chefs langte mir im Club auf der Tanzfläche in meine Hose (ich arbeitete an der Bar)
– Ein Kollege haute mir auf den Arsch (wir hatten eine Zeit lang etwas miteinander, was für ihn wohl ein Freifahrtschein fürs ungefragte anfassen war).

Ich arbeite nicht mehr im Nachtleben, dort kommen solche Vorfälle REGELMÄSSIG vor und ist bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Fürchterlich. Egal wie gross meine Fresse schon immer war und ist, es hält solche ekelhaften Verhaltensweisen nicht von mir fern. Aber darum geht es auch nicht. Auch viele andere Frauen (Kolleginnen, Gästinnen) haben mir mehrfach erzählt, was ihnen passiert ist.

Kim

Stuttgart – 05.03.2025

Teil 2:
– Ich wurde körperlich angegangen, weil ich mit Männern nicht tanzen, sprechen oder essen gehen wollte. (Auf den Koof gehauen, am Arm gepackt)
-ein Mann lange mir im Club an den Po, ich drehte mich um, beleidigte ihn, er holte mit der Faust aus, aber eine Freundin ging dazwischen, es passierte nichts schlimmeres.
– einer meiner Chefs langte mir im Club auf der Tanzfläche in meine Hose (ich arbeitete an der Bar)
– Ein Kollege haute mir auf den Arsch (wir hatten eine Zeit lang etwas miteinander, was für ihn wohl ein Freifahrtschein fürs ungefragte anfassen war).

Ich arbeite nicht mehr im Nachtleben, dort kommen solche Vorfälle REGELMÄSSIG vor und ist bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Fürchterlich. Egal wie gross meine Fresse schon immer war und ist, es hält solche ekelhaften Verhaltensweisen nicht von mir fern. Aber darum geht es auch nicht. Auch viele andere Frauen (Kolleginnen, Gästinnen) haben mir mehrfach erzählt, was ihnen passiert ist.

anonymous

Köln – 05.03.2025

Mit Freunden (m&w) war ich in einem Club feiern. Wir hatten wirklich einen schönen Abend und tanzten ausgelassen in der Gruppe. Irgendwann merkte ich, dass ich von hinten immer wieder angetanzt werde und änderte daraufhin meinen Platz. Irgendwann griff mir jemand von hinten so heftig in den Schritt und kniff mich, dass ich laut aufschreien musste. Als ich mich umdrehte, standen drei alte Muskelmänner hinter mir und lachten. Ich sagte meine Freunden (m) sie sollen etwas sagen, aber keiner reagierte, obwohl alle es mitbekommen hatten. Einer meinte, du bist halt hübsch. Ich ging zum Türsteher und die Männer wurden aufgrund von Gegenwehr „unsanft“ entfernt. Im Beisein des Türstehers drohten Sie mir „wir warten draußen auf dich und dann werden wir ne Menge Spaß haben“. Ich bin noch stundenlang geblieben, weil ich Angst hatte zu gehen. Ich nahm ein Taxi nach Hause und bin nie wieder dort hin gegangen.

anonymous

Köln – 05.03.2025

Als ich Mitte 20 war wohnte ich mit meinem damaligen Freund zusammen. Er fuhr drei Monate nach Thailand. Ich war froh, als er weg war, weil er mich oft zum Sex gedrängt hatte. Als er wieder kam holte ich ihn mit seiner Familie vom Flughafen ab. Zu Hause angekommen, ging seine Mutter mit der Schwester shoppen, mit den Worten „damit ihr ein bisschen Zeit für euch habt“ und zwinkerte ihm zu. Kaum waren sie aus der Tür, nahm er mich in den Arm und drücke mich ins Schlafzimmer. Ich sagte ich sei müde und habe keine Lust. Er sagte, dass es das erste ist, wenn ein Mann nach so langer Zeit nach Hause kommt, dass er mit seiner Frau schlafen will. Ich versuchte ihn mit kuscheln zu besänftigen. Aber er drückte sich auf mich.
Ich ließ es leider über mich ergehen. Es dauerte nicht lange. Zwei Monate später fand ich heraus, dass er im Urlaub direkt in den ersten Tagen eine Frau kennengelernt hatte, mit der er seinen Urlaub verbrachte und auch Sex gehabt hatte. Als ich ihn zur Rede stellte und ihn fragte, ob er wenigstens ein Kodom benutzt hätte sagte er “ Ich kann mich nicht erinnern, denke nicht“. Ich habe mich direkt getrennt. Er stellte mir noch Monate nach. Hatte monatelang panische Angst, dass er mich mit etwas angesteckt hat. Schon in der gemeinsame Zeit zu Hause hatte ich immer mal wieder kleinere Infekte. Im Nachhinein erfuhr ich, dass er mit vielen anderen Frauen zu dieser Zeit geschlafen hatte. Zum Glück bin ich gesund.

Kim

Stuttgart – 05.03.2025

Ich würde gerne ein paar Vorfälle stichpunkthaltig mitteilen. Es waren einige, leider. Ich bin weiblich, 38 Jahre alt. Hier handelt es sich um körperliche Übergriffe. Die verbalen lasse ich hier aus.

– Erste übergriffige Handlung geschah mir mit 13: Brust angefasst und es als ein Versehen getarnt.
– mit 13 in der eigenen Clique von 3 jungen Männern festgehalten, um mir unter das Shirt zu langen.
– Erster Kuss mit 14 Jahren und er fasste mir ungefragt zwischen die Beine.
– Mit 18 Jahren einvernehmlich einen Dreier mit zwei Männern gehabt, mehrfach. An meinem 18. Geburtstag hat sich ein dritter Mann ungefragt ins Zimmer manövriert und hat versucht mich zu vergewaltigen. Er jagte mich durch das kleine Zimmer. Ich konnte entkommen. Meiner Mutter ihre Reaktion damals: totschweigen.
-Beim Sex ungefragt angespuckt, unter anderem ins Gesicht.
-Beim Sex ungefragt angewi****.
-anale Penetration wurde erzwungen bzw einfach gemacht. Ich hatte starke Schmerzen.
– Freunde meines Vaters haben mich sexualisiert sowie zwischen meine Beine gefasst.
– Auch mein Vater sexualisierte mich (verbal).
-bei Clubbesuchen kann ich nicht mehr zählen wie oft ich zwischen mei Beinen, am Po oder sonst wo angefasst wurde.
– Beim Sex stehe ich selber auf härteresAnfassen. Dennoch wurde ich teilweise so heftig geschlagen, dass ich es tagelang spürte und sah. Dahingehend wurde die Energie beim Sex auch gewaltvoll und war nicht mehr lustvoll. Ich konnte nicht mehr unterscheiden was ich gut fand und was nicht.

anonymous

Zuhause – 05.03.2025

Ich war so ca. Acht Jahre alt. Meine Eltern haben mir immer abends etwas vorgelesen. An dem Abend lag ich mit meinem Vater im Bett und dann fragte er mich ob er mich anfassen dürfe.ich bin dann wie eingefroren, er fasste an die Innenseite meiner Oberschenkel. Dann bin ich aufgesprungen und weggelaufen. Danach habe ich nie mehr die Nähe meines Vaters gesucht aber wusste lange nicht ob ich das nur geträumt habe oder es real war. Bis ich im Erwachsenen alter verstanden habe das ich es als Kind nur verdrängt habe. An diesem Tag endete aber meine Unbeschwertheit und ein Stück meiner Kindheit dabei ist es so harmlos im Vergleich zu anderen aber es hat viel mit mir gemacht und ich habe es noch nie jemandem erzählt, bis jetzt.

Sarah

location not specified – 05.03.2025

(3/3) Sein Bein presste er zwischen meine und er griff mit seiner Hand zwischen sie und drang mit seinen Fingern in mich ein.
Ich schaffte es mich aus seinem Griff zu befreien und rannte so schnell ich konnte hoch in unser Zimmer. Doch ich war zu langsam und er holte mich ein und vergewaltigte mich.

Das Verhältnis zu seinen Eltern wurde immer schlechter und bei einem großen Streit mit seiner Mutter erzählte er ihr von den Vorfällen. Sie betitelte mich nur als Lügnerin und dass ich die Familie zerstören wolle. Erst viel später wurde mir bewusst, dass sie immer meine Schreie und Rufe nach Hilfe gehört haben muss und sie einfach darüber hinweg sah da sie immer zuhause war. Sie gab mir immer das Gefühl nicht gut genug zu sein und machte meine Arbeit und alles was ich ihnen half nieder und wertlos, jetzt weiß ich auch warum.

Sarah

location not specified – 05.03.2025

(2/3) Ich war einfach nur wie erstarrt Tränen rollten über mein Gesicht und mein Kopf war leer. Danach kam er nochmal in mein Zimmer um sich bei mir scheinbar zu entschuldigen und dass ich es doch bitte niemandem erzählen soll.
Ich nickte einfach nur und als er aus dem Zimmer verschwand sperrte ich es zu damit er nicht wieder rein kommen konnte. Ich erzählte meinem damaligen Freund davon meinte aber er soll nichts zu ihm sagen da er sowieso schon ein schlechtes Verhältnis zu seinen Eltern hatte und ich es nicht noch schlimmer machen wollte.
Es passierte aber immer wieder und es dauerte immer länger bis er von mir abließ, irgendwann erzählte ich auch meinem Freund nichts mehr davon, da es ihm lieber war so zu tun als wäre nichts und er ja eh nichts dagegen unternahm.
Glücklicherweise war ich in der Lage ein Video von ihm aufzunehmen als er wieder mal am nächsten Tag zu mir kam um sich zu „entschuldigen“ und sich zu vergewissern dass ich es keinem erzähle.
Das alles gipfelte zu um Weihnachten als ich betrunken nach Hause kam von einer Feier und mein Exfreund wieder mal nicht zuhause war.
Ich machte mich Bettfertig und ging noch in die Küche um mir ein Glas Wasser zu holen.
Als Er auch plötzlich in der Küche stand und mir den Weg versperrte. Er drängte mich mit seinem Körper gegen die Küchenschränke und holt mich fest. Er streifte mir meine Nachthemdträger nach unten so dass ich entblößt vor ihm stand und er presste seinen Mund gegen meine Brüste.

Sarah

location not specified – 05.03.2025

(1/3) Mit 16 hatte ich meinen ersten Freund, die Beziehung ging 8 Jahre lang und sie war wirklich äußerst toxisch. Seine Familie hatte eine Wirtschaft die er übernehmen sollte also bin ich zu ihm gezogen. Anfangs waren es „nur Kleinigkeiten“, wenn sein Vater und ich alleine zuhause waren lief er oft „zufälligerweise“ nackt rum. Er hatte ein alkoholproblem, weswegen ich es anfangs darauf schob. Doch die Zufälle häuften sich und irgendwann konnte ich es nicht mehr auf einen Zufall schieben da er immer eine deutliche Reaktion zeigte wenn er mich sah. Ich erzählte es meinem Freund und auch anderen Freunden und ich machte mich sogar darüber lustig. Doch irgendwann wurde daraus ernst. Ich hatte meinen 20ten Geburtstag. Ein paar Tage später war ich wieder alleine zuhause ohne meinen Freund. Er war oft bis spät nachts nicht zuhause, weil er Training hatte. Also war ich mit seinen Eltern alleine. Ich war bereits im Bett und trug nur mein Shirt zum schlafen und Unterwäsche. Als die Tür aufging und mein Exschwiegervater nackt ins Zimmer kam mit dem Vorwand er wolle mir noch zum Geburtstag gratulieren, denn davor hatte er mich nicht gesehen. Er wollte mich umarmen, was er sonst nie tat. Er setzte sich ans Bett und begann unter der Decke meine Beine entlang nach oben zu streicheln. Ich sagte ihm er soll damit aufhören. Er tat es nicht. Ich sagte es ihm immer wieder bis ich zum schreien und treten begann. Irgendwann hörte er damit auf und legte mir 10 Euro auf mein Nachtkästchen.

A

Mainz – 05.03.2025

Der Vorfall selbst liegt wahrscheinlich schon ungefähr 10-12 Jahre zurück, was da passiert ist, habe ich aber erst vor anderthalb Jahren wirklich verstanden. Ich hatte jemanden auf Tinder kennen gelernt, wir hatten ein paar Mal etwas miteinander. Er hat meinen Körper, besonders meinen Po, sehr fetischisiert. Während wir Sex hatten, hat er mich umgedreht und ist ohne jegliche Vorwarnung, Vorbereitung und vor allem ohne zu fragen recht heftig in meinen Anus eingedrungen. Ich war komplett überfordert, weil ich noch nie Analsex hatte und es auch wehgetan hat. Ich hatte den Eindruck, dass er kurz inne gehalten hat vorher und habe ihn deswegen gefragt, ob er das Kondom abgezogen hat. Er hat gesagt: „Klar.“ und weiter gemacht. Ich habe mich nicht getraut, mich zu wehren. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es bei einer anderen Gelegenheit mit ihm erneut passiert ist. Irgendwie habe ich das dann immer als „lustige“ Anekdote und schlechten Sex erzählt. Bis eine Freundin vorletztes Jahr sagte, dass man das auch anders werten kann. In dem Moment habe ich angefangen zu weinen und wusste auf einmal, dass ich vergewaltigt worden bin. Ich weiß bis heute nicht genau, wie ich eine Gewalttat verarbeiten soll, die ich in meinem Kopf so gründlich umgedeutet und verdrängt hatte. Während ich das hier schreibe, relativiere ich alles in meinem Kopf: Ich hab wahrscheinlich nicht deutlich Nein gesagt. Aber er ist ungefragt und recht brutal ohne Kondom in mich eingedrungen. Es gab keinen Konsens mehr.

m

location not specified – 05.03.2025

ich bin nichtbinär, jedoch von der Gesellschaft weiblich gelesen. Auf einer Party eines guten Freundes habe ich mich sehr unwohl gefühlt, da ich kaum jemanden kannte, alle sehr betrunken waren und viel gekifft wurde. ich wurde von einigen Person mit transfeindlichen Kommentaren konfrontiert und habe ein wenig für mich geweint. Aus angst uncool zu wirken, habe ich danach ein wenig mitgetrunken obwohl ich zu der Zeit auf Medikamenten war und es klar war, dass Alkohol bei mir ein wenig mehr wirkt als sonst. Ich war nicht wirklich da, das weiß ich jetzt. Der Freund, der Geburtstag hatte, hat mich irgendwann gefragt ob er meine Brüste sehen darf und ich habe, aus mir heute unerklärlichen Gründen, ja gesagt. Ich bin lesbisch und hatte kein Interesse an ihm, es war mehr ein witziger Act für mich oder einen Gefallen den ich ihm tat. Im Badezimmer hat er mir seinen Penis ungefragt gezeigt und wollte, dass ich ihn anfasse. ich habe gelacht und es nicht getan, mich aber sehr unwohl gefühlt. dann hat er meine brüste angefasst, ohne zu fragen. mehrmals und plötzlich. ich habe ihn damit nie konfrontiert, wir sind eigentlich auch nicht im schlechten auseinander gegangen und würde ich ihn heute sehen, würde ich ihn vermutlich umarmen. aber ich fühle mich seitdem sehr ekelig, da ich nicht nur aufgrund meiner dysphorie abneigung gegenüber meinen brüsten fühle, sondern auch weil menschen sie zu sexobjekten machen.

anonymous

location not specified – 05.03.2025

Mein Ex-Freund war öfter übergriffig & wurde auch Gewalttätig.
Das eine Mal hatte er Sex gewollt & ich hab gesagt ich möchte nicht. Habe mehrmals abgewehrt
Dann hat er meine Arme festgehalten & gesagt „dein Körper sagt mir aber was anderes“ und hat weiter gemacht
Ich musste danach in die Notaufnahme weil ich Verletzungen hatte.
Ich konnte mich erst ein Jahr später trennen als er mir die Hand gebrochen hat vor lauter Wut.

anonymous

Auf der Arbeit – 05.03.2025

Es war meine erste Woche
Ich bin erst Anfang 20
Und ein älterer Mann (Hausmeister& Mitte/Ende 50) hat mir mit einem Schrank geholfen.
Als er das gaffertape von den Türen entfernt hat, hat er es mir hingestreckt & gesagt „dass kannst du dir für später für die sexspiele aufheben“ und gezwinkert
Ich habe danach fast gekotzt vor Ekel

Aro

Erlangen – 05.03.2025

Er war der Freund meiner WG Mitbewohnerin, als wir meinen Einzug gefeiert haben sind wir zusammen trinken gegangen & er hat mir öfter was ausgegeben
Wir haben uns total gut verstanden & über kranke Familienmitglieder gesprochen, über Vergangenheit, über eigentlich alles. Er hat seine Freundin an dem Abend wenig beachtet & das hat sie spät nachts klar gemacht indem sie ihn weinen angeschrien hat.
Beim heimgehen (wir sind alle zusammen gegangen) war er auch bei mir & hat mit mir offensichtlich geflirtet.
Als er dann mit seiner Freundin gesprochen hat, kam er ins Bad in dem ich zum Zähneputzen war und zog sich nackt aus um zu duschen. Als ich dann fertig war & raus gegangen bin in die Küche und zurück zu meinem Zimmer wollte, kam er aus dem Bad hatte nur ein Handtuch um & eine Erektion. Er hat meine Hand genommen & gesagt „das ist alles nur wegen dir“
Später in der Nacht kam er noch 2 mal zu mir um mich zu vergewaltigen
Ich konnte mich einmal wehren
Er hat mir auch Nachrichten geschrieben wie „ich wäre gerne in dir“
Ich hab ihn angezeigt & es wurde fallen gelassen.

Mirijam

Germany – 05.03.2025

Someone who was abused as a child started doing things to me that i clearly communicated as a ’no go‘. So i became his victim. I had to end the raltionship

Jess

Stuttgart – 05.03.2025

2/2
Ich wollte nicht und sagte es ihm.
„nur noch schnell“
Ich habe so oft nein gesagt. Während ich immer wieder nein gesagt habe, zog er mich aus.
Ich habe noch immer das Bild von ihm über mir im Kopf.
Irgendwann war es vorbei und er ging.
Ich habe nicht verstanden, was passiert ist. Ich ging duschen und traf mich mit meinen Freunden.
Als ich irgendwann wieder mit einem Mann schlief, der so einen ähnlichen Bart hatte wie er, sah ich sein Gesicht. Ich hatte wieder die gleiche Angst. Und mir rollten die Tränen über das Gesicht.
Ich dachte ich bin aufgeklärt und ich dachte nicht dass es mir passiert ist, erst zwei Jahre später verstand ich es. Ich habe mir selbst die Schuld gegeben. Durch Eure Arbeit weiß ich jetzt, dass es nicht so war. Ich sagte nein. Und er sagte „nur kurz“.

Jess

Stuttgart – 05.03.2025

Ich dachte ich bin aufgeklärt und ich dachte nicht dass es mir passiert ist. Ich wusste, dass ich bereits unzählige male belästigt wurde. Im Club an den Arsch gefasst, in der S-Bahn angelabert und berührt, Pfiffe, Rufe – all das „normale“. Nervig, Eklig, Beunruhigend, aber für mich nicht erschütternd.Folgendes habe ich noch nie jemandem erzählt.
Wir schrieben auf Tinder, er war witzig, wohnte mit seiner besten Freundin in einer WG, war links und nett. Wir verabredeten uns zum Spazieren. Er kam mit der S-Bahn zu mir, fuhr ca. eine dreiviertel Stunde. Als ich ihn am Bahnhof abholte fing es an wie aus Eimern zu schütten. Bars/Restaurants geschlossen aufgrund Corona. Mein Plan war nicht zu mir zu gehen, aber es war doch die einfachste Lösung – nagut, also doch zu mir nachhause. Dort angekommen, saßen wir auf dem Balkon, tranken ne Kleinigkeit, er rauchte was und es war ein schönes Gespräch. Irgendwann küsste er mich, es ging mir eigentlich zu schnell. Warum hab ich ihn da nicht schon gestoppt? Weiß ich nicht, das frage ich mich selbst bis heute.
Irgendwann befanden wir uns knutschend auf der Couch und ich machte ihm klar, dass ich auf keinen Fall mehr machen möchte und dass ich noch eine Verabredung mit Freunden habe und er in einer Stunde spätestens gehen muss. Ich glaube ab da lief der Countdown für ihn.Ehe ich mich versah hatte er seinen Penis aus der Hose geholt und meine Hand dorthin geführt. Ab da hatte ich Angst. „nur ein bisschen“,“nur noch dies“,“nur noch das“ 1/2

anonymous

location not specified – 05.03.2025

Heute eine positive Nachricht, welche eigentlich vorausgesetzt sein sollte.
Mein jetziger Freund und ich kommunizieren sehr deutlich und ausgedehnt miteinander. Als wir kürzlich miteinander geschlafen haben und ich nicht mehr richtig feucht war, wollte ich eigentlich aufhören, traute mich aber aufgrund von früher gemachten Erfahrungen mit Ex-Partnern, nichts zu sagen und wollte „durchziehen“, bis er kommt. Frühere Sexualpartner hatten mich immer gedränkt noch kurz durchzuhalten oder sich nicht so anzustellen. Er hingegen unterbrach sofort und fragte ob etwas nicht in Ordnung sei. Ich bejate das ganze und sagte „jaja, alles gut, mach ruhig weiter“. Daraufhin brach er sofort ab. Wir sprachen sehr viel und ich weinte. Mein Kopf sagte mir, dass ich es ’nicht bringen würde‘ oder nicht gut genug sei. Darüber disskutierten wir sehr lange. Dank IHM weiß ich inzwischen, dass seine Bedürfnisse nicht von mir erfüllt werden müssen. Ich fühle mich sicherer und aufgehobener denn je (obwohl es doch eigentlich normal sein sollte). Der größte Richter in uns sind wohl wir. Mir ist es hier das erste mal, durch seine Einwirkung richtig klar geworden, dass ich für mich einstehen muss. Ich bin ihm unendlich dankbar.

Leni

location not specified – 04.03.2025

Teil 2

Es gipfelte darin, dass ich während eines Auslandsaufenthalt in der Gastfamilie von dem Sohn vergewaltigt wurde. Da habe ich zumindest versucht mich zu wehren und musste feststellen, ich hatte überhaupt keine Chance… nein, wegdrücken, Zimmer verlassen, ich habe es nicht geschafft. Er riss mir die Klamotten runter, schloss die Tür ab und packte mich einfach. Danach schlief er selig ein und hielt mich im Arm. Ich war wie versteinert. Irgendwann schlich ich mich raus, schloss mich in meinem Zimmer ein und weinte einfach den Rest der Nacht. Hier in Deutschland hatte ich ja auch einen Freund. Er weiß es bis heute nicht…

Und ich habe überhaupt nicht verstanden was passiert ist. Ich erzählte es einer Freundin die ich dort kennengelernt habe. Sie sah mich total entsetzt an und sagte direkt, dass klingt nach einer Vergewaltigung. Daraufhin war ich total geschockt und habe beteuert, mir würde das nicht passieren. HALLO? Was stimmte eigentlich nicht mit mir? Ich habe 8 Jahre gebraucht das zu verstehen. Dann hatte ich plötzlich Panikattacken. Davor war ich absolut überzeugt mir würde sowas nicht passieren, ich würde mich schon genug wehren usw. Stattdessen habe ich mich zum Täter gemacht und mir eingeredet ich hätte ja meinen damaligen Freund betrogen. Im Nachhinein völlig absurd.

Der Sohn hat die Gelegenheiten sogar noch öfter genutzt. Nach der ersten Erfahrung habe ich mich aber gar nicht mehr gewehrt und es einfach über mich ergehen lassen.

Leni

location not specified – 04.03.2025

Seitdem das Thema mehr Sichtbarkeit bekommt stelle ich fest, wie oft ich auch Übergriffe und Situationen erlebt habe, die nicht in Ordnung waren. Ich dachte immer sowas würde mir nie passieren.

Als Teenie stand ich z.B. auf die „coolen“ älteren Jungs ab 18 Jahre. Erschreckend, dass einige davon nicht abgeneigt waren. Mit einem traf mich längere Zeit. Wir haben Serien geguckt, geraucht und geknutscht. Natürlich wollte er irgendwann mehr, ich war aber noch Jungfrau und war für mehr nicht bereit. Er drängte mich irgendwann ihn „wenigstens“ da unten anzufassen. Ich konnte mit der Situation damals überhaupt nicht umgehen.

Als ich älter war haben wir mit mehreren Leuten bei einem Freund übernachtet. Im Halbschlaf habe ich bemerkt, dass mich jemand befummelt hat. Ich habe die Hand immer wieder weggeschoben aber derjenige hat einfach nicht aufgehört. Ich habe mich nicht getraut aufzustehen und im Endeffekt wusste ich nicht mal wer es war, weil es so dunkel war.

Im Gegensatz zu anderen Erlebnissen erstmal eher „harmlose“ Situationen. Im Nachhinein nur der Anfang… vorallem die intimen Verhältnisse mit den älteren finde ich im Nachhinein sehr fragwürdig obwohl ich damals total verknallt war. Umgehen konnte ich mit der Situation nicht und es hat mich sehr verwirrt zurück gelassen.

Hinzu kommen unzählige Zusammentreffen mit Männern in denen ich mich einfach unsicher und hilflos gefühlt habe und mich der Situation dann „lieber“, gefügt habe…

Ivy

Germany – 04.03.2025

Ich habe ihm übers Online Dating kennengelernt. Er hat mich gefragt, ob ich auf BDSM stehe, habe ihm gesagt, dass ich seit negativer Erfahrungen nicht mehr darauf stehe. Über 6 Wochen haben wir geschrieben, er hat sich mein Vertrauen erschlichen, mir von Sicherheit und Consent erzählt. Wir haben uns zum ersten Mal in der Öffentlichkeit getroffen, er war freundlich und höflich, also haben wir uns zu einer Session verabredet. Als er zur Tür rein kam, fing er schon mit abwertenden Kommentaren an, ich wollte etwas aus einem anderen Zimmer holen, er passte mich im Türrahmen ab, wir hatten weder ein Safeword noch ein Sicherheitssignal vereinbart. Im Türrahmen zwängte er mich auf die Knie und vergewaltigte mich oral. Ich konnte mich nicht wehren, es tat weh, ich bekam keine Luft und dachte ich muss sterben. Währenddessen beschimpfte er mich permanent. Es dauerte ewig lange, ich konnte nichts machen. Danach ging das ganze Martyrium 3 Stunden lang weiter, ich war so traumatisiert von dieser Anfangssequenz, dass ich gefügig alles mitgemacht habe. Es fühlte sich an, als liefe ich nur noch auf Schienen. Vaginal, anal, er hat seine Hand so brutal in mich eingeführt, dass ich stark angefangen habe zu bluten. Ich habe mich entschuldigt und habe meine Laken gewechselt. Irgendwann war er fertig mit mir und ist gegangen. Ich war froh, dass er weg war, hatte Angst, dass er wieder kommt. Am nächsten Tag musste ich in die Klinik, würde innerlich genäht,mein Rachen war vollkommen geprellt.

Moonchild

Immer wieder „zu Hause“ – 04.03.2025

Ich hab das Gefühl, dass ich geboren wurde, um missbraucht zu werden.
Mit 3 vom Kumpel meines Vaters
Mit 5 von meinen Brüdern
Von 6-16 von meinem „Stiefvater“ fast jede Nacht
Mit 16 von einem Typen der „nein“ nicht verstanden hat
Mit Mitte 20 von meinem Chef und seinem Chef

Werde ich jemals wieder eins… war ich jemals eins?

Ivy

Germany – 04.03.2025

Zu Beginn unserer Beziehung machte er mir klar, dass er es nicht mag, wenn Frauen beim Sex jammern. Ich war verliebt, ich wollte ihm gefallen und hatte Angst vor Ablehnung. Beim Analverkehr lehnte er es ab, Gleitgel zu benutzen, „Anlauf statt Gleitgel“ lachte er. Es tat weh, ich habe es über mich ergehen lassen, er verhöhnte mich für meine Schmerzensschreie. Danach blutete ich stark, es tat ihm leid, er tröstete mich, tat es aber immer wieder.Ich habe Vernarbungen im Analbereich. Irgendwann habe ich „nein“ gesagt, danach hat sein sexuelles Interesse an mir nachgelassen. Wir waren insgesamt 10 Jahre zusammen, ich habe es in all der Zeit verdrängt, erst nach der Trennung ist mir bewusst geworden, dass ein Mensch, der jemanden liebt, sowas niemals antut.

anonymous

Freiburg – 04.03.2025

Ich war mit meiner Schwägerin in der Sauna. Beim Aufguss hat sich ein alter Mann noch zwischen die Leute gequetscht und ich hab mich schon die ganze Zeit angeglotzt gefühlt. Beim abduschen ist er dann immer eine Dusche weiter gerutscht, sodass er mich sehen konnte. Meine Schwägerin fand das erst nicht so schlimm. Wir haben dann aber nach dem nächsten Aufguss nochmal explizit geschaut und er hat das bei einer jüngeren Frau auch wiederholt, hat sie ewig angeschaut und sich auch in den Schritt gefasst. Ich hatte auch das Gefühl, dass er immer um uns herumschleicht. Wir haben es dem Personal gemeldet. Zunächst ist nicht viel passiert. Bei einem weiteren Aufguss konnte ich beobachten, dass er vor der Sauna saß und auf das Ende wartete anschließend ist er wieder in den duschen herumgeschlichen… Ich habe erneut das Personal darauf aufmerksam gemacht und aus dem Gespräch herausgehört, dass der Mann öfter junge Frauen anglotzt. Ich hab nochmal betont, wie unwohl ich mich fühle und habe ihn nochmal dem Personal gezeigt. Der Mann hat dies wohl wahrgenommen und ist dann nicht mehr so herumgeschlichen. Was mich aber am meisten geärgert hat ist, dass es wohl ein Stammgast ist, bei dem das öfter vorkommt…

R.

location not specified – 04.03.2025

Ich war ein Kind, 11 Jahre alt. Ich musste täglich an einer Baustelle vorbei, mit 5-6 Arbeitern. Wenn sie mich sahen, riefen sie mir sexuelle Anzüglichkeiten hinterher, lachten, oder pfiffen. Ich konnte das damals nicht verstehen, fühlte mich unwohl und schämte mich. Ich nahm sogar einen riesigen Umweg in Kauf, nur um dieser Situation zu entgehen. Ich habe das niemanden erzählen können und fühlte mich so alleine. Ich erzähle es jetzt hier, weil ich weiß, wie viele von euch das auch erleben mussten!

R.

location not specified – 04.03.2025

Danke, dass es euch gibt!
Ich schlief tief und feste neben dem Mann, den ich liebte und mit dem ich lange „ vertrauensvoll“ eine Beziehung führte. Alles schien gut zu sein. Während ich also tief schlief, auf dem Bauch lag, drang er feste in mich hinein. Ich wurde davon wach. Es tat sehr weh und verstörte mich nachhaltig! Warum meinen Männer, sich ungefragt alles nehmen zu können? Ich habe noch heute Probleme neben einem Mann zu schlafen, da mein Vertrauen beschädigt ist.

Betty

location not specified – 04.03.2025

Ich war damals Studentin und hatte beim feiern einen Mann kennengelernt und ihn nur zum Schlafen mit nach Hause genommen. Das mag sehr naiv klingen, aber ich habe mir damals mit Anfang 20 überhaupt gar nichts dabei gedacht. Es war auch alles okay und wir schliefen einfach nur. Wir haben uns gut verstanden und für mich war es klar, dass nichts laufen wird. Eines Abends waren wir zum Netflix schauen verabredet. In meiner WG war ausgerechnet an diesem Abend niemand daheim. Er hat mich schon zur Begrüßung ungefragt auf den Mund geküsst und als ich empört war sagte er, dass man das unter Freunden in seiner Kultur so macht. Ich hätte ihn rausschmeißen sollen, aber ich war nicht mutig genug. Wir schauten also den Film und irgendwann begann er mich zu streicheln.Ich wollte das nicht und dachte dann aber, dass es vielleicht besser wäre einfach mitzumachen, da ich auch nicht wusste wie ich ihn wieder los bekommen sollte.Es kam so weit, dass er in mich eindrang und es war das Schlimmste was mir je passiert ist. Es tat so weh.Ich schrie, dass er aufhören soll und das es mir weh tut. Ich glaube er hörte es nicht mal. Irgendwann gab ich auf und wartete nur noch darauf, dass es endlich vorbei war.Ich werde nie dieses Gefühl vergessen, das Gefühl von dem anderen Körper erdrückt zu werden. Danach fühlte ich mich einfach nur schlecht und habe mich geschämt.Nachdem er am nächsten Morgen endlich weg war, brach ich den Kontakt ab.Lange gab ich mir die Schuld, hätte ich ihn nur nicht reingelassen.

S.

Leipzig – 04.03.2025

Ich war damals 17 und hatte zu dem Zeitpunkt nur sehr wenig Erfahrung. Es war meine erste Beziehung welche leider sehr toxisch war. Ich hatte beim Sex immer große Schmerzen. Das hat meinen damaligen Freund (23) herzlich wenig gekümmert. Er war nur auf seinen Spaß bedacht, das ich jedes Mal furchtbar litt war egal. Ich war damals extrem unsicher, wurde jahrelang schlimm gemobbt und dachte ich muss mitspielen sonst würde ich nie wieder jemanden abbekommen und allein sterben. Also hab ich es ertragen. Als ich mal wieder beim Sex vor Schmerzen zusammen zuckte und fast weinen musste schnauzte er mich an das ihm mein „Gejammer“ auf den Sack gehen würde. Er würde mir jetzt mal ein richtigen Grund zum jammern geben. Danach zwang er meine Arme auf den Rücken, ich konnte gar nicht reagieren, alles ging so schnell. Ich hockte in der Doggy-Position auf dem Bett. Er ist anal in mich eingedrungen. Ohne dehnen, mit wenig Gleitmittel und schnell. Als ich angefangen habe zu schreien und zu bluten lachte er nur und meinte „Jetzt weißt du was echte Schmerzen sind“. Als er fertig war hab ich mich zitternd angezogen und bin gegangen. Zum Glück hat mich dieses Erlebnis endlich dazu gebracht zu gehen. Ich hab mich aber jahrelang unglaublich geschämt. Mit 20 erlitt ich einen Zusammenbruch und wurde ab da psychologisch betreut. Heute bin ich fast 26 und kann dennoch Sex nicht genießen und leide an Vaginismus. Ich bin nie zur Polizei gegangen, da er selbst Polizist war, dachte niemand glaubt mir.

anonymous

location not specified – 04.03.2025

Mein erster Freund zwang mich regelmässig zum sex. Wenn ich ihm sagte, dass ich das gerade nicht möchte meinte er: jetzt stell dich nicht so an, dir gefällts doch auch. Wenn ich ihn versuchte wegzudrücken oder mich zu wehren hielt er mich grob fest und sagte ich soll mich nicht so haben, er sei gleich fertig, und schliesslich wäre ich ihm das schuldig. Immer wenn ich mich von ihm trennen wollte drohte er damit sich etwas anzutun und das wäre dann meine schuld gewesen. Zum Glück habe ich es dann doch geschafft mich zu trennen.

anonymous

NRW – 04.03.2025

Gerade bin ich auf Dating Apps unterwegs. Ich habe mit einem jüngeren Mann geschrieben (ich bin 47 und er 33).
Nach einigen Nachrichten kam folgende Nachricht:
„Ein paar mal im Monat hab ich einfach so ein großes Verlangen, meine Frau nach dem vaginalem Orgasmus auch in den Arsch zu ficken. Ich weiß es ist egoistisch, aber sie muss 5 Minuten die Zähne zusammen beißen. Sterben wird sie davon ja wohl nicht. Dafür wird sie für sowas auch auf Händen getragen. Es ist aber nicht so nen Egoding, dass ich nicht drauf achte, es ihr erträglich zu machen, sonst hat sie ja selber keinen Bock mehr drauf. Also nenn ich es mal einen guten Mix.“
Nach dieser Nachricht, hab ich ihm noch fassungslos geschrieben, dass das absolut nicht geht und das Match dann gelöst. Wie kommen Männer nur darauf, dass eine Frau ihnen zu Dienstes sein muss? Ich bin immer noch vollkommen fassungslos und froh, dass ich ihn nicht getroffen habe. Der Typ hatte mich glatt vergewaltigt!

Frauke

Hamburg – 03.03.2025

Yesterday, I was on a concert with two if my friends (m & w). We were standing quite in the back but it was still full. After a while, guy number 1 decided to stand right in front if me, literally 1 cm in front of me while there was a lot of space around. I thought of a coincidence, maybe he went to toilet and his old place was accuppied, whatever. During this time, guy number two, that was standing behind me touched my ass with the back of his hand. First I thought, this happened on accident. After the third time, I was sure, this happened on purpose (I went to a lot of concerts and my hand never accidently touched the dick of any guy). So I decided to move some meters further, on the other side next to my friends. This guys hand never touched my friends (m) ass afterwards, just to be mentioned. After a short time, guy number 1 appeared again right in front of me and that made me sure that this was not a coincidence. I just moved away from him and he decided to follow me to be able to stand 1 cm in front of me, while in front of him there was 2-3 meter space. I know that this is just a small thing, I don’t want to compare, but it still gets on my nerves. And I want to make clear, that even this small things are so, so sexist. I didn’t had the same evening that my male friend had, that was standing next to me.

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Er spuckte mir mehrfach in den Mund beim gv, weil ihn das anmachte.ich fand das so eklig. Und wenn ich heute noch daran denke, kommt mir der Würgereiz. Aber damals hab ich mich natürlich nicht getraut etwas gegen seine Vorlieben zu sagen. Ich hätte alles für ihn getan, weil ich ihn liebte, ihn beeindrucken wollte und anders sein wollte als andere und ihm zeigen wollte, dass er mit mir „richtigen“ Spaß haben kann.
Wir wollten zusammen fessel-Spielchen ausprobieren und dachten Kabelbinder wären eine gute Variante. Aber dem war nicht so. Meine Hände schliefen ein und wurden blau. Ich sagte ihm, dass es weh tat und er fragte mich „bist du sicher, dass du nicht noch etwas länger durchhalten kannst?“ Und natürlich spielte ich mal wieder die starke Frau, die alles aushielt. Aber in Wahrheit war ich einfach nur ein unsicheres kleines Mädchen, das nie gelernt hat seine Grenzen kennen zu lernen.
Er behandelte mich oft recht grob, packte mich an den Armen oder haute mir leicht zu stark auf den Po oder steckte ihn rein, auch wenn ich gar nicht bereit (feucht) war.
Ich hatte sehr oft starke schmerzen beim sex und hin und wieder noch Tage nach dem Sex, aber dachte das sei normal oder ich bin einfach nur zu empfindlich.
Ich war eine, die ständig über ihre Grenzen ging um gemocht, geliebt oder anerkannt zu werden. – Und dafür anscheinend auch ihren Körper geopfert hat.
Heute kann ich fast gar keinen Sex mehr haben, weil ich jedes Mal so riesige Angst vor den Schmerzen habe…

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Eine Freundin nahm mich letzte Woche mit in eine Bar zu Freunden dort lernte ich einen Freund kennen der etwas älter ist als ich. (Er ist bekannt dafür öfters mal handgreiflich zu werden und meinte auch das er und sein bester Freund nicht zurückschrecken würden eine Frau zu schlagen) ich verstand mich mit ihm gut und fing an mit ihm zu schreiben als ich zuhause war. Er wollte direkt anzügliche Bilder. Ich lehnte ab und er akzeptierte das. Am Wochenende darauf waren er und sein bester Freund alleine an einem Tisch gesessen. Ich setzte mich später zu ihnen nach dem sie fragten. Ich saß neben „Ihm“ er fasste mir an den Oberschenkel was ich zuerst okay fand aber als er langsam meine Hand zu seinem Glied führte und er daraufhin einen steifen bekam fühlte ich mich sehr unwohl. Er hatte seine Hände in meinem BH und sein bester Freund saß gegenüber am Tisch und tat so als wäre das das normalste der Welt. Er wollte mit mir raus gehen. Ich ging mit. Ich traute mich nicht nein zu ihm zu sagen. Draußen standen zum Glück meine anderen Freunde als diese weg waren meinte ich zu ihm das ich jetzt auch nachhause gehen müsse. Er musste sich 4x von mir verabschieden (er küsste mich und drückte mich sehr nah an sich). Irgendwann sagte ich nur tschüss und bin sehr schnell heim gelaufen.
Am Tag darauf ging es mir sehr schlecht. Ich war kurz davor loszu weinen, konnte nichts essen, mir wurde schlecht und ich fühlte überall seine Hände. Ich kann an nichts anderes mehr denken.ich sagte nicht „Nein“!?

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Genau genommen ist mir nichts passiert. Ich habe, seit dem ich 16 bin Sex mit Männern, heute bin ich 45
Es wurde mir nie Gewalt angetan, weil ich mich nie gewehrt habe. Ich habe auch nie gesagt, dass ich aufhören will.
Ich bin aufgewachsen mit der Vorstellung davon, dass Sex eben so ist. Für Männer. Und somit habe ich immer mitgespielt.
Über all die Jahre, hat es nie einen gejuckt, dass ich nicht gekommen bin. Vorher wurde bissel gefummelt und dann gab es so lange GV bis der jeweilige Mann fertig war.
Ich hatte meinen ersten O. mit 43 mit dem Womanizer.
Ich habe es vorher nicht fertig gebracht, mich selbst zu befriedigen und beim Sex erst Recht nicht. Die Männer hat es nicht gejuckt und so blieb ich ohne Befriedigung über all die Jahre.
Selbst wenn ich nach dem GV geblutet habe, weil ich einfach nicht in Stimmung war und deshalb dabei verletzt wurde, viel nie einem auf, dass das nicht richtig sein kann. Gesagt hab ich es auch nie.
Und wie oft habe ich es nur gemacht, weil ich dachte, es sei meine Aufgabe?
Wie oft habe ich da gelegen und gehofft, dass er bald fertig wird.
Zu oft.
Ich habe mich sozusagen selbst mißbraucht. Immer und immer wieder.
Inzwischen ist damit Schluss. Ich lebe enthaltsam.
Aber wirklich Schuld an meinem Selbstmißbrauch ist mein verdorbenes Rollenbild und meine Erziehung.
Keine Ahnung, ob das hier her gehört, aber es tat gut, es mal los zu werden.

Anna

Augsburg – 03.03.2025

Nach dem Feiern sind ein Freund und ich (wir hatten ca. Ein halbes Jahr immer mal wieder sex) zu ihm nach Hause. Er hat ignoriert, dass ich mit Kondom verhüten wollte. Ich bekam irgendwann Schmerzen und sagte Stop und hab versucht ihn mit meinen Händen wegzuschieben. Er hat weiter gemacht. Ich hab vor Schmerzen und weil er so grob und betrunken war angefangen zu weinen und mich nicht mehr bewegt und weggeschaut. Er hat weiter gemacht.
Ich dachte am nächsten Tag, dass ich ihm nichts vorwerfen kann, weil wir eben beide betrunken waren. Ich habe das niemandem erzählt, weil ich nicht wollte dass seine Freund*innen schlecht über ihn denken.

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Ich war sehr jung, als wir uns kennen lernten und zusammen kamen.( Ich 14, er 25).
Damals sah ich kein Problem. Ich war über beide Ohren verliebt und habe nichts drauf gegeben, was mein Umfeld sagte. Sehr viel Gegenwind kam allerdings gar nicht.
Wir bekamen einen gemeinsamen Sohn, heirateten und ab da ging es bergab.
Ich war mit allem überfordert, bekam keine Hilfe und stand mit allem alleine da. Erst burn out, dann Depressionen. Dann trennte ich mich und konnte ein Stück heilen. Mit 19…
In unserem Trennungsjahr versuchten wir es trotzdem nochmal miteinander.
Mir war wichtig, dass wir miteinander redeten und ihm klar wurde, dass er nun eine neue Rolle als Familienvater hätte. Es ist nicht nur mein Haushalt, mein Kind usw.
Er wollte unsere Beziehung mit Sex retten…
Ich wollte nicht.
In der ersten Nacht, die ich bei ihm schlief, wurde ich dadurch geweckt, dass er versuchte, mir die Hose auszuziehen, während er mastubierte.
Ich bin aufgesprungen, habe ihn angeschrien, mich angezogen und bin mitten in der Nacht 5km weinend nach Hause gelaufen.
Ich habe ihn nicht angezeigt.
Selbst seine Mutter meinte, mir würde keiner glauben.
Ich hätte schließlich freiwillig bei ihm geschlafen, wir wären ja noch verheiratet und sowieso wäre ja gar nichts passiert. Zeigen hätte ich auch nicht.
Bis heute sieht er sich im Recht.

Ella

Saarland – 03.03.2025

2001 als ich eingeschult wurde war ich super begeistert von der Schule. Ich wollte lernen und wachsen und war eine gute Schülerin. Unser Lehrer fing an, Kinder nach vorne zu holen und auf seinen Schoß zu setzen. In der Klasse war das die größte ehre. Aber hinter dem Pult.. Steckte er den Mädchen die Hand in die Hose. Ich war öfter vorne. Und mehr als einmal versuchte ich mich zu wehren. Als Kind, welches Mobbing erfuhr und in einer zeit wo man auf den lehrer unter allen umständen hören sollte war einfach nicht nach vorne gehn keine option. Und meiner Mutter habe ich es auch nicht gesagt, weil ich nicht wusste das es was schlimmes war, auch wenn ich wusste, das es mir nicht gefiel. Aber es endete nicht beim anfassen unterm schreibtisch. Der Mann kam im schwimmunterricht zu uns in die dusche und zwang uns, die badeanzüge zum duschen auszuziehn und dann ‚half‘ er uns beim waschen. Als alles rauskam und die Kripo unangekündigt vor der tür war, war meine mutter am boden zerstört. Erst da lernte ich, nie wieder etwas zuzulassen was ich nicht wollte. Zu spät für mich. Die ereignisse haben mich nachhaltig geschädigt. Probleme mit nacktheit und intimität, die auch meine beziehungen belasten, sind nur eine der folgen. Schützt eure Kinder. Lehrt sie das niemand sie anfassen darf.

Anika (Teil 2)

Wilhelmshaven – 03.03.2025

…und ich Begriff, Ekel überkam mich.
Ich schreckte hoch. Schrie ihn an „was machst du hier, Fass mich nicht an und geh geh sofort aus meiner Wohnung“ (voll von Schock und Ekel und Angst das er nicht geht )
Er schaute nur und meinte, ich kann nicht gehen , bin betrunken.. ich sagte „geh“ . Er verließ zu meinem Glück das Bett und schließlich die Wohnung.
Wochenlang Stille, nichts. Dann kam eine SMS , „ich solle mich nicht so anstellen, es wäre ja nichts schlimmes gewesen und das ich also nun 12 Jahre Freundschaft so wegwerfe“ , ich schrieb nicht , blockierte ihn . Angezeigt habe ich ihn nicht, ich hatte Angst , immerhin war er bei der JVA.
Irgendwie und wann kamen dann E-Mails, auch da , Vorwürfe und „was ich für eine Freundin sei“ …

Das war das Ende von 12 Jahren Vertrauen in einer Freundschaft. Nie wieder würde ich einen „Freund“ bei mir schlafen lassen.
Ich war damals 32 Jahre alt.

Anika

Wilhelmshaven – 03.03.2025

Ich hatte einen sehr guten Kumpel, 12 Jahre waren wir befreundet. Er arbeitete bei der JVA als Sanitäter und Schließer. Eigentlich ein guter Kerl. Intelligent und humorvoll. Da er in einer anderen Stadt wie ich lebte und arbeitete, schlief ich mal bei ihm oder er bei mir, wenn wir mal „feiern“ gehen wollten. Ich wusste von ihm, dass er auf einen völlig anderen Typ Frau wie mich steht und so fühlte ich mich immer sicher.
An einem Wochenende, kam er zu mir, wir beschlossen etwas Alkohol „vorzutrinken“ (wie oft) und danach zu einer Party zu gehen. Alles war wie immer, wir hatten Spaß. Wir gingen auch unsere eigenen Wege, er tanzte mit anderen und ich auch. Die Nacht war lang und beide waren betrunken, irgendwann sagte ich ich möchte nach Hause, er kam mit.
Er ging in das Wohnzimmer zum schlafen und ich in mein Schlafzimmer. Ich merkte das ich sehr betrunken war, legte mich einfach ins Bett, zog mich bis auf Unterwäsche aus und alles drehte sich, bis ich einschlief. Kurz darauf stand er plötzlich in Unterhose im Schlafzimmer, er meinte „ich kann nicht schlafen, möchte bei dir schlafen“ , ich sagte „nein, geh“. Er ging.
Morgens, also ein paar wenige Stunden später (ich fühlte mich noch immer sehr betrunken), wachte ich leicht auf… Ich spürte eine Hand die meinen Oberschenkel, hoch bis zur Unterhose glitt … Immer wieder … Plötzlich begriff ich, ich machte die Augen auf und sah das er neben mir lag und es seine Hand war, die mich „anfassen und streichelnd war. Ich

Sandra

location not specified – 03.03.2025

Nach einer Silvester Party im Club war ich leider so betrunken, dass ich kaum laufen konnte. Ein „Freund“ schliff mich im wahrsten Sinne mit zu sich nachhause. Dort fing er an, mich auszuziehen und ich sagte mehrmals „nein“. Er zog mich weiter aus bis ich nackt war. Körperspannung hatte ich KEINE mehr. Ich sagte immer wieder ich will nicht, mir war so übel..doch er fickte mich einfach durch sein ganzes Zimmer..irgendwann stellte er mich vor seine Bar und fickte mich von hinten.
Dabei stieß er mich immer wieder wo feste, dass mein Magen gegen die Kante der Bar drückte, ich musste mich übergeben und kotze seine genze Kleidung auf dem Boden voll.
Daraufhin zog er mich wieder an, ich hatte immer noch keine Körperspannung, lag einfach nur da..nachdem er mich fertig angezogen hatte, stellte er mich an silvester, im Winter, mitten in der Nacht, alleine draußen VOR seine Haustür und ließ mich dort auf ein Taxi warten, was er mir rief.
Ich habe mich nie getraut, irgendetwas zu tun, von ihm kam auch nichts.
Das ganze ist jetzt ca 10 Jahre her..

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Ich wurde in meinet Studentenzeit von einem Typen in der Uni angesprochen. Ich fand ihn ganz nett und attraktiv. Wir schrieben drauf viel auf WhatsApp. Irgendwann trafen wir uns in der Öffentlichkeit und tranken was. Alles war cool.
Eines Abends fragte er mich, ob ich zu ihn kommen wollte. Es war nicht weit von meiner Wohnung und ich fuhr zu ihm. Da bot er mir an mit zu kiffen. Ich nahm an. Ich wusste nicht wie stark dieses Gras war. Gras war für mich nichts neues, aber das haute mich wirklich um. Ich fing an zu zittern. Er fragte ob ich ne Decke brauche und deckte mich zu. Dann meinte er, ich soll mich ausziehen, dann wird mir im Bett schneller wärmer. Ich ignorierte ihn. Plötzlich küsste er mich. Ich wich zurück bis ich nicht weiter zurück weichen konnte, weil ich komplett an der Wand war. Ich sagte mehrfach das ich jetzt gehen will. Versuchte mich los zu reißen, aber er fixierte mich an der Wand. Irgendwann sagte ich sehr laut ubd entschieden, dass ich nun gehen werde.
Ich zog meine Jacke ubd Schuhe an, dann stand er plötzlich neben mir und meinte er begleitet mich. Ich hatte Angst nein zu sagen und wollte nur in die Öffentlichkeit. Auf dem Weg zu mir lief ich öfter schneller. Er zog mich fest an meiner Jacke zurück ubd meinte ich soll nicht so rennen. Kurz vor meiner Wohnung wollte ich mich verabschieden. Da drückte er mich noch mal gegen eine Wand und küsste mich. Ich hielt aus. Und ging danach. Endlich alleine in meiner Wohnung konnte ich durchatmen.

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Ich bin als Solotreisende unterwegs und lief heute morgen durch die Straßen. Ich wurde von einem Mann im Auto angehalten er bot mir eine Gratis Fahrt an ich lehnte danken ab und er fuhr davon. Er wartete jedoch weiter vorne auf mich und lief mir zu Fuss nach. Er bot mir Geld an und wollte ein Interview für Youtube machen. Ich verneinte mehrmals doch er gieng nicht wegg und lief mir hinterher. Als er in einer engeren gasse näher kam und mich an meinem hintern anfassen wollte schrie ich Ihn an er sollte mich nicht anfassen. Er liess sofort los und es war ihm unangenem. Er lief mir weiterhin hinterher bis ich ihn zum glück abschütteln konnte.

Seiten wie the siren haben mir gezeigt dass ich laut sei muss und für mich einstehen. Noch vor einem Jahr hätte ich nicht so reagiert. Das zeigt mir wie wichtig es ist das Thema anzusprechen und auf solche übergriffe aufmerksam zu machen.

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Ich war als Solotreisende unterwegs und war in einem hostel. Ich hatte dort etwas mit einem gast nach einer langen Nacht in einem Club. Als wir ferig waren, ging ich in den Raucherbereich um eine Zigarette zu rauchen und wollte zurück ins zimmer. Einer der mitarbeitenden verfolgte mich und hielt mich im Gang auf. Er hatte uns gehört und sagte zu mir dass es verboten sei und ich jetzt desswegen viel Geld bezahlen müsste und es sehr schlimm war was wir getan haben. Wenn ich jedoch mit ihm schlafen würde, würde er es niemandem sagen. Ich verneinte und er meinte ich sollte ihm wenigstens ein Kuss geben. Verängstigt und alleine gab ich ihm was er wollte. Die Reue am nächsten Morgen zum gesamten Abend war gross und ich hinterfragte alles was ich getan hatte. Zum Glück wurde er dank unterstäzung eines anderen gastes und der Gastgeberin gefeuert, jedoch erst 1 Monat später als ich das land verlasse hatte und mich getraute darüber zu sprechen.

anonymous

location not specified – 03.03.2025

18. Ich habe einen Fehler gemacht, war ehrlich. Also Strafe habe ich zugestimmt a*alverkehr zu haben. Ich hab bitterlich geweint. Er fand es toll. Und hat mich danach raus geschmissen.

anonymous

location not specified – 03.03.2025

Ich war 15. Wurde gefragt ob ich es schonmal hatte. Eine Woche zuvor zum erstem mal. Würde natürlich auch da verarscht.Wusste nicht was mit geschieht.
Anscheinend eine Massage. Warum nicht dachte ich. Als ich dran war, ging es schneller als ich handeln konnte. Und gedreht und einfach missbraucht. Schmerzen im Körper und seelisch erst Recht nicht weg zu denken.

anonym

location not specified – 03.03.2025

Als ich 15 Jahre alt war, ging ich meine erste Beziehung mit einem 20 jährigen Mann ein. Er wirkte damals so, als ob wir die gleiche emotionale Reife besitzen und ich verliebte mich in ihn…jedoch machte sich der Altersunterschied im sexuellen Kontext bemerkbar. Er drängte mich bei unserem ersten richtigen Treffen direkt zu Sex. Ich war absolut noch nicht bereit, traute mich aber nicht es ihm zu sagen. Der Sex war sehr unvorsichtig und nur auf seine Bedürfnisse abgestimmt. Ich hatte Schmerzen. Er sagte mir, dass das normal ist. Also lies ich es über mich ergehen.
Ich war nach meinem ersten Mal sehr enttäuscht, weil ich mir Sex als etwas schönes vorgestellt habe. Er drängte mich in den ersten Wochen der Beziehung zu Analsex. Ebenso wollte ich dies nicht und fühlte mich nicht bereit. Von ihm kam keine Einsicht. Ich wurde in dieser Beziehung emotional erpresst um mit ihm zu schlafen. Er machte mir ein schlechtes Gewissen, wenn ich keine Lust hatte.
Dies machte mir alles so zu schaffen, dass ich in eine depressive Phase abgerutscht bin. Er isolierte mich von Freunden und Familie, schlief mit mir, obwohl ich es ablehnte. Später kam auch häusliche Gewalt hinzu.
Nachdem er ein Wohnzimmerschrank auf mich schubste und ich Suidzidgedanken verspürte, habe ich meine letzte Kraft gesammelt und es geschafft diese Beziehung zu beenden.

anonymous

location not specified – 02.03.2025

Als ich 17 war, bis Anfang 20, hatte ich einen Freund, mit dem ich dann auch zusammen gewohnt hatte. Es war anfangs eine schoene Beziehung, auch auf sexueller Ebene, und wir tasten und gemeinsam vorsichtig an Sex heran. Nachdem es jedoch fuer uns normaler wurde, Sex zu haben, kamen einige Sachen auf, mit denen ich mich unwohl fuehlte. ZB dass er sich bei mir bedankte, dass ich mir eine Kupferspirale einsetzen liess zur Verhuetung. Und dass er Sex zum Teil zu erwarten schien, sogar auch seine Enttaeuschung explizit ausdrueckte, als ich emotional mit einem traurigen Thema beschaeftigt war und einige Tage nicht wollte. Wir entfernten uns auch generell emotional irgendwie, und ich erinnere mich, so oft einfach nur dagelegen zu haben und zu warten, bis der Sex vorbei ist. Es waren keine Vergewaltigungen, sowas haette er nicht gemacht, aber ich fuehle mich, als ob ich selber durch meine eigene Entscheidung vergewaltigt wurde. Nach der Beziehung hatte ich eine Weile lang nur Ekel vor sexuellen Begegnungen. Ich denke, es lag daran, dass ich zum „people pleaser“ erzogen worden war, und auch in anderen Kontexten, e.g. beim Familienessen etc keine Moeglichkeiten hatte, Nein zu Dingen zu sagen, die ich nicht moechte, weil es sonst immer gleich ein Drama gab wo ich schuld war, da ja ich so gemein war und mit meinem Nein jemand verletzt habe, zB meine Mutter die gekocht hatte.

anonymous

NRW – 02.03.2025

Als ich 19 war, hatte ich eine kurze Beziehung zu einem narzisstischen Mann, der deutlich älter war. Er gab mir zuerst das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Ich war zu dieser Zeit sehr empfänglich für diese Aufmerksamkeit und sehnte mich nach Liebe. Doch diese Liebe war nicht echt, es war ein Machtspiel. Er wollte mich für sich. Wollte, dass ich Ihm gehöre.. Er kaufte mir neue Kleidung, wollte mich von meinen Freunden fern halten. Er bedrohte mich mehrfach in dieser kurzen Zeit. An einem Abend wollte er, dass ich mit ihm Drogen nehme, damit wir besonders lange Sex haben können, doch ich weigerte mich. Er redete so lange auf mich ein und bedrohte mich, dass ich sie schließlich nahm. Dann hat er mich auf das Sofa im Wohnzimmer gedrückt und obwohl ich mehrfach Nein gesagt und mich gewehrt habe, ist er in mich eingedrungen. Später hat er sich entschuldigt und ich habe mich nochmal auf ihn eingelassen. Er hat mir das Gefühl gegeben, der Fehler läge bei mir. Ich trug viele Jahre die Scham mit mir herum, und machte mir Vorwürfe, wieso ich diese Manipulation nicht durchschaut habe. Die Angst und die Drohungen, die er ausgesprochen hat, begleiten mich noch immer. Es ist 10 Jahre her..

Chrissi

location not specified – 02.03.2025

Ich wurde mit 16 Jahren vergewaltigt. Er war mein erster Freund und 7 Jahre älter. Der erste Sex war zunächst einvernehmlich, dann sehr schmerzhaft und nicht mehr einvernehmlich. Er hat zugestoßen, als ich schon beinah vor Schmerzen geweint hatte. Meine Tränen waren kein Nein für ihn. Ich habe es dann über mich ergehen lassen, weil ich dachte, es gehöre eben dazu und mir gedacht „Wenn Sex immer so ist, dann will ich es nicht mehr“.
Ich habe alles verdrängt, nicht gewusst, dass es eine Vergewaltigung war. Erst mit 21 Jahren ist mir das Trauma sehr plötzlich und extrem hochgekommen und erst vor wenigen Monaten, mit 23 Jahren, habe ich die Tat angezeigt. Meine Familie weiß auch erst seit dem davon und ich habe Diskussionen führen müssen, ob die Anzeige wirklich nötig sei. Sie würde des Täters Leben zerstören.
Währenddessen versuche ich aktiv diese Gewalt zu verarbeiten und wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher als eine Zeitmaschine, um mein jüngeres Ich davor zu bewahren.

Lena

location not specified – 02.03.2025

Wir waren seit kurzer Zeit befreundet, ich habe ihm vertraut. Eines Morgens lud er mich zu sich ein, ich ging davon aus das wir zusammen essen würden. Er empfing mich an der Eingangstür und wir gingen in die Küche. Sein Bruder war zuhause und grüßte mich. Mein Kumpel wartete bis er wieder in sein Zimmer verschwunden war. Dann warf er mich über seine Schulter und versuchte mich in sein Zimmer zu bringen. Ich schrie um Hilfe, hoffte das sein Bruder mich hören würde und hielt mich an den Türrahmen im Flur fest. Doch er war so viel stärker als ich und sein Bruder ignorierte meine panischen Hilferufe. Dann warf er mich auf auf sein Bett. Er schloss die Tür und hielt mich fest. Seine Hände lagen auf meinen Schultern, sein Ben zwischen meinen und sein Penis drückte gegen mich. Ich konnte mich befreien und verließ das Haus so schnell ich konnte mit tränen in den Augen. Hatte einige wichtige Sachen dort vergessen aber es war mir egal. Seine Eltern wunderten sich warum ich nicht mehr zum Essen vorbei kam. Und meine Freunde die ihn auch kannten sagten das er bestimmt nur spaß gemacht hatte.Niemand sah es als das was es war.

anonymous

location not specified – 02.03.2025

Als ich 16 Jahre alt war war ich mit jemandem befreundet. Wir liebten es beide Zeit in der Natur zu verbringen am Lagerfeuer zu sitzen und zu reden. Ich hatte von Anfang an gemerkt das er nicht perfekt war und auch mentale Probleme hatte. Ich hatte das Bedürfnis ihn zu unterstützen. Eines Tages trank er in der Schule(lebte in Kanada damals). Ich schleppte ihn aus dem Schulgebäude, er konnte kaum noch gehen und schwänzte mit ihm Schule. Er war mir sehr dankbar und erzählte mir dannach von seiner Ex und wie sie ihn verletzt hatte. Dann sagte er das ich ihn niemals verletzen würde. Das er ohne mich nicht leben wolle. Er küsste mich und entschied das wir nun zusammen waren. Ich machte mir Sorgen um ihn und hatte ein schlechtes Gewissen… Weil das doch gar nicht das war was ich wollte. Doch für ihn entschied ich nichts zu sagen. Bald wurde er wütend und eifersüchtig. Zudem hatte er eine P*rn sucht und versuchte mich zu Dingen zu überreden die ich nicht tuen wollte.Bald schon hatte er mich überzeugt davon das richtige zu tuen.Wollte verhindern das er sich etwas antut. Ich habe so viel gegen meinen Willen erleiden müssen. Mir anhören müssen, du willst das doch auch. Mein Nein eigentlich nicht wurde ignoriert. Nein ich wollte das alles nicht,nicht angefasst werden, ihm keinen Blasen, nicht geschlagen werden.Ich es geschafft habe da raus zu kommen. Jetzt Jahre später bin ich in einer glücklichen Beziehun&lebe auf der anderen Seite der Welt.Es hat so lange gedauert davon zu heilen.

Mara

Euskirchen – 02.03.2025

Ich war 11 und mit meinem Vater in Berlin. Wir gingen unter einer Unterführung hindurch und uns kam ein Mann entgegen, der mir im Vorbeigehen an den Arsch ging. Ich drehte mich herum und brüllte ihm nach. Mein Vater fuhr mich an, dass ich nicht so herumschreien könne.

Mara

Euskirchen – 02.03.2025

Ich habe an Karneval gekellnert. Er fasste mir an die Brüste, während seine Frau am Tisch nebenan stand. Am nächsten Montag grüßte er mich, als wir uns vor der Tür der Kita trafen, als ob nichts gewesen wäre.

anonymous

location not specified – 02.03.2025

Ich war 4 1/2 Jahre mit einem narzisstischen, toxischen Mann zusammen. Er war mein erster Freund, ich war 17 Jahre alt. Jeden Tag hat er mich zu Sex gezwungen mit der Aussage „wenn du mit mir kein Sex hast dann hole ich es mir gleich bei einer anderen Frau“. Ich habe mich dabei bedrängt gefühlt und bin immer eingeknickt, weil ich Angst hatte er wird mich betrügen und verlassen. Ich war naiv und Jung und habe somit sehr viele Warnsignale ignoriert. Er hat mir verboten Freude zu haben, schöne Klamotten zu tragen, mit meiner Familie raus zu gehen (Essen oder Kino) und viel viel mehr. Es sind viele schlimme Dinge passiert die ich einfach ignoriert habe. Einer der schlimmsten Momente war, als ich erfahren habe das mein Opa verstorben ist und ich sehr traurig war und geweint habe, hat er diese verletzliche Situation ausgenutzt. Er mich einfach ausgezogen und ist in mich eingedrungen, obwohl ich sagte ich fühle mich gerade nicht danach, nein ich will das gerade nicht. Ich war so unter Trauer, dass ich mich nicht gewährt habe, weil ich mir eh hätte was dummes anhören müssen und dafür hatte ich in dem Moment keinen Nerv.
Ich habe so sehr stark in dieser Beziehung gelitten, sodass ich nach nur einem halben Jahr angefangen habe mit ihm Drogen zu nehmen.
Ich schäme mich extrem dafür das ich so abhängig von ihm war und mich nicht getraut habe früher Schluss zu machen.

anonymous

Deutschland – 02.03.2025

Mein Bruder und ich sind oft zum Videospiele spielen zu seinem damaligen besten Freund (Nachbarsjunge) gegangen. Bei uns gab es selten Süßigkeiten da wir uns die nicht leisten konnten und sein Freund hatte immer was zum naschen da. Als ich ungefähr 10jahre alt war, fing sein Freund an „Gegenleistungen“ von mir zu verlangen wenn ich Süßigkeiten haben wollte. Long story short, er fing dann an mit mir „trockenbumsen“ zu machen. Wir waren beide angezogen, und er hat sich auf mich gelegt und so lange an mir gerieben bis er fertig war. Danach hab ich die versprochenen Süßigkeiten bekommen. Ab da an ging das bis ich 16 wurde und meine Ausbildung angefangen habe(mit zeitlichen Unterbrechungen)immer so weiter. Mein großer Bruder war im selben Raum und hat nebenbei gezockt.gegenüber von uns hat ein Junge gewohnt,den mein Bruder und sein Kumpel gemobbt haben. Eines Tages kamen die beiden zu mir mit einem Maoam Bonbon und haben mehrere Stunden auf mich eingeredet, ich solle den Bonbon zwischen meine Schamlippen stecken, dann den Bonbon in die Verpackung wieder einpacken und dem Mobbingopfer als Geschenk überreichen.die beiden haben über 4 Stunden auf mich eingeredet und irgendwann fiel der Satz,mach es oder wir machen es. Da war ich 12. Mir ist erst mit 27 bewusst geworden, was da eigentlich passiert ist

Jill

Germany – 02.03.2025

I always knew my boyfriend (now ex) had a higher sex drive than me, so I was always hesitant saying “no” when he was in the mood, because I feared that he would break up with me.
But some nights after 4-6 hours of travel plus 6 hours of work I just couldn’t do it and declined what felt like 20 times. He said he was chill about it and that everything is fine. I felt like he was mad at me for saying no to him. In the middle of the night I woke up to him penetrating me. It hurt like hell, I didn’t know what to do, couldn’t really move and just cried silently.
It took me years to finally tell my best friend this story after the breakup because I was ashamed that I didn’t stand up for myself or fought him in that situation. I wanted to be a strong woman but just wasn’t.

It took a while to acknowledge what he did for what it was – rape.

Deutschland – 02.03.2025

Ich wurde auf einem Online Date betäubt.
Wir schrieben bereits über Wochen und der Kontakt war eher locker und witzig.
Ich hatte keine Bedenken, direkt zu ihm nach Hause zu fahren.
Als ich ankam wurde ich schon etwas stutzig. Es waren überall Frauen utensillien. Er sagte diese wären von seiner Ex, die erst vor kurzem ausgezogen ist.
Er verhielt sich irgendwie merkwürdig, aber ich schenkte meinem Bauchgefühl keinen glauben.
Das lerne ich erst jetzt, im Erwachsenen Alter.
Wo ich anfange zu heilen.
Das Bauchgefühl wird einem als Kind narzisstischer Eltern gewissermaßen abtrainiert.Genau wie als Frau im Patriarchat.
Wir rauchten einen Joint und er bot mir ein Getränk an.
Ich merkte ziemlich zügig, dass diese Breitnis die in mir hoch kam nicht nur vom Joint sein konnte. Ich kannte dieses Gefühl vom drauf kommen auf chemischen Drogen. Ich konfrontierte ihn direkt. Er verwickelte mich in Gesprächen um mich abzulenken, doch mein Zustand wurde immer Ärger und ich torkelte ins Bad.
Im Spiegel sah ich die Riesen Pupillen und registrierte, dass ich jetzt zügig abhauen muss.
Ich wurde immer desorientierter. Ich dachte kurz; soll er mich doch so ficken. Dafür bin ich ja hier.
Geistesgegenwärtig hielt ich mir vor Augen, dass diese Drogen mich wahrscheinlich genau das denken lassen sollten. Ich torkelte raus packte meine Sachen und ging. Er ließ mich gehen. Tanzte, während ich durch die Bude torkelte.
Die Polizei am nächsten Tag sagte: Wahrscheinlich wollte er sie nur ein wenig Lockern

Schildmaid

Berlin – 02.03.2025

Ich kann mich nur An das eine mal sehr klar erinnern. Aber anhand der erinnerten Gedanken muss es öfter passiert sein.
Ich muss in etwa 13 gewesen sein. Und ich spürte wieder mal die Präsens meines Vaters am Bett.
Ich wusste was er gleich tun würde, dass er mich gleich berühren würde und so tat ich zwar schlafend, fing an unruhig zu tun und im „Schlaf“ zu reden, damit er denkt, ich würde gleich wach werden und er von mir ablässt.
Er sagte dann, dass ich nur Träume und ich weiter schlafen solle. Ich tat also schlafend und er fing an mich zu berühren.die Erinnerung an seine Hände, der Geruch, die Beschaffenheit der Haut sind gestochen scharf.
Ich spürte in seinen Berührungen die Scham. Genau diese Scham sehe ich bis heute immer in seinen Augen, wenn sich unsere Blicke treffen.
Ich hatte ab dem 11 Lebensjahr Angst davor, von ihm vergewaltigt zu werden und habe beinahe drauf gewartet.
Ich bin jetzt fast 40 und selber Mutter.
Erst jetzt hatte ich den Mut, ihn zumindest mit der physischen und psychischen Gewalt zu Konfrontieren und einen Schlussstrich zu ziehen und den Kontakt komplett ab zu brechen.wie mit der Gesamten Familie. Denn „ich bin die Unruhe Stifterin und mache alles Kaputt“. Weil ich nicht mehr schweige.
Wer in der Kindheit lernt, dass es keine Grenzen gibt ist extrem anfällig dafür übergriffiges verhalten zu tolerieren. Meine Liste an erlebten sexuelle Übergriffen ist sehr, sehr Lang.

Anonym

NRW – 02.03.2025

Hier ist meine Geschichte,

erst viel viel später wusste ich was los war, dass ich mich in einem Teufelskreis befinde und einige sexuelle Übergriffe erfahren musste. Ich erlebte in der Grundschule, dass als ich auf dem Nachhauseweg war, sich jemand in der Unterführung einen runterholte und mich ekelig angrinste dabei. Ich habe alles gesehen. Ich wurde älter, gemobbt und irgendwann, war es so üblich, dass man sich im Internet bei einer Chat Seite anmeldete, wo man sich mit Leuten aus der Region vernetzen konnte, also tat ich es auch. Hier bekam ich aufmerksam unterhielt mich mit vielen, fühlte mich verstanden. Es schrieben mir auch Jungs in meinem Alter, etwas älter oder jünger aber auch welche, ein gutes Stück, die ein gutes Stück älter waren. Sie stellten unangenehme Fragen z.B nach der BH-Größe ob man schon Geschlechtsverkehr hatte, teilten ihre sexuellen Fantasien, fragten nach Nacktbildern und schickten welche. Ich dachte mir bei all dem nicht viel, sah zu dem Zeitpunkt so ein distanzloses Verhalten nicht wirklich als problematisch. Ich bekam schließlich Aufmerksamkeit, mir wurde gesagt ich sei hübsch, all das was mir im Klassenverband fehlte, erhielt ich im Internet. Aus der Internetplattform entstand mit 17 meine erste Beziehung. Wir waren seit dem ersten Treffen zusammen. Mein Gefühl sagte mir, ich möchte dich noch was kennenlernen du bist mir noch zu fremd für ne Beziehung, aber iwie war mehr die Sehnsucht nach ner Beziehung da. Die Beziehung ging 8 Monate und war an

anonymous

NRW – 02.03.2025

Ich war 17, er 21 und kannte ihn vor diesem Abend nicht. Nach einer Party schliefen wir alle in einem Raum auf Isomatten auf dem Boden. Er lag hinter mir. Er begann mich von hinten über alle zu begrapschen und atmete in meinen Nacken. Ich spürte seine Errektion. Ich wollte das nicht und verschränkte die Arme vor der Brust und presste die Beine aufeinander. Ich konnte mich nicht bewegen. Während mir die Tränen liefen, wartete ich bis er endlich aufhörte. Noch heute, 30 Jahre später, kann ich es nicht ohne Flashbacks aushalten, wenn mein heutiger Mann sich von hinten im Bett an mich kuschelt.

Rebecca

location not specified – 01.03.2025

Es war die Nacht auf meinen 13. Geburtstag. Er kam rein. Fasste mich an. Ich blieb eine Weile still. Dann „wachte ich langsam auf“. Er ging. Ich konnte nicht mehr schlafen. Ab da konnte ich fast nie mehr schlafen und Bibi Blocksberg wurde mein Halt in der Nacht. Ich war mutig und erzählte es meiner Mutter. Sie glaubte mir nicht, da er sagte, „dass er mir nur gratulieren wollte“. Sie ist selbst Opfer und dachte zusätzlich, dass sie solche Taten bemerken würde. Da wurde mir klar, dass mein Stiefvater nicht das erste Mal was falsch gemacht hatte. Es fing mit neun Jahren an. Ich wurde öfter krank geschrieben und und es ist nicht normal seine Liebe SO zu zeigen. Seht hin. Glaubt. Helft. Bitte.

anonymous

Berlin – 01.03.2025

Ich saß abends im Bus. Die Beine vom jungen Mann neben mir waren so weit gespreizt mit seinem Rucksack zwischen den Beinen, dass ich kaum Platz hatte. Ich hatte keine Kapazitäten, um was zu sagen. Der Mann vor mir wollte einem anderen Platz machen und sich am Sitz festhalten, statt den Griff zu treffen, Strich er über mein Knie. Beim nächsten Mal ebenso fast. Es gab keine Entschuldigung, keinen Blick, nichts.

anonymous

Berlin – 01.03.2025

Es war Lockdown. Wir kannten uns über eine Kuschelbuddygruppe bei Facebook. Wir gingen spazieren, lernten uns kennen, vereinbarten klare Regeln, maskierten uns, kuschelten. Welche Bereiche nicht berührt werden durften, war klar und ich sagte auch klar, dass ich keinen Sex möchte (war ja schließlich auch nicht umsonst ne Kuschelgruppe). Wir redeten auch über Sex, für mich waren es interessante Gespräche im freundschaftlichen Sinne. Beim 2. Mal kuscheln berührte er mich am Hintern und an den Brüsten beim Massieren, obwohl das gegen die Absprache war. Sein P*** erregt, er fragte mich, ob ich ihm nicht einen runter holen wolle, ich verneinte, er meinte es tue weh und dass er quasi einen Orgasmus kriegen müsse, damit es weggeht. Ich schlug vor er könne ins Bad gehen, er wollte es vor mir im Zimmer tun. Er diskutierte und überredete. Ich war völlig schockiert, weil wir ja zwischenzeitlich so gute Gespräche hatten. Im Nachhinein wurde ich von anderen (teils Männern) geblamed, dass ich überhaupt mit einem Mann nur kuschel und das ja klar sei, dass er nur Sex wolle, wenn er nen Ständer kriege.

Jana

Lüneburg – 01.03.2025

Ich war 25 und mit Freunden auf einem Dorffest. Er war Anfang 30, man kannte sich. Meine Freundin war in seinen Freund verknallt und wollte diesen gern näher kennenlernen. Daher sind wir nach der Feier mit in deren WG gegangen. Dort ließen wir die beiden Turteltauben allein und legten uns voll bekleidet und müde in sein Zimmer. Ich war sehr betrunken und schlief rasch ein. Nur am Rande bekam ich mit, dass meine Freundin wütend ins Zimmer rauschte, ankündigte Heim zu wollen und leider sofort wieder ging statt auf mich zu warten. So schlief ich wieder ein. Ich wachte davon auf, dass er sich an meiner Hose zu schaffen machte und diese herunterzog. Zunächst war ich empört und wehrte mich heftig. Als all meine Gegenwehr verpuffte, bekam ich Panik und startete einen letzten verzweifelten Versuch der Gegenwehr. Er lachte darüber und drang in mich ein. Ich traute mich nicht zu schreien, weil ich zu große Angst vor seiner Reaktion hatte. Eine Woche später nahm ich all meinen Mut zusammen und stellte ihn zur Rede. Er erklärte mir, dass er durchaus wahrgenommen habe, dass ich nicht mit ihm habe schlafen wollen. Als Vergewaltigung könne man das seiner Meinung nach aber nicht bezeichnen. Angezeigt habe ich ihn nicht, weil ich mich zu sehr geschämt habe.

JJ

Niedersachsen – 01.03.2025

Ich hatte einige Jahre mit immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten zu kämpfen. Als es mich wieder mal erwischte, war mein mir vertrauter Urologe im Urlaub, weswegen ich seine Vertretung aufsuchen musste.
Der Vertretungsarzt musterte mich intensiv, was ich schon merkwürdig fand, und bat mich dann in einen kleinen Untersuchungsraum gegenüber vom Empfang. Dort wollte er eine Ultraschalluntersuchung von Blase und Nieren durchführen. Statt dann auch tatsächlich die Blase und die Nieren zu schallen, rieb er den Ultraschallkopf „inbrünstig“ über meine Vulva und fragte mich, wie sich das anfühle. Zunächst versuchte ich noch mir einzureden, dass er ggf. nur versuche den Durchmesser der Harnröhre zu messen. Er hörte aber nicht auf und schrubbelte immer weiter über meinen Intimbereich und wiederholte die Frage, wie es sich anfühle, wobei er mich anstarrte. Ich wich seinem Blick aus und wäre am liebsten aufgesprungen und geflohen, traute mich aber nicht. Stattdessen sagte ich ihm, so klar ich nur konnte, dass ich in dem Bereich zwar keinerlei Schmerzen hätte, sondern nur in der Blase, die Untersuchung aber dennoch unangenehm fände. Daraufhin führte er mir einen Finger ein und fragte mich, ob das Gefühl besser sei. Ich erstarrte, bemühte mich aber, mir nichts anmerken zu lassen und verneinte. Er sprang auf und verließ den Raum. Die Tür ließ er sperrangelweit geöffnet. Ich lag nun also untenrum ohne auf der Untersuchungsliege und jeder am Empfang hatte freien Blick auf mich.

Marie

location not specified – 01.03.2025

Ich war 16 und er 10 Jahre älter. Er hat mir immer gesagt wie erwachsen ich doch sei und die anderen die mir von ihm abgeraten haben der Meinung waren ich sei noch ein Kind, was man in dem Alter natürlich nicht gerne hört. Relativ früh in der Beziehung hat er angefangen über Sex zu reden aber ich fühlte mich dazu nicht bereit. Er kaufte dann Kondome und brachte sie mit zu mir das ich sie sah und meinte die sind nur für den Fall das ich spontan doch bereit bin. Eines Tages als ich mit meinen Schwestern etwas getrunken habe und er bei mir geschlafen hat, hat er die Situation genutzt und mich angefasst und ich bin erstarrt und konnte nichts mehr dagegen sagen. Ich habe danach geblutet und er hat mir gesagt das wäre normal beim ersten Mal. Mit der Zeit ging er immer weiter und hat mich unter Druck gesetzt seine Fetische mit ihm auszuleben was ich aber nicht wollte. Er hat mich von meinen Freund*innen isoliert und mir gesagt sie wollen unsere Beziehung zerstören. Außerdem sagte er immer wieder wenn ich ihn jemals verlasse bringt er sich um. Als Beweis dafür hat er sich, als ich auf einer Geburtstagsfeier mit meinen Klassenkameraden war, meinen Namen in den Oberschenkel geritzt. Als wir im Urlaub waren hat er mich öfter bei kleinen Streitereien einfach alleine gelassen… so kam es das ich einuge Stunden als 16 jähriges Mädchen alleine durch Paris irrte.
Die Trennung ist nun über 5 Jahre her und er ist immernoch mit meiner Familie befreundet und erzählt das alles einvernehmlich war

anonymous

lauterbach hessen – 01.03.2025

wurde mit so 10 von besoffenen alten Männern gecatcallt (hinterhergepfiffen).

Anonym

location not specified – 01.03.2025

Hey ihr süßen mit 13 hatte ich meinen ersten Freund… irgendwann hat er mich beim küssen angefasst usw. als ich ihm sagte das ich mich dabei nicht wohl fühle meinte er nur das es normal sei und dies jeder tuen würde also habe ich mit gemacht im Nachhinein weiß ich das dies emotionale Erpressung war und das ich bei meinem Nein hätte bleiben sollen

M

Zuhause – 01.03.2025

Mein Partner und ich haben auf dem Sofa rumgemacht. Als er mit seiner Hand zwischen meine Beine wollte, nahm ich seine Hand weg und sagte ihm, dass ich heute nicht weitergehen möchte, weil ich meine Tage habe und mich damit unwohl fühle. Er meinte, dass ihn das nicht stört und ich erwiderte schon ein bisschen angefressen, dass es schön sei, wenn es ihn nicht stört, mich aber eben schon. Wir haben dann geknutscht und es dauerte nicht lange und seine Hand rutschte wieder zwischen meine Beine. Ich nahm wieder seine Hand weg und sagte nein. Für einen Moment akzeptierte er es, doch probierte es wenig später wieder. Ich versuchte seine Hand weg zu nehmen, doch diesmal wehrte er sich, ich konnte seine Hand nicht weg schieben. Ich legte mei e Beine übereinander und spannte sie an, damit er nicht weiter dazwischen kommt. Ich sagte nein und versuchte seine Hand mit mehr Kraft weg zu ziehen. Dann nahm er meine Hand, hielt sie fest und versuchte mit seiner anderen Hand zwischen meine Beine zu kommen. Ich habe mich mit dem ganzen Körper gewehrt und endlich ließ er von mir ab, ich habe sofort den Raum verlassen und mich im Bad eingeschlossen.

anonymous

Berlin – 28.02.2025

Ich war auf einer Betriebsfeier, mit einem befreundeten (Ex)Kollegen, der wenige Wochen vorher gekündigt hatte. Es war geplant, dass er auf der Couch schläft, weil er außerhalb wohnte. Er war ein netter Kollege, nicht mehr, verheiratet, kleines Kind. Ich habe an dem Abend auf der Feier etwas zu tief ins Glas geschaut. Er hat mich nach Hause gebracht, ich kann mich kaum daran erinnern. Ich weiß nur noch, dass er mir erst geholfen hat und ich mich alleine ins Bett gelegt habe. Später spürte ich seine Hand an meinem Po und er presste sich von hinten gegen mich. Was dann passiert ist kann man sich denken … ich kann mich kaum an diesen Abend erinnern, ich war zu betrunken um noch selbstständig zu funktionieren. Ich hätte niemals ja gesagt, aber ein nein war nicht möglich. Die Couch hatte er sich an dem Abend scheinbar noch zum schlafen fertig gemacht. Ich hab ihn nie wieder gesehen und seit diesem Abend keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Jedes Mal wenn man mich fragt, warum ich nichts mehr trinke, was sehr häufig vorkommt, erinnert es mich daran.
Ich habe mich sehr lange schuldig gefühlt, als hätte ich es provoziert. Als wäre ich selbst schuld.

anonymous

Ostalb – 28.02.2025

Ein Nein akzeptierte er selten. Zwar wurde er nicht körperlich übergriffig aber jedes mal wenn ich nicht mit ihm schlafen wollte, musste ich mich rechtfertigen. Mir anhören das ich froh sein kann, dass er mich, „fotze“, noch will wo ich doch bei meinem aussehen niemanden sonst abbekommen würde. Im Kontrast dazu stand sein Bedürfnis mich zu verstecken. Meine große Leidenschaft- die musik- quittierte er mit der Aussage dass „diese drittklassige scheiße“ niemand hören wollen würde. Heute stehe ich auf der Bühne und jeder Auftritt ist eine tiefe Genugtuung für mich. Nachdem er immer verhindern musste dass ich von jemand anderem außer ihm gesehen werde. Er wollte dass ich die Klamotten seiner Mutter trage, meine haare dunkel färbe – Er isolierte mich von meinen Freunden, meiner Familie. Manchmal dachte ich nachts neben ihm liegend daran aus dem fenster zu springen damit ich ihm endlich entkomme. Und wenn es um Sex ging hieß es: „warum soll dein nein mehr Wert sein als mein ja?“

Laura

Trier – 28.02.2025

Wenn ich keinen Sex wollte hat sich mein Ex neben mir im Bett einen runtergeholt. Ich habe so getan als würde ich schlafen.

anonymous

location not specified – 28.02.2025

Er hat kein Nein akzeptiert und so lange auf mich eingeredet er bis ich ja gesagt habe. Wenn ich mein Nein durchgedrückt habe, hat er mich abweisend behandelt, emotional erpresst. Das erste was ich spürte wenn ich morgens aufgewacht bin, wie er seinen steifen Schwanz rhythmisch gegen meinen Hintern drückt. Kein Guten Morgen oder ein Küsschen. Jedes Mal.
Nachdem ich eines morgens nicht aktiv auf seine Sex-Frage reagiert habe, hat er eines morgens meine Schenkel/Hintern etc. positioniert damit er sich dazwischen reiben konnte. Er hat auf meine Schenkel gespritzt, als er fertig war zog er mir die Hose etwas hoch, drehte sich dann um & spielte dann am Handy. hab geweint als ich später allein im Bad war.

S.

location not specified – 28.02.2025

Danke dass ich meine Geschichte erzählen darf. Wobei ich gerade nicht weiss was schlimmer ist: Die Dinge die mir bisher passiert sind oder die Tatsache, dass ich mit diesem Menschen noch in einer Beziehung bin.
Ich lernte ihn kennen und verliebte mich asap in seine Art, seinen Charme und unsere gemeinsamen Wünsche und Ziele. Wir zogen nach 6 Monaten zusammen. Schnell wurde mir aber klar, dass sein anfängliches liebevolles Verhalten in Manipulation, Verletzung und Schmerz änderte. Der Sex wurde „härter“ und liebloser. Sein Fokus liegt auf Analsex. Auch wenn ich ihn bitte langsam und fein zu sein, zieht er sein Tempo durch.
Es kam zu einem Moment in dem er mich so hard würgte, dass ich beinahe ohnmächtig wurde. Ich weinte – we wiede wütend. Ob er denn so ein Arschloch sei… Leider bleibt es nicht bei diesen „unsensiblen Kleinigkeiten“ sondern geht auch auf die emotionale/psychische Ebene:
Immer wieder behauptet er dass ich doch eigentlich bisexuell sei, es aber einfach noch nicht wisse. Wenn ich ihm sage, dass dem nicht so sei, kontert er.
Wir gingen eines Abends tanzen – er war voll (Alkoholproblem hat er auch) und begrabschte auf der Tanzfläche Frauen. Als ich ihn nach Draussen zum Ausgang zog wurde er erneut wütend – er verstehe nicht wo das Problem sei, wir wollen doch alle nur Spass. Als ich ihm alles erklärte und was das alles auch mit mir macht wurde er erneut wütend und schmeisste mit Stühlen um sich. Ich komme nicht aus dieser Beziehung raus weil ich Angst habe.

Chris

Nrw/Germany – 28.02.2025

Ich hatte vor 8 Jahren eine Beziehung zu einem Mann, die mich bis heute nachhaltig beeinflusst.
Anfangs war alles gut, aber nach und nach wurden seine Ansprüche immer komischer. Als man weniger oft miteinander schlief, setzte er mich oft unter Druck mit aussagen wie, wenn ich ihn mit „dicken Eiern“ ablehnen würde, würde er mich irgendwann betrugen. Nicht weil er mich betrügen wollen würde, sondern weil ich ihn dazu nötigen würde. Dazu kamen sexuelle veränderungen, wie Fesselspiele und dem Verbinden der Augen einzubringen, was ich befremdlich fand aber noch mit gemacht ,weil ich nichts schlimmes dachte. Irgendwann waren wir eben intim, er hatte meine Gliedmaßen festgebunden, sehen konnte ich auch nichts.Deepthroat hatte ich von Anfang an abgelehnt( Würgerreiz ist nichts was ich mit schönen Gefühlen verbinde), aber genau dazu nötigte er mich damals. Wehren konnte ich mich nicht, fühle mich wie die Affen, blind, betäubt und stumm. Und an diesem Abend war er nicht alleine. Auch das hatte er mir zwischendurch vorgeschlagen, aber ich hatte abgelehnt eine weitere Person mit im Bett zu tollerieren. An diesem
Abend missbrauchte mich mein Freund mit einem anderen fremden Mann und ich konnte nichts tun um sie aufzuhalten. Ich trennte mich danach direkt. Seitdem ertrage ich sexuelle Dinge nur ganz schwer, hatte auch keine Beziehung mehr, weil ich einfach keine Gefühle mehr aufbauen kann. Meine Vergangenheit holt mich immer wieder ein. Und ein weiteres Andenken habe ich: HPV positiv.

anonymous

location not specified – 28.02.2025

In unser Clique gab es früher einem Jungen den alle toll fanden. Wir waren alle 16-18 Jahre alt. Auf der Firmfahrt schaffte ich, ich mag bei meinem Schwarm mit im Bett. Ich hatte noch nicht so viel Erfahrungen mit Jungs und dachte jetzt knutschen wir halt, aber steckte völlig unvermittelt 2 finger unten rein. Jahre später und immer noch nicht schlauer landete ich am Altweiber Abend bei ihm zu Hause. Ich war sehr betrunken, machte aber trotzdem mit ihm rum. Ich befriedigte ihn Oral, sagte ihm aber ich wolle nicht schlucken, er meinte er sage bescheid, doch schon 2 minuten später spritze er mir in den Mund. Immer wenn ich ihn heute sehe ( mittlerweile ist er verheiratet und hat Kinder und ich auch) sieht er mich an, als sei ich ein Stück Fleisch. Da läuft es mir kalt den Rücken runter.

Jenny

Fahrstunden – 28.02.2025

Bei mir war es mal damaliger Fahrlehrer, der meine Sicht auf Männer verändert hat. Ich war 17 und hatte Fahrstunden. Wir sind mehrmals gefahren und immer wieder erzählte er mir abfällige Geschichten über andere Schülerinnen. Einige davon kannte ich aus der Grundschule und war entsetzt Er erzählte mir davon, dass er seine Frau in Thailand „gekauft“ habe und sie viel jünger war als er. Ich fand ihn widerwärtig, ungepflegt und absolut abstoßend. Mir hat er mehrmals bei Zwidchenstopps auf den Hintern gehauen, ich war so perplex, dass ich das überhaupt nicht einordnen konnte. Dieser ca fünfzigjährige Mann war bis dahin für mich ein absolutes Neutrum gewesen,wie alle anderen männlichen Erwachsenen. Ich hatte ihn nie als Mann gesehen, da esfür mich eine klare Trennung zwischen erwachsen und „mein Alter“ gab.

Kerstin

Nürnberg – 28.02.2025

Ich war 15 und hatte einen Freund, ich war sehr verliebt und wir wollten Sex. Es gab in Nürnberg einen Arzt der bekannt dafür war, dass man unkompliziert jedes Rezept oder Krankschreibung bekommt. Da ich nicht mit meiner Mutter darüber reden wollte hielt ich diesen Arzt für eine gute Anlaufstelle. In der Sprechstunde sagte er mir er könne mir die Pille problemlos verschreiben, er müsse mich aber trotzdem untersuchen. Es gab dort in der Praxis keinen gynäkologischen Stuhl da er Allgemeinmediziner war, so sollte ich mich auf eine Liege legen und die Beine spreizen. Er drang mit seinen Fingern in mich ein. Er stöhnte und keuchte dabei. Ich ertrug es. Ich wollte ja das Rezept.
Ich habe es nie jemandem erzählt, jetzt fast 40 Jahre später und unzählige Male in denen ich daran denken musste und mich schämte, weiß ich, dass es Mißbrauch war.

anonymous

Lüneburger Heide – 28.02.2025

Ich war 14 Jahre.
Etwas frühreif und umtriebig. Zuhause war wenig halt, also zog ich mit meinen Freundinnen viel los. Wir polarisierten in unserem Ländlichen Gutbürgerlichem Dorf. Grenzen, kannte ich nicht. Geborgenheit genau so wenig.

Ich lernte in der Freundesgruppe einen Mann kennen, er war damals 21 jahre und irgendwie eine Art Sprachrohr für mich. Ich verliebte mich in seine herrische, auf mich beschützend wirkende Art. Er verehrte mich. War stark, aber wiederworte mochte er nicht. Ich fügte mich dem zu beginn gerne
Als ich einen guten Freund zum Abschlussball begleitete, wovon ich ihm nichts erzählte, weil es nichts zu Sache tat. Einer seiner Anhänger sah mich dort und Kontaktierte ihn. Der ,gemeinsame,Freund warnte mich, ich solle gehen.
Als er mich von dem Abschlussball mit kwietsch Reifen entfernte schlug er mich im Auto schon das erste mal hart ins Gesicht. Er war außer sich. Was mir einfallen würde.
In dieser nacht Missbrauchte er mich, wie er wollte. Mein ,,Nein,, tat nichts zur Sache. Er filmte es. Er hatte seine macht zurück.
Am nächsten Tag und die Wochen drauf passierte es noch ein paar mal. Ich blieb bei ihm, warum weiß ich nicht. Ich erzählte es Freunden. Die fanden ich übertreibe, er mag nunmal harten sex, da kann einem das schon so vorkommen, sagten sie. Ich blutete, konnte nicht gut laufen. Darüber haben sie witze gemacht. Ich zog erstmal weg.
15 jahre später, vor kurzem, redete ich mit ihm. Er hat nun 2 Töchter und ich meinen frieden.

Eva

CSD Frankfurt – 28.02.2025

Einige meiner Freunde und ich wir waren nach dem CSD Festzug noch auf einer CSD afterparty in einem Club. Ich tanzte auf der Tanzfläche und hatte ne gute Zeit. Generell tanze ich lieber alleine, weil ich das einfach besser kann, finde ich. Dann hat mich ein Typ angetanzt. Es war erst ganz lustig.nwir standen uns gegenüber und haben witzig getanzt. Er kam näher und fing an mich zu berühren. Plötzlich packt er mir voll na meiner Brüste. Ich drücke seine Hände weg und sage dass ich das nicht will. Er sieht ganz entrüstet aus so nach dem Motto „herrje Mäuschen was denkst du von mir“ . Er flüstert mir ins Ohr „keine Sorge.“ Nimmt mich an der Hand und zieht mich über die Tanzfläche. Ich stehe einem anderen Mann gegenüber. Der erste sagt nur „siehst du, ist gar nicht schlimm. Das ist mein verlobter“ und fängt wieder an mich begrabbeln. Ich drücke ihn wieder von mir und sage „das mag ja sein trotzdem möchte ich nciht, dass du mich so anfasst. Eine Freundin der beiden steht daneben und meint nur “ is doch kein ding die beiden sind schwul. Das ist dich das geile am csd. Das man da mal auf alles scheißen kann.“ Ich bin dann einfach con der Tanzfläche gegangen und war auch nicht mehr drauf. Tatsächlich ging mir das nochmal mit zwei anderen schwulen Männern so. Das sie mir einfach ohne Vorwarnung an die Brust griffen mit der Aussage „keine sorge, das ist ok, denn ich bin schwul“ was für eine scheiße.

Sarah

Köln – 27.02.2025

Danke, für diese Möglichkeit „gehört“ zu werden! Ich war anfang zwanzig, mein Freund drei Jahre älter. Wir waren zusammen im Bett und es ergab sich die Situation, dass ich ihn oral befriedige. Ich sagte ihm, er solle Bescheid sagen, bevor er kommt. Ich wolle sein Sperma nicht schlucken. Er sagte NICHT Bescheid und kam in meinem Mund. Irgendwie habe ich es geschafft nicht zu kotzen, obwohl ich würgen musste, und das meiste lief mir dabei wieder aus dem Mund. Als ich wieder dazu in der Lage war zu reden, fragte ich ihn, warum er nicht Bescheid gesagt hätte. Seine Antwort: „Ich dachte mir, wer weiß, wann ich nochmal so eine Gelegenheit bekomme.“
Ich hätte ihm ins Gesicht kotzen sollen!!!

Alhoa

München – 27.02.2025

Ich war 5 Jahre mit Matthias zusammen und lebte 6 Jahre mit ihm in einer Wohnung. Mein Kind aus einer früheren Beziehung brachte ich mit. Nach einem Jahr Fernbeziehung zogen wir zusammen, doch ab da ging alles bergab. Ich arbeitete 40 Stunden pro Woche, während er studierte, kaum die Uni besuchte und von seinem Vater finanziert wurde. Der Haushalt und die Care-Arbeit blieben komplett an mir hängen.

Statt mich zu unterstützen, bedrängte er mich ständig sexuell – selbst bei Alltagsaufgaben. Nachts masturbierte er neben mir und ejakulierte auf mich. Er verlangte Sex und drohte, sich eine andere zu suchen. Besonders drängte er auf Analsex, den ich immer strikt ablehnte. Irgendwann knickte ich unter dem Druck ein. Doch einmal tat er es gegen meinen Willen, trotz meiner Schmerzen und Bitten aufzuhören. Erst als mein Kind durch mein Schreien aufwachte, hörte er auf. Danach sagte er nur: „Wenn du es ein paar Mal gemacht hast, wird es dir auch gefallen!“

An diesem Abend beendete ich die Beziehung und schlief fortan getrennt von ihm. Er weigerte sich, auszuziehen, und blieb noch ein Jahr in der Wohnung – erst mit der Hilfe seines Vaters zog er aus.

Leonie

Dortmund – 27.02.2025

Ich habe sexualisierte Gewalt durch einen Arbeitskollegen erfahren. Wir trafen uns, wir fuhren zu ihm. Bereits auf dem Weg fühlte ich mich unwohl, aber ich ging trotzdem mit. Ich habe lange gekämpft und habe, um mein Leben zu retten am Ende doch Dinge getan, die ich nicht wollte.
Danach verhielt ich mich ganz normal, war übertrieben freundlich zu ihm und schrieb ihm sogar normal auf WhatsApp.
Ich weiß heute, dass es mich traumatisiert hat und das eine Traumafolge ist, auch wenn ich es bislang noch nicht ganz verstehen kann. Ich wollte ihn eigentlich anzeigen, aber die WhatsApp-Nachrichten nach der Tat könnten mir jetzt zum Verhängnis werden.

anonymous

Trier – 27.02.2025

A friend from a friend came over for movies, we had met before, he was very open with his sexuality and we had been flirting before. We made out and at some point, he started touching me and I told him that I did not want to have sex with him. He laughed and asked me why I would think that this is where this is going. He proceeded to touch me, undress me, eventually penetrating me while telling me he would prefer it if I were louder so he knew how much I enjoyed it. I am still mad about myself that I did not fight him, no matter how often I tell myself that the sentence ‚I don’t want to have sex with you‘ should be all it takes and that it’s his fault.

Marie

Hannover – 27.02.2025

Wenn man verliebt ist und herumalbert,wie kleine Kinder, fühlt sich das alles so leicht an.
Ich lief hinter meinem damaligen Freund die Treppe hinauf und aus Spaß, gaben wir uns einen „Klapps“ auf dem Po.
Hinter mir lief an diesem Tag allerdings auch sein Vater die Treppen hinauf.
Ohne zu zögern,gab auch er mir einen Klapps auf den Po mit den scherzhaften Worten „Wenn du das mit meinem Sohn machst,kann ich das auch“.
Als ich mit meinem Freund darüber sprach, dass ich das nicht In Ordnung fand, nahm er seinen Vater in Schutz, er sagte, es sei doch nur ein Spaß gewesen.
Immer öfter machte sein Vater nun Andeutungen, legte den Arm um mich, beim Familienbilder anschauen.Äußerte, wie verspannt er doch sei und ob ich ihn nicht auch, wie meinen Freund,
massieren könne.
Parallel dazu wurde mein Partner immer toxischer.
Bei der Besichtigung unserer zukünftigen Wohnung sagte er,
beim Anschauen unseres großen Kellerraumes,
dass er mich dort lassen könne,wenn ich ihn nerve.
Ich habe es sehr verdrängt, aber auch in dieser Wohnung schlug der Vater mir auf meinen Po.
Ich stand an einem Tisch, nach hinten gebeugt und er war in unserer Wohnung zum helfen.
An diese Situation kann ich mich am wenigstens erinnern.
Ich glaube aus Schutz.
Bei einer Feier ignorierte und betrank sich mein Partner mit seinem Vater.
In einer Runde aus Menschen entgegnete der Vater „wenn du mit mir unterwegs wärst,dann würde ich dich so heiß machen, dass du nicht mehr frieren würdest“,
Niemand sagte etwas dazu.

anonymous

location not specified – 27.02.2025

Mit 13 Jahren war ich mit meinen Eltern im Urlaub. Dort lernte ich ältere Jungs/Männer kennen. Sie waren sicher schon erwachsen (18 oder 19). Den einen fand ich richtig cool und flirtete ein bisschen mit ihm. So, wie ein Kind das tut. Es war ganz neu, aufregend. Abends am Pool knutschten wir rum. Da war ich schon überfordert, überrumpelt. Aber ich fand ihn ja gut und fand es cool, dass ein älterer Junge mich mag. Er zwang mich dann zu Oralverkehr. Hielt meinen Kopf fest und ließ seine Übermacht spielen. Es war eine besondere Dynamik, die wohl nur Betroffene nachvollziehen können. Ich habe vielleicht nicht richtig nein gesagt aber es war definitiv verboten sowas mit einer 13jährigen zu tun und ich hatte keinen Spaß daran. Wenn wir in Schockstarre, im Freeze-Modus sind, können wir nichts mehr sagen. Ich konnte mit niemandem darüber reden, weil ich mich schämte und schuldig fühlte. Bis heute beeinflusst dieses Erlebnis meine Freiheit in der Sexualität. Bis heute gibt es immer wieder flashbacks, Ekel und Schamgefühle beim Sex, obwohl ich schon intensiv daran gearbeitet habe. Als ich später mit 40 einem meiner Lehrer in der Gestalttherapie-Ausbildung davon erzählte, sagte er nur: „Du hast das doch gewollt und ihn bestimmt auch angemacht.“. Das war die größte Verletzung… Es jemandem zu erzählen (einem Therapeuten und Lehrer!) und so eine Reaktion zu bekommen.

anonymous

location not specified – 27.02.2025

Ich glaube es war 2019. Ich war circa 20. Meine Ausbildung war unter der Woche woanders, also sah ich meine Eltern nur am Wochenende. Währenddessen schlief ich in meinem ehemaligen Kinderzimmer. Es hat Vorhänge und lag in Erdgeschoss. Über einen längeren Zeitraum habe ich mich abends allerdings schnell umgezogen, ohne die dünnen Vorhänge zu schließen. Manchmal hatte ich Musik an und habe getanzt, ich Idiotin. Eines Wochenendes waren meine Eltern mit Freunden im Kurzurlaub. Deren Kinder waren mit bei mir. Als wir ins Bett gehen wollten zogen meine Schwester und ich uns in meinem Zimmer um. Als ich mich zum Fenster drehte, um mich zu vergewissern dass die Vorhänge zu waren, sah ich es, dass rote Licht. Ich wurde starr. Im nächsten Moment schützte ich meine Schwester indem ich sie ruhig bat aus dem Raum zu gehen. Sie stand näher am Fenster. Dann schrie ich, hörte wie jemand weglief. Unsere Freundinnen kamen. Wir riefen unsere Eltern im Urlaub an. Ich wollte sie eigentlich nicht stören. Dann riefen wir die Polizei. Sie konnte aber nichts wirklich machen. Die Nacht schliefen wir dann bei unseren Freundinnen für den räumlichen Abstand. Bis heute zucke ich zusammen wenn ich im dunkeln rote Lichter sehe oder gar ein Blitzlicht. Ich bin mir ziemlich sicher dass ich schon länger beobachtet oder gar gefilmt worden bin. Und trotzdem denke ich mir oft- ich hätte mich einfach nie ohne geschlossene Vorhänge umziehen dürfen. Wochen später passierte dasselbe meiner Mama als sie duschte.

Alina

Ausbildungsplatz – 27.02.2025

In meinem letzten Ausbildungsjahr gab es einen Geschäftsführerwechsel. Schon bei der ersten Begegnung zog er mich mit seinen Blicken aus! Ich war 17! Und die letzten Monate waren der Horror! Er hat jede Möglichkeit genutzt um alleine mit mir zu sein, ich musste auf seinen Schoß sitzen um zu sehen welche Dokumente er gerade bearbeitet mit mehrfachen einladenden Klopfen auf seinen Oberschenkel! Er nahm mich zu Geschäftlichen Terminen und bestand immer darauf mich anzuschnallen. Ich vergesse nie seinen achtem an meinem Hals! Mein Po, meine Schultern meine Hüfte und mein Bauch wurden regelmäßig berührt, gestreichelt und getätschelt!Ich habe nie getraut meinen Eltern etwas zu sagen. Mein Vater hätte ihn umgebracht, mein erst… also beschütze ich ihn und beiße die Zähne zusammen, damit er nicht der Gewalt ausgesetzt wird der ich mein Leben lang ausgesetzt war! 20Jahre später erziehe ich gemeinsam mit dem Vater den ich mir gewünscht hätte eine Tochter, die sich von keinem Mann auf dieser Welt unterdrückt und kontrollieren lassen soll!

Elfriede

Heidelberg – 26.02.2025

Ich war 13 Jahre alt und lernte an der Bushaltestelle einen fünfzehn Jahre älteren Mann kennen. Als ich mich mit ihm traf, gingen wir in ein schäbiges Hotel, weil seine Mitbewohner angeblich so schrecklich waren. Ich ging mit ihm mit, weil ich dachte das müsste jetzt so sein und ich vielleicht auch endlich eine sexuelle Erfahrung hätte, wie all meine älteren Freunde. Wir tranken etwas Sekt und kifften. Er lag auf mir und ich sagte, bevor er in mich eindrang, dass er aufhören soll, wenn ich stop sage. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob er wusste, dass das mein erstes Mal war. Es tat mir sehr weh, als er in mich eindrang und ich sagte stop. Er hörte nicht auf. Ich sagte es lauter. Er biss mir auf die Unterlippe um mich zum Schweigen zu bringen. In diesem Moment traf mich die Wucht der Erkenntnis in welcher misslichen Lage ich da gerade war. Mit einem fremden Mann auf einem Hotelzimmer und keiner wusste wo ich war. Die Welle der Todesangst machte meinen Körper taub und meinen Geist seltsam wach und ruhig. Wie ich heute weiß wurde in diesem Moment eine Überlebensstrategie geboren und ich lies die Vergewaltigung ohne Widerstand über mich ergehen und überlebte.

Anna

Köln – 26.02.2025

Ich hatte einen Spielpartner im BDSM-Bereich. Wir trafen uns regelmäßig zu Sessions, in welchen er der dominante Part war und ich der devote. Grenzen und Wünsche waren vorher klar kommuniziert worden und bis dahin immer komplett eingehalten worden. In der letzten Session hielt er sich an keine der Absprachen und vergewaltigte mich anal. Ich brauchte einen Moment bis ich realisierte, was da gerade geschah. Als ich mich mitteilte und sagte, dass das nicht geht, reagierte er enttäuscht und behandelte mich kühl und abweisend. Ich brauchte eine Weile um zu verstehen wie fundamental der Vertrauensbruch war. Als ich ihn Wochen später bei einem Spaziergang traf und ihn fragte, was er sich dabei gedacht hatte, meinte er das er meine vorher kommunizierten Grenzen nicht als in Stein gemeisselte no-gos verstanden hätte.

Laura

Köln – 26.02.2025

Ich traf mich mit einem flüchtig Bekannten in meiner Wohnung. Wir wollten vorglühen und dann gemeinsam auf eine Party gehen. Wir hatten vorher schon einmal miteinander Sex gehabt. An diesem abend wollte er ungeschützen Sex haben. Ich verneinte das mehrmals. Wir lagen auf meinem Bett, als er mir plötzlich die Beine über den Kopf drückt und gewaltsam anal in mich eindringt. Ich schrie, er lies ab von mir und ich rannte ins Bad. Ich hatte eine Verletzung erlitten und blutete. Als ich ihn damit konfrontierte, antwortete er, dass er dachte ich würde darauf stehen.

Janina

location not specified – 26.02.2025

Vor 18 Jahren war ich bei meinem Bruder zu Besuch. Wir wollten abends auf ein Weinfest gehen, bei dem er arbeiten musste. Er hat deshalb seine Kumpels beauftragt, ein Auge auf mich zu haben. Irgendwann wollte ich nach Hause. Ich war betrunken und bin dann zu einem hin, der auch oft bei den Freunden meines Bruders war (dachte also, er wäre einer davon) ob er mich zu meinem Bruder nach Hause bringt. Ich würde dort nicht mehr selber hinfinden. Er hat mich also dorthin gebracht und ich bin direkt schlafen gegangen.
Morgens wache ich auf, und der beste Kumpel meines Bruders liegt mir gegenüber im Bett meines Bruders. Ich bin direkt aufgewühlt, was er hier macht. Er erklärt mir, dass er gesehen hat, wie ich mit dem anderen weg bin und er hinterher ist, um aufzupassen, da der andere nicht gut mit meinem Bruder klarkommt. Der andere hat ihm dann, als ich geschlafen habe vorgeschlagen, dass sie mich nehmen, ich würde ja eh schlafen. Er hat dann die ganze Nacht auf mich aufgepasst, dass nichts passiert. Auf dem Nachtkästchen lag allerdings ein abgerolltes Kondom. Ich habe den Kumpel gefragt, was das soll ob doch was passiert wäre? Er verneint, der andere hätte es abgerollt und es witzig gefunden, dass ich dann geschockt wäre.Ich hab mich untersucht, ob ich irgendwas feststellen konnte, habe aber nichts gefunden.Ich weiß bis heute nicht, ob wirklich nichts passiert ist. Mittlerweile habe ich erfahren, dass mein Bruder den Typ kurze Zeit danach zusammengeschlagen hat. warum auch immer..

NotRachel

location not specified – 26.02.2025

Also ich 18 Jahre war fing ich an in einem Fotostudio als Akt und fetischmodel zu arbeiten. Anfangs redete ich mir noch ein das es mir Spaß machte aber der einzige Grund dafür war eigentlich das ich dafür „viel“ Geld bekam. Die ersten Shootings waren harmlos und ich dachte mir nicht viel dabei. Ich war auch so naiv zu glauben das es bestimmt OK wäre wenn ich auch nur bei diesen Shootings bleiben würde. Das war natürlich nicht der Fall. Die Aufnahmen wurden immer spezieller und unangenehmer. Es gab dort nur einen Fotografen. Er war um die 50 und unglaublich arrogant. Frauen waren für ihn nur Objekte. Er brachte mich dazu dinge zu tun die ich nicht wollte und akzeptierte nie mein nein. für ihn war es ganz normal Models zu erniedrigen. Insgesamt war ich dort ein halbes Jahr bis ich den Mut aufbrachte nie wieder hinzugehen. In dieser Zeit wurde ich wiederholt sexuell missbraucht. Eine Hand an der Brust dort. Eine Berührung im Intimbereich da. Den Bademantel öffnen um mich nackt zu umarmen war für in normal. Der Höhepunkt war das er mich bei einem videodreh mit der Hand befriedigte. Ich war wie gelähmt. Danach bin ich nicht wieder hingegangen. Ich habe Jahre lang niemanden etwas erzählt aus Angst man würde mir die Schuld geben. Ich war doch aber noch so jung und unglaublich naiv. Mein Deckname im Studio war Rachel. Aber ich bin nicht Rachel und ich traue mich endlich darüber zu reden.

Eisvogel

Norddeutschland – 26.02.2025

Die Gewalt, die wir in der Öffentlichkeit ausgesetzt sind, ist allgegenwärtig, aber unterschwellig, schwierig als solche zu erkennen. Leichter, eindeutiger das benennen sind die körperlichen Angriffe, aber genauso wenig sichtbar, oder es wird bewusst weggeschaut und so werden wir Opfer und Täter:
Meine erste Konfrontation damit: Ich habe eine beste Freundin, in der Nachbarschaft, sie hat einen Stiefvater. Wir waren wild, haben im Haus herum getobt und haben ihn genervt. Ja, auch absichtlich genervt, so wie Kinder halt sind. Wir waren ca. 12. Er rastet irgendwann aus, rennt uns hinterher, schreit, ist aggressiv, ich werfe mich vor Panik auf den Boden, der stürzt sich auf mich. Ich merke, wie er mit seiner Hand unter mein T-Shirt fährt, er greift mir an die Brust, diese kleine Brust, die gerade erst zu sprießen beginnt, noch ganz schüchtern und verletztlich ist sie. Er reißt diese kleine Brust an sich, der knete sie, kneift sie und flüstert mir bedrohlich ins Ohr: Wenn ihr es nochmal macht, dann werde ich SIE dir abreißen.

Kicha

Berlin – 26.02.2025

Hatte einen Termin beim Urologen, ich wartete im Behandlungszimmmer. Er kam rein, fässt mir beim “ Hallo “ sagen direkt ins Gesicht, sagt ich hätte so ein süßes Babyface. Er fragt mich wann mein letzter Sexualkontakt war, er bräuchte das für die Akte. Als ich ihm sagte das ich noch Jungfrau bin (mit 26) war er auf abartigeweise total fasziniert. Er sagte er kann nicht glauben das eine so schöne Frau noch keinen Sex hatte, die Männer müssten Schlange stehen. Vorallem als deutsche in Berlin, “ ihr seid doch Alle so offen „. Er äußerte mehrfach wie attraktiv meine Figur wäre, das ich sexy Kurven hätte und mein zukünftiger Partner Glück hätte mich als erstes zu erkunden. Dann sollte eine Untersuchung erfolgen, ich verweigerte. Ich ließ ihn nur die Nieren per Ultraschall begutachten. Verlief halbwegs Profissionell, er tippte und streichelte mir auf die Fingernägel und sagte wie sehr ihm die Farbe gefiell. Weitere Kommentare fielen, Untersuchung war zu Ende und ich konnte das Zimmer verlassen. Am Empfang holte ich mir eine Überweisung ab, sollte noch meine Telefonnummer angeben. Er kam und fragte ob er die Nummer auch haben dürfte. Als ich die Praxis verließ war ich wie versteinert, realisierte und Verstand erst von Minute zu Minute was dort eben passierte. Schämte mich so sehr und ärgerte mich zu gleich mich nicht gewährt zu haben

ba-wü – 25.02.2025

wie viel Scham- und Schuldgefühl soll eine Frau haben, kann eine Frau ertragen!? wie lange muss man sich dreckig oder beschmutzt fühlen, nur weil man Ohnmächtig und handlungsunfähig war, oder sich nicht richtig zu wehr gesetzt hat, weil man gutmütig, freundlich ist oder eine Manipulation zu spät erkannt hat. wir hatten ein gutes Verhältnis, familiär, freundschaftlich. Sommer 23 meine Mutter im Urlaub. Mein Stiefvater schrieb er geht baden, ob ich die Massagebürste zum Rücken waschen ausleihen kann, klar ich bring sie vorbei. wollte sie durchs Badefenster reichen und wieder gehen, er bat mich rein zukommen und sie ihm geben. Also gut nix dabei gedacht und rein er stand nackt in der Dusche, hatte seinen Penis in der Hand und fragte mich ob er denn so groß schlimm sei und ob man davor Angst haben muss – wie meine Mutter – schlimmste Situation überhaupt wie gelähmt dagestanden hab dann verneint – er meinte noch meine Mutter muss das nicht erfahren – unerträglich.. ich musste es ihr erzählen – sie kann ihn nicht verlassen – hab ich auch nicht gefordert – tränen- ich weiß nicht ob sie es realisiert versteht und glaubt.. ich verdiene nicht genug um für uns beide sorgen zu können. Sie will die Zeit davor zurück. ich kann nicht den Kontakt zu ihm abgebrochen. ein Spagat

anonymous

location not specified – 25.02.2025

Ich war mit einer Freundin im Club und hatte mit ihr einen lustigen Abend. Zwei alte Typen, so um die 40-50 (wir waren beide 18), liessen uns den ganzen Abend nicht in Frieden, obwohl wir ihnen mehrmals klar sagten,
dass sie gehen sollen. Wir hatten wirklich alles versucht, sie sogar neben der Bar offen von uns weggeschubst. Als wir die beiden auf der Tanzfläche verloren, weiss ich nur noch dass sich über mir ein Licht wie verrückt im Kreis drehte. Das nächste was ich weiss ist das ich in einem Polizeiauto sass.
Meine Freundin hatte die Polizei gerufen da wir beide gleich viel (nicht viel) über den Abend getrunken hatten und ich aber total abgedreht bin. Sie vermutete dass mir die Männer etwas in den Drink getan hatten. Ich musste pusten und hatte einen niedrigen Alkoholwert. Die beiden Typen nahmen sie mit.
Ich weiss von dem Abend gar nichts mehr aber ich kann meiner Freundin nur so so dankbar sein.

Kathi

location not specified – 25.02.2025

Ich hatte mit 14 mein erstes Date. Er war 16. Wir haben uns zwei Mal getroffen, dann zum dritten Treffen hat er mich zu sich nach Hause eingeladen. Seine Mutter und sein Bruder waren auch zu Hause. Wir saßen in seinem Kinderzimmer auf dem Bett und haben uns geküsst. Er wollte mehr und ich habe nein gesagt, ich fühlte mich dafür noch nicht bereit. Er hat mich näher an sich rangezogen und gesagt „komm schon, dir wirds sicher auch gefallen“ Nach mehrmaligen hin und her, hab ich es dann doch gemacht. Es tat ziemlich weh, aber es war zum Glück schnell vorbei, schnell rein und raus und fertig war es. Ich hab mich danach total ekelig gefühlt und bin dann auch relativ schnell nach Hause gegangen. Später hat er mir geschrieben, dass seine Mutter meinte, dass das aber ziemlich schlampig von mir wäre ihn beim dritten Treffen schon ran zu lassen, aber er würde das ja nicht so sehen. Ich hab danach den Kontakt abgebrochen und hab mich lange nicht getraut mich nochmal mit einem Jungen zu verabreden. Ich gebe mir bis heute noch die Schuld dafür, dass ich beharrlicher hätte sein müssen und direkt hätte gehen sollen.

Anonym

Hamburg – 25.02.2025

Ich habe noch nie davon erzählt. Weil ich es immer verdrängt habe. Ich weiß bis heute nicht, was mir passiert ist. Ich war 14 oder 15 und habe bei meinem besten Freund geschlafen, ein anderer Freund auch. Er hat sich, als wir zu zweit waren an mich gekuschelt. Und angefangen sich an mir zu reiben. Ich wollte es nicht. Hatte Angst. Und konnte mich nicht mehr bewegen. Plötzlich lag er auf mir und küsste mich. Schockiert machte ich mit. In Angst mir würde etwas schlimmeres passieren. Doch immer wieder äußerte ich verbal, dass ich es nicht möchte. Ein klares „Nein“ konnte ich nicht äußern. Trotzdem drückte ich ihn von mir weg. Immer wieder und wieder. Er küsste mich am Hals und zog meinen Pullover aus. Er küsste mich an meinen Brüsten und zog meine Hose aus. Ich lag starr auf dem Rücken und machte nichts. Ich fühlte mich eklig und unwohl. War das hier meine Schuld? Er küsst mich zwischen meinen Beinen und l*ckte mich, immer wieder drang er mit seinen Fingern in mich ein. Immer wieder presste ich meine Beine zusammen, er sollte verschwinden.Er drückte sie immer wieder auseinander. Gerade als er sich ausziehen wollte und erklärte, er hätte Kondome, hörte ich meinen besten Freund im Flur. Schnell zog er sich an, ich mich auch. Ich bin mir 100% sicher: sonst hätte er mich v*rg*w*lt*gt! Eigentlich mochte ich ihn, vielleicht war ich sogar etwas verliebt. Doch jetzt habe ich für immer diese Erinnerung, die meine erste Erfahrung war, die über Küssen hinaus ging. Was ist mir passiert?

Julia

location not specified – 25.02.2025

Mit 15 hatte ich mein erstes Mal. Mein damaliger Freund war 18. Ich bekam Angst und wollte abbrechen. Er sah mich nur an und meinte „da musst du jetzt durch“.

Mit 17 hatten wir ein Sportfest in der Berufsschule. Ich lief morgens zur Bahnhaltestelle. Hinter mir hörte ich jemanden die Schritte beschleunigen. Ich dachte er müsse nur schnell die Bahn bekommen und machte noch ein wenig Platz. Er griff mich an und zog mir die Hose runter. Ich hab ihn angebrüllt und er ließ von mir ab und rannte schnell wieder davon.

anonymous

Bern – 24.02.2025

Mein damaliger Partner hat mich betrunken alleine bei einem seiner Freunde abgeladen, weil er weiter feiern wollte. Sein Freund hat mich in dieser Nacht vergewaltigt. Als ich meinem Partner das weinend erzählte, meinte er, er würde den Kontakt zu ihm zwar abbrechen, ich solle aber nicht mehr darüber sprechen.

anonymous

Bern – 24.02.2025

On my way home from school I once got intercepted by older boys. They were edging each other on to do sexual stuff to me and telling me to take off my jacket. When I grabbed my jacket they started screaming at me that I was way too ugly to be raped. I was about eight years old.

anonymous

location not specified – 24.02.2025

Ich war 20, mein damaliger Partner etwa zehn Jahre älter. Er war mein erster fester Freund und ich hatte bisher nur sehr wenig sexuelle Erfahrung. Von Anfang an fragte er regelmäßig nach Anal-Sex, wofür ich nicht bereit war und was ich daher ablehnte. Einmal schliefen wir miteinander, nach einiger Zeit drehte er mich auf den Bauch und begann mich anal zu penetrieren. Ich bat ihn aufzuhören, doch er machte weiter, drückte meinen Oberkörper mit der Hand auf die Matratze und sagte: “Ich mach doch nur mit der Spitze”. Ich hatte Schmerzen, aber irgendwann sagte ich nichts mehr. Ich versuchte an eine Gänseblümchen-Wiese zu denken, wie früher, wenn ich nicht einschlafen konnte. Dann hatte er einen Orgasmus. Ich weinte und er entschuldigte sich. Er sagte mir, dass er sich schlecht fühlt weil ich weinte. Also hörte ich auf zu weinen, ging ins Badezimmer und übergab mich, ich blutete außerdem. Als ich zurück ins Schlafzimmer kam, sagte er, dass er es wieder gut machen würde, dann hatte er Sex mit mir. Ich habe die Beziehung sechs Monate später beendet. Erst viele Jahre später habe ich verstanden, dass ich in dieser Nacht vergewaltigt wurde und noch viel später erst habe ich erkannt, dass nicht ich es bin, die sich schämen muss.

anonymous

Berlin – 24.02.2025

Ich war damals mit meinem ersten Freund zusammen. Er hat mir beigebracht wie Beziehungen zu sein haben: Nach einer Weile hat er angefangen, wenn ich zu Sex nein sagte, mir vorzuwerfen ich würde ihn nicht lieben. Also habe ich, weil ich ihn ja liebte doch eingelenkt, auch wenn ich müde war vom Tag und ich immer erstmal nein sagte, konnte ich sein Gezeter nicht aushalten. Er hat „aus witz“ und um mir zu zeigen wie ich mich selbst verteidigen könnte, mich auf den Boden gedrückt, hat nie bei einem nein einfach aufgehört. Ich musste erst vor Schmerzen schreien bevor er lachend von mir runter ist und erklärt hat ich müsste nur mehr üben. Ich weiß nicht, ob er mich losgelassen hätte, wären seine Eltern nicht in der Wohnung nebenan gewesen. Als ich einmal etwas mehr getrunken hatte, war er so sauer, dass er mich ausgesperrt hat in der Nacht um 4 Uhr früh. Ich bin dann spazieren gegangen. Als ich dann irgendwann wieder bei uns an der Wohnung ankam, hat er mir vorgeworfen, das er sich sorgen machen musste, da ich nicht vor der Tür gewartet habe, bis er sich wieder beruhigt hatte. Wenn ich Schluss machte antwortete er „Nein wir werden heiraten“. Eines Tages kam ich ins Schlafzimmer und er zielte mit einer Waffe auf mich. Ich meinte er sollte sie runter nehmen. Er legte sie lachend beiseite und sagte das wäre nur ein Scherz. Die Tür war nach seinem Willen verschlossen. Eines Morgens hatte er das wohl vergessen, ich habe alle Sachen, die wichtig waren genommen und bin gegangen.

anonymous

location not specified – 24.02.2025

Ich war 16 Jahre alt und sehr verliebt in einen 18 Jährigen. Er hatte immer sporadisch Interesse an mir gezeigt, also freute ich mich umso mehr, das er mich von einer Kirmes abholte und angeboten hatte mich Heim zu fahren.
Bei mir angekommen, fragte er, ob er nochmal mit rein kommen dürfte. Ich selber hatte bisher nur geküsst.
Wir sind hoch gegangen, haben einen Film geschaut und haben und geküsst. Er war sehr groß und etwas ‚breiter‘.
Er lehnte sich auf mich und hatte mein Oberteil ausgezogen. Ich hatte noch ein Top an, da äusserte ich schon das ich keine Interesse an Sex habe. Er hatte es unkommentiert gelassen. Wir haben uns weiter geküsst, dabei zog er meine Jeans aus. Ich habe mir nicht viel gedacht, da ich noch in Unterhose und Top war und er bekleidet. Dann nahm er meine Beine hoch, hatte meinen Slip bei Seite geschoben und ist durch seinen Hosenstall in mich eingedrungen. Ich war schockiert und es schmerzte. Nach ca. 5 Hieben hatte ich geschafft mich so zu wehren, das er Aufstand und ich ihn zur Tür begleitet habe. Am nächsten Tag bin ich zur Apotheke gegangen, habe mir die Pille danach geholt, und konnte erst ca 1-2 Jahre später darüber sprechen. Erst dann habe ich realisiert, dass es Missbrauch und Vergewaltigung war.

anonymous

location not specified – 24.02.2025

In meiner Partnerschaft, welche ich sehr schätze, schätze ich jedoch leider nicht den Umgang mit Sex.
Ich würde von mir behaupten, dass ich ein sehr Liebevoller Mensch bin. Jedoch nicht das Lustempfinden habe, welches häufig Vorausgesetzt wird.
Anfangs, mit der Rosaroten Brille, habe ich fast täglich Sex mit meinem Partner gehabt, da waren jedoch auch die sonstigen Zärtlichkeiten welche nicht auf Sex hinaus waren, die Zuneigung und kleinen Aufmerksamkeiten in der Beziehung präsenter.
Jetzt wird nur gekuschelt, wenn man danach auch Sex haben kann. Jetzt werden nur noch die Erogenen Zonen angefasst, alles andere ist egal. Wenn man abends auf dem Sofa in seinem Arm liegt, und man direkt angefasst und gefingert wird, man äussert das man keine Lust habe, bin ich es dann auch nicht mehr Wert weiterhin in den Arm genommen zu werden. ‚Man habe ihn ja Abgelehnt‘
Häufig traut man sich nicht, seine Unlust zu äußern. Man hat Sex und hofft es ist schnell vorbei

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Als ich gerade 18 war ich öfter in einer Disco in meinem Dorf. Ein Typ der es schon länger auf mich abgesehen hatte erzählte mir, dass er noch eine Tür weiter zieht und ob ich mit wolle. Ich wollte natürlich weiter feiern und ging mit. Als wir dann auf ein Taxi warteten, waren es dann nicht mehr nur wir sondern noch 3oder4 andere Typen.Ich hatte ihm gegenüber bedenken geäußert als einziges Mädchen mitzukommen aber er sagte er passt auf mich auf. Der Vater von einem der Typen fuhr uns und ich musste aufgrund des Platzmangels auf dem Schoß des Typen sitzen der mich zu Anfang gefragt hatte. Ich fühlte mich bei dem Gedanken eine halbe Stunde auf seinem Schoß sitzen zu müssen ziemlich unwohl aber dachte es könnte nichts passieren weil die anderen ja auch da waren und er auf mich aufpassen wollte.Nach ein paar Minuten ging es dann los er legte seine Hände von hinten auf meine Oberschenkel und schob sie immer weiter zwischen meine Beine in Richtung von meinem Schritt. Ich wollte mich nicht zu „doll“ wehren weil ich nicht wollte dass es die anderen mitkriegen und schob seine Hände leise weg. Er hörte aber nicht auf und Ich rutschte soweit noch vorne wie möglich um nicht so nah an ihm zu sein. Ich klammerte mich am Sitz vor mir fest und saß nur noch auf seinen knien. Das fiel den anderen Typen natürlich auf und sie lachten mich dafür aus anstatt ihn. Ich musste diese Berührung die ganze Fahrt lang aushalten. Er glaubte den ganzen Abend lang das Recht zu haben mich anfassen zu dürfen.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Er war mein Vorgesetzter und hatte was gegen mich in der Hand was mich hätte meinen Job kosten können. Zu Weihnachten wollte er das wir uns auf ein Bier treffen nur reden kein Sex, er selber sagte er will kein Sex und ich dachte dann bin ich Safe. Ich wusste auch das er trotzdem schon lange Anspielungen auf Sex machte aber ich dachte irgendwie an dem Abend trotzdem es wird Nix passieren. Als ich aus der Bahn stieg hatte ich seine Hand schon in meiner Hose. Das ging so weiter bis wir bei ihm waren. An jeder Ampel neu. Zuhause ging es weiter. Er sagte mir noch das seine Partner Person davon nix wissen dürfte. Auf die Details werd ich nciht eingehen müssen aber ich hab Trotz ausgesprochen Nein & körperlichem signalisieren Stundenlang unter ihm schmerzen erlitten. Ich dachte es ist meine Schuld weil ich überhaupt mit hin gegangen bin trotz der Monate sexsueller Anspielung und ich dachte auch es ist meine Schuld weil ich nicht gegangen bin als ich an der Bahn schon seine Hand in der Hose hatte. Ich dachte auch lange es ist nicht so schlimm er war alkoholisiert und wusste warscheinlich nicht was er da tat. Ich war 18 und er 38. Mitlerweile bin ich in meinen 20ern und weis durch Therapie das es nicht meine Schuld war. Ich weis das er mit Druck gearbeitet hat weil er Mir gesagt hat er sorgt dafür das ich meinen Job verliere wenn ich nicht mit ihm intim werde oder auf Arbeit über den Vorfall rede. Ich weis auch das ich nicht sein einziges Opfer war. Ich hab gekündigt und heile nun.

Anna

Hannover – 23.02.2025

Als ich 13 Jahre alt war, war ich mit meinem Opa in einem Fußballstadion. In der Halbzeitpause ging er auf die Toilette, und ich blieb alleine auf unseren Plätzen. Ein fremder Mann sprach mich an, fragte erst nach einem Stift und dann nach meiner Handynummer. Als ich ihm sagte, dass ich erst 13 bin, lachte er und meinte: „Alter ist doch nur eine Zahl.“ Er wurde aufdringlich, legte seine Hand auf meinen Oberschenkel, fasste mich an meiner Brust und zog meine Hand zu seinem Intimbereich, obwohl ich ihm sagte, er solle aufhören. Er lachte nur und sagte: „Du willst das doch auch.“

Ich war wie gelähmt vor Angst, bis mein Opa zurückkam. Der Mann ließ sofort von mir ab und verschwand. Ich habe meinem Opa nie davon erzählt. Diese Erfahrung hat mich tief geprägt und mir gezeigt, wie schutzlos man sich als junges Mädchen fühlen kann – selbst an Orten, die sicher wirken sollten.

….

…. – 23.02.2025

Als ich 17 Jahre alt war musste ich mein Zimmer abschließen, da eines Nachts der Stiefvater in meinem Zimmer stand. Erzählt wurde ich habe schlecht geträumt das kann nicht sein. Er behauptete auch mich im Auto mit andern Männern gesehen zu haben. Stimmte nicht. Das anderer Ereignis ein Streit er und meine Mutter Eifersucht wegen dem dass er den Ehering nicht anzieht wenn er raus geht. Bin dazwischen gegangen und eingemischt, aufeinander losgegangen, im Badezimmer hat er von mir gelassen, davon bekam ich ein blaues Auge, niemand hat mir geklaubt nicht angezeigt, bin zum Jugendamt und ausgezogen zum leider meiner Mutter

ash

ba-wü – 23.02.2025

ich war Abends aus, wollte eigentlich n ach Haus wurde vom Barkeeper in ein Gespräch verwickelt, dann sah ich wie der alte Schulfreund dazu kam sein Bekannter saß schon am Tisch. obwohl ich bereits eine Übergriffige Situation mit dem Schulfreund hatte, blieb ich denn das er es weiter erzählte sollte ich erst Jahre später heraus finden. Also blieb ich gesellte mich dazu, naiv wie ich bin hab ich mir dabei nichts gedacht, erst später am nächsten Tag sollte ich bemerken, dass es eine abgekartete Sache sein könnte. Der Bekannte hatte einen silberfarbenen Flachmann dabei, er bot mir an daraus zu trinken, hab ich leider Wodka ohne Geschmack. Später sind wir noch in ein Bistro, dort wurde ich allein gelassen bis ich es merkte hatte plötzlich- Blackout. Das wurde mir erst am nächsten Tag vor Augen geführt, denn ich wachte auf, in den Armen eins Typs auf den ich nicht kannte, wach geworden bin ich durch die Berührung meiner Genitalien und eine Zunge die mir in Mund gesteckt wurde. ich war schockiert ein Raum und nur die Matratze plötzlich kam ein anderer Typ herein und telefonierte es war als wurde die Situation besprochen in der ich auf wachte um mich raus zuwerfen. ich fragte was los ist wie ich hier herkäme mir wurde gesagt man fand mich auf der Straße und sie wollten eine Gute Tat machen zum Schutz her gebracht. ekelhaft schwer zu verarbeiten, meine Jacke musste ich im Bistro am nächsten Tag abholen, das Telefon klingelte man fragte mich was ich wolle und sollte schnell gehen

E

Germany – 23.02.2025

Eine meiner vielen schlechten Erfahren: mein damaliger Ex-Freund als ich 15-16 war hatte mich oft zum Sex überredet. Beziehungsweise habe ich mich schlecht gefühlt nein dazu zu sagen, weil er dann traurig war. Er hat sich auch immer Pornos und nachte Mädchen im Umkreis angeschaut, die ich auch kannte. Ich habe ihm immer gesagt dass, ich es nicht will. Er hat nie damit aufgehört. Einmal hatte ich beim Sex dolle schmerzen und ich meinte mehrmals, dass er aufhören solle. Er meinte nur:“Warte, ich bin gleich fertig“ und hat weiter gemacht während ich reglos da lag. Ich war trotzdem noch mit ihm zusammen, ich dachte immer ich sei Schuld, weil ich ja keine Lust hatte. Nachdem ich zum 5. mal gesehen habe das er mit einem Mädchen sexuelle Dinge geschrieben hatte, war es zu viel für mich und ich habe endlich Schluss gemacht. Die ganze Beziehung hat mir so geschadet aber ich habe noch nicht einmal wirklich daraus gelernt und bin nach einem halben Jahr in die nächste toxische Beziehung. Vor 3 Monaten ist mir (hoffentlich das letzte Mal) etwas traumatisierendes passiert und seitdem sitze ich nur noch allein in meinem Bett und will mich von toxischen Menschen fernhalten.

ash

Ba-Wü – 23.02.2025

Danke für die Möglichkeit. Ich war auf einem Fest hier im Ort, es wurde getrunken und ich sollte bei jemand mit nach Hause fahren, hab ich leider indem Moment nicht gemacht. teures Lehrgeld sollte ich dafür bezahlen. ein alter Schulfreund stand dann mit mir in der Seitengasse wir haben uns geküsst, ich weiß nur es waren mehrere Stellen draußen er hat nicht von mir abgelassen, durch das alkoholisierte konnte ich mich nicht mehr wehren es war der Anschein, dass ich die Situation selbst wollte. Er hat mich dann zu sich mit nach Hause in sein Zimmer genommen dort ist er dann in mich eingedrungen vorne oder hinten ich weiß es nicht mehr es hat schrecklich wehgetan, ich hab kurz aufgeschrien denn ich wollte das eigentlich nicht. Am nächsten Tag hat er mich heimgefahren ich hab geweint und es war meine schuld denn ich hab ja getrunken. Er hat es weiter erzählt, denn es hieß irgendwann mal wenn man nichts verträgt sollte man nicht trinken und ja wenn du getrunken hast dann… ich hab mich so sehr dafür geschämt und gehasst, man fühlt sich wertlos, da man sich selbst in Unachtsamkeit beschmutz hat.

E

Germany – 23.02.2025

Schon immer habe ich meine Bedürfnisse hinter alle anderen gestellt. Das mache ich immer noch und bin gerade dabei zu wachsen, heilen und zu verstehen das ich nicht Schuld bin. Alles begann im Kindergarten mit meiner damaligen Besten Freundin, sie zwang mich immer an mir und meinem Geschlechtsteil zu experimentiert. Ich wollte nicht das sie mich dort berührt, doch sie drohte mir immer mich zu verpetzen, unsere Freundschaft zu beenden oder mir weh zu tun. Das ganze ging mehr als 5 Jahre lang hinweg bis ich 12 Jahre war. Ich kann mich auch nicht wirklich an meine Kindheit erinnern. Danach mit 15 Jahren bis heute noch habe ich oft Dinge mit mir machen lassen (von Männern) die ich nicht mal wollte. Manchmal war ich betrunken und habe es im Nachhinein bereut, weil ich mich von dem Mann überreden lassen habe. Oder es war mein Ex-Freund der nicht aufgehört hat obwohl ich mehrmals stop gesagt habe weil es so weh tat. Immer wieder habe ich mich zu sexuellen Sachen überreden lassen, die ich nie wollte. Ich gebe mir die Schuld dafür, da ich selber auch das Bedürfnis nach Sex habe und ich Sex über viele Dinge stelle, aber ich es dann immer bereue oder Dinge mit mir machen lasse die ich nicht will. Ist dass das Trauma aus meiner Kindheit?

Anna

Germany – 23.02.2025

Er wollte Sex, ich wollte nicht. Daraufhin ging er nach nebenan, um sich selbst zu befriedigen. Ich sagte ihm: „Wenn du das machst, gibst du mir das Gefühl, dass du nur Sex von mir willst und meine Gesellschaft nichts wert ist.“ Er antwortete, er habe halt Bedürfnisse und ich solle mich nicht so anstellen. Ein anderes Mal schrie er mich an, als ich keinen Sex wollte, sperrte mich aus der Wohnung aus oder redete so lange auf mich ein, bis ich mit ihm schlief. Wenn ich danach weinte, war es ihm egal.

L

Germany – 23.02.2025

Er wusste, es ist mein erstes Mal. Als er in mich eindrang, sagte ich ihm, es tut weg und er sagte: „Stell dich nicht so an,“

Fanta

Krefeld – 23.02.2025

Ich war nach einer Haus Party mit einem Bekannten von einem Bekannten bei einer Freundin übernacht. Wir waren betrunken und wir rauchten einen letzten joint was eine schlechte Entscheidung war, ich musste mich übergeben und fiel direkt auf der Couch in komatösen Schlaf. Am Morgen wachte ich davon auf das dieser bekannte meinem Anus penetriert. Alles tat mir weh ich war noch sehr benommen. Ich realisierte nicht was passiert. Ich sah als ich aufstand ich war nackt untenrum. So bin ich nicht schlafen gegangen. Mir tat so sehr mein Anus weh ich war so im Schock es war mir so unangenehm mir wahr übel, ich rann ins Klo unter die Dusche das hilft immer. Ich verließ fluchtartig die Wohnung, er hinterher total verwundert.ich hasse mich das ich nichts machen konnte in diesem Moment.

Alfi

Münster – 23.02.2025

Ich war auf einer Party mit einer Freundin, wir haben dort eine Gruppe von 3 Männern kennengelernt und hatten viel Spass im Club, haben getanzt getrunken und gequatscht. Als die Party zuende war, luden die 3 uns zur AfterHour in ihr Studentenwohnheim ein.
Wir saßen zusammen und haben gefrühstückt und gekifft. Danach haben wir uns alle nebeneinander zum schlafen hingelegt. Ich lag zwischen meiner Freundin und einem der Männer. Er kuschelte sich an mich und ich sagte ihm dass ich das nicht möchte. Er ließ von mir ab. Als wir mittags aufwachten lag er nackt neben mir. Meine Freundin sagte, sie habe ihn nachts stöhnen hören, dachte wir hätten rumgemacht. Ich war zum Glück noch vollständig bekleidet. Wir sind dann schnell gegangen. Das Gefühl nicht zu wissen was da nachts gewesen ist begleitet mich bis heute..

Fanta

Deutschland – 23.02.2025

Den ersten Übergriff an den ich mich erinnern kann, da war ich 10 Jahr alt. Meine Familie ist grade in ein neues Haus gezogen und meine Eltern veranstalteten eine kleine Party. Ein paar Freund meiner Eltern und deren Kinder waren zu Besuch auch ein Freund von diesen, ein Erwachsener Mann. Wir hatten alle Spaß,bis es seltsam wurde. meine Freundin 2 Jahr älter und ich spielten und irgend wann war dieser „Freund“immer da war wo wir auch waren, im Garten ganz hinten, im Haus im Keller.. So ging es über Stunden. Wir haben uns so unwohl gefühlt,sind weggelaufen haben uns versteckt, bis er uns auf der Toilette abgefangen hat(wir gingen überall an diesen Tag zusammen hin weil wir uns vor diesen Mann gruselten). Nun waren wir in der Toilette gefangen, er versperrt die Tür und ließ uns nicht raus. Er vorderte uns auf uns auszuziehen und unsere brüsten zu zeigen(ich hatte da noch keine).Ab da weiß ich nicht mehr wie diese Situation ausging, ich komme an diese Information nicht mehr dran. Was aber danach passierte. Das Spiel ging weiter wir flohen und er verfolgte uns den ganzen Tag bis in den Abend wo die Freude betrunken davon fuhren. Als wir am Auto standen um uns zu verabschieden, erzählte ich es meiner Mutter. Aber sie hörte weder zu noch glaubte sie mir. Nichts passierte. Das selbe Spiel bei meiner Freundin. Uns glaubte niemand. Es ist ein Schlüssel moment in meinem Leben, viele Dinge wären nicht passiert wenn man mir geglaubt hätte. Wenn wir darüber geredet hätten was da passiert.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Ich kann mir kaum die Beiträge hier durchlesen, so vieles davon ist mir ebenfalls passiert. Ständig. Von klein auf war es normal angestarrt, belästigt und angefasst zu werden. Gesunde Grenzen habe ich dadurch nie gelernt. Ich habe nie gelernt, dass ich ein Recht auf meinen eigenen Körper habe. Mein Nein wurde selten akzeptiert, häufig ins Lächerliche gezogen, ich solle mich nicht anstellen. Oft kommen Erinnerungen hoch, die ich verdrängt habe. Viele Erinnerungen kann ich nicht mal in der Therapie aufarbeiten weil ich sie nicht aussprechen möchte, weil ich mir nicht eingestehen möchte, dass das wirklich passiert ist. Ich habe gelernt, dass es wichtiger ist, dass es anderen gut geht und ich Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen muss. Ich weiß dadurch überhaupt nicht wer ich bin und was ich eigentlich möchte. Das wird mich mein ganzes Leben lang begleiten.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Die ersten 5 Jahre in denen ich Sex hatte, ging es immer nur um die Befriedigung des Mannes. Sex hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht und ich dachte etwas stimmt nicht mit mir. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Frauen tatsächlich einen Orgasmus dabei bekommen konnten. Ich hatte oft keine Lust, wurde überredet oder gedrängt und habe es über mich ergehen lassen. Ich dachte das muss so sein, Sex war eher eine Verpflichtung. Meinen ersten Orgasmus mit einem Partner hatte ich mit 20. Aber auch nur selten, auf meine Bedürfnisse wurde nicht richtig eingegangen. Erst mit 25 hatte ich die Erfahrung, dass meine Befriedigung ebenfalls wichtig ist und habe erfahren, dass Sex auch für Frauen wirklich erfüllend sein kann.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Mein Exmann hat mich damals vor den Augen unseres jüngsten Sohnes vergewaltigt. Er war sauer auf mich und sagte mir immer wieder, dass ich das verdient hätte, dass ich das ja wollen würde. Mehrmals betonte ich, dass ich das nicht will. Es war ihm egal. Er meinte ich solle aufhören zu weinen und anfangen das zu genießen. Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mich körperlich gegen einen Mann nicht wehren kann. Ich habe es dann über mich ergehen lassen. Ich habe nur noch Decken und Kissen aufgtürmt zwischen mir und unserem Sohn, der mit seinen 6 Monaten neben uns im Bett lag. Ich wollte, dass der Kleine wenigstens nicht mitansehen muss, was sein Vater da mit seiner Mutter macht.
Bis heute wird mir schlecht bei dem Gedanken, dass mein Exmann überhaupt eine Errektion haben konnte in der Situation.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Ich war damals mit meiner ersten, für mich großen Liebe zusammen. Wir trafen und immer heimlich, weil anfangs seine Kunpels nichts wissen durften. Ich war 16, er 18. Ich wurde immer wieder abgeholt und wir verbrachten Zeit an den ungewöhnlichsten Orten miteinander. Auf Parkplätzen im Wald, auf einem Friedhofsparkplatz uvm.. mein erstes Mal fand auf einem Waldparkplatz statt und ich hatte so Schmerzen, dass ich den folgetag nicht laufen konnte. Ich bin damals um 2 cm eingerissen und äußerte meine Bedenken bei ihm. Statt auf Verständnis zu hoffen, wurde mir gesagt „das sei doch normal bei Jungfrauen“. Er wurde ab diesem Tag immer kühler zu mir. Waren wir zusammen, war alles okay. War er bei seinen Kumpels, schrieb er mir sachen wie „du blöde Schlampe, schreib mir nicht mehr! Ich will nichts von dir wissen“.
Als ich damals allen Mut gefasst habe, um mich von ihn zu trennen, beleidigte er mich mehrere Wochen lang über alle Kanäle. Später fand ich heraus, dass er verlobt war und im Folgejahr seine „beste Freundin“ geheiratet hat.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Ich war 15 (heute bin ich 57), sehr unternehmungslustig und kiffte. Ich war meistens die jüngste von allen und wollte auch gerne dazugehörigen. Besonders mochte ich einen jungen Mann (nennen wir ihn Peter), der zu dem recht großen Kreis der Leute gehörte, die Drogen nahmen und die man vom Sehen kannte. Ich war sehr naiv, neugierig und offenherzig. An einem Nachmittag war ich in einer Kneipe und kam mit „Peter“ ins Gespräch. Er und sein Freund hatten Valium zum Verkauf dabei. Ich sagte, dass ich mich dafür interessiere und „Peter“ schenkte mir eine Valium. Es bekamen mehrere Leute mit, einer schüttelte auch den Kopf dazu. Der Freund von „Peter“ schien es auch nicht besonders gut zu finden. meine Wahrnehmung vernebelte sich. Ich schmiegte mich an „Peter“. Er nahm mich mit aus der Kneipe. Zu einem Hinterhof. Er fing an mich zu streicheln und zu küssen. Ich fand es weder gut, noch schlecht. Ich war meinungslos. Er wollte, daß ich seinen P##is anfasse. Ich lehnte ab, er: -Oh, zu jung- und zog mir die Hose herunter, mich zu ihm hin und auf seinen P##is. Das war mein erstes Mal. Zwei, drei Mal ging es auf und ab. Dann zogen wir uns an. Ich ging heim, verwirrt und unendlich wütend auf mich. Mir war eine Sache sehr klar: nie wieder werde ich die Kontrolle aus der Hand geben. Nach ca. 6 Monaten sah ich ihn wieder. Ich lud ihn auf ein Eis ein und sagte ihm, dass es mein erstes Mal gewesen war und es nicht richtig war. Er war erstaunt und entschuldigte sich. Ich sah ihn nie wieder.

Tina

München – 23.02.2025

Ich war 13 oder 14, wirkte aber viel jünger. Nach der Schule war ich an einem großen S Bahnhof und wartete auf meine Bahn zwischen vielen anderen Menschen. Ich saß auf einer Bank und las ein Buch. Ein älterer Mann setze sich neben mich und erst habe ich nicht bemerkt was er macht. Er schob seine Hand in seine Hose und fing an dich zu reiben. Ich versuchte es zu ignorieren und tat so als lese ich weiter. Er hörte nicht auf sondern beugte sich rüber und fragte leise ob ich mir Kleingeld verdienen möchte. Ich sah auf und sah einen anderen Mann grinsen. Ich bin wortlos aufgestanden und weg gegangen.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Mein Exfreund und ich hatten Streit. Ich habe gesagt ich bin nicht in Stimmung nach einem Streit, das ist ein Prinzip von mir. „Du und deine Prinzipien“ war die genervte Antwort die ich bekommen habe. Er hat mich weiter angefasst obwohl ich mehrmals nein und Stopp gesagt habe. Letztendlich habe ich es dann über mich ergehen lassen. Ich habe ihn seit diesem Tag mit anderen Augen gesehen.

anonymous

club in wien – 23.02.2025

ich war 16 jahre alt und habe gerade meine erste trennung erlebt. unter der woche beschloss ich eines abends, dass ich zur ablenkung vom trennungsschmerz alleine in den club gehen wollte. angekommen im club, war dieser aufgrund des wochentages fast leer. ich ging an die bar und wurde von einem älteren herrn nett angelächelt und in ein gespräch verwickelt. er fragte mich, ob ich etwas trinken möchte und bestellte daraufhin eine flasche sekt an der bar. ich trank vllt einen schluck, nicht mehr als zwei. danach erinner ich mich nur mehr an bruchstücke. ich weiss nur noch, dass ich begonnen habe mich ganz komisch zu fühlen und hab intuitiv gewusst, dass ich den club verlassen und nachhause muss. torkelnd ging ich die treppe hinauf und stieg in das erste taxi ein. am weg wurde mir immer komischer zu mute und auch der taxifahrer fragte mich, ob alles okay sei. ich sperrte die haustüre auf, dann die wohnungstüre. meine mutter empfang mich und in dem moment brach ich an der türschwelle zusammen. meine mutter und ich sprachen nie wieder darüber und ich verdrängte diese nacht ebenfalls.
es hat über 6 jahre gebracht, bis ich darauf gekommen bin, dass mir ganz offensichtlich k.o.-tropfen in das getränk gemischt wurden, obwohl das getränk vor meinen augen von dem bartender ausgegeben wurde. jahrelang habe ich scham für diese nacht empfunden und geglaubt ich hatte pech, dass mir übel und schwindelig geworden ist. ich hatte glück, ich war alleine dort und es hätte mehr passieren können.

anonymous

Germany – 23.02.2025

Ich war 8 Jahre alt. Heute schaue ich mir nicht gerne meine Kinderfotos an. Zu sehen wie einst ein funkeln und strahlen in meinen Augen war und es dann verschwand erinnert mich an das was ich nie jemanden gesagt habe. Die scharm ist zu groß auch wenn ich weiß das nicht schuld bin. Als er sich zu mir legte in mein Ohr flüsterte: „Ich zeig dir mal was, das macht viel Spaß aber es bleibt unser Geheimnis.“ Ich sehe sein Gesicht noch heute und fühle noch heute wie dabei seine Hand in meinen schritt geglitten ist. Ich war 8 und er war 19. Für ihn war es spaß. Für mich Folter, für mein ganzes Leben.

Das sollte mein erstes Erlebnis von vielen in diese Richtung sein.

anonymous

location not specified – 23.02.2025

Ich hatte mit 17 mal einen Freund, der um ein Jahr jünger als ich war. Die Beziehung war schon eine red Flag in den Startlöchern da er mich um eine Chance mehrere male angebettelt hat. Leider gab ich ihm diese auch.

Er war der Typ der nie ein Nein hören konnte ohne genervt zu sein, oder konstant zu versuchen meine Meinung mit Diskussionen oder bitten zu ändern. Er hat es ja schon gelernt als wir zusammenkamen. Ich bereue es ihm Bilder von mir geschickt zu haben. Er hat diese dann benutzt um mich eine Weile zu erpressen – und dann hat er mich für eine sehr lange Zeit auf allen sozialen Medien verfolgt.

Suzana Stubicar

location not specified – 23.02.2025

Meine letzte Beziehung war horor..schon am anfang mußte ich ihn schreiben auf Papier
Mit vievile Männer hatte ich schon Sex…wan habe ich mein erstes mahl? und und und …ich habe keiner ahnung, warum ich das auch getan habe…in Beziehung ging immer um sex und mein nein, war leider, ich bin gleich fertig, oder ok ich stecke ihn nur bis Hälfte. In Zeiten wen ich meine Zyste an Eierstöck operriert musste hat er auch kein Gedulld,und ich musste schmertzen aushalten…dan sind wir nach Deutschland angekommen und da fing alles noch schlimmer zu sein …er fäng an mich zu schlagen wegen essen,wegen Lauffzeit von Arbeit bis nach Hause …Gestarn hast du 7 min.gebraucht Heute 10…wo wahrst du? Wer hat dich grade ge+×÷=? Nach meiner niemmand fang er an, sich auszuziehen und ich sagte nein ich habe kein bock..da schreite er auf mich wen ich in beweisen möchte das ich ihn grade nicht bedrogen habe, soll ich ihn oral befriedigen…ich war dumm und ich habe es getan mit Tränen in Auge …so was ist leider jeder Nacht passiert und nicht nur oral,und dan hat er sich immer bemüht mir extra schmertzen zu schenken …und am ende lächeln und zu sagen wie schön es wahr. 2 Jahre lang..aber ich habe es geschafft aus diese Beziehung weg zu gehen …

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich war damals 15 und in meiner ersten richtigen Beziehung mit meinem 18 jährigen Freund. Er war ein unehrlicher Typ mit einem Aggressions- und Alkoholproblem. Ich bin viel zu lange geblieben. Habe Betrug, Demütigung, emotionale und körperliche Gewalt erduldet und dadurch ein völlig verkorkstes Verhältnis zu Beziehungen mit mir herumgetragen die 10 Jahre danach. Ich hatte oft Sex mit ihm, obwohl ich eigentlich nicht wollte, aber mir angedeutet und gedroht wurde, dass er sich sonst woanders holt was er braucht. Nach über 2 Jahren ging ich endlich. Mit 20 bin ich erneut in eine ähnliche Beziehung geraten mit einem Narzissten, der mich so zugrunde gerichet hat, dass ich mir nach der Beziehung das Leben nehmen wollte weil ich mich komplett verloren habe. Ich habe sehr lange nicht verstanden, was Liebe und eine gesunde Beziehung ist. Ich arbeite mit Mitte 30 immer noch an den Traumata, die mir diese beiden Männer zugefügt haben. Glaube nicht, dass ich jemals Kinder haben kann weil ich zu kaputt bin, wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Alleine im Nirgendwo im Ausland in einem Hotel, Hotelmitarbeiter hat mich belästigt, ist gegen meinen Willen in mein Zimmer gekommen und hat mich sexuell missbraucht. Fühle mich seitdem nicht mehr okay und habe immer wieder Panikattacken, habe Angst in allen Situationen, in denen keine Frauen anwesend sind, insbesondere bei Männergruppen.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ein Mal im Zug hat mich ein Tourist angesprochen und wir haben zunächst ein freundliches Gespräch geführt. Kurz bevor der Zug ankam, fragte er nach meiner Nummer. Ich war immer zu schüchtern und schwach nein zu sagen, gab sie ihm also. Später an dem Tag schickte er mir ungefragt dick pics und wollte Nacktbilder von mir haben. Ich habe ihn dann geblockt.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Als ich noch im Krankenhaus gearbeitet habe, haben mir regelmäßig Männer an den Hintern, in den Schritt oder an die Brüste gefasst. Teilweise ältere Männer beim Waschen ihr erregtes Glied gezeigt und mir ekelige Blicke zugeworfen oder anzügliche Sachen gesagt. Ein Angehöriger einer Patientin hat mich mal auf facebook gestalkt und dann angefangen mich zu belästigen.

anonymous

Sachsen – 22.02.2025

Ich lernte, als ich 18 Jahre alt war einen 3 Jahre älteren Mann kennen … ich sollte für die nächsten 20 Jahre von ihm in ziemlich jeder Hinsicht missbraucht werden. Er war mein erster Freund. Ich schlief nach ½ Jahr mit ihm, weil es ‚doch langsam Zeit wurde‘. Es war mein erstes Mal, es war okay. Doch er war nur an seinem Vergnügen interessiert. Er war sehr lange der einzige Mann mit dem ich Sex hatte. Irgendwann hatte ich auch Spaß dran, aber er hat mich auch mehrmals Vergewaltigt, wenn ich schlief, wenn ich zu viel getrunken hatte, ‚Versöhnungssex‘ war auch sehr beliebt (während wir noch stritten). Die schlimmste sexuelle Gewalt tat er mir an, als er mich gegen meinen Willen ‚von hinten‘ nahm und mich dann jahrelang bedrängte, weil ich es ja einmal ‚zugelassen‘ hatte. Und es wäre ja nicht in Ordnung, wenn ich immer ‚Nein‘ sage und er seine Gelüste nicht befriedigen kann. Er würde doch alles an mir lieben … Zum Glück weiß ich inzwischen wie sich Sex anfühlen sollte … und auch was Liebe ist.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Als ich 11 wurde,kam meine Mutter mit meinen damaligen Stiefvater zusammen. Erst schrieb er mir nur Briefe. Dann fing er an mir Zungenküsse zu geben. Danach fing er an dabei währenddessen seine Finger in meine Unterhose und später auch in meine Vagina zu führen. Er fragte mich ob es mich geil macht und ob ich schon schön feucht werde davon. Das reichte dann nicht mehr und ich sollte mich nur mit Unterwäsche auf seinen errigierten Penis setzen und Kreisende Bewegungen machen bis er „nass“ wird. Als ich meine Mutter um Hilfe bat, kam von ihr nur“Das ist normal,du weißt einfach nicht was Wahre Vaterliebe ist“. Ich schloss mich ab diesen Zeitpunkt immer ein und hatte Angst, dass noch mehr passiert. Meine Mutter trennte sich endlich von ihm, aber nicht wegen mir, sondern weil er sie mit einer anderen Frau betrog. Auch die anderen Partner danach meinten nur, dass sie mich ja nicht von der Bettkante stoßen würden oder was für einen Reifen Rollen Körper ich doch habe. Manchmal wurde beim Sex der beiden mein Name gerufen. Meine Mutter musste auch JEDEN Mann den sie traf(auch Handwerker) erzählen, dass ich noch Jungfrau bin, kein Alkohol Verträge und ich so brav wäre. Nur ein einziger Handwerker schrie sie an , warum sie ihm das erzähle, dass es meine Sache ist und ob ihr bewusst wäre wie gefährlich das für mich ist, dass es für manche Männer gerade so eine Einladung ist mich zu vergewaltigen. Von ihr kam darauf keine Reaktion außer , dass alles nur ein Spaß war.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Seit ich 12 bin wurde ich regelmäßig von fremden Männern ungefragt angefasst. An den Brüsten, an meinem Hintern, im Schritt, im Gesicht. Teilweise pressten Männer ihr hartes Glied in der Hose an mich. Ich wusste nie wie ich reagieren soll. Ich habe immer versucht lieb zu bleiben und mich vorsichtig aus der Situation zu befreien. Manchmal ertrug ich es einfach nur. Bis heute habe ich enorme Schwierigkeiten Grenzen zu haben und sie durchzusetzen, habe ein gestörtes Verhältnis zu Sexualität und erstarre hilflos wenn ich gegen meinen Willen angefasst werde.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich war 15, es war mein erstes Mal. Ich hatte keine Ahnung von Sex, wollte es irgendwie nur hinter mich bringen und hatte überhaupt keine gesunden Beziehungsbilder. Wir waren gerade mal 2 Wochen zusammen und es war mir egal. Er hatte Erfahrung und fragte mich, ob ich wirklich sicher sei, dass ich mit ihm Sex haben wolle. Ich sagte ja und er holte ein Kondom. Wir hatten überhaupt kein Vorspiel und er drang einfach in mich ein. Ich hatte große Schmerzen. Als er fertig war, rutschte scheinbar das Kondom ab. Ich habe es nicht bemerkt, weil ich Schmerzen hatte und nicht nachschaute. Er hat einfach nichts gesagt. Als ich später Zuhause auf Toilette ging fühlte es sich komisch an und ich fand das Kondom in meiner Vagina.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Bereits im Alter von ca 4 Jahren testete man ob ich heiratsfähig bin. Erwachsene Männer legten mir ihre Hand auf die Innenseite meiner Beine und fuhren immer näher in den Intimbereich. Sobald ich zuckte oder „Nein,Stopp“ sagte, wurde ich angeschrien und gesagt, dass ich das später als gute Ehefrau aushalten müsste. Als ich 7 war sagte der beste Freund(knapp Ü40) meines Vaters, das wenn ich ein paar Jahre älter wäre, er mich heiraten würde. Als ich 8 wurde zwangen mich die Nachbarsjungen(ca ab 14) dazu mich auszuziehen und ihren Penis anzufassen. Ein älterer Mann ca60 holte sich in aller Öffentlichkeit auf mir einen runter in einem Schwimmbad. Es unternahm niemand was und ich war gerade einmal 10.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Teil 2: Ich versuchte ihn loszuwerden, lief Umwege und irrte ewig umher, aber er verfolgte mich weiter. Mehrmals blieb ich stehen und schrie ihn inzwischen an, dass er mich in Ruhe lassen soll und aufhören soll mich zu verfolgen. Ein Mal direkt vor einem Späti mit einigen Leuten davor. Niemand hat mir geholfen. Ich war in der Situation so überfordert und verängstigt, dass ich nicht daran gedacht habe einfach die Polizei zu rufen. Ich wollte einfach nur noch weg. Irgendwann rief ich eine Freundin an und lief noch circa 1 Stunde im Dunkeln durch irgendwelche Straßen, bis ich ihn schon länger nicht mehr sehen konnte. Dann ging ich nach Hause und fühlte mich von da an ständig beobachtet und hatte Angst, dass er weiß wo ich wohne und mir erneut auflauert.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Teil I: Ich saß im Sommer im Park und versuchte für die Uni zu lernen. Dann kam ein Typ mit einem Fahrrad, setzte sich direkt vor mich und starrte mich an. Ich versuchte ihn zu ignorieren und drehte mich von ihm weg. Dann begann er ein Gespräch mit mir. Ich blieb zunächst freundlich, redete etwas mit ihm, signalisierte aber auch deutlich desinteresse. Als er nicht aufhörte immer näher zu kommen und mich vollzuquatschen, sagte ich ihm, dass es nett war ihn kennen zu lernen, dass ich nun aber gerne alleine wäre und weiter lernen würde. Er drängte sich weiter auf und ging nicht. Ich sagte ihm erneut mehrmals deutlich, dass er jetzt bitte gehen soll. Er weigerte sich und sagte irgendwann nur noch beleidigt, dass er sitzen kann wo er will. Daraufhin stand ich auf, packte meine Sachen und verließ den Park. Er stand ebenfalls auf und ging in die gleiche Richtung. Als mir klar wurde, dass er mich verfolgte, sagte ich ihm, dass er mich in Ruhe lassen soll. Daraufhin sagte er, er könne langgehen und fahren wo er will. Kurz bevor ich Zuhause war (15 min später), verfolgte er mich noch immer. Ich fühlte mich nicht sicher und ging woanders hin. Irgendwann konnte ich ihn abschütteln. Einige Wochen später lief er mir auf dem Weg vom Einkaufen nach Hause über den Weg und fing direkt wieder an mich anzumachen und vollzuquatschen. Ich sagte ihm höflich, aber sehr klar, dass er mich in Ruhe lassen solle und ich kein Interesse an ihm habe. Er fing erneut an mich zu verfolgen.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich war in der U Bahn und stand im Türbereich weil ich nur einige Stationen fahren musste. Dann stieg eine große Männergruppe ein, die gerade JGA feierten und schon gut angetrunken waren. Ich fühlte mich direkt unwohl, weil ein Teil der Gruppe mich die ganze Zeit anstarrte und musterte. Irgendwann sprachen mich einige der Männer an und wollten mich dazu bringen ihren Freund zu küssen, der nur noch heute „frei“ sei. Ich lehnte ab, blieb aber freundlich weil ich es leider nie anders gelernt habe. Sie redeten auf mich ein und versuchten mich zu überreden, aber ich lehnte weiter ab. Bei der nächsten Station wollten sie aussteigen und ich war erleichtert, dass sie dann endlich weg wären. Bevor sie ausgestiegen sind, kam der Bräutigam in spé zu mir und küsste mich gegen meinen Willen auf den Mund und fasste mich an. Ich versuchte ihn wegzudrücken, war aber zu schwach. Die ganze Gruppe lachte und applaudierte, dann stiegen sie aus. Niemand in der Bahn hat mir geholfen in der Situation.

sophie

lübeck – 22.02.2025

Mein erster Freund war 16, ich 14. wir warteten ein halbes Jahr bis wir das erste Mal miteinander schliefen. Er hatte vor mir schon Sex mit einem anderen Mädchen und mir machte es Druck, da ich noch unerfahren war. Ich glaube das erste Mal war okay, ich fühlte mich aber auch im Zugzwang, weil er schon so lange gewartet hatte, meine damalige beste Freundin auch schon mit ihrem Freund geschlafen hatte.
Irgendwann bekam ich die ersten harnwegsinfekte nach dem Sex mit ihm, ich habe es erst Jahre später gerafft. Die Korrelation. Ich habe über Jahre mehrmals pro Jahr Antibiotika nehmen müssen, hatte sogar eine Nierenbeckenentzündung. Mein Immunsystem war nicht existent, mein Körper dadurch von anderen Problemen geplagt.
Sex war irgendwann nur noch eine Pflicht mit ihm. Wenn ich keine Lust hatte oder ‚nur‘ petting wollte (weil es mir Befriedigung verschaffte) war er sauer und hat einen Streit angezettelt bis es dann doch irgendwann zur Versöhnung zum Sex kam. Wenn mir einfach nur nach knutschen war hagelte es vorwürfe weil ich ihn ja geil gemacht habe. Irgendwann traute ich mich dann gar nicht mehr ihn zu küssen. So ging es eine lange Zeit bis ich irgendwann den Absprung geschafft habe. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde dass mich diese Erfahrungen nicht noch immer prägen und was mit mir machen.

Maja

location not specified – 22.02.2025

Ich war 16 und er war mein erster Freund. Das kennenlernen war traumhaft! Doch noch am selben Tag, an dem wir die Beziehung offiziell machten ging es Bergab.
31.10.2020: Meine Eltern waren nicht da und er kam rüber. Wir wollten einen Film schauen und Essen bestellen. Während dem Film fing er an mich zu berühren. Als es mir zu viel wurde schob ich seine Hand weg und sagte ihm, ich fühle mich nicht bereit dazu. Wenig später kniete er über mir, versuchte mich auszuziehen. Ich hab so geweint und versucht ihn zu schlagen aber er meinte nur „ich kenn das, am Ende findest du es doch gut und willst mehr“. Erst als ich mich eingepinkelt habe, ist er von mir runter und meinte ich sei ja widerlich. Kurz danach hab ich es geschafft mich zu trennen. Ich habe es nur meinem heutigen Partner erzählt. Sonst keinem. Mein Ex arbeitet mit Kindern, ist ehrenamtlich sehr engagiert. Keiner würde mir das glauben.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich glaube ich kann mixhbund meine Körper nicht mehr wertschätzen. Ich habe versucht durch Sex mich wieder zu fühlen. Zu spüren. Auch dazu zu gehören. Ein lovoo Date war der Versuch nicht mehr alleine zu sein und all die anderen schlechten Männer die ich mir immer aussuchte zu vergessen. Er war lieb, er war anders. War mal dick, hat viel abgenommen und ich war auch nicht so schlank. Nach dem dritten date gingen wir in sein Zimmer, wir hatten Sex. Dabei wollte er mich immer in eine eigene Richtung haben. Danach warf er mich raus, er ghostete mich. Ich glaube ich wurde beim sex gefilmt. Kann aber auch nur ein Gefühl sein, aber sein Grinsen in eine Richtung der Kommode geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Er benutze mich nur.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Korrektur und Fortsetzung des Berichtes … entschuldigt bitte ich habe zu schnell gesendet und musste meine Worte erst fassen…
Ich wurde operiert an endometriose. Ich hatte große Schmerzen danach. Die Nachuntersuchung war schmerzhaft, eine angehende ÄRZTIN sagte mir laut ins Gesicht: sie werden jetzt immer Schmerzen haben, beim sex, bei ihrer Periode und überall, akzeptieren sie das. Sie führte die Untersuchung durch, stoßte die Geräte in die Vagina ohne Rücksicht, tastete mit ihren Fingern grob die vagina innen lange ab. Sie „fingerte“ mich. Sie sagte: jetzt haben sie einen Vorgeschmack. So wird es sich immer anfühlen. Sie werden nichts oder Schmerzen fühlen so wie jetzt. Mich begleitet dieses Traumata bis heute und viel begreife ich erst jetzt. Es war eine vergewaltigung durch die Ärztin. Je mehr Jahre vergehen desto mehr begreife ich es und ich weiß nicht mal mehr ihren Namen.

anonymous

Germany – 22.02.2025

Wir dateten insgesamt drei Monate. Meinen ersten Kuss überhaupt und mit ihm hatte ich auf einer Party, als ich sehr betrunken war und ihn eigentlich gar nicht küssen wollte, da ich immer die Vorstellung hatte, auf den Richtigen zu warten. Ich sagte auf seine Versuche hin immer wieder nein. Irgendwann legte ich meine Arme um seinen Hals, weil ich nicht mehr alleine stehen konnte. Das war für ihn die Einladung, mich zu küssen.
Jedes Mal, wenn wir uns von dort an sahen, küssten wir uns und machten rum, wobei ich ihm einmal sagte, dass ich heute nicht möchte. Er redete so lange auf mich ein, bis ich nachgab.
Auf dem Weg zu einer Party bei ihm in der Nähe, dachte ich mir noch, dass ich – falls ich mit ihm schlafen sollte – noch sehr lange warten würde, da ich noch lange nicht bereit war. An diesem Abend trank ich viel zu viel und war komplett betrunken. Danach ging ich mit zu ihm. Nachdem ich mich noch bei ihm im Bad übergeben hatte, wollte ich nur noch schlafen. Er wollte aber mit mir schlafen und da ich wusste, dass er mein Nein nicht akzeptieren würde, sagte ich nichts dagegen. Heute weiß ich kaum mehr etwas von dieser Nacht wegen dem Alkohol – und weil ich es vielleicht verdrängt habe. Er hat mich direkt nach der Nacht geghostet.
Mittlerweile kann ich Nein sagen zu Männern und kann standhaft bleiben, auch wenn sie es nicht akzeptieren. Es hat gedauert, aber ich habe es geschafft.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich hatte mein erstes Mal auf einer Party, mit einem, den ich toll fand. Er und ich gingen in ein Zelt, ich wollte auch mit ihm sein. Er fing an mich befummeln, ich war bereit und doch nicht. Er sagte damals: es ist nur Sex und führte ein. Er brach ab, ich hatte Schmerzen. Er hörte draußen Stimmen die sagten der … knallt die … er ging darauf hin raus und wurde gefeiert. Ich blutete und war beschämt. So war mein erstes Mal und bis heute begleiten mich Männer Traumata. Vertrauen kann ich nicht.

anonymous

Bremen – 22.02.2025

Ich war 17 Er ebenfalls. Wir waren 2 Wochen „zusammen“. Ich hatte das Gefühl ein Spätzünder zu sein. Er war erfahren. Ich war nicht bereit und wollte abbrechen weil es weh tat (trocken rein). Er sagte ich solle mich nicht so anstellen, das erste Mal tut immer weh. Er gab mir ein Kissen zum rein schreien/beißen und sagte ich Zahl jetzt bis drei. Dann hat er ihn reingestoßen. Ich hab 2 Tage geblutet und es niemand erzählt, weil ich dachte es muss weh tun, es wäre normal. Als ich danach nicht wieder wollte drohte er seine ex anzurufen, sie würde ihn ran lassen. (Habs drauf ankommen lassen, er sich nicht getraut und n Lieferservice angerufen)
Es hat Jahre gedauert bis ich verstanden habe, dass es Missbrauch war. Mit mitte 20 hab ich mir meine Sexualität zurück geholt. Vorher hab ich jede Intimität abgebrochen, da ich es nich zulassen konnte, dass jemand in mich eindringt

anonymous

Mecklenburg Vorpommern – 22.02.2025

Manchmal denke ich, dass mir das niemand glauben würde, wenn ich darüber reden würde, dass ich als minderjähriges Mädchen von meiner Mutter gemeinsam mit ihrem damaligen Partner unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht wurde als ich 13Jahre alt war. Weitere: von meinem Opa als ich 8Jahre alt war, von meinem Patenonkel als ich 10Jahre alt war und von meinem anderen Stiefvater als ich 13Jahre alt war. Nach circa 20Jahren intensiver Verdrängung und vielen Schuldgefühlen, habe ich zu niemandem mehr von Ihnen Kontakt.

amy

location not specified – 22.02.2025

TEIL 2

Er kniet sich auf den unteren Teil der Matratze vor meinen nackten Körper. Er ist sich sicher, dass ich schlafe.
Wieder ein paar wenige Sekunden später kommt er nun.
Er spritzt auf meinen nackten, zu schlafen glaubenden Körper.
Er ist fertig. Es ist vorbei.
Er wischt mich sauber und deckt mich wieder zu.

Ich habe ihn nie damit konfrontiert.
Ich habe Angst vor der Frage “Hast du dir das nicht nur eingebildet?”
Außerdem – wir befanden uns doch in einer Beziehung…das ist ja dann gar nicht so schlimm, oder?

Heute bin ich 28.
Das ganze ist mir noch zwei weitere Male passiert, mit Menschen, die ich einen längeren Zeitraum datete.
Die Anspannung, nachts neben einem Mann zu schlafen, die ist bis heute da.

amy

location not specified – 22.02.2025

Es fällt mir heute noch schwer, darüber zu erzählen.
Es überhaupt anzunehmen, dass etwas nicht richtig gelaufen ist…weil immerhin befanden wir uns ja in einer Beziehung.

Ich hatte meinen ersten (und bisher einzigen) Partner mit 16 kennengelernt. Er, bloß ein Jahr älter.
Neben ständigem überredet werden, ihn “ranzulassen” und Socken, welche ums Bett herum verteilt auf mich warteten, sie wegzuräumen…voller eingetrocknetem Sperma.
Genau daneben, gibt es eine Nacht.
Ich schlafe, sowieso angespannt und nervös vor dem morgendlichen aufwachen, weil er da natürlich am meisten Lust hat…das man das Ganze auch vorziehen kann, daran habe ich nie gedacht.
Also – ich schlafe…mitten in der Nacht werde ich wach, weil die Decke raschelt. Weil ich ein immer schnellerwerdendes atmen höre. Weil es sich irgendwie feucht anhört.
Mein Herz rast, weil es mir so unangenehm ist, dass mein Freund sich mitten in der Nacht neben mir befriedigt.
Bloß nicht kenntlich machen, dass du wach bist, denke ich mir…also erstarre ich und hoffe, es ist gleich vorbei.
Und das war es. Es war bald vorbei.
Als er kurz davor ist, fertig zu werden, nimmt er die Decke von sich und steht auf.
Ich frage mich, ob er wohl nun wenigstens ins Bad geht…als mir ein paar wenige Sekunden später aber kalt wird, verstehe ich, dass er auf meine Seite des Bettes gekommen ist, um auch meinen Körper von der Bettdecke zu befreien.
Nicht atmen. Nicht bewegen.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich war mit meinem damaligen Freund im Urlaub, als ich 25 war. Wir waren in einer Bar, und ich vermute, dass mir Ko-Tropfen verabreicht wurden. Mir ging es überhaupt nicht gut. Es gab einen kleinen Streit, weil er meinen Zustand nicht verstand. Dann endet die Erinnerung. Ich wachte morgens im Hotelbett neben ihm auf und hatte starke Unterleibsschmerzen, sogar ein wenig Blut auf dem Bettlaken. Er sagte, ich hätte ihn so genervt, dass er mich ‚richtig hart mal durchgenommen‘ habe. Ich konnte dieses Gefühl lange nicht benennen und habe nicht verstanden, was da passiert ist. In dem Moment blieb ich still und habe ihn erst Monate später verlassen. Ich dachte lange darüber nach, ob es vielleicht meine eigene Schuld war

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ein Mann folgte mir beim Spazierengehen durch den Park. Ich habe es gemerkt, bin schneller gelaufen und extra in der Nähe einer anderen Frau stehengeblieben. In der Hoffnung, dass er mich dann in Ruhe lässt. Stattdessen spricht er mich an. Guckt mir permanent auf die Brüste und sagt „Ich habe noch nie eine Frau mit so großen gesehen“. Ich sehe mich unsicher um, keiner reagiert. Die Frau auf der Bank ist aufgestanden und von uns weggegangen, weil sie telefoniert hat. Keine Ahnung ob sie bemerkte hat, was passiert ist. Der Typ wird aufdringlichen, fragt ob er sie mal anfassen darf, meine Brüste. Wie ich heiße und wo ich wohne wollte er wissen. Ich bin jeder frage ausgewichen und habe ihm gesagt, dass er mich bitte in ruhe lassen soll. Er sagte, es sei doch nichts dabei. Ist doch nicht schlimm. Ich soll mal nicht so sein. Erneut begann er mich über mein Leben zu fragen, dass er neu hier sei, niemanden kenne und Leute kennenlernen will. Das er mich kennenlernen will. Ich hab dann mrin Handy gezückt und meine beste Freundin angerufen. Ich hab so getan als würde ich mit der Polizei sprechen und er ist abgehauen.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich war verliebt.Ich war glücklich.Ich war blind.Kennengelernt auf einer Baustelle.Gedatet in einem Café.Liebe.Glücklich.Er renovierte gerade das Obergeschoss des Hofes seines Opas.Dabei half ich ihm,unterstütze,leistete meine kreative Ideen und handwerkliches Können für die(in Gedanken hoffentlich zukünftige gemeinsame)Wohnung.Ich war richtig glücklich und verliebt,er war charmant,witzig und ein Macher,das gefiel mir.Seine Familie lernte ich schnell kennen.Seine Mama habe ich als erstes getroffen als wir mal abends nach oben schlichen.Sie war im Stall.Damals wohnte er noch in seinem Zimmer mit eigenem Bad in dem Eltern Haus.Das andere war ja noch nicht fertig.Nach einer langen Nacht meinte seine Mutter durch anklopfen wir sollten runter kommen und was mit ihnen essen.Das taten wir auch,ich wurde ihnen vorgestellt.Seinen Bruder und seiner Schwägerin auch. Mama,Papa und die anderen beiden saßen am Tisch,es war eine ganz liebe Familie.
Ab da half ich ihm bei der Wohnung, im Stall,versuchte jede Sekunde bei ihm zu sein,habe noch wunderbare Bilder im Kopf.Oft arbeitete er länger,ist ja am Bau nicht unüblich.Er war ja fleißig,manchmal hatte er deshalb keine Zeit.Eines Tages sagte ich ihm,dass ich verliebt bin in ihn.
Er lächelte.Ich bemerkte nichts.Ich war blind vor Liebe. So ging das über ein halbes Jahr.Bis der Tag kam an dem ich das erste Mal eine whatsap auf seinem Handy sah,eine andere Frau.am Ende stellte sich heraus,dass er viele Frauen hatte und alle wussten es.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Mit 13 war ich auf dem Weg nachhause von der Schule. Dabei geht man durch einen kleinen Park, es war helligter Tag. Ein Mann auf einem Fahrrad fuhr an mir vorbei und griff mir an die Brust. Es tat weh, weil er ja auch so schnell unterwegs war, richtig zugepackt hat, also an meiner Brust gezogen hat. Ich hasse es wenn mich jemand dort berührt

Lili

Berlin – 22.02.2025

Mit 16 wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert, wegen einer cyste, die auf dem Ultraschall so groß war, dass meine Ärztin meinte sie müsste unbedingt operiert werden.
Im Krankenhaus sollte ich Vaginal untersucht werden. Ich war zu dem Zeitpunkt noch nie beim Frauenarzt und habe dies im Vorfeld auch deutlich gemacht. Das ich Angst habe, dass ich unsicher bin. Die Frauenärztin hatte natürlich wenig Zeit, hat sich wenig für mich interessiert und ich hatte die größten Schmerzen meines Lebens als sie das Gerät in mich einführte. Ich hab geheult und geschrien, sie hat immer nur gesagt ich soll mich nicht so anstellen. Das tut nicht weh, hat sie gesagt. Da ich zu unruhig war hat sie die Behandlung abgebrochen. Danach kam die Oberärztin mit einer Psychologin. Ohne große Erklärungen setzte sich diese zu mir, sie war unfreundlich, wirkte kalt und begann fragen zu stellen. Ich hab sofort gemerkt worauf sie hinaus will, habe brav geantwortet. Im Nachgang kam erneut die Oberärztin und flaumte mich an, dass die Psychologin nicht den Eindruck hat, dass mir je etwas passiert ist und das ich dementsprechend völlig überreagiert habe und mich bei der Frauenärztin daneben benommen habe.
Ich bin jetzt fast 25. Ich war seit dem nie wieder beim Frauenarzt.

L

location not specified – 22.02.2025

Ich war 15 als wir uns kennen lernten, er 24. Irgendwie fand ich es cool, dass ein älterer Typ auf mich steht und die ersten paar Wochen fühlte es sich gut an, heute weiß ich, dass es Love Bombing war. Über mehrere Monate isolierte er mich immer weiter von meinen Freund*innen und meiner Familie, bis ich eigentlich permanent bei ihm war. Wollte er Sex und ich nicht, hat er mich anfangs überredet, dann kamen Drohungen dazu, später Gewalt. Irgendwann hat er mich gezwungen auch mit anderen Sex zu haben. Zwei Jahre ging das, ich hatte viel zu viel Angst zu gehen oder irgendwem was zu sagen. Ein einziges Mal hab ich versucht mich zu wehren, er hat mich so heftig zu Boden geschlagen, dass ich fast 30min bewusstlos war (später erfuhr ich, dass ich eine Hirnblutung hatte). Er hat keinen Krankenwagen gerufen, ich lag mehrere Tage bei ihm in der Wohnung und habe unfassbares Glück, das überlebt zu haben. In den Tagen habe ich es irgendwie geschafft, einer Freundin eine Nachricht zu schreiben, sie hat mich mit einem Freund, als er nicht da war, in einer Nacht und Nebel Aktion abgeholt. Danach hat er mir immer wieder aufgelauert, einen Freund von mir verprügelt, mir gedroht. Ich habe ihn angezeigt, er war 6 Jahre im Gefängnis. Ich kann heute, nach 15 Jahren Therapie halbwegs „normal“ Leben, habe zwei Kinder und eine glückliche Beziehung. Aber die Narben bleiben…

anonymous

location not specified – 22.02.2025

ich war 16 und das erste mal mit muttizettel in einer disco feiern. ich hatte ein oberteil an welches ich komplett gefühlt habe und ich fand mich wirklich schön an diesem abend. es war weiß und im ausschnitt war meshstoff.
wir standen an einem tisch mit bekannten jungs aus unserem dorf. aus dem nichts fasste mir ein junge in den ausschnitt und meinte „ich dachte die wären für alle da“ und ging weg.

julia

location not specified – 22.02.2025

es war meine erste beziehung. ich hatte noch keinerlei erfahrung mit intimitäten. nach einer relativ normalen anfangszeit erpresste er mich damit schluss zu machen, wenn ich ihm kein bild von meinen brüsten schicken würde. ich tat es, weil es meine größte angst war, dass er mich verlassen könnte. er wollte immer und immer mehr an diesem abend. mit jedem foto erpresste er mich weiter und ich lag mittlerweile heulend im bett und schämte mich vor mir selbst. irgendwann ging es so weit, dass ich ein foto in doggy-position vorm spiegel schicken musste. ich ekelte mich so vor mir selbst, dass ich mich übergeben musste. währenddessen ging der terror weiter und ich musste noch eins schicken, was besser war. mit diesem bild hatte er mich in der hand. ich musste am nächsten tag zu ihm fahren und dort vergewaltigte er mich. er sagte, dass er sonst meine bilder verbreiten, wenn ich nicht mitmachte. es war mein „erstes mal“. ich dachte jahrelang es wäre meine schuld, bis ich zur traumatherapie ging. ich wurde sexuell missbraucht.

Nicole

22761 – 22.02.2025

Ein Mann fragte mich ob ich nicht Lust hätte mit ihm und seiner Gruppe Freunde(gemischte Gruppe M/D) zum Biljardspielen zu gehen. Ich war gerade für die Ausbildung in das Dorf gezogen und noch sehr alleine. Da die Gruppe gemischt war, habe ich da nichts bei gedacht. Am Ende des Abends, sollte er mich noch nach Hause bringen. Ich war 17 und hatte noch kein Auto und die Biljardhalle war drei Dörfer weiter. Ich stieg ein und er fuhr mit mir aber erst auf einen Parkplatz, Dort knutschten wir, was ich noch in Ordnung fand. Als er dann aber mit mir schlafen wollte und ich nein sagte, wurde mein Nein immer wieder wegdiskutiert. Auch ein wegdrängen reichte nicht aus. Es war 3h nachts und ich wusste nicht wo ich war, damals gab es auch noch keine Handys. Ich lies ihn dann schließlich gewähren, es war zum glück kurz, aber da ich gar nicht wollte, hat es ziemlich geschmerzt. Er führ mich dann nach Hause und versteht vermutlich bis heute nicht, warum ich danach nicht mit ihm zusammen sein wollte. Ich fing eine Woche später mit dem Führerschein an und fahre seitdem überall selbst hin. Am Ende schäme ich mich noch immer, weil ich ja mitgefahren bin. Er war im übrigen 27.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich war 15. Ich hatte die vermeintliche große Liebe gefunden. Er war älter und wollte unbedingt mit mir schlafen. Ich fühlte mich nach sechs Monaten noch nicht so weit! Er hat mir gesagt, dass er zwar mit mir zusammen bleiben, aber zu einer Prostituierten geht, wenn ich nicht mit ihm schlafe. Ich habe es getan. Heute bin ich fast 40 und würde heute nie wieder so eine Erpressung hinnehmen. Aber damals war ihn zu jung! Ich hab jahrelang nie darüber gesprochen, weil es mit peinlich ist und ich so schwach war

N

Deutschland – 22.02.2025

Mein Exfreund hat mein Nein oft ignoriert. Auch mein mehrfaches Nein.
Als ich endlich den Mut hatte ihn darauf anzusprechen wurde er wütend und traurig. Er beschuldigte mich ihm Vergewaltigungen vorzuwerfen. So dass ich ihn dann getröstet habe und meine eigene Erfahrungen klein redete, damit es ihm besser ging.
Danach hat er sich oft über mich lustig gemacht. „Meinst du dein Nein ernst? Bei dir weiss man ja nie..“ so und ähnliches musste ich mir dann immer anhören.
Sex wurde zur Arbeit. Ich wollte alles richtig machen und ihn nicht verärgern, enttäuschen oder traurig machen.
Irgendwann wurde es mir zu viel und ich machte Schluss. Ich verstehe erst jetzt langsam was passiert ist.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Er (damals 30) hat mir (damals 19) mit Konsent zum Ausprobieren einen Edelstahlhalsreif an den Hals angelegt. Wir waren in einer kinky Bubble unter Freunden, haben gequatscht und Kleidung/ Accessoires anprobiert.
Mir ging es damit irgendwann nicht mehr gut, ich bat ihn darum mir den Reif zügig abzunehmen. Er hat viel zu lange gebraucht meine Aussage überhaunt ernst zu nehmen. Ich bin mental Abgestürzt. Ich habe Abstand in der Wohnung nebenan gesucht (da wohnte ein Freund, der mit in der Runde saß und sich dann auch um mich gekümmert hat). Der Typ hat nicht nach mir gesehen oder gefragt was los sei. Am nächsten Tag hat er mich angeschriehen, mit mir über die Verantwortung gestritten und mir zuvor gemachte Vergewaltigungs Erfahrungen abgesprochen.
Diese Manipulation begleitet mich bis heute, auch wenn es schon einige Jahre her ist.

Zu dem Freund, der sich gekümmert hat und generell in die kinky Szene habe ich bis heute Kontakt und dardurch viel über Konsent und co gelernt. Das ist irgendwo sehr heilsam und gleichzeitig lassen mich die Erfahrungen oben nicht los. Der Verantwortung und der Tragweite dieses Vorfalls ist sich der Mensch bis heute nicht bewusst. Bis heute zeigt er gleiche Verhaltensmuster.

Miri

Hamburg – 22.02.2025

Ich traf mich mit jemandem, den ich auf Bumble gematcht hatte. Ich habe vorher klargestellt, dass ich nach platonischem Austausch suche und aktuell kein Interesse an Sex mit penistragenden Menschen habe.
Ich habe ihn bei ihm Zuhause besucht. Ich erinnere mich nicht mehr an alles und kann deshalb nicht verstehen, wie es überhaupt so weit gekommen war. Woran ich mich erinnere: Er hat immer wieder gesagt, dass er es schade findet, dass ich keinen Sex mit ihm möchte. Er hat sich an seinen PC gesetzt und Pornos angemacht. Hat angefangen mich anzufassen, obwohl ich das nicht wollte. Ich kann nicht sagen, warum ich nicht gegangen bin oder warum ich mich nicht dagegen gewehrt habe. Aber ich bin entsetzt darüber, dass mein Nein wiederholt nicht ausgereicht hat.
Nach diesem Abend war mir noch gar nicht klar, was mir da gerade widerfahren war. Meinem Körper schon. Auf dem Weg nach Hause musste ich mich mehrmals übergeben.

anonymous

Deutschland – 22.02.2025

Wir kannten uns schon ca ein halbes Jahr und hatten bereits viele Male. Nachdem wir es eigentlich auf Eis gelegt haben, haben wir uns noch einmal gesehen, ich wusste dass er Lust hatte. Ich dachte ich hätte es auch, wir waren im Auto und ich merkte schon, dass ich unentspannt und untypischer Weise irgendwie nervös war. Als er eingedrungen ist hatte ich starke Schmerzen, ich dachte es geht gleich weg. Das tat es allerdings nicht. Es tat bis zur letzten Sekunde gleich doll weh, ich habe mehrmals Geräusche von mir gegeben, die eigentlich deutlich nach Schmerz klingen, mitunter ein „aua“. Angeblich hat er dieses als stöhnen aufgefasst und meinte er braucht nicht mehr lang. Als er fertig war, stand ich irgendwie neben mir. Ich habe ihm danach mehrmals gesagt, dass Ich Schmerzen hatte, er hat jedoch die ganze Zeit nur mein -angeblich so lustvolles- „stöhnen“ nachgemacht und gesagt, dass es mir doch auch gefallen hat und „wie geil“ es war. Wir sind danach in ein Café. Als ich zur Toilette ging, sah ich dass ich blutete, ohne meine Periode zu haben. Er beharrte auf ein weiteres mal, welches zum Glück nicht stattfand. Es war das letzte Mal und heute weiß ich, dass er hätte aufhören müssen. Ich dachte es war nicht schlimm, aber ich fühle mich immer wieder bei der Erinnerung an dieses Mal unwohl und irgendwie traurig. Nach dieser Erfahrung hatte ich lange Zeit Angst davor, wieder mit jemandem zu schlafen.

Birte

Hamburg – 22.02.2025

Soooooo viel! Mit 14 hat ein Kumpel, der neben mir saß als wir einen Film schauten, mir einfach an die Brust gefasst. Mit 15 hat mich ein Typ, den ich auf einer Jugendreise kennengelernt hatte, zum Sex genötigt. Ich hab gesagt dass ich nicht will, er hat mich „überredet“ Heute weiß ich, dass es eine Vergw. war. Ich würde geschlagen weil sich jemand Sex mit mir erhofft hatte, mit dem ich im Club kurz getanzt hatte, das hatte er als „Versprechen auf mehr“ gewertet. Ein Mann hat mir mit 19 einfach die Zunge in den Mund gesteckt, weil ich nett gewesen bin. Ich bin generell eine fröhliche und nette Person. Männer beziehen das auf sich. Sie wollen das für sich. Wie Vampire! Wie oft mir schon „flirten“ unterstellt wurde, wenn ich einfach nur ne gute Zeit mit meinen Freundinnen hatte. Angeblich hätte ich so ein „blitzen“ in den Augen…. Es ist wirklich schlimm, was alles schon auf mich projiziert wurde aus Wunschdenken, Gier und Geilheit heraus.

Julia

location not specified – 22.02.2025

I was once in a bus. A men kept looking at me all the time. I felt uncomfortable and tried to ignore him, but he was staring so penetrant that I couldn’t ignore it. When I looked at him I noticed, that his finger was bleeding. I wanted to be gentle and I gave him a bandaid. When I exited at my station he went out as well and I wanted to go fast away but he took my arm and held me back. He told me that I was a beautiful little girl (I was 16). He put his hand on my waist and I couldn’t move because I was paralyzed. With the other hand he caressed my face and I felt so uncomfortable. People were around us but the didn’t do anything. He told me then what he would do with me if I was his age and when I told him that he should leave me alone, he said, that I should stay, because he wouldn’t see such a beautiful girl all day. He kept touching me and after some time he whispered in my ear that it’s tragic, that I’m so young. I managed to escape him so nothing bad happened but I still felt his hands touching me. I ran home and took a shower to wash his hands off but it didn’t work. I could feel his hands on my cheek for so long that I started scratching it until it was bleeding. I spent the rest of the day in panickattacks and I just can’t forget it.
I knew that it could have been much worse and that this is not so bad, so I kept quiet. You probably heard worse stories, so I felt bad writing you, but I need to tell it.
Thank you

M

Oberhausen – 22.02.2025

Damals, mit 19, wurde ich vergewaltigt. Ein Bekannter, Ende 20 bis Anfang 30, hatte mich zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen. Die Stadt war ca zwei Fahrtstunden mit dem Zug von meinem Zuhause entfernt. Ich wollte also nicht lange bleiben. Es waren nur Männer anwesend. Sie brachten mich dazu viel Alkohol zu trinken. Es wurde immer später, ich hatte mich schon übergeben. Einer nach dem anderen ging nach Hause, bis ich allein war mit dem Bekannten. Kein Bus fuhr mehr um diese Uhrzeit. Er wollte Geschlechtsverkehr. Ich lehnte mehrmals ab. Er bedrohte mich. Also gab ich nach und ließ es über mich ergehen. Am Tag danach brachte er mich wenigstens mit seinem Auto bis zum nächsten Bahnhof.
Heute bin ich 34 Jahre alt. Manchmal muss ich noch daran denken.

J

location not specified – 22.02.2025

Mein ehemaliger Stiefvater hat mich in meiner Kindheit geschlagen und angefasst 8 Jahre. Es fand aber zum Glück keine Penetration statt. Mit 13 sind wir weg, länger und es wäre sicherlich zu mehr gekommen. Mein erster Partner fing irgendwann auch an mich zu zwingen. Er drohte mir und er riss mir sogar mal den Tampon raus. Das ging über 4 Jahre so. Schön war der Sex nie. Er wurde immer bösartiger zu mir und ich trennte mich nach 4,5 Jahren. Er nahm sich das Leben und mir wird auch 13 Jahre später noch die Schuld gegeben. Was er mir angetan hat ahnt natürlich kaum einer. Mir wurde erst später bewusst, dass es Vergewaltigungen waren. Irgendwann war ich mit jemanden glücklich und es machte Spaß. Doch da entpuppte sich bald ein wahrer Narzisst. Er war immer unzufrieden und fing irgendwann an etwas Gewalt zuzufügen beim Sex. Ein Nein ignorierte er. Ebenso zwang er mich zu anal und war so schlecht darin. Es tat immer weh und blutete. Anders hatten wir fast gar kein Sex mehr. Den hatte er dann mit Affären. Warum ziehen wir alle so etwas dann immer an? Ich habe den Glauben verloren… Ich hatte dennoch sehr viel Glück im Unglück und bin dafür dankbar… Aber ich bin von all diesen toxischen Dingen geschädigt. Mein Partner der jetzt auch in schwierigen Zeiten (ich bin schwer krank geworden wenige Wochen nachdem wir zusammen kamen) an meiner Seite ist, ist Gold wert. Und er weiß nichts von all dem. Sex ist eher nachrangig nun und die Bindung ist stark. Es gibt auch gute Männer. Danke 🙂

Sarah

Graz – 22.02.2025

Ich war in einer toxischen Beziehung mit einem Mann, den ich nur noch als meinen Stalker-Ex bezeichne. And he did it again! Diesmal nicht mit mir und ich will nicht mehr schweigen. Das ganze ging über einen Zeitraum von 1,5 Jahren. Geendet hat es erst als ich ihm mit der Polizei drohte oder wie ich jetzt weiß: als er eine Neue hatte. Er hat mich verfolgt, obwohl ich gesagt habe ich will meine Ruhe. Er hat mich nach der Arbeit abgefangen, zum Glück hatte ich meinen Vater am Telefon. Er hat mein Gespräch unterbrochen, obwohl ich gesagt habe: Lass mich in Ruhe. Er ist auf meiner Party aufgetaucht, obwohl ich ausrichten ließ: du bist hier nicht erwünscht! Hat einen Aufstand gemacht obwohl es hieß: Bitte gehe! Er hat mir Briefe geschrieben, obwohl ich gesagt habe ich will keinen Kontakt. Er hat mir E-Mails geschrieben, weil ich seine Nummer blockiert hatte. Er ist mehrmals vor meiner Haustüre gestanden, weil ich mich nicht mehr gemeldet habe. Er ist an meinem Arbeitsplatz aufgetaucht als ich ihm die Tür vor der Nase zuknallte, zum Glück war mein Chef da. Als ich am Boden war wegen der Krebsdiagnose meiner Schwägerin hat er hat mich betrogen und gemeint es sei meine eigene Schuld. Er hat heimlich Nacktfotos von mir gemacht obwohl ich ihm kurze Zeit davor gesagt habe: Von mir gibt es keine Nacktfotos weil ich das nicht will. Ich habe ihm gesagt er soll sie sofort löschen, ob er es getan hat weiß ich bis heute nicht. Er hat mein Nein nie akzeptiert. Und viele haben mir nie geglaubt.

Cathinka

location not specified – 22.02.2025

Mein Freund wollte gerne viel Sex.es war immer Zuwenig fand er.
Dies wurde mir von ihm fast bei jedem Konflikt gesagt .wenn ich nicht mit ihm schlafen wollte ,fielen so Sätze wie“er kann ja auch nur der aktive part sein,ich müsste gar nichts machen“.
Wenn ich Sex „verweigerte“ reagierte er mit Zurückweisung .kuscheln oder sonstige Nähe war dann nicht mehr drin ,manchmal verzig er sich dann auch ins Gästezimmer ,weil er es nicht aushalten könnte neben mir zu liegen.
Ich fühlte mich permanent unter Druck gesetzt von ihm und hatte wahnsinnige Angst vor dem Liebesentzug und Abbruch der Beziehung,die mir dann drohte.
Er wusste das ich ein Bindungsthema habe und mir Nähe ohne Sex schwer fiel und auch von meinen Verlassenheit Ängsten wusste er .ich war da immer sehr transparent.
Und dennoch arbeitete er mit Druck und ja immer mal wieder gab ich nach und hatte Sex mit ihm obwohl ich es nicht wollte

Ich möchte anonym bleiben

location not specified – 22.02.2025

Meine Geschichte ist nun 30 Jahre her. Mit 13 Jahren war ich mit mehreren Freundinnen bei einem Mitschüler zu Hause. Er hatte noch ein paar Freunde eingeladen. Unter anderem ein paar Schüler meiner Schule. Wir alle, und das betone ich bewusst, waren nicht älter als 15 Jahre. Irgendwann wurde ein porno angestellt. Mir war das zu schräg und ich ging ins Kinderzimmer meines Mitschülers um mich der unangenehmen Situation zu entziehen. Nach 2 Minuten kam einer meiner Mitschüler hinter mir her mit einem seiner kumpels. Er schloss die Tür hinter sich zu und beide kamen auf mich zu. Einer zog mich auf den Boden und hielt meine Arme fest, der andere zog mir die Hose aus.Ich begann zu schreien und zu betteln das sie aufhören sollen. Eine meiner Freundinnen hörte mich schreien und fing an an der Tür zu rütteln und zu treten. Irgendwann ließen die beiden von mir ab und öffneten die Tür. Dadurch wurde ich vor schlimmeren verschont. Hätte mich keiner gehört, wäre es zu einer Vergewaltigung gekommen. Ich war so geschockt und verschämt, dass ich wie gelähmt war und verharrte in der Wohnung, bis wir alle gingen. Jahre später hatte ich einen Partner der einen der beiden im Freundeskreis hatte. Als ich ihm davon erzählte, wurde mir vorgeworfen das ich übertreiben würde. Das schlimme daran ist, dass sie noch so jung waren damals, aber eine Brutalität und Härte N den Tag legten, die mich lähmten.

Julia

Niedersachsen – 22.02.2025

Es ist noch recht frisch. Letzten Samstag habe ich erfahren, dass mein (jetzt) Exmann mich seit 8 Jahren gelogen und betrogen hat. Seit 2010 sind wir zusammen gewesen und haben geheiratet, wir haben drei Kinder. 2017 heiratete er in seinem Heimatdorf eine Frau, damit sich diese um seine Mutter kümmern kann (ist dort so). Daraus sind drei Kinder entstanden. Wir waren im Dezember im Heimatland und habe auch seine Frau und die Kinder kennengelernt. Mir wurde sie als Schwägerin vorgestellt. Alle dortigen Familienmitglieder haben das Spiel mitgespielt und meine Kinder und mich angelogen.

Zumindest hat er mir am Mittwoch die Wahrheit gesagt, dass es stimmen würde. Jetzt habe ich Klarheit. Er hat nicht nur mich betrogen, sondern auch seine eigenen Kinder.

Endlich schwebt keine Lüge mehr über unser aller Leben. Wir können das Leben neu gestalten, die Wunden dürfen jetzt langsam heilen ❤️‍

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich war 13 und war in der Jugendkapelle unseres Musikvereins im Dorf. Dort waren auch schon ältere. ER (18 Jahre) war auch dort. Er hat mir mal geschrieben, dass ich wohl etwas vergessen hätte, eine SMS. Ich hatte nichts vergessen, trotzdem schreib er mir weiterhin. Machte mir Komplimente, was für eine „schöne Frau“ ich doch sei. Anfangs fand ich das komisch, ich war schließlich so viel jünger. Irgendwann wollte er sich Nachts treffen ohne das uns jemand sah. Seine Begründung, er will mich erst kennenlernen bevor es jemand weiß. Heute weiß ich, er hat genau gewusst wie ekelhaft er war, sich mit einer 13 Jährigen treffen zu wollen, deshalb wollte er nicht das es jemand mitbekommt. Wir treffen uns, redeten oft Stunden lang. Nachts und alleine. Ich verliebte mich in ihn. Dachte ich wäre was ganz besonderes. Eines Abends, wir küssten uns jetzt immer zum Abschied, waren wir in seiner Garage. Dort vergew* er mich. Ich sagte immer wieder, ich will das nicht, wehrte mich. Er hörte nicht auf. Ich weiß bis heute nicht wie ich nach Hause kam. Er ist jahrelang immer wieder auf mich zu gekommen, manipulierte mich, beleidigte mich und ich hab mich immer schlecht gefühlt. Trotzdem lies ich alles über mich ergehen, ich war ja schließlich so verliebt in ihn. Damals war mir mit 13 nicht klar, dass ich vergew* wurde und manipulie wurde. Ich hatte das stark verdrängt, bis ich auf Grund von starken Ängsten zu einer Therapeutin bin. Dort wurde mir klar, was mir damals passiert ist.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Mein erster Freund beherrschte LoveBombing und den darauf folgenden Liebesentzug 1a. Mein immer kleiner werdene Selbstwert war Abhängig von ihm, was dafür sorgte, dass ich schön brav bei ihm blieb und vieles machen lies. Er schlug mir ins Gesicht, wenn ich was “falsches” gesagt habe. Jegliche Wehr blieb mir verweigert. Er hat gekonnt jede Hand, die ich in sein Gesicht ballern wollte, von mir aufgefangen. Er hat Mich mehrmals gewirgt. Zusätzlich hatte er ein Febel andere Frauen zu ficken. Fremdgehen war eine Leidenschaft von ihm. Wenn ich etwas erfuhr, war er melodramatisch, hat bitterlich geweint und mir geschworen dass er sich ändern würde. Tja, passierte wissentlich 3 mal mit jeweils anderen Frauen.
Leider war das noch nicht das Ende.
Relativ zum Schluss der Beziehung hatte er extreme Hautausschläge und Juckreiz. Ich weiß noch dass er eine speziell angereicherte Creme von der Apotheke hatte. Ich habe ihn drauf angesprochen und er meinte es sei Neuronitis. Was soll ich sagen? War es nicht. Er hatte mich einfach angelogen.
Also ich irgendwann das gleiche hatte und beim Arzt war, kam eine Geschlechteerkrankung bei raus (Wurde erfolgreich behandelt).

Ann

Deutschland – 22.02.2025

Ich bin viele Jahre mit all meinen Freunden in eine katholische Kinder und Jugendfreizeit gefahren. Dort haben wir gecamped, gebastelt und viele outdoor Aktivitäten unternommen. An einem Abend am Lagerfeuer tranken die Betreuer viel Bier, die feierten ein Geburtstag. Ein, bei anderen Mädchen sehr beliebter Betreuer hasste mich besonders. Er mobbte mich regelmäßig und sagte mir immer wie dick und hässlich ich sei. Ich war damals 16 und noch gar kein Interesse an Jungs. Ich wollte noch den Frühstückstisch für die Kinder decken. Er folgte mir ein den gemeinschafts Raum. Dort erläuterte er mir das er mich immer gut fand. Er war Mitte 20. Ich hasste ihn so sehr. Er kam auf mich zu und versuchte mich zu küssen. Ich wehrte mich und schrieb. Niemand hörte mich. Er stand widerlich nach Zigaretten und Bier. Er schlug mir mehrmals ins Gesicht. Als ich zu Boden ging klebte er meine Hände mit Panzertape an die Campingküche, klebte meinen Mund zu und vergewaltigte mich. Als er fertig war und mich losmachte sagte er es wäre meine Schuld, ich hätte mich nicht so wehren müssen. Er wünschte mir gute Nacht auf französisch und ging. Ich ging blutend und voller blauer Flecke, einer offene Lippe in die Dusche. Dort verbrachte ich die ganze Nacht. Er wusste ich hatte zu viel Angst es jemanden zu erzählen und er hatte recht. Erst 15 Jahre später hab ich mir Hilfe gesucht. Heute arbeite ich selbst im Kinderschutz damit soetwas nie mehr passiert

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich (17) war mit einer Freundin im Partyurlaub (ohne Eltern versteht sich) in Spanien. Wir waren tagsüber in einer Gruppe mit anderen Männern unterwegs.

Es kam ein Gruppe fremder Typen. Einer hat mich gepackt und vor allen “trocken gefickt” (Also mich von hinten an der Hüfte gepackt und dann seine Hüpfte mehrmals stark gegen meinen Hintern gerammt). Keiner hat was gesagt oder gemacht. Ich habs im Enteffekt einfach weggelacht, weil haben ja die anderen auch gemacht.

anonymous

location not specified – 22.02.2025

Ich (ca. 15J) stand draußen mit einer Freundin tagsüber (!) an einem belebten Busbahnhof. Plötzlich standen zwei fremde Männer hinter mir. Einer von denen hat seine Hand über meiner Hose an meiner Yoni “eingeharkt” und Druck ausgeübt. Hätte ich quasi keinen Schutz (die Hose) angehabt, wäre er mit den Fingern eingedrungen.
Dann sind sie weitergegangen. Ich hab tatsächlich meinen Mut zusammen genommen und ihm ein Schimpfwort hintergerufen. Er ist weitergegangen, hat mir sein seitliches Profil gezeigt und gelacht. Keiner der Umstehenden Personen hat was gesagt oder gemacht. Ich habe mich einfach nur beschämt gefühlt.

– 21.02.2025

er gibt sich online als frauenversteher und professioneller dienstleister im bereich tantra.
ich habe um hilfe angefragt, die konversation wurde dann privat und ich hab mich auf ein sexuelles treffen eingelassen.
ich habe auch seine dienstleistung gebucht, ich wollt mich meinem trauma stellen damit, womit er ja wirbt. missbräuchlich wurde es, als ich auf ein „nein“ ein „doch“ bekam und einfach weitergemacht wurde. es wurden grenzen niemals abgefragt und mein „nein“ nicht gehört. seine eindringliche persönlichkeit hat mich nachhaltig beinflusst, es wurde auf verhütung verzichtet und ich habe mir eine krankheit eingefangen.
mir wurde also nicht weitergeholfen, ich wurde (re)traumtisiert.
sehr viel später wurde mir klar, dass das mit system passierte und ich wohl eines von vielen klassischen opfern der masche war.
ich hoffe, frauen halten sich von solchen männern durch euch fern und bitten gut ausgebildete und integre frauen um hilfe, denn dieses feld ist prädestiniert für missbräuchliche absichten.

anonymous

location not specified – 21.02.2025

Ich habe schlechte und gute Erfahrungen gemacht, dennoch bin ich eine Frau die sehr sinnlich und körperlich ist und gerne geküsst, gestreichelt hat und wurde und gerne Sex hatte… Bis ich jemanden traf: sympathisch, gebildet, gutaussehend… der mein Verhalten für fundamental falsch hält und für ein nicht-korrektes Verhalten; vor allem als Frau!!! (Bei Männern sei das halt so. . .) Er hat mir dermaßen weh getan: „Ha! Das ist deine Verhaltenstherapie! Jetzt wirst du es kapieren!“… Dass ich tatsächlich keinen Sex mehr haben kann und auch nicht weiß, wie ich das mit wem wieder im Vertrauen möglich sein soll. Ich habe wirklich viele schöne Erfahrungen gemacht, aber allein bei dem Gedanken „sehe ich nur noch Monster“ um mich und habe tatsächlich viel Lebenslust und Lust auf und Mut zu weiblicher Sexualität verloren. Das verzeihe ich nicht.

anonymous

Deutschland – 21.02.2025

Ich war zehn Jahre verheiratet mit einem Mann, der seine Bedürfnisse über meine stellte. Mit psychischem Druck („in einer Beziehung ist es ganz normal, dass man mehrmals pro Woche Sex hat, bei meinen Freunden ist das auch so“) sorgte er dafür, dass ich mit ihm schlief, auch wenn ich nicht wollte. Und – oh Wunder – je öfter er das tat, umso weniger wollte ich Sex mit ihm. Die Initiative ging nie von mir aus, er musste mich immer überreden und so lange an meinem Körper rumrubbeln, bis ich zumindest ein bisschen feucht wurde und der Sex körperlich funktionierte. Jetzt, viel später, weiß ich, dass ich richtig geil auf Sex sein kann, wenn ich mich 150 Prozent sicher fühle und dass mein Körper eine Explosion an Lust sein kann. Aber nicht unter Druck.

Einmal hatte er mich zum Sex überredet. Wie so oft dachte ich „egal, soll er mich einfach ficken, dann lässt er mich in Ruhe“. Aber es widerte mich an. Ich wollte wirklich nicht und sagte, er solle aufhören. Aber er ignorierte mich. Ich versuchte, ihn wegzuschubsen, aber er war zu schwer. Er machte einfach weiter, ohne Rücksicht auf mich. Es war schlimm und ekelhaft.

Ich wusste sofort, dass das eine Vergewaltigung war. Er hat es hinterher immer bagatellisiert und ich habe ihn auch nicht angezeigt. Wir haben Kinder und wollte ihnen dieses Label ersparen. Und ich habe lange gebraucht, zu akzeptieren, dass ich Opfer geworden bin. Ich hab so eine Wut und ich habe ihn soweit es möglich ist, aus unserem Leben verbannt.

anonymous

location not specified – 21.02.2025

Ich war 16 Jahre alt und so verliebt. Er war schon über 20, wir haben uns abends im Park getroffen und geknutscht. Es war aufregend und es war das erste Mal, dass ich oral befriedigt wurde. Danach machte ich ihm einen Hand-Job, aber irgendwann drückte er meinen Kopf nach unten. Ich wollte nicht, aber ich habe mich nicht getraut, nein zu sagen und er hat einfach meinen Kopf festgehalten und auf seinen Schwanz gedrückt.

anonymous

location not specified – 21.02.2025

Das erste Mal knutschen,der erste Sex… Wow,das war mit diesem Mann zunächst wirklich sexy,schön und intensiv…es folgten ein paar Einladungen mit bekocht werden,er kocht gerne,Wein trinken…und irgendwas veränderte sich schon in der Kommunikation:Er pries sich selbst unfassbar an & fing aber an mich abzuwerten,verglich mich mit anderen Frauen (mich in abwertender Form),maßregelte mich immer mehr…Ich habe dennoch bei ihm übernachtet und das war ein großer Fehler…scheiße, hat der mir körperlich weh getan und auf so abstruse Art, dass ich dachte „DAS kann doch jetzt gar nicht passiert sein, das ist zu krass, das wäre ein Krimi“. Tja, mein Körper sagte und zeigte mir aber dennoch ziemlich offensichtlich ein paar Tage, dass das keine Einbildung war…
Dennoch ich war nochmal dort… Wir haben besprochen, dass er mir körperlich ziemlich weh getan hat und dass ich überhaupt nicht darauf stehe!!Wir sollten nochmal miteinander übernachten…Es fühlte sich surreal an, wie ein Krimi…Ich war nachts total verschlafen, müde und unendlich k.o. Wir hatten keinen Sex…Er ist aufgestanden und auf die Toilette gegangen und ich hörte noch die Wohnungstür und dachte er ist (doch endlich) weg…Nein.Ein Nachbar kroch zu mir ins Bett, hat -nein, ich kann nicht schreiben hat mit mir geschlafen- hat mich gef*** ging und er stand dabei…Wieder dachte ich, dass ich in einem falschen Film bin…Der Polizei sowas erklären?!Mich rechtfertigen?!—>SOFORT ZUM ARZT/IN DOKUMENTIEREN LASSEN!

anonymous

Deutschland – 21.02.2025

Wir haben uns auf einer Platform für Co-Parenting kennen gelernt und uns über mehrere Monate kennengelernt. Wir hatten vereinbart, dass wir ein Baby per Bechermethode zu zeugen. Als es an die Praxis ging fing er an mich zu entkleiden und drängte mich dazu mit ihm zu Schlafen, denn: es solle ja auch Spaß machen… Ich sagte immer wieder, dass es mir weh tut. Ich wurde tatsächlich schwanger. Später sagte er: Er habe es nicht mitbekommen und könne sich auch nicht an die vereinbarte Bechermethode erinnern. Es war der Moment in dem ich wusste, dass ich jetzt gefangen bin. Während der Schwangerschaft wurde es immer schlimmer. Irgendwann hatte ich, dass Gefühl alles an mir ist falsch und meine Wahrnehmung ist kaputt. Nach der Schwangerschaft wurde es zunehmend körperlicher und verrückter. Bis er mich zuletzt in Anwesenheit des Babys vergewaltigte. Daraufhin habe ich den Umgang unterbrochen und einen Beratungstermin beim Jugendamt gemacht. Ich wollte, dass der Umgang begleitet wird und dass ich seinen Übergriffen nicht mehr ausgeliefert bin. Mir wurde das Gefühl vermittelt ich wolle den Umgang zum Kindsvater boykottieren. Unterstützung und Begleitung wurden abgelehnt. Ich solle den Kindsvater im öffentlichen Raum treffen, dann würde schon nichts mehr passieren. Wochen später erfur ich, dass eine der letzten Übergriffe zu einer erneuten Schwangerschaft geführt hatte…

Céline

Schweiz – 21.02.2025

Ich war noch in der Ausbildung zur Malerin, also ca. 17 Jahre alt. Die ganze Bude war zum familiären Geburtstag eines Mitarbeiters eingeladen. Vor Ort war auch der verheiratete Sohn (mit 2 Kindern) des Feiernden.
Immer wieder machte dieser Kerl mir fragwürdige Komplimente, sobald es niemand sonst mitbekam. Lobte meine Figur und mein Gesicht.
Als wir uns für die Nachhausefahrt verabschiedet haben und ich zur Türe ging, kam er auf mich zu und sagte angetrunken geifernd: „Von hinten siehtst du ja noch besser aus!“
Ich habe nur peinlich berührt gelächelt, weil ich mich geschämt habe…

anonymous

Altes Haus (lost place) – 21.02.2025

Sie gerade mal 14/15 Jahre alt richtig verknallt in einen älteren Typen. Feiern, Partys auf dem Dorf viel Alkohol da ja meistens die Älteren alles besorgt haben. Bis zu dem einen Tag der ihr „erstes Mal“ sein sollte. Sie fasste den Mut zusammen und sprach ihn an dass „sie ihn will“, als Freund. Er :“ du ne ich such nix festes“. Freunde sagten noch du vergiss es der fi**t nur rum und ist dann verschwunden. Naja die Worte blieben nicht in dem Kopf eines Mädchens das gerade heranwächst und alles um den Typen herum rosa scheint. So neigte sich der Abend, betrunken und an den Typen geklammert liefen sie vermeintlich Richtung seines Elternhauses, plötzlich meinte er „nee Scheiße meine Eltern sind zu Hause wir müssen woanders hin, komm da vorne ist ein altes Haus“.
Er zog Sie in das alte Haus und fing an sie zu küssen und die Hose herunterzuziehen. Sie ließ es einfach passieren, schließlich dachte Sie sich ist „das doch normal, wenn man verliebt ist und jemanden heiß findet“.
Alles tat weh, brannte. Und dann war es vorbei. Sie zogen sich an und Sie dachte sie würden jetzt ins Haus seiner Eltern gehen und könnten dort übernachten. Nein er ließ sie stehen mit der Aussage „was guckst du so, du hast doch nicht geglaubt dass ich dich meinen Eltern vorstelle. Du findest ja sicherlich allein nach Hause.“
2km bis zu Freundin, im Dunkeln.
1h zu Fuß.
Sie kam an und hatte damit ihn für 3min, doch zu welchem Preis?

Lucy

Keller vom Nachbarshaus – 21.02.2025

Ich war vier Jahre alt als meine Eltern und ich wie so oft bei einer Nachbarsfamilie eingeladen waren. Die Nachbarn hatten drei Kinder. Die Jungs gingen in die dritte und vierte Klasse, die Tochter war ein Jahr jünger als ich und hatte das fetale Alkoholsyndrom. Es gab auch noch eine Cousine im gleichen Alter. Die Jungs hatten einen ausgebauten Keller zum Zocken. Der jüngere der beiden nahm mich mit runter. Er sagte ich solle mich ausziehen. Er zog sich dann auch selber aus. Ich solle seinen Penis in den Mund nehmen. Ich habe angefangen zu heulen. Er legte mich dann aufs Bett und führte Gegenstände in meine Vagina ein. Stifte, Pinsel, seine Finger und ähnliches. Dann sollte ich mich ins Bett legen und zudecken. Er legte seine Hand in meinen Schritt und sagte ich soll meine Hand auf seinen Penis legen. Da kam meine Mutter herein und war wütend. ZIEH DICH AN! Brüllte sie.
Angeblich habe sie mit dem Hausarzt darüber geredet. Der meinte das ist nicht schlimm. Das seien Doktorspiele und wichtig für die gesunde Entwicklung von Mädchen. Sie solle mich auch ruhig schon Sex haben lassen, solange es nur mit Kindern ist. Ich bin heute 37 und hatte noch nie eine Beziehung oder richtigen Sex.

Franziska

location not specified – 21.02.2025

Ich wurde von meinem ersten Freund vergewaltigt.
Kennengelernt hatte ich ihn mit 15. Gaslighting und emotionale Manipulation standen auf der Tagesordnung. Das alles führte dazu, dass ich von ihm emotional abhängig wurde.
Dann fing er an von Analsex zu sprechen. Er wollte es unbedingt ausprobieren, aber ich wollte das nicht, ich fühlte mich damit unwohl und das sagte ich ihm. Er ließ nicht locker. Er erzählte, dass die Freundinnen seiner Kumpels das ja alle machen würden und ich mich nicht so anstellen solle. Ich wollte immer noch nicht.
Eines Nachmittags hatten wir uns bei ihm verabredet, ganz normal wie immer. Ich kam zu ihm nach Hause und merkte sofort das etwas an ihm komisch war. Dann sagte er in einem völlig eiskalten Tonfall, dass wir jetzt entweder Analsex hätten oder ich meine Sachen packen soll und das wäre es dann mit der Beziehung gewesen. Aus Angst ihn zu verlieren ließ ich mich darauf ein.
Es hat weh getan. Als er in mir gekommen war sagte er mir, dass er mich eigentlich noch härter rannehmen wollte, als Strafe für irgendwas, das ich aus seiner Sicht falsch gemacht hätte. Aber weil er mich ja liebe, hätte er es nicht tun können. Ich war wie betäubt. Ich stand sehr lange unter der heißen Dusche und habe nicht verstanden, warum ich mich so unglaublich schlecht fühlte. 12 Jahre und eine Therapie später habe ich endlich erkannt, was er mir angetan hat.

Anonym

location not specified – 21.02.2025

Zuhause wollte ich mich sicher fühlen. Ich war 15 und er 25, als wir zusammen kamen. Er log gleich mit seinem Alter als wir zusammen kamen. Ich war so verliebt jahrelang, dass ich verschiedene Sachen mit mir machen hab lassen, die ich nicht wollte. Mittlerweile sind über 20 Jahre vergangen und ich bin 45 Jahre alt.
Es fing damit an,dass er mich bei sexueller Aktivität Filmen wollte, ich das aber nicht wollte.
Tage darauf verhielt er sich sehr seltsam, und bestellte vermeintlich Technik um selbst einen smarten Spiegel zu bauen.
Ein paar Wochen später verhielt er sich sehr seltsam im Ehebett beim Sex. Er wollte,daß ich in bestimmten Posen dortliege.
Und sein Rucksack stand auffällig auf dem Tisch im Schlafzimmer. Dann dämmerte es mir.Er filmte mich heimlich beim Sex und so auch, das, was sonst noch im Schlafzimmer war.
Ich hab meinen ganzen Mut zusammen genommen und hab gesagt das geht nicht.
Ich wollte die Filme sehen aber er sagte gleich, er nutze sie nur für sich, ich soll mich nicht anstellen. Das ganze wurde unter den Teppich gekehrt. Und ist 3 Jahre her.
Vor ein paar Tagen kam er von der Arbeit und ich war duschen und bin nackt in sein Büro gekommen um ihn zu umarmen.
Er hat mich mit einer Hand um- Armet und mit der anderen Hand sein Handy geschnappt und mich gefilmt das hab ich im Augenwinkel gesehen.
Darauf hin habe ich ihn zur Rede gestellt. Er hat es geleugnet. Ich wollte das er die Bilder vor mir vom Handy löscht.
Das hat er bisher nicht gemacht.

anonymous

Schleswig-Holstein – 21.02.2025

Ich war zum Übernachtungs-Besuch bei meiner Tante und meinem Onkel, weil ich gerne mit ihren Pflegekindern gespielt habe. Sie sind kurz nach der Geburt in ihre Obhut gekommen. Sie gehören ganz normal zu unserer Familie. Ich sehe sie als meine Cousins an. Sie waren wie die eigenen Kinder meiner Tante und meines Onkels und 4 bis 6 Jahre jünger als ich.
So war ich bei Ihnen zu Besuch und Übernachtung, auf dem Hof. Es war schön. Dann ging es den ersten Abend ins Bett. Mein Onkel kam zu jedem ans Bett und kuschelte. Klar, es sind ja quasi seine Kinder und viel jünger als ich. Dann kam er auch zu mir… Ich war 12, der Beginn der Pubertät hatte sich durch mein Brustwachstum angekündigt. Es war nicht zu übersehen, deshalb trug ich ein Bustier. Ich lag auf dem Bauch. Und mein Onkel schob seine Hand auf meinen Rücken und unter das Bündchen des Bustiers. Ich wurde ganz steif und nahm meine Arme ganz fest an meinen Körper um zu verhindern, dass seine Hand meine Brust berührt. Seine Hand lag einfach nur auf meinem Rücken, aber es war so schlimm für mich und ich habe mich einfach nicht getraut was zu sagen! So ging es jeden Abend. Ich hatte jedes Mal wahnsinnige Angst, dass seine Hand doch noch woanders hinrutschen würde, aber es ist zum Glück nicht passiert.
Danach habe ich dort nicht mehr übernachtet und habe es auch niemandem erzählt.
Später nahmen meine Onkel und Tante noch mehr Pflegekinder auf, im größeren Stil. Dort kam es zu Gerüchten über sexuelle Übergriffe…

Franzi

germany – 20.02.2025

Er war mein erster Freund. Ich 16, er 18. Er war auch mein erstes Mal und lange war alles super und auch der Sex. Wenn ich aber mal keine Lust hatte, meinte er ich könnte es ihm ja oral machen wenigstens. Ist ja meine Pflicht als Freundin. Nebenbei hab ich immer auf den Fernseher gestarrt.. Ich habe immer Nein gesagt und kommuniziert wenn ich keine lust hatte. Ich hab’s trotzdem gemacht aus Angst er wäre sauer oder enttäuscht, oft wurde er nämlich unangenehm dann zu mir und ich hab mich schuldig gefühlt. Erst Jahre später ist mir aufgefallen wie abgefuckt das ganze war.. ich bin jetzt 28. Es beeinflusst mein Sexualverhalten oft noch.

Ka

Bavaria – 20.02.2025

Ein Familienfest bei den Nachbarn –
Grillen – die Tisch Verteilung – lachen und eine Garage-darin ein aufgerollter modriger Teppich – darauf ein grabschender Gast – vielleicht auch mehr – Sätze im Kopf erinnern mich an mehr –
Ich hab nicht nein gesagt – ich wusste nicht mal dass ich das hätte sagen dürfen/ sollen…
Geruch/ Gestank/ das weggehen meiner Schwester/ die Tür – die Garage – das liegen/ … und hinterher das Versteck zu Hause unter dem Küchentisch- ein modriger Teppich unter mir- ein schützender Tisch über mir.

anonymous

location not specified – 20.02.2025

Ich war elf. Er 40, mein Stiefvater. Eigentlich sollte man sich zu Hause sicher und geborgen fühlen, doch ich hatte ständig Angst vor dem Monster im Haus. Ich konnte mich nicht frei bewegen, denn ich musste immer Angst haben, dass er irgendwo lauerte. Es fing an mit Kitzeln, dann kniete er sich über mich und drückte mich zu Boden. Ich versuchte mich zu wehren, doch ich hatte keine Chance. Er setzte sich auf mich, schob mein Oberteil nach oben, entblößte meine Brüste und fing an mich zu küssen. „Du magst es doch auch, oder?“, flüsterte er mir ins Ohr, während ich versuchte seine Hände auf meinem Körper und seinem warmen Atem an meinem Ohr auszublenden. Ich war 11, 12, 13, 14, 15, 16 und er sollte mich eigentlich beschützen. Nachdem ich meiner Mutter davon berichtete, sagte sie nur: „Du kennst ihn doch. Er meint das nicht so!“, „Stell dich nicht so an.“

anonymous

location not specified – 20.02.2025

Ich war zum „vorglühen“ bei einem Freund zu Hause. Ein Typ war dabei den ich flüchtig kannte. Wir tranken an dem Abend und der Typ redete ziemlich viel über sexuelle Themen. Aber er redete nicht „normal“ sondern ziemlich eklig darüber.Irgendwann ging ich allein auf die Toilette. Als ich fertig war und wieder raus ging stand er vor der Tür und stieß mich zurück, kam rein und schloss die Tür ab. Ich war total perplex und er fing sofort an mit mir zu „kämpfen“. Er versuchte mich über das Klo zu beugen aber ich konnte mich wehren und er hörte auf. Er lachte und tat so als wäre es Spaß gewesen. Ich ging danach wieder ins Wohnzimmer und sagte nichts dazu. Ich dachte das war alles nur Spaß, aber heute merke ich wie seltsam es war. Als ich später darüber redeten sagten die anderen nur „er ist halt ein creep“. Ich begegnete ihm vor kurzem öfter beim feiern und redete mit ihm weil ich nicht unhöflich sein wollte. Er fing sofort wieder an über sexuelle Themen zu sprechen. Ich nahm ein Getränk von ihm an und war schlagartig betrunken, ich hatte einen krassen Blackout wie ich ihn noch nie hatte und weiß nicht mehr was ich in der Zeit gemacht habe. Ich bin der Meinung ich lief wie ein Zombie durch die Gegend bis ich wieder nüchterner wurde. Seit dem rede ich nicht mehr mit ihm und gehe ihm aus dem Weg. Ich habe Angst dass er mir damals was ins Getränk getan hat..

anonymous

location not specified – 20.02.2025

Ich habe hier schon mehrere meiner schlimmsten Erfahrungen geteilt. Es tut gut einfach schreiben zu können ohne beurteilt zu werden, ohne dass einem Fragen gestellt werden ob ich denn auch nein gesagt habe, mich doll genug gewehrt habe oder warum ich keine Backpfeife verteilt habe. Anstatt erstmal zuzuhören und dem Täter die offensichtliche Schuld zu geben, wird einem erstmal aufs Brot geschmiert wie man sich hätte verhalten sollen oder wie die zuhörende Person sich in meiner Situation verhalten hätte. Hier passiert das nicht. Es ist ein Safe Space und ich bin so dankbar dafür. Mir wird immer klarer dass mein vermeintlicher „Kumpel“ nicht nur ein armer Mann war der verliebt in mich war und nun mal nicht anders konnte. Nein. Er hat versucht mich zu vergewaltigen. Und das ist nicht meine Schuld. Ich habe mir selbst abgesprochen wie schlimm es wirklich war, weil er es „nur“ versucht hat. Aber doch es war schlimm. Auch „nur“der Versuch hat mich traumatisiert. Und die Floskel „zum Glück hat er es nicht geschafft“ macht mein Trauma nicht kleiner. Heute kann ich durch die Hilfe meiner Therapeutin endlich aussprechen was es wirklich war. Zu sehen dass ich nicht alleine bin macht mich zwar unendlich traurig, weil so viele Menschen so schlimm behandelt werden.. aber auch glücklich weil wir uns gegenseitig Stärke geben, wir sind nicht alleine!

anonymous

location not specified – 20.02.2025

Hi, zu Beginn…ich bin Überlebende, mit 8 wurde ich erwachsen.
Mein späterer Partner wusste davon, war anfangs rücksichtsvoll usw.
Mit den Jahren wandelte sich das, plötzlich müsse er mir zeigen,dass ,Zitat:
„Deine Fotze gehört mir, mir allein und ich mache damit was ich will.“
Übergroße Dildos wurden ohne Absprache unangekündigt in mich gestossen,der letzte hatte die Größe eines Unterarmes,seine Faust mehr als einmal.
Am Bett wurden Handschellen angebracht…als Warnung was passiert wenn ich nicht wolle. Erst da habe ich die Trennung geschafft….
Und immer wieder wurde mir die Schuld gegeben, ich wäre halt zu hübsch und das war wohl auch schon mit 8 Jahren so, nur würde ich jetzt keine Angst mehr haben müssen,er würde ja jetzt auf mich aufpassen.

Ich möchte anonym bleiben

Zuhause – 20.02.2025

Vor ein paar Jahren, war ich in einer Beziehung. Aus bestimmten Gründen, hatte ich zu wenig Vertrauen um mit ihm zu schlafen. Als wir 4 Monate zusammen waren und er mehrfach versucht hat mit mir zu schlafen und ich jedes Mal abgebrochen habe, war ich bei meiner besten Freundin auf einer Party. Ich habe ihn dazu eingeladen und habe an dem Abend zu viel getrunken. Ich erinnere mich noch, das meine Freundin meinte, er soll gut auf mich aufpassen und sie hat uns zugewunken. Ein paar Straßen weiter, konnte ich nicht mehr laufen, also hat er mich nach Hause getragen. Ich lag auf dem Balkon auf dem Boden, zu betrunken zum Rauchen und er hat mir die Zigarette zum Mund geführt. Das nächste was ich weiß ist, wie er mich ins Bett legt und mir die Hose auszieht. Ich versuche meine Beine zusammen zu halten, er drückt sie auseinander, legt sich dazwischen und sagt zu mir, ich soll mich nicht so anstellen. Am nächsten Morgen, wurde ich wach, ich fühlte mich unglaublich schlecht. Er war duschen… als er aus dem Bad kam, schaute er mich an und ging an mir vorbei. Er hatte biss Spuren und Kratzer am Rücken und den Armen. Ich schloss mich im Badezimmer ein und habe mich beruhigt indem ich gesagt habe, das wir zusammen sind und das sein Recht war. Ich denke das war falsch… an diesem Abend hat er mich geschwängert. Er sagte zu mir, ich solle das Kind für ihn austragen, ich müsste mich um nichts kümmern und würde die beiden nie wieder sehen… Ich habe das Kind abgetrieben. Danach war Schluss.

J.

Österreich – 20.02.2025

Ich war 16 Jahre alt, gerade dabei einen Typen kennenzulernen, der so 17/18 war. Ich war etwas verliebt in ihn und hoffte, dass da mehr entstehen könnte.
An einem Samstagnachmittag, ich war alleine zuhause, kam er mit einem mir unbekannten Freund vorbei, läutete an der Tür des Wohnhauses und sagte „Hey, mach mal auf – wir machen jetzt einen Dreier“ durch die Gegensprechanlage.
Ich dachte es wäre ein Scherz, also öffnete ich ihnen die Tür.
In der Wohnung angekommen, wiederholten sie ihr Vorhaben. Nachdem ich mehrmals gesagt habe, dass ich das nicht will, hoben sie mich zu zweit hoch und trugen mich in mein Zimmer. In ihrer Stimmung noch immer so, als wäre alles ein Spaß.
Ich lag zwischen ihnen in meinem Bett. Einer links, einer rechts. Sie wechselten sich ab damit, mich mit ihrem Penis zu penetrieren. Nebenbei diskutierten sie über die Verwendung eines Kondoms, worüber sie unterschiedliche Ansichten hatten. Ich ließ es über mich ergehen und dissoziierte, war nur mehr Zuseherin der Situation. Gefühlt hatte ich meine Freiwilligkeit und mein Mitspracherecht bereits beim Öffnen der Tür abgegeben.
Als sie beide zum Orgasmus gekommen waren, zogen sie sich an und gingen wieder.
Ich konnte nicht einordnen was geschehen ist und behielt es für mich. Aus Scham. Die Jungs hingegen nicht… sie erzählten stolz rum, wie leicht ich zu hab sei, was Beschuldigungen und einen gewissen Ruf zur Folge hatte. Erst Jahre später konnte ich den Vorfall als sexualisierte Gewalt identifizieren.

Maike

Bochum – 20.02.2025

Vor über zehn Jahren war ich mit einem Freund feiern, ich war sehr betrunken und wollte, dass der Freund mich die paar Meter nach Hause bringt. Ich wusste, dass er mehr von mir wollte und ich habe ihm mehrfach gesagt, dass ich nicht mehr als Freundschaft will. An dem Abend hat er mich dann mit zu sich, was viel weiter weg war, genommen. Als wir bei ihm waren. legte ich mich in sein Bett und er fing an mich zu küssen. Ich zog mich aus und obwohl ich eigentlich nicht wollte, hat er mit mir geschlafen. Währenddessen rief sein bester Freund an und wir hörten auf. Ich fing an zu weinen, weil ich eigentlich in seinen besten Freund verknallt war und mir diese Situation total unangenehm war. Erst viel später habe ich verstanden, dass er meine Situation völlig ausgenutzt hatte. Dadurch dass wir Freunde waren, kam mir gar nicht in den Sinn, dass es ein sexueller Übergriff war.

anonymous

location not specified – 20.02.2025

Mit 19 kam ich mit meinem ersten Freund zusammen. Ich war nie verliebt, obwohl ich das sagte. Ich war geschmeichelt davon, dass mich jemand wollte. Er hatte schon sexuelle Erfahrung, ich war Jungfrau. Nachdem der Sex mit Kondom nicht klappte, weil er mit Kondom seinen Steifen nicht halten konnte, musste ich dann also die Pille nehmen. Über die Pille wusste ich nichts. Er mochte meine Freundinnen nicht und sprach schlecht über sie, beschwerte sich darüber, wenn ich mich allein mit ihnen treffen wollte und wollte überall dabei sein, sodass sich mein Freundeskreis schließlich immer mehr von mir abwandte. Alle Aktionen, die ich allein machen wollte „verbot“ er mir, indem er eine Szene machte und mich mit silent Treatment bestrafte, bis ich schließlich einknickte.
Anfangs hatte ich manchmal Spaß beim Sex. Ich probierte auf seinen Wunsch auch Sexualpraktiken aus, die ich eigentlich nicht wollte. Er wollte immer mehr Sex als ich und drohte mir mit dem Ende der Beziehung, wenn ich nicht mehr Sex mit ihm hätte. Da ich sozial komplett isoliert war, war die Beziehung sehr wichtig für mich. Ich hatte keine Personen in meinem Leben, mit denen ich darüber sprach. Manchmal hatten wir Sex, weil er es wollte und ich lag regungslos auf dem Rücken und habe dabei geweint. Manchmal habe ich ihm auf sein Drängen hin einen geblasen, während er sich an seinem Schreibtisch sitzend einen Porno angeschaut hat.

D

Germany – 20.02.2025

I just left a toxic relationship and in a thought of rebellion against this relationship I decided to have an one night stand.
It was not the best sex i had but i tried to enjoy it. Then it started hurting too much and i asked him to stop. He stopped but proceeded to ask me for a handjob. I just wanted to sleep so i said no. He asked me multiple times and i told him no everytime. He hugged me and kept me awake and told me how much he wanted this handjob. I told him that he has two functioning hands. He still refused to do it himself. I was high so i couldn‘t drive home and i was afraid he would not accept my no any longer or if i fell asleep…
So i gave in. I did not enjoy that night at all.

D

Germany – 20.02.2025

I was on the train after work. It was midday and sunny. I was wearing trousers that ended just before my knee and a tshirt. I was listening to music and thought about my day. A man came to me and placed his bag next to me and then sat across from me. He had a weird vibe but i didn’t want to judge him because i didn’t know him. His knees were touching mine. I felt uncomfortable but he had sunglasses on and I thought maybe he just sleeps and didn’t mean to touch my knees. I mean on the fourseater there is not that much space. Then he started rubbing his knees on mine and i noticed that his hands were on his dick. Massaging it and i saw a smile on his face. He tried to fixate my knees with his and I couldn’t believe what just happened. I was so perplex and tried to excuse his behaviour because I didn’t want this to be real. I couldn‘t accept that this is happening to me. I sneakily took a photo and looking at that photo I realised that it‘s real and I need to get out of there. I changed my seat. The next day (or maybe 2/3 days later) i saw an article about a 14 year old girl getting molested in the same train by a man that fitted the description. I felt guilty because it happened after my harassment. I thought that maybe if i had fought back he couldn‘t assault this 14 year old. At the time I worked in a class and my students were 10-14 years old. I could only think about them and how I couldn’t protect this 14 year old girl. I reported him. I never wore those trousers again.

Chrissy

Hannover – 20.02.2025

Mein ex fragte mich, ob er mich mit Sex wecken dürfte. Ich stimmte zu, weil ich die Idee cute fand.
Er hatte dann morgens Sex mit mir aber geweckt hat er mich vorher nicht. Manchmal wachte ich während dessen auf, manchmal war ich mir nicht sicher. Es gab eine Zeit lang nur diesen Sex. Als ich dann sagte, dass ich nicht nur so Sex haben wollte war er beleidigt und bestraft mich mit Liebesentzug.

anonymous

location not specified – 20.02.2025

Ich war 13 Jahre und er mein erster Freund. Beim Verkehr gab es einen Punkt an dem ich mich traute zu sagen dass ich nicht mehr will weil es weh tut. Er meinte nicht mehr lang er ist gleich fertig. Also hielt ich aus. Danach fiel auf das Gummi war gerissen, da alles trocken gewesen war und wund. Ich war 13 Jahre komme aus einer fundermental christlichen Familie konnte mich an niemanden wenden und auch keine Pille danach holen weil ich keine 14 Jahre war.
Die Beziehung endete einige Monate später weil er anfing mich einzusperren und mich zu schlagen. Als ich ihn verlassen wollte drohte er mir sich umzubringen, zum Glück misslang der Versuch. Diese Beziehung war meine erste und halt mich nachhaltig geprägt

L.

location not specified – 20.02.2025

Ich habe mich letzte Woche mit einem Typen getroffen,mit dem ich hin und wieder schlafe. Ich mag ihn eigentlich sehr und würde sagen wir sind freunde.
Wir haben einen schönen und lustigen Abend zusammen verbracht und haben dann bei einer Freundin von ihm übernachtet. Wir hatten Sex, wobei er nicht gekommen ist da er zu viel getrunken hatte, es war aber trotzdem schön.
Nachts bin ich dann irgendwann, aber davon aufgewacht, dass er mich zwischen den Beinen berührte und mich fingerte. Ich habe das nicht direkt verstanden und wurde auch nicht wirklich wach.
Erst als es vorbei war wurde mir klar was gerade geschehen war und fühlte mich auf einmal so hintergangen, verraten, ekelhaft und ich schämte mich. Ich war so perplex davon dass er mich im Schlaf angefasst hatte. Ich nahm meinen Mut zusammen und konfrontierte ihn damit. Er entschuldigte sich und meinte er wusste nicht dass ich nicht wach war. Ich denke ich glaube ihm das auch, aber er hätte fragen müssen. Die Konfrontation hat das ekliger Gefühl in mir verbessert, weil er sich auf einmal schämen musste und nicht mehr ich. Trotzdem ist das Gefühl noch da und ich schäme mich irgendwo doch. Das ganze nimmt seit dem so viel Platz in meinem Kopf ein und ich weiß nicht was ich damit tun soll

Schweiz – 19.02.2025

Tags über ignoriert Nachts kommt er.

Am Tag werden meine Annäherungsversuche ignoriert, er möchte lieber zocken oder passt nicht. Ich akzeptiere es, bin aber es langsam gewohnt gekorb zu werden von meinem eigenen Freund.

Morgens wache ich ab und zu auf mit Krämpfen im Unterleib, mehrmals die Woche den ganzen Monat, mehrere Monate. Eines Nachts weckt mich ein Schmerz, gefolgt von, dass ich geschüttelt werde. Er ist gerade dran wie er in mich hinein stösst, mit seinen Penis. Ich merke noch einen Stoss dann dreht er sich weg.
Ich frage ihn, was das soll. Er war gerade geil und ich wäre feucht gewesen. Er komme eh immer ganz schnell, ich merke dies nicht. Ich werde sauer, sage ihm, dass er also nur auf schlafende Frauen steht. Gehe zum WC schaue mich genau an, sehe an meinem Oberschenkel 5 blaue Hämatone ca 1-2 cm gross. Ich lege jeweils ein Finger drauf, es passt, dass war eine Hand die zupackt.

Ich schlafe normalerweise sehr tief. Von da an, wachte ich alle halbe Stunde auf. Zur Kontrolle das er sich nicht an mir vergeht.

Wir sprachen noch einmal darüber. Er dachte nicht nach. Er Googlete das Männer nachts den höhchsten Testosteron haben, dies war sein Agrumebt.Dazu kam „ich mach es nicht mehr.“

Nelly

Germany – 19.02.2025

(ENGLISH BELOW)Als ich 16 Jahre alt war sagte ich meinem damaligen Freund dass ich es nicht mag wenn er während eines bj kommt. Es hat mich all meinen Mut gekostet, weil er auf Kosten meiner Grenzen Witze gemacht hat oder beleidigt war. Zu meiner Überraschung zeigte er sich sehr verständnisvoll und meinte ich müsste das nicht tun. 10 Minuten später gab ich ihm einen bj. Als ich merkte dass er kommt (er hat mir nicht Bescheid gesagt) drückte er meinen Kopf nach unten. Er lachte. Ich konnte nirgendwo hin, also blieb ich über Nacht, konnte aber nichts sagen oder ihn berühren. Er war darüber so wütend dass er mich einen ganzen Tag lang ignorierte.

When I was 16 my I finally told my boyfriend that I didn’t like when he comes in my mouth during bj. It took all my courage to tell him because he used to make jokes on my boundries or be upset. To my surprise he reacted very understanding and told me that I didn’t have to do this. Ten minutes later I gave him a bj. When I recognised he’d come (he didn’t tell me) I wanted to back up but he shoved down my head. He loughed. I had no place to go so I stayed for the night but wasn’t able to talk or touch him. He was so upset about this that he didn’t talk to me for a day.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Mein damaliger Ex Freund wollte nochmal mit mir über die Trennung sprechen. Nachdem wir die ganze Nacht gesprochen hatten fuhr kein Bus mehr und ich wollte zwei Stunden schlafen bis der erste Bus kam. Als wir im Bett lagen versuchte er mich zum Sex zu drängen. Ich sagte „Nein ich will nicht, wir sind außerdem getrennt“. Daraufhin schrie er mich an mit anderen könnte ich ficken aber mit ihm nicht. Ich drehte mich weg. Er packte mich so, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte und knallte meinen Kopf gegen die Wand. Ich war kurz weg getreten. Als ich wieder zu mir kam wurde mir klar was da grade passierte und ich schaffte es ihn wegzustoßen und zu gehen. Ich habe ihn noch einmal gesehen, da hat er mich Schlampe genannt und ist gegangen.

Thea

Nord Deutschland – 19.02.2025

Abgesehen von einigen Malen in Beziehungen, in denen ich den Sex über mich ergehen lassen habe, häufig wissentlich für die andere Seite, gab es diesen einen Vorfall, welchen ich nie einordnen konnte.
Ich war ungefähr 20 Jahre alt.
Das jährliche Dorffest fand statt, im Mittelpunkt stehend das Festzelt und natürlich reichlich Alkohol. Bevor es losging, waren Freunde/Bekannte zu Besuch bei mir. Ich kannte nicht alle. Nachdem wir losgezogen waren und unsere Wege sich später trennten, ging ich also weiter feiern und später alleine nach Hause. Irgendwann nachts klingelte es an meiner Haustür. Es war der unbekannte Typ, welchen meine Freunde zuvor mitgebracht hatten. Er meinte, er bräuchte einen Schlafplatz. Ich verneinte, empfand die Situation als sehr seltsam, war jedoch auch ziemlich betrunken. Er drängte sich immer mehr in meine Wohnung und mir auf. Ich sackte schon halb ein von dem Alk und ließ es zu, dass er mit in meinem Bett schlief. Es kam zum Sex, den ich eigentlich überhaupt nicht wollte, brach diesen ab. Am nächsten Tag wollte er meine Nummer, um wohl zu beweisen, dass er bei mir geschlafen hat.
Ein „Freund“ deutete den Vorfall beim nächsten Wiedersehen in meiner Gegenwart in einem Satz an, er machte sich darüber lustig, wie leicht ich zu haben sei.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Mein Ex, Alkoholiker und Narzisst, hat mich über drei Jahre lang für seine merkwürdigen Sexspielchen benutzt und mich mehrfach überredet, Dinge auszuprobieren, von denen ich sofort gesagt hab, dass ich schon ohne es zu probieren, weiß, dass das nicht mein Ding ist. Besonders erpicht war er auf Analverkehr, der mir aber immer sehr weh tat, vor allem, weil ich mich überhaupt nicht entspannen konnte. Er hat mich mehrmals einfach festgehalten und getan, was er wollte und Sprüche gebracht wie „gleich vorbei“ oder „das ist doch geil“. Ich war ihm körperlich unterlegen und wollte ihn nicht provozieren, weil er meistens stark alkoholisiert war und dann unberechenbar erschien. „Überfälle“ nach dem Betreten der Tür gab es auch, so dass ich gefühlt gar keine Möglichkeit hatte, nein zu sagen. Wenn ich dann gesagt hab, dass ich lieber kuscheln und erstmal ankommen will, war er beleidigt und hat sich zurückgezogen. Hatte auch mehrmals gesundheitliche Probleme durch seine Unsauberkeit, Infektionen der Vagina, Blasenentzündung, Ausschlag…nach der 2.Trennung hab ich ihn erfolgreich überall blockiert und bin hab jetzt zum 1.Mal im Leben mit einem lieben Mann zusammen. Niemals mehr lasse ich mich von einem Mann schlecht behandeln.

Jana

Dortmund – 19.02.2025

Ich bin davongekommen, aber es war knapp. Vor einigen Jahren ging ich mit Freund:innen zu einer Party von der Uni, wir tranken bei mir vor, und auch viel. Der Abend ist verschwommen, es war lustig, mit einem meiner Freunde knutschte ich herum. Er und noch zwei andere wollten bei mir übernachten, wir gingen alle zusammen nach Hause. Zwei legten sich auf das Schlafsofa, er und ich in mein Bett. Ich sagte ihm klar und deutlich, dass ich keinen Sex mit ihm haben will. Dann drehte ich mich um und machte die Augen zu. Als ich wach wurde, lag er auf mir und hatte keine Hose mehr an, meine Hose auch halb herunter gezogen. Ich schob ihn weg, sagte ihm nein. Er ließ es dann (es waren schließlich auch noch die beiden anderen im Raum).
Weder erzählte ich jemandem, der ihn kannte davon, noch stellte ich ihn zur Rede.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Ich war 17 und noch Jungfrau. Es war Winter und ich war bei meinen Eltern zu Hause. In meinen Dorf wurde ein Fest gefeiert. Es wurde sehr viel Alkohol konsumiert und ich habe einen Bekannten getroffen. Wir haben ein wenig gequatscht und sind raus gegangen, um eine zu rauchen. Dann hat er mich geküsst und ich fand ihn eigentlich auch echt gut. Er hat gefragt, ob wir zu ihm gehen wollen. Naiv wie ich war, hab ich mir dabei nicht viel gedacht und bin mitgekommen. Bei ihm zuhause angekommen, hat er mich aufs Bett gedrückt und angefangen rumzumachen. Zuerst hab ich mitgemacht, aber als er immer fordernder und wie fremd gesteuert wurde, habe ich gesagt, dass ich gehen will und ich das nicht möchte. Ich habe immer und immer wieder „Nein“ gesagt, aber das hat er nicht gehört. Ich habe es über mich ergehen lassen, hatte starke schmerzen. Als alles endlich vorbei war, bin ich nach Hause gelaufen und direkt duschen gegangen. Hier fiel mir auf, dass meine Strumpfhose komplett zerrissen war, ich schmerzen hatte und teilweise blaue Flecken. Ich konnte noch gar nicht richtig verstehen, was da gerade passiert ist. Danach bin ich wieder zurück zu dem Fest gegangen und habe noch lange und viel Alkohol getrunken, wahrscheinlich um mich zu betäuben. Erst am nächsten Tag wurde mir bewusst: mein erstes Mal war kein gewolltes. Und damit muss ich bis zum Ende meines Lebens leben. Nun ist das ganze schon ca. 8 Jahre her und ich habe es immer noch nicht geschafft, darüber mit jemanden zu reden.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Mein -ich nenne es mal – sexuell-emotionaler Leidensweg begann schon mit meinem 1. Mal mit 14. Das war eine Vergewaltigung, bei der der Mann mich einfach an meinen Händen festgehalten und aufs Bett gedrückt hat, in mich eingedrungen ist, obwohl ich mehrmals gesagt hab „nein, ich will das nicht, ich hab Angst“, dass das weh tut. Er hat das abgetan, mein Weinen und Zappeln ignoriert und dann kundgetan, dass das ganz normal sei, dass es eben wehtut. War dann noch einige Jahre in einer sexuell-emotionalen Abhängigkeit zu ihm, obwohl er immer eine Freundin hatte und ich immer nur die geheime Affäre war.
Jahre später trat der Mann, von dem ich Kinder bekam in mein Leben. Hat mich emotional genötigt, Sex zu haben, auch wenn ich absolut keine Lust hatte, wollte, dass ich mich überall rasiere und fand Scham-und Körperbehaarung (O-Ton) ekelhaft. Hat mich dann betrogen, belogen, hintergangen mit meiner Freundin. Bin der Kinder wegen trotzdem noch viel zu lange bei ihm geblieben und bereue jeden Tag.

Luzifer

Berlin – 19.02.2025

Mein Ex Freund hat mich regelmäßig vergewaltigt, hatte sex mit mir während ich schlief. Mir glaubte niemand, ich wurde von meiner besten Freundin geslutshamed als ich mit einem anderen Menschen schlief und sie laß als sie alleine in meiner Wohnung war mein Tagebuch und schrieb Auszüge darauf meinem dann Ex Freund und beschämte mich dafür. Sie denkt wir sind bis heute Freunde, obwohl wir quasi keinen Kontakt mehr haben. Sie hat sich nie entschuldigt oder eingesehen dass das falsch und unsolidarisch war. Ich habe eine große Klappe und lasse mir wenig gefallen, deswegen kann ich keine sexualisierte Gewalt erlebt haben, dass ich mir knapp 60 Kilo, einfach keine chance habe gegen jemanden der sich 20 Kilo schwerer auf mich legt und mich festhält ist niemanden in den Sinn gekommen, lange habe ich mich geschämt, jetzt bin ich einfach nur noch wütend.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

I was 5 or 6 years old, i don’t really remember. My parents were seperated and had shared custody. One day my Dad brought my sister and me to a family gathering on his familys side. I barely knew them. We were told to go upstairs and play with my cousin in the hosts bedroom..there was a computer we could use. My sister, me and distant cousin went upstairs.

I can’t recall all the details…but i remember my sister sitting on the PC while my cousin was on top of me rubbing his genitals in my face,fondling himself while „cuddling“..we played mother, daughter, child. Child played PC, mommy and daddy were doing mummy daddy things. He didnt stop when i cried and attempted to wrestle him away, my sister did nothing and kept her gaze on tbe PC. Sure he was a child and lord knows what he was being done to..but it left a mark on me.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Mein Ex wollte nahezu jeden Tag Sex mit mir haben. Ich nenne es an dieser Stelle (heutzutage) bewusst nicht mehr „mit mir schlafen“, weil ich das mit einer intimen Verbindung gleich setze – er hat mich jedoch benutzt. Es fing damit an, dass er mit Unlust meinerseits nicht umgehen konnte. Er hat zunächst nur mit Unverständnis reagiert, war geradezu bockig und nahm das persönlich. m Alltag gab es viel Stress und Streit, am Anfang hatten wir noch viel Versöhnungssex, meine Lust und Bereitschaft nahmen aber immer weiter ab. Irgendwann störte es ihn enorm, und bei der kleinsten Ablehnung meinerseits gab es erneut Streit. Manchmal fing er an, mich zu überreden, manchmal fing er einfach an und drängt sich mir auf. Manchmal bin ich hart geblieben, manchmal habe ich es geschehen lassen. Dass ich keine Initiative mehr zeigte, gab ihm einen neuen Grund zum Streiten. Irgendwann bemerkte ich, dass er, wenn ich keine Lust hatte und ablehnte, gezielt stichelte und Streit provozierte, um so an Sex getarnt in Form von Versöhnung zu kommen. Wenn ich nicht feucht wurde, log ich und behauptete, dass ich an dem Tag einfach nicht genug getrunken hätte. Manchmal ließ ich ihn machen oder befriedigte ihn auf andere Art und Weise, damit er zufrieden war und es keinen Streit gab. Ich habe mich in meinem ganzen Leben nie so dreckig gefühlt, wie an der Seite dieses Menschen. Erst nach Jahren habe ich verstanden, dass das sexuelle Übergriffe gewesen sind, dass ich manipuliert und missbraucht worden bin.

Kim

Norddeutschland – 19.02.2025

Ich war 16 oder 17 und mit meinem Freund zusammen. Nur der „richtige“ Sex klappte irgendwie nie und ich hatte auch Angst, dass es weh tut. Dann hatte er folgende Idee: Ich könnte einfach ganz viel Wodka trinken, dann würde es nicht mehr weh tun. Ich tat es und was soll ich sagen, es tat trotzdem höllisch weh und ich wusste nicht mal richtig, wo ich war und alles drehte sich.

Mia

location not specified – 19.02.2025

Diese Geschichte wurde mir so oft abgesprochen, aber ich finde ein anfängliches ja wird spätestens beim weinen hinfällig. Ich war 16 Jahre alt und hatte so voll cool wie ich damals dachte einen 26 jährigen kennengelernt der mich dann auch zuhause bei meinen Eltern besuchen kam. Warum die das nicht komisch fanden weiß auch kein Mensch. Naja jedenfalls waren wir noch auf einer Party auf der auch nur 16-18 jährige waren. Also alles eigentlich total abturn für einen erwachsenen Mann. Naja jedenfalls wollte er auch bei mir schlafen und wenn ich ehrlich zu mir bin dann war mein Plan ja auch mein erstes Mal mit ihm zu haben. Naja so kam es dann dass er nackt in meinem Bett lag als ich aus dem Badezimmer zurück kam und dann ging das irgendwie los. Ab da schützt mich die Verdrängung. Ich weiß noch dass ich geweint habe und er zu mir sagte dass ich nicht so laut sein soll das sei unanständig..?! Ich wusste mit 16 nicht dass ich zu jedem Zeitpunkt nein hätte sagen können. Ich habe mich darauf verlassen dass dieser erwachsene Mensch es gut mit mir meint. Sicherlich naiv aber hey ich war 16. Da wären evtl die Eltern zuständig gewesen. Naja jedenfalls war es wohl doch so schlimm dass ich zwei Tage lang nicht richtig sitzen konnte mal ganz abgesehen von den psychischen Folgen. Wieviele Jahre hat sich diese Erfahrung in meinen destruktiven Verhaltensmustern widergespiegelt. Es hat mich sicher noch mal 16 Jahre gekostet und viele weiter sexuelle Übergriffe um dieses Muster zu durchbrechen.

Anne

Mannheim – 19.02.2025

Ich war ungefähr 12 als wir mit dem Sportverein zum Austausch nach Frankreich gefahren sind. Trainer, Eltern, Teenager. Die Erwachsenen haben ordentlich Alkohol getrunken. Ich saß am Fenster, meine Freundin neben mir hatte ihren Platz kurz verlassen. Ein Vater lief vorbei und fiel, weil er so betrunken war, auf den freien Platz neben mir. Wir kannten uns gut. Er sortierte sich, setzte sich ganz dicht neben mich und schob seine Hand unter mein T-Shirt, wollte unter meinen BH. Ich habe mich total verkrampft und einfach so getan, als würde ich gar nichts merken. Bin einfach erstarrt.
Er hat nicht aufgehört meine Brust zu streicheln und gefragt, ob er mich nervös macht, gefragt ob ich noch Jungfrau bin und gesagt es sei schade, dass ich eine Hose anhätte. Ich habe nichts gesagt. Meine Freundin kam zurück, da ist er gegangen.
Meine Eltern waren auch im Bus. Niemand hat das gesehen. Mit meiner Freundin von damals habe ich nie darüber gesprochen.

Laura

Karlsruhe – 19.02.2025

Mit 16 war ich auf einer Party einer Freundin und war dort ab irgendeinem Punkt so betrunken, dass ich mich an einiges nicht mehr erinnerer. Die erste klare Erinnerung ab da,ist wie ich mit einem Mann(21)den ich nicht kenne auf dem Boden neben dem Bett meiner Freundin liege, wir uns küssen und er mich auszieht.
Ich hatte damals noch keine Erfahrungen mit Sex und war davon überfordert, wusste aber nicht was ich hätte sagen sollenund war noch sehr betrunken.
Er versucht seinen Penis in mich zu drücken, was nicht direkt funktionierte. Ich sagte „Nein“, er hörte auf und fing stattdessen an mich zu lecken, das war mir unangenehm und ich schob ihn von mir
Dann versuchte er wieder in mich einzudringen, dieses Mal mit mehr Nachdruck. Wieder sagte ich „nein“ und zog mich weg von ihm „lass uns einfach schlafen gehen ok?“ Sagte ich, worauf er meinte
„Ich bin aber so geil jetzt“. Ich könne ihm ja einen blasen. Ich wollte nicht, tat es aber trotzdem für eine kurze Weile, weil ich nicht unhöflich sein wollte. Als ich aufhörte legte er sich auf mich und versuchte erneut in mich einzudringen, dieses Mal mit noch mehr Kraft so dass es weh tat. Ich schob ihn von mir,sah ihn an und sagte „wir werden heute keinen Sex haben. Lass uns einfach schlafen gehen“ und zeigte auf meine schlafende Freundin. Erst dann hörte er auf
Lange habe ich nicht verstanden was da passiert ist. Er hat mehrfach versucht gegen meinen Willen mit mir zuschlafen und wenn ich keine Jungfrau gewesen wäre,wäre es ihm gelungen

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Ich war damals 15/16 und er schon 20. Ich lernte ihn über eine Freundin kennen und er verliebte sich auf der Stelle in mich – so erzählten es seine Freunde ständig. Ich hatte eigentlich kein Interesse an ihm, wollte aber nicht gemein sein und seine Gefühle verletzen deswegen war ich nett zu ihm und ließ die Umarmungen und so zu, wenn wir uns sahen. Einmal war ich auf einer Hausparty eingeladen bei ihm, ich, eine Freundin von mir und ein paar Freunde von ihm übernachteten danach dort. Ich schlief bei ihm im Bett, seine Freunde und meine Freundin im gleichen Zimmer auf Matratzen auf dem Boden. Am Morgen wurde er wach und fing an mich zu streicheln und wanderte mit seiner Hand zwischen meine Beine und machte dort weiter, wodurch ich aufwachte. Ich war so erstarrt, dass ich nichts sagte. Ich gab nur kurz ein Geräusch von mir, was er später als Stöhnen interpretierte und seinen Freunden weitererzählte, dass ich es so toll gefunden hätte. Habe ich nicht, seitdem kann ich nicht mehr gut mit anderen Leuten in einem Bett schlafen.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

ich war damals noch sehr unsicher und hatte nicht viel sexuelle Erfahrung gemacht. Dieser damalige Freund war auch mein erstes Mal, wir sprachen nie wirklich über den Sex, was mir aber vielleicht geholfen hätte. Er redete mir oft ein, dass ich zu selten zu ihm komme und überredete mich eigentlich fast immer dazu mit ihm zu schlafen. Ich traute mich nie ihn abzulehnen, weil er mir dann ein schlechtes Gewissen machte. Das eine mal wo wir Sex hatten, tat es mir weh und ich wollte aufhören, sagte dass es weh tat und er sich rausziehen sollte … er sagte nur „Ich bin gleich fertig“ hielt mich fest und machte solange weiter bis er hatte was er wollte …

anonymous

Bayern – 19.02.2025

Ich hatte eine Affäre mit einem Mann der 12 Jahre älter war als ich. Ich war 18 und er 30. Diese Affäre ging lang, ca. 3 Jahre und war toxisch. Eines Abends war er bei mir zuhause und wir waren alleine weil meine Mutter unterwegs war. Wir wollten miteinander schlafen und er wollte Anal in mich eindringen. Ich habe mehrmals Nein bitte nicht gesagt und er hat meine Arme festgehalten und mich nach unten gedrückt und es trotzdem getan. Danach sind wir gemeinsam duschen gegangen und er wollte dass ich ihn Oral befriedige. Als ich gerade dabei war hat er mir ohne Konsens in den Mund uriniert und dann auf meinen Körper. Solche und ähnliche Dinge sind in der gesamten Dauer der Affäre passiert und ich realisiere erst jetzt, 5 Jahre später was dort mit mir passierte.

To

Dortmund – 19.02.2025

Ich hatte ein One Night Stand mit einem Typen. Auf der Party kennengelernt und mit nach Hause genommen. Augenscheinlich linker aufgeklärter Typ aber oh nein lag ich falsch. Wir machten rum, zogen einander aus und dann war er quasi schon in mir – ohne Kondom. Ich ganz irritiert, sagte: hey wir brauchen ein Gummi. Er hatte keines dabei, natürlich nicht, wir nutzten meine. Wir machten weiter und weiter, es war dunkel und plötzlich zog er seinen Penis raus und spritzte auf mir ab. Ich war irritiert, warum zieht er kurz vorm Kommen raus, war da nicht ein Kondom? Warum kam er plötzlich auf mir?
Turns out: Er hatte einfach das Gummi entfernt ohne dass ich es bemerkte. Drang ohne mein Wissen und Einverständnis wieder ein und kam auf mir.
Später sagte er, er hätte es nicht bemerkt und er hätte keine Präferenz ob mit oder ohne Kondom.
Bullshit alles Bullshit du wusstest genau was du tust, Mann spürt, ob man das Kondom noch auf dem Penis hat oder nicht.
Und doch war ich in dem Moment ganz still, sagte nichts, traute mich nicht was zu sagen und war verunsichert von seinem Selbstbewusstsein. Was blieb war ein ungutes Gefühl, ausgenutzt und übergangen worden zu sein. Ich fühlte mich dreckig, hatte Angst schwanger zu sein oder eine sexual transmitted infection zu haben. Seitdem habe ich starte trust issues, habe das Gefühl, ich könne mich als Frau nicht sexuell frei ausleben, da es ausgenutzt würde.

anonymous

Leer – 19.02.2025

Ich muss ca 20 Jahre alt gewesen sein. War mit Freunden auf einem Volksfest. Der ganze Abend war eine Tortur. Ständig wurden wir von betrunkenen Männern angefasst oder verbal belästigt. Am schlimmsten war es in einem großen Bierzelt. Es wurde ein Lied gespielt, dass wir sehr mochten. Deswegen sind wir an den Bänken vorbei Richtung Bühne gegangen. Ein Mann geschätzt Ende 40 hat mir dann so fest auf den hintern gehauen, dass es wirklich schmerzte. Ich habe mich umgedreht und ihn angeschnauzt, dass er kein Recht dazu hat und der ganze Tisch hat sich über mich amüsiert. Ich habe mich furchtbar geschämt, anstatt sofort Anzeige zu erstatten.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Er war Teil meiner Freundesgruppe. Wir hatten (über Chat) mit der Idee einer f+ gespielt. Er hatte schon einige Erfahrungen, ich noch nicht mal meinen ersten Kuss. Wir sind zusammen auf eine Hausparty gegangen, doch an dem Abend selbst wusste ich schon, dass ich nichts mehr von ihm wollte. Er hatte einiges getrunken. Es war sehr spät geworden und nur deshalb hatte ich ihm angeboten, bei mir zu übernachten. Zuhause gab es leider keine andere Möglichkeit, außer im selben Bett zu schlafen. Irgendwann bin ich von seinen Berührungen aufgewacht. Ich lag auf dem Bauch und meine kurze Schlafanzughose muss etwas hochgerutscht sein. Ich habe seine Finger über meine Pobacke streifen gespürt. Ich konnte nichts machen. Mein ganzer Körper war wie eingefroren. Ich lag eingesperrt zwischen Wand und ihm. Er hat mehrmals über meinen Po gestreichelt. Ich glaube (hoffe), er hat irgendwann aufgehört, denn an mehr kann ich mich nicht mehr erinnern und irgendwann muss ich auch wieder eingeschlafen sein. Am Morgen bin ich mit ihm aufgestanden. Er ist früh gegangen und ich war wieder allein. Ich habe sofort mein Bett abgezogen und bin duschen gegangen, um den Ekel (auch vor mir selbst) abzuwaschen. Ich habe ihn über Chat konfrontiert, aber er hat alles abgestritten. Daraufhin habe ich sogar, meine eigene Erinnerung angezweifelt und befürchtet, das alles geträumt zu haben, aber Monate später wurde meine Erfahrung durch weitere Freundinnen, die ähnliche Erfahrungen mit ihm gemacht haben, bestätigt.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Ich hatte einen Typen kennengelernt, wir haben uns mehrfach getroffen und auch Sex gehabt. Es lief alles gut, bis ich während eines erneuten Treffens feststellte, dass er mich gegen meinen Willen beim Sex filmte. Als ich dies sah war ich sauer und stellte ihn zur Rede. Sein Gesichtsausdruck zeigte, dass er meine Wut nicht verstand. Ich stand auf, ging wortlos duschen und zog mich danach an, sodass wirklich kein Stück Haut mehr zu sehen war. Ich habe mich geekelt. Als ich zurück kam forderte ich ihn auf das Video zu löschen und zu gehen. Das machte ihn sauer und er bedrängte mich. Irgendwann schubste er mich aufs Bett und schmiss sich auf mich und fing an zu diskutieren, dass er nicht gehen wolle ohne nochmal mit mir zu schlafen. Er wäre ja schließlich mit dem Zug zwei Stunden zu mir gefahren und ich hätte den Sex ja einfach abgebrochen. Ich hielt dagegen und fing irgendwann vor Verzweiflung an zu weinen. Auch als ich weinend unter ihm lag und ihn bat mich in Ruhe zu lassen ließ er erst ab, als ich handgreiflich wurde und ihm ins Gesicht schlug. Danach ist er abgehauen und hat mich noch einige Zeit mit Telefonanrufen belästigt.

anonymous

Deutschland/Germany – 19.02.2025

Als ich 16 war, hatte ich meinen ersten Freund. Er war damals 17 und als wir ca. 3 Monate zusammen waren, sagte er mir, dass er mit mir sex haben wolle. Ich, damals noch Jungfrau und auf keinen Fall bereit dafür, hatte abgelehnt. Allerdings war dies keine Option für ihn. Er sagte mir mind. 50 Mal, dass er mich doch liebe und ich ihn an mich ran lassen müsse, weil ich ihn doch sonst nicht genau so lieben würde. Nach dem ganzen Bitteln und Betteln, las .ich ihn also gewären. Als er in mich eindrang hatte ich furchtbare Schmerzen. Diese waren so intensiv, dass ich ihn bat auf zuhören. „Nein, das kannst du aushalten. Dauert auch nicht lange bis ich fertig bin.“, war alles was er entgegnete. Ich ließ ihn also weiter machen, doch irgendwann begann er mich zu schlagen. Als ich ihn Dann Ein weiteres Mal bat bitte auf zuhören, da ich mich echt nicht wohl fühlte, meinte er nur „Hör auf zu jammern. Du magst es doch auch.“ Als er Dann nach einer Stunde voller quälender Schmerzen fertig war, sagte er mir, dass ich ihn nicht genug lieben würde, da ich ja zu oft ihn bat aufzuhören. Leider folgten viele male Wie diese, da ich ihn nicht verletzen wollte.

B

Hamburg – 19.02.2025

Mit 17 habe ich mich stark mit meiner Schwester zerstritten und bin aus unserem Elternhaus zu meinem damaligen Freund (24) geflüchtet. Dieser wohnte auch immer noch in seinem Elternhaus. Ich wurde mit offenen Armen aufgenommen. Dort wohnte ich über einige Wochen.
An einem Abend hat er versucht Zärtlichkeiten mit mir auszutauschen. Er hatte seit einigen Tagen weder Zähne geputzt noch geduscht. Ich sagte ihm er solle aufhören. Ich möchte nicht so angefasst werden, solange er derart ungepflegt ist.
Er sagte mir ich sei undankbar, ich soll mich nicht so anstellen. Er und seine Eltern haben so viel für mich getan. Ich wollte standhaft bleiben, Grenzen setzen. Ich möchte mit ihm schlafen, aber nicht so.
Und er sagte zu mir, dass wenn ich nicht mit ihm schlafe, dann könne ich auch wieder ausziehen. Aus meiner Verzweiflung heraus habe ich mich dann anfassen und „es“ über mich ergehen lassen.
Ich hatte sonst keinen Ort an den ich gehen konnte.

„Scheinbar war es ja doch nicht so schlimm“

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich war, ich denke so 17. Meine sexuellen Erfahrungen war noch begrenzt, aber ich ging mit einem Typ der etwa 20 war nach Hause. Wir kannten uns schon länger, aber nicht gut. Wir hatten beide getrunken, er fragte mich, ob ich schon mal geblasen hätte. Ich sagte nein, er meinte das sei nicht schwer. Wir küssten uns und lagen in seinem Bett, angezogen, aber ich merkte, dass er seine Hose aufmachte. Plötzlich setzte er sich auf mich und hielt mir sein Ding einfach ins Gesicht und dann in den Mund. Erst als ich würgte hörte er auf und sagte:oh…ich bin dann nach hause und hab versucht nie wieder daran zu denken, aber jetzt viele viele Jahre später ist es mit plötzlich wieder eingefallen. Auch noch ein paar andere Situationen, aber die erzähle ich vielleicht ein ander mal.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Wir lagen morgens noch im Bett und unser damals 5-6 jähriger Sohn kam zu mir zum kuscheln. Er lag auf mir, sodass ich mich nicht so gut bewegen konnte. Plötzlich begann mein Exmann, mich intim zu berühren. Als er merkte, dass ich versuchte, mich weg zudrehen, grinste er und machte weiter. Ich wurde richtig sauer und konnte die Situation nur beenden, indem ich das Kind von mir weg geschoben habe. Als mein Sohn enttäuscht fragte, was denn los sein, sagte mein Exmann sowas wie: die Mama versteht gar keinen Spaß. Er hat auch später, als ich diese und andere übergriffige Situationen angesprochen habe, immer mit völligem Unverständnis reagiert.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

ich war 15 und habe ein Auslandsjahr in Australien verbracht. Ich wollte ganz weit weg.
Wir waren auf vielen Partys. Meine Gastmutter sorgte sich nicht darum, wie es mir ging. An einem Abend war er da. Er füllte mich ab. Wir lagen auf einem Trampolin und ich fühlte mich unwohl, weil er mir immer näher kam. Ich versuchte mich aufzuraffen und zu gehen, konnte aber kaum noch stehen. Wie ich ins Wohnzimmer kam, weiß ich nicht mehr. Viele Leute schliefen da bereits. Ich legte mich zwischen all die Menschen und er vergewaltigte mich. Ich konnte mich nicht bewegen, nichts sagen, mich nicht wehren. Ich dissoziierte.
Als ich am nächsten Tag zu Hause war, merkte ich dass mein Tampon, so weit in mir hoch gerutscht war, dass ich ihn kaum wieder fand. Ich begriff erst dann so richtig.
Er hatte Sex mit mir. Das mein erstes Mal eine Vergewaltigung war, verstand ich erst Jahre später.
In der Schule kam seine Cousine auf mich zu und machte mich fertig, was falle mir ein zwischen all den Leuten Sex mit ihm zu haben. Ich stritt es ab, stritt es so lange ab, bis ich selbst daran glaubte, dass es nicht passiert war.
Mit Anfang 20 kamen meine Albträume, bis dahin hatte ich alles vergessen & verdrängt. Ab da durchlebte ich alles immer und immer wieder. Manchmal mehrmals die Woche.Auch heute, zwei Traumatherapien und 15 Jahre später, wache ich nachts noch auf, sehe diese dunkle Gestalt über mir, ich schreie und schlage um mich.
In meinen Träumen, schaffe ich es endlich mich zu wehren.

Steff

Bayern – 19.02.2025

Ich hab mich mit einem Mann bei Ihm getroffen mit dem ich öfter gechattet hatte. Er war wirklich nett. Ich wollte nur kuscheln, da er nicht ganz fit war und Grippe hatte. Ich hatte ein Kleid an und kuschelte mit ihm. Ich konnte gar nicht so schnell schauen wie er plötzlich unten nackt war, mein Kleid hoch schob und in mich eindringen wollte, ich sagte nein, er meinte ich soll mich nicht so anstellen, warum wäre ich sonst jetzt hier. Ich lies es über mich ergehen das er in mich eingedrungen ist. Dannach zog ich mich an, ging und hab ihn blockiert.

Marina

location not specified – 19.02.2025

Ich war mit meinem Exfreund ein Jahr zusammen. Während diesem Jahr hatte ich an den meisten Tagen die Wahl dazwischen, ihn zu trösten oder mit ihm Sex zu haben. Ein Jahr, nachdem ich Schluss gemacht hatte, gab es auf Instagram einen Shitstorm, bei dem mehr als 20 Frauen ihre Geschichte davon erzählten, wie dieser Mann sie vergewaltigte. Erst in dem Moment realisierte ich, dass es auch bei mir Vergewaltigung war.

Sally

Baden-Württemberg – 19.02.2025

Mein Vater wollte immer, dass ich bei meiner Mutter und ihm im Ehebett schlafe. Anfangs fand ich das toll, aber irgendwann habe ich mich dafür zu alt gefühlt und es war mir unangenehm. Trotzdem schlief ich bei ihnen, wenn mein Vater darum bat. Ich wollte ihn ja nicht verletzen.
An einem Abend lag ich alleine mit ihm im Bett. Ich war ungefähr fünf oder sechs Jahre alt. Er war nackt. Das war nichts Neues. Er lief aus „gesundheitlichen Gründen“ die meiste Zeit nackt in der Wohnung herum.
Während wir so nebeneinander lagen, spielte er an seinem Penis herum. Ich sah irgendwann hin, vermutlich aus Unwissenheit und Neugierde. Immerhin war ich ein Kleinkind. Als er das mitbekam sagte er grinsend „Du darfst gerne anfassen und auch damit spielen“. Diese Aussage verunsicherte mich. Ich sah mich Hilfe suchend nach meiner Mutter um, die in dem Moment im Türrahmen des Schlafzimmers stand. Mein Vater entgegnete meiner Unsicherheit mit: „Mach dir um die Mama keine Sorgen. Die ist nur eifersüchtig“ und grinste wieder. Danach weiß ich nichts mehr.
Erst als junge Erwachsene habe ich alten E-Mail Verläufen entnommen, dass mein Vater damals Nacktbilder von mir an andere Eachsene versendet hat.
Inzwischen ist er seit 13 Jahren tot und ich habe immer noch große Probleme dabei, körperliche Nähe zu Menschen (Männern), einzugehen – immerhin wurde meine körperliche Integrität von ausgerechnet dem Mann missbraucht, der sie von allen Männern dieser Welt am meisten hätte schützen und wahren sollen.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Mein Intimpartner und ich praktizieren BDSM,ich habe immer die Augen verbunden beim Sex.Meine Augenbinde ist eigentlich ein Haarband,das an der Nase nicht richtig abschließt, so kann ich einen kleinen Ausschnitt sehen.
Mehr als einmal habe ich ihn beobachtet,wie er heimlich Fotos von mir machte mit dem Handy .
Nichts davonhat er mit mir besprochen, und ich weiß auch nicht,was er mit diesen Bildern macht
Ich weiß, andere Frauen mußten Schlimmeres erleben ,aber etwas starb in mir ,als ich sah,was er tat .
Ich habe ihm sehr vertraut ,und ich erlebe das Geschehene durchaus als eine Form von Gewalt

DESIREE- redenistsilber.schreienistgold

Deutschland, NRW – 19.02.2025

Als ich 15 Jahre alt war, habe ich einen über 50 jährigen Mann durch meinen Freundeskreis kennengelernt. Es fing alles ganz harmlos an als er meine Handynummer wollte um mir ein lustiges Video zuzuschicken. Ich habe damals einen Hund aus genau diesem Freundeskreis mit sehr schwieriger Vorgeschichte und heftigen Verhaltensauffälligkeiten adoptiert. Der zukünftige Täter (nennen wir ihn einfach Maik) kannte die Vorgeschichte meines Hundes und hat mich angeschrieben, um mir mehr über meinen Hund zu erzählen. Um im Training mit meinem Hund weiter zu kommen, wollte ich natürlich so viel wie möglich erfahren… Maik bestand auf ein Treffen. Ich fühlte mich eigentlich unwohl dabei und wollte eigentlich telefonieren, lies mich jedoch überreden. Wir trafen uns noch am gleichen Tag, tagsüber, in aller Öffentlichkeit, an der Ruhr für einen Spaziergang. Erst war auch alles gut, wir redeten viel über meinen Hund Mylo und es war wirklich sehr sehr hilfreich für mein weiteres Training, bis er mich in einen verlassenen Weg drängte. Ich erinnere mich nur noch daran wie ich bewusstlos wurde… als ich wieder zu mir kam fühlte ich mich komisch, meine Hose war nicht mehr angezogen und er schaute mich ganz komisch an. Von da an erpresste er mich und setzte mich psychisch unter starken Druck. Er redete mir ein wir würden jetzt eine Beziehung führen. Die ersten Wochen wehrte ich mich noch, irgendwann gab ich auf. Ich glaubte selbst an diese „Beziehung“ und ging sogar „freiwillig“ zu ihm nach Hause.

viele

überall – 19.02.2025

Mein Ex und ich waren schon ein paar Monate zusammen, als er mir nach und nach immer öfter und direkter Vorwürfe machte, ich würde unser Sexualleben kontrollieren. Er sagte zum Beispiel „Es ist unfair, dass wir immer nur Sex haben, wenn DU das willst“, oder „Ich habe keine Lust dich immer geil machen zu müssen“, usw.
Auf ein „Nein“ von mir reagierte er mit Wut.
Seine Reaktionen haben dazu geführt, dass ich Angst hatte ihm zu sagen, dass ich keine Lust habe, oder auch ihn bloß zu erregen. Die Angst hat mich beim Sex auch verkrampfen lassen, sodass ich teilweile starke Schmerzen hatte. Ich traute mich dann nur selten etwas zu sagen. Er reagierte mit einem „ja warte, ich komm gleich“.
Ich hatte immer gehofft, die Lust würde schon kommen, wenn wir es täten, so wie er es mir versprach. Das war natürlich gelogen.

anonymous

location not specified – 19.02.2025

Ich bin mir nicht sicher, ob ich in meinem Fall von sexualisierter Gewalt sprechen kann. Vielmehr handelt es sich um geistigen bzw. emotionalen Missbrauch, der auch den sexuellen Bereich mit einbezieht.
Mein Exmann wollte schon immer mehr Sex als ich. Laut irgendwelcher Studien sei ja 2 mal die Woche ganz normal. Er war immer sehr überzeugt von seiner Meinung, in allen Bereichen. Ich hingegen wusste nie so recht, was ich eigentlich wollte, und konnte kaum Grenzen setzen.
Da ich entsprechend auch keine Lust auf Stress hatte, habe ich mich fast immer darauf eingelassen. Wenn ich mal so gar nicht wollte, war er oft nachtragend.
Viele Jahre habe ich so abends im Bett gelegen und mich gefragt, ob ich eigentlich schon wieder „dran“ bin. Wenn ich zu müde war, haben wir es im Badezimmer „von hinten“ gemacht, das ging dann eben schneller.
Anfangs fand ich das alles nicht so schlimm, doch nach einigen Jahren war ich es leid, wie ein Stück Fleisch behandelt zu werden. Ich musste zum Schluss sogar dabei weinen, was er aber im Dunkeln gar nicht mitbekam.
Irgendwann habe ich es geschafft, mich zu trennen. Viele Jahre konnte ich nicht mehr mit Männern intim werden. Heute habe ich wieder einen männlichen Partner, aber ich habe immer noch gelegentlich Flashbacks und arbeite kontinuierlich daran, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und entsprechend Grenzen zu setzen.

Alisha

Deutschland – 19.02.2025

Alles begann als mein Vater meinen Stiefbruder(12)auf mich(7) und meine kleine Schwester aufpassen lies. Irgendwie begann es mit einem Wahrheit oder Pflicht Spiel mit perversen Aufgaben. Ich habe bis heute ein Schamgefühl in mir weil mir das Experimentieren am Anfang auch gefallen hat und ich neugierig war. Aber es endete nicht nach den Spielchen. Er wollte immer öfter, dass ich ihn befriedige. Und obwohl ich oft gesagt habe, dass es mir nicht gefällt verlangte er weiter von mir dass ich es ihm besorge. Ich sollte es auch mit dem Mund probieren und er hat mich immer wieder würgen lassen. Als ich dann auch kotzen musste war er sauer. Das alles passierte mit meiner Schwester im Zimmer oder auch meinen Eltern neben an. Ich habe die Frequenz in der er mich nötigte verdrängt und kann mich nur noch an wenige traumatische Momente erinnern. Aufgehört hat alles dann mit 12 als ich meinen ersten Freund hatte.
Das war unser kleines Geheimnis, dass ich bis heute niemandem erzählt habe. Und jedes Mal wenn ich ihn jetzt mit seiner Freundin sehe, werde ich sauer. Seine Taten haben tiefe Wunden in mir hinterlassen aber er kuckt mir gewissenlos in die Augen. Danke für diese Plattform, die mir den Mut gegeben hat, dies zum ersten Mal von meiner Seele zu schreiben. Ich bin nicht mehr in Scham, sondern sauer, dass Menschen wie er mehr Macht über mich hatten als ich selbst.

Steff

Bayern – 19.02.2025

Ich hab mich mit einem Mann bei Ihm getroffen mit dem ich öfter gechattet hatte. Er war wirklich nett. Ich wollte nur kuscheln, da er nicht ganz fit war und Grippe hatte. Ich hatte ein Kleid an und kuschelte mit ihm. Ich konnte gar nicht so schnell schauen wie er plötzlich unten nackt war, mein Kleid hoch schob und in mich eindringen wollte, ich sagte nein, er meinte ich soll mich nicht so anstellen, warum wäre ich sonst jetzt hier. Ich lies es über mich ergehen das er in mich eingedrungen ist. Dannach zog ich mich an, ging und hab ihn blockiert.

K

NRW – 18.02.2025

Vor mehr 3,5 Jahren fing es an. Ich war müde von der Arbeit im Krankenhaus als Gesundheits-und Krankenpflegerin, mein Frühdienst war stressig und der Feierabend mit Haushalt und kochen auch. Als ich gegen 20:30 meinte, dass ich jetzt schlafen gehe, war noch alles gut.
Ich war schon immer Bauchschläferin und hatte vor dem Tag nie ein Problem damit, Zuhause, neben meinem Partner nur in Unterhose und T-Shirt zu schlafen.
Irgendwann nachts, es ist alles komplett dunkel, wache ich auf, weil er mir eine Hand in den Nacken legt, mich runter drückt, meinen Slip runterzieht und in mich eindringt. Ich kann nicht Mal nein sagen oder schreiben, ich versuche Luft zu bekommen und nicht zu ersticken. Als er fertig ist und noch kuscheln will, gehe ich ins Bad, Wäsche mich und fange leise an zu weinen. Erst bemerke ich es nicht Mal, bis eine Träne runterfällt. Danach ist eine Grenze überschritten, ich fühle mich schuldig und suche das Gespräch. Konfrontiere ihn mit seiner Tat…er sagt, dass es mir doch auch gefiel, mich so benutzen zu lassen und ich ihm ja schließlich auch Sex schulde, da wir ja ein Paar sind. Seit dem Tag schlafe ich meistens nur noch mit langer Hose oder nur allein, so wie früher.
Er hat es trotzdem noch mehrfach gemacht, mich nachts im Schlaf einfach zu nehmen.
Bis ich die Beziehung beendet habe.
An diesem Tag ist etwas in mir kaputt gegangen. Ich fühle mich schuldig für ein Nein, weil es ja meine Entscheidung war. Ich fühle mich aber auch stark, weil ich gegangen bin.

anonymous

germany – 18.02.2025

It happened when I was a little girl, around 8 to 9 years old. Since I was six years old, I sometimes stayed at my best friend’s home over night. Our parents were friends, too. Nothing to worry about. At the age of 8, I recognised, that she knows much about sexuality and how sexual intercourse actually worked. I didn’t ask about it, because I thought she had it from one of her older sister’s magazines. But one day, when I was around 8 years old, her dad started to tell us good night in the evening. I pretended to be asleep,facing away from him, but he would sit down on the bed, place his hand firmly on my shoulder and started stroking me. I felt uneasy, moved a bit, hoping he would leave, but he let his hand travel further down my side, to let his hand rest on my hips. After crossing this point, he did this nearly at any sleepover until I stopped visiting her at home.

Teresa

location not specified – 18.02.2025

20.03.23 – Ich war 22 und er ein Bekannter eines guten Freundes. Ich hatte ihn bis zu diesem Tag auf freundschaftlicher Basis schon öfters besucht doch an diesem Abend hat er mehrmals Sex angesprochen. Ich hatte jedesmal deutlich gemacht, dass das nichts wird. Ich wollte gerade gehen als er anfing mich zu küssen und mich anzufassen. Ich war von der Situation überrollt und hatte mehrmals gesagt, dass ich das nicht möchte und jetzt gehen möchte. Darauf hin hat er gemeint ich könnte ihn doch nicht so liegen lassen und hat angefangen meine Hose aufzuknöpfen. Ich hatte mehrmals gesagt, dass er das lassen soll aber er hat weiter gemacht. Ab diesem Zeitpunkt war ich wie ferngesteuert und habe nur noch funktioniert. Ich wurde vor die „Wahl“ gestellt einen Blowjob zu geben oder ‚ihn in [m]ich reinzulassen‘. Nachdem ich ihm gegen meinen Willen einen Blowjob gegeben habe, zog er nun noch meinen Slip aus und drang gegen meinen Willen in mich ein. Ich sagte weiterhin dass er das lassen soll und als einzige Antwort bekam ich ein „nur noch einmal, länger als eine Minute halte ich sowieso nicht mehr durch“
Ich hielt es aus während mir Tränen übers Gesicht liefen und ich mich aus der Vogelperspektive dort regungslos liegen sah.
Ich war nicht in der Lage mich körperlich zu wehren.
Auch jetzt noch sehe ich die Bilder vor mir und höre seine Worte in meinem Ohr. Es fällt mir bis heute schwer auszusprechen was an diesem Tag passiert ist.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Ich war 15,er war 21.Der eigentliche Vorfall geschahban Silvester 22/23. Ich habe bei mir gefeiert, ein paar Freunde und er waren da. Um Mitternacht gingen wir alle zusammen raus um zu feiern, mein damaliger Freund lockte mich mit dem Vorwand in meine Wohnung ein neues Feuerzeug zu holen. Ich war so betrunken, ich konnte kaum laufen, ich konnte kaum reden. Oben angekommen verschlossen er die Tür von innen. Ich fiel aufs Bett, ab dort konnte ich mich weder bewegen, noch konnte ich sprechen, ich war kaum bei Bewusstsein. Es war als würde ich alles aus der Perspektive einer dritten Person betrachten. Er zog mich aus und vergewaltigte mich. Ich konnte nichts tun, nur ihm dabei zusehen wie er mich missbrauchte. Als er fertig war ließ er meine Freunde rein, die schon draußen standen und klingelten. Am nächten Morgen sagte er nur zu mir ‚Wenn ich gewusst hätte, dass du so betrunken warst, hätte ich das nie getan‘. Er wusste es, natürlich. Mein Freund hat mich oft in der Beziehung vergewaltigt, aber diese Geschichte habe ich aus Trauma verdrängt, es kam erst 6 Monate nach der Trennung zurück also anderthalb Jahre nach dem Vorfall, als ich ihn zufällig auf im Bus traf. Ich bekam eine Panikattacke und plötzlich kam die Erinnerung zurück. Erst dann habe ich mich getraut es bei meinen engsten Mitmenschen anzusprechen. Die Frau von der Polizei riet mir nicht damit vors Gericht zu gehen, da die Opfer während des ganzes Prozesses nur noch mehr leiden müssen und Die Täter meist gewinnen.

E.

location not specified – 18.02.2025

Als ich frisch 18 war hatte ich ein Date mit einem Typen von Tinder. Er war ein paar Jahre älter und studierte bereits. Das erste Treffen war eigentlich ganz schön, bis er mich beim Abschied wild und unangenehm küsste. Ich tat dies jedoch ab und redete mir selbst ein, dass es doch ein schöner Kuss gewesen sei. Beim zweiten Treffen hat er sich selbst zu mir nach Hause eingeladen. Er war der erste Junge, den ich meinen Eltern (unfreiwillig) vorstellte. Kurz darauf gingen wir hoch in mein Zimmer und er legte gleich los. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht wirklich klar, dass er mit mir schlafen will. Jedoch hat er mir das ziemlich klar gemacht, ich sagte ihm jedoch, dass ich das nicht wolle und es für mich noch zu früh sei. Ich erklärte ihm, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Sex hatte und es auch noch nicht vor hatte, da ich einfach noch nicht bereit dafür war. Für mich sollte mein erstes Mal immer was besonderes sein. Dies belächelte er und er versuchte mich eine halbe Stunde lang zu überreden. Irgendwann hatte ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich dann doch mit ihm geschlafen habe. Nach dem Treffen lag ich in der Badewanne und fühlte mich schmutzig. Alles tat mir weh, weil ich mich nicht entspannen konnte und verkrampft unter ihm lag.
Nun bin ich 24 und körperliche Nähe zu Männern macht mir Angst. Mir ist es sehr unangenehm mit Freunden darüber zu sprechen, da jeder in meinem Umfeld so leicht und befreit mit Sex und Intimität umgeht.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Erwar als wir zusammen kamen Ü30 und ich war 16. Er drängte mich immer wieder zum Sex und ließ mich schlecht fühlen sobald ich „Nein“ sagte. Richtig schlimm fing es an zu werden als ich schwanger wurde. Trotz Verbot der Fä (wegen Frühwehen), verlangte er dies von mir und wenn er es nicht bekam, drohte er mir mich auf die Straße zu setzen. Als das K1 auf die Welt kam verlangte er direkt nach der Geburt bereits wieder Sex, trotz meiner Schmerzen(nach jeder Sw). Ca 6 Monate später wurden die Drohungen, Erpressungen und Beleidigungen immer schlimmer. Typische Sätze waren „Wenn du mich liebst, dann machst du das“, „Das ist deine Pflicht als Frau“, „Mir tun ansonsten meine Hoden weh“, „Wofür hab ich dich denn sonst geheiratet?“,“Wenn du das jetzt nicht macht’s, dann auch ich mir eben eine andere „(danach kam “ Es war nur Spaß, ich hab dich doch so gut eingeritten, da auch ich mir doch keine wo ich wieder von vorne anfangen muss“). Bei Schmerzen reagierte er nur auf 3 Arten: Ignorieren, „Ich bin gleich fertig, du hälst das noch kurz aus“ oder “ Boar hör Mal auf zu zucken und zu weinen das Turnt mich voll ab.“ Dann als K1 ca 3 war, kam K2. An da fing es an, wenn ich „Nein“ sagte, dass er K1 schlug. Ab diesen Zeitpunkt versuchte ich ohne „teifftigen Grund “ nicht mehr „Nein“ zu sagen. Irgendwann zählte für ihn nichtmal mehr wenn ich krank war. Selbst wenn ich mich permanent übergab und Durchfall hatte, forderte er „sein Recht“ . So entstand dann K3. Jetzt sind wir in einem Frauenhaus.

Melanie

Köln – 18.02.2025

Als ich Ende 20 war haben ich einen Trainer aus meinem Fitnessstudio gedated. Ich war nicht abgeneigt mit ihm Sex zu haben, wollte aber schnell bei Ihm unter die Dusche springen. Er kam in die Dusche rein, schmierte sich Seife auf seinen Penis, drückte mich gegen die Wand und seinen Penis anal in mich. Habe mehrmals gesagt ich möchte das nicht und konnte mich nicht wehren. Ich hab danach schnell gemacht das ich aus der Wohnung komme und er schrieb mir am nächsten Morgen das wir uns wohl besser nicht wieder sehen bevor ich noch Blödsinn über ihn erzähle

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Mein Freund mit dem ich seit mehreren Jahren zusammen bin und auch ein Kind habe, hat schon mehrmals gegen meinen Willen seinen Finger oder seinen Penis in mich gesteckt währen das Kind anwesend war und ich nur dabei freundlich lächeln musste damit das Kind keine Angst bekommt. Geweint habe ich danach alleine auf der Toilette. Ers sieht kein Problem. Es ist schließlich meine Pflicht als Partnerin mit ihm Sex zu haben

Anna-Lena

Vienna – 18.02.2025

Ich war 15 als ich mit meinem Ex-Freund mein erstes Mal hatte. Es war schmerzhaft, unangenehm und ich war froh, dass es vorbei war. Er fand es wunderschön und konnte sich nicht vorstellen, dass es mir nicht gefallen hatte. Ab diesem Zeitpunkt wurde jegliche sexuelle Interaktion für mich zu einer Überwindung. Ich hatte mit ihm nie schöne sexuelle Erfahrungen. Wir sahen uns jedes Wochenende, da er unter der Woche in der Stadt studierte und ich damals noch bei meinen Eltern am Land wohnte. Jedes Wochenende wollte er intim werden, wurde wütend wenn ich keine Lust hatte und gab die ganze Schuld mir. Aussagen wie „Jetzt hast du schon wieder keine Lust, langsam hab ich echt genug von der Beziehung.“ oder „Warum möchtest du nicht mal was neues ausprobieren. Mein bester Freund erzählt mir, dass seine Freundin ihm einen bläst, warum machst du das nicht?“ musste ich mir regelmäßig anhören. Ich suchte die Schuld immer nur an mir und nachdem ich ja die Schuldige und er der Arme war, ließ ich sexuelle Interaktionen regelmäßig über mich ergehen. Manchmal ließ er sich auch mit einem Handjob zufrieden stellen. Ich tat alles um nicht von ihm angefasst zu werden. Nach über 3 Jahren schaffte ich es endlich aus dieser Beziehung auszubrechen. Das Trauma hab ich leider mitgenommen. Sex und sexuelle Interaktionen sind noch immer schwierig für mich, ich lerne erst jetzt die schönen Seiten an Intimität kennen. In Psychotherapie habe ich gelernt, dass ich nicht schuld daran bin.

Heike

Berlin – 18.02.2025

Wir hatten früher schon mal härteren Sex zwischendurch gehabt; dann kam die Trennung und wir hatten Analsex, obwohl ich das nie wollte. Ich hatte vielleicht die winzige Hoffnung, dass ihn das halten könne, als ich zunächst nichts sagte. Ich fing an zu weinen, versuchte Nein zu sagen. Er hielt mir den Mund zu. Ich habe mich oft gefragt, ob es nur ein „Missverständnis“ war. Hat er ein Rollenspiel angenommen? Sowas wie Safe words kannten wir nicht. Ich wusste nicht, dass ich von einem Partner erwarten darf, rücksichtvoll zu sein, liebevoll zu sein, dass ich es verdiene, dass auf meine Bedürfnisse geachtet wird, auf meine Zustimmung wert gelegt wird. Ich war noch so jung. Und lerne es erst jetzt langsam.

Laura

Zuhause – 18.02.2025

Mein damaliger Partner hat mir einmal 2CB ins Getränk gemischt (ich wusste davon zu dem Zeitpunkt natürlich nichts) ich war nach dem einen Glas und 30 Minuten später etwas besser drauf als erwartet…
Später an dem Abend hatte er es geschafft mich zu analysieren verkehr zu überreden, ich hab geschwiegen, als es weh tat, ihm zu liebe.
Als ich es nicht mehr aushalten konnte, hab ich ihn unter Tränen gebeten aufzuhören, hat er nicht…
Ich habe ihn dann weg gestoßen, seine einzige Reaktion?!
Warum bist du den jetzt so?

Ein anderes mal hat er es sogar gefilmt, auch da habe ich vor Schmerzen geweint, ich wusste von dem Film erst nichts, habe ihn aus Zufall auf unserem PC gefunden als ich ihn fragte was er damit macht, sagte er, ich find den Film ziemlich geil…
Hat auf so vielen Ebenen gesessen!

Er hat mir, um mich an ihn zu binden, (hatte er mal im Internet gelesen) sein sperma in den Mund, auf meine Zahnbürste in mein duschgel gegeben…

anonymous

Essen – 18.02.2025

Ich ging des öfteren zur Physiotherapie, dort lernte ich einen Physiotherapeuten kennen. Wir hatten was miteinander, alles zunächst einvernehmlich. Er hat seine eigene Praxis eröffnet, ich ging mit meinen Beschwerden zu ihm. Als ich auf der Liege lag, fing er an mich zu massieren und fuhr mit seinen Händen zwischen meine Beine. Ich lachte und sagte nein, heute nicht. Er nahm mich nicht ernst und fuhr wieder zwischen meine Beine. Wieder versuchte ich seine Hand loszuwerden und sagte Nein ich möchte nicht. Dann habe ich mich hingesetzt und ihn angeschaut. Er hat nur gegrinst und gefragt wieso ich mich denn so anstelle. Ich wollte mir mein Oberteil anziehen und gehen, aber er stellte sich vor die Tür, schloss sie ab und sagte, er lässt mich erst raus wenn ich fertig bin. Dann zog er sich seine Hose runter und stand untenrum nackt vor mir
. Ich war mit ihm alleine in der neuen Praxis und ich wusste, schreien bringt nichts. Ich habe dann erst gesagt, dass er mich jetzt wirklich rauslassen soll. Dann irgendwann hat er aufgegeben und die Tür aufgemacht. Ich war so geschockt.

Jani

Stuttgart – 18.02.2025

An einem Club-Abend bin ich beim Feiern zufällig einem Tinder-Match von mir begegnet. Wir kannten uns zumindest vom Sehen bereits länger, weshalb es ziemlich schnell ging und wir zu ihm nach Hause sind. Ich war sehr betrunken und habe irgendwann gemerkt, dass der Sex in eine für mich falsche Richtung ging – zum Beispiel drückte er meine Kopf auf seinen Penis. Nachdem wir fertig waren ging er duschen. Ich fühlte mich benutzt und suchte meine Klamotten, um nach Hause zu fahren. Als er wieder kam, verabschiedete ich mich.
Er wollte jedoch eine zweite Runde und meinte, ein Quickie ginge noch. Ich sagte ihm, dass mein Zug in 10 Minuten fährt und ich diesen nicht verpassen möchte, da ich sonst bei ihm übernachten muss.
Das war ihm jedoch egal.
Er drückte meinen Oberkörper nach unten,zog mir meine Hose aus und „nahm mich“ von hinten.
Meinen Zug habe ich deshalb verpasst und so musste ich neben ihm „schlafen“.Es tat mir damals körperlich nicht weh, da mein Körper auf die Stimulation reagiert hatte.Seelisch war ich jedoch voller Scham und weinte die komplette Zugfahrt nach Hause. Einer Freundin berichtete ich davon, sie tröstete mich. Ein/zwei Jahre später hatte sie ebenfalls einen One Night Stand mit ihm und schrieb mir „zu mir war er total lieb“.
Jahre später, ich begab mich in Therapie aufgrund eines abusive Exfreundes, sagte dann noch ein Therapeut zu mir „hast du auch wirklich ’nein‘ gesagt?“.
Noch heute fällt es mir deshalb schwer, das Ereignis als Vergewaltigung anzuerkennen.

anonymous

Silvesterparty eines Freundes – 18.02.2025

Ich war 18. Es war Silvester und ich war schon viel zu früh betrunken. Einiges an Erinnerungen fehlt.
Da war ein Typ, Mitte 20- ich hatte ihn davor 1x gesehen – der den ganzen Abend in meiner Nähe war. Ich war völlig drüber, konnte nicht mehr stehen, gehen, nichts mehr sagen.
Er hat sich zuerst mit mir im Bad eingeschlossen (was hier passiert ist weiß ich nicht mehr). Danach meinte er zu Freunden, er „kümmert sich um mich“.
Er hat mich ins Elternschlafzimmer mitgenommen. Ich war immer wieder bewusstlos, wenn ich wach war, hat er mit mir geschlafen und Bilder gemacht – es ist alles sehr bruchstückhaft in meiner Erinnerung.
Am nächsten Tag hatte ich Angst, weil ich nicht wusste ob er ein Kondom benutzt hatte. Also schrieb ich ihm auf Facebook – er verneinte, meinte aber dass das „Wiederholungsbedarf hätte und wie gut ich blowjobs geben könne“. Habe ihn nie wieder gesehen oder geschrieben.

Anonym

location not specified – 18.02.2025

Mein Exfreund, wir waren insgesamt 11 Jahre zusammen, fing irgendwann damit an, mich nachts einfach immer wieder auszuziehen und in mich einzudringen… Ich sagte ihm immer und immer wieder, dass ich das nicht möchte, ich will einfach nur schlafen. Er meinte darauf dann nur: danach schläfst du besser! Da ich mitten in der Nacht oft einfach keine Lust auf Diskussionen hatte und im Nebenzimmer unser kleines Baby schlief, habe ich es dann meist über mich ergehen lassen.
Und als ich mich getrennt hab, fiel der Werte Herr aus allen Wolken… Nee, Horst, natürlich hast DU überhaupt nichts falsch gemacht…

Liesl

location not specified – 18.02.2025

Ich war 14. Vielleicht gerade ein halbes Jahr mit meinem damaligen Freund zusammen. Als wir auf einer Party bei einem Mitschüler Zuhause waren, ist es dann passiert. Meine Freundinnen sind alle schon nach Hause gegangen und nun war ich allein mit ein paar Jungs und meinem Freund. Als mein damaliger Freund und ich uns kurz auf den Balkon verzogen, freute ich mich ein bisschen aufs Knutschen und darauf endlich mit ihm allein zu sein. Wir küssten uns auch, bis er sich seine Hose aufknöpfte und mich zwang seinen Penis in den Mund zu nehmen. Er rupfte an meinem Kopf auf und ab, bis er kam. Ich hab mehrmals gesagt ich mag es nicht aber hatte keine Kraft gegen seine Hand die mich runterdrückte anzukommen. Später hab ich mitbekommen, dass die Jungs uns vom Fenster aus beobachtet haben. 14 Jahre später werde ich bei meinem Abitreffen von einem ehemaligen Mitschüler darauf angesprochen. Nicht auf den Missbrauch, sondern auf die scheinbar tollen sexuellen Handlungen die ich dort ausführen musste. „Du warst ja schon ne Wilde“, „Wir waren damals alle so neidisch, was ihr damals schon gemacht habt“…
Das Gespräch wurde auch nicht beendet nachdem ich mehrmals geäußert habe, dass es mir unangenehm ist darüber zu sprechen.

Lina

location not specified – 18.02.2025

Ich war 6 und hatte mit dem Schwimmkurs angefangen. Ich war damals sehr schüchtern und war deswegen super aufgeregt und eher zurückhaltend.
Ich hatte 2 Schwimmlehrer. Beide sehr freundlich und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Das Gefühl verschwand bei dem einen Schwimmlehrer jedoch schnell wieder.
Nach jeder Stunde durften wir Kinder zum Abschluss nochmal eine Runde planschen gehen. Während die anderen Kinder mit ihren Freund*innen Spaß hatten, wurden ein Mädchen und ich jedes Mal vom Schwimmlehrer rausgepickt.
Er holte uns immer zu sich in seine Arme und fing jedes Mal an uns zu Fingern. Ich wusste nicht was passiert. Ich wusste nur, dass sich das nicht richtig anfühlt und dass ich das nicht möchte. Eines Tages wollte ich auch mit meinen Freund*innen zum Abschluss spielen. Ich wollte nicht in den Arm meines Schwimmlehrers sein. Doch er zwang mich in seine Arme.
Ich fasste nach diesem Tag all meinen Mut zusammen und erzählte es meinem Vater. Er nahm mich sofort aus dem Schwimmkurs raus und erzählte es dem Inhaber des Schwimmbades. Doch Konsequenzen gab es für den Mann, der 2 ahnungslose 6 jährige Mädchen in seinen Armen hielt und missbrauchte, nicht!

anonymous

location not specified – 18.02.2025

ein bekannter hat mich zu sich eingeladen (wir hatten schonmal was, doch ich habe zu der zeit jemand anderen gedated, was ich ihm auch gesagt habe und auch dass ich nicht mit ihm schlafen möchte). es war spät und ich hatte bereits einen joint geraucht. er sagte, dass ich zum quatschen und rauchen vorbeikommen könnte. ich meinte, dass ich nicht wisse, ob ich den weg packen würde, weil ich schon sehr fertig war. nachdem er mich überredet hatte, habe ich mich auf den weg gemacht. ich habe ihm nochmals kommuniziert, dass ich nicht mit ihm schlafen möchte. dort angekommen, war zunächst alles ganz normal, doch nach dem joint fing er an mich anzufassen, ich versuchte mich wegzudrehen, aber er war mir körperlich in der situation überlegen. irgendwann hörte ich auf mich zu wehren und lag einfach da. ich habe geweint, aber er hat nicht aufgehört. ich habe größtenteils keine erinnerungen an den abend, aber ich weiß ganz genau, dass das was mir passiert ist nicht einvernehmlich war. am nächsten tag habe ich es meiner damaligen talking stage erzählt und er hat mir die schuld gegeben, weil ich ja gekifft habe und mich hätte mehr wehren müssen. ich habe ihm von dem jahrelangen missbrauch in meiner kindheit erzählt und dass ich deshalb angst hatte er würde mir nochmehr wehtun wenn ich mich wehre,von ihm habe ich keinerlei unterstützung erfahren und bin dann allein zum frauenarzt gegangen, um mich auf krankheiten untersuchen zu lassen, da ich bis heute nicht weiß, ob er verhütet hat.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Ich war 19 als ich mit meinem ersten Freund zusammen kam, der 5 Jahre älter war als ich. Und ich weiß jetzt, dass ich nie nie mehr mich so fühlen möchte, wie damals, als ich über meine eigenen Grenzen und Bedürfnisse gegangen bin, nur damit es ihm gut geht. Mein Ex hat nie mein Nein zu Sex verstanden. Er hat mir dann immer ein so unglaublich schlechtes Gewissen gemacht, wenn ich zu ihm nein gesagt habe, dass ich es immer über mich ergehen lassen habe… Fast 6 Jahre lang… einmal meinte er zu mir, dass es ihm keinen Spaß machen würde, dass ich nie was initiiere und dass ich immer „Zitat: da liege wie eine „Leiche“. Ich war so beschämt damals und heute frage ich mich, wie ich das so lange mit mir alles machen lassen habe. Ein andermal hatte ich kurz Lust auf Sex bekommen und angefangen es zu intiieren, dann aber bemerkt, dass ich doch nicht will und Nein zu ihm gesagt. Er hat daraufhin zu mir gemeint, dass das was ich mit ihm mache, also mich „anbieten“ und dann zurückziehen eine emotionale Vergewaltigung sei. Ich war so geschockt. Er hatte mich jahrelang emotional missbraucht… nach unserer Trennung fiel mir auch wieder ein (ich hatte es verdrängt), dass er ganz zu Beginn mal ein Sex Tape gemacht hatte, was ich nicht mitbekommen hatte, da ich geblindfolded war. 4 Jahre später hatte er es mir gezeigt und wieder zwei Jahre später ist es mir eingefallen und ich habe erkannt, dass das war er da tat ein beschissene Straftat war. Mich zu filmen beim sex ohne dass ich etwas davon weis.

Anne

Freiburg – 18.02.2025

Ich war damals 16. Ich bin im Sommer Zug gefahren und es war ziemlich warm und voll. Ich hatte eine kurze Hose an und ein t-Shirt. Als sich der Zug füllte hat ich einen älteren Mann neben mir stehen, da der Zug sehr voll war kam er mir immer Näher. Irgendwann bemerkt ich, dass er mit seinem kleinen Finger immer versuchte zwischen meine Beine zu kommen. Ich war erstarrt und habe erst gar nicht realisiert das er dies mit Absicht tut. Mit der Zeit nahm er seine ganze Hand und steckte sie durch mein Hosenbein in meine Unterhose. Ich hielt es nicht mehr aus und stieg die nächste Haltestelle aus. Er folgte mir, als ich anfing zu weinen lief er lachend an mir vorbei. Ich habe ihn nie mehr gesehen

anonymous

location not specified – 18.02.2025

We used to date but decided to stay friends. I couldnt stay at my apartment that night and was in need of a place to stay. He offered I could stay overnight, just as a friend…
But he only had the bed for both of us to sleep in.
Throughout the night he continously touched me even though I said No several times and I felt his boner on my body all the time. It even went as far as me saying that I could go in another room so he can ** off if that is the issue as to why he cant sleep. I wanted to go home but it was night and he lived on the countryside. At one point he let me sleep. In the early morning he grabbed me by the neck and kissed me and then started to touch my private part. I started to cry and got rid of him. Then I repeated „I said No“ and got my stuff and left.

Katha

Bei mir Zuhause – 18.02.2025

Ich (18)hatte meinen ersten Freund. Dieser war 5 Jahre älter als ich. Ich hatte eine Angina und lag mit 40 Fieber im Bett. Er war da um sich ein bisschen um mich zu kümmern Tee kochen. Ich schlief viel. Und kuschelte mich an ihn. Das machte ihn scharf. Er wollte mit mir schlafen ich war krank! Als ich sein Gedränge nicht mehr aushilt gab ich nach. Er versicherte mir dass es schnell gehen würde. In den nächsten 2 Tagen passierte noch weitere 4 mal. Ich hasse jede sekunde. ich sagte ihm dies. Er meinte ich hätte schon Verpflichtungen. Und dass es ihm so gefallen würde weil es auch in mir so heiß wäre. Ich blieb noch weitere 7 Monate mit ihm zusammen. Ich fühlte mich so wahnsinnig benutzt und eklig.

J.

location not specified – 18.02.2025

Mein Exfreund ist vor ca.2 Jahren eines Nachts betrunken zu mir nach Hause gekommen. Zu dem Zeitpunkt lief es nicht so gut in unserer Beziehung und wir hatten des öfteren Streit, weil ich keine Lust auf Sex hatte. Als er dann ankam hat er mich geweckt und meinte er wolle jetzt sex haben. Ich, voll verschlafen, hatte keine Lust und ich fand es auch ekelig wie betrunken er war. Ich habe gesagt, dass ich nicht möchte. Er hat sich mit deinem kompletten Körper auf mich gelegt und angefangen mich zu küssen, ich habe mich dagegen gewehrt und habe versucht ihn von mir zu stoßen. Er ist dann auch kurz von mir runter, ist dann aber an das Fußende des Bettes gegangen, hat mich an den Füßen gepackt und wollte mich zu sich ziehen. Dagegen habe ich mich gewehrt, habe angefangen zu weinen und bin auch laut geworden, dass er mich bitte in Ruhe lassen soll. Danach war er sauer auf mich und am nächsten Tag konnte er dich an nichts erinnern… oder wollte nicht. Ich habe mich auch nicht getraut das anzusprechen, da es dann wieder geheißen hätte, dass ich mich angestellt hätte oder überreagiert. Für mich war das eine Situation in der ich extrem Angst hatte und wo ich nicht wissen will, wie es mir gegangen wäre, wenn ich mich nicht gewehrt hätte.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

ich war mit 14 mit einem 18-jährigen zusammen. dieser wollte nach ca. 2 wochen “beziehung” etwas von mir und als sein vater arbeiten war, sind wir in seine wohnung, wo er angefangen hat, mit mir rumzumachen. ich wollte eigentlich noch garnicht, aber mir war bewusst, dass er mir überlegen ist, und sich nehmen wird, was er will, wenn ich versuche, nein zu sagen. er wusste, dass ich noch jungfrau bin und ich musste ihn mehrmals auffordern, doch bitte nach einem kondom zu suchen, da ich damals noch nicht die pille genommen habe. nachdem er in mir drin war, hat er sich nicht im geringsten darum gekümmert, ob ich schmerzen habe oder nicht und wie es mir gefällt. da es mein erstes mal war, wusste ich überhaupt nicht, damit umzugehen, denn es hat mir überhaupt nicht gefallen und nachdem dann auch noch das kondom gerissen ist, hatte ich absolute panik. ich bin mir heute sehr sicher, dass er bewusst ein zu enges kondom draufhatte, und meine naivität und meine unterlegenheit ausgenutzt hat.ich bin nicht von ihm schwanger geworden, jedoch hat er keinen cent der pille danach bezahlt. glücklicherweise hatte ich knapp 1,5 jahre später meine erste schöne erfahrung im bett, mit jemand anderem, was für mich als mein erstes mal zählt.

anonymous

Deutschland – 18.02.2025

Als ich vor einigen Jahren nach einer Party mit meinem damaligen Freund nach Hause gefahren bin hätte ich nie gedacht, dass mein eigenes Zimmer, mein Safe Space, mal ein Raum wird in dem ich mich lange nicht mehr wohl fühle. Wir haben beide getrunken, er nahm zudem Extacy (ich wusste es, war aber dagegen) und als wir morgens bei mir ankamen wollte ich einfach schlafen. Ich schlafe meistens nur mit einem langen T-Shirt, keine Hose, keine Unterwäsche. Als ich nach einiger Zeit wieder wach wurde verstand ich noch gar nicht was los war. Ich spürte nur den Atem in meinem Nacken und konnte die Berührungen nicht ganz zu ordnen. Er drang zwar nicht in mich ein, jedoch könnte er weder seine Hände noch sein Glied an sich halten.Er berührte mich überall, rieb sich an mir und glitt mit seinen Fingern hin und wieder in mich. Ich hatte so viel Angst in dem Moment Ich konnte weder etwas sagen noch mich bewegen. Ich tat weiterhin so als würde ich schlafen und hoffte er lässt von mir ab. Das war der Moment ab dem ich mich nicht mehr von ihm berühren lassen konnte, ohne einen richtigen Ekel zu spüren. Als ich ihn darauf ansprach tat er nur so als wäre das nicht schlimmes gewesen. Wir haben uns kurz darauf getrennt.

Aki

Essen – 18.02.2025

Ich habe ihn über tinder kennengelernt. Es sollte von Anfang an nur um Sex gehen. Beim ersten Treffen kam es dann auch dazu und er drang „ausversehen“ anal ein. Ich sagte ihm dann, dass ich darauf nicht stehe und er das bitte in Zukunft unterlassen solle.
Er sagte es wäre ja nur ausversehen passiert und ich solle mir keine Sorgen machen, er würde das respektieren.
Einige Tage später hatten wir uns zum Abendessen bei mir verabredet, ich hatte gekocht. Er kam und sagte er habe keinen Hunger, er wolle lieber gleich zur Sache kommen. Eigentlich war ich sehr enttäuscht aber ich stimmte zu. Nach dem Sex bin ich neben ihm eingeschlafen und wurde auf dem Bauch liegend wach während er wieder anal in mich eindrang.
Ich sagte „aua bitte hör auf“, aber er machte weiter. Nach einigen Minuten kam er in mir und ging sich dann waschen und verließ meine Wohnung.
Am nächsten Tag schrieb er mir was für ein toller unvergesslicher Abend es gewesen sei.
Ich sagte ihm, dass er mich vergewaltigt habe und ob er meine Aufforderung aufzuhören nicht gehört hätte. Er meinte er hätte es gehört und auch meine schmerzen wahrgenommen, aber dass er dachte, dass würde vergehen.
Ich stellte Anzeige und es kam zur Gerichtsverhandlung.
Er wurde freigesprochen.

Alex

location not specified – 18.02.2025

Wir waren mit Freunden auf einem Festival. Alles war ausgelassener Stimmung und ich musste aufs Klo. Also ich zurück kam war niemand mehr da. Keiner hat gewartet und sie sind einfach weiter gelaufen. Ich stand da, ohne Geld, ohne Freunde und ohne Mann. Nach drei endlosen Stunden fand ich die Gruppe, weiter gut angeheitert. Mein Abend war gelaufen. Als wir dann zu Hause waren, mein Mann war gut angetrunken, gingen wir ins Bett. Ich war einfach nur müde und schlief ein. Also ich wach wurde, merkte ich wie mein Mann mir den Slip runterzogen hatte(ich lag auf dem Bauch), meine Beine auseinander drückte und in mich eindrang. Ich konnte nichts sagen, war wie gelähmt. Also er fertig war ging er von mir runter, schlug die Decke wieder zurück und schlief ein. Ich weiß nicht wie lang ich noch breitbeinig mit meinem Slip am Knöchel da lag und still weinte. Noch immer bin ich mit Ihm zusammen, noch immer werde ich Nachts geweckt, weil er schon seinen Finger in mir vergraben hat und noch immer schreie ich stumm. Aus Verzweiflung weil er mich sonst stoisch eine Woche ignoriert. Ich weine leise, ich schreie still. Verlasse meinen Körper, bin Zuschauer, zerbrochen und doch stolz stark zu sein.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Ich war 19, machte eine Ausbildung in einem hotel zig dafür extra nach berlin. Ein Kollege (er war 33) machte immer komische Sprüche, ich fühlte mich unwohl. Er machte dort auch eine Ausbildung. Wir Azubis haben untereinander eine Weihnachtsfeier organisiert wir waren zu 7. Ich erinnere mich daran kaum. Ich hab dabei kein Alkohol getrunken. Nachts wachte ich in meinen Bett auf der erwähnte Kollege war auf mir drauf von hinten, er meinte er sei gleich fertig. Ich hatte Angst ließ es über mich ergehen ich war wie versteinert. Ich gab mir Jahr lang selbst die Schuld. Nach dem Vorfall beendete ich meine Ausbildung sofort da ich nicht mehr fähig war ihm zu begegnen, ich zog zurück aufs Land. Flüchtete förmlich. Glauben tat mir keiner. Seitdem leide ich an ptbs und Depression.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Als ich 14 war habe ich mich ein paar Mal mit einem Jungen getroffen. Er war ein Jahr älter und hatte schon sexuelle Erfahrungen gemacht. Jedes Mal als er bei mir war und ich mit ihm kuscheln wollte, hat er angefangen mich anzufassen. Ich habe es toleriert aber er wollte immer mehr und wollte mich dazu drängen Sex zu haben. Ich habe mehrmals gesagt ich will es noch nicht. Irgendwann hat er immer wieder darauf gedrängt und dann habe ich nachgegeben, weil ich nicht prüde sein wollte und nicht wollte, dass er sich nicht mehr mit mir trifft. Es hat während des Sex die ganze Zeit weh getan und ich habe irgendwann angefangen zu weinen. Das war ihm ziemlich egal. Danach war ich auf dem Klo und habe geweint, weil ich es so sehr bereut habe. Danach habe ich mich zu ihm gelegt und wieder geweint. Er war total gefühlskalt und meinte nur sein Pulli wird davon nass und ich solle aufhören. Ich habe mir danach immer eingeredet, dass es gut war, hatte jedoch noch 3 Jahre lang problematische sexuelle Erfahrungen bis mir irgendwann klar geworden ist, wie schlecht es mir damit ging.

Lea

location not specified – 18.02.2025

Ich war 18 und bin abends nach der Arbeit zu meinem damaligen Freund gefahren. Es war schon etwas spät und er schon betrunken, da wir uns auf einer Feier trafen. Mit den Worten, er wolle mir sein Kinderzimmer zeigen, sind wir zu ihm nach Hause gegangen und er begann mich zu küssen und so weiter. Ich sagte mehrmals nein, denn es war mein erstes Mal und so wollte ich es nicht. Er ignorierte mich und sagte, es sei normal beim ersten Mal, dass es weh tut. Aber es tat so weh und ich wollte nur weg, konnte mich aber nicht wehren.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Es war kurz vor Ostern und mich hatte es mit einer Grippe erwischt. Mein damaliger Freund (wir wohnten in getrennten Studierenden-WGs) wollte mich noch besuchen, um mit mir einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Danach legte ich mich wieder ins Bett, da ich noch Fieber hatte und es mir nicht gut ging. Er legte sich für einen Mittagsschlaf dazu. Nachdem er anfing mich zu berühren und mehr zu wohlen sagte ich „nein, ich möchte nicht“. Er hörte nicht auf, ich sagte irgendwann nichts mehr, da ich viel zu fertig war und ließ es einfach passieren. Erst im Nachgang fiel mir auf, wie grenzüberschreitend das war und ich fragte mich, wie man Lust dabei verspüren kann, wenn ich weiß meinem Gegenüber geht es nicht gut und es nimmt gar nicht am Sex Teil. Es war für mich nach mehreren übergriffigen und respektlosen Situationen ein Grund für die Trennung.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

In meiner letzten Beziehung hatten wir immer weniger Sex. Ich hatte einfach keine Lust, was zum ständigen Streitthema wurde.
Wenn ich nein sagte, kam es zu Diskussionen, warum ich denn nicht will. Wenn ich darüber geredet habe, bzw. versucht habe, etwas zu verändern, wollte er es nicht hören. Viel zu oft, wurden meine Grenzen und Wünsche nicht gehört. Es kam z.b. öfter vor, dass er mich einfach festgehalten hat, während wir intim waren, obwohl ich abbrechen wollte und das auch klar gesagt habe. Er dachte aber wohl, dass es mir gefällt.
Je angespannter diese Situation wurde, desto weniger hatte ich Lust auf Sex, desto öfter stritten wir. Vor lauter Angst vor diesem Stress, habe ich immer öfter zugestimmt, obwohl ich nicht wollte. Irgendwann habe ich „das Spiel“ „Wer kommt zuerst?“ eingeführt, damit es wenigstens schnell vorbei war.
Eine der letzten Male, als wir miteinander geschlafen haben, war genau die gleiche Situation wieder eingetroffen: Er hatte Lust, ich nicht. Ich gebe nach. Danach hat er mir gesagt, dass es sich so angefühlt hat, als hätte er mich vergewaltigt. Ich habe mich nicht getraut, ja zu sagen, habe ihn getröstet und mich danach in den Schlaf geweint.
Nach unserer Trennung ist herausgekommen, dass er mich betrogen hat und ein jahr nach unserer Trennung hatte er eine heimliche Affäre mit meiner besten Freundin. Fast alle aus dem Freundeskreis sind noch mit ihm befreundet, mir gibt man entweder gar nicht die Chance darüber zu reden o. es wird einfach ignoriert

anonymous

Festival – 18.02.2025

Ich war mit einem guten Freund auf einem Festival. Ich war 18, er über 20. Wir waren in einer größeren Gruppe in der ich nicht alle Leute kannte. Wir hatten viel Spaß und feierten und tranken ausgelassen. Am vorletzten Abend fragte mich jemand aus dem Camp, ob ich nicht mal mit kiffen möchte. Ich zögerte, probierte es dann aber aus. Davor hatte ich schon viel getrunken. Danach kann ich mich an vieles nicht erinnern. Mir ging es nicht gut und so suchte ich Zuflucht im Zelt meines guten Freundes, um nicht allein zu sein. Er sah das als Einladung an und begann mich anzufassen, um schlussendlich auch in mich einzudringen. Ich lag dabei apathisch da, sagte nichts und wehrte mich auch nicht. Ein paar Stunden danach ließ der Rausch langsam nach, ich krabbelte aus dem Zelt, legte mich zusammengekauert in mein Auto und weinte. Ich schrieb meinem Freund, er war später der Meinung ich seie fremdgegangen. Diese Ansicht übernahm ich und gab mir lange die Schuld dafür. Ich brach den Kontakt zu meinem guten Freund vom Festival nach und nach ab. Er fragte mich einige Zeit später nochmal, ob er damals gut war, da er das für sein ego brauche. Als ich ihm sagte das ich mich daran nicht erinnere, sagte er nur „Schade“. Ich weiß bis heute nicht, ob ich Schuld an der Situation war…

Z

location not specified – 18.02.2025

Ich war 17 und mit meinem damaligen Freund 21 schon über ein Jahr zusammen. Die Beziehung war schwierig, er war kontrollierent und misstrauisch, ich unsicher und emotional abhängig.
Während dieser Beziehung ist mein Vater plötzlich verstorben. An dem Tag der Beerdigung war mein Freund dabei,für mich war es furchtbar. Abends als wir im Bett lagen wollte er Sex, ich sagte ihm, dass ich mich aufgrund DER BEERDIGUNG MEINES VATERS nicht danach fühle. Er akzeptierte es wenig, drängte mich bis ich schließlich weinte. Er sagte ich würde ihn schlecht darstellen und wir stritten uns ca 2h. Ich hab die ganze zeit geweint und war am Ende, doch ich wusste der Streit würde nur mit „Versöhnungssex“ aufhören. Also gab ich nach..

anonymous

Deutschland Duisburg – 18.02.2025

Als ich noch relativ jung war so ca. 8-9 Jahre alt, da brachten meine Eltern mich gerne zu meinen Paten. Wir haben normalerweise immer was tolles unternommen. An diesem Tag sollte ich bei Ihnen übernachten. Meine Patentante musste an dem Abend allerdings arbeiten und so war ich mit meinem Patenonkel alleine. Er bestand darauf das ich unbedingt noch baden müsste und ich dachte mir nichts dabei weil ich ihn zu dem Zeitpunkt zu 100% vertraute. So half er mir also mit dem Rücken und trocknete mich auch ab. Später haben wir uns dann auf die Couch in seinem Arbeitszimmer gesetzt um einen Film zu gucken. Dabei legte er sich im Verlauf quer über die ganze Couch und nahm mich vor sich in den Arm. Im Verlauf fing er dann an meine Arme und Beine zu massieren. Auch hier dachte ich mir noch nicht zu viel aber ich wurde nervös. Dann sagte er er würde mir jetzt was ganz tolles zeigen aber ich dürfte es nicht meinen Eltern erzählen. Er fing an mir über die brüste zu streicheln und später strich er mir mit seiner Hand vom Knie andauernd hoch zu meinem Intimbereich. Ich war total verstört aber auch verängstigt. In dem Moment kam meine Patentante zum Glück nach Hause. Er sagte mir nur pssht und ich hielt meinen Mund und sagte nur noch ich wolle schlafen. Am nächsten Tag erzählte ich es meinen Eltern und ich war in einem Bad aus Emotionen gefangen. Meine Eltern glaubten es mir nicht aber brachen dennoch den Kontakt ab. Noch immer fühle ich dieses ekelhafte streicheln an meinem Oberschenkel.

Sam

location not specified – 18.02.2025

Ich war 25, mein damaliger „Freund“ (wir waren uns eigentlich noch am kennenlernen) kam mit seiner Tochter aus dem Urlaub wieder. Ich kam von einer Woche Arbeit (Urlaub der Jugendwohngruppe) wieder.
Wir trafen uns bei mir, ich völlig erschöpft und total müde von der Arbeit und kochen für sein Kind.
Wir haben gegessen und er machte die ganze Zeit schon Anspielungen, ich sagte das ich völlig erschöpft sei und bin mit den Hunden raus. Draußen merkte ich schon das irgendwas nicht stimmt und ich fast im Stehen einschlief.
Also bin ich wieder hoch und sagte das ich ziemlich fertig bin. Das letzte was ich weiß, dass ich mich ins Bett gelegt habe. Am nächsten Morgen wurde ich wach, er lag neben mir und ich stellte fest das ein Taschentuch zwischen meinen Beinen klebte.
Auf die Frage woher dies komme, meinte er „er wollte mich zärtlich wecken und dachte es wäre okay.“
Ich fragte ihn ob er nicht gemerkt habe, dass ich eben nicht wach wurde oder auch nur irgendwas mitbekommen habe und warum da ein Tuch ist?
Ich bekam keine richtige Antwort mehr, ausser das er keine Kondome gefunden hätte, aber ja eh sterilisiert ist und nichts passieren könne. Aus Schutz der Tochter (damals 8 Jahre alt) habe ich es den halben Tag mit ihnen ausgehalten und ihm erst als er weg war und mir schrieb das sie zuhause sind, dass ganze beendet.

Erst Monate nachdem ich mich einer Person anvertraut habe, ist mir in den Sinn gekommen, dass er mir sehr wahrscheinlich irgendwas untergemischt haben muss.

Amelie

location not specified – 18.02.2025

Ich war 19 und an einem Novemberabend auf dem Heimweg von einem Bekannten. Schon an der Zugtür musterte mich ein Mann, mindestens 10 Jahre älter als ich, unangenehm von oben nach unten und grinste.

Ich stieg als Letzte aus dem Zug, der Mann kam hinterher und sprach mich direkt an. Er zeigte mir auf seinem Handy wohin er musste. Ich hab leider nicht verstanden was er gesagt hat, dachte aber, dass er wissen wollte wohin er nun muss.

In einer leeren Unterführung umarmte er mich dann plötzlich und küsste mich auf die Wange. Ich habe lautstark gesagt, dass er aufhören soll, was er aber ignoriert hat. Er hat mich weiterhin lustvoll angelächelt und in dem Moment ist mir klar geworden, dass er mich mit nachhause nehmen & mit mir schlafen wollte. Er hat mich mitgezogen und erst abelassen, als ich ihn mit voller Kraft weggeschubst habe und uns eine Frau in dem Tunnel entgegenkam.

Ich bin dieser Frau immernoch still dankbar, weil ich nicht wissen will, was sonst passiert wäre.

anonymous

Deutschland – 18.02.2025

In einer Kennenlernphase waren wir irgendwann soweit, dass wir mit einander intim wurden. Ich habe ihm gesagt, dass ich es anal nicht mag, weil es mir große Schmerzen bereitet.
Er meinte nur „und wenn ich dich in den Arsch ficken möchte, dann ficke ich dich in den Arsch“. Er hat es trotzdem ich mehrmals gesagt habe, dass ich es nicht will, versucht. Das hat mich dann endgültig dazu gebracht den Kontakt abzubrechen.
Vorher gab es noch weitere eher psychische Angriffe gegenüber meinem Charakter und meinem Aussehen.
Danach habe ich es nie wieder bei irgendjemandem soweit kommen lassen.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Nach der Geburt meines 1. Sohnes ging es mir sehr schlecht. Ich hatte überhaupt keine Lust auf Sex. Also sagt ich nein. Man soll ja auch erstmal warten. Am 10. Tag nach der Geburt wurde mein Nein das erste Mal ignoriert. Natürlich „nur“ anal, Weil anders ist ja nicht erlaubt. Ich weinte dabei. Aber nicht zu laut um das Baby nicht zu wecken, was sowieso gleich wieder schreien würde und ich nicht schlafen konnte. Ich versuchte die nächsten Wochen mir selbst wieder Libido einzureden. In den nächsten Jahren gab es immer wieder Vorfälle. Wenn ich nicht wollte, wurde mit mir diskutiert, ich wurde beleidigt, mir wurde Egoismus unterstellt und dass ich Macht ausüben wollte. Oft bis tief in die Nacht, bis ich so fertig war, dass ich eingewilligt habe, weinend. Ich habe mir danach immer vorgenommen standhafter zu bleiben. Einmal wurde ich von der Couch ins Schlafzimmer gezerrt. Wir sind immer noch zusammen. Ich fühle mich schuldig für das alles. Im Alltag ist mein Mann meist nett und lieb und kümmert sich auch gut um die Kinder und ist auch an feministischen Themen interessiert. Ich bin einfach verwirrt.

anonymous

location not specified – 18.02.2025

Ich war 18 und es war mein erstes mal. So richtig wollte ich das nicht. Das erste Mal versuchte er es, als ich etwas getrunken hatte, er legte meine Hand auf seinen Penis, fummelte an mir rum, ich war erstart, überfordert, immerhin merkte er an meiner Reaktion, das ich nicht wollte und hörte dann irgendwann auf und machte es sich selbst. Ich fand es fies. Einige Tage später, ließ ich mich darauf ein, weil ich nicht verklemmt wirken wollte. Es tat weh, es hat geblutet. Kurz danach hab ich die Beziehung beendet. Ich hatte später noch eine Beziehung, in der er oft mitten in der Nacht anfing mich zu befummeln und drang sich immer ein. Auf meine Frage, was das sollte, er könnte sich da nicht dran erinnern. Heute seh ich vieles anders. Ich dachte immer, ich wäre halt zu prüde…

Melanie

location not specified – 18.02.2025

Als ich 15 war hatte ich meinen ersten Freund. Wir hatten GV und es tat mir sehr weh ich hab ihn mehrmals gebeten aufzuhören und hab ihn sogar versucht von mir runterzudrücken aber er hat einfach weitergemacht. Danach war das ganze Bett voller Blut. Ich hatte dadurch jahrelang Probleme beim GV mit Schmerzen.

Julia

Germany – 18.02.2025

Eines Tages im Winter kam ich von der Arbeit nach Hause und ein junger Mann wartete vor meiner Haustür. Er sagte er warte auf meinen Nachbarn, denn er habe noch wichtige Unterlagen von ihm. Eine Stunde später stand er immernoch draußen, also bot ich ihm aus Mitleid an bei mir im Warmen zu warten. Ich teilte mein Abendessen, lies ihn warm duschen und einige Anrufe tätigen. Doch übernachten lassen wollte ich ihn nicht in meinem Einzimmerapartment. Daher lud ich ihn ein am nächsten Tag wieder zu kommen. Das tat er auch, mit einer Flasche Schnaps im Gepäck. Ich kochte für uns und trank ein Glas Schnaps.Er goss sich häufig nach und wurde zunehmend betrunkener. Er fand viele Ausreden um meine Hände zu berühren. Als er mich plötzlich küsste, stieß ich ihn von mir weg und machte klar, dass ich das nicht will. Er schien es zu akzeptieren, doch nicht viel später versuchte er es erneut. Ich konnte reagieren bevor sich unsere Lippen berührten. Ich sagte energisch, fast schon wütend, dass ich das nicht will und das er nun gehen müsse. Er wollte nicht. Ich drückt ihm seine Jacke in die Hand und schob ihn aus der Tür. Erst fand er das lustig, doch bemerkte schnell, dass ich nicht ganz so schwach bin wie ich aussehe. Er klammerte sich am Türrahmen fest und startete einen dritten Versuch mich zu küssen. Da schlug ich ihm ins Gesicht. Trotzdem werde ich immer Menschen in Not helfen.

Marlene

Auto – 18.02.2025

Meine erstes Mal war auf einer Party. Wir waren beide sehr betrunken und gingen auf die Rückbank meines Autos. Er hat ohne Vorspiel versucht in mich einzudringen. Immer wieder. Es tat so weh. Ich hab ihm gesagt: komm lass mal lassen. Und er meinte dann: nee noch kurz probieren. Ich habe noch bis zum nächsten Abend richtig stark geblutet. Wochen später traf ich ihn wieder. Er fragte mich ob es mein erstes Mal war, weil er Blut an seinem Schwanz gehabt hätte.ich sagte aus Scham nein.

Mandy

Siegen – 18.02.2025

Ich habe mich spontan mit einem Mann von Tinder getroffen. Wir wussten beide dass es auf Sex hinauslaufen wird. Ich habe den ersten Schritt gemacht und es war alles in Ordnung. Plötzlich fing er an mich zu würgen und schlug mir ins Gesicht. Das war so nicht abgesprochen, worauf ich ihn auch hinwies. Als ich aufstehen wollte, drückte er mich mit seinem Unterarm wieder aufs Bett, so dass ich mich nichtmehr bewegen konnte. Aus Angst habe ich nichtsmehr gesagt, nach kurzer Zeit habe ich überall Blut festgestellt und Panik bekommen. Vom aufs Bett drücken schmerzte mein Schlüsselbein zusätzlich extrem. Er hat es dann „zuende“ gebracht. Danach ließ er mich los, und meinte dass er es sehr gut fand. Ich bin dann aufgestanden und er meinte, „Oh, du hast Nasenbluten, das sieht schon verdammt gut aus!“ Ich habe mich dann sauber gemacht, und in den Spiegel geschaut. Mein halbes Gesicht war rot von Blut, und mein Schlüsselbein blau. Als ich gehen wollte fragte er mich ob wir uns nochmal sehen würden. Aus Angst habe ich gesagt dass ich mich gerne nochmal bei ihm melde… Ich habe mir noch lange danach gesagt dass es meine eigene Schuld ist wenn ich mich mit Männern für Sex verabrede. Mittlerweile aber verstanden dass es nicht meine Schuld war. Und auch wenn ich es immerwieder, auch jetzt während dem schreiben, in meinem Kopf relativiere, weiß ich dass es nicht ok war.

Kat

Germany – 18.02.2025

Ich bin seit 11 Jahren verheiratet, habe zwei Kinder und lebe inzwischen in Trennung.
Vor 5 Jahren begann alles mit dem Eintritt in meinen Vollzeit Job. Da begann es, dass wenn ich spät abends/nachts keine Lust auf Sex hatte, er einfach genommen hat was er wollte. Ich habe mich nicht gewehrt und nicht wiederholt nein gesagt, da er mich sonst tagelang distanziert behandelt hätte.
Irgendwann habe ich gar nichts mehr gesagt. Bin bloß liegen geblieben. Habe mich nicht bewegt und getan als ob ich schlafen würde. Es gab keinen Kuss, keine Berührung außerhalb meines Intimbereichs. Er hat mich sauber gemacht nachdem er gekommen ist und sich zum schlafen weggedreht. Ich habe dagelegen wie davor.
Den Zenit hat es erreicht als er eines nachts, betrunken, eine 69 ausgeführt hat. Auf meinen Oberarmen gekniet und die Beine mit den Händen fixiert. War Gott sei Dank schnell vorbei.

Lea

location not specified – 18.02.2025

Ich war noch relativ jung ( 8-9 Jahre alt) als ich mit meiner Mutter und meinem Opa zu einem alten Bekannten von meinem Opa ging. Es war Sommer und weil dieser Freund einen Pool hatte, ging ich natürlich in diesen. Der besagte Freund war auch zu dieser Zeit im Pool und auf einmal sagte er zu mir : Hey schau mal ins Wasser! Als ich runterblickte sah ich seinen riesigen Hoden und seinen Penis.Er lachte mich erregt an als ich erschrak, meine Mutter bekam dies alles mit. Sie tat nichts und lachte auch.

Sabine

Frankfurt / Main (GER) – 18.02.2025

When I was with my boyfriend together he was like the child that I never wanted. He was this charismatic person who was adored by everybody – but at the same time restless, selfish and loud.

We hat in the first year of relationship a lot of small conflicts. If a conflict was there the treated me with the silence and told me that he never forgot this thing. I‘m a person who like to make a house a home – decorations, colours and love. He used my talent to make his chaotic place finally a home. I had in this phase trouble with my joints and I was keep going to put the dresser together. He was sleeping due to this – he was telling me he‘s reading the instructions for a wardrobe.

Later my issues got worse: depression arrives. After his holiday in New Zealand we met each other and in this night he grabbed on my breast and body while I was sleeping. I waked up but pretended to be asleep. He kept in going and put his penis into my vagina to have sex. He finished it and was never telling me what he did.
This was the peak but he did things without my consent so often. He explained me this in that way because I‘m a second choice woman because a voluntary hysterectomy – I should be happy about his desire about my body.

October 2024 he was dumping me.

Irina

Berlin – 18.02.2025

Wir haben ins gerade kennengelernt. Er bot mir eine Tantra-Massage an. Er fand es witzig, dass ich meine Hose anbehielt, da ich nicht genau wusste wie diese Massagen ablaufen, zog ich meine Hose aus. Ging davon aus massiert zu werden, auch an den erogenen Zonen, das war auch okay für mich. Als ich also nackt auf dem Bauch lag, massierte er für jeweils eine Minute jedes Bein. Als Nächstes drang er plötzlich von hinten mit seinem penis ein, ohne Kondom.
Ich habe das Ganze gestoppt, sein Kommentar war nur – ,dein Herzchackra ist verschlossen‘

N

location not specified – 18.02.2025

Es war im Sommer. Mein damaliger Exfreund und ich waren seit ein paar Monaten zusammen. Wir lagen nebeneinander im Bett und er begann auf mich zu klettern. Ich sagt nein. Er respektierte es nicht. Ich sagte nochmal nein und ich versuchte ihn mit meinen Armen wegzuschieben. Er verlagerte sein ganzes Gewicht auf meinen Oberkörper und drückte meine Beine auseinander. Ich wurde bewusstlos da meine Arme eingeklemmt waren und auf meine Luftröhre drückten. Ich weiß bis heute nicht ob ich einfach dissoziiert bin oder eine Nahtoderfahrung hatte, ich sah mich wie von der Seite. Ich hatte mir selber auch lange die Schuld gegeben, bis ich verstanden habe, dass es leider eine sehr häufige Reaktion ist von Opfern von sexueller Gewalt. Leider hatte ich sehr lange eine sehr ungesunde Konditionierung internalisiert, nämlich dass ich als Frau es dem Mann schulde mit ihm Sex zu haben. Jetzt weiß ich dass ich niemandem irgendetwas schuldig bin. Ich hoffe ich kann heilen von dem was ich erlebt habe und wieder eine gesunde Partnerschaft und Sexualität leben.

Raven

location not specified – 18.02.2025

Er war in meiner Klasse und saß neben mir. Am anfang war er sympathisch und hatte immer mit mir geredet etc. Irgendwann hatten wir uns auf social media gefunden und regelmäßig geschrieben. Er fing plötzlich an mich explizite Sachen zu fragen wie ob ich Jungfrau wäre und so. Dadurch hatte sich eine komische Sexuelle bindung zwischen uns aufgebaut. Irgendwann fing er in der Schule an mich anzufassen und zu küssen. Ich sagte anfangs nichts weil ich nicht einschätzen konnte was passieren würde wenn ich Nein sagen würde. Dann fing er an während dem Unterricht mich anzupacken und mir in die Hose zu fassen. Ich schrieb ihm dann er solle es bitte zukünftig lassen weil es unangenehm ist während des unterrichts mich so anzufassen. Er fing an dauer zu werden und manipulierte mich zu denken ich wäre schuld usw. Irgendwann passte er mich in der schule ab als ich auf dem weg zur Toilette war. Er hatte den Schlüssel zur Jungskabine geklaut und zog mich mit ihm dort rein und schloss die Türe ab. Er fing an mich zu Küssen und öffnete seine Hose. Ich sagte ihm ich will nicht und er solle aufhören..dabei drückte er mein kopf immer wieder runter. Ich sagte die ganze zeit er soll bitte aufhören und was wenn jemand kommt (in der hoffnung er würde auch angst bekommen und aufhören.) er nahm meine Hand und drückte sein … in meine Hand. Danach zog er mein Oberteil hoch und brachte mich dazu ihn zum Ejakulieren zu bringen. Ich ging aus angst nach monaten erst zu meiner lehrerin und erzählte alles.

anonym

Hamburg – 18.02.2025

Ich war beim Fußball und wollte in der Halbzeitpause auf Toilette. Ich ging die Treppen hoch. Auf einmal fasste mir jemand an den Po, im ersten Moment dachte ich, das müsse ein Versehen gewesen sein – es war aber jede Menge Platz und sicher kein Versehen. Die Person war so schnell in der Menge verschwunden. Ich war danach so sauer, es nicht schneller kapiert zu haben – ich hätte die Person gerne konfrontiert. Scheiß Schockmomente.

anonym

Hamburg – 17.02.2025

Wir haben uns durch online dating kennengelernt und eine zeit lang öfter getroffen. wir haben öfter miteinander geschlafen. einmal, als wir penetrativen sex haben wollten, kam er mit seinem penis nah an meinen scheideneingang – ohne kondom. mir war es immer wichtig, dass wir nur mit kondom miteinander schlafen. ich habe stopp gesagt und meinte, ich wolle das so nicht – er solle ein kondom überziehen. er sagte, er habe es verstanden und machte im gleichen atemzug einfach weiter. ich hab ihn mir von mir weggestoßen, und wiederholt, dass ich das so nicht will. er meinte, er hätte es doch verstanden. ich sagte deutlich, dass er aber anders handele und er meine grenze überschreitet. er tat es ab, als ob ich überreagiere. im ersten moment dachte ich, vielleicht übertreibe ich wirklich, aber er hat mich und meine grenze nicht ernst genommen und auch noch versucht mir einzureden, dass ich übertreibe und ihm etwas falsches unterstelle. wir trafen uns trotzdem noch ab und zu, bevor ich es beendete. bei einem treffen erzählte er, eine expartnerin habe ihn mal beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben und sei damit auch zur polizei gegangen. er tat so, als ob das alles ausgedacht gewesen sei und die person sei psychisch krank. ich glaube ihm nicht.

Sandra

NRW – 17.02.2025

Da waren so viele Übergriffe, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen kann und es fällt mir schwer obwohl es so lange her ist. Ich bin 55 und bis ich zwölf war wurde ich vom Vater und anderen Männern missbraucht. Als Jugendliche dann war ich ein leichtes Opfer ohne Selbstwert ohne Selbstbewusstsein.
Jeder konnte sich alles „nehmen“ bei mir. Ich war immer wie erstarrt, gar nicht bei mir. Ich fühle nichts. Fühle mich nicht.
Ich gebe mir immer noch die Schuld.

Ich bin froh und dankbar, dass ich mit einem guten Mann zusammen gekommen bin und zwei Kinder haben konnte. Diese Ehe ging dann trotzdem in die Brüche, weil ich nicht in der Lage war Sexualität zu leben. Von meinem zweiten Mann habe ich noch zwei Kinder bekommen und bin der Jüngste 18 Jahre alt wurde habe ich alles verdrängt. Funktioniert und war ständig am Rande der Überforderung. Dann kam einiges wieder zurück und nun habe ich schon lange Therapie aber ich habe kaum noch Kraft, leide unter Depressionen und Spüre mich nicht.
Hoffentlich wird das irgendwann wieder besser.

anonymous

Hamburg, Deutschland – 17.02.2025

Ich war 16, er war 19. Wir hatten uns bereits einige Male draußen, in der Öffentlichkeit getroffen. Er war nett, aufmerksam, geduldig gewesen. Irgendwann muss man ja anfangen privat Zeit miteinander zu verbringen, dachte ich und war das erste Mal bei ihm Zuhause. Im Verlauf des Vormittags landeten wir einvernehmlich im Bett. Ich hatte zuvor mindestens drei Mal betont, dass ich nicht schnell Sex haben wollte. Er mimte den Verständnisvollen. Als ich nicht weiter machen wollte, erklärte er ich müsse mich nun um seine Erektion kümmern, ich habe ihn ja erst angemacht. Ich war völlig überrascht und dachte, das wäre ein ungelenker Versuch die Situation zu lockern und habe schallend gelacht. Ich habe versucht, aus dem Bett zu gehen. Er hielt mich fest, war sehr viel stärker als ich. Da schlug er zum ersten Mal zu. Ich schrie um Hilfe. Er hielt mir den Mund zu. Ich biss und kratzte, schrie, wenn ich kurz den Mund frei hatte. Bis er mir irgendwann auch die Nase zu hielt und ich bewusstlos wurde. Ich glaube bis heute, dass ich tot wäre, wenn er gewusst hätte, dass man von Sauerstoffmangel erst einmal bewusstlos wird.

Ich war fest davon überzeugt, dass man mir entweder nicht glaubt, oder mir die Schuld geben würde. Schließlich war ich freiwillig mit ihm ins Bett, nicht wahr? Also habe ich es für mich behalten.

Ich habe das erste Mal mit meinem zweiten Lebensgefährten mit 33 Jahren darüber gesprochen.

Julia

Germany – 17.02.2025

Für eine langwierige Baustelle wurde ich in einer Montageunterkunft untergebracht. Die Küche und den Wohnbereich teilte ich mit Montagearbeitern einer anderen Firma, die auch dort wohnten. Wir haben lustige Abende bei selbstgebranntem Schnaps verbracht und viel gelacht. Als einzige Frau bekam ich viel Aufmerksamkeit. Einer der jüngeren Männer hatte mir gefallen, also ging ich auf seine Flirtversuche ein und nahm ihn später mit auf mein Zimmer. Er sah gut aus und ich hatte schon lang keinen Sex mehr. Als wir uns auszogen drückte ich ihm ein Kondom in die Hand, was er wiederwillig überzog. Nach einigen Momenten bemerkte ich wie er heimlich versuchte das Kondom zu entfernen. Ich sprach ihn darauf an und nach kurzer Diskussion stülpte er sich ein Neues über. Dass er in keinster Weiße auf meine kommunizierten Bedürfnisse beim Sex einging und lieber das Karnickel auf Speed machte, war zwar schade aber das passiert ja häufig. Als er erneut das Kondom abnahm um ungeschützt in mich einzudringen, wurde es mir zu blöd. Ich stieß ihn runter und schickte ihn aus meinem Zimmer. Er tat so als hätte ich ihm Unrecht getan. Er fragte mehrmals wieso. Und ich sagte ihm mehrmals, dass ich ihn schlecht im Bett fand. Ich konnte ihn nach draußen buxieren und verschloss die Tür. Ich sperre sehr selten Türen zu, aber an diesem Abend hatte ich ein unangenehmes Gefühl. Zurecht, denn in dieser Nacht wurde mehrmals, mit verschiedenem Werkzeug versucht meine Tür aufzubrechen. Ich habe kein Auge zu gemacht.

Julia

Germany – 17.02.2025

When I was 18 I stayed at a campsite during my Holiday. One day I saw a sad man in his late 30s there. I asked him, whats up and he told me that he was upset because some of his travel plans did not work out. To cheer him up, I invited him to a bar close by. In this bar he insisted to pay for the drinks. I told him, that would prefer to pay my own drink, but I did not want to start a fight over that. We talked and he appeard much happier. Back in at the campsite he kissed me. When I moved away from him, he told me that I owe him a kiss. He said I want a kiss because I talked to him in the first place, let him pay the drinks and looked him in the eyes when he was talking. In that moment I thought he was right, I was kind and that must mean I have send him wrong signals. So I let him kiss me. He touched me and tried to undress me. I told him I do not want this. He just grabed me harder. I sad no many times until I realised I had no chance to stop him. He just kept telling me that I want this. I was to afraid to scream, fight or move at all. He was very big and heavy. I had so much fear of what he would do to me, that I let him have my body and just hoped that it will be over soon. He was so heavy that I thougt I will suffocate, especially when he held my mouth shut to mute my wining. He constantly asked me, do you like it and do you have a orgasmn. That made it even worse. For many years I was shure that this was my fault.

jasmin

in einer kleinen stadt nahe dresden – 17.02.2025

Ich war 13 und er war 20, als wir zusammen kamen. er wusste sehr genau, dass er die macht über mich hatte, nicht zuletzt, weil er vor unserer beziehung eine 12 jährige in 64 fällen vergewaltigt hatte. zu beginn unserer beziehung kuschelte er gern mit mir. nackt. er rieb dabei seinen penis an mir und wir küssten uns, aber zunächst passierte nichts. eines tages, wir waren zu dem zeitpunkt genau 2 wochen offiziell ein paar, waren wir unterwegs und betranken uns. ich mehr als er, da er mir immer wieder sagte, ich würde noch mehr vertragen können. als wir schließlich bei ihm zuhause waren, war ich sturzbetrunken und es kam wieder zu diesem merkwürdigen kuscheln. wieder rieb er seinen penis an mir, nur dieses mal eben auch an meiner scheide. als sein penis dann erregiert war, fragte er mich, ob er denn dürfe. in meinem zustand habe ich nur noch “mach einfach” gesagt. und so hatte ich mein erstes mal. sturzbetrunken, mit 13, bei einem 20 jährigen auf der couch und das ganze dann auch noch ohne verhütung. man kann von einem wunder sprechen, dass ich da weder schwanger geworden bin, noch dass ich mir irgendwelche sexuell übertragbaren krankheiten eingefangen habe.

Claudia

location not specified – 17.02.2025

Ich war jahrelang kirchlich aktiv und bin allerdings Ende 2023 ausgetreten. Für eine Aktion im Januar hatte ich mich mit anderen getroffen. Hierbei auch einen Mann begrüßt. Diesen kenne ich zwar schon länger, er ist verheiratet und locker 15 Jahre älter als ich (46). Dieser kam auf mich zu, umarmte mich und gab mir dann unvermittelt einen Kuss auf die Wange. Ich war so überrumpelt. Es hat einen Moment gedauert bis ich ihm sagte, dass ich dies nicht möchte und es übergriffig ist. Es wurde nicht wirklich erkannt, dass dies keine normale Begrüßung ist und man vorher Konsens einholt.

S.

location not specified – 17.02.2025

Es war 2018,ich (damals 32)war mit Freunden in einem Club. Dort war auch ein Mann, mit dem ich in den Monaten zu vor immer mal wieder was hatte. Er war damals immer bei mir zu Hause gewesen und es war immer alles in Ordnung. An diesem Abend hatten wir beide recht viel getrunken und ich glaube, dass er auch heimlich Drogen genommen hat. Nach dem Club sind wir zu ihm nach Hause gegangen und wollten miteinander Sex haben. Da bisher immer alles in Ordnung war, hatte ich zunächst keine Bedenken. Nachdem wir im Bett gelandet sind, hat er mich so heftig ins Gesicht geschlagen, dass mein Mundwinkel aufgeplatzt ist. Dann hat er gedroht, mich umzubringen, wenn ich ihn mit einer Geschlechtskrankheit anstecke. Dann drang er von hinten in mich ein. Ich sagte ihm, dass ich nicht mehr wolle, aber es hat ihn nicht interessiert. Aus Angst, dass er mir etwas noch Schlimmeres antun könnte, habe ich mitgemacht. Irgendwann habe ich bemerkt, dass er uns mit dem Handy gefilmt hat. Ich habe ihm das Handy aus der Hand gerissen und ihn gezwungen, das Video zu löschen. Danach hat er einfach weitergemacht, als wäre nichts gewesen. Nachdem er endlich fertig war und ins Bad gegangen war, habe ich mich schnell angezogen und einem Freund geschrieben, dass mir etwas Schlimmes passiert sei und er die Polizei rufen solle, wenn ich mich nicht in spätestens zehn Minuten wieder melde. Ich bin dann aus der Wohnung geflüchtet.
Als ich Freunden hinterher davon erzählt habe, haben sie mich nicht ernst genommen.

Vanessa

Urlaub – 17.02.2025

Ich war 10 Jahre alt, als ich mit meinem Papa, seiner Freundin und ihrer Tochter im Urlaub war. Wir waren irgendwo und haben Kleidung anprobiert, der Verkäufer half mir beim Anziehen des Rocks. (Warum auch immer) Dabei fasste er mir dann zwischen die Beine und roch an seiner Hand. Dabei grinste er mich noch an. Ich habe es niemandem erzählt damals, meinem Papa sogar bis heute nicht. Aber ich kann mich immer noch unglaublich klar an diese Situation erinnern, obwohl sie über 20 Jahre zurück liegt.

Anna

Hotel – 17.02.2025

Wir waren auf dem 60sten Geburtstag meiner Mutter. Sie hat in einer Wanderhütte gefeiert und wir haben alle dort übernachtet. Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade 27. Außer uns waren noch 2 Wandergruppen dort. Eine Gruppe von Frauen und eine Männergruppe. Ich habe mich mit einem der Männer gut verstanden. Wir haben getanzt, gelacht, gefeiert. Als alle zu Bett gingen waren wir die letzten, haben noch eine geraucht und sind dann auf ein Zimmer gegangen. Ich wollte es auch. Plötzlich wurde er sehr grob. Ich sagte das ist mir zu viel, lass es bitte. Er schlug mir ins Gesicht und sagte ich weiß das du es hart brauchst du Miststück. Er drehte mich auf den Bauch, drücke mein Gesicht ins Kissen und drang ohne Kondom sehr hart in mich ein. Dann kam noch ein weiterer Freund dazu. Sie würgen und schlugen mich und drangen immer wieder in mich ein. Ich war wie paralysiert und konnte mich nicht wehren. Als sie fertig waren. Habe ich geweint. Dann habe ich drei Stunden lang geduscht. Am nächsten Tag habe ich mir.in der Apotheke die Pille danach geholt und nie jemandem davon erzählt.

anonymous

location not specified – 17.02.2025

Er war mein erster Freund, er war 20 und ich 15.
Als ich erkältet war, besuchte er mich in meinem Kinderzimmer.
Es kam der Spruch mit dem „Mittel gegen Halsschmerzen“.
Und plötzlich öffnete er seine Hose. Ich hatte Fieber und mir ging es echt nicht gut, ich dachte – ich hoffte – das sei ein Witz.
Er nahm meinen Kopf und drückte ihn in seinen Schoß. Ohne Stimmung, ohne gar nichts. Wir hatten uns nicht einmal geküsst, er wollte sich nicht anstecken. Und außer Knutschen war da generell noch nichts gewesen.
Die Vorstellung (also sein Halsschmerzen-Spruch) sagte er, hätte ihn erregt und das müsste ich jetzt „wieder gut machen“.
Ich sagte, dass ich das nicht könne (ich konnte nicht direkt nein sagen, ich wollte ja cool sein und Kraft zum streiten hatte ich auch nicht)
Er gab mir eine Anleitung im Befehlston: „Mach den Mund auf, pass auf deine Zähne auf“
Ich tat es obwohl sich alles in mir zusammen zog.
Ich hörte nach max. 10 sec auf, weil mir übel wurde und ssgte, es ginge wegen meiner verstopfen Nase nicht.
Er wurde wütend, drohte mir mit Trennung.
Ich, fast am Weinen, öffnete einfach nur den Mund und machte einfach nichts. Ich versuchte besonderes „schlecht“ zu sein, damit er die Lust verlor. Aber er zog mir an den Haaren und tat mir weh.
Bis ich unter Tränen mich frei kämpfte, weil ich es nicht mehr aushielt.
Er lachte mich aus u sagte „das musst du üben.“
Ich machte Schluss, weil ich Panik davor hatte, dass er „üben“ wollte.
Bis heute, fast 20 J später, habe ich Angst vor B

Anna

Hotel – 17.02.2025

Wir waren auf dem 60sten Geburtstag meiner Mutter. Sie hat in einer Wanderhütte gefeiert und wir haben alle dort übernachtet. Ich arbeite zu diesem Zeitpunkt gerade 27. Außer uns waren noch 2 Wandergruppen dort. Eine Gruppe von Frauen und eine Männergruppe. Ich habe mich mit einem der Männer gut verstanden. Wir haben getanzt, gelacht, gefeiert. Als alle zu Bett gingen waren wir die letzten, haben noch eine geraucht und sind dann auf ein Zimmer gegangen. Ich wollte es auch. Plötzlich wurde er sehr grob. Ich sagte das ist mir zu viel, lass es bitte. Er schlug mir ins Gesicht und sagte ich weiß das du es hart brauchst du Miststück. Er drehte mich auf den Bauch, drücke mein Gesicht ins Kissen und drang ohne Kondom sehr hart in mich ein. Dann kam noch ein weiterer Freund dazu. Sie würgen und schlugen mich und drangen immer wieder in mich ein. Ich war wie paralysiert und konnte mich nicht wehren. Als sie fertig waren. Habe ich geweint. Dann habe ich drei Stunden lang geduscht. Am nächsten Tag habe ich mir.in der Apotheke die Pille danach geholt und nie jemandem davon erzählt.

eskalira

location not specified – 17.02.2025

Ich war ca. 18 Jahre alt. Wir waren mit ein paar Leuten zusammen aus. Wir haben nachts auf einem Spielplatz gespielt. Irgendwann gingen wir zu mir nach Hause. Wir schliefen zusammen in meinem Bett. Ein Kumpel von mir und ein Junge, den ich eigentlich ganz gut fand. Wir näherten uns an. Kuschelten. Irgendwann küssten wir uns. Und ich weiß, dass ich es gar nicht mochte. Ich wollte unbedingt aus dieser Situation raus. Also versuchte ich währenddessen den Kumpel neben mir zu wecken, in der Hoffnung, dass er diese Situation durch sein wach-werden irgendwie beenden könnte. Doch er wurde nicht wach. Ich erinnere mich vor allem an das Gefühl der Hilflosigkeit. Der totalen Unsicherheit. Was kann ich tun, damit das aufhört? Wie komme ich da nur wieder raus? Ich habe ja schließlich nicht „Nein“ gesagt. Und ich mochte ihn ja auch bis dahin. Ich wusste nicht, dass ich jederzeit „Nein“ sagen kann. Ich hatte vielleicht auch Angst vor dem, was nach dem Nein passiert wäre. Hätte er mich dann gehasst?
Das war nicht die erste und nicht die einzige Nacht, in der kein „Nein“ über meine Lippen kam. Ich habe oft Sachen mit mir machen lassen, obwohl ich eigentlich nicht wollte. Ich bin oft danach aufgestanden, und habe mich ganz unwohl gefühlt mit mir. Dreckig, benutzt und beschämt. Auch in festen Partnerschaften. Ich schreibe darüber, weil ich bestimmt nicht die Einzige bin, die sowas erlebt hat. Wir müssen das beenden. Wir dürfen sowas nicht mit uns machen lassen. Wir müssen Konsens normalisieren.

Anni

Wien – 17.02.2025

Ich war gerade einmal 14 Jahre alt und frisch von meinem ersten richtigen Freund getrennt. Einen Buben aus der Gegend fand ich recht interessant und seltsamerweise hatte er, trotz seines ebenfalls geringen Alters, bereits eine eigene Wohnung im Erdgeschoss einer Wohnhausanlage.
Dort trafen wir uns mit einigen anderen Jugendlichen. So wirklich gut kannte ich keinen davon. Plötzlich verschwanden alle und ich war mit dem besagten Buben allein im abgeranzten Wohnzimmer. Mein Bauchgefühl sagte mir sofort, dass es nun Zeit zu gehen war. Nach der Verabschiedung merkte ich, dass er die Tür versperrt hatte und ich nicht raus konnte. Er wollte Sex und ich hatte Panik, wusste nicht wie ich aus dieser Wohnung rauskommen konnte. Leider ließ ich es über mich ergehen. Jahrelang machte ich mir Vorwürfe, ich hätte doch aus dem Erdgeschossfenster springen können. Ich wollte es einfach verdrängen, nicht daran denken, es einfach vergessen, immerhin dachte ich, es sei meine Schuld gewesen, ich hätte ja stärker und selbstbewusster auftreten müssen. Erst vor kurzem, gute 20 Jahre später, habe ich realisiert was es wirklich war, eine Vergewaltigung. Obwohl es bereits Jahrzehnte her ist fühle ich mich noch immer wie benommen beim Gedanken an diesen grauenhaften Abend.

anonymous

location not specified – 17.02.2025

Ich saß morgens im ICE. Rush hour im Ruhrpott. Der Zug war recht voll. Leute, auf dem Weg zur Arbeit stiegen ein. Stiegen aus. Auf den Plätzen links von mir, auf der anderen Seite des Ganges, nimmt ein Mann Platz. Legt seine Aktentasche neben sich ab. Ich wende meinen Blick wieder ab und schaue durchs Fenster auf meiner Seite des Ganges auf die vorbeiziehende Landschaft,als ich plötzlich im Spiegelbild, das auf die Fensterscheibe, durch die ich blicke, geworfen wird, eine rhythmische Bewegung wahrnehme. Ich drehe meinen Kopf zu dem Mann auf der anderen Seite des Ganges. Bin fassungslos, als mir bewusst wird, dass er durch seine Anzughose sein steifes Glied befriedigt. Mitten am Morgen zur Rush Hour in einem gut gefüllten Zug. Völlig überfordert mit der Situation blicke ich schnell wieder zum Fenster raus und tue so, als ob ich nichts gesehen hätte.

Bekky

Bayern – 17.02.2025

Mein Ex und ich hatten Sex, ich lies ihn erst mal einfach machen und dachte mir, vielleicht gefällt es mir ja wenn er dann mal was anderes machen würde. Also sagte ich ihm das mir das was er da macht gar nicht gefällt und ob er bitte etwas anderes machen könnte oder aufhören.
Darauf hin sagte er zu mir:
Halt die Fresse und lass mich einfach machen.
Ich lies es über mich ergehen und Tränen flossen über mein Gesicht. Es hat ihn nicht interessiert. Trotz meines schmerzverzerrtem Gesicht machte er so lang weiter bis er fertig war. Und sagte dann, so schlimm war’s ja doch jetzt nicht oder? Gab mir einen Klaps, zog sich an und legte sich neben mich und schaltete der tv an.
Ich lag noch etwas da regungslos.
Dann bin ich aus dem Zimmer gegangen und hab bei unserer 2 jährigen Tochter geschlafen.
Das war es damals was mich endlich aufwachen lies und ich endlich nach 7 Jahren psychischer und auch physischer Gewalt den Mut hatte zu gehen.
Er hat mich Vergewaltigt, Aber das sieht er bis heute nicht ein! Ich war ja seine Freundin und er hat es ja nicht so gemeint!

anonymous

location not specified – 17.02.2025

Ich war 9 oder 10 Jahre alt, meine Mutter, meine Schwester und ich waren schwimmen.
Ich habe es geliebt unter Wasser einen Handstand zu machen, dabei ragten mein Bauch und meine Beine aus dem Wasser.
Während eines Handstandes, griff mir jemand zwischen meine Beine.
Ich war so erschrocken, bin sofort nach oben getaucht, aber niemand war in meiner Nähe zu sehen. Ich fühlte mich furchtbar, bei dem Gedanken daran, das derjenige gerade irgendwo steht und sich darüber lustig macht, wie verängstigt und verstört ich ausgesehen haben muss.
Heute bin ich 47 Jahre alt und dieses furchtbare Gefühl, ist immer noch bei mir.

anonymous

Stuttgart – 17.02.2025

Es ist schon einige Jahre her, es war gegen 2014, ich war mit meinem damaligen Freund am Wochenende in der Stadt unterwegs und wir haben uns ziemlich betrunken. Sind zuhause sofort eingeschlafen,nach wenigen Stunden bin ich ganz langsam aus meinem tiefen Schlaf zu mir gekommen, weil ich gemerkt habe, daß mein Freund in mich eingedrungen ist und von den schnaufenden Geräuschen die er gemacht hat. Schlagartig bin ich vollends aufgewacht.. Er war über mich gebeugt und hat mich angeschaut, als ob es die normalste Sache der Welt wäre. Ich habe ihn wütend von mir runter gestoßen und ihn gefragt, was das soll! Seine Antwort war “ ich hatte so Bock auf dich und du lagst da so einladend“ Keine Einsicht, kein Verständnis für egal was ich auf ihn eingeschrien habe. Er war immer der Überzeugung, dass er durch unsere Beziehung quasi einen Anspruch auf meinen Körper hätte.. Wie oft habe ich mich mit ihm gestritten,wenn ich keine Lust auf Sex hatte. Er wurde dann immer beleidigt und trotzig, hat geschmollt.
Sogar bei neuen Tattoos meinte er regelmäßig ich hätte ihn doch vorher fragen müssen, da ja mein Körper quasi ihm gehören würde.

L

Austria – 17.02.2025

Ich saß eine morgens als junge Frau im vollen Zug. Ich hatte einen Sitzplatz ergattert, ein Mann mittleren Alters stand vor mir, hielt sich am Griff oben fest. Er drängte sich nah an mich, ich fühlte mich unwohl. Es waren sehr viele Leute, alle standen eng beieinander, es war kaum Platz sagte ich mir. Sein Schritt war genau auf der Höhe meines Gesichts. Er war zu nah. Er machte kleine vor- und rückwärts Bewegungen mit seiner Hüfte. Ich bilde mir das ein, dachte ich mir, wünschte ich mir. Ich blickte zu ihm hoch, er lächelte mich an. Ich konnte nichts sagen. Ich konnte mich nicht bewegen. Bei der nächsten Station stieg ich aus, obwohl ich noch weiter fahren hätte müssen.

M

Berlin – 17.02.2025

Mir sind so viele Situationen passiert, aber hier mal die erste.

Ich war 18 und hatte vorher einmal Sex mit einem Tinder Date, was sehr schön war. Ich fühlte mich nun endlich bestärkt, meine Sexualität zu erkunden. Eine Woche nach meinem ersten Mal war ich mit einer Freundin in einer Bar. Es kamen Bekannte von ihr dazu. Darunter ein Mann, den ich direkt attraktiv fand und wir flirteten. Irgendwann fragte er mich, ob wir eine Runde spazieren wollten. Ich wusste, wir würden rummachen und das war okay für mich. Wir kamen an einem relativ ruhigen Plätzchen an, umgeben von Büschen. Ich war etwas aufgeregt und wir fingen an rumzumachen. Irgendwann zogen wir uns aus, ich lehnte mich nach vorne und er steckte seinen Penis in meine Vagina. Soweit so gut, ich wollte es – noch. Dann fing es schnell an wehzutun und das habe ich ihm gesagt. Er fing an mich anal zu ficken (ich weiß nicht mehr genau, ob er gefragt hatte). Anal hatte ich schon öfters gemacht (immer sehr alkoholisiert und daher hat es wohl vorher noch nie wehgetan). In diesem Moment tat es allerdings sehr weh. Ich weiß auch noch, wie ich zu ihm meinte, dass er auch meinen Arsch nur mit Kondom ficken solle und er hat es dennoch ohne gemacht. Ich meinte zu ihm, dass es auch in dem Loch wehtut, doch er meinte nur „ich bin gleich fertig“. Danach sind wir wieder zurück gegangen und es war, als wäre nichts passiert. Erst lange Zeit später habe ich es Vergewaltigung nennen können.

anonymous

location not specified – 17.02.2025

Mein damaliger Freund und ich haben bevor wir zusammen kamen über das ausprobieren von Drogen gesprochen. Er erzählte mir, dass sein Mitbewohner GHB (K.O. Tropfen) Zuhause habe. Ich wollte wissen wie sich das anfühlt also einigten wir uns darauf, dass ich sie nehme und er auf mich aufpasst (im Falle von z.B. einer Atemnot). Wir waren dann bei bei ihm, ich habe es genommen und es war zu viel. Ich war eine Zeit lang Blackout. Nachdem ich wieder aufgewacht bin, erzählte er mir, dass er mit mir Analsex hatte. Er ist dann eingeschlafen und ich habe geweint und wollte gehen. Da unten im Gebäude allerdings eine alte Bar ist, wurde die Eingangstür immer abgeschlossen,sodass ich nicht gehen konnte ohne ihn zu wecken, damit er mir aufschließt. Damals hatte ich Angst, mich erklären zu müssen und habe es ausgehalten. Ich habe mich gefangen gefühlt. Ab dem nächsten Tag habe ich es einfach als nicht so schlimm abgetan und wir waren letztendlich fast ein Jahr zusammen. In dieser Zeit hat er mir öfter eine Mischung aus Allergiemitteln und einem bestimmten Hustensaft gegeben, wenn ich mal nicht so gut schlafen konnte, was auch zu einem Blackout artigen Schlaf führen kann. Auch dann hatte er manchmal mit mir Sex.

Polly

Berlin – 17.02.2025

Ich war Single und datete meist über Online Platformen.
Ich hatte ein Date in einer Bar mit einem Mann den ich über OKCupid kennengelernt hatte.
Er war respektvoll, auf Augenhöhe, unaufgeregt und unaufdringlich.
Wir haben den ganzen Abend gut gequatscht. Zum Abschied ein Kuss. Mit Zunge aber nicht zu viel.
Ein gutes Date dachte ich.
Ein guter Kerl.
Wenige Tage später hatte er Geburtstag, er fragte ob ich bei ihm daheim vorbei schauen mag, er kocht was anlässlich des Geburtstags. Ich war verhalten, wollte keine Grenze überschreiten, zu schnell zu intim werden.
Ich schrieb ihm das genau so.
Er beruhigte mich, sagte dass wir was essen und quatschen, nur bei ihm daheim und niemals was passiert was ich nicht will.
Ich fuhr hin.
Wir tranken Gin, er war sehr schnell sehr touchy. Zog mich aus, ich sagte es geht mir zu schnell, er hörte nicht.
Er trug mich ins Schlafzimmer. Ich sagte wieder, ich will das nicht als er kurz davor war in mich einzudringen. Er sagte „die Lust kommt beim machen“. Ich kniff meine Beine zusammen, ich hatte wirklich Angst was als nächstes passiert.
Er klapste mir gegen die Stirn mit seiner Handfläche und sagte „Gott Mädel was denkst du was passiert wenn du hier her kommst?“ Und ich schaute ihn entgeistert an. Sagte dass ich doch kommuniziert habe, dass ich genau das nicht will. Er stand auf, sagte „komm verpiss dich“. Ich zog mich super schnell an, hatte doll Angst ob noch was passiert. Als ich ging fühlte ich mich schuldig.

anonymous

ch – 17.02.2025

i was eight, we had a farm with cows, a dog and many kittys. It was a normal day, i played with the cows and my great-grandvather watched me, as always. He said i should come over to him, we spoke about something i cant remember, suddenly he started touching my stomache and legs, my butt and face, he said i was a very beautiful girl and this is our little secret. I never told anyone, but i hate it when older men look at me or touch me. You can heal. Stay loud.

anonymous

location not specified – 17.02.2025

ich war bei einem freund zu besuch, wie immer haben wir im selben bett geschlafen. ich bin aufgewacht davon, dass er mich am oberschenkel, po und im intimbereich gestreichelt hat. ich bin ein stück weggerutscht und hab mehrmals (leider nicht in worten) zum ausdruck gebracht dass ich das nicht will. er hat nicht aufgehört und ich hab nicht geschafft nein zu sagen, aus angst, unsere freundschaft zu zerstören, nicht verstehend dass er in diesem moment unsere freundschaft zerstört hat. ich war ja gast bei ihm, ‚und wie wäre die stimmung zwischen uns wenn ich jetzt einfach aufs sofa gehe, das kann ich jetzt ja nicht machen.‘ ich habs über mich ergehen lassen, es war nicht schön, es tat weh. danach ist er eingeschlafen. am nächsten morgen musste er frühmorgens los zu einem job und es war mein abreisetag. ich werd den gedanken nicht los dass der zeitpunkt absichtlich war um sich nicht mit mir auseinander setzen zu müssen. wir haben nie darüber gesprochen und ich hab sehr lange gebraucht zu verstehen was passiert ist und mich von der „freundschaft“ zu lösen. als ich ein jahr später in eine beziehung kam, hat es sehr lange gedauert bis ich mich körperlich fallen lassen und mit der person schlafen konnte. es ist auch die einzige person der ich davon erzählt habe. bis heute denkt ein teil von mir, dass ich ja auch selbst verantwortlich bin, da ich nicht ausgesprochen nein gesagt habe.

Vittorio

Mailand – 17.02.2025

Ich war mal auf einem Tinderdate. Wir haben uns in einer Bar getroffen und Cocktails getrunken. Irgendwann fragte er mich ob ich in den Swongetclub gehen will. Ich war angetrunken und abenteuerlustig und habe ja gesagt. Wir fuhren in diesen Club und danach verschwamm alles. Die Erinnerungen sind nur noch szenenhaft. Ich bin mir nicht mehr sicher wer noch alles mit mir Sex hatte, er definitiv. Irgendwann fuhr er mich zu sich nach Hause und dort sah ich wie er auf dem Küchentisch Kokain zog. Danach hatte er unzählige Male mit mir Sex. Ungeschützt. Ich war zu betrunken und müde zum Zählen. Ich weiß nur noch dass es nicht mehr aufhörte und er mir noch sagte: er macht mir jetzt ein Baby. Am nächsten Tag gingen wir in seinem Viertel am Stadtrand Sushi essen und dann fuhr er mich endlich nach Hause. Ich wusste nicht wo ich war. Einige Wochen später blieb meine Periode aus. Ich war schwanger. Ich rief ihn an und meinte wir hätten etwas zu klären. Er war aufgebracht. Die Situation war tricky. Ich wollte abtreiben, aber das Zeitfenster war sehr klein und wir mussten in kurzer Zeit einen Arzt auftreiben und einen Termin im Krankenhaus bekommen. Und das im August in Italien, wo alle im Urlaub sind. Er fuhr mich wie ein Besengter durch die Stadt über rote Ampeln, aber nicht dorthin wo ich hinwollte. Anstattdessen telefonierte er wie ein Irrer und meinte dann wenn wir keinen Termin bekämen, er hätte mit seinem Onkel gesprochen, der wäre Arzt, der könnte das sonst zu Hause machen.

Kat

Berlin – 17.02.2025

An meinem 16. Geburtstag habe ich eine Party für meine Freunde gegeben, es waren auch einige Eltern da. Außerdem war der Junge da, in den ich schon länger verliebt war. Ich habe viel getrunken und mit ihm geflirtet und irgendwann haben wir uns geküsst. Er bat mich, ihn zu begleiten und wir gingen in ein kleines Wäldchen hinter der Partylocation. Wir küssten uns weiter und plötzlich fing er an, meinen Kopf nach unten zu drücken, sodass ich auf den Knien war. Ich versuchte, wieder aufzustehen, doch er übte weiter Druck aus und öffnete seine Hose. Ich sagte, es gehe mir zu schnell, aber er schob mir seinen Penis in meinen Mund. Ich gab nach. Nach einiger Zeit ließ er mich aufstehen und drehte mich um und presste mich gegen einen Baum. Er zog meine Hose herunter und ich sagte nein und dass ich noch Jungfrau sei und versuchte, mich umzudrehen und ihn wieder zu küssen, aber ließ mich nicht. Ich hatte Angst, ihn konsequenter abzulehnen, weil ich seine Nähe nicht verlieren wollte. Er nutzte kein Kondom. Es tat weh, weil er mich festhielt. Irgendwann ließ er von mir ab und sagte, ich dürfe es niemandem erzählen. Er ließ mich in dem Wäldchen zurück. Ich ging nach einiger Zeit zurück zur Party und weinte. Ich erzählte meinen Freundinnen, dass ich Sex mit ihm hatte. Als er das mitbekam, wurde er böse und erzählte, ich hätte mich ihm aufgedrängt und ihm keine Wahl gelassen. In der ganze Schule wurde am nächsten Tag darüber geredet, wie ich mich im Wald im Stehen entjungfern ließ.

anonymous

location not specified – 17.02.2025

Ich war mit Anfang 20 in einer Beziehung mit einem 10 Jahre älteren Mann. Ihm gefiel es mir bei GV viel zeigen zu können. Ich machte aber viele Dinge nur mit, weil er ansonsten wütend, traurig, enttäuscht war. Ich erinnere mich an viele Male, in denen ich ihm einen Handjob gab und mein Arm schon so schmerzte und wenn ich dann pausierte wurde es mir so ausgelegt, dass ich das gerade absichtlich tun würde um ihn zu provozieren.
Einmal schliefen wir bei Freunden auf einer Luftmatratze. Am Morgen, ich noch im Halbschlaf drang er von hinten in mich ein, als gehöre mein Körper ihm, ich lies es über mich ergehen, weil ich Angst hatte und fühlte mich danach benutzt und schmutzig.

In Therapie lernte ich, dass ich eine Stimme haben darf und las viel feministische Literatur.
Als er sich trennte, war die Begründung, am Anfang sei ich eine biegbare Katze gewesen die er gut handlen kann, jetzt sei ich ein Tiger der kratzt (lol?!).
Habe heute noch Albträume von Wutausbrüchen, Fäuste gegen Wände, erniedrigende Kommentare.
Aber ich denke, man kann heilen

Flaca

location not specified – 17.02.2025

Wir haben uns über Facebook kennengelernt. Wir haben über einen langen Zeitraum sehr viel miteinander geschrieben, bevor wir uns in einer Stadt für einen dreitägigen Rave verabredet haben. Wir wohnten weit auseinander, darum trafen wir uns in der Mitte. Er hatte ein Airbnb fürs Wochenende gemietet. Er redete von Anfang an viel und wir gingen ins Airbnb um uns für den Rave fertig zu machen. Ich war umgezogen und bereit. Ich wollte gehen. Er wollte, dass ich mich aufs Bett setzte. Ich betonte erneut, dass ich gehen will. Er kam auf mich zu, packte mich fest an beiden Händen und drückte mich aufs Bett. Ich lag wie versteinert da, als er sich auszog und sich nackt mit seinem Kompletten Gewicht auf meinen Brustkorb und meine Arme setzte und mir seinen Penis ins Gesicht hielt. Er Sagte, dass ich es doch gerne hart und dreckig möge. Er schlug mir ins Gesicht. Er würgte mich und zwang mich ihn in den Mund zu nehmen. Ich bekam keine Luft und Tränen liefen über mein Gesicht. Als er von mir runter ging, schlug er mich erneut. Mit der flachen Hand und mit der Faust. Auf meine Beine und meinen Hintern und ins Gesicht. Er drehte mich auf den Bauch, zog mir meine Unterwäsche runter, drückte meinen Kopf auf die Matratze und drang in mich ein. Ich blieb still. Als er fertig war, fragte er, ob ich gekommen wäre. Ich blib still. Wir zogen uns an. Ich blib still. Wir waren auf dem Rave. Und dazwischen wieder im Airbnb. Ich war nicht in der Lage zu gehen. Es passierte noch weitere drei mal…

Rosa

Hamburg – 17.02.2025

Ich war mit Freundinnen in der Schanze unterwegs. Es war noch hell und wir liefen in Richtung Haus 76, als plötzlich ein Klaps auf meinem Arsch landete. Die Gruppe Männer war uns seit einer Weile gefolgt und als sie uns überholten, passierte es. Ich war so verdattert, dass ich gar nicht reagieren konnte. Später am Abend standen wir in einer Traube Menschen vor dem Haus 76, meine Freundinnen rauchten, und plötzlich landete wieder ein Klaps auf meinem Arsch. Und wieder war ich so überrascht, dass ich mich nicht verteidigen konnte. Der Typ tat das alles im Vorbeigehen. Seine Freunde bejubelten ihn und ich weiß noch bis heute, wie sich das für mich anfühlte. Erniedrigend.

anonymous

location not specified – 17.02.2025

Mein damaliger Freund hatte für mich eine Überraschung geplant. Regelrecht ein „Verwöhnprogramm“. Als ich zu ihm nach Hause kam, war eine Badewanne mit Kerzen eingelassen. Ich freute mich riesig, insbesondere weil die Zeit damals sehr aufreibend für mich war. Damals hatte ich eine chronische Blasenentzündung, vermutlich ausglöst durch S*x Als ich nach dem Baden aus der Wanne stieg und im Bademantel bekleidet ins Wohnzimmer kam, lag auf dem Boden eine Decke ausgebreitet. Er legte mich darauf ab, küsste mich und bis hier hin war alles okay. Er verdeckte mir meine Augen und fesselte meine Hände ans Sofa, ich könne ihm vertrauen. Ich war leider nicht in Stimmung,käme aber schon noch rein, wenn er mit mir weiter macht. Ein Eiswürfel zerließ auf meinen Brüsten und meinem Bauchnabel. Auf meine Bitte hin zu stoppen, weil es mir unangenehm war, drang er in mich ein. Viel mehr weiß ich leider nicht mehr. Kurzzeitig später habe ich ihn darauf angesprochen, dass es grenzüberschreitend gewesen sei. Er wies mich daraufhin ab und sagte, ich solle mich nicht so anstellen -immerhin habe er mir ja auch was gutes getan an jenem Abend.

Alina

location not specified – 17.02.2025

Ich war 3 Jahre mit meinem Damaligen Freund zusammen, wir haben uns in der Schule kennengelernt und am anfang war alles sehr schön. Ich hatte mein erstes mal mit ihm und auch das war eine positive Erfahrung.

Als wir die Schule beendeten und unterschiedliche berufliche Richtungen einschlugen änderte sich alles. Ich war in der Ausbildung zur Gesundheits und Krankenpflegerin und war nach der Arbeit häufig sehr erschöpft. An GV war für mich eigentlich nicht zu denken. Als er von der Berufsschule nach Hause kam war der Ablauf meistens der gleiche.
Wir aßen mit seiner Mutter, wir gingen hoch und er wollte GV. Wenn ich klar und deutlich nein sagte wurde ich ignoriert. Ich hatte oft Schmerzen weil er einfach eingedrungen ist, manchmal weinte ich. Ihm war es egal. Nie hat er sich entschuldigt oder mir in irgendeiner Weise geholfen.
Immer wenn er fertig war setzte er sich an den PC und ignorierte mich den rest der zeit.
Nach drei Jahren habe ich es endlich geschafft ihn zu verlassen.
Lange Zeit dachte ich das so etwas normal ist. Er war mein erster Freund. Ich habe ihm vertraut und das hat er ausgenutzt.

anonymous

location not specified – 16.02.2025

Er ghostete mich nachdem ich mich nicht von ihm im Bett fesseln lassen wollte. Ich war wütend auf mich dass ich abgelehnt hatte und er mich nun fallen ließ.Ich hatte zur selben Zeit einen besten Freund.Ich wusste dass er mehr von mir wollte aber dachte es würde ausreichen zu sagen dass ich nur Freundschaft wollte.Als ich dann also den schlimmsten Liebeskummer hatte, holte er mich ab um mich abzulenken. Er brachte mir Schokolade mit und ich war so froh dass da jemand war der sich um mich „kümmerte“. Ich sagte ihm ich wollte nicht alleine sein weil es mir so schlecht ging. Er kam also mit und“tröstete“ mich. Irgendwann küsste er mich und ich ließ es passieren und machte irgendwann mit weil ich die Freundschaft durch die Abweisung nicht verlieren wollte. Ich fand es total seltsam weil ich ihn überhaupt nicht sexuell anziehend fand. Am nächsten Tag sagte ich ihm dass das ein Ausrutscher war und ich das nicht möchte und er rastet aus und sagte ich hätte ihn benutzt und verarscht wie alle anderen. Weil ich nicht „die böse“ sein wollte ließ ich seine weiteren Versuche irgendwann zu, ich brauchte diese Freundschaft damals so sehr und ließ mich in eine Beziehung quatschen und war 3 Jahre mit ihm zusammen.Irgendwann machte ich all die Dinge weil man die ja nun mal macht und nicht weil ich Lust darauf hatte. Ich redete mir ein dass das unwohle Gefühl bei sexuellen Dingen nur von der „Aufregung“ kam. Heute denke ich dass mein Körper wusste das was falsches passierte.

Anna

Emmerich, Germany – 16.02.2025

I worked at a gas station in a car wash. When I did a car’s pre-wash by hand for a middle-aged man, he asked me if I can come home with him and wash him like that as well.
I was too shocked to respond and continued washing the car. Afterwards I told my male colleague about the situation – he went outside and told the man that his behaviour was unacceptable and not to come back to the gas station.

Rebecca

Aachen – 16.02.2025

Ich bin seit 2 Uhr wach und weiß nicht, wieso ich jetzt darüber nachdenken muss.
Aber ich muss die ganze Zeit an diese komische Situation mit dem 40-jährigen Sozialarbeiter denken (das war im August/ September), dem es zu peinlich war im DM Kondome zu kaufen (obwohl ich vorher, mehrmals ausdrücklich gesagt, habe nur mit Kondom) und der dann trotzdem mit mir ungeschützten GV hatte (er hat mich die ganze Zeit dazu überredet und wollte meine Kondome nicht verwenden, da er meinte, sie würden nicht passen) und dann auch noch in mir gekommen ist (ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob ich vorher gesagt habe, dass er ihn rausziehen soll; ich war dennoch entsetzt darüber, weil ich beim Kennenlernen ausdrücklich gesagt habe, dass ich nicht hormonell verhüte und so oder so nur mit Kondom GV haben werde).
Je länger ich darüber nachdenke, umso trauriger werde ich. Ich glaube inzwischen sehr daran, dass das eine Art sexualisierte Gewalt/ Manipulation war. Und ich erinnere mich noch so gut daran, wie es mir danach erging, wie verwirrt ich war, mir fehlten die Worte für das, was passiert war, ich wusste garnicht was ich fühlen, denken und sagen sollte. Ich konnte mich garnicht sortieren.
Jetzt hab ich Sorge, dass ich das zu schnell vom Tisch geschoben und verdrängt habe und ich daher Probleme mit Blasenentzündungen habe und ein sehr geschwächtes Immunsystem, da ich oft krank bin. Man darf den Körper nicht unterschätzen was sowas angeht.
Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll

Belinda

Germany – 15.02.2025

I was being sexually harassed when i was 12 years old, when i was 13 years old and at the age of 16. The fact that it only and mostly happened to me as a kid is so disturbing and makes it so much worse. One time my parents reported it and i had to face my abuser in court. The judge (male of course) made me stand up and turn around in the court room so that everyone could see if there really was something to grope. Again, i was 13 years old. There were 3 other girls my age he did the same to. Our abuser had to pay 300 € to the four of us girls and that was it.

anonymous

location not specified – 14.02.2025

Ich wurde mehrfach nachts in einem Klinikum betäubt, vergewaltigt und dabei gefilmt. Trotz gehäuften Vorwürfen, Anschuldigungen und Verdächtigungen hat der Chefarzt gedeckt und besagtem Arzt weiterhin sämtliche Nachtschichten zur Verfügung gestellt. Wir wurden von dem Chefarzt, der nach Bekanntwerden übrigens noch schnell zum Professor aufsteigen durfte abgestempelt mit „sie haben sich das nur eingebildet“ „Sie haben eine Krankenhaus Depression, gehen Sie mal an die frische Luft“ „Das kann gar nicht sein“… Erschreckender Weise gibt es exakt solche Fälle sehr sehr häufig. Schaut nicht weg wenn euch etwas komisch vorkommt, hört auf euer Bauchgefühl und überlegt euch 3 mal wohin ihr euch und eure Kinder in Behandlung gebt. Und ja, der Körper und die Seele wissen was passiert ist, auch wenn der Verstand es nicht mehr weiß.

Y

Small village Germany – 14.02.2025

Als ich 12 Jahre alt war bin ich in einen Zug eingestiegen. Während des öffnen der Türen beim einsteigen kam ein älterer Jugendlicher von hinten aus einer Gruppe angerannt und hat mir zwischen die Beine gefasst, ich trug einen Rock mit Leggins. Reaktion meines Vaters: Gelächter, dann „du machst doch Karate warum hast du dich nicht gewehrt?“

Liz

location not specified – 14.02.2025

Wir waren auf einem konzert in einer anderen Sradt, hatten uns ein Zimmer gebucht, kannten uns seit 3 jahren, alles war cool, wir, verlobt und verheiratet. Ich hätte es nicht ahnen können. Auf dem Rückweg wurden zwei weitere Personen eingeladen mitzukommen, damit hatte ich schon Bauchschmerzen, habe das auch sehr oft zum Ausdruck gebracht. Einem habe ich gedroht, er soll nach Hause, sonst rufe ich die Polizei, weil ich mich bereits jetzt bedrängt fühle. Er ging. Die andere Person kam mit aufs Zimmer,ich hatte Angst, hab mich unwohl gefühlt, meine Begleitung hat sich ausgezogen und kam der anderen Person näher.Mir wurde schlecht, ich hab geweint. Ich habe mich gefragt, wie es zu so einer Situation kommen konnte. Auch er ging irgendwann, ich dachte, ich wäre endlich sicher, aber dann fing der Albtraum erst an. Ich habe geschrien, geweint, nein gesagt, das war alles egal. Ich wollte weg und war wie eingefroren, heute weiß ich, das ist eine normale Reaktion des Körpers in so einer Extremsituation. Es war vorbei, ich schlief vor Erschöpfung ein. Ich sah das Blut und meine Begleitung sagte nur, ich erinnere mich an nichts. Wir fuhren heim. Dann kam irgendwann die frage, lief letzte nacht was. Ich antwortete, bei dir lief was, ixh wollte das nicht, aber das war dir egal. Daraufhin kam nur ein, stehst du drüber und bleibt hoffentlich unter uns. Wochen vergingen, ich erfuhr von weiteren 3 opfern und realisierte was passiert war…

Chantal

Schweiz, garage – 14.02.2025

Als ich 14 war, wollte ein bekannter mehr als freundschaft von mir. Ich jedoch wollte dies nicht, da mir die Freundschaft wichtiger und besser vorkam als eine Beziehung mit ihm.
Nach diesem gespräch, war er wütend und enttäuscht. Zwei tage später erhielt ich eine sms ob wir uns trotzdem sehen könnten und nochmals über die situation sprechen können. Ich fand diese idee super, da wir sehr gute Freunde waren.
Also ging ich wie immer zu seinem Block wo er wohnte.. dort wurde ich von ihm und seinen 5 Freunden abgefangen. Sie zerrten mich in den Keller, stopften mir den Mund zu, und hielten mir ein Messer an den Hals. Jemand hielt meinen Kopf fest. Jemand anderes Meinen linken arm jemand anderes meinen rechten arm. Die 4te person mein rechtes bein die 5 person mein linkes bein.
Es begann alles mit den worten. Das passiert, wenn man mir einen Korb gibt. Ich kriege keine Körbe. Ich verteile nur welche. Und das wird dir eine lehre sein. Er zeriss meine leggins und meine unterhose. Dann liess er seine hose runter, wixxte sich zuerst bis er steif war.zog sich ein kondom rüber Und dann drang er in mich ein… drei vier fünf sechs mal keine ahnung mehr wie oft. Bis er fertig war. Als er fertig war wechselt er seinen platz mit der person an meinem linken bein.. bis alle einmal an der reihe waren. Als sie fertig waren. Schlugen sie mich zusammen, verbrannten einige hautstellen und zerschnitten teile meiner Haut grossflächig… und falls ich jemals jemanden was davon erzähle passiert es wied

anonymous

Hamburg – 13.02.2025

Ich habe einen Freund von mir auf einer Party getroffen wir kannten uns ganz gut. Er hat mich nach Hause begleitet weil wir angeblich den selben Heimweg hatten. Vor meiner Tür meinte er müsse auf Toilette. Ich hab ich gelassen. Dann wollte er nicht gehen. Er packte mich hielt mich fest und vergewaltigtes mich in meinem eigenen Bett. Ich habe geschrien und mich versucht zu wehren. Iwann hab ich aufgegeben. Ich habe seit dem nie wieder einen Rock getragen, wenn ich aus war. Hatte fast 4 Jahre keinen GV mehr, habe seinen Namen nie wieder Laut ausgesprochen und hab mich nicht getraut eine Anzeige zu machen. Hab mich nie in meinem Leben so hilflos und schwach gefühlt wie in dieser Nacht.

anonymous

location not specified – 13.02.2025

Ich war auf Städtetrip und schlenderte durch die Straßen als ein Mann auf seinem Rad an mir vorbei fuhr und auf den Hintern packte. Und zwar einmal mit der Hand über den kompletten Po. Ich war völlig perplex.

Vanessa

location not specified – 13.02.2025

Ich möchte meine Erfahrung teilen, um auf die alltägliche Gewalt und Übergriffe, die Frauen erfahren aufmerksam zu machen. Als ich ein Teenager war, das genaue Alter weiß ich leider nicht. mehr, 16 oder 17 vielleicht, auf jeden Fall unter
18, war ich in der Kneipe meiner Tante, in der meine Mutter arbeitete. An einem vollen Abend kämpfte ich mich nach einem Toilettenbesuch zurück an meinen Platz. Dann kam mir ein Mann entgegen, der mir mit beiden Händen an die Brüste griff. Ich konnte nicht nach rechts und nach links ausweichen. Ich konnte auch nicht zurück. Es waren zu viele Leute um mich herum. Wie versteinert stand ich da, wusste nicht, was ich tun sollte. Eine Frau hinter dem Mann löste seine Hände, und sie gingen weiter. Als ich es meiner Mutter und Tante erzählte, waren sie zunächst entsetzt, nahmen ihn aber dann in Schutz, weil er betrunken war und angeblich nicht wusste was er tat. In meinen Augen versuchten sie, ihn zu schützen, weil er ein Stammgast war.
Es ist so wichtig, dass wir verstehen, dass kein Verhalten oder Kleidungsstück von uns Frauen ein Übergriff jemals rechtfertigen kann. Solche Vorfalle sind nicht nur übergriffig, sondern auch eine Erinnerung daran, dass wir als Gesellschaft aufhören müssen, das Verhalten von Männern zu entschuldigen und stattdessen Verantwortung zu ubernehmen.
Wir müssen zusammenhalten und dürfen nicht wegschauen!!

Tine

Nürnberg – 13.02.2025

Ich war mit einer Freundin nachmittags in einem Einkaufszentrum. Wir haben in der Tiefgarage geparkt. Als wir zum Auto gelaufen sind, kam eine Gruppe junger Männer auf Fahrrädern auf und zugefahren. Sie haben uns an die Brüste gegriffen und sind auf und davon. Wir waren sprachlos und wie gelähmt und haben nichts unternommen. Wir waren Mitte 20.
Jahre später war ich morgens um kurz nach sieben auf dem Weg zur Arbeit. In der Fußgängerunterführung kam eine Gruppe junger Männer auf mich zu, haben mich umzingelt und mit Ansage an meine Brüste gegriffen. Ich habe geschrien und angekündigt, die Polzei zu rufen. Sie sind lachend weitergegangen. Ich stand wie gelähmt mit meinem Handy in der Hand und habe nichts unternommen.
Jahre später, in meinen späteren 30ern, hat mir Freitagmittag in dem Businesspark, in dem ich arbeite, ein Mann von hinten an die Brust gegriffen und schnell davon. Ich habe ihn angeschrien und bin geschockt in Tränen ausgebrochen. Mein Mann hat mich ermutigt, Anzeige zu erstatten. Diese Erfahrung war fast schlimmer, als der Vorfall selbst. Die männlichen Polizisten haben mich nicht ernst genommen, mir gleich gesagt, dass es nichts bringt. Das Verfahren wurde auch bald eingestellt. Ich hatte Monate lang Probleme mit jeder Art der Berührung und es hat meine Beziehung sehr belastet.

anonymous

Germany – 12.02.2025

Had a male friend I met online back when I was a child (14). He was 17. He visited me at home, my parents insisted on wanting to get to know him if he’s a good guy or not. he seemed to be a good guy and I was allowed to visit him at some later point. We were in his room and I shyly stood there while he was on his laptop on his bed and he said „come, sit. It’s not like I’m going to assault you or anything.“ I sat down. He raped me.

Pocahontas

Norddeutschland – 12.02.2025

Meine Kindheit endete mit meinem 8 Geburtstag.Meine mutter hatte sich von unserem liebevollen aber abwesenden Vater getrennt und wir zogen zu ihm – meinem Stiefvater.ein Vorzeigemann, erfolgreicher Geschäftsmann, Vatee von 2 Söhnen. Die Übergriffe an meinem kleinen Mädchenkörper begannen schleichend – zunächst getarnt als nett gemeinte Nähe und dann im gemeinsamen Ehebett, als ich neben meiner Mutter und ihm schlief wenn ich Heimweh nach meinem alten zu Hause hatte. Die Übergriffe nahmen zu und er erpresste mich später, zu meinem kleinen Bruder zu gehen wenn ich nicht tat, was er wollte. Ich erzählte meiner mutter davon, die mir nicht glaubte und ertrug die sichtbar gewordene körperliche Gewalt auch an ihr. Mit 11 Jahren schlief ich mit dem Küchenmesser unter meinem Kopfkissen und drohte ihm in einer Nacht – wenn er es noch einmal wagen würde – würde ich ihn töten. Der Missbrauch hörte auf, es dauerte noch 15 Jahre bis ich mir meinen Körper zurück erobern konnte. We are many. Love goes out.

anonymous

München – 11.02.2025

als ich 18 war hat mein damaliger freund von ca 2 jahren mich ein halbes jahr regelmäßig vergewaltigt. ich hab nicht umrissen was passiert und hab ihn in der zeit nicht konfrontiert. er hat sich dann nach dem halben jahr getrennt. ich hatte mehrere jahre danach dissoziative aussetzer durch bestimmte trigger und das verhältnis zu meinem körper aber auch zu sex hat sich nach jahren von therapie noch nicht erholt. ich weiss nicht ob ich jemals drüber hinwegkomme. wir sehen uns immernoch ab und zu im erweiterten freundeskreis.

anonymous

location not specified – 11.02.2025

Vor ein paar Jahren war ich alleine im Urlaub. Am letzten Tag genoss ich am Strand den Sonnenuntergang worauf sich ein sehr netter Mann zu mir setzte und wir uns gut unterhielten und Alkohol tranken. Ich begleitete ihn nach Hause. Im Ort wurde klar, dass seine Wohnung, Job alles erzählte Lügen waren. Er hatte keine Wohnung und drängte sich mir in einem Hinterhof bei unmengen von Müll auf. Ich verweigerte mich. Er wurde penetranter und ich wurde dank Adrenalin immer klarer. Im Verlauf unserer Gespräche (er solle mich zurückbringen) ermächtigte er sich meines Zimmerschlüssels und meines Handys. Erst als ich lauter wurde und Leute aus den Fenstern schauten sagte er, er würde mich heimbringen. Er brachte mich nicht zum Hotel sondern fuhr einfach weiter. Adrenalin stieg weiter an. Ich log ihn an und spielte ihm vor, dass ich ihn mag, nur keinen Sex haben wolle – bis er stehen blieb und mir mein Handy gab. Dann fing ich an ihn anzuschreien. Seine Reaktion war sich auszuziehen und von mir Oralsex zu verlangen. Ich rannte weg. Ich wusste ich bin schneller und er würde nackt nicht durch die Straßen laufen. Im Hotel wurde mir sofort geholfen und ihm mit der Polizei gedroht. Ich gebe mir bis heute die Schuld und konnte noch nicht mit Freunden darüber sprechen.

anonymous

location not specified – 11.02.2025

Anfang 20 war ich in einer Freundesgruppe in der viel Alkohol getrunken wurde. Frisch Single und viel am Feiern. Ich dachte wir passen immer alle aufeinander auf.. An einem Abend hatte ich etwas zu viel getrunken und wurde umsorgt und ins Bett geschickt. Ein Freund lag schon im Tiefschlaf da. Als ich aufwachte lag ein weiterer Mann aus der Gruppe auf der anderen Seite von mir. Am morgen wurde ich gefragt was gelaufen sei und die Blicke waren eindeutig. Ich schämte mich – ich konnte mich an garnichts erinnern und hätte auch mit keinem von beiden was haben wollen. Ich sagte zur Gruppe „Nichts, alles andere wäre ja eine Vergewaltigung gewesen“. Es folgte schweigen. Die Freundschaften ließen nach dem Abend nach bis ich zu niemandem mehr Kontakt hatte.

anonymous

location not specified – 11.02.2025

Immer wieder musste ich mit ihm über Verhütung diskutieren. Da ich die Pille nicht nahm und wir uns noch nicht lange kannten, war es naheliegend mit Kondom zu verhüten. Aber wenn ich ihn nicht bremste und wiederholt aufforderte ein Kondom zu benutzen, drang er ohne in mich ein. Sich beim Sex fallen zu lassen, war somit für mich unmöglich, da ich stets darauf achten musste, dass er ein Kondom benutzt. Ich war so maßlos enttäuscht, dass die zahlreichen Gespräche über die möglichen Konsequenzen, insbesondere für mich als Frau, völlig in Vergessenheit gerieten, sobald es zum nächsten Sex kam. Und es macht mich unfassbar wütend, dass wir Frauen darum kämpfen müssen ein Recht auf Abtreibung zu haben, während da draußen solche Kandidaten rumlaufen. Und es sind viel zu viele.

Theresa

BERGKAMEN – 11.02.2025

Ich und meine Stifschwester wurden nach einer Feier von meinem Vater sexuell missbraucht. Meine Stifschwester hat das und anderes was in ihrem Leben passiert ist nicht aufarbeiten und verarbeiten können und ist mittlerweile tot durch eine Überdosis. Sie hatte im Gegensatz zu mir nicht die Möglichkeit und Hilfe wieder klar zu kommen im Leben. Mein Vater ist Alkoholkrank und bis heute wurde er nicht dafür angezeigt. Mittlerweile ist die Tat ohnehin verjährt. Ich wir haben jahrelang geschwiegen. Meine Stifschwester und ich haben gedacht es war ein Alptraum den wir beide hatten. Und durch die Traumatisierung hatte ich es in meiner Psyche auch lange so abgespeichert. Es war nur leider kein Traum und als ich mich nach langer Zeit wieder richtig erinnern konnte, konnte ich mir Vieles besser erklären zum Beispiel weshalb ich von anderen Männern die mir begegnet sind weiter vergewaltigt worden bin. Oder mit Männern zusammen war die ich gar nicht wollte (einer auch 30 Jahre älter)und mich dann von ihm hab ausnutzen lassen für seine kranken sexuellen Vorlieben. Es tut gerade gut und trotzdem muss ich weinend während ich das schreibe….Mittlerweile habe ich den Kontakt zu meinem Vater endlich abgebrochen leider oder zum Glück auch zu seiner gesamten Familie Seite die sehr toxisch ist und mir wohlgemerkt meine Geschichte nicht glaubt. Ich habe meinen Vater aber auch nicht damit konfrontiert was er getan hat. Momentan ist für mich nur schlimm wie meine gesamte Familie damit umgeht.

Maddie

Tyrol – 11.02.2025

Missbraucht von 5-10jahre von einem „onkel“ im Hotel. Mit 13 von dem 1. Freund und dessen Freund vergewaltigt und mit 31 Jahren auf einer öffentlichen Messe vergewaltigt. Ich gebe nicht auf. Niemals! Inzwischen bin ich schon fast fertige Psychotherapeutin 🙂

Silvia

Hamburg – 11.02.2025

Ich wurde mit Anfang 18 Jahren schwanger und brauchte dringend Geld für eine Abtreibung. Damals-1970- war es für mich als Lehrling unmöglich eine so große Summe aufzubringen und fragte einen sehr nahen und guten Freund meiner Eltern, ob er mir das Geld leihen würde. Er sagte wortwörtlich, wenn ich mich dafür mit ihm auf seinem Segelboot treffen und Sex mit ihm machen würde, könnte ich es damit abgelten. Ich war komplett geschockt und bat ihn, sofort anzuhalten und mich aus dem Wagen zu lassen, wo das Gespräch stattgefunden hatte. Ich habe ihn nie wieder gesehen in unserer Familie…

Angi

Baden Württemberg – 11.02.2025

Ich blieb noch eine Weile mit meinem bald Ex-Mann wohnen, bevor ich in ein paar Tagen heimlich ausziehen wollte.
Einen Abend nach dem Baden kam er zu mir ins Badezimmer, er hatte ein Toy in der Hand und führte dieses in mich ein, während er mich über die Waschmaschine legte, dies geschah noch in Einvernehmen. Plötzlich merkte ich, dass er versuchte seinen Penis in meinen Po zudrücken. Er weiss genau, dass ich damit keine Guten Erfahrungen gemacht hatte und dass ich das nicht möchte… Gott sei Dank hörte er dann ziemlich schnell auf…

anonymous

location not specified – 11.02.2025

Mein Onkel hat mich als Kind über Jahre hinweg angefasst. Mir war lange nicht bewusst, dass sein Verhalten falsch ist und dachte ihm würde das zustehen. Als ich meiner Mutter erzählte, dass er mir auf den Po gehauen hat, weil es mir wirklich wehgetan hat, schrie sie mich an, wie ich sowas behaupten könnte. Nach diesem Vorfall habe ich jahrelang nicht mehr darüber gesprochen. Meine Eltern haben mich jede Sommerferien für zwei Wochen dort hingeschickt. Wir sitzen bis heute mit ihm am Esstisch bei Familienfeiern als wäre nichts passiert.

anonymous

location not specified – 10.02.2025

Mein damaliger Freund stand total auf Analsex. Ich mochte es nicht nur nicht, es tat mir weh, was ich ihm auch immer wieder gesagt habe. Das hat ihn nicht davon abgehalten, mich immer wieder dazu zu drängen. Dabei bin ich schon völlig verkrampft, wenn er auch nur in die Nähe meines Hintern kam. Dennoch habe ich es ihm zu Liebe so oft über mich ergehen lassen und nicht selten dabei geweint. Sex konnte ich bald überhaupt nicht mehr genießen, weil ich wusste, dass es am Ende immer auf etwas hinaus läuft, dass mir Schmerzen bereitet. Ich wünschte, ich hätte damals die Kraft gehabt zu gehen. Er war völlig verblendet von den Frauen, die er in Pornos sah und denen das doch auch gefiel.

anonymous

Nordrhein Westfalen – 10.02.2025

Ich war 16 Jahre alt als ich mit Freunden auf einer Dorfparty feiern war. Zum „vorglühen“ habe ich 2 Gläser Sekt getrunken, auf der Party angekommen dann noch eine Cola Korn mische. Ich war nur ganz leicht angetrunken und habe den Abend genossen. Von jetzt auf gleich war meine Erinnerung weg und das nächste was ich weiß, ist, das mich Rettungsanitäter versucht haben bei Bewusstsein zu halten, ich aber immer wieder in Ohnmacht gefallen bin… was bis dahin geschah? Keine Ahnung, ich war wohl einige Stunden verschwunden und bin irgendwann wieder aufgetaucht, auf der Toilette der Party wo ich dann zusammengebrochen bin. Freunde haben den RTW gerufen und dieser brachte mich ins nächste Krankenhaus. Morgens kam dann irgendwann mal eine Ärztin zu mir, ich hatte viele Fragen. Was passiert war, wo ich bin, ob irgendwas mit mir passiert ist? Doch es gab keine Antworten, nur ein „Du hast eine Alkoholvergiftung mit 2,2 Promille, ich hoffe dir wird es die nächsten Tage richtig mies gehen beim ausnüchtern, du bist selbst dran schuld so viel gesoffen zu haben“… auf meine Frage wie das sein kann da ich doch kaum etwas getrunken habe und ob andere Drogen vielleicht im Spiel waren kam nur ein „nö, du hast nur zu viel getrunken, da bist du selbst dran schuld an deiner Dummheit“… und dann ging sie. Bis heute weiß ich nicht was in dieser Nacht mit mir passiert, ich wurde wohl mit einem fremden Kerl gesehen aber wer das war, keine Ahnung… bis heute glaubt mir niemand und alle sagen ich seie schuld

M

Schwarzwald – 10.02.2025

(2/2)
Er schob seine Hand in meine Hose und fing an mich zu fingern. Das war schrecklich und so viel privater als penetrativer Sex. Ich wollte nur, dass er aufhörte und gab schließlich nach, mit ihm Sex zu haben. „Es ist ja nur Sex, immerhin kann ich dann schnell heim.“ Dachte ich mir.
Ich ließ es über mich ergehen. Als er fertig war, bat ich ihn mich heim zu fahren. Er sagte nur „gleich“. Ich weiß nicht mehr, wie lang ich noch neben ihm auf dem Sofa, an ihn „gekuschelt“, liegen musste, bis er mich schließlich heimfuhr.
Lange Zeit habe ich es verdrängt, runter gespielt und mir selbst die Schuld gegeben. „Ich bin ja mit zu ihm, ich hätte ja wissen müssen, dass er nur Sex will, wenn ich nachts mit zu ihm gehe. Gerade nach dem Gespräch 2 Tage davor.“
Aber das waren nur Kleinigkeiten während zwei langen Gesprächen. Er wirkte nett und ich war einsam und ignorierte die möglichen Vorzeichen.

Es hat 6 Jahre gedauert, das zu verarbeiten und aufzuarbeiten und hat meine Beziehung danach sehr geprägt. Ich hatte große Probleme meine Bedürfnisse zu äußern. Sexuelle aber auch normale Bedürfnisse.
Heute weiß ich, dass ich nicht Schuld war. Selbst wenn wir davor ausgemacht hätten, wegen Sex zu ihm zu fahren. Er hätte mein Nein respektieren müssen. Hat er aber nicht.

Oft fragen mich Männer denen ich heute die Geschichte erzähle, warum ich nicht einfach aufgestanden und gegangen bin…

M

Schwarzwald – 10.02.2025

Ich war über Fasching in der Heimat und lernte an einem Abend einen Mann kenne. Ich war 21, er 30. Wir kamen ins Gespräch, verstanden uns gut, machten zu zweit einen Spaziergang um den Block. Irgendwann kam wir auf das Thema sexuelle Erfahrungen zusprechen. Ich war da offen & hatte kein Problem damit, darüber zu sprechen.
Ich sagte, dass ich meine Erfahrungen gemacht hätte und kein Typ für ONS bin, dazu eine Beziehung bräuchte und nicht das Bedürfnis hätte, regelmäßig Sex haben zu müssen, wenn ich Single war.
Er meinte, dass jede*r regelmäßig Sex bräuchte und ich das mit dem Alter noch lernen würde… Ich verneinte das und sagte, dass ich mir sicher bin. Er spielte es herunter und wechselte das Thema.
Später überredete er mich zu einem Kuss.
Zwei Tage später sahen wir uns auf einer Party wieder, unterhielten uns wieder gut und so ging ich schließlich mit zu ihm, um in Ruhe weiter quatschen zu können, etwas zu essen und zu sehen, wohin das führte, bevor ich zurück in die große Stadt fuhr.

Er wohnte sehr außerhalb, in einer eigenen Wohnung auf dem Bauernhof seiner Eltern, wir fuhren gemeinsam mit seinem Auto hin.

Als wir später auf der Couch saßen wollte er Sex. Ich nicht. Ich sagte mehrfach laut NEIN und das ich das nicht wollte. Er ließ nicht locker, meinte irgendwann, dass er „es mir ja zumindest mit der Hand machen könnte“ und hörte einfach nicht auf. (1/2)

anonymous

Bochum – 10.02.2025

Als ich 12 Jahre alt war stand ich mit Mitschülerinnen auf dem Marktplatz unseres Stadtteils und wir verkauften Sachen für einen guten Zweck. Plötzlich griff mir ein junger Mann von hinten zwischen die Beine und zog seine Hand über meinen Hintern nach oben. Ich war im Schock und er ging an mir vorbei und drehte sich noch einmal um und grinste, weil es niemand mitbekommen hat.

Ein Jahr später verfolgte mich an einem Sonntag Nachmittag ein alter Mann mit weißen, langen Haaren in seinem alten Mercedes und wollte mich in sein Auto locken. Ich sollte ihm den Weg zeigen und sei ja auch ganz schön süß. Ich wollte nur noch nach Hause, aber hatte Angst davor, dass er herausbekommen könnte wo ich wohne. Ich habe mich erst getraut nach Hause zu laufen, als ich sein Auto nicht mehr sehen konnte.

Mein Vater und mein Bruder haben mir immer gesagt, dass ich nicht weiblich sei. Mein Vater hat meine Figur begutachtet und kommentiert. Ich sollte meine Arme nach oben strecken und mich drehen, damit man besser sehen konnte, ob ich „Kurven“ hätte. Urteil: Besonders weiblich siehst du ja nicht aus und du hast auch keine Taille. Da war ich vielleicht 15 Jahre alt.

Mit Anfang 30 hatte ich Sex mit einem Mann und Schmerzen dabei. Ich sagte ihm, dass es weh tut. Er sagte, dass er „es jetzt aber bräuchte“ und ich ließ es über mich ergehen.

M

Karlsruhe – 10.02.2025

…(2/2)

Er war ansonsten ein super netter, witziger, liebevoller Kerl.
Daher verschloss ich meine Augen davor. Es war besser als alleine zu sein.

Nach 3 Monaten beendete er die Beziehung.

Das ich meine Gefühle und Bedürfnisse kommunizierte und sie immer wieder ignoriert wurden, machte etwas mit mir.

Dadurch kam es zu zwei weiteren Vorfällen und auch in meiner nächsten richtigen Beziehung mit einem wirlich tollen Mann, konnte ich Anfangs meine Bedürfnisse nicht ausdrücken und kommunizieren.
Denn wenn ich das nicht tat, konnte ich ja auch nicht verletzt werden…

Dazu hat aber auch der 2. schlimmere Vorfall beigetragen.

M

Karlsruhe – 10.02.2025

Ich war relativ neu in der Stadt & lerne über Tinder einen netten Mann kennen. Ich war 20, er 24. Wir verstanden uns gut, schrieben eine Weile & trafen uns irgendwann. Beim 2. Treffen, (wir verstanden uns auch in echt sehr gut, hatten den gleichen Humor) massierte er mir den Rücken, irgendwann zog ich mein T-Shirt aus. Ich fühlte mich wohl in meinem Körper und eigentlich auch in seiner Gegenwart. Er sah das als Einladung dafür, dass ich weiter gehen, mit ihm Sex haben wollte. Ich hatte das Gefühl mit ihm schlafen zu müssen. Um ihn nicht zu verlieren & wieder alleine in der großen, fremden Stadt zu sein.
Ich hatte davor schon einige Erfahrungen gesammelt & war zu dem Schluss gekommen, dass ich mir mit Sex zukünftig Zeit lassen wollte, nicht der Typ für ONS bin und dazu Vertrauen brauche. Aber ich hatte Angst ihn zu verlieren & spielte es runter. War doch nur Sex & ich mochte ihn ja. Wir hätten ja eh irgendwann Sex gehabt, wenn es mit uns so gut weiter ging, nun war es halt etwas früher…

Wir trafen uns danach weiter.

Im Laufe unserer „Beziehung“ (für mich war es eine, für ihn nicht, wie ich später herausfand), überschritt er mehrmals meine Grenze beim Sex. Er schlug mich wiederholt zu fest auf den Hintern/packte mich zu grob an. Ich sagte es ihm JEDES MAL wieder, dass mir das zu fest war, er mir weh tat, ich das nicht wollte. Er entschuldigte sich immer, wirkte betroffen & versprach, dass es nicht wieder verkam. Bis er meine Grenze beim mächsten Mal wieder überschritt(1/2)

anonymous

Hanover – 10.02.2025

Ich war 14 und Jungfrau. Er war 16. Ein Freund von mir. Er kam mich mit einer Flasche Wodka besuchen und wir tranken gemeinsam. Über mehrere Stunden redete er auf mich ein. Immer wieder sagte ich, ich wolle nicht mit ihm schlafen weil ich Jungfrau bin.
In meiner Erinnerung endete die Nacht da. Ein halbes Jahr später schlief ich das erste Mal mit meinem festen Freund. Da wurde mir klar, dass ich das schonmal erlebt habe und die Erinnerung erschlug mich. Mein erstes Mal war eine Vergewaltigung, die ich vermutlich aus Selbstschutz verdrängt hatte.

Clarissa

Alsdorf Germany – 10.02.2025

Danke für die Chance meine Geschichte zu teilen.

Ich bin mit 11 Jahren von der Schule nach Hause gegangen. Noch heute muss man an einer Spielhalle neben einem Zentralparkplatz vorbei.
Ich wurde angesprochen von 2 Männern. Das waren keine unbekannten Gesichter. Ich traf sie dort jeden Tag. Sie waren nett und grüßen höflich.
Sie wollte mich auf eine Cola einladen, weil sie mich ja so häufig sahen. Dumm, wie eine 11 jährige nun mal ist, nahm ich an. Nach wenigen Minuten wurde mich schwindelig und ich wurde bewusstlos.
Ich weiß nicht wie lange ich bewusst los war, irgendwann wachte ich auf einer Wiese neben der spielhalle auf. Ich konnte nicht sagen was passiert ist. Ich ging nach Hause und weinte auf dem weg. Zuhause bekam ich Ärger von meiner Mutter, weil ich so spät sei. Sie reagierte nicht auf mein aufgelöstes eintreffen.
Auf Toilette entdeckte ich dann etwas was nicht zu mir gehörte. Damals hatte ich keine Ahnung. Heute weiß ich dass es Sperma war. Mehr weiß ich nicht und das ist womit ich leben muss.

anonymous

location not specified – 10.02.2025

Als ich 15 war habe ich mir auf einem Stadtfest mit einem Typen geknutscht. Als ich zum pinkeln in ein dunkles Gebüsch gegangen bin, kam er mir hinterher, drückte mich gegen die Wand, küsste mich und penetrierte mich dabei mit der Hand. Ich habe versucht ihn wegzuschieben und meinen Kopf wegzudrehen. Er hat weiter gemacht, bis ich es geschafft habe, ihn wegzuschubsen. Ich bin weggelaufen und habe niemandem davon erzählt, weil ich dachte, dass ich selbst schuld bin, weil ich ja mit ihm geknutscht habe. Das war mein allererstes Mal, dass ich jemanden geküsst habe.

anonymous

location not specified – 10.02.2025

Ich habe einen Mann kennen gelernt und fand ihn zu Beginn auch sehr nett. Es kam dann dazu, dass wir uns näher kamen, aber noch nicht intim wurden. Ich hatte ein Treffen vorher kommuniziert, dass ich auch Zeit brauche, da ich Autismus habe und vieles nicht so schnell begreife.
An dem Abend haben wir uns geküsst und danach ging alles sehr schnell. Er hat mich gefragt, ob ich Kondome da habe, als ich „nein“ geantwortet habe ging alles noch schneller und plötzlich hatte ich keine Hose mehr an.
Ich habe 3 Mal gesagt, dass er stoppen soll und warten soll.
Er hat nicht gewartet.
Ich hab es dann ertragen.

Sari

Halle (Saale) – 10.02.2025

Meine Freundin und ich (34) waren gegen Abend am Kanal zum Baden im letzten Sommer. Nachdem wir eine schöne geschützte Stelle gefunden haben, ziehen wir uns aus und wollen ins Wasser gehen. In dem Moment sehe ich einen ca. 55 jährigen Mann mit Sonnenbrille und Fernglas an der anderen Uferseite, der uns beobachtet.
Ich beginne wütend zu brüllen, wir versuchen uns zu verstecken (unseren sexualisierten Körper, der nicht einfach existieren kann), ziehen uns an. Er? Winkt fröhlich und grinst höhnisch.
Wütend stapfen wir davon, suchen uns eine andere Stelle. Die Stimmung ist dahin.
Am nächsten Tag sehe ich in der Zeitung einen Artikel über diesen Mann, der bereits seit den Morgenstunden auf der Lauer nach weiblichen Badegästen war und sich immer wieder vor der Polizei verstecken konnte.

Jenny

Zwischen Berlin und Potsdam – 10.02.2025

Diese Geschichte spielte sich 2015 ab.
Ich war damals 17 Jahre alt und es war meine erste Beziehung. Wir kannten uns über das Internet. Ich war sehr schnell emotional komplett abhängig von ihm. Ich hatte in dieser Beziehung auch mein erstes Mal. Anfangs war ich auch mega glücklich, aber nach einer Weile fing er an, wenn ich bei ihm war, einfach so Sex mit mir zu haben, auch wenn ich nicht wollte. Ich hatte das Gefühl dass ich muss weil ich Angst hatte dass er mich sonst nicht mehr mag. Einmal hat er angefangen Analsex mit mir zu haben und obwohl ich weinte und gesagt habe dass es weh tut hat er einfach weiter gemacht. Danach hat er mich einfach auf dem Bett weinend liegen gelassen und ist zum zocken an den PC gegangen.
Als er nach 3 Monaten Schluss machte fühlte es sich zwar an als würde die Welt unter gehen, aber es war das Beste was mir passieren konnte.

Claudia

Dachau – 10.02.2025

Da war diese eine Nacht mit 14 Jahren, die sich bis heute für mich nicht ganz erschließt. Heute bin ich 56 Jahre, in einer Therapiestunde kam mal diesbezüglich ein Schrei aus mir heraus, von ganz tief unten, dem eines Tieres gleich. Ich fuhr mit meinem Stiefvater zu dessen Eltern und wir übernachteten dort. Sie teilten uns nur ein Bett zu -ich wollte mich dagegen wehren aber kein Laut kam über meine Lippen- Gefragt wurde ich nicht, ob mir das Recht ist. Ich habe in dieser Nacht gefühlt kein Auge zugetan. Ich war so damit beschäftigt ganz leise zu atmen, damit er mich möglichst nicht bemerkt. Mein Körper war stocksteif, bedacht den anderen Körper ja nicht zu berühren. Ich hatte solche Angst. Wenn er mich angefasst hat, ist dies in den Tiefen meines Bewusstseins verschwunden. Es war die schlimmste Nacht meines Lebens.

(20)

Braunschweig – 10.02.2025

Es war Sommer und ich fuhr mit dem Fahrrad in die Stadt. Ich hatte eine kurze Hose an und wartet an einer Ampel. Neben mir hielt ein älterer Mann an und starrte mir notgeil ins Gesicht und dann auf meine Beine und redete vor sich hin über mich. Ich war so geschockt von dem Verhalten dass ich wegguckte und es ignorierte. Als die Ampel grün wurde fuhr ich schnell los.Er fuhr direkt neben mir weiter und starrte meine Beine an. Zum Glück bog er irgendwann ab. An einem anderen Abend fuhr ich nachm feiern nachts mit der Tram nach Hause.In einem vierer vor mir saß wieder der ältere Mann.Er drehte sich komplett im Sitz um und starrte mich durchgehend an. Ich bekam extrem Angst weil ich ihn ja schon „kannte“. Ich wollte nicht zeigen wo ich aussteigen musste und sprang erst im der letzten Sekunde auf als die Tür noch auf war. Aber er auch. Ab da war ich im Überlebensmodus. Er blieb am Bahngleis stehen und wartete, ich ging so schnell ich konnte an ihm vorbei, dann lief er auch los und mir hinter her.Ich musste abbiegen und über eine Kreuzung und dachte wenn er jetzt auch abbiegt dann war’s das.Ich hatte Vorsprung und drehte mich um und konnte sehen dass er an der Kreuzung stehen blieb und mir hinter her starrte. Er guckte sich um,so als würde er abwägen was er jetzt macht, ob er mir hinter her geht oder nicht. Zum Glück ging er dann in eine andere Richtung weiter. Ich rannte in Panik zu meinem Wohnblock und war so unendlich froh als ich die Tür hinter mir zuschließen konnte.

anonymous

location not specified – 10.02.2025

Ich war auf einer Party und suchte jemanden der sich das Taxi mit mir teilte. Ein Bekannter sagte mir zu.Zum Glück wurde ich rechtzeitig gewarnt, das er rum erzählte dass er nicht vor hatte mich nach Hause zu lassen sondern er mich mit zu sich nehmen wollte. Ich war wütend weil ich ihm vertraut hatte und suchte weiter. Ein anderer Bekannter sagte zu. Ich war froh weil wir uns relativ gut kannten und er auch meinen damaligen Freund. Wir saßen im Taxi nebeneinander und redeten, irgendwann versuchte er einfach so mich zu küssen. Als ich ihn abwehrte und ihn darauf hinwies dass ich einen Freund hatte und das nicht wollte versuchte er es noch mal und sagte mein Freund müsse es ja nicht erfahren. Ich war so sauer weil der andere Typ vorher mich schon wie ein“Sex Objekt“ gesehen hatte und dieser nun auch. Der Taxi Fahrer muss das alles mitbekommen haben aber hat nichts gesagt. Ich sagte zum Taxifahrer dass ich aussteigen wollte aber mein Bekannter antwortete für mich „nein ich bring dich ganz nach Hause“.Mein wiederholtes bitten aussteigen zu dürfen wurde ignoriert. Als wir in meiner Straße waren ließ mich mein Bekannter aussteigen, ich fragte ihn wie viel er für das Taxi kriegt und er antwortet dass er dachte er kriegt was anderes und ich würde ihn mit zu mir nehmen. Er bettelte noch mal nach einem Kuss. Ich lief nach Hause und rief weinend meinen Freund an. Mein Freund fand es lustig und sagte dass es doch ein Kompliment sei und sowas nur passierte weil ich so „hübsch“ wäre.

Ela

Damals in Spanien – 10.02.2025

Jugendfreizeit in Spanien. Ich war 14. Highlight war das schlafen am Strand. Wir haben uns unterhalten. Den ganzen Abend über alles mögliche. Er fragte ob er mit zu mir in meinen Schlafsack darf. Es sei kalt und wir könnten zusammen die Sterne beobachten und weiter reden. Ich dachte mir nicht viel dabei, willigte ein. Schlafsack war xxl, also groß genug für 2. ich bin aufgewacht weil ich etwas gespürt habe. Zwischen meinen Beinen. Seine Finger waren überall. Ich sagte er soll aufhören, ich will das nicht. Sagte der ihm, dass sich das nicht gut anfühlt. Habe gesagt: bitte hör damit auf, bitte! Er stöhnt mir ins Ohr. Hört nicht auf. Er sagt, du weckst gleich alle und die denken dann du bist ne Schlampe weil du mit nem Kerl im Schlafsack bist. Ich sage nichts, erstarre. Kann mich nicht bewegen. Er macht weiter mit seinen Händen, überall. Mein Körper reagiert. Ich komme zum Orgasmus. Ich will das nicht, Tränen laufen über mein Gesicht. Scham. Angst. Er sagt: stell dich nicht so an, dir hat es ja gefallen sonst wärst du nicht gekommen. Danach macht er es sich selbst. Mein Bauch ist voll von seinem Sperma. Er schläft ein. Ich liege die ganze Nacht wach. Höre den Wellen zu, zähle sie. Bis es endlich Morgen wird. Er wacht auf, krabbelt aus dem Schlafsack. Küsst mich auf den Mund und geht zu seinen Freunden. Ich bin zerbrochen. Ich musste noch 6 Tage mit ihm auf der Freizeit verbringen. Immer wenn er mich sah hat er grinsend mit seinen Fingern gewackelt.

anonymous

location not specified – 10.02.2025

Ich und meine Freunde wurden vom feiern abgeholt. Ich saß hinten in der Mitte, neben mir mein bester Freund. Ich war sehr betrunken und legte meinen Kopf auf seine Schulter und hoffte die Fahrt würde schnell vorbei gehen. Er legte seine Hand auf mein Knie/Bein was für mich völlig okay war. Aber irgendwann schob er seine Hand immer weiter zwischen meinen Beinen hoch und ließ sie die ganze Fahrt über dort. Ich sagte nichts dazu aber fühlte mich extrem unwohl weil er offensichtlich die Grenze unserer Freundschaft überschritt. Ich hatte aber Angst ihn als Freund zu verlieren und habe es bis heute für mich behalten. Es passierte nie wieder und er ist immer noch einer meiner besten Freunde aber irgendwie fühle ich mich seit dem nicht mehr zu 100% sicher wenn ich alleine mit ihm bin.

anonymous

location not specified – 10.02.2025

Eine Freundin feierte ihren Geburtstag. Ich war eine der letzten und war stark betrunken. Ich legte mich auf eine Bank in der hintersten Ecke, weil es mir unangenehm war wie betrunken ich war und die Eltern meiner Freundin auch dort waren und aufräumten. Ich dämmerte zwischendurch immer wieder weg bis ich bemerkte dass ein Typ sich neben mich setzte. Weil ich ihn schon lange kannte dachte ich mir nichts dabei oder nur dass er auch müde war und Pause machte. Also dämmerte ich wieder weg und wachte irgendwann auf weil er mich anfasste. Ich war so schockiert weil er schon seit über 10 Jahren eine Freundin hat und gute zehn Jahre älter ist als ich, dass ich nichts sagen konnte. Ich tat so als würde ich weiter schlafen und es nicht bemerken,damit die Situation irgendwie nicht real wird. Er machte einfach weiter, bis jemand kam um mich zu wecken.

anonymous

Norddeutschland – 10.02.2025

Ein elf Jahre älterer „Freund“ manipulierte mich so sehr dass ich alles über mich ergehen ließ was er wollte.Er drehte mir den Arm um bis ich in die Knie ging und bettelte dass er aufhört.Er würgte mich und drückte mich an die Wand.Er fuhr mit mir ins Feld,stellte Motor/Licht ab und fragte ob ich jetzt Angst hätte.Er“kitzelte“mich und versteckte damit sein ekelhaftes Begrabschen.Nach fast jeder Autofahrt hatte ich neue blaue Flecken,weil ich mich so stark gegen das“kitzeln“wehrte,er fand es lustig.Beim feiern fasste er mir an den Arsch,hielt mich am Handgelenk fest oder drückte mich an die Theke dass ich nicht weg konnte.Er rechtfertigte alles damit dass er mich liebte,und ignorierte das ich auf Freundschaft bestand und in einer Beziehung war.Wenn ich mich darüber aufregte dass er nur das eine von mir wollte relativierte er es damit dass er mich schon oft hätte flachlegen können (als ich allein/betrunken mit ihm im Auto war)aber er so nett war dass er“es“nicht tat(aber dafür vieles anderes).Er stalkte mich,setze mich emotional so unter Druck dass ich ihn bei mir schlafen ließ,sein Verhalten in dieser Nacht traumatisierte mich extrem,hätte er keine Angst gehabt erwischt zu werden hätte er weiter gemacht und mich zum Sex gezwungen.Nachdem ich den Kontaktabbruch schaffte machte er weiter und sorgte dafür dass ich geschlagen,angespuckt und als Schlampe bezeichnet wurde.Ich zeigte ihn nie an.Die Leute reden heute noch über“uns“als“lustiges“ Spielchen,dass ich provoziert hätte.

anonymous

location not specified – 09.02.2025

Mein Exfreund und ich waren damals 3 Monate zusammen.
Ich bin als Jungfrau in meine erste Beziehung gegangen, mit 18 wohlgemerkt.
Ich hatte es auch nicht eilig, dies zu ändern, mein Exfreund sah das allerdings anders. Er meinte, entweder ich schlafe mit ihm, oder er macht Schluss. Emotionale Erpressung.

Ich habe im Anschluss jegliche Gefühle für ihn verloren und zwei Monate später Schluss gemacht. Es hat einige Jahre und Therapiestunden gebraucht um überhaupt zu realisieren, was er mir damit angetan hat. Damals war ich mit der Situation einfach nur überfordert. Den gesamten S*x in der Beziehung habe ich nicht einmal genossen. Das das nicht richtig ist, musste ich auch erst lernen. Ich habe mich jedes Mal geekelt, wenn er mit mir schlafen wollte. Ich konnte bis vor zwei Jahren (8 Jahre später) keine gesunde Einstellung zu S*x herstellen.

Lotte

location not specified – 09.02.2025

Das zweite Mal geschah es an meinem Arbeitsplatz. Ich kellnerte dort bei einem Abendevent und einem Mann war sein Bier immer zu warm. Als ich ihm dann endlich eines brachte, was ihm kalt genug war, sagte er:„Na das ist ja aber endlich kalt. Aber weißt du was heiß ist?“ Daraufhin packte er mir an die Hüfte. Neben ihm saß seine Frau, die mir nur zuzwinkerte. Ich lief aus dem Saal und erzählte es meinen Kollegen, ich musste den Tisch nicht mehr bedienen. Vor ein paar Wochen war er wieder bei einem Event zu Gast. Dort zog er mich an sich und legte seinen Kopf an meinen, als ich seine Bestellung aufnahm.

Ich ekle mich vor diesen Menschen und habe Angst davor, auf Feiern zu gehen. Nur weil ich existiere ist es keine Einladung mich anzufassen. Ich war sechzehn.

Lotte

location not specified – 09.02.2025

Ich habe letztes Jahr das erste Mal so etwas erlebt. Und dann direkt zweimal. Ich war da gerade sechzehn und habe mit meinen Freunden Karneval gefeiert. Ich war die Einzige, die noch nüchtern war und habe einer Freundin geholfen, weil sie wegen des Alkohols schwankte. Als wir an der Theke in einem Zelt waren, kam ein Mann, Mitte 40, auf uns zu und sprach mich an. Er meinte, ich sähe von meinen Freunden am sympathischsten aus und er wolle mir seine letzten Bons schenken, weil er Frühschicht habe und nach Hause müsse. Ich bedankte mich und nahm die Bons, ich dachte mir nichts dabei. Ich sagte, dass ich mir eine Cola davon kaufen werde. Entsetzt schaute er mich an:„Du bist nüchtern?! Das muss ich mir genauer ansehen.“ Er war als Arzt verkleidet, nach sein Stethoskop und fasste mir an die Brust. Ich konnte mich nicht wehren, ich hielt immer noch meine Freundin fest. Er kam immer näher, irgendwann konnte ich durch die Menge abhauen. Keiner hat etwas gemerkt, ich habe es noch nie jemandem erzählt.

anonymous

location not specified – 09.02.2025

I was making out with this guy, who I had been seeing a few.l times. He was pushing for sex and I kept pushing him back, telling him to stop. He kept pushing until finally forcing him inside me. I pushed him finally away and told him to leave. He had gotten what he wanted. Even just being inside me for a few seconds he celebrate himself for having had sex with me. For him it was game. I felt dirty afterwards.

anonymous

location not specified – 09.02.2025

In the office I experienced several situations:
– A colleague took a picture of my breast in a slimer pullover and showed it around (I talked directly to him and showed him my anger)
– A colleague said, after a phonecall with my boyfriend, I would also like to fuck you and I think he just wants the same from you (talked directly with him and showed my anger)
– Several comments that with my stupidity everyone wonders how I got my jobs…“but with this appearance as a young midtwenty woman…“ (talked directly with him and showed my anger)
– A boss wanted to date me in the evening and was „extremely surprised“ as I asked him if he‘d drive back or take a hotel, as he thought he could stay at my place
– A boss grapped my ass, reaction: „I don‘t know why this happened?! Maybe because you are so sexy in your dress an I misunderstood YOUR misleading communication and don‘t dare to report this!“

anonymous

location not specified – 09.02.2025

Mein Ex sagte abends im Bett „er wolle mir gerne mal den Finger in die Wunde legen“ und ich erinnere noch, dass mich dieser Kommentar sehr irritierte, denn es war insgesamt eine schwierige Phase in meinem Leben und auch in unserer Beziehung… ich hatte das ganze jedoch überhaupt nicht auf unsere Sexualität bezogen.

…auch wenn ich mich immernoch und insgesamt vor der ganzen Situation ekele und vorallem vor diesem Menschen: es folgte Analsex und ich konnte innerlich nur noch schreien!

„Warum regst Du Dich so auf?! Das war dein Vater!!! Das ist DEIN Problem! Geh mal zur Therapie“ war seine Reaktion.

NEIN. Das war er mein angeblicher Partner und so habe ich nur ihn erlebt.
Auch spätere Kommentare „mit irgendwem muss man halt rausfinden, was man mag und ohne etwas auszuprobieren…“
NEIN.
„Wir Männer müssen sowas mit uns allein ausmachen.“
NEIN.

Ich hatte zum Glück auch schon eine Beziehung in der wir direkt, klar und deutlich MITEINANDER vor dem Sex, während dem Sex und auch danach kommuniziert haben.
Vor allem liebevoll.

C.

Karlsruhe – 09.02.2025

Ich war mit meiner Freundin und ihrer Familie bei einer Veranstaltung auf dem Hockenheimring, wir waren beide 14 Jahre alt und haben das erste Mal Alkohol getrunken. Auf der Heimfahrt hielten wir an einer Autobahnraststätte, weil die Familie noch etwas essen wollte. Meine Freundin und ich blieben im Auto, weil wir sehr müde und betrunken waren. Meine Freundin musste sich übergeben, sie öffnete dazu die Autotür, dennoch gab es eine große Sauerei. Ein paar Meter entfernt konnte ich eine Gruppe Menschen sehen und rief, ob diese ein Taschentuch für uns hätten (zum Wegwischen des Erbrochenen). Daraufhin kam ein Mann (50+) zu uns ans Auto und steckte mir ungefragt die Zunge in den Hals und betatschte mich. Irgendwie habe ich es geschafft ihn von mir wegzudrücken und die Autotür zu verschließen. Das Auto hatte keine Zentralverriegelung und wir haben schnell in Panik alle Türen von innen verriegelt, während er versuchte, wieder an uns ranzukommen.
Als die Familie zurückkam und wir von dem Vorfall erzählten, konfrontierte ihr Bruder den Typ und brach ihm die Nase.
Der Vater meiner Freundin erzählte meiner Mutter am nächsten Tag von dem Übergriff und sie meinte, ich wäre selber schuld, wieso trinke ich auch Alkohol und überhaupt hätte ich bestimmt nach einem „Tempo“ gefragt, was auf italienisch (der Mann war italienischer LKW-Fahrer) „schneller Sex“ bedeutet (heißt es nicht). Die Reaktion meiner Mutter war das Schlimmste an der ganzen Aktion.

anonymous

location not specified – 09.02.2025

Ich hatte damals eine große Freundesgruppe in der sich auch ein 33 Jähriger befand. Ich war zu dem Zeitpunkt 15, wir waren damals feiern und ich habe dann, mit noch ein paar anderen Freunden, bei ihm geschlafen. Ich bin davon aufgewacht, als er plötzlich neben mir lag und mit seiner Hand meine vagina streichelt und mit seinen Fingern in mich eindrang. Ich habe mich erst nicht getraut mich zu wehren, aber habe dann doch seine Hand genommen und sie aus meiner Hose rausgenommen und bin dann gegangen.

anonymous

location not specified – 09.02.2025

Ich mache mich seit unserer Jugend auch für gleichgeschlechtlich Liebende stark, da eine gute Freundin als auch ein guter Freund sich schon sehr jung mir gegenüber geoutet haben (mit all ihren Unsicherheiten und Sorgen diesbezüglich). Wir waren vielleicht 14/15 Jahre alt.
Ich war zunächst auch verunsichert.
Hatte auch Sorge Auslöser für Liebeskummer zu sein.
Ich liebe und lebe heterosexuell und habe mich dann entschieden dennoch mit auf entsprechende Feiern zu gehen um auch mitzuermutigem „Du darfst natürlich gleichgeschlechtlich lieben, Du darfst und Du musst auch mutig sein, Du bist nicht allein und wir gehen da jetzt hin jemanden kennenlernen und ich bin bei Dir“.
Selbst wenn ich das schreibe kommt es mir so paradox vor. Ich habe und hatte diese Menschen so gerne, dass ich mir so doof vorkomme, wenn ich schreibe „natürlich darfst Du…“ so herablassend.
Aber es denkt und fühlt eben nicht jeder so.
Und so habe ich auch verschiedene Erfahrungen gemacht:
Die Unterstellungen mit denen meine FreundInnen und ich konfrontiert wurden entbehrt jeglichem Respekt und sind maßlos unter der Gürtellinie „dann bist du wohl auch dafür, dass man sich an Kindern…“ ich kann und will das nicht wiederholen!!!!
Und die Aggression von manchen Menschen unfassbar!!!
Handlungen kamen dazu…
Ich würde ja nur nicht wissen wie ein Mann es mir (vermutlich Lesbe) richtig besorgt und das war mehrmals sehr gewaltvoll.
Tatsächlich habe ich sowas auch schon öfter von Anderen gehört… auch das ist unfassbar!!!

Cat

Bad Lippspringe – 09.02.2025

Wir waren bei einem Teenie-Geburtstag (alle ca. 11-13 Jahre alt) im Schwimmbad. Im Becken saß ein Mann, der uns beobachtete und sich einen runterholte, was man beim Tauchen deutlich sehen konnte. Wir haben der Bademeisterin Bescheid gesagt – aber nichts passierte.

K.

location not specified – 09.02.2025

Ich wohne in einem kleinen Dorf, in dem wir als Jugend ab und zu Partys veranstalten. Als ich meine Barschicht beendete, hat ein Bekannter meinen Weg gekreuzt. Irgendwann haben wir uns geküsst, was für mich ok war. Er fasste mich intensiver an und ging auch unter meine Kleidung. Ich sagte, dass mir das zu viel ist. Dann ging er.Als noch ein paar Stunden vergingen und mein Pegel zunahm, stand er wieder vor mir. Bis dahin dachte ich, dass alles sehr harmlos ist. Ich war sehr naiv, besonders, da ich ihn und seine Familie kannte.
Als er mich wieder küsste und anfasste, musste ich nochmals sagen, dass ich nicht so angefasst werden möchte. Er ließ nicht locker, weswegen ich abbrach. Ich wollte einen Spaziergang durchs Dorf zum Ausnüchtern machen. Er begleitete mich. Der größte Fehler.

Er küsste mich wieder und fasste mich an, wieder versuchte ich dagegen zu halten. Irgendwann ließ ich es über mich ergehen.
Dann verschwindet meine Erinnerung. Ich weiß nur wie ich mit starken Schmerzen mitten auf der Straße lag und nach meinen Sachen suchte. Ich blutete.
Ich fragte ihn, ob er ein Kondom benutzt hat, weil ich nichts mehr registrieren konnte. Nein. Er wusste nichtmal, ob er „vorher rausgezogen“ hat. Ich weinte bitterlich. Er zwang mich dabei zu einem Blowjob. Es war mein erstes Mal. Ich war 16, er 23. Ich schämte mich lang und suchte den Fehler immer bei mir.
Man denkt sowas passiert im Wald oder in Gassen. Auf Partys und im eigenen Dorf rechnet niemand damit.

Allys

location not specified – 09.02.2025

Im vergangen Jahr dann (Oktober 2024) haben wir in Köln ein Studienplatz im M.A. Gender u. Queer Studies bekommen und wollten diesen anfange. Wir haben hart für diese Chance gearbeitet Als wir in Köln ankamen, wurde ein Mann in der U-Bahn übergriffig. Er meinte das er mal schauen wolle, ob wir eine richtige Frau sind. Im ersten Moment waren wir versteinert und konnten uns nicht bewegen. Wir wissen nicht wie lang es gedauert hat, wir wissen aber das niemand geholfen hat. Im stark dissoziierten Zustand sind wir am Hauptbahnhof auf ein Klo, um uns umzuziehen. Irgendwie sind wir dann in unserem Wohnort ca. 9 Stunden entfernt von Köln angekommen. Dort wohnen wir immer noch in unserer queeren WG. Als unsere Familie davon erfahren hat, haben wir Vorwürfe bekommen und das wir uns nicht so anstellen sollen. Wir hätte ja anzeige erstatten könne. Wir haben keine Anzeige erstattet, weil das reden mit anderen Menschen nicht geht. Unser Studium konnten wir nicht anfangen. Gerade sind wir in psychiatrischer Behandlung, weil es uns nicht gut geht. Wir können das Haus kaum verlassen, fühlen uns selbst nicht. Wenn wir uns mal fühlen wollen wir raus aus diesem Körper weil Scham und Ekel mega laut sind.

Allys

location not specified – 09.02.2025

Mitte 2014 verstarb unser Bruder und wir haben Halt bei einem damaligen Freund gesucht. Mit ihm sind wir später Anfang 2015 in eine Beziehung gegangen. Diese war anfangs gut und hat Kraft gegeben. Anfang 2016 änderte sich sein Verhalten sehr. Er wurde aggressiver, übernahm keine Aufgaben mehr und schloss uns von seinem Leben aus. Ende 2017 hatten wir regelmäßig Streit. Kurz vorm Jahreswechsel eskalierte ein Streit und er versuchte uns mit einem Holzbeil umzubringen. Einen Monat später Januar 2018 folgte die Trennung. 2017 – 2018 arbeiten wir in der Pflege. Im Mai 2018 auf dem Nachhauseweg von der Arbeit standen wir an der Bushaltestelle und haben durch einen Mann erneut sexualisierte Gewalt erfahren. Nach dem Vorfall haben wir versucht klarzukommen. Es hat uns stark retraumatisiert, dass wir unsere Arbeit nicht ausüben konnten einige Monate später ins Krankenhaus kamen und in 2019 – bis ende 2020 in stationärer Therapie waren.

Allys

location not specified – 09.02.2025

Wir sind die Allys, ein queeres multiples System (DIS) und 34 Jahre alt. Es hat lange gebraucht hier zu schreiben, weil wir Angst vor Wertungen haben und Gefühle wie Scham, Ekel und Angst aktuell sehr groß sind. Sexualisierte Gewalt begleitet uns über die frühe Kindheit und auch später bzw. aktuell. Im Alter von ca. 2 – 6 Jahren, lebte unser Erzeuger (US Soldat) in der Familie. Er hat unseren Bruder und uns regelmäßig militärisch gedrillt. Wenn wir seinen Anforderungen nicht entsprochen haben oder etwas nicht machen wollten wurden wir durch sexuellen Zwang gefügig gemacht bis wir funktioniert haben. Unsere Mutter hat bis heute nicht davon gewusst, ist allerdings selbst Täter*in in anderen Kontexten.

anonymous

location not specified – 09.02.2025

Mein Freund meinte mal wie gerne er mich mal während ich schlafe ihn in mir reinstecken würde. Er meinte wenn er manchmal Nachts aufs Klo geht und mich da in der Unterhose liegen sieht, würde er so gerne Mal in ihn mir reinstecken oder mich l*cken bis ich wach werde. Ich wusste gar nicht wie ich darauf reagieren sollte. Ich wusste nicht, ob das so eine feuchte harmlose Fantasie sei und er sich dabei denkt, dass mir das auch gefallen würde? Ich weiß bis heute nicht genau, ob ich das als harmlos oder gestört empfinden sollte. Ich sagte ihm nur „Gott sei dank hast du das nicht gemacht, denn es hätte mir auf jeden Fall nicht gefallen. Ich hasse es wenn man mich unnötig aufweckt und dann noch auf diese Art und Weise.. das wäre traumatisierend für mich gewesen.“ Da wusste er, denke ich, das sein Gedanke komplett falsch war.

Frau

Berlin – 09.02.2025

Ich war 17 und er vielleicht 30? Ich habe ihn auf einem Marktplatz kennengelernt. Er hat da Gitarre gespielt und gesungen und mich angesprochen … ich wäre so hübsch und interessant. Natürlich hat mir das geschmeichelt. Er hat mich für den nächsten Tag zum Frühstück zu sich eingeladen.
Als ich am nächsten Tag mit Brötchen und Käse an seiner Tür geklingelt hab, hat er mir in Unterhose geöffnet und gesagt, er wäre noch so müde von gestern und wir könnten doch im Bett frühstücken. Er hat sich dann hingelegt, ich hab auf dem Bettrand gesessen und gefragt, ob ich Tee kochen soll. Er hat mich mit einem Ruck auf’s Bett gezogen. Ich war total überrascht und überfordert. Er hat angefangen mich auszuziehen. Als ich gesagt hab, dass ich das lieber nicht will, hat er gesagt: aber warum bist du denn sonst da?
Danach habe ich mich einfach nur Scheiße gefühlt. Ich hatte das Gefühl; ich hätte selber Schuld, weil ich ja zu ihm gegangen bin. Ich habe erst Jahre später mit einer Freundin darüber gesprochen und sie sagte mir, dass war eine Vergewaltigungen.

anonymous

Münster – 09.02.2025

Ich (ca.16) war mit meiner kleinen Schwester im Bus von der Schule. Da war ein Mann, der mich öfter mal angeguckt hat, hab mir aber nichts dabei gedacht. Wir sind dann bei der gleichen Haltestelle ausgestiegen, aber ich musste noch zur Bank, also hat er uns überholt und ich war innerlich erleichtert. Dann gehen wir weiter und auf dem Weg nach Hause stand er in einer Einfahrt direkt am Bürgersteig und spricht mich an, ob er mich was fragen dürfte. Ich denke, er will mich einfach nach dem Weg fragen, er wirkte etwas verwirrt und hatte einen leichten Akzent, ich dachte, er besucht vielleicht Verwandte/ Freunde in der Umgebung. Also antworte ich mit ja klar und er fragt mich, warum ich so schön sei. Weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe, wusste ich erst nicht, wie ich reagieren soll, antworte mit „ich weiß nicht genau“, wünsche ihm noch einen schönen Tag und gehe direkt mit meiner kleinen Schwester weiter. Nach Hause waren es auch nur noch zwei Minuten zu Fuß. Aber meine Schwester dreht sich kurz danach um und sagt zu mir, dass uns der Mann verfolgt. Das macht mir natürlich Angst, aber ich sage ihr, das sie sich nicht weiter umdrehen soll und wir gehen etwas schneller. Dann biegen wir um eine Ecke und aus den Augenwinkeln kann ich genau sehen, wie nah er uns ist. In dem Moment habe ich auf einmal so eine Panik, dass er uns etwas antut oder uns entführt, ich fühle mich einfach hilflos. Dann wechseln wir die Seite und er geht in das Haus gegenüber von unserer Sackgasse.

C.

location not specified – 09.02.2025

Ich war mit unseren drei Töchtern beim HNO-Arzt, Routineuntersuchung. Zuerst waren die Kinder dran, alles paletti. Dann untersuchte er mich mit den Worten: Wissen Sie eigentlich, dass das Ohr eine erogene Zone ist? Ich war (leider) sprachlos.

Danach ging es um Daten und Personalien, die er aufnehmen wollte. Unsere Jüngste (7) erklärte stolz, dass sie meine Telefonnummer auswendig wisse. Der Kommentar des Arztes: Nur her damit zu mir! Da rufe ich aber nur an, wenn euer Papa auf Dienstreise ist.

Meine Reaktion zu meiner Tochter (direkt vor dem Arzt): Wir haben noch nie darüber gesprochen, aber bitte gib fremden Menschen niemals meine Telefonnummer.
Und zu ihm: Gut, dass ich nicht abhebe, wenn ich die Nummer nicht kenne.

Im Nachgang hab ich mich geärgert, dass meine Reaktionen zu schwach, nicht bestimmt und konfrontativ genug waren, auch weil die drei Kinder total abgespürt haben, dass da grob was schiefläuft.

Kristina

location not specified – 08.02.2025

While working I was sexual assaulted by a colleague. It retraumatized me (it wasn‘t my first sexual assault) and I struggeled with a Heavy Depression and fight for my life. I‘m feeling better now, but I am Not able to work at the moment. The assault I reported to my boss. The consequences: my abuser should reflect himself! And my boss canceled my job as Social Media designee, which is 20 % of my work and of my salary. I feel punished for getting abused and it feels like a second abuse. It feels so degrading, cruel and unfair. I feel helplessly and full of fear.

anonymous

location not specified – 08.02.2025

Ich bin 45 Jahre alt.
Ich wurde in meinem Leben von mehreren männlichen Personen in den unterschiedlichsten Lebensabschnitten missbraucht.manche waren selbst noch Kinder,junge Erwachsene, im Alter meiner Eltern.
Ich wurde zur Betreuung in deren Hände gegeben.
„Er“ schlug mit einem Holzlineal auf meine Hände und ergötzte sich an meiner Angst und dem Schmerz .

Der ältere Nachbarsjunge und ich sind in meinem Spielzeit,ich habe keine Kleidung an,er schon.meine Mutter schaut süffisant lächelnd in dieser situation ins Zelt,schließt es und geht.

Es ist Silvester,wir sind bei Freunden meiner Eltern.der 10jährigen ältere ,Jugendliche Sohn wird in der Nacht auf mich aufpassen.
Ich werde mit in deinem Klappbett schlafen,mich ausziehen müssen und nachstellen was die Erwachsenen in dem Film im Fernsehen tun.
Ich muss immer wieder dort hin oder sie kommen zu uns.irgendwann sage ich das er Dinge mit mir macht(ich bin 6 Jahre alt)und ich muss dort nix jut mehr übernachten.dafür aber in den Urlaub,oder sie kommen zu uns .Missbrauch kennt keine Tageszeit.
Ich übergebe mich ständig und während der ganzen Zeit wenn wir zusammen sind.
Mein Vater ist selbständig und hat Arbeit und zuhause in einem.
Sein Geschäftspartner erscheint unangemeldet und fängt sn Michigan der Haustür zu begrapschen,seine alte Zunge in mein Gesicht und ihr zu stecken als ich sage das mein Vater nicht da ist.
Mir wird bis heute nicht geglaubt.

Marie

location not specified – 08.02.2025

Ich war bei einer Freundin wir hatten einiges getrunken ich hatte zu Zeit etwas Streit mit meinem Freund und musste mir alles mal von der Seele reden. Ein weiterer Freund war später am Abend mit dabei, wir kannten uns schon Jahre lang und ich bezeichnete ihm damals als guten Freund.Es war spät Abends und da ich kein Taxi nach Hause nehmen wollte bot er mir an bei sich zu schlafen. Er wohnte in einer kleinen Wohnung und wir schliefen zusammen in einem Bett. Ich vertraute ihm wir waren ja schließlich jahrelang befreundet und hatten bereits zusammen gecampt und auf diversen Festivals zusammen übernachtet. In der Nacht wurde ich durch das wackeln der Matratze und Geräuschen geweckt die ich nicht zu ordnen konnte. Ich drehte mich direkt zu ihm um und fragt was machst du, ich sah die Umrisse von seinem Penis wie er sich gerade neben mir selbstbefriedigte. Ich wusste eigentlich schon was passierte bevor ich mich umdrehte, wollte es aber nicht wahrhaben. Er sagte nur nichts und verschwand ins Bad. Ich blieb regungslos liegen und lauschte bis er nach Mituten sich wieder hinlegte und nach einiger Zeit einschlief. Ich lag die ganze Nacht wie versteinert in der gleichen Position unfähig mich zu bewegen. Ich stand am nächsten Morgen auf ging ins Bad und nahm den ersten Bus nach Hause. Er umarmte mich zum Abschied und schwieg über das was passiert war.

anonymous

location not specified – 08.02.2025

Ich war 16 Jahre alt. Wir haben Silvester gefeiert und nach Mitternacht kam eine Gruppe Jungs vorbei, die wir aus der Schule kannten, aber nie so eingeladen hätten. Sie haben sich mit uns betrunken und einer von ihnen hat angefangen, mir vorzumachen, wie „zwecklos Selbstverteidigung sei“, indem er immer wieder mein Handgelenk griff und mich aufforderte, mich doch zu „befreien“. Es tat weh. Niemand bemerkte es so wirklich. Später hockte er sich immer wieder sehr nah an mich hin und schließlich auch auf meinen Schoß. Ich wollte das nicht, schubste ihn immer wieder weg. Von den anwesenden (Typen) checkte niemand was.
Ich habe später mehreren Leuten die da waren davon erzählt. Jedes Mal Kopfschütteln, Entrüstung. Auf Feiern kommt der Typ nicht mehr. Aber konfrontiert wurde er auch nie.
Erst viel später ist mir klar geworden, wie übergriffig er war. Irgendwie hatte ich auch nie das Gefühl mich beschweren zu dürfen, weil, schließlich ist ja nichts schlimmes passiert, oder?

ola

hamburg – 08.02.2025

Ich hatte eine Zeit lang ein Verhältnis mit einem Typen – einem Freund von meinem Mitbewohner. Ich habe gesagt, dass wir miteinander schlafen können nur wenn er ein Kondom an hat. Am Anfang hat er sich dran gehalten. Eines Abend haben wir getrunken – alle aus der wg. Ich war sehr betrunken und fiel ins Bett. Er fing an mich auszuziehen, ich konnte mich nicht bewegen, oder etwas sagen. Er meinte „heute f*ck ich dich ohne“, das hatte er auch getan, ist in mir gekommen. An den Akt kann ich mich gar nicht erinnern. Am nächsten Tag fragte er mich ob ich überlegt habe es beruflich zu machen. Ich hab dieses Verhältnis beendet, bis heute ekelt mich es an wenn ich daran denke.

ola

hamburg – 08.02.2025

Am 50 Geburtstag meines Stiefvaters packte er mich an meinem Hintern (wir waren alleine in der Küche, er war sehr betrunken) und sagte “wenn es deine Mutter nicht gebe, würde ich mich um dich kümmern, du bist eine hübsche Frau“. Ich bin wie eingefroren gewesen. Nach dem Schock hab ich mich aus der Situation rausgeredet, Menschen sind wieder in die Küche gekommen. Ich musste in diesem Haus noch schlafen weil es auf einem Dorf war und ich kein Führerschein habe. Heute hätte ich mir eine Taxi geholt, aber ich wusste es nicht anders.

Bex

Berlin – 08.02.2025

Schnee felt hinter der fensterscheibe. ich wache vor schmerzen im unterleib auf. blicke in braune, fast schwarze augen. leere augen. du leckst dir über die lippen und ich schaue hinunter. rein, raus, rein, raus. Ich schaue zum fenster. Zu den schneekristallen. Höre kinderlachen durch die dünnen altbau scheiben. Rein, raus, rein, raus. Nun seh ich alles von oben. schaue der blassen puppe auf dem bett zu. um ihr becken sind die weißen, etwas vergrauten lacken rot. du hälst eine eisenstange in den händen. rein, raus, rein, raus. „Happy birthday“ kleine schlampe. ich laufe ein halbes jahr mit blut im höschen und schmerzen herum. du gehst, weil dir das zu eklig ist, dieses blut für das du verantwortlich bist.du bist davon gekommen und ich? Ich hab nie wieder über diesen morgen gesprochen. Jahre lang und als ich es tat, hat mir niemand geglaubt.

Alexandra

Österreich – 07.02.2025

Mir ist schon so viel passiert. Aber das Schlimmste war, als ich mit 20 Jahren in London K.O. Tropfen (Liquid Ecstasy) ins Glas bekommen habe und von zwei Männern vergewaltigt wurde. Ich kann mich fetzenweise an die Nacht erinnern. Die ganze Nacht hab ich einfach mitgemacht, was sie wollten, als ob nichts wäre. Meine Zunge war pelzig und betäubt, ich hab mich irgendwann angepinkelt. Und trotzdem hab ich mir nichts dabei gedacht. Als meine Freundin mich in dem Zustand gesehen hat, sind wir ins Krankenhaus, wo das Betäubungsmittel im Blut festgestellt wurde. Ich hab jahrelang nicht wirklich darüber nachgedacht, erst jetzt mit Mitte 30 ist mir bewusst, was da eigentlich Schlimmes passiert ist und mit wie vielen Frauen die das sicher noch gemacht haben.

anonymous

location not specified – 07.02.2025

Ich hatte mit einem Typen sowas wie F+ und immer wenn wir uns trafen wurde, waren wir sexuell. An dem einem Abend an dem wir uns trafen hatte ich keine Lust, da es mir mental nicht gut ging. Heute kann ich mich auch nur noch an Bruchstücke erinnern. Aber ich sagte ihm mehrmals, dass ich keine Lust hätte. Doch ihn hinderte dies nicht. Ich lag einfach nur da und konnte mich nicht bewegen oder noch etwas sagen. Er wollte Stellung wechseln und zog mich auf ihn, mein Körper lag einfach nur schwer auf seinem. Er schob mich runter und ich ging benommen aufs WC. Als ich wieder in mein Zimmer ging, legte ich mich ins Bett, deckte mich zu und drehte mich weg von ihm. Er meinte nur, dass er noch kommen möchte und versuchte mich zu überreden, dass ich ihm helfe. Ich sagt nur, dass ich müde sei. Circa 30 Minuten später fuhr ich ihn mit dem Auto zum Bahnhof. Wenn ich heute darüber nachdenke, wie der Abend gelaufen ist, kann ich sein Gesicht nicht sehen. Ich sehe nur einen weißen Fleck. Oft habe ich schlaflose Nächte wegen Situationen wie diesen.

Yvonne

location not specified – 07.02.2025

– 31: Geschäftsessen: der betrunkene Vizepreäsident eines Unternehmens hält meinen Unterarm fest, redet über meine schwitzige Haut und macht mir sexuelle Angebote. Ein anderer Mann, der dabei war, entschuldigt sich a seiner Stelle für ihn. Ich freeze, fühle mich Mega unwohl, kann nicht glauben was passiert. Mir fällt ein: ich kann einfach gehen, das steht mir zu. Und ich stehe schnell auf, laufe an dem Vizepräsidenten vorbei und gehe zur Toilette, schon auf dem Weg dahin kann ich meine Tränen nicht mehr zurück halten. Ich fühle mich degradiert, nicht ernst genommen, hilflos.

Yvonne

location not specified – 07.02.2025

– 20: mein Gastvater nutzt den Aufenthalt seiner Frau im Krankenhaus dazu, mich zum Tanzen ausführen zu wollen und den kleinen Gastbruder dabei zu Hause zu lassen. Ich spürte eine red Flag und wandte mich mit Ausreden aus der Situation.
– 20: beim Praktikum sucht mich immer wieder ein um einiges älterer Kollege in mein Büro, sagt mir wie schön ich bin, sagt, ich soll aufstehen, damit er mich sehen kann, fragt, ob ich mit ihm ausgehe und kommt immer zu den Zeiten, zu denen alle anderen mittags in der Kantine sind, sodass ich mich hinter der geschlossenen Tür verbarrikadieren muss.
– 21: ein Mann hält seinen nackten Schwanz in der Hand und schaut meine Freundin und mich an, als wir bei einer Wanderung an ihm vorbei kommen, meine Freundin sieht ihn zuerst, schreit und zieht mich mit sich, weg von ihm
– 24: ich schlafe auf einer Party im Zimmer mit einem mir sehr nahestehenden Pärchen im Zimmer, auf dem Boden auf der Matratze mit einer weiteren mit dem Pärchen befreundeten Person nebeneinander. Ich wache auf, als er mich plötzlich auf den Mund küsst. Ich freeze und zähle still für mich bis 3, um allen Mut zusammen zu nehmen und aufzustehen und auf die Toilette zu gehen, um der Situation zu entkommen. Ich schlafe in der Nacht trotzdem weiter auf der Matratze. Am nächsten Morgen entschuldigt er sich kurz bei mir.

ola

hamburg – 07.02.2025

(teil 5)

Ich habe die letzten drei Jahre hart für mich gekämpft, weil ich an einem Punkt angekommen bin, dass ich es alles nicht mehr wollte und wenn ich mir alle meine Erfahrungen anschaue weiß ich, ich könnte stolzer auf mich sein, kann ich aber oft noch nicht, weil ich das Gewicht weiter trage – es gibt tage wo es mich erdrückt. Das was ich erreicht hab ist nach dem sozial-gesellschaftlichen Standard nicht gut genug. Ich versuche zu heilen, zu mir zu finden. Das ankommen ist aber gar nicht so schön. Die Realisation, dass es mir passiert ist überwältigt mich oft. Ich wünsche ihm nichts böses, ich hoffe aber dass er manchmal Alpträume hat, wo ich ihn heimsuche, wo er das durchlebt, was er mir angetan hat.
es passierte vor sieben Jahren und ich spüre alles als wäre es gestern gewesen.Trotzdem weiß ich und fühle ich, dass ich mit jedem tag Freier bin. Ich bin auf dem weg mich und mein Leben nach meinem Standard zu beurteilen, mir meine stärke anzuerkennen. Das was damals fast täglich passiert ist, wird mir nicht nochmal passieren.
Danke dass ich das hier hinterlassen konnte.

ola

hamburg – 07.02.2025

(teil 4)

Ich konnte halbes Jahr nicht mal Bahn fahren oder einkaufen gehen, trotzdem war ich für alles zuhause zuständig – wie eine sex/haushalts-sklavin. Zum Glück hab ich eine Verhaltenstherapie angefangen, die in meinem Lösungsprozess geholfen hat.
Nachdem ich wieder im Leben integriert war half ich eines Tages einer Freundin beim Umzug, da gabs einen Typen mit dem ich letztendlich meinen Ex betrogen habe. Es war das beste was mir je passieren konnte, da auf einmal die Realität die mein Ex gebastelt hat („keiner würde dich je wollen“, „du bist nichts wert“ etc) zerbröckelt ist. Zwei Tage später kam ich nach Hause und machte mit ihm Schluss. Ich kann bis heute es nicht glauben, dass ich mit ihm sieben Jahre meines Leben verbracht hab und doch spüre ich die folgen davon bis heute. Bis heute hab ich Schwierigkeiten beim sex nicht zu dissoziieren oder mein Körper als MEIN KÖRPER wahr zu nehmen. Männer machen mir mittlerweile nur angst und die Bilder der Vergangenheit flackern fast täglich durch meinen Kopf. Ich hab in mir sehr viel Hass und sehr viel Wut. Auch darauf, dass er keine Konsequenzen tragen muss und wird. Er ist jetzt verheiratet, hat ein Kind und ist selbständig. In seinem Job arbeitet er manchmal mit Frauen die feministische Ansichten haben – das frustriert mich. Er kann die Vergangenheit hinter sich lassen, und für mich ist es manchmal ein Kampf den Alltag zu bewältigen.

ola

hamburg – 07.02.2025

(teil 3)

Ich hatte ein Job und ich wollte so schnell wie möglich weg. Er war meine Tür, selbst wenn die Tür so oft mich klemmte. Ich war damals 19.
So ging es weiter. Er hat oft mit mir sehr drastische Porno Filme geguckt, wehrend dessen hat er mit mir sex gehabt. Gleichzeitig hat er mich immer mehr verachtet und auch meinem Körper. Er tat es mit mir wenn ich betrunken war, wenn ich geschlafen habe. Und auch da sonnst hatten wir keine Beziehung. Jede Probe mit ihm zu reden war eine Provokation. Ich war selber schuld dass er mich Schlug, stuhle nach mir geworfen hat, mich beleidigt, mich getreten hat oder schlagend auf mich kniete etc. So wurde es mir zumindest eingeredet. Mein Umfeld hat nie reagiert obwohl die Blauen flecke sichtbar wahren und ich meiner Mutter erzählte was passiert ist – Mein Vater war ihr gegenüber auch sehr gewalttätig und ich glaube deswegen hat sie es nicht gekonnt, sie schmeckte da noch selber fest, in ihrer Vergangenheit. Eines Abend drohte er mir mit dem Messer mich umzubringen, wenn ich noch etwas sage. Da habe ich es zum ersten mal verstanden, dass Abstand das beste ist. Ich habe mich distanziert. Sex gab es kaum mehr, nur zum Geburtstag und Silvester. Ich habe mit der zeit angefangen mich auf mich zu konzentrieren. Hab versucht neben meinem Job noch mein Abi nachzuholen. Das hat nicht geklappt, ich hatte sehr gesundheitlich zu tun. Angststörung und Panikzustände waren an der Tagesortung.

ola

hamburg – 07.02.2025

(teil 2)

Nach einem Jahr ist er in eine andere Stand gezogen. Ich habe ihn lange nicht gesehen, dann hat er mich besucht, als Überraschung und ich fühlte mich wie im siebten Himmel, ich fühlte mich wichtig. Nachdem er wieder weg war habe ich, aber immer weniger von ihm gehört, zwischenzeitlich machte ich Schluss um dann wieder bei ihm keuchend anzukommen. Ich habe ihn oft regelmässig besucht – 4 stunden fahrt. Da hat das drama so richtig angefangen. Abends gabs Alkohol, er konnte mit mir machen was er wollte. Der sex den wir hatten war oft sehr hart, sehr pornoartig – er guckte sehr viel davon, exzessiv. In diesem Zeitraum war ich 17 – 18. In der Zeit fing auch die Gewalt an. Abends sex und am nächsten morgen, den Tag über hat er gezockt. Wenn ich was fragen wollte oder wollte dass wir etwas unternehmen ist er ausgerastet. Er schupste mich, kickte mit den Beinen weg, rollte mir mit dem Komputerstuhl über meine Finger wenn ich schon auf dem Boden lag. Manchmal, wenn ich ihn trotzdem zu Rede stellen wollte hat er mich am Rücken und Armen mit den Fäusten geschlagen um dann abends wieder mit mir zu ficken (anders kann ich es nicht beschreiben). Es fühlt sich so an als hätte er mich zu seinem Sex Spielzeug erzogen, ich war gut in ihm zu Befriedigen, bis ich nur das tat war alles gut. Nach dem er wieder zurückgekommen ist bin ich mit ihm zusammengezogen. Man fragt sich – wie kann das sein. Wie ich schon gesagt habe, mein zuhause war auch nicht gut.

ola

hamburg – 07.02.2025

(teil 1)

Mit 15 bin ich mit meiner Mutter nach Deutschland gekommen. Mit 16 traf ich ihn, meinen ersten Freund. Ich hatte davor keine gute Grundlage um rote Flaggen zu erkennen und war sehr schnell im neuen Land auf mich alleine gestellt.
Er war die erste Person die mir Aufmerksamkeit gegeben hat. Rückblickend erkenne ich, dass es so war, weil ich eine leichte Beute gewesen bin. Kein stabiles Zuhause, kaum Sprachkenntnisse, Selbstwert im Keller. Ich hatte viel mit dem wie ich mich sah zu kämpfen, da ich noch zusätzlich mit einer Fehlbildung im Gesicht zu Welt kam und dementsprechend Erfahrungen vom mobbing schon seit ich denken kann (und noch früher) gesammelt habe.
Er war 20. Oft hatte er gesagt dass er es schon komisch findet mit mir ein Verhältnis zu haben, weil 16 bin, aber es hat ihn davon nicht abgehalten, ich war ja so erwachen für mein Alter.
Am Anfang, sagen wir mal das erste halbe Jahr war alles ok, so dachte ich. Was ich damit meine ist – er war nicht gewalttätig (noch nicht). Er war aber auch nie an mir als Mensch interessiert, unser Verhältnis war rein körperlich, für mich hat es damals aber große Liebe bedeutet. Nach einem Jahr fing es mit abwertenden Sprüchen an. „Du bist eine Bitch“, „niemand würde dich wollen, du sollst dich glücklich schätzen, dass ich dich will“, „wie kann man nur so dumm sein“, „dumme bitch“ – dazu unzählige Kommentare zu meinem Körper, die weit weg von Komplimenten waren – nie war ich gut genug.

anonymous

location not specified – 07.02.2025

Ich war 17 und mit meiner Mutter bei einer Fahrschule, um mich anzumelden. Der Fahrlehrer ging sofort in viel zu engen, unangebrachten Körperkontakt. Zog mich zu ihm ran, hielt mich am Arm fest. Meine Mutter war dabei, ich sehe noch ihre erstarrten, ängstlichen, unterwürfigen Augen. Sie hat nichts gesagt. Ich habe zu ihr geguckt, mich an ihr orientiert, wie man mit so etwas umgeht. Und ich habe gelernt: Die eigene Angst abspalten und so tun als wär nichts los. Bloß keine Szene machen. Gefällig bleiben. Also, statt mit mir zu einer anderen Fahrschule zu gehen hat sie mich da angemeldet. Im Auto hat er dann gefragt: Willst du ein Küsschen? Und ich, brav wie ich es gelernt habe, habe meinen Ekel und meinen Angst abgespalten und mit hämmerndem Herzen ja gesagt. Gefällig, wie meine Mutter. Als ich die überraschung in seinen Augen gesehen habe, habe ich mich so geschämt. Dann hat er mir ein Ferero-Küschen gegeben — war ja nur ein „Witz“. Bei den Fahrstunden hat er immer wieder gefragt: „Hast du Lust auf Sex?“. Das war sein Hinweis, dass ich in den sechsten Gang schalten soll. Als ich mein Führerschein bestanden habe, habe ich ihm ein kleines Geschenk gemacht, auf dem ein Ferero-Küsschen war. Er hat sich gefreut und mein Gesicht mit beiden Händen gepackt und mich auf den Mund geküsst. Meiner Mutter habe ich das nie erzählt. Sie hat mich beschämt, dass ich überhaupt zu dem „hin wollte“, weil er doch so ekelig war im ersten Gespräch.

Die Scham muss die Seite wechseln!

anonymous

location not specified – 07.02.2025

I started studying when I was 18 years old. The days before I started I was pretty nervous because finding friends in a new environment has never been a strength of mine. But when I finally started, there was a guy who talked to me! I didn’t care that he was 31 years old because there was somebody who talked to me and that’s all that counted for me back then. As the weeks went by, we started hanging out pretty often. He told me that the other people we study with hate me and always talk bad about me when I’m not around. And I believed him, why wouldn’t I? So he was the only person I had here. New environment, first time away from my family, I felt pretty lonely. So I spent a lot of time with him. But pretty fast it got very much out of hand. It all happened so fast, I cannot even recall how exactly it happened. He started sleeping in my room, every single day. He spent every minute with me. Only chance I got to be alone is when I went to the bathroom or showered. I couldn’t cook alone, I couldn’t sleep alone and I couldn’t do things by myself. When I asked to, he got mad. Pretty much in the beginning of all that, he started to rape me. The first time was the worst. It was my first time overall. It was just a day before that I told him, I would never sleep with a man (he knew that I’m lesbian and he asked me that question). A day after, this happened. It hurt and I cried, I couldn’t say anything because I was so shocked over what is happening. I couldn’t even move.

anonymous

location not specified – 07.02.2025

als ich 16 war traf ich per zufall einen freund von mir am bhf, wir wollten beide einen playoff match anschauen gehen und einigten uns zusammen zu gehen, es war noch ein freund von ihm dabei, nach dem match lud er und noch zu sich ein und wir redeten viel zusammen, bis dahin ist auch noch nichts passiert. etwas später waren wir zu zweit alleine in seinem Zimmer, der andere war draussen und er fragte mich ob ich noch länger bleiben wolle, ich willigte ein da ich dachte dass nichts passieren wird da er zu diesem Zeitpunkt eine Freundin hatte, als nun der andere ging, gingen wir in sein zimmer und fingen an zu reden, irgendwann kuschelten wir, aber ich wollte das alles nicht, da ich seine freundin kannte. Nach einiger zeit fingen wir an rum zu machen und er fragte mich tausende male ob wir zusammen schlafen könnten, ich habe es immer wieder verneint aber er hörte nicht auf, er flüsterte die ganze zeit bitte in mein ohr bis ich dan schlussendlich überredet wurde. zum glück ging es nur kurz da ihn seine Mutter angerufen hatte. danach haben wir uns schnell angezogen und sind auf den balkon eine rauchen gegangen, ich habe sofort geweint weil ich mich so schlecht gefühlt habe und ich nur wegen ihr immer nein gesagt habe, danach bin ich gegangen und er hat mir noch geschrieben und sich entschuldigt, als ich ein halbes jahr später dieses Thema wieder aufgegriffen habe hiess es ich wollte es genau so wie er und ich trage die selbe schuld. Ich bin immer noch mit ihm befreundet

Alice

location not specified – 07.02.2025

Ich habe im Sommer ‘23 meine erste und verstörteste VGW erlebt. Ich war damals noch mit meinem Freund zusammen (kurz darauf war er das nicht mehr), hatte davor schon Schlafprobleme und schlief täglich mit Schlaftabletten, die mich ins Unendliche schossen, bzw. ich glaube ich habe sie nicht vertragen. Es hat sich immer wie ein viel zu tiefer Schlaf angefühlt aus dem ich nicht schnell und gut wach wurde. Mein damaliger Freund wusste davon und auch dass ich nichts mitbekam. Long-story-short, he graped me while i was asleep und dachte danach ich hätte dann auch endlich Lust auf Sex. Das verstörende an der ganzen Geschichte ist, er tat es anal und ich kann mir nicht eingestehen, dass es wirklich grape war. Das ganze km auch schnell zur Anzeige und im Oktober ‘24 kam es dann auch endlich vor Gericht. 2. verstörende Sache war die Aussage von dem Richter. „Das kann passieren, die beiden hatten ja eine Berziehung“. DAS SOLLTE ABER NICHT PASSIEREN. Er bekam eine mickrige Strafe (Jugendstrafe, ich war 21 und er 20) und arbeitet jetzt schon seit März ‘24 wieder. Er kann lachen. Er kann arbeiten. Er kann so tun als wäre nichts gewesen. Und ich? Ich vegetiere tagtäglich vor mich hin, empfinde meinen Körper und mein Leben meist für unrealistisch und verstehe immer noch nichts von allem. Mein Kopf macht mich verrückt und ich glaube es die meiste Zeit auch noch.

Du bist nicht alleine.
– a.

Anna

location not specified – 06.02.2025

Ich war 15. Zu der zeit hab ich ziemlich viel Drogen konsumiert als der stress Zuhause immer schlimmer wurde bin ich abgehauen. Ich war zu dem Zeitpunkt 4 Tage wach am 5 Tag bin zu einem ‚Freund‘ gegangen. Hab ihn gesagt was mich bedrückt und das ich nicht schlafen kann. Daraufhin hat er mir eine Pille gegeben und gemeint das ich bei ihm im Bett schlafen kann. Was ich auch tat. Als ich wieder Munter war sind 1,5 Tage vergangen. Als ich munter wurde war ich nackt. Ich hab mich angezogen bin rüber und hab gemeint das ich wieder los muss. Als ich bei ner freundin war hat sie meine Eltern angerufen die mich abgeholt haben. Paar wochen später stand dieser ‚Freund‘ vor meiner tür und meinte das er umzieht und wir uns nie wieder sehen werden. Als er gehen wollte sagte er noch das es 6 waren und er das geld gebraucht hat. Es hat ein wenig gedauert bis ich verstanden habe was er damit meinte. Ich bin froh das ich es nicht mit bekommen habe aber ich würde es gern rückgängig machen.
Bin jetzt 8 Jahre clean aber das werde ich niemals vergessen…

Liv

Landau – 06.02.2025

Teil 2: Normalerweise führte meine gute Stimmung auf Partys immer zu Streit, doch an diesem Abend, war er sehr ausgelassen, erstaunlich entspannt und geradezu fürsorglich.
Etwa gegen halb 2 war ich sehr betrunken und ging raus um eine zu Rauchen. Ich zog an der Zigarette einer anderen Partygästin und wurde danach recht wackelig auf den Beinen. (Es könnte etwas in die Zigarette gemischt worden sein, das weiß ich bis heute leider nicht) Mein Exfreund brachte mich dann ins Bett und half mir mich zu entkleiden. Ich war sichtlich fertig und schlief sofort tief ein. In dieser Nacht vergewaltigte er mich fünf bis sieben Mal. Genau kann ich das aufgrund meines Zustands nicht mehr sagen. Nur eins weiß ich ganz sicher „Nein“ konnte ich nicht von mir geben. Ich habe ihn zwei Jahre später angezeigt und die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen ihn eingestellt. Ich wahr ihnen nicht wehrlos genug und hätte Nein sagen sollen oder mich körperlich gegen ihn auflehnen sollen. Ich wiederhole ich war betrunken bis zur Bewusstlosigkeit und schlief. Alte Chats in denen ich unser „normales“ Sexleben ,außerhalb diese Kontexts, als gut beschrieb wurden als Beweismittel zugelassen und in die Einstellung des Verfahrens der Vergewaltigung als Grund mitaufgeführt.

Liv

Landau – 06.02.2025

Teil 1:Ich war zu Beginn meines Studiums (damals 21 Jahre alt) in einer sehr ungesunden Beziehung. Er kontrollierte mich ständig, beschäftigte mich von morgens bis Abends,fing dauernd Streit aus heiterem Himmel an und stets war ich an allem Schuld. Ich war nie gut genug, natürlich wurde dies immer mit man wolle mir ja nur helfen mich zu „optimieren“ begründet. Kurz um ich wurde ständig manipuliert, gegaslighted, emotional erpresst und unter großen Druck gesetzt.
Während der 10 Monate andauernden Beziehung (länger habe ich es nicht ertragen, da ich vollkommen am Ende meiner Kräfte war) wurde ich mehrere Male Nachts davon wach, dass er bereits in mich eingedrungen war und mit mir schlief, ohne dass ich richtig bei mir war. Darauf angesprochen behauptete er, dass ich es initiiert hätte und er nur darauf eingestiegen wäre. Was soll ich sagen, ich wollte es glauben, ich habe mich jedes mal richtig mies danach gefühlt, aber dass der Mensch den ich liebte übergriffig war wollte ich nicht wahr haben.
Als ich die Beziehung eigentlich schon beendet hatte, emotional jedoch noch sehr involviert war, ließ ich mich nach Bitten und Änderungsversprechen seinerseits darauf ein ihm noch eine Chance zu geben. Wir waren damals kein Paar mehr, wollten aber sehen ob wir wieder zueinander finden könnten.
Während dieser 3 „Probewochen“ waren wir am Silvesterabend in seinem Elternhaus feiern (Sturmfrei und Freunde waren geladen). Die Stimmung war ausgelassen und ich trank viel Alkohol.

H

Österreich – 06.02.2025

Als ich 14 war wurde ich von meinem damaligen Freund gedrängt sexuelle Erfahrungen zu machen. Als wir es das erste Mal versuchen wollten funktionierte es nicht direkt und er meinte ich müsste es lernen durch Pornos…… (er erzählt alles immer seiner Freundes Gruppe was bei uns so alles passiert) er machte mir da so einen großen Druck dass ich mir Typen suchte in meiner Umgebung die Sex haben wollten um es mir beizubringen. Mein erstes Mal passierte mit einem 20-jährigen der schon ordentlich angetrunken war es tat sehr weh. Ich konnte die ganze Nacht nicht neben im schlafen ich musste mir die Pille danach kaufen von meinem eigenen Geld mit 14 Jahren…weil er nicht an Verhütung gedacht habe. Er wollte mich wieder sehen. Wenige Tagen später verlobte er sich mit Seiner damaligen Freundin. Ich erfuhr es zu spät und wir hatten noch einmal Geschlechtsverkehr ohne Kondom er sagte mir dann ebenfalls wie schlecht ich darin sei und beteuert es noch bis heute das er es nur aus Mitleid getan habe. Ich schäme mich bis heute mit einem Verlobten geschlafen zu haben.

anonymous

location not specified – 06.02.2025

Mein Ex-Freund, ich war zu dem Zeitpunkt Mitte 20, grapschte mir immer wieder an meinen Po, wenn ich z. B. die Treppe vor ihm hochlief. Auch innerhalb einer Beziehung finde ich so etwas nicht OK! Mich stresst das. In einer Beziehung möchte ich mich sicher und respektiert fühlen dürfen.

anonymous

location not specified – 06.02.2025

7 Jahre war ich in einer Beziehung mit meinem Ex. Aus dieser Beziehung sind auch Kinder entsprungen.

Ein Nein hat er leider selten respektiert. Wenn ich nicht nachgab und er mich sanft überreden konnte, dann versuchte er es auf die andere Art. Nicht physisch, aber psychisch. Er ignorierte mich für Tage, Türen wurden geschlagen. Redete er doch wieder mit mir, so triggern ihn alles und er brüllte mich an, schlug gegen Türrahmen und drohte mit der Faust. Die Themen der Diskussion total belanglos. Bis ich nach gab.
Selbst während des Wochenbetts konnte er sich nicht zurückhalten und so kam es, dass ich nach kürzester Zeit wieder mit ihm schlief – bereit war ich nicht und ich weinte.
Er fragte nur, was los sei und spielte den Tröstenden.
Als wisse er nicht, was gerade los sei.
Ich habe in dieser Beziehung so Vieles erduldet und bin nun endlich frei.

anonymous

location not specified – 06.02.2025

Mit 12 find mein Onkel an, mir vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich erinnere mich, dass wir Fangen spielten, er immer mich fing und wie zufällig an den Brüsten betatschte.“Warum fängst du immer mich?“ „Weil du die Langsamste bist.“
So fing es an.
Auf Geburtstagsfeiern verbrachte er viel Zeit mit uns Kindern, der „liebe Spaßonkel“.
Immer wieder suchte er meine Nähe. Bis heute erinnere ich mich an das Gefühl. Seine Hände. Der Kuss, der nach Alkohol und Zigaretten roch.
Und bis heute weiß niemand in meiner Familie Bescheid.
Mein emotionales Chaos, das ich bisher noch immer nicht im Griff habe, schreiben meine Schwestern meinem Sternzeicheb gut… „hoffentlich wird mein Kind bloß kein Krebs. Das sind die Schlimmsten.“

anonymous

location not specified – 06.02.2025

Wir trafen uns seit mehreren Monaten und hatten bereits mehrfach miteinander Sex. Einmal lag ich nackt vor ihm auf dem Bauch als ich merkte, dass er sein Handy in der Hand hatte. Ich forderte ihn laut und deutlich auf das Handy weg zu legen und, falls er mich bereits gefilmt hatte, die Aufnahmen zu löschen. Ich musste mehrfach nach dem Handy greifen, bis er es endlich zur Seite legte. Kurz drauf fixierte er mich so mit seinen Händen und Körper , dass ich mich nicht bewegen konnte und holte das Handy erneut raus. Das ganze endete in einer Diskussion. Er versicherte mir die Aufnahmen zu löschen. Ich glaube ihm bis heute nicht, dass sie gelöscht sind.

Germany – 06.02.2025

Ich habe seit 13 Jahren schwere Endometriose und bin jahrelang von Arzt zu Arzt gelaufen, wurde bereits fünfmal operiert. Kurz vor meiner dritten OP ging es mir extrem schlecht, ich war zum Vorgespräch bei einem Oberarzt im Krankenhaus und wollte um einen erneuten OP-Termin bitten, weil es mir so schlecht ging. Ich äußerte in dem Gespräch auch, dass ich keinen Geschlechtsverkehr mit meinem Partner haben kann, weil die Schmerzen nicht auszuhalten sind. Der Arzt untersuchte mich und während des vaginalen Ultraschalls sagte er mir dann, dass meine Gebärmutter doch ganz süß aussieht und ich kerngesund bin (bei der nächsten OP stellte sich heraus, dass ich beinahe inkontinent geworden wäre, weil alles so zerfressen war). Er sagte mir, dass ich „verrückt“ sei und ich doch einfach mal „ein bisschen lieb zu meinem Freund“ sein soll, auch wenn es mir weh tut. Ich habe mich so geekelt, habe furchtbar geweint, aber ich wusste nicht, ob ich das irgendjemandem sagen soll oder ob ich mich „anstelle“.

M.

NRW, Germany – 06.02.2025

Mich beschäftigt die Frage, ab wann etwas sexuelle Belästigung ist, weil ich immer wieder gehört habe, dass etwas nicht so schlimm sei. Im Nachhinein fühlt es sich aber so falsch an und ich muss immer wieder daran denken.
Beim ersten Mal war ich 11 Jahre alt, im Urlaub mit meinen Eltern und als wir an einem See eine Pause gemacht haben, ging ein Mann an mir vorbei, der mir an den Hintern gefasst hat. Ich war geschockt und mein Vater saß mir gegenüber und hat gefragt, ob mich der Mann angefasst hat, was ich verneinte.
In der Schule gab es Mitschüler, die einer meiner Freundinnen und mir mehrfach in der Woche Papierkügelchen in den Ausschnitt zwischen die Brüste gesteckt haben, uns mit Collegeblöcken auf den Hintern oder an die Brüste gehauen haben, heimlich in unseren Ausschnitt fotografiert und am nächsten Tag erzählt haben, sie hätten sich dazu selbstbefriedigt. Die Lehrkräfte haben darauf nicht reagiert, andere Personen haben es damit abgetan, dass die Jungen (15/16) eben in der Pubertät sind. Einer dieser Jungen hat mich zwei Jahre später auf einer Party hochgehoben und wollte mich zu den Toiletten tragen, hat sich von mir nicht aufhalten lassen und mich erst losgelassen, als ihn ein Mann festgehalten hat und meinte, er solle mich loslassen. All solche Situationen sind mehrfach passiert und ich weiß nicht, ob das schon sexuelle Belästigung war.

anonymous

location not specified – 05.02.2025

Ich habe früher Fußball gespielt. Viel und gerne. Wenn man als Frau besser werden möchte, dann muss man bei den Jungs mitspielen, haben sie gesagt. Also hab ich in eine Jungsmannschaft gewechselt. Ich war in der U 15, das heißt unter 15. In jedem Training wurde ich im Zweikampf angefasst, „zufällig“ an den Brüsten und im Intimbereich. Aber hey, ist ja n körperbetonter Sport, da passiert sowas. Vor jedem Spiel wurden Fotos von mir gemacht, wie ich mich umziehe. Manchmal in der gleichen Kabine, wie die Jungs, manchmal durchs Schlüsselloch in einer extra Kabine. Aber hey die Jungs waren doch noch Kinder, da passiert sowas doch.
Bei jedem Mannschaftsfoto stand mein Trainer neben mir und hat mich berührt, am Bauch, an der Hüfte, am Hintern. Und warum passiert sowas? Weil keiner zuhört, wenn wir drüber reden. Meine Eltern haben es nicht. Oder besser, sie haben es nicht verstanden. Ist noch nichts dabei oder?
Naja, ich bin zumindest kein Fußballprofi geworden, aber ich hatte keinen Kreuzbandriss auf den ich das schieben kann. Nur sexuelle Belästigung. Jetzt spiele ich nicht mehr oft Fußball.

anonymous

location not specified – 05.02.2025

Ich war damals 20 und hatte eine F+ mit einem 27 jährigen. Wir hatten schon mehrere Male miteinander geschlafen (ca. 2 Monate ging das so). Er hat schon vorher immer mal so Anzeichen gemacht, dass er gerne Analverkehr haben möchte. Ich habe dies immer unterbunden und auch vergeblich versucht mit ihm darüber zu sprechen. Ein Tag bevor es passiert ist, ist mein Opa gestorben… Ich hab ihm davon erzählt und er hat angeboten, dass ich vorbeikommen kann und wir einen Film schauen können. Ich wollte erst nicht, aber er hat mich überredet. Als ich zu ihm gekommen bin habe ich schon deutlich gesagt, dass ich heute kein Sex haben möchte. Er hat es trotzdem versucht und ich habe es immer wieder verbalisiert, dass ich nicht möchte. Irgendwann hat er es dann akzeptiert und wir haben ein bisschen gekuschelt und sind dann schlafen gegangen. Er hat immer ohne Unterhose geschlafen. Ich hatte eine Unterhose und einen Pullover an. Ich bin aufgewacht, da hat er mir ins Ohr gestöhnt und meine Unterhose war schon ausgezogen. Ich war so geschockt und wusste überhaupt nicht was abgeht, da hat er schon seinen Penis UNGEFRAGT anal in mich eingeführt. Ich habe begonnen zu weinen und unteranderem „Nein“ gesagt. Er hat erst aufgehört, als ich mich losgerissen habe. Dann hat er noch versucht mich zu trösten?! Ich habe mich ins andere Eck vom Bett gequetscht und gewartet bis er am Morgen auf die Arbeit ist. Erst als er weg war konnte ich mich bewegen und nach Hause gehen.
Danke, dass ihr zuhört.

anonymous

location not specified – 05.02.2025

Ich war 16 Jahre alt und auf der Geburtstagsfeier meiner engen Freundin. Wir waren damals ganz nervös was der Abend so bringen wird – sie hatte erst zu sich nach Hause eingeladen, dann wurde die Feier in eine andere Location verlegt zu der auch Bekannte und Freundesfreunde kommen durften. Wir kamen an der Party Location an und der Raum wurde immer voller. Eine Gruppe von Jungs gesellte sich dazu, einer von ihnen spendierte meiner Freundin und mir ein Getränk. Ich trank es und es dauerte nicht lange bis zum Filmriss. Am Morgen darauf bin ich aufgewacht, musste mich übergeben und war Orientierungslos. Ich konnte die Ereignisse nicht einordnen, hatte zuvor nicht viel Erfahrungen mit Alkohol gemacht und konnte erst Jahre später die Ereignisse rekonstruieren:
Es hat sich herausgestellt, dass diese Jungs niemanden der anderen anwesenden Gäste kannten. Meine Freundin hat ihr Getränk stehen lassen, ich habe es getrunken und hatte einen Blackout. Ich habe wohl haluziniert und hatte geweitete Pupillen. Die Jungs haben mich rausgeführt und wollten mich in einem Auto mitnehmen – glücklicherweise kam ein Kumpel von mir zu diesem Zeitpunkt, hat sie daran gehindert und hat mich zum Haus meiner Freundin geführt, wo ich dann geschlafen habe. Nach der Feier wurde viel darüber gelacht, was ich in meinem Zustand gesagt hatte.
Bis heute bin ich froh, dass mein Kumpel eingeschritten ist. Aber auch enttäuscht darüber, dass mich keiner aus meinem Umkreis ins Krankenhaus gebracht hat.

Bitte erzähle meine Geschichte

Ich habe es mich bis heute nie getraut – 05.02.2025

Mit 15 habe ich eine Woche bei meinem besten Freund übernachtet (er wohnte weit weg). Ein „Freund“ auch. Am Abend vor meiner Abreise ist mein b. Freund länger unterwegs gewesen. Wir haben uns alle immer gut verstanden und gekuschelt. Ich habe sogar mit beiden zusammen im Bett geschlafen. Diese Nacht war anders. Wir haben zu zweit gekuschelt und er hat angefangen seinen P* an mir zu reiben. Dann hat er angefangen mich zu küssen, am Hals und auf den Mund. Ich hatte Angst und war wie versteinert. Ich wollte es nicht, aber war nicht in der Lage mich zu wehren. Immer wieder versuchte ich ihn von mir wegzustoßen, immer wieder fragte ich „Was wenn unser b. Freund nach Hause kommt?“. Aber er machte weiter. Er zog mir den Pulli und den BH aus. Machte noch Witze über meine kleinen Brüste. Er küsste mich weiter, ohne dass ich es wollte. Überall an meinem Oberkörper. Ich wollte, dass es aufhört und verstand nicht, was da gerade passierte. Mein b. Freund oder sein Vater machten Geräusche im Flur und auch wenn es mir unangenehm gewesen wäre, wünschte ich, dass er reinkam. Doch schnell verstummten die Geräusche und er zog mir meine Hose aus. Und meine Unterhose. Die ganze Zeit lag ich bloß da und hoffte es würde aufhören. Doch es wurde schlimmer. Er küsste mich an und zwischen meinen Beinen. Ich empfand Scham. Er sollte es lassen. Doch er l* mich. Meine Rettung waren weitere Geräusche im Flur, schnell zog ich mich an. Ohne diese Geräusche, hätte er mich v*. Da bin ich 100% sicher.

anonymous

schweiz – 05.02.2025

Mir isch sehr früeh mini kindheit gnah worde. Mini familie het mer immer sgfühl geh nid guet gnueg zsii u geborgeheit, wärmi, liebi im allgemeine hani nie würkli kenne glernt. Sgfühl hei cho hani erst das jahr dörfe erläbe. En ort zha woni so sii cha wieni bin, mer niemert me vorschriibt wasi zdue ha u mich eifach sicher darf fühle.

Ich ha immer es komischs gfühl gha, irgendepis isch nid normal, falsch, nid so wies sii sell. Alli kind ir schuel hend sich immer wahnsinnig uf ferie, ostere, wiehnachte, geburtstag gfreut. Ich irgendwie ned. Die täg sind so bedrückend gsi. Shet sich eifach falsch ahgfühlt. Wie es theaterstück. En gspielts stück vo zfrideheit über de ganze familie.

Jetz magi mi wider glasklar ah de tag erinnere. Wie mi einti brüeder im zimmer gsie isch und i ha welle ga frage eb er mit mer epis spielt. Er het ke intresse dra gha mit de chliine schwöster karte spiele da i die meiste sache nonig ha begriffe und em das wasi ha gwüsst zlangwiilig gsie isch. Ich bi det na würkli chlii gsie u ha müeh gha mit spielregle zlerne. Ha aber sehr gern welle ziit mit ihm verbringe u ha nid locker glah. Also het er mi dezue bracht epis zmache wo er möchti. Nämlich es ganz neus und gheims spiel woni niemerem darf verzelle oder zeige. Es gheimniss zwüschet ihm und mir. Jaa… ich natürlich neugierig was er meint. Hüt guet bekannt als dokterspieli vo kind. Harmloses erforsche wies mini eltere abegspielt hend.

Paar jahr spöter. Ich bi 8i worde und dneugier vo mim brüeder isch w

Madlen

location not specified – 05.02.2025

ich 13 Jahre alt musste zu meiner Cousine ( lebte zusammen mit ihrem Mann(45j)&2 Kindern) da meine Eltern keine Option waren. Am Anfang war noch alles gut ich habe zwar die Blicke ihres Mannes gespürt und habe mich dabei auch sehr unwohl gefühlt die ersten paar Monate ist aber außer der Blicke nichts passiert, dann fing er an meinen Körper zu kommentieren und auch die Unterwäsche die ich trug es hat ab da nicht mehr lange gedauert bis er sich das erste mal nachts zu mir ins Wohnzimmer schlich am Anfang lag er nur neben mir und ist dann wieder gegangen (ich habe aus Angst so getan als ob ich schlief) nach ein paar Tagen fing er dann an mich zu berühren ich sagte ihm das ich das nicht möchte aber er gab nicht nach und da ich die Kinder und meine Cousine nicht wecken wollte wurde ich auch nicht laut(ich hatte damals Angst das ich diese Familie damit zerstöre, heute weiß ich dass ich nicht schuld war)ich aber auch irgendwann keine Kraft mehr hatte mich zu wehren er war ja so viel stärker als ich… musste ich es über mich ergehen lassen das ganze ging ca 1jahr bis diese mich raus geworfen haben, ich habe extreme Schlaf Probleme bekommen da ich ja immer damit rechnet musste das dieses Monster wieder zu mir kommt… er dringte so oft so brutal in mich ein das meine vagina völlig wund war und ständig weh tat er hat mich wie eine leblose Puppe behandelt, er wurde nie bestraft und die gesamte Familie denkt das ich mir das ausgedacht habe ich werde deswegen von allen verachtet(wenigbeweise

anonymous

location not specified – 05.02.2025

Wir hatten uns erst frisch getrennt, wohnten aber zwangsweise noch zusammen. Er kam abends von seiner Fernuni zurück. Ich merkte wie er langsam versuchte mich immer mehr anzufassen. Ich sagte ihm er soll aufhören, was er ignorierte bis ich gebrochen war und es über mich ergehen lies.. 3 Tage später stand ich vor unserem Spiegelschrank um das beste Outfit für die Geburtstagfeier meiner Oma zu finden. Davor hatte er mich runter gemacht. Er packte mich ohne Vorwarnung und drückte meinen Kopf ins Bett. Ich wehrte mich stark. Es tat weh. Ohne Verhütung. Als ich ihn danach Konfrontierte was er da eben getan hatte meinte er nur etwas abfällig ja es wäre ja etwas übertrieben gewesen. Ich schäme mich das ich ihn nicht angezeigt habe. Aus der Angst heraus das mir niemand glaubt.

Ines

Berlin – 05.02.2025

Ich war 15. Mein erster fester Freund war 19. Wir waren drei Monate zusammen. Eines Abends lagen wir vorm Fernseher aneinander gekuschelt (er hinter mir). Ich döste langsam weg und wurde davon wach, wie er seinen Penis unvermittelt in mich einführte. Keine Vorwarnung, kein Vorspiel, kein Kondom, kein romantischer Kontext. Es war „mein erstes Mal“.Ich lag da und hoffte, dass es schnell vorbeigeht. Dass es weh tut, hatte man mir ja vorher gesagt…Ich weiß noch, dass ich danach wieder zuhause im Bett lag und dachte: „Das ist also Sex? Darum machen alle so einen Wind?“. Am nächsten Tag wussten alle unsere (männlichen) Freunde, was passiert war und zogen mich auf: „Du siehst so verändert aus…“. Ich habe mein ganzes Leben lang, Männern sexuelle Gefälligkeiten erwiesen, von denen ich eigentlich gar nichts hatte, weil ich dachte „das macht man halt so“, „man muss es ja mal probiert haben“. Ich hab mich als eine Frau ausgegeben, die offen ihre Sexualität auslebt und wurde von Männern dafür geliebt. Mittlerweile habe ich den Bezug dazu komplett verloren. Ich bin verheiratet und am liebsten wäre mir, wenn man mich gar nicht mehr berühren würde. Was mir eigentlich gefällt, weiß ich nicht mehr…Ich weiß nur sehr gut, was Männern gefällt. Mein Tochter soll das auf keinen Fall durchmachen. Ich will ihr beibringen: Konsens ist alles. Kontext noch viel mehr.

anonymous

location not specified – 05.02.2025

Während meiner Beziehung mit meinem Exfreund war er derjenige, der mehr Lust auf Sex hatte. Oft wollte ich nicht und er hat mich weiter bedrängt. Am Ende habe ich sehr oft nur ihm zu Liebe mit ihm geschlafen, obwohl ich eigentlich gar nicht wollte. Das ging so weit, dass wenn er nachts Sex wollte, ich jedoch schlafen wollte, ich einfach so getan habe als würde ich schlafen. Es hat ihn nicht davon abgehalten in mich einzudringen. Ich habe es dann einfach über mich ergehen lassen und lag total regungslos da. Dass wir oft dabei eine Träne über die Wange lief, fiel ihm natürlich nicht auf. Ich hatte schon damals den Gedanken, dass das Vergewaltigung ist. Aber ich war viel zu gelähmt als dass ich mich aus der Situation hätte lösen können. Und am Ende wollte ich diese Beziehung zu gerne. Heute wünschte ich, ich wäre viel früher gegangen.

Malou

Essen – 04.02.2025

Ich bin mir heute noch nicht sicher ob es missbrauch war. Mein Ex warf mir vor es wäre meine Schuld gewesen und zum Teil glaube ich das auch aber ein anderer Teil von mir möchte das nicht glauben.
Der beste Freund von meinem Ex und ich haben Bier getrunken, plötzlich holte er Ketamine (Drogen) aus seiner Schublade. Ich nahm mit ihm was. Alles war total okay, unsere Stimmung war auch etwas flirty aber mehr nicht. Plötzlich lag er nackt auf mir, ich erinnere mich nicht daran mit ihm schlafen zu wollen. Ich sagte sicher nicht ja. Aber auch nicht nein. Am nächsten Morgen das selbe nochmal, ich sagte nicht nein, aber auch nicht ja. Mein Körper wehrte sich nicht aber gewollt habe ich es nicht. Aber wie gesagt, wahrscheinlich zählt das nicht als missbrauch.

Merle

location not specified – 04.02.2025

Ich war 15 und noch Jungfrau. Ich verbrachte den Abend mit Freunden bei einem Kumpel (18). Er hatte in der Vergangenheit schon mehrfach sein Interesse signalisiert und ich mehrfach sehr klar gemacht, dass er für mich nur ein Freund sei und zwischen uns nichts laufen würde.
Ab dem Abend tranken und kifften wir und wie geplant übernachtete ich alleine bei ihm, da ich in einem anderen Ort wohnte und abends nicht mehr nach Hause kommen konnte. Geplant war, auf dem Sofa zu schlafen, aber er überredete mich, müde und berauscht, zusammen im großen Bett zu schlafen (jeder hane seine eigene Decke, das Sofa sei so unbequem, er habe ja auch mittlerweile eine Freundin, ich müsse mir keine Sorgen machen..).
Nachts wurde ich wach und spürte seinen Finger, der mich penetrierte und seine andere Hand unter meinem Hemd an meiner Brust. Starr vor Schock konnte ich nichts sagen oder tun, sondern drehte mich nur auf den Bauch und tat so, als würde ich weiterschlafen. Er holte sich dann neben mir einen runter und schlief wieder ein. Ich machte kein Auge mehr zu.
Er musste mich am nächsten Tag nach Hause fahren und sagte im Auto: „Falls ich mich heute Nacht an dich gekuschelt hab, war das, weil ich von meiner Freundin geträumt habe.“
Ich habe nichts gesagt und über 10 Jahre keinem Menschen davon erzählt. Ich habe mich so geschämt und mir eine Mitschuld gegeben. Heute wünschte ich, ich hätte einordnen können, was da passiert ist und ihn angezeigt.

Chrissy

location not specified – 04.02.2025

Wenn man darüber nachdenkt,wer einen etwas antut, dann denkt man zuerst an einen Fremden. Leider war das in meinem Fall nicht so. Meine erste Liebe, mein erster Partner hat mich manipuliert. Ich sagte, dass ich nicht mit ihm schlafen wollte. Aber wenn ich lieben würde, dann müsste ich, erwiderte er. Dann nahm er mich, Presse mich mit dem Bauch auf das Bett und nahm sich, was er wollte. Ich biss ihm mit voller Kraft in den Arm. Trotzdem nahm er mir die Unschuld, die ich nicht bereit war zu verlieren. Nicht mal verhütet hat er. Immer wieder und wieder passierte mir das mit ihm, ich war wie in einer Ohnmacht, als wäre ich nicht mehr Herrscher meines Körpers. Er bedrohte und erpressen mich mit Bildern, die er aufgenommen hatte von den Taten. Er sagte, dass er mich umbringen wollte, wenn ich was sagen oder ihn verlassen würde. An einem Tag war es mir zu viel, ich trennte mich und ging zu Polizei, die jedoch mich nicht Ernst nahm. Es vergingen 2 Jahre Stalking und ein mutmaßlicher Mordversuch an mir, wobei er alles auf seinem Facebook dokumentierte. Zum Glück bin ich in der Nacht des Mordversuchs wach geworden und konnte entkommen. Mir fehlt es bis heute an Gerechtigkeit.

Zu meinem Glück wurde ich nicht schwanger, habe keine Geschlechtskrankheit bekommen und konnte dem Mordversuch entgehen. Was jedoch geblieben ist, ist das Trauma an allem.

anonymous

location not specified – 04.02.2025

Ich war 20 Jahre alt und es war Sommer. Eine Freundin und ich waren zu einem Doppel-Date verabredet. Wir trafen uns mit den beiden Männern in einem Park. Wir wussten, dass immer sehr viele Menschen in dem Park unterwegs waren. So auch an diesem Tag. Meine Freundin und ich hatten uns eine Flasche Wein mitgenommen. Diesen hatten wir dann mit unseren Dates geteilt. Es wurde dunkel und etwas kälter, weswegen wir beschlossen uns an einem warmen Ort zu begeben. Ich wohnte nur 10 Minuten von dem Park entfernt und wir fühlten uns zu weit sicher, also schlugen wir vor zu mir zu gehen. Bei mir angekommen tranken wir alle noch ein paar Gläser Wein. Es dauerte nicht lang bis es mir nicht mehr gut ging. Ich konnte mich kaum noch bewegen und so viel hatte ich nicht getrunken. Ich erinnere mich noch wie ich mich übergeben musste und danach ist nichts… Als ich langsam wieder zum Bewusstsein kam, lag einer der beiden Männer über mir. Ich spürte sein schweres Gewicht auf mir und spürte seinen Atem an meinem Hals. Tränen sollten an meinen Wangen herunter und ich konnte mich nicht bewegen, ich war noch immer zu benommen und der Schock betäubte mich. Als es vorbei war ging ich ins Bad und übergab mich erneut. Als ich auf dem Bad kam war meine Freundin auch wach und die beiden Männer verabschiedeten sich… als wenn nichts gewesen wär. Ich fragte meine Freundin ob ihr was passiert ist. Sie verneinte dies. Uns viel auf das wir beide ab einem bestimmten Punkt keine Erinnerung über das geschehen hatten

Nicole

Germany – 04.02.2025

My stepfather thought that it was a nice idea to have sex with me and my sister! 7 and 9 years old. With oral sex, so that my sister (she is now 55!) has still a choke when she thinks about it! My great-uncle tried to kiss me and grab me under my skirt – when I was 12! And when I was 15 my married hairdresser – who stalked me – wanted sex from me and gained access to my home – but I was able to drive him away! I was lucky! Even when the neighbour took me in his car and turned it into a woodland path – I was lucky too, because I ran away screaming that I would tell his wife if he came even a step behind me! It could have been very different. I’m a survivor and I talk about it!

anonymous

Köln – 04.02.2025

Ich arbeite als Dozentin in Sprachkursen. Ab und zu unterrichten wir auch Kurse im Team zusammen mit einem Kollegen/einer Kollegin.
Vor 4 Jahren teilte ich also einen Kurs mit einem Kollegen. Von Beginn an war mir der Kollege auf eine Art unangenehm, die ich nicht beschrieben konnte. Zunehmend wurden seine Fragen immer persönlicher, wenn wir eigentlich über unseren Kurs/Unterricht sprachen. Ich wich den Fragen aus und wechselte oft das Thema.
Während der Coronazeit fragte der Kollege dann oft nach Videocalls, weil er angeblich Zoom nicht verstand. Nach anfänglicher Hilfsbereitschaft sagte ich ihm, dass ich nicht seine „Sekretärin“ wäre und dass er sich es selbst aneignen solle.
Nachdem der Kurs vorbei war, gab es keinen Kontakt mehr. Vor einem Jahr bekam ich plötzlich eine WhatsApp Nachricht mit lieben Grüßen und über 1000 Links zu Lehrmaterial. Ich ignorierte diese Nachricht und löschte sie.
Heute, also 4 Jahre später und nach dem Löschen des Kontakts, bekomme ich wieder eine Whatsapp. Die Bilder habe ich nicht geöffnet, aber konnte verschwommen Nacktbilder von Frauen erkennen. Durch das Profilfoto weiß ich das er es war. Habe es sofort gelöscht und blockiert und gemeldet.
Es ist ekelhaft.
Ich bin 35. Der Mann ist fast 70.

anonymous

location not specified – 04.02.2025

Ich war vor einem Jahr nach einer Partynacht bei einem Freund, um gemeinsam auszukatern. Für mich hieß das, einen schönen Film gucken und vielleicht ein bisschen kuscheln. Für ihn hieß es, mir immer und immer näher zu kommen und mich immer intimer zu berühren. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich nein gesagt und ihn weggestoßen habe. Als er mich schließlich küsste, habe ich angefangen zu weinen. Das hat ihn nicht aufgehalten.
Ich fühle mich bis heute schuldig, nicht noch länger und stärker gegen ihn angekämpft zu haben, aber ich hatte nicht die Kraft mich länger zu wehren.
Kurz bevor er eindrang hat er noch grinsend gesagt ich könne anderen ja erzählen er hätte mich vergewaltigt wenn mir das hilft ihn endlich zu lassen.

Drei Monate habe ich gebraucht, um zu begreifen, was da eigentlich passiert ist. Danach brach meine Welt zusammen. Er ist der Bruder meiner besten Freundin, und ich habe aus Angst nie ein Wort zu ihr darüber verloren.

anonymous

Frankfurt – 03.02.2025

Wir kannten uns seit gut 3 Wochen und unternahmen fast täglich etwas zusammen. Einfach Freunde mit gewissen Vorzügen. Mehr nicht. Er wollte am liebsten immer 3-4 Mal am Tag Sex. Wir lagen in seinem Bett. Wir küssten uns, wir berührten uns. Er wollte, dass ich ihm einen blase. Ich sagte ihm, dass ich nicht möchte. Er kniete sich vor mich, nahm meinen Kopf und drücke ihn in seine Richtung. „Ich weiß doch, dass dein Nein eigentlich ja bedeutet“, sagte er und rammte mir seinen Penis in meinen Mund. Ich war wie versteinert und konnte dagegen in diesem Moment einfach nichts machen. Ich verspürte im Nachhinein so einen Ekel, auf ihn, auf mich… wieso habe ich mich nicht gewehrt? Ich wollte es nicht. Mein Nein wurde nicht respektiert. Es wurde als Einladung gesehen.

anonymous

location not specified – 03.02.2025

Ich war ca. 17 Jahre alt. Es war ein Wochenende, als plötzlich mitten in der Nacht die Tür zu meinem Zimmer aufging, ein ehemaliger Klassenkamerad rein kam und sich neben mich ins Bett unter die Decke legte. Ich war für einen Moment völlig perplex. Wir kannten uns, aber es war Jahre her, dass wir als Kleinkinder miteinander gespielt hatten und irgendetwas miteinander zu tun hatten. Es war bestimmt 10 Jahre her, dass er zuletzt bei uns im Haus war. Wir hatten uns Jahre nicht mehr gesehen. Und nun war es mitten in der Nacht und er plötzlich in meinem Bett. Zum Glück habe ich mich schnell gefasst und ihn so lange angebrüllt bis er wieder aus meinem Zimmer verschwunden ist, so dass nichts passiert ist. Als mein Bruder kurz darauf den Kopf in meine Zimmertür steckte, zuckte er nur mit den Schultern. Auch mein Protest am nächsten Tag wurde herunter gespielt. Und so glaubte ich lange Zeit, es sei völlig ok, dass nachts ein Typ in meinem Zimmer auftaucht und sich zu mir ins Bett legt. … denn schließlich war ja „nichts“ passiert.

Eva

Mannheim – 03.02.2025

Letztes Jahr war ich auf einem Konzert mit zwei Freunden. Wir sind danach noch zu einem der beiden gegangen, haben etwas getrunken und den Abend ausklingen lassen. Er war zu dem Zeitpunkt mein bester Freund. Ich habe ihm alles anvertraut…meine Depression, meine Panikattacken, meine schlechten Erfahrungen mit Sex. Er erzählte mir immer das er Asexuell sei… wir hatten trotzdem ein Verhältnis. Es bestand hauptsächlich aus Kuscheln und Knutschen, nur immer wieder mal hatten wir Sex. Es war eigentlich immer sehr schön. Ich hab ihm vertraut. Aber an dem Abend als wir nur noch zu zweit waren war es anders. Er war auf einmal sehr dominierend und fordernd. Ich habe mir anfangs nichts dabei gedacht, dachte er will einfach nur mal was neues ausprobieren… Irgendwann hat es so weh getan, dass ich einfach nur noch geweint habe und ihn anbettelte aufzuhören. Ich habe noch mit ihm in einem Bett geschlafen bis ich am nächsten Morgen dann gegangen bin. Ich habe mir lange selbst die Schuld gegeben das es überhaupt soweit gekommen ist. Ich habe immer noch Schuldgefühle. Aber ich weiß das er hätte aufhören sollen als ich Nein gesagt habe!
Ich sehe ihn immer noch regelmäßig in der Uni und ich bin froh wenn ich ihn nach dem Bachelor nie wieder sehe!

Anna

Baden Württemberg – 03.02.2025

Ich war 13 und bin viel mit einer 18 jährigen Freundin im Park abgehangen um zu kiffen und Alkohol zu trinken. Eines Tages kam eine Gruppe Typen zu uns, manche von Ihnen kannten wir vom sehen. Alle um die 20 bis 30 Jahre alt. Einer war besonders groß und ich hatte gleich ein bisschen schiss vor ihm. Er meinte dann ich soll mal mitkommen und ist mit mir in ein kleines Waldstück um die Ecke gegangen. Er hat mir Komplimente gemacht über mein Aussehen und dass ich cool sei. Dann hat er gesagt ich soll sein Penis in den Mund nehmen und ihn oral befriedigen bis er kommt.
Daraus hat sich eine Affäre entwickelt die ca. ein Jahr ging. Wir haben uns mindestens einmal die Woche irgendwohin getroffen, er hat mir gesagt dass er mich liebt und mit mir zusammen kommen will. Im musste ich ihn oral befriedigen und alles runterschlucken.

Marie

Hannover – 03.02.2025

Ich bin 34 Jahre alt und besuche einen alten Freund zu Hause. Wir quatschen und trinken Wein. Er sucht Nähe, ich denke mir nichts dabei, weil er meine Distanz sieht und akzeptiert. Denke ich in dem Moment.
Ich wache in der Nacht auf und kann mich an den Ende des Abends nicht erinnern. Ich liegen bauchlinks auf seinem Bett mit meiner Hose in den Kniekehlen. Er hat mich einfach so liegen lassen, nachdem er fertig war.
Ich realisiere es erst Tage später. Denn es ist keine Blasenentzündung. Es sind zahlreiche Verletzungen durch ein gewaltsames Eindringen, die meine Schmerzen und Blut im Urin verursachen.

Anu

Germany – 03.02.2025

He’s was my boss at work. One evening after my shift he texted me and told me that I left my tip in his office and that I could quickly come over to pick it up. I lived very close to the restaurant I worked at so I thought nothing off it and went. As soon as I arrived he handed me the money and offered me a glass of champagne. I hesitated but didn’t want to be rude because he reminded me of the money so I took at and we sat down in the closed restaurant. He kept moving closer and suddenly kissed me, I told him no, I don’t want that, but he didn’t listen. He held me down as he assaulted me on the Bench in the restaurant. He told me all the doors were locked and I couldn’t leave and he would only let me go when he was done. He told me to shut up and never speak of this again. When he was done, he just got up, gave me my clothes and unlocked the door. He said: I’ll see you tomorrow at work.
I felt so so ashamed, blamed myself for going there at night, for accepting the drink. He was 45, I was 19.

anonymous

location not specified – 03.02.2025

Ich habe mit Mitte 20 in einer Führungsposition gearbeitet. Ich war für einige Techniker*innen Ansprechpartnerin. Ein männlicher Mitarbeiter (Mitte 50) sagte zu mir das ich nur wegen meiner Brüsten überhaupt die Chance auf einen solchen Job gehabt hätte.

anonymous

Dresden – 02.02.2025

Ich war auf einer sex-positiven Party. Dort traf ich einen Mann mit dem ich vor ein Paar Wochen einen One night stand hatte. Wir gingen zusammen in den Darkroom und Knutschen rum, ich war Betrunken. Er wollte Sex aber hatte keine Kondome, ich habe gesagt das ich nicht will. Er hat weiter gemacht und seinen Penis in mich gesteckt ich war wie erstart. Ich konnte mich erst nach einer Woche wieder erinnern was passiert ist. Er war 30 ich war 20.

anonymous

location not specified – 02.02.2025

Ich war 16 und war auf einen 18. Geburtstag eingeladen. Die Party fand draußen statt. Ich trank ein Bier und eine vodka-Orangensaft-Mische. Ein Typ aus meinem Jahrgang sprach mich an. Wollte mich küssen, mit mir in das Waldstück gehen. Ich gab ihm einen Korb. Danach weiß ich nicht mehr viel. Bruchstücke. Ich lag auf dem Waldboden, er über mir. Mir tat alles weh. Dann wieder nichts. Er war weg und ich übergab mich. Gehe zurück zur Party und werde von einem Freund von ihm abgefangen. Er bringt mir wasser, wieder weiß ich nicht mehr viel. Ich bin wieder im Wald und die anderen von der Party suchen mich. Finden mich und fahren mich nach hause. Jeder ging davon aus,dass ich das alles wollte. Meine damalige beste Freundin bezeichnet mich als Schlampe. Ich fühlte mich schuldig und sprach nie darüber. Erst jetzt nach 10 Jahren weiß ich, dass nicht nur der Alkohol schuld sein kann, sondern mir etwas ins Glas getan wurde.
Passt auf einander auf.

julie

location not specified – 02.02.2025

Ich war 8 Jahre alt, als sich mein Nachbar an mir verging. Als ich es irgendwie geschafft habe, zu entkommen, haben meine eltern mich angeschrien. Mein Vater hat mich an den Schultern gepackt und angeschrien, ich solle doch sagen, was passiert ist.
Ich schwieg.
Aus Angst. Weil ich nicht wusste, was mir da eben passiert ist. Weil ich dachte, dass es meine Schuld sei.
Ich schwieg 15 Jahre, bis ich endlich anfing, alles in Therapie aufzuarbeiten.
Ich bin heute 26 Jahre alt. Und ich bin wütend. Ich bin traurig und enttäuscht.

anonymous

location not specified – 02.02.2025

I was 9 years old. I was wearing my PJ’s. I was home alone. With my brother.

arne

berlin – 02.02.2025

mit 13 kam eine merkwürdige erinnerung in mir hoch, mit 16 realisierte ich was was passiert ist, mit 18 kamen die depressionen und ich konnte das erste mal mit einem therapeuten darüber sprechen. ich war fünf, der täter, mein nachbar war vlt 17. er schenkte mir spielzeug. er tarnte die sexualisierte gewalt als spiel. ich bin mir nicht sicher was er genau gemacht hat. er sagte ich darf darüber mit niemandem sprechen. in der selben woche pfählte er einen igel an dem zaun von meinem haus. ich habe mittlerweile mit meinen eltern (getrennt) darüber gesprochen. mein vater ist sehr supportive. meine mutter glaubte mir nicht.
ich habe angst davor, dass mir eine version von mir genommen wurde die ich nicht zurück bekomme. statistisch habe ich sowohl ein höheres risiko reviktimisiert zu werden und gleichzeitig selbst täter zu werden.

anonymous

Luxemburg – 02.02.2025

Ich bin mit einer Freundin in eine Tanzbar gegangen. Nach einiger Zeit haben wir Männer kennengelernt. Sie haben uns zu sich gewinkt und sie wirkten sehr sympathisch. Wir tanzten mit ihnen. Meine Freundin war kurz weg um Bekannten hallo zu sagen.
In der Zwischenzeit hatte ich einen der Männer geküsst. Wir haben ein bisschen geknutscht. Ich war definitiv sehr beschwipst schon fast betrunken. Ich meinte zu dem Typ ich müsste auf Toilette, er fragte noch op er mich begleiten solle, ich sagte nein.
Ich ging zur Damentoilette und wolllte gerade die Tür schliessen als ich bemerkte dass der Typ mir nachgegangen ist und mit mir in die Kabine kam. Ich sagte ihm er solle gehen. Er schloss die Tür ab und öffnete seine Hose. In der Zwischenzeit habe ich mindestens 5x gesagt er solle sofort das Klo verlassen ich möchte das nicht. Er ignorierte es und lies seine Hose runter.
Ich habe ihn mehrmals von mir weg drücken müssen bis ich die Tür aufbekam und ihr raus gestoßen habe.
Ich habe mich in der Toilettenkabine eingesperrt und gewartet.
Nach einiger Zeit bin ich raus und fand meine Freundin, ich erzählte ihr unter Tränen was passiert sei, sie konfrontierte ihn und er sagte immer wieder dass ich es doch so wollte.
Ich hatte an diesem Abend eine Panikattacke nach der nächsten. Gott sei dank waren viele Frauen zur Stelle und haben versucht mich mental aufzufangen. Ich habe mir selbst die Schuld gegeben weil ich mit ihm getanzt und geknutscht habe, dazu kam mein Alkoholpegel.
Nie angezeigt.

Anne

NRW – 02.02.2025

In meiner Vergangenheit hab ich quasi kein Selbstwertgefühl gehabt. Das hatte viele Gründe. Als ich dann länger Single war nach meiner Ehe mit einem Narzissten hatte ich das Gefühl endlich die Kontrolle zu haben. Jedoch habe ich auf der Suche nach Liebe und Anerkennung so viele Männer gedatet und dabei mich so oft zu Sex überreden lassen oder Sex als Mittel genutzt, um mich gemocht zu fühlen. Einige Male davon waren wirklich so grenzwertig oder auch grenzüberschreitend und ich wurde quasi genötigt. Das niederzuschreiben macht mir ein ganz komisches Gefühl.

Ted (dey/deren)

Schweiz (Kanton Zug,Stadt Zug) – 02.02.2025

Ich war 16 und hatte ein Date mit einem Mitschüler von mir. Da es Winter war meinte er, er kenne einen Ort an dem es warm ist und wir nicht draussen sein müssen. Ich stimmte zu mir ihm mitzugehen. Wir gingen zur Kirche. Dort hatte er einen Schlüssel um in die Kellerräume zu gelangen. Als wir dort wahren bot er mir Alkohol an. Ich dachte mir nicht so viel dabei. Als ich schon leicht angetrunken war meinte er ich soll doch meinen Pullover ausziehen, es sei doch warm… Ich tat es, ich hatte kein Problem damit im T-Shirt zu sein. Doch er wollte mehr ich verneinte es. Ich wollte mich nicht weiter ausziehen jedoch überredete er mich. Ich hatte kaum Selbstbewusstsein um mich für meine Bedürfnisse einzusetzen da ich das dazumals noch nicht gelernt hatte. Also Zog ich mich weiter aus. Er zog sich auch auch und ich hatte Angst. Ich lag auf einem alten Sofa in den Kellerräumen einer Kirche und der Typ den ich eigentlich mochte wollte mit mir Sex haben. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nie Sex und währe am liebsten Weggerannt. Jedoch konnte ich mich kaum bewegen vor Angst er hilt mich fest obwohl ich mehrfach unter Tränen sagte das ich das nicht möchte.
Als er fertig war meinte er es sei doch gar nicht so schlimm gewesen… Ich kann mich nicht mehr erinnern wie ich nachhause kam. Am nächsten Tag in der Schule erfuhr ich wie er allen sehr stolz Erzählt das er mich entjungfert hat.
Ich bin jetzt 22 habe eine PTBS davon und kann nicht in die nähe von Kirchen gehen da ich da Panik bekomme.

Vanessa

location not specified – 02.02.2025

Ich war 20 und auf dem Geburtstag einer Freundin auf dem Dorf eingeladen. Ursprünglich wollte ich fahren, trank dann aber doch Alkohol. Ich hatte keinen Schlafplatz und erreichte kein Taxi, daher bot ein damals guter Freund, den ich schon sehr lange kannte an, dass ich bei ihm schlafen könne. Ich ging also mit zu ihm. In seinem Zimmer legte ich mich auf die Couch und er ins Bett. Er bot mir an mit im Bett zu schlafen aber ich verneinte. Es war Januar und in seinem Zimmer im Keller eisig kalt. Er gab mir eine dünne Wolldecke. Ich zitterte am ganzen Körper und bat ihn mir seine zweite Bettdecke zu geben. Er verneinte und sagte „wenn du es warm haben willst musst du ins Bett kommen“. Ich blieb weiterhin auf der Couch aber nach einiger Zeit wurde mir so unerträglich kalt, dass ich mich doch in sein Bett legte. Er fing an mich anzufassen und seine Zunge in meinen Mund zu schieben. Es füllte sich so ekelhaft an. Ich schob ihn immer wieder zur Seite und schlief irgendwann ein. Dann wurde ich wach als ich merkte, dass er in mich eindrang. Ich hatte solche Angst und war so perplex, dass ich einfach so tat als würde ich schlafen. Nachdem er in mir kam, schlief er wieder ein. Ich stand auf, nahm meine Sachen und ging raus. Ich rief eine Freundin an, die mich abholte. Als ich ihr alles erzählte, sagte sie „Das kann ich mir bei ihm nicht vorstellen, du hast da geschlafen also wolltest du es sicher auch“ – ich verstummte. Heute weiß ich – das war eine Vergewaltigung!

Giulia

location not specified – 02.02.2025

Ich war im Teenageralter, so langsam merkte man, dass ich zur Frau wurde. Mein Körper wurde immer weiblicher – das merkte nicht nur ich, sondern auch mein Onkel.
An einem schönen Tag saß ich mit meiner Familie beim Grillen, mein Onkel neben mir. Er hat seinen Arm um mich gelegt, ist mit seiner Hand durch den Halsausschnitt zu meiner Brust und hat sie gestreichelt. Ich habe mich so eklig gefühlt.
Vier Jahre später wollte mein Erzeuger, dass ich zu diesem Onkel mitkommen – ich habe mich verbal gewährt, bis ich schließlich meinem Erzeuger sagen musste, dass er mich auf sexuelle Art berührt hat. Mein Erzeuger schaute mich an und meinte „Meinst du damals, als er deine Brust getätschelt hat und gesagt hat ‚Du wirst ja langsam zur Frau!‘?“ Nein, das war es nicht – das Entsetzen war groß, als ich gemerkt hab, dass ich das wohl verdrängt habe, aber es war noch größer, als ich gemerkt habe, dass mein Erzeuger nichts in dem Moment gemacht hat und weiterhin zu seinem Bruder stand.

M.

Krankenhaus – 02.02.2025

Ich war 16, machte gerade ein 6-monatiges Praktikum auf einer Station. Das war das erste Mal das ich in der Pflege gearbeitet habe. Die Arbeit hat mir sehr gefallen, meine Kollegen waren nett und ich konnte mir gut vorstellen als Krankenschwester zu arbeiten.
Bis ein Patient mehrmals zu mir meinte, ich sähe heute besonders scharf aus.
Bis sich 2 Kollegen in meiner Nähe ausgiebig über meinen Hintern unterhielten, und das man diesen gerne einmal anfassen würde.
Bis ein Patient sich hinter mich stellte und auf ein gemeinsames Selfie bestand; er ließ mich erst los als er sah das ich neben dem Notfallknopf stand.
Bis ein Kollege meinte, ich könne doch mal mit der 35-jährigen Putzkraft ausgehen, der hat doch ein Auge auf mich geworfen.
Bis ich mit 3 Patienten alleine in einem Zimmer war und mich diese sehr intensiv musterten, als ich ein Bett bezog und mich über dieses beugte.
Bis ein Patient mit Augenzwinkern meinte, ich solle froh sein das ich noch minderjährig wäre, sonst würde er mich nicht ohne Weiteres aus seinem Zimmer lassen; außerdem habe sein bester Freund eine Fahrschule, ich wäre genau sein Beuteschema und mit ein bisschen „Arbeit“ könnte ich dort den Füherschein umsonst machen.
Mir wurde gesagt, die Patienten seien doch nur einsam.
Ich wurde angefasst, mit Blicken ausgezogen und mir wurde von 70-jährigen offen gesagt, das sie mich gerne f*cken würden.
Teilweise habe ich noch immer Albträume, kann keine Station betreten.
Ich war 16 Jahre alt. Ich war doch noch ein Kind.

anonymous

Köln – 01.02.2025

Ich war 15. Wir waren in einer Jugendherberge auf einer Christlichen Freizeit.
Abends hingen vor der Tür einige ältere Jungs zwischen 18-20 Jahren ab. Wir wollten cool sein und tranken mit ihnen Schnaps, irgendwann war ich viel zu betrunken. Einer der Jungs küsste mich und wollte mit mir auf mein Zimmer. Ich wollte gefallen und machte mit. Zurechnungsfähig war ich nicht mehr. Mehrere meiner Freundinnen waren anwesend, während ich mit ihm im Hochbett lag. Er küsste mich weiter und zog mir in meinem Bett die Hose aus.

Plötzlich kam unsere Aufseherin und schmiss den Jungen raus. Meine Freundinnen mieden mich anschließend, niemand redete mehr mit mir für den Rest der Freizeit. Die gesamte Geschichte wurde nie aufgeklärt. Mittlerweile begreife ich, dass ich damals keine Schuld hatte.

M.

location not specified – 01.02.2025

Ich war in extrem schlechter psychischer Verfassung. Habe seit Monaten viel zu viel getrunken und fast nichts gegessen. Ich war sehr einsam. Dann habe ich einen Mann kennengelernt der sich als Feminist ausgegeben hat und sehr verständnisvoll wirkte. Nach und nach habe ich ihm meine Probleme erzählt, weil ich sonst niemanden hatte. Manchmal war er sehr verständnisvoll, manchmal war ich „selbst schuld“. Er hat mich immer gelobt wenn ich etwas getan habe, was ihm gefällt und war sehr abweisend wenn nicht. Einen Abend ging es mir besonders schlecht und ich habe ihm verzweifelt geschrieben, dann hat er mir wieder gesagt ich wäre selbst Schuld. Deshalb habe ich viel Alkohol & Tabletten zu mir genommen, ich wollte sterben. Später hat er gefragt was los ist, ich habs ihm gesagt. Dann hat er mich zu sich mit nach Hause genommen. Ich war mehrfach kurz ohnmächtig. Ich glaube er hat mich da aber nicht angerührt. Er sagte, er hat mir das Leben gerettet. Ich hab mich auf ihn eingelassen, aber hab mich benutzt gefühlt. Er hat mich immer zu Analsex gedrängt weil er keine Kondome mag. Ich wollte trotzdem Kondome. hat sie dann weggelassen ohne zu fragen. hat mich dazu überredet, den Sex zu filmen, er würde es danach löschen. hat so getan als hätte er es gelöscht, aber hat es behalten. Als ich nach Wochen gegangen bin hat er mir mit Selbstmord gedroht, obwohl ich noch suizidal war. er hat mich gefragt warum sein Karma so schlecht wäre, dass er mich kennenlernen musste.

Mari

Berlin – 01.02.2025

Mein erster sexueller Übergriff war mit 13. Es war auf einem Konzert wo viele Kinder mit ihren Eltern waren,ich war mit meiner Mutter dort. Ich hatte mich richtig gefreut ein cooles T-Shirt von meiner Mutter bekommen. Nach der Hälfte des Konzertes ist mir und meiner Mutter ein alter und schmierig aussehender Mann aufgefallen, er war einfach komisch und ist immer näher gekommen. Wir haben uns erstmal nichts weiter dabei gedacht. Irgendwann war er direkt hinter uns und hat mir an meinen Po gefasst und es war kein Versehen es war ein eindeutiger Übergriffe. Meine Mutter hat es nur daran gemerkt wie sich mein Verhalten geändert hat.Sie hat sich sofort zwischen uns geschoben und mich gefragt ob alles ok ist. Zu der Zeit gab es keine Ansprechpartner für diese Vorfälle auf Konzerten und wir sind danach raus gegangen, es ist mir bis heute im Kopf geblieben, dass selbst ein junges Mädchen mit seiner Mutter solche Übergriffe erleben kann. Das macht mich einfach so wütend.

anonymous

location not specified – 01.02.2025

Ich war 12 Jahre alt. Ich habe bei einer Freundin übernachtet. Sie hat zwei ältere (14 Jahre oder so) Jungs aus ihrer Klasse eingeladen. Wir haben ein bisschen Alkohol (Bier) getrunken. Irgendwann hat mich der eine Junge mit Zunge geküsst. Ich fand es unangenehm. Irgendwann waren wir alleine im Schlafzimmer. Er hat sich bekleidet auf mich gelegt und mich geküsst. Ich habe seine Erektion an meinem Bauch gespürt. Ich habe nein gesagt. Er ist nicht von mir runter und hat sich bis zur Ejakulation an mir gerieben. Danach habe ich geweint. Ich habe es meiner Freundin erzählt. Es war mittlerweile morgens und ich musste nach Hause. Sie und die beiden Jungs, auch der Täter, haben mich nach Hause begleitet. Alle haben auf mich eingeredet, dass es nicht so schlimm gewesen sei. Der Täter hat sich entschuldigt, damit sollte alles wieder gut sein. Ich habe mich nicht getraut es meinen Eltern zu erzählen. Ich habe mich so sehr geschämt. Sie haben mir gesagt, ich habe es ja irgendwie auch gewollt. Das war meine erste Erfahrung mit Jungen. Ich habe lange gebraucht, um es zu verarbeiten. So wirklich habe ich es bis heute nicht.

anonymous

location not specified – 01.02.2025

Mein damaliger Freund hatte ständig Angst das Schwanger wäre, allerdings nahm ich die Pille er vertraute mir allerdings nicht und mit Kondom wollte er aber auch nicht. Dementsprechend wurde ich ständig dazu genötigt Schwangerschaftstests durchzuführen oder gezwungen die Pille danach einzunehmen. Als wir dann einmal Einkaufen waren und ich mir eine Flasche Wein kaufen wollte stand er neben mir und meinte: „dann geht wenigstens das Ding in deinem Bauch kaputt.“ Ich bin dann einfach kommentarlos aus dem Laden gegangen.

anonymous

location not specified – 01.02.2025

Damals habe ich bei meinem Onkel gearbeitet. Am Abend zuvor war ich mit einem Kumpel, den ich nur flüchtig kannte, und ein paar seiner Freunde unterwegs. Als wir später zu einem der Freunde nach Hause gingen, bin ich einfach mitgegangen, ohne groß darüber nachzudenken. Selbst als mein Kumpel sich verabschiedete und nach Hause ging.
Ich hatte an dem Abend kaum etwas getrunken, weil es mir mental nicht gut ging, die Trennung von meinem damaligen Partner setzte mir zu. Ich bekam irgendwann ein Glas in die Hand gedrückt und nach ein paar Schlucken und etwas Zeit wurde mir schlecht. Ich wollte nach Hause, sie versuchten mich zum bleiben zu überreden, lachten dabei. Doch ich ging, das ist das letzte woran ich mich erinnern konnte.

Als ich aufwachte, lag ich in einem Park nicht weit von der Wohnung. Mein Handy und Tasche waren weg. Nur meinen Schlüssel hatte ich zum Glück, wie fast immer, in meiner Jackentasche.

Ich schleppte mich nach Hause und schrieb meinem Onkel bei FB, dass mir vermutlich KO-Tropfen verabreicht wurden. Doch er glaubte mir nicht, warf er mir vor, einfach zu viel getrunken zu haben und deshalb blauzumachen.

Ich schämte mich, nicht einmal mein eigener Onkel glaubte mir. Ich zog mich zurück, sagte nichts mehr. Lange weinte ich Abend für Abend, fühlte mich hilflos und allein.

Jahre später brachte er die Sache wieder zur Sprache – lachend. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte, also schwieg ich. Bis heute habe ich nie mit jemandem darüber gesprochen.

anonymous

location not specified – 01.02.2025

Mit 16 habe ich ihn das erste mal kennengelernt, mit 17 sind wir zusammen gekommen. Anfangs war es eine schöne erste Beziehung, bis irgendwann der Wechsel kam und vieles über Manipulation gesteuert wurde. Ich kann nicht mal mehr aufzählen wie oft ich GV mit ihm hatte, nur damit nicht wieder eine Diskussion aufkommt. Doch das Mal was am meisten wehgetan hat, war als wir bei meinen Großeltern Urlaub gemacht haben und meine Mama im Nebenzimmer geschlafen hat. Für mich war klar das wir diese Woche kein GV haben werden, was ich so dann auch mit ihm kommuniziert habe. Dann ging es wieder los mit, warum das jetzt so ist und ob ich ihn nicht mehr mag und viele weitere Unterstellungen. Um den Frieden irgendwie zu waren, meinte ich nachdem ich eigl deutlich gemacht habe das ich nicht möchte, trotzdem mit ihm GV gehabt. Ich habe währenddessen geweint und währenddessen hat meine Mutter im Nebenzimmer geschlafen und meine Großeltern im Erdgeschossen. Nachdem er fertig war, bemerkte er selbst was er gemacht hat und entschuldigte sich mit einem Wort. Danach wurde wieder so weiter gemacht. Drei Jahre dachte ich, das wäre ein normales Verhalten, aber das ist es nicht. Das war Missbrauch in der Beziehung und das weiß ich jetzt.

Lea

Bayern – 01.02.2025

Er war ein guter Freund von mir. Wir haben als Klasse unseren Schulabschluss gefeiert. Wir haben im gleichen Ort gewohnt und er meinte bei der Heimfahrt ob ich noch Lust hätte mit ihm zu chilln. Ich hab mir keine Gedanken gemacht, weil er ja ein Freund war. Wir saßen auf einem Spielplatz und unterhielten uns, ich merkte wie er das Thema immer mehr zu sexuellen Themen lenkte und es war mir sehr unangenehm, ich bekam Angst. Er fasste mich an und ich habe ihm gesagt das ich das nicht möchte. Er hat immer mehr auf mich ein geredet und mich letztendlich in ein kleines „Waldstück“ beim Spielplatz gebracht, wo er mich vergewaltigte. Ich konnte mich fast 2 Jahre nicht wirklich an diese Nacht erinnern, als die Erinnerungen wiederkamen und ich ihn damit konfrontierte, sagte er, es solle doch bitte unter uns bleiben.

anonymous

location not specified – 01.02.2025

Als ich circa ein halbes Jahr mit meinem ersten Freund zusammen war, der vorher lange Zeit mein bester Freund war, bin ich nachts wachgeworden, weil er die Finger in meiner Vagina hatte während er sich selbst befriedigte. Er begründete das damit, dass wir ja am Abend keinen Sex hatten.
Ich war danach noch 1 Jahr mit ihm zusammen und hatte lange Zeit das Gefühl, dass ich Schuld war, weil wir zu wenig Sex hatten. Erst Jahre später und nach vielen weiteren Übergriffen durch andere Sexpartner, hab ich verstanden, dass ich nicht Schuld war und dass es was mit mir gemacht hat. Gemerkt habe ich das im Übrigen nur, weil ich meinen Mann kenngelernt habe und er der erste war, der auf mich geachtet hat. Ich hab ihn anfangs ausgelacht, weil mir die Vorstellung, dass mein Befinden eine Rolle spielte, so lächerlich vorkam.

Sara

location not specified – 01.02.2025

Meine Geschichte:
Ich war 21 und mein Papa ist 6 Wochen vorher gestorben.
Dachte es wäre eine gute Idee mit Bekannten in Urlaub zu fahren.
Meine Bekannte und ihr Freund haben mich andauernd alleine gelassen.
Dann kam der Bruder und ein Freund dazu.
An dem Abend war ich furchtbar traurig und habe zu viel getrunken.
Der eine Junge meinte:
Komm lass uns zum Strand den Mond angucken gehen.
Naiv und betrunken wie ich war bin ich mitgegangen.
Was ich nicht wusste, dass sein Freund paar Minuten später auch kam.
Am Ende lag ich auf einem Tretboot und beide hatten ihren Spaß.
Ich habe keine Ahnung wie ich zurück auf mein Zimmer gekommen bin, aber seit dem Tag habe ich nie wieder mehr als ein Glas Alkohol getrunken und bin am nächsten Tag abgereist.
Bis heute denke ich, dass ich selber Schuld war und sie ja wenigstens Kondome benutzt und mich nicht geschlagen haben.

anonymous

location not specified – 01.02.2025

Ich habe bei einem Onlinespiel einen Typen kennen gelernt. Ich bin glücklich mit einem tollem Mann liiert, hatte also keinerlei Interesse an mehr als Freundschaft. Et war ebenfalls verheiratet. Wir haben uns freundschaftlich gut verstanden und im Spiel gut funktioniert, fast täglich gespielt und irgendwann auch angefangen zu schreiben.
Ganz subtil fing die Manipulation an, nicht merkbar für mich, die mit sowas keine Erfahrung hatte. Vom Loveboming fühlte ich mich geschmeichelt, habe es aber immer abgeblockt. Über zwei Jahre lang hat er mich manipuliert, so weit, dass ich mit ihm geschlafen habe. Danach lies er mich fallen wie eine heiße Kartoffel. Ich hatte schwere psychische Probleme, wollte mich umbringen, wegen allem was passiert ist. Noch heute (über ein Jahr danach) leide ich sehr darunter, vermisse ihn sogar, was mich extrem konfus macht, weil ich weiß, dass es Missbrauch war und mich fast mein Leben gekostet hat.
Er hat kurz nach mir eine neue gehabt, mit der er das gleiche abzieht, diesmal ein Mädchen, was gut 20 Jahre jünger ist als er.
Ich hoffe so sehr, dass sie es schneller erkennt als ich. Wie gerne würde ich sie vor dieser Erfahrung beschützen..

anonymous

location not specified – 01.02.2025

Ich war 17, mein damaliger Freund 21. Er hat mich generell zu vielem gedrängt. Zum Beispiel hater mir Sexspielzeug geschenkt „damit ich lerne weniger brüde zu sein“…
Den einen Tag war ich krank. Ich hatte Fieber und mir ging es dementsprechend schlecht. Er wollte vorbei kommen und sich um mich kümmern. Meinte er… Es fing harmlos an, er hat sich zu mir ins Bett gelegt und mich im Arm gehalten,aber dann wollte er mehr. Ich bestand auf mein „nein“ weil es mir echt nicht gut ging, aber das war ihm egal. Er hat trotzdem einfach gemacht und ich konnte mich nicht wehren. Also er fertig war, sagte er zu mir, ich solle das nächste Mal wenigstens so tun, als hätte ich Lust, da er sonst nicht so viel spaß hat….dann ist er gegangen. Jahre später und ich hab immer noch Probleme mit intimität. Mein jetziger Mann weiß von der Geschichte. Er kennt nicht die genauen Einzelheiten, aber er weiß von dem grundlegendem Trauma. Seit einiger Zeit führen wir eine Fernbeziehung und ich wollte jedes zweite Wochenende zu ihm fahren. Bis er an dem einen Wochenende zu aufdringlich wurde und erst nach meinem vierten „nein“ von mir runter ging. Danach viel der Satz „Sex ist nun Mal meine Liebessprache und in dem du jetzt nicht mit mir achläfst, nimmst du mir die Möglichkeit die zu zeigen, wie sehr ich dich liebe“. In mir ist alles zerbrochen. Seit dem hab ich Albträume von meinem Ehemann…

Vanessa

Fahrschule/erste Hilfe – 01.02.2025

Als ich 18/19 war wollte ich mutig sein. Ich kleidete mich schwarz, färbte mir die Haare schwarz, schnitt sie mir und machte den Führerschein.
Dann kam der Erstehilfe Kurs. Ich war eine von 2 Mädchen im Kurs. Ja ich sag Mädchen weil ich keinesfalls erwachsen war, nicht erwachsen genug um stop zu sagen. Die andere Teilnehmerin war mit ihrem Bruder da.
Ich alleine. Der Leiter fand Gefallen daran mich zu testen, mehr Informationen aus mir rauszuziehen.
Mir war es unangenehm, aber ich spielte mit. Ich wäre nie auf die Idee gekommen das dass als flirten ausgelegt werden könnte.
Der Unterricht ging dann in die Phase über, in der man die stabile Seitenlage üben musste und der Lehrer hatte mich als Dummy auserkoren.
Ich weiß nicht was ich dachte was passiert.
Ich legte mich also auf dem Boden, zuerst trete er mich nur auf die Seite. Jedoch wanderten seine Hände dann an Körperstellen die nichts mit erste Hilfe zu tun hatten und haben.
Ich kniff die Augen zu und verkrampfte. Der Rest des Tages ist verschwommen. Ich erinner mich nur noch an die Pause, als mich zwei der Jungs auf die Situation ansprachen. Ich hatte mir das nicht eingebildet. Meine Antwort, damals darauf war nur: „es ist ja jetzt schon passiert“
Eigentlich sollte die Urkunde per Post geschickt werden. Nicht bei mir. Ich musste persönlich kommen. Zum Glück hatte meine Mama Zeit um mich zu begleiten. Er war so schmierig. Ich wollte keinen Blickkontakt wollte nur diesen scheiss wisch und ihn nie wieder sehen.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Mein damaliger Sportlehrer hat mir immer gesagt wie gut er mich findet und wenn es um die Benotung ging, meinte er stets, dass ich nur gut aussehen müsse, den Rest macht er. Ich hatte bei ihm Fussball im Leistungskurs. Einen Samstag sollten wir für unsere Note freiwillig als Schiedsrichter*in arbeiten. Ich wollte nicht, weil ich 1h hätte fahren müssen. Er meinte, dass er mich gerne im Auto mitnehmen würde. Ich vertraute mich meiner Deutschlehrerin an & die war geschockt:“Du fährst mit dem niemals mit. Vorher hole ich dich.“ Sie setzte sich ein & ich musste nicht zu dem Turnier, aushelfen.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich war 20 Jahre und in meiner schulischen Ausbildung. Um mir etwas dazu zu verdienen, machte ich einen Minijob als Erntehelferin. Zuvor war ich an einen anderen Standort. Dort wollte ich weg, wegen Mobbing. Nun war ich bei der kleineren Anfahrtsstelle betrieben von 2 Ü50 und einer Frau Ü50. Der Chef hat klar kommuniziert, dass er mit mir Sex haben will & dass er alles machen würde, um das zu bekommen. Er fuhr mich Heim, rief mich morgens als Wecker an&erzählte von seinen Träumen mit mir. Eines Tages wurde die Ü50 Dame mit ihrem Mann/Kollege fern zu bleiben. Der Chef wollte mich auf Arbeit verführen & gemeinsam mit mir Duschen. Das sagte mir die Ü50 Dame&beeilte sich beim „Einkauf“. Mein Chef merkte meine passiv aggressive Art+Angst, war aber kein Hindernis.Ich suchte mir Arbeit auf dem Hof, um ihm zu entfliehen,bid Ü50 zurückkam. Sie ließ mich dann nicht mehr alleine. Gott sei Dank.

M

Niedersachsen – 31.01.2025

Ich war an dem Abend spontan mit einer neuen Freundin feiern. Irgendwann trafen wir einen Kumpel und noch andere Leute, mit denen wir noch eine Weile weiter umherzogen. Da der besagte Kumpel ungefähr in der selben Ecke wie ich wohnte, wollte er zum Schluss dann den Weg mit mir gehen. Als ich dann zu mir in die Wohnung wollte, wollte er unbedingt noch etwas bei mir chillen. Ich fand’s da schon etwas komisch, aber da ich ihn ja kannte und er auch wusste, dass ich mit einem guten Freund von ihm anbandle, hab ich mir da erstmal nicht weiter bei gedacht. Bei mir angekommen, wollte er mich dann relativ schnell zum Sex überreden. Ich hab ihm mehrfach gesagt, dass ich das nicht möchte. Weil ich es selbst nicht wollte und weil ich seinen Kumpel natürlich nicht durch sowas verlieren wollte.
Ich war zu der Zeit psychisch am Boden und daher auch wahrheitsgemäß gesagt, „ich will das nicht tun, weil ich mir dann vor Schuld/Ekel die Arme aufschneiden würde“. Hat ihn nicht gejuckt und ich hatte irgendwann keine Kraft mehr zu diskutieren. Also hab ich es über mich ergehen lassen und bin danach aus dem Raum gegangen. Dann hab ich glücklicherweise immerhin registriert, dass er in MEINER Wohnung sitzt und kein Recht dazu hat. Tatsächlich habe ich es dann noch wenigstens geschafft ihn aus meiner Wohnung zu schmeißen. Sein Kumpel hat mir im Nachhinein noch die Schuld gegeben und den zu mir Kontakt abgebrochen. Das es eine Vergewaltigung war, hat mir später erst meine Therapeutin klar gemacht.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich hatte mit einem Typen, mit dem mal was lief, eine Auseinandersetzung. Wir kannten uns eine Weile. Er schlief am WE bei mir, morgens legte er sich sehr oft auf mich und hielt mich fest. Währenddessen machte er Stoßbewegungen. Ich wollte das nie & äußerte das auch. Eines Abends fing er an in meine Hose zu gehen & mich zu fingern. Ich wollte das nicht & stieß ihn weg. Am nächsten Tag waren wir verabredet, mit Freunden. Eine Freude wusste davon & passte auf mich auf. Jedoch bis zu dem Treffen bestrafte der Typ mich mit Ignoranz. Als wir dann nachts um 3 Uhr nach Hause kamen, fing er an zu streiten und dass ICH mich falsch verhalten habe. Ich ging zu Bett. Am nächsten Tag legte er mir sein Handy hin & sagte, dass ich eine Therapie machen solle. Er hat mir was rausgesucht. Ich schmieß ihn raus. Er stand einen Tag später wieder vor meiner Tür gegen meinen Willen. Die Zeit danach war die Hölle.

Lucy

location not specified – 31.01.2025

Mit 14 war ich fassbar verliebt in einen Freund (16). Das war das erste mal in meinem Leben das ich mich für jemanden interessiert habe. Ich weiß noch genau wie mich dieses Gefühl überwältigt hatte. Alle meine Gedanken und Emotionen waren von ihm abhängig. Dies ging 1 Jahr lang so. Irgendwann fühlte ich mich einsam, ich wurde verzweifelt und schenkte ihm zu viel Aufmerksamkeit. Ich erzählte ihm von meinen Gefühlen. Er war sehr nett und wertschätzend, meinte allerdings, dass er keine Beziehung möchte. Ich sah keine redflags er war ja schließlich so nett und verständnisvoll. Wir beschlossen weiterhin Freunde bleiben. Eines Nachts so gegen 2 Uhr bekam ich (15) von ihm eine Nachricht. Er hatte sich (angeblich) ausgeschlossen und seine Eltern wären nicht zuhause. Ich wurde quasi dazu überredet ihn bei mir schlafen zu lassen. Er kam an wir legten uns hin und ich schlief wieder ein. Irgendwann wurde ich wach… er lag auf mir und zog mich aus. Ich fragte ihn was das werden sollte und er meinte nur das sei okay ich sollte weiter schlafen sowas von wegen ich träume das nur. Ich versuchte mich zu wehren und zu schreien aber es kam kein ton raus. Ich war wie versteinert. Er hielt mich an den Handgelenken so fest das ich davon Blutergüsse hatte. Während des „aktes“ flüsterte er mir „ich liebe dich“ ins Ohr. Ich konnte nichts anderes als weinen. Am nächsten Tag tat er so als wäre nix gewesen. Keiner in meiner Familie weiß was passiert ist nur meine bf und ich hatte Angst ihn anzuzeigen…

Caro

Sachsen – 31.01.2025

Ich habe 2018 einen Mann über eine Dating-App kennengelernt. Damals war ich allein mit meinem 9 Monate alten Sohn und endlich dankbar jemanden gefunden zu haben, der mich und mein Kind scheinbar so annimmt wie ich bin. Alles schien perfekt. Nach 5 Monaten gab’s den ersten Knacks, als er auf einer Party ausrastete, weil ich ihn angeblich nicht richtig geküsst hätte. Er wurde laut und handgreiflich und das vor hunderten von Leuten. In den darauffolgenden Monaten gab es immer wieder ähnliche Situationen, in denen er mich emotional unter Druck setzte, Schluss machte, mich aufs Übelste beleidigte und immer als die Schuldige darstellte. Insbesondere das Thema Sex war für ihn etwas, was nur er lenken und bestimmen konnte. Sex nur dann, wenn er kann und will. Und Sex auch dann, wenn ich nicht kann und nicht will. Ein Nein konnte er nur schwer akzeptieren und wenn er es dennoch musste, machte er mich psychisch so fertig, dass ich tagelang emotional im Keller war. Damals machte ich auch den Fehler für ihn Kredite aufzunehmen, weil er mir glaubhaft versicherte alles mit mir zu teilen und alles zu bezahlen. Heute befinde ich mich in der Privatinsolvenz. Nachdem er im Dezember 2020 von mir verlangte mit anderen Männern Sex zu haben und er dabei auch heimlich zuschauen wollte, beendete ich im Januar 2021 schließlich die Beziehung. Danach stalkte er mich noch bis Anfang 2023 und schrieb mir auf allen möglichen Plattformen, auch auf Kleinanzeigen,oobwohl er in einer neuen Beziehung war.

Sam

location not specified – 31.01.2025

Ich war 16 und wir waren auf einer Fahrradtour mit Freunden. Er hatte mich schonmal vergewaltigt aber darüber wollte/ konnte ich nie reden. Deshalb hielt ich einfach abstand von ihm ,aber er war ein fester Bestandteil meiner Freundesgruppe, deshalb war es nicht einfach ihn nicht mehr zu sehen. Und bei dieser Fahrradtour war er auch dabei und ich wollte nicht ,dass er neben mir schläft ,deshalb hab ich mich ganz an den Rand gelegt. Und dann bin ich in der Nacht aufgewacht ,weil er mir seinen Ständer in den Rücken gedrückt hat. Ich hab ihn weggeschoben und ihm gesagt das ich das nicht will. Er hat sich dann mit dem Schlafsack umgedreht und sich selbst befriedigt und es schien dann auch so dass er mich in Ruhe lassen würde und ich bin wieder eingeschlafen. Am nächsten morgen bin ich aufgewacht und er lag direkt neben mir und meinte er hat mich in der Nacht gefingert. Mir wurde so schlecht und vor allem konnte ich mich erst mal überhaupt nicht waschen,weil wir irgendwo im Wald geschlafen haben. Ich habe mittlerweile meine Geschichten meinen Freunden erzählt und der ehemalige Freund ist jetzt in Therapie, weil sowas öfter vorkam.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Bei einem „normalen“ treffen (4 peronen) bei jemandem Zuhause, wurden mir unwissend drogen unter mein Getränk gemixt, aus spass. Mein Kollege wollte mich nachhause Fahren doch stattdessen fuhr er in einen Wald. Meine Sicht verschwommen mein verstand Getrübt. Mein Handy wurde auf die rückbank geschmissen und ich wurde an meinen Haaren rausgezerrt und musste Tun was er wollte um nach Hause zu kommen. Wenige Tage später hatte ich einen schlimmen gewollten Unfall. Im Krankenhaus hatte ich einen Nervenzusammenbruch und eine Psychotherapeutin kam. Nach meiner Erzählung kam von ihr nur der Spruch:“ die Jungen leute heutzutage und der Alkohol, da sind Sie selber schuld “ Dieser Satz verfolgt mich heute noch.

Vanessa

location not specified – 31.01.2025

Ich war nicht mutig, eher leise als laut.
Mit 13 wurde mir das erste mal auf der Straße hinterhergerufen, das heutige catcalling konnte ich damals nicht einordnen.

In der Schule war ich nicht sehr beliebt, aber um mir in den Ausschnitt zu schauen oder mir zwischen die Beine zu langen hat es gereicht.
Es machte die Schule nicht leichter. Zwei Jahre nach meinem Abschluss wurde einer meiner Grapscher wegen mord und Vergewaltigung verklagt und verurteilt.
Er hatte nach der Schule da weiter gemacht wo er bei mir angefangen hatte. Und ja ich stelle mir die Fragen. Warum bin ich nicht laut geworden?!

Jess

Berlin – 31.01.2025

Ich war 15 als ich in diesen Jugendclub eingetreten bin, eine damalige Schulfreundin hat mich mitgenommen und da hab ich ihn kennengelernt. Er war schon längst volljährig und ich Hals über Kopf verliebt. Zu dem Zeitpunkt hatte er noch eine Freundin und wir haben uns nur freundschaftlich getroffen. Als er mir dann erzählt hat, dass er sich von seiner Freundin getrennt hat und sich in mich verliebt hat, war ich so verdammt glücklich…und naiv.
Wir haben uns immer Dienstags getroffen, mit den anderen Leuten aus dem Jugendtreff, außer ein paar Küssen ist auch bisher nichts passiert.
Als ich einen Dienstag abgesagt habe, weil ich krank war, hat er mir gleich geschrieben und wollte mir einen Krankenbesuch abstatten. Mein Papa hatte Spätdienst und war nicht zuhause, er wusste auch nichts von dieser „Beziehung“, schließlich war ich noch Minderjährig und wollte nicht, dass er mir in mein Leben reinredet.
Ich hab ihn dann ins Haus reingelassen und wir haben uns im Wohnzimmer unterhalten. Er wollte dann mein Zimmer sehen, ich hab ihn hoch in mein Zimmer geführt. Da ist es dann passiert. Ich konnte nicht viel machen außer nein sagen, am Ende habe ich es einfach geschehen lassen und so getan als wäre ich gekommen, nur damit es schneller vorbei ist.
Er ist dann wieder gefahren, als er in der Bahn war hat er sich dafür entschuldigt…ich habe daraufhin den Kontakt abgebrochen.
Nach 10 Jahren kann ich endlich auch mit anderen darüber reden, ohne Scham.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich war, seit ich 18 war, in einer 6 jährigen Beziehung. Vor meinem damaligen Freund hatte ich nie mehr gemacht, als zu küssen. Nicht einmal richtig rumgeknutscht hatte ich vor ihm. Schon zum ersten Mal hat er mich gezwungen und von da an jedes einzelne Mal. Er hat so lange auf mich eingeredet, bis ich aufgegeben, bis ich mich nicht mehr gewehrt habe. Er hat immer gesagt, dass das in der Beziehung bleibt. Dass es niemanden angeht und ich deshalb nicht darüber reden werde. Bis ich ihn zu einem späteren Zeitpunkt in der Beziehung mit seinem Verhalten konfrontiert habe, dachte ich, er ist sich dessen, was er da tut, nicht bewusst. Als er mir dann aber eiskalt ins Gesicht gesagt hat, dass es ihm scheißegal ist, ob ich mit ihm schlafen will oder nicht, sondern es einfach zu tun habe, ist bei mir der Groschen langsam gefallen. Von dort an hat es noch ein halbes Jahr gedauert, bis ich mich das erste Mal getrennt habe und noch über ein Jahr länger, bis er mich endlich hat gehen lassen. Erst in der Therapie einige Zeit später habe ich realisiert, dass ich jahrelang von der Person missbraucht wurde, von der ich dachte, dass er mich liebt…

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich war 12 Jahre alt. Meine Eltern waren über’s Wochenende nicht da. Meine Geschwister auch nicht. Die Nachbarn hatten mich mit beaufsichtigt. In der Nacht zu Karfreitag habe ich auf ihre Tochter „aufgepasst“ (die beiden waren unten im Garten mit Freunden). Ich war schon eingeschlafen als ich plötzlich fremde Hände auf meinem Körper fühlte. Ich traute mich nicht meine Augen zu öffnen. Es fühlte sich an wie Stunden aber ich glaube es waren nur maximal 5 Minuten bis seine Frau ebenfalls die Wohnung betrat und er weg ging. Sie hat sich zu mir auf die Couch zum schlafen gelegt. Ich habe mich keinen Millimeter bewegt, bin am nächsten Morgen noch mit in die Messe gegangen und dann habe ich mich in mein Kinderzimmer eingeschlossen. Ich wollte meine Mama anrufen aber meine Schwester ging mit den Worten ans Telefon: Mama kann jetzt nicht. Und legte auf.

Lilith

Germany – 31.01.2025

Ich bin Lilith 18 Jahre alt und möchte dies von mir erzählen.

Mit 13 lebte ich in einer neuen Betreuten Wohngruppe.
Eines Tages hatte ein Mitbewohner von mir Geburtstag und ich wollte unbedingt mitgehen und feiern.
Er hatte zugestimmt und wir fuhren mit einem weiteren Kumpel zu einem normalen Einkaufsladen in der Stadt.
Dort kauften wir drei Flaschen Sekt. Der Kumpel der Geburtstag hatte meinte zu mir wir sollten die anderen Leute abholen und ich ging mit ihm mit. Doch wir holten nicht viele Leute ab, nur so 2 deutlich ältere Typen.
Aber ich hab mir nichts dabei gedacht.
Als wir wieder zu dem anderen Typen gegangen sind, sah ich wie er etwas schnell in seine Tasche packte und die Sekt Flaschen wieder zudrehte. In meinem Kopf war es in diesem Moment aber nicht komisch. Ich hab angefangen zu trinken bis mir ist aufgefallen ist das niemand anderes trinkt. Ich kann nicht sagen ob das direkt K.O. Tropfen waren aber das in dem Sekt nicht nur Alk war merkte ich. Von diesem Abend erinnere ich mich daran wie diese 2 Typen, die wir abholen gegangen waren davor, mich mitgenommen haben ohne das ich was dagegen tun konnte, wie als wäre mein Körper gelähmt aber ich sah und fühlte noch alles. Sie hatten mich in eine Holzhütte gelegt und ich sah die ganze Zeit neue Typen rein und raus gehen. Es waren bestimmt um die 15-20 Typen. Und alle von ihnen benutzen mich so wie sie es wollten. Ich wollte schreien und weinen aber es ging nicht…

Mara

Euskirchen – 31.01.2025

Ich war 13 und mit meinem Vater auf einem Konzert. Mein Vater war plötzlich verschwunden und ich in der pogenden ziemlich verloren,bis mich ein Kerl packte und mit mir dadurch sprang. Er passte auf mich auf, fragte nach meiner Nummer. Einige Zeit später schrieben wir sehr explizit miteinander, ich zog mich vor der Webcam für ihn aus. Seine war kaputt…
Heute weiß ich nicht ob diese Videos irgendwo verkauft werden.
Lange habe ich mich dafür geschämt. Habe mich für das dumme, naive kleine Mädchen gehalten.
Heute weiß ich dass ein 28-jähriger Mann das Problem war. Nicht das 13-jährige Mädchen.

Carmen

location not specified – 31.01.2025

Ich war 27 und mit meinem Freund schon ein paar Monate zusammen. Wir führten eine recht normale, unspektakuläre Beziehung. Eines Tages besuchte mich mein Bruder, um eine Veranstaltung in meiner Stadt zu besuchen und ich überließ ihm meine Wohnung. Ich wollte bei meinem Freund schlafen. Er hatte einen wichtigen Termin am nächsten Tag und wir gingen früh schlafen. In der Nacht rief mein Bruder mehrmals an, weil er betrunken die Adresse nicht fand und dann noch Probleme mit dem Schloß meiner Wohnunh hatte usw. Mein Freund war über die Ruhestörung sehr verärgert und reagierte sich in der Nacht an mir ab. Er schlug mir den Hintern blau, ignorierte mein „Nein! Ich will das nicht! Hör auf!“, und vergewaltigte mich.
Ich lag wie versteinert danach im Bett, wach und morgens tat ich so, als würde ich schlafen, als er aufstand ging. Ich war tagelang traumatisiert. Habe ihm gesagt, dass es falsch war, was er getan hat. Er zeigte nicht mal den Ansatz von Reue oder Einsicht. Ich habe ich auch von ihm getrennt und es jedem erzählt, der ihn kannte. Seltsamerweise war die Empörung nicht besonders groß. Das alles ist jetzt 30 Jahre her und von meiner Seite verarbeitet.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich war auf einem Date, fand den echt nett.
Während dem Essen habe ich mich schon echt gut mit dem verstanden und wollte dann auch mit ihm nach Hause.
Bei ihm haben wir uns geküsst und angefangen Vorspiel zu haben. Dann alles schwarz. Das nächste was ich weiß, ist dass er mir meinen Pullover anzieht und meine Jacke.
Er trägt mich die Treppen zum Parkhaus runter und fährt mich nach Hause, wo er mich vor meiner Tür rauswirft und weg fährt. Erst zu dem Zeitpunkt habe ich gemerkt wo ich bin. Ich bin hoch und wollte duschen gehen, mein BH war falsch angezogen und mein Pullover falsch rum.Ich habe auf die Uhr geschaut und es war 6 Stunden später. Ich musste mich mehrmals übergeben und hatte mehrere Blackouts.
Dieser Mann hat mich in seiner Wohnung betäubt und vergewaltigt, obwohl ich sowieso mit ihm schlafen wollte. Ich weis nicht ob er Videos gemacht hat oder was er mit mir gemacht hat. Ich habe ihn überall blockiert aber ich hab ihn letztes Jahr auf dem Weinachtdmarkt begegenet und er hat mich in den Arm genommen und mich gefragt wie es mir geht. Ich war wie gelähmt, ich hab nichts gemacht und ihm sogar geanwtortet „gut und dir?“
Ich habe die ganze Nacht geweint weil ich mich nicht für mich eingesetzt habe, nicht angezeigt habe, nichts gesagt…

Dana

location not specified – 31.01.2025

Ich war 20, mein Freund und ich waren sehr glücklich, dachte ich.
ich hatte eine Freundin bei uns schlafen gelassen, weil ihr Freund nach 8 Jahren schluss gemacht hatte und sie obdachlos war.
Ich musste aber an dem Wochenende wieder zur Uni fahren, aber ich hab beiden vertraut.
Nach 8 Monaten hat meine Frauenärztin mir gesagt, dass ich Gebärmutterhalskrebs habe, durch eine HPV-Infektion. Ich habe gedacht es wäre von Jemanden vor meiner Beziehung. Ich hatte eine OP und es konnte gottseidank alles entfernt werden, aber die Chancen schwanger zu werden sind geringer. Nachdem ich wieder HPV-negativ war, habe mich impfen lassen. Bei meiner nächsten Untersuchung war ich dann wieder positiv…Ich hab gedacht die hätten nicht alles bei der OP erwischt und war emotional fertig, weil ich angst hatte wieder Krebs zu kriegen.
Mein Freund hat mich des fremdgehens beschuldigt, mich fertig gemacht, mich emotional und sexuell mishandelt (während ich geschlafen habe, bin ich manchmal aufgewacht und er hatte Sex mit mir). Ich hatte Angst zu gehen, weil er mich manipuliert hat und mir meinen Hund wegnehmen wollte.
Nochmal 3 Monate später kam raus: er hatte mich ein halbes Jahr lang mit der Freundin von mir betrogen, ohne Komdom.
Sie hatte ihm das HPV-Virus gegeben. Das 2. Mal nachdem ich wieder negativ war, hat er mir das Virus nochmal gegeben, obwohl er wusste, dass es von ihm kommt.
Ich habe mit ihm schluss gemacht und ihn nicht angezeigt, aus Scham das ich es nicht gemerkt habe.

vanessa

location not specified – 31.01.2025

Meine Eltern ließen sich scheiden. Ich war 10, als wir (3 Kinder) unseren Vater in seiner neuen Heimat besuchten. Er ist in ein anderes Bundesland gezogen und wohnte dort bei SEHR GUTEN Menschen in einer Einliegerwohnung. Ich mochte diesen Mann der Familie nicht. Er war mir immer etwas zu nah. Ich spürte, dass irgendwas nicht mit ihm stimmt und suchte immer Abstand. Eines Tages nahm dieser Mann uns mit auf sein Boot. Als er am Steuer saß, sagte er zu mir „Komm, setz dich zu mir (auf dem Schoß) und lenk das Boot.“ Ich sagte Nein. Mein Vater bekam dies mit, und meinte: „Na komm, setz dich doch zu ihm. Das ist doch cool!“ Ich setzte mich brav auf seinem Schoß. Mein Vater bemerkte nicht, dass dieser Mann anfing, mich anzufassen. Erst streichelte er die ganze Zeit mein Oberschenkel. Irgendwann ging er in meine Hose und fasste mich direkt an… Ich habe gesagt, dass ich das nicht möchte. Er meinte, er würde mich doch nur streicheln. Ich weiß noch wie ich sagte „Aber nicht da!“ Als es vorbei war, war ich beschämt und wusste nicht damit umzugehen. Ich sagte nichts. Als wieder ein Besuch anstand, habe ich überlegt was ich machen soll… Ich glaube ein Engel hat mir diese Idee geflüstert: Diese Familie war sehr streng gläubig (unfassbar..) also malte ich mir ein umgedrehtes Kreuz mit Kuli auf dem Handrücken. Als wir vor Ort ankamen, begrüßte er uns wieder so innig. Als er das Kreuz sah, sagte er „Bäh, bäh.. mach das weg.“ wischte über meinen Handrücken und er kam mir nie wieder zu nah.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich habe im Urlaub in Italien den Besitzer des Hostels kennengelernt, in dem ich damals wohnte. Ich war 21, er war 30. Aus einem One Night Stand wurde eine Beziehung. Ich fuhr jedes zweite Wochenende mit dem FlixBus zu ihm. Er besuchte mich nicht so regelmäßig, weil er durch seinen Job ortsgebunden war (ich studierte noch und war dadurch recht flexibel). Er war nicht besonders treu, spielte das aber immer runter und missachtete generell meine Bedürfnisse, oder machte mir Vorwürfe, wenn ich diese äußerte. Das nahm ich damals natürlich noch nicht so wahr. Nach einigen Monaten stand die nächste Reise zu ihm an. Ich hatte kein gutes Gefühl bei dem Gedanken, wieder zu ihm zu fahren. Wir hatten zuvor Streit gehabt, weil ich keinen Videosex mit ihm haben wollte. Als ich ihm absagen wollte, flippte er aus, er hätte als Überraschung ein romantisches Wochenende für uns geplant gehabt und eine Ferienwohnung am Meer gebucht und ich würde alles kaputt machen. Ich ließ mich von ihm manipulieren, doch wieder in den FlixBus zu steigen, obwohl ich eigentlich Schluss machen wollte. Vor Ort hatte er die Ferienwohnung doch schon gecancelt (oder nie gebucht gehabt, tbo). Ich blieb zwei Nächte. In der letzten Nacht wachte ich auf, weil er mich vergewaltigte. Ich verließ seine Wohnung am nächsten Morgen, bevor er aufwachte und kam nie wieder. Durch eine gemeinsame Freundin erfuhr ich später, dass er eigentlich 34 war.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Der HP – Teil 4
Erst langsam ebbte der Telefonterror ab, ganz verschwand aber nie. Bei beruflichen Erfolgen recherchierte er meine Daten im Netz und schickte Geschenke. Nach meinem Wechsel in eine hochrangige Position begann der Telefonterror erneut, diesmal am Arbeitsplatz.
20 Jahre Stalking. Er kennt meine neue Adresse und Handynummer nicht mehr, doch Arbeitgeber sind online auffindbar. Lange versteckte ich mich, doch das tue ich nicht mehr. Ich lasse mir nicht länger die Macht über mein Leben nehmen.
Ich glaubte, das Erlebte hinter mir gelassen zu haben, doch Scham und die Folgen begleiten mich bis heute. Ich kann mich nicht mehr richtig binden oder fallenlassen. Zum Glück genieße ich ein unabhängiges Leben, doch nicht jede Frau kann das. Ich bin sicher, dass er sein Muster wiederholt und nie Konsequenzen für sein Verhalten trug.
Zusammengefasst kann gesagt werden:
Er ist ein Mann, der Frauen heimlich sexuell bedrängt, nötigt und belästigt. Er manipuliert sie, ignoriert das Wort „Nein“ und überschreitet wiederholt klar gesetzte Grenzen. Zudem verhält er sich wie ein Stalker.
Das benenne ich heute Dank dieser Seite zum ersten Mal öffentlich und das fühlt sich richtig an. Es bedeutet für mich ein Stück Gerechtigkeit und Heilung.
Ich habe ihn nie angezeigt.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Der HP – Teil 3
Sein Telefonterror jedoch nicht: Mehr als 20 Anrufe in Abwesenheit in 20 Minuten waren keine Seltenheit. Er bestach mich mit Geschenken, die mir zunehmend unangenehm wurden. Ich wies ihn darauf, dass er mich damit kaufen würde. Doch er tat so, als ob er einfach gern schenkte. Nach einer Pause flammte die Affäre erneut auf, diesmal ging sie etwa neun Monate lang. Als er länger in den Urlaub fuhr, spürte ich zum ersten Mal echte Ruhe und wusste, dass es vorbei war. Als er zurückkam und meine Ernsthaftigkeit bemerkte, drehte er durch, fuhr zu meiner Wohnung belästigte und bedrängte mich körperlich und wurde immer dreister. Ich wies ihn ab, doch es folgte massives Stalking.
2007 trat der Stalking-§238 ins Strafgesetzbuch ein. Das Jahr, indem das massive Stalking begann. Er lauerte mir auf, an Orten, an denen er mich vermutete. Am schlimmsten war aber der Telefonterror, der tagtäglich stattfand, auch an Wochenenden. Ich weihte mein Umfeld ein. Freunde, die ihn kannten, berichteten mir, dass seine Partnerin ein Kind erwartete – es hielt ihn nicht davon ab, mich weiter zu bedrängen. Ich hoffte, dass die Geburt des Kindes ihn zur Vernunft bringen würde, und hatte dann tatsächlich auch 1,5 Jahre Ruhe. Dann begann der Telefonterror von vorn.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Der HP – Teil 2
Erst als er klingelte, um ihn mir zu bringen, fiel es mir auf. Und wir tranken noch ein letztes Glas zusammen – dieses Mal in meiner Wohnung.
Dann kam es zu einer übergriffigen Situation: Völlig unvermittelt sprang er mich von hinten an, als ich auf meinem Wohnzimmersessel saß. Ich umschlang mich und küsste meinen Hals und begann, mich zu entkleiden. Nach anfänglicher Ohnmacht, brach ich das Ganze schnell ab und bat ihn, zu gehen. Später ärgerte ich mich über mich selbst, diesen Mann an meinem Geburtstag so in den Mittelpunkt gestellt zu haben. Eine Freundin kam spät abends vorbei, wir redeten, tranken, rauchten (bin Nichtraucherin) und versuchten, das Erlebte zu einzuordnen.
Eine Woche später hinterließ er einen großen Strauß Rosen und eine Box italienischer Süßigkeiten vor meiner Wohnungstür. Ich war verwirrt: Rosen hatte ich bisher nur von Männern bekommen, die ernsthaft an mir interessiert waren, nicht aus manipulativen Gründen. Später bedrängte er mich telefonisch so massiv, dass ich nachgab und einem Treffen zustimmte, nur um ihm persönlich klarzumachen, dass zwischen uns nichts laufen würde. Seine arrogante Antwort: „Ich bekomme immer, was ich will.“ Ich bat ihn zu gehen, doch als er mich plötzlich gegen die Tür drückte, verlor ich die Kontrolle. Wir landeten im Bett, und eine Affäre begann – gegen meine eigentlichen Prinzipien.
Die Affäre dauerte drei Monate, dann beendete ich sie.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Der HP – Teil 1
Vor 20 Jahren, ich war 27 Jahre alt, suchte ich wegen gesundheitlicher Beschwerden einen Heilpraktiker (HP) auf, der mir empfohlen worden war. Über Monate erhielt ich Akupunkturbehandlungen, in deren Verlauf ich mich von meinem damaligen Freund trennte. Der HP wusste davon. Statt während der Sitzungen zu ruhen, führten wir zunehmend Gespräche, die oft angenehm und humorvoll waren. Später wurde ich regelmäßig seine letzte Patientin des Tages, und er fuhr mich nach Hause.
Eine Freundin, der ich beiläufig davon erzählte, meinte grinsend, der HP sei in mich verliebt. Anfangs schien mir das absurd, doch mit der Zeit entwickelte ich ebenfalls Gefühle für ihn. Kurz vor meinem 28. Geburtstag verschob er einen Termin auf diesen Tag. Obwohl mir das erst unrecht war, stimmte ich zu. Nach der letzten Behandlung an meinem Geburtstag, dem Therapieende, lud er mich spontan auf ein Glas Wein ein. Wir beschlossen, uns zu duzen und nicht mehr als HP und Patientin zu begegnen.
Plötzlich veränderte sich die Dynamik: Er offenbarte, dass er eine Lebenspartnerin hatte. Das wusste ich bis dahin nicht. Irritiert und verständnislos machte ihm klar, dass sich unter diesen Umständen nicht mehr zwischen uns entwickeln wird. Er hatte von Anfang an auf eine Affäre hingewirkt – etwas, das ich nicht wollte. Dennoch ließ ich mich an dem Abend nach Hause fahren. Ich bemerkte zunächst nicht, dass ich meinen Regenschirm in seinem Auto vergessen hatte.

anonymous

Deutschland – 31.01.2025

Ich war 22 gerade in meiner Grundausbildung bei der Bundeswehr. Dort habe ich einen Kameraden kennengelernt wir haben uns gut verstanden. Also haben wir beschlossen zusammen mit 1 bis 2 anderen am Wochenende weg zu gehen. Wir haben bei ihm zuhause vorgetrunken. Ich hatte allerdings nur 2 Gläser Sekt denn ich wollte nicht so viel trinken. Dann sind wir auch los ins Taxi mit einem weiteren. An die Fahrt kann ich mich schon kaum noch erinnern. Angekommen in der Bar habe ich gemerkt das etwas gar nicht stimmt. Also habe ich mir ein Wasser geholt aber es wurde immer schlimmer. Mir wurde schlecht und ich bin auf die Toilette gegangen. Ich habe mich mehrfach übergeben und weil ich schon einmal K.O. Tropfen bekommen habe wusste ich das die Pupillen dann so „pulsieren“, also habe ich schnell in den Spiegel geguckt und dort musste ich feststellen das es schon wieder passiert ist. Doch ich konnte niemanden etwas sagen denn ich war alleine auf der Toilette und die Übelkeit überkam mich. Danach weiß ich nichts mehr nur das ich in seinem Bett wach wurde, ohne Kleidung. Und er mir eingeredet hat das ich ja ganz schön viel getrunken habe. An meinem Pulli war noch Kotze. Niemand hat ihn aufgehalten als er mich bewusstlos aus der Bar raus getragen hat und mich mit einem Taxi zu sich nach Hause gebracht hat niemand hat mir geholfen als ich wehrlos war. Niemand würde es mir glauben denn ich habe sie gehört, die Kameraden, wie sie über Frauen wie mich reden.

Julie

Freiburg-Kinderzimmer – 31.01.2025

Ich war 5 Jahre alt. Mein 17 jähriger Cousin hat uns für eine Woche während der Schulferien besucht und hat mit mir in meinem Kinderzimmer übernachtet. Mein Cousin hatte einen String seiner Freundin mit dabei und meinte, dass Frauen so etwas tragen. Ich sollte ihn anziehen. Ich wollte eine Frau sein und hab die Unterwäsche übergezogen. Er hat mich bewundert. Über die Tage hiweg ist es immer schlimmer geworden. Er mich angefasst und ist mit Fingern in mich eingedrungen, sowohl vaginal als auch anal. Ich musste ihn auch anfassen. Zuletzt musste ich Marmelade von seinem steifen Penis schlecken, bis er gekommen ist. Ich hatte gesagt, dass ich das nicht will. Dass er aufhören soll mich anzufassen. Aber er meinte, dass brave Mädchen so etwas tun. Sonst sagt er meinen Eltern, dass ich kein braves Mädchen bin. Dann kam bei einem mal mein Vater ins Zimmer. Wortlos ist er wieder gegangen. Die einzige Konsequenz war, dass mein Cousin nicht mehr zu Besuch kam. Zur Sprache kam das nicht mehr.
Meine Mutter hatte mir Jahre später anvertraut, dass sie als Jugendliche vergewaltigt wurde. Ich habe sie dann gefragt, warum der Missbrauch durch meinen Cousin nicht aufgearbeitet wurde. Sie meinte dann, dass wir noch Kinder gewesen wären und uns ausprobiert hätten.

Unbekannt weiblich

Deutschland – 31.01.2025

Ich war 21. Er war erst mein bester Freund und später dachte ich wir könnten mehr sein. Wir waren gemeinsam bei Freunden im Garten. Ich trank 2 Bier und einen Schnaps und war gut drauf. Er war merklich betrunken. Wir liefen heim und es wurde intim. Wir hatten zu einem früheren Zeitpunkt eine bestimmte praktik de Körperrückseite probiert, jedoch abgebrochen weil es mir weh tat. An diesem Abend wollte er es wieder, ich nicht. Mittendrin begann er diese Körperöffnung zu benutzen. Mein Versuch zu schreien endete mit meinem Gesicht im Kopfkissen. Ich lag auf dem Bauch und hatte keine Chance mit gegen 145kilogramm zu wehren. Erst als ich vor Schmerzen erbrach hörte er auf, legte sich hin und schlief friedlich ein. Ich ging ins Bad und blutete. Anschließend oackte ich meine Sachen und fuhr in meine eigene Wohnung. Am nächsten Tag stellte ich mich im Krankenhaus vor denn das bluten hörte nicht auf und wurde ärztlich versorgt. Als es publik wurde hörte ich aus dem gemeinsamen Freundeskreis Vorwürfe und ich stelle mich in eine Opferrolle, er wäre ja betrunken gewesen und wir hätten das ja vorher schonmal probiert. Ich wäre selbst daran schuld gewesen….

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich war 14 Jahre und frisch mit meinem Freund zusammen. Wir verbrachten jede freie Minute zusammen. Eines Tages war sein bester Freund bei meinem Freund. Mein Freund ging aus dem Zimmer und kam gefühlt eine Ewigkeit nicht wieder. Mein Freund hatte ein Hochbett. Ich saß darauf, als sein bester Freund kam und sich auf mich setzte&mich festhielt. Ich fragte, was das soll. Er meinte, dass es nur Spaß sei&dass ich mich entspannen sollte. Plötzlich öffnete er den Gürtel meiner Hose und zog daran. Ich wehrte mich&trat wild um mich. Ich trat ihm ins Gesicht. Plötzlich kam mein Freund rein. Ich rannte raus. Wenig später machte mein Freund Schluss & ab da war ich Mobbingopfer bis zur 10.Klasse.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Darüber sprach ich noch nie, weil Angst hatte, meinen Bachelor zu verlieren. Ich schrieb meine Arbeit bei 2 Dozenten, einer davon Dekan. Beide mochten mich, einer lud mich immer wieder zu Events ein, welche ich aber ablehnte. Als ich dann Konsultation bezüglich meiner Arbeit hatte, bat mich dieser Dozent zu ihm nach Hause zu kommen. Er habe ’nen Hexenschuss. Ich erzählte meinen Kumpel davon. Wir schmiedeten einen Plan,sodass ich schnell da rauskomme. Also ging ich hin. Der Prof. zeigte mir seine Wohnung&ließ die Tür zum Schlafzimmer offen. Es lief klassische Musik,romantisches Licht war an & die Vorhänge zugezogen. Ich hatte Angst, ging aug WC, schloss mich ein&kontaktierte meinen Kumpel. So kam ich da raus. Wenig später,eine Woche vor meiner Abgabe traf ich mich mit meinem Dekan. Er wollte sich abends 21 Uhr treffen. Ich suchte ein Café raus. Sein Kommentar war:“So wohnst du also.“ Dann machte er meine Arbeit runter & fragte wo ich nun noch hingehe. Er zielte auf etwas ab. Ich ließ mich von einer Freundin abholen.

anonymous

location not specified – 31.01.2025

Ich war 21 Jahre. Ich ging mit meiner damaligen besten zu einem Konzert von einer Metalband. Der Schlagzeuger schien mich gut zufinden. Er hing an mir und versuchte mich abzufüllen. Wir tranken sehr viel. Sein Bruder war auch dabei. Als ich im Laufe des Abends zur Toilette ging & ich wieder aus der Toilette kam, standen beide vor mir. Eine andere Frau war mit auf dem WC. Ich machte auf uns aufmerksam, sodass sie die beiden rausschmiss. Kurz darauf unterhielt ich mich mit dem Drummer. Plötzlich steckte er mir seine Zunge in den Hals. Ich wollte es nicht. Eine Freundin beobachtete das& meinte:“Komm, dir gefiel das doch.“ Kurz darauf flüsterte der Typ mir ins Ohr, dass er mit mir in den Tourbus will&zerrte mich gegen meinen Willen in Richtung Tourbus. Ich riss mich los, schnappte mir mein Bestie&ging. Auf einmal zog ein anderer Typ an meinem Arm & begleitete mich raus. Er beobachtete mich den ganzen Abend& sah nun seine Chance. Vor seiner Haustür wollte er mich küssen&mich mit in seine Wohnung ziehen. Ich verwies auf mein Bestie und ging.

Sam

location not specified – 30.01.2025

Ich war auf der Geburtstagsfeier einer Freundin. Ich hatte ein bisschen zu viel getrunken und irgendwie waren alle anderen schon schlafen gegangen. Ich saß sehr fertig auf der Treppe und wollte auch schlafen gehen, aber ein damaliger Freund von mir war noch wach. Er fragte mich ob ich mit ihm ins Badezimmer gehen möchte. Ich wusste das er etwas von mir wollte und hab deshalb nein gesagt mehrmals. Ich wollte nur schlafen. Er hat auf mich eingeredet bis ich aufgegeben habe und wir ins Nad gegangen sind. Er hat hinter dich zugeschlossen und mich ungefragt ausgezogen und mich vergewaltigt es tat so weh , weil ich komplett trocken war und das mein erstes mal war. Danach hab ich mich schlafen gelegt so weit weg von ihm wie möglich. Ich habe nicht einmal meiner besten Freundin davon erzählt , weil ich mich so vor mir geekelt habe. Als ich zuhause war habe ich bestimmt eine Stunde sehr intensiv geduscht aber die schmerzen waren immernoch spürbar. Es hat mich mehrere Tage gebraucht zu verstehen, dass das eine Vergewaltigung war. Und das ich früher darüber hätte reden müssen, weil er das gleiche mit einem anderen Mädchen gemacht hat.

anonymous

Nähe Münster – 30.01.2025

Vor ungefähr 3 Jahren war ich auf einer Haus Party. Die Jungs vom Dorf aus dem Fußball Verein und ein paar Mädels. Wenn wir müde waren hatten wir die Möglichkeit dort zu übernachten. Die Jungs schliefen oben auf dem Dachboden und ich hatte ein eigenes Zimmer wo ich bleiben konnte. Ich war total müde und wollte mich schlafen legen, als einer der Jungs ins Zimmer kam und sich einfach neben mich gelegt hat. Er hatte sich mir immer weiter genähert. Ich hab ihn mehrmals gefragt warum er in dem Zimmer ist und das ich das nicht will. Er sagte mir jedes Mal aufs Neue ich soll nicht so verklemmt sein und wir sollen uns gemütlicher hinlegen. Er machte seinen Arm unter meinen Nacken und legte sich hin. Seine andere Hand ging immer wieder zu meinem Po und iwann sagte ich garnichts mehr. Ich war wie versteinert. Er zog mich immer wieder mit seinem Arm kräftig zu sich. Ich hab in dem Moment all meine Kraft zsmgebracht und bin schnell aus dem Zimmer gerannt mit den Worten, dass ich auf die Toilette muss. Er hatte mich danach nochmal gesucht, aber ich war bei den anderen, die noch wach waren. Bis zum Morgen, blieb ich wach und holte meine Sachen aus dem Zimmer um zu gehen. Als ich die Zimmer Tür aufmachte, hörte ich wie alle Jungs fragten ob er mich gevögelt hätte und auf was für ein Niveau er Jz runter gegangen wäre. Ich bin danach nach Hause gefahren und diese Situation verfolgt mich. Ich versteinere jedes Mal wenn mir jemand so den Arm umlegt wie an dem Tag.

Celina

location not specified – 30.01.2025

Ich bin zu einem gegangen mit dem ich die Freundschaft+ beendet hatte, um noch ein paar Sachen abzuholen. Da er so weit entfernt gewohnt hat, musste ich bei ihm schlafen. Wir lagen zusammen im Bett und haben noch Filme geschaut, als er dann irgendwann anfing mich küssen zu wollen und zu berühren an intimen Stellen. Ich meinte ihm immer wieder, dass ich das nicht möchte und er es bitte lassen soll. Er machte weiter, auch als ich ihn schubste und schlug. Irgendwann „Einließ“ ich mich darauf ein, da ich einfach keine Kraft mehr hatte, mich weiter zu verteidige. Während dem S3x fing ich dann an zu dissoziieren (Bekam alles mit, aber konnte nicht sprechen und mich auch nicht bewegen). Er wusste davon und hat trotzdem weiter gemacht. Nach einer halben Ewigkeit hat er genervt aufgehört, daEs ja keinen Spaß macht, wenn ich nicht mitmache. Statt mir zu helfen mit skills, ging er ins Bad um es zu Ende zu bringen, danach ging er eine rauchen und hat die ganze Zeit genervt gestöhnt, um mir zu signalisieren, dass mein Verhalten nicht in Ordnung war. Nachdem er dann noch mehrere Zigaretten geraucht und gezockt hat, kam er dann irgendwann um mir zu „helfen“. Hinterher meinte er nur „Sorry war halt zu geil. Hatte extra gewartet, weil ich wusste, dass du her kommen würdest. Ist deine Schuld, dass du mich nicht vorgewarnt hast“ Ich bin so unglaublich wütend auf ihn, hab allerdings es erst verdrängt und erst nach einigen Monaten realisiert, dass es eine V3rg3walt1gung war.

anonymous

location not specified – 30.01.2025

Als ich (w ,damals 15) alleine zur Schule gelaufen bin, bin ich an einem Wohnblock vorbeilaufen. Eine der Wohnungen im Erdgeschoss hatte ein bodentiefes Fenster und im Fenster stand ein älterer Mann. Er stand da, zum Fenster gedreht und masturbierte. Wissend, dass ich ihn bemerkt hatte grinste er mich an und machte weiter. Ich konnte in diesem Moment irgendwie nicht wirklich begreifen wie unangemessen und unangenehm das war und bin dann einfach weitergelaufen.

anonymous

Norddeutschland – 30.01.2025

Ich war 15 er 17. Ein Junge aus dem Schulbus gab mir das Gefühl plötzlich gesehen zu werden. Wir gingen Eis essen und danach zu ihm. Ich setzte mich bewusst nicht auf sein Bett,aus Angst er würde etwas hinein interpretieren was ich nicht wollte. Er fragte mich ob ich mich zu ihm aufs Bett setzen wollte und ich tat es. Ich saß am Fußende und er legte sich hin, fragte mich ob ich mich auch hinlegen wollte und ich tat es. Meinen Körper, der schon sämtliche Alarme ausrief, stellte ich auf stumm. Er fing einfach an mich an und zwischen meinen Oberschenkeln zu streicheln, ich krallte mich am Bett fest. Alles in mir wäre am liebsten weggerannt aber es ging nicht. Etwas sagen ging auch nicht. Mir war so übel. Erst als er fragte warum ich mich so verkrampfe schaffte ich es aufzustehen, Hausaufgaben vorzuschieben und zu gehen. Ich redete mir ein dass ich froh über diese erste „Liebeserfahruung“ sein sollte und er mich ja „nur“ gestreichelt hat obwohl sämtliche Grenzen in mir überschritten wurden. Ich schrieb es damals in mein Tagebuch. Die Seite auf der ich schrieb wie ich mich wirklich dabei fühlte riss ich raus und versteckte sie bis ich sie vor ein paar Tagen beim Aufräumen fand. Es war einfacher zu ignorieren dass er meine Grenzen überschritten hatte(vor allem als Teenager auf dem Dorf) als ihm zu sagen wie Scheisse sein verhalten war. Das war eins der Erlebnisse die mich dazu brachten meine Grenzen so oft zu ignorieren oder Menschen die sie ignorierten zu meiden.

Lizzy

location not specified – 30.01.2025

Ich war damals erst 14, hatte einen ebenfalls 14 jährigen Freund. Für mich stand auch zu der Zeit fest, dass ich erst mit frühestens 16 mein erstes Mal haben wollte, jedoch ließ ich mich dazu drängen – das erste Mal klappte es gar nicht, weil ich solche Schmerzen durch die Anspannung hatte… Ich wollte damals gar nicht, doch dachte, es gehöre nunmal zu einer richtigen Beziehung.
Am Tag danach weinte ich eigentlich nur, redete kaum und war wütend auf mich selbst, obwohl mein erstes Mal an sich keine schlechte Erfahrung war – trotzdem fühlte ich mich einfach leer.
Nach dieser Erfahrung gehörte Sex dann dazu, wobei mein damaliger Freund oft begann, als ich noch schlief, noch dazu ohne Verhütung…
Er drückte mir regelmäßig meinen Kopf beim bj hinunter, sodass ich mich fast übergab und eines nachts dann aus Angst und Frust am Boden statt im Bett bei ihm schlief, weil er meine Grenze nicht respektieren wollte und auch dann weiter machte, als ich weinte. Bis heute muss ich mich fast übergeben, wenn ich an Sp*rma denke oder bj gebe.
Er wurde mit der Zeit sexsüchtig, wobei mir das ganze viel zu viel wurde. Das lief teils soweit, dass ich um mich schlug, weinte und ihn anflehte, aufzuhören – erneut ohne Verhütung…
Ich machte mit 14 bereits 3 Schwangerschaftstests, die ich mir alleine kaufte.
Da er meine einzige Erfahrung war, dachte ich, das gehöre eben zu einer Beziehung, man müsse eben auch Opfer bringen.
Ich bin nun 18 und kaum jemand weiß das über mich.

anonymous

Am See – 30.01.2025

Es war Sommer ein schöner warmer Tag perfekt um an den See zu fahren, ich war 13 genauso wie mein dahemaliger bester Freund. Das ganze fing aber schon früher an mit Bemerkungen oder ungewolltes anfassen,aber der Tag war meines empfindenes nach der Höhepunkt. Alles begann damit als ich nach dem Schwimmen wieder an unseren Platz ging und mich hinsetzte er folgte mir später und fing dann an sich in die Badehose zu fassen und sein Wortlaut war er würde mastubieren.Nebenbei kamen so Andeutungen wie ich könnte ihm ja ein blasen und er würde gern mit mir schlafen aber ich sagte nix weil ich war baff, irgendwann war der tag auch rum und es ging zum umziehen jeder hatte seine eigene Umkleide aber plötzlich stand er in meiner und beobachtete mich beim umziehen in dem Moment habe ich mich so ekelhaft gefühlt und habe ihn versucht rauszuschickrn nachdem ich mich von dem Schock erholt hatte aber er wollte nicht gehen. Leider ging das jahrelang mit der Freundschaft so weiter das er mir zb auch plötzlich an die Brüste gefasst hat oder so. Mittlerweile ist das schon fast 4 Jahre her und ich konnte damit abschließen dank meines patners.

anonymous

niedersachsen – 30.01.2025

Teil 2 Meine Gedanken während eines Übergriffs durch einen vermeintlichen Freund.Ich liege wieder in deinem Arm deine Hände wieder an meinem Körper. Ich will weinen, will schreien aber kann nichts machen. Kann einfach nicht mehr. Will aufgeben. Du versuchst in meine Unterhose zu greifen. Ziehst sie runter. Halte deine Hand fest. Ziehe sie wieder hoch. Du versuchst dagegen zu halten. Jetzt versuchst du es über dem Stoff. Denke das bisschen könnte mich schützen. Aber du drückst deine Finger in den Stoff. Berührst mich dort wo mich ein Freund nicht berühren sollte. Versuchst mich zu „erregen“, machst diese kreisende Bewegung. Mir wird übel. Ich ziehe deine Hand weg. Du versuchst es wieder. Und wieder. Und wieder. Du ziehst mich an dich ran und drückst mich. Zu fest. Du seufzt. Meine letzte Kraft. Schaffe es zu sagen „ Ich muss aufs Klo“. Es funktioniert. Du lässt mich gehen. Nach dieser Nacht gehe ich wieder mit dir mit. Immer wieder steige ich in dein Auto ein. Du tust mir wieder weh. Immer wieder. Sagst immer wieder zu mir„ Ich soll mich nicht wehren, dann tuts auch nicht weh“.
Dass alles habe ich mit mir machen lassen weil ich so sehr jemanden braucht, dass ich mir eingeredet hab sämtliche Übergriffe wären nicht passiert oder nicht so schlimm gewesen. Ich habe erst gemerkt was dieser Mensch mit mir gemacht hat nachdem ich es geschafft habe den Kontakt komplett abzubrechen und mich nicht mehr von ihm manipulieren zu lassen.

anonymous

Niedersachsen – 30.01.2025

Teil 1 Meine Gedanken während eines Übergriffs durch einen vermeintlichen Freund. Er holte mich in dieser Nacht von einer Party ab. (ich 21, er 32)
Du sagtest du würdest mir nie etwas tun. Und jetzt bist du in meinem Zimmer, in meinem Bett. Jetzt hält dich nichts mehr davon ab mehr zu wollen. Du schiebst deine Hand unter meine Bluse. Mein BH stört dich, du ziehst ihn mir aus. Zwingst mich dazu. Deine Hand bleibt nicht an meinem Rücken, sie rutscht weiter runter. Nehme deine Hand weg, sage Nein. Aber mein Nein ist wie eine Einladung für dich. Du drückst mich runter. Dein Gewicht auf mir. Meine Hände runtergepresst. Du tust mir weh. Versuche mich zu wehren. Dein Knie zwischen meinen Beinen. Panik. Du lachst, machst meine Bluse auf.„Ich will das nicht!“Du antwortest „Ich kann doch eh nichts sehen, ist ja dunkel.“ Verpackst deine Hände an meinen Brüsten, als einen Witz. Drücke dich weg. „Hör auf, das ist kein Spaß mehr!“ Du lachst. Dein Atem an meinem Hals. Deine Stoppeln in meinem Gesicht. Der Geruch von deinem Haargel. Du bist viel zu nah. Du presst meine Hände wieder runter. Du versuchst deine Hand in meine Unterhose zu schieben. Ziehst sie runter. Endlich, die Kraft was zu sagen. „Hör auf, meine Eltern hören uns! Ich werde schreien!“ Du zögerst. Deine Antwort: „Sei froh, dass ich nicht mehr so drauf bin wie früher, dann wärst du jetzt fällig gewesen.“ Du gehst von mir runter.

anonymous

Münster – 30.01.2025

2016, er 19, ich 16.
Schon längst ein Paar, das rechtfertigt aber nicht was er tat.
Er war meine erste Erfahrung. Eines Tages musste er den letzten Zug Nachhause erreichen. Zeit für Liebeleien war nicht mehr da.
Er meinte, dass ich ihm ja einen Blasen könnte, das würde auch schnell gehen. Ich habe sowas davor nochnie gemacht und habe nein gesagt.Irgendwie konnte er mich überreden. Ich habe mich so dreckig gefühlt, so unwohl. Und dann hat er noch in mein Mund gespritzt. Wohin damit? Ich war überfordert und schluckte es widerwillig.
Zusammen bin ich nicht mehr mit ihm, aber ich war danach noch Jahre mit ihm zusammen.
Als ich dann in die neue Beziehung gegangen bin hatte ich echt Probleme mit blasen, auch wenn ich es selbst wollte.
Heute bin ich fast durch mit dem verarbeiten, aber ab und an kommt es wieder hoch.
Ich verzeihe es ihm nie wieder…

anonymous

location not specified – 30.01.2025

Als ich 14 war, sprach mich ein Mann (25) an, wir unterhielten uns über Musik und es war erst alles sehr lustig. Er tat 2-3 Monate so, als wolle er Freund und Beschützer, wie ein „großer Bruder“ für mich sein. Dann begann das Lovebombing – er sagte, ich sei eine Traum“frau“, das schmeichelte mir als fast 15-jährige, die kein Kind mehr sein wollte. Kurz darauf veränderte sich sein Verhalten, er setzte mich unter Druck und ich hatte Angst, weiter nein zu ihm zu sagen. Unsere „Beziehung“ wurde ein andauernder und sich von Mal zu Mal hochschaukelnder Kreislauf von Gaslighting, Beschimpfungen, Drohungen, Gewaltausbrüchen und dann wieder Entschuldigungen, Bedauern, Lovebombing. Ich hangelte mich von guter Phase zu guter Phase und sobald ich den Gedanken hatte, ihn zu verlassen, kam mir sein „Ich bringe dich um“ in den Sinn, dem er mit verschiedenen Angriffen auf mich in der Zwischenzeit große Glaubhaftigkeit verliehen hatte. Erst, als er mich von meiner Familie und meinen Freund*innen separiert hatte, war ich lebensmüde genug, es trotzdem zu probieren. Der 1. Versuch endete mit einer Waffe an meiner Schläfe. Polizei kam, sah und ging wieder. Als ich es später schaffte, mitten in der Nacht über Felder zum Bahnhof zu laufen, verfolgte er mich, schlug einen Mann, der mir helfen wollte, bewusstlos und würgte mich, bis mir schwarz vor Augen wurde. Er stoppte, ich ging wieder mit zu ihm. Am nächsten Tag packe ich meine Sachen und ging, diesmal lies er mich. Angezeigt hab ich ihn nie.

anonymous

Berlin – 30.01.2025

Ich war bei meinem damaligen Freund zu Hause, wir fingen an uns zu streiten. Er fing an mich zu bedrohen und schloss mich bei sich zu Hause ein. Es war schon sehr spät ich wollte nach Hause, weg von ihm, er ließ mich aber nicht. Irgendwann fing er an mich zu erpressen und sagte ,,entweder ich werfe dich jetzt raus oder du kannst bleiben aber dann musst du mit mir schlafen.“ Ich guckte nach einer Busverbindung zu mir nach Hause. Mir wurde erst eine Verbindung in mehreren Stunden angezeigt. Ich wollte auch niemanden stören um mich abzuholen oder so dazu war es schon zu spät. Also bin ich geblieben und ließ es über mich ergehen. Ich fing währenddessen an zu weinen und fragte ihn warum er einfach weiter macht, er meinte nur ,,sowas macht man doch wenn man jemanden liebt.“ Er rief danach seinen besten Freund an und beide probierten mir zu erklären, dass sowas in Ordnung ist und Männer/Jungs sowas machen müssen, weil Frauen nunmal das Geschlecht wären, welches sich eher die sexual Partner aussuchen könnte, Männer müssen halt alles nehmen was sich gerade ,,anbietet“ oder da ist. Ich hatte lange Zeit danach noch Albträume und wachte weinend auf. Ich habe viele aus der Zeit und der Beziehung verdrängt. Er hat sich bis vor einiger Zeit noch immer wieder bei mir gemeldet. Heute geht es mir sehr viel besser. Das ist fast 10 Jahre her.

N

location not specified – 30.01.2025

Um zur Schule zu kommen musste ich ca. 5 Minuten zur Bushaltestelle laufen. Irgendwann sah ich immer einen älteren Herren (ca. 60) auf einem Fahrrad, irgendwann grüßte er mich. Ich grüßte natürlich zurück, das gehört sich ja so. Wir grüßten uns nun jeden morgen, er fing auch an sich mit mir zu unterhalten. Irgendwann lud er mich zu sich ein, seine Frau würde auch Kuchen backen usw. es ist ja bald Ostern da kann ich ihn ja mal besuchen. Ich verneinte, fühlte mich unwohl, erzählte es zuhause. Man nahm mich nicht ernst. Eines Morgens auf offener Straße küsste mich der Mann. Ich rannte so schnell ich konnte zum Bus. Hab den ganzen Tag in der Schule geweint, eine Freundin überredete mich es unserer Lehrerin zu sagen. Sie rief meine Mutter an, mich konnte aber niemand abholen, ich musste bleiben. Ich sah den Mann nie wieder, ging für ca. 2 Wochen gemeinsam mit der Nachbarin zum Bus. Meine Eltern haben nie gefragt was los war. Ich war damals 12.

Anonymous

D – 30.01.2025

Ich war 24 und hatte ein spontanes Date mit einem Typen, mit dem ich über mehrere Wochen hinweg geschrieben hatte.
Wir trafen uns auf einen Spaziergang und quatschten, als es anfing zu regnen, drängte er immer mehr darauf, in meine Wohnung zu gehen. Als der Regen stärker wurde, stimmte ich letztendlich zu und dachte mir nichts dabei, weil wir uns wirklich super verstanden haben.
Wir gingen zu mir und quatschten dort weiter.
Irgendwann küsste er mich, womit ich noch einverstanden war. Er wollte jedoch schnell mehr. Als ich ihm mitteilte, dass ich das nicht wollte, tat er so, als wäre das ok für ihn. Wir unterhielten uns weiter, bis er wieder anfing touchy zu werden. Ich lehnte erneut ab. Dieses Mal ignorierte er mein mehrfaches “Nein”.
Er war 1,90m groß und muskulös. Ich war ihm körperlich unterlegen, was er ausnutzte, um mich stückweise auszuziehen. Ab diesem Zeitpunkt war ich wie gelähmt.
Er drang mehrfach mit seinen Fingern vaginal und anal in mich ein. Ich ließ es regungslos über mich ergehen. Es fühlte sich an, als würde ich der Situation von außerhalb meines Körpers zusehen. Dann penetrierte er meinen Mund mit seinem Penis und kam. Danach tat er so, als wäre nichts gewesen und ich bat ihn nach Hause zu gehen.
Wochenlang redete ich mir ein, dass ich selbst schuld war, weil ich ihn in meine Wohnung ließ. Ich machte eine Therapie und habe damit meine Verbeamtung auf’s Spiel gesetzt. Angezeigt habe ich es nie. Er wäre vermutlich sowieso ohne Strafe davon gekommen.

N

location not specified – 30.01.2025

Ich war 14 Jahre alt, meine Eltern übers Wochenende nicht da. Ich hatte ein paar Jungs zu besuch. Wir waren schon eine Weile befreundet. Abends kiffte ich das erste Mal und wir tranken auch alle ein bisschen Wein. Als ich völlig zugedröhnt auf meinem Hochbett lag kam einer der Jungs (damals 16) zu mir ins Bett und vergewaltigte mich. Während die anderen im Raum war. Niemand sagte etwas, auch ich nicht.

anonymous

location not specified – 30.01.2025

Ich war mit einer Freundin im Schwimmbad- wir wollten uns einfach nur einen schönen Nachmittag nach der Schule machen…
Wir saßen im Nichtschwimmerbecken auf den Stufen des Ein- und Ausgangsbereiches und haben uns ganz normal unterhalten und über Witze gelacht.
Plötzlich kam ein Mann ca 40 Jahre alt von der Seite zu mir heran und legte mir unter Wasser eine Hand auf den Fuß.
Mit der anderen strich er mir über die Innenseite meiner Oberschenkel hoch über den Bauch und kniff mir in die Backe.
Er zog mich zu sich heran und sagte nur „Na du süße? Alles klar bei dir?“
Ich habe mich unglaublich erschrocken und einfach so schnell ich konnte aus dem Becken raus gerannt. Er hat noch versucht mich am Fuß festzuhalten…

Meine Freundin hat mich dann gezwungen zum Bademeister zu gehen, weil wir ohne unsere Eltern da waren.
Es war mir so unglaublich unangenehm, dass ich einfach nur daneben stand und auf den Boden geguckt habe, als sie dem Bademeister erklärt hat was passiert ist und auf den Mann gedeutet hat.
Der meinte einfach nur wir sollen uns „nicht so anstellen“ und der wollte sich sicherlich „nur nett unterhalten“.

Ich bin danach nie wieder in dieses Schwimmbad gegangen und habe meiner Freundin verboten es unseren Eltern zu sagen- weil ich mich so geschämt habe…
Es haben genug andere- Erwachsene- mitbekommen und niemand hat etwas gesagt oder getan.

Ich war gerade erst 11 Jahre alt.

anonymous

DACH – 30.01.2025

ich hatte eine lockere affäre mit einem typen. der sex war wirklich gut, er war einfühlsam, es war schön. doch wenn ich bei ihm im bett lag galten seine regeln, alle meine versuche eine Liebesbeziehung aufzubauen ignorierte er, es ging immer nur um sex. aufgrund traumatischer Erfahrungen, bin ich bedürftig, habe viel an mir gearbeitet aber ein grosses wunsch ist eine liebesbezihung. ich rutschte bei vollem bewusstsein immer häufiger in eine co-abhänigkeit, er spührte, das ich mehr als sex will und benutzte mich nur für das. am morgen wenn wir aufwachten küsste er ungefragt meine brüste, er nahm sich immer das an meinem körper, was er gerade geil fand, ja seine berührungen und küsse waren schön, aber es schwingte immer eigennnutz mit – nach den treffen ging es mir elend, bin müde, habe nur geschlaffen, kam mehrere tage nicht mehr richtig in die gänge, fühlte mich benutzt , ausgenutzt und minderwertig. ich konfrontierte ihn immer wieder wenn ich nicht wollte, er küsste einfach meine brüste und sagte, du hast kein recht meine fürsorge in frage zu stellen. es ist nicht körperliche gewallt, sondern eine subtile form von psychischem missbrauch das in mir etwas kaputt macht und mich vom heilen abhält.

anonymous

Germany – 30.01.2025

I was visiting my friend and her big sister celebrated her birthday that evening. Their parents were not home (my friends and me were about 17/18, the sister and her guests about 26-30). It was a really small party, all together we were maybe 10 people. I drank my favorite (Rum-Coke) and only had one glass of it, when her sisters friend offered me a new one. I felt save and took it. He started to walk with me, away from the house and the people (into fields and forest). But some of the others also started to walk around the area so we turned around and walked back. Short time after I arrived back at the house I couldn’t move, walk or talk anymore. He had put something in that drink. I’ve not been at the hospital or police about this because then her parents and my parents would have gotten in trouble because I was underage and drinking rum. So I just had to wait till it got better. Worst 24 hours ever, I was miserable.

anonymous

location not specified – 30.01.2025

Ich war damals 18 und hab aus Flucht vor meinem Elternhaus bei meinem damaligen Freund gewohnt, der weder sein Leben noch sich selbst im Griff hatte. Natürlich war mir das zu der Zeit nicht bewusst. An einem Abend waren wir zusammen im Stammclub. Der Abend war schön. Auf dem Rückweg sind wir nach Hause gelaufen, die Strecke war nicht weit und wir waren auch etwas betrunken. Irgendwann kamen uns 3 Typen entgegen, die mir hinterherpfiffen, weil ich ein sehr knappes Minikleid, halterlose Strümpfe und Lackstiefel trug. Und anstatt mich zu schützen, hat mein Freund den Rock am Hintern hochgezogen und irgendwas widerliches gesagt. Ich war so außer mir, dass wir uns anfingen zu streiten. Ich habe geweint und mein Partner ließ mich einfach auf der Straße stehen und lief weg. Nach einige Zeit fand ich ihn. Er hatte noch mehr Alkohol getrunken und war ziemlich voll. Auf Knien hab ich ihn um Entschuldigung gebeten und angefleht, dass wir zusammen nach Hause gehen. Irgendwann stand er auf und lief vor. Ich weinte immer noch und er riss mich am Arm hinterher, ich stolperte und er schliff mich eine Weile über den Boden bis meine Knie blutig waren, während er mich beleidigte. Ich kann mich kaum erinnern, wie wir es nach Hause geschafft haben. Er brüllte und schimpfte, dass ich endlich aufhören solle zu weinen, stellte laut Musik an und kam kurze Zeit später zu mir und wollte Sex. Mein Nein blieb ungehört. Am nächsten Tag wusste er nicht mehr, was passiert war.

L

Bremen – 30.01.2025

Ich war etwa 30 und machte mit meinem Freund Urlaub in Barcelona. Wir haben in dieser Zeit beide sehr viel Alkohol getrunken haben. An einem Abend tranken wir ziemlich spät nachts in einer Bar. Ich war todmüde und sturzbetrunken, doch mein Freund wollte noch nicht nach Hause. Ich ging vor die Tür, um frische Luft zu schnappen, setzte mich auf eine Bank und machte die Augen zu. Alles drehte sich und ich war so müde. Nach einigen Minuten kam eine Gruppe von ca. 5 Männern vorbei, die sich auf Spanisch über mich lustig machten. Ich spreche kein Spanisch, aber es war deutlich, dass sie mich auslachten, weil ich betrunken und alleine vor einer Bar zusammengesackt war. Einer der Typen machte noch einen Spruch und griff mir dabei an die linke Brust, dann zogen sie weiter. Ich erinnere mich genau, wie eklig sein Griff sich durch den dünnen Stoff meines T-Shirts angefühlt hat. Und wie wehrlos ich durch den Alkohol war.
Kurz danach kam mein Freund endlich aus der Bar und wir liefen zu unserer Unterkunft. Auf dem Weg brach ich in Tränen aus und erzählte ihm, was passiert war. Er reagierte lieb und nahm mich in den Arm. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass mein Freund noch am selben Urlaubswochenende wütend auf mich war, weil ihm der Sex, den wir dort hatten, nicht ausreichte. Der Urlaub endete mit einem großen Streit und ich saß am Ende weinend im Flugzeug.
Es hat Wochen gedauert, bis mir klar wurde, dass ich an der Sache vor der Bar nicht selbst schuld bin, nur weil ich so betrunken war.

anonymous

location not specified – 30.01.2025

Während wir Auto fuhren, legte mein Vater seine Hand stets auf meinen Oberschenkel. So, dass seine Finger auf der Innenseite ruhten, oft auch streichelnd, sodass er gelegentlich mit seiner Hand an meinen Intimbereich kam. Irgendwann brachte ich den Mut auf zu sagen, dass ich das nicht möchte. Schlug seine Hand weg. Er lachte darüber und legte seine Hand immer wieder auf meinen Schenkel. Jede Autofahrt spielte sich dies so ab. Das gleiche, wenn er mir auf den Po schlug oder mich umarmte, ohne dass ich es wollte. Ein Mal, beim Versuch einer Umarmung zu entfliehen, stolperte ich, fiel zu Boden und stieß mir dabei den Kopf an der Wand. Er fiel mit mir, auf mich, lachend. Ich wand mich unter seinem Gewicht und versuchte ihn dazu zu bewegen von mir herunter zu gehen, doch er lachte nur weiter und nutze die Gelegenheit für seine Umarmung. Als ich ca. 13 war, waren wir alleine in Urlaub. Immer wieder hat er mir Küsse aufgedrückt, die ich nicht wollte. So auch in diesem Urlaub. Mehrmals wich ich vor meinem Vater zurück, teilte stets mit, dass ich das nicht will. Letztendlich hatte ich seine Lippen auf meinen und seine Zunge in meinem Mund. Es war nur ein kurzer Moment, doch es reichte. Er entfernte sich grinsend von mir, ich spuckte ihm ins Gesicht. Er wurde wütend auf mich und sorgte dafür, dass ich mich schuldig fühlte.
Heute weiß ich es einzuordnen.

J

location not specified – 30.01.2025

Ich war 15 Jahre. Wollte dazu gehören und bin in einen Freundeskreis gerutscht wo alle ein paar Jahre älter waren. Wir haben zusammen gesessen und gefeiert. Nach dem 1ten Getränk ist meine Erinnerung weg. Am nächsten Morgen bin ich Zuhause Wach geworden. Ich bin darauf hin ohne zu wissen wieso in eine Depression gerutscht mit aufenhalt in einer Klinik. Als ich danach wieder in die Schule kam redeten alle über mich. Es wurden Nackt Videos von mir umher geschickt. Es wurden Sex Videos von mir umher geschickt. Meine Mutter war die einzige die für mich gekämpft hat, alle anderen haben gesagt ich soll die Anzeige zurück nehmen. Schließlich sind die Jungs ja noch im Wachstum und Wollen ihre Zukunft nicht meinetwegen Zerstören.

anonymous

location not specified – 30.01.2025

Ich war 21 und hatte nich von meinem damaligen Freund (24) in die Beziehung manipulieren lassen.
Nach einem halben Jahr fing er an mich ständig verändern zu wollen. Weil ich ja nach ihm keinen anderen finden würde, wenn ich mich nicht mehr schminken würde, mir die Haare nicht auffälliger färben würde oder mehr Sport machen würde. Ich hungerte mich für ihn bis an die Grenze zum Untergewicht. Was auch wieder falsch war, weil ich Bauchmuskeln bekommen sollte.
Einmal hatten wir Sex und ich fing an zu weinen, weil ich mir Sorgen um meinen Vater machte. Er zog es weiter durch bis er kam und meinte dann, dass ich mich nicht so anstellen soll und mal mehr gute Laune haben soll.
Ein anderes Mal wollte er unbedingt Sex als ich meine Tage hatte. Ich wollte auch. Aber wollte kein Kondom nutzen und ohne war es ihm zu eklig. Also penetrierte er mich anal. Ich versuchte ihn von mir wegzudrücken und weinte vor Schmerzen. Aber er hielt einfach meine Hand fest und zog sein Ding durch.
Ich hatte danach tagelang schmerzen und blutete aus dem Anus. Vor Scham traute ich mich nicht einmal zum Arzt.

Als ich mich von ihm trennte, durfte ich mir anhören, dass das ja immer so läuft mit uns Frauen. Und, dass er es ihnen nie Recht machen kann. Heute hoffe ich einfach nur noch, dass er die Frauen vor und nach mir besser behandelt hat, weil es niemand verdient hat so behandelt zu werden.

anonymous

location not specified – 30.01.2025

Ich war 12, er war mein Lehrer. Ich habe ihn bewundert, weil ich das Fach, welches er unterrichtete geliebt habe. Eines Tages nutzt er aus, dass ich alleine in der Mittagspause im Schulhaus bin. Er bittet mich in den Klassenraum und sperrt uns ein. Er verlangt von mir Dinge, die ich noch gar nicht begreife. Will, dass ich seinen Penis in meinen Mund nehme und missbraucht mich anschließend vaginal und anal.
Und das war nur das erste von vielen folgenden Malen, an denen er mich missbraucht hat. In einer anderen Situation waren noch mehr Männer beteiligt, aber der Haupttäter blieb derselbe.

lulu

location not specified – 29.01.2025

Als ich 18 war, hatte ich Probleme in meiner Beziehung, da mein Freund (24) nicht verstehen konnte weshalb ich manchmal keine Lust hatte auf Sex. Er hat mir vorgeworfen ihn als Übungsobjekt zu benutzen, um einfach nur „Nein“ sagen zu üben. Oder dass ich seine guten Jahre („Prime“) vergeude. An einem Morgen lagen wir zusammen im Bett, und ich habe zwei Mal Sex abgelehnt, da ich mich an dem Tag in einem Gedankenkarussell befand und mich nicht auf Sex oder Lust konzentrieren konnte. Ich wollte einfach nur mit ihm dort liegen. Er war frustriert. Wir kuscheln weiter und ich schlafe ein, während ich in Froschposition auf seinem Bauch liege, nichts ungewöhnliches für uns. Ein bisschen später wache ich halb auf durch seine Berührungen. Auf einmal fängt er an mit mir Sex zu haben und ich bin plötzlich hellwach. Geschockt. Er redet kein Wort mit mir, schaut mich nicht mal an um zu sehen wie es mir geht. Ich hatte das Gefühl ich war gar nicht wirklich Teil der Situation, nur mein Körper. Er wird immer lauter und Aggressiver und mein ganzer Körper ist gelähmt. Irgendwann tut es so unglaublich weh dass ich ihn endlich stoppe. Bis zu dem Punkt hatte er kein Wort mit mir geredet. Er fragt mich nur ob er in meinem Mund weitermachen kann, wenn es unten zu doll weh tut. Ich wusste dass es nicht richtig war was gerade passiert war, aber es hat unglaublich lange gedauert bis ich verstanden hatte dass das eine Vergewaltigung war.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Mein damaliger Freund wollte mit mir schlafen, aber ich wollte nicht, da es mir nicht gut ging. Ich war kurz vor einer Panikattacke. Er wollte mich überreden, aber ich habe es irgendwann ignoriert. Dann hat er es trotzdem gemacht, nach mehreren Neins, aber ich konnte nicht reagieren, da ich dann eine Panikattacke hatte (die nicht sichtbar war) und bewegungslos da lag.
Es ging lange, bis ich realisiert habe, was mir passiert ist und wenn ich die Geschichte hier aufschreibe fühlt es sich an, als ob es nicht meine wäre.

Als ich ihm irgendwann von meinen Panikattacken und depressiven Gedanken erzählte, hat er übrigens geweint, weil ich dadurch seine Probleme nicht ernst nehmen würde. Und Fun Fact: Ein paar Monate später hat er mich verlassen weil ich zu dramatisch bin. Habe ihn nie vermisst.

J.

Schweiz – 29.01.2025

Er sagte mir, er sei 23 als wir uns kennenlernen (ich war 16). 3 Jahre später erfuhr ich über die Schwester zufällig dass er 4 Jahre älter war als er mir sagte, mich bewusst vorsätzlich angelogen hatte, da er befürchtete dass ich nicht mit ihm zusammengekommen wäre, hätte ich das wahre Alter gewusst. Als ich ihn damit konfrontierte, und er Angst bekam, dass ich ihn verlasse, fuhr er mit seinem Auto und mir als Beifahrerin mit vollem Tempo auf eine Mauer zu. Er wollte uns beide umbringen – weil er Angst hatte dass ich mich von ihm trenne. Er bremste kurz vor der Mauer. Als ich mich kurze Zeit später von ihm trennte, verfolgte er mich, drückte mich zu Boden, drängte mir seinen Kuss auf. Es hat noch weitere 4 Jahre gedauert, bis ich es schaffte mich zu trennen (und auch das nur unter grosser Angst). Bis heute habe ich kaum jemanden davon erzählt- Die Scham muss die Seite wechseln.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Hey ich damals 15 lernte über Freunde einen Mann kennen der mir zuerst sein Alter nicht verriet bis wir uns Liter trafen und ich nichtmehr nach fragte er schien mir so mitte 20 zusein. Er erzählte mir nach einer Zeit als ich bereits mit ihm geschlafen hatte das er 29 bald 30 sei was für mich zu diesem Zeitpunkt kein Problem zusein schien weil er mir die Rosarote Brille aufsätzte und mir sehr viel verspielte. Am Ende der Beziehung fand ich heraus das er mit Drogen Geschäfte machte und Arbeitslos war und er mich nur für Geld(ich hab all mein Geld für ihn aus) und Sex ausnutzt.Ich bin mir seitdem aber zufein um damit zur Polizei zugehen weil es mir peinlich ist

Nyra

D – 29.01.2025

Mein damaliger Freund hat mich ein paar Mal zu ungeschützten Sex gezwungen weil er mich gegen meinen Willen schwängern wollte, er hat mir auf vielen Arten gedroht, im Urlaub im Ausland hat er die Situation ausgenutzt und mich gedrängt ihn dort zu heiraten. Ich habe mehrmals versucht mich zu trennen, aber der Missbrauch und das schüren der Angst war sehr groß. Ein Bekannter von ihm schlug ihm vor, dass er mich töten könne, wenn er wollte. Nach ein paar Jahren konnte ich mich endgültig von ihm trennen. Leider fing dann das Stalking an, die Polizei konnte/ wollte mir nicht helfen. Also habe ich versucht durch verschiedene Strategien sicher zu bleiben und habe gehofft, nicht ein Teil der Femizid-Statistik zu sein. Mit meinem Umfeld kann ich bisher über fast alles nicht sprechen – ich traue mich nicht und ich versuche es im Alltag soweit zu verdrängen und nach vorne zu schauen.

Butterfly

Tyrol – 29.01.2025

Mit 5s- 10a sexuell genötigt. Mit 13a von der ersten großen „Liebe“ und dessen Freund vergewaltigt und mit 33a nochmal von einem Fremden… Betroffene… bitte gebt nie auf. Es ist hart, aber das weiterkommen lohnt sich

Jana

Köln – 29.01.2025

2.T:
Sie war auf den Job angewiesen, ich nicht. Ich habe ihr nie übel genommen, dass sie nicht gekündigt hat. Aber sie verstand sich nach wie vor gut mit ihm und er musste den Laden bald schließen. Er war eh sein bester Kinde und das so viele Menschen mitbekommen haben, was passiert ist, hat sicherlich auch nicht geholfen.

Jahre später, saß ich mit ihm wieder am Tisch. Weil meine Freundin Kontakt zu ihm gehalten hatte. Es ging ihm schlecht und er tat mir leid. Also entschuldigte ICH mich.

Noch Jahre später, habe ich verstanden, dass ich mich mit hätte schämen müssen und erst recht nicht entschuldigen oder gar mit ihm an einem Tisch hätte sitzen müssen.

Jana

Köln – 29.01.2025

Ich habe während des Abis in einer Dorfkneipe gekellnert. Es war normal, dass wir Kellnerinnen, auch mal ein Bier oder einen Schnaps oder auch mal zwei, drei mitgetrunken haben. Der Chef hat es noch viel mehr getan.
Ich beendete meine Schicht und der Chef wollte noch weiterziehen und ich kam mit. Schon im Taxi nahm er immer wieder meine Hand und schon sie auf seinen Schritt, ich zog sie immer wieder weg. In der nächsten Kneipe war es laut und ich musste mich nah an ihn heran beugen um ihn zu verstehen, er küsste mich. Ich wusste gar nicht wie mir geschieht und ich brauchte einen Moment bis ich meinen Kopf schnell zurück zog. Ich wollte unbedingt gehen, aber ich traute mich nicht. Ich wusste nicht wie ich ihm sage, dass ich gehe. Eigentlich wollte ich auch wirklich nicht mehr in ein Taxi mit ihm steigen, aber ich tat es und es war schlimmer als auf dem Hinweg. Er setzte mich zu Hause ab und ich bin heulend zu meinen Eltern im Schlafzimmer. Die haben nicht wirklich verstanden was los war und ich wollte es dann auch lieber erstmal mit mir alleine ausmachen. Am nächsten Tag kündigte ich per SMS.
Die beste Freundin meiner Mutter hat ihn in seiner Kneipe lautstark zur Rede gestellt. Er wollte danach nochmal mit mir sprechen, ich habe mich darauf eingelassen. Habe mit niemanden mehr darüber geredet, weil ich nicht wusste ob ich selbst schuld bin und mich so geschämt habe, dass wir uns geküsst hatten. Meiner besten Freundin, die im der selben Kneipe arbeitete, erzählte ich es. 1.T

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Als ich 19 war, hatte ich einen Freund. Eigentlich hatte ich immer gerne und mit Konsens Sex mit ihm. Aber nach einer Weile hat es angefangen, dass er mich nachts geweckt hat, wenn er Lust auf Sex hatte. Dabei hat er mir, während ich noch schlief, immer einfach zwischen die Beine gegriffen. Ein einzelnes Nein hat nie gereicht, damit er aufhört. Er hat immer versucht mich zu überreden. Lange habe ich gedacht, dass das normal sei und halt dazu gehöre, schließlich hatte ich sonst ja gerne Sex mit ihm. Es hat Jahre gedauert, bis ich verstanden habe, dass er eine Grenze überschritten hat und ich ihm keinen Konsens geben kann, während ich schlafe.

C

location not specified – 29.01.2025

Ich bin 22. Ich habe seit ich klein bin meine Eltern immer beim Sex gehört und auch oft gesehen. Als meine Geschwister und ich etwas im Fernseher geschaut haben, gingen meine Eltern aus dem Wohnzimmer in die Küche und hatten dort Sex dies kam viele Male vor auch an anderen Orten, aber wir Kinder waren immer mindestens in Hörweite. Es war bei ihnen normal. Während des Mittagsschlafs, hörten wir unsere Mutter, wie sie sich unter der decke selbstbefriedigte. Damals waren meine Eltern noch mit einem ihrer Nachbarn befreundet und wir assen oft mit ihnen Abendessen. Dort sass ich oft auf dessen Schoss und erfasste mir zwischen die Beine. Der Nachbar, der damals knapp 50 jahre alt war, nahm mich oft, unter dem Vorwand, dass ich auf seinen neugeborenen Sohn aufpassen soll, mit in sein Schlafzimmer. Dort zog er seine Hose aus und forderte mich auf seinen Penis an zu fassen. Er rieb sich dann an mir und fasste mich überall an, bis er sich umdrehte und in ein Taschentuch ejakulierte. Als dies anfing, war ich 4 Jahre alt. Dies ging weiter, bis ich ca. 9 Jahre alt war. Er erschoss damals meine Katze, ich wollte nicht mehr zu ihm. Er war der Friedensrichter in meiner Umgebung. Als meine Eltern sich mit ihm zerstritten, führte ich dies mit meinem Bruder weiter. Meine Eltern haben meinen zwei jahre jüngeren Bruder und mich oft stundenlang in den Dachstock gesperrt. Wir hatten nichts und spielten Doktorspiele. Bis es zum petting kam. Er forderte später mehr. Wehren war keine Option.

Zoey

location not specified – 29.01.2025

Ich war 16 und er fast 19. Ich glaubte es ist wahre Liebe und Vertrauen da, denn ich war noch Jungfrau und er versicherte mir vorsichtig zu sein. Jung und naiv oder? Er leistete gute Überzeugungsarbeit und ich redete mir ein dass ich das auch will. Schliesslich wollte ich es ja hinter mir haben. Doch es wurde mir zu viel beim Ersten Mal, es schmerzte und ich weinte. Er bemerkte es zwar, wollte aber nur fertig machen. Ich war versteinert, wollte aufhören doch er machte trotz Schmerzen fertig. Die nächsten Male in der Beziehung wurden durch mehr Forderungen geprägt, auch Sachen aus Pornos oder sonstige Ideen. Ich solle ja nicht so prüde sein, er machte mir anderweitig Druck oder ein schlechtes Gewissen was aber wieder durch Geschenke und Aufmerksamkeiten maskiert wurde. Wir sind ja schliesslich in einer Beziehung. Jedes Mal als wir uns sahen, gings nur um das Eine und ich ekelte mich immer wie mehr vor mir selbst, wusste aber nicht warum. Ich habs ja zugelassen, er war mein Freund und es war doch Liebe? Lange bemerkte und erkannte ich diese Sexualisierung von mir selbst und die Manipulation in dieser Beziehung nicht. Dieses Bewusstsein, kam erst Jahre später. Trotz Flashbacks, konnte ich aber endlich bestimmen was ich will oder nicht, ohne ein schlechtes Gewissen oder Gefühl zu haben.

Yola

location not specified – 29.01.2025

Es war Halloween. Er war betrunken, zu betrunken, um sich selbst abzuschminken also tat ich es für ihn. Er schlief in meinem Bett, während zwei unserer Freunde auf der Couch im selben Raum lagen. Ich trug kurze Sachen, nichts Ungewöhnliches. Doch genau das machte es ihm leicht.

Während ich schlief, zog er mich aus. Ich wurde wach, als er versuchte, in mich einzudringen. Ich war müde, mein Körper wie eingefroren. Ich sagte Nein. Einmal. Zehnmal. Dreißigmal. Doch er hörte nicht auf. Und irgendwann tat er es einfach. Er wusste, dass ich die Pille nahm Erlaubnis. als wäre das eine

Danach entschuldigte er sich. Doch am nächsten Morgen sagten die anderen, sie hätten nichts gehört. Sie glaubten mir nicht. Also begann ich, mir selbst nicht mehr zu glauben. Vielleicht war es doch kein Übergriff? Vielleicht wollte ich es ja doch? Und weil ich dachte, es wäre meine Schuld, ließ ich mich noch einmal auf ihn ein. Ich redete mir ein, dass es dann vielleicht keine Vergewaltigung war, wenn wir zusammen wären. Doch er wollte nicht warten, bis ich mir sicher war, nach zwei Wochen hatte er die nächste.

Drei Jahre lang habe ich nicht verstanden, was mir angetan wurde. Drei Jahre lang dachte ich, ich hätte kein Recht, mich zu beschweren, weil ich danach noch einmal zu ihm zurückging. Erst als die Flashbacks begannen, als Freunde und mein Therapeut mir erklärten, was wirklich passiert war, konnte ich es sehen: Es war Vergewaltigung.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich war 14 als mein Onkel anfing mich zu Geburtstagen, zu Pfingsten oder anderen Feierlichkeiten, oder immer wenn er mich sah, zu küssen. Nicht auf die Wange, sondern auf den Mund, ich wollte das nicht, hab mich aber nie getraut etwas zu sagen. Ich dachte das wäre normal und ich konnte mir denken, was meine Familie sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Deswegen hab ich nichts dagegen gesagt und hab ihn mich küssen lassen. Nach 6 Jahren konnte ich dann zu Halloween nein sagen, laut und deutlich. Im ersten Moment hat er das nicht akzeptiert und wollte mich drängen ihn trotzdem zu küssen, aber ich blieb stark. Ein paar Monate später hat er sich entschuldigt und macht es heute immernoch. Ich bin jetzt 23 Jahre alt und die Entschuldigung tut mehr weh, als die ganzen 6 Jahre davor.

Laura

location not specified – 29.01.2025

Ich war mit meinem Mann (frisch verheiratet)im Urlaub. Er hat kurz nach der Hochzeit angefangen, sein wahres Gesicht zu zeigen: rassistische und antisemitische Äußerungen, sehr frauenfeindliche Äußerungen und er wollte, obwohl wir uns vor der Hochzeit einig waren, dass wir kinderlos bleiben, mich auf einmal zum Kinder bekommen zwingen. Habe meine Pillenstreifen in diesem zweiwöchigen Urlaub mehrfach in der Mikrowelle gefunden und wenn ich nicht gemacht habe, was er wollte, ist er extrem aggressiv geworden, hat sich betrunken und mir gedroht, sich vom Balkon des Gebäudes im achten Stock zu werfen. Nachts hat er mich zwei Mal im Zimmer eingesperrt (es gab nur einen Schlüssel) und ist zu Freunden gegangen. Einmal hat er mich abends über Nacht auf dem Balkon ausgesperrt. Wenn wir auswärts essen waren und ich nicht gegessen habe, was er bestellt hat (ich lebe vegan, er nicht), hat er mir gedroht und mir mehr als einmal ein Messer an den Hals gehalten. Zu sexuellen Nötigungen kam es in dem Urlaub jede Nacht. Schulden habe ich wegen ihm auch. Zum Glück haben wir noch in verschiedenen Ländern gelebt und ich habe mich direkt nach dem Urlaub scheiden lassen. Angezeigt habe ich es nicht und ich wünschte, ich hätte mich mehr gewehrt.

Angelina

location not specified – 29.01.2025

Mein Exfreund schlug mich damals, sehr viel und auch sehr schlimm. Als „Entschuldigung“ dafür vergriff er sich an mir, jede Nacht, während ich schlief. Er sagte immer, wenn ich wach wurde dabei, er wollte sich so entschuldigen und mir schöne Träume bescheren… mein Nein ignorierte er.
Bis heute weiß das niemand, ich wollte mich nicht noch mehr schämen müssen

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Wir waren Kinder. Meine Schwester, mein Bruder und ich. Ich war ca. 7 oder 8, meine Geschwister jünger. Der Beste Freund meiner Eltern, ein Berufsmagier, mit Shows für Kinder. Für uns immer spannend, er war viel und immer spontan bei uns zu Hause, er gehörte zur Familie. Irgendwann fing er an mich anzufassen. Immer häufiger, heimlich, auch Nachts. Zum Glück nie mehr. Ich begriff Anfangs nicht, dass das nicht normal ist. Bevor ich alt genug war, verstarb er plötzlich. Meine Geschwister vertrauten mir an, dass er das alles auch bei ihnen gemacht hat. Meine Eltern wissen bis heute nichts davon, weil sie ihn so gemocht haben, behielten wir es für uns. Wir sind uns einig, dass er sich vermutlich umgebracht hat, da wir älter wurden und definiv nicht die einzigen Kinder waren.

anonymous

Austria – 29.01.2025

When I was in Kindergarten (around 4 years old) we went to a park. Me and some other kids were playing around in the Park with small squirt guns. We liked to hide in the bushes to play and the kindergarten teachers didn’t quite pay a lot of attention to us.
One of the older boys, I think maybe 2 years older than me, took away my squirt gun and I was really upset and wanted it back. He told me I will get it back as soon as I come with him into the bushes and „do something with him“.
I agreed and he proceeded to take off my clothes and undressed himself. He told me to lay down on the floor and pushed his full body weight on me and started to kiss me. He put his whole tongue into my mouth and touched my chest, my butt and my vulva.
After some time he told me to take his penis into my mouth and suck on it. I did as he told me. Then after some time he told me to get dressed again and that I will only get my squirt gun back if I never ever tell a soul about what happened.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich war grade 18 geworden, mein damaliger Freund 24. Ich bin frisch in meine erste eigene Wohnung gezogen und schnell wurde es zum Ritual das mein damaliger Freund wirklich sturzbetrunken mitten in der Nacht bei mir auftauchte. Meistens eskalierte es zum Streit und ich wurde verantwortlich gemacht für alle was in seinem Leben Scheiße lief. Nach den Streits fuhr er dann noch Nachts mit seinem Auto zu sich nach Hause.
Eines Nachts war es wieder so weit und er kam völlig betrunken gegen 3 Uhr bei mir an. Er rastete aus und vergewaltigte mich dann. Ich habe erst geschrien und mich gewehrt und dann irgendwann regungslos dagelegen. Als er fertig war ist er aufgestanden und gegangen. Ich war so traumatisiert das ich zwar gemerkt habe das war nicht ok, die Scham in dem Moment aber größer war. Knapp ein halbes Jahr später habe ich den Absprung geschafft und mich getrennt. Nochmal ein halbes Jahr später habe ich das erste mal darüber gesprochen. Und dann auch in meiner Therapie angefangen meine Traumata aufzuarbeiten. Heute über 6 Jahre später bin ich immer noch dabei das aufzuarbeiten was dieser Mann mir angetan an. Der Sexuelle Missbrauch war nur die Spitze des Eisbergs, die Misshandlungen waren in allen Formen vertreten Psychisch, physisch und sexuell, dass Trauma bleibt irgendwie für immer.

Judith

location not specified – 29.01.2025

Ich betrat die neue Praxis für die Nachuntersuchung meiner Lungenentzündung. Da ich umgezogen war, kannte ich den Arzt nicht. Es war mein erster Termin bei ihm.

Nach einer kurzen Begrüßung bat er mich, mich auszuziehen. Ich zog Pullover und T-Shirt aus. Dann forderte er mich auf, auch meine Hose auszuziehen. Das irritierte mich, aber ich tat es. Nun stand ich in Unterwäsche vor ihm. Er musterte mich und ich fühlte schon dass es irgendwie komisch war.

Er hörte mit seinem Stethoskop zuerst meinen Brustbereich, dann meinen Rücken ab. Dabei tatschte er mich mit einer Hand an der Schulter und am Arm, was mir unangenehm war. Plötzlich zog er mit einem Finger meine Unterhose ein Stück nach vorne und schaute hinein. Dasselbe tat er hinten.

„Ich schaue nur nach Muttermalen“, sagte er beiläufig. Er hatte das vorher nicht angekündigt oder erklärt.

Als ich mich wieder anzog, fühlte ich mich extrem unwohl und mir wurde bewusst wie grenzüberschreitend diese Handlungen waren.

B.

Eine Kleinstadt in Bayern – 29.01.2025

Mein erster richtiger Freund wusste, dass ich mit 7 sexuell missbraucht wurde und das Thema daher für mich sehr schwer und traumabehaftet war. Ich bin mit 18 von zu Hause ausgezogen um meine Ausbildung zu machen und er hat mich besucht. Er war zu dem Zeitpunkt 18 und ich 19. Also er bei mir war, hat er mich immer wieder dazu gedrängt Wein zu trinken, damit ich locker werde. Ich hatte das Gefühl falsch und kaputt zu sein, da er sich mit solchen Methoden „helfen musste“ um Sex mit mir zu haben. Es gab kein Vorspiel, es tat extrem weh, ich hatte meine Tage, es war mein erstes Mal und ich weinte. Danach war ich für einige Zeit wie innerlich tot. Also er nochmal wollte begann ich sofort zu weinen, er meinte dann ich könne ihm ja wenigstens einen Blasen. Zum Glück machte mich das so wütend, dass ich mich zumindest teilweise wehren konnte und ihn nach Hause fuhr, auf der Straße baute ich fast einen Unfall, weil mir alles so egal war.
Ich traute mich aus Scham lange nicht mit jemandem darüber zu sprechen, der Fakt das ich auch noch meine Tage gehabt hatte gab mir das Gefühl eklig zu sein. Als ich es irgendwann meinen Eltern erzählte wirkten diese betroffen, machten aber emotional zu und haben mir auch keine Unterstützung was ich nun tun sollte angeboten, daher dachte ich sehr lange das sei irgendwie normal und der Fehler so zu reagieren liege bei mir.
Ich bin jetzt über 30 und es gibt immer noch Situationen die mich in diese Situation und Hilflosigkeit zurückversetzen.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich war Anfang 20 und mit meinem damaligen ersten Freund zusammen. Zu der Zeit war ich extrem depressiv und habe viel geweint, was ihn genervt hat. Wir hatten Sex, welcher einvernehmlich begann, bzw hatte ich eigentlich nie Lust aber habe mitgemacht. Bei diesem Mal fühlte ich mich mittendrin aber furchtbar und begann zu weinen, habe mich nicht mehr bewegt, meinen Kopf weg gedreht. Aber er hörte nicht auf. Als er fertig war weinte ich immer noch. Wir haben nie darüber geredet und ich habe erst Jahre später gemerkt, was das war. Ich kann mich nur schemenhaft erinnern und verdränge es immer wieder, weil ich nicht wahrhaben möchte, was mir passiert ist. Das war kein Sex, das war eine Vergewaltigung. Und selbst wenn ich dies aufschreibe, fällt es mir schwer es zu realisieren, dass mir das passiert ist. Weil ich in dem Moment einfach normal weiter gelebt habe.
Heute habe ich immer wieder Probleme mit Intimität und merke, wie diese Situation etwas in mir zerstört hat, was nie wieder heilte.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich war in einer offenen Beziehung mit einem wundervollen Mann. Wir waren auch interessiert, mit jemand weiterem etwas zu haben. Ich wusste jedoch, dass wenn wir eine weitere Frau einbeziehen, dass ich zuerst eine Verbindung brauchte und nur ich dies entscheiden möchte. Ich wollte nicht, dass er jemand bringt, da mich dies verunsicherte.
An einem Nachmittag brachte er dieses Thema wieder auf und begann von Fairness zu reden. Wenn ich jemand bringen darf, dürfte auch er – und liess mich schlecht fühlen, so dass meine Grenze, die ich gesetzt habe, nichts wert ist. Dies war auch der Tag an dem er mit mir einen Porno schauen wollte, wir dies gemacht haben und ich merkte, dass er ein sexuelles Suchtproblem hat.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich traf einen Typen an einer Party wieder, mit dem ich bereits einmal was hatte. Wir begannen wieder rumzumachen, waren betrunken und machten uns auf den Weg zu ihm. Vor seinem Haus machten wir heftig rum, ich sass auf einem Bank, er küsste mich von oben und hob mein Rock. Ich merkte, wie er versuchte anal in mich einzudringen, woraufhin ich ihn wegdrückte und sagte, das will ich nicht. Wir machten weiter rum. Er versuchte es nochmals mit voller Wucht, was natürlich nicht ging, mir aber mega Schmerzen verursachte, so dass ich dies für mehrere Tage am After merkte.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich hatte ein mega schönes erstes Date, wir hatten mega Gesprächsthemen und irgendwann kams zum Kuss. Schön. Wir verliessen die Bar und haben am See noch etwas rumgemacht, bis er dann voll horny unter meine Jacke an meine Brüste griff, was mir zu schnell ging. Er nahm meine Hand und wollte diese zu seiner Hose führen, ich zog sie vorher weg. Er versuchte es noch einmal. Er hielt meine Hand fest, schaut mir in die Augen und fragt: „Na, was willst du jetzt tun?“. Ich war eingefroren.

LDose

location not specified – 29.01.2025

Mein Leben lang gab es Männer die so mit mir umgegangen sind. Sei es die Hand an der Brust in der siebten, oder der Typ im Bus der anfing zu onanieren während er meinem 12 jährigen ich auf die kaum vorhandene Brust schaute. Der 30 jährige, der mich 6 Monate lang gegroomt und vergewaltigt hat, als ich gerade mal 15 war…ich möchte nur das es aufhört und es hört einfach nicht auf. Die Hand im Schritt von einem bekannten beim feiern,am Pool, der versucht mir mein Handtuch zu entreißen. Das angesprochen werden, obwohl man sich weg dreht und nein sagt. Ich habe Angst und wenn man das sagt heißt es „mach eine Therapie“…als wäre ich das Problem, als wäre meine Angst das Problem, als wären nicht sie es

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich 16 und mein jetziger Ex hatten einen Streit, in dem er mich aus seiner Wohnung schmiss. Er griff mich verbal an und am Ende gab ich ihm eine leichte Backpfeife. Ich rannte weg, er folgte mir nicht, ich hatte ein mulmiges Gefühl. Er rief mich an und fragte wo ich sei. Ich sagte das ich das nicht sage, weil er mal zu mir gesagt hatte, dass er zurück schlagen würde, wenn ihn eine Frau schlägt. Er legte auf und ich dachte, das ich übertrieben hatte und wollte mich für die Backpfeife entschuldigen und reden. Ich Ruf ihn an und er wollte auch. Ich ging um die Ecke, sah nur noch kurz sein Gesicht, danach riss er mich zu Boden und schlug mehrmals mit der Faust auf mein Gesicht. Ich schrie so laut ich konnte und er fasste mit seinen Händen in meinen Mund, wackelte darin rum. Es war unglaublich erniedrigend und ich hatte die größte Panik in meinem Leben. Er schlug noch zweimal auf mich ein und ging wieder zurück um die Ecke. Es kamen Leute, die gehört hatten wie ich schrie und fragten ob alles gut sei. Das merkte er und kam wieder zurück, sagte das hier gerade was schief gelaufen ist und wir reden sollten. ich weinte und sagte, dass er mich zusammengeschlagen hat. Er sagte den Leuten das ich komplett übertreibe und sie ihn (und seine Muskeln) anschauen sollten, denn hätte er wirklich zuschlagen wollen, wäre ich blutig. Später bat er mich 100 mal übers Handy um Verzeihung, fragte aber nie wie es mir geht. Ich habe Anzeige erstattet und der Prozess läuft noch. Er hat Kontaktverbot.

LDose

location not specified – 29.01.2025

Ich kannte ihn mein ganzes Leben lang. Als kleines Mädchen habe ich immer knutschalarm gespielt, hab versucht ihn zu fangen und zu küssen. Er war 10 Jahre älter als ich, hat auf Festivals immer auf mich aufgepasst,wenn wir uns dort über den Weg gelaufen sind. Irgendwann haben wir uns getroffen und haben miteinander geschlafen und kamen zusammen. Er war sehr ruppig im Bett und irgendwann hat er nicht mehr aufgehört, ich habe geweint und geweint und als er fertig mit mir war, rollte er sich von mir runter und lachte „haha war ja quasi eine Vergewaltigung“. Das ist nur eine Story, von über 3 Monaten Schmerz und leid. Ich habe ihn nach der Trennung gefragt ob er weiß was er mir angetan hat… Er wusste es nicht. Seinen Job hat er übrigens 2x verloren,wegen Missbrauchsvorwürfen gegenüber minderjährigen. Jetzt arbeitet er nicht mehr als Sozialarbeiter

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich war 14, er war 36. Wir haben alle im Theater gespielt und die After Show Party war zum übernachten da. Ich ging nichts ahnend zur Toilette, die im Keller war. Er hat mich auf dem Weg dort hin gegen die Wand gepresst und mich gefragt ob ich will. Ich sagte nein. Mehrmals. Ich konnte mich befreien und versteckte mich für eine Zeit auf der Toilette. Ich hatte zum ersten Mal panische Angst. Ich ging wieder zurück und wurde von anderen Mädels vor ihm gewarnt. Als ein Film für alle lief, begann er mich anzufassen. Ich hatte Angst. Andere sahen das. Niemand sagte etwas. Ich spielte mit. Und die ganze Nacht lag ich regungslos auf der Seite, ich betete, dass es aufhört. Ich war komplett verstummt, als die anderen aufwachten, ich konnte niemandem mehr in die Augen sehen, und seine Frau brachte für alle Frühstück. Ich konnte mit niemandem darüber reden. Ich würde gefragt, ob ich vor Gericht will, da es Leute mitbekommen haben. Ich hatte nur Angst davor. Als ich es erzählen wollte, fing mein Körper an krankhaft zu lachen. Bei seiner Konfrontation einige Wochen später wurde die Schuld auf mich geschoben, er sagte, ich habe halt gut ausgesehen. Und ich habe mich erst daran erinnert, als ich 4 Jahre später in die Klinik mit schweren Depressionen und Suizidversuchen nach Heilung suchte. 15 Jahre später hatte ich immer noch Flashbacks. Mein jetziger Exfreund sagte ‚Dein pseudotrauma‘, weil ich nein zu ihm sagte, wenn er meine Angst getriggert hat.

anonymous

location not specified – 29.01.2025

Ich war noch sehr klein, circa 4-6 Jahre alt. Wie jedes kleine Mädchen saß ich gerne auf dem Schoß von Familienmitgliedern. Bei meinem Großvater war es dabei jedoch so, dass er immer wieder mit seinen Händen unter mein T-shirt glitt und „Klavier“ auf meinen Rippen spielte und mich dabei obenrum berührte. Das ganze geschah wiederholt auch im Beisein meiner Eltern, da er das ganze als „Spiel“ abtat. Als ich meine Eltern darauf ansprach als ich Älter war sagten sie, dass es ihnen komisch vor kam, aber die Situation nicht einschätzen konnten. Daher haben sie nichts gesagt. Bis heute zweifle ich daran was diese Situationen genau waren. Es steht jedoch fest, dass ich bis Heute nicht an meinen Rippen berührt werden kann, ohne dass mein gesamter Körper zusammen zuckt. Vor einiger Zeit bekam ich dabei noch Panikattacken. Ich habe seitdem ich 7 bin keinen Kontakt mehr zu meinem Großvater und habe ihm vor einem Jahr einen Brief geschrieben, mit dem Vorwurf, dass sowas was er alles getan hat, kein liebender Großvater tut.

anonymous

Radevormwald – 28.01.2025

Ich war 17 und habe bei meinem Ex übernachtet. Ich war noch Jungfrau und habe mich noch nicht bereit für Sex gefühlt.
Er hat mich gefragt, ob wir zusammen schlafen könnten, woraufhin ich mit nein geantwortet habe. Er hat nicht locker gelassen und immer weiter gefragt, bis ich nicht mehr nein gesagt habe. Ich lag weinend da, als er versucht hat, irgendwie in mich einzudringen.

Seit dem hatte ich jahrelang immer Schmerzen beim Sex, da mein Körper sich automatisch verkrampft hat.

Angela

Köln – 28.01.2025

Ich hatte meinen ersten Freund mit 14 Jahren er war 15. Außer an Händchen halten war ich noch nicht wirklich an Intimität interessiert. Das hat ihn gestört und er hat mir, um mich gefügig machen zu wollen, heimlich Drogen in meine Nahrung gegeben. Sein Plan ist nicht aufgegangen, aber ich wurde immer dünner, hatte Kreislauf Probleme und so weiter. Als ich ihn endlich los war, hat er meiner Mutter gestanden, was er getan hat. Da meine Mutter aber mit seiner Mutter befreundet war, passierte nichts. Er wurde nicht angezeigt und ich bekam keine Therapie, ärztliche Untersuchung oder sonst irgendwas, es wurde einfach totgeschwiegen…

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Ich war 15 und über einen Kumpel aus Kindertagen in eine neue Freundesgruppe geraten. Völlig normal war es in dieser Freundesgruppe, dass man gegenseitig auf dem Schoß saß (finde ich bei heutigen Freunden auch total in Ordnung). Auf einer Party saß ich dann bei einem Typen (18) auf dem Schoß. Da passierte nichts. Auch nach dem Aufräumen am nächsten Tag schien alles gut. Er brachte mich nach Hause, jedoch nur bis zum Anfang meiner Straße, da etwas in mir sagte ich solle besser allein gehen. Wenig später, auf einer anderen Party, schlief ich auf seinem Schoß ein. Am Abend darauf rief er mich an und sagte mir wie sehr ich ihn angeilte. Weiter fragte er mich, ob ich weiter auf seinem Schoß sitzen würde, wenn er hart werden würde. Ich habe mich daraufhin langsam, aber sicher von dieser Freundesgruppe entfernt. Beschleunigt wurde meine Entfernung jedoch durch die Erzählung eines gemeinsamen Freundes: der Typ hatte nach dem Nachhausebringen nach dem Aufräumen diesem Kumpel angerufen und gesagt „Wenn sie 16 gewesen wäre, hätte ich sie in den Busch geschmissen und gef***t.“. Seitdem meide ich diese Gruppe, auch mein Kindheitsfreund ist nicht mehr mein Freund, und es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich an die gemeinsame Zeit denke. Stolz bin ich jedoch auf mein Gefühl, dass richtig war an dem Tag alleine den Restweg nach Hause zu gehen. Denn ob er wirklich einen Unterschied zwischen 15 und 16 gemacht hätte, ist fraglich.

Feli

UK/ Deutschland – 28.01.2025

Ich war 1 Jahr lang mit einer Person zusammen mit schweren psychischen Problemen. E hat immer mehr versucht mich zu kontrollieren und emotional manipuliert. Immer wieder habe ich versucht Schluss zu machen, doch seine emotionale Manipulation hatte zu viel Macht über mich. Oft bekam ich zu hören, dass ich eine Schlampe dafür sei mit anderen Männern vor ihm Erfahrungen gemacht zu haben. Ich durfte nicht mehr mich mit anderen Männern anfreunden. Ich wurde dazu genötigt ihn sexuell zu befriedigen. Er drohte ständig mit seinem Suizid, wenn ich auch nur ein wenig Selbstständigkeit zeigte. Freunde von mir schrieb er hinter meinem Rücken an mit der Intention alle meine sozialen Kontakte zu zerstören. Als er dann irgendwann drohte mir die Beine zu brechen, weil ich aus Angst vor ihm an dem Tag floh, konnte ich endlich die Reißleine ziehen und machte endgültig Schluss. Darauf folgte Monate langes Stalking bis er schließlich meine Adresse heraus fand und mich bedrängte. Ein Freund von mir wurde bei dem Versuch mich zu beschützen von ihm angegriffen. Trotz anschließend beschlossenem Annäherungs- und Kontaktverbot erhielt ich weiterhin Todesdrohungen. Jetzt ist er im Gefängnis und ich kann endlich wieder frei sein.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Ich war vielleicht 12 und mit meiner Mutter und meiner Tante in einem Park spazieren, den ich schon oft besucht hatte. Als sich von hinten Radfahrer bemerkbar machten, traten wir zur Seite. Meine Mutter und meine Tante nach rechts und ich nach links. Die Radfahrer fuhren zwischen uns hindurch und der Hintere schlug mir kräftig auf den Po und lachte. Ich erschrak. Meine Mutter und meine Tante hatten es aufgrund ihres Gespräches nicht wirklich mitbekommen, schenkten mir jedoch ihren vollen Glauben. Die Radfahrer waren natürlich schnell weg und so blieb nichts Anderes übrig als zu akzeptieren was geschehen war. Bis heute fühle ich mich unwohl in diesem Park und selbst, wenn nur jemand auf dem Fahrrad von hinten angefahren kommt, bekomme ich Angst.

Isabell

BaWü – 28.01.2025

Die Beziehung zu meinem Ex – Freund ging vorbei, aber er wollte das nicht akzeptieren. Um mich zu zwingen bei ihm zu bleiben behauptete er Videos von uns beim Sex aufgenommen zu haben, die er veröffentlichen würde. Zum Glück war ich damals schon so stark und bin einfach direkt mit dieser Wahrheit auf meine engsten Vertrauten zugegangen und habe das mit ihnen geteilt. Es hat es nicht geschafft mich einzuschüchtern. Ich bin stolz, dass ich damals schon verstanden habe, dass ich zu keiner Zeit was falsch gemacht habe. Selbst wenn er das mit der Veröffentlichung durchgezogen hätte, hätte ich doch zu keiner Zeit etwas moralisch verwerftliches getan. Nur er! Rückblickend hätte ich aber noch lauter sein dürfen, damit nicht nur ich unbeschadet davon komme, sondern er auch Konsequenzen zu spüren bekommt.

Ann

Andernach – 28.01.2025

Ich war damals 15/16 mit Freunden trinken.
Ich habe auf Grund des Heimwegs bei einem Freund geschlafen.
In der Nacht wurde ich wach weil ich einen penis in mir spürte, bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinerlei sexuelle Erfahrung außer dem erkunden des eigenen Körpers. Danach wurde ich von dem kompletten Kreis ausgeschlossen weil ich dabei nicht blutete und es gelogen gewesen sein muss das ich Jungfrau war. Erst Jahre später habe ich wieder darüber nachgedacht und mich gefragt wie das alles passieren konnte.
Ich schreibe heute das erst mal darüber. An das meiste kann ich mich nicht erinnern. Ich sollte es dringend aufarbeiten.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Ich war verheiratet. Mein Exmann und ich hatten regelmäßig Sex. Meistens hatte ich Spaß daran. Wir hatten auch Analverkehr. Manchmal hatte ich Spaß daran. Mein Exmann wollte deutlich häufiger Analverkehr, als ich. Ich sagte: „Nein, ich möchte nicht!“ Er ignorierte es und versuchte stattdessen zügig in mich einzudringen. Ich sagte: „Nein! bitte! Langsamer, das tut weh!“ Er ignorierte es und machte weiter. Manchmal, wenn das eindringen nicht wehtat, hab ich danach durchaus dennoch Lust empfunden. Als ich ihn ansprach, warum er auf mein „Nein“ nicht hört, meinte er, dass es mir meistens dann doch auch Spaß machen würde. Ob mein „Nein“ ernst gemeint sei, könne er doch nicht wissen. Aber mein Nein war ernst gemeint. Jedes Mal.

anonymous

Nrw – 28.01.2025

Ich war 14, Jungfrau. Ich durfte nie wirklich Besuch haben, also lud ich meine Freundin und ein paar andere Leute ein. Wir tranken, Dinge die ich nicht kannte. Alle gingen später am Abend, außer meine Freundin und ein Typ. Ich war so betrunken, dass ich kaum stehen konnte. Irgendwann muss er wohl meine Freundin aus dem Raum gebracht haben, schon davor kann ich mich an nichts mehr erinnern. Meine Erinnerungen setzten erst wieder ein, als ich mit Blut im Höschen mich übergebend über der Toilette hänge. Ich bitte meine Freundin nichts zu sagen, aus Angst vor ärger, da ich ja Leute eingeladen habe. Sie erzählt es dennoch meinem Bruder.
Jahre später bin ich mit meinem Bruder unterwegs und dieser Typ kommt uns entgegen. Ich friere ein, alles scheint wie in Zeitlupe, als mein Bruder auf ihn zu läuft und ihn begrüßt wie seinen besten Freund.

Ich bin 30, gehe mit jemandem spazieren. Er fasst mich immer wieder an, ich sage ihm er soll das lassen. An einer schlecht einsehbaren Stelle zieht er mich aus dem Sichtfeld, hält mich fest und schiebt mein Kleid hoch. Ich flehe ihn an es nicht zu tun, ich verhüte nicht, er hört nicht auf,flehe ihn an wenigstens ein Kondom zu benutzen, aber es interessiert ihn nicht. Die Person, der ich mich anvertraue sagt, ich hätte ja nicht mit der Person spazieren gehen müssen, also bin ich ja Mitschuld.

Anna

location not specified – 28.01.2025

“ wenn du mich liebst, tust du das!“,“ ich kann nichts dafür, dass du deine periode hast,zumindest Hilfestellung wäre ja wohl angebracht““du hast doch selbst schuld,wenn du so aussiehst“. 1 Tag vor der Beerdigung meines Freundes vergewaltigt Vom besten Freund meiner damaligen Partnerin. Diese erzählt bis heute,ich hätte sie mit ihm betrogen. Mir hat dank ihr niemand geglaubt. Aufgewacht,weil man mich im schlaf berührt hat und mit dem steifen penis an mich drückte. Als ich weg rutschte zog man mich zurück. Ich drehte mich um vor Angst ganz stumm. Da nahm man immernoch denkend,dass ich schlafe meine Hand zur penetration. Der Mann ist Vater meines Kindes und weiß um meine Vorgeschichte. Passierte nicht nur einmal, doch das war das erste mal, dass es mir auffiel. Als ich ihn ansprach tat er so, als würde er schlafen. Sagt bis heute das war nie so und nachdem ich ihm sagte,ich fühle mich beschmutzt und getriggert schrie er nich an, wie ich ihn Vergewaltiger nennen könnte,er dachte ich liebe ihn. Er hat sich damals auf cdate angemeldet und war pornosüchtig. Hat es geschaut, während ich nach 1 Monat Schwangerschaft mich fühlte, wie das letzte etwas. Erzählt über all die Trennung hat stattgefunden weil er psychisch down war. Depressionen sollen der Grund sein. Das ist alles die Kurzversion, da ich leider nicht alles hier reinbekomme.

Svenjs

Hamburg – 28.01.2025

Als ich Anfang 20 war bin ich wegen meiner Rückenschmerzen mit meinem ersten Rezept für Pysiotherapie in eine Praxis gekommen und hatte einen Termin bei einem vllt Anfang 30 Jährigen Mann der mich erstmal in die Ecke gesetzt hat und in strengem Ton erklärt hat, dass ich nicht denken brauche, dass dies eine Partnerbörse ist und ich mir nichts einbilden soll nach dem Termin. Dann sollte ich mich obenrum ausziehen und mich auf den Bauch legen. Er hat mich dann mit unfassbar viel Massagegel eingerieben und bei der Massage die ganze Zeit seinen Harten Penis an mir gerieben. Im Anschluss hat er mich so unfassbar eingeschmiert zurückgelassen. Beim rausgehen hat er noch gesagt das er die nächsten Behandlungen nicht machen wird, also bin ich noch mal wieder gekommen.. Irgendwie wissend, dass da was nicht ok war, aber gleichzeitig ohne Physio Erfahrung und eingeschüchtert. Beim nächsten Termin ist mir fast das gleiche passiert, aber mit einem anderen Mann. Auch er hat mir erstmal eingetrichtert, dass das ne medizinische Behandlung ist und ich mich nicht verlieben soll, nur weil man Körperkintakt hatte und ich mir nichts einbilden soll. Ich bin dann zu einer Frau in die Behandlung gegangen. Irgendwie hat es aber super lange gedauert, bis ich gemerkt und zugelassen habe, dass das ganze System hatte.

Lisa(Name changed)

Germany – 28.01.2025

Ich war damals, denke ich, 8-10 (ich kann mich nicht mehr errinern) Jahre alt, als das Ganze anfing. Ich weiß nicht wie es anfing aber ich weiß, dass ich damals erstmals dachte es sei nicht schlimm. Mein 3 Jahre älterer Bruder wollte vermutlich alles, was er durch seine Jungs über Sexualität erfahren hat, mal an seiner kleinen Schwester ausprobieren. Es kam nie zum GV aber ich weiß noch wie ich einmal morgens aufwachte, weil er mich, während ich schlief, da unten berührte. Auch wollte er mir zeigen, was mein zukünftiger Freund mit mir machen würde. Ich Ekel mich gerade so sehr.
Einmal versuchte er mit mir GV zu haben aber es funktionierte nicht. Mir wurde das alles sehr unangenehm und ich sagte ihm, dass es vielleicht irgendwann klappen wird, wenn ich meine Periode bekommen würde. Danach hörte es auf.
Als ich dann 12 oder 13 war, kam er einmal auf mich zu und meinte „weißt du noch, was du mir damals versprochen hast?“. Ich bekam Angst, sagte nein und das Thema kam Gott sei dank nie wieder auf. Außer das er mir manchmal sagte, wie geil ich aussehen würde.
Ich habe öfter drüber nachgedacht und fühlte mich ekelhaft und schuldig und dachte mir, wolltest du es eigentlich damals nicht auch?
Aber ich war doch erst 8. Ich hatte nicht einmal Sexualkunde oder sonst was gehabt. Und ich denke mir, gerade als er 16 war und mir diese Frage stellte, hätte er es besser wissen müssen.

anonymous

Hannover – 28.01.2025

Ich war etwa 15 und abends mit Friends auf einem Rave. Meine beste Freundin und ich sind irgendwann zum pinkeln in ein Gebüsch. Als ich gerade meine Hose und Unterwäsche heruntergezogen habe kam von hinten jemand angelaufen und streifte mir mit der Hand durch den Schritt. Ich war so perplex, dass ich gar nicht reagieren konnte und nur noch im Dunkeln zwei Silhouetten wegrennen sah. Ich habe meinen Friends mit denen ich dort war davon erzählt und sie waren sehr lieb für mich da. Auf dem Heimweg bin ich zwei Mal fast zusammengebrochen, so aufwühlend war die Situation für mich.
Ich habe ein Gefühl der Rechtfertigung, was mich ziemlich frustriert. Ja, ich war nüchtern, aber selbst wenn nicht, war es ein Übergriff.

Jona

location not specified – 28.01.2025

Ich arbeite in einem Pflegeheim. Unsere Haustechnik mit dem ich mich mal mehr mal weniger verstehe. Kitzelt mich am Bauch, als ich ein Tablett mit Gläser durch den Flur trug. Ich sagte lass das und ging weiter in die Küche. Meine damalige Chefin und eine andere weibliche Person aus der Leitung haben es gesehen und nichts. Ich habe meine Chefin im Nachhinein darauf angesprochen und sie meinte, ich soll mich nicht so anstellen. Es gab keine Konsequenzen obwohl es nicht das erste Mal war. Ich bekomme heute noch Angstzustände wenn ich nur daran denke.

Laura

location not specified – 28.01.2025

Zwei Jahre nachdem ich mich von meinem ex getrennt habe traf ich ihn auf einer party. Die Trennung verlief nicht gut weshalb ich nichts mit ihm zu tun haben wollte. Es entstand Streit und er wurde zunehmend aggressiv. Er zerschlug ein Fenster und riss einen WC sitz aus. Als ich die Party verließ verfolgte er mich den ganzen Heimweg und ich schrie ihn immer wieder an, dass er mich in Ruhe lassen soll. Zuhause drängte er sich hinter mir in meine Wohnung und begann mich zu küssen und zu berühren. Ich versuchte mich zu wehren aber hatte große Angst vor ihm weil er so aggressiv war. Irgendwann gab ich auf Und ließ alles über mich ergehen. Am nächsten Tag rief er mich an und drohte mir ich solle ja nicht herum erzählen was passiert ist. Aus Angst und Scham habe ich nie darüber gesprochen. Heute ist er Polizist.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Wir waren auf einem Geburtstag von einem seiner Freunde. Er hatte getrunken ich war Fahrerin. Auf der Rückfahrt packte er sein P*nis aus und wollte das ich ihm einen runter hole, als ich meinte ich müsse mich auf die Straße konzentrieren, fummelte er an meiner Hose rum und steckte seine Finger in meinen Slip. Zu Hause angekommen hatten wir wie zu erwarten S*x. Ich wollte eigentlich nicht aber er war immer wütend wenn ich nicht wollte. Als ich schlafen wollte, fing er wieder an und wollte unbedingt Anal, er war so betrunken, das er das zum Glück nicht steuern konnte. Ich wehrte ihn immer und immer wieder ab, er drang „normal“ in mich ein, vögelte ohne Rücksicht während ich weinend die Schmerzen ertrug. Als es vorbei war schlief er noch in mir ein. Ich blieb die Nacht wach, am Morgen sagte ich, dass ich schnell nach Hause müsste und ging. Erst später realisierte ich, dass es eine Vergewaltigung war. Er schob es später auf den Alkohol und ich ertrug ihn noch ein halbes Jahr…

Julia

location not specified – 28.01.2025

I was barely 18 and we met for a date in a bar.
As we were talking about video games and me being curious about playing a certain game he offered me that I could come over to his place and play the game. I told him that I was not interested in any sexual interactions of sorts as it did not click for me and he assured me it was okay if we just played. So I went with him.

Upon arrival I repeated what I said in the bar and we proceeded to play. Mid game he started to touch me and talking me into things I did not want to do. I told him to stop but he proceeded. Scared about what might happen if I say no I followed along. Only when he said he would prefer to not use protection I found my voice again to at least protect my health.
We had sex even though I did not wanted.
Until today I am not sure if it was not partially my own fault.

Ines

location not specified – 28.01.2025

Ich war 14 und auf einer Party. Da es überall sehr laut war, suchte ich einen stillen Raum auf. In dem Raum war ein Bett, da es offenbar von den Eltern meiner Freundin, bei der die Party stattfand, außer als Büro auch noch als Gästezimmer genutzt wurde. Ich merkte erst nicht, dass mir ein Klassenkamerad folgte. Ich kann mich nicht mehr an die genauen Umstände erinnern, aber plötzlich wollte er mich küssen. Ich wollte nicht. Er schmiss mich aufs Bett und legte sich auf mich. Ich wehrte mich mit all meiner Kraft. Plötzlich ging die Tür auf und jemand schaute ins Zimmer. Ich schrie um Hilfe. Auf die Frage ob alles okay sei, sagte mein Klassenkamerad nur: Ja! Ich schrie: Nein! Die Person war schon wieder dabei die Tür zu schließen, als sie meine Hilfeschreie doch ernst zu nehmen schien. Als sie wieder ins Zimmer kam und die Tür komplett öffnete, lies mein Klassenkamerad endlich von mir ab. Ich lief zurück auf die Party wo viele Menschen waren und wo ich sicher vor ihm war. Dieses Erlebnis habe ich jahrelang verdrängt. Er war auch noch bis zum Abitur mein Klassenkamerad. Irgendwann im Studium kamen die Erinnerungen wieder hoch. Heute ist er Zahnarzt und hat bei seiner Arbeit vermutlich regelmäßig betäubte Frauen auf seinem Behandlungsstuhl. Ich hoffe ständig, dass er das nach mir nicht auch mit anderen Frauen getan hat und vielleicht sogar noch weiter gegangen ist als sie küssen zu wollen gegen ihren Willen. Ich hatte damals viel zu große Angst es jemandem zu erzählen.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Als ich 17 war habe ich mich mit einer Freundin bei einer anderen Freundin zu Hause getroffen. Ihr älterer Bruder, den ich aus der Schule kannte, hatte selbst auch Freunde da, die eine kleine Party schmissen. Wir haben uns also zu ihnen gesellt, getrunken und Spiele gespielt. Am Ende waren wir ganz schön betrunken und ich konnte nicht mehr mit dem Fahrrad nach Hause fahren, weshalb meine Freundin uns angeboten hat, dass wir auch bei ihr schlafen können. Sie hatte aber in ihrem Zimmer nicht viel Platz, weswegen ihr Bruder dann vorgeschlagen hat, dass ich auch in seinem Bett schlafen kann, er würde auf der Couch schlafen. Was ich aber nicht wusste, war, dass er eine Couch im Zimmer hatte und nicht die im Wohnzimmer meinte. Ich war zu betrunken und zu müde als dass es mir viel ausgemacht hat, mit ihm in einem Zimmer zu schlafen. Ich weiß nicht mehr wie es dann dazu gekommen ist, dass er sich mit ins Bett gelegt hat und wir uns geküsst haben. Er hat mehrmals gefragt ob ich mit ihm schlafen möchte, was ich immer wieder verneinte. Am Ende war ich sehr weggetreten vom Alkohol und dabei einzuschlafen, als er angefangen hat mich anzufassen. Außer mich wegzudrehen konnte ich nicht mehr viel machen. Das letzte was ich noch mitbekommen habe, war wie er mich weiter anfasst und sich dabei einen runterholt. Danach bin ich ihm komplett aus dem Weg gegangen und habe später erfahren, dass es in unserer Stufe weitere Anschuldigungen gegen ihn gab, wobei alle Frauen stark betrunken waren.

Anne

Dresden – 28.01.2025

Mein Vater hat mich und meine Mutter immer psychisch misshandelt. Jeden Tag wurde gestritten und geschrien. Irgendwann habe ich das nicht mehr ausgehalten und immer versucht in mein Zimmer zu flüchten. Er hat mehrfach meine Tür eingeschlagen und mich dann angeschrien. Geschlagen hat mich „nur“ einmal aber diese Psycho scheiße war schrecklich.
Ich habe schon viele Jahre keinen Kontakt mehr und bin bis heute traurig, dass meine Mutter immer noch mit ihm zusammen ist. Als sie mir vor ein paar Jahren erzählte, dass er sie vergewaltigt hat, konnte ich nicht mehr für sie da sein. Ich habe sie angefleht zu gehen aber sie blieb bis heute. Ich kann mir nur ausmalen was dort zuhause passieren muss…

Anne

Dresden – 28.01.2025

Mein Exfreund hat mich damals geschlagen und misshandelt. Am schlimmsten war es damals mal zu meinem Geburtstag. Er hatte auch ein Drogenproblem und hat es an dem Tag irgendwie nicht hingenommen, diesen mit mir zu verbringen und mir etwas zu schenken. Irgendwann spät bends kam er dann und war so wütend über sein „Versagen“ dass er mich packte und schlug. Er zerschlug dann noch vor Wut die Duschkabine und alles war voll Blut. Ich konnte an meinem Arm seinen Handabdruck komplett erkennen. Ich hab solche Angst vor ihm gehabt…

Anne

Dresden – 28.01.2025

Er traf mich fast am Bauch, da fehlten nur Millimeter. Irgendwann wurde er von der Security niedergestreckt und die wurde dabei auch noch verletzt. Das einzige was dann passierte, sie schickten ihn weg.
Einige Tage später gab es eine „Aussprache“. Die Security in diesen Schuppen weiß von diesen Problemen und macht aber nichts dagegen. Außerdem wollte ich das ganze über mein Kollektiv öffentlich machen aber wurde dann tatsächlich von Frauen mundtot gemacht. Ich habe viele viele Monate an diesem Vorfall geknabbert und kann bis heute nur schwer kurze Kleider tragen.

Anne

Dresden – 28.01.2025

Vor einigen Jahren war ich Mitglied eines feministischen Kollektivs. Wir haben damals immer auch kleine Partys veranstaltet, eben nur von Frauen. Als die Party im vollen Gange war, stand ich mit einem kurzen Kleid bekleidet vorne am Eingang und unterhielt mich mit 3 anderen Typen. Auf einmal kamen zwei neue Typen rechts und links neben mich und begannen mich vollzulaufen. Ich habe mich direkt gewundert, warum die anderen Typen, mit denen ich mich ja vorher voll nett unterhalten habe, nichts sagten. Naja das war alles nur Ablenkung. Aus dem nichts kam dann ein Typ von hinten, hob mich hoch und drang mit seinen Fingern so in mich ein. Kaum dass es passierte, war er weg. Ich schrie um Hilfe und nach Polizei, nichts passierte. Die Security hatte an dem Abend keine schwarze Kleidung an und ich es dauerte einige Zeit, bis ich endlich „Hilfe“ fand. Einer der Security wollte den Typen mit mir suchen, ließ mich dann aber einfach allein. Ich war ziemlich schockiert. Draußen redete dann erstmal eine von den secumädels mit mir. Ja und komischer Weise fand der Security den Typen allein, ohne mich. Er war also schon aufgefallen. Und dann ging es ab. Er wollte natürlich nicht gehen und da es sich außerdem um einen Antifaschuppen handelte, wollte hier auch niemand die Polizei rufen. Es wurde also mit mir darüber diskutiert, wie schlimm es denn gewesen sei. Und dann ging’s los. Der Typ schnappte sich auf einmal eine Flasche, zerschlug sie und bedrohte mich. Gleich geht’s weiter…

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Ich hatte 1-2 Wochen lang Streit mit Meinem Ehemann, er wollte einfach nicht akzeptieren dass ich mit seinem Verhalten nicht mehr glücklich bin und mich trennen will, da wir gemeinsame Kinder haben, fiel mir das gehen schwer. Ich sagte ihm mehrmals, dass ich mich trennen möchte, und dass entweder er gehen soll oder ich gehen werde. Er wollte dann noch eine Nacht bleiben und wolle am Morgen ausziehen. Ich sagte er solle dann aber auf dem Sofa schlafen. Dies tat er anfangs dann auch, aber irgendwann kam er rüber, legte sich einfach zu mir ins Bett und began mich anzufassen. Ich sagte: „Nein“ aber er hörte nicht auf bis ich es dann letztendlich über mich ergehen lies.
Ich lebe bis heute mit ihm zusammen, habe erst vor ein paar Monaten durch eine Therapie erfahren, dass das was er gemacht hat nicht okay war.
In 1-2 Wochen ziehe ich mit meinen Kindern in eine Schutzwohnung und hoffe er lässt mich bis dahin in Ruhe.

Gesine

location not specified – 28.01.2025

Es war schlimm, als mein damaliger Freund einfach anfing, als ich noch schlief. Ich weiß noch wie ich aufwachte und ihn nicht von mir runter bekam. Wie ich Panik hatte. Wie ich danach im Bus zur Schule weinte und auch noch wochenlang. Eigentlich hatte ich aus anderen Gründen Schluss gemacht, aber vermutlich spielte das unterbewusst eine große Rolle. Das konnte ich noch verarbeiten.
Viel schlimmer war mein Freund danach, dem es egal war, wenn ich sagte, „ich will nicht“. Der mich einfach überging. Wo ich alles tun musste, damit er zum Abschluss kommt. Ich war so unglücklich in dieser Beziehung, ich realisierte aber nicht, warum. Denn er war doch immer der nette Kerl. Fast vier Jahre waren wir zusammen. Ich verliebte mich in einen anderen und verließ ihn. Ich bin so dankbar dafür, diese Beziehung hinter mir gelassen zu haben. Die Folgen kamen jetzt zwei Jahre nach der Trennung hoch – PTBS (eine posttraumatische Belastungsstörung). Ich hasse es, dass es mich verfolgt und so aus der Bahn wirft. Es ist, als wäre er immer noch da.

anonymous

Ravensburg – 28.01.2025

Ich war in einer Bar und trank ein Getränk. Danach habe ich nur noch die schwummrige Erinnerung, dass ein Mann mich zu einem schwarzen Jeep der in die Ecke geparkt war brachte. In dem Jeep saßen noch 2 Männer. Seine Freunde.
Ich wachte bei ihm in seinem Bett auf, fing an Panik zu bekommen und sagte „mein Bruder holt mich jetzt ab und er wird richtig sauer sein“. Mehr traute ich mich nicht zu sagen. Vor Scham. Ich zog mich ganz schnell an, rannte raus und rannte die Straße entlang. Dort fiel ich auf den Boden, weinte und rief einen Freund an der mich sofort abholte. Männliche Gesellschaft hat sich in dieser Situation nicht gut angefühlt. Also bat ich ihn mich zu meiner besten Freundin zu fahren. Dort duschte ich mich und versuchte klarzukommen.
Angezeigt habe ich es nie. Ich habe ihn sogar noch einmal gesehen und vor lauter Scham dachte ich, vielleicht ist ja doch nichts passiert.
Seine Freunde sind weiter gefahren. Sie hätten einfach zu ihm sagen können wie falsch es ist. Aber vermutlich haben sie alle unter einer Decke gesteckt.

J

Germany – 28.01.2025

Klingt schon wieder belanglos, wenn man sich die anderen Geschichten durchliest, dennoch denke ich häufig daran zurück. Ich war auf der 60. Geburtstagsfeier einer Arbeitskollegin, die in einer Bar gefeiert hat. Ich war damals 20. Ebenfalls anwesend war ein ehemaliger Kollege des Teams, den ich bis dahin noch nicht kannte. Auch er war mindestens 50, wenn nicht älter.
Mir ist unbemerkt ein 5€ Schein auf den Boden gefallen, besagter Kollege stand hinter mir und machte mich darauf aufmerksam. Als ich ihn aufgehoben hatte, habe ich mich bedankt. Er darauf hin „Ach ich wollt doch bloß, dass du dich für mich bückst *zwinkerzwonker*“
Schon da schlug mir mein Herz bald durch die Halsschlagader vor Wut.
Etwa 15 Minuten später sagte er „Du hast da was“ und deutete auf seine Oberlippe (ich hatte ein Medusa Piercing). Ich: „HA-HA *rolled eyes*“
Er: „Komm ich Lecks dir weg“
Ich sagte dann, dass er mich anwidert und ich ihn anzeigen werde, wenn er jetzt nicht aufhört.
Pures Entsetzen unter ihm und dem Rest der Kolleg*innen.
Erst einen Tag nach der Party offenbarten mir etliche andere weibliche Kolleginnen, dass er wohl auch im damaligen Arbeitsverhältnis regelmäßig übergriffig war und z.B. von hinten angelaufen kam und mit einer Fingerbewegung durch den Krankenschwester Kittel deren BH geöffnet hat.
Zusammen mit der Aussage „ach der ist halt so, schon immer, der meint das nicht so. Den änderst du nicht mehr“.
Kotz kotz kotz.

anonymous

Berlin – 28.01.2025

Wir waren beide 15 und seit 3 Monaten zusammen. Wir hatten eine grobe „Abmachung“, dass wir Sex nur dann haben, wenn wir alleine sind, also keine Eltern im Haus. Eines Nachmittags haben wir bei ihm die fabelhafte Welt der Ameliè geguckt, seine Mutter ging los zum Einkaufen. Er wollte sofort nach oben, ich war nicht in Stimmung und wollte den Film weitergucken. Er fing an zu betteln, wie sehr er das jetzt bräuchte und dass er schon Bauchweh hätte, weil wir solange nichts mehr hatten. Ich blieb beim Nein. Er versuchte mich dann vom Sofa hochzuziehen, ich hab mich wie ein schlaffer Sack zu Boden gleiten lassen. Er versuchte ernsthaft, mich an Armen und Beinen aus dem Wohnzimmer zu schleifen. Ich weiß sicher, dass er irgendwann abgelassen hat, aber ich kann mich überhaupt nicht mehr erinnern, warum. Aber ich sehe mich noch auf dem Boden liegen und sein Grinsen, während er versucht, mich in sein Kinderzimmer zu zerren. Mir ist erst viel später klargeworden, was das für eine Situation war. Aber ich hab mich auch direkt danach nie wieder wohl und sicher mit ihm gefühlt und bald darauf Schluss gemacht.

Denise

Bayern – 28.01.2025

Ich war 15 Jahre alt & hatte einen sehr heftigen Streit mit meinem Papa, weshalb ich meinen besten Freund geschrieben habe & er sagte dass er mich abhole & ich bei ihm übernachten könnte. Genau das tat er auch, aber was danach geschah.., wollte ich nicht. Wir waren bei ihm zuhause & wir gingen in sein Gästezimmer, wir quatschten ein bisschen & dann ging er in sein Zimmer. Nachts bekam ich einen snap mit seinem Schw@nz zugeschickt & fragte ob ich auch Bock habe. Ich antwortete nicht darauf & dann kam er in mein Zimmer. Anfangs dachte ich ja okay, dann hab ich’s hinter mir. Aber so wie es ablief wollte ich es nicht. Es gab keinen Kuss, nichts zärtliches, er zog mir meine Hose aus & dann war er auch schon in mir. Er tat es so schnell & so heftig, dass ich schmerzen hatte & noch Tage danach geblutet habe & zu viel scham empfand um es irgendwem zu erzählen. Danach zog ich mich wieder an & er ging. Nach diesem Tag hat er mich geghostet & nie wieder mit mir geredet. Jahre danach erzählte ich es meiner Mama & mir wurde bewusst, dass ich vergewaltigt worden bin von meinem besten Freund, in den ich ein damals verknallt war. Es waren die schlimmsten Minuten meines Lebens & die Tage danach auch. Heute bin ich 20 & seitdem habe ich mich nie mehr verliebt & mich nie mehr berühren lassen, immer wenn ich mich selbst berühre weine ich danach. Er hat mir etwas genommen, von dem ich glaube, dass ich es nie wieder zurück bekomme.

Anonym

Deutschland | NRW – 28.01.2025

Seit einer Erkrankung wurde ich nicht mehr gesund und habe Einschränkungen im Alltag. Also ging ich zum Arzt.
Bei einem Versuch dachte ich: Endlich hab ich einen Arzt gefunden der sich Zeit nahm und mir mal zuhörte.
Nach und nach fragte er Dinge ab über mein Leben oder Symptome. Am Ende fasste er das dann alles zusammen mit den Worten: Naja So ist das bei Frauen eben (obwohl ich das vorher alles nicht hatte). Abschließend hätte er noch die frage wie es denn im Bett laufen würde. Ich antwortete ehrlich dass ich seit dem ich akut krank war, keine Libido mehr empfinde wenn überhaupt mal der Moment da war wo ich keine körperlichen Beschwerden oder Aussetzer hatte.
Darauf meinte er dann: „Ja da sollten wir aber wirklich dran arbeiten, sonst würde mein Partner ja sowieso bald weg sein. Und dann würde ich ohne die Unterstützung ja nicht klar kommen.
Meine ganze Liste an körperlichen Symptomen und mein persönliches Leid waren ihm vollkommen egal. Auch hat er ja anscheinend verstanden dass ich Hilfe und Unterstützung brauche, und ohne meinen Freund auf der Straße sitzen würde. Aber Hauptsache ich funktioniere für Sex.. Damit ich meinen Partner aka kostenlose Pflegekraft behalten kann..

Leider erst später realisiert. Frage mich welche Fragen noch unnötig waren und nichts

Ani

Sachsen-Anhalt – 28.01.2025

Vor 20 Jahren habe ich ein Praktikum bei der Polizei gemacht.
„Netterweise“ bot einer der Polizisten zum Feierabend an mich nach Hause zu fahren.
Während der Fahrt fragte er mich,ob ich einen Freund hätte,ich hatte ein mulmiges Gefühl, deswegen log ich und sagte ja.
Dann fragte er mich,ob er es mir richtig besorgen würde und wenn ich es mal richtig brauchen würde, könne ich mich gerne bei ihm melden.
Ich hatte solche Angst, dass ich mich zu einer falschen Adresse fahren ließ,damit er nicht weiß, wo ich wohne.
Er war mindestens 50 und ich 14.
Habe es damals niemandem erzählt, ich dachte das muss so in einem „Männerjob“
Jetzt,wo ich lange genug in einem „Männerjob“ arbeite,realisiere ich erst langsam,wie schlimm das ganze war und dass es noch viel schlimmer hätte enden können.

Leo

Rheinland Pfalz – 28.01.2025

Ich war damals 15. Wir hatten eine Clique, in der Jungs und Mädchen waren. Es herrschte viel Vertrauen. Somit war es auch kein Ding, dass einer der Jungs auch mal bei einem übernachtet, weil es sozusagen freundschaftlich gelabelt war und eben keinen Date-Charakter trug. So kam es, dass ER bei mir übernachtete. Ich wachte nachts auf, weil ER seine Hand unter meinem Shirt, direkt auf meiner Brust hatte. Ich wollte keinen Aufstand machen und atmete flach weiter. Schließlich drehte ich mich weg, so als ob ich weiterschlafe. Ich schmatze sogar nochmal richtig „unansehnlich“, um ihn evtl. „abzuturnen“. Er ließ nur kurz ab. Doch dann folgte die Hand in meinem Schritt. Die Hand in meiner Schlafanzughose. Ein Stöhnen. Ich fühlte mich wütend und angewidert. Doch dann tat ich etwas, wofür ich mich sehr lange geschämt habe: ich tat so als würde ich aufwachen und habe angefangen ihm einen zu blasen. Das tat ich aber nicht aus Lust heraus, sondern weil mir klar war, er würde sonst weiter mich berühren und weiß Gott noch was machen. Der Gedanke hilflos da zu liegen brachte mich um den Verstand. Ich wollte zumindest die Kontrolle und ich wollte unbedingt dass er meine Vagina in Ruhe lässt. Es kam mir nicht in den Sinn ihn zu konfrontieren. Viel zu sehr würden meine Eltern mich und das Setting verantwortlich machen. Noch schlimmer wäre der Keil den das in unsere Clique treiben würde. Also befriedigte ich ihn, um Ruhe zu bekommen und legte mich beschmutzt schlafen.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Als ich 15 Jahre alt war kam ich in eine Beziehung mit einem 18 Jährigen. Am Anfang war der Sex für mich OK, aber mit der Zeit fing es an mir zu viel zu werden. Ich sagte auch oft nein und er akzeptierte es….. Zumindest für etwa eine Minute bis er wieder anfing mich zu betatschen. Das zog sich für Stunden bis ich irgendwann nicht mehr nein sagen konnte. Dazu kam, daß er BDSM mochte, einmal ja gesagt lag ich also meist mehrere Stunden gefesselt da ohne Möglichkeiten nein zu sagen. Ein safeword gab es nicht. Als ich 18 Jahre alt war wurde es schlimmer, da ich nun bei ihm übernachten konnte. Ich wurde oft in der Nacht geweckt, weil er mich angefasst hat, obwohl ich mehrfach gesagt habe dass ich das nicht will. Auch einschlafen ging nur, wenn wir davor Sex hatten, sonst hat er mich die ganze Nacht alle zwei Minuten wieder aufgeweckt. Zum Teil durfte ich weder aufs Klo noch essen bis er bekommen hatte, was er wollte. Ich habe lange Zeit nicht gewusst, dass das sexueller Nötigung ist, weil er ja auf mein nein reagiert hat (auch wenn nur kurz). Die Erkenntnis kam mir erst Jahre später durch eine Doku…. Endlich machte alles Sinn. Noch heute habe ich flashbacks. Vor allem weil ich noch in zwei weiteren Beziehungen Übergriffigkeiten erlebt habe, sowie in meinem Fitnessstudio mir von einem Mann obwohl ich zigmal nein gesagt hatte mir zwischen die Beine gefasst wurde. Diesen Mann habe ich sogar angezeigt. Die Anklage hat trotz Geständnis zu nix geführt.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Ich war 13, meine Schwester war für längere Zeit im Ausland, ich habe sie sehr vermisst. Ihr damaliger Freund war 19, wir hatten uns für den Abend verabredet, warum genau weiß ich nicht mehr. Tatsächlich trafen wir uns draußen, es waren noch andere dabei. Wir tranken viel Alkohol, einer der Freunde begann irgendwann sich zu übergeben, daher gingen wir zu mir nach Hause, meine Mutter war nicht zuhause. Wir versorgten den Freund, legten ihn ins Bett und setzten uns noch auf den Balkon. Aufeinmal fing der Freund meiner Schwester an mich zu küssen, bisdahin hatte ich noch niemanden geküsst. Ich weiß nicht genau wie es weiterging, erinnere mich aber daran am nächsten Morgen aufgewacht zu sein, überall waren blutige Pflecken, auf dem Kopfkissen konnte man ganze handabdrücke sehen. Mir tat alles weh, aber es durfte nicht sein was war und damit wurde zu dem was war nichts. Alle taten als sei nichts gewesen, niemand sah das blutige Bett. Wir frühstückten, alles fühlte sich so falsch an. Ein paar Tage später erhielt ich eine Facebook Nachricht, in der stand, dass wir das was war geheim halten müssen, um meine Schwester nicht zu verletzen. Ich habe es niemals jemandem erzählt, seit über 17 Jahren nicht. Oft denke ich, jetzt habe ich den Mut, aber dann frag ich mich immer wieder: hab ich das selbst zu verantworten und für wen würde ich es erzählen? Ist dieser Wunsch meine Geschichte zu teilen egoistisch? Egoistisch meiner Schwester gegenüber?

Tobias

location not specified – 28.01.2025

Ich bin 9 Jahre wie immer ist bei uns zuhause eine Party alle sind betrunken auch meine beiden großen Geschwister(13,17).
Meine kleine Schwester(6) und ich teilen uns ein Zimmer.
Der beste Freund meiner Schwester schläft schon seit langer Zeit immer mal wieder bei uns im Zimmer auf dem Boden heute das erste Mal aber in meinem Bett. Er streichelt mich und zieht mich auf sich und dringt mit der Aussage ich weis das du es willst in mich ein .
Seit dem Tag schlief er immer in meinem Bett ich habe mich erst 10 Jahre später getraut darüber mit meiner Familie zu reden, keiner glaubte mir sie haben alle Kontakt mit ihm ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie

anonymous

GRAZ, Österreich – 28.01.2025

Ich hatte ein paar Dates mit diesem Kerl. Einmal nahm ich ihn mit zu mir, wir landeten im Bett und küssten uns, als er versuchte mehr daraus zu machen hab ich ihm gesagt, dass ich das gerade nicht möchte. Er hat noch 3x versucht mich intim anzufassen und ich habe seine Hand immer weg geschoben, ich habe ihm dann auch noch erklärt, dass ich gewisse negative Erfahrungen mit Intimität gemacht habe und er mir Zeit geben muss, bis sich diese Blockaden lösen. Wir küssten uns weiter und er versuchte weiterhin mich anzufassen und meine Hand zu seinem Penis zu führen. Ich blockte wieder ab. Dann meinte er, dann geht er eben heim weil er keinen Grund mehr sah hier zu sein. Ich habe mich so klein gefühlt. Ich habe ihm am nächsten Tag als er nach einem weiteren Treffen fragte über Konsens aufgeklärt und es dann beendet.

anonymous

Berlin – 28.01.2025

Als ich 17 war hatte ich einen besten Freund. Er hatte sich in mich verliebt und mir das schnell gesagt, die Seiten waren aber klar und eigentlich war es für ihn okay, das wir weiterhin Kontakt haben ohne das daraus etwas entstehen wird. Ich habe oft bei ihm geschlafen, es ist nie was passiert.

An einem abend, wo ich bei ihm war, fragte mich mein Bruder, ob ich vorbeikommen möchte und wir was trinken. Also sind mein bester Freund und ich zu meinem Bruder gelaufen.
Wir haben getrunken. Und ich erinner mich nur noch daran, wie ich in deinem Bett lag. Er mich angefasst hatte und ich ihm gesagt habe, das er aufhören soll. Aber ich stand so neben mir und konnte mich nicht wehren…als ich merkte, das die Versuche dem ganzen auszuweichen scheitern, wusste ich das es nur 2 Optionen gibt. Aufhören dagegen anzukämpfen und abwarten bis es vorbei ist oder weiter kämpfen, keine Kraft mehr haben in 5min und das trotzdem über sich ergehen lassen.

Die Möglichkeit zu gehen, blieb mir nicht. Weil ich nicht aufstehen konnte..also hat er angefangen und ich hab nur betet das es schnell aufhört..

Sara

Bremen – 28.01.2025

Ich war gerade 17J. und befand mich in meiner ersten Beziehung mit sexuellen Kontakt. Wir hatten vor der Tat schon einige Male versucht intim zu werden aber es funktionierte nicht, was ihn frustrierte und mich gleichzeitig unter Druck setzte.
Wir waren auf einen Geburt eingeladen, von seiner Ex-Freundin. An diesem Tag war es sehr heiß und wir brachen gemeinsam mit anderen Partygästen in ein nahegelegenes Schwimmbad ein. Zuerst hat es Spaß gemacht, bis mein damaliger Freund versuchte intimer zu werden und ich ihn immer wieder ablehnte. Er drückt mich an den Beckenrand und versuchte meine Unterhose immer wieder wegzuziehen, bis es irgendwann klappte. Ich sagte immer wieder „hör auf, ich will nicht.“
Am Ende drang er in mich ein und der Schmerz war unbeschreiblich. Seine männlichen Freunde befanden sich mit im Schwimmbecken und keiner empfand diese Situation als Gefahr. Seine Worte danach waren:“Tu nicht so als hätte ich dich vergewaltigt.“
Wir verließen danach das Schwimmbad und ich legte mich auf eine Gartenliege bis wir die Party verließen. Ich habe es anschließend nicht als Vergewaltigung wahrgenommen, weil niemand Eingriff und die Situation als Übergriff wertete.
3Jahre später erzählte ich einer Freundin von diesem Vorfall und sie sagte mir das es eine Vergewaltigung sei. Ich ringe heute noch und habe immer wieder die Befürchtung, dass ich doch selbst Schuld sei an dieser Situation und wer würde mir schon glauben?

Emma

Karnevalsumzug – 28.01.2025

Ich bin frisch in die Stadt gezogen und habe meinen 17. Geburtstag an Karneval gefeiert mit zwei Freundinnen, die extra aus Bayern nach NRW zu Besuch gekommen sind. Der Anfang vom Abend war richtig schön. Wir hatten Spaß und haben viel gelacht. Mir wurde eine Flasche Bier an gereicht.
Von wem die Flasche kam weiß ich leider nicht mehr, danach weiß ich nichts mehr nur wie ich zu Hause in meinem Bett aufgewacht bin.
Meine Freunde haben mir am nächsten Tag erzählt, dass ich nur noch gelben Schaum gekotzt hab und in einer Ecke lagen ich war nicht mehr ansprechbar. Sie wollten die Notsanitäter holen und ein Freund ist bei mir geblieben. In diesem Moment kam ein fremder Mann, der darauf bestand, mich mitzunehmen, da er mich anscheinend kannte. Keiner kannte diesen Mann.
Ich bin bis heute so dankbar und froh, dass meine Freunde so sehr auf mich aufgepasst haben und mich nicht 1 Minute aus den Augen gelassen haben. Wer weiß, was der Mann gemacht hätte.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Meine Schwester und ich waren öfter beim Nachbar unseres Vaters. Der war immer nett zu uns doch an diesem Tag, als Papa irgendwie nicht da war, da hat er mir ständig in den Schritt gefasst, er hat es sehr oft getan. Ich empfand es als sehr unangenehm, aber er lachte und ich dachte es sei etwas lustiges…

Ela

location not specified – 28.01.2025

Hallo, ich bin vielleicht eine von denen, die sagen, dass das alles doch gar nicht so schlimm war. Aber so wirklich drüber geredet habe ich auch nie. Mit 15 hatte ich meinen ersten Freund. Er war 17. Schnell habe ich gemerkt, dass er mehr wollte, ich sagte ihm, dass ich nicht soweit bin und ich ihn erst mindesten ein halbes Jahr noch besser kennen lernen möchte. Dann als ich 16 war, ungefähr ein halbes Jahr später, waren wir auf einer Party. Ich hatte ein wenig Alkohol getrunken und kann mich noch erinnern, dass er mir zuflüsterte, dass es heute ja eh passieren würde. Ich war überfordert und habe mich gefragt, ob ich ihm damals etwas versprochen hatte und wenn ja, ob ich es auch halten müsste? Also trank ich noch mehr, vielleicht in der Hoffnung, dass er mich dann lassen würde. Zuhause zog er mich dann aus, sich auch und legte sich auf mich. Irgendwie hat sich in mir der Mut geweckt und ich schubste ihn runter und ging ins Bad. Er entschuldigte sich aber das Vertrauen war weg. Ein wenig später habe ich mich von ihm getrennt. Damals dachte ich, es wäre meine Schuld. Heute weiß ich, das war nicht in Ordnung. Ich wünsche allen, die in solche oder schlimmere Situationem kommen, die Kraft und den Mut, sich zu wehren und vor allem darüber zu sprechen. Danke

Lena

Frankfurt – 28.01.2025

Sex ist für mich ein schwieriges Thema.. Ich bin in einem Dorf groß geworden und hatte bis zu meinem 27. Lebensjahr hetero Beziehungen, obwohl ich schon sehr früh merkte, dass ich auf Frauen stehe. In meinem Umfeld waren aber die klassischen Rollen verteilt, Sexualisierung und Betatschen waren völlig „normal“ und somit kam es auch in den Beziehungen immer wieder dazu, dass „Männer eben ihren Sex brauchen“. Ich wollte ganz oft nicht und fühlte mich immer sehr dazu gezwungen. Es war dieses typische Resignieren.. „ja, dann mach halt.“ Ich hab mich benutzt gefühlt, wie ein Lustobjekt und war einfach nur froh, wenn es vorbei war.
Dieses Verhalten bedrückt mich bis heute, obwohl ich mittlerweile geoutet und in einer ganz wundervollen, gesunden Beziehung mit einer Frau bin. Aber ich fühle mich bis heute sehr getriggert beim Thema „Sex“.

Viki

Austria – 28.01.2025

When I was still in school I got sexually harassed by a class colleague. We were in the same friend group and we were nit especially close to each other, but there were ni big things between us. One day he just started with this „game“ he had „tasks“ on his phone, each with a different number. He would tell you to pick a number between 1 and 10 for example and what ever cam, it had to be done. But he always said, that if you really don’t like it, you can still say no and choose another. It started in school with two friends and one of them was my crush (female). Since it was okay for everyone I didn’t think anything was wrong. When I was once at his house because we wanted to do sowmthing for school and we were alone, he began with the game again. We went into the bathroom. I said a number, I didn’t like what came and chose another not so bad thing (10 second hug). During this hug he pressed me against the wall, fingers running through my hair down to my butt. He grabbed my butt while still pressing me against the wall. 10 seconds were long over. I was in shock. I told him that the time was over, but he didn’t stop he said something like „just a few more seconds“ I think he even said a number since I can remember counting how long this would last. Then his dad came home and he stopped. I took the bus home after this.

anonymous

Münster – 28.01.2025

Ich war 15 und mit Freundinnen in einem Club feiern. Wir sind mit falschen Ausweisen reingekommen und ich war sehr betrunken. Dort habe ich 2 Männer kennen gelernt, die mich dann mit nach Hause genommen haben. Als wir dann dort auf der Couch waren haben sie versucht einen Dreier zu starten. Ich habe es geschafft nein dazu zu sagen. Dann ging der eine und ich blieb mit nur beim anderen. Wir haben uns geküsst und er fing an mich auszuziehen und im Intimbereich anzufassen. Ich habe mich so unwohl gefühlt und habe stark angefangen zu weinen. Er hat dann zum Glück aufgehört und wir schliefen ein. Das schlimme an dieser Geschichte ist: die Männer waren 35, ich war 15! Und sie wussten wie alt ich bin!

Stephanie

Niedersachsen – 28.01.2025

Bis heute habe ich mich nicht getraut das Geschehen anzuzeigen.

Vor ca 8 Jahren lernten wir uns kennen. Wir haben uns ca 6 Monate gedated. Nach einer Weile sind wir intim geworden. Relativ schnell war klar, dass er errektionsprobleme hat, ich sprach ihn vorsichtig darauf an. Es war ihm bereist bekannt, dass das passieren kann. Ich war überrascht wie locker er darüber sprach. Dennoch ließ ich ihn vorerst in Ruhe (was die Intimitäten an ging). Nach wenigen Tagen merkte ich, dass er während unserer Treffen immer mal wieder 1 bis zwei mischen rum Cola trank. Er wirkte gestresst und frustriert. Irgendwann sollte es wieder intim werden jedoch hatte es wieder nicht geklappt. Während wir es versuchten und er auf mir lag, jedoch nicht in mich eindringen konnte wegen der errektionsstörung sahen seine Augen plötzlich wie tot aus. Ich kann es nicht anders beschreiben. Er legte beide Hände auf meinen Hals und drückte mit voller Kraft zu. Ich habe keine Luft mehr bekommen, hörte wie durch warte und sah bereist schwarze Punkte. Wie wild versuchte ich den 1,90 Mann von mir zu stoßen. Mir letzter Kraft und der Ohnmacht nahe boxte ich ihm mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Erst da ließ er los. Ich wollte nur weg, ich war schockiert darüber was geschehen war. Er war doch sonst immer so liebevoll und zärtlich. Seine letzten Worte waren „ich dachte ihr Frauen mögt es hardcore“… Ich wollte nie wieder etwas von diesem Mann hören. Nun lebe ich bereist seit 8 Jahren damit.

anonymous

location not specified – 28.01.2025

Ich bin mir bis heute nicht sicher, was es eigentlich war und wie man es nennen sollte. Ich war 21, im Sprachaufenthalt in den USA auf einer Poolparty. Eine „Freundin“ aus der Sprachschule wollte mit einigen Typen mitgehen, ich hatte mich mit einem davon auch gut verstanden. Was genau im Hotelzimmer passiert ist, weiss ich nicht mehr. Erinnerungsfetzen von der Dusche, Pizza, noch mehr Getränke. Die erste klare Erinnerung ist die, wie ich plötzlich mit diesem einen Typen alleine im Zimmer aufwache, sein Gesicht zwischen meinen Beinen. Habe ich nein gesagt? Was war vorher? Ich weiss es nicht. Seine Freunde kamen unterdessen rein, sie haben sich abgeklatscht, ihm gratuliert. Ich habe kurz versucht, es dieser Freundin zu erzählen. Sie hat mich beruhigt. Es als peinlich bezeichnet. Wir sind alle miteinander Abendessen gegangen. Er hat bezahlt. „Für das, was er von mir bekommen hat, hätte er schon mehr bezahlt.“ Die Freundin wollte wieder zu ihnen ins Hotel. Wir hatten nur einen Schlüssel für unser Airbnb. Ich ging mit, geschlafen habe ich neben diesem Mann. Am Morgen war die „Freundin“ mit unserem Schlüssel weg. Ich alleine dort. Ich schäme mich bis heute, und weiss nicht, ob ich mich überhaupt schlecht fühlen darf deswegen. Es war nicht gewaltsam, vielleicht habe ich mitgemacht? Warum ging ich erneut mit? Warum habe ich mir nichts anmerken lassen? Was bleibt ist Scham, Zweifel, Ekel und sein Geruch.

Melissa

In einer Regionalbahn zwischen Hannover und Köln – 27.01.2025

Ich hatte meine Freundin in Hannover besucht und wollte günstig mit dem 49€ Ticket nach Hause fahren. Ab 16:00 Uhr wurde die Regio voll. Neben mich setzte sich ein Mann, der nach Alkohol roch. Ich versuchte mich auf mein häkeln zu konzentrieren merkte aber wie er mich anschaute. Als ich irgendwann aussteigen wollte, legte er seine Hand auf meinen Oberschenkel. Ich war total überfordert und guckte ihn an. Da legte er seinen Arm um mich. Ich stand auf und sagte, dass ich aussteigen muss. Keiner sagte etwas obwohl die Bahn rappel voll war. Ich fühlte mich ekelig. Ich konnte die Hand noch Stunden später auf meinem Bein spüren. Nachdem ich Ausstieg, schrieb ich meinem damaligen Freund was passiert ist. Er wurde total wütend. Er war auf meiner Seite. Aber er fragte mich auch warum ich denn nichts gesagt hätte. Er sagte, dass ich es hätte ansprechen müssen. Als ich versuchte ihm zu erklären, dass solche Aussagen die Verantwortung auf Opfer übertragen würde verstand er nicht was ich meinte.

y

straussberg near berlin – 27.01.2025

It was my 16th birthday. I was at a political youth camp. Besides two other leftists, there only have been young fdp or cdu/csu people. It was kind of confusing. But hey, im turning 16, so let‘s have some fun. I was trinking some light alcoholic drinks with 3 other people. There was this one guy with black nails and blonde hair, kind of cute. The Last thing i remember was sitting a little bit away from the other two people and chatting with him. The next thing i remember was awakening in the floor, few meters away from my room. I still don‘t know what happened that evening. The one girl told me, that the guy and i went inside at some point, and she didn‘t see us again this evening..

Lea

Germany – 27.01.2025

Ich war ca 17/18 Jahre und hatte aufgrund von Vaginismus Probleme mit meinem Freund zu schlafen. Seine erste Aussage war: „Dann musst du mir halt immer einen Blasen.“ Nach ein paar Wochen meinte er dann: „Also wenn du schläfst ist das mit dem Sex kein Problem.“

Meinem Freund danach habe ich davon erzählt. Er war „geschockt“. Wir hatten das selbe Problem beim Sex, wegen des Vaginismus. Eines Morgens wurde ich wach und mein Slip war auf links gedreht. Ich bin mir zu 100% sicher daß er das beim zu Bett gehen nicht war.

anonymous

location not specified – 27.01.2025

Ich (21) war mit Freunden auf einer privaten Vereinsfeier. Dort habe ich sehr viel Alkohol getrunken, so viel, dass ich selber kaum noch gehen oder stehen konnte. Das nächste an das ich mich erinnere ist wie ich bei einem Vereinskollegen im Bett liege, ganz klar nein sage und er trotzdem versucht in mich einzudringen. Der Mann (Mitte 50) ist mit meinem Vater befreundet und in unserem Dorf sehr angesehen und bekannt. Ich habe nie jemandem davon erzählt.

anonymous

Nrw – 27.01.2025

Ich legte mich schlafen weil ich nach einen anstrengenden Tag einfach nur fertig war, als ich wach wurde bemerkte ich als ersten einen Schmerz und dann meinen damaligen Freund, hinter mir, in mir. Er sagte ich solle leise sein, weiter schlafen und hielt mir den Mund zu während er weiter machte, ich weinte, versuchte mich zu wehren aber ich hatte keine Chance. Tagelang danach habe ich geblutet, ich hatte eine fissur und als diese verödet wurde sagte der Arzt nur zu mir das ich lieber langsamer angefangen hätte mit anal Verkehr. Ich habe mich von meinem damaligen Freund getrennt nach dem Vorfall, er drohte mir danach, sagte es sei sein gutes Recht gewesen das zu tun und wenn er mich nochmal sieht wird er es wieder tun. Ich nahm meinen Mut zusammen und ging zur Polizei, der Polizist fragte ob ich mir die Geschichte ausdenken würde aus Rache weil er mich verlassen hätte, der Fall wurde wegen mangelnder Beweise fallen gelassen und aus Angst bin ich umgezogen um ihn nie wieder zu sehen.

Nathalie

location not specified – 27.01.2025

(Teil 2 Bester Freund) Am liebsten würde ich ihm schreiben, ob er wüsste, was er damals mit mir gemacht hat? Ich habe nicht nur meine erste Liebe verloren, sondern die Clique mit dazu. Nur Wenige hielten zu mir. Er war damals schon in mich verliebt, schrieb mir Briefe, aber ich hatte nie Interesse an ihm. Stattdessen verliebte ich mich in seinen Freund, den ich zeitgleich kennen lernte. Es war so widerlich und ich ekelte mich vor ihm. Frage mich heute, ob er viele Mädchen so rum kriegte. Heute bin ich Lehrerin und kläre meine Schüler*innen auf. Als ich Kolleginnen nach einem Projekt zu s**ueller Gewalt fragte, ob sie als Kind/Jugendliche solch eine Erfahrung gemacht haben, bejahte jede Einzelne. Manche waren junge Kinder im Schwimmbad, manche wurden vom Cousin begrapscht. Wir müssen Heranwachsende aufklären!!!

Nathalie

location not specified – 27.01.2025

(Teil 1 Bester Freund) Ich bin verheiratet und Mama von 2 wundervollen Kindern. Mir war nie bewusst, dass ich damals, 14 Jahre alt, vom besten Freund meines 1. Freundes manipuliert wurde. Ich war schrecklich verliebt und meine erste Liebe im Skiurlaub. An Silvester fand eine Party bei gemeinsamen Freunden statt. Der beste Freund meines Freundes, sagte, er müsse mir dringend etwas erzählen. Wir gingen raus und liefen zu einem abgelegenen Platz. Er sagte mir, dass mein Freund mich nicht mehr liebe und nach dem Skiurlaub Schluss machen wolle. Ich war zutiefst verletzt und weinte. Er tröstete mich und versuchte mich dabei nach einiger Zeit zu küssen. Ich sagte er solle das lassen. Er fing immer wieder damit an und redete über 2 Stunden auf mich ein. Ich sagte so oft nein, dennoch ließ er nicht locker. Ich wollte nicht schreien, also küsste ich ihn. Es war schrecklich. Er nahm meine Hand und führte sie in seine Hose. Er wollte auch mich befummeln, aber ich stieß immer wieder seine Hand weg. Er sagte, dass wir das niemals jemandem erzählen dürften und wir gingen wieder auf die Party, die ich bald verließ. Drei Tage später erfuhr ich, dass er alles meinem Freund erzählte. Natürlich war ich die Schuldige, die sich an ihn ran schmiss. Mein Freund machte Schluss und redete nie wieder mit mir. Vor 2 Jahren hatte ich ein Coaching, in dem diese Situation hochkam. Ich weinte bitterlich und konnte die Scham endlich loslassen. Dieser Mann ist heute Rechtsanwalt.

anonymous

location not specified – 27.01.2025

Ich habe bis heute Probleme diesen Vorfall als Gewalt zu bezeichnen. Und ich weiß, dass genau das ein Teil des Problems ist.
Es war einige Monate nach einer Trennung nach einer langen Beziehung. Ich wollte Daten und Spaß haben, nichts ernstes eingehen. Ich habe mich mit einem Mann verabredet und wir haben relativ viel getrunken, waren in einer Bar und haben angefangen ein Trinkspiel zu spielen. Es war ein witziger Abend. Wir beide hatten nicht viel Geld, also beschlossen wir im Supermarkt Wein zu kaufen und in seinem Büro weiter zu trinken das nicht weit weg war und am Abend leer. Es war eines dieser Hipster Büros mit Kicker, Sofas und großer Küche. Wir knutschen und hatten schnell Sex und auch wenn es mich überraschte da ich dachte in erster Linie wollten wir weiterspielen war alles okay. Aber er konnte nicht performen wie er wollte, da wir viel getrunken hatten und er war frustrt. Schweis tropfte auf mich &es tat weh. Ich sagte ihm dass ich aufhören möchte und nicht mehr will. Aber das wollte er nicht. Er wurde aggressiv und verbissen, drückte mich runter und würgte mich. Er war sauer, da er sich in seiner Männlichkeit bedroht fühlte.
Niemand hätte mir je geglaubt, ich war betrunken und am Anfang war alles einvernehmlich. Ich wollte es, bis es weh tat und ich nicht mehr wollte. Und bis heute wünschte ich ich hätte nichts gesagt, dann wäre er vielleicht nicht so aggressiv geworden. Und das ich, die aufgeklärt und feministisch ist diese Gedanken hat erschreckt mich.

anonymous

Germany – 27.01.2025

There was this girl called Viola,she was like 16 years old.I was a 13/14 year old girl.I got her number from a friend I used to have.I didn’t know Viola in real life,neither did the friend I got her number from.Viola was an online friend.We grew kinda close pretty fast.We talked a lot,a lot of deep talk as well.At some point she started asking me for nudes.I said no. She kept on asking,at least once or twice a day.I still refused, but sadly not forever.I started giving in because I felt bad.She always said she was sad and I’d make her happy with sending her nudes.It started with only my upper body,I didn’t want to send even more.That went on for a while.She often asked for pictures with more of my body.She has lost her family when she was younger and she always said she isn’t happy anymore,and the only thing that can give her at least a bit of pleasure and happiness was her masturbating on pictures of me.She manipulated me,made me believe I’m responsible for her feelings.I always sent more pictures than her,she said I had to earn them.She have me small things to do,things she liked.Every time after she said I did so good and I am so good and asked if I deleted the chat again.She always thanked me for being so kind and not judge or blame her and that I’m not telling anyone,because that would destroy her,because she loved me so much.I hated it so so so much.I cried every time.It took me way too long to stop.She often blamed me for not wanting to send nudes.I cried every time.

Marie

Montpellier – 27.01.2025

TEIL 2 : …jemand auf meine Seite rutschte. Männlich, nackt. Ich klemmte die Decke um mich und rief laut „NEIN!“, „GEH WEG“. Meine Freundin wachte auf. Er versuchte mich zu küssen, ich wehrte mich und versuchte ihn wegzuschubsen und rief „NEIN!“. Er war stärker und rieb sich an mir. Ich fing an zu weinen, und sah meiner Freundin in die Augen. Sie starrte zurück und sagte „shhh“. Das hieß „lass es über dich ergehen“. Er nahm meine Hand und legte sie auf sein Glied. Ich wehrte mich mit Händen und Füßen aber er war stärker. Ich weiß nicht wie lange ich da lag und weinte, während er sich an mir rieb. Irgendwann verschwand er. Als ich das Hotel verließ traf ich ihn beim Eingang. Er sagte „Entschuldigung, du sagst doch jetzt nichts okay“. Ich sagte ihm ich würde seine Entschuldigung niemals annehmen und ging. Die Kraft gegen ihn anzugehen, Polizei etc hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht. Ich wusste nicht, dass es SA war, damals. Ich wusste nur dass es nicht ok war. Gar nicht ok.

Marie

Montpellier – 27.01.2025

TEIL 1 : Ich war damals 15. Unterwegs im Club mit meiner Freundin, auch 15. Wir beide hatten schwierige Situation daheim. Ihr Vater war gerade gestorben (Krebs), Ihre Mama depressiv. Meine Mama war suizidal mein Vater und nie zuhaus (Arbeitsreisen in der Welt). Deswegen befanden wir uns an einem Dezember morgen, als der Club schließ, um 3uhr morgens auf der Straße und hatten keinen Zufluchts Ort und keine Person zum anrufen. Es war sehr kalt, wir waren sehr dünn gekleidet. Alles hatte zu, es fuhren keine Bahnen oder Busse. Unser Plan war es im Bahnhof zu warten bis die ersten Straßenbahn wieder fuhren (5uhr). Auf dem Weg dorthin trafen wir eine Gruppe Männer, Anfang 30. Sie redeten mit uns und irgendwie kam unsere Situation auf. Sie meinten dann, sie hätten 2 Hotelzimmer gemietet, und sie würden aber alle in 1 passen, wir könnten dann in dem anderen schlafen. Wir lehnten erst ab weil es uns unsicher erschien, doch sie versicherten uns ’sie wären ja nicht so‘. Wir stimmten am Ende zu und einer der Typen zeigte uns das Zimmer und ließ uns dort allein. In unserem Zimmer stand ein Doppelbett und ein Einzelbett. Wir waren heilfroh und legten uns zusammen in das Doppelbett. Dann aufeinmal kam der Typ wieder rein ins Zimmer und meinte es wäre ja kein Platz mehr in dem anderen. Er wirkte betrunkener als zuvor. Wir sagten er könne sich ja in das Einzelbett legen, und das tat er dann auch, zuerst. Wir machten dass Licht aus und schliefen ein. Ich wachte auf, weil aufeinmal jemand…

Tanja

Bad Münder – 27.01.2025

Der erste Termin bei einem Physiotherapeuten, es geht um eine zurückliegende Verletzung am Knie: Er weist mich an u.a. meinen Oberkörper vollständig zu entkleiden, damit er sich ein Gesamtbild machen kann. Nachdem er meinen Körper lange mustert kommentiert er:“Du hast doch bestimmt auch Probleme mit dem Rücken. Deine Brüste sind viel zu groß. Hast du mal über eine Brustverkleinerung nachgedacht? Bei Rückenleiden zahlt das die Krankenkasse“.
Daraufhin habe ich mich angezogen, die „Behandlungen“ abgebrochen und am Empfang der Praxis Beschwerde eingelegt. Reaktion: Ich könne zu einer Therapeutin wechseln, was aber schwierig sei, weil sie so viele Patienten hätten.

Clara

Freiburg, Deutschland – 27.01.2025

Ich war 25 damals, und hatte schon öfter schwierige Erfahrungen beim Frauenarzt gemacht. Deswegen, habe habe ich in diesem Fall meine Ängste im Vorraus am Telefon besprochen und um besondere Rücksicht gebeten.

Ich bin zur Abklärung starker (!!) Schmerzen, vor und beim GV, zum Frauenarzt. Er, circa 55 und weiß, redete erstmal 15 minuten darüber dass man ja keine Angst vor dem Frauenarzt haben müsse. Zu meinen Schmerzen meinte er dann, ich wäre wahrscheinlich wohl nur „zu eregt“. Dann durchführte er einen Abstrich und einen Ultraschall, der von Innen. Dabei zeigte sich eine Eierstock – Zyste, zu der er meinte „die könne mir aber keine Schmerzen bereiten“. Dann nahm er 3 Finger, und bewegte sie in mir mit den Worten „ihr Freund müsste mal besser in diese Richtung stoßen, und nicht so viel in diese“, wobei er mich in verschiedene Richtungen fingerte. Ich war komplett im Schock und konnte gar nicht reagieren. Beim verlassen der Praxis habe ich nur geweint.

Meine Angst vor Frauenärzten? Nicht besser geworden.
Meine Schmerzen ? Endometriose. 6 Jahre später diagnostiziert.

Marie

Nordrhein-Westfalen – 27.01.2025

Es war im Jahr 2020 und ich kam damals mit meinem ersten Freund zusammen.
Ich war 19 Jahre alt und er 21 Jahre alt.
Wir lagen zusammen auf dem Sofa und schauten eine Serie. Ich lag mit dem Kopf auf der rechten Seite und er lag spiegelverkehrt auf der linken Seite. Ich legte meine Füße neben seinen Brustkörper ab.
Irgendwann schlief ich fest ein. Als ich aufwachte lagen meine Socken und zusammengeknüllte Papiertücher auf dem Boden neben dem Sofa.
Ich wusste sofort was passiert war und stellten ihn zu rede. Er gestand, dass er mir die Socken ausgezogen hatte um sich auf meine Füße zu befriedigen. Seine Begründung war, dass ihm sein Fetisch unangenehm war und er ihn deshalb heimlich ausüben wollte.
Leider besaß ich erst 1,5 Jahre später die Kraft ihn zu verlassen.

Anonym C.

location not specified – 27.01.2025

Ich hatte mit Mitte zwanzig eine Affäre zu einem (wie mir erst später klar wurde) aggressiven Mann mit Drogenproblemen und einer Persönlichkeitsstörung. Normalerweise fanden unsere Begegnungen immer bei mir zu Hause statt, bei sich zu Hause wollte er mich nie haben. Über Nacht blieb er nie. Aber an diesem Tag holte er mich von der Arbeit ab und sagte, er passe auf das Haus eines Freundes auf, ob ich nicht mitkommen und dort schlafen wollen. Er bot mir dort etwas Wein an, den ich trank. Es war eine merkwürdige Atmosphäre und ein sehr schlecht zu überschauendes Haus. Ich hatte das Gefühl, dass noch andere Männer anwesend waren. Er schien die ganze Zeit auf etwas oder wen zu warten. Danach wurd alles verschwommen. Ich komme erst wieder am nächsten Tag zu mir, mittags. Und da ist nichts, an das ich mich erinnern kann. Ich liege nackt in einem Bett, keine Decke – nichts! Und es war bitterkalt. Meine Kleidung liegt überall zerstreut. Im ersten Moment denke ich, ich hätte zu viel getrunken. Aber ich schlafe, auch wenn ich betrunken bin, nie ohne Unterhose. Ich habe Kontaktlinsen, die ich immer (!) nachts entferne. Und ich hätte mittags auf der Arbeit sein müssen, das wäre mir nie passiert. Das schlimmste ist, dass ich weiß, dass es mehrere Männer waren und dass ich nicht weiß, was sie mit mir gemacht haben.

Niki

location not specified – 27.01.2025

Ich schreibe einfach mal drauf los, nachdem ich ewig nach einem Anfang gesucht habe.
Den perfekten Einstieg scheint es nicht zu geben.
Es fing alles in der Schule an. Meine Eltern haben sich getrennt. Dann war meine Mama erst einige Monate verschwunden und tauchte dann mit ihrem neuen Partner auf.
Ich war 11 oder 12 Jahre alt zu diesem Zeitpunkt eher 11. Montags mussten meine Schwester und ich ab sofort zu meiner Mutter in ein Dorf nicht weit von der Kleinstadt aus der wir kamen.
Ich wollte zunächst nicht dorthin. Irgendwann aber gewöhnte ich mich ein wenig daran. Aber das sollte mir zum Verhängnis werden. Ich weiß nicht was oder warum dies passierte. Aber der neue Freund meiner Mutter wurde immer komischer zu mir. Ich konnte dies nicht einordnen. Eines Tages steckte er mir seine Zunge in den Hals. Ich weiß nicht mehr wo oder wann genau. Aber ich weiß dass ich es schrecklich fand. Ich war ungefähr 12. Alles zu danach verschwimmt. Weil dies nun regelmäßig passierte. Ich wurde manchmal nachts wach und da war er. Ich weiß nicht was er alles mit mir gemacht hat, weil ich bis heute nicht alle Traumata aufarbeiten konnte. Dieser Mann fing mich dann von der Schule ab. Mit Rosen und Briefen. Meine Mama hat mich nicht beschützt. Im Gegenteil. Als ich versuchte mich zu weheren nannte sie mich ein “Persönchen”.
Ich weiß nicht ob es daran lag oder ob ich einfach nicht auf mich aufpassen kann. Aber dieser Mann war nicht der einzige in meinem Leben, der Grenzen überschritt.

anonymous

location not specified – 27.01.2025

Ich war damals um die 11/12 Jahre alt als mein Onkel mir die Jungfreulichkeit nahm das eine Mal wurden „wir“ sogar erwischt (hatte seinen Penis in der Hand und sollte ihm ein runder holen)von meinen Großeltern,die Taten nix außer mir zu sagen das man „sowas“ ja nicht macht. es ging bis zu meinem 16 Lebensjahr so weiter weil ich nicht wusste was ich da gegen tun kann den er war älter und stärker als ich mit. 16 könnte ich nein sagen und habe ihn gemieden,wenn meine Eltern zu ihm gefahren sind bin ich meistens nicht mit gekommen aber wenn doch habe ich drauf geachtet das ich NIE alleine bin. Ich habe es das erste Mal angesprochen als ich Frühling 24 in der Psychiatrie war und habe es dann auch mein Eltern erzählt und anzeige erstattet das Verfahren läuft noch da ich sie erst im November 24 gemacht habe. Es war die beste und schlechteste Entscheidung aber ich bereue es nicht es ist nur das Gefühl was macht er wenn er es erfährt

Emi

der Dachboden meines Elternhauses – 27.01.2025

Ich war 14 Jahre alt und wir seit einigen Jahren beste Freunde. Ich habe ihm so sehr vertraut, dass ich viele Signale übersehen habe. Bei einem Filmeabend zu zweit auf dem Dachboden ergriff er die Chance, legte seine Hand auf meinen Oberschenkel und wanderte hoch zu meiner kurzen Schlafanzughose. Ich habe mich nicht getraut etwas zu sagen, also rührte ich mich nicht. Er war etwas älter als ich und groß und als er über mir lag konnte ich mich nicht mehr wehren. Ich bin in eine Schockstarre verfallen und habe alles über mich ergehen lassen. Als er meine Hand an seinen Schwanz führte und festhielt zog sich alles in mir zusammen. Ich konnte nicht nein sagen, aber ich habe auch nicht ja gesagt. Ich ging zwei Wochen nicht in die Schule weil ich mich so schmutzig fühlte und er die Geschichte so drehte dass er als Gewinner da stand wenn er vor seinen Freunden damit prahlte, und ich als Schlampe.
Bis heute spricht meine Mutter, die meine Flashbacks und Zusammenbrüche Monate lang mitbekam, von dem “Vorfall” zwischen jugendlichen und den “Konsequenzen” statt von der Vergewaltigung und dem Trauma.

Soe

Schwimmbad – 27.01.2025

Ich war damals 14 Jahre alt und war mit meiner Freundin in fast leeren Schwimmbad. Ich fragte den Bademeister,er bestimmt um die 20/30 Jahre alt,nach einem Ball,da man sich dort Wasserspielgeräte ausleihen konnte. Er meinte wieso du hast doch schon zwei Bälle….ich habe erst nicht verstanden was er meint. Er lachte mich aus. Irgendwann gab er mir einen. Er beobachtete uns im Wasser. Ich fühlte mich so unwohl und dumm. Ich erzählte es damals niemanden. Ich weiß es gibt schlimmeres Geschichten trotzdem erinnere ich mich über 20 Jahre noch genau daran wie ich mich gefühlt habe. Wer weiß wie vielen, er sich damals so gegenüber verhalten hat.

anonymous

location not specified – 27.01.2025

A couple of years ago I got sexually harrassed at work by an external photographer. It wasn’t like one but many situations where he was intrusive against me. When I finally had the courage to tell my boss (who bullied me at that time for 2 years), she answered: „it’s your own fault, wearing such short skirts“. My other bosses intervented, and the photographer got banned from the venue.
But the photographer didn’t stop- he sent me messages via social media and phone, insulted me, wrote that I was a liar and that he would never touch an ugly Person like me. I went to the police. They said they couldn’t do anything.
At one point I even thought I just made that up in my mind.
I quit my Job and got into a major Depression which lasted for 4 Years. I was suicidal. I also gained 50kg weight, which caused more bullying.

I got myself out of that, now I’m going to marry the woman of my dreams. I’m happy.
But I will never forget.

F

Hamburg – 27.01.2025

Ich habe so viel erlebt, dass ich nichtmal weiß, wo ich wirklich anfangen soll. Mein erstes Mal war eine Vergewaltigung. Ich war 14, ich wusste es nicht. Ich wurde nach meinem Nein immer wieder mit den Worten: „aber das kannst du mir doch nicht antun; mein Kumpel hat sich umgebracht und du tust mir denselben Schmerz an, willst du das?“ zugeredet, bis ich eingewilligt habe. Ich habe noch nie so stark geblutet und solche Schmerzen gehabt.
Mit 20 war ich in einer Beziehung mit einem Mann, der nachts mit mir Sex hatte. Ich war nie bei vollem Bewusstsein, weil ich davor ja noch im Tiefschlaf war. Ich konnte weder ja noch nein sagen. Ich erinner mich kaum an die Vorfälle. Ich weiß, dass es mindestens 3 mal passiert ist, an unterschiedlichen Tagen.
Ich habe mich lange Zeit geschämt und nicht drüber gesprochen. Heute spreche ich viel, weil ich weiß, es ist nicht unsere Schuld

Mary

location not specified – 27.01.2025

Mein damaliger Freund fand Scham sehr erregend. Also brachte er mich absichtlich in für mich unangenehme Situationen. Eines Morgens, nach dem Geschlechtsverkehr, der mehr als einmal blutend für mich endete, sollte ich mich nackt im Tageslicht vor ihn stellen, damit er mich „begutachten“ kann. Ich war damals in der Pubertät, fühlte mich unsicher mit meinem Körper und mir, litt unter Körper-Akne und Dehnungsstreifen. Ich sollte mich drehen und er fing an zu lachen, als ich schamvoll und schützend meine Arme um meinen Körper legte. Er sagte, dass ich ruhig straffer sein könnte. Wenn ich die Arme nicht runternehme, würde er mir nichts zu essen geben. Also tat ich, was er wollte und fing an zu weinen, was ihn erregte und er erneut GV einforderte, obwohl ich noch wund von vorher war.

Anna

Deutschland – 27.01.2025

Ich war 4 oder 5 Jahre alt.. schwer zu rekonstruieren, denn ich habe mich damals niemandem anvertraut. Die Erinnerungen wurden erst mit 12 Jahren zu einem Bewusstsein dass, was mir da passiert ist, ein sexueller Übergriff war.
Ich wohnte damals noch mit meiner Familie in Polen in einem Mehrfamilienhaus. Meine beste Freundin wohnte mit ihrer Familie direkt über uns.
An diesem Tag durfte ich zum Spielen zu ihr nach oben gehen, ganz alleine, ohne meine Mama oder meinen Papa.
Wir sprangen auf dem Bett ihrer Mutter umher und ließen uns in die dicke, weiße Daunenbettdecke fallen als einer ihrer älteren Brüder ins Zimmer kam.
Er schloss die Tür und wies uns an uns hinzulegen. Dann nahm er die dicke Bettdecke, legte sie über uns und schlug sie von unten auf. Die Decke war wie eine große, weiße Wand vor meinem Gesicht getürmt und ich konnte nichts mehr sehen was dahinter geschah. Ich konnte nur noch fühlen..
Ich fühlte wie mir meine Sachen runter gezogen wurden.
Ich fühlte eiskalte Finger die mich an meine intimsten Stellen berührten.
Ich fühlte etwas feuchtes, glitschiges zwischen meinen Beinen.
Da hört die Erinnerung auf.
Das nächste dass ich weiß ist, wie ich die Treppen zu unserer Wohnung runter gehe mit dem Gefühl dass ich nicht sagen darf was da passiert ist.
Und das tue ich auch nicht.. meine Eltern wissen es bis heute nicht.

Kati

location not specified – 27.01.2025

(letzter Teil)…, zu der ich am nächsten Morgen mit meiner armen Mama ging, nahm einen Abstrich, hörte sich teilnahmslos meine Geschichte an und gab mir direkt zu verstehen, dass eine Anzeige hier total unangebracht sei. Die Pille danach – auf meine Kosten. Danach gab es einen Bürger beim Mäckes, schweigend. Meine Mama hat nie wieder mit mir darüber geredet. Ein paar Wochen später bekam ich einen Brief, dass das Verfahren eingestellt wurde. Bis heute frage ich mich, ob ich das Recht habe, es Vergewaltigung zu nennen.
IHN habe ich zwei Jahre später nochmal auf einer Party getroffen. Er meinte, dass es ihm leid tue. Seine Freundin hätte danach mit ihm Schluss gemacht. Ich sagte, dass es schon OK sei.

Kati

location not specified – 27.01.2025

(Fortsetzung)
…ein Rascheln hinter mir. ER war mir wohl in den Wald gefolgt. Im ersten Moment freute ich mich. Er war wahrscheinlich in der Gruppe etwas schüchtern, dachte ich mir. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass er eine feste Freundin hatte. Ich näherte mich ihm und wir fingen an, zu knutschen. Ich war zufrieden. Mehr wollte ich gar nicht. Doch plötzlich fing er an, das Tuch, das ich über meiner Jeans trug, auseinander zu ziehen. Es riss. Plötzlich wurde er fordernder, drückte mich auf den Boden, zog mir die Hose aus und schob mein Shirt nach oben. Mir wurde das zu viel aber ich war so perplex, dass ich kaum ein Wort herausbringen konnte. Ich weiß noch, dass ich dachte: „Da bist du jetzt aber selbst Schuld dran. Du hast schließlich angefangen damit.“ Ich wehrte mich aber wahrscheinlich nicht genug. Ich flüsterte: „Ich bin Jungfrau, bitte hör auf.“ Oder sagte ich das nur in meinem Kopf? Ich war auch einfach zu betrunken und hatte wenig Kontrolle darüber, was gerade passierte. Doch plötzlich – ein stechender Schmerz. Ich wurde lauter. „Hör auf. Verpiss dich!“ Rief ich. Er stoppte, sah ängstlich aus und rannte zurück zur Party. Ich weiß nicht, wie lange ich noch im Wald lag. Ich war wie gelähmt aber schrie nach Hilfe. Als meine Freundin mich fand, war sie schockiert. Ein zerrissener Rock, meine blutige Hose und unzählige Kratzer von Ästen und Stöcken, die sich auf dem Waldboden in meinen Rücken gebohrt hatten. Die Polizei,…

Wiebke

location not specified – 27.01.2025

Teil 2
all das was er getan hatte im Beisein meines Mannes. Dies war endlich der Moment wo ich nicht mehr die „Lügnerin“ war. Meine Mutter hat sich dann, nach fast 20 Jahren, von ihm getrennt. Dadurch ist noch mehr ins Rollen gekommen. Auch meine Mutter wurde missbraucht. Von ihrem älteren Cousin gezwungen ihn mit der Hand zu befriedigen. Nach 60 Jahren konnte meine Mutter nun auch endlich sich befreien und hat diese Taten laut ausgesprochen und den Täter benannt. Meine Mutter tut es bis heute Leid das sie mir nicht glauben konnte. Dies ist eine Geschichte, die ganzen anderen Dinge (Sprüche,Kommentare, Hände am Po oder Brust usw.) die ich in meinem Frausein erlebt habe kennt wahrscheinlich Jede Frau.
Wir sind laut. Wir sind viele. Wir sind Sirenen.
Danke für diese Seite, hr seid wichtig und richtig.

Wiebke

location not specified – 27.01.2025

Teil 1
Ich war 12 Jahre als meine Mama mir ihren neuen Freund vorstellte. Schon da sagte mir mein Bauchgefühl : schwieriger Typ. Ich hatte keine Wahl und dieser Mann trat in mein Leben und wurde Teil der Familie. Ca. 1 Jahr später zogen wir in eine gemeinsame Wohnung. Dann begann „Es“. Beim Toben fasste er mir in den Schritt, an meine noch nicht wirklich vorhandene Brust. Zum Glück habe ich schon damals den Mund aufgemacht und es benannt. Er tat immer so als wäre es ein Versehen gewesen. Meine Mutter spielte es herunter und glaubte ihm mehr als mir. „Es“ ging weiter. Der Lebensgefährte und ich waren morgens die ersten die sich für den Tag fertig machen mussten. Somit nutzte er die Zeit und schaute durchs Schlüsselloch. Auch das tat ich kund, doch mir wurde nicht geglaubt. Leider habe ich nie die Idee in die Tat umgesetzt, Haarspray durchs Schlüsselloch zu sprühen. Es waren viele Jahre, wo immer sowas vorgefallen ist. Jahre in denen ich immer laut das Geschehene benannt habe, aber mir wurde nicht geglaubt. Ich war das pubertierendw eifersüchtig Töchterchen, das Aufmerksamkeit mit allen Mtt3ln erlangen wollte – Nein ! Ich war das schutzsuchende Mädchen, was zum Glück eine große Klappe und ein gutes Bauchgefühl hatte (habe). Somit bin ich mit 14 Jahren gerne nicht zu Hause gewesen. Mit 17 endlich ausgezogen. Dadurch passierte was interessantes. Ich verstand mich mit meinem Peiniger plötzlich gut und er war ein wenig Vaterersatz. Die Jahre vergingen und auf einer Feier gestand er

Kati

location not specified – 27.01.2025

Ich war 16 oder 17 und noch Jungfrau. Damals bin ich oft mit meiner besten Freundin „Parties crashen“ gegangen. Wir haben uns in private Parties eingeschlichen, um ein bisschen mit Jungs zu knutschen, die wir nicht kannten. Das war immer aufregend, wir haben uns die Jungs aus der Ferne ausgesucht und sind dann auf sie zugegangen. Manchmal sind uns unsere Eroberungsversuche geglückt, manchmal nicht. Wir hatten deshalb schon einen entsprechenden Ruf weg in unserem Dunstkreis. Einmal waren wir zu Zweit auf einer Party, bei der ich einen Jungen sah, den ich ziemlich schnell ziemlich toll fand. Ich setzte mich neben ihn auf eine der aufgestellten Bierbänke. Er grinste mich kurz an – vielleicht hatte er schon von uns gehört oder vielleicht fand er mich auch einfach gut – und widmete sich schnell wieder seinen Kumpels. Wir tranken. Ziemlich viel und alles durcheinander. Harten Alkohol war ich nicht besonders gewöhnt, also wurde ich allmählich ziemlich betrunken. Ich erinnere mich noch daran, dass ich ein, zwei mal kleine körperliche Annäherungsversuche startete aber von ihm nichts zurück kam. Also stand ich irgendwann von der Bank auf, um mich kurz im nahegelegenen Wald zu erleichtern. Mit einer kurzen Handbewegung machte ich meiner Freundin deutlich, was ich vorhatte. Sie nickte und widmete sich wiederum ihrer Eroberung für den Abend.
Ich stapfte ziemlich betrunken sehr weit in den Wald, damit mich niemand von der Party sehen konnte.
Als ich gerade fertig war, hörte ich…

anonymous

location not specified – 27.01.2025

Ich war 7, oder 8 Jahre alt und war mit meiner Schwester und ihrer Freundin (beide ca. 4 Jahre älter) an einem See. Etwa 10 Meter entfernt von uns saß ein älterer Mann, packte sein Würstchen aus und fing an sich zu befriedigen. Dabei grinste er uns ekelig an, bis eine weiße Flüssigkeit aus seinem Würstchen austrat. Ich verstand damals noch nicht was er da machte, ich weiß aber, dass es mir unangenehmen war. Bis heute hat sich diese Erinnerung in mein Gedächtnis gebrannt.

Ina

location not specified – 27.01.2025

Mit 17 habe ich in den Sommerferien in einem Pflegeheim gejobbt. Es gab dort einen Kollegen, ich schätze er war damals etwa Mitte vierzig, der weibliche Kolleginnen immer wieder mit sexistischen und übergriffigen Sprüchen belästigt hat (zum Beispiel im Aufzug „Wenn der jetzt steckenbleiben würde, könnten wir den F*** unseres Lebens haben“). Den Kolleginnen war das sichtlich unangenehm, aber sie haben es immer vor mir abgetan („denk dir nichts dabei, der hat nur ne große Klappe“ und ähnliches).
An meinem letzten Arbeitstag stellte er sich mir plötzlich in den Weg, packte mich an den Schultern und drückte mich gegen die Wand. Mitten am Tag, auf dem Flur des Pflegeheims. Er sagte, dass er mich jetzt schon vermissen würde und viele eklige Sachen, an die ich mich nur dunkel erinnere. Ich war wie erstarrt, hatte Angst und konnte nichts sagen, während er mich dort festhielt. Da kam zufällig ein junger Kollege dazu, selbst noch Azubi, und sagte „Lass sie sofort los, das könnte deine Tochter sein!“ und er hat daraufhin tatsächlich von mir abgelassen. Ich bin dem jungen Kollegen bis heute dankbar, dass er den Mut hatte, seinen älteren und wirklich einschüchternden Kollegen zurechtzuweisen. Dass er einfach gehandelt hat ohne dabei an sich zu denken. Ich wünsche mir mehr solche Männer. Die Rückgrat haben und Stellung beziehen. Die Verbündete sind.

anonymous

location not specified – 27.01.2025

Ich war im Training, Selbstverteidigung. Wir haben uns paarweise zusammengestellt und geboxt. Ich war noch nicht sehr lange dabei und hatte Hemmungen zuzuschlagen. Der Typ mit dem ich trainierte war eigentlich ganz cool. Er wollte mich motivieren. Irgendwann sagte er: „Ich glaube du musst einfach mal richtig wütend“ werden. Dabei streckte er die Hand aus und fasst mir an die Brust, die ganze Hand griff zu. Das ging alles so schnell. Ich war eigentlich sogar am lachen. Die Reaktionen überschlugen sich. Ich ging heim, setzte mich an den Laptop, versuchte mich abzulenken. Ich fühlte, wie die Scham in mir hoch kroch. Wie sie sich Platz machen wollte und wie mir ein Teil meines Kopfes einredete, dass doch gar nichts passiert sei. Ich kämpfte aktiv dagegen an, indem ich es mich meinen Eltern anvertraute. Beide verletzten mich mit ihrem Verhalten, indem sie alles abtaten, anstatt mich zu bestärken.
Das war eine Art Schutzraum gewesen, ich war da nun nicht mehr sicher.
Ich habe ihn letztendlich konfrontiert. Habe ihm gesagt, dass er sowas nie wieder machen soll. Geschämt habe ich mich trotzdem, tue es noch und höre immer noch die Stimme, die sagt: „da war ja nichts.“

anonymous

location not specified – 27.01.2025

– Ich war 5 als ich das erste Mal missbraucht wurde, vom Stiefurgrossvater. Wie auch meine Mutter und meine Oma und deren Freundinnen vor mir.

– Ich war 15 als ich mein erstes Mal hatte er war 18, ich dachte ich gefalle ihm nur so. Es tat weh.

– Ich war 20 als mein Ex mein Nein nicht hörte.

– Ich war Mitte 20 als mir das erste Mal k.o.-Tropfen an einer privaten Party ins Getränk gemischt wurden. Ich habe es nach Hause geschafft.

– Ich war 30 beim 2. Mal.

– Ich war 18, 20, 21, 22…40 als mir fremde Typen ungefragt an den Arsch oder an meinen Busen gefasst haben.

Ich bin 40 und schreibe das grade zum ersten Mal so auf.

anonymous

location not specified – 27.01.2025

Ich war 14 und mein damaliger Freund war 18. Wir hatten öfter Geschlechtsverkehr, obwohl ich offensichtlich Schmerzen hatte. Es hat ihn nicht interessiert. Als ich realisiert habe, dass unser Altersunterschied zu krass ist, habe ich Schluss gemacht und wurde in der ganzen Stadt als Schlampe bezeichnet.

C.

N. – 27.01.2025

Ein Exfreund, ich 19, er 27. Silvester, waren feiern mit seinen Kumpels. Einer hat mich massiv und eklig angebaggert und daraus entstand ein Streit – ich sei schuld gewesen. Da alle betrunken waren, schlief auch besagter Freund in der Wohnung des ex auf der Couch. Ich wollte keinen Sex, da ich sauer wegen der unfairen Anschuldigungen war. Er wollte. Ich habe immer wieder Nein gesagt und er hat es so lange ignoriert, bis ich es habe geschehen lassen. Mitgemacht habe. Ich wollte auch nicht laut werden da dieser andere Typ in der Wohnung war. Letztendlich war es sowohl vaginaler als auch analer sex ohne meine Zustimmung. Bis heute kann ich es nicht als „richtige“ Vergewaltigung sehen weil ich ja betrunken war und dann irgendwie ja doch mitgemacht habe. Habe Jahre gebraucht um es überhaupt als Gewalt einzuordnen. Das war vor 20 Jahren und definiert zum Glück nicht meine Sicht auf Beziehung, Sexualität und Intimität.

Ange

location not specified – 27.01.2025

Ich habe mich 2022 von meinem damaligen Freund getrennt, weil dieser mir die Freiheit nahm. In der Zeit war mein bester Freund und dessen Freund für mich da. Ich hatte mich mit beiden super verstanden. Ich war mit meinem Nachbarn und den Kollegen meines besten Freundes Zelten. Am Abend musste mein Nachbar wieder nachhause und ich war somit alleine mit einem bis zu dem Zeitpunkt sehr sympathischen Freund. Ich hatte auch keine Bedenken und fühlte mich für eine kurze Zeit zu ihm hingezogen. Als er mir zu nah kam wollte ich Abstand und sagte ihm dies auch. Er hörte mir nicht zu und fragte nach einem Kondom. Ich hatte keins und er hat einfach weiter gemacht. Ich habe mich nicht gewehrt, weil ich wusste das er in der Vergangenheit gewalttätig war. Am nächsten Tag bin ich in die Apotheke gegangen und habe mir die Pille danach geholt. Mein bester Freund sagte mir nur, dass sein Freund wohl einfach was missverstanden hätte und dass er ihn verstehen könnte, weil er auch schonmal als Täter beschuldigt wurde. Meine Freunde sagten mir ich hätte mich zu Freizügig gekleidet und hätte ihm somit falsche Signale gegeben. Ich bin jetzt selber Mutter einer wundervollen Tochter und möchte nicht mehr schweigen. Jeden Tag kämpfe ich für sie.

anonymous

Bayern – 27.01.2025

Ich war 15, er 18. Wir haben uns kennengelernt und ich habe mich in ihn verliebt und er sich in mich. Nach vielen Reden in seinem Auto war er müde und wollte die 8 KM nicht mehr heim fahren. Ich sagte er könne gern bei mir schlafen, wir standen vor meiner Haustür in seinem Auto. Bei mir im Zimmer haben wir uns schnell hingelegt und ich wollte schlafen da es echt schon spät war. Er war aber garnicht so müde. Er sagte mir er könne nicht aufhören mich zu küssen und anzufassen weil ich so toll aussehe. Ich sagte ich bin müde. Nach einiger Zeit sagte ich ok. Da ich sehr müde war. Während der Beziehung bin ich oft aufgewacht weil er einfach in mich eingedrungen ist.

Ina

location not specified – 27.01.2025

Mit 16 wurden mir anonym Nachrichten geschickt, dass man mich vergewaltigen wird und mir mein Leben zur Hölle machen wird. Ich weiß bis heute nicht von wem die Drohung kam. Er kennt mich, ich ihn aber nicht.

Ina

location not specified – 27.01.2025

Und ich war 16 als ich in einer Beziehung mit einem 19 Jährigen war. Nach anfänglicher Harmonie befahl er mir was ich zu tragen habe, mit wem ich mich treffen und wo ich mich aufhalten darf. Er begann mich als ekelhaft zu beschimpfen weil ich keine Jungfrau mehr war, welche Erfahrungen er bereits gemacht hat, spielte natürlich keine Rolle, denn er war ja ein Mann. Wenn er Sex wollte, hatte ich parat zu stehen, ansonsten hat er so lange auf mich eingeredet bis ich nachgab. Und wenn ich meine Periode hatte, sah er es als selbstverständlich, dass ihm nun eben eine andere Öffnung zur Verfügung steht. Nach einem Jahr schaffte ich es mich zu trennen.

Ina

location not specified – 27.01.2025

Und ich war 15 als mich ein 18 Jähriger beim ersten Treffen mit dem Auto abholte, mir bei einer roten Ampel plötzlich zwischen die Beine griff, mich küsste und fragte „na wie gefällt dir das?“. Ich hätte aussteigen wollen, die Türen waren aber verriegelt. Als wir bei ihm zuhause ankamen, kam es zum Oralsex, danach warf er mich raus.

anonymous

Mittelfranken – 27.01.2025

Ich war 12, er (D) 16. Ich hatte eine schwer Zeit in der Familie er wusste das. Eine Freundin (F) 15 war mit seinem Kumpel (M) auch 16 zusammen. Wir sind zu ihm. Es waren noch zwei weitere Kumpels bei ihm. Ich und D haben uns geküsst ich dachte er liebt mich. Er wollte mehr. F & M sind in der Zwischenzeit schon zur Sache gegangen. D fing an auf mich einzureden F, M und die anderen beiden machten mit. Nach eine gefühlten Ewigkeit habe ich zugestimmt. Während die zwei anderen zuschauten und F und M es auch taten. Es war nicht letzte mal ich habe es immer und immer wieder zugelassen in der Hoffnung er wird mich lieben.

Ina

location not specified – 27.01.2025

Ich war 14, als ich einen 17 Jährigen über Social Media kennenlernte, beim zweiten Treffen schlief er bei mir und vergewaltige mich.

marlene

location not specified – 26.01.2025

Ich war 15 und mit meinem ersten Freund zusammen. Sobald er das erste Mal bei mir übernachten durfte wurden wir intim. Dass mir das eigentlich viel zu früh war, hab ich damals nichtmal realisiert. Ab da gab es keine Übernachtung mehr, ohne dass seine Hand oder sein Gesicht zwischen meinen Beinen verschwand. Er hat nie gefragt ob und was ich will und ich hab nie was gesagt, hab es einfach passieren lassen. Das letzte mal als er bei mir war hat er es erst einmal gemacht. Beim zweiten Versuch hab ich gesagt, dass ich müde sei und nicht wolle. Beim dritten mal in der Nacht bin ich davon aufgewacht, dass seine Finger in mir waren. Drei Wochen später hab ich mit ihm Schluss gemacht. Das Warum hab ich erst Monate später verstanden. Ich erwisch mich noch immer dabei, wie ich mir selbst abspreche, dass das auch schon Missbrauch ist. Ich bin jetzt 20 und hatte seitdem keine andere Beziehung mehr. Ich hab das Gefühl als würde mir jeder Mann, dem ich mal ein bisschen näher komme, meine eigene Entscheidungsmacht über mich und mein Körper nehmen.

Anna-Lena

location not specified – 26.01.2025

Er war mein erster Freund, er war 19 und ich 17. Weil er über eine Stunde entfernt von mir gewohnt hat, hat er mir relativ bald nach den ersten Treffen angeboten, bei ihm zu übernachten. Er kam mir öfters nahe und war aufdringlich, was sexuelle Handlungen anging, da ich auf diesem Gebiet aber wenig Erfahrung hatte, habe ich ihn abgewiesen.
Wir waren gemeinsam auf einer Party, so wohl er und ich haben getrunken. Danach waren wir alleine zuhause, ich war, wie gesagt, wirklich betrunken. Er hat mit mir geschlafen und es hat wehgetan, ob ich mich gewehrt habe oder nicht, weiß ich nicht mehr.
Danach wollte er ständig mit mir schlafen, obwohl ich ihm sagte, dass ich dabei Schmerzen hätte. An den gemeinsam verbrachten Abenden wurde er immer sehr schnell übergriffig, was nicht aufhörte, bis ich mit ihm schlief. Manchmal hörte er erst auf, wenn ich ihn vor Schmerzen anschrie.
Und schließlich lag ich neben ihm im Halbschlaf, als ich spürte, wie er seine Hand unter meinen Schlafanzug schob und mit seinen Fingern in meine Vagina eindrang, immer wieder. Er dachte, ich schlafe. Daher denke ich heute, das war nicht das einzige Mal- da ich nun dieses Gefühl einzuordnen wusste.
Als ich ihn am nächsten Tag darauf ansprach, sagte er, er dachte, ich hätte das gewollt, weil ich seine Freundin bin.
Kurz darauf haben wir uns getrennt und ich habe seine Nummer und Social Media blockiert. Dennoch bleiben irgendwie Schuldgefühle.
Seit diesem Januar arbeitet er dort, wo ich auch arbeite.

N.Marie

Köln – 26.01.2025

(2) Er packte mich, küsste mich und war auf einmal ziemlich grob. Ich war wie erstarrt. Er stellte sich über mich und drückte sein Glied in meinen Mund. Es tat weh. Dabei schlug er mir ins Gesicht, immer wieder.Sein Gesicht war Hass verzerrt, doch auf seinen Lippen blitzte ein kaltes Lächeln. Als er genug hatte stellte er mich auf und brachte mich in die Dusche. Dort penetrierte er mich. Nach einigen Minuten konnte ich mich aus der Starre lösen und sagte „Stop“. Er tat so, als hätte er mich nicht gehört. Ich wurde lauter, und er hörte endlich auf. Beim Verlassen des Bades bemerkte ich, dass die Tür verschlossen war. Ich fühlte mich leer danach. Ein Gefühl, das ich noch nicht kannte. Ich suchte die Schuld bei mir; Hab ich nicht klar genug über meine Grenzen geredet? War das alles nur ein Missverständnis? Ich konnte nicht glauben, dass ein „Feminist“ wie er sowas tun würde. Ich verdrängte alles und besuchte ihn ein weiteres Mal. Ein paar Wochen danach kam heraus, dass er ein Wokefisher ist. Andere Frauen berichteten von Stealthing und Beleidigungen. Ich brach den Kontakt zu ihm ab, doch zwei Monate später begann mein Körper das passierte zu verarbeiten. Ich habe drei Wochen lang kaum geschlafen, an vielen Nächten gar nicht. Ich bekam Panikattacken, sah sein Bild wieder vor mir. Bis heute habe ich Probleme damit Sexualität und Intimität zu zu lassen.

N. Marie

Köln – 26.01.2025

(1) Ich war auf Instagram unterwegs, als mir ein Bild sowie ein Zitat von einem Mann angezeigt wurde. Kurze Zeit nachdem ich dem Foto ein „Like“ gegeben hatte, erhielt ich plötzlich eine Nachricht von dem Mann. Ihm schienen meine Bilder zu gefallen, er hat wohl meinen Namen unter den Likes vom Beitrag gesehen. Ich war geschmeichelt und froh, nach den vielen schlechten Erfahrungen mit Männern, endlich einen von den „Guten“ abzubekommen. Also hielten wir den Kontakt, für eine Weile sehr intensiv, er schickte mir unglaublich viele Fotos und Videos von sich und seinem Alltag. Ich wohnte zu der Zeit im Raum Frankfurt und er in Köln, um uns sehen zu können bin ich zu ihm gefahren. Als er mich vom Bahnhof mit dem Auto abholte, fiel mir auf dass er sehr schnell und hektisch fuhr. Durch seine feministische Position fühlte ich mich sicher und hinterfragte nicht.Bei ihm angekommen aßen wir und rauchten einen Joint. Mir war etwas schwindelig, er brachte mich ins Bad und schloss die Tür hinter sich ab. Auf einmal ging alles ganz schnell.

J

location not specified – 26.01.2025

Ich war 12 oder 13 und an einem Sonntagnachmittag allein zuhause weil ich krank war. Meine Eltern haben meine Oma besucht. Ich lag zugedeckt auf dem Sofa im Wohnzimmer und habe ferngesehen.
Der Mann meiner älteren Schwester (sie und er war damals Mitte 30) kam allein vorbei, ich freute mich und dacht er wolle einfach nach mir schauen. Ich kannte ihn seit dem ich denken kann, er war schon mit meiner Schwester zusammen als ich geboren wurde. Er hat sich zu mir aufs Sofa gesetzt und hat meinen Rücken gekrault, was erstmal nicht komisch für mich war weil wir ein enges und geschwisterliches Verhältnis hatten. Aber ich spürte schnell dass es komisch wurde, heute weiß ich dass ich seinen harten Penis gespürt habe, er fragte mich dann ob ich denn schon aufgeklärt sei. Ich weiß nicht mehr was ich geantwortet habe aber ich sagte ich müsse auf die Toilette und habe mich dann dort eingeschlossen. Er ist dann nach einer gefühlten Ewigkeit gegangen. Ich habe erst Jahre später verstanden was sich da abgespielt hatte und frage mich heute noch oft ob er zufällig vorbei kam oder wusste dass ich alleine zuhause war. Ich habe und werde meiner Schwester nie davon erzählen, sie sind mittlerweile geschieden, er hat sie Jahre lang betrogen. Ich sehe ihn ab und zu noch und werde dieses Gefühl nie vergessen.

anonymous

location not specified – 26.01.2025

Mein damaliger Freund und ich hatten nach einer Trennung wieder eine intime Beziehung angefangen. Er war jemand, dem ich vertraute. In einer Nacht hatte ich extreme Schmerzen, während wir miteinander schliefen. Ich war leicht betrunken, er auch. Ich musste vor Schmerz weinen, bat ihm aufhören. Er tat es erst nicht, bis ich laut anfing zu schreien und er scheinbar Angst hatte, man könnte es hören, stoppte er endlich in seiner Bewegung. Er tröstete mich kurz, bis er anfing, noch gewaltsamer weiterzumachen. Mein Wimmern ignorierte er und dann fror ich einfach ein und ließ es weiter geschehen. Anfangs habe ich nicht realisiert, wie ich das Erlebnis einordnen sollte. Heute weiß ich es, aber durch fehlenden Rückhalt von früheren Freunden und auch meiner Familie schiebe ich mir zum Teil selbst immer noch die Schuld zu.

anonymous

location not specified – 26.01.2025

Ich war 17 oder 18 Jahre alt. Ich war Jungfrau. Er war mein erster „Freund“. Ich war damals sehr gut mit deiner kleinen Schwester befreundet, heute kann ich ihr nicht mal mehr ins Gesicht schauen. Ich weiß, dass sie keine Schuld hat. Aber wenn ich sie sehen muss ich an diesen Moment denken. Er war wütend auf mich, weil ich auf einer Geburtstagsfeier seiner Schwester mit einem sehr guten Freund von mir gesprochen habe. Ihn umarmt habe. Und alkoholisiert wie ich war, habe ich mich dazu gezwungen gefühlt mit ihm zu schlafen, obwohl ich mich nicht bereit gefühlt habe. Ich habe mich die ganze Zeit nicht wohl gefühlt. Und am schlimmsten war es als er einen Eingang nutze der für mich bis dahin nie sexuell geprägt war. Ich hatte unsagbare Schmerzen und konnte tagelang nicht sitzen. Kurz darauf hatte er Sex mit seiner besten Freundin und mich aufs böseste runtergemacht. Er hat much fallen gelassen und mir gedroht mich zu verprügeln wenn ich je etwas erzähle.

maria

germany – 26.01.2025

i was just 17 years old, when you started telling me, that:

„you look just like your mother.“, even though you both had been engaged for the past 6 years.

„you shouldnt wear those infront of me, its tempting.“, referring to leggings that i wore to workouts.

„you dont have to tell her about this, we’re friends, right?“, was repeated over and over, when you would send me adult films or attempt to show me unsolicited imagery of yourself.

„who knows what you two might have been up to together?“, i would get to hear whenever i slept at my best-friends home, while you fetishized queer women, despite me just being a teen.

„you’re like my own daughter to me, i consider myself your father.“, then why touch me? is that what a father does?

all the while, my mother still doesnt know. i ran away from home years ago, and i regret not having told her about your actions; although i might never grow the courage to do so. you came into my life when i was just a child, in elementary school; and i consider that the bane of my existence.

one day, i will tell her.
just not today, or tomorrow, or the day after.
and when i do, i pray to any higher power that exists, that i will have the strength to face the blame i’ll be forced to endure immediately after.

Denise

Schweiz und Deutschland – 26.01.2025

Mit 12 hat es angefangen, dass mein Bruder (zwei Jahre älter als ich) psychisch und physisch gewalttätig gegen mich wurde. Meine Mutter hat das mitbekommen, aber nicht viel dagegen unternommen. Mit 13 kam mein Bruder dann in mein Zimmer, war ganz lieb, hat mich von hinten in den Arm genommen, mir seine Hand in die Hose geschoben und mich in und an meiner Vagina befummelt und mich dabei gefragt, wie ich das finde und was ich dabei spüre. Ich konnte das garnicht richtig einschätzen und dachte, dass er mir so seine Zuneigung zeigt. Das ist mehrere Male passiert. Mit 14 rief er mich in sein Zimmer, wo er mit erregtem Penis auf dem Bett lag (das war das erste Mal, dass ich einen Mann so sah und ich fand es eklig) und er wollte, dass ich mich ausziehe und mich auf ihn drauf setze, weil er wissen wollte, wie sich das anfühlt. In meinem Kopf war nur: „das ist doch Inzest!“ Und „ich könnte schwanger werden, weiss der das nicht?“ Ich bin dann aus dem Zimmer raus und hab das alles erst 30 Jahre später meinem Mann erzählt, als ich endlich begriffen habe, dass das Missbrauch war. Bis dahin hab ich es verdrängt, abgetan und meiner Familie und meinem Buder heile Welt vorgespielt, weil ich Angst davor hatte, die Familie kaputt zu machen, wenn ich erzähle, was damals passiert ist.

anonymous

location not specified – 26.01.2025

When I was 18, my older girlfriend lived with me and my parents. She had obvious psychological issues and one of her ways to deal with self hate seemed to be sex. From the day she moved in I had to sleep with her every night. In the beginning as an 18 year old I felt lucky to have found a partner with such a high sexdrive but after a few weeks I realised she wouldn‘t let me sleep before we had sex. She would touch me, even though I told her no and keep me up until I had slept with her. One day, when I actually stood by my no, and kind of aggressively pushed her back, I woke up to see she had cut her arms over and over. She told me it was because I wouldn‘t love her and was going to leave her. The relationship went on for about a year, before I finally decided to break up. She became obsessed with keeping our relationship going. I would come home late at night to find her in my bed already waiting, forcing me to have sex with her over and over. I felt like I couldn‘t ask anyone for help, since my parents and all of my friends had seen and heard us having sex at some point and I felt no one would believe me, if I told them I didn‘t want to have sex with her most of these times. I felt I owed it to her even after the breakup for hurting her. I droped out of school and moved to another country to get rid of her. To this day I am afraid to meet her by accident. I am afraid she would tell the story with reversed roles and yet again no one would believe me.

anonymous

niedersachsen – 26.01.2025

Der schulhof meiner grundschule ist verbunden mit einer weiterführenden schule.Eine Freundin und ich spielten meistens fußball mit den jungen bis die Älteren schüler kamen.Ich war in der zweiten Klasse als der“Po-Grapscher“hinter mir auftauchte.Ich hatte ihn nicht kommen sehen und bis es einige male passiert war hatte ich sein gesicht auch nie gesehen.Ein 10klässler der meine freundin und mich regelmäßig grob am Po anfasste.Irgendwann sprachen wir miteinander darüber, wir gingen zu unseren Eltern und schließlich zur Klassenlehrerin.Beide fragten ob ich mir sicher war, ob es öfters passiert und sowas. Wir fanden heraus das es zwei erstklässlerinnen genauso erginge und als mädels fühlten wir uns stark. Die jungen mit denen wir immer spielten wussten auch das das nicht in ordnung war sie versuchten ausschau nach dem typen zu halten und sich sein gesicht zu merken. Letzendlich hing es irgendwie zur Schulleiterin durch,ich glaube eine Mutter der erstklässlerinnen hatte sich eingesetzt.Es gab ein stilles Gespräch mit den Schulleitern und eltern und dem typen indem uns gesagt wurde das wir das gut gemacht hatten und er suspendiert wird.Rückblickend wurde das alles ganz gut geklärt.Trotzdem ändert aber es nichts an der Angst die ich damals jedesmal in mir aufsteigen fühlte und der erinnerung an seine finger die sich in mich borten und mich fast hochhoben.Ich hab mit niemandem mehr darüber geredet und schrecke immernoch zusammen wenn freunde mich ausversehen oder aus spaß am po berüht

Ann

location not specified – 25.01.2025

Als ich sechs Jahre alt war kletterte ich nachts ins Bett meiner Eltern. Mein Papa hat mich daraufhin im Schlaf an meiner vulva angefasst. Ich hab’s kurze Zeit später sehr beschämt meiner Mama erzählt. Sie erklärte mir, dass es ein Versehen gewesen sei und er uns miteinander verwechselt habe. Als ich circa 12 war passierte es wieder als er und ich das erste und einzige Mal allein miteinander einen Wochenendtrip machten. Als meine Eltern sich trennen war ich 16. Meine Mutter hatte mich bei sich rausgeschmissen und gesagt ich solle zu meinem Vater gehen. Es gab keine anderen Betten mehr also schlief ich bei ihm. Mein Vater trinkt sehr viel Alkohol, so auch in dieser Nacht. Es passierte wieder. Ich hab’s viele Jahre niemandem erzählt weil ich dachte er war ja betrunken, hat geschlafen und mich einfach nur verwechselt, also war’s doch nicht so schlimm. Als ich mit ihm mit 29 drüber sprechen wollte, stritt er alles ab und sagte, wenn ich weiter so etwas behaupten würde müsse er sich umbringen.

Nina

location not specified – 25.01.2025

Ich war in der 9. Klasse und hatte schon über einen längeren Zeitraum regelmäßig Mathenachhilfe, der Nachhilfelehrer war Student (Mitte 20) und meine Familie holte ihn oft vom Bahnhof nach der Uni ab um mit mir Nachilfe zu machen, er bekam Abendessen bei uns und wir waren froh ihn zu haben und ich/ meine Eltern vertrauten ihm. Einmal waren meine Eltern im Urlaub, ich war ein paar Tage alleine zu Hause und hatte an einem dieser Tage auch eine Nachhilfestunde, es war Sommer, ich trug ein Top, wir saßen nebeneinander am Tisch.
Er legete einen Arm um meine Schulter und meinte zu mir:“ Du hast so schöne Brüste, darf ich die mal anfassen?“ mir war sofort klar, dass diese Bitte nicht in Ordnung war, ich verneinte, stand auf und bat ihn zu gehen. Er ging, nicht aber ohne mich anzuflehen ihn nicht falsch zu verstehen, ich sei seine lieblings Schülerin, er hätte mich so gern.
Er war verlobt, bei seiner Verlobten hatte ich ebenfalls Nachhilfe (Französisch)…
Erst nach diesem Ereignis ist mir sein Fehlverhalten bewusst geworden, oft hat er mich in meinem Zimmer nach den Nachhilfestunden auf mein Bett geschubst und gemeint, wenn die Mathearbeit nichts wird, versohlt er mir den Hintern, dabei hat er seinen Gürtel ausgezogen und mit mir auf dem Bett gerungen. Ich verstand es nicht, ich habe ihm vertraut, heute weiß ich es besser!

Goldenkiwi

Germany Bad Lippspringe – 25.01.2025

I think I was 7 or 8 years old. I was always different from the other kids, German is not my first language, and I had maybe one friend at school. So I was more then happy to meet a boy (he was 12) in my street. We played lego and had a good time. I don’t remember the first time he pulled my trousers down or forced me to kiss him. But it happend everytime. First we would play cool games then in return he always wanted tonhave sex. And I was so desperate to have a friend and didn’t know what was happening. I was so sacred to tell my parents because I knew the wouldn’t belive me. And then they would beat me. I endured this for 5 years, this was the moment he moved away. 4 years ago, I was 31 years old then, I told my mother that I was rapped in my room, while she was sitting in the living room. She just went silent and we never talked about it again. Today I know it is not my fault I was just a victim of a spiral of abuse. I was just a child wanted to have a friend. And I was paying a high price for it. If I ever gonna have children I hope they will feel loved and important enough to tell me everything. Take care of yourself

Sarah

Oberösterreich – 25.01.2025

Mit 15 ging es mit psychisch auf einmal extrem schlecht, ich sah Schatten und auch bis jetzt mit 27 Jahren, nur kurze Stücke wie ich Vergewaltigt werde im Kopf. Selbsverletzung und Alkohol, dann in die Psychatrie(schneller als geplant, eigentlich redete ich schon mit meiner Mutter und wir hätten einen Termin bekommen). Wie sich rausstellte war mein Opa schon zu ihr und ihrer Schwester Übergriffig, allerdings nur bis sie 6 Jahre alt waren und nie mit Vergewaltigung. Also was wirklich war, weiß ich bis jetzt nicht da ich nehr Beweise bräuchte… im Zweifel für den Angeklagten = im Zweifel gegen das/die Opfer. Stellte sich auch heraus, meine Großmutter wusste doch auch davon, was sie immer abstritt, auch sie selbst war betroffen… von ehemalichen Nachbarn zu Ohren gekommen. Er ist mitlerweile bestimmt 80 und ohne Strafe konnte er weiter machen auch wenn ich 3x bei der Polizei war…

Lucie

location not specified – 25.01.2025

In einem Club mit Freunden und viel Alkohol machten ein Kumpel und ich irgendwann miteinander rum. Später fuhren die ganze Truppe und ich mit dem Taxi heim. Ich kann mich nur leicht an Aussagen erinnern wie „Sie ist ziemlich betrunken, Du solltest sie nicht mit heim nehmen“. Ich stieg mit ihm aus…bei ihm daheim hab ich nur filmrisse, teilweise weggetreten in seinem Bett, wir hatten Sex. Am nächsten Tag wache ich auf, er auf mir, ich frag ihn was er da tut und er sagt mir „ich bin schon fertig.“ und rollt sich von mir runter. Ich merke wie etwas aus meiner vagina läuft und mir wird bewusst, er ist gerade in mir gekommen. Er albert rum, sagt mir, ich müsse jetzt nach Hause, doch ich weiß nicht wie, bin in einer andern Stadt. Er muss mich fahren und ist genervt. Im Auto drückt er mir 50€ in die Hand, sagt mir, dass ich mir damit die „Pille danach“ holen soll, er habe keine Lust auf Kondom gehabt und ich habe wohl erwähnt, dass ich die Pille nicht nehme. Mit dem Geld hätte er seine Pflicht erledigt, weil auf nen Kind hätte er jetzt so gar keinen Bock. Später gibt er in der Truppe an, dass er mich gefickt hat. Ich erwähne nie etwas, denn, ich bin doch freiwillig mit ihm mitgegangen. Es ist meine Schuld, dass ich zu viel getrunken hatte.

Lucie

location not specified – 25.01.2025

Auf einer Party lernte ich (20) einen Tanzlehrer (ca 28) kennen. Paar Tage später hatten wir ein Date, erst in einer Bar, dann tanzten wir gemeinsam zu einem Straßenmusiker. Er war lieb und aufmerksam, also ging ich mit zu ihm. Dort auf seiner Couch küssten wir uns, immer heftiger bis ich irgendwann „nein, es wird mir zu viel sagte“. Das spielte sich immer wieder ab, erst küssten wir uns und auf einmal wurde es immer wilder und wilder und ich sagte wieder „nein“. Doch irgendwann hörte er nicht mehr auf mit dem „wilder sein“, trotz meinem „nein“ sondern legte sich auf mich, reibte sich immer schneller und schneller an mir, war wie Trance. Mein „nein“ wurde immer leiser bis ich aufhörte mich zu bewegen, nur noch zur Seite schaute, wir uns nicht mal mehr küssten, er sich nur immer fester an mir rieb. Später spürte ich, dass mein Oberschenkel feucht wurde, er wurde ruhig. Nahm sich ein Kissen, legte es vor seinen Schoß und meinte, er müsse sich kurz umziehen gehen. Zurück kam er mit einer anderen Hose. Ich meinte, es sei spät und ich würde gerne gehen. Er wirkte beschämt und war total „aufmerksam“, zog mir die Jacke an, hielt mir die Tür auf. Er begleitete mich noch zur U-Bahn und sagte mir beim Verabschieden, dass er es nicht so meinte und es ihm leid tut, wie er sich benommen hat, ich habe ihn doch nur so scharf gemacht und sei doch so hübsch und ich wäre doch mit ihm nach Hause gekommen. Ich gab mir die Schuld, meiner Art. Dass ich zu undeutlich „nein“ gesagt habe…

Lucie

location not specified – 25.01.2025

Ich war ca in der 6. Klasse. Wild, neugierig und offen. Schon früh wurde das von Jungs/Männern missinterpretiert. Als Einladung gesehen. Im Freundeskreis war ich schnell die „Schlampe“, sobald ich nur jemanden geküsst hatte. Versuchte ich jedoch für mich einzustehen, kam „Du bist doch selber schuld!“. Ich war lange verknallt in einen Jungen in unserer Clique. Er wusste das und so griff er mir stetig unter den BH, wann er wollte. Mich beleidigte und mir dann im gleichen Moment schmeichelte. Wenn ich mich gegen sein Begrabschen versuchte zu wehren, mir sagte „bist also doch so langweilig wie die anderen?“ und wenn ich mich drauf einließ „Du bist also wirklich die schlampe für die dich alle halten.“ Wir gingen mit Freunden einen Döner essen, er auch mit dabei, direkt neben mir. Da packte er seinen penis aus, nahm meine Hand unter dem Tisch und presste sie an ihn. Das war das erste mal, dass ich einen penis berührte. Ich erstarrte, versuchte meiner Freundin zu sagen, dass ich auf die Toilette will, jedoch meinte sie, es gibt keine und wir blieben sitzen. Ich schämte mich. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich vertraute mich Freunden an, doch schnell lernte ich „Er hat’s bestimmt nicht so gemeint“ „Du wolltest es bestimmt, sonst hättest du doch was gesagt“. Also blieb er in der Clique. Es war nicht das letzte Mal, dass er sowas in der Art tat. Ich wurde lauter. Und das Ende: ICH verlor meine Clique,wurde gemobbt,öffentlich bloß gestellt als Lügnerin betitelt.ich verstummte.

Isa

location not specified – 25.01.2025

Ich schloss mich dem Freundeskreis einer Freundin an, als wir zusammen ein Festival besuchten. M. und ich verstanden uns gut. Nach dem Festival ging ich mit ihm und zwei weiteren seiner Freunde noch zu einem von ihnen mit nach Hause. Der Tag war toll und wir verstanden uns alle gut. M. küsste mich auf dem Balkon. Ich sagte, ich möchte das nicht. Er ließ mich in Ruhe. Wir spielten mit einer Konsole und schauten noch einen Film. Ich wurde auf einmal so müde und schien mich kaum noch bewegen zu können. M. Sagte, ich sollte weiter schlafen, sobald ich meine Augen kurz öffnete. Immer wieder sagte er es, während er anfing, mich anzufassen. Ich spürte, dass einer der anderen neben mir lag und mich ebenfalls anfasste. Ich konnte mich nicht bewegen. Ich war starr. Immer wieder sagte ich „nein“, „ich möchte nicht“ – doch er erwiderte, „schlaf weiter“. Später stellte sich heraus, dass einer dieser Kerle eine Freundin hat und sie nebenan im Raum schlief.
Später sagte der dritte, der unbeteiligt auf der Couch verweilte, er wolle jetzt heim. Eine Freundin der Jungs kam, wir stiegen ins Auto. Ich musste hinten neben ihm sitzen. Er fragte, was denn los sei, ob er was falsch gemacht hätte. Ich ließ mich wenige Meter später absetzen und lief nach Hause.

Maria

Frankfurt – 25.01.2025

Als ich 21 war, habe ich viel gedatet und war nicht immer vorsichtig dabei. Eines Abends habe ich mich für ein erstes Date mit einem jungen Mann getroffen – bei ihm zuhause. In seinem Kinderzimmer, während auch seine Mutter und Geschwister noch in der Wohnung waren, die ich aber nicht zu Gesicht bekam. Wir schauten einen Film und fingen irgendwann an uns zu küssen. Er fing an mich auszuziehen und zunächst hatte ich nichts dagegen. Als ich ihn aber fragte, ob er Kondome habe, antwortete er mit „Nein“. Ich sagte ihm direkt, dass ich ausschließlich mit Kondom mit ihm schlafen wolle, doch er fing an auf mich einzureden, sagte, dass er sich regelmäßig testen lasse und dass er gerne einen Freund anrufen könne, der mir das bestätigen würde. Ich war komplett verunsichert, aber habe mehrfach nein gesagt und klargemacht, dass ich das nicht wolle.
Wir saßen also nackt auf seinem Bett, offensichtlich, dass ich mich unwohl fühlte, doch er fing an mich wieder zu küssen. Sanft drückte er mich in die Rückenlage, platzierte seinen Körper über meinem. Ich versuchte ihn auf Distanz zu halten, doch er kam mir immer näher und plötzlich hörte ich ihn sagen „Ich bin drin…“ und ein Stöhnen und spürte, wie er anfing, mich zu penetrieren. Und nach einer kurzen Pause, fing er mit der zweiten Runde an.
Jahrelang dachte ich, dass ich Schuld daran wäre und mich mehr hätte wehren müssen, aber ich war zu unsicher und erstarrt, um aufzustehen und zu gehen. Aber ich habe klar Nein gesagt. Mehrfach.

Charlotte

location not specified – 25.01.2025

I actually didn‘t even notice it was assault until a few months ago. I was 15 and we were at a party with a bunch of friends. At one point I was really drunk and had to throw up so my friends brought me to another friends house so they could go back to the party. After a while everyone of our friend group came home to that friend‘s house to sleep over and one of the boys of the friend group lay down next to me in the bed. (Please note I was already sleeping for a couple of hours after throwing up like 5 times and was so tired and drunk I couldn‘t even move) I half-woke up from him laying down and I noticed him touching my breasts. The he took my hand and with it touched his penis. When I pulled back my hand he would just take it again and keep stroking himself with it..
next morning i just thought that‘s what boys do and it‘s been 10 years now and I‘m just sad that I never saw what a horrible Experience it was and that it was not okay.

anonymous

Baden Württemberg – 24.01.2025

Als ich 13 war habe ich mich mit einem Jungen (18) in seinem Auto zum kennenlernen getroffen. Er hat mich geküsst und wollte mich nachmittags ca. 16 Uhr mitten auf einem öffentlichen Parkplatz zum Sex überreden. Er hat es geschafft mein Oberteile auszuziehen. Dann habe ich das Treffen panisch abgebrochen und bin zum Glück schnell weggelaufen. Leider war er mein erster Kuss. Das bedrängen ging danach per SMS weiter.

Lisa

Sigmaringen – 24.01.2025

Die sexuellen Übergriffe meines ehemaligen Stiefvaters begangen mit ca 13 Jahren. Damals waren es nur „scherzhafte“ Kommentare, wie er sie genannt hatte. Kommentare wie: „ In deine kleinen Hände würden meine Eier optimal reinpassen“. Oder : „mit hohen Schuhen zu diesem Rock, wärst du nicht mehr sicher vor mir“. Als die Jahre wurde es schlimmer. Mit 15 begann er mir vermehrt an den Po zu fassen, er kam ständig „ausversehen“ in mein Badezimmer, wenn ich Duschen war( ich hatte mein eignes Badezimmer in einem anderen Stockwerk). Er wollte mich ständig umarmen und mit mir auf dem Sofa kuscheln. Ich blockte dies ständig ab. Sobald ich sein Auto die Hofeinfahrt hochfahren sehen habe, habe ich mein Zimmer nicht mehr verlassen. Nicht mal auf die Toilette. Ich habe mich irgendwann hilfesuchend an meine Mutter gewendet, jedoch hat sie es auch „als Scherz“ abgestempelt.
Mit 16 hatte es nun seinen höhe Punkt erreicht. Ich war abends alleine zuhause, meine Mutter bei einem Geschäftsessen. Er kam in mein Zimmer reingeplatzt, mit runtergelassener Hose und rieb sich sein Genital. Er kam auf mich zu und sagte: „ich halte es nicht mehr aus,ausziehen.“
Ich bin angewidert und schockiert aus dem Haus gelaufen und zu meiner Oma, die in der Nachbarschaft wohnt.
Am nächsten Tag trennte sich meine Mutter… Das schlimme an der Geschichte: meine Schwester musste den terror auch ertragen und nie haben wir uns getraut, etwas zu sagen. Meine Mutter beichtete, dass er sie auch mehrmals misshandelt hatte.

Alex

location not specified – 24.01.2025

Ich war zwei einhalb Jahre (als es anfing war ich 15, er 16, als es endete war ich 17 und er 18) mit ihm in einer romantischen Beziehung. Am Anfang stritten wir uns viel, er fing an mir das Feiern gehen und das Trinken zu verbieten. Dann fing er an mich von all meinen Freund*innen und später auch von meiner Familie abzuschneiden. Die letzten abderthalb Jahre führten wir eine Fernbeziehung, wenn ich nicht immer sofort antwortete und jeden Tag mindestens einmal mit ihm telefonierte machte er mir Vorwürfe und drohte mich zu verlassen. Das ständige telefonieren vereinsamte mich total und ich wurde von ihm abhängig. Da er ständig wütend war und ich ihn nicht verleiren wollte, lebte ich mit der ständigen Angst etwas falsch zu nachen und ihn deshalb zu verlieren. Ich änderte meine Persönlichkeit, meinen Kleidungsstil, meinen Fteundeskreis und sogar meine politische Meinung, nur um ihn nicht wptend zu machen. Im Laufe unserer Beziehung vergewaltigte er mich mehrmals.

anonymous

Spiekeroog – 24.01.2025

Ich war 15. Ich und zwei Mitschüler waren auf dem Weg zu einer Party. Ich lief in der Mitte und trug ein Spaghetti Träger Top. Plötzlich hatte ich eine Hand an der Brust. Ich beschwerte mich, beide stritten es ab. Kurz darauf hatte ich die Hand des anderen, wer auch immer zuerst war, an der Brust. Beide füllten mich ab auf der Party. Als ich nach Hause ging, drängte mich einer der beiden in eine dunkle Ecke, fasste mich an und versuchte mich zu küssen. Ich kam völlig aufgelöst zu Hause an. Davor wartete der andere Mitschüler. Er gab vor mich zu trösten, nutze aber meine Situtaion aus und vergewaltigte mich.

anonymous

location not specified – 24.01.2025

Ich war 16, er 24. Wir kannten uns noch nicht lange und ich hatte eine Panikattacke. Er fand mich und wollte mir „helfen“. Er fasste mir an die Brust und küsste meinen Nacken. Ich war nicht in dem Zustand zuzustimmen oder mich zu wehren.

Hanna

Nordrhein-Westfalen – 24.01.2025

Ich war 17 und wurde bald 18. Ich lernte ihn über eine Datingplatform kennen und war schnell verliebt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keine sexuellen Erfahrungen gesammelt außer einem Kuss. Gerne hätte ich mein erstes Mal mit meiner ersten Beziehung gehabt. Er drängte mich dazu, ohne dass wir zusammen waren. Er pochte ständig darauf, endlich Sex haben zu wollen. „Ooooh du willst das erste Mal mit deinem ersten Freund? Wie süß. Ich will aber nicht die Katze im Sack kaufen“. Ich wurde 18, ging zur Frauenärztin um mir die Pille zu verschreiben und gab nach. Wir kamen nie zusammen. Ich durfte nie seine Familie und Freunde kennen lernen und ihn nur zuhause besuchen, wenn seine Eltern fort waren. Wir hatten nur Sex. Danach ging er oder brachte mich zum Bahnhof. Er hat meine Gefühle und meine Verliebtheit ausgenutzt und mich emotional erpresst. Denn wenn ich nicht mit ihm geschlafen hätte, hätte ich ihn verloren.
Spaß hatte ich ebenfalls fast nie beim GV. Es war wie eine stille Vereinbarung. Er hat nur auf sein Vergnügen geachtet und ist dann sofort aufgesprungen und fort. Ich durfte ihn dafür dann sehen. Erst Jahre später habe ich verstanden dass dies vor allem emotionale Gewalt war und ich sexuell ausgenutzt wurde.

anonymous

location not specified – 24.01.2025

Ich war 11 und im Familienurlaub. Mein Cousin, auch 11, und ich haben zusammen in einem Zelt geschlafen. Er hat mich gedrängt miteinander zu schlafen. Ich hatte starke schmerzen und habe bis heute mit niemanden darüber geredet.

Judith

Berlin – 24.01.2025

Ich war 21, im Auslandsjahr in Australien und wohnte im Hostel, wo ich auch immer unter vielen Menschen war und neue Leute kennenlernte. Unter anderem auch einen Mann, älter als ich, aus Bochum. Er war immer sehr nett zu mir und eines abends saßen wir im Gemeinschaftsraums des Hostel und tranken ein zwei Gläser Wein. Wir waren alleine, soweit ich mich erinnerte. Ich fand ihn an sich attraktiv und hätte mir vorstellen können, mit ihm intim zu werden und war daher auch offen. Dann gingen wir Richtung seines Zimmers. Wir kamen an einem Abstellraum vorbei, der nie abgeschlossen war – er zog mich dort rein, riss mir meine Unterhose runter und fing an mich gegen meinen Willen oral zu befriedigen. Ich war wie eingefroren, wusste nicht was ich tun sollte. Er nahm mich daraufhin an die Hand, wir gingen in seinen Raum und dann wurde ich nochmal vergewaltigt. Ich konnte nicht weg, die Betten waren wie Särge, er lag auf mir währenddessen und wog über 100 kg. Kein Entkommen. Danach wurde er von den anderen vor dem Hostel dafür gefeiert… Details aus diesem Abend hat mein Kopf verdrängt, ich weiß nur noch, dass ich es nicht wollte.

Anna

Deutschland – 24.01.2025

Angefangen hat der Missbrauch als ich 7 war..und ging so bis 12..ich erinnerte mich nicht, meine Psyche hat’s abgespalten, denn der Täter war mein Stiefvater und ich war abhängig von ihm…Ich war also als Teenager schon komplextraumatisiert..später kamen die Erinnerungen wie flaschbacks, und ich dachte ich werde verrückt…anvertrauen konnte ich mich niemandem…mit 14 lief ich regelmäßig von zuhause weg und hatte mit einer Gruppe ältere Jungs und Mädchen zu tun. Wir haben getrunken und Drogen genommen…ich wurde von einem ü40 Typen vergewaltigt, ein anderer hat mich und eine Freundin beim Versuch krankenhausreif geschlagen…an diese Zeit meines Lebens erinnere ich mich auch sehr schlecht…fragmentiert…irgendwann mit über 30 Jahren kam zu mir die Erinnerungen an eine gruppenvergewaltigung wieder,da war ich knapp 15…Flashback, der lange anhielt und mich psychisch fast umgebracht haben. Nach mehreren Psychiatrie Aufenthalten hab ich mich stabilisiert, aber diese Erfahrungen haben tiefe Narben hinterlassen. Mein Leben könnte so viel einfacher und schöner sein, als es ist…worüber man selten spricht ist, dass der Körper sich erinnert, selbst wenn das Bewusstsein durch k.o. Tropfen oder ähnliches ausgeschaltet scheint, der Körper und das unterbewusste, sie speichern, erinnern und bringen sie hoch in den scheinbar unpassendsten Augenblicken. Es kostet mich so viel Energie einfach nur zu leben, und das ist echt schade….Sexualisierte Gewalt ist so viel mehr als die Tat.

Pedi

Leer – 24.01.2025

Mein Vater hat meine Schwester und mich sexuell missbraucht!

Karin

Tirol – 24.01.2025

Mit 17 war ich in einen Mann verliebt, er war ca. 3 Jahre älter als ich. Meine Eltern haben sich nicht viel um mich gekümmert, ich konnte eigentlich machen was ich wollte, einmal bin ich nach einer Party mit dem Typen mit nach Hause gekommen, er wohnte noch bei seinen Eltern. Er war ziemlich betrunken. Es kam dann zum vorerst einvernehmlichen Sex. Ich hatte aber dabei Schmerzen und habe gesagt, dass ich nicht mehr will und er aufhören soll. Er ist nicht darauf eingegangen und hat weiter gemacht, bis er fertig war. Ich wusste nicht was ich machen sollte, ich gab mir selber die Schuld und redete mir ein, dass er wahrscheinlich zu betrunken war und mich nicht gehört hat. Ich habe dort übernachtet, weil ich meinen Eltern gesagt hatte, dass ich bei einer Freundin übernachte und ihnen nicht erklären wollte, was passiert war. Am nächsten Morgen hatte ich Blut in der Unterhose, er hat dies gesehen und so getan, als ob er nichts damit zu tun hätte.

Karin

Tirol – 24.01.2025

Mit 18 arbeitete ich in einem Büro von einer Tischlerei, in meinem Büro war ich oft alleine, der Buchhalter hatte sein Büro ein Stockwerk über mir, regelmäßig kam er in mein Büro, um irgendwelche Ordner zu holen, dabei hat er mich immer wieder angeflirtet, was mir sehr unangenehm war, immerhin war er schon über 50. Einmal hat er mir von hinten auf die Schulter gefasst und mich massiert, ich war wie erstarrt und wusste nicht, wie ich mich verhalten soll. Bei der Weihnachtsfeier hat er mich vor allen anderen gefragt, ob ich mit ihm einmal einen Ausflug zum shoppen mache. Er war übrigens verheiratet. Daraufhin sind mein Juniorchef und 2 männliche Kollegen zu mir gekommen und meinten, dass sie mich eigentlich vor dem Willi beschützen müssen, es haben also offensichtlich alle Bescheid gewusst, was der da so treibt. Passiert ist nichts, ich habe dann nach ein paar Wochen gekündigt.

Sandra

Borken – 24.01.2025

Ich war 11, er war genauso jung. Wir haben uns zum PlayStation spielen verabredet (nachdem er mich Wochenlang auf dem Haustelefon meiner Eltern angerufen und belabert hat, dass er mich so gerne mag). Ich hab natürlich nicht verstanden, was jetzt passiert als die Rolläden geschlossen wurden und das Zimmer versperrt.Ich hab mich geschämt, ich konnte nicht weg. Ich wollte auch seine kleine Schwester nicht erschrecken, da wir alleine mit Ihr in der Wohnung waren. Ich hatte große Schmerzen, als er in mich eingedrungen ist, ich hab es einfach über mich ergehen lassen. Als ich nach Hause kam, und meine Eltern gecheckt haben, dass ich nicht bei einer Freundin war gab es Hausarrest. Am nächsten Morgen hat jemand auf dem Schulflur gerufen N. Hat Sandra gefickt. Es hat keiner geglaubt, aber mir ist einfach nur schlecht geworden. Dann hab ich Jahre/Jahrzehnte lang nicht darüber gesprochen.

A

Leipzig – 24.01.2025

Letztes Jahr – da war ich 24 – habe ich immer viel Zeit mit einem guten Kumpel verbracht, den ich auf einer Party kennengelernt hatte. Einen Tag im Sommer wollte er sich gerne in der Stadt treffen. Ich bin hingegangen – ich war erst 3 Tage davor durch eine wichtige Prüfung gefallen und hoffte auf etwas Ablenkung. Er hatte aber Drogen genommen, war sehr paranoid und unsicher. Deshalb habe ich ihn heim gebracht, weil ich mir Sorgen gemacht habe. Bei ihm zuhause, bat er mich noch das Fußballspiel mit zuende zu schauen und da es mir immer noch sehr schlecht ging und ich Kraft sammeln wollte sagte ich ja. Wir saßen nebeneinander und irgendwann schubste er meinen Oberkörper nach hinten und begann mich zu küssen. Ich sagte nein und das ich das nicht wolle, aber er hat einfach weiter gemacht. Ich habe versucht mich wegzudrehen, da hat er meine Hände oben an das Bett gefesselt. Ich hatte immer wieder nein gesagt, und auch gesagt, dass er mich nicht fesseln soll. Ab da habe ich mich gefühlt, als wäre ich einfach nurnoch ein seelenloser Gegenstand. Er hat meine Hose ausgezogen und ist in mich eingedrungen, was für mich schmerzhaft war. Er hat mich immer wieder geküsst, obwohl ich es nicht erwidert habe.

hanna

Thüringen – 24.01.2025

Ich war 16 Jahre als, als ich meine erste längere und feste Beziehung geführt habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch kein besonders großes Interesse an sexuellen Handlungen und war gerade erst dabei mich selbst kennenzulernen. Mein damaliger Freund war ein paar Jahre älter und hatte ein sehr großes Interesse an Sex. Wenn ich müde war fing er mit harmlosen Küssen an, fixierte meine Hände und Beine mit seinem Körper und fing an mich zu berühren. Ich wollte das nicht und das sagte ich ihm auch – er ignoriere es. Doch ich hatte ihn gern, war unerfahren und unsicher. Also blieb ich bei ihm. Bis er mich auch zum Sex drängte.

Heute – mit 21 – weiß ich, dass das nicht okay war. Auch in einer Beziehung braucht es für jede Handlung eine Zustimmung. Ich merke heute noch, dass ich Sex nicht richtig einordnen kann und ich oft ein Pflichtgefühl oder einen gewissen Druck abzuliefern spüre. Aber es wird besser – langsam.

anonymous

Köln – 24.01.2025

Heute Nacht, vor 3 Monaten, vor 8 Monaten, vor zwei einhalb Jahren. Ich habe meinen Freund vor zwei einhalb Jahren kennengelernt. In der Nacht, in der wir uns kennengelernt haben, haben wir uns geküsst, befummelt, aber ich wollte nicht mehr und habe das auch kommuniziert. Er hat mich ausgezogen und ist in mich eingedrungen. Ich habe ihn weggestoßen, immer wieder nein gesagt. Ich habe ihm verziehen, das war nicht so gemeint. In unserer Beziehung passiert es immer wieder, dass er während wir Sex haben und ich nein sage oder stopp dass er weiter macht. Jedes Mal muss ich weinen, verkrieche mich auf Toilette. Er fragt mich was los ist, ich erkläre ihm dass das eine vergewaltigung ist und er wird sauer, einmal hat er sich entschuldigt aber trotzdem hat er es nicht ernst genommen, sonst wäre es doch nicht wieder passiert. Er versteht nicht wieviel er mir damit nimmt, von mir selsbt

j

location not specified – 24.01.2025

ich war vierzehn jahre alt und das erste mal in einem club. ich hatte spaß mit meinen freundinnen. doch war es ’normal‘ sehr nah, mir zu nah angetanzt zu werden, ich habe das als unangenehm empfunden. besonders als sich einer von hinten an mich rantanzte und seinen steifen penis an meinen po drückte.

Laura

Geburtstagsparty – 23.01.2025

Ich war im Hochsommer auf einer geburtstagsparty einer Freundin. Es waren viele Menschen da, ich kannte niemanden außer ihr. Im Laufe des Abends war ich mit einer sehr netten Frau gemeinsam im Pool hinter dem Haus. Wir hatten unsere Unterwäsche noch an, lagen im Pool und quatschten. Die Frau sagte, sie würde eben Getränke holen gehen und sei sofort wieder da.
Kaum war sie weg, kam ein Mann um die Ecke des Hauses zum Pool, in dem ich verblieben war. Er war auch Gast der Party. Er schnappte meine Klamotten weg vom Poolrand und sagte, ich könne sie eintauschen gegen mein Höschen und meinen BH. Mein Handtuch nahm er auch weg. Ich sagte ihm, er solle sich verpissen. Er wurde wütend und zerriss meine Hose und mein Shirt und schmiss es an den Rand. Als ich danach Griff riss er mich an meinen Arm an den Rand des Pools, hielt meine Haare fest, versuchte mich zu küssen und riss an meinem BH. Ich schrie wie von Sinnen, im Haus war jedoch die Musik viel zu laut. Die Frau, mit der ich zuvor im Pool gewesen war, kam zurück znd fragte ob alles in Ordnung sei. Der Typ stieß mich zurück und sagte sofort zu ihr, ich hätte ihn im Pool ficken wollen. Ehe ich reagieren konnte, war er bereits ins Haus gelangt und erzählte das selbe allen anderen Gästen. Ich habe meine kaputte Kleidung und meine Sachen genommen und bin klatschnass und mit zerrissener Kleidung weggegangen. Ich habe mich entsetzlich geschämt. Mit dem Taxi ging es dann nach Hause.

anonymous

location not specified – 23.01.2025

Ich bin in rituelle Kreise geboren (Satanismus). Mein Leben bestand aus Folter, Kinderpornoggrafie, Prostitution etc. Alle haben weggeschaut. Später hat mein Ex das genutzt um mich zu vergewaltigen.

P

NRW – 23.01.2025

Aufgrund von Depressionen und zugehöriger Medikation war meine Libido quasi nicht vorhanden. Mein damaliger Partner machte immer wieder Druck. Irgendwann lagen wir im Bett und ich bin eingeschlafen. Er versuchte etwas zu initiieren, was ich scheinbar im Schlaf abwehrte. Er weckte mich und machte mir Vorwürfe. Ich hab ihm noch im Halbschlaf erklärt, dass ich schon am schlafen war und war auch direkt wieder weg. Er versuchte es erneut, ich wehrte schlafend ab und wurde dieses Mal mit einem harten Ellbogen in die Rippen geweckt. Es folgten mehr Vorwürfe, Drohungen und ein sehr schlimmer Streit. Getrennt habe ich mich nicht. Wir waren zu dem Zeitpunkt über 8 Jahre zusammen.

anonymous

location not specified – 23.01.2025

Mit 15 war ich mit meinen „besten“ Freundinnen auf einer Party. Ein „Kumpel“ war da, ich hab aus seinem Glas getrunken. Irgendwann war ich total fertig, konnte gar nicht zuordnen was los war. Draußen gab es eine Couch auf die ich mich gesetzt habe. Ein Typ setzte sich neben mich, den ich nur von Bildern kannte. Der beste Freund vom Freund meiner „besten Freundin“. Er war 18. Er meinte damals, dass ich mich unbedingt bewegen und spazieren gehen müsse. Er würde mir helfen. Ich war damals zu unerfahren, um das zu verstehen.Er wohnte in der Nähe, ich habe keine Ahnung mehr wie wir bei ihm angekommen sind. Ich weiß noch wie er mir meine Schuhe und Jacke ausgezogen hat. Meine nächste Erinnerung ist wie ich in einem Bett liege, total verwirrt und spüre wie er mich überall berührt. Ich hatte davor nur Menschen geküsst. Mir war das zu viel. Ich wollte das nicht. Mein Handy klingelte und vibrierte wirklich ununterbrochen, ich hab es gegriffen, er hat es mir aus der Hand gerissen, weggeworfen. Hat mich gepackt, runtergedrückt und festgehalten, ich habe so so oft Nein, ich will das nicht geschrien, er war so viel stärker als ich. Er hat mich vergewaltigt, danach meinte er, dass ich jetzt auf jeden Fall keine Jungfrau mehr sei. Ich hatte damals Todesangst. Ich lag neben ihm bis es hell wurde. Dann bin ich weggerannt. Meine „Freundinnen“ wollten mir nicht glauben. Er? Niemals! “Dein Ausschnitt war aber auch echt tief gestern.“ Das Top und die Freundschaften habe ich weggeschmissen.

vanessa

Sauna – 22.01.2025

Ich war in der Sauna. Der Großteil der Gäste während des aufgusses war alt, weiß und männlich. Aufgrund des Alters saßen sie hauptsächlich un den ersten 2 Reihen, sodass nur noch oben etwas frei war.

Auf meine Frage, ob ich nach oben könnte, hat der untere zwar Platz gemacht, der in der mitte aber nur ja gesagt und seine Füße beiseite genommen. Was dazu geführt hat, dass ich mit meinem arsch fast in seinem Gesicht war. Der Blick dazu und das dämliche Lachen dazu waren einfach nur widerlich.

Gleiche Sauna, 10 min. Später beim kalt abduschen: von oben bis unten von den Männern begafft werden…so richtig anzüglich noch mit dummen spruch.

Luna

NRW – 22.01.2025

Ich war 15 Jahre alt und hatte einen Freund. Wir kannten uns noch nicht allzu lange, das Ganze ist jetzt zehn Jahre her. Er hat bei mir übernachtet und wie das so ist, kann man aus Nervosität nicht wirklich schlafen, also war ich im Halbschlaf, als ich plötzlich mitbekomme, dass er sich auf mich legte und ihn einführte. Ich war wie gelähmt und lag einfach nur dort, hatte meine Augen weiter geschlossen gehalten und einfach nur gehofft, dass es bald vorbei ist. Ich erinnere mich noch daran, wie er seine Flüssigkeit mit einem Tuch weggewischt hat, damit ich am nächsten Morgen nichts mitbekomme. Ich lag noch bis zum nächsten Morgen mit ihm in diesem Bett und habe dann den Kontakt abgebrochen. Jahre später, als ich eine Dokumentation auf YouTube geschaut habe, wurde mir erst klar, was das war. Mein erstes Mal war eine Vergewaltigung.

anonymous

Kleinstadt – 22.01.2025

Mein erster Freund hat mich damals zum Sex gedrängt. Ich war 13, er 16. Ich hab es ihm zuliebe gemacht. Später hat er mich auch zu Analsex gedrängt, wobei ich sehr Schmerzen hatte. Dann kam der „Wunsch“ nach Nacktbildern von mir dazu und letztlich auch Bilder, wie er Dinge in mich einführt. Ich hatte Angst, dass er etwas öffentlich macht und habe mich weder getraut zu widersprechen, noch Schluss zu machen. Als die Bilder veröffentlichen wurden, weil ich mich getrennt hab, wurde er von meiner Mutter angezeigt. Alles, was passiert ist? Er bekam eine lächerliche Strafe von ein paar (60?) Sozialstunden.
Ich kämpfe heute noch sehr damit und habe das Ganze seit meinem Wegzug aus der Kleinstadt niemandem erzählt. Ich kann es nichtmal einer Therapeutin anvertrauen.

anonymous

Cologne – 22.01.2025

Ich habe schon viele traumatische Erlebnisse erlebt.
Aber ein Mann hat mein Leben wirklich am meisten verändert und sich die Reaktion wenn ich es anderen Männern erzählt habe war sehr oft gleich.

Als ich 15 Jahre alt war habe ich einen Mann kennengelernt der 20 Jahre alt war und mit mir eine Beziehung anfangen wollte.
Nach anfänglichen Bedenken habe ich dann doch zugestimmt. Und unsere Beziehung war von Anfang von sehr extremen Zuständen geprägt.
Zum Beispiel hat er mir oft ins Gesicht geschlagen und mich oft auch eingeschlossen. Vor allem wenn ich nach Hause zu meinen Eltern fahren wollte. Und ich versucht habe Grenzen zu setzen.
Ich wurde dann schwanger obwohl mir Verhütung extrem wichtig war und wir eigentlich immer mit Kondom verhütet haben.
In der Zeit haben wir uns noch mehr gestritten und durch den enormen physischen Stress (ich wollte das Kind nicht behalten aber er meinte ich dürfte sein Kind nicht töten) und auch die körperlichen Angriffe habe ich dann das Kind im 6 Monat verloren.

Die tot Geburt und der generelle Zustand war unerträglich. Ich kann mich nicht an alles aus dieser Zeit erinnern. Nur das er mich mehrmals missbraucht hat und ich erneut schwanger wurde.
Er war außerdem der Überzeugung das „das neue Kind mir Frieden geben wird“ .
Ich war so oft außerhalb meines Körpers das ich Jahre später immer noch Probleme habe mit meinem Körper.
Ich habe meinen Sohn bekommen und konnte glücklicherweise irgendwann fliehen.ich denke trotzdem noch täglich dran.

anonymous

location not specified – 22.01.2025

Ich war 11 Jahre jung und wir waren im Familienurlaub. Ich teilte mir das Bett und Zimmer mit meinem 5 Jahre älteren Bruder. Ich wachte nachts auf, da er mich überall anfasste und streichelte. Er nahm meine Hand führte sie zu seinem steifen Glied. Ich wusste gar nicht, was passiert. Ich machte das Licht an und fing an zu weinen. Ich sprach mit meiner Mutter später darüber. Sie tat nichts. Niemand tat etwas. Es war, als wäre nie etwas passiert. Totgeschwiegen. Ich blieb ungehört. Und allein. Das war erst der erste von einigen Übergriffen, die ich in meinem Leben erlebte. Wir müssen laut sein. Unüberhörbar laut!

anonymous

Germany – 22.01.2025

A colleague from my volunteer job offered to drive me home. In the car he asked me questions about my mental health and i started crying. He drove to an empty parking lot and said we could talk there and he would comfort me. Instead he put his hand between my legs and touched my breast. I was 17. He was 52.

C

Cologne – 22.01.2025

Mit 21 bin ich mit meinem Freund zusammengezogen. Eines Abends war er weg und kam nachts wieder. Ich weiß wirklich nicht wo er war, aber ich schlief schon. Er setze sich auf meinen Brustkorb und schob mir seinen nicht errigierten Penis in den Mund bis er steif wurde und einen Orgasmus bekam. Am nächsten Tag entschuldigte er sich, meinte aber das wäre ja auch ok, da wir sowieso zusammen sind und immer mal wieder Oralverkehr haben.
Mit Mitte 20 war ich mit Arbeitskollegen feiern in einem Irish Pub. Dort waren sehr unangenehme Männer die uns angemacht haben und mir konkret gesagt haben, dass sie mich „fisten“ wollten. Am nächsten Tag in der Firma haben sich meine männlichen Kollegen leider immer wieder lustig gemacht und allen erzählt die C… möchte gefistet werden.
In meiner letzten Schwangerschaft mit 39 hatte ich eine Gelenkblockade im ISG und bin zum Osteopathen zur Behandlung gegangen. Die Behandlung hat mir gut geholfen, aber während der Behandlung griff der Osteopath mir direkt neben dem Schritt an den Oberschenkel von innen. Die Behandlung passte wohl zu meiner Gelenkblockade aber an seiner Reaktion habe ich gesehen, dass er die Situation überhaupt nicht rein medizinisch gesehen hat.
Leider passiert oft so etwas und ich denke wir alle denken oft, ach das war doch gar nicht so schlimm. Stimmt, schlimmer geht immer, aber deshalb ist all das nicht in Ordnung, denn es greift unsere Würde an und ist nicht ok, nur weil nichts Schlimmeres passiert ist. Vielen Dank.

C

Cologne – 22.01.2025

Leider passieren mir und vielen anderen immer wieder schlimme Situationen. Lange habe ich gedacht, ist ja nicht schlimm, das sind ja keine richtigen Vergewaltigungen. Das stimmt aber nicht. All diese Situationen machen mir hin und wieder mal Angst oder kommen mir hoch und haben mir in jeder Situation ein machtloses Gefühl und eine Beschämtheit gegeben.
Was mir passiert ist:
Mit 13 im Park hält mich ein deutlich älterer Mann mit meinem Fahrrad fest und gibt vor nach dem Weg zu fragen. Ich halte an, er hält meinen Gepäckträger fest und fragt ob ich mit in den Wald komme und ob ich schon mal einen echten Schwanz gesehen habe. Ich hatte wochenlang Angst weil ich meinte mein Schulbusfahrer sähe dem Mann ähnlich oder wäre der Mann.
Mit 18 habe ich nach der Arbeit die falsche Straßenbahnlinie genommen und musste eine Station zurücklaufen. Auf einer vierspurigen Straße mit Straßenbahnlinien in der Mitte nur ein wenig blickgeschützt durch ein paar Alleebäume hielt mich auf dem Rückweg ein Mann mit einem Hund an und griff mir an die Bluse. Er hat mir gedroht den Hund auf mich zu hetzen wenn ich mich wehre. Er hat mir die Bluse aufgemacht und an meinen Brüsten gefummelt. Obwohl ich Angst vor dem Hund hatte bin ich weggelaufen. Ich bin zu einer „Freundin“ und habe ihr das unter Tränen erzählt. Sie war gerade Duschen und wollte jetzt ausruhen und meinte was ich mich denn für sowas bitte so aufrege.

anonymous

Nürnberg – 22.01.2025

Ich habe eine Zeit lang als Freiberuflerin Tanztraining gegeben, auch als Einzelstunden. Eines Tages rief ein Mensch bei mir an, der eine solche Tanzstunde buchen wollte. Ich habe zunächst anhand der Stimme gedacht, dass es sich um eine ältere Frau handelt. Diese Person stellte mir jedenfalls am Telefon sehr unangenehme Fragen zum Ablauf der Tanzstunde. Sie fragte sehr genau nach, ob man dort bauchfrei sein würde. Und ob ich dann dort auch barfuß sei. Als ich bei einem zweiten Gespräch dann nach dem Namen fragte und als Antwort ein männlicher Vorname genannt wurde, war mir klar, dass ich diese Stunde auf keinen Fall halten würde. Ich hatte schon die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl aufgrund der seltsamen und übergriffigen Fragen. Ich habe die Person dann blockiert. Immerin hat sie sich gleich offenbart, dass es wohl nur um die Sexualisierung meines Körpers ging. Die Vorstellung, mit so jemanden alleine im Tanzstudio zu sein ist wirklich unheimlich.

anonymous

location not specified – 22.01.2025

Ich war feiern und hatte was mit nem Typen auf den ich scharf war. Der Abend mit ihm war toll, wir hatten eine gute Zeit , sind zusammen nach Hause zu ihm und zusammen unter die Dusche ich sagte ihm das ich meine Tage habe und da nicht mehr laufen wird von meiner Seite aus. Irgendwann spürte ich einen heftigen Schmerz von Hinten und dann komplettes Blackout. Ich wachte auf, sah mich in der dusche sitzen und der Typ duschte mich mit kalten Wasser ab.Er sagte ich sei unmächtig geworden. Ich hatte höllische schmerzen am Po. ich wusste nicht wo oben und unten ist und war unter schock. Bis heute bin ich immer noch sehr beschämt über die Situation und wusste nicht wie ich damit umgehen sollte. Ich habe sehr spät erst Begriffen was da eigentlich passiert ist und wenn ich das so Revue passieren lasse denk ich mir nur: PUHH

anonymous

location not specified – 22.01.2025

it was a coworker. we were having some beers after work and i was kinda tipsy. i went inside the restaurant where we worked to go to the bathroom. he came after me, pretending to go the bathroom as well. our coworkers were outside drinking. when i washed my hands, he approached me, pressed me to a wall and told me i want it too. we had made out before at a party. i said no. he took off my clothes anyways and tried to have sex with me.

anonymous

location not specified – 22.01.2025

i went out with my friends. at the end of the night it was only one friend of a friend and me. we went home, it was early in the morning and i was really tired. the friend left at his station. hours later i woke up, naked while a man has sex with me and tells me he wants to put a baby in my belly, to get me pregnant. i don’t remember what happened in between. i let him finish, pretended to fall asleep and when i was sure, he slept, i took my stuff and left. i was at least to stations from my trainstation away.

e

jena – 22.01.2025

ich bin noch relativ jung und unerfahren was sex angeht (19 und nie ne feste beziehung) letzten herbst auf den „ersti tagen“ wurde wie auch schon das jahr zu vor im stadtpark abends gefeiert das die neuen erstsemester studienbeginn haben. natürlich hab ich getrunken in retro perspektive zu viel, viel zu viel. ich hab jemanden mit konsent geküsst und wäre auch bereit gewesen mit demjenigen zusammen nach hause zu gehen aber er wollte weiter feiern also entschloss ich nach hause zu laufen, eig kein weiter weg und trotz park hell beleuchtet. nicht mal 5 min lauf ich und ein random typ läuft mir entgegen und sagt „ du siehst aber traurig aus, komm lass mich das ändern“ ich wusste in welcher gefahr ich war lief schnell und zog meinen kopf ein. er dreht sich um läuft mir hinter her und legt einen arm um mich. ich kommuniziere das ich das nicht möchte und er drückt sich noch mehr an mich ran. er küsst mich ohne meinen willen und vergewaltigt mich im gebüsch. ich war zu schwach und betrunken um mich zu wehren. er will mich danach noch nach hause bringen irgendwie schaffte ich es mich von ihm los zu reißen und über einen umweg nach hause. ich gebe mir selbst die schuld weil ich einen rock an hatte und zu viel getrunken hab. eig weiß ich das ich nichts aber auch garnichts dafür kann. seit dem habe ich regelmäßig albträume und isolier mich und das alles wegen einem fragilen mann…

anonymous

location not specified – 22.01.2025

Ich war damals 18 und hatte ein Verhältnis mit einem damals 22 jährigen. Wir gingen zusammen mit FreundInnen in einen Club. Nach einem alkoholischen Mischgetränk merkte ich, wie mir schlecht wurde. Wir saßen im Außenbereich des Clubs und ich merkte, wie ich die Kontrolle über meinen Körper verliere. Ich hörte noch meine damalige beste Freundin lachen. Sie fragte mich, was denn los sei. Ich rutschte von meinem Stuhl und wurde erst wieder wach, als ich vor dem Club auf dem Boden lag. Ich hörte, wie mein „Freund“ mit meiner besten Freundin diskutierte. Sie rief den Krankenwagen. Er bestand vehement darauf, mich zu sich nach Hause zu bringen. Passantinnen kamen dazu und versuchten zu helfen. Der Krankenwagen kam und ich wurde ins Krankenhaus gebracht. Im Krankenhaus flüstere mir mein Freund ins Ohr, dass er mir KO Tropfen ins Glas gemischt hatte. Er wollte doch unbedingt mal mit einer bewusstlosen Frau schlafen.
Ich habe ihn gebeten zu gehen und ihn danach nie wieder gesehen. Angezeigt habe ich ihn nicht. Aus Scham. Ich bin meiner Freundin bis heute so dankbar, dass sie auf den Rettungswagen bestanden hat.

anonymous

location not specified – 22.01.2025

In meiner Oberstufen Schulzeit hatte ich einen Lehrer der mich sehr mochte. Ich mochte ihn auch sehr, er war freundlich, interessierte sich für mein Leben. Viele Anzeichen habe ich als Kind nicht erkannt, was auch normal ist, man denkt nicht das jemand falsche Intensionen hat. Als ich dann meine Ausbildung anfing und nicht mehr bei ihm in die Schule ging bekam ich Nachrichten. Anfangs noch normal, wie, wie es mir ginge, wie die Ausbilding läuft. Doch plötzlich nannte er mich hübsch, fragte mich ob ich einen Freund habe. Später kamen Kommentare wie „auf alten Pfannen lernt man kochen“ oder „Ich habe Bedürfnise und du bist jung und hübsch“ Bis er mir dann sagte er wolle eine Affäre. Er hat 3 Kinder und eine Frau. In diesem Moment war so vieles logischer. Die Berührungen damals in der Schule. Die vielen Fragen nach meinen Sexuellen erfahrungen. Das gefrage ob ich nicht noch länger bleiben wolle. Ekelhaft, da ich ihn wirklich als Freund sah. Vom Begriff Grooming habe ich erst später erfahren. Mir kommt das kotzen wenn ich denke, dass ich auf sowas reingefallen bin. Das schlimmste aber, dass ich es der Schulleitung gemeldet habe und sie nichts getan hat, rein garnichts. Ich habe Angst es wieder zu melden, da er weiss wo ich wohne. Jedesmal wenn ich die jungen Schülerinnen im Bus sehe, bete ich dass sie nicht in seiner Klasse sind. Es ist nicht fair, aber ich weiss das es nicht meine Schuld ist.

Jessy

Deutschland – 21.01.2025

Ich war 16 und im ersten Jhr meiner Ausbildung. Irgendwie hat es schnell die Runde gemacht, dass ich noch eine Jungfrau war, obwohl ich niemandem irgendwass erzählt habe. Über Sprüche von „So langsam brauchste echt mal nen Schw*nz in deiner F*tze.“ bis hin zu „Wenn du willst kann ich dich entjungfern, den ne Jungfrau hatte ich noch nie.“, musste ich mir von meinen männlichen Arbeitskollegen anhören.
Das Schlimmste das in der Zeit passierte war, dass ich um 3 Uhr nachts eine SMS von einer Nummer bekam, die ich nicht kannte. In dieser stand folgendes: „Hey meine Süße, ich hoffe du hast deine Hände gerade da wo ich sie vermite und denkst an mich mit meiner 20cm Banane.“ Es war ein über 50 jähriger Arbeitskollege von mir und ich war immer noch 16! Ich ging mit der SMS zu meinem „obersten“ Chef und tatsächlich wurde das ernst genommen und der Kollege wurde gekündigt. Danach fing die Hölle für mich an! Ich wurde fertig gemacht, weil ich für seine Kündigung sorgte (auch die weiblichen Kolleginnen machten mit). Es wäre mein Problem, weil ich einen Spaß nicht verstehen würde.

M

location not specified – 21.01.2025

When I was 16 I had my first serious boyfriend, my first time at nearly 18. The relationship would last for 7 years and I would classify it as a loving, non-toxic relationship.
For medical reasons I tried but couldn’t continue taking the pill at 18. I moved away to study abroad and since we were only able to see each other every few months it seemed fine to use condoms. This went well for quite a while until one night he got unusually rough with me (was usually a very quiet, gentle person) but ‚in the heat of the moment‘ got upset with „not feeling enough“…
He was behind me, pushed my head down, took off the condom and with the angrily muttered words „I need to feel something real“ put it in my bum hole. I was 19, he was my first, we always had gentle sex and never tried anything like that before and never discussed it. It hurt. A lot. I froze in shock and started crying but he kept going, rough, completely unaware, probably in a frenzy of „finally feeling something real“.
I froze until it was over and immediately fled to the bathroom, bleeding and crying. After a while he came looking for me „everything ok?“-I said nothing. Still in shock and pain, sitting on the toilet, bleeding. I felt violated. But there he was, looking at me with puppy eyes, the lovely guy I knew. I „got over it“, forgot-he couldn’t have meant to do that? It took me years to realise what it was and how it affected me. A nice guy capable of this made me realise women are never safe…it was my last rs.

Große Frau

Augsburg – 21.01.2025

Ich war auf einem Date mit einem 10 Jahre älteren Mann. Der Abend verlief harmonisch, bis ich sagte ich würde nach Hause wollen. Er bestand darauf mich Nachhause zu begleiten. Nach einigen Minuten diskutieren stimmte ich zu. Vor meiner Haustür bedrängte er mich dass man so den Abend ja nicht beenden solle und könne. Nach einigen Minuten des diskutieren und klar machen dass ich nicht mehr als reden wolle, nahm ich ihn doch mit in meine Wohnung. In der Wohnung angekommen nötigte er mich regelrecht ihm näher kommen zu sollen. Da ich mich überrumpelt fühlte und vorallem überfordert, ging ich leider auf mehr ein. Das einzige auf dass ich an dem Abend stolz bin, ist mein Dickkopf wenn es um Kondome geht, denn selbst dies wollte er mir ausreden.
Als er dann fertig war, durfte ich mir ein falsches grinsen ansehen und einen Spruch a la „tja jetzt hattest du was mit nem Busfahrer“ – es klang als wollte er mich damit zusätzlich erniedrigen?

Seit diesem Vorfall ist mein nein, ein endgültiges nein.

Ell

Germany – 21.01.2025

Er war der Arbeitskollege einer Freundin. Ich war damals 13 ich kannte sie vom Sport sie war 10 Jahre älter und der Arbeitskollege war damals 26 Jahre alt. Wir waren öfters abends zusammen weg es entstand eine Art Freundschaft mit ihm aber er machte sie auch irgendwie am mich ran. Wir gingen zusammen joggen oder trafen uns auch zu 2. über Frauen redete er oft abwertend ich hatte ja keine Ahnung ich war ein Kind.
Als ich 15 war küsste er mich das erste mal. Ich kam aus sehr schwierigen Verhältnissen was er auch wusste was mich anfälliger für solche Dinge machte.
Im Nachhinein war alles gut geplant denn ein paar Tage nach meinem 16. Geburtstag hat er mich zu sich nach Hause eingeladen.
Und mit mir Martini getrunken. Er hat mich geküsst und mich ausgezogen ich war Stocksteif er fragte mich sogar ob mir mal jemand was angetan hat ( ich wurde mit 8 von einem älteren Kind zum Sex gezwungen ) ich sagte ja und er machte einfach weiter. Es kam zum Sex ich hatte schreckliche Schmerzen habe nicht nein gesagt und nicht geschrien .. ich war erstarrt. Danach hatte ich 2 Wochen schreckliche Schmerzen und konnte nicht mehr sitzen.
Ich habe mich trotzdem noch mit ihm getroffen. Es kam noch öfters vor.
Ich bin nun wieder zurück gezogen wo er auch lebt mit meinen Kindern und sehe ihn öfters.. es geht mir sehr schlecht ich komme mir missbraucht vor und gebe mir selbst die Schuld.

anonymous

location not specified – 21.01.2025

Seit ich denken kann, war der beste Freund meines Vaters bei jedem unserer Familienurlaube dabei. Er war immer single und machte keinen Hehl aus seinem Frauenbild – oberflächlich, sexistisch, objektifizierend. Als ich 13 war, begann es mit Sprüchen, wie dass er mich heiraten würde, wenn ich alt genug wäre und nur darauf warte. Kurz darauf hatte ich bei jeder Umarmung zur Begrüßung seine Hand am Arsch – und er griff zu. Mein Vater glaubte mir nicht. Meine Mutter hat es zwar unterbunden, aber er begleitete uns weiter in jeden Urlaub und war ständig da. Als ich meine Eltern vor Kurzem damit konfrontierte, war mein Vater nicht von den Vorfällen oder seiner eigenen Reaktion schockiert, sondern davon, dass meine Mutter seinen Freund darauf angesprochen hatte.

Stella

location not specified – 21.01.2025

Ich war 14 als es anfing, er 2 Jahre älter und auf meiner Schule. Es begann mit einer harmlosen Nachricht und damit, dass ich bis heute nicht weiß, woher er meine Nummer hatte. Von da an schrieb er mir jeden Tag, immer intimer, näher, aufdringlicher. Das ging 4 Jahre so. Täglich ein anderes „Kompliment“ für meinen Arsch, regelmäßig ungefragte Intimfotos, wenn ich nicht mitspielte doch Beleidigungen und so oft der Vorwurf, ich würde ihn nur zurückweisen, weil ich oberflächlich wäre. Er hat meine Einsamkeit und Isolation durch Mobbing ausgenutzt, um sich mir aufzudrängen, mich tagtäglich zu belästigen und kontrollieren. Während er mir all das schrieb, beobachtete er jeden meiner Schritte in der Schule, berichtete mir dann davon und warf mir vor, alles nur für seine Aufmerksamkeit zu tun. Es endete nicht einmal dann, als uns hunderte Kilometer trennten, ich in Beziehungen war oder ich ihn immer wieder zurück wies. Er war immer da. Und er machte mir Angst, sorgte dafür, dass ich mich vor mir selbst ekelte.

anonymous

location not specified – 21.01.2025

Nach einer Verg*w*l*i*u*g wollte ich mich im Krankenhaus untersuchen lassen bzw. Beweise dokumentieren. Falls ich den Typen irgendwann anzeigen wollen würde. Könnte. Wie auch immer.
Die Dame im Krankenhaus, die am Empfang gearbeitet hat, war jedoch wenig sensibel, sodass ich am liebsten wieder gegangen wäre. Ruft vor mir in der Gyn Abteilung an und sagt „eine Vergew…“ wäre da und wolle untersucht werden.. Ich bin ein Mensch und keine…!Ich wollte direkt wieder gehen..

anonymous

location not specified – 21.01.2025

Als ich in in der 7. Klasse in einem Ferienlager war, freundeten sich zwei meiner Freundinnen mit einer Gruppe von Jungs an. Eines Abends als wir mit dieser Gruppe unterwegs waren, fingen sie an meinen Po und meine Brüste zu berühren und es war für sie ein richtiger Spass untereinander, zu sehen ob sie es schafften, obwohl ich sie wegstiess und ihnen auswich. Als einer dann tatsächlich auf meine Brüste zielte, wurde es mir zu viel und ich holte im Affekt zu einer Backpfeife aus und traf ihn auch. Alle waren sichtlich erschrocken und die Jungs schliesslich auch empört, dass ich ihn „einfach so“ geschlagen habe. Das Schlimmmste daran ist für mich bis heute, dass ich mich im Anschluss bei dem Jungen entschuldigen musste, weil er als Opfer behandelt wurde. Ich war nach diesem Vorfall eine zeitlang noch mit einiger dieser Jungen in Kontakt, weil auch meine Freundinnen nie richtig Stellung dazu bezogen, sondern mein Verhalten eher als Fehler dargestellt wurde, obwohl ich in diesem Moment unterbewusst keine andere Möglichkeit gesehen habe, wie ich mich noch anders hätte wehren und meine Grenzen hätte bewahren können.

ANNI

Geestland/ Langen – 21.01.2025

Es gibt leider einige traumatische und grenzüberschreitende Vorfälle die in meinen 28 Jahren vorgefallen sind.

Ich möchte hier über meinen letzten Freitag erzählen.
Ich bin, mit einer Freundin, nach dem Eishockey noch weitergezogen, ein Freund hatte uns eingeladen.
Am Abend kam es dazu, dass uns dieser von dem WC entgangen kam, er griff mir beim entgegen kommen in den Intimbereich. Er war sich keiner Schuld bewusst, erzählte seinem Kumpel, dass er gar nicht wüsste wieso ich mich aufrege, er hätte mich nur an der Schulter berührt.
Leider war das nicht das erste Mal.

Ich fühle mich schlecht, da er der Mann meiner besten Freundin ist.

anonymous

Germany – 21.01.2025

Ich bin in der Kinder und Jugendarbeit tätig. Schon ewig und habe mich dabei immer sehr wohl gefühlt. In einem Jahr kam ein Freund einer Freundin mit in unseren Verein und war von da an fester Bestandteil in unserem Team. Es fing an mit Anfragen für Bilder über Snapchat. Dann Videos. Nackt. Dann wollte er telefonieren. Nach 2 Jahren, in denen das immer mal wieder aufkam, hat er mich dann auch unwillentlich angefasst. An meinen Brüsten und meinem Po. Er hat mich geküsst und als ich ihn gefragt habe was das soll und das ich das nicht will meinte er, aber du schaust mich so an.
Später kam raus das ich nicht dir einzige war. 6 weibliche Personen aus unserem Team wurden auf verschiedenen Arten belästigt und leider auch eine minderjährige Person. Das schlimmste für mich: er hat keine Strafe dafür bekommen.

anonymous

location not specified – 21.01.2025

Ich war sechs
Eine Freundin meiner Mutter hatte Geburtstag und wir waren zu Besuch
Ein etwa siebzehn jähriger Typ war dort
Ich weiß bis heute nicht wer es war
Bestimmt ein Sohn einer anderen Freundin
Er hat mich als wir allein waren zu Dingen gezwungen die ich nicht wollte Dinge die mir bis heute unangenehm sind
Nicht einmal meine Therapeutin weiß davon aber ich will das ganze auch nicht melden weil h in ob zu viel Angst davor habe dass es rechtlich verfolgt wird oder so
Ich will das einfach nur verdrängen und ihn nie mehr sehen müssen

Steffi

location not specified – 21.01.2025

Ich war Anfang 20 und abends auf dem Weg nachhause. Es war schon dunkel, aber noch nicht wirklich spät. Bis auf einen Mann, der jünger scheint als ich, sind die Straßen dennoch leer. Ich fühle mich unwohl, weil er immer knapp hinter mir läuft. Mal schnell, mal langsam. Ich bekomme große Angst und fange zu rennen an. Er auch. Ich schaffe es ins Treppenhaus und kann die Tür schließen. Der Typ steht draußen und hämmert dagegen.. Meinen Freunden und einem Therapeuten berichte ich davon. Die überwiegenden Reaktionen: Das war harmlos, der wollte dich doch „nur erschrecken“. Ich weiß nicht, was mich mehr mitgenommen hat. Sein Verhalten oder ihre Reaktionen?

Dina

NRW – 21.01.2025

Ich war gerade 18, Er etwas über 20.
Wir waren ein halbes Jahr zusammen.
Er war gut gebaut, 190cm, breite Schultern Sunny Boy.
Alle, inclusive die Frauen in meiner Familie haben mich um seines guten Aussehens beneidet.
Ich habe mich auch blenden lassen und dabei seinen Charakter übersehen.
Sex war alles für ihn, er wollte ständig. War sauer wenn ich nicht wollte.
Er war auch unten „gut gebaut“ so dass es mir schon weh tat. Das sagte ich ihm, drückte ihn immer mal weg.
Das führte dazu dass er bewusst härter zustieß.
Eines Abends wollte er wieder, ich sagte ich habe meine Periode und fühle mich nicht danach. Er warf mir vor zu lügen, damit ich nicht mit ihm schlafen müsse.
Wütend schrie ich ihn an, wenn er mir nicht glaubt, solle er doch nachsehen…
Das tat er dann… er war betrunken, stank nach Alkohol.
Rieß mir die Hose mitsamt Unterwäsche runter, zog mit einem Ruck meinen Ob raus.
„Das bisschen Blut sei keine Ausrede!“ Und dann stieß er zu, von hinten. Ich weinte, er solle aufhören…..
Nachdem er fertig war lies er sich neben mich ins Bett fallen und schlief ein.

Ich ging nach Hause und habe mich getrennt. Er konnte es angeblich nicht verstehen…. Filmriss sagte er!

Meine Familie verstand es auch nicht, er war doch so ein guter….
Ich konnte es keinem sagen, weil ich immer dachte ich hätte mich einfach mehr wehren müssen… und das Sex ja schließlich zu einer Beziehung gehört.
… da war ich 18, heute mit 36 weiß ich es besser
Nein, heißt nein!

anonymous

location not specified – 21.01.2025

Es gab mehrere situationen. Am ende gab er mir immer die schuld
Ich hätte ja stopp sagen können oder mich wehren können. Oder er meine ich wollte es denn ich habe ja mitgemacht. Er wusste das ich stark alkoholisiert war.
Es war nur so ne „freundschaft“ nix besonderes
Aber er hat mir mein ganzes selbstbewusstsein zerschlagen. Ich war abhängig von ihm und hab erst voll spät den kontakt abgebrochen.es hat lange gedauert bis ich drüber reden konnte. Ich habe zuerst mit einen freund geredet und dann immer mehr geteilt und darauf aufmerksam gemacht. Ich habe es in meiner therapie aufgearbeitet und habe mit vielen menschen darüber geredet. Und trotzdem romantisiert mein kopf es noch immer. Wenn ich ihn sehe habe ich eine panikatakke. Ich weiß noch genau wie er riecht und wie er auf mich hinapschaute. Aber ich bin stärker als das. Ich bin immernoch ein mensch . Und ich bin stark genau so wie alle anderen!

(he/him)

Münster – 21.01.2025

Wir waren ein Freundeskreis zwischen 12 und 14 Jahren. Es gab in dem Viertel einen älteren Typen (ca. 35) der uns an Bier und Gras herangeführt hatte. Eines Abends saß ich bereits angetrunken in seinem Zimmer als er mir eine sehr starke Bong fertig gemacht hat. Ich war total fertig und musste mich übergeben. Er sagte ich könnte bei ihm übernachten. Als ich im Bett lag kam er dazu, drückte sich an mich und bewegte sich dabei…
Ich wusste vorher bereits, dass er schwul ist. Aber ich wusste nicht dass er auch auf Kinder steht.

Finja

Rotenburg an der Fulda – 21.01.2025

Ich war in einer Wohngruppe. 12 Jahre alt geworden. Es war relativ warm draußen und mein 14 jähriger Mitbewohner wollte mir ein Graffiti zeigen. Ich interessiere mich für Graffitis und ging mit ihm in sein Zimmer. Er schloss ab. Ich habe das nicht hinterfragt, weil Jungs und Mädchen nicht zusammen auf ein Zimmer durften. Es war nirgends ein gemaltes Graffiti und er fing an mich anzufassen und zu küssen. Ich weiß noch, dass er Mundgeruch hatte. Ich fühlte mich nicht wohl und wollte einfach nur weg. Er sagte, wenn ich ihm einen blasen würde, würde er mich rauslassen. Ich tat es unter Schnappatmung. Er war danach nicht befriedigd und wollte es mir von hinten machen. Ich war am Ende mit meinen Gefühlen und habe alles über mich ergehen lassen. Als er fertig war, ging ich lange duschen. Ich erzählte es seiner Schwester, die auch dort gelebt hat, sie sagte ich darf es niemandem erzählen. Ein paar Tage später kam ein anderer Junge in ihr Zimmer und hat ähnliches getan , wie das, was ich erleben musste. Ich bin mit ihr zu den Betreuern gegangen und habe ihr die Tränen weggewischt, während ich meinen Mund halten musste…

anonymous

location not specified – 21.01.2025

Hatte gelegentlich Sex mit jemandem, der mich aber jedes Mal etwas fester angefasst hat. Dann hab ich vor dem Sex gesagt, dass mir das das letzte Mal zu viel war ubd ich es diesmal weniger fest möchte. Während des Sex hat er mich aber nich härter angefasst als davor das mal. Ich habe 3x gesagt, dass er mir weh tut bis ich seine Hände genommen habe und ganz klar meinte „das tut weh. Ich will das nicht“. Seine Antwort war lediglich „chill mal“

anonymous

Dortmund – 21.01.2025

Ich musste in meiner Ausbildung einen Einsatz im OP-Bereich absolvieren. Der Chefarzt hat mich nach der OP gefragt, ob ich weiß, wie man Männer auszieht. Ich sollte seinen OP Kittel öffnen.

Gleicher Arzt, anderer Tag. Es lag im Gyn-OP eine 18 jährige Frau auf dem OP-Tisch. Der Chefarzt betonte, dass sie eine sehr schöne Vulva hat. Er hat erst angefangen zu operieren, als die Assistenzärztin und der Student ihm zugestimmt haben.

Nyx

Wien – 21.01.2025

Ich lernte ihn kennen an einem Abend als sich meine unsicher-gebundene Ex mal wieder von mir getrennt hatte.
Er sah charmant aus, ich fragte ihn was man mit einem gebrochenen Herzen am besten tut.
Er sagte “tanzen”.
Ich fragte ihn wie alt er sei, er sagte 38, (die erste Lüge, er ist 42) ich damals 24
Über Monate hinweg war er mehr als charmant, kokett, interessiert.
Bis wir uns dan eines Abends endlich trafen als ich single war.
Ich wollte ihn draussen treffen, er wollte gleich zu mir.
Er war zu spät und ich konfrontierte ihn mit seinen Lügen.
Er sah mich an wie eine Motte das Licht, es wirkte falsch, zu früh.
Sobald sich die Schlafzimmertür schloss, war er jemand anderes.
Er fügte mir Schmerzen zu, ich war starr.
Am nächsten morgen drohte er mir dass ich ihn niemals anlügen sollte, bevor er sich anzog und in der Kälte des Morgens verschwand.

Er ist der Studiendekan einer der Universitäten auf denen ich studieren wollte, nun erinnert mich dieses Gebäude nur an seine wiederliche Macht und an mein Blut verschmiertes Bettlaken.

anonym

anonym – 21.01.2025

Ich war 16 er 21. Ich hatte damals noch keine Erfahrungen, ich hatte weder mein ersten Kuss, noch mein erstes Mal und habe mich ganz ahnungslos mit ihm getroffen. Wir sind zu ihm nach Hause gegangen und beim Film schauen hat er angefangen mich zu befummeln. Ich habe lange die Schuld bei mir gesucht. Ich hätte nein sagen müssen. Doch heute weiß ich, dass es nicht meine Schuld war. Er hat sich ohne Konsens an mir vergriffen. Auch wenn ich damals nichts gesagt hab, heute erzähle ich meine Geschichte. Wir sind laut und wir sind viele! Du bist nicht allein

Maja

Schleswig Holstein (kreis Pinneberg – 21.01.2025

Ich(12) wurde meine ganze Grundschulzeit von einem Bestimmten jungen immer beobachtet eines tages im sport Unterricht in der dritten klasse fing er an mich zu belästigen ich war acht und er war 10 darauf hin wurde ich in der pause in einem busch von disem jungen belästigt und zum Ausziehen gezwungen während zwei seiner freunde mich filmten ich wurde Zuhause sehr oft geschlagen von meinem Stiefvater und meiner Mutter darauf hin an einem abend an dem meine mutter Spätschicht hatte kochte er für mich was sehr neu war da er mich hasste und mich als Missgeburt sah ich habe es gegessen danach war mir schwarz vor augen ich wachte auf in meinem kinder bett mit blut im schritt starken schmerzen.Ich redete mit keinem ich habe borderline und leichtes Autismus deswegen dachten die menschen um mich (meine oma und opa) dachetn ich wäre verrückt ich lebe seitdem nicht mehr in dieser Familie ich lebe bei Meinem vater vor kurzer zeit ist mir etwas passiert wo ich nicht weiß ob es gut oder schlecht ist mein Freund und ich waren 1 jahr zusammen wir waren beide bereit für den nächsten Schritt er fragte mich ob ich einen fetisch hätte ich antwortete nicht er schon er mochte leute fesseln ich erlaubte es ihm er wollte das aber nackt ich aber nicht er zwag mich und fotografierte es ich bin erst 12 ich gehe in die 7te und weiß bis heute nicht was ich tun soll damit es aufhört

anonymous

location not specified – 21.01.2025

In meiner Kindheit ging ich oft baden. An einem Nachmittag war ein älterer Mann mit mir im Becken. Ich hatte ihn zuvor schon wahrgenommen. Als wir beide „zufällig“ eine Pause am Beckenrand einlegen, zeigte er mir mit einer Handbewegung nach unten. So naiv wie ich damals war, tauchte ich unter Wasser.
Dort zeigte er mir stolz seinen erigierten Penis.
Ich war damals 10 Jahre alt und wusste nicht mit der Situation umzugehen. Bis heute muss ich daran denken, wenn ich in ein Schwimmbad gehe.
Ich bin froh, dass es nicht zu etwas schlimmerem kam aber gleichzeitig verstört wie abscheulich die Menschheit sein kann.

J

location not specified – 21.01.2025

Ein netter Abend im Restaurant. Müdigkeit meinerseits und der Wunsch, nachhause zu kommen. Sein Auto. Wir bleiben dort im Dunkeln stehen. Alleine. Ich checke es zu spät. Seine Hände an meinem Hals, ich ergebe mich sofort. Niemand da, der helfen könnte. Im Auto folgt der Rest. Hätte ich einfach aussteigen können? Ich glaube, dafür habe ich zu sehr gezittert. Dieser Restzweifel, ICH hätte Fehler gemacht..

J

location not specified – 20.01.2025

Mit meinem Mann bin ich jetzt fast 7 Jahre verheiratet. Unsere Beziehung hatte viele Höhen und Tiefen und er musste miterleben, wie es mir nach einer Verg**w******g erging.. Nichtvdie erste in meinem Leben. Dennoch. Der Sex in unserer Ehe ist vor allem von ihm ausgehend. Ich habe quasi nie Lust und mich schon mehr als einmal in den Schlaf geweint, wenn ich meinen Mann quasi „machen lasse“ weil ich am Sex eh nie Spaß habe.. Das Schlimmste daran, dass er es wirklich null merkt und ich mir selbst dahingehend nichts wert bin. Danke an F, du missbräuchliches Arsch aus meiner ersten Beziehung (tägliche sxl Gewalt über Monate)

Juli

Hamburg – 20.01.2025

Ich, 20w, bin mit einer Freundin in ihrer untervermieteten Wohnung um den Mieter zu besuchen und darauf hinzuweisen, dass er die Wohnung zu pflegen hat (Messiwohnung). Der Mieter wirkt eher teilnahmslos, fragt mich aber danach ob ich nicht Lust hätte, seinen Freund zu fi***n?

Juli

Hamburg – 20.01.2025

Ich war knapp 20 und aufgrund einer Depression in einer Klinik in Behandlung. Es war Zeit zum Abendessen, aber ein Mitpatient (60+) wollte unbedingt mit mir reden. Allein im Gemeinschaftsraum. Die Pflegekräfte haben das abgenickt, ich habe mich aber unwohl dabei gefühlt.. Long Story short: er hätte sich schwer in mich verliebt, ob ich das auch so empfinde? Dabei streicheln seine Hände über die Innenseite meiner Oberschenkel.Ich fühle mich eklig und hilflos, versuche das Ganze wegzulächeln.

Mimi

Universität in England – 20.01.2025

Ich war im Klub mit Freunden. Es war noch vor Mitternacht und ich kann mich noch heute an Alles erinnern, wie wir an der Bar standen, zusammen tanzten. Ich war nüchtern zu dem Zeitpunkt. Viele meiner Bekannten waren im Klub, man kannte sich einfach, die Unistadt war relativ klein. Dann kompletter Filmriss. Als ich am nächsten Morgen aufwachte lag ich nackt neben einem Freund, ich war etwas überrascht aber da wir zwei Jahre zuvor ab und zu mal die Nacht miteinander verbrachten hat es mich nicht völlig verwundert. Ich ging ins Bad und erst dann würde mir bewusst, dass ich mich an rein gar nichts erinnern konnte. Alles tat weh und ich blutete von hinten. Ich saß gut 10 Minuten auf dem Klo und versuchte, mich zu erinnern. Als ich zurück ins Bett ging erzählte ich ihm, dass ich mich an nichts erinnern könnte. Er war verwundert und meinte, ich schien so nüchtern. Er schien besorgt und ich glaubte es ihm. Als ich nach Hause ging rief ich meinen besten Freund an, der mich am Nachmittag traf. Gemeinsam machten wir Scherze darüber. Drei Tage lang hielten die Blutungen und Schmerzen an. Die Tatsache dass ich mich an nichts erinnerte und dass er so verwundert schien ließ es mich immer klein reden. Erst seit einem Jahr kommen Bilder wieder hoch, zehn Jahre später, und es war kein einvernehmliches Verhältnis. Heute muss ich verarbeiten, was damals passierte. Ich schäme mich dafür, es so lange verunglimpft zu haben, dass ich darüber gelacht habe. Ich wünschte, ich wäre mutiger gewesen.

Tanja

Nordrhein-Westfalen – 20.01.2025

Ich war 14 Jahre verheiratet. Die Beziehung war voller emotionalem Missbrauch und vereinzelt auch körperlicher Gewalt.
Wir haben gestritten. Er hat geschrien, mir gedroht.
Ich bin ins Wohnzimmer gegangen, habe auf der Couch geweint.Er kam wenig später hinterher, hat meine Hose runter gezogen und ist mit seiner Hand in mich eingedrungen. Ich konnte mich nicht bewegen. Es hat wenige Minuten gedauert. Dann hat er mir ins Gesicht geschlagen und gesagt: “ darauf stehst du Fotze doch.“
Er ist aus dem Raum. Ich war wie erstarrt.
Nach einer kurzen Zeit kam er weinend zu mir und hat sich entschuldigt. Ich war unter Schock und habe ihn getröstet.
3 Monate später bin ich endlich ausgezogen. Das ist 4 Jahre her. Er versucht immer noch mich zu kontaktieren.

Hannah

Niedersachsen – 20.01.2025

Ich habe nach ein paar Jahren einmalig Sex mit meinem ex gehabt. Er war eigentlich immer sehr darauf bedacht, ein Kondom zu benutzen. In dieser Nacht (wir hatten beide getrunken) , habe ich gemerkt, dass er gern mal ohne abtauchen wollte. Ich habe ihm gesagt, er solle sich ein Gummi drüber machen, da ich keine Pille mehr nehme. Er drang trotzdem in mich ein, ich stieß ihn nach kurzer Zeit aus mir heraus und wir fuhren mit gummi fort. Am nächsten Tag, schrieb er mir, ich solle mir die „Pille danach“ besorgen. Ich hatte in dem Zeitraum auch tatsächlich meinen Eisprung und war lange am überlegen, ob ich mir die „Pille danach“ holen soll. Er war ja nicht ohne Gummi in mir gekommen, die Wahrscheinlichkeit war also nicht so riesig, dass ich von der kurzen Zeit ohne Kondom tatsächlich hätte schwanger werden können, aber als ich meine Tage bekommen hab, war ich sehr froh. Und kein Mann hat sich je so sehr für meinen Zyklus interessiert, wie mein ex. Das war ne ziemliche Arschloch Nummer. Und dem Kerl hab ich so so lange hinterher geweint…

anonymous

Schweiz – 20.01.2025

Ich war 7 Jahre alt. Er hat mich ins Haus gelockt, die Tür hinter sich geschlossen. Ich musste seinen Penis in den Mund nehmen. Er hat lange versucht, in mich einzudringen. Dann hat er mich lange gewürgt. Ich habe ihn angefleht, so viele Male versprochen, dass ich niemandem etwas sage. Irgendwann liess er mich gehen. Ich habe es zu Hause gesagt. Die Polizei war bei uns, die Behörden informiert. Wenige Wochen später hat er ein Mädchen getötet. Sie war 8 Jahre alt. Er war 16.

anonymous

location not specified – 20.01.2025

Ich war als junge Teenagerin mit meinen Eltern im Urlaub. Als ich ohne meine Eltern den Fahrstuhl zum Zimmer nahm, stieg ein Animateur mit ein. Kaum waren die Türen geschlossen drückte er mich an die Wand, seinen Körper fest gegen meinen, sodass ich seinen Penis spüren konnte und küsste mich. Das war mein erster Kuss und meine erste sexuelle Erfahrung

anonymous

location not specified – 20.01.2025

Als ich ca. 15 Jahre alt war, landete ich nach einer Party mit Freundinnen bei einem Bekannten. Ich war so müde, dass ich auf dem Bett einschlief, während die anderen noch feierten. Irgendwann wachte ich auf und spürte wie er (der Gastgeber) mit seiner Hand zwischen meine Beine fuhr und kurz darauf seine Finger in mich eindrungen. Immer und immer wieder. Ich hielt still und tat so, als würde ich weiterhin schlafen, weil ich Angst vor einer Konfrontation hatte

Anonym

location not specified – 20.01.2025

Ich war 18 Jahre alt, wie viele andere in diesem Alter habe ich das Feiern gehen ausgelebt…
Ich habe mit vielen Menschen kontakt geknüft, mit Ihnen gefeiert und getrunken (zwinschendrinnen auch sexuelle Kontakte gehabt). Ich hatte mich mit einem Bekannten, dessen Freund und meiner Freundin zum Vorglühen bei Ihm Zuhause Verabredet, er war 23.
Wir haben gelacht uns unterhalten und Spaß gehabt. Meine Freundin wollte nachhause und hat mich mehrmals gefragt ob ich mitgehen würde. Ich blieb… Nachdem Sie weg war änderte sich die Stimmung, er wollte umbedingt schlafen gehen. Sein Freund wollte, trotz meiner Bitte mich auf dem Sofa schlafen zu lassen, selbst dort schlafen. Ich wurde überredet mit meinem Bekannten im Bett zu schlafen. Er versicherte mir nur nebeneinander im Bett zu liegen. Als ich meine Augen schloss, wanderten seine Hände an meinen Po. Ich rutschte weg… Plötzlich hatte er keine Hose mehr an… Er Küsste mich… ich schob Ihn weg, ich traute mich nicht NEIN zu sagen… als er auf mir drauf lag zog er meine Hose aus und wieder schüttelte ich mit dem Kopf. Er nahm seinen Penis und führte Ihn an meinem Slip vorbei in mich ein. Ich schob Ihn weg und sagte dabei: „ich möchte schlafen“ Er bettelte… Er bettelte 2 Stunden lang bis ich es geschehen lies… Wieso bin ich nicht aufgestanden und gegangen? Ich habe das zwei Menschen erzählt bis her… und beide male hörte ich: „wieso bist du nicht gegangen?“

Nici

Aachen – 20.01.2025

Nach ca 2 Jahren Beziehung hat mein Ex sein wares Gesicht gezeigt. Immer und immer wieder redete er auf mich ein wenn er Verkehr wollte. Unter anderem auch Fetische mit denen ich nicht einverstanden war. Ich merkte immer mehr das er Frauen hasste. Ich sollte es ihm so offt vor der Arbeit mit der Hand machen. Er hat drauf bestanden das ich die Pille nehme weil er es ohne Gummi machen wollte. Das letzte Jahr mit ihm war die Hölle. Erst als ich Freudnen davon erzählte hat man mir gesagt dass, das Missbrauch war. Ich wünsche allen Frauen die Kraft und den Mut solche Beziehungen zu beenden.

celine

Bayern – 20.01.2025

Ich war im Alter von 19 bis 21 in einer Beziehung. Anfänglich eine sehr tolle Partnerschaft. Nach ca. einem halben Jahr kamen immer häufiger Vergleiche, die er zu anderen Frauen aus dem Internet zog: „die hat nen geilen Arsch“, „sie würde ich auch gerne mal flanken“. Irgendwann begann er uns heimlich beim Sex zu filmen, wie ich mich umzog, oder unter der Dusche stand. Diese Filmchen tauschte er regelmäßig mit seinen Freunden aus, die ebenfalls Videos von ihren damaligen Freundinnen machten. Sie nannten es „Stuff“. Ich betonte häufig, dass mir das unangenehm sei – nach Jahren gebe ich mir manchmal noch selbst die Schuld, nicht entschlossener in eine Konfrontation gegangen zu sein, obwohl ich weiß, dass sie {die Schuld} nicht bei mir liegt. Auch das auf mich einreden und nach Sex betteln, bis ich nachgab, stand an der Tagesordnung. Ein „heute nicht, ich fühle mich nicht wohl“ wurde nicht respektiert.

J

location not specified – 20.01.2025

Ich war 17 und hatte mit meinem damaligen Freund, auch 17, Sex. Ich kniete vor ihm und er war hinter mir. Es war bis dahin auch gut. Er rutschte dann aus mir raus und schob sich dann einfach in meinen Anus. Ich hatte Angst und es tat so weh. Ich sagte auch mehrfach aua und zwang ihn aufzuhören. Als ich danach ins Bad ging, war ich blutig. Ich habe mich geschämt und es nie angesprochen. Er hat einfach so getan als wäre nichts gewesen.

anonymous

location not specified – 20.01.2025

Vor etwa 4 Jahren fuhr ich auf den Kaufland Parkplatz und wollte dort im Laden einkaufen. Neben mein Auto parkte dann ein Mann, der mich beim aussteigen und auf dem weg in den Laden auffällig „mustert“. Als ich zurück zum Auto kam, war sein Wagen weg und er hatte mir offensichtlich, mitten am Tag auf den Griff meiner Auto Tür Ejakuliert.

anonymous

location not specified – 20.01.2025

Ich war 15 oder 16. Er war mein bester Freund und meine emotionale Stütze. Ich hab 12 Mal nein gesagt. Ich habe geweint. Er hat weiter gemacht. 6 Monate lang.

anonymous

location not specified – 19.01.2025

Ich war 15, als wir bei einer Freundin eine Übernachtungsparty machten. Ich hatte weder mein erstes mal noch meinen ersten Kuss. Irgendwann schliefen alle und ich schlief neben einem Klassenkameraden von mir. Irgendwann wachte ich auf und spürte seine Hände an meinem Körper und unter meiner Kleidung. Ich war so überfordert das ich nicht reagierte und nichts machte. Ich ließ es einfach zu. Am nächsten Morgen wusste ich nicht ob ich ds geträumt habe oder nicht, ich fragte seinen Freund und er meinte das das auf keinen Fall stimmen konnte. Ein halbes Jahr redete ich mir ein das ich das nur geträumt hätte und trotzdem ließ mich dieses gefühl nicht los was ich gefühlt habe. Dieses verwirrt, ekelige Gefühl. Irgendwas musste ja mit mir Falsch sein. Wir machten nochmal eine übernachtung und dort passierte es wieder. Ich kniff mich wärendessen damit ich am nächsten Tag einen Beweis für mich hatte. Es ist passiert und ich habe es nicht geträumt. Mitlerweile habe ich verstanden das es nicht meine Schuld war. Danke das ich meine Geschichte hier teilen kann

Nicola

Germany – 19.01.2025

We met on holiday when I was 19 and he was 23. When we had sex that night I did not want it. I also did not say No. I thought ‚fair enough I guess I’ve been leading him on‘. He told me he loved me when he came. That week he pushed me to do it again. He said he had lost his keys so he could stay at my apartment. He lovebombed me. Three months later he came to visit me where I lived. He did not leave. We lived in my 1 room apartment for three years. He lived of the money I made next to studying. He lied to me about trying to find jobs. He yelled at me. He said I had misled him by pretending to be a fun person. He sexted with other women. He send them videos of himself masturbating. Whenever I tried to break up with him it took him only half an hour to convince me it was all me and we could fix it together. When I did not want sex with him we would fight about it. He would demand blowjobs and I would deliver them because this meant at least he was not touching me. He would tell me how nice of a guy he was for respecting my No even though all he wanted was to pull down my pants and take what he desired. Once he came back from a trip when I was sleeping. He came into bed naked and had sex with me when I was half asleep. I thought ‚I guess I’ve been leading him on‘. After five years I broke up with him. He wanted to have sex with me one last time. We shared an apartment for two more months. He would hug me when I was sleeping. Three years later he finally stopped texting.

Ronja

Schweiz, daheim in meinem bett – 19.01.2025

Meine schwester und ich waren feiern und ich bin gefahren. Haben einen freund mitgenommen, da er keinen schlafplatz hatte. Er durfte bei mir im bett schlafen. Ich sagte ihm kuscheln würde ich gerne, aber auf keinen fall mehr.
Natürlich konnte er seine finger und seinen penis nicht bei sich lassen. Ich habe mich danach unglaublich dreckig, verletzt, einsam und wertlos gefühlt und es holt mich immer wieder ein. Ich habe ihn angezeigt, aber ich habe keine beweise. Er wird wohl nicht dafür verurteilt.

Lara

Freiburg – 19.01.2025

Er war der Beste Freund meines Partners.

Die Tat passierte in einer Novembernacht 2023. Eigentlich war die Idee, dass wir zu dritt feiern gehen. Die Jungs gingen spontan in einen anderen Klub als abgemacht. Ich wollte später dazukommen, um nicht alleine nach Hause gehen zu müssen.
Als ich dann den Freund auf der Tanzfläche begrüssen wollte, fassten seine Hände, um meine Hüfte und er zog mich an sich. Zwischen meinen Beinen spürte ich seinen steifen Penis. Er drückte mich an sich. Ich wollte mich lösen, doch ich war wie in einer Schockstarre. Der Typ drückte mich noch mehr an sich und wollte mit mir tanzen. Es fühlte sich so scheiss eklig an.

Später stellte sich heraus, dass er mit einer anderen Frau zuvor im Klub rumgemacht hatte, obwohl seine eigentliche Freundin im 9 Monat schwanger war. Seine Ausrede war, dass er durch Drogen mich mit der anderen Frau verwechselt hatte und er ein Blackout gehabt hätte.

Seitdem ist ein Stück meiner Selbst körperlich und seelisch zerbrochen.

anonymous

location not specified – 19.01.2025

Als ich 16 war schaute ich an einem Wochenende nachts mit meinem Bruder (14) noch einen Film im Wohnzimmer. Wir schliefen ein. Ich in meiner Ecke vom Sofa, er in seiner. Morgens wachte ich auf, weil sein Finger in mir steckte. Als er merkte dass ich wach war rannte er weg. Ich war im Halbschlaf und verstand nicht ganz was passiert war. Ich hielt es für einen bösen Traum. Erst nach und nach realisierte ich es. Ich traue ihm bis heute, 6 Jahre später, nicht mehr.

anonymous

location not specified – 19.01.2025

Ich war 18 als ich meinen damaligen Freund kennengelernt hatte. Er war immer sehr höflich, zuvorkommend, ein richtiger Gentleman. Nach einem Jahr Beziehung fing er nach und nach an mit mir zu diskutieren wenn ich keinen Sex haben wollte. Als wir fast 3 Jahre zusammen waren, waren wir auf der Geburtstagsfeier von einem guten Freund. Dort trafen wir auf einen flüchtigen Bekannten von mir. Dieser hatte keinen engen Kontakt zu mir und kannte meinen Freund auch nicht. Der Bekannte fragte ihn ob er nick sei (ich kenne keinen nick und weiß auch nicht wen er meinte).Wir stritten und gingen heim. In dieser Nacht wollte er unbedingt Sex.Ich war anfangs einverstanden, wir küssten und berührten uns. Bis er mir irgendwann ins Ohr flüsterte „darf ich dich ficken oder darf das nur nick“. Ich stieß ihn weg und wollte meine Ruhe. Er drehte sich zur seite und schien es zu akzeptieren. Ich dreckte ihm den Rücken zu und versuchte zu schlafen. Plötzlich drang einer seiner Finger in mich ein. Ich schob seine Hand weg, woraufhin er sich auf mich legte und in mich eindrang. Ich weinte, er stöhnte. Die ganze restliche Nacht lag ich wach und versuchte einzuordnen was geschehen war. Am Morgen wollte ich gehen, er tat so als würde er nicht verstehen wieso. Ich stellte ihn zur Rede und er meinte er erinnert sich an nichts, aber sollte es so gewesen sein würde es ihm leid tun. Diese „Erinnerungslücken“ kannte ich bereits von anderen Streitigkeiten. Das war seine Methode smooth aus Situationen zu kommen.

S

Bremen – 19.01.2025

Ich arbeite in einem metallverabreitenden Betrieb. In der Werkstatt bin in die erste Frau die eingestellt wurde. Neben dem ein oder anderen blöden Spruch, Kunden oder Vertrieblern, die meine Kollegen begrüßen und mich erst keines Blickes würdigen, sind auch Kalendar mit nackten Frauen an einigen Arbeitsplätzen zu finden. Letztes Jahr bin ich mit 3 weiteren Kollegen nach der Weihnachtsfeier noch auf den Weihnachtsmarkt gegangen. An einem Glühweinstand angekommen fast mir einer meiner Kollegen an den Hintern. Ich sage ihm das er es lassen soll. Seine Antwort „Was denn? Ich dachte du magst das“. Erst nach dem ich ein zweites mal sage, dass ich das nicht möchte hört er auf. Nachdem ich diese Themen bei der HR angesprochen habe, wird auf einige Themen gut eingegangen. Weiter wird leider auch hervorgehoben, dass ich durch meine Kleidung ja auch niemanden einen Anlass zu so einem Verhalten geben würde (Ich targe in der Werkstatt oft Oberteile mit wenig Ausschnitt). Selbst wenn ich körperbetontere Klaidung tragen würde, würde das nichts an der Situation ändern …

Eleonore Zimmer

location not specified – 19.01.2025

Ich hab mich erst vor ca 3 Monaten an den ersten sexuellen Übergriff mit ca 8 oder 9 Jahren erinnert, ich habe mich Jahrzehnte gewundert warum ich Angst vor einer normalen Sexualität habe, mein früherer Nachbar und Vater meiner Freundin hatte Arbeitskollegen die wohl nicht so interessiert waren wie alt oder jung jemand ist, es fing an mit nur schnell ein Kuss zu heftigeren bedrängen im Wohnhaus, ich hab niemandem davon erzählt und mich immer gewundert warum ich von mir aus so wenig geben kann und es immer darauf hinausläuft dass ich zulasse oder komplett dicht mache ich bin jetzt 41 und kann sagen es gab bisher nur zwei Männer die meine grenzen kommentarlos wahren und mich nicht hinstellen als frigide kaputte Ziege, ich hoffe das passt hier rein

Melina

Berlin – 19.01.2025

Ich war 14 Jahre alt und er mein vermeintlich bester Freund. Wir trafen uns jeden Abend um zusammen die Simpsons zu gucken, da er nur eine Straße weiter wohnte. Wir guckten meinst bei mir zu Hause, weil ich mich dort wohler fühlte, als ich es bei ihm tat. Doch er meinte, dass er nicht immer zu mir kommen möchte, also gingen wir zu ihm. Eines Abends fing er an mich zu küssen und rasch mein T-shirt auszuziehen. Ich sagte immer wieder „nein“ und das er aufhören solle. Ich versuchte mich zu wehren doch er drückte sein Körpergewicht auf mich und ich war zu schwach. Irgendwann hörte ich auf mich zu wehren, da es eh nichts brachte. So verlor ich meine Jungfräulichkeit an meinen vermeintlich guten Freund. Erst meine Jugendtherapeutin öffnete mir die Augen und ließ mich realisieren, dass ich missbraucht wurde.

Christin

location not specified – 19.01.2025

Ich war 8, als mein damals 4 Jahre älterer Vergewaltiger (Sohn von meiner Mutter ihrer besten Freundin), mich das erste Mal bedrängte, zu ihm ins Bett zu steigen. Ich wusste nicht was er wollte oder was das zu bedeuten hatte. Er bedrängte mich, ihn intim anzufassen. Fast 2 Jahre ging das so. Bei jeder Gelegenheit, bei der wir allein waren, penetrierte er mich, forderte mich auf laut zu stöhnen wenn er mir zwischen die Beine fasste und bedrängte mich, ihn auch anzufassen. Immer wieder sagte er, ich darf nichts sagen. Er drohte mir, mich zu verraten, wenn ich ein Wort dazu sage.

Ich wusste, dass das was er machte, nicht richtig war. Ich habe mich geekelt und geschämt. Aber ich hatte auch Angst, dass ich Ärger bekommen würde, wenn ich etwas zu den Erwachsenen sagt.

Ich habe mich jedes einzelne Mal unfassbar geekelt und geschämt.

Ich war 8!

Cora

location not specified – 19.01.2025

Ich werde seit 2016 gestalked…Der Täter ist auch der der sich ebenfalls 2016 an mir vergriff.Er macht es so dass die Polizei nichts machen kann.Selbst seitdem ich ihn wegen des Übergriffs angezeigt habe und er sich mir nicht nähern darf taucht er immer wieder an Orten auf wo ich bin…Immer so in Entfernung dass er nicht gegen die Verfügung verstösst,aber auch immer so dass ich ihn sehen kann.Ich habe mir auf Anraten meines Rechtsbeistandes die no stalk App zugelegt,dokumentiere alles und bin mittlerweile auch dazu übergegangen laut zu werden und auch rauszubrüllen was er mir angetan hat.Ich habe 7 Jahre aus Angst geschwiegen-2023 habe ich mich erst getraut mich zu offenbaren…7 Jahre hatte er Macht über mich.Selbst in der polizeilichen Vernehmung verhöhnte er mich aufs übelste.Im Sommer letzten Jahres ist er dazu übergangen unter meiner Emailadresse immer wieder Fakekonten bei Singlebörsen und auch Seiten wo es nur um Sex geht erstellen zu wollen-mit Asexuellen Profilbildern von Facebook von mir die er einfach runtergezogen hat.Jetzt ist die Emailadresse geändert,leider ist nicht nachweisbar dass er es war mit den Versuchen.Er hat auch schon zweimal Bewerbungen an Häuser geschickt wo ich tätig war.Mein altes Facebookkonto ist gelöscht,bei Instagram gibt es wegen ihm kein Bild von mir worauf ich zu erkennen bin. Jetzt bin ich soweit dass ich mit meinen Töchtern die Stadt verlassen will um endlich zur Ruhe zu kommen und auch um meine Töchter zu schützen.

J

Deutschland – 19.01.2025

Befand mich zu der Zeit in einer „Terrorbeziehung“ und wollte dem für ein paar Stunden dem entfliehen. Bin mit einem Kumpel was trinken gegangen und dann noch zu ihm. Wir landeten im Bett. Doch er drehte mich auf den Bauch, bog meinen Arm nach hinten, hielt mich fest und penetrierte mich anal. Das war der Horror! Es tat furchtbar weh, ich habe leise geweint und „aua aua“ gesagt.
Ich war schon völlig gebrochen von meinem damaligen „Freund“ und wurde noch mehr gequält von einem „Kumpel“. Jahrelang nannte ich diesen Moment nicht beim Namen, denn es war eklig und „ich war ja selber schuld“ – Nein! Heute sage ich es laut: das war eine Vergewaltigung, ich wurde vergewaltigt!!!

Anna-Lena Sattler

Sebnitz – 19.01.2025

Als ich 10 Jahre Alt war verbrachte ich die Tage oft mit meinem älteren Cousin. An einem dieser Tage besuchten wir einen älteren Freund von ihm. Er käme bei einem Spiel nicht weiter dass ich kannte und zu den damaligen Aufkommen von YouTube als Walkthrough komplett durchgesehen hatte. Ich bin Heute 26.

In der Wohnung angekommen entpuppte sich der ältere Freund als ein 31- Jähriger ungepflegter Mann mit Bierflaschen auf dem Tisch. Ich sollte mich neben ihm setzen während mein Cousin auf dem Sessel Platznahm. Ich löste schnell den Grund warum er das Spiel nicht weiter spielen konnte, doch das war nur Ablenkung. Aus Spaß drückte er mich kurz danach in seinem Schritt und lachte darüber. Er deutete an dass ich ihm einen Blasen sollte.

Mein Cousin verließ und darauf hin und ich wurde dazu gedrängt das Spiel weiter zu spielen. Ich wollte gehen aber traute mich nicht, ich hatte innerlich Angst dass mir etwas passieren würde. Während ich das Spiel in starre spielen musste begann er mich zu berühren und meine Hose zu öffnen, um zu meiner Vagina zu gelangen und sie für den sexuellen Akt vorzubereiten.

Der Grund warum ich mit 10 Jahren nicht vergewaltigt wurde war dass ich ihn fragte : „warum tust du das?“

Er war geschockt von meiner Frage und ließ mich gehen. Er rechnete nicht damit dass ein kleines Kind den Mut aufbringen würde sich selbst zu retten, weil niemand gekommen wäre um mich zu retten.

Cora

location not specified – 19.01.2025

Ich werde seit 2016 gestalked…Der Täter ist auch der der sich ebenfalls 2016 an mir vergriff.Er macht es so dass die Polizei nichts machen kann.Selbst seitdem ich ihn wegen des Übergriffs angezeigt habe und er sich mir nicht nähern darf taucht er immer wieder an Orten auf wo ich bin…Immer so in Entfernung dass er nicht gegen die Verfügung verstösst,aber auch immer so dass ich ihn sehen kann.Ich habe mir auf Anraten meines Rechtsbeistandes die no stalk App zugelegt,dokumentiere alles und bin mittlerweile auch dazu übergegangen laut zu werden und auch rauszubrüllen was er mir angetan hat.Ich habe 7 Jahre aus Angst geschwiegen-2023 habe ich mich erst getraut mich zu offenbaren…7 Jahre hatte er Macht über mich.Selbst in der polizeilichen Vernehmung verhöhnte er mich aufs übelste.Im Sommer letzten Jahres ist er dazu übergangen unter meiner Emailadresse immer wieder Fakekonten bei Singlebörsen und auch Seiten wo es nur um Sex geht erstellen zu wollen-mit Asexuellen Profilbildern von Facebook von mir die er einfach runtergezogen hat.Jetzt ist die Emailadresse geändert,leider ist nicht nachweisbar dass er es war mit den Versuchen.Er hat auch schon zweimal Bewerbungen an Häuser geschickt wo ich tätig war.Mein altes Facebookkonto ist gelöscht,bei Instagram gibt es wegen ihm kein Bild von mir worauf ich zu erkennen bin. Jetzt bin ich soweit dass ich mit meinen Töchtern die Stadt verlassen will um endlich zur Ruhe zu kommen und auch um meine Töchter zu schützen.

stel

location not specified – 19.01.2025

Ich war gerade 16 geworden und habe mit Depressionen und SVV gekämpft. Eine Freundin hat mich überzeugt, mit ihr für 2 Wochen auf eine Jugendreise nach Schweden zu fahren. Wir hatten einen männlichen und eine weibliche Betreuerin, die uns begleitet und durch die Wildnis der schwedischen Wälder und Seen geführt haben. Dort haben wir jeden Tag an einem anderen Ort weg von der Zivilisation ein Camp aufgrschlagen. Nach der Hälfte der Zeit musste die Betreuerin wegen gesundheitlichen Beschwerden abgeholt werden und wir waren alleine mit dem Betreuer mitten im Nirgendwo. Er kam mir oft körperlich immer näher und hat mich verwirrt. Meine Freundin hat zu dieser Zeit ihren jetzigen Freund dort kennengelernt und die Zeit mit ihm zu zweit verbracht. Ich fühlte mich extrem einsam und fing wieder mit dem selbstverletzen an. In der Nacht schlief ich neben dem Betreuer, der sich jede Nacht näher an mich lag und seine Hände wanderten unter meine Kleidung. Anfangs dachte ich, er würde es im Schlaf machen und habe es verdrängt. Später wanderten sie in meine Hose und schob sie mehrmals gewaltsam weg, aber sie kamen wieder. Auch in der nächsten Nacht bin ich irgendwann aufgewacht und habe es gespürt, doch ich habe seine Hände wandern lassen und hab gehofft, dass ich träume oder dass es schneller vorbeigeht, wenn ich jetzt weiter schlafe. Ich habe mich nicht getraut etwas zu tun, dass er der einzige mit einem funktionierenden Handy und der Karte zurück zum Camp war. Er war 24.

Özge

location not specified – 18.01.2025

Ich war in der 8. oder 9. Klasse. Wir hatten Sportunterricht & ich konnte nicht mitmachen. An dem Tag war ich das einzige Mädchen das nicht mitmachen konnte. Ich saß oben bei den Umkleideräumen, da kam ein Junge aus der Parallelklasse rum. Er gefiel mir schon länger & ich lies mich darauf ein als er direkt fragte ob ich ihm eine Rückenmassage geben könnte. Wir gingen in eine der Umkleiden, einfach weil ich nicht ahnte was folgen würde.
Er setzte sich auf den Boden, ich auf die Bank hinter ihm, so massierte ich ihn vielleicht grade mal 2-3 Minuten. Jedoch stand er auf & stellte sich hinter mich. Sofort fing er an mich am Rücken zu berühren & zu streicheln, er stöhnte bereits leicht & ich verstand nicht wie mir geschah.
Ich sagte immer wieder er solle aufhören & wehrte mich auch körperlich, aber er machte weiter!!
Innerhalb von Sekunden befand ich mich in der Situation, dass seine Hände den Weg zu meinem Schritt suchten. Plötzlich waren sie tatsächlich in der Unterhose & er hörte nicht auf!!
Meine Körpersprache war lauter als meine Stimme, ich wehrte mich mit beidem. & als einer seiner Klassenkameraden kam, lies er endlich von mir. Ich musste es noch bis Ende der Stunde aushalten, nicht weinen, nicht schreien. Alles, auch den Schock überspielen & erst mal runterschlucken. Als der Unterricht zu Ende war rannte ich heim und erzählte es sogar sofort meiner Mutter, jedoch verlangte sie stillschweigen, sonst würde mein Vater in den Knast wandern.
Mich belastet es heute noch.

anonymous

location not specified – 18.01.2025

Ich war vier Jahre verheiratet und dass ich von meinem Ex-Ehemann mehrmals vergewaltigt wurde, ist mir erst ein paar Jahre nach der Trennung bewusst geworden. Ich musste mit ihm schlafen wenn ich ihn gebeten habe mir Geld zu geben, um unserem Sohn neue Schuhe zu kaufen, einmal sogar als ich Windeln brauchte. Dann hieß es immer ich solle erst brav sein und meine Pflicht erfüllen. Wir lebten damals auf dem Hof seiner Eltern, der sehr abgelegen war und man kam nicht einfach so zu Fuß in den Ort. Einen Führerschein hatte ich damals nicht. Ich kann mich auch daran erinnern dass er mich nachts ausgezogen hat und einmal hab ich ganz klar gesagt nein ich will jetzt nicht, dann hat er sich einfach auf mich draufgelegt und gesagt dass ich die drei Minuten noch aushalten werde. Da war auch viel Gaslighting im Spiel und Isolation und Kontrolle. Meine Eltern wussten nichts davon. Wenn ich länger als 5-10 Minuten alleine telefonierte war das schon verdächtig. An vieles kann ich mich auch gar nicht mehr erinnern, vieles ist einfach nur verschwommen, wie ein ganz fürchterlicher Traum. Das ist jetzt fast 10 Jahre her. Ich habe bis heute Angst vor einer festen Beziehung.

anonymous

location not specified – 18.01.2025

Ich war so um die 20, wir gingen auf eine faschingsparty. Haben Spaß gehabt und auch Alkohol getrunken. Plötzlich wollte ich unbedingt tanzen und hab mich total high dabei gefühlt. Schlagartig gings mir aber schlechter und ein Mitglied aus unserer Feiertruppe wollte mich unbedingt aufs Klo begleiten, als mir schlecht wurde. Ich hab mich noch gefragt, wieso er das unbeDingt will, weil wir uns gar nicht kannten, aber im Klo waren eh sehr viele Frauen, er konnte nicht mit. Keine Ahnung, wie lange ich kotzen musste, ich weiß nur noch, dass es sich so angefühlt hat, als müsste ich dabei sterben. Konnte weder reden, noch richtig stehen. Ich war total orientierungslos. Irgendwann mal kamen meine Freunde und haben mich zu ihnen Nachhause getragen. Danach weiß ich nichts mehr. Mir war klar, dass das nicht vom Alkohol kam und hab meinen Freunden erzählt, dass ich glaub, der eine Freund hat mir K.O. Tropfen ins Getränk geschmuggelt, aber sie haben mir nicht geglaubt und mich ausgelacht. Ich soll mal nicht übertreiben. Mir ist klar, wie viel Glück ich hatte, dass die Toiletten so gut belegt waren. Der Gedanke, was da fast passiert wäre, hat mich lange verfolgt. Zu den Menschen hab ich schon lange keinen Kontakt mehr

anonymous

location not specified – 18.01.2025

Mit 14 hatte ich meine erste Beziehung, sie ging 2 Jahre lang. Ich habe erst 2 Jahre nach Beziehungsende durch Therapie erkannt, dass mein erstes Mal eine Vergewaltigung war. Es war auf einer öffentlichen Toilette. Ich hab gesagt, dass ich mir nicht sicher bin worauf er mich gefragt hat, ob ich ihm nicht genug vertrauen würde.

Ich habe lange Zeit gedacht es wäre einfach blöd gelaufen und irgendwie meine Schuld, weil ich kein klares Nein gesagt habe.

anonymous

location not specified – 18.01.2025

Zunächst mal: Danke für diese Seite!
Ich hatte drei mal Situationen beim Sex, wo ich mich nicht (mehr) wohl gefühlt habe, da der Typ auf einmal zu dominant wurden, und ich leider entweder nichts oder zu spät etwas gesagt habe. Oft waren es Befehle wie „setz dich vor mich und blas mir einen“, „Ich will, dass du es dir jetzt so richtig schön selbst besorgst“, „Mach deine Haare zusammen, damit ich besser seh, wie du mir einen bläst“. Perplex habe ich dann meistens die Wünsche umgesetzt, obwohl ich es nicht wollte.
Auch Bewegungen gegen meinen Willen waren dabei, wie z.B. dass er mit seiner Hand meinen Kopf zum Penis runterdrückte.
Einmal habe ich angesprochen, dass ich das so nicht möchte und „ich mir vorkomme wie ein Spielzeug“. Seine Antwort darauf war „bist du das denn nicht?“ Ich war so verzweifelt, dass ich schnell meine Sachen gepackt habe und gehen wollte. Er hat es nicht verstanden und wollte mich erst nicht gehen lassen. Irgendwann bin ich dann einfach weggerannt.
Ich habe mich Tage danach noch eklig in meinem eigenen Körper gefühlt.
Immer wieder muss ich an diese Momente denken und geben mir oft die Schuld, warum ich auch so dumm bin und mich auf solche Typen einlasse.

anonymous

NRW – 18.01.2025

Ich war 38 und jemanden gedated, wir hatten auch zuvor schon öfter Sex mit Kondom und es war tatsächlich nie ein Thema, er hat es sogar pro aktiv genutzt beim ersten Mal. Irgendwann hatten wir wieder Sex und er hat einfach mittendrin ohne, dass ich es bemerkt habe das Kondom abgenommen. Plötzlich habe ich es gemerkt und gefragt wo das Kondom sei. Er grinste mich nur wie selbstverständlich an und meinte es liegt da hinten. Ich wollte ihn danach nie wieder sehen. Ich wusste nicht was ich in dem Moment tun sollte. Ich konnte nicht nach Hause fahren, da wir zuvor etwas getrunken haben.

Lilly

location not specified – 18.01.2025

Ich war 7 Jahre alt. Ich war auf der Geburtstagsfeier meines damaligen besten Freundes. Irgendwann, als einige schon weg waren und ich mit seiner kleinen Schwester zusammen in ihrem Zimmer spielte, kam plötzlich sein älterer Bruder in das Zimmer. Er war ca.16 zu der Zeit. Er bat seine kleine Schwester aus dem Zimmer zu gehen. Ich wusste nicht was los war, wie konnte ich auch, ich war 7! Er bat mich, mich auf seinen Schoß zu setzen, damit er mir eine ,,Massage“ geben konnte. Ich willigte, nichts ahnend ein. Kurz bevor er anfing, seine Hände in Richtung meines Intimbereichs zu bewegen, meinte er, ich solle bloß meinem Vater nichts davon erzählen, weil nur er das dürfte. Als er fertig war, war ich komplett verstört. Ich habe 8 Jahre lang meinen Eltern nichts erzählt. Jetzt bin ich 15 und mache eine Therapie. Aber der Schmerz, von einer Vertrauensperson missbraucht zu werden, sitzt noch immer tief. Ich kann mich jetzt auch nicht mehr an mein Leben davor und 2 Jahre danach erinnern, das Trauma hat alles zerfressen.

Mery

Nord-Spanien – 18.01.2025

Ich war damals 20, mein erster Freund (22) und unser gemeinsamer Urlaub nördlich von Barcelona, auf einem Campingplatz.
Wir waren schon eineinhalb Jahre ein Paar. Er Student, ich Schülerin auf einer weiterbildenden Schule. Wir wollten die Gegend erkunden und abends am Zelt die Zeit verbringen. Es war glaube ich schon gegen Ende unseres Urlaubs.
Ich war wie so des Öfteren einfach müde und hatte keine Lust auf Sex. Warum konnte ich damals nicht sagen.
Er dagegen ließ diesmal wie zuvor nicht so leicht locker. Sondern schnauzte mich richtig an und sagte:
Wir sind im Urlaub und du wirst schon Freude daran haben wenn wir anfangen!
Ich ließ es zu, weil ich mich auch von der Art des anschnauzens mich verunsichern ließ und wie ein Roboter ließ ich’s zu. Es war nicht so wie er sagte, dass es dann schon wird.
Ich merkte nur wie in mir etwas schrie… ich brachte aber keinen Ton raus. Und komisch war wie mir still eine Träne nach der anderen runterlief. Danach war etwas in mir kaputt, ja stumpf.
Als er wieder einmal, bereits zuhause in Deutschland Sex wollte, obwohl ich nicht die Lust dazu hatte, geschah es:
Er schimpfte mich vertrocknete Kuh. Ob ich denn wisse, dass Männer nicht immer so eine Libido wie in den 20ern hätten, es vergeudete Zeit wäre wenn er nicht zum Zug käme. Es kam nicht zum Sex denn das wie im Urlaub wollte ich nicht mehr.
Aber auch diese Worte töteten etwas mehr in mir ab.
Als ich dann eine Zeit danach Schluss machte, kam für ihn alles plötzlich…
Ich bin nun 44!

anonymous

location not specified – 18.01.2025

sommer, ich war grade 16 und in meiner partyphase. hab einen Jungen kennengelernt beim feiern, ich fand ihn mega attraktiv und wir haben uns geküsst. Er wollte mich dann kennenlernen und wir haben uns getroffen. Direkt bei dem Treffen sind wir zu ihm, ich hatte keine Erfahrungen mit Typen und war irgendwie auch so naiv, dass ich mir nichts dabei gedacht hab. Er hat mich so manipuliert, das ich dinge getan hab, die ich eigentlich nicht wollte, ich habe mich so unwohl gefühlt aber ich hatte richtig angst, nein zu sagen. Bei den nächsten treffen hab ich zwar immer gesagt, das ich grade meine Periode habe oder Kopfweh oder einfach zu müde bin, anfangs war ich sogar noch ehrlich und hab gesagt ich will nicht, aber er hat mich immer belabert und meinte, ich soll es doch für ihn tun, weil er grade so lust hat. Ich habe keinem davon erzählt, nicht mal meiner besten freundin, weil ich angst hatte, dass ich verurteilt werde. ich hab auch das Gefühl dass ich nie wirklich dabei war sondern nur von ausserhalb meines Körpers zugesehen habe. Irgendwann, hat es bei mir dann auch endlich klick gemacht und ich habe gemerkt, was hier eigentlich gerade passiert. Ich hätte fast mit ihm geschlafen, einfach weil er mir das Gefühl gegeben hat, ich würde ihm das schulden. Also hab ich ihm eine letzte Nachricht geschrieben,den Kontakt abgebrochen und ihn überall blockiert.ich bereue immernoch, das ich nicht früher was gesagt habe. Hab ihn letztens wiedergesehen und hatte eine Panikattacke.

anonymous

location not specified – 18.01.2025

Ich war mit meinem Freund auf einem kleinen Dorf-Weihnachtsmarkt. Ich hatte zwei Glühwein. Ich war schlagartig betrunken, was ungewöhnlich war. Zuhause konnte ich kaum wach bleiben und musste mich heftig erbrechen. Aufgrund meines Zustandes wurde ich von einem RTW in die Notaufnahme eines nahegelegenen Krankenhauses gebracht. In der Notaufnahme begann ich sehr stark zu zittern. Der Arzt und die Schwestern verließen kurz den Raum. Ein Pfleger sollte mir eine Decke bringen. Der Pfleger kam, beugte sich über mich und zog mir die Kleidung runter. Erst kurz das Oberteil mit BH und danach auch meine Hose samt Strumpfhose und Slip. Ich fing furchtbar an zu weinen und rief nach den Schwestern. Keiner glaubte mir.

L.

location not specified – 18.01.2025

Ich war 15/16, er fast 20. Im Nachhinein hat er nach fast 2 Jahren Beziehung Schluss gemacht, weil ich ihm auf einmal zu jung war. Er wollte immer Sex, auch wenn ich es nicht wollte. Hatte ich ihm einmal am morgen versprochen wir könnten ja später (einfach weil ich keine Lust hatte), war ich eine Lügnerin wenn ich es später nicht wollte. Meist sagte er mir ich könnte auch einfach nur da liegen. Er mastrubierte neben mir, fasste mich an wenn ich gerade nicht wollte und spätestens nach 5 min hatte er dann doch Sex mit mir. Ich glaube bis heute das er niemals drüber nachgedacht hat was er mir damit angetan hat.

anonymous

location not specified – 18.01.2025

Ich war 16 und betrunken.Eigentlich wollte ich gemeinsam mit Freund*innen die Bahn nehmen,allerdings hatte ich meine Jacke auf der Mauer des Stadtparks liegen lassen.,,Nicht schlimm“,dachte ich,weil eine Freundin zurückgeblieben war und ich mit ihr auf den letzten Bus warten konnte.Doch die Freundin war nicht mehr wirklich gesprächig,also fing ich an mit einem jungen Mann zu reden,der neben uns saß.Er wirkte sympathisch und wollte mich zu meiner Bushaltestelle bringen.Auf dem Weg dahin küsste er mich,daraufhin sagte ich,dass ich kein Interesse habe.Als wir weiter gingen, griff er mir plötzlich in die Hose.Lücke.Ich finde mich wieder an der Bushaltestelle, er greift aggressiv an meine Genitalien,lässt nicht los und küsst mich.Aus einigen sexuellen Übergriffen zuvor hatte ich gelernt,dass lieb bitten nichts brachte.Also schrie ich ihn in aller Öffentlichkeit an,forderte,dass er aufhören soll.Er hörte nicht auf.Plötzlich kam der Bus auf mich zu.Ich schubste ihn mit aller Kraft weg und rannte dem besorgten Fahrer entgegen.Der Typ war mir hinterher gerannt und schlug nun mit Fäusten gegen die verschlossene Tür.Im Bus rief ich die Freundin an,die mich auf der Mauer ignoriert hatte.Sie gab mir die Schuld.Und auch meine Mutter gab mir später die Schuld.Allein der Busfahrer sah ein, was da gerade passiert war und fragte mich als ich aussteigen wollte,ob wirklich alles gut sei.Ich nickte und ging nach Hause.

anonymous

location not specified – 18.01.2025

Ich war 15 als ich mich mit einem 20 jährigen Mann traf.Klar,sein Alter hätte mir zu denken geben müssen,doch wir verstanden uns gut,hatten zuvor mehrere Wochen geschrieben und öfter telefoniert.Eigentlich wollten wir mit seinem ausgewachsenen Schäferhund an einem öffentlichen Waldsee Gassi gehen.Auf dem Weg dahin drückte er mir plötzlich die Leine in die Hand und gab seinem Hund den Befehl los zu rennen.Bevor ich stürzte,stoppte er ihn wieder, lachte und sagte, dass der Hund ihn vor allem verteidigen würde und nicht davor scheut auch anzugreifen. Dass diese Aussage eigentlich eine versteckte Drohung war, wurde mir erst im Nachhinein klar.
Wir gingen immer weiter in den Wald. An einem umgestürtzten Baum blieb er stehen und wollte sich setzen. Überall lagen benutzte Kondome und Weinflaschen.Ich sagte ihm, dass ich mich unwohl fühlte und lieber nach Hause gehen wolle. Er reagiert aggressiv und sagte, dass das völlig normal und das erste Treffen immer komisch sei. Danach schwiegen wir uns eine Weile an.Plötzlich packte er mich am Hals und drückte mit voller Kraft zu.Ich bekam keine Luft mehr und winselte mehrmals, dass er bitte loslassen solle.Er tat es nicht und küsste mich stattdessen aggressiv während der Hund uns ansah.Er wollte Sex,doch mir gelang es irgendwie,dass er mich zurück zur Bahn brachte.Zuhause tat mein Hals unfassbar weh,an meinem ganzen Körper waren Blutergüsse.Jetzt bin ich 19 und beinahe alle Männer nach ihm würgten mich ebenfalls gegen meinen Willen.

anonymous

Münster – 18.01.2025

Während meiner Studentenzeit (vor mehr als 10 Jahren) jobbte ich in einer Tankstelle. Der Chef fing irgendwann an mir zu erzählen, dass seine Freundin gerade nicht mit ihm schlafe und er „so dicke Eier“ habe und ähnliches. Irgendwann hat er mich gebeten ihm etwas aus dem Regal ganz unten anzugeben um mir dann dabei an den Po zu fassen. Als ich ihn fragte was das soll sagte er ich soll mich nicht anstellen, es sei ein Spaß und hier auf der Arbeit sei der Umgang ja locker. Das war die letzte Schicht die ich dort gearbeitet habe, angezeigt habe ich ihn nie.

D.

Im Wald hinter der Schule – 17.01.2025

Wir (damals 7. Klasse) spielten Räuber und Gendarm in der Mittagspause. Ein Mitschüler fand mich in meinem Versteck. Er nutzte die Abgeschiedenheit und seine körperliche Überlegenheit mich einzuschüchtern und drohte mich in der Klasse zur Lachnummer zu machen. Nach einer Ohrfeige, da ich mich weigerte, zwänge er mich zu Oralsex.

anonymous

Salzburg Österreich – 17.01.2025

Habe gerade eine sehr ähnliche Erfahrung bei euch gehört.
Ich war 17, hatte noch keinerlei Erfahrung außer Küssen. er war 22. Er wollte unbedingt Sex. Ich hatte Angst. Aber auch als ich Nein sagte, er machte weiter und sagte es wäre in einer Beziehung normal. Als ich beim nächsten Mal sagte, dass ich es nicht nochmal wollte, weil ich Angst hatte, sagte er mir, dass wir dann Schluss machen müssten, weil man sonst keine Beziehung führen kann. Es folgten 7 Jahre in denen ich mich selbst mehr und mehr verloren habe.
Ich habe selbst jetzt, nachdem die Beziehung seit 8 Jahren vorbei ist, einen Hass auf meinen Körper. Und das Gefühl, dass ich nur dann etwas wert bin, wenn ein Mann mich körperlich begehrt …

anonymous

location not specified – 17.01.2025

I was 18 and at my aunt’s house on new years eve, my aunt’s 40-something year old brother-in-law was there. I had met him a one or two times before when I was a child. I spent that evening playing with my younger cousins as there was nobody my age at the party. I was swinging on their swing set which was out of sight of the rest of the party. He slid up behind me and started to push my swing, lingering his hand on my ass longer and longer each push. The first few times I shrugged it off but I became more and more uncomfortable and eventually got up off of the swing. He stood himself face to face with me, told me he remembered me from the last time we met (when I was 7!) and asked for a new years kiss, I said no but he kept asking so I hurried away. Later in the evening I went to the bathroom to wash my hands, I turned around and he was behind me. He cornered me in the bathroom, grabbed my waist and asked for „just one kiss“. After all, he remembered that the last time he saw me I had my legs wrapped around him. I said no again, ran off into another room, locked the door and couldn’t sleep the whole evening, knowing that he was in the same house. The next day I told my aunt who immediately kicked him out. He insisted that I had made everything up for attention, his mother (my aunts mother-in-law) believed him and spent every family gathering thereafter glaring at me. At 18 I couldn’t comprehend why anyone could think that I had fabricated what had happened.

Nicola

Bayern – 17.01.2025

Es war mein Ehemann. Er wollte Sex, aber ich wollte nicht, die Kinder waren im Nebenzimmer und spielten. Er packte mich, warf mich aufs Bett und nahm sich was er wollte, dass ich weinte interessierte ihn nicht. Ich traute mich nicht zu schreien und ihn abzuwehren, weil ich Angst hatte, dass die Kinder dann kommen würden und sehen was passiert. Also hoffte ich nur, dass er schnell fertig ist. Als er dann aufstand sagte er zu mir: „War es das was Du wolltest?“ Ich habe mich geschämt und schuldig gefühlt. Ich dachte es war meine Schuld, weil ich nein gesagt hatte. Von da an sagte ich nie wieder nein, obwohl ich nicht immer wollte. Ich habe diese Situation verdrängt, mit diesem Mann noch 2 weitere Kinder bekommen, bis ich aufgewacht bin. Jahre später (kurz bevor ich mich trennte) habe ich diese Situation angesprochen. Erst sagte er nichts, dann warf er ihn vor ihn als Vergewaltiger hinzustellen. Nach der Trennung habe ich alles aufgearbeitet, und ich weiß jetzt ich war NICHT schuld.

paula k

location not specified – 17.01.2025

Hallo,hier meine Story ich bekam meinen Gesellinnenbrief und mein Partner mich nicht freudig beglückwünscht. Diese Ignoranz hat mich verletzt.Ob er sich nicht freue,beantwortete er mit: ‚du freust dich doch auch nicht‘
Das war die Grundlage, mit der ich dann zur Party ging.
Eine Bekannte sah meinen struggle und sagte ich solle bei ihr übernachten.
So schlief ich dann bei der Bekannten auf einem Sofa im Flur. Ging aber nicht, weil ich zunächst leise heulte. Das steigerte sich in einen Nervenzusammenbruch und das muß wohl sehr laut gewesen sein.
Es war sehr dunkel, da auf meinem Sofa im Flur. Eine Tür ging auf und der Bruder vom Freund meiner Bekannten kam zu mir. Den kannte ich nicht.
‚Das kann man ja nicht mit anhören‘, sagte er und nahm mich in den Arm. So weit ok. Das fühlte sich freundlich an, aber aus dem Trösten wurde fummeln. Ich glaub in dem Moment habe ich mich verlassen.Konnte nicht abwehren, weil ich sehr in dem Trösten hing.
Er hatte dann Sex mit mir. Keine Ahnung, ob ich das wollte. Ich war gar nicht in der Lage, was zu wollen.
Am nächsten Tag war er weg. Ich weiß weder, wie der Typ heißt, noch, wie er aussieht. Ich fühlte mich schäbig.
Jahre später habe ich verstanden, dass er meine Situation ausgenutzt hat – mir quasi den Schmerz weggefi*ken wollte. Konsenz? Wurde nicht gefragt. Mit klarem Kopf hätte ich ihn nicht gewähren lassen, den Mann aus dem dunklen,den ich nicht kannte.

Hat auch keiner mitbekommen und ich habe es bis jetzt nie erzählt

anonymous

location not specified – 17.01.2025

I was out clubbing and got very drunk very quickly, I met some guy, we were making out and he asked me to go home with him, I said yes but only for cuddling, I remember saying explicitly that I didn’t want to have sex. I blacked out and came to in his car, he was driving us to his place, I thought he had been drinking too but he was fully sober. I blacked out again and came to, this time in his bed, with him fucking me. I was confused and asked if he had a condom on, he said no but it didn’t matter because „he couldn’t have kids anyway“.

anonymous

location not specified – 17.01.2025

Als ich 18 Jahre alt war, hatte ich starke Probleme mit Schlafstörungen und bekam Schlafmittel verschrieben. Ich übernachtete zu der Zeit regelmäßig bei meinem damaligen Freund. Ich musste die Schlafmittel immer zur gleichen Zeit nehmen und war dann ungefähr nach 30-60 Minuten wirklich im Tiefschlaf. Ich habe ein paar mal komische „Träume“ von sexuellen Handlungen gehabt, konnte das aber nicht einordnen.
Bis ich dann nach mehreren Wochen (!) einmal richtig aufwachte, während besagter Freund seinen Penis in meinen Mund drückte und meinen Kopf festhielt. Er lies sofort ab, als ich ihn anguckte und ich war total verwirrt. Ich sagte ihm, dass ich schlafen würde und er mich in Ruhe lassen solle. Ich weiß nicht, was er antwortete, weil ich ziemlich benebelt war, aber er verließ das Schlafzimmer und ich wachte am nächsten Morgen auf. Ich suchte das Gespräch und seine Entschuldigung war, dass er ja auch gerne mit sexuellen Handlungen geweckt werden würde und dass das völlig normal in einer Beziehung wäre.
Ich habe meinem Arzt gesagt, dass ich ein weniger starkes Schlafmittel bräuchte.

anonymous

location not specified – 17.01.2025

Ich war bei einem Mann zu Besuch, mit dem ich mich schon öfter getroffen hatte. Ich hatte beschlossen dort zu übernachten und es war klar, dass mehr laufen würde. Als ich da war, war ich schon unsicher, ob ich das wirklich möchte, lies mich aber überreden. Während wir Sex hatten, zog er das Kondom ab und machte weiter. Es war dunkel und es lief Musik, also habe ich nichts mitbekommen, außer dass es sich anders anfühlte. Als ich fragen wollte, war er schon in mir gekommen. Ich realisierte langsam, was passiert war, rannte ins Badezimmer und schloss mich ein. Ich versuchte panisch, mich irgendwie zu waschen. Ab da ist alles verschwommen. Ich glaube ich hatte eine Art Nervenzusammenbruch und weiß, dass ich zitternd und zusammengekauert auf dem Boden saß. Er ist schlafen gegangen.
Es war spät und ich wusste nicht, wie ich nach Hause kommen sollte, ohne dass mir ggf unterwegs noch was passiert, also legte ich mich neben ihn und wartete still ab bis zum nächsten Morgen. Er tat so als wäre nichts gewesen und wollte mich sogar noch zum Abschied küssen. Ich bin dann notfallmäßig zum Gyn gegangen, wurde untersucht und sollte mir direkt die Pille danach holen. Als Folge habe ich so Angst vor gynäkologischen Untersuchungen, dass ich dissoziiere und immer eine Begleitung brauche, weil ich so orientierungslos bin danach. Ich habe ihn nicht angezeigt, weil ich nicht wusste, wie ich belegen soll, dass das nicht einvernehmlich war.

anonymous

location not specified – 17.01.2025

Ich war 7 Jahre alt, als ein Freund der Familie, welcher so um die 16 gewesen sein muss, mit mir zu sich nach Hause ging. Das war an sich nichts Neues, ich war schon oft bei ihm, kannte seine Familie gut und mochte ihn wirklich gerne. Als wir auf seinem Zimmer waren, fragte er mich auf einmal, ob ich wissen würde, wie Kinder entstehen, dies habe ich verneint und daraufhin hat er es mir erklärt. Dann hat er mich gefragt, ob ich meine Hose ausziehen wolle, was ich ebenfalls verneint habe. Daraufhin bot er mir Süßigkeiten an, als auch das nicht funktionierte, schlug er vor, ich dürfte dann auch seinen „PiPi“ sehen. Er redete immer weiter auf mich ein, bis ich schließlich nachgab, wobei ich meinte, dass ich die Unterhose anbehalten wolle. Als ich meine Hose ausgezogen hatte, zog er meine Unterhose einfach so herunter, zog auch seine runter, zeigte mir sein Genital und beugte sich über mich. „Zum Glück“ bekam er noch bevor es zu mehr kommen konnte einen Samenerguss, wobei auch etwas auf meine Hose gekommen ist. Ich glaube, in dem Moment hat er realisiert, dass das nicht richtig ist, hat sich wieder angezogen und meine Hose sauber gemacht. Ich erinner mich noch an alles, als wäre es gestern gewesen. Er sagte mir, ich solle das auf keinen Fall meinen Eltern erzählen. Sie wissen bis heute nichts davon.

Marie

Germany – 17.01.2025

Als ich 16 Jahre alt war, kam ich mit meinem ersten Freund zusammen. Ich hatte meinen ersten Kuss mit ihm und mein erstes Mal auch. Ich habe die Pille nicht vertragen und sie abgesetzt. Ich dachte, das wäre okay für ihn. An einem Tag hatten wir Sex und er ist dabei ohne Absprache Anal eingedrungen. Ich hatte starke Schmerzen und habe geweint. Er sagte, es war ein Versehen. Er hat später immer wieder gedrängelt, das auszuprobieren. Wenn wir es langsamer machen, würde es nicht weh tun. Sein Argument war, dass es eh besser wäre, weil ich ja die Pille nicht nehme. Ich habe mich überreden lassen und wir haben es ausprobiert. Ich fand es nicht angenehm, habe das aber zuerst nicht gesagt, weil ich eine gute Freundin sein wollte. Als er fertig war, habe ich versucht das vorsichtig zu kommunizieren. Er wollte es trotzdem immer wieder. Ich habe mich gewehrt und er fing an, mich in einem Würgegriff festzuhalten und machte einfach weiter. Ich weinte dabei oder danach oder war einfach wie betäubt. Ich habe mich nicht getrennt. Er trennte sich irgendwann von mir. Ich habe ihn auch nicht angezeigt und als ich mit meiner Mutter darüber sprach, sagte sie, das hätte ich mir ausgedacht.

Marielle

Geburtstagsparty – 17.01.2025

Ich hab mich mit einem Jungen getroffen wir wollten zu einer Geburtstagsparty gehen von einem Freund von ihm .Als wir bei der Party waren habe ich ein Bier getrunken nach ein paar Stunden saß ich auf der Bank ich hatte noch gesehen das er mit einem kollegen geredet hatte, dann kam er zu mir und hat mich gefragt ob ich eine mische möchte es sah aus wie Fanta und vodka ich habe die getrunken und er hatte mir noch eine gebracht. Ich war nur etwas angetrunken. Mir wurde auf einmal komisch und war aus dem nix komplett betrunken, er und sein Kollege mit dem er geredet hatte kamen zu mir und sein Kollege nimmt mich mit nach hinten in den Wald wo eine Bank war. Ich weiß noch ich bin Schlangenlinien gelaufen. Wir saßen auf der Bank und er hatte mich angefangen zu küssen und irgendwann kam es zum Sex, er hatte keinen hoch bekommen irgendwann war er fertig. Wir sind dann wieder zurück gelaufen und der mit dem ich zur Party angekommen bin kam mir entgegen noch mit anderen 2 Leuten und er hat mich an die Hand genommen und mich nach hinten gezerrt wieder zur Bank und er hatte mit mir rumgemacht bis es zum Sex kam. am ende ist er dann auf mein Gesicht und t-Shirt gekommen. Wir sind dann wieder zurück. In diesen Momenten wusste ich nicht was ich mache, ich habe mich nur noch wie eine Puppe gefühlt mit der man machen konnte was man will. Am nächsten Tag hatte der Junge mir die Pille danach geholt und hatte mir gedroht wenn ich die nicht nehme und schwanger bin das er mir in den Bauch boxt

Anonym

location not specified – 17.01.2025

I helped out volunteering for some days in a hiker shelter, bc the host who was about 20 years older than me, had done me a favor before, giving me a place to stay when I was ill. I loved & trusted everybody, as it’s common in the hiker community. I considered him a good friend. The last evening before I left, he had a little bit to drink and asked me if I would be interested to share the bed with him later. I was frozen from shock and immediately said very clearly „No“. I went to bed later while he stayed up working. In the middle of the night I was waking up bc he threw himself on me with his whole bodyweight. I was so scared, luckily I reacted fast, saying sth like „leave me alone“ and pushed him off me. I went to the bed in the next room. He followed me and insulted me, but left when I told him to. The whole night, I was so scared he would come back, I barely slept. I didn’t talk to him when he brought me to the trainstation next morning. When I left his car and he drove away I cried for 1 hour. I know I got away with a shock and I should call myself lucky as it could have been way worse. But in this situation, I was frightened for my life bc I didn’t know what else he would be capable of. I never felt so helpless in my entire life. It needed a long time to overcome this and even if it might sound comparatively harmless, it gave the natural trust in men, I had before, a big crack even 3 years later. I had flashbacks when someone smelled like alcohol. I felt like prey.

anonymous

location not specified – 17.01.2025

Mein Ex-Partner hat heimlich Tonaufnahmen von uns beim Sex gemacht. Diese habe ich erst drei Jahre später, kurz bevor ich mich getrennt habe, gehört. Es war eine durch und durch toxische Beziehung, mit Millionen schlimmen Erfahrungen, die ich hier teilen könnte, aber das war doch eine der krassesten. Diese Gefühl, dass jemand einfach über deinen Willen, ohne dein Wissen und Einverständnis über deinen Körper entscheidet, ist furchtbar. Ich habe mich gefragt, ob ich mich so sehr in ihm getäuscht habe, da er offensichtlich bereits am Anfang der Beziehung meine Grenzen überschritten hat. War ich so naiv? Hätte ich das checken müssen? Nein. Er hat mir das verheimlicht, er hat mich aufgenommen, obwohl das nicht legal ist ohne Einverständnis, ihm war es egal, wie ich mich damit fühle. Und ich habe mich benutzt gefühlt, wie Dreck, es hat mich angewidert, ich war so wütend, ich habe eine Panikattacke gekriegt. Noch heute holt mich das manchmal ein und der Gedanke, dass er nicht weiß, wie schlimm das eigentlich für mich war, macht mich fertig. Denn obwohl ich ihm das damals versucht habe zu erklären, er sich auch „entschuldigt“ hat, hat er mich die ganze Beziehung über nicht gesehen und gehört. Nie ernst genommen. Also auch nicht diese Gefühle.

Nina

location not specified – 17.01.2025

Es war Silvester bei sehr guten Freunden. Ich war seit Kurzem Single und habe die Ablenkung durch gute Freunde (alle männlich) genossen. Wir haben getrunken und gefeiert und hatten bis dahin einen wirklich schönen Abend. Einer meiner Kumpels bot mir an im Zimmer seines Mitbewohners in einer separaten Wohnung zu schlafen, da dieser über die Feiertage bei seiner Familie sei. Ich ging mit ihm in die Wohnung und Komplimente und Neckereien führten letztendlich zum Küssen. Ich wollte nicht mehr als das und sagte ihm das auch mehrfach. Allerdings merkte ich schnell, dass ihm das egal war und er warf mich regelrecht aufs Bett und legte sich auf mich und fing an mich überall zu berühren und zu küssen. Ich hatte keine Chance mich aus dieser Situation zu befreien, weil er mit seinem ganzen Gewicht auf mir lag und es scheinbar nicht einmal realisiert hat, dass ich mich wehre (Drogen waren bei ihm vermutlich mit im Spiel). Irgendwann ist er auf mir eingeschlafen oder bewusstlos geworden. Ich wartete bis ich mir sicher war, dass er nichts mitbekommt und brauchte eine Stunde bis ich mich unter ihm heraus befreien konnte. Ich habe sehr lange gesagt, dass ich es „selbst Schuld“ sei, da ich das Küssen zugelassen habe. Ich bin zu einem der anderen Freunde geflüchtet und habe es ihm erzählt. Es wurde nie wieder darüber gesprochen und es wurde nur gesagt, dass wir alle wohl zu viel getrunken hätten. Eines der schlimmsten Gefühle ist, dass er sich wohl nicht einmal daran erinnert.

anonymous

location not specified – 17.01.2025

Ich habe mich mit einem Mann getroffen und zwei oder drei Dates mit ihm gehabt. Beim letzten Date sind wir miteinander intim geworden und ich fragte ihn nach einem Kondom. Er sagte mir er habe keins da und somit ist es nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen. Ich habe bei ihm übernachtet, denn es war schon spät und ich habe mich sicher gefühlt, da er in einer hohen Position bei der Bundeswehr war und ich dachte: „hier bin ich sicher“.
Ich wurde am nächsten morgen wach, weil ich merkte wie ich von hinten penetriert werde. Die ersten Minuten lag ich einfach so da und wusste nicht was passierte und als ich anfing mich ein wenig zu bewegen ist er wortlos von mir runtergegangen und ins Bad. Ich stand auf und zog mich an, als er aus dem Bad rauskam. Er umarmte mich, hab mir einen Kuss auf die Stirn und sagte: „es war schön mit dir, ich melde mich heute Abend“
Ich habe erst Tage/Wochen später realisiert was an dem Morgen eigentlich passiert ist. Er hat sich nie wieder gemeldet.

Franzi

Wohnung – 17.01.2025

Mein Exfreund hat es durch Sticheleien geschafft dass ich zurück in meinem Vergewaltigungsmoment war.. einfach weil er so sehr auf mich eingeredet hat wie, warum und dass er sich das nicht vorstellen kann dass mir das passiert ist. Er hat mir Vorwürfe gemacht dass ich ja mehr sagen hätte können in dem Moment und das ein „nein, ich möchte das nicht“ nicht genug gewesen sei. Ich hatte eine Panikattake und habe die Vergewaltigung gespürt und vor meinem inneren Auge erlebt und war wie eingefroren (wie während der Vergewaltigung). Er fragte mich währenddessen warum ich nicht antworte, er rede ja gerade mit mir..

Franzi

Festival – 17.01.2025

ich saß breitbeinig quer auf einer Bierbank, neben meinen Knieen saß normal auf der Bierbank ein guter Freund meines Bruders welcher mich schon seit ich klein bin kennt.
Auf der anderen Seite ein anderer Bruder von mir mit seiner Freundin.
Aus dem off stürzte sich der Freund aufmich und ich lag mit dem Rücken auf der Bierbank. Er lag auf mir, wollte mich küssen obwohl ich „Nein“ rief. Mein Bruder reagierte nicht obwohl ich sichtlich probleme hatte den Mann von mir herunter zu bekommen und mehreren ausrufen. Mein Bruder und seine Freundin saßen steif da und konnten nicht reagieren. Irgendjemand anderes hatte ihn nach viel zu langer Zeit auf mir von mir herunter gezogen. Es wurde nie wieder darüber gesprochen

anonymous

location not specified – 17.01.2025

Er hat das Kondom weggezogen, obwohl wir davor darüber geredet hatten, wie viel Angst ich davor habe schwanger zu werden habe. Habe ich erst danach bemerkt. Dann hat er mir die Schuld dafür gegeben, dass er nicht rausgezogen hat, weil ich mich dann bewegt hätte.

anonymous

location not specified – 17.01.2025

Ich war 17 auf meinem Auslandsjahr, der Typ den ich datete war 26. Ich wollte eigentlich nicht mit ihm Sex haben, es fühlte sich falsch an, trotzdem tat ich es. Einmal nachdem wir wieder einmal zusammen gekifft hatten und wir uns eigentlich schlafen legen wollten probierte er mich immer wieder dazu zu bekommen mit ihm Sex zu haben. Als ich dann irgendwann zustimmte, weil ich so high war und einfach meine Ruhe wollte, meinte er noch dass ich eigentlich nicht mehr im zustand wäre um wirklich Konsens zu geben. Ich sagte dazu garnichts. Er tat es trotzdem. Irgendwann bekam ich schmerzen davon ich traute mich fasst nicht etwas zu sagen, tat es dann aber trotzdem, probiert es ihm zu sagen probierte ihn von mir zu drücken, er merkte es anscheinend nicht. Dann begann ich zu weinen, das merkte er. Er erschrack liess von mir ab und meinte ich hätte es ihm ja sagen können, er fühle sich jetzt wie ein Vergewaltiger. Wir duschten und schliefen danach. Am nächsten morgen sagte er mir dann noch, ich müsse wissen er wäre ja auch high gewesen, sonst hätte er das nicht getan.

Lotte

location not specified – 17.01.2025

Als ich 17 war kam ein Kerl in unseren Freundeskreis, der ein paar Jahre älter war. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass er Interesse an mir hatte, aber ich war zu dem Zeitpunkt vergeben, daraufhin waren wir einfach nur befreundet. Ich machte irgendwann Schluss mit meinem Freund (mein einziger sexueller Partner zu dem Zeitpunkt) und als mein „Kumpel“ das erfahren hat als wir auf ner Party waren hat er mich direkt geküsst. Ich war froh über die Ablenkung vom Herzschschmerz und die Aufmerksamkeit. Wir verbrachten viel Zeit daraufhin miteinander und knutschten immer mal wieder miteinander, lagen auch nackt mit einander im Bett und haben ein bisschen gefummelt, mehr wollte ich aber nicht(, da Sex eine große Bedeutung für mich hatte). Eines morgens haben wir uns nochmal geküsst als wir noch immer nackt im Bett lagen, da hat er sich plötzlich auf mich gelegt und ist ungefragt in mich eingedrungen, ohne Kondom. Ich war so schockiert und konnte nix sagen, da ist er nach ein paar Sekunden auch schon in mir gekommen. Ich habe noch gefragt, ob er sich regelmäßig testen lässt, das verneinte er. Verhütet habe ich damals nicht zusätzlich, da meinte er nur dafür gibt es die Pille danach. Ich habe das jahrelang nicht als Übergriff benannt & mich schuldig gefühlt, schließlich lagen wir nackt im Bett und haben oft rumgeknuscht, ist ja logisch, dass er das für den nächsten Schritt hielt, ich habe ja auch nicht klar nein gesagt. Erst heute weiß ich’s besser.

Vanessa

Gummersbach – 17.01.2025

2. Ich hatte ja einfach gehen können !
Leider wohnen wir immer noch im selben Ort !
Ich sehe ihn manchmal und mir wird direkt schlecht.
Meine Eltern haben mich leider nicht genug unterstützt.
Leider wurde erst ein paar Jahre später das Gesetz geändert:Nein ist Nein!
Danach hatte ich eine Angst Störung,PTBS und Depressionen.
Heute kann ich gut damit leben weil ich weiß ich bin nicht allein.

Vanessa

Gummersbach – 17.01.2025

1.Es war 2012 und ich war gerade mit der Schule fertig. Ich wohne in einem kleinen Dorf wo jeder jeden kennt.
Ich habe gerade angefangen zu kiffen. Da war dieser Typ, der auch kiffe, unsere Eltern kannten sich. Ich wusste schon vorher das er kriminell war.
Ich habe mich mit ihm getroffen, am Anfang war alles gut. Wir rauchten zusammen. Dann fing er an mich zu erpressen: Wenn ich mich nicht mit ihm treffe würde er das meinen Eltern erzählen. Also traf ich mich mit ihm.
Er küsste mich oft was ich nie wollte, das habe ich oft gesagt. Er war agressiv und ich bekam immer mehr Angst. Ich wohnte noch bei meinen Eltern, sie waren gerade nicht zuhause und er kam und klingelte, ich machte nicht auf. Er ging um das Haus herum und guckte in alle Fenster, ich versteckte mich im Keller.
Er drohte mir wenn ich mich mit anderen treffe würde er sie umbringen.
Eines Tages ging ich zu ihm. Er wollte das ich mich auf sein Bett lege. Er fing an mich zu küssen und ich wusste was jetzt passiert. Ich hatte so Angst und habe es über mich ergehen lassen.
Einige Tage später( kurz vor Weihnachten) sah ich ihn die Straße hoch laufen zu unseren Haus. Ich brach zusammen und erzählte alles meiner Mama. Der Druck war so groß!
Ich ging zu Polizei und erstattete Anzeige. Es kam zu einem Prozess. Ich wartete vor dem Saal das ich aufgerufen werde um meine Seite zu erzählen, da kam eine Frau und sagte ich dürfte jetzt gehen.
Die Anklage wurde abgelehnt weil die Tür von seinem Zimmer nicht abgeschlossen war.

Clara

Bonn – 17.01.2025

Als ich 17 war kam ich gerade aus meiner ersten Beziehung und war seit wenigen Monaten Single. Ich schrieb mit einem Typen den ich auf einer Party kennengelernt hatte. Wir schrieben wenige Wochen miteinander und verabredeten uns. Wir trafen uns bei mir und tauschten uns den ganzen Tag aus, allerdings merkte ich, das ich bestimmte Bemerkungen nicht immer ganz angebracht fand und fragte ihn am Nachmittag wann er denn den Bus nachhause nehmen würde. Er antwortete nur sehr schwammig und ich nahm es erstmal so hin. Dann sagte ich nach zwei/drei Stunden wieder das bald wieder ein Bus kommen würde und ob er diesen dann nachhause nehmen würde. Letztendlich wartete er so lange bis kein Bus mehr zu ihm fuhr (1 1/2 Stunden Fahrtweg) trotz mehrfacher Hinweise. Wir saßen nebeneinander, weil wir irgendeinen Film guckten. Irgendwann fasste er mir an die Brust und küsste mich. Ich hatte solche Angst, das ich nur seine Hand wegzog und leise nein sagte. Nach wenigen Minuten wieder das gleiche. An diesem Abend hatten wir zwar keinen Sex aber ich ließ das küssen und das herumfummeln über mich ergehen. Am nächsten Morgen ging er dann endlich.
Wir trafen uns ein paar mal wieder weil ich selber so verwirrt war und ich sowas nicht kannte und dachte ja so macht man das doch in einer Kennenlernphase. Irgendwann hatte er mich soweit das ich mit ihm schlief. Kurze Zeit später beendete ich es. Heute (27) fühlt es sich immer noch nach missbrauch an und ich schäme mich sehr für mich!

M

Deutschland – 17.01.2025

Ich bin mit Belästigung von meinem Stiefvater aufgewachsen. Ich habe lange gedacht, dass es lediglich sein Humor gewesen ist, weil er es auch als solchen abgetan hat. Nur habe ich mich später daran erinnert, dass es nicht nur Witze waren. Sondern auch Aufforderungen, Voyeurismus, Berührungen, Zwicken, Schlagen in intimen Regionen, bis hin zu perfiden Spielen und nächtlichen Aktionen. Außerdem hat er auch andere Frauen in öffentlichen Wcs, Schwimmbädern etc. bespannt, wie auch meine Freundinnen, wenn sie zu Besuch waren.
Ich weiß immernoch nicht, ob nicht alles von ihm einen Hintergedanken hatte. Meine Familie weiß davon bis heute nichts.

M

Würzburg – 16.01.2025

Es war eines meiner ersten tinder Dates. Ich war erst circa 20 und kam aus zwei sehr langen Beziehungen. Ich war quasi nie richtig Single und wusste nicht wie das Dating Leben funktioniert. Da traf ich einen Typen, dessen Name ich sogar verdrängt habe. Ich weiß nicht mehr wie sein Gesicht aussah, aber die Straße kenne ich noch. Ich weiß noch wie sein Zimmer aussah und das Holzbett mit der hellen Bettwäsche. Wir hatten Rotwein getrunken und nach ein oder zwei erfolglosen Versuchen habe ich mich dann doch dazu bereit erklärt mit ihm zu schlafen. Ich meine, ich dachte es wäre normal und dass ich in seiner Schuld stehe den Schritt zu gehen. Während wir miteinander geschlafen hatten (mit Kondom natürlich! – Weil es MIR wichtig war) hat er zu meiner Verwunderung eine kurze Pause gemacht. Danach wusste ich auch warum. Das Kondom war angeblich abgegangen und wie von Zauberhand unter das Bett gefallen. Er hätte es gar nicht gemerkt. Ich hatte ihm geglaubt. Ich hatte es verdrängt. Erst mit dem Fall von Pelicot wurde mir klar, dass es mir nicht peinlich sein muss. Ich bin nicht schuld. Ich sollte keine Scham fühlen. Und nein, es war sicherlich kein Versehen. Es war Stealthing. Eine Art von Missbrauch.

Sina

Cuxhaven – 16.01.2025

Hey es fällt mir schwer aber ich schreibe das jetzt nieder. Ich wollte mit 13 Jahren mit ein paar Freunden bei einem Bekannten meiner Freunde Schlafen um heimlich etwas zu trinken. Denn der besagte Bekannte war 25 Jahre alt. Es war nicht das erste Mal das wir Alkohol zu uns genommen haben und ich wusste wie es sich auf meinen Körper ausübt und wie man sich fühlt. Doch nach dem ersten Glas ging es mir gar nicht gut. Ich bat meine Freundin mich ins Bad zu begleiten. Doch bis dahin bin ich nicht mehr gekommen. Meine Freunde und der bekannte haben mich also „bewusstlos“ die Treppe hoch in sein Schlafzimmer getragen. Er ist bei mir geblieben und hat den anderen versichert er würde gleich nach kommen wenn er das Gefühl hat es geht mir besser. Nach einer Stunde wollte meine Freundin nach mir schauen, doch stand vor einer verschlossen Tür und ist weiter trinken gegangen. Nach mehreren Stunden bin ich zu mir gekommen. Entkleidet. Auf dem Boden liegend, halb unter das Bett gekrochen. Benutze Kondome um mich herum. Schon bevor ich die schmerzen im Unterleib spürte wusste ich genau was mit mir gesehen ist und das ich das niemals jemand sagen würde. Denn ich hatte Angst und war alleine und dachte es wäre meine Schuld. Heute 13 Jahre später bin ich noch immer am Heilen. Aber jetzt bin ich stärker, nicht mehr alleine und ich weiß, es war nicht meine Schuld.

anonymous

Köln – 16.01.2025

Ich habe lange gebraucht um zu realisieren, dass es Missbrauch war. Ich war in einer Beziehung und nach einem halben Jahr wollte ich nicht mehr von ihm angefasst werden. Ich dachte lange, dass es an mir gelegen hätte und dass mit mir etwas nicht stimmt. Erst nach der Trennung habe ich realisiert, dass ich nicht mehr mit ihm schlafen wollte, weil er mich ständig gepackt und geküsst hat, obwohl ich es nicht wollte. Er hat mich ständig dazu überredet mit ihm Sex zu haben und gesagt dass macht man in einer Beziehung so, „tu es für mich“, hat er gesagt. Ich habe mich viel zu oft darauf eingelassen und habe nie realisiert, wieso ich nach oder während dem Sex weinen musste. Die Beziehung ist mittlerweile vier Jahre her und noch immer kommen Erinnerungen hoch, die ich verdrängt habe. Erst zwei Jahre später konnte ich mich wieder daran erinnern, dass er immer wieder das Schloss der Badezimmertür von außen mit einer Münze aufgeschlossen hat, während ich geduscht habe. Jedes Mal hat er sich an mir vergangen, obwohl ich ihm immer gesagt habe, dass ich das nicht will. Ich dachte früher immer sowas passiert nur nachts, wenn man alleine im Park ist, aber heute weiß ich, dass es jeder sein könnte.

Anonym

Schöne Stadt – 16.01.2025

Letzten Sommer ging es mir ziemlich schlecht und ich betäubte mich. Lief nachts durch eine wunderschöne Stadt. Ein Typ sprach mich an. Mir war es egal. Er nahm mich mit zu sich. Mir war’s egal. Drogen, Alkohol,.. Dann Sex. Er hat gekocht, geweint als er mir seine traurige Lebensgeschichte erzählt hat. Doch der Sex hörte nicht mehr auf und tat immer mehr weh. Ich nahm noch mehr Alkohol und Schmerzmittel um nichts zu spüren. Er war doch nett. Ich war doch schuld. Das ging zwei Tage lang. Ich konnte erst dann fliehen. Schlimmer war dann aber dass mein Ex als er es erfuhr auf mich eingeredet hat. Er wusste dass ich schon von jahrzehntelanger emotionaler Gewalt psychisch erkrankt bin. Ich bekam bei dem Gespräch immer schlimmere Dissoziationen, zwang mich es meinen Eltern zu erzählen. Und meinte immer nur es wäre für mein bestes. Und das ist nur eine, von unzähligen Geschichten.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Es sollte das letzte, klärende Gespräch werden. Nach einer langen Zeit voller Diskussionen, Bombardierung mit Nachrichten und Liebesbekundungen von ihm. Ich wollte nie wirklich etwas mit ihm anfangen, weil er es sowieso nicht ernst meinte und genau das wollte ich ihm an diesem Tag sagen. So naiv ich damals war, traf ich mich mit ihm auf einem Parkplatz am Wald. Neutraler Boden sozusagen…. Mit der Zeit ging es für ihn nicht mehr ums Reden, wahrscheinlich was dies sowieso nie seine Intention gewesen. Nein, er wollte befriedigt werden, egal wie freiwillig ich das tat. Nach diesem Erlebnis, weitere Details erspare ich mir, leugnete ich für mich selbst, dass das, was an diesem Tag geschehen war, sexueller Missbrauch ist. An Details kann ich mich eigentlich auch garnicht mehr erinnern, wohl aus Selbstschutz. Erst als einige Zeit nach der Tat das Stalking und derTelefonterror seinerseits anfingen, zeigte ich ihn wegen Belästigung und sexuellen Missbrauch an. Ein Verfahren oder sonstiges wurde nie eingeleitet.
Ich leide mittlerweile unter eine Posttraumatischen Belastungsstörung. Auslöser dafür ist der Vorfall auf dem Parkplatz.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Es war vor ungefähr zehn Jahren, an Silvester. Ich war auf einer Feier in einem Gemeindehaus eingeladen, einem Ort, an dem ich mich immer sicher gefühlt habe. Die meisten Leute kannte ich, oder sie waren Freund:innen von Freund:innen. Es war eigentlich ein Ort, an dem ich mich wohl fühlen wollte, ein Ort, an dem mir nichts passieren sollte.

Ich war mit meinem damaligen Freund da. Im Laufe des Abends ist mir dieser Typ – der Täter – immer wieder aufgefallen. Er war ein Freund von einem Freund. Schon vorher war sein Verhalten irgendwie unangenehm, aber ich habe es ignoriert. Später, als mein Freund schlafen gegangen ist, blieb ich noch wach. Ich war betrunken, draußen auf einer Bank in der Kälte.

Die meiste Erinnerung an diese Nacht ist verschwommen, aber es gibt Dinge, die ich nicht vergessen kann. Ich weiß noch genau, was ich anhatte. Bis ins Detail, bis auf meine Unterwäsche. Das ist eingebrannt in meinem Kopf. Und ich weiß noch, dass ich Nein gesagt habe. Ich habe Nein gesagt, aber ich konnte mich nicht wehren. Ich war zu schwach, zu müde, zu betrunken.

Der Rest ist wie ein Film, der immer wieder abreißt. Seine Hände. Diese Bank, auf der ich lag. Irgendwann trägt mich jemand ins Gemeindehaus. Ich weiß noch, dass ich später neben meinem Freund liege und untenrum blute.

Es ist jetzt zehn Jahre her, aber es fühlt sich immer noch so nah an. Dieses Gemeindehaus, diese Kirche – ein Ort, der mal sicher war, ist jetzt einfach nur noch ein Ort voller Schmerz.

Elli

Berlin – 16.01.2025

Es begann, als ich ungefähr drei war. Mein Onkel (15 Jahre älter) und ich spielten, als er plötzlich seine Hose auszog und mir seinen eregierten Penis vors Gesicht hielt. Er bat darum, „in meine Muschi“ schauen zu dürfen. Irgendwas in mir sagte, das fühlt sich nicht richtig an und ich verneinte. In den folgenden Jahren bedrängte er mich immer wieder dahingehend. Er tauchte plötzlich in Situationen auf, wo ich nackt war. Mit ungefähr 10 beschloss ich, dass es nur enden würde, wenn ich seinem Wunsch nachgehe. Also zeigte ich ihm, was er sehen wollte. Aber es blieb nicht beim schauen, er berührte mich dort auch. Leider hörte es nicht, wie erhofft, auf. Immer wieder nutzte er Situationen aus, mich nackt zu sehen. Ich fühlte mich immer unwohler. Meine Familie wollte davon die ganze Zeit nichts mitbekommen haben. Mit 15 erzählte ich endlich, was ich jahrelang für mich behalten hatte. Der Kontakt zu ihm wurde abgebrochen und niemand wollte mehr darüber sprechen. Ich bin jetzt 34,habe keinen Kontakt mehr zu dieser Familie und leide noch immer täglich unter den Folgen dieser unfreien Kindheit und Jugend. (Bindungsstörung, Essstörung, Sucht…) Ich habe mich aber endlich getraut, ihn anzuzeigen und das Verfahren läuft. Alles dauert ewig, es wird teilweise keine Rücksicht auf mein Trauma genommen. Der Albtraum ist noch immer nicht vorbei.

anonymous

RLP – 16.01.2025

Ich war 13 und wurde auf einer privaten Party von einer guten Freundin von einem 18 Jährigen betrunken gemacht. Er hat mir Jägermeister-Cola gemischt und die Mischen über den Abend immer härter gemacht. Auf dem Weg zur Toilette ist er schon öfter nah an mir vorbeigelaufen und hat seine Hand auf Höhe meiner Hüfte meinen Körper streifen lassen. Irgendwann habe ich mich übergeben und wurde dann von drei Frauen auf der Party gut umsorgt, umgezogen und mit einem Eimer und Wasser in ein Hinterzimmer gelegt. Irgendwann kam der 18 Jährige, setzt sich neben mich und dringt mit seinen Fingern in mich ein. Wie lang es dauert weiß ich nicht mehr, ich war betrunken und im Halbschlaf. Als jemand kam und fragt was er macht sagte er „Er wollte nur mal nach mir sehen“. Ich erzählte der Freundin direkt am nächsten Tag davon. Danke dass du mir seit dem immer geglaubt hast! Der 18 Jährige ging den Anschuldigungen aus dem Weg und versuchte uns noch unter Druck zu setzen. Sagte am Telefon zu mir, 13 Jahre alt, ob ich wirklich sein Leben zerstören will, oder es mir nicht nur alles ausgedacht hätte.
Das war mein erster sexueller Kontakt mit einem anderen Menschen. Den hat er mir genommen!
Jetzt bin ich 25. Vor 2 Monaten habe ich den Fall zur Anzeige gebracht.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich war 16, ging noch zur Schule,hatte Träume, Pläne und ich habe mehrmals „Nein“ gesagt. Mein damaliger Freund hat mich überwältigt, nach 2 Minuten war alles vorbei. Er zog sich an, ging und war für mich nicht mehr erreichbar. Meine Periode blieb aus, ich ging zu meiner Gynäkologin. Sie war Abtreibungsgegnerin, eine andere Ärztin diagnostizierte Wochen später die Schwangerschaft. Ein Abbruch war nicht mehr möglich. Meine Familie hat mich ausgeschlossen, ich durfte mein Zimmer am Tag nur verlassen um zur Schule zu gehen. So lange Eltern und Geschwister wach waren, durfte ich keine anderen Räume betreten. Nachts hab ich mir Essen geholt, meine Wäsche gewaschen, geduscht. Ich war unendlich einsam. Ich bekam mein Kind, ich habe es schon während der Schwangerschaft begonnen zu lieben. Immerhin war es der einzige Mensch der mich liebte. Ich schaffte mein Abitur, ich habe einen Beruf erlernt, gearbeitet, für mein Kind und mich gesorgt. Aber ich musste alle meine Träume begraben. Ich hatte nie eine Wahl. Nein heißt Nein!!!

Chr

Kreis Borken – 16.01.2025

Er war mein erster Freund und dachte, dass ich keine Jungfrau mehr bin. Ich war nicht bereit für die Dinge die er tun wollte. Nach 3 Monaten der Beziehung versuchte er das erste Mal mit mir Sex zu haben. Meine Vagina hat sich so verkrampft, dass er nicht eindringen konnte. Dieses ausprobieren ging über Monate. Irgendwann drang er mit vermehrten Druck in mich ein. Ich hatte höllische Schmerzen. Da mir das natürlich alles keinen Spaß gemacht hat und ich völlig verwirrt war, das ich trotzdem ab und zu einen Orgasmus bekam, wollte ich diese Handlungen irgendwann nicht mehr. Dann fing der Druck an: er redete auf mich ein, dass er Bedürfnisse hat und ich diese befriedigen muss. Wenn ich dies nicht getan habe ging er fremd. Immer und immer wieder. Danach bekam ich die Schuld dafür weil ich nicht willig war. Aus Angst meinen Partner zu verlieren hab ich ihm die Freigabe, dass wenn er Sex möchte ich mich einfach aufs Bett lege und er machen kann. Ich fühle mich so schäbig und benutzt. Irgendwann schaffte ich es aus dieser Beziehung. Ich kann mich beim sex mit weiteren Partnern nie fallen lassen, friere ein wenn jemanden Anfang mich erregen zu wollen und verbiete jedem der es wollte eine orale Befriedigung bei mir durchzuführen (so fing der „Sex“ damals immer an). Ich schäme mich so sehr, dass ich das damals mit mir machen lassen habe und fühle mich seitdem so schmutzig und benutzt. Ich weiß nichtmal ob das, was war überhaupt ein Übergriff war, da ich ja aus Angst immer zugestimmt habe

Elli

Berlin – 16.01.2025

Ich war mit Mitte 20 das erste mal (und alleine) über das Wochenende in Berlin. Da ich ländlich aufgewachsen bin, sollte das ein Highlight werden. Nachdem ich ausgelassen feiern war, bin ich mit einem Studenten zusammen im Taxi gefahren. Als er bei sich daheim ausstieg fragte er mich, ob ich sicher nicht noch mit zu ihm wolle. Ich verneinte. Nachdem er nicht mehr zu sehen war fuhr der Taxifahrer weiter und hielt auf einem großen, verlassen Gelände. Er meinte, dass ich ihm jetzt einen blasen muss, dann bringt er mich heim. Ich war total perplex und natürlich dachte ich daran wegzurennen, aber ich hätte keine Chance gegen ihn gehabt und hatte Angst davor, dass dann vielleicht noch Schlimmeres passiert. Also tat ich es. Es war so erniedrigend. Danach rief der Fahrer seinen Bruder an und erzählte ihm stolz, was gerade passiert war, während ich neben ihm saß. Er forderte mich sogar auf, seinem Bruder „Hallo“ zu sagen, als bräuchte er einen Beweis. Egal wem ich davon erzählte, jeder meinte, dass ich das ja freiwillig getan hätte. Ich hätte ja die Wahl gehabt auszusteigen und wegzulaufen. Und um ehrlich zu sein frage ich mich auch heute noch ab und an, ob mich nicht auch ein Teil der Schuld trifft, auch wenn das absoluter bullshit ist. Leider war ich so fertig, dass ich mir weder das Kennzeichen, noch das Taxiunternehmen gemerkt habe

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich war 16 und lernte ihn auf einer Party kennen. Er war wesentlich älter als ich, 7 Jahre lagen zwischen uns. Er sprach mich an, war nett, interessant, und eben wesentlich älter als ich.
Wie tranken zusammen. Es fiel mir erst hinterher auf, dass er immer sofort eifrig mein Glas auffüllte. Dann beschlossen wir weiter zu ziehen. Er, sein Bruder, meine beste Freundin und ich und noch ein paar Typen aus seinem Freundeskreis.
Wir liefen zunächst nebeneinander und unterhielten uns. Es war ein gutes Gespräch. Aber irgendwann separierte er mich von der Gruppe und zog mich in eine dunkle Ecke. Die anderen merkten nicht, dass wir zurück geblieben waren.
Er war so viel älter als ich. Er hätte auf mich aufpassen und nicht meinen Zustand ausnutzen sollen.
Er begann mich zu küssen, immer mehr, immer fordernder, bis er irgendwann seine Hand in meinen Slip schob.
Ich bat ihn, damit aufzuhören. Das tat er nicht. Er machte weiter, berührte meinen ganzen Körper. Er hörte nicht auf. Er hörte einfach nicht auf. Er ließ erst von mir ab, als man nach uns suchte.
Es hat etwas in mir gebrochen, dass es es so ausgenutzt hat, dass ich betrunken war. Er hätte es besser wissen müssen. Aber was viel schlimmer war, war dass er mein „Nein“ nicht akzeptiert hat.
Das beschäftigt mich auch jetzt noch

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich war jung, 13 oder 14 Jahre alt & bin Bus gefahren. Abgesehen von mir ist noch ein älterer Mann im Anzug mitgefahren. Er stand unruhig in dem Bereich für Kinderwagen & ich saß an einem Fensterplatz. Nach einer kurzen Weile setzte er sich zu mir. breitete die Beine so sehr aus, dass er mich berührte & fing an sich an mir zu reiben. Ich war total perplex & bin zur Seite gerutscht & habe mir eingeredet,dass ich es mir eingebildet habe..

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich war ca 15 Jahre alt. Wir haben uns mit Freunden bei einem Freund getroffen und getrunken. Ich habe ein wenig übertrieben, musste mich übergeben & habe mich ins Bett gelegt & geschlafen. Irgendwann wache ich & hatte eine Hand in meinem BH. Ein „Freund“ hatte sich zu mir gelegt & mich wohl sehr intensiv „gekuschelt“. Alle anderen auf der Party haben gespaßt,dass er danach mehr nach Kotze gestunken hat als ich. Keiner hat mitbekommen,was da wirklich los war, weil’s ihm keiner zugetraut hatte.. Irgendwann erfahre ich über Ecken, dass er sich beschwert hat,dass er schon überall bei mir war,aber wir uns noch nie geküsst haben. Noch heute Frage ich mich, was er mit mir in dieser Nacht gemacht hat & ob er mit seinen Fingern in mich eingedrungen ist..

Silke Grassl

78479 Reichenau – 16.01.2025

Ich war 14, mein Freund 19. Eines Nachts bin ich aufgewacht und er lag auf mir.

janne (part IV)

SH – 16.01.2025

Irgendwann kam ich zu dem Entschluss zu kündigen. Ich redete mir ein, es sei aufgrund der unregelmäßigen Arbeitszeiten, aber tief im Inneren wusste ich, wovor ich wirklich fliehen wollte. Dennoch verstand ich monatelang nicht, was vorgegangen war, relativierte es und verdrängte ungute Gefühle. Bis ich mit zwei Mädchen redete, die nach mir anfingen bei ihm zu arbeiteten und von ähnlichen Situationen berichtet. Und das ist das gruseligste: er benutzte die selben Ausreden und Argumente in ähnlichen Abständen aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das war der Punkt, an dem wir realisierten, was uns widerfahren war. Ich bin froh, die beiden an meiner Seite zu haben und gemeinsam versuchen wir nun rechtlich gegen ihn vorzugehen. Leider sieht es aktuell schwierig aus, da er uns rein auf psychischer Ebene manipuliert hat und es auf rechtlicher Ebene sehr schwierig ist, ihn zu belangen. Der Gedanke, dass er vielleicht ohne jegliche Strafe weiterhin mit Kindern arbeiten darf, dreht mir den Magen um. Immerhin wurde er bereits aus unserem Verein geschmissen. An alle Frauen und Mädchen, die das hier vielleicht lesen: bleibt stark und hört auf euer Bauchgefühl. Gemeinsam schaffen wir das alles und hoffentlich dürfen wir irgendwann in einer gerechten und sicheren Welt leben

Lotte

location not specified – 16.01.2025

Ich habe ihn zu mir nach Hause eingeladen, da war ich 20 Jahre alt. Es war vorher verabredet miteinander zu schlafen, deswegen habe ich mir keinerlei Sorgen gemacht. Er hat mich zwar vorher gefragt worauf ich stehe, ist dann aber doch ziemlich schnell über mich hergefallen, kein Vorspiel, gar nix. Als er immer brutaler wurde und ich Schmerzen hatte, weil er immer wieder zuschlug, sagte ich, dass ich das auf die Weise nicht will und es weh tut. Seine Antwort war „stell dich nicht so an, andere Frauen halten das auch aus“ und das habe ich dann auch getan. Ich kann mich bis heute nicht richtig an den restlichen Sex erinnern. Er gab mir einen Abschiedskuss und ging, da stand ich auf und sah, dass ich blutete und langsam erschienen Blutergüsse überall auf meinem Körper. Als mich Freunde auf die Flecken ansprachen lachte ich nur mit den Worten „ach ich hatte was härteren Sex, ihr wisst ja wie schnell ich blaue Flecken bekomme haha“. Ich habe lange nicht verstanden, dass es eine vergewaltigung war, schließlich habe ich anfangs ja gesagt, mein Nein kam erst später. Erst als ich mich 1 Jahr lang nicht mehr auf Männer einlassen konnte, wusste ich irgendwas stimmt nicht und habe eine Beratungsstelle aufgesucht. Mittlerweile bin ich in Therapie, da es immer noch nicht verarbeitet ist und ich mich oftmals beim Sex mit Männern nicht traue „Nein“ zu sagen wenn mir etwas weh tut. Denn die Angst ist so groß, dass mein Nein währenddessen erneut übergangen werden könnte.

L

hamburg – 16.01.2025

Mein Expartner hat an mir emotionale Gewalt ausgeübt. Mir wurde alles verboten. Alles wollte er kontrollieren. Wenn ich eine Kleinigkeit falsch gemacht habe, hat er mich sofort mit Ignoranz und Schweigen bestraft. Wenn ich mich trennen wollte, hat er mit seinem Suizid gedroht. Ich hatte so Angst.Er schlug gegen Wände und schickte mir mitten in der Nacht Fotos von Selbstverletzung. Schuld war immer ich. Es endete mit der Polizei. Ich hab mich selbst verloren um ihm recht zu sein. Mehrere Jahre Therapie waren nötig um das alles zu verstehen und zu verkraften.
Seine Freunde und Familie wissen von seiner schlimmen Seite nichts. Sie denken, ich wäre die Verrückte und ich habs leider lange selber geglaubt.

Gewalt ist nicht immer physisch. Ihr seid nicht alleine.

janne (part III)

SH – 16.01.2025

Zudem gebe es keine Versuche am weiblichen Körper. Unter diesen Vorwänden, beschloss er, dass die Reinigung fortan gründlicher stattfinden müsse. Einen besonderen Fokus legte er dabei auf den Intimbereich. Begründung dafür waren die dort vorhandenen Schleimhäute. Da ihm meine Gesundheit so am Herzen lag und er ja auch verantwortlich sei, sollte etwas passieren, beschloss er, dass es das Beste sei, wenn er die Intimreinigung übernimmt. An diesem Punkt war ich 17 Jahre alt. Immernoch minderjährig, unerfahren, naiv und voller Vertrauen ihm gegenüber. Also gab ich ihm mein Einverständnis. Fortan reinigte ich den Großteil meines Körpers selber. Irgendwann kam er dann hinter her in die „Umkleide“ (ein kleiner, abgesperrter Bereich in der Werkstatt/Halle). Er forderte, dass ich mich auf den dort stehenden Tisch legte und meine Beine breitete. Dann nahm er die Tücher und wischte einige Minuten über meine Vulva. Anschließend spritzte er eine zweite Flüssigkeit über sie und wischte sie dann erneut mit Tüchern ab. Währenddessen lag ich auf dem Tisch und guckte an die Decke. Er fragte einige Male, ob es so okay sei und ich antwortete mit Ja. Machte es überhaupt noch einen Unterschied? Ich hatte ja ohnehin bis hierhin zugestimmt. Dieser Vorgang fand über ein halbes Jahr regelmäßig statt. Ich hatte während der Zeit immer wieder ein ungutes Gefühl, redete aber mit niemandem darüber und fing an, mir selber seine Lügen und Manipulationen einzureden.

anonymous

Leipzig – 16.01.2025

Ich(damals 13 Jahre alt) war mit meinem Freund fürs Schwimmbad verabredet. Wir wollten gemeinsam mit dem Regio fahren und hatten uns vorher ausgemacht, dass wir uns im Letzten Wagon treffen, weil ich eine Haltestelle vor ihm einsteigen musste. Als der Zug hielt sah ich im Letzten Abteil ein große Gruppe erwachsener, männlicher, offensichtlich Betrunkener Fußballfans. Ich bekam direkt Angst und mein Herz klopfte, da ich aber für den letzten Wagon verabredet war und wir damals noch keine Smartphones besaßen um zu kommunizieren, dass wir uns in einem anderen Wagon treffen, stieg ich dort ein. Die Männer standen an der Tür und ließen mich nicht durch zum Flur des Wagons. Direkt fingen sie an auf mich einzureden und sagten Dinge wie „na Süße, noch Jungfrau?“ „geiler Arsch“ „Hast du schon Titten? Zeig mal!“ und so weiter. Auf einmal zog einer der Männer einen Tanga aus seiner Jackentasche und warf diesen auf mich. Ich war gelähmt vor Angst, konnte nichts erwidern und fing an zu weinen. Einer der Männer meinte dann, dass sie aufhören sollen. In dem Moment kamen wir an der nächsten Haltestelle an, an der mein Freund wartete. Die Türen öffneten sich und ich stieg weinend aus während mir einer der Männer noch an den Po fasste. Die Männer blieben im Zug und ich habe noch stundenlang weiter geweint. Zur Polizei sind mein Freund und ich damals nicht gegangen, weil wir in unserem Alter leider noch nicht wussten, wie man mit so etwas umgeht. Meinen Eltern habe ich nie davon erzählt.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Mein Exfreund und ich hatten damals zusammen gekifft. Ich hatte einen Bad Trip und wollte schlafen. Er hatte aber Lust. Ich hab mehrfach Nein gesagt und er hat es trotzdem getan. Ich hab so doll dabei geweint und einfach gehofft das er schnell fertig ist

janne (part II)

SH – 16.01.2025

Er fragte mich, ob es im Notfall okay sei, wenn er mir bei der Reinigung helfen würde. Ich bejahte. Er fragte, ob es auch im Brustbereich okay sei. Ich bejahte. Er fragte, ob es auch im Intimbereich okay sei. Ich bejahte, unter dem Vorbehalt, dass es ein Notfall sein müsse. Warum ich überhaupt zustimmte, weiß ich nicht. Ich denke, es war das unendliche Vertrauen, dass ich ihm entgegenbrachte und die Angst, ich könne Krebs oder ähnliche Erkrankungen erlangen. Beim ersten Mal Lackieren, erklärte er mir die Vorgänge: während des Lackierens, trug ich einen Vollschutzanzug. Unter dem Vorwand, dass ich meine Unterwäsche jedes Mal wechseln müsse, erklärte er, dass es einfacher wäre, keinen BH zu tragen. Nach der Arbeit mit Vollschutzanzug und Schutzmaske zeigte er mir die Reinigung. Der Vorgang besteht aus zwei unterschiedlichen Reinigungstüchern mit denen jeweils über den gesamten Körper gegangen werden muss. So stand ich also nur in Unterhose bekleidet vor ihm und sollte meinen Körper reinigen. Die ersten Male half er bei meinem Rücken, irgendwann hat überzeugte ich ihn, dass ich dies selber übernehmen könne. Dennoch guckte er jedes Mal dabei zu und „testete“ auch gegebenenfalls im Brustbereich, inwiefern dieser ordnungsgemäß gereinigt wurde, indem er mit seiner Hand über meine Brüste strich. Zwei bis drei Monate später, erzählte er, dass es neue Studien zu den Lacken gäbe und diese gefährlicher seien als man bisher angenommen hatte. Zudem gäbe es keine Versuche an weiblichen

Kelly

Hamburg – 16.01.2025

Mir sind schon mehrere Sachen von Männern angetan worden. Sie waren Fremde, Familie und Partner.
Der folgende Vorfall war aber am schlimmsten:

Ich war gerade 17 geworden und hatte online Kontakt zu einem 30 Jährigen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt mit schweren Depressionen zu kämpfen und hatte keinen zum Reden. Daher kam seine Aufmerksamkeit gut bei mir an. Wir trafen uns. Er nahm mich mit zu „seiner“ Wohnung. Die gehörte aber einem anderen Mann (ca. 70), der stark alkoholisiert die Tür aufmachte. Die Wohnung stank und war dreckig. Was dort mit mir geschah, möchte ich nicht erzählen.

Später kontaktierte mich der Mann erneut und bat mir Geld, wenn ich es mit einem Hund mache und er es filmt. Er hätte da wohl Vernetzungen in der Szene und der Hund kennt das schon.

Ich hätte damals niemals gedacht, dass ich heute noch lebe. Es ist schwer.

Elli

Berlin – 16.01.2025

Ich war 18, noch jungfrau.
Hatte einen Mann kennengelernt, mit 35 deutlich älter. Wir hatten den selben Ursprung,die gleiche Stadt,tief verwurzelt. Damit war direkt eine Verbindung da.
Er hatte eine eigene Firma, war verheiratet und hatte 2 Kinder. Seine Frau in der Heimatstadt, er in der Ferne. Ich, dumm, unerfahren, naiv. Hab es passieren lassen. Hab ihn machen lassen. Hab mich lenken lassen. Das alles so sein muss. Das er mir „dinge“ beibringt“…. das Kondome unnütz sind und keinen Spaß machen.. Gott wie dumm ich war!! Ich schäme mich so dafür!
Und es war seine Masche. Er ist heute noch verheiratet. Und ich? Bin mittlerweile 40, verheiratet…..
Und… Habe positiven HPV Abstrich. Seitdem denke ich immer wieder nach ob es nicht noch von damals ist. …

anonymous

Deutschland – 16.01.2025

Als ich 19 war, bin ich nach einer Feier mit einem Bekannten zu ihm nach Hause gegangen. Das war nicht das erste Mal, dass wir eine Nacht zusammen verbracht haben. In den Nächten zuvor hatte er mich immer wieder gefragt, ob ich mit ihm schlafen möchte. Ich habe ihm jedes Mal geantwortet, dass ich das nur mit Kondom möchte. An diesem einen Morgen sind wir dann wieder intim gewesen und plötzlich ist er in mich eingedrungen. Ohne mich zu fragen, ob ich das möchte, und ohne sich ein Kondom überzuziehen. Ich war so überrascht, dass ich gar nicht wusste was ich tun soll. Es ging so schnell, dass es schon vorbei war bis ich meine Stimme wieder gefunden habe. Ich habe gesagt, dass ich das nicht in Ordnung fand. Seine Antwort war, dass er ja nicht in mir gekommen sei. Ich sagte, dass das keine zuverlässige Verhütungsmethode ist und nicht vor Krankheiten schützt. Darauf hin sagte er nur er habe nichts. Testen hat er sich in der Vergangenheit aber auch nicht lassen. Erst 1,5 Jahre später, als ich mit einem guten Freund über die Situation gesprochen habe, habe ich von ihm erfahren, dass das ein sexueller Übergriff war. Es war mir peinlich, dass mir das bis dahin nicht bewusst war und es mir dann von einem Mann erklärt wurde. Heute ist es mir nicht mehr peinlich. Heute bin ich wütend.

janne

SH – 16.01.2025

Ich war 16 als ich mein Praktikum in einer Bootsbau-Firma machte. Der Besitzer war ein guter Bekannter, mit dem ich zuvor 6 Jahre gemeinsam Zeit in einem Ruderverein verbrachte. Innerhalb des Vereinsrahmens lachten wir viel, machten gemeinsame Ausflüge, erlebten Abenteuer. Ich habe ihm vertraut. Nach meinem zweiwöchigen Praktikum bot er mir einen Mini-Job neben der Schule an, den ich dankend annahm. Nach ein paar Monaten, in denen ich regelmäßig half Boote zu bauen, fragte er mich, ob ich Lust hätte, eine neue Aufgabe innerhalb der Firma zu übernehmen. Ich bejahte. Bei dieser Aufgabe handelte es sich um das Lackieren der Boote. Dazu gehöre, laut seiner Aussage, das gründliche Reinigen nach der Arbeit, schließlich arbeite man mit Giftstoffen, die, im Falle von Kontakt mit der Haut, einige Risiken mit sich bringen. Er fragte mich, ob es im Notfall okay sei, wenn

Alexandra Teil 2

BW – 16.01.2025

…und er plötzlich grinsend sagte „und dann hab ich dir nen Braten in die Röhre geschoben!“
Und ich ihn fragte was er damit meinte?
Er antwortete noch immer grinsend dass er das Kondom während unseres GV abgestriffen hat ohne dass ich was davon mitbekommen habe.
Das alles ist jetzt 22 Jahre her und dich kommt es mir wie gestern vor.
Ich war nämlich so schockiert und voller Scham behaftet dass ich 15 Jahre lang mit niemandem darüber gesprochen habe. Es gab keinen für mich existierenden Begriff dafür.
Erst später durchs Internet kam ich darauf dass dieses Sexualverbrechen „Stealthing“ heißt bei dem die sexuelle Autonomie eines Sexualparrtners missbraucht wird. Stealthing ist auch kein Kavaliersdelikt sondern eine echte Straftat. Erst dann traute ich mich mit einem Anwalt zu sprechen, nur leider war mein Fall rechtlich verjährt.
Ich habe oft überlegt wie ich damit umgehen und an die Öffentlichkeit gehen kann. Denn dieser Missbrauch den kaum jemand kennt darf noch viel transparenter werden. Danke für diese Chance!

Alexandra Teil 1

BW – 16.01.2025

Ich war 18, als ich dem Typen nach einer Party in meiner Wohnung das Bettzeug ins Wohnzimmer brachte damit er dort schlafen konnte. Nachdem ich mich im Bad fertig machte und in mein Schlafzimmer ging, lag er schon in meinem Bett und alles was ich dachte war „Oh neee bitte nicht wieder so eine Situation in der ich mich jetzt entscheiden muss ob ich für meine Grenze einstehe und riskiere dass ich hier eventuell gleich wieder beschimpft werde, wie es schon hundertmal in anderen Situationen davor war. Ich war müde und wollte meine Ruhe, also hab ich gehofft einfach schlafen zu können. Natürlich wollte er nicht einfach schlafen sondern mehr und obwohl ich zögerte habe ich mich überreden lassen mit ihm zu schlafen. Ich bin ein Kind aus der Generation „Reiß dich zusammen , so schlimm ist das doch nicht“ .Zuvor bin ich noch aufgestanden um das Kondom zu holen welches er auch überzog und wir dann Sex hatten.

6 Wochen später stellte ich fest dass ich schwanger war.
Mit dem Typ hatte ich kaum Kontakt denn er warf mir alle möglichen Dinge vor und wollte sich an der SS nicht beteiligen. Für mich war klar dass nur er der Vater sein konnte, allerdings nicht wie es dazu hat kommen können.

Ich habe mein Baby, meinen ersten Sohn damals, allein im Krankenhaus zur Welt gebracht und daraufhin hat der Erzeuger auch etwas Kontakt mit seinem Sohn gewollt. Ich weiß noch genau als wäre es gestern gewesen dass wir vor einer Pizza im Wohnzimmer saßen und wir über den damaligen Abend sprachen und er

Hanka

Germany – 16.01.2025

Ich war vielleicht 12 Jahre als und habe mir an einem kleinen Kiosk hier im Ort die Postkarten angeschaut, als ich plötzlich merkte, dass der alte Mann neben mir seine Hand zwischen die Beine geschoben hat. Ich war so erstarrt, dass ich nichts sagen konnte und einfach nur ins nächste Geschäft bin, um irgendwie aus der Situation raus zu kommen.
Es mögen nur ein paar Sekunden gewesen sein, doch mich hat dieser Vorfall Jahrzehnte lang unbewusst so in meiner Beziehung zu Männern beeinträchtigt, dass ich erst mit 38 Jahren meine erste richtige Partnerschaft mit einem Mann zulassen konnte. Vorher hab ich immer sofort dicht gemacht, wenn mir jemand näher kommen wollte. Mein jetziger Mann hat mir sehr geholfen, das zu überwinden, indem er mir das Gefühl gab, ihm vertrauen zu können und dass ich das Tempo selber bestimmen kann, er warten kann und mir die Kontrolle überlässt. Das ich das mit seiner Hilfe irgendwie selbst therapiert habe, war harte emotionale Arbeit und hat mich viele Tränen beim Wiederdurchleben gekostet. Heute leben wir seit 10 Jahren glücklich miteinander.
Aber wenn ich darüber nachdenke, was diese paar Sekunden (!) für Folgen haben können … wie grausam ist es für alle anderen Frauen, denen soviel Schlimmeres passiert ist?!?

Corinna

location not specified – 16.01.2025

Ich war 19 und lebte seit einem Jahr alleine in einer Großstadt und habe einen Mann kennengelernt. Irgendwann waren wir gemeinsam feiern und ich war betrunken. Unter dem Vorwand, mich sicher nach Hause zu bringen, hat er meine Hilflosigkeit ausgenutzt. Ich bekam nur schemenhaft was davon mit und bin immer wieder eingeschlafen. Am nächsten Morgen war er weg. Auf Nachrichten von mir, wo ich ihn direkt fragte, ob das passiert ist was ich denke, reagierte er nicht. Einige Wochen später sah ich ihn zufällig in einem Club. Er grinste nur hämisch rüber und zeigte mir den Mittelfinger. Ich brach mitten auf der Tanzfläche in Tränen zusammen. Wie konnte ich nur so naiv sein? Heute bin ich fast 40 und weiß, dass nicht ich und mein Glaube an das Gute Schuld waren. Dass er mir das nimmt,was mich ausmacht,habe ich nicht zugelassen.

Anna

Berlin – 16.01.2025

Ich hatte eine Affäre mit einem deutlich älteren Mann über ein halbes Jahr. Er war 35, ich 22. Er hat mir zu verstehen gegeben, dass er Analsex mit mir möchte, was ich ablehnte. Einen Plugg beim Sex zu tragen hingegen, empfand ich als angenehm, alles weitere wollte ich nicht. Trotzdem hat er mich beim Sex immer wieder dort berührt, mich gedrängt und versucht zu überreden, ich solle es wenigstens einmal ausprobieren. Das hätte mir als Redflag reichen sollen, aber ich habe ihn innerlich in Schutz genommen. Eines Abends lag ich nackt auf dem Bauch auf dem Bett. Er legte sich zu mir und fing an an mir rumzufummeln. Ich nahm an er wolle „normalen Sex“. Wortlos präparierte er sich mit Gleitgel legte sich auf mich und führte seinen Penis anal ein. Es war soo schmerzhaft. Ich war wie gelähmt, mein Herz raste und es war als wenn ich mich nicht bewegen konnte. Ich ließ es über mich ergehen. Er sagte nichts danach. Ein paar Stunden später meinte er dazu: ich dachte ich muss dich einfach so überzeugen, wenn du dich schon nicht überreden lässt.

Ich habe jahrelang nicht verstanden, warum ich es nicht geschafft habe mich zu wehren. Wie in einer Schockstarre. Ich schämte mich so sehr dafür. Auch der Grund warum ich mir ganz lange selbst die Schuld daran gegeben habe, was da passiert ist.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ok, ich hab noch eine: nach der Trennung der 4jährigen Beziehung war ich einfach nur froh, den Typen los zusein. Ich nahm an etlichen Tanzworkshops teil und hatte immer mehr das Gefühl stärker und ich selbst zu werden. Auf einem Workshop, lernte ich einen Typen kennen, der in dem Dorf, wo das Tanzen stattfand wohnte. Er gehörte zur Community. Wir fingen eine heiße Affäre an. Ich habe mich in ihn verliebt und ihn öfter besucht. Eines Abends, als ich bei ihm ankam, hatte er im Schlafzimmer lauter lebensgroße Fotos seiner Exfreundin aufgestellt! Ich war wir paralysiert und dachte, dass ist echt creepy. Da ich so verliebt in ihn war und so froh war, endlich mal wieder Sex zu haben, hatte ich auch in dieser Nacht Sex mit ihm. Er hat die ganze Zeit diese Fotos angestarrt und mich dann auch noch mit ihrem Namen angesprochen. Als ich ihm am Tag darauf sagte, dass ich mich in ihn verliebt habe, sagte er, er sei noch nicht über seine Exfreundin hinweg (obviously!) und ich würde angeblich meinen Vater auf ihn provozieren und mein inneres Kind wäre in mir zu stark präsent… Er könne mir nicht geben, was ich seiner Meinung nach bräuchte!!! Kurz darauf habe ich meine große Liebe gefunden. Eine Frau und wir sind jetzt 12 Jahre zusammen! Love IS possible!

Anna

BERLIN – 16.01.2025

Ich war 17 und mit Partykumpels auf einem Open Air. Ich hatte mich mit dem Alkohol verschätzt, habe mich übergeben und konnte nicht mal mehr geradeaus laufen. Ich hätte den Weg fast 2h mit der Bahn nachts niemals alleine geschafft. Ein Bekannter, der sich sonst schon oft an mich Ran geschmissen hatte(21-22) bot an ich könne bei ihm schlafen. Sie trugen mich in seine Wohnung und legten mich ins Bett wo ich meinen Rausch ausschlafen sollte. Als die anderen Weg waren, schob er meine Hose und Unterhose beiseite, steckte erst seine Finger in mich und hatte dann Sex mit mir. Ich war immer noch so alkoholisiert, dass ich kaum wach war oder mich koordinieren konnte. Am nächsten Morgen tat er so, als wäre nie etwas gewesen und ich redete mir ein, dass ich selber Schuld war, weil ich nichts gesagt habe. Erst 10 Jahre später konnte ich mir eingestehen, dass es eine Vergewaltigung war.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich war Anfang dreißig, Single, Mutter einer Dreijährigen. Eine Freundin erzählte von ihren positiven Erlebnissen mit einem dating Portal. Ich dachte, dass ich eh nicht wirklich mehr einen Mann abbekommen würde- wer will schon eine alleinerziehende Mutter. Also probierte ich es aus. Ich habe interessante Männer kennengelernt… Mal mit und ohne intimen Kontakt, aber nichts auf Dauer. Einer allerdings blieb hartnäckig. Er wohne sehr weit weg und hat mir sehr geschmeichelt. Ich war einfach nur froh, dass ein Typ wirklich echtes Interesse an einer festen Beziehung mit mir hatte. Also ließ ich mich darauf ein. Nach einer Weile sagte er während des Sex zu mir, dass es ihn total anturnen würde, die Frauen mit denen er schliefe während dessen zu beschimpfen… ob das ok für mich wäre. Ich war so perplex, dass ich zustimmte – ich hab es irgendwie einfach weggehört. Oft wenn wir nun im Bett waren hat er mich als Schlampe, Hure, Flittchen, alles mögliche geschimpft – die Beziehung ging 4(!) Jahre! Am Ende sagte ich zu ihm, wenn er noch einmal so was zu mir sagen würde, würde ich ihm den Schwanz abschneiden. Er war empört, ich hätte das doch anscheinend toll gefunden, sonst hätte ich es doch nicht so lange mitgemacht. Ich hatte in der Zeit eine Therapie angefangen und therapeutisches Tanzen für mich entdeckt und habe mich getrennt.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Während der Schulzeit war ich eines Abends auf einer Party mit dem beliebtesten Jungen der Klasse. Ich war in einer sechser Mädelsgruppe und eine davon hatte sich gerade von ihm getrennt. Bei mir hatte sich äußerlich viel in kurzer Zeit getan und ich wurde angeschaut und angesprochen, so auch von ihm. Ich bin auf die Feier und hatte einen Drink nach dem nächsten, mein Glas war nie leer. Ich war so betrunken, dass ich es nicht mehr nach Hause schaffen würde. Er nahm mich und einen Kumpel mit zu sich. In seinem Bett haben wir dann rumgemacht bzw ging bei mir nichts mehr, er hat eher an mir rumgemacht. Dann steht auf einmal der Kumpel im Raum und meinte, auf den Rauswurf des anderen, dass er ihn doch einfach zugucken lassen soll, er würde nie so eine Gelegenheit haben. Leider weiß ich nicht mehr, ob er blieb oder nicht. Ich weiß nur das er dann weitermachte, bis er feststellte, dass ich meine Tage hatte. Am nächsten Tag bin ich geflüchtet und hab mich so widerlich gefühlt. Wollten mit meinen Freundinnen reden, wurde allerdings verstoßen, weil ich etwas mit einem gehabt hatte, wobei meine Freundin ja vorher mit ihm was hatte. Ich solle mich nicht so haben und nicht immer so tun als sei ich das Opfer. Das Wort „Opfer“, wie meine Freundin, dass du mir sagte, dass tut heute noch weh. Danach ging es mit mir steil bergab.

anonymous

Berlin – 16.01.2025

Das ist jetzt hier schon mein vierter Eintrag und ich bin total schockiert. Wenn ich die Einträge der anderen Opfer lese, dann wird mir erst klar, dass das was ich erlebt habe, nicht in Ordnung war. Irgendwie wird man so groß und schleppt das Alles mit sich rum. Ich war drei Monate in einer „wir sind nur Freunde“ Sache. Ich war ziemlich verliebt. Er war zehn Jahre älter und Erzieher. Wir hatten jeden Tag mehrfach GV, alles was er wollte, habe ich gemacht. Das fühlt sich selbst jetzt noch richtig eklig an, daran zu denken und natürlich gebe ich mir die Schuld. Er hat meine Verliebtheit ausgenutzt bis er eine neue Wohnung gefunden hatte und dann auch eine neue Freundin. Ich bin völlig leer zurückgeblieben. Er wollte mich als Freundin nicht verlieren. Ich habe nie wieder mit ihm geredet.

anonymous

Berlin – 16.01.2025

Ich war gerade frisch getrennt und hatte mich bei ein paar Apps angemeldet. Bei einem Treffen gingen wir spazieren und setzten uns auf eine Bank. Er fing an unter mein Kleid zu fassen und wollte mehr. Da liefen Leute lang. Ich war total perplex. Küssen war nicht erlaubt, aber er fingerte in mir rum. Ich stand total neben mir, schäme mich unglaublich nicht irgendetwas unternommen zu haben. Er wollte dann noch zu mir. Ich bin einfach losgelaufen und er hat aabgelassen.

Nadine

location not specified – 16.01.2025

Ich war 19 und mit Freundinnen in einem Club feiern.
Ein mind 10 Jahre älterer Mann sprach mich an und wir verabredeten und für ein Date zu einem anderen Zeit bei ihm.
Wir verstanden uns gut und er sprach von Reisen, viel Zeit zu Zeit und davon wie toll ich sei.
Nach für mich zu viel Alkohol ging es dann ins Bett und wir hatten Sex. An viel kann ich mich nicht mehr erinnern,nur daran, dass ich dann ungefragt seinen Penis in meinem Hintern spürte. Am nächsten Morgen als ich gefahren war schrieb er mir eine Nachricht,dass er dann doch jetzt erst mal keine Zeit für weitere Treffer hätte.

anonymous

S-Bahn Berlin Warschauer Straße – 16.01.2025

Ich muss so 15/16 gewesen sein. Hatte das erste Mal einen rosanen, knielangen Rock zur Schule an. Auf dem Weg zur Schule saß ich in einem Vierersitz, eine Person mir gegenüber und zwei Männer jeweils an der Seite. Die zwei Männer haben sich laut unterhalten und mich beobachtet. Ich hatte Kopfhörer drin und wurde nervös. Die Bahn war sehr voll. Die Männer haben sich über irgendwas aufgegeilt, dann hat der eine meinen Rock hochgeschoben und meinen Schenkel angefasst. Kein Mensch hat etwas gesagt, dabei war die Bahn voll und deren Verhalten sehr auffällig. Ich hab die Hand weggenommen und wurde als prüde bezeichnet. Mehr weiß ich nicht mehr…

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Als ich 15 war habe ich mir auf einem Stadtfest mit einem Typen geknutscht. Als ich zum pinkeln in ein dunkles Gebüsch gegangen bin, kam er mir hinterher, drückte mich gegen die Wand, küsste mich und penetrierte mich dabei mit der Hand. Ich habe versucht ihn wegzuschieben und meinen Kopf wegzudrehen. Er hat weiter gemacht, bis ich es geschafft habe, ihn wegzuschubsen. Ich bin weggelaufen und habe niemandem davon erzählt, weil ich dachte, dass ich selbst schuld bin, weil ich ja mit ihm geknutscht habe. Das war mein allererstes Mal, dass ich jemanden geküsst habe.

anonymous

Berlin-Adlershof – 16.01.2025

During my internship, I was 20, I got the chance to get an introduction How to use a really complicated instrument for element analysing. He finished his teaching on the instrument and looked over and Said „So now you can play with it or with me if you want.“ I was in total shock laughing at him and he left the room quite confused.

Ich

Potsdam – 16.01.2025

Ich habe ein schülerpraktikum bei einem großen Unternehmen das TV Inhalte produziert gemacht. Ich war 13. Der Darsteller, bei dessen Namen mir heute noch schlecht wird, mehr als doppelt so alt wie ich. Ich habe in der Requisite gearbeitet und ihn jeden Tag gesehen. Er kam immer häufiger von seiner Garderobe zu mir nach hinten in die Requisite und suchte Kontakt, machte mir Komplimente…das schmeichelte mir natürlich sehr, da ich bis dato selbst großer Fan der Serie war, bei der ich nun mein Praktikum machen durfte. Was für ein „Glück“. Er hat mich immer wieder völlig selbstverständlich angefasst, sogar geküsst und im Schritt berührt. Ein Mal rief er mich zu sich in die Garderobe, weil es wohl ein Problem gäbe. Tja. Es gab keines. Er bedrängte mich, griff mir in die Hose und küsste mich sehr aggressiv. Ich wollte nichts davon, dachte aber, dass ich mich ja echt geschmeichelt fühlen kann, wenn so einer was von mir will. Er hat die Situation schamlos ausgenutzt.
Ich habe nie etwas darüber erzählt. Bis heute.
Ich bin jetzt eine Sirene. Ich bin laut. Es war nicht meine Schuld…da ich das aber dachte und es meine erste sexuelle Erfahrung war, war es die erste von vielen vielen vielen weiteren.
Ich werde alle erzählen.
Ich stehe jetzt auf! Für mich, für euch. Für alle die es nicht können!

MC

Stuttgart – 16.01.2025

Ich war 11 oder 12 und alleine im Zug unterwegs, ein Mann der locker im Rentenalter war machte obszöne Gesten mit dem Mund zu mir. Ich schaute weg, ich schaute zu Erwachsenen, nach Hilfe. Keiner sagte was, aber jeder sah es. Ich hatte so Angst was zu sagen oder auch nur aufzustehen. Dass war aber nicht das erste Mal dass ich sexuell belästigt wurde.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Mein jüngerer Halbbruder hat mich mehrfach sexuell missbraucht. Es war damals total normal, dass wir zusammen in einem Bett schlafen wenn ich zu Besuch war, wir waren ja Geschwister. Als er älter wurde hat er irgendwann angefangen mich Nachts anzufassen, Fotos zu machen, mit Fingern und auch seinem Penis in mich einzudringen. Mal habe ich geschlafen und bin davon aufgewacht, oder ich habe von Anfang an so getan als würde ich schlafen weil ich einfach nicht verstehen konnte was gerade abgeht. Es ist mehrfach passiert und ich habe ewig gebraucht zu realisieren, was mir passiert ist. Selbst, als ich meine Tage nicht bekommen habe und Rotz und Wasser heulend dachte ich sei von ihm Schwanger habe ich unterbewusst versucht sein Handeln zu rechtfertigen oder erklären oder mich selbst verantwortlich zu machen. Das Erinnern und sich Eingestehen hat dann auch Kontaktabbruch mit der Familie und Monate harter Panikatacken und Flashbacks bedeutet.

Nele

Hamburg, Germany – 16.01.2025

Als ich etwa 24 war und im Rahmen meiner Ausbildung das Lager des Ausbildungsbetriebs in Osnabrück besuchte, freundete ich mich mit einem Kollegen dort sehr gut an. Als er für die Arbeit nach Hamburg kam, küssten wir uns eines abends das erste Mal und es kam auch zu einvernehmlichen Körperlichkeiten. In den darauf folgenden Monaten brach er immer wieder sehr abrupt den Kontakt zu mir ab, sobald ich äußerte, dass ich noch nicht bereit für eine neue Beziehung bin. Ich verstand, dass er sich deshalb distanzierte, empfand es jedoch als sehr verwirrend und manipulativ, dass er sich nach jedem Kontaktabbruch wieder meldete und mich mit Druck in eine Beziehung drängen wollte. Irgendwann kam er früh morgens spontan zu mir und ich ließ ihn rein, obwohl es sich verkehrt anfühlte. Ich versuchte, den Körperkontakt so gering wie möglich zu halten und ihn schnell wieder loszuwerden, hatte aber auch ein schlechtes Gewissen, da er ja extra für mich nach Hamburg gekommen war (daran erinnerte er mich auch immer wieder). Schließlich bat er mich, „doch wenigstens“ Oralsex an ihm zu performen, worauf ich mehrfach erwiderte, dass ich das jetzt nicht kann/möchte. Er ließ nicht locker, positionierte/drückte mich neben das Bett, während er auf der Bettkante saß. Immer wieder sagte ich nein, doch er zog seine Hose runter und ließ nicht locker, bis ich es tat, um ihn endlich loszuwerden. Direkt im Anschluss fuhr er und ließ mich mit der Scham und dem Ekel allein. Er leugnet das Geschehene bis heute.

Freya

location not specified – 16.01.2025

Ich war evtl 17 oder 18.. nachts unterwegs in einer Disco in der großen Stadt.. Meine damalige Freundin ging ohne mich und da ich auf dem Land wohnte kam ich so auch nicht mehr heim. Zum „glück“ traf ich einen Schulfreund meiner Schwester, er wollte mich heimfahren. Zuhause angekommen schloss er das Auto von innen ab, öffnete seine Hose und sagte, dass ich jetzt wo er mich schon heim gebracht hat auch was für ihn tun muss… ich war so unerfahren.. und ein „Nein“habe ich nicht gelernt.. ich hatte angst und habe mich bedroht und gezwungen gefühlt.. also tat ich es mit dem Mund. Noch nie hatte ich Sex vorher.. ich war froh aus diesem Auto raus zu sein…
Ich erzähle es meiner älteren Schwester.. in der Hoffnung auf Hilfe..da kam nichts.. Sie war weiter mit diesem Jungen unterwegs.. es war nicht nur der Missbrauch. Es war auch diese Sprachlosigkeit.. wir Frauen wurden klein gehalten.. wie stehen jetzt zum glück auf, ich lasse mir nichts mehr gefallen.. noch heute bin ich über all diese kleinen und großen Geschichten in meinem Leben noch nicht hinweg.. ich erzähle mehr.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich war Anfang 30 als ich an einem dreitägigen Seminar teilnahm. Es ging um Persönlichkeitsentwicklung und es waren alles Menschen, die ich nicht kannte – ein bunter Mix aus unterschiedlichen Berufen und Altersgruppen – wobei ich eine der jüngsten (Frauen) war. Eine Aufgabe (ich glaube schon am ersten Tag) war es, sich etwas zu trauen, was man sich normalerweise nicht trauen würde (singen auf dem Marktplatz, eine Rede halten o.Ä.).
Ein Herzchirurg, 20 Jahre älter als ich, nahm diese Aufgabe zum Anlass abends gegen 22 Uhr (alle waren schon seit längerem auf ihren Zimmern, es gab Alkoholverbot, keine Fernseher etc) an meiner Zimmertür zu klopfen. Ich habe irritiert (und schon im Schlafanzug) die Tür geöffnet, als er meinte, dass das hier jetzt seine „Mutprobe“ sei und ob ich mit ihm schlafen wollen würde (das er verheiratet war, war scheinbar Teil der Mutprobe für ihn). Ich verneinte dies freundlich aber bestimmt und wollte die Tür schließen, als er seinen Fuß dazwischen stellte und mich versuchte zu küssen und etwas faselte von „so schnell lasse ich mich nicht abbringen“. Ich kann kaum in Worte fassen, was in diesem Moment in mir abgegangen ist, ich war sofort panisch und Gott sei Dank wütend. Habe ihn scharf angefahren, dass er sich verpissen soll, was er zum Glück auch tat.
Am nächsten Tag tat er so, als wäre nichts passiert. Er wurde nicht dafür in die Schranken gewiesen, obwohl ich den Vorfall gemeldet hatte – er war ein Bekannter des Seminarleiters.

J

location not specified – 16.01.2025

Als ich 14 war hatte ich ältere Freund*innen, oder zumindest dachte ich wir seien befreundet. Bei einer Party gab es Trinkspiele und auch was zum Rauchen. Ich fühlte mich cool für mein Alter. Meinen ersten Kuss hatte ich dann bei dieser Party inmitten von jungen Männern mit meiner besten Freundin. Doch was darauf folgte war die schlimmste Nacht meines Lebens. In der Nacht, als ich auf der Couch schlief, wurde ich von einer Hand aufgeweckt, die mich in meinem Intimbereich anfasste und in mir eingedrungen ist. Ich konnte nichts tun, ich war zu angetrunken und ließ es über mich ergehen. Ich weiß bis heute nicht, wer das war. Das war meine erste sexuelle Erfahrung. Erst mit Anfang 20 lernte ich was sexuelle Selbstbestimmung heißt und dass ich damals sexuell missbraucht wurde.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich hatte während der Pubertät eine schwere Phase und bin in Partys und Drogen abgerutscht. So veranstaltete ich oftmals Partys bei mir und war auch sonst oft bei anderen „Bekannten“ feiern. Mir war alles Egal.
Ich war 16 – Er 28. Ich kannte ihn über meinen damaligen Drogen „Freundeskreis“. Er war nur mit Minderjährigen „befreundet“. Und als ich mal wieder eine Party veranstaltete bekam er es mit und lud sich selbst ein. Als er ankam war ich schon gut betrunken und bekifft. Ich weiß, dass ich nicht mal 5 Worte mit ihm austauschte, da bot er mir ein Teil an. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nie Ecstasy genommen und auch keine Ahnung was es genau mit mir machen würde, aber sagte Ja zu der Pille die er mir aus einem großen Ziplock voll rausgesucht hatte. Danach sind alles nur noch fetzen von Erzählungen von Freunden. Ich hab wohl in zwei verschiedene Richtungen geschielt und konnte nicht mehr eigenständig Treppen laufen.
Am nächsten Tag fand ich ein benutztes Kondom in meinem Zimmer und meine Errinerung reicht, dass es von ihm war als er die Situation vollkommen ausgenutzt hat.

Emily

Germany – 16.01.2025

Ich war Anfang 20 und zu Besuch bei meinen Kumpels aus Jugendzeiten. Ich hatte zu der Zeit einen Partner und meine Tage. Einer von ihnen hat sogar am Anfang des Abends mit seiner Partnerin telefoniert und ich sollte ganz leise sein damit sie nicht merkt, dass eine Frau da ist. Wir haben getrunken, geraucht, Musik gehört. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an Küsse, Hände, heißen Atem. Ich weiß nicht mehr was passiert ist. Ich weiß nur noch dass ich aufs Sofa geblutet hatte, mein Period Cup nicht mehr da war und ich mich schrecklich gefühlt habe. Zwei meiner Kumpels waren noch in ihren Zimmern aber „er“ war schon weg. Ich habe ihn seit dem nicht mehr gesehen. Aber mir wird immer schlecht wenn ich an ihn denke. Ich fühle mich benutzt und schmutzig. Dieses Jahr wird er heiraten.

anonymous

location not specified – 16.01.2025

Ich war 16 – Er 32. Ich kannte ihn über irgendein online portal und empfand es als witzig, dass er sich treffen wollte. Warum nicht? Ein gratis Kaffee ist doch immer gut! Also tranken wir Kaffee und hatten belangenlose Gespräche – nichts besonderes tatsächlich. Sporadisch schrieben wir weiter und ich beauftrage ihn einmal den Fahrer für eine Gruppe von Freunden zu machen, was er auch tat. Doch dann an einen Wochenende, an dem ich feiern war wie jedes Wochenende, schrieb er mir auf einmal er wäre auch in der Stadt und ich soll doch bei ihm mitfahren. Mein Heimweg ist dich auch so lang. Ich weiß nicht mehr wie freiwillig ich mich letztlich entschieden habe mitzufahren und wie sehr er darauf beharrt hat, aber ich war auch sehr betrunken. Er nutzte die Situation natürlich vollkommen aus und wurde auf der Heimfahrt immer langsamer – bis er stehen blieb und meinte ich soll ihm einen runterholen damit er weiterfährt. Ich wusste ich würde Ärger zuhause bekommen wenn ich nicht pünktlich da war – das versuchte ich als Argument zu nutzen und er fuhr auch wirklich kurz weiter, bevor er es nochmal versuchte. Ich weiß nicht mehr wie es weiterging, ich weiß nir noch dass er anstatt zu mir zu fahren auf einen Autobahnrastplatz abbog und ich panische Angst bekam. Sobald das Auto stand bin ich rausgetaumelt auf die Straße zu doch er hat mich letztlich gefunden und gepackt, zum Glück schockiert genug von meiner Angst dass er mich dann nur noch schweigend nach Hause gefahren hat.

anonymous

Germany – 16.01.2025

I was 14, my (then) dance instructor SAID he was 18. He manipulated me into thinking, that all of my friends had already had their first time and that I’d be left out if I wouldn’t do it. So he took me to the forest, into the bushes and did it right there. After he was finished I was bleeding, it hurt. He said he had to leave for work and left me standing, bleeding in the rain. I didn’t know what to think. After that I lost respect for my body.

I found out that he was not 18y/o, but 24.

Years later we passed by each other in the city and he told me that I could never forget him, that he’d be forever stuck in my head.

H

location not specified – 16.01.2025

Ich war mit nem Typ zusammen, ich wusste dass es dumm war wieder innerhalb einer gemeinsamen Klasse eine Beziehung einzugehen. Aber ich habe das Dopamin gesehen und es mir genommen. Die ersten drei Monate war alles vollkommen in Ordnung, oder ich war geblendet vom Love-Bombing. Wie man’s halt nimmt. Irgendwann mal haben wir angefangen uns viel zu streiten, es ist immer häufiger vorgekommen dass er mich in diesen Situationen verletzt hat. Emotional und körperlich. Ich durfte mir beispielsweise anhören dass ich meine Vergewaltigung verdient hätte die in der Beziehung davor stattgefunden hatte. Wir haben viel zusammen getrunken nach solchen Streitsituationen, weil wir beide ein Konsum Problem hatten. Wenn ich betrunken war hatte ich meistens keine Lust auf Sex. Habe mich dann dazu überreden lassen weil ich wusste dass das Nein sowieso nichts bringt. Aktiv erinnern tue ich mich spezifisch an einmal. Er hielt mich fest ich war zu schwach mich loszureißen und er sagte ,,nur kurz,,. Ich hatte nicht wirklich die Kraft mich dagegen zu wehren. Es tat weh wie viele andere male.

anonymous

location not specified – 15.01.2025

Ich war 17, mein damaliger Freund 21. Ich hatte bis auf Küssen keine intimen Erfahrungen zu der Zeit, weil ich mich noch nicht bereit fühlte. Eines Abends war ich bei ihm. Er bot mir ein Glas Wein an und war sehr erpicht darauf, dass ich zügig austrank, was mir erst im Nachhinein auffiel. Und ab da weiß ich nichts mehr, gar nichts…wie in einer tiefen Narkose. Als ich aufwachte, stand er frischgeduscht vor mir, warf mir meine Unterwäsche zu und sagte:“ Nur damit du’s weißt, Du bist jetzt keine Jungfrau mehr.“ Als ich zu Hause war, hab ich stundenlang heiß geduscht. Meine Schwester merkte, dass etwas nicht stimmte. Als ich es ihr erzählte, weinten wir beide. Ich redete es mir fast 2 Jahrzehnte ein, dass es vielleicht besser war, dass ich nix vom 1. Mal mitbekommen habe,zwecks evtl. Schmerzen und Co. Jahrelang hab ich mich geschämt. In einer Therapie habe ich es erst aufarbeiten können, dass es tatsächlich Missbrauch war und ich keine Verantwortung dafür trug.

Sandra

location not specified – 15.01.2025

Ich war 15. Der 1. Urlaub mit meinen Eltern. Mein größter Wunsch von mir war schon immer Jetski zu fahren. Also buchten meine Eltern mir eine Fahrt. Der Jetskifahrer (ein ca 45 Mann) saß hinten, ich vorne. Er fuhr mit mir raus aufs Meer. Plötzlich stoppte er und fing an mich am Hals zu küssen und hatte seine Finger überall. Ich war hilflos ausgeliefert. Mir war das so peinlich dass ich niemanden etwas davon erzählt habe.

anonymous

location not specified – 14.01.2025

Ich war mit Freunden unterwegs, wir haben getrunken und gefeiert. Ein Freund von mir und ich mussten später in die selbe Richtung. Er war sehr betrunken und wir haben uns noch auf eine Bank gesetzt und geredet. So wie immer eigentlich. Nur war dieses mal anders. Er hat immer wieder seinen Arm um mich gelegt, versucht mich zu küssen. In dem Moment fand ich es nicht schlimm, hab ihn weggeschoben und gesagt, dass wir nur Freunde sind und er betrunken sei. Er war sehr betrunken und ich war unsicher ob er den Weg nach Hause finden würde. Der Weg war lang und wär ich mitgegangen hätte ich später alleine zurück durch einen Dunkeln Park gemusst. Also hab ich angeboten, dass er bei mir übernachten kann. Freundschaftlich. Wie immer. Ich habe mehrfach betont, dass nichts passieren wird. Wir haben uns dann ins Bett gelegt und ich hab das Licht ausgemacht, um zu schlafen. Ich drehte mich zur Seite und merkte nur wie er immer näher kam. Er hat mich wieder in den Arm genommen und angefangen mich zu berühren. Ich habe seine Hand weggestoßen und gesagt, dass er einfach schlafen soll. Er hat es immer wieder versucht. Hat sich an mich gedrückt und mich angepackt. Ich hatte Angst. Angst, dass er weiter machen würde, sich mir aufzwingen würde. Ich habe immer wieder abgeblockt, mich soweit es ging weggelegt. Ich habe die Bettseite gewechselt, nachdem er halb auf mir endlich eingeschlafen war. Ich habe nachts noch geweint. Ich habe lange gebraucht, zu verstehen, dass ich nicht schuld bin.

anonymous

location not specified – 14.01.2025

Beim Spazieren mit einem Date, zeigte ich ihm meine Lieblingsgasse in der Stadt. Dort angekommen, drückte er mich an die Wand und grabschte meine Brüste an. Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht will. Er lachte nur. Jetzt mag ich die Gasse nicht mehr.

anonymous

location not specified – 14.01.2025

Ich habe eine Zeit lang mit einem Typen auf Tinder geschrieben und er wollte sich gerne mit mir treffen. Ich hatte mir den Fuß verstaucht, daher ging das länger nicht, weswegen er vorschlug, er könnte mich zuhause besuchen. Ich wohnte noch bei meinen Eltern. Es war Alles furchtbar unangenehm, der hat erstmal bei uns Geschissen und dann haben wir mit meinen Eltern Kaffee getrunken wo er die ganze Zeit über sich gejappt hat. Sorry für das Detail, aber wtf ist das für ein Date?! Irgendwann hat er gefragt, ob es einen ruhigeren Ort gäbe, ohne meine Eltern. Wir sind in den Garten gelaufen, er wollte mich küssen und ich hatte solche Schuldgefühle, dass er extra hergekommen ist, dass ich es mitgemacht habe. Er wurde immer extremer, hat mich an die Kehle und am Körper angepackt. Ich wies ihn zurück, meinte er geht jetzt besser, er schnauzte mich an, dass er den weiten Weg hergekommen ist… Ich hatte tatsächlich blaue Flecken von seinen Griffen. Ich weiß noch, dass ich in dem Moment den Glauben an das männliche Geschlecht und Dating verloren habe. Ich kannte meine eigenen Grenzen nicht.

lisa

spain – 14.01.2025

i was 21 and had a good wild night life rythm. One night we where all of us, big group of people from different nationalities, on a beach for party. I drunk a lot, too much like was my habit always because I grew up with this identity, big strong girl who can bit up guy in drinking… i went to take a piss and he came with me. we had flirted before yes, I always flirted with everyone because that was my way of feeling safe and accepted. After pee we met again, he kissed me, i was drunk and i was laughing, „no please let me I’m so drunk“, then he insisted, „nooo“ I say with a soft week voice because I’m used to exist through giving people what they want so they don’t hate me like I do. On the stairs to come out of the parking spot where we are he crawls on my back and I say again „no leave me alone!“, he open his pants and makes his way inside me „please not from behind!“ and that’s it, I have a dick in my ass. Don’t know how long it takes, probably not much. Remember him leaving toward the party and me sitting on the stairs… „what just did happened? crying. Fuck, I’m emo drunk again, stop crying you’re not a baby girl!! Got dress again and went on to party, as nothing happened. Actually nothing happened 🙂 13 years afters I learnt that this is called: RAPE. And a long story of aknowledgement started….

Sarah

Wien – 13.01.2025

Mein Expartner wollte oft 6 ohne dass ich wollte, aber einmal forderte er es massiv ein. Wir waren im Urlaub bei Freunden in ihrer Gästewohnung. Um ehrlich zu sein, hab ich verdrängt was wirklich war, aber er hat meine Handgelenke festgehalten. Irgendwann hab ich mich dann im Bad eingeschlossen und fand mich weinend am Boden wieder. Das weiß ich noch sehr gut.
Diese Beziehung hab ich noch viel zu lange (Jahre) aufrecht erhalten, weil ich dachte, dass ist halt so. Es gehört dazu „nicht zu wollen und trotzdem zu müssen“.
Heute weiß ich’s besser!
Das ist nicht normal!

Eine unter Vielen

Korfu – 13.01.2025

Ein Animateur eines Clubhotels (hasse die Dinger, wurde eingeladen von nem guten Freund und dachte, hey, why Not?) flirtete einige Tage hintereinander mit mir. Eines Abends knutschten wir als das offizielle Programm aus war unten am Strand. Wie aus dem nichts steht er auf, zieht seine Hose aus und steckt mir seinen sch***z in den Mund. Er drückte mich mit seinem gesamten Unterkörper gegen die Strandliege, auf der wir doch eben noch zusammen gesessen hatten und missbrauchte meinen Mund. Als er endlich fertig war, urinierte er in meinen Mund, sagte dann auf schlechtem englisch, dass sich das doch mal richtig gelohnt hätte, tätschelte meine Wange und ging. Ich habe an dem Abend versucht mich zu ertränken. Zum Glück kam ein Pärchen mit zwei Hunden den Strand entlang. Die Hunde haben mich gerettet.

Josephine

Berlin – 13.01.2025

Ich war 16 oder 17, Klassenfahrt nach Berlin. Unsere Lehrer*innen haben uns für die Woche in einem Hostel untergebracht. Die Klientel war partytouristisch, in den Gemeinschaftsduschen wurde jeden Abend konsumiert. Schon während der ersten Tage fallen zwei weitere Hotelgäste – Männer Anfang 20 – unangenehm auf, belagern die Zimmer der Mädchen. In der dritten Nacht muss ich pinkeln, auf’s Damen-Gemeinschaftsklo – vorbei an den wieder im Gang lauernden Creeps. Sie folgen mir auf die Toilette. Ich versuche auf Englisch klarzumachen, dass dies das Damenklo sei und sie dort nichts zu suchen hätten. Sie sagen, schon ok, sie würden draußen warten. Ich sperre mich aufs Klo ein, weine, bin verängstigt. Irgendwann entscheide ich mich, zurückzugehen. Als ich das Klo verlasse, erwarten mich die Typen widerlich grinsend. Ich will schnell an ihnen vorbei. Doch einer packt mich am Arm und drückt mich gegen die kalte Wand im Gang. Sie betatschen mich und flüstern auf Englisch, dass ich nicht schreien solle, dass ich jetzt mit in ihr Zimmer kommen müsste. Ich winde und trete mich aus der Fixierung heraus, fange an zu schreien und klopfe an alle Türen. Zurück im Zimmer fangen mich meine Mitschülerinnen auf. Ich stehe neben mir, würge, weine. Als wir unsere Lehrerin alarmieren, der nächste Schock: „Und was sollen wir jetzt machen?“, „Willst du wirklich so ein Fass aufmachen?!“ und „Warum gehst du überhaupt allein auf’s Klo?!“. Nichts wurde unternommen.

anonymous

Gran canaria – 13.01.2025

Mit 19 bin ich alleine auf gran canaria gewesen. Da hab ich bei nem konzert jemanden kennengelernt. Alle waren schon weg, wir haben uns unterhalten. Wir haben geredet und er hat dabei ohne zu fragen angefangen, meine brüste zu begrapschen. Ich habe nichts gesagt. Es war eine zeit, in der ich meine grenzen gar nicht wahrgenommen habe und eigentlich nie nein gesagt habe. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich meinte ich will gehen, dort hin wo ich schlafe. Er ist mitgekommen, ich war zu höflich/schüchtern um ihn abzuwimmeln. Er hatte auch selbst keinen schlafort meinte er. Dann sind wir angekommen und haben uns schlafen gelegt. Etwas geknuscht haben wir, dann bin ich eingeschlafen. Aufgewacht bin ich nachts davon dass mein arschloch mit seinen fingern penetriert wurde. Ich hab seine hand aus meiner hose gezogen und tatsächlich weiter geschlafen. Danach ist er verschwunden, ich hab ihn ein paar tage später wieder gesehen und hatte ein ungutes Gefühl. Erst Jahre später habe ich das und auch andere übergriffe in der Zeit als solche einsortieren können versuche wieder ein gutes Verhältnis zu meinem Arschloch aufzubauen.

Toni

location not specified – 13.01.2025

Über 2 Jahre ist es mittlerweile her. Ich war mit meinem damaligen Partner gemeinsam auf einem Festival. Wir hatten uns schon auf dem Weg dorthin gestritten und deshalb trennten uns unsere Wege auf dem Festivalgelände. Ich dachte ein bisschen Abstand würde gut tun, aber Lust zu feiern hatte ich keine. Deshalb ging ich schon recht früh wieder zurück zum Campinggelände und hab mich schlafen gelegt. Irgendwann nachts kam er dann in unser gemeinsames Zelt gefallen, so betrunken hatte ich ihn noch nie erlebt. Er beugte sich also volltrunken über mich, versuchte mich zu küssen, als erstes habe ich mich weggedreht und mehrfach versucht ihn von mir wegzudrücken. Irgendwann habe ich es über mich ergehen lassen, ich wollte nicht dass unser Streit so eskalieren könnte. Ich hoffte dass es bei den nach Bier stinkenden Küssen bleibt. Allerdings bemerkte ich schnell dass er bereits seine Hose ausgezogen hatte und noch schneller zog er meinen Slip zur Seite und drang in mich ein. Ich war wie in Schockstarre und bewegte mich nicht. Ich sah meinen damaligen Partner an und bat ihn darum aufzuhören. Er lies sich allerdings nicht von seinem Vorhaben abhalten, ein zweistes mal brachte ich ein „Nein bitte jetzt nicht, lass mich“ hervor. Auch diese Bitte brachte keinen Erfolg, so lies ich es einfach über mich ergehen und lag nachdem es endlich vorbei war noch die ganze Nacht wach. Seitdem sah ich meinen Partner mit anderen Augen und irgendetwas in mir ging in dieser Nacht zu Bruch.

Litschi

Süddeutschland – 13.01.2025

2015 ein Familienbadeurlaub in einer klassischen all inclusive Anlage. Ich Weiblich 16 Jahre alt möchte nach dem Frühstück nochmal kurz hoch ins Zimmer, nur noch kurz ein Buch holen. Meine Mutter sagt noch zu mir „bis gleich am Pool“. Ich steige in den Aufzug und drücke die Taste für den 5.ten Stock. Nach mir steigt noch 1 Mann mittleren Alters ein. Die Türen schließen sich und er beginnt mit Smalltalk auf englisch. Woher ich komme fragt er mich und wie alt ich bin und dann begann der Alptraum. Er näherte sich mir ungewollt und küsste mich. Aus Panik und Angst in diesem kleinen Aufzug habe ich mich nicht bewegt. Wer weiss ob er mir nicht was antut. Dann macht es „Bing“ wir sind im 5.ten Stock angekommen. Er nimmt mich an der Hand und wir biegen in den Flur ab wo ich schon mein Zimmer sehen kann…nur 3 Zimmer davor zieht er mich in sein Zimmer mit hinein. Ich mache was der Mann sagt und erinnere mich nur noch schemenhaft an das Ereignis. Ja ich wurde vergewaltigt. Dieses Eichenbett diese Tapete der Geruch des Aftershaves, Dinge die ich wohl nie vergessen werde. Plötzlich kommt die Putzfrau rein. Er hat wohl vergessen abzuschließen. Mein Glück, wer weiss wie es geendet hätte. Die Putzfrau schreit und er schrickt auf lässt von mir ab und rennt davon. Die Putzfrau setzt sich zu mir nimmt mich in den Arm und weint. In mir ist eine leere ich kann nicht weinen. Dieser Mann wurde des Hotels verwiesen bis heute weiss meine Familie nicht das es mehr war als nur ein Kuss

anonymous

location not specified – 13.01.2025

Ich war mit einer Gruppe Freunden in einer Bar. Ein Kumpel hatte an diesem Abend mehrfach versucht mit mir zu flirten und wollte, dass ich mit zu ihm nach Hause komme. Ich lehnte ab und sagte ihm, dass ich kein Interesse habe.
Später, als wir alle gemeinsam am Tresen standen und uns unterhielten, griff er mir aus dem Nichts von der Seite an meine Brust und grinste mich an. Ich war wie versteinert und brachte keinen Ton raus.
Erst als mich eine Freudin wegzog und ihm sagte, wie ekelhaft das sei, lies er los.
Er lachte sich schlapp und sagte, dass wir uns “nicht so anstellen sollen“.
Jedes Mal wenn ich daran denke wird mir schlecht.

anonymous

location not specified – 13.01.2025

Er war mein fester Freund. Wir waren seit 5 Jahren zusammen und hatten in unserer Beziehung Höhen und Tiefen. Zuletzt nur noch Tiefen. Ich war unzufrieden und unglücklich aus vielen verschiedenen Gründen, die auch aus seinem Verhalten resultierten. Aufgrund dieser Unzufriedenheit hatte ich keine Lust mehr auf Sex mit ihm und wir haben nur sehr sporadisch miteinander geschlafen, was ihn extrem belastet hat. Eines Tages wollten wir zusammen in die Stadt gehen, sind aufgestanden, haben uns fertig gemacht und ich habe die ganze Zeit gespürt, dass er unzufrieden ist, dass es in ihm brodelt. Er hat mich dann einfach, nachdem ich schon meine Jacke anhatte auf den Boden gedrückt und seinen Penis in meinen Mund gestopft und hat mich danach auf das Bett geworfen und ist in mich eingedrungen. Ich habe es einfach nur über mich ergehen lassen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich ihm Sex verwehrt habe. Erst rückblickend wurde mir klar, was da passiert ist und was er mir angetan hat. Er, der sich als Feminist bezeichnete, der anderen Männern erklärte warum die „Friendzone“ Scheisse ist und nicht existiert… Er war einer, der mich daran hat glauben lassen, dass es vielleicht doch nicht alle Männer sind… Aber sind eben doch all men.

anonymous

location not specified – 13.01.2025

Ich bin Mitte/Ende 20 gewesen, habe erst vor einigen Monaten wirklich angefangen mich mit meinem Missbrauch aus der Jugend ehrlich zu beschäftigen. Ich dachte, es würde mir nie wieder passieren. Ich bin auf einer Party, verstehe mich sehr gut mit einem „Mann“ und er kommt mit seinem Cousin mit zu mir nach Hause (dieser musste mit, weil er wohl bei ihm schlafen musste). Wir waren schon angetrunken und rauchen noch einen Joint. Ich gehe mit dem Mann in mein Schlafzimmer, sein Cousin schläft auf der Couch. Wir küssen uns, zum Sex kommt es nicht, weil er mir erklärt, dass er einen Mikropenis hat und er damit keinen/schwer Sex haben kann. Aber er könne seinen Cousin dafür dazu holen. Ich sage deutlich nein, schließlich finde ich ihn gut und nicht seinen Cousin. Ich fühle mich sehr benommen von Alkohol und Gras und schlafe ein, schwummrig wache ich auf, weil plötzlich sein Cousin neben mir liegt und mich anfasst. Ich bin so unendlich müde, dass ich gerade noch so die Kraft aufbringe ihn wegzuschicken, er soll raus und er geht. Dann schlafe ich wieder ein. Wache wieder auf, weil er wieder neben mir liegt. Gleiches Spiel von vorne. Das passiert insgesamt 3-4 mal und jedes Mal bin ich von so großer Müdigkeit durchzogen, dass ich mich nicht angemessen wehren kann. Als ich das nächste Mal aufwache, sind beide gegangen.

anonymous

location not specified – 13.01.2025

Mein erstes Mal hatte ich (21) mit einem 42 jährigen Fremden, den ich in betrunken in einem Schwulen Club kennengelernt habe. Damals habe ich sehr den Druck gespürt endlich Sex zu haben weil das in meinem Umfeld sehr präsent war und ich mich danach gesehnt habe. Deswegen habe ich nach einer Party mit Freunden mich dazu entschlossen mir noch etwas Mut anzutrinken und dann alleine in diesem Club zu gehen. Der Mann hat mich nett angesprochen und gefragt ob ich mit ihm eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt nach Hause kommen möchte. Und als ich ihm erzählt habe, dass ich noch Jungfrau sei hat er gemeint er ist auch ganz vorsichtig. Wir hatten Sex und ich kann mich, da ich betrunken war, nur noch an wenige Details erinnern. Als er Analsex wollte weiß ich noch, dass ich sicherstellen wollte dass er ein Kondom hatte. Was er, soweit ich das feststellen konnte, auch benutzt hatte. Einerseits habe ich es genossen danach mit ihm zu kuscheln andererseits war ich mit einem fremden Mann weit weg von zu Hause, niemand wusste Bescheid und er musste mich auch nach Hause bringen. Ich hatte Angst. Am nächsten Morgen hat er mich dann auf meine Bitte hin zurück zum Club gebracht. Ich habe mich schmutzig und schuldig gefühlt weil ich mich selbst in diese Lage gebracht habe und mich selbst über meine Grenzen gebracht habe oder sie auch noch nicht kannte. Andererseits hab ich auch das Gefühl, dass es was mit sexueller Gewalt zu tun hat. Ich bin mir nur nicht sicher wie.

anonymous

location not specified – 13.01.2025

Auf einer Hausparty von Freunden aus der Oberstufe auf dem Dorf hab ich mich, weil ich müde war, in den Nebenraum auf ein Sofa gelegt um zu schlafen. Ich bin aufgewacht weil mir einer der Typen seinen nackten Po über mein Gesicht gehalten hat. Ich bin mir bis heute noch unsicher ob mir das nicht eigentlich gefallen hätte könnten als schwuler Mann (was wahrscheinlich die Meinung der anderen war) oder ob das übergriffig war.

anonymous

location not specified – 13.01.2025

als ich 15 war waren mein bester freund aus der kindheit und ich gemeinsam im urlaub. als wir alleine zuhause waren spielten wir karten. er begann mir wortlos zwischen die beine und an meinen hinteren zu greifen und mich zu streicheln. ich war vollkommen perplex und bin weggegangen er folgte mir und begann mir von hinten in meinen intim bereich zu greifen und sich an mich zu drücken. er folgte mir den ganzen nachmittag durchs haus und berührte mich andauernd ungewollt ich fühlte mich unwohl und schämte mich. jahre lang hab ich mir die schuld gegeben weil ich dachte ich hätte explizit nein sagen müssen. heute weiß ich dass ich keine schuld trage

Susanne

location not specified – 13.01.2025

Ich war etwa 22 und studierte Anfang der 90er in Sachsen. Damals lebte ich mit meinem Freund in einem Zimmer im Studentenwohnheim. Eines Abends wollte er bald nach Hause kommen und den Abend mit mir verbringen. Ich freute mich auf einen schönen Abend mit ihm und hatte mich hübsch gemacht. Dann saß ich da und wartete. Er kam viel später nach Hause, war angetrunken und wurde schnell erst verbal agressiv und plötzlich handgreiflich und riss mir die hübsche Wäsche vom Leib, die ich mir extra für ihn erstmals gekauft hatte. Mir ist zwar sonst weiter nichts passiert. Dennoch hab ich mich gedemütigt gefühlt, war traurig und fassungslos. Und irgendwie schäme ich mich immer noch, dass mir das passiert ist.

anonymous

location not specified – 12.01.2025

Mein ExFreund hat mich, beim Sex ungefragt auf den Bauch gedreht und mich sehr hart penetriert (wir hatten zuvor nie „harten“ Sex und hatten noch nie darüber gesprochen. Ich hatte starke Schmerzen und konnte mich aber nicht bewegen- ich war im freeze Modus bis es vorbei war. Wir sprachen nie darüber und erst heute weiß ich, dass es eine Vergewaltigung war.

Ines

location not specified – 12.01.2025

Als Kind (schätze ich war zwischen 6-9 Jahre jung) spielten wir mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft verstecken. Es waren auch etwas ältere Kinder aus einer anderen Nachbarschaft dabei, die ich nur vom sehen kannte. Ein Junge (er war schon etwas älter, evtl 11-12?) kam zu mit ins Versteck und fasste mit von hinten zwischen die Beine. Ich war kurzzeitig erstarrt und lief dann aber schnell heim. Ich habe mich damals wahnsinnig geschämt, niemanden davon erzählt und die Tat bis vor kurzem verdrängt.

anonymous

Hamburg – 12.01.2025

Mein erster Freund war ein bisschen älter als ich. Er hatte eine eigene Wohnung und einen festen Job. Ich habe grad mein Abi gemacht, bei meinen Eltern gelebt und eine Therapie begonnen. Ich war häufig bei ihm, weil ich es zuhause nicht ausgehalten habe, dort habe ich geputzt und mich um ihn gekümmert. Ich hatte zu der Zeit keine Lust auf Sex und das wurde mir andauernd von ihm vorgehalten. Wenn ich nein gesagt hab, war er enttäuscht und hat mich das wissen lassen. Er hat sich zurück gezogen und Körperkontakt vermieden. Irgendwann hab ich dann aufgehört nein zu sagen. Ich wollte nicht, dass es ihm schlecht geht und konnte es nicht ertragen, wenn er mir die Nähe entzogen hat. Ich erinnere mich daran, während des Sex geweint zu haben. Ich weiß nicht mal, ob er das gemerkt hat.
Kurz danach habe ich Schluss gemacht. 4-5 Jahre später hat ein unbekannter Mann meinen Freunden, Familienmitgliedern und mir Fotos und Videos geschickt, wie er sich zu Fotos von mir selbstbefriedigt. Die Polizei konnte heraus finden, dass der Mann mein Exfreuend war. Ich weiß immer noch nicht genau wie ich die Beziehung und Dinge die währenddessen passiert sind einordnen soll.

anonymous

location not specified – 12.01.2025

Wir waren Arbeitskollegen und hatten vereinbart in die Therme zu fahren. Eigentlich wären wir zu dritt gewesen, aber als ich am nächsten Morgen zum vereinbarten Treffpunkt kam, sagte er mir, dass der Kollege abgesagt habe. Ich dachte mir nix dabei und wir fuhren in seinem Auto in die Therme. Als wir ankamen, zog ich mir dem Bikini an und ging ins Wasser. Er kam mit, hielt plötzlich meine Beine fest und zog mich zu sich her. Ich fragte, was er macht und er sagte, er wolle mich untertauchen. Ich antwortete, dass ich das nicht möchte. Er ließ meine Beine los, nahm meine Hände und fragte, ob ich seine Freundin sein möchte.
Wir waren irgendwo weit draußen. Ich war darauf angewiesen, dass er mich wieder im Auto nach Hause bringt. Ich sagte ruhig, dass ich nicht seine Freundin sein möchte und log, dass ich schon einen Freund hätte.
Daraufhin ließ er mich los. Ich setze mich in die Sonne. Er folgte mir, setzte sich dicht neben mich und legte seine Hand auf meinen nackten Oberschenkel. 15 Minuten lang redete er auf mich ein, wie ernst es mit meinem Freund sei, ob er derjenige wäre, den ich heiraten möchte, dass niemand etwas erfahren müsste, wenn ich seine Freundin werden würde, usw. Endlich hatte er es verstanden und seine Hand von meinem Oberschenkel genommen. Der Rest des Tages verlief ruhig. Aber die ganze zweistunden dauernde Heimfahrt lang hatte ich Angst, dass er nochmal etwas probieren könnte, jetzt wo wir nur mehr zu zweit waren, ohne Zeugen. Er war damals über 50, ich 27.

anonymous

location not specified – 12.01.2025

Eines Morgens bin ich aufgewacht mit seinen Genitalien im Mund. Obwohl es mich ekelte und ich nicht in Stimmung für Sex war, habe ich mitgemacht, aus Angst, dass er mich verstoßen könnte, weil ich ja „nichts besonderes bin“ und „nie wieder jemanden finde würde, der mich so gut behandelt, wie“ er.
Bis heute, möchte ich morgens keine Nähe, noch nicht einmal geküsst werden.

anonymous

Wien – 12.01.2025

Wir waren auf Urlaub und den ganzen Tag unterwegs. Als wir abends nach Hause kamen, ist er mit einer der Taschen voller Keramik an der Hauswand angekommen, sodass es klirrte. Er gab mir die Schuld dafür, dass etwas zu Bruch gegangen ist, obwohl ich ihm mehrere Meter voraus gegangen war und gar nicht gesehen habe, was passiert ist. Er forderte mich auf, ihm „zur Wiedergutmachung“ einen zu blasen.
Unter Tränen begann ich mit dem Blowjob. Mittendrin stoppte er mich, um mich zu trösten. Er war damit einverstanden, dass ich den Blowjob nicht zu Ende machen muss, aber weil ich ja was „wieder gutzumachen“ hätte, drang er in mich ein. Ich ließ es, wie schon viele Male zuvor über mich ergehen. Als wir später nachschauten, haben wir gesehen, dass die Keramik noch heil war. Es hatte nur geklirrt, ohne dass etwas kaputtgegangen war.
Erst Jahre später, als wir schon lange nicht mehr zusammen waren, habe ich verstanden, dass das sexuelle Nötigung war.

anonymous

location not specified – 12.01.2025

Ich war mit meinem Ex noch nicht lang zusammen. Ich war etwa 18, er 23. Er war mein erster richtiger Freund. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm. Unsere Beziehung war sehr leidenschaftlich. Eines abends, wir hatten zuvor Sex und lagen bin im Bett rum. Wir fingen an uns zu necken, zu lachen und einfach Quatsch zu machen. Er kitzelte mich, sodass ich mich weg drehte auf den Bauch. Dies sah er wohl als Einladung an, legte sich auf mich und drang ohne Vorwarnung anal in noch ein. Ich sah nur noch Sterne, solche Schmerzen hatte ich noch nie. Wir waren fast 8 Jahre zusammen und solche Vorfälle gab es häufiger. Beim Sex Kissen aufs Gesicht drücken, mich mit den Händen in die Matratze pressen oder nachts in mich eindringen während ich schlief. Ich habe das alles nie angesprochen, einfach nur hingenommen. Das ist fast 20 Jahre her aber ich denke noch sehr oft daran.

anonymous

Berlin – 12.01.2025

Ich habe nachts an einer Bushaltestelle auf den Bus gewartet, dort wurde ich von einem Mann angesprochen. Hab ihm gesagt, dass ich kein Interesse habe. Er ist mir in seinem Auto bis zu meiner Bushaltestelle gefolgt, bei der ich ausgestiegen bin. Nach ein paar Schritten hat er mich wieder angesprochen, hab ihm wieder gesagt, dass ich kein Interesse habe. Hat ihm nicht gepasst, da hat er mich einfach angefasst. Ich war so geschockt konnte mich zu erst nicht bewegen. Zum Glück ist er dann gegangen. Erst dann konnte ich was dazu/dagegen sagen. Das ist jetzt schon 7 Jahre her, ich war damals 19.

anonymous

location not specified – 12.01.2025

Ich war 16 und habe meinen ersten Freund (26) kennengelernt.Er wollte die ganze Zeit mehr jedoch war ich noch nicht soweit. Meine Eltern waren weg und wir hatten gegrillt. Er gab mir Alkohol und schleppte mich dann in mein Zimmer. Ich war zu betäubt vom Alkohol um mich zu wehren.

anonymous

Hannover – 12.01.2025

Ich was vieleicht 8 höstens 10. Der Sohn der damaligen Freundin meines Vaters, etwa drei/vier Jahre älter, war mit in den Urlaub zu meiner Oma gekommen. Es war spät und ich wurde ins Bett geschickt. Er kam nackt dazu und fing an sich an mir zu reiben. Ich hatte Angst, wusste nicht was das sollte, erstarrte und schwieg.

Caro

Bayern – 12.01.2025

Ich wurde mit 15 Jahren von einer Gruppe von 5 zum teil mit mir befreundeten Männern auf einer Party erst mit KO Tropfen lahm gelegt und dann die ganze Nacht missbraucht. Jeder durfte ran ä. Das ganze wurde gefilmt und teilweise rammten sie mir einen Besenstiel unten rein. Ich habe das nie zur Anzeige gebracht aus Angst vor den Tätern, meiner Eltern und den blöden fragen der Justiz. Jetzt 30 Jahre später habe ich es gut verdaut aber ich habe das Vertrauen in die Männer verloren. Jeder Mann ist in meinen Augen eine potentielle Gefahr!!!

anonymous

location not specified – 12.01.2025

Noch eine: ich war auf einer kleinen Geburtstagsfeier einer Kommilitonin. Mein Partner und ein guter Freund waren mit. Es war ein lustiger Abend, es wurde viel getrunken. Als ich von der Toilette kam drückte mich der Partner meiner Kommilitonin an die Wand im Flur, griff mir unters Shirt an die Brust und zog mir plötzlich das Shirt aus. Ich hätte ihn doch schon den ganzen Abend so lüstern angeguckt. Ich schubste ihn weg, riss im mein Shirt aus der Hand und lief weinend ins Wohnzimmer. Alle guckten entsetzt. Der Typ meinte ich hätte ihn angegraben und es mir dann wohl doch anders überlegt. Meine Kommilitonin hat danach nie wieder mit mir gesprochen.

Marussja

Ostsee – 12.01.2025

Ich war 16 und lernte,im Sommer,an der Ostsee,einen jungen Mann(23)kennen.Anfangs war es sehr romantisch.Liebe Worte,Küsse am Lagerfeuer.Eines Abends lud er mich zu sich nach Hause ein.Ich fühlte mich unwohl,ging aber mit,um ihn nicht zu enttäuschen.In seinem Zimmer gab es nur zwei Betten und in einem davon schnarchte sein Bruder.Ich wollte nicht bleiben und sagte,das ich gehen möchte.Er schloß daraufhin die Tür ab und zog den Schlüssel raus.Sogleich landeten wir auf seinem Bett,er küsste und fummelte,zog mich aus und versuchte in mich einzudringen.Ich sagte,daß ich Jungfrau sei und er vorsichtig sein soll.Das war er nicht.Ich bat ihn aufzuhören,sagte ihm,daß es sehr weht tut.Das tat er nicht!Ich schrie ihn an aber er hielt mir den Mund zu,mit den Worten“sei leise,du weckst meine Mutter auf!“ ich ergab mich,in der Hoffnung,daß es schnell vorbei ist.
Das war es auch.
Verstört und stark blutend lief ich nach Hause.Ich erzählte es keinem.Ich war verwirrt und unsicher.
Am nächsten Abend traf ich ihn zufällig,mit seinen Kumpels.Als er mich sah,sagte er:“Guckt mal,die hab ich gestern gehabt.Als erster.War ne Jungfrau!“ Alle lachten und ich fühlte mich beschmutzt,gedemütigt und schämte mich.
Heute ist dieser Typ Mitglied der AfD.

anonymous

location not specified – 12.01.2025

1) mein Vater zwang mich zu sexuellen Handlungen. Seine Begründung war, dass ich das müsste, weil meine Mutter ihn nicht mehr ran lässt. 2) Freunde von ihm hatten eine Jugendgruppe in der wir waren, der Jugendgruppenleiter, damals Anfang/ Mitte 20, hat fast alle von uns 11-15 jährigen Mädchen zum Sex überredet, es versucht, oder wurde übergriffig.(er wurde Jahre später auch verurteilt für 4 Jahre:/) 3) Als Teenie im Freibad schwammen regelmäßig Typen unter uns her, die uns an den Brüsten oder Intimbereich angefasst haben. 4) meine Ersti-Woche im Studium Anfang 20: Ein Tutor war besonders nett. K.O. Tropfen im Orangensaft, Filmriss. Wurde wieder klar, als ich im Zug nach irgendwohin saß. Alles an mir war voll mit Erde, sogar im Schlüpper befanden sich Grasbüschel. Ich habe bis heute keine Erinnerung. Hätte am liebsten das Studium geschmissen, weil ich nicht mehr an den Ort wollte. Ich hab mich so sehr geschämt. 5) während des Studiums habe ich gekellnert und wurde oft am Hintern begrapscht. Der Freund meiner Chefin war besonders hartnäckig. 6) mein Arbeitskollege hat mich gestalkt. So richtig. Und einen Tag hat er es mit einem Messer in meine Wohnung geschafft. „Schlaf mit mir wenn dir dein Leben lieb ist“ Er hat mich bedroht, mich an den Schrank gedrückt und direkt neben meinem Gesicht in den Schrank geschlagen. Ich konnte fliehen.
7)8)9)10)…Es sind noch viele weitere Erlebnisse.
Danke, dass ihr dafür Raum gebt!!! We are sirens!

Barbara

location not specified – 12.01.2025

Ich musste mich nach einer Krebserkrankung einer Mastektomie unterziehen und sollte Silikon-Implantate bekommen. Ich wollte meine neuen Brüste so klein wie möglich und habe mich mit dem Arzt auf eine Größe geeinigt. Als ich nach der OP aufwachte, waren sie deutlich größer als ich erwartet hatte. Bei einer Nachbesprechung erklärte mir der Chirurg, er hätte sich während der OP im Saal mit „den anderen“ beraten und alle meinten, die größeren sehen besser aus. Er hätte mir quasi einen Gefallen getan…

Ich habe diese Brüste gehasst, sie waren nicht nur zu groß, sie sorgten auch für schmerzhafte Komplikationen. Ein Jahr später entschied ich mich für eine erneute OP. Diesmal von einer weiblichen Ärztin, die nicht nur eine Top-Chirurgin ist, sondern mir auch die Angst nehmen konnte, wieder komplett ausgeliefert und nackt in einem OP-Saal zu liegen und nichts gegen eine mögliche violation tun zu können.

L.

location not specified – 12.01.2025

Nach ein paar Monaten war ich endlich nochmal tanzen in meinem ehemaligen Stamm Club.
Ich war von ca. 0.30 bis 4.30 in dem Club. Es waren ungefähr 15 verschiedene Männer die mit mir tanzen oder irgendwie in Kontakt tretten wollten. Nur einer davon hat freundlich gefragt und nachdem ich gesagt habe, ich möchte nicht, hat er das akzeptiert und mich nicht erneut angesprochen. Alle anderen haben mich entweder direkt von hinten angetanzt, mir plötzlich ein Getränk hingehalten, auf einmal angefangen mit mir zu reden und auf ein freundliches „ich möchte mich nicht mit dir unterhalten, ich möchte hier einfach nur alleine tanzen“ immer weiter versucht mich zu überzeugen mit ihnen zu tanzen, rauszugehen und zu reden, nach Hause zu fahren usw…. meinst hat nur geholfen zu sagen, ich hätte einen Freund.

L.

Deutschland – 12.01.2025

Ich bin mit einem Freund joggen gewesen. Es war Mitten am Tag, ca. 12 uhr, ein bisschen nebelig und kalt. Auf dem letzen Stück bis zum Auto, ist mein Freund dann schonmal vorgelaufen weil er sich noch umziehen musste und ich mich nicht hetzen wollte.
Kurz nachdem er weg war, kam ein anderer Jogger von hinten angelaufen und blieb dicht hinter mir. Es war da schon sehr unangenehm,dass jemand plötzlich so dicht hinter mir läuft. Als ich mich dann umgesehen habe, kam der Mann noch näher und fragte nach meinem Namen und ob ich alleine laufe. Ich habe ihm nicht geantwortet und habe versucht schneller zu laufen. Er ist dann auf die selbe Höhe mit mir gelaufen und zeigte auf ein Gebüsch. Dort habe er etwas tolles was er mir zeigen wolle, sagte er und ich solle mal mitkommen. Da war der Punkt, dass ich über meine Uhr meinen Freund informiert habe,er solle zurück kommen. Erst als dieser dann am Anfang des Weges sichtbar wurde, lief der Fremde Mann weg.

Sarah

location not specified – 12.01.2025

Ich ging an einem wunderschönen, sonnigen und eiskalten Samstagmorgen joggen. Beim Nachhause-Laufen hielt ich an, um meinen Oberschenkel kurz zu dehnen. Dann spürte ich eine Hand auf meiner Brust. Ein Mann ist von hinten an mir vorbeigegangen und hat mich angefasst. Einfach so. Und ging weiter.

Katrin

Hamburg damals Bremen – 11.01.2025

Ich war 20 mein damaliger Freund und ich hatten eine sehr schlimme Beziehung. Er schlug mich wenn er schlechte Laune hatte, betrog mich mit seiner Ex oder anderen wenn ich nicht tat was er wollte. Wenn wir ausgingen ging er immer hinter mir und wenn wir wieder zuhause waren bekam ich Ärger für jeden Mann der mich angesehen hat. Irgendwann hörte ich auf auf mein Äußeres zu achten um weniger ärger zu bekommen, doch dann bekam ich Ärger weil ich mich für ihn nicht „schick“ machte. Eines Abends riss er mir einen Büschel Haare aus nachdem er mich an den Haaren reißend in eine Ecke zwischen Sofa und Wand gedrückt hat. Ich weiß nur noch das ich geschrien und um mich geschlagen habe. Das war der letzte Abend an dem ich das tat, den an dem Abend merkte ich das es schneller vorbei geht wenn ich es still ertrug.

Mehrere Monate später stand er eines Abends einfach in der Tür meiner Wohnung, ein Arbeitskollege war kurz da um mir etwas vorbei zu bringen. Er war so sauer das er ging nur mit diesem Blick das das noch Konsequenzen hat.
Ich wachte in der Nacht auf weil ich in die Kissen meines Bettes gedrückt wurde und nicht mehr richtig atmen konnte. Er roch nach Alkohol während er mich immer weiter in die Kissen drückte und er mich (warum kann ich dieses Wort nicht schreiben). Er ließ mich mit den Worten „Geh dich waschen“ liegen und verließ meine Wohnung. Wir waren danach noch Monate zusammen und ich habe alles mit mir machen lassen. Heute weiß ich das ich noch nie jemanden geliebt habe

e

location not specified – 11.01.2025

My former best friend and I were really close. We had a good bond to eachother. One day he texted me over Instagram that I‘m really sexy. I thought it was just a joke until he sent me more of such texts. He started to tell me that he jerks off to my Instagram posts and told me that he focuses on my face while doing it.
He described me what he would like to do with me when we are alone and that he would love to rape me. He asked me a of lot times if I wanted to fuck with him in school.
I was shocked cause it was my bestfriend. I blocked him everywhere I could, until he started to message me off his friends phones. They wanted to meet up with me to „show me what I was made for“ and so on. He didn’t stop.
Time passed and i don’t know why but I unblocked him. He then wanted to meet up with me to „talk“ a bit. Thank god I was sick that day we wanted to meet.
I was twelve/ thirteen years old. And he was fourteen/fiveteen years old.

Julia

NRW – 11.01.2025

Ich habe gerade das erste mal ein Reel von euch gesehen gesehen. Es ging um einen übergriffen Anästhesisten und da kam eine unangenehme Erinnerung von Grippeimpfung aus dem letzten November wieder hoch.
Nachdem ich die Spritze hinter mir hatte und der Arzt mir das Pflaster auflebte, kam die obligatorische Frage „War doch gar nicht so schlimm, oder?“. Ich sagte „Nein, es war tatsächlich nicht so schlimm.“ und er erwiderte „Ich könnte viel schlimmere Sachen mit ihnen machen, ich bin nämlich Anästhesist.“ Diese Aussage hat mich irritiert, aber erst als ich draussen war, wurde mir klar, was er da gesagt hat. Zuhause hab ich es meinem Mann erzählt und er sagte nur, der hätte das sicher nicht so gemeint, wie ich es aufgefasst habe. Da war ich wirklich enttäuscht. Jede Frau, der ich das erzählt habe, hat es genauso empfunden wie ich, daher traue ich mich auch es hier zu schreiben, ohne Angst zu haben, ich „überreagiere“. Vor dem nächsten Praxisbesuch graut es mir jetzt ein bisschen.

Mona

Bahn – 11.01.2025

Ich war 18 Jahre alt und auf dem Heimweg von der Schule. In der Bahn war im Zweier nebenan ein Mann um die 40. er verwickelte mich in ein Gespräch und erzählte von seinem Job und setzte sich irgendwann neben mich. Soweit ok, doch irgendwann stelle er sich mit seinem Namen vor und wollte mich Küssen. Ich erkälte ihm das ich das nicht möchte und einen Freund habe und blieb weiterhin freundlich. Er lies sich davon aber nicht abbringen und versuchte mich immer wieder zu küssen. Ich ging auf die Toilette und wartete bis meine Haltestelle kam. Ich ärgerte mich so sehr über mich selbst, warum ich mir das gefallen lies und weiterhin so freundlich blieb und fühlte mich feige, dass ich mich nicht gewehrt habe.

Mona

Michelbach – 11.01.2025

Ich war zwischen 8 und 10 Jahre alt. Ich war bei meiner Cousine und Cousin zu Besuch und wir alle waren gerade bei dem Nachbarn. Dieser war 16 Jahre alt. Mein Cousin und Cousine mussten etwas erledigen und sagten sie kämen gleich wieder. Der Nachbar meinte wir könnten uns ja inzwischen verstecken bis sie wieder kommen. Er meinte ich solle auf alle viere gehen und ich dachte in diesem Moment er würde mich unter den Schreibtisch schieben. Doch stattdessen versuchte er meine Hose zu öffnen. In diesem Moment klopfte meine Cousine gegen das Fenster, die aber nur die Köpfe sehen konnte. Ich wollte ihnen die Tür öffnen doch im Flur drückte er mich gegen die Wand und wollte mich dazu zwingen ihn zu küssen. Er wollte mich dazu überreden mich auf eine Überraschung einzulassen. Aber ich bin auf keine weiteren Lockversuche eingegangen. Als ich es abends meiner Cousine erzählte sprach sie ihn darauf an und er sagte ich hätte mir das ausgedacht. Sie glaubten ihm. Einige Jahre später sprach ich sie nochmal darauf an, weil ich einfach nur wollte das sie weiß das ich nicht gelogen haben. Sie sagte mir sie wüsste inzwischen das ich ich damals die Wahrheit gesagt habe er hätte sich an einem anderen Mädchen im Dorf vergangen.

Mona

Heimweg Rastatt – 11.01.2025

Ich war 14 Jahre alt und zum ersten Mal in einem Jugendzentrum ein paar Städte weiter. Ich bin mit Freunden mit der Bahn hingefahren und vom Bahnhof zu dem Jugendzentrum war es noch ein Stück zu laufen. Ich durfte nicht so lange bleiben wie meine Freunde und musste mich alleine auf den Rückweg machen. Da ich mir bei dem Weg zum Bahnhof nicht sicher war fragte ich unterwegs jemanden nach dem Weg. Der Mann dürfte Mitte/Ende 20 gewesen sein. Er sagte er ist auch auf dem Weg zum Bahnhof und wir können ja einfach gemeinsam laufen. Ich solle mir keine Sorgen machen, er sei niemand der mich in eine dunkle Ecke zieht. Doch genau das tat er dann. Nicht mehr weit vom Bahnhof gab es eine dunkle Gasse. Dort angekommen, stecke er plötzlich seine Hand hinten in meine Hose. Ich erkannte in diesem Moment die Lichter des Bahnhofs und rannte davon. Am Bahnhof fand ich eine Gruppe die ich kannte und konnte dort Schutz suchen bis meine Bahn kam.

Hanna

location not specified – 11.01.2025

Ich war damals mit einer Freundin im Wald reiten. Wir waren beide vielleicht 13, 14 Jahre alt und kannten uns aus der Schule. Wir sind im Wald mit meinem Reitbeteiligungspferd spazieren gegangen und haben Fotos gemacht. Irgendwann wollten wir eine Pause machen und haben uns einen Platz für ein kleines Picknick gesucht. Wir haben seelenruhig gequatscht und gegessen bis meine Freundin plötzlich sagte: „Schau mal! Da steht jemand hinter dem Baum.“. Ich drehte mich um und sah in ein paar Metern Entfernung hinter einem Baum einen Mann stehen. Vllt 40-50 Jahre alt in einer Jeanshose. Aus meiner Erinnerung hat er irgendwie komisch mit dem Arm gewackelt. In meinem Kopf war der erste Gedanke, dass er dort irgendein Gift zusammenrührt, um uns zu betäuben. Das dies mein erster Gedanke in der SItuation war zeigt, dass wir uns extrem unsicher und bedroht gefühlt haben. Meine Freundin war wie versteinert. Ich habe angefangen ihn anzuschreien, was er dort mache und dass er gehen soll. Aber es kam keine Reaktion. Ich schrie ihn weiter an. Mit zitriger Stimme, Angst und voller Adrenalin. Von weitem kam unsere Rettung. Ein Mann mit seinem Hund. Als der Mann hinterm Baum ebenfalls auf den Spaziergänger aufmerksam wurde, ist er weggerannt. Wir liefen zu dem SPaziergänger, der uns lieberweise bis zum Reiterhof zurück brachte. Erst als wir uns später unseren Eltern anvertrauten, verstanden wir, dass der Mann sich wahrscheinlich hinter dem Baum einen auf uns Mädchen runtergeholt hat.

anonymous

Münchnen – 11.01.2025

Ich habe übers Online Dating einen Mann kennengelernt, der wie ich auf der Suche nach einer festen Beziehung war. Nachdem wir uns schon häufiger getroffen hatten, lud er mich zu sich nach Hause ein und ich freute mich schon auf den Sex. Als wir dann im Bett lagen und einen Film geschaut haben, war ich auch diejenige, die ihn zuerst geküsst hatte. Nach ein paar Minuten hat er mich sehr schnell ausgezogen und auf den Rücken gerollt, wir hatten eigentlich kein richtiges Vorspiel. Er hat sich ein Kondom angezogen und ist sofort in mich eingedrungen, ich habe vor Schmerzen laut aufgeschrien und ihm deutlich gesagt, dass es mir weh tut. Seine Reaktion war: Das ist normal, du hattest jetzt ja auch länger keinen Sex gehabt und musst dich wieder dran gewöhnen. Ich habe versucht ihn von mir runter zu drücken und er meinte dann nur: Jetzt warte doch mal, ich bin gleich fertig. Ich bin direkt danach auf die Toilette gegangen, da ich starke Schmerzen hatte, blieb dann aber noch bei ihm und wir haben sogar noch gekuschelt. Erst als ich dann in der U Bahn war, konnte ich nicht mehr aufhören zu Weinen.

Caro

Hamburg – 11.01.2025

Ich war 25, in meiner Wohnung wurde eingebrochen, so dass ich vorübergehend bei meiner Mutter gewohnt habe. So wie ihr Partner.
Eines Abends wollte ich duschen und fragte, ob noch jemand ins Bad müsse.
Ich ging duschen. Als ich fertig war und den Duschvorhang zur Seite schob, stand der Partner meiner Mutter in der Tür, fixierte meinen Körper, schaute schaute ihn von oben bis unten an und sagte:
„Das wollte ich mir schon immer mal angucken.“
Ich war sprachlos und konnte nicht reagieren.
Ich erzählte es meiner Schwester und Freund*innen. Entschied mich aber dafür es meiner Mutter nicht zu sagen, damit „ihre Beziehung nicht leidet/zerbricht“. Heute kann ich diese Einstellung zum Glück nicht mehr nachvollziehen.
Nach dem Vorfall provozierte mich der Partner meiner Mutter jedes Mal, wenn wir uns sahen. Er hat sich u. A jedes Mal ungefragt an meinen Zigaretten vergriffen, ohne zu fragen. Ich hab ihm jedes Mal gesagt, er soll fragen.
Er tat es nicht. An dem 70. Geburtstag meiner Mutter, ca. 8 Jahre nach dem Vorfall eskalierte die Situation.
Er rauchte u. A ungefragt eine ganze Schachtel. Als ich ihn darauf ansprach, packte er mich am Arm, zog mich in sein Zimmer, nahm eine volle Schachtel Zigaretten, schmiß sie mir vor die Füße und meinte: „Nimm“.
Ich floh aus dem Zimmer. Erzählte es meiner Familie. Nachdem sich alle einig waren, ich würde mich anstellen, es seien doch schließlich nur Zigaretten ging ich mit dem Satz „Ich könnte euch noch ganz andere Dinge über ihn erzählen.“

anonymous

location not specified – 11.01.2025

1
Ich saß im Dampfbad mit meiner Mum und einem fremden Mann. Als meine Mum rausgegangen ist fing der Mann gegenüber von mir an zu masturbieren.

Ich war 9 Jahre alt

2
Ich war mit meinem Partner auf einer Party, ich flirtete mit einem anderen Mann. Er zog mich weg an einen Ort an dem wir alleine waren, er drehte mich um und missbrauchte mich.

Ich war 17 und glaubte es wäre eine angemessene Strafe

3
Ich war mit meinem Partner in einem Kurzurlaub. Wir waren im Zimmer und fingen einvernehmlich an, wir lagen auf dem Boden er bekam nach kurzer Zeit Lust auf Anal Sex , ich war dazu nicht in Stimmung und äußerte dies auch. Er drehte mich trotzdem um ich versuchte weg zu kriechen er drückte mich auf den Boden und versuchte weiter anal in mich einzudringen bis ich so laut schrie das er von mir abließ.

fun fact er war danach auf mich sauer

4
Ich war mit meinem Partner zuhause wir standen vor dem Bett er hatte Lust ich nicht. Ich drückte ihn weg doch er drückte mich aufs Bett, ich lies es starr mit dem Blick an die Decke über mich ergehen als er fertig war ging er von mir runter mit den Worten

ach das wolltest du ja wirklich nicht

5
Ich war mit mehreren Freund*innen ausgelassen feiern. Nach dem Club sind wir zu einer Freundin lagen dort ins Bett und ich schlief relativ schnell ein. Aufgewacht bin ich von einer Hand die abwechselnd von meinen Brüsten zu meinem Intimbereich glitt.

Das sind meine prägendsten Erlebnisse mit denen ich am meisten zu arbeiten habe.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Wurde beim ersten Mal rummachen mit 16. von einem anderen Kumpel gefilmt. Habe das zuerst nicht gemerkt und dem auch nie zugestimmt. Habe mich dann immer unwohler gefühlt. Wollte aus der Situation entfliehen. Selbst mein lautes und deutliches „Nein“ wurde missachtet und immer weiter gemacht und weiter gefilmt. Irgendwann wurde dann lachend von mir abgelassen. Die Boys sind immer everybody’s Darlings im Freundeskreis geblieben. Meine Versuche darüber zu reden wurden verharmlost.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Ich kann die vielen Male gar nicht zählen, wo mich ein Mann zu sexuellen Handlungen gedrängt hat, die ich nicht wollte. Besonders beliebt: beim Oralsex gewaltsam den penis tiefer in den Mund/Hals stoßen oder meine Hand greifen und damit seinen Penis massieren.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Als ich 11 war, war ich mit einer Freundin im Schwimmbad. In der Umkleide konnten wir komische Geräusche hören und als wir uns bückten sahen wir, dass in der Kabine nebenan ein etwa 60 jähriger Mann lag, der uns von unten beobachtet hatte und sich auf uns einen runter geholt hatte. Wir sind nur schnell gegangen, haben aber keinem davon erzählt.

Lila

Germany – 11.01.2025

At 17 I was invited to a party where my whole new class was going to be too. I never drank before and after a beer and glass of fruit wine my lights went off and I puked onto my pullover. A classmate who I barely new because I had been to this new school for only a few weeks, helped me get my pullover off and put me to sleep in a room full of mattresses next to the party area. I fell asleep and was woken up by another guy from another class who had started to touch my boobs. We were alone in that room and I couldn’t move or talk, only make sounds to make him stop. I was so lucky that the first classmate, who helped me get cleaned up and who put me to sleep suddenly came in and told the guy to let go off me, which he did. I felt so ashamed and could not tell anyone even though it should have been HIM to feel ashamed because of what he did. For 3 years I couldn’t stand being around that guy, but I had to see him almost every day.

Nelly

Bavaria Germany – 11.01.2025

I met a guy on bumble and I felt a connection, so we met a few days after constantly texting. We had already had some sex talk and it was pretty clear that we would end up in bed. We talked a lot and after two hours we went to his place were we had sex. He complained about the condom he had to wear because I insisted on safer sex. The next time we met was a week later and he wasn’t very caring and not the gentleman he was before. He again complained about having to wear a condom and blamed me for not being wet enough. I reminded him of my boundaries concerning sex without a condom but despite me being absolutely clear with him about that, he removed the condom while lying on me. He said he would only want to feel my pussy a little bit and I was too shocked about him crossing my boundaries that I couldn’t defend myself. So I was just lying there, hoping for it to be over soon, as he suddenly started penetrating me – without a condom! I told him I could get pregnant if he continued and he was like „don’t worry, I’ll take him out before I come“ and I let him continue. After that, he said he would feel bad now and I had to take care of his emotions! When I left I felt horrible, misused, ashamed. I was scared I could be pregnant for more than a week. Thank God I’m not. But I blocked his number and will never see this egoistic asshole again.

anonymous

FFM – 11.01.2025

(November 2022) Als ich auf dem Weg zu einem Konzert war, saßen ich und eine Freundin in der U-Bahn. Wir lachten und redeten und in einer Station stieg eine Gruppe von Typen ein. Sie tippten einander an und grinsten. Der eine lief an uns vorbei und als ich hoch sah, sah ich wie er sein Handy gezückt hatte und seine Kamera auf meinen Ausschnitt gerichtet war. Ich schaute ihn entsetzt an und hielt meinen Arm über meine Brust. Er lachte nur. Er ging zurück zu seiner Gruppe und alle grinsten sich an, außer einer, der mich Entschuldigend ansah. Niemand, außer diese eine Freundin weiß davon.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Mit Anfang 20 war ich mit Arbeitskolleg*innen aus der Kneipe, in der ich kellnerte, nach Arbeitsschluss in einer Bar. An der Theke stehend kam ein Typ zu uns und stellte sich grinsend neben mich. Ohne Vorwarnung fasste er mir unter meinen Rock und drang mit seinen Fingern in mich ein. Ich hatte vorher kein Wot mit ihm gesprochen. Alles ging so schnell. Ich wusste nicht, wie mir geschah und traute mich nicht, etwas zu sagen. Mein männlicher Arbeitskollege sah das und lachte. Ich wartete, bis der Typ von mir abließ. Als ich meinen Arbeitskollegen ca. 15 Jahre später zufällig wiedertraf, fragte er mich, als ginge es um eine Heldengeschichte: Erinnerst du dich noch an den Typen, der dich in der Bar gefingert hat. Bis heute empfinde ich Ekel und Scham, dass ich mich damals nicht gewehrt habe.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Ich hatte mal Freund, der mich regelmäßig intesiv überredet hat, mit ihm zu schlafen, auch wenn ich nicht wollte. Er sagte dann einmal, er fände es am geilsten, wenn ich nur da läge und ich mich nicht wehren könne. Wie, wenn ich krank war und er mit mir schlief. Wenn es mir also nicht gut ging und ich keine Kraft hatte.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Ich lief nachts, nach dem Clubbesuch nach Hause. Ich war allein unterwegs und ging die lange Straße vor dem Club lang. Es war an einer Stelle ziemlich dunkel. Ich wurde plötzlich von hinten gepackt. Mein Kopf steckt in einem Arm fest und ich merkte, wie sich eine Zunge in meinen Mund bohren wollte. Ich löste mich nur schwer aus seinem Arm. Er stand vor mir. Grinste mich an. Ich sagte nur „Renn oder ich schreie“. Er rante. Ich rannte dann zur Straße. Stieg weinend in ein Taxi. Der Fahrer ignoriert meine Geschichte. Fragt nur wohin.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Ich wurde fast sechs Jahre lang für den Orgasmus meines Ex-Partners verantwortlich gemacht. Ein Nein wurde nicht akzeptiert. Nicht als ich schwanger war. Nicht als ich gestillt habe. Und auch sonst nicht. Zu Beginn hat er beim Nein geweint oder ist laut geworden und hat gesagt, ich würde ihn dann nicht lieben. Mit seiner Ex-Frau hätte er soetwas nie gehabt. Wir seien ein junges Paar. Da solle es doch wohl mindestens ein Mal täglich zur Sache gehen. Es müsse ja nicht mal das „Rein und Raus“ sein. Hauptsache, ich bringe ihn zum kommen. Konnte ich Nein sagen, war dann extrem und offensichtlich angespannt und wütend zu den Kindern und zu mir. Hat nicht mehr gesprochen und immer starrend am Tisch oder auf der Couch gesessen. Ich habe mich dann natürlich überwunden. Danach konnte dann eine schöne Familienzeit losgehen. Bis er wieder wollte zumindest. Ich hatte Angst,abends, nachdem ich das Kind beim Einschlafen begleitet habe, mich zu ihm zu setzen. Da musste ich ran. Sonst gab es keinen gemeinsamen Abend. Ich wurde nur gegen Befriedigung gekuschelt oder gestreichelt. Er könne es nicht, wenn er unbefriedigt sei. Das ist nur die Grobfassung. Nach der Trennung heute sagt er, ich solle mal überlegen, wie er eigentlich gelitten hätte. Schließlich wollte ich ihn nicht von ganzem Herzen befriedigen.Ich hätte doch auch mal über ihn herfallen sollen. Ich hätte seine Launen doch einfach aushalten sollen. Er übernimmt null Verantwortung!

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Es ist so verrückt, weil ich dieses Erlebnis 13 Jahre verdrängt habe und diese Erinnerung durch eine bestimmte Situation einfach wieder da war. Also, ich bin zum Schluss meiner Ausbildung in eine andere Stadt gezogen. Ich habe dort in einem Restaurant gearbeitet und hatte dolle Rückenschmerzen, kurzfristig habe ich in der benachbarten Physiotherapie einen Termin bekommen. Ich sollte mich ausziehen und mich auf die Behandlungsliege legen. Nach einer kurzen tatsächlichen Behandlung fing der Physiotherapeut an, mir sein Geschlechtsteil in die Hand zu legen, berührte mich in meinen Intimbereich und führte seine Finger in mich ein. Ich habe mich wie gelähmt gefühlt und es über mich ergehen lassen. Ich habe mir die Schuld dafür gegeben, weil ich ja einfach hätte aufstehen und gehen können. Zu der Zeit war ich in einer Beziehung, wo ich physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt war, ich denke, deswegen habe ich das verdrängt. Weil mein Körper und Kopf genug damit zu tun hatten. Wenn ich aber so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich Männern viel zu oft und viel zu lange Macht über mich gegeben habe. Ich wollte sexuell etwas nicht, der Mann hat mich überredet, dass ich es doch mache. Viel zu oft und immer noch gebe ich mir die Schuld dafür.

Nina

Berlin – 11.01.2025

Mit 14 wurde ich vom Freund meiner besten Freundin in einem Zelt nach einer Party zum Sex genötigt.Mit 14 hat der selbe Typ mir in ein Bier gepisst & es mir zu trinken gegeben.Er hat mir das natürlich nicht gesagt.Mit 15 wurde ich von einem Bekannten auf einem Feld nach einer Party zum Sex überredet.Ich habe gesagt,dass ich das nicht möchte weil sein Penis so groß war,dass es mir weh tat.Er hat nicht aufgehört mir das Ding reinkloppen zu wollen.Mit Anfang 20 hat der Türsteher einer Bar in HH mir im Eingabgsbereich in meine Vagina gefasst.Er hat mich zu sich rangezogen,seine Hand in meine Hose geschoben und mich provokativ angeschaut als er in mich fasste.Er hat mich danach weggestoßen.Ich bin dann einfach in den Club und dachte.Ach was sollst,ich bin cool und stark.Was macht das schon.Es hat Jahre gedauert bis ich mir eingestehen konnte,dass das eine Vergewaltigung war.Ich ärgere mich,dass ich damals nicht zur Polizei bin.Aber sowas wie meToo gab es damals noch nicht.Und sexueller Mißbrauch oder sexuelle Belästigung wurde fast noch als Kompliment gesehen.Ich glaube es war so 2009/2010.Jetzt erlebe ich sexuellen Missbrauch auf eine viel subtilere Art,beim Dating.Wenn Männer sich Zeit nehmen mich kennenzulernen,lovebomben und vermeintliche Beziehungen aufbauen nur um mich zu ficken.Ich habe mehrfach vermeintlichen Konsens als Missbrauch erlebt.Häufig sind das Typen gewesen,die von sich aus behaupten Feministen zu sein.nachdem sie Sex hatten waren sie weg.

V

Chemnitz – 11.01.2025

Ich war auf einer Firmenparty mit Kollegen, zu dem Zeitpunkt bin ich gerade in eine Filiale in Leipzig gewechselt, aber ich wollte noch einmal mit meinen KollegInnen feiern gehen.
Ich habe einen Kollegen/“Freund“ gefragt, ob ich bei ihm schlafen könnte, ohne Hintergedanken. Er war in einer Beziehung und ich dachte, wir wären einfach Freunde.
Als wir dann bei ihm zuhause waren gab es nur ein Bett, aber das fand ich ok, weil ich kommuniziert hatte, dass zwischen uns nichts passieren soll. Wir waren auch nicht krass betrunken.
Trotzdem hat er in der Nacht versucht, mich anzufassen und mit mir zu schlafen und ich musste mehrmals laut Nein sagen, weil er nicht aufgehört hat. Am Ende habe ich ihm dann auf mir abspritzen lassen, damit er mich in Ruhe lässt. Ich wünschte, ich wäre einfach gegangen. Wir haben danach nie wieder kommuniziert.
Später wurde er wegen eines Vorfalls sexueller Belästigung am Arbeitsplatz entlassen. Auch hier habe ich mir gewünscht, dass ich schon früher reagiert hätte. Vielleicht wäre der anderen Person dass dann nicht passiert. Ich wünschte, ich hätte ihn anzeigen können, aber ich hatte Angst, dass das zu nichts führt außer Scham. Auch weil „nichts“ passiert ist, was nicht stimmt.
Ich konnte noch nie so offen sagen, dass ich Opfer sexualisierter Gewalt gewesen bin, weil ich es „zugelassen“ habe, nachdem er mich bedrängt hat. Aber das bin ich, ich war dieser Situation ausgeliefert und in Schock und es war nicht meine Schuld. Schuldig ist nur der Täter.

Alexia Römer

Berlin – 11.01.2025

Hey ich war zu dem Zeitpunkt 8 Jahre alt als ich auf einer Geburtstag Party war der große Bruder von ihr nimmt mich mit in ihr Zimmer haltet mich fest er zieht much und sich aus ich könnte mich nicht währen aber es geht nicht aus meinem Kopf

anonymous

location not specified – 11.01.2025

Ich war zu einer Veranstaltung mit meinem damaligen Crush verabredet. Etwas abenteuerlicher Sex war bereits Teil der Bekanntschaft – einmal kam er überraschend auf eine Privatparty bei der ich war und drängte mich auf der Toilette zum Sex, ich hielt das für übergriffig aber war zu jung um nein zu sagen. Ich saß anderntags also am Lagerfeuer der Location draußen und er brachte mir ein Getränk von der Bar mit raus. Nachdem ich ungefähr 2 Schlucke davon getrunken hatte, bemerkte ich bereits ein Schwindelgefühl und Übelkeit. Ich ging auf die dort typischerweise schmuddelige Toilette und bemerkte, dass meine Wahrnehmung und meine Körperbeherrschung sich einengten und veränderten (ich sah teilweise schwarz weiß). So schnell ich konnte verließ ich den Ort und schaffte es gerade
noch bis zu meinem in der Nähe abgestelltem Auto, wo ich mich einschloss und auf der Rückbank das Bewusstsein verlor. Morgens wurde ich von Schulkindern geweckt, die an die Scheibe klopften. Mit dem Typen habe ich nachher ein ernstes Wort sprechen wollen, aber er wisse von nichts und brach den Kontakt ab. Er war Musiker und im Nachhinein erfuhr ich von seiner mir bekannten Cousine, dass er unabhängig von seinem Beziehungsstatus Frauen aufriss.

anonymous

location not specified – 11.01.2025

In M. wurde 2004 am hellerlichten Tag versucht mich in einen Busch zu zerren. Ich habe mich mit einem Schirm gewehrt und bin weggelaufen. Eine spätere Anzeige nach polizeilichem Aufgreifen der Person in der Tram Lichtbilderkennung auf dem Revier, wurde zunächst wegen Geringfügigkeit gegenüber anderer laufender Verfahren und 1 Monat später wegen angeblicher Unbekanntheit der Person eingestellt.

In D. wurde ich auf der Straße mehrfach und über Jahre von Fremden am Rücken oder den Schultern angefasst.

Bei einem Konzert hat mir jemand offensiv an den Po gegriffen.

Catcalling ist beinahe Alltag, auch wenn die Berührungen von Fremden nachgelassen haben.

Patrizia

Hostel Guatemala – 11.01.2025

Versuchte Vergewaltigung durch fremden Mann im Hostel. Als ich aus der Gemeinschaftstoilette kam, löschte er das Licht überall. Und versuchte mich in ein leeres Zimmer zu zerren. Er fasste mich überall an. Ich konnte ihn nicht sehen, spürte aber, dass er sehr massig und kräftig war. Er wollte mich ausziehen. Ich schrie so laut ich konnte. Er hielt mir den Mund zu, ich biss ihn in den Finger so fest ich konnte! Hätte ihm wohl alles abgebissen in dem Moment! Er liess mich los und verschwand im Dunkeln. Dann kam der junge Hostelbesitzer und versuchte sich um mich zu kümmern. Er gab sich wirklich Mühe. Aber ich konnte zu wenig spanisch und er zu wenig englisch. Er versucht auch den Täter zu finden. Es waren einige Männer da, das Hostel war über Nacht geschlossen und der Eingang wurde kontrolliert, dachte ich wäre sicher. Im Nachhinein war ich wohl zu naiv. Und im Nachhinein denke ich ich weiss welcher es war. In dem Moment war es mir aber nicht möglich etwas zu sagen. Ich ging ins Zimmer, schloss die Tür ab und versuchte etwas zu schlafen. Ich habe kaum ein Auge zugemacht und das Licht brannte die ganze Nacht. Am Morgen verliess ich den Ort und versuchte weiterzureisen. Zum Glück traf ich ein junges Pärchen und einen netten jungen Mann im nächsten Hostel. Ich erzähle ihnen alles. Es fühlte sich gut an darüber zu reden und sie hatten Verständnis. Zuhause bekam ich psychologische Unterstützung, das Trauma kommt nur noch selten zurück.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Mein damaliger Freund (über 10 Jahre Beziehung) hat mich am Ende der Beziehung versucht zu vergewaltigen, da er dachte, wenn ich schwanger werden würde… müsste ich bei ihm bleiben.

Nach der sehr schlimmen Trennung wurde ich von allen im Stich gelassen. Als ich nach und nach wieder Kontakt mit drei angeblichen Freunden (männlich) hatte, versuchte jeder von denen, voneinander unabhängig, mich abzufüllen, weil sie einfach nur Sex wollten… einer hat es geschafft, leider. Ich habe an diesem Abend eine schlimme Nachricht erhalten und er hat die Chance genutzt um mich noch mehr abzufüllen … obwohl ich schon Wochen vorher und auch wieder an diesem Tag mehrfach zu ihm gesagt habe, das ich, in ihm, nicht mehr sehe, als Freundschaft und ich nie mit ihm Sex haben möchte. Er war gerade in einer neuen Beziehung, angeblich frisch verliebt. Ich habe seine Freundin kennengelernt, eine ganz liebe Person. Ich habe den Kontakt danach komplett abgebrochen. Er glaubt natürlich, dass ich Gefühle für ihn entwickelt habe und damit nicht umgehen kann und auch (laut ihm) der Sex einfach so gut war und ich jetzt da nicht mit klarkomme, da er in einer Beziehung ist…… ja ganz bestimmt.. NICHT!!!

… und er wusste übrigens, dass mein Ex mich versucht hat, zu vergewaltigen… und er war sehr grob an dem Abend, an das, was ich mich noch erinnern kann. Ich werde nie wieder alleine mit Männern Alkohol trinken, auch nicht mit ‚Freunden‘.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Ein Kollege meinte im Beisein weiterer männlicher Kollegen, dass ich doch mal einen ordentlichen Penis bräuchte. Nachdem sie sich über meinen Kopf hinweg über meine sexuelle Orientierung unterhalten haben (Ich bin queer und weiblich). Ich war wie erstarrt und konnte in dem Moment nichts dazu sagen. Danach kam unheimliche Wut.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Ein Kollege in meiner Abteilung sagte zu mir im Aufenthaltsraum, dass ich meinen Job nur wegen meiner Titten bekommen hatte.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Mein Ex hat mich ohne Vorwarnung mit einer Peitsche geschlagen. Er wollte da mal was ausprobieren.

Melle

Hannover – 10.01.2025

Meine älteren Brüder kniffen mir während meiner Pubertät wiederholt in die Brüste.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Als ich 15 war, ging ich auf eine Party. Mein Freund war dort schon seit Stunden zugange und somit auch schon sehr alkoholisiert. Ich brachte ihn dann zu sich nach Hause und wollte ihn dann einfach nur noch ins Bett legen aber er meinte, dass wir doch jetzt Sex haben könnten, weil er jetzt nicht mehr so schnell kommen könne, weil er betrunken wäre. Ich hab gesagt nein und bin ins Bad gegangen doch er folgt mir. Er drückte mich an die Tür und fing an mich zu küssen, ich betonte immer wieder das ich das nicht wollen würde. Doch er war viel stärker wie ich deshalb ließ ich es irgendwann zu. Danach verließ ich weinend sein Haus. Erst 3 Monate später trennte ich mich.

EinfachIch

Bayern – 10.01.2025

Bisher habe ich (49)zweimal Gewalt erleben müssen in Partnerschaften. Das erste mal direkt in meiner 1. Beziehung (mit 18)….Er hat viel Alkohol und Drogen (Kiffer) konsumiert. Der 1. Mann in meinem Leben und auch mein erstes Mal erlebt. Wenn er betrunken war kam es immer wieder zu Übergriffen. Er hat mich vergew….Er ist einfach in mich eingedrungen nachts. Wenn ich ihn gesagt habe das ich das nicht will kam nur ein „ geht ja schnell“ oder ein „nur kurz“ damit ich nicht weg laufen konnte wurde ich eingesperrt und mir der Mund zu gehalten damit ich nicht schreie oder man hört das ich vor schmerzen weine…..
der 2. Mann in meinem Leben der mir Gewalt angetan hat hat mich nach der Trennung terrorisiert und mich bedroht. Ich war schon Ende 30 und er Mitte 40. Hab ihn nach der Trennung vom Vater meiner Tochter kennengelernt. Es ging ca 1,5 Jahre. Wir haben nicht zusammen gepasst. Das wollte er nicht wahrhaben. Nach der Trennung hat er oft betrunken Terror gemacht. Er hat mir gedroht mich lieber Tot zu sehen, als das mich jemals mit einem anderen Mann. Beide Male hab ich keine Anzeige gemacht aus Angst.

Johanna

location not specified – 10.01.2025

Als ich 16 war, lief ich zum Bus. Auf dem Weg dorthin fuhr mit ein Mann auf einem Fahrrad entgegen. Als er an mir vorbei war, hat er hinter mir gedreht und fuhr dann plötzlich neben mir. Er sprach mich an und fragte, ob ich ihm nicht einen blasen wolle. Ich wäre ja hübsch genug und er wolle nur Mal kurz einen geblasen haben.
Weil ich nicht wusste, wie ich reagieren sollte, habe ich einfach nichts gesagt und bin weiter gegangen. Zum Glück war die Bushaltestelle nicht weit und dort standen andere Leute. Aber bis dorthin ist er neben mir geblieben. Das hier ist das erste Mal, dass ich das überhaupt erzähle bzw. schreibe. Ich hab mich ziemlich dumm gefühlt, weil ich nicht wusste was ich hätte sagen sollen und weil ich mich geschämt habe dafür. Ich hab mich oft gefragt, ob ich das als Kompliment hätte sehen sollen, aber es war so unangenehm, dass ich diesen Gedanken immer wieder verworfen habe. Leider ist diese Erinnerung bei mir ins Hirn gebrannt und ich kann sie leider nicht vergessen…

anonymous

Hamburg – 10.01.2025

Ich habe eine alte Freundin und ihren Mann nach längerer Zeit wiedergesehen. Im Vergleich zum letzten Treffen hatte ich ein paar Kilo zugenommen, worauf ihr Mann mit einem Griff an meinen Hintern und den Worten „Endlich hast du auch mal nen Arsch“ reagierte. Sie hat es weggelacht, und ich war leider einfach nur perplex und sprachlos.

anonymous

Ein Dorf in NRW – 10.01.2025

Als ich ca. 9-10 Jahre alt war, hat mein älterer Bruder mir Pornos gezeigt und wollte die verschiedenen Positionen mit mir nachstellen. Er war sich absolut bewusst, dass es falsch ist, denn das ganze passierte im Bad und er schloss die Tür ab. Meine Mutter hat es wohl relativ schnell gecheckt und an die Tür gehämmert, aber mehr als einen Anschiss für meinen Bruder gab es nicht. Bis heute, ich bin 43, denke ich an den Vorfall und frage mich, wie ich mich verhalten soll. Das Verhältnis zu meinem Bruder ist sehr distanziert, und zum Glück sehen wir uns max. 2 mal im Jahr.

anonymous

Düsseldorf – 10.01.2025

Vor ca. 10 Jahren besuchte ich mit einigen Freunden und Bekannten ein Konzert.
Einer der „Freunde“ mit denen ich mich bisher immer gut verstanden hatte schlug mir während die Vorband spielte auf den Hintern und rief mir: „Geiler Arsch!“ zu.
Ich war so perplex, dass ich nicht wusste wie ich reagieren sollte. Deshalb blieb meine Reaktion einfach aus. Da keiner der anderen es mitbekommen hatte wurde der Vorfall auch nicht weiter thematisiert.
Erst am nächsten Tag realisierte ich dann was da wirklich passiert war.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Ich war 20 und gerade frisch mit meinem damaligen „Freund“ zusammengekommen. Es war meine erste Beziehung. Immer als wir beieinander übernachteten benutzte er mich, wenn ich schlief. Er rollte mich meistens auf den Bauch. Jeden Morgen wachte ich lange Zeit so auf – er auf mir und in mir. Ich in Schockstarre, darauf wartend, dass es endlich aufhört.
Danach habe ich immer gewartet dass er den Raum verlässt. Ich habe jedes Mal heimlich geweint und gehofft dass es irgendwann aufhört. Einmal habe ich mich unter Tränen getraut, es anzusprechen und ihm gesagt dass ich das Ganze schrecklich finde und Angst vor ihm habe. Er meinte dass er morgendlichen Sex geil finden würde und das ich prüde sei und dass das zu Beziehungen gehört. Ich bin trotzdem geblieben. Viel zu lange.
Er benutzte nie ein Kondom. Ich nahm die Pille nicht.
Ich habe eine ziemlich heftige Depersonalisation in der Zeit entwickelt und habe damit immer noch zu kämpfen.
Das er mich letztendlich Jedes Mal vergewaltigt hatte, habe ich erst vor ein paar Jahren realisiert.

anonymous

Österreich – 10.01.2025

Als ich 16 war hatte was mit einem 19 jährigen, ich war total naiv und hab mir nichts weiter gedacht.
Das erste Treffen war auch anfangs ganz ok bis er plötzlich anfing mich zu küssen und zu betatschen.
Nach einer Weile fasste er mir in die Hose und fing dann an mich auszuziehen. Es ging so schnell das ich nicht wisse wie ich reagieren soll, zudem war ich auch noch Jungfrau und wusste nicht wirklich was auf mich zukommt.
Ich hab mich danach nie wieder mit ihm getroffen und bis heute wird mir übel wenn ich dran denke… Und ich habe mich auch bis jetzt nicht getraut es irgendjemanden zu erzählen.

Anna

location not specified – 10.01.2025

Ich war damals 21. Ein Mann, den ich über Online-Dating kennengelernt habe, hat mich nach 3 Treffen ohne irgendeine Form von Körperkontakt zum Abendessen bei sich eingeladen. Er war älter als ich und ich war verunsichert von meiner Unerfahrenheit in diesen Situationen. Er hat mir sehr viel Alkohol eingeschenkt, Glas nach Glas, da ich ja „probieren muss“. Ich war betrunken und er hat angefangen mich zu küssen. Ich habe zurückgeküsst. Relativ schnell danach hat er mich ausgezogen und wir hatten Sex. Ich konnte nicht nein sagen, habe allerdings ab einem gewissen Zeitpunkt aufgrund von SChmerzen nicht mehr partizipiert. Er hat kein Kondom benutzt. Am nächsten Morgen waren meine Beine voller blauer Flecken und das Laufen tat mir weh.

Dani

Berlin – 10.01.2025

Mit 18 und 19 bin ich erstmals in Clubs unterwegs gewesen. Anfangs bin ich ein paar Mal zu Mainstream Veranstaltungen (Pop, 80er,90er,Dance) gegangen.
Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass das ganz normal ist, wenn Männer von hinten anfangen, Arsch an Schwanz zu tanzen. Das eine Mal hat mir ein Mann vorne in meine Hose INKLUSIVE meiner Unterhose gegriffen und ist mit seinen Fingern in mich eingedrungen (mitten auf der Tanzfläche).

Diesen Club hab ich danach gemieden. Zumal man ständig angegafft wurde.

Danach bin nur noch in Metalclubs gegangen. Das seit 13 Jahren. Nie einen Übergriff erlebt. Mittlerweile kenn ich fast alle meine Freunde aus dieser Szene.

L.M

location not specified – 10.01.2025

Ich war 13 und der Freund meiner damals 15 jährigen besten Freundin auf die ich stand war 32. ich wollte mich mit dem Mädchen treffen um ihr meine Gefühle zu gestehen sie stimmte zu aber ihr Freund müsse mitkommen. als wir draußen waren küsste mich der Typ was ich damals noch nicht so schlimm fand. Beim nächsten Treffen wusste ich nicht dass er mitkommen würde, er war aber da. da ich nicht allein mit ihm war und meine beste Freundin und eine weitere Freundin dabei wahren dachte ich mir nix, bis wir auf dem Spielplatz wahren. er fasste mir in die Hose während die anderen kletterten und versuchte in mich einzudringen. Da fiel eine der beiden mädchen vom Klettergerüst. ich konnte mich losreißen und ging zu ihr. danach wurde er inhaftiert weil eine 11 jährige ihn anzeigte, er hatte das gleiche bei ihr getan. ich bin glücklich, da er seine Strafe bekommen hat, aber hab Angst was passiert wenn er raus kommt und weiß dass ich eine Aussage gemacht hab.

Mimmi

location not specified – 10.01.2025

Während meiner Doktorarbeit an der Tierärztlichen Hochschule erklärte mir mein Betreuer, wie ich die Excel Listen nach der Befundung zu führen hätte. Er ging immer sehr abschätzig mit mir um. Ich verstand es nicht auf Anhieb und fragte nach. Er sagte zu einem anderen männlichen Kollegen, der im Raum war: Boah, unsere fleißige Doktorandin ist so blond. Wollen wir mal unten nachsehen, ob die gefärbt oder Naturblond ist? Ich habe gelächelt, mich gewchämt. Als ich allein war geweint. Ich fühle mich heute noch schlecht deshalb. Ich hätte so gerne für mich gekämpft. Aber ich war wie gelähmt – das ging über 1,5 Jahre so

S

Ks – 10.01.2025

Ich war 17 er 39.
Er war als Kommissar im gehobenen Polizeivollzugsdienst tätig.
Er schrieb mich damals über wer-kennt-wen an, wollte mit mir zusammen eine Fotoausstellung organisieren.
In schwierigen Familienverhältnissen steckend,in der Jugendhilfe aufwachsend, sah ich in ihm eine mir Sicherheit und halt vermittelde Person.
Es kam vermehrt zu sexuellen Handlungen, sogar im Wissen anderer erwachsener Personen, einschließlich meiner eigenen Mutter.
Niemand hat klar benannt, dass es sich um Missbrauch handelt.

T

location not specified – 10.01.2025

Ich war 18, er 28. Wir hatten uns über eine Datingapp kennengelernt und eigentlich recht gut verstanden. Beim zweiten Treffen hat er mich von der Arbeit abgeholt und ist mit zu mir nachhause gekommen. Ich war etwas fertig von der Arbeit und er drängte, dass wir uns doch in mein Bett legen und ausruhen könnten. Wir lagen in meinem Bett und er fing an mich zu küssen, ich habe mich schon da nicht wirklich wohlgefühlt. Dann fing er an mich überall anzugrabschen und sich an mich zu drücken. Irgendwann zog er plötzlich seine Hose runter, drückte meinen Kopf fest in Richtung seines Schrittes und meinte, dass ich ihm „ja jetzt mal einen bl*sen könnte“, er sei immerhin zu mir gefahren und hat mich ja schließlich noch von der Arbeit abgeholt.
Ich habe mich geweigert und aus seinem Griff befreit, daraufhin hat er seine Hose hochgezogen, ist aufgestanden und wortlos „wütend“ gegangen.

Steph

Berlin – 10.01.2025

Wir haben den 30. Geburtstag meiner Mitbewohnerin auf Mallorca gefeiert. Wir hatten dort für eine Woche eine Finca gemietet, insgesamt 5 Mädels. Am Geburtstagsabend kam noch der Verlobte von einer der Frauen mit zwei Kollegen dazu, die zufällig auch gerade auf Malle waren.

Ich hatte leider zu viel getrunken und weiß seit diesem Tag, dass ich Gin nicht vertrage. Als ich mich auf dem Klo übergeben habe, kam der besagte Verlobte ins Zimmer und hat mir hinüber ins Bett geholfen. Da legte er sich dann plötzlich hinter mich, stöhnte mir irgendwas ins Ohr und grabschte mir an die Brust, den Po und zwischen die Beine. Ich war so alkoholisiert, dass ich mich nicht mehr bewegen oder artikulieren konnte, aber innerlich schrie ich Alarm und wollte um mich schlagen und mich wehren. Heraus kamen nur Laute des Unwillens, aber mein Körper war völlig gelähmt.
Er ging dann zum Glück wieder raus zu den anderen, von denen niemand etwas mitbekommen hatte. Ich glaube, weil seine Verlobte ihn rief.

L.

Brandenburg – 10.01.2025

Ich war mit 15 Jahren mit meinem Freund (17 Jahre) zusammen.
Eigentlich lief unsere Beziehung ganz gut außer seine gelegentlichen Wutausbrüchen (nicht mir gegenüber).
Als ich 17 war sind wir auf eine Hausi bei Freunden von ihm gewesen.
Alle haben viel getrunken und auf einmal fing einer der Kumpels an rechte Parolen zu rufen und mein damaliger Freund stieg „aus Spaß“ mit ein. Ich war wütend und wir stritten uns auf dem Rückweg. Als wir im Bett lagen drehte ich mich wütend um, weil ich schlafen wollte…er hatte andere Pläne. Er nahm mich und legte mich auf den Rücken, danach beugte er sich komplett über mich. Ich wusste was er wollte und versuchte ihn wegzudrücken und sagte mehrmals: „Nein, ich möchte nicht“. Als ich merkte er würde nicht aufhören und ihm ist mein Konsens egal habe ich es zugelassen, dass er mich einfach so benutzt, während meine Tränen die Wangen runterliefen. Als er fertig war legte er sich auf die Seite und schlief ein. Nach der SA brauchte ich ein paar Wochen um zu realisieren was das war und trennte mich von ihm. Ich wollte nicht zur Polizei gehen, um mir dumme Sprüche anhören zu müssen . Das ganze ist jetzt 4 Jahre her und ich leide heute noch darunter.

Joan

Berlin – 10.01.2025

Ich war 6 und mit meiner Schwester und Freundinnen unterwegs. An einer eher abgelegenen Stelle, nach einem Waldstück wollten wir zum Haus unserer Freunde. Auf dem Abgelegenen Parkplatz fing uns ein Mann auf dem Fahrrad ab (40/50Jahre alt). Er hatte bereits einen Ständer. Nachdem er uns lange den Weg Abschnitt, kam er zu uns und bat uns seinen Penis zu streicheln und dafür bekommen wir 50DM.. und er lässt uns dann in Ruhe (ließ uns also nicht weg)… Meine Schwester und ihre gleichaltrige Freundin taten es und er wollte weder das Geld geben, noch uns gehen lassen, es war ihm nicht genug. Es wurde gestoppt als ein älterer Herr am Ende des Parkplatzes etwas davon mitbekam und uns zur Hilfe eilte. Der Täter ist sofort geflohen, wir haben alles erzählt und zur Anzeige gebracht. Ich weiß bis heute nicht, ob er je gefasst würde.

anonymous

Deutschland – 10.01.2025

Ich war 15 und hatte meine erste Partnerschaft. Sie hielt 4 Jahre. Ich wusste 1,5 Jahre nicht wie sich ein weiblicher Orgasmus anfühlt. Er war ein Mensch der mit Kondom „nichts fühlt“. Und ein Mensch der immer sehr auf sich bedacht ist. Als wir länger zusammen waren und ich aus Gründen weniger Bedürfnis nach Verkehr hatte, war es häufiger so daß er mich im Schlaf angefasst hatte und wir dann mehr oder weniger einvernehmlich Sex hatten. Bis heute dachte ich es wäre einvernehmlich und damals dachte ich, ich muss doch in einer Beziehung für den Mann bereit sein. Jetzt weiß ich, es war sexualisierte Gewalt.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Als ich ein Kind war wohnte ich in einem Dorf in einem Haus mit mehreren Wohnungen. Ein Stockwerk unter uns zig ein alter Mann ein. Anfangs fragte er mich oft, wenn er mich alleine im Garten traf, ob ich mein Kleid hoch heben könne um ihm meine VV zu zeigen. Er bot mir dafür Geld an. Er wurde immer aufdringlicher. Eines Tages lockte er mich in seine Wohnung. Er sagte ich solle meine Hose ausziehen er er zog sich auch seine aus. Er fasste meine VV an und seinen Penis. Er sagte mir mehrmals, ich solle seinen Penis in den Mund nehmen. Ich bekam Angst und rannte weg. Seitdem lief er mir immer hinterher, wenn er mich sah. Irgendwann zogen wir aus.
Weil ich ein Kind war, habe ich anfangs gar nicht verstanden, dass sein Verhalten falsch war. Das wurde mir erst später bewusst. Die Situation in seiner Wohnung war mir damals sehr unangenehm und ich fand es gruselig. Heute verfolgt sie mich noch oft. Ich habe nie jemandem davon erzählt.

Kyra

Hamburg – 10.01.2025

War 12 Jahre alt mit einer Schulfreundin in der Alsterschwimmhalle. Die Freundin hatte ihr Duschgel in der Dusche vergessen und ist nochmal zurück. Ich sagte das sie bei der Umkleide klopfen soll. Dann klopfte es und ein nackter Mann stand ornanierend vor mir. Ich habe mit dem Handtuch nach ihm geschlagen und habe die Tür zu gemacht. Aus Scham sind wir zu keinem Erwachsenen.

Julia

Coldplay Konzert Böblingen – 10.01.2025

Während des Konzerts holte ein Mann seinen Penis heraus und streichelte sich. Ich wusste nicht wie ich reagiere soll und bin ein Stück weg in der Menge und hab ihn dann zum Glück nicht mehr gesehen.

Julia

Stuttgart – 10.01.2025

Ich habe bei einem sehr guten Freund übernachtet, nach dem ausgehen. Wir waren lange Jahre befreundet und er war auch mit meinem Ex-Freund befreundet. Hatte ein Beziehung mit Freundinnen von mir in der ganzen Zeit gehabt. Es war offensichtlich immer platonisch. Als ich wach wurde, hat er mich im Schlaf gestreichelt und mir an die Brust gefasst. Ich wurde wach, hab meine Sachen gepackt und bin gegangen. Seither hatten wir keinen Kontakt und uns nur ab und zu beim Ausgehen getroffen. Das Thema war nie wieder Thema.

anonymous

Berlin – 10.01.2025

Ich war 17, als mein damaliger Freund (5 Jahre älter und damit erwachsen) meine Grenzen missachtet und mich vergewaltigt hat, obwohl zuvor deutlich abgesprochen worden war, wie weit er gehen darf. Konnte mich nicht wehren. Hatte es viele Jahre lang verdrängt.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Als ich 16 war, habe ich am Bahnhof auf meinen damaligen Freund gewartet. Mich hat dann ein Mann angesprochen (um die 40) und wollte mich in ein Gespräch verwickeln. Ich habe höflich gesagt, dass ich kein Interesse an einem Gespräch habe und auf meinen Freund warte. Der Mann ist erst gegangen, als der Zug eingetroffen und mein Freund ausgestiegen ist. Es war so unangenehm und rückblickend finde ich es traurig, dass erst die Anwesenheit von einem anderen Mann dafür gesorgt hat, dass er „aufgegeben“ hat.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Im berühmten Berliner Club auf Toilette vorgedrängelt weil ich dringend pinkeln musste, haben mich zwei Männer mit in ihre Kabine gelassen und während ich gepinkelt habe wurde mir in den Schritt gefasst.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Mit 9 vom Nachbarn sexuell missbraucht!
Mit 13/14 vom Klavierlehrer unsittlich angefasst

Vanessa

München – 10.01.2025

Und vergessen! Mit 10 Jahren saß ein Mann in der S-Bahn mir gegenüber und holte sich einen runter. Ich traute mich nicht aufstehen, verstand nicht was da passiert ist . Ich merkte nur, dass es sehr unangenehm ist

Julia

Wien – 10.01.2025

Der Großvater einer Freundin hat meine Brüste kommentiert („wie die Monroe“), da war ich 11

Vanessa

Munich/München – 10.01.2025

Ich bin mit 16 nachts von einer Freundin nach Hause gegangen. Holzstraße Ecke Pestalozzistraße. Ist ne berühmte Stelle im Glockenbachviertel (Freddy Mercury Toilette)

War 1995!

Dort gibt es paar Bäume und ne öffentliche Toilette.
Ich merke, dass mir ein Mann folgt. Irgendwie zu nah, zu lange der gleiche Weg. Mein Herz schlägt hier schon. Ich bekomme Angst. Ich nehme meinen Schlüssel in die Hand. Plötzlich werde ich von hinten gewürgt, betatscht und er flüstert mir komische Dinge ins Ohr. In mir steigt eine unsägliche Wut auf und ich entwickele Kräfte, die ich mir im Nachhinein nicht hätte vorstellen können. Ich schlage um mich. Kann mich losreißen. Ich renne einen Weg von 20 Minuten nach Hause und sitze zwei Stunden innder laufenden Dusche angezogen und heule.

Viele kleine Sachen die immer wieder waren (an den Po langen, Busen Grabtaschen, Dickpics ungefragt,etc.)
Und das andere war vor zwei Jahren in Amsterdam auf dem KönigInnen Tag . Die ganze Stadt feiert und in der Menge war ein Mann. Der sein steifes Glied an mich schiebt und mich betatscht. Er verschwindet in der Menge. Ich bleibe an dem Ort, da ich den Mann finden will. Und werde von ihm ein zweites Mal so berührt. Leider konnte ich ihn nicht greifen. Der rennt durch die Menge und macht das bei Menschen!

Julia

Wien – 10.01.2025

Es war völlig normal, dass man als Mädchen in der Schule während der Pause von den Jungs begraptscht wurde

Julia

Wien – 10.01.2025

Als ich 10 war, hat sich in der Ubahn ein Mann gegenüber von mir hingesetzt und begonnen, zu masturbieren

Lisa

location not specified – 10.01.2025

In einem all-inclusive Urlaub mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester wurde ich von einem Kellner, der mir davor schon vermehrt „schöne Augen gemacht hatte“ in den Kellneraufzug gezerrt. Er wollte mich küssen und begrabbschte mich an meinem kindlichen Busen und zwischen meinen Beinen. Ich war 14. Meine Eltern glaubten mir nicht, sagten ich würde lügen. Eine Urlaubsbekanntschaft ging mit mir, ohne das Wissen meiner Eltern, zum Hoteldirektor und wir „identifizierten“ den Mann. Ich glaube der Kellner wurde daraufhin suspendiert.

M.

Deutschland – 10.01.2025

Ich ging in die siebte Klasse. Unser Englisch-Lehrer war ein ultra ekliger Typ. Er machte ständig anzügliche sexualisierte Witze und Anspielungen. Als wir das Thema Körperteile durchnahmen, rief er die Mädchen nach vorn, die körperlich schon am weitesten entwickelt waren und die mussten sich dann vor der ganzen Klasse auf einen Tisch stellen. Er nahm sich dann den Zeigestock von der Tafel und ging mit dem Stab auf die Körperteile tippend und darüber streichend die Körperbezeichnungen durch: ein Busen, ein wunderschöner Busen, die Hüfte, eine runde Hüfte, der Bauch, ein kleiner Bauch, der Po, ein schöner Po…es war widerlich! Unsere Eltern haben das leider nicht ernstgenommen. Über ein Jahrzehnt später hat er es bei der falschen Schülerin zu weit getrieben, die zwei Finger gebrochen hatte, als er der Schülerin vor der ganzen Klasse sagte: „Na, da hast du deine Finger wohl zu tief reingesteckt.“ Ihr Vater war Rechtsanwalt und er wurde endlich suspendiert.

M.

Deutschland – 10.01.2025

Ich war 15 Jahre jung und auf einer Party. Eine Freundin und ich kühlten uns vom Tanzen vor der Tür ein wenig ab, als ein Junge aus unserer Klasse auch rauskam. Wir unterhielten uns erst und irgendwann wurde die Stimmung etwas unangenehm. Da schnappte der Junge sich mich mit der Hand am Hals, hob mich an der Wand hoch und würgte mich, während ich auf Zehenspitzen schwankend an die Wand gepresst stand. So steckte er mir seine Zunge in den Mund, während ich nach Luft rang. Er ließ mich fallen wie ein Stück Müll und ging einfach. Er war der Sohn vom Dorfpolizisten und dachte, er kann sich das rausnehmen. Mit meiner Freundin machte er das Gleiche noch am selben Abend wieder. Jetzt im älteren Alter bin ich entsetzt, was ich in jungen Jahren alles für Übergriffe erleben musste und mich nicht getraut habe, etwas zu sagen, geschweige denn anzuzeigen. Es hat aber auch den Anschein gehabt, als müssten Mädchen das über sich ergehen lassen, weil Jungs/Männer hslt so sind. Was ich schlimm finde ist, dass sich anscheinend bis heute wenig an der Haltung vieler Jungen und Männer geändert hat und jetzt schon über dreißig Jahre dazwischen liegen und vermeintliche Verbesserung für die Frauen. Davon merke ich insgesamt wenig. Ich bin es so leid! Es braucht mehr Aufklärung und Konsequenzen und Strafen für Männer, die übergriffig werden und andere missbrauchen und Ermutigung für Frauen, jeden Übergriff zu melden, damit das endlich aufhört.

M.

Deutschland – 10.01.2025

Ich war 16 Jahre jung und arbeitete neben der Schule noch in einem Supermarkt als Auspackhilfe in einem Supermarkt. An diesem Abend hatten wir viel zu tun und es wurde spät. Im Dunkeln fuhr ich gegen Mitternacht mit dem Fahrrad nach Hause. Ich bemerkte, wie mir ein Auto in Schrittgeschwindigkeit hinterherfuhr. Ich bog ab. Es bog auch ab. Es fuhr an mir vorbei. Das Auto saß voll mit Männern. Es parkte in einer Hofeinfahrt und löschte die Lichter. Ich atmete auf, weil ich dachte, dass sie zu Hause ankamen und mich in Ruhe lassen würden. Als ich an der Hofeinfahrt vorbei war und aus dem Ort rausfuhr, um über die einsame Landstraße nach Hause zu kommen, startete das Auto plötzlich wieder, fuhr wieder in Schrittgeschwindigkeit hinter mir her. Ich bekam Panik, weil ich jetzt ganz allein mit diesen Männern war. Nach einer gefühlten Ewigkeit überholte es mich und fuhr davon. Ich atmete wieder durch, aber dann hielt es an einer Stelle neben einer Brücke auf einem Feldweg, wo ich wegen des Flusses in der Falle gesteckt hätte. Todespanik kam auf. Ich radelte langsam weiter und überlegte, was ich tun könnte. Handy gab es damals noch nicht. In dem Moment, kam ein anderes Auto von hinten angefahren, dass dieses Auto die ganze Zeit auf’s Nummerschild leuchtete. Kurz bevor das neue Auto das andere an der Brücke erreichte, fuhr dieses davon. So ein großer Stein ist mir selten vom Herz gefallen.

M.

Deutschland – 10.01.2025

Ich war in der Uni kopieren. Den schnellsten Weg raus aus der Uni gab es von dort über einen Seitenausgang mit schmaler Treppe nach unten. Als ich auf dem letzten Treppenabsatz ankam, bemerkte ich, wie unten ein alter Mann stand und sich nahe des Treppenendes selbstbefriedigte, während ich die letzten Treppenstufen heruntergehend auf ihn zukam.Das passierte zu einem Zeitpunkt, wo mir das an unterschiedlichen Orten in kurzer Zeit mit unterschiedlichen Männern schon zweimal vorher passierte. Im Nachhinein war ich schockiert, wie es schon zum Teil meines Alltags geworden war, dass mir Männer in aller Halböffentlichkeit onarnierend begegneten und mir ihre Penisse präsentierten. Ich kam gar nicht auf die Idee, sie anzeigen zu wollen. Erst später, als ich älter war, kam die Wut über diese sexuellen Belästigungen hoch. Und als mir nocheinmal ein Mann in einer Seitenstraße ornanierend entgegenkam, zeigte ich ihn an. Das war das letzte Mal seither. Was für eklige, kleine Würmer.

M.

Deutschland – 10.01.2025

Ich fuhr im Zug. Der Großraumwagen, in dem ich saß, war fast leer. Ich bemerkte, dass mich ein Mann, der im Flur des Zuges stand, mit seinen Blicken taxierte. Er begann seinen Penis aus der Hose zu holen und begann in aller Ruhe, mich weiter anstarrend, seinen nun errigierten Penis zu massieren. Ich schaute zum Fenster raus, aber auch da sah ich ihn durch die Spiegelung im Glas, weit und breit kein Mitarbeitender der Bahn und wenn ich Hilfe hätte holen wollen, hätte ich im schmalen Gang an dem Mann vorbeigemusst.Ich war eh wie gelähmt. Damals war ich noch sehr jung. Mit der Erfahrung und dem Selbstbewusstsein von heute, hätte ich zumindest die Person mit mir im Abteil um Unterstützung gebeten.

M.

Germany – 10.01.2025

Ich machte einen Abendspaziergang durch einen mir noch eher unbekannten Teil des Stadtviertels. Es ear bereits dunkel und es lag Schnee. Ich stellte fest, dass ich ein kleines Stück Weg durch einen Park gehen oder aber einen großen Umweg in Kauf nehmen musste. Ich entschloss mich für den kürzeren Weg durch den einsam gelegenen Park. Ein Mann bog auch in den Park ein. Er ging ein Stück vor mir. Ich hatte schon ein mulmiges Gefühl, aber dachte mir, dass nur meine Angst mit mir durchgeht. Da pfiff er auf einmal und ein Gruppe von etwa sechs, sieben Männern kam aus dem Gebüsch hervor neben dem Weg. Sie umringten mich, schnitten mir den Weg ab , schubsten mich im Kreis umher und fingen an mich anzuzischen, ob ich wüsste, dass ich jetzt vergewaltigt werden würde. Irgendwann ließen sie mich aus dem Kreis, feixend und mich beleidigend und Schneebälle nach mir werfend. Ich versuchte, ruhig zu bleiben und die Nerven zu behalten, weil ich ihnen den Triumph der Angst und Tränen nicht gönnen wollte, zuhause brach ich dann zusammen. Ich war so fertig an diesem Abend, dass ich mir nicht noch zumuten wollte, Befragungen bei der Polizei über mich ergehen zu lassen, zumal ich wegen der großen Angst nicht geschafft hatten, mir zu merken, wie die Täter aussahen. Später bereute ich es sehr, weil ich mir vorstellte, dass ich es vielleicht mit einer Anzeige geschafft hätte, weitere Frauen vor diesem Überfall zu schützen. Als ich dazu überging, die Täter anzuzeigen, hörten die Übergriffe auf.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Ich war damals 16. Er ging in meine Klasse und fing irgendwann an mir zu schreiben und gestand mir, dass er in mich verliebt war. Ich habe ihm erklärt, dass ich kein Interesse habe. Er hat es nicht akzeptiert und angefangen mich ab dem Zeitpunkt regelmäßig pet Textnachricht zu beleidigen. Die Beleidigungen waren oft auf meine Brüstgröße und mein Geschlecht bezogen(er animierte zb auch andere Leute dazu, mich irl mit einem erfundenen männlichen Namen anzusprechen). Ich habe mich damals nicht getraut ihn zu blockieren. Das Ganze dauerte bis zum Abitur und ging auch weiter während er eine Beziehung führte. Er drohte mir und wollte, dass alles geheim bleibt. Ein Jahr nach dem Abitur haben wir uns aufgrund eines Abitreffens wiedergesehen und er hat mich ignoriert. Ich hatte ihn inzwischen blockiert, er fand jedoch trotzdem einen Weg um mich nach dem Treffen ein letztes Mal über SMS zu beleidigen.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Wir haben uns zum Pizza essen getroffen. Er wollte mich küssen und hat mir wortlos die Pizza aus der Hand genommen und meinen Kopf am Kinn zu sich gedreht. Ich wollte nicht. Er hat gefragt wieso. Also meinte ich, dass ich mich nicht danach fühle. Er hat nicht verstanden wieso. Und es dann den Abend über 3 weitere Male probiert und immer wieder versucht weiteren Körperkontakt aufzubauen, obwohl ich immer wieder Nein gesagt habe. Ich habe mich erst getraut zu gehen, als ER das Treffen beendet hat und mich nachhause begleiten wollte. Er hat mich noch gefragt, ob es eine dumme Idee ist, wenn er jetzt fragt, ob ich mit zu ihm möchte…ein paar Tage danach wollte er sich nocheinmal treffen und meinte sich nicht erinnern zu können, da er betrunken war. Er war Sprecher meiner Studierendenfachschaft und sein Umfeld wusste von seinem Verhalten, aber niemand hat etwas dagegen unternommen. Ich musste ihm knapp ein Jahr lang fast jede Woche begegnen, da ich mir die Teilnahme an den Fachschaftstreffen nicht nehmen lassen wollte. Er hat so getan, als wäre nichts passiert.

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Zitate von meinem Vater „Dr. rer nat Mutter Theresa, so lange du meinen Nachnamen trägst, wählst du lange blonde Haare und wählst FDP oder ich werde mich erhängen“ „Ich bezahle mehrere Hundert Euro pro Nacht, wenn du nicht mit in die Sauna kommst bezahle ich dein Studium nicht“ „Du bist zu hübsch zum studieren“

anonymous

location not specified – 10.01.2025

Er hat mich Oberkörperfrei umarmt und versucht ohne Consent zu küssen. Och konnte mich wehren, habe mich trotzdem aber wertlos gefühlt, da er meine Grenzen überschritten hatte.

Lisa

location not specified – 09.01.2025

Mit 18 arbeitete ich in einem Hotel an der Rezeption. Ich war noch super jung, hatte wenig Erfahrung. Der Senior Chef, ca. 55-60 Jahre, verheiratet und Kinder, wovon die Tochter das Hotel führte in dem ich arbeitete, kam eines Abends zur Spätschicht ins Büro. Ich saß mit einer anderen Kollegin im Office, ich telefonierte mit dem Headset. Er stellte sich neben mich, griff mit seiner Hand in meinen Dirndlausschnitt und begrabbschte mich aufs übelste. Die Kollegin gegenüber hat einfach den Kopf eingezogen, keiner hat was gesagt. Als ich einige Tage später zur Chefin ging und ihr von dem Erlebnis berichtete, drohte sie mir bei Veröffentlichung mit einem Rausschmiss. Es wurden noch viele andere Mädels aus dem Hotel auf unterschiedliche Weise von dem Kerl belästigt. Ich habe ein halbes Jahr später gekündigt.

Elisabeth

Hannover – 09.01.2025

Jedes Jahr findet in Hannover beim Schützenfest der große Schützenumzug statt. Ich spiele in einem Fanfarenzug und wir waren wie viele andere Vereine ebenfalls Teil des Umzuges. An einer Ecke in Hannover wurde es sehr voll und ich habe nicht gemerkt, dass die Knöpfe meines Poloshirts aufgegangen sind, da sie auch schon ausgeleiert waren. Außerdem muss man sagen, dass es an dem Tag sowieso sehr heiß war und es dann natürlich verständlich wäre auch alle 3 Knöpfe aufzuhaben. Plötzlich kamen jedenfalls zwei junge Männer auf mich zu und einer hielt mir beim Vorbeigehen sein Handy in meinen Ausschnitt. Der Moment verging so schnell, dass ich nicht reagieren konnte und auch nicht weiß ob er nun ein Video, Foto, oder sonstiges von meinem Ausschnitt auf dem Handy hat. Mit einem Lachen gingen sie weg und ich realisierte erst kurze Zeit später was passiert ist. Zu dem Zeitpunkt war ich 12.

Julia

Niedersachsen – 09.01.2025

Ich war 14 und mit meinen Eltern und ihren Freunden auf Grünkohltour. Ich bin immer mitgelaufen, habe mitgegessen und das wars. Aber dieses Jahr nicht.
Als ich nach dem Essen vom Bad wiederkam, packte mich der mir unbekannte neue Kohlkönig und zerrte mich an sich. Ich schätze ihn rückblickend auf Mitte bis Ende 40. Er war volltrunken und säuselte mir etwas unverständliches ins Ohr. Im stehen direkt am Tisch. Ich fühlte mich extrem unwohl, war fast panisch und versuchte von ihm loszukommen aber hatte nicht genug Kraft.
Er sagte irgendetwas zu den anderen, zog mich noch fester an sich und drückte mir einen Kuss auf den Mund bevor er mich los ließ.
Mir liefen die Tränen übers Gesicht als ich zu meinem Platz ging, ich war völlig überfordert. Meine Eltern saßen beide am Tisch und meinten dann zu mir: ‚Stell dich nicht so an, es ist doch gar nichts passiert. War doch nur Spaß.‘
Ja, alle haben gelacht nur ich nicht. Ich bin nie wieder mitgelaufen.

Lene

location not specified – 09.01.2025

Ich war 14 und mit meiner Klasse auf einer Sprachreise in England. Wir waren in einem Internat untergebracht. Die Zimmer, in denen wir Mädchden untergebracht waren, lagen mit der Fensterseite direkt zu einem Park. Am dritten oder vierten Abend bemerkten wir einen Mann, der im Halbdunkel im Park stand, zu unseren erleuchteten Zimmern hochsah und ganz offensichtlich masturbierte.

Lene

location not specified – 09.01.2025

Beim Tanzen auf einer Party in einem relativ kleinen, vollen Studentenclub hat mit jemand mit der Hand zwischen die Beine gefasst. Und ich meine, dieser Typ hat richtig zugefasst. Ich war so perplex und überrascht – das ging so schnell, dass ich mich einfach nur suchend in der Menge um mich geschaut habe. Aber da waren so viele Typen, das hätte jeder gewesen sein können. Ich kam mir total blöd, verarscht und benutzt vor. Und plötlich konnte ich keinen typen mehr ansehen ohne zu denken „Vielleicht war’s der!?“ Ich hab mich so geschämt und war total gehemmt, was das Tanzen anging, dass ich die Party verlassen habe.

Lene

location not specified – 09.01.2025

Ich war mit Mitte dreißig mal allein in einer Saunalandschaft unterwegs. Da ich kurzsichtig bin und keine Kontaktlinsen dabei hatte, habe ich mich immer so platziert, dass ich die Sanduhr noch gut erkennen konnte. Bei einem der Saunagänge war ich allein mit einem älteren Mann ( ca. 60-70) und musste mich, um die Sanduhr ablesen zu können, genau in sein Blickfeld begeben (obwohl es andere, weniger präsente Plätze gegeben hätte). Ich saß/lag somit direkt vor ihm und leider auch so, dass ich ihn nicht sehen konnte, weil er schräg hinter mir saß. Als ich die Sauna nach einer Weile verlassen wollte, ist er auch aufgestanden und hat zu mir gesagt „Sie haben einen sehr schönen Körper“. Ich war zu verdutzt und damals noch zu höflich, sodass ich mich auch noch für das „Kompliment“ bedankt habe… Dann ging ich in die Dusche und er kam hinterher, hat sich mir gegenüber unter die Dusche gestellt und hat mich ständig angekuckt und irgendwie versucht, sich in einer vorteilhaften Pose zu zeigen. Ich hatte den Eindruck, er wollte die ganze Zeit auf sein noch recht fittes Aussehen aufmerksam machen. Ich hab mich dann zunehmend total unwohl gefühlt, weil er mir in der folgenden halben Stunde überall hin gefolgt ist und weiterhin immer zu mir gekuckt hat. Irgendwann hab ich ihm dann sagen können, dass ich das unangenehm finde, aber so richtig fern gehalten hat er sich danach auch nicht. Ich hab dann früher die Sauna verlassen, als ich eigentlich geplant hatte.

anonymous

location not specified – 09.01.2025

Ich war in der dritten Klasse.Als ich mit einer Schulfreundin von der Schule zum Hort gelaufen bin als mich ein Mann angesprochen hat und mich gefragt hat ob ich mit ihm nach Leipzig fahren will.Ich habe es gleich der Hort Erzieherin erzählt und meinen Eltern. Sie haben es direkt bei der Polizei gemeldet.

Xxx

Berlin – 09.01.2025

Ich war in einer Sauna, ein Ort der Ruhe und Entspannung für mich, in der Sauna vor mir saß ein Mann, der mich anstarrte. Nach dem Aufguss ging ich in die öffentlichen duschen, der Mann stand vor meiner Dusche und starrte mich an, er holte sich einen runter. Auch andere haben das gesehen.Der Mann wurde zwar rausgeworfen, aber sein Name wurde nicht aufgeschrieben, er kann also immer wieder kommen und andere Frauen belästigen. Diese Sauna ist jetzt kein Ort mehr, an dem ich entspannen kann.

anonymous

location not specified – 09.01.2025

Am Anfang habe ich zugestimmt, mit ihm zu schlafen. Es war mein erstes Mal. Irgendwann fing ich an zu weinen, weil mich die ganze Situation überforderte. Er ignorierte mich, wusste aber genau, dass ich weinte, weil er sich danach über mich lustig gemacht hat. Er hörte nicht auf und machte weiter, bis er fertig war.

anonymous

location not specified – 09.01.2025

Wir waren im Auto, ich bin gefahren. Neben mir sass ein guter Bekannter. Wir haben geredet und irgendwann lag seine Hand auf meinem Oberschenkel. Ich fand das super unangenehm, konnte mich allerdings nicht dagegen aussprechen, da ich einfach zu überrascht war und ja noch fahren musste.

anonymous

location not specified – 09.01.2025

Ein Typ, den ich flüchtig kannte, fragte mich während unseres Gesprächs immer wieder, ob er mich küssen dürfe. Ich habe jedes Mal klar verneint. Irgendwann hat er mich an die Wand gedrückt und trotzdem geküsst.

anonymous

location not specified – 09.01.2025

Mein Freund hat mich schon oft überredet mit ihm zu schlafen. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer, ich würde ständig meine Meinung ändern oder dass ich es ihm zu einfach mache. Wenn ich sage dass das nicht stimmt sagt er, er wird seine Meinung nicht ändern.

anonymous

location not specified – 09.01.2025

Ein Mann hat in der Bahn mein Handy genommen, meinen Snapchat aufgemacht, sich geaddet, und mir darauf hin herze küsse etc. geschickt.
Er hat gesagt er ist 37,und meinte ich soll ihn anrufen . Ich war 18. Es waren viele Leute in der Bahn

S

B – 09.01.2025

Ein paar Jungs/männer, haben sich über mich lustig gemacht, also habe ich was dagegen gesagt. Als ich weiter gegangen bin haben sie angefangen Sachen zu rufen wie „ich nehm dich so hart doggy“ oder „du kannst mir gleich hier einen blasen“.
Ich sagte ich bin 17, sie fanden das heiß, haben gepfiffen etc.
Heute wünschte ich ich hätte sie gemeldet oder geschlagen

anonymous

Region Hannover – 08.01.2025

Mit 18 habe ich häufig meine Zeit bei einer damaligen Freundin verbracht, die bereits eine eigene Wohnung hatte. Eines Abends hatten wir eine kleine Hausparty und ein paar Typen kamen nicht aus unserem Ort und hatten den letzten Zug verpasst und wollten daher bei ihr schlafen. Soweit kein Problem. Wir hatten uns alle gut verstanden. Meine Freundin hat sich mit ihrem On/Off Typen in ihr Schlafzimmer zurückgezogen und ich sollte mit den anderen drei im Wohnzimmer schlafen. Wir haben noch bis morgens alle gequatscht und wirklich gute Gespräche geführt, viel gelacht. Irgendwann war ich aber wirklich müde und ich habe mich auf eines der beiden Sofa gelegt, mit dem Rücken zur Gruppe. Als ich kurz vorm einschlafen war hörte ich plötzlich unterdrücktes Lachen. Als ich mich umdrehen wollte hatte ich plötzlich den Penis von einem der 3 Typen im Gesicht. Ich habe losgeschrien was das soll und die 3 sind lachend aus der Wohnung gerannt. Meine damalige Freundin kam erst danach raus und hat mich angemotzt wieso ich hier rumschreie und warum ihre Kumpels jetzt weg seien. Geglaubt hat sie mir nicht. Ich habe keinen der 3 Männer je wiedergesehen. Erst vor ein paar Tagen ist mir diese Situation wieder in Erinnerung gekommen. Ich hatte es 15 Jahre verdrängt.

Enola

Graz – 08.01.2025

Ich kam nach einem anstrengenden Arbeitstag erschöpft und müde nach Hause.. Ich hatte starke Magenschmerzen weil ich durch den ganzen Stress den ich durchlebte Gastritis bekommen habe. Nachdem ich meinem Freund erzählt hatte wie es mir geht und dass ich schmerzen hatte, meinte er ich soll mich hinlegen und aufhören zu jammern. Er fing an mich anzufassen und ich meinte dass ich müde bin woraufhin er genervt sagte „Ma jammern wir wiedermal den ganzen Tag?“. Er drückte mich mit den Kopf auf die Couch, zog mein Shirt über meinen Kopf sodass ich nichts sehen konnte, hilt meine Hände am Rücken zusammen und verging sich an mir. Als er fertig war fragte er mich nur warum ich so bedrückt schaue und ich doch mal lachen solle

Jules

Österreich – 08.01.2025

Mit 20/21 war ich in einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung. 2-3 Mal wurde ich nachts wach, weil X mich untenrum gefummelte und sich dabei selbst befriedigte. Jedes einzelne Mal war ich angewidert & sagte ihm ganz klar, dass er das unterlassen solle. Doch ich blieb bei ihm. Nicht lange später, ging er nochmal weiter. Ich schlief. Wurde dann wach, als ich die Schlafzimmertür hörte. Ich hatte Taschentücher im Schritt. Ich stellte fest, dass er meinen tiefen Schlaf nutzte um sich an mir zu vergehen. Mit wurde speiübel. X kam vom WC zurück. Ich sagte ihm mir sei schlecht & schliefe deshalb im Wohnzimmer auf der Couch. Am Morgen danach, als er zur Arbeit abgeholt wurde, sagte ich ihm kurz & knapp, dass ich das letzte Nacht mitbekam & es zwischen uns aus sei. Er reagierte nicht schockiert, traurig oä. Er nahm es hin. Ich zeigte ihn nicht an.
Eine Weile hatten wir keinen Kontakt. Dann folgte eine Schleife aus Freundschaft – Sehnsucht & Anschmachten – Hass. Seinerseits.
In einer Phase des Hasses, terrorisierte er mich telefonisch mit Gewaltandrohung/Morddrohung. In einer Nacht, als ich im Lokal eines Freundes kellnerte, kam er mit seinem jüngeren Bruder in das Lokal und terrorisierte mich direkt. Mir riss die Hutschnur, packte ihn am Kragen, schubste ihn in einen Nebenraum & teilte ihm lautstark mit unbändiger Wut mit, er solle es doch auch endlich einfach machen, oder seinen kümmerlichen Arsch hier sofort raus zu bewegen.
Ich zeigte ihn an – nichts kam raus.

anonymous

location not specified – 08.01.2025

Mein Patenonkel kam nach seiner Geburtstagsfeier, auf der ich auch war, betrunken (und vermutlich drauf) zu mir ins Bett und hat dann angefangen mich anzufassen. Ich habe es erst gar nicht mitbekommen, da ich geschlafen habe und dachte es wäre mein Ex. Ich war 15 und lag im Zimmer und Bett seiner kleinen Tochter.

anonymous

location not specified – 07.01.2025

Ich war 15 oder 16 und in einem Bierzelt mit meinem Verein. Da war auch der Vorsitzende des Vereins dabei der sehr betrunken war. Dadurch hat er sich sehr daneben benommen und ist mir die ganze Zeit gefolgt obwohl ich das eindeutig nicht wollte und ihm ausgewichen bin und ihn ignoriert hab. Er hat mich auch an Hüfte und Hintern angefasst, als ich versucht habe mich wegzudrehen. Mir war das alles echt unangenehm. Ich dachte mir jedoch nicht allzu viel, da ich es für normal hielt, da es eigentlich immer im Bierzelt passiert, dass ein Mann im Vorbeigehen seine Hand an den Hintern macht.
Als ich das dann mal einer aus dem Verein erzählt habe, hieß es, so ist er hald, wenn er betrunken ist.
Ich habe überlegt, ob ich das schreiben soll, da es ja nicht so schlimm ist, aber genau dieses Normalisieren ist Teil des Problems!!
Ich werde Übergriffe nicht einfach akzeptieren!

hannah

bavaria – 07.01.2025

Ich, damals 16/17 war auf einem Weinfest und sehr betrunken. Dann bin ich mit einem Typen rausgegangen um uns zu küssen, welches einvernehmlich war. Dann jedoch ging er weiter und steckte seine Hand in meine Unterhose und fing an mich zu fingern. Da ich sehr betrunken war konnte ich mich nicht wehren und lediglich nein sagen. Daraufhin sagte er aber nur: „ich vergewaltige dich schon nicht“. Ich musste kotzen und dadurch wurde das beendet. Ich weiß nicht, was sonst noch passiert wäre.
Ich habe es leider nicht gemeldet aus Angst nicht ernst genommen zu werden, da ich so betrunken war.

anonymous

location not specified – 07.01.2025

Ich habe einen typ auf einer Website kennengelernt er wollte mein insta und wir haben dan Abend geschrieben und telefoniert.meine Freundin die an dem tag bei mir war sagte auch nach einer weile das sie ein komisches Gefühl von ihm aus hat.ich stimmte ihr zu dachte mir aber nichts dabei weil ich wollte ihm eine Chance geben. Schlussendlich hat er mich erpresst meine daten ins darknet zu stellen oder ihm nacktbilder(meine brüste von oben mit bh) zu schicken.Ich wusste nicht was ich tuen soll und habe ihm 1 geschickt er wollte mehr.am nächsten Abend habe ich mit einer hilfstelle telefoniert und sie sagte ich solle ihn blockieren und die Polizei allamieren.Ich schäme mich vor mir selbst und stehe das alles alleine durch da meine Eltern mir nie erlaubt haben auf dieser Platform zu sein.Ich weiß das am ende ein Satz wie ich habe gesagt das das internet böse sein kann kommen wird.

anonymous

location not specified – 07.01.2025

Ich hatte ein Praktikum in deinem beruf der von Männern eher dominiert wird/wurde gemacht.Am eingang war ein typ im gleichen alter wie ich.Sein ,,chef“ für diesen tag kam direkt und nahm ihn mit.Ich musste lange auf den schichtleiter der zeit warteb und er beschwerte sich nich informiert zu sein.ich durfte meine sachen in sein büro stellen wo ich mich dan in meiner pause auch aufhielt.ich trank etwas und wollte in die mensa gehen.da kam er und machte etwas an dem Drucker schräg hinter mir. Er sagte das ich weißen staub an meinem Allerwertesten haben und machte diesen ohne zu fragen weg. ich bin mir bis heute nicht sicher ob es eine unüberlegte tat war oder ob er es mit Absicht getan hat. Ich war zu diesem Zeitpunkt 15

anonymous

Ruhrgebiet, Deutschland – 07.01.2025

Ich war vor einigen Jahren mit meinem damaligen Freund um ca. 20 Uhr im Spätsommer im Wald. Es waren nicht mehr viele Leute unterwegs, aber ab und zu sind doch noch Leute an der Bank auf der wir saßen vorbei gekommen. Er wollte mit mir schlafen, aber ich habe mich unwohl gefühlt und nein gesagt. Er hat mich so lange überredet, bis ich einem Blowjob zugestimmt habe. Wir gingen etwas tiefer in den Wald hinein. Ich bin mitgekommen, weil ich ihn in dem Moment nicht enttäuschen wollte. Er war mein erster Freund und hat mich dahingehend ziemlich manipuliert.
Hinter einem Baum haben wir dann angefangen. Seine Hand lag auf meinem Kopf. Ich habe mich nach wie vor unwohl gefühlt und dann ist mir schlecht geworden. Ich habe ihm versucht das klar zu machen. Ich habe Nein gesagt, meinen Mund zugedrückt und den Kopf geschüttelt. Aber er hat gesagt er sei fast fertig und drückte meinen Kopf auf seinen Schwanz. Als er fertig war, habe ich sein Sperma zusammen mit meiner Kotze runtergeschluckt. Ich habe nichts gesagt. Erst ein paar Monate später habe ich es geschafft mich von ihm zu trennen, weil er mir bis ganz zum Schluss ein schlechtes Gewissen eingeredet und mich manipuliert hat.

Carmen

Schleswig-Holstein – 07.01.2025

Ich habe mit einem alten Freund rumgemacht an einem Abend an dem wir sehr betrunken waren. Wir sind in mein Bett gegangen und haben uns oral befriedigt, waren aber zu müde um weiterzumachen. Am nächsten Morgen bin ich dadurch aufgewacht dass er versucht hat in mich einzudringen. Ich dachte naja gut gestern habe ich ja „Zeichen“ gegeben. Ich habe ihm ein Kondom in die Hand gedrückt und dachte in dem Moment, wenigstens das sollte er benutzen. Daraufhin hat er dann aufgehört und ist schnell abgehauen. Er wusste dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht die Pille oder andere Verhütungsmittel nutze, mal abgesehen von der Tatsache, dass ich nunmal schlief und insofern nicht einwilligen konnte.
Es folgten mehrere Monate in denen er mich emotional manipulierte. Als ich endlich den Kontakt abbrach, meldete er sich noch mehrfach mit übergriffigen Nachrichten.
Erst Jahre später ist mir klargeworden, dass das an dem Morgen kein einvernehmlicher Sex war. Ich würde mir wünschen, dass ich schon in der Schule über Konsent aufgeklärt worden wäre, dann hätte ich mir Jahre des Grübelns erspart und vielleicht sogar weitere Schritte ergreifen können.

Sarah

Rheinland – 07.01.2025

Vor 4 Jahren sind nebenan neue Nachbarn eingezogen. Ein freundliches, sehr liebes älteres Ehepaar (beide über 70).
Im ersten Jahr war alles gut. Wir haben uns vorgestellt, wir haben miteinander gelacht und uns gegenseitig geholfen.
Dann kam eine Einladung zum Abendessen von dem älteren Ehepaar. Meine Mutter und ich sind eingeladen worden. Wir waren sehr verblüfft, sind aber mitgefahren. Es war ein freundlicher und netter Nachmittag und uns hat das Essen allen sehr gut geschmeckt.
Einige Woche nach diesem Abendessen, schaute der Nachbar über den Balkon zu meinem rüber und fragte, ob ich noch einmal Zeit hätte, er müsste etwas besprechen.
Ich habe zugesagt, denn ich habe mit nichts gerechnet. Er kam zum vereinbarten Zeitpunkt rüber in meine Wohnung und verwickelte mich in ein Gespräch. Nach kurzer Zeit ergriff er mich und fing an mich am Hals und meiner Wange zu küssen. Es war unglaublich unangenehm. Ich habe ihn weggedrückt, aber er wollte unbedingt mein heimlicher „Freund“ sein. Man könnte mit mir doch bestimmt sehr schön körperlich werden.
Was ein Ekel!
Ich habe ihn mit einem Vorwand aus meiner Wohnung bekommen. Zum Glück!
Nach einigen Tagen, habe ich beschlossen seine Ehefrau darauf anzusprechen. Sie hatte schon etwas gewittert, da ich sehr abweisend beiden gegenüber war.
Sie hat sich meine Geschichte angehört und ich denke auch, dass sie mir geglaubt hat. Denn bei unserem Gespräch kamen noch mehr solcher Geschichten auf den Tisch.

Ria

Erzgebirge, Deutschland – 07.01.2025

12.5 Jahre Beziehung.
Für mich einmal durch die Hölle und zurück.
Für meinen Ex waren nur zwei Dinge wirklich wichtig, Geld und Sex. Er wollte ständig Sex, machte mir Vorwürfe wenn ich meine Tage hatte und bestrafte mich dann mit Ignoranz oder Beleidigungen.
Wenn ich keine Lust hatte, wartete er bis ich schlief. Wenn ich wach wurde und regungslos da lag, mir die Tränen über das Gesicht liefen, hörte er nicht auf. Er drehte mich dann um und nahm mich von hinten um es nicht zu sehen. Er war „gut bestückt“ was für mich oft schmerzhaft war, für ihn war es ein Vergnügen wenn ich schrie und mich krümmte um ihn etwas Platz zu nehmen. Wenn er kein Kondom zur Hand hatte penetrierte er mich anal, ich blutete sehr oft danach und hatte Schmerzen.
Ich habe versucht mit Freunden zu reden, habe Hilfe bei einer Beratungsstelle gesucht, man verharmloste alles. „Du hast bloß geschlafen, das ist keine richtige Vergewaltigung“ hat man mir oft gesagt. Als ich meinen Ex fragte warum er das tut meinte er: „was soll ich machen? Du willst ja schließlich nicht“
Ich bat ihn aufzuhören, ohne Erfolg.
Ich entwickelte Schlafstörungen die ich selbst 10 Jahre nach der Trennung noch nicht ganz überwunden habe. Ich wurde krank, psychisch und körperlich.
Angezeigt habe ich ihn nicht, weil man mir sagte, ich würde übertreiben. Ich hab mir selbst die Schuld.
Nach über 12 Jahren hab ich es geschafft mich zu trennen. Heute weiß ich, ich war nicht Schuld!
Er ist der Täter, er hat mich vergewaltigt, er ist schuld

anonymous

location not specified – 07.01.2025

Ich 18, war nachts auf einen Zeltfest. Ich ging nach draußen und setzte mich auf einen Biertisch. Es kamen 6 junge Männer, sie stellten sich neben mich und sprachen angeregt miteinander. Ansonsten war niemand da, ich dachte mir jedoch nichts, rutschte aber etwas weg da genug Platz war. Aus dem nichts Griff mir einer der Jungs mit beiden Händen in den Schritt. Ich stoß ihn weg brachte aber keinen Ton heraus. In diesen Moment kam eine Security und sagte ihm er solle mich nicht anfassen. Danach redet die Gruppe weiter als ob nichts gewesen wäre. Ich rannte weinend 30 Minuten nach Hause.

anonymous

location not specified – 06.01.2025

Mein Ex-Freund hat mit mir Sex gehabt, obwohl ich gesagt habe, dass ich keine Lust habe und nicht mit ihm schlafen möchte. Ich habe es über mich ergehen lassen. Bei einem Streit als „schlampe“ betitelt, daraufhin bin ich ausgerastet und habe einen Teller zerbrochen und ihm gesagt er soll sowas lassen.
We ist ausgeflippt und hat mich weiter beschimpft, irgendwann bin ich geplatzt und verpasste ihm eine Ohrfeige. Ich weiß, das war nicht richtig von mir. Die Retourkutsche kam sofort indem er mich gegen mit deinem Unterarm an meinem Hals gegen die wand gedrückt hat, bis mir die Luft wegblieb und mir eine Ohrfeige gegeben hat.
Bis vor kurzem hab ich mich schuldig gefühlt, weil ich angefangen habe.

Ich habe ihn erst verlassen als ich die finanziellen Mittel hatte auszuziehen. Er hat mich auch ständig betrogen.

anonymous

location not specified – 06.01.2025

Ich bin Erzieherin und bei der Arbeit haben wir eine Küchenfee, die die Küche schmeißt und alles für das Mittagessen der Kinder vorbeireitet.
Sie war im Urlaub und ein junger Mann kam um sie zu vertreten.
An einem Tag ging es ihm wohl nicht so gut und ich fragte ob alles bei ihm ok sei und ob er etwas brauchte, einen Kaffee oder ob er reden möchte.
Er verneinte.
Ein paar Tage später als ich das Essen für die Kinder abholen wollte stellte er sich mir in den Weg und sagte, dass es ihm nicht gut ginge. Ich fragte ob ich ihm helfen könne, er sagte „Ja, eine Umarmung wäre schön.“.
Ich merkte er war sehr bedrückt, willigte ein und nahm ihn in dem Arm und sagte ihm: „Bestimmt wird alles gut, es gibt solche Tage.“
Ich wollte mich aus der Umarmung lösen, aber er hielt mich fest und packte mich am Gesäß und kniff richtig zu.
Total schockiert sagte ich ihm „lass das, ich bin verheiratet!“ er erwiderte nur „ja und? Ich auch“

Ich erzählte es meinem Vorgesetzten und er sagte nur „das denkst du dir aus und selbst wenn, sowas gefällt dir doch.“
Der „Küchenjunge“ hat auch obszöne Kommentare abgegeben, dadurch hat mein Vorgesetzter mir geglaubt, aber nichts unternommen.

Ich habe mich so geschämt und habe bis zu meiner Kündigung 1 Jahr später nichts meiner Chefin erzählt, weil ich ihr gegenüber kein vertrauensvolles Verhältnis pflegte (im Gegensatz zu meinem Vorgesetzten).
Es gab eine interne Untersuchung von HR, aber keine Konsequenzen.

anonymous

location not specified – 06.01.2025

mein eigener Vater, mein Bruder und meine Schwester haben mich für ihre sexuellen Handlungen benutzt.

anonymous

north germany – 06.01.2025

Ich finds einfach krass, was sorry wenn ich es so sage, was ich alles mit machen musste. Eine alkoholkranke Mutter, mein gewalttätiger Vater, der uns seelisch und körperlich misshandelte, meine aggressive Oma, die meinen schwer an Parkinson erkrankten Opa gepflegt oder besser gesagt misshandelt hat, Schläge waren an der Tagesordnung… und ich streichele sie in den Tod?! Hat sie es verdient? Meine Schwester mit MS, meine Tumorerkrankung, die Armutsbetroffenheit, die bis heute reicht, weil ich nie erben werde. Dann meinen scheiß Gerechtigkeitssinn, der es einem so schwer macht in dieser scheiß ungerechten Welt. Und dann schaue ich mir meinen Beziehungsmenschen an. Dieser hat all diese Päckchen nicht zu tragen. Wieso haben manche
Menschen so ein Glück? Wieso muss ich SO viel tragen. Wieso muss ich dann noch bei
Menschen um Verständnis bitten, bei meiner Familie… Partner oder Freunden? Ich sag’s ehrlich, meine Therapeutin sagt ich solle Verantwortung übernehmen. Für was? In meinem beschissenen Umfeld hat sich nie jemand für seine Taten entschuldigt. Selbst meine eigene Mutter nicht. Es hat NIE einer irgendeine Verantwortung übernommen, ich war die bekloppte die schon als Teenie zu Therapie geschickt wurde. Aber sind Kindern nicht die Symptome ihrer Familie? Mir ist alles wirklich alles nur noch zu viel und ich kann es nicht mehr hören, dass ICH die jenige sein soll, die Verantwortung übernehmen soll. Kein einziger scheiß Erwachsener hat mich geschützt. Ganz im Gegenteil.

Katharina

location not specified – 06.01.2025

Ich bin jetzt 43 und trage diese Geschichte seit 23 Jahren mit mir. „Jede dritte Frau“ und ich bin eine von ihnen. 23 Jahre habe ich verdrängt und jetzt erzähle ich die Geschichte. Mit 20 Jahren war ich verliebt in einen jungen Mann der mich mochte aber nicht von seiner Ex Freundin loskam. Auf einem Straßenfest haben wir uns nach Wochen wieder gesehen, er mit seiner wiederFreundin und seiner Clique. Mir fiel nichts besseres ein als mit einem seiner Freunde rumzuflirten. In der Hoffnung ihn damit eifersüchtig zu machen bin ich mit seinem Freund mit. Ich kam aus der Nachbarsstadt, wollte eigentlich bei meiner Freundin schlafen, die aber irgendwie verschwunden war und bin dann mit zu dem besagten Freund mit der mir anbot das ich bei ihm schlafen kann.
In seinem Elternhaus angekommen, bat er mich leise zu sein, da seine Eltern auch da seien. Wir legten uns hin und er fing an mich zu befummeln. Ich wollte es nicht, aber er hörte einfach nicht auf. Er reagierte nicht auf mein Nein. Ich sagte sogar, dass ich doch nur schlafen möchte und ich weiß noch wie heute, wie er sagte: ich solle mich nicht so anstellen, schlafen kann ich wenn er fertig ist und damit drang er in mich ein und ich lies es einfach über mich ergehen. Ich lies es über mich ergehen! Alles ab dem Moment habe ich verdrängt.Nachdem er fertig war schlief er ein. Bis heute fehlt er in der Aufzählung der Männer mit denen ich geschlafen habe, bis heute lasse ich ihn aus. Bis heute. Ich bin leider jede dritte Frau

B

Oberfranken – 06.01.2025

Vor Jahren fiel mir im Club eine betrunkene Frau auf. Also beschloss ich, sie sicher nach Hause zu bringen, da ich selbst schlechte Erfahrungen gesammelt hatte. Auf dem Weg zum Taxi hat sie zu irgendeinem Typen einfach nur Hallo gesagt. Ungefragt meinte der dann, es sei seine Pflicht, uns zu begleiten. Ich habe den Mann der Betrunkenen mit ihrem Handy angerufen, eine Taxifahrerin bezahlt und sie auf den Heimweg geschickt.
Danach habe ich Ohrstöpsel ausgepackt und bin los gelaufen. Mister Pflichtbewusstsein bestand darauf, mich zu begleiten. Ich lehnte mehrfach ab. Er lief neben mir her. Hier waren wir noch in der Fußgängerzone. Ich konnte ja auch nicht einfach weg rennen. Er hat versucht, sich zu unterhalten und ich habe nur geantwortet, ich wolle ihn nicht dabei und sei ihm keine Unterhaltung schuldig. Er erzählte mir stolz, dass er Polizist sei und wie toll und wichtig sein Job ist. Welch Ironie für das, was folgte. An einer Kreuzung sagte ich deutlich, dass ich ab hier alleine weitergehen würde. Ohne Ankündigung schnappte er mich, drückte mich gegen eine Laterne, steckte mir seine Zunge in den Hals und Hand in die Hose. Ich stieß ihn weg und er erwiderte „Tu nicht so, als würdest du nicht wollen.“ Ich bin einfach weggerannt. Der „Witz“ an der Sache:ich war nur genervt und irgendwie froh, dass es immerhin nicht die Betrunkene erwischte, die sich nicht hätte wehren können. Mir war von Männern schon wesentlich Schlimmeres angetan worden, also dachte ich, besser ich als sie.

anonymous

location not specified – 06.01.2025

Ich war 9 Jahre alt und in einem Doppeldecker Bus auf dem Weg zum Ballett als sich ein alter Mann neben mich gesetzt hat und seinen Penis rausgeholt hat und mastubiert hat. Ich bin danach die Treppe im Bus runter, er kam mir hinterher, glotze mich an, hatte Schweißperlen auf der Stirn und wischte die sich mit einem 4711 Erfrischungstuch ab. Ich erinnere mich daran wie als wäre es gestern gewesen, obwohl ich heute 53 Jahre alt bin. Ich habe das niemanden erzählt.

L

Gemany – 06.01.2025

Ich feierte meinen 23. Geburtstag im Garten einer vermeintlichen Freundin. Es waren 2 Frauen und einige Männer anwesend. Ein Bekannter, der nicht eingeladen war, kam einfach dazu. Er bot mir Drogen an, die ich entschieden ablehnte.

Etwas später brachte er mir ein Getränk, das ich ohne Bedenken trank. Kurz darauf fühlte ich mich plötzlich ungewöhnlich liebesbedürftig und verwirrt. Danach eskalierte die Situation: Der besagte Mann und einige andere Männer auf der Feier bedrängten mich massiv. Einer drückte mir seinen Penis in den Mund, während ein anderer mich küsste. Ein weiterer Mann versuchte, mir von hinten die Hose herunterzuziehen. Dabei stürzten wir und rissen den Gartenzaun nieder.

Meine vermeintliche Freundin sowie die anderen Anwesenden reagierten nicht. Sie schauten zu, sagten nichts und feierten einfach weiter, als ob nichts geschehen wäre.

Nach diesem Vorfall hatte ich keine klaren Erinnerungen mehr an die Ereignisse, nur ein starkes Gefühl, dass etwas Schlimmes passiert war, das ich nicht einordnen konnte. Erst sechs Monate später gelang es mir, die Geschehnisse Stück für Stück zu rekonstruieren.

C‘

Germany – 06.01.2025

ich war in einer beziehung mit einem mann und mir ist schnell aufgefallen, dass er sehr auf sex fixiert war. wir sprachen auch offen darüber, aber die beziehung beenden, wollte keiner von uns.
er wusste über meine psychische gesundheit, meine vergangenheit und die erlebten sexuellen übergriffe bescheid.
doch trotzdem wurde ich erneut zum opfer.
es fing an damit, dass er mich an stellen z.b. meinen brüsten berührte, obwohl ich es nicht wollte. irgendwann traute ich mich sogar, das ganze anzusprechen, doch das vergaß er wieder schnell. beziehungsweise testete wie weit ich es zulassen oder bis ich nachgeben würde.
ich verlor auch zeitig den spaß am sex, häufig musste er mich dazu „überreden“ bis ich nachgab.
in meinem kopf zählte ich schon immer durch, wie oft ich in letzter zeit nein zu ihm gesagt hatte und wann es wieder an der zeit war, es zuzulassen.
er fragte mich dann immer, ob ich ihn denn wenigstens oral befriedigen würde? meistens gab ich nach, weil es das kleinere übel war, denn:
eines abends sagte ich zu beidem nein, als strafe ignorierte er mich die nächsten 4 tage und sagte mir erst dann was los war.
er entzog mir seine zuneigung, weil ich ihm nicht das gab, was er wollte.
mittlerweile ist er vergangenheit.
seine initialen waren J.F.

C‘

Germany – 06.01.2025

ich war 17 und auf der suche nach einer beziehung. ich lernte einen älteren jungen kennen, fand ihn echt toll und erhoffte mir mehr. zum ende des ersten dates griff er mir irgendwann zwischen die beine. er wollte auch in meiner hose rein.
mir ging das zu schnell, ich wollte das nicht. das so auszusprechen, habe ich mich aber nicht getraut.
ich sagte ihm, dass ich sowas nicht beim ersten date machen möchte & er akzeptierte das mehr oder weniger.
er lies seine hand zwar aus meiner hose, trotzdem aber war sie immernoch zwischen meinen beinen.
beim 2. date fasste er mir wieder zwischen die beine. ich traute mich nicht seine hand wegzunehmen. an dem tag hatte ich eine stoffhose an, so gelang es ihm seine hand in meine hose zu stecken. ich wollte das nicht.
mein körper reagierte auf die berührungen, mein kopf aber sträubte sich.
irgendwann habe ich nachgegeben und er ist in mich eingedrungen.
ich täuschte einen orgasmus vor, weil mir das als schnellste lösung aus der situation vorkam.
danach hat er den kontakt beendet.
dadurch dass ich keine physischen schmerzen hatte und mein körper scheinbar auf die berührungen reagierte, fiel es mir so schwer, dass ganze als einen sexuellen übergriff anzuerkennen…
seine initialen waren A.A.

C‘

Germany – 06.01.2025

teil 3
er wollte auch, dass ich die pille nehme. um mich zu überzeugen, ist er einmal ohne kondom eingedrungen, damit ich fühle „wie gut sich das anfühlt“. ja das tat es, trotzdem wollte ich das ganze nicht. er ließ mich aber erst los, als er bereits in mir gekommen war.
ich könnte ja die-pille-danach holen und wenn ich schonmal da bin auch direkt die antibaby-pille.
jung und hilflos wie ich war, tat ich das natürlich.
zu dem zeitpunkt war mir nicht bewusst, was genau mir da überhaupt passiert ist…
seine initialen waren T.P.

C‘

Germany – 06.01.2025

teil 2
da wir beim sex eigentlich nur das gemacht haben, was er wollte, verlor ich irgendwann den spaß.
ich sah mich gezwungen meine orgasmen vorzutäuschen, denn sonst beschuldigte er mich fremdgegangen zu sein. diese anschuldigungen wurden immer besonders schwer, wenn ich mal nicht mit ihm schlafen wollte.

an dem einen abend ging eine streitsituation voraus, dann sollte es versöhnungssex geben.
er wollte, ich nicht.
ich wehrte mich nicht, denn es war ja schließlich mein freund und ich liebte ihn.
er zog mir einfach die hose runter & drang in mich ein. es tat weh und ab dem moment habe ich keine erinnerung mehr, mein körper war wie erstarrt.

ein anderes mal musste er mich erst minutenlang überzeugen, bis ich irgendwann zugestimmt habe. eigentlich war ich zu müde und hatte keine lust.
meine körper reagierte nicht, also wurde er sauer, dass ich nicht feucht war. trotzdem hat er weiter gemacht.
während er auf mir war, bin ich eingenickt.
er gab mir mehrere ohrfeigen damit ich wieder wach wurde und „weitermachte“.
ich lag nur da, hatte schmerzen und hoffte, dass es bald zu ende sei. ab dann fehlt meine erinnerung.

er hat mich auch öfter gefragt, wie ich es finden würde, wenn er mit mir „spaß hat“, während ich schlafe.
keine ahnung ob er mir das je angetan hat, allein die frage ist schon zu viel.

C‘

Germany – 06.01.2025

teil 1
mit 14 jahren hatte ich meinen ersten freund, er war zu dem zeitpunkt 17.
es fing „harmlos“ an, indem ich stück für stück den kontakt zu meinen freunden abbrechen sollte, weil diese mir nicht „gut tun“ würden. schon bald durfte ich auch gar keinen kontakt mehr zu jungen in der schule oder über social media haben und ich sollte mich „anständig“ bedeckt kleiden. andernfalls wurde ich von ihm als schlampe beleidigt.
dann fing es irgendwann an, dass er mich aus spaß geboxt hat, ich hatte blaue flecken davon, aber es war ja „nur spaß“.
er wollte, dass ich ihm freizügige- und nacktbilder schicke, das tat ich, um ihn nicht zu verlieren. diese bilder zeigte er stolz bei seinen freunden rum, um zu zeigen wie „sexy“ ich sei. er erzählte mir dann, wie geil sein bester freund meine brüste fand. es hat mich so geekelt, doch er wollte das nicht hören und hat mich auch nicht verstanden. bis heute spüre ich diesen ekel in mir und ich kann mich oben ohne nicht im spiegel ansehen, geschweige denn mit jemandem intim werden.

so jung und naiv wie ich damals war, hab ich ihm zu liebe auch die pille genommen.
dadurch nahm ich extrem stark zu, er fand das so schlimm, dass er mich immer wieder als aufgrund dessen beleidigte, aber trotzdem mit mir zusammen blieb.
er ging sogar so weit, dass als ich in einer akuten suizidalen krise war, er mir sagte, ich solle mich umbringen.

anonymous

Hamburg – 06.01.2025

An Silvester half ich seiner Freundin, da sie betrunken war und weder Handy noch Geldbeutel dabei hatte. Wir versuchten ihn zu erreichen, keine Reaktion. Als wir sie zur Polizei gebracht hatten, wollte ich ihm bei WhatsApp schreiben, damit er weiß wo seine Freundin ist. Als Antwort auf meine Nachricht, dass ich seiner Freundin geholfen hatte und sie bei der Polizei sei, rief er mich mehrmals per Video an und schickte mir ein Dickpic.

Laura

Vienna – 06.01.2025

Diesen Sommer war ich abends mit dem Hund Gassi als ein Mann von hinten kam und sagte „komm her ich will deine enge Fotze ficken“. Dann versuchte er mich in einen Hauseingang zu schieben. Als er mich berührte sprang mein Hund in die Leine und versuchte ihn zu beißen, woraufhin er verschwand.

anonymous

location not specified – 06.01.2025

Wir schliefen das erste mal miteinander, er ein großer muskuläre Mann.

Eine ganze weile war alles gut, auch der Sex. Er drehte mich auf den Bauch, er auf mir. Auf einmal verspürte ich Schmerzen, er war viel zu tief eingedrungen und die Wucht auf meine Gebärmutter war zu groß das ich mich krampfhaft zusammenzog… Ich sagte ‚au, du bist zubtief‘

Anstatt aufzuhören, machte er weiter,er hielt mich fest, ich kam nicht weg und meine Stimme versagte… er kam.

Am nächsten Tag stelle ich ihn online zur Rede,als ich realisierte was mir passiert ist.

Er hätte mich nicht nein sagen hören… im gleichen Atemzug schrieb er sehr wohl darüber der er meine Schmerzen vernommen hat,und er ja dann auch ‚gleich‘ gekommen sei.

Ich war nicht bei der Polizei, was hätte ich auch für Beweise?

Frida

Österreich – 05.01.2025

Ich hab 2 Geschichten, die mich seit teilweise Jahren begleiten …

Ich war damals 23 ..im Taxi zur Party.. ich hatte herzschmerz.. war frisch getrennt,sehr verletzt und betrunken.. mit im Taxi der beste Freund vom ex .. bereits im Taxi war sein verhalten anzüglich.. bei der Party angekommen.. ich kannte die Location nicht.. zeigte er mir einen falschen Eingang.. Weg von den Menschenmengen .. drückte mich an die wand .. versuchte mich zu küssen und griff unter mein Kleid..Ich drückte ihn weg und haute ab.. ich fühlte mich so schlecht und wie der letzte dreck.. bin heute 33 und es verletzt mich noch immer .. in der männerclique wurde ich als schlampe abgetan…ich wollte das alles nie !!!

Vor kurzem war ich auf einer Feier wollte mit dem Taxi nach Hause.. ein Bekannter war auch im selben Taxi.. Ich habe immer wieder gesagt, dass ich nach Hause will aber der Bekannte sagte zum männlichen Taxifahrer, dass wir zu ihm nach Hause wollen … der Taxifahrer hörte NICHT auf mich und fuhr uns zu seiner Adresse.. dort versuchte er mich zu küssen.. als ich weinte und schrie bekam er vermutlich schiss und brachte mich heim.. Ich bin verheiratet das weiß dieser Typ auch..
Als ich die Geschichte meinem Mann erzählte war er wütend auf mich .. ich hab mich doch nie falsch verhalten?!? Ich wollte nur nach Hause …

Misha

Berlin – 05.01.2025

Ich hatte einen Unfall, bei dem ich auf dem Gehweg von einem Mann überfahren wurde, ich hatte sehr viel Glück und mir dabei zwar nichts gebrochen aber dafür diverse Prellungen zugezogen. Ich musste danach also zur Physiotherapie, dort fragte ich, ob ich auch von einer weiblichen Therapeutin behandelt werden könnte, jedoch war die einzige weibliche Therapeutin wohl ausgebucht, also musste ich mich von einem Mann behandeln lassen. Den 2. Termin kam ich nicht ungeschminkt, wobei das mehrfach kommentiert wurde, dass ich das ja mal öfter machen sollte, ich sähe so ja viel besser aus. Dabei blieb es natürlich nicht, bei einer Behandlung für mein Knie musste ich dann mein Shirt ausziehen, daraufhin wurde eine für mich nicht ersichtliche Behandlung durchgeführt, von Berührungen in der Leiste mit sehr viel Babyöl (oh Gott ich hatte so Angst vergewaltigt zu werden, er hätte jederzeit in mich ungewollt mit seiner Hand eindringen können) bis hin zum kneten meiner Brüste, ich habe mich dabei deutlich unangenehm gefühlt. Zum Schluss gabs dann noch einen Klaps auf den Po. Während der Behandlung wurde mir die ganze Zeit gesagt, dass es normal sei, so müsse man eine Knieverletzung behandeln. Als ich mich meiner Schwester anvertraut habe, meinte diese nur, das sowas in der Branche ja normal wäre und ich mich nicht so anstellen solle. Einfach runterschlucken.

anonymous

location not specified – 05.01.2025

Mein damaliger Freund (er 30, ich 20) wollte unbedingt einen 3er mit einem weiteren Mann haben. Ich wollte nicht, er hat monatelang versucht, mich zu überreden und es war durchgehend Thema. Irgendwann hat er mich emotional so unter Druck gesetzt, dass ich zugestimmt habe, es zumindest mal ausprobieren zu können.

Es war gar nicht meins, ich sagte ihm das auch. Er ignorierte dies und bestrafte mich emotional dann so, dass es zu seiner Bedingung wurde, diese Bestrafung zu unterlassen.
Ich sagte immer wieder, dass ich das nicht will.
Er hat dann nachts ohne mein Einverständnis, Männer eingeladen, die ich überhaupt nicht kannte. Teilweise war ich nicht einmal richtig geistig anwesend oder wach. Ich habe dazu nicht meinen Consent gegeben, meist haben die Männer nicht einmal mit mir gesprochen, sondern nur mit ihm.

Jedes Mal sagte ich, dass ich nicht will. Jedes Mal hat Mann es ignoriert.
Irgendwann war ich in einem so massiven Schockzustand, dass ich nicht handlungsfähig war.

Das ist nun 14 Jahre her.
Leider habe ich mich irgendwann Menschen anvertraut, die mir dafür die Schuld gaben und mich im Anschluss für „Mein Sexualleben“ abgewertet haben.

Seitdem habe ich beschlossen, dass ich dies keinem Mann mehr erzählen werde.

Mich verfolgt das nach wie vor und hat mein Männerbild massiv negativ geprägt.

anonymous

München – 05.01.2025

Ich hatte Sex mit meiner Affäre, er nahm mich von hinten. Plötzlich fühlte es sich komisch an, ich drehte mich um, und sah, dass er sich beim Sex mit mir filmte. Ich war entsetzt und sagte, er solle damit aufhören. Ich habe ihn nochmal dabei ertappt. Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass ich absolut nicht einverstanden damit bin, und ihn gebeten, die Bilder/Videoaufnahmen zu löschen. Ob er das wirklich hat, oder sie nachher wieder hergestellt hat aus dem zu löschen Ordner, ich weiß es bis heute nicht. Es fühlte sich so machtlos und erniedrigend an, ohne mein OK gefilmt worden zu sein. Wir haben keinen Kontakt mehr, und doch ist da immer noch die Frage, welche Aufnahmen von mir existieren womöglich noch.

S.

location not specified – 05.01.2025

Als ich 16 war, habe ich auf einer Datingapp einen Jungen (18) kennengelernt. Wir hatten uns mal in der Stadt getroffen und sonst nur geschrieben.
Irgendwann wollte er dann mal zu mir kommen. An einem Tag an dem ich frei hatte und meine Mutter arbeiten war, kam er dann zu mir nach Hause. Irgendwie hatte ich schon ein ungutes Gefühl als er rein kam, ihn wegzuschicken habe ich mich aber nicht getraut. Anfangs war alles okay, wir haben einen Film geguckt uns unterhalten. Dann wollte er unbedingt mit mir schlafen. Ich wollte nicht, weil ich mich nicht wohl gefühlt hatte was an ihm und unter anderem auch daran lag, dass ich meine Periode hatte.
Er bestand aber drauf und fing dann an sowohl mich als auch sich auszuziehen. Ich konnte ihn noch grade so dazu bringen ein Kondom zu nutzen, das wollte er eigentlich nicht. Als er bemerkte, dass ich meine Periode hatte, war er richtig angewidert davon und beleidigte mich als „ekelig“, drang dann aber trotzdem in mich.
Ich hab das ganze über mich ergehen lassen obwohl ich nicht wollte, weil ich mich nicht getraut habe ihn wegzuschicken oder etwas zu sagen. Als er dann endlich fertig war und er noch eine Zeit lang bei mir verbracht hatte, wollte ich dass er geht, weil meine Mutter bald nach Hause kommen würde. Er blieb aber einfach bis meine Mutter nach Hause kam und ging dann kurz danach.

Lena

location not specified – 05.01.2025

When I was 19 I got an internship at a dentists office in another country. I moved there and the dentist I worked for also offered for me to rent his late aunts appartment. He was a bit weird and very touchy feely at work but nothing to make me quit the internship. A week before the end of my internship he came over to the appartment. We talked a while and then he put his arms around me, pulled me closer so I could feel his erected penis and whispered ‚be a good girl!‘ – over and over again until I managed to push him away from me. He went over the situation as if nothing had happened. I closed myself in my room every night until I moved out.

anonymous

location not specified – 05.01.2025

als ich nur drei jahre alt war, wurde ich in der spielgruppe von drei jahren älteren zwillingen an meiner brust und zwischen meinen beinen begrabscht. als ich weinend zur betreuerin lief, sagte sie mir, ich solle aufhören zu weinen und dass die jungs nichts falsches getan haben, da sie ja nicht wusten, dass sie das nicht sollten.

anonymous

location not specified – 05.01.2025

Ich war 16 Jahre alt und fuhr alleine mit der Bahn nach Hause (es war ca 19 Uhr). Das Abteil in dem ich saß, war komplett leer. An der nächsten Haltestelle setzte sich ein wesentlich älterer Mann als ich, gegenüber von mir. Ich bemerkte seine Blicke und fühlte mich sichtlich unwohl. Er fing an, an seinem Schritt rumzuspielen und holte sich schließlich direkt vor mir einen runter. Ich stand sofort auf und lief ins nächste Abteil in einen vierer mit anderen Menschen und rief meinen Papa an, dass er mich bitte holen soll. Das schlimmste an der Sache für mich… Ich war minderjährig, und es war Winter.. das heißt ich hatte einen Wintermantel an und man hat nichts gesehen… Ich dachte nur: Gott sei dank ist nicht Sommer. Ich konnte das lange nicht verarbeiten und habe den Fehler nur bei mir gesucht, war ich zu sehr Geschminkt? Habe ich ihn falsch angesehen? Seit diesem Tag setze ich mich nicht mehr alleine in ein Abteil und sobald ein Mann meinen Abteil betritt und niemand anderes in der Nähe ist setze ich mich sofort Weg. Das Ganze ist heute 8 Jahre her…

anonymous

location not specified – 05.01.2025

I was 6 years old, it was spring, maybe April or may, around 6pm. I was walking home from a friends house who lived just down the block, I had to cross one street. When I stopped to check for cars, a white van with green and red writing stopped and a man asked me if I wanted candy. I said no, I just had a blue Center shock and it was almost dinner time. I didn’t know what he wanted from me so I just waited for him to drive away. He didn’t. Instead he got out of the car, asked if I was sure I didn’t want a lollipop, I looked like I would be “good at licking”. I was confused and backed away on the sidewalk, he grabbed my arm. I was short and skinny but I guess he didn’t expect me to fight this much. I dug my fingers into the tendons in his wrist and got out before he could grab me again. I ran to a different part of the block because I knew there was a cafe that had tables on the sidewalk and it would be busy enough to find help in case he chased me. Luckily he didn’t. I reported it to the police the next day but he wasn’t punished. It took me many years to realise that he had a boner the whole time. I still remember what he looked like and what number the license plate had.

Steffi

location not specified – 05.01.2025

Mein Mann litt unter schweren Depressionen. Ich habe ihn oft darum gebeten, sich Hilfe zu holen, was er aber nie tat. Es gab zwischen uns keine Zärtlichkeiten mehr und wir entfernten uns voneinander. Irgendwann merkte ich, wie er nachts auf mir lag und Sex mit mir hatte. Ich ekelte mich, ließ es aber über mich ergehen. Dann passierte es regelmäßiger und jedes mal tat ich so als würde ich schlafen. Einmal vor dem Schlafen gehen sagte ich, dass er in Zukunft seine Finger von mir lassen soll, wenn ich schlafe und trennte mich auch kurze Zeit später. Ich würde so gerne gegen ihn vorgehen aber niemand würde mir glauben, weil er perfekt ist und ich nicht. Also schweige ich und wünsche ihn einfach nur das schlimmste

anonym

Germany – 05.01.2025

Ich war 17, als mich am frühen Silvesterabend auf dem Heimweg, ein fremder Mann unerwartet von hinten packte, mir die Augen zu hielt und mich auf den Boden warf, meine Klamotten hoch riss und meine Brüste anfasste. Ich schrie und schlug um mich, dann rannte er weg. Ich rannte nach Hause, meine Mutter rief die Polizei. Seine DNA wurde an meinen Klamotten gefunden. Als er Jahre später wieder eine Frau sexuell nötigte, wurde er ertappt, verurteilt und kam ins Gefängnis.

anonymous

Fulda – 05.01.2025

Ich bin 19, seit ich 14 bin werde ich ständig sexuell belästigt, gecatcallt, objektifiziert. Trotz dessen, dass ich mich viel mit Misogynie, dem toxischen Verhalten von Männern und der „Täter-, Opfer- Umkehr“ beschäftige und mich selbst als Feministin und Aktivistin bezeichnen würde, merke ich, wie ich mir doch nach jedem Übergriff erstmal selbst die Schuld gebe… Manche Situationen kann ich nicht vergessen, auf einer Ü50 Geburtstagsfeier bin ich meinem Freund nicht von der Seite gewichen, irgendwann ist er was trinken holen gegangen, ich stand evtl. 4-5 Meter weit von ihm weg, da kam ein alter Mann auf mich zu, ich ging zurück, aber er ließ sich nicht aufhalten und packte mich am Hintern, er hörte nicht auf, bis ich seine Hand wegstieß, dann ging er grinsend einfach wieder weg. In diesem Raum waren mind. 100 Menschen und es kann mir niemand erzählen, dass das niemand gesehen hat. Als mein Freund fragte, was passiert sei, erzählte ich ihm davon, er fragte, ob ich die Polizei rufen wolle, doch ich beneinte, denn vielleicht war mein Rock ja zu kurz. Wie sehr ich mich im Nachhinein über diese Entscheidung nur ärgerte… Zumindest stellte ich ihn zu Rede, fragte, was zur Hölle das solle, seine Antwort: „Das macht man auf dem Dorf halt so“Das Beste war noch, dass das „Geburtagskind“ Monate später, nachdem ich öffentlich über die Situation gesprochen habe zu meinem Freund ist und sich beschwert hat, wie ich denn sowas öffentlich erzählen könnte, denn das sei ja privat. Einfach absurd.

anonymous

Zürich (zur Mittagszeit) – 05.01.2025

Im Oktober 2017 (ich war damals noch 14) bin ich fürs Mittagessen bei einer Pizzeria angestanden. Ich trug damals eine weisse Jeans, türkise Converse, eine braune Lederjacke und einen türkis pinken Rucksack. Als ich dann während dem anstehen mein Portemonnaie aus dem Rucksack holen wollte, grabschte mir jemand an meinen Arsch. Als ich mich dann umdrehte verstand ich zuerst nicht was los ist. Ich schrie den Mann an und er kam immer näher. Die Leute um mich herum halfen nicht. Irgendwann rannte ich dann weg, weil ich solch eine Angst hatte. Ich sass dann später heulend in einem Starbucks. Meine Mutter sagte mir übers Telefon, ich sollte sofort die Polizei rufen. Die kamen dann auch, fanden den Mann aber nicht und gingen wieder. Später beim Anzeige machen, wurde mir dann vom Polizisten gesagt, es sei ja nicht so schlimm und ich sähe halt von Hinten so erwachsen aus. Deshalb können wir auch keine Anzeige wegen Pädophilie machen. Die Anzeige wegen sexueller Belästigung habe ich aber gemacht. 7 Jahre und ein Trauma später haben sie den immer noch nicht. Am meisten weh tat wie ich von der Polizei behandelt wurde, und dass niemand um mich herum mir half.

Sophie

location not specified – 04.01.2025

Ich habe einen Ferienjob gemacht. War damals 14 Jahre jung und in den ersten Tagen hat mir einer der Mitarbeiter mit einer Wasserflasche auf den Po gehauen und meinte, oh das klingt aber gut. Er war um die 48 Jahre alt.
Ich war irritiert und habe es weg gelächelt.

Etwas später meinte er ich soll immer auf meine Figur aufpassen und nicht zunehmen, sonst sieht mein Po nicht mehr so gut aus und das gefällt dann den Männern nicht mehr. Ich habe es wieder weg gelächelt.

Später war ich zum Sommerfest bei der Firma. Mein Vater arbeitet auch dort, deswegen war es normal den Abend dort zu sein.
Der Mitarbeiter meinte zu meinem Vater das er mich heimfahren wird, als meine Eltern früher gehen mussten.
Am Ende des Abends als er mich nach Hause gefahren hat, ist er rechts ran gefahren. Hat mich am Hals, an den Brüsten und auf den Mund geküsst. Ich war wie versteinert.
Als er mir in den Intimbereich gefasst hat, bin ich irgendwie wieder zu mir gekommen. Habe gesagt das er aufhören soll.
Er hat gelacht. Ich habe gefragt was seine Frau und Tochter (älter als ich) sagen würden? Er hat gelacht. Ich bin aus dem Auto und zu Fuß nach Hause.

Habe es immer als nicht schlimm abgestempelt weil ich etwas sagen und gehen konnte.

Heute circa 11 Jahre später wird mir allerdings immernoch schlecht und ich habe Angst um andere die vielleicht versteinert bleiben.

anonymous

München – 04.01.2025

Nachtschicht im Rettungsdienst.
Auf der Rückfahrt von einem anspruchsvollen Fall lehnt sich der Kollege lasziv im Beifahrersitz zurück, schaut mich von der Seite an und sagt: „weißt du, was ich jetzt am liebsten machen würde? Dich fesseln und mit der Zunge verwöhnen.“
Ich bin vor Schreck fast in den Graben gefahren. Aber sonst habe ich nichts mitgemacht, außer ’nein danke‘ zu sagen.
Dem damaligen Fahrdienstleiter konnte ich nichts sagen, der fragte immer als erstes: ‚hast du heute eine Strumpfhose an?‘
Es ist zwar einige viele Jahre her, aber ich bin immernoch entsetzt und traumatisiert.
Ich habe immer Schicht getauscht, wenn der Kollege wieder im Plan stand.

anonymous

location not specified – 04.01.2025

Mein Exfreund hat sich neben mir im Bett einen runtergeholt, während er meine Brust angefasst hat. Ich habe dabei geweint, das hat ihn nicht interessiert. Wenn ich ihm keinen blasen wollte, war er sauer und hat mich teils mehrere Stunden ignoriert. Dass das alles nicht okay war, ist mir erst klar geworden, nachdem ich es mit viel Arbeit und Hilfe aus dieser Beziehung heraus geschafft habe.

anonymous

location not specified – 04.01.2025

Es ist passiert, als ich bei meinem Exfreund geschlafen habe. Ich bin aufgewacht, weil ich einen schlimmen Traum hatte. Und seine ganze Hand war in mir drin. Als ich ihn gefragt habe, was er da mache, antwortete er, dass er dachte, ich wäre wach.

anonymous

Niedersachsen – 04.01.2025

Vor ca. 8 Jahren kam in einem Club ein Mann schnell auf mich zu und hat mir durch die Hose fest zwischen die Vulvalipoen gegriffen und eklig dabei angeschaut. Ich habe ihn als er abgedampft ist verfolgt und im Gegenzug in die Eier gehauen. Daraufhin wurde ich von einem Türsteher aus dem Club entfernt.

Maren

Hamburg – 04.01.2025

Ich war ein Kind, ging noch in die Grundschule.
Meine Mama hat mich bei ihrer Freundin, die einen Teenagersohn hatte übernachten lassen.
Ich hab bei ihm im Bett mitgeschlafen. Ich kann mich nicht an alles erinnern. Nur das er über mir lag und sich an mir gerieben hat. Ich sollte mein Schlafshirt hochziehen. Ich habe meine Augen geschlossen und es über mich ergehen lassen. Ich wusste nicht was passiert. Ich wusste nur es fühlt sich schrecklich an und ich habe mich so geschämt. Ich schäme mich noch immer.

Mathilda

Germany – 04.01.2025

My first ex-boyfriend of at that time 1.5 years started to have a really weird obsession with my butthole. He started to touch it when we were intimate and when he was behind me in these situations I knew that he looked at it most of the time.
Few days or weeks passed until he asked me if we could “try it from the backdoor” and I said I don’t want to try it and that I also don’t enjoy it when he touches my butthole. After that it seemed like he would respect that and he stopped touching and talking about it. We were intimate as usual and I didn’t notice anything that seemed like his desire came back. Then on my 16th birthday he slept over at my place and we were intimate. He was behind me and out of a sudden he slammed his penis in my back door and it hurt so bad. I turned around completely in shock and started crying because I felt so betrayed in my trust.
But the the other problem in that situation was that he always got more horny when he would see me crying.
After that I thought I was asexual.

anonymous

location not specified – 04.01.2025

Mein erster Freund schlug mich mehrfach bewusstlos, wach wurde ich beim Akt, oder plötzlich nackt. Wenn ich keine Lust auf GV hatte wurde ich emotional unter Druck gesetzt. (Ich schlief immer nur in Unterwäsche) es kam soweit dass er einfach fotos so von mir machte und mich damit unter druck setzte. Wenn ich schlief wurde ich teils von fässeln am Hals oder an den Armen oder von dem Pen*s im Mund wach. Wenn ich es nicht wollte wurde ich verletzt oder mit Fotos erpresst. Die Anzeige wurde aufgrund von mangeln an beweisen fallen gelassen weil GV in einer Beziehung ist ja Normal… Das waren damals die Aussagen

Mathilda

Germany – 04.01.2025

2 years ago when I was 17 I got wasted on alcohol the first time. I never was so drunk ever before. At a certain point of the night I couldn’t even see faces anymore and out of a thought to I started to take pictures with people I met the first time this night. There was a snowstorm and everywhere outside of the location was snow. I met this guy who seemed really nice and was a friend of my friend. We talked a few minutes and I noticed that I got really dizzy so I asked him if he would come outside with me because of fresh air. We went outside the location and he told me we could sit in his car because it was freezing cold outside. My extreme drunk and freezing body started to shiver as soon as we stepped outside so I said yes. We took our seat in the backseats and he laid his arm around me. I was grateful because it really helped. But my whole body was still shaking and my teeth chattered. I told him that I have to throw up so I stepped outside the car and threw up in the snow. He stepped behind me and grabbed my hair but I was already done throwing up. Because the shivers weren’t gone we got in the backseats again and he pulled me in his arms and started to kiss me. A few seconds he made out with my lips. I couldn’t even think in that moment because of my horrible state but I’m so happy that I could tell him “no I can’t do this now” and stepped out of the car and went back to the location. Few minutes later I realized that he was completely sober.
Than I had a blackout.

Naila

Köln – 04.01.2025

ich habe bei meinem besten Freund übernachtet. Wir kennen uns seit dem Kindergarten, waren quasi sowas wie Geschwister.. wir haben Wahrheit oder Pflicht gespielt, das haben wir damals immer gemacht. Als Kinder. Wir waren da beide so 10-11 Jahre alt. Er ist zwei Wochen jünger als ich. Er drängte mich, mich auszuziehen. Ich wollte nicht und sagte mehrmals nein. Er packte meinen bis auf die Unterhose nackten Körper auf sein Bett und begrabschte mich überall. Er fuhr mit seinen Händen in meine Unterhose, machte alles was er wollte. Ich habe mit ihm und in unserer Freundesgruppe nie darüber gesprochen und habe bis heute Kontakt zu ihm. Ich fühle mich selbst verantwortlich und schuldig für diesen Übergriff. Meine ganze Jugend lang hatte ich nie den Mut, nein zu Männern zu sagen. Ich ließ mich von fremden Männern im Internet dazu nötigen, ihnen Nacktbilder zu schicken. Da war ich 13. Mein erstes Mal, auch mit 13 war eine Vergewaltigung durch meinen ersten Freund. Ich blieb noch Monate danach mit ihm zusammen. In jungem Alter habe ich mit vielen Tätern geschlafen und andere Dinge getan. Und wenn ich mich anderen gegenüber offenbare, darf ich mir oft anhören, ich sei daran selbst Schuld.

Gaia

Germany – 04.01.2025

Ich war 20 Jahre alt und an Karneval mit meinen Freunden feiern. Irgendwann waren wir nur noch zu zweit, doch diese eine Freundin ging plötzlich nach Hause. An die darauffolgenden Stunden erinnere ich mich nur bruchstückhaft.
Es war, als hatte ich Flashbacks oder klare Momente, in denen ich kurz wieder bei Bewusstsein war.
In einem dieser klaren Momente merkte ich, dass zwei Männer mich in ihrer Mitte weg vom Club Richtung Stadt führten. Der nächste klare Moment kam, als ich auf einem Tisch in einer Wohnung lag.
Beide Männer vergewaltigten mich abwechselnd. Es schien Stunden zu dauern, aber ich verlor immer wieder das Bewusstsein.
Irgendwann wurden die Manner panisch und begannen heftig zu diskutieren. In dem Moment war ich mir nicht sicher, ob sie mich umbringen würden. Doch schließlich ließen sie mich frei. Ich irrte, immer noch im Harlekin-Kostüm, bei Tageslicht durch die Stadt.
Als ich nach Hause kam, wurde ich ignoriert, obwohl meine Mutter sofort bemerkte, dass etwas nicht stimmte.
Bis heute, 10 Jahre später und nach 5 Jahren Traumatherapie, habe ich mich von diesem Trauma und der Todes-angst, die ich damals empfunden habe, nicht erholt. Ich kann keine Beziehung führen, habe starke Ängste und ein tiefes Misstrauen Menschen gegenüber. Eure Seite hat mir sehr geholfen, da ich mich all die Jahre sehr allein und unverstanden gefühlt habe.

Jana 29

Germany – 04.01.2025

Ich habe mich letztes Jahr mit einem Bekannten im Park getroffen. Ja, wir hatten bereits einmal miteinander geschlafen. Ja, er wusste dass ich dieses Mal nicht wollte, weil ich keine Lust hatte. Wir tranken ein oder 2 Dosenbier und das hat ihm anscheinend den Mut gegeben, mein mehrfaches „Nein, ich möchte nicht!“zu ignorieren. Er griff hin wo er wollte und es ging soweit, dass er sein Glied in mein Gesicht gedrückt hat.
Niemals dachte ich, dass mein Körper die Möglichkeit nimmt es einfach runter zu spielen, statt ihm eine reinzuhauen. Meine Freundinnen waren entsetzt darüber und ich habe gelernt, dass Fight, flight, freeze or fawning wirklich genauso existiert.

L.

Baden-Württemberg – 04.01.2025

Mein Mann und ich versuchten schon seit 2 Jahren, ein Kind zu bekommen, aber es klappte nicht. Also fragte ich bei der routinemäßigen jährlichen Vorsorge beim Frauenarzt, ob er mich auf Endometriose untersuchen könne. Er meinte, das gehe eigentlich nur über eine Bauchspiegelung und habe auch dann bezüglich Kinderwunsch keine Aussagekraft. Damit war das für mich eigentlich abgeschlossen. Bei der anschließenden gynäkologischen Untersuchung untersuchte er mich plötzlich und völlig ohne Frage oder Vorwarnung anal. Als ich erschrocken reagierte meinte er:“Sie wollten ja auf Endometriose untersucht werden“. Ich war völlig geschockt und konnte bis heute (4 Jahre später) mit niemandem darüber reden. Ich will mir nicht mal eingestehen, dass es übergriffig war und gehe weiterhin zu ihm zur Vorsorge. Beim letzten Mal meinte er, dass er einen tollen Job habe, u.a. weil er den ganzen Tag Brüste anfassen kann. Ich schäme mich so. Danke, dass ich das wenigstens hier teilen kann.

A.

Berlin – 04.01.2025

Ich hatte einen Rennradunfall mit einem Schlüsselbein-Bruch, musste wegen Corona auf einen OP-Termin warten. Ich bin in der Zeit zu meinem Freund nach Hause, er hat sich um mich gekümmert. Soweit, so gut. Wir standen in der Küche und er rieb sich an mir. Ich habe nichts schlimmes geahnt und ein bisschen mit gemacht. Dann nahm er mich mit ins Schlafzimmer und ich sollte ihm einen Blasen. Das ging soweit auch, dann wollte er aber mehr und ich sagte ihm dass das nicht geht mit dem Bruch und den Schmerzen. Er ist daraufhin ausgerastet, wie ich ihn so heiß machen und dann fallen lassen könne, ich solle das zu Ende bringen. Das Angeschrien werden, dieses Ausfällige war eine neue Dimension, auch wenn er es dann nicht hat weiter körperlich eskalieren lassen so hat er mich psychisch damit sehr zerstört. Ich habe mich so benutzt gefühlt. Es war egal dass ich einen unoperierten Splitterbruch im Schlüsselbein habe, ich habe mich um seine körperlichen Belange zu kümmern.
Ich bin daraufhin gegangen. Er holte mich ein, belatscherte mich wieder zurück zu kommen. Eine Entschuldigung gab es nie. Als ich das später so mal vorwarf kam die Aussage „ Ich bin dir nachgelaufen. Das ist doch Entschuldigung genug.“
Kurz danach habe ich mich von ihm getrennt und noch viel mehr übergriffige und psychische Gewalt realisiert. Dies war dabei ein Schlüsselerlebnis.

Anonymus

NRW – 04.01.2025

Habe meinen Führerschein nie zuende gemacht, weil bei der ersten Fahrstunde der Fahrlehrer seine Hand versehentlich in meinen Schritt legte – dabei hatte er ja bloß den Oberschenkel treffen wollen.

Anna

Germany – 04.01.2025

Gynäkologische Untersuchung mit Brustkrebsvorsorge führte dazu, dass der fast pensionierte Arzt meine Brüste kommentiert mit „sie sehen sehr schön aus“, noch ein wenig weiter massierte und beim Abschluss meinte, die Brustwarzen mit der flachen Hand reizen zu dürfen.

anonymous

location not specified – 04.01.2025

Ich bin gerade 18 geworden und gehe seit zwei Jahren zu einem Kieferorthopäden. Bei der ersten Behandlung hatte er „zur Begrüßung“ meinen Oberschenkel gegriffen und gedrückt. Er mach mir bei vielen Behandlungen unangebrachte Komplimente. Er sag mir immer wie hübsch ich bin, das ich einen tollen Körper habe usw… Die schlimmste Behandlung war als, er mir mit seinem Daumen anzüglich über meine Lippen gefahren hat „natürlich nur um meinen Kopf zu sich zu drehen“. Ich habe instinktiv meinen Kopf weggedreht, was ihn dazu ermutigt hat, es noch fester zu machen. Ich habe mich vor Schock nicht gewährt. Meine Eltern saßen beide im Zimmer und haben es gesehen. Ich durfte mir später im Auto anhören, dass ich lernen muss damit klar zu kommen und lernen zu müssen „nein“ zu sagen. Ich müsse mich damit abfinden, weil es immer solche Menschen gibt. Ich war zu dem Zeitpunkt 17 und bezweifle immer noch, ob er es wirklich anzüglich gemeint hat oder ob es ein „Versehen“ war. Ich bin so sauer auf mich, dass ich mich immer noch nicht traue mich gegen ihn und seine „Komplimente“ zu währen.

Ich hoffe meine Tochter muss so nicht groß werden !

ME

Karlsruhe Germany – 04.01.2025

I had an appointment with my throat nose doctor, he wanted to listen to me and I didn’t think anything about it… took off my tshirt, he asked me to take it off when I was just sitting in front of him in the bra, he said I could take it off – he was a pretty young girl and didn’t have to hide anything! I was just 14 years young!!! I asked to let him on, so he just rolled his eyes and said I shouldn’t do that… I’m never back in his practice. Adults to whom I told about it, played everything down, was certainly not meant that way!

H

Freiburg – 03.01.2025

Ich habe meinen Führerschein damals mit 17 gemacht.
Mein Fahrschul Lehrer holte mich zur Fahrstunde zuhause ab. Es war Sommer, also trug ich einen Jeans Rock mit einem Tshirt.
Als ich ins Auto einstieg schaute mich mein Lehrer von oben bis unten an. Er sagte Dinge wie wow siehst du scharf aus. Richtig sexy. Gefällt mir. Und das schlimmste: hättest du jetzt noch offene Haare könnte ich mich nicht mehr zurück halten.
Er erklärte mir die Kupplung indem er mir immer wieder den Oberschenkel streichelte. Erzählte mir wo er im Auto schon übrrall Sex hatte und wie schön es war als er während dem Fahren oral befriedigt wurde.
Ich habe niemandem davon erzählt. Ich schämte mich so sehr, konnte es vielleicht auch nicht richtig einordnen. Aber auch jetzt, 15 Jahre später, muss ich oft daran denken wenn ich im Auto sitze.

anonymous

location not specified – 03.01.2025

Ich war 9 vielleicht 10. Und ich war mit meiner Familie im Urlaub, alles war so schön. Wie das nun mal so ist wenn man im Ausland im Urlaub ist, lernten wir eine andere deutsche Familie kennen. Ein junges Pärchen mit ihrem kleinen Sohn. Ich mochte Kinder immer schon sehr, weswegen ich auch sehr viel Zeit mit dieser Familie verbrachte. Dann kam der Tag, unsere Familien wollten gemeinsam einen Ausflug machen. Jeder war schon fertig, nur der kleine musste sich noch die Schuhe anziehen. Ich hatte angeboten mit ihm vor der Tür zu warten, damit der Vater schnell ins Zimmer kann und die Schuhe von seinem Sohn holen kann. Die anderen meinten sie würden schon mal runter zum Auto gehen. Der Vater kam raus und ich zog dem kleinen seine Schuhe an. Wir wollten gerade runter zu den anderen gehen bis sein Vater mir sagte ich solle kurz mit kommen. Wir gingen in eine Ecke, er zog seine Hose runter, er nahm meine Hand und holte sich einen runter. Ich stand einfach nur perplex da, hatte eine Schockstarre. Ich weiß noch, dass ich den Schlüsselbund meiner Mama hörte, da hatte er schnell aufgehört. Doch ich erzähle es ihr nicht, es war mir so so unangenehm. Ich kann mich an die Zeit danach nicht wirklich gut erinnern. Am Anfang wusste ich nicht wie ich es ihr sagen sollte, dann dachte ich es sei zu spät um noch etwas zu sagen. Doch ich habe es ihr erzählt, ca. 1,5 Jahre später. Ich zeigte ihn an, es gibt noch kein Urteil. Mittlerweile geht es mir besser und ich kann über das Geschehene reden.

Janice

Berlin – 03.01.2025

Ich war nach einer Schicht noch bei einem Arbeitskollegen. Ich dachte auf entspannt. Er meinte es sei doch klar, dass wir dann Sex haben. Er hat mich direkt gefragt, ob ich denn keinen Sex will und ich habe nein gesagt. Er hat trotzdem weitergemacht. Irgendwann habe ich aufgehört nein zu sagen.

Als ich das nächste mal die Kraft hatte meine Grenzen zu verteidigen, war er der Meinung, ich würde mit ihm spielen. WTF. Meine Grenze ist kein Spiel!!

Ich habe ihm später nochmal sehr unmissverständlich geschrieben, wie es für mich war und dass er mein Nein übergangen hat. Er meint wohl bis heute es gäbe kein Problem.

anonymous

Lübeck – 03.01.2025

Ich war 17 und hatte eine Fernbeziehung mit jemanden der in Taiwan lebte. Er war ein Jahr älter als ich und wir haben uns noch nie in echt gesehen. Mittlerweile bin ich 25 und gebe noch immer mir die Schuld daran, dass er mich vergewaltigte. Es war in der ersten Nacht als ich bei ihm war. Er fing an mich zu küssen und irgendwann versuchte er in mich einzudringen, es war mein erstes Mal und es tat so höllisch weh dass ich ihn mehrmals bat aufzuhören, habe versucht ihn weg zu drücken. Er sagte es sei wie mit Wölfen, er ist der Wolf und ich bin das was er haben will, da kann man nicht einfach aufhören. Er hat weiter gemacht und ich habe leise geweint. Irgendwann hat er eine Decke über meinen Kopf gelegt. Ich bin ehrlich, ich erinnere mich nicht an vieles aber diese Schweißtropfen die auf mir landeten sind neben einer Decke über meinem Kopf der größte Trigger für mich.
Ich war zwei weitere Wochen da, wo er mich noch 2 weitere Male vergewaltigte, mich versuchte mit einem Toy aus einem Automaten zu vergewaltigen und hat mich zu einem blowjob gedrängt den er abbrach weil ich es nicht richtig könnte. Er wurde furchtbar wütend wenn ich sagte ich wolle das nicht.
Dass er mir jedes Mal dabei wehtat schien ihm egal zu sein.
Ich geben mir selbst die Schuld, weil ich zu einem fremden Mann in ein völlig fremdes Land gefahren bin, aber es ist seine Schuld..

anonymous

location not specified – 03.01.2025

Ich traf mich mit einem Mann bei ihm zuhause. Es war klar, dass es auf Sex hinausläuft und das war auch ok und beabsichtigt. Mitten im Geschehen eskalierte alles, ich hatte vorher bereits 2-3x mit ihm aber dieses Mal war alles anders. Er zerrte mich an den Haaren vom Bett, schmiss mich auf den Boden vor seinen Pc und steckte mir seinen Penis immer wieder so aggressiv und bis zum Anschlag in den Hals, während er mir die Nase zuhielt und mich schlug, dass ich mich übergeben musste. Er machte immer weiter. Als er fertig war packte ich meine Sachen wie in Trance und ging.
Ein paar Monate später schrieb mir seine Freundin (von der ich nichts wusste) fragte mich ob es mir Spaß gemacht hätte, dass ein vergebener Mann sowas mit mir gemacht habe. Hierbei nannte sie eindeutige Details des „Schauspiels“ und sagte, dass sie das Video gesehen habe. Der Grund weshalb er mich an den Haaren zum Pc zerrte, die Webcam lief…
Ich habe ihn danach angeschrieben, er sagte er habe es gelöscht etc. und ich habe es leider nicht zur Anzeige gebracht, weil ich dachte ich hätte sowieso keine Beweise und käme damit schon alleine zurecht.
Das ganze ist nun 15 Jahre her und ich denke noch immer öfter daran.

anonymous

Kt. Zürich, Schweiz – 03.01.2025

Ich war etwa 5 Jahre alt, als 3 Brüder meines Mitschülers im Freibad zu mir kamen und sagten, mein Mitschüler sei verliebt in mich, ich solle mitkommen. Ich war verwirrt und sagte nein, aber sie überredeten mich. Meine Mutter spielte Volleyball und sagte: „Wo gehst du hin? Ich will, dass du hier bleibst, wo ich dich sehen kann.“
Die Brüeder holten noch mehr Geschwister (es war eine grosse Familie) und alle formten mit ihren Fahrrädern einen Kreis um mich und diesen Mitschüler, so dass wir nicht mehr weggehen konnten. Sie redeten auf uns ein, uns zu küssen, bis wir es schliesslich taten. Alle schauten zu und jubelten. Ich fand es nicht zum Jubeln.

🙂

Berlin – 03.01.2025

Es passierte vor einem Jahr. Ich war 17 und freute mich darauf, den Abend mit zwei Freundinnen zu verbringen. Doch dieser Abend sollte anders verlaufen, als ich es mir vorgestellt hatte.
Am Ausgang der U-Bahn-Station raste plötzlich ein Fahrradfahrer dicht an mir vorbei. Im Vorbeifahren schlug er mir unvermittelt auf den Hintern. Für einen Moment war ich wie gelahmt, zu perplex, um zu reagieren. Meine Freundinnen sahen, was geschehen war, und schrien dem Mann hinterher, doch er war längst über alle Berge.
Später, als ich es meinen Eltern erzählte, hoffte ich auf Verständnis, auf Trost – darauf, dass sie mir das Gefühl gaben, nicht allein zu sein. Doch die Reaktionen schmerzten mehr, als ich es erwartet hätte. Mein Vater zeigte kaum Interesse, als ob das, was passiert war, keine Bedeutung hätte. Meine Mutter hingegen sagte etwas, das mich zutiefst verletzte: „Männer sind eben so.“Und dann kam dieser Satz, der mir bis heute nachhallt: „Es liegt an deiner Kleidung.“
An meiner Kleidung? Ich trug eine schwarze Hose und ein schwarzes Oberteil. Schlicht, unscheinbar. Doch selbst wenn ich etwas anderes getragen hätte – rechtfertigt irgendein Kleidungsstück einen Übergriff? Nein. Niemals.
Seit diesem Tag kämpfe ich mit der Angst, die dieser Moment in mir ausgelöst hat. Mit dem Gefühl, schutzlos zu sein. Mit dem Wissen, dass ich nicht auf diejenigen zählen kann, von denen ich mir Sicherheit und Halt erhofft hatte.
Und das tut weh.

anonymous

location not specified – 03.01.2025

Private Party bei Freunden die noch den Nachbarn eingeladen hatten. Ich kannte ihn schon vom sehen und seine Blicke verrieten mir immer wieder, dass er nichts Gutes im Schilde führte. An diesem Abend tranken wir ein wenig, quatschten, tanzten und die Stimmung war gut und ausgelassen. Irgendwann verschwand er im Badezimmer und eine Freundin kam angerannt und fragte ob ich dem Nachbarn mal helfen könne, er hätte sich wohl etwas im Rücken eingeklemmt und nach mir gefragt… Da ich aus dem medizinischen Bereich komme bin ich sofort zu ihm. Als ich das Zimmer betrat sprang er sofort auf, schloss die Tür ab, nahm meine Hand und drückte sie an seinen Penis. Ich schubste ihn gegen die Toilette, er stürzte und ich konnte den Raum verlassen. Er wurde sofort rausgeworfen.

anonymous

location not specified – 03.01.2025

Ich war bei einem privaten Abendessen mit mehreren Arbeitskolleg*innen. Ein Kollege fuhr mich netterweise nachhause und als er mich absetzte versuchte er mit der Hand unter mein Shirt zu gehen. Als ich seine Hand wegschob und sofort ausstieg schrie er mir hinterher:“Dich fi*** ich auch noch!“

Claudia

location not specified – 03.01.2025

Als Kind war ich oft bei meiner Cousine zu Besuch, die in einer Doppelhaushälfte neben ihrem Opa lebte. Er war schon weit über 70 und meistens draußen. Wenn ich dort hin kam und ihm die Hand gab, wie es uns beigebracht wurde, dann nahm er mich, drehte mich rum und begrabschte mit beiden Händen meine Brüste, hielt mich fest und drückte sie. Teilweise vor den Augen der anderen Erwachsenen. Nie ist einer eingeschritten, nicht einmal meine Mutter. Sie meinte einmal zu mir „das hat er früher bei mir auch immer gemacht“. Als meine Cousine mal bei ihm drüben war um ihm die Fenster zu putzen bot er ihr Geld an,wenn sie sich obenrum frei machen würde.

anonymous

Kt. Zürich, Schweiz – 03.01.2025

Ich war etwa 5 Jahre alt, als 3 Brüder meines Mitschülers im Freibad zu mir kamen und sagten, mein Mitschüler sei verliebt in mich, ich solle mitkommen. Ich war verwirrt und sagte nein, aber sie überredeten mich. Meine Mutter spielte Volleyball und sagte: „Wo gehst du hin? Ich will, dass du hier bleibst, wo ich dich sehen kann.“
Die Brüeder holten noch mehr Geschwister (es war eine grosse Familie) und alle formten mit ihren Fahrrädern einen Kreis um mich und diesen Mitschüler, so dass wir nicht mehr weggehen konnten. Sie redeten auf uns ein, uns zu küssen, bis wir es schliesslich taten. Alle schauten zu und jubelten. Ich fand es nicht zum Jubeln.

anonymous

Baden Württemberg – 03.01.2025

Am Anfang meiner Ausbildung war ich ziemlich schüchtern. Einer der Mitarbeiter hat es ausgenutzt. Er hat mir auf den Po gehauen, mich dauernd in den Schwitzkasten genommen, trotz meiner Bitte aufzuhören. Andere haben weggesehen. unser Betrieb ist männerdominiert. Er hieß er macht ja nur Spaß. Er erzählte mir mit wem er alles so Sex hatte trotz Ehefrau und Kinder, zeigte Bilder von diesen Frauen. Er hat mich auch mal gepackt und auf den Arbeitstisch gesetzt so als würden wir gleich Sex haben. Ich war so schockiert aber konnte leider immer nur alles weglächeln, was er wohl als Bestätigung sah. Irgendwann traute ich mich wenn andere dabei waren zu sagen dass ich das nicht mag und er es lassen soll. Das klappte eine Weile. Bis er es wieder versuchte. Ich wehrte mich. Auf dieses „Ablehnung“ kamen Sprüche von ihm wie:Du kannst ja froh sein das so jemand wie du so jemanden wie mich haben darf. Mir dir kann man eh nur mit ner Tüte über den Kopf oder wenn du den Kopf der alten da hinten hast, wäre das sogar besser. Ja es tat weh aber ich war froh das er mich nun in Ruhe lies dachte ich.
Monate später kam ein Kolleg auf mich zu und fragte ob das stimmt das ich mit oben besagten Kolleg was hatte und er erzählt es jedem. Ich war geschockt und verneinte und rennte heulend zum Chef das er das bitte klären soll ich mag nicht mehr. Mein Chef meinte später, er hat ihm geredet auch wenn er nicht weiß ob das Gerücht jetzt stimmt oder nicht. Danke für nichts…

anonymous

Süddeutschland/Hohenlohe – 03.01.2025

Ich war vielleicht 16 oder 17, da fuhren Freunde und ich auf eine Party ein Elternteil eines Jungen fuhr, er saß hinten neben mir. Auf einmal wanderte seine Hand in meine Hose zu meiner Vagina. Ich war wie erstarrt, dass ich nicht reagieren konnte. Immer wenn ich ihn sah, hatte er mich damit aufgezogen. Ich schämte mich sehr, auch heute noch über 25 Jahre später.

Sylvia

Germany – 03.01.2025

When I was a girl and just left elementary school, some time between grade 5 and 7, I regularly took the bus to school. Now my family gave me the „always be polite and accommodating“ upbringing, including „oh you need to be popular in your class (which made me, a slightly overweight girl a failure because I didn’t achieve the“ being popular“. Well regularly the morning bus was crowded and one day I was glad to have caught a seat, right in the front, which is a single seat, generally reserved for old people, but there were none.
Some guy, I don’t even recall his looks and it doesn’t matter, asked if he could have a cirner of the seat, and I, being small, said yes. So he sat close for a few minutes, and then his hand moved the general direction of my vagina. Well, I was pre puberty, not really „getting“ it. So I did not expect anything sexual. I had no context, not from school, not from my upbringing. So I naively didn’t say something for the first minute or two but he did not stop. Until I asked him if he was looking for something (and meant it, I was that naive). Hi put his hand away and left, but two thoughts stayed with me : why does a guy inmid a crowded bus, tuch a girl, just like that, but more importantly, why did my family not give me tools to deal with such things? Why did nobody tell me that no one ever may touch my body. At that time I did not feel assaulted, because I didn’t know what was happening. But no girl should grow not being able to understand such action.

Ea

location not specified – 03.01.2025

Ich wurde in meinem Leben insgesamt schon öfter sexuell belästigt als ich zählen kann. Nichts davon habe ich jemals angezeigt weil ich mich leider geschämt habe und/oder keine Beweise hatte. Ganz oft weiß man sobald man weg gelaufen ist ja auch gar nicht wie die Person überhaupt heißt oder wo sie sich jetzt befindet. Bei anderen Straftaten die ich angezeigt hatte, habe ich außerdem auch schon oft gemerkt wie unangenehm es sein kann mit der Polizei zu reden und das schon bei weniger stigmatisierten Themen als Sexuelle Gewalt. Ich habe auch ganz oft einfach verdrängt was passiert ist, weil es mir sonst meinen Tag versaut hätte. Also auch ganz oft erst Jahre später bewusst verstanden was da überhaupt passiert ist. Ich bereue das und möchte das in Zukunft anders machen.

Ea

location not specified – 03.01.2025

Bei meiner Arbeit in einem Biomarkt hatte ich gleich zwei Vorgesetzte die mich immer begrapscht haben. Es war der Chef und der, der direkt unter ihm stand. Der eine wollte mich immer massieren und kitzeln/ärgern und hat immer so getan als wäre es nur ein Spiel obwohl er mich teilweise so krass fest gehalten und seinen ganzen Körper von hinten an meinen gedrückt hat, dass ich keine Luft mehr bekam und mich mit aller Kraft wehren und befreien musste. Er hat vor allem seinen Schritt auch immer an meinen po gedrückt. Der andere hat mich immer „umgeschubst“ wenn ich die unteren Regale eingeräumt habe und in der Hocke saß. Dabei hat er mir oft an den po gepackt, scheinbar zufällig. Ich war sehr jung damals und habe mir zwar schon gedacht dass das sehr unangenehm ist, dachte aber auch irgendwie dass das so normal ist und ich einfach empfindlich bin. Vor allem weil auch andere Mitarbeiterinnen geärgert wurden. Ob es bei ihnen auch so extrem wie bei mir war weiß ich nicht, da es auch bei mir meist am extremsten war wenn ich mit demjenigen grade alleine war. Ich hatte auch Angst den Job zu verlieren, da ich ihn dringend gebraucht hab und er in manch anderer Hinsicht auch Vorteile hatte. Dadurch habe ich mich so oft so untergeordnet.. was ich im Nachhinein bereue

Es

location not specified – 03.01.2025

Einmal an Silvester haben wir eine Party in meiner WG veranstaltet. Am Tag davor hatte eine Freundin ästhetische Atltbilder von mir gemacht. Ich habe sie auf der Party einer kleinen Runde Freunden gezeigt. Ein Freund fragte am Ende des Abend ob er bei mir schlafen kann, warum weiß ich gar nicht mehr vielleicht war er einfach müde, in meinem Freundeskreis ist es ganz normal, dass auch Männer und Frauen platonisch beieinander übernachten können. Er schlief bei mir im großen Bett, aber wir schliefen wie gesagt einfach nur, dachte ich jedenfalls.. Am frühen Morgen wachte ich auf, lag auf der Seite und hatte seinen Penis in mir drin. Er stöhnte sogar leise. Ich bin sofort aufgesprungen und hab ihm gesagt dass er gehen soll. Mehr hab ich mit einem Kater und der Überforderung nicht geschafft. Er hat mir dann noch eine SMS geschrieben dass er dachte das wäre okay weil ich ihm ja am Abend davor die Aktbilder von mir gezeigt hatte.

Ea

location not specified – 03.01.2025

Mein Vater hat früher während ich ein Kind war bis zum dem Zeitpunkt wo ich ca. 16 war (da bin ich dann von zuhause abgehauen) immer versucht Fotos von mir unter der Dusche zu machen. Als ich ein kleines Kind war fand ich das natürlich noch nicht so super schlimm aber es hat schon sehr früh angefangen mich zu stören. Dann habe ich immer angefangen mir ganz schnell ein Handtuch zu nehmen wenn ich ihn kommen hörte. Die Tür abzuschließen war in dem Alter noch generell verboten für mich im Haus. Für ihn hat sich das dann glaube ich zu einer Art Spiel entwickelt ob er schneller die bade Zimmer Tür aufreißen und ein Foto machen als ich das Handtuch schnappen kann. Für mich war es purer Stress beim duschen und eine absolute Verletzung meiner Privatsphäre. Als ich und mein Bruder dann irgendwann alt genug waren sodass die Schlüssel wieder in alle Türen konnten, dachte ich ich kann jetzt endlich die Tür abschließen. Aber nein. Mein Vater hat dann extra einen Streit provoziert (Überraschung er war auch gewalttätig) bei dem ich mich nur ins Bad retten konnte, um dann als ich aus Angst die Tür zugeschlossen hatte, diese einzutreten. Mir hat er dann die Schuld für die kaputte Tür gegeben, weil ich sie ja abgeschlossen und ihn, den Herrn des Hauses nicht rein gelassen hatte. Und für die Zukunft musste mir aufgrund dieser Verantwortungslosigkeit natürlich der Schlüssel für die Badezimmer Tür entzogen werden. So konnte er dann auch wieder das „lustige“ Foto spiel mit mir spielen.

Ea

location not specified – 03.01.2025

Ein mal an Halloween hat mir im vorbei gehen ein Mann quasi „in Arsch gepackt“. Ich hatte eine Leggingt an und war mit einer Freundin auf dem Weg zum Feiern. Der Mann hat im vorbei gehen ganz schnell seine Hand hinten in meine leggings gleiten lassen und einen seiner Finger zwischen meine pobacken bis fast in meinen po rein und dann schnell wieder raus weil ich es ja auch sofort bemerkt habe und weg gesprungen bin. Ich habe aus Reflex sofort meine Bierflasche nach dem Typen geworfen und ihn angeschrien, ihn aber verfehlt. Er hat dann nur mit seinem Kumpel laut über mich/uns gelacht während sie weg gelaufen sind

anonymous

location not specified – 03.01.2025

Ich war 16, zu dem Zeitpunkt hatte ich einen Besten Freund wo ich sehr oft war. Wir haben sein Zimmer aufgeräumt weil er etwas Probleme hatte es sauber zu halten, ich war gerade dabei das Fenster zu putzen als er mich auf sein Bett zog und anfing mich zu küssen und mich untenrum halb auszuziehen. Er drang in mich ein, es ging so schnell das ich mich nicht gewährt habe, es hat sich angefühlt wie ein Fibertraum. Nachdem das alles passiert ist bin ich nach Hause.
Zuhause habe ich dann das Blut in meiner Unterhose gesehen und ich wusste zu dem Zeitpunkt das es nicht meine Tage waren sondern von dem Vorfall kam.
Zwei Jahre später habe ich mit meinem Ex-Freund drüber gesprochen, er meinte nur zu mir dass ich mich anstellen würde und das ja nicht so schlimm sei.
Jetzt bin ich 21 und wünschte mir, dass er mir geholfen hätte als ich mit ihm drüber gesprochen habe und es ihm anvertraut habe..

Ea

location not specified – 03.01.2025

Ich bin schon drei mal in der deutschen Bahn von Männern belästigt worden. Jedes mal ungefähr die gleiche Masche, sogar immer auf der gleichen Strecke! Aber nicht der gleiche Mann. Zuerst hat der Mann sich immer mir gegenüber in den Vierer gesetzt und mich gefragt ob der Zug in „Stadt XY“ hält, das habe ich immer kurz und freundlich beantwortet. Dann kam immer die Frage wo ich hin fahre und manchmal noch ein paar andere Fragen die ich aber freundlich nicht beantwortet habe und mir immer wieder meine Kopfhörer rein gemacht habe. Dann dachte ich immer sie hätten jetzt endlich verstanden dass ich nicht mit ihnen reden will weil sie sich zwar nicht weg setzten aber aufhörten mit mir zu reden. Ich beschäftige mich mit meinem Handy. Als ich irgendwann wieder aufguckte hatte der Mann immer seinen Penis ausgepackt. 2 von den Männern rieben vorsichtig daran, mit einem Jacke im Weg oder so weg gedreht das alle anderen Passagiere es nicht sehen konnten. Ein Mann hat so getan als ob er schläft aber mit seinem Penis draußen. Ich war jedes Mal so geschockt und beschämt dass ich einfach nur ganz schnell weg lief und versucht nicht mehr daran zu denken und mir quasi nicht davon den Tag verderben zu lassen. Heute wünsche ich mir ich hätte mehr getan und es nicht jedes Mal verdrängt

anonymous

location not specified – 02.01.2025

als ich meinem exfreund detailliert den sexuellen missbrauch den ich mit 8 erfahren hatte erzählte, nahm er mich lange in den arm und ich weinte. plötzlich fing er an mir zwischen die beine zu fassen. ich geriet in schockstarre und unterbrach ihn nicht. Danach sollte ich ein ritual mit ihm durchführen durch dass ich mein trauma von mir lösen könne. dafür sollte ich komplett nackt auf dem boden sitzen. als das ritual beendet war sollte ich mit ihm auf den balkon damit er dort mit mir schlafen konnte. ich schäme mich so sehr dass ich nicht die kraft hatte nein zu sagen.

Maria

location not specified – 02.01.2025

Mit 20 lernte ich auf einem weinfest einen gynäkologen (ca10 jahre älter als ich) kennen. Wir verstanden uns zunächst gut und ich ging mit ihm nachhause. Es war mein erster one night stand mit einem mann nach 4 jahren beziehungen mit frauen. als er fertig war sagt er er müsse morgen früh austehen daher sollte ich besser gehen. Danach erzählte er mir 45 minuten lang von seinem job ohne mir auch nur eine frage zu stellen. Es stellte sich heraus dass er aufklärungsarbeit die vorallem auf inklusion und feminismus basiert im internet leistet. Zwei Tage später fand ich ein kondom in meiner Vagina. noch nie habe ich mich so ekelhaft gefühlt. als ich ihn darauf ansprach tat er so als wüsste er nichts davon.

Nele

location not specified – 02.01.2025

Es war die zweite Woche an der Universität. Eigentlich bin ich gerne zu meinem polnisch Kurs gegangen. Zumindest bis der Dozent mich zu bemerken schien. Ab da an kam er immer näher an mich heran und drückte seinen Körper mit einer extremen Kraft gegen mich. Und das mehr als einmal. Mittlerweile meide ich diesen Kurs. Ich wurde gefragt warum und auf meine Antwort kam der allzu typische Satz „das macht er nicht mit Absicht“ Aber das ändert nichts an meinem Gefühl und an dem Fakt dass es eine Grenzüberschreitung ist.

Hannah

Freiburg – 02.01.2025

Ich war 8 Jahre und in jeder freien Minute bei meinen Nachbarn auf dem Bauernhof. Ich durfte mit den Hunden spazieren gehen. Zum Geburtstag des Besitzers Kochte ich Pudding für ihn. Ich war so stolz. Er nahm den Pudding entgegen und sagte Vielen Dank bekomm ich noch ein Kuss ? Ich sagte mehrmals nein. Er drängte mich. Komm schon nur auf die Backe. Na gut..
Er drehte mir die Backe hin als ich die Lippen spitzte drehte er den Kopf schnell, sodass ich ihn direkt auf deb Mund küsste. Dabei kniff er mich in den Po.

Hannah

Freiburg – 02.01.2025

Ich war mit meinen Mädels in der Disco. Wir tanzten, hatten Spaß. Ein toller Mädels Abend. Plötzlich griff mir von hinten jemand mit beiden Händen an meine Brüste. Griff richtig fest zu. Als ich mich umdrehte standen dort 5 laut lachende Männer. Niemand verstand mein Problem.

Hannah

Freiburg – 02.01.2025

Ich arbeite schon seit einigen Jahren in der selben Firma. Es sind fast nur Männer. Ich verstehe mich aber mit allen sehr gut. Ich habe schon ein paar Mal mitbekommen das in der einen Abteilung ein Mann arbeitet, der sehr offen im Thema Sex ist.
Meine Abteilung arbeitet eng mit seiner zusammen. Hatte aber nie wirklich Kontakt zu ihm.
Außer an diesem Tag..
Ich ging in seine Abteilung, sollte etwas nachfragen.
Das Gespräch entwickelte sich schnell in eine private Richtung. Wir redeten über Urlaub. Er erzählte mir über das Hotel und holte sein Handy aus der Tasche. Zeigte mir Bilder vom Strand. Dann ein Bild von ihm am Strand. Als er das nächste Mal swipte stand er nackt am Strand..von hinten. Er swipte wieder. Diesmal von vorne. Er zoomte an seinen Penis heran. Lachte und sagte du musst nicht so rot werden.
Ich habe mich so geschämt. Ich bin nicht auf den Mund gefallen und wirklich schlagfertig. Aber in diesem Moment viel mir nichts ein.
Als ich mich wieder bewegen konnte haute er mir beim Gehen auf den Hintern.
Ich erzählte es meiner Führungskraft und auch einem anderen Kollegen. Die lachten. Hab dich nicht so und wenn man halt so gut aussieht wie du muss man damit rechnen aus der Reserve gelockt zu werden. Thema beendet.

F

B – 02.01.2025

Ich wurde über 200 mal in 3 Monaten von meinem Ex vergewaltigt in meinem Zimmer was ich nicht mehr im Stande war zu verlassen. Ich lag tagelang in meinem eigenem Kot und meinem Urin und er hat mich trotzdem weiter vergewaltigt. Der Weg ins Bad war einfach zu schwer und ich habe es nicht immer geschafft. Habe auch nur selten essen bekommen und war massiv dehydriert.
Aus Scham, konnte ich mich an niemandem wenden. Eines Tages hatte ich die Kraft seine Sachen zu packen und habe den Schlüssel heimlich weggenommen sodass er keinen Zugang mehr hatte. Ich habe mich innerhalb von einem Monat wieder so regeneriert, aber weiß bis heute nicht woher ich diese Kraft genommen habe. Seitdem kämpfe ich mit starken Selbstzweifeln und Angst.

Alina

location not specified – 02.01.2025

Als ich ca. 7/8 war, bin ich mit meinem Opa im Schwimmbad gewesen. Es gab zwischen dem Innen- und Außenbecken im Wasser einen kleinen abgegrenzten Durchgang, wo ich gern hin und her geschwommen bin. Einmal standen da plötzlich vier junge Männer. Sie umzingelten mich, fassten mir in den Schritt und lachten dabei. Es war auch schon dunkel und auch keine Leute in dem Gang. Ich fühlte mich so eklig und bin danach schnell aus dem Wasser. Ich habe es meinem Opa anvertraut, der sich dann an den Bademeister gewendet hat. Da er es aber nicht gesehen hat und ich die Männer aufgrund der Dunkelheit nicht richtig beschreiben konnte, wurde nichts weiter unternommen. Es beschäftigt mich heute immernoch und macht mich extrem wütend. Am meisten, dass sie dabei gelacht haben.

Barbara

Bayern – 02.01.2025

Bei einem Spaziergang mit einer Freundin mit Hund ist uns ein Junge hinterher gelaufen. Wir dachten er will den Hund streicheln und haben deshalb zu ihm gesagt „hey keine Angst der Hund macht nichts“. Das hat er zum Anlass genommen um mir nahe zu kommen, meinen Po anzufassen und mich versuchen zu küssen. Der Junge war nicht groß hatte aber viel Kraft und ich hatte Mühe ihn von mir wegzustoßen, also musste ich schreien. Ich hab noch nie so geschrieen. Dann ist er weggelaufen. Ich hab im Anschluss die Polizei informiert, sie haben den Jungen gefunden und er meinte er wäre vom „teufel besessen gewesen“ strafmündig war er auch nicht.

Jenny

location not specified – 02.01.2025

Ich war damals noch klein, 3-4 Klasse Ich wohnte in einer Kleinstadt, im Haus meiner Oma wohnte Herr F. Dieser war über 60 er fragte mich ob ihm helfen kann was aus dem Keller zu holen, als mit ihm ging, schloss er den Keller hinter uns ab. Und er kam mir nah, fing an meine Hose zu öffnen, ging mir mit Hand in die Hose.. Und holte sein Penis raus, in dem Alter hab ich nicht realisiert was passiert ist.

Als ich es meiner Mutter erzählt habe meinte sie nur das würde er doch nicht machen, ich würde mir das nur einbilden…

Honey

Near Düsseldorf – 02.01.2025

Ich bin Herzkrank und muss deswegen recht häufig auch vor älteren Herren blank ziehen, einmal hat ein Arzt anstatt mich zu bitten meine Brust anzuheben,diese selber in die Hand genommen, fing dabei an sie zu kneten. Ich habe ihm gesagt das es doch sehr unangebracht sei, und er meinte das ihm ja gar kein spass gönne bei seinem langweiligen Beruf..

Ich hab das dann auch dem Krankenhaus gemeldet.

anonymous

location not specified – 02.01.2025

Ich war Anfang 20, hatte sehr viel Freude am Theaterspielen. In meinem Dorf habe ich schon einige Jahre gespielt. Einmal im Jahr. Amateurtheater. Die dummen, sexistischen Sprüche der Männer prallten bereits an mir ab. Auch das überflüssige Angegrabsche in den Leseproben. Man stumpft echt ab.
Mein Traum war es in einem etwas professionelleren Amateurtheater mitzuspielen. Der Regisseur kam aus meinem Ort. Ich wurde aufgenommen.
Der Regisseur feierte in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag und hatte das ganze Ensemble eingeladen. Es wurde gefeiert, jeder sollte das Lied vom Eisbären singen ‚Ich Wollte ein Eisbär sein, im kalten Polar‘.
Zu später Stunde mit einigen Bier intus ging der Großteil der Gäste. Ich hatte einen Filmriss und konnte mich am nächsten Morgen nur daran erinnern, dass mich der Regisseur küsste.
Ich schämte mich so sehr, weil ich dachte ich hätte mich nicht beherrschen können. Er verheiratet, 4 Kinder. Ich jung dumm und naiv.
Am nächsten Tag beim aufräumen gestand er mir, dass er mich geküsst habe.
Niemals hätte ich den ersten Schritt getan. Es folgten jahrelange Manipulation und gefügig machen.
Ich habe die Geschichte noch nie jemandem erzählt. Es ist mir zutiefst peinlich und ich schäme mich, dass ich mich so manipulieren habe lassen, dass wir eine jahrelange Affäre hatten. Er war 18 Jahre älter als ich.
Heute bin ich 40 und denke mir immer wieder, nie im Leben würde ich soetwas einem 22 jährigen Jungen antun. Wie konnte er nur?
Aus Angst, habe ich nich

anonymous

location not specified – 02.01.2025

In meinem Praxissemester habe ich alleine mit meiner Anleiterin gearbeitet. Die anderen Mitarbeitenden waren in anderen Häusern des Vereins tätig und somit war ich mit ihr alleine in den Räumlichkeiten. Meine Anleiterin hat mir eine Situation schildern wollen, dass die Besucher, die zur Einrichtung kommen, oftmals weiblichen Praktikantinnen sehr nahe kommen wollen. Anstelle, dass sie mir die Situation mit Worten erklärt hat sie die Situation an meinem Körper nachgeahmt, indem sie ihre Hand auf meinen Oberschenkel legte und dann langsam ihre Hand an meinen Po bewegte. Ich schreckte zurück, weil sich das für mich unangenehm und grenzüberschreitend anfühlte und ging aus dem Raum. Ich habe Tage gebraucht, um zu verstehen, was da passierte und bin zu meinem anderen Anleiter. Er hat mir eingeredet, dass dahinter keine bösen Absichten stecken, ich in Ruhe das Gespräch zu ihr suchen solle und nette Worte wählen sollte. Ich habe mich absolut nicht unterstützt und gesehen gefühlt, vielmehr habe ich mich schuldig und schlecht gefühlt. Die Chefin des Vereins hat auch nicht die Notwendigkeit gesehen mich zu versetzen oder mit der Anleiterin zu sprechen. Nach ein paar Wochen hatte ich den Mut zu kündigen und habe beim Abschlussgespräch alles nochmal gesagt, es wollte aber nicht gehört werden, sondern es wurde eher mir die Schuld gegeben.

anonymous

location not specified – 02.01.2025

Ich wurde schon öfter als ich mich erinnern kann von Männern belästigt. Ob bei partys von Männern die ich nicht kenne, im Urlaub durch tourguides, Physiotherapeuten oder durch meine Chefs und arbeitskollegen. Ich habe mir immer selbst die schuld gegeben weil mein nein immer nicht ernst genommen wurde, ich war wohl nicht ausdrücklich genug?. Ich probierte mich zu wehren. Ich wollte einen Arbeitskollegen melden der mir aufgelauert ist und mich dann bedrängt hat. Der Chef dem ich es gemeldet habe hat mir versichert ihn zu feuern. Dies geschah nicht und er tat das selbe bei einem anderen jüngeren Mädchen wieder. Der selbe Chef der nichts tat belästig mich nun selbst. Er lauert mir auf, schreibt mir, umarmt mich und berührt mich dabei sehr aufdringlich. Er will nich betrunken machen um mich alleine nach hause zu bringen. Ich habe Angst und fühle mich wehrlos.

Hannah

location not specified – 02.01.2025

Als Kind war ich (12) ab und zu bei unserem Nachbarn zu Besuch. Er erzählte mir immer „Porsche fahren sei wie ficken“ und fasste mir an die Oberschenkel und zwischen die Beine und „kitzelte“ mich. Meine Mutter wollte irgendwann nicht mehr, dass ich dorthin ging, aber darüber gesprochen warum haben wir nie. Verstanden habe ich das Ganze erst als Erwachsene.

Schatz

NRW – 02.01.2025

2008 ich war damals 20 Jahre jung. Mein Ex 33 Jahre alt. Wir waren gemeinsam auf einer Feier- ich als Fahrerin. Er und sein Kumpel haben sich betrunken. Die Feier fand draußen statt und es war sehr kalt. nahezu alle Gäste waren bereits gegangen, ER wollte nicht gehen. Als ich das Auto startet, sind er und sein Kumpel doch noch gekommen. ER beschimpfte mich die gesamte Fahrt. Sein Kumpel enthielt sich. Ich hätte den Abend versaut, ich sei prüde, verklemmt, das nächste mal solle ich zuhause bleiben. Ich ging heiß duschen. als ich ins bett kam wollte er kuscheln. ich lehnte es ab. ich probierte ihn von mir zu halten auf einmal unterstellte er mir, dass ich ihn geschlagen hätte. er stürzte sich auf mich. ich lag unter ihm. er hatte seine knie auf meinen Armen und drückte mir mit seinem unterarm die luft weg. ich bekam panik und konnte ihn dank meiner kampfkunsterfahrung von mir runterbekommen. immer wieder probierte er sich auf mich zu stürzen ich habe ihn mit tritten im liegen von mir weg gehalten. ich weiß bis heute nicht warum ich am ende vom „kampf“ bei ihm geblieben bin. ich glaube es war aus scharm. ich wusste nicht wo hin mit mir. tatsächlich haben wir danach noch im selben bett geschlafen. am nächsten morgen war er weiterhin sauer auf mich. und sagte er könne mich anzeigen da ich illegal meine kampfkünste angewandt hätte. das wäre für ihn gefährlich gewesen. wenn ich so etwas nochmal tue- wird er mich anzeigen und allen erzählen wie krank ich sei..

anonymous

location not specified – 02.01.2025

Mit circa 25 habe ich eine zweite Ausbildung als Veranstaltungstechnikerin angefangen. Mit einem Messebauer, mit dem meine Firma kooperiert, sind wir des Öfteren auf Messen gegangen. Um Messestände aufzubauen der Inhaber der Messe Baufirma, mit dem wir zusammen arbeiteten, klatscht mir permanente auf dem Hintern. Ich habe jedes Mal gesagt, er soll das lassen. Ich möchte das nicht. Er meinte, ich soll mich nicht so haben, es sei doch ein Kompliment. Ich hätte einen knackigen Hintern. Zu einem Zeitpunkt musste ich mal alleine mit ihm auf eine Messe aufbauen, welches mehrere Tage angesetzt war. Auch da haute er mir permanent auf den Hintern. Ich wurde wütend, da ich es schon des Öfteren erwähnt hatte, dass ich es nicht leiden mag. Er hat mich die restliche Arbeitszeit mit Ignoranz abgestraft, was jetzt nicht so schlimm war, denn ich hatte endlich meine Ruhe. auf dem Weg nach Hause hat er mich einfach an der Autobahn Ausfahrt rausgelassen. Ich soll doch schauen wie ich nach Hause komme.

Amy

Hannover – 02.01.2025

Wir waren zu einem Date verabredet und sind spazieren gegangen. Danach hoch in seine Wohnung. Wir redeten normal und er fing an mich anzügliche Dinge zu fragen. Zum Beispiel ob ich ihm einen blasen/ ihn anfassen/sehen wolle. Ich verneinte bei jeder seiner Fragen und sagte ihm, dass ich mich sehr unwohl fühle und gehen möchte. Während ich dies tat, versuchte er mich zu überreden und zu manipulieren und massierte sich durch seine Hose. Irgendwann holte er sein Glied aus der Hose und masturbierte während er mich dabei ansah. Er fragte weiterhin, ob ich ihm nicht helfen wolle und wie mir der Anblick gefällt.
Er saß sehr strategisch und ich hätte an ihm vorbeilaufen müssen um zur Tür zu gelangen. Ich hatte Angst, dass er andere Dinge mit mir macht, wenn ich einfach gehe, also saß ich dort und habe gewartet bis er fertig war. Ich fühlte mich gelähmt und habe nicht verstanden was passiert. Mir war übel und ich war kurz davor zu weinen. Nachdem er fertig war, stürmte ich aus dem Zimmer und nach draußen.
Er schrieb mir danach noch Folgendes: „Das war mega cringe, aber irgendwie auch sehr geil. Danke dir.“

anonymous

location not specified – 01.01.2025

Mein damaliger Freund wollte die chance, dass meine Eltern nicht zuhause waren, nutzen. Wir haben viel darübee gesprochen, was man so ausprobieren könnte. Ich kam nach Hause und er passte mich ab, zog mich nach oben.. er zog mir eine Schlafmaske auf und meinte er wolle was probieren. Ich meinte dass ich erstmal ankommen möchte und grade garneine Lust habe. Er ignorierte es und Bund meine Arme an den Treppengeländer fest. Ich lies es mit mir machen, da ich wusste, dass er sonst sauer und traurig wird und ich ihn danach trösten müsste weil ich abgelehnt habe. Als er eindring, tat es weh.. ich sagte zunächst nichts. Als es wirklich doll weh tat meinte ich er solle stoppen und es tut sehr weh. „Ich bin gleich fertig, das hälst du noch aus“.. Er erzählte mir danach öfter noch wie schön es war und dass er es wiederholen wolle und dass es mir ja auch gefallen hat. Mein „Nein ich fands eigentlich garnicht gut“ wurde weiterhin gekonnt ignoriert. Sowas passierte öfter.

anonymous

Niedersachsen – 01.01.2025

Als ich 14 war habe ich bei meinem Onkel an seinem 40. Geburtstag gekellnert. Meine Eltern waren auch da und gaben mir die Erlaubnis auch mit zu trinken, da sie ja auch anwesend waren, sowie Freunde und Familie. Irgendwann war es so betrunken dass mein Onkel mich zu einem Spaziergang einlied. Da ich mich unwohl fühlte, weil ich das erste Mal so wirklich betrunken war, ging ich mit. Er war schon immer sehr an Sexuellen Dingen interessiert und fragte mich aus. Meine Beste Freundin hatte zu den Zeitpunkt schon Sex und meinte sie kann nicht mit mir darüber reden weil ich nicht weiß wie es ist und nicht wirklich dazu beitragen kann. Ich habe mich unter Druck gefühlt. Ich war da noch nicht so weit, empfand das Thema noch sehr befremdlich und schambehaftet. Durch den Alkohl dachte ich mir, dass ich einfach meinen Onkel fragen kann ob er mit mir sex haben kann damit ich es hinter mir habe. Natürlich habe ich alles was dahinter steckte erzählt. Ich war verzweifelt und dachte mit alkohol wird das bestimmt nicht si schlimm.. Ich habe ihn zuerst oral befriedigt (oder zumindest versucht, ich hatte natürlich keine Ahnung wie es geht) Er hat mich ausgelacht und gesagt wie schlecht ich bin. Ich habe mich noch unwohler gefühlt. Dann ist er ohne Kondom, ohne Vorbereitung einfach eingedrungen. Es tat höllisch weh und ich habe ihn wieder weggedrückt weil ich doch nicht mehr wollte. Er hat mir die ganze Zeit das versprechen abgegeben es niemanden zu sagen.

Laura

Germany – 01.01.2025

My stepfather abused me as a child. My mother did not belived me.

anonymous

location not specified – 01.01.2025

Ich bin 35 Jahre alt und Chefin in einem Unternehmen.
Im Sommer 2024 war ich arbeiten und der Hausmeister (ca 55 Jahre) hat mir auf den Hintern geschlagen. Ich war überfordert, konnte nicht reagieren. Ein paar Tage später habe ich ihn zum Gespräch geladen und ihm gesagt, dass dieses Verhalten untersagt ist und er eine Grenze überschritten hat. Er meinte, dass es nicht so gemeint war und ich mir keine Sorgen machen solle. Er wolle nichts von mir.
Etwa ein Monat später schlug er mir nochmals auf den Hintern. Ich war wie gelähmt und konnte in dem Moment nicht reagieren. Ich suchte das Gespräch zu meinem Vorgesetzten. Der Mitarbeiter wurde abgemahnt. Er erklärte auch dem Vorgesetzten, dass er nichts von mir wolle.
Vor etwa drei Wochen strich er mir, als ich mir einen Kaffee machen wollte, über die Hüfte.
Es wird nun geprüft wie mit diesem weiteren Übergriff umgegangen wird.

Der Schmerz sitzt tief. Ich fühle mich so gedemütigt, bin wütend – Wunden sind aufgerissen.
In so vielen Arbeitsstellen haben sich Männer mir gegenüber übergriffig verhalten – mir beim Vorstellungsgespräch auf den Oberschenkel gefasst, Vorgesetzte haben mich auf meinem privaten Handy angebaggert, mich gefragt ob ich mich zur Position hochgeschlafen hätte uvm.

Cathinka

location not specified – 01.01.2025

Vielleicht passt es nicht ganz.
Ich hatte mit einem Mann eine sexuelle intensive Affäre sie war von Vertrauen geprägt.nach einer besonders schönen intensiven treffen bin ich ganz zufrieden zu Hause gewesen .zwei Tage später meldete er sich um mir zu sagen das beim letzten Mal das Kondom geplatzt sei.er wollte es zu dem Zeitpunkt nicht sagen ,weil er die Stimmung nicht ruinieren wollte .ich war fassungslos .die Pille danach etc durfte ich dann alleine bezahlen und mir nach meinem Wutausbruch auch anhören ,dass es jetzt auch mal wieder gut sei.

anonymous

Hamburg – 01.01.2025

Ein Tag nachdem ich von einem ehemaligen Arbeitskollegen als ich betrunken geschlafen habe vergewaltigt wurde hat er mir auf Telegramm ein selbstlöschendes Dickpick geschickt. Ich saß in der Bahn als ich es öffnete und war so perplex, dass ich leider niemanden der umstehenden gebeten habe ein Foto von meinem Bildschirm zu machen als Beweis. Er hat den Chatverlauf danach gelöscht. Mir wurde erst danach klar dass er dafür absichtlich auf Telegram gewechselt haben muss weil man dort Nachrichten auf nimmer wieder sehen löschen kann. Davor hatten wir auf WhatsApp kommuniziert.

anonymous

Schweinfurt – 01.01.2025

Ich hatte nach einer Vergewaltigung 1,5 Jahre zuvor Zu Knirschen begonnen und immer wieder sehr starke Nackenscherzen davon. Leider traute ich mich nicht zur Physiotherapie weil ich nicht wollte dass mich jemand anfasst. An diesem Tag waren es so schlimme Schmerzen, dass ich zu einem ging den ich von früher kannte. Er fragte mich wovon ich das habe und ich erzählte sehr grob dass ich vergewaltigt wurde und seither knirsche. Er daraufhin: „du musst eine starke Seele haben, denn die suchen sich ihre nächsten Aufgaben aus an denen sie dann wachsen können“ ich dann WTF ich hab mir nicht ausgesucht vergewaltigt zu werden!!!! Kein Mensch sucht sich das aus!! Meine Schmerzen waren aber so schlimm dass ich die Behandlung noch mitgemacht habe, danach aber bei seinem Chef beschwert.

anonymous

Hamburg – 01.01.2025

Ein ehemaliger Studien und auch Arbeitskollege kontaktierte mich als er für einen Kongress in der gleichen Stadt war. Wir gingen etwas essen und tranken Alkohol. Ich erwartete seichtes Geplänkel und fachlichen Austausch. Es floss am Ende doch mehr Alkohol und wir landeten in seinem Hotelzimmer. Ich hatte Lust auf Sex und er hatte vorher mehrfach Andeutungen gemacht dass er Interesse hatte. Ich machte dann avancen und versuchte ihn zu küssen(ohne ihn zu fragen und hielt mich leider nicht an consens)er sagte irgendwann er wolle nicht und ich lies von ihm ab, drehte mich um und schlief ein. Ich wachte davon auf, dass ich schmerzen und etwas dumpfes festes an meinem anus spürte. Komplett desorientiert versuchte ich meine Sachen im Zimmer zu finden und er überredete mich zu bleiben weil ich ja nicht mitten in der Nacht heimgehen könne. (Ihr könnt immer! Holt ein Taxi!) Ich schlief wieder ein. Das nächste Mal wachte ich davon erregt zu sein und etwas in meiner Vagina zu spüren. Es war so absurd, weil ich es erst körperlich sexuell erregend fand und dann hab ich überlegt wann dieser Sex anfing. Ich konnte mich nicht daran erinnern. Dann dämmerte es mir dass ich gerade vergewaltigt werde. Ich griff nach hinten und fasste seinen Penis der in mir steckte und stemmte seinen Körper mit meinem Ellenbogen weg. Er hatte kein Kondom verwendet. Ich hab riesige Panik bekommen schwanger zu werden weil ich zu der Zeit nur mit Kondomen verhütete und nah an meinen fruchtbaren Tagen war.

anonymous

Hamburg – 01.01.2025

Ich (w, damals 30, Ärztin) suchte einen Labormediziner auf um einen speziellen Rachensbstrich machen zu lassen. Denn ein Mann mit dem ich zuvor einen onenightstand hatte informierte mich über eine sexuell übertragbare Erkrankung die er danach entwickelt hatte und ich wollte mich darauf testen lassen. Der Labormedizinier war sehr unprofessionell und schien es fast lustig zu finden dass ich mich testen wolle.er lies es sich nicht nehmen den rachenabstrich selbst durchzuführen (das machen sonst oft andere in der Praxis). Nach dem Rachenabstrich sagte er dass ich das aber wirklich gut könne (das=den Mund aufhalten während etwas drin ist ohne zu würgen) ich sagte Ja- nach 1,5jahren Pandemie kann ich Rachenabstriche. Das hat ihn zum schweigen gebracht. AR***L***!!!

anonymous

location not specified – 01.01.2025

Ich(w, Ärztin) war bei einer kleinen Grillparty auf der Arbeit mit Koleg*innen. Ein männlicher ärztlicher Kollege Kommentierte meinen Mantel und griff mit seiner Hand so an den Kragen meines Mantels um vermeintlich den Stoff zu fühlen, dass er gleichzeitig mit der Rückhand meine Brust berührte. Ein paar Tage zuvor holte ich ihn zu einem Fall dazu und er sagte der sehr sehr viel jüngeren Patientin zum Abschied „wenn sie mal einen Tanzpartner brauchen, dann melden sie sich“Ich erfuhr ein paar Tage später, dass selbiger auch von einer ehemaligen Patientin angezeigt wurde, weil er durch das was er sagte die körperliche Untersuchung die er bei ihr durchführte in ein sexuelles Licht rückte. Leider war das schon verjährt. Er fuhr auch einer Kollegin mit kurzen Haaren nach Chemo mehrfach durch ihre Haare und das auch nachdem sie sagte sie möchte das nicht.
Dies war in einer Behörde und es gab ein internes Verfahren. Als ich diese Behörde verlies, sah es so aus als könne er weiterhin praktizieren und müsse eine Geldstrafe zahlen

anonymous

Würzburg – 01.01.2025

Ich(w,damals 29) habe mich vor ein paar Jahren mit einer 4er Männer WG angefreundet und mit ihnen und deren Freunden etliche Partys gefeiert. Während einer Party hat einer der 4 mir gesagt, dass wir einen flirty vibe haben. Ich habe mehrfach in steigender Deutlichkeit betont dass ich kein Interesse habe. Irgendwann beschloss ich zu gehen weil er es nicht eingesehen hat. Im Treppenhais holte er mich noch mal ein, wiederholte den selben Mist dass wir doch immer so lustige Witze zusammen machen und das flirty sei. Er drückte mich dann an die Wand und versuchte mich küssen. Ich schaffte es mich zu befreien. Er hat danach nicht eingesehen dass er etwas falsches gemacht hat.
Als er nicht da war, war ich noch mal in der WG und einer der anderen lotste mich mal unter einem Vorwand in sein Zimmer und legte seine Arme so wie eine Umarmung um mich, hielt mich so fest und versuchte mich zu küssen. Seit dem ich ihm das auf WhatsApp vorgeworfen habe antwortet er nicht mehr. Natürlich habe ich die Gruppe danach komplett gemieden.

anonymous

Würzburg Germany – 01.01.2025

Ich war 15 und stand am Busbahnhof. Ein Mann kam von hinten und hat mich am Po begrabscht. Ich drehte mich um und wollte ihm eine reinhauen, hab ihn leider nicht erwischt. Ich hab irgendwas geschrien. Keiner der zahlreichen Personen um mich herum reagierte. Ich fühlte mich hilflos und klein. Erst im Bus nach Hause realisierte ich was passiert war. Meine Mom und ich sind danach zur Polizei um es anzuzeigen. Der Satz der sich in mein Hirn gebrannt hat war:“was hattest du an?“

anonymous

location not specified – 01.01.2025

Ich war ca. 5 Jahre alt. Mit einer Freundin habe ich mit einem Nachbarn (ca. 3-4 Jahre älter) bei ihm zu Hause gespielt. Irgendwann hat er meine Freundin aus dem Zimmer geschickt und die Tür abgeschlossen. Wir waren nur noch zu zweit und er sagte, dass wir jetzt Hochzeit spielen. Er zwang mich, mich auszuziehen und mich auf ihn zu legen, um „Sex zu haben“. Wenn ich das nicht machen würde, würde er mich nicht wieder rauslassen. Diese Situation war für mich so bedrohlich, sodass ich es über mich ergehen lassen habe. Später habe ich meinen Eltern davon erzählt, die nur gesagt haben, dass wir dafür noch zu jung wären und dass das in unserem Alter noch gar nicht ginge. Vermutlich hat auch mein Nachbar sexualisierte Gewalt erlebt – durch die Ignoranz meines Umfelds wurde niemandem geholfen.

anonymous

location not specified – 01.01.2025

Ich war ca. 18-20 Jahre jung und habe von meinem Arzt eine Diagnose erhalten, die für mich in diesem Moment schwer zu verarbeiten war.
Dementsprechend war ich auf der Arbeit auch etwas in mich gekehrt.
Mein Chef (Ü40) fragte was los sei und ich habe es ihm unter Tränen erzählt.
Seine Reaktion darauf war mir zu sagen, ich soll mal kurz mitkommen. Er hat mich ein einen kleinen abgelegenen Raum geführt, der nicht oft von anderen genutzt wurde, darin hat er ich dann geküsst.
Er war zu dieser Zeit verheiratet, Vater von 4 Kindern, zum Teil in meinem Alter.
Es war so eklig. Ich habe mich so geschämt und mir die Schuld dafür gegeben, dass das passieren konnte.
Kurz darauf habe ich gekündigt.

Das ist meine dritte Geschichte, die ich hier veröffentliche und zum Teil noch mit niemanden vorher geteilt habe. Stück für Stück rückt mir immer mehr in Erinnerung, auch weil ich zum Teil ähnliche Geschichten von anderen hier lese.
Danke für diese Möglichkeit.
Wir haben viel zu lange geschwiegen.

ein Mädchen

@home – 01.01.2025

Ich war ein Kind, vielleicht zwischen 6 und 8, meine Mutter, mein Bruder (2 Jahre älter als ich) und ich sind zu einer Freundin meiner Mutter gefahren.
Ihre Kinder, zwei Jungs auch ungefähr in unserem alter.
Wir spielte während unsere Mütter sich unterhielten. Soweit so normal.
Plötzlich verbündeten sich mein Bruder und der ältere der beiden anderen Jungs mich festzuhalten, die Türe zu zuhalten und einer der beiden Jungs küsste mich. Ich wollte das nicht und habe mich gewährt. Keiner half mir, auch nicht mein Bruder.
Ich habe mich danach so geschämt und wollte nur gehen.

anonymous

location not specified – 01.01.2025

Als ich 16 war hatte ich meinen ersten Freund und war das erste mal verliebt. Es ging mir alles zu schnell und ich machte klar dass ich es langsam angehen wollte. Er setzte mich jedoch untern druck. Sagte wenn ich ihn lieben würde, würde ich mit ihm schlafen. Wenn ich es nicht machen würde dann wüsste er ja, dass ich ihn nicht lieben würde und dann hätte unsere Beziehung keinen sinn. Jung und naiv, lies ich mich, nach 2 Wochen Bearbeitung vom ihm darauf, ein. Aus angst ihn zu verlieren… Es war nicht schön für mich, fühlen sich aber auch nicht wie ein übergriff an, zu der Zeit. Erst mit der Zeit habe ich verstanden das dass nicht ok war. Ich haben mir es lange schön geredet, ich war ja “verliebt“ und es war schon nicht sooo schlimm… Heute würde ich mir wünschen ich hätt meher erfahrung gehabt und er auch.

P.

Süddeutschland – 31.12.2024

Dieses Jahr hat meine Kindheit mich übel eingeholt. Ich hab mich an Vieles erinnert und viel reflektiert.
Unter anderem fiel mir ein, dass ich als junger Teenager auf der Hochzeit einer Cousine war mit über 100 Leuten.
Ich komme aus Siebenbürgen und da trinken Männer grundsätzlich zu viel Alkohol. Es gibt so einen Tanz, wo einer/ eine mit nem Taschentuch in der Mitte eines grossen Kreises tanzt und alle im Kreis tanzen und fassen sich an den Händen. Derjenige in der Mitte sucht sich jemanden aus dem Kreis aus, dann knien die 2 in die Mitte und es gibt ein Bussi. Als ein sehr betrunkener Familienvater, dessen Frau und Kinder anwesend waren suchend Ausschau hielt, spürte er, wie er mich ansah. Ich war die Auserwählte. In der Mitte des Kreises also hingekniet und er hatte so ne üble Fahne und stank nach Alkohol. Er steckte mir, ca 11- 14 Jahre alt, vor allen die Zunge in den Hals. Und alle waren gefühlt am Kichern. Keiner hat mich geschützt. Ich hab ihm so dermaßen eine geknallt und es war einfach widerlich. Ich hatte das Gefühl, dass meine Mama sich ein bisschen schämte für meine Geste. Es wurde nie darüber geredet. Nur weggelacht.
Heute bin ich 42 und weiss es immer noch.
Danke fürs Zuhören.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Ich war eine ganze zeit einsam und alleine,bevor ich mich wieder getraut habe zu daten. Ich habe einen mann von tinder getroffen, als er bei mir war, habe ich schnell gemerkt das ich nicht dafür bereit bin. Ich habe ihn höflich gebeten zu gehen und mich sogar noch entschuldigt. Ich habe es deutlich erklärt. Aber das war ihm egal. Er hat mich überwältigt und mich vergewaltigt. Ich habe versucht mich zu wehren, das war aber aussichtslos. Er war viel größer und stärker.
Es hat knapp 1 Stunde gedauert bis er wieder von mir runter ist. Er hat kein Kondom benutzt, obwohl ich ihn angefleht habe. Die ganze zeit habe ich geweint, aber das schien ihm zu gefallen.
Als er weg war bin ich zusammengebrochen. Ich habe mit niemanden darüber geredet.
Als meine Periode ausblieb, fühlte es sich an als wäre mein leben vorbei. Er hatte mich geschwängert. Ich wollte mein Leben beenden.
Ich tat es aber nicht, stattdessen habe ich abgetrieben. Es war die schwerste Entscheidung meines lebens.
Ich habe das alles alleine gemacht.
Das alles ist jetzt ein Jahr her und ich habe bis jetzt geschwiegen. Ich lebe nicht mehr, ich überlebe.

Sisi

Aachen – 31.12.2024

When we had split up we still met with our mutual friends and sometimes I slept in his shared apartement on a couch. After a carnival party (we had been split since more than 1 year back then) I slept on this couch and I woke up because my Ex-boyfriend was fucking me from behind. It broke me for many years. My mom let me think it had been my own fault to sleep there. A friend said it’s not rape when he had not been violently beating me. If I would file charges I would destroy his future. That’s why I didn’t go to the police. He went on with his life as normal and he successfully ended his vocational training one year later. He still works as a police officer since.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Ich bin 35 und habe diese Geschichte noch niemandem erzählt.
Als ich 19 war, war ich mit einer Freundin auf einer Fastnachtsparty in unserem Wohnort.
Auf der Party haben wir uns verloren und ich habe sie gesucht und überall nach ihr gefragt. 2 Männer haben mich abgefangen und mir versprochen beim Suchen zu helfen, wenn ich mit ihnen ein Getränk trinke.
Filmriss… Am nächsten Morgen bin ich in einer fremden Wohnung neben einem der Männer wachgeworden. Mein kompletter Intimbereich tat sehr weh und ich blutete aus dem After. Verschämt habe ich schnell meine Sachen gepackt und bin aus der Wohnung raus. Vor dem Haus stand dann auch mein Auto- ich weiß nicht wie es dorthin kam.
Zuhause habe ich mir eine Lügengeschichte ausgedacht, weil meine Freundin meine Eltern informiert hat und sich alle große Sorgen gemacht haben. Ich habe mich nie getraut darüber zu sprechen.

AnonymA

Plauen – 31.12.2024

Mit 15 wurde ich von zwei gleich altrigen Jungs eingesperrt, festgehalten und zum Sex gezwungen. Ich wollte abhauen, sie packten mich und ließen mich nicht gehen als ich weinend sagte das ich nach Hause muss und das nicht möchte. Ich ließ es über mich ergehen, zu Hause warteten Schläge auf mich wenn ich zu spät kam. Zwei Wochen später erzählten sie überall was für eine Schlampe ich sei, ich hätte doch mit zweien gleichzeitig geschlafen. Mir hat nie jemand geglaubt das ich vergewaltigt wurde und diese üblen Nachreden verfolgen mich bis heute. 38 Jahre alt bin ich und mich quält das bis heute. Einer meiner Peiniger ist der Partner meiner Großcousine, 20 Jahre Altersunterschied.

anonymous

U-Bahn – 31.12.2024

Ich war mit meiner Mama in Berlin, um meine Familie dort zu besuchen. Wir fuhren wegen den fehlenden Parkplätzen immer mit der U-Bahn.
Wir waren gerade ausgestiegen und orientierten uns, als mir ein Mann auffiel, der mich ansah. Ich lächelte im zu und vertiefte mich danach wieder in die Karte. Ich bemerkte, dass er mich immer noch ansah, und begann, mich unwohl zu fühlen. An diesem Tag trug ich ein Top mit tiefem Ausschnitt, es war sehr heiß, was die Sache irgendwie verschlimmerte. Ich war froh, als wir die Rolltreppe nach oben nahmen und auf die nächste U-Bahn warteten, die bald kam. Da sah ich den Mann, der plötzlich auch da war und in dieselbe Bahn einstieg. Bei der nächsten Station passierte dasselbe. Als wir in der dritten U-Bahn waren, wartete ich so lange mit dem Aussteigen, bis die Türen fast schon zugingen, und nahm im somit die Möglichkeit, an der gleichen Haltestelle auszusteigen. Als die U-Bahn wegfuhr, verfolgte er mich mit seinem gruseligen, dunklen Blick. Die Situation hat mir sehr Angst gemacht, ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich alleine gewesen wäre.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Es war schon spät, und ich war allein im Büro, als ich mich darauf vorbereitete, den Laden zu schließen. Die Dunkelheit lag über dem uneinsichtigen Hof, und ich freute mich auf Feierabend. Doch dann kam er, unangekündigt – ein Mann vom Autoglas-Service, da unser Firmenwagen eine kaputte Scheibe hatte.

Unsicher, ob ich ihn noch zum Auto lassen sollte, entschied ich mich dennoch, ihm zu helfen, obwohl es mir Unbehagen bereitete, so spät noch mit einem Fremden allein zu sein. Anfangs wirkte er freundlich, doch bald überschritt er unangenehme Grenzen.

„Mädchen“, nannte er mich, und als er mich um Hilfe bat, formulierte er es mit den Worten: „Darf ich Sie missbrauchen?“ Ein Scherz, wie er es wohl meinte, doch für mich alles andere als witzig. Später forderte er mich sogar auf, mich auf die Motorhaube zu setzen, während er Fotos machen wollte. Sein Ton war respektlos, und meine Versuche, ihn höflich in die Schranken zu weisen, wurden abgewunken. „In Ihrem Job ist es doch sicher erfrischend, wenn jemand Scherze macht“, meinte er abfällig.

Als er endlich ging, war ich erleichtert, aber auch wütend – auf ihn, die Situation und die Tatsache, dass ich mich überhaupt in so eine Lage gebracht hatte. Der Tag hatte mir mehr als gereicht, doch die Begegnung ließ mich noch lange nicht los.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Als ich etwa 15 oder 16 Jahre alt war, war ich auf einer Hausparty bei einer Freundin, deren Eltern verreist waren. Die Stimmung war ausgelassen, und während des Abends lernte ich ihren älteren Bruder kennen. Er war Anfang 20, und ich fand ihn ziemlich attraktiv.

Wir kamen ins Gespräch, und irgendwann nahm er mich mit in sein Zimmer. Ich war damals sehr unerfahren, ein bisschen überfordert und unsicher, was ich wollte. Im Zimmer zog er mich aus, und ich erzählte ihm, dass ich noch nie mit jemandem intim gewesen war. Seine Antwort war „Nicht schlimm“ und er „rutschte über mich drüber.“ Das Ganze passierte schnell, und ich fühlte mich, als hätte ich gar nicht richtig nachdenken können.

Nach dem Vorfall verließen wir das Zimmer, als wäre nichts geschehen. Meine Freundin hatte mir vorher gesagt, ich solle ihrem Bruder fernbleiben, also konnte ich nicht mit ihr darüber sprechen. Ich fühlte mich verwirrt und schämte mich für das, was passiert war.

In den Tagen danach wollte ich den Kontakt zu ihm halten, weil ich glaubte, dass durch die Intimität zwischen uns etwas Besonderes entstanden sei. Doch er hat mich ignoriert und den Kontakt abgebrochen. Ich habe ihn nie wiedergesehen. Ich habe das Gefühl nie vergessen. (Das war vor 20 Jahren)

Miri

Germany – 31.12.2024

Als ich 14 war hatte ich 2 Monate lang einen 3 Jahre älteren Freund, der sehr bald begonnen hat, mich unter Druck zu setzen ich solle mir die Pille besorgen. Ich habe immer deutlich gesagt, dass ich mich noch nicht soweit fühle und das noch nicht möchte. An einem Nachmittag beim Kuscheln hat er sich einfach auf mich gelegt (er 1,80m ich 1,58m) mein Höschen zur Seite gerissen und sich genommen was ihm seiner Meinung nach Zustand!

anonymous

Berlin – 31.12.2024

Im letzten Jahr einer langen Beziehung, hatten mein Ex und ich weniger sex. Ich hab mich nicht mehr so geliebt/ gewollt gefühlt und einfach auch weniger lust. Wenn ich mit meinem Exfreund nicht schlafen wollte, weil müde oder einfach keine Lust, hat er mir eigentlich immer ein schlechtes Gewissen gemacht und mich emotional erpresst. Oft hab ich „nachgegeben“ und er hat dann einfach mit meinem Köper geschlafen.
Manchmal bin ich auch im Halbschlaf wach geworden weil er sich neben mir/an mir befriedigt hat, nachdem er mich nicht „überreden konnte“.
Ich hab mich oft unter druck gesetzt gefühlt mit ihm schlafen zu müssen, damit er zufrieden ist und hab meine Bedürfnisse hinten angestellt.
1 jahr nach der Trennung hab ich erfahren, dass er mich mindestens das gesamte letzte Jahr betrogen hat.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Ich war in London als Aupair mit 19.
Ich saß im Sommer auf eine Parkbank und hab gelesen als ein Typ in meine Richtung kam. Ich hatte win komisches Gefühl von Anfang an, aber wollte nicht unfreundlich wirken (was wird uns Frauen eigentlich für ein scheiß anerzogen?!?) und bin nicht weggegangen.
Als er direkt vor mir stand fragte er mich nach dem Weg, noch bevor ich meine höfliche Antwort fertig ausgesprochen hatte, hatte er schon seine Hose runtergezogen und angefangen an seinem Ding zu pumpen. Ich war in Schockstarre für wenige Sekunden, die sich anfühlten wie Minuten. Er kam näher auf mich zu und wollte mich eindeutig mit seinem Ding berühren. In dem Moment konnte ich mich lösen und wegrennen. Nach wenigen Metern rennen trag ich auf eine Oma mit 2 kleinen Enkeln, die mich aus dem Park rausgeleitet haben. Danach bin ich bis nach Hause gerannt.
Die Polizei kam, da der Vorfall sich in sehr guter Wohngegend und unmittelbarer Nähe zu einer Mädchenschule ereignete. Sie haben ihn nicht gefunden.
Ich hab 3 mal geduscht an dem Abend und mich danach wochenlang dreckig und benutzt gefühlt.
Bis heute erinnere ich mich an jedes Detail und mir wird schlecht wenn ich drüber nachdenke. Es ist mittlerweile 15 Jahre her

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Frische Beziehung. Ich, damals 17, hatte ihm gesagt, dass ich mich für Sex mit ihm, damals 20, noch nicht bereit fühle. Angeblich sei er damit fine, er würde mich lieben und auf mich warten.
Nachts wache ich auf, er streichelt meine Brüste, Masturbiert. Ich stelle mich weiter schlafend, viel zu perplex von der Situation, um zu begreifen, was da passiert. Wenige Tage später, Silvester, er kommt angetrunken von Freunden zu mir, soll bei mir schlafen. Ich habe selbst noch Freunde da. Unter einem Vorwand zieht er mich in die leere Küche, drückt mich gegen die Tür, küsst mich und reibt sich an mir, keucht mir ins Ohr, massiert meinen Po. Ich bitte ihn, das zu lassen. Er erzählt mir, wie leicht es wäre mich jetzt einfach zu nehmen, wie gern er das tun würde. Das Klopfen meines Bruders rettet mich aus der Situation. Ich war Jungfrau, das wusste er. Unser Gespräch war keine 2 Wochen her. Wenige Tage später habe ich in Begleitung meines besten Freundes Schluss gemacht.
Erst Jahre später habe ich wirklich begriffen, was da passiert ist und habe mich meinem Bruder anvertraut.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Eine nicht feste Beziehung die kurz andauerte und gleichzeitig große Spuren hinterließ. Ein narzisstischer Mann, der jegliche Art von Gewalt (psychische, emotionale und sexuelle Gewalt) ausnutzte. Im Schlaf, Verhütungsmittel entfernt (meins) und nach einer durchzechten Nacht mit Drogen so lange auf mich eingewirkt, dass ich eingewilligt habe. Nach anderthalb Jahren und sechs weiteren Betroffenen habe ich als eine von zwei den Mut gehabt zur Polizei zu gehen. Eine Enttäuschung pur, eine ehrenamtliche Organisation hat mir geraten, die Beamtinnen zu melden, so eine Behandlung haben sie noch nie mitbekommen. Der Täter war ein Arbeitskollege. Reaktion von der Firma: hm da können wir leider nichts tun. Er hat ja bereits (aus anderen Gründen) gekündigt. Kann auch sein, dass er ab und zu noch einmal vorbei schaut! Ein Hausverbot? Es ist ja nicht im Haus passiert. Wie, Sie wollen, wenn er vorbeikommen sollte, die Räumlichkeiten verlassen? Das ist doch aber Arbeitsverweigerung!
Anschließend habe ich gekündigt. Es wäre ja außerdem wichtig, dass sich der männliche Chef beim Kollegen (sein Freund und meinTäter) meldet, ihm muss es ja mit den Anschuldigungen gerade ziemlich schlecht gehen, nicht, dass er sich noch sui*****.
Nach sehr viel Unterstützung weiterer Arbeitskollegen, die sich für mich eingesetzt haben und viel voran getrieben haben, gab es tatsächlich ein Entschuldigungsbrief der Geschäftsführung. Da konnte ich nach allem nicht mehr drauf antworten, dafür kam er mir zu spät.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Als ich 17 Jahre alt war, waren meine beste Freundin und ich auf einer Party. Danach haben uns unsere Freunde angerufen im gleichen Alter wie wir, das wir doch in die Burschenschaft kommen sollen und da mal die älteren Studenten kennenlernen sollen. Ich war 3 Wochen krank gewesen vorher und hatte mich gefreut wieder raus zu gehen. Als wir dort ankamen bekamen wir sofort Getränke angeboten und eine Führung durch das riesige Haus. Der eine Student war sehr nett zu mir, und wollte mir etwas auf seiner Gitarre vorspielen. Danach sind wir wieder zu den anderen und haben weiter getrunken. Ich war irgendwann so betrunken das der Student mir anbot dort zu übernachten, da ich auch wieder Fieber bekommen hatte und doch sehr krank war. Als alle weg waren kam er in sein Zimmer wo ich geschlafen hatte, er hat angefangen mit mir Sex zu haben. Ich wollte es nicht konnte irgendwie aber nichts sagen. Habe es dann über mich ergehen lassen. Am nächsten Tag bin ich schnell gegangen. Er erzählte meinen Freunden das er „mich gefickt hat wie einen Seestern“ alle machten sich lustig über mich. Ich schämte mich Jahre lang bis ich irgendwann mit einer Freundin geredet habe die mir dann erklärte das das eine Vergewaltigung war. Ich dachte Jahre lang es war meine Schuld. Ich denke es immernoch ein bisschen.

Isabelle

Bewerbungsgespräch – 31.12.2024

Ich hatte mehrere Erlebnisse aber hier ist eines…nach meiner Ausbildung mehrere Bewerbungsgespräche und eines davon hat bestimmt 1,5-2 Stunden gedauert. Um die eigentliche Einstellung ging es nur ganz kurz und wenig. Den Rest der Zeit, hat der Chef in einem Monolog darüber gesprochen, dass er es bereut geheiratet zu haben und wenn er mich früher gesehen hätte, hätte er mich geheiratet. Ich solle auch bitte nicht heiraten und man könne mal zusammen in den Urlaub fahren. Mallorca zum Beispiel. Immer wieder wurde mein Aussehen besprochen und so weiter. Ungefähr so ging das Gespräch dann irgendwann vorbei und ich habe mich so unwohl gefühlt. Mittlerweile habe ich öfter gehört, dass dieser Chef so ein Typ Mann ist. Er ist Leitung einer Pflegeeinrichtung

anonymous

Schweiz – 31.12.2024

Habe meinem Freundeskreis erzählt, dass ich sexuell Belästigt wurde. Wurde sofort heruntergespielt und alle haben ihre viel schlimmeren Erfahrungen erzählt und gesagt, dass ich nicht rumheulen soll, weil es viel schlimmere Taten gibt, als wenn dich jemand anfässt.

anonymous

location not specified – 31.12.2024

Als ich 16 war, war ich auf einer Party auf einem Dorf in der Nähe meines Elternhauses. Ein Junge in meinem Alter war auch da. Wir hatten uns auf einer Party ein paar Wochen vorher geküsst. Das war auch mein erster Kuss und ich konnte mich nicht mal mehr daran erinnern weil ich viel zu betrunken war. Ich weiß noch das ich mich damals dafür furchtbar geschämt habe.
Auf dieser Dorfparty haben wir uns dann wieder getroffen. Meine Erinnerungen daran sind auch sehr verschwommen. Ich erinnere mich daran das ich irgendwann im Gras lag und er auf mir war. Er wollte mich dazu drängen das ich mit ihm schlafe. Ich weiß noch das ich immer wieder nein gesagt habe, weil ich das auf keinen Fall wollte. Er trotzdem immer weiter versucht hat mich zu überreden. Ich erinnere mich das seine Hand unter meinem Bg war, obwohl ich auch das nicht wollte.

Ich weiß nicht mehr genau was dann passiert ist, wie oder ob ich die Sitation verlassen habe.

Bis heute kommt in mir manchmal ein Panikgefühl hoch wenn mein Partner beim kuscheln auf meiner Brust liegt. Kontrollverlust zb. durch Alkohol kann ich seit dem überhaupt nicht zulassen.

anonymous

Sauerland – 31.12.2024

Ich war 15 oder 16. Wir waren vor einer Party bei einem Mitschüler mit mehreren Personen zum Vortrinken eingeladen. Einige der Anwesenden kannte ich nicht oder nur vom Sehen, so auch N. Wir tranken alle Alkohol, hatten Spaß zusammen und dann ging es in den Nachbarort zur Party. Dort tanzte ich mit N., doch schnell fühlte ich mich unwohl, seine Hände wanderten in Richtung meines Intimbereichs, ich sagte nichts, schob seine Hände nur zurück nach oben an meinen Bauch. So ging es einige Male, bis ich versuchte mich aus seinem Griff zu lösen, erfolglos. Seine Hände wanderten nach unten, ich schob sie hoch, bis ich endlich einer Freundin signalisieren konnte, dass ich mich unwohl fühlte und sie mich von ihm wegholte.
Ich fühlte mich danach eh schon „schmutzig“ genug und eine Tag
später hörte ich, dass N. seinen Kumpels erzählte, er hätte mich auf der Tanzfläche gefingert.

L.

Blauberge – 30.12.2024

Ich war in den Bergen unterwegs. An einem weitläufigen Flussbett wollte ich Pause machen. Es war Sommer. Sonnig. Sehr warm. Ich saß im Schatten bei Sträuchern und habe gelesen. Immer wieder hörte ich es hinter mir rascheln. Nach einer Weile kam ein Mann aus den Büschen direkt hinter mir (kein Weg, dichtes Geäst) splitterfaser nackt. Er ging direkt an mir vorbei, mit weniger als einem halben Meter Abstand und sah mich die ganze Zeit an. Er stehend. Ich sitzend.

Zwar waren in einiger Entfernung noch andere Menschen, auch eine Familie. Aber ich habe mich so unsicher, ausgeliefert und schutzlos gefühlt, dass ich sofort alles zusammengepackt habe und gegangen bin.

anonymous

BREMEN, Schlachthof (ca. 2017) – 30.12.2024

Ich war gerade im zweiten Semester meines Studiums und hatte noch nicht wirklich Anschluss gefunden. Auf der Fachschaftsparty hat mich ein Kommilitone gefragt ob ich mit in seine Lerngruppe für die Statistik Klausur kommen möchte. Natürlich hab ich mich darüber total gefreut und ihm meine Nummer gegeben damit er mich in die Whatsappgruppe hinzufügen konnte. Daraufhin hat er mir vollkommen ungefragt und sehr grob an den Arsch gefasst. Das hat richtig wehgetan. Ich hab ihn gefragt was die scheiße soll. Er hat nur anzüglich gegrinst. Alle Umstehenden haben es mitbekommen und niemand hat was gesagt.
Ich glaube sein Name war Julian. Ich bin danach nie wieder auf Fachschaftspartys gegangen.

anonymous

Arbeitsplatz Konditorei Backstube – 30.12.2024

Als ich grade mitten in meiner Ausbildung zur Konditorin war (2009-2012) hatte ich einen Kollegen der immer wieder anzügliche Bemerkungen in meine Richtung machte. Ich war 16 und irgendwie traute ich mich nicht etwas zu sagen. Irgendwann als ich mich nach Feierabend umzog und die letzte war,stand er vor der Umkleidekabine als ich rauskam, drückte mich gegen die Wand und sagt mehrmals „lass uns ficken“.
Ich war so perplex dass ich mich einfach wegdrückte und ging.
Es passierte noch 1-2 mal wieder, beim letzten Mal hab ich es geschafft mit dem Knie in seine Eier zu treten und sagte, dass ich ihn anzeigen werde. Ab dem Zeitpunkt war es zu Ende.
Ich hab in der Gastronomie viele Stationen durchlaufen und muss sagen es gab bis 2020, nicht einen einzigen Betrieb in dem ich nicht sexuell belästigt wurde. Es hat erst aufgehört als ich in einer Konditorei angefangen hab zu arbeiten, in der es eine Chefin gab und demnach mehr Frauen als Männer angestellt waren..

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Ich bin 16 und habe gerade meinen damaligen Freund besucht. Wir aßen zu Abend und er fing an, mich zu küssen und zu berühren. Als wir im Schlafzimmer waren, fesselte er meine Handgelenke am Bett und ignorierte meine Proteste und Bitten, damit aufzuhören. Er schlug mir hart ins Gesicht und ließ mich desorientiert liegen. Dann nahm er einen Gürtel und peitschte mich auf meinen ganzen Rücken, meine Brust, meinen Bauch, meine Oberschenkel und meine Arme. Trotz meines Schreiens und Bettelns fuhr er fort. Er zündete eine Kerze an und tropfte heißes Wachs auf meine Brust, meinen Körper. Dann drängte er sich mir auf und ignorierte meine Schreie und meinen Widerstand. Es war so heftig, dass ich anfing, aus meiner Vagina zu bluten, aber er hörte nicht auf. Er sagte mir, wie hässlich ich aussehe und dass ich aufhören sollte zu weinen, weil es die Stimmung ruiniere. Er machte weiter, bis er fertig war. Und selbst danach setzte er mich einfach auf die Knie, stieß mit Gewalt in meinen Mund und zwang mich, es zu schlucken. Als er mich endlich losband, ging er weg, als wäre nichts passiert. Lass mich in Ruhe… Das alles ist gerade mal 6 Monate her.. und es gab keinen Tag, an dem ich daran nicht gedacht habe..

Anne

Gießen – 30.12.2024

Ich war zu der Zeit 19/20 Jahre (bin jetzt 39). Er war mein erster Freund (23), mit dem ich auch ua mein erstes Mal erlebte. Wir lagen morgens noch im Bett, er war wach und hat sich an mir gerieben. Ich tat weiter so, als würde ich schlafen. Manchmal habe ich mich auch umgedreht und weiteres zugelassen, da er sonst sauer wurde. Manchmal rief er beim sex andere Namen. Am 1. Mai waren wir mit seinen Freunden zelten. Er meinte dann, dass es für ihn Tradition sei, mit der Frau zu schlafen die dabei ist. Also habe ich das auch gemacht, da er sonst wieder sauer und somit gemein wurde. Ich habe das alles mit mir machen lassen, weil ich dachte, das gehört eben irgendwie dazu. Nach 1,5 Jahren habe ich die Beziehung beendet, auch weil er 1xkörperlich gewalttätig wurde. Erst nach einer Therapiestunde vor 2 Jahren wurde mir bewusst, was da passiert ist und ich ein Opfer sexueller Gewalt bin (jetzt habe ich es das erste Mal benannt)

anonymous

S-Bahn – 30.12.2024

Es war Sommer, ich war mit der S-Bahn auf dem Weg zu einen Bekannten See in Berlin. Die Bahn war voll, ich war allein unterwegs und habe neben der Tür gestanden. Plötzlich stellte sich direkt vor mir ein Typ hin face to face, er schaute mir in die Augen, sein Blick wanderte an mir herunter. Es war ein widerlicher Blick – ein widerlicher Typ. Ich sah wie andere uns sahen. In mir kam Angst hoch. Ich bin schüchtern wusste erst nicht was ich tun sollte. Ich fühlte mich hilflos – bis ich mich Gott sei Dank lösen konnte und das Abteil wechselte.

Lene

location not specified – 30.12.2024

Ich war auf dem Weg nach Hause. Ich bin damals sehr oft und viel mit den Öffis unterwegs.Auch dieses Mal. Der Bus war sehr voll und ich stand im Eingangsbereich und habe mich an einer Haltestange festgehalten. Irgendwann hat etwas meine Hand gestreift. Da der Bus aber eben so voll war, habe ich mir erst nichts dabei gedacht. Ich habe meinen Griff um die Haltestange geändert. Dann aber war wieder etwas an meiner Hand. Ich habe mich zur Seite gedreht und einem älteren Mann ins Gesicht gesehen, der provokativ grinsend meine Hand gestreichelt hat. Ich habe wieder meinen Griff gewechselt, fassungslos, wie festgefroren. Ich dachte immer noch, es wäre unbeabsichtigt. Dann aber hat er ebenfalls seine Halteposition verändert und nicht mehr nur meine Hand sondern auch meinen Arm gestreichelt. Ich war wie gelähmt. Ich habe in dieses Gesicht gesehen, das feiste Grinsen, die Überlegenheit. Neben ihm saß sein Freund, ebenfalls älter. Ich habe meine Hand ruckhaft befreit und während die Türen viel zu langsam aufgingen, hatte ich den Mut, ihn anzufahren, dass sein übergriffiges Verhalten widerlich ist und er kein Recht hat, mich anzufassen. Er hat nur gelacht. Sein Freund hat mit den Schultern gezuckt und gegrinst.

Als der Bus dann weitergefahren ist, habe ich angefangen zu weinen. Ich konnte diese Selbstsicherheit nicht fassen, mit der er dachte, er wäre im Recht. Ich konnte nicht fassen, dass ich mich in einem überfüllten Bus so alleingelassen gefühlt habe.

Nie Genug

Dresden – 30.12.2024

Ich habe es sehr oft erlebt, dass Männer spätestens nach dem 2. oder 3. Treffen Sex haben wollten. Früher habe ich mich dazu verpflichtet gefühlt und mitgemacht. Natürlich war ich nicht gut, weil ich nicht bereit dazu war. Meist lies das Interesse des Mannes dann sehr schnell nach.
Später wollte ich mich nicht mehr zum Sex zwingen, nur um zu gefallen. Beziehungen müssten sich doch auch anders aufbauen lassen? Das hoffte ich zumindest. Meist waren die Typen dann noch schneller weg, weil sie nicht bekamen, was sie wollten.
Wenn ich beim Feiern einen netten Mann traf und nur mal knutschen wollte, wurde ich oft beschimpft, wenn ich dann keinen Sex wollte. Nahm ich doch jemanden mit heim, wollte aber keinen Sex, wurde diskutiert (Es sei schließlich das Bedürfnis des Mannes, ich sollte mich nicht so haben, er wöllte sich nur kurz erleichtern) oder es wurde einfach versucht während ich schlief. Ich wachte nicht nur einmal auf, als ein Mann versuchte ich mich einzudringen.
Die endlosen Diskussionen um die Verwendung eines Kondoms gehörten für mich irgendwann zum „normalen Vorspiel“. Ich konnte mich glücklich schätzen, dass nur manche Männer das Kondom zwischendurch „heimlich“ abzogen.
Für die Vergewaltigung, die ich irgendwann noch erleben musste, schäme ich mich heute noch. Es fällt mir schwer, es überhaupt so zu nennen. Der Typ hat mir hinterher Blumen und einen Liebesbrief geschickt…

Tanja

Linz – 30.12.2024

Mit ungefähr vier oder fünf Jahren lockte mich ein wesentlich älterer (jedenfalls über zehn Jahre alter) Nachbarsbub unter Versprechen von kleinen Geschenken in den Keller, um an meinem Kitzler zu spielen.
Mit ca zehn Jahren sprach mich an einem bereits dunklen Winterabend ein Mann mit seinem Penis in der Hand an, ob ich ihm nicht behilflich sein könnte.
Ab elfeinhalb bis ca 18 stellte mir der Stiefvater nach, begapschte mich und onanierte vor mir.
Mit Anfang 20 setzte sich ein Mann zu mir ins leere Zugabteil, zog alle Vorhänge zu und verstellte mir den Weg, als ich hinaus wollte. Als ich um Hilfe schrie, begann er, mich zu würgen.
Mit ca Mitte 20 traf ich am späten Abend den nächsten Exhibitionisten, der mir wixend hinterherlief.
Mit Ende 20 ohrfeigte mich mein damaliger Freund im Zuge eines Streits. Bisher hatte er nur Sachen kaputt gemacht.

Angeblich soll es ja Frauen geben, denen nie im Leben so etwas oder ähnliches passiert ist. Ich kann mir das ja kaum vorstellen. Vor allem bin ich eine starke und selbstbewusste Frau und sicher nicht das „geborene Opfer“.

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Ich mache zur Zeit meine Ausbildung, ich war da im ersten Lehrjahr. Bek uns arbeitete ein Arbeitskollege (ca. mitte 50 Jahre)der bei allen sehr beliebt war, man verstand sich einfach gut. Schon bei meinem Praktikum, das ich vir Beginn der Ausbildung gemacht hatte, sagte er mir ständig wir hübsch ich (19 Jahre)bin. Es störte mich nicht wirklich aber etwas komisch war es schon. Nach einer Weihnachsfeier kam Dr zu mir uns sagte mir: das er mich nach der Feidr gerne mit Nachhause genommen hätte….
Er leistete sich nach Erzählungen wohl häufiger solche Sachen.
Meiner Arbeitskollegin und Freundin hat er vor dem Marktleiter auf den Po gehauen, sie hatte Tage danach noch Schmerzen. Wirklich angesprochen wurde es nicht, da besagter Kollege bereits gekündigt wurde wegen Diebstahl.
Einer anderen Arbeitskollegin schrie er auf dem Parkplatz abzügliche Worte hinter.
Erst nach dem mir die Geschichten erzählt wurden, bemerkte ich, dass das bei mir auch nicht normal und unangebracht war.

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Ich war mit meinem ersten festen Freund mit seinen Eltern in Belgrad (die haben Familie dort), ich war 16 Jahre alt, das ist 20 Jahre her. Wir hatten dann einen Streit in einem großen Einkaufszentrum, es waren viele Leute da. Während des Streits (es ging um eine Handtasche die ich kaufen wollte, er hatte keine Lust mehr rumzulaufen) schlug er mir dann mit der Faust auf meine Nase. Ich blutete stark schrie und weinte. Niemand hat etwas gesagt oder gemacht. Ich hatte Angst und keine Möglichkeit zur Polzei zu gehen, sprach weder die Sprache noch hatte ich meinen Pass bei mir. Er fing kurz darauf an zu weinen, meinte das passiert halt wenn ich ihn provoziere, er liebe mich einfach zu sehr. Er entschuldigte sich und kaufte mir die Handtasche zur Wiedergutmachung. Ob meine Nase gebrochen war weiß ich nicht, eine Narbe habe ich bis heute. Ich habe mir damals die Schuld daran gegeben und diesen Idioten später auch noch geheiratet und ein Kind mit ihm bekommen. Ich dachte immer das ist normal und ich hätte ihn nicht so provozieren dürfen. Meine Ex-Schwiegermutter in spe hat das dann im Hotel natürlich gesehen und meinte nur ich müsse halt lernen ruhiger und gehorsamer zu werden, Männer sind halt so wenn sie lieben…

Tanja

Linz – 30.12.2024

Mit ungefähr vier oder fünf Jahren lockte mich ein wesentlich älterer (jedenfalls über zehn Jahre alter) Nachbarsbub unter Versprechen von kleinen Geschenken in den Keller, um an meinem Kitzler zu spielen.
Mit ca zehn Jahren sprach mich an einem bereits dunklen Winterabend ein Mann mit seinem Penis in der Hand an, ob ich ihm nicht behilflich sein könnte.
Ab elfeinhalb bis ca 18 stellte mir der Stiefvater nach, begapschte mich und onanierte vor mir.
Mit Anfang 20 setzte sich ein Mann zu mir ins leere Zugabteil, zog alle Vorhänge zu und verstellte mir den Weg, als ich hinaus wollte. Als ich um Hilfe schrie, begann er, mich zu würgen.
Mit ca Mitte 20 traf ich am späten Abend den nächsten Exhibitionisten, der mir wixend hinterherlief.
Mit Ende 20 ohrfeigte mich mein damaliger Freund im Zuge eines Streits. Bisher hatte er nur Sachen kaputt gemacht.

Angeblich soll es ja Frauen geben, denen nie im Leben so etwas oder ähnliches passiert ist. Ich kann mir das ja kaum vorstellen. Vor allem bin ich eine starke und selbstbewusste Frau und sicher nicht das „geborene Opfer“.

Tanja

Linz – 30.12.2024

Ich war elfeinhalb, als der Stiefvater das erste Mal mit einer Erektion hinter mir in der Badewanne stand. Ich wusste nicht, was das sollte. Was eine Erektion war, wusste ich damals schon – theoretisch. Aber was diese Situation bedeutete, konnte ich nicht zuordnen.
So ging es die nächsten Jahre weiter. Er begrapschte mich, wo und wie es nur ging. Holte sich vor mir einen runter, in der Wanne oder abends vorm Fernseher, während Mutter arbeiten war. Später bemerkte ich, dass er sich nachts in mein Zimmer schlich und mich angriff, oder mich beim Umziehen durchs Schlüsselloch beobachtete.
Dabei hatte ich Glück im Unglück: Er war nie eine Autoritätsperson für mich gewesen, sondern mehr der gute Kumpel. Ansonsten wäre wohl wesentlich mehr passiert. So konnte ich ihn halbwegs in Schach halten: Immer, wenn ich es wirklich nicht mehr aushielt, drohte ich damit, es zu erzählen.
Meine Mutter merkte bald, dass etwas nicht stimmte. Aber nachdem die beiden ohnehin dauernd stritten, wollte ich nicht noch zusätzlich Probleme machen. Erst als sie eines Nachts heulend an meinem Bett stand, ihren Verdacht äußerte und meinte, ihr Vater habe sie und ihre Schwester ebenfalls missbraucht, erzählte ich ihr schließlich alles.
Es änderte nicht viel, außer dass ich den Stiefvater noch besser in Schach halten konnte. Dafür folgten jetzt Nächte voll tränenreicher Beteuerungen, es nie wieder zu tun, ihm doch die Chance zu geben es wieder gut zu machen usw usf.
Mit knapp 17 war das ganze weitgehend vorbei

conny

location not specified – 30.12.2024

Mein Erlebnis ist 1999 passiert, ich war 23. Es widert mich heute noch an. Es war Sommer, kurz vor dem Start der Uni. Ich war das erste Mal alleine am Badeteich. Im hinteren Bereich ist FKK.
Ich war baden und lag dann auf meinem Handtuch und las. Plötzlich kam ein nackter Mann vom FKK. Zu mir. Setzte sich direkt vor mich hin. Breitbeinig. Ich lag ja auf dem Bauch und las. Er fragte mich sinnlose Sachen. Machte die Beine noch breiter. Ich war angeekelt und sagte gar nichts. Er laberte weiter. Ich gab auf, zog mich vor ihm an, er saß ja noch immer dort. Ich raffte meine Sachen und ging schnell zum Auto. Angewidert. Das war auch das letzte Mal, dass ich am Badeteich war.

anonymous

location not specified – 30.12.2024

ich wusste mit 7 nicht das das was mir mein “Vater” mit mir gemacht hat nicht ok war. dachte das ist elterliche liebe. vor gericht hat er sich versucht rauszureden und so gut wie alles auf mich geschoben. er saß ein halbes jahr im gefägnis, ich hab panische angst vor fremden männern und kämpfe derzeit umso mehr mit dem was mir passiert ist während er wieder freu rumlauft

anonymous

Wien – 30.12.2024

Ich war 11 und war mit einer Freundin im Hallenbad. Wir waren Kinder. Wir spielten im Wasser und irgendwann bemerkte ich am Beckenrand ein paar ältere Männer im Wasser stehen, die uns zuschauten. Einer von ihnen sprach uns an und sagte, er will uns Rückenschwimmen beibringen. Ich traute mich nicht, nein zu sagen.

Er nahm mich unter den Achseln und legte mich so auf sich, dass ich mit meinem Rücken auf seinem Bauch lag. Dann drehte er mit mir eine Runde rückwärts im Becken. Ich konnte seinen Penis unter meinem Hintern spüren. Ich war wie eingefroren und versuchte vergeblich, meinen Körper nach oben zu drücken, um ihn nicht spüren zu müssen. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit, bis die Runde fertig war.

Danach war meine Freundin dran, mit ihr machte er dasselbe. Anschließend lachten die Männer und wir durften endlich davon schwimmen.

Später in der Damenumkleide sprach uns eine Frau an, scheinbar hatte sie den Vorfall beobachtet. Sie fragte, ob alles ok sei. Mir war alles so entsetzlich unangenehm, so peinlich, ich schämte mich und murmelte nur: ja, alles ok. Ich wollte, dass sie uns in Ruhe lässt. Ich hatte Angst, dass sie uns Vorwürfe machen würde.

Bis heute habe ich Schuldgefühle: warum habe ich nicht nein gesagt? Warum bin ich nicht einfach weggeschwommen? Warum habe ich das mit mir machen lassen? Warum habe ich die Frau in der Umkleide nicht um Hilfe gebeten?

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Ich (damals in den 20ern) habe meinen Geburtstag auf einem kleinen Oktoberfest in meinem Dorf gefeiert und trug ein Dirndl. Ein älterer Mann (den ich auch aus dem Dorf kenne) hat mir unter das Kleid an meinen Hintern gefasst – es fühlte sich nach einer Ewigkeit an. Ich habe das direkt meiner Familie erzählt (die auch da war) und selbst seine Frau wusste Bescheid. Sie meinte dann zu mir „ja so ist das auf so Festen, mir ist das auch schon oft früher passiert wenn ich so kurze oder enge Kleider getragen habe“. Er hat sich Monate später bei meinem Stiefvater entschuldigt – bei mir aber nie.

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Ich hatte enorme Unterleibsschmerzen – so schlimm, dass ich ins Krankenhaus musste. Dort musste ich dann, um alles ausschließen zu können, auch zum Frauenarzt. Während dieser ältere Arzt mich mit seiner Hand vaginal untersuchte, sagte er mir, wie schön eng ich doch sei und lachte mich dabei aufgeregt an. Ich fühlte mich ekelhaft und diese Situation ist auch noch 6 Jahre später so präsent in meinem Kopf

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Meine Eltern, mein Bruder und ich waren jedes Jahr auf dem gleichen Campingplatz, Sommer, Sonne, FKK Strand. Als ich ca. 10 war, wollte ich mich am Strand bekleiden, einen normalen Bikini anziehen um mich vor dem gruseligen Stalker der jedes Jahr auch dort war zu bedecken. Außerdem kam ich in die Pubertät und die anderen Mädchen am Strand waren auch bekleidet. Mein Vater verbot es, er schaute mich während meiner körperlichen Entwicklung auch sehr unangenehm an und wollte ständig verbieten, dass ich mich bedecke oder einen BH trage. Als ich schließlich ziemlich Fraulich war, hörte es endlich auf. Er fand es außerdem lustig, meinen ersten BH zu öffnen, da war ich ca. 12. Er fasste dabei zwar nicht unter mein Tshirt, aber es war trotzdem schockierend und ich habe es direkt meiner Mutter erzählt. Sie hat ihn dann zurechtgewiesen, aber die Blicke waren für mich deutlich zu dieser Zeit.

Julia

Hamburg – 30.12.2024

Wir haben uns ein paar mal getroffen, es kam dann zum Sex. Kurz vorher sagte er, er würde mit Kondom nichts spüren. Ich habe darauf bestanden. Währenddessen fühlte es sich plötzlich etwas anders an. Er hatte das Kondom zwischendurch einfach abgestreift, ohne es mir zu sagen. Ich hab aufgehört und ihn zur Rede gestellt, wie verantwortungslos das sei. Trotzdem ist mir erst viel später klar geworden, dass es sexuelle Gewalt war. Heute ist er mega erfolgreich, mit Partnerin und Familie und ich frag mich ob er je wieder sowas getan hat.

Laura

Schweiz – 30.12.2024

Ich wurde mit 14 Jahren vergewaltigt. Bis heute habe ich mich nie dazu geäussert. Der Scham ist zu gross. Ich hatte in diesem alter noch keine berührungspunkte mit Geschlechtsverkehr und traf meinen Schwarm. Wir knutschen das wollte ich auch, aber dann hielt er mich fest u drang in mich ein. Ich schrie und weinte, ich wollte das nicht. Er machte mir klar, dass das alles normal sei. Durch social media fand ich dann später erklärung für meine Gefühle. Ich bin ein Opfer sexualisierter gewalt. Mit 19 Jahren emblöste sich ein Mann am Fluss vor mir und zwang mich zum Oralsex. Erneut war ich gelehmt. Zum Glück war es ein öffentlicher Ort, Leute kamen und halfen mir. Die Polizei kam. Mein Umfeld stellte mir so viele Fragen, warum habe ich nicht dies warum habe ich nicht das. Aussage der Polizei war: „Eine hübsche, junge Frau alleine am Fluss ist halt verlockend.“ Ich fühlte mich zurückgelassen. Und es war meine bestätigung, warum ich nie über die Vergewaltigung gesprochen habe. Weil alle mit dem Finger auf das Opfer und nicht den Täter zeigen.

Ari

Offenbach – 30.12.2024

Ich war gerade 17, als mein erster Partner während des einvernehmlichen, vaginalen Verkehrs, seinen Penis herauszog und irgendwie versuchte in meinen Anus einzudringen. Ich traute mich nicht etwas zu sagen, verhielt mich ruhig, ertrug die damit verbundenen Schmerzen. Als er fertig war, rief er einen Freund an und sagte: „Ich habs endlich gemacht.“

Nach unserer Trennung während einer Aussprache versuchte er mich erneut anzufassen, lag mit seinem Körper komplett auf mir, hielt meine Handgelenke fest. Ich konnte mich lösen..Male mir seitdem aus, was passiert wäre…

Anja

location not specified – 30.12.2024

Ich war mit zwei Freundinnen (wir alle Anfang/Mitte 20 damals) abends unterwegs und wir sind spontan auf eine ü30 Party gegangen, weil die Musik dort gut sein sollte. Hat auch super viel Spaß gemacht, bis eine Gruppe von 3 älteren Typen uns immer wieder angemacht und angetanzt hat. Wir haben sie erst nett abgewiesen, dann ignoriert und sind dann immer wieder woanders hingegangen. Die Typen ließen sich jedoch nicht abschütteln, bis wir dann die Flucht ergriffen haben und gehen mussten.

Anja

location not specified – 30.12.2024

Ich war bei Freunden zu einer kleiner Feier eingeladen. Mein Exfreund war auch dort. Wir waren damals im Guten auseinander gegangen und kamen gut miteinander aus. Ich habe abends bei den Freunden übernachtet. Auf einmal kam der Ex in das Zimmer (in dem auch 2 andere Freunde schliefen) legte sich ungefragt zu mir und fing an zu kuscheln und mich zu küssen. Anfangs hab ich noch mitgemacht, aber dann drängte er mehr zu tun. Ich hab nein gesagt mich aber nicht getraut laut was zu sagen, um die anderen nicht zu wecken. Ich konnte mich dann irgendwann von ihm lösen und bin aufgestanden. Er kam mir hinterhergelaufen und hatte es einfach nicht gerafft, dass ich nicht mehr von ihm wollte. Bis ich gedroht hab, dass ich jetzt nach Hause fahre. Dann hat er es gerafft und hat sich in sein Zimmer gelegt. Habe nie jemandem im Freundeskreis davon erzählt. Ob davon jemand was mitbekommen hat (es lag fast in jedem Zimmer jemand und hat gepennt), weiß ich auch nicht.

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Als ich 15 war habe ich mir auf einem Stadtfest mit einem Typen geknutscht. Als ich zum pinkeln in ein dunkles Gebüsch gegangen bin, kam er mir hinterher, drückte mich gegen die Wand, küsste mich und penetrierte mich dabei mit der Hand. Ich habe versucht ihn wegzuschieben und meinen Kopf wegzudrehen. Er hat weiter gemacht, bis ich es geschafft habe, ihn wegzuschubsen. Ich bin weggelaufen und habe niemandem davon erzählt, weil ich dachte, dass ich selbst schuld bin, weil ich ja mit ihm geknutscht habe. Das war mein allererstes Mal, dass ich jemanden geküsst habe.

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Hallo,
ich war mit 15 auf einer Party mit meinem damaligen Freund.
Wir waren alle schon angetrunken und hatten Spaß. Bis auf einmal der Onkel (45 Jahre) von einer Freundin, sturzbetrunken auftauchte. Er hat mich schon so angeschaut und ist als hinter mir her. Hab versucht von ihm wegzugehen, bin ihm immer ausgewichen. Er hat mich in eine Ecke gedrängt. Dann hat er mich überall angetatscht und ist mit seiner Hand in meine Hose. Ich wollte das nicht und habe versucht mich zu wehren. Er war zu stark.
Endlich hat ihn jemand von mir weggezogen… Ich wollte nur noch nach Hause.
Ich hab das niemandem erzählt. Er wohnt noch bei mir im Dorf und ich sehe ihn sogar heute noch, 20 Jahre später und kann es einfach nicht vergessen.

C.S.

MRW – 30.12.2024

Ich war einige Jahre mit einem narzisstischen Partner verheiratet. Von Anfang an war unsere Beziehung durch Nähe und Distanz-Verhalten von seiner Seite aus geprägt. Immer wieder schwieg er tagelang und strafte mich ab. Auch Sex wurde zur Bestrafung genutzt. Und zwar durch Sexentzug. Hoher Alkoholkonsum, Tablettenkonsum und Unvermögen zum Sex wurde fest an mein terrorisierendes, Gespräche suchendes Verhalten und meinen zu dicken Körper geknüpft. Wäre ich nur schlanker, weniger nervig, sportlicher etc. wäre Sex möglich. Kurz vor der Trennung kam es nach Jahren nochmal zum Sex (Ohne Abschluss auf beiden Seiten). Vier Wochen später sagte er, das sei ein großer Fehler seinerseits gewesen. Denn ich habe mich ja wider Erwarten erneut nicht verändert. Deswegen bereue er dieses Mal außerordentlich. Das verletzte mich erneut, was er bestimmt beabsichtigte. Kurz danach verließ ich ihn nach aktiver Suche um Hilfe bei verschiedenen Beratungsstellen. Kämpfe Jahre später noch damit, diese Abwertungem nicht als Fakten über mich in mir zu spüren und ärgere mich über seinen Einfluss auf meim Selbstvertrauen nach so langer Zeit.

anonymous

location not specified – 30.12.2024

Ich hatte Sex mit einem Mann, war damals 16, wir hatten davor schonmal miteinander geschlafen. Während dem Sex begann er stark auf meinen po zu schlagen, ich sagte mehrmals das wolle ich nicht, was ihn nicht interessierte. Selbst als ich mit all meiner körperlichen Kraft bersuchte mich von ihm zu lösen, weinte und ihn anflehte aufzuhören stoppte er nicht. Ich erinner mich immer noch an die blauen flecke und das Gefühl von völliger körperlicher Unterlegenheit.

Rike

location not specified – 30.12.2024

Ich hatte nen Kumpel bei mir zu Besuch. Er war deutlich älter als ich. Wir hatten uns verabredet, Cocktailrezepte auszuprobieren. Taten wir auch und schliefen danach bei mir. Viele Jahre habe ich dieses Ereignis verdrängt. Er begann mich auf dem Rücken zu kraulen, dann wanderte seine Hand zu meinem Hintern, kurz darauf zu meiner Vagina. Ich fing an. ihm zu signalisieren und deutlich zu verbalisieren, dass ich das nicht möchte. Er sagte Dinge, wie „Hab dich nicht so“, bis ich ihn rausschmiss. Am nächsten Tag, als ich wach wurde, fragte ich mich, ob alles wirklich passiert ist, weil es sich so sehr wie ein schlechter Traum angefühlt hat. Leider war es kein Traum.

lisa

mannheim – 29.12.2024

i was at the urologist after a cystitis, which repeatedly came back, even after antibiotic treatment.
i asked them to please have a look at my partner, just in the rare case that he keeps infecting me while having s*x.
they told me that it can’t happen that way (which is not true btw), but still told me that I should just stop having sex and instead give my partner a regular blo*job, so he isn’t getting frustrated.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Mit 16 hab ich mich mal mit einem Typ zum Sex verabredet, ich dachte, dann ist man cool und probiert sich aus. Er war 19 oder sogar älter. Aus irgendeinem Grund ging es nicht bei ihm zuhause, deswegen hat er extra ein Hotelzimmer gemietet. Der Fernseher lief und er hat angefangen mich zu küssen, wir hatten Sex und nach ein paar Minuten hat er mich plötzlich ungefragt anal penetriert. Es hat extrem wehgetan und das habe ich auch gesagt, aber er hat sich davon nicht abbringen lassen. Im Hintergrund lief Ninja Warrior Germany auf dem Bildschirm. Nachdem er „fertig“ war haben wir uns angezogen und als ich an ihm vorbei gelaufen bin hat er mir noch auf den Po gehauen. Danach habe ich mich wochenlang geschämt und geekelt und konnte nicht mehr an dem Hotel vorbei gehen.
Als er mich ein paar Wochen darauf nochmal kontaktierte ob ich nochmal Lust hätte, habe ich ihm geschrieben dass ich es scheisse fand mit ihm und in nie wieder treffen wollte. Daraufhin hat er geschrieben: „Aber Arsch hast du trotzdem gegeben.“

Lindy

Rehaklinik 3 – 29.12.2024

Später wurde er wohl in eine sndere Klinik gebracht. Ich habe meine Reha dort beendet. Ich habe den Vorfall lange verdrängt. BIS es plötzlich bei einem Spaziergang plötzlich wieder da war!durch einen mir entgegen kommenden Mann, der vielleicht irgendwie ähnlichkeit hatte, Danach hatte ich immer wieder Träume, enge in der Brust bis hin zu – ich kann nicht mehr alleine spazieren gehen…ich habe dann eine Therapie gemacht was sehr hilfreich war. Ich bin ha nicht gehässig…aber Ich wünsche dem Typen unwiederkehrbare Impotenz oder eine juckende Geschlechtskrankheit auf Lebebszeit

Lindy

Rehaklinik – 29.12.2024

Gebeugt und sich auf mich gelegt. Ich hatte keine Kraft mich zu wehren ich hatte keine Stimme um zu schreien. Er lag auf mir und hat seine Hose runter gezogen sein Glied war sichtbar. Ich dachte jetzt wurd es passieren und ich kann nichts tun. Er hat angefangen mich zu beißen. Ich habe mich gewunden und versucht Geräusche zu machen um auf mich aufmerksam zu machen. Nach einiger Zeit ist eine Dame die das Frühstück vorbereitet hat aufmerksam geworden und kam mir zur Hilfe und riss den Kerl von mir runter. Danach ein riesen Tumult. Ärzte kamen und Personal die Polizei wurde verständigt. Mein Busen war grün und blau von den Bissen. Ich wurde Fotografiert von der Ärztin die Polizei war da. Anzeige wurde erstattet und ich wurde für 2 Tage nachhause gebracht. Es kam raus der Typ war auch bei anderen auffällig. Pflegerinnen haben berichtet dass er sich bei der Therapie an ihnen gerieben hat usw…es wurde nicht ernst genommen in der Klinikleitung. Eine Pflegerin berichtete dass die Leitung zu ihr gesagt hatte das diese Patienten (private gutbetuchte ) ihr Gehalt bezahlen. Sie solle kein Fass aufmachen. MIR wurde mitgeteilt ihr könnte einen neuen Rehaplatz bekommen wenn ich mich unsicher fühle denn der Typ bleibe trotzdem in der Klinik. Es handelte sich laut ihm um ein Missverständnis!!! MeinEM Mann ist dann der Kragen geplatzt er ist da reinmarschiert und ich hatte kurz Sorge er kastriert den Kerl… Ende vom Lied der Typ wurde in ein Hotel verfrachtet 2/3

Lindy

Rehaklinik – 29.12.2024

Ich war nach langer Krankheit und einem Jahr Krankenhausaufenthalt in eine Rehaklinik gekommen. Zu dem Zeitpunkt noch auf Rollstuhl/Rollator angewiesen. Konnte kaum gehen und hatte fast kein Stimme wegen Luftröhrendchnitt und monatelanger Beatmung. Körperlich sehr geschwächt. Ich also in dieser Klinik unterwegs und nach einigen Wochen konnte ich mit Rollator selbständig zu meinen Therapien gehen in due verschiedenen Räume. Da hat es angefangen, dass so ein unangenehmer Typ mir immer wieder über den Weg lief und Kontakt aufnehmen wollte. Ich fand irgendwas seltsam an ihm sber ich bin kein Mensch der vorverurteilt und negativ auf andere zugeht und so hab ich ab und an einen Wortwechsel mit ihm gehabt wenn wir auf dem selben Gang gewartet haben bis wir aufgerufen wurden. Soweit so gut nur hatte ich irgendwann das Gefühl dass er immer da war wo ich war und es wurde immer unheimlicher. Eines morgens saß ich im Lesebereich der Klinik due etwas im Abseits lag. Ich hab mich da hingesetzt und wollte gemütlich ein Buch lesen und die morgendliche Ruhe genießen. Bis Er aufeinmal vor mir stand und grinste…ich habe guten Morgen gewünscht und versucht ihm freundlich mitzuteilen dass ich hier gerne mein Buch in Ruhe lesen würde. Daraufhin hat er sich neben mich auf die Couch gesetzt und sich über 1/2

Rebekka

location not specified – 29.12.2024

Ihr lieben Frauen.
Ich habe eigentlich keine einzelne Geschichte,die ich euch erzählen könnte. Im Grunde leide ich,so wie wir ja alle, mein ganzes Leben lang unter sexuelle Übergriffe durch Männer. Auf der einen Seite sexualisierte Gewalt auf der anderen Mysogonie. Das es dafür Bezeichnungen gibt , weiß ich eigentlich erst jetzt. Ich musste 50 Jahre alt werden um diese Rape Cultur zu blicken und zu verstehen.
Nach der Trennung von meinem letzten Partner, der unsere gesamte Beziehung von Sex abhängig gemacht hat, immer übergriffig und subtil abwertend war, bin ich seit 10 Jahren Single und werde es auch bleiben. Wir Frauen sind die stärkeren und müssen unbedingt zusammen halten.

anonymous

hannover – 29.12.2024

Ich hab mal mit einem Typen bei ihm zuhause einen Song aufgenommen. Wir hatten uns schon am Nachmittag im Park getroffen und den Song zusammen geschrieben. Er hatte mich dazu auf instagram eingeladen, aber es ist absolut nichts passiert, keine Komplimente ausser zu meiner Stimme, kein flirten, nichts. Anschließend sind wir also zu ihm um den Song direkt aufzunehmen, das hat viele Stunden gedauert und da es 2 Uhr morgens war, habe ich sein Angebot bei ihm zu übernachten angenommen, und ganz klar gesagt, dass ich nichts von ihm will und ich nicht mit ihm schlafen möchte. Er hat daraufhin sehr verständnisvoll reagiert und wir sind ins Bett gegangen. Er fing dann irgendwann an mich zu küssen und zu berühren, sich an mich zu drücken und zu stöhnen. Ich hab ihn sehr schnell abgeblockt und ihm klar gemacht, dass ich das nicht möchte und als er nicht aufgehört hat, bin ich einfach gegangen. Er hat sich mehrfach bei mir entschuldigt und ich war einfach nur genervt und angeekelt. Zum Glück war er nicht „gefährlich,“ eher erbärmlich, und ich hatte keine Angst um meine Sicherheit. Sonst hätte ich mich vielleicht nicht getraut so für mich einzustehen.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

„Freunde“
Der „beste Freund“ & Mitbewohner meines damaligen Partners fragte mich auf meiner Geburtstagsparty, ob ich mit ihm „fic**“ will. Als ich auf meinen Exfreund zeigte, der nichtmal 1m entfernt stand & entsetzt fragte, ob’s noch gehen würde, antwortete er: „Wieso? Der wollte doch nicht mehr.“
Ich war damals ohnehin verletzt, weil mein Ex mich betrogen und für eine andere Frau verlassen hatte. Einige Wochen später, auf der Geburtstagsfeier eines Freundes (mein Ex war nicht dabei), tranken wir reichlich Alkohol. Er nahm mich danach mit zu sich in die WG. Wir fingen an rumzumachen, wurden schnell nackt & waren kurz davor, miteinander zu schlafen – bis ich plötzlich meine Periode bekam. Ich hab ihn sofort von mir weggestoßen & hab gesagt, dass ich das nicht möchte. Er lachte & sagte nur: „Wieso nicht? Echte Piraten stechen auch ins Rote Meer.“
In diesem Moment wurde mir klar, wie falsch das Alles war. Als ich fragte, was mein Exfreund tun würde, wenn er das herausfände, sagte er nur, „würde er nicht“. Und wenn, würde er alles abstreiten oder behaupten, ich hätte ihn verführt.
Er bedrängte mich auch mehrere Male danach, vor allem, wenn mein Ex in der Nähe war. Er wusste ich würde die Bombe nicht platzen lassen, weil ich die „Freundschaft“ nicht kaputt machen wollte. Beide haben ziemlich kurze Zeit später zu meinen Vergewaltiger gehalten. Alles im alles würde ich sagen, da haben sich doch ganz tolle Männer zusammengeschlossen.

-Mir kommt noch immer das kotzen-

Essi

In einem Schrebergarten irgendwo bei Koblenz – 29.12.2024

Ich war auf einem Geburtstag mit meinem damaligen Freund von einer gemeinsamen Freundin.
Das ganze war eine Camping Party in einem Schrebergarten.
Wir teilten uns ein Zelt und feierten in einem großen Zelt mit Feuer.
Ich war psychisch in dieser Lebensphase aus verschiedenen Gründen bisschen fertig. (Eltern gerade getrennt, Esststörung und in der Schule Stress mit Mitschülern und Überforderung).

Ich ging aus den vielen Gründen früher schlafen.
Er kam später nach und zippte die Schlafsäcke aneinander. Er wollte noch Nähe und kuscheln und Mehr. Ich nicht.
Ich war müde, erschöpft und hätte jemand gebraucht der mich hält, nach Konsens fragt und mir Ruhe gibt.
Ich habe viele Einzelheiten dieses Abends verdrängt, ich weiß nur noch das wir penetrativen Sex hatten während ich im Halbschlaf war und nicht wollte.

Ab dem Zeitpunkt und vielleicht auch schon davor, hatten wir sehr oft Sex ohne das ich Lust darauf hätte. Mir ging es so schlecht ich hatte vielleicht nie Lust drauf.

Wir hatten auch noch andere Probleme in der Beziehung über die wir nicht sprachen.
Deswegen entschied ich als es mir besser ging, zu gehen, was er akzeptierte.

Danach hatte ich lange (1-2 Jahre) keine Lust auf Sex oder selfcare jeglicher Art.

Der Zusammenhang fiel mir erst später auf und Jahre später fällt mir erst auf das diese Zeltnacht und die anderen nicht OK waren.

Noch immer kämpfe ich dafür ein Gespür für meine eigenen Grenzen zu bekommen und Intimität zu genießen. Das ganze ist schon 8 Jahre her.

anonymous

Berlin – 29.12.2024

Ich habe mit 18 ein FSJ in der Wohnungslosenhilfe gemacht . Die Menschen lagen mir sehr am Herzen . Allerdings habe ich öfter übergriffiges Verhalten erlebt . Ein Besucher fasste mir an die Brüste . Ein anderer machte mir auf spanisch Komplimente wie schöne Brüste ich hätte und das immer wieder. Ich war verlegen und wusste nicht wie ich reagieren soll. Irgendwann sagte ich einem Sozialarbeiter Bescheid und er war empört. Er stellte den Besucher zur Rede. Er stritt alles ab. Der Sozialarbeiter erteilte ihm Hausverbot.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich und meine Freund*innen waren feiern. Wie gingen in ein Art Lokal. Als wir dort ankamen standen schon mehere Männer vor der Tür. Wie unterhielten uns mit ihnen, der eine hatte offensichtlich Interesse an mir obwohl er ca 30-40 Jahre alt war und ich gerade 17 oder 18. Irgendwann gingen wir nach drinnen. Dort tanzen wir und tranken etwas. Als ich am Tanzen war merkte ich plötzlich wie jemand meine Arme von hinten nahm und grob anfing sie nach hinten zu bewegen, ich befreite mich und schaute wer das war. Es war der Mann der vorher noch vor der Tür stand. Wir gingen weg, doch er tanze mich weiter an. Irgendwann entschieden wir uns, es dem Türsteher zu melden der darauf hin den Mann als er nach draussen ging um zu rauchen nicht mehr hinein liess. Doch der Abend war so oder so gelaufen. Ich fühlte mich soagr noch schlecht weil ich am Anfang die Aufmerksamkeit von ihm noch genoss und ich mich eigentlich gut mit ihm unterhalten hatte.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich war noch jung – vielleicht 12 oder 13.
Wir hatten eine Freistunde in der Schule und keinen Lehrer im Klassenraum. Ich habe Schulaufgaben gemacht und versucht so gut es geht konzentriert zu arbeiten. Andere Schüler des Kurses waren laut und haben irgendwann „Wahrheit oder Pflicht“ gespielt. Ich hab das Ganze nur am Rande mitbekommen, bis mir plötzlich einer der Jungs aus dieser Gruppe an den Po gefasst hat und, mir super unangenehme, Stöhngeräusche gemacht hat.
Ich war so überfordert mit der Situation, weil alle es mitbekommen, aber niemand etwas gesagt hat.
Nachdem ich kurz den Schock überwunden haben bin ich aus dem Raum gerannt. Nachdem ich lange mit den Tränen kämpfte entschied ich einen Lehrer aufzusuchen. Diesem konnte ich nicht erzählen was passiert war, aber er sah, dass ich aufgelöst war. Er begleitete mich mit in die Klasse sorgte für Ruhe und erklärte, dass einige ungestört arbeiten wollten. Ab dem Moment als er den Raum verließ wurde ich als „Petze“ und „Dumme Kuh“ beschimpft..

Ich hab mich so unendlich allein gefühlt. Niemand hat mich in Schutz genommen.

Bis heute, über 10 Jahre später, trage ich diese Erinnerung mit mir.

L

location not specified – 29.12.2024

Ein sehr gutaussehender Typ hat mich mal auf einer Hausparty angeflirtet. Er war sehr groß und älter als ich.(ich war damals 19 und er mindestens 25) Anfangs war ich total geschmeichelt, dass sich so ein Typ für mich interessiert. Die Hausparty war bei uns in der WG und er ist dann mit in mein Zimmer gekommen. Er hatte zu dem Zeitpunkt eine Freundin und meinte, er würde sofort am nächsten Tag mit ihr Schluss machen und bis dahin könne er sicher noch warten bis wir miteinander schlafen. Konnte er dann aber doch nicht. In dem Moment hatte ich nichts dagegen, fand die Situation aber ein wenig unangenehm und war allgemein noch so jung und auch eingeschüchtert von ihm, dass ich nichts dazu gesagt habe. Ab da ist er aber jeden Tag bei mir aufgetaucht und stand plötzlich vor meiner Tür, er war ja auch mit meinen Mitbewohnern befreundet. Manchmal kam er auch zu mir auf die Arbeit. Er hat viele Drogen genommen, war arbeitslos und sehr kaputt. Nach 2 Wochen habe ich es dann beendet, weil er mir zunehmend Angst gemacht hat. Er wollte ständig mit mir schlafen, dass ich ihm einen blase etc und mein empfinden währenddessen war ihm komplett egal. Er hat mich festgehalten und gewürgt, fand es gut wenn ich beim Sex Schmerzen hatte und hat abgesehen vom Sex keine körperliche Nähe gesucht. Ich hätte im Nachhinein gerne viel mehr für mich eingestanden, hatte aber ehrlich gesagt einfach Angst, was dann passieren würde. Er hatte eine Psychose oder so und ich hatte zu viel Angst, um nein zu sagen

Lola

Abifeier – 29.12.2024

Wir waren als ganze Stufe nach dem Abiball in einer Disko feiern . Ein junger Mann wollte mir einen Drink ausgeben und ich sagte ja . Dann wollte er tanzen und mich küssen. Ich sagte mehrmals nein. Das akzeptierte er aber nicht . Erst als ich sagte ich hab wäre lesbisch und eine Klassenkameradin auf der Tanzfläche wäre meine Freundin. Sagte er das wäre ja eklig und ist gegangen

Lola

Kroatien – 29.12.2024

Das habe ich wirklich noch niemandem erzählt . Ich war 18 und zum letzten Mal mit meiner Familie im Urlaub in Kroatien mit einer befreundeten Familie. Diese hatte noch einen Freund mitgenommen, er war 28 Jahre alt. Ich fand ihn spannend und er hat das einfach ausgenutzt . Nachts haben wir uns am Strand getroffen heimlich und er hat immer meine Brüste angefasst. Ich habe mich in ihn verliebt und er hat dann am nächsten Morgen gesagt daß er jetzt wieder abreist. War eigentlich schlau von ihm dass er eingesehen hat dass er besser abreist bevor mehr passiert . Aber jetzt 13 Jahre später muss ich sagen ich bin wütend dass er meine Situation soo ausgenutzt hat !!!

Lola

Asien – 29.12.2024

Ich war mit meiner Familie in Nepal auf einem Hike. Wir übernachteten in einer Berghütte. Am nächsten Morgen war ich im Bad und ein junger Mann , der auf der Hütte arbeitete kam ebenfalls ins Badezimmer und wollte am mir vorbei. Ich dachte mir nichts dabei und wollte ihn vorbeilassen. Daraufhin hielt er mich fest und sagte „one kiss please only one kiss!“ Meine Schwester meinte danach tja das ist normal weil alle denken als westliche Frau wären wir leicht zu haben wie in den Filmen …

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Mein damaliger Freund und ich haben rumgemacht. Er wollte Sex. Da es mein erstes Mal war, wollte ich in der Situation nicht. Er hat gesagt, ich solle mich nicht so anstellen. Ich hatte dann Sex, obwohl ich es in dem Moment gar nicht wollte. Hinterher ging es mir emotional nicht gut. Er konnte nicht verstehen, was das Problem ist.

anonymous

Stuttgart-Ost – 29.12.2024

Ich habe Streit mit meinem Freund und gehe alleine in unsere „Stammkneipe“. Ein „Bekannter“ denn ich und mein Freund aus diesem Lokal und auch anderen kennen sitzt an der Theke, sieht mich alleine spricht mich an und ich denke noch wie nett. Er fragt ob er sich zu mir setzen kann und fragt wo mein Freund ist. Ich sage wir haben Streit und es herrscht dicke Luft. Er setzt sich zu mir und wir reden. Er ist min.20 Jahre älter und verheiratet ich bin Mitte 30. Das Gespräch wird immer seltsamer.. hängt wohl auch an seinem Pegel.. er fängt an über meinen Freund herzuziehen, ich hätte was besseres verdient, er sei kein Mann für mich. Ich werde sauer, nehme meinen Freund in Schutz, und frage provokativ woher er denn wisse was ich brauche. Er macht mit Komplimente und sagt er habe noch nie so große Brüste gesehen. Fragt mich wo ich wohne, es sei ja angeblich hier in der Nähe, und sagt er will Sex mit mir. Ich sage wiederholt Nein das möchte ich nicht. Er lässt nicht locker bohrt immer weiter, wird richtig ekelhaft und erzählt mir was er alles mit mir anstellen möchte. Ich werde sauer und sage mindestens 20-30 mal Nein, fordere ihn auf zu gehen. Erst als ich laut werde fast schreiend und sage ich hole gleich den Wirt, geht er sauer und betrunken zur Tür raus. Ich setze mich danach zitternd an den Tresen zum Wirt und bin min. 30 Minuten fassungslos. Ich schreibe meinem Freund er soll mich bitte trotz Streit nach Hause begleiten, ich habe Angst dass der ekelhafte Typ mir noch auflauert…

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich war mit meiner damaligen besten Freundin im Dorf unterwegs, wir waren ca. 9 Jahre alt. Weil wir dachten wir sind cool wenn wir rauchen haben wir uns dafür aber auch immer irgendwo versteckt. Einmal sind wir zum Kleintierzüchterheim, etwas außerhalb des Dorfes gelaufen, außer einem Feldweg und der besagten Hütte sowie einer Brücke über der eine Straße verläuft ist da nicht viel. Dort angekommen kommt aus einer Ecke ein Mann ( bis heute keine Ahnung wo der da so schnell herkam). Er hat einen Mantel an, öffnet diesen und ist darunter komplett nackt. Er fängt an sich anzufassen und zu masturbieren. Wir haben uns beide an den Händen gepackt und sind so schnell wir konnten weggerannt. Danach haben wir uns geschworen nie wieder zum Kleintierzüchterheim zu gehen und niemals wieder darüber zu sprechen. Waren wir auch nie wieder und haben wir auch nie.. Wir haben das nie jemandem erzählt. Ich laufe bis heute nie alleine in diese Richtung, manchmal mit meiner Schwester wenn wir mit dem Hund laufen… ich fühle mich heute noch unwohl an diesem Ort.. bis heute hoffe ich dass dieser Mann nie jemandem mehr angetan hat… wir hätten es melden sollen… das ganze ist 17 Jahre her..

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Als ich rausfand, dass mein Ex-Mann mich betrogen hatte stellte ich ihn zu rede. Ich war dementsprechend wütend und schrie ihn an. Er schlug mich darauf hin nieder, ich fiel zu Boden. Er trat mir in den Bauch und in den Rücken und beleidigte mich in allen möglichen Varianten. Ich versuchte meinen Kopf mit meinen Armen zu schützen. Unser damals 7 jähriger Sohn bekam die Szene mit und floh weinend in sein Zimmer nachdem er zuerst schrie Papa bitte hör auf. Als mein Ex auch ihm prügel androhte lief er weinend in sein Zimmer. Ich habe meinen Ex noch am nächsten Tag verlassen, das wichtigste und meinen Sohn geschnappt und bin zu meinen Eltern. Als ich mit Sach und Pack bei meinen Eltern vor der Tür stand, versperrte mir mein Vater zunächst den Zugang und meinte ich habe mich für diesen Mann entschieden und habe bei ihm zu bleiben. Erst als meine Mutter von hinten rief er soll aus der scheiß Tür treten und uns reinlassen lies er mich eintreten. Ich bin nie wieder in die gemeinsame Wohnung zurückgekehrt und habe kurz darauf die Scheidung eingereicht… mit meinem Vater habe ich darüber nie wieder gesprochen. Das ganze ist nun 10 Jahre her..

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich war auf dem Weg nach Hause (tagsüber) und bin am Bahnhof in den Bus gestiegen (ländliche Gegend). Es waren nur ich und der Busfahrer. ich saß relativ hinten wo die zweite Tür im Bus ist. Es stieg kurz vor Abfahrt noch ein Mann ganz vorne ein. Der Bus war wie gesagt außer uns nun drei komplett leer. Der Mann lief durch und setzte sich direkt neben mich. Er musterte mich von oben bis unten und saß sehr nah an mir, sodass sich unsere Schenkel berührten. Ich versuchte ihn zu ignorieren und sah aus dem Fenster. Als er beim zweiten Stopp anfing sich die Lippen zu lecken und sich an meinem Bein zu reiben schrie ich ihn an er soll woanders sitzen der Bus sei ja schließlich komplett leer. Er war total erschrocken über meine Reaktion und setzte sich sofort ganz nach vorne. Der Busfahrer hatte das Spiel im Rückspiegel beobachtet und schüttelte nur den Kopf…

anonymous

location not specified – 29.12.2024

I was 19 and in a relationship with a man who was eleven years older than me. We were in a long-distance relationship, which meant that he would stay with me for two weeks at a time. I had just come out of a relationship that had little to do with respect and love, which is why I asked the man I was in the relationship with to take things a little slower. That same evening he raped me. I kept quiet and didn’t tell anyone; I was too afraid of him and his reaction. He stayed for a whole two weeks, during which he raped me repeatedly. While he was on his way home, I wrote him an email in which I broke up with him. He treated me like a scapegoat and immediately accused me of having another man.

Kathrin

Germany – 29.12.2024

I was on my way to see a friend. I was sitting on the train at 12 noon when a man came up and sat next to me. More on top of me than next to me. I slid away from him as best I could. Then he started talking on the phone. I ignored him until his hand suddenly stroked my leg. He let his hand wander, squeezed my thigh, all while he was talking on the phone. I considered getting up and changing seats but was too afraid to walk past him. As his hand kept moving towards my private area, I shouted at him to please leave me alone. That startled him and he disappeared to the other end of the train. The train was full of people, no one helped, instead I had the feeling that I was being looked at with contempt for shouting at this man in public. On the way to my friend, I looked around countless times just to make sure he wasn’t following me.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich war damals auf dem Reunion konzert von Guns’n Roses in Hannover mit meinem damaligen Freund. Wo wir standen standen noch sone Gruppe von männern in deren 45+Jahren. Das waren ca 3 männer. Die sich die ganze zeit an mir gerieben haben. Als ich zu meinem damaligen freund meinte das ich lieber wohin will wo ruhiger ist – wollte er weiter nach vorne laufen. Das konzert wurde wegen nem sturm unterbrochen – und in der halle hat er null verstanden wieso ich nicht wieder direkt nach ganz vorne wollte oder in die menschen menge. Ich hatte mehrmals gesagt das die alten säcke sich an mir gerieben haben und mich befummelt haben. Es war ihm egal. Er war sogar sauer auf mich weil ich seinen tag versaut hätte.

Katharina

Germany – 29.12.2024

Ich war nen halbes Jahr mit meinem Partner zusammen. Als er nach dem B-day meiner besten Freundin einen nervenzusammenbruch hatte. Kp obs am ALK lag oder stress? Ich war jedenfalls der Punchingball. Da es nicht mein erstesmal war Gewalt zu erleben. Wehrte ich mich kratze und schlug zurück. Da dies alles innem Auto passierte während ich ihn nach hause fahren wollte. War mit der fahrt schluss als er die frontscheibe einschlug. Ein taxi kam zum glück vorbei und der rief die Polizei. Polizei hat das ganze runter gespielt und lies ihn nach hause laufen & mich nach hause fahren. Hab damals mein Gesicht mit tk erbsen gekühlt. Sein GANZER Freundeskreis sagt das die geschichte gelogen sei & er nichts getan habe & ich alles schuld sei. Es wurden 100beweise gesammlt wieso er mich nicht geschlagen haben könnte. Selbst als er vor der Polizei die aussage gemacht hatte das er es getan hat & deswegen verurteilt wurde. Sei es meine schuld. Btw vom krankenhaus gabs berichte zu prellungen,abgebrochenen zähnen, blutungen und und und und. Musste auch hör tests machen weil er mir in die ohren gebrüllt hatte. Konnte 5 wochen nicht arbeiten gehen wegen blauen flecken und den prellungen am kiefer. Bis heute tut das einem nicht geglaubt wird mehr weh als die verletzungen die ich davon getragen habe. Besonders das „ich stand schon 100mal vor dem der hat mich nie angefasst“ von der Ehefrau des Bruders.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Nach den 5jahren Hölle. Bin ich dankbar dafür das seine mutter mich beschützt hat. Ich hätte viel früher was tun sollen hatte aber keine kraft. Ich habe mich damals vor weihnachten getrennt und meine eltern luden ihn ein wir sollten uns die hand geben und uns vertragen – so der plan meiner mutter. Endete alles in ich ruf die Polizei wenn der nicht geht. & Auch jedesmal wenn er erneut aufkreuzte drohte ich damit. Ich hab zum Glück keine Kinder mit dem oder sonst irgwas was uns verbindet – was er wie ich weiß scharmlos ausnutzen würde. Denn nach der trennung meldete er mich auf Internetseiten an & bot mich online zur vergewaltigung an.Sowie eben auch handynummer und Nacktbilder – auch als ich geschlafen habe oder beim duschen – ich wusste nichtmal das es die Bilder gibt. Wurden online gestellt. Habe im nachhinein erfahren das er 2weitere freundinnen gleichzeitig mit mir hatte & in games nacktbilder von mir gegen ingame sachen getauscht hat. Wenn die mutter den nicht zuhause behalten hätte hätte er wahrscheinlich noch so ideen gehabt wie mich umzubringen. So hat er nur mein ganzes online leben zerstört. & Ggf gibts auf darknet seiten noch bilder von mir – die gehören zur kategorie kinderporno- weil ich minderjährig auf den bildern bin. Ich will das ganze eiglich vergessen&nie wieder mit zutun haben. Einfach weil ich auch nichts ändern kann. Das internet vergisst eben nie. Ich würde mir wünschen das ihn jemand anzeigt jemand dem er ähnliches angetan hat – denn änderung gibts nie.

Ulrike

Wismar – 29.12.2024

Ich war schon 7 Jahre verheiratet, 10 Jahre mit dem Vater meiner zwei Töchter zusammen, als er mich vergewaltigte.
Es war 1996. Ich landete in einer Psychiatrie. Auch dort wollte niemand hören, was ich erzählte.

Stefanie

Austria – 29.12.2024

Wir hatten ein erstes Date. Da ich Zuneigung wollte und nicht mehr alleine mit dem Zug nachhause fahren, habe ich sein Angebot angenommen bei ihm zu übernachten. Ich habe mehrmals gesagt, dass ich keine sexuelle Interaktion möchte. Er ist trotzdem morgens, nach dem aufwachen, zwischen meine Beine und hat „sich“ oral befriedigt.

Ich habe es ihm später gesagt, dass das schlimm war und er ein Nein akzeptieren muss. Er hat sich entschuldigt. Ich kann es nicht vergessen und habe seitdem große Angst wieder nicht ernst genommen zu werden und verletzt zu werden.

Steffi

location not specified – 29.12.2024

Mein Ex und ich waren ca. 1 Jahr zusammen (ich war beim Zusammenkommen 15 und er 19). Nachdem ich mich getrennt habe, konnte er das nicht akzeptieren und nach mehrmaligem Kontaktversuch seinerseits liess ich mich überreden für ein „klärendes“ Gespräch zu ihm in die Wohnung zu kommen.
Bei diesem Gespräch war ich sehr klar und deutlich, dass ich keine Beziehung mehr mit ihm möchte. Als er es realisierte, versperrte er den Wohnungsausgang und meinte „Sex mit dem Ex“ oder „Abschiedssex“ wäre doch etwas Schönes.
Ich wollte sicher keinen Sex mit ihm.
Er stellte sich mir in den Weg und sagte sehr deutlich, dass ich die Wohnung erst verlasse, wenn wir Sex haben. Danach weiss ich nicht mehr viel, nur dass ich es über mich „ergehen“ liess und dann die Wohnung verlassen konnte.
Wohlgemerkt, war ich da 16 (!) Jahre alt und jetzt über 20 Jahre später merke ich erst, was da mit mir passiert ist…

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich war 13.Nach 1monat Beziehung griff er mir an und warf mich gegen ne wand. Würgte mich dabei. Mir wurde von meiner Oma erzählt das das normal sei&Frauen sowas aushalten müssten. Es war nicht normal auch was danach kam… Er vergewaltigigte mich regelmäßig und schlug mich und oder würgte mich bewusstlos. Immer wenn ich mich trennen wollte haben alle die welt nicht verstanden da er mich ja wirklich lieben würde und total toll wäre. Er repaierte pcs meiner freundinnen und half meinen Großeltern. Meine Kontokarte hatte er mir auch abgenommen sodass er mein taschengeld ausgab. Er hat sich auch bei meinen eltern Zuhause eingenistet und bei uns gewohnt. Das ich weinte oder mich selbst verletzte merkte keiner. Jede klassenarbeit die er versagte weil er lieber zockte statt zu lernen war ich schuld. Ich kassierte für alles prügel und wurde psysch total fertig gemacht. Das mich keiner lieben würde und das meine eltern und keiner mich wollen würde und er der einzige wäre. Das ging 5 jahre so. Leider wurd ich in den 5jahren durch die vergewaltigungen schwanger- und gottsei dank habe ich abgetrieben. Ich sollte wegen der belastung der abtreibung zu einem pyschologen. Dort durfte ich nicht alleine hin. Er kam mit damit ich nichts sagen konnte. Am ende musste ich mit polizei drohen damit keiner den zurück ins haus holt. Ich habe überlebt weil seine mutter dem die meinung gesagt hat und den „weg gesperrt hat“. Der hatte ich mich anvertraut. Anzeigen habe ich nie gemacht. Angst ist gelieben

Jennifer

location not specified – 29.12.2024

Die Letzte Nacht
Ich lag wach im Bett, da ich gerade meine Jüngste gefüttert hatte. Ich hörte ihn an der Haustür; er versucht die Tür aufzuschließen. An der Art wie er das versucht hat konnte ich seinen „Pegel“ abschätzen; das hatte ich in den 10 Jahren Beziehung gelernt. Mein
Frühwarnsinn hatte sich parallel zu seinem Alkoholkonsum entwickelt. Ich wusste er ist voll wie eine Haubitze. Ich wusste auch dass ich auf der Hut sein muss.
Nach gefühlten 5 Minuten hatte er es geschafft. Langsam torkelte er Richtung
Schlafzimmer. Ich stellte mich schlafend, in der Hoffnung dass er auch einfach schlafen geht, doch es hatte nicht funktioniert. Ich bemerkte wie er sich in das Bett legte, seine Hand wanderte zu meinem Körper. Ich lag stocksteif da. Ich wollte nicht angefasst werden. Vor allem nicht in seinem Zustand. Er wurde sauer. Ich solle nicht so tun und er wüsste dass ich wach bin. Er drehte mich auf
den Rücken, fing an an meinen Brüsten zu zerren. Es tat weh. Ich sagte ihm das auch und noch bevor ich es zu Ende ausgesprochen hatte, hatte ich es bereut.
Mich durchzog ein brennender Schmerz auf der rechten Wange, das rechte Ohr
klingelte. Da war sie wieder. Seine Hand, die ich so fürchtete, die schon lange Zeit keine Zärtlichkeit mehr für mich übrig hatte. Ich merkte, wie meine rechte Gesichtshälfe anschwoll.
Seine Frage, ob ich jetzt “brav” sein würde, bejahte ich mit einem zaghaften Nicken. Klatsch, gleiche Wange, stärkerer Schmerz. Ich solle gefälligst vernünftig antworte

Jennifer

location not specified – 29.12.2024

Es war der 27.12.99 also ein Tag nach Weihnachten, ich weiß noch es war kalt, aber schön. Wir brauchten ein paar frische Lebensmittel, Brot und Wurst, und so machte ich mich auf den Weg. Es war nicht weit, noch schneller gings es, wenn man zwischen den Plattenbauten herging. Auf den Weg zum Supermarkt sprach mich ein Mann an, er fragte mich wie spät es wäre. Er war offensichtlich betrunken, aber ich dachte mir nix dabei und gab Auskunft. In dem Stadtviertel, in dem ich lebte, war es leider keine Seltenheit betrunkene Menschen auf der Straße zu sehen. Ich ging weiter, ich bemerkte, dass der Mann, mit Abstand den gleichen Weg einschlug aber was solls? Wahrscheinlich braucht er Nachschub. Im Supermarkt das gleiche Spiel, immer wieder dieser Mann. Ich bekam ein komisches Gefühl und erledigte schnell meine Einkäufe. Den Rückweg lief ich extra nicht zwischen den Blöcken sondern blieb auf der Straße.
Plötzlich ein Griff von hinten…schreie von mir, auf die niemand reagiert…ich werde zwischen die Häuser gezogen…ich versuche mich zu wehren, habe aber keine Chance….ein Kellereingang bietet ihm Schutz…. er hält mich fest…zieht mich aus…dreht mich um…. drückt mich herunter…ich bin starr vor Angst….dann passiert ES….er spürt den widerstand nicht…die Barriere… mein Jungfernhäutchen….er drückte fester…ein reißendes Gefühl… Er dring in mich ein….
Ich habe keine Ahnung wie lange es gedauert hat, waren es 5 Minuten oder 1 Stunde? Ich weiß es einfach nicht, irgendwann war er

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich war 8! Auf einer Feier mit meinem Eltern bei Verwandten. Meine Eltern waren lange dort, sodass ich mich im Nebenzimmer zum Schlafen aufs Sofa legte. Im Schlaf merkte ich von hinten( ich schlief auf dem Bauch) etwas warmes, glitziges zwischen meinen Beinen. Ich konnte kaum reagieren, da wurde mein Gesicht ins Kissen gedrückt und derjenige ist eingedrungen. Ich bekam kaum Luft und bekam Todesangst. Währenddessen hörte ich meine Eltern laut lachen( im Nebenzimmer). Als derjenige fertig war, pinkelte er auf mich und ging. Ich wusste nicht wer es war. Er sprach kein Wort… Von meinen Eltern bekam ich Ärger dafür aufs Sofa „gepinkelt“ zu haben. Erzählt habe ich es nie jemanden.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Weihnachten 2024, Einladung bei Verwandschaft meines Mannes. Eine männliche Person begrüßt mich mit einer Umarmung und den Worten: „Ach komm her, wenigstens mal was Junges!“
Ich war sprachlos, hatte sowas von einer Person aus dem Familienkreis nicht erwartet. Außer mir hat den Kommentar keiner mitgekriegt und ich hab auch noch nicht mit meinem Mann drüber gesprochen. Und ich denk mir die ganze Zeit: Vielleicht wars gar nicht so schlimm, vielleicht kommts mir nur so vor.
Zur Verabschiedung hab ich ihm nur noch die Hand gegeben…

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich bin Leiharbeiterin einer auf Gastronomische Felder Spezialisierten Firma… an Weihnachten habe ich in einem Hotel-Restaurant gearbeitet und war in der Küche um auf Fertige Gerichte zum Raustragen zu warten… plötzlich geht einer der Azubis aus der Küche um etwas zu machen… ein anderer Servicemitarbeiter sagt: Ja der musst schnell gehen weil er diese Brüste gesehen hat, und fasst meine Brust an… ich bin 16 und er vllt mitte 50

Lea

Germany – 29.12.2024

I was 13 and he was 17 and my badminton trainer. He asked me to go to his place after training. He knew I was selfharming at that time and asked to see the scars on my leg. As I pulled down the right side of my leggings he ripped them off me and started raping me. That went on for a few weeks. I never spoke about it. But once he tried to rape my best friend after training in the locker room, I let hell loose and got him fired from there. Idk why I couldn’t do it for myself, but for my friend.

Emelie Hönsch

Wismar – 29.12.2024

Leider passiert dies viel zu oft ,dass Frauen wie ich, die vielleicht gerade erst volljährig geworden sind oder noch nicht mal volljährig sind angst haben müssen, sich auf öffentliche Veranstaltung zu begeben, obwohl gerade die doch den jungen Menschen das Gefühl von Freiheit und Sicherheit geben sollen. Ich habe mittlerweile aufgehört, die sexuellen Übergriffe in Clubs zu zählen. Jedoch ist es für meinen Kopf immer wieder schwer zu verarbeiten. Das Erlebnis, dass sich in meinem Kopf am meisten eingebrannt hat, verlief nicht nur über einen Abend, sondern über drei Monate. Ich war Club feiern, als ein Typ Mitte 40, seine Hand zwischen meine Beine beim Tanzen steckt, ungefähr drei Wochen später war ich auf einer anderen Party bei einer anderen Location und durfte das selbe erleben. Als ich mich umdrehte, bemerkte ich, dass es der selbe Typ vom letzten Mal war. Ich rastete wieder komplett aus, schrie ihn an und bin anschließend Kopfschüttelnd weggegangen.
Als ob das nicht genug gewesen wäre, ist ein paar Wochen später auf einer anderen Party in Jesendorf erneut dazu gekommen, dass genau dieser Mann mich dreimal an dem Abend erneut angefasst hat, bis ich auf ihn losgegangen bin und er letztendlich Hausverbot bekommen hat und rausgeschmissen wurde jedoch frage ich mich was Zum Henker geht in den Köpfen dieser Männer ab wie oft soll ich mein Nein noch klar äußern?. Es ist tottraurig, dass Frauen im jungen Alter Angst haben müssen, sich chic, anzuziehen und in den Club zu gehen.

Anne

location not specified – 29.12.2024

Mein Fahrschullehrer (über 50)zeigte mir (damals 17) in der Fahrstunde einmal Dessousbilder von Frauen und berührte mich immer wieder beim Einparken am Oberschenkel. Manchmal lag seine Hand zu lange dort und es fühlte sich widerlich an.
Einmal begrüßte er mich mit: Du hast aber ein sexy Figürchen.
Einfach nur ekelhaft!!!
Ich habe es damals nicht als Übergriff verstanden und es war mir so peinlich aber heute würde ich mir wünschen ich hätte jemanden davon erzählt.Am besten seinem Chef und meinen Eltern und anderen Schüler*innen…
Das schüchterne Mädchen von damals war nur überrumpelt und paralysiert von diesem völlig unangemessenen Verhalten…

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich habe nie darüber gesprochen und ich hatte es sehr gut verdrängt das ich erst jetzt 14 Jahre später mich erst wieder durch fläschbacks erinnern kann ich habe Jahre lang sexuallisirte Gewalt erlebt schätzungsweise seit meinem 8. Lebensjahr aber darum soll es jetzt nur teilweise gehen ab einem Zeitpunkt wurde meinem Täter das „einfache“ vergewaltigen mir pornogafische Inhalte zu zeigen zu „wenig“ wurde ich musste die Katze die ich geliebt hatte da sie mich immer angenommen hat egal wie dreckig ich mich gefühlt hatte einfach da war ich musste sie töten und nach der Vergewaltigung sie küssen und auf meinen Nacken körper legen und mich anfassen
Seit seit diesem Zeitpunkt hab ich kein Tier und Menschen mehr so lieben können

Christin

location not specified – 29.12.2024

Mein Cousin hat des öfteren auf mich und meine Geschwister aufgepasst wenn unsere Mütter mal feiern gehen wollten (da war ich 11 und er 19)
Sobald meine Mutter weg war machte er einen Porno an und sagte zu mir er wolle das selbe mit mir machen.
Er bettelte das ich sein steifen Penis anfasse und versprach mir das es sehr schön sein wird…

Ich

location not specified – 29.12.2024

Ich war 13 als ich von einem älteren Jugendlichen vergewaltigt wurde. Das ist über 30 Jahre her, aber belastet mich zur Zeit wieder sehr. Viele Dinge habe ich vergessen, für vieles fehlen mir die Worte, ich hatte unglaubliche Angst, habe mich bei der Flucht verletzt und noch heute Schmerzen in der Schulter. Jahrelang konnte ich es verdrängen, aber es kommt immer wieder hoch, belastet meine Beziehungen und ich fühle mich sehr einsam damit.

Noname

Deutschland – 29.12.2024

Ein Kollege ließ sich im vollen Dienstauto (ich saß hinten in der Mitte) in jeder Kurve richtig gegen mich rutschen und hielt sich an meinem Knie fest.
Später gab er mir einen Klaps auf dem Po und behauptete dann ich hätte ihn grundlos angeschrien

Robin

Österreich – 29.12.2024

Ich war 7 Jahre alt, das Alter in dem man nichts von Sex weiß. Er war gleich alt und doch wusste er mehr. Er kannte mich mein ganzes Leben, Blutsverwandte sind wir trauriger weise. Er sagte mir das man geschlechtsverkehr ausübt wenn man sich ganz doll lieb hat und mein 7 Jahre altes ich, so unschuldig und zerbrechlich, glaubte ihm und ließ ihn an meinen Körper. Erst Jahre später realisierte ich was er getan hat und es ekelt mir so vor diesem Mann. Niemand weiß davon und jedes Jahr an Weihnachten muss ich vor ihm sitzen

anonymous

Ubahnhof ferbeliner Platz Berlin – 29.12.2024

Es war 8 Uhr morgens an einem Mittwoch, ich war auf dem Weg zu einer Fortbildung. Ich stand im ubahnhof und suchte etwas in meiner Tasche, als ich plötzlich einen heftigen Schlag auf meinen Po bemerkte. Ich drehte mich um und sah einem Mann ins Gesicht. Ich war voll Adrenalin und Wut und schrie ihn an “was fällt dir ein?” Er antwortete “willst du mich ficken du fotze”… ich bekam Angst und ging zu zwei Männern in bvg-Kleidung und bat sie um Hilfe der eine guckte dumm der andere lachte und sagte “da können wir jetzt auch nicht viel machen. Ich weinte 30 min am ubahnhof und ging danach zu meiner Fortbildung… ich kam mit einer Ausrede zu spät weil es mir so unangenehm war

anonymous

RAW gelände Berlin – 29.12.2024

Ich ging nachts über die warschauer Brücke in Berlin. Zwei ekelhafte Männer sprachen mich an „ey du geile Maus, komm mit uns was trinken“, ich reagierte nicht und lief weiter. Sie haben mir hinter her geschrien „ey du fotze antworte gefälligst“ und „du hässliche Fotze, ich hoffe du wirst vergewaltigt“. Ich lief weiter mit Angst und Tränen in den Augen. Am selben Abend wurde mir auf einer Party unter den Rock gefasst….

anonymous

Bei ihm – 29.12.2024

Ich traf an Karneval der Kulturen einen Mann mit dem ich 1 Jahr zuvor einmal Sex hatte. Er war sehr charmant und ich entschied mich irgendwann mit zu ihm zu gehen. Schließlich „kannte“ ich ihn ja schon. Es fing zärtlich an, alles war gut. Plötzlich änderte er sich schlagartig. Er hielt mich fest und würgte mich, sodass ich kaum noch Luft bekam. Er schlug mich. Ich sagte mehrfach weinend „stop“ und „hör auf“. Er ejakulierte schließlich auf meinen Körper. Ich konnte anschließend nichts mehr sagen, es war kaum aushaltbar. Ich fuhr weinend mit dem Uber nach Hause, ich hatte Verletzungen im Intimbereich und seelische Verletzungen bis heute. Ich habe bis heute Angst vor diesem Menschen!

anonymous

location not specified – 29.12.2024

In meiner Ausbildung als Bäckerreifachverkäuferin, war ich an einem Nachmittag mit meinem Chef Ü60 alleine in der Backstube um noch die letzten Nussecken abzupacken. Beim vorbeigehen haute Er mir auf den Arsch. Aus Reflex zimmerte ich Ihm, das Backblech gegen den Kopf und bin nach Hause gegangen. Am nächsten Tag wollte ich den Aufhebungsvertrag. Meine Chefin (seine Ehefrau) hat nie verstanden warum ich von heute auf Morgen aufhören wollte, ich habe es ihr auch nie erzählt.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Als Heranwachsende hatte ich mich das erste mal getraut was Engeres in die Schule anzuziehen. Ich war selbst erstaunt wie groß meine Brüste in dem Oberteil aussahen, aber ich war auch happy darüber. Endlich mehr Frau sein.
Die Freude wurde direkt getrübt: gleich in der 1. Stunde sagte der Klassenrebell dann „Pass auf dass die Kokosnüsse nicht vom Stamm fallen…“ mit einem komischen Blick gen meiner Brüste. Ich hatte solch übergriffiges Verhalten bis dato nicht erlebt, aber mir war sofort klar, was er meinte.

anonymous

location not specified – 29.12.2024

Ich hasste Sport bei dieser Lehrerin. Sie kam immer genau dann in die Mädchenumkleide und wollte was erklären wenn wir uns gerade umzogen. Meistens standen wir im BH oder in Wäsche da wenn sie wieder meinte dringend was zu erklären – was oft auch wenig Sinn machte. Mir fiel auf dass sie sich mit dem Erklären Zeit ließ. Und irgendwie fühlte ich mich von ihr auch komisch angeschaut. Irgendwann sagte ich dann mal ob wir das nicht in der Halle besprechen können wenn alle umgezogen sind. In dem Jahr hat sie dann versucht mir eine 6 für Sport zu geben. Aber egal mit wem ich über ihr Verhalten sprach, jede Schülerin fühlte sich von ihren Blicken regelrecht belästigt.

anonymous

Berlin – 29.12.2024

Ich war stolz dass ich schon alleine Bus fahren konnte. Und das in der Großstadt. Ich setzte mich hin auf einen Einzelplatz um zu vermeiden dass sich jemand komisches daneben setzt – wie das in Großstädten halt so ist. Der Bus war recht leer, maximal 45% der Sitze waren belegt. Kaum einer stand. Ich schaute aus dem Fenster, als ich plötzlich merkte, wie jemand sehr dicht an meiner Schulter, die vom Fenster abgewandt war, stand. Ich war irritiert, denn der Bus war ja quasi leer. Wozu so nah? Dann merkte ich dass der ältere Mann anfing sich an mir zu reiben. Sein Ding an meinem Oberarm und der Schulter. Ohne zu Zögern schrie ich ihn recht laut an, was das solle und warum er so nah stehen muss. Er war so schockiert dass er an der Haltestelle an der wir gerade standen direkt aus dem Bus sprang. Ich war erst schockiert von mir selbst, dass ich so laut geworden bin. Heute bin ich stolz auf das kleine Mädchen von damals.

anonymous

Schweiz – 29.12.2024

Wir waren in einem Lager in einem Hotel, dort wurden wir am Abend von verschiedenen Kellner*innen bedient. Ich und eine Freundin verstanden uns gut mit einem Kellner.. er war ca 60 und wir beide 17 jahre alt. An einem Abend lud er uns auf einen Wein in eine Art Küche ein dort war dann noch ein anderer Mann. Wir tranken den Wein mit ihm als es anfing komisch zu werden. Er machte konische Anspielungen und sagte schliesslich das wenn er 30 Jahre jünger wär er Interesse an mir hätte. Meine Freundin reagierte und sagte wir wollen gehen. Die beiden Männer sagten ob wir nicht noch ein bisschen bleiben wollen doch wir wollten gehen. Als wir zur Türe gingen.. ich war schon ziemlich angedrunken, merkten wir das die Türe abgeschlossen war, der schlüssel steckte zwar und wir konnten gehen. Doch das Gefühl eingeschlossen zu werden und dann Alkehohm hu trinken schockierte uns beide.

anonymous

Deutschland – 28.12.2024

Als ich Kind war, wurde ich von meinem Vater vergewaltigt. Jahre später, im Laufe jahrelanger Therapie, wurde mir bewusst, dass mir immer wieder sexuelle Übergriffe widerfahren sind.
Mit 18 ging ich zur Therapie, weil ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Anhand vieler, nur schwer aushaltbarer Träume, konnte ich mein Erlebtes erfassen, denn konkrete Erinnerungen an die Vergewaltigung(en) aus der Kindheit habe ich bis heute zum Glück nicht. Ich weiß also nicht genau, wann ich das 1. Mal vergew. wurde und wann es endlich aufhörte. Nur, dass meine allgemeinen Erinnerungen an meine Kindheit, bis auf wenige Ausnahmen, etwa ab dem Alter beginnt, als sich meine Eltern scheiden ließen& mein Vater auszog.
Ich habe ältere Geschwister& frage mich manchmal, ob ihnen& meiner Mutter durch meinen Vater und/ oder andere Männer das Gleiche widerfahren ist. Denn niemand hat mich beschützt und vielleicht waren sie einfach nur froh, dass sie selbst nicht mehr leiden mussten.
Später haben Männer immer wieder meine körperlichen Grenzen überschritten, einige davon würde ich heute auch als Vergewaltigungen einstufen. Das wurde mir erst bewusst, als ich feststellte, dass ich immer noch in einem alten Verhaltensmuster festhänge. Das war wieder nur schwer erträglich, denn ich war doch schon in Therapie und war mir dessen bewusst, was mir als Kind angetan wurde.
Bis heute sehne ich mich danach, mich sexuell frei auszuleben& keinen Kontrollverlust zu erleben. Mich fallen zu lassen& genießen zu können.

anonymous

location not specified – 28.12.2024

Ich war 13 Jahre alt. Meine Freundinnen hatten mich überredet, trotz verbot meiner Eltern, auf eine Party eines Mitschülers zu gehen. Erst als Erwachsene realisierte ich, dass dieser Abend geplant worden war und ich vermutlich auch unter dem Einfluss von Drogen stand. Nachdem ich von einem Mitschpler im Bad ,,zum knutsxhen“ eingesperrt wurde und mich frei kämpfen konnte, rannte ich aus dem Haus. Im Garten brach ich auf dem Rasen zusammen, konnte mich nicht mehr bewegen. Ein anderer kam, zog mir die Hose aus und versuchte sich in mich zu drängen. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit wurde er durch das schreien meiner Freundin unterbrochen. Daraufhin wurde ich unter die Dusche gestellt und zum übergeben (mit Kaffee-Orangensaft Mischung) gezwungen. Dann wurde ich schlafen gelegt. Ich wachte auf weil jemand plötzlich über mir lag, mir den Mund zuhielt und mich neben meinen schlafenden Mitschülern vergewaltigte. Ab dem Punkt setzt meine Erinnerung für die nächsten 2 Wochen aus.

anonymous

Urlaub – 28.12.2024

Ich war mit meiner Mama im Urlaub in einem Restaurant. Der Kellner und ich haben uns immer wieder gegenseitig angeschaut und „geflirtet“. Auch die Abende zuvor schon, an einem der Abende hatte er mich nach meiner Nummer gefragt. Ich wollte sie ihm aber nicht geben, weil ich das generell nicht schnell tue. Ich bin dann auf die unisex Toilette dort und er ist mir gefolgt. Als ich die Tür wieder öffnete, stand er direkt vor mir und fragte, ob er reinkommen könne. Ich war verwirrt und ging ein paar Schritte zurück, um den Abstand zu verringern. Das verstand er als Einladung, trat ein, verriegelte die Tür und begann, mich zu küssen. Ich machte mit, ich weiß bis heute nicht, wieso. Er packte mich am Arsch, zog mein T-Shirt nach oben und leckte meine Brüste ab, und steckte seinen Finger in meine Vagina. Er holte seinen Penis raus und wollte meinen Kopf nach unten drücken, was ich aber nicht zuließ. Es fühlt sich immer noch an wie meine Schuld.

Romy

location not specified – 28.12.2024

I was 14 years old. He was my classmate. It started with texting, until he persuaded me to be his girlfriend. I was 14, and I just wanted him to stop talking.
He came to my house in the middle of the night and forced me to come out and give him a blowjob. He forced me to kneel down on the hard pavement. He forced me to swallow his cum. He forced me to do that over and over again, I lost count.
It took me 1¾ years to break up with him. I was 14, and almost 16 when I managed to break up with my rapist. I was 14 years old. Today, I am 17 years old. He still is my classmate.

anonymous

location not specified – 28.12.2024

Ich war auf einer Weihnachtsfeier gerade am gehen, alle waren angeheitert, gute Stimmung. Mein Nachbar und Kollege holte gerade unsere Jacken, da kam jemanden vom Management haute mir auf den Arsch und meinte nur, wenn du mit jemandem nach Hause gehst dürfte er auch ran. Mein Nachbar ist schwul. Natürlich gehe ich gerne mit ihm nach Hause.

Nadine

Gießen, Germany – 28.12.2024

Im einem Club waren meine Freunde und ich feiern, wie so oft. Ich war immer jemand, der gerne geflirtet hat, aber auch gerne allein nach Hause fuhr. An dem Abend waren Bekannte von meinem besten Kumpel dort. Einer flirtete extrem mit mir, was ich erst schmeichelnd fand. Bis er mit mir tanzte, meine Hand ergriff und sie vorne in seine bereits geöffnete Hose steckt und mir seinen Penis förmlich in die Hand drückte. Dazu muss ich sagen, dass wir nicht mal geknutscht hatten oder uns anderweitig körperlich näher gekommen waren. Ich habe ihn abgewiesen. Leider hat mein bester Kumpel ihn und seinen Freund nach der Party auch noch zu mir eingeladen. Der Typ ist in meiner Küche volltrunken über mich hergefallen, hat mich überall begrapscht und mir in die Hose gegriffen. Er hat fast angefangen zu weinen, als ich ihn endlich aus der Wohnung geworfen habe mit Hilfe seines Kumpels. Mein bester Kumpel hingegen hat keinen Finger gerührt.

anonymous

location not specified – 28.12.2024

Ein eigentlich witziger und netter Kollege, der in der Altenpflegeeinrichtung mit uns (Kollegin am Empfang) und mir, damals Ergotherapeutin dort, arbeitete, sagte zu uns beiden „euch beide müsste man auch mal so richtig vergewaltigen“

anonymous

location not specified – 28.12.2024

Ich war auf einer Party um die Abizeit und stand draußen im Kreis mit Freunden. Jemand berührte meinen Po und als ich mich umgedreht hab, standen da drei Typen, die mich fast erwartungsvoll angeschaut haben. Ich wollte sie zur Rede stellen und hab gefragt was das soll, aber wusste dann nicht wie weiter. Die drei haben abgestritten, dass was passiert ist und sind gegangen. Keiner meiner damaligen Freunde hat was gesagt und ich musste ihnen erzählen was gerade GENAU neben ihnen passiert ist, weil sie es angeblich nicht mitbekommen haben. Hab mich immer wieder gefragt, ob ich mir das alles doch eingebildet habe. Aber hab ich nicht.

Anni

Auf der Arbeit – 28.12.2024

Ich war in meiner Ausbildung, in einem Berufsfeld was von grundauf patriarchalisch und sexistisch geprägt ist ( natürlich). Eines Tages in meiner Pause fragte mich eine Kollegin in welchem Lehrjahr ich jetzt seit. Ich sagte beim rausgehen, um draußen eine Zigarette rauchen zu können“ich bin im 2.Lehrjahr und komme ins 3.“ Draußen stand bereits ein Kollege, rauchend (Vater mehrerer Kinder). Dieser fragte mich “ und wohin soll ich kommen, in dir oder auf dir?“.

anonymous

location not specified – 28.12.2024

Ich war mit meiner Mutter in der nächsten Großstadt zum shoppen. Die U-Bahn war rappelvoll und wir haben uns kurz verloren. Es stellte sich seitlich ein Mann neben mich und rieb sich an meiner Hüfte. Ich merkte wie sein Penis immer härter wurde. Er stöhnte mir ins Ohr und streichelte mich im Schritt. Ich war wie erstarrt und konnte nichts tun. Scheinbar bekam es auch niemand anderes mit oder wollte es nicht mitbekommen. Ich war erst 13 und schämte mich in Grund und Boden. Ich habe es erst dieses Jahr meiner Mutter erzählt-mit 40.

anonymous

location not specified – 28.12.2024

Mein bester Freund hat mich manipuliert. Ich weiß bis heute nicht welche Eigenschaften echt an ihm waren und welche gelogen. Er hat sich quasi zum perfekten Partner gemacht, obwohl ich vergeben war wollte er irgendwas von mir. Er hat meinen Freund schlecht geredet und ich habe ihm irgendwann alles geglaubt. Zu dem Zeitpunkt war ich aber auch psychisch sehr labil, ich erzählte meinem besten Freund dann auch wieso — mein Ex Freund hatte mich vergewaltigt. Mein bester Freund hat dann sowas gesagt wie „oh Gott wie schlimm, keine Sorge hier bist du sicher ich würde dir so etwas niemals antun“. Im selben Atemzug fing er an mich am Hals zu küssen. Ich konnte nicht reagieren, war wie gelähmt und überrumpelt. Er ist dann immer mehr erregt gewesen. Plötzlich hat er gestoppt und meinte ganz stolz, das er den Trieb noch unterdrücken konnte sonst wäre es zum Sex gekommen, das hätte ich ja sicherlich nicht gewollt. Ich war geschockt und hab gefragt ob wir was trinken wollen, weil ich dachte ich könnte so meine Gefühle besser verarbeiten. Er hat mich daraufhin abgefüllt. Das ging so weit bis ich mich nichtmehr bewegen konnte und regungslos auf dem Sofa alles über mich ergehen lassen habe. Bis heute hab ich einen filmriss und erinnere mich nur an weniges. Z.B. wie er mit der Hand in meiner Hose war, meinen Bauch gestreichelt hatte und mit dem Daumen meine Brust nach gefahren ist. Er hat seine Erektion gegen meinen Oberschenkel gedrückt und mich auf die Stirn geküsst….

Nadja

Beziehung Ex-Mann – 28.12.2024

Ich war 13 Jahre mit meinen Ex Mann zusammen, davon vier Jahre verheiratet. Wir haben eine gemeinsame Tochter. Ich war Ende 15 als ich mit ihm zusammen gekommen bin und er ist 5 Jahre älter. In der Beziehung war es für mich irgendwann normal, dass ich die Dumme bin und er der Schlaue. Er hielt mich immer klein. Ich fühlte mich wirklich dumm und klein. Ich wusste nicht wer ich war. Er sagte mir auch immer wieder, dass ich dies jenes nicht könnte und dass er es lieber macht. Als ich nach der Geburt unserer Tochter eine schwere Depression bekam, sagte er dass viele mal eine Depressive Phase hätten. Ich bräuchte keine Therapie. Das geht wieder weg.
Als Selbstmordgedanken bekommen habe, ging ich doch zur Therapie und bekam Antidepressiver. Laut Psychologin sollte ich die Dinge die mir Druck machen lassen, wo auch Bügeln und Brote machen für den Mann dazu gehört haben. Mein Ex fing an zu Weinen, da ich ihn nicht mehr lieben würde, wenn ich das nicht mehr für ihn täte. Ich mache daher erstmal alles weiter. In der Begleitung unserer Tochter machte ich auch alles falsch, so glaubte ich es selbst, weil er es mir immer wieder sagte. Meine Depression wurde nicht wirklich besser, bis ich den Schritt den er niemals dachte, tat. Ich trennte mich. Da er unserer Therapeutin sagte, wenn ich ihn verlassen würde, würde ich nicht alleine klar kommen.
Ich trennte mich, als unser Kind 1,5 Jahre alt war. Das war das Beste was ich tun konnte.

Tina

location not specified – 28.12.2024

Ich wurde mit 21 auf einer Party, wo mein damaliger Freund mit war, unter k. O. Tropfen gesetzt und vom Gastgeber vergewaltigt. Ich dacht jahrelang es wäre mein Fehler gewesen und fange jetzt, 15 Jahre später mit der Aufarbeitung an. Leider ist mir diesen Sommer etwas Ähnliches im Backstage Bereich eines Festivals passiert. Ich kannte die Person bereits länger, jedoch hat sie mich dennoch angefasst und so überwältigt, dass ich kurzzeitig wieder dachte, dass es meine Schuld war und ich es ja wollte. Was nicht der Fall ist. Natürlich habe ich bis heute nur mit meiner Therapeutin darüber gesprochen. Die Scham ist einfach so in uns eingepflanzt, dass wir sogar glauben, wir wollten das doch! Das macht mir die meiste Angst.
Danke für diese Plattform

hanna

location not specified – 28.12.2024

Nach einem Dorffest wollte ich bei einem Bekannten übernachten. Zusammen mit einer Freundin, einem weiteren Bekannten und dem Ex-Freund meiner besten Freundin lag ich in einem sehr großen Bett in dem wir netterweise alle übernachten durfte. Eigentlich gar kein Problem.
Doch plötzlich fing der Ex-Freund meiner besten Freundin an mich zu küssen. Ich erwiderte im ersten Moment aus Reflex und aufgrund des Alkohols. Doch nach einigen Sekunden machte ich klar, dass ich das nicht wollte. Ich drehte mich weg, doch er drückte meine Schulter auf das Bett, sodass ich gezwungenermaßen auf dem Rücken lag. Er fuhr mehrmals mit seiner Hand in meine Hose, obwohl ich deutlich machte, dass ich das nicht wollte. Er nahm meine Hand und führte sie trotz Gegenwehr in seine Hose und zwang mich ihm einen runterzuholen.
Ich habe nie mit jemandem gesprochen. Die Freundschaft mit meiner besten Freundin wurde nie wieder die gleiche. Es war das erste Mal, dass ich einen Penis berührt habe. Ich war 15.

Mona

CH – 27.12.2024

Ich war 18 als ich sehr beteunken mit meinem damaligen Freund vom Ausgang nach Hause ging, wir haben begonnen Sex zu haben, ich schlief ein währenddessen und ich wachte wieder auf weil er nicht aufhörte. Er lachte und sagt er findet es süss wie ich schlafe. Ich habe nicht realisiert was passiert ist, doch auch als ich weinte hörte er erst nach seiner ejakulation auf.

nora

austria – 27.12.2024

ich habe schon mehrmals ko tropfen beim ausgehen in mein getränk bekommen, zum glück hatte ich immer jemanden dabei, der/die mich sicher heimbrachte..

als ich mit 13 das erste mal alkohol getrunken habe, konnte ich mich so gut wie gar nicht mehr bewegen, ein damaliger „kollege“ nutzte das aus, zog mein shirt nach oben, legte sich auf mich drauf und begrapschte mich überall, zum glück war mein cousin auch in der runde, bemerkte, dass ich das nicht wollte und zerrte ihn von mir runter.

mir wurde so oft gesagt, dass ich hübscher wäre, wenn meine brüste nur größer wären.

mir wurde gefühlt schon 100000 mal beim ausgehen/ auf konzerten an den hintern gefasst.

ein typ hat sich im vollen lokal direkt vor mir die hose und unterhose runtergezogen, kam auf mich zu und grinste nur.

I.

Germany – 27.12.2024

A few years ago i had intercourse with a guy i just met through a dating app. We used a condom and had sex twice that evening. Consensually. At morning hours i woke up with him lying behind me- with his penis inside me (without condom & Consent) right in the moment of ejaculating inside of me. Even taking the after pill i got pregnant and had an abortion 8 weeks later.

L

Weimar – 27.12.2024

Ich dachte damals es würde für mich ein wundervolles neues Kapitel starten. Neue Stadt, neues Studium, neue Menschen. Es fiel mir jedoch noch nie leicht, neue Freunde zu finden oder mich in bestehende Kreise zu integrieren.
Als ein Kommilitone damals auf mich zuging und Interesse an mir zeigte, war ich froh und erleichtert über den „guten Start“. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen festen Partner und stellte das auch klar. Ich wollte doch bloß Freunde finden… Wir trafen uns einige Male, haben gelacht und lange geredet. Von anderen hörte ich, dass er ein „ganz Lieber“ sei. Er war charmant, erfolgreich im Studium und der Arbeit, ein Aushängeschild der Uni und der Stadt. Er zeigte sich engagiert und interessiert an feministischen Themen.
Nach einer Studentenfeier half er mir einen Freund meiner Mitbewohnerin hoch in die WG zu bringen. Wir alle waren alkoholisiert und so nahm ich die Hilfe dankend an. Er wollte noch kurz mein Zimmer sehen… noch immer höre ich meine schreienden Gedanken, denn leider blieb ich regungslos, und seinen lauten Atem an meinem Ohr.
Ich habe ihn nie angezeigt, weil ich den Glauben hatte nichts erlebt zu haben, was schlimm genug sei oder das ich gar selber dran Schuld sei.
Ich wünsche niemanden die Zeit, die ich danach erlebt habe und in der ich immer noch lebe.
Passt auf euch auf, denn ihr seid wertvoll.

Andrea

mein Bett – 26.12.2024

dann lagen wir da. Nach einer Party beide betrunken. als ich gerade einschlief spürte ich seine Hand an mir. Ich wollte nicht, und sagte er solle aufhören. Doch dies tat er nicht. Er wolle mich nun endlich mal fisten und ich solle mich nicht so anstellen… Ich war einfach zu betrunken um mich zu wehren und er versuchte einfach immer wieder in mich einzudringen. Ich weinte, ich fing an zu bluten aber er hörte nicht auf. Als er merkte, dass es nicht weiterging steckte er seinen Schwanz einfach in meinen Mund. Ich weinte immer noch. Er Spritze dann in mein Gesicht drehte sich um und schlief ein. Ich habe mich so geekelt und konnte mir nur grob sein Sperma abwischen .. zu viel angst er könne wieder aufwachen und weiter machen. Ich habe es dann Gott sei Dank endlich geschafft mich in den nächsten Tagen von ihm zu trennen. Sein Sohn lag dabei übrigens oft im Nebenraum …

Sonja

Gynäkologin – 26.12.2024

War bei einer Gyn mit konkreten Beschwerden in der Perimenopause. Es schien ihr von Beginn an nicht zu gefallen, dass ich meine Beschwerden selbst schon einem Beschwerdebild zuordnete. Ich sollte dann Symptome der Wechseljahre aufzählen. Bei der vaginalen Untersuchung lebte sie ihre Dominanz und Aggression weiter aus. Die Untersuchung schmerzte. Ich traute mich ihr das mitzuteilen. Ihre Reaktion „Schöne Grüße an den Kopf, entspannen Sie sich“. Die Schmerzen wurden stärker, scheinbar war sie noch genervter. Ich fragte ob es normal sei dass es so schmerzt. Hierauf antwortete sie „das sei so wenn man keinen regelmäßigen Sex habe“. Ich verstummte nun gänzlich und ließ die zum Glück dann bald beendete Behandlung über mich ergehen. Das folgende Befundgespräch gestaltete sich dann weiter aggressiv und gereizt. Ich habe die Praxis wortlos verlassen und brauchte Tage um mit einer Freundin darüber zu sprechen. Egal wie alt und eigentlich selbstbewusst Frau ist, Gewalt in Machtverhältnissen wirken, und sie wirken demütigend, machen ohnmächtig und handlungsunfähig. Ich überlege die Ärztin bei der KVWL zu melden um mich wieder Handlungsfähig zu fühlen.

anonymous

location not specified – 26.12.2024

Ich wurde seit meinem 5. Lebensjahr von meinem Onkel sexuell missbraucht. Meine Mutter erwischte ihn sogar mal dabei, bestrafte mich jedoch mit Schweigen (damals 10 Jahre alt). Mit 13 hatte ich den Mut mich aktiv gegen ihn zu wehren, mit 16 brach ich mein Schweigen und sagte offen meiner Mutter und meiner Oma was über die Jahre vorgefallen war nachdem er versuchte sich an die Freundinnen meiner jüngeren Schwester (14) ran zu machen. Es wurde von beiden Parteien weiterhin tot geschwiegen. „Es ist halt passiert. Was soll ich jetzt dazu sagen?“, kam von meiner Oma. Therapie und Kontaktabbruch haben geholfen das zu verarbeiten.

anonymous

location not specified – 26.12.2024

Ich war 17 und habe ihm nicht genug misstraut. Ich habe ihm bei der Arbeit kennengelernt, er war etwas älter als ich. Ich mochte ihn und sah uns als Freunde. Wir hatten schon öfter etwas unternommen und diese mal sind wir danach zu mir, um dort etwas zu essen. Er wollte etwas trinken, doch ich wollte mit ihm keinen Alkohol trinken, irgendwas hat sich nicht gut angefühlt, doch ich konnte es nicht einordnen und nahm dieses Gefühl nicht ernst. Ich kannte ihn doch, was sollte denn schon sein? Als wir beim Essen eine Serie schauten nickte ich langsam ein. Plötzlich fühlte ich seine Hände auf mir, unter meinem Pulli auf meinen Brüsten, in meiner Hose, überall. Ich war wie erstarrt. Fassungslos, dass dies gerade passiert. Ich habe mich danach so dreckig gefühlt und mir war als würde mein Körper nicht mehr mir gehören. Ich habe es lange keinem erzählt, weil ich mich so geschämt habe

anonym

Schleswig-Holstein – 26.12.2024

In der 10. Klasse wurden mir von einem Mitschüler ungefragt Dickpics geschickt.
Als ich diese Bilder in der Schule angemerkt & gezeigt hatte, wurde ich von anderen Mitschülern, sowie von den Lehrern ermahnt, dass ich das so nicht machen könnte – es würde ihn verletzen & bloßstellen..

Kathi

Brettheim/Wallhausen/Crailsheim – 26.12.2024

Auf einer Fasnachtsveranstaltung wurde mir von mir bekannten Personen ein Jägermeister aus der Flasche angeboten. Ich wollte cool sein und dazugehören und habe getrunken.
Zu mir gekommen bin ich am nächsten Morgen als ein mir unbekannter Mann anal in mich eingedrungen ist.
Jahrelang habe ich mir dafür die Schuld gegeben, dass das passiert ist. Ich habe zu viel getrunken.
Erst Jahre später begriff ich, was da passiert ist.

Ich war froh am leben zu sein und bin nach Hause gelaufen.
Es waren einige Kilometer. Es hielt ein Auto, sie wollten mich nach Hause fahren (2Männer).
Gefahren sind wir zu ihnen nach Hause wo mich einer von beiden sexuell penetriert hatte. Ich habe es über mich ergehen lassen, weil ich Angst um mein Leben hatte.

Auch das habe ich abgeheftet als meine Schuld. Ich habe mich nicht getraut zu wehren. Meine Schuld, dass ich nicht laut genug Nein gesagt habe.
Ich war einfach froh, dass es vorbei war.

anonymous

Hildesheim – 26.12.2024

Ich wurde von meinem Ex-Partner, mit dem ich zusammenlebte, zuerst schlecht gemacht, dann beleidigt, gedemütigt, emotional erpresst, zuletzt auch geschubst, geschlagen und eingesperrt. Er hat mich körperlich nicht zum Sex gezwungen, ich wusste aber genau, dass ich mindestens 1x die Woche mit ihm schlafen muss, damit seine Stimmung etwas besser ist und mir für ein paar Tage nichts passiert. Auch wenn er mir viele andere Verletzungen zufügte, fühlt sich dass ich mit ihm schlafen musste am schlimmsten an.

anonymous

Niedersachsen – 26.12.2024

-teil 2-Ist mir bewusst geworden,dass es damals auch schon Vergewaltigung war.es war,als sei eine Welt für mich zusammengebrochen,und das obwohl ich mich eigentlich immer als feministisch reflektiert gesehen habe.dadurch habe ich auch gemerkt,dass mein früherer bester Freund mich auch immer wieder sexualisiert und ausgenutzt hat,zum Beispiel im Schlaf berührt wenn wir beide betrunken waren.dieser Mann hat sich im Nachhinein bei mir entschuldigt,als ich ihm einen Tag später schrieb,dass ich mit ihm reden müsse,wusste er direkt,worauf ich hinaus wollte aber beruhte trotzdem darauf,dass es ihm nicht bewusst gewesen sei dass ich nicht wollte obwohl ich gar nicht erst in der Lage gewesen bin,Konsens zu geben.ich wachte an diesem Morgen mit blauen Flecken an meinen ganzen Körper auf.er sagte noch,dass er so Angst hätte,dass Leute jetzt falsch über ihn denken könnten und ich fühlte mich wieder schuldig.als ich meiner damaligen Therapeutin davon erzählte,sagte sie mir ich sei selbst schuld.all diese männer haben mein Vertrauen ausgenutzt und die Schuld auf mich abgeschoben.Heute mit 24 bin ich in einer Beziehung mit einem tollen Freund der meine Grenzen schätzt und akzeptiert,und trotzdem leide ich noch immer sehr weil ich flashbacks habe während des Sex und es mir schwer fällt Intimität zuzulassen.es macht mich so wütend,dass ich in meiner jetzigen Beziehung nicht vollends glücklich sein kann,weil Männer vor ihm entschieden haben,dass ich nicht entscheiden darf.

anonymous

Niedersachsen – 26.12.2024

-Teil 1-Mein erster Freund(damals 18)hat mich(damals 16)unsere komplette 1,5 jährige Beziehung über zum „Sex“ überredet und genötigt auf verschiedenste Art und Weisen.Er hat mich denken lassen,es sei normal,dass seine Befriedigung an erster Stelle stünde,und es ihm schlecht ginge wenn ich mich ihm nicht hingeben würde und seine sexuellen Wünsche erfülle.Er hat viele Pornos geschaut und mich ständig damit vergleichen.irgendann hätte ich überhaupt keine Libido mehr und habe mir ständig ausreden überlegt,das hat ihn nicht immer interessiert.er hat auch regelmäßig meine grenzen überschritten was sexuelle Praktiken anging.ich war beim Gyn und als ich mich über schmerzen beim Sex beschwerte,bekam ich eine Salbe verschrieben.ich wusste nicht,dass es daran lag,dass ich nicht erregt war.ich dachte es sei etwas falsch mit mir und das Gefühl gab er mir auch.nachdem ich mich von ihm getrennt habe,habe ich mich so frei gefühlt.Bei meinem 2. Freund fing es irgendwann auch an,dass meine Libido schwindete,er hat mich nie gedrängt,aber er hat mir auch das Gefühl gegeben,ich sei Schuld und mir emotionale Kälte engegengebracht,wir hatten 1,5 jahre kein sex.als ichh ihn irgendwann fragte,warum er mir kaum noch körperliche Zuneigung gibt,sagte er mir,er braucht/will mich nicht anfassen,wenn er nicht auch sex mit mir haben könnte.
Erst als ich vor 1,5 Jahren von einem Mann betrunken vergewaltigt wurde,mit dem ich eine sehr toxische Beziehung hatte und ihm eigentlich sehr vertraut habe,

anonymous

Rastatt – 26.12.2024

Ich kannte den Typ über Freunde. Jahrelang war er immer mal wieder bei Partys dabei. Wir haben nie viel geredet, ich war lange Zeit in einer Beziehung. Dann war ich mal Single, wir waren feiern und haben uns geküsst. Der Club hat zu gemacht und wir wollten noch bisschen feiern als Gruppe. Also trafen wir uns nach dem Club bei dem Kumpel bei dem ich pennen wollte. Besagter Typ kam auch dazu. Dort wollte ich noch ein Absacker Bier trinken und dann pennen. Er war immer wieder bei mir, nahm mich auf seinen Schoß und wollte dann auch da schlafen. Alles gut, kein Thema. Wir schlafen ja eh alle in einem Raum (ca 6 Personen). Alle am schlafen, der Typ kriecht zu mir rüber und wollte S*x. Ich nicht, habe ich ihm auch gesagt. Dann solle ich ihm einen blasen. Ich habe ihn schließlich geil gemacht, das wäre ich ihm schuldig. Ich versuchte mich rauszureden über die anderen im selben Raum („aber die schlafen alle“) nachdem mein Nein nicht abgestürzt wurde. Ich sagte ihm wir können das wann anders fortsetzen. Nichts wurde akzeptiert. Er drückte mich immer wieder in die Richtung bis ich irgendwann seinen Penis im Mund hatte. Ich begann zu weinen und rannte weg. Ich bin gerannt bis ich nicht mehr konnte. War tagelang unterwegs, erinnere mich nicht mehr an die Tage. Meine Freunde suchten mich und fanden mich nach drei Tagen im Park. Total verstört. Ich wurde eingewiesen und bin bis heute in Behandlung und nicht alleine fähig das Haus zu verlassen.

anonymous

karlsruhe – 26.12.2024

ich hatte da mal eine kennenlernphase, das ganze hat einfach nicht gematcht für eine Beziehung und wir haben uns ca 2 jahre später wieder am Bahnhof gesehen. Da haben wir zusammen gequatscht, sind zu ihm und haben da auch getrunken und er hat Gras geraucht. danach hat er mich geküsst, war noch in Ordnung für mich, aber mehr war da an dem Abend nicht drin. Für mich. Er wollte aber mehr und hat absolut ignoriert, wie ich versteinerte, dissoziierte und ihn versucht habe wegzudrücken. Zum Reden hat’s nicht mehr gereicht, das ging nicht mehr. Ich habe geweint und er hat mich ausgezogen und „den Akt vollzogen“. Ich habe geweint und war wie tot. Er ist eingeschlafen, als er in mir gekommen ist und noch auf mir lag. Ich bin ohne alles gegangen und habe meinen Geldbeutel am nächsten Tag als vermisst gemeldet. Das war der leichtere Weg. Am nächsten Mirgen hat er mir geschrieben, dass es ihm leid tut, als ich gefragt habe „was?“ meinte er, dass er eingeschlafen sei und ob ich meine Sachen brauche. Habe ihn blockiert. Fun Fact, ich war am Bahnhof, weil ich auf Belastungserprobung (eine Nacht zu Hause) war während einer stationären Traumatherapie.

Hanna

Berlin – 26.12.2024

Als ich 16/17 war bin ich nach der Schule mit der SBahn nachhause gefahren. Ein älterer Mann (so 50-60) hat sich auf den Platz gegenüber von mir gesetzt, seine Tasche auf das eine Bein. Ich war am Handy. Irgendwann hab ich im Augenwinkel gesehen, dass seine Hand in seinem Schritt lag. Erst dachte ich seine Hose klemmt vielleicht, als ich hinsah hatte sich sein errigierter Penis in der Hose abgezeichnet. Ich war total überfordert und wusste nicht was ich tun sollte. Irgendwann bin ich aufgestanden und wollte so tun als würde ich aussteigen, er stand auch auf und ging zu einer anderen Tür. Er ist ausgestiegen, ich bin weiter gefahren. Ich bin so froh das nicht mehr passiert ist.

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Meine ersten Erinnerungen von sexuellen Übergeiffen gibt es als ich ein kleines Kind, vielleicht 4..5 Jahre alt war. Es war ein Freund meiner Mutter der mich immer auf den Mund geküsst hat. Im Verlauf meines Lebens erlebte ich immer wieder Übergriffe. Von Partnern oder auf Partys oder eben verbal. Das schlimmste ist für mich, angefasst zu werden wenn ich schlafe.
Zudem hat sich mein ältester Bruder an mir ausprobiert. Er drängte mich dazu seinen Penis in den Mund zu nehmen und an meiner scheide zu spielen. Zudem Zeitpunkt war ich ca 13/14 Jahre alt. Er wollte immer mehr und ich fühlte mich sehr unwohl in meinem eigenen Zuhause. Wenn ich ins Bad ginge stellte er sich mir in den Weg und fragte ob ich nicht auch Lust habe, dies verneinte ich und er probierte mich weiter zu überreden. Mit 15 bin ich von zuhause ausgezogen um dieser Geschichte ein Ende zu setzen. Diese Erfahrungen verfolgen mich bis heute und ich habe noch nie mit jemandem darüber geredet. Heute bin ich 25 Jahree alt.

Lena

location not specified – 25.12.2024

Mein so genannter bester Freund hat mich immer wieder psychisch so manipuliert, dass er mit mir schlafen konnte. Er nutzte jeden Moment in dem ich psychisch schwach war. Obwohl ich mehrfach Nein gesagt habe, ließ er mich nicht in Ruhe. Der Sex hat mir keinen Spaß gemacht und ich hatte Schmerzen. Im Gespräch danach meinte er wir müssten es nur üben. Jedes Mal fühlte ich mich unrein und hatte Blasenentzündungen.
Erst Monate später erfuhr ich, dass er viele Mädchen so anmacht. Immer wenn er Alkohol getrunken hat. Die ständige Kontaktsuche seinerseits bleibt bis heute. Für eine Anzeige fehlen mir die Beweise.

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Ich war aufgrund meiner Borderline Erkrankung in einer Klinik wo mich dann ein anderer männlicher Patient (34) mich (16) verbal und auch körperlich Belästigt. Er kam u.a. nachts in mein Zimmer. Nachdem ich mich endlich dazu überwindet habe einem Pfleger zu erzählen wurde er in Schutz genommen. Ich habe ja einmal ein bauchfreies Top getragen. Danach wurde mir verboten über die Situationen zu sprechen.

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Er vergewaltigte mich als es mir psychisch dreckig gin. Zuerst tat er so als wäre er für mich da, schenkte mir Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr. Dann eines Tages tat er es bei mir zu Hause in meinem Bett. Das ganze ist nun schon einige Monate her, dennoch habe ich furchtbare angst ihn auch nur auf der Strasse zu treffen. Damals zwang er mich auch zum Oralverkehr wobei er mich so stark runter drückte das ich blutete.

anonymous

Berlin – 25.12.2024

U-Bahnhof Kochstraße. Irgendwann in den 90ern. Irgendwann am späten Nachmittag. Ich war jung und auf dem Weg zu einer Freundin. Kreuzberg war eine gefährliche Gegend, das wusste ich. Wenn man angesprochen wird, am besten weitergehen. Ich hörte wie zwei Jungs mir etwas nachriefen. Ich drehte mich nicht um und ging weiter. Es kam das übliche „bist eh hässlich Du Schlampe“. Diesmal gekrönt von einem Kaugummi der mir in die Haare gespuckt wurde. Ich lief weiter. Was sollte ich tun?

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Mein erster Frauenarzt war ein unglaublich toller Kerl. Verständnisvoll und rücksichtsvoll. Ich war 14 und kam auf Empfehlung, um wegen meiner schmerzhaften Regelschmerzen die Pille verschrieben zu bekommen. Er fragte ob ich schon Geschlechtsverkehr hatte und als ich verneinte, meinte er er würde die Untersuchung per Ultraschall über den Bauch machen. Dann verschrieb er mir die Pille und ich machte einen neuen Termin aus. Als ich jedoch zum nächsten Termin erschien, fiel mir beim Betreten der Gemeinschaftspraxis sofort das große Bild am Eingang auf. Es war sein Bild. Schwarzer Rahmen mit schwarzer Banderole. Bei der Anmeldung wurde mir mitgeteilt dass er bei einem Autounfall verstorben war und ich somit automatisch in den Patientenpool eines anderen Arztes übergehe. Während ich noch betroffen von der Situation war, rief mich der Arzt herein. Er war ungepflegt und gleichgültig. Er sorgte schnell dafür dass ich auf den Untersuchungsstuhl kam. Eine Sprechstundenhilfe war dabei, was mich wunderte. Beim anderen Arzt war keine dabei gewesen. Mir wurde gesagt das sei normal dass bei einem männlichen Arzt eine Sprechstundenhilfe dabei sein müsse. Ungefragt schon er mir den Ultraschallstab in die Vagina. Ich hatte wie gesagt nie Sex gehabt. 2 Tage lang hatte ich danach schmerzen und dachte das sei normal. Der nächste Besuch lief ähnlich ab. Nur dass die Sprechstundenhilfe kurz raus ist. Und anschließend konnte ich 3 Tage kaum schmerzfrei gehen. Habe mir dann eine Ärztin gesucht.

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Ich war mit meinem damaligen Verlobten bei meinen Eltern. Irgendwann fragte mein Vater ihn, ob er masochistisch veranlagt ist, weil er mit mir zusammen ist.

anonymous

location not specified – 25.12.2024

3 Jahre war ich mit ihm zusammen. Ein paar Dinge kamen mir komisch vor. Ich musste am Ende auch regelrecht vor ihm flüchten, weil ich verstand dass er gefährlich ist. Einer dieser Punkte war, dass ich Stolz in seiner Stimme hörte wenn es darum ging dass seine Ex Selbstmord begangen hatte und Hinterbliebene ihn dafür verantwortlich machten. Aber das verstand ich erst später, als ich selbst mit meinen Kräften am Ende war.
Ich habe es aus der Beziehung geschafft. Aber bis heute bleibt mir eine Sache im Gedächtnis: wie ich mit Kopfschmerzen aufwachte und mir ein Zahn fehlte. Ich wachte nicht von den Zahnschmerzen auf. Sondern von einem Gefühl als würde ich aufwachen nachdem mir einer auf den Kopf gehauen hat. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, was alles passiert sein mag. Der Zahnarzt glaubte mir natürlich kein Wort und meinte den hab ich mir wohl selbst ausgebissen.

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Als Studentin arbeitete ich in einer kleinen Firma direkt für den Chef. Wir hatten eine fachliche Auseinandersetzung woraufhin ich merkte dass es mir der Zusammenarbeit nicht so funktionierte wie ich es mir gewünschte hätte. Es fehlte schlicht an Respekt. Also bot ich ihm an dass ich gehen kann, wenn wir so unterschiedliche Ansichten haben. Er sagte dann:“Ich hab dich sowieso nur eingestellt weil ich dich flachlegen wollte.“ (Ich habe nie mit ihm geschlafen, aber seine damalige Freundin dass ein Büro weiter. Sie hat davon nichts mitbekommen. Leider)

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Als Teenager war ich mit einer Freundin in einer Partylocation in Bayern. Wir waren gerade hereingekommen und liefen Richtung Bar. Als wir uns durch die Masse schoben, spürte ich plötzlich wie mir Jemand von hinten zwischen die Beine griff. Ich drehte mich um und war bereit Jemandem mit der Faust zu erklären was ich davon hielt. Es grinsten mich 5 junge Männer an.

anonymous

location not specified – 25.12.2024

I was 6 years old. A boy I went to school with invited us to his house after school. He was slightly older. I think he started his education late. Soon after we had some snacks he showed us a movie he had found. At that time I did not know. Later I knew. It was porn. Just a bit later he wanted to show me something. He took me to the outside staircase. There was space underneath that would easily let two children stay there. It was dirty though. He then went on telling me that he wanted to try something he saw in a movie and pulled down my pants. Before I could even realize, he tried to put his penis into my vagina. I had no idea what he was doing. I cannot remember anything that happened after that day. I just remember that I went home.

anonymous

Bahnhof Kassel – 25.12.2024

Ich saß mit meinem Partner zusammen auf dem Boden am vollen Bahnhof, wir warteten auf den Zug und aßen etwas.
Als plötzlich ziemlich direkt ein Mann auf und zu kam, ich grundsätzlich offen und freundlich schaue den Mann unvermeidlich an und frage mich was er denn wohl möchte. Der Mann setzt sich ganz nach zu mir und fängt an, im gebrochen deutsch zu fasseln. Ich gutgläubig, frage ihn ob man ihm helfen könnte und signalisiere über meinen Körpersprache das er mir eindeutig zu nahe ist. Er fragt nach einem Zug und Geld, mein Partner sagt dann ganz klar das er bitte Abstand nehme soll, als der Mann plötzlich versucht mich anzufassen und zu küssen. Puhh…! da war der Schreck aber groß. Dank, meines Partners ist nichts weiter passiert!

anonymous

Deutschland – 25.12.2024

Der ältere Bruder einer Freundin

Teil 2
Wir saßen auf dem Sofa und rauchten zusammen. Dann fing er an, von seiner Ex-Freundin zu erzählen – dass sie gerade frisch getrennt wären und er sie so vermissen würde, vor allem jetzt an Silvester, und besonders das Körperliche. Und irgendwas an mir würde ihn so an sie erinnern. Ich hörte ihm zu und spendete ihm tröstende Worte. Dann kamen solche Sätze wie, dass ich ja schon so reif und erwachsen wäre und so anziehend wäre…Irgendwann wollte ich dann gehen, an der Türe dann sagte er ich solle nicht gehen, küsste mich und drückte mich an die Wand, Griff mir an den Po und zwischen die Beine. Er sagte immer wieder wie geil ich wäre und das ich ihn so heiß gemacht hätte.
Er wollte unbedingt mit mir schlafen und ich sagte immer wieder nein, das ich einen Freund hätte und das nicht wollen würde.
Ich war sehr sehr unsicher und irgendwie auch machtlos. Irgendwann hat er es dann sein lassen und ich bin einfach nach Hause gegangen, konnte nicht glauben was da passiert
Ist
Ich habe mich dann meiner damaligen Freundin anvertraut. Sie erzählte es weiter an die Schwester des Bruders. Schließlich erfuhr auch mein Freund davon und trennte sich von mir. Ich wurde als die Schuldige angesehen und nicht mal nach meiner Seite der Geschichte gefragt, ich habe mich sehr schmutzig gefühlt. Seitdem habe ich nie wieder darüber gesprochen. Heute mit 26 weiß ich wie jung ich damals war und das meine Grenzen total überschreiten und manipuliert wurden.

anonymous

Deutschland – 25.12.2024

Der ältere Bruder einer Freundin

Teil 1

Ich war ca. 17 Jahre alt (jetzt 26) und hatte einen Freund. Ich bin auf die Silvesterparty einer Freundin gegangen, ohne meinen Freund. Der Abend war super, richtig schön, wir haben viel gelacht und ordentlich Alkohol getrunken. Später kam der ältere Bruder (ca. 25) dieser Freundin dazu. Er hatte alle gut abgefüllt und war halt der „coole ältere Bruder“.

Irgendwann ergab es sich, dass er mir anbot, einen Joint mit ihm zu rauchen. Ich sagte ja, und wir versanken in ein gutes Gespräch. Ich wollte irgendwann los nach Hause. Der Bruder bot an, mich in Richtung meines Zuhauses zu begleiten, da er zu betrunken sei, um jetzt noch zu fahren. Er wohnte irgendwo auf meinem Weg nach Hause. Es war eiskalt mit Schnee und Eis, und wir liefen eine halbe Stunde, unterhielten uns weiter, und alles war gut.

Als wir dann vor seinem Haus standen und ich weitergehen wollte, sagte er, dass ich, wenn ich Lust hätte, auf eine Tasse Tee und einen Joint mit reinkommen könnte. Er meinte, danach könnte ich mich aufgewärmt wieder auf den Weg nach Hause machen. Ich sagte nichtsahnend ja. Heute weiß ich, ich hätte einfach nach Hause gehen sollen.

anonymous

Hamburg – 25.12.2024

Nachdem ich mit Hilfe der Therapie endlich verstanden habe, dass es nicht meine Schuld war, dass er mich, als ich schlief vergewaltigt hat, habe ich meinen Mut zusammen genommen & eine Anzeige gestellt. Die Anzeige wurde fallen gelassen, mit unter anderem folgenden Worten der Staatsanwältin:“Zunächst war zu berücksichtigen, dass Ihre Mandantin & der Beschuldigte ca. 2 Wochen vor dem Vorfall einvernehmlich GV miteinander hatten. Danach durfte es aber der Beschuldigte lebensnah für möglich halten, dass ihre Mandantin grundsätzlich Interesse an (weiterer) sexueller Interaktion mit ihm hatte.“
Als ich aufwachte & bemerkte, was er da tat, hörte er auf & flüsterte mir ins Ohr -Ich komm gleich wieder-. Diesbezüglich formulierte die Staatsanwältin den Satz „Auch indiziert die Formulierung als solche die Annahme, dass der Beschuldigte davon ausging, dass Ihre Mandantin sich die Fortsetzung der sexuellen Handlung wünschte.“..“Da sich vor diesem Hintergrund ein Irrtum nicht ausschließen & umgekehrt ein Vorsatz insoweit nicht sicher feststellen lässt, kann eine überwiegende Verurteilungsprognose nicht bejaht werden.“

anonymous

location not specified – 25.12.2024

Zum Verständnis, ich bin Reinigungskraft in einer Firma und dem Privathaus meiner Chefs.
Mein Chef meint, seinen Hometrainer immer Dienstags und Donnerstags benutzen zu müssen. Nackt!
Außerdem hat er mir für 5 Minuten 25€ geboten wenn ich „ihm“ einmal die Woche massiere..

anonymous

location not specified – 24.12.2024

Vor ca. 1,5 Jahren war ich bei der Polizei um auszusagen. Ich wurde im Jahr davor vergewaltigt und machte eine Anzeige.
In meinem „Verhör“ wurde ich gefragt ob ich Beweise mitgebracht hatte.
Ich die damals Fotos von meinem Körper gemacht hatte, sagte also ja.
Damit die Fotos in die Akte eingefügt werden konnten musste ich diese jetzt über email an den Polizisten schicken der meine Aussage aufschrieb.
Als ich ihm die Fotos geschickt hatte sagte er wie traurig es wäre, an so schönen Brüsten, Gewalt auszuüben.
Ich war darauf extrem perplex und musste im Anschluss aber noch ca 1,5 h aussagen.
Schreckliches Erlebnis und habe seit dem auch nicht mehr gehört was die Anzeige oder das Urteil angeht.

Sophie

Heilbronn (BW) – 24.12.2024

Ich war mit einer Freundin in der Stadt einkaufen. Ein neuer Bikini sollte es sein, ich hab mich das sonst nie getraut zu tragen aber jetzt wollte ich doch endlich einen tragen. Wir waren dann in einem
Kaufhaus und haben eine große Auswahl mit in zwei nebeneinanderliegenden Kabinen genommen. Ich hab mich durchprobiert, fand mich sogar echt schön in einem Model und hab mich mehrfach vor dem Spiegel betrachtet und gedreht. Über die Wände hinweg haben wir Freundinnen uns unterhalten, Feedback gegeben. Ich wollte diesen einen Bikini unbedingt haben. Als ich so zufrieden in dem Spiegel schaute, merkte ich, dass hinter mir der Vorhang nicht ganz geschlossen war und in der Kabine gegenüber ebenfalls. So konnte ER mich per seinem Spiegel durch den Spalt beobachten und dann sah ich, dass er seine Hose runtergezogen hatte und sich selbst befriedigte. Unsere Blicke trafen sich, er hat mir direkt ins Gesicht geschaut und gelacht.
Ich hab Panik bekommen und habe mich schnell angezogen und die Umkleide verlassen, meine Freundin kam später nach. Er auch unmittelbar danach und ist mit seiner Frau Arm in Arm weg gelaufen. Ich war zu jung um was zu sagen, ich war einfach erst 12.

S.

Österreich – 24.12.2024

Als Teen (16j) hat mich beim fortgehen in einem Club ein guter Freund meines Bruders in eine ecke gezogen zum rummachen. Ich habe mich bei ihm sicher gefühlt aber plötzlich war seine Hand in meiner Hose. Ich war in dem moment zu betrunken (man hat es definitiv auch von außen bemerkt) um wirklich auf das zu reagieren und hab irgendwie mitgemacht. Er war zwar auch betrunken aber definitiv nicht wie ich. Ich habe mich direkt danach und jahre lang später scheiße gefühlt, auch weil ich von meinem Umfeld zu hören bekam das ich ja nicht Nein gesagt hätte. Ich konnte in dem Moment nichtmal klar sprechen.. ich wünschte er hätte es bei dem bisschen rummachen einfach belassen..

S.

Österreich – 24.12.2024

Als Teen (16j) hat mich beim fortgehen in einem Club ein guter Freund meines Bruders in eine ecke gezogen zum rummachen. Ich habe mich bei ihm sicher gefühlt aber plötzlich war seine Hand in meiner Hose. Ich war in dem moment zu betrunken (man hat es definitiv auch von außen bemerkt) um wirklich auf das zu reagieren und hab irgendwie mitgemacht. Er war zwar auch betrunken aber definitiv nicht wie ich. Ich habe mich direkt danach und jahre lang später scheiße gefühlt, auch weil ich von meinem Umfeld zu hören bekam das ich ja nicht Nein gesagt hätte. Ich konnte in dem Moment nichtmal klar sprechen.. ich wünschte er hätte es bei dem bisschen rummachen einfach belassen..

anonymous

Düsseldorf – 24.12.2024

Bei einem meiner halbjährlichen Rheumatologie Termine musste ich mich wie immer bis auf die Unterwäsche ausziehen um abgetastet werden zu können. Direkt nach dem Abtasten fragte mein Arzt mich nach neuen Symptomen. Ich berichtete ihm, dass ich meine Hände hier und da nicht mehr richtig spüre und sie stark kribbeln. Da fing er laut an zu lachen, griff mit beiden Händen meine nackten Oberschenkel, klatschte mit offenen Handflächen 2 mal darauf und meinte: Junges Ding, jetzt machen wir uns mal nicht kränker, als wir sind. Ob er wohl einem Kerl an die Oberschenkel gegriffen und geklatscht hätte?

Anna

Germany – 24.12.2024

Mein Ex-Freund vergewaltigtw mich am morgen meines Geburtstags, als er merkte das ich weine, fragte er mich was das soll

A

Berlin – 24.12.2024

Während des lockdowns, ging ich regelmäßig zu einem Kumpel. Es waren meistens die selben Menschen dort, unter anderem mein ex Freund, mit dem ich weiterhin befreundet war.
Diesmal war ein „neuer“ Typ dabei, wir hatten uns schon ein paar mal irgendwo gesehen und er reagierte immer gleich, stellte sich mir enthusiastisch vor und vermittelte mir danach immer ein Gefühl, als wäre klar das irgendwas zwischen uns laufen müsste. An meinen Namen erinnerte er sich nie. An diesem Abend hatte er, von Anfang an was mit einer bekannten anderen Person. Immer wenn er einen plumpen flirt versuche unternahm wimmelt ich ihn nüchtern ab. Im Laufe des Abends wurden alle betrunkener, wir konsumieren keta, als ich irgendwann rausgeschossen war, fragte ich meinen Kumpel ob ich mich bei ihm hinlegen und dort schlafen könnte. Ungefähr 4-5 Männer und die eine Frau waren weiterhin im selben Zimmer Irgendwann kam der besagte Typ zu mir ans Bett und drängte sich immer weiter auf. Aufgrund des ketas war ich nicht in der Lage aufzustehen oder mich richtig zu wehren, sagte aber immer wieder deutlich nein. Irgendwann kam die andere weibliche Person dazu und half mir. Ich hatte eine scheiß Angst. Als ich davon erzählte sagten meine Freunde das er ein netter Typ aber etwas schmierig sei. Erst 1 Jahr später entschuldigte sich einer von ihnen das sie nicht gecheckt hätten wie ernst das Ganze war. Ich bin mir sicher er hätte mich vergewaltigt, wenn sie mir nicht geholfen hätte.

Isi

Seine Wohnung – 24.12.2024

Bei uns war es immer so das er (mein damaliger Freund) nach mir schlafen gegangen ist. Das heißt wir lagen zusammen im Bett und ich bin schon eingeschlafen, während er noch irgendeine Serie geschaut hat. Wir haben uns meistens nur an den Wochenenden gesehen, weswegen er von mir verlangt hat, mindestens einmal an jedem Tage den wir uns sehen Sex mit ihm zu haben. Häufig bin ich dem auch nachgekommen. Manchmal gab es natürlich Tage an denen wir keinen Sex hatten (meistens weil ich es nicht wollte). Es gab Nächte in denen bin ich aufgewacht weil er mich im Schlaf missbraucht hat, indem er mich berührte oder Körperteile von mir benutzt hat um sich Befriedigung zu verschaffen. Das ist immer passiert wenn ich tagsüber nein zu Sex gesagt habe. Manchmal hat er dabei auch Fotos von mir gemacht. Immer wenn ich mich dann „beschwert“ habe, hat er angefangen zu weinen und mir gesagt, wie sehr er mich liebt und das ich das einzig Gute in seinem Leben bin.
Ich habe dadurch gelernt, dass es besser ist seinem Wunsch nach Sex tagsüber nachzukommen, weil ich mir dann einreden konnte das ich es freiwillig gemacht habe.
Als das alles angefangen hat war ich 16.

Maya

Eifel – 24.12.2024

Ich war in der 8 klasse, ich hab mich von der Schule abholen lassen, weil es mir nicht gut ging. Meine Mama konnte nicht, da kamen meine Großeltern.
Meine Oma war am kochen und Opa rief mich ins Schlafzimmer.
Es war dunkel, ich ging rein.
Er stand hinter der Tür, drückte sich plötzlich von hinten an mich und griff dabei in meinen BH, noch heute spüre ich seine Hand an meiner Brustwarze.
Er flüsterte mir ins Ohr, ich solle mich ins Bett legen.
Ich wollte schreien und weglaufen, mein Körper war wie erstarrt und ich brachte nur ein leises ,,Opa‘‘ raus.

Zum Glück kam meine Oma in dem Moment um zu sagen das das Essen fertig ist, ich ging auf das Sofa und Opa ging wieder weg.

Es wurde nie aufgeklärt

Annika

Lübeck – 24.12.2024

Mein langjähriger Freund hat mir jeden Tag gesagt, dass ich die schönste Frau der Welt bin und auch jeden Tag, dass ich doch abnehmen könnte (FYI: mein BMI immer grenzwertig zu Untergewicht). Er wollte, dass ich aussehe wie Frauen aus Pornos; ganz dünn und dicke Titten.
Ich war jung (zusammengekommen; ich: 17, er: 24) und dachte, dass ich ihm gefallen muss und bin in eine Lebensenergie-ziehende Essstörung geraten, über Jahre.
Oft überredete er mich zum Sex, obwohl ich nicht wollte und er machte Dinge mit mir aus seinen Pornos. Ob ich feucht war (= erregt) oder nicht war ihm dann egal, er schob mir seinen dreckigen Schwanz trotzdem rein. Ich hatte in dieser Zeit chronische Blasenentzündung; über 4,5 Jahre.
Als er dann nach Jahren Beziehung beim Sex einmal keinen hoch bekommen hat (weil er so gestresst war), gab er mir die Schuld „Ich finde dich einfach unattraktiv, du bist mir zu dick.“ Mit dieser Erniedrigung kickte mein Selbsterhaltungstrieb rein und ich verließ ihn. ENDLICH!! Nach 4,5 Jahren… und seit dem KEINE BLASENENTZÜNDUNGEN mehr. 🙂

anonymous

Essen-Germany – 24.12.2024

Ich bin mit meinem Partner zusammengezogen und musste dafür in eine neue Stadt ziehen. Ich hatte schon circa ein Jahr immer wiederkehrende Schmerzen im rechten Abdomen. An dem Tag war nach langer schmerzfrei Zeit, erneut ein ziehen vorhanden. Um es akkut abchecken zu lassen, musste ich einen neuen Hausarzt/ärztin aufsuchen. Er war der einzige der neue Patient*innen aufgenommen hat. Also ging ich nach kurzem Anruf hin. Die Person am Empfang hat schon komische diskriminierend Sprüche bei anderen Patient*innen und in privaten Telefonaten gemacht. Dann bin ich zur Untersuchung reingegangen. Es fing damit an, dass er mich nicht erklären ließ und mich immer wieder unterbrochen hat um kurz darauf Fragen zu stellen die ich zuvor schon beantwortet hatte. Dann kam die Untersuchung. Ich sollte mich hinlegen, danach hat er ohne zu fragen mein Oberteil vom Bauch geschoben und ohne zu fragen meine Hose als auch Unterhose runtergezogen um meine Leiste abzutasten, hierbei hat er keinerlei Handschuhe getragen. Nach der Untersuchung hat er mir mehrfach versucht was zu erklären, obwohl ich ihm bereits schon nach dem ersten mal gesagt habe, dass ich es verstanden hatte. Zum Schluss meinte er, wie ist es eigentlich immer die Schlauere im Raum zu sein, ihr Freund muss sich doch unterlegen fühlen und meinte ich soll doch nicht so skeptisch und traurig gucken. Ich wollte noch nie so schnell aus einer Arztpraxis raus.

anonymous

Germany – 24.12.2024

Mein damaliger Freund hat mich vergewaltigt.
Wir waren bei seinen Eltern unten im Wohnzimmer und haben den Geburtstag seines Bruders gefeiert, wir haben getrunken, geraucht und hatten einfach eine gute Zeit. Ich wurde aber recht früh müde und habe auch mein Limit beim Alkohol erreicht und ging früher schlafen als er, vielleicht gegen 2Uhr…
Er kam später hoch und weckte mich, er hätte jetzt Lust und „ich soll mal machen“. Ich weigerte mich und wollte weiter schlafen. Er zog sich aus und legte sich ins Bett, er bat mich erneut mit ihm zu schlafen. Ich antwortete nicht, ich hatte keine Lust auf Streit. Es hat schon länger Probleme in der Beziehung gegeben wegen Vertrauensproblemen, körperlicher Gewalt, Kontrolle und Eifersucht seiner Seite aus. Er fing an mich anzufassen und auf mehrere Bitten, er solle es lassen, machte er weiter. Er stützte sich schließlich auf mich und tat es einfach. Ich habe geweint und mich gewehrt aber es hatte keinen Zweck.
Als er fertig war gab er mir einen Kuss auf die Wange und schlief ein.
Ich war da 17 und es war nicht, das einzige Mal, dass er das mit mir gemacht hat. Er war mein erster richtiger fester Freund. Ich werde es nie vergessen und hasse ihn bis aufs Blut. Und oben drauf stellt er mich bis heute als toxisch und böse dar, weil ich nicht das gemacht habe was er verlangt hat.

anonymous

Germany – 24.12.2024

Mit 16 auf meinem Abschlussball war ich nicht gerade in guter Verfassung, es ging mir psychisch extrem schlecht, ich habe kaum gegessen und zu viel getrunken. Für etwas Kontext: Von der 8.-10.Klasse war gut mit einem unserer Chemielehrer, wir hatten KEIN Verhältnis miteinander, wir kamen gut klar. Ich hab erst im Nachhinein herausgefunden, dass es wohl grooming war. Er war schon in der Schule sehr grenzüberschreitend aber es wurde schön geredet. Er mache es ja bei allen so. Naja er hat mich schon da immer wieder angefasst und mir unangenehme Fragen gestellt. „Bist du eigentlich Massochistin?“ ich war 15 ich hatte keine Ahnung was das war. Hier mal an der Taille, da mal an den Haaren gerochen,immer wieder nach Vorlieben gefragt und mir mit alleinigen Nachsitzen nur mit ihm gedroht.
Dieser Lehrer hat meine Verfassung auf dem Abschlussball ausgenutzt.
Ich war am weinen und wirklich wirklich betrunken, er hat es gesehen und munterte mich auf und wir kamen dann ins Gespräch über keine Ahnung was..er fing dann an Sachen zu verdrehen und ins zweideutig zu ziehen. Er fasste mir an die Schultern, Brust, unter mein Kleid, an den Oberschenkel und schlug vor ins Bad zu gehen da wir da ungestört sein können. Ich wollte nicht, er stützte mich hoch und trug mich quasi, während ich verneinte. Gott sei Dank hat es ein weiterer Lehrer gesehen und uns getrennt.

Er arbeitet seit 3Jahren nicht mehr an meiner alten Schule, da endlich mal aufgefallen ist was er getan hat.

Maja

Germany – 24.12.2024

Ich fange einfach mit einer „Reihenfolge“ an. Mit 13 bin ich mit kurzer Hose und langen T-Shirt in die Schule, es waren 36Grad. Einer der männlichen Lehrer starrte auf meine Beine und machte Bemerkungen ob mir nicht kalt sei, wie schön meine Beine wären, ob ich unter dem Shirt denn nur ein „Hösschen“ tragen würde und streichelte meine Beine bei gegebener Chance. Ich habe damals von meiner Lehrerin ärger bekommen es würde ja meine Mitschüler und ihre Kollegen ablenken. Keiner der Jungs aus meiner Klasse haben was dazu gesagt.

Mit 15 war ich auf einem Festival in unserer Stadt, auch wenn Klamotten keinen Konsens geben, ich trug Vans, schwarze gerade geschnittene Jeans, ein weißes T-Shirt und ein gelb-schwarzes Hemd. Ein Junge vielleicht 1-2Jahre Älter als ich hatte mir was zu trinken ausgegeben und darauf gepocht ich müsse mich ja auf körperliche Art und Weise bedanken mit einem Kuss auf den Mund, mir war es unangenehm und ich bot ihm einen auf die Wange an, dass womit ich mich wohl gefühlt habe. Ich wollte mich dann zu anderen Leuten auf so Holzpelleten setzten, er zog mich auf seinen Schoß. Ich hab ihn mehrfach drauf hingewiesen wie unangenehm mir das ist. Er machte sich nen Spaß drauß und küsste mich am Hals, hat mir in den Schritt gegriffen und mich gebissen und abgeleckt. Er hat erst von mir abgelassen als einer meiner Freunde ihm gedroht habe auf die Schnauze zu bekommen.

Frau Sommerfeld

location not specified – 21.12.2024

Ein Gynäkologe gratulierte meinem Mann während er mich untersuchte zu meiner engen „Vagina“. Es war die Voruntersuchung zu meiner Gebärmutter Entfernung.

Wir sind bis heute sprachlos.

B

Germany – 21.12.2024

Er wollte Sex ich habe es verneint. Als ich 10 Minuten später in die Küche ging zum sauber machen stand er hinter mir zieht mir die Hose runter und steckt ihn rein. Als ich mich nicht rühre fragt er ob ich denn gar kein bisschen Lust hab. Ich verneine und er macht dennoch weiter. Bis er kommt und fertig ist. Das ist kein Einzelfall

Norma

Basel – 21.12.2024

Mit 11 als mein Onkel meinte, langsam brauche ich einen BH, grinste und mit seinen Händen so machte als ob er große brüste geknetete.

Mit 12 als ich im Ferienlager war und in der Nacht aufgewacht bin weil ein gleichaltriger Junge seine Hand in meine Hose geschoben hat.

Bei meinem ersten Mal Sex, mit meinem damaligen Freund, hatte ich während des Knutschens gesagt, dass ich das noch nicht möchte und noch Zeit brauche. Er hörte daraufhin auf, um dann kurze Zeit später weiter zu machen und in mich einzudringen. Ich habe nichts mehr gesagt.

Ein taxifahrer ü40 meinte mal zu mir (damals 16), ich müsse nicht bezahlen, wir könnten das auch anders regeln. Dabei streichelte er meinen Oberschenkel.

Beleidigungen nach dem man die Handynummer nicht geben möchte. Neins wurden deutlich besser akzeptiert wenn man behauptet hatte, dass man vergeben sei. Noch heute erwische ich mich, dabei dass ich das sage, wenn ich kein Bock auf Diskussionen habe.

In der Disco an Po fassen, wenn man wütend wird, ist man eine schlampe, die eh niemand will

anonymous

location not specified – 21.12.2024

Ich war 20 und in der Ausbildung im Hotel. Als ich an der Rezeption gearbeitet habe, hat der Hoteldirektor mich gebeten ihm eine der Zeitungen zu geben. Sie waren hinter dem Empfangstresen in einem Wandregal und man musste auf einen Hocker steigen, um eine der Zeitungen runterzuholen. Als ich auf den Hocker stieg kamen Gäste in die Lobby. Ich grüßte sie, drehte mich zu meinem Chef und gab ihm die Zeitung. Als ich vom Hocker stieg, schlug er mir vor den Gästen mit der Zeitung auf den Hintern.
Ich habe mich so geschämt und schmutzig gefühlt.
Als ich später der Personalabteilung davon erzählt habe, hat die Dame es abgewunken und es gab keinerlei Konsequenzen.
Zu einer anderen Gelegenheit hat der Chef in unserer Hotelküche versucht mir auf den Hintern zu hauen. Ich bin vor ihm weggelaufen, im Kreis um eine der Arbeitsstationen in der Küche. Alle meiner anwesenden Kollegen (männlich und weiblich) haben gelacht und geklatscht, der Chef hat sich dann ein Küchenhandtuch genommen, es aufgerollt und versucht mich damit zu treffen. Es war für alle, außer mir, ein riesen Spaß.
Leider ist diese nur eine von vielen Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und mit Blick auf meine Nichten, die langsem Teenager werden, wird mir ganz schlecht, bei der Vorstellung, dass sie trotz der Jahrzehnte die dazwischen liegen, noch immer die gleichen Erfahrungen machen könnten.
Vielen Dank fur das sammeln der Dunkelziffer. Wir sind viele, wir sind laut! We are Sirens ❤️

anonymous

location not specified – 21.12.2024

Ich habe einen Übergriff am Arbeitsplatz gemeldet. Nicht den an mir selbst, weil „es war vielleicht ja nicht so schlimm“, „eigentlich mag ich den Kollegen ja“ und „ich hätte mich ja wehren können“, sondern an einer Kollegin. Erst in dem Zug habe ich auch erzählt, dass mir das auch schon so ergangen sei.
Die Leitung hat sofort reagiert und den Kollegen vorerst beurlaubt.
Das Schuldgefühl zerfrisst mich. Wer zur Hölle hat uns beigebracht, uns schuldig zu fühlen, wenn ein Mann seine Finger nicht bei sich behalten kann?!

Walküre

location not specified – 20.12.2024

Als ich dann endlich aus der Rutsche
kam wollte ich einfach nur weg. Als meine Freundinnen aus der benachbarten Rutsche kamen waren sie am lachen, aber hörten sofort auf als sie gesehen haben, das ich total am weinen war. Ich haben mich in diesem Moment so beschmutzt und wertlos gefühlt wie noch nie zuvor. Wir haben dann das Schwimmbad Personal aufgesucht und wurden zum Glück ernst genommen. Ich wurde gefragt ob ich Anzeige erstatten möchte oder nicht. Ich habe mich nicht getraut. Das bereute ich bis heute wenn ich überlege, dass er das auch mit weiteren Mädchen oder Frauen machen würde. Bis zu diesem Tag, an dem ich euch diese Geschichte erzähle, erinnere ich mich daran, wie dieser Mensch es geschafft hat in nur vielleicht 1 Minute mein Selbstvertrauen zu zerstören. Mir meine Freude zu nehmen. Diese Macht die Täter über uns Opfer haben finde ich einfach erschreckend. Das muss sich ändern.

Wir werden nicht aufhören, dafür zu kämpfen.

Walküre

location not specified – 20.12.2024

Ich bin mir nicht sicher ob die Geschichte die ich jetzt schreibe hier hin gehört oder nicht, aber ich weiß einfach nicht wie ich dieses
Erlebnis anders einordnen soll. Es ist ungefähr 1,5 Jahre her, da war ich zusammen mit 2 Freundinnen (wir waren alle ca 13)und meiner Mutter in einem etwas größeren Schwimmbad wo es auch mehrere Rutschen gab. Meine Freundinnen wollten zusammen rutschen und ich zeitgleich in der direkt daneben liegenden Rutsche. Ich warte also vor der Rutsche bis meine Freundinnen auch dran waren. Die ganze Zeit stand da auch so ein junger Typ (muss um die 25 gewesen sein). Habe mir aber überhaupt nichts dabei gedacht und bin dann irgendwann als meine Freundinnen an der Reihe waren, in die Rutsche gestiegen und losgedüst. Ich schaue hinter mich, und sehe wie dieser ekelhafte Typ direkt hinter mir her rutscht( darf man nicht weil da so eine Ampel ist). Ich habe in diesem Moment richtige Panik gehabt und einfach gehofft das ich schneller als er bin und er nicht in mich rein rutscht. Da er aber natürlich schwerer als ich war, war er auch schneller und nach so 25 Sekunden ist er dann volle Kanne mit seinen Füßen und welchen Körperteilen auch immer auf mich geprallt. Das schlimmste war, daß es in dieser Rutsche dunkel war und ich NICHTS sehen konnte. Ich weiß wie gesagt nicht ob man das sexuelle Gewalt nennen darf, aber es war auf jeden Fall Belästigung. Ich habe nichts gefühlt als Ekel und den enormen Drang aus dieser Situation raus zu kommen. Part 2 kommt

Alina

Germany – 20.12.2024

Mein Opa.. Er ging in mein Zimmer (ich 15) und meinte er braucht Hilfe bei „netflix“ also stand is auf und hatte ihn alles erklärt. (Ich bückte mich um es ihn besser verstehen zu lassen) er nahm meine brust in die Hand und machte mir „Komplimente“ wie toll und groß sie seien. Ich ging weg meinte „opa.. lass es“ er nahm meine hüfte und rieb sich daran( an mein Hinterteil) ich brach in Tränen zusammen und hatte dort das erste mal einen Nervenzusammenbruch. Jetzt 17jahre alt angst vor Alten Männern (auch in Familie..)

Lisa

location not specified – 20.12.2024

Ich bin mit 18 mit meinem späteren Ehemann zusammengekommen. Von Anfang an hat er ein Nein zum Sex zwar akzeptiert, war aber der Meinung dann könnte ich ihm ja aber einen runterholen. Selbst wenn ich vor Müdigkeit schon eingeschlafen war nahm er meine Hand und holte sich damit einen runter. Wenn ich währenddessen aufwachte sagte ich nichts und ließ ihn weiter machen. Nach zwei Kindern und der ganzen Last des Alltages die nur auf mir lastete war ich bereits dabei mich mental aus der Beziehung zu lösen. Ich wollte also auch überhaupt nicht mehr mit ihm schlafen. Anscheinend hat ihm meine Hand aber nicht mehr gereicht, also ist er während ich schlief über mich rüber. 3 mal habe ich es mitbekommen, ich habe nichts gesagt aber ich bin ausgezogen. Anfangs konnte ich es gar nicht als das identifizieren was es war aber es hat mich so sehr belastet, dass ich mich einer Freundin anvertraut habe. Sie hatte einen Namen dafür!
Ich bin sicher, dass es nur soweit kommen konnte weil ich schon als Kind gelernt habe die kleinen “Verfehlungen “ von Männern noch so ernst zu nehmen. Und mit Verfehlungen meine ich Erlebnisse wie ein Mann hält vor mir mit dem Rad, wartet bis ich fast auf seiner Höhe bin, holt seinen Penis raus und fährt grinsend an mir vorbei oder mein Uropa, der mich auf seinen Schoß zieht und mir zwischen die Beine fasst.

Betty

Burg b. M. – 20.12.2024

Letztes Jahr sollte ich spontan auf dem kleinen Weihnachtsmarkt als Weihnachtsmann einspringen mit Kostüm usw. Und süßes an die Kinder verteilen. Als ich mich bückte, um in den Sack zu greifen, schlug mir jemand ganz kräftig auf den po. Ich drehte mich um, überall nur mir weg gekehrte Menschen, alle die ich fragte, haben nichts mitbekommen. Ich fühlte mich benutzt und dreckig.

Melli

Bodensee – 20.12.2024

Ich war damals in einer toxischen Beziehung, die endete, nachdem ich nach einem heftigen Streit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurde. Zwei Tage nach der Entlassung hat mein damaliger Mitbewohner mir angeboten, mich mit auf eine Party zu nehmen, damit ich mich etwas ablenken konnte. Als wir zurück kamen, kam er mit in mein Zimmer. Anfangs dachte ich mir nichts dabei aber dann kam er mir immer näher. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich nicht sohl dabei fühle aber er hat es Ignoriert. Er hörte erst auf, als er bereits auf mir lag und das Kondom überstreifte. Ich fing heftig an zu weinen und habe ihn mit meinen Beinen von mir gestoßen. Daraufhin hat er das Kondom abgezogen, auf meinen Boden geworfen und ist gegangen. Ich war so verzweifelt, dass ich zu meinem toxischen Ex zurück bin. Dieser hat mir, nachdem ich ihm erzählt habe was passiert ist, unterstellt, ich hätte dich bestimmt mit ihm geschlafen. In den folgenden Wochen, hat er mich wieder und wieder mit unangemessenen Fragen bezüglich des Übergriffs retraumatisiert. Nachdem ich den Mitbewohner rausgeschmissen und mich von meinem Ex wieder getrennt habe, konnte ich 2 Jahre lang keinen Sex mehr haben, da mich diese Nähe eines Mannes in Panik versetzt hat. Noch heute kann ich diverse Berührungen nicht ertragen. Es ist 4 Jahre her.

anonymous

location not specified – 20.12.2024

Ich hatte eine OP und beim Vorgespräch hat der Narkosearzt gesagt, ich solle mal zeigen wie weit ich meinen Mund auf bekomme, weil ich Verbrennungen um den Mund habe und das wichtig für die Narkose ist. Nachdem ich den Mund aufgemacht habe sagt er: „Das ist weit genug. Das sagt dein Freund bestimmt auch immer.“ Danach musste ich mich auf den OP-Tisch setzen, dabei unten ohne, und meine Beine einhängen. Währenddessen gaben der Narkosearzt und der Gynäkologe mir Komplimente dafür, wie beweglich ich doch bin. Am liebsten wäre ich weggerannt, aber stattdessen kam die Vollnarkose. Absoluter Kontrollverlust in der vulnerabelsten Situation meines Lebens.

No

Köln – 20.12.2024

Ein Ehemaliger Liebhaber von mir versucht seid 4 Jahren mich sozial aus unseren gemeinsamen Freundeskreis auszuschließen, indem er immer wenn wir aufeinander treffen meine Anwesenheit zu einem Problem macht ohne bis heute mit irgendwem (mehrere Personen haben nachgefragt) über seine genau Problematik zu sprechen.
Er schafft es mit seinem Verhalten alle in seiner Gegenwart ein Unwohlsein aufkommen zu lassen, da er sehr passiv aggressiv wird wenn man gegen ihn spricht. Damit sorgt er für ein Totschweigen der Thematik weil es den meisten Menschen in meinem Umfeld es zu unangenehm ist sich zu positionieren.
Ich habe mittlerweile Hausverbot in mehreren Alternativen (nicht linken)Treffpunkten. Meine Psyche leidet. Ich hab fast jedesmal wenn ich auf eine öffentliche Veranstaltung gehe die Panik das es wieder passieren könnte. Ich werde paranoid Gegenüber Menschen weil es in der Vergangenheit auch vorgefallen ist das er sich Infos über mich bei dritten eingeholt hat und dort auch scheiße labert…
Ich fühle mich machtlos und weiß nicht was ich gegen den Täterschutz in meinem Umfeld tuhen soll.

L.

location not specified – 20.12.2024

Der Fall um Gisèle Pelicot hat mich krass retraumatisiert, weil einer meiner Ex-Freunde mich auch mehrmals bewusstlos von mindestens 3 Typen hat vergewaltigen lassen. Er hat mich jahrelang mit Videos davon erpresst. Letztendlich kam er wegen etwas anderem noch wesentlich länger in den Knast, aber der Fall von Gisèle Pelicot hat mich sehr daran erinnert, obwohl es lange her ist und die Ausmaße bei ihr natürlich viel krasser waren. Aber auf eine Art hat mir ihr Umgang damit auch nochmal auf eine andere Art geholfen. Die Scham muss die Seiten wechseln.

anonymous

location not specified – 19.12.2024

Ich hab die Geschichte verdrängt deswegen weiß ich nicht mehr mein genaues Alter. Ich war beim Frauenarzt und jung. Als dieser mich während der Untersuchung fragt ob ich noch Jungfrau sei,er spüre kein Häutchen mehr. Völlig überrumpelt von dieser Frage antwortet ich das ich noch keinen Sex hatte. Er grinste und fing an meine Klitoris zu reiben und sich nebenbei einen runterzuholen. Am Ende meinte er ich könne froh sein denn nun wüsste ich wie Männer mir Freude bereiten könnten. Erst in meinen 30-igern konnte ich diesen Übergriff verarbeiten und wieder Entspannung bei Berührung im Intim Bereich finden. Leider hatte ich nicht den Mut ihn anzuzeigen.

anonymous

location not specified – 19.12.2024

Wenn ich sage ich will gerade kein Sex ignoriert mein Freund das und versucht es immer wieder manchmal so oft bis ich nachgebe auch wenn ich krank bin zum Beispiel. Wenn ich nein sage und er es akzeptiert macht er mir ein schlechtes Gewissen, ignoriert mich oder sagt sowas wie „wir sollten uns noch ein Mädchen für die Beziehung suchen dass ich auch mal wieder Sex bekomme“

anonymous

location not specified – 19.12.2024

My neighbour (and good friend) sexually assaulted me. I was 8 and he was 12.
I told my father about it and all he said was: „did u enjoy it?“

anonymous

location not specified – 19.12.2024

(2) Fortsetzung

Aber dabei ist es leider nicht geblieben. Er hat mich zu sämtlichen Dingen gezwungen. Und ich habe es über mich ergehen lassen, denn er hat mich nicht nur sexuell sondern auch emotional missbraucht.
Als wir eine Zeit lang getrennt waren, habe ich mich mit einer, mir auch schon vorher bekannten, Person getroffen. Eines Abends gingen wir in eine bar. Und nachher zu ihm nach Hause. Ich hatte ihm bereits vorher schon gesagt, dass ich keinerlei Interesse an einer Beziehung oder an etwas sexuellem hätte, dort schien für ihn auch in Ordnung zu sein. Wir waren halt gute Freunde.Bei ihm zu Hause angekommen, sah das ganze anders aus. Er ist mehrmals mit seinen Fingern in mich eingedrungen und ich habe mich gewehrt, doch er hat nicht aufgehört. Er hat auch immer wieder versucht, seinen Penis in mich einzuführen. Es war so schlimm, dass ich sogar geblutet habe und er sich dann darüber lustig machte. Ich wäre einfach zu empfindlich, meinte er. Ich war so versteinert, dass ich nicht gehen konnte und auch damals konnte ich mich niemandem anvertrauen. Und als ich es dann doch getan habe, sagte MANN mir, ich solle mich doch nicht so anstellen „so ein bisschen Vergewaltigung ist doch ganz geil“ und die psychischen Schäden, die ich davon trug, sein auch lächerlich und ich sollte mich nicht so anstellen.

anonymous

location not specified – 19.12.2024

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich glaube, als das erste Mal ein Mann übergriffig mir gegenüber wurde, müsste ich circa 13 Jahre alt gewesen sein. Da hatte ich mein erstes „ Date“ mit einem mir, vorher schon bekannten jungen Mann (zu dem Zeitpunkt circa 16 Jahre alt). Wir saßen am See und aus dem Nichts fing er an meine Brüste zu begrapschen und diese zu bewerten. Ich flüchtete aus dieser Situation, aber erzählt habe ich es niemandem aus Angst, das Konsequenzen auf mich zukommen würden, weil man mir nicht glauben würde.
Ein wenig später hatte ich meine erste Beziehung mit einem anderen jungen Mann. Wir beide dürften um die 15 Jahre gewesen sein. Mit ihm hatte ich auch mein erstes Mal. Zum späteren Zeitpunkt der Beziehung kam es des Öfteren zu sexuellen Übergriffen. Damals habe ich das noch nicht verstanden, weil ich dachte das wäre normal. Oft hat er mich dazu gezwungen, Analsex mit ihm zu haben. Denn als „gute Freundin“ macht man seinen Freund doch glücklich, oder? Auch bin ich morgens oft wach geworden, weil er bereits in mich eingedrungen war. Als ich das erste Mal etwas dazu sagte, meinte er nur, ich sollte mich nicht so anstellen, das gehört einfach zum Sexleben dazu…(1)

muss die Story splitten…

Crisy

location not specified – 19.12.2024

Habe früher super gerne gefeiert.

Habe also gefeiert, Alkohol getrunken -oft zu viel, so dass ich mich oft in Situationen befunden habe, in denen ich ziemlich stralle war und, um ehrlich zu sein, nichts mehr wusste- war ja trotzdem ein schöner Abend.
Männer in meiner Umgebung haben das aber regelmäßig für sich genutzt.
Erinnere mich an einen Typen (heute Familienvater, damals schon mit seiner heutigen Frau verheiratet) der mich gerne nach Hause gebracht hat. Zu sich. Nicht zu mir. „Hier kannst du doch auch schlafen“
Er hat es so krass ausgenutzt, er hat mir mehr Alkohol gegeben, sodass ich nicht mehr wusste, was passiert. Er hat mich vergewaltigt und ich habe danach gesagt,dass ich ja eh zu besoffen war und ihn ja auch gut fand

anonymous

location not specified – 18.12.2024

Eine andere Stuation war als ein entfernter Kumpel von meiner Mitbewohnerin und meiner damaligen Situationship so lange bei uns war, dass keine Bahnen/Busse mehr fuhren. Weil der damalige Freund meiner Mitbewohnerin kam, habe ich gesagt er kann bei mir schlafen. Wir haben uns hingelegt und ich weis nicht wie genau es dazu gekommen ist und wann, ich war schon fast am schlafen, da hab ich gemerkt dass er sich angefasst hat. Oder ich habe seinen penis gespürt (kann ich echt nicht mehr genau sagen). Ich hab verschlafen das so halb nur gecheckt, und ich glaube er hat mit mir gesprochen. Ich meine mich zu erinnern, dass er meinte er sei erregt und wolle sich selbst befriedigen und ob er das hier machen könne oder ins Bad gehen soll. Ich weis nicht ob ich geantwortet habe oder gebrummt, ich habe fast geschlafen, und dann kurze Zeit später wurde mein po nass. Davon bin ich wach geworden.
Ich weis nicht ob ich dem zugestimmt habe oder nicht und es beschäftigt mich nach wie vor, dass ich nicht besser reagiert habe und gesagt habe er solle gehen.
Vielleicht fand er es okay weil er wusste, dass ich ihn attraktiv fand (ich wollte aber nichts von ihm, ich war super verliebt in meine sitationship).

anonymous

location not specified – 18.12.2024

Es tut gut, zu sehen, dass frau* selbst nicht alleine ist.
Bei mir war es erst der ex-Freund: ich hing nach der Trennung an ihm und ich würde sagen, es war ihm bewusst. Er hat mir immer wieder gesagt (nach der Trennung) wie wichtig ich ihm sei und dass er wolle, dass es mir gut geht. Wir hatten nach der Trennung nochmal was. Für mich war das schwierig. Iwann habe ich gesagt ich möchte das nicht mehr, ich wolle es nur mit Freundschaft versuchen.
Ja an einem Abend haben wir uns getroffen wo es mir psychisch nicht so gut ging und ich einfach Nähe brauchte. Ich habe ihm als wir noch draußen waren gesagt, dass ich nicht mit ihm schlafen wollen würde, nur jemanden bräuchte, der mich in den Arm nimmt. Er hat gesagt ja na klar. Dann sind wir zu mir nach Hause und ins Bett und dann hat er angefangen mich zu streicheln(nach einer kurzen kuschelzeit)und mich zu küssen. Ich habe glaube ich auch zurück geküsst aber wieder gesagt ich wolle nichts von ihm.er hat weiter gemacht.Gesagt er wisse was ich wollen würde, ich sei ja erregt(und feucht)&das ging noch eine gewisse Zeit hin und her.Iwann habe ich dem Sex zugestimmt, weil ich keinen anderen Ausweg wusste.Ich habe damals gar nicht realisiert,dass ich ihn einfach rausschmeisen könnte.Ich habe das iwann später bei Freundinnen angesprochen,&die haben mich auf die absurdität der Situation und sein krasses insistieren aufmerksam gemacht.Ich fühle mich bis heute schlecht, dass mein Körper erregt war &dass es doch meine Schuld ist.

Sally Ann

Tattoostudio – 18.12.2024

Ich habe leider erst zu spät gecheckt dass es ein Übergriff war weil ich in dem Moment dachte ich muss es über mich ergehen lassen. Ich war Anfang 20 als ich mir den arm tätowieren lassen wollte. Er fing bereits mit einer anderen Stelle an- oberhalb meiner Brust und es hat nicht lange gedauert bis er offensichtlich an meine Brust gefasst hat mit der Frage ob sie echt seien und wenn sie echt sind ich total schöne Brüste hatte. Mit Anfang 20 dachte ich es wäre ein Kompliment. Ein Kompliment was meinem unsicheren ich geschmeichelt hatte obwohl ich mich in der Situation super unwohl gefühlt hatte. Beim darauffolgenden Termin begann er mich an einer Stelle zu tätowieren die eigentlich nicht besprochen wurde – lediglich den Wunsch eines Cover ups an der Hüfte hätte ich geäußert. Der Termin war außerhalb der Öffnungszeiten und er schloss den Laden ab.
Das Cover up ging bis zu meinem VenusHügel. (Ich war eig wegen meinem Arm dort). Er fing also mit dem Cover up an und drang schließlich mit seinem Finger in mich ein und wir hatten Sex. Ich habe nix dagegen gesagt. Ich hatte das Gefühl ich muss nun her halten weil er mir ein Cover up sticht was ich mir eig nicht leisten konnte.Ich kam wieder.Bei jedem Termin hatten wir gegen meinen Willen Sex. Ich habe nie was gesagt… Ich fühle mich schuldig und benutzt und habe meine tattoos von ihm bis heute. Ich kenne nur seinen Künstlernamen und arbeitet mitlerweile woanders. Ich habe nie mit wem gesprochenweil ich mich einfach nicht getraut habe..

M

Berlin – 18.12.2024

My toxic ex boyfriend would shame and convince me into having sex with him even when I didn’t feel like it. He said pressured me and said that the relationship would suffer because of that. When I was giving in, „to make him happy“ he wasn’t satisfied blaming it again all on me. Later when I found out he was cheating he said I wouldn’t provide as much that’s why he had to look for it somewhere else. For a very long time I was feeling asexual and it still haunts me today.

Betty

Lutherstadt Wittenberg – 18.12.2024

Eine Person aus meiner Freundeskreis brachte mich nach einem gemeinsamen Abend mit Freunden nach Hause, weil es mir körperlich nicht gut ging. Meine Mutter hatte Nachtschicht. Mein Bruder war bei meinem Vater. Er kam mit hoch. Ich ging duschen, in der Hoffnung mich anschließend besser zu fühlen. Ich hatte Unterwäsche und eine oversized strickjacke an. Ich willigte ein, dass er bei mir übernachten könne. Er drängte mich zum Sex. Ich sagte wiederholt unter Tränen nein und er machte weiter. Hielt mich fest. Er schlug mich mehrmals ins Gesicht und sagte ich soll aufhören zu lügen. Als ich nicht mit weinen aufhörte, ist er irgendwann sehr wütend gegangen. Zerschlug auf dem Heimweg eine Glasscheibe einer Haltestelle. Ich traute mich erst wenige Tage nach Zureden meiner Schwester zur Polizei. Diese sagte ich sei selbst schuld aufgrund meiner kleiderwahl. Und dass ich ihn aus Eifersucht anzeigen würde, da er in einer Beziehung war und ich angeblich in ihn verliebt. Mir wurde noch mit einer Gegenanzeige gedroht. Das war 2014 und ich war gerade 16 geworden. Er war über 25. mir hat bis auf meine Schwester niemand geglaubt. Auch nicht meine Mutter, die zur Polizei kommen musste, weil ich als Minderjährige keine Anzeige machen konnte.

Betty

Burg (b. M.) – 18.12.2024

Ein Mann masturbierte am gegenüberliegenden bahngleis und lachte mich dabei an. Als ich Bahnpersonal darauf ansprach, sichtlich weinend und zitternd, wurde mir gesagt, es kann nichts dagegen getan werden. Bis die bundespolizei käme, wäre er weg.

Sarah

Ruhrgebiet – 18.12.2024

Ich war 14, er 13, mein erster Freund,wir knutschen und fummelten.
Irgendwann schob er meine Hand immer wieder in Richtung seiner Hose, ich zog meine Hand mehrfach zurück. Er wurde immer wehementer, schob meine Hand in seine Hose, an seinen steifen Penis. Ich war angeekelt, aber gab nach.
Ich spüre noch heute, mehr als 25 Jahre später wie er über meine Hand ejakuliert und meinen Ekel.
Ich frag mich immer mal wieder ob er sich überhaupt noch an die Situation noch erinnern könnte wenn ich es ansprechen würde (hab keinen Kontakt).
Wahrscheinlich nicht, denn für ihn war ja alles gut.
Mir ist erst durch das anhören der Berichte von hier bewusst geworden dass ich Missbrauch erlebt habe.
Ich hielt es damals für normal.
Ein Teil von mir sagt „Er war dich erst 13.“
Ich bin gerade so wütend.

Harry (His Name)

Homburg am Main – 18.12.2024

He was my boyfriend of 1,5 years. I was about 14/15 years old, he was 21. today i know that alone is not alright. We were visiting his mother and i came down with a flu. I was tired and just needed to be in bed, he pressured me to go visit his Friends. I went, they smoked, i slept next to them on the Couch with fever at a place and with people I have never met before. He was mad I did not have „interest in meeting his friends“. We finally went back to his mums late at night.
I don‘t remember for sure if it was that night or the next, but i really did Not have any energy left and just needed to sleep. He wanted to have Sex and I told him no. He bothered, shamed and tried to convince me for at least 20 minutes before he said i could just sleep while he fucks me. I will never forget that sentence. Then he fucked me. Then I cried secretly. I realised way later that I was raped. My now partner was the First I ever told about it and I belive i needed to say it out loud to realise. I am now 22 years old. I told my partner last year. Since then I sometimes think about it and cry for my teenage self. This did not destroy my life. I do seminars to teach people about consent. I became a raging, angry, loving feminist. I am rather angry than sorry. I needed to search for the anger in myself for a Long time and I am gratefull I found it.
However I am sitting here, writing this while he lives a selfproclaimed feminist Life in leipzig with his feminist friends who dont know about me.

Lena

Windeck – 18.12.2024

2 Jahre nach meinem Abitur lud mich mein damaliger Physiklehrer zu seiner Pensionierungsfete zu sich ein. LehrerInnen, Ehemalige und AbiturientInnen waren ebenfalls geladen und feierten seinen Abschied. Meine Verabschiedung von der Fete war sein kräftiger Handgriff an meinen Hintern.

anonymous

Schleswig-Holstein – 18.12.2024

Ich war 12 Jahre alt und wurde zu diesem Zeitpunkt schon längere Zeit von den Jungs in meinem Alter und auch älteren Mitschülern sexualisiert. Es wurden Dinge auf den Boden geworfen und sie verlangten von mir, dass ich mich vor der Klasse bücke. Ich habe oft gar nicht verstanden was sie hiermit erreichen wollten und fühlte mich dumm, wenn ich ihnen den Rücken zukehrte und sie lachten weil sie nun zwar nicht meine Brüste aber meinen Po sehen konnten. Einer der Jungs (13) aus meiner Klasse kam zu mir nach Hause, ich dachte er wäre mein Freund und wir gingen zusammen am Strand schwimmen. Ich zog mich vor ihm um, wie es alle anderen taten und ich es von meinen Eltern gelernt hatte. Am Abend sahen wir einen Film, er fing an mich zu küssen. Zuerst fühlte ich mich geschmeichelt, dann wollte er jedoch mit mir schlafen. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch Jungfrau und wollte mein erstes Mal mit einem Jungen erleben, in den ich verliebt war. Als ich mich mehrfach körperlich weigerte verlangte er dass ich ihm einen blase. Er sagt ich wäre es ihm schuldig weil ich mich falsch verhalten und ihn heiß gemacht hätte. Ich glaubte ihm und es ekelte mich an als er in meinem Mund kam. Sex ist für mich bis heute (25) der Weg um Anerkennung und „Liebe“ zu bekommen. Ich führe keine gesunden Beziehungen.

Katja (49)

Heidelberg – 17.12.2024

Ich muss Anfang 20 gewesen sein, war schon immer recht selbstbewusst und extravertiert und kannte bis dahin keine sexuelle Belästigung bis auf den Tag, an dem ich eine doch höherpreisige Boutique betrat, die es immernoch gibt. Ich hatte dort ein Etuikleid, was ich ändern lassen wollte. Der Verkäufer bat mich in die Kabine und griff mir von unten an die Oberschenkel und meinen Po und meinte, er würde auf diese Weise Maß nehmen. Ich ließ dann das Kleid für die Änderungen dort und war komplett mit der Situation überfordert und brauchte mehrere Tage, um mich zu sortieren und die Situation zu bewerten, ich fühlte mich schuldig und sprach auch zunächst mit niemandem darüber. Am Ende habe ich mein Kleid kommentarlos abgeholt. Heute würde ich es anders machen und Anzwige erstatten.

anonymous

location not specified – 17.12.2024

Als ich 14 war hatte ich einen 15 jährigen Freund, er war eine Stufe über mir in der Schule. Es war keine ernste Beziehung, bloß kuscheln und küssen. Mehr wollte ich auch nicht. das wusste er. An einem Tag fragte er, wie ich zu Freundschaft plus stehe und ich sagte das ich ihn liebe und habe die Frage nicht verstanden. Er wurde wütend und hat versucht mich zum Sex zu überreden. Ich lehne immer wieder ab. Er meinte ich soll die Pille danach nehmen, weil er habe kein Kondom. Er nötigte mich, mich zu entkleiden, er drang mit seinen Fingern in mich ein, ich habe gegen ihn angekämpft doch dann nahm er meine Hand und legte sie an sein Glied, ich sollte ihn befriedigen während er mich penetrierte. Ich war wie versteinert. Ich habe mich am Ende bei ihm entschuldigt, dass ich mich so „angestellt“ habe

Christine

location not specified – 17.12.2024

Ich (35) war so um die 12, 13 Jahre alt. Er war 3 Jahre älter als ich und der Sohn einer befreundeten Familie. Ich weiß noch dass ich in seinem Zimmer auf meine Freundin (seine schwester) wartete. Er zockte und ich saß auf seiner Schlafcouch und sah TV. Er drehte sich immer wieder um und beobachtete mich. Immer wieder. Irgendwann stand er auf und blieb vor mir stehen, sah auf mich herunter und meinte „deine Lippen sind so voll und schön. Und dein Mund erst. Da passt ne Menge rein“ und Strich mir dann mit dem Daumen über die Unterlippe. Ich denke oft an die Situation zurück. Damals kam es mir nicht übergriffig vor. Nicht einmal schlimm irgendwie. Jetzt, in meinem Alter denkt man natürlich anders drüber. Ich habe es nie jemandem erzählt. Wer würde einem Teenager glauben?! Es hat mich nie so „gestört“ bis zu dem Missbrauch der vor ein paar Jahren (durch jemand anderen) stattfand. Jetzt vermischen sich diese Gedanken natürlich miteinander. Man denkt öfter über diese oder jene situation nach. Der Missbrauch vor ein paar Jahren war meine persönliche Hölle (ist es immer noch). Ich habe mich erst jetzt getraut und den Missbrauch angezeigt. Ich denke mich erwartet noch meine eigene persönliche Hölle. Wenn ich nicht schon in dieser Hölle bin…Macht den Mund auf und wartet nicht so wie ich! Es wird nicht besser wenn man wartet. Man kann sich nicht vor den Gedanken verstecken, sie finden Dich leider.

anonymous

location not specified – 17.12.2024

Liebes Sirenen-Kollektiv, danke für eure wertvolle Arbeit. Ich bin über einen Flyer, der in einer Tanzschule ausgelegt lag, auf euch aufmerksam geworden und da kam meine Erinnerung. Vor einigen Jahren war ich mal mit einem Bekannten, den ich auch über das Tanzen kennengelernt hatte, zum Tanzen verabredet. Wir wollten zusammen losgehen und er sagte, er holt mich ab. Bis dahin hatten wir immer nur gut zusammen getanzt und nichts weiter. Es gab kein Flirten, keine Anspielungen, kein gar nix in der Richtung, außer daß wir uns gut verstanden und gut zusammen tanzten. Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, daß er irgendwelche anderen Absichten haben könnte, weil wir außerhalb des Tanzens auch nie etwas miteinander zu tun hatten. Er kam dann also zu mir und wir saßen noch kurz in der Küche, weil er mich noch um ein Glas Wasser bat bevor wir losgingen. Als wir dann loswollten, bin ich in mein Schlafzimmer, um meine Sachen zu holen.Er stand dann plötzlich hinter mir, drückte mich gegen die Wand und versuchte mich zu küssen.Ich war total perplex und wehrte mich.Er sagte dann nur:“Du willst es doch auch…“ Den Rest könnt ihr euch vielleicht denken. Das Schlimme daran ist, man begegnet sich ja dann zwangsläufig immer wieder, wenn man nicht aufhören will zu tanzen und muss dann irgendwie einen Umgang damit finden. Meine Strategie war Verdrängung und so tun, als wäre nix gewesen. Heute, viele Jahre später, weiß ich, daß ich nicht die Einzige war, mit der er es so gemacht hatte.

anonymous

location not specified – 17.12.2024

Es war der gute Freund der Familie, den ich sehr mochte, weil er immer so kinderfreundlich und lustig war und immer die tollsten Ideen hatte, der mir als kleines Mädchen immer wenn ich auf seinem Schoß saß vor allen unter das T-Shirt fasste und mich am Rücken und auf der Brust streichelte und das Ganze lachend mit “ Oh das fühlt sich schön an. Ich bin der Killekille-Onkel“ kommentierte. Ich wollte das nicht und habe mich dann immer gewunden und zu verstehen gegeben, daß ich das nicht will, weil ich irgendwie spürte, daß das nicht ok ist und sich nicht gut anfühlt. Es war mir peinlich und ich fühlte mich auch beschämt, weil er das vor allen anderen machte und meine Mutter und mein Vater dabei zusahen und ich irgendwie gespürt habe, daß auch sie peinlich berührt waren, aber sich wohl nicht trauten etwas zu sagen und dann einfach mitlachten. Mich hat das als Kind sehr verwirrt, weil ich dadurch meiner eigenen Wahrnehmung misstraut habe, denn wenn das meine Eltern anscheinend für ok und lustig halten ist es ja vielleicht gar nicht so schlimm und ich das Problem. Heute, wo ich selbst Mutter bin frage ich mich umso mehr,wie sie das tollerieren konnten.Ich habe den Schoß dann irgendwann gemieden und auch überhaupt Situationen in denen er mir unters T-Shirt oder den Pulli greifen konnte. Was es aber lange hinterließ ist die Ambivalenz von „ich will das nicht, das ist nicht ok, ich wehre mich“ und vielleicht ist es ja auch ein großes Kompliment, weil er Dich irgendwie schön findet.

Tortuguii

Argentinien – 17.12.2024

In Argentinien habe ich mehrere Misshandlungen durch ältere Männer erlitten, die meinen Mangel an Schutz, meine Situation und meine Kindheit gutheißen… einige waren Männer, die der Familie oder der Familie nahe standen.Als schutzloses Mädchen, das auf der Straße lebte, war es für Männer leicht, mich auszutricksen. Später, als ich heranwuchs und noch ein Kind war, wurde mein Verhalten sehr sexualisiert, ich verstand, dass dies die Art war, mit dem anderen Geschlecht umzugehen. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich die Schuldgefühle und den Ekel in mir losgeworden bin.Als Erwachsener habe ich Sex immer als etwas Schmutziges angesehen und bin nicht in der Lage, mir selbst Vergnügen zu bereiten, und Sex zu genießen ist manchmal sehr schwierig.Jetzt versuche ich, diesem Mädchen mehr Liebe zu schenken und ihren Schmerz anzunehmen, damit ich ihn überwinden kann.

Sirene

Düsseldorf – 16.12.2024

Ich (35) bin letztes Jahr von einem verheirateten Mann (46) wochenlang manipuliert wurden und zum Date aufgezwungen, vergewaltigt wurden. Ich habe bei dem Treffen mehrmals nein gesagt, war mit meinen Emotionen im Zwiespalt, „er will ja das es mir gut geht“ Bin zwei Tage später zur Polizei, war geistig und psychisch am Ende, weil ich sicher gehen musste und wollte das er mich nicht „nur“ überredet hat. „Was hatten sie an? Haben sie getrunken? Sie sind doch eine intelligente Frau?! Was haben sie von einem verheirateten Mann erwartet?“ Bin seit 12 Monaten in ständigen Therapie Sitzungen, habe ein halbes Jahr nur Panik Attacken und Schlafstörungen gehabt. Jetzt kam Post von der Staatsanwaltschaft: wird fallen gelassen – ich hätte es initiiert. Darauf bestanden kein safer Sex zu praktizieren. Man hätte sich wohl gesonnen verabschiedet (hab im Auto 20 min durchgeweint und war im Schock). Bitte passt auf euch auf – meldet es trotz allem der Polizei. Auch wenn es hart, grausam ist.

Sarah

Paris – 16.12.2024

Ich habe eine Woche lang bei einem Bekannten in Paris übernachtet, hatte bei ihm ein eigenes Zimmer. Am letzten Abend – es war sein Geburtstag – gingen wir ein Bier trinken und danach zu Hause auf dem Sofa küsste er mich aus dem Nichts. Ich war überrascht, hab aber erst, als er bei mir im Bett übernachten wollte, gesagt, dass ich aber nicht mit ihm schlafen werde. Habe es noch ein paar Mal wiederholt, weil er es immer wieder wie als Witz abgewunken hat. Schließlich habe ich, betrunken und überredet, nachgegeben, obwohl ich dreimal Nein gesagt hatte. Es tat sehr weh, es war auch mein erstes Mal. In der Nacht, während ich schlief, hat er mich noch mehrfach angefasst. Im Nachhinein ekele ich mich sehr.

anonymous

location not specified – 16.12.2024

Ich war bei Freunden auf einer Hausparty. Die beiden Brüder haben ein schönes Haus mit Pool und Partykeller. Wir haben gefeiert, gegrillt und getrunken. Als ich später dort zum übernachten blieb lag ich mich zusammen mit einer Bekannten zum schlafen in eins der freien Zimmer. Irgendwann wurde ich wach weil mich jemand anfasste. Ich spürte wie jemand sich mit einem steifen Glied an meinen Hintern presste und mit der Hand in meine Unterhose glitt. In dem Moment als er mit einem Finger in mich Eindrang, drehte ich mich hastig um und schrie los. Davor war ich noch viel zu benebelt vom Alkohol. Der Typ der da lag grinste mich an und sagte ich wolle das doch auch so wie ich auf der Party mit ihm geflirtet hatte. Ich konnte mich nicht mal an ihn erinnern und schrie ihn an er soll sich verpissen. Die Bekannte neben mir wurde langsam wach und sagte nur wir sollen zum vögeln woanders hin. Ich war so angewidert, dass ich mich wortlos anzog und das Haus verließ. Im Bus fing ich dann an zu weinen. Mit diesen „Freunden“ habe ich nie wieder gefeiert. Das habe ich bis heute noch nie jemandem erzählt. Das ganze war vor ca. 10 Jahren, damals war ich Mitte zwanzig.

anonymous

location not specified – 16.12.2024

Mein damaliger Chef (Geschäftsführer) war zu Besuch am Standort. Da ich noch relativ neu in der Firma war und an einem anderen Standort, war ich mir nicht sicher ob er sich an meinen Namen erinnerte. Ich begrüßte ihn mit einem Händeschütteln und stellte mich vor. Er fixierte meinen Blick, ließ meine Hand nicht los und drückte fester zu, dabei streichelte er mit seinem Daumen über meinen Handrücken, leckte über seine Lippen und schaute auf meine Brüste. Er sagte „Ich erinnere mich natürlich an Sie und denke oft an Sie“. Ich lächelte und er ließ meine Hand los. Als ich mich umdrehte wurde mir klar was eben passiert war. Ein Kollege hatte die Situation miterlebt und sah meinen Gesichtsausdruck und frage ob alles ok sei. Ich ewirderte ich weiß nicht ob ich kotzen oder duschen will. Der Kollege sagte „erst kotzen, dann duschen“. Ich habe 6 Jahre lang in dieser Firma gearbeitet. Der besagte Chef hat irgendwann seine Assistentin geschwängert.

anonymous

location not specified – 16.12.2024

Es war Sommer 2006, ich war 17. Es war Fußball-WM. Es war ein Frankreich-Spiel. Da ich Halb-Französin bin habe ich mich auf das Spiel gefreut, ich bin von meinem Dorf nach Stuttgart gefahren um das Spiel zu sehen zusammen mit meinem damaligen Freund. Ich hatte ein enges und bauchfreies Top an mit Frankreich-Flagge, ich hatte damals schon sehr große Brüste.
Ein Auto fuhr an uns vorbei, wir waren auf dem Weg zur Königsstraße. Die Typen im Auto hupten und schrien aus dem Fenster „Lolo Ferrari“. Ich hatte nicht mal Zeit etwas zu erwidern. Mein damaliger Freund wurde darüber wütend. Er schrie mich an, warum ich auch wie eine Nutte rumlaufen müsse. Er zog an meinen Haaren und schlug mir ins Gesicht.. ich bekam Angst vor ihm und wollte fliehen.. er packte mich am Arm und sagte wir schauen jetzt das scheiß Spiel. Ich habe es mit ihm angeschaut.. mittlerweile ist er mein Ex-Mann, wir bekamen noch ein Kind zusammen.. ich dachte damals er habe Recht und es sei meine Schuld. Das war nicht der einzige Übergriff in dieser Beziehung..

anonymous

location not specified – 16.12.2024

Ich war damals 16 Jahre alt und zu Besuch bei einer sehr guten Freundin. An einem Tag verbrachten wir viel Zeit mit zwei Freunden von ihr, wir verstanden uns sehr gut. einer der beiden fiel mir am Tag bereits durch viel Berührung und Flirten mir gegenüber auf.Das störte mich zu diesem Zeitpunkt nicht, viel mehr fand ich es aufregend. Abends kifften wir und übernachteten anschließend alle bei meiner Freundin. Leider teilten meine Freundin, der Typ und ich uns gemeinsam ein Bett. Ich lag in der Mitte, als ich eingeschlafen war wachte ich auf, da ich etwas hartes an meinem Po spürte. Ich drückt ihn von mir weg, vergebens. Er fasste mich die ganze Nacht an und drückte sich an mich. Ich war wie erstarrt, lag Schweiß gebadet da und bekam kein Wort heraus. Am nächsten Tag war mir schlecht, eine Reaktion auf das Erlebte, denn tief in mir wusste ich, das war nicht Ordnung. In einer ruhigen Minute am darauffolgenden Tag (die beiden Typen waren noch zu Besuch)erzählte ich es meiner Freundin. Sie sagte das tue ihr Leid, ich hätte sie wecken sollen und mit einem Schmunzeln: Martin würde seine Finger derzeit nicht bei sich lassen können.
Heute weiß ich, das war ein Übergriff!

anonymous

location not specified – 16.12.2024

In der vier Jahre andauernden Beziehung mit meinem Ex-Freund habe ich sowohl regelmäßig emotionale als auch körperliche Gewalt erlebt. Ein paar wenige Male kam es vor, dass er, nachdem er mich verprügelt hatte, Sex mit mir haben wollte. In seinen Augen hatten wir uns zu dem Zeitpunkt wieder „versöhnt“. Aus meiner damaligen Perspektive hatte er mir wieder Frieden zugesagt und mich überredet zu bleiben. Gut war es für mich noch lange nicht. Ich hatte nicht mal die Chance die erlebte Gewalt zu verarbeiten.
Als ich ihm signalisierte, dass ich keinen Sex mit ihm wollte, fing er an mich emotional zu erpressen (ich würde ihn ja nicht richtig lieben etc.) oder er wurde wieder wütend. Aus Angst vor einer weiteren Eskalation schlief ich mit ihm.
Lange habe ich es nicht als das erkannt, was es ist, war beinahe schon froh, dass ich wenigstens nicht diese Art von Missbrauch durch ihn erleben musste. Heute weiß ich, dass auch das eine Art des sexuellen Missbrauchs ist.

Hannah

CH – 15.12.2024

Ich wurde als Kind(6) von einem alten Mann in einem Thermalbad, zwischen den Beinen angefasst.

Jahre später (11) wurde ich in einem Gartenbad, in der Umkleidekabine Vergewaltigt,von einem wildfrem